Erste Corona-Schutzimpfungen im Landkreis Germersheim
Landrat Brechtel und Parlamentarischer Staatssekretär Gebhart: Ein guter Auftakt für das Jahr 2021 und ein Grund für Optimismus!
Im Landkreis Germersheim haben die Corona-Schutzimpfungen begonnen. Am 1. Januar 2021 wurde in der ersten Senioreneinrichtung, im Altenpflegeheim Palatina Westheim, rund 50 Personen geimpft. „Das ist ein guter Start in das Jahr 2021. Ich bin froh, dass die Impfungen bei uns nun angelaufen sind und wir somit optimistisch auf das vor uns liegende Jahr schauen dürfen“, so Landrat Dr. Fritz Brechtel. Den Auftakt der Impfungen begleiteten er und der Parlamentarische Staatssekretär beim Bundesminister für Gesundheit, Dr. Thomas Gebhart. Gebhart zeigte sich zuversichtlich, „dass wir mit Hilfe der Impfungen im neuen Jahr die Corona-Pandemie bewältigen.“
Insbesondere dankten Gebhart und Brechtel den Mitarbeitenden der Einrichtungen und den mobilen Impfteams: „Für sie bedeutet die Organisation der Impfaktionen schon im Vorfeld eine enorme Anstrengung. Danke, dass wir im Landkreis Germersheim auf sie vertrauen können. Auch den mobilen Impfteams des Deutschen Roten Kreuzes, die sofort bereitstehen, wenn das Land die Impfbereitschaft von Einrichtungen mitteilt, ein besonderes Dankeschön!“
In der Einrichtung Palatina Westheim wurden vom 11-köpfigen mobilen Impfteam des DRK-Kreisverbandes unter Leitung von Simon Kern und mit Unterstützung von Dr. Hüseyin Celik und der Apothekerin Margit Bredel am Neujahrstag rund 40 Bewohner und etwa 25 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, vor alle Pflegekräfte, geimpft. Insgesamt leben in dem Heim 48 Personen. Gemeinsam mit seinem Team und dem DRK hatten die Heimleitung, Familie Kleinfeldt, alle Vorbereitungen getroffen und zwei Impfstraßen vorbereitet – je eine für die Bewohnerinnen und Bewohner, eine für das Personal. Die erste Person, die im Landkreis Germersheim die Corona-Schutzimpfung erhalten hat war der 66-jährige Dieter Knoll, der seit kurzem im Altenpflegeheim in Westheim wohnt.
„In den nächsten Tagen werden weitere Senioreneinrichtungen entsprechend den Landesvorgaben dazukommen. Ich hoffe, dass wir schnell möglichst viele Menschen impfen können, vor allem auch jene, die in sensiblen Strukturen unbedingt gebraucht werden“, sagt Landrat Brechtel.
In einem nächsten Schritt sieht die bundesweite Impfstrategie vor, dass vor allem die über 80-Jährigen einen Impftermin bekommen. Am 4. Januar startet in Rheinland-Pfalz die Terminvergabe. Die Corona-Schutzimpfungen in den 31 rheinland-pfälzischen Impfzentren, also auch im großen Landes-Impfzentrum Südpfalz in Wörth, beginnen am 7. Januar 2021.
Die Terminvergabe für die Impftermine erfolgt ab dem 4. Januar entweder telefonisch über die Telefonnummer 0800/5758100 oder über die Internetseite des Landes www.impftermin.rlp.de
Anzahl bestätigter Fälle von Coronavirus (SARS-CoV-2)-Infektionen in der Stadt Speyer: 1721 (+ 7) Davon bereits genesen: 1129 Todesfälle: 23 (+/- 0) Gemeldete Fälle der letzten sieben Tage pro 100.000 Einwohner*innen: 239,3 (- 26,7) Warnstufe: Rot
Ministerpräsidentin Malu Dreyer setzt weiterhin alles daran, die Infektionszahlen zu senken, um das öffentliche Leben bald wieder schrittweise hochfahren zu können. „Dafür testen und impfen wir in Rheinland-Pfalz besonders gefährdete Gruppen oft und schnell. Wir setzen auf Schutz und Impfbereitschaft. Auch ich werde mich impfen lassen, sobald ich an der Reihe bin. Es ist ein Schutz für sich und für andere“, sagte die Ministerpräsidentin vor dem Bund-Länder-Gespräch. Die durchschnittliche Inzidenz in Deutschland sei noch immer viel zu hoch. „Die Inzidenz ist nicht das einzige Kriterium. Unser Gesundheitssystem ist robust, aber die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen in den Kliniken und Gesundheitsämtern arbeiten seit Monaten am Limit, um Menschenleben zu retten. Hinzu kommt, dass die Auswirkungen von Weihnachten und Silvester frühestens in einer Woche sichtbar werden. Wir können daher noch keine Lockerungen vornehmen, aber wir arbeiten weiter daran, wie wir das öffentliche Leben wieder hochfahren können.“
Fernunterricht bis 15. Januar – mehr Tests für Erzieher und Lehrer
„Wir wollen Planungssicherheit für Familien und Sicherheit für Erzieher und Erzieherinnen, deswegen kann sich das Personal in unseren Kindertagesstätten vom 4. bis 18. Januar 2021 einmal anlasslos testen lassen. Neu ist auch, dass sie sich künftig auch dann testen lassen können, wenn sie Kontaktperson der Kategorie 2 sind,“ sagte Ministerpräsidentin Malu Dreyer. „Das wird auch für Lehrkräfte gelten, wenn der Präsenzunterricht wieder beginnt.“
Die Landesregierung hatte bereits vor Weihnachten für Planungssicherheit gesorgt und festgelegt, dass bis zum 15. Januar 2021 Fernunterricht stattfinden wird. Er sei das mildere Mittel im Vergleich zur Schulschließung oder Ferienverlängerung. Abiturprüfungen finden in Rheinland-Pfalz statt. Die Kitas bleiben offen für die, die sonst keine Betreuung haben.
Sachschaden in Höhe von ca. 10.000 Euro entstand am Samstag bei einem Verkehrsunfall in Speyer-Süd.
Ein 43jähriger PKW-Fahrer übersah hierbei an der Kreuzung Am neuen Rheinhafen / Heinkelstraße den vorfahrtsberechtigten PKW eines 20jährigen Mannes und kollidierte mit diesem.
Beide Beteiligte blieben glücklicherweise unverletzt, die stark beschädigten Fahrzeuge mussten abgeschleppt werden.
(Altrip) – Verkehrsunfallflucht
In dem Zeitraum von Donnerstag (13:00 Uhr) bis Freitag (17:00 Uhr) wurde ein in der Wilhelmstraße am Straßenrand geparkter roter Mazda durch ein bislang unbekanntes Fahrzeug beschädigt. Der Unfallverursacher entfernte sich unerlaubt von der Unfallstelle. Zeugen, die Hinweise zu dem Unfallgeschehen bzw. dem flüchtenden Fahrzeug geben können, werden gebeten, sich mit der Polizeiinspektion Schifferstadt unter 06235 495-0 oder pischifferstadt@polizei.rlp.de in Verbindung zu setzen.
(Mutterstadt) – Beschädigung von Laternen
In der Neujahrsnacht wurde Am Speyerer Weg das Glas von mehreren Straßenlaternen mutwillig beschädigt. Zeugen, die Hinweise zu dem Tatgeschehen geben können, werden gebeten, sich mit der Polizeiinspektion Schifferstadt unter 06235 495-0 oder pischifferstadt@polizei.rlp.de in Verbindung zu setzen.
(Hochdorf-Assenheim) – Sachbeschädigung durch Feuer
Am 02.01., gegen 20:45 Uhr, wurde ein größeres Feuer auf einem Feld, Höhe Hochdorf-Assenheim, in der Nähe der A65 gemeldet. Vor Ort konnte festgestellt werden, dass durch unbekannte Täter Holz, welches unter einer Plane lag, in Brand gesetzt wurde. Das Feuer wurde durch die alarmierte Feuerwehr gelöscht. Zeugen, die Hinweise zu dem Tatgeschehen geben können, werden gebeten, sich mit der Polizeiinspektion Schifferstadt unter 06235 495-0 oder pischifferstadt@polizei.rlp.de in Verbindung zu setzen.
(Zeiskam) – Jugendliche Taxibetrüger ermittelt
Am Samstagabend bestellten ein 15-Jähriger und sein ein Jahr älterer Freund telefonisch ein Taxi an den Paradeplatz in Germersheim und ließen sich nach Zeiskam fahren. Am Fahrtziel angekommen, flüchteten beide unvermittelt aus dem Taxi und brachten so den Fahrer um seinen Lohn. Anhand der verwendeten Handynummer konnten die beiden Jugendlichen ermittelt werden und müssen sich nun wegen des von ihnen begangenen Betruges verantworten.
(Leimersheim) – Mit Drogencocktail am Steuer
Am Samstag musste ein BMW-Fahrer nach einer Verkehrskontrolle sein Fahrzeug stehen lassen. Gegen 15:45 Uhr kontrollierten Beamte der Polizeiinspektion Germersheim den 29-Jährigen Fahrzeugführer. Im Rahmen der Verkehrskontrolle wurden Hinweise auf einen Betäubungsmittelkonsum festgestellt. Ein Drogenschnelltest schlug in der Folge auf Kokain, Amphetamin und Cannabis an, sodass dem Fahrer eine Blutprobe entnommen und die Weiterfahrt untersagt wurde. Ihm drohen nun ein empfindliches Bußgeld sowie ein Fahrverbot.
(Rheinzabern) – Sachbeschädigung in Rheinzabern
Am 01.01.2021 meldet um 23:45 Uhr eine Zeugin, dass aktuell gerade die Scheiben an der Überdachung am Bahnhaltepunkt „Alte Römerstraße“ beschädigt werden. 2 männliche Personen zerschlagen mit Gegenständen, vermutlich Hammer o.ä., die Scheiben des Carports für Fahrräder. Die Streifen der Polizeiinspektion Wörth fuhren sofort die Tatörtlichkeit an. Noch auf der Anfahrt berichtet die Zeugin telefonisch, dass die beiden Männer nach dem Vandalismus in einen PKW einstiegen und wegfuhren. Die Streifen vor Ort und im Nahbereich konnten leider die 2 Männer und das Fluchtfahrzeug nicht mehr feststellen. Jugendliche, die sich zum Tatzeitpunkt unweit des Haltepunktes aufhielten, bestätigten die telefonischen Angaben der Zeugin, sie konnten als Täter zweifelsfrei ausgeschlossen werden. Außer den 3 zerborstenen Glasscheiben konnte noch ein umgeknicktes Verkehrsschild festgestellt werden, welches vermutlich ebenfalls von den beiden Tätern in Mitleidenschaft gezogen wurde. Ein Strafverfahren wurde eingeleitet. In vorliegender Sache bittet die Polizei Wörth um weitere Zeugenhinweise. Diese bitte unter der Rufnummer 07271-92210 oder per mail an piwoerth@polizei.rlp.de angeben.
(Wörth) – Brand einer Mülltonne in Wörth
Der 73-jährige Anwohner schüttete am 01.01.2021 gegen 10 Uhr in der Heinrich-Heine-Straße in Wörth die angeblich erkaltete Asche seines Ofens in die Mülltonne. Der Anwohner dachte irrtümlich, dass die Asche abgekühlt sei. Wenig später entzündete nach derzeitigem Stand der Ermittlungen diese Asche den Inhalt der Mülltonne, weshalb es zum Brand kam. Durch den Brand der Mülltonne wurde die Hausfassade im Mitleidenschaft gezogen. Durch den schnellen Einsatz der Feuerwehr Wörth konnten noch schlimmere Brandschäden oder gar Gefahren für Personen verhindert werden. Sachschaden dürfte bei mehreren 1000 Euro liegen.
