Benzingespräch beim Frühschoppen im Technik Museum Speyer
Neue Termine 2021 für den Treff aller Fahrzeugfreunde in Speyer und Umgebung
Speyer – Benzingespräch beim Frühschoppen – das ist der Speyerer Treff für Besitzer von Old- und Youngtimern, Motorrädern, besonderen Fahrzeugen oder Spezialumbauten. Seit 2012 bietet das Technik Museum Speyer Freunden und Besitzern von mobilen Raritäten die Möglichkeit zum zwanglosen Treff für Benzingespräche in lockerer Atmosphäre. Das Museumsgelände verwandelt sich hierbei von 9.00 Uhr bis 14.00 Uhr regelrecht in einen Showroom für besondere „Schätze“, der Teilnehmer aber auch Besucher zum Staunen bringt. Egal ob bei Regen oder Sonnenschein, eingefleischte Fans der Benzingespräche sind bei jedem Treffen mit dabei und füllen mit rund 200 Fahrzeugen den Platz. Von Alfa Romeo bis VW, von NSU Quickly bis Indian Motorrad, von Messerschmitt Kabinenroller bis LANZ Bulldog, es ist jeder willkommen, der Spaß an seinem Fahrzeug hat und sich mit Gleichgesinnten austauschen möchte.
Die Teilnahme und das Parken sind kostenlos. Um bei den Treffen mit seinem Fahrzeug teilnehmen zu können, ist eine Platzreservierung im Vorfeld unter www.technik-museum.de/benzingespraech zwingend erforderlich. Informationen für Besucher und den bis dahin geltenden Corona-Maßnahmen gibt es ebenfalls auf der Homepage des Museums.
Stadt erweitert Schnelltestangebot für Lehrkräfte sowie für Mitarbeiter*innen der Kindertagesstätte WoLa – Bundeswehr verlängert Amtshilfe
Die Stadtverwaltung Speyer hat ihr Schnelltestangebot ausgeweitet und bietet allen Lehrkräften an Schulen eine regelmäßige Testung auf das Coronavirus mittels Antigen-Schnelltests an. Zudem können Mitarbeiter*innen der städtischen Kindertagesstätte WoLa nach erfolgter Schulung mittels PoC-Test in Zukunft selbstständig Nase-Rachen-Abstriche bei Kolleg*innen vornehmen.
„Um mögliche SARS-CoV-2-Infektionen frühzeitig zu erkennen und den Mitarbeiter*innen eine Einschätzung hinsichtlich einer potenziellen Infektion zu gewähren, hat die Stadt Speyer entschieden, ihr niedrigschwelliges, kostenfreies Testangebot aufzustocken. Ab sofort sind auch die Mitarbeiter*innen der städtischen Kindertagesstätte WoLa dazu befähigt, Testungen selbstständig durchzuführen“, führt Oberbürgermeisterin Stefanie Seiler aus und ergänzt: „Dass nun auch bundesweit ein verstärktes Schnelltestangebot verfolgt wird, freut mich und zeigt uns, dass mit unserer stringenten Teststrategie, die wir bereits seit Ende 2020 verfolgen, ein maßgeblicher Beitrag zur Eindämmung des Infektionsgeschehens geleistet werden kann.“
Am gestrigen Mittwoch, 17. Februar 2021 wurden insgesamt 31 Personen, davon 25 pädagogische Fachkräfte, in der Kindertagesstätte WoLa durch den medizinischen Fachberater der Stadt, Dr. Klaus-Peter Wresch sowie den stellvertretenden Brand- und Katastrophenschutzinspekteur der Feuerwehr, Christian Kölsch, zur Handhabung sogenannter SARS-CoV-2-Schnelltests geschult. Nicht nur die pädagogischen Fachkräfte, sondern auch die Hauswirtschaftskräfte und externe Integrationskräfte konnten freiwillig an der Schulung teilnehmen und wurden umfassend informiert. Acht Personen wurden gezielt dahingehend geschult, bei den Kolleg*innen die Antigen-Schnelltests vor Ort durchzuführen und sind ab sofort zu dieser Tätigkeit befugt.
Schutzmaterial wie FFP2-Maske, Schutzbrille und -kittel werden in ausreichendem Maße durch die Stadt bereitgestellt. Vorgesehen ist, dass sich symptomfreie Mitarbeiter*innen der Einrichtung WoLa drei Mal wöchentlich vor der Aufnahme der Tätigkeit in der Kita einem SARS-CoV-2-Schnelltest unterziehen. Es ist ausdrücklich darauf hinzuweisen, dass es sich hierbei um eine Momentaufnahme handelt. Auch bei einem negativen Testergebnis müssen daher die Hygienevorgaben eingehalten werden, um das Risiko einer Infektionsübertragung zu reduzieren.
Im Falle eines positiven Testergebnisses wird nach Rücksprache mit dem medizinischen Fachberater bzw. dem zuständigen Gesundheitsamt unverzüglich ein PCR-Test veranlasst sowie vorsorglich Quarantäne für die oder den Betroffenen angeordnet. Je nach Höhe der dadurch hervorgerufenen Personalschlüsselunterschreitung sind nach Absprache mit der Kita-Leitung entsprechende Maßnahmen wie Reduzierung der Öffnungszeiten oder Schließung der Gruppe einzuleiten.
Des Weiteren hat die Stadt ihr gemeinsam mit dem ASB bereitgestelltes Schnelltestangebot für Lehrkräfte ausgeweitet. Die Testungen, die von medizinischem Personal durchgeführt werden, werden ab dem 24. Februar 2021 mittwochs von 18 bis 20 Uhr in den Räumlichkeiten der Jugendförderung in der Seekatzstraße 5 angeboten.
