Polizei

Polizeimeldungen vom Donnerstag (04.03.2021)

(Speyer) – Unter Drogeneinfluss und ohne Versicherungsplakette unterwegs

Wegen einer fehlenden Versicherungsplakette wurde der E-Scooter eines 26-Jährigen am Mittwochmorgen, um 09:45 Uhr, von einer Polizeistreife in der Hirschstraße kontrolliert. Bei der Verkehrskontrolle zeigte der junge Mann drogentypische Auffälligkeiten. Der Verdacht wurde durch einen Drogentest bestätigt. Dieser reagierte positiv auf Amfetamin und THC. Dem Mann wurde die Weiterfahrt untersagt und eine Blutprobe entnommen. Neben Ermittlungen hinsichtlich eines Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz erwartet ihn ein Ordnungswidrigkeitenverfahren bzgl. des Fahrens unter Drogeneinfluss.

(Speyer) – Betrugsmasche im Internet

Den Kontakt zu einem 40-Jährigen suchte vor einigen Wochen eine unbekannte Betrügerin über eine Webseite im Internet. Nach einer mehrwöchigen Chatphase, gelangte die Frau schließlich an die Bankverbindung des Geschädigten, dessen Handynummer sowie an Fotos seines Personalausweises. Nachdem die Frau alle notwendigen Daten des Mannes erhoben hatte, schloss sie einen Mobiltelefonvertrag auf seinen Namen ab. Der 40-Jährige konnte dies jedoch rechtzeitig abwenden. Ein Schaden entstand nicht.

Die Polizei gibt folgende Warnhinweise:

  • Gehen Sie niemals auf Geldforderungen ein
  • Geben Sie keine sensiblen Daten preis
  • Wenden Sie sich bei verdächtigen Situationen sofort an die Polizei

(Limburgerhof / Ludwigshafen) – Suche nach vermisster Frau / Vermisste wurde tot aufgefunden

Gemeinsame Pressemitteilung von Staatsanwaltschaft Frankenthal und Polizeipräsidium Rheinpfalz

Nachtrag zur Pressemeldung vom 01.03.2021

Die vermisste 55-Jährige aus Limburgerhof wurde am 03.03.2021 in Ludwigshafen in einem Waldstück tot aufgefunden. Die Staatsanwaltschaft Frankenthal und die Kriminalpolizei Ludwigshafen haben die Ermittlungen aufgenommen. Ein aufgefundener Abschiedsbrief lässt darauf schließen, dass die Frau sich selbst getötet haben könnte.

(Böhl-Iggelheim) – Carport abgebrannt

Aus noch ungeklärter Ursache geriet am Donnerstag (04.03.2021), gegen 0.40 Uhr, ein Carport in der Mozartstraße in Böhl-Iggelheim in Brand. Das Feuer griff auf drei Fahrzeuge über und beschädigte diese. Das Feuer wurde von der Feuerwehr gelöscht. Bei dem Brand wurden keine Personen verletzt. Derzeit geht die Polizei von einer Schadenshöhe von circa 50.000 Euro aus. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. Sachdienliche Hinweise nimmt die Kriminalpolizei Ludwigshafen unter der Telefonnummer 0621/963-2773 oder per E-Mail kiludwigshafen.k1.kdd@polizei.rlp.de entgegen.

(Germersheim) – Microsoft Betrüger legen sich mit dem Falschen an

Bereits gestern haben wir darüber berichtet. Da es im Dienstgebiet der Polizeiinspektion Germersheim erneut zu einer Anhäufung von Anrufen durch falsche Microsoft-Mitarbeiter kam, wollen wir nochmal ausführlich über diese Betrugsmasche informieren. Angebliche Mitarbeiter von Microsoft geben vor, dass der private Computer angegriffen worden sei. Im Rahmen des Telefonats wird erklärt, dass man Servicearbeiten am PC durchführen möchte, um den Computer von Schadsoftware zu befreien und man daher Zugriff auf den Rechner benötige. Tatsächlich werden Daten ausgespäht, wodurch die Betrüger schon vielfach finanziellen Schaden anrichteten.

Die Polizei warnt:

  • Lassen Sie sich nicht auf solche Anrufe ein. Seriöse Unternehmen wie Microsoft nehmen nicht unaufgefordert Kontakt zu Ihnen auf. Wenn Sie ein angeblicher Servicemitarbeiter unaufgefordert anruft, legen Sie auf!
  • Geben Sie niemals private Daten, wie zum Beispiel Bankverbindungen, Kreditkartennummern, Zugangsdaten zu Benutzerkonten etc. preis.
  • Wenn Sie Opfer der Betrugsmasche geworden sind, trennen Sie Ihren Rechner sofort vom Internet und fahren Sie ihn herunter.

Gestern kam es sowohl in Bellheim, Lingenfeld und Westheim zu derartigen Betrugsversuchen. Bei einem Fall rechneten die Betrüger jedoch nicht damit, dass ihr vermeintliches Opfer in Bellheim ein ausgebildeter Informatiker war und so den Betrugsversuch entsprechend direkt als solchen erkannte. Er versuchte den Spieß umzudrehen und durch geschickte Gegenfragen an wertvolle Ermittlungsansätze zu kommen. Dies ist ihm auch gelungen. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen und wird diesen wertvollen Hinweisen nachgehen.

(Zeiskam) – Baucontainer aufgebrochen

In der Nacht von Dienstag auf Mittwoch brachen bislang unbekannte Täter einen Materialcontainer in Zeiskam auf und entwendeten hochwertiges Werkzeug. Der Container stand auf einer Baustelle in der Hauptstraße und war durch ein Vorhängeschloss gesichert. Die genaue Schadenshöhe ist bislang nicht bekannt. Zeugen, die Hinweise zu der Tat geben können, werden gebeten, sich unter Tel: 07274 9580 oder per Mail unter pigermersheim@polizei.rlp.de zu melden.

(Wörth am Rhein) – Betrunken mit 40-Tonner unterwegs

Dem Mitarbeiter einer Spedition fiel am Mittwoch, dem 03.03.2021, um 10.30 Uhr, in der Dr.-Hans-Mohr-Straße der Fahrer eines Sattelzuges auf, der offensichtlich unter Alkoholeinwirkung stand und verständigte die Polizei. Der Verdacht des Mitteilers konnte bei einer Kontrolle bestätigt werden. Der 33-jährige Fahrer des Sattelzuges unterzog sich einem Alkoholtest, der 2,58 Promille ergab. Ihm wurde eine Blutprobe entnommen und, seine Fahrzeugschlüssel sichergestellt. Der Fahrer wird sich wegen einer Trunkenheitsfahrt im Straßenverkehr verantworten müssen.

(Kirrweiler) – Gartenmauer gerammt und aus dem Staub gemacht

Einen Sachschaden von über 2000 Euro verursachte am heutigen Morgen ein Paketfahrer an einer Gartenmauer in der Maigasse. Beim Abbiegen kam er mit seinem Transporter von der Straße ab und rammte eine Gartenmauer. Der Fahrer stieg aus, begutachtete den Sachschaden und fuhr kurzerhand weiter. Was er nicht bemerkte, dass Zeugen den Unfall beobachteten, sich das Kennzeichen notierten und die Polizei in Kenntnis setzten. In unmittelbarer Nachbarschaft konnte der Unfallverursacher angetroffen werden. Dabei gab er an, dass er den Schaden angeblich einem Nachbarn gemeldet hätte, dessen Namen er allerdings nicht mehr wusste. Ein Strafverfahren wegen Unfallflucht wurde eingeleitet. Eine Fahrerflucht ist kein Kavaliersdelikt, sondern eine Straftat. Je nach Höhe des Schadens drohen eine Geldbuße, der Entzug der Fahrerlaubnis und Rückforderungen von der eigenen Autoversicherung. Richtig wäre hier gewesen, zu warten und/oder sich bei der Polizei zu melden.

(Bad Dürkheim) – Fahrten unter Alkoholeinwirkung verhindert

Am 03.03.2021 gegen 19:00 Uhr konnte am Musikantenbuckel in Freinsheim verhindert werden, dass die Fahrerin eines Hyundai alkoholisiert losfährt. Während der Kontrolle der 65-Jährigen konnten die Polizeibeamten Atemalkoholgeruch feststellen. Ein freiwillig durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,7 Promille. Ihr Fahrzeugschlüssel wurde präventiv sichergestellt. Nur 15 Minuten später konnte am Musikantenbuckel in Freinsheim ein weiterer Fahrzeugführer einer Kontrolle unterzogen werden, der ebenfalls im Begriff war loszufahren. Auch bei dem 62-Jährigen konnten die Polizeibeamten Atemalkoholgeruch feststellen. Ein freiwillig durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,2 Promille. Seine Fahrzeugschlüssel wurden präventiv sichergestellt. Beide Fahrzeugführer hatten daher großes Glück noch vor Fahrantritt kontrolliert worden zu sein, daher kommen auch keine Folgemaßnahmen auf sie zu.

(Kallstadt) – Hauswand und Verkehrsschild beschädigt

Am 03.03.2021 gegen 20:30 Uhr wurde ein Verkehrsschild und eine Hauswand in der Freinsheimer Straße in Kallstadt beschädigt. Ein bislang unbekannter LKW-Fahrer beschädigte vermutlich aufgrund seines großen Wendekreises und der geringen Straßenbreite beim Abbiegen die Hauswand und ein Verkehrsschild. Es entstand ein Sachschaden von 2000 Euro. Der Fahrer entfernte sich anschließend unerlaubt von der Unfallstelle. Die Polizei Bad Dürkheim bittet um Hinweise unter 06322 963 0 oder per E-Mail an pibadduerkheim@polizei.rlp.de

(Dackenheim) – Verkehrsunfall mit verletzter Person

Am 02.03.2021 gegen 13:30 Uhr wurde eine 32-jähriger Motorradfahrer bei einem Verkehrsunfall auf der B271 bei Dackenheim verletzt. Der 32-Jährige befuhr mit seiner Ducati die B271 aus Fahrtrichtung Herxheim am Berg kommend in Fahrtrichtung Grünstadt. Eine direkt vor ihm fahrende Fahrerin eines Ford Transit musste verkehrsbedingt abbremsen. Aufgrund zu geringen Sicherheitsabstands konnte er nicht mehr bremsen, verlor die Kontrolle über sein Motorrad, legte sich quer und rutschte in den Ford. Hierbei verletzte sich der Motorradfahrer leicht und musste zur Beobachtung in ein Krankenhaus verbracht werden. Am Motorrad brach der Lenker und die Verkleidung wurde beschädigt. Dadurch entstand ein Sachschaden von 2500 Euro. Am Heck des Transit entstand ein Sachschaden von 3000 Euro. Während der Unfallaufnahme musste die Unfallstelle bis 15:00Uhr abgesichert werden.

(Lambsheim) – Verkehrsunfall unter Einfluss von Betäubungsmittel

Am Mittwoch, den 03.03.2021 gegen 09:20 Uhr kam es in der Hauptstraße von Lambsheim zu einem Verkehrsunfall. Ein 40-Tonner LKW befuhr die Hauptstraße, da er durch sein Navigationsgerät falsch geleitet wurde. Als er versuchte in die Jahnstraße abzubiegen beschädigte er mit dem Heck des Aufliegers die hinter ihm stehende Ampel. Hierbei entstand Sachschaden in Höhe von ca. 4000 EUR. Im Rahmen der Unfallaufnahme wurden bei dem Fahrer des LKW’s Anzeichen auf aktuellen Einfluss von Betäubungsmittel festgestellt. Ein durchgeführter Schnelltest verlief positiv auf die Stoffe THC und Opiate. Die Weiterfahrt wurde daraufhin untersagt. Der Einfluss von Alkohol oder anderen berauschenden Mitteln stellt eine Hauptunfallursache dar. Wer berauscht fährt, gefährdet nicht nur sich, sondern auch Andere. Gegen den unter Drogeneinfluss stehenden Unfallverursacher wurde ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachtes der Straßenverkehrsgefährdung eingeleitet. Der LKW-Fahrer wurde zur Polizeiwache verbracht, wo ihm durch einen Arzt eine Blutprobe entnommen wurde. Da der Fahrer keinen festen Wohnsitz in Deutschland hatte, musste er eine Sicherheitsleistung hinterlegen. Der Führerschein wurde beschlagnahmt und gegen ihn kann eine Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder eine Geldstrafe verhängt werden. Da der LKW im Zweifahrerbetrieb fuhr, konnte der zweite Fahrer nach Prüfung der Fahrtüchtigkeit und Einhaltung der Ruhezeit die Fahrt fortsetzen.

(Frankenthal) – Kontrolle des Schwerlastverkehrs

Am 03.03.2021, in der Zeit von 09.00 Uhr bis 13.15 Uhr, wurden in der Carl-Benz-Straße Kontrollen hinsichtlich des Schwerlastverkehrs durchgeführt. Insgesamt wurden acht LKW/Sattelzüge kontrolliert. Hierbei kam es zu 2 Ordnungswidrigkeitenanzeigen wegen unzureichender Ladungssicherung, 2 Ordnungswidrigkeitenanzeigen wegen abgefahrener und beschädigter Reifen, 1 Verstoß gegen die Sozialvorschriften wegen Überschreitung der Lenkzeiten, 2 Anzeigen wegen abgelaufener Hauptuntersuchung an Anhängern, sowie zu 2 Mängelberichten, einmal wegen einer defekten Hebebühne und einmal weil der Fahrzeugschein nicht mitgeführt wurde.

(Frankenthal) – Verkehrsunfallflucht

Am 03.03.2021, gegen 09.50 Uhr, beschädigte ein bislang unbekannter Fahrzeugführer in der Fontanesiestraße, Höhe Hausnummer 46, vermutlich beim Wenden ein sich auf dem dortigen Gehweg befindlichen Stromkasten. Die Schadenshöhe ist derzeit noch nicht bekannt.

Zeugen werden gebeten sich an die Polizeiinspektion Frankenthal unter der Tel.-Nr.: 06233/313-0 oder an die Polizeiwache Maxdorf unter der Tel.-Nr.: 06237/934-1100 zu wenden. Gerne nehmen wir Ihre Hinweise auch per E-Mail unter pifrankenthal@polizei.rlp.de entgegen.

(Frankenthal) – Diebstahl aus Pkw

Die Geschädigte stellte ihren Pkw BMW 730 am 02.03.2021, gegen 20.00 Uhr, in der Neugasse, Höhe Hausnummer 1, ab. Als sie am 03.03.2021, gegen 05.20 Uhr, wieder zu ihrem Pkw kam, musste sie feststellen, dass dieser durch bislang unbekannte Täter auf bislang noch unbekannte Art geöffnet wurde und Bargeld, sowie 2 Kreditkarten entwendet wurden. Der Schaden wird auf etwa 1000 Euro geschätzt.

Zeugen werden gebeten sich an die Polizeiinspektion Frankenthal unter der Tel.-Nr.: 06233/313-0 oder an die Polizeiwache Maxdorf unter der Tel.-Nr.: 06237/934-1100 zu wenden. Gerne nehmen wir Ihre Hinweise auch per E-Mail unter pifrankenthal@polizei.rlp.de entgegen.

(Ludwigshafen / A 650) – Trotz Führerscheinentzug mit getuntem Wagen unterwegs

Auf der A650 stellten Beamte der Polizeiautobahnstation Ruchheim am Donnerstag, 04.03.2021, um 12.10 Uhr, einen Mercedes fest, an dem offensichtlich technische Veränderungen vorgenommen worden waren. Der Wagen wurde daraufhin in der Maxdorferstraße in Ludwigshafen Ruchheim kontrolliert. Die 53-jährige Fahrerin händigte auf Verlangen ihren Führerschein und die Fahrzeugpapiere aus. Im Verlauf der Überprüfung stellte sich heraus, dass die Führerscheinstelle der Stadt Ludwigshafen der Frau die Fahrerlaubnis entzogen hatte und der Führerschein beschlagnahmt werden soll. Am Mercedes der 53-Jährigen stellten die Beamten mehrere technische Veränderungen fest, u.a. waren die Beleuchtungseinrichtungen verändert und die Rad- Reifenkombination nicht zugelassen. Damit war die Betriebserlaubnis erloschen. Gegen die Frau wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Fahren ohne Fahrerlaubnis und wegen Erlöschen der Betriebserlaubnis eingeleitet. Ihr Führerschein wurde beschlagnahmt.

Ebenfalls ein Strafverfahren wurde gegen den 53-jährigen Ehemann, der bei der Frau im Auto saß, eingeleitet. Dieser muss sich wegen Zulassen des Fahrens ohne Fahrerlaubnis und ebenfalls wegen Erlöschen der Betriebserlaubnis verantworten.

(Ludwigshafen) – Verkehrsunfallflucht / Zeugen gesucht

Nachdem ein LKW am Mittwoch (03.03.2021) einen geparkten PKW beim Abbiegen beschädigte, sucht die Polizei weitere Zeugen. Gegen 19.20 Uhr beobachtete ein Zeuge, wie ein LKW beim Abbiegen im Bereich des Goerdelerplatz einen geparkten Peugeot 207 beschädigte. Der LKW fuhr anschließend weiter und hinterließ einen Sachschaden in Höhe von 5000 Euro. Der LKW war hellblau. Sachdienliche Hinweise bitte an die Polizeiinspektion Ludwigshafen 2, Telefonnummer 0621 963-2222 oder per E-Mail piludwigshafen2@polizei.rlp.de .

(Ludwigshafen) – Eigentümer gesucht

Eine 80-Jährige meldete am 03.03.2021, dass sie am Vortag, gegen 16:30 Uhr, in der Nachtweidstraße mit ihrem Auto an einem parkenden PKW hängengeblieben sei. Es habe sich bei dem Fahrzeug um einen silberfarbenen Opel Kombi gehandelt. Die Polizeiinspektion Ludwigshafen 1 sucht nun die Eigentümerin oder den Eigentümer des Opels.

Sachdienliche Hinweise bitte an die Polizeiinspektion Ludwigshafen 1, Telefonnummer 0621 963-2122 oder per E-Mail piludwigshafen1@polizei.rlp.de .

(Ludwigshafen / A 650) – Erneut mit Waffen unterwegs

Am 03.03.2021, um 13.25 Uhr, kontrollierten Beamte der Polizeiautobahnstation Ruchheim auf der A650 Gemarkung Ludwigshafen einen VW Golf. Bei der Kontrolle stellten sie fest, dass es sich bei dem Fahrer um die gleiche Person handelte, die bereits am 27.02.2021 in Ludwigshafen von Beamten der Polizeiautobahnstation kontrolliert worden war. Tatsächlich war er auch aus diesem Grund auf dem Weg zu unserer Dienststelle sei, um dort seinen Führerschein abzuholen. https://s.rlp.de/EDfHj Mit den Erkenntnissen der letzten Kontrolle wurde der 34-Jährige und sein Wagen durchsucht. Erneut wurden dabei Waffen und verbotene Gegenstände (Schreckschussrevolver mit Munition, Einhandmesser und Schlagring) aufgefunden. Die Sachen wurden sichergestellt und ein weiteres Ermittlungsverfahren wegen Verstoß gegen das Waffengesetz eingeleitet.

(Ludwigshafen) – Neues Jahr / Neue Farbe

Foto: www.gdv.de

Seit Montag, 1. März, gilt ein neues Versicherungsjahr für Kleinkrafträder. Das bislang schwarze Kennzeichen muss seitdem durch ein blaues ersetzt sein. Wer jetzt noch mit dem alten Kennzeichen fährt, hat keinen Versicherungsschutz mehr und macht sich strafbar. So erging es am 03.03.2021 auch einem 39-Jährigen aus Ludwigshafen. Er wurde in der Mundenheimer Straße kontrolliert und durfte wegen des fehlenden Versicherungsschutzes nicht weiterfahren.

