32. Weintage der Südlichen Weinstrasse – Wein und Kunst in Landau in der Pfalz
Zum 32. Mal finden die Weintage der Südlichen Weinstrasse vom 21. – 24. Juni 2019 im Frank-Loebschen Haus und im Alten Kaufhaus im Herzen der Stadt Landau in der Pfalz statt. Für die Weintage fließt die Kompetenz der ganzen Weinregion für ein Wochenende in Landau zusammen. Die 89 teilnehmenden Weingüter und Winzergenossenschaften werden klassische Rebsorten, wie Weiß- und Grauburgunder, Riesling und Spätburgunder, aber auch trendige Weine wie den Sauvignon Blanc vorstellen. Tradition ist die Verbindung der beiden großen Kulturgüter Wein und Kunst – dieses Jahr durch eine Kunstausstellung mit Werken der jungen Künstlerin Patrizia Casagranda.
Die Weintage werden am Freitag, den 21. Juni um 15 Uhr eröffnet. Danach dürfen die Weinkollektionen dieses Jahr an zwei Tagen verkostet werden.
Am Freitag von 16 bis 21 Uhr und am Samstag von 13 bis 19 Uhr. Das
Sonderthema in diesem Jahr heißt „Easy Pfälzer“ – gemeint ist ein
leichter Sommerwein mit wenig Alkohol. Die Weine sind im
Verkostungskatalog mit „EP“ gekennzeichnet.
Erstmals präsentieren sich im Erdgeschoss des Frank-Loebschen Hauses die 3 Bestplatzierten des von Pfalzwein ausgerichteten Wettbewerbs „Die junge Pfalz“,
mit dem die beiden bisherigen Wettbewerbe „Die junge Südpfalz“ und
„Generation Pfalz“ in diesem Jahr verschmelzen werden. Der Verein
Südliche Weinstrasse e.V. schenkt den Siegern damit eine erste große
Plattform, auf der sie sich und ihre Weine einem großen Publikum in der
Südpfalz präsentieren können. Wer diese drei jungen Winzer oder
Winzerinnen sein werden, steht erst am 6. Juni mit der Preisverleihung
des Wettbewerbs fest, so dass es spannend bleibt.
Neu ist, dass am Sonntag ausschließlich die Kunst im Mittelpunkt steht. Geöffnet ist von 13.00 – 17.00 Uhr, mit Führungen durch die Kunstausstellung im Frank-Loebschen Haus durch die Künstlerin selbst, ihren Galeristen Michael Oess und den Künstler Karlheinz Zwick jeweils zur vollen Stunde. Im Eintrittspreis enthalten ist am Sonntag ein Glas Sekt – es findet keine Weinverkostung statt.
Fachbesucher sind an allen Tagen herzlich willkommen. Am Fachbesuchertag – Montag, den 24. Juni – können ausschließlich Fachbesucher von 13 -17 Uhr, eine Weinauswahl der Fachbesucher-Betriebe verkosten. Anschließend findet ab 17 Uhr ein gemütliches „Chill & Grill“ mit Grillspezialitäten der Weinstube „Zur Blum“ statt. (Anmeldung unter anmeldung.weintage-suew.de).
Öffnungszeiten und Preise: Verkostungstage: Freitag, 21. Juni 2019: 16-21 Uhr (Wein und Kunst) Samstag, 22. Juni 2019: 13-19 Uhr (Wein und Kunst) Tageskarte: 25 Euro / Zwei-Tageskarte: 35 Euro
Erstmals gibt es zu den Weintagen Online-Tickets im Vorverkauf unter www.weintage-suew.de.
Der Vorteil: Im Ticketpreis von dann 30 Euro ist das Glaspfand von 5
Euro bereits enthalten, so dass man über den neuen „Schnell-Counter“
keine Warteschlange am Eingang zu befürchten hat.
Bei
Anreise mit dem öffentlichen Personennahverkehr, ausschließlich mit dem
Nachweis eines Tageseinzeltickets, erhalten die Besucher einen Rabatt
von 2 Euro auf den Eintrittspreis zu den Weintagen der Südlichen
Weinstrasse.
Kunstausstellung: Sonntag, 23. Juni 2019: 13 – 17 Uhr (Kunst) Eintrittspreis: 5 Euro inkl. Führung und 1 Glas Sekt Führungen beginnen um 13, 14, 15 und 16 Uhr
Fachbesuchertag: Montag, 24. Juni 2019: 13-17 Uhr – ab 17 Uhr „Chill & Grill“ Nur für Fachbesucher mit Anmeldung unter www.anmeldung.weintage-suew.de
Weitere Informationen: Erstmals
gibt es zu den Weintagen eine eigene Web-App, mit der man seinen
Weintage-Aufenthalt noch besser vorbereiten kann, indem man z.B. die
Weine nach Jahrgang, Rebsorte oder nach Geschmacksrichtung selektiert,
eine Merkliste oder Verkostungsnotizen anlegt oder sogar an Freunde
versendet. Der wesentliche Vorteil: wenn man sich die Web-App auf dem
Startbildschirm des Handys sichert, sind alle Informationen zu den
Weintagen auch jederzeit offline verfügbar. Infos unter: www.weintage-suew.de/app
Durch die langjährige gute Zusammenarbeit der Südlichen Weinstrasse mit „German Films“ beim Deutschen Filmpreis in Berlin, wurden auch dieses Jahr wieder sechs Pfälzer Jungwinzer zu den Internationalen Filmfestspielen in Cannes eingeladen. Internationale Gäste aus der Film- und Medienbranche gaben sich an der Côte d‘Azur die Klinke in die Hand. Mittendrin: Die Pfälzer Jungwinzer von der Südlichen Weinstraße.
In der pittoresken Villa Rothschild im Herzen von Cannes trafen sich am 18. Mai 2019 internationale Gäste zum exklusiven „German Films Cocktail“, um das Deutsche Kino und die 72. Filmfestspiele von Cannes mit Weinen aus der Pfalz zu feiern.
Am nächsten Tag bei der Next Generation Short Tiger-Party, der Preisverleihung der jungen Kurzfilmmacher, gab es dann am Strand von Cannes knackige Weine der jungen Pfälzer Winzergeneration zu verkosten. In Cannes waren: Jasmin Eck vom Weingut Eck aus Ilbesheim, Alexander Koch vom Weingut Bernhard Koch aus Hainfeld; Jürgen Graf, Weingut Graf von Weyher aus Weyher; Jakob Scholler vom Weingut Scholler aus Birkweiler, Christian Bourdy, Weingut Bourdy aus Edesheim und Matthias Wolf, Weingut Wolf aus Birkweiler.
Sommerwanderwoche im Erlebnisland Maikammer 4. bis 11. August 2019
Sommer, Sonne, Urlaubszeit… Kommen Sie mit uns in das herrliche, schattige Biosphärenreservat Naturpark Pfälzerwald, größtes zusammenhängendes Waldgebiet Deutschlands. Ideal zum Wandern – und zum Einkehren natürlich auch.
Lust auf ein bisschen Bewegung in einer Gruppe Gleichgesinnter, Kurzweiligkeit, Geselligkeit, verbunden mit einem gewissen Anspruch, Genuss und spannenden Gesprächen? Acht Touren mit Streckenlängen von 3,5 bis 14 km warten im Rahmen der Erlebnisland-Sommerwanderwoche auf Sie, bestens organisiert und professionell geführt, Sehenswertes und Genießerpausen inbegriffen.
Los geht es am Sonntag, den 4. August: Frühaufsteher herzlich willkommen – Mit dem Vollmond in den Sonnenaufgang mit Stefanie Krieg. Eine gewisse Grundfitness sollte vorhanden sein, es geht bergauf. Taschenlampe oder Stirnlampe wären sinnvoll. Ausgangspunkt ist der Ortskern Maikammer. Quer durch den Ort geht es auf insgesamt ca. 5,5 km zunächst über befestigte Wege vorbei an Weinreben in Richtung Wald. Stirnlampen oder Taschenlampen leuchten mit dem Vollmond und den Sternen um die Wette, wenn es dann über Waldwege hoch zur Kalmit, dem höchsten Gipfel im Pfälzerwald, geht. Oben angekommen, genießen wir mit einem Schluck „Pfälzer Gold“ im Glas den Tagesanbruch und verzehren unser mitgebrachtes Frühstück. Den Rückweg nehmen wir nicht direkt. Hier genießen wir die neue Helligkeit und wandern mit einer Schleife über die Klausentalhütte zurück. Einmal kurz umdrehen und auf das Hambacher Schloß im Morgenlicht blicken – dann geht es weiter über den Weinlehrpfad Maikammer, vorbei an Wingerten und Weinreben.
Am Montag, den 5. August geht es „über kleine Brückchen zu Quellen & Dichtern“ mit Gisela Neff. Lassen Sie bei unserer Wanderung Ihre Seele baumeln und erleben Sie idyllische Plätze am Waldsaum von St. Martin. Erfahren Sie viel Unterhaltsames von Quellen, Dichtern und Pfälzer Hüttenkultur. Wir werden im Laufe unseres Weges insgesamt fünf Quellen kennenlernen. Ob bei einem Einblick ins Werk der Pfälzer Dichterin Lina Sommer am Dichterhain oder bei der Geschichte zu St. Martins bekanntem Zauberer Bellachini, an der nach ihm benannten Quelle – bei dieser Tour wird Körper und Geist in Schwung gebracht. Bis St. Martin führt der Weg durch die Wingerte. Dort beginnen wir mit dem Anstieg zur Kropsburg, nehmen den Weg vorbei an der Mariengrotte und gelangen ohne größere Steigung weiter zum Dichterhain und zu einem Weiher. Je nach Wunsch gibt es die Gelegenheit zu einer zünftigen Einkehr. Kinder finden bei dieser Waldgaststätte einen Waldspielplatz, so dass die Tour auch für junge Familien geeignet ist. Wer sich lieber selbst verköstigen möchte, sucht Ruhe am dortigen kleinen Weiher oder nutzt den Barfußpfad. Nach dem Aufenthalt geht es zurück am Hüttenbach entlang Richtung St. Martin mit einem Abstecher zur Wolselquelle. Bevor wir uns auf den Rückweg zu unserem Ausgangspunkt machen, bestaunen wir den Bellachini Brunnen.
Mit Martin Hengge, zertifizierter Kursleiter für Waldbaden, geht es am 6. August zum „Waldbaden“. Der Ursprung des Waldbadens: Das japanische „Shinrin Yoku“ wurde erstmals in den 80er Jahren in Japan verwendet. Forschungen ergaben, dass der Wald einen sehr großen positiven Einfluss auf unsere Gesundheit hat. Mittlerweile gibt es über 60 Waldtherapiezentren und „Shinrin Yoku“ wurde ein wesentlicher Bestandteil der medizinischen Grundversorgung in Japan. Kommen Sie mit – den Wald bewusst erleben! Spüren Sie die Wirkung des Waldes auf Körper, Geist und Seele mit all Ihren Sinnen! Beim langsamen Gehen wird es eine Zeit des Austausches, sowie eine Zeit der Stille geben, um den Wald neu zu entdecken. Dabei machen wir kleine Achtsamkeits-, Atem- und Entspannungsübungen. Alles kann, nichts muss – die Übungen sind lediglich Angebote an Sie. Am Ende dieses Waldbades besteht die Möglichkeit in der Totenkopfhütte einzukehren.
Zum Thema „Leben mit dem Wald von anno dazumal bis heute“ lädt am Mittwoch, 7. August Gerlinde Pfirrmann ein. Heute genießen wir Waldromantik und Erholungskultur, aber wie sah das Leben im Wald vor unserer Zeit aus? Auf dieser Wanderung steigen wir durch die Weinberge entlang kulturgeschichtlicher Relikte, vorbei am Hahnenschritt bis zum Bildbaum.Unterwegs erfahren wir, wie unsere Vorfahren, Köhler, Holzschlittler und Lohkäsdribbler, von und mit dem Wald lebten und damit auch sein heutiges Erscheinungsbild prägten. Beim Abstieg über ein langgezogenes Tal stärken wir uns in einer Pfälzerwaldhütte, bevor wir zum Startpunkt über ein kleines Naturschutzgebiet zurückkehren.
Am Donnerstag, den 8. August geht es auf zur „Forstkundlichen Wanderung“ mit Ute Baader. Wir lassen unsere Autos stehen und fahren in Fahrgemeinschaften zum Totenkopf. Entdecken Sie die Geheimnisse des Naturpark Pfälzerwald – tiefe Taleinschnitte, unzählige Bachläufe und Quellen, bizarre Sandstein-Felsmassive, sagenumwobene Burgenwelt. Wir wandern vorbei an der „Suppenschüssel“, Frohnbaum-Hütte – auf alten, lauschigen Wegen ins Kleyental (im Volksmund Kerwetälchen oder 4-Buchen). Dort machen wir eine Mittagsrast (Rucksackverpflegung). Vorbei an vielen Quellen und Bachläufen zurück zum Totenkopf. Unterwegs, je nach Wunsch, Einkehr zur Kaffeepause.
„Was passiert in einem Biospärenreservat?“ – dieser Frage gehen wir am 9. August mit Gerlinde Pfirrmann nach. Das grenzüberschreitende Biosphärenreservat Pfälzerwald – Nordvogesen ist eine Modellregion der UNESCO. Wir durchwandern diese Landschaft, um zu erleben und zu verstehen, auf welche Art und Weise, Menschen und Natur in Einklang gebracht und für die Zukunft entwickelt werden sollen. Bei einem mittelmäßigen Anstieg zur St. Martiner Hütte studieren wir den Waldbestand und erfahren etwas über die forstwirtschaftlichen Aspekte im Reservat. Danach passieren wir kleine Biotopeinheiten, den Dampfnudelfelsen und die Suppenschüssel, um an einer weiteren Waldhütte ein kleines Picknick einzunehmen. Den kulturgeschichtlichen Spuren folgend, steigen wir wieder hinab in das Tal,um ein Beweidungsprojekt zu queren, das ebenfalls einen Bestandteil des Biosphärenreservates repräsentiert.
„Auf zum Gipfelsturm“ – 7 auf einen Streich! Am Samstag, den 10. August macht sich Josef Praml mit Ihnen auf den Weg. Wir erklimmen sieben Gipfel auf einer abwechslungsreichen und gut zu bewältigenden Strecke mit wunderschönen Ausblicken. Der Weg führt uns über Hesselbach- und Fronbaumhütte zu Schafkopf (617 m), Rotsohl (607 m), Taubenkopf (604 m) und Stotz (603 m) und dann hoch zur Kalmit (673 m), dem höchsten Berg des Pfälzerwalds. Den einzigartigen Ausblick in die Rheinebene werden wir bei Rast und Einkehr genießen können. Der Weg zurück führt uns dann über Kalmit II (656 m und daher nicht mit K2 zu verwechseln) und den Hüttenberg (620 m) mit seinem „Felsenmeer“ an Hüttenberghütte und der erfrischenden Wolselquelle vorbei zu unserem Ausgangspunkt zurück.
Zum Abschluss am 11. August führt die Tour zwischen Wein, Wald, Revolution und Religion, geführt von Hans Waizenegger. Der Rundweg führt vom Maikammerer Ortsteil Alsterweiler unterhalb der Maria-Schutz-Kapelle und der Kalmit durch reifende Weinreben und einen romantischen Abschnitt des Pfälzerwaldes. Wir streifen dabei den Maikammerer Weinlehrpfad um hoch zum Hambacher Schloss zu gelangen. Dort gibt es viel Spannendes zur Geschichte der Pfalz und über das Hambacher Fest, Wiege der deutschen Demokratie und Europas, zu erfahren. Bei guter Sicht können wir den Blick über die Rheinebene bis hin zum Schwarzwald genießen. Wir kreuzen den Siebenpfeifferweg und wandern über Wingertwege mit frommen Bildstöcken zurück nach Alsterweiler. Dort bestaunen wir das Schlössel, die Relikte der Kredenburg, und die schöne Alsterweiler Kapelle mit dem berühmten Altar. Von hier ist es nur noch ein Katzensprung zurück zum Treffpunkt am Parkplatz Kalmithöhenstraße Maikammer.
Für die geführten Wanderungen fallen 8 Euro pro Erwachsenen und Tag an. Für Kinder und Jugendliche von 6-17 Jahren berechnen wir 5 Euro. Der Teilnahmebeitrag ist bei Anmeldung zu entrichten bzw. wird vom jeweiligen Wanderführer zu Beginn der Wandertour im Auftrag des SÜW Maikammer e.V. eingesammelt.
Eine verbindliche Voranmeldung ist erforderlich bei Büro für Tourismus Maikammer, Tel. 06321 952768 oder maikammer@maikammer-erlebnisland.de. Ausführliche Informationen zum genauen Wanderprogramm mit Startzeiten und Treffpunkten finden sich auch auf maikammer.suedlicheweinstrasse.de. Es gibt auch einen Flyer zur Sommerwanderwoche, der beim Büro für Tourismus Maikammer angefordert werden kann.
SÜW Maikammer e.V. 05.06.2019
Von Triftanlagen, Kastanien und Revolution
Ausstellung im Juni in Rinnthal, Eröffnung 02.06.2019
Im Juni gibt es im Bürgerhaus in Rinnthal eine Ausstellung, die die Besonderheiten der Gemeinde im Pfälzerwald in den Mittelpunkt rückt.
Ausstellungseröffnung ist am Sonntag, den 02. Juni 2019, um 11.00 Uhr. Alle interessierten Gäste und Einwohner sind herzlich dazu eingeladen. Dabei werden die drei Themenschwerpunkte der Ausstellung jeweils kurz vorgestellt.
Rinnthal ist eng mit dem Thema „Trift im Pfälzerwald“ verknüpft. Das Triften ist ein altes Handwerk, das den Transport von Brennholzscheiten auf den schmalen Bächen im Wald bezeichnet. Im Rinnthaler Wald sind mehrere historische Triftanlagen zu finden. Am Sonntag, den 23. Juni 2019, findet auch wieder das beliebte Triftfest am Kaltenbach bei Rinnthal statt. Dort kann man das Handwerk live erleben.
Ebenfalls eine Besonderheit im Pfälzerwald sind die Esskastanien. Früher wurden in der Pfalz sogar eigens „Keschdegärten“ angelegt, um die Kastanie als Nahrungsmittel besser nutzen zu können. Heute stehen Kastaniengerichte wieder hoch im Kurs. In Rinnthal gibt es einen eigenen Maronenwanderweg, der das Thema der Keschdegärten aufgreift.
Etwas unbekannter ist die Geschichte der pfälzischen Revolution 1849. Am 17. Juni 1849 fand bei Rinnthal das letzte Gefecht der pfälzischen Volkswehren und Freischaren gegen die in die Pfalz einmarschierten preußischen Truppen statt. Hierzu gibt es einen eigenen Themenabend am Sonntag, den 16. Juni 2019 um 19.30 Uhr: „Lieder und Texte zur Revolution“ mit Rolf Übel und Paul Reinig.
Die Ausstellung im Bürgerhaus in Rinnthal ist geöffnet am 08., 09.+10.06., am 15.+16.06., am 20., 22.+23.06. sowie am 29.+30.06.2019, jeweils von 14-17 Uhr. Einen Flyer zur Ausstellung ist im Büro für Tourismus Annweiler am Trifels erhältlich.
Weitere Informationen gibt es im Büro für Tourismus in Annweiler am Trifels, Am Meßplatz 1, telefonisch unter 06346-2200 oder im Internet unter www.trifelsland.de
Verein Südliche Weinstrasse Annweiler am Trifels e.V. 05.06.2019
Familienurlaub an der Südlichen Weinstraße
Waldlehrpfad, Kinderführungen auf Burg Trifels und im Schloss Villa Ludwigshöhe, Wald- und Wiesentiere, exotische Lamas sowie kinderfreundliche Unterkünfte
Landau / Frankfurt – Kinder sind meist von Natur aus aktiv, wissensdurstig und neugierig. Bei einem Familienurlaub an der Südlichen Weinstraße kommen sie garantiert auf ihre Kosten, denn die Region hält eine bunte Angebotspalette für alle Altersstufen bereit! Spaß für die gesamte Familie versprechen hier geschichtsträchtige Burgen, Radwege durch die Weinberge, spannende Wanderungen im Pfälzerwald und Begegnungen mit exotischen und einheimischen Tieren.
Ein großes Plus beim Entdecken der Region ist die Pfalzcard: Übernachtungsgäste in Unterkünften, die am Pfalzcard-Programm teilnehmen, freuen sich über die freie Fahrt mit allen Bussen und Regionalbahnen und über freien Eintritt zu rund 100 Freizeiteinrichtungen wie etwa dem Hambacher Schloss, dem Museum Herxheim, dem Freizeitbad La Ola Landau, dem Storchenzentrum Bornheim sowie weiteren regionaltypischen Angeboten wie Weinproben und Stadtführungen.
Einmal Ritter oder Burgfräulein sein…
Einst Gefängnis des englischen Königs Richard Löwenherz, ist die Reichsburg Trifels bei Annweiler die historisch bedeutsamste Burg der Südlichen Weinstraße. Sie ist bis November täglich geöffnet und nimmt ihre Besucher mit auf eine Zeitreise ins Jahr 1193. Geschichtsfans können ins Mittelalter eintauchen und dem mitreißenden Vortrag des Schauspielers Markus Maier alias „Blondel der Barde“ lauschen – eine Geschichte voller Intrigen, Machtkämpfe und großem Mut. Das Stationentheater durch die Burg findet jeden Samstag um 15 Uhr statt. Erwachsene zahlen 4,50 Euro Eintritt in die Burg, Kinder und Jugendliche 2,50 Euro. Die Teilnahme am Stationentheater kostet 10 Euro für Erwachsene und 7 Euro ermäßigt.
Wer sich etwas sinnenfreudiger in die Vergangenheit zurückversetzen lassen möchte, der besucht das 15. Richard-Löwenherz-Fest vom 26. bis zum 28. Juli 2019. Neben verschiedenen Veranstaltungsbühnen, Musikvorführungen, einer atemberaubenden Feuershow, Walking Acts und Gauklern, erwartet Besucher auch mittelalterliche Handwerkskunst sowie köstliche Speisen und Getränke.
Mit einer „echten“ Königin durchs Schloss wandeln…
Ebenfalls einen Besuch wert ist das frühere Sommerdomizil des Bayernkönigs Ludwig I. – das Schloss Villa Ludwigshöhe bei Edenkoben – etwa 25 Autominuten von Annweiler am Trifels entfernt. Hier können die kleinen Entdecker bei der Erlebnisführung „Zu Besuch bei Königin Therese“ gemeinsam mit der bayerischen Königin höchstpersönlich die Sommerresidenz und das Leben im 19. Jahrhundert kennenlernen. Und wer sich am Mittag stärken möchte, der picknickt einfach in den umliegenden Weinbergen und genießt den atemberaubenden Panoramablick über die Rheinebene. Der reguläre Eintrittspreis beträgt für Erwachsene 6 Euro, für Kinder und Jugendliche 3 Euro.
Einfach dem Zeigehasen folgen…
14 interaktive Stationen vermitteln Jung und Alt bei einer Wanderung auf dem Waldlehrpfad Taubensuhl Wissenswertes über den Wald und seine Bewohner. Im Landauer Stadtwald am Forsthaus Taubensuhl gelegen, nur wenige Minuten entfernt von der Waldgaststätte und dem Parkplatz, ist der Rundweg auch für Rollstühle und Kinderwagen geeignet. Der Pfad, an dessen Rand der Zeigehase den Weg weist, ist 3,2 Kilometer lang und die Wanderung dauert circa eine Stunde.
Mit Pfalz-Lamas durch den Wald wandern…
Für eine Wanderung mit echten Lamas aus Südamerika ist keine weite Reise nötig. In Völkersweiler an der Südlichen Weinstraße können Gäste mit den flauschigen Nutztieren aus den Anden durch den Pfälzerwald wandern. Dabei führt jeder Besucher sein Lama selbst, und wer einen Lama-Kuss ergattern konnte, erhält sogar einen Lama-Führerschein.
Bekanntschaft mit großen und kleinen Tieren des Waldes machen…
Einheimische Tiere in ihrem natürlichen Lebensraum können Besucher im Wild- und Wanderpark bei Silz entdecken. Im Streichelzoo warten unter anderem Ziegen und Kaninchen auf die kleinen Besucher, Dam- und Rotwild streifen durchs Revier und täglich um 11 Uhr können Gäste zwischen April und Oktober bei der Fütterung der Wölfe zusehen. Ein Restaurant sorgt für das leibliche Wohl. Der Park ist ganzjährig geöffnet, im Sommer ab 9 Uhr, im Winter ab 10 Uhr. Erwachsene zahlen 7,50 Euro, Kinder ab sechs Jahre 5 Euro.
Verstehen, warum Rinder, Ziegen und Esel die Landschaft pflegen…
Das Beweidungsprojekt im Gräfenhausener Wingertsberg besteht seit 2015 und setzt Rinder, Ziegen und Esel als Landschaftspfleger auf den Wiesen ein. Mithilfe des Weideprojekts wird mit vergleichsweise geringem Einsatz von Material und Personal effektive Naturschutzarbeit geleistet. Bei der Familienführung am 1. August 2019 erfahren interessierte Gäste alles über die Tiere und ihren Nutzen für die Landschaftspflege und den Naturschutz. Treffpunkt ist um 15 Uhr auf dem Parkplatz am alten Schulhaus in Annweiler-Gräfenhausen.
Ob Rittergeschichten hautnah erleben, eine „Traumnacht“ im Landauer Zoo verbringen, mit der ganzen Familie an einem Picknick teilnehmen oder verschiedenste Kunsthandwerke kennenlernen – das Kinderferienprogramm 2019 der Südlichen Weinstraße bietet Eltern und ihren Sprösslingen vielfältige Unterhaltung.
Kinderfreundlich wohnen…
Familien steht in der Südpfalz ein großes Angebot an kinderfreundlichen Unterkünften zur Verfügung, sodass nicht nur Tagesausflüge, sondern auch Wochenendreisen und längere Urlaube in der einzigartigen Region lohnen. In Kirrweiler beispielsweise treffen Besucher im Gästehaus Herberger auf eine große Liegewiese am sanft plätschernden Bach, im Gasthaus Schreieck können sie sich in gemütlichen Ferienwohnungen einrichten. Tierisches Vergnügen ist auf dem Josefshof in Völkersweiler garantiert: Die Bewohner der Ferienwohnungen können nämlich auf dem dazugehörigen Bauernhof das Landleben kennenlernen.
Die Linie 503 – der Kalmitexpress verbindet Neustadt über Maikammer direkt mit der höchsten Erhebung des Pfälzer Waldes, der Kalmit.
Die Linie 506 führt entlang einer Vielzahl von Ausflugszielen durch das Edenkobener Tal. Unterwegs kommt sie an Freizeit- und Wanderzielen wie dem Schloss Villa Ludwigshöhe, der Sommerresidenz des bayrischen Königs Ludwigs I., oder dem Forsthaus Heldenstein vorbei. Über Weyher und Rhodt führt der Rundkurs wieder an den Bahnhof Edenkoben.
Der Freizeitbus Trifelsland, Linie 532 bedient viele interessante Ziele im Trifelsland und darüber hinaus. Mit ihm ist das Forsthaus Taubensuhl, auf einem Hochplateau inmitten des Naturparks Pfälzer Wald, im öffentlichen Verkehr zu erreichen. Auch auf dem südlichen Linienweg durch das Luger Tal bestehen Anbindungen an viele Wanderpfade wie auch in Vorderweidenthal an die Burgruine Lindelbrunn. Zusammen mit dem Regelangebot der Linie 531 wird der Wild- und Wanderpark Silz stündlich angefahren und in Vorderweidenthal wird der Anschluss zur Linie 545 abgesichert. Die Linie bedient zwischen Bad Bergzabern und Dahn die Burg Berwartstein.
Zur Burg Trifels kommt man mit der Linie 527 an Wochenenden alle zwei Stunden. Die Linie bedient darüber hinaus die Wanderparkplätze Windhof und Ahlmühle, sowie die Klettererhütte und die Naturbegräbnisstätte Trifelsruhe.
Vom Bahnhof Wissembourg, der mit der Linie 543 im Saisonverkehr an Sonn- und Feiertagen stündlich von Bad Bergzabern angefahren wird, pendelt die Linie 317 über die Maginot-Linie zur Burg Fleckenstein.
Auch der Zweckverband Schienenpersonennahverkehr Rheinland-Pfalz Süd (ZSPNV Süd) startet am Mittwoch, dem 1. Mai 2019, die diesjährige Ausflugszugsaison. Auf mehreren Strecken fahren an Sonn- und Feiertagen, bis einschließlich Sonntag, dem 27. Oktober 2019, speziell auf die Bedürfnisse des Tagestourismus abgestimmte Züge im Süden von Rheinland-Pfalz.
In den Sommerferien 2019 sind Baustellen im Schienenverkehr geplant, die auch die Fahrten verschiedener Ausflugszüge betreffen.
Ein Leben ohne Wein? In der Pfalz unvorstellbar. Denn dort, wo sich die zahlreichen Reben aneinanderreihen und die Trauben in der wärmenden Sommersonne reifen, gehört der edle Tropfen ganz selbstverständlich zum Alltag hinzu. Die malerische Gegend entlang der Südlichen Weinstraße mit den kalkhaltigen Ton- und Lehmböden ist vor allem für frische, nachhaltige Weine bekannt – und für ihre Liebe zur Rose. Denn die Königin der Blumen spielt für die Winzer seit jeher eine wichtige Rolle: Sie warnt frühzeitig vor möglichen Krankheiten des Rebstocks.
Grund dafür ist, dass die empfindlichere Rose schneller befallen wird und der Rebstock dann noch vorsorglich behandelt werden kann, um eine üppige Ernte zu sichern. Aus Dankbarkeit für diesen Schutzengel feiern ihn die Bad Bergzaberner jedes Jahr die sogenannten Rosenwochen. Bei dem ausgiebigen Veranstaltungsprogramm dreht sich alles um die anmutige Blume.
Der Rosenexpress ist wieder unterwegs im Bad Bergzaberner Land.
Die gesellige Tour mit dem originellen Bähnchen führt Sie zu den schönsten Zielen im Bad Bergzaberner Land. Start ist jeweils um 15.00 Uhr, Rückkehr 18.00 Uhr. Beim Winzer werden Sie dann abschließend auf Pfälzer Art verwöhnt.
Bitte reservieren Sie rechtzeitig Ihre Tickets. Am Festwochenende Mitte Juni kann man den Rosenexpress auch dazu nutzen, ganz gemütlich und gesellig zu den Eventhöhepunkten des Tages zu gelangen.
und vieles mehr erwarten Sie während den Rosenwochen. Den dazu gehörigen Flyer können Sie bei der Tourist-Information gerne anfordern.
Beim Festwochenende am 15 und 16. Juni lädt der ROSENMARKT zu einem Fest der Sinne in den Schlossinnenhof ein.
Bei der Eröffnung am 15.6. um 11.00 Uhr werden Sie herzlich begrüßt bei klassischer Musik im festlichen Ambiente. Rosenpralinen, Hutparade, Rosenbowle, Köstlichkeiten und vieles mehr, erwartet Sie im Schlossinnenhof.
In Dörrenbach lädt derweil die MITTELALTERLICHE FESTMEILE zu einer fröhlichen und genussvollen Zeitreise in die Vergangenheit ein. Gaukler und Musikanten, ein Dorftheater und beste Handwerkskunst sorgen im Ortskern für ein buntes Treiben, das mit einem farbenfrohen Feuerwerk einen krönenden Abschluss findet. Seien Sie dabei, wenn das Dornröschen wachgeküsst wird.
Am Sonntag, den 16. Juni ab 11.00 Uhr erwarten Sie entlang des ROSENWANDERWEGES in Kapellen-Drusweiler auf einer Länge von ca. 5 km verschiedene Stationen zur geschmackvollen Rast bei feinen Weinen und kleinen Köstlichkeiten der örtlichen Winzer und Gastronomen. Neben den kulinarischen Genüssen und der fantastischen Aussicht ist es die gesellige Atmosphäre, die zahlreiche Besucher Jahr für Jahr in die Weinberge von Kapellen-Drusweiler lockt.
Rosige Zeiten erwarten Sie vom 01.-16. Juni auch in der Südpfalz Therme bei Rosen-Meersalz-Peeling, Ganzkörpermassage, Rosensecco usw. Infos unter. 06343 / 934010, www.suedpfalz-therme.de
Viel Vergnügen bei den Rosenwochen 2019 mit vielen Highlights aus Wein, Wandern, Kunst, Kultur und Kulinarik.
Text: Südliche Weinstrasse e.V., Jochen Anthes Foto: Archiv Verein SÜW Bad Bergzabern e.V. 05.06.2019
fermate
Lustvoll raus aus dem Elfenbeinturm – das neue Klassik-Festival an der Südlichen Weinstraße
Das fermate-Festival vom 30.8-1.9. 2019
Mit fermate kann sich die Pfalz auf ein neues hochkarätiges klassisches Musikfestival freuen. Für die erste Auflage vom 30.8-1.9. 2019 haben sich international gefeierte Musiker angesagt: darunter die spanische Ausnahme-Klarinettistin Laura Ruiz-Ferreres, Mitglieder des Alban-Berg-Ensembles aus Wien, Philipp Zeller, Solofagottist der Staatskapelle Dresden, Ulrich von Neumann-Cosel, Kontrabassist der Münchener Philharmoniker und die aus der Pfalz stammende und mittlerweile auf den größten Bühnen der Welt beheimatete Mezzosopranistin Anke Vondung. Zudem werden zwei der Konzerte von Jochen Hubmacher, Pfälzer und Moderator beim Deutschlandfunk, kommentiert. Eine weitere namhafte Persönlichkeit hat ihr Kommen ebenfalls angekündigt: Der „Klavier-Versteher“ und Cheftechniker bei Steinway, Stefan Knüpfer.