Auch für Besucher*innen von Pflegeeinrichtungen wird das umfassende Schnelltestangebot weiterhin angeboten. Die Amtshilfe durch die Bundeswehr, mit der sich Besucher*innen von Alten- und Pflegeheimen seit dem 1. Februar 2021 montags bis freitags von 9.00 bis 13.00 Uhr auf das Coronavirus testen lassen können, wird zunächst bis zum 5. März 2021 verlängert und erfolgt voraussichtlich zu den gleichen Zeiten wie bisher.
„Da die schrittweise Rückkehr zum Präsenzunterricht und zur Ausweitung des Kita-Angebots von Landesseite ansteht und angesichts der hohen gesellschaftlichen Bedeutung von Bildung und Betreuung für Kinder, sollte gerade in diesen Einrichtungen das Infektionsrisiko minimiert werden“, verweist Bürgermeisterin und Bildungsdezernentin Monika Kabs auf die Dringlichkeit der einrichtungsbezogenen Schnelltestungen. „Nach wie vor muss aber auch die vulnerable Gruppe bestmöglich geschützt werden, weshalb ich besonders dankbar für die verlängerte Amtshilfeleistung durch die Bundeswehr bin“, fügt Kabs hinzu.
Anzahl bestätigter Fälle von Coronavirus (SARS-CoV-2)-Infektionen in der Stadt Speyer: 1976 ( + 2 ) Davon bereits genesen: 1827 Todesfälle: 72 ( + 1 gegenüber Mittwoch ) Gemeldete Fälle der letzten sieben Tage pro 100.000 Einwohner*innen: 53,4 ( unverändert ) Warnstufe: Rot
Stand: 18.02.2021, 14:10 Uhr
Landesuntersuchungsamt Rheinland-Pfalz 19.02.2021
Stadtnotiz
Baugebiet Russenweiher entwickelt sich
Vom Baugebiet am Russenweiher gibt es Neuigkeiten: Aus den inzwischen elf Eigentümern ist eine Erschließungsgemeinschaft geworden, die ersten Arbeiten werden durch den Erschließungsträger vergeben. Die Vorarbeiten für die Erschließungsstraßen werden nun sichtbar. Hierzu werden die Straßen- und Bauflächen vollständig abgeräumt.
Im Zuge dessen müssen im Laufe des Monats Februar noch einige Bäume und Sträucher entfernt werden. Deutlich sichtbar wird das am Germansberg, wo der neue Teil der Krummäckerstraße entstehen wird. Insgesamt können 17 Bäume erhalten bleiben, 29 Bäume müssen entfernt werden. Wenn das Baugebiet fertig hergestellt ist, werden dort allerdings etwa 64 neue Bäume wachsen. Zu der durch den Bebauungsplan festgelegten Begrünung kommen später auch noch die Bäume und Sträucher, die in den Privatgärten gepflanzt werden. Zur Verbesserung der klimatischen Wirksamkeit hat der Stadtrat überdies im Bebauungsplan Vorgaben zur Dachbegrünung und zur Bepflanzung der Vorgärten beschlossen.
Die eigentliche Bebauung beginnt nach der Herstellung der Straßenflächen voraussichtlich Mitte des nächsten Jahres.
(Speyer) – E-Scooter ohne Versicherungsplakette – Anzeige
Am Nachmittag des 17.02.2021 fiel einer Streife der Polizeiinspektion Speyer in der Bahnhofstraße ein E-Scooter auf, an dem das vorgeschriebene Versicherungskennzeichen nicht angebracht war. Da sich im Nachhinein zudem herausstellte, dass das Fahrzeug nicht über eine gültige Haftpflichtversicherung verfügte, erwartet den 17-jährigen Fahrer aus Schifferstadt nun eine Strafanzeige wegen Verstoß gegen das Pflichtversicherungsgesetz. Da es sich auch bei E-Scootern um versicherungspflichtige Kraftfahrzeuge handelt, müssen diese für den Betrieb auf öffentlichen Straße oder Plätzen über eine gültige Haftpflichtversicherung verfügen und mit einer entsprechenden Versicherungsplakette versehen werden.
(Otterstadt) – Versuchter Betrug am Telefon über 47.000 EUR (Enkeltrick)
Eine bislang unbekannte Täterin rief am 17.02.2021 bei einem 91-jährigen Herren aus Otterstadt an und gab sich als dessen Enkeltochter aus, welche dringend 47.000 EUR für den Kauf einer Immobilie benötige. Aufgrund geschickter Gesprächsführung glaubte der hilfsbereite Herr der Anruferin zunächst und legte sogar seine finanziellen Möglichkeiten offen. Nachdem die Anruferin zusagte, jemanden vorbeizuschicken, der mit dem Herrn zu einer Bank fahren wolle und daraufhin das Gespräch mit dem Versprechen, sich wieder zu melden beendete, rief der 91-Jährige glücklicherweise seinen Enkelsohn an, um sich nach der Situation der Enkeltochter zu erkundigen. Der Betrugsversuch konnte dadurch erkannt werden und man verständigte die Polizei. Da es im ganzen Bundesgebiet in der Vergangenheit schon zu mehreren erfolgreichen Betrügen dieser Art mit Hohen Sach- und Vermögensschäden gekommen ist, bittet die Polizei um äußerste Vorsicht bei solchen Anrufen, wobei angebliche Familienmitglieder oder vermeintliche Polizeibeamte um Geld oder Wertsachen fragen. Sollten sie einmal einen solchen Anruf erhalten, zögern sie nicht, ihre Polizei zu verständigen.