(Ludwigshafen) – Enkeltrickbetrug gescheitert

Am Mittwochvormittag (03.03.2021) erhielten eine 99-jährige und eine 82-jährien Seniorin einen Anruf von einer vermeintlichen Enkelin. Die Anruferin habe den Frauen gegenüber einen Notfall vorgetäuscht, weswegen sie Geld bräuchte. Beide Seniorinnen kamen die Anrufe verdächtig vor und legten auf.

Beachten Sie die Tipps Ihrer Polizei, um sich vor Betrug am Telefon zu schützen:

  • Seien Sie misstrauisch, wenn sich Anrufer am Telefon nicht selber mit Namen melden. Raten Sie nicht, wer anruft, sondern fordern Sie Anrufer grundsätzlich dazu auf, ihren Namen selbst zu nennen.
  • Seien Sie misstrauisch, wenn sich Personen am Telefon als Verwandte oder Bekannte ausgeben, die Sie als solche nicht erkennen. Erfragen Sie beim Anrufer Dinge, die nur der richtige Verwandte/Bekannte wissen kann.
  • Geben Sie keine Details zu Ihren familiären und finanziellen Verhältnissen preis.
  • Lassen Sie sich nicht drängen und unter Druck setzen. Nehmen Sie sich Zeit, um die Angaben des Anrufers zu überprüfen. Rufen Sie die jeweilige Person unter der Ihnen lange bekannten Nummer an und lassen Sie sich den Sachverhalt bestätigen.
  • Wenn ein Anrufer Geld oder andere Wertsachen von Ihnen fordert: Besprechen Sie dies mit Familienangehörigen oder anderen Ihnen nahestehende Personen.
  • Übergeben Sie niemals Geld oder Wertsachen wie Schmuck an unbekannte Personen.
  • Kommt Ihnen ein Anruf verdächtig vor, informieren Sie unverzüglich die Polizei unter der Nummer 110.
  • Sind Sie bereits Opfer eines Enkeltricks geworden, zeigen Sie die Tat unbedingt bei der Polizei an. Dies kann der Polizei helfen, Zusammenhänge zu erkennen, andere Personen entsprechend zu sensibilisieren und die Täter zu überführen.
  • Lassen Sie Ihren Vornamen im Telefonbuch abkürzen (aus Herta Schmidt wird beispielsweise H. Schmidt). So können die Täter Sie gar nicht mehr ausfindig machen. Zum Ändern eines Telefonbucheintrags wenden Sie sich an die Telekom.
  • Bewahren Sie Ihre Wertsachen, z.B. höhere Geldbeträge und andere Wertgegenstände nicht zuhause auf, sondern auf der Bank oder im Bankschließfach.

Auf der Internet-Seite www.polizei-beratung.de finden Sie umfangreiche Informationen zu diesem Thema.

(Ludwigshafen) – In Baustelle eingebrochen

In der Bahnhofstraße verschafften sich zwischen dem 02.03.2021, 20 Uhr, und dem 03.03.2021, 8 Uhr, bislang Unbekannte Zutritt zu einem Mehrfamilienhaus. Dieses befindet sich derzeit noch im Bau. Den Tätern gelang es unbemerkt frischmontiertes Bad- und Sanitärzubehör, u.a. Duschgarnituren, zu stehlen. Hierdurch entstand ein Schaden von mehreren tausend Euro.

Sachdienliche Hinweise bitte an die Polizeiinspektion Ludwigshafen 1, Telefonnummer 0621 963-2122 oder per E-Mail piludwigshafen1@polizei.rlp.de .

(Mannheim) – Jugendlicher mit Rauschgift festgenommen / 15-Jähriger schlägt und tritt Polizeibeamte – üble Beleidigungen ausgestoßen

Ein 15-jähriger Jugendlicher, der am Mittwoch gegen 13.10 Uhr in der Wallstadter Straße wegen seines auffälligen Verhaltens kontrolliert werden sollte, beleidigte die Beamten sogleich verbal auf das Übelste und griff sie hiernach unvermittelt an. Dabei schlug er mit den Fäusten auf einen Beamten ein und trat einem weiteren Beamten mit dem Fuß ins Gesicht. Die Beamten erlitten dabei Prellungen und Abschürfungen. Der Jugendliche konnte schließlich überwältigt und festgenommen werden, dabei wurden ihm Handschließen angelegt. Der Jugendliche hatte zuvor beim Erkennen der Polizei eine in der Hand getragene Plastiktüre fallen lassen. Bei der Durchsuchung der Plastiktüte, wurden 13 einzeln und verkaufsfertigt verpackte Snap-Tüten mit Marihuana, insgesamt etwa acht Gramm, gefunden. Die weitere Sachbearbeitung hat das Haus des Jugendrechts übernommen.

(Mannheim-Neckarstadt) – Verkehrsunfall mit Fahrerflucht / Polizei sucht Zeugen

Zu einem Verkehrsunfall kam es am Mittwoch zwischen 10 und 11 Uhr in der Geibelstraße. Ein bislang unbekannter Autofahrer beschädigte, vermutlich im Vorbeifahren, einen am Straßenrand geparkten VW und fuhr anschließend einfach davon, ohne seinen Feststellungspflichten nachzukommen. Der Sachschaden beträgt rund 3.000EUR.

Zeugen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten sich beim Polizeirevier Mannheim-Neckarstadt, unter der Telefonnummer 0621-33010, zu melden.

(Mannheim-Neckarstadt-West / Jungbusch) – Schwerpunktkontrollen in Sachen Schwarzarbeit, illegale Beschäftigung und Sozialleistungsbetrug

Unter Federführung der BAO West und im Rahmen des seit Ende 2019 bestehenden Sicherheitskonzepts „Sichere Neckarstadt“, wurden heute Vormittag in der Zeit von 05.00 bis 10.00 Uhr erneut umfangreiche Kontrollen hinsichtlich des Anwerbens oder Anbietens arbeitswilliger Menschen für einfach gelagerte Tätigkeiten für die Dauer von einem oder weniger Tage gegen bares Entgelt, durchgeführt. Dazu wurden fünf Kontrollstellen in der Neckarstadt-West eingerichtet, aber auch zwei im Jungbusch. Die zu kontrollierenden Fahrzeuge wurden dann auf einen Parkplatz auf der Friesenheimer Insel geleitet. Unterstützt wurde das Polizeipräsidium Mannheim von der Bereitschaftspolizei Bruchsal und der Finanzkontrolle Schwarzarbeit beim Hauptzollamt Karlsruhe.

Die Ergebnisse:

  • 39 Personen kontrolliert
  • ein bestehender Haftbefehl vollstreckt
  • 2x Verdacht Verstoß gegen die Anmeldung von Gewerken
  • 1x Vorenthalten von Arbeitsentgelt
  • 2x Scheinselbstständigkeit
  • 3x fehlende Anmeldung ausländischer Arbeitskräfte
  • 1x Mindestlohnverstoß
  • 1x Untersagung der Weiterfahrt/ vorläufige Stilllegung eines Fahrzeugs wegen erheblicher Mängel

Derartige Kontrollen werden natürlich auch in Zukunft fortgeführt.

(Mannheim-Gartenstadt) – Mülleimer in Brand gesetzt und festgenommen

Am frühen Donnerstagmorgen gegen 02:30 Uhr entzündeten ein 13-Jähriger und ein 15-Jähriger Am Hain zwei Papiermülltonnen sowie einen E-Roller. Eine aufmerksame Zeugin konnte die beiden Täter bei der Tat beobachtet, wonach diese flüchteten. Eine Streife entdeckte die Beiden während der Fahndung und konnte diese festnehmen. Beide Täter wurden im Anschluss an die Maßnahmen an deren Erziehungsberechtigte überstellt. Ob die Täter auch für in der Vergangenheit gelegte Brände verantwortlich sind, ist Gegenstand weiterer Ermittlungen.

(Mannheim-Käfertal) – Unbekannter Stoff in Kindergarten freigesetzt / Drei Personen leicht verletzt

Pressemeldung Nr. 1

Am Donnerstagmorgen, gegen halb 9 Uhr, wurde in einem Kindergarten „Auf dem Sand“ ein derzeit noch unbekannter Stoff freigesetzt, wodurch zwei Arbeiter sowie eine Mitarbeiterin des Kindergartens Augenreizungen erlitten.

Die leicht Verletzten wurden ambulant durch Notärzte behandelt.

Das Gebäude wurde umgehend geräumt und die Kinder bis zur Abholung durch ihre Eltern in einer nahegelegenen Schule untergebracht und betreut. Die 62 Kinder sowie Mitarbeiterinnen des Kindergartens kamen nicht zu Schaden.

Derzeit ist die Straße „Auf dem Sand“ zwischen Rollbühlstraße und Edison-/Schwalbenstraße gesperrt.

Die weiteren Ermittlungen hinsichtlich des ausgetretenen Stoffes und der Ursache hierfür dauern an.

(Mannheim-Käfertal) – Unbekannter Stoff in Kindergarten freigesetzt / 3 Personen leicht verletzt

Pressemeldung Nr. 2

Nachdem gegen halb 9 Uhr ein bislang unbekannter Stoff in einem Kindergarten austrat, wodurch drei Personen leicht verletzt wurden, ist die Straße Auf dem Sand wieder befahrbar.

(Mannheim-Käfertal) – Unbekannter Stoff in Kindergarten freigesetzt / Drei Personen leicht verletzt

Pressemeldung Nr. 3

Nachdem am Donnerstagmorgen in einem Kindergarten „Auf dem Sand“ ein unbekannter Stoff freigesetzt wurde, hat die Polizei die Ermittlungen aufgenommen. Die drei betroffenen Personen, die leichte Verletzungen davontrugen, wurden ambulant behandelt. Ein Krankenhausaugenhalt war nicht von Nöten.

Eine Überprüfung der Berufsfeuerwehr Mannheim ergab, dass nach Abschluss der Einsatzmaßnahmen keine Gefahr mehr durch den bislang noch unbekannten Stoff bestand. Der Heizraum, in dem es zum Ausbruch des Stoffes kam, wurde ausgeräumt und gut belüftet.

Eine Gefahr für die anwesenden Kinder sowie weiteres Personal des Kindergartens bestand zu keinem Zeitpunkt.

Wie es zum Ausbruch des Gefahrstoffes kam und um welchen Stoff es sich handelte, ermitteln die Beamten des Polizeireviers Mannheim-Käfertal.

Weitere Informationen insbesondere zur Wiedereröffnung finden Sie unter: https://www.mannheim.de/de/presse/kinderhaus-kaefertal-bleibt-heute-geschlossen

(Heidelberg) – Pferdeanhänger gestohlen; Zeugen gesucht

Zwischen Samstag, den 27. Februar und Mittwoch, den 03. März entwendeten bislang unbekannte Täter vom Hegenichhof einen Pferdeanhänger der Marke Marquardt.

Der Wert des zweiachsigen Anhängers, der aluminiumfarben (grau) ist und ein blaues Top aufweist, beträgt mehrere tausend Euro. Der Anhänger ist zuglassen und hat das Kennzeichen, BC-JK 3333.

Zeugen werden gebeten, sich beim Polizeiposten Eppelheim, Tel.: 06221/766277 oder bei Polizeirevier HD-Süd, Tel.: 06221/3418-0 zu melden.

(Heidelberg-Kirchheim) – 15.000 Euro Sachschaden bei Unfall auf Kreuzung

Bei einem Verkehrsunfall am Mittwoch um 11.10 Uhr an der Kreuzung Schwetzinger Straße/Albert-Fritz-Straße entstand Sachschaden von ca. 15.000 Euro, beide Beteiligte blieben unverletzt. Ein 59-jähriger Fahrer eines Peugeot war von der Schwetzinger Straße nach links in die Albert-Fritz-Straße abgebogen. Dabei kam es zur Kollision mit dem BMW einer entgegenkommenden 23-jährigen Autofahrerin. Der Peugeot musste abgeschleppt werden.

(Schwetzingen / Rhein-Neckar-Kreis) – Überfall auf Wettbüro, Polizei fahndet mit Phantombild nach dem Täter; Zeugen gesucht

Pressemitteilung Nr. 2

Mit einem Phantombild fahndet die Polizei nach dem bislang unbekannten Täter, der im dringenden Verdacht steht, am frühen Mittwochabend des 24. Februar, kurz vor 19 Uhr, ein Wettbüro in der Straße „Am langen Sand“ überfallen zu haben. Dabei erbeutete er mehrere tausend Euro.

Anschließend flüchtete er zu Fuß und wird wie folgt beschrieben:

  • ca. 180 cm
  • kräftige Statur
  • schwarzer Pulli, schwarzer Jogginghose sowie einer dunkle Mütze.
  • Während des Überfalls war mit er einer „Vendetta-Maske“ maskiert.

Das Raubdezernat des Kriminalkommissariats Mannheim hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet Zeugen, sich beim Kriminaldauerdienst, Tel.: 0621/174-4444 oder beim Polizeirevier Schwetzingen, Tel.: 06202/288-0 zu melden.

(Brühl / Stuttgart) – Vermeintliche Taschendiebe auf frischer Tat beobachtet; vorläufige Festnahme an Autobahnrasstätte nahe Stuttgart; Ermittlungen dauern an

Zivile Fahnder wurden am Mittwochvormittag auf ein Duo aufmerksam, die sich gegen 9.30 Uhr zunächst in verdächtiger Art und Weise im Lidl-Markt in Mannheim-Rheinau aufhielten. Ein dritter wartete in der Zeit in einem Fahrzeug auf dem Kundenparkplatz davor.

Als das Trio seine Fahrt fortsetzte, folgten ihnen die Fahnder unauffällig bis nach Schwetzingen in die Hockenheimer Straße, wo zwei der Männer aus dem observierten Fahrzeug ausstiegen und sich in den dortigen Lidl-Markt begaben. Auch dort sahen sie sich auffällig um. Ohne jedoch einzukaufen, setzen alle drei abermals die Fahrt fort und erreichten Brühl. Dort das gleiche Spiel. Zwei der Männer betraten den Lidl-Markt in der Schwetzinger Straße und sahen sich auch dort verdächtig um.

Jetzt wurde die Motivlage der Männer deutlich. Sie machten sich an eine ältere Frau heran und entwendeten ihr den Geldbeutel mit 100.- Euro Bargeld. Anschließend verließen sie den Einkaufsmarkt und stiegen in einen blauen VW Passat auf dem Kundenparkplatz ein, in dem ihr Komplize bereits auf sie wartete.

Das Trio fuhr zielgerichtet auf die A 6 in Richtung Heilbronn und vom Weinsberger Kreuz aus weiter auf der A 81 in Richtung Stuttgart.

Aus taktischen Gründen erfolgte letztendlich der Zugriff an einer Autobahnraststätte bei Stuttgart-Feuerbach. Das Auto wurde angehalten und alle drei Männer vorläufig festgenommen.

Bei der Durchsuchung ihrer Personen wurde der Geldbeutel aus dem Taschendiebstahl in Brühl aufgefunden und sichergestellt. Dem 79-jährigen Opfer wird er in den nächsten Tagen zurückgegeben.

Nach Beendigung der Formalitäten und ihren erkennungsdienstlichen Behandlungen auf einem Stuttgarter Polizeirevier, wurden die drei Rumänen wieder auf freien Fuß gesetzt.

Die Ermittlungen wegen des Verdachts des Taschendiebstahls dauern an. Ob das Trio für weitere ähnlich gelagerte Taten in Frage kommt, ist Gegenstand dieser Ermittlungen.

(Wiesloch / Rhein-Neckar-Kreis) – Beim Ausparken Radfahrer nicht beachtet und weitergefahren / 55-jähriger Radfahrer stürzt – Polizei sucht Zeugen

Bei einem Sturz am Mittwoch um 13.50 Uhr in der Bergstraße in Höhe der Hausnummer 2a wurde ein 55-jähriger Radfahrer leicht verletzt. Nach seinen Angaben soll ein bislang unbekannter Autofahrer rückwärts aus einer Parklücke gefahren sein, weshalb er voll abbremsen musste. Zu einer Berührung mit dem Auto sei es nicht gekommen. Der Autofahrer fuhr anschließend weiter, ohne sich um den Verletzten zu kümmern. Der Verletzte wurde an der Unfallstelle ärztlich versorgt und suchte anschließend mit einem Angehörigen einen Arzt auf. Zu dem Auto konnte der Geschädigte lediglich mitteilen, dass es mit einem HD-Kennzeichen versehen war. Zeugen, die den Unfall beobachtet haben und sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten sich unter Telefon 0621/174-4111 bei der Verkehrspolizei in Heidelberg zu melden.

(Angelbachtal / Rhein-Neckar-Kreis) – Diebstähle auf beiden Friedhöfen; weitere Geschädigte und Zeugen gesucht

Beim Polizeiposten Angelbachtal liegen derzeit Anzeigen vor, dass zwischen dem 21. Januar und dem 27. Februar von zwei Gräbern auf dem Friedhof in Michelfeld Grablichter, Blumen, Pflanzen und Gestecke entwendet wurden.

Wie bislang in Erfahrung gebracht werden konnte, soll es neben dem Friedhof in Michelfeld auch auf dem Friedhof in Eichtersheim zu mehreren Diebstählen gekommen sein.

Anzeigen liegen dem Polizeiposten bislang in nur zwei Fällen vor.

Der Schaden lässt sich in der Gesamtheit noch nicht näher beziffern.

Die Gemeinde Angelbachtal hat für Hinwiese, die zur Aufklärung der Diebstähle führen, eine Belohnung in Höhe von 250.- Euro ausgesetzt.

Geschädigte solcher Diebstähle, die sich noch nicht bei der Polizei gemeldet haben, aber auch Zeugen, die Hinweise zu den Friedhofsdiebstählen, sowohl in Michelfeld als auch in Eichtersheim geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeiposten Angelbachtal, Tel.: 07265/911200 oder mit dem Polizeirevier Sinsheim, Tel.: 07261/690-0 in Verbindung zu setzen.

(Eschelbronn / Rhein-Neckar-Kreis) – Verdacht des Drogenhandels; Staatsanwaltschaft Heidelberg erwirkt Haftbefehl gegen 33-jährigen Mann

Gemeinsame Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft Heidelberg und des Polizeipräsidiums Mannheim

Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Heidelberg wurde ein Haftbefehl gegen einen 33-jährigen Mann erlassen. Er steht im dringenden Verdacht, mit Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge unerlaubt Handel getrieben sowie Betäubungsmittel besessen zu haben.

Am vergangenen Dienstagmorgen wurde die Wohnung des Mannes aufgrund eines richterlichen Beschlusses von Beamten des Polizeipostens Waibstadt mit Unterstützung von Kräften der Bereitschaftspolizei und einem Rauschgiftspürhund der Hundestaffel Walldorf durchsucht. Dabei wurden zwei Beutel mit rund 850 Gramm Amphetamin sowie knapp 50 Gramm Marihuana sichergestellt.

Der 33-Jährige wurde festgenommen und noch am Dienstagnachmittag dem Ermittlungsrichter vorgeführt, der einen Haftbefehl erließ. Anschließend wurde der Beschuldigte in eine Justizvollzugsanstalt eingeliefert.

Die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Heidelberg und des Drogendezernats der Kriminalpolizeidirektion Heidelberg dauern an.