(Hagenbach) – Ruhestörung durch Mäharbeiten am Feiertag in Hagenbach
Ein 71-jähriger Bewohner der Stadt Hagenbach mähte am 01.01.2021 gegen 11:40 Uhr den Rasen auf seinem Anwesen. Trotz Ansprache durch die Nachbarschaft stellte der tatkräftige Mann seine Arbeit nicht ein. Erst durch die Streife vor Ort nach Hinweis auf die Feiertagsbestimmungen stellte der Anwohner seine Mäharbeit ein. Der Vorfall wird zur Entscheidung bzgl. der Sanktionierung an die Verbandsgemeinde Hagenbach abgegeben.
(Kandel) – Erneutes Fahren ohne Fahrerlaubnis
Am 02.01.2021 befuhr um 14:30 Uhr die aufmerksame Streifenbesatzung der Polizeiinspektion Wörth in Kandel die Nansenstraße und konnte dort einen Citroen mit GER-Kennzeichen im Fließverkehr feststellen. Da das Fahrzeug und der vermutete Fahrer aus vorangegangenen Einsätzen bekannt war, wurde der PKW einer Verkehrskontrolle unterzogen. Als Fahrer konnte der vermutete 49-jährige Mann aus Kandel festgestellt werden. Aufgrund vorangegangener Verfahren war bekannt, dass der kontrollierte Autofahrer nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis ist. Der Kraftfahrer räumte auch den jetzigen Verstoß ein, die Autofahrt wurde vor Ort beendet, ein Strafverfahren eingeleitet. Da der Kraftfahrer bereits mehrfach in gleicher Sache in Erscheinung trat, dürfte die Sanktionierung der Staatsanwaltschaft Landau entsprechend höher ausfallen.
(Landau) – Auch im neuen Jahr nichts dazu gelernt
Am 02.01.2021 gegen 20:30 Uhr wurden im Rahmen einer allgemeinen Verkehrskontrolle, im Bereich Horststraße, bei dem 46-jährigen PKW-Fahrer aus Landau, drogentypische Auffälligkeiten festgestellt. Ein vor Ort durchgeführter Schnelltest bestätigte den Verdacht der Beamten. Dieser reagierte positiv auf THC. Dem Mann wurde eine Blutprobe entnommen. Sein Führerschein wurde sichergestellt. Erst im November letzten Jahres war der Mann in gleicher Sache auffällig. Damals konsumierte dieser vor Fahrtantritt Cannabis und Amphetamin.
(Landau) – Mehrere Joints zu Silvester
Unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln wurde am 02.01.2021 gegen 18:00 Uhr ein 21 Jahre alter Verkehrsteilnehmer aus Landau festgestellt. Dieser wurde mit seinem PKW im Bereich Weißenburger Straße von Beamten der Polizei Landau kontrolliert. Hierbei wurde bekannt, dass der junge Mann an Silvester mehrere Joints konsumierte. Ein vor Ort durchgeführter Drogenvortest betätigte dies. Dem jungen Mann wurde anschließend eine Blutprobe entnommen. Der Führerschein wurde sichergestellt. Ihn erwartet nun ein Verfahren wegen Trunkenheit im Verkehr.
(Edenkoben und Maikammer) – Aktuelle Verkehrssituation
Die Zufahrt zum Kalmitparkplatz wurde mittlerweile ( 03.01.2021 – 13:13) wegen Überfüllung gesperrt. Das Ordnungsamt Maikammer ist hierbei im Einsatz. Auch musste die K6 von Edenkoben kommend in Richtung Heldenstein aufgrund spiegelglatter Fahrbahn in Verbindung mit starkem Verkehrsaufkommen gesperrt werden. Die Straßenmeisterei wurde hierüber informiert. Es wird aufgrund der geschilderten Verkehrssituation angeraten, die genannten Gebiete als heutiges Ausflugsziel nicht in Betracht zu ziehen.
(Maikammer) – Kalmitparkplatz mal wieder hoffnungslos überfüllt
Am Sonntag, den 03.01.2021, kam es zu einem neuerlichen Verkehrschaos auf dem Kalmitparkplatz (wir berichteten bereits mehrfach). Insgesamt 24 Kraftfahrzeuge waren falsch bzw. verkehrsbehindernd abgestellt, sodass der Fließverkehr beeinträchtigt war. Gegen die Falschparker wurden Ordnungswidrigkeitenanzeigen erstattet. In einem Zeitraum von 1,5 Stunden musste die Zufahrt zum Kalmitparkplatz gesperrt werden, da der Verkehr komplett zum Erliegen kam. Auch am heutigen Sonntag muss mit erhöhtem Verkehrsaufkommen gerechnet werden. Die Polizei weist darauf hin, dass alle Parkverstöße in diesem Zusammenhang strikt geahndet werden.
(Maikammer) – Wäre besser mal die Frau gefahren….
Soeben wurde am 03.01.2021 gegen 12:45 Uhr auf der K32 bei Maikammer ein 24-jähriger VW-Fahrer aus dem Kreis Germersheim einer allgemeinen Verkehrskontrolle unterzogen. Im Verlauf der Kontrolle stellte sich heraus, dass der Fahrer nicht im Besitz seiner gültigen Fahrerlaubnis ist. Den Führerschein musste er in der Vergangenheit aufgrund einer Verkehrsstraftat abgeben und hat diesen bisher nicht wiedererlangt. Auf dem Beifahrersitz saß die Lebensgefährtin des 24-jährigen. Diese hatte einen Führerschein und konnte nach Beendigung der Kontrolle den VW Passt weiterfahren. Den 24-jährigen aus dem Kreis Germersheim erwartet nun ein Strafverfahren wegen Fahren ohne Fahrerlaubnis. Auch die Führerscheinstelle wird hierüber in Kenntnis gesetzt. Zum Vorteil für die Wiedererlangung des Führerscheins dürfte ihm dies nicht gereichen.
(Neustadt) – Promilletour durch Neustadt a.d. Weinstraße
In der Nacht von 01.01.2021 auf 02.01.2021 konnten innerhalb von einer halben Stunde gleich zwei Fahrradfahrer in Neustadt a.d. Weinstraße kontrolliert werden. Beide konnten jedoch bei ihrer nächtlichen Tour ihre Räder nur noch in Schlangenlinien auf der Straße halten. Bei durchgeführten Atemalkoholtests konnten Werte von 2,86 und 3,09 Promille festgestellt werden. Aufgrund der unerlaubten Substanz im Blut wurde die Weiterfahrt untersagt, beiden Männern im Alter von 23 und 63 Jahren wurde eine Blutprobe entnommen. Außerdem wurden Strafverfahren wegen Trunkenheit im Verkehr eingeleitet.
(Frankenthal) – Unfallflucht und Alkoholkonsum führen zu Beschlagnahme des Führerscheins
Am frühen Abend des 02.01.21 befuhr eine 47-jährige Frankenthalerin die Carl-Theodorstraße, kam mit ihrem PKW aus zunächst ungeklärter Ursache auf die Gegenfahrbahn und kollidierte mit einem entgegenkommenden Fahrzeug. Ungeachtet dessen setzte die Dame ihre Fahrt weiter fort, woraufhin die Unfallgegnerin sofort die Polizei verständigte. Die Unfallverursacherin konnte letztlich, vor ihrem Fahrzeug sitzend, im Innenstadtbereich angetroffen werden. Hier stellte sich heraus, dass die Fahrzeugführerin so stark alkoholisiert war, dass sie nur mit Hilfe der Polizeibeamten in der Lage war aufzustehen. Ein Atemalkoholtest brachte einen Atemalkoholgehalt von 2,86 Promille zu Tage. Der Führerschein wurde daher beschlagnahmt und der Dame eine Blutprobe entnommen. Insgesamt entstand ein Unfallschaden in Höhe von ca. 3500 EUR, verletzt wurde glücklicherweise keiner der Beteiligten. Der Einfluss von Alkohol oder anderen berauschenden Mitteln stellt eine Hauptunfallursache dar. Wer berauscht fährt, gefährdet nicht nur sich, sondern auch Andere. Gegen die unter Alkoholeinfluss stehenden Unfallverursacherin wurde ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachtes der Straßenverkehrsgefährdung, Verkehrsunfallflucht und Trunkenheitsfahrt eingeleitet. Der Führerschein wurde beschlagnahmt und gegen sie kann eine Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder eine Geldstrafe verhängt werden.
(Ludwigshafen) – Verkehrsunfallflucht mit orangefarbenem VW T3 / Zeugen gesucht
Am 03.01.2021 gegen 17:00 Uhr kam es in der Carl-Clemm-Straße zu einer Verkehrsunfallflucht. Vermutlich bog ein orangefarbener VW T3 von der Carl-Clemm-Straße nach rechts in die Sedanstraße ab und beschädigte hierbei das am Fahrbahnrand parkende Fahrzeug derart, dass die Heckstoßstange fast gänzlich abgerissen wurde. Der Schaden des flüchtigen Fahrzeuges befindet sich wohlmöglich auf der rechten Fahrzeugseite.
Wer kann sachdienliche Hinweise zum flüchtigen PKW machen?
Zeugen werden gebeten, sich an die Polizeiinspektion Ludwigshafen 2, Telefonnummer 0621 963-2222 oder per E-Mail an piludwigshafen2@polizei.rlp.de zu wenden.
(Heidelberg-Weststadt) – Elektroroller in einer Tiefgarage in Brand geraten
Am Sonntagnachmittag, gegen 17.10 Uhr, wurde durch Anwohner eine massive Rauchentwicklung aus einer Tiefgarage in der Rohrbacher Straße gemeldet. Vor Ort konnte festgestellt werden, dass ein in der Tiefgarage abgestellter Elektroroller in Brand geraten war. Die Berufsfeuerwehr Heidelberg, die mit einem Löschzug vor Ort war, konnte den Brand rasch unter Kontrolle bringen und löschen. Die Brandursache ist derzeit noch unklar und Gegenstand der Ermittlungen. Personen kamen nicht zu Schaden. Des Weiteren wurde durch das Brandgeschehen ein unmittelbar neben dem total ausgebrannten Roller weiterer Roller in Mitleidenschaft gezogen. Der Gesamtschaden wird auf ca. 6500,- Euro geschätzt. Das Polizeirevier Heidelberg-Mitte hat die Ermittlungen übernommen.
