Neue Regelungen für den Zoobesuch ab Donnerstag, 20. Mai 2021
Testpflicht entfällt – Online-Ticket weiterhin notwendig
Die Inzidenz in Heidelberg liegt seit mehreren Tagen unter 50, wie heute von offizieller Stelle bestätigt wurde. Für den Zoo Heidelberg bedeutet dies eine Änderung der Besuchsregeln: Ab Donnerstag, 20. Mai 2021, entfällt die Nachweispflicht eines negativen Covid-Tests für den Zoobesuch. Ein Online-Ticket für alle Gäste ist weiterhin notwendig, damit die Obergrenze für die Besucheranzahl eingehalten werden kann. Die bisherigen Hygienemaßnahmen wie Abstands- und Kontaktregeln sowie Maskenpflicht auf dem gesamten Gelände, gelten fort. Die Regelungen erfolgen in Abstimmung mit der Stadt Heidelberg. Der Zoo bittet alle Gäste, sich vor dem Zoobesuch unter www.zoo-heidelberg.de/coronainfos über die aktuell geltenden Regelungen zu informieren. Sollte die Inzidenz wieder steigen, müssen Lockerungen zurückgenommen werden.
Im Rahmen des Hygienekonzepts des Zoos wird es weiterhin ein begrenztes Ticket-Kontingent für Zoobesucher geben. Um diese Kontingentierung einhalten zu können, ist der Kauf eines Online-Tickets weiterhin für alle Gäste notwendig. Ein spontaner Zoobesuch ohne Anmeldung ist noch nicht möglich. „Wir möchten den Zoobesuch so sicher wie möglich gestalten. Aus Verantwortung gegenüber unseren Mitarbeitern – von denen fast alle noch auf ihre Impfung warten müssen – und gegenüber den Zoo-Gästen, können wir die Kontingente aktuell zwar leicht erhöhen, den Zoo jedoch noch nicht ohne eine Begrenzung der Besucheranzahl öffnen. Der Zoo hat die geltenden Regelungen mit der Stadt Heidelberg abgestimmt“, erklärt Zoodirektor Dr. Klaus Wünnemann.
Erste Lockerungen für gibt es: Ab Donnerstag, 20. Mai 2021, ist für den Zoobesuch kein negativer Covid-Test-Nachweis mehr erforderlich. Ebenso dürfen sich ab sofort mehr Gäste in der Ausstellung „Die dünne Haut der Erde – unsere Böden“ in der Explo-Halle aufhalten. Ab dem 25. Mai 2021 können zudem ausgewählte Angebote der Zoo-Akademie, wie Rundgänge oder Kindergeburtstage, gebucht werden. Zooshop und Zoo-Gastronomie haben gemäß den gesetzlichen Vorgaben geöffnet.
Der Zoo Heidelberg bittet alle Gäste, sich vor dem Zoobesuch unter www.zoo-heidelberg.de/coronainfos über die aktuell geltenden Regelungen zu informieren. Sollte die Inzidenz wieder steigen, müssen Lockerungen zurückgenommen werden.
Auf einen Blick – das gilt ab dem 20. Mai 2021 für den Besuch im Zoo Heidelberg:
Die Nachweispflicht eines negativen Corona-Tests für den Zoobesuch entfällt.
Die Besucher-Kontingente werden leicht erhöht: Es können sich wieder mehr Besucher im Zoo aufhalten.
Ein Online-Ticket für alle Gäste ist weiterhin notwendig, um die Kontingente einzuhalten.
Es gilt Maskenpflicht (medizinische oder FFP2-Maske) auf dem gesamten Gelände.
Die allgemeinen Abstands- und Kontaktregeln gelten weiterhin.
Zooshop und Gastronomie haben gemäß den gesetzlichen Vorgaben geöffnet.
Ausstellung in Explo-Halle ist für eine höhere Personenanzahl geöffnet.
Ausgewählte Angebote der Zoo-Akademie sind ab dem 25. Mai 2021 buchbar.
Das gesamte Zoo-Team setzt sich mit ganzer Kraft dafür ein, dass der Zoobesuch trotz Einschränkungen zu einem tollen Erlebnis wir und dabei so sicher wie möglich ist. Zu entdecken gibt es im Zoo Heidelberg derzeit viel: Die junge Syrische Braunbärin Merle erkundet neugierig die Außenanlage. Die Vögel im Zoo starten in die Brutsaison, bei den Inkaseeschwalben sind die ersten Küken bereits geschlüpft. Die Präriehunde sind wieder zu sehen und die beiden jungen Kängurus im benachbarten Gehege hüpfen um die Wette.
Der Vorsitzende des Verkehrsvereins Speyer e. V. Uwe Wöhlert und Claus Rehberger, Geschäftsführer der veranstaltenden GmbH bedauern sehr, dass das Brezelfest 2021 abgesagt wird. Das Brezelfest 2021 hätte vom 8. bis 13. Juli (traditionell am zweiten Wochenende im Juli) stattgefunden.
In der Sitzung des Vorstands und Beirats des Verkehrsvereins am 18.05.2021 fiel die endgültige Entscheidung.
Uwe Wöhlert, der Vorsitzender Verkehrsvereins Speyer e.V.
Bis zum heutigen Tag liefen die Vorbereitungen planmäßig. Regelmäßig stimmten sich Stadt- und Vereinsspitze zur Lageeinschätzung ab. Nachdem die Maßnahmen des Infektionsschutzgesetzes des Bundes (gültig seit 23. April 2021) bis zum 30.6.2021 gelten, das Infektionsgeschehen in Speyer immer wieder diffus ist, kann keine seriöse Planung für eine Durchführung vorgenommen werden. Zu erwartende Hygiene-, Besuchererfassungs-, Einlasskontroll- und sonstige Maßnahmen machen ein im Ehrenamt organisiertes Brezelfest nahezu undurchführbar. Natürlich fanden die Absagen anderer großer Messen und Märkte, bis hin zum Oktoberfest, in der Diskussion sich wieder. Diese Argumente bewogen Vorstand und Beirat, sowie GmbH-Geschäftsführung in einer einstimmigen Entscheidung zur erneuten Absage des Speyerer Traditionsfestes.
Es wären in diesem Jahr 111 Jahre Brezelfest in Speyer gewesen. Verein und VeranstaltungsGmbH werden nun die Planung für das Brezelfest 2022, das dann vom 7. bis 12. Juli stattfinden wird, beginnen. So bleibt uns nur die Erwartung, dass aller guten Dinge drei sind! Und nach zwei Jahren mit Absagen im dritten Jahr wieder ausgelassen gefeiert werden kann.
Text: Uwe Wöhlert, Vorsitzender Verkehrsvereins Speyer e. V. Foto: Speyer 24/7 News 20.05.2021
Unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln stand am Dienstag um 20:45 Uhr ein 22-Jähriger Rollerfahrer, der in der Industriestraße in eine Verkehrskontrolle geriet. Nachdem die kontrollierende Polizeistreife bei dem jungen Fahrer drogentypische Auffälligkeiten feststellte, wurde vor Ort ein Drogenschnelltest durchgeführt. Dieser reagierte positiv auf Cannabis und Amfetamin reagiert. Dem Mann wurde die Weiterfahrt untersagt und eine Blutprobe entnommen.
(Speyer) – Unfall mit verletztem Motorradfahrer
Zu einem Verkehrsunfall mit verletztem Motorradfahrer kam es am Dienstag um 17:58 Uhr in der Waldseer Straße. Ein 27-jähriger PKW-Fahrer wollte an der Kreuzung zur Ruhhecke nach rechts in diese abbiegen, als er von einem auf dem Fahrradweg fahrenden Leichtkraftradfahrer eines 17-Jährigen rechts überholt wurde. Der junge Mann kam durch die anschließende Kollision zu Fall und zog sich leichte Verletzungen zu. An beiden Fahrzeugen entstand Sachschaden in Höhe von schätzungsweis 2500 Euro.
(Speyer) – Verkehrskontrollen in der Geibstraße
Eine Kontrollstelle wurde am Dienstag im Zeitraum von 13:00 Uhr bis 15:30 Uhr in der Geibstraße eingerichtet. Bei 40 kontrollierten Fahrzeugen wurden insgesamt 15 Verstöße festgestellt. Die Verkehrsteilnehmerinnen und -teilnehmer konnten Dokumente nicht vorzeigen oder waren nicht in Besitz einer Warnweste bzw. eines Verbandskastens. In einem Fall kam es zu einer Verwarnung aufgrund eines nicht angelegten Sicherheitsgurtes. Zudem war ein 37-jähriger Rollerfahrer ohne gültige Fahrerlaubnis unterwegs. Dieser muss sich nun einem Strafverfahren unterziehen.
(Speyer) – Einbruch in Kellerraum
Unbekannte brachen im Zeitraum von Montag, 14:30 Uhr bis Dienstag, 08:30 Uhr in ein Kellerabteil eines Mehrparteienhauses in der Lessingstraße ein und entwendeten Alltagsgegenstände sowie Nahrungsmittel. Der Wert des Diebesgutes muss noch ermittelt werden. Zeugen, die im Tatzeitraum verdächtige Personen oder Fahrzeuge im Bereich der Lessingstraße gesehen haben, werden gebeten sich telefonisch unter 06232/137-0 oder per E-Mail (pispeyer@polizei.rlp.de) bei der Polizei Speyer zu melden.
(Mutterstadt) – Ladendieb erwischt
Zu verlockend war für einen 18-Jährigen am 18.05.2021 gegen 12:20 Uhr ein Paar Kopfhörer in der Warenauslage eines Supermarktes. In der Elektronikabteilung nahm er die Kopfhörer aus der Auslage, ging damit weiter in die Spielzeugabteilung und steckte diese dort in die Tasche seines Kapuzenpullovers ein. Beobachtet wurde er hierbei vom Ladendetektiv, der die Polizei involvierte. Folgen: Die Kopfhörer im Wert von circa 23 Euro verblieben im Supermarkt, ein Strafverfahren wegen Diebstahls wurde eingeleitet.
(Bellheim) – Unfall verursacht und geflüchtet
Am Dienstag (18.05.2021) ereignete sich im Zeitraum von 15 bis 16 Uhr ein Verkehrsunfall in der Hinteren Straße in Bellheim. Ein bislang unbekannter Autofahrer kollidierte mit einem am Straßenrand geparkten grauen Audi und beschädigte diesen. Statt sich um die Schadensregulierung zu kümmern, flüchtete der unbekannte Unfallverursacher. Zeugen, die Hinweise zu dem Unfall bzw. dem geflüchteten Fahrzeug geben können, sollen sich bitte bei der Polizei Germersheim unter der Telefonnummer 07274-9580 oder per Mail an pigermersheim@polizei.rlp.de melden.
(Landkreise Germersheim und Südliche Weinstraße) – Betrugsversuche Enkeltrick
Aktuelle Warnmeldung der Polizeidirektion Landau Die Polizeidirektion Landau möchte Sie darauf hinweisen, dass es aktuell im Bereich der Landkreise Südliche Weinstraße (Bad Bergzabern) und Germersheim (Lustadt) vermehrt zu Anrufen bei älteren Menschen kommt, bei denen es sich um Betrugsversuche im Bereich Enkeltrick handeln könnte.
Geben Sie am Telefon keine Auskunft über Ihre persönlichen und finanziellen Verhältnisse oder andere sensible Daten.
Öffnen Sie unbekannten Personen nicht die Tür. Ziehen Sie gegebenenfalls eine Vertrauensperson hinzu, z. B. Nachbarn oder nahe Verwandte.
Übergeben Sie unbekannten Personen kein Geld oder Wertsachen.
Wenden Sie sich an die örtliche Polizeiinspektion. Erzählen Sie der Polizei von den Anrufen. Die Polizeidirektion Landau ist für Sie da! Telefonnummer: 06341-287-0 oder 06341-287-2010.
Zwei Fälle von sogenanntem Enkeltrickbetrug wurden bei der Polizeiinspektion Bad Bergzabern am heutigen Mittwoch, 19.05.2021 gemeldet. Gegen 11:00 Uhr und 12:30 wurden eine 84-jährige und eine 77-jährige Frau aus Bad Bergzabern von einer jungen Frau angerufen, die sich als Enkelin der Beiden ausgab. In einem Fall gab die Frau gab an, einen Verkehrsunfall gehabt zu haben und eine größere Geldsumme zur Schadensregulierung zu benötigen. Das Telefongespräch wurde beendet, nachdem die Geldsumme nicht erbracht werden konnte. Im zweiten Fall deckte der Rückruf bei der richtigen Enkelin die Betrugsmasche auf.