(Eberbach / Rhein-Neckar-Kreis) – Falsche Gewinnversprechen / Aufmerksame Angestellte vereitelt Betrug an 81-jähriger Frau – Tipps der Polizei

Eine aufmerksame Angestellt eines Supermarktes verhinderte am Mittwoch, das eine 81-jährige Frau das Opfer von Betrügern durch die Masche „Falsche Gewinnversprechen“ wurde. Ein Anrufer hatte die Frau durch geschickte Gesprächsführung, aber auch durch Drohungen überzeugt, dass sie bei „Euromillions“ mehrere Zehntausend Euro gewonnen habe. Der Anrufer verlangte allerdings eine Gebühr in Höhe von 1.000 Euro, wofür sich die Frau Amazon-Gutscheine besorgen solle. Als die Frau in einem Supermarkt die Gutscheine kaufen wollte, wurde sie durch eine Mitarbeiterin auf den Betrugsversuch hingewiesen. Wie sich herausstellte, war die Geschädigte zuvor mehrfach angerufen worden, auch war ihr eine E-Mail mit einer angeblichen „Gewinnurkunde“ zugesandt worden.

Die weiteren Ermittlungen hat das Betrugsdezernat der Kriminalpolizei in Heidelberg übernommen.

Das Versprechen angeblich hoher Gewinne ist eine Masche, die Betrüger in den unterschiedlichsten Varianten anwenden. Die Methode ist immer die gleiche: Vor einer Gewinnübergabe werden die Opfer dazu aufgefordert, eine Gegenleistung zu erbringen, zum Beispiel „Gebühren“ zu bezahlen oder kostenpflichtige Telefonnummern anzurufen. Sie melden sich zumeist per Telefon – manchmal auch per E-Mail – bei ihren Opfern und behaupten, diese hätten bei einem Gewinnspiel eine hohe Summe, einen hochwertigen Pkw oder anderen Sachwert gewonnen. Allerdings könne der Gewinn nur nach Zahlung einer „Bearbeitungsgebühr übergeben werden.

Die Täter geben klare Zahlungsanweisungen: Sie schicken ihre Opfer beispielsweise zur Post, um die angeblichen Kosten – häufig eine Summe von mehreren hundert bis über tausend Euro – zu überweisen, zum Beispiel per Bargeldtransfer. Oder sie fordern ihre Opfer dazu auf, Prepaid-Karten für Online-Käufe zu erwerben. Diese Karten gibt es als Gutscheine an vielen Tankstellen sowie in Einzelhandelsgeschäften. Mit dem Gutschein erhält der Käufer eine individuelle Nummer (PIN). Diese Nummer ist quasi Bargeld, denn wer sie hat, kann damit die Gutscheine einlösen. Deshalb erfragen die Betrüger unter einem Vorwand die Gutschein-Nummer bei ihren Opfern.

Was Sie tun können, wenn Sie angeblich gewonnen haben

  • Machen Sie sich bewusst: Wenn Sie nicht an einer Lotterie teilgenommen haben, können Sie auch nichts gewonnen haben!
  • Geben Sie niemals Geld aus, um einen vermeintlichen Gewinn einzufordern, zahlen Sie keine Gebühren oder wählen gebührenpflichtige Sondernummern (gebührenpflichtige Sondernummern beginnen z.B. mit der Vorwahl: 0900…, 0180…, 0137…).
  • Machen Sie keinerlei Zusagen am Telefon.
  • Geben Sie niemals persönliche Informationen weiter: keine Telefonnummern und Adressen, Kontodaten, Bankleitzahlen, Kreditkartennummern oder Ähnliches.
  • Fragen Sie den Anrufer nach Namen, Adresse und Telefonnummer der Verantwortlichen, um welche Art von Gewinnspiel es sich handelt und was genau Sie gewonnen haben. Notieren sie sich seine Antworten.
  • Weisen Sie unberechtigte Geldforderungen zurück.
  • Melden sie den Betrugsversuch bei der Polizei, im Notfall auch unter der Notrufnummer 110

(Neckargemünd / Rhein-Neckar-Kreis) – Nach Brandstiftung im Dezember Täter ermittelt

Bereits am 07.12.2021 kam es im Bereich des Schulzentrums sowie auf einem Kinderspielplatz zu zwei Brandstiftungen, wovon die Täter nach umfangreichen Ermittlungen nun ausfindig gemacht werden konnten. Die beiden Jugendlichen im Alter von 14 Jahren und 15 Jahren kommen nicht aus Neckargemünd, sondern aus verschiedenen Gemeinden im Rhein-Neckar-Kreis. Bei deren Vernehmung gestanden die Beiden ihre Taten.

(Dossenheim / Rhein-Neckar-Kreis) – Radfahrer fährt auf Gehweg Mutter mit Kind an und entfernt sich anschließend vom Unfallort / Zeugen gesucht

Zeugen eines Verkehrsunfalls zwischen einem Radfahrer und einer Mutter mit einem dreijährigen Kind, der sich am Mittwoch um 14.10 Uhr in der Kirchstraße ereignete, sucht die Polizei. Der Radfahrer erfasste die beiden Fußgänger auf dem Gehweg, worauf alle Beteiligten zu Boden stürzten. Nach einem kurzen Wortwechsel entfernte sich der Unfallverursacher vom Unfallort. Die 37-jährige Fußgängerin und ihr Kind erlitten leichte Verletzungen.

Der Radfahrer wird wie folgt beschrieben:

  • Mann
  • ca. 50 – 55 Jahre alt
  • ca. 170 – 175 cm groß
  • kurze Haare
  • gebräunter Teint
  • Er trug schwarz/weiße Fahrradkleidung inkl. Helm und war mit einem schwarz/weißen Mountainbike mit Trinkflasche unterwegs.

Zeugen, die sachdienliche Hinweise auf dem Fahrradfahrer geben können, werden gebeten sich unter Telefon 06221/45690 beim Polizeirevier Heidelberg-Nord zu melden.

(Weinheim / Rhein-Neckar-Kreis) – 68-jährige Autofahrerin bei Auffahrunfall leicht verletzt / Sachschaden ca. 7.000 Euro

Bei einem Unfall am Mittwoch gegen 9.20 Uhr in der Bergstraße, zwischen Friedrich- und Ludwigstraße, wurde eine 68-jährige Fahrerin eines Smart leicht verletzt. Ein 80-jähriger Fahrer eines BMW hatte verkehrsbedingt abbremsen müssen. Die nachfolgende Smart-Fahrerin erkannte die Situation zu spät und krachte in das Heck des BMW. An ihrem Auto entstand Totalschaden, insgesamt wurde der Sachschaden auf ca. 7.000 Euro beziffert. Beide Autos mussten abgeschleppt werden. Die 68-Jährige begab sich auf eigenen Wunsch selbstständig in ärztliche Behandlung.

Zoo Heidelberg

Zoos fordern: Schluss mit Gleichmacherei

Alle Tiergärten wollen endlich wieder öffnen

Der Verband der Zoologischen Gärten fordert vor der nächsten Beratung der Bundeskanzlerin und der Ministerpräsidenten ein Ende der Gleichmacherei. „Ich halte es für absolut enttäuschend und unverständlich, wenn wir laut Vorlage für die heutige Runde weiterhin mit dem Einzelhandel und den Museen in einen Topf geworfen werden“, sagt Prof. Jörg Junhold, Präsident des Verbandes der Zoologischen Gärten. „Wie will man denn begründen, dass in unseren Freiluftanlagen, zu denen wir den Zugang streng regulieren können, angeblich dieselbe Ansteckungsgefahr wie in Geschäften oder Einkaufszentren herrscht? Das entbehrt doch jeder fachlichen Grundlage.“ Die Zoos bieten sichere Bewegungsräume für Familien unter freiem Himmel. „Einen Ausflugstourismus in geöffnete Läden und Märkte aufgrund mangelnder Alternativen kann wirklich niemand wollen.“

Der Zoo Heidelberg unterstützt diese Forderung aus vollem Herzen. Eine verantwortungsvolle Öffnung kann in Heidelberg – ebenso wie in den anderen, bereits geöffneten Zoos – durchgeführt werden. Bereits nach dem ersten Lockdown im März 2020 und in den darauffolgenden Monaten wurde deutlich, dass das Hygienekonzept funktioniert. Mit dem Online-Ticket-System konnte der Besucherandrang zudem gut gelenkt und die Besucheranzahl begrenzt werden. Der Zoo Heidelberg steht in den Startlöchern, um den Menschen der Region einen erholsamen und vor allem sicheren Besuch im Zoo zu ermöglichen. „Unser aufwendiges Hygiene und Zugangskonzept hat sich im letzten Sommer bewährt. Inzwischen sind weitere Erkenntnisse und zum Beispiel noch bessere Masken verfügbar. Wir können und wollen den Menschen endlich wieder sichere Erlebnisse und Bildung in den Außenbereichen unseres Zoos bieten,“ unterstreicht Zoodirektor Dr. Klaus Wünnemann die Forderung des VdZ.

 Nach dem Bekanntwerden der Vorlage für die Runde mit Bundeskanzlerin Angela Merkel und den Länderchefs wurde auch Kritik an der Ungleichbehandlung in den verschiedenen Bundesländern laut. „Jetzt sollen tatsächlich bundesweit einheitlich alle Blumenläden, Buchhandlungen und Gartenmärkte aufmachen, aber bei den Zoos soll der bestehende Flickenteppich zementiert werden?“, sagt Junhold. „Vielleicht ist es nachvollziehbar, dass diese Maßnahme auf relativ wenig Verständnis bei uns stoßen wird, denn inzwischen haben fast die Hälfte aller Bundesländer ihre Zoos wieder öffnen lassen beziehungsweise hatten sie nie geschlossen.“ Dazu zählen Berlin, Sachsen-Anhalt und das Saarland, die ihre zoologischen Einrichtungen seit dem späten Frühling 2020 kontinuierlich offengehalten hatten; in Brandenburg, Rheinland-Pfalz, Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern durften die Zoos vor wenigen Tagen öffnen beziehungsweise stehen Anfang kommender Woche vor diesem Schritt. Die Zoos sind vorbereitet und der soziale Druck in den heimischen vier Wänden ist enorm.

Bereits mehrfach hatten die organisierten Zoos des Verbandes der Zoologischen Gärten (VdZ) auf die pandemiebedingten Schwierigkeiten hingewiesen, die die bei vielen Mitgliedern nunmehr vier Monate andauernde Schließung verursachen. „Anders als in anderen Branchen können wir unsere Zoos eben nicht ‚runterfahren‘: Die Tiere müssen weiterhin vollumfänglich durch Pfleger und Veterinäre versorgt werden, ihre Unterkünfte geheizt und gesäubert werden“, sagt der VdZ-Geschäftsführer Volker Homes. „Das heißt, dass wir bei annähernd gleichbleibenden Kosten mit keinerlei Einnahmen auskommen sollen. Und Homeoffice mit Löwe ist nun mal keine Lösung.“

Kontakt zum Vdz

Über den VdZ

Der Verband der Zoologischen Gärten (VdZ) e.V. mit Sitz in Berlin ist die führende Vereinigung wissenschaftlich geleiteter Zoologischer Gärten mit Wirkungsschwerpunkt im deutschsprachigen Raum. Der 1887 gegründete VdZ ist der weltweit älteste Zoo-Verband und gab den Anstoß zur Gründung des Weltzooverbandes (WAZA). Aktuell gehören zum VdZ 71 Mitgliedszoos in Deutschland, Schweiz, Österreich und Spanien.

Tiergarten Heidelberg gGmbH
04.03.2021

Wilhelma – Zoologisch-Botanischer Garten Stuttgart

Drei-Jahres-Bilanz zum Tag des Artenschutzes am 3. März:

Zwei Millionen Euro gab Wilhelma an Artenschutz-Projekte weltweit

In Belize fahren „Wilhelma-Ranger“ im Boot Patrouille um das Shipstern-Reservat zu schützen.
Foto: CSFI

Einen neuen Meilenstein in ihrem Engagement für die Natur hat die Wilhelma zum Tag des Artenschutzes, der international am 3. März begangen wird, erreicht. Zwei Millionen Euro konnte der Zoologisch-Botanische Garten in Stuttgart innerhalb der vergangenen drei Jahre an Spenden und Eigenmitteln zusammentragen. So hat er die Zahl der damit weltweit unterstützten Projekte zum Schutz von bedrohten Tierarten und ihrer Lebensräume auf mehr als zwei Dutzend ausbauen können. „Wir haben einen langen Weg hinter uns, der uns jetzt zu erfreulichen Höhen geführt hat“, sagt Dr. Thomas Kölpin, der seit 2014 Direktor der Wilhelma ist. Damals kamen jährlich durch viele kleine Aktionen rund 30.000 Euro an Spenden für den Artenschutz zusammen. Die heutige Bilanz übertrifft diese Summe pro Jahr um das Zwanzigfache. „Durch das Bündeln der Kräfte von Wilhelma, unserem Förderverein und den Besucherinnen und Besuchern ist uns in den vergangenen drei Jahren der Durchbruch gelungen“, so Kölpin. „Wir haben damit Dimensionen erreicht, die uns zu einem Global Player machen als gewichtiger Kooperationspartner internationaler Organisationen, wie der Weltnaturschutzunion IUCN und dem Weltverband der Zoos und Aquarien WAZA.“

Der Nachwuchs ist bei den Sumatra-Nashörnern extrem kostbar, weil von dieser Art nur noch weniger als 80 Tiere existieren.
Foto: International Rhino Foundation

Die steile Entwicklung der vergangenen drei Jahre fußt auf drei Neuerungen: Die Wilhelma selbst konnte erstmals ein eigenes Artenschutz-Budget aufstellen, ihr Verein der Freunde und Förderer wurde dafür gewonnen, auch Projekte in den Herkunftsregionen der seltenen Tierarten zu unterstützen und die Gäste des Parks bekamen über den so genannten Artenschutz-Euro eine einfache Option, gleich beim Kauf der Eintrittskarte an der Kasse einen kleinen Beitrag zu leisten. Fast alle folgten dem Aufruf: Zirka 90 Prozent zahlten den freiwilligen Aufschlag. „Das war ein überwältigendes Votum, dass wir mit unserer Arbeit die Menschen erreichen“, sagt der Direktor. „Das gemeinsame Credo der Dachorganisationen WAZA und IUCN ist: Der Artenschutz im Zoo durch die Haltung und Zucht bedrohter Arten sowie der Einsatz vor Ort, um deren Artgenossen in ihrer Herkunftsregionen die Existenzgrundlage zu sichern, sind zwei Seiten derselben Medaille.“ Den Verlust der Biodiversität können nur alle zusammen bremsen: indem die Lebensräume durch Schutzmaßnahmen erhalten bleiben und Zoos Reservepopulationen bereithalten, um diese bei Bedarf in der Natur wiederansiedeln zu können. Ein erfolgreiches Beispiel dafür sind die in der Wildnis bereits ausgerotteten Säbelantilopen in Nordafrika.

Die Auffangstation Lola ya Bonobo bereitet Affenwaisen auf die Wiederauswilderung vor.
Foto: Lola ya Bonobo

Die von der Wilhelma geförderten Programme sind vielseitig und umspannen den Globus: Sie reichen unter anderem von der Betreuung von Bonobo-Waisen in Zentralafrika über die Wiederansiedlung von OrangUtans in eigens für sie aufgeforsteten Wäldern in Südostasien sowie die Buschbrand-Nothilfe in Australien bis zu Projekten in Südamerika. Dort wird der für die Tiere oft tödlich endende Konflikt um Bienenvölker zwischen Imkern und Riesengürteltieren entschärft. Dank des gestiegenen Spendenaufkommens konnten zusätzliche Förderungen bewilligt werden. Das sind in der Regel Finanzspritzen für konkrete Sachleistungen, wie den Bau von Nistplätzen für den Argala-Marabu in Nordindien, wo der große Storchenvogel auszusterben droht, oder den Kauf eines Jeeps für Umweltschützer auf Madagaskar.

Durch die nie gekannte Höhe der verfügbaren Mittel konnte die Wilhelma aber auch andere Ausmaße des Artenschutzes angehen. So war sie zum Beispiel in der Lage, sich am Landkauf im mittelamerikanischen Belize zu beteiligen, um einen naturbelassenen Regenwaldkorridor zwischen zwei Naturschutzgebieten gegen die Rodung durch Bauern abzusichern. Auf die Weise können die selten gewordenen Tiere wie Jaguar und Tapir besser ihre Gebiete wechseln, auf Artgenossen treffen und mehr Nachwuchs bekommen. Zugleich wird damit das gesamte Habitat für unzählige andere Tier- und Pflanzenarten bewahrt. Doch selbst ausgewiesene Naturreservate müssen ihrerseits geschützt werden. Deshalb hat die Wilhelma in Belize ebenso den Aufbau einer eigenen Ranger-Staffel finanziert. Vier Frauen und Männer patrouillieren nun dank der Spenden aus Stuttgart als „Wilhelma-Ranger“ das Shipstern-Reservat, um Wilderei oder Rodungen zu verhindern. 269.000 Euro wurden dafür bisher eingesetzt.

Zwei Artenschützer des Giant Armadillo Conservation Projects entlassen in Brasilien ein umgesiedeltes Riesengürteltier aus der Transportbox.
Foto: GACP

Zudem stieg die Wilhelma zum Offiziellen Strategischen Partner der Allianz zur Rettung des SumatraNashorns auf. Nur noch weniger als 80 Tiere sind davon bekannt. Sie leben aufgesplittert in kleine Gruppen in zehn getrennten Gebieten auf zwei indonesischen Inseln, so dass sich die Artgenossen kaum begegnen können. „Für das Sumatra-Nashorn ist es wenige Sekunden vor Zwölf“, betont Kölpin. „Die letzte Hoffnung ist, alle verbliebenen Tiere in drei Reservaten mit Zuchtstationen einander näherzubringen. Nur so besteht eine reelle Chance auf ausreichend Stammhalter.“ Die Wilhelma steuert 100.000 Euro bei für das große Bündnis, in dem sie unter anderem mit der IUCN, der International Rhino Foundation als weltweit größter Schutzorganisation für Nashörner sowie der National Geographic Society arbeitet.

