Stadtparks Mannheim

Herzogenriedpark

Die Parks und ihre Gärten

Das Rosarium im Herzogenriedpark

In den beiden Mannheimer Stadtparks gibt es gerade zu dieser Jahreszeit viele blühende Themengärten zu entdecken. Die gärtnerischen Leiter, Ellen Oswald im Luisenpark und Wolfgang Adrian im Herzogenriedpark, decken mit ihrem floralen Angebot viele Arten ab: Ob Hortensiengarten, Päonien-, Lagerströmien- oder Kameliengarten im Luisenpark oder die Farngärten und Rhododendrongärten in beiden Parks: Mannheim blüht fast immer!

Derzeit ist ein blumiger Höhepunkt im Herzogenriedpark erreicht, genauer gesagt im wildromantischen Rosengarten mit seinen vielen kleinen Holzstegen und Bänkchen. Bis Etwa Ende Juni dauert die derzeitige, überbordende Rosenblüte im Rosarium noch an.

Ab Mitte August gibt es dann nochmal eine zweite Blütezeit, die gut und gerne bis zum ersten Frost andauern kann. Das Rosarium umfasst ein Gelände von etwa einem Hektar. Auf Dreivierteln der Fläche blühen Rosen in den schönsten Farben mit gefüllten oder ungefüllten Blütenköpfen in schneeweiß, lichtgelb, violett bis tiefrot, und betören zart oder voll duftend ihre Besucher. Umgeben sind sie von Lavendel, Rosmarin, Kugeldistel und Akelei. Man fühlt sich fast wie in provencalischen Gefilden, bei den Duftnoten. Mit etwas Glück trifft man im Rosarium die „Rosenkönigin“ Heike Sleet, eine hingebungsvolle Gärtnerin, die das Blühparadies im Herzogenriedpark seit über 20 Jahren hegt und pflegt. Sie kennt nicht nur alle „ihre“ Rosen mit Namen, sie erkennt sie sogar am Duft. „Für mich gibt es nichts Feineres als den Duft von Rosen. So unterschiedlich wie das Aussehen der verschiedenen Sorten ist, so unterschiedlich sind sie im Duft,“ sagt Heike Sleet. Ihre Lieblinge heißen Gloria Dei, Duftzauber oder Schneewittchen – aber natürlich liebt sie sie alle!

Hier ein erfrischendes Rezept für einen Rosenblätter-Drink: Heikes Rosenbowle „Gloria Dei“

Zutaten:

  • 2 Handvoll sommersonnengereifte Rosenblätter
  • 1 Falsche Riesling, am besten aus der Pfalz
  • 1 Flasche trockenen Sekt 
  • 3 Essl. brauner Zucker

Zubereitung:

Die Rosenblätter mit einer Flasche Pfälzer Riesling und 3 Esslöffeln braunem Zucker ansetzen, über Nacht kaltstellen ziehen lassen, kurz vor Verzehr mit einer Flasche eisgekühltem, trockenem Sekt aufgießen und genießen!

Fotogalerie:

Stadtpark Mannheim gemeinnützige GmbH
20.06.2021

Luisenpark

Wocheninfo 24.-30.6.2021

Das Freizeithaus ist zurück

Zumindest der Außenbereich der beliebten Begegnungsstätte ist wieder geöffnet – und was will man mehr im Sommer!

Die Innenbereiche sind nur ausnahmsweise, und zwar für angemeldete Kindergeburtstage und die Ferienprogramme zugänglich. Beides wird ab Juli 2021 wieder angeboten und ist ab sofort buchbar.
Nähere Infos zu den Kindergeburtstagen gibt es hier: www.luisenpark.de/freizeit/kindergeburtstage

Tägliches Werken

Auch das abwechslungsreiche Mitmachprogramm von Montag – Freitag um 15 Uhr findet, zwar draußen, aber ab Juli 2021 wieder statt. Es darf also in Freizeithaus wieder gebastelt, gemalt, gegärtnert, gekünstelt, ausprobiert, verziert werden! 

Outdoorspiele

Outdoorspiele können ebenfalls wieder verliehen werden –  also ran an die Bälle, Tischtennisschläger, ans Rasentennis, oder Boggia, etc. Die Spiele werden direkt im Außenbereich des Freizeithauses ausgegeben.
Gebühr: 0,50 € + ein Pfand (hinterlegen).

Und auch die beliebten Trampolin-Coins sind wieder zu erhalten. 

Yoga unter freiem Himmel

An jedem 1. Dienstag im Monat ab 3. August 2021 heißt es dann: Yoga in der Erlebnismulde hinter dem Freizeithaus.
Beginn: 14 Uhr. Umsonst und draußen – und herrlich! Bitte bequeme Kleidung zu tragen.

So., 27.06.2021, 15 Uhr
FAMILIEN-WOCHENEND-SPECIAL

Der Weißstorch – einmal Afrika und zurück

Weissstorch im Flug

Womit kriegt eine Storchenmutter ihre Küken satt und was macht der Storch in Afrika? Aus unmittelbarer Nähe können die Störche der größten innerstädtischen Weißstorchkolonie Mitteleuropas im Luisenpark beobachtet werden. 

Das Angebot eignet sich für Erwachsene und Kinder ab 7 Jahre. Die Veranstaltungen finden unter den jeweils geltenden Hygiene- und Abstandsregeln statt. 
Dauer: ca. 1 Stunde
Gebühr: 3 € Erwachsene, 2 € Kinder, zzgl. Parkeintritt
Anmeldung: erforderlich
Nähere Information, Treffpunkt und Anmeldung: 
GRÜNE SCHULE, Tel. (0621) 4 10 05 54

So., 27.06.2021, 15 – 17 Uhr, Seebühne
Warehouse Brothers 

Synthie-Instrumental Chill-Out auf der schönsten Bühne Mannheim

Eine FFP2- oder vergleichbare medizinische Maske ist beim Betreten des Veranstaltungsbereiches bis zum Einnehmen Ihres Sitzplatzes zu tragen.
Das Abstandsgebot von 1,5 Metern gilt insbesondere auf dem Weg zum Sitzplatz bzw. bei dessen Verlassen.
Wir erfassen die Kontaktdaten unserer Veranstaltungsbesucher vor Ort.
Die Anzahl der Plätze ist begrenzt nach den jeweiligen gesetzlichen Vorgaben.

Die Veranstaltung findet nur bei gutem Wetter statt. Eintritt frei!

Di., 29.06.2021, 16.30 Uhr, Grüne Schule Luisenpark
Grüne Stunde

Wipfelstürmer

Tief verwurzelt und unvergleichlich schön tragen sie ihr hohes Alter mit stolzer Würde. Jeder Baum des Luisenparks hat seine ganz persönliche Geschichte und eine Vielzahl individueller Eigenarten. Eine spannende Entdeckungstour zu bemerkenswerten Überlebenskünstlern, hölzernen Giganten und betagten Baumpersönlichkeiten. 

In der beliebten Vortragsreihe im Grünen vermittelt die Umweltpädagogin Ute Rieckmann auf unterhaltsame Weise wissenschaftliche, kulturelle und mythologische Inhalte aus dem Reich von Flora und Fauna.

Die Veranstaltungen finden unter den jeweils geltenden Hygiene- und Abstandsregeln statt. Mit Sitzmöglichkeit

Dauer: 1 Stunde 
Teilnehmerzahl: max. 15 Personen
Gebühr: 3€, zzgl. Parkeintritt
Anmeldung: erforderlich
Nähere Information, Treffpunkt und Anmeldung: GRÜNE SCHULE, Tel. (0621) 4 10 05 54

Mi., 30.06.2021, 15.30 – 17.30 Uhr, Seebühne
Susan Horn 

Susan Horn / Best of Evergreens

Sie ist schon Stammgast auf der Seebühne und immer wieder zieht sie die Meute in ihren Bann: Susan Horn, aus der musikkulturellen Szene rund ums Quadrat nicht mehr wegzudenken. Ihr Geheimnis? Einfach gute Mukke! Diesmal wird die charismatische Dame mit Best of Evergreens (und dieser Name ist Programm im „Grünen Bereich“) unvergessene Songs aus sechs Jahrzehnten Musikgeschichte präsentieren. Eine Sommer-Melange aus Blues, Pop, Soul und Jazz – herrlich!

Eine FFP2- oder vergleichbare medizinische Maske ist beim Betreten des Veranstaltungsbereiches bis zum Einnehmen Ihres Sitzplatzes zu tragen.
Das Abstandsgebot von 1,5 Metern gilt insbesondere auf dem Weg zum Sitzplatz bzw. bei dessen Verlassen.
Wir erfassen die Kontaktdaten unserer Veranstaltungsbesucher vor Ort.
Die Anzahl der Plätze ist begrenzt nach den jeweiligen gesetzlichen Vorgaben.

Die Veranstaltung findet nur bei gutem Wetter statt. Eintritt frei!

Außerdem findet das JER-Festival auf der Seebühne statt. Veranstalter ist die Baltruschat-Riehle GdBR.

  • Do., 24.06.2021, 20 – 22 Uhr, Seebühne
  • ROCKT ZU HAUSE
  • Fr., 25.06.2021, 20 – 22 Uhr, Seebühne
  • The Firebrigade 
  • Mi., 30.06.2021, 20 – 22 Uhr, Seebühne
  • Alex Auer & Adax Dörsam: Songwriting & Gitarrenkunst
  • Sa., 26.06.2021, 20 – 22 Uhr, Seebühne
  • Rolf Stahlhofen & Band feat. Jason Wright 

Nähere Info unter www.jetzterstrechtfestival.de 

Herzogenriedpark

So., 20.06.2021, 15 – 17 Uhr, Konzertmuschel
Martin Böhm
Wunschkonzert

Eine FFP2- oder vergleichbare medizinische Maske ist beim Betreten des Veranstaltungsbereiches bis zum Einnehmen Ihres Sitzplatzes zu tragen.
Das Abstandsgebot von 1,5 Metern gilt insbesondere auf dem Weg zum Sitzplatz bzw. bei dessen Verlassen.
Wir erfassen die Kontaktdaten unserer Veranstaltungsbesucher vor Ort.
Die Anzahl der Plätze ist begrenzt nach den jeweiligen gesetzlichen Vorgaben.

Die Veranstaltung findet nur bei gutem Wetter statt. Eintritt frei!

So., 27.06.2021, 15 – 16.30 Uhr, Konzertmuschel
Bremer Stadtmusikanten

Kindertheater Blinklichter mit Mitspielszenen

„Etwas Besseres als den Tod finden wir überall!“ Ein alter Esel, ein fast blinder Hund, eine Katze, die keine Mäuse mag und ein Hahn kurz vor dem Suppentopf: Vier Außenseiter schließen sich als schräge Stadtmusikanten zusammen, um ihr Glück zu finden… Ein großer Spaß für die Kinder und ein zauberhaftes Vergnügen für Erwachsene.

Eine FFP2- oder vergleichbare medizinische Maske ist beim Betreten des Veranstaltungsbereiches bis zum Einnehmen Ihres Sitzplatzes zu tragen.
Das Abstandsgebot von 1,5 Metern gilt insbesondere auf dem Weg zum Sitzplatz bzw. bei dessen Verlassen.
Wir erfassen die Kontaktdaten unserer Veranstaltungsbesucher vor Ort.
Die Anzahl der Plätze ist begrenzt nach den jeweiligen gesetzlichen Vorgaben.

Die Veranstaltung findet nur bei gutem Wetter statt. Eintritt frei!

Psst…

Nächstes Mal geht es weiter mit 2 Musikreihen: Die Popakademie ist wieder zu Gast in der „Muschel“ und außerdem das Neckarstädter Label Brandherd mit tollen Bands! Mehr hier…

Stadtpark Mannheim gemeinnützige GmbH
20.06.2021

Wilhelma, Zoologisch-Botanischer Garten Stuttgart

Geburten auf dem Schaubauernhof bei Poitou-Eseln und Limpurger Rindern

Fohlen und Kälbchen bei seltenen alten Nutztierrassen

Das Stutfohlen Lucille ist der jüngste Nachwuchs von Mutter Brise der seltenen alten Nutztierrasse der Poitou-Esel in der Wilhelma in Stuttgart.
Foto: Wilhelma Stuttgart

Bei den alten Nutztierrassen auf dem Schaubauernhof der Wilhelma gab es Nachwuchs. Doch könnte der Kontrast kaum größer sein. Das Kälbchen der Limpurger Rinder kommt bei Farbe und Form ganz nach seinen Eltern. Das Fohlen der Poitou-Esel wirkt dagegen aus der Art geschlagen. Statt des typischen gelbraunen Zottelfells, das als Rastamähne die wuchtige Körperform der Erwachsenen verdeckt, trägt die schlanke junge Stute figurbetont ein eng anliegendes Plüschfell ganz in Schwarz. Ohne Hippiefrisur wirken beim kleinen Langohr die Lauscher gewaltig. Mit noch schlaksigen Beinen und schlackernden Ohren tollt das Jungtier in Galoppsprüngen um die geduldige Mutter Brise herum, die sich altersgemäß geruhsam-behäbig bewegt.