(Heidelberg) – Großer Andrang am Königstuhl in Heidelberg
Am Sonntagmorgen entschied sich offenbar eine Vielzahl von Menschen das Winterwetter zu nutzen und mit der Familie einen Ausflug im Bereich des Königstuhls zu unternehmen. Aufgrund der Erfahrungen der letzten Jahre wurden die Parkplätze und Anfahrtswege frühzeitig von der Polizei überwacht. Erst als die Parkplätze voll waren, die ersten Verkehrsbehinderungen des öffentlichen Nahverkehrs durch Wildparker gemeldet wurden, entschied sich die Polizei gegen 11 Uhr dazu, die Zufahrtswege zum Königstuhl zu sperren. Nur so konnte gewährleistet werden, dass es nicht zu größeren Menschenansammlungen und den damit verbundenen Verstößen gegen die Corona Verordnung kam. Trotz Hinweisen der Polizei in den sozialen Medien, dass die Zufahrten zum Königstuhl bereits gesperrt werden mussten, versuchten viele Besucher auf den Königstuhl zu gelangen indem sie z.b. noch in Gaiberg parkten und den Rest des Weges zu Fuß liefen. Andere parkten verbotenerweise ihre Fahrzeuge in den abzweigenden Waldwegen. Durch das Polizeirevier Heidelberg-Mitte wurden 66 Verstöße wegen Falschparkens und eine Owi-Anzeige wegen falscher Bereifung (Sommerreifen) festgestellt. Da der Andrang gegen 15 Uhr spürbar abnahm konnten die Sperrungen der Zufahrtswege wieder aufgehoben werden.
(Heidelberg / B 37) – Unbekannte werfen Kieselsteine von Brücke, zwei Pkw beschädigt. Polizei sucht Zeugen
Am frühen Samstagabend wurden die Frontscheiben an zwei auf der Bundesstraße 37 in Heidelberg fahrenden Pkw beschädigt. Nach bisherigen Erkenntnissen warfen Unbekannte gegen 19.00 Uhr mehrere kleine Kieselsteine von der über die B 37 führenden Brücke „Wieblinger Weg“. Hierdurch wurden die Frontscheiben eines Pkw Citroen und Pkw BMW getroffen, die entsprechend beschädigt wurden. Hinweise zu den unbekannten Personen konnten bislang nicht erlangt werden. Zeugen, die Hinweise zum Sachverhalt oder den unbekannten Personen geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeirevier Heidelberg-Süd, Tel.: 06221/34180 in Verbindung zu setzen.
Am Samstagnachmittag, gegen 17.50 Uhr, befuhr eine 52-jährige BMW Fahrerin die Kreisstraße 4271, von Tairnbach kommend, in Richtung Mühlhausen. Unvermittelt querte hier ein Reh die Fahrbahn. Die 52-Jährige konnten eine Kollision nicht mehr vermeiden und erfasste das Tier. Während das Reh am Unfallort verendete blieb die Fahrzeuglenkerin unverletzt. Jedoch entstand an ihrem Pkw ein erheblicher Sachschaden, der auf ca. 7000,- Euro geschätzt wird.
Am Samstagabend, gegen 20:15 Uhr, wurden Beamte des Polizeireviers Sinsheim nach Waibstadt gerufen, da in einem dortigen Hinterhof eine Griffparty mit einer größeren Personengruppe stattfinden würde. Tatsächlich konnten die Beamten in besagtem Hinterhof eine Grillparty am offenen Lagerfeuer feststellen, an der sich mindestens neun Personen aus unterschiedlichen Haushalten ohne Mundschutz und Mindestabstand beteiligt hatten. Weitere Teilnehmer hatten sich offensichtlich zuvor bereits entfernt. Mit dem polizeilichen Ende der Grillparty erwartet die festgestellten Teilnehmer nun ein saftiges Bußgeld.
(Lobbach-Lobenfeld / Rhein-Neckar-Kreis) – Einbruch in Lagerhalle / Zeugen gesucht
In der Zeit vom 31.12.2020 bis 02.01.2021 brachen ein oder mehrere Unbekannte in eine im Rohbau befindliche Lagerhalle in der Neurottstraße ein. Der oder die Täter überwanden hierzu zunächst einen Gitterzaun und verschafften so Zutritt in die Halle. In der weiteren Folge brachen der oder die Täter einen abgeschlossenen Raum und einen Container auf. Nach bisherigen Erkenntnissen wurden ein Stromaggregat, ein Schweißgerät, ein Akku-Schrauber, eine Flex und ein Radio entwendet. Der Diebstahlsschaden wird mit 1550,- Euro beziffert. Der entstandene Sachschaden beläuft sich auf ca. 300,- Euro. Die weiteren Ermittlungen werden durch Polizeirevier Neckargemünd geführt. Zeugen und/oder Anwohner, die im fraglichen Zeitraum verdächtige Wahrnehmungen gemacht haben, werden gebeten Kontakt mit dem Polizeirevier Neckargemünd, Tel.: 06223/9254-0 aufzunehmen.
Für manche gilt die Maskenpflicht scheinbar nicht.
Geschrieben von Matthias Schneider am 2. Januar 2021
Eine Geschichte, die das Leben schrieb: Am 23.12. fuhr Herr Peller (Name geändert) nach Speyer, um die letzten Weihnachtseinkäufe zu tätigen. Plötzlich, es war auf der Maximilianstraße, wurde er von 2 Mannschaftsbussen flankiert, denen 4 Polizisten entstiegen und ihn einkreisten.
Ein Aufgebot, geeignet um RAF-Terroristen, islamistische Gefährder oder steckbrieflich gesuchte Mörder und Triebtäter unschädlich zu machen. Was hatte sich Herr Peller zuschulden kommen lassen? Er trug keine Maske! Da er von außerhalb kommt und die RHEINPFALZ (aus gutem Grund) nicht liest, war er über die Maskenpflicht in der Innenstadt nicht unterrichtet. In Gedanken mit seinen Einkäufen beschäftigt, hatte er die Gebotsschilder zur Maskenpflicht übersehen. Herr Peller war kooperativ und einsichtig, hatte seine Maske sofort zur Hand bzw. über Mund und Nase gestülpt. Trotzdem wurden seine Personalien aufgenommen und ein Bußgeld angekündigt. Alle Entschuldigungen und Erklärungen, daß er als Auswärtiger über die Notstandsverordnungen in Speyer nicht unterrichtet sei und wegen gähnender Menschenleere gar keine Kontakte mit anderen Passanten stattgefunden hätten, stießen auf Granit. Die Vertreter der Ordnungsmacht waren unnachgiebig und begründeten ihre gnadenlose Härte mit „strikten Anweisungen von oben.“ Inzwischen ist der Bußgeldbescheid eingetroffen, 50 Euro muß er berappen und weil man aus Fehlern klug wird, hat sich Herr Peller vorgenommen nie mehr, auch nicht nach Ende des Corona-Notstandsregimes, in Speyer einzukaufen, sondern zukünftig alles nur noch im Internet zu bestellen. Es macht eben keinen Spaß wegen eines Bagatellvergehens, das sich mit etwas Wohlwollen, in Verbindung mit gesundem Menschenverstand und etwas Augenmaß, anders hätte beheben lassen, wie ein Verbrecher behandelt und öffentlich kriminalisiert zu werden.
Wem hat Herr Peller das wohl zu verdanken? Wer sind „die da oben“, die Befehlsgeber, welche ihre Erfüllungsgehilfen zu erbarmungslosem Durchgreifen anhalten?
Am 12.12.2020 konnten wir in der RHEINPFALZ, unter der Überschrift : „Wenn sie bekämpfen dürfte, wie sie wollte…“ lesen, daß unsere OBin Frau Seiler viel härter gegen die Pandemie kämpfen will und mit der laschen Gangart der Landesregierung hadert. Es gehört nicht viel Phantasie dazu sich vorzustellen woher die „Anweisungen von oben“ gekommen sind. Das Gefühl Macht zu haben ist bestimmt ein gutes Gefühl. Die höheren Weihen dieses Gefühls durchlebt man aber erst dann, wenn man diese Macht auch anwenden und auszuleben kann, indem man seine Mitmenschen spüren läßt, daß sie machtlos sind. Daß sie nur Untertanen sind und ohne Wenn und Aber nach der Pfeife der Obrigkeit tanzen müssen.
Auf der gleitenden Skala der Machtanwendung kommt man von der Ausübung von Autorität mit Augenmaß schnell in den roten Bereich von Willkür und Mißbrauch. Für manchen Uniformträger ist der Höhepunkt, der größte Grad der Befriedigung, erst dann erreicht, wenn er den Delinquenten so richtig fertig machen kann.
Über Macht zu verfügen und insbesondere die Ausübung derselben, ist wohl der wichtigste Beweggrund Politiker zu werden. Bekannt auch als Macht-Geilheit. Erst danach kommen die finanziellen Vorteile, die mit dem Abschöpfen von Pfründen verbunden sind und die Schmeichelei des Selbstwertgefühls, weil einem Journalisten das Mikro vor die Nase halten und alle Welt das eigene, politisch korrekte, aber inhaltsleere Geschwurbel anderntags staunend zur Kenntnis nehmen darf.
Was die Freude an der Machtausübung betrifft, so dürfte die gleiche Motivationslage bei den uniformierten Vertretern der Staatsmacht vorzufinden sein. Der wesentliche Unterschied liegt nur in ihrer Position entlang der Befehlskette. Während „die da oben“ , angefangen beim bundesdeutschen Hosenanzug, über Landesmutter Malu bis runter zur Antifa-OB, gestützt auf Notstandsverordnungen, und Ausnahmeverfügungen ihre Corona- Befehle erteilen, werden diese in Form von freiheitsberaubenden und belästigenden Repressalien von den unteren Chargen exekutiert. Man kann sich ja immer auf Befehlsnotstand berufen. Dieser Mechanismus funktioniert bestens, er dient der Gewissensausschaltung wie –erleichterung gleichermaßen und garantiert die Kontinuität von Befehl und Gehorsam. Man kann das, mit Rückgriff auf historische Erfahrungen, zweifelsfrei belegen.
Eine Woche später, gleicher Ort: Zwei dunkelhäutige Neubürger mit afrikanischem Migrationshintergrund stellen ihre Fahrräder am Postplatz direkt unter dem Maskengebotsschild ab und rauchen jeder eine Zigarette. Ohne Maske versteht sich (siehe Titelbild). Während sie am Altpörtel vorbei die Maximilianstraße entlang schlendern, fährt eine Polizeistreife vorbei. Der aufmerksame Beobachter hält den Atem an – jedoch nichts passiert! Haben die Polizisten den zweifachen Verstoß gegen die Maskenpflicht, ein Vergehen, das, wie Herr Peller leidvoll erfahren mußte, mit der ganzen Härte des Gesetzes geahndet werden muß, etwa übersehen?
Wir können hier nur Vermutungen anstellen. Aber die möglichen Ursachen für die plötzliche Blindheit und Pflichtvergessenheit der „Freunde und Helfer“ sind mannigfach und verdienen nähere Betrachtung. Denn wenn man einer Behörde angehört, deren Mitgliedern pauschal systemischer Alltagsrassismus vorgeworfen wird, sogar in einem Ausmaß, das namhafte Politiker veranlaßt eine bundesweite Studie zu diesem Phänomen zu fordern, dann heißt es aufgepaßt – Befehlslage hin, Maskenpflicht her! Im eigenen Interesse gilt es jetzt eine emotional aufgeladene Konfrontation zu vermeiden, bei der man den Kürzeren ziehen und als Nazi oder Rassist gescholten, öffentlich das Gesicht verlieren könnte. Auch macht es später keinen Spaß, eine vom Vorgesetzten eingeforderte Stellungnahme zu schreiben, zur Abwehr von Rassimusvorwürfen. Entsprechende Einträge in der Personalakte können in Zeiten, wo „Bunt und Vielfalt“ zur Staatsräson erhoben wurden und Rassismusverdacht allgegenwärtig ist, dauerhaft nachteilige Folgen für die Karriere haben.