(Schifferstadt) – Abgewandelter Enkeltrick und angeblicher Lottogewinn
Im Laufe des Mittwochs kam es in Schifferstadt zu zwei versuchten Trickbetrugen. Im ersten Fall bekam ein Ehepaar ein Anruf von einer angeblichen Tante, die dringend mehrere Tausend Euro benötige. Der Mann, der das Telefonat führte, erkannte den Betrugsversuch sofort und vereinbarte mit der Anruferin, dass sie das Geld bei ihnen abholen könne. Seine Frau rief in der Zwischenzeit bei der Polizei an, die sich dann zur verabredeten Zeit in der Nähe aufhielt. Es kam aber niemand. Immerhin ist so kein Schaden entstanden. Im zweiten Fall hat eine Frau einen Anruf erhalten, in dem ihr mitgeteilt wurde, dass sie bei Eurojackpot eine beträchtliche Summe gewonnen hätte. Ein Notar würde am Abend mit dem Gewinn bei ihr vorbeikommen, sie müsse vorher nur eine Gebühr überweisen. Die Frau durchschaute den Betrugsversuch ebenfalls sofort und informierte die Polizei. Auch hier kamen die Beamten im entsprechenden Zeitraum vor Ort. Es erschien aber auch hier niemand. Ein Schaden ist ebenfalls nicht entstanden.
(Schifferstadt) – Wechsel in der Leitung der Polizeiinspektion Schifferstadt zum 01.03.2021
Der scheidende Leiter der Polizeiinspektion Schifferstadt, EPHK Uwe Stein.
Am Donnerstag, 18.02.2021, wurde von Behördenleiter Georg Litz der bisherige Leiter der Polizeiinspektion Schifferstadt, Erster Polizeihauptkommissar Uwe Stein, nach 43 Jahren Polizeidienst in den Ruhestand verabschiedet. Der 62-Jährige wurde 1978 bei der Polizei Rheinland-Pfalz eingestellt und hat den Polizeiberuf von der Pike auf gelernt. Nach den Anfangsjahren im Streifendienst in Ludwigshafen erfolgte 1986 der Aufstieg in den gehobenen Polizeidienst und weitere verschiedene Verwendungen im Polizeipräsidium in Ludwigshafen. Im Februar 2000 wurde Uwe Stein die Leitung der Polizeiinspektion Schifferstadt übertragen. Mit Ablauf des 28.02.2021, nach fast exakt 21 Jahren als Dienststellenleiter, wird er in den Ruhestand versetzt. Hierfür wünschen wir Uwe Stein alles Gute.
Gleichzeitig wurde der neue Leiter der Polizeiinspektion Schifferstadt, Erster Kriminalhauptkommissar Kai Giertzsch, von Behördenleiter Georg Litz offiziell in sein Amt eingeführt. Die Funktion übernimmt er offiziell zum 01.03.2021.
Der neue Leiter der Polizeiinspektion Schifferstadt, EKHK Kai Giertzsch.
Die Polizeiinspektion Schifferstadt ist Kai Giertzsch bestens bekannt. Der 54-Jährige ist seit 2002 stellvertretender Leiter der Dienststelle. Er wurde 1985 bei der Polizei des Landes Rheinland-Pfalz eingestellt. Nach Stationen bei der Bereitschaftspolizei und der Polizeiinspektion Speyer war Kai Giertzsch langjährig bei der Kriminaldirektion Ludwigshafen im Kommissariat für Kapitaldelikte eingesetzt.
Pandemiebedingt fand der Amtswechsel in kleinem Kreis statt. Behördenleiter Georg Litz bedankte sich bei Uwe Stein für die geleistete Arbeit. Gleichzeitig wünschte er Kai Giertzsch viel Erfolg in seiner neuen Funktion.
Die Polizeiinspektion Schifferstadt ist neben der Stadt Schifferstadt für die Verbandsgemeinde Dannstadt-Schauernheim und die Gemeinden Mutterstadt, Altrip, Waldsee, Neuhofen, Böhl-Iggelheim und Limburgerhof zuständig.
(Neuhofen) – Unfallflucht / Polizei sucht Zeugen
Am Mittwochmittag gegen 14:20 Uhr kam es in der Ludwigshafener Straße zu einem Unfall, bei sich zwei entgegenkommende Fahrzeuge an den Außenspiegeln berührten. Einer der Beteiligten entfernte sich unerlaubt vom Unfallort, ohne sich um den entstandenen Schaden zu kümmern. Der andere Beteiligte wartete eine Stunde vor Ort darauf, dass sein Unfallgegner zurückkehrt. Als dies nicht geschah, meldete er den Unfall der Polizei. Bei dem flüchtigen Fahrzeug soll es sich um einen weißen Kleinwagen mit auffällig hohem Dach handeln. Zeugen, die Angaben zu dem Unfall oder dem flüchtigen Fahrzeug machen können, werden gebeten, sich mit der Polizeiinspektion Schifferstadt unter 06235 495-0 oder pischifferstadt@polizei.rlp.de in Verbindung zu setzen.
(Neuhofen) – Betrug im Internet
Die Polizei rät zur Vorsicht bei „Internet-Schnäppchen“, insbesondere dann, wenn sie bei Online-Plattformen angeboten werden, von denen man noch nie zuvor gehört hat. Eine Frau aus Neuhofen beispielsweise ist auf eine Spülmaschine aufmerksam geworden, die für einen sehr günstigen Preis angeboten wurde. Sie überwies den Kaufpreis auf das Bankkonto, welches auf der Plattform angegeben war. Im Nachhinein stellte sie bei einer Recherche im Internet fest, dass es sich bei der Plattform um einen betrügerischen „Fake-Shop“ handelt. Die Verbrauchschutzzentrale warnte davor. Der Dame gelang es die Überweisung bei ihrer Bank noch zu stoppen, sodass ihr kein Schaden entstanden ist. Die Polizei empfiehlt, sich immer vor dem Bezahlen über den jeweiligen Shop zu informieren und vor allem bei vermeintlichen Schnäppchen besondere Vorsicht walten zu lassen.
