Rhein-Pfalz-Kreis

Verzögerte Müllabfuhr wegen Schnee und Glätte

Aufgrund der aktuellen Wetterlage können sich die planmäßigen Abfuhrtermine in den Gemeinden des Rhein-Pfalz-Kreises verzögern. Nicht geräumte und gestreute Seitenstraßen können zum Teil nicht gefahrenfrei von den Entsorgungsfahrzeugen befahren werden. Die Entsorgungsbetriebe sind bemüht, zeitnah die ausgefallenen Abfuhren nachzuholen. Die Bürgerinnen und Bürger werden gebeten, nicht geleerte Abfallbehälter zur Abholung bereitstehen zu lassen.

Besonders beim Bioabfall kommt es zusätzlich zu unvollständigen Leerungen, da die Abfälle in der Biotonne festfrieren und sich bei der Leerung nicht lösen lassen. Es empfiehlt sich, insbesondere bei einer verzögerten Abfuhr, wiederholt für eine Lockerung der Abfälle zu sorgen. Auf www.ebalu.de werden nützliche Tipps zum Umgang mit der Biotonne bei frostigen Temperaturen zur Verfügung gestellt. Es wird darauf hingewiesen, dass nicht oder nur teilweise entleerte Behälter erst beim nächsten Abfuhrtermin wieder geleert werden.

Der Eigenbetrieb Abfallwirtschaft bittet um Verständnis und besondere Beachtung der Hinweise zur Biotonne.

Kreisverwaltung Rhein-Pfalz-Kreis
12.02.2021

Coronavirus: Aktuelle Fallzahlen im Zuständigkeitsbereich des Gesundheitsamtes Rhein-Pfalz-Kreis

Donnerstag, (11.02.2021)

Die Kreisverwaltung Rhein-Pfalz-Kreis übermittelt eine Übersicht der Infektionszahlen aus ihrem Zuständigkeitsbereich des Gesundheitsamtes. In den Zuständigkeitsbereich des Gesundheitsamtes Rhein-Pfalz-Kreis gehören neben dem Landkreis auch die Städte Ludwigshafen, Frankenthal und Speyer.

Im Folgenden erhalten Sie Meldung über die Cov19 Fallzahlen vom 11.02.2021:

LK/SK/Ort Infizierte seit Beginn der Pandemie Aktuell infizierte Personen Heute neu infizierte Personen Gesundete bzw. nicht mehr infizierte Personen Leider an oder mit Covid-19 verstorbene Personen Heute verstorben gemeldet
_AH 6     6    
Altrip 183 16   158 9  
Beindersheim 76 5   70 1  
Birkenheide 58 6   51 1  
Bobenheim-Roxheim 211 26   185    
Böhl-Iggelheim 299 12   274 13  
Dannstadt-Schauernheim 190 9   179 2  
Dudenhofen 280 13   255 12  
Fußgönheim 54 4   47 3  
Großniedesheim 37 5 1 32    
Hanhofen 70 6   63 1  
Harthausen 115 10   94 11  
Heßheim 64 5   56 3  
Heuchelheim 20 7   13    
Hochdorf-Assenheim 64 8   55 1  
Kleinniedesheim 25 4   21    
Lambsheim 143 24 1 116 3 1
Limburgerhof 279 66 1 202 11  
Maxdorf 248 16   208 24  
Mutterstadt 436 25   381 30  
Neuhofen 193 13 1 170 10  
Otterstadt 107 6   99 2  
Rödersheim-Gronau 65 5   58 2  
Römerberg 379 51 1 319 9  
Schifferstadt 685 37   634 14  
Waldsee 151 8   136 7  
             
LK Rhein-Pfalz-Kreis 4438 387 5 3882 169 1
SK Frankenthal 1382 161 4 1184 36  
SK Ludwigshafen 6638 504 20 5871 263 5
SK Speyer 1949 94   1784 71 2
             
Summe: 14407 1146 29 12721 539 8

Quelle: SurvNet@RKI

_AH: Personen mit Hauptwohnsitz außerhalb des Zuständigkeitsbereiches des Gesundheitsamts aber mit fehlerhaften Meldekreis „LK Rhein-Pfalz-Kreis“. Es wird geprüft, ob diese noch nachträglich richtig zugeordnet werden können.

Aus den Einrichtungen wurden uns keine neuen Corona-Virus-Ausbrüche gemeldet.

Weiterhin sind die Zahlen der mit dem Coronavirus infizierten Personen seit Beginn des Ausbruchs und die aktuellen Zahlen auf den Seiten des Ministeriums für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Demografie unter www.msagd.rlp.de oder www.corona.rlp einzusehen.

Die Kreisverwaltung Rhein-Pfalz-Kreis weist darauf hin, dass es zu Differenzen durch zeitlich versetzte Eingabezeiten zu den Zahlen des Landesuntersuchungsamtes bzw. des Robert-Koch-Institutes kommen kann.

Mittwoch, (10.02.2021)

Die Kreisverwaltung Rhein-Pfalz-Kreis übermittelt eine Übersicht der Infektionszahlen aus ihrem Zuständigkeitsbereich des Gesundheitsamtes. In den Zuständigkeitsbereich des Gesundheitsamtes Rhein-Pfalz-Kreis gehören neben dem Landkreis auch die Städte Ludwigshafen, Frankenthal und Speyer.

Im Folgenden erhalten Sie Meldung über die Cov19 Fallzahlen vom 10.02.2021:

LK/SK/Ort Infizierte seit Beginn der Pandemie Aktuell infizierte Personen Heute neu infizierte Personen Gesundete bzw. nicht mehr infizierte Personen Leider an oder mit Covid-19 verstorbene Personen Heute verstorben gemeldet
_AH 6     6    
Altrip 183 21   153 9  
Beindersheim 76 5   70 1  
Birkenheide 58 6   51 1  
Bobenheim-Roxheim 211 28   183    
Böhl-Iggelheim 299 13   273 13  
Dannstadt-Schauernheim 190 9   179 2  
Dudenhofen 281 13   256 12  
Fußgönheim 54 5 1 46 3  
Großniedesheim 36 4   32    
Hanhofen 70 6   63 1  1
Harthausen 115 11   93 11  
Heßheim 64 5   56 3  
Heuchelheim 20 7   13    
Hochdorf-Assenheim 64 8   55 1  
Kleinniedesheim 25 5   20    
Lambsheim 142 27   113 2  
Limburgerhof 278 67   200 11  
Maxdorf 248 16   208 24  
Mutterstadt 436 27 2 379 30  
Neuhofen 192 12   170 10 1
Otterstadt 107 6   99 2  
Rödersheim-Gronau 65 5   58 2  
Römerberg 378 51 3 318 9  
Schifferstadt 684 36   634 14  
Waldsee 151 8   136 7  
             
LK Rhein-Pfalz-Kreis 4433 401 6 3864 168 2
SK Frankenthal 1378 162 3 1179 36  
SK Ludwigshafen 6616 522 8 5836 258 2
SK Speyer 1949 95 3 1785 69 1
             
Summe: 14376 1180 20 12664 531 5

Quelle: SurvNet@RKI

_AH: Personen mit Hauptwohnsitz außerhalb des Zuständigkeitsbereiches des Gesundheitsamts aber mit fehlerhaften Meldekreis „LK Rhein-Pfalz-Kreis“. Es wird geprüft, ob diese noch nachträglich richtig zugeordnet werden können.

Aus den Einrichtungen wurden uns keine neuen Corona-Virus-Ausbrüche gemeldet.

Weiterhin sind die Zahlen der mit dem Coronavirus infizierten Personen seit Beginn des Ausbruchs und die aktuellen Zahlen auf den Seiten des Ministeriums für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Demografie unter www.msagd.rlp.de oder www.corona.rlp einzusehen.

Die Kreisverwaltung Rhein-Pfalz-Kreis weist darauf hin, dass es zu Differenzen durch zeitlich versetzte Eingabezeiten zu den Zahlen des Landesuntersuchungsamtes bzw. des Robert-Koch-Institutes kommen kann.

Kreisverwaltung Rhein-Pfalz-Kreis
12.02.2021

Germersheim und Landkreis Germersheim

Erste Abschlagszahlung für Müllgebühren fällig

Am 1. März ist im Kreis Germersheim die 1. Abschlagszahlung der Müllgebühren für das Jahr 2021 fällig.

Die Abfallwirtschaft der Kreisverwaltung Germersheim erinnert die betroffenen Grundstückseigentümer an die rechtzeitige Zahlung.

Der Gebührenbescheid wird immer zu Beginn des aktuellen Kalenderjahres verschickt. Er weist die Höhe sowie die Fälligkeitstermine der zu zahlenden Abschlagsbeträge aus.

Gehen die Müllgebühren nicht fristgerecht ein müssen zusätzlich Verwaltungsgebühren erhoben werden. Wer eine Einzugsermächtigung/SEPA-Lastschriftmandat erteilt hat erhält die Garantie, dass die Abfallgebühren immer fristgerecht abgebucht werden.

Das Formular hierfür kann beim Fachbereich Abfallwirtschaft unter der Telefonnummer 07274/53 256 angefordert werden. Es ist im Internet unter www.abfallwirtschaft-germersheim.de unter der Rubrik Online Service (bei An-/ Um-/ Abmeldung/ Tonnentausch) ebenfalls hinterlegt. Dieses muss mit Unterschrift per Post an die Kreisverwaltung geschickt oder gefaxt werden oder eingescannt per Mail an abfallwirtschaft@kreis-germersheim.de gesendet werden.

Die Behörde bittet darum, bei Zahlungen unbedingt die Eigentümernummer auf den Überweisungsträgern anzugeben. Ohne diese Angabe können die eingehenden Beträge nicht zugeordnet werden.

Kreisverwaltung Germersheim
12.02.2021

Statement von Landrat Dr. Fritz Brechtel zum Bund-Länder-Beschluss vom 10. Februar 2021

Im Moment stehen wir noch an einer Schwelle, an der sich verschiedene, teilweise gegenläufige Faktoren überlagern. Die zweite Welle geht langsam zurück, das Impfen hat begonnen. Das sind die guten Nachrichten. Gleichzeitig müssen wir mit Sorge auf die Mutationsfähigkeit des Virus blicken und dürfen diese bitte nicht unterschätzen. Daher ist es leider erforderlich, dass wir noch nicht in eine schnelle Lockerung der Maßnahmen gehen.

Dennoch sehe ich es als dringend notwendig an, dass wir die aktuellen Lockdown-Maßnahmen – sobald vertretbar – lockern und gesellschaftliches, wirtschaftliches, kulturelles Leben wieder zulassen. Zwei Aspekte sehe ich dabei als relevant und als Argument für deutliche Lockerungen: Vermutlich deutlich gesunkene Fallzahlen mit Beginn der Schönwetterzeit, wie wir es im letzten Frühjahr und Sommer erlebt haben, und ein schnelles Impfen möglichst vieler Menschen.