(Landau) – Trunkenheitsfahrten im Stadtgebiet
Gleich zwei alkoholisierte PKW-Führer konnten Polizeibeamte am späten Dienstagabend im Zeitraum von 23:00-23:30 Uhr im Stadtgebiet Landau feststellen. Im ersten Fall wurde ein 38-jähriger aus dem Kreis Südliche Weinstraße in der Neustadter Straße kontrolliert. Bei der Kontrolle ergaben sich bei dem Fahrer Hinweise auf eine Alkohol- und Drogenbeeinflussung. Ein Wert von 0,85 Promille bei einem Atemalkoholtest und ein positiver Drogenschnelltest bestätigten den Verdacht der Beamten. Fast zeitgleich fiel in der Schneiderstraße ein PKW-Führer ohne Licht auf. Bei der anschließenden Kontrolle konnte bei dem 29-jährigen ein Atemalkoholwert von 1,38 Promille festgestellt werden. Beiden Fahrern wurde die Weiterfahrt untersagt, auf der Dienststelle eine Blutprobe entnommen und entsprechende Strafverfahren eingeleitet.
(St. Martin) – Verletzte Radfahrerin
Am Dienstagmorgen (18.05.32021, 08.30 Uhr) befuhr eine 46 Jahre alte Radfahrerin die Talstraße, als sie die Kontrolle über ihr Fahrrad verlor und hinstürzte. Dabei zog sie sich Schürfungen am Kopfbereich zu und wurde zur ärztlichen Versorgung in ein Krankenhaus gebracht. Einen Helm trug sie nicht. Jedes Jahr ereignen sich mehrfach Fahrradunfälle. Allein im Bereich der Polizei Edenkoben waren im Jahr 2020 55 Radfahrer an einem Unfall beteiligt. Ein Teil dieser Unfälle führten zu Gesundheitsschäden – nicht zuletzt wegen Kopfverletzungen. Die Polizei rät daher nachdrücklich, immer einen Helm zu tragen. Ein Fahrradhelm schützt nicht nur vor Schädelfrakturen und Schnittverletzungen, sondern kann im Ernstfall auch Leben retten.
(Haßloch) – Betrügerischer Anruf
Sich nicht aufs Glatteis führen lassen, hat sich am Dienstag (18. Mai) eine 70-Jährige aus Haßloch nach einem betrügerischen Anruf. Sie sei von der „Vollzugsbehörde Stuttgart“ und es liege eine Pfändung vor, begann die Betrügerin das Gespräch. Die 70-Jährige legte sofort auf. Die angezeigte Nummer mit Stuttgarter Vorwahl war manipuliert, ein Schaden ist nicht entstanden. Die Polizei warnt vor Anrufen angeblicher Behörden im Zusammenhang mit Geldforderungen.
(Haßloch) – Diebstähle
Mehrere Diebstähle am Dienstag (18. Mai) in der Brandenburger Straße geben der Polizei Rätsel auf. Zunächst wurden von einem Balkon im Erdgeschoss Sportklamotten und Schuhe entwendet. Ein paar Meter weiter gelangte der Dieb durch die unverschlossene Haustür in eine Mehrparteienhaus. Dort klaute er im Keller mehrere Packungen Waschpulver und im Flur des 1. OG zwei Paar Wanderschuhe. Teile seiner ersten Beute sowie einen Sack Kakteenerde und ein weiteres Paar Schuhe lässt er in dem Mehrparteienhaus zurück. Zeugen, die bei der Lösung des Rätsels helfen können, sollen sich bei der Polizei Haßloch unter Tel. 06324 933-0 oder per E-Mail an pihassloch@polizei.rlp.de melden.
(Grünstadt) – Erneute Überwachung des Durchfahrtsverbotes
Beamte der Polizei Grünstadt kontrollierten am 19.05.2021 das aktuell geltende Durchfahrtsverbot im Bereich der Kläranlage. Hierbei wurde ein hohes Verkehrsaufkommen festgestellt. So wurden insgesamt 37 Ordnungswidrigkeitenverfahren gegen Fahrzeugführer eingeleitet, welche sich nicht an das geltende Durchfahrtsverbot hielten.
(Frankenthal) – Diebstahl eines Kfz-Kennzeichens
Der Geschädigte stellte seinen Pkw Opel Insignia am 18.05.2021, in der Zeit von 07.00 Uhr bis 17.10 Uhr, in der Hammstraße, Höhe des Bahnhofes Süd, ab. Als er wieder zu seinem Fahrzeug kam, musste er feststellen, dass bislang unbekannte Täter das hintere amtliche Kennzeichen entwendet hatten. Der Schaden wird auf etwa 50 Euro geschätzt.
Zeugen werden gebeten sich an die Polizeiinspektion Frankenthal unter der Tel.-Nr.: 06233/313-0 oder an die Polizeiwache Maxdorf unter der Tel.-Nr.: 06237/934-1100 zu wenden. Gerne nehmen wir Ihre Hinweise auch per E-Mail unter pifrankenthal@polizei.rlp.de entgegen.
(Ludwigshafen) – 38-Jähriger unter Drogeneinfluss auf der Autobahn unterwegs
Einen drogenbeeinflussten Autofahrer stellten Beamte der Autobahnstation Ruchheim heute Nacht, 19.05.2021, um 02.12 Uhr, auf der A61 fest. Der Fahrer wurde auf dem Parkplatz Bobelach, Gemarkung Ludwigshafen, einer Verkehrskontrolle unterzogen. Dabei drang aus dem Wagen deutlicher Marihuana-Geruch. Der 38-Jährige räumte ein, am Tag zuvor Marihuana konsumiert zu haben. Außerdem händigte er den Polizisten zwei Tütchen mit geringen Mengen Marihuana aus. Bei der anschließenden Durchsuchung des Fords konnten weitere geringe Mengen der Drogen aufgefunden werden. Außerdem hatte er im Wagen u.a. ein Indoor Aufzuchtzelt. Dem Mann wurde eine Blutprobe entnommen und ein Ermittlungsverfahren wegen Drogenbesitz und Trunkenheit im Straßenverkehr eingeleitet.
(Ludwigshafen) – Keine Fahrerlaubnis
An der Kreuzung Mundenheimerstraße/ Wittelsbachstraßen sollte am 18.05.2021, gegen 21:30 Uhr, der 17-jährige Fahrer eines Rollers einer Verkehrskontrolle unterzogen werden. Der Jugendliche, der einen 15-jährigen Sozius hatte, reagierte auf das Stopp-Signal der Beamten jedoch nicht und fuhr weiter. Auch das daraufhin eingeschaltete Blaulicht des Streifenwagens ignorierte der 17-Jährige. Erst als die Polizeibeamten den Roller überholten und sich in ausreichender Entfernung quer auf die Straße stellten, hielt er an. Keine der beiden Jugendlichen verfügte über eine Fahrerlaubnis. Auch eine Betriebserlaubnis konnten sie nicht vorlegen. Der 17-Jährige wird sich nun wegen des Fahrens ohne Fahrerlaubnis verantworten müssen.
(Ludwigshafen) – Pfandflaschen gestohlen
In der Nacht vom 16.05.2021 auf den 17.05.2021 rissen unbekannte Täter ein Stück eines Zaunes heraus zum Parkplatz eines Supermarktes in der Industriestraße. Auf dem Parkplatz entwendeten sie Pfandflaschen in bisher unbekannter Höhe.
Wer etwas beobachtet hat, wird gebeten, sich bei der Polizeiinspektion Ludwigshafen 2, Telefonnummer 0621 963-2222 oder per E-Mail piludwigshafen2@polizei.rlp.de zu melden.
(Mannheim-Innenstadt) – Mit 1,9 Promille vormittags in Stadt gefahren
Am Dienstagvormittag gegen 11 Uhr kontrollierte eine zivile Streife der Verkehrspolizei Mannheim einen 55-jährigen Autofahrer, der mit 1,9 Promille in der Fressgasse unterwegs war. Der Betrunkene Autofahrer fiel den Beamten auf, als er mitten auf der Fahrbahn sein Fahrzeug anhielt, aus dem Kofferraum eine Dose Prosecco holte und diese während der Weiterfahrt verköstigte. Die Polizisten folgten dem Mann, welcher außergewöhnlich langsam und unsicher unterwegs war. Sie gaben sich mit Blaulicht und der Anhaltekelle zu erkennen. Doch der Betrunkene nahm dies erst in der Gottlieb-Daimler-Straße wahr, wo er letztlich kontrolliert werden konnte. Als er aus seinem Auto ausstieg, hatte er Mühe, sich auf den Beinen zu halten. Ein Atemalkoholtest ergab, dass der 55-Jährige einen Alkoholpegel von 1,9 Promille hatte. Die Polizisten beschlagnahmten den Führerschein sowie den Autoschlüssel des Mannes und nahmen ihn für eine Blutentnahme mit zum Revier. Nachdem die Maßnahmen abgeschlossen waren, dufte der Mann seinen Weg zu Fuß fortsetzen.
(Mannheim-Oststadt) – Sachbeschädigung an Schule / Polizei sucht Zeugen
Am Dienstag kam es gegen 20 Uhr an einer Schule in der Tullastraße zu einer Sachbeschädigung. Bislang unbekannte Täter beschädigten auf nicht bekannte Art und Weise die Fronteingangstür der Tulla Realschule und flüchteten anschließend in unbekannte Richtung. An der Verglasung des Gebäudeeingangs entstand ein Sachschaden von rund 1.000 EUR.
Zeugen, die verdächtige Wahrnehmungen gemacht haben, werden gebeten sich beim Polizeirevier Mannheim-Oststadt, unter der Telefonnummer 0621-1743310, zu melden.
(Mannheim-Oststadt) – Vorfahrt missachtet / eine leicht verletzte Person – hoher Sachschaden
Zu einem Verkehrsunfall kam es am Dienstag gegen 18 Uhr an der Kreuzung Karl-Ludwig-Straße/ Augustaanlage. Eine 65-Jährige VW-Fahrerin nahm an der Kreuzung Karl-Ludwig-Straße Augustaanlage einer 22-jährigen Ford-Fahrerin, welche auf der Augustaanlage stadteinwärts unterwegs war die Vorfahrt und kollidierte mit dieser. Die junge Frau wurde bei dem Unfall leicht verletzt und mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gefahren. Beide Autos waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Der Sachschaden beträgt rund 17.000 EUR.
(Mannheim-Jungbusch) – Verkehrsunfall bei regennasser Fahrbahn
Zu einem Verkehrsunfall kam es am Dienstag gegen 22 Uhr auf der B44 in Fahrtrichtung Jungbuschbrücke. Ein 20-Jähriger BMW-Fahrer war mit seinem Fahrzeug auf der B44 unterwegs, als er in der Kurve zur Schanzenstraße, vermutlich aufgrund nicht angepasster Geschwindigkeit, bei regennasser Fahrbahn ins Schleudern geriet und mit einem Verkehrsschild, sowie einem Zaun kollidierte. Der 20-Jährige blieb glücklicherweise unverletzt. Der genaue Sachschaden ist derzeit noch Gegenstand der Ermittlungen.
(Mannheim-Neckarstadt) – Rollerfahrer kollidiert mit Straßenbahn
Als der Fahrer eines Rollers am Dienstag um 11.17 Uhr die Straße Alter Meßplatz in Fahrtrichtung Mittelstraße entlangfuhr, missachtete er das Rotzeichen einer Ampel und kollidierte mit einer Straßenbahn. Dabei stürzte der 56-Jährige. Passanten halfen dem Mann und stellten seinen Roller auf den Gehweg. Doch der Mann setzte sich wieder auf seinen Roller und entfernte sich von der Unfallstelle. Die Fahndung nach dem Rollerfahrer verlief erfolgreich. Es stellte sich heraus, dass er keine gültige Fahrerlaubnis besitzt. Der Schaden an der Straßenbahn beträgt rund 1500 Euro, am Roller etwa 300 Euro. Der 56-Jährige sowie die Fahrgäste der Straßenbahn blieben unverletzt. Den Rollerfahrer erwartet eine Anzeige wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis und eines Rotlichtverstoßes.
(Mannheim-Neckarstadt) – Raub auf Blumenladen
Pressemitteilung Nr.2
Nach derzeitigem Ermittlungsstand erbeuteten die beiden Täter mehrere hunderte Euro Bargeld und flüchteten im Anschluss in Richtung Hauptfriedhof. Beide Täter sollen auffallend enge, dunkle Kleidung sowie Baseballmützen und einen hellen Mund- und Nasenschutz getragen haben. Die Angestellte blieb glücklicherweise unverletzt. Zum Zweck der Spurensicherung am Tatort wurde noch am Abend die Zentrale Kriminaltechnik verständigt. Das Raubdezernat des Kriminalkommissariats Mannheim hat die weiteren Ermittlungen aufgenommen.
