„LESESOMMER Rheinland-Pfalz: Werde auch du zum Lesemonster!“ vom 5. Juli bis 4. September 2021 in der Stadtbibliothek Speyer
Die Stadtbibliothek Speyer nimmt in diesem Jahr wieder am Lesesommer Rheinland-Pfalz für Kinder und Jugendliche von sechs bis 16 Jahren teil.
Wer beim Lesesommer mitmachen möchte, braucht eine Anmeldekarte und einen Bibliotheksausweis. Die Anmeldekarten können online unter https://www.lesesommer.de/ heruntergeladen und entweder per E-Mail an die Stadtbibliothek geschickt oder vor Ort in die Anmeldebox an der Verbuchungstheke eingeworfen werden. Wer keinen Bibliotheksausweis besitzt, kann sich diesen entweder während der Bibliotheksöffnungszeiten direkt ausstellen lassen oder eine E-Mail an stadtbibliothek@stadt-speyer.de mit dem Betreff: „Lesesommer: Bibliotheksausweis“ schreiben. Folgende Angaben sind notwendig: Vor- und Nachname, Geburtsdatum, Anschrift und eine Telefonnummer. Außerdem muss eine Kopie des Personalausweises eines Erziehungsberechtigten angehängt werden.
Clubkarten und Interviews wird es wie im letzten Jahr nicht geben. Stattdessen besteht die Möglichkeit, auf der Lesesommer-Homepage einen Online-Buchtipp abzugeben oder sich den sogenannten Buchcheck von der Homepage herunterzuladen und auszufüllen. Wer noch nicht so gut schreiben kann, darf kreativ werden und auf der Rückseite des Buchchecks ein Bild der Lieblingsszene, das Buchcover oder einen kleinen Comic malen oder eine Collage gestalten. Der Fantasie sind hier keine Grenzen gesetzt.
Wer zu Online-Tipp oder Buchcheck auch eine Bewertungskarte ausfüllt und per Mail an die Bibliothek schickt bzw. persönlich abgibt, nimmt beim landesweiten Gewinnspiel teil. Je mehr man liest, desto höher sind die Gewinnchancen. Der Hauptgewinn ist ein Gutschein für einen zweitägigen Aufenthalt für vier Personen im Europapark Rust. Außerdem gibt es bei erfolgreicher LESESOMMER-Teilnahme (mind. drei gelesene Bücher) eine Urkunde und eine Einladung zum Abschlussfest der Stadtbibliothek mit der Detektei Adler im September.
Der Lesesommer ist Teil der landesweiten Kampagne „Leselust in Rheinland-Pfalz“ und wird jährlich über mit 100.000 Euro vom Land unterstützt. Die Leseförderaktion wird durch das Landesbibliothekszentrum Rheinland-Pfalz koordiniert. 2008 startete der Lesesommer mit 88 teilnehmenden Bibliotheken und ist heute nicht mehr aus dem Sommerprogramm tausender Kinder und Jugendlicher in Rheinland-Pfalz wegzudenken.
Einrichtung einer Fahrradzone im Bereich Holzstraße und Vincentiusstraße
Zur Bündelung des innerstädtischen Radverkehrs soll, voraussichtlich im September 2021, eine Fahrradzone im Bereich der Holzstraße und der Vincentiusstraße eingerichtet werden. Konkret umfasst die Maßnahme die komplette Holzstraße (zwischen B9 und Schützenstraße), die komplette Vincentiusstraße (zwischen Dudenhofer Straße und Holzstraße) und einen Teil der Otto-Mayer-Straße (zwischen Freiherr-vom-Stein-Straße und Vincentiusstraße). Die neue Fahrradzone wird sich in das bestehende Radwegenetz einfügen, wodurch die Verbindung von Dudenhofen in die Innenstadt sowie die Nord-Süd-Achse (Kurt-Schumacher-Straße – Theodor-Heuss-Straße – Vincentiusstraße) an Attraktivität gewinnen.
Der Kraftfahrzeug-Verkehr wird künftig von der Holzstraße über die Vincentiusstraße (zwischen Otto-Mayer-Straße und Holzstraße) und Otto-Mayer-Straße (zwischen Freiherr-vom-Stein-Straße und Vincentiusstraße) in Richtung Freiherr-vom-Stein-Straße als Einbahnstraße geführt. Für den Radverkehr wird das Befahren in Gegenrichtung zulässig sein.
Aufgrund der neuen Einbahnstraßenregelung werden die Fahrbeziehungen der bestehenden „abknickenden Vorfahrt“ an der Freiherr-vom-Stein-Straße/Otto-Mayer-Straße geändert. Künftig wird der Kraftfahrzeug -Verkehr von der Dudenhofer Straße kommend über die Straßenzüge Freiherr-vom-Stein-Straße – Otto-Mayer-Straße – Nikolaus-von-Weis-Straße – Holzstraße zum Vincentius-Krankenhaus geführt.
Der ruhende Verkehr in der Freiherr-vom-Stein-Straße, Vincentiusstraße, Otto-Mayer-Straße und Holzstraße bleibt in gleicher Form erhalten, wird aber neu markiert und beschildert.
Die beiden Gehwege in der Nikolaus-von-Weis-Straße stehen dem Fußgänger*innenverkehr künftig mit voller Breite zur Verfügung, da ein „aufgeschultertes“ Parken nicht mehr möglich ist. Dementsprechend werden am westlichen Fahrbahnrand der Nikolaus-von-Weis-Straße unter Beachtung der Ein- und Ausfahrten sowie der Feuerwehrzufahrten die Längsparkflächen auf der Fahrbahn in Weiß markiert. Am östlichen Fahrbahnrand der Nikolaus-von-Weis-Straße werden ebenfalls die Längsparkflächen auf der Fahrbahn markiert. Als geschwindigkeitsreduzierende Maßnahme wird es in zwei kurzen Abschnitten nur eine Fahrbahnbreite von 3,60 m geben. Sich begegnende Kraftfahrzeuge müssen sich demnach abstimmen. Um diese Maßnahme gegebenenfalls anpassen zu können, wird die Parkmarkierung am östlichen Fahrbahnrand in Gelb aufgebracht.
Da künftig in der Butenschönstraße ebenfalls beide Gehwege in voller Breite den Fußgänger*innen zur Verfügung stehen sollen, werden am östlichen Fahrbahnrand unter Beachtung der Ein- und Ausfahrten sowie der Feuerwehrzufahrten die Längsparkflächen auf der Fahrbahn in Weiß markiert. Ein Parkstreifen am westlichen Fahrbahnrand ist hier nicht möglich, da eine ausreichende Fahrbahnbreite für den Stadtbus benötigt wird.
Die Kosten für Markierung und Beschilderung werden sich geschätzt auf rund 35.000 Euro belaufen. Es wird ein Ausschreibungsverfahren durchgeführt. Der Beginn der Ausführung ist für September 2021 geplant.
Stadtverwaltung Speyer 06.07.2021
Seit Montag wieder Säumnisgebühren für überfällige Medien in der Stadtbibliothek
Die Stadtbibliothek informiert, dass seit Montag, 5. Juli 2021, wieder Versäumnisgebühren für überfällige Medien entstehen. Entliehene Medien können weiterhin verlängert werden (telefonisch während den Öffnungszeiten unter 06232-141380 oder über den Online-Katalog unter www.speyer.de/stadtbibliothek).
Die Medienrückgabe ist rund um die Uhr über den Rückgabekasten der Stadtbibliothek möglich.
Tagesaktuelle Fallzahlen für die Stadt Speyer vom Montag (05.07.2021)
Inzidenz bleibt auch weiterhin bei 0,0
Anzahl bestätigter Fälle von Coronavirus (SARS-CoV-2)-Infektionen in der Stadt Speyer: 2853 ( unverändert ) Davon bereits genesen: 2756 Todesfälle: 84 ( unverändert ) Gemeldete Fälle der letzten sieben Tage pro 100.000 Einwohner*innen (Inzidenz gemäß LUA): 0,0 ( unverändert )
Entwicklung des Inzidenzwerts in den letzten sieben Tagen in Speyer
Montag, 5. Juli 2021
0,0
Sonntag, 4. Juli 2021
0,0
Samstag, 3. Juli 2021
2,0
Freitag, 2. Juli 2021
2,0
Donnerstag, 1. Juli 2021
2,0
Mittwoch, 30. Juni 2021
2,0
Dienstag, 29. Juni 2021
4,0
Robert-Koch-Institut (RKI) 06.07.2021
Zweit-Impfaktion mit AstraZeneca am Sonntag erfolgreich verlaufen
Zusätzliche Impfaktion an den weiterführenden Schulen
Die Stadtverwaltung Speyer informiert, dass auch die große Zweitimpfaktion mit AstraZeneca am Sonntag, 4. Juli 2021, sehr erfolgreich verlaufen ist. Von 1.621 im Mai erstgeimpften Personen haben 1.362 auch die Zweitimpfung wahrgenommen – trotz der am vergangenen Freitag bekannt gewordenen geänderten Empfehlung der Ständigen Impfkommission (STIKO), wonach nach einer Erstimpfung mit AstraZeneca die Zweitimpfung nun mit einem mRNA-Impfstogg (BioNTech oder Moderna) erfolgen soll.
„Die Terminvergabe und die hervorragende Organisation im Vorfeld haben sich erneut bewährt. Auch die Zweitimpfaktion ging ohne Rückstaus oder größere Verkehrsbehinderungen über die Bühne – eine rundum gelungene Aktion. Mein großer Dank gilt den Organisatoren Prof. Dr. Gerald Haupt und Peter Bödeker mit ihren Teams sowie allen Helferinnen und Helfern, die zum Gelingen der Aktion beigetragen haben“, betont Oberbürgermeisterin Stefanie Seiler.
All jenen Personen, die ihren Termin aufgrund der STIKO-Empfehlung abgesagt haben, hat Prof. Dr. Haupt einen Zweitimpftermin mit einem mRNA-Impfstoff in seiner Praxis angeboten. Auch die übrigen Dosen AstraZeneca werden ab dieser Woche Mittwoch nach vorheriger Terminvereinbarung in der Praxis verimpft.
Selbst nach mittlerweile drei großen Impfaktionen, die alle Beteiligten viel Energie und Zeit gekostet haben, engagiert sich Prof. Dr. Gerald Haupt weiter dafür, dass möglichst viele Menschen möglichst schnell ihren Impfschutz erhalten: Gemeinsam mit den weiterführenden Schulen organisiert er eine Impfaktion für Schüler*innen ab 12 Jahren. Zur Verfügung stehen rund 1.000 Dosen des Impfstoffs von BioNTech/Pfizer, das derzeit einzige für diese Altersgruppe zugelassene Vakzin. Am Freitag, 9. Juli 2021 wird am Hans-Purrmann-Gymnasium geimpft. Der Termin steht auch den Schüler*innen der umliegenden Schulen offen. Termine mit den anderen Schulen befinden sich aktuell noch in der Abstimmung. Voraussetzung für die Impfung ist das Einverständnis des Schülers oder der Schülerin sowie der Erziehungsberechtigten. Informationen zur Anmeldung übermittelt die jeweilige Schule.
„Ich begrüße die gemeinsame Aktion von Prof. Dr. Haupt und den weiterführenden Schulen sehr, trägt sie doch entscheidend dazu bei, dass auch junge Menschen nun schnell und barrierearm geimpft werden können. Das sorgt einerseits für mehr Sicherheit in den Klassensälen nach den Sommerferien und andererseits dafür, dass die aus geplatzten Terminen in den Arztpraxen übrig gebliebenen Impfdosen ohne große Umwege für Jugendliche verwendet werden, die geimpft werden möchten – eine klassische Win-Win-Situation“, freut sich die Stadtchefin.
Eine Fensterscheibe einer Schule in der Otto-Mayer-Straße eingeworfen und geflüchtet sind am Sonntag um 18:53 Uhr mehrere Jugendliche. Als die eingesetzte Polizeistreife eine Gruppe Jugendlicher in der näheren Umgebung feststellen konnte, ergriff diese bei Erblicken des Streifewagens sofort die Flucht. Durch die Beamten konnten die Jugendlichen im Alter von 14 bis 17 Jahren eingeholt und kontrolliert werden. Gegen sie wird nun wegen Sachbeschädigung ermittelt
(Speyer) – Verkehrsüberwachung in der Wormser Landstraße
Verkehrskontrollen führten Sonntag von 16:15 Uhr bis 17:15 Uhr Beamtinnen und Beamte der Polizei Speyer in der Wormser Landstraße durch. Bei insgesamt 16 Fahrzeugen kam es zu vier Verkehrsverstößen aufgrund fehlenden Papieren, Warndreiecken/Warnwesten oder einer nicht mehr gültigen Hauptuntersuchung. Zwei weitere Verwarnungen wurden gegen Radfahrer ausgesprochen, da sie den Radweg in nicht vorgeschriebener Richtung befuhren. Darüber hinaus kam es zur Einleitung eines Ordnungswidrigkeitenverfahren, da ein PKW Fahrer Veränderungen an seinen Felgen vorgenommen hatte, sodass eine sichere Teilnahme am Straßenverkehr nicht mehr gegeben war.
(Neuhofen) – Maßnahmen der Verbandsgemeinde Rheinauen und der Polizei Schifferstadt zur Erhöhung des Sicherheitsgefühls am Badesee Schlicht.
Bei der Verbandsgemeinde Rheinauen und der Polizei Schifferstadt gingen in den letzten Tagen vermehrt Anfragen und Hinweise besorgter Menschen über die Sicherheitslage rund um den Badesee Schlicht ein. Daneben kursieren in den sozialen Netzwerken auch einige Gerüchte über angeblich begangene Straftaten.
Die der Polizei bekannt gewordenen Straftaten sind allerdings deutlich rückläufig. Die polizeilich registrierten Einsätze und auch die bekannt gewordenen Körperverletzungen gingen nach einer vorläufigen Auswertung im ersten Halbjahr 2021 zurück.
Sowohl die Verbandsgemeinde Rheinauen als auch die Polizei Schifferstadt nehmen die Sorgen und Ängste der Bürgerinnen und Bürger sehr ernst und sind stets ansprechbar.
Auch wenn die Sicherheitslage rum den Badesee Schlicht objektiv als unauffällig bezeichnet werden kann, ist es uns wichtig, dass sich dort auch alle Menschen sicher fühlen.
Hierzu wollen wir vor Ort ansprechbar sein, um gegebenenfalls unmittelbar auf Ordnungsverstöße reagieren zu können. Deshalb haben die Verbandsgemeinde Rheinauen und die Polizei Schifferstadt ihre bereits stattfindenden Kontrollen noch einmal intensiviert und insbesondere die Fußstreifen erhöht.
Betroffene oder Personen, die etwas beobachten, sollen bitte jeden verdächtigen Sachverhalt sofort beim Ordnungsamt der Verbandsgemeinde Rheinauen (Tel. 06236 4182-0) oder bei der Polizei Schifferstadt (Tel. 06235 495-0) bzw. über den Notruf 110 melden.
Beachten Sie dabei auch die Tipps der polizeilichen Kriminalprävention für richtiges Verhalten. Die Hinweise und weitere umfangreiche Informationen zu diesem Thema finden Sie auf der Internet-Seite www.zivile-helden.de.
In diesem Zusammenhang bitten wir Sie, keine spekulativen Informationen über soziale Netzwerke zu teilen und das Verbreiten von Gerüchten zu vermeiden.
(Gommersheim) – Radfahrerin zeigt Autofahrer den Mittelfinger
Ein Ehepaar aus dem Rhein-Neckar-Kreis befuhr Sonntag (04.07.2021, 12.25 Uhr) auf Fahrrädern die L 538 bei Gommersheim. Dabei wurden sie von einem 37 Jahre alten Autofahrer überholt. Da angeblich der Seitenabstand zu gering gewesen sein soll, zeigte die 55 Jahre alte Radfahrerin dem Autofahrer den Mittelfinger. Der Mann hielt an, stellte die Frau zur Rede und verständigte die Polizei. Ein Ermittlungsverfahren wegen Beleidigung wurde eingeleitet.
(Germersheim) – Auch „Schwindeln“ hilft nichts
Sonntagabend wurde ein 29-jähriger Autofahrer im Germersheimer Stadtgebiet kontrolliert. Bei der Überprüfung der Fahrtüchtigkeit stellten die Beamten mehrere Auffälligkeiten hinsichtlich eines kürzlich zurückliegenden Betäubungsmittelkonsums fest. Damit konfrontiert äußerte er, letzte Woche Cannabis konsumiert zu haben. Ein Urintest erhärtete den Verdacht. Dann revidierte der junge Mann seine Aussage nochmal und gab zu, erst vor wenigen Tagen Drogen konsumiert zu haben. Nach einer Blutprobe auf der Dienststelle musste er den Heimweg zu Fuß antreten. Als Strafe erwartet ihn nun ein Bußgeld in Höhe von 500 Euro.
(Germersheim) – Was kann man bei einer Verkehrskontrolle so alles falsch machen?
Am Sonntagmittag kontrollierten Germersheimer Polizisten in der Josef-Probst-Straße eine 28-jährige Autofahrerin, die während der Fahrt ihr Handy am Ohr hielt. Die Kontrolle übernahm ein sich in der Ausbildung befindender Polizeikommissaranwärter. Er ahnte noch nicht, dass diese Kontrolle eine echte Herausforderung darstellen wird. Neben dem Handyverstoß stellte er unter den strengen Augen seiner Praxisanleiterin fest, dass auf dem Beifahrersitz ihr drei Monate altes Baby ohne jegliche Sicherung transportiert wurde. Damit nicht genug: Bei der Frage nach dem Führerschein stellte sich heraus, dass sie nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis war. Mit einigen Schweißperlen auf der Stirn brachte der junge Polizist die Kontrolle erfolgreich hinter sich. Auf die Autofahrerin kommt nun ein entsprechendes Strafverfahren zu. Der Praktikant muss die Anzeige nun noch zu Papier bringen.
(Wörth) – Verkehrsunsicherer LKW festgestellt und sofort stillgelegt
Im Rahmen einer Verkehrskontrolle wurde durch die Polizeibeamten ein LKW kontrolliert, welcher trotz aktueller Haupt- und Sicherheitsüberprüfung erhebliche Mängel aufwies. Das Fahrzeuggespann wurde direkt bei der örtlichen technischen Prüfstelle vorgeführt. Hier zeigten sich noch weitere Mängel an dem Fahrzeug. Aufgrund der massiven verkehrsgefährdenden Einschränkungen wurde das Fahrzeug direkt stillgelegt. Den Halter des Unternehmens erwartet ein Bußgeld und die Kosten für die Prüfung.
(Büchelberg) – Glück im Unglück gehabt
Am 04.07.2021 befuhr um 17:00 Uhr ein PKW Fahrer die Dorfbrunnenstraße in Wörth-Büchelberg; In Höhe der Hausnummer 25 lief ein 7-jähriges Kind aus Unvorsichtigkeit auf die Straße ohne auf den Straßenverkehr zu achten. Der PKW konnte nicht mehr rechtzeitig bremsen und es kam seitlichen Anstoß mit dem Kind. Glücklicherweise war der Aufprall so gering, dass das Kind nur leichtere Verletzungen erlitt. Das Kind wurde vorsorglich in ein Krankenhaus gebracht.
