Ludwigshafen

Der Flächennutzungsplan 1999 wird fortgeschrieben

Nach 20 Jahren und zahlreichen Teiländerungen wird der Flächennutzungsplan der Stadt Ludwigshafen fortgeschrieben und überarbeitet. Die mit der Durchführung beauftragte Bruchsaler Planungsgesellschaft „Bresch Henne Mühlinghaus mbH“ stellte sich am Montag, 22. Februar 2021, den Mitgliedern des Bau- und Grundstücksausschusses vor und erläuterte das Vorgehen und den Zeitplan.

Der Startschuss für die Fortschreibung des Flächennutzungsplans fiel eigentlich schon 2014, aber dann kam der Flüchtlingszuzug, und anschließend mussten sich die Städte und Gemeinden bundesweit mit erheblichen Veränderungen im Bereich des Wohnungsmarktes auseinandersetzen. Eine Entwicklung, auf die nicht nur die Städte reagieren müssen. So beschloss der Planungsverband der Metropolregion Rhein-Neckar 2017 eine Teilfortschreibung des Regionalplans Rhein-Neckar. Ein Prozess, der immer noch in Gange ist, aber mittlerweile liegt ein konkreter Entwurf vor. „Der Flächennutzungsplan und der Regionalplan müssen wechselseitig aufeinander abgestimmt werden, daher lag es nahe, mit dem Verfahren zu warten, bis erkennbar wird, welche Vorgaben die übergeordnete Planung formuliert“, erläutert Joachim Magin, Leiter des Bereiches Stadtplanung.

Nutzungsansprüche wirken sich auf Planungsspielraum aus

An diesem Zusammenhang erkennt man, dass ein zu aktualisierender Flächennutzungsplan zwar eine Aufgabe
der Stadt ist, die zuständigen Stadtplaner*innen dabei aber keineswegs frei entwerfen. Der dicht besiedelte Raum in der Metropolregion ist von einer Vielzahl konkurrierender Nutzungsansprüche überlagert. Regionale Grünzüge, Landschaftsschutzgebiete, bestehende Siedlungsflächen, Wasserflächen, Überschwemmungsgebiete, Rohrleitungen, Verkehrstrassen, gesetzliche Abstandsflächen und vieles mehr begrenzen den Planungsspielraum der Stadt.

Welche Flächen werden benötigt?

Darüber hinaus gibt es eine ganze Reihe von Konzepten, Fachplanungen und Leitbildern, die ebenfalls Ziele für die räumliche Entwicklung einer Stadt formulieren. Etwa der Gesamtverkehrsplan, das Einzelhandelskonzept und natürlich auch der Landschaftsplan der Stadt, der wichtige Ziele für die Freiraumentwicklung formuliert. Die Aufgabe des Flächennutzungsplans ist es daher nicht, Visionen oder Leitbilder für Ludwigshafen zu entwickeln, sondern die vielen Planungen, Konzepte und Leitbilder zusammenzuführen und zu prüfen, welche Flächen sie benötigen. Wie der Name Flächennutzungsplan schon verdeutlicht, geht es im Kern darum, allen Flächen der Stadt eine Nutzungsfunktion zuzuordnen: Landwirtschaftliche Fläche, Wohnbaufläche, Gewerbefläche, Wasserfläche, Waldfläche und vieles mehr. Bei einer Gesamtfortschreibung ist dies für den größten Teil des Stadtgebietes in der Vergangenheit bereits erfolgt. Für einige Flächenanteile sollen aber neue Zuordnungen geprüft und diskutiert werden. Dies betrifft insbesondere künftige Wohnbau- und Gewerbeflächen.

Leitplanken für künftige Entwicklungen

Dabei ist der Flächennutzungsplan keine rechtlich verbindliche Planung. Die Nutzungszuweisungen dienen der Verwaltung und Politik vielmehr als Leitplanken für künftige Entwicklungsentscheidungen. Sie schaffen Orientierung und Handlungsspielräume zugleich. Ob, wann, wie und in welchem Umfang zum Beispiel eine dargestellte Wohnbaufläche tatsächlich entwickelt werden soll, entscheiden die politischen Gremien zu einem späteren Zeitpunkt. Die Erfahrung lehrt, bei einem Planungshorizont von circa 15 Jahren können sich im Laufe der Zeit Prioritäten verschieben. Außerdem muss zuvor eine weitere, verbindliche Planung aufgestellt werden, der Bebauungsplan. Ein eigenständiges Verfahren mit vertiefter Umweltprüfung und erneuter Bürgerbeteiligung. Potentielle Wohnbauflächen im Flächennutzungsplan sind daher in keinem Fall mit Wohngebieten zu verwechseln. Wer zum Beispiel glaubt, man könne sich ein Grundstück in einer dargestellten Wohnbaufläche erwerben und müsse dann nur abwarten, bis es wertvolles Bauland wird, kann sich täuschen. „Bodenspekulation erschweren die Wohnbauentwicklung im Innen- wie im Außenbereich. Wir werden im Flächennutzungsplan also darauf achten, genügend Entwicklungsspielräume offen zu halten“, so Oberbürgermeisterin Jutta Steinruck.

Derzeit werden Grundlagen ermittelt

Gegenwärtig stellt ein vierköpfiges Planungsteam unter der Leitung von Dipl.-Ing. Dorothee Wiesehügel gemeinsam mit dem Bereich Stadtplanung die Grundlagen zusammen und erarbeitet zum förmlichen Verfahren ein ergänzendes Beteiligungskonzept.

Bürger*innen können sich einbringen

Im Laufe des auf drei Jahre angelegten Planverfahrens wird es für die Öffentlichkeit mehrfach Gelegenheit geben, sich einzubringen. „Neben der gesetzlich vorgeschriebenen Beteiligung wollen wir noch eine informelle Öffentlichkeitsbeteiligung anbieten“, so Bau- und Umweltdezernent Alexander Thewalt. „Wenn das Beteiligungskonzept durch die Gremien der Stadt beschlossen ist, kommen wir auf unsere Bürger*innen gegen Jahresende zu und hoffen auf eine rege Teilnahme.“ Mehr unter www.ludwigshafen.de

Stadt Ludwigshafen am Rhein
23.02.2021

Ortsbeirat Gartenstadt: Übertragung im Stadtratssaal

Der Ortsbeirat Gartenstadt tagt am Mittwoch, 24. Februar 2021, 17 Uhr, als Videokonferenz. Interessierte haben die Möglichkeit, die Übertragung der öffentlichen Sitzung im Stadtratssaal im ersten Obergeschoß des Ludwigshafener Rathauses zu verfolgen. Teilnehmer*innen werden gebeten, die Abstands- und Hygieneregeln einzuhalten.

Stadt Ludwigshafen am Rhein
23.02.2021

Frauenbilder im Wandel der Zeit: Programm zum Internationalen Frauentag geht neue Wege

Seit 1911 wird der Internationale Frauentag am 8. März jährlich weltweit begangen, um Gleichberechtigung für Frauen und Mädchen einzufordern und auf bestehende Ungleichheiten aufmerksam zu machen. In Ludwigshafen gibt es vom 2. bis 31. März vielfältigen Aktionen, darunter erstmals zahlreiche Online-Formate, damit das Anliegen der Veranstaltenden auch in der Corona-Pandemie transportiert werden kann.

Mit dabei sind auch 2021 Frauenverbände und -initiativen, Kultur- und Bildungseinrichtungen, Kirchen und Vereine sowie die Gleichstellungsstelle der Stadt. Mit der Veranstaltungsreihe zum Internationalen Frauentag 2021 stellen die Initiator*innen aktuelle und historische Frauenbilder vor und greifen gleichstellungspolitische Themen auf. Bedingt durch die aktuelle Situation wurden viele Aktionen als Online-Veranstaltungen geplant. Gleichzeitig hoffen die Veranstaltenden darauf, auch Präsenzveranstaltungen wie einen Stadtspaziergang mit dem Fahrrad, zu dem die Freireligiöse Frauengruppe am 16. März einlädt, unter Beachtung aller Hygienevorgaben durchführen zu können. Online angeboten werden unter anderem: Info & Tee Spezial, Themennachmittage zum Internationalen Frauentag „Starke Frauen“ am 2. März, 14.30 bis 16.45 Uhr, veranstaltet vom Internationalen Frauentreff; „Ein Bild sagt mehr als tausend Worte“, Fotoworkshop der interkulturellen Bildungsstätte der Malteser und des Frauencafés über die Rolle der Frau ab Montag, 8. März, 18 bis 20 Uhr, sowie am 9. März, 18 bis 19.30 Uhr, „Was macht Corona mit Frauen – Ein Blick auf die Lebenswirklichkeiten von Frauen und Gestaltungspotentiale“, Online-Vortrag von Prof. Dr. h.c. Jutta Allmendinger und anschließende Podiumsdiskussion, Veranstalterinnen: Heinrich Pesch Haus sowie die Gleichstellungsstellen der Stadt Ludwigshafen und des Rhein-Pfalz-Kreises.

„Engagement in schwierigen Zeiten zeigen die Ludwigshafener Frauenverbände und -institutionen, die rund um den Internationalen Frauentag aktuelle und historische Frauenbilder vorstellen und gleichstellungspolitische Themen aufgreifen – viele Veranstaltungen sind Online-Formate und können auch unter Pandemiebedingungen stattfinden. Dafür möchte ich mich ganz persönlich bei allen Beteiligten bedanken, es ist wichtig, dass wir den gesellschaftlichen Diskurs mit neuen Formaten fortführen“, so Oberbürgermeisterin Jutta Steinruck.

Interessierte werden gebeten, sich jeweils aktuell bei den Veranstalter*innen über die einzelnen Programmpunkte zu informieren. Das Programm findet sich auch auf der Homepage der Stadt, www.ludwigshafen.de/chancengleichheit. Für Fragen steht außerdem die Gleichstellungsbeauftragte der Stadt, Susanne Diehl, Telefon 0621 504-2087, E-Mail susanne.diehl@ludwigshafen.de zur Verfügung.

Stadt Ludwigshafen am Rhein
23.02.2021

Landau, Kreis LD und Landkreis Südliche Weinstraße

Es kann losgehen: Stadt Landau startet mit Ablassen des Wassers aus dem Schwanenweiher

Trockengelegt: Die Stadt Landau hat damit begonnen, das Wasser aus dem Schwanenweiher in die Kanalisation abzulassen.
Foto: Stadt Landau

Alles muss raus: Die Stadt Landau hat jetzt mit der Sanierung des Schwanenweihers im Ostpark begonnen. In einem ersten Schritt wird das Weiherwasser aktuell wie angekündigt in die Kanalisation abgelassen. Nach einer ausgiebigen Trocknungsphase soll der zurückbleibende Schlamm voraussichtlich zum Jahreswechsel 2021/2022 abgetragen werden. Dann startet der eigentliche Umbau des Weihers – inklusive Vertiefung und Abdichtung des Gewässers.

„In den vergangenen zehn Jahren wurde am Schwanenweiher alles Mögliche unternommen, um die Qualität des Gewässers zu verbessern“, so Umweltdezernent Lukas Hartmann. Vom Besatz mit Hechten bis zum Einleiten von Queichwasser habe dem Weiher aber nichts langfristig helfen können. „Seit den Voruntersuchungen zur jetzigen Sanierung wissen wir, dass der Weiherboden undicht und damit ein wichtiger Faktor für die schlechte Wasserqualität ist“, erklärt Hartmann. „Darum wird es jetzt Zeit für einen echten Neustart für Schwanenweiher und Ostpark.“

Wie sieht das genaue Vorgehen aus? Zunächst lässt die Stadt über die Kanalisation das Wasser aus dem Schwanenweiher ab. Parallel dazu werden von beauftragten Fachfirmen die Fische aus dem Weiher entnommen, heimische Arten in andere Gewässer gebracht und nicht-heimische Arten in Zoos bzw. im Landauer Reptilium verfüttert. Dann muss die etwa 15 Zentimeter hohe Faulschlammschicht auf dem Boden des Weihers, die zur schlechten Wasserqualität entscheidend beiträgt, trockengelegt werden.

„Die Mineralisierung, also die Umwandlung der organischen in mineralische Bestandteile, dauert voraussichtlich mehr als neun Monate“, berichtet Sabine Klein, Leiterin der Grünflächenabteilung des städtischen Umweltamts. „Sobald der Schlamm komplett abgetrocknet ist, wird er dann bei der Abdichtung des Gewässerbodens sowie im Uferbereich als Landzunge verbaut.“ Bis es soweit ist, soll der Schwanenweiher zwar trocken, aber nicht brachliegen: Über die Sommermonate möchte die städtische Grünflächenabteilung den Grund des Weihers durch das Einbringen einer Saatmischung in ein farbenfrohes Blütenmeer verwandeln. Dann sollen dort beispielsweise Klatschmohn und Kornblumen wachsen.

Wichtiger Hinweis: Während der Trocknungszeit suchen sich die Gänse und Enten, die jetzt am Schwanenweiher leben, andere Gewässer als Lebensraum. „Die Parkbesucherinnen und Parkbesucher mag das traurig stimmen, doch das Umweltamt ist froh darüber – denn die Fütterung der Wasservögel lockt immer mehr Vögel an. Durch das Einbringen von Brotresten und schlussendlich auch durch den Vogelkot werden viele zusätzliche Nährstoffe in den Schwanenweiher eingebracht. Das wiederum ist schlecht für die Wasserqualität und die Entwicklung des Gewässers“, erläutert Sabine Klein.

Die Gewässersanierung ist aber nur ein Teil des knapp 3,9 Millionen Euro schweren Maßnahmenpakets zur Neugestaltung des Ostparks. Außerdem werden u.a. die Wege erneuert, die Festungsmauer und die Aussichtskanzel stabilisiert, neue Spiel-, Sport-, Bewegungs- und Aufenthaltsmöglichkeiten geschaffen, eine WC-Anlage installiert und die Beleuchtung verbessert. Das Ziel: Begegnungen und Bewegung fördern und so für eine höhere Attraktivität, eine bessere soziale Durchmischung und weniger Angsträume sorgen.

Während der Arbeiten zur Trockenlegung des Schwanenweihers bleiben die Wege im Ostpark für voraussichtlich zwei Wochen gesperrt. In dieser Zeit kann es auch zu einer Geruchsbelästigung durch entweichende Faulgase kommen.

Stadtverwaltung Landau in der Pfalz
23.02.2021

Kulturzentrum Altes Kaufhaus: Ziffernblatt der Uhr des denkmalgeschützten Gebäudes am Landauer Rathausplatz wird restauriert

Das Ziffernblatt der Uhr am Alten Kaufhaus in Landau wird restauriert und wurde dafür jetzt von einer beauftragten Fachfirma abmontiert.
Foto: Stadt Landau

Moment mal, fehlt da nicht etwas? In den kommenden vier bis sechs Wochen müssen die Landauerinnen und Landauer auf die große Uhr am Alten Kaufhaus verzichten. Das Ziffernblatt am denkmalgeschützten Gebäude am Rathausplatz wird restauriert und wurde dafür jetzt von einer beauftragten Fachfirma abmontiert.

