Die Corona-Pandemie gestaltet die Planung der Bad Dürkheimer Großveranstaltungen auch in diesem Jahr sehr schwierig, so dass die Stadt sich nun intern auf einen Fahrplan für die kommenden Monate verständigt hat. Bereits Mitte Januar wurden die Bad Dürkheimer Wein-Nächte neu terminiert. Der Vorverkauf für die digitale WeinKür am 27. Februar und der Weinpassverkauf für die Weinbergnacht 2022 sind in vollem Gange. Die (W)Einkaufsnacht soll im Sommer „coronakonform“ nachgeholt werden.
Doch wie sieht es mit Stadtfest, Limburg Sommer oder vor allem dem Dürkheimer Wurstmarkt aus? Wie im vergangenen Jahr laufen alle Veranstaltungsplanungen unter der Berücksichtigung möglicher Durchführungs- und Hygienekonzepte weiter, solange keine Vorlaufkosten entstehen. „An diesen Grundsatz fühlen wir uns gebunden, um den Beschickern und Künstlern möglichst lange eine wirtschaftliche Option offen zu halten“, so Bürgermeister Christoph Glogger. Dennoch hat die Stadt nun Termine festgelegt, zu denen eine Entscheidung über die Durchführung spätestens getroffen werden muss, sofern dies noch in der Entscheidungshoheit der Stadt liegt und ihr diese Entscheidung nicht durch rechtliche Regelungen abgenommen wird.
Über das Bad Dürkheimer Stadtfest wird am 22. März im Stadtrat entschieden. Der Kulturausschuss wird in seiner Sitzung am 21. April über die Durchführung des Limburg Sommers entscheiden. Derzeit steht die Stadt mit den beteiligten Veranstaltern in Kontakt, um mögliche Alternativkonzepte abzuwägen. Die Entscheidung über den Dürkheimer Wurstmarkt 2021 wird spätestens am 6. Juli in der letzten Stadtratssitzung vor der Sommerpause fallen. Aus diesem Grund wird die eigentlich für den 3. März geplante Sitzung des Wurstmarkt- und Festausschusses auf einen Zeitpunkt nach dem 6. Juli verschoben. „In dieser Sitzung wird dann auch die Vergabe der Gastronomie- und Schaustellergeschäfte erfolgen“, so der zuständige Dezernent Karl Brust.
Text: Stadtverwaltung Bad Dürkheim Foto: Speyer 24/7 News 09.02.2021
200.000 Corona-Schutzimpfungen in Rheinland-Pfalz verimpft- Erstimpfungen in nahezu allen Pflegeeinrichtungen absolviert
„Mehr als 200.000 Impfungen in Rheinland-Pfalz seit dem bundesweiten Impfstart vor nur rund sechs Wochen zeigen, dass wir mit unserem Vorgehen bei den Corona-Schutzimpfungen auf einem sehr guten Weg sind“, sagte Ministerpräsidentin Malu Dreyer. „Die Zahlen belegen, wie leistungsfähig und verlässlich unser dreigliedriges System mit Impfungen in den neu errichteten Impfzentren, über die mobilen Teams sowie in den Krankenhäusern ist. Ich kann allen Beteiligten für diesen tollen Erfolg und das große Engagement, das dahintersteht, nur ausdrücklichen danken. So ermöglichen wir alle gemeinsam den bestmöglichen Schutz für die Menschen in Rheinland-Pfalz.“
Innerhalb von nur sechs Wochen hat es in Rheinland-Pfalz bereits 201.075 Corona-Schutzimpfungen gegeben. Stand Sonntagabend haben 146.797 Rheinland-Pfälzerinnen und Rheinland-Pfälzer ihre Erstimpfung erhalten, mehr als ein Drittel (54.278) davon auch schon die Zweitimpfung. Damit liegt Rheinland-Pfalz im bundesweiten Vergleich der Länder auch bei den Zweitimpfungen in der oberen Hälfte. Bei den Erstimpfungen hat kein anderes Bundesland anteilig so vielen seiner Einwohner bereits einen ersten Corona-Schutz anbieten können.
Auch in den Alten- und Pflegeeinrichtungen kommen die Erstimpfungen sehr zügig voran. Mehr als 99 Prozent – exakt 472 der 474 Einrichtungen – konnten bislang bedient werden. Die beiden noch ausstehenden Häuser werden in Kürze Erstimpfungen erhalten. Auch die Termine für die Zweitimpfungen sind in nahezu allen Einrichtungen vergeben. „Das ist eine großartige Leistung, die wir in erster Linie den engagierten Mitarbeitenden in den Einrichtungen sowie den mobilen Impf-Teams zu verdanken haben, aber auch den hausärztlichen Teams, die in vielen Pflegeeinrichtungen nach einer entsprechenden Eigenorganisation geimpft haben“, sagten Ministerpräsidentin Dreyer und Gesundheitsministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler.
Gleichzeitig kündigte Ministerin Bätzing-Lichtenthäler weitere Erstimpfungen für die Personen der Gruppe mit höchster Priorität an, die beim ersten Besuch der mobilen Impfteams in den Einrichtungen nicht geimpft werden konnten, aber grundsätzlich impfbereit sind. Für die Mitarbeitenden sowie die Bewohnerinnen und Bewohner soll es in den kommenden Wochen ein zweites Angebot für eine erste Corona-Schutzimpfung geben. „Die Impfquoten sind mit rund 80 Prozent bei Bewohnerinnen und Bewohnern sowie rund 70 Prozent bei den Mitarbeitenden erfreulich hoch“, sagte Bätzing-Lichtenthäler. „Dennoch werden wir auf jeden Fall einen zweiten Durchgang organisieren, in dem in den Einrichtungen alle Personen mit höchster Priorisierung zum Zuge kommen können, die sich erst später für eine Impfung entschieden haben oder die bei der ersten Runde nicht dabei sein konnten.“ Auch die zweite Runde wird durch mobile Impf-Teams oder in Eigenorganisation erfolgen. Die Vorbereitungen laufen.
Mit Stand vom 7. Februar abends haben bereits 34.940 Bewohnerinnen und Bewohner von Pflegeeinrichtungen eine erste Corona-Schutzimpfung erhalten, 10.317 von ihnen auch schon die Zweitimpfung. Bei den Mitarbeitenden liegen die Zahlen bei 30.440 (Erstimpfung) beziehungsweise 9188 (Zweitimpfung). In Rheinland-Pfalz leben etwa 42.000 Personen in einer Pflegeeinrichtung, beschäftigt sind dort rund 40.000 Mitarbeitende.