(Oberotterbach) – Suche nach einer hilflosen Person / Unglücksfall
Am Montag, 05.07.2021, gegen 11.00 Uhr, teilte ein Zeuge der PI Bad Bergzabern mit, dass er aus dem Bereich Hasenberg Hilferufe und Pfeifen (Trillerpfeife) gehört hat. Eine Überprüfung durch eine Funkstreifenbesatzung der PI Bad Bergzabern verlief negativ. Vor Ort waren keine weiteren Hilferufe zu hören. Da sich die zuvor von einem Zeugen gehörten Hilferufe nicht genau lokalisieren ließen und die Gefahr bestand, dass in dem angrenzenden Waldgebiet/ Weinbergen, eine hilflose oder verunglücke Person liegt, wurde über die Integrierte Leitstelle die Freiwillige Feuerwehr und das DRK verständigt. Auch war der Polizeihubschrauber zur Unterstützung aus der Luft im Einsatz. Die Suche verlief negativ. Es konnten keine weiteren Hinweise auf eine hilflose Person / Unglücksfall erlangt werden. Zeugenhinweise bitte an die Polizeiinspektion Bad Bergzabern, Tel. 06343/93340 oder per E-Mail an pibadbergzabern@polizei.rlp.de
(Edenkoben) – „Smombie“ unterwegs
„Smombies“ sind Personen, die mit ihrem Handy so stark abgelenkt sind, dass sie kaum noch ihre Umwelt wahrnehmen. So wurde am späten Freitagabend (02.07.2021, 22.20 Uhr) ein 55 Jahre alter Mann aus Niedersachsen gemeldet, der auf sein Handy starrend durch die Weinstraße wandelte und einen festverankerten Poller nicht wahrgenommen hatte. Dabei stürzte der Mann, verletzte sich und musste in ein Krankenhaus gebracht werden. Laut Unfallforschung ist jeder 6. Fußgänger durch sein mitgeführtes Mobiltelefon abgelenkt. Die Polizei appelliert: Im Straßenverkehr ist das Starren auf sein Handy auch als Fußgänger ein gefährlicher Umstand. Man verstößt dabei gegen die Sorgfaltspflicht und kann gebührenpflichtig verwarnt werden.
(Maikammer) – Unfall mit verletztem Motorradfahrer
Am 05.07.2021 gegen 19:20 Uhr befuhr ein junger Mann mit seinem Motorrad die L516 von Edenkoben in Richtung Maikammer. Vor dem 21-Jährigen fuhr ein silberner Mazda MX5 (Cabriolet). Ca. 300m nach dem Kreisverkehr L516/K6 kam den beiden Fahrzeugen ein Traktor entgegen. Plötzlich scherte ein dunkler Pkw hinter dem Traktor aus und überholte diesen, obwohl der Abstand zum Mazda viel zu knapp war. Der Mazda und der Motorradfahrer machten eine Vollbremsung, um den Zusammenstoß zu verhindern, was ihnen auch gelang. Hierbei kam der Motorradfahrer allerdings zu Fall und verletzte sich leicht. Am Motorrad entstand Sachschaden in Höhe von ca. 250EUR. Der dunkle Pkw setzte seine Fahrt unbeeindruckt fort. Auch zum Mazda ist nichts Weiteres bekannt. Gegen den flüchtigen Überholer wird wegen Straßenverkehrsgefährdung, Unfallflucht und fahrlässiger Körperverletzung ermittelt.
Zeugenhinweise nimmt die Polizei Edenkoben unter 06323 955-0 oder per Mail an piedenkoben@polizei.rlp.de entgegen.
(Neustadt) – Zeugen gesucht / Verkehrsteilnehmer durch Fahrweise gefährdet
Am Montag, den 05.07.2021, gegen 12:50 Uhr wurde die Polizei Neustadt auf einen dunklen Pkw aufmerksam gemacht, der auf der B39 von Neustadt in Fahrtrichtung Lambrecht scheinbar mehrfach die Mitte der Fahrbahn in Schlangenlinien überfuhr. Hierbei soll es auch zu mehreren Gefährdungen des Gegenverkehrs gekommen sein. Bei der 31-jährigen Fahrerin besteht der Verdacht, unter Drogen- oder Medikamenteneinfluss am Straßenverkehr teilgenommen zu haben. Ihr wurde eine Blutprobe entnommen. Die Polizei Neustadt sucht nun Zeugen, die durch die Fahrweise des genannten Fahrzeugs gefährdet wurden. Betroffene können sich telefonisch unter 06321 854-0 oder per E-Mail unter pineustadt@polizei.rlp.de melden.
(Herxheim am Berg) – PKW mit Farbe beschmiert
Im Zeitraum vom 03.07.2021 Mitternacht bis zum 04.07.2021, ca. 16:00 Uhr, wurde ein in der Weisenheimer Straße in Herxheim/Berg auf einem öffentlichen Parkplatz abgestellter PKW Opel Corsa an mehreren Stellen mit schwarzer Farbe beschmiert. Es entstand hierdurch ein Sachschaden in Höhe von ca. 100EUR. Die Polizeiinspektion Bad Dürkheim bittet daher unter Tel. 06322-9630 oder per Mail an pibadduerkheim@polizei.rlp.de um Zeugenhinweise zu genanntem Sachverhalt.
(Bad Dürkheim) – Fahrzeugbrand
Vermutlich aufgrund eines technischen Defektes geriet am 04.07.2021 gegen 20:00 Uhr ein PKW im Grenzbereich zum Parkplatz des „HIT“-Marktes in der Bruchstraße in Bad Dürkheim in Brand. Der Fahrzeugführer, ein 63-Jähriger aus Freinsheim, konnte das Fahrzeug unverletzt verlassen. Er hatte bereits zuvor technische Probleme festgestellt und zur Überprüfung des Fahrzeuges angehalten. Die Bruchstraße musste für die Dauer der Löscharbeiten kurzzeitig gesperrt werden.
(Kleinkarlbach) – Häusliche Gewalt / Ehemann wird der Wohnung verwiesen
Ein 68-Jähriger aus Kleinkarlbach hatte Sonntagnachmittag offenbar zu tief ins Glas geschaut und die Beherrschung verloren. Er beschädigte Gegenstände in der Wohnung und warf auch Blumentöpfe aus dem Fenster. Da er sich auch während der Sachverhaltsaufnahme aggressiv verhielt und seine Ehefrau fortwährend beleidigte, wurde er gem. Gewaltschutzgesetzt der Wohnung verwiesen. Aufgrund seines Alkoholkonsums (Test: über 1,4 Promille) wurde vorsorglich der PKW-Schlüssel sichergestellt. Der rabiate Mann unterließ es dann nicht, auch noch die eingesetzten Beamten übel zu beleidigen.
(Frankenthal) – Verkehrsunfallflucht
Der Geschädigte parkte seinen Pkw Mazda CX 5 in der Zeit von 02.07.2021, 16.00 Uhr, bis 04.07.2021, 07.00 Uhr, im Immengärtenweg, Höhe Hausnummer 5b, ab. Als er wieder zu seinem Fahrzeug kam, musste er feststellen, dass dieses durch einen bislang unbekannten Fahrzeugführer an der Frontstoßstange beschädigt wurde. Der Schaden wird auf etwa 1000 Euro geschätzt.
Zeugen werden gebeten sich an die Polizeiinspektion Frankenthal unter der Tel.-Nr.: 06233/313-0 oder an die Polizeiwache Maxdorf unter der Tel.-Nr.: 06237/934-1100 zu wenden. Gerne nehmen wir Ihre Hinweise auch per E-Mail unter pifrankenthal@polizei.rlp.de entgegen.
(Frankenthal) – Twittermarathon der Polizeiinspektion Frankenthal und Polizeiwache Maxdorf
Am kommenden Montag, den 12.07.2021 werden die Polizeiinspektion Frankenthal sowie die Polizeiwache Maxdorf auf dem gemeinsam betriebenen Twitter-Kanal @Polizei_FT einen Tag lang (etwa von 06:30 Uhr bis in die Nachtstunden) den Alltag bei der Polizei medial begleiten. Mitunter werden Einblicke in den Dienstbetrieb aber auch auf einzelne Einsätze gewährt, welche sonst nur schwer zu erhaschen sind. Wie gestaltet sich die tägliche Organisation einer Polizeiinspektion? Was sehen und fühlen unsere Kolleginnen und Kollegen bei Einsätzen vor Ort? Diese und weitere Fragen werden wir im Laufe des Tages versuchen, zu beantworten. Natürlich freuen wir uns über Interaktionen mit Euch, wie etwa über den „Gefällt mir“-Button oder einem sogenannten „Follow“. Auch beantworten wir an diesem Tag gerne Eure Fragen und zeigen Euch auch manche Sachen, die Euch interessieren könnten! Hierfür bedarf es eines eigenen Twitter-Accounts, welcher jedoch nicht zwingend erforderlich ist, um unsere Inhalte zu sehen. Der offen zugängliche Inhalt findet sich unter https://twitter.com/Polizei_FT . Bitte beachtet, dass unser Twitter-Account keine dauerhafte Live-Verfolgung unterstützt und Mitteilungen über strafrechtliche Sachverhalte oder Hilferufe nicht adäquat bearbeitet werden können. Bitte nutzt hierfür im Notfall die Notrufnummer 110. In weniger dringenden Fällen sind wir für Euch unter 06233 3130 erreichbar. Wir freuen uns auf Euch!
(Ludwigshafen) – Spielgerät durch Feuer beschädigt
Am Sonntagmittag (04.07.2021), gegen 12:00 Uhr, brannten Holzschnitte auf einem Spielplatz in der Schlesier Straße. Die Holzschnitte sind dort als Bodenbelag ausgelegt. Durch das Feuer wurde ein Balancierseil beschädigt. Die genaue Schadenshöhe ist noch nicht bekannt. Vermutlich wurden die Holzschnitte vorsätzlich von Unbekannten in Brand gesetzt.
Die Polizei bittet Personen die Hinweise geben können, sich bei der Polizeiinspektion Ludwigshafen 1, Telefonnummer 0621 963-2122 oder per E-Mail piludwigshafen1@polizei.rlp.de zu melden.
(Ludwigshafen) – 25-Jähriger nach Brandstiftung in Haft
Gemeinsame Pressemitteilung von Staatsanwaltschaft Frankenthal und Polizeipräsidium Rheinpfalz
Am Sonntag (04.07.2021), um 0.50 Uhr, setze ein 25-Jähriger insgesamt vier Personenkraftwagen im Bereich der Eschenbachstraße, in den Sandwiesen und am Otto-Buckel-Platz in Brand. Drei Fahrzeuge brannten vollständig aus. Der Beschuldigte wurde im Nahbereich vorläufig festgenommen. Er wurde am 04.07.2021 der Bereitschaftsrichterin des Amtsgerichts Frankenthal vorgeführt. Diese hat auf Antrag der Staatsanwaltschaft Frankenthal durch Beschluss die einstweilige Unterbringung des Mannes in einem psychiatrischen Krankenhaus wegen des dringenden Tatverdachts der Brandstiftung angeordnet.
Durch die Tat entstand ein Gesamtsachschaden in Höhe von circa 60.000 Euro.
(Mannheim) – 28-Jähriger wegen Verdachts der Einfuhr von Betäubungsmitteln in nicht geringen Mengen auf Antrag der Staatsanwaltschaft Mannheim in Untersuchungshaft
Gemeinsame Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft Mannheim und des Polizeipräsidiums Mannheim
Die sichergestellten Paketsendungen
Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Mannheim wurde ein 28-Jähriger dem Ermittlungsrichter beim Amtsgericht Mannheim vorgeführt. Dieser erließ Haftbefehl.
Der 28-Jährige steht im dringenden Verdacht, über den Postweg mehrere Kilogramm Marihuana aus dem Ausland illegal eingeführt zu haben, um es anschließend gewinnbringend zu veräußern. Hierzu soll der Tatverdächtige zwei Pakete mit jeweils 7 Kilogramm Marihuana aus Spanien bestellt haben. In Absprache sollten die Pakete an die Wohnanschrift eines Komplizen geliefert werden. In einem Paketverteilzentrum konnte eine der Sendungen von Kollegen des Polizeireviers Ladenburg sichergestellt werden. Das zweite Paket konnte kurz vor der Auslieferung an die Adresse des Komplizen sichergestellt werden. Dabei wurden zudem der 28-Jährige sowie der Adressat, ein 29-Jähriger, festgenommen.
Am Freitag wurden die beiden männlichen Verdächtigen dem Ermittlungsrichter beim Amtsgericht Mannheim vorgeführt, der auf Antrag der Staatsanwaltschaft Mannheim Haftbefehl gegen den 28- Jährigen erließ. Er wurde anschließend in eine Justizvollzugsanstalt eingeliefert.
Sein 29-jähriger Komplize wurde nach Außervollzugsetzung des gegen ihn erlassenen Haftbefehls zunächst auf freien Fuß gesetzt.
Die Ermittlungen dauern derzeit an.
(Heidelberg-Kirchheim) – Einbruch in Wohnwagen / Tatverdächtiger festgenommen
Am Sonntagmorgen wurde in einen im Stadtteil Kirchheim abgestellten Wohnwagen eingebrochen. Der 51-jährige Besitzer des Wohnwagens, der diesen während Montagearbeiten auf unterschiedlichen Baustellen in der Region als Schlafunterkunft nutzt, stellte nach seinem Morgenspaziergang gegen 6.45 Uhr fest, dass in seinen Wohnwagen eingebrochen worden war. Ein fremdes Fahrrad und ein fremder Rucksack lagen neben dem Wagen. Aus dem Inneren nahm er Geräusche wahr. Als er die Türe öffnete, entdeckte er eine unbekannte männliche Person fest, die daraufhin eiligst flüchtete.
Nach ersten Erkenntnissen hatte der Eindringlich offenbar ein Fenster des Wohnwagens gewaltsam geöffnet und war anschließend ins Innere gestiegen. Entwendet wurde offenbar, außer einer Packung Datteln, nichts.
Im Rahmen einer Fahndung konnte wenig später ein Tatverdächtiger unweit des Tatortes, versteckt in einem Kornfeld, ein 28-jähriger Tatverdächtiger festgenommen werden. Nach eigenen Einlassungen hatte er nur eine Schlafmöglichkeit gesucht.
Gegen den Mann wird nun wegen Hausfriedensbruchs und der Verdachts des Einbruchs ermittelt. Die Ermittlungen dauern an.
Bereits am Montag, 28.06.2021 beschädigte ein unbekannter Täter im Stadtteil Kirchheim einen geparkten Mercedes. Das Mercedes E 63 AMG wurde gegen 15.25 Uhr unbeschädigt am Fahrbahnrand der Bürgerstraße abgestellt. Als der Fahrer wenige Minuten später zu dem Fahrzeug zurückkehrte, stellte er einen durchgezogenen tiefen Kratzer entlang der gesamten Beifahrerseite fest. Der Sachschaden wird auf rund 3.000 Euro geschätzt.
Zeugen, denen das Fahrzeug am 28.06.2021, in der Zeit zwischen 15.25 Uhr und 15.30 Uhr in der Bürgerstraße aufgefallen ist und die sachdienliche Hinweise zur Tat und dem Täter geben können, werden gebeten, sich beim Polizeirevier Heidelberg-Süd, Tel.: 06221/3418-0 zu melden.
(Walldorf / Rhein-Neckar-Kreis) – Verkehrsunfall mit zwei verletzten Kindern
Bei einem Verkehrsunfall am Sonntagnachmittag in Walldorf wurden zwei Kinder im Alter von 11 und 13 Jahren leicht verletzt. Ein 27-jähriger Mann rangierte gegen 16 Uhr mit seinem Mercedes in einem Durchgangsweg zu einem Anwesen in der Stiftstraße. Als er daraufhin wieder vom Gehweg auf die Fahrbahn fuhr, übersah der die beiden Mädchen, die mit ihren Fahrrädern in Richtung Johann-Jakob-Astor-Straße unterwegs waren und stieß dabei mit der 13-Jährigen zusammen. Das Mädchen stürzte und zog sich leichte Verletzungen zu. Die ihr folgende 11-Jährige wollte ausweichen und kam dabei ebenfalls zusammen und zog sich auch leichte Verletzungen zu. Der 27-Jährige erkundigte sich nach deren Wohlbefinden und bot an, diese nach Hause zu bringen. Die Mädchen standen noch so unter dem Eindruck des Geschehenen, dass sie angaben, es gehe ihnen gut. Der 27-Jährige wies noch auf seinen Wohnort hin, woraufhin alle die Örtlichkeit verließen. Nachdem die zwei Radfahrerinnen zu Hause angelangt waren, bemerkten sie Schmerzen und Beschädigungen an ihren Fahrrädern.
Die weiteren Unfallermittlungen erfolgen durch das Polizeirevier Wiesloch. Gegen den 27-Jährigen wird nun wegen fahrlässiger Körperverletzung und des Verdachts der Unfallflucht ermittelt.
(Dielheim / Rhein-Neckar-Kreis) – Vermisstensuche mit Lichtbild / Gesuchte Person aufgefunden und wohlauf
Der seit Mittwochnacht als vermisst gemeldete 60-jährige Matthias L., der zuletzt am Mittwoch in Darmstadt gesehen wurde, konnte wohlbehalten angetroffen werden. Der 60-Jährige meldete sich am Samstag selbstständig bei Angehörigen und gab telefonisch an, auf dem Heimweg zu sein. Beamte des Polizeireviers Wiesloch konnten Matthias L. dann gegen 17:15 Uhr fußläufig auf dem Radweg zwischen Wiesloch und Dielheim antreffen. Die genauen Hintergründe zum Verschwinden sind derzeit nicht bekannt.
Zu einem Zusammenstoß beim Überholen kam es am Freitagnachmittag zwischen zwei Autos auf der B 45 zwischen Gammelsbach und Eberbach. Ein 49-jähriger Mann war kurz vor 17 Uhr mit seinem Mitsubishi auf der B 45 in Richtung Gammelsbach unterwegs. Dabei überholte er zunächst ein langsam fahrendes Fahrzeug. Anschließend wechselte er wieder auf die rechte Spur. Auch ein nachfolgender 27-jähriger BMW-Fahrer überholte das langsame Fahrzeug, blieb aber links, um anschließend auch den Mitsubishi zu überholen. Als sich der BMW-Fahrer neben dem Fahrzeug des 49-Jährigen befand, setzte dieser zu einem weiteren Überholvorgang an und wechselte auf die linke Spur. Dabei kam es zum Zusammenstoß beider Fahrzeuge. Der Sachschaden wird auf rund 4.000 Euro geschätzt.
Da beide Unfallbeteiligten unterschiedliche Schilderungen zum Unfallhergang abgegeben hatten, sucht die Polizei Zeugen, die den Unfall beobachtet haben und sachdienliche Hinweise zu dessen Ablauf geben können. Diese werden gebeten, sich beim Polizeirevier Eberbach, Tel.: 06271/9210-0 zu geben.
(A 659 / Viernheim / Südhessen) – Nach Kollision zweier Pkw Fahrtrichtungsfahrbahnen in Richtung Weinheim gesperrt
Pressemitteilung Nr. 1
Am Montagnachmittag, gegen 17.35 Uhr, kollidierten auf der BAB 659, in Höhe des Autobahnkreuzes Viernheim, 2 Pkw in Fahrtrichtung Weinheim. Derzeit sind die Fahrtrichtungsfahrbahnen in Richtung Weinheim gesperrt. Dadurch bildete sich ein deutlicher Rückstau. Der Verkehr wird auf der Parallelfahrbahn an der Unfallstelle vorbeigeleitet. Über die Unfallursache liegen noch keine Erkenntnisse vor. Rettungskräfte und Polizei befinden vor Ort.
(A 659 / Viernheim / Südhessen) – Verkehrsunfall mit zwei beteiligten Fahrzeugen und vier Verletzten
Pressemitteilung Nr. 2
Am Montagnachmittag gegen 17.35 Uhr befuhr ein 18-jähriger Opel-Fahrer die BAB 6 in Fahrtrichtung Süden. Am Autobahnkreuz Viernheim wollte dieser auf die BAB 659 in Fahrtrichtung Weinheim wechseln. Aufgrund nicht angepasster Geschwindigkeit verlor er hierbei die Kontrolle über sein Fahrzeug und kam ins Schleudern. Hierbei überfuhr er den Grünstreifen der Abfahrt und kollidierte im Anschluss mit dem Seat eines 31-Jährigen, welcher auf der rechten Fahrspur der A 659 in Fahrtrichtung Weinheim fuhr. Es entstand an beiden Fahrzeugen Totalschaden. Durch den Unfall wurde sowohl der 18-Jährige Opel-Fahrer, seine beiden Mitfahrer, sowie der 31-Jährige Seat-Fahrer verletzt. Alle Beteiligten wurden zur weiteren medizinischen Versorgung durch Rettungskräfte in umliegende Kliniken eingeliefert. Zur Verkehrsunfallaufnahme und Reinigung der Unfallstelle musste die Fahrbahn der A 659 in Fahrtrichtung Weinheim teils voll gesperrt werden, der Verkehr wurde über die Parallelfahrbahn an der Unfallstelle vorbei geleitet.