Zeugen, die sachdienliche Angaben machen können, werden gebeten sich beim kriminalpolizeilichen Hinweistelefon unter der Tel.: 0621 174 4444 zu melden.
(Heidelberg) – Nach Schlägerei drei Personen im Krankenhaus
Am Mittwochabend gegen 18.30 Uhr kam es in der Kurfürstenanlage aus bislang nicht bekannten Gründen zu einer Schlägerei zwischen vier männlichen Personen, die zu einem Polizeieinsatz führte. Nach bisherigen Stand der Ermittlungen erlitten zwei der Streithähne Schnittverletzungen durch eine zerbrochene Flasche, weshalb sie in ein Krankenhaus eingeliefert werden mussten. Eine dritte Person klagte später bei seiner Vernehmung auf der Wache über Schmerzen, so dass auch er im Anschluss in ein Krankenhaus eingeliefert wurde. Alle vier Personen waren alkoholisiert und mussten eine Blutentnahme über sich ergehen lassen. Das Polizeirevier Heidelberg-Mitte hat die Ermittlungen zu den Hintergründen der Auseinandersetzung aufgenommen.
(Heidelberg-Kirchheim) – Zwei Motorroller entwendet / Zeugen gesucht!
Am Dienstag zwischen 07:30 Uhr und 19:20 Uhr entwendeten bislang unbekannte Täter zwei Motorroller, welche in der Hardtstraße abgestellt waren. Während einer sofort eingeleiteten Fahndung nach den Rollern und den Tätern konnte eine Streife einen der entwendeten Motorroller in Leimen auffinden und der Eigentümerin zurückgeben. Der zweite gestohlene Roller, ein roter Motorroller der Marke „KYMCO“, konnte bislang noch nicht aufgefunden werden. Eine Zeugin beobachtete jedoch zwei Tatverdächtige, welche einen solchen Roller in der Hardtstraße in Richtung Leimen schoben. Eine Beschreibung der Verdächtigen konnte die Zeugin jedoch nicht abgeben. Das Polizeirevier Heidelberg-Süd, Tel. 06221/3418-0, sucht nun Zeugen, die Hinweise zu den Taten und den Tätern geben können.
(Heidelberg-Handschuhsheim) – 40-Jähriger zieht sich bei dem Versuch, in einen Keller einzusteigen schwere Verletzungen zu
Ein 40-jähriger Wohnsitzloser zog sich am Dienstagnachmittag gegen 15.50 Uhr eine schwere Verletzung am Bein zu als er sich unberechtigt Zugang zu den Kellerräumen eines Mehrfamilienhauses in der Hans-Thoma-Straße verschaffen wollte. Bei dem Versuch, durch eine Glasscheibe in einer Tür, die er zuvor eingeschlagen hatte, in einen Keller einzusteigen, zog sich der alkoholisierte Mann eine stark blutende Wunde an der Wade zu. Ein Zeuge fand den Mann und verständigte Polizei und Rettungskräfte. Der 40-Jährige wurde mit einem Krankenwagen in eine nahegelegene Klinik gebracht, wo Ärzte die tiefe Schnittverletzung schnell versorgten. Augenscheinlich wollte sich der 40-Jährige, der einen Blutalkoholgehalt von 2,6 Promille aufwies, einen trockenen Schlafplatz suchen. Ob der Wohnsitzlose auch in der Absicht in den Keller eingedrungen ist, etwas zu entwenden, ist derzeit Gegenstand der Ermittlungen der Kriminalpolizeidirektion Heidelberg. Eine Anzeige wegen Hausfriedensbruch und Sachbeschädigung erwartet den Mann auf alle Fälle.
(Neckargemünd-Mückenloch / Rhein-Neckar-Kreis) – 80-Jähriger fährt in Autohaus / Über 100.000 Euro Schaden
Am Dienstag gegen 10:15 Uhr kam ein 80-jähriger VW-Fahrer mit seinem Auto aus bislang noch nicht geklärter Ursache auf der Talstraße von der Fahrbahn ab und fuhr in ein Autohaus. Hierbei beschädigte der 80-Jährige sechs Autos und einen Anhänger. Durch die Wucht des Aufpralls schob er ein Auto gegen den Verkaufsraum des Autohauses, sodass hierdurch die Scheibe sowie die Fassade beschädigt wurden. Ein weiteres Auto schob der Mann durch ein geschlossenes Rolltor der Werkstatt des Autohauses und beschädigte verschiedene hochwertige Werkstatteinrichtungen. In der Werkstatthalle kommt er letztlich an einem abgestellten Porsche zum Stehen. Unter den beschädigten Fahrzeugen befand sich neben dem Porsche ein weiterer Luxuswagen der Marke Maserati. Verletzt wurde der Mann bei dem Unfall nicht. Es entstand ein Sachschaden im sechsstelligen Bereich.
(Bammental / Rhein-Neckar-Kreis) – Unbekannte stehlen Designer-Rucksack aus Auto
Unbekannte haben am Dienstag zwischen 8.15 und 8.30 Uhr in der Hauptstraße in Bammental eine Scheibe am Auto einer 38-Jährigen eingeschlagen und ihren Designer-Rucksack im Wert von 900 Euro gestohlen. Darin befanden sich neben ihrem Personalausweis auch ihre EC-Karte, die gesperrt wurde. Zeugenhinweise bitte an den Polizeiposten in Meckesheim unter Telefon 06226-1336.
(Sinsheim / Rhein-Neckar-Kreis) – Spielzeugpistole löst Polizeieinsatz in Innenstadt aus
Ein 13-Jähriger und seine Spielzeugpistole lösten am Mittwochnachmittag einen Polizeieinsatz in der Sinsheimer-Innenstadt aus. Ein aufmerksamer Zeuge beobachtete gegen 16.30 Uhr eine Gruppe junger Männer die in Bahnhofsstraße mit einer Pistole hantierten und alarmierte daraufhin die Polizei.
Die Beamten des Polizeireviers Sinsheim suchten daraufhin sofort den Ort des Geschehens aus und stellten in unmittelbarer Nähe drei Heranwachsende, die der Beschreibung entsprachen. Da eine Gefahrensituation nicht auszuschließen war, wurde das Trio zu Boden gesprochen und umgehend durchsucht. Die drei gaben sofort an keine Waffe dabei zu haben, aber kurz zuvor mit anderen in Kontakt gestanden zu haben, die mit Spielzeugpistolen „gespielt“ haben sollen. Gemeinsam machte man sich auf die Suche und wurde nahe einem Schnellimbiss fündig. Bei einem der dort angetroffenen Kinder fanden die Beamten eine Soft-Air-Pistole, die sofort sichergestellt wurde. Beide mussten die Uniformierten zur Wache begleiten und wurden anschließend von den unterrichteten Eltern abgeholt. Waffenrechtliche Verstöße werden nun geprüft.
(Hemsbach / Rhein-Neckar-Kreis) – Taschendieb in Einkaufsmarkt unterwegs
Gelegenheit macht Diebe – So geschehen am Montag gegen 11:30 Uhr in einem Einkaufsmarkt in der Berliner Straße. Eine 74-jährige Supermarktkundin hatte ihre Handtasche im Einkaufswagen abgelegt und sich nur für kurze Zeit und wenige Meter von ihrem Wagen entfernt. Diesen unbeobachteten Moment nutzte ein Taschendieb sofort schamlos aus und entwendete kurzerhand den in der Handtasche befindliche Geldbeutel der Frau. Den Diebstahl ihrer Geldbörse bemerkte die 74-Jährige erst an der Kasse, als sie ihre Einkäufe bezahlen wollte. Neben kleinere Mengen Bargeld befanden sich in der Geldbörse auch persönliche Dokumente.
Die Polizei gibt zudem folgende Warnhinweise im Zusammenhang mit Taschendiebstählen:
Tragen Sie Hand- und Umhängetaschen verschlossen auf der Körpervorderseite oder klemmen Sie sie sich unter den Arm.
Legen Sie Geldbörsen nicht oben in Einkaufstasche, Einkaufskorb oder Einkaufswagen, sondern tragen Sie sie diese möglichst körpernah.
Hängen oder stellen Sie Handtaschen im Kaufhaus oder im Laden nicht unbeaufsichtigt ab
Ein erneutes Beispiel dafür, dass Spielzeug- oder Soft-Air-Pistolen nicht (immer) von echten Waffen zu unterscheiden sind! Seitens der Polizei wird eindrücklich davor gewarnt täuschend echte „Spielzeug-Waffen“ in der Öffentlichkeit zu führen. Für unbeteiligte Dritte, sowie unter Umständen auch für Einsatzkräfte, kann so schnell der Eindruck einer echten Schusswaffe entstehen.
Online-Netzwerken für Nachhaltigkeit und Klimaschutz: „Runder Tisch Nachhaltiges Speyer“
Einige der Teilnehmer/innen des zweiten „Runde Tisch Nachhaltiges Speyer“ Konferenz Foto: Stadtverwaltung Speyer
Am Dienstagabend, 18. Mai 2021 fand nach der Premiere im vergangenen Jahr der zweite „Runde Tisch Nachhaltiges Speyer“ statt.
Rund 60 Teilnehmer*innen trafen sich zur digitalen Zoom-Konferenz.
„Das Zusammenwirken zwischen Verwaltung und engagierten Bürger*innen ist elementar für die Umsetzung unserer Nachhaltigkeitsziele. So besteht aktuell die Möglichkeit, sich beim Online-Dialog zum Freiraumentwicklungskonzept einzubringen. Für eine nachhaltige Stadtentwicklung sorgen außerdem Maßnahmen zur Gebäudebegrünung wie beispielsweise auf Kita-Dächern und Projekte, die artenreiches Stadtgrün und die Klimaresilienz fördern wie insektenfreundliche Wiesen, die mit der Bieneninitative auf dem Friedhof geschaffen wurden“, führt Oberbürgermeisterin Stefanie Seiler aus.
„Der Austausch am Runden Tisch ist deshalb ein wichtiger Bestandteil unserer Nachhaltigkeitsstrategie und umso mehr freue ich mich über die rege Beteiligung in der heutigen Runde“, eröffnete die Stadtchefin die Konferenz.
Einen Einstieg in die Umsetzung der Nachhaltigkeitsziele und die Arbeit der Regionale Netzstellen Nachhaltigkeitsstrategien lieferte der Gastvortrag von Michael Matern, der am Umwelt-Campus Birkenfeld tätig ist.
Im Anschluss berichtete die städtische Nachhaltigkeitsmanagerin Sandra Gehrlein über den aktuellen Stand des „Handlungsprogramms Nachhaltiges Speyer“, das im Januar 2020 vom Stadtrat verabschiedet wurde. So ist beispielsweise der Mehrwegbecher „Bleib deinem Becher treu“ inzwischen bei über 30 Projektpartnern erhältlich und auch die Idee zu einem Stadtkaffee wird aktuell weiterentwickelt: Hier werden Interessierte aus dem Bereich Gastronomie, aber auch Bürger*innen gesucht, die mitwirken möchten.
Des Weiteren sollen Ansätze wie die Ernährungsbildung in Kitas oder öffentliche Kochaktionen wie mit dem Kochbus RLP, der zum Klimaschutztag 2020 nach Speyer kam, weiter gestärkt werden.
Eine Gesamtübersicht zu 36 lokalen Nachhaltigkeitsprojekten und -initiativen wurde im Vorfeld erhoben und ist auf der Homepage unter www.speyer.de/nachhaltigkeit eingestellt.
Für die weitere Umsetzung hatten im Vorfeld zum Runden Tisch Workshops stattgefunden. Dabei ging es u.a. um einen fairen Stadtkaffee, den CO2-Fußabdruck, gute Entsiegelungsbeispielen und Mehrweg-Lösungen. Die Ergebnisse wurden von den Workshop-Moderator*innen vorgestellt und in einem Podium mit dem Gastreferenten Michael Matern und Umweltdezernentin Irmgard Münch-Weinmann diskutiert.
„Wir konnten dank der guten Beteiligung in den Workshops generationenübergreifend Lösungen für ein nachhaltiges Speyer entwickeln“, dankte Beigeordnete und Umweltdezernentin Irmgard Münch-Weinmann für die Mitwirkung in den Workshops.
