Landau, Kreis Landau und Landkreis Südliche Weinstraße

Drei-Jahres-Bilanz zur Schaffung von Wohnraum: Südpfalzmetropole Landau liegt deutlich über Bundesdurchschnitt

Ein Meilenstein bei der Schaffung von sozial gefördertem Wohnraum in Landau: Das erste städtische soziale Wohnbauprojekt seit Ende der 1980er Jahre im Guldengewann.
Foto: Stadt Landau

Der Bund zieht Bilanz – und die Stadt Landau schließt sich an. Die Bundesregierung hat jetzt ein Zwischenfazit ihrer mit den Ländern und Kommunen vereinbarten Wohnraumoffensive vorgelegt. Demnach wurden in den Jahren 2018 bis 2020 in Deutschland 880.354 Wohnungen fertiggestellt. Das entspricht 10,6 Fertigstellungen je 1.000 Einwohnerinnen und Einwohner. Blickt die Stadt Landau in ihre Statistiken, so wird deutlich, dass sie mit 16,6 Wohnungen je 1.000 Einwohnerinnen und Einwohner deutlich über dem Bundesdurchschnitt liegt. Eine erfreuliche Drei-Jahres-Bilanz, wie OB Thomas Hirsch betont – auf der man sich jedoch nicht ausruhen dürfe.

Die konkreten Zahlen: In den Jahren 2018 bis 2020 wurden in Landau 791 Wohnungen fertiggestellt, 229 im Jahr 2018, 261 im Jahr 2019 und 301 im Jahr 2020. Von den fertiggestellten Wohnungen im Neubau wurden 87 Wohnungen in Einfamilienhäusern und 302 Wohnungen in Mehrfamilienhäusern realisiert. „Mehrfamilienhäuser spielen eine große Rolle für die ‚schnelle‘ Versorgung mit Wohnraum im Eigentum sowie ganz besonders im Segment der preisgünstigen Mietwohnungen und im Sozialwohnungsbau. In den kommenden Jahren ist aufgrund der Wohnbaulandentwicklungen in den Stadtdörfern aber auch wieder mit einem größeren Anteil an Ein- und Zweifamilienhäuser zu rechnen“, ordnet Baudezernent Hirsch die Zahlen ein.

Der Stadtchef ist froh, dass die Stadt Landau hinsichtlich des aus dem Wohnraumversorgungskonzept 2016 ermittelten Bedarfs von 2.500 neuen Wohnungen bis zum Jahr 2030 im Soll liegt. „Trotz Corona: Wir wollen die Stadt Landau weiter mit Maß und Ziel, nachhaltig und zukunftsorientiert sowie am Bedarf ausgerichtet entwickeln. Dazu zählt neben dem Kampf gegen den Klimawandel, dem weiteren Ausbau der sozialen Infrastruktur und der Gestaltung einer zeitgemäßen Mobilität ganz besonders auch die Schaffung von Wohnraum für alle Bevölkerungsgruppen in unserer Stadt. Wir haben uns dieser Herausforderung gestellt, um allen Menschen in unserer Stadt Lebensqualität und soziale Sicherheit bieten zu können – und wir bleiben weiter ‚am Ball‘.“ 

Optimistisch stimmen Hirsch dabei die weiteren Zahlen aus dem Bauamt: Aus dem Jahr 2020 und den Vorjahren sind rund 200 Baugenehmigungen bekannt, für die bisher noch keine Fertigstellung gemeldet wurde. Das birgt ein Potenzial von mehr als 1.000 weiteren Wohnungen, die vermutlich 2021 bzw. in den Folgejahren fertiggestellt werden.

Ein Blick auf den sozial geförderten Wohnungsbau zeigt zudem, dass die getroffenen Maßnahmen wie der Bau von Sozialwohnungen durch das städtische Gebäudemanagement oder die Anwendung einer Quotierungsrichtlinie greifen. Zwischen 2018 und 2020 wurden 119 sozial geförderte Wohnungen bewilligt – wobei eine Steigerung von lediglich 15 bewilligten Wohnungen im Jahr 2018 auf 61 bewilligte Wohnungen im Jahr 2020 zu verzeichnen war.

Stadtverwaltung Landau in der Pfalz
27.02.2021

Abschluss der Quartiersentwicklung mit Baugemeinschaften im Wohnpark Am Ebenberg in Landau: Startschuss für Bauprojekt auf Baufeld 15 – 71 Bauherrinnen und Bauherren errichten 54 Wohnungen in 10 Gebäuden – Bäckerei mit Café geplant

In wenigen Tagen fällt der Startschuss für das elfte und letzte Baugruppenvorhaben im Wohnpark Am Ebenberg in Landau, bei dem drei Baugemeinschaften mit insgesamt 71 Bauherrinnen und Bauherren das 7.300 Quadratmeter große Grundstück westlich des Südparks entwickeln.
Foto: Stadt Landau

Die beispielhafte Quartiersentwicklung mit Baugemeinschaften im Wohnpark Am Ebenberg in Landau endet mit einem ganz besonderen Projekt: Auf dem Baufeld 15 fällt in wenigen Tagen der Startschuss für das elfte und letzte Baugruppenvorhaben auf dem Konversionsgelände im Süden der Stadt, bei dem gleich drei Baugruppen mit insgesamt 71 Bauherrinnen und Bauherren das 7.300 Quadratmeter große Grundstück westlich des Südparks entwickeln. In 10 Doppel- und Mehrfamilienhäusern entstehen 54 Wohnungen, dazu ein gemeinschaftlicher Innenhof, eine Gemeinschaftstiefgarage und eine Bäckerei mit Café. Die Fertigstellung ist im Jahr 2023 geplant.

Im Rahmen des Vorhabens werden Wohneinheiten für Familien, Studierende, Seniorinnen und Senioren sowie alle Einkommensverhältnisse realisiert. Besonderheit: Bei dem Projekt der Baugruppe „Bürger Bauen Zukunft“ errichten private Bauherrinnen und Bauherren 13 sozial geförderte Wohnungen. Nach Ablauf der Bindungsfrist von 15 Jahren wollen die Eigentümerinnen und Eigentümer die Wohnungen als Alterswohnsitz nutzen und auch Wohnmöglichkeiten für Pflegepersonal bieten – ein außergewöhnliches Projekt, das bundesweit noch seinesgleichen sucht.

„Mit dem Wohnpark Am Ebenberg ist ein attraktives und planerisch sehr gut gestaltetes Wohnquartier entstanden, dessen Entwicklung in vielen Dingen zukunftsweisend ist“, betont Landaus Oberbürgermeister Thomas Hirsch. „Die Vergabe von Grundstücken an Baugemeinschaften gilt landes- und inzwischen auch bundesweit als vorbildlicher Weg der zukunftsfähigen Quartiersentwicklung und ist damit ein echtes Landauer Erfolgsmodell, auf das wir stolz sind“, so der Stadtchef. Das Vorhaben auf dem Baufeld 15 sei ein gutes Beispiel für den gewünschten sozialen Mix im Wohnpark. „Die private Initiative zur Schaffung von sozial gefördertem Wohnraum freut mich ganz besonders und auch die Bäckerei mit Café wird nicht nur das Projekt, sondern das gesamte Quartier im Süden der Stadt bereichern“, ist OB Hirsch überzeugt.

Stadtverwaltung Landau in der Pfalz
27.02.2021

Optimisten-Aktion am Landauer Rathaus wird bis in den März hinein verlängert – Aufkleber am Boden weisen „Selfie-Jägerinnen“ und „Selfie-Jägern“ den Weg – Bereits knapp 400 Optimisten verkauft – Teilerlös geht an soziale Zwecke – Viele Geschäfte unterstützen Optimismus-Aktion – Weitere optimistische Veranstaltungen geplant

Weil’s so schön war: Die Stadt Landau hat entschieden, ihre Kunstaktion „Landau voller Optimismus“ zu verlängern und die goldfarbenen Skulpturen von Konzeptkünstler Ottmar Hörl weiter in den Fenstern des Rathauses auszustellen. Bis zum 15. März sollen die 34 Optimisten den Landauerinnen und Landauern noch ein Lächeln ins Gesicht zaubern.

Aber auch rund um die eigentliche Kunstaktion passiert viel:

Das Büro für Tourismus der Stadt Landau, das die „Landau voller Optimismus“-Kampagne gemeinsam mit Oberbürgermeister Thomas Hirsch und der städtischen Kulturabteilung ins Leben gerufen hat, konnte bereits knapp 400 Skulpturen „Der Optimist 2020“ verkaufen. Auch Geschäfte, Banken, Hotels, Restaurants und Cafés unterstützen die Aktion gerne und haben sich ihren „Goldjungen“ bereits abgeholt, um die optimistische Botschaft in schweren Zeiten weiter zu verbreiten. Auf Initiative von OB Hirsch spendet die Sparkasse Südpfalz zehn Euro je verkauftem Optimisten für soziale Zwecke.

Auch das ist neu: Optimistische Dubbegläser gibt es ab sofort beim städtischen Büro für Tourismus zu kaufen.
Foto: Stadt Landau

Wer sich eine 44 Zentimeter hohe Optimisten-Skulptur zuhause aufstellen möchte, kann diese für 65 Euro erwerben. Bestellungen werden unter 0 63 41/13 83 11 bzw. touristinfo@landau.de entgegengenommen. Bestellerinnen und Besteller werden informiert, sobald ihr Optimist abholbereit ist. Im Büro für Tourismus können auch eine Sekt-Edition für 13,90 Euro vom Weingut Stentz aus Mörzheim und eine Zartbitter-Schokolade für 4,50 Euro von der Manufaktur Rebmann aus Leinsweiler erworben werden. Neu: Auch optimistische Dubbegläser für 6,50 Euro sind ab sofort erhältlich.

Weitere Informationen zum optimistischen Merchandise gibt es im Netz unter www.landau-tourismus.de/landauvolleroptimismus.

Acht optimistische Bodenaufkleber markieren ab sofort die besten „Foto-Points“ auf dem Landauer Rathausplatz.
Foto: Stadt Landau

Ebenfalls neu: Acht Bodenaufkleber markieren ab sofort die besten „Foto-Points“ auf dem Landauer Rathausplatz. Wer ein besonders tolles Foto oder Selfie von der Rathausfassade oder einem der Optimisten geschossen hat und dieses auf Facebook oder Instagram posten möchte, wird gebeten, den Hashtag #optimistischinLD zu verwenden. Stadt und/oder Tourismusbüro teilen den Post dann gerne.

Zudem sind aktuell drei (virtuelle) Veranstaltungen geplant:

Am Freitag, 5. März, ab 20:15 Uhr rocken The Bombshells und Christian „Keule“ Haas den Gloria Kulturpalast. Das Konzert wird live per Facebook („Stadt Landau in der Pfalz“) und YouTube („Stadt Landau in der Pfalz“) gestreamt. Durch den Abend führt Gloria-Inhaber Peter Karl, der das Publikum in seiner Paraderolle als Ted Louis auch mit Magic Comedy unterhält.

Am Sonntag, 7. März, ab 16 Uhr laden Stadt und Kirchen zu einer Online-Andacht rund um das Thema Zuversicht. Wer online mit dabei sein möchte, kann über den Link https://landau.webex.com/landau/j.php?MTID=ma97ab3134a56871b25f7d70e5b2cd22d beitreten. Der Teilnahmelink ist auch auf der städtischen Internetseite www.landau.de unter „Veranstaltungen“ sowie auf den Webseiten der Stiftskirchengemeinde und der Pfarrei Mariä Himmelfahrt zu finden.

Für Mittwoch, 10. März, ab 18 Uhr kündigt OB Hirsch eine digitale Sprechstunde an, die sich an das Format „Ihre Fragen an den Oberbürgermeister“ anlehnt. Die Veranstaltung trägt den Titel „Optimismus trotz Krise: Stadtentwicklung in Corona-Zeiten“. Wer teilnehmen möchte, wird gebeten, sich vorab bei presse@landau.de anzumelden. Weitere Informationen zum neuen Format folgen.

Zudem bereitet das Büro für Tourismus aktuell eine gemeinsame optimistische „Lätare“-Aktion mit den Kitas und Kindergärten sowie der Bäckerinnung vor.

Und: Die ersten Optimisten sollen auch schon in Germersheim und Landau an der Isar gesichtet worden sein.

Stadtverwaltung Landau in der Pfalz
27.02.2021

Andacht der Zuversicht: Kirchen und Stadt Landau laden zu optimistischem Online-Gottesdienst am Sonntag, 7. März

Landau voller Optimismus: Am Sonntag, 7. März, feiern die Landauer Kirchen gemeinsam mit der Stadt Landau eine Andacht der Zuversicht.
Foto: Stadt Landau

Live aus Rathaus, Stiftskirche und Marienkirche in die Wohnzimmer der Bürgerinnen und Bürger: Am Sonntag, 7. März, um 16 Uhr laden die Landauer Kirchen gemeinsam mit der Stadt Landau im Rahmen der städtischen Optimismus-Kampagne zu einer Online-Andacht rund um das Thema Zuversicht.

„Landau voller Optimismus: So heißt unsere Kampagne, mit der wir den Landauerinnen und Landauern sowie den Menschen aus der Region in dieser herausfordernden Zeit mit verschiedenen Aktionen Mut machen wollen“, erklärt Oberbürgermeister Thomas Hirsch und fügt hinzu: „Für viele Menschen ist der Glaube ihr Quell der Hoffnung. Ich freue mich, dass wir gemeinsam mit den Kirchen unserer Stadt diese besondere Andacht mit interaktiven Elementen realisieren können.“

„Was gibt uns Hoffnung, was stimmt uns optimistisch in dieser herausfordernden Zeit? Wir wollen mit unseren Impulsen den Landauerinnen und Landauern in der aktuellen Krise Zuversicht geben“, so die beiden Dekane Axel Brecht und Volker Janke, die den Gottesdienst gemeinsam mit den Mitgliedern der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Landau gestalten. „Über das Videokonferenzsystem der Stadt Landau können beliebig viele Menschen an der Andacht teilnehmen und sich aktiv einbringen. Wir sind schon sehr gespannt auf den Input der Teilnehmerinnen und Teilnehmer.“

Die Andacht findet am Sonntag, 7. März, um 16 Uhr statt und wird live aus Rathaus, Stiftskirche und Marienkirche per Webex-Videokonferenz gesendet. Wer online dabei sein möchte, kann über den Link https://landau.webex.com/landau/j.php?MTID=ma97ab3134a56871b25f7d70e5b2cd22d beitreten. Der Teilnahmelink ist auch auf der städtischen Internetseite www.landau.de unter Veranstaltungen zu finden sowie auf den Webseiten der Stiftskirchengemeinde und der Pfarrei Mariä Himmelfahrt.

Stadtverwaltung Landau in der Pfalz
27.02.2021

Internationaler Frauentag: Vernetzung in Corona-Zeiten Schwerpunktthema der Gleichstellungsbeauftragten

Die Gleichstellungsbeauftragten der Landkreise Germersheim und Südliche Weinstraße sowie der Stadt Landau bieten zum internationalen Weltfrauentag u.a. gemeinsame interkommunale Veranstaltungen mit dem Schwerpunktthema Vernetzung an.
Foto: KV SÜW

Die Gleichstellungsbeauftragten der Südpfalz, Evi Julier (Landau), Isabelle Stähle (Südliche Weinstraße) und Lisa-Marie Trog (Germersheim) gehen beim Thema Vernetzung in Zeiten von Corona mit gutem Beispiel voran und treffen sich regelmäßig per Videochat zum digitalen Austausch. Weil immer mehr Frauen, die ihre Interessen vertreten und ihre Ziele erreichen wollen, erkennen, dass „Netzwerken“ von großer Bedeutung ist, bieten die Gleichstellungsbeauftragten gemeinsame interkommunale Veranstaltungen zum internationalen Weltfrauentag mit dem Schwerpunktthema Vernetzung an.

„Insbesondere Frauen sollten sich in bestehenden Netzwerken engagieren bzw. eigene Netzwerke gründen, um sich selbst weiterzuentwickeln. Während im privaten Bereich die Vernetzung über Vereine, Verbände, Selbsthilfegruppen oder auch an Stammtischen gelingt, scheint die Anzahl beruflicher Frauennetzwerke noch eingeschränkt zu sein“, beobachten Julier, Stähle und Trog in ihrem beruflichen Alltag.

Um das Thema im Rahmen der Frauenwochen aufzugreifen, haben die Gleichstellungsbeauftragten gemeinsame Angebote für interessierte Frauen organsiert. Am 4. März geht es los mit einem interaktiven Online-Workshop unter dem Motto: „Wer braucht Feminismus heute?“ mit Jasmin Mittag als Referentin.
Eine Autorinnen-Lesung mit Klangkunst durch die Trommelschule Okapi im Haus am Westbahnhof kann am 11. April gehört werden und zum Abschluss der gemeinsamen Aktion geht es mit einer Römerschifffahrt in Neupotz am 23. April zu Wasser. Das Orgelkonzert in der Stiftskirche Landau: „Starke Frauen in der Bibel“ wurde auf den 29. Oktober verschoben.

„Auch wenn zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht klar ist, ob alle Veranstaltungen aufgrund von Corona in der geplanten Form stattfinden können, sind wir natürlich trotzdem als Ansprechpartnerinnen für die Bürgerinnen und Bürger präsent“, so die südpfälzischen Gleichstellungsbeauftragten, die darauf hinweisen, dass es bei Beratungsbedarf in Krisensituationen Unterstützungsangebote gibt, die auf den jeweiligen Homepages der Kreise und der Stadt zu finden sind.

Anmeldungen sind bei den drei Gleichstellungsstellen möglich:
Isabelle Stähle, Tel. 06341 940 121, frauenbuero@suedliche-weinstrasse.de, Ina Hartmann, Tel. 06341 13 10 82, gleichstellungsstelle@landau.de und Lisa-Marie Trog, Tel. 07274 531109, l.trog@kreis-germersheim.de. Weitere Informationen und die Programme zum internationalen Frauentag der Gleichstellungsbeauftragten sind auf der jeweiligen Homepage der Stadt Landau, und der Kreise Südliche Weinstraße und Germersheim unter www.suedliche-weinstrasse.de/de/einrichtungen/frauen/index.php, www.landau.de/gleichstellung und www.kreis-germersheim.de/gleichstellung, zu finden.

Gemeinsame Pressemitteilung der Landkreise Germersheim und Südliche Weinstraße und der Stadt Landau in der Pfalz.
27.02.2021

Verzicht auf Sondernutzungsgebühren bis in den Herbst: Landauer Stadtvorstand will Ausnahmeregelung für Außengastronomie verlängern

Der Landauer Stadtvorstand will die Ausnahmeregelung für die Außengastronomie bis Herbst dieses Jahres verlängern.
Foto: Stadt Landau

Wann dürfen Restaurants, Cafés und Co. wieder öffnen? Das steht im weiter andauernden bundesweiten Lockdown aktuell noch nicht endgültig fest. Die Stadt Landau will ihren Gastronominnen und Gastronomen aber zumindest in einem Punkt Planungssicherheit geben: Der Stadtvorstand spricht sich dafür aus, die geltende Ausnahmeregelung für die Außengastronomie nochmals zu verlängern und weiter auf städtische Sondernutzungsgebühren zu verzichten – und das bis zum 30. September 2021.

Die endgültige Entscheidung liegt am Dienstag, 2. März, beim Stadtrat. Stimmt er zu, dürften Gastronomiebetriebe, die im Besitz einer gültigen Sondernutzungserlaubnis sind, die öffentlichen Flächen weiterhin kostenlos nutzen, sofern straßenrechtliche Belange nicht berührt werden.

„Landau lebt von seiner attraktiven Innenstadt, die auch von den Cafés und Restaurants entlang der Fußgängerzone geprägt wird“, betont Oberbürgermeister Thomas Hirsch. „In den vergangenen Wochen und Monaten habe ich mit zahlreichen Gastronominnen und Gastronomen gesprochen – sie alle stehen vor enormen Herausforderungen und viele von ihnen fürchten um ihre Existenz. Der Verzicht auf Sondernutzungsgebühren für die Flächen zur Außenbewirtung soll ein Signal an die Gastro-Branche sein, dass wir an ihrer Seite stehen und gemeinsam mit ihnen auf bessere Zeiten im Frühling und Sommer hoffen.“

Auch sonst gilt in Landau weiter #supportyourlocals: Landauer Unternehmen, die Abhol- und Lieferdienste anbieten und bislang noch nicht in der Übersicht zu finden sind, können sich weiter unter kristina.bollinger@landau.de bei der städtischen Wirtschaftsförderung melden und werden dann in die Liste auf www.landau.de/lieferservice mit aufgenommen.