Initiiert wurde das fermate-Festival vom Pianisten Christoph Berner und der Sopranistin Ilse Berner. Das Musikerpaar nutzt seine internationale Konzerterfahrung und die Kontakte zu weltweit gefragten Künstlern, um hochkarätige Kammermusik und Liedprogramme in die Region zu bringen.
Erklärtes Ziel von fermate ist es, die Klassik aus ihrem Elfenbeinturm zu befreien, und bei höchstem musikalischen Anspruch, dem Publikum die Werke unterhaltsam, humorvoll und allgemein verständlich näher zu bringen.
Darüber hinaus will das Festival seinem Publikum Gelegenheit zu einer inspirierenden Auszeit geben. Die Fermate ist in der klassischen Musik ein Signal zum gemeinsamen Innehalten, ein Zur-Ruhe Kommen aller musikalischen Bewegung. Sie bezeichnet einen Augenblick gespannter Erwartung: denn mitten im festen Gefüge der Komposition entsteht hier plötzlich Platz für eigene Gedanken, spontane Einfälle und Improvisationen.
Das fermate-Festival möchte der Raum sein, innerhalb dessen solche Momente der erhöhten Aufmerksamkeit und gesteigerten Kreativität miteinander erlebt werden können.
Hinzu kommen die ungewöhnlichen Konzertorte. Ob in der Kelterhalle des Weinguts SieneR – Dr. Wettstein in Siebeldingen, im neu restaurierten Ortsmittelpunkt der Gemeinde Birkweiler oder in der berühmten Weinbergslage „Keschdebusch“ mit traumhafter Aussicht. Die drei Open-Air-Konzerte finden bei schlechtem Wetter ebenfalls in der Kelterhalle des Weinguts SieneR – Dr. Wettstein statt.
Das Konzert „Ode an die Dampfnudel“ beispielsweise handelt von Komponisten und ihren kulinarischen Schwächen – für die Zuschauer gibt es neben Werken von Beethoven, Dvorak und Mendelssohn-Bartholdy eine Dampfnudel inklusive. Die „Reise um die Erde in 80 Minuten“ hingegen ist eine kurzweilige musikalische Lustreise durch die ganze Welt. Die Musiker entfachen hierbei in immer neuen Besetzungen ein Feuerwerk der Vielseitigkeit. Die Art der Präsentation und das Erschließen neuer Spielstätten ermöglichen einen neugierigen und lustvollen Blick auf die klassische Musik. Und so ist es auch kein Wunder, dass fermate – das Klassik-Festival an der Südlichen Weinstraße Teil des diesjährigen Kultursommer Rheinland-Pfalz mit dem Motto „Heimat/en“ ist – wird doch bei fermate die Pfalz selbst zur Bühne. Dass die Konzerte von Spitzenweinen der lokalen Winzer begleitet werden, gehört hier natürlich zum guten Ton.
Die Tickets zu „fermate – das Klassik-Festival an der Südlichen Weinstraße“ gibt es ab 1. Mai online auf: www.fermate-klassikfestival.de
Die Eintrittskarten zu den jeweiligen Konzerten kosten 30,- € zuzüglich Vorverkaufsgebühr, einen „fermate-Pass“ mit Eintritt zu allen fünf Konzerten, jeweils inklusive einem Glas Wein, gibt es zu 150,- € (keine Vorverkaufsgebühr). Rundum sorglos lässt sich fermate im Rahmen eines VIP-Paketes in Kooperation mit dem 4* Hotel Leinsweiler Hof erleben – 3 Übernachtungen im Doppelzimmer, jeden Morgen ein reichhaltiges Frühstücksbuffet, ein jeweils auf die Konzerte zeitlich abgestimmtes Menü sowie ein Shuttleservice zu allen fünf Aufführungen gibt es pro Person zu 600,- € im Doppelzimmer, bzw. 660,- € pro Person im Einzelzimmer.
„Lesesommer Rheinland-Pfalz“ vom 17. Juni bis 17. August 2019 in der Stadtbücherei
Anmelden, lesen und Preise gewinnen – Ehrenamtliche gesucht!
Am 17.
Juni 2019 startet der zwölfte Lesesommer Rheinland-Pfalz unter dem Motto „Flash
deine Eltern und lies ein Buch!“. Beim diesjährigen Lesesommer bieten 200 kommunale und kirchliche Bibliotheken
landesweit den Lesesommer wieder für Kinder und Jugendliche von sechs bis 16
Jahren an, darunter auch die Stadtbücherei Neustadt.
Wer sich
zum Lesesommer anmeldet, kann exklusiv und kostenlos aktuelle Kinder- und
Jugendbücher ausleihen und lesen. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer geben zu
den gelesenen Büchern ihre Bewertung entweder online in Form eines
„Online-Buchtipps“ unter www.lesesommer.de ab oder
beantworten in ihrer Lesesommer-Bibliothek vor Ort Fragen zum Buch.
Zu jedem
gelesenen Buch gibt es einen Stempel auf der Clubkarte. Wer in den Sommerferien
mindestens drei Bücher liest, erhält eine Urkunde. Viele Schulen vermerken die erfolgreiche Teilnahme zudem positiv im
nächsten Zeugnis.
Für die Gespräche über die gelesenen Bücher ist die Stadtbücherei
Neustadt auf die Hilfe von Ehrenamtlichen angewiesen. Ältere Schülerinnen und
Schüler oder Erwachsene, die Lust haben, uns bei dieser Tätigkeit zu
unterstützen, können sich gern in der Stadtbücherei melden und sich
informieren. Die Termine und die Zeiten für die Unterstützung sind flexibel und
auf die Lesesommer-Zeit vom 17. Juni bis 17. August begrenzt.
Wer zu
einem gelesenen Buch auch eine Bewertungskarte in der Bibliothek ausfüllt und
abgibt, nimmt an dem landesweiten Gewinnspiel teil. Je mehr man liest, desto
höher sind die Gewinnchancen. Der Hauptgewinn
ist ein Gutschein für einen zweitägigen Aufenthalt für vier Personen im
Europapark Rust.
Die Bücherei Neustadt feiert den Abschluss des Lesesommers 2019 am 4. September 2019, 17 Uhr, im Saalbau. Das Puppentheater Dornerei spielt das Figurentheaterspektakel „Der Zauberlehrling“ und in einer großen Tombola gibt es viele tolle Preise zu gewinnen.
Der Lesesommer ist Teil der landesweiten Kampagne „Leselust in Rheinland-Pfalz“ und wird jährlich mit über 100.000 Euro vom Land unterstützt. Die Leseförderaktion wird durch das Landesbibliothekszentrum Rheinland-Pfalz koordiniert. 2008 startete der Lesesommer mit 88 teilnehmenden Bibliotheken und ist heute nicht mehr aus dem Sommerprogramm 1.000er Kinder und Jugendlicher in Rheinland-Pfalz wegzudenken. 2019 wird der Lesesommer am 17. Juni in der Bibliothek im Schulzentrum in Wörrstadt offiziell eröffnet.
Kultursaison 2019/2020: Vorhang auf für außergewöhnliche Werke
Stuttgarter Philharmoniker am 29.10.2019
Das Programm für die Saison 2019/2020 steht,
präsentiert wurde es von Kulturbürgermeister Ingo Röthlingshöfer, der
städtischen Kulturabteilung sowie Konzertberater Fritz Burkhardt und
Schauspielberater Rainer Nosbüsch.
„Der Inhalt ist wunderbar, das neue Design wirkt sehr gut und es gibt Highlights in allen Sparten“, fasste Röthlingshöfer zusammen. „Persönlich sehr spannend finde ich die Chaplin-Produktion und als Krimifan die Weihnachtsproduktion von Dickens, und ich freue mich, dass wir zusammen mit der Lebenshilfe das Format Kultur hilft entwickeln konnten.“
Das Programmheft wurde in modernem, übersichtlichem
Format neu und mit weniger Werbung gestaltet. Es komplettiert nun neben den
ebenfalls neu gestalteten Plakaten, Werbeanzeigen und dem Online-Newsletter das
neue Erscheinungsbild der Kulturabteilung Neustadt. Es ist ab sofort in der
Kulturabteilung Neustadt (Hetzelplatz 1), den Stadthäusern, sowie online unter www.neustadt.eu als Download-Version
erhältlich.
Die Stuttgarter Philharmoniker eröffnen das ansprechende Saisonprogramm der „Konzert“-ABO-Reihe. Mit dem französischen Trio Wanderer, der Deutschen Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz, dem Landesjugendorchester Rheinland-Pfalz und dem Staatsorchester Rheinische Philharmonie erwartet die Gäste gewohnt hochkarätige Musikaufführungen, die jeweils mit den interessanten, sehr beliebten Konzerteinführungen des Konzertberaters beginnen.
„1984“ am 17.10.2019
Die ABOs „Schauspiel“ und „Leichte Muse“
beeindrucken mit modernen und aktuellen Themen: So z.B. „1984“, George Orwells Vision einer
totalen Überwachung oder
„Lehmann Brothers“, dem Bankenskandal „Made in USA“. Mit den Komödien „Adams
Äpfel“, „Schtonk“ „Ein Käfig voller Narren“ mit Lilo Wanders, dem Musical
„Chaplin“, sowie der Weihnachtsgeschichte von Charles Dickens`, „Minna von
Barnhelm“, den „Streichen des Scapin“ oder der Oper “La Traviata“ ist gute,
anspruchsvolle Unterhaltung garantiert.
Neben den ABO-Veranstaltungen setzen auch wieder etliche Sonderveranstaltungen kulturelle Highlights: Das renommierte „Hambacher Musikfest“ bietet im Juni ein höchst abwechslungsreiches Kammermusik-Programm mit Musik von der Klassik bis zur Moderne.
Im Park der Villa Böhm lädt
„Palatia Jazz“ am Samstag, 29. Juni 2019, zu
einem Doppelkonzert mit dem „Bill Laurence Trio“ und „Shalosh“ ein. Das Familienfest „Kultur am Bach“
lockt am Samstag, 24. August 2019, mit einer beeindruckenden
Open-Air-Galerie Neustadter Künstler, Bands, Tanzdarbietungen, Kinderspaß und
natürlich auch „Essen & Trinken in die Wallgasse.
Im
September steht dann die Neuauflage des „Festivals für alte Musik“ – eine
Veranstaltungsreihe, die nun nach erfolgreicher Premiere 2017 im zweijährigen
Turnus geplant ist, auf dem Programm.
Die Benefizaktion „Kultur hilft“ zur Unterstützung des Neubaus eines Wohnheims der Lebenshilfe Neustadt wird mit zwei Veranstaltungen promotet: Mit einer „politisch unkorrekten Comedy“ des behinderten Kabarettisten Martin Fromme im Cineplex-Kino (Freitag, 20. September 2019) und dem Kinderkonzert mit Lesung „Emil & die Detektive“ des Musikkorps der Bundeswehr im Saalbau Neustadt (Montag, 4. November 2019). Hierbei übernimmt Oberbürgermeister Marc Weigel die Rolle des Vorlesers.
Das Kinderprogramm beinhaltet das
Kinder-Musical „Jim Knopf“, ein Kinderkonzert mit der Deutschen
Staatsphilharmonie, sowie im Rahmen der Benefizaktion „Kultur hilft“ das Sonderkonzert
mit Lesung „Emil & die Detektive“.
Die beliebten, sehr erfolgreichen
„Kurpfalzkonzerte“, eine Kooperation mit der Musikhochschule Mannheim, bieten
auch in der neuen Saison Jahr wieder einen zusätzlichen zweiten Ballettabend.
Die „Treppenhauskonzerte“ finden ab Oktober 2019 wieder jeweils am ersten Freitag des Monats in der Villa Böhm statt. Ausnahme bildet lediglich das Konzert im November, das wegen Allerheiligen auf Samstag, 2. November 2019, verlegt wird.
Ein ABO – Viele Vorteile
Mit
einem Abonnement profitiert man in vielfältiger Weise. Neben einer exklusiven
Sitzplatzreservierung für die gesamte Saison erhalten Besitzerinnen und
Besitzer einen 30-prozentigen Preisvorteil gegenüber Einzelkarten, zwei
10-prozentige Gutscheine für Freunde und Familie, ein Vorkaufsrecht für ausgewählte Veranstaltungen
bereits vor Verkaufsstart, sowie eine zusätzliche Ermäßigung beim
Silvesterkonzert! Des Weiteren bietet es ein Umtauschrecht bei zeitlicher
Verhinderung. Und im Premium-Abonnement (Buchung
aller drei ABO-Reihen) erhalten alle sogar noch einen weiteren Preisvorteil!
Das Abonnement ist jährlich kündbar.
Übrigens: Wer als Abonnent/in einen neuen Abonnenten wirbt, erhält eine Freikarte seiner Wahl aus dem aktuellen Saison-Programm!
Print: Erhältlich in Taschengröße in der Kulturabteilung, auf Wunsch wird das Programmheft auch kostenfrei zugesandt.
Tageskartenverkauf
startet in Kürze
Der offizielle Kartenvorverkauf für alle
Veranstaltungen der kommenden Saison beginnt am Montag, 2. September 2019.
Vorgezogener Verkaufsstart
„Lehman Brothers“ am 10.03.2020
Karten für die Benefizaktion Kultur hilft, das Bundeswehrkonzert und Silvester sind bereits ab Montag, 15. Juli, erhältlich.
Karten können ab den genannten Terminen bei der Kulturabteilung (Hetzelplatz 1, Neustadt an der Weinstraße), Online unter www.ticket-regional.de oder bei den Ticket-Regional Vorverkaufsstellen erworben werden.
Übersicht ABO-Programm 2019/2020
KONZERT
Di, 29.10.2019 Stuttgarter Philharmoniker
Do, 28.11.2019 Trio Wanderer
Mi, 29.01.2020 Deutsche Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz
Do, 19.03.2020 Deutsche Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz
So, 19.04.2020 Landesjugendorchester Rheinland-Pfalz, 17 Uhr
v.l.: Christina Witte (MRN), Luise Forger, Stefanie Deutsch, Ann Kristin Langenbahn (alle vom Bildungsbüro der Stadt Neustadt) und Laura Arndt (Pädagogische Hochschule Heidelberg)
Neustadt / Casimirianum – Am 9. April 2019 fand die Auftaktveranstaltung des MINT-Netzwerks der MINT-Region Neustadt im Casimirianum, veranstaltet durch das örtliche Bildungsbüro in Kooperation mit der Transferagentur Rheinland-Pfalz/Saarland und der Metropolregion Rhein-Neckar GmbH, statt.
Das Zielfindungsformat, die „Kooperationswerkstatt“, hat in drei Arbeitsphasen die bunt gemischten Akteure aus Kitas, Schulen, Verwaltung, Unternehmen und Startups, Pädagogischem Landesinstitut, Universitäten, Jugend forscht, Kreishandwerkerschaft, Agentur für Arbeit und Jobcenter untereinander bekannt gemacht sowie Projekte und aktuelle Sachstände inklusive der jeweiligen Zielgruppen ermittelt. Im Anschluss wurde gemeinsam eine Zukunftsvision für das Jahr 2024 erstellt, bei der die Akteure ihre Wünsche in Bezug auf die MINT-Region Neustadt äußern konnten.
Für das Netzwerk werden noch Interessenten gesucht.
Die den Traumvorstellungen entsprechenden nächsten Praxisschritte zur Umsetzung der Vision bildeten den Abschluss der Veranstaltung. Es konnten schon an diesem Auftakt-Tag einige erste Verabredungen und vorläufige Kooperationen untereinander geschlossen werden, die vielversprechende Gewinne für Neustadt als MINT-Standort in Aussicht stellen. Das MINT-Netzwerk soll sich zukünftig wieder treffen und eine Kerngruppe, die Aktualisierungen und Umsetzungsmöglichkeiten im Blick behält wird zeitnah installiert. Wer sich dem MINT-Netzwerk anschließen, oder in der Kerngruppe mit arbeiten will, kann sich gerne beim örtlichen Bildungsbüro (bildungsbuero@neustadt.eu) melden.
Die Teilnehmer des STADTRADELNS an der Start- und Ziellinie auf dem Hockenheimring.
Der Wettbewerb „STADTRADELN“ des Klima-Bündnis verbindet noch bis zum Freitag, 7. Juni 2019, die Freude am Radeln in Hockenheim mit einem tollen Gemeinschaftserlebnis und einer Prise sportiven Wettkampfs. Das Ziel: In Teams drei Wochen lang möglichst viele Radkilometer sammeln. Die Teilnehmer können ihre gefahrenen Kilometer in die Tabelle im Flyer eintragen und bis Donnerstag, 13. Juni 2019, im Rathaus Hockenheim abgeben. Diese Gelegenheit haben sich vor einigen Tagen auch 70 Teilnehmer auf dem Hockenheimring nicht entgehen lassen. Die Stadt Hockenheim hatte dort zu einer Tour im Rahmen des STADTRADELNS eingeladen.
Die Fahrradfahrer aus Hockenheim, Schwetzingen, Walldorf und Umgebung eroberten zunächst den Hockenheimring. Nach einer 45-minütigen freien Fahrt besichtigten sie das Podium und die Südtribüne des Rings. Anschließend fuhr die Gruppe auf den Messplatz. Sie nahmen dort die neue RadServiceStation und die neue E-Bike-Ladestation der Stadtwerke Hockenheim in Augenschein. Petra Oleszewski von der Stadtverwaltung Hockenheim gab den Teilnehmern einen Überblick über das Hochwasserschutz- und Ökologieprojekt am Kraichbach.
Die Anmeldung zum „STADTRADELN“ ist auch weiterhin auf der Internetseite https://www.stadtradeln.de/anmelden möglich. Bisher gefahrene Kilometer können nachgetragen werden. Das Mitmachen lohnt sich. Unter allen Teilnehmern am STADTRADELN werden ein E-Bike der Stadtwerke Hockenheim und fünfmal zwei Tagestickets für das e4 TESTIVAL verlost.
Stadtverwaltung Hockenheim 28.05.2019
Konzert mit Gitarrenduo zur Feier der Seebühne
Das Duo „Steff und Achim“, bestehend aus Achim Degen (l.) und Stefan Obermann (r.), feiern mit dem Hockenheimern die neu eröffnete Seebühne im Gartenschaupark.
Die Sanierung der Seebühne im Gartenschaupark ist erfolgreich abgeschlossen. Diese Tatsache ist für den Förderverein Gartenschaupark und die Parkanlagen GmbH ein schöner Anlass, die „neue“ Bühne mit einem Konzert für die Bürger zu feiern. Sie laden deshalb alle Interessierten zu einem Seebühnenkonzert mit der Band „Steff und Achim“ ein. Das Gitarrenduo tritt am Samstag, dem 8. Juni 2019, 20 Uhr auf der Seebühne auf. Das Konzert ist kostenlos. Für das leibliche Wohl ist gesorgt. Der Förderverein wird an dem Abend eine kleine Auswahl an Getränken und Brezeln verkaufen.
Das Gitarrenduo „Steff und Achim“ mit Stefan Obermann und Achim
Degen besteht aus zwei Gitarren und zwei Stimmen. Der gebürtige
Kaiserslauterer Achim Degen, einstiger Sänger und Frontmann der
international erfolgreichen Formation SIX WAS NINE („Drop, Dead,
Beautiful“) ist ein großartiger Sänger und Songwriter. Er hatte bereits
mit Größen wie Clive Davis und Diane Warren zu tun. In den Neunzigern tourte er
im Vorprogramm der Tina-Turner-Tour. Seine Bühnenpräsenz ist packend, Achim
singt die Songs nicht einfach herunter – er lebt sie intensiv.
Der gebürtige Speyerer Gitarrist Steff Obermann blickt auf eine
25-jährige, abwechslungsreiche Karriere zurück. Bereits in den frühen
Neunzigern war er mit zahlreichen Formationen aktiv. Ab den 2000-er Jahren
agierte Obermann in zahlreichen Formationen, zum Teil als Bandleader für
diverse Acts, Künstler und Produktionen (unter anderem Soulbazaar, Janis Joplin
Show, Buried alive Bluesband, Toni Spearman Bluesband und die Bee Gees Show).
Im Duo präsentieren „Steff und Achim“ ein reichhaltiges Repertoire längst vergessener, wunderbarer Songs aus den Sparten Singer/Songwriter, Country, Rock, Blues, Oldies und Evergreens. Musik für jeden Geschmack und damit besonders geeignet, die erfolgreiche Sanierung der Seebühne erfolgreich zu feiern. Alle Interessierten sind dazu herzlich eingeladen.
Text: Stadtverwaltung Hockenheim Foto: Stefan Obermann und Achim Degen 28.05.2019
Ehrenamtliche Wahlhelfer für OB-Wahl gesucht
Vor den Wahlen ist nach den Wahlen: In Hockenheim finden am Sonntag, 7.
Juli 2019, die Wahlen zum Oberbürgermeister statt. Eine eventuelle Neuwahl ist
für den 21. Juli 2019 vorgesehen. Die Stadt Hockenheim sucht für die
reibungslose Durchführung dieser Wahlen ehrenamtliche Wahlhelfer. Zu den
Aufgaben zählen vor allem die Ausgabe der Stimmzettel, die Überprüfung der
Wahlberechtigungen, die Freigabe der Wahlurnen und die Auszählung der Stimmen.
Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.
Freiwillige Helfer werden am Wahlsonntag (7. Juli 2019) und bei der eventuell erforderlichen Neuwahl (21. Juli 2019) benötigt. Sie erhalten für ihre Hilfe eine Aufwandsentschädigung (sogenanntes „Erfrischungsgeld“). Die Höhe richtet sich nach der Einsatzdauer. Darüber hinaus leisten ehrenamtliche Wahlhelfer einen unverzichtbaren Beitrag für die Demokratie und gewährleisten mit ihrer Unterstützung einen zügigen und einwandfreien Ablauf der Wahlen. Interessierte und zuverlässige Bürger, die mindestens 16 Jahre alt und seit drei Monaten in Hockenheim gemeldet sind, können sich unter der Telefonnummer 06205 21-228 oder per Mail an wahlamt@hockenheim.de melden. Dort werden auch Fragen beantwortet.
Am Dienstag, dem 4. Juni 2019, 17 Uhr, findet im Bürgersaal
des Rathauses eine Sitzung des
Hauptausschusses statt. Auf
der Tagesordnung stehen folgende Punkte:
Annahme/Vermittlung von Spenden, Schenkungen oder
ähnlichen Zuwendungen (§ 7 Hauptsatzung) Vorlage 20/2019/127
Mitteilungen der Verwaltung
Anfragen aus der Mitte des Gremiums
Anfragen aus dem Kreis der Zuhörerinnen und Zuhörer
Alle interessierten Bürger sind zur Sitzung herzlich eingeladen.
Stadtverwaltung Hockenheim 28.05.2019
Nächster Ausschuss
für Technik, Umwelt und Verkehr am 3. Juni 2019
Am Montag, dem 3. Juni 2019, 17 Uhr, findet im Bürgersaal des Rathauses eine Sitzung des Ausschusses für Technik, Umwelt und
Verkehr statt. Auf der Tagesordnung stehen folgende Punkte:
Kläranlage Hockenheim – Verbesserung der
Phosphorelimination und Sanierung der Automatisierungs- und Prozessleittechnik –
Auftragsvergabe der Planungsleistungen, Vorlage: 60.2/2019/039
Anfragen aus dem Kreis der Zuhörerinnen und Zuhörer
Alle interessierten Bürger sind zur Sitzung herzlich eingeladen.
Stadtverwaltung Hockenheim 28.05.2019
Kunst statt Baulücken
v.l.: Besichtigen die farbenfrohen Bilder an den Bauzäunen: Stadtrat Patrick Stypa (CDU-Gemeinderatsfraktion), Gerhard Weber und Marcus Held von der Stadtverwaltung Hockenheim
In der Oberen Hauptstraße 89 bis 95 entführen seit
einigen Tagen besondere Kunstwerke auf zehn Bannern an Bauzäunen die Personen
in eine künstlerische Welt. Die farbenfrohen Kreationen zieren Stellen, an
denen sich momentan noch kahle Baulücken befinden, die auf eine Bebauung
warten. Die handgemalten Bilder auf den Bannern sind einige Exemplare der über
100 Zeichnungen, die von Schülern im Rahmen des Gestaltungswettbewerbs für die
„Hockenheim Edition“ der Guten Schokolade von Plant-for-the-Planet eingereicht
wurden. Rund 40 dieser Bilder sind von einer Jury des Hockenheimer Marketing
Vereins (HMV) für die vorübergehende Gestaltung der Baulücken ausgesucht
worden. Weitere Banner befinden sich in der Oberen Hauptstraße 50 bis 52 und
61.
Die Idee geht auf einen Antrag der
CDU-Gemeinderatsfraktion vom 16. März 2018 zurück. In dem Antrag forderte sie,
„im Rahmen der 1250 Jahrfeier einen Wettbewerb durchzuführen, um die unschönen
Baulücken in der Oberen Hauptstraße mit Kunstwerken zu verdecken“. Die Stadtverwaltung
Hockenheim realisierte daraufhin die Banner an den Bauzäunen unter Federführung
des HMV. Der Verein stellte nach der Juryentscheidung auch die Bilder für die
Bedruckung der Banner durch die Stadtverwaltung Hockenheim zur Verfügung.
„Wir begrüßen diese Aktion sehr. Als die
CDU-Fraktion mit der Idee auf uns zukam, waren wir sofort begeistert. Wir konnten
damit ein weiteres Mal unter Beweis stellen, wie verschiedene Personengruppen,
Politik, Verein und Schule miteinander Hockenheim schöner gestalten können“,
sagt Richard Damian, Vorsitzender des HMV.
Die Stadt übernahm die Kosten für die Maßnahme in Höhe von rund 5.000 Euro. Das Ergebnis kann sich sehen lassen, findet auch Gerhard Weber, Leiter des Fachbereichs Bauen und Wohnen der Stadt Hockenheim. „Die Banner sind eine vorübergehende Bereicherung für das Stadtbild in der Oberen Hauptstraße“, meint er. Dabei musste auch auf Aspekte wie Sicherheit geachtet werden. „Die Werbeflächen an den Bauzäunen sind so angebracht, dass sie im Falle eines Sturms nicht gleich umfallen. Die Verkehrssicherheit ist damit gewährleistet“, sagt Gerhard Weber.
Der Sommer naht mit großen Schritten. Das Angebot der Stadtbibliothek Hockenheim im Juni ist aber eine gute Gelegenheit, auch einmal in ihren vier Wänden zu bleiben. Das gilt vor allem für Kinder. Am Samstag, 1. Juni 2019, 10.30 Uhr, wird in der Stadtbibliothek Hockenheim im Bilderbuchkino das erfolgreiche Buch „Der Grüffelo“ von Axel Scheffler und Julia Donaldson präsentiert. Die Veranstaltung richtet sich an Kinder im Alter ab vier Jahren und interessierte Erwachsene.
Zum Inhalt: Der große Wald ist voller Gefahren. Da
ist es gut, wenn man einen starken Freund hat. Und wenn man keinen hat, muss
man einen erfinden. Die kleine Maus droht jedem, der sie fressen will, mit dem
schrecklichen Grüffelo. Dabei gibt es Grüffelos gar nicht. Doch dann taucht er
plötzlich wirklich auf, und sein Lieblingsschmaus ist Butterbrot mit kleiner
Maus. Aber was eine clevere Maus ist, die lehrt auch einen Grüffelo das
Fürchten.
Die Stadtbibliothek Hockenheim setzt dann am Samstag, 8. Juni 2019, 10.30 Uhr, ihre Veranstaltungsreihen mit dem Kamishibai fort. Bei dem japanischen Papiertheater wird „Mit Papa allein zu Haus“ von Guido van Genechten erzählt. Sie spricht Kinder ab drei Jahren an. Was für ein toller Tag, heißt die Devise der Geschichte. Mama ist nicht da und Papa passt auf die Kleinen auf. Schnell verwandelt sich das Zuhause in einen Spielplatz. Verkleidet als Indianer geht es auf Erkundungstour und gemeinsam jagen sie Bananen. Dann kommt Mama zurück. Sie findet das Durcheinander bestimmt nicht so toll. Doch da hat Papa eine super Idee – welche bloß?
Überraschungskino im Juni
Im Juni ist auch die neue Veranstaltungsreihe, das Überraschungskino, am Start. Es wird aber noch nicht verraten, was gezeigt wird. Das Überraschungskino für Kinder ab sechs Jahren findet am Mittwoch, 19. Juni 2019, 16 Uhr, im Vorführraum der Stadtbibliothek statt. Der Eintritt ist frei. Kostenlose Eintrittskarten sind ab sofort in der Stadtbibliothek bis einschließlich 18. Juni 2019, 18 Uhr, erhältlich. Der Eintritt ist nur mit Karte möglich.
Am Ende des Junis bringt die Vorlesepatin noch das „Urmel“, den Klassiker von Max Kruse, als Bilderbuch in die Stadtbibliothek Hockenheim. Los geht es am Samstag, 29. Juni 2019, 10.30 Uhr, im Dachgeschoss des Gebäudes. Die Geschichte richtet sich an Kinder im Alter ab vier Jahren und interessierte Erwachsene. Wer kennt sie nicht, die Klassiker von Max Kruse um das Urmel aus dem Ei. Schon die Augsburger Puppenkiste hat die Geschichten gezeigt – Kinder und Erwachsene lieben das Urmel.
Zum Inhalt: Das Urmel hat Bauchweh, weil es zu viel
Kokosnusseis gegessen hat. Doch Kamillentee will das Urmel nicht. Es will viel
lieber eine Geschichte hören – die Geschichte vom tapferen Ritter Urmel und der
schönen Schweinefee. Nichts hilft besser gegen Bauchweh als eine spannende
Geschichte von Rittern und Feen. Was es dabei wohl zu erfahren gibt?
Organisatorische Hinweise
Der Eintritt bei allen Veranstaltungen ist kostenfrei. Die Teilnehmer werden gebeten, pünktlich anwesend zu sein. Aus organisatorischen Gründen ist kein Einlass nach Beginn der Veranstaltung möglich.
Text: Stadtverwaltung Hockenheim Foto: Speyer 24/7 News, dak 28.05.2019
Heißer Sommer im Pumpwerk
Das Kulturhaus Pumpwerk bietet auch in diesem Jahr heiße Veranstaltungen an lauen Sommerabenden an.
In den Sommermonaten geht es im
Kulturhaus Pumpwerk Hockenheim musikalisch wieder heiß her. Ein
abwechslungsreiches Programm, bei dem für jeden Geschmack etwas dabei sein
sollte, erwartet die Besucher des Pumpwerks. Der Kultursommer wird am Sonntag,
30. Juni 2019, mit der jährlichen Veranstaltung „Kunst & Genuss“ eröffnet.
Im und um das Pumpwerk herum stellen regionale Künstler von 11 bis 18 Uhr ihre
Werke verschiedener Stilrichtungen aus. Dazu gibt es Live-Musik von den Twisted
Spoons. Der Eintritt ist frei. Neben dem reichhaltigen Getränkeangebot aus der
Pumpwerk-Bar sorgen ein „Food-Truck“ und ein „Eis-Mobil“ für das leibliche
Wohl.
Auf Perlen der Rock- und
Popgeschichte in neuem Gewand können sich die Besucher am Freitag, 5. Juli 2019,
20 Uhr, freuen. Das Duo „BadLiver and a broken Heart“ werden zarte und raue
Coversongs präsentieren. Sie stammen aus dem angloamerikanischen,
mundartlichen, spanischen und französischen Sprachraum, abseits des üblichen
Mainstream. Die Arrangements und Lieder werden in vier Sprachen präsentiert.
Der Eintritt ist ebenfalls frei.
Formel 1-Wochenende
Im Juli ist wieder die Formel 1 in
Hockenheim zu Gast. Dieses Ereignis ist traditionell auch ein fester
Programmpunkt für die Hockenheimer und die auswärtigen Fans im Pumpwerk. Den „Opener“
an diesem Wochenende macht am Donnerstag, 25. Juli 2019, die Sean Tracy Band,
die für handgemachten, echten, schnörkellosen Sound steht. Mal ruhig, mal
rockig und immer mit Seele. Am darauf folgenden Freitag, 26. Juli 2019, folgt dann
das Open Air zur 1250-Jahrfeier der Stadt Hockenheim. Die Freddy Wonder Combo“ gibt
sich dafür die Ehre. Stilsicher bedient die Freddy Wonder Combo fast alle
Epochen der zeitgenössischen Musikgeschichte. Da mischt sich 60-er Jahre Beat
mit aktuellen Charts, Highlights der 70-er Jahre und der 80-er Jahre mit
Evergreens. Freddy Wonder Combo macht es möglich – spielend. Am Samstag, 27.
Juli 2019, sind dieses Jahr die Lokalmatadoren „Dougie & The Blind
Brothers“ an der Reihe. Highspeed Cover von Metallica bis zu Plastic Bertrand
ist ihr Markenzeichen. Und die Jasinski – Brothers wissen, wie man die Bude
rockt, haben sie sich doch inzwischen vom Geheimtipp zu einer festen Größe im
Rhein-Neckar-Gebiet entwickelt. Der Eintritt ist wie immer an allen drei Tagen
frei und die Bands spielen jeweils ab 20 Uhr.
Besondere Jubiläen
In der zweiten Sommerhälfte wird es
dann wieder etwas ruhiger auf der Bühne des Pumpwerks Hockenheim. Mit „Crossing
the Atlantic“ finden irischer Folk und amerikanischer Bluegrass zusammen. Passt
das? „Und ob“, sagen die Musiker der befreundeten Bands „Out of the Green“
(Irish Folk) und „Hooked on Grass“ (Bluegrass). Sie laden deshalb am Freitag, dem
23. August 2019, zu einem
gemeinsamen transatlantischen Abend ein. Karten sind zum Preis für zwölf Euro
und zehn Euro (ermäßigt) an allen bekannten Verkaufsstellen erhältlich.
„Summerjazz“ steht am Donnerstag, 29.
August 2019, auf dem Programm. Christoph Tischmeyer hat wieder eine illustre
Schar von Musikern aus der Region eingeladen, die einen hochkarätigen Jazzabend
garantieren. Bei schönem Wetter im Freien.