(Hanhofen) – Versuchter Einbruch in Pkw
Bislang unbekannte Täter versuchten im Laufe des Abends bzw. der Nacht zum 17.02.2021 in einen in der Harthauser Straße geparkten Pkw einzubrechen, indem sie die Heckscheibe beschädigten, um vmtl. an eine im Kofferraum liegende Tasche zu gelangen. Da die Scheibe scheinbar nicht schnell genug zerstört bzw. entfernt werden konnte, flüchteten die Täter unerkannt ohne Beute; am Fahrzeug entstand Sachschaden in Höhe von ca. 800 EUR. Zeugen, auch wenn sie nur etwas gehört haben, melden sich bitte bei der Polizeiinspektion Speyer.
(Germersheim und Kreis Südliche Weinstraße) – Betrugsversuche durch falsche Polizeibeamte und Enkeltrickbetrügern
Sehr geehrte Damen und Herren,
wir weisen Sie darauf hin, dass es aktuell im Landkreis Südliche Weinstraße und Germersheim, vermehrt zu Anrufen bei älteren Mitbürgern kommt, bei denen es sich um Betrugsversuche im Bereich falscher Polizeibeamte und Enkeltrickbetrügern handeln könnte.
Bei Auffälligkeiten dürfen Sie gerne Ihre zuständige Polizeidienststelle informieren.
(Rülzheim) – Warnung vor Dachhaien / Zeugen gesucht
Immer wieder die gleiche Masche! Vermeintliche Handwerker entdecken an Ihrem Haus einen Schaden. Sie bieten an, diesen direkt und kostengünstig zu reparieren. Das Ergebnis ist eine völlig überzogene Rechnung für die „Dienstleistungen“. Die Polizei warnt vor diesen Betrügern, sogenannten „Dachhaien“. Gestern versuchten solche Dachhaie in der Straße „Hexenpfad“ in Rülzheim ihre Masche anzuwenden. Dabei gingen die drei Betrüger besonders Dreist vor und bohrten vor den Augen ihres 85-jähriges Opfers ein Loch in seine Dachrinne. Danach reparierten sie diese wieder und forderten dafür einen ungerechtfertigten Geldbetrag. Der Bewohner reagierte vorbildlich und verwies die Männer sofort von seinem Grundstück. Die Betrüger wären dann mit einem grauen Fahrzeug davongefahren. Sollten auch Sie unerwartet „Besuch“ von derartigen Handwerkern erhalten, informieren Sie sofort die Polizei. Unter der Notrufnummer 110 sind wir rund um die Uhr für Sie da. Zeugen, die Hinweise zu dem Vorfall geben können, werden gebeten, sich unter Tel: 07274 9580 oder per Mail unter pigermersheim@polizei.rlp.de zu melden.
(Landau) – Verkehrsunfall mit Flucht
Ein Sachschaden in Höhe von etwa 2000 Euro war das Resultat eines Verkehrsunfalls, welcher sich am Donnerstagmittag in der Zeit zwischen 11:40 Uhr und 15:00 Uhr auf dem Mitarbeiterparkplatz der Kindertagesstätte „Kinderhaus am Fort“ zugetragen hat. Ein bislang unbekannter Verkehrsteilnehmer dürfte aufgrund des Schadensbilds durch Rangieren ein geparktes Fahrzeug derart touchiert haben, dass die hintere Stoßstange und die Beleuchtung beschädigt wurde. Im Anschluss entfernte sich der unbekannte Fahrzeugführer von der Unfallstelle, ohne sich um die Schadensregulierung zu kümmern. Mögliche Zeugen werden gebeten sich mit der Polizeiinspektion Landau unter der Telefonnummer: 06341 2870 oder per E-Mail unter pilandau@polizei.rlp.de, zu melden.
(Landau) – Fahrradfahrer bei Verkehrsunfall schwerverletzt
Am Mittwochvormittag kam es in Landau zum Zusammenstoß zwischen einem 25-jährigen Fahrradfahrer und einer 42-jährigen Autofahrerin. Der 25-Jährige war von der Straße „An 44“ in den Kreisverkehr zum Nordring eingefahren, als eine Autofahrerin vom Nordring kommend den Fahrradfahrer übersah und ebenfalls in den Kreisverkehr einfuhr. Hier kam es zum Zusammenstoß der Beiden, woraufhin der Radfahrer zu Boden stürzte. Er musste aufgrund seiner Verletzungen in Krankhaus gebracht werden, an Fahrrad und Auto entstand insgesamt ein Sachschaden in Höhe von 1500 Euro.
(Offenbach) – Navigationsgerät aus Wohnmobil entwendet
Sachschaden in Höhe von 1200 Euro verursachten unbekannte Täter als sie das Dreiecksfenster eines in Offenbach abgestellten Wohnmobils einschlugen und das Navigationsgerät aus dem Fahrzeug entwendeten. Das Wohnmobil war im Tatzeitraum zwischen dem 06.02.2021 und dem 17.02.2021 in der Straße Im See abgestellt gewesen. Zeugen, die Hinweise zu Tat oder Täter geben können werden gebeten sich telefonisch unter 06341/2870 oder per Mail an pilandau@polizei.rlp.de bei der Polizei zu melden.
