Trotz pandemiebedingter Schließung erfolgreiche Bilanz für Medicus und Grüffelo im Historischen Museum der Pfalz
100.816 Besucher kamen 2020 in das Museum in Speyer
Das Historische Museum der Pfalz startete sehr erfolgreich in das Jahr 2020: In den ersten 10 Wochen strömten über 85.000 Menschen zu den beiden Ausstellungen „Medicus – Die Macht des Wissens“ und „Der Grüffelo“. Einen vergleichbar großen Besucheransturm hatte das Museum zuletzt 2014 und 2015 zur Titanic-Ausstellung.
Dann kam im März unvermittelt die Corona-Pandemie in Deutschland an und damit die lange Phasen der Zwangsschließung und des eingeschränkten Museumsbetriebs. Zweimal wurden die Ausstellungen „Medicus“ und „Grüffelo“ eröffnet, zweimal mussten sie wieder geschlossen werden.
„Gerade für unser Haus, das seit vielen Jahren auf die publikumsträchtigen, großen Sonderausstellungen ausgerichtet und wirtschaftlich von deren Erfolg abhängig ist, bedeuteten die verschiedenen Lockdowns, ob „light“ oder „hart“, wahrhaft strukturelle Erschütterungen“, zieht Direktor Alexander Schubert Bilanz. So blieb erstmals seit vielen Jahren die Gesamtbesucherzahl weit hinter den Erwartungen zurück. Insgesamt besuchten 100.816 Menschen 2020 die Sonder- und Sammlungsausstellungen sowie Veranstaltungen des Speyerer Museums. Während des Lockdowns bietet der virtuelle Rundgang unter www.medicus-ausstellung.de durch die Medicus-Ausstellung spannende Einblicke und detailreiche Informationen.
Die Vorbereitungen für die nächste Sonderausstellung im Jahr 2021 laufen bereits auf Hochtouren: Ab 9. Mai zeigt das Historische Museum der Pfalz die Ausstellung „Rendezvous. Frankreichs Militär in der Pfalz 1945 – 1999“. Die Ausstellung nimmt die Aussöhnung und Freundschaft mit dem französischen Nachbarn in den Blickpunkt. Am Ende des Zweiten Weltkriegs kam die französische Armee als Sieger und Befreier vom Nationalsozialismus in die Pfalz. Die Ausstellung zeigt seltene Fotodokumente und Exponate der Erinnerungskultur aus privaten und öffentlichen Sammlungen in Deutschland und Frankreich.
„Expedition Erde. Im Reich von Maulwurf und Regenwurm“ ist der Titel der kommenden Familien-Ausstellung. Ab 10. Oktober thematisiert die Schau die Bedeutung der Ressource Boden und zeigt, wie wichtig es ist, achtsam und sorgsam mit dem Leben unter unseren Füssen umzugehen. Das Projekt wurde vom Kindermuseum Zoom in Wien mit wissenschaftlicher Beratung der Universität Wien für Bodenkultur entwickelt. Das Junge Museum Speyer hat die Ausstellung um interaktive Stationen erweitert. Nach Beendigung des Lockdowns wird das Museum dienstags bis sonntags von 10 bis 18 Uhr geöffnet sein. Weitere Informationen auch über Sonderöffnungszeiten unter www.museum.speyer.de.
Anzahl bestätigter Fälle von Coronavirus (SARS-CoV-2)-Infektionen in der Stadt Speyer: 1996 ( + 3 ) Davon bereits genesen: 1841 Todesfälle: 77 ( unverändert ) Gemeldete Fälle der letzten sieben Tage pro 100.000 Einwohner*innen: 45,5 ( unverändert ) Warnstufe: Orange
Stand: 23.02.2021, 14:10 Uhr
Landesuntersuchungsamt Rheinland-Pfalz 24.02.2021
Stadtnotizen
Stadt Speyer erhält Haushaltsgenehmigung
Am Dienstag, 23. Februar 2021 hat die Stadt Speyer den von der Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion (ADD) genehmigten Haushalt für das Haushaltsjahr 2021 erhalten. Ebenfalls genehmigt wurde der parallel eingereichte Stellenplan.
„Ich begrüße die Genehmigung des Haushaltes, die dafür sorgt, dass wir handlungsfähig bleiben, um auch zukünftig schnell und zielgenau auf neue Entwicklungen reagieren zu können“, betont Oberbürgermeisterin Stefanie Seiler. „Bedingt durch die Corona-Pandemie und der mit ihr einhergehenden Herausforderungen hatten wir im letzten Jahr und werden auch in diesem Jahr deutliche Mehrausgaben haben. Dadurch, dass die Stadt Speyer aufgrund der Berechnungsmethode keinen Gewerbesteuerausgleich erhalten wird, werden wir coronabedingt anfallende Zusatzkosten zunehmend mit Geldern aus dem städtischen Haushalt decken müssen. Neben einem genehmigten Haushaltsplan ist es daher umso wichtiger – und das habe ich an dieser Stelle schon im letzten Jahr gefordert – dass die Kommunen bei der Erfüllung von Bundes- und Landesaufgaben auskömmlich finanziert werden“, so die Stadtchefin weiter.
Die städtische Kämmerei wird in den kommenden Tagen eine genaue Prüfung der Genehmigung vornehmen und nachgeforderte Unterlagen bei der ADD einreichen. Sobald dieser Prozess abgeschlossen ist, werden weitere Erläuterungen für die Öffentlichkeit folgen.
Stadtverwaltung Speyer 24.02.2021
Information des Standesamts Speyer zu Trauerfeiern
Trauerfeiern (TF) – Trauerhalle (TH) Friedhof:
Die Trauerhalle ist für Trauerfeiern ab dem Montag, 01. März 2021 wieder geöffnet.
Wir empfehlen den Verzicht auf Nennung der Trauerfeier- und Bestattungstermine in Traueranzeigen.
Die Gästezahl ist auf den engsten Angehörigen- und Familienkreis zu reduzieren (max. 20 Personen). Die Trauerhalle ist mit insgesamt 20 Stühlen bestuhlt, die in einem einzuhaltenden Mindestabstand von zwei Metern stehen. Es gibt keine Stehplätze für weitere Gäste. Die Empore und der Arkadenbereich sind gesperrt. Livemusik und Gesang ist bei TF in der TH nicht gestattet.
Die Trauerhalle darf nur von objektiv gesunden Gästen betreten werden.
Beim Betreten der Trauerhalle ist von den angebotenen Händedesinfektionsmittelspendern Gebrauch zu machen.
Anlieferung von Blumen und Trauerdekoration darf nur von Befugten bis 09.00 Uhr erfolgen. Der Aufenthalt Im Innenhof und TH-Bereich ist ausschließlich den Bestattungsinstituten und deren Mitarbeiterschaft für die jeweils nächsten TF und Beisetzung erlaubt. Die Öffnung der Türen zur Trauerhalle für Gäste erfolgt erst ca. 10 Min. vor Beginn der Trauerfeier.
Das Tragen einer medizinischen Maske (OP-Maske oder FFP 2-Maske) ist Voraussetzung für das Betreten der Verwaltungsgebäude durch Besucher.
Die med. Maske muss beim Betreten und Verlassen der Trauerhalle und auch während der Trauerfeier nach Einnahme des Sitzplatzes und im Sitzen getragen werden.
Das Kontaktformular (je Gast ein Vordruck) ist von den mitkommenden Gästen der Trauergesellschaft im Voraus auszufüllen und mitzubringen. Ohne dieses Kontaktformular ist ein Betreten der Trauerhalle nicht möglich. Dieses Kontaktformular wird chronologisch in Ordnern abgeheftet, aufbewahrt und dann nach Ablauf einer Frist von vier Wochen vernichtet.
Auch im Freien während des Trauerzugs und bei der Beisetzung am Grab empfehlen wir dringend das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung.
Darüber hinaus sind die Mindestabstandregeln von 1,50 m auch im Freien auf dem gesamten Friedhof zu beachten.
Hygieneschutzmaßnahmen: Weihwasserkessel werden nur noch für Geistliche bereitgestellt und die Sandschale am Grab ohne Schippe. Das Aufstellen von Kondolenzständern bzw. die Auslage von Kondolenzlisten ist derzeit leider nicht möglich.
Reservierungen von Bestattungsterminen sind nur über das FH-Büro möglich, nicht mehr selbstständig durch die Bestattungsinstitute.
Urnenbeisetzungen können zeitlich geschoben werden und unter Beachtung der gesetzlichen Frist von drei Monate durchgeführt werden.
Erdbestattungen werden unter Berücksichtigung der Bestattungsfrist von maximal zehn Tagen vorgezogen.
Seit Januar 2021 wurde der Bestattungsterminkalender geändert, so dass mehr Bestattungstermine pro Woche angeboten werden können.
Montags bis Donnerstag: je 3 Erdbestattungen um 10.00, 11.30 und 13.00 Uhr
Zusätzlich noch von Montags bis Donnerstag je 2 Urnenbeisetzungen um 14.30 und 15.30 Uhr
Freitags werden ausschließlich 3 Urnenbeisetzungen angeboten: 09.30, 10.30 und 11.30 Uhr
Friedhofsbesucher und sonstige Kunden werden über das seitliche Fenster des Friedhofsbüros bedient.
Nur in notwendigen Ausnahmefällen darf von max. 2 befugten Personen mit medizin. Maske das Büro zeitlich limitiert betreten werden.
Für Grabaussuchtermine bitten wir zwingend vorher einen Termin zu vereinbaren und sich zuvor über das Internet unter www.Speyer/Rathaus&Verwaltung/Standesamt/Friedhof/Grabformen ausführlich über die verschieden Grabarten für Urnenbeisetzungen und Erdbestattungen mit allen Gebühren zu informieren. Diese liegen auch in Papierform im Friedhofsbüro (Hertrichweg 2a), dem Standesamt (Große Himmelsgasse 10) und bei den Speyerer Bestattungsinstituten zur Mitnahme aus. Wir bitten Grabaussuchtermin immer mit dem FH-Büro zeitlich im Voraus abzustimmen.
Das Standesamt Speyer dankt für Ihr Verständnis und Ihre Bemühungen zur Eindämmung der Corona-Pandemie. Für Rückfragen stehen wir Ihnen telefonisch unter 06232 / 14-2506 sowie per Mail unter standesamt@stadt-speyer.de bzw. friedhof@stadt-speyer.de gerne zur Verfügung.
Lockerungen auch in Rheinland-Pfalz in Sicht: Landaus OB Hirsch begrüßt Perspektiven für Einzelhandel – Große Freude über Möglichkeit zur Wiedereröffnung von Zoos – Zoo Landau prüft Online-Ticketing-System und will zum 1. März öffnen
Landaus OB Hirsch begrüßt die Lockerungen, die das Land Rheinland-Pfalz in Aussicht gestellt hat. Foto: Stadt Landau
Das Land Rheinland-Pfalz hat weitere kleinere Lockerungen für den 1. März 2021 angekündigt: U.a. soll der Einzelhandel ein „Termin-Shopping“ anbieten dürfen, Zoos dürfen ihre Außenbereiche öffnen, Blumenläden dürfen Kundinnen und Kunden empfangen und Gärtnereien, Gartencenter sowie Gartenbaubedarfe dürfen im Freien mit dem Verkauf beginnen. Oberbürgermeister Thomas Hirsch, der sich im Vorfeld beispielsweise für die Wiedereröffnung des Landauer Zoos stark gemacht hatte: „Es ist gut, dass es Lockerungen gibt, die der ein oder anderen Unwucht in den Beschränkungen entgegenwirken. Aber wir brauchen ein Gesamtkonzept aus Impfen, Testen und der Reaktion auf die jeweils akute Infektionslage.“ Gemeinsam mit den Landräten der Südpfalz hatte Hirsch bereits im Vorfeld eine umfassende Exit-Strategie aus dem Lockdown gefordert.
Große Freude im Zoo Landau und bei Zoodirektor Dr. Jens-Ove Heckel: Zum 1. März darf die Einrichtung wieder öffnen. Foto: Stadt Landau
„Unser aller Ziel muss es sein, die Pandemie noch in diesem Jahr hinter uns zu lassen. Das gelingt nur, wenn wir den Balance-Akt zwischen Beschränkungen und Lockerungen, zwischen dem Schutz der Bevölkerung und dem Neustart des gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Lebens hinbekommen. Die Pandemiebekämpfung muss weiter an erster Stelle stehen, unsere Wirtschaft und vor allem auch die Familien in unserem Land und unserer Stadt brauchen aber auch Perspektiven. Klar ist jedoch: Nur, wenn wir uns alle zunächst weiter an die Vorsichtsregeln halten, Maske tragen und Abstand wahren, können wir die Situation bewältigen!“ Um die Akzeptanz für die Regeln bei den Menschen aufrechtzuerhalten, brauche es die ständige Anpassung an die dynamische Situation, so Hirsch.