Doch ist es nur eine Frage der Zeit, bis offenbar wird, dass die kleine Lucille durchaus nach der Mutter schlägt. Jeweils nach etwa einem Jahr kommt bei den Fohlen die bekannte Fellfarbe, und das Haarkleid wallt immer üppiger und die Statur wird stämmiger. Denn die auch „Riesenesel“ genannte Rasse bringt mit bis zu 450 Kilo die schwersten Esel der Welt hervor. Bei einer Schulterhöhe von bis zu 1,50 Metern zählen sie auch zu den größten Eselrassen. Dafür waren sie früher geschätzt. Der seit dem 10. Jahrhundert bekannte „Baudet du Poitou“ aus dem Westen Frankreichs kam damals nicht selbst als Nutztier zum Einsatz, sondern diente der Kreuzung mit großen Kaltblutpferden. So entstanden kräftige und widerstandsfähige Maultiere, die in der Landwirtschaft und als Transporttiere beim Militär begehrt waren, bevor die Maschinen Einzug hielten. Ohne diesen Bedarf ging danach allerdings der Gesamtbestand bis in die 1970er Jahre weltweit auf 44 Tiere zurück. Erst die international koordinierte Zucht, an der sich auch die Wilhelma seit 2007 beteiligt, konnte die Rasse vor dem Aussterben bewahren. Mittlerweile gibt es wieder über 500 der charismatischen Poitou-Esel.

Das Kalb der Limpurger Rinder ist den Eltern wie aus dem Gesicht geschnitten.
Foto: Wilhelma Stuttgart

Auch das Limpurger Rind schaut auf eine lange Tradition. Es gilt als die älteste heute noch lebende Rinderrasse Württembergs. Benannt ist sie nach der früheren Grafschaft Limpurg südlich von Schwäbisch Hall. Ihre Vielseitigkeit machte sie sehr nützlich. Im 17. Jahrhundert aus verschiedenen südwestdeutschen Gelbviehschlägen gezüchtet, diente das Limpurger Rind sowohl als Arbeitstier und lieferte zudem Milch und letztlich Fleisch. Später waren es wiederum der Einzug des Maschineneinsatzes in der Landwirtschaft sowie spezialisierte Züchtungen für Milch oder Fleisch, die das Limpurger Rind zunehmend verdrängten. Die Züchtervereinigung Limpurger Rind e.V. setzt sich – unterstützt von der Gesellschaft zur Erhaltung alter und gefährdeter Haustierrassen (GEH) – dafür ein, dass die Zucht fortgesetzt wird.

Fotogalerie:

Wilhelma, Zoologisch-Botanischer Garten Stuttgart
20.06.2021

Zoo Landau

Zoos weisen Tierarzneimittelgesetz als ungeeignet zurück – Neu geplante Gesetzgebung führt zu Therapienotstand und gefährdet den Tierschutz

Bei Wildtieren oder exotischen Nutztierrassen in Zoos können fachgerechte Narkosen oder Behandlungen oft nur mit speziellen Medikamenten durchgeführt werden.
Foto: Zoo Landau

Mit Bezug auf eine jüngst veröffentlichte Pressemitteilung des Verbandes der Zoologischen Gärten (VdZ), dem der Zoo Landau in der Pfalz als wissenschaftlich geleiteter Zoo angehört, kritisiert auch Landaus Zoodirektor und Zootierarzt Dr. Jens-Ove Heckel einen aktuellen Gesetzentwurf des Bundeslandwirtschaftsministeriums massiv und weist ihn als fachlich unausgereift zurück.

Der Präsident des Zoo-Verbandes, Prof. Dr. Jörg Junhold, selbst ebenfalls promovierter Tierarzt und Zoodirektor in Leipzig macht deutlich: „Wenn das neue Tierarzneimittelgesetz so kommt, wie momentan vom Ministerium vorgeschlagen, ist das ein ganz bewusst in Kauf genommener Rückschritt für den Tierschutz!“ Im Kreis der Zoo- und Wildtierärzte ist man sich insgesamt einig, dass angesichts der zahlreichen und über viele Jahre formulierten Hinweise seitens der Veterinäre und verschiedener Verbände jedwedes Verständnis für die Nichtberücksichtigung der Fachexpertise seitens der Regierung fehlt.

Bei dem Gesetzentwurf, der wahrscheinlich in der kommenden Woche in zweiter und dritter Lesung im Bundestag behandelt werden soll, entzündet sich die Kritik der Zoogemeinschaft an zwei entscheidenden Punkten.

Zum einen geht es um den Zugang zu hochwirksamen Narkosemitteln für Tiere. „Wenn Tiere betäubt werden müssen, funktioniert das generell wie bei Menschen: Die schnelle Einleitung einer Tiefschlafphase ist die schonendste Variante für den Patienten“, so die Fachleute. „Anders als in der Humanmedizin haben Zoo- und Wildtiermediziner aber eine enorme Bandbreite an Spezies mit den unterschiedlichsten Rezeptoren für eingesetzte Substanzen. Das heißt, was für ein Rind zu einer sofortigen Betäubung führt, kann selbst ein kleineres Schwein noch nicht einmal verlangsamen.“ Vor dem Hintergrund von rund 200.000 Wirbeltieren allein in den Zoos des Verbandes sei es wichtig, immer genau die richtigen Mittel parat zu haben, um Tiere und Mitarbeiter nicht unnötigen Gefahren auszusetzen. Allerdings wird das neue Gesetz dies im großen Umfang verhindern, denn oft genug kommen die fachlich anerkannten Mittel aus sogenannten Drittländern – also von außerhalb der EU. Nicht wegen ihrer Eignung, die fachlich überhaupt nichts zur Diskussion steht, sondern allein wegen ihrer Herkunft dürften sie mit der Gültigkeit des neuen Gesetzes nicht nach Deutschland eingeführt werden.

Besonders frappierend: Während es auf EU-Ebene ähnlich vorgegeben ist, wird dort aber ab dem 1. Januar der sogenannte Therapienotstand anerkannt werden. Das heißt, dass im Falle von Mitteln ohne wirksame Alternativen aus EU-Ländern dennoch auf die Produkte aus Drittländern zurückgegriffen werden darf. „Dass wir das im vorliegenden Gesetzentwurf nach jahrelangen Hinweisen nicht hinbekommen, ist in meinen Augen ein Armutszeugnis für das Zooland Deutschland“, sagt Verbandspräsident Junhold. „Statt – wie weltweit üblich – die besten und sichersten Medikamente für unsere Tiere einsetzen zu können, sollen wir es mit hohen Dosen anderer Mittel probieren? Um zu riskieren, dass das Tier nur halb betäubt ist, unter Umständen bei langwieriger Einleitung krampft oder gleich gar nicht mehr aus der Narkose aufwacht, da auch die bekannten Gegenmittel nicht importiert werden dürfen?  Eine sichere und schnelle Betäubung von Zoo- und Wildtieren ist absolut im Sinne des Tieres und hat für uns Experten einen hohen Stellenwert, der offenbar in der politischen Betrachtung keine Berücksichtigung fand.“

Die Zoogemeinschaft ist frustriert, weil der beschriebene Zustand schon ein paar Jahre anhält und mit dem neuen Tierarzneimittelgesetz – wie immer wieder in Aussicht gestellt – endlich ein Ende finden sollte. „Das heißt also, entweder handelt der Tierarzt nach bestem Wissen und Gewissen und steht damit mit mindestens einem Bein im Gefängnis oder er riskiert ganz bewusst das Wohlbefinden und Leben seiner Patienten und Mitarbeiter“, sind sich Heckel und Junhold einig.

Der zweite große Kritikpunkt entzündet sich an der Einordnung von Zootieren durch den Gesetzesentwurf als potenzielle Lebensmittel. „Man will verständlicherweise verhindern, dass Tiere, denen bestimmte Medikamente gegeben wurden, verzehrt werden“, ergänzt Sven Hammer, Präsident des Verbands der Zootierärzte und Tierparkdirektor (VZT) in Görlitz. „Und natürlich sind auch unsere Wisente, Yaks und Bisons letzten Endes Rinder, aber selbstverständlich werden diese niemals auf einem Teller landen.“ Weil sie dennoch vom Ministerium als potenzielle Nahrung eingestuft werden, bleibt eigentlich nur der Rückgriff auf für Nutztiere zugelassene Mittel mit beschränkter Wirkung. „Das beeindruckt dann einen Bison eher kaum“, sagt Hammer.

Was der Entwurf des Ministeriums auch negiere sei, dass Tiere in Zoos in der Regel deutlich älter als normale Nutztiere werden. Das heißt auch typische Alterserscheinungen müssen adäquat behandelt werden können. Und es tue in der Seele weh, wenn man ein Yak, Bison oder Rind einer alten oder exotischen Nutztierrasse mit Arthrose eben nicht behandeln dürfe, wie es fachlich richtig wäre, sondern unnötigem Leiden zugeschaut werden müsse. Vor dem Hintergrund einer bereits lange funktionierenden Ausnahmeregelung für Pferde und Kaninchen fragen sich die spezialisierten Tiermediziner, warum die Zootiere derartig anders behandelt werden.

Die Botschaft der zoologischen Gärten an die politischen Entscheider ist eindeutig. „Überarbeiten Sie den Entwurf bitte mit Augenmaß“, sagt VdZ-Präsident Junhold in Richtung des Ministeriums. „Wir wollen nur das Beste für unsere Tiere, also lassen Sie bitte international gültige Therapiestandards auch in Deutschland zu.

Zoo Landau in der Pfalz
20.06.2021

Polizei

Polizeimeldungen vom Samstag (19.06.2021)

(Speyer) – Polizei sucht Eigentümer

Im Rahmen eines anderen Einsatzes hat die Polizei am Freitag, 18.06.2021, gegen 18:30 Uhr, in Speyer, Blaulstraße, einen Cityroller sichergestellt, der vorher mutmaßlich entwendet wurde. Es wird nun der Eigentümer, vermutlich aus dem Bereich Burgstraße, Josef-Schmitt-Straße bzw. nähere Umgebung, gebeten, sich bei der Polizei zu melden.

(Schweigen-Rechtenbach) – Unter Alkoholeinwirkung im Straßenverkehr unterwegs

Am Freitag, gegen 20.10 Uhr, wurde eine 60 jährige Autofahrerin mit ihrem Pkw in Schweigen-Rechtenbach einer Verkehrskontrolle unterzogen. Ein freiwillig vor Ort durchgeführter Atemalkoholschnelltest bestätigte die Vermutungen der eingesetzten Beamten auf einen möglichen Alkoholkonsum. Die Fahrerin musste daraufhin die Beamten mit zur Dienststelle begleiten, wo eine gerichtsverwertbare Atemalkoholmessung durchgeführt wurde. Neben der Untersagung der Weiterfahrt wurde auch ein entsprechendes Ordnungswidrigkeitenverfahren gegen die Fahrerin eingeleitet.

(Landau) – Rotlicht missachtet und Unfall verursacht

Etwa 25 000 Euro Sachschaden und zwei Leichtverletzte waren das Resultat eines Verkehrsunfalls, welcher sich am Freitagmittag gegen 15:00 Uhr an der Kreuzung Max-Planck-Str. / Ecke Ärztezentrum in Landau ereignete. Eine 26 Jahre alte Verkehrsteilnehmerin missachtete dort das Rotlicht der Ampelanlage und kollidierte mit einem 76 Jahre alten Mann im Kreuzungsbereich. Beide wurden zur medizinischen Untersuchung in ein nahegelegenes Krankenhaus gebracht. Während der polizeilichen Unfallaufnahme kam es zu kleineren Verkehrsbehinderungen.

(Landau) – Auf Drogen die Handbremse vergessen

Einen nicht unerheblichen Sachschaden verursachte am Freitagmittag gegen 14:30 Uhr ein 25 Jahre alter Paketfahrer in Landau-Nußdorf. Der Landauer wollte an einem dortigen Anwesen ein Paket zustellen und verpasste es offensichtlich am Gefälle die Handbremse zu ziehen. Während der Sachverhaltsaufnahme durch Beamte der PI Landau wurde nicht nur ein Sachschaden in Höhe von etwa 10 000 Euro an parkenden Fahrzeugen festgestellt – der junge Mann räumte zudem den Konsum von Cannabisprodukten ein, was ein durchgeführter Schnelltest bestätigte. Den Mann erwartet nun eine Anzeige wegen Straßenverkehrsgefährdung und eines Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz. Führerscheinrechtliche Konsequenzen sind ihm sicher.

(Maikammer / Edenkoben) – Traktorgespann entwendet und zwei Unfälle verursacht / Jugendliche Täter flüchten

Verunfallter Traktor samt Planwagen

Am 19.06.2021 kam es in Maikammer hinter der Bahnhofstraße zwischen zwei und drei Uhr nachts zu einem Diebstahl eines Traktors mit Planwagen, woraufhin die drei unbekannten Heranwachsenden auf ihrer Flucht zwei Unfälle verursachten.

Durch aufmerksame Passantinnen wurde hiesiger Dienststelle am Samstagmorgen ein verunfallter Traktor im Rebsortenweg in Maikammer mitgeteilt. In der Verlängerung der Turmstraße lagen zudem mehrere Gegenstände verteilt auf dem Feldweg. Die Gegenstände konnten dem Traktoranhänger zugeordnet werden. Diese wurden durch die Täter offensichtlich mutwillig aus dem Anhänger geworfen. Der Halter des Traktors wurde verständigt. Dieser bestätigte, dass sein 45-Jahre alter Traktor samt Planwagen und Originalschlüssel entwendet wurde. Während der Sachverhaltsaufnahme vor Ort teilte ein weiterer Geschädigter mit, dass seine Piaggio APE beschädigt im Hof stehen würde. Einer Nachbarin seien am 19.06.2021 um 3 Uhr nachts drei männliche Jugendliche/Heranwachsende auf einem Traktor mit Planwagen in der Kropsburgstraße in Edenkoben aufgefallen. Da es sich um eine Sackgasse handelt, mussten die Täter offensichtlich im Hof des Geschädigten wenden und beschädigten hierbei die im Hof abgestellte Piaggio APE. Es dürfte sich auch hier mit hoher Wahrscheinlich um die gleichen Täter handeln. Auf der Flucht von Edenkoben nach Maikammer verunfallten die unbekannten Täter daraufhin mit dem Traktor im Rebsortenweg in Maikammer, indem sie nach rechts von der Fahrbahn abkamen und der Traktor umkippte. Der Traktor samt Planwagen wurde hierdurch massiv beschädigt.

beschädigte APE

Die Zeugin beschrieb die Täter wie folgt:

  • drei männliche Personen
  • ca. 20 Jahre alt
  • Eine Person hätte kurze helle Haare und von kräftiger Statur
  • Die andere Person hätte dunkle kurze Haare und eine normale Statur.