Am Freitag, 6. September 2019,
steht in diesem Jahr ein weiteres und ganz besonderes Jubiläum im Pumpwerk
Hockenheim an. Arnim Töpel feiert 20 Jahre beruflich auf der Bühne, 30 Jahre „De
Günda“, 60 Jahre Leben. Wo sonst könnte das so gebührend begangen werden wie im
Kulturhaus Pumpwerk Hockenheim, wo er Mitte der 80-er Jahre als Student seine
ersten Auftritte. „Nichts bewegt mich so wie Musik“, erklärt Töpel. „Und alle
meine Wunschgäste haben zugesagt.“ Die Besucher können sich auf einen ganz
besonderen Abend freuen. Karten gibt es zum Preis von 20 Euro.
Karten für die Veranstaltungen sind unter der Internetadresse http://www.pumpwerk-hockenheim.de und unter der Ticket-Hotline 06205 922625 im Kulturhaus Pumpwerk erhältlich. In Hockenheim gibt es Karten bei der Vorverkaufsstelle der Stadthalle Hockenheim (Telefon 06205 21190) und im Kartenshop der Schwetzinger Zeitung.
Das Lehrschwimmbecken im Schulzentrum ist ab sofort bis voraussichtlich zum Ende der schulischen Sommerferien (10. September 2019) gesperrt. Das Becken kann damit bis auf weiteres nicht für den Schul- und Vereinssport verwendet werden. Hintergrund ist sind statische Probleme einer vorgemauerten Wand. Das Lehrschwimmbecken muss daher aus Gründen der Verkehrssicherheit geschlossen bleiben.
Stadtverwaltung Hockenheim 28.05.2019
Preiswürdiges Engagement rund um die Stadtgeschichte
Die Regierungspräsidentin Sylvia Felder (l.) überreichte Alfred Rupp (r.) in der Stadthalle Maulbronn die Ehrennadel und Urkunde des Arbeitskreises Heimatpflege des Regierungspräsidiums Karlsruhe.
Große Ehre für Alfred Rupp: Der Ehrenvorsitzende des Vereins für
Heimatgeschichte Hockenheim und langjährige Gemeinderat erhielt in Maulbronn
die Ehrennadel des Arbeitskreis Heimatpflege des Regierungspräsidiums
Karlsruhe. Die neue Regierungspräsidentin Sylvia Felder überreichte ihm bei
einer feierlichen Veranstaltung die Ehrennadel. Unter den anwesenden Gästen aus
Hockenheim befanden sich Oberbürgermeister Dieter Gummer, der ehemalige
Bürgermeister Werner Zimmermann und der frühere Hauptamtsleiter Manfred Christ.
Die Stadtverwaltung Hockenheim hat die Auszeichnung beim Regierungspräsidium
Karlsruhe beantragt. „Alfred Rupp hat sich auf vielfältige Weise mit
heimatgeschichtlichen Themen beschäftigt. Damit hat er sich für die
Kulturgeschichte Hockenheims in besonderer Art und Weise verdient gemacht“, sagte
Dieter Gummer.
Das preiswürdige Engagement von Alfred Rupp umfasst unter anderem seine 18-jährige Tätigkeit als Erster Vorsitzender des Vereins für Heimatgeschichte (1997 bis 2015). Er ist Mit-Herausgeber verschiedener Bücher über Heimatgeschichte, beispielsweise „Hockenheim in unvergessenen Bildern“ (2009) und „Hockenheim in alten Fotografien: Brauchtum, Feste, Feiern“ (2013). Er initiierte stadtgeschichtliche Schriften und verfasste verschiedene Aufsätze über den Jugendstil in Hockenheim. Außerdem hält Alfred Rupp nach wie vor Vorträge über die Stadt, ihre Stadtgeschichte und das aktuelle Jubiläumsjahr, beispielsweise bei der Volkshochschule Hockenheim, bei Vereinen und Kirchen. Darüber hinaus ist Alfred Rupp Initiator des Ortsfamilienbuches, das im Herbst dieses Jahr erscheinen soll.
Modalitäten für
öffentliche Kandidatenvorstellung festgelegt
Der Gemeindewahlausschuss für die Oberbürgermeisterwahl am 7. Juli 2019 und eventuell notwendig werdende Neuwahl am 21. Juli 2019 nahm am Dienstag, 14. Mai 2019 im Bürgersaal des Rathauses mit der ersten Sitzung seine Arbeit auf. Das Gremium legte die Modalitäten für die öffentliche Kandidatenvorstellung fest, die vom Gemeinderat beschlossen wurde und von der Stadt Hockenheim organisiert wird. Sie findet am Montag, 24. Juni 2019, 19.30 Uhr, in der Stadthalle Hockenheim statt. Sie wird voraussichtlich zwei Stunden dauern. Die Teilnehmerzahl ist auf maximal 1.250 Personen (722 Sitz- und 500 Stehplätze) beschränkt. Diese Anforderung ergibt sich aus der Versammlungsstättenverordnung. Der Eintritt ist ab 18.30 Uhr möglich und wird kostenlos sein. Eine Übertragung der Veranstaltung in den sozialen Netzwerken ist angedacht.
Der Gemeindewahlausschuss legte fest, dass sich die OB-Kandidaten nach
einer Begrüßung durch Bürgermeister Thomas Jakob-Lichtenberg jeweils einzeln
maximal zehn Minuten auf der Bühne persönlich vorstellen werden. Die Reihenfolge
der persönlichen Vorstellung der Bewerber richtet sich nach dem Eingang der
Bewerbungen. Anschließend ist eine Befragung der Kandidaten durch die Bürger
vorgesehen. Die Fragesteller dürfen eine Redezeit von einer Minute nicht
überschreiten, jeder Kandidat darf pro Frage nicht länger als zwei Minuten
antworten.
Die Moderation der Kandidatenvorstellung übernimmt der ehemalige Leiter
des SWR Studios Mannheim-Ludwigshafen, Gerhard Mandel. Platzreservierungen im
Vorfeld der Veranstaltung sollen nicht möglich. Auch auf private Bild- und
Tonaufnahmen werden nicht erlaubt. Die Stadt Hockenheim lädt rechtzeitig über
die Medien zu der Kandidatenvorstellung ein.
Vor der Festlegung der Modalitäten für die öffentliche Kandidatenvorstellung wurden die Mitglieder des Gemeindewahlausschusses verpflichtet. Den Vorsitz im Gremium nimmt Oberbürgermeister Dieter Gummer wahr, seine Stellvertretung Bürgermeister Thomas Jakob-Lichtenberg. Als Beisitzer wurde Stadtrat Richard Zwick, als stellvertretende Beisitzer die Stadträte Frank Köcher-Hohn und Klaus Zizmann verpflichtet. Sie wurden in der öffentlichen Sitzung des Gemeinderates am 30. Januar 2019 für diese Funktionen gewählt.
Stadtverwaltung Hockenheim 28.05.2019
Neue Höfe und Gärten gesucht
Dieser Garten in Hockenheim ist nur eine der vielen unentdeckten Kleinode in Hockenheim. Derzeit werden neue Ausrichter für den „Tag der Offenen Höfe und Gärten 2019“ gesucht.
Hinter vielen Eingangstoren in Hockenheim verbergen sich schöne Höfe und Gärten. Diese grünen Kleinode laden ihre Besitzer nicht nur zur Erholung vom Alltag ein. Sie sind mit ihrem gepflegten Aussehen dank fleißiger Arbeit ihrer Besitzer auch ein unentdeckter Augenschmaus in der Stadt. Das Kunst-Aktions-Programm der Lokalen Agenda 21 Hockenheim, ein „Ableger“ des Kunstvereins, möchte diese geheimnisvollen Perlen beim „Tag der Offenen Höfe und Gärten 2019“ präsentieren. Das Kunst-Aktions-Programm sucht deshalb Hockenheimer, die ihre Tore zu ihren schönen Höfen und Gärten einen Nachmittag lang für die Bevölkerung öffnen.
Die beliebte und sehr gut besuchte Veranstaltung findet in diesem Jahr am Sonntag, 16. Juni 2019, 14 Uhr, Treffpunkt Zehntscheune, statt. Die Teilnehmer der Veranstaltung fahren mit Fahrrädern in Gruppen zu den verschiedenen Höfen und Gärten. Damit können im Laufe des Nachmittags vier bis fünf Gärten oder Höfe besichtigt werden. Interessierte Garten- und Hofbesitzer, die mitmachen möchten, können sich bei Gisela Späth (Telefon 06205 2557868, E-Mail gisela.spaeth@freenet.de) melden.
Text: Stadtverwaltung Hockenheim Foto: Lokale Agenda 21 Hockenheim 28.05.2019
Neue E-Bike-Ladestation feierte Premiere auf Fest
Die Stadtwerke-Mitarbeiter Stefan Keller (l.) und Thorsten Weber (r.) bereiten im Betriebshof in der Schwetzinger Straße die neue E-Bike-Ladestation für den „Hockenheimer Mai“ vor.
Die Elektromeister und -Techniker Stefan Keller und Thorsten Weber legen im Betriebshof der Stadtwerke Hockenheim auch letzte Handgriffe an der neuen E-Bike-Ladestation an. Das Gemeinschaftsprojekt der Stadt Hockenheim und der Stadtwerke ermöglicht das Aufladen von Elektrofahrrädern und Pedelecs. Die Ladestation feierte beim Hockenheimer Mai ihre Premiere, wenn sie am Vormittag auf dem Messplatz in Höhe der Unteren Mühlstraße in Betrieb genommen wird.
„Die Stadtwerke
engagieren sich für eine nachhaltige Fortbewegung in Hockenheim und der
Verwaltungsgemeinschaft. Wir möchten diese umweltfreundliche Form der Mobilität
mit dem Fahrrad fördern und unterstützen“, sagen dazu Martina Schleicher und
Erhard Metzler, Werkleitung der Stadtwerke Hockenheim. Schleicher und Metzler
über die Vorteile des Ladeschranks weiter: „Während der Akku lädt, können sich
die Radfahrer am schönen Kraichbach ausruhen. Sie können aber auch in der
Innenstadt die Angebote der Geschäfte in Anspruch nehmen“.
Der
E-Bike-Ladeschrank verfügt über eine hohe Stromleistung. Damit können an sechs
Schließfächern E-Bikes und Pedelecs geladen werden. Die Aufladung der
Fahrrad-Akkus an der Station ist kostenlos. Die Bedienung ist einfach: Per
Knopfdruck kann ein Ladefach geöffnet werden. Der Fahrradakku muss im Ladefach
angeschlossen und das Fach verriegelt werden. Der Ladevorgang wird mit einer
vierstelligen Wunsch-Pin und der Eingabe des Rautezeichens gestartet. Das
Display am verwendeten Ladefach schaltet dann auf Rot. Der Ladevorgang wird abgeschlossen,
indem der jeweilige Platz an der Bedieneinheit gewählt und durch Eingabe des
Rautezeichens und der Wunsch-PIN beendet wird. Anschließend kann das
betroffenen Ladefach geöffnet und der Fahrradakku entfernt werden.
Die E-Bike-Ladestation ist aber nur eine der Besonderheiten beim diesjährigen „Hockenheimer Mai“. In der Nachbarschaft des Schranks auf dem Messplatz wird auch eine neue „RadServiceStation“ eingeweiht. Sie wird von der Stadt Hockenheim in Kooperation mit dem Rhein-Neckar-Kreis realisiert. Außerdem fiel auf dem „Hockenheimer Mai“ auch der offizielle Startschuss für die kreisweite Aktion „STADTRADELN“, bei der Teilnehmer etwas für die eigene Gesundheit und für ein besseres Klima tun können. Fahrradfahrer in Hockenheim und der Region kommen also voll auf ihre Kosten.
Die Kinder machten in einer Projektwoche „blau“ und konnten die Farbe auf unterschiedlichen Gegenständen wie Bastelutensilien und Büchern erleben.
„Kunterbunt ist unsere Welt“, hieß das Motto in den letzten fünf Wochen
im Parkkindergarten in Hockenheim. Bei den Krippenkindern der Froschgruppe
hielten die Farben Rot, Grün, Gelb und Blau Einzug. Dabei erfuhren die Kinder
die Farben als Teil ihrer Umwelt über all ihre Sinne. Jede Woche lernten die
Kinder eine andere Farbe kennen. Diese wurden durch Lieder, Schatzsuche,
Spaziergänge, Bastel- und Kreativangebote unterstützt. Auch beim Turnen durfte
die Farbe „Blau“ nicht fehlen.
Die Kinder vertieften mit den Erzieherinnen die Farben über die Sinne. Dafür nutzten sie passendes Obst und Gemüsesorten, um sie zu sehen, zu fühlen, zu schmecken und zu riechen. Auch das Materialangebot im Gruppenraum wurde erweitert, indem große Farbbausteine und passende Aktionstabletts angeboten wurden. Die Kinder konnten am Ende jeder der fünf Wochen in der passenden Farbe gekleidet in den Parkkindergarten kommen und auch ein farbiges Teil von zu Hause mitbringen. In der letzten Woche zur Osterzeit wurde es kunterbunt. Dazu passte auch das selbstgedichtete Osterlied „Ein kleines, ein rundes, ein gelbes Osterei“, dass die Kinder passend zum Projektthema sangen.
Seit dem Ende der Projektwoche hängen im Parkkindergarten die farbenfrohen Werke der kleinen Künstler an der Wand.
„Es war sehr schön zu beobachten, wie groß das Interesse an dem Thema Farben war und auch immer noch besteht. Wir konnten Unterhaltungen der Kinder bezüglich der Farben beobachten und erkennen, wie die Kinder ihr Bewusstsein für Farben weiterentwickelt haben“, so die Kindergartenleiterin Beate Schanz.
Der Gemeindewahlausschuss für die Oberbürgermeisterwahl am 7. Juli 2019 und eventuell notwendig werdende Neuwahl am 21. Juli 2019 tritt zu seiner ersten Sitzung zusammen.
Sie findet am Dienstag, 14. Mai 2019, 17 Uhr, im Bürgersaal des Rathauses Hockenheim statt. Auf der Tagesordnung steht drei Punkte:
Verpflichtung der Mitglieder des Gemeindewahlausschusses
Festlegung der Modalitäten für die öffentliche Kandidatenvorstellung am 24. Juni 2019
Verschiedenes
Alle interessierten Bürger sind dazu herzlich eingeladen.
Stadtverwaltung Hockenheim 28.05.2019
Noch freie Plätze bei Sport- und Spielwochen
Noch sind Plätze in den Sport- und Spielwochen im Sommer im Pumpwerk Hockenheim frei. Das Team des Kinder- und Jugendbüros hat für Jugendliche mit Geo Fun von Montag, 5. August bis Donnerstag, 8. August 2018, jeweils 9 bis 14 Uhr, actionreiche Tage zusammengestellt.
Das Angebot richtet sich an Kinder und Jugendliche im Alter zwischen acht und 14 Jahren. Von „Truggy Race“, „Fun Balls“ über Fun-Biathlon bis hin zu „Geo Caching“ ist alles dabei. An einem Nachmittag steht ein Besuch im Aquadrom und am letzten Tag ein Ausflug in den Luisenpark auf dem Programm. Bei schlechtem Wetter wird auf einen Indoor-Spielplatz ausgewichen. Ein Frühstück kann dazu gebucht werden und muss bei der Anmeldung angegeben werden. Getränke und kleine Snacks werden bereitgestellt. Ein kleines Vesper für Nachmittags und strapazierfähige, dem Wetter entsprechende Kleidung sind erforderlich. Der Preis pro Person beträgt 75 Euro oder 80 Euro (mit Frühstück).
Nähere Informationen und die Möglichkeit zur Anmeldung gibt es auf http://www.hockenheim.feripro.de und im Kinder- und Jugendbüro Pumpwerk Hockenheim unter der Telefonnummer 06205 100062.
Text: Stadtverwaltung Hockenheim Foto: Speyer 24/7 News, dak 28.05.2019
„1250 Jahre Hockenheim – Schritt für Schritt, wir feiern mit!“
Die Kinder der Seehund-Gruppe entdecken mit Erzieherin Ursula Ballauer verschiedene Orte in Hockenheim auf dem neuen Stadtplan im Foyer des Kindergartens.
Das Jubiläumsjahr in Hockenheim beschäftigt auch die Kinder im
Südstadtkindergarten. Sie lernten in den letzten Wochen unter dem Motto „Unsere
Stadt Hockenheim“ viel über die Geschichte der Kommune. Das trifft besonders
auf die Vorschulkinder zu. Eine ihrer Aktivitäten für das Jubiläumsjahr war
deshalb die Beteiligung am Sommertagsumzug. Sie nahmen mit Stecken und einem
selbst gebastelten Stadtwappen, auf dem „1.250 Jahre Hockenheim – Schritt für
Schritt, wir feiern mit“ stand, teil. Die Kinder sangen auf der Bühne des
Gartenschauparks zum Abschluss ihr selbst gedichtetes Hockenheimlied. Sie übten
davor fleißig und waren sehr stolz, dass sie auftreten konnten.
Bereits zu Fasching war das die Geschichte Hockenheims, vor allem das Mittelalter mit seinen Rittern und Burgen, in allen fünf Gruppen des Südstadtkindergartens ein Thema. Die Kinder bewunderten bei einer Party viele Prinzessinnen und Ritter, die in der Kindergarten-Disco tanzten. Auch mit dem RingJet-Bus lernten die Kinder die Stadt und ihre verschiedenen Gebäude von einer anderen Perspektive kennen. Sie hatten viel Spaß dabei, Gebäude zu erkennen oder zu sagen, wo sie selbst wohnen. Ein großer Stadtplan von Hockenheim im Foyer des Kindergartens regte zu vielen Gesprächen an. Einige Kinder brachten auch Fotos von Hockenheimer Wahrzeichen, dem Wasserturm, mit.
Auf die Kiste, fertig, los! Noch freie Startplätze beim Seifenkisten-Cup
„Bringt Schwung in eure Kiste“ – so lautet das Motto des Jubi-Fun-Cups, der am Samstag, den 6. Juli 2019 am Hockenheimring stattfinden wird. Da noch freie Plätze verfügbar sind, ist die Anmeldefrist verlängert.
Mitmachen kann jeder ab 10 Jahren: Von
Freunden über Schulkameraden und Arbeitskollegen bis hin zu den Nachbarn. Die Rennteams sollten aus mindestens 2 bis maximal 5
Mitgliedern (1 Pilot + mindestens 1 Beifahrer) bestehen – und dürfen die
kreativsten Seifenkisten-Kreationen enthalten, die man sich vorstellen kann.
Eine Anmeldung zu Fun-Cup dauert
nur 10 Minuten und ist ganz einfach: Schickt eine händische Skizze eurer Seifenkiste
zusammen mit dem Anmeldebogen, der unter www.hockenheimring.de/jubi-fun-cup sowie www.jubiläum-hockenheim.de zum
Herunterladen
bereitsteht per E-Mail an jubi-fun-cup@hockenheimring.de oder per Post an Hockenheim-Ring GmbH,
Jubi-Fun-Cup, Am Motodrom, 68766 Hockenheim.
Dem Sieger-Team winken Tickets für den Formula 1® – Mercedes-Benz Großen Preis von Deutschland vom 26. – 28. Juli sowie erhalten die Podiumsplätze ein Preisgeld im Gesamtwert von 1250 Euro, die einem gemeinnützigen Zweck der Wahl der Teams zugutekommen.
Stadtverwaltung Hockenheim 28.05.2019
Innenstadt-Verbindungsstraße wegen Bauarbeiten gesperrt
Die Stadtwerke Hockenheim erweitern in der Karlsruher Straße ihr Nahwärmenetz. Dafür sind Tiefbauarbeiten und Rohrverlegungen erforderlich. Aus diesem Grund ist die Verbindungsstraße zwischen Ludwig-Grein-Straße und Karlsruher Straße seit Montag, 6. Mai, bis voraussichtlich Freitag, 17. Juli 2019, für den Straßenverkehr vollständig gesperrt. Die ausführenden Baufirmen sind bestrebt, die Belastungen durch die Arbeiten so gering wie möglich zu halten. Die weitere Verlegung der Nahwärmeleitungen bis in Höhe des Alten- und Pflegeheim St. Elisabeth wird im Anschluss erfolgen und soll bis voraussichtlich Mitte August 2019 abgeschlossen sein.
Der stellvertretende Ministerpräsident und Innenminister des Landes Baden-Württemberg, Thomas Strobl (Mitte) trug sich in Anwesenheit von OB Dieter Gummer (2.v.r.) im Rathaus in das Goldene Buch der Stadt ein. Die Gemeinderäte Bärbel Hesping (1.v.l.), Patrick Stypa (2.v.l.) und Landtagsabgeordneter Karl Klein (rechts außen) waren ebenfalls anwesend.
Der stellvertretende Ministerpräsident und Innenminister des Landes Baden-Württemberg, Thomas Strobl, besuchte die Stadt Hockenheim. Dabei nutzte er die Gelegenheit, im Rathaus Halt zu machen. Oberbürgermeister Dieter Gummer empfing Thomas Strobl in seinem Besprechungsraum. „Wir freuen uns über ihren Besuch als zuständiger Minister für die Kommunen im Jubiläumsjahr. Das ist auch eine gute Gelegenheit, damit sie sich in das Goldene Buch der Stadt Hockenheim eintragen können“, meinte Dieter Gummer zur Begrüßung. Gesagt, getan: Thomas Strobl lobte die schön aufbereite Seite und unterschrieb sie schwunghaft. Anschließend fand ein politisches Gespräch statt, an dem der Landtagsabgeordnete Karl Klein und die Gemeinderäte Bärbel Hesping und Patrick Stypa (alle CDU) teilnahmen. Danach standen Besuche des Hockenheimrings und ein Gedankenaustausch mit verschiedenen Blaulichtorganisationen in den Räumen der Freiwilligen Feuerwehr auf dem Programm.
Startschuss für kreisweites STADTRADELN in Hockenheim
Beim alltäglichen Radeln geht es in Hockenheim seit Samstag, dem 18. Mai 2019, um mehr als nur schnell von A nach B zu kommen und etwas für die eigene Gesundheit und für ein besseres Klima zu tun. Denn der Wettbewerb „STADTRADELN“ des Klima-Bündnis verbindet bis zum 7. Juni 2019 die Freude am Radeln in Hockenheim mit einem tollen Gemeinschaftserlebnis und einer Prise sportiven Wettkampfs. Das Ziel: In Teams drei Wochen lang möglichst viele Radkilometer sammeln. Die Anmeldung zum „STADTRADELN“ ist auf der Internetseite https://www.stadtradeln.de/anmelden möglich.
Die Besonderheit in diesem Jahr: Der Startschuss für das „STADTRADELN“ im Rhein-Neckar-Kreis fiel beim diesjährigen Hockenheimer Mai (18. Mai 2019). Anschließend wurde auf dem Messplatz eine neue Radservicestation der Stadt Hockenheim und ein E-Bike-Ladeschrank der Stadtwerke Hockenheim eingeweiht. Oberbürgermeister Dieter Gummer und der Erste Landesbeamten Joachim Bauer begrüßten die Besucher um 11 Uhr vor der Katholischen Kirche (Obere Hauptstraße 1). Neben der Förderung für „STADTRADELN“-Kommunen in Baden-Württemberg bietet die „Initiative RadKULTUR“ des Ministeriums für Verkehr für alle Pendlerinnen und Pendler einen ganz besonderen Anreiz zum Mitradeln – die Mitmachaktion „RadPENDLER BW“. Also, einfach mit Kolleginnen und Kollegen zusammenschließen und als Pendlerteam dem täglichen Stau entgehen. Dabei kann man die frische Morgenluft genießen und wach und gut gelaunt am Arbeitsplatz ankommen. Es lohnt sich, denn den aktivsten „RadPENDLER BW“-Teams winken tolle Preise. Mehr Informationen zu dieser und weiteren anstehenden Aktionen, Veranstaltungen und dem „RadPENDLER BW“ auch auf https://www.stadtradeln.de/radpendler-bw/ und https://www.radkultur-bw.de/stadtradeln.
Für eine fahrradfreundliche Mobilitätskultur in Baden-Württemberg
Baden-Württemberg macht sich stark für die Entwicklung einer modernen und
nachhaltigen Mobilität. Das Fahrrad und der Radverkehr nehmen dabei eine
zentrale Rolle ein. Um das Mobilitätsverhalten im Land dauerhaft zukunftsfähig
zu gestalten und den Anteil des Radverkehrs am Gesamtverkehr zu steigern, setzt
sich die im Jahr 2012 vom Ministerium für Verkehr Baden-Württemberg gestartete
Initiative RadKULTUR für eine fahrradfreundliche Mobilitätskultur im Land ein.
Gemeinsam mit den vom Land geförderten RadKULTUR-Kommunen bietet sie ein
vielfältiges Programm, um den Spaß am Fahren zu fördern und die Menschen zu
motivieren, in ihrem Alltag ganz selbstverständlich aufs Rad zu steigen.
v.l.: Ein starkes Personalratsteam für die Interessen der Mitarbeiter vor dem Rathaus: Larissa Frank (ausscheidendes Mitglied Jugend- und Auszubildendenvertretung), Dieter Reif, Nadine Franke, Gerhild Gottmann (ausscheidende Personalrätin), Michael Notheisen, Dina Losert, Christa Altenberger, Vorsitzender Johannes Lienstromberg, Stephanie Groß, Dieter Eisenmann (ausscheidender Personalrat), Sanja Heilmann, Orlando Ferrazzo und Christian Stalf
Die Beschäftigten, Beamten und Auszubildenden der Stadtverwaltung
Hockenheim haben ihren Personalrat sowie ihre Jugend- und
Auszubildendenvertretung (JAV) gewählt. Der Personalrat ist für die Jahre 2019
bis 2024, die JAV bis 2021 bestimmt. An der Abstimmung für die
Interessenvertretung der Mitarbeiter haben mit knapp 300 Personen mehr Menschen
als bei der letzten Wahl teilgenommen.
Der Personalrat kam unmittelbar nach seiner Wahl zu einer ersten, konstituierenden Sitzung im Bürgersaal zusammen, in der auch ein neuer Vorstand gewählt wurde. Johannes Lienstromberg wurde erneut als Personalratsvorsitzender bestimmt. Als zweiter Vorsitzender wurde Michael Notheisen gewählt. Dem Vorstand gehören außerdem Christa Altenberger (Leiterin Südstadtkindergarten) und Dieter Reif (Leiter Stadtbibliothek Hockenheim) als weitere Mitglieder an. Im Personalrat haben sich durch die Wahl auch andere personelle Veränderungen ergeben. Als weitere Personalräte wurden Orlando Ferrazzo (Industriekaufmann Stadtwerke Hockenheim), Christian Stalf (Leiter Presse- und Öffentlichkeitsarbeit), Nadine Franke (stellvertretende Leiterin Stadtkasse), Sanja Heilmann (Kinderpflegerin Friedrich-Fröbel-Kindergarten) und Dina Losert (Vollzugsdienst) gewählt. Vier Personalräte sind damit neu im Amt, vier Personen schieden mit dem Ende der letzten Wahlperiode aus. Sie wurden mit einem Geschenk als Zeichen des Danks verabschiedet. Die Jugend- und Auszubildendenvertretung setzt sich zukünftig aus Adrian Oesterreich, Marlene Lang und Mareike Wirth zusammen.
Der Personalrat ist die Vertretung der Beschäftigten einer Dienststelle der öffentlichen Verwaltung, beispielsweise der Stadt Hockenheim. Er hat ähnlich wie ein Betriebsrat die Aufgabe, die Interessen der Mitarbeiter auf der Rechtsgrundlage des gültigen Landespersonalvertretungsgesetzes im öffentlichen Dienst wahrzunehmen. Die Personalräte nehmen ihre Arbeit neben der dienstlichen Tätigkeit ehrenamtlich wahr. Dazu gehört unter anderem die Durchführung von Personalversammlungen, die Entgegennahme von Anregungen oder Beschwerden der Beschäftigten sowie die Überwachung und Einhaltung von Rechten und Schutzvorschriften der Kolleginnen und Kollegen.
Stadtverwaltung Hockenheim 28.05.2019
Unternehmer-Treffen: A(ttra-)ktiv für das Team, mit dem Team
v.l.: Sven Fillinger (aubex), Donald Pape (Stadt Hockenheim), Christine Grein – de Lima, Alexander Berger und Martin Hoffmann (aubex) berichteten beim letzten Unternehmer-Treffen über ihre Erfahrungen mit Mitarbeitermotivation
Ist es das Gefühl, zu Freunden ins Büro zu kommen? Der Spaß bei der Arbeit?
Der gute Kaffee und das Zusammenfrühstücken? Sind es die „wilden
Weihnachtsfeiern“, die Möglichkeiten zur beruflichen Weiterentwicklung, der
Teamgeist oder ist es einfach alles zusammen? Auf alle Fälle ist es
erfolgreich, wie aubex-Geschäftsführer Sven Fillinger beim Hockenheimer
Unternehmer-Treffen vor rund 60 interessierten Gästen berichtete. Denn sein
Unternehmen bekommt auf Arbeitnehmer-Bewertungsportalen sehr positive
Resonanzen – und das wiederum ist ein wichtiges Entscheidungskriterium für potentielle
künftige Mitarbeiter in Zeiten des Fachkräftemangels.
„Experten sprechen mittlerweile von einem Arbeitnehmermarkt“, verwies
zuvor der städtische Wirtschaftsförderer Donald Pape in seiner Begrüßungsrede
auf die Wichtigkeit des Themas. Kurz gab Pape auch Einblick in das erfolgreich
abgeschlossene Pilotprojekt, mit dem weite Teile des Talhauses nun mit
Glasfaseranschlüssen bis ins Gebäude versorgt werden können. „Unser
Gewerbegebiet Talhaus ist in weiten Teilen für die Digitalisierung und die Wirtschaft
4.0 infrastrukturell bestens aufgestellt“, so Pape.
Wichtig für die unternehmerische Zukunft ist neben der Infrastruktur aber vor allem auch der Mitarbeiter. „Voraussetzung ist die bewusste Entscheidung, den Mitarbeiter in den Mittelpunkt zu stellen“, so Fillinger und zitierte Virgin-Gründer Richard Branson: „Kümmern Sie sich um Ihre Mitarbeiter, diese kümmern sich um Ihre Kunden.“
Um ihre Mitarbeiter kümmert sich die Firma aubex seit mittlerweile zehn
Jahren, wie Geschäftsführer Martin Hoffmann berichtete. Das Unternehmen betreue
im IT-Bereich Kunden im automobilen Sektor, im Bereich Datenschutzmanagement
ist es branchenübergreifend tätig. Für die inzwischen 40 Mitarbeiter, so
Fillinger, habe man die Angebote kontinuierlich weiterentwickelt. Angefangen
mit einem Tischkicker habe man inzwischen ein betriebliches
Gesundheitsmanagement mit verschiedenen Bausteinen etabliert.
Christine Grein – de Lima, zertifizierte Yoga-Lehrerin, und
Achtsamkeits-Coach Alexander Berger gaben praktische Einblicke in ihre Arbeit
bei aubex. Studien, so Grein – de Lima, belegen, dass Business Yoga dem Körper
nutze, Regeneration biete, den Teamgeist fördere und die Arbeitszufriedenheit
steigere. „Yoga holt einen da ab, wo man gerade ist“, unterstrich die
Referentin. Auch Berger belegte anhand wissenschaftlicher Studien den positiven
Effekt von Achtsamkeitstrainings für Unternehmen. „Hauptthema ist die
Selbstfürsorge, die die Eigenverantwortlichkeit einschließt. Achtsamkeit heißt,
im Moment zu sein, völlig frei von Motiven und Wünschen.“ Die Absolvierung von
Achtsamkeitstrainings führe unter anderem zu mehr Kreativität, gelingender
Kommunikation und besserer Unternehmenskultur.
„Starten und vorleben!“ so war das Credo von Fillinger zum Schluss, bevor die Gäste die Möglichkeit zum Netzwerken und Austauschen beim Hockenheimer Unternehmer-Treffen nutzten.
Auch in diesem Frühjahr hat der Fußgönheimer Spielkreis der Musikschule Rhein-Pfalz-Kreis wieder ein Musiktheater einstudiert. Am 04. und 05. Juni 2019 wird jeweils um 18 Uhr im Palatinum Mutterstadt „Dornröschen“ – nach dem gleichnamigen Märchen der Brüder Grimm – zur Aufführung gebracht. Unter der Leitung von Bine Stoll zeigt der Fußgönheimer Spielkreis dieses fröhliche und turbulente Musiktheater.
„Vor Zeiten waren ein König und eine Königin, die sprachen jeden Tag: „Ach, wenn wir doch ein Kind hätten! Und kriegten immer keins. Da trug es sich zu, als die Königin einmal im Bade saß, dass ein Frosch aus dem Wasser an Land kroch und zu ihr sprach: Dein Wunsch wir erfüllt werden; noch ehe ein Jahr vergeht, wirst Du eine Tochter zur Welt bringen.“… So beginnt das Märchen der Brüder Grimm. Warum bei dem Musiktheater aber ein verarmter Prinz einen Drachen töten muss, ob der Prinz in der Schmiede sein Zauberschwert bekommt, warum die Zofe versehentlich einen Frosch küsst,…all das erfahren die kleinen und großen Zuschauerinnen und Zuschauer bei der Aufführung von „Dornröschen“.
Der
Fußgönheimer Spielkreis ist eine Musikgruppe der Musikschule für Kinder und
Jugendliche aller Altersklassen. Die Mitglieder des Spielkreises kommen aus dem
gesamten Rhein-Pfalz-Kreis und treffen sich einmal monatlich in Fußgönheim.
Karten
für die Aufführungen im Palatinum Mutterstadt sind für Erwachsene zum Preis von
3 Euro und für Kinder zum Preis von 2 Euro ab Mittwoch, 22. Mai 2019, in der
Lindenapotheke Limburgerhof, in der Rathausapotheke Mutterstadt und in der
Engelapotheke Schifferstadt erhältlich.