(Neustadt) – Verkehrsunfall mit leicht verletzter Person und hohem Sachschaden
Am Morgen des 18.02.2021 kam es gegen 07:20 Uhr zu einem Verkehrsunfall in der Talstraße (B 39) in 67433 Neustadt/Weinstraße. Hierbei befuhr eine 46-jährige Pkw-Fahrerin aus dem Allgäu die B39 von Neustadt/W. in Fahrtrichtung Lambrecht. Die 55-jährige Unfallgegnerin aus der Verbandsgemeinde Lambrecht befuhr die Strecke mit ihrem Pkw in entgegengesetzte Richtung. Aus bislang ungeklärter Ursache überholte erstgenannte Unfallbeteiligte vor ihr wartende Fahrzeuge, ohne auf die entgegenkommende Fahrzeugführerin zu achten. Es kam zum Zusammenstoß der beiden Fahrzeuge, wodurch beide Fahrzeuge nicht mehr fahrbereit waren und abgeschleppt werden mussten. Die Fahrzeugführerin aus der Verbandsgemeinde Lambrecht verletzte sich durch den Verkehrsunfall leicht an der Schulter. Durch den Zusammenstoß entstand Sachschaden in einer Höhe von circa 22.000 Euro. Die B39 war im Bereich der Unfallstelle für circa 40 Minuten halbseitig gesperrt. Es kam zu keinen größeren Verkehrsbehinderungen.
(Haßloch) – Unfall mit Flucht
Nach dem Unfall weggefahren und sich nicht um den Schaden von ca. 1.000,- Euro gekümmert, hat ein unbekannter Autofahrer am Donnerstag (17. Februar) in der Zeit von 8:00 – 22:40 Uhr in Haßloch. Auf dem Parkplatz an der Feuerwehr und in der Martin-Luther Straße stand der graue Fiat, als er am Kotflügel beschädigt wurde. Die Polizeiinspektion Haßloch nimmt Zeugenhinweise unter Tel. 06324-9330 oder per E-Mail an pihassloch@polizei.rlp.de entgegen.
(Haßloch) – Unfall mit Flucht
Bereits am Dienstagabend (16. Februar 2021, 21 Uhr) bemerkte ein Passant, dass der Stromverteilerkasten in der Langgasse aus der Verankerung gerissen war und offen stand.(Mitteilung an Polizei am 18. Februar 2021) Die Polizei Haßloch geht von einem Auto als Verursacher aus und sicherte blaue Lackspuren. Nach Einschätzung der Gemeindewerke, stellten freigelegten Starkstromkontakte eine erhebliche Gefahr dar. Die Polizeiinspektion Haßloch nimmt Zeugenhinweise unter Tel. 06324-9330 oder per E-Mail an pihassloch@polizei.rlp.de entgegen.
(Meckenheim) – Unfall mit Flucht
Erst gefährlich überholt und dann geflüchtet, ist am Mittwochvormittag (17. Februar 10:20 Uhr) der Fahrer eines Kleinwagens nach einem Unfall in Meckenheim. Zeugen beschreiben einen grauen oder anthrazitfarbenen Fiat Punto. In der Rödersheimer Straße in Höhe der Turnhallte wollte ein gelber LKW nach links auf einen Parkplatz abbiegen. Obwohl er dazu den Blinker benutzte, setzte der Fiat-Fahrer mit hoher Geschwindigkeit zu einem riskanten Überholmanöver an. Nach der Kollision kam der Fiat ins Schlingern und flüchtete über die K8 in Richtung Rödersheim. Das Auto dürfte auf der rechten Seite erheblich beschädigt sein. An dem MAN-Kipper blieb ein Schaden von 2.000,- Euro zurück. Wer Hinweise zu dem Verkehrsrowdy geben kann, soll sich bitte unter Tel. 06324-9330 oder per E-Mail an pihassloch@polizei.rlp.de bei der Polizei Haßloch melden.
(Bad Dürkheim) – Älterer Dame Tasche entwendet und Geld abgehoben
Im Zeitraum von 15.02.2021 15:30 Uhr bis 16:30 Uhr wurde in einem Drogeriemarkt in der Weinstraße Süd in Bad Dürkheim die Handtasche einer älteren Dame entwendet. Als sie ihren Mund-Nasen-Schutz anlegte, legte sie vorher ihre mitgeführte Tasche in ein Einkaufskörbchen und vergaß diese wieder mitzunehmen. Als sie im Markt dann das Fehlen ihrer Tasche bemerkte, ging sie zurück zum Ablageort. Die Tasche war jedoch nicht mehr dort. In ihrer Tasche befand sich ihr Geldbeutel samt Führerschein, einer Bandkarte, ihrem Personalausweis und ihr Handy. Bis die Dame ihre Karte bei ihrer Band sperren konnte, war durch bislang ungekannte Täter bereits eine unberechtigte Abhebung erfolgt. Täterhinweise liegen keine vor. Die Polizei Bad Dürkheim hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet um Hinweise unter 06322 963 0 oder per E-Mail an pibadduerkheim@polizei.rlp.de
(B 9 / FR Frankenthal) – Getuntes Fahrzeug aus dem Verkehr gezogen
Am Donnerstagmorgen konnte durch zwei Beamte der Polizeiautobahnstation Ruchheim auf der B9 in Fahrtrichtung Frankenthal ein getunter Mitsubishi festgestellt und einer Verkehrskontrolle unterzogen werden. Hierbei konnten diverse Veränderungen festgestellt werden. Bei den Veränderungen handelte es sich unter anderem um eine selbst gebaute Unterbodenbeleuchtung, eine geänderte Abgasanlage sowie Veränderungen am Fahrwerk des Kleinwagens, welche zum Erlöschen der Betriebserlaubnis führten. Dem Fahrer wurde durch die eingesetzten Beamten die Weiterfahrt untersagt und dessen Fahrzeugpapiere und Fahrzeugschlüssel sichergestellt. Zusätzlich wurde ein Bußgeldverfahren gegen den Fahrer eingeleitet.