Staatskanzlei Rheinland-Pfalz, Ministerium für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Demografie 09.02.2021
Als Zeichen des Mitgefühls und der Anerkennung: Stadt Landau lässt Jugendstil-Festhalle zum Tag der Kinderhospizarbeit grün leuchten
Auch in Landau wird am 10. Februar mit grünen Lichtinstallationen und grünen Bändern auf die Situation von lebenszeitverkürzt erkrankten Kindern, Jugendlichen und deren Familien aufmerksam gemacht. Foto: Stadt Landau
Landau bekennt Farbe:
Anlässlich des bundesweiten Tags der Kinderhospizarbeit am Mittwoch, 10. Februar,
lässt die Stadt Landau ihre Jugendstil-Festhalle in grünem Licht erstrahlen.
„So möchten wir dazu beitragen den Aktionstag und unsere Anerkennung für die so
wichtige Aufgabe der Kinderhospizarbeit in unserer Stadt sichtbarer zu machen“,
so Landaus Oberbürgermeister Thomas Hirsch.
Deutschlandweit wird am 10.
Februar mit grünen Lichtinstallationen und grünen Bändern auf die Situation von
lebenszeitverkürzt erkrankten Kindern, Jugendlichen und deren Familien
aufmerksam gemacht. „Die lebenszeitverkürzende Erkrankung eines Kindes ist für
alle Familienmitglieder eine unfassbar schwierige und schwer erträgliche
Situation“, betont der Stadtchef. „Professionelle Kinderhospizarbeit kann die
Familien entlasten und ihnen dabei helfen, die gemeinsame Zeit zu gestalten.
Mein Dank gilt darum allen, die sich dieser wichtigen und herausfordernden
Aufgabe annehmen.“
Neben der
Jugendstil-Festhalle werden in Landau auch die Büroräume des ambulanten Kinder-
und Jugendhospizdiensts Landau/Südpfalz in der Weißenburgerstraße grün
erleuchtet sein. „Unsere Haupt- und Ehrenamtlichen werden außerdem mit grünen
Bändern auf ihre Arbeit aufmerksam machen“, berichtet Nieske Schilling vom
ambulanten Kinder- und Jugendhospizdienst Landau/Südpfalz. Denn die Farbe Grün
habe für die Kinder- und Jugendhospizarbeit eine wichtige symbolische
Bedeutung.
Der ambulante Kinder- und
Jugendhospizdienst Landau/Südpfalz ist Teil des ambulanten Hospizzentrums
Südpfalz und bietet professionelle Beratung, persönliche Begleitung und
Unterstützung für Familien mit lebenszeitverkürzt erkrankten Kindern und
Jugendlichen. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter betreuen die Betroffenen ab
dem Zeitpunkt der Diagnose und während der Erkrankungsphase. Ein weiteres
Angebot ist die Trauerbegleitung. Träger des Dienstes sind das Vinzentius-Krankenhaus
Landau und das Diakonische Werk der Evangelischen Kirche der Pfalz.
Stadt Landau 09.02.2021
#StadtHerzLeben: Landaus OB Hirsch tauscht sich mit Präsident des Bundesfachverbands des deutschen Textileinzelhandels Jost aus und unterstützt Petition zur Rettung der Innenstädte
Landaus OB Hirsch im Video-Gespräch mit BTE-Präsident Jost. Foto: Stadt Landau
Rettet die Innenstädte und
den innerstädtischen Fachhandel: Mit diesem Ziel hat der Bundesfachverband des
deutschen Textileinzelhandels (BTE) eine Petition unter dem Titel
#StadtHerzLeben ins Leben gerufen, die bereits rund 17.000 Unterstützerinnen und
Unterstützer gefunden hat. Auch Landaus OB Thomas Hirsch wurde auf die Kampagne
aufmerksam und tauschte sich jetzt mit BTE-Präsident Steffen Jost, der in
Landau eines seiner Modehäuser betreibt, zur aktuellen Situation im
innerstädtischen Einzelhandel aus.
„In Landau haben wir in den
zurückliegenden Jahren viel unternommen, um die Einzelhändlerinnen und
Einzelhändler in unserer attraktiven Innenstadt zu stärken – durch die
Corona-Krise steht der innerstädtische Fachhandel nun deutschlandweit vor noch
nie dagewesenen Herausforderungen. Aus diesem Grund unterstütze ich gerne die
Petition des BTE, die unter dem Motto «Unsere Innenstädte dürfen ihr Herz nicht
verlieren» eine angemessene Unterstützung für den Fachhandel und mittelständische
Unternehmen fordert.“
Zur allgemeinen Situation des
Einzelhandels bezieht der Stadtchef klar Stellung und fordert „Lockerungen mit
Bedacht“. „Im Handel ist durch die Beschränkung auf geöffnete
Lebensmittelsortimenter ein Ungleichgewicht entstanden, das im Hinblick auf das
Zusammentreffen vieler Menschen auf vergleichsweise engem Raum nicht länger
sinnvoll ist. Der Besuch von Vollsortimentern ist zu einer neuen «Freizeitbeschäftigung»
geworden. Es wäre aber besser, den Handel mit entsprechenden Schutzkonzepten
insgesamt zu öffnen.“
Die Petition #StadtHerzLeben findet sich online unter www.openpetition.de/petition/online/stadtherzleben-rettet-die-innenstaedte-und-den-innerstaedtischen-fachhandel. Darin heißt es: „Die Corona-Krise zeigt, wie dramatisch sich unsere Innenstädte verändern, wenn der mittelständische Fachhandel seine Geschäfte schließen muss. Als Folge der Pandemie besteht die Gefahr, dass viele familiengeführte Einzelhändler dauerhaft schließen müssen. Viele mittelständische Unternehmen, die vor Corona noch kerngesund waren, sind jetzt gefährdet.“ Aus diesem Grund fordert der BTE von der Bundesregierung angemessene Hilfen für die, so wörtlich, „vergessene Mitte“.