Mehrwegsysteme auch bei Eisdielen einsetzen um so den (Plastik)Müll deutlich zu reduzieren. Foto: Stadtwerke Speyer
Für eine Fortführung im Bereich Mehrweg möchte Sie Vertreter*innen aus Gastronomie, Eisdielen und Handel für Mehrwegsysteme gewinnen, um dem Plastikmüll durch Einweg entgegenzuwirken. Wie das geht, zeigen bereits einzelne Unternehmen wie der Speierling Hofladen. „Mein Ziel ist eine plastikfreie Stadt“, so Irmgard Münch-Weinmann, die ihre Essensbox für die Essenabholung stets mitnimmt.
Die Ideen aus den Workshops sollen nun mit der stadtinternen Koordinationsgruppe weiter bearbeitet und in den jeweiligen Arbeitsbereichen weiter verfolgt werden.
Pfingstferienprogramm: Familienerlebnis in der Walderholung – Rad-Rätselrallye
Da das reguläre Pfingstferien-Programm der städtischen Jugendförderung coronabedingt abgesagt werden musste, wurde ein Alternativprogramm auf die Beine gestellt.
„Just 4 fun! Familienerlebnis in der Walderholung“ der Jugendförderung
In der Zeit vom 24. Mai bis 2. Juni 2021 ist die Walderholung für Familien geöffnet.
„Die Jugendförderung begeistert immer wieder aufs Neue mit vielfältigen Ideen, um Familien etwas Gutes zu tun! Die Walderholung ist der ideale Ort, um auch zu Pandemiezeiten ein buntes und zugleich geschütztes Programm stattfinden zu lassen“, lobt Bürgermeisterin und Sozialdezernentin Monika Kabs das Vorhaben.
Eine Familie bzw. ein Haushalt kann die Walderholung zwischen 10 und 18 Uhr für die Dauer von 90 Minuten die Walderholung vollumfänglich nutzen.
Daneben kann auf verschiedene Spielmaterialien zugegriffen werden wie „Enten angeln“, Dosenwerfen oder Tischtennis sowie eine Seilbahn, eine große Rutsche oder eines der vielen Kettcars, mit denen die Walderholung und das umliegende Gelände erkundet werden können. Zusätzlich bildet ein Bungee-Trampolin ein Highlight, das für Abwechslung sorgt.
Auch für eine Kleinigkeit zu essen und zu trinken ist vor Ort gesorgt.
Der Eintritt liegt bei 10 Euro, die Buchung erfolgt im Vorfeld über die Homepage der Jugendförderung: www.jufö.de/programm/kinder.html.
„Außerdem werden in diesem Zeitraum zwei ganze Tage reserviert. So möchten wir Familien mit erhöhtem Bedarf die Chance bieten, sich eine erholsame Auszeit zu nehmen und mit ihren Liebsten einen schönen Tag in der Natur zu verbringen“, erläutert Monika Kabs den Hintergrund der Aktion
Rad-Rätselrallye der Jufö und des JUZ
Für die Zeit vom 24. Mai bis 6. Juni 2021 haben die Jugendförderung (Jufö) und die kommunale Kinder- und Jugendarbeit (JUZ) Römerberg-Dudenhofen eine Rad-Rätselrallye vorbereitet.
Die Rallye ist für jede*n geeignet, die/der gerne sportlich aktiv ist, Rätsel löst, um die Ecke denken kann, und ein internetfähiges Handy mit ausreichend Datenvolumen zum Scannen der QR-Codes zur Verfügung hat.
Es gibt eine kurze und eine lange Strecke mit mehreren Einstiegsstellen. Eine genaue Beschreibung steht auf der Homepage der Jufö kurz vor den Pfingstferien zum Download zur Verfügung. An den einzelnen Stationen gibt es jeweils einen QR-Code mit einem Rätsel oder einer Aufgabe und einen zweiten QR-Code mit der nächsten Koordinate zum Einscannen.
Die Veranstalter empfehlen, die Rallye in mehreren Etappen oder eventuell an mehreren Tagen zu fahren und ggf. das Fahrrad zwischendurch abzustellen und die Rallye an einem anderen Tag fortzusetzen.
Die Antworten des Rätsels können per Email an tina.schaefer@stadt-speyer.de oder an hans.nord@vgrd.de unter Angabe von Name, Adresse und Alter mit dem Betreff: „Rad-Rallye“ bis zum 7. Juni 2021 eingesendet werden. Unter allen Teilnehmer*innen werden Preise verlost, die zum Teil durch die Vereinigte VR-Bank Kur- und Rheinpfalz zur Verfügung gestellt werden. Der Antwortbogen kann ab dem 9. Juni 2021 unter www.jufö.de heruntergeladen werden.
Die Stadtverwaltung weist darauf hin, dass bei der Rallye auf andere Verkehrsteilnehmer*innen geachtet werden soll und die geltenden Hygiene- und Abstandsregelungen einzuhalten sind. Für die Sicherheit während der Rallye-Teilnahme übernehmen die Jufö und das JUZ keine Haftung.
Stadtverwaltung Speyer 20.05.2021
Stadt gratuliert Eugen Flicker zur Ernennung zum Ehrenbürger der Stadt Bischweiler
Die Stadtverwaltung Speyer gratuliert dem in Speyer lebenden gebürtigen Franzosen Eugen Flicker zur Ernennung zum Ehrenbürger der Stadt Bischweiler. Der Bürgermeister von Bischweiler, Jean Lucien Netzer, teilte dem in jener Stadt aufgewachsenen Eugen Flicker den Beschluss des Stadtrats vom 22. März 2021 schriftlich mit und begründete die Auszeichnung mit der Verbundenheit zur Stadt Bischweiler seit seiner Jugend sowie seinem Engagement für die Förderung der deutsch-französischen Beziehung in den Bereichen Sport, Vereinen und Kultur.
„Als Oberbürgermeisterin der Stadt Speyer möchte ich Herrn Eugen Flicker meine herzlichen Glückwünsche aussprechen für die Ehrung, die ihm durch die Stadt Bischweiler zuteil wurde. Seit vielen Jahrzehnten bringt er sich in den Bereichen Sport und Kultur vorbildlich ein, indem er nicht nur Vereine und Organisationen finanziell unterstützt, sondern im Jahr 2016 sogar selbst eine Stiftung gründete“, gratuliert Oberbürgermeisterin Stefanie Seiler dem Elsässer, der für seine vielfältige Mitwirkung bereits mehrfach sowohl in Frankreich als auch in Deutschland geehrt und ausgezeichnet wurde.
„Mit der von Eugen Flicker ins Leben gerufenen Stiftung wird der interkulturelle Austausch zwischen Kunst- und Kulturschaffenden gefördert. Gerade zu diesen Zeiten ist ein solches Engagement ein besonders hohes Gut, für das ihm große Anerkennung gebührt“, honoriert auch Bürgermeisterin und Sozialdezernentin Monika Kabs Eugen Flickers Verdienste.
Mit der Eugen-und Irma-Flicker-Stiftung, die Eugen Flicker im Andenken an seine Frau Irma gründete, werden unter anderem Begegnungen zwischen einheimischen und ausländischen Kunst- und Kulturschaffenden sowie grenzüberschreitende Veranstaltungen, z.B. im Rahmen von Städtepartnerschaften, gefördert.
Aber auch in zahlreichen Vereinen wie Fasnachts- oder Sportvereinen sowohl in Deutschland als auch in Frankreich war und ist der 1929 im Elsass geborene Eugen Flicker aktiv, für den die Domstadt bald zu seiner zweiten Heimat wurde. So kam er Anfang der 1950er Jahre als erster französischer Vertragsspieler in Deutschland nach dem 2. Weltkrieg zum damaligen Fußball-Oberligisten FV Speyer, nachdem er bereits beim Militär erfolgreich Fußball gespielt ebenso wie musiziert hatte.
Darüber hinaus stand das von Eugen Flicker veranstaltete alljährliche Boule-Turnier in Speyer, an dem Pfälzer wie Elsässer teilnahmen, ganz im Zeichen der deutsch-französischen Freundschaft.
Stadtverwaltung Speyer 20.05.2021
Fischmarkt mit neuem Mobiliar ausgestattet
Die Stadtverwaltung Speyer informiert, dass die Neugestaltung des Mobiliars am Fischmarkt abgeschlossen ist. Aufgrund starker Gebrauchsspuren mussten zehn Sitzbänke abmontiert werden, welche nun ersetzt sowie durch vier neue Abfallbehälter ergänzt wurden. Bei der Beschaffung der Bänke wurde darauf geachtet, dass diese über Armlehnen verfügen und eine angenehme Sitzfläche/-höhe für Senioren und Menschen mit Behinderung haben.
Die Kosten für die Demontage, Anschaffung sowie Montage des Mobiliars belaufen sich wie im Rahmen des Haushaltsplans vorgesehen auf rund 30.000 Euro.
Anzahl bestätigter Fälle von Coronavirus (SARS-CoV-2)-Infektionen in der Stadt Speyer: 2774 (+ 4) Davon bereits genesen: 2536 Todesfälle: 83 (unverändert) Gemeldete Fälle der letzten sieben Tage pro 100.000 Einwohner*innen (Inzidenz): 108,8 ( – 2 )
Am Montag wurde von 07:30 – 08:15 Uhr der Schulweg zur Salierschule im Mausbergweg überwacht. Hier kam es zu einem Verstoß gegen die Kindersitzpflicht sowie zu einem Verstoß gegen das Kraftfahrzeugsteuergesetz, da eine 31-Jährige versäumte ihren polnischen PKW in Deutschland zuzulassen.
Ein weiteres Fahrzeug ohne Zulassung und Versicherungsschutz fiel bei einer Kontrollstelle im Zeitraum von 23:30 Uhr bis 00:30 Uhr in der Wormser Landstraße auf. Ein 33-jähriger Fahrer eines PKW mit französischem Kennzeichen konnte weder eine Fahrerlaubnis noch einen gültigen Fahrzeugschein vorweisen. Gegen den Mann wurden Strafverfahren eingeleitet.
(Speyer) – Drei Unfälle mit drei Verletzten in der Innenstadt
Gleich drei Unfälle mit Verletzten wurden am Montag im Zeitraum von 15:28 Uhr bis 17:20 Uhr in der Speyerer Innenstadt verursacht.
Beim Linksabbiegen von der Hilgardstraße in die Ludwigstraße übersah um 15:28 Uhr eine 20-jährige PKW-Fahrerin eine die Ludwigstraße überquerende 71 Jahre alte Fußgängerin. Die Frau stürzte und verletzte sich hierbei. Sie wurde zur weiteren Behandlung in ein örtliches Krankenhaus verbracht. Am Fahrzeug der 20-Jährigen entstand kein Sachschaden.
Ein weiterer Unfall beim Linksabbiegen wurde um 17:20 Uhr in der Johannesstraße verursacht. Eine 23-jährige PKW-Fahrerin wollte von einem Grundstück nach links in die Einbahnstraße abbiegen und übersah hierbei einen von links kommenden 49 Jahre alten Radfahrer, der die Einbahnstraße ordnungsgemäß in entgegengesetzte Richtung befuhr. Der Mann stürzte und verletzte sich hierdurch leicht. An beiden Fahrzeugen entstand Sachschaden von insgesamt schätzungsweise 1000 Euro.
Um 17:00 Uhr kam eine 63-jährige Radfahrerin zu Fall, als sie an von der Paulstraße kommend die Landauer Straße queren wollte und im Kreuzungsbereich mit dem von links kommenden Leichtkraftrad eines 16-Jährigen kollidierte. Da sich die Frau beim Sturz Verletzungen zuzog, wurde sie ein Krankenhaus verbracht. Das Fahrrad wurde durch den Unfall leicht beschädigt.
(Schifferstadt) – Veröffentlichung der Polizeilichen Kriminalstatistik und des Verkehrslagebilds der Polizeiinspektion Schifferstadt für 2020
Pandemiebedingt war es dieses Jahr leider nicht möglich, die Polizeiliche Kriminalstatistik und das Verkehrslagebild der Polizeiinspektion Schifferstadt für das Jahr 2020 in einem Pressegespräch vorzustellen. Die beiden Lagebilder sind daher in einem barrierefreien Dokument aufbereitet und auf die Homepage der Polizeiinspektion Schifferstadt eingestellt worden. Sie können dort unter dem Link https://s.rlp.de/JNFZF (Polizeiliche Kriminalstatistik) und https://s.rlp.de/85UI- (Verkehrslagebild) abgerufen werden.
(Berghausen) – Verkehrsunfall in der Dudenhofener Straße
Am Dienstag, 18.05.2021, gegen 16:30 Uhr kam es in der Dudenhofener Straße in Römerberg zu einem Verkehrsunfall, bei dem ein ortseinwärts fahrender 63-jähriger PKW-Fahrer gegen ein massives Hoftor fuhr und daraufhin die vordere rechte Radaufhängung brach. Bezüglich der Unfallursache besteht ermittlungsbedarf.