Der entstandene Sachschaden beläuft sich auf ca. 7000 Euro.

Hinweise der Bevölkerung werden von der Polizeiinspektion Edenkoben entgegengenommen.

(Neustadt) – Hausfriedensbruch auf Gelände der Grundschule

Am Samstag, 19.06.21, gegen 00.05 Uhr konnte durch eine Streife der Polizeiinspektion Neustadt festgestellt werden, dass sich augenscheinlich drei Personen unberechtigt auf dem Gelände der Albert-Finck-Grundschule aufhielten. In der Vergangenheit ist es hier bereits zu Sachbeschädigungen gekommen, weswegen die Personen angesprochen wurden und kontrolliert werden sollten. Bei Erkennen der Beamten flüchteten zwei Personen, konnten jedoch nach kurzer Flucht gestellt werden. Es handelte sich um einen 21-jährigen und einen 24-jährigen aus Neustadt, sowie einen 27-jährigen aus dem Kreis Bad Dürkheim. Gründe für ihren Aufenthalt auf dem Schulgelände nannten sie nicht. Aktuelle Sachbeschädigungen konnten nicht festgestellt werden. Die drei Männer müssen sich jetzt wegen Hausfriedensbruchs verantworten.

(Neustadt) – Verkehrsunfall mit schwerverletztem Kind

Am Freitag, 18.06.21, um 13.58 Uhr wurde der Polizeiinspektion Neustadt ein Verkehrsunfall mit einem schwer verletztem Kind gemeldet. Ein 23-jähriger Pkw-Fahrer befuhr die Konrad-Adenauer-Straße in Fahrtrichung Innenstadt. In entgegengesetzter Richtung kam ihm ein Bus entgegen. Hinter dem Bus rannten für den Pkw-Fahrer nicht erkennbar zwei Kinder über die Fahrbahn. Trotz Vollbremsung erfasste der Pkw ein 11-jähriges Mädchen. Diese erlitt schwere, nicht lebensbedrohliche Verletzungen und musste im Anschluss mit dem Rettungswagen ins Krankenhaus verbracht werden. Das andere Kind wurde nicht verletzt.

(Neustadt) – Einbruch in Pfarrheim

Am Freitag, 18.06.21, gegen 08.00 Uhr wurde der Kriminalpolizei Neustadt ein Einbruch ins Pfarrheim der St. Remigius Gemeinde Diedesfeld gemeldet. Vermutlich in der Nacht von Donnerstag auf Freitag wurde durch unbekannte Täter ein Fenster aufgehebelt. Hierzu musste der/die Täter auf den Verbindungsbau zwischen Kirche und Pfarrheim klettern.

Aus der Sakristei wurde eine Reliquienmonstranz aus der Barockzeit, aus vergoldetem Silber mit Edelsteinen bestückt, sowie aus dem Pfarrheim eine Zinnuhr und ein leerer Tresor entwendet.

Der Sachschaden wird auf 1.000 Euro und der Diebstahlsschaden auf 2.500 Euro geschätzt.

Zeugen, die Hinweise auf Täter oder Tathergang geben können, werden gebeten sich mit der Kriminalpolizei in Neustadt unter 06321-8540 oder kineustadt@polizei.rlp.de in Verbindung zu setzen.

(Wachenheim a.d.W.) – Gegen geparktes Fahrzeug gestoßen und unerlaubt entfernt

Ein bislang unbekannter Verkehrsteilnehmer streifte beim Vorbeifahren den ordnungsgemäß geparkten Pkw Opel Astra, der in Wachenheim im Bornweg geparkt war. Anschließend entfernte sich der Verursacher ohne sich um die Schadensregulierung zu kümmern. An dem Opel entstand ein Sachschaden von 1.500 EUR.

Hinweise bitte an die Polizei Bad Dürkheim unter der 06322-9630 oder pibadduerkheim@polizei.rlp.de

(Bad Dürkheim) – Beim Ausparken Pkw touchiert und sich unerlaubt von der Unfallstelle entfernt

Der Pkw Audi A 4 parkte am 18.06.2021 in der Zeit von 09.55 – 15.55 Uhr in Bad Dürkheim auf dem Parkplatz hinter dem Bahnhofsgebäude. In dieser Zeit touchierte ein bislang unbekannter Pkw beim Ein-oder-Ausparken den Audi. Es entstand ein Sachschaden von ca.1000 EUR. Anschließend entfernte sich der bislang unbekannte Fahrzeugführer.

Hinweise bitte an die Polizei Bad Dürkheim unter der 06322-9630 oder pibadduerkheim@polizei.rlp.de

(Weisenheim am Sand) – Auf 14-jährige eingeschlagen

Am 18.06.2021, um 20.30 Uhr wurde der Polizei eine Körperverletzung mitgeteilt. Demnach wurde eine 14-jährige Weisenheimerin von einer 15-jährigen Weisenheimerin in Weisenheim am Sand am Bahnhof geschlagen. Hintergrund der Tat sei ein vorangeganges Wortgefecht gewesen, indem die 14-jährige die 15-jährige beleidigte. Hierauf habe die Beschuldigte mehrmals auf die Geschädigte mit der Faust auf die Wange und den Nacken geschlagen. Durch weitere Passaten wurde die 15-jährige abgehalten und getrennt. Die Erziehungsberechtigten wurden informiert.

(Frankenthal) – Verkehrsunfall auf der B9

Am 18.06.2021, gegen 12:30 Uhr, ereignete sich auf der B9 in Fahrtrichtung Worms auf der Ein- und Ausfädelungsspur zur A6 ein Verkehrsunfall mit einer leicht verletzten Person. Der Pkw einer 40-jährigen Fahrerin blieb dort liegen. Die Fahrerin sicherte ihren Pkw jedoch nicht ausreichend ab. Die 54-jährige Fahrerin eines herannahenden Pkw übersah den liegengebliebene Pkw und fuhr auf diesen auf. Die 54-Jährige wurde durch das Auslösen der Airbags leicht verletzt und wurde in ein Krankenhaus verbracht. An beiden Pkw entstand erheblicher Sachschaden. Die Pkw waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Gerade auf Bundesstraßen oder Autobahnen ist es besonders wichtig liegengebliebene Fahrzeuge oder Unfallstellen abzusichern. So können weitere Unfälle vermieden werden.

(Bobenheim-Roxheim) – Vermeintlicher Badeunfall mit gutem Ausgang

Am Abend des 18.06.2021 beobachteten mehrere Zeugen gegen 19:20 Uhr am Silbersee in Bobenheim-Roxheim wie eine männliche Person in der Mitte des Sees mehrmals untergetaucht sei. Anschließend hätten sie die Person aus den Augen verloren. Umgehend wurden umfangreiche Such- und Rettungsmaßnahmen eingeleitet. Neben der Feuerwehr Bobenheim-Roxheim, der Feuerwehr Frankenthal und der Polizei waren DLRG, Taucher der Berufsfeuerwehr Ludwigshafen, der Rettungsdienst, sowie ein Rettungshubschrauber im Einsatz. Am Ufer des Sees konnten die zurückgelassenen persönlichen Gegenstände der männlichen Person aufgefunden werden. Während der Such- und Rettungsmaßnahmen kehrte die männliche Person unversehrt an das Ufer des Silbersees zurück.

(Birkenheide) – Schwerer Verkehrsunfall mit verletztem Motorradfahrer / Es werden Zeugen zum Unfallhergang gesucht

Am Freitag, den 18.06.2021, gegen 15:18 Uhr, kam es auf der Mannheimer Straße (L527), Ortsausgang Fahrtrichtung Bad Dürkheim bei Birkenheide zu einem Auffahrunfall zwischen einem Motorradfahrer und einem PKW-Fahrer. Ersten Hinweisen zu Folge befuhr ein 52-Jähriger PKW-Fahrer die Mannheimer Straße aus Maxdorf kommend in Fahrtrichtung Bad Dürkheim. Auf Höhe einer Fußgängerfurt nahm der PKW-Fahrer eine Fußgängerin wahr, welche augenscheinlich darauf wartete, die Straße zu passieren. Der PKW-Fahrer verzichtete auf sein Vorrecht und bremste bis zum Stillstand ab. Hinter dem PKW-Fahrer befuhr der 55-Jähriger Motorradfahrer die Mannheimer Straße. Aus bislang ungeklärten Gründen leitete der Motorradfahrer eine Vollbremsung ein, verlor die Kontrolle über sein Kraftrad, kam zu Sturz und fuhr dem PKW-Fahrer auf. Der Motorradfahrer wurde mit einer Armverletzung und Schürfwunden am Körper in eine Klinik zwecks weiterer medizinischer Versorgung verbracht. Generell möchte die Polizei nochmals den Hinweis geben, dass das Tragen von Schutzkleidung, auch bei kurzen Fahrten, schwerwiegende Verletzungen verhindern kann.

(Birkenheide) – Verkehrsunfall mit leicht verletztem Kind / Der PKW-Fahrer wird gesucht

Am Freitag, den 18.06.2021 gegen 13:15 kam es an einer Radfahrerfurt über die L454 bei Birkenheide zu einem Verkehrsunfall zwischen einem 11 Jahre alten Kind, welches mit einem Fahrrad unterwegs war und einem PKW. Das Kind befuhr mit dem Fahrrad die Sohlstraße in Maxdorf und fuhr über die Radfahrerfurt über die L454 in die Schlesierstraße in Birkenheide. Hierbei versuchte sie laut Zeugenaussagen noch vor einem sich aus Richtung Weisenheim nähernden PKW die Fahrbahn zu passieren. Der PKW touchierte das Hinterrad des Kindes, wodurch dieses zu Fall kam. Der PKW-Fahrer hielt kurz an und fragte nach dem Befinden. Nachdem das Kind zunächst angab, dass alles ok sei fuhr der ca. 50 Jahre alte Mann weiter. Bei dem Fahrzeug soll es sich um einen grauen VAN-artiger PKW handeln. Erst nachdem der Fahrer weggefahren war, bemerkte sich eine Schürfwunde am rechten Knie.

Wer sachdienliche Hinweise zu dem genannten Fall geben kann, wird gebeten sich mit der Polizeiwache Maxdorf unter der Rufnummer 06237 / 934-1100 oder der Polizeiinspektion Frankenthal unter der Rufnummer 06233 / 313-0 in Verbindung zu setzen. Hinweise können auch per E-Mail unter pwmaxdorf@polizei.rlp.de übermittelt werden.

(Mannheim-Innenstadt) – Verbotenes Kraftfahrzeugrennen / Fahrzeug und Führerschein des 23-jährigen Fahrers sichergestellt

Ein 23-jähriger Mann veranstaltete am Freitagabend in der Mannheimer Innenstadt ein verbotenes Kraftfahrzeugrennen. Der junge Mann fiel Spezialisten der Verkehrspolizei gegen 23.30 Uhr in der Bismarckstraße in Höhe des Schlosses auf, als er in seinem Mercedes AMG mit hoher Geschwindigkeit in Richtung Konrad-Adenauer-Brücke raste. Die Beamten folgten dem Mercedes und filmten seine Fahrt. In der Kurve der Auffahrt zur Konrad-Adenauer-Brücke hatte der Mercedes eine Geschwindigkeit von rund 130 km/h erreicht und brachte das Fahrzeug an seine physikalische Leistungsgrenze. Er konnte schließlich auf der Brücke gestoppt und kontrolliert werden.

Gegen ihn wird nun wegen Teilnahme an einem verbotenen Kraftfahrzeugrennen ermittelt. Sein Führerschein wurde einbehalten, der Mercedes wurde zur Vorbereitung der Einziehung sichergestellt.

(Mannheim-Herzogenried) – Ungewöhnlicher Verkehrsunfall

Ein ungewöhnlicher Verkehrsunfall ereignete sich am Freitagnachmittag im Stadtteil Herzogenried. Ein 54-jähriger Mann war gegen 14.30 Uhr mit seinem Sattelzug in der Hafenbahnstraße unterwegs. Er hatte jedoch offenbar vergessen, die Hecktür seines Sattelaufliegers sicher zu verschließen. In Höhe der Einmündung zur Straße „Zum Herrenried“ schlug diese bei einem Fahrstreifenwechsel nach rechts auf und beschädigte hierdurch eine elektrische Werbeschautafel. Der dabei entstandene Sachschaden lässt sich derzeit noch nicht beziffern. Nach Abschluss der Unfallaufnahme musste die Fahrbahn von umher liegenden Glassplittern der Werbetafel gereinigt werden.