In Bezug auf
den Zoo in Landau teilen OB Hirsch und Zoodirektor Dr. Jens-Ove Heckel mit,
dass man aktuell mit Hochdruck daran arbeite, die von Landesseite gemachten
Auflagen etwa in Bezug auf ein Online-Ticketing-System zu erfüllen, um am 1.
März tatsächlich wieder öffnen zu können. Mensch und Tier freuten sich bereits
sehr auf die Rückkehr der Besucherinnen und Besucher, so Dr. Heckel.
Stadt Landau in der Pfalz 24.02.2021
#supportyourlocals: Stadt Landau weist erneut auf Abhol- und Lieferdienste hin – Mehr als 30 Landauer Gastronomiebetriebe auf www.landau.de gelistet – Erweitertes Speisenangebot auf dem Winterwochenmarkt auf dem Rathausplatz
#supportyourlocals: Die Stadt wirbt erneut für die zahlreichen Abhol- und Lieferdienste der Landauer Gastronomie und weist auf das erweiterte Speisenangebot auf dem Winterwochenmarkt auf dem Rathausplatz hin. Foto: Stadt Landau
Einfach mal wieder leckeres Essen aus einem der vielen Landauer Restaurants genießen? Das ist nach wie vor trotz des andauernden Lockdowns und der damit verbundenen Einschränkungen der Gastronomie möglich, denn viele Landauer Betriebe bieten Liefer- und Abholservices an. Nach wie vor gibt es zur Unterstützung unter www.landau.de/lieferservice eine von der städtischen Wirtschaftsförderung erstellte Übersicht der Landauer Angebote, auf der derzeit rund 30 lokale Gastronomiebetriebe gelistet sind.
Landauer Unternehmen, die Abhol- und Lieferdienste anbieten und bislang noch nicht in der Übersicht zu finden sind, können sich gerne per E-Mail an kristina.bollinger@landau.de wenden.
#supportyourlocals
geht auch auf dem Winterwochenmarkt, der seit Ende vergangenen Jahres jeden
Donnerstag von 10 bis 16 Uhr auf dem Rathausplatz stattfindet: Neben dem festen
Dampfnudelverkauf im Kiosk und dem Kartoffelspezialitätenstand gibt es an
diesem Tag auch rostige Ritter, Forellenspezialitäten, warmes Wild und
wechselnde warme Gerichte zum Mitnehmen aus dem kleinen Foodtruck Loulou der
Metzgerei Weisbrods hausmacher.
Stadt Landau in der Pfalz 24.02.2021
Wegen Verlängerung des Corona-Lockdowns: Erste Veranstaltungen der 37. Büchereitage und der Reihe Landauer FrauenZimmer entfallen
Die städtische Gleichstellungsbeauftragte Evi Julier bleibt optimistisch und freut sich auf die Veranstaltungsreihe Landauer FrauenZimmer. Foto: Stadt Landau
Da Bund und
Länder bei ihrem Treffen am 10. Februar die Verlängerung des bestehenden
Lockdowns bis mindestens 7. März beschlossen haben, müssen die ersten
Veranstaltungen der 37. Büchereitage sowie der Veranstaltungsreihe der städtischen
Gleichstellungsstelle, Landauer FrauenZimmer, abgesagt werden.
Nicht
stattfinden können aus diesem Grund im Rahmen der Büchereitage die Lesung der
Autorin Katrin Sommer am Donnerstag, 25. Februar, um 19 Uhr in der
Stadtbibliothek, das Orgelkonzert im Rahmen der FrauenZimmer-Reihe zum Thema
„Starke Frauen der Bibel“ am Sonntag, 7. März, sowie der Vortrag „Zurück ins
Leben – mit INTERPLAST-GERMANY e.V. in Nordindien“, der als gemeinsames Event
der Stadtbibliothek sowie der städtischen Gleichstellungsstelle für Donnerstag,
11. März, um 19 Uhr geplant war.
Für das
Orgelkonzert in der Stiftskirche ist ein Ersatztermin vorgesehen: Es soll am Freitag,
29. Oktober 2021, um 18 Uhr nachgeholt werden.
Stadt Landau in der Pfalz 24.02.2021
Stellvertretend für alle Neu-Eingebürgerten: OB Hirsch übergibt Einbürgerungsurkunde an Landauer Gastronom Giuseppe Baorda
Oberbürgermeister Thomas Hirsch (rechts) übergibt die Einbürgerungsurkunde an Giuseppe Baorda. Foto: Stadt Landau
Was normalerweise dreimal
im Jahr als Feierstunde im Empfangsaal des Landauer Rathauses begangen wird,
findet aufgrund der Corona-Pandemie zurzeit ganz nüchtern in kleinem Kreis in
der Ausländerbehörde statt: Die Rede ist von Einbürgerungen. Stellvertretend
für all die seit Beginn der Corona-Krise neu-eingebürgerten Frauen, Männer und
Kinder der Südpfalzmetropole hat Oberbürgermeister Thomas Hirsch jetzt den Landauer
Gastronomen Giuseppe Baorda im Rathaus eingebürgert und die Gelegenheit auch gleich
genutzt, mit ihm über die aktuell schwierige Situation für das Gastro-Gewerbe
zu sprechen.
„Es ist immer schön
zu sehen, dass die Menschen nicht nur Gast in diesem Land sein wollen, sondern
sich bewusst dafür entscheiden, die deutsche Staatsbürgerschaft mit allen
dazugehörigen Rechten und Pflichten anzunehmen“, betont der Stadtchef. Deshalb
sei es wirklich schade, dass die Einbürgerungen dem freudigen Anlass
entsprechend aktuell nicht in gebührendem Rahmen begangen werden könnten. „Wenn
ich jetzt Giuseppe Baorda den Einbürgerungseid abnehme und ihm die Urkunde, die
seine deutsche Staatsbürgerschaft bestätigt, überreiche, denke ich auch an alle
neu-eingebürgerten Landauerinnen und Landauer und möchte ihnen sagen: Ich freue
mich über Ihre Entscheidung und heiße Sie im Kreise der deutschen
Staatsbürgerinnen und Staatsbürger herzlich willkommen!“, so OB Hirsch, der
auch gleich an die Eingebürgerten appelliert, ihre neue Bürgerpflichten
wahrzunehmen und bei der bevorstehenden Wahl ihre Stimmen abzugeben.
Die Stadt Landau führt regulär dreimal im Jahr – im Frühjahr, im Sommer und im Herbst – Einbürgerungsfeierlichkeiten durch. Eingebürgert werden kann, wer unter anderem seit mindestens acht Jahren in Deutschland lebt und ausreichende Kenntnisse der deutschen Sprache nachweisen kann. Viele der Eingebürgerten behalten ihre bisherige Staatsangehörigkeit und führen nach der Einbürgerung als Deutsche die doppelte Staatsangehörigkeit. Im Corona-Jahr 2020 wurden in der Südpfalzmetropole rund 50 Menschen eingebürgert.
Stadt Landau in der Pfalz 24.02.2021
Ehrenamt in Krisenzeiten: Ehrenamtspreis 2021 der Stadt Landau würdigt Engagement bei der Bewältigung der Corona-Krise – Vorschläge aus der Bevölkerung gesucht
Das Motto des diesjährigen Ehrenamtspreises der Stadt Landau lautet „#miteinanderinLD: Ehrenamt in Krisenzeiten“. Foto: Stadt Landau
Im Krisenjahr
2021 kommt auch der Ehrenamtspreis der Stadt Landau nicht am Thema Corona
vorbei. Da sich viele Landauer Vereine in der Pandemie mit ihrem Engagement
besonders eingebracht haben, steht die diesjährige Preisverleihung unter dem
Motto „#miteinanderinLD: Ehrenamt in Krisenzeiten“. Die Verleihung erfolgt am Tag
des Landauer Stadtgeburtstags, am Sonntag, 30. Mai. Die Veranstaltungsform wird
noch bekannt gegeben.
Oberbürgermeister
Thomas Hirsch, auf dessen Initiative der Ehrenamtspreis zurückgeht, ruft die
Bevölkerung dazu auf, Vorschläge für den Preis 2021 einzureichen. Gesucht sind
Personen, Vereine und Institutionen, die sich bei der Bewältigung der
Corona-Krise in besonderem Maße ehrenamtlich engagieren. „Schon in normalen
Jahren sind wir froh und dankbar für das, was unsere Ehrenamtlichen im
Katastrophenschutz, in der Jugendarbeit, in Sport, Kultur und im sozialen
Bereich auf die Beine stellen. Aber das was zurzeit geleistet wird, ist
wirklich unbezahlbar“, sagt der Stadtchef und betont weiter: Die Bedeutung des
Ehrenamts für die (Stadt-)Gesellschaft könne gar nicht hoch genug eingeschätzt
werden. Aus diesem Grund habe er als besondere Form der Anerkennung und
Würdigung mit seinem Amtsantritt den Ehrenamtspreis ins Leben gerufen.
Die Stadt
Landau vergibt ihren Ehrenamtspreis in diesem Jahr zum sechsten Mal. Bisherige
Preisträger sind die Tafel, der Förderverein der Katharinenkapelle, die Kinder-
und Jugendfarm, der Festungsbauverein und der Turnverein 1861 im ASV Landau.
Die Preisverleihung findet jedes Jahr am bzw. rund um den „Stadtgeburtstag“
statt, dem Jahrestag der Verleihung der Stadtrechte durch Rudolf von Habsburg
im Jahr 1274.
Vorschläge für Preisträgerinnen und Preisträger 2021 können noch bis Sonntag, 14. März, beim Persönlichen Referenten des Oberbürgermeisters unter marc.siener@landau.de eingereicht werden.
Stadt Landau in der Pfalz 24.02.2021
Corona-Virus
„Testung für alle“: Stadt Landau und Landkreis Südliche Weinstraße tauschen sich zum weiteren Vorgehen aus – Freiwillige sind aufgerufen, sich zur Unterstützung der Testungen zu melden
Für alle Beteiligten überraschend kam
am zurückliegenden Freitagnachmittag die Aufforderung des Landes
Rheinland-Pfalz an die Kommunen, Strukturen für eine „Testung für alle“ zu
schaffen. Nachdem seit dem Wochenende bereits Abstimmungen liefen, tauschten
sich Vertreterinnen und Vertreter der Stadt Landau und des Landkreises Südliche
Weinstraße heute in einer weiteren Runde zum geplanten Vorgehen aus. Mit am
(virtuellen) Tisch saßen unter dem Vorsitz von Oberbürgermeister Thomas Hirsch und
Erstem Kreisbeigeordneten Georg Kern u.a. Vertreterinnen und Vertreter des
gemeinsamen Katastrophenschutzstabes, des DRK, der Feuerwehr und des Gesundheitsamts.
Sie alle eint der Respekt vor dieser
neuerlichen Mammutaufgabe – und die Sorge, die medizinischen und sonstigen
Strukturen des Katastrophenschutzes in der Region noch weiter zu belasten. OB
Hirsch und Erster Kreisbeigeordneter Kern in Vertretung von Landrat Dietmar
Seefeldt: „Flächendeckende Corona-Schnelltests sind grundsätzlich als ein Weg
zurück in eine «neue Normalität» zu begrüßen, jedoch stellt uns die
kurzfristige Umsetzung mit den ohnehin schon stark belasteten haupt- und
ehrenamtlichen Kräften vor Ort vor große Herausforderungen.“
Klar ist: Alleine die Teststation am
Standort Landau, wo bisher Corona-Tests für Patientinnen und Patienten mit
ärztlicher Überweisung sowie vom Gesundheitsamt übersandte Kontaktpersonen
durchgeführt werden, wird wohl nicht ausreichen, um den zu erwartenden Ansturm
zu bewältigen. Auch sollen die bestehenden Testmöglichkeiten von DLRG und DRK
ausgebaut und der Hilfeantrag bei der Bundeswehr verlängert werden – und es
werden weitere Freiwillige gebraucht.
Daher rufen Stadt und Kreis freiwillige Helferinnen und Helfer dazu auf, sich zur Unterstützung der geplanten Testungen in der Region zu melden. Wer helfen möchte, trägt sich am besten in die Landesfreiwilligendatenbank ein. Diese ist unter https://covid-19-support.msagd.rlp.de/eden/default/index/register zu finden. Wer den Dienst als „Schnelltesterin“ bzw. „Schnelltester“ antritt, erhält im Vorfeld eine Schulung sowie eine vorzeitige Corona-Schutzimpfung.
Gleichzeitig wird auch auf
Verbandsgemeindeebene geprüft, ob zusätzliche Strukturen geschaffen und
Freiwillige akquiriert werden können.