Außerdem gibt es, trotz allem Gleichheits- und Gerechtigkeitsgedöns der linken Heilsverkünder, hinsichtlich der Zahlungsfähigkeit, sehr unterschiedliche Personengruppen.
Solche die schon länger hier leben, also der deutsche, berufstätige Staatsbürger, so einer wie Herr Peller, zahlt eben. Zähneknirschend aber immerhin er zahlt. Nicht nur Steuern, sondern auch Bußgelder. Das war schon immer so, daran hat man sich gewöhnt. Andere Personengruppen, aus exotischen Ländern, oft ohne Personalpapiere eingereist und ohne gültigen Aufenthaltsstatus, zahlen nicht. Keine Steuern und erst recht keine Bußgelder.
Und wenn man sie dazu zwingen wollte, dann käme doch nichts dabei heraus, weil sie von ProAsyl kostenfrei einen Schmierenadvokaten gestellt bekämen, der das zu verhindern wüßte.
Das absichtliche oder unterbewußte „Wegschauen“ der Ordnungshüter dürfte somit auch einer Abwägung von Aufwand und Nutzen geschuldet sein.
War das nun Feigheit oder Klugheit? Schwer zu sagen. Vielleicht eine Mischung aus beidem. Zumindest haben sie sich erfolgreich vom Befehlsnotstand emanzipiert und im eigenen Interesse diesmal das richtige Augenmaß walten lassen.
03.01.2021
Anmerkung der Redaktion:
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Anzahl bestätigter Fälle von Coronavirus (SARS-CoV-2)-Infektionen in der Stadt Speyer: 1714 (+ 30) Davon bereits genesen: 1100 Todesfälle: 23 (+/- 0) Gemeldete Fälle der letzten sieben Tage pro 100.000 Einwohner*innen: 266,0 (+76,1) Warnstufe: Rot
Am Freitagnachmittag wurde die Polizei zum Hauptbahnhof in Speyer gerufen. Dort befand sich ein 51-jähriger Mann aufgrund starker Alkoholisierung in einem hilflosen Zustand. Der Mann, der eine Atemalkoholkonzentration von über vier Promille aufwies, konnte sich nicht auf seinen Beinen halten. Nach abgeschlossener, ärztlicher Untersuchung musste er zu seinem eigenen Schutz in Gewahrsam genommen werden. Im Gewahrsamsbereich der Polizeiinspektion Speyer versuchte sich der Mann dann gegen diese Maßnahme zur Wehr zu setzen, weshalb er zu Boden gezogen und gefesselt werden musste. Er trat dennoch mit den Beinen um sich und traf wenig später einen 29-jährigen Polizeibeamten am Kopf, sodass dieser eine Verletzung erlitt. Der Beamte war nach ärztlicher Untersuchung nicht mehr dienstfähig. Der 51-Jährige, der zur Zeit keinen festen Wohnsitz hat, wurde nach entsprechender Ausnüchterung aus dem Gewahrsam entlassen. Er wird sich wegen Widerstand gegen Polizeibeamte und Körperverletzung strafrechtlich verantworten müssen.
(Römerberg / B 9) – Verkehrsunfall mit Personenschaden
Am Neujahrstag befuhr ein 65-jähriger Mann aus Pirmasens mit seinem PKW, einem Dacia, die Bundesstraße 9 in Richtung Karlsruhe. Neben dem Fahrer befanden sich noch Familienangehörige, zwei Frauen im Alter von 65 und 26 Jahren, im dem Fahrzeug. Aus Unachtsamkeit stieß ein 28-jähriger Mann aus Jockgrim mit seinem PKW, einem Skoda, gegen das Fahrzeugheck des Dacia. Aufgrund der Kollision verlor der Daciafahrer die Kontrolle über sein Fahrzeug und kam nach rechts von der Fahrbahn ab. Alle drei Fahrzeuginsassen wurden leicht verletzt und wurden zur Abklärung ins Krankenhaus gebracht. Der Skodafahrer und dessen Kind, welches sich zum Unfallzeitpunkt im Fahrzeug befand, überstanden den Aufprall unverletzt. Beide Fahrzeuge waren jedoch nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Es entstand ein Gesamtschaden von schätzungsweise 18000 Euro. Die rechte Fahrspur der Bundesstraße 9 war für die Dauer der Verkehrsunfallaufnahme gesperrt.
(Dörrenbach) – Leichtverletzter Radfahrer
Glück hatte am 02.01.21,gegen 11.55 Uhr ein 37-jähriger Radfahrer. Er befuhr die Umgehungsstraße von Bad Bergzabern (B 38), aus Richtung Dörrenbach kommend und wollte nach links in Richtung Bad Bergzabern abbiegen. Hierbei übersah ihn eine 84-jährige PKW Fahrerin, die nach links abbiegen wollte und stieß mit ihm zusammen, so dass dieser vom Rad fiel. Der Radfahrer zog sich nur leichte Prellungen zu, das Fahrrad war nicht mehr fahrbereit. Am PKW entstand Schaden von rund 2000EUR
(Landau) – Fahrzeugführer unter dem Einfluss von Amphetamin
Am Vormittag des 01.01.2021, gegen 10:00 Uhr, wurde ein 42jähriger Pkw-Fahrer in der Annweilerstraße einer Verkehrskontrolle unterzogen. Im Rahmen der Kontrolle konnten bei dem Fahrzeugführer drogentypische Auffälligkeiten festgestellt werden. Ein vor Ort durchgeführter urinbasierter Schnelltest reagierte positiv auf Amphetamin. Als Folge wurde der Betroffene zur Dienststelle verbracht, wo ihm durch eine Fachärztin eine Blutprobe entnommen wurde. Zudem wurde die Weiterfahrt untersagt und die Fahrzeugschlüssel vorbeugend sichergestellt. Der 42Jährige aus dem Raum Landau muss sich jetzt wegen einer Ordnungswidrigkeit ‚Führen eines Kraftfahrzeuges unter dem Einfluss berauschender Mittel‘ verantworten.
(Edesheim) – Unfallflucht
Am 02.01.2021 gegen 14:15 Uhr kam es in der Ludwigstraße zu einer Verkehrsunfallflucht. Die Geschädigte befuhr mit ihrem Pkw die Ludwigstraße in Richtung Hainfeld, als ihr ein großer, silberner Van entgegenkam. Da die Dame die Engstelle auf ihrer Seite hatte, wich sie nach rechts aus, um dem Van Platz zu machen. Dieser touchierte das Fahrzeug der Dame im Vorbeifahren jedoch trotzdem. Nach der Kollision setzte der Unfallverursacher seine Fahrt unbeirrt fort, obwohl er den Zusammenstoß bemerkt haben muss. Der Sachschaden am Pkw der Geschädigten beläuft sich auf ca. 1500EUR.
Zeugenhinweise nimmt die Polizei Edenkoben unter 06323 955-0 oder per Mail an piedenkoben@polizei.rlp.de entgegen.
(Edenkoben) – Mehrere Außenspiegel beschädigt
In der Silvesternacht zw. 01:00 Uhr und 02:00 Uhr wurden in der Blücherstraße in Edenkoben Außenspiegel mehrerer geparkter Fahrzeuge beschädigt.
Zeugenaussagen beschrieben den Täter wie folgt:
männlich,
ca. 1,80 Meter groß,
stämmig,
schwarze Jacke und
südosteuropäisches Erscheinungsbild
Der Täter soll zudem alkoholisiert gewesen sein.
Anschließend flüchtete er über die Edesheimer Straße in Richtung der K31.
Es wurde ein Ermittlungsverfahren eingeleitet. Zeugenhinweise nimmt die Polizeiinspektion Edenkoben unter der Telefonnummer: 06323/955-0 oder per E-Mail: piedenkoben@polizei.rlp.de entgegen.
(Neustadt) – Fahrt unter Drogeneinwirkung
Am Samstag, 02.01.2020, wurde gegen 12:50 Uhr ein 18-jähriger Mofa-Fahrer in der Breslauer Straße in Neustadt a.d. Weinstraße einer Verkehrskontrolle unterzogen. Hierbei nahmen die Beamten drogentypische Auffälligkeiten bei dem jungen Mann wahr. Ein anschließend durchgeführter Drogentest reagierte positiv auf Amphetamin. Die Weiterfahrt wurde untersagt, dem Mann wurde außerdem eine Blutprobe entnommen. Im eingeleiteten Ordnungswidrigkeitsverfahren muss er nun mit einem Bußgeld, einem Fahrverbot und Punkten in Flensburg rechnen.
(Neustadt) – Fahren ohne Fahrerlaubnis
Am Samstag, 02.01.2021, wurde gegen 10:55 Uhr der 33-jährige Fahrer eines Peugeot in der Kiesstraße in Neustadt an der Weinstraße einer allgemeinen Verkehrskontrolle unterzogen. Hierbei konnte der Fahrzeugführer, trotz mehrjährigem Aufenthalts in Deutschland, lediglich eine ausländische, nicht-europäische, Fahrerlaubnis vorzeigen. Da nicht-europäische Führerscheine nach einem halben Jahr in eine deutsche Fahrerlaubnis umgeschrieben werden müssen, und der Mann dies versäumt hatte, wurde ein Strafverfahren wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis eingeleitet.
(Polizeiautobahnstation Ruchheim) – Zu wenig „gute Vorsätze“ im neuen Jahr auf der Autobahn
Mehrere Verkehrsverstöße stellte die Polizeiautobahnstation Ruchheim in den ersten beiden Tagen des neuen Jahres fest. Sowohl Geschwindigkeitsverstöße, aber auch Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz und andere Verstöße, wie beispielsweise gegen das Überholverbot konnten durch die Beamten festgestellt und geahndet werden. Einem 19-jährigen Fahrzeugführer, musste ebenso wie einem 29-jährigen Autofahrer eine Blutprobe entnommen werden, da sie unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln ein Fahrzeug auf der Autobahn geführt hatten. Darüber hinaus wurden diverse Verstöße im Dienstgebiet mittels des zivilen Geschwindigkeitsmessfahrzeugs festgestellt. Der deutlichste Verstoß fand im Baustellenbereich der BAB 65, zwischen Haßloch und Dannstadt statt. Bei einer zulässigen Höchstgeschwindigkeit von 60 km/h erreichte ein BMW-Fahrer eine Geschwindigkeit von 112 km/h. Auf diesen Mann kommt nun, ebenso wie auf die zuvor erwähnten Fahrzeugführer, neben der Geldbuße ein Fahrverbot zu.
(Ludwigshafen) – Sachbeschädigung an Modegeschäft
Am Samstag, 02.01.2021 wurde gegen 19:30 Uhr die Schaufensterscheibe eines Modegeschäfts in der Ganderhofstraße im Ludwigshafener Stadtteil Hemshof beschädigt. Ein entsprechendes Strafverfahren wurde durch die Polizei eingeleitet. Zeugen werden gebeten sich bei der Polizeiinspektion 2 unter der 0621-9632222 zu melden.
(Ludwigshafen) – Autofahrer unter dem Einfluss von Kokain
Am Freitagabend, den 01.01.2021, konnten bei einem 22-jährigen Autofahrer, im Ludwigshafener Stadtteil Friesenheim, im Rahmen einer Verkehrskontrolle durch die Polizei drogentypische Ausfallerscheinungen festgestellt werden. Ein Drogenschnelltest bei dem Fahrer verlief positiv auf Kokain. Dem Fahrer wurde eine Blutprobe entnommen. Ein entsprechendes Ermittlungsverfahren wurde eingeleitet.