Bevor das Ziffernblatt wieder an seinen angestammten Platz zurückkehrt, wird es frisch lackiert und neu vergoldet.
Foto: Stadt Landau

Das rund 100 Kilogramm schwere Stahlgestell ist über die Jahre stark korrodiert, was für die unschönen „Schlieren“ an der Fassade des Gebäudes sorgt. Bevor die Uhr frisch lackiert und mit neuer Vergoldung wieder an ihren angestammten Platz zurückkehren kann, wird daher auch die Fassade gereinigt. Die Kosten der Maßnahme, für die das städtische Gebäudemanagement verantwortlich zeichnet, belaufen sich auf rund 3.000 Euro.

Stadtverwaltung Landau in der Pfalz
23.02.2021

Stadtbibliothek Landau erweitert digitales Angebot: Über OverDrive Rheinland-Pfalz große Auswahl englischsprachiger eMedien für Nutzerinnen und Nutzer verfügbar

Nutzerinnen und Nutzer der Landauer Stadtbibliothek können ab sofort über OverDrive Rheinland Pfalz englischsprachige eBooks und Hörbücher ausleihen.
Foto: OverDrive Rheinland Pfalz

„In English please“: Mit OverDrive Rheinland Pfalz ergänzt die Stadtbibliothek Landau ab sofort zusammen mit rund 50 anderen Bibliotheken in Rheinland-Pfalz ihr Onleihe-Angebot um eMedien in englischer Sprache. Unter https://rlp.overdrive.com sowie über die zugehörige App Libby erhalten Nutzerinnen und Nutzer der Landauer Einrichtung kostenfreien Zugang zu englischsprachigen eBooks und Hörbüchern.

„Ich freue mich, dass wir die Landauerinnen und Landauer auf diese Weise dabei unterstützen, ihre Englischkenntnisse zu trainieren und auszubauen. Dieses Angebot dürfte vor allem auch für Schülerinnen und Schüler wie auch für Studierende von großem Interesse sein“, erklärt Bürgermeister Dr. Maximilian Ingenthron und wünscht den Nutzerinnen und Nutzern ganz viel Lese- und Hörspaß.

Und so funktioniert’s: Bibliotheksnutzerinnen und -nutzer wählen unter rlp.overdrive.com oder über die kostenfreie OverDrive-App Libby ihre Heimatbibliothek aus, loggen sich mit Nutzernummer und persönlichem Passwort ein und können dann im Angebot stöbern. Gewünschte digitale Medien können für einen Zeitraum von sieben bis 21 Tagen entliehen werden.

Mit der Onleihe Rheinland-Pfalz bieten rund 85 Bibliotheken in Rheinland-Pfalz ihren Nutzerinnen und Nutzern schon seit einigen Jahren erfolgreich eBooks und Hörbücher, aber auch Zeitschriften, Zeitungen und eLearning-Angebote zur digitalen Nutzung und Ausleihe an. OverDrive Rheinland-Pfalz ergänzt dieses Angebot nun im englischsprachigen Bereich. Die Angebote werden vom Landesbibliothekszentrum Rheinland-Pfalz (LBZ) koordiniert und vom Land Rheinland-Pfalz gefördert.

Für weitere Informationen zum Angebot stehen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadtbibliothek Landau telefonisch unter 0 63 41/13 43 20 sowie per Mail an stadtbibliothek@landau.de zur Verfügung.

Text: Stadtverwaltung Landau in der Pfalz Foto: OverDrive Rheinland Pfalz
23.02.2021

Landtagswahl in Zeiten von Corona: Bereits rund 7.000 Anträge auf Briefwahl in Landau – Briefwahlbüro im Alten Kaufhaus ab sofort geöffnet

Landtagswahl 2021: Bei der Stadtverwaltung Landau sind bereits etwa 7.000 Anträge auf Briefwahl eingegangen.
Foto: Stadt Landau

Die Vorbereitungen für die Landtagswahl am 14. März laufen auf Hochtouren: Etwa drei Wochen vor dem eigentlichen Wahlsonntag sind bereits knapp 7.000 Anträge auf Briefwahl bei der Stadtverwaltung Landau eingegangen – rund 3.000 mehr als noch am Donnerstag vergangener Woche und bereits in etwa so viele wie bei der Landtagswahl 2016 insgesamt. Vor fünf Jahren hatten sich 7.462 Wählerinnen und Wähler dazu entschieden, ihr Kreuzchen per Brief abzugeben.

Oberbürgermeister Thomas Hirsch, der in den vergangenen Wochen für die Briefwahl geworben hatte, dankt den Bürgerinnen und Bürgern, die bereits von der Möglichkeit Gebrauch gemacht haben und hofft, dass noch zahlreiche weitere dem Beispiel folgen werden. „Die Briefwahl ist ein wichtiger Schritt für die Pandemiebekämpfung. Mit dieser umsichtigen Entscheidung können die Bürgerinnen und Bürger sich selbst und andere, wie auch die Helferinnen und Helfer in den Wahllokalen, schützen und zudem noch Wartezeiten vermeiden.“

OB Thomas Hirsch auf Stippvisite im Briefwahlbüro im Alten Kaufhaus, das ab sofort geöffnet hat.
Foto: Stadt Landau

Neben der Möglichkeit, die Briefwahlunterlagen online oder postalisch zu beantragen, hat ab sofort auch das Briefwahlbüro im Alten Kaufhaus geöffnet. Dort können die Wahlunterlagen persönlich beantragt und auch gleich die Stimme abgegeben werden.

Die Öffnungszeiten sind:

  • Montag – Freitag: 8:30 – 12 Uhr
  • Montag – Mittwoch: 14 – 16 Uhr
  • Donnerstag: 14 – 18 Uhr
  • Samstag, 27. Februar: 9 – 11 Uhr
  • Samstag, 6. März: 9 – 11Uhr
  • Freitag, 12. März: 14 – 18 Uhr

Beim Besuch des Briefwahlbüros ist das Tragen einer medizinischen Maske (OP-Maske oder FFP2/KN95-Maske) zwingend notwendig. Es ist keine Terminvereinbarung erforderlich; die maximale Anzahl der anwesenden Wahlberechtigten ist allerdings pandemiebedingt begrenzt.

Stadtverwaltung Landau in der Pfalz
23.02.2021

Gemischte Bilanz nach erstem „Frühlingswochenende“: Stadt Landau bittet weiter um Einhaltung der Abstands- und Hygieneregeln – OB Hirsch: Zoo für Südpfälzerinnen und Südpfälzer öffnen!

OB Hirsch regt an, den Zoo in Landau wieder für Besucherinnen und Besucher zu öffnen.
Foto: Speyer 24/7 News

Das erste richtige „Frühlingswochenende“ bei Temperaturen von bis zu knapp 20 Grad liegt hinter der Südpfalzmetropole Landau – und viele Menschen nutzten die ersten Sonnenstrahlen des Jahres, um einen Ausflug ins Grüne zu unternehmen. Die allermeisten von ihnen hielten sich an die geltenden Abstands- und Hygieneregeln, jedoch kam es immer wieder auch zu Verstößen.

Der Appell von Landaus OB Thomas Hirsch: „Ich habe das größte Verständnis dafür, dass die Menschen nach den vielen Wochen des Lockdowns das Bedürfnis haben, nach draußen zu gehen und Sonne zu tanken. Bitte nehmen Sie aber auch im Freien die Abstands- und Hygieneregeln ernst und achten Sie auf sich und Ihre Mitmenschen.“ Dies gelte umso mehr mit Blick auf die neue und besonders ansteckende Virus-Mutation, die im Landkreis Germersheim bereits zu einem sprunghaften Anstieg der Fallzahlen beigetragen habe.

Ordnungsdezernent Lukas Hartmann berichtet – auch in Abstimmung mit der Polizei – von einem erhöhten Personenaufkommen am zurückliegenden Wochenende etwa in den städtischen Parks oder auch auf der Kleinen Kalmit. Auch seien viele Hinweise aus der Bevölkerung über mögliche Verstöße eingegangen. Aber: „Die allermeisten haben sich wirklich sehr gut an die Auflagen gehalten. Wenn es zu Verstößen kam, dann meist, weil die Menschen keinen Abstand zueinander hielten oder – als Erwachsene – auf den Spielplätzen keine Maske trugen.“

Mit dem OB ist Hartmann sich einig, dass sich die Stadt in einer schwierigen Situation befände: Dem Spagat zwischen dem Schutz der Bevölkerung und dem Erhalt eines Mindestmaßes an gesellschaftlichem Leben. Um die Ausflüglerinnen und Ausflügler weiter zu entzerren, hat OB Hirsch beim Land erneut die Wiedereröffnung des Zoos Landau angeregt – und sei es nur für die Südpfälzerinnen und Südpfälzer, um weitere Reisen innerhalb von Rheinland-Pfalz oder sogar über Landesgrenzen hinweg zu vermeiden.

Der OB: „In anderen Bundesländern gibt es Überlegungen, zum 1. März nicht nur die Zoos, sondern auch die Gartenmärkte wieder zu öffnen. Um den «Run» auf die Parks und Supermärkte zu beenden, halte ich das auch für Rheinland-Pfalz für eine sinnvolle Maßnahme.“

Text: Stadtverwaltung Landau in der Pfalz Foto: Speyer 24/7 News
23.02.2021

Stadt Landau sucht »Bufdis«: Jugendförderung und Abteilung Brand- und Katastrophenschutz benötigen Verstärkung – Bewerbungen für den Bundesfreiwilligendienst bis 12. März möglich

Die »Bufdis« der Abteilung Brand- und Katastrophenschutz dürfen fleißig bei der Freiwilligen Feuerwehr Landau mithelfen.
Foto: Freiwillige Feuerwehr Landau

Wer hat Lust, etwas Neues auszuprobieren und sich für das Gemeinwohl zu engagieren? Denn bei der Stadtverwaltung Landau sind ab dem 1. September 2021 vier Bundesfreiwilligendienst-Stellen zu besetzen. Die BFDler – oder auch „Bufdis“ genannt – kommen bei der Jugendförderung oder bei der Abteilung Brand- und Katastrophenschutz zum Einsatz. Bewerben können sich junge, engagierte Menschen im Alter zwischen 18 und 25 Jahren noch bis zum 12. März.

„Ob die Arbeit mit Kindern in den Einrichtungen der Jugendförderung oder die tatkräftige Mithilfe bei unserer Feuerwehr: Die ausgeschriebenen «Bufdi»-Stellen bieten die Möglichkeit, in zwei sehr spannende Bereiche bei der Stadtverwaltung Landau reinzuschnuppern“, ist Oberbürgermeister Thomas Hirsch überzeugt. „Kommen Sie ins Team Stadtverwaltung; wir freuen uns auf Sie!“ ermuntert der Stadtchef junge Leute, sich je nach ihrem Interesse für eine der Stellen zu bewerben.

Im Bereich der Jugendförderung sind gleich drei Stellen zu vergeben, und zwar in den Einrichtungen Mehrgenerationenhaus, Haus der Jugend sowie Jugendtreff Horst. Dort sind die Bundesfreiwilligendienstleistenden u.a. für die Hausaufgabenbetreuung von Kindern sowie für die Begleitung verschiedener Gruppen- und Ferienangebote zuständig. BFDler der Abteilung Brand- und Katastrophenschutz helfen zum Beispiel bei der Prüfung und Wartung von feuerwehrtechnischem Gerät und unterstützen die ehrenamtlichen Jugendfeuerwehrwarte.

Bewerbungen werden bis zum 12. März entgegengenommen. Wer an einer Bufdi-Stelle interessiert ist, schickt die Bewerbungsunterlagen am besten per E-Mail an bewerbung-personal@landau.de. Alle weiteren Infos sind auf der städtischen Webseite unter www.landau.de/bundesfreiwilligendienst zu finden.

Stadtverwaltung Landau in der Pfalz
23.02.2021

Corona

„Testung für Alle“: Kommunen erhalten kurzfristige Anforderung des Landes – Landaus OB Hirsch: „Noch viele Unklarheiten, aber wir werden unseren Beitrag zum Gelingen leisten“ – „Guter Ansatz für Exit-Strategie aus Lockdown“

Landaus OB Hirsch sieht den Ansatz von bundesweit flächendeckenden Testangeboten grundsätzlich positiv, hätte sich im Vorfeld jedoch mehr Abstimmung gewünscht.
Foto: Stadt Landau

Ein am späten Freitagnachmittag bei den Oberbürgermeisterinnen und Oberbürgermeistern sowie Landrätinnen und Landräten eingegangener elektronischer Brief des rheinland-pfälzischen Gesundheitsministeriums sorgt für etwas Wirbel: In dem Schreiben werden die Stadt- und Kreischefinnen sowie -chefs aufgefordert, Strukturen zu schaffen, damit ab dem 1. März jeder Bürgerin und jedem Bürger ein unbegrenztes Corona-Testangebot gemacht werden kann. Im Rahmen der bundesweiten Teststrategie sollen flächendeckend PoC-Tests für die Bevölkerung angeboten werden; ein positiver PoC-Befund soll mittels PCR-Test bestätigt werden. Dafür sollen neben Angeboten in Praxen, Betrieben und Unternehmen vor allem auch die kommunalen Teststrukturen genutzt werden und sogar Feuerwehrangehörige zum Einsatz kommen.

Landaus OB Thomas Hirsch hat dazu am Sonntag erklärt:

„Es zeichnet die Städte und Landkreise aus, dass uns das Land erneut zutraut, eine zusätzliche Aufgabe so kurzfristig zu übernehmen. Allerdings hätten wir alle mehr Abstimmung und Kooperation im Vorfeld erwartet.“ Auch die kommunalen Spitzenverbände seien nicht richtig eingebunden gewesen, wie Hirsch als stellvertretender Vorsitzender des Städtetags hinterfragt hat.

Grundsätzlich positiv sieht Hirsch den Ansatz von bundesweit flächendeckenden Testangeboten. „Das ist ein guter Einstieg in den Ausstieg aus den Corona-Beschränkungen“, so Hirsch. Gemeinsam mit den beiden Südpfalz-Landräten Dr. Fritz Brechtel (Germersheim) und Dietmar Seefeldt (Südliche Weinstraße) hatte sich der Landauer Stadtchef gerade in der zurückliegenden Woche für eine Exit-Strategie ausgesprochen, die in Abhängigkeit von der Infektionslage gefahren werden kann. „Für eine solche Strategie sind diese Testungen eine grundlegende Voraussetzung“, so Hirsch.

Überrascht wurde er ebenso wie seine Kollegen von der kurzfristigen Aufforderung des Landes, das bis bereits diesen Mittwoch eine „bestätigende Rückmeldung“ erwartet, wie Städte und Landkreise entsprechende Ambulanzstrukturen für die Testungen (re)aktivieren. Dies sei angesichts der notwendigen Abklärung mit ehrenamtlichen Kräften vor Ort keine gute Steuerung, kritisiert Hirsch.