Beim Thema Impfen ist mir auch wichtig, auf eines hinzuweisen: Mutationen entstehen dort, wo das Virus den Raum dafür bekommt. Dass wir eine breite Bereitschaft zum Impfen in Deutschland erreichen, ist daher entscheidend. Das gilt letztlich weltweit. Das Impfangebot muss weltweit ausgerollt werden und darf nicht davon abhängig sein, ob Länder oder Staaten die erforderlichen finanziellen Mittel für den Impfstoff aufbringen können oder nicht. Die Bekämpfung des Coronavirus ist eine Mammut-Aufgabe, sie betrifft die gesamte Menschheit.

Also gehen wir mögliche Lockerungen noch langsam an und arbeiten gemeinsam an einer Rückkehr in ein halbwegs normales Leben –möglichst weltweit.

Kreisverwaltung Germersheim
12.02.2021

Winterliches Wetter erschwert Müllabfuhr

Festgefrorene Biotonne

Aufgrund der winterlichen Witterung mit Schnee und Eis sind einige Straßen im Landkreis Germersheim nur unter erschwerten Bedingungen für Müllfahrzeuge zu befahren. Die Folge: einige Abfalltonnen, Gelbe Säcke oder Glasboxen können eventuell nicht zum angegebenen Termin angefahren werden. Das trifft insbesondere für einzelne Straßen zu, die für die extrem schweren Müllfahrzeuge nicht befahrbar sind. Dadurch können Leerungen ganz ausfallen oder Gelbe Säcke liegenbleiben.

Grundsätzlich versuchen die Entsorgungsfirmen ausgefallene Leerungen umgehend nachzuholen. Daher weist die Abfallwirtschaft des Landkreises Germersheim darauf hin, die bereitgestellten Abfallgefäße bis zum Abend des Folgetages stehen zu lassen. Erst wenn dann noch keine Leerung oder Abholung erfolgt ist, sollten die Abfallgefäße wieder zurück aufs Grundstück verbracht werden. Nicht geleerte Tonnen sollten einfach zum nächsten Leerungstermin bereitgestellt werden, Beistellungen werden dann ausnahmsweise kostenlos mitgenommen.

Bei dringenden Entsorgungsengpässen, wie zum Beispiel in großen Wohnanlagen, sollten die Entsorgungsfirmen Suez (Restmüll und Bio), Telefon 0800-2676266, die Firma Remondis (Gelber Sack und Papier) Telefon 0800-1223-255 oder die Firma Südmüll (Glas), Telefon 0800-7701001 direkt kontaktiert werden.

Aufgrund der niedrigen Temperaturen kann auch der Biomüll an der Tonne festfrieren. Die Müllwerker haben bei gefrorenen Tonnen kaum Eingriffsmöglichkeiten, da der Leerungsvorgang automatisiert ist. Es kann daher passieren, dass eine Tonne trotz mehrmaligem Rütteln nicht oder nur teilweise entleert wird.

Gegen eingefrorene Mülltonnen helfen das Einpacken der Bioabfälle mit Papier oder das Auskleiden der Abfalltonnen mit reichlich zerknülltem Zeitungspapier, um einen Puffer gegen die niedrigen Außentemperaturen zu schaffen. Auch sollten möglichst wenig feuchte Abfälle in die Tonnen geworfen werden. Eine weitere hilfreiche Maßnahme besteht darin, den gefrorenen Müll vor der Abholung mit einem Spaten zu lockern oder die Tonne in Frostnächten an einem geschützten Ort, wie beispielsweise einer Garage, unterzubringen und erst am frühen Morgen zur Leerung bereitzustellen.

Kreisverwaltung Germersheim
12.02.2021

Coronavirus – Fallzahlen im Landkreis Germersheim

Donnerstag (11.02.2021)

Aktuell gibt es im Landkreis Germersheim 178 bestätigte positive Fälle, die Gesamtzahl beläuft sich auf 3193 Infizierte seit Beginn der Pandemie (+ 9 Fälle).

VG / Stadt Ort Infizierte seit Beginn der Pandemie Aktuell infizierte Personen Gesundete bzw. nicht mehr infizierte Personen Leider an oder mit Covid-19 verstorbene Personen
VG Hagenbach Berg 32 2 30 0
  Hagenbach 138 1 122 15
  Neuburg 70 2 65 3
  Scheibenhardt 13 0 13 0
  Summen 253 5 230 18
Wörth Maximiliansau 139 3 135 1
  Schaidt 19 5 14 0
  Wörth, Stadt 264 10 250 4
  Büchelberg 24 5 19 0
  Summen 446 23 418 5
VG Kandel Erlenbach 9 0 9 0
  Freckenfeld 28 1 27 0
  Kandel 155 7 145 3
  Minfeld 30 1 29 0
  Steinweiler 40 1 39 0
  Vollmersweiler 1 0 1 0
  Winden 22 3 18 1
  Summen 285 13 268 4
VG Jockgrim Hatzenbühl 46 12 34 0
  Jockgrim 144 12 127 5
  Neupotz 29 2 24 3
  Rheinzabern 94 18 74 2
  Summen 313 44 259 10
VG Rülzheim Hördt 64 6 58 0
  Kuhardt 47 0 47 0
  Leimersheim 43 0 42 1
  Rülzheim 169 11 154 4
  Summen 323 17 301 5
VG Bellheim Bellheim 274 7 240 27
  Knittelsheim 26 1 25 0
  Ottersheim 46 4 42 0
  Zeiskam 45 1 44 0
  Summen 391 13 351 27
 Germersheim + So Summen 666 42 614 10
VG Lingenfeld Freisbach 38 1 36 1
  Lingenfeld 181 13 163 5
  Lustadt 63 0 62 1
  Schwegenheim 103 0 103 0
  Weingarten 59 1 57 1
  Westheim 72 6 59 7
  Summen 516 21 480 15
  Endsummen 3193 178 2921 94

Mittwoch (10.02.2021)

Aktuell gibt es im Landkreis Germersheim 186 bestätigte positive Fälle, die Gesamtzahl beläuft sich auf 3184Infizierte seit Beginn der Pandemie (+ 20 Fälle).

Weiterer Todesfall

Leider ist eine weitere Person an oder mit Covid-19 verstorben. Insgesamt steigt die Anzahl der Todesfälle damit auf 94.

VG / Stadt Ort Infizierte seit Beginn der Pandemie Aktuell infizierte Personen Gesundete bzw. nicht mehr infizierte Personen Leider an oder mit Covid-19 verstorbene Personen
VG Hagenbach Berg 32 3 29 0
  Hagenbach 138 1 122 15
  Neuburg 70 2 65 3
  Scheibenhardt 13 0 13 0
  Summen 253 6 229 18
Wörth Maximiliansau 139 3 135 1
  Schaidt 19 5 14 0
  Wörth, Stadt 263 10 249 4
  Büchelberg 24 5 19 0
  Summen 445 23 417 5
VG Kandel Erlenbach 9 0 9 0
  Freckenfeld 28 1 27 0
  Kandel 154 7 144 3
  Minfeld 30 1 29 0
  Steinweiler 40 2 38 0
  Vollmersweiler 1 0 1 0
  Winden 20 1 18 1
  Summen 282 12 266 4
VG Jockgrim Hatzenbühl 45 11 34 0
  Jockgrim 144 12 127 5
  Neupotz 29 3 23 3
  Rheinzabern 94 19 73 2
  Summen 312 45 257 10
VG Rülzheim Hördt 64 6 58 0
  Kuhardt 47 1 46 0
  Leimersheim 43 0 42 1
  Rülzheim 169 11 154 4
  Summen 323 18 300 5
VG Bellheim Bellheim 275 8 240 27
  Knittelsheim 26 1 25 0
  Ottersheim 46 5 41 0
  Zeiskam 45 1 44 0
  Summen 392 15 350 27
 Germersheim + So Summen 661 40 611 10
VG Lingenfeld Freisbach 38 1 36 1
  Lingenfeld 181 18 158 5
  Lustadt 63 0 62 1
  Schwegenheim 103 0 103 0
  Weingarten 59 1 57 1
  Westheim 72 7 58 7
  Summen 516 27 474 15
  Endsummen 3184 186 2904 94

Kreisverwaltung Germersheim
12.02.2021

Schifferstadt

Darf´s ein bisschen Garten sein?

Umfrage: Gartenparzellen zur Pacht in Schifferstadt

Gemüse aus dem eigenen Garten? Entspannte Stunden zwischen blühender Pracht? Insekten beobachten mit den Kindern? Wer schon immer von einem eigenen Garten geträumt, aber selbst keine geeignete Fläche zur Verfügung hat, kann jetzt an einer Umfrage der Stadtverwaltung teilnehmen: https://www.umfrageonline.com/s/9f043d8  

Innerhalb weniger Minuten können sich die Teilnehmerinnen und -Teilnehmer durch neun Fragen rund um das Thema Gärtnern klicken. „Wir möchten wissen, wie groß das Interesse von Schifferstadtern und Schifferstadterinnen an einer gepachteten Gartenparzelle ist“, erklärt die Erste Beigeordnete Ulla Behrendt-Roden. Sie ist unter anderem für die Bereiche Umwelt und Naturschutz zuständig. „Wenn sich herausstellt, dass viele Lust auf ein solches Gartenprojekt hätten, werden wir uns über ein entsprechendes Angebot gerne im Rathaus Gedanken machen“, sagt Behrendt-Roden.

Die Umfrage läuft ab dem 9. Februar für vier Wochen. Mit Fragen und Anregungen können sich Interessierte zusätzlich jederzeit an die beiden städtischen Umweltbeauftragten wenden: Siegfried Filus, Tel.: 06235 / 5130 und Oliver Dautermann, Tel.: 06235 / 4555602; E-Mail: umweltbeauftragte@schifferstadt.de

Stadtverwaltung Schifferstadt
12.02.2021

Stadtbücherei Schifferstadt: Englisch einfach online lesen

„OverDrive“ bietet eMedien in englischer Sprache

Ab Mittwoch, 17. Februar können Kinder, Jugendliche und Erwachsene über das Onlineangebot rlp.overdrive.com eMedien in englischer Sprache lesen, hören und herunterladen. Für Inhaber eines Leseausweises der Stadtbücherei Schifferstadt steht das neue digitale Programm kostenlos zur Verfügung.