(Weinheim / Rhein-Neckar-Kreis) – Pkw-Fahrerin nach Kollision mit Straßenbahn verletzt
Pressemeldung Nr. 1
Am Montag gegen 17.57 Uhr ereignete sich im Bereich der Weinheimer Stahlbadstraße ein Verkehrsunfall zwischen einem Pkw und einer Straßenbahn. Polizei und Rettungskräfte sind aktuell im Einsatz. Die Stahlbadstraße ist derzeit aufgrund des Unfallgeschehens gesperrt. Die Pkw-Fahrerin wurde verletzt. Weitere Informationen liegen derzeit noch nicht vor.
Weinheim / Rhein-Neckar-Kreis) – Pkw-Fahrerin nach Kollision mit Straßenbahn verletzt
Pressemeldung Nr. 2
Am Montag gegen 17.57 Uhr ereignete sich im Bereich der Weinheimer Stahlbadstraße ein Verkehrsunfall zwischen einem Mercedes Benz einer 77-Jährigen und einer Straßenbahn. Ermittlungen ergaben, dass die Fahrzeugführerin das Rotlicht der Bedarfsampel missachtete und auf die Schienen fuhr. Der 51-jährige Straßenbahnführer konnte nicht mehr rechtzeitig bremsen, sodass es zur Kollision der beiden Fahrzeuge kam. Bei dem Unfall wurde die PKW-Fahrerin leicht verletzt und kam zur weiteren Untersuchung in ein Krankenhaus. In der Straßenbahn wurde niemand verletzt. Am Mercedes entstand ein Schaden von ca. 10.000 EUR, an der Straßenbahn ein Schaden von ca. 15.000 EUR. Die Mannheimer Straße war bis zur Beendigung der Bergung der beiden Fahrzeuge bis 19.53 Uhr gesperrt. Ein Schienenersatzverkehr wurde eingerichtet.
(Speyer) – Mehrere Verstöße bei Verkehrskontrollen festgestellt
Im Rahmen von Verkehrskontrollen, am Samstag und Sonntagfrüh, konnten bei einem 25jährigen BMW-Fahrer Veränderungen an den lichttechnischen Einrichtungen festgestellt werden, sodass die sichere Teilnahme am Straßenverkehr nicht mehr gegeben war. Ein Ordnungswidrigkeitenverfahren aufgrund Erlöschens der Betriebserlaubnis wurde eingeleitet, der Fahrzeugführer muss sein Fahrzeug bei einer amtlichen Prüfstelle vorführen. Bei einem 20jährigen PKW-Fahrer konnten im Laufe der Verkehrskontrolle drogentypische Ausfallerscheinungen festgestellt werden. Bei einem 21jährigen Ford-Fahrer wurde bei der durchgeführten Kontrolle Alkoholgeruch festgestellt, ein freiwilliger Test ergab 0,67 Promille. Beiden Fahrern wurde eine Blutprobe entnommen, auch hier wurden Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet, bei dem 21jährigen noch eine Anzeige wegen fehlenden Versicherungsschutzes erfasst.
(Speyer) – Raser aus dem Verkehr gezogen
Am Samstag Abend wurde ein 39jähriger Motorradfahrer festgestellt, der mit stark überhöhter Geschwindigkeit die Dudenhofer Straße in Speyer stadtauswärts in Fahrtrichtung Neustadt fuhr. Der Motorradfahrer beschleunigte sein Kraftrad bis zu einer Geschwindigkeit von 190km/h bei erlaubten 70 km/h. Erst bei Erblicken des Streifenwagens verringerte er seine Geschwindigkeit. Gegen den 39jährigen wird ein Verfahren wegen verbotener Kraftfahrzeugrennen eingeleitet, weiterhin wurde bis zur Entscheidung der Staatsanwaltschaft sowohl dessen Führerschein wie das Motorrad sichergestellt.
(Schifferstadt) – Verkehrsunfall unter Alkoholeinwirkung
Am Samstagabend, gegen 19:50 Uhr, stürzte ein 61-jähriger Mann aus Neustadt an der Weinstraße mit seinem Pedelec Am Römerweg in Schifferstadt. Hierbei zog er sich Gesichtsverletzungen zu. Da er vor Fahrtantritt zwei Weinschorle getrunken hatte, wurde ihm nach ärztlicher Versorgung im Krankenhaus eine Blutprobe entnommen. Der 61-jährige, der bei dem Unfall keinen Schutzhelm trug, muss sich nun auch wegen des Vorwurfes der Trunkenheit im Verkehr verantworten.
(Mutterstadt) – Einbruch in Modegeschäft / Hundert Paar Schuhe entwendet
Zwischen Freitag, 02.07., 18:00 Uhr und Samstag, 03.07., 09:50 Uhr, verschaffte sich unbekannte Täterschaft gewaltsam Zutritt zu einem Modegeschäft im Gewerbegebiet An der Fohlenweide in Mutterstadt. Dort entwendete sie etwa 100 Paar Schuhe, 60 Handtaschen sowie Sporttaschen und Geldbeutel, zumeist aus Leder. Der Schaden wird auf insgesamt ca. 20.000EUR geschätzt. Zeugen, die Hinweise zur Tat geben können, oder auffällige Beobachtungen zur Tatzeit machten, werden gebeten, sich mit der Polizeiinspektion Schifferstadt unter 06235 495-0 oder pischifferstadt@polizei.rlp.de in Verbindung zu setzen.
(Germersheim) – Verkehrsunfallflucht-beim Ein-/Ausparken Pkw beschädigt und abgehauen!
Ein 65-jähriger Germersheimer parkte am Samstagmittag seinen Pkw am rechten Fahrbahnrand der Fischerstraße in Germersheim. Als er zurückkam, musste er mit Entsetzen einen Streifschaden an der linken Frontschürze feststellen. Zeugenhinweise nimmt die Polizeiinspektion Germersheim, Tel.: 07274-9580 oder Email: pigermersheim@polizei.rlp.de entgegen
(Germersheim) – Kein Versicherungskennzeichen am E-Scooter
Bei der Streifenfahrt fiel den Polizeibeamten am Samstagmittag ein 28-jähriger Germersheimer auf, der mit seinem E-Roller (Scooter) ohne Versicherungskennzeichen unterwegs war. Bei der anschließenden Kontrolle versicherte der junge Mann das nicht gewusst zu haben. Es wurde ihm die Weiterfahrt untersagt. Ihn erwartet eine Strafanzeige wegen Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz.
(Germersheim) – Geschwindigkeitsüberwachung
Durch Polizeibeamte der Polizeiinspektion Germersheim wurden am Samstagvormittag am Unkenfunk Geschwindigkeitsmessungen durchgeführt. Es kam zu 5 Verstößen. Der schnellste Verkehrsteilnehmer wurde mit 52 Km/h gemessen.
(Hördt) – Verkehrsunfallflucht begangen und ohne Führerschein gefahren!
Ohne Führerschein war ein 20-jähriger aus dem Kreis Germersheim Samstagnacht mit dem Auto seiner Mutter unterwegs. An der Kreuzung Wörthstraße/ Bellheimer Straße/ Schulzenstraße missachtete er die Vorfahrt und verursachte einen Verkehrsunfall mit geringem Sachschaden. Statt sich um den entstanden Schaden zu kümmern, stiftete er zu Fuß. Bei der polizeilichen Unfallaufnahme kehrte der 20-jährige wieder zurück. Die Polizeibeamten stellten fest, dass er nicht im Besitz eines Führerscheins ist. Gegen ihn wird ein Strafverfahren wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis eingeleitet.
(Rheinzabern) – Berauschte Rollerfahrerin
Am Abend des 04.07.2021 wurde auf dem Radweg zwischen Rheinzabern und Jockgrim eine 40-jährige Motorrollerfahrerin kontrolliert. Bei der Überprüfung der Fahrtüchtigkeit stellte sich heraus, dass die Fahrerin alkoholisiert war. Ein Test ergab 1,33 Promille. Zudem gab sie an vor einigen Tagen einen Joint geraucht zu haben. Die Fahrt wurde beendet und der Dame im Krankenhaus eine Blutprobe entnommen.
(Jockgrim) – Motorradtour endet im Krankenhaus
Für einen 58-jährigen Motorradfahrer einer Reisegruppe aus dem östlichen Baden-Württemberg endete die geplante Rheinland-Pfalztour im Krankenhaus. Er fuhr auf der L540 zwischen Wörth und Jockgrim seinem vorausfahrendem Freund auf und stürzte vom Motorrad. Er musste zwecks Untersuchung seiner verletzten Schulter in ein Krankenhaus gebracht werden. An den Motorrädern entstand ein Gesamtschaden von ca. 8000 Euro.
(Hagenbach) – Einbrüche in Schrebergärten
In der Nacht von Freitag auf Samstag kam es in der Schrebergartenanlage neben dem REWE Markt in Hagenbach zu mehreren Einbrüchen in die dortigen Hütten. Durch die Täter wurden diese gewaltsam geöffnet und Gegenstände wie Stromaggregate und Wasserpumpen entwendet. Insgesamt dürfte der entstandene Schaden bei etwa 1000,- Euro liegen.
Sollte es Zeugen geben, welche im Tatzeitraum verdächtige Wahrnehmungen gemacht haben, werden diese gebeten, sich mit der Polizeiinspektion Wörth in Verbindung zu setzen.
(Edesheim) – Einbruch in Schrebergarten
Am Morgen des 03.07.2021 meldete sich ein 71-jähriger Schrebergartenbesitzer bei der Polizei und gab an, dass in seine Parzelle eingebrochen wurde (genauer Tatzeitraum unbekannt). Wie die Beamten vor Ort feststellten, brachen unbekannte Täter das Gartenhaus des Geschädigten auf und entwendeten mehrere Werkzeuge. Der Gesamtschaden beläuft sich auf ca. 700EUR. Das Gartengrundstück des Geschädigten liegt im Feld nahe der BAB 65.
Zeugenhinweise nimmt die PI Edenkoben unter 06323 955-0 oder per Mail an piedenkoben@polizei.rlp.de entgegen.
(Altdorf) – Zeuginnen und Reifenplatzer verhindern Trunkenheitsfahrt
Am 03.07.2021 gegen 22:00 Uhr meldeten sich zwei aufmerksame Zeuginnen (34 und 59 Jahre aus dem Bereich der Stadt Schönau) bei der Polizei und teilten mit, dass sie gerade einen augenscheinlich betrunkenen Mann beobachtet haben, wie er in seinen Pkw stieg. Anschließend sei der Mann über die L507 von Freimersheim in Richtung Altdorf gefahren. Die beiden Frauen nahmen daraufhin die Verfolgung auf und informierten die entsandte Streife fortlaufend über ihren Standort. Kurz vor dem Kreisverkehr bei Altdorf teilten die beiden Damen mit, dass dem vermeintlich alkoholisierten Fahrer ein Reifen geplatzt sei und er seinen Pkw nun auf einem Parkplatz neben der Fahrbahn abstellen musste. Hier konnte ihn die Streife kontrollieren. Im Rahmen der Kontrolle bestätigte sich der Verdacht der Zeuginnen. Ein Atemalkoholtest beim 51-Jährigen aus dem Bereich Mannheim ergab einen Wert von 2,59 Promille. Dem betrunkenen Fahrer wurde eine Blutprobe entnommen und dessen Führerschein beschlagnahmt. Gegen den Mann wurde eine Strafanzeige wegen Trunkenheit im Verkehr erstattet. Die Polizei bedankt sich bei den aufmerksamen Zeuginnen für ihre Mithilfe.
(Neustadt) – Teleskopschlagstock bei Verkehrskontrolle aufgefunden
Am Montag, den 05.07.2021 um 02:05 Uhr, wurde ein 29-jähriger PKW-Führer durch eine Streifenbesatzung der Polizei Neustadt im Ortsteil Hambach einer Verkehrskontrolle unterzogen. Im Rahmen der Überprüfung des Fahrzeugführers, sowie des Fahrzeuges, konnte in dem Fach der Fahrertür ein Teleskopschlagstock festgestellt werden. Da der Mann kein berechtigtes Interesse zum Führen des Schlagstockes vorweisen konnte wurde dieser sichergestellt. Der Fahrzeugführer muss sich nun in einem Ordnungswidrigkeitenverfahren verantworten.
(Neustadt) – Streit um Zigarette endet in gefährlicher Körperverletzung
Am Sonntag, den 04.07.2021 gegen 21:55 Uhr, gerieten zwei Personengruppen in der Nähe des Kriegerdenkmals in der Hauptstraße in Neustadt/W. verbal in Streit, da die eine der Gruppen die Herausgabe einer Zigarette verweigerte. Im Verlauf dieser Streitigkeiten wurde ein 29-jähriger Neustadter durch drei bislang namentlich unbekannte männliche Personen der gegnerischen Gruppe angegriffen und verletzt. Der Neustadter erlitt durch den körperlichen Angriff Schmerzen im Kiefer und im Gesicht. Die Täter entfernten sich nach der Tatausführung in Richtung Badstubengasse/ Kellereistraße. Sie konnten trotz intensiven Fahndungsmaßnahmen nicht mehr festgestellt werden. Personen, welche Hinweise zu den bislang unbekannten Tätern geben können, werden gebeten sich bei der Polizei Neustadt zu melden.
(Neustadt) – Zeugen nach Verkehrsunfallflucht gesucht
Am Sonntagvormittag (04.07.2021), wurde bei der Polizei Neustadt an der Weinstraße ein stark beschädigter weißer Ford auf einem Parkplatz des Herz-Jesu-Klosters gemeldet. Dieser Ford stand auf dem Parkplatz im oberen Bereich des Klostergeländes ordnungsgemäß geparkt. Die Ermittlungen vor Ort ergaben, dass in der Nacht gegen 00.30 h, ein bislang unbekanntes Fahrzeug, welches offenbar Driftübungen auf dem angrenzenden Wiesengelände durchführte, gegen den geparkten Ford stieß und sich anschließend von der Unfallstelle entfernte. Nach Angaben von Zeugen dürfte es sich bei dem unfallverursachenden Fahrzeug um einen dunkleren Pkw (eventuell Kombi) gehandelt haben. Dieser geflüchtete Pkw dürfte an der rechten Front beschädigt sein. Am geparkten Ford entstand ein Sachschaden von ca. 10.000 Euro. Wer Hinweise zu diesem dunklen Pkw machen kann, wird gebeten sich bei der Polizei in Neustadt an der Weinstraße unter der Tel.-Nr. 06321/854-0 oder per E-Mail an pineustadt@polizei.rlp.de zu melden.
(Neustadt) – Handgreiflichkeiten in der Innenstadt
Am 03.07.2021, gegen 20:30 Uhr, konnte im Rahmen der Streife festgestellt werden, dass es auf dem Marktplatz, in Neustadt/Weinstraße, zu Streitigkeiten zwischen zwei Personengruppen kommt. Noch bevor die Gruppen von den Polizeibeamten getrennt werden konnte, kam es zu weiteren Handgreiflichkeiten. Grund für die Streitigkeiten dürfte wohl sein, dass es zu Unstimmigkeiten zwischen den Betreibern eines Restaurants und einer Gruppe Gäste gekommen war. Es wurden Strafanzeigen wegen Beleidigung, sowie Körperverletzung aufgenommen und der Gästegruppe ein Platzverweis erteilt.
(Neustadt) – Verkehrsunfall mit drei Beteiligten Fahrzeugen
Am 03.07.2021, gegen 11:25 Uhr kam es in der Talstraße, in Neustadt/Weinstraße zu einem Verkehrsunfall mit drei Beteiligten Fahrzeugen. Die drei beteiligten PKW fuhren hintereinander auf der Talstraße, als die vorderen beiden Fahrzeuge verkehrsbedingt anhalten mussten. Vermutlich aufgrund zu geringem Sicherheitsabstand fuhr der hinterste PKW auf das mittlere Fahrzeug auf, welches wiederum mit dem vordersten Fahrzeug kollidierte. Keiner der Beteiligten wurde verletzt. Der PKW des Unfallverursachers war jedoch nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden. An den anderen PKW entstand geringer Sachschaden. Der 81-jährige Unfallverursacher wurde kostenpflichtig verwarnt.
(Weisenheim am Berg) – Versuchter Einbruch in Wohnhaus
Im Zeitraum zwischen dem 02.07.2021, 18:00 Uhr, und dem 03.07.2021, 18:00 Uhr, kam es zu einem versuchten Einbruch in ein Wohnhaus in der Ludwig-Seibel-Straße in Weisenheim am Berg. Die unbekannten Täter versuchten vergeblich die Haustür aufzuhebeln.
Wer hat im Tatzeitraum verdächtige Personen oder Fahrzeuge im Bereich Ludwig-Seibel-Straße in Weisenheim am Berg gesehen?
(Frankenthal) – Einbruch in Mehrfamilienhaus
Am 04.07.2021, gegen 02:17 Uhr verschaffte sich ein bislang unbekannter Täter auf ungeklärte Weise in der Heßheimer Straße Zutritt zu einem Mehrfamilienhaus. Ein Anwohner des Hauses bemerkte den Täter im Keller, der daraufhin aus dem Haus flüchtete. Der Zeuge verfolgte den Einbrecher zunächst, verlor ihn dann aber aus den Augen. Bei einer sofort eingeleiteten Fahndung durch mehrere Polizeistreifen konnte der Täter nicht mehr festgestellt werden. Ersten Erkenntnissen nach hatte der Täter aus dem Keller lediglich zwei Wasserflaschen im Wert von 2 Euro entwendet und diverse Schränke geöffnet. Der Täter wird beschrieben als: männlich, ca. 170 cm groß, dunkel gekleidet, schwarze Basecap, auffällig großer grauer Rucksack.
Wer sachdienliche Hinweise zu dem genannten Fall geben kann, wird gebeten sich mit der Polizeiinspektion Frankenthal unter der Rufnummer 06233/313-0 oder der Polizeiwache Maxdorf unter der Rufnummer 06237/934-100 in Verbindung zu setzen. Hinweise können auch per E-Mail unter pifrankenthal@polizei.rlp.de an die Polizei übermittelt werden.
(Frankenthal) – Trunkenheit im Verkehr
Am 04.07.2021, um 00:30 Uhr fiel einem Streifenteam der Polizei Frankenthal in der Lambsheimer Straße ein Fahrzeug mit unsicherer Fahrweise auf. Bei einer anschließenden Verkehrskontrolle wurde bei der 48-jährigen Fahrzeugführerin deutlich Alkoholgeruch wahrgenommen. Da die Frau einen Alkoholtest nicht durchführen konnte, wurde die Entnahme einer Blutprobe angeordnet. Der Einfluss von Alkohol oder anderen berauschenden Mitteln stellt eine Hauptunfallursache dar. Wer berauscht fährt, gefährdet nicht nur sich, sondern auch Andere. Gegen die unter Alkoholeinfluss stehenden Fahrzeugführerin wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Trunkenheit im Verkehr eingeleitet und der Führerschein sichergestellt.
(Ludwigshafen) – Suche nach Unfallbeteiligtem
Am frühen Sonntagmorgen, gegen 01:10 Uhr beschädigte eine Pkw-Fahrerin auf dem Parkplatz einer Fast Food-Kette in der Bruchwiesenstraße einen dunklen BMW X1 oder X3. Da die Pkw-Fahrerin den Schaden erst später feststellte, fuhr sie zur Unfallörtlichkeit zurück, konnten ihren Kontrahenten jedoch nicht mehr feststellen.
Die Polizei sucht nunmehr nach dem Fahrer/Halter des dunklen BMW X1 oder X3 bzw. nach Zeugen, die den Unfall beobachteten und Angaben zu dem geschädigten PKW BMW machen können. Dieser müsste hinten rechts beschädigt sein. Hinweise nimmt die Polizeiinspektion Ludwigshafen 2 unter der Telefonnummer 0621/963-2222 oder per Mail an piludwigshafen2@polizei.rlp.de entgegen.