Kreisverwaltung Rhein-Pfalz-Kreis 22.05.2019
Konzert des Jugendorchesters: „Wassermusiken“
Die Musikschule des Rhein-Pfalz-Kreises lädt zu einem besonderen Konzert unter dem Motto „Wassermusiken“ am Donnerstag, 27. Juni 2019 um 19 Uhr in die das Zentrum Alte Schule in Dannstadt-Schauernheim, Hauptstraße 139, ein.
Das Jugendsinfonieorchester und das
Streichervororchester der Kreismusikschule unter der Leitung von Hiltrud Wies und
Theresia Segeth-Durczok, entführt das Publikum zu einer musikalischen Reise von
der Moldau in die Karibik.
Karten zu 6 € (ermäßigt 4 €) gibt es im
Vorverkauf in der Linden-Apotheke ihn Limburgerhof, Bruchweg 2, in der Bäckerei
Burdan in Dannstadt-Schauernheim, Neckarstraße 2 und an der Abendkasse ab 18
Uhr. Der Saal wird um 18:30 Uhr geöffnet.
Kreisverwaltung Rhein-Pfalz-Kreis 22.05.2019
Schließung der
Kfz-Außenstelle in Dudenhofen am 27. Mai 2019
Wegen
Einsatz der Verwaltungsmitarbeiterinnen und –mitarbeitern der Rathäuser in
Dudenhofen und Römerberg für Nacharbeiten der Kommunal- und Europawahl, bleiben
die dortigen Dienststellen am Montag, 27. Mai 2019, ganztägig geschlossen.
Davon betroffen ist auch die Kfz-Außenstelle Dudenhofen im Rathaus der
Verbandsgemeindeverwaltung Römerberg-Dudenhofen.
Bürgerinnen
und Bürger haben alternativ die Möglichkeit, die Kfz-Zulassungsstelle im
Kreishaus des Rhein-Pfalz-Kreises in Ludwigshafen oder die Kfz-Außenstelle
Hessheim, im Gebäude der Verbandsgemeindeverwaltung Lambsheim-Hessheim, zu
nutzen. Öffnungszeiten und weitere Informationen unter www.rhein-pfalz-kreis.de.
Kreisverwaltung Rhein-Pfalz-Kreis 22.05.2019
Der
Rhein-Pfalz-Kreis radelt erstmalig für ein gutes Klima!
Klima-Bündnis-Kampagne STADTRADELN geht in die nächste Runde
STADTRADELN (c) Klima-Bündnis
In diesem Jahr beteiligt sich der Rhein-Pfalz-Kreis zum ersten Mal an der Klima-Bündnis-Kampagne STADTRADELN. Vom 24. August bis 13. September.2019 können die Mitglieder des Kreistages sowie alle Bürgerinnen und Bürger, die im Rhein-Pfalz-Kreis leben oder arbeiten, bei der Kampagne STADTRADELN des Klima-Bündnis mitmachen und möglichst viele Radkilometer sammeln. Anmelden können sich Interessierte schon jetzt unter https://www.stadtradeln.de/rhein-pfalz-kreis .
Sebastian
Felixberger, Klimaschutzmanager des Rhein-Pfalz-Kreises: „Beim Wettbewerb
STADTRADELN geht es um Spaß am und beim Fahrradfahren sowie tolle Preise, aber
vor allem darum, möglichst viele Menschen für das Umsteigen auf das Fahrrad im Alltag
zu gewinnen und dadurch einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten.“
Etwa
ein Fünftel der klimaschädlichen Kohlendioxid-Emissionen in Deutschland
entstehen im Verkehr, sogar ein Viertel der CO2-Emissionen des
gesamten Verkehrs verursacht der Innerortsverkehr. Wenn circa 30 Prozent der
Kurzstrecken bis sechs Kilometer in den Innenstädten mit dem Fahrrad statt mit
dem Auto gefahren werden, würden sich etwa 7,5 Millionen Tonnen CO2
vermeiden lassen.
Jede
Person im Rhein-Pfalz-Kreis kann ein STADTRADELN-Team gründen bzw. einem
beitreten, um beim Wettbewerb teilzunehmen. Dabei sollten die Radelnden so oft
wie möglich das Fahrrad privat und beruflich nutzen.
Ab
dem Start der STADTRADELN Kampagne bietet der
Rhein-Pfalz-Kreis zudem allen Bürgern und Bürgerinnen die Meldeplattform RADar!
an. Mit diesem Tool haben Radelnde die Möglichkeit, via Internet oder über die
STADTRADELN-App die Kommunalverwaltung auf störende und gefährliche Stellen im
Radwegeverlauf aufmerksam zu machen.
Auch
Landrat Körner hofft auf eine rege Teilnahme aller Bürgerinnen und Bürger beim
STADTRADELN, um dadurch aktiv ein Zeichen für mehr Klimaschutz und mehr
Radverkehrsförderung zu setzen.
Bei Rückfragen
wenden sich Interessierte bitte an:
Sebastian Felixberger, Klimaschutzmanager des
Rhein-Pfalz-Kreises
Der internationale
Wettbewerb STADTRADELN des Klima-Bündnisses lädt alle Mitglieder der
Kommunalparlamente ein, als Vorbild für den Klimaschutz in die Pedale zu treten
und sich für eine verstärkte Radverkehrsförderung einzusetzen. Im Team mit
Bürger*innen sollen sie möglichst viele Fahrradkilometer für ihre Kommune sammeln.
Die Kampagne will Bürger*innen für das Radfahren im Alltag sensibilisieren
sowie die Themen Fahrradnutzung und Radverkehrsplanung stärker in die
kommunalen Parlamente einbringen. Seit 2017 können auch Städte, Gemeinden und
Landkreise außerhalb Deutschlands die Kampagne an 21 zusammenhängenden Tagen
zwischen Mai und September durchführen. Es gibt Auszeichnungen und hochwertige
Preise zu gewinnen – vor allem aber eine lebenswerte Umwelt mit weniger
Verkehrsbelastungen, weniger Abgasen und weniger Lärm. stadtradeln.de
Das Klima-Bündnis
Seit mehr als 25 Jahren setzen sich die Mitgliedskommunen
des Klima-Bündnisses mit ihren indigenen Partnern der Regenwälder für das
Weltklima ein. Mit über 1.700 Mitgliedern aus 26 europäischen Ländern ist das
Klima-Bündnis das weltweit größte Städtenetzwerk, das sich dem Klimaschutz
widmet, und das einzige, das konkrete Ziele setzt: Jede Klima-Bündnis-Kommune
hat sich verpflichtet, ihre Treibhausgasemissionen alle fünf Jahre um zehn
Prozent zu reduzieren. Da sich unser Lebensstil direkt auf besonders bedrohte
Völker und Orte dieser Erde auswirkt, verbindet das Klima-Bündnis lokales
Handeln mit globaler Verantwortung. klimabuendnis.org
Genusstour durch die Vorderpfalz – „Ab durch die Mitte“
Der Tourismusverein Rhein-Pfalz-Kreis lädt wieder gemeinsam mit der Volkshochschule zu seiner beliebten Genusstour am Donnerstag, 06. Juni 2019 durch den mittleren Landkreis ein.
Am Donnerstag, 06. Juni 2019, wird eine
Tour durch den mittleren Landkreis angeboten. Treffpunkt ist um 9:30 Uhr der
Pfalzmarkt in Mutterstadt. Dort erhalten die Gäste Informationen über den
Pfalzmarkt und seine Bedeutung für die Region. Der Nostalgiebus bringt die
Teilnehmenden danach zur traditionsreichen Gaststätte „Zur Pfalz“, in der ein
Aperitif und die Vorspeise gereicht wird. Anschließend geht die entspannte
Fahrt weiter nach Fußgönheim in das Deutsche Kartoffelmuseum. Dort erfahren die
Gäste bei einem geführten Rundgang alles Wissenswerte rund um die Knolle.
Weiter geht die Tour nach Mutterstadt zur Hauptspeise in das Hotel Ebnet. Die
weitere Fahrt im Oldtimerbus führt durch
die Gemeinde Limburgerhof nach Schifferstadt zur Nachspeise im Hotel „Salischer
Hof“. Vorher jedoch wird noch das Naturschutzgebiet „Dannstadter Gräberfeld“
südöstlich von Dannstadt besichtigt mit Informationen über die Geschichte
dieses Areals. Die Tour endet gegen 16 Uhr wieder am Pfalzmarkt.
Diese Genussfahrt verbindet kulinarisches mit kultur- und naturkundlichen Besonderheiten im Rhein-Pfalz-Kreis und finden in Zusammenarbeit mit dem Tourismusverein Rhein-Pfalz-Kreis statt. Die Gebühr beträgt jeweils 72 Euro (incl. Menü und 1 Getränk).
oder beim Tourismusverein Rhein-Pfalz-Kreis e.V., Thomas Eberhard unter 0621 5909 4140, thomas.eberhard@kv-rpk.de
Kreisverwaltung Rhein-Pfalz-Kreis 22.05.2019
Vernissagen der
Wanderausstellung: Die Mütter des Grundgesetzes
Gleich zu zwei Vernissagen der Wanderausstellung „Mütter des Grundgesetzes“ laden die Gleichstellungsbeauftragte des Rhein-Pfalz-Kreises, Heidi Wittmann und vier Kolleginnen aus dem Rhein-Pfalz-Kreis ein. Gezeigt werden Lebensbilder der Politikerinnen Frieda Nadig, Elisabeth Selbert, Helene Weber und Helene Wessel.
Diese 4 Frauen haben als Mitglieder des Parlamentarischen Rates wesentlich zum Entstehen des Grundgesetzes und zu der verfassungsrechtlichen Gleichstellung von Mann und Frau beigetragen. Sie erkämpften mit Art. 3, Abs. 2 – „Männer und Frauen sind gleichberechtigt.“ – die Verankerung der Gleichberechtigung im Grundgesetz. Formuliert wurde damit im Jahr 1949 ein Programm, nicht eine Aussage über die Realität. Seiner Verankerung im Grundgesetz gingen heftige Diskussionen voraus. Ohne das Engagement der vier Frauen im Parlamentarischen Rat und der vielen Frauen, die sich in der Öffentlichkeit für die volle Gleichberechtigung stark machten, wäre es zu dieser Formulierung nicht gekommen. Die Ausstellung, die in Kooperation mit der Volkshochschule des Rhein-Pfalz-Kreises vorgestellt wird, würdigt das Engagement, das die vier politischen Weggefährtinnen in den ersten Jahren der Bunderepublik gezeigt haben.
Zu den zwei Vernissagen sind Bürgerinnen und Bürger herzlich eingeladen:
04. Juni 2019, 18 Uhr im Rathaus Bobenheim-Roxheim (Roxheimer Straße 80), Gastrednerin Prof. Dr. Maria Böhmer, ehem. Staatsministerin im Auswärtigen Amt
17. Juni 2019, 18 Uhr im Rathaus Dudenhofen (Konrad-Adenauer-Platz 6), Gastrednerin Friederike Ebli, Ortsbürgermeisterin Hanhofen, ehemalige Landtagsabgeordnete Rheinland-Pfalz
Kreisverwaltung Rhein-Pfalz-Kreis 22.05.2019
Singen ist einfach – Vorstellung des Liederbuches mit Deutschen Volksliedern
Am
Dienstag, 16. April 2019, wurde durch Schülerinnen und Schüler der Grundschule Am
Neuberg in Rödersheim das neue Liederbuch „Singen ist einfach“ vorgestellt.
Landrat Clemens Körner, Kreisbeigeordneter Manfred Gräf, Sparkassenvorstand
Thomas Traue und Christoph Utz, Leiter der Kreismusikschule, lauschten angenehm
überrascht, mit welchem Enthusiasmus die Kinder rund um Schulleiter Ralf
Frohnhäuser verschiedene Lieder des Buches vortrugen.
Diese
Sonderausgabe Deutscher Volkslieder wurde von der Sparkasse Vorderpfalz
gefördert und ist für Kinder und Erwachsene eine gebundene Sammlung der
bekannten Lieder mit Texten und Melodien. Altbekannte Lieder sind nach
verschiedenen Kategorien geordnet und somit leicht zu finden. Die Neuauflage
der Lieder soll das Musizieren in Schulen wie auch Vereinen wieder in den
Vordergrund rücken und das heimatliche Liedgut im Musikunterricht wieder
aufleben lassen. Soviel Engagement und Freude beim Singen belohnte Landrat
Körner mit einem großen Paket Schokoküsse für die Schülerinnen und Schüler der
Grundschule.
Insgesamt
wurde eine Auflage von 5000 Stück der Liederhefte gedruckt. Schulen, Vereine
und Verbände aus dem Rhein-Pfalz-Kreis können sich eine bestimmte Anzahl der
Exemplare des Liederbuches bei der Kreisverwaltung Rhein-Pfalz-Kreis unter esther.scheurer@kv-rpk.de
oder unter 0621 5909 3560 kostenfrei anfordern.
Kreisverwaltung Rhein-Pfalz-Kreis 22.05.2019
„Das Angebot der Pfalzcard ist super“
Begeisterte Gäste, zufriedene Hoteliers: Pfalzcard GmbH zieht ein Jahr nach Einführung der Gästekarte eine positive Bilanz
Neustadt – Die Pfalzcard GmbH freut sich über eine erfolgreiche Premierensaison. In den ersten zwölf Monaten seit Einführung kamen fast 70.000 Personen in den Genuss der Gästekarte (dahinter stecken fast 170.000 Übernachtungen), mehr als 50.000 kostenlose Pfalz-Erlebnisse wurden von den CardGästen genutzt. Manche der Freizeit-Attraktionen wie die Südpfalz-Therme in Bad Bergzabern, das Sealife in Speyer, das Hambacher Schloss, der Landauer Zoo, der Speyerer Dom, der Trifels bei Annweiler oder das Dynamikum in Pirmasens wurden von mehreren tausend Gästen mit Pfalzcard besucht, andere wie die Burg Lichtenberg mit dem Geoskop in Kusel verzeichneten weit mehr als tausend Gäste. Die Karte, die am 1. April 2018 eingeführt worden war, bietet Pfalz-Urlaubern eine Fülle von Vorteilen: Sie können gratis mit öffentlichen Verkehrsmittel im Gebiet des Verkehrsverbunds Rhein-Neckar fahren und erhalten außerdem mehr als 100 Freizeiterlebnisse vom Museumsbesuch bis zur Weinprobe geschenkt. Entsprechend begeistert sind die Kommentare von Besuchern: „Das Angebot der Pfalzcard war super“ schreibt ein Pfalz-Gast, ein anderer lobt: „Die Pfalzcard ist eine tolle Ergänzung für den Aufenthalt, die wir gut genutzt haben.“
Landrat Hans-Ulrich Ihlenfeld, der 1. Vorsitzende der Pfalz.Touristik, zeigte sich bei einer Pressekonferenz in Neustadt sehr zufrieden mit dem ersten Jahr: „Mit der Pfalzcard schenken wir unseren Gäste als einzige Ferienregion in Rheinland-Pfalz eine kostenlose Eintrittskarte für die Erlebnis- und Genusslandschaft Pfalz. Die begeisterten Kommentare der Gäste zeigen, dass wir damit ein hochattraktives Angebot geschaffen haben.“ Bei der Pressekonferenz wurde auch die Broschüre mit den Freizeit-Attraktionen für die neue Saison vorgestellt. Deren Zahl hat sich gegenüber dem ersten Jahr um 9 auf nunmehr 110 Angebote erhöht, darunter TretbootFahren auf dem Ohmbachsee, eine Führung auf der Burg Neudahn, weitere Museumsund Schwimmbad-Besuche und – sicher das ungewöhnlichste Angebot – kostenlose Lama-Wanderungen im Pfälzerwald. Die Gäste, berichtet Sonja Schäfer vom Wohlfühl-Hotel „Alte Rebschule“, sind oft „positiv verwundert, was die Breite des kostenlosen Angebots angeht.“
Genutzt wurden im Lauf des ersten Pfalzcard-Jahres fast alle Freizeitangebote, der Spitzenreiter kam auf mehr als 7400 Besucher. Waren im Sommer in allen teilnehmenden Freibädern der Pfalz auch Gäste mit der Gratis-Karte, so verlagerte sich das Interesse im Winterhalbjahr naturgemäß auf Erlebnisbäder mit Sauna und Museen. Dabei zeigen die Zahlen der Pfalzcard GmbH, dass die Besucher auch kleinere Museen wie das Motorrad-und Technikmuseum in Quirnheim oder das Diamantenschleifermuseum in Brücken besuchen. „Das entspricht genau unserem Wunsch, dass die Pfalz-Besucher aufgrund der Karte auch weniger bekannte Attraktionen entdecken“, freut sich Edwin Schrank, der Vorsitzende des Pfalz.Marketing e. V.. Pfalz.Marketing ist gemeinsam mit der Pfalz.Touristik Gesellschafter der Pfalzcard GmbH.
Vergrößert hat sich im ersten Pfalzcard-Jahr auch die Zahl der teilnehmenden Betriebe. 18 neue Übernachtungsangebote sind dazugekommen, darunter mit „Victor´s Residenzhotel“ in Frankenthal und dem „Kastanienhof“ in Dannenfels auch zwei größere Betriebe. Mit der neuen Jugendherberge in Pirmasens wird sich das Angebot an Pfalzcard-Übernachtungen nochmals um ein Haus mit 220 Betten vergrößern. Pfalzcard-Geschäftsführer Andreas Kühlwein hofft, mit einer Akquise-Aktion in den kommenden Wochen weitere Betriebe für ein Mitmachen bei der Pfalzcard zu gewinnen.
Überrascht zeigten sich die Pfalzcard-Verantwortlichen von der großen Bereitschaft der Gäste, die Pfalz mit Bussen und Bahnen zu erkunden. „Vor allem die kostenlose Nutzung des ÖPNV ist sehr attraktiv für die Gäste, obwohl unser Hotel keine Haltestelle vor der Haustür hat“, erzählt Sonja Schäfer von der „Alten Rebschule“ – und gibt damit die Erfahrungen vieler Pfalzcard-Gastgeber wieder. Auffällig ist auch die Bereitschaft der Urlauber, für interessante Freizeitangebote weite Wege in Kauf zu nehmen. So fanden nach der anonymisierten Auswertung der Besucherströme Gäste aus Hauenstein den Weg nach Speyer ins Historische Museum oder nach Bad Dürkheim ins Salinarium, Urlauber aus Häusern an der Weinstraße buchten Nachenfahrten in Germersheim oder besuchten die Pfalzgalerie in Kaiserslautern.
So zeigt das erste Card-Jahr auch, dass die Gäste aufgrund des kostenlosen Angebots Neues entdecken, wie Patricia Freudenstein vom Hotel Residenz Immenhof in Maikammer hervorhebt: „Gerade heute Morgen bei der Abreise hat sich ein Ehepaar mehrmals für die Pfalzcard bedankt. Sie waren restlos begeistert. Sie haben so viele Sehenswürdigkeiten besichtigt, die sie sonst nie entdeckt hätten.“ Die Pfalzcard, sagt der Pfalz.Touristik-Vorsitzende Ihlenfeld, „animiert eben dazu, Neues zu entdecken.“ So könnte die Karte, die ja die Fülle der Freizeit-Möglichkeiten in der Pfalz aufzeigt, die Gäste auch dazu bewegen, ihren Aufenthalt zu verlängern. Die Zahlen über die durchschnittliche Aufenthaltsdauer bei den Card-Betrieben deuten jedenfalls in diese Richtung.
Schrank und Ihlenfeld bedankten sich besonders bei den Sparkassen RheinHaardt, Südliche Weinstraße und Donnersberg, die das Pfalzcard-Projekt als Sponsoren finanziell unterstützen. „Damit bekennen sich die Sparkassen zu ihrer Verantwortung für die Attraktivität und Zukunft der Region“, hob Ihlenfeld hervor.
Pfalzcard GmbH 22.05.2019
Beginn der Freibadesaison im Aquabella Mutterstadt
Nachdem
der Sommer früher als erwartet in der Pfalz angekommen ist, eröffnet das
Freizeitbad Aquabella in Mutterstadt die Freibadesaison. Der Außenbereich mit
dem großen Erlebnisbecken steht den Badegästen ab sofort zu den gewohnten
Öffnungszeiten des Aquabellas zur Verfügung.
Zulassung der Wahlvorschläge für die Wahl des Kreistages des Rhein-Pfalz-Kreises
Der
Wahlausschuss des Rhein-Pfalz-Kreises hat in seiner ersten Sitzung am 10. April
2019 über die Zulassung der eingereichten Wahlvorschläge für die Wahl des
Kreistages am 26. Mai 2019 entschieden.
Für
die Wahl des Kreistages sind folgende vollständig, form- und fristgerecht
eingereichten Wahlvorschläge zugelassen:
Sozialdemokratische Partei Deutschland, SPD
Christlich Demokratische Union Deutschland, CDU
Alternative für Deutschland, AfD
Freie Demokratische Partei, FDP
BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, GRÜNE
Kreisverband der Freien Wählergruppen e.V., FWG
DIE LINKE
Die
Parteien werden in dieser Reihenfolge auf dem Stimmzettel erscheinen. Die
Reihenfolge bestimmt sich nach dem Ergebnis der letzten Landtagswahl.
Die nächste Sitzung des Wahlausschusses für die Feststellung der Ergebnisse der Wahlen des Kreistages findet am 04. Juni 2019 um 15:30 Uhr in der Kreisverwaltung Rhein-Pfalz-Kreis, Europaplatz 5, 67063 Ludwigshafen, statt.
Kreismülldeponie Berg: Übung der Feuerwehren der Verbandsgemeinde Hagenbach
13.50
Uhr: Die Einheiten der Verbandsgemeinde Hagenbach wurden am 11. Mai, ausgelöst
durch die Brandmeldeanlage, zu einem Brand auf der Kreismülldeponie alarmiert. Die
Übung beginnt. Kurz darauf trafen die Feuerwehreinheiten aus Berg, Neuburg,
Hagenbach und Scheibenhardt auf dem Gelände der Kreismülldeponie ein. Flugs
wurden die ausgelösten Melder an der Brandmeldeanlage und das betroffene
Technikgebäude der Kläranlage erkundet, dann stand fest, dass ein Brand im
Bereich der Sickerwasseraufbereitung vorliegt. Drei Mitarbeiter befinden sich
noch in dem betroffenen Gebäude.
Jetzt hieß es die drei Personen mit angelegter Schutzausrüstung und Atemschutzgeräten aus dem Gebäude zu retten, die Wasserversorgung sicherzustellen, mit der Brandbekämpfung zu beginnen sowie eine Patientenablage und Not-Dekontaminationsstelle einzurichten.
Nachdem
alle Personen gerettet und der Brand gelöscht war, war die Übung nach 60
Minuten beendet. An der Übung nahmen 31 Feuerwehrleute mit sieben Fahrzeugen
der Verbandsgemeinde Hagenbach teil.
Im
Anschluss zeigte und erläuterte ein Mitarbeiter der Deponie im Rahmen einer
Begehung der Örtlichkeiten die zahlreichen Gefahrenschwerpunkte und ermöglichte
den anwesenden Feuerwehrkameraden/-innen Einblicke in die einsatzrelevanten
betrieblichen Abläufe und Zusammenhänge der Deponie.
Die Übung war ein weiteres Beispiel der sehr guten und wichtigen Zusammenarbeit zwischen der Kreisverwaltung Germersheim als Betreiber und den Feuerwehren, die auch zukünftig durch regelmäßige Übungen und Begehungen weiter intensiviert werden wird.
Kreisverwaltung Germersheim 22.05.2019
Expedition in die Heimat – Eine Queichwanderung
Freitag, 31. Mai 2019, 20:15 Uhr, im SWR Fernsehen
Die Queich fließt durch eine der reizvollsten Gegenden Deutschlands – vom Pfälzerwald bis zur Oberrheinischen Tiefebene. In der Sendung „Eine Queichwanderung“ in der Reihe „Expedition in die Heimat“ widmet sich das SWR Fernsehen am Freitag, 31. Mai 2019, 20:15 Uhr, dem 52 km langen, westlichen Nebenfluss des Oberrheins. Jetzt, wo der Frühling die ganze Natur explodieren lässt, geht es zu Fuß von der Quelle bei Hauenstein bis zur Mündung bei Germersheim.
Diesmal
ist der Titel der Sendung wörtlich zu nehmen: Außer seinem Rucksack und
wenigen Informationen aus kenntnisreichen Köpfen hat Moderator
Steffen König nur Instinkt und Entdeckergeist dabei. Auf seiner Tour
entlang des Flüsschens wird er seine ganz persönliche „Expedition in die
Heimat“ erleben. Man darf gespannt darauf sein, was er da so alles an
die Oberfläche holt.
Der Fernsehtipp:
Expedition in die Heimat – Eine Queichwanderung
Freitag, 31. Mai 2019, 20:15 Uhr, im SWR Fernsehen
Verstärkung für die ehrenamtliche Jugendarbeit im Kreis
Germersheim
„Vielen
Dank dafür, dass Sie sich für ihre Mitmenschen engagieren“, mit diesen Worten dankt
der Erste Kreisbeigeordnete Christoph Buttweiler den 21 jungen Menschen
zwischen 16 und 59 Jahren, die sich an zwei Wochenenden im April und Mai zum/r
amtlich legitimierten Jugendgruppenleiter/in ausbilden ließen. Als Anerkennung
für diese Leistung erhalten alle Teilnehmer/innen die Jugendleiter/innen-Card
(JuleiCa).
Veranstaltet
wurde die Schulung vom Kreisjugendamt Germersheim in bewährter Kooperation mit
dem Kreisjugendring Germersheim e.V.. Die Jugendleiter/innen-Card gilt als
bundesweit anerkannter Qualifizierungsnachweis.
„Die neuen
JuleiCa-Inhaber/innen haben sich in der Schulung nicht nur wertvolles Wissen
angeeignet. Durch die JuleiCa werden sie zusätzlich durch finanzielle
Vergünstigungen bei Kommunen und Geschäften, sowohl im Landkreis Germersheim als
auch bundesweit, für ihre Bemühungen belohnt“, betont Jugenddezernent
Buttweiler.
Informationen
zu den Vergünstigungen von Inhaber/innen der JuleiCa sowie Informationen zur
Schulung im nächsten Jahr gibt es im Jugendamt des Landkreises Germersheim,
Jeanette Zikko-Giessen, Tel. 07274/53-372, E-Mail j.zikko@kreis-germerheim.de.
Kreisverwaltung Germersheim 22.05.2019
Kosten-
und Nutzenuntersuchungen für die (stillgelegten) Bahnstrecken Landau – Germersheim und Landau –
Herxheim (-Rülzheim) beschlossen
Die
Geschäftsstelle des Zweckverbandes Schienenpersonennahverkehr wurde bei der
heutigen Verbandsversammlung in Bad Dürkheim wurde beauftragt, in Abstimmung
mit dem Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau, eine
Kosten-, Nutzenuntersuchung für eine Reaktivierung der derzeit stillgelegten
Bahnstrecken Landau – Germersheim sowie Landau – Herxheim (-Rülzheim-
Karlsruhe) durchzuführen. Die Landräte Dietmar Seefeldt, Dr. Fritz Brechtel und
Oberbürgermeister Thomas Hirsch haben die Kosten-Nutzungsuntersuchungen für
beide Bahnstrecken angeregt um zu analysieren, ob eine Reaktivierung dieser
Bahnstecken für den Personenverkehr sinnvoll ist.
„Die
Sinnhaftigkeit einer Streckenreaktivierung wurde letztmalig bei der Bahnstrecke
Landau – Germersheim im Jahre 1999 und bezüglich der Strecke Landau – Herxheim
im Jahr 2004 analysiert.
Beide
Untersuchungen ergaben damals, dass es aus volkswirtschaftlicher Sicht nicht
sinnvoll wäre, diese Bahnstrecken wieder für den Personenverkehr in Betrieb zu
nehmen. Seit diesen Untersuchungen sind bereits 15 bis 20 Jahre vergangen, in
dieser Zeit haben sich die angrenzenden
Kommunen weiterentwickelt, sodass es nun an der Zeit und sinnvoll ist, die
Reaktivierung erneut auf den Prüfstand zu stellen“, so die Landräte Seefeldt,
Brechtel und Oberbürgermeister Hirsch.
Die betroffenen Landkreise
Germersheim, Südliche Weinstraße und die Stadt Landau haben zusammen mit dem
Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau und dem
Zweckverband Schienenpersonennahverkehr ihre Bereitschaft erklärt, diese
Nutzen-, Kostenuntersuchungen mitzufinanzieren. Die Kosten für die erforderlichen
Infrastrukturuntersuchungen werden durch das Ministerium für Wirtschaft,
Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau getragen.
Die Bahnstrecken Landau – Germersheim und Landau – Herxheim sind seit Juni 1984, bzw. September 1983 für den Personenverkehr stillgelegt. Bis Mitte der 1990er Jahre wurde auf beiden Strecken noch ein bescheidener Güterverkehr durchgeführt.
Beide
Bahnlinien sind bis heute für den Eisenbahnverkehr rechtlich gewidmet. Auf der
Strecke Landau – Germersheim hat sich auf dem Streckenabschnitt Landau-Bornheim
– Westheim ein touristischer Fahrraddraisinenbetrieb etabliert, die
Schieneninfrastruktur der Bahnlinie Landau – Herxheim wird derzeit nicht
genutzt, ist aber ebefalls durch einen Trassensicherungsvertrag des Landes mit
der DB Netz AG im Bestand geschützt.
Bezüglich
der Bahnlinie Landau – Germersheim soll die Reaktivierung als Eisenbahnstrecke
untersucht werden. Die Wiederinbetriebnahme der Strecke Landau – Herxheim ist
dagegen nur als integraler Bestandteil der Stadtbahn Karlsruhe denkbar, da das
Gelände des ehemaligen Bahnhofes Herxheim durch die Deutsche Bahn AG an die
Gemeinde Herxheim verkauft wurde und mittlerweile überbaut ist. Wie bei der Nutzen-Kosten-Untersuchung
im Jahr 2004 soll daher eine Linie der Stadtbahn Karlsruhe über Wörth bis nach
Rülzheim, von dort weiter als Neubaustrecke bis nach Herxheim, durch die
Ortslage Herxheim hindurch und zwischen Herxheim und Landau auf der Trasse der
stillgelegten Eisenbahnstrecke bis zum Bahnhof Landau untersucht werden.
Gemeinsame Pressemitteilung der Landkreise Germersheim und Südliche Weinstraße und der Stadt Landau in der Pfalz 22.05.2019
Wahlen: aktuelle Ergebnisse im Internet abrufen
Interessierte Bürgerinnen und Bürger können sich am Abend der Wahlen am 26. Mai 2019 im Internet unter www.wahlen.rlp.de über die jeweils aktuellen Ergebnisse der Wahlen (Europawahl und gleichzeitig stattfindende Kommunalwahlen) informieren.
Kreisverwaltung Germersheim 22.05.2019
Großer Andrang beim Kita-Forum zum geplanten neuen Landesgesetz – Buttweiler: „Testberechnungen belegen keine wesentliche Personalmehrung, sondern lassen auch Stellenabbau und Millionenverluste für den Landkreis befürchten.“
Der Andrang beim
Kita-Forum der Kreisverwaltung Germersheim Mitte Mai war groß. Die Verwaltung
hatte Kita-Leitungen, Erzieherinnen und Erziehern, die Träger der Einrichtungen
sowie Elternvertretungen eingeladen, um sachlich und fachlich über den aktuellen
Gesetzesentwurf des Kita-Zukunftsgesetzes RLP zu informieren und zu diskutierten.
Der Erste
Kreisbeigeordnete und Jugend- und Sozialdezernent, Christoph Buttweiler, machte
bei seiner Begrüßung deutlich, dass insbesondere die Erfahrungen und Ansichten
der anwesenden Fachleute im Gesetzgebungsverfahren einzubringen sind. „Als Kita-Familie
im Landkreis werden wir gemeinsam das neue Gesetz anzuwenden haben und werden
daher auch diesen Veränderungsprozess gemeinsam begehen“, erklärte Buttweiler.
Während der sachlichen
Erläuterung der wesentlichen vorgesehenen Änderungen des Gesetzes durch die
Fachleute aus der Kreisverwaltung konnten einzelne Nachfragen, soweit schon
konkretisierbar, bereits beantwortet werden. Für den Bereich der
Personalbemessung wurden Berechnungsgrundlagen und -beispiele anhand einer
Muster-Kita dargestellt. „Wir brauchen Garantien, dass keine Kita weniger
Personal als nach heutiger Rechtslage erhält“, forderte Buttweiler nach der
Veranstaltung. „Unklare Berechnungen, die ergeben, es könnten durch das neue
Gesetz über hundert Stellen mehr geschaffen werden, sind nicht hilfreich, da
jede Kita individuell zu betrachten und zu berechnen ist. Tatsächlich sind
anhand der bisher aufgrund von Belegungsmeldungen zum maßgeblichen
Vergleichsstichtag vorgenommenen Testberechnungen und Stichproben keine
wesentlichen vom Land bezahlte Stellungmehrungen zu erwarten“, macht Buttweiler
deutlich. Vielmehr müsse der Landkreis u.a. bei Wegfall des Gemeindeanteils,
Wegfall des Betreuungsbonus sowie wegen zu niedriger Zahlungen des Landes, um
seine Pflicht zur Erstattung der Folgen der Elternbeitragsfreiheit nachzukommen,
mit Verlusten in Millionenhöhe rechnen.
Im Diskussionsteil beim
Kita-Forum wurde deutlich, dass auch die anwesenden Erzieherinnen und Erzieher
und Kita-Träger den Gesetzesentwurf sehr kritisch betrachten. Unsicherheiten in
der Personalplanung sowie fehlende Rahmenbedingungen, insbesondere personell
und räumlich, zur Umsetzung des Anspruchs auf sieben Stunden durchgehender Betreuung,
welche ein Mittagessen für alle beinhalten soll und somit Küchen-, Ruhe- und Nebenräume
ausgebaut werden müssten, und eine hierdurch zum Ausdruck kommende nicht
angemessene Wertschätzung der Arbeit und der Aufgabenverdichtung bei der
Betreuung der Kinder wurden von mehreren Kita-Leitungen bemängelt. Positiv
bewertet wurden die festen Vorgaben zur Leitungsfreistellung und
Anleiterfreistellung sowie die Verankerung der Mitwirkung von Kindern.