„Wir können so unbeschreiblich viel mehr bewegen als früher, dass es mich mit großer Freude erfüllt“, sagt Direktor Kölpin. „Doch dürfen wir uns nicht zurücklehnen, weil der Bedarf gewaltig ist und unter CoronaBedingungen die Spenden zurückgehen.“ Im vergangenen Jahr hatte die Wilhelma durch niedrige Besucherlimits und monatelange Komplettschließungen aus Infektionsschutzgründen nur die Hälfte der sonst üblichen Gästezahl begrüßen können: rund 800.000 statt gut 1,6 Millionen. Das schränkte die Möglichkeiten ein, Gelder für den Artenschutz zu sammeln. „Für uns Menschen werden auch wieder bessere Zeiten kommen“, sagt Kölpin. „Die Tier- und Pflanzenwelt kann sich jedoch nur erholen, wenn wir uns um sie kümmern. Deshalb ermuntern wir alle, uns dabei zu unterstützen, und empfehlen allen Zoos, sich ihrerseits auf diesen Weg machen. Jeder Schritt zählt.“

Bluthunde helfen Wildhütern im Virunga-Nationalpark Wilderern auf die Spur zu kommen.
Foto: Wilhelma Stuttgart / Stefanie Reska

Die Philosophie der Wilhelma ist, jede größere neue Tieranlage mit der Kooperation mit einem Schutzprojekt zu verbinden. So fungieren Elefant, Affe, Nashorn und Co. in der Wilhelma als Botschafter ihrer Art. Das persönliche Erleben ist dabei ein wesentliches Element: „Wer diesen Tieren bei uns begegnet, ihnen Auge in Auge gegenübersteht, hat einen ganz anderen Zugang zum Artenschutz“, betont Stefanie Reska, die bei der Wilhelma das Thema betreut. „Die Begeisterung weckt die Motivation, diesen Tieren auch das Überleben in der Natur zu sichern.“ Die Wilhelma übernimmt mit ihrem Fachwissen die Auswahl der Projekte, die Spenden erhalten sollen, und begleitet deren Entwicklung über Jahre, um sicher zu gehen, dass das Geld gut angelegt ist. „Das gute Konzept und die Seriosität der Empfänger sind für unsere Spenderinnen und Spender genauso wichtig wie der Umstand, dass die Wilhelma keinen Verwaltungsaufwand berechnet, sondern jeden Euro eins zu eins weitergibt“, so Reska. „Diese Projekte funktionieren sehr gut, weil die Aktiven vor Ort ihre Lebensaufgabe darin sehen. Sie brennen so dafür, dass sie ihre ganze Kraft einsetzen und zum Teil auch Leib und Leben riskieren, wenn es darum geht Wilderern oder Milizen die Stirn zu bieten.“ Kontinuität ist wichtig. Im Kongo stattet die Wilhelma zum Beispiel seit 2012 die Spürhundestaffel der Wildhüter im Virunga-Nationalpark aus, wo sich seither die Population der letzten Berggorillas etwas erholt hat. 235.000 Euro konnte die Wilhelma dort bisher einbringen.

Doch selbst kleine Sprünge bringen Fortschritte. So nimmt sie jetzt ein kleineres Objekt auf: Der JambatoHarlequin-Frosch in Ecuador galt seit 1988 Jahrzehnte lang als ausgestorben, bis er 2016 in kleiner Zahl an geheimgehaltener Stelle wiederentdeckt wurde. „Sein Comeback bezuschussen wir gerne“, so Kölpin, „dem Aussterben im letzten Moment noch von der Schippe zu springen, ist einfach eine zu schöne Erfolgsmeldung.“

Koalition für die Artenvielfalt

Als erster Zoo und Botanischer Garten in Deutschland ist die Wilhelma Anfang des Jahres der globalen Koalition „Vereint für die Artenvielfalt“ beigetreten, welche die Europäische Kommission ins Leben gerufen hat. Hier schließen sich Fachinstitutionen wie auch Nationalparks, Forschungszentren, Wissenschafts- und Naturkundemuseen zusammen, um dem Erhalt der Natur im Vorfeld der UNO-Konferenz für Biodiversität 2021 eine stärkere Stimme zu geben. Im Zuge ihres Engagements will die Wilhelma die Öffentlichkeit über die Zusammenhänge der Ökosysteme, den notwendigen Schutz der Lebensräume und die Bedeutung des Klimaschutzes für den Erhalt der Artenvielfalt informieren.

Text: Wilhelma – Zoologisch-Botanischer Garten Stuttgart Foto: siehe Bildunterschrift
04.03.2021

Germersheim & Landkreis Germersheim

Einladung zu Infoveranstaltungen für Kreiselternausschuss

Um Eltern und Erziehungsberechtigte über die „Aufgaben, Rechte und Pflichten eines Elternausschusses“, und „Sinn und Zweck eines Kreiselternausschusses (KEA)“ sowie die geplante Wahl des KEA Germersheim zu informieren, lädt das Jugendamt der Kreisverwaltung Germersheim alle Eltern und Erziehungsberechtigte von Kindern, die im Landkreis Germersheim eine Kindertagesstätte besuchen, herzlich zu zwei Informationsveranstaltungen ein. Diese Infoveranstaltungen werden aufgrund der aktuellen Infektionslage online auf der Online-Plattform „Go To Meeting“ durchgeführt.

Die Infoveranstaltung zu „Aufgaben, Rechte und Pflichten eines Elternausschusses“ findet am Mittwoch, 10.03.2021 um 20 Uhr statt. Stefanie Müller und Kerstin Raithel (Fachberatungen für die kommunalen Kitas im Landkreis) und Mitglieder des Landeselternausschusses werden dabei die Aufgaben, Rechte und Pflichten eines Elternausschuss erläutern sowie über die geplante Wahl für den Kreiselternausschusses in Germersheim informieren.

Sinn und Zweck eines Kreiselternausschusses (KEA) und Wahl des KEA Germersheim“ werden bei der zweiten Infoveranstaltung, am Mittwoch, 24.03.2021 um 20 Uhr erläutert. Vom Kreisjugendamt Germersheim werden neben Stefanie Müller und Kerstin Raithel außerdem Leiterin Denise Hartmann-Mohr sowie Wilhelm Fliehmann informieren und Fragen beantworten.

Eine Anmeldung zu den Veranstaltungen ist zwingend notwendig. Für die Veranstaltung „Aufgaben, Rechte und Pflichten eines Elternausschusses“ melden sich Interessierte bitte bis spätestens Montag, 08.03.2021, an, für die Veranstaltung „Sinn und Zweck eines KEAs und Wahl des KEA Germersheim“ bis spätestens Montag, 22.03.2021.

Zur Anmeldung wird eine E-Mail-Adresse benötigt, an die vor der Veranstaltung der Teilnahme-Link mit Passwort versendet wird. Um die Stimmberechtigung feststellen zu können, bitte auch den Wohnort sowie die Rolle/Funktion, in der man teilnehmen möchte, mitteilen.

Wer kandidieren möchte, aber nicht teilnehmen kann, schreibt bitte eine E-Mail mit Erklärung der Kandidatur und einigen Informationen über sich sowie den Beweggründen zur Mitarbeit an KEA-Germersheim@gmx.de.

Anmeldungen sowie Fragen zu den Veranstaltungen senden Interessierte bitte an KEA-Germersheim@gmx.de

Kreisverwaltung Germersheim
04.03.2021

Coronavirus – Fallzahlen im Landkreis Germersheim

Mittwoch (3. März 2021)

Aktuell gibt es im Landkreis Germersheim 451 bestätigte positive Fälle, die Gesamtzahl beläuft sich auf 3640 Infizierte seit Beginn der Pandemie (+ 56 Fälle).

Weiterer Todesfall

Leider ist eine weitere Person an oder mit Covid-19 verstorben. Insgesamt steigt die Anzahl der Todesfälle damit auf 102.

Neu betroffene Einrichtungen:

Kita Sonnenstrahl in Schwegenheim: Eine Person wurde positiv getestet. Die Ermittlungen laufen.

Kath. Kindergarten St. Georg in Hördt: Eine Person wurde positiv getestet. Eine Gruppe befindet sich in Quarantäne.

VG / Stadt Ort Infizierte seit Beginn der Pandemie Aktuell infizierte Personen Gesundete bzw. nicht mehr infizierte Personen Leider an oder mit Covid-19 verstorbene Personen
VG Hagenbach Berg 35 3 32 0
  Hagenbach 149 11 123 15
  Neuburg 76 5 68 3
  Scheibenhardt 15 2 13 0
  Summen 275 21 236 18
Wörth Maximiliansau 150 11 137 2
  Schaidt 30 11 19 0
  Wörth, Stadt 342 76 262 4
  Büchelberg 26 7 19 0
  Summen 548 105 437 6
VG Kandel Erlenbach 9 0 9 0
  Freckenfeld 33 3 30 0
  Kandel 185 31 151 3
  Minfeld 32 2 30 0
  Steinweiler 55 15 40 0
  Vollmersweiler 1 0 1 0
  Winden 25 3 21 1
  Summen 340 54 282 4
VG Jockgrim Hatzenbühl 49 3 46 0
  Jockgrim 180 37 138 5
  Neupotz 32 3 26 3
  Rheinzabern 111 18 90 3
  Summen 372 61 300 11
VG Rülzheim Hördt 80 13 67 0
  Kuhardt 51 4 47 0
  Leimersheim 45 2 42 1
  Rülzheim 180 13 162 5
  Summen 356 32 318 6
VG Bellheim Bellheim 286 13 245 28
  Knittelsheim 27 1 26 0
  Ottersheim 54 5 49 0
  Zeiskam 60 15 45 0
  Summen 427 34 365 28
Germersheim + So   752 91 649 12
  Summen 752 91 649 12
VG Lingenfeld Freisbach 53 14 38 1
  Lingenfeld 187 5 175 7
  Lustadt 76 12 63 1
  Schwegenheim 116 13 103 0
  Weingarten 59 0 58 1
  Westheim 79 9 63 7
  Summen 570 53 500 17
  Endsummen 3640 451 3087 102

Dienstag (2. März 2021)

Aktuell gibt es im Landkreis Germersheim 412 bestätigte positive Fälle, die Gesamtzahl beläuft sich auf 3584 Infizierte seit Beginn der Pandemie (+ 31 Fälle).

Weiterer Todesfall

Leider ist eine weitere Person an oder mit Covid-19 verstorben. Insgesamt steigt die Anzahl der Todesfälle damit auf 101.

Neu betroffene Einrichtungen:

Kita Schwalbennest in Jockgrim: Eine Person wurde positiv getestet. Eine Gruppe befindet sich in Quarantäne.

VG / Stadt Ort Infizierte seit Beginn der Pandemie Aktuell infizierte Personen Gesundete bzw. nicht mehr infizierte Personen Leider an oder mit Covid-19 verstorbene Personen
VG Hagenbach Berg 35 3 32 0
  Hagenbach 148 10 123 15
  Neuburg 75 5 67 3
  Scheibenhardt 15 2 13 0
  Summen 273 20 235 18
Wörth Maximiliansau 149 12 136 1
  Schaidt 29 10 19 0
  Wörth, Stadt 335 69 262 4
  Büchelberg 26 7 19 0
  Summen 539 98 436 5
VG Kandel Erlenbach 9 0 9 0
  Freckenfeld 33 5 28 0
  Kandel 183 29 151 3
  Minfeld 32 2 30 0
  Steinweiler 50 10 40 0
  Vollmersweiler 1 0 1 0
  Winden 23 1 21 1
  Summen 331 47 280 4
VG Jockgrim Hatzenbühl 49 4 45 0
  Jockgrim 174 32 137 5
  Neupotz 30 1 26 3
  Rheinzabern 108 15 90 3
  Summen 361 52 298 11
VG Rülzheim Hördt 78 12 66 0
  Kuhardt 51 4 47 0
  Leimersheim 45 2 42 1
  Rülzheim 178 11 162 5
  Summen 352 29 317 6
VG Bellheim Bellheim 286 16 242 28
  Knittelsheim 26 0 26 0
  Ottersheim 54 5 49 0
  Zeiskam 58 13 45 0
  Summen 424 34 362 28
Germersheim + So   747 90 645 12
  Summen 747 90 645 12
VG Lingenfeld Freisbach 52 13 38 1
  Lingenfeld 184 3 174 7
  Lustadt 75 12 62 1
  Schwegenheim 108 5 103 0
  Weingarten 59 0 58 1
  Westheim 79 9 63 7
  Summen 557 42 498 17
  Endsummen 3584 412 3071 101

Kreisverwaltung Germersheim
04.03.2021

Rhein-Pfalz-Kreis

Frauen ticken anders!

Wie Sie Ihre weiblichen Stärken im Job nutzen, um Zufriedenheit zu erreichen und Ihre berufliche Entwicklung zu fördern, erfahren Sie von:

  • Susanne Gehle, Systemische Beraterin und Therapeutin
  • 16. März 2021, 18.30 – 20.00 Uhr
  • Seniorentreff Mutterstadt, Jahnstr. 4, 67112 Mutterstadt

Viele Frauen sind hochqualifiziert, motiviert, engagiert, zuverlässig, kommunikativ! Sie verfügen über alle Qualitäten und Fähigkeiten, die die Realisierung beruflicher Ziele und professioneller Entwicklung möglich machen. Trotzdem finden sich Frauen immer wieder in unbefriedigenden Situationen. Zum einen, weil ihre beruflichen und persönlichen Kompetenzen nicht entsprechend anerkannt und wertgeschätzt werden und sie sich übergangen fühlen; zum anderen, weil ihre eigenen Themen ihnen hin und wieder unsichtbare Grenzen setzen.

Finden Sie heraus, wie Sie sich als Frau im beruflichen Umfeld besser positionieren können und mehr Zufriedenheit in Ihrer eigenen professionellen Entwicklung erreichen. Angesprochen werden u.a. Themen wie die Definition eigener Zielsetzungen, der Umgang mit beruflichen und privaten Restriktionen, die weiblichen Stärken und Fähigkeiten und der Umgang mit den eigenen Glaubenssätzen.

Eine Kooperationsveranstaltung der Volkshochschule des Rhein-Pfalz-Kreises und der Gleichstellungsstellen der Gemeinde Mutterstadt und des Rhein-Pfalz-Kreises im Rahmen des Programms zum Internationalen Frauentag!

Sofern aufgrund der Beschränkungen zur Eindämmung der Corona-Pandemie eine Präsenzveranstaltung nicht möglich sein sollte, wird die Veranstaltung hybrid oder digital stattfinden.

Wir bitten um vorherige Anmeldung unter Tel. 06234 9464 62 (Mo. – Fr. vormittags und Do. 14.30 – 18.00 Uhr). Die Teilnehmerzahl ist wegen der Corona-Pandemie begrenzt.  Wir werden Sie entsprechend informieren. Die Teilnahme ist kostenfrei.

Kreisverwaltung Rhein-Pfalz-Kreis
04.03.2021

Coronavirus: Aktuelle Fallzahlen im Zuständigkeitsbereich des Gesundheitsamtes Rhein-Pfalz-Kreis

Mittwoch (03.03.2021)

Die Kreisverwaltung Rhein-Pfalz-Kreis übermittelt eine Übersicht der Infektionszahlen aus ihrem Zuständigkeitsbereich des Gesundheitsamtes. In den Zuständigkeitsbereich des Gesundheitsamtes Rhein-Pfalz-Kreis gehören neben dem Landkreis auch die Städte Ludwigshafen, Frankenthal und Speyer.

LK/SK/Ort Infizierte seit Beginn der Pandemie Aktuell infizierte Personen Heute neu infizierte Personen Gesundete bzw. nicht mehr infizierte Personen Leider an oder mit Covid-19 verstorbene Personen Heute verstorben gemeldet
_AH 6 6
Altrip 189 8 164 17
Beindersheim 77 76 1
Birkenheide 68 9 58 1
Bobenheim-Roxheim 218 7 211
Böhl-Iggelheim 311 12 1 285 14
Dannstadt-Schauernheim 194 5 1 187 2
Dudenhofen 286 5 266 15
Fußgönheim 62 9 2 50 3
Großniedesheim 37 1 36
Hanhofen 78 9 68 1
Harthausen 115 103 12
Heßheim 83 19 61 3
Heuchelheim 21 1 20
Hochdorf-Assenheim 66 2 63 1
Kleinniedesheim 25 25
Lambsheim 147 5 1 139 3
Limburgerhof 297 21 264 12
Maxdorf 253 6 219 28
Mutterstadt 453 17 3 404 32
Neuhofen 209 16 1 180 13
Otterstadt 107 105 2
Rödersheim-Gronau 68 4 62 2
Römerberg 408 34 364 10
Schifferstadt 708 27 1 661 20
Waldsee 164 14 2 142 8

LK Rhein-Pfalz-Kreis 4650 231 12 4219 200
SK Frankenthal 1466 92 3 1334 39
SK Ludwigshafen 6898 292 13 6309 297
SK Speyer 2017 75 1 1864 78

Summe: 15031 690 29 13726 614

Quelle: SurvNet@RKI

_AH: Personen mit Hauptwohnsitz außerhalb des Zuständigkeitsbereiches des Gesundheitsamts aber mit fehlerhaften Meldekreis „LK Rhein-Pfalz-Kreis“. Es wird geprüft, ob diese noch nachträglich richtig zugeordnet werden können.

Aus den Einrichtungen wurden uns keine neuen Corona-Virus-Ausbrüche gemeldet.

Weiterhin sind die Zahlen der mit dem Coronavirus infizierten Personen seit Beginn des Ausbruchs und die aktuellen Zahlen auf den Seiten des Ministeriums für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Demografie unter www.msagd.rlp.de oder www.corona.rlp einzusehen.
Die Kreisverwaltung Rhein-Pfalz-Kreis weist darauf hin, dass es zu Differenzen durch zeitlich versetzte Eingabezeiten zu den Zahlen des Landesuntersuchungsamtes bzw. des Robert-Koch-Institutes kommen kann.

Dienstag (02.03.2021)

Die Kreisverwaltung Rhein-Pfalz-Kreis übermittelt eine Übersicht der Infektionszahlen aus ihrem Zuständigkeitsbereich des Gesundheitsamtes. In den Zuständigkeitsbereich des Gesundheitsamtes Rhein-Pfalz-Kreis gehören neben dem Landkreis auch die Städte Ludwigshafen, Frankenthal und Speyer.

LK/SK/Ort Infizierte seit Beginn der Pandemie Aktuell infizierte Personen Heute neu infizierte Personen Gesundete bzw. nicht mehr infizierte Personen Leider an oder mit Covid-19 verstorbene Personen Heute verstorben gemeldet
_AH 6     6    
Altrip 189 8 2 164 17  
Beindersheim 77     76 1  
Birkenheide 68 9 2 58 1  
Bobenheim-Roxheim 218 7   211    
Böhl-Iggelheim 310 11 2 285 14  
Dannstadt-Schauernheim 193 4   187 2  
Dudenhofen 286 5   266 15  
Fußgönheim 60 7 3 50 3  
Großniedesheim 37 1   36    
Hanhofen 78 9 1 68 1  
Harthausen 115     103 12  
Heßheim 83 19   61 3  
Heuchelheim 21 1   20    
Hochdorf-Assenheim 66 2 1 63 1  
Kleinniedesheim 25     25    
Lambsheim 146 4   139 3  
Limburgerhof 297 21 3 264 12  
Maxdorf 253 6 2 219 28  
Mutterstadt 450 14   404 32  
Neuhofen 208 16   179 13  
Otterstadt 107     105 2  
Rödersheim-Gronau 68 4   62 2  
Römerberg 408 37   361 10  
Schifferstadt 707 28 2 659 20  
Waldsee 162 13 2 141 8  
             
LK Rhein-Pfalz-Kreis 4638 226 20 4212 200  
SK Frankenthal 1461 92 2 1329 39  
SK Ludwigshafen 6884 287 19 6300 297 1
SK Speyer 2016 74 5 1864 78  
             
Summe: 14999 679 46 13705 614 1

Quelle: SurvNet@RKI

_AH: Personen mit Hauptwohnsitz außerhalb des Zuständigkeitsbereiches des Gesundheitsamts aber mit fehlerhaften Meldekreis „LK Rhein-Pfalz-Kreis“. Es wird geprüft, ob diese noch nachträglich richtig zugeordnet werden können.

Aus den Einrichtungen wurden uns keine neuen Corona-Virus-Ausbrüche gemeldet.

Weiterhin sind die Zahlen der mit dem Coronavirus infizierten Personen seit Beginn des Ausbruchs und die aktuellen Zahlen auf den Seiten des Ministeriums für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Demografie unter www.msagd.rlp.de oder www.corona.rlp einzusehen.

Die Kreisverwaltung Rhein-Pfalz-Kreis weist darauf hin, dass es zu Differenzen durch zeitlich versetzte Eingabezeiten zu den Zahlen des Landesuntersuchungsamtes bzw. des Robert-Koch-Institutes kommen kann.