(Ludwigshafen) – Körperverletzung in der Rheingönheimer Straße, Zeugensuche
Am Samstag, 03.07.2021, um 19.45 Uhr, kam es zu einer körperlichen Auseinandersetzung zwischen zwei Männern in der Rheingönheimer Straße in Ludwigshafen. Ein bislang unbekannter Mann schlug einem 56jährigen Mann aus Ludwigshafen in den Gesichtsbereich. Dieser brach sofort blutend zusammen und blieb am Boden liegen. Anschließend verließ der Täter die Örtlichkeit zusammen mit zwei kleinen Kindern (ca. 5 bis 6 Jahre alt) und deren Kinderfahrrädern in Richtung Wegelnburgstraße. Gegenüber unabhängigen Zeugen, die den Täter auf den Verletzten ansprachen, gab dieser an, dass man den verletzten 56jährigen Mann auf dem Boden liegen lassen soll. Der Geschädigte erlitt eine Platzwunde an der Stirn und konnte zu dem Streit und / oder dem Täter keine Angaben machen.
Der Täter wird wie folgt beschrieben:
Ca. 180cm groß
blonde Haare
bekleidet mit gelben T-Shirt und weißer kurzer Hose
Zeugen werden gebeten mit der Polizeiinspektion Ludwigshafen 1 Kontakt aufzunehmen, Tel. 0621 963-2122 oder per E-Mail piludwigshafen1@polizei.rlp.de
(Ludwigshafen) – Körperverletzung zwischen mehreren Personen
Am Samstag, 03.07.2021, um 17.30 Uhr, kam es im Gewerbegebiet Technologiemeile / Postbank in Ludwigshafen zu einer Schlägerei zwischen zwei Personengruppen. Eine Gruppe von 2 Männern und 2 Frauen aus Ludwigshafen (Alter zwischen 26 und 42 Jahren) traf, nach vorherigen Verabredung im Internet, auf eine Gruppe von 3 Männern aus Ludwigshafen (Alter zwischen 19 und 41 Jahren). Die genannten Personen schlugen mittels Schraubenschlüsseln und anderen Gegenständen gegenseitig auf sich ein. Aufgrund der Auseinandersetzung wurden mehrere Personen verletzt mussten ambulant behandelt wurden. Der Grund der Auseinandersetzung konnte noch nicht ermittelt werden. Gegen alle Beteiligte wurde ein Ermittlungsverfahren wegen gefährlicher Körperverletzung eingeleitet.
(Ludwigshafen) – Dieb mit Messer bewaffnet
Am späten Samstagnachmittag kam es in der Von-Kieffer-Straße zu einem Diebstahl aus einem geparkten PKW. Ein 25-jähriger Mann aus Bietigheim stellte bei der Annäherung an sein Fahrzeug eine unberechtigte männliche Person in diesem fest. Der Mann hatte verschiedene Gegenstände des Geschädigten in der Hand. Als der Geschädigte den Mann ansprach und um Erklärung bat, händigte dieser die zuvor an sich genommenen Gegenstände wieder aus und wollte die Örtlichkeit verlassen. Als der Geschädigte und ein Bekannter des Geschädigten dem Mann folgten und zum Stehenbleiben aufforderten, nahm der Mann einen Gegenstand aus seiner Tasche. Der Geschädigte erkannte in dem Gegenstand ein Messer und brach daraufhin die Verfolgung ab. Die alarmierten Polizeibeamten konnten im Zuge der ersten Ermittlungen den Beschuldigten identifizieren. Bei diesem handelt es sich um einen 45-jährigen Mann aus Ludwigshafen. Die Ermittlungen dauern an.
(Ludwigshafen) – Ohne Führerschein unterwegs
Am Samstag, 03.07.2021, um 15.40 Uhr, wurde ein 43jähriger Mann aus Ludwigshafen mit seinem Pkw in der Mundenheimer Straße in Ludwigshafen einer Verkehrskontrolle unterzogen. Hierbei stellte sich heraus, dass der Mann bereits seit mehreren Jahren nicht mehr im Besitz einer Fahrerlaubnis ist. Der Pkw des Mannes wurde in einer dortigen Parkbucht belassen und der Fahrzeugschlüssel sichergestellt. Ein Ermittlungsverfahren wegen Fahren ohne Fahrerlaubnis wurde gegen den Ludwigshafener eingeleitet.
(Ludwigshafen) – Fahrraddieb gefasst
Durch einen aufmerksamen Zeugen ist es der Polizei am Samstag, den 03.07.21, gegen 11:00 Uhr, gelungen in der Bad-Aussee-Straße in Ludwigshafen -Oppau einen 43-jährigen Fahrraddieb auf frischer Tat zu ertappen. Im Rahmen der Kontrolle konnte bei dem Beschuldigten Betäubungsmittel aufgefunden werden. Den 43-jährigen erwartet nun ein strafrechtliches Ermittlungsverfahren aufgrund versuchten Diebstahls, sowie Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz.
(Mannheim) – Sachbeschädigung an Seitentür des Nationaltheaters Mannheim / Zeugen gesucht
Am Sonntag gegen 00:14 Uhr wurde durch einen Zeugen eine Sachbeschädigung an einer Seitentür des Nationaltheaters Mannheim gemeldet. Bislang unbekannte Täter hatten nach ersten Ermittlungen den Glasausschnitt einer Eingangstüre beschädigt. Ein Zeuge sah, wie sich mehrere Personen im Anschluss an die Tat in Richtung „Unterer Luisenpark“ entfernten.
Eine männliche Person aus dieser Gruppe wurde wie folgt beschrieben:
ca. 1,70 m groß
schlank
augenscheinlich alkoholisiert
bekleidet mit einer roten Jogginghose und einer weißen Basecap
Eine zweite Person war mit einer weißen Hose bekleidet und trug eine Flasche in der Hand.
Das Polizeirevier Mannheim-Oststadt hat die Ermittlungen aufgenommen. Zeugen, die sachdienliche Hinweise zur Tat machen können, werden gebeten sich unter 0621/1743310 zu melden.
(Mannheim-Innenstadt) – 27-Jähriger nach körperlicher Auseinandersetzung verletzt / Zeugen gesucht
Am frühen Sonntagmorgen gegen 3 Uhr kam es in den Mannheimer Quadraten vor einem Gebäude in P 7 zu einer körperlichen Auseinandersetzung.
Dabei wurde ein 27-jähriger Mann unvermittelt durch einen bislang nicht näher definierten Gegenstand verletzt. Nach dem Angriff konnte sich der Geschädigte in Sicherheit bringen und die Polizei verständigen. Er wurde, nach dem Eintreffen der Polizeibeamte und der Rettungskräfte, zur weiteren medizinischen Versorgung seiner Verletzungen in eine nahegelegene Klinik gebracht.
Der unbekannte Täter flüchtete nach der Auseinandersetzung in Richtung Fressgasse. Daher sucht das Polizeirevier Mannheim-Innenstadt nun nach Zeugen, die sachdienliche Hinweise zum Tathergang geben können.
Der Beschuldigte kann wie folgt beschrieben werden:
ca. 180 cm groß
trug einen grauen Kapuzenpulli
Zeugen, die zur genannten Zeit in diesem Bereich unterwegs waren und/oder den flüchtenden Täter gesehen haben, werden gebeten, sich unter Tel.: 0621 12580 zu melden.
(Mannheim / Heidelberg) – Einsatz der Ermittlungsgruppe „Poser“
Auch in der Nacht von Samstag auf Sonntag war die Ermittlungsgruppe „Poser“ an mehreren Kontrollstellen in Heidelberg und Mannheim im Einsatz. Insgesamt wurden 62 Fahrzeuge sowie 87 Personen kontrolliert.
Die Schwerpunkte der Kontrollen in Heidelberg lagen auf dem Bereich der Uferstraße sowie dem innerstädtischen Bereich. Im Rahmen der Kontrollen konnten insgesamt neun Fahrzeuge der Poser-Szene zugeordnet werden, gegen drei dieser Fahrzeugführer wurde eine Ordnungswidrigkeitsanzeige gefertigt.
In Mannheim wurde schwerpunktmäßig rund um den Wasserturm, in der Kunststraße sowie der Fressgasse kontrolliert. Ab ca. 23 Uhr ließ sich in diesen Bereich ein erhöhtes Poser-Aufkommen verzeichnen. Bei den Kontrollen konnten insgesamt 31 Fahrzeuge der Poser-Szene zugeordnet werden. Gegen 14 dieser Fahrzeugführer wurde eine Anzeige erhoben, darunter drei wegen Erlöschens der Betriebserlaubnis und weitere elf aufgrund von Lärm- und/oder Geschwindigkeitsüberschreitung. Durch die intensiven Kontrollmaßnahmen sowie zahlreicher verkehrserzieherischer Gespräche normalisierte sich die Lage im Bereich der Mannheimer Innenstadt gegen ca. 00:30 Uhr.
Wegen hoher Flammen musste am späten Samstagabend der Bismarckplatz kurzzeitig geräumt werden. Auslöser war ein 16-Jähriger, der gegen 22.30 Uhr am stehenden Brunnen einen bereits brennenden Gegenstand mit Brandbeschleuniger übergoss. Dadurch entwickelten sich 1,5 m hohe Flammen, die aufgrund des Beschleunigers zunächst nicht gelöscht und kontrolliert werden konnten. Um Gefahren für die umstehenden Personen zu verhindern, wurde der Platz bis zum Erlöschen des Feuers kurzzeitig geräumt. Glücklicherweise wurden keine Personen verletzt, inwieweit der Brunnen beschädigt wurde ist bislang noch nicht bekannt.
Der 16-Jährige, der noch an Ort und Stelle festgenommen wurde, war mit knapp einem Promille deutlich alkoholisiert und wurde im Polizeirevier Heidelberg-Mitte den Erziehungsberechtigten überstellt. Sein Handy wurde sichergestellt – hiermit hatte der Jugendliche die Tat gefilmt.
(Heidelberg) – Neckarwiese nach zahlreichen Störungen vorzeitig geräumt
Mit einer vorzeitigen Räumung des Neckarvorlandes reagierten Polizei und Ordnungsdienst am Samstagabend um weitere Eskalationen auf der Neckarwiese zu verhindern.
Bereits um 20.45 Uhr kam es zu einer körperlichen Auseinandersetzung unter Feiernden, wobei dem Täter die Flucht gelang. Nur wenig später mussten die besonders geschulten Kommunikationsbeamten des Polizeipräsidiums Mannheim erneut einschreiten. Ein Feiernder war derart betrunken, dass es notwendig war diesen in Gewahrsam zu nehmen. Gegen 22 Uhr befanden sich noch ca. 1000 Personen auf der Neckarwiese wobei es immer wieder zu Schlägereien innerhalb dieser Menge kam. Um weitere Eskalationen zu verhindern wurde in Absprache mit dem Kommunalen Ordnungsdienst der Stadt Heidelberg eine vorzeitige Räumung der Neckarwiese beschlossen.
Auf gezielte Ansprachen einzelner Gruppen und Lautsprecherdurchsagen reagierten diese mit beleidigenden Sprechchören, vereinzelten Flaschenwürfen und dem zünden von bengalischen Feuern. Eine Personengruppe bestehend aus 300 überwiegend Jugendlichen und jungen Erwachsenen zeigte sich dabei besonders auffällig und reagierte nicht auf die Ansprache der Uniformierten. Ein 24-Jähriger, der einen Bengalo in der Menschenmenge abbrannte und sich dabei filmte, wurde später festgenommen und gelangt nun wegen des Verstoßes gegen das Sprengstoffgesetz zur Anzeige.
Erst nach dem Einschalten der „Stresserbeleuchtung“ und weiteren Durchsagen folgte ein Großteil der Personen der Aufforderung die Neckarwiese zu verlassen. Bereits um 22.30 Uhr hielten sich beinahe keine Personen mehr auf dem Gelände auf.
(Heidelberg-Pfaffengrund) – Radfahrer fährt im Rahmen einer Polizeikontrolle auf ein Dienstfahrzeug auf und flüchtet
Am Sonntag gegen 00:45 Uhr sollte ein Radfahrer im Bereich der Eppelheimer Straße / Einmündung Kurpfalzring durch eine Streifenbesatzung einer Kontrolle unterzogen werden. Als die Beamten den Radfahrer gerade anhalten wollten, prallte dieser mit seinem Fahrrad auf das Heck des Streifenfahrzeuges. Hierbei entstand ein Schaden am Einsatzfahrzeug in Höhe von ca. 1500 Euro. Im Anschluss flüchtete der Radfahrer unvermittelt in Richtung Kranichweg. Trotz sofortiger Verfolgung und umgehend eingeleiteter Fahndungsmaßnahmen, gelang es ihm unerkannt zu entkommen. Das Polizeirevier Heidelberg-Süd hat die Sachbearbeitung übernommen. Zeugen welche sachdienliche Angaben zum Sachverhalt machen können, werden gebeten sich unter 06221-34180 zu melden.
Im Bereich der Breslauer Straße in Schwetzingen kam es am Sonntagmorgen gegen 03 Uhr zu einer körperlichen Auseinandersetzung zwischen zwei Personengruppen. Hierbei erlitt ein 34-jähriger Mann blutende Verletzungen. Nach Aussagen zweier Zeuginnen wurde die dreiköpfige Personengruppe von einer weiteren Gruppe bislang unbekannter Personen angegriffen. Dabei wurde ein 34-Jähriger an Kopf und Gesicht verletzt. Die vermeintlichen Angreifer flüchteten im Anschluss in Richtung Bahnhofsanlage.
Das Polizeirevier Schwetzingen bittet Zeugen, die Beobachtungen zur genannten Zeit in diesem Bereich gemacht haben und sachdienliche Hinweise geben können, sich unter Tel.: 06202 2880 zu melden.
(A 6 / Walldorf / Rhein-Neckar-Kreis) – Verkehrsunfall mit leicht verletzter Person
Am 04.07.2021, gegen 20.45 Uhr, kam es auf der BAB 6 zwischen dem Autobahndreieck Hockenheim und dem Autobahnkreuz Walldorf zu einem Verkehrsunfall mit zwei beteiligten Fahrzeugen. Ein 20-jähriger Audi A4-Fahrer befuhr hierbei den mittleren Fahrstreifen in Fahrtrichtung Heilbronn. Infolge nicht angepasster Geschwindigkeit stieß er mit seinem Fahrzeug gegen das Heck des vorausfahrenden Opel Astra, der von einem 21-jährigen Mann geführt wurde. Durch die Kollision gerieten beide Fahrzeuge ins Schleudern, prallten gegen die Mittelleitplanke und kamen in entgegengesetzter Fahrtrichtung auf dem linken Fahrstreifen zum Stillstand. Hierbei wurde der Opel-Fahrer leicht im Kopf- und Nackenbereich verletzt und nach dem Eintreffen von Polizei, Feuerwehr und Rettungskräften mit einem Rettungswagen in ein Schwetzinger Krankenhaus verbracht. Beide verunfallten Fahrzeuge, an denen jeweils ein Sachschaden in Höhe von ca. 7000 Euro entstand, mussten abgeschleppt werden. Während der Unfallaufnahme wurden der linke und mittlere Fahrstreifen bis zur Freigabe gegen 22.15 Uhr gesperrt.
(A 6 Höhe Sinsheim / Rhein-Neckar-Kreis) – Unfall mit mehreren beteiligten Fahrzeugen
Pressemeldung Nr. 1
Am Sonntagmittag gegen 13.35 Uhr ereignete sich auf der BAB 6 zwischen Wiesloch/Rauenberg und Sinsheim ein Verkehrsunfall mit mehreren beteiligten Fahrzeugen. Aktuell läuft sie Unfallaufnahme. Der Verkehr wird an der Unfallstelle über den linken Fahrstreifen vorbei geleitet. Es hat sich mittlerweile ein Rückstau von 3 km gebildet.
(A 6 Höhe Sinsheim / Rhein-Neckar-Kreis) – Unfall mit mehreren beteiligten Fahrzeugen
Pressemeldung Nr. 3
Am Sonntagmittag gegen 13.30 Uhr ereignete sich auf der BAB 6 zwischen der Anschlussstelle Wiesloch / Rauenberg und der AS Sinsheim ein Verkehrsunfall, bei welchem insgesamt 6 Personen leicht verletzt wurden. Der 45-jährige Fahrer eines BMW war bei Starkregen zusammen mit seiner 53-jährigen Beifahrerin auf dem linken Fahrstreifen der BAB 6 in Richtung Sinsheim unterwegs, als er vermutlich aufgrund von Aquaplaning die Kontrolle über sein Fahrzeug verlor. Im weiteren Verlauf prallte er mit der rechten Fahrzeugfront seines BMW 320d gegen das linke Fahrzeugheck des vor ihm fahrenden Audi A3. Der 25-jährige Fahrzeugführer sowie seine ebenfalls 25-jährige Beifahrerin im Audi wurden durch den Aufprall in die Betongleitwand abgewiesen. Ihr Fahrzeug kam letztlich auf dem mittleren Fahrstreifen, entgegen der ursprünglichen Fahrtrichtung, zum Stehen. Der sich hinter den beiden verunfallten Fahrzeugen befindliche Opel Corsa, besetzt mit dem 41-jährigen Pkw-Lenker sowie dessen 38-jährigen Ehefrau, versuchte noch dem Unfallgeschehen auszuweichen, kam hierbei jedoch selbst ins Schleudern und kollidierte mit den Leitplanken rechts der Fahrbahn. Glücklicherweise wurden alle sechs am Unfall beteiligten Personen nur leicht verletzt und vorsorglich in umliegende Krankenhäuser verbracht. Die Fahrbahn musste bis zum Eintreffen der Feuerwehr voll gesperrt werden. Alle Pkw waren nicht mehr fahrbereit und wurden abgeschleppt. Nach ersten Schätzungen entstand bei dem Unfall ein Gesamtschaden von ca. 40.000 Euro. Während der Unfallaufnahme kam es bis ca. 16.15 Uhr immer wieder zu mehreren Kilometern Rückstau.
Trotz der Absage des Speyerer Brezelfestes in diesem Jahr, hat sich Verkehrsverein Speyer e. V. etwas einfallen lassen.
Bei Arbeiten an unserem Vereinsarchiv fand unser Ehrenmitglied Fritz Hochreither Fotonegative. Sehr unspektakulär wirkend und fast entsorgt, ließ er diese entwickeln.
Darauf fanden sich Fotos von Zeichnungen, die sich mit Hilfe des Stadtarchivs und der dort gelagerten Originale als Zeichnungen der Brezelfest-Umzüge von 1911 bis 1914 herausstellten. Bisher unentdecktes, unerforschtes und spektakuläres Material aus der Frühzeit unseres Vereins und des Brezelfests. Zur Erinnerung: Das erste Brezelfest fand als sog. Brezelmarkt 1910 statt.
Zur Vorbereitung der Umzüge, zur Festlegung der Zugfolge und der plakativen Darstellung wurden diese Umzüge seinerzeit liebevoll gezeichnet. Fast 30 laufende Meter an gezeichnetem Material, teils handcoloriert, wurden gesichtet und digital bearbeitet.
Diese wollen wir jetzt einem breiten Publikum als „digitalen Brezelfestumzug“ präsentieren.
Am kommenden Donnerstag (8. Juli), dem Tag an dem die Eröffnung des Brezelfest stattgefunden hätte, starten wir pünktlich um 18 Uhr den virtuellen Umzug.
Und ein Leporello (mit vier Ansichtskarten) und zwei Sonderdrucken mit Motiven aus dem Jahr 1914 gehen ab Donnerstag im Verkauf. Über den Schausteller-Domgartenbummel wird die nächsten Tage vor Ort verkauft und danach im Judenhof zu den üblichen Öffnungszeiten. Die Auflagen sind sehr klein und werden schnell vergriffen sein. Unserem Ehrenmitglied Fritz Hochreither, dem Stadtarchiv Speyer und der Mediengestalterei von Roland Brönner müssen wir sehr herzlich Danke sagen.
Uwe Wöhlert, Vorsitzender des Verkehrsverein Speyer e. V. 05.07.2021
Comedian Christian (Chako) Habekost eröffnet die Veranstaltungsreihe
Von Daniel Kemmerich
Was war das für ein gelungener Auftakt der Veranstaltungsreihe „Kultursommer Technik Museum Speyer“ am Samstag, den 03.07.2021! Dem bekannten und beliebten Comedian Christian (Chako) Habekost war die Freude selbst anzumerken, war es doch der erste Auftritt seit langem vor Publikum in der Corona Pandemie.