Bereits im Jahr 2020 hatte die Stadt Landau keine Sondernutzungsgebühren für Außengastronomie-Flächen erhoben – bei einem Einnahmenverzicht von insgesamt rund 100.000 Euro.

Stadtverwaltung Landau in der Pfalz
27.02.2021

„Innenstadt-Impulse“: Mittelzentren im Städtetag Rheinland-Pfalz kritisieren Ausstattung des Modellprojekts für Innenstädte der Landesregierung – „Mittelzentren müssen sofort mit einbezogen werden“

Auch die Innenstädte in den rheinland-pfälzischen Mittelstädten, wie hier in Landau in Vor-Lockdown-Zeiten, müssen finanzielle Unterstützung erfahren.
Foto: Stadt Landau

Die Corona-Pandemie hinterlässt in den Innenstädten deutliche Spuren: Die notwendigen Lockdowns stürzen Einzelhandel, Gastronomie, Dienstleistungsbetriebe und Kulturschaffende in eine existenzielle Krise, was wiederum langfristig zu einem deutlichen Attraktivitätsverlust der Innenstädte führen wird. Die Landesregierung hat dazu jetzt das Modellvorhaben „Innenstadt-Impulse“ ins Leben gerufen. Aber: In einem ersten Schritt sollen ausschließlich die Oberzentren des Landes finanzielle Unterstützung erhalten. Dagegen wehren sich Mittelzentren um die Stadt Landau in einem ausführlichen Statement an die Ministerpräsidentin.

Die Gruppe von 12 Mittelzentren im Städtetag Rheinland-Pfalz hat überparteilich unter der Koordination des stellvertretenden Verbandsvorsitzenden, Landaus Oberbürgermeister Thomas Hirsch, die Landesregierung aufgefordert, die mittleren kreisfreien Städte und die (großen) kreisangehörigen Städte sofort in das Modellvorhaben einzubeziehen und die Fördermittel deutlich aufzustocken.

Die Vertreterinnen und Vertreter der Städte Frankenthal, Idar-Oberstein, Ingelheim, Lahnstein, Landau, Neustadt an der Weinstraße, Neuwied, Pirmasens, Speyer, Wittlich, Worms und Zweibrücken geben zu Bedenken, dass Modellvorhaben grundsätzlich alle Typen und Größen von Gebietskörperschaften umfassen sollten, um übertragbare Best-Practice-Beispiele zu generieren. Darüber hinaus erklären sie, dass sich der Eindruck aufdränge, bei dem neuen Programm seien auf die Schnelle Restmittel aus der Städtebauförderung zusammengeführt worden. „Ein solcher kurzatmiger Ansatz geht an den großen strukturellen Problemlagen der Städte vorbei und suggeriert, dass eine bloße Ausgabe von äußerst überschaubaren Finanzmitteln einen wesentlichen Beitrag zur Lösung dieser Probleme leiste“, heißt es in dem Schreiben an die Ministerpräsidentin.

Die vage Aussicht auf zusätzliche Finanzmittel in den Jahren 2022/2023 eröffne angesichts der vielgestaltigen negativen Auswirkungen der Pandemie auf die Innenstädte nicht die nötige Perspektive, erklären die Verfasserinnen und Verfasser des Schreibens. Sie bitten darum, auf die Stärkung der rheinland-pfälzischen Innenstädte einen echten und auch aus Landesmitteln finanziell unterfütterten, dauerhaften Schwerpunkt zu legen und zeitnah mit allen Städten im Land konkrete Unterstützungsmaßnahmen auf den Weg zu bringen.

Stadtverwaltung Landau in der Pfalz
27.02.2021

Vereinsleben in der Krise? OB Hirsch lädt Vertreterinnen und Vertreter der Landauer Vereine am 4. März zum digitalen Austausch ein

Auch Vereine leiden unter der Corona-Pandemie. Zum Beispiel die Sportvereine – wie hier im Bild.
Foto: Stadt Landau

Alle reden von der Pandemie, aber was bedeutet die Corona-Krise für Vereine und Ehrenamtliche? Landaus Oberbürgermeister Thomas Hirsch möchte es genau wissen und lädt Vertreterinnen und Vertreter der Landauer Vereine am Mittwoch, 3. März, ab 17 Uhr zur digitalen Vereinekonferenz ein. Inhaltlich soll es um die Auswirkungen von Corona auf das Landauer Vereinsleben gehen und beraten werden, welche Hilfen den Vereinen durch diese Zeit helfen können.

„Unsere Vereine tragen nicht nur entscheidend zur Bewältigung der Krise bei, sie sind ebenfalls stark von ihr betroffen“, weiß Landaus Oberbürgermeister Thomas Hirsch. „Von der Blaskapelle bis zum Sportverein: Alle sitzen derzeit auf dem Trockenen. Viele haben sich kreative Alternativangebote für ihre Mitglieder einfallen lassen oder helfen aktiv bei der Krisenbewältigung mit. Dafür gilt ihnen mein herzlichster Dank und meine aufrichtige Anerkennung.“ Mit der digitalen Vereinekonferenz wolle er den Vereinsvertreterinnen und –vertretern einen Raum zum Austausch bieten, aber auch erfahren, wo bei den Ehrenamtlichen der Schuh drücke und beraten, wie die Stadt Abhilfe schaffen könne. „Unsere Vereine prägen das Zusammenleben in unserer Stadt. Gemeinsam wollen wir dafür sorgen, dass das auch in Zukunft so bleibt.“

OB Hirsch freut sich auf den digitalen Austausch mit den Vertreterinnen und Vertretern der Landauer Vereine.
Foto: Stadt Landau

OB Hirsch lädt die Vertreterinnen und Vertreter der Landauer Vereine herzlich zur Teilnahme an der digitalen Vereinkonferenz ein. Wer dabei sein möchte, meldet sich bitte per E-Mail an presse@landau.de an und erhält dann den Zugangslink zum virtuellen Konferenzraum.

Stadtverwaltung Landau in der Pfalz
27.02.2021

„Wir rocken die Krise“: Stadt Landau lädt zum optimistischen Streaming-Konzert am 5. März – The Bombshells und Christian „Keule“ Haas treten im Gloria Kulturpalast auf

Am 5. März steigt im Gloria Kulturpalast ein optimistisches Streaming-Konzert.
Foto: Büro für Tourismus Stadt Landau

„Landau voller Optimismus“: So lautet der Name der Kampagne, die Oberbürgermeister Thomas Hirsch gemeinsam mit dem Büro für Tourismus um Bernd Wichmann und der städtischen Kulturabteilung um Sabine Haas ins Leben gerufen hat. Ziel ist es, den Landauerinnen und Landauern sowie den Menschen aus der Region in dieser schweren Zeit ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern und das Gemeinschaftsgefühl der Menschen in der Südpfalz zu stärken. Herzstück ist eine Kunstaktion am Rathaus mit 34 goldfarbenen „Der Optimist“-Skulpturen des international bekannten Konzeptkünstlers Ottmar Hörl, die allesamt den Daumen in den Landauer Himmel recken.

Die Kampagne möchte aber auch darüber hinaus Kunst und Kultur fördern. Am Freitag, 5. März, heißt es im Gloria Kulturpalast: „Wir rocken die Krise“. Ab 20:15 Uhr treten die Lokalmatadore Christian „Keule“ Haas und The Bombshells auf; durch den Abend führt Gloria-Inhaber Peter Karl, der das Publikum in seiner Paraderolle als Ted Louis auch mit Magic Comedy unterhält. Die Veranstaltung wird live bei Facebook und YouTube gestreamt.

Vier Vollblutmusikerinnen und Vollblutmusiker aus der Pfalz und Mannheim: The Bombshells.
Foto: The Bombshells

OB Hirsch freut sich auf das optimistische Event und hofft auf viele Zuschauerinnen und Zuschauer. „Klar ist: Livestreams können das Liveerlebnis vor Ort nicht ersetzen. Ich hoffe aber trotzdem, dass es uns gelingt, mit den beiden rockigen Auftritten der Bombshells und von «Keule» Haas ein bisschen Konzertfeeling in die heimischen Wohnzimmer zu zaubern. Die Kunst- und Kulturszene in unserer Region leidet, genau wie überall im Land, besonders stark unter den Corona-Beschränkungen. Ich freue mich daher sehr, dass wir mit dem optimistischen Streaming-Konzert eine kleine Fortsetzung des LandauLivestreams auf die Beine stellen konnten, der 2020 Landauer Musikerinnen und Musiker live ins Netz brachte.“

Starke Partner der Stadt Landau beim optimistischen Streaming-Konzert sind der Deutsche Kinderschutzbund Landau-SÜW e.V. und die Sparkasse Südpfalz.

Auf was dürfen sich die Zuschauerinnen und Zuschauer freuen?

The Bombshells sind vier Musikerinnen und Musiker aus der Pfalz und Mannheim. „They came as a real bombshell“ bedeutet frei aus dem Englischen übersetzt so viel wie „Sie schlugen ein wie eine Bombe“. Und bei den Bombshells ist das Programm: Die Vollblutmusikerinnen und -musiker haben zusammengerechnet bereits weit über 1.500 Auftritte absolviert. Musikalisch haben die Bombshells ihren ganz eigenen Stil gefunden – weg von „Allerweltscovern“ hin zu alten und neuen Ohrwürmern der Rock- und Popkultur.

Ein echter Rocker: Christian „Keule“ Haas.
Foto: Anima Nigra Photography

Christian „Keule“ Haas, bekannt u.a. aus der Fernseh-Show „The Voice of Germany“, tritt im Gloria zusammen mit Gitarrist und Komponist Max Jeschek als KEULEunplugged Duo auf. Die beiden rocken die kleinen wie die großen Bühnen, mal gewohnt laut oder auch ungewohnt leise, aber immer ganz akustisch mit Gitarre und Djembé. Das Duo bietet neben eigenen Kompositionen auch groovige Versionen bekannter aktueller Songs, „Must-Have“-Klassiker und feinste Akustik-Cover.

Peter Karl alias Ted Louis konnte sich aufgrund seiner Vielseitigkeit in den vergangenen Jahren einen internationalen Ruf als Entertainer schaffen und zahlreiche Auszeichnungen einheimsen. Auf einzigartige Weise verbindet der zweifache Deutsche Meister der Illusion perfekt anspruchsvolle Magie mit Elementen aus Comedy, Schauspiel, Poesie und Tanz. In seiner Lieblingsrolle als holländischer Showmaster tritt er im Gameshow-Charakter mit allerlei ungewöhnlichen Illusionen auf.

Wird am 5. März durch den Abend führen: Gloria-Inhaber Peter Karl alias Ted Louis.
Foto: Peter Karl

Wer den Livestream verfolgen möchte, kann dies auf dem städtischen Facebook-Account „Stadt Landau in der Pfalz“ und dem städtischen YouTube-Kanal „Stadt Landau in der Pfalz“ tun. Alle Auftritte finden sich auch danach noch „on demand“ auf Facebook sowie YouTube.

Text: Stadtverwaltung Landau in der Pfalz Foto: siehe Bildunterschrift
27.02.2021

Corona-Virus

Impfstart geglückt: Impfzentrum Landau/Südliche Weinstraße nimmt Betrieb auf – Größere Lieferung von Biontech-Impfstoff für Montag, 1. März, erwartet

Der magische Piks: Seit Mittwoch wird im Impfzentrum Landau/Südliche Weinstraße gegen Corona geimpft.
Foto: Stadt Landau

Das Impfen im neuen Impfzentrum Landau/Südliche Weinstraße hat begonnen. Bereits am ersten Tag erhielten 250 Menschen aus der Stadt Landau und dem Landkreis Südliche Weinstraße ihre Corona-Schutzimpfung. Am Ende des Arbeitstags fiel das Fazit der Verantwortlichen positiv aus; die neue Einrichtung habe sich im Echtbetrieb bewährt. Um die Meinung der Impflinge zum neuen Angebot einzuholen, werden im Impfzentrum Feedbackbögen verteilt – auch hier ergab ein erster Überblick viele positive Rückmeldungen.

Eine weitere gute Nachricht erreichte Stadt und Kreis ebenfalls dieser Tage: Voraussichtlich für Montag, 1. März, hat das Land eine Lieferung mit 720 Dosen Biontech-Impfstoff angekündigt. Aktuell wird in Landau noch ausschließlich AstraZeneca verimpft, ein Wirkstoff, der nur für Menschen empfohlen wird, die jünger als 65 Jahre sind. Sobald der Biontech-Impfstoff eingetroffen ist, können auch Seniorinnen und Senioren von über 80 Jahren geimpft werden.

OB Thomas Hirsch und Erster Kreisbeigeordneter Georg Kern in Vertretung von Landrat Dietmar Seefeldt freuen sich, dass der Impfstart in der gemeinsamen Einrichtung so gut geglückt ist: „Auch, wenn beim flächendeckenden Impfen in der Bundesrepublik nicht alles glatt läuft, so darf uns doch alleine schon die Tatsache, dass wir so schnell einen Impfstoff anbieten können, zuversichtlich stimmen. In unserer Region haben wir uns der Mammutaufgabe Impfen zunächst mit einem gemeinsamen südpfälzischen Impfzentrum in Wörth gestellt; mit der Ergänzung durch das Impfzentrum Landau/Südliche Weinstraße ist es den Menschen nun möglich, sich ihren Schutz noch wohnortnäher abzuholen.“ Klar sei auch: Eine rasche Impfung, vor allem der Risikogruppen, sei ein absolutes Muss und gebe gerade mit Blick auf die Ausbreitung der neuen Virus-Varianten weitere Sicherheit, so Hirsch und Kern.

Zum Hintergrund:

Das neue Impfzentrum Landau/Südliche Weinstraße verfügt über drei Impfstraßen mit insgesamt 48 Impfboxen sowie vier Check-ins, drei Check-outs und zwei Aufklärungen. Zum Stammpersonal zählen 20 Personen, weitere 13 aus dem medizinischen Bereich sowie acht Sicherheitskräfte. Von der Anmeldung über das Aufklärungsgespräch und die eigentliche Impfung bis hin zum Ausgang führt ein Farbleitsystem durch das Impfzentrum. Alles ist barrierefrei, bei Bedarf stehen für ältere und geheingeschränkte Menschen Rollstühle bereit.

Wichtig: Termine für das Impfzentrum Landau/Südliche Weinstraße vergibt ausschließlich das Land. Wer der Priorisierungsgruppe 1 – oder in Kürze auch der Priorisierungsgruppe 2 – angehört und sich für den Wartepool registrieren lassen möchte, kann dies über die Landes-Hotline 0800/57 58 100 bzw. die Landes-Internetseite www.impftermin.rlp.de tun.

Gemeinsame Pressemitteilung der Stadtverwaltung Landau und der Kreisverwaltung Südliche Weinstraße
27.02.2021

Coronavirus: Fallzahlen im Landkreis Südliche Weinstraße und der Stadt Landau

Freitag (26.02.2021)

Nach aktuellem Stand (26.02.2021, 10:56 Uhr) haben sich seit der gestrigen Meldung 4 weitereFälle des Coronavirus (COVID-19) im Landkreis Südliche Weinstraße und der Stadt Landau bestätigt. Insgesamt wurden 3.578 Fälle im Zuständigkeitsbereich des Gesundheitsamts Südliche Weinstraße an das Landesuntersuchungsamt übermittelt. 3.287 Personen sind gesundet*. Leider müssen drei neue Todesfälle verzeichnet werden. Es handelt sich um eine weibliche, ältere Person und eine männliche, ältere Person aus der Verbandsgemeinde Landau-Land und um eine männliche, ältere Person aus der Verbandsgemeinde Herxheim, die alle mit oder an COVID-19 verstorben sind. Insgesamt sind 137 Personen verstorben. Den Angehörigen und Hinterbliebenen sprechen Landrat Dietmar Seefeldt und Oberbürgermeister Thomas Hirsch ihr herzliches Beileid aus.

Es sind aktuell keine neuen Einrichtungen betroffen.

  • Verbandsgemeinde Annweiler: 330 Personen (306 davon gesundet, 10 verstorben)
  • Verbandsgemeinde Bad Bergzabern:530 Personen (488 davon gesundet, 18 verstorben)
  • Verbandsgemeinde Edenkoben: 494 Personen (441 davon gesundet, 20 verstorben)
  • Verbandsgemeinde Herxheim: 379 Personen (347 davon gesundet, 18 verstorben)
  • Verbandsgemeinde Landau-Land: 265 Personen (244 davon gesundet, 15 verstorben)
  • Hinweis: Eine Person, die den aktiven Fällen in der Verbandsgemeinde Landau-Land zugeordnet war, wird seit heute nicht mehr in der Statistik erfasst. Der Grund dafür ist, dass die Meldeadresse der Person nicht im Landkreis Südliche Weinstraße liegt, wie dem Gesundheitsamt nachträglich bekannt wurde.
  • Verbandsgemeinde Maikammer: 144 Personen (137 davon gesundet, 3 verstorben)
  • Verbandsgemeinde Offenbach: 313 Personen (276 davon gesundet, 22 verstorben)
  • Stadt Landau: 1.123 Personen (1.048 davon gesundet, 31 verstorben)

*Eine Person gilt als gesundet und wird aus der 14-tägigen häuslichen Quarantäne entlassen, wenn sie 48 Stunden (an Tag 13 und 14 der häuslichen Quarantäne) symptomfrei war. Unter gewissen Voraussetzungen muss am Ende der Isolierung eine erneute PCR- beziehungsweise POC-Untersuchung erfolgen.

Informationen zum Thema Coronavirus finden Sie auf der Homepage des Landkreises: www.suedliche-weinstrasse.de. Die aktuellen 7-Tage-Inzidenzwerte sind unter www.corona.rlp.de/de/aktuelles/corona-warn-und-aktionsplan-rlp/ zu finden.

Donnerstag (25.02.2021)

Nach aktuellem Stand (25.02.2021, 11:01 Uhr) haben sich seit der gestrigen Meldung 17 weitere Fälle des Coronavirus (COVID-19) im Landkreis Südliche Weinstraße und der Stadt Landau bestätigt. Insgesamt wurden 3.575 Fälle im Zuständigkeitsbereich des Gesundheitsamts Südliche Weinstraße an das Landesuntersuchungsamt übermittelt. 3.276 Personen sind gesundet*. Leider müssen zwei neue Todesfälle verzeichnet werden. Es handelt sich um eine männliche, ältere Person aus der Verbandsgemeinde Offenbach und um eine männliche, ältere Person aus der Stadt Landau. Beide sind mit oder an COVID-19 verstorben. Insgesamt sind 134 Personen verstorben. Den Angehörigen und Hinterbliebenen sprechen Landrat Dietmar Seefeldt und Oberbürgermeister Thomas Hirsch ihr herzliches Beileid aus.

Es sind aktuell keine neuen Einrichtungen betroffen.

  • Verbandsgemeinde Annweiler: 330 Personen (305 davon gesundet, 10 verstorben)
  • Verbandsgemeinde Bad Bergzabern: 529 Personen (486 davon gesundet, 18 verstorben)
  • Verbandsgemeinde Edenkoben: 493 Personen (439 davon gesundet, 20 verstorben)
  • Verbandsgemeinde Herxheim: 379 Personen (346 davon gesundet, 17 verstorben)
  • Verbandsgemeinde Landau-Land: 266 Personen (244 davon gesundet, 13 verstorben)
  • Verbandsgemeinde Maikammer: 144 Personen (136 davon gesundet, 3 verstorben)
  • Verbandsgemeinde Offenbach: 313 Personen (275 davon gesundet, 22 verstorben)
  • Stadt Landau: 1.121 Personen (1.045 davon gesundet, 31 verstorben)

*Eine Person gilt als gesundet und wird aus der 14-tägigen häuslichen Quarantäne entlassen, wenn sie 48 Stunden (an Tag 13 und 14 der häuslichen Quarantäne) symptomfrei war. Unter gewissen Voraussetzungen muss am Ende der Isolierung eine erneute PCR- beziehungsweise POC-Untersuchung erfolgen.

Informationen zum Thema Coronavirus finden Sie auf der Homepage des Landkreises: www.suedliche-weinstrasse.de. Die aktuellen 7-Tage-Inzidenzwerte sind unter www.corona.rlp.de/de/aktuelles/corona-warn-und-aktionsplan-rlp/ zu finden.