Um an englische Titel verschiedener Genres zu kommen, wählen Nutzerinnen und Nutzer unter rlp.overdrive.com oder über die kostenfreie OverDrive-App „Libby“ (iOs oder Android) ihre Heimatbibliothek aus und loggen sich dann mit ihrer persönlichen Nutzernummer und ihrem Passwort ein. Die digitalen Medien können dann für einen Zeitraum zwischen sieben und 21 Tagen entliehen werden. Medien, die nicht vorzeitig zurückgegeben werden, gehen nach Ende der Leihfrist automatisch in den Bestand zurück. Auch eine Vormerkfunktion für zurzeit nicht zur Verfügung stehende Titel ist vorhanden. Wer mag, kann direkt online loslesen oder die Medien im Webreader streamen. Ansonsten können die eBooks und Hörbücher natürlich auch auf ein Gerät heruntergeladen und dann offline gelesen bzw. gehört werden.

„OverDrive“ ergänzt „Onleihe“

Mit der „Onleihe Rheinland-Pfalz“ bieten bereits rund 85 Bibliotheken in Rheinland-Pfalz ihren Nutzerinnen und Nutzern erfolgreich eBooks und Hörbücher, aber auch Zeitschriften, Zeitungen und eLearning-Medien zur digitalen Nutzung und Ausleihe an. Mit dem neuen Onlinenagebot „OverDrive“ können nun auch englischsprachige Medien digital angerufen werden. Damit ergänzen sich „Onleihe“ und „OverDrive“ perfekt.

Noch Fragen?

Weitere Informationen und Hilfestellung erhalten Sie bei der Stadtbücherei unter der Telefonnummer 06235/925830, per E-Mail an stadtbuecherei@schifferstadt.de oder über den folgenden Link: https://overdrive-hilfe.de

Stadtverwaltung Schifferstadt / Stadtbücherei Schifferstadt
12.02.2021

Staatskanzlei Rheinland-Pfalz

Ministerpräsidentin Malu Dreyer: Kitas und Grundschulen starten am 22. Februar – Friseure können am 1. März öffnen

„Wir haben gemeinsam viel erreicht, dafür haben die Menschen in Rheinland-Pfalz meinen größten Dank. Unsere 7-Tagesinzidenz liegt Stand 10. Februar bei 55,3. Das ist der niedrigste Wert aller Bundesländer. Vor allem unsere ehemaligen Hot-Spots haben sich sehr gut entwickelt. Und dennoch: Wir haben eine gegenläufige Entwicklung. Eine höhere Ansteckungsrate durch mutierte Viren ist zunehmend auch in Rheinland-Pfalz zu verzeichnen. Die Warnungen der Wissenschaftler müssen wir ernst nehmen, dass die Mutationen jetzt schon 20 Prozent der Infektionszahlen betragen könnten“, so Ministerpräsidentin Malu Dreyer. Die Wissenschaft könne auch heute noch keine Gewissheiten liefern. Deswegen müssten die Kontaktbeschränkungen bis zum 7. März beibehalten werden. Die Grundsätze „Wir bleiben zuhause, halten Abstand und tragen Maske“ blieben das wesentliche Instrument im Kampf gegen die Pandemie.

„Ich appelliere an alle Rheinland-Pfälzer und Rheinland-Pfälzerinnen: Bitte halten Sie sich an die Regeln, treffen möglichst niemanden und passen Sie auf sich auf. Jetzt beginnen die närrischen Tage und der Drang, Karneval und Fastnacht zu feiern ist groß. Wir haben wahnsinnig viel gemeinsam erreicht in den vergangenen Wochen, das dürfen wir nicht gefährden“, so die Ministerpräsidentin.

Das Tragen medizinischer Masken in Innenräumen reduziere das Infektions-geschehen deutlich – es werde, sofern nicht ohnehin rechtlich vorgeschrieben, daher weiter dringend in allen Situationen empfohlen, bei denen zwei oder mehr Personen in Innenräumen zusammenkommen.

Grundschulen beginnen am 22. Februar mit Wechselunterricht

„Für mich war immer klar: Bildung hat Priorität. Wir beginnen mit den Kleinen in der Grundschule, für die es besonders schwierig ist, im Fernunterricht klar zu kommen. Um die Gruppen klein zu halten, werden wir im Wechselunterricht starten. Ab dem 22. Februar sollen die Klassen 1 bis 4 wieder zur Schule gehen. Die Klassen der Orientierungsstufe sollen im März zügig folgen. Das war uns in Rheinland-Pfalz besonders wichtig. Die Kinder und Jugendlichen haben eine große Last getragen, ebenso wie ihre Eltern. Corona-Schutzmaßnahmen bleiben wichtig. Wann immer möglich, sollen medizinische Masken getragen werden, Lüften und Hygienemaßnahmen müssen eingehalten werden. Aber da sind unsere Schulen sehr gut aufgestellt“, so Ministerpräsidentin Malu Dreyer.

„Da es besonders in Kitas und Grundschulen schwierig ist die Abstandsregeln einzuhalten und es auch nicht möglich ist, durchgehend Masken zu tragen, freue ich mich, dass die Ministerpräsidentenkonferenz und die Bundeskanzlerin gestern dem Vorschlag aus Rheinland-Pfalz und anderen Ländern gefolgt sind, Erzieher und Erzieherinnen, die übrigen Beschäftigten in der Kindertagespflege sowie die Lehrer und Lehrerinnen und weitere Beschäftigte in den Grundschulen in der Impfreihenfolge zu priorisieren. Wir haben den Gesundheitsminister gebeten zu prüfen, ob dies bei der nächsten Fortschreibung der Impfverordnung erfolgen kann“, so Ministerpräsidentin Malu Dreyer. „Wenn der Bundesgesundheitsminister die Impfverordnung kurzfristig ändert, werden wir in Rheinland-Pfalz den Beschäftigten in Kitas und Grundschulen noch vor Ostern ein Impfangebot machen.“

Schnelltests für Eigengebrauch schnell zulassen

„Schnelltests sollen Infektionsrisiken minimieren. Wir haben 215 Testeinrichtungen in Rheinland-Pfalz. Erzieher und Erzieherinnen sowie die Lehrerschaft können sich schon jetzt in Rheinland-Pfalz anlasslos testen lassen. Dieser Schutz ist uns sehr wichtig. Zusätzlich sollen jetzt Selbsttests für den Eigengebrauchvom Bund auf Zulassung geprüft und bei erfolgreicher Prüfung zugelassen werden. Der Bund muss hier das Zulassungsverfahren beschleunigen.

Am 1. März können Friseurbetriebe wieder öffnen

„Friseure erbringen besonders für viele ältere Menschen eine ganz wichtige hygienische Dienstleistung. Natürlich bleiben auch hier die Schutzmaßnahmen wichtig. Auflagen zur Hygiene, Steuerung des Zutritts mit Reservierungen sowie die Nutzung medizinischer Masken sollen für Sicherheit sorgen“, so Ministerpräsidentin Malu Dreyer. „Wir werden stufenweise vorgehen. Das gibt uns die Chance, immer zu prüfen, welche Folgen eine Öffnung hat“, sagte die Ministerpräsidentin: „Ich beabsichtige, meinem Kabinett vorzuschlagen, dass wir in Rheinland-Pfalz Angleichungen an die bisher schon erfolgten Öffnungen im Bereich von Dienstleistung und Handel in den Nachbarbundesländern prüfen. Dies betrifft zum Beispiel den praktischen Unterricht und Prüfungen in Fahrschulen oder auch kleine Blumengeschäfte.“

Öffnungsperspektiven schaffen und Kontrolle über die Virusentwicklung behalten

„Ich bedaure, dass es in dieser Konferenz noch nicht möglich war, ein Stufenkonzept für ganz Deutschland umzusetzen. Wir hatten mit dem Rheinland-Pfalz-Plan vorgearbeitet. Es ist aber ein hohes Gut, dass wir gemeinsam handeln, daher werden wir im Geleitzug der Länder vorgehen. Die Bevölkerung muss wissen, was zu tun ist, ohne dass sie vorher verschiedene Landesverordnungen studieren muss“, so Ministerpräsidentin Malu Dreyer. Bund und Länder arbeiteten weiter an der Entwicklung nächster Schritte, um auch Kultur, Sport in Gruppen, Freizeit, Gastronomie und Hotelgewerbe eine realistische Perspektive zu geben. Hierzu finde am 3. März die nächste Besprechung statt.

7-Tagesinzidenz von 35 als Zielmarke für weitere Öffnungen wegen der Virusmutationen

„Gerade, weil wir so wenige gesicherte Erkenntnisse über die Mutationen haben, müssen wir sehr vorsichtig sein. Daher sehen wir vor, dass nächste Öffnungsschritte erst bei einer stabilen Landesinzidenz von höchstens 35 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern und Einwohnerinnen erfolgen. Dafür sehen wir die Öffnung des Einzelhandels und die Öffnung von Museen und Galerien vor. Um einen regen Reiseverkehr zwischen Ländern, in denen der Einzelhandel schon geöffnet wurde und denen, in denen er geschlossen bleiben muss, zu verhindern, sollen benachbarte Gebiete mit höheren Inzidenzen gemeinsame Vorkehrungen treffen, um länderübergreifende Inanspruchnahme der geöffneten Angebote möglichst zu vermeiden“, so die Ministerpräsidentin. Außerdem werde man noch strikter in Hot-Spots gegensteuern. In Landkreisen und kreisfreien Städten, die aufgrund ihrer hohen 7-Tages-Inzidenz weiterhin die Inzidenz von 50 nicht unterschreiten könnten, würden umfangreiche weitere lokale oder regionale Maßnahmen nach dem Infektionsschutzgesetz beibehalten oder ausgeweitet, damit eine entsprechend schnelle Senkung der Infektionszahlen erreicht werde.

Impfen bleibt Schlüssel bei der Öffnungsstrategie

„In Rheinland-Pfalz wurden in nahezu allen Altenheimen Erstimpfungen vorgenommen. Wir haben in den Alten- und Pflegeeinrichtungen 200 Hilfsorganisations-Teams im Einsatz und 460 Soldaten. Das ist ein wichtiger Meilenstein“, sagte Ministerpräsidentin Malu Dreyer. „So schützen wir in Rheinland-Pfalz die besonders verwundbaren Menschen nachhaltig und effektiv.“

„Aktuell haben fast 150.000 Menschen in Rheinland-Pfalz ihre Erstimpfung erhalten, das sind 3,6 Prozent der Bevölkerung, einer der Spitzenplätze bundesweit. Über 75.000 Menschen haben auch ihre Zweitimpfung bereits bekommen, gemessen an der Bevölkerungszahl so viele wie in keinem anderen Bundesland.