Kreisverwaltung Rhein-Pfalz-Kreis
04.03.2021

Haßloch

„Kunst im Treppenhaus“ mit Bildern von Robert Rissel

Im Rahmen der Reihe „Kunst im Treppenhaus“ sind im März und April Pastellmalereien und Aquarelle des Haßlocher Künstlers Robert Rissel in der Haßlocher Gemeindebücherei zu sehen. Seine Ausstellung zeigt Stillleben der vergangenen Jahre. Er sagt von sich selbst, dass er die Dinge so malen möchte, wie man sie sieht. „Wenn ich einen Tisch voller Früchte male, soll der Betrachter das Gefühl haben, die Früchte greifen zu können“, so Rissel im Gespräch mit Bürgermeister Tobias Meyer und Büchereileiterin Gabi Pfadt. Die Gemeindebücherei ist dem Haßlocher als Ausstellungsort nicht fremd. Bereits in den Jahren 2008 und 2017 hat er dort seine Werke präsentiert. Darüber hinaus hatte er in der Vergangenheit weitere Ausstellungen, unter anderem im Mannheimer Luisenpark und bei der „Hofkunst“ in Venningen.

Robert Rissel ist Jahrgang 1948 und absolvierte nach seiner schulischen Laufbahn eine Ausbildung zum Maler und Schriftenmaler. Direkt im Anschluss erfolgte ein Fernkurs zum „Famos-Artist“. Er arbeitete danach unter anderem im Großhandel für Farben und Malartikel und war bis 2006 selbstständiger Fachberater für Anwendungstechniken. Nach einem Unfall vor einigen Jahren konnte Robert Rissel seinen Job nicht mehr ausführen und ging in Frührente. Das machte es ihm möglich, seiner eigentlich gelernten Mal- und Zeichenkunst als Maler und Schriftenmaler wieder nachzugehen. So entstand in den vergangenen Jahren eine Vielzahl von Bildern, von denen er einige auch verkaufen konnte.

Die Ausstellung kann zu den bekannten Öffnungszeiten der Bücherei besichtigt werden. Hierbei gilt allerdings die Beachtung der geltenden Corona-Regeln. Derzeit ist die Bücherei nur nach vorheriger Terminvereinbarung geöffnet. Vor Ort ist das Tragen eines medizinischen Mundschutzes verpflichtend. „Wir sind froh, dass die Bücherei – wenn auch mit Einschränkungen – wieder öffnen kann“, so Bürgermeister Tobias Meyer. „Zuletzt hatte Angelika Bullinger im Treppenhaus eine Ausstellung realisiert, die durch den Lockdown aber nicht besichtigt werden konnte“, ergänzt Büchereileiterin Gabi Pfadt. Daher wird Angelika Bullinger die Ausstellung zu einem späteren Zeitpunkt nachholen können. In der Vergangenheit ist die Reihe „Kunst im Treppenhaus“ auf eine durchweg positive Resonanz gestoßen, da die gezeigten Bilder das sonst einfarbige Treppenhaus erheblich aufwerten.

Gemeindeverwaltung Haßloch
04.03.2021

Entgeltgleichheit zwischen Frauen und Männern – Aktion zum Equal Pay Day am 10. März auch in Haßloch

Der Equal Pay Day ist ein internationaler Aktionstag für die Entgeltgleichheit zwischen Frauen und Männern. Der Aktionstag markiert symbolisch die Lohnlücke zwischen Frauen und Männern. Üblicherweise kennzeichnet er in den verschiedenen Ländern rechnerisch den Tag, bis zu dem Frauen unentgeltlich arbeiten würden, wenn sie ab oder bis zu dem Tag (gesamtgesellschaftlich) die gleiche Lohnsumme wie die Männer bekämen. Dementsprechend ist das Datum des Equal Pay Days ein Gradmesser dafür, wie fair Frauen und Männer in Deutschland bezahlt werden. „Je früher das Datum im Jahr liegt, desto gerechter geht es in unserer Arbeitswelt zu“, erläutert die ehrenamtliche Gleichstellungsbeauftragte der Gemeinde Haßloch, Christine Steinmetz. In Deutschland ist der Aktionstag im Vergleich zu den Vorjahren zwar um 4 Tage nach vorne gerückt, dennoch verdienen Frauen in Deutschland noch immer weniger als Männer. Aus den Daten des Statistischen Bundesamtes geht außerdem hervor, dass Deutschland im EU-Vergleich weit hinten liegt. Nur in Estland und Tschechien verdienen Frauen im Vergleich zu Männern noch weniger.

„Die Gründe für diese Ungleichheit sind vielschichtig“, so Steinmetz. In den Berufsbiographien von Frauen finden sich längere familienbedingte Erwerbsunterbrechungen, beispielsweise durch die Versorgung der Kinder oder die Pflege von Angehörigen. Auch arbeiten Frauen überdurchschnittlich häufig in „Minijobs“, mit geringerem Beschäftigungsumfang oder in Berufsbranchen, mit niedrigen Entgelten und geringen Aufstiegsmöglichkeiten, was zur Folge hat, dass Frauen im Alter auf Sozialhilfe angewiesen sind. Daher lautet eine zentrale Forderung des Equal Pay Day, dass die gleichberechtigte Verteilung der Sorgearbeit für Kinder zwischen Müttern und Vätern aktiv gefördert werden muss.

Aktion zum Equal Pay Day in Haßloch

Die ehrenamtliche Gleichstellungsbeauftragte der Gemeinde Haßloch, Christine Steinmetz, möchte am 10. März um 13:30 Uhr mit Unterstützung lokaler Persönlichkeiten, das Rathaus beflaggen. Zudem ist sie auf der Suche nach Frauen und Männern, die für Gleichberechtigung stehen und sich an der Aktion „Game Changer – Mach dich stark für equal pay“ beteiligen. Über die Internetseite des Equal Pay Pay (https://gamechanger.equalpayday.de/) können individuell Bilder erstellt werden, auf denen man zum Ausdruck bringen kann, warum man sich als Game Changer sieht und sich für die Gleichstellung von Frauen und Männern stark macht. Bilder von Haßlocher Game Changern möchte die Gleichstellungsbeauftragte am 10. März von 12:30 bis 14:00 Uhr sammeln und an einer Stellwand präsentieren. Die eigenen Bilder können – unter Beachtung der Corona-Regeln – im besagten Zeitraum dort angebracht werden oder der Gleichstellungsbeauftragten bereits vorab per Mail an Gleichstellungsbeauftragte@hassloch.de geschickt werden.

Der Equal Pay Day wurde 2008 auf Initiative des Business and Professional Women (BPW) Germany e.V. erstmals in Deutschland durchgeführt und wird seitdem vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördert. Seitdem wächst die Zahl und Vielfalt der bundesweiten Veranstaltungen zum Equal Pay Day von Jahr zu Jahr. Inzwischen findet der Equal Pay Day in über 20 europäischen Ländern statt.

Gemeindeverwaltung Haßloch
04.03.2021

Schifferstadt

Gesucht: Logo für den Jugendtreff

Preise im Wert von bis zu 50 Euro zu gewinnen

Die Schifferstadter Jugendhilfe sucht ein neues Logo für den Jugendtreff. Kreative Schifferstadterinnen und Schifferstadter, die zwischen 14 und 21 Jahre alt sind, und Lust haben, einen der hochwertigen Preise zu gewinnen, können ihren Entwurf bis zum 31. März, 23:59 Uhr per Post, E-Mail oder Facebook-Nachricht einreichen.

Zu gewinnen gibt es einen 50-Euro-Gutschein nach Wahl, zum Beispiel für den Playstore für Android, Iphone, Playstation oder Media Markt, einen 25-Euro-Gutscheine für ein Restaurant oder Café in Schifferstadt und eine 15-Euro Süßigkeitenbox, wahlweise süß oder salzig.

Egal ob selbst gemacht, am Handy oder am PC erstellt – Gewinnspiel-Teilnehmerinnen und Teilnehmer können ihren Logo-Entwurf (bitte nur eine Einsendung) per Post an Jugendtreff, Neustückweg 1, 67105 Schifferstadt, per E-Mail an kontakt@jugendtreff-schifferstadt.de oder als Privatnachricht an die Facebook-Seite „Jugendtreff – Schifferstadt“ schicken. Das Jugendtreff-Team wählt im April die drei besten Entwürfe aus und gibt die Gewinner bekannt.

Stadtverwaltung Schifferstadt
04.03.2021

Lese(aus-)zeit für Frauen

Stadtbücherei gibt zum Internationalen Frauentag Lesetaschen aus

Wenn du die Wahl hast zwischen Putzen und Joggen gehen – welches Buch liest du dann? Frei nach diesem Motto können Schifferstadterinnen ab sofort bei der Stadtbücherei per Telefon oder E-Mail eine Frauen-Lesetasche bestellen. Enthalten sind ein Roman von oder über Frauen zum Ausleihen und ein paar kleine Überraschungen, die sich hervorragend für eine kleine Lese(aus-)zeit vom Alltag eignen. Anlass ist der Internationale Frauentag am Montag, 8. März. Abholbar sind die Lesetaschen aus Leinenstoff bis einschließlich Freitag, 12. März.

Zur Ausleihe des Buches benötigt man einen Leseausweis der Stadtbücherei. Schifferstadterinnen ohne Leseausweis erhalten einen kostenlosen Vier-Wochen-Schnupperausweis – hierfür müssen Adressdaten und Geburtsdatum angegeben werden.

„Mit unserer Aktion möchten wir den Frauen in Schifferstadt zwischen Homeschooling und Homeoffice eine kleine Auszeit ermöglichen“, sagt Bücherei-Leiterin Martina Kees. Interessentinnen können sich ihre Lesetasche unter der Telefonnummer 06235 / 925830 oder per E-Mail an stadtbuecherei@schifferstadt.de sichern. Die Abholung ist von Montag, 8. bis Freitag, 12. März zu folgenden Zeiten möglich: Montag bis Donnerstag, 15 bis 18 Uhr und Freitag 9 bis 14 Uhr.

Stadtverwaltung Schifferstadt
04.03.2021

Faire Rosen für Frauenrechte

Schifferstadt macht sich stark für Frauen und Fairen Handel

Am Freitag, 5. März, dem Weltgebetstag der Frauen, und am Montag 8. März, dem Internationalen Frauentag, bauen die Gleichstellungsbeauftragten zusammen mit Mitgliedern der Fairtrade-Stadt-Arbeitsgruppe an verschiedenen Stellen in der Innenstadt eine mobile Rosen-Station auf. Wer möchte, kann sich dort über den fairen Handel mit Blumen informieren und eine kostenlose, fair gehandelte Rose mit nach Hause nehmen.

Sag´s mit fairen Rosen!

Rosen sind ein ideales Geschenk, um „Alles Gute“, „Danke“ oder „Ich liebe dich“ zu sagen. Was aber nur Wenigen bewusst ist: Im Rosenanbau herrschen oft schlechte Arbeitsbedingungen. Die meisten Rosen kommen aus ostafrikanischen Ländern wie Kenia, Äthiopien und Tansania. Dort arbeiten viele Frauen als Pflückerinnen unter schlechten Bedingungen. Dass es auch anders geht, darauf macht die Aktion „Flower Power“ von Fairtrade aufmerksam. Denn es gibt Alternativen. Schon jede dritte Rose, die in Deutschland verkauft wird, ist fair gehandelt und trägt das Fairtrade-Siegel. Das bedeutet für die Frauen auf den Blumenfarmen: mehr Gleichberechtigung und bessere Arbeitsbedingungen. Als ausgezeichnete Fairtrade-Stadt unterstützt Schifferstadt den fairen Handel mit Blumen und ruft dazu auf: „Sag’s mit fairen Rosen!“

Frauen eine Stimme geben

Seit sieben Jahren hat sich Schifferstadt durch den Titel „Fairtrade-Stadt“ dazu verpflichtet, faire Handelsbedingungen auf lokaler Ebene zu fördern. Durch Verteilung fairer Rosen für die Aktion „Flower Power“ soll jetzt die Position von Frauen in Produzentenländern gestärkt werden – sei es im Job, in den Gemeinden oder in der Familie. Die Fairtrade-Standards schreiben vor, dass Blumenplantagen ihre weiblichen Mitarbeiterinnen mit Hilfe einer Gender-Strategie fördern müssen. Konkret heißt das, dass Frauen an Weiterbildungen teilnehmen, in Gremien ihre Bedürfnisse vertreten werden und sie so eine Stimme erhalten. Durch diesen Ansatz gewinnen sie zunehmend an Selbstvertrauen und qualifizieren sich für Führungsaufgaben, die bisher Männern vorbehalten waren. Eine Studie belegte jüngst, dass dies zu Fortschritten in der Gleichberechtigung führt. „Wir wollen die Bevölkerung aufklären und Vorbild sein. Außerdem möchten wir mit unserer fairen Pop-Up-Rosenaktion einen Farbtupfer und Lichtblick in dieser Pandemie setzen,“ sagte Bürgermeisterin Ilona Volk.

Das Netzwerk im Hintergrund

Der Verein TransFair e.V. wurde 1992 mit dem Ziel gegründet, benachteiligte Produzentengruppen in Entwicklungsländern zu unterstützen. Als unabhängige Organisation handelt TransFair e.V. nicht selbst mit Waren, sondern setzt sich dafür ein, den Handel mit fair gehandelten Produkten und Rohstoffen zu fördern und mehr Bewusstsein für nachhaltigen Konsum zu erreichen. Weitere Infos: www.fairtrade-deutschland.de

TransFair gehört zum internationalen Verbund Fairtrade International e.V., in dem Fairtrade-Organisationen aus 25 Ländern und die drei kontinentalen Produzentennetzwerke zusammengeschlossen sind. Fairtrade International entwickelt die international gültigen Fairtrade-Standards. Weitere Infos: www.fairtrade.net

Alle beteiligten Akteure entlang der Lieferkette werden regelmäßig von FLOCERT GmbH kontrolliert. Die Gesellschaft arbeitet mit einem unabhängigen und weltweit konsistenten Zertifizierungssystem nach den Anforderungen der Akkreditierungsnorm ISO 17065 (DIN EN 45011). Weitere Infos: www.flocert.net

Stadtverwaltung Schifferstadt
04.03.2021

Technik Museum Speyer / Sinsheim

Benzin-Stammtische zum Jubiläumsjahr im Technik Museum Speyer

Neuer Treffpunkt für Young- und Oldtimerfans in der Domstadt Speyer.

Speyer – Ob Benzingespräch oder Oldtimer-Sommer. Im Technik Museum Speyer ist in Sachen Young- und Oldtimer immer etwas los. Die Tage werden länger, es wird wärmer und die ersten Blüten sprießen – typisch Frühling eben. Aber für Technikfans gibt es andere Dinge, die den Frühling ausmachen. Endlich ist es wieder Zeit seinen motorisierten Schatz aus der Garage zu holen und ihn auf die kommende Saison vorzubereiten. Es wird geschraubt, geputzt und poliert. Ausfahrten, Treffen oder Veranstaltungen zum geliebten Thema werden herausgesucht und man freut sich darauf, mit Gleichgesinnten Zeit zu verbringen und das natürlich mit knatternden Motoren und viel Benzinduft. 

Im vergangenen Jahr kam bei vielen Fans dieser Spaß deutlich zu kurz. Auch wenn zahlreiche Events abgesagt wurden, fand man ab Sommer die Möglichkeit für kleinere Aktionen. Mit angepassten Konzepten ging das Technik Museum neue Wege und es wurde der Oldtimer-Sommer geboren.  Durch das positive Feedback der Fahrzeugbesitzer plante man schon im Herbst 2020, passend zum bevorstehenden Jubiläumsjahr der Technik Museen Sinsheim Speyer, die nächsten Termine. Nach dem Motto „von Fans für Fans“ sollen die treuen Anhänger der Freizeiteinrichtungen die Geburtstage „40 Jahre Technik Museum Sinsheim“ und „30 Jahre Technik Museum Speyer“ mitfeiern. Daher gibt es nun, zusätzlich zum großen Benzingespräch beim Frühschoppen, die kleinere Benzin-Stammtisch Reihe.

„Die Nachfrage nach Treffen für US Cars, Old- oder Youngtimer aber auch für Zweiräder ist groß. Da wir in diesem Jahr noch nicht wieder mit allem hochfahren können, uns unsere Fans aber sehr wichtig sind, bieten wir einfach mehrere kleine Stammtische an“ berichtet Projektleiterin Carmen Werre. Von April bis Oktober gibt es im Innengelände, direkt neben dem gigantischen Jumbojet oder dem imposanten Transportflugzeug Antonov An22, besondere „Parkplätze“. Je Stammtisch können von 10 bis 15 Uhr 20 Fahrzeuge teilnehmen und sich im Schatten der riesigen Flugzeuge präsentieren.

Im nahe gelegenen Museumsrestaurant gibt es frischen Kaffee, abwechslungsreiche Frühstücks- und Mittagsangebote sowie gemütliche Sitzgelegenheiten im Freien, mit direktem Blick zu den Fahrzeugen und den Highlight-Ausstellungsstücken. Jeder Stammtisch hat sein eigenes Motto. Der Stellplatz sowie der Eintritt in das Museum ist für den Fahrer kostenlos. Eintrittskarten für Beifahrer gibt es online. Alle Informationen zu den Benzin-Stammtischen, den Mottos und den Tickets für Beifahrer gibt es unter www.technik-museum.de/benzinstammtisch. Eine Anmeldung im Vorfeld ist erforderlich. Spontanteilnehmer können nicht berücksichtigt werden. Für Museumsbesucher ist die Aktion im Eintrittspreis inklusive.

Termine / Motto Benzin-Stammtisch im Technik Museum Speyer:

11.04.2021 30.Geburtstag Technik Museum SpeyerAlle Fahrzeuge Baujahr 1981 und 1991. Denn 1981 wurde das Technik Museum Sinsheim eröffnetund 1991 eröffnete das Technik Museum Speyer
25.04.2021Corvette
23.05.2021Mercedes Benz
06.06.2021Sportwagen
20.06.2021Oldtimer bis Baujahr 1980
18.07.2021Volkswagen
15.08.2021US Cars Baujahr 1990 bis 2020
29.08.2021Ford
12.09.2021Youngtimer ab Baujahr 1990
10.10.20212-Räder aller Art
24.10.2021Fahrzeuge Baujahr 1970-1980

Technik Museum Speyer
04.03.2021

Und zum Geburtstag soll ein U-Boot kommen

2021 feiern die Technik Museen Sinsheim Speyer 40 und 30 Jahre Jubiläum

Die beiden Highlights, Concorde und Tupolev, des Technik Museum Sinsheim, wachen über Tausende technische Zeitzeugen.
Foto: Technik Museum Sinsheim

Sinsheim/Speyer – 40 Jahre Technik Museum Sinsheim, 30 Jahre Technik Museum Speyer – beide Einrichtungen zelebrieren 2021 ihre Jubiläen. Ein guter Grund, einen Blick auf deren Geschichte zu werfen. Was als eine Idee beim Stammtisch entstand, zählt heute, mit zwei Museen, tausenden Exponaten, zwei IMAX-Kinos und zwei Hotels, zur größten privaten Techniksammlung Europas mit über einer Million Besucher pro Jahr. Die Bilder der beiden Überschallflugzeuge auf dem Dach in Sinsheim und die Boeing 747 vor der Kulisse des Speyerer Doms, sind nicht nur wahren Technikfans bekannt; seit 40 Jahren kommen hier Generationen zusammen, um die Welt der Technik zu erleben – ganz nach dem Leitspruch des Museums: für Fans von Fans. Pünktlich zum Geburtstag soll ein U-Boot die Ausstellung in Sinsheim erweitern

Zurück auf Anfang

Zu Beginn der 1980er Jahre hatte noch niemand diese Erfolgsgeschichte im Sinn. Die Medien berichteten über Aufrüstungen und (Friedens)-Demonstrationen, Schauspieler Ronald Reagan wurde der 40. Präsident der Vereinigten Staaten, im Nahen Osten brodelte es gewaltig, Diana Spencer und Prince Charles gaben sich das Ja-Wort, die Bundesrepublik steckte in der Wirtschaftskrise. Und mittendrin, im beschaulichen Kraichgau, öffnete am 6. Mai 1981 ein kleines Technikmuseum erstmals seine Pforten. Ein paar Monate zuvor entschlossen sich ein paar Freunde, Oldtimer-Enthusiasten, Sammler und Hobby-Restauratoren dazu, ihre automobilen Schmuckstücke mit der Welt zu teilen. Schließlich waren so einige beeindruckende Zwei- und Vierräder in den heimischen Garagen versteckt. Das zukünftige Gebäude musste aber finanziert und instand gehalten werden. Kurzerhand gründeten, am 28. November 1980, 15 Technikfans den Trägerverein „Auto-Technik-Museum e.V.“ mit Eberhard Layher als Hauptinitiator. Im darauffolgenden Jahr konnte das Technik Museum Sinsheim, am 6. Mai 1981, seine Tore zu einer 5.000 qm großen Technikwelt öffnen. Der Rest ist Geschichte und diese hat es in sich.