(Frankenthal) – Einbrüche in Schrebergartenanlage
In der Zeit von 16.02.2021, 16.00 Uhr, bis 17.02.2021, 12.30 Uhr, wurden in einer Schrebergartenanlage im Sauweideweg insgesamt 6 Gartenhäuser aufgebrochen. Die bislang unbekannten Täter durchwühlten die Gartenhäuser, lediglich aus einem Gartenhaus wurde ein einstelliger Münzbetrag und 6 Getränkeflaschen entwendet. Der Gesamtschaden wird auf etwa 400 Euro geschätzt.
Zeugen werden gebeten sich an die Polizeiinspektion Frankenthal unter der Tel.-Nr.: 06233/313-0 oder an die Polizeiwache Maxdorf unter der Tel.-Nr.: 06237/934-1100 zu wenden. Gerne nehmen wir Ihre Hinweise auch per E-Mail unter pifrankenthal@polizei.rlp.de entgegen.
(Bobenheim-Roxheim) – Nachtragsmeldung zum tödlichen Verkehrsunfall auf der L523 vom 13.02.2021
Gemeinsame Presseerklärung der Staatsanwaltschaft Frankenthal und der Polizeiinspektion Frankenthal
Das Ergebnis der Untersuchung der dem tödlich verunglückten Fahrer entnommenen Blutprobe liegt mittlerweile vor. Dieser hatte 2,03 Promille Alkohol im Blut. Weiterhin ergab die von der Staatsanwaltschaft Frankenthal veranlasste Obduktion, dass die erlittenen tödlichen Verletzungen mit dem Unfallgeschehen in Einklang stehen und durch den Unfall verursacht worden sind. Das mit der Unfallaufnahme und der Rekonstruktion des Unfallhergangs beauftragte Ingenieurbüro hat bereits entsprechende Untersuchungen durchgeführt, welche nach derzeitigem Stand keine Hinweise auf einen technischen Defekt an dem Unfallfahrzeug oder eine Fremdbeteiligung ergeben haben.
Am 13.02.20201 kam es zwischen 00:30 Uhr und 01:30 Uhr zu einem schweren Verkehrsunfall auf der L523 zwischen Bobenheim-Roxheim und Frankenthal, bei dem ein 47-Jähriger tödliche Verletzungen erlitt. Nach derzeitigem Stand der Ermittlungen fuhr der 47-Jährige mit seinem Seat Leon von Bobenheim-Roxheim in Richtung Frankenthal und kam auf Höhe der Berliner Straße aus bislang noch unklarer Ursache von der Fahrbahn ab und überschlug sich anschließend. Der Fahrer wurde im Fahrzeug eingeklemmt und musste durch die Feuerwehr aus dem Fahrzeug befreit werden. Die genaue Unfallzeit und die Unfallursache sind derzeit noch unklar, die Ermittlungen hierzu laufen. Die Polizei sucht daher Zeugen des Unfalles.
(Polizeiautobahnstation Ruchheim) – Verkehrslagebild 2020 Die Unfallstatistik 2020 knüpft an die positiven Entwicklungen des Vorjahres an.
Die Gesamtzahl der Verkehrsunfälle im Zuständigkeitsbereich der Polizeiautobahnstation Ruchheim ging erneut deutlich zurück, so wurden im vergangenen Jahr insgesamt 1059 Unfälle registriert, 2019 waren dies noch 1285. Dies entspricht einem Rückgang von 17,6 %. Auch die Anzahl der Verkehrsunfälle mit Verletzten sank 2020 deutlich um 22,1%. So wurden vergangenes Jahr 141 solcher Unfälle gezählt, wohingegen es 2019 noch 181 Unfälle waren. Insgesamt ging die Zahl der verunglückten Personen um 21,2% zurück, die Zahl der Schwerverletzten reduzierte sich um 21 %, von 24 Schwerverletzten 2019 auf 19 im Jahr 2020. Leider verstarb auch 2020 eine Person bei einem Unfall auf unserer Autobahn (2019: zwei Personen). Bei der Betrachtung der Risikogruppen zeigt sich, dass insbesondere die Risikogruppen „junge Fahrer“ und „Lkw-Fahrer“ auf unseren Straßen besonders zu beachten sind. Junge Fahrer waren 2020 an 23% aller Verkehrsunfälle beteiligt, 2019 war ihr Anteil 22%. Noch deutlicher wird das Risiko bei der Betrachtung der Unfälle mit Personenschäden. Hier liegt die Beteiligung der jungen Fahrer bei 36%. Die Anzahl der Verkehrsunfälle mit Beteiligung der Risikogruppe LKW-Fahrer war 2020 nochmals höher (+9%) wie im Vorjahr. Der Anteil ihrer Beteiligung an der Gesamtunfallzahl betrug 32%. Bei 23% aller Unfälle handelte es sich bei ihnen um den Hauptverursacher.
Bei insgesamt 125 Unfällen im Dienstbezirk der PASt waren 2020 Senioren ab einem Alter von 65 Jahren beteiligt. Gegenüber dem Vorjahr ist ein leichter Anstieg zu verzeichnen. Während 2019 der Anteil der Senioren am Gesamtunfallaufkommen noch 10,3% betrug war dieser 2020 12%. Bei der Betrachtung der Hauptverursacher ist festzustellen, dass Senioren in 71 Fällen als Hauptverursacher erfasst wurden. Dies entspricht einem Anteil von 6,7% an den Gesamtunfällen. Trotz dem leichten Anstieg 2020 kann bei der Betrachtung der Langzeitentwicklung festgestellt werden, dass die Beteiligung von Senioren an der Gesamtzahl von Unfällen nach einem Höchststand im Jahr 2017 kontinuierlich abnimmt.