Viele Teilnehmenden
meldet zurück, dass sie das Kita-Forum als informativ und sachlich erlebt
haben. Als Dank für die immer mit viel Engagement und Leidenschaft geleistete
Arbeit und gute Zusammenarbeit innerhalb der „Kita-Familie“ erhielten die
Teilnehmenden jeweils als Blumenpräsent einen Topf „Fleißige Lieschen“.
Kreisverwaltung Germersheim 22.05.2019
Abfallwirtschaft
unterstützt Abfalltrennung vor Ort
Infoschreiben und -material an Eigentümer und Verwalter großer Wohnanlagen
Abfalltrennung ein Thema, das alle
bewegt und vor Ort nicht immer leicht umzusetzen ist.
Drei Abfalltonnen in den Farben
Grau, Grün und Braun sowie der Gelbe Sack und die Glasbox bedeuten durchaus
eine Herausforderung, die in Großwohnanlagen oftmals nicht gemeistert wird. Die
Gründe für die fehlerhafte Trennung der Abfälle sind vielfältig. Manchmal ist
es Nichtwissen, manchmal sind es mangelnde Sprachkenntnisse, oft ist es aber
auch einfach Desinteresse, das Menschen dazu bringt, die einfachsten Regeln der
Mülltrennung zu ignorieren.
Die Abfallwirtschaft des
Landkreises Germersheim hat inzwischen bei der Recyclingquote ein hohes Niveau
erreicht. „Wir glauben jedoch noch Verbesserungen bei der Mülltrennung
erreichen zu können. Das geht natürlich nur mit der Hilfe und dem Engagement aller
Beteiligten“, so Landrat Dr. Fritz Brechtel: „Hier wollen wir unterstützend
tätig werden, indem wir die Eigentümer bzw. die Verwalter großer Wohnanlagen
anschreiben und mit Informationen versorgen“, so der Landrat. In einem weiteren
Schritt sollen dann die kleineren Wohnanlagen kontaktiert werden.
In den nächsten Tagen wird daher
ein Infoschreiben mit beigelegtem Faltblatt zur Mülltrennung an die Betreiber
der großen Wohnanlagen versandt werden. Diese können die Faltblätter und die
Plakate im Din A2 Format bei der Kreisverwaltung Germersheim bestellen und an
die Bewohner weitergeben.
Das Faltblatt der Abfallwirtschaft
zeigt knapp und übersichtlich die richtige Sortierung der Abfälle. Dabei ist
schon die Bebilderung für sich sehr aussagekräftig ist, sodass man nicht viel
lesen muss, um die Mülltrennung zu verstehen. Das zum Flyer passende Plakat
kann z.B. gut im Abfallraum aufgehängt werden.
Die Flyer und Plakate zur
Mülltrennung, die es in den Sprachen Deutsch, Englisch, Französisch, Arabisch, Türkisch
und Farsi/Dari gibt, stellt der Landkreis natürlich allen Interessierten zur
Verfügung. Sie können bei der Abfallwirtschaft in der jeweils benötigten Anzahl
bestellt werden. Das Faltblatt steht zudem in Deutsch, Englisch, Französisch,
Arabisch, Türkisch und Farsi/Dari auf der Homepage der Abfallwirtschaft www.kreis-germersheim.de/abfallwirtschaft zum Download bereit.
An dieser Stelle ein kleiner Tipp: Die
Mülltrennung fällt leichter, wenn die Abfälle bereits in der Wohnung getrennt gesammelt
werden.
„Unser Ziel ist es, eine Verbesserung der Stoffströme zu erreichen. Wertstoffe sollen möglichst nicht im Restmüll landen, sondern dem Kreislauf der Wiederverwertung zugeführt werden“, so Landrat Dr. Fritz Brechtel: „Es wäre schön, wenn es gemeinsam mit unseren Bürgern gelingen würde, hier noch weitere Fortschritte zu erzielen“, hofft Brechtel.
Zusammen
leben, zusammen wachsen. Dritte kreisweite Interkulturelle Woche im Landkreis
Germersheim – Aktionen bitte melden
„Zusammen leben, zusammen wachsen“ lautet das
diesjährige Motto der bundesweiten Interkulturellen Woche (IKW), an der sich
der Landkreis Germersheim zum dritten Mal beteiligt. Die Interkulturelle Woche findet
dieses Jahr vom 22. bis 29. September
statt.
Alle Vereine, Träger, Initiativen, Schulen, Ehrenamtliche, Privatpersonen und sonstige Akteure im Landkreis Germersheim sind herzlich eingeladen, sich mit Aktionen für Kinder, Jugendliche, Erwachsene und Familien daran zu beteiligen. Ideen dazu können sie sich auf der Homepage www.interkulturellewoche.de einholen.
Die Kreisverwaltung Germersheim unterstützt die Aktionen mit einem jeweiligen Zuschuss von bis zu 500 Euro. Hierfür müssen die Projektideen mit Titel, kurzer Beschreibung, Kontaktdaten und Kostenplan mit dem entsprechenden Formular bis spätestens 31.07.2019 per E-Mail an s.oezmen@kreis-germersheim.de bei der Leitstelle für Integration eingereicht werden. Dort ist auch das Formular erhältlich. Die Bewilligung der Kostenzuschüsse wird den Einreichern nach Prüfung bis 15.08.2019 zugehen. In Ausnahmefällen ist auch eine frühere Bewilligung möglich.
Die Angebote und Aktionen werden in einem
kleinen Programmheft veröffentlicht.
Nähere Infos zur Aktion im Landkreis Germersheim gibt es bei der Leitstelle für Integration unter Tel. 07274/53-487, weitere Infos zur bundesweiten Interkulturellen Woche unter www.interkulturellewoche.de.
Kreisverwaltung Germersheim 22.05.2019
Umweltkindertheater
kommt in den Landkreis Germersheim
Vorstellungen für
Vorschulkinder in Sondernheim und Wörth
Die Kreisverwaltung Germersheim möchte das Wissen um Abfallvermeidung und Ressourcenschutz auch den Kleinsten vermitteln. Aus diesem Grund lädt sie bereits zum sechsten Mal das Puppentheater Knab ein, dessen Aufführungen sich mit Umweltthemen beschäftigen. Das Puppentheater gastiert am 5. und 6. Juni in den katholischen Pfarrheimen von Sondernheim und Wörth mit jeweils drei Aufführungen um 9 Uhr, 10 Uhr und 11 Uhr.
Mit dem Theaterstück „Sonjas neue
Wohnung“ werden vor rund 500 Vorschulkindern aus verschiedenen Gemeinden im
Landkreis tolle Geschichten rund um das Thema Abfall lebendig.
Der Besuch ist für die
Kindergartenkinder kostenlos. Allerdings sollte im betreffenden Kindergarten
bereits das Aktionsprogramm Umwelterziehung stattgefunden haben, das ebenfalls
durch die Abfallwirtschaft des Landkreises durchgeführt wird. Bei dieser Aktion
besuchen zwei Mitarbeiterinnen der Abfallwirtschaft der Kreisverwaltung
Germersheim jedes Jahr nahezu alle Kindergärten im Landkreis, um bereits die
Vorschulkinder mit dem Thema Abfall vertraut zu machen.
Kindergärten, die einen Termin mit
der Umwelterziehung buchen möchten, können unter der Telefonnummer 07274-53 377
(Frau Neubert) oder 07274-53 142 (Frau Stern) Kontakt aufnehmen.
Die Vorstellungen in Sondernheim
und Wörth sind bereits ausgebucht.
Kreisverwaltung Germersheim 22.05.2019
Bis
31. Mai 2019 für Schulbuchausleihe anmelden
Kinder,
die ab dem kommenden Schuljahr die Klassen 5 bis 13 einer allgemeinbildenden
Schule oder in den Berufsbildenden Schule (die Berufsfachschule I und II, die
Höhere Berufsfachschule, das Wirtschaftsgymnasium) besuchen, können an der
entgeltlichen Ausleihe teilnehmen. Um sich dafür online im Internet anzumelden
haben alle Eltern Anfang Mai einen Brief mit den notwendigen Zugangsdaten
erhalten. Der Brief wird vom Ministerium für Bildung, Wissenschaft, Jugend und
Kultur über die Schulen verteilt bzw. per Post versandt.
Das
Internetportal ist seit dem 13.05.2019 bis einschließlich 31.05.2019 geöffnet.
Mit den entsprechenden Zugangsdaten können sich alle, die an der
Schulbuchausleihe teilnehmen wollen, dort registrieren. Die Teilnahme ist
freiwillig. Es wird um unbedingte
Einhaltung dieses Anmeldezeitraums gebeten, da das Online-Portal verspätete
Anmeldungen absolut nicht mehr zulässt und nachträgliche Freischaltungen
ausgeschlossen sind.
Die
Eltern haben bis zum 31.05.2019 Zeit, ihr Kind für die entgeltliche
Schulbuchausleihe anzumelden. Die Eltern hinterlegen ihre Kontodaten. Dort wird
dann die Leihgebühr am 01.11.2019 abgebucht. Die Bestellung der Bücher erfolgt
über die Schulen in Zusammenarbeit mit der Kreisverwaltung als Schulträger. Zu
Schuljahresbeginn werden diese Bücher in der Schule bereits sortiert und
kodiert für jeden einzelnen Schüler bereit liegen.
Weitere
Informationen rund um das Thema Schulbuchausleihe gibt es im Internet unter www.LMF-online.rlp.de.
Kreisverwaltung Germersheim 22.05.2019
Nistkästen für Mauersegler an der BBS in Germersheim
Etwa 30 Nistkästen für Mauersegler hängen bezugsfertig unterhalb des Daches der Berufsbildenden Schule Germersheim. Anfang Mai wurden diese mit Hilfe eines Hubsteigers an der Front Richtung Paradeplatz montiert. „Viele Nistplätze von Mauerseglern gehen durch Sanierungsmaßnahmen an Gebäuden verloren. Dies hat zur Folge, dass dieser Vogel inzwischen auf der Vorwarnliste der Roten Liste gefährdeter Brutvögel steht“, so Landrat Dr. Fritz Brechtel. Er dankt allen, die sich für den Schutz unserer Tier- und Pflanzen einsetzen und hofft, dass die ersten Kästen bald „bewohnt“ sind.
Die Nistkästen-Aktion geht auf eine Initiative der Unteren Naturschutzbehörde der Kreisverwaltung zurück, die dafür Mittel aus dem Topf für Landespflege aufbringt. An der Planung waren auch der NABU Bellheim, der Natur- und Vogelschutzverein Germersheim, der Vogel- und Naturschutzverein Rülzheim sowie der Naturschutzverband Südpfalz beteiligt.
Kreisverwaltung Germersheim 22.05.2019
Wahltermin
für Beirat für Migration und Integration festgelegt
Die Wahl des Beirats für Migration und Integration des Landkreises Germersheim findet am Sonntag, 27. Oktober 2019, statt. Das hat der Kreistag beschlossen.
Die Vorbereitung der Wahlen für die Beiräte
für Migration und Integration wird durch eine Steuerungsgruppe begleitet, in
der neben den kommunalen Spitzenverbänden auch das Ministerium des Innern und
für Sport, das Ministerium für Familie, Frauen, Jugend, Integration und
Verbraucherschutz, die Arbeitsgemeinschaft der Beiräte für Migration und
Integration sowie der Initiativausschuss für Migrationspolitik beteiligt.
Dieses Gremium hat den Wahltermin empfohlen. Im Sinne einer einheitlichen
Handhabung schließt sich der Landkreis mit der Zustimmung des Kreistags dieser
Empfehlung an.
Der Beirat wird somit Ende Oktober für fünf
Jahre gewählt. Gem. § 49 a LKO ist in Landkreisen, in denen mehr als 5.000
ausländische Einwohner ihre Hauptwohnung haben, ein Beirat für Migration und
Integration einzurichten. Die maßgebliche Zahl der ausländischen Einwohner mit
Hauptwohnsitz betrug im Landkreis Germersheim zum Stichtag 30.06.2018 16.544,
so dass ein sogenannter „Pflichtbeirat“ zu wählen ist.
Kreisverwaltung Germersheim 22.05.2019
„Bin ich der optimale Gastgeber?“
„Bin
ich der optimale Gastgeber?“ Diese und weitere Fragen diskutierten die rund 50
Teilnehmerinnen und Teilnehmer am Mittwoch, 08. Mai 2019, bei der Veranstaltung
zur „Qualitätsinitiative für Gastgeber im Landkreis Germersheim“ in Kandel, die
vom Südpfalz-Tourismus Landkreis Germersheim e.V. (SÜD) durchgeführt wurde.
In
seiner Begrüßung verdeutlichte Landrat Dr. Brechtel, Vorsitzender des SÜD, wie
wichtig Qualität bei der Umsetzung der Tourismusstrategie für den Landkreis
Germersheim, die in enger Zusammenarbeit mit den Verbandsgemeinden und Städten
erarbeitet wurde: „Qualität ist eine enorm wichtige Querschnittsaufgabe, die
alle Bereiche betrifft. Die Beherbergungsbetriebe im Landkreis leisten einen sehr
wichtigen Beitrag für die Zufriedenheit unserer Gäste während des Aufenthalts
in der Südpfalz. Zur Qualitätssicherung in den Betrieben lassen bereits einige
Leistungsträger ihr Angebot im Rahmen einer unabhängigen Klassifizierung oder
Zertifizierung überprüfen.“
Vermieter
aus dem Landkreis Germersheimerhielten
im Vortrag „Bin ich der optimale Gastgeber?“ von Patrick Berger, Referent des
Deutschen Tourismusverbandes, zahlreiche Impulse für die zukunftsfähige
Gestaltung des eigenen Angebotes und zu den Themen Zielgruppenanalyse,
Qualitätsmanagement sowie den Grundlagen des Marketings im Zusammenhang mit der
Vermietung von Ferienhäusern/-wohnungen und Ferienzimmern. Bei der
anschließenden Diskussion wurde von einigen Vermietern auf die Wichtigkeit gut
beschilderter Rad- und Wanderwege hingewiesen. Diskutiert wurde außerdem,
inwieweit die Zielgruppe der Biker für die Südpfalz relevant ist. Mehrere
Betriebe gaben an, vermehrt Übernachtungen von Motorradfahrern zu verzeichnen.
Im Anschluss an Patrick Bergers Vortrag, in dem auch die verschiedenen Klassifizierungs- und Zertifizierungssysteme präsentiert wurden, stellte Silke Wiedrig, Geschäftsführerin des SÜD, den Anwesenden die drei internen Prüfer des SÜD vor, die die Vermieter im Landkreis Germersheim auf dem Weg zur zertifizierten Unterkunft beraten und im Rahmen der Prüfung vor Ort besichtigen: Christina Bayer, die seit 2013 die Prüfungen der DTV-Klassifizierung im Landkreis Germersheim durchführt, ist seit 2014 auch Prüferin für Qualitätsgastgeber Wanderbares Deutschland und komplettierte das Zertifizierungsangebot des Tourismusvereins seit 2017 als Prüferin für bett+bike-Betriebe. Jens Weinand absolvierte 2018 die Zertifizierung zum Prüfer für bett+bike sowie Qualitätsgastgeber Wanderbares Deutschland. Tanja Bender ist seit 2019 interne Prüferin für die DTV-Klassifizierung von Ferienwohnungen, -häusern und Ferienzimmern.
Im
Landkreis Germersheim sind insgesamt 30 Betriebe nach einer oder mehreren Zertifizierungen
ausgezeichnet. Sie setzen sich bereits seit Jahren mit dem Thema Qualität
auseinander und lassen sich immer wieder neu auf die aktuell angepassten
Kriterien der Systeme und das kritische Auge der Prüfer ein. Sie überprüfen ihr
Angebot damit immer wieder aufs Neue in Bezug auf Gästevorstellungen und
verbessern dieses kontinuierlich. Die DTV-Klassifizierung ist objektbezogen, d.h.
jede Ferienwohnung oder jedes Ferienhaus wird einzeln überprüft. Im Landkreis
Germersheim sind 39 Objekte in 19 Betrieben klassifiziert, 21 davon wurden
mit 4 Sternen und 18 mit 3 Sternen ausgezeichnet. Mit der Deutschen
Hotelklassifizierung sind 8 Betriebe im Landkreis Germersheim ausgezeichnet, 6 davon mit 3
Sternen und 2 Betriebe mit 3 Sternen Superior. Außerdem sind im Landkreis Germersheim
9 Betriebe als fahrradfreundliche bett+bike-Betriebe zertifiziert, d.h. sie
sind speziell auf Radfahrer eingestellt und bieten für Radfahrer
besonderen Komfort. Landrat Dr. Brechtel, Vorsitzender des SÜD, und Silke
Wiedrig bedankten sich bei den anwesenden Betreibern der ausgezeichneten
Objekte und übergaben ihnen
jeweils ein Weinpräsent vom Sekt- und Weingut Rosenhof in Steinweiler, das die
Gäste beim Sektempfang sowie dem anschließenden Get Together mit guten Weinen,
Sekt und Traubensaft versorgte. Das leckere Catering wurde gestellt von Kochs
Restaurant im Hotel zur Pfalz in Kandel.
Weitere Informationen zu den
Zertifizierungsmöglichkeiten erhalten Interessierte vom
Südpfalz-Tourismus Landkreis Germersheim e.V. –einfach eine Mail an info@suedpfalz-tourismus.de schreiben.
Kreisverwaltung Germersheim 22.05.2019
Stadtwalk
– Kultur in Bewegung am 25. Mai 2019
Mit
einer Station voller Eindrücke aus dem Landkreis Germersheim
Typisch unser Landkreis
Germersheim, was ihn ausmacht, früher und heute, seine Vielfalt – Eindrücke von
den Besonderheiten und der Schönheit des Landkreises erhalten die Teilnehmer
und Teilnehmerinnen des Germersheimer Stadtwalks am 25. Mai an einer zusätzlichen
Station im Tourismus-, Kultur- und Besucherzentrum Weißenburger Tor. Hier werden
drei rund dreiminütige Projektionen der neuen Landkreisfilme gezeigt, die im
Rahmen des Jubiläumsjahrs 2018 entstanden sind. Themen wie Wirtschaft, Natur,
Landwirtschaft und Geschichte, bekannte und weniger bekannte Plätze und Perspektiven
aus dem Landkreis, Stille, Trubel und ganz viel Gefühl nehmen den Betrachter
mit auf kleine Entdeckungsreisen und laden ein, die Region weiter zu entdecken.
Der Stadtwalk am Samstag, 25. Mai 2019, beginnt um 19.30 im Kulturzentrum Hufeisen. Karten gibt es unter Tel. 07274-960-217 und 07274-960-301, -302 und -303, kultur@germersheim.eu oder an der Abendkasse.
Kreisverwaltung Germersheim 22.05.2019
Gratulation zum 50jährigen
Firmen-Jubiläum der HC-Kunststoffwerk Rülzheim GmbH
Unternehmensbesuch durch Landrat Dr. Brechtel
v.l.: Landrat Dr. Fritz Brechtel, Geschäftsführer Fabian Schwarz, Ortsbürgermeister Reiner Hör, Wirtschaftsförderin Maria Farrenkopf, Geschäftsführer Hardy Weisenburger
Vor 50 Jahren als Hartchrom GmbH gegründet
und seit 10 Jahren unter neuer Flagge und Führung: 2019 ist somit ein
Jubiläumsjahr in doppelter Hinsicht für die HC-Kunststoffwerk Rülzheim GmbH.
Dazu gratulierte Landrat Dr. Fritz Brechtel im Rahmen seines Besuches
vergangene Woche den beiden geschäftsführenden Gesellschaftern Fabian Schwarz
und Hardy Weisenburger. Gemeinsam begrüßten diese den Landrat sowie Bürgermeister
Matthias Schardt, Ortsbürgermeister Reiner Hör und Kreis-Wirtschaftsförderin
Maria Farrenkopf zu einer ausführlichen Unternehmens-Präsentation und -führung.
„Es ist faszinierend: In fast allen
Fahrzeugen eines großen deutschen Automobilherstellers fahren Produkte mit, die
hier in Rülzheim, in diesem mittelständischen Unternehmen, entwickelt und gebaut wurden“, begeisterte
sich Landrat Brechtel, „Den hohen Anforderungen der Automobilindustrie an ihre
Zulieferer gerecht zu werden, ist hier sehr gut gelungen“. Die HC Kunststoffwerk
Rülzheim GmbH hat sich auf die Entwicklung und Produktion von einbaufertigen Wasserablaufsystemen
spezialisiert. Die Produkte werden in Pkws beispielsweise im Bereich von Schiebedach
oder Tankmodul verbaut, um Regen- oder Spritzwasser sicher abzuleiten. Die dazu
erforderlichen Schläuche und Aufsätze werden im Extrusions- sowie im
Spritzguss-Verfahren hergestellt. „12 Millionen Wasserablaufsysteme haben in
2018 unser Werk verlassen“, so Geschäftsführer Schwarz, „Besonders stolz sind
wir hierbei auf die Tatsache, dass wir das Qualitätsziel von 0 ppm, also eine
Fehlerquote von Null hierbei bereits zum wiederholten Mal erreichen konnten.“
„Auf diesem hohen Qualitätsniveau wollen wir
auch bleiben“, erläutert Entwicklungs- und Projektleiter Andreas Hamburger
während der Führung durch den Betrieb, „In unserem HC-Technikum werden unsere
Produkte stets weiterentwickelt und verschiedensten Tests unterzogen, auch
unter Extrembedingungen.“
55 Mitarbeiter sind aktuell im Unternehmen
beschäftigt. Ob Ingenieur, Facharbeiter, auch aus branchenähnlichen Berufen,
oder angelernte Mitarbeiter, die meisten Kollegen sind dem Unternehmen schon lange
Jahre treu, viele kommen aus der näheren Umgebung von Rülzheim.
„Auch hier hat man sich dem Thema Industrie
4.0 geöffnet“, so Brechtel, „Bei der HC Kunststoffwerk wurde dabei bewiesen,
dass der Einsatz der Automatisierungstechnik keine Arbeitsplätz kosten muss,
sondern im Gegenteil die Qualität der menschlichen Arbeit erhöhen kann. Ich beglückwünsche
Herrn Schwarz und Herrn Weisenburger zu ihren bisherigen Erfolgen. Jedwede
Unterstützung für zukünftige Entwicklungen auch durch unsere
Kreis-Wirtschaftsförderung für dieses mittelständische Unternehmen sage ich
heute bereits gerne zu.“
Kreisverwaltung Germersheim 22.05.2019
Aktionstag
„Radel ins Museum“
Geschichte zum Anfassen und Ausprobieren
Einen Blick in die
Germersheimer Unterwelt werfen, sich wie ein römischer Legionär fühlen oder ein
wenig Tabakduft schnuppern konnten die Besucherinnen und Besucher beim
Aktionstag „Radel ins Museum“ am ersten Sonntag im Mai. Trotz des kühlen
Wetters nutzten viele Gäste die Gelegenheit zu einem Besuch in einem der
zahlreichen Museen im Landkreis Germersheim und Südliche Weinstraße. Zum 22. Mal hatte der
Südpfalz-Tourismus Landkreis Germersheim e. V. zum Aktionstag „Radel ins Museum
– Tag der offenen Museen“ eingeladen. Eröffnet wurde die Veranstaltung beim Rheinaue-Museum
in Neuburg. Bei strahlendem Sonnenschein begrüßten Kreisbeigeordnete Michael Braun,
Ortsbürgermeister Hermann Knauß sowie Gerd Balzer vom Museumsverein die
zahlreichen Gäste. Sie dankten den Mitwirkenden und im Besonderen den vielen
ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern in den Museen. Umrahmt wurde die
Eröffnung von den „Original Pfälzer Blasmusikanten“ und der anlässlich des
800-jährigen Jubiläums neu gegründeten Neuburger Trachtengruppe.
Den ganzen Tag über gab es bei den insgesamt 27 Stationen Geschichte zum Anfassen und Ausprobieren. Im Rheinaue-Museum informierten historische Rheinkarten darüber, wie Neuburg den Rhein „überquerte“. In Berg/Neulauterburg lohnte ein Abstecher in den Zollpavillon am ehemaligen Grenzübergang. In Germersheim gab es viel zu Entdecken: im Besucherzentrum Weißenburger Tor die dt.-engl. Sonderausstellung „300 Jahre „Robinson Crusoe“ von Daniel Dafoe“, bei der Stadt- und Festungsführung die unterirdischen Minengänge. Im Stadt- und Festungsmuseum gab es Kurzführungen zur „Stadt- und Festungsgeschichte“. Im Deutschen Straßenmuseum konnten die BesucherInnen unter anderem erfahren, wie bereits die Römer Straßen gebaut haben. Im Atelier und Skulpturen-Museum Prof. Deutsch konnten Bronze- und Terrakotta-Skulpturen besichtigt werden. Im Ziegeleimuseum in Sondernheim hatten die Großen und Kleinen viel Spaß bei den Feldbahnfahrten. In Bellheim zeigte das Alte Sägewerk Mittelmühle eine Ausstellung des Kulturvereins Bellheim „Neue Medien der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts“. In den Heimatmuseen Kuhardt und „Fischerhaus“ in Leimersheim konnten die Gäste nochmals die Schulbank drücken oder sich über das Leben am und mit dem Rhein informieren. In Neupotz war das Heimatmuseum geöffnet, im „Haus Leben am Strom“ gab es Führungen. Rudern wie die Römer konnten die Gäste bei den Fahrten mit dem Römerschiff „Lusoria Rhenana“. Bei den „jungen Korbmachern“ vom Förderverein Museum Neupotz konnte man sich beim ersten Korbmacherfest im Weidenflechten ausprobieren. Tabakduft konnte in Hatzenbühl bei den Führungen auf dem Tabakrundweg geschnuppert werden. In Rheinzabern war die Ausstellung „Leben und Arbeiten früher“ bei Familie Müller geöffnet. In das römische Leben konnte man bei Führungen im Terra-Sigillata-Museum und bei den römischen Brennöfen eintauchen. Allerlei spannende Geschichten rund um die Ziegelproduktion gab es bei den Führungen im Ziegeleimuseum Jockgrim. In Winden konnten die Gäste die Ortsgeschichte im „Gläsernen Museum“ besichtigen. Im Viehstrichmuseum in Wörth-Schaidt drehte sich alles um „Alte Sportgeräte und altes Spielzeug“. Groß und Klein hatte viel Spaß beim gemeinsamen Spielen. Im Heimatmuseum Laurentiushof in Wörth-Büchelberg gab es frisches Brot aus dem historischen Backofen und wer Lust hatte, konnte sich im Spinnen ausprobieren. Erstmals war die private Ausstellung historischer Motorräder der Familie Scholl in Minfeld zu besichtigen.
Bei der geführten
E-Bike-Radtour (45km) von „genussradeln-pfalz“ konnten die Radler die herrliche
Landschaft mit grünen Wiesen, gelben Rapsfeldern, Tabak- und Gemüseäckern genießen.
Unterwegs wurden die Museen in Schaidt, Rheinzabern, Winden und das Haus „Leben
am Strom“ in Neupotz besucht sowie eine Weinverkostung durchgeführt. Bei der
geführten Radtour des Heimatvereins FoKuS Maximiliansau e.V. im Maximiliansauer
Auwald „Goldgrund“ lernten die TeilnehmerInnen Wissenswertes über den
Klimawandel. Interessante Einblicke in den Polderbau gab es bei den Polderführungen
in Neupotz. Weitere Infos bei Südpfalz-Tourismus
Landkreis Germersheim e.V., Silke Wiedrig, Tel. 07274/53-300, E-Mail: info@suedpfalz-tourismus.de, www.suedpfalz-tourismus.de
Text: Kreisverwaltung Germersheim Foto: Südpfalz-Tourismus Landkreis Germersheim e.V. 22.05.2019
Iris Bockow in die Freistellungsphase der Altersteilzeit verabschiedet
Iris Bockow wurde vergangene Woche vom Ersten
Kreisbeigeordneten Christoph Buttweiler im Rahmen einer kleinen Feierstunde in
die Freistellungsphase der Altersteilzeit verabschiedet.
Nach
ihrer Zeit im Bereich der Kinder- und Jugendarbeit bei der Stadt Köln und einer
Projektleitung bei der VHS Neustadt kam Iris Bockow 1993 zum Gesundheitsamt
Germersheim, das 1997 in die Kreisverwaltung Germersheim integriert wurde.
Seither war die Diplom Sozialpädagogin im Fachbereich 43, Gesundheit und
Verbraucherschutz, im Sozialpsychiatrischen Dienst tätig.
Der
Erste Kreisbeigeordnete Christoph Buttweiler dankte Iris Bockow auch im Namen
von Landrat Dr. Fritz Brechtel für ihr langjähriges enormes Engagement und
wünschte ihr für die Zukunft alles Gute. Den Glückwünschen und dem Dank
schlossen sich Dezernentin Tanja Koch, Fachbereichsleiter Dr. Christian
Jestrabek, Personalchef Ralph Lehr und der Personalratsvorsitzende Klemens
Puderer an.
Kreisverwaltung Germersheim 22.05.2019
Pfälzer Spargelgenuss – Veranstaltungen und Angebote rund um das „weiße Gold“
Die
Südpfalz und der Rhein-Pfalz-Kreis bieten zur Spargelsaison 2019 wieder ein
buntes Veranstaltungsprogramm rund um das königliche Gemüse, das keine Wünsche
offen lässt. Im Flyer „Pfälzer Spargelgenuss 2019“ finden Spargelliebhabern
alle Angebote rund um die weißen Stangen im Landkreis Germersheim und dem
Rhein-Pfalz-Kreis.
Die
24 Erzeugerbetriebe in beiden Landkreisen, die in der Übersichtskarte zu finden
sind, bieten köstlichen Spargel während der Saison täglich frisch ab Hof und
die Gastronomen kreieren daraus vortreffliche Gerichte. Und wer den passenden
Wein zu seinem Spargelgericht sucht, wird bei den aufgeführten Weingütern
garantiert fündig. Da kann man sich schon jetzt auf die Spargelzeit freuen.
Im
Landkreis Germersheim wird dem Spargel alle Ehre gemacht: Der Hofmarkt Zapf, Am
Holderbühl 1, 76870 Kandel bietet an den Freitagen, 10. und 17. Mai sowie 7.,
14. und 21. Juni ein großes Spargelbuffet an. Anmeldungen unter Tel.
07275-9887710. Außerdem gibt es in diesem Jahr wieder ein großes Spargel- und
Hoffest bei Familie Zapf. Vom 24. – 26. Mai wird hier groß gefeiert. Weitere
Infos unter www.hofmarkt-zapf.de.
Das Hotel zur Pfalz, Marktstr. 57, 76870 Kandel bietet in seinem Restaurant am
Freitag, 31. Mai, ab 19 Uhr ein abendliches Spargelbuffet mit allem was das
Spargel- und Genießerherz höher schlagen lässt. Auch Räucherlachs,
Meeresfrüchte, kleine Rumpsteaks uvm. werden aufgetischt. Anmeldung unter Tel.
07275-98550. Weitere Infos dazu unter www.kochs.xyz.
Auch
in diesem Jahr können Gäste für ein Wochenende oder länger, alleine oder in der
Gruppe, Spargelgenuss satt erleben. Der Südpfalz-Tourismus Landkreis Germersheim e.V. erstellt
Spargelfreunden ein individuelles Angebot für genussvolle Tage in der
spargelfeinen Südpfalz. So werden Gäste zum Südpfälzer Spargelexperten!
Im
Rhein-Pfalz-Kreis gibt es ebenfalls zahlreiche Veranstaltungen, die im Flyer
„Pfälzer Spargelgenuss“ enthalten sind.
Erhältlich ist der Spargelflyer beim Südpfalz-Tourismus Landkreis Germersheim e.V. (Tel. 07274/53-300, info@suedpfalz-tourismus.de), beim Tourismusverein Rhein-Pfalz-Kreis e.V. (Tel. 0621/5909-414, info@rhein-pfalz-aktiv.de) sowie als digitales PDF-Dokument auf den Webseiten www.suedpfalz-tourismus.de und www.rhein-pfalz-aktiv.de. Der Flyer ist auch in den Büros für Tourismus in den Verbandsgemeinden des Landkreises Germersheim sowie in allen Stadt-, Verbandsgemeinde- und Gemeindeverwaltungen im Rhein-Pfalz-Kreis erhältlich.
Veranstaltungen der Kreisvolkshochschule Germersheim
Es wird darauf hingewiesen, dass zu allen nachstehend aufgeführten Kursen und Vorträgen eine Anmeldung unbedingt erforderlich ist. Kontaktadressen sind am Ende des Textes zu finden.
2019kv146
„Schulung
zum Brandschutzhelfer“ – Kurs
mit Rainer
Daumann: Germersheim, Ritter-von-Schmauß-Str./Ecke Paradeplatz, Seiteneingang der Berufsbildende Schule, EG, Saal E 06.
Beginn: Samstag, 08.06.2019, 09:00 – 12:30 Uhr. Dauer: 1 Termin, Kosten: 50
Euro/Person.
2019kv176
„Der
Alltagsknigge für viele Lebenslagen“ – Kurs mit Ulrike-Ebba Gräfin von Sparr:
Germersheim, Ritter-von-Schmauß-Str./Ecke Paradeplatz, Seminarraum 1 in der KVHS Geschäftsstelle. Beginn: Mittwoch, 12.06.2019,
18:00 – 21:00
Uhr. Dauer: 1 Termin, Kosten: 20 Euro/Person.