Die beiden begehbaren Flugzeuge, Boeing 747 und Antonov An-22, wachen auf dem Museumsgelände in Speyer.
Foto: Technik Museum Speyer

Technik für Fans von Fans

Im Laufe der Zeit entstanden Beziehungen zu anderen Museen, Vereinen, Sammlern und Clubs. Die Technik-Fans trafen sich in Sinsheim, man organisierte Ausfahrten und Clubtreffen; namhafte Persönlichkeiten gingen ein und aus und die Bandbreite der Ausstellungsstücke reicht mittlerweile von Unterwasser bis ins Weltall. Welch ein anderes Museum kann von sich behaupten, U-Boote, unzählige Oldtimer, Motorräder, Lokomotiven, Großorchestrien, Flugzeuge und einen Raumgleiter sein Eigen zu nennen. „Wenn man aber genauer hinschaut, so gehören fast 90% der Exponate unseren Vereinsmitgliedern“, korrigiert Hermann Layher, seit 2013 gewählter Museumspräsident. Und er wird es wissen. Schließlich war er als Gründungsmitglied von Anfang an dabei. „Wie jedes unserer Museumsmitglieder bin auch ich stolz, mein Know-How als Diplom-Ingenieur ehrenamtlich für das Museum einzubringen. Ab 1982 war ich völlig unverhofft in der Museumsleitung tätig. Unser Profi-Museumsdirektor hatte uns nämlich schnell verlassen. Eberhard Layher, mein Vater, stand dem Museum als Präsident vor. Kurz – wir waren ein klasse Team und es gab viel zu erleben,“ erinnert sich der Museumspräsident.

Mittlerweile zählt der Verein über 3.500 Mitglieder weltweit, davon fast 150 auf Lebenszeit. „Bei uns ist man Teil einer riesigen Technikfamilie. Jeder Einzelne bringt sein Netzwerk und seine Ideen ein, um so die Museen weiter zu entwickeln. Wir sind ein gemeinnützig anerkannter Verein, welcher nicht der Gewinnabsicht dient. Vereinsziel ist es, dass die Welt der Technik für die kommenden Generationen erhalten und zugänglich bleibt – gerade in der heutigen Zeit“, erklärt Layher. „Natürlich lässt sich alles schnell auf dem Smartphone nachlesen. Aber vor einem Space Shuttle stehen und merken, wie klein man eigentlich ist, zur Concorde aufsteigen und nur erahnen können, wie es wohl wäre, mit diesem Supervogel Überschall zu fliegen, auf der Tragfläche eines Jumbos Selfies machen oder aber einfach die Fortschritte des Automobilbaus der letzten 150 Jahre in einer Halle zu sehen, erleben und verstehen – das wird keine Internet-Suchmaschine einem erklären können“, davon ist der Museumspräsident überzeugt. Ein weiterer Aspekt macht die Museen ebenfalls einzigartig: „Dank den Vereinsmitgliedern haben wir so manche Highlights in die Museen bekommen. Es gibt immer jemanden, der jemanden kennt. Auch, dass sich die Museen durch Spenden, die Eintrittsgelder und vor allem durch die Mitgliedsbeiträge, selbst tragen, erfüllt mich mit Stolz,“ bekräftig der Museumspräsident.

Die Überschall-Legenden, Tupolev Tu-144 und Concorde, auf dem Museumsdach in Sinsheim.
Foto: Technik Museum Sinsheim

Die Museen wachsen

Über die Jahre kamen so einige Exponats-Highlights zusammen – eine Sammlung, die seinesgleichen in der musealen Welt sucht. Bereits ein Jahr nach der Eröffnung empfing Sinsheim zwei beachtliche Ausstellungsstücke, die nicht unterschiedlicher hätten sein können: das einstmals schnellste Landfahrzeug der Welt, The Blue Flame, sowie die Mortier Tanzorgel. Es folgten Dampflokomotiven „Krokodile“, Flugzeuge, wie die Junkers Ju-52, Oldtimer, wie Kompressor Mercedes, Ferrari oder Bugatti, Landwirtschaft- und Militärexponate sowie Formel-1-Boliden. So war es nur eine Frage der Zeit, bis das großzügige Areal gefüllt war. Es mussten neue Räumlichkeiten her. Generell erlaubte es der Erfolg des Sinsheimer Museums, sich zu vergrößern. In der Salierstadt Speyer fündig geworden, besiedelte der Museumsverein das Gelände rund um die historische Liller Halle – der Grundstein für das Technik Museum Speyer war gelegt. Im August 1990 begannen die aufwendigen Renovierungs- und Restaurationsarbeiten, schließlich ist die über 100 Jahre alte Halle selbst ein beachtliches Ausstellungsstück. Am 11. April 1991 folgte die Eröffnung des Technik Museum Speyer.

Um dem Schwestermuseum in Sinsheim in nichts nachzustehen, folgte für Speyer das erste Großexponat: das U-Boot U-9 der Bundesmarine. Dank ihm kann das Museum von sich behaupten, einer der südlichsten U-Boot Stützpunkte in Deutschland zu sein. Noch heute kommt die ehemalige Crew regelmäßig zusammen, um das tonnenschwere Unterseeboot zu warten. Die kommenden Jahre blieben für das junge Technik Museum spannend: Eine chinesische Lok, die Qian-Jin, bereichert die Ausstellung. Nachdem in Sinsheim das IMAX 3D Kino eröffnet wurde, folgte in Speyer die Grundsteinlegung des IMAX Dome Kinos. Das Hotel Speyer am Technik Museum samt Caravanpark sowie das auf dem Gelände gelegene Museum Wilhelmsbau konnten nach jahrelanger Renovierung eröffnet werden. Zum Abschluss des 20. Jahrhunderts begrüßten die Speyerer das weltgrößte Propeller-Flugzeug, eine Antonov An-22, auf dem benachbarten Flugplatz. Mit dem Transport und der Aufstellung dieses Megafrachters setzte für die Technik Museen Sinsheim Speyer die Ära der aufsehenerregenden Großtransporte ein.

Auf dem großzügigen Museumsgelände des Technik Museum Speyer und unterhalb der Boeing 747 und der Antonov AN-22 ist immer etwas los.
Foto: Technik Museum Speyer

Ein Großtransport folgt auf den nächsten

Im ersten Jahrzehnt des neuen Jahrhunderts jagte eine Transportsensation die nächste. Den Abschluss bildete die Überführung des sowjetischen Raumgleiters Buran und die anschließende Eröffnung der Raumfahrthalle in Speyer: Im Jahr 2000 kam der Überschall-Passagierflieger, Tupolev Tu-144, in Sinsheim an. „Lange haben wir auf eine Antwort von Tupolev gewartet, bis dann doch der Zuschlag kam. Mit dem Erwerb der Antonov hat man verstanden, dass wir uns an Abmachungen halten,“ erzählt der Museumspräsident. „Eigentlich wollten wir eine Concorde haben. Da es aber utopisch erschien, hielten wir Ausschau nach Concorde ähnlichen Flugzeugen.“ So kam das sowjetische Pendant, pünktlich zum 20. Geburtstag des Sinsheimer Museums, aufs Dach.

Nur drei Jahre später ging der Traum des Vereins endlich in Erfüllung: Die Air France überließ dem Verein nach der Außerdienststellung der Concorde-Flotte ein Exemplar. Das Technik Museum Sinsheim ist das einzige Museum weltweit, in dem die beiden, jemals im Liniendienst eingesetzten, Überschall-Passagierflugzeuge Seite an Seite besichtigt werden können – auch von innen. „Jahrelang trugen wir unsere Anliegen in Frankreich vor, pflegten den Kontakt auch über unser Ehrenmitglied Jean-Michel Bloch, der bei der Air France arbeitete“, kommentiert der Museumspräsident die Vereinsbestrebungen. Dann kam der Absturz der Concorde und somit deren Anfang vom Ende. Nach der Außerdienststellung sollten einige Exemplare in Museen ausgestellt werden; auch in Deutschland, da viele Deutsche unter den Absturzopfern waren. „Wir blieben dran, zeigten unsere Flugzeuge und Großtransporte, die wir gestemmt hatten. Die Franzosen sahen, wir können das“, so der Präsident weiter. Am 27. Mai 2003 kam der Zuschlag für einen symbolischen Euro. Einen Monat später pilgerten Zehntausende zum Flughafen Karlsruhe/Baden-Baden, um ein einmaliges Schauspiel zu erleben: die letzte Landung der Air France „Concorde“ F-BVFB. Es folgte ein nervenaufreibender Transport in Richtung Sinsheim. Noch im Eröffnungsjahr 2004 wurde, dank der beiden Publikumsmagneten, Concorde und Tupolev Tu-144, die Millionengrenze an Besuchern im Technik Museum überschritten.

In der Zwischenzeit platzierte das Museum ein weiteres Großexponat in Speyer: die Boeing 747. Bereits 2002 fand der Jumbo seinen Weg aufs Museumsgelände. Der Transport des Giganten war bis dahin eine der größten Herausforderungen für das Museumsteam. Die spektakuläre Aktion erfolgte in der Luft, zu Wasser und zu Lande, denn die Maschine konnte, bedingt durch ihre Größe, nicht in einem Stück nach Speyer gebracht werden. Die Techniker des Museums verbrachten Monate damit, das Flugzeug auseinander- und wieder zusammenzubauen. Im Jahr 2003 schrieb das Technik Museum Speyer erneut Geschichte, denn auf dem Museumsgelände wurde die Boeing 747 der Lufthansa in ca. 20 Metern Höhe aufgestellt. Es folgten weitere Transporte, wie das Hausboot der Kelly Family, Sean O’Kelley, und die beiden Canadair-Löschflugzeuge, die feierliche Eröffnung des Hotels Sinsheim und die ersten Verhandlungen in Bahrain – denn der Museumsverein hatte bereits das nächste Exponat  im Visier. Schließlich fehlte der gesamten Ausstellung noch die Technik rund um die Raumfahrt. Und hier wollte man sich nicht mit kleinen Raumsonden begnügen, es musste etwas Einzigartiges her – wie der sowjetische Raumgleiter Buran. Auch hier machte ein Museumsmitglied auf das mögliche Exponat aufmerksam.

Von Bahrain nach Speyer

Was anfangs unproblematisch erschien, endete in einem jahrelangen juristischen Gefecht: Die Eigentumsrechte mussten geklärt werden. Dank der russischen als auch der deutschen Botschaft und der Regierung des Königreichs Bahrain, konnte der Transport vom anderen Ende der Welt dann endlich am 6. März 2008 starten. Vom Arabischen Golf aus, ging es in Richtung Rotes Meer. Den Suezkanal hinter sich gelassen, nahm das Schiff Kurs auf die Straße von Gibraltar. Anschließend fuhr es an Portugal und Frankreich vorbei, durch den Englischen Kanal bis nach Rotterdam. Von dort aus schipperte die Buran auf einem Ponton den Rhein hinauf bis nach Speyer. In der Zwischenzeit bereitete das Museumsteam eine Halle für das neue Exponat vor. Heute beherbergt diese Raumfahrthalle Europas größte Ausstellung für bemannte Raumfahrt. Das Technik Museum zeigt auf einer Fläche von über 5.000 qm ca. 600 einzigartige Exponate, welche die Geschichte der Raumfahrt von den Anfängen, in den frühen 1960er Jahren, bis zur aktuellen Internationalen Raumstation ISS dokumentieren. 2013 wurde die Raumfahrtausstellung „Apollo and Beyond“ um den Themenbereich „Der Mond“ ergänzt – mit einem 3,4 Milliarden Jahre alten Mondstein als Highlight.

Die Transporte nahmen kein Ende. So gab es zum 20. Geburtstag für Speyer eine Dauerleihgabe von der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger: der Seenotrettungskreuzer John T. Essberger. Dieser eröffnet jedes Jahr feierlich mit seinem Signalhorn das Technik-Festival des Museums:  den BRAZZELTAG. Anlässlich des 30. bzw. 20. Geburtstags der Museen wurde dieses Event ins Leben gerufen. Immer am zweiten Wochenende im Mai heißt es „das Museum bebt!“. An zwei Tagen im Jahr verwandelt sich das Museum in einen regelrechten Spielplatz für Technikfans: brennende Reifen, heulende Motoren und knatternde Oldtimer; vom kleinen motorisierten Dreirad bis hin zur Jet-Dragster Show – dem BRAZZELTAG sind keine Grenzen gesetzt.

Parcoursfahrt der Hubraumgiganten beim BRAZZELTAG.
Foto: Technik Museum Speyer

Und so geht es weiter…

Vor ein paar Jahren erkannte der Verein, dass die Erweiterungsmöglichkeiten im Museum in Sinsheim erneut erschöpft waren – es mussten neue Räumlichkeiten her. So einigte sich der Vorstand darauf, einen Erweiterungsbau, die so genannte „Halle 3“, zu bauen. Seit September 2019 ist die ca. 3.000 qm große Ausstellungshalle für Besucher zugänglich. „Darin finden jährliche wechselnde Sonderausstellungen statt. So bleibt das Museum aktuell und für unsere Besucher attraktiv. Wir müssen den jungen, an historischen Fahrzeugen Interessierten, eine Plattform bieten“, erklärt der Museumspräsident die Funktion der Halle 3. „Viele Oldtimer wachsen nach und der jährliche Besuch der Museen wird für jeden Fan zu Pflicht“, so Hermann Layher weiter. Derzeit laufen die Vorbereitungen für die nächste Sonderausstellung auf Hochtouren. Ab 26. März dürfen die Besucher in die „Red Bull World of Racing“ eintauchen. Generell befinden sich beide Häuser seit 2017 im großen Umbruch: Die Hallen werden umgebaut, modernisiert, besondere Highlights noch mehr in Szene gesetzt. Für das Jubiläumsjahr 2021 sind unterschiedliche Feierlichkeiten bzw. Themenwochen vorgesehen. 

Eine große Herausforderung steht den Museumsmachern jedoch noch bevor: Ein U-Boot ist von der Bundesregierung versprochen und soll so bald wie möglich nach Sinsheim kommen.

 SinsheimSpeyer
Die Anfänge  
1980Vereinsgründung: Auto-Technik-Museum e.V. 
1981Eröffnung Technik Museum Sinsheim; 1. Motorrad-Klassiker Treffen 
1982Das Rekordfahrzeug „The Blue Flame“ kommt 
1983Transport GROWIAN Flügel 
1984Einweihung der Mortier Tanzorgel 
1988Ankunft Junkers Ju-52 im Museum 
1989Van & Custom Treffen – ab 2011 US-Car Treffen 
Entwicklung & Großtransporte  
1991Eröffnung Formel-1-AusstellungEröffnung Technik Museum Speyer
1993Eröffnung MilitärausstellungTransport und Eröffnung U-Boot U9
1994 Ankunft der großen Welte Orgel
1995Eröffnung American Dream Cars AusstellungEröffnung Hotel Speyer am Technik Museum
1996Eröffnung IMAX 3D Kino SinsheimEintreffen der chinesischen Dampflok Qian Jin
1997 Richtfest IMAX DOME Kino
1999 Ankunft des größten Propellerflugzeugs der Welt: Antonov An-22
2000-2001Transport, Aufstellung und Eröffnung des sowj. Überschall-Jets: Tupolev Tu-144  
2002 Transport des Luftfahrtgiganten: Boeing 747
2003Landung und Transport der Königin der Lüfte: ConcordeAufstellung und Übergabe Boeing 747
2004Concorde wird begehbarTransport des Hausboots der Kelly Family
2005Eröffnung Hotel Sinsheim 
2008Experimentalfahrzeug Brutus ist fahrbereitVon Bahrain nach Speyer: Transport des sowj. Space Shuttles Buran; Eröffnung Raumfahrthalle; 1. Star Wars & Friends, ab 2014 Science Fiction Treffen
2010 Schenkung John T. Essberger
2011 1. BRAZZELTAG
2012 Benzingespräch beim Frühschoppen immer von April bis Oktober
2013 Eröffnung Ausstellung Mond
2014 Platzierung der Vickers Viscount
Die Zukunft  
2016IMAX 3D Kino Sinsheim mit Laser-4k-Technologie 
2018Umbau American Dream Cars Ausstellung 
2019Umbaustart der Halle 2 und Eröffnung der neuen Halle 3 
2021U-Boot U17 kommt nach SinsheimStart Umbau der historischen Liller Halle

Technik Museum Sinsheim
04.03.2021

Corona & Verkehrsnotizen aus Speyer

Corona

Coronafallzahlen von Mittwoch (03.03.2021)

Anzahl bestätigter Fälle von Coronavirus (SARS-CoV-2)-Infektionen in der Stadt Speyer: 2016 ( + 1 )
Davon bereits genesen: 1863
Todesfälle: 78 ( unverändert )
Gemeldete Fälle der letzten sieben Tage pro 100.000 Einwohner*innen (Inzidenz): 41,5 ( – 4 )
Warnstufe: Orange

Stand: 03.03.2021, 14:12 Uhr

Landesuntersuchungsamt Rheinland-Pfalz
04.03.2021

Stadt erweitert Corona-Testangebot und zieht erste Bilanz zu Schnelltestangebot in der Kita WoLa

Das umfassende Corona-Testangebot der Stadt Speyer in Zusammenarbeit mit dem ASB wird erweitert. So ist es ab dem 4. März 2021 allen Speyerer Bürger*innen möglich, sich donnerstags zwischen 17 und 19 Uhr in den Räumlichkeiten der Jugendförderung in der Seekatzstraße 5 auf das Coronavirus testen zu lassen.

„Als Stadt sind wir sehr froh, dass wir vor Ort schon seit Beginn des Jahres eine niedrigschwellige Möglichkeit aufgebaut haben, sich mehrmals pro Woche auf das Coronavirus zu testen, dies vermindert das Risiko einer Verbreitung des Virus erheblich. In Rücksprache mit dem ASB werden wir nun auch den Donnerstag für alle Bürgerinnen und Bürger anbieten“, erläutert Oberbürgermeisterin Stefanie Seiler die Entscheidung.