(Heidelberg-Neuenheim) – Feiernde Jugendliche auf der Neckarwiese / Vorsorgliche Räumung

Am Freitagabend feierten zahlreiche Realschüler auf der Heidelberger Neckarwiese ihren bestandenen Schulabschluss. Zunächst war die Neckarwiese aufgrund der heißen Temperaturen nur mäßig besucht. Im weiteren Verlauf des Abends setzte jedoch starker Zulauf ein, sodass sich gegen 20.00 Uhr bereits rund 1.500 Personen auf dem Neckarvorland zwischen Wasserspielplatz und Theodor-Heuss-Brücke befanden, darunter rund 200 bis 300 feiernde Realschüler der Abschlussklasse. Während die Grundstimmung anfangs fröhlich und ausgelassen war, waren mit zunehmendem Alkoholkonsum beginnende Aggressionen festzustellen, die sich in Streitigkeiten und Handgreiflichkeiten zeigten. Rund 10 Jugendliche mussten zudem aufgrund übermäßigen Alkoholkonsums durch Rettungskräfte medizinisch versorgt werden. Aufgrund des steigenden Aggressionspotential der Feiernden und der Tatsache, dass über soziale Medien weiter zum Besuch der Neckarwiese anlässlich der Realabschlussfeierlichkeiten aufgerufen wurde, wurde die Neckarwiese gegen 22.20 Uhr durch Polizei und Kommunalem Ordnungsdienst vorsorglich geräumt, um eine Eskalation der Lage zu verhindern. Bereits nach ersten Lautsprecherdurchsagen setzten deutliche Abwanderungen ein und die Örtlichkeit leerte sich zusehends. Gegen 22.40 Uhr waren keine Personen mehr auf dem Neckarvorland feststellbar. Während der Räumung kam es zu keinen Zwischenfällen.

(Schwetzingen / Rhein-Neckar-Kreis) – Verkehrsunfall mit erheblichem Sachschaden

Erheblicher Sachschaden entstand bei einem Verkehrsunfall am Freitagabend in Schwetzingen. Ein 68-jähriger Mann war kurz vor 18 Uhr mit seinem Mercedes auf der L 630 in Richtung Carl-Theodor-Brücke unterwegs. Kurz vor der Brücke befuhr er zunächst die Linksabbiegerspur in Richtung Bruchhäuser Straße. Als er bemerkte, dass er eigentlich geradeaus in Richtung Nadlerstraße weiterfahren wollte, setzte er den Blinker nach rechts zum Fahrstreifenwechsel. Dabei übersah er den rechts neben ihm fahrenden Opel Corsa einer 34-jährigen Frau und stieß mit ihr zusammen. Im weiteren Verlauf wurde der Corsa weiter nach rechts gedrückt und stieß gegen eine auf der rechten Geradeausspur fahrende 48-jährige VW-Fahrerin. Alle Beteiligten kamen mit dem Schrecken davon und blieben unverletzt. Der Mercedes des 68-Jährigen war so stark beschädigt, dass er abgeschleppt werden musste. Die beiden weiteren Fahrzeuge blieben fahrbereit. Der Sachschaden wird auf fast 25.000 Euro geschätzt.

(Hockenheim / Rhein-Neckar-Kreis) – Unbekannter Mann stellt sich unsittlich zur Schau / Polizei sucht Zeugen

Am Freitagmorgen stellte sich in Hockenheim ein unbekannter Mann unsittlich zur Schau. Er fiel zwei Frauen im Alter von 60 und 67 Jahren auf, als er auf den Stufen vor einem Geldinstitut in der Rathausstraße saß und dabei sein Geschlechtsteil entblößt aus der Hose hängen ließ. Sie sprachen den Mann darauf an, was das denn solle, woraufhin dieser sein Geschlechtsteil wieder in der Hose verstaute und wortlos davonlief.

Der Mann wird wie folgt beschrieben:

  • Ende 50 Jahre alt
  • Ca. 175 bis 180 cm groß
  • Weiße Haare
  • Bekleidet mit blau-weiß-kariertem Hemd und beigefarbenen Shorts, er trug offenbar keine Unterhose
  • Trug eine Brille

Zeugen, denen der beschriebene Mann aufgefallen ist, bzw. sachdienliche Hinweise zu dem Mann geben können, werden gebeten, sich beim Kriminaldauerdienst der Kriminalpolizeidirektion Heidelberg, Tel.: 0621/174-4444 zu melden.

(St. Leon-Rot / Rhein-Neckar-Kreis / A 5) – Fahrzeugbrand auf der BAB 5 im Baustellenbereich

Am Samstagnachmittag gegen 17.35 Uhr geriet ein gelber 3er BMW auf der BAB 5 in Fahrtrichtung Karlsruhe kurz nach dem Autobahnkreuz Walldorf im Baustellenbereich vermutlich auf Grund eines technischen Defekts in Brand. Der 54-jährige Fahrzeugführer konnte das Fahrzeug kontrolliert zum Stehen bringen und das Fahrzeug mit drei weiteren Fahrzeuginsassen verlassen. Es wurde niemand verletzt. An dem BMW entstand infolge des Brandes Totalschaden. Außerdem wurde die Fahrbahn und die Leitplanke durch die Hitzeentwicklung beschädigt. Der Gesamtschaden beläuft sich auf ca. 17.500 Euro.

Die BAB 5 musste in Richtung Karlsruhe für die Dauer der Lösch- und Bergungsarbeiten etwa 30 Minuten gesperrt werden. Es bildete sich ein Stau von ca. drei Kilometern Länge. Auf der Gegenfahrbahn, in Richtung Heidelberg, kam es zu zwei Kilometer Stau auf Grund von Gaffern. Vor Ort war die Autobahnpolizei sowie die Freiwillige Feuerwehr aus Kirrlach und Walldorf. Die Autobahnmeisterei war noch bis 21.20 Uhr am Ort des Brandes, um die beschädigte Fahrbahn auszubessern. Für die Dauer blieb der rechte Fahrstreifen gesperrt.

(Sinsheim-Eschelbach / Rhein-Neckar-Kreis) – 24-jähriger Fahrradfahrerin bei Unfall schwer verletzt

Am frühen Samstagmorgen zog sich eine 24-jährige Fahrradfahrerin bei einem Verkehrsunfall im Ortsteil Eschelbach schwere Verletzungen zu. Die junge Frau war kurz vor 5 Uhr mit ihrem Fahrrad mit hoher Geschwindigkeit auf der Hirschhornstraße bergab in Richtung B 39 unterwegs. Dabei kam sie nach links von der Fahrbahn ab und fuhr gegen ein am Fahrbahnrand geparktes Auto. Sie schlug mit dem Kopf auf der Frontscheibe auf und stürzte schließlich auf die Fahrbahn. Nach Aussage von Ersthelfern habe die Frau auch kurzzeitig das Bewusstsein verloren. Sie wurde zur Behandlung in ein Krankenhaus eingeliefert. Sie hatte sich Verletzungen an der Stirn sowie einen Kieferbruch zugezogen.

Da Rettungskräfte Alkoholgeruch im Atem der Radfahrerin bemerkten, wurde ein Alkoholtest durchgeführt, der einen Wert von rund 0,7 Promille ergab.

Gegen die Frau wird nun wegen Straßenverkehrsgefährdung ermittelt.

Zoo Heidelberg

Besuch im Zoo Heidelberg wird wieder vielfältiger

Lockerung bei der Maskenpflicht | Online-Anmeldung weiterhin erforderlich

Der Zoo Heidelberg lockert seine Hygiene- und Verhaltensregeln schrittweise. Die aktuell sehr niedrigen Infektionszahlen machen dies möglich. Ab sofort ist eine medizinische Maske nur noch in Innenräumen des Zoos Pflicht. Der Zoo Heidelberg empfiehlt jedoch das Tragen einer Maske auch in beengten Situationen im Außenbereich. Inzwischen finden ausgewählte Programme der Zoo-Akademie finden wieder statt, die Tierhäuser sind ebenfalls wieder geöffnet. Ein Online-Ticket für den Zoobesuch ist weiterhin erforderlich. Die allgemein geltenden Kontaktbeschränkungen und Abstandsregeln bleiben bestehen.

Bei einem Abstecher ins Raubtierhaus können Zoobesucher die jungen Tiger beobachten.
Foto: Peter Bastian/Zoo Heidelberg

„Wir freuen uns, dass sich die Lage inzwischen so entspannt hat, dass wir diese weiteren Lockerungen umsetzen können. Es ist toll zu sehen, wie auf den Besucherwegen wieder mehr Betriebsamkeit einkehrt – seien es Workshop-Teilnehmer, kleine Gruppen oder Pärchen und Familien, die einen schönen Tag im Zoo verbringen“, freut sich Zoodirektor Dr. Wünnemann. Für die bevorstehende Ferienzeit sind besonders die Workshops im Lern- oder Techniklabor eine tolle Möglichkeit, die eigene Freizeit neu und abwechslungsreich zu gestalten. Das Team der Zoo-Akademie freut sich darauf, gemeinsam mit den Teilnehmern in die Welt der Technik und Naturwissenschaften einzutauchen – zum Beispiel beim Workshop „Hölzerne Kletteraffen“ oder beim „Boden-Check“. Für die Angebote ist kein Vorwissen notwendig. Alle Infos zu den Tickets gibt es unter www.zoo-akademie.org. Die Tierhäuser im Zoo Heidelberg sind wieder geöffnet. Affen, Elefanten, Löwen und Tiger können nun wieder von dort beobachtet werden. Erste kommentierte Fütterungen bei den Waschbären und Pelikanen finden versuchsweise ebenfalls wieder statt.

Fisch, Gemüse, Obst oder Ei? Was Waschbären gerne fressen, erfahren Zoobesucher bei der kommentierten Fütterung. Die Fütterungen starten wieder – zunächst bei den Waschbären und Pelikanen.
Foto: Petra Medan/Zoo Heidelberg

Zusätzlich zur Erweiterung des Angebots ändert sich auch dir Regelung für die Maskenpflicht: Ab sofort ist eine medizinische Maske nur noch in Innenräumen des Zoos und bei Tierfütterungen- und Präsentationen Pflicht für Zoo-Gäste ab 6 Jahren. Der Zoo Heidelberg empfiehlt jedoch das Tragen einer Maske auch in beengten Situationen im Außenbereich. „Wir hoffen, dass unsere Besucher verantwortungsvoll mit den Lockerungen umgehen. Dann steht für alle einem sicheren und spannenden Tag bei uns im Zoo Heidelberg nichts mehr im Wege“, sagt Zoodirektor Dr. Klaus Wünnemann. Informationen zu den aktuell geltenden Hygiene- und Verhaltensregeln erhalten Zoobesucher unter www.zoo-heidelberg.de/coronainfo.

Text: Tiergarten Heidelberg gGmbH Foto: (1) Peter Bastian / Zoo Heidelberg; (2) Petra Medan / Zoo Heidelberg
19.06.2021

Sechs junge Präriehunde gesichtet – vorerst!

Nachwuchs bei den Schwarzschwanz Präriehunden im Zoo Heidelberg

Die sommerlichen Temperaturen locken den Nachwuchs an die Oberfläche: Die jungen Präriehunde zeigen sich auf der Anlage. Bereits sechs Jungtiere wurden in diesem Jahr von den Tierpflegern im Gehege gesichtet. Es bleibt spannend, wie viele Jungtiere noch kommen werden. Flink flitzt der Nachwuchs zwischen den erwachsenen Tieren umher, spielt miteinander und mischt die ganze Kolonie gehörig auf.

Beim Beobachten der Präriehunde im Zoo Heidelberg wird es definitiv nicht langweilig – oft kann man sich als Besucher nicht entscheiden, wo man zuerst hingucken soll. Neugierig rennt ein Teil der kleinen, tagaktiven Nagetiere über Äste und Blätter und wedelt dabei aufgeregt mit ihren schwarzen Schwänzchen. Ein Tier gräbt an einem neuen Loch. Wieder andere Präriehunde knabbern an Grashalmen und frischem Laub, während der Rest einfach nur faul in der Sonne liegt.

Bereits im Frühling kommen die jungen Präriehunde in den unterirdischen Erdhöhlen zur Welt. Kurz nach der Geburt sind sie nur etwa 15 Gramm „schwer“, nackt und blind und werden von der Mutter intensiv umsorgt. Erst wenn sie weit genug entwickelt sind, meist nach fünf bis sechs Wochen, zeigen sie sich an der Oberfläche. „Es kann durchaus sein, dass in den Höhlen noch weitere Jungtiere leben, die wir noch nicht gesehen haben. Wir hatten schon Jahrgänge mit acht oder mehr Jungtieren, 2017 waren es sogar neun Stück! Wie viele es dieses Jahr insgesamt sind – das bleibt vorerst das Geheimnis der Präriehunde. Wir gehen davon aus, dass sich dieses Geheimnis erst in den kommenden Wochen lüftet“, erklärt Revierleiter Norman Hänel. Wer als Zoo-Freund bis dahin nichtmehr abwarten kann, für den gibt es eine Möglichkeit: Zeit für einen Zoobesuch mitbringen, die Kolonie beobachten und selbst versuchten, die Jungtiere zählen. Ganz schön schwierig, bei der Wuselei!

Hintergrund:

Präriehunde leben in Kolonien in den weiten Gras- und Steppenlandschaften Nordamerikas. Ihr Lebensraum erstreckt sich von Kanada über die USA bis hin nach Mexiko. Sie bewohnen ein weit verzweigtes Tunnelsystem mit vielen Schlafhöhlen, die mit Gräsern oder Laub ausgepolstert werden. Mit Hunden haben die Präriehunde nichts gemeinsam. Sie zählen zu den Nagetieren und sind mit den Murmeltieren und Streifenhörnchen verwandt. Ihren Namen haben sie durch ihren typischen Warnruf erhalten: Entdeckt ein Präriehund einen Feind, stößt er einen bellenden Laut aus, um die anderen zu warnen. Das bedeutet meist für die gesamte Präriehund-Kolonie, Rückzug in den sicheren Bau. Dort sind sie gut geschützt vor Fressfeinden, wie Raubvögeln oder Kojoten.