Stadt Landau 09.02.2021
Vereine vernetzen, über Angebote informieren, Ehrenamt sichtbar machen: Stadt Landau ruft neue Online-Plattform ins Leben
Vereine können ihr Profil auf der neuen Engagement-Webseite selbst einstellen. Foto: Stadt Landau
Aktiv, vielfältig, lebendig:
So präsentiert sich das Leben von Vereinen in Landau und so lautet daher auch
das Motto der neuen Webseite www.engagement-landau.de. Mit diesem neuen Online-Portal hat die Stadt Landau
allen Engagierten und denen, die es werden möchten, eine neue Plattform zum
Informieren und Vernetzen geschaffen.
„Rund 250 Vereine,
Organisationen und Initiativen ermöglichen durch ihren Einsatz eine aktive
Teilhabe am gesellschaftlichen Leben in der Südpfalzmetropole“, bescheinigt
Oberbürgermeister Thomas Hirsch. „Ich freue mich, dass wir mit der neuen
Webseite das Engagement in unserer Stadt jetzt noch sichtbarer machen können. Vereinen
und Institutionen selbst bietet die Plattform die Möglichkeit, sich zu
informieren – zum Beispiel über Corona-Hilfen oder Themen wie Vereinsrecht oder
Versicherungsschutz, sich untereinander zu vernetzen und auch, sich und die
eigene Arbeit zu präsentieren. Und wer daran interessiert ist, sich zu
engagieren, findet hier einen Überblick über Aktivitäten in der Stadt und kann
mit den gewünschten Organisationen in Kontakt treten.“
Auch die städtische
Ehrenamtsbeauftragte Angelika Kemmler ist froh über diese neue virtuelle
Präsenz, die alle Beteiligten zusammenbringt, und ist begeistert, dass sich
bereits über 60 Organisationen von A wie ADFC bis Z wie Zooschule eingetragen
haben. Geplant hat sie die Seite gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern
von rund 20 Landauer Vereinen in einem Workshop im vergangenen Herbst. „Jeder
Verein kann sein Profil selbst einstellen, News und Veranstaltungen eintragen
lassen oder durch eine Veröffentlichung am Schwarzen Brett nach Unterstützungsleistungen
für den Verein, ein Projekt oder ein spezielles Vorhaben suchen“, erklärt
Kemmler. Außerdem sei die Webseite mit der digitalen Ehrenamtsdatenbank
verknüpft, die über die Landauer Ehrenamtsbörse betrieben wird.
Die neue Plattform ist online unter www.engagement-landau.de zu finden. Sie wurde aus Mitteln des Ministeriums für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Demografie des Landes Rheinland-Pfalz gefördert und wird von der Ehrenamtsbeauftragten der Stadt Landau, Angelika Kemmler, redaktionell betreut. Wer Fragen dazu hat, kann sich gerne an Angelika Kemmler wenden – entweder telefonisch unter 0 63 41/13 50 26 oder per Mail an angelika.kemmler@landau.de.
Stadt Landau 09.02.2021
Zweites Blockheizkraftwerk zur
Versorgung des Wohnparks am Ebenberg und Quartier Vauban nimmt Betrieb auf
Projektleiter Manfred Lentz bei der Zündspannungskontrolle an den Zündkerzen des neuen BHKW II in der Heizzentrale Landau Süd. Foto: EnergieSüdwest
Strom und Wärme für bis zu 2.400 Haushalte werden künftig mit dem neuen Blockheizkraftwerk II (BHKW II) in der Heizzentrale Landau Süd in der Eutzinger Straße produziert. Insgesamt 2,77 Mio. Euro hat die EnergieSüdwest AG in die hochmoderne Anlage investiert. Herzstück der 14,9 Tonnen schweren Maschine, die vor Kurzem ans Netz gegangen ist, ist ein mit Erdgas betriebener Motor, der wiederum einen Generator antreibt, der so eine elektrische Leistung von 1000 Kilowatt und eine thermische Leistung von 1.400 Kilowatt hat. Das Blockheizkraftwerk ist dabei sehr effizient und emissionsarm.
„Mit der Inbetriebnahme des BHKW II und der bereits 2019
erfolgten Inbetriebnahme des BHKW I gleicher Größe ist die Heizzentrale Landau
Süd jetzt perfekt für die Zukunft gerüstet“, so ESW-Vorstand Dr. Thomas Waßmuth.
Die moderne und umweltfreundliche Technik werde die Versorgung mit Elektrizität
und Heizwärme im wachsenden Wohnpark am Ebenberg sowie in der Eutzinger Straße
und dem Quartier Vauban für die nächsten Jahrzehnte sichern. „Ein großer
Vorteil der eingesetzten Anlage ist neben ihrer Effizienz, der geringe
Schadstoffausstoß“, betont Projektleiter Manfred Lentz. „Wir haben für die
Heizzentrale eine Genehmigung nach dem Bundes-Immissionsschutzgesetz und
unterschreiten die darin festgelegten Grenzwerte deutlich.“ Das sei durch die
Behandlung der Abgase mit SCR- und Oxidationskatalysatoren möglich.
Die beiden BHKW übernehmen künftig die Hauptlast der Wärmeversorgung. Zusätzlich können – hauptsächlich bei hohen Wärmebedarfen in den Wintermonaten – bis zu drei Heizkessel zusätzlich in Betrieb genommen werden. Im Sommer hingegen werden oft nur um die zehn Prozent der eigentlich möglichen Leistung benötigt. Dann kann der Energieüberschuss von zwei jeweils 80.000 Liter fassenden Pufferspeichern aufgenommen werden.
EnergieSüdwest AG 09.02.2021
Coronavirus: Fallzahlen im Landkreis Südliche Weinstraße und der Stadt Landau
Montag (08.02.2021)
Nach aktuellem Stand (08.02.2021, 11:00 Uhr) haben
sich seit der letzten Meldung am Freitag,
05.02.2021, 28 weitereFälle des Coronavirus (COVID-19) im
Landkreis Südliche Weinstraße und der Stadt Landau bestätigt. Insgesamt wurden 3.410 Fälle im Zuständigkeitsbereich
des Gesundheitsamts Südliche Weinstraße an das Landesuntersuchungsamt
übermittelt. 2.916 Personen sind
gesundet*.
Leider muss ein neuer Todesfall verzeichnet werden. Es handelt sich um eine
weibliche, ältere Person aus der Verbandsgemeinde Edenkoben, die mit oder an
COVID-19 verstorben sind. Insgesamt sind 115
Personen verstorben. Den Angehörigen und Hinterbliebenen sprechen Landrat
Dietmar Seefeldt und Oberbürgermeister Thomas Hirsch ihr herzliches Beileid
aus.