Gemeinsame Pressemitteilung der Stadtverwaltung Landau und der Kreisverwaltung Südliche Weinstraße
27.02.2021

Corona und Stadtnotizen aus Speyer

Coronafallzahlen von Freitag (26.02.2021)

Anzahl bestätigter Fälle von Coronavirus (SARS-CoV-2)-Infektionen in der Stadt Speyer: 2002 ( + 1 )
Davon bereits genesen: 1848
Todesfälle: 77 ( unverändert )
Gemeldete Fälle der letzten sieben Tage pro 100.000 Einwohner*innen: 41,5 ( – 7,9 )
Warnstufe: Orange

Stand: 26.02.2021, 14:10 Uhr

Landesuntersuchungsamt Rheinland-Pfalz
27.02.2021

Stadtnotizen

Unterstützung für Familien: Angebote der Frühen Hilfen trotz Lockdown

Die Fachkräfte der Frühen Hilfen Speyer sind auch während des Lockdowns für alle werdenden Eltern, alleinerziehende Eltern und Familien mit Kindern bis drei Jahren, die in Speyer wohnhaft sind, erreichbar.

Für Fragen rund um Schwangerschaft, Geburt und die ersten drei Lebensjahre des Kindes bieten die beiden Mitarbeiterinnen Daniela König und Doris Münster folgende Unterstützungsangebote:

  • Beratung und Unterstützung beim Finden der geeigneten Hilfe
  • Beratung von Eltern mit seelischen Problemen rund um die Geburt des Kindes
  • Willkommensbesuche: Speyerer Eltern erhalten als Willkommensgruß zur Geburt ihres Kindes einen hochwertigen Schlafsack und die Willkommensmappe
  • Familienhebammen und Familien-Gesundheits- und Kinderkrankenpflegerin: Bei Bedarf begleiten die Fachkräfte die Familien im ersten Lebensjahr des Kindes
  • Ehrenamtliche Familienpatinnen unterstützen die Familien im Alltag

Alle Angebote stehen kostenlos zur Verfügung.

Telefonisch sind die Frühen Hilfen von Dienstag bis Donnerstag von 9 bis 11 Uhr und mittwochs von 14 bis 16 Uhr erreichbar unter Tel. 06232/1429-24 oder -25 bzw. per E-Mail unter fruehehilfen@stadt-speyer.de.

Persönliche Kontakte können vorab nach Absprache vereinbart werden: Die Abstands- und Hygieneregeln werden selbstverständlich eingehalten.

Stadtverwaltung Speyer
27.02.2021

Polizei

Polizeimeldungen vom Freitag (26.02.2021)

(Speyer) – Tiefergelegter PKW stillgelegt!

Zum Erlöschen der Betriebserlaubnis eines PKW kam es am Donnerstagabend, um 18:50 Uhr, als das offensichtlich getunte Fahrzeug den Polizeibeamten am St.-Guido-Stifts-Platz auffiel. Bei der Fahrzeugkontrolle waren mehrere technische Veränderungen wie die Tieferlegung des Fahrwerks und der Austausch der Auspuffanlage festzustellen, für die keine Änderungsabnahme erfolgt war. Zur Verhinderung einer Gefährdung des Straßenverkehrs, wurde dem 18-jährigen Fahrer die Weiterfahrt untersagt. Gegen den Mann wurde ein Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet.

(Speyer) – Geschwindigkeitsüberwachung

Im Zeitraum Donnerstag, zwischen 11:00 Uhr und 12:15 Uhr, wurde in der Armbruststraße in Speyer der Schwerpunkt einer Verkehrsüberwachung auf den Bereich der Geschwindigkeitskontrolle gelegt. Bei mäßigem Verkehrsaufkommen konnten acht Geschwindigkeitsverstöße festgestellt und geahndet werden. Der Höchstwert lag bei 48 km/h bei erlaubten 30 km/h. Daneben wurde am gestrigen Morgen der Schulweg an den Schulen im Vogelgesang sowie an der Salierschule überwacht, ohne dass es hierbei zu besonderen Beanstandungen kam.

(Speyer) – „Enkeltrickbetrüge“ gescheitert!

Richtig reagiert hat am Donnerstagvormittag, um 11:30 Uhr, eine 81- jährige Frau aus Speyer, als sie einen Anruf eines unbekannten Mannes erhielt, der sich als ihren Enkel ausgab, ohne seinen Namen zu nennen. Der Betrüger erzählte ihr, Geld zu benötigen, um nach einem Unfall die Einziehung seines Führerscheins zu verhindern. Die Seniorin fragte den Anrufer nach Namen weiterer Familienangehöriger, die der Mann nicht nennen konnte.

Ein weiterer Versuch eines sogenannten Enkeltrickbetrügers, mit der Behauptung eine Gefängnisstrafe abzuwenden und hierfür dringend 36.000 Euro zu benötigen, scheiterte gestern um 10:45 Uhr bei einer 88-jährigen Frau aus Speyer, die ihrem Nachbarn von dem verdächtigen Anruf berichtete.

Die Polizei weist daraufhin, dass sich unbekannte Täter bei dem sogenannten „Enkeltrick“ meist gegenüber älteren Menschen in einem Telefongespräch als deren Verwandte ausgeben. Ziel ist es, unter Vorspiegelung falscher Tatsachen oder Notlagen an Bargeld oder Wertgegenstände zu gelangen.

  • Seien Sie misstrauisch, wenn sich Personen am Telefon als Verwandte oder Bekannte ausgeben, die Sie als solche nicht erkennen. Raten sie nicht wer anruft, sondern fordern Sie den Anrufer auf, den Namen selbst zu nennen. Erfragen Sie Dinge, die nur der richtige Verwandte/ Bekannte wissen kann.
  • Geben Sie keine Details zu Ihren familiären und finanziellen Verhältnissen preis.
  • Übergeben Sie niemals Geld oder Wertsachen an unbekannte Personen.
  • Sobald Ihnen ein Anruf verdächtig erscheint, können Sie sich jederzeit an die Polizei wenden!

(Speyer) – Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz

Im Rahmen einer Personenkontrolle am Donnerstag in der Maximilianstraße konnte bei einem 25-Jährigen ein Marihuana-Tabak-Gemisch sowie ein angerauchter Joint aufgefunden werden. Die Drogen wurden sichergestellt und ein Strafverfahren eingeleitet.

(Schifferstadt) – Tötungsdelikt / Verdächtiger in psychiatrischer Klinik untergebracht

Gemeinsame Pressemitteilung von Staatsanwaltschaft Frankenthal und Polizeipräsidium Rheinpfalz

Nachtrag zur Pressemeldung vom 25.02.2021: https://s.rlp.de/aDU7s

Der vorläufig festgenommene 31-Jährige wurde heute dem Haftrichter vorgeführt. Ihm wird vorgeworfen am 24.02.2021 seine 60-jährige Tante getötet und seine ebenfalls 60-jährige Mutter schwer verletzt zu haben. Der Haftrichter erließ auf Antrag der Staatsanwaltschaft Frankenthal Unterbringungsbefehl wegen Totschlags, versuchten Totschlags und Gefährlicher Körperverletzung. Der Tatverdächtige wurde einstweilen in einer psychiatrischen Klinik untergebracht.

Die heute durchgeführte Obduktion der 60-jährigen Verstorbenen ergab den Blutverlust infolge eines Messerstiches in den Hals als Todesursache.

Die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Frankenthal und der Kriminalpolizei Ludwigshafen dauern weiter an.

(Harthausen) – Nach Ruhestörung Widerstand geleistet

Weil er auf der Straße durch lautes Schreien auffiel, musste die Polizei einen 27-Jährigen in der Nacht von Donnerstag auf Freitag in der Speyerer Straße zur Ruhe ermahnen. Der offensichtlich alkoholisierte Mann zeigte sich uneinsichtig und verhielt sich verbal aggressiv gegenüber den Beamten. Weil er vor Ort einem Platzverweis nicht nachkam und sich weiterhin höchst aggressiv verhielt, musste er in Gewahrsam genommen und hierzu in den Streifenwagen verbracht werden. Dem versuchte er sich jedoch zu widersetzen und trat im Streifenwagen gegen die Tür. Ein Schaden am Polizeifahrzeug entstand hierdurch nicht. Keiner der Beamten erlitt Verletzungen.

Dem Mann wurde auf der Dienststelle eine Blutprobe entnommen. Ihn erwartet nun ein Ermittlungsverfahren wegen Widerstand gegen die Vollstreckungsbeamten.

(Dudenhofen) – Verkehrsüberwachung

Am Donnerstag führten Beamte der Polizei Speyer im Zeitraum von 09:30 Uhr und 10:45 Uhr Verkehrskontrollen in der Iggelheimer Straße in Dudenhofen durch. Bei 20 kontrollierten Fahrzeugen, wurden vier Mängelberichte ausgestellt.

(Lustadt) – Müll im Wald entsorgt

Donnerstagabend konnte ein aufmerksamer Reiter in einem Waldstück bei der Waldstraße in Lustadt beobachten, wie dort jemand mehrere Säcke Plastikmüll illegal entsorgte. Danach fuhr der Umweltsünder mit dem Fahrzeug zu einer nahegelegenen Firma im Gewerbegebiet, wo er von der zwischenzeitlich verständigten Polizei kontrolliert werden konnte. Auf ihn kommt nun eine entsprechende Anzeige mit einem empfindlichen Bußgeld zu.

(Zeiskam) – Dachhaie beißen sich die Zähne aus

Wir haben in den letzten Tagen bereits mehrfach über diese gängige Betrugsmasche berichtet. Gestern kam es durch diese Betrüger in der Austraße in Zeiskam zu einem erneuten Versuch. Während einer der angeblichen Handwerker das Gespräch mit der 54-jährigen Anwohnerin suchte, fingen seine beiden Komplizen direkt an, die angeblich defekte Dachrinne am Haus zu reparieren. Die Bewohnerin reagierte vorbildlich und machte den Tätern unmissverständlich klar, dass sie sich vom Grundstück begeben sollen und die Polizei verständigt wird. Die Täter fuhren dann unverrichteter Dinge mit einem weißen Fahrzeug davon.

(Bellheim) – Infoschild an Bahnhof beschädigt

Vier Jugendliche schlugen und traten Donnerstagabend mehrfach gegen ein Informationsschild am Bahnhof in Bellheim. Eine Zeugin konnte dies beobachten und verständigte die Polizei. Zwei Jugendliche konnten dort von den Beamten kontrolliert werden. Ob diese etwas mit der Tat zu tun haben, ist Bestandteil der laufenden Ermittlungen. Die Infotafel wurde durch die Schläge beschädigt. Die genaue Schadenshöhe steht noch nicht fest.

(Neustadt-Hambach) – Zufahrt Hambacher Schloss am Sonntag zeitweise gesperrt

Aufgrund einer Versammlung mit Aufzug von der Dammstraße über die Schlossstraße zum Hambacher Schloss wird am Sonntag den 28.02.2021 in der Zeit von ca. 13:00 Uhr bis ca. 16:00 Uhr die Zufahrt zum Hambacher Schloss (Schlossstraße) für den Verkehr gesperrt.

(Neustadt) – Fahrt unter Drogeneinfluss im Rahmen einer Standkontrolle geahndet

Am Donnerstagabend, den 25.02.21, wurden im Zeitraum von 21:00 bis 22:00 Uhr in der Landauer Straße Geschwindigkeitsmessungen durchgeführt. Bei erlaubten 50 km/h mussten insgesamt 8 Geschwindigkeitsverstöße geahndet werden. Der schnellste Autofahrer wurde innerorts mit einer Geschwindigkeit von 70 km/h gemessen.

Bei einer Verkehrskontrolle eines 23-jährigen Mannes aus Neustadt/W. konnten drogentypische Auffallerscheinungen festgestellt werden, weshalb er zur Dienststelle verbracht und ihm eine Blutentnahme entnommen wurde. Die Weiterfahrt wurde vorerst untersagt. Der Autofahrer muss sich nun im Rahmen eines Ordnungswidrigkeitenverfahrens verantworten, es droht eine Geldbuße in Höhe von mind. 500 Euro, zwei Punkte im Zentralen Fahrzeugregister und ein Fahrverbot von einem Monat.

(PI Neustadt) – Verkehrsunfallstatistik der Polizeiinspektion Neustadt

Die Verkehrsunfallstatistik der Polizeiinspektion Neustadt aus dem Jahr 2020 ist nun online und kann unter folgendem Link abgerufen werden: https://s.rlp.de/DAPOR.

(Haßloch) – Unfall; L530 kurzzeitig gesperrt

Durch Abschleppmaßnahmen eines LKW´s am Hubertushofkreisel staute sich der Verkehr am Freitagmorgen (26. Februar 2021, 9 Uhr) auf der L530 in Richtung Lachen-Speyerdorf zurück. Dies erkannte der Fahrer eines BMW zu spät und krachte in das Heck eines Mercedes, der wiederum auf einen Peugeot geschoben wurde. Der BMW landete im Straßengraben. Die Fahrer von Mercedes und Peugeot kamen leichtverletzt ins Krankenhaus. Zwei der Autos mussten abgeschleppt werden.

Den Gesamtschaden beziffert die Polizei Haßloch auf 11.000,- EUR. Für die Aufnahme des Unfalls und die Bergung des BMW musste die L530 zeitweise gesperrt werden. Gegen den 22-Jährigen Unfallverursacher aus der Südpfalz wurde ein Strafverfahren wegen fahrlässiger Körperverletzung eingeleitet.

(Haßloch) – Sprayer überführt

Graffiti_FCK

Dass sich eine dunkel gekleidete Person nachts um 2:30 Uhr (26. Februar 2021) auf einer Überführung der A65 bei Haßloch aufhält, kam einem Autofahrer komisch vor und verständigte die Polizei. Nur Minuten später kontrollierten Beamte einen 23-Jährigen Südpfälzer an der beschriebenen Stelle, zunächst jedoch ohne Feststellungen zu treffen. Später stoppte die Streife einen Audi auf einem Feldweg nahe der Westrandstraße. „Er würde nur rumfahren,“ erklärte der 24-jährige Fahrer. Auf der Rückbank erblickten sie dann den zuvor kontrollierten Südpfälzer wieder, der ebenfalls keine richtige Ausrede für das nächtliche Treiben hatte. Die Sache wurde noch dubioser als sich ein Kompagnon der beiden zu Fuß zu der Kontrolle gesellte und vorgab seinen Hund zu suchen. Er trug schwarze Handschuhe an denen rote Farbanhaftungen zu sehen waren. Mit einer Mitteilung über Funk, kam dann plötzlich Licht ins Dunkel. Eine zweite Streifenbesatzung entdeckte unter einer Brücke der A65 in Höhe der Anschlussstelle Deidesheim ein frisch gesprühtes Graffiti „FCK“. Im Kofferraum fand die Polizei letztlich 22 Farbsprühdosen, Einweghandschuhe und etliche Aufkleber des Fußballvereins und eine Ausziehleiter. Auch hatten sie Funkgeräte dabei, mit denen sich einer der drei wohl abgesetzt aufhielt und vor der Polizei warnen sollte.

Farbsprühdosen

Die Sachen wurden sichergestellt, gegen die jungen Männer im Alter von 22, 23 und 24 Jahren aus Neustadt und der Südpfalz wird wegen Sachbeschädigung ermittelt. Einer der Sprayer ist einschlägig vorbestraft im Zusammenhang mit Graffiti, ein anderer der gewaltbereiten Fanszene zuzuordnen. Der Schaden durch das Graffiti in der Größe von 1,60 auf 4 m wird auf 2.000,- EUR geschätzt. Es wird nun geprüft, ob die drei für weitere Taten verantwortlich sind.

(Meckenheim) – Auto zerkratz; Zeugen gesucht

Für nur anderthalb Stunden stand am Donnerstagvormittag (25. Februar 2021, 9:00 – 10:30 Uhr) eine silberfarbene Mercedes B-Klasse in der Straße In der Froschau in Meckenheim, als Unbekannte den Lack zerkratzten. Der Schaden,der sich über beide Türen der Beifahrerseite erstreckt, wird auf 2.000,- EUR geschätzt. Zeugen, die Beobachtungen gemacht haben, werden gebeten sich bei der Polizei Haßloch unter Tel. 06324-9330 oder per E-Mail an pihassloch@polizei.rlp.de zu melden.

(Bad Dürkheim) – Zeugen gesucht / Einbruch in Wohnung

Am Donnerstag, 25.02.21, zwischen 09.45 – 11.45 Uhr, brachen unbekannte Täter gewaltsam über die Terrassentür in ein Wohnhaus in der Chemnitzer Straße in Bad Dürkheim ein. Im Haus betraten sie sämtliche Räume, durchwühlten Schränke und Schubladen und stahlen Schmuck. Wer hat in dem zweistündigen Tatzeitraum verdächtige Personen oder Fahrzeuge im Bereich der Chemnitzer Straße gesehen? Die Polizei Bad Dürkheim bittet um Hinweise: Tel. 06322 963-0 oder per E-Mail an pibadduerkheim@polizei.rlp.de

(Frankenthal) – Einbruch in Tankstelle

In der Nacht auf Freitag, den 26.02.2021 kam es zwischen 01:00 Uhr und 02:00 Uhr zu einem Einbruch in eine Tankstelle in der Carl-Benz-Straße in Frankenthal. Bislang unbekannte Täter drangen gewaltsam in das Objekt ein und erbeuteten mehrere Gegenstände. Die Gesamtschadenshöhe bewegt sich im fünfstelligen Bereich. Zeugen werden gebeten sich an die Polizeiinspektion Frankenthal unter der Tel.-Nr.: 06233/313-0 oder an die Polizeiwache Maxdorf unter der Tel.-Nr.: 06237/934-1100 zu wenden. Gerne nehmen wir Ihre Hinweise auch per E-Mail unter pifrankenthal@polizei.rlp.de entgegen.

(Frankenthal) – Verkehrsunfallflucht in der Steinstraße / Zeugen gesucht

Am Donnerstag, den 25.02.2021 gegen 13:54 Uhr kam es in der Steinstraße zu einer Verkehrsunfallflucht mit einer verletzten Person. Ein weißer Transporter fuhr so plötzlich in den Verkehr ein, dass eine 32-Jährige mit ihrem Fahrrad stark bremsen musste und hierdurch zu Fall kam. Der Fahrzeugführer des Transporters stieg zwar kurz aus, kam jedoch seinen weiteren Pflichten als Unfallbeteiligter nicht nach und entfernte sich von der Unfallörtlichkeit. Die Fahrradfahrerin erlitt leichte Verletzungen. Aufgrund der laufenden Ermittlungen bittet die Polizei um Mithilfe aus der Bevölkerung und sucht Zeugen. Zeugen werden gebeten sich an die Polizeiinspektion Frankenthal unter der Tel.-Nr.: 06233/313-0 oder an die Polizeiwache Maxdorf unter der Tel.-Nr.: 06237/934-1100 zu wenden. Gerne nehmen wir Ihre Hinweise auch per E-Mail unter pifrankenthal@polizei.rlp.de entgegen.

(Frankenthal) – Lack zerkratzt / Zeugen gesucht

Im Zeitraum vom 22.02.2021 etwa 20:00 Uhr bis 23.02.2021 gegen 11:30 Uhr befand sich das Fahrzeug des Geschädigten, ein grauer Opel in der Schmiedgasse. Zunächst bemerkt der Halter des Fahrzeugs, dass weniger Luft in den Reifen ist als zuvor. Anschließend erkennt er Kratzer im Lack des Fahrzeugs. Der Schaden beläuft sich auf etwa 800 Euro. Aufgrund der laufenden Ermittlungen bittet die Polizei um Mithilfe aus der Bevölkerung und sucht Zeugen. Zeugen werden gebeten sich an die Polizeiinspektion Frankenthal unter der Tel.-Nr.: 06233/313-0 oder an die Polizeiwache Maxdorf unter der Tel.-Nr.: 06237/934-1100 zu wenden. Gerne nehmen wir Ihre Hinweise auch per E-Mail unter pifrankenthal@polizei.rlp.de entgegen.

(Ludwigshafen) – Wahlplakate beschädigt

Insgesamt 28 Wahlplakate beschädigten drei junge Männer im Alter von 16 bis 27 Jahren am Donnerstag (25.02.2021). Aufmerksame Zeugen beobachteten gegen 19 Uhr wie die Männer Wahlplakate unterschiedlicher Parteien in der Schwanthalerallee teilweise abrissen und beschädigten. Der Schaden beläuft sich auf circa 140 Euro. Die Männer müssen sich nun wegen Sachbeschädigung verantworten.