Dennoch habe man bereits am Wochenende mit ersten Gesprächen und Vorbereitungen begonnen. Nicht vorgesehen ist in der Stadt Landau der Einsatz von Feuerwehrangehörigen: Hier ist sich der OB mit dem Landauer Brand- und Katastrophenschutzinspekteur Dirk Hargesheimer einig, dass „unsere freiwilligen Feuerwehrfrauen und -männer wegen ihrer besonderen Bedeutung in der kritischen Sicherheitsinfrastruktur und ihrem ohnehin hohen Einsatzaufkommen für die Testangebote möglichst nicht zum Einsatz gebracht werden sollen. Mit großen Aufwand fahren wir Hygienekonzepte zur Aufrechterhaltung der Einsatzfähigkeit in der Pandemie, das dürfen wir nicht gefährden.“ 

Hirsch: „Es gibt insgesamt noch viele Unklarheiten und offene Fragen, aber wir werden unseren Beitrag leisten und entsprechende Strukturen zum Testen schaffen.“ Der OB machte am Sonntag deutlich, dass man dabei weiterhin eng mit dem Landkreis Südliche Weinstraße zusammenarbeiten werde und auch südpfalzweit mit dem Landkreis Germersheim in Abstimmung sei.

Stadtverwaltung Landau in der Pfalz
23.02.2021

Coronavirus: Fallzahlen im Landkreis Südliche Weinstraße und der Stadt Landau

Montag (22.02.2021)

Nach aktuellem Stand (22.02.2021, 11:00 Uhr) haben sich seit der letzten Meldung am Freitag, 19.02.2021, 25 weitereFälle des Coronavirus (COVID-19) im Landkreis Südliche Weinstraße und der Stadt Landau bestätigt. Insgesamt wurden 3.549 Fälle im Zuständigkeitsbereich des Gesundheitsamts Südliche Weinstraße an das Landesuntersuchungsamt übermittelt. 3.241 Personen sind gesundet*. Insgesamt sind 132 Personen verstorben. Den Angehörigen und Hinterbliebenen sprechen Landrat Dietmar Seefeldt und Oberbürgermeister Thomas Hirsch ihr herzliches Beileid aus.

Es sind aktuell keine neuen Einrichtungen betroffen.

  • Verbandsgemeinde Annweiler: 328 Personen (296 davon gesundet, 10 verstorben)
  • Verbandsgemeinde Bad Bergzabern:527 Personen (482 davon gesundet, 18 verstorben)
  • Verbandsgemeinde Edenkoben: 489 Personen (431 davon gesundet, 20 verstorben)
  • Verbandsgemeinde Herxheim: 374 Personen (345 davon gesundet, 17 verstorben)
  • Verbandsgemeinde Landau-Land: 265 Personen (244 davon gesundet, 13 verstorben)
  • Verbandsgemeinde Maikammer: 142 Personen (135 davon gesundet, 3 verstorben)
  • Verbandsgemeinde Offenbach: 309 Personen (273 davon gesundet, 21 verstorben)
  • Stadt Landau: 1.115 Personen (1.035 davon gesundet, 30 verstorben).

*Eine Person gilt als gesundet und wird aus der 14-tägigen häuslichen Quarantäne entlassen, wenn sie 48 Stunden (an Tag 13 und 14 der häuslichen Quarantäne) symptomfrei war. Unter gewissen Voraussetzungen muss am Ende der Isolierung eine erneute PCR- beziehungsweise POC-Untersuchung erfolgen.

Informationen zum Thema Coronavirus finden Sie auf der Homepage des Landkreises: www.suedliche-weinstrasse.de. Die aktuellen 7-Tage-Inzidenzwerte sind unter www.corona.rlp.de/de/aktuelles/corona-warn-und-aktionsplan-rlp/ zu finden.

Gemeinsame Pressemitteilung der Kreisverwaltung Südliche Weinstraße und der Stadtverwaltung Landau
23.02.2021

Rhein-Pfalz-Kreis

Coronavirus: Aktuelle Fallzahlen im Zuständigkeitsbereich des Gesundheitsamtes Rhein-Pfalz-Kreis

Im Folgenden erhalten Sie Meldung über die Covid-19 Fallzahlen vom 20.-22.02.2021.

Die Kreisverwaltung Rhein-Pfalz-Kreis übermittelt eine Übersicht der Infektionszahlen aus ihrem Zuständigkeitsbereich des Gesundheitsamtes. In den Zuständigkeitsbereich des Gesundheitsamtes Rhein-Pfalz-Kreis gehören neben dem Landkreis auch die Städte Ludwigshafen, Frankenthal und Speyer.

Samstag (20.02.2021)

LK/SK/Ort Infizierte seit Beginn der Pandemie Aktuell infizierte Personen Heute neu infizierte Personen Gesundete bzw. nicht mehr infizierte Personen
_AH 6     6
Altrip 184 6   164
Beindersheim 77 2   74
Birkenheide 66 12 1 53
Bobenheim-Roxheim 215 21 1 194
Böhl-Iggelheim 306 17   275
Dannstadt-Schauernheim 190 3   185
Dudenhofen 283 10   260
Fußgönheim 55 2   50
Großniedesheim 37 1   36
Hanhofen 74 7 1 66
Harthausen 115 3   101
Heßheim 79 16   60
Heuchelheim 21 4   17
Hochdorf-Assenheim 65 6   58
Kleinniedesheim 25     25
Lambsheim 144 8   133
Limburgerhof 282 33   237
Maxdorf 250 8   214
Mutterstadt 445 22 1 392
Neuhofen 201 16   173
Otterstadt 107 4   101
Rödersheim-Gronau 66 4 1 60
Römerberg 397 43 1 345
Schifferstadt 696 31 5 646
Waldsee 154 9   137
         
LK Rhein-Pfalz-Kreis 4540 288 11 4062
SK Frankenthal 1429 125 7 1264
SK Ludwigshafen 6740 356 16 6096
SK Speyer 1984 76 1 1835
         
Summe: 14693 845 35 13257

Sonntag (21.02.2021)

LK/SK/Ort Infizierte seit Beginn der Pandemie Aktuell infizierte Personen Heute neu infizierte Personen Gesundete bzw. nicht mehr infizierte Personen
_AH 6     6
Altrip 185 7 1 164
Beindersheim 77 2   74
Birkenheide 66 12   53
Bobenheim-Roxheim 215 17   198
Böhl-Iggelheim 306 16   276
Dannstadt-Schauernheim 190 2   186
Dudenhofen 283 9   261
Fußgönheim 55 2   50
Großniedesheim 37 1   36
Hanhofen 74 7   66
Harthausen 115 2   102
Heßheim 79 16   60
Heuchelheim 21 4   17
Hochdorf-Assenheim 65 6   58
Kleinniedesheim 25     25
Lambsheim 144 5   136
Limburgerhof 284 28 2 244
Maxdorf 250 7   215
Mutterstadt 445 22   392
Neuhofen 201 15   174
Otterstadt 107 3   102
Rödersheim-Gronau 67 5 1 60
Römerberg 399 41 2 349
Schifferstadt 698 30 2 649
Waldsee 154 9   137
         
LK Rhein-Pfalz-Kreis 4548 268 8 4090
SK Frankenthal 1430 122 1 1268
SK Ludwigshafen 6749 347 9 6114
SK Speyer 1991 78 7 1840
         
Summe: 14718 815 25 13312

Montag (22.02.2021)

LK/SK/Ort Infizierte seit Beginn der Pandemie Aktuell infizierte Personen Heute neu infizierte Personen Gesundete bzw. nicht mehr infizierte Personen Leider an oder mit Covid-19 verstorbene Personen Heute verstorben gemeldet
_AH 6     6    
Altrip 185 6   164 15 4
Beindersheim 77 2   74 1  
Birkenheide 66 12   53 1  
Bobenheim-Roxheim 215 16   199    
Böhl-Iggelheim 306 15   277 14 1
Dannstadt-Schauernheim 190 2   186 2  
Dudenhofen 284 10 1 260 14 2
Fußgönheim 55 2   50 3  
Großniedesheim 37 1   36    
Hanhofen 77 10 3 66 1  
Harthausen 115 2   102 11  
Heßheim 79 16   60 3  
Heuchelheim 21 4   17    
Hochdorf-Assenheim 65 5   59 1  
Kleinniedesheim 25     25    
Lambsheim 144 4   137 3  
Limburgerhof 284 26   246 12  
Maxdorf 250 7   215 28 3
Mutterstadt 445 20   393 32 1
Neuhofen 202 14 1 176 12  
Otterstadt 107 3   102 2  
Rödersheim-Gronau 67 5   60 2  
Römerberg 399 41   349 9  
Schifferstadt 699 29 1 651 19 4
Waldsee 154 9   137 8  
             
LK Rhein-Pfalz-Kreis 4554 261 6 4100 193 15
SK Frankenthal 1431 106 1 1285 39  
SK Ludwigshafen 6758 328 9 6139 291 4
SK Speyer 1991 75   1842 74 1
             
Summe: 14734 770 16 13366 597 20

Quelle: SurvNet@RKI

_AH: Personen mit Hauptwohnsitz außerhalb des Zuständigkeitsbereiches des Gesundheitsamts aber mit fehlerhaften Meldekreis „LK Rhein-Pfalz-Kreis“. Es wird geprüft, ob diese noch nachträglich richtig zugeordnet werden können.

Aus den Einrichtungen wurden uns keine neuen Corona-Virus-Ausbrüche gemeldet.

Weiterhin sind die Zahlen der mit dem Coronavirus infizierten Personen seit Beginn des Ausbruchs und die aktuellen Zahlen auf den Seiten des Ministeriums für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Demografie unter www.msagd.rlp.de oder www.corona.rlp einzusehen.

Die Kreisverwaltung Rhein-Pfalz-Kreis weist darauf hin, dass es zu Differenzen durch zeitlich versetzte Eingabezeiten zu den Zahlen des Landesuntersuchungsamtes bzw. des Robert-Koch-Institutes kommen kann.

Kreisverwaltung Rhein-Pfalz-Kreis
23.02.2021

Germersheim und Landkreis Germersheim

Coronavirus – Fallzahlen im Landkreis Germersheim

Montag (22. Februar 2021)

Aktuell gibt es im Landkreis Germersheim 292 bestätigte positive Fälle, die Gesamtzahl beläuft sich auf 3402 Infizierte seit Beginn der Pandemie (+ 42 Fälle seit Freitag).

Weiterer Todesfall

Leider ist eine weitere Person an oder mit Covid-19 verstorben. Insgesamt steigt die Anzahl der Todesfälle damit auf 99.

VG / Stadt Ort Infizierte seit Beginn der Pandemie Aktuell infizierte Personen Gesundete bzw. nicht mehr infizierte Personen Leider an oder mit Covid-19 verstorbene Personen
VG Hagenbach Berg 35 3 32 0
  Hagenbach 141 4 122 15
  Neuburg 73 4 66 3
  Scheibenhardt 13 0 13 0
  Summen 262 11 233 18
Wörth Maximiliansau 144 7 136 1
  Schaidt 22 5 17 0
  Wörth, Stadt 294 34 256 4
  Büchelberg 26 7 19 0
  Summen 486 53 428 5
VG Kandel Erlenbach 9 0 9 0
  Freckenfeld 31 3 28 0
  Kandel 167 16 148 3
  Minfeld 32 2 30 0
  Steinweiler 47 7 40 0
  Vollmersweiler 1 0 1 0
  Winden 23 4 18 1
  Summen 310 32 274 4
VG Jockgrim Hatzenbühl 49 9 40 0
  Jockgrim 155 15 135 5
  Neupotz 29 0 26 3
  Rheinzabern 98 10 86 2
  Summen 331 34 287 10
VG Rülzheim Hördt 78 16 62 0
  Kuhardt 50 3 47 0
  Leimersheim 43 0 42 1
  Rülzheim 174 10 159 5
  Summen 345 29 310 6
VG Bellheim Bellheim 284 16 241 27
  Knittelsheim 26 0 26 0
  Ottersheim 52 7 45 0
  Zeiskam 55 11 44 0
  Summen 417 34 356 27
Germersheim + So   715 71 632 12
  Summen 715 71 632 12
VG Lingenfeld Freisbach 40 3 36 1
  Lingenfeld 184 5 172 7
  Lustadt 73 10 62 1
  Schwegenheim 104 1 103 0
  Weingarten 59 0 58 1
  Westheim 76 9 60 7
  Summen 536 28 491 17
  Endsummen 3402 292 3011 99

Kreisverwaltung Germersheim
23.02.2021

Eilentscheidung von Landrat Brechtel und Schulaufsicht am Sonntag:

Grundschulen im Kreis bleiben im Fernunterricht

Der Germersheimer Landrat Dr. Fritz Brechtel hat im Einvernehmen mit der für die Schulaufsicht zuständigen Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion in Trier (ADD) in einer Eilentscheidung am Sonntagnachmittag bestimmt, dass die Grundschulen sowie die Klassen eins bis vier der Förderschulen innerhalb des Landkreises bis auf Weiteres, mindestens jedoch bis 26. Februar, geschlossen bleiben. Brechtel wörtlich: „Zunächst hatten wir am Freitag aufgrund der Coronalage im Kreis die Präsenzpflicht an Grundschulen ausgesetzt. Nachdem am Samstag die Inzidenzzahl auf gleichem Niveau blieb, ist sie heute am Sonntag nochmals deutlich angestiegen. Deshalb wurde heute nach Rücksprache mit den Fachleuten des Gesundheitsamtes, dem Bildungsministerium und der Schulaufsicht einvernehmlich die Entscheidung getroffen, alle Grundschulen und die Klassen eins bis vier der Förderschulen im Fernunterricht zu belassen. Notbetreuung ist weiterhin möglich. Ich bin mir durchaus bewusst, dass diese Entscheidung Lehrer und Eltern sehr kurzfristig erreicht. Die Herausforderungen für Eltern, Kinder aber auch für das Lehrpersonal sind sicherlich sehr groß. Ich kann nur um Verständnis für dieses Vorgehen bitten, da sich die Lage erst am heutigen Sonntag so entwickelt hat. Um jedes unnötige Gesundheitliche Risiko auszuschließen, müssen wir so kurzfristig reagieren.“

Das Gesundheitsamt in Germersheim hat nach einem leichten Rückgang der Coronainzidenzen von Freitag auf Samstag (von 106 auf 102) am Sonntag einen erneuten Anstieg auf 124,8 vermeldet. Vermehrt wurde inzwischen die britische Variante im Kreis Germersheim ausgemacht, weshalb das Infektionsrisiko gerade auch an Schulen und Kitas nochmals steigt. Außerdem kam es in den zurückliegenden Tagen gerade in diesen Einrichtungen zu mehreren Coronainfektionen.

Brechtel dankt den Mitarbeitenden des Gesundheitsamtes für ihre sorgfältigen Ermittlungen auch am Wochenende, denn nur so war es möglich, die kurzfristige Entwicklung zu erkennen und rasch zu handeln.