Der PKW-Fahrer wurde aufgrund der Airbag-Auslösung vom Rettungsdienst medizinisch versorgt und anschließend in ein Krankenhaus verbracht. Der PKW musste abgeschleppt werden.
Zeugen des Vorfalls, insbesondere zum Unfallzeitpunkt entgegenkommende Fahrzeugführer und der Fahrzeugführer unmittelbar hinter dem verunfallten PKW, werden gebeten sich bei der Polizei Speyer telefonisch unter 06232/137-0 oder per E-Mail unter pispeyer@polizei.rlp.de zu melden.
wir weisen Sie darauf hin, dass es aktuell im Bereich der Verbandsgemeinden Lingenfeld und Bellheim vermehrt zu Anrufen bei Mitbürgerinnen und Mitbürgern kommt, bei denen mittels Schockanrufen älteren Menschen vorgetragen wird, dass nahe Verwandte in Verkehrsunfälle verwickelt seien und Geld überwiesen werden muss.
(Germersheim) – Buchstäblich auf der letzten Rille…
… muss ein noch unbekannter PKW-Fahrer auf den Parkplatz eines Einkaufsmarktes in der Konrad-Adenauer-Straße gefahren sein. Polizeibeamte wurden am Montagmittag durch Anwohner auf den stark beschädigte grauen Renault Megane aufmerksam gemacht. Im Zuge der Ermittlungen stellte sich heraus, dass das Fahrzeug in den frühen Montagmorgenstunden auf dem Parkplatz abgestellt wurde, zudem konnte auf der B9 ein Leitplankenschaden ausgemacht werden, der mit den Schäden am Fahrzeug korrespondiert. Da der Fahrer bisher nicht ermittelt werden konnte, wurde das Fahrzeug sichergestellt und einer intensiven Spurensuche unterzogen. Mögliche Zeugen werden gebeten sich bei der Polizei Germersheim unter der Telefonnummer 07274 9580 oder per Mail an pigermersheim@polizei.rlp.de zu melden.
Zunächst wurde der Verkehr in der Hauptstraße in Knittelsheim überwacht. Dort ergaben sich insgesamt neun Geschwindigkeitsverstöße. Bei einer anschließenden Kontrolle in der August-Keiler-Straße in Germersheim waren nochmal 4 Autofahrer zu schnell unterwegs. Den Abschluss bildete eine Kontrolle am Unkenfunk in Germersheim. Hier verwarnten die Polizeibeamten weitere elf Verkehrsteilnehmer.
(Offenbach / L 509) – Verkehrsunfall mit Personenschaden
Zu einem Verkehrsunfall mit Personenschaden kam es am Dienstagnachmittag gegen 14:30 Uhr auf der L 509 zwischen Offenbach und Mörlheim. Ersten Ermittlungen zu Folge erlitt ein 58 Jahre alter PKW-Führer aus dem Raum Landau während der Fahrt einen Schwächeanfall und geriet in den Gegenverkehr, wo es letztlich zu einem Frontalzusammenstoß mit einem 62 Jahre alten Fahrzeugführer aus dem Raum Karlsruhe kam. Lediglich der Unfallverursacher erlitt leichtere Verletzungen und musste insbesondere wegen seines vorhergegangenen Kreislaufproblems medizinisch versorgt werden. Beim Verkehrsunfall entstand ein Gesamtschaden von etwa 27 000 Euro. Die Fahrbahn musste zwecks Bergung der Unfallfahrzeuge für etwa 30 Minuten voll gesperrt werden. Zu Verkehrsbehinderungen kam es aufgrund von eingerichteten Umleitungen nicht.
(St. Martin) – Gegen die Betonmauer und abgehauen
Die Polizei ermittelt derzeit gegen Unbekannt wegen Unfallflucht. Wie erst gestern bekannt wurde, stellten am Samstagabend (15.05.2021, 23.30 Uhr) Anwohner in der Jahnstraße Beschädigungen an einer Betonmauer fest, die von einem Auto stammen mussten. Bei der Nachschau am nächsten Tag konnte ein abgestellter und beschädigter Seat in der Totenkopfstraße festgestellt werden. Anhand des Schadensbildes wurde mit diesem Auto der Sachschaden verursacht. Wer mit dem Fahrzeug unterwegs war und den Unfall verursachte, ist derzeit Gegenstand der polizeilichen Ermittlungen. Zeugenhinweise nimmt die Polizei Edenkoben unter 06323 9550 entgegen. Hinweis der Polizei: Eine Fahrerflucht auch nach einem Bagatellschaden ist kein Kavaliersdelikt, sondern eine Straftat. Je nach Höhe des Schadens droht eine Geldstrafe, der Entzug der Fahrerlaubnis und Rückforderungen von der eigenen Autoversicherung. Richtig wäre hier gewesen, zu warten und/oder sich bei der Polizei zu melden.
(Neustadt) – Ohne Licht am Fahrrad / Aber mit Promille
Ein 21-jähriger Mann fuhr am 18.05.2021 gegen 02:00 Uhr mit seinem Fahrrad auf dem Alten Turnplatz. Er hatte allerdings die Beleuchtung nicht eingeschaltet und steuerte sein Zweirad in Schlangenlinien. Bei der Kontrolle wurde starker Atemalkoholgeruch festgestellt. Ein Atemalkoholtest ergab eine Konzentration von 2,33 Promille. Ihm wurde eine Blutprobe entnommen.
(Neustadt) – Betrunken hinterm Lenkrad
Ein 39-jähriger Autofahrer wurde am 18.05.2021 gegen 00:10 Uhr in der Landauer Straße einer Verkehrskontrolle unterzogen. Hierbei wurde Atemalkoholgeruch bei dem Fahrer festgestellt. Ein Atemalkoholtest ergab eine Konzentration von 2,66 Promille. Die Weiterfahrt wurde unterbunden und der 39-Jährige musste eine Blutprobe abgeben. Ein Antrag auf Entziehung der Fahrerlaubnis wird folgen.
(Neustadt) – Unfall unter Alkoholeinfluss verursacht
Am 17.05.2021 gegen 16:50 Uhr befuhr ein 38-jähriger Autofahrer mit seinem Pkw die L516 in Fahrtrichtung Edenkoben. Vermutlich aufgrund seiner Alkoholisierung kam der Fahrer von der Fahrbahn ab und rutschte in den Graben. Ein Atemalkoholtest ergab eine Konzentration von 2,09 Promille. Der 38-Jährige, der unverletzt blieb, musste eine Blutprobe über sich ergehen lassen. Der Führerschein wurde sichergestellt. Am Fahrzeug entstand Sachschaden in Höhe von etwa 5000 Euro.
(Neustadt) – Versicherungskennzeichen getauscht
Ein 62-jähriger Mann befuhr am 17.05.2021 gegen 11:40 mit seinem Roller die Alban-Haas-Str. um die Funktionalität zu überprüfen. Allerdings hatte er das Versicherungskennzeichen eines anderen Mofas angebracht. Deshalb muss er sich nun bei der Staatsanwaltschaft wegen Fahren ohne Versicherungsschutz verantworten.
(Neustadt) – Zeugenaufruf nach Verkehrsunfallflucht
Bereits am Samstag, den 15.05.2021 gegen 11:45 Uhr kam es zu einer Verkehrsunfallflucht vor der Bäckerei Liebenstein in der Schlachthofstraße in 67433 Neustadt/W..
Hierbei beschädigte ein bislang unbekannter Fahrer in einem schwarzen Fahrzeug ein geparktes Cabrio an dessen Fahrzeugfront und entfernte sich anschließend, ohne seinen Pflichten als Verkehrsunfallbeteiligter nachzukommen, von der Örtlichkeit.
Eine unbekannte Zeugin beobachtete den Vorfall, konnte jedoch namentlich noch nicht ermittelt werden.
Personen, insbesondere die unbekannte Dame, welche sachdienliche Hinweise zum Unfallhergang machen können, werden gebeten sich mit der Polizei Neustadt in Verbindung zu setzen.
(Lambrecht) – Betrunken auf dem Fahrrad unterwegs
Bei einer Personenkontrolle am 17.05.2021 gegen 13:15 Uhr in der Fabrikstraße in Lambrecht bemerkten die Beamten bei einem 49-jährigen Fahrradfahrer starken Atemalkoholgeruch. Ein freiwilliger Atemalkoholtest ergab eine Konzentration von 1,8 Promille. Der 49-Jährige musste eine Blutprobe abgeben.
(Wattenheim) – Vollsperrung der A 6 nach Verkehrsunfall
Am 18.05.21, gegen 18:30 Uhr, wurde die Polizeiautobahnstation über einen Verkehrsunfall auf der A6 informiert. Der Unfall soll sich auf der Richtungsfahrbahn Mannheim, gegenüber der Tank- und Rastanlage Pfalz, ereignet haben. Die Örtlichkeit wurde direkt von drei Einsatzfahrzeugen der Polizeiautobahnstation Ruchheim angefahren. Nach ersten Erkenntnissen verlor ein 45 jähriger PKW Fahrer wegen nicht angepasster Geschwindigkeit und dadurch resultierendem Aquaplaning die Kontrolle über seinen PKW und kollidierte seitlich mit einem LKW. Dabei wurde der Dieseltank des LKW beschädigt und ca. 200 L Diesel großflächig auf der Fahrbahn verteilt. Außerdem verletzte sich der Unfallverursacher und wurde durch den Rettungsdienst in ein Krankenhaus verbracht. Die A 6 in Richtung Mannheim musste voll gesperrt werden. Derzeit laufen noch die Bergungs- und Reinigungsarbeiten. Der Schaden an den Fahrzeugen wird auf 20.000EUR geschätzt. Im Einsatz waren drei Einsatzfahrzeuge der Polizeiautobahnstation Ruchheim, ein Einsatzfahrzeug der Polizeiautobahnstation Kaiserslautern, die Feuerwehr Hettenleidelheim, ein RTW und die Autobahnmeisterei Wattenheim.
(Ebertsheim) – Betrug durch angeblichen Gerichtsvollzieher
Am Freitag, 14.05.2021, gegen 10:00 Uhr erhielt ein 61-jähriger Mann aus Ebertsheim einen Anruf von einer männlichen Person, die sich als Gerichtsvollzieher vorstellte. Der Anrufer erklärte, der 61-jährige habe Schulden und man könne die Sache außergerichtlich begleichen. Dazu müsse der Angerufene einen Betrag von 300 Euro über Western Union auf ein Konto überweisen. Die Überweisung erfolgte, obwohl sich der Angerufene keinerlei Schuld bewusst war; erst im Nachhinein kam dem 61-jährigen die Sache verdächtig vor und er stellte eigene Nachforschungen beim Amtsgericht Grünstadt an. Hier erfuhr er, dass ein Gerichtsvollzieher mit dem Namen, den der unbekannte Anrufer angab, tatsächlich hier gearbeitet hat, sich allerdings bereits seit einem Jahr in Pension befindet. Auf Anraten des Gerichts erstattete der Geschädigte daraufhin eine Strafanzeige wegen Betrugs bei der Polizei. Die Ermittlungen zum Täter dauern an; die Polizeiinspektion Grünstadt weist ausdrücklich darauf hin, dass ein echter Gerichtsvollzieher nicht zu einer Überweisungen per Western Union auffordert.
(Frankenthal) – Verkehrsunfallflucht
Der Geschädigte stellte seinen Pkw VW Jetta bis 17.05.2021, 11.50 Uhr, in der Heßheimer Straße, Höhe Hausnummer 123, ab. Als er wieder zu seinem Fahrzeug kam, musste er feststellen, dass dieses durch einen bislang unbekannten Fahrzeugführer an der vorderen Stoßstange beschädigt wurde. Der Schaden wird auf etwa 1000 Euro geschätzt.
Zeugen werden gebeten sich an die Polizeiinspektion Frankenthal unter der Tel.-Nr.: 06233/313-0 oder an die Polizeiwache Maxdorf unter der Tel.-Nr.: 06237/934-1100 zu wenden. Gerne nehmen wir Ihre Hinweise auch per E-Mail unter pifrankenthal@polizei.rlp.de entgegen.