Mangelnder Sicherheitsabstand und nicht angepasste Geschwindigkeit sind weiterhin Hauptunfallursache auch auf unseren Autobahnen und Kraftfahrstraßen. 2020 war Geschwindigkeit in 227 Fällen (2019: 204) und Abstand bei 317 Unfällen (2019: 464) unfallursächlich. Insbesondere die Unfallursache Abstand hat sich deutlich zum Vorjahr reduziert (Rückgang 32%). Weitere Auffälligkeiten ergeben sich bei den für die Schnellstraßen typischen Fehlern wie Vorbei-, Nebeneinanderfahren (2020: 106 / 2019: 121) und Überholen (2020: 92 / 2019: 74). Die Anzahl der Unfälle mit der Ursache Alkohol und Drogeneinfluss erhöhte sich um 35%. Während 2019 die Ursache bei 21 Verkehrsunfällen festgestellt worden war, waren dies 2020 32 Unfälle.
Leicht angestiegen sind 2020 auch die Zahlen der sogenannten „Verkehrsunfallflucht“. Im vergangenen Jahr wurden 151 Fälle registriert, dies sind zehn mehr als im Vorjahr. Erfreulicherweise konnte gleichzeitig die Aufklärungsquote von 49% auf 51% gesteigert werden, dies bedeutet, dass 77 Fälle der Verkehrsunfallfluchten aufgeklärt werden konnten. Mit dieser Aufklärungsquote liegen wir über der Quote im Polizeipräsidium Rheinpfalz (+ 7,4%).
Auch im vergangenen Jahr lag ein Schwerpunkt unserer Arbeit auf der Verkehrsunfallbekämpfung. Zielgruppen- und problemorientierte Präventionsmaßnahmen sollen die Verkehrsunfallrisiken minimieren sowie die Anzahl der Verkehrsunfälle und schwerer Unfallfolgen reduzieren. Aufgrund des Zuschnitts unseres Zuständigkeitsbereichs liegt der Schwerpunkt unserer Verkehrspräventionsarbeit auf der täglichen Verkehrsüberwachung. Dies erfolgt sowohl routinemäßig im täglichen Dienst als auch konzeptionell und strategisch vorbereitet als integrative Kontrollmaßnahme bei Sondereinsätzen, gerne auch gemeinsam mit benachbarten Dienststellen und weiteren Bedarfsträgern wie beispielsweise dem Zoll.
Bei der Gesamtzahl polizeilicher Kontrollen im Jahr 2020 haben wir insgesamt 2.323 polizeiliche Maßnahmen getroffen. Weitere Ausführungen zu unseren Kontrollthemen – Provida – Alkohol im Straßenverkehr – Drogen im Straßenverkehr – Gewerblicher Personen- und Güterverkehr – Tuning entnehmen Sie bitte aus unserem im Internet veröffentlichten Verkehrslagebild. https://s.rlp.de/F5780
(Polizeipräsidium RheinPfalz) – Verkehrsunfallbilanz des Jahres 2020: Deutlicher Rückgang der Unfallzahlen
Verkehrsunfallstatistik_2020_Veröffentlichung
Die Zahl der Verkehrsunfälle 2020 ging deutlich zurück: 2020 registrierte das Polizeipräsidium Rheinpfalz in seinem Zuständigkeitsbereich 27.164 Verkehrsunfälle – 2019 waren dies 31.905. Dies stellt einen Rückgang der Verkehrsunfallzahlen von 14,9% dar. Die Corona-bedingten Einschränkungen haben sich auch auf den Straßenverkehr ausgewirkt, insbesondere Homeoffice und Homeschooling dürften die Teilnahme am Straßenverkehr im vergangenen Jahr deutlich reduziert haben.
Die Zahl der Verunglückten reduzierte sich um 8,9%: 2020 verunglückten 3.882 Menschen bei Verkehrsunfällen, dies sind 382 weniger als im Jahr 2019. Es wurden 25 Menschen getötet (2019: 33), 624 schwer verletzt (2019: 687) und 3.234 leicht verletzt (2019: 3.544).
Verkehrsunfallentwicklung mit Blick auf verschiedene Risikogruppen: Die Verkehrsunfälle unter Beteiligung von Kindern sind stark zurückgegangen. 2020 waren bei 356 Unfällen Kinder beteiligt, 2019 waren dies noch 418. Dies entspricht einem Rückgang von 14,8%. Ein Kind wurde 2020 bei einem Verkehrsunfall getötet (2019: 0), 39 schwer verletzt (2019: 44) und 240 leicht verletzt (2019: 319).
Die Risikogruppe der jungen Fahrer (18 – 24 Jahren) war 2020 an insgesamt 5.595 Unfällen beteiligt. 2019 waren dies noch 6.371 Verkehrsunfälle. Dies entspricht einem Rückgang von 12,2%. Im Vergleich zum Vorjahr waren junge Fahrerinnen und Fahrer zudem in weniger Fällen Unfallverursacher (-8%).
Auch die Risikogruppe der Senioren (65 Jahre plus) waren im Jahr 2020 an weniger Verkehrsunfällen beteiligt. Sie waren 2020 an 6.036 Unfällen beteiligt, 2019 waren dies noch 7.165. Dies entspricht einem Minus von 15,8%. Elf Senioren wurden bei Verkehrsunfällen im letzten Jahr getötet (2019: 13), 173 Senioren wurden schwer verletzt (2019: 196) und 732 leicht verletzt (2019: 825).