Folgende Einrichtungen im Landkreis Südliche Weinstraße
und der Stadt Landau sind aktuell neu betroffen:
Römergarten
Residenz Offenbach
1 Mitarbeiter wurde positiv auf SARS-CoV-2
getestet.
Hinweis:
Der positive Befund konnte erst heute der Einrichtung zugeordnet werden; das
Ergebnis stammt aus der letzten Woche.
Aus Datenschutzgründen wird bei
Personenbezeichnungen und personenbezogenen Hauptwörtern in dieser Meldung die
männliche Form verwendet. Entsprechende Begriffe können sich auch auf weibliche
Personen beziehen.
Verbandsgemeinde Annweiler: 304 Personen (257 davon gesundet, 7 verstorben)
Verbandsgemeinde Bad Bergzabern:511 Personen (442 davon gesundet, 15 verstorben)
Verbandsgemeinde Edenkoben: 471 Personen (380 davon gesundet, 17 verstorben)
Verbandsgemeinde Herxheim: 358 Personen (326 davon gesundet, 16 verstorben)
Verbandsgemeinde Landau-Land: 256 Personen (223 davon gesundet, 11 verstorben)
Verbandsgemeinde Maikammer: 141 Personen (121 davon gesundet, 3 verstorben)
Verbandsgemeinde Offenbach: 301 Personen (249 davon gesundet, 18 verstorben)
Stadt Landau: 1.068 Personen (918 davon gesundet, 28 verstorben)
*Eine Person gilt als gesundet und wird aus
der 10-tägigen häuslichen Quarantäne entlassen, wenn sie 48 Stunden (an Tag 9
und 10 der häuslichen Quarantäne) symptomfrei war. Ein erneuter Test findet bei
Personen in häuslicher Quarantäne nicht statt.
Sondersendung der Wormser
Fastnachtsvereine am 13. Februar im Offenen Kanal Worms und auf Karantena.TV
Die fünfte Jahreszeit wird auch in diesem Jahr gefeiert! Am 13. Februar wird aus dem „Spass uff de Gass“ der „Spass dehäm“. Durch die Corona-bedingte Absage der traditionellen Veranstaltung auf dem Obermarkt verlagert sich die närrische Feierei erstmals in den digitalen Raum. Unter Zusammenarbeit der Wormser Fastnachtsvereine sowie der städtischen Kulturkoordination wird es um 20.11 Uhr eine Livesendung auf dem Offenen Kanal sowie bei „Karantena.TV“ und auf den sozialen Netzwerken zu sehen geben. Unter dem Motto „Spaß dehäm“ werden Zusammenschnitte und Beiträge der Wormser Fastnachtsvereine präsentiert, die unter Einhaltung aller Hygiene- und Schutzmaßnahmen gedreht wurden. Weitere Informationen gibt es unter www.worms.de
Mit einem dreifach donnernden „Helau“ eröffnen am 13. Februar der Wormser Carneval Club 1974 e. V. (WCC), die Wormser Prinzengarde Gloria 02 e. V., die Wormser Narhalla von 1840 e. V. sowie die Katholischen Frauenkreise Herrnsheim die Fastnachtszeit in der Nibelungenstadt erstmals digital. Die Idee zum „Spass dehäm“ kam dabei ursprünglich vom Landtagsabgeordneten Jens Guth, auch der Oberbürgermeister Adolf Kessel war von Beginn an bei den Planungen beteiligt. Ziel der Stadt Worms ist es, den örtlichen Fastnachtsvereinen eine Plattform geben zu können und auch den vielen Wormser Närrinnen und Narren einen unterhaltsamen Abend anzubieten. Diese können während der Livesendung unter anderem auch Bilder aus ihrem Wohnzimmer in die Show schicken. Durch das rund zweistündige Programm aus Büttenreden, Vorträgen, Tanz- und Gesangsbeiträgen führt an diesem Abend das in der Wormser Fastnachtsszene beliebte Moderatorenduo Benni Müller und Roger Kegel. Die einzelnen Beiträge wurden im Offenen Kanal Worms sowie im Studio der Vision.Box von Christian Ruppel gedreht, aus dem unter anderem bereits das Format „Worms läuft“ gedreht wurde. Passend zum Fastnachtsmotto sind auch die dekorierten Kaufhof-Schaufenster in der Innenstadt noch bis zum 17. Februar zu bestaunen.
Empfang der Sendung
Die Show „Spass dehäm“ wird am 13. Februar um 20.11 Uhr aus dem Medienpark Vision gesendet und gestreamt. Die Livesendung kann im Fernsehen über den Offenen Kanal Worms/rheinlOKal Worms als auch über Karantena.TV sowie der zugehörigen Facebook-Seite, dem Web-TV-Stream über www.rheinlokal.de und über einen Live-Event-Stream über die Facebook-Seite des OK Worms unter www.facebook.com/okworms gesehen werden.
Kultur und Veranstaltungs GmbH Worms 09.02.2021
Das Wormser präsentiert neue Kunstausstellung in seinen Fensterfronten
Retrospektive „Lichtblicke nach dunkler Zeit“ zeigt Werke von Werner Reifarth vom 2. Februar bis 29. März
Werner Reifarth Foto: privat (Dr Veronika Bindewald)
Kurz vor Ende des Zweiten
Weltkriegs legen zwei große Bombenangriffe Worms am 21. Februar und 18. März
1945 in Schutt und Asche. Zwei Drittel der Innenstadt werden zerstört. Beim Angriff auf Dresden verliert der Künstler Werner Reifarth am 13.
Februar 1945 alle seine bis dahin entstandenen Werke. Nun hat Reifarths in
Worms lebende Nichte, Dr. Veronika Bindewald, eine Auswahl der beeindruckenden
Nachkriegswerke ihres Onkels zur Verfügung gestellt, um sie in Gedenken im Wormser Theater, Kultur- und Tagungszentrums
zu präsentieren. Angesichts der aktuellen Lage dienen die großformatigen
Fensterfronten im Neubau des Veranstaltungshauses wieder als Ausstellungsfläche
für die Retrospektive.