Weiterhin geschlossen bleiben auch die Kindertagesstätten, die ebenso wie die nunmehr geschlossenen Grundschulen ausschließlich eine Notbetreuung anbieten. Die ADD und Schuldezernent Christoph Buttweiler werden versuchen, mit den Schulleitungen noch am Sonntag Kontakt aufzunehmen und über das weitere Vorgehen zu informieren. Bezüglich der Notbetreuung appelliert Landrat Brechtel auch an die Eltern von Kindergartenkindern, die Notbetreuung nur in dringenden Fällen in Anspruch zu nehmen: „Wenn es Ihnen irgendwie möglich ist, behalten Sie Ihre Kinder bitte weiterhin zu Hause.“

Kreisverwaltung Germersheim
23.02.2021

Landkreis Germersheim / Schulaufsicht: Präsenzpflicht an Grund- und Förderschulen bleibt aufgrund des Infektionsgeschehens aufgehoben

Aufgrund der aktuellen Infektionslage im Landkreis Germersheim hat Landrat Dr. Fritz Brechtel gemeinsam mit der Schulaufsicht, der Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion in Trier, am Freitagnachmittag beschlossen, dass die Präsenzpflicht an den Grundschulen sowie an der Primarstufe der Förderschulen innerhalb des Landkreises in der Kalenderwoche 8 (22.02. – 26.02.21) aufgehoben wird. Dazu Landrat Brechtel: „Das Infektionsgeschehen in unserem Landkreis entwickelt sich seit einigen Tagen entgegen dem Landestrend dynamisch nach oben. Die Neuinfektionen sind sprunghaft gestiegen. Der Inzidenzwert im Kreis hat sich in wenigen Tagen bereits verdoppelt und liegt mittlerweile bei 106. Die Neuinfektionen verteilen sich sehr diffus auf die Bevölkerung. Mit um die 25 Prozent haben wir einen hohen Anteil der neuen Varianten, vor allem der britischen Variante, die besonders ansteckend ist. Ist jemand infiziert, dann steckt er Menschen in seiner Umgebung häufiger an als mit dem ursprünglichen Virus. Einige Grundschulen und Kitas im Kreis sind bereits betroffen und in Teilen in Quarantäne. Als weiteren Schritt haben wir daher heute gemeinsam mit der ADD die Aufhebung der Präsenzpflicht beschlossen. Wir werden die Lage aufmerksam beobachten und sehr zeitnah je nach Entwicklung der Fallzahlen mit weiteren Maßnahmen reagieren.“

Thomas Linnertz, Präsident der Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion, ergänzt: „Wir haben seitens des Landes immer betont, dass der Start des Wechselunterrichts in Einklang mit dem Infektionsgeschehen stehen muss. Der Gesundheitsschutz unserer Lehrkräfte, unserer Schülerinnen und Schüler sowie ihrer Familien hat für uns oberste Priorität. Deshalb haben wir heute mit Blick auf die Situation im Landkreis Germersheim gemeinsam entschieden, dass die Präsenzpflicht an Grund- und Förderschulen in der kommenden Woche aufgehoben wird. Das ermöglicht es, dass Eltern, die beispielsweise Risiko-Patienten in der Familie haben, ihre Kinder weiterhin im Fernunterricht behalten können.“

Die Schulaufsicht informiert die Grund- und Förderschulen im Landkreis am Freitagnachmittag über diese Entscheidung. Der Präsident der Aufsichtsbehörde und der Landrat betonen, dass sie die Situation sehr genau verfolgen und bei ungünstigem Verlauf sehr zeitnah weitere Maßnahmen verkünden werden.

Gemeinsame Pressemitteilung der ADD · Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion · Willy-Brandt-Platz 2 · 54290 Trier und der Kreisverwaltung in Germersheim
23.02.2021

Schifferstadt

22. April bis 1. Mai: Jugendsammelwoche

Anmeldeschluss: 27. Februar 2021

Noch bis Samstag, 27. Februar können sich Jugendgruppen für die Jugendsammelwoche vom 22. April bis zum 1. Mai 2021 anmelden. Organisator ist der Landesjugendring Rheinland-Pfalz e.V.   

In Haus- und Straßensammlungen können die Jugendlichen in diesen zwei Wochen Geld sammeln. Die Hälfte der Einnahmen fließt in die Jugendverbände in Rheinland-Pfalz und den Landesjugendring. Die andere Hälfte kann die Jugendgruppe für ihre eigene Arbeit vor Ort einsetzen, zum Beispiel für eine Renovierung des Gruppenraums oder für einen Gruppenausflug.

Unterstützt wird die Jugendsammelwoche von Schirmherrin und Ministerpräsidentin Malu Dreyer. Den Anmeldelink sowie weitere Informationen gibt es unter https://jugendsammelwoche.de/ Dort finden sich auch aktuelle Informationen zu eventuellen Änderungen durch das Pandemiegeschehen.

Stadtverwaltung Schifferstadt
23.02.2021

The Walking Dog

The Walking Dog – Temara geht durch die Stadt

Vom aufkeimenden Frühling und einem neuen Parkhaus in Speyer-West

Temara, (eine 2-jährige griechische, Golden Retriever Dame) geht mal wieder mit ihrem Herrchen spazieren. Diesmal sind wir am schön angelegten Spielplatz und Park in Speyer West unterwegs. Die Edith-Stein-Anlage wird schon wieder eifrig von den kleinen Menschen genutzt und es ist viel Freude und Lachen zu hören.

Überall wachsen schöne, duftende Blumen aus der Wiese, mein Herrchen meinte, das wären Krokusse und Schneeglöckchen, aber mir ist das egal… sie riechen auf jeden Fall nach Frühling und einfach nur gut.

An dem hohen Gebäude mit dem leuchtenden Symbol (Deutsche Rentenversicherung Speyer) bleibt mein Herrchen stehen und freut sich. Ich verstehe etwas wie Auto und Parkhaus, bin mir aber nicht sicher, was er genau meint. Aber er macht viele Fotos von einem neuen Gebäude vor der Rentenversicherung und sagt, dass man nun vielleicht auch mal wieder als Anwohner/in einen Parkplatz vor dem eigenen Haus bekommen könnte. Den für die rund 1.200 Beschäftigten bei der Rentenversicherung stehen nun 180 weitere Parkplätze zur Verfügung.

Mir ist das egal und ich laufe gerne und viel. Aber mein Herrchen stöhnt immer, wenn er die halbe Straße entfernt parken muss und dann seine Einkäufe bis in den dritten Stock hochträgt. Da oft auch schwere Dosen Hundefutter mit dabei sind, freue ich mich also mit ihm, auch wenn ich immer noch nicht genau verstehe, was ein Parkhaus ist.

Und so laufen wir, an dem schön beleuchteten Turm weiter unsere Runde durch Speyer und halten die Augen auf nach Interessantem und Berichtenswertem.

Haben auch Sie einen Vorschlag für eine Gassi Runde … melden Sie sich gerne bei uns (E-Mail: 24newsspeyer@web.de / WhatsApp/Handy: 017647709206) und wir laufen vorbei. Wuff!

Fotoalbum:

Speyer 24/7 News
23.02.2021

Speyer / Corona

Verstöße gegen Corona-Regelungen am Wochenende – Rücksicht und Vorsicht weiterhin nötig

Am vorigen Wochenende stellte der Kommunale Vollzugsdienst (KVD) der Stadt Speyer bei seinen Kontrollen auf öffentlichen Plätzen mehrere Verstöße gegen die Pflicht zum Tragen einer Mund-Nase-Bedeckung sowie die geltenden Kontaktbeschränkungen fest.

Mit Blick auf die wieder leicht ansteigenden Infektionszahlen bittet die Stadtverwaltung um Rücksicht und Vorsicht bei allen Aktivitäten, bei denen viele Menschen in der Natur zusammenkommen.

„Die frühlingshaften Temperaturen nach den langen Wintermonaten haben die Menschen vor die Tür gelockt, was ich sehr gut verstehen kann. Allerdings kam es auf mehreren öffentlichen Plätzen zu Ansammlungen, die mit unseren Maßnahmen zum Infektionsschutz nicht im Einklang stehen. Wir befinden uns noch immer im Lockdown und nach den derzeitigen Infektionszahlen ist leider noch keine Entspannung Sicht“, bemerkt Oberbürgermeisterin Stefanie Seiler und verweist auf das Mutationsgeschehen in Speyer, aber auch im benachbarten Landkreis Germersheim.

An den Wochenendtagen sind zahlreiche Personen am Rheindamm, auf Spielplätzen und auf der Maximilianstraße vom Ordnungsdienst auf die (korrekte) Tragweise der Mund-Nase-Bedeckung sowie das Einhalten der Kontaktbeschränkungen und des Abstands zu anderen Personen hingewiesen worden. Obwohl der Großteil Verständnis zeigte, waren leider auch einige „unbelehrbare“ Personen unterwegs.

Mitnehmen JA… in der Stadt essen NEIN!

„Da der Straßenverkauf und somit auch der Verkauf von Speiseeis zugelassen ist, wurden auf Streifgängen des KVD etliche Menschen auf der Maximilianstraße beobachtet, die ein Eis verzehrten. So sind allein am Samstag auf der Maximilianstraße zum Zeitpunkt der Kontrollen 98 Personen ohne den korrekten Mund-Nasen-Schutz angetroffen worden. Im Innenstadtbereich herrscht gemäß Allgemeinverfügung aber noch immer Maskenpflicht“, klärt Beigeordnete und Ordnungsdezernentin Irmgard Münch-Weinmann auf und appelliert an die Bürger*innen, sich an die geltenden Bestimmungen zu halten.

„Andernfalls müssen leider Konsequenzen gezogen werden, die mit Schließungen bzw. Sperrungen öffentlicher Anlagen und verstärkten Kontrollen einhergehen“, ergänzt Oberbürgermeisterin Stefanie Seiler und verweist zudem auf ein anderes dieser Tage beobachtetes Problem: „Es wurde jede Menge Abfall achtlos auf den Gehwegen oder in der Natur entsorgt, was insbesondere in Anbetracht der Vielzahl an öffentlichen Entsorgungsmöglichkeiten nicht nachvollziehbar ist.“ 

Die Stadtchefin richtet daher ihren Appell an die Bürger*innen insbesondere für die nächsten Tage mit warmen Temperaturen: „Verbringen Sie gerne Zeit in der Natur und an der frischen Luft, aber bitte achten Sie darauf, dass Sie die Plätze ordentlich hinterlassen und vermeiden Sie das Aufsuchen stark frequentierter Orte. Es liegt doch in unser aller Sinne, dass wir nicht unkontrolliert auf den nächsten Lockdown zusteuern, sondern gemeinsam und mit Bedacht auf eine Lockerungsperspektive hinarbeiten.“

Stadtverwaltung Speyer
23.02.2021

Kommentar zu „Verstöße gegen Corona-Regelungen am Wochenende“

Von Daniel Kemmerich

Natürlich geht es jeden an, im Kampf gegen Corona seinen Anteil zu leisten. So ist Abstand, Niesetikette und regelmäßiges Händewaschen sowie das Minimieren von Kontakten wohl das effektivste Mittel im Kampf gegen die Coronavirus Verbreitung. Natürlich kann auch die richtige Mund-Nase-Maske viel helfen und andere schützen und bei bestimmten Masken sogar den/die Träger/in selbst.

Nun muss man aber nicht unbedingt verstehen, warum in der Speyerer Innenstadt immer noch Maskenpflicht herrscht. Die Werte sind deutlich gesunken und die Bürger/innen haben sich weitestgehend an die Ausgangsbeschränkung, das Alkoholverbot und die Maskenpflicht gehalten. Gut… die Innenstadt glich und gleicht noch heute einer Geisterstadt, aber umgesetzt und daran gehalten haben sich die meisten.

Nach wie vor gilt die Maskenpflicht in der Innenstadt von Speyer. Damit ist Speyer eine der wenigen Städte in der Region wo es noch Pflicht ist die Maske zu tragen.
Foto: Speyer 24/7 News

Dass selbst jetzt, bei einem aktuellen Inzidenzwert von 51,4 (also ganz knapp im roten Bereich) an einer Maskenpflicht in der Innenstadt festgehalten wird, verwundert da doch sehr. Andere ehemalige Hotspots, wie beispielsweise Ludwigshafen, liegen mit 43,5 ähnlich wie Speyer, haben allerdings nicht nur die Ausgangsbeschränkung aufgehoben, sondern auch die innenstädtische Maskenpflicht.

Wer nun die Speyerer Innenstadt kennt, weiß dass man dort, anders als beispielsweise in Ludwigshafen, genügend Platz hat, um anderen Menschen aus dem Weg zu gehen und Mindestabstände locker einhalten zu können. Dass nun aber Bürger/innen drangsaliert werden, die es wagen, genüsslich ein Eis zu verzehren, grenzt schon an Unverschämtheit. Natürlich hat Beigeordnete und Ordnungsdezernentin Irmgard Münch-Weinmann (BÜ90/Die Grünen) Recht, wenn sie auf aktuelles Recht und Vorschriften appelliert… nur wäre es einfach an der Zeit, diese Allgemeinverfügung entsprechend zu ändern.

Direkt an der Stadthalle Speyer die ja, als Impfzentrum, 24 h pro Tag bewacht wird.
Foto: Jolio Zrelli

Und wenn schon kontrolliert wird, sollte dies nicht unbedingt beim gefahrlosen Spaziergang, mit genügend Abstand zu anderen, in der Innenstadt passieren, sondern z.B. dort, wo angeblich sogar ein Sicherheitsdienst rund um die Uhr eingesetzt ist… am Speyer Impfzentrum in der Stadthalle. Denn dort genießen scheinbar einige Personen (den Bechern nach zu urteilen mindestens 4) gemütlich ihre Pizza, ihren Vodka sowie zig Zigaretten und wohl auch anderes… aber bestimmt coronakonform mit Maske und nicht wie die „bösen Eis essenden Passanten in der Innenstadt“. Und wer nun kommt mit „Man kann ja nicht immer und überall sein…“ bei 3 Pizzen, einer Flasche Vodka und 2 Schachteln Zigaretten ist davon auszugehen, dass es bestimmt kein kurzer Aufenthalt war, sondern wohl ein längerer.

Bestimmt „nicht nur“ gegen Corona-Auflagen verstoßen sondern auch gegen das Alkoholverbot und wahrscheinlich auch das BTMG.
Foto: Jolio Zrelli

Da wir u.a. auch abends mit unserem Hund raus müssen und gerne durch das Woogbachtal laufen, stellen wir auch dort, mit dem schöneren Wetter, meist jugendliche Gruppen fest, die gerne mal ein „selbstgedrehtes Zigarettchen“ kreisen lassen und natürlich dicht auf dicht stehen. Oder im dortigen Park gemütlich diversesten Alkoholika frönen. Wir haben für diesen jugendlichen Übermut Verständnis, auch wenn er sämtlichen Corona Regeln zugegen läuft. Nur finden wir auch dass, wenn etwas kontrolliert werden soll, dann doch wohl eher solche „Spots“ als harmlose Menschen in der Fußgängerzone beim Eis essen.