Wenn der Bund kontinuierlich und ausreichend für Impfstoff sogt, sind Bund und Länder weiterhin optimistisch, dass allen Bürgern und Bürgerinnen spätestens bis zum Ende des Sommers ein Impfangebot gemacht werden kann. Dies ist nach dem Stand der aktuell von den Herstellern zugesagten Zulassungsdaten und Liefervolumen erreichbar.

Für das 1. Quartal präzisieren sich nun zunehmend die zu erwartenden Liefermengen. Vor allem ist sehr erfreulich, dass BioNTech mehr liefern wird, als bisher kalkuliert. Ich bin froh, dass wir so ein gutes Unternehmen hier in der Heimat haben. Damit werden wir nun in die konkrete Impfplanung für März einsteigen können. Unser Ziel ist es, möglichst noch im März Jedem und Jeder der Prioritätsgruppe 1 ein Impfangebot zu machen. Details dazu werden wir in der kommenden Woche vorstellen,“ so Ministerpräsidentin Malu Dreyer.

Wirtschaftshilfen

„Ganz klar ist: Unsere Unternehmen brauchen finanzielle Unterstützung und zwar schnell“, sagte die Ministerpräsidentin. Gestern habe der Bundeswirtschaftsminister die Überbrückungshilfe III online gestellt. Damit könnten jetzt unmittelbar Anträge gestellt werden: Abschlagszahlungen bis 100.000 Euro je Monat und maximal 400.000 Euro automatisiert für vier Monate beginnen.

Kulturschaffende seien besonders von der Pandemie betroffen, deshalb habe der Bund das Rettungs- und Zukunfts-Programm „Neustart Kultur“ mit einer weiteren Milliarde Euro ausgestattet, die auch zügig zur Auszahlung gebracht werden solle.

Staatskanzlei Rheinland-Pfalz
12.02.2021

Sport / Rudern

Rudergesellschaft Speyer

Schneerudern

Speyer – Auch bei – 5 bis -10 Grad und Schnee läuft, nach dem Schneeräumen auf der Pritsche, die Rudersaison 2021 gut an.

In jedem Fall „Covid-19-abstandskonform“: weit und breit – außer den Einer-Ruderern sowie Schwänen und anderen Wasservögeln – keine Menschenseele.

Angelika Schwager
12.02.2021

Speyer

Klimaschutzmanagerin Fabienne Körner verlässt die Stadtverwaltung

Klimaschutzmanagerin der Stadt Fabienne Körner bei der Eröffnung des 3. Klimaschutztag am 10.10.20

Auf zu neuen Ufern: Zum 31. März 2021 wird Klimaschutzmanagerin Fabienne Körner nach fast acht Jahren aus dem Dienst der Stadtverwaltung Speyer ausscheiden. Mit Wirkung zum 1. April 2021 wird sie zur Geschäftsführerin der Energieagentur Mittelbaden bestellt.

„Ich bedauere sehr, dass Fabienne Körner die Stadtverwaltung verlassen wird. Sie war und ist eine hochengagierte Mitarbeiterin, die stets alle Hebel in Bewegung gesetzt hat, um wichtigen Themen wie Klimaschutz und nachhaltige Mobilität auf sympathische Weise in den Fokus der Öffentlichkeit zu rücken“, lobt Oberbürgermeisterin Stefanie Seiler.

Aktion „Stadtradeln“ 2019 – OB Stefanie Seiler stellt mit der Klimaschutzmanagerin Fabienne Körner, rechts, die diesjährigen Stadtradelstars Lutz Pörner, rotes Trikot, und Alexander Walch vor und überreicht ihnen als Danke schön eine in Fahrradform gebackene Brezel

Auch die zuständige Dezernentin Irmgard Münch-Weinmann bedauert den Weggang der städtischen Klimaschutzmanagerin, weiß aber: „Mit ihrer neuen Stelle hat sich ihr eine große Chance zur beruflichen Weiterentwicklung geboten, die sie verständlicherweise nicht ziehen lassen konnte. Auch wenn ihr Weggang für uns ein großer Verlust ist, wünschen wir ihr für die anstehenden beruflichen Herausforderungen natürlich alles Gute“.

Diplom-Umweltwissenschaftlerin Körner kam im Sommer 2013 zur Stadtverwaltung Speyer und übernahm die zunächst durch das Bundesumweltministerium geförderte Stelle der städtischen Klimaschutzmanagerin. In den folgenden Jahren wurde ihr Tätigkeitsfeld ständig ausgebaut. Zum Klimaschutz und Energiecontrolling kamen die Bereiche Anpassung an den Klimawandel und nachhaltige Mobilität hinzu. Angesichts der wachsenden Aufgaben entschied die Stadt 2016 die Stelle zu entfristen und dem Klimaschutz dadurch den verdient hohen Stellenwert zu geben.

Klimaschutzmanagerin der Stadt Fabienne Körner beim Dialog Postplatz am 28.01.20

Heute besteht eine enge Verzahnung zwischen Klimaschutz und Nachhaltigkeit. Beide Stellen arbeiten eng zusammen und sind, seit der Neustrukturierung der Verwaltung Anfang 2020, auch räumlich und organisatorisch wieder eng zusammengerückt.

Fabienne Körner geht mir einem lachenden und einem weinenden Auge: „Ich freue mich auf die neue Herausforderung, auch wenn ich es sehr bedauere dafür Speyer verlassen zu müssen. Ich habe meinen Job immer aus Überzeugung und mit viel Freude gemacht. Mir werden die Projekte und die vielen beteiligten Menschen innerhalb und außerhalb der Verwaltung fehlen. Herzlichen Dank an dieser Stelle für die Unterstützung und das Vertrauen in den letzten Jahren!“.

Die Stadtverwaltung Speyer wird die Stelle der Klimaschutzmanagerin zeitnah neu ausschreiben.

Stadt Speyer
12.02.2021

Corona, Stadtnotizen & Verkehrsnotizen aus Speyer

Coronafallzahlen von Donnerstag (11.02.2021)

Anzahl bestätigter Fälle von Coronavirus (SARS-CoV-2)-Infektionen in der Stadt Speyer: 1948 ( +/- 0 )

Davon bereits genesen: 1784
Todesfälle: 69 ( unverändert )
Gemeldete Fälle der letzten sieben Tage pro 100.000 Einwohner*innen: 35,6 ( – 7,9 )
Warnstufe: Orange

Stand: 11.02.2021, 14:10 Uhr

Landesuntersuchungsamt Rheinland-Pfalz
12.02.2021

Stadtnotizen

Neues Kursangebot der Volkshochschule: Yoga Onlinekurs

Ab Freitag,19. Februar 2021, jeweils von 18.00 bis 19.30 Uhr bietet die Volkshochschule der Stadt Speyer einen neuen Yoga-Onlinekurs mit sechs Terminen an.

Die Teilnehmer*innen erwartet ein vielseitiges Programm, bei dem jede und jeder gemäß der eigenen Voraussetzungen von zu Hause aus wirksam teilnehmen kann. Yoga trägt dazu bei, Kraft und Gelassenheit aufzubauen, um so die Herausforderungen dieser außergewöhnlichen Zeit besser zu meistern.

Nähere Informationen und Anmeldung unter www.vhs-speyer.de oder bei der Volkshochschule, Bahnhofstraße 54, 67346 Speyer, Tel. 0 62 32 – 14 13 60.

Stadt Speyer / Volkshochschule (VHS)
12.02.2021

Verkehrsnotiz

Sperrung Im Neudeck

Baubeginn Im Neudeck aufgrund der derzeitigen Wetterlage auf Montag, den 22. Februar 2021 verschoben.

Aufgrund des Fernwärmeausbaus der Stadtwerke Speyer wird die Straße Im Neudeck zwischen der Straße Schwarzer Weg und der Tullastraße von Montag, 15. Februar 2021 bis voraussichtlich 26. März 2021 für den Durchgangsverkehr gesperrt. Für die Dauer der Maßnahme wird die Straße Im Neudeck als Sackgasse ausgewiesen. Die Einbahnstraßenregelung wird aufgehoben.  

Für Rückfragen steht die Straßenverkehrsbehörde unter der Rufnummer 14-2938 zur Verfügung.

Stadt Speyer
12.02.2021

Polizei

Polizeimeldungen vom Donnerstag (11.02.2021)

(Speyer) – Weitere Verkehrsunfälle bei winterlichen Straßenverhältnissen

Auch am Mittwoch kam es in Speyer und der Umlandgemeinde Hanhofen zu weiteren witterungsbedingten Verkehrsunfällen.

Auf der B9 in Höhe Abfahrt Verwaltungshochschule geriet gegen 12:30 Uhr ein aus Richtung Germersheim kommender Audi A4 auf der linken Fahrspur zu weit nach links und überfuhr eine am Fahrbahnrand liegenden Eisplatte. Das Fahrzeug des 55-jährigen Ludwigshafeners drehte sich dadurch um 180 Grad und kollidierte mit der Mittelschutzplanke. Der Fahrer blieb unverletzt, sein nichtmehr fahrbereiter Audi musste abgeschleppt werden. Es entstand Sachschaden in Höhe von 8000EUR. Ein weiterer Unfall ereignete sich bei starkem Schneefall gegen 12:45 Uhr auf der witterungsbedingt glatten Fahrbahn der Schifferstadter Straße. Hier bremste ein in Richtung Speyer fahrender VW Sharan an einer Überquerungshilfe wegen eines Fußgängers. Dem dahinter fahrenden Lkw war ein rechtzeitiges Anhalten nicht mehr möglich, so dass er auf das Heck des VW auffuhr. Die 65-jährige VW-Fahrerin aus dem Rhein-Pfalz-Kreis als auch der 55-jährige Lastkraftfahrer aus Sachsen blieben unverletzt, an den Fahrzeugen entstand Sachschaden in Höhe von 5.500EUR. In Hanhofen verlor ein 18-jähriger Golf-Fahrer in der Hauptstraße auf schneeglatter Fahrbahn die Kontrolle über sein Fahrzeug. Er kollidierte dabei mit einem Verkehrszeichen, einer Straßenlaterne sowie einem Stabmattenzaun. Hierbei entstand ein Gesamtschaden von 8000EUR.

Die Polizei rät auch für die folgenden Tage für eine witterungsbedingt angepasste Fahrweise. Richten Sie den Sicherheitsabstand zum Vorausfahrende sowie Ihre Fahrtgeschwindigkeit stets an den örtlichen Straßenverhältnissen aus.