(Ludwigshafen) – Sachbeschädigung an PKW
In der Nacht vom 01.01.2021 auf den 02.01.2021 wurde in der Rohrlachstraße im Ludwigshafener Stadtteil Hemshof ein am Straßenrand geparkter roter Mazda 3 durch mehrere Kratzer an dessen Beifahrerseite beschädigt. Zeugen und weitere Geschädigte werden gebeten, sich bei der Polizeiinspektion 2 unter der 0621-9632222 zu melden.
(Eppelheim / Rhein-Neckar-Kreis) – Vergessene Kerze löst Brand aus
Am Freitagabend gegen 22.00 Uhr rückten die Einsatzkräfte zu einem Küchenbrand in einem Mehrfamilienhaus in der Wasserturmstraße in Eppelheim aus. Ersten Ermittlungen zufolge löste eine in der Küche vergessene Kerze den Brand aus. Die Freiwillige Feuerwehr konnte mit Unterstützung der Berufsfeuerwehr Heidelberg den Brand schnell löschen. Der 60-jährige Wohnungsmieter befand sich zum Brandausbruchszeitpunkt alleine in der Wohnung und kam vorsorglich mit Verdacht auf eine Rauchgasintoxikation zur weiteren Untersuchung in eine Klinik. Die weiteren Bewohner des Mehrfamilienhauses blieben unverletzt. Der Sachschaden beläuft sich auf ca. 15.000 EUR.
Generation Ü65 wächst in Speyer bis 2035 um 27 Prozent
Barrierefreie Dusche: Mit Blick auf den demografischen Wandel fordert die IG BAU mehr Anstrengungen beim altersgerechten Bauen und Sanieren.
Immer
mehr Senioren – aber auch genug altersgerechter Wohnraum? In Speyer
könnte die Zahl der Menschen, die älter als 65 sind, bis zum Jahr 2035 auf 14.300 anwachsen
– das sind 27 Prozent mehr als noch im Jahr 2017. Ihr Anteil an der
Bevölkerung läge dann bei 29 Prozent
(2017: 22 Prozent). Darauf hat die IG Bauen-Agrar-Umwelt
(IG BAU) hingewiesen. Die Gewerkschaft beruft sich hierbei auf eine
Demografie-Prognose des CIMA Instituts für Regionalwirtschaft – und fordert
mehr Anstrengungen bei der Schaffung seniorengerechter Wohnungen: „Lift statt
Treppe, breitere Türen für Rollator und Rollstuhl, barrierefreie Duschen – nur
ein kleiner Teil der Wohnungen in der Stadt ist für die rasant wachsende
Generation Ü65 geeignet. Das muss sich ändern“, sagt Rüdiger Wunderlich.
Der Bezirksvorsitzende der IG BAU Rheinhessen-Vorderpfalz spricht von einer
„demografischen Notwendigkeit“. Es müssten nicht nur zusätzliche
Seniorenwohnungen neu gebaut werden. Auch bei der altersgerechten Sanierung
bestehender Wohnungen sei der Nachholbedarf groß. „Wenn die Rentner-Generation
nicht stärker berücksichtigt wird, droht vielerorts schon in einigen Jahren
eine graue Wohnungsnot“, betont Wunderlich.
Dieses Problem werde bereits jetzt durch die Corona-Pandemie verschärft, weil
gerade ältere Menschen einen Großteil des Tages zuhause verbringen müssten.
Die staatliche Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) biete mit ihrem Programm „Altersgerecht Umbauen“ zwar Zuschüsse und Kredite. Das Fördervolumen von 150 Millionen Euro in diesem Jahr reiche aber nicht aus, kritisiert die IG BAU. Der Bund müsse die Förderung mindestens verdoppeln, um das Senioren-Wohnen voranzubringen. Danach sieht es derzeit allerdings nicht aus: Laut Haushaltsplan stehen für die altersgerechten Sanierung im nächsten Jahr nur noch 130 Millionen Euro zur Verfügung. Am Ende stehe die Lebensqualität Tausender Menschen in Speyer auf dem Spiel. „Es kann nicht sein, dass ein Rentner nur deshalb ins teure Pflegeheim muss, weil eine ambulante Betreuung an der seniorengerechten Ausstattung der eigenen Wohnung scheitert“, macht Wunderlich deutlich.
Pontifikalamt mit Bischof Wiesemann zum Jahresabschluss 2020 im Dom zu Speyer
Speyer – Im Pontifikalamt zum Jahresschluss konzentrierte sich Bischof Dr. Karl-Heinz Wiesemann auf die positiven Aspekte der Corona-Pandemie. Der irdischen Abgründigkeit stehe das leuchtende Angesicht Gottes gegenüber. Dieses offenbare sich nicht nur in einem starken gesellschaftlichen Zusammenhalt, sondern auch in vielen kleinen Gesten.
„Stille Nacht – das berühmte Weihnachtslied, trifft in diesem Jahr die eigenartige Stimmung der Silvesternacht“, eröffnete Bischof Wiesemann seine Predigt. Keine Böller, Kein Feuerwerksspektakel begrüßten diesmal das neue Jahr, stattdessen werde ein leiser und fließender Übergang ins neue Jahr geschehen. Stille und Dunkelheit begleiteten einen dabei. Es sei ohnehin eine Illusion, das bei einem Jahreswechsel mit Pauken und Trompeten plötzlich alles neu sei. Doch es liege darin auch eine Sehnsucht und eine Hoffnung, die unser irdisches Vermögen überschritten.
„Man nimmt das Alte immer in das Neue mit, weil man sich selbst mitnimmt, weil man die eigene Geschichte mitnimmt, weil man die Menschen mitnimmt, mit denen man dieses Leben lebt“, so Bischof Wiesemann. Bei diesem Silvester könne einem die Stille unheimlich sein: „Stille kann aber auch die Sinne schärfen, nüchterner und wahrhaftiger im Umgang mit der Wirklichkeit machen.“
Die Welt, die sich selbst so sicher glaubte, habe eine Erschütterung erlebt. Das sei keine neue Erfahrung, sondern in den Jahrhunderten unserer Menschheitsgeschichte immer wieder zu sehen. „Aber haben wir auch etwas von der anderen Seite der Wahrheit wahrgenommen – von dem Leuchten Gottes gerade in dieser Zeit?“, fragte Bischof Wiesemann. Eine Wiedererweckung von Solidarität, große persönliche Leistungen im Gesundheitswesen, in sozialen und caritativen Einrichtungen oder auch der von der überragenden Mehrheit der Gesellschaft mitgetragene Weg aus Vernunft und der Bereitschaft zum Verzicht, seien hier beispielhaft zu nennen: „Wie viele berührende Momente, Gesten, Ideen und Taten hat diese Krise hervorgebracht!“
„Glaube ist nicht das Schönreden der Wirklichkeit, sondern die Eröffnung von Zukunftsräumen. Ohne ihn bliebe nur die halbe Wahrheit übrig“, ist sich Bischof Wiesemann sicher. Abschließend zitierte er den evangelischen Theologen und Widerstandskämpfer Dietrich Bonhoeffer: „Von guten Mächten treu und still umgeben, behütet und getröstet wunderbar, so will ich diese Tage mit euch leben und mit euch gehen in ein neues Jahr.“
Musikalisch gestaltet wurde der Gottesdienst von Sopran Angelika Lenter, Christine Rox und Anne Erdmann (Violinen), Ursula Plagge (Viola) und Robert Sagasser (Violone) sowie Domkantor Joachim Weller. Die Leitung übernahm Domkapellmeister Markus Melchiori, die Orgel spielte Domorganist Markus Eichenlaub. Da seit dem 27.12 kein öffentlichen Gottesdienste mehr stattfinden, wurde das Pontifikalamt zum Jahresschluss gestreamt.
Bischof Wiesemann stellte das neue Jahr unter den Schutz der Patronin Maria. Die Mutter Gottes wird im Bistum Speyer als Patrona Spirensis besonders verehrt – sie solle die Menschen auch über das Bistum hinaus schützen. Der Bischof wünschte allen Menschen und ihren Familien ein gesegnetes und gutes neues Jahr: „Das Leuchten Gottes begegnet uns jeden Tag neu, manchmal auch nur in einem lächelnden, wohlwollenden oder liebenden Angesicht, einer helfenden Hand oder einer Aufmerksamkeit füreinander“.
Erste Geburt 2021 im Diakonissen-Stiftungs-Krankenhaus
Mutter Vanessa Kotter hält ihren Sohn Benjamin, das Speyerer Neujahrsbaby 2021, im Arm.
Benjamin ist erst wenige Stunden auf der Welt und schon von medialem Interesse. Warum das so ist? Der 52 cm große und 3280 g schwere Erdenbürger hat als Speyerer Neujahrsbaby 2021 um 5:46 Uhr im Diakonissen-Stiftungs-Krankenhaus das Licht der Welt erblickt. Überhaupt geht es am Neujahrsmorgen betriebig zu in der Kreißsaalambulanz. Bis zur Mittagzeit wurden neben Benjamin bereits fünf weitere Babys in der Speyerer Geburtsklinik geboren.
Als Geburtstermin für Benjamin war der 7. Januar 2021 errechnet. Doch die Fruchtblase sollte in der Silvesternacht platzen. „Dann ging alles ganz schnell“, berichtet Mutter Vanessa von ihrer ersten Geburt. Um 3:30 Uhr ist sie in der Kreißsaalambulanz des Diakonissen-Stiftungs-Krankenhauses angekommen und zweieinviertel Stunden später war Benjamin auf der Welt. Speyer wird nicht nur in seiner Geburtsurkunde stehen, hier wird ihr Sohn auch aufwachsen, so die erschöpfte aber glückliche Mutter, die der Klinik für den Blumengruß zum Neujahrsbaby, aber vor allem für die gute Begleitung bei der Geburt dankt.
Das Diakonissen-Stiftungs-Krankenhaus Speyer ist die geburtenstärkste Klinik in Rheinland-Pfalz. Im vergangenen Jahr 2020 wurden 3305 Geburten begleitet.
(Neuhofen) – Polizei sucht nach unfallflüchtigem Fahrzeug in Neuhofen
Am Donnerstag, dem 31.12.2020 zwischen 10:30 und 11:00 Uhr stellte ein 52-jähriger Mann seinen grauen Mercedes auf dem Parkplatz eines Supermarktes in der Industriestraße in Neuhofen ab, um einzukaufen. Bei Rückkehr musste er leider einen frischen Schaden am Heck seines Fahrzeugs feststellen. Der Unfallverursacher hat sie Unfallstelle verlassen ohne weitere Maßnahmen zu treffen. Auf Grund der Höhe der Anstoßstelle könnte es sich, bei dem unfallverursachenden Fahrzeug, um einen Transporter oder ähnliches handeln. Zeugen, die Hinweise zu dem Unfall, bzw. dem flüchtenden Fahrzeug geben können, werden gebeten, sich mit der Polizeiinspektion Schifferstadt unter 06235 495-0 oder pischifferstadt@polizei.rlp.de in Verbindung zu setzen.
(Germersheim) – Bilanz der Silvesternacht
Die Polizeiinspektion Germersheim zieht nach dem Jahreswechsel eine positive Silvesterbilanz. In der Nacht kam es zu keinen besonderen Vorkommnissen. Der Großteil der Bevölkerung hielt sich an die geltenden Corona-Beschränkungen.