(Ludwigshafen) – Unfall zwischen Pkw und Straßenbahn / 1 Verletzter und 15.000 Euro Sachschaden
Am Dienstag (18.05.2021) gegen 12:30 Uhr kam es in der Saarlandstraße an der Kreuzung Rottstraße zu einem Verkehrsunfall zwischen einer Straßenbahn und einem Pkw, bei dem der Autofahrer verletzt wurde. Nach derzeitigem Erkenntnisstand befuhr der 46-jährige Autofahrer die Saarlandstraße in Richtung Innenstadt und wollte in Höhe der Rottstraße verbotswidrig nach links abbiegen. Hierbei kam es zum Zusammenstoß mit einer in gleicher Richtung fahrenden Straßenbahn. Durch den Aufprall drehte sich das Auto und blieb im Gleisbett stehen. Der 46-Jährige wurde von der Feuerwehr aus seinem Auto befreit. Er wurde verletzt und kam in ein Krankenhaus. Lebensgefahr besteht nicht. An beiden Fahrzeugen entstand ein Sachschaden von insgesamt ca. 15.000 Euro. Der Pkw war nicht mehr fahrbereit und wurde abgeschleppt. Während der Unfallaufnahme musste die Saarlandstraße teilweise gesperrt werden.
Hinweise bitte an die Polizeiinspektion Ludwigshafen 1, Telefonnummer 0621 963-2122 oder per E-Mail piludwigshafen1@polizei.rlp.de .
(Ludwigshafen) – Rollerfahrer durch Unfall leicht verletzt
Am Montagabend (17.05.2021), gegen 20:30 Uhr, wurde ein 56-jähriger Rollerfahrer bei einem Unfall auf der Maudacher Straße leicht verletzt. Der Rollerfahrer musste einem 19-jährigen Autofahrer ausweichen, der nach dem Aussteigen unachtsam auf die Fahrbahn lief. Der Rollerfahrer wurde durch den Rettungsdienst zu Untersuchung in ein Krankenhaus gebracht. Der Autofahrer blieb unverletzt.
(Ludwigshafen) – Fußgängerin bei Unfall leicht verletzt
Am Montagnachmittag (17.05.2021), gegen 17:00 Uhr, fuhr ein 11-jähriger Junge mit seinem Fahrrad in der Fußgängerzone (Bismarckstraße). Das Kind fuhr gegen eine 71-jährige Fußgängerin, welche hierdurch stürzte. Die Fußgängerin wurde leicht verletzt und wurde zur Untersuchung vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht. Das Kind blieb unverletzt.
Am 17.05.2021, gegen 15.30 Uhr, fuhr ein 33-Jähriger mit einem Volvo auf der Frankenthaler Straße aus Fahrtrichtung Mannheimer Straße kommend und wollte in Höhe der Bayreuther Straße nach links in die Saarburger Straße abbiegen. Zur gleichen Zeit fuhr ein 26-Jähriger mit seinem Motorrad in entgegengesetzter Richtung über die Kreuzung und wollte auf der Frankenthaler Straße geradeaus weiter fahren. Hierbei bremste der 26-Jährige und rutschte mit seinem Motorrad auf der nassen Fahrbahn aus. Er stürzte und verletzte sich leicht. Das Motorrad war nicht mehr fahrbereit.
Da der Unfallhergang aufgrund unterschiedlicher Aussagen unklar ist, sucht die Polizei Zeugen, die den Unfallhergang beobachtet haben. Hinweise bitte an die Polizeiinspektion Ludwigshafen 2, Telefonnummer 0621 963-2222 oder per E-Mail piludwigshafen2@polizei.rlp.de .
(Ludwigshafen) – In Grundschule eingebrochen
Zu einem Einbruch in eine Grundschule kam es zwischen dem 14.05.2021, 16 Uhr, und dem 17.05.2021, 09:30 Uhr, in der Schlesier Straße. Unbekannte verschafften sich Zugang zu einem Raum der Schule und flüchteten schließlich, ohne etwas zu stehlen.
Sachdienliche Hinweise nimmt die Kriminalpolizei Ludwigshafen unter der Telefonnummer 0621/963-2773 oder per E-Mail kiludwigshafen.k1.kdd@polizei.rlp.de entgegen.
(Mannheim-Neckarstadt) – Raub auf Blumenladen / Polizei fahndet mit starken Kräften nach zwei flüchtigen Täter / Zeugen gesucht
Pressemitteilung Nr. 1
Bei einem Raub auf ein Blumengeschäft in der Ludolf-Krehl-Straße erbeuteten unbekannte Täter Bargeld in bislang unbekannter Höhe. Am Dienstag, kurz nach 17.00 Uhr, betraten zwei männliche Täter den Blumenladen und verlangten von der Angestellten unter Vorhalt einer Schusswaffe, das Bargeld. Im Anschluss gingen die zwei zu Fuß flüchtig. Derzeit fahndet das Polizeipräsidium Mannheim mit starken Kräften nach den Unbekannten.
Beide sind zwischen 20 und 25 Jahre alt und schlank.
Einer der beiden ist ca. 190 cm,
der andere ca. 170 cm groß.
Sie trugen Mundschutz und Kapuzenpullis.
Zeugen die sachdienliche Hinweise zu den Tätern geben können, werden gebeten sich mit der Kriminalpolizei, Tel: 0621/174-4444, in Verbindung zu setzen.
(Mannheim-Neckarstadt) – Auto beschädigt und Unfallflucht begangen / Polizei sucht Zeugen
Zu einem Verkehrsunfall kam es am Montag zwischen 08:15 Uhr und 17:00 Uhr in der Carl-Benz-Straße, bei dem der Verursacher anschließend das Weite suchte. Ein bislang unbekannter Autofahrer beschädigte beim Ein- oder Ausparken auf Höhe der Hausnummer 4 einen geparkten Audi A4 und fuhr danach einfach davon, ohne seiner Feststellungspflicht nachzukommen.
Zeugen, die Hinweise auf den Unfallverursacher geben können, werden gebeten sich beim Polizeirevier Mannheim-Neckarstadt, unter der Telefonnummer 0621-33010, zu melden.
Zwischen Samstag, 16:00 Uhr, und Montag 08:30 Uhr, wurde auf einem Firmengelände in der Schlachthofstraße ein Kaffeeautomat aufgebrochen. Bislang unbekannte Täterschaft öffneten den Automaten gewaltsam und entwendeten das darin gesammelte Bargeld. Der Automat wurde dabei so schwer beschädigt, dass er nicht mehr betriebsbereit war. Der Gesamtsachschaden liegt bei rund 1.000 EUR.
Zeugen, die verdächtige Wahrnehmungen gemacht haben, werden gebeten sich beim Polizeirevier Mannheim-Oststadt, unter der Telefonnummer 0621-1743310, zu melden.
(Mannheim-Neckarau) – Einbruch in Schule / Wer kann Hinweise geben?
Bislang unbekannte Täter verschafften sich in der Nacht von Sonntag auf Montag durch das Einschlagen einer Scheibe Zutritt zu einer Schule in der Meerfeldstraße. Anschließend durchsuchten sie die Keller- und Lagerräume. Wie hoch der Sachschaden ist und ob die Täter etwas entwendet haben, ist derzeit noch unbekannt. Die Zentrale Kriminaltechnik wurde zwecks Spurensicherung verständigt. Am Tatort konnte zum Teil Unrat aufgefunden werden. Ob dieser von den Tätern zurückgelassen wurde, wird aktuell untersucht. Das Polizeirevier Mannheim-Neckarau hat die weiteren Ermittlungen übernommen.
Zeugen, die verdächtige Personen im Bereich der Schule gesehen haben, werden gebeten sich unter der Tel.: 0621 833970 zu melden.
(Mannheim / Heidelberg / Rhein-Neckar-Kreis) – Anrufe dubioser Stromvermittler häufen sich in der Region, Empfehlungen Ihrer Polizei
Seit Anfang Mai häufen sich in der Region die Anrufe dubioser „Stromvermittler“, die den Angerufenen vorgaukeln, im Auftrag renommierter, regionaler Stromanbieter anzurufen.
Im weiteren Verlauf des Gesprächs versprechen sie Bonuszahlung bei Abschluss eines neuen Vertrages und fordern dazu auf, Zählernummern und Stromstände durchzugeben.
In acht Fällen in Mannheim, Heidelberg und dem Rhein-Neckar-Kreis, die der Polizei bislang gemeldeten wurden, drängten die vermeintlichen Stromvermittler anschließend die Angerufenen zum Abschluss eines neuen Vertrages.
In diesem Zusammenhang warnt das Polizeipräsidium Mannheim, keine persönlichen Daten wie Bankverbindungen, Kontodaten oder Passwörter telefonisch preis zu geben. Darüber hinaus wird empfohlen, sich in keine Gespräche verwickeln zu lassen und keine Verträge telefonisch abzuschließen. Dubiose Anrufe sollten sofort beendet werden.
Sollten Zweifel an der Seriosität des Anrufers aufkommen, stehen auch die Kriminalpolizeilichen Beratungsstellen des Polizeipräsidiums Mannheim sowohl in Mannheim, Tel.: 0621/174-1212 als auch in Heidelberg, Tel.: 06221/99-1234, sowie jede Polizeidienststelle für Auskünfte zur Verfügung.
Informationen zum Thema „Betrug am Telefon“ können im Internet auch www.polizei-beratung.de abgerufen werden.
In Kirchheim wurden in den vergangenen Tagen zwei Mal Kinder im Alter von 4 – 11 Jahren von einem Mann in verdächtiger Weise angesprochen. Die Kinder, die der Fremde am Sonntag auf dem Spielplatz ‚Im Hüttenbühl‘ und am Montagnachmittag an einer in der Nähe befindlichen Eisdiele mit seinem Verhalten verunsicherte, reagierten jeweils vorbildlich und benachrichtigten sofort ihre Eltern. Die besorgten Eltern alarmierten die Polizei. Beamte des Kriminaldauerdienstes trafen den 57-jährigen in der Pleikartsförster Straße an und nahmen ihn zur Durchführung weiterer polizeilicher Maßnahmen mit zur Dienststelle. Dort wurde der Mann im Rahmen einer Gefährderansprache mit seinem fraglichen Benehmen konfrontiert. Außerdem erhielt der 57-Jährige einen Platzverweis. Die Kriminalpolizeidirektion Heidelberg prüft, inwieweit in dem Handeln des Mannes ein strafbares Verhalten zu sehen ist. Die Ermittlungen dauern an. Eltern, deren Kinder der 57-Jährige ähnlich begegnet ist, werden gebeten, sich mit dem Kriminaldauerdienst, Tel.: 0621/174-4444, in Verbindung zu setzen.
(Plankstadt / Rhein-Neckar-Kreis) – Gebäude mit Graffiti beschmiert / Serie von Sachbeschädigungen geht weiter
Unbekannte Täter beschmierten erneut mehrere Fassaden und Örtlichkeiten im Bereich der Jahnstraße, der Humboldtschule, der Mehrzweckhalle und der Festhalle in Plankstadt mit Graffiti. Der Tatzeitpunkt kann nach derzeitigem Erkenntnisstand auf den Zeitraum zwischen Freitag, 14.05.2021 ab 13 Uhr, und Montag, 17.05.2021 bis 7 Uhr, eingegrenzt werden.
Die Unbekannten besprühten mehrere Örtlichkeiten mit den aus bereits vorangegangenen Sachbeschädigungen bekannten Tags. Daher wird davon ausgegangen, dass es sich um eine Serie von Sachbeschädigungen und somit auch um dieselben unbekannten Täter handelt.
Zeugen, die verdächtige Wahrnehmungen gemacht haben und sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich beim Polizeirevier Schwetzingen, Tel.: 06202/2880, oder bei jeder anderen Polizeidienststelle zu melden.
(Schwetzingen / Rhein-Neckar-Kreis) – Vorfahrt missachtet und Unfall verursacht
Zu einem Verkehrsunfall kam es am Montagmorgen gegen 8 Uhr an der Kreuzung Scheffelstraße / Rudolf-Diesel-Straße. Eine Opel-Fahrerin wollte von der Rudolf-Diesel-Straße nach links in die Scheffelstraße abbiegen, wobei sie eine 34-Jährige Mercedes-Fahrerin übersah, welche vom Odenwaldring kommend auf der Scheffelstraße in Fahrtrichtung Oftersheim unterwegs war und Vorfahrt hatte. Beide Autos kollidierten im Kreuzungsbereich miteinander und beschädigten noch einen weiteren PKW, der am Fahrbahnrand abgestellt war. Der Sachschaden beträgt rund 15.000 EUR.
(Hockenheim / Rhein-Neckar-Kreis) – Kompletträder von geparkten Autos entwendet / Wer kann Hinweise geben?