So haben nicht nur die unzähligen Besucher/innen den Abend in vollen Zügen genossen, sondern auch er selbst. Es wurde viel gelacht, Pfälzer Worte wie „die Dud“ analysiert und natürlich kamen auch die Saarländer nicht zu kurz.
Das alles in einem herrlichen Ambiente zwischen dem Seenotkreuzer John T. Essberger und dem imposanten Propellerflugzeug Antonov An-22 an Tischen mit Bierbänken und natürlich genügend Abstand. Komplettiert durch Gastronomie und Getränkestände ein rundum gelungenes Konzept. Wer „Chako“ verpasst hat kann ihn am Samstag, 31.07.21 bereits wieder in Speyer sehen. Dann liest er, gemeinsam mit seiner Frau Britta, aus dem vierten Band ihrer Buchreihe „Elwenfels“ im Paradiesgarten in SpeyerSpeyer.Kultur goes Paradise – Speyer 24/7 News (speyer24news.com)
Aber auch im Kultursommer des Technik Museum Speyer wird noch vieles geboten. Von Comedy über Rock & Pop bis hin zu Theater ist noch einiges im Programm. Lesen Sie hierzu mehr unter: Technik Museum Speyer – Speyer 24/7 News (speyer24news.com)
Den Abschluss des Kultursommers bildet dann die Pfälzer Mundart Band „Anonyme Giddarischde“ am 07.08.2021. Noch gibt es für alle Veranstaltungen wenige Karten… seien Sie also schnell, wenn Sie einen schönen Abend im Technik Museum Speyer verbringen wollen.
Online-Informationsveranstaltung zur SolarOffensive – Kohle sparen mit Sonnenschein
Zwanzig Jahre nach Einführung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes will der Bund für Umwelt und Naturschutz e.V. (BUND) neue Impulse für die Nutzung von Solarenergie setzen. Zu diesem Zweck wurde die sogenannte SolarOffensive ins Leben gerufen, die über Vorteile aufklärt und Mythen und Hemmnisse aus dem Weg räumen soll. Im Rahmen dieser veranstalten die Stadt Speyer und die Verbandsgemeinde Rheinauen gemeinsam mit dem EU-Life-Projekt ZENAPA (Zero Emission Nature Protection Areas) des Bezirksverbands Pfalz und dem BUND e.V. am Donnerstag, 8. Juli 2021, zwischen 19:00 und 20:30 Uhr eine Online-Informationsveranstaltung unter dem Titel „Vom ersten Klick im Solarkataster bis zum fertigen Projekt: Der Weg zum Solarstrom von Ihrem Dach!“.
Irmgard Münch-Weinmann, Umweltdezernentin der Stadt Speyer, die die Teilnehmenden der Infoveranstaltung online begrüßen wird, betont: „Um unsere Klimaziele zu erreichen, ist der Energiesektor von zentraler Bedeutung. Photovoltaikanlagen sind umweltverträgliche und höchst lohnende Investitionen in die Energiewende, die aktuell so günstig wie noch nie zu haben sind. Wir möchten informieren und aufzeigen, dass Solarenergie in vielerlei Hinsicht rentabel ist und einen entscheidenden Beitrag zur Energiewende und zum Klimaschutz leisten kann“.
Nach einer allgemeinen Einführung zur SolarOffensive erfahren die Teilnehmenden in einem Impulsvortrag, wie man ökologisch und ökonomisch sinnvoll in Solarenergie investieren kann. Anschließend wird das Solarkataster Rheinland-Pfalz vorgestellt. Im zweiten Teil der Veranstaltung folgen dann frei wählbare virtuelle Diskussionsräume zu den Themen „Wirtschaftliche und technische Grundlagen“, „Solarenergie nutzen als Eigentümer*in“ und „Solarenergie nutzen für Mieter*innen“, bei welchen die Teilnehmenden mit den unterschiedlichen Expert*innen ins Gespräch kommen und Fragen stellen können. Zum Ende kommen alle nochmal für ein kurzes Fazit und einen gemeinsamen Abschluss digital zusammen.
Trotz Corona: SWS mit Jahresergebnis weiter im Plus
Ausschüttung von 1,5 Mio. Euro an die Stadt
Das neue Kantinen- und Bürogebäude in der Industriestraße wurde 2020 fertiggestellt. Foto: SWS
Die Stadtwerke Speyer (SWS) erwirtschafteten im Jahr 2020 einen Bilanzgewinn in Höhe von 2,9 Mio. Euro (Vorjahr 3,2 Mio. Euro). In der Sitzung am 1. Juli 2021 beschloss der SWS-Aufsichtsrat unter Vorsitz von Oberbürgermeisterin Stefanie Seiler einen Betrag von 1,5 Mio. Euro an die Gesellschafterin, die Stadt Speyer, auszuschütten. „Auch, wenn das Plus geringer ausfällt, so ist es in den unsteten Zeiten der Corona-Pandemie doch eine sehr erfreuliche Nachricht, dass die Stadtwerke das Geschäftsjahr trotz aller Herausforderungen positiv abschließen konnten. Der erwirtschaftete Gewinn spricht für vorausschauende Planung und kluges Handeln der Geschäftsführung und der Belegschaft in einer Ausnahmesituation. Die Ausschüttung in Höhe von 1,5 Millionen Euro wird den städtischen Haushalt, aus dem nach wie vor viele Zusatzausgaben in Zusammenhang mit der Pandemiesituation zu stemmen sind, erneut spürbar entlasten“, bedankte sich Seiler.
Neben der Gewinnausschüttung leisten die SWS mit 2,5 Mio. Euro Konzessionsabgabe (Vorjahr 2,5 Mio. Euro) und 900 TEuro Gewerbesteuer (Vorjahr 1,3 Mio. Euro) einen wesentlichen Beitrag zum städtischen Haushalt.
„Der geringere Jahresgewinn ist im Wesentlichen auf die Situation um das Sport- und Erlebnisbades bademaxx im Corona-Jahr 2020 zurückzuführen“ informierte SWS-Geschäftsführer Wolfgang Bühring. Fehlende Umsatzerlöse aufgrund der teilweisen Schließung bzw. nur einer reduzierten Öffnung konnten nicht durch staatliche Hilfen wie z. B. Kurzarbeitergeld und geringere Betriebskosten kompensiert werden. Das Jahresergebnis verschlechterte sich im Vergleich zum Vorjahr um 367 TEuro auf minus 2,1 Mio. Euro, so Bühring.
Der verbleibende Betrag von 1,4 Mio. Euro wird in die Gewinnrücklage der Stadtwerke eingestellt. „Die Eigenkapitalerhöhung ist notwendig, um Unwägbarkeiten wie z. B. die Entwicklung des Energiebezugsmarktes, den erwarteten Rückgang von Energiemengen, den Verlustes des Sport-Kombibades sowie weitere Restriktionen der Regulierung von Netzentgelten meistern zu können“, machte Bühring deutlich. Weitere Investitionen zur Umsetzung der Klimaschutz- und Energieleitlinie und somit zur Versorgung der Stadt Speyer mit regenerativen Energien erforderten die Erhaltung der Eigenkapitalausstattung. Die Entwicklung neuer Geschäftsfelder im Bereich der digitalen Infrastruktur wie z. B. die Funknetztechnologie LoRaWAN machten ebenfalls eine solide Eigenkapitalausstattung erforderlich, so der SWS-Chef.
Die Umsatzerlöse der SWS lagen 2020 bei 111,9 Mio. Euro (Vorjahr 119,6 Mio. Euro) und sind im Vergleich zum Vorjahr um 6,4 Prozent gesunken. „Dies ist im Wesentlichen auf die Strom- und Erdgassparte zurückzuführen“, informierte Bühring. Corona-bedingt hätten sich die Umsatzerlöse vor allem bei den Geschäftskunden in eigenen und fremden Netzen verringert. „Wir sind froh, dass wir den Energieeinkauf und -verkauf auch während der Pandemie gut managen konnten“, sagte Bühring. Bislang seien die Folgen nicht so gravierend wie zunächst befürchtet.
Die Wärmeabgabe verringerte sich – trotz Kundenzugewinnen – witterungsbedingt um 4,7 Prozent.
Die Wasserabgabe hatte sich im Vorjahr durch die Trockenheit um 3,1 Prozent erhöht und verringerte sich 2020 wieder um 1,9 Prozent.
2020 investierten die SWS 7,4 Mio. Euro (Vorjahr 7,4 Mio. Euro). Diese betreffen Ersatz- und Erweiterungsinvestitionen in die Versorgungsnetze und -anlagen. Maßgeblich wurde in das Stromverteilnetz inklusive Ladestationen mit 1,5 Mio. Euro, in das Erdgasverteilnetz mit 994 TEuro sowie in die Erweiterung des Wärmenetzes (einschließlich Heizungsanlagen) mit 1,0 Mio. Euro investiert. Im Bereich der Wasserversorgung lagen die Investitionsschwerpunkte bei Brunnenbaumaßnahmen an den Tiefbrunnen 7 und 8 im Wasserwerk Nord mit insgesamt 434 TEuro sowie im Bereich Verteilungsanlagen mit 132 TEuro. Weitere wesentliche Investitionen betrafen den Neubau eines Verwaltungsgebäudes für die SWS einschließlich einer Kantine mit 513 TEuro, Software-/Softwarelizenzen mit 556 TEuro. Für den Glasfaserausbau im Stadtgebiet Speyer wurden Investitionen in Höhe von 906 TEuro getätigt.
Der Gewinn der Verkehrsbetriebe Speyer, einer 100%igen Tochtergesellschaft der SWS, wurde mit 138 TEuro (144 TEuro) übernommen.
Zum Stichtag 31.12.2020 waren 263 Mitarbeiter*innen bei den SWS beschäftigt. Die Ausbildungsquote lag mit 24 jungen Menschen bei etwa neun Prozent.
Die Stadtwerke Speyer (SWS) versorgen Privat- und Geschäftskunden in Speyer und außerhalb der Domstadt mit Strom, Erdgas, Wasser und Wärme. Durch die Entwicklung und Umsetzung zukunftsfähiger Energiekonzepte für Wohn- und Gewerbegebiete, den Betrieb zahlreicher Windräder, Photovoltaik- und Solarthermie-Anlagen sowie Erdgas- und Stromtankstellen haben die SWS Zeichen im Ausbau umweltschonender Technologien und erneuerbarer Energien gesetzt und wollen diesen Weg konsequent weiterverfolgen.
Das gemeinsame Ziel von Stadt und Stadtwerken Speyer im Rahmen der Klimaschutzinitiative der Stadt Speyer (KISS): Bis 2030 sollen der in Speyer benötigte Strombedarf und bis 2040 die in Speyer verbrauchte Wärme zu 100 Prozent regenerativ erzeugt werden.
Stadtwerke Speyer (SWS) GmbH 04.07.2021
bademaxx-Freibad: Jetzt 1.400 Personen pro Tag
Schwimmkurse starten, Konzepte mit Schulen und Vereinen
11.626 Personen besuchten von 11. bis 30 Juni das bademaxx-Freibad. Foto: SWS
„Ab sofort gelten einige Lockerungen für das bademaxx-Freibad“, so die Aussage von Wolfgang Bühring, Geschäftsführung der Stadtwerke Speyer (SWS), in der Aufsichtsratssitzung des Unternehmens am Donnerstagabend. Über die Erhöhung der Besucherzahlen von 500 auf 700 Personen pro Zeitspanne, d. h. 1.400 Personen täglich, sowie die Möglichkeit für Jugendliche, wieder ab zehn Jahren (bisher 14 Jahren) alleine das Freibad zu besuchen, informierte er die Mitglieder des SWS-Gremiums. Einen grundsätzlichen Beschluss zur Öffnung der Einrichtung, die von den SWS betrieben wird, hatte der Aufsichtsrat bereits am 19. April gefasst. Die Anpassung sei laut Corona-Verordnung möglich, da die Inzidenzwerte weiter gesunken seien und sich die Besuchenden in Speyer sehr rücksichtsvoll und vernünftig verhielten, sagte Bühring. Von 11. bis 30. Juni haben 11.626 Personen das bademaxx-Freibad besucht. Häufig war das Bad in der Nachmittagszeitspanne mit 500 Gästen ausgebucht.
Zwölf Power-Schwimmkurse sollen in den Sommerferien für Kinder ab sechs Jahren angeboten werden. Hierzu äußerte sich Oberbürgermeisterin Stefanie Seiler: „Während der Pandemie ist die Anzahl der Kinder, die nicht schwimmen können, aufgrund geschlossener Bäder und ausgefallener Schwimmkurse leider noch angestiegen. Die Power-Schwimmkurse sind eine gute Gelegenheit, um hier eine klaffende Lücke zu schließen – wie wichtig dies ist, wird uns allen spätestens dann bewusst, wenn wir jeden Sommer wieder die Schocknachrichten von tödlichen Badeunfällen in unseren Bädern und Gewässern lesen. Es liegt in unserer gesellschaftlichen Verantwortung, dafür zu sorgen, dass alle Mädchen und Jungen in Speyer die Möglichkeit erhalten, Schwimmen zu lernen.“ Gebucht werden können Kurse online ab 6. Juli, 13 Uhr unter www.bademaxx.de/Kursanmeldung oder über die MeinSpeyer-App. Kursstart ist ab 19. Juli.
„Zum Schulschwimmen finden derzeit Gespräche mit der Abteilung Schule und Sport der Stadtverwaltung statt“, führte Bühring aus. „Wir können uns nach den Sommerferien vorstellen, zusätzlich zum normalen Schulschwimmen, einen Parallelbetrieb zum Badebetrieb anzubieten, um einer größeren Anzahl von Schülerinnen und Schülern das Schwimmen zu ermöglichen“, sagte der SWS-Chef. Durch die Freigabe der Einzelumkleiden und Änderung der Reinigungszeiten können morgens zwei weitere Schulklassen im bademaxx trainieren. Bereits ab 5. Juli sind für die städtischen Schulen im Hallenbad Schwimmzeiten vorgesehen, um nach der langen Corona-Zeit zu testen, wie gut die Fertigkeiten beim Schwimmen noch ausgeprägt sind.
„Auch mit den Vereinen sind wir in Kontakt“, so Bühring weiter. Der Wassersportverein werde ab Juli Bahnen buchen und zusätzlich zum eigenen Training Schwimmkurse für Kinder anbieten. Zudem fanden Gespräche mit der DLRG Ortsgruppe Speyer statt. Das Hallenbad soll ab 6. September zu den dann gültigen Corona-Bedingungen geöffnet werden. Bis 5. September kann das Freibad besucht werden.
Stadtwerke Speyer (SWS) GmbH 04.07.2021
Bundesagentur für Arbeit
Anja Piel wechselt an die Spitze des BA-Verwaltungsrats
Anja Piel hat zur Jahresmitte den Vorsitz des Verwaltungsrats der Bundesagentur für Arbeit (BA) übernommen. Sie ist Mitglied des Geschäftsführenden Bundesvorstandes des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB).
Stellvertretende Vorsitzende ist Christina Ramb, die das Amt der Vorsitzenden seit November 2020 innehatte. Sie ist Mitglied der Hauptgeschäftsführung der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA).
2020/03/04; Berlin: Anja Piel , Deutscher Gewerkschaftsbund. Foto: Simone M. Neumann [Copyright: Simone M. Neumann (Tel. 0171-4857082) – Urhebervermerk wird nach Paragraph13 UrhG verlangt ! No Model Release + Fotografin uebernimmt keine Haftung bei Verletzung rechte Dritter
Anja Piel erklärte anlässlich des Amtswechsels: „Die Bundesagentur hat in den zurückliegenden anderthalb Jahren Großartiges geleistet und sich mit enormem Einsatz der Beschäftigten und hoher Flexibilität den Herausforderungen der Pandemie auf dem Arbeitsmarkt gestellt. Mit den Öffnungs- und Lockerungsschritten und der damit einhergehenden wirtschaftlichen Erholung muss jetzt mit voller Energie die aktive Arbeitsmarktpolitik wieder in Gang gesetzt werden. Qualifizierung ist dabei ein wichtiger Schlüssel, um wieder in Arbeit zu kommen, Langzeitarbeitslosigkeit zu vermeiden oder – angesichts zum Teil tiefgreifender Anpassungsprozesse in der Wirtschaft – in Beschäftigung zu bleiben.“
Die stellvertretende Verwaltungsratsvorsitzende Christina Ramb sieht ebenfalls Handlungsbedarf: „Wir müssen jetzt alles daran setzen den „Sommer der Berufsausbildung“ zu nutzen und die sogenannte Nachvermittlung – auch über Branchen und Regionen hinweg – mit aller Kraft voranzutreiben. Das ist nicht nur entscheidend für den Berufsbeginn vieler junger Menschen, sondern ebenso essentiell für unsere Betriebe: Nur wer heute ausbildet, sichert sich damit seine Fachkräfte von morgen.“
Der Verwaltungsrat ist das Aufsichts- und Beratungsgremium der Selbstverwaltung der BA auf zentraler Ebene.
Text: Bundesagentur für Arbeit Foto: DGB 04.07.2021
Der Arbeitsmarkt im Juni 2021 / Deutliche Besserung
„Die umfassende Besserung am Arbeitsmarkt setzt sich im Juni fort. Arbeitslosigkeit und Unterbeschäftigung sind weiter kräftig gesunken. Die Unternehmen reduzieren weiter die Kurzarbeit und suchen wieder mehr nach neuem Personal.“, sagte der Vorstandsvorsitzende der Bundesagentur für Arbeit (BA), Detlef Scheele, anlässlich der monatlichen Pressekonferenz in Nürnberg.
Arbeitslosenzahl im Juni: -73.000 auf 2.614.000
Arbeitslosenzahl im Vorjahresvergleich: -239.000
Arbeitslosenquote gegenüber Vormonat: -0,2 Prozentpunkte auf 5,7 Prozent
Arbeitslosigkeit, Unterbeschäftigung und Erwerbslosigkeit
Mit den Öffnungsschritten hat sich die Zahl der Arbeitslosen im Juni 2021 mit 2.614.000 deutlich um 73.000 gegenüber dem Vormonat verringert. Saisonbereinigt hat sie um 38.000 abgenommen. Die Arbeitslosenquote sank um 0,2 Prozentpunkte auf 5,7 Prozent. Im Vergleich zum Juni des vorigen Jahres ist die Arbeitslosenzahl um 239.000 gesunken. Die Arbeitslosenquote verzeichnet im Vorjahresvergleich ein Minus von 0,5 Prozentpunkten. Allerdings war der Juni 2020 massiv von der Corona-Krise betroffen. Deren Folgen belaufen sich auf ein Plus von knapp 400.000 Arbeitslosen bzw. 0,9 Prozentpunkten bei der Arbeitslosenquote. Die nach dem ILO-Erwerbskonzept vom Statistischen Bundesamt ermittelte Erwerbslosenquote lag im Mai bei 3,6 Prozent.
Die Unterbeschäftigung, die auch Veränderungen in der Arbeitsmarktpolitik und kurzfristiger Arbeitsunfähigkeit berücksichtigt, lag im Juni bei 3.411.000 Personen. Das waren 207.000 weniger als vor einem Jahr.
Kurzarbeit
Vor Beginn von Kurzarbeit müssen Betriebe eine Anzeige über den voraussichtlichen Arbeitsausfall erstatten. Nach aktuellen Daten zu geprüften Anzeigen wurde vom 1. bis einschließlich 24. Juni für 59.000 Personen konjunkturelle Kurzarbeit angezeigt. Damit hat die angezeigte Personenzahl weiter deutlich nachgegeben.
Aktuelle Daten zur tatsächlichen Inanspruchnahme stehen bis April 2021 zur Verfügung. So wurde nach vorläufigen hochgerechneten Daten der Bundesagentur für Arbeit in diesem Monat für 2,34 Millionen Arbeitnehmer konjunkturelles Kurzarbeitergeld gezahlt. Die Inanspruchnahme geht weiter zurück. Im April 2020 hatte sie mit knapp 6 Millionen den Höhepunkt erreicht.