Es wurden insgesamt 21 Personen kontrolliert bzw. die Identität festgestellt. Es kam zu insgesamt drei Platzverweisen, vier Durchsuchungen und einer Ingewahrsamnahme. Bei den Kontrollen wurde lediglich ein Verstoß wegen des verbotenen Abbrennens von Feuerwerkskörpern auf öffentlichen Plätzen oder öffentlichen Straßen festgestellt.
Darüber hinaus kam es im gesamten Zuständigkeitsbereich der Polizeiinspektion Germersheim nach ersten Auswertungen zufolge zu insgesamt drei Straftaten, die im Zusammenhang mit den Silvesterfeierlichkeiten stehen. Eine Strafanzeige wurde wegen des Verstoßes gegen das Waffengesetz entgegengenommen. Einmal kam es zu einer Nötigung. Zudem mussten die Beamten einmal wegen einer Beleidigung einschreiten.
Unser Fazit: Die Bürgerinnen und Bürger im Zuständigkeitsbereich der Polizeiinspektion Germersheim verhielten sich überwiegend vernünftig und umsichtig.
(Bellheim / Germersheim) – Gefährdung durch betrunkene Autofahrerin
Am Mittwochvormittag gegen 11:30 Uhr wurde der Polizei Germersheim ein von Bellheim nach Germersheim Schlangenlinien fahrender weißer Peugeot 207 gemeldet. Während der Fahrt geriet die Peugeot-Fahrerin an der Kreuzung Am Weidensatz / In der Fellach in Bellheim beim Abbiegevorgang auf die Gegenfahrbahn, sodass ein entgegenkommendes Fahrzeug bis zum Stillstand abbremsen musste, um einen Verkehrsunfall zu verhindern. Die 55-jährige Halterin und Fahrerin des Peugeot konnte an ihrer Wohnanschrift angetroffen werden. Bei der ersten Ansprache konnten die Polizeibeamten trotz Einhaltung des Sicherheitsabstands deutlichen Alkoholgeruch wahrnehmen. Ein durchgeführter Atemalkoholtest bestätigte das „gute Näschen“ der Polizeibeamten und zeigte einen Wert von 3,28 Promille. Der 55-Jährigen wurde im Anschluss eine Blutprobe entnommen und ihr Führerschein wurde sichergestellt. Zudem wurde gegen die Peugeot-Fahrerin ein Strafverfahren eingeleitet.
Der Fahrer des gefährdeten Fahrzeugs, weitere gefährdete Verkehrsteilnehmer oder Zeugen, die Hinweise zu der Straßenverkehrsgefährdung geben können, mögen sich bitte telefonisch unter 07274-9580 oder per Mail: pigermersheim@polizei.rlp.de bei der Polizeiinspektion Germersheim melden.
(Maikammer) – Bei Silvesterfeier Schwägerin gewürgt
Im Rahmen einer familiären Silvesterfeier kam es in der vergangenen Nacht zu einer Körperverletzung. Im Rahmen der Feier kam es aufgrund übermäßigem Alkoholkonsums eines 41-Jährigen aus dem Raum Speyer zum Streit. In dessen Verlauf würgte der Mann seine 25-Jährige Schwägerin. Anschließend schlug er seinen Kopf mehrfach gegen die Wand, sodass er durch die eingesetzten Beamten in Gewahrsam genommen und zur Behandlung in ein umliegendes Krankenhaus verbracht werden musste. Ein Atemalkoholtest beim 41-Jährigen ergab einen Wert von 2,5 Promille. Die Schwägerin wurde leicht verletzt, musste aber nicht behandelt werden. Gegen den Mann wurde ein Strafverfahren eingeleitet.
(Neustadt) – Glasdach beschädigt / Zeugen gesucht
Am Vormittag des 01.01.2021 bemerkte ein Hauseigentümer im Bacchusweg in Neustadt-Mußbach einen Sachschaden an dem Glasdach seiner Terrasse. Bei näherer Inaugenscheinnahme konnten dort die Überreste einer sog. „Seenot-Fallschirmrakete“ (Leuchtrakete) bzw. eines ähnlichen Gegenstandes aufgefunden werden. Der Gegenstand war kurz nach Mitternacht auffällig hell brennend niedergegangen, daher werden Zeugen, die Hinweise zu der Person geben können, welche diesen pyrotechnischen Gegenstand abfeuerte, gebeten, sich unter Tel.-Nr. 06321/854-0 bzw. E-Mail pineustadt@polizei.rlp.de an hiesige Dienststelle zu wenden. Nur glücklichsten Umständen dürfte es zu verdanken sein, dass der Fallschirm auf einem unbrennbaren Glasdach und nicht auf oder an einem Wohngebäude landete. Durch die hohen Temperaturen des Leuchtsignals (welches auch in maritimen Umgebungen funktionieren soll), wäre es mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit zu einem Brandereignis gekommen.
(Neustadt) – Silvesternacht
Der Jahreswechsel zum neuen Jahr 2021 verlief aus polizeilicher Sicht unproblematisch. Es ereigneten sich nur wenige polizeilich relevante Sachverhalte im Zuständigkeitsgebiet hiesiger Polizeiinspektion, die sich größtenteils auf gemeldete Ruhestörungen oder Streitigkeiten bezogen.
Bei einer zunächst verbalen Auseinandersetzung am Bayernplatz kurz vor 03.00 Uhr fuchtelte einer der Beteiligten mit einer Schreckschusspistole herum. Ein anderer Beteiligter konnte ihm diese abnehmen, wobei der 38jährige leicht verletzt wurde. Entsprechende Strafverfahren wurden eingeleitet.
Wir wünschen allen frohes neues Jahr 2021!
(Haßloch) – Betrunkener Jugendlicher versucht Motorroller zu stehlen
In der Silvesternacht versuchte ein 14-jähriger aus Mannheim gegen 21:00 Uhr einen am Bahnhof abgestellten Motorroller zu entwenden. Nach kurzer Fahrtstrecke ging der Roller aus. Beim erneuten Versuch das Zweirad zu starten fiel dieses um. Der Jugendliche war erheblich betrunken, weshalb ihm eine Blutprobe entnommen wurde. Altersmäßig ist der Jugendliche bereits strafmündig und wird sich daher entsprechend zu verantworten haben. Er wurde nach Abschluss der Maßnahmen seinem sicherlich nicht erfreuten Vater übergeben.
(Haßloch) – Auto vorsätzlich beschädigt
Mutwillig beschädigt wurde am 28.12.2020, im Zeitraum von 15:00 bis 19:30 Uhr, ein in der Max-Planck-Straße abgestellter Pkw. Hierbei wurde nicht nur das komplette Heck des Autos zerkratzt, sondern auch noch das Verdeck zerschnitten. Die Schadenshöhe beläuft sich auf ca. 5000 Euro.
Hinweise bitte an die Polizei in Haßloch unter der Rufnummer 06324-933-0 oder per Email an pihassloch@polizei.rlp.de
(Bad Dürkheim) – Ruhige Silvesternacht
Die Polizeiinspektion Bad Dürkheim zieht nach dem Jahreswechsel eine positive Silvesterbilanz. In der Nacht kam es zu keinen besonderen Vorkommnissen. Der Großteil der Bevölkerung hielt sich an die geltenden Corona-Beschränkungen. Insbesondere öffentliche Plätze, an denen in den Vorjahren traditionell viele Feiernde zusammengekommen waren, wurden verstärkt kontrolliert. Überwiegend kam es zu Einsätzen hinsichtlich Ruhestörungen und dem Abbrennen von Feuerwerk. Dieses wurden zumeist auf privatem Grund gezündet. Lediglich in einem Fall wurde festgestellt, dass das Feuerwerk auf der Straße abgebrannt wurde. Den Verantwortlichen erwartet nun ein Bußgeld.
(Frankenthal) – Gefährliche Körperverletzung
Nach dem Jahreswechsel suchte ein 32-Jähriger gegen 03.00 Uhr einen Zigarettenautomaten. Hierbei traf er im Eichwiesenweg in Frankenthal auf eine Gruppe von 5-6 Personen. Nachdem sich die Personengruppe von dem 32-Jährigen gestört fühlte, kam es nach einem Wortgefecht zu einer gefährlichen Körperverletzung Nachteil des 32-Jährigen. Der 32-Jährige wurde mit einem Gegenstand geschlagen und erlitt eine stark blutende Schnittwunde, die in einem Krankenhaus versorgt werden musste. Die Täter, jeweils im Alter von ca. 20 Jahren, flüchteten unterdessen mit Fahrrädern in unbekannte Richtung.
Zeugen werden gebeten sich an die Polizeiinspektion Frankenthal unter der Tel.-Nr.: 06233/313-0 oder an die Polizeiwache Maxdorf unter der Tel.-Nr.: 06237/934-1100 zu wenden. Gerne nehmen wir Ihre Hinweise auch per E-Mail unter pifrankenthal@polizei.rlp.de entgegen.
(Frankenthal) – Sachbeschädigung an PKW / Zeugen gesucht
Ein 22-Jähriger hatte sein Auto, Mercedes / CLA / grau, in der Gabelsberger Straße in Frankenthal in Höhe der Pestalozzi Grundschule ordnungsgemäß geparkt. In der Zeit von Dienstag, 29.12.2020, ca. 17.00 Uhr, bis Donnerstag, 31.12.2020, ca. 13.30 Uhr, zerkratzte ein bislang unbekannter Täter die gesamte Fahrerseite des Autos. Es entstand Sachschaden in Höhe von ca. 5000 EUR.
Zeugen werden gebeten sich an die Polizeiinspektion Frankenthal unter der Tel.-Nr.: 06233/313-0 oder an die Polizeiwache Maxdorf unter der Tel.-Nr.: 06237/934-1100 zu wenden. Gerne nehmen wir Ihre Hinweise auch per E-Mail unter pifrankenthal@polizei.rlp.de entgegen.
(Ludwigshafen / Rheinpfalz) – Bilanz des Polizeipräsidiums Rheinpfalz zur Silvesternacht 2020 / 2021
Das Polizeipräsidium Rheinpfalz zieht nach dem Jahreswechsel eine positive Silvesterbilanz. Im Einsatz waren deutlich mehr Polizeikräfte als sonst in Silvesternächten, insbesondere in den Städten Ludwigshafen, Frankenthal und Speyer sowie dem Rhein-Pfalz-Kreis, wo nächtliche Ausgangsbeschränkungen gelten.
In der Nacht kam es zu keinen besonderen Vorkommnissen. Der Großteil der Bevölkerung hielt sich an die geltenden Corona-Beschränkungen.
Es wurden insgesamt 507 Personen kontrolliert bzw. die Identität festgestellt. Es kam zu 25 Platzverweisen. Bei den Kontrollen wurden folgende Verstöße festgestellt: 35 Verstöße gegen die Maskenpflicht, 11 Mal wurden verbotenerweise Feuerwerkskörper auf öffentlichen Plätzen oder öffentlichen Straßen abgebrannt, 7 Mal gegen das Konsumverbot von Alkohol in der Öffentlichkeit, 158 Mal gegen die nächtliche Ausgangsbeschränkung, davon 71 in Ludwigshafen, 24 in Speyer, 43 in Frankenthal, 20 im Rhein-Pfalz-Kreis. 20 Mal gegen die Beschränkung zur Personenzahl.