Zum Hintergrund:
In dem Schreiben des Landes werden die Stadt- und Kreischefinnen sowie -chefs aufgefordert, Strukturen zu schaffen, damit ab dem 1. März jeder Bürgerin und jedem Bürger ein unbegrenztes Corona-Testangebot gemacht werden kann. Im Rahmen der bundesweiten Teststrategie sollen flächendeckend PoC-Tests für die Bevölkerung angeboten werden; ein positiver PoC-Befund soll mittels PCR-Test bestätigt werden. Dafür sollen neben Angeboten in Praxen, Betrieben und Unternehmen vor allem auch die kommunalen Teststrukturen genutzt werden.
Gemeinsame Pressemitteilung der Kreisverwaltung Südliche Weinstraße und der Stadtverwaltung Landau 24.02.2021
Coronavirus: Fallzahlen im Landkreis Südliche Weinstraße und der Stadt Landau
Mittwoch (24.02.2021)
Nach aktuellem Stand (24.02.2021, 11:03 Uhr) haben
sich seit der gestrigen Meldung 7 weitereFälle des
Coronavirus (COVID-19) im Landkreis Südliche Weinstraße und der Stadt Landau bestätigt.
Insgesamt wurden 3.558 Fälle im
Zuständigkeitsbereich des Gesundheitsamts Südliche Weinstraße an das Landesuntersuchungsamt
übermittelt. 3.262 Personen sind
gesundet*. Insgesamt sind 132
Personen verstorben. Den Angehörigen und Hinterbliebenen sprechen Landrat
Dietmar Seefeldt und Oberbürgermeister Thomas Hirsch ihr herzliches Beileid
aus.
Folgende Einrichtungen im Landkreis Südliche Weinstraße
und der Stadt Landau sind aktuell neu betroffen:
Pfalzklinikum Klingenmünster
In einer Wohnstätte wurde ein Bewohner positiv auf SARS-CoV-2 getestet. 10 Personen wurden als Kontaktpersonen der Kategorie I eingestuft.
Aus Datenschutzgründen wird bei Personenbezeichnungen und personenbezogenen Hauptwörtern in dieser Meldung die männliche Form verwendet. Entsprechende Begriffe können sich auch auf weibliche Personen beziehen.
Verbandsgemeinde Annweiler: 330 Personen (303 davon gesundet, 10 verstorben)
Verbandsgemeinde Bad Bergzabern:527 Personen (485 davon gesundet, 18 verstorben)
Verbandsgemeinde Edenkoben: 489 Personen (432 davon gesundet, 20 verstorben)
Verbandsgemeinde Herxheim: 377 Personen (345 davon gesundet, 17 verstorben)
Verbandsgemeinde Landau-Land: 265 Personen (244 davon gesundet, 13 verstorben)
Verbandsgemeinde Maikammer: 144 Personen (136 davon gesundet, 3 verstorben)
Verbandsgemeinde Offenbach: 310 Personen (275 davon gesundet, 21 verstorben)
Stadt Landau: 1.116 Personen (1.042 davon gesundet, 30 verstorben).
*Eine Person gilt als gesundet und wird aus
der 14-tägigen häuslichen Quarantäne entlassen, wenn sie 48 Stunden (an Tag 13
und 14 der häuslichen Quarantäne) symptomfrei war. Unter gewissen
Voraussetzungen muss am Ende der Isolierung eine erneute PCR- beziehungsweise
POC-Untersuchung erfolgen.
Nach aktuellem Stand (23.02.2021, 11:02 Uhr) haben
sich seit der gestrigen Meldung 3 weitereFälle des
Coronavirus (COVID-19) im Landkreis Südliche Weinstraße und der Stadt Landau bestätigt.
Insgesamt wurden 3.551 Fälle im
Zuständigkeitsbereich des Gesundheitsamts Südliche Weinstraße an das Landesuntersuchungsamt
übermittelt. 3.254 Personen sind
gesundet*. Insgesamt sind 132
Personen verstorben. Den Angehörigen und Hinterbliebenen sprechen Landrat
Dietmar Seefeldt und Oberbürgermeister Thomas Hirsch ihr herzliches Beileid
aus.
Es sind aktuell keine neuen Einrichtungen
betroffen.
Verbandsgemeinde Annweiler: 328 Personen (301 davon gesundet, 10 verstorben)
Verbandsgemeinde Bad Bergzabern:526 Personen (484 davon gesundet, 18 verstorben)
Hinweis: Eine Person, die den aktiven Fällen in der Verbandsgemeinde Bad Bergzabern zugeordnet war, wird seit heute nicht mehr in der Statistik erfasst. Der Grund dafür ist, dass die Meldeadresse der Person nicht im Landkreis Südliche Weinstraße liegt, wie dem Gesundheitsamt nachträglich bekannt wurde.
Verbandsgemeinde Edenkoben: 489 Personen (432 davon gesundet, 20 verstorben)
Verbandsgemeinde Herxheim: 376 Personen (345 davon gesundet, 17 verstorben)
Verbandsgemeinde Landau-Land: 265 Personen (244 davon gesundet, 13 verstorben)
Verbandsgemeinde Maikammer: 142 Personen (136 davon gesundet, 3 verstorben)
Verbandsgemeinde Offenbach: 310 Personen (274 davon gesundet, 21 verstorben)
Stadt Landau: 1.115 Personen (1.038 davon gesundet, 30 verstorben).
*Eine Person gilt als gesundet und wird aus
der 14-tägigen häuslichen Quarantäne entlassen, wenn sie 48 Stunden (an Tag 13
und 14 der häuslichen Quarantäne) symptomfrei war. Unter gewissen
Voraussetzungen muss am Ende der Isolierung eine erneute PCR- beziehungsweise
POC-Untersuchung erfolgen.
Ein unbekannter Täter konnte am Dienstagabend gegen 21:15 Uhr in der Daimlerstraße dabei beobachtet werden wie er eine Scheibe eines PKW einschlug und aus dem Innenraum Diebesgut im Wert von ca. 70 EUR entwendete. Im Anschluss gelang dem Mann die Flucht zu Fuß. Die Polizei sucht Zeugen. Wer hat am Dienstag im Zeitraum von 20:30 Uhr bis 21:15 Uhr eine männliche Person, ca. 170 cm groß, 25-30 Jahre alt, schwarze kurze Haare und schmaler Statur im Bereich der Daimlerstraße beobachtet, die verdächtig erschien. Hinweise nimmt die Polizei Speyer unter der Tel. 06232-1370 oder per E-Mail an pispeyer@polizei.rlp.de entgegen.
(Speyer) – Drogenfund bei Personenkontrolle
Eine geringe Menge an Cannabis fanden die Polizeibeamten am Dienstagabend um 18:20 Uhr bei einem 23-Jährigen, der im rückwärtig gelegenen Park der Stadthalle einer Personenkontrolle unterzogen wurde. Die Drogen wurden sichergestellt und gegen den jungen Mann ein Strafverfahren in Bezug auf den Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz eingeleitet.
(Speyer) – Unfall mit verletztem Radfahrer
Leicht verletzt wurde am Dienstagmittag um 13:50 Uhr ein 73-jähriger Radfahrer, als dieser die Industriestraße queren wollte. Zur gleichen Zeit verließ ein 33-jähriger PKW Fahrer das gegenüberliegende Tankstellengelände und bog nach links in Richtung Heinkelstraße ab. Auf der Fahrbahnmitte kam es zur Kollision mit dem Radfahrer, wodurch dieser stürzte und sich leichte Verletzungen zuzog. Zudem entstand an beiden Fahrzeugen ein Sachschaden von insgesamt ca.700 EUR.
(Schifferstadt) – Graffitisprayer auf frischer Tat erwischt
Am späten Dienstagabend gegen 23:40 Uhr meldet eine Zeugin der Polizei, dass zwei männliche Personen die Fahrradständer am Südbahnhof mit Graffitis besprühen würden. Zwei Streifen machten sich sofort auf den Weg und konnten nach kurzer Absuche die beiden Tatverdächtigen in der Unterführung ausfindig machen. Als diese die Polizisten sahen, flohen sie, konnten aber eingeholt und festgenommen werden. Bei der Durchsuchung fanden die Beamten mehrere Spraydosen und Motivvorlagen. Außerdem waren an den Handflächen frische Farbrückstände vorhanden. Die beiden 21 und 23 Jahre alten Männer räumten die Tat letztlich auch ein. Sie müssen sich nun in einem Strafverfahren wegen Sachbeschädigung verantworten. Da bei dem 23-jährigen auch noch geringe Menge Betäubungsmittel aufgefunden wurden, kommt auf ihn noch eine Anzeige wegen des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz zu.
(Polizeiinspektion Germersheim) – Aktuelle Warnmeldung der Polizeidirektion Landau
Die Polizeidirektion Landau möchte Sie darauf hinweisen, dass es aktuell im Bereich Germersheim (Lustadt/Freisbach/Rülzheim/Hördt) vermehrt zu Anrufen bei älteren Mitbürgern*innen kommt, bei denen es sich um Betrugsversuche im Bereich „falsche Polizeibeamte/sonstige Vollzugsbeamte“ und/oder „Gewinnversprechen“ handeln könnte.
Bei Auffälligkeiten können Sie gerne die örtliche Polizeidienststelle oder die Polizeidirektion Landau unter 06341 287-0 informieren.
Geben Sie am Telefon keine Auskunft über Ihre persönlichen und finanziellen Verhältnisse oder andere sensible Daten.
Öffnen Sie unbekannten Personen nicht die Tür. Ziehen Sie gegebenenfalls eine Vertrauensperson hinzu, z. B. Nachbarn oder nahe Verwandte.
Übergeben Sie unbekannten Personen kein Geld oder Wertsachen.
Wenden Sie sich an das örtliche Polizeirevier. Erzählen Sie den Beamten*innen von den Anrufen. Die Polizeidirektion Landau ist für Sie da! Telefonnummer: 06341-287-0 oder 06341-287-2010.
(Zeiskam) – Mit knapp 3 Promille auf dem Roller
Dienstagmittag wurde in Zeiskam ein 33-jähriger Rollerfahrer kontrolliert. Bereits zu Beginn der Kontrolle bemerkten die Beamten, dass der Fahrer stark nach Alkohol roch. Ein Alkoholtest ergab einen nicht alltäglichen Wert von knapp drei Promille. Zu allem Überfluss war er auch nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis. Dem Rollerfahrer wurde eine Blutprobe entnommen. Er muss sich nun in einem Strafverfahren für seine Trunkenheitsfahrt verantworten.
(Bellheim) – Streit zwischen Motorrad-/ und Autofahrer
Weil am Dienstag ein Motorradfahrer nach Ansicht eines Autofahrers deutlich zu langsam durch die Postgrabenstraße in Bellheim fuhr, folgte er diesem zu einer Waschanlage, um ihn dort zur Rede zu stellen. Dabei wurden offenbar auch diverse Beleidigungen ausgesprochen. Die Polizei hat die entsprechenden Ermittlungen aufgenommen. Bei solch aggressiven Verhaltensweisen wird auch immer die Führerscheinstelle in Kenntnis gesetzt. Darüber sind sich nach wie vor viele Verkehrsteilnehmer nicht bewusst.
(Annweiler) – 53-Jähriger rastet aus / Polizei setzt Taser ein
Gegen einen 53-Jährigen musste am Dienstag der Taser eingesetzt werden, nachdem er in seiner Wohnung ausrastete. Gegen 19:30 Uhr ging bei der Polizei die Meldung ein, dass ein Mann in einer Wohnung in der Wilhelm-Löwe-Straße in Annweiler herumschreien würde und auch Hilfeschreie einer Frau zu hören seien. Als die Polizeibeamten vor Ort kamen, trafen sie den 53-jährigen und seine Mutter an. Der 53 – Jährige war durch die Polizeibeamten nicht zu beruhigen, als er gefesselt werden sollte trat er nach den Beamten und versuchte diese mit der Faust zu schlagen. Nur durch den Einsatz von Pfefferspray und des Tasers gelang es den Polizisten die Angriffe des Mannes zu unterbinden und ihn in Gewahrsam zu nehmen. Er wurde im Anschluss in ein psychiatrisches Krankenhaus gebracht. Bei dem Einsatz wurden zwei Polizeibeamte leicht verletzt. Ein Ermittlungsverfahren wegen Tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte wurde eingeleitet.