Foto: Jolio Zrelli Lektorin: ank
23.02.2021

Corona & Stadtnotizen aus Speyer

Coronafallzahlen von Montag (22.02.2021)

Anzahl bestätigter Fälle von Coronavirus (SARS-CoV-2)-Infektionen in der Stadt Speyer: 1990 ( + 8 )
Davon bereits genesen: 1841
Todesfälle: 74 ( + 1 gegenüber Freitag )
Gemeldete Fälle der letzten sieben Tage pro 100.000 Einwohner*innen: 51,4 ( – 11,9 gegenüber Freitag )
Warnstufe: Rot

Stand: 22.02.2021, 14:10 Uhr

Landesuntersuchungsamt Rheinland-Pfalz
22.02.2021

Stadtnotizen

Forstarbeiten für Mittelspannungskabel

Die Stadtwerke Speyer müssen zwischen Schifferstadter Straße und Boschstraße ein Mittelspannungskabel austauschen. Die Trasse führt durch ein Waldstück. Ende dieser Woche entfernt eine beauftragte Firma im Vorfeld des Tiefbaus den Bewuchs über dem Leitungsverlauf. Von der Maßnahme, die mit der Unteren Naturschutzbehörde abgestimmt ist, sind keine größeren Bäume betroffen.

Stadtwerke Speyer GmbH
22.02.2021

Polizei

Polizeimeldungen vom Montag (22.02.2021)

(Speyer) – Versuchter Wohnungseinbruch

Unbekannte Täter versuchten am Sonntag zwischen 15:00 – 23:30 Uhr eine Wohnungstür in einem Mehrfamilienhaus in der Remmlingstraße aufzuhebeln. Offensichtlich scheiterte das Vorhaben. Der Bewohner, welcher sich zur Tatzeit außerhalb seiner Wohnung aufhielt, stellte die Hebelspuren bei seiner Rückkehr fest. An der Tür entstand ein Schaden von ca. 200EUR. Die Polizei sucht Zeugen, denen am Sonntag verdächtige Personen im Bereich der Remmlingstraße aufgefallen sind. Hinweise nimmt die Polizei Speyer unter der Tel. 06232-1370 oder per E-Mail an pispeyer@polizei.rlp.de entgegen.

(Speyer) – Beifahrerin bei Auffahrunfall leicht verletzt

Leicht verletzt wurde am Sonntag gegen 15:24 Uhr die 73-jährige Beifahrerin eines Ford Fiesta. Dieser befuhr die B9 in Richtung Ludwigshafen und verließ die Bundesstraße an der Ausfahrt Richtung Otterstadt. Als das Fahrzeug an der Einmündung zur K1 verkehrsbedingt abbremsen musste, fuhr ein dahinterfahrender Pkw gleichen Typs auf den Ford auf. An den beiden Fiestas entstand hierdurch ein Gesamtschaden von rund 6000EUR, das unfallverursachende Fahrzeug musste abgeschleppt werden. Eine medizinische Versorgung der durch den Zusammenstoß leichtverletzten 73-jährigen Frau aus Speyer war nicht erforderlich.

(Speyer) – Verkehrskontrollen in der Dudenhofer Straße

Am Sonntag richtete die Polizei im Zeitraum 11:00 – 11:30 Uhr eine Kontrollstelle in der Dudenhofer Straße auf Höhe eines Lebensmitteldiscounters ein. Bei sechs kontrollierten Fahrzeugen mussten vier Verkehrsteilnehmer wegen des Nichtmitführens von Verbandskasten, Warnweste, Warndreieck sowie Fahrzeugschein beanstandet werden. Entsprechende Ordnungswidrigkeitenverfahren wurden eingeleitet und vier Mängelberichte ausgestellt.

(Speyer) – E-Scooter ohne Betriebserlaubnis

Ein Ordnungswidrigkeitenverfahren sowie strafrechtliche Ermittlungen leitete die Polizei Speyer am Freitag gegen 12:40 Uhr nach der Kontrolle eines E-Scooters in der Maximilianstraße ein. Die 30-Jährige Fahrerin des Elektrokleinstfahrzeugs konnten den Beamten auf Verlangen zwar einen Versicherungsnachweis, nicht jedoch eine Betriebserlaubnis vorweisen. Weitere Ermittlungen ergaben, dass der E-Scooter nicht für den Straßenverkehr zugelassen ist und die Nutzung des Fahrzeugs im öffentlichen Verkehrsraum somit eine Ordnungswidrigkeit darstellt. Weiterhin wurde offenkundig, dass die auf dem Versicherungsschein vermerkte Identifikationsnummer des E-Scooters von der auf dem Zweirad angebrachten Seriennummer abwich. Es besteht somit der Verdacht, dass der Versicherungsnehmer durch Angabe einer falschen Betriebserlaubnis den Versicherungsschein bei der Versicherung ausgestellt bekam. Deshalb wurden gegen ihn Ermittlungen wegen des Verdachts des Betrugs aufgenommen.

(Schifferstadt) – Polizei sperrt Straße vor der Dienststelle

Die Polizeiinspektion Schifferstadt musste am Montagmittag im Zeitraum von etwa 13:15 bis 15:05 Uhr den Waldspitzweg zwischen dem Kreisverkehr Salierstraße und der Zufahrt um Kaufland für jeglichen Verkehr, auch für Fußgänger und Radfahrer, sperren. Familienangehörige eines Mannes aus Schifferstadt, der an einer psychischen Krankheit leidet, haben einen von dem Mann selbst gebauten Gegenstand zur Dienststelle gebracht, der entfernte Ähnlichkeit mit einem Sprengsatz aufwies. Der Gegenstand befand sich im Kofferraum des Fahrzeugs der Familienangehörigen, welcher direkt vor Dienststelle geparkt war. Um eine eventuelle Gefährdung von Bürgerinnen und Bürgern so gering wie möglich zu halten, sperrte die Polizei daher diesen Teil der Straße. Die hinzugerufenen Delaborierer des Landeskriminalamts bestätigten später den bereits bestehenden Verdacht, dass es sich bei dem Gegenstand um keinen echten Sprengsatz handelte. Die Sperrung konnte wieder aufgehoben werden. Die Polizei hat den Mann zu Hause angetroffen und eine psychiatrische Klinik verbracht. Bei einer Durchsuchung seiner Wohnung wurden abgesehen von einer erlaubnisfreien Schreckschusswaffe keine weiteren gefährlichen Gegenstände aufgefunden.

(Germersheim) – Müllentsorgung mit Folgen

Sonntagmorgen konnten Spaziergänger bei der Insel Grün mehrere offenbar illegal entsorgte Müllsäcke feststellen. Die verständigte Polizei konnte bei einer Überprüfung der Säcke nicht nur jede Menge Müll, sondern auch mehrere Rechnungen feststellen. Aufgrund dieser Rechnungen konnten die dafür Verantwortlichen schnell ermittelt werden. In den Säcken befanden sich neben Bauschutt auch Autoteile und sogar Altöl. Die Ermittlungen wurden aufgenommen. Fest steht schon jetzt, dass die illegale Entsorgung sehr teuer wird.

(Herxheim) – Alkoholisiert auf dem Kleinkraftrad unterwegs

0,8 Promille ergab der Atemalkoholtest eines 30-jährigen Rollerfahrers bei einer Verkehrskontrolle Sonntagnachmittag in Herxheim. Der Fahrer gab an, über den Mittag verteilt Bier und Spirituosen getrunken zu haben. Seine Fahrt durfte er nach der Kontrolle nicht fortsetzen, auf ihn kommt nun ein Bußgeld in Höhe von 500 Euro zu.

(Hatzenbühl) – PKW Reifen aufgestochen

In der Nacht auf den 21.02.2021 wurden in der Gartenstraße die Reifen an zwei dort geparkten PKW durch unbekannte Täter aufgestochen.

(Kandel) – Auffahrunfall zweier Radfahrer

Am 21.02.2021 befuhren mehrere Radfahrer den Feierabendweg in Richtung Raifeisenstraße. Aufgrund von Verunreinigungen auf dem Weg, verlangsamte einer der Radfahrer sein Geschwindigkeit. Ein nachfolgender Radfahrer konnte nicht mehr rechtzeitig bremsen und fuhr auf den vor ihm Fahrenden auf. Beide Radfahrer stürzten und zogen sich leichte Verletzungen zu.

(Rohrbach) – Polizei warnt vor Betrug an der Haustür

Anwohner aus dem Neubaugebiet von Rohrbach teilten am Samstagmittag der Polizei mit, dass ein Mann unterwegs sei, der seine Dienste im Bereich der Fassadenreinigung anbot. Der Mann habe den Angaben der Anwohner zufolge falsche Tatsachen dargestellt, um dann seine Arbeiten gegen Bezahlung durchführen zu können. Die Polizei konnte den 33-jährigen Mann kontrollieren. Gegen ihn wurde ein Strafverfahren aufgrund des Verdachts des versuchten Betruges eingeleitet.

(Klingenmünster) – Handzeichen führt zu Unfall

Bei einem Unfall am Sonntag, 21.02.21, gegen 15:35 Uhr, wurden an der Einmündung Steinstraße Ecke Totenweg drei Pkw beschädigt. Die 25-jährige Fahrerin eines Pkw BMW signalisierte einer 55-jährigen DACIA-Fahrerin im Totenweg mit Handzeichen, dass sie trotz STOP-Zeichen in die Steinstraße einfahren solle. Hierbei übersah die DACIA-Fahrerin allerdings eine aus Richtung Ortsmitte kommende und Vorfahrtsberechtigte 26-jährige Audi-Fahrerin. Beim Zusammenstoß der drei Fahrzeuge wurde ein Fahrzeug beim Ausweichen gegen eine Grundstücksmauer gelenkt. Der entstandene Gesamtschaden wird auf 15.000 Euro geschätzt. Die Insassen der Fahrzeuge wurden glücklicherweise nicht verletzt. Die Fahrzeuge mussten aufgrund der enormen Beschädigungen abgeschleppt werden.

(Landau) – Polizeiliche Unfallstatistik der Polizeidirektion Landau für das Jahr 2020

Die Gesamtzahl der Verkehrsunfälle ist im Vergleich zum Vorjahr um 1355 Verkehrsunfälle zurückgegangen. Dennoch Steigerung der Verletztenzahlen.

  • Bei neun Unfällen kamen zehn Personen zu Tode. Bei drei Unfällen wird von innerer Ursache ausgegangen.
  • Deutliche Zunahme von Verkehrsunfällen mit Radfahrerbeteiligung. Verdoppelung von Pedelec-Unfällen.
  • Höchststände der Verkehrsunfälle mit Verunglückten und Anzahl der Verunglückten bei Alkohol- und Betäubungsmittelunfällen.

Die ausführliche Unfallstatistik finden sie hier: https://s.rlp.de/lTA

(Landau) – Vermisster wurde aufgefunden

Nachtragsmeldung zur Vermisstensuche mit Hubschrauber

Nach umfangreichen Suchmaßnahmen konnte der 78-jährige Vermisste am Montagmorgen, gegen 07:30 Uhr aufgrund von Hinweisen durch Anwohner in der Speyerbachstraße in Landau aufgefunden werden. Der 78-jährige war stark unterkühlt und hatte aufgrund eines Sturzes mehrere Schürfwunden. Er wurde zur weiteren Versorgung in ein Krankenhaus gebracht. Ersten Ermittlungen zufolge hatte er die Nacht in einem Gartenhaus verbracht.

(Landau / B 10) – Sekundenschlaf

Infolge eines Sekundeschlafs kam am Montagmorgen (22.02.2021, 07.16 Uhr) ein 36 Jahre alter Autofahrer auf der B 10 (von der A65 kommend kurz vor der Ausfahrt LD-Godramstein) auf die Gegenfahrbahn und kollidierte mit einem Renault Clio einer 57 Jahren alten Frau. Eine 27-Jährige Mini-Fahrerin konnte nicht mehr rechtzeitig abbremsen und fuhr auf den Renault auf. Während der Unfallverursacher Verletzungen an Händen und im Gesicht erlitt, kam die 57-jährige Autofahrerin mit schweren Frakturen in ein Krankenhaus. Auch die Mini-Fahrerin kam vorsorglich in ärztliche Behandlung. Die Gesamtschadenshöhe liegt bei über 30.000 Euro. Die B 10 musste infolge der Bergungsarbeiten und der Unfallaufnahme voll gesperrt werden. Aufgrund der Reinigungsarbeiten besteht aktuell immer noch eine Vollsperrung. Es kommt zu Verkehrsbehinderungen.

(Edenkoben) – Ein Zwist mit der Freundin und seine Folgen

Zeugen meldeten Sonntagnachmittag(21.02.2021, 16 Uhr) der Polizei einen auffälligen Pick-up, der auf Waldwegen bei Edenkoben verschiedene Fahrmanöver durchführen würde. Das Fahrzeug konnte gegen 16.30 Uhr am Bahnhof einer Kontrolle unterzogen werden. Auf die Fahrkünste angesprochen, gab der 36-Jährige aus dem Raum Karlsruhe an, dass es während der Fahrt Ärger mit seiner Freundin gegeben hätte, weshalb er sich abreagieren wollte. Neben dem Ärger hat er nun auch seinen Führerschein los, denn aufgrund einer Alkoholfahne musste er einen Alko-Test durchführen, der 1,3 Promille ergab.

(Neustadt) – Alkohol und Drogen im Straßenverkehr

Am 19.02.2021, um 17.15 Uhr, kontrollierten Beamte der Polizeiautobahnstation Ludwigshafen-Ruchheim einen BMW auf der B9 Höhe Anschlussstelle Studernheim. Bei der Überprüfung des 22-jährigen Fahrers fiel den Beamten bei diesem drogentypische Ausfallerscheinungen auf. Ein Drogenschnelltest bestätigte den Verdacht, der Mann stand unter dem Einfluss von Amphetamin, Metamphetamin und THC. Bei der Durchsuchung des Wagens fanden die Beamten 0,2g Marihuana. Dem 22-Jährigen wurde eine Blutprobe entnommen. Ein Ermittlungsverfahren gegen ihn eingeleitet.

Am 19.02.2021, um 23.45 Uhr, erhielten Beamte der Polizeiautobahnstation Ruchheim den Hinweis, dass auf der B9 Höhe Anschlussstelle Schifferstadt Ost ein unbeleuchteter Wagen auf dem Standstreifen stehen würden. Der Wagen wurde an besagter Örtlichkeit festgestellt, es fehlte jegliche Absicherung des Wagens. Auf dem Fahrersitz befand sich eine Person. Bei dieser konnte deutlicher Alkoholgeruch wahrgenommen werden. Ein freiwilliger Alkotest ergab 1,54 Promille. Dem 53-Jährigen wurde eine Blutprobe entnommen. Ein Ermittlungsverfahren wurde eingeleitet, der Führerschein des Beschuldigten beschlagnahmt.

(Lambrecht) – Versuchte Vergewaltigung / Tatverdächtiger in Haft

Gemeinsame Pressemitteilung von Staatsanwaltschaft Frankenthal und Polizeipräsidium Rheinpfalz

Am Freitagmorgen (19.02.2021), gegen 06:00 Uhr, wurde der Polizei Neustadt a.d. Weinstraße ein Mann gemeldet, welcher zunächst eine Angestellte in einem Seniorenwohnheim angegriffen hatte und anschließend eine Tankstellenmitarbeiterin vergewaltigen wollte. Weitere Kunden der Tankstelle konnten den 27-Jährigen bis zum Eintreffen der Polizei festhalten. Die Beamten konnten den Mann widerstandslos vorläufig festnehmen. Die beiden angegriffenen Frauen wurden leicht verletzt. Der 27-Jährige gab an, unter Betäubungsmitteleinfluss gestanden zu haben und sich nicht an die Tat erinnern zu können. Zur Feststellung der Schuldfähigkeit, wurde dem Mann eine Blutprobe entnommen. Das Ergebnis des toxikologischen Gutachtens steht noch aus.