Fotoalbum Präriehunde Zoo Heidelberg

Text: Tiergarten Heidelberg gGmbH Foto: Speyer 24/7 News
19.06.2021

Speyer

„Engagiert unterwegs zum Gemeinwohl“: Aktion zum Stopp der Vermüllung öffentlicher Räume

  • Unter dem Motto „Engagiert unterwegs zum Gemeinwohl“ will die Stadt gemeinsam mit engagierten Bürger*innen gegen wilden Müll vorgehen.
  • Die Stadtverwaltung ruft dazu auf, sich aktiv für die Abfallbeseitigung und gegen die illegale Ablagerung von Müll in öffentlichen Räumen einzusetzen.

„Seit Jahrzehnten leiden Stadt und Umwelt unter der massiven Entstehung von Müll in öffentlichen Räumen. Leider müssen wir in letzter Zeit feststellen, dass sich das Problem immer weiter zuspitzt. Ob in Naherholungsgebieten wie im Binsfeld, in der Innenstadt oder am Rheinufer – etliche Menschen entsorgen ihren Abfall nicht ordnungsgemäß, sondern lassen ihn achtlos dort liegen, wo es ihnen gerade in den Sinn kommt. Das hat drastische Folgen für das Ökosystem, aber auch das Erscheinungsbild unserer Stadt leidet darunter – ganz abgesehen von der zusätzlichen Belastung der städtischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie den Kosten, die die bei der Beseitigung des Abfalls entstehen“, zeigt sich Oberbürgermeisterin Stefanie besorgt angesichts der aktuellen Entwicklung.

„Viele Menschen sind sich nicht bewusst, welche Folgen es hat, wenn sie ihren Müll achtlos in die Natur werfen. Dass Plastikringe, wie sie an Kunststoffflaschen befestigt sind, zu schweren Verletzungen führen oder gar zur Todesfalle für Tiere werden können, ist leider einigen nicht klar“, bedauert Beigeordnete und Umweltdezernentin Münch-Weinmann.

Aus diesem Grund hat die Stadtverwaltung die Aktion zur Müllvermeidung ins Leben gerufen. Wer sich ehrenamtlich aktiv einbringen möchte, kann unter Beachtung der jeweils geltenden Corona-Bekämpfungsverordnung allein, zu zweit oder in einer kleinen Gruppe bestimmte Plätze, Orte, Quartiere im eigenen Wohnumfeld etc. von Abfall befreien.     
Abfalltüten können beim städtischen Umweltamt kostenfrei abgeholt werden. Außerdem ist nach Rücksprache die Abholung des eingesammelten „wilden Mülls“ durch städtische Mitarbeiter*innen möglich.

Gerne kann die Teilnahme an der Aktion mit einem Foto dokumentiert und an Monika Schimmele (06232 14-2783), Ansprechpartnerin im Umweltamt, per E-Mail gesendet werden: umweltundforsten@stadt-speyer.de oder monika.schimmele@stadt-speyer.de.

„Der beste Abfall ist daher natürlich der, der gar nicht erst entsteht. In Anbetracht der aktuellen Situation wollen wir aber auch an die Bürgerinnen und Bürger appellieren, dass vorhandener Abfall von ihnen selbst ordnungsgemäß entsorgt wird. Zum anderen ist es unser Ziel, liegen gebliebenen, sogenannten ‚wilden Müll‘ so schnell wie möglich einzusammeln und zu entsorgen“, ruft Irmgard Münch-Weinmann dazu auf, sich gemeinsam der Müllentsorgung anzunehmen.

Digitaltag am 18. Juni 2021

Auch der Schadensmelder ermöglicht es, die Stadtverwaltung schnell und einfach über Schäden oder in diesem Fall illegalen Müll in Kenntnis zu setzen. Schadensmeldungen ggf. mit Bildern können entweder direkt vom PC oder vom mobilen Endgerät aus über den Browser oder auch über die „Mein Speyer-App“ der Stadtwerke Speyer an die Verwaltung geschickt werden.

„Der Schadensmelder ist eine niedrigschwellige Möglichkeit, direkten Kontakt zu den zuständigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern aufzunehmen, die sich dann umgehend mit dem jeweiligen Hinweis befassen können“, so Beigeordnete und Digitalisierungsbeauftragte Sandra Selg. Sie motiviert die Bürger*innen, insbesondere den digitalen Aktionstag am 18. Juni 2021 zum Anlass für eine sogenannten „Littering Tour“ zu nehmen und so zur Sauberkeit des Stadtbildes beizutragen.

„Die Digitalisierung prägt unseren Alltag entscheidend. Es geht beim Digitaltag auch darum, Vorbehalte gegenüber der Technik abzubauen und zugleich Chancen und Herausforderungen, die diese mit sich bringt, zu erkennen und zu fördern. Der Digitaltreff F@irnet der Stadt Speyer beispielsweise bietet auch für ältere Personen eine Anlaufstelle für einen unbefangeneren Zugang zu den neuen Medien. So sollen alle an den Vorteilen digitaler Möglichkeiten teilhaben und Aktionen wie sich gemeinsam für eine saubere Stadt einzusetzen, unkompliziert und effektiv umsetzen können.“

Stadtverwaltung Speyer
19.06.2021

Corona-Virus Speyer

Tagesaktuelle Fallzahlen für die Stadt Speyer (Freitag, 18.06.2021)

Anzahl bestätigter Fälle von Coronavirus (SARS-CoV-2)-Infektionen in der Stadt Speyer: 2847 ( + 1 )
Davon bereits genesen: 2718
Todesfälle: 84 ( unverändert )
Gemeldete Fälle der letzten sieben Tage pro 100.000 Einwohner*innen (Inzidenz gemäß LUA): 11,9 ( unverändert )

Landesuntersuchungsamt (LUA) Rheinland-Pfalz
19.06.2021

Entwicklung des Inzidenzwerts in den letzten sieben Tagen in Speyer

Freitag, 18. Juni 202111,9
Donnerstag, 17. Juni 202111,9
Mittwoch, 16. Juni 202119,8
Dienstag, 15. Mai 202117,8
Montag, 14. Juni 202119,8
Sonntag, 13. Juni 202119,8
Samstag, 12. Juni 202123,7

Robert-Koch-Institut (RKI)
19.06..2021

Verkehrslenkung zur Drive-Thru-Impfaktion am Sonntag, 20. Juni 2021

Am Sonntag, 20. Juni 2021, zwischen 7:00 und spätestens 15:00 Uhr findet die zweite große Drive-Thru-Impfaktion auf den Parkplätzen von BÖ Fashion (Hasenpfühlerweide 1) und EDEKA Stiegler (Am Rübsamenwühl 4) statt. Obwohl dieses Mal mit vorheriger Terminvergabe gearbeitet wird, was das Verkehrsaufkommen gegenüber der ersten Aktion deutlich reduzieren sollte, ist im Bereich der Auestraße und der K2 aus Richtung Otterstadt/Franz-Kirrmeier-Straße mit Verkehrsbehinderungen und Rückstaus zu rechnen.

Die Auestraße wird zwischen der Hasenpfühler Weide und der Tullastraße grundsätzlich für den Individualverkehr gesperrt. Die Zufahrt in die Auestraße ist von der Franz-Kirrmeier-Straße kommend ausschließlich für Impfwillige mit Termin möglich, wenn diese von Norden über die K2 aus Richtung Otterstadt (Abfahrt von der B9: Rinkenbergerhof/Otterstadt) anfahren. Auch für den Personenkreis, der an der Impfaktion teilnimmt, ist die Anfahrt in die Auestraße aus Richtung Dom/Süden nicht möglich. Die Zufahrt zum Parkplatz von BÖ Fashion erfolgt über das Gelände der Firma Blumen Risse. Die Impfwilligen, die am Sonntag zuerst vor Ort sind und den Anfang der Warteschlange bilden, werden gebeten, bereits auf der Auestraße anzuhalten und noch nicht das Gelände der Firma Blumen Risse zu befahren. Zum Aktionsbeginn um 7 Uhr wird an der Einfahrt der Firma Blumen Risse mit der Kontrolle der Terminbestätigungen begonnen. Die Zufahrt zur Impf-Warteschleife auf dem Gelände erfolgt dann schrittweise.

Alle anderen Zufahrtswege und Abkürzungen sind gesperrt. Die Abfahrt erfolgt ausschließlich über die Nachtweide und die Tullastraße.

Für Verkehrsteilnehmende, die in Richtung Abfallwirtschaftshof, Kläranlage und Deutschhof fahren möchten, ist die Anfahrt aus Richtung Dom/Süden kommend grundsätzlich ohne größere Probleme möglich. Die Abfahrt aus den o.g. Bereichen wird, solange die Wartesituation andauert, ausschließlich in Richtung Otterstadt möglich sein.

Verkehrsteilnehmende mit dem Ziel Am Rübsamenwühl haben die Möglichkeit über die Route Wormser Landstraße – Auestraße – Tullastraße – Nachtweide oder direkt über die Waldseer Straße – Tullastraße – Nachtweide zum Campingplatz, Badestrand und Restaurant am Steinhäuserwühlsee zu gelangen und auf diesem Wege auch wieder abzufahren.

Der Kommunale Vollzugsdienst der Stadt Speyer und die Polizei werden den Verkehr sowie die gesperrten Zufahrtswege überwachen.

Die Stadt Speyer bittet um Verständnis für die entstehenden Einschränkungen im Straßenverkehr.

Alle wichtigen Informationen zum Ablauf des Impf-Drive-Thru von Prof. Dr. Gerald Haupt und Peter Bödeker sind gebündelt unter www.speyer.de/impfaktion zu finden.

Stadtverwaltung Speyer
19.06.2021

Polizei

Polizeimeldungen vom Freitag (18.06.2021)

(Speyer) – Konflikt zwischen Radfahrer und PKW-Fahrer endetet mit Körperverletzung

Zu einem Konflikt zwischen einem 69-jährigen PKW-Fahrer und einem vor ihm fahrenden 72-jährigen Radfahrer kam es am Donnerstag um 10:35 Uhr in der Mühlturmstraße. Da der 69-Jährige scheinbar mit der Fahrweise des Radfahrers unzufrieden war, betätigte er mehrfach seine Hupe und überholte ihn im Anschluss. Nachdem der 72-Jährige während des Überholvorgangs auf den PKW geschlagen hatte, stieg der 69-Jährige aus und stieß den 72-Jährigen von seinem Fahrrad, wodurch sich dieser leicht verletzte. Ein Sachschaden ist nicht entstanden. Gegen den 69-Jährigen wurde ein Strafverfahren wegen Körperverletzung eingeleitet

(Limburgerhof) – Tote Frau aufgefunden

Gemeinsame Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft Frankenthal/Pfalz und des Polizeipräsidiums Rheinpfalz

Am 11.06.2021, gegen 23:00 Uhr, wurde eine tote Frau in Limburgerhof in einer Grünfläche nahe des Rheingönheimer Weges aufgefunden. Polizeibeamte fanden die Leiche bei einer Vermisstensuche. Bei der verstorbenen Frau handelt es sich um eine 72-jährige Frau aus dem Rhein-Pfalz-Kreis, welche am Vortag als vermisst gemeldet wurde. Die Staatsanwaltschaft Frankenthal und die Kriminalpolizei haben die Ermittlung zu der Todesursache aufgenommen. Eine am 17.06.2021 durchgeführte Obduktion ergab eine natürliche Todesursache.

(Germersheim) – Verkehrsunfall auf der B35

Am 18.06.2021 gegen 06:52 Uhr kam es auf der B35 an der Anschlussstelle Germersheim- Nord, in Fahrtrichtung Karlsruhe zu einem Verkehrsunfall. Die 30-jährige Fahrerin eines PKW´s kollidierte beim Spurwechsel mit dem PKW eines 33-jährigen Fahrers. Dieser verlor daraufhin die Kontrolle über sein Fahrzeug und kollidierte an mehreren Stellen mit der Leitplanke. Beide Fahrzeuge kamen auf der linken Fahrspur zum Stehen. Die Fahrer wurden bei dem Unfall beide leicht verletzt. Für die Dauer der Unfallaufnahme musste die B35 teilweise voll gesperrt werden.

(Bellheim) – Wieviel Zigarettenschachteln passen in eine Leggings?

Zu einem außergewöhnlichen Versuch des Ladendiebstahls kam es gestern Abend in einem Bellheimer Supermarkt. Eine 25-jährige Frau betrat mit einer bislang unbekannten männlichen Begleitung den Einkaufmarkt im Gewerbegebiet und entnahm aus der Auslage 68 Schachteln Zigaretten, nachdem sie die Sicherung der Auslage im Kassenbereich aufschob. Statt diese in den Einkaufswagen zu legen, steckte sie die Schachteln in ihre Leggings und versucht so den Kassenbereich zu passieren. Der Mitarbeiterin fiel direkt die ausgebeulte Hose auf und sie verständigte die Polizei. Gegenüber der Beamtin ließ die Frau dann im wahrsten Sinne des Wortes die Hosen herunter und räumte die Tat ein. Ein entsprechendes Ermittlungsverfahren wurde eingeleitet.

(Landau) – Betrunken Unfall gebaut und eingeschlafen / Zeugen gesucht!