Außerdem kann zwei Wochen nach dem Start des Pilotprojekts der Stadt Speyer zur selbstständigen SARS-CoV-2-Schnelltestung in der Kindertagesstätte WoLA vorläufig Bilanz gezogen werden. Nach erfolgter Schulung sind freiwillige Mitarbeiter/innen der städtischen Kita mittels PoC-Test dazu befugt, selbstständig Nase-Rachen-Abstriche bei Kolleg/innen vorzunehmen.

„Wir stehen in ständigem Austausch mit der Kita WoLa und können ein erstes positives Fazit ziehen“, zeigt sich Oberbürgermeisterin Stefanie Seiler erfreut über die Rückmeldungen aus der Kita. „Die Testungen werden sowohl von den praktizierenden als auch den getesteten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sehr gut angenommen. Wichtig war uns insbesondere, dass das Angebot nicht nur für Erzieherinnen und Erzieher, sondern für alle, die in der Kita tätig sind, bereitgestellt wird.“

27 von 33 Mitarbeiter*innen nehmen das Angebot wahr, sich regelmäßig, d.h. drei Mal in der Woche, im Haus auf das Coronavirus testen zu lassen. Bislang waren alle Testergebnisse negativ.

„Die Testbereitschaft meiner Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ist nach anfänglicher Skepsis im Laufe der Zeit deutlich gestiegen. Das Angebot erfährt viel Zustimmung, da es nicht nur im Arbeitsalltag, sondern auch gegenüber den Familienmitgliedern eine gewisse Sicherheit mit sich bringt“, berichtet Sabrina Wöhlert, Leiterin der Kita WoLa. „Wir freuen uns, dass unsere Situation ernst genommen wird und wir das Pilotprojekt für die Stadt Speyer erproben dürfen.“

In den ersten drei Tagen wurden bereits über 60 Testungen durchgeführt, was eine hohe Dichte an Testergebnissen darstellt. „Die Chance, positive Fälle herauszufiltern, wird dank dieser Teststrategie erhöht und damit das Risiko einer Infektionsübertragung reduziert“, so Bürgermeisterin und Bildungsdezernentin Monika Kabs. „Sollte sich das Pilotprojekt weiterhin bewähren, könnte es sich als wichtige Säule in der Pandemiebekämpfung erweisen. Eine Fortführung des Projekts auch in anderen Einrichtungen wäre damit der nächste stringente Schritt.“

Stadtverwaltung Speyer
04.03.2021

Verkehrsnotizen

Akazienweg gesperrt

Aufgrund von Kranarbeiten wird der Akazienweg auf Höhe der Hausnummer 19 am Dienstag, 9. März 2021 von 13:00 Uhr bis voraussichtlich 18:00 Uhr für den Durchgangsverkehr gesperrt. Die Straße wird beidseitig als Sackgasse ausgewiesen.

Für Rückfragen steht die Straßenverkehrsbehörde unter der Rufnummer 14-2938 zur Verfügung.

Stadtverwaltung Speyer
04.03.2021

Philipp-Melanchthon-Straße gesperrt

Aufgrund von Kranarbeiten wird die Philipp-Melanchthon-Straße auf Höhe der Hausnummer 31 am Freitag, 12. März 2021 von 08:30 Uhr bis voraussichtlich 11:00 Uhr für den Durchgangsverkehr gesperrt.

Der betroffene Straßenteil wird beidseitig als Sackgasse ausgewiesen.

Für Rückfragen steht die Straßenverkehrsbehörde unter der Rufnummer 14-2938 zur Verfügung.

Stadtverwaltung Speyer
04.03.2021

Polizei

Polizeimeldungen vom Mittwoch (03.03.2021)

(Speyer) – Verkehrsbehinderungen wegen brennendem PKW

Am Mittwoch, um 13:30 Uhr, geriet ein PKW auf der B9 in Höhe der Abfahrt Verwaltungshochschule aufgrund eines technischen Defekts in Brand. Für die Löscharbeiten der Feuerwehr mussten beiden Fahrspuren von Speyer in Richtung Germersheim für ca. 30 min gesperrt und der Verkehr über die B39 abgeleitet werden.

Der PKW brannte vollständig aus. Es entstand Sachschaden in Höhe von ca. 8000 EUR Personen wurden nicht verletzt. Eine einspurige Fahrbahnsperrung dauert derzeit (15:24 Uhr) noch an.

https://fb.watch/40wXPHvUTH/

(Speyer) – Unter Drogeneinfluss PKW geführt

Die auffällige Fahrweise eines 40-jährigen BMW-Fahrers nahm eine Polizeistreife am 03.03.2021 um 02:30 Uhr zum Anlass, eine Kontrolle in der Bahnhofstraße durchzuführen. Hierbei zeigte der PKW Fahrer Auffälligkeiten, welche auf den Konsum von Betäubungsmitteln hinwiesen. Der Verdacht wurde durch einen Drogentest bestätigt. Dieser reagierte positiv auf Amfetamin und THC. Dem Mann wurde die Weiterfahrt untersagt und eine Blutprobe entnommen. Ihn erwartet nun ein Ordnungswidrigkeitenverfahren.

(Speyer) – Versuchter Einbruch in Geschäft

Ein unbekannter Täter warf in der Nacht vom 01.03.2021 auf 02.03.2021 einen Gullydeckel gegen die Scheibe eines Computerfachgeschäftes in der Wormser Landstraße. Es entstand Sachschaden in Höhe von ca. 7000 EUR. Die Polizei sucht Zeugen, denen verdächtige Personen in Tatnacht im Bereich der Wormser Landstraße aufgefallen sind. Zeugenhinweise nimmt die Polizei Speyer unter der Tel. 06232-1370 oder per E-Mail an pispeyer@polizei.rlp.de entgegen.

(Speyer) – Betrugsmasche zum Opfer gefallen

Opfer eines Betruges wurde am Dienstagmittag ein 72-Jähriger, der eine Internet Webseite besuchte. Nach einem Klick auf ein Video, erschien ein „Pop-Up“ Fenster auf seinem Bildschirm und eine Ansage ertönte. Der Mann wurde aufgefordert, eine auf dem Bildschirm eingeblendete Rufnummer zu wählen, um den Trojaner auf seinem Computer zu entfernen. Der unbekannte Betrüger am Telefon täuschte dem Mann vor, dass er hierzu ein Jahresabonnement abschließen müsse. Noch während des Gesprächs wurde der 72-Jährige angewiesen, einen Betrag von 417 EUR zu überweisen, um den Computer zu bereinigen und einen Virenschutz zu erhalten.

Die Polizei warnt:

  • Überweisen Sie niemals Geld an unbekannte Personen.
  • Lassen Sie sich nicht unter Druck setzen! Jedes seriöse Unternehmen hat Verständnis für Ihre Vorsicht.
  • Beenden Sie im Zweifel das Telefonat und verständigen Sie die Polizei!

(Limburgerhof) – Versuchter Einbruch in Handyshop

In der Nacht zum Mittwoch gegen 02:30 Uhr, haben bisher unbekannte Täter offenbar versucht in einen Handyladen in der Speyerer Straße einzubrechen. Anwohner aus der Nachbarschaft berichteten von Knallgeräuschen zu dieser Zeit. Vor dem Geschäft fanden die Polizisten einen Gullydeckel. Außerdem waren an der Fensterscheibe Kratzer und Rostanhaftungen zu erkennen. Der oder die Täter haben vermutlich versucht, die Scheibe mit dem Gullydeckel einzuwerfen, sind aber gescheitert. Ob es sich bei dem Gullydeckel um den handelt, der am vergangenen Wochenende im Odenwaldring entwendet wurde, ist ebenfalls Gegenstand der Ermittlungen. Zeugen, die weitere Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit der Polizeiinspektion Schifferstadt unter 06235 495-0 oder pischifferstadt@polizei.rlp.de in Verbindung zu setzen.

(Waldsee) – Zwei aufeinanderfolgende Unfälle

Am Dienstagmorgen gegen 09:25 Uhr hat ein 89-jähriger Mann zwei Unfälle in der Jahnstraße verursacht. Beim Vorbeifahren an einem größeren, geparkten Transporter geriet der 89-jährige mit dem Vorderreifen gegen den Bordstein, verlor dadurch die Kontrolle über sein Fahrzeug und stieß gegen eine Gartenmauer. Anstatt stehen zu bleiben, beschleunigte der Mann jedoch und kollidierte mit einem anderen geparkten Transporter. Dadurch löste sein Fahrerairbag aus und er zog sich eine Platzwunde am Kopf und eine leichte Verletzung an der Hand zu. Der Rettungsdienst brachte ihn später in ein Krankenhaus. Mehrere Zeugen beobachteten den Vorfall. An den Fahrzeugen und der Gartenmauer entstand Sachschaden.

(Lingenfeld) – Falscher Microsoftmitarbeiter

Diese Betrugsmasche gibt es bereits seit mehreren Jahren. Dabei geben sich die Täter als Mitarbeiter von Microsoft aus und behaupten, dass der Computer oder Laptop ihres vermeintlichen Opfers von Viren befallen sei. Um die Probleme zu lösen, versuchen die Betrüger über Programme einen Fernzugriff auf den Computer zu bekommen. So erging es am Montag einem 79-jährigem Mann aus Lingenfeld. Durch geschickte Gesprächsführung bekamen die Betrüger Zugriff auf den Computer und buchten mehrere hundert Euro vom Konto ihres Opfers ab.

(Germersheim) – Jedes Jahr aufs Neue

Ab 1.März 2021 ist nur ein blaues Versicherungskennzeichen gültig.
Foto: www.gdv.de

Seit Montag, 1. März, gilt ein neues Versicherungsjahr für Kleinkrafträder. Vielen ist jedoch nicht bewusst, dass auch E-Scooter im öffentlichen Straßenverkehr versichert sein müssen. Dies hatte offenbar ein 20-jähriger E-Scooter Fahrer aus Ludwigshafen vergessen. Er konnte bei einer Verkehrskontrolle am Dienstag in Germersheim keine gültige Versicherung vorweisen, sein angebrachtes Versicherungskennzeichen war abgelaufen. Denn ab dem 1. März ist die Farbe der neuen Kennzeichen blau statt schwarz. Wer dann noch mit dem alten Kennzeichen fährt, hat keinen Versicherungsschutz mehr und macht sich strafbar.

(Herxheim) – Zeugen nach Unfallflucht gesucht

Sachschaden in Höhe von 4000 Euro verursachte ein unbekannter Autofahrer am Dienstag, gegen 10:55 Uhr als er einen Unfall verursachte und sich anschließend unerlaubt von der Unfallörtlichkeit entfernte. Der Unfallverursacher hatte in der Unteren Hauptstraße in Herxheim auf Höhe der dortigen Tankstelle ein anderes Auto trotz Gegenverkehrs überholt. Beim Wiedereinscheren kam es dann zum Zusammenstoß mit dem überholten Fahrzeug. Der Unfallverursacher setzte seine Fahrt fort, ohne sich um den entstandenen Schaden zu kümmern. Die Polizei sucht nun nach ihm. Bei dem Fahrzeug könnte es sich um einen roten Peugeot mit Germersheimer Kennzeichen gehandelt haben. Zeugen die den Unfall beobachtet haben, oder Hinweise zu dem Unfallverursacher geben können werden gebeten sich bei der Polizei Landau telefonisch unter 06341/2870 oder per Mail an pilandau@polizei.rlp.de zu melden.

(Bad Bergzabern) – Betrugsmasche eines falschen Polizeibeamten erkannt

Am Dienstag, 02.03.2021, gegen 13:00 Uhr erhielt eine 87-jährige aus Bad Bergzabern einen Anruf. Der Mann gab sich als Polizeibeamter aus und wollte unter dem Vorwand, dass die Angerufene auf einer Liste von festgenommenen Personen aufgetaucht sei, über ihre Vermögensverhältnisse ausfragen. Um 14:15 Uhr und um gegen 15:00 Uhr meldete sich dann eine Frau und wollte eine Geldabhebung der Anruferin veranlassen. Das zweite Telefonat nutzte die Angerufene der Betrügerin die Meinung zu sagen und die Betrugsmasche auffliegen zu lassen.

(Göcklingen) – 26-Jähriger verstirbt im Weiher

Am 03.03.2021, gegen 12:45 Uhr, wurde der Polizei Bad Bergzabern gemeldet, dass zwei Personen, die in der der Klinik für forensische Psychiatrie des Pfalzklinikums in Klingenmünster untergebracht sind entwichen seien. Die Polizeibeamten konnten einen der abgängigen Personen nach einer kurzen Verfolgung am Biotopweiher in Göcklingen festnehmen. Die zweite Person, ein 26-Jähriger, sprang in den Weiher und konnte nur noch tot geborgen werden. Die Kriminalpolizei Ludwigshafen hat die Ermittlungen aufgenommen.

(Landau) – Aktuelle Warnmeldung der Polizeidirektion Landau

Die Polizeidirektion Landau möchte Sie darauf hinweisen, dass es aktuell im Bereich Germersheim vermehrt zu Anrufen kommt, bei denen es sich um Betrugsversuche im Bereich „falsche Microsoft-Betrüger“ handeln könnte.

Ihr Telefon klingelt. Ein Unbekannter meldet sich und stellt sich als Mitarbeiter von Microsoft vor. Er behauptet, Ihr Rechner, z.B. Computer oder Laptop, sei von Viren befallen. In diesem Fall legen Sie am besten gleich wieder den Hörer auf. Denn am anderen Ende der Leitung sind höchstwahrscheinlich Betrüger, die nichts mit Microsoft zu tun haben, sondern in einem Call-Center sitzen.

Bei Fragen wenden Sie sich an das örtlich zuständige Polizeirevier. Erzählen Sie den Beamten*innen von den Anrufen.

(Edenkoben) – Rauchentwicklung im Mehrfamilienhaus

Zu einer massiven Rauchentwicklung kam es am Mittwochmorgen (03.03.2021, 09.30 Uhr) in der Bahnhofsstraße in einem Mehrfamilienhaus, in der drei alkoholisierte Männer angetroffen wurden. Warum es zur Rauchentwicklung kam, ist derzeit Gegenstand der kriminalpolizeilichen Ermittlungen. Feuerwehr und Rettungsdienst waren mit 26 Einsatzkräften vor Ort. Die Männer blieben unverletzt.

(Frankenthal) – Polizeibeamte bei Tuningkontrolle tätlich angegriffen

Auf der B9 fiel Beamten der Polizeiautobahnstation Ruchheim Dienstagabend, 02.03.2021, um 18.30 Uhr ein Auto auf, an welchem offensichtlich technische Veränderungen vorgenommen worden waren. In der Mathias-Grünewald-Straße in Frankenthal konnte der Mercedes angehalten werden. Bei Eröffnung des Gesprächs mit dem 18-jährigen Fahrer reagierte dieser sofort aggressiv und verweigerte jede Mitwirkung bei der Kontrolle. Plötzlich schlug der junge Mann mehrfach mit der Faust den 29-jährigen kontrollierenden Polizeibeamten. Durch den Einsatz des Pfeffersprays konnten die Polizisten den Angriff brechen und den Mann zu Boden bringen. In diesem Moment fuhren die Eltern des Mercedes-Fahrer vor. Beide Elternteile versuchten unmittelbar die Festnahme des Sohnes zu verhindern. Dabei wollte der 48-jährige Vater ebenfalls den Polizeibeamten schlagen. Auch dieser Angriff wurde mit Pfefferspray beendet. Nachdem weitere Polizeikräfte am Einsatzort eingetroffen waren, beruhigte sich die Situation.

Ermittlungsverfahren wegen Widerstand wurden eingeleitet. Der Polizeibeamte wurde durch die Angriffe verletzt und war nicht weiter dienstfähig. Am Mercedes waren diverse technische Veränderungen u.a. am Fahrwerk, Radstand und an den Scheinwerfern vorgenommen worden. Hierdurch dürfte die Betriebserlaubnis erloschen sein. Das Fahrzeug wurde sichergestellt.

(Ludwigshafen) – Zwei Mülleimer beschädigt

Am 03.03.2021, gegen 01:20 Uhr, wurde ein qualmender Mülleimer in der Heinigstraße gemeldet. Beim Eintreffen der Polizeibeamten stand dieser bereits in Vollbrand und wurden durch die Feuerwehr gelöscht. Außerdem brannte nur einige Meter entfernt ein weiterer Mülleimer. Beide wurden durch das Feuer zerstört. Der geschätzte Schaden beläuft sich auf 200 Euro. Die genaue Ursache für die Brände ist bislang nicht bekannt.

Zeugen werden gebeten sich zu melden. Sachdienliche Hinweise bitte an die Polizeiinspektion Ludwigshafen 1, Telefonnummer 0621 963-2122 oder per E-Mail piludwigshafen1@polizei.rlp.de.

(Ludwigshafen) – Drogen gefunden

Im Rahmen einer anlassunabhängigen Verkehrskontrolle am 02.03.2021, gegen 23 Uhr, in der Saaarlandstraße nahmen die Polizeibeamten starken Marihuanageruch im Auto wahr. Tatsächlich konnten im Fahrzeug mehr als 90 g Cannabisprodukte aufgefunden werden. Bei einer Personendurchsuchung des 28-jährigen Beifahrers wurden sodann weitere Tütchen mit Haschisch aufgefunden. Bei einer anschließenden Wohnungsdurchsuchung bei dem 28-Jährigen konnten abermals etwa 30 g Cannabisprodukte aufgefunden werden. Gegen ihn wird jetzt wegen des Verdachtes des unerlaubten Besitzes in nicht geringer Menge von Cannabisprodukten ermittelt.

(Ludwigshafen) – Nachbarn beobachten Unfallflucht

Nachdem ein Autofahrer am 02.03.2021, gegen 16:30 Uhr, in der Wanderstraße gegen das parkende Auto eines 53-Jährigen fuhr und dieses beschädigte, fuhr er einfach weiter. Das beobachteten zwei Nachbarn. Bei dem Fahrer soll es sich um einen etwa 30-Jährigen mit blonden Haaren gehandelt haben. Er habe einen roten SUV gefahren und habe eine Beifahrerin gehabt. Am Auto des 53-Jährigen entstand ein Schaden von etwa 1.500 Euro.

Die Polizeiwache Oggersheim sucht weitere Zeugen, die Hinweise auf den Unfallverursacher geben können. Zeugen können sich unter Tel. 0621 963 – 2403 oder per Mail pwoggersheim@polizei.rlp.de melden.

(Ludwigshafen) – Ladendieb mit Messer und Elektroschocker erwischt

Ein 42-Jähriger stahl am Dienstag (02.03.2021) aus einem Drogeriemarkt am Rathausplatz Parfüm im Gesamtwert von 252 Euro. Der Dieb wurde von einem Mitarbeiter des Marktes erwischt und zur Rede gestellt. Als der Täter mitbekam, dass die Polizei verständigt wurde, flüchtete er aus dem Geschäft. Der Mitarbeiter nahm die Verfolgung auf, verlor ihn aber. Aufgrund der guten Personenbeschreibung stellten die Polizeibeamten den 42-Jährigen schließlich in der Dessauer Straße fest. In der Jackentasche fand die Polizei noch ein Messer und einen Elektroschocker. Der Dieb stand zum Tatzeitpunkt unter Alkoholeinfluss. Ein Test ergab einen Promillewert von 2,03. Nach einer erkennungsdienstlichen Behandlung in einer Polizeidienststelle kam der 42-Jährige anschließend wieder auf freien Fuß.