Darüber hinaus kam es im gesamten Zuständigkeitsbereich des Polizeipräsidiums nach ersten Auswertungen zufolge zu insgesamt 7 Straftaten und Ordnungswidrigkeiten, die im Zusammenhang mit den Silvesterfeierlichkeiten stehen. 2 Strafanzeigen wurden wegen Körperverletzungsdelikten entgegengenommen. In 2 Fällen ermittelt die Polizei gegen jugendliche Tatverdächtige.
Unser Fazit: Die Bürgerinnen und Bürger im Zuständigkeitsbereich des Polizeipräsidiums Rheinpfalz verhielten sich größtenteils vernünftig und umsichtig.
(Mannheim) – Autoaufbruch in der Innenstadt; hoher Geldbetrag entwendet; Zeugen gesucht
Als der Fahrer eines Kleintransporters am Mittwochabend, gegen 19.30 Uhr nur für kurze Zeit sein Fahrzeug verließ, um im Quadrat E 2 in einem Lebensmittelmarkt einzukaufen, brach ein bislang unbekannter Täter das verschlossene Fahrzeug auf und durchsuchte einen Rucksack, der im Fahrerraum abgelegt war. Mehrere tausend Euro Firmengelder, die im Rucksack deponiert waren, wurden entwendet. Zeugen, die den Aufbruch beobachtet haben und Hinweise zum Täter geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeirevier Mannheim-Innenstadt, tel.: 0621/1258-0 in Verbindung zu setzen.
(Mannheim-Neckarstadt) – Wohnungsbrand / Feuerwehr und Polizei im Einsatz
Zum Jahreswechsel meldeten mehrere Bewohner eine starke Rauchentwicklung ausgehend von einer Wohnung im 21. Stockwerk in der Neckarpromenade. Die alarmierten Einsatzkräfte von Polizei und Feuerwehr evakuierten daraufhin knapp 30 Bewohner aus dem betroffenen Stockwerk und darüber. Durch den schnellen Einsatz der Berufsfeuerwehr Mannheim konnte das Feuer in der Wohnung unter Kontrolle und kurz darauf gelöscht werden. Der Bewohner, in dessen Wohnung der Brand ausbrach, war nicht anzutreffen. Die Ursache des Brandes ist bislang unklar ebenso der entstandene Schaden. Nach bisherigen Erkenntnissen wurde eine Person aufgrund eingeatmeten Rauchgases leicht verletzt und vor Ort von den Rettungskräften behandelt. Nach Abschluss der Einsatzmaßnahmen der Feuerwehr, die eine gründliche Überprüfung des Stockwerks vornimmt, können die Bewohner wieder in ihre Wohnung.
(Mannheim-Neckarstadt) – 23-jähriger Mann mit gestohlenem Fahrrad erwischt.
Mit einem gestohlenen Fahrrad wurde am Donnerstagabend ein 23-jähriger Mann im Stadtteil Neckarstadt erwischt. Der Mann fiel einer Polizeistreife kurz vor 23 Uhr auf, weil mit einem Fahrrad in der Riedfeldstraße unterwegs war. Bei der Kontrolle wurde festgestellt, dass das Fahrrad im Oktober 2020 in Schwetzingen gestohlen worden war. Der Mann wurde daraufhin vorläufig festgenommen und zum Polizeirevier Mannheim-Neckarstadt gebracht. Das Fahrrad wurde sichergestellt. Der 23-gab an, dass er das Fahrrad von einem unbekannten Mann in der Mittelstraße für 50 Euro gekauft hätte. Einen Nachweis hierfür konnte er nicht vorweisen. Die Ermittlungen hierzu dauern an.
Gegen den Mann wird nun wegen des Verdachts des Diebstahls und des Verdachts der Hehlerei ermittelt. Zudem sieht er einer Anzeige wegen Verstoßes gegen die Ausgangsbeschränkungen der Corona-VO entgegen. Er wurde nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen und erkennungsdienstlicher Behandlung wieder auf freien Fuß entlassen.
(Mannheim-Jungbusch) – Blitzersäule umgefahren und abgehauen / Polizei sucht Zeugen
Am frühen Freitagmorgen fuhr ein zunächst unbekannter Autofahrer im Stadtteil Jungbusch eine sogenannte „Blitzersäule“ um und flüchtete anschließend von der Unfallstelle.
Der Unbekannte war gegen 5 Uhr mit einem Dacia auf der Jungbuschbrücke in Fahrtrichtung Innenstadt unterwegs. Nach derzeitigem Erkenntnisstand verlor er in Höhe der Einmündung zur Werftstraße aufgrund nichtangepasster Geschwindigkeit die Kontrolle über das Fahrzeug, kam nach links von der Fahrbahn ab und fuhr auf die Verkehrsinsel auf. Hier überfuhr er zunächst ein Verkehrszeichen und prallte anschließend frontal auf die dort aufgestellte Geschwindigkeitsmessanlage. Durch die Wucht des Aufpralls wurde diese aus der Verankerung gerissen und rund 20 Meter unter dem Dacia mitgeschleift. Nach Zeugenaussagen stieg der Fahrer aus dem Fahrzeug aus und versuchte vergeblich, die Säule unter dem Auto herauszuziehen. Als er die Sinnlosigkeit seines Vorhabens erkannt hatte, flüchtete er zu Fuß von der Unfallstelle, nicht ohne vorher noch eine Wodka-Flasche aus dem Fahrzeug mitzunehmen. Zeugen verständigten unmittelbar nach dem Unfall die Polizei.
Beim Eintreffen der Beamten fanden diese das Unfallfahrzeug, das auf der Blitzersäule aufgebockt war, vor. Es wurde abgeschleppt. Auch die Blitzersäule wurde zur weiteren Untersuchung ebenfalls sichergestellt. Eine verständigte Fachfirma kümmerte sich anschließend um die am Aufstellort der Säule lose heraushängende Verkabelung und sicherte diese ab. Der entstandene Gesamtsachschaden wird auf rund 150.000 Euro geschätzt.
Bei der Überprüfung der Anschrift des Fahrzeughalters wurde ermittelt, dass dieser nicht als Fahrer in Betracht kam. Jedoch konnten Hinweise auf den tatsächlichen Fahrer erlangt werden. Noch während der Fahndung nach dem 37-jährigen Mann, erschien dieser gegen 9.30 Uhr auf dem Polizeirevier Mannheim-Oststadt, um den Unfall anzuzeigen. Ein bei ihm durchgeführter Alkoholtest ergab einen Wert von rund 0,9 Promille. Daraufhin wurden ihm durch einen Arzt Blutproben entnommen. Inwiefern der Mann nach dem Unfall Alkohol zu sich genommen hat, bedarf der weiteren Ermittlungen.
Seinen ausländischen Führerschein habe der 37-Jährige, eigenen Angaben zufolge, unlängst verloren. Die Ermittlungen hierzu dauern an.
Gegen den Mann wird nun wegen Straßenverkehrsgefährdung, Unfallflucht sowie wegen des Verdachts des Fahrens ohne Fahrerlaubnis ermittelt.
Wie bereits in den vergangenen Jahren bereitete sich das Polizeipräsidium Mannheim gezielt und akribisch auf den Jahreswechsel vor. Zum einen wurde die Personalstärke in jedem der insgesamt 17 Polizeireviere deutlich erhöht. Zum anderen wurden zusätzliche Einsatzkräfte aufgerufen, um eine offensive und hohe Präsenz mit viele Kontrollen an den neuralgischen Punkten zu gewährleisten. Damit sollten Menschenansammlungen sowie das Zünden von Feuerwerkskörpern im öffentlichen Raum bereits sehr frühzeitig verhindert werden.
Dieses offensive Sicherheitskonzept mit dem Ziel, bereits frühzeitig (weit vor 24 Uhr) an Orten in der gesamten Region, insbesondere an öffentlichen Hotspots in den beiden Großstädten Mannheim und Heidelberg präsent zu sein, an denen Menschen erfahrungsgemäß gerne feiern, zahlte sich aus. Auch die Ankündigungen, engmaschige Kontrollen durchzuführen, zeigte offenbar Wirkung. Nach 20 Uhr waren nur sehr wenige Fahrzeuge und Personen in der Region unterwegs. Die Ausgangsbeschränkungen wurden weitestgehend auch in der Silvesternacht von der Bevölkerung respektiert.
Zwischen dem 31.12.2020, 18 Uhr und dem 01.01.2021, 06 Uhr, registrierte das Lagezentrum des Polizeipräsidiums 570 Einsätze. Gemessen an den Gesamteinsatzzahlen vergangener Jahre (2019: 588; 2018: 633; 2017: 661) deutet dies zwar zunächst nur auf einen leichten Rückgang hin, bei einer genaueren Betrachtung zeigt sich allerdings ein anderes Bild. Vorbehaltlich einer detaillierten Auswertung im Verhältnis vorangegangener Jahre, lässt sich bereits jetzt konstatieren, dass silvestertypische Delikte, wie Ruhestörungen (90 – Mannheim: 45; Heidelberg: 18; Rhein-Neckar-Kreis: 27); Körperverletzungen (6 – Mannheim: 2; Heidelberg: 1; Rhein-Neckar-Kreis: 3), Streitigkeiten (14 – Mannheim: 8; Heidelberg: 3; Rhein-Neckar-Kreis: 3) und Schlägereien (1 – Rhein-Neckar-Kreis: 1) deutlich abgenommen haben. Eine Vielzahl der gemeldeten Ruhestörungen bezog sich auf lauten Partykrach, der aus Privatwohnungen drang. Bei den Überprüfungen wurden neun unerlaubte Partys (Mannheim: 3; Heidelberg: 2; Rhein-Neckar-Kreis: 4) festgestellt. Die Partys wurden beendet, insgesamt 41 Personen müssen sich verantworten und bekommen demnächst Post vom Ordnungsamt.
Bei einer Party in Reichartshausen, bei der sieben Personen angetroffen wurden, kam es alkoholbedingt bereits deutlich vor 24 Uhr zu Streitigkeiten. Gegen einen 27-jährigen Mann, der über 1,3 Promille intus hatte, wird wegen des Verdachts der Körperverletzung und Beleidigung ermittelt. Zudem verstießen alle Anwesenden, die aus fünf Haushalten stammten, gegen die Corona-Verordnung. In sinsheim-Steinsfurt eskalierte kurz nach 2 Uhr eine private Zusammenkunft derart, dass die beiden Streithähne mit erheblichen Verletzungen ins Krankenhaus eingeliefert werden mussten.
Zu insgesamt sechs Bränden (Mannheim: 2; Heidelberg: 1, Rhein-Neckar-Kreis: 3) mussten die Rettungskräfte ausdrücken, um meistens kleine Feuer zu löschen, die offenbar durch Feuerwerkskörper entstanden sind. So kurz nach Mitternacht in Dossenheim, wo ein Weihnachtsbaum in der Ortsmitte abbrannte und dadurch ein in der Nähe stehendes Auto leicht beschädigt und die Fassade der Sparkasse verrußt wurde. Die Dossenheimer Feuerwehr war unverzüglich zur Stelle und konnte schnell „Feuer aus!“ melden. Beim Brand einer Wohnung der Neckarpromenade in Mannheim entstand ein Sachschaden von mehreren zehntausend Euro. Ein Bewohner wurde zudem leicht verletzt. Das Kriminalkommissariat Mannheim hat die Ermittlungen zur Ursache aufgenommen.