(Speyer) – Betrugsanzeige gegen Schlüsseldienst

Am Dienstag kam ein jüngeres Ehepaar aus der Innenstadt in die missliche Lage, einen Schlüsseldienst zu benötigen, nachdem sie sich aus ihrer Wohnung ausgesperrt hatten. Der Schlüsseldienst warb im Internet mit kostenloser Anfahrt. Auch am Telefon wurde die kostenlose Anfahrt und Überprüfung des Türschlosses auf Nachfrage nochmals zugesichert. Gegenüber dem vor Ort eingetroffenen Mitarbeiter des Schlüsseldienstes entschied sich das Ehepaar wegen zu hoher Kosten letztlich gegen den Austausch des Türschlosses. Es wurden dann jedoch – entgegen der vorherigen Auskunft – dennoch Kosten für die An- und Leerfahrt sowie die angefallene Arbeitszeit in Höhe von insgesamt 142,68 EUR in Rechnung gestellt. Diese wurden durch das Ehepaar vor Ort gegen Rechnung beglichen.

Die Polizei rät in Fällen, in welchen ein Schlüsseldienst benötigt wird, zu folgendem Verhalten: Fällt Ihnen die Wohnungstür zu und es handelt sich um einen Notfall – etwa wenn kleine Kinder allein in der Wohnung sind oder Essen auf dem Herd steht – rufen Sie die Feuerwehr! Wenn Sie einen Schlüsseldienst rufen müssen: Klären Sie vorab die Anfahrtskosten, erklären Sie möglichst genau Ihr Problem und fragen Sie gezielt nach den Preisen für eine Türöffnung. Verweigert man Ihnen die Auskunft, wenden Sie sich an einen anderen Anbieter! Beauftragen Sie nur die Öffnung der Tür und keine weiteren Leistungen wie etwa den Einbau eines neuen Schlosses. Vereinbaren Sie einen verbindlichen Festpreis. Verlangen Sie im Anschluss eine detaillierte Rechnung. Erscheint Ihnen der Preis für die Leistung zu hoch, bestehen Sie auf einer Rechnung und zahlen vor Ort maximal einen geringen Grundbetrag. Lassen Sie sich nicht zur sofortigen Zahlung nötigen – etwa dazu, die geforderte Summe vom Geldautomaten abzuholen. Fühlen Sie sich unter Druck gesetzt, bedroht oder genötigt, haben Sie Angst oder den Verdacht eines Betruges, rufen Sie die Polizei!

(Böhl-Iggelheim) – Geldbeuteldiebstahl im Supermarkt

Beim Einkaufen in einem Supermarkt wurde am Mittwoch, 10.02.2021, gegen 14:00 Uhr, die nunmehr Geschädigte von einer ihr unbekannten weiblichen Person in ein Gespräch verwickelt. Unmittelbar nach dem Gespräch bemerkte sie, dass ihr Geldbeutel aus der Umhängetasche, die am Einkaufwagen hing, fehlte. Die Geschädigte folgte ihrer Gesprächspartnerin, welche gerade den Markt verlassen wollte. Die hinzugezogene Polizeistreife konnte die 31-Jährige kontrollieren und die erforderlichen Daten für das Strafverfahren erheben. Das Diebesgut konnte bei ihr nicht aufgefunden werden. Laut Zeugenangaben wäre eine zweite Täterin (sehr klein, dunkle Kleidung) im Markt gewesen. Es wird davon ausgegangen, dass der Diebstahl gemeinsam begangen wurde: Durch das Gespräch war die Geschädigte gezielt abgelenkt worden, während die zweite Täterin deren Geldbeutel entwendete und damit den Einkaufsmarkt verließ. Zeugen, die Angaben zur Tat oder zur zweiten Täterin machen können, werden gebeten, sich mit der Polizeiinspektion Schifferstadt unter 06235 495-0 oder pischifferstadt@polizei.rlp.de in Verbindung zu setzen.

(Waldsee) – Unfall mit Schwerverletzter und Totalschaden

Am Mittwoch, 10.02.2021, gegen 14:30 Uhr, kam eine PKW-Fahrerin auf der Kreisstraße 13 von Waldsee nach Altrip in einer Linkskurve von der Fahrbahn ab und stieß mit einem Baum zusammen. Durch den Zusammenstoß wurde die Beifahrerin im PKW schwer verletzt. Am Fahrzeug entstand Totalschaden, der Baum wurde leicht beschädigt. Zum Unfallzeitpunkt war die Fahrbahn mit Schnee und Eis bedeckt. Neben mehreren Rettungswagen waren auch der Rettungshubschrauber und die Feuerwehr im Einsatz.

(Waldsee) – Unfallflucht nach Zusammenstoß im Begegnungsverkehr

Am Mittwoch, 10.02.2021, gegen 13:30 Uhr, kam es auf der Kreisstraße 13 zwischen Waldsee und Altrip im Begegnungsverkehr zum Zusammenstoß der Außenspiegel eines Busses und eines LKWs. Der Gesamtschaden wird auf circa 1.000 Euro geschätzt. Der Busfahrer hielt nach dem Zusammenstoß an, während der LKW seine Fahrt fortsetzte. Die Ermittlungen nach dem Unfallflüchtigen wurden eingeleitet. Zeugen, die Angaben zur Tat oder zum Täter machen können, werden gebeten, sich mit der Polizeiinspektion Schifferstadt unter 06235 495-0 oder pischifferstadt@polizei.rlp.de in Verbindung zu setzen.

(Germersheim) – Gefahrgutunfall auf der B 9

Am 11.02.2021 um 01:26h kam es zu einem Verkehrsunfall mit einem Tanklastzug auf der B9 in Höhe Germersheim Süd. Der Tanklastzug war in Richtung Karlsruhe unterwegs und kam in Höhe der Anschlussstelle Germersheim Süd aus noch ungeklärter Urache nach rechts von der Fahrbahn ab. Im Grünstreifen kippte der Tanklastzug um. Nach derzeitigen Erkenntnissen ist kein Gefahrgut, bei dem es sich um Benzin und Diesel handelt, ausgetreten. Die B9 ist im Bereich um die Unfallstelle in Fahrtrichtung Karlsruhe gesperrt. Feuerwehr, Polizei und die Straßenmeisterei sind im Einsatz. Die Bergung wird in Kürze beginnen. Für die Dauer der Bergung ist es erforderlich, die B9 in beide Fahrtrichtungen zu sperren. Der Fahrer wurde nicht verletzt. Über das Schadensausmaß und die Unfallursache können derzeit keine Aussagen getroffen werden.

(Germersheim) – Gefahrgutunfall auf B9

Nachtragsmeldung

Nach dem Verkehrsunfall mit einem Tanklastzug sind die aufwendigen Bergungsarbeiten mittlerweile abgeschlossen und die Bundesstraße 9 ist in beide Richtungen wieder frei befahrbar. Die Ermittlungen zur Unfallursache dauern weiter an. Während der Bergungsarbeiten kam es auf der Umleitungsstrecke durch das Stadtgebiet Germersheim zu einem stark erhöhten Verkehrsaufkommen. Auf der Umleitungsstrecke kam es jedoch zu keinem Folgeunfall. Die genaue Schadenshöhe steht aktuell noch nicht fest, dürfte sich aber nach ersten Erkenntnissen auf einen sechsstelligen Betrag belaufen.

(Germersheim) – Erneut mehrere Glätteunfälle

Am Mittwoch kam es im Dienstgebiet der Polizei Germersheim aufgrund des Wintereinbruchs erneut zu mehreren Verkehrsunfällen. Insgesamt ereigneten sich von gestern auf heute fünf Unfälle mit einer Gesamtschadenshöhe von etwa 20.000 Euro. Auf der B272 wurde dabei eine Autofahrerin leicht verletzt.

(Germersheim) – Schwerverkehr, Durchfahrtsverbot und Geschwindigkeit im Visier

Am Mittwoch wurde erneut das Durchfahrtsverbot in der Friedhofstraße in Bellheim überwacht. Dort kam es zu elf entsprechenden Verstößen. Weiter wurde dort ein Autofahrer kontrolliert, der unter dem Einfluss von Drogen stand. Ihm wurde auf der Dienststelle eine Blutprobe entnommen. Bei anschließenden Geschwindigkeitskontrollen in der Josef-Probst-Straße und Am Unkenfunk waren fünf Autofahrer zu schnell unterwegs. Eine weitere Kontrolle an einem Parkplatz der Bundesstraße 272 führte dazu, dass vier Lastkraftwagenfahrer sich wegen technischer Mängel an ihren Fahrzeugen verantworten müssen. Zudem wurde dort ein Fahrzeug mit Sommerreifen aus dem Verkehr gezogen.

(Waldrohrbach) – Einbruch in Dorfgemeinschaftshaus

Zwischen 05.02. und 10.02.2021 wurde in das Dorfgemeinschaftshaus in Waldrohrbach eingebrochen. Vermutlich verschafften sich Unbekannte durch gewaltsames Eindrücken eines Fensters Zugang zum Gebäudeinnere. Ein Diebstahlschaden war nicht festzustellen. Der Sachschaden wird auf mehrere Hundert Euro geschätzt. Zeugen, die in dem Zeitraum verdächtige Wahrnehmungen im Bereich des Dorfgemeinschaftshauses gemacht haben, werden gebeten sich unter 06343-93340 oder per E-Mail unter pibadbergzabern@polizei.rlp.de bei der Polizeiinspektion Bad Bergzabern zu melden.

(Haßloch) – Glatteisunfall

Ins Schlingern geraten und ins Heck des Vordermanns gekracht, ist am Mittwochnachmittag (10. Februar 2021, 14 Uhr) eine 30-Jährige Renault Fahrerin auf der L532. An der Ampel in Höhe Kirchgasse rutschte ihr Auto auf schneeglatter Fahrbahn auf den VW. Jeweils 1.000,- Euro Sachschaden standen am Ende zu Buche.

(Niederkirchen / Deidesheim) – Glatteisunfall

Von der neuen Ausfahrt der B271 in Deidesheim nach links in Richtung Niederkirchen abbiegen, wollte am Mittwochvormittag (10. Februar 2021, 9:40 Uhr) die Fahrerin eines Opel. Weil die Fahrbahn glatt war, rutschte die 52-Jährige in den Einmündungsbereich der L527 und krachte dort in einen Golf. Es blieb bei Blechschäden, die von der Polizei Haßloch mit 5.000,- Euro beziffert wurden.