Leichtverletzt aufgefunden wurde am Donnerstagabend der Fahrer eines dreirädrigen Fahrrades in der Straße Zum Queichanger in Landau. Der 50-Jährige konnte von einem Anwohner unmittelbar hinter einem geparkten Fahrzeug am Boden liegend schlafend vorgefunden werden. Bei ihm lag ein dreirädriges Fahrrad. Durch die hinzugezogene Polizei konnten bei dem Mann frische Schürfwunden im Gesicht und am Hinterkopf festgestellt werden. Die Auffindesituation des Mannes und die Beschädigungen an dem Fahrzeug lassen darauf schließen, dass der 50-jährige Dreirradfahrer gegen das geparkte Fahrzeug fuhr und nach dem Sturz hinter dem Fahrzeug einschlief. Ein Atemalkoholtest bei dem Mann ergab einen Wert von 0,8 Promille. Angaben zum Unfallhergang konnte er nicht machen. Der Fahrer wurde zur weiteren Untersuchung in ein Krankenhaus verbracht. Aufgrund seiner Alkoholisierung wurde ihm zudem eine Blutprobe entnommen und ein Strafverfahren eingeleitet.

Zeugen, die Angaben zum Verkehrsunfall machen können, werden gebeten sich bei der Polizeiinspektion Landau zu melden.

(Edenkoben) – Ungesicherte Ladung

Weil ein 63 Jahre alter LKW-Fahrer heute Morgen (18.06.2021, 7 Uhr bis 07.30 Uhr) in den Seewiesen sein transportiertes Schüttgut auf der Ladefläche nicht ausreichend gesichert hatte, erwartet ihn nun ein Bußgeld von 60 Euro sowie ein Punkt in der Flensburger Verkehrssünderkartei. Auch der Halter muss 270 Euro Bußgeld bezahlen, weil er die Fahrt anordnete und dabei die Verkehrssicherheit gefährdete. Drei weitere Autofahrer waren nicht angegurtet. Sie müssen jeweils 30 Euro bezahlen.

(Edenkoben) – Nackter Mann klopft ans Hoftor

Ein Bewohner aus Edenkoben meldete am frühen Morgen (18.06.2021, 2 Uhr) einen Unbekannten, der im Adamskostüm ständig an sein Hoftor klopfen würde. Zudem hätte er mehrmals versucht, auf sein Grundstück zu gelangen. Noch vor Eintreffen der heraneilenden Streife meldete der Anrufer Fehlalarm. Bei dem Fremden handelte es sich um einen Bekannten, der sich versehentlich zu Hause ausgesperrt hatte und nun Hilfe suchte.

(Neustadt) – Zweiradfahrer berauscht unterwegs

Am 17.06.21 musste um 09:30 Uhr in der Goethestraße ein 58-jähriger Mofa-Fahrer mit 2,51 Promille festgestellt werden. Um 18:20 Uhr wurde in der Adolf-Kolping-Straße ein E-Scooter, bei dem kein Versicherungskennzeichen montiert war, gestoppt. Der 34-Jährige Lenker des Gefährts verhielt sich derart auffällig, dass der Verdacht auf vorausgegangenen Betäubungsmittelkonsum bestand. Ein Drogenvortest untermauerte die Verdachtslage. Auch wenn seitens des Fahrers nur der Konsum von Cannabisprodukten eingeräumt wurde, kommt darüber hinaus eine Beeinflussung von Amphetaminen in Frage. Beiden Fahrzeugführern wurde die Weiterfahrt untersagt und jeweils eine Blutprobe entnommen.

(Bad Dürkheim) – Ladendiebstahl

Eine 23-jährige Frau aus der VG Freinsheim löste am Donnerstagnachmittag beim Verlassen eines Schuhgeschäftes in der Bruchstraße die akustische Alarmsicherung aus. Neben den dort entwendeten vier paar Schuhe, führte die Dame diverse gestohlene Kosmetikartikel mit, die einer Drogerie zugeordnet werden konnten. Der Gesamtschaden beläuft sich auf ca. 100 EUR. Die 23-Jährige muss sich nun wegen Diebstahl verantworten.

(Frankenthal) – Verkehrsunfallflucht

Am 17.06.2021, gegen 16.45 Uhr, hörte ein Zeuge einen Knall und als er auf seinen Balkon ging, sah er noch eine beigefarbene Limousine den Röntgenplatz in Richtung Benderstraße davonfahren. Durch die eingesetzten Beamten konnte dann vor Ort festgestellt werden, dass mutmaßlich diese Limousine, vermutlich in der Vorbeifahrt, den Pkw VW Golf des Geschädigten an Heckstoßstange beschädigte und das Kennzeichen abriss. Der Schaden wird auf etwa 2500 Euro geschätzt.

Zeugen werden gebeten sich an die Polizeiinspektion Frankenthal unter der Tel.-Nr.: 06233/313-0 oder an die Polizeiwache Maxdorf unter der Tel.-Nr.: 06237/934-1100 zu wenden. Gerne nehmen wir Ihre Hinweise auch per E-Mail unter pifrankenthal@polizei.rlp.de entgegen.

(Frankenthal) – Verkehrsunfall mit leichtverletztem Leichtkraftradfahrer

Am 17.06.2021, gegen 15.00 Uhr, befuhr ein Taxifahrer mit seinem Pkw Mercedes die Wormser Straße in Richtung Bobenheim-Roxheim auf der rechten Fahrspur, welche auf die Autobahn A6 in Richtung Mannheim führt. Neben ihm befuhr in gleicher Richtung ein Leichtkraftradfahrer die linke Spur in Richtung Bobenheim-Roxheim. Kurz vor der Auffahrt auf die Autobahn geriet der Taxifahrer auf die linke Spur, touchierte den Leichtkraftradfahrer, worauf dieser stürzte und hierbei leicht verletzt wurde und zur Kontrolle in ein Krankenhaus verbracht wurde. Der Gesamtschaden wird auf etwa 1000 Euro geschätzt. Die Polizei Frankenthal sucht in diesem Zusammenhang nach Zeugen, welche Angaben zum Unfallhergang machen können.

Zeugen werden gebeten sich an die Polizeiinspektion Frankenthal unter der Tel.-Nr.: 06233/313-0 oder an die Polizeiwache Maxdorf unter der Tel.-Nr.: 06237/934-1100 zu wenden. Gerne nehmen wir Ihre Hinweise auch per E-Mail unter pifrankenthal@polizei.rlp.de entgegen.

(Frankenthal) – Kontrolle eines Lkw

Am 17.06.2021, gegen 08.50 Uhr, kontrollierten Beamte der hiesigen Polizeiinspektion im Europaring den Lkw eines 29-jährigen Mannes aus Frankenthal, welcher auf der Ladefläche mit einem Kleinbagger beladen war. Im Rahmen der Kontrolle konnte festgestellt werden, dass die Sicherungsgurte nicht in einen ordnungsgemäßen Zustand waren, weiterhin war die Hauptuntersuchung des Lkw bereits 5 Monate abgelaufen und eine gültige Prüfung des EG-Kontrollgerätes konnte ebenfalls nicht vorgezeigt werden. Die Weiterfahrt wurde bis zur Nachsicherung mit ordnungsgemäßen Spanngurten untersagt und es wurde ein Ordnungswidrigkeitenverfahren gegen ihn sowie den Halter des Lkw eingeleitet.

(Ludwigshafen) – Gefährliche Körperverletzung

Am 18.06.2021, gegen 00:30 Uhr, wird der Polizei Ludwigshafen eine Schlägerei am Berliner Platz gemeldet. Ein 30-jähriger und 31-jähriger Mann sollen gemeinsam auf einen 20-Jährigen eingeschlagen und getreten haben. Der Grund für die Auseinandersetzung ist bislang noch unklar. Die beiden Tatverdächtigen waren stark alkoholisiert. Ein Alkoholtest ergab bei dem 30-Jährigen einen Wert von 2,31 Promille und bei dem 31-Jährigen einen Wert von 2,14 Promille. Ihnen wurde auf der Polizeidienststelle eine Blutprobe zur Feststellung der Schuldfähigkeit entnommen. Da sie weiterhin sehr aggressiv waren, mussten sie die Nacht im Polizeigewahrsam verbringen.

(Ludwigshafen) – Motorradfahrerin bei Unfall leicht verletzt

Am 17.06.2021, gegen 17:10 Uhr, fuhr eine 57-jährige Motorradfahrerin in der Rheinuferstraße auf das vor ihr abbremsende Auto auf. Die Motorradfahrerin stürzte und verletzte sich leicht. Durch den Unfall entstand ein Sachschaden in Höhe von ca. 1.000,- Euro.

(Ludwigshafen) – Unfallflucht in der Friedensstraße

In der Friedensstraße touchierte am 17.06.2021, zwischen 9 Uhr und 11:30 Uhr, eine bislang unbekannte Person mit ihrem Auto den parkenden KIA eines 28-Jährigen. An seinem Fahrzeug entstand ein Sachschaden von etwa 1.500 Euro.

Zeuginnen und Zeugen werden gebeten, sich zu melden. Sachdienliche Hinweise bitte an die Polizeiinspektion Ludwigshafen 1, Telefonnummer 0621 963-2122 oder per E-Mail piludwigshafen1@polizei.rlp.de .

(Mannheim) – Zwei PKW ausgebrannt

Am Freitag gegen 18.30 Uhr fing der VW Touran auf der Bismarckstraße kurz vor der Tunnelstraße aus bislang unbekannten Gründen während der Fahrt an zu brennen. Der 55-jährige Fahrer und seine Ehefrau verließen das Fahrzeug sofort. Mithilfe von weiteren Verkehrsteilnehmern wurde der PKW noch auf die Seite geschoben, bevor er vollständig in Brand geriet und ausbrannte. Ein an der Straße geparkter Smart wurde hierdurch in Mitleidenschaft gezogen und fing ebenfalls Feuer. Die Höhe des Sachschadens wird auf ca. 60.000,- Euro geschätzt. Während der Einsatzmaßnahmen wurde die Bismarckstraße in Richtung Hauptbahnhof gesperrt. Die Polizei leitete den Verkehr um. Es kam zu geringen Verkehrsstörungen.

(Mannheim / A 656) – Gefahr durch ungesicherte Unfallstelle zwischen Mannheim-Seckenheim und Autobahnkreuz Mannheim / Transporter gegen Leitplanke

Pressemitteilung Nr.1

Am Freitag gegen 13:00 Uhr befuhr ein Kleintransporter die BAB 656 in Richtung Mannheim. Kurz vor dem Autobahnkreuz Mannheim stieß dieser aus bislang nicht bekannter Ursache gegen die Mittelleitplanke. Derzeit ist nicht bekannt, ob Personen verletzt sind. Der linke Fahrstreifen ist in beiden Richtungen voll gesperrt. Rettungskräfte sind im Einsatz. Mit Verkehrsbehinderungen und Stau muss gerechnet werden.

(Mannheim / A 656) – Gefahr durch ungesicherte Unfallstelle zwischen Mannheim-Seckenheim und Autobahnkreuz Mannheim / Transporter gegen Leitplanke

Pressemitteilung Nr.2

Nach derzeitigem Kenntnisstand befuhr gegen 13:00 Uhr ein 54-Jähriger mit seinem Sprinter die BAB 656 in Fahrtrichtung Mannheim und nutzte hierzu den rechten der beiden Fahrstreifen. Vermutlich aufgrund eines medizinischen Notfalls verlor der Fahrer die Kontrolle über sein Fahrzeug, stieß gegen die Mittelleitplanke und setzte infolgedessen auf dieser auf. Im Anschluss streifte er noch wenige Meter auf der Mittelleitplanke entlang bevor er ca. 500 Meter vor dem Autobahnkreuz Mannheim zum Stehen kam. Der leicht verletzte 54-Jährige wurde mit einem Rettungswagen in ein naheliegendes Krankenhaus gebracht. Der Sprinter musste mithilfe eines Tiefladers geborgen werden. Aufgrund ausgelaufener Betriebsstoffe war zudem die Feuerwehr im Einsatz. Die Fahrbahn war während der Unfallaufnahme und den Bergungsarbeiten zeitweise in beiden Richtungen gesperrt. Der Verkehr wurde jeweils über den Standstreifen an der Unfallstelle vorbei geleitet. Zwischenzeitlich staute sich der Verkehr in Richtung Mannheim auf rund 5 km Länge. Gegen 15:50 Uhr war die Unfallstelle geräumt und die Fahrbahn wieder freigegeben. Die Höhe des entstandenen Sachschadens ist derzeit noch nicht bekannt. Der Verkehrsdienst Mannheim hat die weiteren Ermittlungen aufgenommen.

(Mannheim) – Gegenstand auf Fahrbahn verursacht mehrere Unfälle

Am Donnerstagmittag gegen 14:10 Uhr verlor ein bislang unbekannter Verkehrsteilnehmer auf der Jungbuschbrück ein Ladungsteil und verursachte mindestens drei Unfälle. Zwei nachfolgende Autofahrer erkannten die Gefahrenstelle zu spät, überfuhren den Gegenstand und beschädigten sich beide die Ölwanne, sodass Öl auf der Fahrbahn verteilt wurde. Ein 32-jähriger Rollerfahrer verlor beim Überfahren der Ölspur die Kontrolle über sein Zweirad und stürzte. Hierbei verletzte sich dieser leicht. Die Fahrbahn musste schließlich durch eine Fachfirma gereinigt werden. Zeugen, die Hinweise auf das Fahrzeug geben können, welches das Ladungsteil verloren hatte, sowie weitere Geschädigte werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 0621/174-4222 beim Verkehrsdienst Mannheim zu melden.