Über Werner Reifarth und seine Werke
Im thüringischen Eisenberg am
8. August 1919 geboren, und von 1942 bis 1943 an der Staatlichen
Kunsthochschule eingeschrieben, studierte Werner Reifarth unter anderem bei
Professor Hans Hanner. Bis 1956 arbeitete er als freischaffender Künstler in
Dresden und Berlin, erhielt 1947 den Preis des Rates der Stadt Dresden, 1948
den Preis „DIE JUNGEN“ in Dresden und 1951 den Ersten Preis beim Karl
Ströher-Wettbewerb in Darmstadt.
Werner Reifahrt gewinnt Abstand
zum Naturalismus und findet über die neue Sachlichkeit den Weg zum Kubismus. Seine
Bilder behalten auch bei heiteren Motiven einen Hauch von Melancholie. Reifarths
Skizzen und Zeichnungen sind äußerst witzig bis sarkastisch. Auf Reisen findet
er Ende der 50er-Jahre den inneren Frieden für ausgewogene Landschaftsbilder,
die zunehmend abstrakter werden. Werner Reifarth starb 1977 mit 58 Jahren nach
langer Krankheit.
In den Fenstern des Wormser-Neubaussind vom 2. Februar bis 29. März eine Auswahl seiner Werke zu
sehen, darunter Stillleben, Akte und Portraits.
Zur Ausstellung ist im Worms Verlag ein Katalog erschienen. Wer Interesse an einem Katalog hat, kann sich an info@ticketserviceworms.de wenden.
Altbau-Fenster schmücken weiterhin Skulpturen, Theaterpräsentation & Videoinstallation
DAS WORMSER – Dr Veronika Bindewald neben einem der Werke ihres Onkels Werner Reifarth Foto: Frank Schumann
In den Fenstern des Theaterbaus
wird weiterhin außerdem eine Auswahl von Skulpturen von Eckhard Schembs ausgestellt. Der Wormser Künstler ließ sich vor
allem von seinen Aufenthalten in Afrika inspirieren. In den Straßen von
Ouagadougou lernte er von den Bronzegießern und kreiert seither seine
einzigartigen Figuren. Von Schembs stammt außerdem die „Seiltänzer“-Figur, die abends
in luftiger Höhe eindrucksvoll ihren Schatten an den Theaterturm wirft. Auch
die Vitrinen mit Bildern, historischen Aufnahmen oder Gästebücher von 1966 schmücken
vorerst weiter die Fenster des Theaterbaus und bieten interessante Einblicke in
die Geschichte des Theaters.
Die Video-Installation „Person“ wird außerdem nach wie vor im Theaterbau gezeigt und fängt das Wormser in seiner Gesamtheit ein. Die Installation stammt von den Wormsern Patrik Gölz und Volker Metzger. Gölz zeigt einen Darsteller, Volker Metzger, dessen Handlungen zunächst spielerisch und willkürlich erscheinen. Wer genau hinsieht, erkennt: Die Handlungen stehen symbolisch oder direkt im Zusammenhang mit dem Wormser, seiner Historie und dem Zuschauer.
Text: Kultur und Veranstaltungs GmbH Worms Foto: (1) privat / Dr Veronika Bindewald; (2) Frank Schumann 09.02.2021
Grundschulkinder schreiben über ihre
Corona-Zeit
Texte aus dem Schreibwettbewerb für vierte Klassen in Worms. Neuerscheinung im Worms Verlag
Anlässlich der Corona bedingten Schulschließungen in Worms ist das Thema „Corona-Pandemie“ auch aus diesem Lebensbereich nicht weg zu denken. In der Publikation „Grundschulkinder schreiben über ihre Corona-Zeit“ berichten die jungen Schreibenden über ihre Sichtweise auf die Corona-Krise und dem veränderten Alltag an ihren Schulen. Das Essay wurde von Bertram Schmitt für die Veröffentlichung aufbereitet und ist ab sofort im Buchhandel und unter www.wormsverlag.de unter der 978-3-947884-46-9 für 10 Euro erhältlich.
Am
12. März 2020 wurden die ersten vier Wormser Schulen geschlossen, weil ein
Schüler positiv auf SARS-CoV-2 getestet worden war. Die Schließung der anderen
Schulen erfolgte ab dem 16. März. Seitdem ist das Thema Corona-Pandemie in
Presse, Funk und Internet täglich präsent. Die allermeisten Nachrichten,
Berichte und Analysen erfolgen aus der Sicht von Erwachsenen. Die Veranstalter
des Schreibwettbewerbs wollten deswegen Kinder einladen, über ihre Erfahrungen
zu schreiben. Natürlich wäre es auch möglich gewesen, Video-Interviews zu
drehen und diese in den sozialen Medien hochzuladen. Aber gerade der selbst
geschriebene Text ist ein wichtiges Medium, um in Ruhe eigene Gedanken zu
sortieren und zu formulieren. Das eigene Schreiben sollte unbedingt weiter gefördert
werden. Deswegen wurden rund 760 Kinder in den vierten Klassen aller Wormser
Grundschulen zu einem Schreibwettbewerb eingeladen, um über ihre „Corona-Zeit“
zu erzählen.
Das Buch
Grundschulkinder schreiben über ihre Corona-Zeit
Autoren
Schülerinnen und Schüler der vierten Klassenstufe an Wormser Grundschulen
Für die Veröffentlichung vorbereitet von
Bertram Schmitt
68 Seiten,
kartoniert, Klammerheftung
ISBN 978-3-947884-46-9
Preis: 10 Euro
Text: Kultur und Veranstaltungs GmbH Worms Foto: Worms Verlag 09.02.2021
Stadtpark weiterhin gesperrt – Stadtverwaltung bittet Bürger*innen um Beachtung des Betretungsverbots
Die
Stadtverwaltung appelliert an die Bürger*innen, den gesperrten Stadtpark auf
der Parkinsel zu ihrer eigenen Sicherheit nicht zu betreten. Aufgrund des
Hochwassers und der Überschwemmungen könnten Bäume umstürzen, was weiterhin
eine Gefahr für Leib und Leben darstellt. Auch wenn der Wasserpegel sinkt, kann
vorhandenes Druckwasser die Standfestigkeit der Bäume beeinträchtigen.