(Ludwigshafen) – Fahrradfahrer beschädigt Außenspiegel

Ein unbekannter Fahrradfahrer schlug am Donnerstag (25.02.2021) gegen einen PKW-Außenspiegel und flüchtete anschließend. Ein 41-Jähriger war gegen 17.30 Uhr mit seinem PKW in der Kurze Straße unterwegs, als einer in gleicher Richtung fahrender Fahrradfahrer mit Hand gegen den Außenspiegel schlug. Durch den Schlag wurde der Spiegel beschädigt, sodass ein Sachschaden in Höhe von 100 Euro entstand. Der Fahrradfahrer flüchtete anschließend in Richtung Friedenspark. Der bislang unbekannte Mann war circa 40 Jahre alt und fuhr mit einem schwarzen Rennrad. Er trug einen neon-gelben Helm und eine grüne Jacke. Sachdienliche Hinweise bitte an die Polizeiinspektion Ludwigshafen 2, Telefonnummer 0621 963-2222 oder per E-Mail piludwigshafen2@polizei.rlp.de .

(Ludwigshafen) – Aggressiver Ladendieb

Ein 35-jähriger Ladendieb versuchte am Donnerstag (25.02.2021) mit seiner Beute zu flüchten. Der Dieb befand sich gegen 17 Uhr in deinem Drogeriemarkt am Rathausplatz und stahl Parfüm im Gesamtwert von über 500 Euro. Als er von einem Angestellten erwischt wurde, flüchtete der 35-Jährige. Der Angestellte nahm die Verfolgung auf und stellte den Dieb. Dieser gab aber nicht so leicht auf und schlug seinem Verfolger ins Gesicht. Die zwischenzeitlich verständigte Polizei beendete letztendlich seine Flucht und nahm den 35-Jährigen fest. Gegen die Festnahme wehrte sich der Mann und trat in Richtung den Polizeibeamten. Anschließend wurde er zu einer Polizeidienststelle gebracht, wo er in Gewahrsam genommen wurde. Bei dem Einsatz wurden keine Polizeibeamten verletzt.

(Ludwigshafen) – Verbotswidrig abgebogen / Straßenbahn übersehen

Eine leicht verletzter 18-Jähriger und 18.000 Euro Sachschaden sind das Ergebnis eines Verkehrsunfalls zwischen einem PKW und einer Straßenbahn am Donnerstag (25.02.2021). Der 18-Jährige bog gegen 16.45 Uhr mit seinem PKW verbotswidrig in der Saarlandstraße links in die Pestalozzistraße ab und übersah eine fahrende Straßenbahn. Die beiden Fahrzeuge kollidierten. Der PKW erlitt einen Totalschaden und musste abgeschleppt werden. Bei dem Unfall wurden keine Fahrgäste verletzt. Der 16-Jährige wurde mit leichten Verletzungen in ein Krankenhaus eingeliefert.

(Ludwigshafen) – Leichtkraftrad übersehen

Ein 58-jähriger PKW-Fahrer missachte am Donnerstag (25.02.2021) die Vorfahrt eines 16-jährigen Leichtkraftradfahrer. Der PKW-Fahrer war gegen 15.10 Uhr im Bereich der Maudacher Straße unterwegs, als er den von rechts kommenden 16-Jährigen übersah. Beide Fahrzeuge kollidierten. Der 16-Jährige wurde mit leichten Verletzungen in ein Krankenhaus eingeliefert. Der Gesamtsachschaden beläuft sich auf 4500 Euro. Während der Bergung des Fahrzeugs musste die Maudacher Straße in Richtung Innenstadt kurzfristig gesperrt werden.

(Ludwigshafen) – Falscher Microsoftmitarbeiter

Ein Betrüger, der sich als Microsoft Mitarbeiter am Telefon ausgab, meldete sich zweimal bei einem 60-jährigen Ludwigshafener. Der Unbekannte rief erstmals am 24.02.2021 an, um ihm mitzuteilen, dass angeblich mehrere Sicherheitslücken auf ihrem Computer bestehen würden. Um die Lücken zu beheben forderte der Betrüger mehrere Passwörter und Zugangsdaten für das Online-Banking ein. Es folgten ein weiterer Anruf am 25.02.2021. Bei beiden Anrufen verhielt sich der 60-Jährige vorbildlich und beendete das Gespräch.

Die Polizei rät: Mitarbeiter einer Computerfirma rufen nur bei einem konkret erteilten Auftrag an. Eine Ferndiagnose ohne Auftrag, bei der ein Virenbefall bekannt wird, gibt es nicht. Beenden Sie umgehend das Gespräch. Kommen Sie den Aufforderungen des Anrufers nicht nach. Geben Sie keine Daten preis.

(Ludwigshafen) – Versuchter Einbruch in Gaststätte

Unbekannte brachen vom 23.02.2021 bis 25.02.2021 in eine Gaststätte in der Saarlandstraße ein. Der Vorhaben scheiterte jedoch an dem gut gesicherten Fenster, sodass nur ein geringer Sachschaden entstand. Sachdienliche Hinweise bitte an die Polizeiinspektion Ludwigshafen 1, Telefonnummer 0621 963-2122 oder per E-Mail piludwigshafen1@polizei.rlp.de

(Polizeiinspektion Ludwigshafen) – Im Jahr 2021 bereits 41 Fahrten unter Einfluss von Drogen festgestellt

Das Jahr 2021 ist gerade mal acht Wochen alt, dennoch wurden im Bereich der Polizeiinspektion Ludwigshafen 2 bereits 41 Verkehrsteilnehmer beim Führen von Kraftfahrzeugen unter Drogeneinfluss festgestellt. Sechs Mal waren die Betroffenen hierbei mit Elektrotretrollern unterwegs. Im Jahr 2020 endete die Fahrt für 125 Verkehrsteilnehmer nach Feststellung von Drogenbeeinflussung.

In 39 Fällen wurden ein Bußgeldverfahren eingeleitet, das bei „Ersttätern“ zu einem Bußgeld von 500 EUR und einem Fahrverbot von einem Monat führen wird. Bei zwei Fahrern wurde im Rahmen der Tests eine so starke Drogenbeeinflussung und Beeinträchtigung der Fahrtüchtigkeit festgestellt, dass ein Strafverfahren wegen Trunkenheit im Verkehr eingeleitet wurde.

In allen Fällen wurden zudem die zuständigen Führerscheinstellen informiert, die generell nach Drogen- und Alkoholdelikten im Straßenverkehr den behördlichen Entzug der Fahrerlaubnis prüfen. Nicht selten fordern die Führerscheinstellen von den Betroffenen durch entsprechende Ursuchungen (MPU) den Nachweis, dass der Betroffene kein generelles Drogen- oder Alkoholproblem hat. Dies bedeutet zusätzlich zu Bußgeld oder Geldstrafe weitere finanzielle Auswirkungen der Fahrt unter Drogeneinfluss.

Vielen Betroffenen ist nicht bewusst, dass im Gegensatz zu Alkohol die konsumierte Droge noch mehrere Tage und abhängig von der Droge, der Stoffwechseltätigkeit des Konsumenten und der Häufigkeit des Drogenkonsums sogar mehrere Wochen die Fahrtüchtigkeit negativ beeinflussen kann und in strafbarer Menge im Körper nachweisbar ist.

Aus- und Fortbildungen zum Erkennen von Drogenbeeinflussung bei Verkehrsteilnehmern sind seit vielen Jahren fester Bestandteil bei der Polizei. Daher werden Fahrten unter Drogeneinfluss nicht nur bei Sonderkontrollen, sondern überwiegend im Rahmen der normalen Streifentätigkeit festgestellt.

Obwohl im Jahr 2020 bei insgesamt 3065 Verkehrsunfällen im Bereich der Polizeiinspektion Ludwigshafen 2 „nur“ in 8 Fällen bei einem Unfallbeteiligten Drogenbeeinflussung festgestellt wurde, stellt das Fahren unter Drogeneinfluss kein Kavaliersdelikt dar und ist weiterhin ein Schwerpunkt im Rahmen der polizeilichen Verkehrssicherheitsarbeit.

(Mannheim-Waldhof) – Pakete aus Auslieferungsfahrzeug gestohlen und Verfolger mit Steinwurf verletzt / Zeugen gesucht

Am Donnerstagmorgen entwendete im Stadtteil Waldhof ein bislang unbekannter Täter aus dem Fahrzeug eines Paketlieferdienstes zwei Pakete und verletzte anschließend einen Verfolger mit einem Steinwurf. Der Unbekannte wartete ab, bis der 32-jährige Mitarbeiter des Lieferdienstes sein Fahrzeug in der Oberen Riedstraße kurz unbeobachtet ließ, öffnete die Seitentür und entwendete aus dem Laderaum zwei Pakete. Anschließend flüchtete er in Richtung der Straße „Freier Weg“. Der Fahrer des Lieferfahrzeugs bemerkte dies und verfolgte den Täter. Dabei verlor dieser die beiden Pakete und ließ sie zurück. Er rannte schließlich weiter durch die Straße „Freier Weg“. Hier versuchte er, über einen Gartenzaun zu klettern, wurde jedoch von seinem Verfolger ergriffen. Beim Losreißen aus dem Griff, verlor er mehrere Bücher, konnte dann jedoch weiter fliehen. Er rannte weiteren Verlauf der Straße in den Garten eines Anwesens, wo er zwei Pflastersteine zur Hand nahm und damit seinem Verfolger drohte. Dieser wich daraufhin wieder auf die Straße zurück, woraufhin der Flüchtende die beiden Steine gezielt nach seinem Verfolger warf. Einer der Steine traf den 32-Jährigen, der hierdurch Verletzungen im Hüftbereich erlitt. Daraufhin brach er die weitere Verfolgung ab. Der Täter konnte in Richtung Gartenstadt flüchtend entkommen.

Im Zuge der Ermittlungen wurde bekannt, dass die verlorenen Bücher von einem weiteren Diebstahl aus einem Briefkasten in der Straße „Starke Hoffnung“ stammten.

Die weiteren Ermittlungen wegen Diebstahls und Körperverletzung des Polizeireviers Mannheim-Käfertal dauern an. Zeugen, die auf den Vorfall aufmerksam geworden waren und sachdienliche Hinweise zum unbekannten Täter geben können, werde gebeten, sich beim Polizeirevier Mannheim-Käfertal, Tel.: 0621/71849-0 zu melden.

(Mannheim-Neuostheim) – Unbekannte zünden Aushangtafel an / Polizei sucht Zeugen

Am Donnerstagabend zündeten unbekannte Täter im Stadtteil Neuostheim die Aushangtafel Straßenbahnhaltestelle „Luisenpark/Technoseum“ an. Die Unbekannten setzten die Plexiglasscheibe der Aushangtafel im Warteunterstand der Haltestelle in der Theodor-Heuss-Anlage in Brand, die durch die entstehende Hitze schließlich schmolz. Die Flammen konnten durch die Freiwillige Feuerwehr Mannheim-Innenstadt rasch gelöscht werden. Es entstand Sachschaden in Höhe von rund 500 Euro. Hinweise auf einen Verursacher konnten bislang nicht erlangt werden.

Zeugen, die verdächtige Wahrnehmungen gemacht haben, werden gebeten, sich beim Polizeirevier Mannheim-Oststadt, Tel.: 0621/174-3310 zu melden.

Maimarkt Spezial – Mannheim

Großes Interesse am Maimarkt spezial

Erste Anmeldungen für 5-tägigen „Maimarkt spezial“ rund um Bauen – Umwelt – Energie vom 23. bis 27. Juni 2021

Die Einladungen an potentielle Aussteller sind raus, jetzt kann es richtig los gehen: „Wir freuen uns sehr über das große Interesse am Maimarkt spezial. Die ersten Anmeldungen sind bereits eingetroffen“, verrät Messe-Chefin Stefany Goschmann. „Die Corona-Pandemie hat viele unserer Aussteller hart getroffen. Wir spüren aber auch einen enormen Willen zum Aufbruch. Alle wollen wieder loslegen. Begegnungen vor Ort, individuelle Beratung und der persönliche Kontakt zum Kunden sind nicht zu ersetzen.“

Nachdem der klassische Maimarkt Mannheim 2021 aufgrund der Corona-Einschränkungen abgesagt werden musste, plant die Mannheimer Ausstellungsgesellschaft einen kleineren, 5-tägigen „Maimarkt spezial“ vom 23. bis 27. Juni 2021. Die Sonderausgabe fokussiert sich vor allem auf die Themen Bauen – Umwelt – Energie. Interessierte Besucherinnen und Besucher finden Angebote für Haus und Garten, Handwerk und Gewerbe, Umwelt und klimafreundliche Technologien, Energie und Mobilität. Auch das Deutsche Fertighaus Center mit seinen rund 40 energieeffizienten Musterhäusern wird Teil der Messe sein.

info:

„Maimarkt spezial“ Bauen – Umwelt – Energie
23. bis 27. Juni 2021
www.maimarkt.de

Text: MAG Mannheimer Ausstellungs-GmbH Foto: Speyer 24/7 News
26.02.2021

Speyer / Corona

Andrang am Binsfeld: Einhalten der geltenden Regeln mit Blick auf Pandemielage und Umweltschutz wichtig

Am vergangenen Wochenende haben viele Speyerer*innen und Gäste von außerhalb die Gunst der sonnigen Stunden genutzt, um im Naherholungsgebiet Binsfeld spazieren zu gehen oder dort Wassersport zu treiben. Das ist – insbesondere mit Blick auf die weiterhin strengen Corona-Einschränkungen – verständlich, darf aber nicht dazu führen, dass dort die geltenden Bestimmungen missachtet werden.

„Ich möchte die Bürger*innen eindringlich dazu aufrufen, sich im Binsfeld an die geltenden Regeln zu halten. Das betrifft einerseits die bekannten Corona-Regeln, die unabkömmlich sind, um die Infektionszahlen nachhaltig und dauerhaft zu senken, andererseits aber auch die davon unabhängigen Bestimmungen zur Nutzung des Gebietes und insbesondere der Gewässer, die dem Umweltschutz dienen. Das ist insbesondere wichtig, weil die für die Jahreszeit untypisch milden Temperaturen dazu führen, dass störende Eingriffe in die Natur durch den Menschen, beispielsweise durch Wassersport, viel früher erfolgen, als das sonst der Fall ist“, führt Oberbürgermeisterin Stefanie Seiler aus.

Auch Ralf Pfeiffer, Vorsitzender des anliegenden Angelsport- und Fischzuchtvereins Speyer e.V. mahnt zur Vernunft: „Gerade jetzt beginnt die Laichzeit vieler unserer heimischen Fischarten. Dabei machen die Hechte den Anfang. Aufgrund der noch niedrigen Wassertemperatur und des durch die Wintermonate heruntergefahrenen Stoffwechsels der Tiere sind diese besonders stressanfällig und können bei permanenter Störung, etwa durch wassersporttreibende Menschen, ernsthaft Schaden nehmen oder gar verenden. Nicht ohne Grund gilt zu dieser Jahreszeit eine Schonzeit für Fische. Vom 15. Oktober bis 31. Mai jeden Jahres sind gewisse Nutzungsarten in den Binsfeldseen untersagt, so beispielsweise das Tauchen und Rudern. Auch die Angelfischerei gibt sich für diese Zeit besondere Regeln, um die ablaichenden Fische zu schützen“.

Was an und auf den Gewässern erlaubt ist, ist unter anderem in der Rechtsverordnung über die Regelung des Gemeingebrauches an Gewässern im Naherholungsgebiet „Im Binsfeld“ in der Fassung vom 24.05.2004 (Gemeingebrauchsverordnung) geregelt. Dabei gibt es für jeden See eigenständige Regelungen, die zum Teil jahreszeitspezifisch sind, um heimische Tier- und Fischarten zu besonders sensiblen Zeiten zu schützen.

Um die Einhaltung der Regelungen zu überwachen und dem Umweltschutz Rechnung zu tragen, wird der Kommunale Vollzugsdienst in den kommenden Tagen und Wochen im Binsfeld verstärkt kontrollieren und Verstöße entsprechend ahnden.

Bereits am 2. Februar 2021 hat die Stadtverwaltung darüber informiert, dass in diesem Jahr erste Maßnahmen zum Schutz des Naherholungsgebiets geplant und umgesetzt werden sollen. Diese Ankündigung hat dazu geführt, dass viele verschiedenen Einzelpersonen und Interessengruppen mit Ideen, Vorschlägen und Kritik an die Stadtverwaltung herangetreten sind. Um diese zu bündeln wird nun eine Projektgruppe unter der Leitung von Umweltdezernentin Irmgard Münch-Weinmann eingerichtet, an der die Verwaltung, die Politik, aber auch die Anlieger*innen und Vertreter*innen der verschiedenen Nutzergruppen beteiligt sein werden. Diese soll sich intensiv den zu schützenden Bereichen widmen und Maßnahmenvorschläge erarbeiten, die schließlich den zuständigen Gremien zur Entscheidung vorgelegt werden. Die Umweltdezernentin wird darüber in den nächsten Gremiensitzungen genauer berichten und informieren.

Vorrangiges Ziel dabei ist, Umwelt- und Naturschurschutz mit den Bedürfnissen der Naherholung in Einklang zu bringen, um das Binsfeld auch für zukünftige Generationen als Erholungsort zu erhalten.

Was an welchen Binsfeld-Seen außerhalb geltender Schonzeiten erlaubt ist, kann den beigefügten Plänen mit Piktogrammen entnommen werden

Stadtverwaltung Speyer
26.02.2021

Germersheim und Landkreis Germersheim

Internationaler Frauentag – Vernetzung in Corona-Zeiten Schwerpunktthema der Gleichstellungsbeauftragten

Die Gleichstellungsbeauftragten der Südpfalz, Evi Julier (Landau), Isabelle Stähle (Südliche Weinstraße) und Lisa-Marie Trog (Germersheim) gehen beim Thema Vernetzung in Zeiten von Corona mit gutem Beispiel voran und treffen sich regelmäßig per Videochat zum digitalen Austausch. Weil immer mehr Frauen, die ihre Interessen vertreten und ihre Ziele erreichen wollen, erkennen, dass „Netzwerken“ von großer Bedeutung ist, bieten die Gleichstellungsbeauftragten gemeinsame interkommunale Veranstaltungen zum internationalen Weltfrauentag mit dem Schwerpunktthema Vernetzung an.

„Insbesondere Frauen sollten sich in bestehenden Netzwerken engagieren bzw. eigene Netzwerke gründen, um sich selbst weiterzuentwickeln. Während im privaten Bereich die Vernetzung über Vereine, Verbände, Selbsthilfegruppen oder auch an Stammtischen gelingt, scheint die Anzahl beruflicher Frauennetzwerke noch eingeschränkt zu sein“, beobachten Julier, Stähle und Trog in ihrem beruflichen Alltag.

Um das Thema im Rahmen der Frauenwochen aufzugreifen, haben die Gleichstellungsbeauftragten gemeinsame Angebote für interessierte Frauen organsiert. Am 4. März geht es los mit einem interaktiven Online-Workshop unter dem Motto: „Wer braucht Feminismus heute?“ mit Jasmin Mittag als Referentin.
Eine Autorinnen-Lesung mit Klangkunst durch die Trommelschule Okapi im Haus am Westbahnhof kann am 11. April gehört werden und zum Abschluss der gemeinsamen Aktion geht es mit einer Römerschifffahrt in Neupotz am 23. April zu Wasser. Das Orgelkonzert in der Stiftskirche Landau: „Starke Frauen in der Bibel“ wurde auf den 29. Oktober verschoben.

„Auch wenn zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht klar ist, ob alle Veranstaltungen aufgrund von Corona in der geplanten Form stattfinden können, sind wir natürlich trotzdem als Ansprechpartnerinnen für die Bürgerinnen und Bürger präsent“, so die südpfälzischen Gleichstellungsbeauftragten, die darauf hinweisen, dass es bei Beratungsbedarf in Krisensituationen Unterstützungsangebote gibt, die auf den jeweiligen Homepages der Kreise und der Stadt zu finden sind.

Anmeldungen sind bei den drei Gleichstellungsstellen möglich:
Isabelle Stähle, Tel. 06341 940 121, frauenbuero@suedliche-weinstrasse.de, Ina Hartmann, Tel. 06341 13 10 82, gleichstellungsstelle@landau.de und Lisa-Marie Trog, Tel. 07274 531109, l.trog@kreis-germersheim.de. Weitere Informationen und die Programme zum internationalen Frauentag der Gleichstellungsbeauftragten sind auf der jeweiligen Homepage der Stadt Landau, www.landau.de/gleichstellung, und der Kreise Südliche Weinstraße und Germersheim unter www.kreis-germersheim.de/gleichstellung und www.suedliche-weinstrasse.de/de/einrichtungen/frauen/index.php zu finden.