(Frankenthal) – Verkehrsunfall in Unterführung / Fahrer leicht verletzt

Am Mittwochnachmittag, gegen 16:00 Uhr, ereignete sich in der Unterführung zwischen der Eisenbahnstraße und der Heßheimer Straße in 67227 Frankenthal ein Verkehrsunfall, bei dem ein junger Mann leicht verletzt wurde. Der 21-Jährige Fahrer eines Opel befuhr die Eisenbahnstraße in Richtung Unterführung, als er im dortigen Kurvenbereich die Kontrolle über sein Fahrzeug verlor. Das Fahrzeug stieß zunächst gegen die rechte Wand der Unterführung, drehte sich sodann um die eigene Achse und kam auf der Gegenfahrbahn, an der gegenüberliegenden Wand der Unterführung zum Stehen. Zu einem Zusammenstoß mit einem weiteren Fahrzeug kam es in der stark befahrenen Unterführung glücklicherweise nicht. Möglicherweise war nicht angepasste Geschwindigkeit ursächlich für den Kontrollverlust in der Kurve. Der junge Fahrer verletzte sich bei dem Unfall leicht und wurde vorsorglich in die Stadtklinik Frankenthal verbracht. Die Schadenshöhe beträgt ca. 1000 Euro. Während der Zeit der Unfallaufnahme musste die Unterführung voll gesperrt und der Verkehr umgeleitet werden.

Zeugen werden gebeten sich an die Polizeiinspektion Frankenthal unter der Tel.-Nr.: 06233/313-0 oder an die Polizeiwache Maxdorf unter der Tel.-Nr.: 06237/934-1100 zu wenden. Gerne nehmen wir Ihre Hinweise auch per E-Mail unter pifrankenthal@polizei.rlp.de entgegen.

(Bobenheim-Roxheim) – Achtung Betrug / Mehrere Anrufe von „Falschen Polizeibeamten“

Am Mittwochnachmittag, den 11.02.2021, ereigneten sich im Bereich Bobenheim-Roxheim mindestens drei Anrufe von sogenannten „Falschen Polizeibeamten“, welche bekanntermaßen eine betrügerische Absicht hegen. In den konkreten Fällen wurden in kürzester Zeit von 14:10 Uhr bis 14:20 Uhr drei Damen im Alter zwischen 56-82 Jahren von einer weiblichen Unbekannten angerufen, welche sich am Telefon als Frankenthaler Polizistin ausgab. Die Anruferin erzählte den Frauen, dass es aktuell zu einer Serie von Einbrüchen in deren Wohngebiet kommt. Es sei der Polizei gelungen zwei der angeblichen Einbrecher festzunehmen. Zwei weitere seien jedoch weiterhin auf freiem Fuß. Bei den Ermittlungen habe man dann einen Zettel gefunden, auf welchem der Name und die Adresse der Angerufenen stünde, was ein Indiz dafür sei, dass es auch dort bald zu einem Einbruch kommen könnte. Die Täter würden möglicherweise klingeln und vortäuschen Corona-Schutzmasken zu verkaufen um in das Anwesen zu gelangen. Die falsche Polizistin versuchte sich in zwei Fällen auch konkret nach Wertsachen und/oder Waffen im Haushalt des Opfers zu erkundigen. Die Trickbetrügerin habe sehr professionell gewirkt und das Gespräch sehr freundlich geführt. Die drei Frauen waren dennoch zurecht misstrauisch und reagierten genau richtig, indem sie jeweils das Telefonat beendeten und anschließend Angehörige oder direkt die örtliche Polizeidienstelle über den Anruf in Kenntnis setzten.

Immer häufiger gehen bei der Polizei Meldungen Anrufe von falschen Polizeibeamten ein. Häufig werden ältere Menschen angerufen, es werden Geschichten erfunden, um die Opfer unter Druck zu setzen und so an Bargeld, Schmuck oder andere Wertgegenstände zu gelangen. Lassen Sie sich nicht täuschen und seien Sie misstrauisch. Wenn Ihnen der Anruf seltsam erscheint rufen Sie uns an. Wir sind unter der 110 oder der 06233/313-0 für Sie da. Verwenden sie beim Rückruf, wenn möglich, bitte auch ein anderes Telefon. Sprechen Sie mit Ihren Angehörigen über dieses Thema um dem möglichen Reinfall auf diese dreisten Betrugsmaschen vorzubeugen. Wir wollen dass Sie sicher leben – Ihre Polizei Frankenthal!

Zeugen werden gebeten sich an die Polizeiinspektion Frankenthal unter der Tel.-Nr.: 06233/313-0 oder an die Polizeiwache Maxdorf unter der Tel.-Nr.: 06237/934-1100 zu wenden. Gerne nehmen wir Ihre Hinweise auch per E-Mail unter pifrankenthal@polizei.rlp.de entgegen.

(Ludwigshafen) – Scheiben beschlagen / Unfall verursacht

9000 Euro und zwei leicht verletzte Personen ist das Ergebnis eines Verkehrsunfalls, der sich heute (11.02.2021) ereignete. Ein 36-Jährige verlor gegen 21.50 Uhr die Kontrolle über seinen Pkw im Bereich der Dürkheimer Straße und kollidierte mit einem weiteren Pkw. Grund des Kontrollverlusts war die beschlagene Windschutzscheibe. Der 36-Jährige übersah hierbei eine Straßeninsel und geriet auf die Gegenfahrbahn, wo er mit einem 56-jährigen Pkw-Fahrer kollidierte. Beide Fahrer wurden anschließend mit leichten Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht.

(Ludwigshafen) – Mehrere Anrufe von falschen Polizeibeamten

Insgesamt fünf Anrufe von falschen Polizeibeamten im Stadtgebiet Ludwigshafen registrierte die Polizei am Mittwoch (10.02.2021). In allen Fällen erkundigten sie die Betrüger nach Bargeld und Wertgegenständen bei den zwischen 64 und 82 Jahren alten Betroffenen. Glücklicherweise entstand bei allen Anrufen kein finanzieller Schaden. Alle verhielten sich vorbildlich und beendeten das Gespräch. Sollten Sie von einem betrügerischen Anruf betroffen sein, melden Sie dies der Polizei. Sachdienliche Hinweise nimmt die Kriminalpolizei Ludwigshafen unter der Telefonnummer 0621/963-2773 oder per E-Mail kiludwigshafen.k1.kdd@polizei.rlp.de entgegen.

Beachten Sie die Tipps Ihrer Polizei, um sich vor Betrug am Telefon zu schützen:

  • Die Polizei wird Sie niemals um Geldbeträge bitten oder dazu auffordern, Geld oder Wertsachen herauszugeben.
  • Die Polizei ruft Sie niemals unter der Polizeinotruf-Nummer 110 an. Das machen nur Betrüger. Sind Sie sich unsicher, fragen Sie bei Ihrer Polizeidienststelle nach. Benutzen Sie hierfür nie die Rückruffunktion Ihres Telefons, sondern wählen Sie die Nummer selbst.
  • Am besten ist, wenn Sie die Nummer Ihrer örtlichen Polizeidienststelle sowie die Notrufnummer 110 griffbereit am Telefon haben, damit Sie diese im Zweifelsfall selbst wählen können.
  • Wenn Sie auch einen verdächtigen Anruf erhalten haben, melden Sie dies bei Ihrer Polizeidienststelle.

Auf der Internet-Seite www.polizei-beratung.de finden Sie umfangreiche Informationen zu diesem Thema.

(Ludwigshafen) – Einbruch in Imbiss

Ein 42-Jähriger wurde am Mittwoch (10.02.2021) bei einem versuchten Einbruch in einen Imbiss am Schillerplatz erwischt. Der Besitzer des Imbisses traf zufällig gegen 19.20 Uhr auf den Einbrecher, der in diesem Moment das Imbissgebäude verließ. Glück für den Besitzer: aus dem Gebäude wurden keine Gegenstände gestohlen. Er brachte anschließend persönlich den Einbrecher zur nah gelegenen Polizeiwache und übergab ihn den Polizeibeamten.

(Ludwigshafen) – Unfallflucht geklärt / 20-Jähriger fährt in Polizeikontrolle

Ein 20-Jähriger geriet am Mittwoch (10.02.2021) in eine Polizeikontrolle, nachdem er zuvor gegen eine Straßenlaterne fuhr und eine Unfallflucht beging. Gegen 18.30 Uhr fiel einer Polizeistreife ein stark beschädigter Pkw auf, der in der Ruchheimer Straße unterwegs war. Der 20-jährige Fahrer gab sofort zu, dass er auf einem Supermarktparkplatz in der Comeniussstraße gedriftet und gegen eine Straßenlaterne gefahren wäre. Anschließend wäre er einfach davongefahren. Zeitgleich erhielten die Polizeibeamten die Information, dass mehrere Zeugen einen drifteten Pkw auf einem Parkplatz beobachtet haben, der gegen eine Laterne fuhr. Der junge Mann muss sich nun wegen einer Verkehrsunfallflucht verantworten und für den entstandenen Schaden aufkommen. Insgesamt entstand ein Gesamtsachschaden in Höhe von 3000 Euro.

(Ludwigshafen) – Geldbeutel gestohlen

Einer 59-Jährigen wurde am Mittwoch (10.02.2021) der Geldbeutel mit Bargeld gestohlen. Die Frau befand sich zum Tatzeitpunkt um 13.30 Uhr in einem Supermarkt in der Flomersheimer Straße. Während des Einkaufs fielen der 49-Jährge zwei Männer auf, die sich in ihrer Nähe aufhielten. Die Polizei geht derzeit davon aus, dass die Männer in einem unbeobachteten Moment in die Tasche der Frau griffen und den Geldbeutel stahlen.

Beide Männer waren:

  • zwischen 20 und 25 Jahre alt
  • zwischen 1,70 und 1,90m groß.
  • Einer davon hatte lockige Haare.

Hinweise werden an die Polizeiwache Oggersheim unter Tel. 0621 963 – 2403 oder per Mail pwoggersheim@polizei.rlp.de erbeten.

(Ludwigshafen) – Roller gestohlen

Unbekannte entwendeten zwischen dem 06.02.2021 und 09.02.2021 ein Kleinkraftrad im Gesamtwert von 500 Euro. Das Fahrzeug war im Tatzeitraum in der Valentin-Bauer-Straße abgestellt. Sachdienliche Hinweise bitte an die Polizeiinspektion Ludwigshafen 2, Telefonnummer 0621 963-2222 oder per E-Mail piludwigshafen2@polizei.rlp.de .

(Mannheim) – 37-jähriger Autofahrer mit 2,5 Promille unterwegs

Völlig betrunken war am Mittwoch gegen 17.30 Uhr ein 37-jähriger Autofahrer in der Straße Am Aubuckel unterwegs. Bei einer Verkehrskontrolle war von den Beamten Alkoholgeruch in der Atemluft bemerkt worden. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von 2,5 Promille. Ein Arzt entnahm auf der Dienststelle eine Blutprobe, der Führerschein wurde sichergestellt.