2019kv127
„Verkehrsrecht
– `Was tun nach einem Verkehrsunfall?´ – Rechtsvortrag“ – Kurs mit Michael Münch: Germersheim, Ritter-von-Schmauß-Str./Ecke
Paradeplatz, Seminarraum 1 in der KVHS
Geschäftsstelle. Beginn: Donnerstag,
13.06.2019, 19:30 – 21:00 Uhr. Dauer: 1 Termin, Kosten: 10 Euro/Person.
2019kv103
„Salsa Cubana – für Einsteiger*innen – Kurs B“ –
Kurs mit Leo Martini:
Germersheim, Ritter-von-Schmauß-Str./Ecke Paradeplatz, Seiteneingang der Berufsbildende Schule, EG, Saal E 06. Beginn: Sonntag, 30.06.2019,
15:00 – 19:15
Uhr. Dauer: 1 Termin, Kosten: 25 Euro/Person.
2019kv074
„Endlich
versteh ich dich!“ – Kurs
mit Horst
Müller: Germersheim, Ritter-von-Schmauß-Str./Ecke Paradeplatz, Seminarraum 1 in der KVHS Geschäftsstelle.
Beginn: Samstag, 01.06.2019, 10:00 – 18:00 Uhr. Dauer: 1 Termin, Kosten: 40
Euro/Person.
„Schulung
zum Brandschutzhelfer“ – Kurs
mit Rainer
Daumann: Germersheim, Ritter-von-Schmauß-Str./Ecke Paradeplatz, Seiteneingang der Berufsbildende Schule, EG, Saal E 06.
Beginn: Samstag, 08.06.2019, 09:00 – 12:30 Uhr. Dauer: 1 Termin, Kosten: 50
Euro/Person.
2019kv176
„Der Alltagsknigge für viele Lebenslagen“ – Kurs mit Ulrike-Ebba Gräfin von Sparr: Germersheim, Ritter-von-Schmauß-Str./Ecke Paradeplatz, Seminarraum 1 in der KVHS Geschäftsstelle. Beginn: Mittwoch, 12.06.2019, 18:00 – 21:00 Uhr. Dauer: 1 Termin, Kosten: 20 Euro/Person.
2019kv127
„Verkehrsrecht
– „Was tun nach einem Verkehrsunfall?“ – Rechtsvortrag“ – Kurs mit Michael Münch: Germersheim, Ritter-von-Schmauß-Str./Ecke
Paradeplatz, Seminarraum 1 in der KVHS
Geschäftsstelle. Beginn: Donnerstag,
13.06.2019, 19:30 – 21:00 Uhr. Dauer: 1 Termin, Kosten: 10 Euro/Person.
2019kv103
„Salsa
Cubana – für Einsteiger*innen – Kurs B“ – Kurs mit Leo Martini: Germersheim, Ritter-von-Schmauß-Str./Ecke
Paradeplatz, Seiteneingang der
Berufsbildende Schule, EG, Saal E 06. Beginn: Sonntag, 30.06.2019, 15:00 – 19:15
Uhr. Dauer: 1 Termin, Kosten: 25 Euro/Person.
2019kv081
„Vorankündigung – Informationsabend: Vorbereitungskurs zum nachträglichen Erwerb der Sekundarstufe I (Realschulabschluss)“ – Kurs mit Karin Träber: Germersheim, August-Keiler-Str. 34, Goethe-Gymnasium, Ostbau, EG, Saal 081. Beginn: Mittwoch, 14.08.2019, 18:00 – 19:30 Uhr. Dauer: 1 Termin, Kosten: 0 Euro/Person.
Vorankündigung: Nächster Einbürgerungstest, Termin 13 am Vormittag und Termin 14 am Nachmittag-“
– Test mit Karin Träber: Germersheim,
Ritter-von-Schmauß-Str./Ecke Paradeplatz,
Seminarraum 1 der KVHS Geschäftsstelle.
Beginn: Montag, 19. August, Termin 13 um 10:00 Uhr, Termin 14 um 15:00 Uhr, Dauer:
60 Minuten, Kosten: 25,00 Euro/Person. Anmeldeschluss: 19. Juli 2019.
Eine Anmeldung
ist zu allen Veranstaltungen zwingend erforderlich
bei der Geschäftsstelle der Kreis-volkshochschule Germersheim, Telefon
07274-53334 oder -53382, E-Mail: vhs@kreis-germersheim.de oder online über ein Buchungsformular auf der Homepage
unter www.kreis-germersheim.de/kvhs.
Bitte beachten Sie unsere
Öffnungszeiten:
Montag
bis Freitag: 08:30 bis 12:00 Uhr, Dienstag: 13:30 bis 16:00 Uhr, Donnerstag:
13:30 bis 18:00 Uhr,
Annahmeschluss:
jeweils 15 Minuten vor Ende der Öffnungszeiten.
Kreisverwaltung Germersheim 22.05.2019
Antragsverfahren
Teil 1 für die Antragstellung
auf Gewährung einer Beihilfe für die Umstrukturierung und Umstellung von
Rebflächen ab dem Pflanzjahr 2020
Antragszeitraum Frühjahr 2019: 02. – 31. Mai 2019
Antragszeitraum Herbst 2019: 02. – 30. September 2019
Die
Anträge für die Teilnahme am EU-Umstrukturierungsprogramm für Rebpflanzungen im
Jahr 2019 können bei der Kreisverwaltung Germersheim, Sachgebiet
Agrarförderung, gestellt werden.
Die
Antragsfristen 2. bis 31. Mai 2019 für den Antragszeitraum Frühjahrs 2019 und
2. bis 30. September für den Antragszeitraum Herbst 2019 gelten für den Teil 1
des Antragsverfahrens.
Hier
müssen alle Flächen, auch die Flächen in Flurbereinigungsverfahren, beantragt
werden, wenn sie im Herbst 2019 oder im Frühjahr 2020 gerodet werden sollen und
eine Förderung durch die Umstrukturierung geplant ist. Die Rodebescheide aus
den Vorjahren, verlieren ihre Gültigkeit, wenn die Rebflächen nicht gerodet
wurden. Die Flächen müssen erneut beantragt werden. Auch derzeit unbestockte
Flächen sind zu melden, für die eine Bestockung mittels Pflanzrecht aus der
sogenannten Umwandlung bzw. Genehmigung auf Wiederbepflanzung beabsichtigt ist.
Im Januar des
geplanten Pflanzjahres erfolgt die Antragstellung Teil 2. Dies entspricht der
Verfahrensweise der Vorjahre. Hier können allerdings nur Flächen beantragt
werden, die auch bereits in einem Teil 1 aufgeführt wurden.
Den Datenträgerbegleitschein
und die dazugehörigen Anlagen müssen für
Anträge mit Antragszeitraum Frühjahr bis
spätestens 31. Mai 2019 bei der Kreisverwaltung Germersheim,
Sachgebiet Agrarförderung gereicht werden; für
Anträge mit Antragszeitraum Herbst bis
spätestens 30. September 2019.
Wer noch keinen Zugang für
das WIP besitzt, kann über Neuregistrierung einen Antrag ausfüllen und an die
angegebene Nummer faxen. Die Zugangsdaten werden dann in der Regel innerhalb
von 2 bis 3 Arbeitstagen per Post von der Landwirtschaftskammer Rheinland-Pfalz
zugestellt.
Nach Durchführung der
Vor-Ort-Kontrolle erhalten die Antragsteller eine Nachricht, ob die Rodung auf
den beantragten Flächen erfolgen kann. Bis zu diesem Zeitpunkt dürfen auf den
Flächen keine Veränderungen vorgenommen werden. Die Benachrichtigung, dass
gerodet werden kann, erfolgt Ende Juli (Frühjahrsantrag) oder Anfang Dezember
(Herbstantrag) durch die Kreisverwaltung Germersheim, Sachgebiet
Agrarförderung.
Zertifizierung von Kindertagespflegepersonen im Landauer Haus der Familie
Die Evangelische Familienbildungsstätte, Haus der Familie,
Landau hat seit August 2018 siebzehn
Frauen und einen Mann aus der Region Südpfalz zu Kindertagespflegepersonen weitergebildet.
Am Samstag, 13. April 2019 konnte die Maßnahme, mit Kolloquium
und Überreichung der Zertifikate, erfolgreich beendet werden.
Träger der Bildungsmaßnahme ist das Haus der Familie, unter
der Leitung von Susanne Burgdörfer. Kooperationspartner der Weiterbildung sind
die vier Jugendämter aus der Südpfalz, die ihre Zusammenarbeit im Bereich der
Kindertagespflege in einer neuen Kooperationsvereinbarung geregelt haben. Hierbei geht es um die enge
Zusammenarbeit der Jugendämter der Stadt Landau, des Kreises Südliche
Weinstraße, des Kreises Germersheim und der Stadt Neustadt. Die Jugendämter
vermitteln, nach intensiven Vorgesprächen, zukünftige Tagesmütter und -väter
zur Qualifizierung in das Haus der Familie nach Landau.
Die Kurse werden vom Ministerium für Familie, Frauen,
Jugend, Integration und Verbraucherschutz Rheinland-Pfalz bezuschusst.
Die Qualifizierung in der
Kindertagespflege wird seit mehr als 20 Jahren im Haus der Familie,
Landau durchgeführt. Die Seminare bieten Fachwissen in allen grundlegenden Bereichen,
um dem Förderauftrag der Tagespflege mit seinen vielfältigen Aufgaben der
Bildung, Erziehung und Betreuung von Kindern gerecht zu werden.
Eine bundesweite, qualitative Weiterentwicklung der
Grundqualifizierung von Kindertagespflegepersonen führte ab dem 1. Oktober 2017
in Rheinland-Pfalz zur Neuausrichtung. Die neue, kompetenzorientierte
Grundqualifizierung zeichnet sich vor allem durch eine enge Theorie-Praxis-Verzahnung
aus. 210 statt früher 160 Unterrichtseinheiten, dazu zwei Praktika in einer
Kindertagesstätte und in der Kindertagespflege sind Beispiele der Veränderung. Erfahrene
Tagesmütter und- väter wurden zusätzlich zu Mentorinnen und Mentoren geschult
und vermitteln praktische Kompetenzen durch den Einblick in ihre eigene
Kindertagespflegestelle. Die Teilnehmenden des aktuellen Qualifizierungskurses
wurden über acht Monate hinweg, an zwei Abenden in der Woche, von 15
Fachreferentinnen unterrichtet.
Bei ihrer Ansprache, anlässlich der Verleihung der Zertifikate,
würdigte die Leiterin des Jugendamtes Germersheim, Denise Hartmann-Mohr das
besondere Engagement für die Familien in den vier Regionen. Sie schätze den
Einsatz der Kindertagespflegepersonen überaus, denn obwohl die
Verdienstmöglichkeiten nach wie vor in der Kritik stehen, sei ein hoher
persönlicher Einsatz deutlich. Hier
stehe das Wohl des Kindes im Mittelpunkt, was für alle eine
Herzensangelegenheit sei.
„Es geht um die Kleinsten in unserer Gesellschaft“, hob der
Amtsleiter des Jugendamtes Südliche Weinstraße, Peter Lerch, hervor. „In der Kindertagespflege legen wir
stabile Grundlagen, gute Beziehungen, Bindungen in den ersten Lebensjahren, von
denen unsere Kinder ein ganzes Leben lang profitieren.“
Susanne Burgdörfer bestätigt, dass es bereits nach den Sommerferien einen nächsten Qualifizierungskurs geben wird und dass zukünftig auch Fortbildungen für Tagesmütter und –väter als Kooperationsmodell der vier Kommunen im Haus der Familie angeboten werden.
Buttweiler:
„Anschaffungen aller Schulen sinnvoll aufeinander abstimmen“
„Der Digitalpakt kommt und damit Gelder für
unsere Schulen. Allerdings werden diese nicht vor Herbst 2019 fließen, auch hat
das Land die Durchführungsbestimmungen zur Umsetzung des Digitalpaktes
noch nicht verabschiedet. Wir wollen die Zeit nutzen und uns gut vorbereiten, sodass
das Geld dann möglichst schnell in die digitale Ausstattung unseren Schulen,
Grund- und weiterführenden Schulen, investiert werden kann“, so der für Schulen
zuständige Erste Kreisbeigeordnete Christoph Buttweiler.
In einem Schreiben hat Buttweiler den Schulleitern der
weiterführenden Schulen und den Trägern der Grundschulen vorgeschlagen, gemäß
der bisher vorliegenden Informationen, insbesondere eine Bestandsaufnahme der
vorhandenen digitalen Infrastruktur sowie ein Medienkonzept sinnvoll
aufeinander- und miteinander abzustimmen. „Ich rege an, dass wir zusammen, also
die Schulträger der Grundschulen, die Kreisverwaltung als Träger der
weiterführenden Schulen und alle Schulleiter die nötigen Informationen
austauschen, insbesondere zu den vorhandenen digitalen
Lehr-Lern-Infrastrukturen“, so Buttweiler. Sobald das Land die
Durchführungsbestimmungen festgezurrt hat, sollen die Medienkonzepte der
Schulen mit Berücksichtigung medienpädagogischer, didaktischer und technischer
Aspekte sowie bedarfsgerechte Fortbildungsplanung für die Lehrkräfte in einer
gemeinsamen Besprechung zur Vorbereitung erörtert werden.
Kreisverwaltung Germersheim 22.05.2019
Gelungenes Beispiel guter
Zusammenarbeit
Gemeinsame Zweckvereinbarung des Landkreises mit dem kreisangehörigen Raum für den Vollstreckungsbereich aktualisiert und unterzeichnet
Nach der Unterzeichnung der Zweckvereinbarung: (v.li.) Kämmerer Martin Schnerch, Volker Poß (VG Kandel), Dr. Dennis Nitsche (Stadt Wörth), Reinhard Scherrer (VG Hagenbach), Landrat Dr. Fritz Brechtel, Marcus Schaile (Stadt Germersheim), Karl Dieter Wünstel (VG Jockgrim), nicht auf dem Bild Matthias Schardt (VG Rülzheim).
Der Landkreis Germersheim hat seine
aus den 80er Jahren stammende Zweckvereinbarung zum Vollstreckungsbereich neu
aufgelegt. Gemeinsam mit dem kreisangehörigen Raum wurden jetzt die Inhalte auf
einen aktuellen Stand gebracht und die neue Zweckvereinbarung über den Aufbau einer gemeinsamen Vollstreckungsstelle
und Bestellung von gemeinsamen Vollstreckungskräften von Landrat Dr. Fritz
Brechtel und den Bürgermeistern unterzeichnet.
„Mit der neuen Zweckvereinbarung
zum Vollstreckungsbereich hat der Landkreis die langjährige und gute
interkommunale Zusammenarbeit mit seinen Kommunen weiter ausgebaut und
verbessert“, so Landrat Dr. Fritz Brechtel bei der Unterzeichnung. Auf Basis
der Zweckvereinbarung erfolgen die notwendigen Aktivitäten, diesen sensiblen
Bereich transparent und mit einfachen Arbeitsabläufen umzusetzen.
„Schwerpunkt der Vereinbarung ist
ein fairer Umgang mit unseren Schuldnern. Gleichzeitig haben wir auf
wirtschaftliche Gesichtspunkte abgestellt“, informiert Kassenleiterin Eva Morio.
Fair bedeutet für die Kreisverwaltung insbesondere, die jeweiligen persönlichen
Belange zu berücksichtigen. Landrat Dr. Fritz Brechtel und Eva Morio sind sich
einig: „Der beste Weg liegt in der Prophylaxe – deshalb einfach bereits bei
einer Mahnung Kontakt mit uns aufnehmen. So fallen für die Schuldner erst gar
keine Vollstreckungskosten an.“
An der Zweckvereinbarung beteiligt
sind neben dem Landkreis die Städte Germersheim und Wörth sowie die
Verbandsgemeinden Hagenbach, Jockgrim, Kandel und Rülzheim.
Kreisverwaltung Germersheim 22.05.2019
Weiterkommen dank Ausbildung,
Qualifizierung und Weiterbildung
Erste gemeinsame Bildungsmesse der Agentur für Arbeit und des Jobcenters Germersheim bot Überblick und Infos über Bildungsangebote
Auch die KVHS war mit einem Stand vertreten und hat über ihr Weiterbildungsangebot informiert.
Wer beruflich vorankommen möchte, für den zahlt sich Weiterbildung aus, denn mit jeder Qualifizierung verbessern sich die Chancen auf dem Arbeitsmarkt. Deshalb und um Interessierten einen Überblick zu bieten, hatte die Agentur für Arbeit Germersheim gemeinsam mit dem Jobcenter Landkreis Germersheim letzte Woche eine Bildungsmesse im Straßenmuseum in Germersheim veranstaltet.
Zehn Bildungsträger aus
der Region informierten dort an Ständen die interessierten Besucherinnen und
Besucher. „Wir hatten außerdem rund 200 Menschen in Leistungsbezug mit
Qualifizierungsbedarfen verpflichtend zum Besuch der Bildungsmesse eingeladen, denn
bei der Vielzahl an Bildungsangeboten ist es nicht immer leicht das Richtige
für sich zu finden. Hier konnten sich die Besucher nun einen Überblick
verschaffen und an den unterschiedlichen Ständen je nach Bedarf beraten lassen“,
so Ruth Burckhart, Geschäftsführerin des Jobcenters Germersheim.
Um dem Fachkräftemangel entgegen zu wirken und gleichzeitig Menschen in Arbeit zu bringen, beraten und unterstützen die Agentur für Arbeit und das Jobcenter mit unterschiedlichen Förderprogrammen sowohl Arbeitssuchende als auch Menschen in Beschäftigung und Unternehmen. Weitere Infos gibt es beim Jobcenter Germersheim, Waldstraße 13, 76726 Germersheim, Tel. 07274/70110 und bei der Agentur für Arbeit, Josef-Probst-Straße 24, 76726 Germersheim, oder Johannes-Kopp-Str. 2, 76829 Landau in der Pfalz, Tel. 0800 4555500.
Kreisverwaltung Germersheim 22.05.2019
Landkreis
Germersheim ist attraktiver Wirtschaftsstandort
Zahl der
sozialversicherungspflichtig Beschäftigten im Kreis Germersheim steigt
weiterhin kontinuierlich
Eine aktuell von der Agentur für Arbeit
veröffentlichte Statistik zeigt es schwarz auf weiß: Im Landkreis Germersheim
ist die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten seit 1999
kontinuierlich gestiegen und liegt somit Ende 2018 auf dem höchsten Niveau seit
Beginn der Auswertung: Lag sie in 1999 bei 35.000 Personen, so sind es im September
2018 stolze 45.647 Personen. Bereits mit Veröffentlichung der entsprechenden
Statistik in 2016 war diese Entwicklung deutlich abzulesen. „Heute verdienen 30
% mehr Menschen ihren Lebensunterhalt im Landkreis Germersheim als vor 19
Jahren“, rechnet Landrat Fritz Brechtel vor, „parallel ist die Bevölkerung in
der gleichen Zeit um ca. 4,5 % gestiegen. Das ist ein eindeutiger Beleg dafür,
dass sich die Wirtschaft in unserem Landkreis beständig im Wachstum befindet.
Zum anderen zeigt das Bevölkerungswachstum, dass die Region nach wie vor ein
attraktiver Lebens- und Arbeitsort ist.“
Weiter führt Brechtel aus: „In meinen
Gesprächen mit Unternehmensvertretern erfahre ich, dass die Auftragsbücher voll
sind und dass Investitionen in die Zukunft geplant sind. Dazu haben sich gerade
in den letzten Jahren erfolgreiche Unternehmen für den Landkreis Germersheim
entschieden, um hier einen neuen Standort zu bauen.“ Brechtel zählt
beispielhaft das neue Werk des Automobilzulieferers Linde + Wiemann in
Hagenbach auf sowie die neuen Firmenzentralen der EIZO GmbH sowie der
MTS-Gruppe in Rülzheim. „Auf diesen Erfolgen wollen wir uns nicht ausruhen“, so
Brechtel weiter, „Dass Beschäftigtenzahlen in der Vergangenheit trotz
demografischem Wandel weiterhin gestiegen sind, ist ein Ansporn, uns in Zukunft
umso mehr den Herausforderungen bezüglich der Veränderungen in der Arbeitswelt
zu stellen und dafür zu sorgen, dass weiterhin Potenzial für Wachstum vorhanden
ist.“ In Zusammenarbeit mit den Kommunen setzt Brechtel dabei gleichermaßen auf
den Breitbandausbau, die Entwicklung von neuen Gewerbeflächen sowie die
Erhaltung des guten Wirtschaftsklimas, u.a. durch eine aktive
Wirtschaftsförderung und eine gute Vernetzung aller Akteure.
Ansprechpartner in der Wirtschaftsförderung
Landkreis Germersheim ist Geschäftsführerin Maria Farrenkopf, Luitpoldplatz 1,
76726 Germersheim, Tel. 07274 53 218, E-Mail: m.farrenkopf@kreis-germersheim.de.
Kreisverwaltung Germersheim 22.05.2019
Kreisausschuss GER empfiehlt Beteiligung des Kreisesan Park & Ride-Parkplatz Winden
Der Kreisausschuss hat
sich in seiner Sitzung am 15. April einstimmig für eine Beteiligung des Landkreises am Bau der Park & Ride-Anlage am
Bahnhof in Winden in Höhe von 85.000 Euro ausgesprochen. Damit gibt der
Ausschuss dem Kreistag eine entsprechende Empfehlung, der letztlich Ende Juni
über das Thema berät und entscheidet.
„Wir alle wollen Klimaschutz, wir alle wollen den ÖPNV fördern
und ausbauen. Bei dem in vielerlei Hinsicht einzigartigen Projekt in Winden
bietet sich im Zusammenhang mit der Sanierung der Rheinbrücke die Chance, den
ÖPNV deutlich attraktiver zu gestalten und viele Autofahrer Richtung Karlsruhe
zum Umsteigen auf die Schiene zu bewegen und dadurch den Rheinbrückenverkehr zu
entlasten“, betonte Landrat Dr. Fritz Brechtel.
Die
Ortsgemeinde Winden hat 2006 bereits eine Park & Ride-Anlage westlich der
Bahngleise mit 99 Stellplätzen mit Zuschüssen des Landes Rheinland-Pfalz
finanziert. Östlich der Bahngleise ist noch ein Areal frei, auf dem planerisch
116 weitere Stellplätze errichtet werden können. Der Zugang zu den Bahngleisen
soll dann in Form eines gleisüberspannenden Fußgängersteges erfolgen.
Die
Gesamtkosten des Projektes betragen ca. 1.349.000 Euro. Das Ministerium für
Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau, Rheinland-Pfalz hat eine
Förderung in Höhe von ca. 636.000 Euro in Aussicht gestellt. „Unter anderem
wegen der überörtlichen Bedeutung des Haltepunktes, der strategischen Lage der
Parkplätze als idealer Umstieg für Pendler und zur Entlastung des
Rheinbrückenverkehrs hat das Regierungspräsidium Karlsruhe eine Förderung der
Maßnahme in Höhe von 473.000 Euro zugesagt, wenn das Projekt zeitnah umgesetzt
wird“, berichtet Landrat Brechtel. „Und auch der Kreistag unseres
Nachbarlandkreises Südliche Weinstraße hat die Bedeutung des Parkplatzes als
idealen Umstiegsort für die Pendler aus SÜW, die in Richtung Karlsruhe fahren,
erkannt und dankenswerter Weise einen Zuschuss von 30.000 Euro bewilligt. Das
ist nicht selbstverständlich und ein Zeichen von gutem nachbarschaftlichem
Miteinander.“ Die Zusage des Kreistags Südliche Weinstraße ist an die Bedingung
geknüpft, dass die 30.000 Euro dem Anteil der Ortsgemeinde Winden
angerechnet werden.
Der
Finanzierungsvorschlag des ZSPNV-Süd sieht vor, dass die nach Abzug der Mittel
des Regierungspräsidiums Karlsruhe und des Landes verbleibenden 240.000 Euro
mit 70.000 Euro von der Ortsgemeinde Winden getragen werden (abzüglich der
30.000 Euro aus SÜW) sowie von der Verbandsgemeinde Kandel und dem Landkreis
Germersheim mit je 85.000 Euro. In der Ortsgemeinde Winden und in der
Verbandsgemeinde Kandel wird das Thema zeitnah in den Gremien beraten.
Kreisverwaltung Germersheim 22.05.2019
RescueWave – ein lebensrettendes
Systems für den Landkreis Germersheim
Landrat dankt Kreisausschuss für
Zustimmung zur Anschaffung von RescueWave
Einstimmig hat am Montag, 15. April 2019, der Kreisausschuss für die Anschaffung des lebensrettenden Systems RescueWave gestimmt. „Dafür bedanke ich mich herzlich“, so Landrat Dr. Fritz Brechtel, „Mit diesem System können wir im Notfall schneller und koordinierter auch bei einer großen Anzahl von Verletzten agieren und Leben retten.“ Der Landkreis Germersheim ist damit der erste Landkreis, in dem dieses System angewendet wird.
Vorgestellt wurde das System den
Mitgliedern des Kreisausschusses vom Sprecher der Leitenden Notärzte, Dr. Matthias
Wölfel: „Der Faktor Zeit entscheidet in der Notfallmedizin über Leben und Tod
oder bleibende Schäden. Um den Informations- und Zeitverlust bei einem
Massenanfall von Verletzten so gering wie möglich zu halten, ist RescueWave
alternativlos. Damit kommt der Katastrophenschutz in der digitalisierten Welt
an, das Erfassen von Verletzten, Verletzungsschwere und die Verteilung auf
geeignete Transportmittel in entsprechende Kliniken wird regelrecht
revolutioniert und beschleunigt.“ Bisher mussten alle Informationen per Hand
für jeden Patienten auf sog. Sichtungskarten notiert werden. Das System ersetzt
die bisherigen Sichtungskarten für Verletzte durch digitale Anhängesender, mit
denen parallel medizinische, persönliche und organisatorische Daten sowie die
exakte Position erfasst und in Echtzeit allen Führungskräften und
Entscheidungsträgern visuell aufgearbeitet zur Verfügung gestellt werden
können.
Das digitale System RescueWave, ein
Produkt der Firmen ITK und Vomatec Innovations GmbH, wurde zwei Jahren lang in
der Entwicklung von Leitenden Notärzten, Organisatorischen Leitern sowie der
Schnelleinsatzgruppe aus dem Landkreis Germersheim begleitet. „Die Entwickler
haben durch die Zusammenarbeit viele Anregungen, Vorstellungen und Wünsche aus
der Praxis übernommen“, so Dr. Wölfel. Besonders bedankt sich Landrat Dr. Fritz
Brechtel auch bei beim Organisatorischen Leiter, Jürgen See, und dem Leitenden
Notarzt Thomas Bleck, die als Projektleiter federführend an der Entwicklung teilhatten
und dafür wertvolle Informationen aufgrund ihrer Erfahrungen aus realen
Einsätzen einbrachten.
69.000 Euro kostet dem Landkreis
das System. Die Kreisverwaltung hat beim Land einen Antrag auf Bezuschussung
zur Einführung des Systems gestellt. Eine Antwort steht noch aus.
„Mit RescueWave stellen wir unseren
Katastrophenschutz in vielerlei Hinsicht neu auf. Es kann nicht nur bei einem
Massenanfall von Verletzten eingesetzt werden, sondern beispielsweise auch bei
lebensbedrohlichen Einsatzlagen wie Terror- oder Amoklagen, Einsätzen der Feuerwehr
bei Personensuchen oder Einsätzen auf dem Rhein, um wichtige Lageinformationen
zu erfassen und zu übermitteln. Insgesamt ist dieses Projekt ein hervorragendes
Beispiel für die Zusammenarbeit regionaler Firmen mit Kreisverwaltung und
Ehrenamt. So gelingt technische Entwicklung, die den Menschen zugutekommt“, so
Landrat Brechtel.
Kreisverwaltung Germersheim 22.05.2019
Wahlvorschläge für die Wahl des
Kreistags des Landkreises Germersheim stehen fest
Im Vorfeld der Kommunalwahlen am 26. Mai 2019 fand am 9. April in
der Kreisverwaltung Germersheim die Sitzung des Wahlausschusses zur
Entscheidung über die Zulassung der eingereichten Wahlvorschläge für die Wahl
des Kreistags statt.
Der Wahlausschuss ließ folgende vollständig, form- und
fristgerecht eingereichten Wahlvorschläge für die Wahl des Kreistags zu:
Sozialdemokratische Partei Deutschlands, SPD
Christlich Demokratische Union Deutschlands, CDU
Alternative für Deutschland, AfD
Freie Demokratische Partei, FDP
BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, GRÜNE
Freie Wählergruppe Landkreis Germersheim e.V., FWG
DIE LINKE
Partei für Arbeit, Rechtsstaat, Tierschutz, Elitenförderung und basisdemokratische Initiative, Die PARTEI
Die nächste Sitzung des Wahlausschusses für die Feststellung der
Ergebnisse der Wahlen zum Kreistag findet am 29. Mai 2019, um 18
Uhr in der Kreisverwaltung Germersheim, Luitpoldplatz
1, Raum 1.05, statt.
Kreisverwaltung Germersheim 22.05.2019
Landrat Brechtel: Mehrheit des
Stadtrates Karlsruhe verhindert die 2.Rheinbrücke weiterhin. Dies schadet der
gesamten Technologieregion Karlsruhe
Der Beschluss des Karlsruher
Gemeinderates, die Klage gegen die Planfeststellung zur zweiten Rheinbrücke
aufrecht zu halten, stößt bei Landrat Dr. Fritz Brechtel auf völliges
Unverständnis: „Das war ein Beschluss des Stadtrates gegen die Bedürfnisse der Technologieregion
Karlsruhe und gegen alle Pendler, die täglich im Stau stehen,“ kommentiert der
Landrat das Abstimmungsergebnis. Die CDU-Fraktion des Karlsruher Gemeinderates
hatte in der Gemeinderatssitzung am 9. April die Rücknahme der Klage beantragt,
um den Bau der Brücke nicht weiter zu verzögern. Jedoch stimmte am Ende nur der
Antragsteller selbst für die Aufhebung der Klage.
„Wir brauchen dringend eine zweite
Rheinbrücke“, so Landrat Brechtel, „Die gesamte Region ist ein gemeinsamer
Wirtschaftstraum. Wir organisieren uns in der Technologieregion Karlsruhe über
Grenzen hinweg und schaffen durch Blockadehaltungen wie diese den mehr als
dringenden Brückenschlag nicht? Das ist unfassbar. Um der engen
wirtschaftlichen Verflechtung des Landkreises Germersheim sowie der ganzen
Südpfalz mit der Stadt und der Region Karlsruhe gerecht zu werden und das damit
verbundene aktuelle und zukünftig prognostizierte Verkehrsaufkommen abwickeln
zu können, ist die zweite Brücke unbedingt erforderlich. Die Zeit drängt!“
Landrat Brechtel weist deutlich
darauf hin, dass eine zweite Rheinbrücke nicht nur gebraucht wird, um eine
bessere Verteilung des Verkehrs zu bewerkstelligen: „Wir brauchen eine zweite
Rheinbrücke auch dann ganz besonders, sollte es zu einer Brückensperrung kommen.
Es kann nicht unser Ernst sein, dass wir in diesem Fall den Verkehr mangels
alternativer Querungsmöglichkeit weiträumige über die jeweils rund 25 Kilometer
entfernten Brücken bei Iffezheim oder Germersheim umleiten müssen. Wie wichtig
diese Brücke als Alternative ist, kann man an der aktuellen Situation erkennen.
Hätten wir die zweite Brücke bereits, so müssten viele Pendler nicht im
täglichen Stau stehen. „Letztendlich wird mit dieser Verhinderungspolitik nicht
nur der Technologieregion Karlsruhe, sondern den Bürgerinnen und Bürgern der
Stadt Karlsruhe selbst geschadet“, so Landrat Brechtel. Er fordert und erwartet
daher, „dass der Gemeinderat von Karlsruhe das Brückenprojekt nicht länger
verhindert, sondern unterstützt, denn es dient genauso der Wirtschaft auf
badischer Seite und ebenso der besseren Mobilität der Karlsruher Bürgerinnen
und Bürger.“
Kreisverwaltung Germersheim 22.05.2019
Von
Mai bis Oktober wieder wöchentliche Leerung der Biotonnen im Landkreis
Germersheim
Die
Kreisverwaltung teilt mit, dass in der warmen Jahreszeit die Bürger des
Landkreises Germersheim wieder die Möglichkeit haben, ihre Biotonnen
wöchentlich leeren zu lassen. Der Zeitraum in dem die Biotonnen jede Woche
angefahren werden erstreckt sich von Anfang Mai bis Ende Oktober.
In
diesem Zusammenhang gibt die Kreisverwaltung den Tipp, den Terminservice der
Abfallwirtschaft zu nutzen. Hier bekommt man seine persönlichen Abfuhrtermine
(inkl. Verlegungen) ganz einfach per Mail zugeschickt und verpasst somit keine
Leerung mehr. Dafür registrieren kann man sich auf der Homepage der
Abfallwirtschaft unter www.kreis-germersheim.de/denkdran .
Kreisverwaltung Germersheim 22.05.2019
Holzlager und illegale Bauten in
Büchelberg
Beispielhafte Umsetzung der
gesetzlichen Vorgaben mit Augenmaß – Bereits hohe Genehmigungsquote erreicht
„Bei der Beseitigung illegaler
Anlagen im Außenbereich von Büchelberg hat die Kreisverwaltung ihren
Ermessenspielraum zugunsten der Bürgerinnen und Bürger beispielhaft in hohem
Maße ausgeschöpft. Der Umsetzung der bau- und naturschutzrechtlichen Vorgaben durch
die Kreisverwaltung ging eine lange Übergangszeit seit 2015 voraus. Dass eine
derart große Unzufriedenheit herrschen soll, wie sie zuletzt einseitig und
offenbar aus Wahlkampfgründen behauptet wurde, kann ich nicht bestätigen“, sagt
Landrat Dr. Fritz Brechtel, „Im Hinblick auf die privaten Holzlagerplätze
wurden bisher fast nur Genehmigungen meines Hauses ausgesprochen. Es überrascht
auch, dass ausgerechnet jene Büchelberger Bürger die behördlichen Maßnahmen
kritisieren, die vor Jahren die Verschandelung der Büchelberger Landschaft
angezeigt und den mangelnden Verwaltungsvollzug reklamiert hatten.“ Vor allem
mit dem Argument der zahlreichen Holzlagerplätze wurde damals eine Minderung
der Jagdpacht erreicht.