Gemeinsame Pressemitteilung der Landkreise Germersheim und Südliche Weinstraße und der Stadt Landau in der Pfalz
26.02.2021

Starke Frauen – was stärkt Frauen?

Veranstaltungsreihe zum Internationalen Frauentag im Landkreis Germersheim

„Optimismus, Zusammenhalt und Unterstützung, Frauen für und mit Frauen – das ist es, was die Veranstaltungsreihe zum internationalen Frauentag vermitteln soll. Ich denke, es ist für alle was dabei und Frauen und Mädchen werden diese Angebote annehmen und schätzen“, fasst Lisa-Marie Trog, Gleichstellungsbeauftragte des Landkreises Germersheim, zusammen. Sie hat eine Reihe an Veranstaltungen organisiert, die anlässlich des Internationalen Frauentags (8. März) über mehrere Wochen hinweg verteilt stattfinden. „Das ist eine Premiere“, so Landrat Dr. Fritz Brechtel. „Ich hoffe, dass uns Corona nicht zu sehr einen Strich durch die Rechnung macht. Denn das Angebot ist vielfältig und mit viel Engagement zusammengestellt. Allen Interessierten und Teilnehmenden wünsche ich schon heute gute Erfahrungen.“

Unterstützung bei den kulturellen, abwechslungsreichen und informativen Veranstaltungen hat die Gleichstellungsbeauftragten des Landkreises Germersheim durch einige Kooperationspartnern*innen, bspw. dem Deutschen Frauenring, der Kreisvolkshochschule und den Gleichstellungsbeauftragten aus SÜW, Landau und der Stadt Germersheim.

„Die Veranstaltungen sollen das Selbstbewusstsein der Frauen stärken, aber auch darauf aufmerksam machen, welche starke Rolle sie in der Gesellschaft spielen. Denn Ungleichheit bzw. Ungleichbehandlung zwischen den Geschlechtern ist in vielen Bereichen immer noch Teil der Realität“, so Trog. Von Natur, Geschichte, Ehrenamt bis Handwerk und Psychologie bieten die Veranstaltungen eine gute Abwechslung.

Die erste Veranstaltung startet am Donnerstag, 4. März 2021, 18 bis 19.30 Uhr. Es ist ein interaktiver Online-Workshop mit dem Titel „Wer braucht Feminismus“ und ersetzt die gleichnamige Ausstellung, die in Speyer geplant und corona-bedingt ausgefallen war.

Dann geht es vom 7. März bis 26. Juni weiter. Die elf Veranstaltungen umfassen Yogakurse, Fachvorträge zum Thema Feminismus oder Resilienz, bieten neben geschichtlichen Informationen, wie bei der Hebammenführung oder der Fahrt auf dem Römerschiff, auch musikalische Besonderheiten bei einem Orgelkonzert, das auf den 29.10. verschoben wurde, oder dem Autor*innen und Musiker*innen-Abend. Aktiv werden heißt es in den beiden Veranstaltungen „Vom Klumpen bis zum gebrannten Stück“ und beim Besuch im Lehrbienenstand in Büchelberg. Aufmerksam auf das Ehrenamt macht die Veranstaltung „25 Jahre Deutscher Frauenring“.

Landrat Brechtel dankt der Gleichstellungsbeauftragten, Lisa-Marie Trog, und ihren Kooperationspartner*innen für die schnelle Realisierung der Reihe und wünscht den Organisatorinnen, dass die „Angebote gut besucht sind und dem Thema damit die notwendige Beachtung geschenkt wird.“

Den Veranstaltungs-Flyer sowie mögliche Programmänderungen und Alternativveranstaltungen finden Interessierte auf der Homepage der Kreisverwaltung Germersheim www.kreis-germersheim.de/gleichstellung.

Kreisverwaltung Germersheim
26.02.2021

Corona-Virus

Coronavirus – Fallzahlen im Landkreis Germersheim

Donnerstag (25. Februar 2021)

Aktuell gibt es im Landkreis Germersheim 344 bestätigte positive Fälle, die Gesamtzahl beläuft sich auf 3482 Infizierte seit Beginn der Pandemie (+ 26 Fälle).

VG / Stadt Ort Infizierte seit Beginn der Pandemie Aktuell infizierte Personen Gesundete bzw. nicht mehr infizierte Personen Leider an oder mit Covid-19 verstorbene Personen
VG Hagenbach Berg 35 3 32 0
  Hagenbach 144 6 123 15
  Neuburg 75 6 66 3
  Scheibenhardt 13 0 13 0
  Summen 267 15 234 18
Wörth Maximiliansau 148 11 136 1
  Schaidt 27 9 18 0
  Wörth, Stadt 313 51 258 4
  Büchelberg 26 7 19 0
  Summen 514 78 431 5
VG Kandel Erlenbach 9 0 9 0
  Freckenfeld 33 5 28 0
  Kandel 170 17 150 3
  Minfeld 32 2 30 0
  Steinweiler 48 8 40 0
  Vollmersweiler 1 0 1 0
  Winden 23 2 20 1
  Summen 316 34 278 4
VG Jockgrim Hatzenbühl 49 6 43 0
  Jockgrim 160 18 137 5
  Neupotz 29 0 26 3
  Rheinzabern 99 11 86 2
  Summen 337 35 292 10
VG Rülzheim Hördt 78 16 62 0
  Kuhardt 50 3 47 0
  Leimersheim 44 1 42 1
  Rülzheim 176 10 161 5
  Summen 348 30 312 6
VG Bellheim Bellheim 286 17 242 27
  Knittelsheim 26 0 26 0
  Ottersheim 52 6 46 0
  Zeiskam 58 13 45 0
  Summen 422 36 359 27
Germersheim + So   731 83 636 12
  Summen 731 83 636 12
VG Lingenfeld Freisbach 43 4 38 1
  Lingenfeld 184 4 173 7
  Lustadt 75 12 62 1
  Schwegenheim 107 4 103 0
  Weingarten 59 0 58 1
  Westheim 79 9 63 7
  Summen 547 33 497 17
  Endsummen 3482 344 3039 99

Kreisverwaltung Germersheim
26.02.2021

Mittwoch (24. Februar 2021)

Aktuell gibt es im Landkreis Germersheim 324 bestätigte positive Fälle, die Gesamtzahl beläuft sich auf 3456 Infizierte seit Beginn der Pandemie (+ 34 Fälle).

Neu betroffene Einrichtungen:

Kath. Kita St. Leo in Schaidt: Eine Person wurde positiv getestet. Die Kontaktpersonen befinden sich in Quarantäne.

VG / Stadt Ort Infizierte seit Beginn der Pandemie Aktuell infizierte Personen Gesundete bzw. nicht mehr infizierte Personen Leider an oder mit Covid-19 verstorbene Personen
VG Hagenbach Berg 35 3 32 0
  Hagenbach 144 6 123 15
  Neuburg 74 5 66 3
  Scheibenhardt 13 0 13 0
  Summen 266 14 234 18
Wörth Maximiliansau 148 11 136 1
  Schaidt 24 7 17 0
  Wörth, Stadt 309 47 258 4
  Büchelberg 26 7 19 0
  Summen 507 72 430 5
VG Kandel Erlenbach 9 0 9 0
  Freckenfeld 32 4 28 0
  Kandel 169 16 150 3
  Minfeld 32 2 30 0
  Steinweiler 47 7 40 0
  Vollmersweiler 1 0 1 0
  Winden 23 2 20 1
  Summen 313 31 278 4
VG Jockgrim Hatzenbühl 49 6 43 0
  Jockgrim 158 16 137 5
  Neupotz 29 0 26 3
  Rheinzabern 98 10 86 2
  Summen 334 32 292 10
VG Rülzheim Hördt 78 16 62 0
  Kuhardt 50 3 47 0
  Leimersheim 43 0 42 1
  Rülzheim 175 10 160 5
  Summen 346 29 311 6
VG Bellheim Bellheim 286 17 242 27
  Knittelsheim 26 0 26 0
  Ottersheim 52 6 46 0
  Zeiskam 58 13 45 0
  Summen 422 36 359 27
Germersheim + So   726 81 633 12
  Summen 726 81 633 12
VG Lingenfeld Freisbach 42 3 38 1
  Lingenfeld 184 4 173 7
  Lustadt 74 11 62 1
  Schwegenheim 106 3 103 0
  Weingarten 59 0 58 1
  Westheim 77 8 62 7
  Summen 542 29 496 17
  Endsummen 3456 324 3033 99

Kreisverwaltung Germersheim
26.02.2021

Haßloch

Schimmelbildung festgestellt

Kita „Pauluskirche“ bis auf weiteres geschlossen

Die kommunale Kindertagesstätte „Pauluskirche“ bleibt vorerst geschlossen. Grund ist eine durch einen externen Gutachter festgestellte Schimmelbildung in Folge von Feuchtigkeit. In dem seit Dienstagnachmittag (23.02.2021) vorliegenden Gutachten heißt es, dass eine Gesundheitsgefährdung nicht hundertprozentig ausgeschlossen werden kann. Aus diesem Grund hat sich die Gemeindeverwaltung dazu entschlossen, die Kindertagesstätte bis auf weiteres zu schließen. Betroffen sind 35 Kinder, die dort in insgesamt zwei Gruppen betreut werden. Den durch die Corona-Pandemie derzeit geltenden Regelbetrieb bei dringenden Bedarf nutzen im Schnitt 15 bis 20 Kinder, die von der Schließung nun akut betroffen sind.

„Wir gehen nicht davon aus, dass wir den Betrieb in den Räumlichkeiten der Pauluskirche alsbald wieder aufnehmen können. Es ist uns aber gelungen, eine kurzfristige und vorübergehende Lösung zu erarbeiten, um betroffenen Eltern und Kindern trotz Schließung ein Betreuungsangebot machen zu können“, so Bürgermeister Tobias Meyer. In einem ersten Schritt sollen Kinder, deren Eltern zwingend auf eine Betreuung angewiesen sind, ab Freitag, 26.02.2021, auf die Kita „Haus Kunterbunt“ ausweichen können. „Hier steht der Mehrzweckraum zur Verfügung, den wir kurzfristig zu einem weiteren Gruppenraum umfunktionieren werden“, so der zuständige Dezernent Claus Wolfer. Der heutige Donnerstag, 25.02.2021, wird mit einem Waldtag überbrückt.

Langfristig sollen die Kinder der Kita „Pauluskirche“ aber in anderen Ausweichräumlichkeiten unterkommen. Denkbar ist die erneute Nutzung des früheren Versammlungsraum der Feuerwehr, der in 2017 schon einmal Ausweichquartier für eine KitaGruppe war, als Teile des „Hauses Kunterbunt“ nach einem größeren Wasserschaden über mehrere Wochen nicht nutzbar waren. Ebenso führt die Gemeinde Gespräche mit anderen Trägern über eine eventuelle Nutzung von Räumlichkeiten, die nicht im Besitz der Gemeinde sind. „Die Gespräche sind gerade erst angelaufen. Wir werden Eltern, Elternausschuss und auch die Öffentlichkeit informieren, sobald wir konkrete Ausweichräumlichkeiten haben“, so Wolfer.

Wie umfangreich der Schaden in den Räumlichkeiten der Kita „Pauluskirche“ ist, lässt sich derzeit nicht konkret benennen. „Ohnehin entscheidet über das weitere Vorgehen in Hinblick auf eine Behebung des Schadens die protestantische Kirchengemeinde, da wir als Gemeindeverwaltung nur Mieter der Räumlichkeiten sind“, so Bürgermeister Tobias Meyer. Die Gemeinde hatte die Räume in 2018 angemietet, um eine weitere Einrichtung zur Erfüllung des Rechtsanspruchs auf einen Kita-Platz zu schaffen. Die Kita „Pauluskirche“ hatte im August 2018 ihren Betrieb aufgenommen.

Gemeindeverwaltung Haßloch
26.02.2021

Schifferstadt

Kreuzplatz: Pflastersteine für den Brunnen

Die Unterkonstruktion für den Brunnen auf dem Kreuzplatz konnte inzwischen fertiggestellt werden. Als nächstes legt das Bau-Team die Brunnenfläche mit zwei verschiedenen Pflasterarten aus Deutschland: ein sogenanntes Bogenpflaster in der Farbe Sandsteinmix und ein Natursteinpflaster in Granit. Die Einfassung des Brunnens in Form von Kreisringen soll ebenfalls mit Natursteinen hergestellt werden.

Neben dem Drehstein steht nun auch der Gleichgewichtstrainer auf dem Kreuzplatz. Weitere Geräte für den Bewegungsparcours folgen voraussichtlich bis Anfang April. Nach Vorgabe der denkmalrechtlichen Genehmigung hat das Bau-Team die Standorte von vier Pollern rund um das noch aufzustellende Kreuz an der Spitze des Platzes festgelegt.

Die Stadtverwaltung dankt allen Anwohnern sowie den Bürgerinnen und Bürgern für ihr Verständnis angesichts der mit den Bauarbeiten einhergehenden Herausforderungen.

Stadtverwaltung Schifferstadt
26.02.2021

2. März: Sitzung des Bau- und Verkehrsausschusses

Am Dienstag, 2. März beginnt um 18 Uhr die 13. Sitzung des Bau- und Verkehrsausschusses im Ratssaal des Rathauses, Marktplatz 2.

Zu Beginn der öffentlichen Sitzung geht es um die weitere Vorgehensweise in Sachen Bebauungsplan „Schindkaut“. Darauf folgt eine Beratung über die Beschaffenheit des unbefestigten „Rehbachweges“ zwischen Kita Bleichstraße und Wasserturm (linksseitig).

Besucher sind zur öffentlichen Sitzung herzlich eingeladen, werden jedoch gebeten, sich in den Toiletten-Räumen im Rathaus-Foyer zuerst die Hände zu waschen sowie auf einen Mindestabstand von 1,5 Metern zu achten und die im Rathaus geltende Maskenpflicht zu beachten. Im Falle eines zu großen Besucherandranges behält sich die Verwaltung zur Sicherheit aller Beteiligten eine Zugangsbeschränkung vor. Für die Vergabe der Plätze im Zuschauerbereich gilt das Windhundprinzip.

Stadtverwaltung Schifferstadt
26.02.2021

Corona, Stadtnotizen und Verkehrsnotizen aus Speyer

Coronafallzahlen von Donnerstag (25.02.2021)

Anzahl bestätigter Fälle von Coronavirus (SARS-CoV-2)-Infektionen in der Stadt Speyer: 2001 ( + 5 )
Davon bereits genesen: 1844
Todesfälle: 77 ( unverändert )
Gemeldete Fälle der letzten sieben Tage pro 100.000 Einwohner*innen: 49,4 ( + 3,9 )
Warnstufe: Orange

Stand: 25.02.2021, 14:10 Uhr

Landesuntersuchungsamt Rheinland-Pfalz
26.02.2021

Stadtnotizen

Am Samstag auch Grünabfallcontainer nutzen

Das schöne Wetter treibt die Leute in die Gärten. Deshalb sind die Abfallwirtschaftshoftermine für Freitag und Samstag schon ausgebucht.

Sind nur Grünabfälle zu entsorgen, dann stehen am Samstag, 27.02.2021, die Grünabfallcontainer in der Josef-Schmitt-Straße/Nähe Berufsschule und auf dem Heinrich-Lang-Platz in Speyer Nord zur Verfügung.

Die Entsorgungsbetriebe Speyer bitten darum, den Grünschnitt hoch aufstapeln, damit der Platz gut ausgenutzt wird. Die Container werden einmal während der Standzeit zwischen 8 und 13 Uhr gewechselt.

Bitte Abstände einhalten und Mund-Nase-Schutz tragen!

Stadtwerke Speyer GmbH
26.02.2021

Verkehrsnotizen

Ulmenweg gesperrt

Aufgrund von Leitungsarbeiten im Auftrag der Stadtwerke Speyer wird der Ulmenweg auf Höhe der Hausnummer 15a ab Montag, 8. März bis voraussichtlich Mittwoch, 7. April 2021 für den Durchgangsverkehr gesperrt. Für die Dauer der Maßnahme wird die Einbahnstraßenregelung aufgehoben und die Straße beidseitig als Sackgasse ausgewiesen.

Für Rückfragen steht die Straßenverkehrsbehörde unter der Rufnummer 14-2938 zur Verfügung.

Stadtverwaltung Speyer
26.02.2021

Polizei

Polizeimeldungen vom Donnerstag (25.02.2021)

(Speyer) – Hinweise auf Kraftfahrzeugrennen

Die Polizei erhielt am Mittwoch um 20:54 Uhr Hinweise zu einem Kraftfahrzeugrennen unter Beteiligung mehrerer Fahrzeuge in der Geibstraße. Auf dem Parkplatz des „Bademaxx“ konnten drei PKW festgestellt und von den Polizisten kontrolliert werden. Während der Kontrolle erschien ein Mercedes CLA auf dem Parkplatz, welcher mit quietschenden Reifen wieder davonfuhr, als der Fahrer die Streifenwagen erblickte. Das Fahrzeug konnte auf dem Parkplatz des Naturfreundehaus kontrolliert werden. Eine Mitteilung an die Fahrerlaubnisbehörde über diesen Sachverhalt wird durch die Polizei veranlasst.

(Speyer) – Verkehrskontrollen im Stadtgebiet

Am Mittwochabend führten Polizeibeamte der Polizeiinspektion Speyer am St.-Guido-Stiftsplatz im Zeitraum von 19:50 Uhr bis 20:40 Uhr Verkehrskontrollen durch. Bei elf kontrollierten PKW Fahrern wurde in drei Fällen der Führerschein nicht mitgeführt. Des Weiteren machten zwei von fünf Fahrradfahrern trotz Dunkelheit nicht von ihren lichttechnischen Vorrichtungen Gebrauch. Die Betroffenen wurden verwarnt, Mängelberichte wurden ausgestellt.

Bei allen anderen Verkehrsteilnehmern gab es keinerlei Beanstandungen bzgl. der Verkehrssicherheit oder ihrer Fahrtauglichkeit.

(Schifferstadt) – Tötungsdelikt / Verdächtiger vorläufig festgenommen

Gemeinsame Pressemitteilung von Staatsanwaltschaft Frankenthal und Polizeipräsidium Rheinpfalz

Am Mittwochabend (24.02.2021), gegen 21:50 Uhr, wurde der Polizei eine schwerverletzte Frau gemeldet. Die 60-Jährige hatte mit mehreren Stichverletzungen aus ihrem Haus zu Nachbarn flüchten können. Sie musste sofort notärztlich versorgt und notoperiert werden. Sie befindet sich derzeit außer Lebensgefahr. In dem Anwesen der 60-Jährigen lag ferner eine tote Frau. Nach den bisherigen Ermittlungen handelt es sich bei dieser um die 60-jährige Schwester der schwerverletzten Bewohnerin. Die Auffindesituation und die Verletzungen lassen auf ein Tötungsdelikt schließen. Die Staatsanwaltschaft Frankenthal und die Kriminalpolizei Ludwigshafen haben die Ermittlungen aufgenommen. Derzeit wird ein 31-jähriger Mann verdächtigt, seine Tante getötet und seine Mutter schwer verletzt zu haben. Der Tatverdächtige konnte heute Vormittag im Rahmen der intensiven Fahndungsmaßnahmen durch einen Zeugenhinweis in Schifferstadt vorläufig festgenommen werden. Es wird unaufgefordert nachberichtet.

(Römerberg) – Versuchter Einbruch in Jugendkeller

Wie erst jetzt bekannt wurde, versuchten unbekannte Täter in einem Zeitraum vor dem 20.02.2021, 19:20 Uhr, in den Jugendkeller in der Berghäuser Straße in Römerberg einzudringen. Der Einbruchsversuch scheiterte. Es entstand Sachschaden in Höhe von ca. 1000 EUR. Die Polizei sucht Zeugen: Wer hat in den Tagen vor dem 20.02.2021 verdächtige Personen im Bereich des Jugendkellers beobachtet?

Hinweise nimmt die Polizei Speyer unter der Tel. 06232-1370 oder per E-Mail an pispeyer@polizei.rlp.de entgegen.