(Neustadt / Mutterstadt) – Die Zentralen Verkehrsdienste sind auf den Hund gekommen
Durch die Beamten des Schwerverkehrskontrolltrupps der Polizeidirektion Neustadt wurde am Nachmittag des 22.02.2021, gg. 16:30 Uhr, im Gewerbegebiete in Mutterstadt ein Kleintransporter kontrolliert. Der Fahrzeugführer konnte keinerlei Genehmigung für seinen gewerblichen Gütertransport vorlegen und hatte das Fahrzeug, zum Zwecke der Gewinnmaximierung um 31 Prozent überladen. Somit war für ihn nach der Fahrt auf die Waage der Arbeitstag beendet. Aufgrund gravierender technischer Mängel an den Fahrzeugen mussten zwei weitere Fahrzeugführer die Fahrt noch vor Ort beenden und die Mängel beheben. Nicht schlecht staunten die Beamten allerdings bei der letzten Kontrolle. Aus einem Kleintransporter wurde leises Hundebellen wahrgenommen. Die beiden tierischen Verursacher waren schnell gefunden. Es handelte sich um zwei junge Hunde, die unter grenzwertigen Bedingungen im Laderaum transportiert wurden. Der Fahrer händigte den Beamten die EU-Impfausweise aus. Durch das Auslesen der Chip-Nummern der Hunde und den Abgleich der Pässe konnte nachvollzogen werden, dass für das eine Tier keinerlei Dokumente vorlagen und bei dem anderen das Alter vermutlich erheblich von den Angaben im Pass abwich. Die beiden Hunde wurden durch die Tierrettung in ein Tierheim gebracht und der Fahrer konnte die Fahrt ohne die Hunde, aber mit einer Anzeige wegen Urkundenfälschung und Verstößen gegen das Tierschutzgesetz fortsetzten.
(Neustadt) – Unfallflucht in der Spitalbachstraße
Bereits am Freitag, den 19.02.2021, hat der 29-Jährige Geschädigte aus Haßloch sein Auto im Zeitraum zwischen 08:00 und 16:00 Uhr auf dem Parkplatz der dortigen Bank abgestellt. Zu einem späteren Zeitpunkt habe der Anzeiger eine Beschädigung im Bereich des vorderen Kotflügels auf der Fahrerseite festgestellt. Die Schadenshöhe kann noch nicht eindeutig beziffert werden. Der Unfallverursacher flüchtete von der Unfallörtlichkeit, ohne die Erhebung seiner Personalien zu ermöglichen.
Die Polizei Neustadt/Wstr. bittet um Mitteilung sachdienlicher Hinweise zur Tataufklärung.
(Haßloch) – Auffahrunfall; eine Leichtverletzte
An der Anschlussstelle Haßloch hielt die Fahrerin eines Skoda am Dienstagmittag (23. Februar 2021, 12:45 Uhr) an einem Stoppschild an, um dann in den Baustellenbereich der A65 in Richtung Ludwigshafen weiterzufahren. Ein 27-Jähriger aus dem Landkreis Alzey-Worms erkannte das stehende Auto zu spät und fuhr mit seinem Transporter auf den Kleinwagen auf. Mit leichten Verletzungen kam die 44-Jährige ins Krankenhaus. Der Sachschaden lag bei 5.000,- EUR. Gegen den Verursacher wird wegen fahrlässiger Körperverletzung ermittelt.
(Freinsheim) – Streitigkeiten
Am 23.02.2021 um 10:30 Uhr kam es auf dem Parkplatz der Verbandsgemeinde in Freinsheim zu einer körperlichen Auseinandersetzung zwischen zwei Männern. Laut Angaben eines Zeugen hätte ein 28-Jähriger nigerianischer Staatsangehöriger einen 27-Jährigen ägyptischen Staatsangehörigen zunächst festgehalten und zu Boden gedrückt. Anschließend habe er ihm die Schuhe ausgezogen. Der 27-Jährige habe versucht sich von der Örtlichkeit zu entfernen, wurde aber von dem 28-Jährigen festgehalten. Weiterhin schlug dieser mehrmals mit der Faust in die Richtung des Geschädigten. Beide Personen machten gegenüber der Polizei keinerlei Angaben zu den Hintergründen der Auseinandersetzung. Der 27-Jährige wäre laut eigenen Angaben nicht verletzt worden. Beiden Parteien wurde ein Platzverweis erteilt. Gegen den 28-Jährigen wurden Ermittlungen wegen Körperverletzung eingeleitet.
(Weisenheim am Berg) – Eingangstor beschädigt
Bereits im Zeitraum vom 15.02.2021 bis 22.02.2021, 15:00 Uhr wurde in der Hauptstraße in Weisenheim am Berg das Eingangstor einer Werkstatt beschädigt. Bislang unbekannte Täter verteilten eine bislang unbekannte Flüssigkeit über das Tor. Diese Flüssigkeit hat die Farbe darunter abplatzen lassen. Es entstand ein Sachschaden von 200 Euro. Falls weitere Anwohner Opfer einer Sachbeschädigung geworden sind oder Hinweise auf den/die Täter vorliegen, dann wenden sie sich bitte an die Polizei Bad Dürkheim unter 06322 963 0 oder per E-Mail an pibadduerkheim@polizei.rlp.de.
(Weisenheim am Sand) – Hoftor beschmiert
Bereits im Zeitraum vom 16.02.2021 bis 17.02.2021, 06:30 Uhr wurde in der Schulstraße in Weisenheim am Sand ein Hoftor beschmiert. Bislang unbekannte Täter beschmierten das Hoftor mit einem Permanentmarker. Trotz einer Reinigung mit einem entsprechenden Mittel konnte die Beschriftung nicht rückstandslos entfernt werden. Es entstand ein Sachschaden von 100 Euro. Falls weitere Anwohner Opfer einer Sachbeschädigung geworden sind oder Hinweise auf den/die Täter vorliegen, dann wenden sie sich bitte an die Polizei Bad Dürkheim unter 06322 963 0 oder per E-Mail an pibadduerkheim@polizei.rlp.de.
(Grünstadt) – Einbruch in KFZ-Werkstatt
Der Betreiber einer KFZ-Werkstätte auf dem Gelände der hiesigen Shell-Tankstelle bemerkte den Einbruch bei Arbeitsbeginn am 24.02.2021. Offensichtlich hatten unbekannte Täter über Nacht ein Loch in ein rückwärtiges Garagentor geflext und sich dadurch Zugang zur Werkstatt verschafft. Entwendet wurde u.a. ein Werkstattwagen mit Werkzeug und ein Diagnosegerät. Die Schadenssumme wird im 5-stelligen Euro-Bereich angegeben. Videomaterial muss noch ausgewertet werden. Die Polizei Grünstadt bittet um Hinweise aus der Bevölkerung: Hat jemand in der Nacht zum 24.02.2021 verdächtige Wahrnehmungen im Bereich Kirchheimer Straße gemacht? Der gestohlene Werkstattwagen müsste mindestens mit einem Transporter oder Kombi weggebracht worden sein.
(Frankenthal) – Verkehrsunfallflucht auf dem Mitarbeiterparkplatz des städtischen Krankenhaus Frankenthal / Zeugen gesucht
Am Dienstag, den 23.02.2021 befand sich im Zeitraum von 07:30 Uhr bis 21:00 Uhr der blaue PKW Citroen auf dem Mitarbeiterparkplatz des städtischen Krankenhauses in der Elsa-Brändström-Straße in Frankenthal. Vermutlich beim Ein- oder Ausparken kollidiert ein unbekannter Unfallverursacher mit dem hinteren Kotflügel des Citroen und beschädigt diesen. Der Sachschaden beläuft sich auf etwa 200 Euro. Anschließend entfernt sich der Verursacher, ohne seinen Pflichten als Unfallbeteiligter nachzukommen, unerlaubt von der Unfallörtlichkeit.
Zeugen werden gebeten sich an die Polizeiinspektion Frankenthal unter der Tel.-Nr.: 06233/313-0 oder an die Polizeiwache Maxdorf unter der Tel.-Nr.: 06237/934-1100 zu wenden. Gerne nehmen wir Ihre Hinweise auch per E-Mail unter pifrankenthal@polizei.rlp.de entgegen.
In der Wormser Straße in Kleinniedesheim kam es am 23.02.2021 gegen 20:30 Uhr zu einer Widerstandshandlung gegenüber Polizeibeamten. Nachdem der minderjährige Beschuldigte bereits versuchte, dessen Vater zu schlagen, versuchte er dies auch mit einer Glasflasche gegen die Einsatzkräfte. Nachdem der Flaschenschlag unterbunden wurde, äußerte der 17-Jährige durchweg Beleidigungen. Während des Gerangels wurden sowohl der anschließend gefesselte Jugendliche als auch ein Polizeibeamter leicht verletzt. Aufgrund der Alkoholisierung wurde dem Beschuldigten eine Blutprobe entnommen. Den Jugendlichen erwarten Anzeigen aufgrund der versuchten Körperverletzung gegen seinen Vater sowie aufgrund des Widerstands gegen Polizeibeamte, Körperverletzung, Beleidigung sowie Bedrohung. Ob der Konsum von Alkohol zu der erheblichen Aggression führte, ist nicht bekannt.
(Worms) – Gefälschter Führerschein und Drogen aufgefunden
Bei einer Verkehrskontrolle am 23.02.2021, um 10.50 Uhr, stellten Beamte der Polizeiautobahnstation Ruchheim einen gefälschten Führerschein fest und fanden Drogen auf. Die Polizisten kontrollierten auf der Rastanlage Wonnegau einen Mercedes Sprinter. Auf Verlangen händigte der 34-jährige Fahrer einen Führerschein aus. Bei der Überprüfung des Dokuments war schnell klar, dass es sich hierbei um eine Totalfälschung handelte. Dem Mann war die Fahrerlaubnis entzogen worden. Bei der weiteren Kontrolle überprüften die Beamten auch den 22-jährigen Beifahrer. In dessen Koffer befanden sich mehr als 5g Marihuana. Ermittlungsverfahren wurden eingeleitet. Gegen den 34-Jährigen wegen Urkundenfälschung und Fahren ohne Fahrerlaubnis, gegen den 22-Jährigen wegen Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz.
(Hochdorf-Assenheim) – Unfallbeteiligte geraten in Streit
Am 23.02.2021, um 13.41 Uhr, kam es auf der A65, Gemarkung Hochdorf-Assenheim, zu einem Unfall zwischen einem BMW und einem LKW. Die beiden Fahrzeuge waren in gleicher Richtung auf der Autobahn unterwegs. Als der Lkw vom rechten auf den linken Fahrstreifen wechseln wollte, kollidierte er mit dem auf dem linken Fahrstreifen fahrenden BMW. Beim anschließenden Personalienaustausch gerieten die beiden Beteiligten in Streit. Dabei schlug der 50-jährige-Lkw Fahrer dem 54-jährigen BMW-Fahrer gegen die Brust und beleidigte diesen. Neben der Unfallaufnahme wurde gegen den 50-Jährigen ein Ermittlungsverfahren wegen Körperverletzung und Beleidigung eingeleitet.
(Ludwigshafen) – Betrügerische Anrufe
Am Montag (22.02.2021) und Dienstag (23.02.2021) meldeten sich insgesamt fünf Senioren bei der Polizei, dass sie von Betrüger telefonisch kontaktiert wurden. Die betroffenen Personen im Alter von 66 bis 83 Jahren reagierten alle vorbildlich und beendeten rechtzeitig die Gespräche. Bei allen Fällen gaben die Betrüger einen falschen Sachverhalt vor oder gaben sich als falsche Microsoft-Mitarbeiter oder falscher Enkel aus.
Beachten Sie die Tipps Ihrer Polizei, um sich vor Betrug am Telefon zu schützen:
Legen Sie den Hörer auf! Das ist nicht unhöflich.
Die Polizei ruft Sie niemals unter der Polizeinotrufnummer 110 an.
Übergeben Sie nie Geld oder Wertsachen an Unbekannte!
Die Polizei wird Sie niemals dazu auffordern, Geld oder Wertsachen herauszugeben.
Seien Sie misstrauisch, wenn sich jemand am Telefon mit den Worten „Rate mal, wer hier spricht!“ oder ähnlichen Formulierungen meldet, ohne sich selbst namentlich vorzustellen.
Nutzen Sie nicht die Rückwahltaste! Geben Sie bei Rückfragen an die Polizei die Telefonnummer der örtlichen Dienststelle selbst über die Tasten ein.
Erstatten Sie Anzeige, falls Sie Opfer geworden sind!
Im Notfall wählen Sie die 110, Notruf Polizei!
Auf der Internet-Seite www.polizei-beratung.de finden Sie umfangreiche Informationen zu diesem Thema.
(Ludwigshafen) – Auffahrunfall
Am 23.02.2021, gegen 16:23 Uhr, kam es an der Abfahrt von der B37 in Richtung Bruchwiesenstraße zu einem Unfall. Ein 54-Jähriger hatte verkehrsbedingt abbremsen müssen und der hinter ihm fahrende 30-Jährige war auf sein Auto aufgefahren. Der 54-Jährige wurde durch den Unfall leicht verletzt.