Im Interesse der Büchelberger
Bürger hat die Kreisverwaltung die ihr zur Verfügung stehenden
Ermessensspielräume, die 2015 durch Regelungen der SPD-geführten Landeregierung
nochmals deutlich eingeschränkt worden sind, voll ausgeschöpft. Landrat
Brechtel betont: „Es sind letztendlich doch gute Nachrichten: Das Vorgehen der
Kreisverwaltung hat dazu geführt, dass ca. 95 Prozent aller Büchelberger Bürger
ihre Grundstücke weiterhin zur Holzlagerung nutzen dürfen. Von ursprünglich
insgesamt 118 Holzlagerplätzen wurden bisher 76 Genehmigungen ausgesprochen, 17
Plätze wurden schon freiwillig geräumt und bei elf weiteren Plätzen wird dies
aller Voraussicht nach bis Mitte 2019 passieren. Sechs Bürger haben noch keine
Genehmigung beantragt, obwohl sie eine erhalten könnten.“
Lediglich sechs Lagerplätze sind
nicht genehmigungsfähig. „In zwei dieser sechs Fälle hat die Kreisverwaltung
eine alternative Lagermöglichkeit aufgezeigt, so dass es möglicherweise nur
noch um die Beseitigung von vier Holzlagerplätzen und die Einhaltung der
vorgegebenen Holzlagermengen in Büchelberg geht. Einer dieser vier Bürger hat
dazu überhaupt keinen Holzofen“, so der zuständige Dezernent Michael Gauly.
Ein ähnliches Bild zeigt sich bei
den illegal errichteten Bauten. Gut die Hälfte der ca. 30 Fälle konnten im
Dialog mit den Betroffenen gelöst werden: Entweder wurden Bauanträge gestellt
oder ein freiwilliger Rückbau vereinbart. In einigen Fällen fehlen noch
Rückmeldungen, in neu gemeldeten Fällen müssen noch Baukontrollen durchgeführt
werden. Die Anhörungsschreiben wurden in den meisten Verfahren bereits im April
des letzten Jahres an die betroffenen Bürger versendet. „Auch hier kommt nichts
plötzlich und ohne Vorankündigung. Außerdem werden wir die Fristen unserer
Beseitigungsverfügungen hinsichtlich der Gebäude auf Intervention des Ortsvorstehers
Klaus Rinnert hin nochmals überprüfen mit dem Ziel, wo immer möglich, sie zu
verlängern“, sagt Landrat Dr Brechtel. Sollte in den einzelnen Fällen plausibel
dargelegt werden, dass ein Rückbau nicht innerhalb der Frist, sondern erst im
Laufe des Jahres erfolgen kann, wird sich die Kreisverwaltung nicht gegen eine
Verlängerung der Frist bis Jahresende sperren.
„Der aktuelle Projektstand zeigt,
dass wir auf bestem Weg sind, unsere zwei gemeinsamen Ziele zu erreichen,
nämlich der Schutz der schönen Büchelberger Landschaft und gleichzeitig die
weitere Brennholznutzung zum Eigenbedarf“, so der Landrat.
Eine zum Thema passende Anfrage der
Landtagsabgeordneten Rehak-Nitsche beantwortete die Kreisverwaltung übrigens
erst vor kurzem, sodass die nochmals aufgearbeiteten Hintergründe, Sachstände
und Gesetzesgrundlagen wiederholt auch vor Ort angekommen sein dürften. „Leider
erhebt die SPD das Thema wider besseres Wissen zum Wahlkampfthema und ignoriert
dabei völlig die Fakten. Die SPD verkennt dabei, dass sie es selbst war, die
die Büchelberger Wiesen vor Jahren zu geschützten Biotopen erklärt und damit
die Kreisverwaltung vor noch größere Herausforderungen bei ihren Vollzugsaufgaben
gestellt hat“, stellt Brechtel klar. In ihrem Schreiben an den Landrat bringt
die Landtagsabgeordnete außerdem zum Ausdruck, dass sie einen besonderen
Biotopschutz nun auch noch für die illegalen Gebäude und gewerblichen
Holzlagerplätze in Büchelberg anstrebt, da nach Ansicht der
Landtagsabgeordneten mit der Beseitigung dieser illegalen Anlagen die Tötung
geschützter Tiere verbunden wäre. Nach erster Prüfung hält Landrat Brechtel
diese Ansicht fachlich nicht für haltbar. Außerdem würde dies die künftige
Nutzung der Holzlagerplätze deutlich erschweren, vielleicht sogar verhindern.
Der Landrat und die Kreisverwaltung vertreten hingegen weiterhin das Ziel, dass
eine sinnvolle Brennholznutzung auch künftig möglich sein muss.
Das von der Kreisverwaltung
entwickelte Nutzungskonzept kommt den Nutzungswünschen der Bürgerinnen und
Bürger weitgehend entgegen und ermöglicht gleichzeitig einen beispielhaften
Landschaftsschutz. Die Kreisverwaltung steht jedenfalls zu ihrer Verantwortung
und dem aktuellen Ergebnis, auch wenn die gesetzlichen Regelungen, die das
Eingreifen erforderlich machen, von anderer Seite geschaffen worden sind. Die
Kreisverwaltung wird kreisweit auch über die Gemarkung Büchelberg hinaus dieses
Modell anwenden, weil es, wie von Fachleuten bestätigt, die Belange der
Menschen und des Naturschutzes vorbildlich miteinander verbindet.
Da die Kreisverwaltung eben nicht unmittelbar gegen die rechtswidrigen Anlagen und Nutzungen im Außenbereich von Büchelberg vorgehen wollte, hat sie unter Beteiligung von Fachleuten sowie der Stadt Wörth ein Konzept entwickelt, u.a. um die Beurteilungsspielräume zugunsten der Betroffenen auszuschöpfen. Auch Ortsvorsteher Klaus Rinnert setzte sich von Anfang an intensiv für die Belange der Bevölkerung ein. Die geplante Vorgehensweise wurde unter Beteiligung der Öffentlichkeit bereits 2015 in zahlreichen Gesprächen, Veröffentlichungen und Informationsveranstaltungen angekündigt. „Viele Bürger reagieren daher auch gelassen, zeigten und zeigen Verständnis und suchen bzw. suchten private Ausweichmöglichkeiten für ihre Holzlagerung – wenn sich die Fläche aus naturschutzrechtlichen Gründen als ungeeignet erwiesen hat. Problematisch sind nur die wenigen Fälle, z.B. derart große Holzlagerplätze (bis zu 600 m³), die mit einem Eigenbedarf nicht mehr zu rechtfertigen waren“, schildert Landrat Brechtel die Situation. Er bedauert, dass entgegen früherer Absprachen die Stadt Wörth bisher keinen kommunalen Holzlagerplatz realisiert hat. Die Kreisverwaltung ist der Ansicht, dass damit ein „sanfter“ Übergang der nicht genehmigungsfähigen Holzlagerplätze auf einen kommunalen Holzlagerplatz in Büchelberg hätte erreicht werden können.
Kreisverwaltung Germersheim 22.05.2019
Wieder
Korrekturen des Landes an Kindertagesstättengesetz
Landrat
Brechtel: Der aktuelle Gesetzentwurf ist und bleibt eine Mogelpackung –
Änderungen gehen zu Lasten der Kinder, der Erzieherinnen, der Eltern und der
Qualität
„Unsere
Kinder und die Erzieher haben das Recht auf gute Arbeits- bzw.
Betreuungsbedingungen. Das verspricht auch der wiederholt nachgearbeitete
Gesetzesentwurf der Landesregierung nicht. Die Gesetzesnovelle zum
Kindertagesstättengesetz ist und bleibt eine Mogelpackung. Alle Landkreise in
Rheinland-Pfalz, auch wir im Landkreis Germersheim, befürchten weiterhin
gravierende Nachteile für die Kinder, ihre Eltern, für die Erzieherinnen und
Erzieher, für die Kommunen und einen erheblichen Qualitätsverlust“, so Landrat
Dr. Fritz Brechtel.
Landrat Dr.
Fritz Brechtel führt beispielhaft zwei Kritikpunkte ins Feld:
Erstens der
unrealistische Planungsspielraum: „Im Landkreis Germersheim haben wir heute
eine sehr gute Flexibilität von 15 bis 25 Kindern pro Regelgruppe, ohne dass
Kürzungen bei unbelegten Plätzten vorgenommen würden. Die neu vorgesehene
gesetzliche Reglung verringert diesen Planungspuffer drastisch auf nur noch 8%
maximal unbelegte Plätze. Bei einer derzeitigen Gruppe von 25 Kindern
entspräche dies 2 Plätzen. Wird der Puffer künftig überschritten, drohen
finanzielle Kürzungen des Landes“, erläutert der für Kinder und Jugend
zuständige Dezernent, Christoph Buttweiler, „Dies zeigt, dass der Puffer von 8%
viel zu gering bemessen und unrealistisch ist. Es geht hier um große
Geldbeträge. Schon bei einer Überschreitung des Puffers um 1% auf das gesamte
Kreisgebiet bezogen, entstünde für den Landkreis ein Mehraufwand von rund
200.000 Euro. Die über ein Kita-Jahr betrachtete durchschnittliche Belegung der
Kitas liegt derzeit im Landkreis bei rd. 88,7 % und zeugt von einer sehr
genauen Bedarfsplanung. Dabei ist zu berücksichtigen, dass neu aufzunehmende
Jahrgänge über das Jahr verteilt aufgenommen werden. Da wird es in der Sache
auch nicht besser, wenn zunächst mit einem Puffer von 20 % gestartet und dieser
innerhalb der nächsten sieben Jahre auf 8 % reduziert werden soll.“
Zweitens der
Personalschlüssel: Der in der Neuauflage des Kita-Gesetzes vorgesehen Schlüssel
von 0,1 sei ebenfalls viel zu gering. 0,1 bedeutet auf einen Erzieher kommen
zehn Kinder. Der Gesetzesentwurf sehe zudem keine differenzierten
Betreuungsbedarfe der 2-Jährigen und der 6-Jährigen vor. „Ein Unding angesichts
des doch jedem nachvollziehbaren Mehraufwands, den 2-Jährige benötigen, zumal
wir im Landkreis Germersheim heute schon einen deutlich besseren
Personalschlüssel haben, als es auch der jetzt nochmals nachgearbeitete
Gesetzentwurf überhaupt vorsieht,“ führt Landrat Brechtel aus.
Landrat Brechtel und Jugend-und Sozialdezernent Buttweiler fürchten negative Auswirkung in mehrere Richtungen: „Die Kita-Novelle führt im Hinblick auf die fehlende langfristige Planbarkeit der Fachkräfte und des gleichzeitigen Fachkräftemangels zu einer erheblichen Verschlechterung der Arbeitsbedingungen für unsere Erzieherinnen und zu einer Verringerung der Qualität in den Kitas insgesamt. Wir befürchten Personalknappheit und dadurch eine höhere Belastung des Personals, die sich auf die Betreuung der Kinder und Arbeit in den Gruppen auswirkt. Das neue Gesetz geht zu Lasten der Eltern und ihrer Kinder, zu Lasten der Fachkräfte in den Kitas, zu Lasten des ländlichen Raums und nicht zuletzt zu Lasten der Kommunen. Wir fordern von der Landesregierung wiederholt eine schnelle und umfassende Nachbesserung des Gesetzentwurfes – und zwar im Sinne der Kinder, ihrer Erzieher und Eltern!“
Kreisverwaltung Germersheim 22.05.2019
Schülerfahrkarten online beantragen
Im Landkreis Germersheim werden
auch im Schuljahr 2019/2020 die Schülerbeförderungstickets online beantragt.
Für das kommende Schuljahr steht den Eltern, deren Kinder in eine weiterführende Schule im Landkreis Germersheim
wechseln, das Eingabeportal auf der Homepage der Kreisverwaltung
Germersheim zur Verfügung. Ein Infobrief für die Eltern über das genaue
Verfahren liegt bei den Schulen bereit und ist auf der Kreishomepage
eingestellt.
Die Onlinebeantragung garantiert
eine schnelle Bearbeitung und ermöglicht auch das elektronische Beifügen
notwendiger Unterlagen, wie z. B. dem Passbild. Falls die Eltern nicht die
Möglichkeit haben Anhänge einzuscannen, können diese auch direkt an die
Kreisverwaltung Germersheim versendet werden oder an der weiterführenden Schule
zur Weitergabe abgegeben werden. Nach erfolgreicher Antragstellung erhält der
Nutzer eine Bestätigungsmail. Sollte Ihnen keine Bestätigungsmail zugehen,
wurde der Antrag auch nicht erfolgreich übermittelt.
Im Landkreis Germersheim besuchen
ca. 9.300 Schülerinnen und Schüler die kreiseigenen Schulen. Insgesamt, also
mit den Schülerinnen und Schülern der Grundschulen, bestellt bzw. erstellt die
Kreisverwaltung jährlich 3.900 Schülerbeförderungstickets.
Den Antrag und viele weitere nützliche Informationen findet man unter www.kreis-germersheim.de im Bereich „Formulare Downloads – Schülerbeförderung“. Für Eltern ohne Internetzugang ist die Antragstellung auch in den Schulsekretariaten oder bei der Kreisverwaltung Germersheim möglich.
Schülerinnen und Schüler aus dem Landkreis Germersheim, die keine kreiseigene Schule, sondern weiterführende Schulen im Landkreis Südliche Weinstraße, der Stadt Landau oder Speyer besuchen, müssen sich dort bei den jeweiligen Städten/Kreisen und Schulen registrieren.
Am Mittwoch, 12. Juni organisiert die Stadtverwaltung Schifferstadt einen Ausflug zur Bundesgartenschau in Heilbronn, die bereits seit dem 17. April ihre Pforten geöffnet hat. Auf rund 40 Hektar zwischen Neckar-Altarm und Neckarkanal wird neben der Gartenausstellung auch eine rund drei Hektar große Stadtausstellung mit 23 architektonisch innovativen Gebäuden präsentiert.
Anmeldungen sind in Zimmer 5 des Rathauses oder telefonisch unter der Telefonnummer 06235/ 44305 möglich. Alle Seniorinnen und Senioren sind herzlich eingeladen.
Stadtverwaltung Schifferstadt 21.05.2019
Familienforschung
Am Montag, 27. Mai veranstaltet die Volkshochschule Rhein-Pfalz-Kreis um 19 Uhr den Gesprächskreis Familienforschung unter der Leitung von Johann Benedom im Stadtarchiv, Kirchenstraße 20. Der Kreis bietet Hilfe bei der Erstellung eines Familienbuches oder einer Familientafel mit und ohne Computer. Anmeldungen sind direkt vor Ort möglich.
Stadtverwaltung Schifferstadt 21.05.2019
Bolzplatz am Jugendtreff – wie soll
er werden?
Am Mittwoch, 29. Mai 2019, 17 Uhr, findet das zweite Treffen zur Gestaltung des Bolzplatzes am Jugendtreff mit Bürgermeisterin Ilona Volk und der Verwaltung im Jugendtreff, Neustückweg 1 statt. Alle Interessierten insbesondere die Jugendlichen, die sich gerne beteiligen möchten, sind herzlich dazu eingeladen.
Bürgermeisterin Volk freut sich auf die Zusammenarbeit.
Stadtverwaltung Schifferstadt 21.05.2019
Deckelsammelaktion endet
Leider wird der Verein „Deckel drauf e.V.“ seine Aktion „500 Deckel für
ein Leben ohne Kinderlähmung“ zum 30.06.2019 einstellen.
Die Gründe dafür sind vielfältig:
Die Preise auf dem Markt für Sekundärrohstoffe sind zuletzt deutlich
gesunken. Es kann daher nicht sichergestellt werden, dass auch in Zukunft die
Erlöse erzielt werden, die erforderlich sind, um das Motto der Sammlung zu
erfüllen. Hintergrund dieser Preisentwicklung sind Marktverschiebungen, die
durch das chinesische Importverbot für Kunststoffabfälle ausgelöst wurden. Es
ist eine so große Menge auf dem Markt, dass auch die gute Qualität der Deckel auf
dem deutschen Markt nur schlechte Preise erzielt.
Die EU hat in ihrer Kunststoffstrategie festgelegt, dass künftig die
Deckel fest mit den Flaschen verbunden sein müssen. Es geht also mittelfristig
das Sammelmaterial aus.
Der Verein wurde vom Erfolg überrollt. Das Projekt ist inzwischen so groß
geworden, dass es für eine handvoll Ehrenamtliche in ihrer Freizeit nicht mehr
ordentlich betrieben werden kann. Die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen waren
bereits seit langer Zeit dauerhaft im Einsatz, egal ob tagsüber in den Pausen,
nach Feierabend, an den Wochenenden, Feiertagen oder auch im Urlaub. Leider ist
nun der Punkt erreicht, an dem sie es einfach nicht mehr schaffen.
Gemeinsam mit vielen Sammlern und Unterstützern wurden 1.105 Tonnen
Deckel erfasst, transportiert und verwertet. Die Erlöse in Höhe von 270.000 €
haben gereicht, um rund 3.315.000 Impfungen weltweit zu finanzieren.
Bis Mitte Juni kann
noch fleißig gesammelt und an den bekannten Sammelstellen abgegeben werden.
Dann wird die letzte Abholung organisiert.
Vielen Dank an alle, die sich in Schifferstadt an dieser Aktion beteiligt haben. Auch hier war sie ein voller Erfolg: über 1.000.000 wurden hier gesammelt. Die Aktion hat vielen Menschen Spaß gemacht, weil durch kleine Gesten Sinnvolles unterstützt wurde.
Stadtverwaltung Schifferstadt 21.05.2019
Kita Entdeckungskiste startet
Am Montag, 13. Mai, sind die ersten Kinder in die nagelneue Kindertagesstätte Entdeckungskiste am Waldspitzweg 10A eingezogen. „Dem Start für die nun fünfte städtische Kita steht nichts mehr entgegen“, freut sich Bürgermeisterin Ilona Volk. Zwar sind innen noch kleinere Restarbeiten zu erledigen und der Außenbereich ist noch nicht ganz fertig, aber für die Kinder ist alles bereit. Beate Hammer, die Leiterin der neuen Kita, steht mit ihrem Team schon in den Startlöchern und ist gespannt auf die zuerst 24 Neuankömmlinge, die seit Montag eingewöhnt werden. Wenn alle Kinder aufgenommen sind, werden dort insgesamt etwa 130 Ein- bis Sechsjährige betreut.
Bald kann auch der direkt neben der Kita liegende und mit einem
Kunstrasenbelag versehene Bolzplatz genutzt werden. Er steht nach der
Öffnungszeit der Kita, die montags bis freitags von 7 bis 17 Uhr geöffnet ist,
auch anderen Kindern zur Verfügung.
„Mit der offiziellen Eröffnung der Kita wollen wir noch warten“, macht Bürgermeisterin Volk deutlich, bis sich die Einrichtung mit noch mehr Leben gefüllt hat. Sehr zufrieden ist sie auch darüber, dass das pädagogische Fachpersonal bis September als Team komplett sein wird.
Stadtverwaltung Schifferstadt 21.05.2019
Gruppenbetreuer für Ortsranderholung
und Mitmachzirkus gesucht
Die Jugendpflege Schifferstadt sucht für die Ortsranderholung und
Mitmachzirkus in den Sommerferien engagierte und liebevolle
Gruppenbetreuer/innen gegen Aufwandsentschädigung. Sie sollten Freude am Umgang
mit Kindern haben und mindestens 16 Jahre alt sein.
Die Ortsranderholung läuft in den ersten beiden Sommerferienwochen vom 01. bis 12.07.19, der Mitmachzirkus schließt sich vom 15. bis 19.07.19 an. Die Betreuungszeit beträgt 8 Stunden. Schüler/innen können bei der Ortsranderholung in der 1. und 2. Woche als Betreuer/innen mitwirken, in Ausnahme auch nur in der 1. Woche. Beim Mitmachzirkus in der 3. Woche können sich maximal 4 Betreuer/innen bewerben.
Interessierte Schüler/innen können sich ab sofort bei der Jugendpflege bewerben, entweder per E-Mail an kontakt@jugendtreff-schifferstadt.de oder telefonisch unter 06235 929382.
Stadtverwaltung Schifferstadt 21.05.2019
Teilsperrung der
Robert-Schumann-Straße
Die Stadtverwaltung Schifferstadt weist darauf hin, dass wegen Kabelverlegungsarbeiten im Auftrag der Stadtwerke das Teilstück der Robert-Schumann-Straße zwischen der Bahnhofstraße und der Anton-Bruckner-Straße seit dem 08.05.19 bis voraussichtlich 05.07.19 durchgehend halbseitig gesperrt werden muss. Die Robert-Schumann-Straße wird in diesem Abschnitt in Fahrtrichtung Anton-Bruckner-Straße während den Bauarbeiten als Einbahnstraße ausgewiesen. Die Stadtverwaltung bittet alle Verkehrsteilnehmern, insbesondere die Anwohner, um Beachtung sowie Verständnis für die getroffenen Maßnahmen.
Stadtverwaltung Schifferstadt 21.05.2019
Bürger-WLAN am Schillerplatz
v.l.: Marc Schömehl, IT-Referatsleiter der Stadtverwaltung, Winfried Szkutnik, Vorstandsmitglied der Volksbank Kur- und Rheinpfalz eG Speyer, Bürgermeisterin Ilona Volk und Andreas Braun, Regionaldirektor der Volksbank in Schifferstadt.
Kostenlos im Internet surfen – das geht seit Ende letzten
Jahres im Info- und Wartebereich des Bürgerservices im Rathaus. Jetzt gibt es
dank einer Kooperation mit der dortigen Volksbank auch freies WLAN auf dem
Schillerplatz.
Die Gespräche zwischen Stadtverwaltung und Volksbank für die
Umsetzung des frei zugänglichen WLAN am Schillerplatz laufen seit Oktober
letzten Jahres. Gestern gaben Bürgermeisterin Ilona Volk, Marc Schömehl,
IT-Referatsleiter der
Stadtverwaltung, Andreas Braun, Regionaldirektor der Volksbank in
Schifferstadt, und Winfried Szkutnik, Vorstandsmitglied der Volksbank Kur- und
Rheinpfalz eG Speyer, dann den Startschuss für noch mehr Lebensqualität in der
Schifferstadter Innenstadt. Der Empfang reicht von der Volksbank, über den
Schillerplatz, entlang der Bahnhofstraße bis zur Pizzeria Rimini.
Und so funktioniert´s: Wählen Sie in der WLAN-Suche auf dem
Mobil-Gerät „WiFi4RLP“ aus, bestätigen Sie die Nutzung des Hotspots und akzeptieren
Sie die AGB. Anschließend landen Sie auf der Website des Landes Rheinland-Pfalz
– jetzt nur noch auf „Fertig“ klicken und schon kann´s losgehen!
Bald können Bürgerinnen und Bürger auch an der Waldfesthalle kostenfrei im Internet surfen. Die Leitungen dafür wurden bereits gelegt.
Parken auf dem Festplatz
Ab sofort darf auf dem städtischen Festplatz geparkt werden. Wie die Stadtverwaltung mitteilt, wurde dort ein Parkplatz ausgewiesen. Das Parken ist auf der durch Schilder gekennzeichneten Fläche ohne zeitliche Begrenzung möglich. „Damit haben Langzeitparker eine Parkmöglichkeit in der Nähe der Innenstadt“, freut sich Bürgermeisterin Ilona Volk. Einzige Einschränkung: Bei großen Veranstaltungen auf dem Festplatz wie z.B. dem Rettichfest ist das Parken zwei Wochen vor und eine Woche nach der Veranstaltung nicht möglich.
Stadtverwaltung Schifferstadt 21.05.2019
Bürgerbus: Jetzt auch freitags
Zusätzlich zu Dienstag und Donnerstag ist das TEAMobil jetzt
auch freitags für Sie im Einsatz. Zwischen 8 und 12 Uhr bringt Sie der
Bürgerbus zum Einkaufen, zum Arzt oder zum Treffen mit Freunden. Ihre Fahrten
können Sie wie gewohnt jeden Montag und Mittwoch von 14 bis 16 Uhr über das
Bürgerbus-Telefon unter der Nummer 4555883 buchen.
Das TEAMobil sucht weiterhin ehrenamtliche Fahrtenplaner im Telefondienst, Fahrbegleiter und Fahrer und freut sich über Ihren Anruf oder Ihre E-Mail an info@buergerbus-schifferstadt.de
Stadtverwaltung Schifferstadt 21.05.2019
Neue Öffnungszeiten beim
Bürgerservice
Dienstags
bis 18 Uhr geöffnet
Dienstags bis abends – wer länger arbeitet, dem steht seit Dienstag, 23. April die Tür zum Rathaus länger offen. Der Bürgerservice legt einen zweiten sogenannten Dienstleistungstag ein. Nach Ostern sind die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter dienstags zusätzlich zu den Öffnungszeiten am Vormittag auch nachmittags von 14 bis 18 Uhr für Sie da. Dazu hat sich die Verwaltung entschlossen, nachdem es donnerstags immer wieder zu langen Wartezeiten gekommen ist. Dafür bleibt der Bürgerservice freitags geschlossen – erstmalig am Freitag, 26. April. Erhebungen der Besucherströme haben ergeben, dass freitags die Dienste des Bürgerbüros nicht so häufig in Anspruch genommen werden. „Wir freuen uns, dass wir mit den neuen Öffnungszeiten noch mehr auf die Bedürfnisse der Bürgerinnen und Bürger eingehen können“, freut sich Bürgermeisterin Ilona Volk.
Die neuen Öffnungszeiten sind auch leicht zu merken: Montag und Mittwoch von 7:30 Uhr bis 12 Uhr, Dienstag und Donnerstag von 7:30 Uhr bis 12 Uhr und 14 Uhr bis 18 Uhr. Telefonisch ist der Bürgerservice unter 06235 44-333 zu erreichen. Anfragen können auch gerne an E-Mail: buergerservice@schifferstadt.de gerichtet werden.
Stadtverwaltung Schifferstadt 21.05.2019
Tolino, Tiptoi und Tee
Neue Angebote in der Stadtbücherei Schifferstadt
Bücherei-Leiterin Martina Kees (rechts) und ihre Mitarbeiterinnen Christine Schmeer (links) und Alexandra Lähn (Mitte) haben die neuen Angebote natürlich schon mal für Sie vorgetestet.
Entspannt zurücklehnen – in der einen Hand ein gutes Buch, in
der anderen eine Tasse duftenden Tee oder Kaffee – die Stadtbücherei hat
aufgerüstet: Zwei neue, bequeme Sessel im Zeitschriftenbereich im Erdgeschoss
und eine Tee- und Kaffeeecke direkt daneben. Fair gehandelter Tee und Kaffee
aus dem Weltladen laden zu gemütlicher Schmökerzeit in der Rehbachstraße 2 ein.
Für 1,50 Euro pro Getränk können sich die Besucher hier selbst bedienen – einen
Keks gibt´s gratis dazu.
Aber damit nicht genug: Ab sofort gibt´s in der Stadtbücherei
zwei neue E-Book-Reader der Marke Tolino Vision 4 HD, die gerne ausgeliehen
werden dürfen. Wer mag, kann sich über die Onleihe Rheinland-Pfalz kinderleicht
verschiedene E-Books auf den Tolino laden.
Auch für die ganz Kleinen gibt´s was Neues: Zwei Tiptoi-Create-Stifte, die jetzt auch Tonaufnahmen machen können, liegen zur Ausleihe bereit.
Stadtverwaltung Schifferstadt 21.05.2019
Bis zu 30.000 Euro sparen dank der Modernisierungsrichtlinie
Gebiet für Zuschüsse zur Modernisierung
Sie wollen Ihr Haus in der Schifferstadter Innenstadt
modernisieren? Damit helfen Sie nicht nur sich selbst, sondern werten auch das
Stadtbild auf – und genau das wird belohnt. Dank der vom Stadtrat beschlossenen
Modernisierungsrichtlinie können Sie bis zu 30.000 Euro sparen. Hier finden Sie
die Antworten auf die brennendsten Fragen:
Kann die Modernisierung
an meinem Haus bezuschusst werden?
Wenn Ihr Anwesen innerhalb des Abgrenzungsgebietes „Soziale
Stadt“ liegt, es sich um eine umfassende Baumaßnahme handelt und das Stadtbild
aufwertet, ist Ihr Projekt förderfähig. Kleinere Maßnahmen, wie der Einbau von
neuen Fenstern oder ein Fassadenanstrich, können nur dann bezuschusst werden,
wenn sie Teil einer umfangreicheren Maßnahme sind.
Achtung: Bitte melden Sie sich frühzeitig, wenn Sie eine
Modernisierung planen – für bereits laufende Projekte gibt es keinen Zuschuss.
Was muss ich tun, damit
meine Modernisierung gefördert wird?
Bitte wenden Sie sich, bevor Sie einen Bauantrag stellen oder
mit den Baumaßnahmen beginnen, bei Elke Reimer, Leiterin des Fachbereichs
„Stadtplanung und Klimaschutz“. Sie vereinbart dann einen Termin für ein
Beratungsgespräch zwischen Ihnen und Ingrid Schwarz, Schifferstadts
Quartiersmanagerin. Bringen Sie hierzu bitte bereits eine Einschätzung der
Kosten oder Angebote mit.
Wenn die zuständigen Gremien der Stadt und die
Aufsichtsbehörde in Neustadt der Förderung zustimmen, schließen Sie mit der
Stadt eine sogenannte „Modernisierungsvereinbarung“ ab. Dann kann gebaut
werden!
Wie komme ich an die
Fördermittel?
Nach Abschluss der Modernisierungsmaßnahme und unter der
Voraussetzung, dass Sie die im vorhergehenden Abschnitt beschriebenen Schritte
erfolgreich absolviert haben, legen Sie die Kostennachweise bei Frau Reimer
vor. Nachdem dann die Quartiersmanagerin und der Zuschussgeber alles geprüft
haben, erfolgt die Auszahlung der Fördermittel.
Wer ist mein
Ansprechpartner?
Wenn Ihr Modernisierungsvorhaben die Voraussetzungen erfüllt, melden Sie sich gerne bei Frau Reimer unter der Telefonnummer 06235 44230 oder per E-Mail an elke.reimer@schifferstadt.de
Stadtverwaltung Schifferstadt 21.05.2019
April bis Oktober: Keine Gegenstände
aufRasengräber
legen
Ab April bis Ende Oktober dürfen keine Blumen, Kerzen und andere Gegenstände auf den Rasengräbern liegen. Bitte verwenden Sie den dazu aufgestellten Gedenkstein wieder. Mitarbeiter der Stadtverwaltung werden am Montag, 29. April 2019, also eine Woche nach Ostern, die Rasengräber abräumen und alle dort liegende Gegenstände entsorgen. Erst wieder im November darf auf den Grabplatten etwas abgelegt werden. Die Stadtverwaltung dankt für das Verständnis.
Stadtverwaltung Schifferstadt 21.05.2019
Spendenübergabe an Frauenhäuser
900 Euro an Spenden kamen
beim Auftritt des Hope Theatre Nairobi in Schifferstadt anlässlich des Weltfrauentags
am 8. März zusammen. Gestern haben Stefanie Pruschina für das Weltladenteam, Bürgermeisterin
Ilona Volk für Fairtrade Stadt Schifferstadt, die Gleichstellungsbeauftragten von
Kreis und Stadt, Heidi Wittmann und Katrin Pardall, das Geld an die
Vertreterinnen der Frauenhäuser in Ludwigshafen und Speyer übergeben.
„Wir sind froh und dankbar,
dass es Frauenhäuser als Anlaufstelle für von physischer und psychischer Gewalt
bedrohte Frauen und ihren Kindern gibt“, würdigte Volk die schwierige und
anspruchsvolle Arbeit der Frauenhäuser. Es sei sehr wichtig, Frauen nach
oftmals jahrelanger Demütigung bei dem großen Schritt – der Entscheidung in ein Frauenhaus zu
gehen – zu begleiten und zu beraten.
Ausflüge und Gespräche mit Ehemaligen helfen den Frauen Perspektiven für ihre eigene Zukunft zu finden, erzählen Frau Brendel-Utzinger und Frau Übel vom Frauenhaus Ludwigshafen e.V. Die Spende wollen Sie deshalb für ein Osterfrühstück einsetzen. „Wir sind sehr dankbar für diese Möglichkeit“, sagen sie. Ohne Spenden wäre ihre Arbeit nicht finanzierbar. Das Frauenhaus Speyer, vertreten durch Frau Freundörfer, möchte den Betrag in die sozialpädagogische Arbeit mit Mädchen und Jungen einfließen lassen, die neben der Krisenbewältigung und Betreuung der Frauen und ihrer Kinder ein weiterer Arbeitsschwerpunkt ist.
Stadtverwaltung Schifferstadt 21.05.2019
Frühjahrsputz in Schifferstadt
Zu sehen sind Schülerinnen und Schüler der Grundschule Nord, die gemeinsam mit Bürgermeisterin Ilona Volk (die Frau rechts mit der geblümten Jacke) und die Beigeordnete Marion Schleicher-Frank (die Frau mit der pinken Jacke und der Sonnenbrille) fleißig Müll gesammelt haben.
Vom Musiker über den Sportler bis hin zum Züchter – von Donnerstag, 14. bis Samstag, 16. März waren 27 Vereine, Institutionen, Parteien und viele engagierte Bürgerinnen und Bürger für die Aktion „Sauberes Schifferstadt“ unterwegs. Mit Unterstützung von Bürgermeisterin Ilona Volk und der Beigeordneten Marion Schleicher-Frank halfen auch die Schülerinnen und Schüler der Grundschule Süd und Nord beim großen Frühjahrsputz der Rettichmetropole.