(Römerberg / Hanhofen) – Warnmeldung der Polizei Speyer in Bezug auf Betrugsmaschen

Nachdem eine 46-Jährige aus Römerberg bei einem „Online“- Gewinnspiel teilgenommen hatte, erhielt sie am 23.02.2021 einen Anruf einer unbekannten Person, welche ihr zu einem Gewinn in Höhe einer fünfstelligen Summer gratulierte und die weitere Vorgehensweise erläuterte. Bei der Übergabe des Gewinns in einem „Geldkoffer“, würden zudem eine Notarin sowie zwei Sicherheitsdienstmitarbeiter bei ihr erscheinen. Im Vorfeld erhielt sie bereits eine sechsstelligen Code, um den Koffer öffnen zu können. Zur Deckung der Auslagen solle sie 1000 EUR in Form von „google-Play-Karten“ bereithalten. Die Frau folgte diesen Anweisungen nicht, sondern verständigte die Polizei.

Ein weiterer Betrugsversuch fand am 24.02.2021 in Hanhofen statt. Auf dem PC einer 34-jährigen Frau erschien ein „Pop-Up-Fenster“ von unbekannten Täter, welche sich als „Bundespolizei“ ausgaben und ihr vermeintliche Straftaten vorwarfen. Die Betrüger forderten von ihr die Einlösung sogenannter „Paysafecards“ in Höhe von 200 EUR, um die Einleitung eines Strafverfahrens zu verhindern. Auch diese Frau erkannte die Betrugsabsicht, sodass ihr kein finanzieller Schaden entstanden ist.

Die Polizei weist daraufhin:

  • Geben Sie am Telefon keine Auskünfte über Ihre persönlichen und finanziellen Verhältnisse oder andere sensible Daten.
  • Öffnen Sie unbekannten Personen nicht die Tür. Ziehen Sie gegebenenfalls eine Vertrauensperson hinzu.
  • Übergeben Sie unbekannten Personen kein Geld oder Wertsachen. Die Polizei wird Sie niemals auffordern, Geldbeträge oder Wertsachen herauszugeben.
  • Wenden Sie sich an Ihre örtliche Polizeidienststelle wenn sie verdächtige Anrufe erhalten.

(Rülzheim) – Ladendieb muss nach Tat zu Fuß heimgehen

Am Mittwochmittag versuchte ein 38-jähiger Mann in einem Supermarkt in Rülzheim Waren in einem Gesamtwert von etwa 200 Euro an der Kasse vorbei zu „schmuggeln“. Der aufmerksame Ladendetektiv konnte dies jedoch verhindern und verständigte die Polizei. Vor Ort konnten die Beamten dann zudem noch feststellen, dass der Ladendieb nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis ist. Da vor dem Supermarkt jedoch sein Auto stand und er nach Sichtung der Videoaufzeichnungen mit diesem auf den Parkplatz gefahren war, erwartet ihn eine zusätzliche Strafanzeige.

(Bad Bergzabern) – Versuchter Einbruch / Zeugenaufruf

In der Nacht von 23.02. auf den 24.02.2021, hebelten bislang unbekannte Täter ein Fenster zu einer Montagehalle einer Werkstatt in der Landauer Straße auf. In den Innenbereich gelangten die Täter nicht. Der entstandene Sachschaden wird auf 1000.- Euro geschätzt. Zeugen, die im Bereich Landauer Straße 22 Beobachtungen gemacht haben, die im Zusammenhang mit dem Einbruch stehen könnten, werden gebeten sich unter 06343-93340 oder per E-Mail unter pibadbergzabern@polizei.rlp.de mit der Polizeiinspektion Bad Bergzabern in Verbindung zu setzen.

(Bad Bergzabern) – Einbruch in Therapiepraxis

In der Nacht von 22.02. auf den 23.02.2021, wurde zwischen 20:00 und 5:30 Uhr, in eine Physiotherapie-Praxis in der Bismarckstraße eingebrochen. Über ein Fenster gelangten die bislang noch unbekannten Täter in die Praxisräume, durchwühlten die Räumlichkeiten und entwendeten Bargeld. Zeugen, die im Zusammenhang mit dem Einbruch Beobachtungen gemacht haben, werden gebeten sich unter 06343-93340 oder per E-Mail unter pibadbergzabern@polizei.rlp.de mit der Polizeiinspektion Bad Bergzabern in Verbindung zu setzen.

(Hochstadt / Billigheim-Ingenheim) – Geschwindigkeitskontrollen und Überwachung des Durchfahrtsverbots

22 Verstöße gegen die erlaubte Höchstgeschwindigkeit von 30 km/h wurden bei einer Geschwindigkeitsmessung am Mittwoch in der Zeit zwischen 8 Uhr und 9.15 Uhr in der Neustadter Straße in Hochstadt registriert. Der Spitzenreiter wurde mit einer Geschwindigkeit von 51 km/h gemessen. Weiterhin fiel bei der Kontrolle in der Neustadter Straße ein 34-jähriger Autofahrer auf, der unter dem Einfluss von Drogen hinter dem Steuer saß. Ihm wurde eine Blutprobe entnommen, seine Fahrt musste er beenden. In der Mozartstraße in Billigheim- Ingenheim wurde das Durchfahrtsverbot für Fahrzeuge mit einem zulässigen Gesamtgewicht von über 3,5 t überwacht. In der Zeit zwischen 10:45 bis 11:30 Uhr wurden sieben Fahrzeuge kontrolliert, wovon keines gegen das Durchfahrtsverbot verstieß.

(Edesheim) – Ohne Führerschein, dafür unter der Wirkung von Alkohol und Drogen unterwegs

Soeben wurde am 25.02.2021 gegen 15:40 der 38-jährige Fahrer eines Kleinkraftrades auf der L516 von Edenkoben kommend kurz vor Edesheim einer allgemeinen Verkehrskontrolle unterzogen. Schnell stellte sich heraus, dass der Fahrer nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis für das Kleinkraftrad ist. Zudem konnte Alkoholgeruch wahrgenommen werden. Auch gab der Fahrer an, dass ein Urintest positiv auf THC ausfallen wird. Dies konnte bestätigt werden. Daher wurde der Fahrer zur Dienststelle verbracht, wo ihm eine Blutprobe entnommen wurde. Auf den 38-jährigen Fahrer werden nun mehrere Strafanzeigen zukommen. Auch wird die Führerscheinstelle von dem Vorfall in Kenntnis gesetzt.

(Edenkoben) – Jugendliche beschädigen Holzzaun

Unbekannte haben auf dem Schulhof der Realschule Plus in der Weinstraße einen Holzzaun beschädigt und Sachschaden verursacht. Die Ermittlungen richten sich gegen eine Jugendgruppe, die sich in den Abendstunden immer mal wieder auf dem Schulhofgelände aufhält. Zeugen, die Hinweise zu den Jugendlichen geben können, werden gebeten, sich mit der Polizei unter 06323 9550 in Verbindung zu setzen.

(St. Martin) – Welpenverkauf

Eine Anzahlung in Höhe von 600 Euro leistete ein Hundeinteressierter an einen vermeintlichen Welpenverkäufer aus St. Martin, den er auf einer Internetplattform ausfindig machen konnte. Dem Hundezüchter überwies er die Vorauszahlung auf ein Konto eines Berliner Geldinstituts. Da sich der Züchter nach der Zahlung nicht mehr meldete, war dem Mann klar, dass er Opfer eines Betrugs wurde. Die Ermittlungen ergaben, dass die Adresse des Züchters nicht existent ist. Ein Strafverfahren wurde eingeleitet. Die Polizei rät: Sind Sie bei einem Internetkauf unsicher, nehmen Sie Kontakt mit dem Vertreiber auf. Recherchieren Sie im Internet nach dem Vertreiber. Werden Sie misstrauisch, wenn der Kontakt nur über E-Mail erfolgt. Und nutzen Sie nur Bezahldienste oder Kauf auf Rechnung.

(Neustadt) – Tötungsdelikt

Gemeinsame Pressemitteilung von Staatsanwaltschaft Frankenthal und Polizeipräsidium Rheinpfalz

Am Mittwochabend (24.02.2021), gegen 22:20 Uhr, wurde der Polizei Neustadt ein Streit in einer Wohnung gemeldet. Beim Eintreffen der Polizeibeamten fanden diese in der Wohnung den 81-jährigen Bewohner und seine schwerverletzte 72-jährige Ehefrau vor. Die Frau verstarb noch in der Wohnung. Die bei der Verstorbenen festgestellten Verletzungen, lassen auf ein Tötungsdelikt schließen. Die Staatsanwaltschaft Frankenthal und die Kriminalpolizei Ludwigshafen haben die Ermittlungen aufgenommen. Der 81-jährige Ehemann wurde vorläufig festgenommen. Es wird unaufgefordert nachberichtet.

(Neustadt) – Tötungsdelikt

1. Nachtrag zum Tötungsdelikt

Gemeinsame Pressemitteilung von Staatsanwaltschaft Frankenthal und Polizeipräsidium Rheinpfalz

Der vorläufig festgenommene 81-Jährige wurde heute (25.02.2021) dem Haftrichter vorgeführt. Ihm wird vorgeworfen am 24.02.2021 seine 72-jährige Ehefrau getötet zu haben. Der Haftrichter erließ auf Antrag der Staatsanwaltschaft Frankenthal Untersuchungshaftbefehl wegen Totschlags. Der Tatverdächtige wurde in eine Justizvollzugsanstalt verbracht.

Die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Frankenthal und der Kriminalpolizei Ludwigshafen dauern weiter an.

(Haßloch) – Kurz nicht aufgepasst…

…und einen Schaden von ca. 8.000,- EUR verursacht, hat eine junge Frau aus Neustadt am Mittwochnachmittag (24. Februar 2021, 14:45 Uhr) in der Gottlieb-Duttenhöfer-Straße. In Richtung Westrandstraße war die 26-Jährige unterwegs, als sie mit ihrem VW Touran zu weit nach rechts geriet, mit einem parkenden Polo kollidierte und diesen auf deinen BMW schob. Touran und Polo waren nicht mehr fahrbereit, für sie kam ein Abschleppdienst. Verletzte waren nicht zu beklagen.

(Deidesheim) – Glimpflich ausgegangen…

…ist am Mittwochnachmittag (24. Februar 2021, 13:40 Uhr) ein Unfall in der Weinstraße in Deidesheim zwischen einem Rad- und einem Autofahrer. Von Forst kommend in Richtung Ortsmitte fuhr ein 67-Jähriger Mann aus Bad-Dürkheim mit seinem Pedelec auf dem Gehweg, der nicht für Radfahrer freigegeben war, als aus der Seitenstraße, Im Oberen Grain, ein BMW-Fahrer in die Weinstraße einfahren wollte. Vermutlich ungebremst kollidierte der Radfahrer seitlich mit dem Auto und stürzte über die Haube. Obwohl er keinen Helm trug, kam er mit Schürfwunden und Prellungen davon. Durch die Wucht des Aufpralls brach die Fahrradgabel vom Lenker ab. Der Sachschaden beläuft sich auf etwa 1.000,- EUR.

(Wattenheim) – Unfall unter Drogen verursacht kein Führerschein / Schreckschusswaffe sichergestellt

Ein 40-Jähriger aus Wattenheim rangierte mit einem PKW auf einem Parkplatz im Bereich Lochberg. Hierbei stieß er gegen ein parkendes Fahrzeug. Der Verursacher war der Polizei bekannt, u.a. weil er nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis ist. Bei der weiteren Kontrolle stellten die Beamten auch drogentypische Auffälligkeiten fest (Zittern, Pupillen…). Ein Test schlug positiv auf Kokain an. Bei der Durchsuchung des PKW konnten Ampullen von Ersatzdrogen und eine Schreckschusswaffe gefunden werden, für die keine Erlaubnis vorlag. Die Blutprobe wurde auf der Dienststelle entnommen.

(Grünstadt) – Alkoholisierter Autofahrer flüchtet und leistet Widerstand

Ein Verkehrsteilnehmer informierte die Polizei über einen Kastenwagen, dessen Fahrer am IKEA in Mannheim bei „Rot“ über eine Ampel und auf der Autobahn in Schlangenlinien weiter fuhr. Eine Streife der Autobahnpolizei Ruchheim konnte das Fahrzeug kurz vor Grünstadt sichten. Beamte der PI Grünstadt verfolgten das Fahrzeug, nachdem es mit quietschenden Reifen durch den Polizeikreisel Richtung Innenstadt fuhr. Der Autofahrer wollte die Polizeifahrzeuge abschütteln, ließ seinen Kastenwagen dann vor einem Poller zur Fußgängerzone stehen und flüchtete zu Fuß. Er wurde von Beamten der Autobahnpolizei überwältigt und gefesselt. Auf der Dienststelle beleidigte er mehrere Beamte der PI Grünstadt u.a. als „Vollidioten“. Der Fahrer war offensichtlich alkoholisiert, verweigerte aber einen Alko-Test. Im Krankenhaus musste dann eine Blutprobe genommen werden. Hiergegen sperrte sich der 54-Jährige Grünstadter. Seinen Führerschein ist er erstmal los.

(Lambsheim) – Verhinderte Trunkenheitsfahrt

Am Mittwoch, den 24.02.2021 stellten zwei Beamte der Polizeiwache Maxdorf, gegen 16:15 Uhr, im Rahmen einer Streifenfahrt in Lambsheim an der Aral Tankstelle einen stark alkoholisierten Mann fest, welcher im Begriff war auf sein Fahrrad zu steigen. Ein durchgeführter Atemalkoholtest ergab 2,04 Promille, sodass ihm die Weiterfahrt auf seinem Fahrrad von den Beamten untersagt wurde. Da der 59-jährige Mann im Laufe der Maßnahme anfing die Kunden der Tankstelle zu belästigen, wurde ihm ein Platzverweis erteilt. Nachdem sich der Mann zunächst entfernte, wurde die Polizei wenige Minuten später erneut zu der Örtlichkeit gerufen, da der Mann nun in den gegenüberliegenden Grünstreifen seine Notdurft verrichtete und weiterhin die Passanten anpöbelte. Er wurde in die Gewahrsamszelle der Polizeiinspektion Frankenthal verbracht, in der er die Nacht über ausnüchterte.

(Frankenthal) – Beschädigte Werbeaufsteller

Am Mittwoch, den 24.02.2021 gegen 23:10 Uhr schmeißen drei bislang unbekannte jugendliche Täter Gegenstände in der Speyerer Straße in Frankenthal umher. Im Rahmen der Nahbereichsfahndung konnten die Personen nicht festgestellt werden. Insgesamt wurden mehrere Werbeaufsteller aus der Verankerung gerissen, wodurch Sachschaden in Höhe von etwa 100 Euro entstand. Zeugen werden gebeten sich an die Polizeiinspektion Frankenthal unter der Tel.-Nr.: 06233/313-0 oder an die Polizeiwache Maxdorf unter der Tel.-Nr.: 06237/934-1100 zu wenden. Gerne nehmen wir Ihre Hinweise auch per E-Mail unter pifrankenthal@polizei.rlp.de entgegen.

(Frankenthal) – Sturz mit dem Fahrrad?

Am Mittwoch, den 24.02.2021 gegen 14:30 Uhr wird eine 25-Jährige im Neumayerring in Frankenthal im bewusstlosen Zustand neben einem Fahrrad liegend gemeldet. Beim Eintreffen der Streife und des Rettungsdienstes war die junge Dame wieder ansprechbar, allerdings fehlte ihr die Erinnerung an die letzten Minuten. Im Laufe der Ermittlungen vor Ort konnte letztlich nicht abschließend geklärt werden, ob die Frau beim Fahrradfahren stürzte oder anderweitig auf den Boden gelangte. Die 25-Jährige erlitt nur leichte Verletzungen. Aufgrund der laufenden Ermittlungen bittet die Polizei um Mithilfe aus der Bevölkerung und sucht Zeugen. Zeugen werden gebeten sich an die Polizeiinspektion Frankenthal unter der Tel.-Nr.: 06233/313-0 oder an die Polizeiwache Maxdorf unter der Tel.-Nr.: 06237/934-1100 zu wenden. Gerne nehmen wir Ihre Hinweise auch per E-Mail unter pifrankenthal@polizei.rlp.de entgegen.

(Frankenthal) – Verkehrsunfallflucht in der Lucas-Cranach-Straße / Zeugen gesucht

Am Donnerstag, den 24.02.2021 gegen 12:25 Uhr kam es in der Lucas-Cranach-Straße zu einer Verkehrsunfallflucht. Ein hellblauer PKW mit Aufschrift befuhr die Straße und touchierte den Seitenspiegel eines ordnungsgemäß abgestellten grauen BMWs. Offenbar bemerkte die Fahrzeugführerin den Zusammenstoß, da sie wendete und den Schaden begutachtete. Sie entfernte sich hierauf jedoch von der Örtlichkeit, ohne ihren Pflichten als Unfallbeteiligte nachzukommen. Der Sachschaden beläuft sich auf etwa 300 Euro. Zeugen werden gebeten sich an die Polizeiinspektion Frankenthal unter der Tel.-Nr.: 06233/313-0 oder an die Polizeiwache Maxdorf unter der Tel.-Nr.: 06237/934-1100 zu wenden. Gerne nehmen wir Ihre Hinweise auch per E-Mail unter pifrankenthal@polizei.rlp.de entgegen. Die Polizei weist darauf hin, dass Unerlaubtes Entfernen vom Unfallort kein Kavaliersdelikt ist! Der flüchtige Fahrer muss mit einer Geld- oder Freiheitsstrafe bis zu 3 Jahren und evtl. mit einem Führerscheinentzug rechnen. Außerdem kann der Flüchtige den Kaskoschutz seiner Kfz-Versicherung verlieren und von seiner Versicherung an der Begleichung des Fremdschadens beteiligt werden. Die Polizei rät deshalb jeden Unfall zu melden.

Wir wollen, dass Sie sicher Leben – ihre Polizei Frankenthal.

(Frankenthal) – Personengruppe raubt Geldbeutel und Smartphone

Vermutlich in Welschgasse in Frankenthal kam es am 24.02.2021 gegen 10:30 Uhr zu einem möglichen Raub zum Nachteil eines 29-Jährigen. Der Geschädigte teilte mit, dass er von mehreren Personen zusammengeschlagen worden wäre. Im Anschluss hätten die Täter ihm den Geldbeutel und ein Smartphone abgenommen. Neben 200 Euro Sachwerten erlitt der 29-Jährige auch leichte Verletzungen. Aufgrund der laufenden Ermittlungen bittet die Polizei um Mithilfe aus der Bevölkerung und sucht Zeugen. Zeugen werden gebeten sich an die Polizeiinspektion Frankenthal unter der Tel.-Nr.: 06233/313-0 oder an die Polizeiwache Maxdorf unter der Tel.-Nr.: 06237/934-1100 zu wenden. Gerne nehmen wir Ihre Hinweise auch per E-Mail unter pifrankenthal@polizei.rlp.de entgegen.

(Frankenthal) – Brand

Nachtragsmeldung zum Brand vom 20.02.2021

Nach Abschluss der Ermittlungen steht ein technischer Defekt als Ursache des Brandes fest. Unklar ist, welche Kosten für die erneute Instandsetzung der Anlage anfallen werden. Je nachdem, auf welche Bereiche sich die Wiederherstellung erstreckt, beläuft sich der Schaden auf etwa 30.000 bis 100.000 Euro.

Am 20.02.2021 löste die Brandmeldeanlage eines Industriebetriebes in Frankenthal-Petersau gegen 07:14 Uhr Alarm aus. Vor Ort stellten die Einsatzkräfte einen Brand in einem Kesselhaus fest. Die Feuerwehr konnte den Brand zügig unter Kontrolle bringen. Den ersten Ermittlungen nach entzündete sich Thermalöl. Anzeichen auf einen strafrechtlichen Hintergrund konnten bislang nicht festgestellt werden. Die Höhe des entstandenen Sachschadens ist derzeit noch unklar. Zu Personenschäden kam es nicht.

(Frankenthal / Beindersheim) – Verdächtige Anrufe

Am Mittwoch, den 24.02.2021 kam es im Laufe des Tages im Dienstgebiet der Polizeiinspektion Frankenthal erneut zu vermehrten Anrufen, deren Zielrichtung Betrügereien sein dürften. So gaben sich die Anrufer ohne entsprechende Legitimierung mehrfach als Polizeibeamte, Bankangestellte und Enkel aus. Bei den polizeilich bekannten Anrufen kam es zu keinen Schäden.

Immer wieder missbrauchen Betrüger den Namen der Polizei für kriminelle Zwecke. Dabei nutzen sie gefälschte Dienstausweise, versenden raffiniert gefälschte E-Mails oder geben sich am Telefon als Polizeibeamte aus. Lassen Sie sich nicht täuschen und seien Sie misstrauisch. Wenn Ihnen der Anruf seltsam erscheint rufen Sie uns an. Wir sind unter der 110 oder der 06233/313-0 für Sie da. Verwenden sie beim Rückruf, wenn möglich, bitte auch ein anderes Telefon. Wir wollen, dass Sie sicher Leben – Ihre Polizei Frankenthal.