(Ludwigshafen) – PKW Einbrüche
In der Nacht von Montag (22.02.2021) auf Dienstag (23.02.2021) registrierte die Polizei insgesamt drei PKW-Aufbrüche im Stadtgebiet Ludwigshafen. Bei allen betroffene PKW wurden die Beifahrerscheibe eingeschlagen und Gegenstände (u.a. Handtaschen) aus dem Fahrzeuginnern entwendet. Der Gesamtsachschaden beläuft sich auf mindestens 1000 Euro. Die Taten ereigneten sich in der Saarlandstraße, Ganghoferstraße und Pfarrer-Krebs-Straße. Die Polizei ermittelt derzeit, ob ein Tatzusammenhang zwischen den einzelnen Taten besteht. Sachdienliche Hinweise nimmt die Kriminalpolizei Ludwigshafen unter der Telefonnummer 0621/963-2773 oder per E-Mail kiludwigshafen.k1.kdd@polizei.rlp.de entgegen.
Am Montagmorgen gegen 06:10 Uhr beobachtete ein Zeuge einen Unfall in der Pfalzgrafenstraße und meldete dies der Polizei. Ein Autofahrer habe ein geparktes Auto gestreift und sei weggefahren ohne sich um den Schaden zu kümmern. Dank des Zeugenhinweises konnte der Unfallverursacher ermittelt werden und der Besitzer des beschädigten Autos bleibt nicht auf seinem Schaden sitzen. Durch den Unfall entstand ein Gesamtschaden in Höhe von ca. 1.100,- Euro.
Die Polizei weist darauf hin, dass es sich bei einer Verkehrsunfallflucht um kein Kavaliersdelikt handelt. Eine Unfallflucht ist eine Straftat und kann mit einer Geldstrafe oder einer Freiheitsstrafe von bis zu drei Jahren geahndet werden. In vielen Fällen bleiben die Geschädigten auf ihren Kosten sitzen. Es könnte auch Ihr Auto treffen. Helfen Sie uns, den Unfallopfern zu helfen. Wenn Sie Zeuge einer Unfallflucht werden, notieren Sie das Kennzeichen oder machen Sie ein Foto mit Ihrem Handy. Verständigen Sie auf jeden Fall die Polizei.
(Mannheim-Innenstadt) – Zwei Kinder bei Verkehrsunfall leicht verletzt.
Zwei kleine Kinder im Alter von 4 und 5 Jahren wurden bei einem Verkehrsunfall am Dienstagabend in der Innenstadt leicht verletzt. Ein 29-jähriger Mann war gegen 17 Uhr mit seinem VW Golf auf der Straße zwischen den Quadraten F 2 und F 3 in Richtung Luisenring unterwegs. Beim Überqueren der Kreuzung F 2/ G 3 erblickte er eine Parklücke und stieß zurück. Dabei erfasste er den am Fahrrad eines 37-jährigen Mannes angehängten Kinderanhänger. Dieser überschlug sich und blieb kopfüber liegen. Der Fahrradfahrer stürzte auf die Fahrbahn. Die beiden im Anhänger sitzenden Kinder erlitten leichte Verletzungen. Beide Kinder trugen einen Fahrradhelm und waren angeschnallt. Gegen den 29-Jährigen wird nun wegen fahrlässiger Körperverletzung ermittelt.
(Mannheim-Rheinau) – 50-jähriger Mann randaliert im Supermarkt und verletzt Mitarbeiterin
Bereits am Montagnachmittag randalierte ein 50-jähriger Mann in einem Lebensmittelmarkt im Stadtteil Rheinau und verletzte dabei eine Marktmitarbeiterin. Der Mann pöbelte kurz vor 18 Uhr in dem Geschäft in der Relaisstraße Kunden und Mitarbeiter an. In dem Moment, in dem der Marktleiter hinzukam, warf der Randalierer eine volle Bierdose in Richtung einer 59-jährigen Mitarbeiterin des Supermarkts und traf diese am Kopf. Der Marktleiter überwältigte daraufhin den alkoholisierten Mann, verwies ihn der Geschäftsräume. Die 59-jährige Geschädigte erlitt eine Kopfplatzwunde und wurde zur Untersuchung in ein nahegelegenes Krankenhaus gebracht.
Bei deren Eintreffen konnten die Polizeibeamten den renitenten Mann vor dem Markt antreffen. Er war deutlich alkoholisiert. Ein Alkoholtest ergab einen Wert von über 2 Promille. Ihm wurde daraufhin eine Blutprobe entnommen. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde er in die Obhut seiner Ehefrau gegeben. Gegen ihn wird nun wegen gefährlicher Körperverletzung ermittelt.
(Mannheim-Feudenheim) – Zusammenstoß zwischen zwei Fahrradfahrern. Ein Beteiligter mit Verletzungen im Krankenhaus
Ein Beteiligter wurde am Dienstagnachmittag bei einem Zusammenstoß zweier Fahrradfahrer im Stadtteil Feudenheim verletzt. Eine 74-jährige Frau war gegen 15.30 Uhr mit ihrem Fahrrad auf dem Radweg entlang des Neckarkanals in Richtung Schleuse unterwegs. Sie fuhr dabei mittig auf dem Weg. Ein entgegenkommender 37-jähriger Radler machte durch Zuruf auf sich aufmerksam. Hierdurch erschrak die Frau und wich nach links aus. Der 37-Jährige erkannte dies und wich ebenfalls nach links aus. Hierbei berührten sich jedoch die Lenkerenden und beide Radfahrer kamen zu Fall. Hierbei zog sich der 37-jährige Mann Verletzungen in Form von Frakturen zu und wurde zur Behandlung in ein Krankenhaus eingeliefert, wo er stationär aufgenommen wurde.
(Mannheim-Vogelstang) – Senioren werden Opfer von trickreichen Dieben / Polizei sucht Zeugen
Am Dienstagvormittag wurden im Stadtteil Vogelstang zumindest zwei Senioren Opfer von Trickdieben.
Gegen 11 Uhr klingelte ein unbekannter Mann an der Wohnungstür einer 90-Jährigen und gab vor, den Wasserdruck in der Wohnung der Seniorin prüfen zu müssen. Er begab sich mit der Frau ins Badezimmer und führte dort im Beisein der 90-Jährigen einige „Überprüfungen“ durch. Währenddessen schlich sich ein weiterer Mann in die Wohnung, durchsuchte das Schlafzimmer und ließ dort Bargeld und Schmuck im Wert von mehreren Tausend Euro mitgehen. Ein aufmerksamer Nachbar klingelte währenddessen bei der Geschädigten, woraufhin sich der Mann im Badezimmer aus der Wohnung entfernte. Den zweiten Mann bemerkte der Nachbar im Schlafzimmer, der sich auch aus der Wohnung entfernen konnte.
Zeugen beobachteten anschließend die beiden Männer, wie sie in einen dunklen VW-Golf mit GG-Kennzeichen einstiegen und davonfuhren.
Die beiden Männer und der Fahrer des Golf werden wie folgt beschrieben:
Täter 1:
- Männlich
- Ca. 40 bis 50 Jahre alt
- 160 bis 170 cm groß
- Untersetzte Figur
- Dunkle Haare
- Evtl. graumelierter Bart
- Süd- bis südosteuropäisches Erscheinungsbild
- Gepflegtes Äußerees
- Sprach akzentfrei Deutsch
- Trug eine dunkle Schildmütze und eine dunkle Jacke
Täter 2:
- Männlich
- 25 bis 35 Jahre alt
- Größer als Täter 1
- Dick
- Rundliches Gesicht
- Vollbart
- Dunkle Haare, seitlich kurz, oben lang
- Vollbart
- Süd- bis südosteuropäisches Erscheinungsbild
Fahrer des Golf:
- Männlich
- 20 bis 25 Jahre
- Hellere Haare
- Süd- bis südosteuropäisches Erscheinungsbild
Bei einem 89-Jährigen klingelte ein Unbekannter und gelangte unter dem Vorwand, alte Gegenstände kaufen zu wollen, in die Wohnung es Senioren. Schnellen Schrittes begibt sich der ungebetene Gast ins Schlafzimmer und nimmt die Geldbörse des Geschädigten zur Hand. Nachdem der 89-Jährige dem Unbekannten die Geldbörse wieder aus der Hand genommen und auf den Nachttisch gelegt hatte, verließ der unbekannte Mann mit der Bemerkung, wegen Gegenständen, an denen er Interesse hätte, zurückzukehren, die Wohnung. Erst jetzt bemerkte der 89-Jährige, dass aus seinem Geldbeutel das Bargeld entnommen worden war.
Eine Beschreibung des ungebetenen Gastes konnte der Senior nicht abgeben.
Inwiefern ein Zusammenhang der beiden Taten besteht, ist Gegenstand der weiteren Ermittlungen.
Zeugen, die verdächtige Wahrnehmungen gemacht haben und sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich beim Kriminaldauerdienst der Kriminalpolizeidirektion Heidelberg, Tel.: 0621/174-4444 zu melden.
Aus aktuellem Anlass weist die Polizei nochmals ausdrücklich auf folgende Tipps hin:
- Lassen Sie keine Fremden in die Wohnung!
- Sehen Sie sich Besucher vor dem Öffnen durch den Türspion oder
mit einem Blick aus dem Fenster an und machen Sie von Ihrer
Türsprechanlage Gebrauch.
- Öffnen Sie die Wohnungstür niemals sofort - legen Sie immer
Sperrbügel oder Sicherheitskette an.
- Ziehen Sie telefonisch eine Nachbarin oder einen Nachbarn hinzu,
wenn unbekannte Besucher vor der Tür stehen, oder bestellen Sie
die Besucher zu einem späteren Termin, wenn eine
Vertrauensperson anwesend ist.
- Lassen Sie Handwerker nur dann herein, wenn Sie sie selbst
bestellt haben oder wenn sie von der Hausverwaltung angekündigt
worden sind.
- Wehren Sie sich gegen zudringliche Besucher notfalls auch
energisch. Sprechen Sie sie laut an und rufen Sie um Hilfe.
- Pflegen Sie Kontakt zu älteren Mitbewohnerinnen und
Mitbewohnern. Machen Sie ihnen das Angebot, bei fremden
Besuchern an der Wohnungstür zur Sicherheit hinzuzukommen, und
übergeben Sie für solche Fälle die eigene Telefonnummer.
(Heidelberg) – Unfall zwischen Linienbus und Fahrradfahrer / Fahrgast schwer verletzt – zwei Leichtverletzte – Zeugen gesucht
Bei einem Unfall am Dienstag um 17.07 Uhr an der Kreuzung Kurfürstenanlage/Mittermaierstraße wurde eine 49-jährige Frau schwer verletzt, zwei weitere Beteiligte zogen sich leichte Verletzungen zu. Ein 61-jähriger Radfahrer war verkehrswidrig von der Mittermaierstraße auf dem Fußgängerüberweg in Richtung Bahnhofsvorplatz gefahren und hatte dabei den Vorrang eines in den Haltestellenbereich einfahrenden Linienbusses missachtet. Der 36-jährige Busfahrer musste eine Gefahrenbremsung einleiten, durch die leichte Kollision mit dem Bus stürzte der Radfahrer und wurde leicht verletzt. Durch die Vollbremsung wurde eine 49-jährige Frau in dem Bus schwer verletzt, sie wurde nach der Erstversorgung durch einen Notarzt mit einem Rettungswagen in eine Klinik gebracht. Ein weiterer 66-jähriger Fahrgast zog sich leichte Verletzungen zu, auch er wurde zur Untersuchung mit einem Rettungswagen in eine Klinik gebracht. Während der Unfallaufnahme und der Versorgung der Verletzten kam es zu Behinderungen öffentlichen Nahverkehrs. Die weiteren Unfallermittlungen führt die Verkehrspolizei Heidelberg. Zeugen, die sachdienliche Angaben zum Unfallhergang machen können, werden gebeten sich unter Telefon 0621/174-4111 zu melden.
(Heidelberg-Weststadt) – Unbekannter fährt Polizeibeamten an / Polizei sucht Zeugen
Wie bereits berichtet, wollten Polizeibeamte am 25.12.2020, kurz vor 15 Uhr auf dem Parkplatz eines Schnellrestaurants in der Speyerer Straße einen BMW kontrollieren. Nachdem die Polizeibeamten ans Fahrzeug herangetreten waren, setzte der Fahrer zunächst zurück und fuhr dann auf einen der Polizeibeamten zu. Dieser wurde auf die Motorhaube aufgeladen und stürzte danach zu Boden. Er und sein Kollege wurden beide leicht verletzt. Der Fahrer flüchtete im Anschluss.