(Mannheim) – Mann nach Auseinandersetzung am Wasserturm mit Messer schwer verletzt; ein Tatverdächtiger ermittelt; Staatsanwaltschaft Mannheim erwirkt Haftbefehl gegen 21-Jährigen

Pressemitteilung Nr. 2

Gemeinsame Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft Mannheim und des Polizeipräsidiums Mannheim

Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Mannheim wurde Haftbefehl gegen einen 21-jährigen Mann aus Ludwigshafen wegen des Verdachts des gemeinschaftlichen versuchten Totschlags und gefährlicher Körperverletzung erlassen.

Der Mann soll gemeinsam mit mindestens zwei weiteren noch unbekannten Mittätern am frühen Samstagmorgen des 12. Juni gegen 02:00 Uhr an der Wasserturmanlage einen 22-jährigen Mann nach vorherigen Provokationen zunächst geschlagen und getreten haben. Im Verlauf der Auseinandersetzung soll einer der Täter -entsprechend dem zuvor gemeinsam gefassten Tatplan -dem Opfer zwei Stiche mit einem Einhandmesser zugefügt haben, das später in unmittelbarer Tatortnähe aufgefunden und sichergestellt wurde.

Nachdem mehrere Personen dem 22-Jährigen zu Hilfe kamen, flüchtete die Personengruppe in Richtung Bahnhof. Einer der Männer soll ebenfalls eine blutende Wunde davongetragen haben. Eine Fahndung nach der Gruppierung mit über zehn Streifenwagen war ohne Ergebnis verlaufen.

Der 22-Jährige hatte durch die Messerstiche so schwere Verletzungen er-litten, dass er nur durch eine sofortige Notoperation überlebte.

Das Kriminalkommissariat Mannheim, das die weiteren Ermittlungen übernommen hatte, konnte den 21-jährigen Verdächtigen auch im Rahmen verdeckter Recherchen ermitteln und am Donnerstagvormittag in seiner Ludwigshafener Wohnung festnehmen. Bei einer Wahllichtbildvorlage erkannte das Opfer den 21-Jährigen als einen der Tatverdächtigen zweifelsfrei wieder.

Am Freitagnachmittag wurde er dem Ermittlungsrichter vorgeführt, der einen auf Flucht- und Verdunkelungsgefahr gestützten Haftbefehl gegen den 21-Jährigen mit deutscher Staatsangehörigkeit wegen des Verdachts des gemeinschaftlichen versuchten Totschlags in Tateinheit mit gefährlicher Körperverletzung erließ. Anschließend wurde er in eine Justizvollzugsanstalt eingeliefert.

Die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Mannheim und des Kriminalkommissariats Mannheim, insbesondere im Hinblick auf die beiden noch unbekannten weiteren Tatverdächtigen, dauern noch an.

(Mannheim) – Fahrradfahrer bei Unfall verletzt; dunkler BMW der X-Klasse flüchtet; Zeugen gesucht

Bereits am Mittwochabend ereignete sich in der Fressgasse, Höhe Quadrat Q 4, ein Verkehrsunfall, bei dem ein 49-jähriger Radfahrer leichte Verletzungen davontrug.

Der Mann radelte gegen 20 Uhr in Richtung Breite Straße, als ein dunkler BMW-SUV, vermutliche der X-Klasse, überholte und in Höhe Q 4 nach rechts abbog. Dabei hatte der unbekannte Fahrer den Radler übersehen.

Um einen Zusammenstoß zu vermeiden, lenkte der 49-Jährige nach rechts auf den Gehweg und prallte gegen einen „Mannheimer Pfosten“. Dabei verletzte er sich leicht, sein Fahrrad wurde leicht beschädigt.

Der Autofahrer, der möglicherweise den Unfall bemerkt haben dürfte, setzte dennoch seine Fahrt fort, ohne sich um den Verletzten zu kümmern. Der 49-Jährige erstatte daraufhin am Freitagvormittag anzeige beim Polizeirevier MA-Innenstadt.

Da zum Unfallzeitpunkt an der Unfallörtlichkeit reger Fahrzeug- und Fußgängerverkehr herrschte, ist es wahrscheinlich, dass Personen den Unfallhergang beobachteten und Hinweise zum Verursacher und/oder dessen Fahrzeug geben können. Diese wichtigen Zeugen werden gebeten, sich mit dem Polizeirevier MA-Innenstadt, Tel.: 0621/1258-0 in Verbindung zu setzen.

(Mannheim-Wallstadt) – 6-jähriges Kind vor dem Ertrinken gerettet

Am Donnerstagnachmittag kam es am Vogelstangsee in Mannheim-Wallstadt zu einem Badeunfall, bei dem ein 6-jähriges Kind nur knapp vor dem Ertrinken gerettet werden konnte.

Ein aufmerksamer Zeuge sah das Kind gegen 16:30 Uhr leblos und mit dem Gesicht im Wasser am Ufer des Sees treiben. Er rief zwei weitere, in der Nähe anwesende Damen zu Hilfe und verständigte umgehend die Polizei. Die beiden Frauen reagierten sofort, zogen die 6-Jährige an Land und begannen unmittelbar mit den Wiederbelebungsmaßnahmen. Zu diesem Zeitpunkt atmete das Kind nicht mehr und hatte auch keinen Puls. Zwei Minuten nach Beginn der Wiederbelebungsmaßnahmen fing das Kind glücklicherweise wieder selbstständig an zu atmen und war ansprechbar.

Die Rettungskräfte, die nur kurze Zeit später am Unfallort eintrafen, übernahmen die weitere medizinische Versorgung des Kindes und brachten es anschließend zur weiteren Überprüfung in die Kinderklinik.

(Mannheim-Neuhermsheim) – Unfall mit E-Scooter-Fahrerin / Beteiligte Fußgängerin und Ersthelfer gesucht

Eine bislang unbekannte Frau lief am Donnerstag gegen 10:30 Uhr von der Straßenbahnhaltestelle Gerd-Dehof-Platz auf den angrenzenden Radweg und übersah hierbei eine 25-jährige E-Scooter-Fahrerin. Es kam zum Zusammenstoß beider Personen, infolgedessen die Frauen zu Boden stürzten. Ein unbekannter Ersthelfer eilte sofort zur Hilfe. Noch bevor die Unfallbeteiligten ihre Personalien austauschen konnten, entfernte sich die Fußgängerin in unbekannte Richtung. Die 25-jährige E-Scooter-Fahrerin wurde aufgrund einer Fußverletzung mit einem Rettungswagen in ein naheliegendes Krankenhaus gebracht. Ein Schaden entstand nicht.

Das Polizeirevier Mannheim-Oststadt hat die weiteren Ermittlungen aufgenommen und bittet die am Unfall beteiligte Fußgängerin sowie den Ersthelfer sich unter der Tel.: 0621 174 3310 zu melden.

Beschreibung der Fußgängerin:

  • ca. 50 Jahre alt
  • schlank
  • kurze, rotgefärbte Haare
  • Sie trug ein schwarzes Kleid mit einem weißen T-Shirt darunter
  • Nach derzeitigem Ermittlungsstand dürfte sich die Frau am rechten Arm ebenfalls leicht verletzt haben.

Zu dem Ersthelfer liegen bislang keine weiteren Erkenntnisse vor.

(Heidelberg) – Person angeblich ins Wasser geworfen worden / Suchmaßnahmen in vollem Gange

Pressemitteilung Nr. 1

Nach Hinweisen, dass am Freitag gegen Mitternacht eine Person von der Theodor-Heuss-Brücke geworfen worden sei, sucht die Polizei nun zusammen mit der Feuerwehr und dem DLRG den Neckar ab. Ob es sich tatsächlich um eine Person oder eventl. um einen größeren Gegenstand gehalten haben könnte, ist bislang nicht bekannt.

(Heidelberg) – Person angeblich in den Neckar geworfen / Suchmaßnahmen eingestellt

2. Pressemeldung

Die Suchmaßnahmen, zu denen auch ein Wasserspürhund eingesetzt wurde, wurden gegen 03.30 Uhr ergebnislos eingestellt. Ob eine Person oder doch ein größerer Gegenstand ins Wasser geworfen wurde, ist nach wie vor unklar.

(Hockenheim / A 61 FR Speyer) – Fahrzeugführerin gerät mit Kleinwagen auf der A 61 ins Schlingern und kracht gegen Mittelleitplanke. Rettungshubschrauber im Einsatz.

Aus bislang ungeklärter Ursache geriet die Fahrerin eines KIA Kleinwagens auf der A 61 in Höhe der Rheinbrücke, Fahrtrichtung Speyer, ins Schleudern und fuhr gegen die Mittelleitplanke. Dort wurde sie zunächst in ihrem Fahrzeug eingeklemmt und konnte sich nicht befreien. Durch Wegziehen des Fahrzeugs gelang es schließlich den Einsatzkräften, die Dame aus dem Fahrzeug zu bergen. Ein vorsorglich alarmierter Rettungshubschrauer konnte wieder abgezogen werden. Die ansprechbare Fahrzeugführerin wurde mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus nach Ludwigshafen verbracht. Das nicht mehr fahrbereite Fahrzeug wurde abgeschleppt. Die Höhe des Sachschadens ist derzeit nicht bekannt. Durch den Verkehrsunfall und die dadurch bedingte Sperrung der Richtungsfahrbahn bildete sich ein Rückstau von ca. acht Kilometern. Der Verkehrsdienst Heidelberg hat die Ermittlungen aufgenommen.

(Hockenheim / Rhein-Neckar-Kreis) – Dachstuhlbrand; zwei Verletzte; Ursache unklar

Pressemitteilung Nr. 2

Aus bislang unbekannter Ursache entstand am frühen Freitagmorgen, kurz vor 3 Uhr in einer Dachgeschosswohnung im 2. Obergeschoss eines Wohnhauses in der Mittleren Mühlstraße ein Brand, bei dem ein Sachschaden in noch nicht bekannter Höhe entstand, sowie die beiden 81 und 89 Jahre alten Bewohner verletzt wurden.

Beide wurden nach ihrer notärztlichen Versorgung vor Ort mit dem Verdacht, Rauchgasvergiftungen erlitten zu haben, mit einem Rettungswagen in eine Klinik gebracht.

Da das Feuer zunächst auf die beiden Nachbarhäuser überzugreifen drohte, wurden beide Gebäude geräumt, in denen sich zum Zeitpunkt des Brandes 16 Personen aufgehalten hatten.

Die Freiwillige Feuerwehr Hockenheim war mit 30 Einsatzkräften vor Ort und hatte das Feuer gegen 4 Uhr, rund eine Stunde nach Ausbruch, gelöscht. Darüber hinaus verhinderten sie ein Übergreifen des Feuers auf die Nachbarhäuser.

Der Kriminaldauerdienst unterstützten die Beamten des Polizeireviers Hockenheim noch in der Nacht bei den ersten Ermittlungen.

Das Brandgebäude ist beschlagnahmt und derzeit unbewohnbar.

Die Brandexperten des Polizeireviers Hockenheim werden die Ermittlungen zur Ursache vor Ort aufnahmen, sobald ein gefahrloses Betreten des Gebäudes möglich ist.

(Neulußheim / Rhein-Neckar-Kreis) – Auffahrunfall nach Rückstau / 8.000 EUR Sachschaden

Zu einem Verkehrsunfall kam es am Donnerstag gegen 17:20 Uhr auf der L560. Ein 55-Jähriger LKW-Fahrer war auf der L560 in Fahrtrichtung Hockenheim unterwegs, als es kurz vor der Abfahrt Neulußheim-Süd zu einem Rückstau kommt. Der LKW-Fahrer bemerkt diesen zu spät und fährt auf den VW eines 41-Jährigen auf, der wiederum auf den BMW eines 24-Jährigen geschoben wird. Verletzt wurde glücklicherweise niemand, der Sachschaden beträgt rund 8.000 EUR.

(Wiesloch-Baiertal / Rhein-Neckar-Kreis) – 22-jährige Frau bei Unfall leicht verletzt

Bei einem Verkehrsunfall am Donnerstagabend in Wiesloch-Baiertal wurde eine 22-jährige Unfallbeteiligte leicht verletzt. Die Frau fuhr kurz nach 18 Uhr mit ihrem Audi aus einem Anwesen nach rechts auf die Alte Bahnhofstraße in Richtung Ortsmitte. Dabei übersah sie einen 59-jährigen Opel-Fahrer, der ebenfalls in Richtung Ortsmitte unterwegs war und stieß mit ihm zusammen. Die beiden Fahrzeuge verkeilten sich, sodass der Audi mehrere Meter mitgezogen wurde und schließlich gegen eine Hauswand gedrückt wurde. Die Fahrerin des Audi erlitt dabei leichte Verletzungen und wurde zur Behandlung in ein Krankenhaus eingeliefert. Derzeit lässt sich die Höhe des Sachschadens noch nicht beziffern.

(Nußloch / Rhein-Neckar-Kreis) – Ansprechen von Kindern / Kriminalpolizei ermittelt

Am frühen Mittwochnachmittag wurden zwei Kinder im Alter von 7 und 9 Jahren unabhängig voneinander aus Fahrzeugen heraus angesprochen.

Am Mittwoch gegen 13:30 Uhr verständigte eine besorgte Mutter einer 7-Jährigen die Polizei, nachdem ihre Tochter nach Hause kam und von einem Fremden berichtete, der sie im Bereich Prozessionsweg aus einem weißen Lieferwagen heraus angesprochen hatte. Im Rahmen der Fahndungs-und Ermittlungsmaßnahmen konnte ein Mann festgestellt werden, der im Verdacht steht, das Kind angesprochen zu haben.