Erwerbstätigkeit und Beschäftigung
In Folge der Corona-Krise hatten sich Erwerbstätigkeit und Beschäftigung deutlich verringert, lassen aktuell jedoch eine leichte Aufwärtsbewegung erkennen. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes ist die Zahl der Erwerbstätigen (nach dem Inlandskonzept) im Mai 2021 saisonbereinigt gegenüber dem Vormonat um 15.000 gestiegen. Mit 44,63 Millionen Personen fiel sie im Vergleich zum Vorjahr um 48.000 höher aus. Die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung, deren Daten nur bis April 2021 reichen und die aktuellen Öffnungsschritte noch nicht erfassen, nahm in diesem Monat saisonbereinigt um 4.000 zu. Im Vergleich zum Vorjahr ist die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung im April nach Hochrechnungen der BA um 245.000 auf 33,68 Millionen Beschäftigte gestiegen. Stärker von den Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie ist die geringfügig entlohnte Beschäftigung betroffen. Nach vorläufigen, hochgerechneten Daten der BA gab es im April mit 6,92 Millionen 56.000 weniger ge ringfügig entlohnte Beschäftigte (insgesamt) als im Vorjahresmonat.
Arbeitskräftenachfrage
Im Juni waren 693.000 Arbeitsstellen bei der BA gemeldet, 123.000 mehr als vor einem Jahr. Saisonbereinigt hat sich der Bestand der bei der BA gemeldeten Arbeitsstellen um 25.000 erhöht. Der BA-Stellenindex (BA X) – ein Indikator für die Nachfrage nach Personal in Deutschland – stieg im Juni 2021 um 5 Punkte auf 114 Punkte. Er liegt damit 23 Punkte über dem Wert des bereits von Corona betroffenen Vorjahresmonat Juni 2020. Der BA-X erreicht erstmals auch wieder den Wert vom März 2020, also dem letzten Berichtsmonat, bevor die Auswirkungen der Pandemiemaßnahmen auf dem Arbeitsmarkt sichtbar wurden.
Geldleistungen
808.000 Personen erhielten im Juni 2021 Arbeitslosengeld, 238.000 weniger als vor einem Jahr. Die Zahl der erwerbsfähigen Leistungsberechtigten in der Grundsicherung für Arbeitsuchende (SGB II) lag im Juni bei 3.903.000. Gegenüber Juni 2020 war dies ein Rückgang von 129.000 Personen. 7,2 Prozent der in Deutschland lebenden Personen im erwerbsfähigen Alter waren damit hilfebedürftig.
Ausbildungsmarkt
Von Oktober 2020 bis Juni 2021 meldeten sich bei den Agenturen für Arbeit und den Jobcentern 385.000 Bewerberinnen und Bewerber für eine Ausbildungsstelle. Das waren 32.000 weniger als im Vorjahreszeitraum. Der Rückgang ist dabei nicht mit einem rückläufigen Interesse von jungen Menschen an der Berufsausbildung gleichzusetzen. Vielmehr unterblieben viele Meldungen, weil die gewohnten Zugangswege beeinträchtigt waren und durch digitale Alternativen nicht vollständig ersetzt werden konnten. 158.000 Bewerberinnen und Bewerber waren noch unversorgt. Gleichzeitig waren 468.000 Ausbildungsstellen gemeldet, 15.000 weniger als vor einem Jahr. In diesem Rückgang spiegeln sich die Einschränkungen und Unsicherheiten durch die Pandemie sowie die Transformationsprozesse in der Wirtschaft wider. Von den gemeldeten Ausbildungsstellen waren 216.000 im Juni noch unbesetzt. Der Ausbildungsmarkt ist im Juni aber noch in Bewegung.
Weitere Hilfe in der Pandemie: Kinderfreizeitbonus 2021
Ab August 2021 erhalten bedürftige Familien und Familien mit kleinen Einkommen einmalig 100 EUR für jedes minderjährige Kind.
Der Bundestag hat am 11.6.2021 mit dem Aktionsprogramm „Aufholen nach Corona für Kinder und Jugendliche“ weitere finanzielle Hilfen für bedürftige Familien beschlossen. Mit dem Kinderfreizeitbonus sollen Kinder und Jugendliche Unterstützung erhalten, um Angebote zur Ferien- und Freizeitgestaltung wahrnehmen und Versäumtes nachholen zu können. Die Einmalzahlung wird nicht auf Sozialleistungen angerechnet. Familien, die Kinderzuschlag (KiZ), Wohngeld oder Hilfe zum Lebensunterhalt beziehen, erhalten den Kinderfreizeitbonus ab August 2021 von der Familienkasse der Bundesagentur für Arbeit.
Den Kinderfreizeitbonus gibt es für jedes Kind, für das im August 2021 Kinderzuschlag bezogen wird und das am 1. August 2021 noch nicht volljährig ist. Familien, die der Familienkasse bereits als KiZ-Beziehende bekannt sind, erhalten den Kinderfreizeitbonus automatisch in Form einer Einmalzahlung im August – hier muss daher KEIN Antrag gestellt werden. Auch bei parallelem Bezug von KiZ und Wohngeld bzw. KiZ und Leistungen der Grundsicherung (SGB II) wird der Kinderfreizeitbonus automatisch von der Familienkasse ausgezahlt.
Bei Empfängerinnen und Empfängern von ausschließlich Wohngeld sowie von Hilfen zum Lebensunterhalt (Sozialhilfe nach SGB XII) ist Folgendes zu beachten: Damit die Familienkasse in diesen Fällen den Bonus zeitnah ab August 2021 auszahlen kann, muss der Kinderfreizeitbonus mit einem kurzen Antragsformular zu beantragt werden. Dieses Formular finden Sie ab Anfang Juli 2021 unter www.familienkasse.de. Der ausgefüllte Antrag und geeignete Nachweise zur Wohngeld- oder Sozialhilfebewilligung für August 2021 (z.B. Bewilligungsbescheid) können per Post an die zuständige regionale Familienkasse gesendet werden. Die zuständige Familienkasse ist auf dem Kindergeldbescheid vermerkt. Alternativ steht online der Dienststellenfinder (nach Postleitzahl) der Familienkasse zur Verfügung. Die Auszahlung erfolgt frühestens ab August 2021.
Alle aktuellen Informationen rund um den Kinderfreizeitbonus finden Sie auch auf der Sonderseite der Familienkasse, die laufend aktualisiert wird. Für allgemeine Fragen zum Antragsverfahren steht ab Anfang Juli 2021 die gebührenfreie Rufnummer 0800 4 5555 43 zur Verfügung. Der im Internet bereitgestellte Antragsvordruck kann ab Juli an die eigens dafür eingerichtete E-Mailadresse Kinderfreizeitbonus@arbeitsagentur.de gesendet werden.
Kundinnen und Kunden, die weder Kinderzuschlag, noch Wohngeld oder Sozialleistungen nach SGB XII beziehen, allerdings Leistungsempfänger in den Bereichen SGB II, Asylbewerberleistungsgesetz (AsylbLG) oder im Rahmen der Ergänzenden Hilfe zum Lebensunterhalt im Sozialen Entschädigungsrecht nach dem Bundesversorgungsgesetz (BVG) sind, erhalten ebenfalls den Kinderfreizeitbonus. Hierfür muss kein gesonderter Antrag gestellt werden; der Kinderfreizeitbonus wird von der jeweils zuständigen Stelle automatisch ausgezahlt.
Immer gut informiert: Aktuelle Informationen sowie Anträge finden Sie online direkt unter www.familienkasse.de.
Als offizieller Förderer des Deutschen Sportabzeichens haben es sich die Sparkassen zum Ziel gesetzt, auch in diesem Jahr die Begeisterung für das Sportabzeichen weiter zu fördern, teilt die Sparkasse Vorderpfalz mit. Mitmachen kann jeder. Ob Jung oder Alt, ob Menschen mit oder ohne Behinderung. Im Wettbewerbszeitraum von Juli bis Dezember haben Bildungseinrichtungen, Vereine, Unternehmen, Behörden und auch Einzelpersonen die Chance auf viele Einzelpreise im Gesamtwert von bis zu 100.000 Euro. Das Preisgeld ist gebunden an sportbezogene Sachausgaben oder Veranstaltungen. Weitere Informationen zum Sportabzeichen-Wettbewerbe der Sparkassen-Finanzgruppe gibt es unter www.sportabzeichen-wettbewerb.de.
Sparkasse Vorderpfalz 04.07.2021
Videopodcast der Sparkasse: Experten informieren über Erbrecht
Die Sparkasse Vorderpfalz informiert mit einem Videopodcast was es beim Thema „Erben und Vererben“ zu beachten gibt. Foto: Fotolia.com
Die Sparkasse Vorderpfalz informiert mit einem Videopodcast was es beim Thema „Erben und Vererben“ zu beachten gibt. Aufgrund der Corona-Beschränkungen kann die Veranstaltungsreihe der Sparkasse zur Zeit nicht wie geplant mit Präsenzterminen in der Region fortgesetzt werden. Als Ausgleich dafür ist der Videopodcast vom 01.07. – 15.08.2021 abrufbar. Zuvor ist ein Registrierung erforderlich: www.sparkasse-vorderpfalz.de/generationenmanagement oder telefonisch unter 0621/5992-333. Im Anschluss erhalten Interessenten den Link, mit dem man den 35-minütigen Videopodcast kostenfrei ansehen kann.
Der eigene Tod ist ein Thema, das viele Menschen gerne verdrängen. Wer sich rechtzeitig damit beschäftigt kann mit einem gültigen Testament sein Hab und Gut in die richtigen Hände legen und für die Absicherung von Angehörigen sorgen. Die renommierte Fachanwältin für Erbrecht Nina Lenz-Brendel gibt im Videopodcast einen kurzen Einblick in das Erbrecht, geht auf die Problematik von Pflichtteilsberechtigten ein, erklärt häufige Fehlerquellen und gibt wichtige Hinweise für die Nachlassplanung. Unterstützt wird sie von den beiden Generationenmanagern der Sparkasse Vorderpfalz Ingo Kattengell und Marcus Laubscher. Die Sparkassenexperten ergänzen die Themen mit Praxisbeispielen, betrachten die Möglichkeit sich erbschafts- und schenkungssteuerfrei als Stifter zu engagieren und geben Entscheidungshilfen für den Vermögensaufbau.
Abschied nach 20 Jahren an der Spitze der Selbstverwaltung
Minister Schweitzer bekennt sich zur gesetzlichen Rente
Solide Finanzen trotz Corona-Pandemie
In Kürze Startschuss für die Grundrente
Abschied nach fast 20 Jahren: Der alternierende Vorstandsvorsitzende Dietmar Muscheid ist am 01.07.2021 aus der Selbstverwaltung der Deutschen Rentenversicherung (DRV) Rheinland-Pfalz verabschiedet worden. Den passenden Rahmen bildete die Sitzung der Vertreterversammlung, das Parlament der rheinland-pfälzischen Rentenversicherung. Deren beide Vorsitzende, Thomas Breuer und Dietmar Wenderoth, würdigten das ehrenamtliche Engagement des rheinland-pfälzischen DGB-Vorsitzenden. „Das Handeln von Dietmar Muscheid war immer davon geprägt, das Beste für die Deutsche Rentenversicherung Rheinland-Pfalz und ihre Versicherten zu erreichen“, so Breuer.
So setzte sich Muscheid für regionale Rentenversicherungsträger und gegen eine Zentralisierung ein, machte sich für die eigenen Rehakliniken stark und hatte dabei deren Wirtschaftlichkeit und Qualität im Blick. „Unsere Kliniken sind auch dank Dietmar Muscheid heute gut und zukunftsfest aufgestellt“, attestierte Thomas Breuer. Im politischen Raum trat Muscheid streitbar für das umlagefinanzierte System der gesetzlichen Rentenversicherung ein.
Myriam Lauzi neue alternierende Vorstandsvorsitzende
Nachfolgen wird ihm Myriam Lauzi, Abteilungsleiterin für Gesundheit und Soziales beim DGB Rheinland-Pfalz. Für die studierte Sozialpädagogin und Fachwirtin im Gesundheits- und Sozialwesen steht die gesetzliche Rentenversicherung für das soziale Versprechen einer guten Absicherung im Alter. Ihr Ziel ist es, die Rentenversicherung auch für die jungen Menschen greifbar zu machen.
Gesetzliche Rente ist beste Form der Alterssicherung
„Dietmar Muscheid hat die Anstürme auf die sozialen Sicherungssysteme miterlebt und sich ihnen entgegengestellt“, würdigte der rheinland-pfälzische Sozialminister Alexander Schweitzer das Wirken von Dietmar Muscheid. Er habe das soziale Gesicht des Landes Rheinland-Pfalz deutlich mitgeprägt.
Schweitzer bekannte sich klar zur gesetzlichen Rentenversicherung als bester Alterssicherungsform. „In Zeiten der Krisen möchte ich nicht auf private Finanzprodukte als Ersatz für eine sozialstaatliche, umlagefinanzierte Rente angewiesen sein. Die Rente ist ein Thema für die gesamte Gesellschaft, gerade auch für die jungen Menschen.“
Solide Finanzen trotz Corona-Pandemie
Auf die gesetzliche Rentenversicherung ist Verlass – das hat sich gerade in Zeiten Corona-Pandemie gezeigt. Wie alle gesellschaftlichen Bereiche hat Corona auch die Rentenversicherung auf eine harte Probe gestellt. Trotz eines Defizits von knapp 3,9 Milliarden Euro stand am Jahresende 2020 noch eine Nachhaltigkeitsrücklage von 37,1 Milliarden Euro. Das sind 1,57 Monatsausgaben.
Vorstandsvorsitzender Richard Nicka berichtete, dass trotz Beschäftigungsrückgang und stark gestiegener Kurzarbeit alle Rentnerinnen und Rentner jederzeit pünktlich ihre Rente erhalten haben. Der Beitragssatz bleibt bis 2022 stabil bei 18,6 Prozent.
„Das Vertrauen in die soziale Absicherung, gerade auch in die Rentenversicherung, ist in Krisenzeiten wichtiger denn je“, betonte Rickard Nicka. Er appelliert an die Politik: „Auch wenn die Deutsche Rentenversicherung mit soliden Finanzen auch in der Corona-Pandemie aufwarten kann, ist es umso wichtiger, die Verteilung der Lasten auf Beitrags- und Steuerzahlende sowie Rentnerinnen und Rentner im Blick zu behalten“.
Startschuss für die Grundrente in diesem Monat
„Im Juli fällt bundesweit der Startschuss für die ersten Bescheide zur Grundrente“, berichtete Geschäftsführer Matthias Förster. Seit gut einem Jahr bereitet sich der rheinland-pfälzische Rentenversicherungsträger hochintensiv auf die große Herausforderung Grundrente vor. Denn alle 641 000 Renten müssen im Hinblick auf die sogenannten Grundrentenzeiten überprüft werden. Matthias Förster rechnet mit rund 10 Prozent der Renten, auf die sich der neue Zuschlag auswirken könne. Wie viele Rentnerinnen und Rentner dann tatsächlich die Grundrente erhalten, steht erst nach der Überprüfung des weiteren Einkommens fest. Im Schnitt wird der Zuschlag bei rund 75 Euro monatlich liegen.
Flexibel und leistungsfähig dank Digitalisierung
Dass solche großen Aufgaben auch in Zeiten einer Pandemie bewältigt werden können, erfordert ein hohes Maß an Digitalisierung, an der der rheinland-pfälzische Rentenversicherungsträger in den letzten beiden Jahren intensiv gearbeitet hat. Dank elektronischer Workflows und digitaler Akten konnten die Mitarbeitenden Versicherte und Rentner in ihren Anliegen stets beraten und Anträge auf Reha- und Rentenleistungen bearbeiten – auch aus dem Homeoffice. „Auch wenn die Leitungskapazität und Internetgeschwindigkeit an der ein oder anderen Stelle noch Luft nach oben aufweist bringt all das mehr Tempo in die Anträge und davon sollen unsere Kunden profitieren“, so Matthias Förster.
Deutsche Rentenversicherung Rheinland-Pfalz 04.07.2021
Diringer & Scheidel Unternehmensgruppe
Projekt an Heidelberger Kurfürstenanlage wird konkret
Bauherr und Planer haben Großprojekt dem Heidelberger Gestaltungsbeirat vorgestellt
Farbgebung greift von Altstadt und vom Schloss bekannte Sandstein-Rottöne auf
D&S schafft 10.800 m² Wohnraum – mehr als die Hälfte der Gesamtfläche
Blick auf das geplante Projekt von der Heidelberger Kurfürstenanlage… Foto: blocher partners
Die Planungen für das DIRINGER & SCHEIDEL-Projekt an der Heidelberger Kurfürstenanlage werden konkret: Wo jetzt noch das inzwischen geschlossene BAUHAUS steht, errichtet der Mannheimer Projektentwickler in den kommenden Jahren ein teils bis zu sechsgeschossiges, architektonisches Highlight, das Platz für Büros, ein Ärztehaus und für Handel und Gastronomie bietet – vor allem aber für tolle Wohnungen. Für sie stehen mehr als die Hälfte der Hochbau-Gesamtfläche zur Verfügung. Jetzt haben Bauherr, Architekturbüro und Landschaftsplaner das Projekt dem Gestaltungsbeirat der Stadt Heidelberg vorgestellt.
Gründerzeitgebäude in der Weststadt und in Bergheim, Neubauten an der Kurfürstenanlage; in diese Umgebung soll sich das Projekt von DIRINGER & SCHEIDEL möglichst angenehm einfügen. Darüber wacht unter anderem der hochkarätig besetzte Gestaltungsbeirat der Stadt Heidelberg. Er besteht aus fünf unabhängigen Sachverständigen aus den Gebieten Städtebau, Architektur, Landschaftsplanung und Denkmalpflege und beschäftigt sich mit Bauvorhaben von stadtbildprägender Bedeutung – wie dem geplanten Projekt an der Kurfürstenanlage von DIRINGER & SCHEIDEL, das unter anderem das ehemalige BAUHAUS-Gebäude und den Busbahnhof ersetzt. Mitglieder des Gestaltungsbeirats sind als Vorsitzender Professor Dipl.-Ing. Markus Neppl, als Stellvertreterin Professorin Dipl.-Ing. Sophie Wolfrum, des weiteren Professor Dipl.-Ing. Gerd Gassmann, Professorin Dipl.-Ing. Christiane Sörensen und Diplom-Ingenieurin Eva Maria Lang. Sie beraten seit 2019 die Stadt Heidelberg bei wichtigen Bauvorhaben.
Mit blocher partners hat DIRINGER & SCHEIDEL eines der renommiertesten Architekturbüros Deutschlands beauftragt, das zudem in der Region unter anderem mit der Realisierung des Stadtquartiers Q 6 Q 7 in Mannheim viel Lob von Experten erhalten und zahlreiche neue Fans gewonnen hat. Vor dem Gestaltungsbeirat präsentiert wurde das Projekt von Dipl.-Kaufmann Alexander Langendörfer, Geschäftsführer der DIRINGER & SCHEIDEL Städtebau GmbH als Projektentwickler und Bauherr, Architektin Vandana Shah, Mitglied der Geschäftsleitung von blocher partners, Wiebke Ahues, Gesamtprojektleiterin bei blocher partners und Landschaftsplaner Johann Senner.
…und von der Bahnhofstraße aus. Foto: blocher partners
Das Projekt an der Kurfürstenanlage wird sich zwischen der durchgängigen Allee vom Heidelberger Hauptbahnhof zum Adenauerplatz und der Bahnhofstraße einfügen und mit zwei Gebäuden eine durchdachte Nord-Süd-Verbindung von der Weststadt bis zum Neckar ermöglichen. Die Höhenverhältnisse schaffen einen spannenden Rhythmus, die Blockstruktur ermöglicht ruhige, attraktive Innenhöfe, ergänzt durch einen urbanen öffentlichen Platz, der durch ein L-förmiges Gebäude mit Öffnung zur Bahnhofstraße definiert wird.
Die Farbgebung greift die für Heidelberg typischen, gerade in der Altstadt sichtbaren und vom Schloss bekannten Sandstein-Rottöne auf, reicht aber auch bis Ocker und Beige. Das „neue Gesicht zur Kurfürstenanlage“, das L-förmige Gebäude in Nachbarschaft zum Gericht, ist in dunklem Rot gehalten, das Nachbargebäude zum Hotel hin überzeugt in Ocker- und Beige-Tönen.