Am
Sonntagnachmittag, 7. Februar 2021, mussten Streifen des Kommunalen
Vollzugsdienstes (KVD) erneut viele uneinsichtige Personen auffordern, den
Stadtpark zu verlassen. Im Zeitraum zwischen 16.30 bis 18 Uhr wurden rund 200
Menschen angetroffen, die sich trotz des Betretungsverbotes im Stadtpark
aufhielten. Der KVD forderte die Menschen zum Verlassen des Gebietes auf und
räumte den gesperrten Bereich.
Café Klick: Online-Vortrag zum Thema Online-Banking
Das Café Klick, Benckiserstraße 66, bietet gemeinsam mit der Sparkasse Vorderpfalz am Montag, 22. Februar 2021, um 14 Uhr einen Online-Vortrag zum Thema Online-Banking an. Mitarbeitende der Sparkasse erklären den Teilnehmenden dabei Wissenswertes zum Thema Online-Banking und geben einen Überblick. Teilnehmende können Fragen stellen.
Das Café Klick bietet den Vortrag unter anderem deshalb an, da viele Senior*innen während der aktuellen Coronapandemie vorsichtig seien, wenige Kontakte außer Haus hätten und oft auch in ihrer Mobilität eingeschränkt seien. Bei Bankgeschäften seien sie dann auf Online-Banking angewiesen.
Anmelden können sich ältere Menschen unter der Telefonnummer 0621 96364251 oder per E-Mail an lukompakt@ludwigshafen.de. Voraussetzung für die Kursteilnahme sind ein Computer oder Laptop mit Mikrofon, Lautsprecher und Kamera oder ein Tablet. Die Teilnahme per Smartphone ist auch möglich. Die Kursleiter sind beim Einwählen in den Online-Vortrag behilflich.
Stadt Ludwigshafen am Rhein 09.02.2021
Volkshochschule (VHS) – Ludwigshafen
„Yoga mit Yoga-Flow“ – Onlinekurs der VHS
Von Zuhause aus kann man ab Mittwoch, 17. Februar 2021, an einem Online-Yogakurs der Volkshochschule (VHS) Ludwigshafen teilnehmen. Der Kurs „Yoga mit Yoga-Flow“ findet an acht Terminen jeweils von 19 bis 20.30 Uhr statt.
Der Kurs ist ideal für alle, die ruhige Bewegungen bevorzugen, ein verstärktes Bewusstsein zu ihrem Körper entwickeln möchten, und die auf die Erhaltung ihrer Gesundheit in Eigenverantwortung einwirken wollen. Inhalte sind klassische Asanas (Körperhaltungen), die im „Flow“ geübt werden, also miteinander verknüpft werden – ein gutes Training auch fürs Gehirn.
Der Kurs findet im Internet in einem geschützen virtuellen Seminarraum der Lernplattform „vhs.cloud“ statt. Die Zahl der Teilnehmenden ist begrenzt, sodass die Dozentin, Dorothea Manusch, die Möglichkeit hat, auf Einzelne einzugehen.
Anmelden kann man sich an der VHS unter Telefon 0621 504-2238 oder online unter www.vhs-lu.de.
Mit Yoga aktiv und mobil im Alter – Onlinekurs der VHS
Für Senior*innen, die sich körperlich betätigen und entspannen möchten, startet am Mittwoch, 17. Februar 2021, ein Online-Yogakurs mit der Dozentin Dorothea Manusch. Der Kurs beinhaltet sechs Termine, jeweils von 9 bis 10.30 Uhr.
Die Gebühr beträgt 28 Euro. Die Yogaübungen werden auf der Matte, im Stehen und auch auf dem Stuhl durchgeführt. Atemübungen und Wege zur Entspannung sind selbstverständlicher Teil jeder Einheit. Gut geeignet ist der Kurs auch für Teilnehmende mit Bewegungseinschränkungen.
Der Kurs findet im Internet in einem geschützten virtuellen Seminarraum der Lernplattform „vhs.cloud“ statt. Teilnehmende benötigen einen Computer oder ein Tablet. Mikrofon und Kamera sind von Vorteil, aber keine Bedingung. Die Zahl der Teilnehmenden ist begrenzt, sodass die Dozentin die Möglichkeit hat, auf Einzelne einzugehen.
Anmelden kann man sich an der VHS unter Telefon 0621 504-2238 oder online auf www.vhs-lu.de.
Stadt Ludwigshafen am Rhein / Volkshochschule (VHS) 09.02.2021
Aktuell gibt es im Landkreis Germersheim 179 bestätigte positive Fälle, die Gesamtzahl beläuft sich auf 3146 Infizierte seit Beginn der Pandemie (+ 14 Fälle seit der Meldung am Freitag).
Weiterer Todesfall
Leider ist eine weitere Person an
oder mit Covid-19 verstorben. Insgesamt steigt die Anzahl der Todesfälle damit
auf 92.
VG / Stadt
Ort
Infizierte seit Beginn der Pandemie
Aktuell infizierte Personen
Gesundete bzw. nicht mehr infizierte Personen
Leider an oder mit Covid-19 verstorbene Personen
VG Hagenbach
Berg
32
3
29
0
Hagenbach
138
2
121
15
Neuburg
69
1
65
3
Scheibenhardt
13
0
13
0
Summen
252
6
228
18
Wörth
Maximiliansau
138
3
134
1
Schaidt
16
2
14
0
Wörth, Stadt
261
9
248
4
Büchelberg
22
3
19
0
Summen
437
17
415
5
VG Kandel
Erlenbach
9
0
9
0
Freckenfeld
28
1
27
0
Kandel
154
8
143
3
Minfeld
30
2
28
0
Steinweiler
40
3
37
0
Vollmersweiler
1
0
1
0
Winden
19
0
18
1
Summen
281
14
263
4
VG Jockgrim
Hatzenbühl
43
10
33
0
Jockgrim
143
12
126
5
Neupotz
29
3
23
3
Rheinzabern
90
15
73
2
Summen
305
40
255
10
VG Rülzheim
Hördt
64
8
56
0
Kuhardt
47
1
46
0
Leimersheim
43
0
42
1
Rülzheim
167
9
154
4
Summen
321
18
298
5
VG Bellheim
Bellheim
271
5
240
26
Knittelsheim
26
1
25
0
Ottersheim
46
6
40
0
Zeiskam
45
1
44
0
Summen
388
13
349
26
Germersheim+So
Summen
648
34
604
10
VG Lingenfeld
Freisbach
37
2
34
1
Lingenfeld
180
23
153
4
Lustadt
63
2
60
1
Schwegenheim
103
1
102
0
Weingarten
59
1
57
1
Westheim
72
8
57
7
Summen
514
37
463
14
Endsummen
3146
179
2875
92
Kreisverwaltung Germersheim 09.02.2021
Baubeginn beim Breitbandausbau im Landkreis Germersheim
„Eine gute Internetanbindung ist bei der Arbeit, wie auch im
Privatleben, essentiell und der Bedarf an höheren Breitbandgeschwindigkeiten
wächst ständig. Gerade auch jetzt während der Corona-Pandemie zeigt sich diese
große Bedeutung des Internets sehr deutlich“, so Landrat Dr. Fritz Brechtel. „Bereits
am 5. Dezember 2019 wurde der Kooperationsvertrag zum Breitbandausbau zwischen
der Deutschen Telekom und dem Landkreis Germersheim unterzeichnet, seither geht
es im Landkreis Germersheim kontinuierlich mit dem Breitbandausbau weiter.