(Präsidialbereich RheinPfalz) – Kriminalstatistik 2020: Zahl der Straftaten weiter rückläufig

Die Zahl der Gesamtstraftaten ist weiter rückläufig:

2020 registrierte das Polizeipräsidium Rheinpfalz in seinem Zuständigkeitsbereich 57.097 Straftaten – 2019 waren dies 58.051. Dies entspricht einem Minus von 954 Taten und dem niedrigsten Stand der letzten 20 Jahre.

Aufklärungsquote deutlich gestiegen:

Im Jahr 2020 konnten 2% mehr Straftaten aufgeklärt werden. Während 2019 eine Aufklärungsquote von 62,8% erreicht wurde, lag diese 2020 bei 64,8%.

Risiko Opfer einer Straftat zu werden ist auf einem historischen Tiefstand:

Um Veränderungen des Kriminalitätsaufkommens bewerten zu können, wird die Anzahl der Straftaten insgesamt oder in einzelnen Deliktgruppen in das Verhältnis zur registrierten Wohnbevölkerung gesetzt (Anzahl der erfassten Fälle auf 100.000 Einwohner). Sie drückt die durch die Kriminalität verursachte Gefährdung aus. Je kleiner die Häufigkeitszahl, desto geringer ist die statistische Wahrscheinlichkeit, Opfer einer Straftat zu werden.

Erfreulicherweise hat sich die Häufigkeitszahl im Polizeipräsidium Rheinpfalz auch dieses Jahr weiter reduziert. Diese lag 2020 bei 6.354 und liegt damit 1,9% unter dem Wert des Jahres 2019 (6.478). Nach einem Höchststand 2004 ist dies der niedrigste Wert in über 20 Jahren. Somit ist das Risiko im Zuständigkeitsbereich des Polizeipräsidiums Rheinpfalz Opfer einer Straftat zu werden, auf einem historischen Tiefstand.

Gewaltkriminalität, Rohheitsdelikte und Straßenkriminalität weiter abnehmend, jedoch mehr Mordfälle:

Die Zahl der Rohheitsdelikte ging im vergangen Jahr um weitere 319 Fälle auf eine Gesamtzahl von 10.893 zurück. Das Feld Rohheitsdelikte umfasst alle Raubdelikte, Körperverletzungsdelikte und Straftaten gegen die persönliche Freiheit, wie z.B. Freiheitsberaubung, Nötigung und Bedrohung. Nach einem kontinuierlichen Anstieg bis ins Jahr 2017 sind seit 2018 durchgehend Rückgänge zu verzeichnen. Unter dem Deliktsschlüssel Straßenkriminalität ist der Anteil der Straftaten, die in der Öffentlichkeit begangen werden, in der Polizeilichen Kriminalstatistik aufgeführt. Insbesondere die Straßenkriminalität beeinflusst maßgeblich das Sicherheitsempfinden unserer Bürgerinnen und Bürger. Erfreulicherweise ist hier ein deutlicher Rückgang festzustellen. Während 2019 noch 11.717 dieser Taten registriert waren, sind dies 2020 noch 11.264. Dies entspricht einem Rückgang von 453 Fällen. Damit liegen die Zahlen auf dem niedrigsten Niveau der letzten 20 Jahre. Zwar blieb die Anzahl der Straftaten gegen das Leben insgesamt mit 27 Fällen auf dem Niveau der Vorjahre, die Zahl der Mordfälle stieg jedoch im Jahr 2020 auf 10 an. Im Jahr 2019 waren dies noch 3 Taten.

Eigentumsdelikte insgesamt rückläufig, Bandendiebstahl von unbaren Zahlungsmitteln angestiegen:

Mit 14.846 Fällen sind die Fallzahlen im Bereich der Eigentumskriminalität 2020 deutlich gesunken und haben damit den niedrigsten Stand seit über 20 Jahren erreicht. Auch die Zahl der Wohnungseinbrüche sank erneut. Während 2019 noch 822 Einbrüche verzeichnet wurden, sind dies für das Jahr 2020 noch 655 (-167). Das entspricht einem Rückgang von 20,3%. Deutlich mehr Fälle konnten im vergangenen Jahr aufgeklärt werden. Die Aufklärungsquote stieg um 12,6 % auf 34,5 %. Hervorzuheben ist, dass über die Hälfte dieser Taten im Versuchsstadium scheiterten. Bis zum Jahr 2015 musste ein kontinuierlicher Fallzahlenanstieg bei den Wohnungseinbrüchen festgestellt werden. Diesem Trend hat die Polizei ab 2016 wirksam entgegengewirkt. Seit 2016 konnten die Zahlen von 1.685 auf über die Hälfte (655) reduziert werden. Ein Anstieg im Feld der Eigentumskriminalität ist jedoch im Deliktsbereich des Bandendiebstahls von unbaren Zahlungsmitteln (z.B. EC-Karten) zu verzeichnen. Hier stiegen die Fälle von 2 aus 2019 auf 20 im Jahr 2020 an. Der Anstieg ist auf das neue Phänomen „Shoulder Surfer“ zurückzuführen. Hierbei werden Daten des Opfers, wie z.B. Geheimzahl der EC-Karte, per Blick über die Schulter ausgespäht, um im Anschluss die Karte zu entwenden und an das Geld ihrer Opfer zu kommen.

Starke Zunahme im Deliktsbereich Cybercrime:

Cybercrime umfasst Straftaten die sich gegen das Internet richten oder bei denen das Tatmittel Internet genutzt wurde. Die Fälle von Cybercrime stiegen im Jahr 2020 um 637 auf 3.457 Fälle an (2019: 2.820). Grund hierfür könnte u.a. das durch die Corona-Beschränkungen geänderte Konsumverhalten sein. Aufgrund geschlossener Geschäfte dürften die Bürgerinnen und Bürger häufiger auf den Online-Handel zurückgegriffen haben.

Gewalt gegen Polizeibeamte stieg an:

Unter dem Deliktsbereich Gewalt gegen Polizeibeamte fallen Delikte, wie Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte, aber auch sonstige Taten wie Beleidigung, Körperverletzung und Bedrohung. Die Anzahl der registrierten Taten zum Nachteil von Polizeibeamtinnen und Polizeibeamten ist von 369 Fällen im Jahr 2019 auf 437 im Jahr 2020 insgesamt gestiegen (+68). Die Zahl der verletzten Polizeibeamtinnen und Polizeibeamte sank hingegen – im Jahr 2020 wurden 96 verletzt, dies sind 34 weniger als noch im Vorjahr.

Sexualstraftaten in der Statistik:

Im Bereich der Sexualstraftaten sind 2020 insgesamt 921 Straftaten registriert. 2019 waren es noch 816, dies entspricht einer Steigerung um 105 Fälle. Ursächlich hierfür ist in erster Linie der Anstieg der Fälle von „Verbreitung pornografischer Schriften“. Zurückzuführen ist dies auf die Aufhellung des Dunkelfeldes besonders im Deliktsbereich Verbreitung kinderpornografischer Schriften in Folge der konsequenten kriminalpolizeilichen Ermittlungsarbeit bei der Auswertung von Datenträgern und dem Anzeigenverhalten, insbesondere der US-Behörde NCMEC (National Center for Missing & Exploited Children).

Polizeiliche Präventionsarbeit 2020:

Die Präventionsarbeit war trotz der Corona-bedingten Einschränkungen auch im Jahr 2020 eine der Kernaufgaben unserer Arbeit. In enger Abstimmung und Zusammenarbeit mit allen thematisch betrauten staatlichen, kommunalen und privaten Einrichtungen, haben wir zielgruppen- und ursachenorientierte Präventionsveranstaltungen geplant und durchgeführt. Dabei waren insbesondere folgende Themenfelder im Fokus: -Hochrisikomanagement bei Gewalt in engen sozialen Beziehungen -Prävention im Zusammenhang mit Wohnungseinbrüchen (insbesondere verhaltensorientierte und sicherungstechnische Beratung) -Prävention für die Zielgruppe der Senioren (insbesondere Cyberkriminalität und Betrug)

Unsere Dienststellen haben 2020 insgesamt 688 Präventionsmaßnahmen umgesetzt und daneben eine Vielzahl von Präventionsgesprächen und Beratungen mit unseren Bürgerinnen und Bürgern geführt.

Das Kriminalitätslagebild 2020 mit ausführlichen Informationen finden Sie auf unserer Internetseite https://s.rlp.de/Vab6J .

(Ludwigshafen) – Mit 2.75 Promille unterwegs

Die Polizei kontrollierte am Donnerstag (25.02.2021) eine 42-jährige PKW-Fahrerin unter dem Einfluss von Alkohol. Die Frau fuhr gegen 1 Uhr mit ihrem PKW ohne eingeschaltem Licht in der Prälat-Caire-Straße, als sie von der Polizei kontrollierte wurde. Bei der Kontrolle stellten die Polizeibeamten starken Alkoholgeruch bei der 42-Jährigen fest. Ein Atemalkoholtest ergab 2.75 Promille. Das Auto musste die Frau daraufhin stehen lassen. Anschließend wurde ihr eine Blutprobe auf einer Polizeidienststelle entnommen.

(Ludwigshafen) – Unter Drogeneinfluss über Rot gefahren

Ein 20-Jähriger verursachte am Mittwoch (24.02.2021) einen Verkehrsunfall, nachdem er unter Betäubungsmitteinfluss eine rote Ampel missachtete. Der junge Mann war gegen 15 Uhr mit seinem Fahrrad im Bereich der Saarlandstraße unterwegs, als er an der Kreuzung Saarlandstraße / Adlerdamm die für ihn rote anzeigende Ampel missachtete. Eine 50-jährige Autofahrerin musste deshalb stark bremsen, um eine Kollision zu verhindern. Ein nachfolgender PKW konnte aber nicht mehr rechtzeitig bremsen und fuhr auf den PKW auf. Bei der Kontrolle stellte die Polizei drogentypische Auffälligkeiten bei dem 20-Jährigen fest. Er wurde anschließend zu einer Polizeidienststelle gebracht, wo ihm eine Blutprobe entnommen wurden. An beiden PKW entstand Sachschaden. Bei dem Unfall wurde niemand verletzt.

(Ludwigshafen) – Unter Drogeneinfluss mit E-Scooter unterwegs

Ein 32-Jähriger wurde am Mittwoch (24.02.2021) von der Polizei kontrolliert und zu einer Polizeidienststelle gebracht. Der Mann war gegen 8 Uhr mit seinem E-Scooter im Ostring unterwegs, als er von der Polizei kontrolliert wurde. Bei der Kontrolle stellten die Polizeibeamten drogentypische Auffälligkeiten fest. Ihm wurde anschließend eine Blutprobe auf einer Polizeidienststelle entnommen. Den E-Scooter stellte die Polizei sicher.

(Ludwigshafen) – Einbruch in Kellerabteile

Unbekannte brachen am Mittwochmorgen (24.02.2021) in den Keller eines Anwesens in der Kanalstraße ein. Aus zwei Kellerabteilen wurden Weinflaschen und ein E-Scooter gestohlen. Der Gesamtsachschaden beläuft sich auf 300 Euro. Sachdienliche Hinweise bitte an die Polizeiinspektion Ludwigshafen 2, Telefonnummer 0621 963-2222 oder per E-Mail piludwigshafen2@polizei.rlp.de .

(Ludwigshafen) – Einbruch in Getränke- und Supermarkt

Gemeinsame Pressemitteilung von Staatsanwaltschaft Frankenthal und des Polizeipräsidiums Rheinpfalz

Ein 15- und ein 19-Jähriger wurden am 24.02.2021 nach einem Einbruch in einen Getränke- und Supermarkt im Bereich in der Mörschgewanne vorläufig festgenommen. Die Beschuldigten lösten gegen 5.45 Uhr, beim Versuch in den Supermarkt einzubrechen, den Alarm aus. Als die Polizei vor Ort eintraf, versuchten die Tatverdächtigen mit der Beute zu flüchten. Die Beute bestand insbesondere aus Guthabenkarten und Tabakwaren. Durch das Eindringen in die beiden Märkte entstand ein Gesamtsachschaden in Höhe von 1.200 Euro. Der 15- und der 19-Jährige wurden einem Haftrichter am Amtsgericht Ludwigshafen vorgeführt. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Frankenthal ordnete der Richter die Untersuchungshaft wegen Wiederholungsgefahr bei dem 19-Jährigen an. Er kam in eine Justizvollzugsanstalt. Der gegen den 15-Jährigen erlassen Haftbefehl wurden gegen Auflagen außer Vollzug gesetzt.

(Ludwigshafen) – Schubkarre und Pflastersteine gestohlen

Unbekannten gelangten vom 22.02.2021 bis 24.02.2021 auf das Firmengelände einer Reinigungsfirma in der Mittelpartstraße. Dort wurde eine Schubkarre sowie mehrere Pflasterscheine gestohlen. Der Schaden beläuft sich auf 300 Euro. Hinweise werden an die Polizeiwache Oggersheim unter Tel. 0621 963 – 2403 oder per Mail pwoggersheim@polizei.rlp.de erbeten.

(Mannheim-Wohlgelegen) – Unfall unter Alkoholeinfluss

Am Mittwochabend verursachte ein 52-jähriger Autofahrer im Stadtteil Wohlgelegen einen Verkehrsunfall, während er unter Alkoholeinfluss stand. Der Mann war gegen 21 Uhr mit seinem Opel in der Gutenbergstraße unterwegs, als er auf unbekannten Gründen nach links von seiner Fahrspur abkam und dabei zwei am Fahrbahnrand abgestellte Autos, ein Opel sowie ein VW, streifte. Anschließend parkte er sein Fahrzeug am Unfallort. Es entstand Sachschaden in Höhe von fast 20.000 Euro.

Ein Passant, der den Unfall beobachtet hatte, verständigte die Polizei. Beim Eintreffen der Beamten trafen diese den 52-jährigen Fahrer des Opel an. In seinem Atem bemerkten sie deutlichen Alkoholgeruch. Ein Alkoholtest ergab einen Wert von über 1,30 Promille. Bei weiteren Ermittlungen stellte sich heraus, dass der Mann zudem gar nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis ist.

Gegen den 52-Jährigen wird nun wegen Straßenverkehrsgefährdung und Fahrens ohne Fahrerlaubnis ermittelt.

(Mannheim-Neckarstadt) – Raubüberfall auf Tankstelle

Am Mittwoch gegen 22:10 Uhr überfiel, ein bislang unbekannter, männlicher Täter die Total-Tankstelle in der Friedrich-Ebertstraße, im Stadtteil Mannheim-Neckarstadt. Der maskierte Täter betrat den Kassenraum und bedrohte den Angestellten mit einer Schusswaffe. Dieser weigerte sich Geld auszuhändigen und schlug den Täter in die Flucht. Dieser flüchtete im Anschluss zu Fuß.

Er wird wie folgt beschrieben:

  • ca. 180 cm groß
  • schlanke Statur
  • bekleidet mit schwarzer Daunenjacke, roter Jogginghose der Marke Adidas mit schwarzen Streifen, sowie einer schwarzen Basecap.
  • Zudem trug er einen schwarzen medizinischen Mund-Nasen-Schutz und schwarze Turnschuhe.

Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet Zeugen, die sachdienliche Hinweise zur Tat geben können, sich unter der Rufnummer 0621/174-4444 zu melden.

(Mannheim-Neckarstadt-West) – Diebstahl von hochwertigem Fahrrad / Zeugen gesucht

Aus einem Mehrfamilienhaus in der Humboldtstraße wurde im Zeitraum zwischen 22.02.2021, 13 Uhr und 23.02.2021, 06 Uhr ein hochwertiges Citybike durch Unbekannte entwendet. Dieses stand, mittels Stahlschloss gesichert, im Hausflur des Gebäudes.

Die Unbekannte Täterschaft gelangte auf bislang unbekannte Art und Weise in das Mehrfamilienhaus und entwendete das Fahrrad samt dem Schloss. Das Rad hatte einen Neuwert von 1800EUR.

Zeugen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich beim Polizeirevier MA-Neckarstadt unter Tel.: 0621 33010 zu melden.

(Mannheim-Gartenstadt) – Unfallflucht auf Parkplatz / Geschädigter gesucht

Am vergangenen Dienstag ereignete sich auf dem Parkplatz des EDEKA-Marktes in der Waldstraße, gegen 11:15 Uhr, eine Verkehrsunfallflucht mit Sachschaden. Ein Zeuge beobachtete, wie eine Mercedes-Fahrerin mit ihrem Fahrzeug einen ordnungsgemäß geparkten blauen VW Golf III beschädigte und hiernach die Unfallstelle unerlaubt verließ. Dies meldete er hiernach der Polizei und teilte auch das Kennzeichen der Verursacherin mit. Das Kennzeichen des beschädigten Golfs konnte er nicht sehen.

Nach Eintreffen der Streife des Polizeireviers MA-Sandhofen war der Golf nicht mehr da. An die nunmehr beschuldigte 86-Jährige wurde im Nachgang herangetreten und sie gelangte zur Anzeige. Aufgrund der massiven Beschädigungen an ihrem Fahrzeug, ist davon auszugehen, dass an dem Golf ein ebenfalls hoher Schaden entstanden ist.

Zeugen, die sachdienliche Hinweise geben können, sowie der oder die geschädigte Golf-FahrerIn werden gebeten, sich unter Tel.: 0621-77690 beim Polizeirevier MA-Sandhofen zu melden.

(Mannheim-Mallau) – Unbekannte werfen Steine von Fußgängerbrücke auf Schnellstraße / Zeugen gesucht

Am Mittwochmorgen warfen unbekannte Täter im Stadtteil Mallau von einer Fußgängerbrücke Steine auf die Fahrbahn der B 36. Ein 40-jähriger Mann war gegen 6.45 Uhr mit seinem BMW auf der B38a/B36 von Feudenheim kommend in Richtung Neckarau unterwegs. Als er kurz vor der Ausfahrt Mannheim-Mallau unter einer Fußgängerbrücke hindurchfuhr, hörte er einen lauten Schlag und seine Windschutzscheibe wies eine Beschädigung und einen Riß auf. Offenbar war von der Brücke ein harter Gegenstand auf die Fahrbahn geworfen worden. Außer dem Geschädigten war kein anderes Fahrzeug in der Nähe.

Zeugen, die verdächtige Wahrnehmungen gemacht haben und sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich beim Polizeirevier Schwetzingen, Tel.: 06202/288-0 zu melden.

(Mannheim-Sandhofen) – 60-jähriger Rollerfahrer bei Verkehrsunfall schwer verletzt

Bei einem Verkehrsunfall am Mittwochnachmittag im Stadtteil Sandhofen wurde ein 60-jähriger Rollerfahrer schwer verletzt. Ein 41-jähriger Mann war kurz vor 16 Uhr mit seinem Opel auf der rechten Geradeausfahrspur der B 44 in Richtung Lampertheim unterwegs. In Höhe der BAB-Anschlussstelle (Fahrtrichtung Viernheim) wechselte er auf den linken geradeaus führenden Fahrstreifen. Dabei übersah er den seitlich hinter ihm fahrenden 60-Jährigen auf dem Leichtkraftroller und stieß mit ihm zusammen. Der Rollerfahrer stürzte auf die Fahrbahn und rutschte auf eine Verkehrsinsel. Hierbei zog er sich schwere Verletzungen in Form von Knochenbrüchen zu und wurde zur Behandlung in ein Krankenhaus eingeliefert. An den beiden Fahrzeugen entstand Sachschaden in Höhe von 5.000 Euro.

Während der Unfallaufnahme war die B 44 stadteinwärts vorübergehend gesperrt. Es ergaben sich keine nennenswerten Verkehrsbeeinträchtigungen.

(Mannheim-Käfertal) – Verkehrsunfall mit Unfallflucht / Geschädigte/r gesucht!

Zu einem Verkehrsunfall kam es am Dienstag gegen 11:30 Uhr auf dem Parkplatz eines Supermarktes in der Waldstraße. Eine 86-jährige Frau streifte beim Ausparken einen blauen VW Golf und fuhr anschließend einfach davon, ohne ihren Feststellungspflichten nachzukommen. Ein aufmerksamer Zeuge beobachtete den Unfall, sodass die Verursacherin bald ausfindig gemacht werden konnte. Zum Besitzer des beschädigten VW Golf ist bisher nichts bekannt. Sein Fahrzeug dürfte eine erhebliche Beschädigung haben.