Schülerinnen und Schüler der Grundschule Nord beim fleisiigen Müllsammeln.
Knapp 19 Millionen
Tonnen Müll wurden 2017 in den Entsorgungsanlagen in Rheinland-Pfalz
entgegengenommen. Tendenz steigend. Ein noch viel größeres Problem ist der
Müll, der nicht in die Entsorgung geht, sondern in der Natur oder auch mitten
im Stadtgebiet abgelegt wird. Genau hier setzt die alljährliche Aktion
„Sauberes Schifferstadt“ an. Müllsäcke gibt es dabei kostenfrei im Rathaus oder
beim Bauhof. Die prall gefüllten Säcke sammelt der Stadtservice am Montag nach
der Aktion ein.
20 Kubikmeter Müll haben Bürgerinnen und Bürger im Verlauf der Aktion gesammelt. „Die Aktion wurde dieses Jahr sehr gut angekommen“, freut sich Schleicher-Frank, „ich bin sehr dankbar für den großartigen Einsatz.“
Schülerinnen und Schüler der Grundschule Nord beim fleisiigen Müllsammeln.
Müll weg dank Müll-App
Die Aktion „Sauberes Schifferstadt“ ist zwar vorbei, wer aber weiter Handlungsbedarf sieht, kann sich die App MÜLLweg!DE herunterladen. Einfach den wahllos weggeworfenen Müll fotografieren und zusammen mit der Info über den Ablageort direkt und unkompliziert an die Ordnungsbehörde der Stadt übermitteln.
Europas einzige reisende Zauber-Varieté-Show geht wieder auf Deutschland-Tournee! Nach dem großen Erfolg im vergangenen Jahr präsentiert Zauberkünstler Daniel Bornhäußer neue verblüffende Tricks und meisterhafte Illusionen direkt aus Las Vegas und eigen Kreationen aus seiner Zauber-Werkstatt.
Die Show
90 Minuten – „ABRAKADABRA“ Zum Greifen nah und doch nicht zu fassen
Auf dem Fliederplatz in Karlsruhe (Mühlburg) Seldeneckstr.
Premiere am Mittwoch : 05.06.2019 – Beginn 20:00
Preise: Normal: 28 Euro ermäßigt: 26 Euro
Karlsruhe / Fliederplatz – Circus of Illusions – das ist erstklassige Zauberkunst und unterhaltsame Stand-upComedy in ganz besonderer Atmosphäre. Im kleinsten Zauberzelt Europas ist alles möglich und nichts wie es scheint: Hier werden schon mal Freiwillige aus dem Publikum herausgefischt, Gedanken gelesen und die Naturgesetze unterhaltsam auf den Kopf gestellt. Die Zuschauer sind nicht nur hautnah dabei, sondern werden auch selbst Teil des Geschehens. Sie erleben einen zauberhaften Abend voller magischer Momente – und das mittendrin statt nur dabei. Dieses Jahr war der Magier Daniel Bornhäußer auch bei der RTL Fernseh Abendshow „Das Supertalent“ dabei. Bei diesem Auftritt ist er auf volles Risiko gegangen: „Ich weiß, dass Dieter Bohlen keine Kartentricks mag. Und ich werde einen Kartentrick zeigen.“ Und tatsächlich, Daniel konnte dem skeptische PopTitan vom Gegenteil überzeugen. Es war leider gut! Das war der beste Kartentrick den ich je gesehen habe, so Dieter Bohlen.
Europas einzige reisende Zaubershow im Zirkuszelt Bei Circus of Illusions wird man eingenommen von der einzigartigen und mitreißenden Atmosphäre. Versetzt in einen Traum, kann man die Show komplett genießen. Eigentlich kann man bei dieser Zauber-Varieté-Show der Extraklasse nicht von Circus sprechen. Einzig und allein die Location, in welcher das Spektakel stattfindet, lässt die Bezeichnung Circus zu. Das eigens für den Event angefertigte Zirkuszelt ist Schauplatz einer außergewöhnlichen Unterhaltungsszenerie. Ganz in schwarz-weiß und silber gehalten, fasst das Interieur etwa 100 Zuschauer.
Der Magier Daniel Bornhäußer
Der Mann hinter dem Circus of Illusions
OLYMPUS DIGITAL CAMERA
Der „Gewinner des int. Showpreises“ (GEDU Verlag) fasziniert, erstaunt und fesselt sein Publikum immer wieder aufs Neue. Gekonnt verbindet er humorvolle Unterhaltung mit erstklassiger Zauberkunst. Und das schon von Kindesbeinen an. Seine Kunst ist nicht nur die sogenannte Close-up-Zauberei, sondern auch sein unglaubliches Improvisationsfähigkeiten, um perfekt auf das Publikum eingehen zu können.
Obwohl er den Eltern zuliebe eine Schreinerlehre absolvierte, blieb der Wunsch, seiner eigentlichen Passion nachzugehen, bestehen. So hat er die Bretter in der Werkstatt gegen jene eingetauscht, die die Welt bedeuten – und das überaus erfolgreich. So steht er als gefragter Zauberkünstler, Illusionist und charmanter Entertainer im gesamten deutschsprachigen Raum auf den Bühnen und begeistert ein breites Publikum. Dabei sind es nicht nur die großen Illusionen, die er bühnenwirksam zelebriert. Oftmals sind es die kleinen Fingerfertigkeiten, mit denen er scheinbar Unmögliches vollbringt.
Auch in seinem jetzigen Metier zählt das handwerkliche Können. Deshalb ist es auch nicht verwunderlich, dass der sympathische 33-Jährige bereits mehrfach ausgezeichnet wurde, so zum Beispiel mit dem „Internationalen Show-Preis“ im Jahr 2012. Daniel Bornhäußer liebt sein Publikum. Er liebt es, seine Zuschauer zum Staunen und Kinderaugen zum Leuchten zu bringen. Man möchte sich nach jedem Trick, nach jeder Illusion, die er kreiert, die Augen reiben. Spätestens, wenn sich der charmante Entertainer am Ende seiner Show mit einem magischen Schneesturm verabschiedet, stellen sich die Besucher die Frage stellen: „Wie hat er das bloß gemacht?“
Das Unternehmen
Eine spektakuläre One Man Show
Gegründet wurde Circus of Illusions 2013 von Daniel Bornhäußer. Er hat Circus of Illusions zu dem gemacht, was es heute ist: Europas einzige reisende Zaubershow in einem Circuszelt, das mit seiner spektakulären One Man Show regelmäßig Maßstäbe setzt. Bevor Daniel Bornhäußer in seiner Heimatstadt Karlsruhe diesen Schritt gewagt hat, arbeitete er als Magier in ganz Deutschland und Europa. Sein Metier waren vor allem Business-Events, Hochzeitsshows, Varieté- und Abendshows. Internationale Anerkennung erhielt er 2012 mit seiner Zauberdarbietung „The Great Magician“, mit dem er beim Internationalen Showpreis den ersten Platz abräumte und 2014 zum Künstler des Jahres gekürt wurde.
Das Konzept – Circus of Illusions
Ein Programm für jedes Alter
Circus of Illusions ist hervorragend geeignet für einen perfekten Familienausflug. Die Show bietet Momente zum Staunen, zum Lachen, zum Wundern für Besucher von sechs bis 99 Jahren. Und das Beste daran ist, dass alle zum Teil der Show werden. Circus of Illusions ist eine sehr exklusive Zaubershow mit einem ganz besonderen Ambiente. Das Besondere daran ist, dass die Zuschauer zum einen ganz nah dran und zum anderen sogar selbst Teil der Show sind. Das Zirkuszelt sorgt dabei für eine großartige Atmosphäre. Inhaltlich bietet es klassische Zauberkunst modern verpackt, zum Teil auch mit Illusionen direkt aus Las Vegas. Allerdings gibt es bei Circus of Illusions keine Manege, keine Tiere, keine Artisten, oder sonst etwas, was einen typischen Zirkus auszeichnet. Aber hin und wieder verirrt sicher der eine oder andere Zauberfreunde auf der Circus Bühne und präsentiert ein paar Nummer aus seinem Repertoire. Circus of Illusions ist eine faszinierende und unterhaltende Zauber-Illusions-Show. Das Zelt ist absichtlich recht klein gehalten, es bietet Sitzplätze für etwa 100 Personen pro Vorstellung und damit einen exklusiven Rahmen für die Show. Die Show bietet zaubern mit allen Sinnen: mit sehen, hören, riechen und auch fühlen, denn Daniel Bornhäußer holt immer wieder Besucher auf die Bühne, die ihm entweder assistieren oder selbst zaubern. Der Künstler interagiert intensiv mit den Zuschauern. Das Konzept ist so aufgestellt, dass die komplette Zeltanlage mit Infrastruktur innerhalb eines Tages alleine auf- und abgebaut werden kann.
Hinweis für Ticketbestellung(en):
Tickets gibt es an allen bekannten Vorverkaufsstellen oder im Internet unter: www.Reservix.de oder www.circus-of-illusions.de oder Restticket gibt es auch an der Abendkasse vor Ort.
Vortrag am Mittwoch, den 15.05.2019 um 19 Uhr im DRK-Haus mit Chefarzt Prof. Dr. Stefan Grüne
Chefarzt Prof. Dr. Stefan Marienhaus Klinikum Hetzelstift Neustadt/Grüne (Marienhaus Klinikum Hetzelstift Neustadt/Weinstraße)
Haßloch / DRK-Haus – Erkrankungen der Bauchspeicheldrüse – was steckt dahinter? Kleines Organ mit großer Wirkung
Die
Bauchspeicheldrüse ist mit einem Gewicht von ca. 130 – 150 Gramm ein
recht kleines Organ, sie ist jedoch von größter Bedeutung für unseren
Stoffwechsel: Zum einen reguliert sie den Blutzuckerspiegel, zum anderen
produziert sie die notwendigen Enzyme für die Verdauung und ermöglicht
damit die Umwandlung der Nährstoffe. Wenn sie ausfällt oder nur
eingeschränkt funktioniert kann es zu schwerwiegenden Erkrankungen
kommen. Prof. Dr. Stefan Grüne, Internist und Gastroenterologe, spricht
über akute und chronische Entzündungen sowie über bösartige Erkrankungen
der Bauchspeicheldrüse. Am Mittwoch, 15. Mai ab 19 Uhr im DRK-Haus des
DRK Ortsvereins Haßloch-Meckenheim e.V., Rot-Kreuzstr. 9 in Haßloch. Der
Eintritt ist frei, eine Reservierung ist nicht notwendig.
„Leider
sehen wir zunehmend Erkrankungen in diesem Bereich“, stellt Prof. Dr.
Stefan Grüne, Chefarzt der Klinik für Innere Medizin 2 und
Gastroenterologie im Marienhaus Klinikum Hetzelstift Neustadt im
Klinikalltag fest. Sowohl die akute als auch die chronische
Bauchspeicheldrüsen-Entzündung seien gut therapierbar, dabei spiele die
Früherkennung über einen schmerzlosen Ultraschall oder eine
Blutuntersuchung eine immer größere Rolle.
In
seinem medizinischen Fachvortrag geht Prof. Grüne auf Anatomie und
Funktion der Bauchspeicheldrüse ein und erläutert Ursachen, Symptome,
Diagnosemöglichkeiten sowie die entsprechend einzuleitenden Therapien.
„Schmerzen im Oberbauch, die sich gürtel- oder bandartig bis hin in den
Rücken ausbreiten sind das häufigste Symptom sowohl der akuten als auch
der chronischen Pankreatitis.“ Aber auch starke Empfindlichkeit oder ein
aufgeblähter Bauch, bei Gallensteinen kolikartige Schmerzen sowie
Übelkeit und Erbrechen können Warnzeichen sein.
Die
Bauchspeicheldrüse ist verantwortlich für zwei wichtige Vorgänge im
Körper: sie produziert einerseits die Hormone Insulin und Glukagon zur
Regulierung des Blutzuckerspiegels; andererseits die Verdauungsenzyme,
die Nährstoffe aufzuspalten, d.h. die aufgenommene Nahrung für den
Körper erst verwendbar machen.
Die
akute Form der Bauchspeicheldrüsenentzündung ist schmerzhaft und
gefährlich: die meisten Patienten sind zwischen 40 bis 60 Jahre alt; da
Frauen häufiger unter Gallensteinen leiden, die eine Entzündung
verursachen, sind sie auch häufiger von der akuten Pankreatitis
betroffen. Da die akute Form der Krankheit lebensbedrohlich werden kann
und andererseits bei der chronischen Form zahlreiche andere Organe z.B.
durch Diabetes mellitus geschädigt werden, sollten Beschwerden unbedingt
ernst genommen und so früh wie möglich abgeklärt werden.
„Schmerzen
vor allem nach dem Essen, Übelkeit beim Verzehr fettreicher Speisen und
anhaltende Verdauungsprobleme sind eher Zeichen für die chronische
Entzündung“, erläutert Prof. Grüne. Insbesondere fettige Mahlzeiten
verursachen die typischen Symptome. Denn die Verdauungsenzyme aus der
Bauchspeicheldrüse werden beim Gesunden erst im Darm aktiviert. Werden
sie jedoch schon vorher aktiviert, also bevor sie in den Dünndarm
gelangen, kommt es zu einer Bauchspeicheldrüsenentzündung
(Pankreatitis): in diesem Fall greifen die Verdauungsenzyme das
Pankreasgewebe an und die Bauchspeicheldrüse beginnt, sich „selbst zu
verdauen“ (Autodigestion).
Wildblumenmischungen: attraktiv nicht nur für Wildbienen…
Berghausen / Kath. Pfarrheim – Ein Vortrag des BUND in Kooperatin mit der VHS Rhein-Pfalz-Kreis zum Thema „Naturnahes bienenfreundliches Gärtnern“ findet am 09.05.2019 um 19:30 Uhr statt.
Ort: Katholisches Pfarrheim, Berghauser Straße 63
„Es grünt so grün“
Flächendeckendes Grün kennzeichnet heutzutage weite Teile der Agrarlandschaft, eine Folge der industrialisierten Landwirtschaft. Wo ist die ehemals bunte Vielfalt an krautigen Pflanzen auf Äckern und Wiesen? Das Fehlen dieses früher so reichhaltigen Nahrungsangebots für blütenbesuchende Insekten trifft ganz besonders alle Bienen, Honigbienen ebenso wie Wildbienen, zu denen Seidenbienen, Schmalbienen, Pelzbienen, Mauerbienen, Langhornbienen, Holzbienen und nicht zuletzt die Hummeln zählen. Sie benötigen nicht nur für sich selbst, sondern auch für die Versorgung ihrer Brut Nektar, vor allem aber Blütenpollen. Die Rote Liste der im Bestand bedrohten Arten enthält bereits 293 der 560 in Deutschland heimischen Arten, 39 Arten sind hier bereits ausgestorben. Während ein Imker mit seinen Honigbienenstöcken notfalls zu ergiebigeren Orten wandern kann, sind die überwiegend wildlebenden Wildbienen auf ein ausreichendes Nahrungsangebot in ihren angestammten Lebensräumen angewiesen.
Unverzichtbare Bestäuber
Es ist deshalb höchste Zeit, die Wildbienen gezielt zu fördern. Es reicht nämlich nicht aus, sich lediglich auf die Honigbiene als Bestäuber zu verlassen. Unzählige Wildpflanzen ebenso wie viele Nutzpflanzen (Obstbäume, Beerensträucher, Feldfrüchte) sind auf Wildbienen als Bestäuber angewiesen. Die Erhaltung einer artenreichen Wildbienenfauna ist die Voraussetzung für die Ernährungsvorsorge der Zukunft, wie jüngste Forschungsergebnisse erneut belegen. Der Gesetzgeber hat nicht zuletzt aus diesem Grund allen heimischen Bienenarten den Status „besonders geschützt“ verliehen.
Attraktiv für Mensch und (Wild-) Biene
Um dem zunehmenden Nahrungsmangel zumindest im Siedlungsbereich etwas abzuhelfen, hat die Kräutergärtnerei Syringa in enger Zusammenarbeit mit Dr. Paul Westrich, dem bekannten Experten auf dem Gebiet der Wildbienenforschung, zwei Mischungen entwickelt, die nicht nur farblich attraktiv, sondern in besonderem Maße die Ansprüche vieler Wildbienenarten an ihre Pollenquellen berücksichtigt. Darin enthaltene Pflanzenarten fördern vor allem die Pollenspezialisten unter den Wildbienen. Deren Abhängigkeit von bestimmten Pflanzen ist so groß, dass z. B. ohne bestimmte Glockenblumen die Glockenblumen-Scherenbiene keine Nachkommen erzeugen kann. Selbstverständlich profitieren davon auch die Arten, die weniger spezialisiert sind. Daher können die meisten der in den Mischungen enthaltenen Pflanzenarten auch von Honigbienen als Nektar- und/oder als Pollenquelle genutzt werden. Allerdings bevorzugen Honigbienen eher sogenannte Massentrachten, also große Blumenmengen der gleichen Pflanzenart (Raps, Senf, Ölrettich, blühende Bäume etc.) an ein und demselben Ort. Angaben zu den durch die Mischung geförderten Wildbienen findet sie im Internet.
Die angeboten Wildblumenmischungen sind sowohl für die Aussaat im Hausgarten, als auch für Blühstreifen und – flächen in Dörfern und Städten gedacht. Aussaaten in der freien Landschaft sollten mit der Unteren Naturschutzbehörde abgesprochen werden. Während der Blütezeit können hier vielfältige Beobachtungen des Brutfürsorgeverhaltens, vor allem des Pollensammelns vieler heimischer Bildbienenarten angestellt werden. Einige der hier anzutreffenden Wildbienen nehmen sehr gerne Nisthilfen der unterschiedlichen Typen an (Bohrungen in Holzblöcken, Schilfhalme, Pflanzenstängel, Totholz, Steilwände). Die Aussaat unserer Mischungen in der Nähe entsprechender Nistgelegenheiten ermöglicht daher im Garten, wie in der Schule vielfältige Beobachtungen ihrer Lebensweise und trägt bei Kindern viel zum Verständnis ökologischer Zusammenhänge bei.
Und so säen Sie…
Saatzeit
Die beste Saatzeit für die Einjährigen Mischungen ist ab Anfang März, sobald der Boden soweit abgetrocknet ist, dass eine Bodenbearbeitung möglich ist. Zu empfehlen wäre ein Umgraben bereits im Herbst.
Bodenvorbereitung
Der Boden sollte möglichst locker und unkrautfrei sein. Ist er feinkrümelig und gut planiert können die Samen besser keimen. Samen nur auf offene Böden ausbringen. Aussaaten in bestehende Rasen oder Wiesen funktionieren nicht.
Aussaat
Stellen Sie mit dem Rechen eine Feinplanie her. Zur besseren Verteilung des Saatguts können Sie die Aussaatmenge mit Sand im Verhältnis 1:2 oder 1:3 strecken. Es ist wichtig die Einsaatfläche anschließend zu walzen oder mit einem Brett am Fuß anzudrücken.
Pflege der Aussaat
Unter günstigen Bedingungen keimen die meisten Samen innerhalb 2-4 Wochen. Während dieser Zeit darf die Fläche nie austrocknen.
Blüte
Etwa 8-12 Wochen nach der Aussaat können Sie mit dem Blühbeginn rechnen. Bei Aussaat Anfang/Mitte März sollte sich etwa Mitte/Ende Mai die Hauptblüte entfalten, die dann ca. 10-12 Wochen anhält. Um den Flor zu verlängern sind noch Folgesaaten bis Ende April möglich.
Pflege
Es ist keine Pflege nötig, wenn Sie nicht in einen Boden ausgesät haben, der von sich aus voller Unkrautsamen steckt. Mähen Sie im Herbst, entfernen Sie die trockenen Pflanzen und rechen Sie die ausgefallenen Samen ein wenig in den Boden ein. Ein Großteil der Samen wird bereits im Herbst wieder neu keimen.
Entwicklung
Haben Sie die Wildbienenmischungen ausgesät, so werden im 1. Jahr die einjährigen Arten blühen während sich gleichzeitig die Rosetten der zwei- und mehrjährigen Arten etablieren. Im 2. Jahr blühen dann natürlich die zweiund mehrjährigen Arten aber auch wieder neu versamte einjährige Arten. Ein Schnitt erfolgt im September des 1. und 2. Jahres.
Mit ein- und zweijährigen Mischungen lassen sich auf Dauer keine mehrjährigen Blumenwiesen schaffen, da diese Arten stets einen offenen Boden zur Keimung benötigen.
Wo die Möglichkeit der Anlage mehrjähriger Blumenwiesen mit den standörtlichen Besonderheiten gegeben sind, sollten diese Mischungen bevorzugt werden.
Bei richtiger Pflege blühen mehrjährige Blumenwiesenmischungen über viele Jahre mit hoher Artenanzahl an der Sie und natürlich auch die Wildbienen große Freude haben werden!
Kontakt für weitere Informationen:
Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland e.V. Bundesgeschäftsstelle Magnus Wessel Kaiserin-Augusta-Allee 5 10553 Berlin Tel: 030/2 75 86-543 magnus.wessel@bund.net
Text: BUND Foto: Lokale Agenda Römerberg Natur und Grünbereich, Rita Pösl 08.05.2019
Halbzeit
Spargelzeit in der VG Römerberg-Dudenhofen sowie Hanhofen
Spargelanbauer zufrieden und kulinarische Halbzeit
Verbandsbürgermeister Manfred Scharfenberg begrüßt die Kinder, im Hintergrund die Gäste auf dem Kreuzhof in Hanhofen.
Hanhofen-Kreuzhof / Dudenhofen-Bürgerhaus – Liebgewonnene Tradition ist die Veranstaltung „Halbzeit – Spargelzeit“ der Verbandsgemeinde Römerberg-Dudenhofen. Bei dieser wird jedes Jahr ein anderer Spargelanbauer der Region besucht und Ehrengäste in Spargel aufgewogen. In diesem Jahr fand der Empfang auf dem Spargelhof von Alois Henkel, dem Kreuzhof, statt.
Sektempfang durch das Weingut Merkel aus Kleinniedesheim
Das Weingut Andreas Merkel aus Kleinniedesheim (http://www.weingut-merkel.de/ ) begrüßte die Besucher mit einem Glas „Sternstunden“ Sekt, einem Blanc de Noir. Eingeschenkt wurde der Sekt durch die Eigentümerin Sonja Merkel, welche auch bekannt ist durch die SWR-Sendung „Lecker aufs Land“ (Staffel 7 Folge 1: https://www.youtube.com/watch?v=PjGd03j1crM ).
Natürlich begrüßte auch Verbandsbürgermeister Manfred Scharfenberg (CDU) die zahlreichen Gäste. Ortsbürgermeister Dudenhofen Peter Eberhard (CDU), Ortsbürgermeister Harthausen Harald Löffler (CDU), Ortsbürgermeister Böhl-Iggelheim Peter Christ (CDU), Ortsbürgermeisterin Hanhofen Friederike Ebli (SPD) und Bürgermeisterin Speyer Monika Kabs (CDU) waren mit einigen Beigeordneten und Ratsmitgliedern vertreten. Ehemaliges Mitglied des Bundestages Norbert Schindler (CDU), der u.a. Vizepräsident des Deutschen Bauernverbandes, Ehrenpräsident des Bauern- und Winzerverbandes Rheinland-Pfalz Süd und Präsident der Landwirtschaftskammer Rheinland-Pfalz ist, war ebenso unter den Gästen wie Prof. Dr. Hannes Kopf der Präsident der Struktur- und Genehmigungsdirektion (SGD) Süd. Von kirchlicher Seite erschien Dekan Markus Jäckle von der evangelischen Kirche aus Speyer und seitens der Geldinstitute war Vorstandsmitglied der Sparkasse Vorderpfalz (SKV) Oliver Kolb zugegen.
v.l.: Prof. Dr. Hannes Kopf und die Pfälzische Weinprinzessin Melina Hey
Die Pfälzische Weinprinzessin Melina Hey aus Oberotterbach brachte „royalen Charme“ mit auf den Kreuzhof, während mit Lena und Lisa Bringsken zwei amtierende Weltmeisterinnen als Ehrengäste dabei waren. Die beiden Schwestern, die für den RCV Böhl-Iggelheim starten, haben 2018 im belgischen Lüttich den Weltmeistertitel im 2er Kunstradfahren der Frauen gewinnen können. Einen Einblick ihrer Kunst sehen sie hier: https://www.youtube.com/watch?v=s68ibSFHn9o
Lena und Lisa Bringsken die amtierenden Weltmeisterinnen im 2er Kunstradfahren
Die Kinder der Grundschule Hanhofen trugen ein Loblied auf den Spargel und die Region vor… aber hören und sehen Sie selbst:
Anschließend wurden die Bringsken Schwestern in Spargel aufgewogen. Die beiden durchtrainierten und zierlichen Frauen schafften es, 180 kg Spargel zu benötigen, dass die Waage endlich kippte. Vielleicht lag es aber auch an der Unterstützung durch Harthausens Bürgermeister, welcher den „wackeligen Griff“ festhalten musste und eventuell war auch das „Füßchen“ von Hanhofens Bürgermeisterin nicht ganz unschuldig, welches die Waage „stabilisierte“. In jedem Fall hatten alle Beteiligten viel Spaß und Verbandsbürgermeister Manfred Scharfenberg fügte mit einem Grinsen im Gesicht hinzu, dass „die Waage auch nicht geeicht sei und es so vielleicht zu Ungenauigkeiten käme“. Gelohnt hat es sich auf jeden Fall, bekommen doch die Bringskenschwestern den Spargel zum aktuellen Verkaufspreis als Gegenwert gestiftet. Einen Teil davon möchten sie für die Jugendarbeit ihres Vereines zukommen lassen, ein Segment, welches leider viel zu wenig gefördert werde. Was sie mit der restlichen Summe machen, wussten sie noch nicht genau.
v.l.: Die Bringskenschwestern auf der Waage, Verbandsbürgermeister Manfred Scharfenberg und Spargelbauer Alois Henkel
Die Qualitäten als Spargelstecher durften sie sodann gleich unter Beweis stellen, denn es ging ab auf den Spargelacker. Spargelbauer Alois Henkel zeigte Lena und Lisa Bringsken sowie der Weinprinzessin Melina Hey, wie man den Spargel sticht. Für letztere war dies eine Premiere, denn obwohl ein „Pfälzermädel“, kam sie bislang nur mit Wein und Weinanbau in Berührung. Aber alle drei stellten sich gut an und auch Alois Henkel fand lobende Worte. Friederike Ebli zeigte Sparkassen-Vorstandsmitglied Oliver Kolb und SGD Präsident Prof. Dr. Hannes Kopf, wie man Spargel sticht.
Nach so viel „harter Arbeit“ waren alle hungrig und froh, dass es ins Gemeindehaus nach Dudenhofen ging. Hier begrüßte Ortsbürgermeister Peter Eberhard nochmal alle Gäste, schließlich ist es ja auch „sein Gemeindehaus“. Sonja Merkel stellte kurz sich und anschließend die Weine vor, welche sie mitgebracht hatte. Aber mittlerweile können man nicht mehr „klassisch“ sagen, dieser oder jeder Wein passe besonders gut zu… sondern passen würde einfach, was schmeckt.
Dudenhofens Ortsbürgermeister Peter Eberhard begrüßt die Gäste im Gemeindehaus
Apropos schmecken… das tat es vorzüglich. Brachte doch auch in diesem Jahr das Restaurant Sembries (https://www.sembries.de/de/restaurant.html ) unter Leitung von Torsten Sembries das Buffet rund um den Spargel mit. Neben Klassikern wie Spargelröllchen, grünen und weißem Stangenspargel und Sauce Hollandaise gab es auch ausgefallene Gerichte wie Lachs- und Forellenmousse, Spargelsalat mit frischen Erdbeeren und Lammkeule mit Schokoladensauce. Dazu die guten Weine vom Weingut Merkel und zum Abschluss ein Spargelschnaps der Dudenhofener Edelbranntweinbrennerei Karl Back (http://www.brennerei-back.de/ ) … ein perfekter Tag mit schöner Unterhaltung und hervorragendem Essen und Trinken.
Ein Teil des kalten Bufetts des Restaurants Sembries aus Dudenhofen
Nicht die 9. Kulinarische Spargelwanderung mit Spargelfest vom 17. – 19. Mai 2019 in Dudenhofen verpassen
Sehen Sie hier das Fotoalbum zum Empfang auf dem Kreuzhof von Alois Henkel:
Sehen Sie hier das Fotoalbum zum Spargelstechen auf dem Kreuzhof von Alois Henkel:
Sehen Sie hier das Fotoalbum zum Spargel Büfett vom Restaurant Sembries in Dudenhofen:
Lesen Sie hier die Rede von Verbandsbürgermeister Manfred Scharfenberg:
Meine sehr geehrten Damen und Herren, liebe Kinder, nach der tollen Begrüßung durch die Kinder der Grundschule Hanhofen begrüße auch ich Sie auf´s Herzlichste hier im Namen der Verbandsgemeinde Römerberg-Dudenhofen auf dem Kreuzhof in Hanhofen, auch im Namen der Ortsbürgermeisterin Frau Friederike Ebli, zur HalbzeitSpargelzeit und freue mich über Ihr zahlreiches Erscheinen.
Besonders begrüßen darf ich die Weinprinzessin Melina Hey aus Oberotterbach sowie Frau Sonja Merkel vom gleichnamigen Weingut, wohlbekannt als Landfrau aus „Lecker aufs Land“, die uns mit ihren Erzeugnissen während der gesamten Veranstaltung begleiten wird und aus deren Weingut auch der exzellente Sekt stammt, den Sie in Ihren Gläsern haben oder hatten.
Sonja Merkel vom Weingut Merkel aus Kleinniedesheim
Es freut mich außerordentlich, dass Sie heute Morgen so zahlreich unserer Einladung gefolgt und damit uns, aber auch unserem Spargel, der ja im Mittelpunkt dieser Veranstaltung steht, Ihre Verbundenheit zeigen. Ein herzlicher Gruß und ein Dankeschön dafür.
Gestatten Sie mir, dass ich einige Gäste besonders begrüße. Ich begrüße Herrn Dr. Hannes Kopf, den Präsidenten der SGD Süd in Neustadt sowie Herrn Ökonomierat Norbert Schindler. Weiterhin haben einige Bürgermeister und Beigeordnete unserer Ortgemeinden, aber auch aus unseren Nachbargemeinden, den Weg zu uns gefunden.
Vordegrund v.l.: Friederike Ebli und Norbert Schindler
Von kirchlicher Seite darf ich Herrn Dekan Markus Jäckle unter uns willkommen heißen.
Selbstverständlich begrüße ich auch alle Vertreter unserer Schulen, der Kindertagesstätten, unserer Gremien aus Verbands- und Ortsgemeinden, der Geldinstitute, unserer Vereine, des Kinderhospizes, der Landwirtschaft und last not least der Presse. Und zum Schluss noch alle, die ich vergessen habe.
Als Ehrengäste des heutigen Tages darf ich – und was liegt in unserer Verbandsgemeinde schon näher – zwei junge Radsportlerinnen begrüßen. Zwei junge Sportlerinnen vom RCV Böhl-Iggelheim, 23 und 21 Jahre alt, die in Lüttich bei den Weltmeisterschaften den Titel im Zweier-Kunstradfahren gewonnen haben. Nach dem Gewinn des Europameistertitels im Juni letzten Jahres in Wiesbaden und 3 Silbermedaillen bei vorherigen Weltmeisterschaften der sportliche Höhepunkt ihrer bisherigen Karriere. Mit Ihnen begrüße ich ihre Eltern, die gleichzeitig als Trainer und Betreuer zu diesem außerordentlich erfolgreichen Familienteam gehören.
Beim Spargelanstich vor einigen Tagen auf dem Martinshof in Dudenhofen hat Landrat Clemens Körner im Zusammenhang mit unseren Gemeinden von einem Paradiesgarten gesprochen. Und wenn man in unserer Verbandsgemeinde zwischen Rheinauen, Weinanbauflächen, Sanddünen und den ausgedehnten Spargelfeldern unterwegs ist, so dürfte an der Richtigkeit dieser Bezeichnung kein Zweifel aufkommen.
Der Spargelanbau in unserer Region, meine Damen und Herren, ist bis zurück zur Römerzeit nachgewiesen. Intensiv wird er seit ca. 150 Jahren betrieben. Heutzutage werden auf rund 120 Hektar Anbaufläche etwa 8 Prozent der pfälzischen und ca. 0,5 Prozent der deutschen Spargelernte produziert. Den feinen Geschmack unseres Spargels verdanken wir auf der einen Seite unseren Böden und den guten klimatischen Bedingungen und zum anderen aber auch dem Fleiß, der Hingabe und der Kreativität unserer Spargelbauern und ihren Mitarbeitern, die durch zeitgemäße Anbaumethoden, wie z.B. den Anbau unter Folien, in den letzten Jahren die Erntedauer fast verdoppelt haben. Doch der Spargelanbau, meine Damen und Herren, ist nach wie vor in großen Teilen ein Knochenjob und trotz Maschineneinsatz nur mit hohem Personaleinsatz zu schaffen.
Dieser Qualität hat der Spargel aus unserer Verbandsgemeinde nach wie vor seine Beliebtheit zu verdanken und so ist das königliche Gemüse nach wie vor Namensgeber vieler Feste und Produkte in und aus unseren Gemeinden.
Meine sehr geehrten Damen und Herren, kommen wir nun aber zu einem wesentlichen Teil des heutigen Tages. Ich darf die beiden Damen auf die Waage bitten, damit sie unsere Landwirte mit Spargel aufwiegen können.
Anschließend darf ich Sie alle zum Spargelstechen gemeinsam mit Herrn Henkel einladen und zum Abschluss wollen wir das königliche Gemüse traditionell und gemeinsam im Bürgerhaus in Dudenhofen verkosten.
Es gilt das gesprochene Wort
Text: Speyer 24/7 News, sos Foto & Video: Speyer 24/7 News, dak Lektorin: Speyer 24/7 News, ank 08.05.2019