Jetzt ist der erste Baubeginn in Jockgrim“, so Brechtel.
Am Montag, 08.02.2021 begannen in Jockgrim die Bauarbeiten für den kreisweiten Breitbandausbau in den unterversorgten Gebieten. Gestartet wird mit der Glasfaseranbindung der Lina-Sommer-Grundschule in Jockgrim und der Integrierten Gesamtschule in Rheinzabern.
Im
Laufe der Woche wird außerdem mit den Tiefbauarbeiten in Wörth-Maximiliansau
begonnen.
Die
von Bund und Land unterstützte Fördermaßnahme, die der Landkreis Germersheim in
Kooperation mit seinen Gemeinden durchführt, umfasst die Glasfaseranbindung von
mehr als 1.200 unterversorgten Anschlüssen. Um die sogenannten „weißen Flecken“
zu erschließen, wird die Telekom insgesamt Tiefbauarbeiten auf einer Länge von
57 km durchführen und 133 km Glasfaserkabel verlegen. Des Weiteren
werden im Landkreis 16 Hauptverteiler (PoP-Standorte) und 37 Netzverteiler
(NvT) errichtet. Für den Ausbau werden finanzielle Mittel in Höhe von rund 8
Millionen Euro aufgewendet. 50 Prozent der Ausgaben werden vom Bund und 40
Prozent vom Land übernommen. Die restlichen Kosten tragen der Kreis und die am
Ausbau beteiligten Gemeinden.
„Ich
freue mich sehr, dass nach dem langen Förder- und Ausschreibungsverfahren nun
mit dem Ausbau des Glasfasernetzes begonnen wird. Die Verbesserung der
Breitbandinfrastruktur ist ein wichtiger Beitrag für die positive Entwicklung
unseres Landkreises als Wirtschafts- und als Wohnstandort. Einen besonderen
Stellenwert hat auch, dass im Zuge des Projektes 30 Schulen mit
Glasfaserleitungen versorgt werden“, sagt Landrat Dr. Fritz Brechtel.
Das
Förderprojekt beinhaltet ausschließlich die sogenannten „weißen Flecken“, das
sind Gebiete in denen die Internetgeschwindigkeit unterhalb von 30 Megabit pro
Sekunde (Mbit/s) liegt und kein eigenwirtschaftlicher Ausbau durch ein
Telekommunikationsunternehmen geplant ist. Vor dem Baustart in der jeweiligen
Gemeinde werden die Grundstückseigentümer persönlich angeschrieben und über die
Möglichkeit, ihre Immobilie an das Glasfasernetz anschließen zu lassen,
informiert. Der Anschluss an das Glasfasernetz ist im Zuge der Fördermaßnahme
kostenfrei.
Im
nächsten Projektschritt wird der Ausbaustart in der Stadt Germersheim
vorbereitet. 107 Adressen wurden dort für den Ausbau identifiziert. „Die
Eigentümer erhalten ein direkt an sie adressiertes Schreiben. Um der Telekom
das Recht einzuräumen, auf ihrem Grundstück und an ihrer Immobilie die
erforderlichen Erschließungsarbeiten durchführen zu dürfen, muss das beigefügte
Antragsformular rechtzeitig zurückgesendet werden. Bitte beachten Sie, dass bei
einer späteren Beauftragung des Hausanschlusses die dafür anfallenden Kosten
von Ihnen übernommen werden müssen“, appelliert Brechtel an die Eigentümer, die
Chance auf schnelleres Internet zu nutzen.
Das Ausbaugebiet im Landkreis Germersheim umfasst 18 Gemeinden, in denen nach und nach bis Ende 2021 mit den Bauarbeiten begonnen werden soll. Die Fertigstellung und Inbetriebnahme aller Anschlüsse ist bis Ende des Jahres 2022 geplant.
15. Februar: Grundbesitzabgaben und Gewerbesteuer fällig
Am 15. Februar sind die Teilzahlungen für die Grundbesitzabgaben und die Gewerbesteuer fällig. Bei Abgabepflichtigen, die der Stadtkasse ein SEPA-Lastschriftmandat (Einzugsermächtigung) erteilt haben, werden die fälligen Beträge eingezogen. Selbstzahler werden gebeten, den Fälligkeitstermin zu beachten.
Die
Stadtkasse bittet alle betroffenen Bürgerinnen und Bürger auf die
Banklaufzeiten zu achten und das Geld rechtzeitig „auf den Weg zu bringen“,
sodass es spätestens am 15. Februar eingeht.
Nach dem Fälligkeitstermin müssten für dann noch offene bzw.
rückständige Forderungen Mahngebühren und Säumniszuschläge erhoben werden. Nach
erfolgloser Mahnung sind Vollstreckungsmaßnahmen mit zusätzlichen
Pfändungsgebühren vorgeschrieben. Für jeden angefangenen Monat fallen auch
weitere Säumniszuschläge an.
Sie möchten sich in Zukunft den Aufwand und eventuelle Mahngebühren sparen? Wenn Sie der Stadtkasse eine Einzugsermächtigung erteilen, wird die Forderung zum Fälligkeitszeitpunkt automatisch eingezogen und keine Fälligkeit mehr versäumt. Die Formulare für die Einzugsermächtigung finden Sie auf www.schifferstadt.de.