Der in der Verbandgemeinde Lambrecht wohnende Tatverdächtige wurde noch am selben Tag dem Haftrichter vorgeführt. Dieser erließ auf Antrag der Staatsanwaltschaft Frankenthal Untersuchungshaftbefehl u.a. wegen des Verdachtes der versuchten Vergewaltigung. Er wurde in eine Justizvollzugsanstalt gebracht.

(Haßloch) – Auto überschlägt sich; Ursache unklar

Die Ursache eines folgenschweren Unfalls am Montagvormittag (22. Februar 2021, 11 Uhr) auf der L529 bei Haßloch, gibt der Polizei noch Rätsel auf. Der Fahrer eines Opel wollte von der Böhler Straße nach rechts in die L529 Richtung Meckenheim einbiegen.

Hinter dem Opel folgte ein 23-Jähriger mit einem VW Golf, der plötzlich mit seinem Vordermann im Einmündungsbereich kollidierte und sich dann überschlug. Der junge Mann kletterte mit leichten Prellungen eigenständig aus dem Auto. Was letztlich zu dem Unfall geführt hat, ist noch Gegenstand der Ermittlungen. Die freiwillige Feuerwehr und ein Rettungshubschrauber waren im Einsatz. Die Polizei Haßloch schätzt den Schaden auf 20.000,- EUR.

(Niederkirchen) – Überschlagen und im Wingert gelandet

Aus bislang ungeklärter Ursache von der Fahrbahn abgekommen und überschlagen, hat sich am Sonntagnachmittag (21. Februar 2021, 16:15 Uhr) die Fahrerin eines Peugeot 107 auf der L527 bei Niederkirchen. Die 19-Jährige aus dem Landkreis Bad Dürkheim war in Richtung Friedeslheim unterwegs, als sie auf den Grünstreifen geriet und die Kontrolle über ihr Auto verlor. Auf der Fahrerseite kam das Auto zum Liegen. Die junge Frau konnte sich selbst befreien und blieb unverletzt, wurde aber vorsorglich im Krankenhaus Neustadt untersucht. Ein Abschleppdienst zog das Auto aus dem Wingert, in dem etliche Reben und Spanndrähte beschädigt wurden. Den Schaden beziffert die Polizei Haßloch auf 4.500,- EUR.

(Dannstadt-Schauernheim) – Unfall zwischen Fahrrad und Linienbus

Am Sonntagnachmittag gegen 15:20 Uhr kam es in der Albert-Schweitzer-Straße zu einem Unfall zwischen einer 81-jährigen Radfahrerin und einem entgegenkommenden Linienbus. Die Radfahrerin fuhr in eine Engstelle ein, die aufgrund eines auf ihrer Fahrbahnseite geparkten Pkw bestand und versuchte am Bus vorbeizukommen. Zeugen sagten aus, dass sie vermutlich wegen der Enge die Kontrolle über ihr Fahrrad verlor und nach links stürzte. Dabei stieß sie mit ihrem Kopf gegen das hintere Ende des Busses und fiel dann hinter dem Bus zu Boden. Die 81-jährige trug keinen Helm. Sie erlitt eine Kopfplatzwunde und ist durch den Rettungsdienst ins Krankenhaus gebracht worden.

(Mutterstadt) – Trunkenheit im Verkehr

Beamte der Polizeiinspektion Schifferstadt richteten am späten Sonntagabend eine Kontrollstelle in der Ludwigshafener Straße ein. Bei einem der kontrollierten Fahrer stellen die Polizisten Alkoholgeruch fest. Ein freiwillig durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,34 Promille. Der 70-jährige Fahrer musste daher mit zur Dienststelle kommen, wo ihm durch einen Arzt eine Blutprobe entnommen worden ist. Sein Führerschein wurde sichergestellt und die Führerscheinstelle informiert. ihn erwartet nun ein Strafverfahren wegen Trunkenheit im Verkehr. Seine Ehefrau, die als Beifahrerin dabei war, konnte ihn leider nicht nach Hause fahren, da auch sie einen Atemalkoholwert von 1,06 Promille hatte.

(Frankenthal) – Fahrt unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln

Im Rahmen der Streifentätigkeit konnte am 21.02.2021 gegen 17:00 Uhr ein BMW 3er festgestellt und einer Verkehrskontrolle unterzogen werden. Während der Kontrolle wurden bei dem 20-jährigen Fahrer Auffälligkeiten festgestellt werden. Der Fahrer räumte daraufhin den Konsum von Cannabisprodukten ein. Ein durchgeführter Drogenschnelltest reagierte ebenfalls positiv auf Cannabis. Dem Fahrer wurde eine Blutprobe entnommen, sein Führerschein sichergestellt und ein Strafverfahren nach § 24a StVG eingeleitet.

(Frankenthal / A 61) – Ohne Versicherungsschutz unterwegs

Auf der A61 Höhe Anschlussstelle Frankenthal kontrollierten Beamte der Polizeiautobahnstation am 20.02.2021, um 15.50 Uhr, einen Mercedes mit bulgarischem Kennzeichen. Bei der Befragung räumte der 21-Jährige Fahrer ein, dass er bereits seit sieben Monaten in Deutschland wohnhaft ist und es bisher versäumt habe, seinen Wagen in Deutschland zu versichern und zu versteuern. Gegen den Mann wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Verstoß gegen das Pflichtversicherungsgesetz und Kraftfahrzeugsteuergesetzt eingeleitet. Im weiteren Verlauf bemerkten die Beamten, dass an dem Wagen zahlreiche technische Veränderungen an den lichttechnischen Einrichtungen vorgenommen worden waren. Der Mann erhielt eine Aufforderung zur Beseitigung der Mängel. Ermittlungsverfahren wegen der Ordnungswidrigkeiten wurden eingeleitet.

(Frankenthal) – Brand in Industriegebäude

Am 20.02.2021 löste die Brandmeldeanlage eines Industriebetriebes in Frankenthal-Petersau gegen 07:14 Uhr Alarm aus. Vor Ort stellten die Einsatzkräfte einen Brand in einem Kesselhaus fest. Die Feuerwehr konnte den Brand zügig unter Kontrolle bringen. Den ersten Ermittlungen nach entzündete sich Thermalöl. Anzeichen auf einen strafrechtlichen Hintergrund konnten bislang nicht festgestellt werden. Die Höhe des entstandenen Sachschadens ist derzeit noch unklar. Zu Personenschäden kam es nicht.

(Ludwigshafen) – Unfall am Ostring

Am 21.02.2021, gegen 17:45 Uhr, kam es zu einem Unfall zwischen einem 51-Jährigen und einer 23-Jährigen. Beide fuhren mit ihren Autos den Ostring entlang, als es zur Kollision kam. Da die Aussagen zum Unfallhergang voneinander abweichen, werden Zeugen gebeten, sich zu melden. Sachdienliche Hinweise nimmt die Polizeiinspektion Ludwigshafen 2, Telefonnummer 0621 963-2222 oder per E-Mail piludwigshafen2@polizei.rlp.de entgegen.

(Ludwigshafen) – Einbruchsversuch in Friedhofsgebäude

Am 21.02.2021, gegen 16:45 Uhr, meldete eine 52-Jährige, dass das Fenster des Gebäudes des Hauptfriedhofs eingeschlagen wurde. Vor Ort stellten die Polizeibeamten außerdem Hebelspuren am Fenster fest. Der unbekannten Person, die versucht hatte ins Gebäudeinnere zu gelangen, war dies nicht gelungen.

Wir bitten Zeugen sich an die Polizeiinspektion Ludwigshafen 2 zu wenden: Telefonnummer 0621 963-2222 oder per E-Mail piludwigshafen2@polizei.rlp.de.

(Ludwigshafen / B 9) – Gefälschte TÜV Plakette festgestellt

Bei der Kontrolle eines Mercedes am 21.02.2021, um 11.20 Uhr, auf der B9 Höhe Anschlussstelle Oggersheim stellten Beamte der Polizeiautobahnstation fest, dass an dessen Kennzeichen eine gefälschte TÜV Plakette angebracht war. Dem Wagen wurde zuletzt im September 2018 TÜV erteilt. Bei der Folgeuntersuchung im September 2020 stellte der Gutachter bei der Prüfung zahlreiche Mängel fest, weshalb kein TÜV erteilt wurde. Der 38-jährige Fahrer räumte schließlich ein, dass er seinen Wagen danach einem Unbekannten übergeben und diesen drei Tage später mit einer TüV Plakette zurückbekommen habe. Da die Mängel an dem Wagen die Verkehrssicherheit erheblich beeinträchtigen, wurde die Weiterfahrt untersagt. Die Kennzeichen wurden sichergestellt. Ein Ermittlungsverfahren gegen den 38-Jährigen wegen Urkundenfälschung eingeleitet.

(Ludwigshafen) – Einbruch in Kleingartenanlage

In der Kleingartenanlage „Zur Werre“ versuchten zwischen dem 19.02.2021, 10 Uhr, und dem 20.02.2021, 12 Uhr, Unbekannte in eine Gartenanlage zu gelangen und beschädigten dabei eine Tür. Entwendet wurde nach derzeitigem Kenntnisstand nichts.

Während der Anzeigenaufnahme erstattete außerdem der Besitzer eines Nachbargartens Anzeige wegen Einbruchs. Hier hatten Unbekannte bereits zwischen dem 03.01.2021, 10 Uhr, und dem 01.02.2021, 12 Uhr, versucht die Tür des Gartens aufzuhebeln.

Wir bitten Zeugen sich an die Polizeiinspektion Ludwigshafen 2 zu wenden: Telefonnummer 0621 963-2222 oder per E-Mail piludwigshafen2@polizei.rlp.de.

(Mannheim) – Fahrradfahrerin mit Kinderanhänger bei Unfall verletzt; beide Kinder unverletzt

Glück hatten am Montagmorgen, gegen 8 Uhr, zwei Kleinkinder bei einem Verkehrsunfall im Stadtteil Wallstadt, die in einem Kinderhänger von ihrer 37-jährigen Mutter mit dem Fahrrad gezogen wurde.

Ein 70-jähriger Opel-Fahrer war auf dem Mudauer Ring in Richtung Klingenberger Straße unterwegs. An der Kreuzung Mosbacher Straße übersah er die Vorfahrt der Fahrradfahrerin. Durch den leichten Anstoß wurde die Radfahrerin leicht verletzt. Nach ihrer notärztlichen Behandlung wurde sie zur Untersuchung in eine Klinik eingeliefert, aber im Laufe des Vormittages wieder entlassen. Bei beiden Kinder blieben unverletzt ihrem Vater übergeben. Der Schaden am Auto ist gering.

(Mannheim-Innenstadt) – Vorfahrt genommen / Unfall verursacht

Zu einem Verkehrsunfall kam es am Sonntag gegen 14:10 Uhr an der Kreuzung Parkring/ Bismarckstraße. Ein 23-jähriger Hyundai-Fahrer wollte von der Bismarckstraße in den Schleusenweg fahren, als er an der Kreuzung zum Parkring, an der die Ampel ausgefallen war, einen 28-jährigen VW-Fahrer, welcher von Lindenhof kommend auf dem Parkring unterwegs war, übersah und mit ihm kollidierte. Der VW-Fahrer blieb unverletzt, der Hyundai-Fahrer und seine 20-jährige Beifahrerin wurden mit einem Rettungswagen in eine Klinik gefahren. Der Gesamtsachschaden beträgt rund 13.000 EUR. Beide Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden.

(Mannheim-Kirschgartshausen) – Auto aufgebrochen und fest eingebautes Navi gestohlen / Zeugen gesucht

Unbekannte Täter schlugen in der Zeit zwischen Sonntag, 07.02.2021 und Sonntag, 21.02.2021 an einem Alfa-Romeo, der in der Straße „Der hohe Weg zum Rhein“ abgestellt war, beide vorderen Seitenscheiben ein und entwendeten die komplette Mittelkonsole samt fest installiertem Navigationsgerät. Zudem bauten sie das Zündschloss aus und versuchten, das Fahrzeug kurzzuschließen. Die Höhe des entstandenen Gesamtschadens lässt sich derzeit nicht beziffern.

Zeugen, die verdächtige Wahrnehmungen gemacht haben und sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich beim Polizeirevier Mannheim-Sandhofen, Tel.: 0621/77769-0 zu melden.

(MA-Neckarau) – Täterfestnahme nach versuchtem Einbruch

Am vergangen Sonntag, kurz vor 1 Uhr nachts, konnte ein 22-Jähriger durch eine Streife des Polizeireviers MA-Neckarau auf frischer Tat in der Straße Brückeswasen festgenommen werden. Er hatte versucht, in ein örtliches Elektronikgeschäft einzubrechen.

Der Mann wollte über ein Dachfenster in das Geschäft einsteigen. Beim Einschlagen des Fensters löste jedoch die Alarmanlage aus. Dadurch erschrak der Mann und flüchtete. Hierbei verletzte er sich leicht.

In unmittelbarer Tatortnähe konnte er dann durch eine Streife widerstandslos festgenommen werden. Die Tat räumte er nach erfolgter Belehrung ein. Durch den Einbruchsversuch entstand dem Geschäft ein Schaden von ca. 500EUR.

(Mannheim-Rheinau) – Zeugin verhindert Aufbruch von Zigarettenautomat

Am Freitag gegen 21:15 Uhr beobachtete eine Zeugin zwei Täter, wie diese in der Fronäckerstraße gewaltsam versuchten, einen Zigarettenautomat aufzubrechen. Als die Täter die Zeugen erblickten, flüchteten sie. Der Zeugin gelang es jedoch, mit dem Handy ein Bild der Täter zu fertigen. Während der sofort eingeleiteten Fahndung stellte eine Polizeistreife eine männliche Person fest, auf welche die Beschreibung einer der Täter zutraf. Als der 18-Jährige die Beamten bemerkte, warf er eine Tasche in ein Gebüsch. In der Tasche befanden sich mehrere Gramm Marihuana, ein Einhandmesser sowie Bargeld in szenetypischer Stückelung. Bei einer durch die Staatsanwaltschaft angeordneten Wohnungsdurchsuchung fanden die Beamten weiteres Marihuana auf. Nachdem der junge Mann erkennungsdienstlich behandelt wurde, konnte er wieder gehen. Die Ermittlungen zu dem zweiten Täter dauern derzeit noch an. Zeugen, die verdächtige Wahrnehmungen gemacht haben, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 0621/876820 beim Polizeiposten Rheinau oder jeder anderen Polizeidienststelle zu melden.