In der neuen Schlossstraße in der Heidelberger Altstadt brannte ebenfalls kurz nach Mitternacht ein BMW Z4. Die Ursache des Fahrzeugbrandes bedarf noch weiterer Ermittlungen. Der Sachschaden beläuft sich auf 5.000.- Euro. Zeugen werden gebeten, sich an das Polizeirevier HD-Mitte, Tel.: 06221/99-1700 zu wenden.
Im Ostpreußenring in Schwetzingen fingen auf einem Balkon eines Mehrfamilienhauses gelagerte Gegenstände Feuer. Die örtliche Feuerwehr konnte den Brand schnell löschen. Der Schaden beläuft sich dennoch auf rund 30.000.- Euro. Der Bewohner wurde mit Verdacht, eine leichte Rauchgasvergiftung erlitten zu haben, mit einem Rettungswagen in eine Klinik gebracht.
Bei insgesamt fünf Verkehrsunfällen (Mannheim: 1, Rhein-Neckar-Kreis: 4) wurde zum Glück nur eine Autofahrerin leicht verletzt. Der Sachschaden ist jedoch teilweise enorm.
Mit mehr als einem Fünftel aller Einsätze in der Silvester-/Neujahrsnacht lag das Gros zwischen 00-01 Uhr. 130 Mal mussten Streifen ausrücken, um polizeiliche Lagen zu bereinigen und Anzeigen nachzugehen. Gegen 17 Personen, die Feuerwerkskörper im öffentlichen Raum zündeten, wird ermittelt.
Bei Kontrollen wurden insgesamt 370 Fahrzeuge und rund 1.300 Personen kontrolliert. 298 Personen müssen mit Anzeigen rechnen, da sie sich während der Ausgangsbeschränkung draußen aufgehalten hatten, ohne dafür einen triftigen Grund zu haben. Entweder waren sie zur späten Stunde noch auf dem Weg zu einer Silvesterparty oder in den frühen Morgenstunden des Neuen Jahres auf dem Nachhauseweg. Neun Mal waren Alkohol oder Drogen im Spiel und der Grund für polizeiliche Folgemaßnahmen mit finalen Führerscheinentzügen.
Bei drei Widerstandshandlungen, bzw. tätlichen Angriffen (Mannheim: 2; Heidelberg: 1), wurden vier Polizeibeamtinnen und -beamte leicht verletzt. Die Tatverdächtigen waren zum Teil erheblich alkoholisiert.
„Ich bin mit dem Verlauf in der Silvesternacht äußerst zufrieden“, fasst Polizeipräsident Andreas Stenger den Einsatz der Polizei zum Jahreswechsel zusammen. „Es war insgesamt friedlich und ruhig. Natürlich wurde geböllert, aber zumeist nur auf dem privaten Gelände. Es gab vor allem keine Menschenansammlungen im öffentlichen Raum. Vielmehr waren viele Straßen in den Innenstädten der Region menschenleer. Vereinzelt mussten meine Kolleginnen und Kollegen dennoch gegen einige wenige Unbelehrbare einschreiten, für die Geduld, Disziplin und Solidarität in Corona-Zeiten offenbar Fremdworte sind. Die Anzeigen und empfindlichen Bußgelder sind sicherlich kein guter Start ins neue Jahr, aber notwendig um Bewusstsein zu schaffen.
Allen Mitbürgerinnen und Mitbürgern wünsche ich ein gutes, neues Jahr. Sie können auch weiterhin auf Ihre Polizei vertrauen, die für Ihre Sicherheit rund um die Uhr natürlich auch 2021 ein verlässlicher Partner ist“, verspricht der Polizeipräsident.
(Heidelberg) – Unfallflucht; Zeugen gesucht
In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag beschädigte ein bislang unbekannter Autofahrer einen Seat Leon, der in der Wolfgangstraße, Höhe Anwesen Nr. 6 geparkt war. Der Schaden wird auf über 2.000.- Euro geschätzt. Das unfallverursachende Fahrzeug dürfte ebenfalls deutlich beschädigt sein. Hinweise bitte an das Polizeirevier HD-Süd, Tel.: 06221/3418-0.
(Heidelberg) – Einbruch in Kindergarten; Zeugen gesucht
Zwischen Sonntag und Donnerstagnachmittag wurde in den städtischen Kindergarten in der Vangewrowstraße eingebrochen. Der bislang unbekannte Täter brach mehrere Schränke und Schreibtische auf und hinterließ einen enormen Schaden. Ob er etwas entwendete, steht noch nicht fest. Hinweise bitte an das Polizeirevier HD-Mitte, Tel.: 06221/99-1700.
(Schwetzingen / Rhein-Neckar-Kreis) – Streifenwagen bei Einsatzfahrt verunfallt
In der Silvesternacht, wenige Stunden nach dem Jahreswechsel, verunfallte auf der B535 ein Streifenwagen des Polizeireviers Schwetzingen während einer Einsatzfahrt unter Inanspruchnahme von Sonderrechten. Die Beamten wurden kurz nach drei Uhr zur Unterstützung einer Polizeistreife bei Streitigkeiten nach Mannheim-Rheinau beordert. Beim Auffahren auf die B535 an der Anschlussstelle Schwetzingen/Plankstadt verlor die Fahrerin des Streifenwagens aufgrund nicht angepasster Geschwindigkeit bei herrschender Eisglätte die Kontrolle über das Fahrzeug und überfuhr in der Kurve ein Verkehrsschild samt Fundament sowie einen Leitpfosten. Das Polizeifahrzeug wurde dabei so stark beschädigt, dass es abgeschleppt werden musste. Der Sachschaden wird auf rund 30.000 Euro geschätzt. Die beiden Polizeibeamten kamen mit dem Schrecken davon und blieben unverletzt.
Nach der Unfallaufnahme musste die Fahrbahn durch eine Fachfirma wegen ausgelaufener Betriebsstoffe gereinigt werden. Nach Abschluss der Reinigungsarbeiten gegen 5 Uhr konnte die Fahrbahn wieder freigegeben werden.
(Leimen / Rhein-Neckar-Kreis) – Auffahrunfall mit drei Beteiligten / Eine Person leicht verletzt
Bei einem Auffahrunfall mit drei beteiligten Fahrzeugen am Donnerstagmittag in Leimen wurde eine 46-jährige Frau leicht verletzt. Ein 27-jähriger Mann war kurz nach 12 Uhr mit seinem Audi in der Rohrbacher Straße in Richtung Heidelberg unterwegs. In Höhe der Turmgasse fuhr er einem an der roten Ampel stehenden Kia der 46-Jährigen auf und schob diesen gegen einen davorstehenden 37-jährigen Mazda-Fahrer. Bei dem Zusammenstoß erlitt die Fahrerin des Kia leichte Verletzungen und wurde durch Rettungskräfte erstversorgt. Sie wollte sich gegebenenfalls selbständig in ärztliche Behandlung begeben. Zwar wurden alle drei Fahrzeuge beschädigt, blieben jedoch fahrbereit. Der Sachschaden lässt sich derzeit noch nicht beziffern.
(Bammental / Rhein-Neckar-Kreis) – Jugendliche beschädigen geparkte Autos / Ein Tatverdächtiger festgenommen – Polizei sucht Zeugen und weitere Geschädigte
In Bammental beschädigten am Freitagmorgen mehrere Jugendliche geparkte Autos. Ein Zeuge teilte kurz vor sechs Uhr mit, dass er gerade drei Jugendliche beobachtet habe, die gerade durch die Ringstraße liefen und dabei an geparkten Autos die Spiegel abgetreten hätten. Er verfolgte die Täter noch bis zum Eintreffen einer Polizeistreife. Als die Beamten eingetroffen waren, kamen gerade zwei Personen aus der Ringstraße in die Hauptstraße gelaufen. Beim Erblicken der Polizisten machten sie auf dem Absatz kehrt und rannten zurück. Ein 22-Jähriger versuchte, sich unter einem Auto zu verstecken, konnte aber von den Beamten ausgemacht und festgenommen werden. Der zweiten Person gelang die Flucht. Er konnte auch im Rahmen einer sofortigen Fahndung nicht mehr aufgefunden werden.
Der 22-Jährige wurde zum Polizeirevier Neckargemünd gebracht, wo ein Alkoholtest einen Wert von fast 1,2 Promille ergab. Nach Abschluss der weiteren polizeilichen Maßnahmen wurde er wieder auf freien Fuß entlassen. Gegen ihn wird nun wegen Sachbeschädigung ermittelt. Die Ermittlungen nach dem weiteren Täter dauern an.
Bei einer Überprüfung der Ringstraße konnten zwei beschädigte Fahrzeuge festgestellt werden. Inwiefern die Täter weitere Fahrzeuge beschädigte haben, ist derzeit nicht bekannt.
Zeugen, die sachdienliche Hinweise zu den Tätern geben können sowie weitere Geschädigte, werden gebeten, sich beim Polizeirevier Neckargemünd, Tel.:06223/9254-0 zu melden.
Am Mittwochabend wurde in Eppelheim ein Einbrecher durch einen wachsamen Hund überrascht und von der weiteren Tatausführung abgehalten. Der ungebetene Gast überstieg kurz vor 20 Uhr das Hoftor eines Anwesens in der Kirchheimer Straße und öffnete im weiteren Verlauf die Hauseingangstür. Beim Betreten des Hausflurs schlug der Hund der Bewohner an und begann laut zu bellen. Der Einbrecher wurde dadurch wohl abgeschreckt, griff sich vier an der Garderobe hängende Jacken und trat anschließend die Flucht.
Der Hausbewohner hatte das Bellen seines Hundes zwar wahrgenommen, es aber auf die Anwesenheit weiterer Hausbewohner zurückgeführt. Erst als er wenig später den Hausflur betritt, bemerkt er die offenstehende Haustür und die fehlenden Jacken. Mit den Jacken waren dann auch der darin befindliche Geldbeutel mit mehreren persönlichen Ausweispapieren, Bargeld und Schlüsselbund verschwunden.
Hinweise auf einen möglichen Täter konnten bislang nicht erlangt werden.
Zeugen, die verdächtige Wahrnehmungen gemacht haben und sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich beim Polizeirevier Heidelberg-Süd, Tel.: 06221/3418-0 zu melden.
(Dossenheim / Rhein-Neckar-Kreis) – Wohnungsbrand in Mehrfamilienhaus
Am Freitagmorgen kam es in der Heinrich-von-Kleist-Straße in Dossenheim zum Brand einer Erdgeschosswohnung. Gegen 07.45 Uhr wurde die Rettungsleitstelle durch einen Anwohner informiert, der das akustische Signal eines Rauchmelders wahrgenommen hatte. Bei Eintreffen der Rettungskräfte konnte durch ein Fenster Rauch und leichte Flammenbildung in der Wohnung festgestellt werden. Die freiwillige Feuerwehr Dossenheim, die mit zwei Löschzügen vor Ort war, musste zur Brandbekämpfung die Wohnungstüre und ein Fenster einschlagen. Als Brandursache wurden nach Abschluss der Löscharbeiten mehrere Staubsaugerbeutel ausgemacht, die auf einer Elektroheizung abgelegt waren. In der Wohnung befanden sich keine Personen. Vorsorglich wurden insgesamt 42 Bewohner evakuiert. Seitens der RNV war ein Bus zur ersten Unterbringung bereitgestellt worden. Alle Bewohner konnten wieder zurück in ihre Wohnungen. Die Brandwohnung blieb ebenfalls bewohnbar. Der Sachschaden beläuft sich ersten Schätzungen zufolge auf ca. 10.000 Euro. Personen wurden nicht verletzt.