Bei dem flüchtigen Fahrzeug handelt es sich um einen älteren silbernen BMW mit hinten abgedunkelten Scheiben, der mit mindestens zwei Personen besetzt war. Die Kennzeichen des Fahrzeugs sind bekannt, diese waren jedoch für ein anderes Fahrzeug ausgegeben und dort aufgrund Diebstahls abhandengekommen.
Im Zuge der Ermittlungen konnte festgestellt werden, dass mit dem Fahrzeug zahlreiche Verkehrsverstöße begangen worden waren. Davon existieren Lichtbilder. Ein Lichtbild ist auf dem Fahndungsportal der Polizei Baden-Württemberg unter nachfolgender Internet-Adresse abrufbar:
Wer kennt den Fahrer des abgebildeten Fahrzeugs? Zeugen werden gebeten, sich mit dem Verkehrsdienst Heidelberg, Tel. 0621/174-4110 in Verbindung zu setzen.
Zum Glück nur leicht verletzt wurde eine 73-jährige Fußgängerin bei einem Unfall am Dienstag gegen 15.40 Uhr in der Hansastraße. Ein 34-jähriger Autofahrer war rückwärts aus einer Werkstatthalle gefahren und hatte dabei die Fußgängerin, die auf dem Gehweg stand übersehen und angefahren. Durch die Kollision fiel die Frau zu Boden und zog sich Gesichtsverletzungen zu. Der Unfallverursacher verständigte sofort den Rettungsdienst und kümmerte sich um die Verletzte. Nach der medizinischen Erstversorgung wurde die Frau mit einem Rettungswagen zur weiteren Versorgung in eine Klinik nach Heidelberg gebracht.
(Leimen / Rhein-Neckar-Kreis) – Mit frisierten und nicht versichertem Roller vor Polizeikontrolle geflüchtet und gestürzt / 13 Jahre alter Fahrer und 14-jähriger Sozius leicht verletzt
Beim Versuch, sich am Dienstag gegen 13 Uhr in der Ernst-Naujoks-Straße/Ferdinand-Porsche-Straße einer Verkehrskontrolle zu entziehen sind ein 13-jähriger Rollerfahrer und sein 14-jähriger Sozius gestürzt und haben sich leichte Verletzungen zugezogen. Nachdem der 13-Jährige die Kontrolle bemerkt hatte, hatte er den Roller gewendet und war zurück in Richtung Fasanerie gefahren. Bei Versuch, auf dem Radweg einen Polizeibeamten zu umfahren, kam es zum Unfall. Wie sich herausstellte, war der Roller umgebaut und frisiert worden, eine spätere Messung auf einem Rollenprüfstand ergab eine Höchstgeschwindigkeit von über 100 km/h, zudem bestand für den Roller kein Versicherungsschutz. Die Kinder wurden nach Hause gebracht, die Erziehungsberechtigten informiert.
(Nußloch / Rhein-Neckar-Kreis) – Rüttelplatte von Baustelle entwendet / Baumaschine auf Lagerplatz in Dielheim entdeckt – zweiter Diebstahlsversuch auf Baustelle gescheitert – Zeugen gesucht
Über das vergangene Wochenende (19. – 22.02.2021) entwendeten unbekannte Täter von der Baustelle an der Olympiahalle in der Kurpfalzstraße eine Rüttelplatte im Wert von ca. 7.000 Euro. Die etwa 400 kg schwere Rüttelplatte wurde dann auf unbekannte Weise abtransportiert. Die Baumaschine wurde noch am Montagmorgen von einer Polizeistreife auf einem Lagerplatz in der Beethovenstraße entdeckt, wo sie vermutlich zum weiteren Transport zwischengelagert worden war. Die Baufirma wurde verständigt und holte die Rüttelplatte zurück. Bei dem Diebstahl besteht nach den bisherigen Erkenntnissen ein Tatzusammenhang mit einem gleichgelagerten Diebstahlsversuch im gleichen Tatzeitraum von einer Baustelle im Außenbereich des REWE-Marktes in der nicht weit entfernten Walldorfer Straße. Auch hier wurde versucht eine Rüttelplatte zu entwenden. Weiter wurde ein Baucontainer aufgebrochen und Werkzeuge ausgeräumt und zum Abtransport bereit gestellt. Vermutlich wurden die Täter bei der weiteren Tatausführung gestört und flüchteten ohne Beute. Zeugen, die in genannten Tatzeitraum verdächtige Personen oder Fahrzeuge bemerkt haben, werden gebeten sich unter Telefon 06222/57090 beim Polizeirevier Wiesloch zu melden.
(Eberbach / Rhein-Neckar-Kreis) – Zwei 16-jährige Jugendliche wegen des Verdachts des Rauschgifthandels festgenommen / Über 60 Gramm Marihuanablüten sichergestellt
Am Dienstagabend gegen 23.35 Uhr wurden zwei 16-jährige Jugendliche wegen des Verdachts des Handelstreibens mit Rauschgift festgenommen. Das Duo war in der Zwingerstraße unterwegs und rannte beim Erkennen eines Streifenwagens in verschiedene Richtungen davon. Einer der beiden Jugendlichen entledigte sich in der Rosenstraße einer Tüte, die er in eine schwarze Mülltonne warf. Er flüchtete weiter in Richtung Kellereistraße, wo er zu Fuß eingeholt und festgenommen werden konnte. In der Tüte in der Mülltonne befanden sich Marihuanablüten, eine späterer Wiegung ergab über 60 Gramm, sowie eine Feinwaage. Bei der Fahndung nach dem zweiten Tatverdächtigen, konnte dieser durch eine weitere Polizeistreife in der Tiefgarage in der Krämergasse angetroffen und festgenommen werden. Bei seiner Durchsuchung wurde mutmaßliches Dealgeld in Höhe von 130 Euro gefunden und ebenso wie die beiden Mobiltelefone der Tatverdächtigen beschlagnahmt. Die beiden Jugendlichen wurden von den verständigten Eltern auf dem Polizeirevier abgeholt.
(Neckargemünd / Rhein-Neckar-Kreis) – Verkehrsunfall zwischen Auto und Radfahrer
Zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Auto und einem Radfahrer kam es am Dienstagnachmittag im Ortsteil Neuhof. Eine 77-jährige Frau war gegen 16 Uhr mit ihrem Mercedes in der Neckargemünder Straße von Rainbach kommend unterwegs. Beim Linksabbiegen in die Neuhofer Straße übersah sie einen entgegenkommenden 53-jährigen Fahrradfahrer und stieß mit ihm zusammen. Dieser überschlug sich und stürzte auf die Fahrbahn. Dabei zerbrach dessen Fahrradhelm. Nach Untersuchung durch Rettungskräfte vor Ort konnten keine Verletzungen diagnostiziert werden. Es war Sachschaden in Höhe von rund 4.000 Euro entstanden.
Gegen die 77-jährige wird nun wegen fahrlässiger Körperverletzung ermittelt.
(Weinheim / Rhein-Neckar-Kreis) – Verkehrsunfall unter Alkoholeinfluss
Einen Verkehrsunfall unter Alkoholeinfluss verursachte am Dienstagabend eine 55-jährige Frau in Weinheim. Die Frau war gegen 14.15 Uhr mit ihrem Peugeot in der Wachenbergstraße in Richtung der Straße „Am Schloßberg“ unterwegs. Dabei stieß sie gegen einen am Fahrbahnrand geparkten Citroën und einen davor abgestellten BMW. Es entstand Sachschaden in Höhe von fast 10.000 Euro. Die 55-Jährige wurde zur Untersuchung zunächst in ein Krankenhaus gebracht, hatte jedoch nach Aussage des untersuchenden Arztes keine Verletzungen erlitten. Im Rahmen der Unfallaufnahme bemerkten die Beamten deutlichen Alkoholgeruch im Atem der Peugeot-Fahrerin. Ein Alkoholtest ergab einen Wert von über 2,6 Promille. Ihr wurde eine Blutprobe entnommen. Gegen sie wird nun wegen Straßenverkehrsgefährdung ermittelt. Ihr Führerschein wurde zu den Akten genommen.
Neue Gepardin bezieht umgebaute Anlage – Start in Programme für Zucht und Schutz der Tierart
Wilhelma und Förderverein fördern das Überleben der Geparden
Neuzugang Niara startet ihren allerersten Ausflug in die für sie komplett umgebaute Außenanlage des zusätzlichen Gepardengeheges. Foto: Wilhelma Stuttgart
Noch setzt Neuzugang Niara ihre Pfoten im eigens für sie in der Wilhelma komplett umgebauten Außengehege vorsichtig voreinander. Doch markiert dies den Startschuss, dass der Zoologisch-Botanische Garten in das Rennen gegen das Aussterben der Geparden einsteigt. Gemeinsam mit seinem Förderverein strengt sich die Wilhelma an, in Stuttgart eine erfolgreiche Zucht der zusehends bedrohten Art aufzubauen und sich zugleich für bessere Lebensbedingungen in deren afrikanischen Herkunftsregion einzusetzen. „Für viele ist es schwer vorstellbar, dass selbst das schnellste Landsäugetier der Welt dem Schicksal des Aussterbens offenbar nicht entkommen kann“, sagt Wilhelma-Direktor Dr. Thomas Kölpin. „Doch die hochspezialisierten Katzen ziehen ohne unsere Hilfe im Konflikt zwischen Mensch und Tier um die gemeinsamen Lebensräume den Kürzeren. Weil Geparden gelegentlich Vieh reißen, stehen sie bei den Hirten auf der Abschussliste.“ Seit Anfang des 20. Jahrhunderts ist ihr Bestand auf gerade einmal ein Siebtel zusammengebrochen. Mit geschätzt weniger als 7500 Tieren sind die Geparden inzwischen stärker gefährdet als Löwen oder Leoparden in Afrika.
Für das Gesamtprojekt der Wilhelma hat der Verein der Freunde und Förderer zum einen 180.000 Euro in die Neugestaltung der früheren Eisbärenanlage investiert und damit einen großen Teil der Umbaukosten von 300.000 Euro getragen. Zum anderen gibt er zusätzlich 25.000 Euro für das Schutzprogramm des Cheetah Conservation Funds (CCF) in Namibia und möchte diese Summe bei gutem Erfolg jährlich aufbringen. Seit 25 Jahren züchtet der CCF in Namibia Herdenschutzhunde, die Hirten helfen, Angriffe von Geparden auf Zuchtvieh abzuwehren. Der Auswertung zufolge verzeichnen mehr als 90 Prozent der Viehhalter dadurch höchstens noch ein Fünftel der Viehverluste, manche gar keine mehr. Deshalb machen sie weniger Jagd auf die Raubtiere. Jeder Hirte, der einen Schutzhund erhält, verpflichtet sich im Gegenzug, bei Konflikten den Gepard zu verschonen, die Artenschützer zu informieren und ihnen die Umsiedlung der Katze zu ermöglichen. Mit den Beiträgen der Wilhelmafreunde kann der CCF die Ausbildung deutlich ausbauen und die Wartezeit auf einen solchen Wachhund voraussichtlich von vier auf zwei Jahre halbieren.
Nach dem obligatorischen Gesundheitscheck und ein paar Tagen zur Eingewöhnungsphase durfte Gepardin Niara das erste Mal das Außengehege erkunden. Foto: Wilhelma Stuttgart
„Der Artenschutz in den Zoos und vor Ort gehört zusammen“, sagt der Vereinsvorsitzende Prof. Georg Fundel. „Wir wollen die Wilhelma darin unterstützen, beide Ziele parallel verfolgen zu können: den Bestand in Afrika zu sichern und in den Zoos eine Reservepopulation von Geparden aufzubauen, die sich selbst erhalten kann. Dafür sind die Fördergelder hier und dort ein guter Beitrag.“ Mit mehr als 32.000 Mitgliedern ist der größte Förderverein eines Zoos in Europa ein konstanter Rückhalt für die Wilhelma und ihre Weiterentwicklung.
Der Investitionszuschuss half der Wilhelma dabei, optimale Zuchtbedingungen zu schaffen und die frühere Eisbärenanlage zu einer zweiten Landschaft für Geparden zu gestalten. Das angestammte Gehege an dem Aussichtspavillon Belvedere bleibt erhalten. Denn die Zoologen haben beobachtet, dass sich Nachwuchs am ehesten einstellt, wenn man – außer zur Paarung – die Katze räumlich getrennt von den Katern hält. „In der Natur sind Gepardinnen einzelgängerisch, die Männchen leben dagegen häufig in Gruppen mit einem oder mehreren anderen Katern zusammen – häufig handelt es sich um Brüder“, erklärt die Raubkatzen-Kuratorin Dr. Ulrike Rademacher. „Hält man beide Geschlechter ständig zusammen, verlieren sie das Interesse aneinander, wie man heute weiß.“ So ist zu verstehen, dass es bislang in der Wilhelma nie Geparden Nachwuchs gab.