(Heidelberg-Wieblingen) – Mutmaßliche Giftköder ausgelegt / Polizei sucht Zeugen

Am Mittwoch (10.02.2021) meldete sich eine Hundebesitzerin bei der Polizei, nachdem sein Hund Anfang Januar beim Gassi gehen im Bereich entlang des Neckars von der Mannheimer Straße bis Bereich Liselottestraße ausgelegte Giftköder aufgenommen habe und anschließend bei einem Tierarzt notärztlich behandelt werden musste. Die mutmaßlich präparierten Wurst- bzw. Fleischkäsestücken waren teilweise unter Laub und Gestrüpp versteckt gewesen. Am Wochenende zuvor hatte sich bereits eine weitere Hundebesitzerin bei der Polizei gemeldet, der ebenfalls aufgefallen war, dass in den zurückliegenden Monaten im Bereich einer Wiese im Erlebaltweg kleingeschnittener Fleischkäse und Würstchen verstreut lagen. Die weiteren Ermittlungen hat der Polizeiposten Heidelberg-Wieblingen aufgenommen. Zeugen, die verdächtige Beobachtungen gemacht haben, werden gebeten, sich dort unter Telefon 06221/830740 zu melden.

(Schwetzingen / Rhein-Neckar-Kreis) – 77-jähriger Mann wird Opfer trickreicher Betrüger / Weitere Fälle in der gesamten Region – Polizei sucht Zeugen

Ein 77-jähriger Mann in Schwetzingen wurde am Dienstagnachmittag Opfer von trickreichen Betrügern. Der Senior erhielt gegen Mittag den Anruf eines angeblichen guten Bekannten, der vorgab einen schweren Unfall verursacht zu haben und nun für die Schadensregulierung dringend einen 5-stelligen Bargeldbetrag zu benötigen. Das Geld hole ein Bote der Werkstatt direkt bei ihm ab. Das Opfer begab sich daraufhin zur Bank und hob den geforderten Betrag ab. Zuhause angekommen erhielt er einen weiteren Anruf, bei dem der Geschädigte angewiesen wurde, das Geld bei einer nahegelegenen Apotheke dem Boten zu übergeben, was dieser auch tat. Rund 45 Minuten erfolgte ein weiterer Anruf mit der Bestätigung, das Geld sei nun angekommen.

Der Abholer konnte vom Opfer wie folgt beschrieben werden:

  • Männlich
  • Osteuropäische Erscheinung
  • Ca. 170 cm groß
  • Etwas rundliche Figur
  • Schwarze Haare
  • Trug einen dunklen Mantel und eine OP-Maske

Erst als gegen 17 Uhr zufällig der wahre Bekannte bei dem 77-Jährigen anrief, kam ans Licht, dass dieser einer perfiden Betrugsmaschen aufgesessen war.

Zeugen, denen der beschriebene Mann aufgefallen ist und die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich beim Kriminaldauerdienst der Kriminalpolizeidirektion Heidelberg, Tel.: 0621/174-4444 zu melden.

Im Mannheimer Stadtteil Vogelstang hatte ein angeblicher Bankmitarbeiter einen 67-jährigern Mann telefonisch kontaktiert und gab vor, dass von dessen Bankkonto ein Unberechtigter versuchte, Geld abzubuchen. Um diese Buchung zu stornieren, benötige er die Zugangsdaten für dessen Homebanking-Zugang. Anschließend solle er sich für mindesten 48 Stunden nicht in seinen Bank-Account einloggen. Nach dieser Frist bemerkte er eine unberechtigte Überweisung in Höhe von mehreren Tausend Euro.

Am Mittwochnachmittag erhielten in Mannheim, Heidelberg und im Rhein-Neckar-Kreis zahlreiche Senioren im Alter von 64 bis 96 Jahren ähnliche Anrufe falscher Polizeibeamter oder angeblicher Enkel. Da die Angerufenen jedoch durch zurückliegende Medienberichterstattung hinsichtlich der Betrugsmasche sensibilisiert waren, kam es in diesen Fällen zu keinem finanziellen Schaden.

Daher weist die Polizei nochmals eindringlich auf nachfolgende Tipps hin:

  • Die Polizei ruft nicht unter der Polizeinotrufnummer 110 an!
  • Am Telefon nicht unter Druck setzen lassen! Ggf. einfach auflegen!
  • Nicht am Telefon über persönliche und finanzielle Verhältnisse sprechen!
  • Misstrauen ist angebracht bei Forderungen nach schnellen Entscheidungen, Kontaktaufnahme mit Fremden sowie Herausgabe von persönlichen Daten, Bargeld, Schmuck oder Wertgegenständen.
  • Wenn Sie einen Anruf eines vermeintlichen Polizisten erhalten und auf Nummer sicher gehen wollen: Namen notieren und selbst die Nummer des nächsten Reviers heraussuchen, wählen und nachfragen!
  • Nicht verbinden lassen, nicht die Rückruftaste oder eine angebliche Nummer der Polizei wählen, die bei einem solchen Gespräch durchgegeben wurden!

Weitere Infos und Tipps zur Masche „falsche Polizeibeamte“ finden Sie hier:

https://www.polizei-beratung.de/themen-und-tipps/betrug/betrug-durch-falsche-polizisten/

(Leimen / Rhein-Neckar-Kreis) – Frontalzusammenstoß in der Auffahrt zur B 3 / Zwei Leichtverletzte – Sachschaden 15.000 Euro

Bei einem Unfall am Mittwoch gegen 17.15 Uhr auf der B 3 wurden zwei Beteiligte leicht verletzt, an den Autos entstand Sachschaden von ca. 15.000 Euro. Ein 42-jähriger Fahrer eines Nissan war von der St. Ilgener Straße in die Auffahrt zur B 3 eingebogen und geriet vermutlich aufgrund Glätte und aufgezogener Sommerreifen auf die Gegenfahrbahn. Dort kam es zum Frontalzusammenstoß mit dem Toyota einer 47-jährigen Fahrerin. Beide Autofahrer wurden nach der Erstversorgung an der Unfallstelle mit Rettungsfahrzeugen in eine Klinik nach Heidelberg gefahren. Die Autos mussten abgeschleppt werden.

(Hockenheim / Rhein-Neckar-Kreis) – Verbotswidrig gewendet und mit Pkw zusammengeprallt / Sachschaden ca. 6.000 Euro

Sachschaden von ca. 6.000 Euro entstand bei einem Verkehrsunfall am Mittwoch gegen 13 Uhr an der Einmündung Talhausstraße/Pfälzer Ring. Ein 33-jähriger Fahrer eines Sattelzuges hatte verbotswidrig gewendet um zurück in Richtung Ketsch zu fahren. Dabei kam es zur Kollision mit dem Daewoo eines entgegenkommenden 81-jährigen Fahrers. Dieser blieb glücklicherweise unverletzt.

(St. Leon-Rot / Rhein-Neckar-Kreis) – Von der Straße abgekommen und überschlagen / 18-jähriger Fahrer ins Krankenhaus eingeliefert

Am Mittwoch gegen 16.50 Uhr kam ein 18-jähriger Fahrer eines Fiat, der auf der L 546 in Richtung Bahnhof Rot/Malsch unterwegs war, nach links von der Straße ab. Dabei rutschte der Fiat eine Senke hinunter, überschlug sich und blieb auf dem Dach liegen. Der Fahrer konnte sich selbst befreien und verständigte über Notruf Hilfe. Ein Rettungswagen brachte den 18-Jährigen zur Untersuchung ins Krankenhaus nach Schwetzingen. An dem Auto entstand Sachschaden von ca. 5.000 Euro, das Auto wurde abgeschleppt.

(St. Leon-Rot / A 6 / Rhein-Neckar-Kreis) – Aufgrund Glätte von der Fahrbahn abgekommen

Am Mittwochnachmittag kam ein 81-jähriger Kleintransporter-Fahrer auf der A 6 bei St. Leon-Rot von der Fahrbahn ab und prallte in die Leitplanken. Der Mann war gegen 13.30 Uhr auf der A 6 in Richtung Speyer unterwegs. Aufgrund nicht angepasster Geschwindigkeit auf winterglatter Fahrbahn geriet er zu weit nach links und prallte in die Mittelleitplanken. Dabei erlitt er eine Platzwunde an der Hand und wurde vor Ort von Rettungskräften medizinisch versorgt. Sein Fahrzeug war nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden. Der Sachschaden wird auf über 5.000 Euro geschätzt.

Ein ähnlicher Unfall ereignete sich gegen 15 Uhr in der Gegenrichtung. Dabei war ein 46-jähriger Mann mit seinem Mercedes in Richtung Heilbronn unterwegs. Er geriet aufgrund nichtangepasster zu hoher Geschwindigkeit auf schneebedeckter Straße ins Schleudern und kollidierte mit den linken Leitplanken. Dabei erlitten eine 48-jährige Mitfahrerin und ein im Fahrzeug befindliches 2-jähriges Kleinkind leichte Verletzungen und wurden in ein nahegelegenes Krankenhaus eingeliefert.

Da das Fahrzeug nicht mehr fahrbereit war, musste es abgeschleppt werden. Der Sachschaden wird auf fast 10.000 Euro geschätzt.

Während der Unfallaufnahme waren vorübergehend alle drei Fahrstreifen in Fahrtrichtung Heilbronn gesperrt. Der Verkehr wurde über den Standstreifen an der Unfallstelle vorbeigeleitet. Ein nennenswerter Rückstau bleib jedoch aus.

(Mühlhausen / Rhein-Neckar-Kreis) – Bei glatter Fahrbahn Unfall verursacht / 5.500 EUR Sachschaden

Zu einem Verkehrsunfall kam es am Mittwoch gegen 14:30 Uhr im Kurpfalzring. Ein 30-Jähriger FIAT-Fahrer wollte nach rechts abbiegen, rutschte aufgrund der glatten Fahrbahn dabei in den Kreuzungsbereich und kollidierte mit einer von rechts kommenden 35-Jährigen BMW-Fahrerin. Verletzt wurde glücklicherweise niemand, der Sachschaden beträgt rund 5.500EUR.

(Sinsheim / Rhein-Neckar-Kreis) – Verdacht des Ausstellens unrichtiger Gesundheitszeugnisse; Polizei durchsucht Praxis- und Privaträume eines Arztes erneut; Ermittlungen dauern an

Pressemitteilung Nr. 2

Gemeinsame Pressemitteilung der Staatsanwalt-schaft Heidelberg und des Polizeipräsidiums Mann-heim

Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Heidelberg erließ das Amtsgericht Heidelberg erneut einen Durchsuchungsbeschluss für die Praxis- und Privaträume eines Sinsheimer Arztes. Dieser steht nunmehr auch in Verdacht, in einer Vielzahl weiterer Fälle (vgl. Pressemitteilung Nr. 1 vom 28.10.2020) unrichti-ge Gesundheitszeugnisse ausgestellt zu haben. Diese sollen aus angeblichen medizinischen Gründen von der derzeit bestehenden Pflicht, einen Mund- und Nasenschutz zu tragen, befreien.