Anmerkungen hatte der Gestaltungsbeirat zu den obersten Geschossen und Dachebenen und übte an einzelnen Details der Planung Kritik. So waren die Experten mit der einen oder anderen Ausführung nicht einverstanden. Zudem gaben sie den Architekten auf, Balkone, die in den Straßenraum ragen, noch klarer auszuformulieren.
DIRINGER & SCHEIDEL wird an der Kurfürstenanlage rund 10.800 m² Wohnfläche, ein Ärztehaus auf 1350 m² Fläche, Handel und Gastronomie auf 5.500 m² sowie Büros auf einer Fläche von 3.500 m² schaffen.
Vorbehaltlich der der Erteilung der notwendigen Genehmigungen, wird im August damit begonnen, Materialien in den Gebäuden zu entfernen, die nicht zum regulären Bauschutt zählen, im Herbst könnte dann der Abbruch beginnen, auf etwas mehr als zwei Jahre sind die Bauarbeiten für den ersten Bauabschnitt (das L-förmige Gebäude in Nachbarschaft zum Justizgebäude) angelegt, Anfang 2024 ist als Baubeginn für den zweiten Bauabschnitt vorgesehen – zur geplanten Fertigstellung Ende 2026.
Diringer & Scheidel Unternehmensgruppe 04.07.2021
CRM – Center & Retail Management GmbH
Längere Öffnungszeiten: Stores begrüßen Kunden zurück in Q 6 Q 7
Geschenke und „Willkommen zurück“-Rabatte von bis zu 50 Prozent
Nachlässe auf Mode, Kosmetik und Wellness bis hin zu Küchenbedarf und Geschenke
Q 6 Q 7-Chef Hoffmann: „Freuen uns, Kunden endlich wieder persönlich zu begrüßen“
Bildunterschrift: Q 6 Q 7 Mannheim begrüßt seine Kunden nach der „Pandemie-Bremse“ zurück im Quartier. Foto: H. G. Esch für blocher partners
Die Freude ist den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in den 60 Stores in Q 6 Q 7 Mannheim – Das Quartier. ins Gesicht geschrieben: Endlich können sie ihre Kunden wieder fast wie vor der Pandemie zurück begrüßen. Kein Test ist mehr notwendig, keine Terminvereinbarung. Lediglich die Maskenpflicht gilt weiterhin. Der Sommer hat in Q 6 Q 7 Einzug gehalten. Entsprechend sommer-sonne-fröhlich sind die Willkommen-zurück-Aktionen. Da lacht nicht nur das Herz, sondern vor allem auch der Geldbeutel: Es locken Rabatte von bis zu 50 Prozent! Q 6 Q 7-Chef Hendrik Hoffmann: „Wir haben es sehr vermisst, unsere Kunden persönlich begrüßen zu dürfen – trotz aller kreativen, virtuellen Optionen. Von uns allen ein ganz besonders herzliches Willkommen zurück in Q 6 Q 7!“ Die Kernöffnungszeiten wurden zunächst für Juli und August auf 10 bis 19 Uhr verlängert.
Endlich wieder raus, sich frei bewegen – und die Schlabber-Jogginghose ganz tief im Schrank vergraben. Marc O’Polo, der Fashion Store für Lifestyle mit gehobenem Anspruch, und CLOSED, die Marke für hochwertiges Design und kompromisslose Qualität, begrüßen ihre Kunden mit 30 Prozent Nachlass auf ausgewählte Artikel. GANT gewährt von 1. bis 3. Juli 10 Prozent Rabatt on top auf alle Sale-Artikel. Seidensticker lockt mit besonderen Angeboten für FFP2-Masken: Diese gibt es beim Kauf von 10 Stück bereits ab 80 Cent. Darüber hinaus gelten 30 Prozent Rabatt auf das gesamte Sortiment. Bei Super Dry gilt die magische „3“ – drei Orange Label Herrenshirts für 60 Euro, drei Orange Label Damenshirts für 50 Euro. Bei MANGO geht den modebewussten Kundinnen das Herz bei bis zu 50 Prozent Rabatt auf ausgewählte Saison-Artikel auf. Und das Team von Wellensteyn denkt schon jetzt an die zweite Jahreshälfte, wenn es dann wieder kühler wird: Jeden Montag im Juli heißt Wellensteyn seine Kunden zur kostenfreien Jackeninspektion willkommen, ersetzt Reißverschlussschieber und außenliegende Druckknöpfe. Einen Original Wellensteyn Schlüsselanhänger gibt‘s als Geschenk obendrauf.
Jetzt wird aber erst einmal der Sommer genossen – ganz frisch und fit! Mit 10 Prozent Nachlass empfiehlt das Vita Nova Reformhaus Escher zwischen dem 1. und 10. Juli 2021 das komplette ARYA-LAYA-Sortiment – Naturkosmetik aus Heidelberg. Auf alle Rabenhorst- und Rotbäckchen-Säfte gibt es sogar 15 Prozent. Kiehl’s, der Gesichtspflege-Experte aus New York, hat sich die Tage vom 8. bis 10. Juli 2021 ganz dick im Kalender angestrichen. Im Rahmen seiner „Family & Friends“-Aktion heißt der Store seine Kunden mit 20 Prozent Rabatt auf das gesamte Sortiment willkommen. Ab einem Einkaufswert von 99 Euro gibt es außerdem einen Maskenpinsel sowie drei Masken-Proben gratis dazu. Bei M-A-C Cosmetics gilt bis 3. Juli 2021 diese Rabatt-Mathematik: Wer drei Artikel kauft, zahlt nur zwei – und wer fünf kauft, zahlt nur drei davon. Wer für den Sommer ein paar Pfunde verlieren möchte, für den hat Fitness First das perfekte Angebot: 40 Tage lang kann das gesamte Angebot des Platinum Swim Clubs in Q 6 Q 7 völlig kostenlos getestet werden. Einfach online unter www.fitness-first.de anmelden.
Die heimische Couch und das nicht mehr ganz so neue Home Office kennen wir alle ja nun in- und auswendig, auf diesen Anblick wollen die meisten von uns in den nächsten Wochen verzichten: Uns hat die Reiselust gepackt! Das versüßt das Schauinsland Reisebüro in Q 6 Q 7 bis 31. Juli mit ganz tollen Give-aways, bei Buchungen zwischen 500 und 1.000 Euro gibt’s sogar eines der begehrten Schauinslandreisen-Handtücher, über 1.000 Euro eine hochwertige Strandtasche on top!
Le Creuset, bekannt für zahlreiche Bestseller in europäischen Küchenschränken, gewährt im Summer Sale bis 31. Juli 2021 auf ausgewählte Artikel bis zu 30 Prozent Nachlass. Und YouTube-Star Sally lockt noch bis 3. Juli 2021 mit 10 Prozent Nachlass auf das gesamte Sortiment in ihrem Flagship-Store – ausgenommen Küchenmaschinen und Gutscheine.
Der FC Bayern München führt die Bundesliga-Tabelle an – und der Fan-Shop in Q 6 Q 7 steht in der „Rabatt-Tabelle“ auf Platz 1: Mit Preisvorteilen von bis zu 50 Prozent liegt der Fan-Shop ganz vorne, teilt sich diese Spitzenposition allerdings mit MANGO, mit Porsche Design, wo der Seasonal Sale ebenfalls Preisvorteile bis zu 50 Prozent mit sich bringt, und Nanu-Nana, dem Lieblingsstore für Freunde wundervoller Geschenkideen. Dort gibt es ebenfalls bis zu 50 Prozent Nachlass – bis 10. Juli 2021 auf maritime Artikel.
Hendrik Hoffmann, Geschäftsführer der CRM – Center & Retail Management GmbH, die Q 6 Q 7 betreibt: „Der Sommer ist endlich da – aber mehr noch: Wir haben wieder vollumfänglich geöffnet. Die Erleichterung darüber ist uns allen ins Gesicht geschrieben und die Stores freuen sich sehr, die Kundschaft wieder ohne größere Einschränkungen in Q 6 Q 7 zurück zu begrüßen – lediglich die Maskenpflicht gilt in den kommenden Wochen noch. Wir sind einfach ,happy‘, unseren Kunden endlich wieder persönlich zu begegnen! Ich kann jedem nur empfehlen, so bald wie möglich vorbeizuschauen, denn diese Fülle an Rabatt-Aktionen werden wir in dieser Dimension vermutlich lange nicht mehr haben.“
Für sämtliche Rabattangaben gilt in der Regel: Bereits reduzierte Ware ist ausgenommen, Nachlässe sind nicht mit anderen Rabattaktionen kombinierbar und gelten nur, solange Vorrat reicht, Änderungen und Irrtümer bleiben vorbehalten.
Die Kernöffnungszeiten wurden zunächst für Juli und August auf 10 bis 19 Uhr verlängert. In einzelnen Stores gelten weiterhin abweichende Öffnungszeiten. Eine Übersicht finden Sie unter www.q6q7.de
CRM – Center & Retail Management GmbH 04.07.2021
Mein Fair-Mieter e.V.
Gütesiegel „Mein Fair-Mieter“ definiert Miet-Limit und fordert altersgerechtes Sanieren
Faire Miete in der Stadt Speyer: Maximal 7,00 Euro – Mangelware Seniorenwohnungen: 1.400 fehlen
Keine Chance für den Rollator: Seniorenwohnungen sind Mangelware. Nur rund 600 barrierearme Wohnungen gibt es in der Stadt Speyer. Mieter müssen heute aber auch noch auf etwas anderes achten, wenn sie morgen gut wohnen wollen: Auf eine faire Miete, die sie auch im Alter noch bezahlen können. Die wiederum ist ein Muss für Vermieter, die das Gütesiegel „Mein Fair-Mieter“ bekommen wollen. Foto: Ferdinand Paul
Im Alter droht Mietern eine doppelte Hürde: Oft reicht die Rente nicht, um die Miete zu bezahlen. Zusätzlich sind die wenigsten Wohnungen in der Stadt Speyer seniorengerecht. Häufig wird dann schon ein Rollator zum Problem. Darauf hat das Pestel-Institut (Hannover) hingewiesen. Dessen Leiter spricht von einem „Doppelschock für Mieter“, die älter werden: „Genug Geld fürs Wohnen und eine altersgerechte Wohnung – das sind die beiden Punkte, an die jeder Mieter schon frühzeitig denken sollte“, sagt Matthias Günther.
Um Mieter möglichst effektiv vor einem „Miet-Reinfall“ zu schützen, hat sich der Leiter des Pestel-Instituts für die Schaffung des ersten bundesweiten Mieter-Gütesiegels stark gemacht: „Mein Fair-Mieter“ ist ein Label, das nur Vermieter bekommen, die strikte Kriterien einhalten. Allen voran eine – auch im Alter für viele Menschen noch – bezahlbare Miete: „Für die Stadt Speyer bedeutet dies konkret, dass die durchschnittliche Nettokaltmiete fairer Vermieter 7,00 Euro pro Quadratmeter im Monat betragen darf.“ Wer als Vermieter darüber liege, habe keine Chance, das „Fair-Mieter“-Siegel zu bekommen.
„Überwiegend sind es öffentliche Wohnungsbaugesellschaften und Wohnungsgenossenschaften, die das Label nutzen, um ihren Mietern zu zeigen, dass nicht der Profit, sondern sozial kalkulierte Mieten und ein guter Standard bei der Wohnqualität im Fokus der praktizierten Wohnungswirtschaft stehen“, so Matthias Günther.
Ein Aspekt, der bei der Vermieter-Prüfung im Zuge der Label-Vergabe eine Rolle spiele, sei die Zahl der Wohnungen, die keine oder möglichst wenige Barrieren haben. Davon gebe es in der Stadt Speyer maximal 600, schätzt das Pestel-Institut. „Doch nur in rund der Hälfte der Seniorenwohnungen leben tatsächlich auch ältere Menschen. Altersgerechte Wohnungen ohne Schwellen und mit breiten Türen sind auch für Familien attraktiv: Wo Platz für einen Rollator oder Rollstuhl ist, kommt man auch mit einem Kinderwagen klar. Barrierearme Wohnungen bieten einen Wohnbonus – ein Luxusmerkmal fürs Wohnen“, sagt der Leiter des Pestel-Instituts, Matthias Günther.
Bei den Seniorenwohnungen treffe allerdings ein geringes Angebot auf einen hohen Bedarf: „Aktuell ist für die Stadt Speyer von rund 1.700 Haushalten auszugehen, in denen Senioren leben, die in ihrer Mobilität eingeschränkt sind. Ältere Menschen also, für die eine mindestens barrierearme Wohnung die Voraussetzung für ein möglichst langes eigenständiges Wohnen ist. Da nur rund 300 von ihnen heute schon in einer Seniorenwohnung leben, lässt sich der Bedarf sehr konkret benennen: Aktuell fehlen in der Stadt Speyer rund 1.400 Seniorenwohnungen“, rechnet Matthias Günther vor.
Jede Generation hat ihren Wohnungsbedarf. (Altersstruktur in der Stadt Speyer in den Jahren 2020 und 2035.) Grafik: Pestel-Institut
Dabei werde der Mangel an Wohnungen für Ältere – die „graue Wohnungsnot“ – in den kommenden Jahren steigen: Wer in den 60er-Jahren – im Babyboom-Jahrzehnt – geboren wurde, kommt demnächst ins Rentenalter. Der Jahrgang 1965 wird 2035 das 70. Lebensjahr erreichen. Dann wird es in der Stadt Speyer nach Berechnungen des Pestel-Instituts bereits 2.200 Haushalte geben, in denen Ältere mit eingeschränkter Mobilität leben – ein Plus von 29 Prozent. Auch deshalb dränge er, so Günther, als Vorstand des Gütesiegels „Mein Fair-Mieter“ darauf, im Zuge von Sanierungen möglichst immer auch einen Teil der Wohnungen seniorengerecht umzubauen.
(Speyer) – Täterfestnahme nach versuchten Einbruch in Schaustellerwagen
Durch einen Zeugen wurden in der Nacht von Freitag auf Samstag zwei dunkel gekleidete Personen dabei beobachtet, wie sie versuchten in einen Schaustellerwagen im Domgarten einzubrechen. Im Nahbereich konnten die zwei Personen, 17 und 19 Jahre alt, durch die eingesetzten Beamten erkannt und nach kurzer Verfolgung festgenommen werden. Entwendet wurde offensichtlich nichts, ob ein Schaden entstanden ist, muss noch ermittelt werden. Anzeigen wegen versuchten Einbruchdiebstahl wurden eingeleitet, die Jugendlichen wurden anschließend an ihre Erziehungsberechtigten übergeben.
(Speyer) – Bei Jugendschutzkontrollen Drogen sichergestellt
Im Rahmen von Jugendschutzkontrollen wurden im Dienstgebiet der Polizeiinspektion Speyer mehrere Fußstreifen durchgeführt. Im Verlauf dieser Kontrollen konnten bei drei Personen zwischen 18 und 25 Jahre jeweils eine geringe Menge Betäubungsmittel (Marihuana) und die dazugehörigen Utensilien festgestellt werden. Die Drogen wurden sichergestellt und ein Strafverfahren wegen des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz eingeleitet
(Bellheim und Hördt) – Gestohlene Zigarettenautomaten
In der Nacht von Donnerstag auf Freitag wurden in Bellheim, Linienstraße und in Hördt, Wörthstraße zwei Zigarettenautomaten aus ihren Wandhalterungen gerissen und gestohlen. Beide Automaten wurden aufgebrochen und geleert im Wald bei Bellheim und Hördt durch Spaziergänger aufgefunden. Hinweise zu den Diebstählen nimmt die Polizeiinspektion Germersheim, Tel.: 07274-9580 oder Email: pigermersheim@polizei.rlp.de entgegen.
(Herxheim) – Sachbeschädigung an Pkw
Der Geschädigte stellte seinen PKW der Marke BMW am 02.07.2021 gegen 18:40 Uhr an der Tatörtlichkeit ab. Zu diesem Zeitpunkt war das Fahrzeug noch unbeschädigt. Am nächsten Morgen konnte er feststellen, dass sein Fahrzeug durch Kratzer auf der Motorhaube und der rechten hinteren Tür durch unbekannte Täter beschädigte wurde. Die Gesamtschadenshöhe dürfte etwa 2000 Euro betragen. Hinweise nimmt die Polizei in Landau unter Tel.: 06341-2870 oder pilandau@polizei.rlp.de entgegen.
(Burrweiler) – Unfall mit verletzter Person
Am 02.07.2021 gegen 16:30 Uhr kam es auf der L507 zwischen Burrweiler und Hainfeld zu einem schweren Unfall. Eine 18-jährige Pkw-Fahrerin aus dem Bereich der VG Hauenstein kam aufgrund von nicht angepasster Geschwindigkeit in einer Rechtskurve von der Fahrbahn ab, kollidierte dort mit einem Baum und kam im Grünstreifen zum Stehen. Die Wucht des Aufpralls war so stark, dass der Stamm des Baumes brach. Wie durch ein Wunder wurde die junge Frau nur leicht verletzt und konnte sich eigenständig aus dem Wrack befreien. Sie kam zur Überprüfung in ein umliegendes Krankenhaus. An ihrem Pkw entstand wirtschaftlicher Totalschaden.
(Großfischlingen) – Kontrollstelle
Am 02.07.2021 wurde durch die Beamten der PI Edenkoben eine Kontrollstelle an der Kreuzung L507/L542 zur Überwachung der dortigen Vorfahrtsregelung eingerichtet. In ca. eineinhalb Stunden konnten die Beamten neun Verstöße gegen die Stoppschildregelung feststellen und ahnden. Drei weitere Fahrzeugführer wurden verwarnt, weil sie ihren Führerschein nicht dabeihatten.
(Edenkoben) – Ehestreit eskaliert
Am 02.07.2021 gegen 23:00 Uhr informierte eine 43-Jährige die Polizei darüber, dass sie von ihrem Mann geschlagen wurde. Als die Beamten in der Wohnung des Paares ankamen, konnten sie feststellen, dass sich die Eheleute nach einem vorangegangenen Streit gegenseitig geschlagen hatten. Laut der Beteiligten habe der 44-Jährige Ehemann zunächst seiner Frau mit der Faust ins Gesicht geschlagen, woraufhin diese sich wehrte und ihrem Mann ebenfalls ins Gesicht schlug. Der Schlag des Mannes war so hart, dass seiner Frau die Lippen aufplatzten und die Schneidezähne wackelten. Beide waren zum Zeitpunkt der Anzeigenaufnahme alkoholisiert. Die Geschädigte kam zur Behandlung in ein umliegendes Krankenhaus. Der Ehemann wurde durch die Beamten der Wohnung verwiesen. Gegen beide wurden Ermittlungsverfahren wegen Körperverletzung eingeleitet.
(Haßloch) – Verkehrsunfall mit anschließenden Beleidigungen und Drohungen
Als am 02.07.21, gegen 17:30 Uhr, ein PKW-Fahrer in Haßloch von der Langgasse auf den Rathausplatz einbog und ein nachfolgender PKW-Fahrer in Folge Unachtsamkeit auf das vordere Fahrzeug auffuhr, kam es im Anschluss zu Streitigkeiten zwischen dem 35-jährigen Unfallverursacher aus Schifferstadt und zwei Zeugen. Nach Angaben der Zeugen, seien diese durch den Verursacher mehrfach beleidigt und bedroht worden. Offenbar habe es den Aggressor gestört, dass sich die Zeugen in den Unfall „eingemischt“ hätten. Bei dem Unfall selbst, entstand an beiden Fahrzeugen lediglich ein minimaler Sachschaden. Aufgrund des Verhaltens des Verursachers gegenüber der beiden Zeugen, mussten jeweils Strafanzeigen gefertigt werden.
(Bad Dürkheim) – Betrunkener PKW-Fahrer
Am 03.07.2021 gegen 00:29 Uhr wurde in Bad Dürkheim Ungstein, in der Altenbacher Straße durch Polizeibeamten der Polizeiinspektion Bad Dürkheim ein auffälliger Verkehrsteilnehmer überprüft. Im Rahmen der Verkehrskontrolle wurde bei dem 53-jährige PKW-Fahrer aus dem Kreis Bad Dürkheim ein Promillewert von 1,15 festgestellt. Dem Verantwortlichen Fahrzeugführer wurde die Weiterfahrt untersagt, ihm wurde eine Blutprobe entnommen und der Führerschein wurde vorläufig entzogen. Gegen den Fahrer wird nun wegen Trunkenheit im Verkehr ermittelt.