Ein Mercedes und ein Nissan, ohne Räder, auf Steinen aufgebockt und mit einem Gesamtschaden von ca. 7200 Euro – So vorgefunden haben ein 31-Jähriger und ein 47-Jähriger ihre Autos am Montagmorgen gegen 08:00 Uhr. Vermutlich in der Nacht von Sonntag auf Montag klauten Unbekannte die Kompletträder des Mercedes, der auf einem Parkplatz an der Ecke Beethovenstraße/Am Aquadrom geparkt war. Der Nissan hingegen stand im Bereich Dritte Industriestraße auf einem dortigen Parkplatz. Hinweise auf die Täter liegen derzeit keine vor. Das Polizeirevier Hockenheim hat die Ermittlungen aufgenommen.
Zeugen, die sachdienliche Angaben machen können, werden gebeten sich unter der Tel.: 06205 28600 zu melden.
(Reilingen / Rhein-Neckar-Kreis) – Mann bei Arbeitsunfall schwer verletzt; Rettungshubschrauber im Einsatz
Am Montagvormittag wurde ein 58-jähriger Mann bei einem Arbeitsunfall im Rosenweg schwer verletzt.
Wie die bisherigen Ermittlungen ergaben, war der Arbeiter gegen 9.45 Uhr in einem Zimmer des Rohbaus auf einem Gerüst im 1. Obergeschosses beschäftigt, als er aus bislang unbekannten Gründen ca. zwei Meter rückwärts in die Tiefe auf den Betonboden stürzte.
Da sich die Bergung des Mannes schwierig gestaltete, wurden die Feuerwehren aus Reilingen und Hockenheim zu Unterstützung herbeigerufen.
Mit einem Rettungshubschrauber wurde der 58-Jährige nach seiner notärztlichen Behandlung mit dem Verdacht, schwere, aber nicht lebensgefährliche Verletzungen erlitten zu haben, in eine Unfallklinik geflogen.
Das Gewerbeaufsichtsamt ist eingeschaltet.
Die Ermittlungen zur Ursache dauern an.
(Wiesloch / Rhein-Neckar-Kreis) – Hund schlägt Einbrecher in die Flucht / Zeugen gesucht!
Seine Aufgabe sehr ernst genommen hat ein Familienhund am Montagabend gegen 20:45 Uhr in der Blumenstraße/Ecke Gerbersruhstraße, als er einen Einbrecher in die Flucht schlug. Während eine 46-Jährige sich mit ihren im Haus lebenden Verwandten unterhielt, rannte der Hund plötzlich bellend in Richtung Hauseingang. Bei einer anschließenden Nachschau durch die Bewohner stellten diese fest, dass die Hauseingangstür offenstand und offenbar kurz zuvor gewaltsam aufgebrochen wurde. Die 46-Jährige verständigte daraufhin sofort die Polizei, die umgehend das Haus und Grundstück durchsuchten. Der Einbrecher flüchtete, noch bevor er das Haus betreten und Wertgegenstände entwenden konnte. Die Kriminalpolizei Heidelberg hat die weiteren Ermittlungen aufgenommen.
Zeugen, die verdächtige Personen gesehen haben oder sonstige sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten sich unter dem kriminalpolizeilichen Hinweistelefon, Tel.: 0621 174 4444 oder beim Polizeirevier Wiesloch unter der Tel.: 06222 57090 zu melden.
Bei Fragen, rund um das Thema Einbruchsschutz, kontaktieren Sie bitte die Fachberater der Kriminalpolizeilichen Beratungsstelle Mannheim, Tel.: 0621 174 1212 oder Heidelberg, Tel.: 0621 174 1234.
(Angelbachtal-Michelfeld / Rhein-Neckar-Kreis) – Rollerfahrer bei Verkehrsunfall schwer verletzt
Bei einem Verkehrsunfall am Dienstagmorgen, kurz nach halb acht Uhr, wurde ein 54-jähriger Rollerfahrer im Ortsteil Michelfeld schwer verletzt.
Der Mann war mit seinem Zweirad auf der Wilhelmstraße in Richtung Eichtertsheim unterwegs, als ein 27-jähriger Autofahrer von einem Parkplatz in Höhe der Talstraße auf die Wilhelmstraße fuhr.
Der Rollerfahrer erkannte die Gefahr, konnte durch eine Ausweichbewegung zwar eine Kollision noch verhindern, stürzte jedoch zu Boden. Dabei zog er sich Prellungen am ganzen Körper und, wie später in einer Klinik diagnostiziert wurde, eine Armfraktur zu.
Wegen des Verdachts der fahrlässigen Körperverletzung gelangt der 27-Jährige zur Anzeige. Darüber hinaus war der Blick für den 27-Jährigen auf die Straße durch ein Fahrzeug, das auf dem Gehweg geparkt war, erschwert. Der Halter dieses Fahrzeuges wird ebenfalls angezeigt.
Der 54-Jährige wurde noch am Dienstagnachmittag aus der Klinik entlassen. Der Sachschaden am Roller ist gering.
(Sinsheim / Rhein-Neckar-Kreis) – Verletzte Entendame auf BAB 6 gerettet
Am frühen Montagabend meldete ein aufmerksamer Verkehrsteilnehmer eine auf der Bundesautobahn A6 festsitzende Ente. Polizeibeamte der Verkehrspolizei Walldorf gingen diesem Hinweis nach und fanden tatsächlich eine weibliche Stockente auf Höhe der Tankstelle Kraichgau-Nord. Diese saß zusammengekauert am linken Fahrbahnrand, unmittelbar an den Betonleitplanken.
Die Entendame war offensichtlich verletzt und konnte sich nicht mehr selbst aus ihrer misslichen Lage befreien. Den Beamten vor Ort gelang es jedoch, die Ente einzufangen und sicher in den Streifenwagen zu bringen.
Da zunächst von einer ganzen Entenfamilie die Rede war, wurde auch die nähere Umgebung abgesucht, es konnten jedoch keine weiteren Tiere aufgefunden werden.
Wie die Stockente auf die Autobahn gelangte und woher die Verletzungen rührten, konnte auch nach eindringlicher Vernehmung des Tieres nicht geklärt werden. So wurde die verletzte Entendame schlussendlich zur weiteren Versorgung an eine örtliche Tierarztpraxis übergeben.
(Sinsheim / Rhein-Neckar-Kreis) – Erschreckende Bilanz einer Lkw-Kontrolle auf Autobahnraststätte an A 6; weitere Kontrollen bereits in Planung
Am Montagvormittag führte die Verkehrspolizei auf der Tank- und Rastanlage Kraichgau-Süd an der A 6 eine dreistündige Lkw-Kontrolle durch. Zielrichtung der Überprüfungen war die Einhaltung der regelmäßigen Wochenruhezeiten.
Insgesamt wurden acht Lkws ganzheitlich kontrolliert. Dass Ergebnis war für die Beamten ernüchternd. Vier von acht Lkw-Fahrern hatten ihre Ruhezeiten rechtswidrig in ihren Fahrzeugen verbracht, obwohl sie diese entweder am eigenen Wohnort oder in festen Unterkünften mit Sanitäreinrichtungen und Versorgungsmöglichkeiten verbringen müssen. Die Fahrer und ihre Arbeitgeber werden deshalb angezeigt.
Dem war aber noch nicht genug. Drei von ihnen hatten zudem die gesetzlichen Lenkzeiten über- bzw. die Ruhezeiten unterschritten.
Sieben der acht Schwerfahrzeuge wurden wegen technischer Mängel beanstandet, vier von ihnen wurde die Weiterfahrt bis zur Reparatur oder Austausch des Fahrzeuges untersagt.
Da es sich bei allen Fahrern um Osteuropäer handelte, wurden acht Sicherheitsleitungen von insgesamt mehreren tausend Euro zur Sicherung der Verfahren erhoben.
Das erschreckende Kontrollergebnis bestätigt die Verkehrspolizeidirektion Mnnehim mit ihren beiden Autobahnpolizeidienststellen in Walldorf und Mannheim-Seckenheim wieder einmal, bei den Kontrollen des Schwerlastverkehrs nicht nachzulassen, und den Kontrolldruck hochzuhalten.
Deshalb werden auch weiterhin, in kurzen Abständen, zu unterschiedlichen Zeiten nicht nur die Lenk- und Ruhezeiten, sondern auch die Ladungssicherungen, die Verkehrssicherheit der Trucks sowie führerscheinrechtliche Angelegenheiten und etwaige Alkoholbeeinflussungen überprüft.
Dabei werden die Schwerfahrzeuge nicht nur an den bekannten Tank- und Rastanlagen der Region kontrolliert, sondern auch aus dem fließenden Verkehr zur Überprüfung herausgezogen.
Weitere präsidiumsweite Kontrollen sind bereits in der Planung.
(Neckargemünd / Bammental / Wiesenbach / Heidelberg / Eppelheim / Südhessen / Bayern) – Serienbetrug in Geldinstituten der Region; überregionaler Täter am Werk; Kripo ermittelt; Zeugen gesucht
Eine Serie von Betrügereien zum Nachteil von Banken zieht sich derzeit wie ein roter Faden durch die Region.
Nachdem er bereits am Freitag, den 7. Mai bei zwei Banken in Heidelberg und Eppelheim mithilfe gefälschter Dokumente 25.000.- Euro erbeutet hatte, schlug der unbekannte Täter erneut zu und ergaunerte aufgrund derselben Masche am Dienstagvormittag des 11. Mai in zwei Banken in Neckargemünd (Bahnhofstraße) und Bammental (Hauptstraße) insgesamt 30.000.- Euro. In drei Banken in Neckargemünd (Wiesenbacher Straße), Wiesenbach (Hauptstraße) und Neckarsteinach/Hessen (Schönauer Straße) hatte er keinen Erfolg und zog ohne Beute von dannen.
Das Betrugsdezernat der Kriminalpolizeidirektion Heidelberg hat die weiteren Ermittlungen übernommen.
Nach den derzeitigen Erkenntnissen soll es sich bei dem Täter um einen überregional agierenden Betrüger handeln, der in den zurückliegenden Wochen bereits mehrfach in Bayern und Baden-Württemberg in ähnlicher Weise aufgetreten ist.
Er wird wie folgt beschreiben:
ca. 30-35 Jahre
ca. 180 cm
kräftige Statur
Glatze
blonde Augenbrauen
Er trug bei der Tatausführung weiße Einmalhandschuhe und fiel durch ein besonders freundliches Wesen und einen osteuropäischen Akzent auf.
In bislang allen Fällen verließ der Täter die Banken ohne dass Hinweise über seine Flucht vorliegen. Die Fahnder gehen davon aus, dass der Unbekannte entweder selbst in einem Auto davonfuhr, das in unmittelbarer Bankennähe abgestellt war, oder dass er in ein Fahrzeug zustieg, in dem ein Komplize auf ihn wartete.
Zeugen, die Hinweise zu den Taten und/oder dem Täter geben können, aber auch etwas über dessen Flucht und/oder ein verdächtiges Fahrzeug wissen, das in unmittelbarer bankennähe geparkt war, werden gebeten, sich beim Kriminaldauerdienst, Tel.: 0621/174-4444 zu melden.
In der Nacht von Sonntag auf Montag verschafften sich ein oder mehrere unbekannte Täter gewaltsam Zutritt zu zwei Kellerräumen in der Johannes-Brahms-Straße. Diese brachen mit einem bislang unbekannten Gegenstand die Haupteingangstür eines Mehrfamilienhauses auf und suchten im Anschluss gezielt das Untergeschoss des Gebäudes auf. Der oder die Einbrecher stahlen aus einem der Kellerabteile schließlich ein Pedelec im Gesamtwert von ca. 4000 Euro. An der Kellertür des anderen Raumes entstand lediglich Sachschaden in Höhe von ca. 1000 Euro. Der Polizeiposten Heddesheim hat die weiteren Ermittlungen aufgenommen.
Zeugen, die verdächtige Personen gesehen haben, werden gebeten sich unter der Tel.: 06203 41443 zu melden.