Wie die bisherigen Ermittlungen ergaben, wohnen die angeblichen Patienten teilweise mehrere hundert Kilometer von Sinsheim entfernt, so dass der Verdacht besteht, dass sie tatsächlich nie durch den Beschuldigten untersucht worden sind und Gründe für eine Befreiung von der Maskenpflicht nicht bestanden.

Die Durchsuchung begann am Mittwochabend und wurde am Donnerstag-vormittag fortgesetzt. Es wurde Beweismaterial sichergestellt, das der Auswertung bedarf.

Die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft und der Kriminalpolizeidirektion Heidelberg dauern an.

Am Mittwochabend meldete eine Unterstützerin des Sinsheimer Arztes beim Polizeirevier Sinsheim eine Versammlung für Donnerstagmorgen an. Ab 8 Uhr kamen vor der Praxis in der Spitze rund 100 Personen zusammen. Die Versammlung war kurz nach 9 Uhr beendet.

(Reichartshausen / Rhein-Neckar-Kreis) – Sattelzug kommt bei Schnee von der Straße ab / L 532 während Bergung gesperrt

Auf schneebedeckter Fahrbahn kam der 59-jähriger Fahrer eines bulgarischen Sattelzuges am Mittwoch gegen 17.15 Uhr bei der Fahrt auf den L 532 von Epfenbach nach Reichartshausen nach rechts von der Straße ab und blieb stecken. Während der Bergung des Sattelzuges durch eine Kranfirma musste die Landesstraße voll gesperrt werden. Der Verkehr wurde örtlich umgeleitet, an dem Sattelzug entstand geringer Sachschaden.

(Neckargemünd / Rhein-Neckar-Kreis) – Von der Sonne geblendet und Unfall verursacht / Eine Person leicht verletzt

Eine leichtverletzte Person und erheblicher Sachschaden sind die Bilanz eines Verkehrsunfalls am Donnerstagmorgen auf der B 37 bei Neckargemünd. Eine 47-jährige Frau war kurz vor 10 Uhr mit ihrem Mazda auf der B 37 von Heidelberg in Richtung Neckargemünd unterwegs. Am Ortseingang wurde sie offenbar durch die Sonne geblendet, kam dadurch nach rechts von der Fahrbahn ab und stieß gegen einen dort auf dem Parkstreifen abgestellten Lastwagen mit Anhänger. Durch die Wucht des Aufpralls schleuderte der Mazda anschließend über die Fahrbahn nach links und kollidierte mit einem abgestellten Sattelzug. Die 47-Jährige erlitt dabei leichte Verletzungen und wurde nach Erstversorgung durch Rettungskräfte in ein nahegelegenes Krankenhaus eingeliefert, wo sie nach ambulanter Behandlung wieder entlassen wurde. Der Mazda wurde so stark beschädigt, dass er abgeschleppt werden musste. Der Anhänger wurde ebenfalls beschädigt, blieb aber fahrbereit. Am Sattelzug entstand kein Schaden. Die Summe der entstandenen Schäden wird auf fast 10.000 Euro geschätzt. Die B 37 war kurzzeitig voll gesperrt. Während der Unfallaufnahme und weiteren Aufräumarbeiten waren die in Richtung Neckargemünd führenden Fahrspuren gesperrt. Der Verkehr wurde an der Unfallstelle vorbeigeleitet. Gegen 11.30 Uhr war die Unfallstelle komplett geräumt und der Verkehr konnte wieder ungehindert fließen.

(Laudenbach / Rhein-Neckar-Kreis) – Schäferhundwelpe von großem Hund gebissen und schwer verletzt / Polizei sucht Zeugen

Wie der Polizei erst heute mitgeteilt wurde, wurde am vergangen Montag (08.02.2021) gegen 14 Uhr im der Feldgemarkung Süd, Höhe ehemalige Umspannstation, in der Nähe des Hundesportvereins Hemsbach, ein fünf Monate alter Schäferhundwelpe von einem großen herrenlosen Hund angegriffen und gebissen. Durch einen Schlag auf den Unterkiefer gelang es der Hundehalterin schließlich, den fremden Hund in die Flucht zu schlagen. Der Welpe wurde durch die Attacke schwer verletzt und musste notoperiert werden. Bei dem schwarzen Hund soll es sich um ein doggenähnliches Tier gehandelt haben. Zeugen, die sachdienliche Hinweise zu dem Hund bzw. dem Hundehalter geben können, werden gebeten, sich unter Telefon 06201/71207 beim Polizeiposten in Hemsbach zu melden.

Holiday Park Haßloch

Trotz Lockdown: Holiday Park sucht mehr als 500 Mitarbeiter

Der Holiday Park in Haßloch sucht für die Wiederöffnung des Freizeitparks 500 neue Mitarbeiter.

Trotz des Lockdowns laufen die Vorbereitungen für den geplanten Saisonstart des Holiday Parks im pfälzischen Haßloch auf Hochtouren. Deshalb ist der größte Freizeitpark der Region wie in jedem Jahr auch in Zeiten von Corona auf der Suche nach zahlreichen Arbeitskräften. Während der Sommersaison arbeiten im Holiday Park bis zu 500 Menschen in den verschiedensten Bereichen wie dem Souvenirverkauf oder im Gästeservice. Auch im Bereich der Gastronomie, in der auf Grund des Lockdowns vorrübergehend viele Arbeitsplätze in der Region verloren gegangen sind, sucht der Holiday Park zahlreiche Mitarbeiter. Neben Saisonkräften in Teil- & Vollzeit ist der Holiday Park auch auf der suche nach flexiblen Aushilfen wie Schülern, Studenten, Hausfrauen oder Rentner, sowie Personen die sich neben ihrer Hauptbeschäftigung etwas dazuverdienen möchten.

Eine Beschäftigung im Holiday Park ist gleich aus zweierlei Hinsicht sicher: „Wir sind sehr froh auch während einem solch schwierigem Jahr wie 2020 keinen unserer Mitarbeiter entlassen haben zu müssen. Ganz im Gegenteil haben wir mit einem umfangreichen Hygienekonzept dafür gesorgt, dass der Holiday Park für unsere Mitarbeiter und Besucher eine sichere Umgebung darstellt.“ betont Bernd Beitz, Verwaltungsleiter des Holiday Parks.

Interessierte finden alle Stellenangebote und eine Möglichkeit zur direkten Kontaktaufnahme auf www.holidayparkjobs.de

Der Holiday Park ist trotz Krise weiterhin auf Wachstumskurs: Im Zentrum des Parks entstand in diesem Winter ein komplett neuer Themenbereich rund um die beliebte TV Serie Wickie und die starken Männer. Die Eröffnung für den Bereiche ist für das Frühjahr 2021 geplant. In den kommenden Jahren soll das Angebot außerdem um ein parkeigenes Hotel erweitert werden.

Holiday Park / Plopsa
11.02.2021

1. FC 08 Haßloch

Der 1. FC 08 Haßloch gründet eSports – Abteilung

Markus Stalter ist Abteilungsleiter – Erste Erfolge

Der 1. FC 08 Haßloch hat eine eSports-Abteilung gegründet. Leiter dieser neuen Sparte ist Markus Stalter, als sportlicher Leiter mit verantwortlich für die 1. und 2. Fußballmannschaft dieses traditionsreichen Haßlocher Sportvereins. Der 1. Vorsitzende der 08er Jürgen Hurrle begrüßt und unterstützt das neue Angebot. Seit der Aufnahme der beiden Sportarten American Football und Cheerleading im Jahr 2014 und nun von eSports sei die öffentliche Wahrnehmung des 1. FC 08 als moderner und innovativer Verein gesteigert worden, so Hurrle. Mit eSports könnten neue Mitglieder gewonnen und neue Zielgruppen erschlossen werden. Auch für Sponsoren sei dies attraktiv. Für die aktiven Sportler im Verein sei dies ein Zusatzangebot, das auch die Geselligkeit steigere. Letztlich könne dies auch  zu einem Aufschwung im Vereinsheim durch die neue Generation führen.

Die 08er sind im eFootball unterwegs, ein Bereich im sogenannten eSports (elektronischer Sport). Dies bezeichnet den sportlichen Wettkampf zwischen Spielern in Fußballsimulationsspielen am PC oder an Konsolen. eFootball kann als Individual- oder Mannschaftssport mit bis zu vier Personen an einer Konsole gespielt werden. Die Videospielserie FIFA ist in diesem Zusammenhang das bekannteste Fußballsimulationsspiel und ermöglicht sowohl, dass Spieler an derselben Konsole oder an verschiedenen Orten spielen und dabei über das Internet verbunden sind.

Die fünf Gründungsmitglieder der neuen 08-Abteilung sind neben Stalter die aktiven Fußballer Maxim Doll (2. Mannschaft) sowie Levin Lambert, Ibrahim Mastrorocco und Jannis Faust (alle 1. Mannschaft). Sie waren auch bereits erfolgreich: Maxim Doll hat in seiner Liga des SWFV bei „Wir kicken zu Hause“ den 1. Platz erreicht und beim Qualifikationsturnier für die neu geschaffene Ligaeinteilung des Verbandes auf der Playstation 4 haben die 08er unter 90 Teilnehmern einen hervorragenden 19. Platz belegt und sich dadurch für die eLandesliga Ps4 qualifiziert. Eine Anerkennung von eFootball als Sportart seitens des DOSB ist bisher zwar noch nicht geschehen, dennoch wird aber klar differenziert zwischen virtuellen Sportarten und anderen Videospielen. Die 08er sind auch offen gegenüber anderen Sportarten im eSport.

Wer also Interesse hat, beim eFootball des 1. FC 08 Haßloch mitzumachen oder wer sich zuerst mal informieren will, kann sich an Markus Stalter (m-stalter@web.de) oder an den Mannschaftskapitän Maxim Doll (maxim.doll@gmx.de) wenden. Zur Aufnahme bei der eSports-Abteilung der 08er ist lediglich die Mitgliedschaft im Verein erforderlich. Mit der Firma Snocks konnte bereits ein Trikotsponsor gewonnen werden. Danke sagen die 08er auch an Chantal Erks, die das neue Logo gestaltet hat. Für weitere Sponsoren ist die eSports-Abteilung der 08er offen und dankbar.

Über das neue Angebot wird es regelmäßige Infos auf der 08-Homepage sowie auf den 08-Kanälen von Facebook und Instagram geben. Die Spiele werden live auf der Plattform Twitch übertragen und für Unterhaltung sorgen. Schließlich wollen die 08er auch eigene Online Turniere veranstalten.

1 FC 08 Haßloch
11.02.2021