Am 02.07.2021 kam es gegen 07:45 Uhr zu einer Verkehrsunfallflucht in der Ludwigshafener Straße in Frankenthal. Die Geschädigte befuhr mit ihrem weißen VW Golf die genannte Straße in Richtung Starenweg. Ein Fahrzeug des Gegenverkehrs dürfte aufgrund zu geringen seitlichen Sicherheitsabstandes mit seinem Außenspiegel gegen den Außenspiegel der Geschädigten gestoßen sein, wodurch an diesem Sachschaden entstand. Der unbekannte Unfallverursacher entfernte sich unerlaubt von der Unfallstelle.
Die Polizei weist darauf hin, dass Unerlaubtes Entfernen vom Unfallort kein Kavaliersdelikt ist! Der flüchtige Fahrer muss mit einer Geld- oder Freiheitsstrafe bis zu 3 Jahren und evtl. mit einem Führerscheinentzug rechnen. Außerdem kann der Flüchtige den Kaskoschutz seiner Kfz-Versicherung verlieren und von seiner Versicherung an der Begleichung des Fremdschadens beteiligt werden. Die Polizei rät deshalb jeden Unfall zu melden.
Zeugen werden gebeten sich an die Polizeiinspektion Frankenthal unter der Tel.-Nr.: 06233/313-0 oder an die Polizeiwache Maxdorf unter der Tel.-Nr.: 06237/934-1100 zu wenden. Gerne nehmen wir Ihre Hinweise auch per E-Mail unter pifrankenthal@polizei.rlp.de entgegen.
(Ludwigshafen-Friesenheim) – Verkehrsunfall mit leicht verletzter Person
Am Freitag, den 02.07.2021, gegen 18:56 Uhr, befuhr ein 34jähriger Mann mit seinem Fahrzeug die Brunckstraße in Fahrtrichtung Carl-Bosch-Straße. Als der Mann an der entsprechenden Einmündung nach rechts abbog, um dem Verlauf der Carl-Bosch-Straße in Fahrtrichtung Ruthenplatz zu folgen, übersah er einen parallel zu ihm in die gleiche Richtung fahrenden 17jährigen Fahrradfahrer. Es kam zum Zusammenstoß, wodurch der Radfahrer stürzte und sich leicht verletzte. An beiden Fahrzeugen entstand ein nach jetzigem Kenntnisstand geringer Sachschaden. Bezüglich der Anzeige der vor Ort befindlichen Lichtzeichenanlage ergaben sich unterschiedliche Angaben der Beteiligten.
Zeugen, welche Angaben zum Sachverhalt machen können, werden gebeten sich mit der Polizeiinspektion Ludwigshafen 2 unter der Telefonnummer 0621/9632222 oder per Mail an piludwigshafen2@polizei.rlp.de in Verbindung zu setzen.
(Mannheim) – Verkehrsunfall zweier PKW im Bereich der Schwetzinger Straße sorgt für Störungen im Straßenbahnverkehr / 2 Fahrzeuginsassen leicht verletzt
Am Samstag gegen 18:20 Uhr wurde ein Verkehrsunfall mit verletzten Personen im Bereich der Schwetzinger Straße gemeldet. Rettungskräfte von Rettungsdienst, Feuerwehr und Polizei wurden an die Unfallstelle entsandt. Nach bisherigen Ermittlungen wollte der 24-jährige Fahrer eines PKW Mercedes A-Klasse im Bereich Kopernikusstraße auf die Schwetzinger Straße einfahren. In diesem Kreuzungsbereich überholte der ebenfalls 24-jährige Fahrer eines PKW BMW, die an der Örtlichkeit wartende Straßenbahn verbotswidrig links und kollidierte im Anschluss mit dem Mercedes. Bei dem Unfall wurden sowohl der Fahrer, als auch die 19-jährige Beifahrerin des PKW BMW leicht verletzt. Beide wurden zur Untersuchung in ein nahegelegenes Krankenhaus eingeliefert. Beide Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit mussten von Abschleppdiensten geborgen werden. Die Seckenheimer Straße war für die Dauer der Unfallaufnahme und Bergungsarbeiten bis gegen 20:30 Uhr für den Straßenbahnverkehr gesperrt. Der übrige Verkehr konnte an der Unfallstelle vorbeigeleitet werden. Der Verkehrsdienst Heidelberg hat die Ermittlungen aufgenommen. Der entstandene Schaden wird auf insgesamt ca. 10.000 Euro geschätzt.
(Mannheim) – Fast zeitgleich stark alkoholisiert auf E-Scootern unterwegs / Führerscheine beschlagnahmt
Am Samstag gegen 04:25 Uhr wurde eine Streife des Polizeireviers Mannheim-Oststadt im Bereich der Reichskanzler-Mülller-Straße auf den Fahrer eines E-Scooters aufmerksam, der den Beamten aufgrund seiner unsicheren Fahrweise auffiel. Bei der Kontrolle erhärtete sich der Verdacht einer alkoholbedingten Trunkenheitsfahrt. Ein vor Ort durchgeführter Atemalkoholtest bei dem 22-jährigen Fahrzeugführer, ergab eine Atemalkoholkonzentration von knapp 1,5 Promille in dessen Atemluft.
Kurze Zeit und nur wenige Meter entfernt, stellte eine weitere Streife des Polizeireviers Mannheim-Oststadt gegen 05:15 Uhr einen weiteren E-Scooterfahrer, im Bereich des Willy-Brandt-Platzes am Hauptbahnhof fest, der aufgrund seiner Alkoholisierung nicht mehr in der Lage war sein Fahrzeug sicher zu führen. Diesmal ergab die Atemalkoholmessung bei einem 19-jährigen E-Scooterfahrer einen Wert von ebenfalls knapp 1,5 Promille.
Beiden Fahrzeugführern wurde eine Blutprobe entnommen. Ihre Führerscheine wurden beschlagnahmt und werden zusammen mit einer Strafanzeige der Staatsanwaltschaft Mannheim vorgelegt. Das Polizeirevier Mannheim-Oststadt ermittelt.
(Mannheim-Neckarstadt) – 24-Jähriger nach Messerangriff leicht verletzt / Polizei bittet um Hinweise
Aufmerksame Passanten verständigten am Samstag gegen 02:50 Uhr die Polizei, nachdem sie auf Höhe der Alten Feuerwache einen jungen Mann mit einer Stichwunde im Bein festgestellt hatten. Vor Ort konnten die hinzugerufenen Beamten dann allerdings keine verletzte Person mehr antreffen. Auch eine sofort eingeleitete Fahndung im näheren Bereich führte zunächst nicht zum Antreffen des jungen Mannes.
Gegen 04:00 Uhr wurde die Polizei schließlich erneut verständigt, nachdem sich ein junger Mann mit einer Stichverletzung in einem naheliegenden Krankenhaus gemeldet hatte. Bei einer Überprüfung vor Ort stellten die Polizisten fest, dass es sich um den zuvor Gesuchten handelte. Der 24-Jährige gab an, dass er im Bereich des Alten Messplatzes, auf der dortigen Neckarwiese, zwischen 20:00 Uhr und 01:00 Uhr Alkohol konsumiert hatte. Gegen 01:00 Uhr hätte ihn eine Gruppe Jugendlicher dann grundlos angegriffen und in der Folge mit einem Messer verletzt. Hinweise auf die Täter liegen derzeit nicht vor.
Das Polizeirevier Mannheim-Neckarstadt hat die weiteren Ermittlungen, insbesondere zu den Hintergründen der Tat, aufgenommen und bittet Zeugen, die zur genannten Zeit in diesem Bereich unterwegs waren und/oder eine Personengruppe gesehen haben, sich unter der Tel.: 0621 33010 zu melden.
(Mannheim / Heidelberg) – Einsatz der Ermittlungsgruppen „Poser“
In Mannheim stellte die Ermittlungsgruppe Poser in der Nacht von Freitag auf Samstag gegen 01:15 Uhr im Bereich Almenhof, dortiger Burger-King-Parkplatz, eine größere Anzahl an Fahrzeugen fest, darunter auch 15 Fahrzeuge, die der Poser-Szene zugeordnet werden konnten. Im Zuge der Kontrollen wurde gegen einen Fahrzeugführer eine Ordnungswidrigkeitsanzeige wegen Lärmverstoß gefertigt. Ein weiterer Fahrzeugführer gelangte wegen Erlöschen der Betriebserlaubnis zur Anzeige. Zwei weiteren Autofahrern wurde die Weiterfahrt untersagt, nachdem die eingesetzten spezialisierten Beamten die Fahrzeuge für verkehrsunsicher einstuften. Ein Fahrzeugführer muss zudem mit einer Ordnungswidrigkeitsanzeige wegen eines begangenen Rotlichtverstoßes rechnen.
Auch in Heidelberg war die Ermittlungsgruppe Poser unterwegs. Bei den 25 durchgeführten umfangreichen Verkehrs- und Fahrzeugkontrollen ergaben sich keine besonderen Vorkommnisse.
(Mannheim / Heidelberg / Rhein-Neckar-Kreis) – Fußball-Europameisterschaft; Polizeiliche Bilanz nach dem Viertelfinalspiel am Freitagabend
In Mannheim leerten sich nach dem Spielende des Viertelfinalspiels gegen 23 Uhr die Lokale zügig. Einige feiernden Fußballfans wanderten daraufhin in Richtung der Wasserturmanlage, wo sich gegen 23:20 Uhr rund 800 Personen aufhielten. In der Folge fanden sich bis 23:40 Uhr rund 1200 Personen am Wasserturmvorplatz und Friedrichsring ein. Einzelne Personen zündeten Silvesterraketen und überstiegen kurzzeitig die Absperrungen im Bereich des dortigen Brunnens. Gegen 00:15 Uhr leerte sich der Bereich um die Wasserturmanlage zunehmend und ein Großteil der Personen verließ die Örtlichkeit selbstständig. Gegen 01:20 Uhr waren nahezu keine Personen mehr feststellbar.
Ebenso konnte bereits kurz nach dem Abpfiff gegen 23:25 Uhr ein größerer Autokorso mit rund 500 Fahrzeugen im Bereich des Friedrichsrings festgestellt werden. Hierdurch kam es zeitweise zu Verkehrsbeeinträchtigungen und Lärmbelästigungen durch Feiernde und Hupgeräusche. Die Verkehrspolizei leitete daraufhin den Verkehr ab. Zusätzlich wurden Zufahrtsstraßen temporär gesperrt, sodass sich die Verkehrssituation gegen 00:00 Uhr wieder zunehmend entspannte. Gegen 01:15 Uhr konnten die Sperrungen schließlich wieder vollständig aufgehoben und für den fließenden Verkehr freigegeben werden.
Auch in Eberbach, Sandhausen und Schwetzingen kam es kurzzeitig zu Lärmbelästigungen durch temporäre Autokorsos.
In Heidelberg kam es zu keinen besonderen Vorkommnissen im Zusammenhang mit der Fußball-Europameisterschaft.
(Heidelberg-Mitte) – Alkoholisierte Freunde randalieren und geraten in Streit / 20-Jähriger schwer verletzt
Am Samstag gegen 03:50 Uhr wurden die Beamten des Polizeireviers Heidelberg-Mitte erstmals in der Hauptstraße auf zwei 20 und 19 Jahre alten Männer aufmerksam, als einer der beiden eine Bierflasche gegen die Schaufensterscheibe eines dortigen Ladengeschäfts warf. Ein freiwillig durchgeführter Atemalkoholtest ergab bei dem 20-Jährigen rund 2,1 Promille, bei dem 19-Jährigen rund 1 Promille. Nachdem die Personalien der beiden Männer feststanden und die polizeilichen Maßnahmen beendet waren, wurden diese vor Ort entlassen. Wie hoch der entstandene Sachschaden ist, ist derzeit noch nicht bekannt.
Gegen 05:00 Uhr verständigten Passanten schließlich die Polizei nachdem sich zwei junge Männer im Bereich der St.-Anna-Gasse schlagen würden. Vor Ort stellte sich heraus, dass es sich um die beiden bekannten 19- und 20-Jährigen handelte. Die beiden Freunde gerieten offenbar aus bislang nicht bekannten Gründen in Streit, der im weiteren Verlauf in einer körperlichen Auseinandersetzung endete. Im Rahmen dessen schlug der 19-Jährige dem 20-Jährigen eine Flasche auf den Kopf, woraufhin dieser eine blutende Wunde am Kopf erlitt. Daraufhin wurde ein Rettungswagen verständigt. Da sich der verletzte 20-Jährige weigerte in ein naheliegendes Krankenhaus zu gehen, dies auf Anraten der Rettungssanitäter allerdings als absolut notwendig eingestuft wurde, nahmen die Polizisten den jungen Mann schließlich in Gewahrsam und brachten ihn in eine Klinik. Der 20-Jährige leistete keinen Widerstand und hatte Einsehen. Sein 19-jähriger Freund wurde bei der Auseinandersetzung nur leicht verletzt. Im Rahmen einer anschließenden Durchsuchung seiner Person fanden die Beamten dann noch eine kleinere Menge Marihuana. Die Drogen wurden sichergestellt. Nach Beendigung der polizeilichen Maßnahmen durfte der 19-Jährige dann seinen Heimweg antreten.
Das Polizeirevier Heidelberg-Mitte hat die weiteren Ermittlungen aufgenommen. Der 19-Jährige muss nun nicht nur mit einer Strafanzeige wegen Sachbeschädigung und Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz rechnen, sondern auch mit einer Anzeige wegen gefährlicher Körperverletzung. Gegen den 20-Jährigen wird ebenfalls wegen Körperverletzung ermittelt.
(Heidelberg-Mitte) – Unbekannte versuchen Feier zu stürmen und greifen 23-Jährigen an / Zeugen gesucht!
Am Samstagmorgen gegen 02:30 Uhr klingelte es an der Haustür eines 23-Jährigen in der Dreikönigstraße, der gemeinsam mit Freunden in seiner Wohnung in dem Mehrfamilienhaus feierte. Eine Gruppe ihm unbekannter junger Männer war offenbar auf das Partygeschehen aufmerksam geworden und forderte Einlass. Nachdem der Wohnungsinhaber dies ablehnte, versuchten die Unbekannten sich dennoch durch die Wohnungstür zu drängen und so in die Wohnräume zu gelangen. Die Partygäste stellten sich den nicht eingeladenen Männern entgegen und versperrten diesen so den Zutritt. Daraufhin kletterte die Gruppe von 8-10 Männern von außen auf eine Fensterbank und versuchten in der Folge ein Fenster aufzudrücken, wobei die Fensterscheibe beschädigt wurde. Dem 23-Jährigen gelang es zwar, auch diesen Versuch der Eindringlinge, zu verhindern, verletzte sich aber in der Folge durch einen Splitter leicht an einem Finger. Daraufhin ließen die jungen Männer von ihrem Vorhaben ab und entfernten sich von dem Gebäude. Der 23-Jährige, der die Männer zur Rede stellen wollte, ging diesen hinterher. Die Unbekannten, die allerdings kein Interesse an einem Gespräch hatten, fingen sofort an, den 23-Jährigen zu beleidigen und mit Gegenständen zu bewerfen. Auf Höhe des Alten Synagogenplatzes warfen sie dann eine nahezu volle PET-Flasche in Richtung des 23-Jährigen, der hierdurch eine Prellung im Gesicht erlitt. Der Wohnungsinhaber kehrte daraufhin zu seinen Partygästen zurück, während sich die Gruppe in unbekannte Richtung entfernte. Der Sachschaden wird derzeit auf rund 750 Euro geschätzt. Die Unbekannten sind ca. 20 Jahre alt. Eine Person trug eine auffallende „ICON-Basecap“.
Das Polizeirevier Heidelberg-Mitte hat die weiteren Ermittlungen aufgenommen und bittet Zeugen, die eine verdächtige Personengruppe in dem Bereich gesehen haben sowie weitere sachdienliche Hinweise geben können, sich unter der Tel.: 06221 991700 zu melden.
(Heidelberg-Mitte) – Musikbox nach mehrmaliger Ermahnung letztendlich beschlagnahmt
Nachdem sich ein 18-Jähriger trotz mehrmaliger Ermahnung und Aufforderung, die Musik leiser zu drehen, weiterhin uneinsichtig zeigte, wurde in letzter Konsequenz dessen Bluetooth-Lautsprecher beschlagnahmt.
Der junge Mann war am Samstag gegen 02:00 Uhr mit Freuden im Bereich des Brückenkopfes unterwegs und führte hierbei eine tragbare Musikbox mit sich, mit welcher er den dortigen Bereich großflächig beschallte. Auch nach mehrmaliger Aufforderung die Musik leiser zu drehen sowie der Androhung der Beschlagnahme, zeigte der 18-Jährige keinerlei Verständnis. Letztendlich musste die Musikbox beschlagnahmt werden. Nach Beendigung der polizeilichen Maßnahmen, kam es zu keinen weiteren Zwischenfällen und es kehrte wieder Ruhe ein. Ihn erwartet nun eine Ordnungswidrigkeitsanzeige wegen unnötiger Lärmbelästigung.
Weil er sich am Samstag gegen 00:15 Uhr in der Öffentlichkeit in unsittlicher Weise entblößt hatte, nahm die Polizei einen 34-Jährigen fest. Ein 17-Jähriger hatte zuvor die Polizei telefonisch verständigt, nachdem er den Mann im Bereich der Haltestelle Rohrbach-Süd festgestellt hatte, als er sich selbst befriedigte. Der 17-Jährige hatte den Mann auf sein Verhalten angesprochen, woraufhin dieser seine Handlungen einstellte. Die hinzugerufenen Polizisten konnten diesen noch an Ort und Stelle festnehmen. Der 17-Jährige gab an, dass ein junges Mädchen die Handlungen des 34-Jährigen ebenfalls beobachten hat können, diese sich aber noch vor Eintreffen der Polizei von der Örtlichkeit entfernet habe.
Der sichtlich alkoholisierte 34-Jährige musste die Polizisten schließlich auf das Revier begleiten. Ein freiwillig durchgeführter Atemalkoholtest ergab rund 2,4 Promille. Aufgrund seiner Alkoholisierung musste der Mann die Nacht im polizeilichen Gewahrsam verbringen. Die Kriminalpolizeidirektion Heidelberg hat die weiteren Ermittlungen aufgenommen und bittet insbesondere das junge Mädchen, das die Handlungen ebenfalls beobachten konnte, sich unter dem kriminalpolizeilichen Hinweistelefon, Tel.: 0621 174 4444 zu melden.
Zu dem gesuchten Mädchen ist folgendes bekannt:
Ca. 15-18 Jahre alt
Sie hatte dunkelbraune gelockte Haare, die zu einem Zopf gebunden waren.
Des Weiteren soll sie einen grauen Pullover getragen haben.
Am Freitagmittag gegen 13:30 Uhr befuhr ein 51-jähriger mit seinem Mercedes die Bahnhofsstraße und bog an der Kreuzung zur Bammentaler Straße nach rechts ab. In diesem Moment überquerte ein 8-Jähriger mit seinem Tretroller ebenfalls den Kreuzungsbereich. Der 8-Jähriger stieß in der Folge gegen die Beifahrertür des Mercedes und stürzte zu Boden. Hierbei wurde er schwer verletzt. Das Kind wurde anschließend mit einem Rettungswagen in ein naheliegendes Krankenhaus gebracht. Die Eltern wurden verständigt. Zeugen, die das Unfallgeschehen vor Ort beobachtet haben, machten unterschiedliche Beobachtungen. Der Kreuzungsbereich ist demnach durch Ampelschaltungen geregelt. Der Verkehrsdienst Heidelberg hat die weiteren Ermittlungen aufgenommen und bittet daher weitere Zeugen und Verkehrsteilnehmer, die zum genannten Zeitpunkt den Bereich passiert haben, sich unter der Tel.: 0621 174 4111 zu melden.