Wir bitten den Fahrzeughalter oder Personen, die Hinweis auf den Besitzer geben können, sich beim Verkehrsdienst Mannheim, unter der Telefonnummer 0621/174-4222, zu melden.

(Heidelberg) – Täterfestnahme nach Diebstahl in Drogeriemarkt / Haft wird geprüft

Am Dienstag, den 23.02.2021, gegen 18:30Uhr, wurde ein 23-jähriger Mann nach einem Diebstahl in einem Drogeriemarkt in der Bergheimer Straße in Heidelberg festgenommen. Der Mann entnahm zunächst mehrere hochwertige Kosmetika aus der Auslage und legte diese, nachdem ihm von einer Mitarbeiterin ein Tragekorb gereicht wurde, dort hinein. Da er sich im weiteren Verlauf seines Einkaufs auffällig verhielt, blieben die Mitarbeiterinnen aufmerksam. Als sich der Mann schließlich dem Ausgang näherte, nahm er die Waren aus dem Korb und rannte plötzlich, ohne zu bezahlen, aus dem Markt. Durch eine umgehend herbeigerufene Streife des Polizeireviers HD-Mitte konnte der 23-Jährige noch in der Bergstraße widerstandlos festgenommen werden. Gegen den Mann wird nun wegen Ladendiebstahls ermittelt und, da der Mann bereits mehrfach wegen gleichgelagerter Delikte aufgefallen war, die Haftfrage geprüft.

(Schwetzingen / Rhein-Neckar-Kreis) – Raub auf Wettbüro / Zeugen gesucht

Am Mittwoch gegen 19:00 Uhr überfiel ein bislang unbekannter männlicher Täter ein Wettbüro in der Straße Am Langen Sand und erbeutete einen vierstelligen Geldbetrag, indem er die Angestellte mit einer Schusswaffe bedrohte.

Anschließend flüchtete der Täter zu Fuß. Er wird wie folgt beschrieben:

  • ca. 180 cm groß
  • kräfige Statur
  • bekleidet mit schwarzem Pulli, schwarzer Jogginghose sowie einer schwarzen Mütze. Zudem benutzte er eine sog. „Vendetta-Maske“ als Maskierungsmittel

Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet Zeugen, die sachdienliche Hinweise geben können, diese unter der Rufnummer 0621/174-4444 mitzuteilen.

(Schwetzingen / Rhein-Neckar-Kreis) – Betrunken und ohne Führerschein mit E-Scooter unterwegs

Am Mittwoch wurde gegen 16:50 Uhr im Rahmen der Streife ein E-Scooter-Fahrer im Bereich Bahnhofsanlage/ Gustav-Hummel-Straße kontrolliert. Bereits beim Ansprechen konnten die Beamten deutlichen Alkoholgeruch bei dem 37-jährigen Mann wahrnehmen. Ein auf dem Revier durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,28 Promille. Eine Blutentnahme wurde durch einen Arzt durchgeführt, sein E-Scooter wurde sichergestellt. Da der Mann außerdem nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis ist wurden entsprechende Ermittlungen eingeleitet.

(Schwetzingen / Rhein-Neckar-Kreis) – Verkehrsunfall mit Unfallflucht / Zeugen gesucht!

Zu einem Verkehrsunfall kam es zwischen Dienstag, 19:00 Uhr, und Mittwoch, 13:30 Uhr, in der Straße „Am Langen Sand“. Ein bislang unbekannter Verkehrsteilnehmer beschädigte einen, gegenüber der Hausnummer 31, abgestellten Audi Q2 und fuhr anschließend einfach weiter, ohne seinen Feststellungspflichten nachzukommen. Der Sachschaden beträgt rund 3.000EUR.

Zeugen, die sachdienliche Hinweise auf den Unfallverursacher geben können, werden gebeten sich beim Polizeirevier Schwetzingen, unter der Telefonnummer 06202-2880, zu melden.

(Schwetzingen / Rhein-Neckar-Kreis) – Verdacht des Handelns mit Betäubungsmitteln

Vergangenen Dienstag zur Mittagszeit stellten Beamte des Polizeireviers Schwetzingen auf dem Bouleplatz in der Stamitzstraße in Schwetzingen drei Personen die sich verdächtig verhielten, fest. Beim Erblicken der Beamten zeigten diese sich sehr nervös und ein junger Mann begab sich sogleich hinter einen Pkw.

Da starker Marihuana-Geruch in der Luft lag, wurden die Personen einer Kontrolle unterzogen. Hierfür wurde eine zweite Streife angefordert. Bei der Kontrolle eines 25-Jährigen wurde eine geringe Menge Marihuana sowie mehrere hundert Euro in szenetypischer Stückelung aufgefunden.

Der Mann wurde belehrt und für weitere Maßnahmen zum Polizeirevier gebracht. Nachdem die Maßnahmen beendet waren, durfte er wieder nach Hause gehen. Gegen ihn wird nun wegen des Verdachts des Handelns mit Betäubungsmitteln ermittelt.

(Leimen / Rhein-Neckar-Kreis) – Verkehrsunfall zwischen LKW und Straßenbahn / Polizei sucht Zeugen

Zu einem Verkehrsunfall kam es am Mittwoch gegen 11:25 Uhr an der Kreuzung Rohrbacher Straße/ Rathausstraße. Ein bislang unbekannter LKW-Fahrer war auf der Rohrbacher Straße in Fahrtrichtung Heidelberg unterwegs, als er, vermutlich aufgrund von Unachtsamkeit und zu geringem Seitenabstand, mit der Beifahrerseite die entgegenkommende Straßenbahn streifte und anschließend einfach davonfuhr, ohne seiner Feststellungspflicht nachzukommen. An der Straßenbahn entstand ein Sachschaden von rund 3.000EUR.

Bei dem LKW soll es sich um ein grün-weißes Fahrzeug mit Gitteraufbau handeln.

Zeugen, die Hinweise auf den LKW geben können, werden gebeten sich beim Verkehrsdienst Heidelberg, unter der Telefonnummer 0621/174-4111, zu melden.

(Hockenheim / Rhein-Neckar-Kreis) – Hochwertiges Auto gestohlen / Polizei sucht Zeugen

Unbekannte Täter entwendeten in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch in Hockenheim ein hochwertiges Auto. Die Täter überwanden das Keyless-Go-System des vor der der Garage eines Anwesens in der Arthur-Geiß-Straße abgestellten Mercedes, AMG E-Klasse, und verließen damit den Tatort.

In Zuge erster Feststellungen am Tatort konnte die Tatzeit auf Mittwoch, 24.02.2021, 02.30 Uhr eingegrenzt werden. Die Ermittlungen des Fachdezernats bei der Kriminalpolizeidirektion Heidelberg dauern an.

Zeugen, die zur fraglichen Zeit verdächtige Personen oder Fahrzeuge festgestellt, sowie sonstige verdächtigen Wahrnehmungen gemacht haben, werden gebeten, sich beim Kriminaldauerdienst der Kriminalpolizeidirektion Heidelberg, Tel.: 0621/174-4444 zu melden.

(Nußloch / Rhein-Neckar-Kreis) – Betrunken auf Gegenfahrbahn geraten und Gegenverkehr gefährdet

Am Mittwoch gegen 15:30 Uhr fuhr der betrunkene 74-jährige Fahrer eines Fiats die Hauptstraße entlang in Richtung Wiesloch, geriet mehrfach auf die Gegenfahrbahn und gefährdete einen entgegenkommenden Mercedesfahrer. Der Mercedesfahrer konnte lediglich durch ein Ausweichmanöver einer Kollision mit dem 74-jährigen Fiat-Fahrer entgehen. Ein aufmerksamer Zeuge verständigte die Polizei über den Vorfall und folgte dem Mann bis auf einen Parkplatz eines Supermarktes. Die alarmierten Beamten führten bei dem Mann einen Atemalkoholtest durch und stellten einen Atemalkoholwert von 0,64 Promille fest. Dem 74-Jährigen wurde auf dem Polizeirevier eine Blutprobe entnommen. Im Anschluss durfte er gehen. Zeugen oder weitere Geschädigte, insbesondere der Fahrer des Mercedes, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 06222/5709-0 beim Polizeirevier Wiesloch zu melden.

(Dielheim / Rhein-Neckar-Kreis) – Unbekannte brechen in Supermarkt ein und entwenden fünfstellige Summe aus Tresor / Hoher Sachschaden – Zeugen gesucht

Im Zeitraum zwischen 20.02.2021, 21:15 Uhr und 22.02.2021, 05:50 Uhr kam es zu einem Einbruch in den Supermarkt in der Beethovenstraße in Dielheim. Bislang unbekannte Täter gelangten durch Entfernen von Dachziegeln und Durchschneiden von Dämmwolle und Abdeckfolie in einen Toilettenraum. Von diesem aus wurde die Wand zu einem Büro durchbrochen, in welchem ein Tresor stand. Diesen öffneten die Täter gewaltsam und entwendeten daraus eine fünfstellige Bargeld- Summe.

Hinweise auf die Täter gibt es bislang nicht. Durch die Tat entstand dem Markt zusätzlich ein Sachschaden in ebenfalls fünfstelliger Höhe.

Zeugen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden dringend gebeten, sich beim Kriminaldauerdienst unter der Telefonnummer 0621 174 4444 zu melden.

(Angelbachtal / Rhein-Neckar-Kreis) – Betrugsversuche durch falsche Enkel und falsche Polizeibeamte / Tipps ihrer Polizei

Am vergangenen Dienstag, im Zeitraum zwischen 11:30 Uhr und 13:00 Uhr, kam es in Angelbachtal zu insgesamt fünf Betrugsversuchen durch sogenannte „Enkeltricks“ sowie in einem Fall durch einen falschen Polizeibeamten.

Dem Polizeiposten Angelbachtal und dem Polizeirevier Sinsheim wurden die Betrugsversuche durch die jeweils Betroffenen selbst mitgeteilt. Die Masche war übereinstimmend dieselbe: Die Täter gaben sich am Telefon als Enkel oder Neffe der (zumeist lebensälteren) Geschädigten aus und erzählten, dass sie in Not seien. In einem Fall teilte ein angeblicher „Oberpolizeibeamter“ mit, dass der Enkel einen Unfall hatte. Immer forderten die Anrufer hohe Geldsumme oder stellten Fragen nach im Haus aufbewahrten Schmuck oder Bargeld. Zu einem Schaden kam es in keinem der Fälle, da den Angegangenen die Masche bereits bekannt war oder sie gezielte Rückfragen stellten wonach die Täter auflegten.

Hinweise ihrer Polizei, wie sie sich in solchen Fällen verhalten können:

  • Rufen sie bei geringstem Zweifel bei der Behörde an, von der die angebliche Amtsperson kommt
  • Suche sie sich hierbei die Telefonnummer selbst heraus
  • Die Polizei bittet sie niemals um Geldbeträge
  • Geben sie am Telefon keine Details zu ihren finanziellen Verhältnissen preis
  • Lassen sie sich am Telefon nicht unter Druck setzen, sondern legen sie einfach auf
  • Übergeben sie niemals Bargeld oder Wertgegenstände an unbekannte Personen
  • Melden sie den Betrugsversuch bei der Polizei, im Notfall auch unter der 110

(Sinsheim / Rhein-Neckar-Kreis) – 25-jähriger Mann festgenommen / Tatverdacht: „Drogenhandel

Am Mittwochnachmittag wurde ein 25-jähriger Mann festgenommen. Er steht im dringenden Verdacht, mit Drogen gehandelt zu haben. Zivilen Fahndern fiel der Mann gegen 15 Uhr in der Sinsheimer Innenstadt in verdächtiger Weise auf. Nach kurzer Observation wurde er in der Werderstraße kontrolliert. Dabei wurden bei ihm mehrere Päckchen aufgefunden und sichergestellt, in denen Marihuana in verschiedenen Kleinstmengen verkaufsfertig eingewickelt waren. Darüber hinaus wurden über 500.- Euro aufgefunden, bei denen es sich um vermutliches Dealgeld handelt. Die Ermittlungen dauern an.

(Sinsheim-Hilsbach / Rhein-Neckar-Kreis) – Tote Vögel in Feldgebiet entdeckt; Ursache unklar; Chemisch-Veterinärische Untersuchungsanstalt (CVUA) Karlsruhe eingeschaltet

Eine Spaziergängerin fand am Dienstagvormittag im Feldgebiet Kammerforst, wenige Meter voneinander entfernt insgesamt drei verendete Vögle. Dabei handelte es sich um einen Roten Milan, eine krähe und einen Bussard/Habicht. Die Vögel wiesen keine offensichtlichen Verletzungen auf. Die Tiere wurden sichergestellt und über die Abteilung Gewerbe und Umwelt des Polizeipräsidiums Mannheim an die Chemisch-Veterinärische Untersuchungsanstalt (CVUA) Karlsruhe gesandt, wo die Todesumstände der Vögel geklärt werden sollen. Dieselbe Spaziergängerin hatte unweit des Fundortes der drei Vogel weitere verendete Vogelkadaver entdeckt. Eine Untersuchung der Tiere ist aufgrund des Verwesungsgrades nicht mehr möglich. Die Ermittlungen dauern an.

(Sinsheim-Eschelbach / Rhein-Neckar-Kreis) –
13-jähriger tot aufgefunden / Festnahme eines 14-jährigen Tatverdächtigen

Am Mittwochnachmittag wurde am Waldrand in einem Feldgebiet bei Sinsheim-Eschelbach ein 13-jähriger Junge tot aufgefunden. In unmittelbarer Tatortnähe wurde ein 14-Jähriger festgenommen, der im Verdacht steht, den 13-Jährigen getötet zu haben. Der Tatort wurde weiträumig abgesperrt. Zum Anfertigen von Übersichtsaufnahmen war ein Polizeihubschrauber vor Ort. Das Dezernat Kapitalverbrechen der Kriminalpolizeidirektion Heidelberg hat mit Unterstützung der Spezialisten der Zentralen Kriminaltechnik die Ermittlungen übernommen.

(Sinsheim-Eschelbach / Rhein-Neckar-Kreis) – 13-Jähriger durch Gewalteinwirkung getötet; 14-jähriger Tatverdächtiger festgenommen; Ermittlungsmaßnahmen dauern an; Haftvorführung erfolgt

Pressemitteilung Nr. 2

Gemeinsame Presseerklärung der Staatsanwaltschaft Heidelberg und des Polizeipräsidiums Mannheim

Die Spurensicherung vor Ort ist weiterhin nicht abgeschlossen, der Tatort ist noch nicht freigegeben. Die Ermittler gehen von einem Gewaltverbrechen mit einem Messer aus. Die Hintergründe der Tat sind weiterhin offen.

Eine für den Donnerstag beim Institut für Rechtsmedizin der Universität Heidelberg vorgesehene Obduktion des Leichnams soll weitere Erkenntnisse zum Tathergang erbringen.

Das Polizeipräsidium Mannheim ist seit bekannt werden des Sachverhalts mit starken Kräften im Einsatz. Die Ermittlungen werden von der Staatsanwaltschaft Heidelberg, dem Dezernat Kapitalverbrechen der Kriminalpolizeidirektion Heidelberg mit Unterstützung des Jugenddezernats und der Kriminaltechnik geführt.

Der Schwerpunkt der aktuellen kriminalpolizeilichen Maßnahmen liegt neben der Spurenauswertung auf Ermittlungen zum persönlichen Umfeld des Täters und des Opfers. Es wird davon ausgegangen, dass sich beide kannten.

Der Tatverdächtige ist bislang mehrfach polizeilich in Erscheinung getreten, unter anderem wegen einer schweren Gewalttat, zu deren Zeitpunkt er allerdings noch nicht strafmündig war.

Die Haftvorführung des Tatverdächtigen ist für den Donnerstag anberaumt.

(Neckarbischofsheim / Rhein-Neckar-Kreis) – Versuchter Wohnungseinbruch; Zeugen gesucht

Bereits am Dienstagvormittag, vermutlich zwischen 7.30-10.00 Uhr, versuchte ein bislang unbekannter Täter in ein Haus in der Waldblickstraße, Ecke Hauptstraße einzubrechen. Dazu versuchte er, die Terrassentür aufzuhebeln, was ihm offenbar nicht gelang. An der Tür entstand ein Schaden von rund 1.000.- Euro.

Zeugen, die Hinweise zur Tat und/oder dem Täter geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeiposten Waibstadt, Tel.: 07263/5807 oder mit dem Polizeirevier Sinsheim, Tel.: 07261/690-0 in Verbindung zu setzen.

(Dossenheim / Rhein-Neckar-Kreis) – 42-jähriger Arbeiter in Baugrube verschüttet und schwer verletzt

Am Mittwochnachmittag wurde ein Arbeiter bei einem Arbeitsunfall in der Hauptstraße schwer verletzt.

Der 42-jährige Mann war gerade in einer ca. drei Meter tiefen Baugrube mit Absicherungsarbeiten beschäftigt, als er gegen 13.30 Uhr aus bislang unbekannten Gründen verschüttet wurde. Der Mann war komplett mit Erde zugedeckt.

Mitarbeiter der Baufirma kamen dem Mann schnell zu Hilfe und gruben ihn aus.

Nach seiner notärztlichen Behandlung wurde er mit dem Verdacht, schwere Verletzungen erlitten zu haben, mit einem Rettungswagen in eine Klinik gebracht.

Das Gewerbeaufsichtsamt des Landratsamtsamts des Rhein-Neckar-Kreises ist in die weiteren Ermittlungen eingebunden.

(Gem. Schriesheim / Rhein-Neckar-Kreis) – Auffahrunfall mit zwei Verletzten und hohem Sachschaden auf A 5

Am späten Mittwochvormittag kam es auf der A 5 bei Schriesheim zu einem Auffahrunfall mit drei Fahrzeugen.

Zwei Personen wurden leicht verletzt, der Sachschaden beträgt rund 90.000.- Euro.

Eine 73-jährige Porsche-Fahrerin war auf der A 5 in Richtung Frankfurt unterwegs, als sie gegen 11.30 Uhr zwischen den Anschlussstellen Dossenheim und Ladenburg einen Rückstau aufgrund einer Baustelle übersah und auf einen 43-jährigen VW-Fahrer auffuhr. Dessen Fahrzeug wurde noch auf den davorstehenden BMW einer 46-Jährigen geschoben.

Die 73-Jährige und der 43-Jährige wurden leicht verletzt und vor Ort notärztliche versorgt. Lediglich der 43-Jährige wurde zur weiteren Untersuchung mit einem Rettungswagen in eine Klinik gebracht.

Alle drei Fahrzeuge wurden abgeschleppt. Zwei der drei Fahrspuren waren zur für rund zweieinhalb Stunden bis gegen 14 Uhr gesperrt. Die Freiwillige Feuerwehr Ladenburg war mit rund 20 Einsatzkräften vor Ort.

(Weinheim-Ritschweiher / Rhein-Neckar-Kreis) – Geparktes Auto beschädigt und geflüchtet

Am Mittwoch zwischen 15:45 Uhr und 16:45 Uhr verunfallte in der Frühlingsstraße ein bislang unbekannter Täter mit einem geparkten Kia und flüchtete unerkannt. Hierbei entstand an dem Kia ein Sachschaden von 1500 Euro. Zeugen, die den Unfall beobachtet haben, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 06201/1003-0 beim Polizeirevier Weinheim zu melden.

(Weinheim / Rhein-Neckar-Kreis) – 38-jähriger Mann bei Körperverletzung verletzt; Zeugen gesucht

Bereits am Sonntag, den 21. Februar wurde ein 38-jähriger Mann bei einer Auseinandersetzung in der Gutleuthausstraße verletzt. Er erlitt eine Fraktur eines Fingers sowie Prellungen und Kratzwunden am Kopf.

Der 39-Jährige erstattet im Laufe des 23. Februars Anzeige beim Polizeirevier Weinheim. Demnach soll er sich mit einem 37-jährigen Mann gegen 15 Uhr am Tatort verabredet haben. Im Laufe des Gesprächs soll die Situation auf offener Straße eskaliert sein, weshalb er zusammengeschlagen wurde. Gegen den 37-jährigen Verdächtigen sind die Ermittlungen wegen eines Körperverletzungsdelikts bereits eingeleitet.

Da nicht ausgeschlossen ist, dass die Auseinandersetzung von Anwohnern beobachtet wurde, werden diese wichtigen Zeugen gebeten, sich beim Polizeirevier Weinheim, Tel.: 06201/1003-0 zu melden.