(Ludwigshafen) – Einbruch in Keller

Unbekannte brachen vom 19.02.2021 bis 02.03.2021 in einen Kellerraum eines Anwesens in der Stefan-Zweig-Straße ein. Aus dem Keller wurde Werkzeug im Gesamtwert von 400 Euro gestohlen. Sachdienliche Hinweise bitte an die Polizeiinspektion Ludwigshafen 2, Telefonnummer 0621 963-2222 oder per E-Mail piludwigshafen2@polizei.rlp.de .

(Mannheim) – Teures E-Bike am helllichten Tag entwendet; Zeugen gesucht

Am helllichten Tag entwendete ein bislang unbekannter Täter in der Innenstadt ein teures E-Bike, das noch einen Wert von knapp 3.000.- Euro haben dürfte.

Der Besitzer hatte das Bike am Dienstagvormittag gegen 7.20 Uhr am Fahrradständer vor dem Ordnungsamt der Stadt Mannheim in K 7 abgestellt und mit einem Faltbügelschloss am Fahrradstahlbügelständer angeschlossen. Als er gegen 15 Uhr zurückkam, war das Fahrrad gestohlen.

Der Täter dürfte nach derzeitigen Erkenntnissen das Bügelschloss gewaltsam geöffnet haben, das möglicherweise Passanten aufgefallen sein könnte.

Zeugen, die Hinweise zur Tat und/oder dem Täter geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeirevier MA-Innenstadt, Tel.: 0621/1258-0 in Verbindung zu setzen.

(Mannheim-Schwetzingerstadt) – 46-jähriger Mann versucht, vor Polizeikontrolle zu flüchten

Am Dienstagnachmittag versuchte ein 46-jähriger Mann im Stadtteil Schwetzingerstadt mit seinem Motorrad vor einer Polizeikontrolle zu flüchten. Der 46-Jährige fiel einer Polizeistreife kurz nach 17 Uhr auf, als er mit seinem Motorrad in der Reichskanzler-Müller-Straße unterwegs war. Die Beamten wiesen ihn mit einer Polizeikelle an, sein Fahrzeug zu stoppen. Dem kam er zunächst nach, gab dann jedoch Gas und raste die Stotzstraße entlang. Die Polizisten nahmen umgehend die Verfolgung auf. In Höhe der Ludwigshafener Straße kam der Flüchtende zu Sturz. Er versuchte zunächst, sein Kraftrad wieder, aufzurichten, setzte seine Flucht jedoch zu Fuß fort. Ein Beamter konnte dies verhindern und den Mann ergreifen. Der 46-Jährige blieb unverletzt. Bei der Kontrolle bemerkten die Ordnungshüter deutliche Anzeichen für Drogenkonsum. Ein durchgeführter Drogentest bestätigte dies und reagierte positiv auf Amphetamin und Cannabis. Ihm wurde eine Blutprobe entnommen. Weitere Überprüfungen ergaben, dass der Mann nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis war. Zudem ergaben weitere Ermittlungen, dass das Kraftrad offenbar über keine Zulassung verfügte und kein Versicherungsschutz bestand. Die angebrachten Kennzeichen waren für ein anderes Kraftrad ausgegeben. Die Ermittlungen hinsichtlich der Eigentumsverhältnisse dauern an.

Gegen den 46-Jährigen wird nun wegen Teilnahme an einem verbotenen Kraftfahrzeugrennen, Fahrens unter Drogeneinfluss, Fahrens ohne Fahrerlaubnis, Urkundenfälschung, unbefugter Ingebrauchnahmen eines Kraftfahrzeugs, Verstoß gegen das Pflichtversicherungsgesetz sowie des Verdachts des Diebstahlsermittelt.

(Mannheim-Feudenheim) – Zusammenstoß zwischen Pkw und Straßenbahn / Hoher Sachschaden entstanden

Erheblicher Sachschaden entstand bei einem Verkehrsunfall am Dienstagnachmittag im Stadtteil Feudenheim. Ein 56-jähriger Mann war gegen 14.30 Uhr mit seinem VW Kombi auf der Talstraße in Richtung der Straße „Wingertsbuckel“ unterwegs. An der dortigen Kreuzung stoppte er zunächst an der roten Ampel. Als eine Straßenbahn die Kreuzung passiert hatte, fuhr er, an ohne weiter auf die Ampel zu achten. Dabei übersah er zudem eine weitere die Kreuzung passierende Straßenbahn und stieß mit ihr zusammen. Beide Fahrer, sowie in der Bahn befindlichen Fahrgäste kamen mit dem Schrecken davon und blieben unverletzt. Es entstand jedoch Sachschaden in Höhe von rund 30.000 Euro.

(Mannheim-Vogelstang) – Unbekannte brechen in Wohnung ein und entwenden Geld und Schmuck / Polizei sucht Zeugen

Am Dienstag, in der Zeit zwischen 8 Uhr und 9 Uhr, verschafften sich ein oder mehrere Unbekannte auf bislang unbekannte Art und Weise unberechtigt Zutritt zu einer Wohnung im ersten Obergeschoß eines Mehrfamilienwohnhauses in der Thüringer Straße. Im Schlafzimmer durchwühlten der oder die Unbekannten Schränke und Schubladen und entwendeten hieraus Goldschmuck. Außerdem ließen sie aus dem Arbeitszimmer einen Laptop mitgehen. Die Höhe des entstandenen Schadens kann derzeit noch nicht beziffert werden. Das Fachdezernat bei der Kriminalpolizeidirektion Heidelberg hat gemeinsam mit der Zentralen Kriminaltechnik die Ermittlungen aufgenommen und bittet Zeugen, die sachdienliche Hinweise geben können, sich mit dem Kriminaldauerdienst, Tel.: 0621/174-4444, in Verbindung zu setzen.

(Mannheim-Vogelstang) – Betrunkener 35-jähriger Autofahrer flüchtet vor Polizeikontrolle / Auf der Flucht Polizeifahrzeuge gestreift – Gesamtschaden ca. 46.000 Euro – Polizei sucht weitere Geschädigte

Wie bereits am Samstag, 27.02.2021 berichtet, wurden im Stadtteil Vogelstang bei der Verfolgung eines vor einer Polizeikontrolle flüchtenden Autofahrers am Freitag, 26.02.2021 zwei Polizeifahrzeuge und ein geparktes Auto beschädigt. Der 35-Jährige stand dabei deutlich unter Alkoholeinfluss und war nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis.

Die Polizei sucht in diesem Zusammenhang weitere Verkehrsteilnehmer, die durch den flüchtenden VW-Fahrer gefährdet worden waren. Diese werden gebeten, sich beim Polizeirevier Mannheim-Käfertal, 0621/71849-0 zu melden.

(Heidelberg) – 15-jährige Britney wieder aufgetaucht; Bitte um Zurücknahme der Fahndung und Löschen der Bilder

Die 15-jährige Britney, die seit dem 27. Januar vermisst war, ist wieder aufgetaucht.

Aufgrund der Öffentlichkeitsfahndung meldete sich am Dienstagnachmittag eine befreundete Familie des Mädchens aus einem Heidelberger Stadtteil bei der Polizei, bei der sich das Mädchen seit dem Montag aufhielt. Wo sich die 15-Jährige seit dem 27. Januar aufgehalten hatte, steht allerdings noch nicht fest.

Die Fahndung nach dem Mädchen wird somit zurückgenommen.

Die Medien, die das Bild des Mädchens veröffentlicht hatten, werden gebeten, dies zu löschen.

Das Polizeipräsidium Mannheim bedankt sich für die Fahndungsunterstützung.

(Heidelberg-Rohrbach) – Verkehrsunfall zwischen Fußgänger und Radfahrer

Pressemitteilung Nr. 2

Am Freitag, den 18. Dezember 2020 war es gegen 17.40 Uhr in der Karlsruher Straße zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Radfahrer und einem Fußgänger gekommen.

Der 37-jährige Fahrradfahrer wurde dabei leicht, der 82-jährige Fußgänger jedoch schwer verletzt (Pressemitteilung vom 19.12.2020).

Der Senior wurde mit einem Rettungswagen in eine Klinik gebracht, wo er nunmehr verstarb.

Die Unfallermittlungen der Verkehrspolizei Heidelberg dauern an.

(Heidelberg-Kirchheim/ Bergheim) – Wahlplakate beschädigt / Polizei ermittelt Tatverdächtige

Immer wieder wurden in den vergangenen Wochen im gesamten Zuständigkeitsbereich des Polizeipräsidiums Mannheim beschädigte Wahlplakate festgestellt. Betroffen davon waren alle Parteien.

Am Montagabend gegen 23.20 Uhr beschädigten zwei 23-Jährige in der Pleikartsförster Straße Wahlplakate, indem sie diese in Brand setzten. Auch der Laternenmast, an dem diese befestigt waren, sowie ein Altglascontainer gerieten hierbei in Mitleidenschaft. Durch die Feuerwehr wurden die brennenden Plakate schnell gelöscht. Der durch den Brand entstandene Sachschaden lässt sich derzeit noch nicht beziffern. Die Ermittlungen des Dezernats „Staatsschutz“ der Kriminalpolizeidirektion Heidelberg dauern an. Die beiden jungen Männer müssen sich wegen Sachbeschädigung verantworten.

In der Vangerowstraße rissen am frühen Mittwochmorgen, gegen 0:20 Uhr, ein 48-Jähriger gemeinsam mit einem 42-Jährigen ziellos Wahlplakate von den Laternen, an denen diese mit Kabelbinder befestigt waren und warfen sie zu Boden. Auch diese beiden Personen gelangen wegen Sachbeschädigung zur Anzeige.

(Reilingen / Rhein-Neckar-Kreis) – Auto auf Friedhofsparkplatz aufgebrochen / Polizei sucht Zeugen

Unbekannter Täter haben am Dienstag die linke hintere Seitenscheibe eines Mercedes eingeschlagen und die auf dem Rücksitz liegende Handtasche entwendet. Das Auto war zwischen 15.25 und 15.55 Uhr auf dem Parkplatz beim Friedhof im Sandweg abgestellt. In der Handtasche befanden sich eine Geldbörse mit einem geringen Bargeldbetrag sowie Kreditkarten und Ausweise. Der Diebstahls- und Sachschaden beläuft sich auf mehrere Hundert Euro. Die Kreditkarten wurden durch die Geschädigter sofort telefonisch gesperrt. Der Fahrerin war zuvor auf dem Parkplatz ein gelber Kleinwagen, besetzt mit zwei männlichen Personen aufgefallen. Zeugen, die im Tatzeitraum verdächtige Beobachtungen gemacht haben, werden gebeten sich unter Telefon 06205/28600 beim Polizeirevier Wiesloch zu melden.

(Walldorf / A 6 / Rhein-Neckar-Kreis) – 31-jähriger Autofahrer versucht, vor Polizeikontrolle zu flüchten und verursacht Unfall.

Am späten Mittwochvormittag versuchte ein 31-jähriger Mann auf der A 6 vor einer Polizeikontrolle zu flüchten und verunfallte schließlich. Der Mann fiel einer Polizeistreife gegen 11 Uhr mit seinem VW auf der A61 in Richtung Heilbronn fahrend auf und sollte kontrolliert werden. Er gab daraufhin Gas und versuchte, der Kontrolle zu entkommen. Dabei überholte er auf dem Standstreifen mit hoher Geschwindigkeit mehrere Lastwagen. Am Autobahnkreuz Walldorf verlor er in der Überleitung zur A 5 in Fahrtrichtung Heidelberg die Kontrolle über sein Fahrzeug und geriet in den Grünstreifen. Hierbei überschlug sich sein Fahrzeug fast und kam im Grünstreifen zum Stehen. Der 31-Jährige schien zunächst unverletzt, wurde jedoch vorsorglich zur eingehenden Untersuchung in ein Krankenhaus eingeliefert. Derzeit dauert die Unfallaufnahme noch an. Die Überleitung von der A 6 auf die A 5 in Richtung Heidelberg ist derzeit gesperrt. Das Fahrzeug wurde sichergestellt. Ersten Ermittlungen zu Folge ist der Mann offenbar nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis. Die weiteren Ermittlungen, insbesondere zu den Hintergründen der Flucht des Mannes, dauern an.

(Wiesloch / Rhein-Neckar-Kreis) – Ladendiebstahl / Verdacht der Körperverletzung – Sachbeschädigung – Festnahme

Mit einem Ladendiebstahl am Dienstagabend in einem Einkaufsmarkt im Eichelweg fing der Ärger am Dienstagabend für einen 37-jähriger Mann erst richtig an.

Als er gegen 20 Uhr den Kassenbereich mit fünf Flaschen Whiskey ohne zu bezahlen passieren wollte, sollte er zunächst von zwei Security-Mitarbeitern festgehalten werden. Nach kurzer Flucht wurde er schließlich außerhalb des Marktes überwältiget, worauf dieser im Gerangel einen Kugelschreiber zückte und beide Security-Mitarbeiter verletzte.

Dadurch gelang es dem 37-Jährigen, sich aus der Umklammerung der beiden Sicherheitsmänner zu befreien und abermals zuflüchten. Das Diebesgut, das er in einem Rucksack verstaut hatte, blieb zurück.

Sein Glück währte jedoch nicht lange. Auf dem Parkplatz eines nahegelegenen Autohauses wurde der Flüchtende von einer Polizeistreife gestellt. Noch vor der Festnahme zerkratzte er noch die Motorhaube eines Ausstellungsfahrzeuges und wurde schließlich untger großer Kraftanstrengung festgenommen. Dazu mussten die Beamten auch Pfefferspray einsetzen.

Ob Alkohol oder Drogenbeeinflussung bei seinen Taten eine Rolle spielten, soll mit einer Blutentnahme, die auf dem Revier durchgeführt wurde, geklärt werden.

Wegen des Verdachts des Ladendiebstahls, der gefährlichen Körperverletzung und der Sachbeschädigung sind die Ermittlungen aufgenommen.

(St. Leon-Rot / Rhein-Neckar-Kreis) – Brennende Parkbank auf Spielplatz / Polizei sucht Zeugen

Am Dienstag gegen 20 Uhr meldete sich eine Zeugin bei der Polizei und teilte mit, dass eine Parkbank auf dem Spielplatz in der Franziskusstraße brennen würde. Die Freiwillige Feuerwehr hatte den Brand rasch gelöscht. Wie sich herausstellte, hatte die Bank aus recycelbarem Material stark geraucht, es kam noch zu keiner Flammenbildung. Die Höhe des entstandenen Sachschadens ist noch nicht bekannt. Zeugen, die verdächtige Beobachtungen gemacht haben, werden gebeten sich unter Telefon 06222/57090 beim Polizeirevier Wiesloch zu melden.

(Gem. St. Leon-Rot / Rhein-Neckar-Kreis) – Lkw-Unfall auf der A 5; ein Leichtverletzter; 160.000.- Euro Schaden

Ein leichtverletzter Lkw-Fahrer sowie ein Sachschaden von rund 160.000.- Euro ist die Bilanz eines Auffahrunfalls, der sich am späten Dienstagvormittag auf der A 5 bei St. Leon-Rot ereignete.

Aufgrund einer Staubildung in Fahrtrichtung Frankfurt musste ein 37-jähriger Sattelzugfahrer gegen 11.30 Uhr bis zum Stillstand abbremsen. Dies erkannte ein nachfolgender 27-jähriger Lkw-Fahrer zu spät und fuhr auf den Sattelzug auf. Dadurch wurde der 37-Jährige leicht verletzt. Er wurde vor Ort versorgt. Beide Schwerfahrzeuge mussten abgeschleppt werden. Die Bergungsarbeiten zogen sich bis in die Nachmittagsstunden hinein. Zeitweise musste die Autobahn in Richtung Norden kurzfristig gesperrt werden. Gegen 14.30 Uhr war die Strecke wieder frei befahrbar.

(Sinsheim / Rhein-Neckar-Kreis) – 24-Jähriger bei Gartenarbeiten schwer verletzt; Rettungshubschrauber im Einsatz

Weil er beim Anzünden von Gartenabfällen offenbar einen bislang noch unbekannten Brandbeschleuniger, wie Spiritus oder Benzin benutzte und es dabei zu einer Verpuffung kam, verletzte sich am späten Mittwochvormittag, gegen 11.30 Uhr, ein 24-jähriger Mann auf seinem Grundstück im Ortsteil Hilsbach so schwer, dass er mit Verbrennungen an den Händen und im Gesicht mit einem Rettungshubschrauber in eine Klinik geflogen werden musste. Nach den derzeitigen Erkenntnissen besteht keine Lebensgefahr. Das Polizeirevier Sinsheim hat die Ermittlungen aufgenommen.

(Eberbach / Rhein-Neckar-Kreis) – Sachbeschädigung an geparktem Auto / Zeugen gesucht

Unbekannte haben in der Nacht von Montag auf Dienstag, zwischen 21.30 und 9.45 Uhr an einem in der Danziger Straße geparkten Citroen an der Frontseite ein Blech abgerissen. Die Fahrerin bemerkte den Schaden in Höhe von mehreren Hundert Euro am nächsten Morgen und verständigte die Polizei. Das abgerissene Blech konnte sie bei der Suche nicht auffinden. Zeugen, die im Tatzeitraum verdächtige Beobachtungen gemacht haben, werden gebeten sich unter Telefon 06271/92100 beim Polizeirevier Eberbach zu melden.

(Neckargemünd / Rhein-Neckar-Kreis) – Autofahrer streift Müllwerker / 26-Jähriger leicht verletzt

Ein 23-jähriger Opel-Fahrer hat am Dienstag gegen 7.50 Uhr in der Talstraße einen 26-jährigen Müllwerker mit dem Außenspiegel gestreift und leicht verletzt. Der 23-Jährige war von Lobbach in Richtung Dilsberg unterwegs, als er an dem auf der Gegenfahrbahn mit eingeschalteter Warnblinkanlage vorbeifuhr und den in diesem Moment hinter dem Müllfahrzeug hervor tretenden streifte. Der Verletzte wurde mit leichten Verletzungen mit einem rettungsfahrzeug in eine Klinik nach Heidelberg gebracht. Die weiteren Unfallermittlungen hat die Verkehrspolizei aus Heidelberg übernommen.

(Hemsbach / Rhein-Neckar-Kreis) – Schlägerei in der Bachgasse

Am Dienstagabend, gegen 20:30 Uhr gingen mehrere Anrufe wegen einer Schlägerei in der Bachgasse beim Polizeinotruf ein. Sechs bis sieben Personen sollen vor einer Apotheke mit Schlagstöcken und Metallstangen aufeinander losgegangen sein. Auch am Straßenrand geparkte Fahrzeuge waren augenscheinlich in Mitleidenschaft geraten. Beim Eintreffen der verständigten Polizei hatten sich laut Zeugenaussagen alle beteiligten Personen bereits zu Fuß als auch in einem grauen Ford Focus entfernt. Auf dem Boden fanden die Beamten eine Metallstange, ein Taschenmesser sowie ein Mobiltelefon. Einen Tatverdächtigen nahm die Polizei noch am Abend in Weinheim fest. Frische Verletzungen deuteten auf eine Beteiligung an der körperlichen Auseinandersetzung hin. Nach der Durchführung erster polizeilicher Maßnahmen wurde der 38-Jährige wieder entlassen. Der Polizeiposten in Hemsbach hat die Ermittlungen wegen gefährlicher Körperverletzung aufgenommen und bittet Zeugen, die sachdienliche Hinweise zum Tathergang und/ oder den an der Schlägerei beteiligten Personen geben können, sich beim Polizeirevier Weinheim, Tel.: 06201/1003-0, zu melden.