Am Donnerstag meldete die Mutter eines 9-Jährigen einen ähnlichen Vorfall. Ihr zufolge kam ihr Sohn ebenfalls am Mittwochnachmittag nach Hause und erzählte von einem Mann, der ihn gegen 12:30 Uhr aus einem dunkelblauen Auto heraus, in der Nähe der Barlachstraße, angesprochen hatte und nach Hause fahren wollte. Derzeit ist lediglich bekannt, dass der Fahrer des PKWs einen dunklen Bart gehabt haben soll.

Beide Kinder verhielten sich vorbildlich, ließen sich auf kein Gespräch ein, gingen sofort nach Hause und erzählten umgehend ihren Eltern was passiert war.

Die Hintergründe des Ansprechens sind derzeit noch unklar und Gegenstand der aktuellen Ermittlungen der Kriminalpolizeidirektion Heidelberg. Es wird auch geprüft, ob ein Zusammenhang zwischen den Ereignissen besteht und ob der Mann für beide Fälle verantwortlich ist. Nach dem derzeitigen Ermittlungsstand, liegen keine Hinweise vor, dass es sich um eine Vorbereitungshandlung zur Begehung einer Straftat gehandelt hat.

Zeugen, die sachdienliche Angaben zu den beiden gesuchten Fahrzeugen sowie den Männern machen können, werden gebeten sich unter dem kriminalpolizeilichen Hinweistelefon, Tel.: 0621 174 4444 zu melden.

(Bammetal / Rhein-Neckar-Kreis) – Starke Rauchentwicklung im 5. OG eines Hochhauses / Feuerwehr am Ereignisort eingetroffen

Pressemeldung Nr. 1

Aktuell (18.06.2021 – 17:07) wird eine starke Rauchentwicklung, ausgehend von einer Wohnung im 5. OG eines Hochhauskomplexes, gemeldet. Die Johann-Sebastian-Bach-Straße ist komplett gesperrt. Rettungskräfte sind im Einsatz.

(Bammetal / Rhein-Neckar-Kreis) – Brand im 5. OG eines Hochhauses

Pressemeldung Nr. 1

Gegen 16:35 Uhr wurde zunächst eine starke Rauchentwicklung im 5. OG eines Mehrfamilienhauses in der Johann-Sebastian-Bach-Straße gemeldet. Das Gebäude wurde beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte geräumt. Nach ersten Erkenntnissen war ein Brand, aus bislang unbekannter Ursache, im Außenbereich einer Wohnung ausgebrochen. Das Polizeirevier Neckargemünd hat die Ermittlungen aufgenommen. Bei dem Brand wurden insgesamt 5 Personen, darunter 3 Feuerwehrleute durch die Inhalation von Rauchgasen, bzw. eine Platzwunde verletzt. Zwei Personen wurden zur Behandlung in ein nahgelegenes Krankenhaus verbracht. Es entstand ein Sachschaden von ca. 40.000 Euro. Bis auf die Brandwohnung ist das Mehrfamilienhaus weiterhin bewohnbar. Die zuvor evakuierten Bewohner konnten wieder in ihre Wohnungen zurückkehren.

(Mauer / Rhein-Neckar-Kreis) – Beim Ausparken Frau übersehen / Eine schwer Verletzte Person

Zu einem Unfall kam es am Donnerstag gegen 15:45 Uhr auf dem Parkplatz des REWE-Markts in Mauer in der Straße „Sandklinge“. Eine 22-Jährige parkte mit Ihrem Ford rückwärts aus einer Parklücke aus. Dabei übersieht sie eine 63-Jährige Frau, welche zu Fuß auf dem Parkplatz unterwegs war, und kollidiert mit dieser. Die Frau stürzt bei dem Zusammenstoß und wird schwer verletzt und mit einem Rettungswagen in eine Klinik gebracht.

(Sinsheim / Rhein-Neckar-Kreis) – 42-Jähriger unbelehrbar; innerhalb weniger Tagen das zweite Mal unter Alkohol- und Drogeneinfluss erwischt

Unbelehrbar scheint ein 42-jähriger Sinsheimer zu sein, der innerhalb von wenigen Tagen das zweite Mal beim Autofahren unter Drogen- und Alkoholeinfluss erwischt wurde.

Eine Streife erkannte am frühen Freitagmorgen den 42-Jährigen sofort, als er ihr gegen 1.45 Uhr mit seinem Fahrzeug in der Waibstadter Straße entgegenkam. Als er bemerkte, dass die Streife wendete, um ihm hinterherzufahren, gab der 42-Jährige Gas und flüchtete zunächst in unbekannte Richtung.

Wenig später kehrte er jedoch nach Hause zurück und wurde dort von den Beamten angetroffen. Aufgrund seiner Alkohol- und Drogeneinwirkung wurde auf dem Polizeirevier in Sinsheim eine Blutprobe entnommen.

Ein erster Alkoholtest hatten über 1,4 Promille ergeben, ein Drogenvortest ergab Hinweise auf Cannabisbeeinflussung.

Der Führerschein des 42-Jährigen wurde bereits am 06. Juni beschlagnahmt. Damals hatte der Mann über 1,3 Promille intus (siehe Pressebericht vom 07. Juni).

Bei der Durchsuchung seiner Wohnung noch am Freitagmorgen wurden keine Drogen, dafür allerdings ein Elektroschocke aufgefunden und sichergestellt.

(Reichartshausen / Rhein-Neckar-Kreis) – Unfall auf L 532; Autofahrerin kracht in die Leitplanken und bleibt unverletzt; hoher Sachschaden

Bei einem Verkehrsunfall am Donnerstagnachmittag auf der L 532 zwischen Reichartshausen und Waldwimmersbach entstand ein Sachschaden von rund 8.000.- Euro.

Eine 40-jährige Ford-Fahrerin war gegen 14.45 Uhr von Aglastershausen in Richtung Waldwimmersbach unterwegs, als sie bei Reichartshausen in einer Rechtskurve zu schnell war, ins Schleudern geriet und links in die Leitplanken prallte. Ihr Fahrzeug wurde dabei total beschädigt und musste abgeschleppt werden. Vier Segmente der Leitplanken wurden irreparabel beschädigt und werden von der Straßenmeisterei Neckarbischofsheim ausgetauscht. Die 40-Jährige blieb zum Glück unverletzt.

(Weinheim / Rhein-Neckar-Kreis) – 43-Jähriger von unbekanntem Mann überfallen / Polizei sucht Zeugen

Ein 43-jähriger Mann wurde am Donnerstagabend in Weinheim von einem Unbekannten überfallen. Der 43-Jährige war kurz nach 18 Uhr zu Fuß in der Theodor-Heuss-Straße unterwegs, als neben ihm ein weißer Mercedes Sprinter anhielt und er von dessen Fahrer angesprochen wurde. Der 43-Jährige verstand die Worte des Sprinter-Fahrers nicht und reagierte nicht darauf. Daraufhin stieg der Fahrer des Sprinters aus dem Fahrzeug und forderte unter Vorhalt einer Eisenstange die Herausgabe des Mobiltelefons von dem 43-jährigen Mann. Als dieser die Herausgabe verweigerte, schlug ihm der Unbekannte mit der Faust gegen den Kopf. Als der Geschädigte sein Telefon weiterhin nicht herausgeben wollte, stieß der Angreifer mit der Eisenstange in Richtung des Opfers und verletzte ihn am Hals. Nachdem der 43-Jährige daraufhin seine Arme schützend angehoben hatte, nutzte der Unbekannte dies, dem Geschädigten das Handy zu entreißen. Anschließend fuhr der Täter mit dem Fahrzeug davon.

Zeugen, die auf den Vorfall aufmerksam geworden waren und sachdienliche Hinweise zum Täter geben können, werden gebeten, sich beim Kriminaldauerdienst der Kriminalpolizeidirektion Heidelberg, Tel.: 0621/174-4444 zu melden.

(Weinheim / Rhein-Neckar-Kreis) – Verkehrsunfall mit Unfallflucht / Polizei sucht Zeugen

Zu einem Verkehrsunfall kam es am Donnerstag zwischen 10:00 Uhr und 10:50 Uhr auf dem Parkplatz des Marktkaufs in der Gewerbestraße. Ein bislang unbekannter Autofahrer beschädigte einen geparkten VW und fuhr anschließend einfach davon, ohne seiner Feststellungspflicht nachzukommen. Der Sachschaden beträgt rund 2.500 EUR.

Zeugen, die sachdienliche Hinweise auf den Verursacher der Schäden geben können, werden gebeten sich beim Polizeirevier Weinheim, unter der Telefonnummer 06201-10030, zu melden.

Kultur

Technik Museum Sinsheim

Museum & Friends

Buntes Oldtimer-Treffen zum 40. Geburtstag des Technik Museum Sinsheim

Ob sportliche US-Cars oder klassische Oldtimer, alle Fahrzeuge bis 1991 sind willkommen.
Foto: Technik Museum Sinsheim

Sinsheim – Blubbernde V8-Motoren, der unverkennbare Sound eines 2-Takters oder aber das rhythmische Tuckern eines LANZ-Bulldogs – zum Jubiläum der Technik Museen Sinsheim Speyer findet am Sonntag, 4. Juli 2021 ein lockeres, markenoffenes Benzingespräch für Fahrzeugenthusiasten auf Parkplatz P1 und dem Innenhof des Technik Museum Sinsheim statt. Von 9 bis 18 Uhr erleben die Besucher blankpolierte Straßenkreuzer, bunte Kult-Automobile und außergewöhnliche Raritäten bis Baujahr 1991 aus nächster Nähe.

„Aufgrund der Jubiläen der Technik Museen Sinsheim Speyer sowie der Resonanzen für unsere Veranstaltungen bieten wir unseren Fans ein weiteres markenoffenes Treffen in Sinsheim an. Wir freuen uns auf zahlreiches Erscheinen“, so die Eventmanagerin des Museums Susanne Rieder. Unterhalb der imposanten Zeitzeugen der Lüfte bietet das entspannte Benzingespräch eine Gelegenheit, sich mit Gleichgesinnten auszutauschen und zu fachsimpeln. Hier trifft ein Cadillac aus den 50er Jahren auf einen Sachsenporsche aus der ehemaligen DDR, das Kultfahrzeug der 70er, Ford Capri, auf die Design-Ikonen von Alfa Romeo oder eine seltene Indian-Maschine auf eine historische Zugmaschine. „Wir sind optimistisch, dass Museum & Friends ein Erfolg wird. Dann kann es gut sein, dass wir dieses Benzingespräch auch in den kommenden Jahren fortführen werden“, so Rieder zuversichtlich. 

Die Organisatoren des Technik Museum Sinsheim erwarten unzählige Oldtimer.
Foto: Technik Museum Sinsheim

Da die Teilnehmerzahl begrenzt ist, bitten die Organisatoren um eine rechtzeitige Voranmeldung. Selbstverständlich erhalten aktive Teilnehmer an diesem Tag auch ermäßigten Eintritt in das Technik Museum Sinsheim und ein kleines Präsent bei der Einfahrt. Auch die Gastronomie des Technik Museum Sinsheim sorgt, wie gewohnt, für das leibliche Wohl. Alle Information zum Treffen am Sonntag, 4. Juli sowie die Anmeldemöglichkeit gibt es unter www.technik-museum.de/museum-and-friends.

Technik Museum Sinsheim
18.06.2021

Kultur / Veranstaltungen

Kinder- und Jugendtheater Speyer e. V.

ROTKÄPPCHEN UND DER WOLF

Marionettentheater für Kinder ab 3 Jahren

Familienvorstellung am Sonntag, 20. Juni 2021, 15:00 Uhr

Im Alten Stadtsaal, Kleine Pfaffengasse 8, 67346 Speyer

Das Märchen „Rotkäppchen“ ist eine der bekanntesten Erzählungen Europas. Im Laufe der Zeit hat sich die Geschichte in vielerlei Hinsicht gewandelt, sie wurde unterschiedlich interpretiert und legte immer wieder neue moralische Aussagen nahe. In der TrollToll Adaption ist Rotkäppchen ein kleines, fröhliches, aufgewecktes Mädchen, das sich nicht von der allgemeinen Angst vor dem Wolf anstecken lässt. Das trifft sich gut, denn unser Wolf denkt nicht daran in die Fußstapfen seines Vaters, seines Großvaters und seines Urgroßvaters zu steigen und die Rolle des Bösewichts zuspielen.

Eines Tages, als Rotkäppchen im Wald auf dem Weg zur Großmutter ist, begegnet es dem Wolf. Die Beiden mögen sich auf Anhieb und freunden sich an. Doch Jäger Kali, der Hüter der Märchen, ist damit überhaupt nicht einverstanden. Er droht den Wolf aus dem Märchenland zu verbannen, wenn er aus der Reihe tanzt und nicht tut was im Märchenbuch geschrieben steht …

Ein Gastspiel des TrollToll Theaters Hanne Heinstein www.trolltoll.de

Preiskategorie 1
Erwachsene 10 € / ermäßigt 7 €

Karten nur mit Reservierung erhältlich! Kein Vorverkauf!
Kartenreservierung unter 06232 2890750 oder an reservierung@theater-speyer.de

Weitere Informationen finden Sie unter www.theater-speyer.eu

Bitte beachten Sie unsere Corona-Regelungen.

Kinder- und Jugendtheater Speyer e. V.
18.06.2021