Als potenzielle Eltern bekommt zudem eine neue Generation eine Chance. Ihre Vorgänger, Twist und Tana, waren 2019 innerhalb eines halben Jahres in fortgeschrittenem Alter mit 14 beziehungsweise 16,5 Jahren kinderlos gestorben. Auf Empfehlung des Europäischen Erhaltungszuchtprogramms (EEP) kamen Ende 2019 die beiden Brüder Haraka und Zawadi aus dem Zoo La Boissière du Doré bei Nantes nach Stuttgart. Sie residieren am Belvedere. Aktuell ist nun die von dem Zuchtkoordinator als optimale Partnerin ausgewählte Gepardin Niara aus dem Zoo Salzburg eingetroffen. Nach einem obligatorischen Gesundheitscheck durfte die knapp Dreijährige jetzt erstmals ihr neues Reich betreten.
Nun soll sich Niara zunächst in Ruhe eingewöhnen und erst später im Jahr Herrenbesuch empfangen. Bis dahin sind auch die letzten Maßnahmen abgeschlossen, die sich über den Winter nicht fertigstellen ließen. So soll die neue Gepardenanlage als Highlight einen eigenen Aussichtspunkt erhalten. Gesichert durch ein Netz, das derzeit installiert wird, kann Niara dann vom Dach des Innengeheges über die Bärenfelsen und die historischen Gebäude der Wilhelma blicken. Ihre künftigen Partner Haraka und Zawadi am Belvedere wird sie dagegen von dort nicht erspähen können. Schließlich ist die Trennung gewollt.
Wilhelma – Zoologisch-Botanischer Garten Stuttgart 24.02.2021
Nachrückerliste: Impfwillige Bürger*innen über 80 Jahren können sich melden
Die Stadtverwaltung Speyer informiert, dass sich impfwillige Bürger*innen über 80 Jahren, die in Speyer wohnen und bisher noch keinen oder einen späten Impftermin erhalten haben, freiwillig auf eine im Impfzentrum geführte Nachrückerliste setzen lassen können. Diese kommt zum Einsatz, wenn am Ende eines Tages Impfdosen übrig sind, die aufgrund kurzfristig abgesagter oder nicht wahrgenommener Termine nicht verimpft werden konnten. Die Personen auf der Nachrückerliste werden dann abtelefoniert und können noch am selben Tag geimpft werden.
„Seit Beginn der Impfungen verfahren wir auf diese Weise und haben so erreicht, dass im Impfzentrum Speyer bisher alle zur Verfügung stehenden Dosen auch tatsächlich verbraucht werden konnten. Wir impfen derzeit mit den Impfstoffen von Biontech und Astra Zeneca. Nur ersterer kommt für den Personenkreis über 80 Jahren in Frage und sollte daher zumindest im Moment noch primär für diesen verwendet werden, um möglichst schnell eine möglichst hohe Impfrate zu erreichen. Ich möchte die Bürger*innen über 80 Jahren, die bisher noch nicht geimpft wurden oder die noch keinen Impftermin erhalten haben, ausdrücklich dazu ermutigen, sich auf die Liste setzen zu lassen“, so Oberbürgermeisterin Stefanie Seiler.
Neben dem Alter ist es eine wichtige Voraussetzung, dass die Personen, die sich auf die Nachrückerliste setzen lassen, mobil sind und innerhalb einer Stunde im Impfzentrum sein können. Mitzubringen ist ein gültiges Ausweisdokument und wenn möglich auch der Impfpass.
Wer über die Nachrückerliste kontaktiert wird und so einen kurzfristigen Impftermin bekommt, erhält automatisch auch einen regulären Termin für die Zweit- bzw. Auffrischungsimpfung im richtigen zeitlichen Abstand.
Speyerer Bürger*innen, die sich selbst oder einen impfwilligen Angehörigen auf die Nachrückerliste setzen lassen möchten, wenden sich bitte per E-Mail an heidi.jester@stadt-speyer.de. Alternativ ist eine telefonische Kontaktaufnahme unter 0 62 32 – 14 11 62 möglich.
Pflanzenwelt Dienst spendet für Gartenprojekt der Kita „Pauluskirche“
Die kommunale Kindertagesstätte „Pauluskirche“ möchte mit dem beginnenden Frühjahr ein Gartenprojekt auf die Beine stellen und hat zur Realisierung jetzt eine Spende von „Pflanzenwelt Dienst“ in Böhl-Iggelheim erhalten. Aussaaterde, Anzuchttöpfe und verschiedene Blumensamen sind Teil der Spende, die die stellvertretende Einrichtungsleiterin Ulrike Buchal und Erzieherin Bernike Sattel dankend entgegengenommen haben. „Gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten ist eine Spende keine Selbstverständlichkeit. Denn auch der Pflanzenwelt Dienst bleibt durch den Lockdown geschlossen und kann seit Wochen nur einen Bestell- und Abholservice anbieten. Daher freuen wir uns umso mehr über die Unterstützung des Gartenprojekts“, so der zuständige Dezernent Claus Wolfer.
Im Außenbereich der Kita „Pauluskirche“ sollen Hochbeete entstehen, die man gemeinsam mit den Kindern anlegen möchte. Neben einer kleinen Blumenaussaat sollen auch verschiedene Gemüsesorten angepflanzt werden, die nach der Ernte dann als Pausensnack verspeist werden können. „Die Kinder begleiten das Projekt von der Aussaat bis zur Ernte und erhalten so praxisnahes Wissen im Umgang mit Lebensmitteln“, sagt Einrichtungsleiter Simon Schmidt, der mit seinem Team im „Haus Kunterbunt“ unter dem Titel „Gartenzwerge“ bereits ein ähnliches Projekt umgesetzt hat.
Ein Dank geht zudem auch an die Elternschaft, die das Gartenprojekt in der Kita „Pauluskirche“ ebenfalls mit Spenden unterstützt. „Bei einer digitalen Sitzung des Elternausschusses haben wir das Vorhaben vorgestellt und sofort große Zustimmung erhalten. Mit Hilfe von Ausschussmitglied Ann-Christin Schlegel konnte auch der Kontakt zum Pflanzenwelt Dienst in Böhl-Iggelheim hergestellt werden“, so Simon Schmidt. Weitere Unterstützer sind willkommen. Wer die Kita „Pauluskirche“ bei dem Projekt unter die Arme greifen möchte, kann sich gerne mit der Einrichtung in Verbindung setzen.
Landrat und Schuldezernent bitten Ministerium um Unterstützung:
Corona-Schnelltests für Lehrpersonal und Schüler
Mit einem dringlichen Appell haben sich am heutigen Nachmittag Germersheims Landrat Dr. Fritz Brechtel und dessen Stellvertreter, Schuldezernent Christoph Buttweiler, an das rheinland-pfälzische Ministerium für Bildung gewandt, um für eine zunächst vierwöchige Projektphase ab dem Zeitpunkt der Schulöffnung Corona-Schnelltests durchführen zu können. Vor dem Hintergrund anhaltend hoher 7-Tagesinzidenzen im Landkreis Germersheim bitten Brechtel und Buttweiler in dem Schreiben an die Bildungsministerin Dr. Stefanie Hubig um eine enge Abstimmung zwischen Verwaltung und Ministerium sowie um die Übernahme der damit verbundenen Kosten. Landrat Brechtel wörtlich: „Wir haben ein Konzept erarbeitet und vorgelegt, das wöchentlich zwei Antigen-Schnelltest für alle Schülerinnen und Schüler im Präsenzunterricht sowie das vor Ort tätige Lehrpersonal umfasst. Damit erhöhen wir die Sicherheit von Schülern und Lehrern. Der Vorschlag sollte schnell umgesetzt werden, damit wir auch unabhängig der Inzidenzzahlen die Schulen baldmöglichst öffnen können.“
Schuldezernent Christoph Buttweiler hat bereits Ideen darüber formuliert, wer die Tests durchführen könnte: „Eine stichprobenhafte Abfrage hat ergeben, dass ein Teil der Lehrkräfte, der Elternvertretungen, ehrenamtlicher Hilfsorganisationen wie dem DRK aber auch Apothekerinnen und Apotheker die Tests durchführen würden. Es ist daher davon auszugehen, dass wir genügend Freiwillige finden und wir diese auch schnell schulen könnten.“ Ausgehend von einer ersten vierwöchigen Projektphase benötigt der Landkreis Germersheim für knapp 5.000 Grundschüler 40.000 Schnelltests. Diese könnten nach Angeboten, die der Kreisverwaltung vorliegen, innerhalb von acht bis zehn Tagen geliefert werden. Würde ein Test positiv ausfallen, könnte unmittelbar das Gesundheitsamt informiert und die betroffene Person in Quarantäne geschickt werden.
Für Landrat Brechtel ist das Konzept nur ein erster Schritt. „Wenn der Vorschlag für die Grundschulen greift, sollten die Testungen schnell auch auf Kindergärten, unsere weiterführenden Schulen sowie die Förderschulen ausgeweitet werden. Wir haben bereits mit unserem Vorschlag, das Impfangebot auf Lehrkräfte sowie Erzieherinnen und Erziehern auszuweiten, überzeugen können. Insofern hoffen wir auch in diesem Punkt auf die Unterstützung aus Mainz.“
Kreisverwaltung Germersheim 24.02.2021
Coronavirus – Fallzahlen im Landkreis Germersheim
Dienstag (23. Februar 2021)
Aktuell gibt es im Landkreis Germersheim 299 bestätigte positive Fälle, die Gesamtzahl beläuft sich auf 3422 Infizierte seit Beginn der Pandemie (+ 20 Fälle).
Coronavirus: Aktuelle Fallzahlen im Zuständigkeitsbereich des Gesundheitsamtes Rhein-Pfalz-Kreis
Dienstag (23.02.2021)
Die Kreisverwaltung Rhein-Pfalz-Kreis übermittelt
eine Übersicht der Infektionszahlen aus ihrem Zuständigkeitsbereich des
Gesundheitsamtes. In den Zuständigkeitsbereich des Gesundheitsamtes
Rhein-Pfalz-Kreis gehören neben dem Landkreis auch die Städte Ludwigshafen,
Frankenthal und Speyer.
Im Folgenden erhalten Sie Meldung über die Covid-19
Fallzahlen am 23.02.2021.
LK/SK/Ort
Infizierte seit Beginn der Pandemie
Aktuell infizierte Personen
Heute neu infizierte Personen
Gesundete bzw. nicht mehr infizierte Personen
Leider an oder mit Covid-19 verstorbene Personen
Heute verstorben gemeldet
_AH
6
6
Altrip
186
7
1
164
15
Beindersheim
77
2
74
1
Birkenheide
66
11
54
1
Bobenheim-Roxheim
215
14
201
Böhl-Iggelheim
306
15
277
14
Dannstadt-Schauernheim
191
3
1
186
2
Dudenhofen
284
8
262
14
Fußgönheim
55
2
50
3
Großniedesheim
37
1
36
Hanhofen
77
8
68
1
Harthausen
115
2
102
11
Heßheim
82
19
3
60
3
Heuchelheim
21
3
18
Hochdorf-Assenheim
65
5
59
1
Kleinniedesheim
25
25
Lambsheim
144
4
137
3
Limburgerhof
284
22
250
12
Maxdorf
250
7
215
28
Mutterstadt
445
19
394
32
Neuhofen
202
14
176
12
Otterstadt
107
3
102
2
Rödersheim-Gronau
67
5
60
2
Römerberg
400
41
349
10
1
Schifferstadt
699
29
650
20
1
Waldsee
154
9
137
8
LK Rhein-Pfalz-Kreis
4560
253
5
4112
195
2
SK Frankenthal
1436
99
5
1297
39
SK Ludwigshafen
6766
318
8
6157
291
SK Speyer
1994
75
3
1842
77
3
Summe:
14756
745
21
13408
602
5
Quelle: SurvNet@RKI
_AH: Personen mit Hauptwohnsitz außerhalb des
Zuständigkeitsbereiches des Gesundheitsamts aber mit fehlerhaften Meldekreis
„LK Rhein-Pfalz-Kreis“. Es wird geprüft, ob diese noch nachträglich richtig
zugeordnet werden können.
Aus den Einrichtungen wurden uns keine neuen
Corona-Virus-Ausbrüche gemeldet.
Weiterhin sind die Zahlen der mit dem
Coronavirus infizierten Personen seit Beginn des Ausbruchs und die aktuellen
Zahlen auf den Seiten des Ministeriums für Soziales, Arbeit, Gesundheit und
Demografie unter www.msagd.rlp.de oder www.corona.rlp einzusehen.
Die Kreisverwaltung Rhein-Pfalz-Kreis weist darauf hin, dass es zu Differenzen durch zeitlich versetzte Eingabezeiten zu den Zahlen des Landesuntersuchungsamtes bzw. des Robert-Koch-Institutes kommen kann.