Coronafallzahlen vom Freitag (14.05.2021) und Montag (17.05.2021)
Montag (17.05.2021)
Anzahl bestätigter Fälle von Coronavirus (SARS-CoV-2)-Infektionen in der Stadt Speyer: 2770 (+ 23 gegenüber Freitag) Davon bereits genesen: 2524 Todesfälle: 83 ( + 1 ) Gemeldete Fälle der letzten sieben Tage pro 100.000 Einwohner*innen (Inzidenz): 110,8 ( + 17,8 )
Warnstufe: Rot
Stand: 17.05.2021
Freitag (14.05.2021)
Anzahl bestätigter Fälle von Coronavirus (SARS-CoV-2)-Infektionen in der Stadt Speyer: 2747 (+ 14 gegenüber Mittwoch) Davon bereits genesen: 2448 Todesfälle: 82 ( unverändert ) Gemeldete Fälle der letzten sieben Tage pro 100.000 Einwohner*innen (Inzidenz): 93,0 ( – 9,8 )
Warnstufe: Rot
Stand: 14.05.2021
Landesuntersuchungsamt Rheinland-Pfalz 18.05.2021
Entwicklung des Inzidenzwerts in den letzten sieben Tagen in Speyer:
Montag, 17. Mai 2021
110,8
Sonntag, 16. Mai 2021
98,9
Samstag, 15. Mai 2021
93,0
Freitag, 14. Mai 2021
94,9
Donnerstag, 13. Mai 2021
102,8
Mittwoch, 12. Mai 2021
106,8
Dienstag, 11. Mai 2021
138,4
Robert-Koch-Institut 18.05.2021
7-Tage-Inzidenz unter 150: Einzelhandel ab Mittwoch für Terminshopping geöffnet
Ab Mittwoch, 19. Mai 2021 tritt der Öffnungsschritt für den Einzelhandel in Speyer in Kraft, welcher über die bundeseinheitliche Notbremse des Infektionsschutzgesetzes vom 23. April 2021 geregelt wird. Da die 7-Tage-Inzidenz der Stadt Speyer den fünften Werktag in Folge unter 150 liegt, kann ab dem übernächsten Tag der Einzelhandel für Terminshopping öffnen.
„Dass der Einzelhandel nun endlich wieder seine Türen nicht nur für ‚Click&Collect‘ öffnen kann, ist ein positives Signal und die Belohnung dafür, dass die Speyererinnen und Speyerer sich die letzten Wochen und Monate so konsequent an die Schutzmaßnahmen gehalten haben. Nun hoffe ich, dass die Inzidenzzahlen weiter sinken, appelliere aber zugleich an die Bürgerinnen und Bürger, sich nicht in falscher Sicherheit zu wiegen: Wir müssen uns weiterhin der Instrumente der Pandemiebekämpfung bedienen, wie regelmäßige und flächendeckende Schnelltestung, denn noch hat der Virus leider einen Vorsprung vor unseren Maßnahmen. Zudem dürfen wir nicht vergessen, dass sich auch Geimpfte noch mit dem Coronavirus infizieren können“, mahnt Oberbürgermeisterin Stefanie Seiler zur Vorsicht.
So ist auch die Öffnung des Einzelhandels an einen negativen Antigen-Schnelltest der Kund*innen sowie an eine (spontane) Terminbuchung gebunden. Pro 40 qm ist ein*e Kund*in zugelassen. Liegt die 7-Tage-Inzidenz an drei aufeinanderfolgenden Werktagen über dem Wert von 150, muss der Einzelhandel für Publikumsverkehr wieder schließen und es darf nur per „Click&Collect“ eingekauft werden.
Perspektivplan Rheinland-Pfalz und Bündnis für sicheres Öffnen schaffen Hoffnung für Maifeiertage und Pfingstferien
„Die Pandemie hat uns noch im Griff, aber es stimmt zuversichtlich, dass immer mehr Menschen geimpft sind und die Inzidenzen stabil nach unten gehen. Alle Prognosen deuten darauf hin, dass sich die Lage in der Corona-Pandemie verbessert. In Rheinland-Pfalz liegen wir weiterhin unter dem Bundesdurchschnitt“, sagte Ministerpräsidentin Malu Dreyer.
„Keine einzige Kommune überschreitet mehr den kritischen Wert von 165, der nach der Bundesnotbremse Schulschließungen notwendig macht. Landesweit lag die Inzidenz in Rheinland-Pfalz gestern bei einem Wert von 98. Diese erfreuliche Entwicklung haben wir gemeinsam mit den Bürgern und Bürgerinnen erreicht, die sich sehr besonnen und solidarisch verhalten haben. Mein Dank gilt allen, die ihren Beitrag dazu geleistet haben, dass wir die dritte Welle brechen konnten. Das gibt uns jetzt die Möglichkeit, Perspektiven für den Handel, die Gastronomie, den Tourismus, für die Kultur und im Sport zu eröffnen. Und natürlich ist es ein ganz wichtiges Signal an Familien und für unsere jungen Menschen. Wir wollen mit einem Stufenplan konsequent aus dem Lockdown gehen, ohne jedoch das Erreichte zu riskieren. Deswegen haben wir nach einer Beratung mit dem DEHOGA das ‚Bündnis für sicheres Öffnen‘ mit den Kommunalen Spitzenverbänden, den Industrie- und Handelskammern sowie dem Einzelhandelsverband erneuert,“ so Ministerpräsidentin Malu Dreyer nach der Ministerratssitzung.
Der Ministerrat hat sich heute mit Öffnungsperspektiven für die kommenden Wochen befasst und dabei die besondere Situation in Handel, Gastronomie, Tourismus, Kultur und Sport im Freien in den Fokus genommen. In Landkreisen und kreisfreien Städten, in denen die Bundesnotbremse nicht greift, soll mit Wirkung ab Mittwoch, 12. Mai 2021 – pünktlich zu Christi Himmelfahrt – ein abgestuftes Konzept von Öffnungsstrategien greifen. Wir gehen mit vorsichtigen Schritten einem guten Sommer entgegen“, sagte Ministerpräsidentin Malu Dreyer.
Zuvor hatte die Ministerpräsidentin mit den Kommunalen Spitzenverbänden, den Industrie- und Handelskammern und den Einzelhandelsvertretern die Details des dreistufigen Öffnungskonzeptes abgestimmt. Alle Beteiligten sind sich ihrer hohen Verantwortung bewusst. Sie wollen die Öffnungsstrategie mit dem bereits erprobten „Bündnis für sicheres Öffnen“ absichern, das Testen, Hygieneauflagen und Kontrollen in den Vordergrund stellt.
„Die Corona-Pandemie stellt unsere Geduld und Ausdauer auf eine sehr harte Probe. Diese Ausnahmesituation betrifft uns alle, aber für viele Familien und Kinder ist sie besonders schwer und für viele Wirtschaftsbranchen existenzbedrohend. Im Wonnemonat Mai stehen Brückentage und die Pfingstferien an. Die Menschen sehnen sich nach etwas Normalität und Handel, Hotels und Gastronomie brauchen dringend Einnahmemöglichkeiten“, sagte Ministerpräsidentin Malu Dreyer. Das werde mit dem Perspektivplan Rheinland-Pfalz in drei vorsichtigen Schritten ermöglicht.
Christi Himmelfahrt: Stufe 1 für Handel, kontaktarmen Urlaub und mehr Sport
In Kreisen und kreisfreien Städten, die fünf Tage in Folge eine Inzidenz von unter 100 aufweisen und in denen die Bundesnotbremse nicht greift, kann der gesamte Handel von Mittwoch, 12. Mai an wieder öffnen. Es gelten die gleichen Bedingungen wie aktuell in Lebensmittelgeschäften. Zudem wird kontaktarmer Urlaub möglich. Übernachtungen in Ferienwohnungen und in Wohnmobilen und Wohnwagen mit eigenen sanitären Anlagen sind dann wieder erlaubt. Übernachtungen in Hotels sind auch „kontaktarm“ möglich, wenn zum Beispiel Frühstück auf dem Zimmer und ein eigenes Bad angeboten wird. Für den Aufenthalt ist eine Testung bei Anreise und danach alle 48 Stunden notwendig. Auch im Sport ist die kontaktfreie Sportausübung wieder möglich, das gilt auch für Bereiche des Fußballtrainings, bei dem Abstand gehalten werden kann. Hallensport ist im Rahmen der Kontaktbeschränkung möglich, wenn Abstand eingehalten und die Personenbegrenzung von einer Person auf 40qm nicht überschritten wird. Außerdem ist für maximal 20 Kinder Sport auch ohne Abstand möglich.
Pfingsten: Stufe 2 für Hotelübernachtungen und Kultur
Rechtzeitig zu Pfingsten sind ab dem 21. Mai auch kulturelle Veranstaltungen und Zuschauer beim Sport jeweils im Freien mit Test erlaubt. Hier liegt die Obergrenze bei 100 Personen, die feste Sitzplätze haben müssen. Bei den Sitzplätzen müssen die Abstandsregeln eingehalten werden. Gruppensport kann außen auch wieder mit maximal fünf Personen aus maximal fünf Haushalten mit Abstand auch unter Anleitung eines Trainers betrieben werden. Bei einer Inzidenz von unter 50 sind Innengastronomie und Kultur innen wieder möglich mit Abstand, Test und Maske.
Fronleichnam: Stufe 3 für Freibäder, Kultur und Gastro Innen
Die dritte Stufe des Perspektivplans sieht zu Fronleichnam ab dem 2. Juni die Öffnung der Hotels insgesamt mit Test und von Freibädern vor. Auch Innengastronomie und kulturelle Angebote im Innenbereich wie Theater, Opernhäuser, Kinos und Museen sind mit negativem Testergebnis wieder überall dort geöffnet, wo die Bundesnotbremse nicht greift. Außerdem können Hotels dann auch wieder gastronomische Angebote vorsehen. Ganz wichtig für die jungen Menschen: Auch Jugendfreizeiten mit Übernachtung können wieder durchgeführt werden. Für Sportvereine und Fitnesscenter ist Sporttraining innen und außen für eine Person je 20 Quadratmeter wieder möglich. Erwachsenengruppen können auch innen mit fünf Personen auf Abstand Sport treiben. Bei einer Inzidenz unter 50 ist Gruppensport draußen auch mit maximal 20 Erwachsenen auf Abstand möglich.
Modellprojekte für Breitensport, Laienmusik, Theater und Veranstaltungen
„Mit unserem Dreistufenplan haben wir in Rheinland-Pfalz sichere Regelungen getroffen, die allen Kommunen mit stabilen Inzidenzen unter 100 in vorsichtigen Schritten Öffnungen ermöglichen. Das Konzept der Modellkommunen hat sich durch die jetzt vorgesehenen landesweiten Öffnungsschritte erübrigt“, sagte die Ministerpräsidentin. Daher arbeite man nun an Modellprojekten mit wissenschaftlicher Begleitung im Bereich Breitensport in Trier, Laienmusik und Chorgesang in Abstimmung mit den Kommunalen Spitzenverbänden, Theaterbetrieb in Mainz oder Veranstaltungen mit Zuschauern im Freien am Nürburgring. Details werden in den kommenden Tagen mit den örtlichen Landkreisen und kreisfreien Städten besprochen. „Die Öffnungsstufen gelten natürlich nur in Landkreisen und Städten mit einer 7-Tagesinzidenz unter 100. Wo diese Zahl überschritten wird, greift die Bundesnotbremse. Die Gefahr durch das Virus ist noch nicht gebannt. Wir müssen deshalb vorsichtig bleiben und alle noch einmal Kraft und Solidarität aufwenden, um diese Krise zu überwinden. Wir können aber mit Hoffnung und Zuversicht in diesen Sommer blicken“, so die Ministerpräsidentin.
(A 61 / Mutterstadt FR Ludwigshafen) – Nach einem schweren Verkehrsunfall wurde am 17.05.2021, ab 10 Uhr die A61 zwischen AK Mutterstadt und AK Ludwigshafen voll gesperrt.
Um 10 Uhr, kam es kurz vor dem AK Ludwigshafen zu einem Verkehrsunfall mit fünf beteiligten Lkw. Aufgrund Markierungsarbeiten auf der A61 staute sich der Verkehr. Der Fahrer eines Container-Lkw erkannte den Stau zu spät. Um ein Auffahren auf einen vor ihm fahrenden Abschlepper zu vermeiden, zog er nach rechts auf den Ausfädelungsstreifen. Aus bisher ungeklärter Ursache zog er dann aber wieder nach links auf den rechten Fahrstreifen. Hier stieß er zunächst gegen den Abschleppwagen und danach gegen zwei weitere Lkw, die den rechten Fahrstreifen befuhren. Durch den Aufprall schob er schließlich den zweiten Lkw noch gegen den vor ihm fahrenden Sattelzug. Der Verursacher und der Fahrer eines weiteren Lkw wurden bei dem Unfall verletzt und vom Rettungsdienst in nahegelegene Krankenhäuser verbracht. An allen Lkw entstand erheblicher Sachschaden. Die Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit. An zwei Sattelzügen traten Betriebsstoffe aus, welche von der Freiwilligen Feuerwehr Mutterstadt gebunden wurden.
Die Räumung der Unfallstelle dauert aktuell noch an. Die Sperrung wird bis zum Nachmittag andauern.