(Mannheim-Friedrichsfeld) – Aufmerksamer Zeuge nimmt Graffiti-Sprayer fest

Am Sonntag gegen 20:15 Uhr beobachtete ein Polizist, der privat unterwegs war, zwei Täter dabei, wie diese am Bahnhof Friedrichsfeld die Aufzüge sowie einen Zug mit Graffiti beschmierten und alarmierte seine Kollegen. Einer der Täter konnte vor dem Eintreffen der Streifen mit einem Zug flüchten. Als sich der zweite Täter mit dem Rad entfernen wollte, hinderte ihn der Zeuge an der Flucht, nahm ihn vorläufig fest und übergab ihn den alarmierten Polizisten. Die Beamten brachten den 22-jährigen Täter zum Polizeirevier Ladenburg. Im Rucksack des jungen Mannes fanden die Polizeibeamten mehrere Spraydosen sowie eine Digitalkamera auf. Mit der Kamera hatte der Täter mehrere seiner Taten fotografisch festgehalten. Ein Atemalkoholtest bei dem 22-Jährigen ergab einen Wert von 1,1 Promille. Nach einer erkennungsdienstlichen Behandlung durfte er wieder gehen.

(Heidelberg / Mannheim) – 18-jähriger Leichtkraftradfahrer flüchtet vor Polizeikontrolle

Am frühen Sonntagmorgen flüchtete ein 18-jähriger Leichtkraftfahrer vor einer Polizeikontrolle. Der junge Mann fiel einer Polizeistreife am frühen Morgen auf, als er im Bereich Wieblingen mit seinem Leichtkraftrad unterwegs war. Als er kontrolliert werden sollte, flüchtete er. Gegen 2.30 Uhr konnte das Kraftrad auf der L597 in Richtung Schwetzingen fahrend wieder angetroffen werden. Die Beamten folgten dem Fahrzeug und gaben mit Blaulicht und Martinshorn deutliches Anhaltesignal. Der Fahrer bog auf die Zufahrt der Anschlussstelle Mannheim-Seckenheim in Richtung Heidelberg ab und fuhr am Ende der Zufahrt nach links entgegen der Fahrtrichtung auf die A 656 auf, um kurz darauf über den Grünstreifen die Autobahn an der Ausfahrt Mannheim-Seckenheim wieder zu verlassen. Er bog anschließend wieder auf die L 597 in Richtung Schwetzingen ab. Hier versuchten die Polizeibeamten mehrfach, das Leichtkraftrad zu stoppen. Als der Fahrer schließlich in die Steinzeugstraße eingebogen war, gelang es den Beamten, mit dem Streifenwagen links neben das Motorrad zu fahren, woraufhin der junge Mann mehrmals nach links zog, wodurch die Beamten jeweils nach links ausweichen mussten, um eine Kollision zu verhindern. Hierbei kam es auch zu einer Berührung mit dem Streifenwagen. Beim Abbiegen in den Langlachweg zwang der Motorradfahrer ein zweites verfolgendes Fahrzeug zu einer Gefahrenbremsung und flüchtete im Langlachweg auf der Gegenfahrspur in Richtung Saarburger Ring weiter. Hier beschleunigte der junge Mann sein Kraftrad und stieß dabei gegen eines der Streifenfahrzeuge. Hierdurch geriet er ins Schlingern und stieß in der Folge gegen den Bordstein. Daraufhin stürzte er mit seinem Kraftrad auf die Fahrbahn. Er stieg vom Fahrzeug und versuchte, weiter zu flüchten. Er konnte nach wenigen Metern von einem Beamten eingeholt und festgenommen werden. Sein Sozius war auf dem Kraftrad sitzengeblieben und konnte hier festgenommen werden. Beide Personen waren unverletzt geblieben.

Während der Mitfahrer nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen noch vor Ort wieder entlassen werden konnte, wurde der 18-Jährige zum Autobahnpolizeirevier Mannheim-Seckenheim gebracht. Bei ihm hatten die Beamten deutliche Anzeichen für Drogenkonsum festgestellt. Ein Urintest reagierte positiv auf Amphetamin, ein Alkoholtest verlief ohne Befund. Ihm wurde eine Blutprobe entnommen.

Bei seiner Durchsuchung wurden in seinem Geldbeutel zudem rund 11 Gramm Amphetamin aufgefunden und beschlagnahmt.

Gegen den jungen Mann wird nun wegen Straßenverkehrsgefährdung, Teilnahme an einem verbotenen Kraftfahrzeugrennen, Drogenbesitzes und Unfallflucht ermittelt. Sein Führerschein wurde beschlagnahmt, sein Leichtkraftrad wurde sichergestellt. Den Sozius erwartet eine Anzeige wegen eines Verstoßes gegen das Waffengesetz. Bei ihm war ein Messer aufgefunden worden.

(Heidelberg / Mannheim / Rhein-Neckar-Kreis) – Viele Menschen im Rhein-Neckar-Raum genießen die Sonne und ein frühlingshaftes Wochenende – Polizei musste vielfach auf Einhaltung der Corona-Regeln hinweisen

Bei schönstem Wetter zog es im Rhein-Neckar-Raum am Samstag und Sonntag Menschen scharenweise nach draußen. In öffentlichen Parkanlagen sowie auf Wanderwegen, Spiel- und Bolzplätzen, Uferanlagen an Rhein/Neckar und in Naherholungsgebieten, wie bspw. auf dem Königsstuhl in Heidelberg war ein sehr hohes Besucheraufkommen zu festzustellen. Da bleib es nicht aus, dass sich die Menschen in Zeiten der Pandemie gelegentlich auch zu nahekommen. Dennoch wurden die derzeit geltenden Bestimmungen der CoronaVO weitestgehend eingehalten.

In Mannheim wurden bereits gegen 13:45 Uhr am Samstag keine weiteren Gäste in den Herzogenriedpark eingelassen, weil die maximale Besuchergrenze schnell erreicht war. Am Samstagnachmittag konnte im Bereich des Alten Messplatzes eine Gruppe von ca. 50 Personen festgestellt, die weder die Abstandsregelung einhielten, noch eine Mund-Nase-Bedeckung trugen. Eine entsprechende Lautsprecherdurchsage der Polizei führte schnell zur Verbesserung der Situation. In Hemsbach, an der „alla hopp!“-Freizeitanlage, hielten sich am Samstagnachmittag über 500 Personen, überwiegend Familien mit Kindern, auf. Polizeistreifen waren präsent und wiesen aktiv auf die Einhaltung der Abstandsregeln hin. Gegen 17 Uhr beendete die Polizei eine private Veranstaltung in Sinsheim. Dort hatten sich insgesamt 17 Personen aus fünf verschiedenen Haushalten zu einem gemeinsamen Treffen zusammengefunden. Identitäten wurden festgestellt und die Betroffenen erwartet nun ein Bußgeldbescheid.

Auch am Sonntag lockte strahlender Sonnschein die Menschen in der Region mit besten Bedingungen für einen Spaziergang ins Freie an die frische Luft. Die maximale Besuchergrenze war im Herzogenriedpark bereits gegen 12 Uhr erreicht und ein weiterer Zugang musste durch die Parkverwaltung unterbunden werden. Damit keine weiteren Besucherinnen und Besucher sich auf den Weg zum Park machten, wiesen Rundfunkdurchsagen auf die Parkschließung hin. Die Innenstädte in Heidelberg und in Mannheim waren ebenfalls durchgängig stark frequentiert. Besonders in der Heidelberger Altstadt und auf der Alten Brücke drängten sich zeitweise die Menschen sehr. Die Polizei wurde aber nicht müde, auf die notwendigen Mindestabstände hinzuweisen und appellierte mit viel Fingerspitzengefühl an das Verantwortungsbewusstsein und die notwendige Solidarität beim Genießen der wärmenden Sonne in Zeiten der Pandemie.

Auch die „alla hopp!“-Anlagen in der Region waren am Sonntag wieder sehr gut besucht. In der Anlage mit angeschlossenem Skater-Park in Sinsheim wurde gegen 13.00 Uhr ein sehr stark erhöhtes Besucheraufkommen festgestellt. Hier prüfte auch der kommunale Ordnungsdienst der Stadt Sinsheim, ob die Regeln eingehalten wurden. Ähnlich war die Situation auf der Anlage in Hemsbach.

In der Mannheimer Neckarstadt musste ein Bolzplatz in der Nähe des Neuen Messplatzes vorsorglich geschlossen werden. Dort hatten ca. 40 junge Leute Fußball gespielt und waren beim Erblicken der Polizei schnell davongelaufen.

Gegen 14.00 Uhr nahm die Anzahl der Besucher an der Neckarwiese in Heidelberg deutlich weiter zu. Die bis zu 2.000 Personen, die sich insbesondere auf den dortigen Kinderspielplätzen und im Bereich einer Kioskanlage aufhielten, gewährleisteten teilweise keinen ausreichenden Abstand mehr. Die Polizei verstärkte ihre Präsenz, um einen Hotspot zu vermeiden. Neben einer direkten Ansprache durch die Ordnungskräfte wurde auch hier mit Lautsprecherdurchsagen freundlich aber bestimmt auf die notwendige Einhaltung der CoronaVO hingewiesen.

Die Aussichtsplattform Königstuhl war schon um 13.00 Uhr so stark frequentiert, dass Besucher durch gezieltes Ansprechen zum Verlassen der Örtlichkeit aufgefordert wurden.

Am Strandbad, im Waldpark und an der Rheinpromenade in Mannheim-Neckarau genossen teilweise bis zu 1.000 Personen die frühlingshaften Temperaturen. Auch gut besucht war die Hafenpromenade in Mannheim-Jungbusch. Hier wurden in der Spitze ca. 800 Personen festgestellt. Auch an der Wasserturmanlage Mannheim befanden sich zeitweise bis zu 300 Personen. Durch gezieltes Ansprechen und offene Präsenz mit vielen Fußstreifen konnten ebenso hier Verstöße gegen die CoronaVO überwiegend unterbunden werden. Teilweise war es aber auch erforderlich, dass Personalien festgestellt werden, um Bußgeldanzeigen fertigen zu können.

Am Sonntagabend beschwerten sich Anwohner im Bereich der Rheinpromenade über sogenannte „Poser“. Hier erteilte die Polizei den Verkehrsrowdies nach umfassender Kontrolle Platzverweise.

Das Polizeipräsidium Mannheim war auf die Situation gut vorbereitet. Insgesamt befanden sich am Samstag und am Sonntag neben den regulären Kräften des Streifendienstes noch weitere 120 Polizeibeamte zusätzlich im Einsatz, um die Bestimmungen der CoronaVO zu überwachen. Die Polizistinnen und Polizisten kontrollierten über 2.600 Personen und stellten insgesamt 370 Verstöße gegen die Corona-Verordnung fest.

(Heidelberg) – Steinewerfer an der Speyerer Straße / Zeugen gesucht

Ein BMW-Fahrer meldete am Samstagabend, kurz vor 23 Uhr, dass in der Speyerer Straße (L600A), kurz nach der Auffahrt Cuzaring in Fahrtrichtung Heidelberg und in der Gegenrichtung mehrere faustgroße Steine auf der Fahrbahn liegen würden. Zeitgleich machte er eine vor Ort befindliche Streifenbesatzung des Polizeireviers HD-Süd auf die Gefahr aufmerksam.

Durch die Streifenbesatzung konnte sogleich in unmittelbarer Nähe eine Personengruppe mehrerer Jugendlicher festgestellt werden. Diese teilten sich nach Erblicken der Polizei auf und flüchteten in unterschiedliche Richtungen. Eine 15-Jährige blieb jedoch nach Aufforderung stehen und wurde für weitere Maßnahmen zum Polizeirevier gebracht. Dort gab sie eine Beschreibung der ihr unbekannten weiteren Steinewerfer ab:

  1. Person: männlich, ca. 185cm groß, trug grauen Kapuzenpulli, schwarze Weste
  2. Person: männlich, ca. 170cm groß, dunkle Hautfarbe, trug hellblaue Sweatjacke
  3. Person: männlich, ca 180cm groß, dunkelbraune kurze Haare, trug schwarzen Jogginganzug

Der BMW-Fahrer musste aufgrund der Steine stark bremsen, um sein Fahrzeug nicht zu beschädigen. Zu weiteren Schadenseintritten kam es nicht.

Zeugen, die sachdienliche Hinweise geben können, sowie weitere Geschädigte werden gebeten, sich beim Polizeirevier Heidelberg-Süd Tel.: 06221 34180 zu melden.

(Heidelberg-Bahnstadt) – Versuchter Wohnungseinbruch / Tatverdächtiger vorläufig festgenommen – Zeugen gesucht

Am Montag kam es in der Heidelberger Bahnstadt in der Straße Zollhofgarten zu einem versuchten Wohnungseinbruch. Kurz vor 1 Uhr wurde das Polizeirevier Heidelberg-Mitte durch die Mutter einer Geschädigten verständigt. Die Örtlichkeit wurde umgehend durch mehrere Polizeistreifen aufgesucht. Am betroffenen Appartement wurde eine leicht offenstehende Wohnungstür festgestellt und in der Wohnung die Geschädigte angetroffen. Der Täter hatte sich wohl erst kurz zuvor entfernt, da er die Tür nicht komplett öffnen konnte.

Nach diesem wurde umgehend durch die Streifen gefahndet. Durch eine weitere Anwohnerin wurde mitgeteilt, dass sie durch ihren Türspion eine

  • männliche
  • ca. 170-180cm große Person
  • mit blauem Rucksack erkennen konnte.

Im Laufe der Fahndung wurde durch eine Streife am Hauptbahnhof eine Person kontrolliert, die auf die Beschreibung passte. Bei dieser wurde auch ein Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz festgestellt.

Der 30-jährige Mann wurde erkennungsdienstlich behandelt und es wurde eine DNA-Probe erhoben. Ob es sich bei diesem um den Täter handelt, ist Gegenstand der weiteren Ermittlungen.

Zeugen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich beim Polizeirevier Heidelberg-Mitte Tel.: 06221 991700 zu melden.

(Heidelberg-Rohrbach) – Handtasche aus Auto entwendet / Polizei sucht Zeugen!

Am Freitag wurde gegen 15:20 Uhr auf einem Supermarktparkplatz in der Felix-Wankel-Straße eine Handtasche aus einem Auto geklaut. Während die 71-jährige Frau ihre Einkäufe in den Kofferraum verlud, entwendete ein bislang unbekannter Täter die auf dem Beifahrersitz stehende Handtasche der Frau.

Bei der Handtasche handelt es sich um eine neuwertige schwarze Lederhandtasche der Marke „Prada“ in der sich der Geldbeutel der Frau mit allen wichtigen Dokumenten und Bargeld, sowie ihr Handy befanden. Der Diebstahlschaden beträgt mehrere tausend Euro.

Zeugen, die verdächtige Wahrnehmungen gemacht haben, werden gebeten sich beim Polizeirevier Heidelberg-Süd, unter der Telefonnummer 06221-34180, zu melden.