Coronavirus: Aktuelle Fallzahlen im Zuständigkeitsbereich des Gesundheitsamtes Rhein-Pfalz-Kreis
Die Kreisverwaltung Rhein-Pfalz-Kreis übermittelt eine Übersicht der Infektionszahlen aus ihrem Zuständigkeitsbereich des Gesundheitsamtes. In den Zuständigkeitsbereich des Gesundheitsamtes Rhein-Pfalz-Kreis gehören neben dem Landkreis auch die Städte Ludwigshafen, Frankenthal und Speyer.
Im Folgenden erhalten Sie die Meldung über die Cov19 Fallzahlen vom 06. bis 08.02.2021:
@Frankenthal/Todeszahl: Korrektur einer Fehlermeldung der letzten Woche (Person in FT verstorben, jedoch aus einem anderen Wohnort)
_AH: Personen mit Hauptwohnsitz außerhalb des Zuständigkeitsbereiches des Gesundheitsamts aber mit fehlerhaften Meldekreis „LK Rhein-Pfalz-Kreis“. Es wird geprüft, ob diese noch nachträglich richtig zugeordnet werden können.
Aus den Einrichtungen wurden uns keine neuen Corona-Virus-Ausbrüche gemeldet.
Weiterhin sind die Zahlen der mit dem Coronavirus infizierten Personen seit Beginn des Ausbruchs und die aktuellen Zahlen auf den Seiten des Ministeriums für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Demografie unter www.msagd.rlp.de oder www.corona.rlp einzusehen.
Die Kreisverwaltung Rhein-Pfalz-Kreis weist darauf hin, dass es zu Differenzen durch zeitlich versetzte Eingabezeiten zu den Zahlen des Landesuntersuchungsamtes bzw. des Robert-Koch-Institutes kommen kann.
Fachleute der Wilhelma kommen ins virtuelle Klassenzimmer
Mit ihrem Anschauungsmaterial schalten sich Umweltpädagoginnen und -pädagogen der Wilhelmaschule zu. Hier präsentiert Miriam Wüst im Fernunterricht das Modell eines Gorilla-Schädels. Foto: Wilhelma Stuttgart
Können die Schülerinnen und Schüler nicht in die Wilhelma kommen, besucht die Wilhelmaschule ab jetzt die Schulklassen daheim, zumindest virtuell mit ihrem neuen digitalen Homeschooling-Angebot. Durch die vorsorgliche Schließung des Zoologisch-Botanischen Gartens in Stuttgart muss im Zuge der Corona-Pandemie auch einer der größten außerschulischen Lernorte in Baden-Württemberg seine Türen geschlossen halten. Unter regulären Bedingungen organisieren die Biologinnen und Biologen der Wilhelmaschule pro Jahr rund 800 umweltpädagogische Angebote von Führungen für Klassen über Workshops bis zu Aktionstagen und Ferienprogrammen – passgenau von Kindergarten bis Oberstufe. Nun gibt es erste Alternativen mit dem Besuch von den Wilhelma-Fachleuten im virtuellen Klassenzimmer für die Jahrgangsstufen fünf bis sieben.
Mit ihrem Anschauungsmaterial schalten sich Umweltpädagoginnen und -pädagogen der Wilhelmaschule zu. Hier präsentiert Miriam Wüst im Fernunterricht das Modell eines Gorilla-Schädels. Foto: Wilhelma Stuttgart
„Es ist bedauerlich, dass die Pandemie es derzeit nicht zulässt, Exkursionen in die Wilhelma zu unternehmen“, sagt Direktor Dr. Thomas Kölpin. „Die sind nicht nur unterhaltsam, sondern auch lehrreich. Wir können das große Potenzial der Klassenausflüge mit den persönlichen Erlebnissen vor Ort nicht digital ersetzen. Aber die wichtigen Lerninhalte der Umweltbildung lassen sich mit direktem Bezug zur Wilhelma dennoch anschaulich vermitteln.“ In einem ersten Schritt hat die pädagogische Abteilung 45- bis 60-minütige Programme erstellt, mit denen Lehrkräfte ihren Fernunterricht für 11- bis 13-Jährige dem Lehrplan entsprechend ergänzen können.
Mit ihrem Anschauungsmaterial schalten sich Umweltpädagoginnen und -pädagogen der Wilhelmaschule zu. Hier präsentiert Miriam Wüst im Fernunterricht das Präparat einer Griechischen Landschildkröte. Foto: Wilhelma Stuttgart
Über die gängigen Plattformen zum Online-Unterricht werden die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Wilhelmaschule von der Lehrkraft zugeschaltet und tragen zu der Schulstunde eine Präsentation zum gewählten Thema bei. Sie stellen die Gruppen der Wirbeltiere vor, geben Einblick in die faszinierende Welt der Insekten oder erwecken das Ökosystem des tropischen Regenwalds mit Beispielen von Tieren aus der Wilhelma zum Leben. Je nach der technischen Ausrüstung der Schulklasse können die Schülerinnen und Schüler selbst live Fragen stellen und zum Abschluss an einem Quiz zum Thema teilnehmen. Dieses Angebot ist im Rahmen der personellen Kapazitäten der Wilhelma für die Schulen kostenlos. Anmeldung und Absprachen sollten zwei Wochen vor dem gewünschten Termin erfolgen. Möglich sind diese jeweils montags bis donnerstags zwischen 9 und 13 Uhr unter der Tel. 0711 / 54 02-115.
Mit ihrem Anschauungsmaterial schalten sich Umweltpädagoginnen und -pädagogen der Wilhelmaschule zu. Hier präsentiert Miriam Wüst im Fernunterricht das Präparat einer Griechischen Landschildkröte. Foto: Wilhelma Stuttgart
Das Online-Angebot ist eine Initiative, die Umweltbildung zu stärken. Als erster Zoo und Botanischer Garten in Deutschland ist die Wilhelma der globalen Koalition „Vereint für die Artenvielfalt“ beigetreten, welche die Europäische Kommission ins Leben gerufen hat. Hier schließen sich Fachinstitutionen wie auch Nationalparks, Forschungszentren, Wissenschafts- und Naturkundemuseen zusammen, um dem Erhalt der Natur eine stärkere Stimme zu geben. Im Zuge ihres Engagements will die Wilhelma die Öffentlichkeit über die Zusammenhänge der Ökosysteme, den notwendigen Schutz der Lebensräume und die Bedeutung des Klimaschutzes für den Erhalt der Artenvielfalt informieren.