Kreisverwaltung Rhein-Pfalz-Kreis 24.02.2021
Einladung zum Online-Vortrag mit Podiumsdiskussion am 9. März 2021:Was macht Corona mit Frauen?
Ein Blick auf die Lebenswirklichkeiten von Frauen und Gestaltungspotentiale
Das Corona-Virus
stellt unser gesamtes Leben auf den Prüfstand: das Arbeitsleben, die
Wirtschaft, das Gesundheitssystem, unsere persönlichen und sozialen Beziehungen
– und legt auch bestehende Ungleichheiten offen. Homeoffice, Homeschooling und
geschlossene Kitas bedeuten gerade für Frauen und Mütter ein erhöhtes Maß an
Arbeit und Organisation. Wie gehen wir mit dieser Situation um? Welche
Gestaltungsmöglichkeiten nutzen wir? Darüber spricht am Dienstag, 9. März 2021,
um 18 Uhr Prof. Dr. h.c. Jutta Allmendinger, Präsidentin des
Wissenschaftszentrums Berlin.
Ihrem Vortrag
folgt eine virtuelle Podiumsdiskussion, u.a. mit Dr. Hildegard Flach,
Unternehmensberaterin, Mitglied des Frauennetzwerks Business and Professional
Women Mannheim-Ludwigshafen, Sandra Helms, Leitung des Projekts zur „Verzahnung
von Arbeits- und Gesundheitsförderung“, LZG Mainz, Barbara Kohlstruck, Dekanin
des Protestantischen Kirchenbezirks Ludwigshafen sowie Bettina Stier,
Projektleitung bei der Wirtschafts-EntwicklungsGesellschaft mbH (W.E.G.).
Ulrike Gentner,
Direktorin Bildung im Heinrich Pesch Haus, moderiert die
Kooperationsveranstaltung des Heinrich Pesch Hauses mit den
Gleichstellungsstellen der Stadt Ludwigshafen am Rhein und des
Rhein-Pfalz-Kreises und dem Projekt zur “Verzahnung von Arbeits- und
Gesundheitsförderung in der kommunalen Lebenswelt” in Rheinland-Pfalz im
Auftrag des “GKV-Bündnis für Gesundheit”.
Die Veranstaltung
wird durch das “GKV-Bündnis für Gesundheit” gefördert. Zusätzlich wurden für
diese Veranstaltung Mittel beim Land Rheinland-Pfalz beantragt.
Bei einer gemeinsamen Kontrolle der Polizei und des Bereichs Öffentliche Ordnung, Bekämpfung Schwarzarbeit, haben die Einsatzkräfte am Montag, 22. Februar 2021, vier illegal betriebene Beherbergungen entdeckt. Drei der nicht angemeldeten Pensionen befanden sich im Stadtteil Oppau und eine im Stadtteil Nord/Hemshof. Die Kontrolle in einem der Häuser in Oppau ergab, dass unter anderem eine Abstellkammer zur Vermietung stand.
Stadt Ludwigshafen am Rhein 24.02.2021
Neue Brandmeldeanlage für das Wilhelm-Hack-Museum: Arbeiten bis in den Spätherbst
Im
Wilhelm-Hack-Museum wird im Zuge der laufenden Sanierungsarbeiten die
Brandmeldeanlage komplett neu installiert. Wegen der aufwändigen Arbeiten passt
das Museum seine Ausstellungsplanung an.
Die
Brandschutzsanierung im Wilhelm-Hack-Museum hatte Mitte September 2020
begonnen. Beim Öffnen der Decken und Wände stellten die Bauexperten während der
Arbeiten fest, dass keine Zwischendeckenmelder installiert waren. Diese sind
nach heutigem Stand jedoch vorgeschrieben. Ersatzteile gibt es aufgrund des
Alters der Anlage nicht mehr. Um die aktuellen sicherheitstechnischen Standards
zu erfüllen, muss die Brandmeldeanlage daher vollständig erneuert werden. Der
Bau- und Grundstücksausschuss folgte der Verwaltung in ihrer Argumentation und
stimmte dem Vorgehen im Januar 2021 zu.
Auf
dieser Grundlage wurden im Rahmen der regelmäßigen Baubesprechungen
Anforderungen, Zwänge und Rahmenbedingungen für die Arbeiten erörtert und in
ein erstes grobes zeitliches Tableau eingepasst. Beteiligt ist eine Vielzahl
einzelner Gewerke, deren Arbeitsabläufe insbesondere aufgrund der Vorgaben der
Corona-Pandemie – wie bei vielen anderen Bauvorhaben auch – aufwändig
aufeinander abgestimmt werden müssen. Insgesamt erfordern die Arbeiten mehr
Zeit und werden voraussichtlich bis zum Spätherbst dauern. Eine Übergabe des
Hauses an das Museumsteam ist voraussichtlich Ende des Jahres möglich.
Aufgrund
der neuen Entwicklung wird das Wilhelm-Hack-Museum seine Ausstellungsplanung
überarbeiten. Die geplante Einzelausstellung mit Werken von Michael Beutler und
die für Herbst vorgesehene Ausstellung „Street Life – Die Straße in der
Kunst von Kirchner bis Streuli“ werden ins Jahr 2022 verschoben. Das
Museum wird, sofern es die Pandemie erlaubt, auch Veranstaltungsformate im
hack-museumsgARTen anbieten. Für das Sommerferienprogramm wird ein
Ausweichquartier gesucht. Das Programm in der Rudolf-Scharpf-Galerie ist nicht
betroffen.
Stadt Ludwigshafen am Rhein 24.02.2021
WärmeEffizienzKampagne zu Gast in
Ludwigshafen
Dreiteilige Online-Vortragsreihe rund ums Thema Heizen beginnt im März
Welche Heizung
passt zu meinem Haus? Kommen Wärmepumpe oder Holzpellets in Betracht? Jeder, der sich derzeit
mit dem Austausch einer veralteten Heizungsanlage beschäftigt, steht vor diesen
Fragen. Auf diese geben drei Online-Vorträge Antwort, die von der
Energieagentur Rheinland-Pfalz und ihren Kooperationspartner*innen in Zusammenarbeit
mit dem städtischen Klimaschutzbüro angeboten werden.
Die
Stadt Ludwigshafen ist die zweite Kommune in Rheinland-Pfalz, in der die
WärmeEffizienzKampagne (WEK) Station macht. Bau- und Umweltdezernent Alexander
Thewalt freut sich, die Kampagne beim Auftakt am 18. März begrüßen zu dürfen:
„Mit der WärmeEffizienzKampagne unterstützt uns die Energieagentur des
Landes bei unseren Klimaschutzbemühungen. Wir können die globalen und
nationalen Klimaschutzziele nur erreichen, wenn jeder Einzelne mitmacht. Das
betrifft auch das eigene Haus und die Auswahl der Heizung. Hier kann jeder
Einzelne seine eigene Energiewende vollziehen.“
Laut
Heizspiegel verbrauchte im Jahr 2018 ein 110 Quadratmeter großes
Einfamilienhaus durchschnittlich rund 1.800 Liter Heizöl. Bei einem
Durchschnittspreis für Heizöl von rund 70 Cent pro Liter betrugen die
Heizkosten (zuzüglich Heiznebenkosten) circa 1.500 Euro pro Jahr. Die
Vortragsreihe erklärt, wie man
durch den Austausch beziehungsweise die Erweiterung von Heizungsanlagen
langfristig Geld sparen und gleichzeitig das Klima schützen kann. Auch aktuelle
Fördermöglichkeiten von bis zu 55 Prozent der Investitionskosten werden
vorgestellt.
Der
erste Teil der Vortragsreihe mit dem Titel „Welche Heizung passt zu meinem Haus?“
findet am 18. März statt und spricht neben dem Heizungstausch auch
Möglichkeiten der Optimierung von Bestandsanlagen an, wie etwa den
Heizungspumpentausch und den Hydraulischen Abgleich. Am Ende der Veranstaltung
erhalten die Teilnehmenden die Möglichkeit, über den Fortgang der dreiteiligen
Vortragsreihe abzustimmen. Zur Auswahl stehen dabei Vorträge zum Heizen
mit Wärmepumpe, Erneuerbaren Energien oder Hybrid-Systemen.
Die
landesweite Kampagne wurde von der Energieagentur Rheinland-Pfalz ins Leben
gerufen und gemeinsam mit der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz, der
Handwerkskammer Koblenz sowie den Fachverbänden Sanitär, Heizung und Klima
Pfalz und Rheinland-Rheinhessen durchgeführt. Sie schafft Aufmerksamkeit für
das Thema „energieeffiziente Wärmeversorgung“ und bietet in
Zusammenarbeit mit Kommunen Online-Vorträge für Bürger*innen rund um das Thema
Heizen.
Online-Vorträge der WärmeEffizienzKampagne
im Überblick
Teil 1: Donnerstag, 18. März, 19 Uhr
Welche Heizung passt zu meinem Haus? 1. Vortrag – Überblick über verschiedene Heizsysteme
Teil 2: Donnerstag, 15. April 2021, 19 Uhr
Welche Heizung passt zu meinem Haus? 2. Vortrag – Thema folgt
Teil 3: Donnerstag, 6. Mai 2021, 19 Uhr
Welche Heizung passt zu meinem Haus? 3. Vortrag – Thema folgt
Die Themen für den zweiten und dritten Teil werden
von den Teilnehmenden des ersten Teils gewählt. Die Online-Vorträge sind
kostenlos und dauern jeweils ungefähr zwei Stunden. Die Teilnehmenden benötigen
einen Computer mit
Internetzugang und können über einen Chat Fragen stellen. Auf der Website der
WärmeEffizienzKampagne können sich Interessierte unter www.earlp.de/wek informieren und anmelden. Die
Teilnehmerzahl ist begrenzt. Weitere Informationen und den Link zum
Online-Vortrag erhalten Interessierte per E-Mail im Anschluss an die Anmeldung.
Stadt Ludwigshafen am Rhein 24.02.2021
Ebertpark wieder offen
Der Stadt wurde Montagmittag , 22. Februar, gemeldet, dass im Ebertpark Wildschweine gesichtet worden seien. Daraufhin wurde der Park abgesperrt und von Mitarbeiter*innen des Kommunalen Vollzugsdienstes und vom Bereich Grünflächen und Friedhöfe durchsucht. Nach Zeugenaussagen wurde dann ein Wildschwein gesehen, das über den Hemshofkreisel Richtung Rhein gerannt sei. Nachdem die Mitarbeiter*innen auch heute nochmals sichergestellt haben, dass sich kein Wildschwein im Ebertpark mehr befindet, wurde er am Dienstag, 23. Februar, um 13.30 Uhr wieder geöffnet.
Falls weitere Wildschweine im Ebertpark gesehen werden, bittet die Stadt diese unter der Telefonnummer 0621 504-2067, Bereich Grünflächen und Friedhöfe, oder bei der Polizei unter der Nummer 9632222 (zur Not 110) zu melden.
Stadt Ludwigshafen am Rhein 24.02.2021
Verkehrsnotizen
Radler werden um Konrad-Adenauer-Brücke
geleitet
Im Uferpfeiler der Konrad-Adenauer-Brücke werden Podeste, Stege und Steigleitern erneuert. Aus diesem Grunde ist der Fuß- und Radweg entlang des Rheins zwischen Ostasieninstitut und der Ampel an der Lichtenberger Straße bis Ende Mai gesperrt.
Von Norden herkommend kann man den parallelen Radweg entlang der
Rheinallee und ab Höhe Yorckstraße den Radweg stadtauswärts nutzen. Über die
Max-Pechstein-Straße ist dann wieder die Rheinpromenade erreichbar.
Von Süden her gelangen Radfahrer*innen ab der Paul-Klee-Straße zum
Radweg entlang der Rheinallee stadteinwärts, bis sie dann an der Ampel der
Lichtenbergerstraße wieder zum Rheinufer gelangen.
Der Bereich Tiefbau bittet für die durch
die Maßnahme verursachten Beeinträchtigungen um Verständnis.
Burgundenstraße aufgrund von Bauarbeiten gesperrt
Wegen des Baus eines Wohngebäudes ist die Burgundenstraße im Zeitraum ab 1. März bis voraussichtlich 6. Dezember 2021 für den Verkehr gesperrt. Während der Bauarbeiten ist die Durchfahrt der Straße im Bereich zwischen den Einmündungen zur Volkerstraße und zur Valentin-Bauer-Straße nicht möglich. Die Burgundenstraße wird an den entsprechenden Kreuzungsbereichen als Sackgasse beschildert.
Die Stadtverwaltung
bittet für die durch die Maßnahmen verursachten Beeinträchtigungen um
Verständnis.