(Heidelberg-Kirchheim) – Unfall mit vier beteiligten Fahrzeugen / Zwei Beteiligte leicht verletzt

Zwei verletzte Personen und beträchtlicher Sachschaden sind die Bilanz eines Verkehrsunfalls am Montagmorgen auf der L 600a bei Heidelberg-Kirchheim. Ein 41-jähriger Mann war kurz nach 7 Uhr mit seinem Renault auf der B 535 in Richtung Heidelberg unterwegs. An der Einmündung zum Grasweg fuhr er zunächst hinter zwei weiteren Fahrzeugen auf der Linksabbiegerspur, um in den Grasweg abzubiegen. Als die Fahrzeuge vor ihm bereits abgebremst hatten, entschied er sich, doch geradeaus weiterzufahren und zog auf die linke Geradeausfahrspur. Der dort fahrende 50-jährige Sattelzugfahrer leitete zwar noch eine Gefahrenbremsung ein, konnte einen Zusammenstoß mit dem Renault nicht mehr verhindern. Dabei stellte sich der Renault quer und wurde auf den VW einer 57-jährigen Frau auf der Linksabbiegerspur geschoben, der wiederum auf einen davorstehenden Renault eines 33-jährigen Mannes geschoben wurde. Der 41-jährige Renault-Fahrer und die 57-jährige Fahrerin des VW wurden leicht verletzt und zur Behandlung in Krankenhäuser eingeliefert. Über Art und Schwere ihrer Verletzungen liegen keine weiteren Informationen vor. Der Renault des 41-Jährigen und der VW waren so stark beschädigt, dass sie abgeschleppt werden mussten. Der Sachschaden wird auf rund 40.000 Euro geschätzt.

Während der Unfallaufnahme war die B 535 in Richtung Heidelberg vorübergehend gesperrt. Es bildete sich ein Rückstau von mehreren Kilometern Länge, der sich nach Freigabe der Fahrbahn nach und nach wieder auflöste.

Im Zuge der weiteren Unfallermittlungen stellte sich heraus, dass der 41-jährige Renault-Fahrer nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis ist. Gegen ihn wird nun wegen fahrlässiger Körperverletzung und Fahrens ohne Fahrerlaubnis ermittelt.

(Plankstadt / Rhein-Neckar-Kreis) – Radfahrer gestürzt und schwer verletzt

Am Sonntag um kurz nach 20 Uhr fanden Passanten einen gestürzten Radfahrer bewusstlos in der Paul-Bönner-Straße auf und alarmierten die Einsatzkräfte. Der 47-jährige Radler wollte zwischen zwei Absperrpfosten hindurchfahren und kam hierbei aus derzeit noch nicht bekannten Gründen zu Fall. Der Mann trug keinen Schutzhelm, schlug mit dem Kopf auf der Fahrbahn auf und zog sich schwere Verletzungen zu. Ein Atemalkoholtest ergab einen Alkoholwert von 1,1 Promille. Er wurde durch den Rettungsdienst in ein nahegelegenes Krankenhaus verbracht. Zeugen, die den Unfall beobachtet haben, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 0621/174-4111 beim Verkehrsdienst Heidelberg zu melden.

(Plankstadt / Rhein-Neckar-Kreis) – Verkehrsunfall mit verletzter Person und erheblichem Sachschaden

Eine verletzte Person und Sachschaden in Höhe von rund 15.000 Euro sind das Ergebnis eines Verkehrsunfalls am Samstagvormittag in Plankstadt. Eine 69-jährige Frau war gegen 10.30 Uhr mit ihrem VW Golf auf der K4147 (Oftersheimer Landstraße) in Richtung Plankstadt unterwegs. Beim Linksabbiegen in die Eisenbahnstraße missachtete sie den Vorrang eines entgegenkommenden 38-jährigen BMW-Fahrers. Dabei erlitt der Fahrer des BMW leichte Verletzungen. Beide Fahrzeuge wurden so stark beschädigt, dass sie abgeschleppt werden mussten. Während der Unfallaufnahme kam es zu keinen nennenswerten Verkehrsbeeinträchtigungen.

(Ketsch / Rhein-Neckar-Kreis) – Zigarettenautomat aus Fundament gerissen und aufgebrochen

Im Zeitraum von Freitag gegen 21 Uhr bis Sonntag gegen 08 Uhr rissen bislang unbekannte Täter in der Walldorfer Straße einen Zigarettenautomat aus dem Fundament, transportierten diesen hinter die Sportanlage in ein nahegelegenes Waldstück und öffneten diesen gewaltsam. Die Täter entnahmen die darin befindlichen Zigaretten sowie das Bargeld und flüchteten unerkannt. Zeugen, die verdächtige Wahrnehmungen gemacht haben, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 06202/288-0 beim Polizeirevier Schwetzingen zu melden.

(Walldorf / Rhein-Neckar-Kreis) – Diebstahl von hochwertigem Pkw / Zeugen gesucht

Vermutlich in der Nacht von Donnerstag (18.02.2021) auf Freitag (19.02.2021) kam es in der Haydnstraße in Walldorf zum Diebstahl eines Fahrzeuges. Bei diesem handelt es sich um einen Audi A6 Avant, Farbe Grau, mit Heidelberger Zulassung und sogenanntem „Keyless-Go-System“. Das Fahrzeug war verschlossen vor der Garage der Geschädigten abgestellt worden.

Ein Zeuge teilte bereits mit, dass er etwa um 03:50 Uhr drei Personen gesehen hatte, von denen eine Person mit einem Auto wegfuhr.

Es werden immer wieder Pkw-Diebstähle registriert, die mit Überbrückung des „Keyless-Go“-Systems begangen werden. Dabei wird das Schlüsselsignal des Originalschlüssels mittels Empfänger aus dem Haus der Wohnung abgegriffen und an einen weiteren, in der Nähe des Fahrzeugs befindlichen Empfänger weitergeleitet, der das Fahrzeug schließlich mit diesem Signal entriegelt. Nach dem Öffnen kann das Fahrzeug auch gestartet und gefahren werden. Auf diese Weise kommt es zu keinerlei Beschädigungen am Fahrzeug und einer fast geräuschlosen Vorgehensweise.

In diesem Zusammenhang weist die Polizei Nutzer von Fahrzeugen mit dem „Keyless-Go“-System auf folgendes hin:

  • Legen Sie den Fzg.-Schlüssel nie in der Nähe der Haus-oder Wohnungstür ab, bzw. versuchen sie das Funksignal durch geeignete Maßnahmen (z.B. Aluminiumhüllen) abzuschirmen. Machen sie vorher den Selbsttest. Nur wenn sich das Fahrzeug nicht einmal dann öffnet, wenn Sie den „abgeschirmten“ Schlüssel direkt neben die Fahrzeugtür halten, haben auch Diebe mit dieser Technik keine Chance.
  • Fragen sie bei dem Hersteller ihres Fahrzeugs, ob für Ihr Fahrzeug der „Keyless-Go“-Zugang temporär deaktiviert werden kann. Manche Hersteller bieten am Schlüssel die Funktion, durch zweimaliges Drücken auf die Verriegelungs-Taste am Schlüssel, die „Keyless“-Funktion ganz auszuschalten. Fragen Sie bei ihrer Fachwerkstatt nach, welche Möglichkeit es speziell für ihr Fahrzeug gibt.

Die Spezialisten der Kriminalpolizei haben in diesem Fall die Ermittlungen aufgenommen.

Zeugen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich beim Kriminaldauerdienst Tel.: 0621 174-4444 zu melden.

(Hockenheim / Rhein-Neckar-Kreis) – Illegaler Betrieb einer Shisha-Bar

Aufgrund bereits vorab erlangter Erkenntnisse, dass in einer Shisha-Bar in der Hockenheimer Innenstadt Betreib herrschen soll, wurde die Bar am Samstagabend kontrolliert.

Vor dem Lokal roch es bereits stark nach Shisha-Rauch. Betreten werden konnte die Bar gegen 21.20 Uhr nur über einen Seiteneingang und das Treppenhaus, als Personen diese hierüber verließen. Der Haupteingang war verschlossen, die Fensterscheiben blickdicht abgeklebt.

Im Lokal waren neben dem Wirt/Konzessionsinhaber noch sechs Gäste anwesend. Es wurden Shishas geraucht und getrunken, Spielautomaten waren in Betrieb. Dem Besitzer wurde der Weiterbetrieb untersagt.

Wegen Verstöße gegen das Infektionsschutzgesetz und die Corona-Verordnung wird nun ermittelt. Die Ermittlungen des Polizeirevier Hockenheim gegen den Konzessionsinhaber auch wegen des Verdachts der Steuerhinterziehung sind eingeleitet.

(Sinsheim / Rhein-Neckar-Kreis) – Rollerfahrer flüchtet vor Polizeikontrolle; Zeugen und gefährdete Personen gesucht

Am Samstagnachmittag sollte ein bislang unbekannter Rollerfahrer im Stadtteil Steinsfurt kontrolliert werden. Der Unbekannte war gegen 15 Uhr in der Schindwaldstraße durch seine leichtsinnige und riskante Fahrweise aufgefallen. Beim Erblicken der Streife des Polizeireviers Sinsheim machte er jedoch kehrt und fuhr in Richtung Ansbachstraße davon. Die Flucht ging in der Folge über den Fahrrad- und Fußgängerverbindungsweg in Richtung Reihen. Da sich hier viele Spaziergänger befanden, wurde die Verfolgung abgebrochen. Einige der Passanten machten die Streife auf dem Weg nach Reihen auf die riskante Fahrweise des Bikers aufmerksam. Ob durch dessen Fahrweise jemand gefährdet wurde, steht noch nicht fest und ist Gegenstand der weiteren Erittlungen.

Rund eine Stunde später, als sich eine weitere Streife in Reihen befand, wurde der unbekannte Rollerfahrer kurz in der Wingertsbergstraße gesichtet, als er in Richtung Rheinweg fuhr. In der Lindenstraße verlor sich schließlich seine Spur.

Der Rollerfahrer wird wie folgt beschrieben: normale Statur, dunkelblauer/anthrazitfarbener Parka mit Fellkragen. Bei dem Motorroller handelt es sich um ein weißes Fahrzeug, möglicherweise im eine Yamaha.

Zeugen, die Hinweise zu dem Fahrzeug und/oder dem noch unbekannten Fahrer, möglicherweise aus Reihen oder Steinsfurt, geben können, werden gebeten, sich zu melden. Darüber hinaus werden die Spaziergängerinnen und Spaziergänger, die gegen 15 Uhr auf dem Verbindungsweg zwischen Steinsfurt und Reihen unterwegs waren und durch die riskante Fahrweise des Bikers gefährdet wurden, gebeten, sich mit dem Polizeirevier Sinsheim, Tel.: 07261/690-0 in Verbindung zu setzen.

(Spechbach / Rhein-Neckar-Kreis) – Versuchter Einbruch in Jugendtreff; Zeugen gesucht

Am Sonntagnachmittag, vermutlich zwischen 16 Uhr und 20.40 Uhr, versuchte ein bislang unbekannter Täter in den Jugendtreff in der Hauptstraße einzubrechen. Eine Doppelglasscheibe war bei der ersten Inaugenscheinnahme eingeschlagen.

Ob sich der Täter in dem Räumen des Jugendtreffs aufgehalten und etwas entwendete, steht noch nicht fest. Der bisher festgestellte Schaden beträgt mehrere hundert Euro.

Personen, die Hinweise zur Tat und/oder dem Täter geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeirevier Neckargemünd, Tel.: 06223/9254-0 in Verbindung zu setzen.

(Eberbach / Rhein-Neckar-Kreis) – In Tiefgarage Auto aufgebrochen / Polizei sucht Zeugen

In der Zeit zwischen Montag, 15.02.2021 und Sonntag, 21.02.2021 brachen unbekannte Täter in Eberbach in ein Auto ein. Der Unbekannte hebelte an dem Opel Corsa, der in einer Tiefgarage in der Kellereistraße abgestellt war, Fahrer- und Beifahrertür am oberen Rahmen auf und brach schließlich die Beifahrertür vollends auf. Aus dem Fahrzeuginnenraum ließ er schließlich Bargeld und ein mobiles Navigationsgerät der Marke Tom Tom mitgehen. Zudem richtete er Sachschaden in Höhe von rund 3.500 Euro an.

Zeugen, die verdächtige Wahrnehmungen gemacht haben und sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich beim Polizeirevier Eberbach, Tel.: 06270/9210-0 zu melden.

(Neckargemünd / Rhein-Neckar-Kreis) – Verkehrsunfall mit Leichtverletzten und hohem Sachschaden / Bahnhofstraße teilweise gesperrt

Am Freitag, den 19.02.2021, kam es um 19:35 Uhr zu einem Verkehrsunfall in der Bahnhofstraße in Neckargemünd. Ein 18-jähriger Audi-Fahrer fuhr auf der Bahnhofstraße und wollte an der Kreuzung Bahnhofstraße / Bammentaler Straße nach links in die Bammentaler Straße abbiegen. Hierbei übersah er eine ihm entgegenkommende und ordnungsgemäß nach links in die Bahnhofstraße abbiegende 22-jährige Honda-Fahrerin. Es kam zum Zusammenstoß, durch welchen sowohl der Audi-Fahrer, als auch der 27-jährige Beifahrer der Honda-Fahrerin leicht verletzt wurden.

An beiden Pkw entstand ein wirtschaftlicher Totalschaden. Diese mussten abgeschleppt werden. Zur technischen Unterstützung war auch die FFW Neckargemünd vor Ort. Es kam bis zum Ende der Unfallaufnahme zu leichten Verkehrsstörungen.

Bei der Honda-Fahrerin wurde durch die Beamten vor Ort eine Betäubungsmittelbeeinflussung festgestellt, die sich in einem freiwilligen Urin-Test auch bestätigte. Die Frau muss nun mit einer Anzeige wegen Verkehrsteilnahme unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln rechnen.

(Weinheim / Rhein-Neckar-Kreis) – Kellereinbruch in Mehrfamilienhaus / Täter entwendet Alkohol – Zeugen gesucht

Im Zeitraum zwischen Freitagnachmittag (19.02.2021) bis Samstagvormittag (20.02.2121) kam es im Weinheimer Stadtteil Lützelsachsen in der Bachwiesenstraße zu einem Einbruch in die Kellerräumlichkeiten eines Mehrfamilienhauses.

Der unbekannte Täter schlug mit einem Stein ein Kellerfenster auf der Hausrückseite ein und gelangte so in den Keller. Hier wurden dann mehrere Kellerabteile aufgebrochen und verschiedene alkoholische Getränke entwendet.

Zeugen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich beim Polizeirevier Weinheim Tel.: 06201 10030 zu melden.

Vermisste Tiere aus der Metropolregion

Sollten sie ein Tier entdeckt haben rufen sie bitte die 24 h Notrufnummer 0 61 90 / 93 73 00 an und nennen die Suchdienstnummer (immer ganz oben bzw. nochmals unten rechts angegeben) und den Sichtungsort, vielen Dank.

Sollten sie selbst ein Tier vermissen können sie dies uns oder Tasso e.V. melden. Bei Tasso e.V. können sie ihr Tier auch bereits vorher registrieren lassen und die völlig kostenfrei. Natürlich freut sich der Verein immer über eine Spende.

Mehr dazu unter: https://www.tasso.net/

Tasso e.V. & Speyer 24/7 News
22.02.2021

Lesen sie hier auch weitere, aktuell gültige, Vermisstensuchanzeigen aus der Region:

Vermisste Tiere aus der Metropolregion – Speyer 24/7 News (speyer24news.com)

Eppelheim 69214

Graben-Neudorf 76676

Ludwigshafen 67059

Mannheim

Waghäusel 68753

22.02.2021