Die Gesamtzahl der Unfälle unter Beteiligung von Lkw-Fahrern ist ebenfalls deutlich zurückgegangen. Während 2019 Lkw an 3.469 Unfällen beteiligt waren, sank die Zahl der Unfälle mit Lkw-Beteiligung 2020 auf 3.082 (-11,2%).
Auch die Fahrer motorisierter Zweiräder waren 2020 weniger in Verkehrsunfälle verwickelt. Die Gesamtzahl der Verkehrsunfälle (762) mit Beteiligung motorisierter Zweiräder reduzierte sich 2020 um 14,1%. Dies sind 125 Unfälle weniger als noch im Jahr 2019.
Die Beteiligung von Fahrradfahrern an Verkehrsunfällen stieg im Jahr 2020 leicht auf 1.470 an (2019: 1.423 Unfälle). Bei 1.200 Unfällen verunglückten Personen (8 Getötete, 210 Schwerverletzte, 982 Leichtverletzte).
Verkehrsunfälle mit Pedelecs nahmen 2020 mit insgesamt 207 Fällen deutlich zu, 2019 wurden nur 145 Unfälle registriert. Dies entspricht einem Anstieg von 42,8%. Auch bei den Unfallfolgen ist ein Anstieg verzeichnet. Die Zahl der Leichtverletzten ist auf 148 (2019: 92) und die Zahl der Schwerverletzten ist auf 46 (2019: 34) angestiegen. Wohingegen, wie im Vorjahr, zwei Personen bei Verkehrsunfällen mit Pedelecs getötet wurden. Das aufgrund der Corona-Pandemie geänderte Freizeitverhalten dürfte auch in diesem Bereich Auswirkungen auf die Unfallbilanz haben.
Hauptunfallursache ist weiter Abstand, gefolgt von Geschwindigkeit: Mit 8.466 Fällen ist unzureichender Sicherheitsabstand weiterhin die häufigste Unfallursache, gefolgt von der Unfallursache Geschwindigkeit mit 2.364 Unfällen und Vorfahrtsmissachtung mit 1.994 Fällen. Obwohl die Unfallursachen Abstand (-19,8%) und Vorfahrt (-16,5%) entsprechend dem Gesamttrend rückläufig waren, gingen die Verkehrsunfälle mit der Unfallursache Geschwindigkeit kaum zurück (-1,9%). Im letzten Jahr konnten 39 Unfälle weniger mit der Ursache Alkohol festgestellt werden (2019: 515 / 2020: 476). Die Zahl der Unfälle, bei denen eine Drogenbeeinflussung ursächlich war, stieg von 91 im Jahr 2019 auf 110 Verkehrsunfälle im Jahr 2020 an.
Unerlaubtes Entfernen vom Unfallort:
Die Zahl der Verkehrsunfälle bei denen ein Unfallbeteiligter von der Unfallstelle flüchtete, sind im Jahr 2020 um 1.124 Fälle deutlich zurückgegangen (2019: 8.029 / 2020: 6.905). Das Verhältnis zu den Gesamtunfällen (25,4%) blieb jedoch, genau wie die Aufklärungsquote (42,91%) auf dem Vorjahresniveau.
Verkehrsunfallbekämpfung 2020:
Die Reduzierung von Verkehrsunfällen und die Minimierung von Unfallfolgen war auch im vergangenen Jahr ein Schwerpunkt der polizeilichen Arbeit. Trotz der Pandemie-bedingten Einschränkungen wurden präsidialweit zielgruppen- und ursachenorientierte Präventionsmaßnahmen, wie z.B. Schulwegkontrollen, Fahrradkontrollen und Verkehrssicherheitsberatungen für Senioren, durchgeführt.
Das Lagebild zur Verkehrsunfallstatistik 2020 mit ausführlichen Informationen zur Unfalllage und unseren Maßnahmen finden Sie auf unserer Internetseite https://s.rlp.de/XbU3U .
(Ludwigshafen) – Unfall zwischen Lkw und Motorrad / Zeugen gesucht
Ein 49-jähriger Lkw-Fahrer und ein 17-jähriger Motorradfahrer kollidierten am Donnerstag (18.02.2021), um 12 Uhr, im Bereich einer Kreuzung. Beide befanden sich zum Unfallzeitpunkt im Kreuzungsbereich der Buschwegbrücke und Prälat-Caire-Straße als der Unfall sich ereignete. Da beide Verkehrsunfallbeteiligten unterschiedliche Angaben zum Unfallhergang machten, sucht die Polizei nun Zeugen. Durch den Unfall wurde der 17-Jährige leicht verletzt. Insgesamt entstand ein Sachschaden in Höhe von 2000 Euro. Hinweise werden an die Polizeiwache Oggersheim unter Tel. 0621 963 – 2403 oder per Mail pwoggersheim@polizei.rlp.de erbeten.
(Ludwigshafen) – 7-jähriges Kind bei Verkehrsunfall leicht verletzt
Am Mittwochnachmittag gegen 17:20 Uhr wurde eine 7-jährige Fußgängerin bei einem Verkehrsunfall in der Rollestraße leicht verletzt. Das Mädchen sei zwischen geparkten Fahrzeugen heraus auf die Straße gelaufen und mit einem auf der Rollestraße fahrenden Auto zusammengestoßen. Die 40-jährige Autofahrerin habe trotz sofortiger Bremsung einen Zusammenstoß nicht verhindern können. Die 7-jährige stürzte durch den Zusammenstoß und zog sich leichte Verletzungen zu.
(Ludwigshafen) – Diebstahl aus unverschlossenem Auto / Zeugen gesucht
In der Zeit vom 16.02., 22:30 Uhr bis zum 17.02.2021, 16:00 Uhr wurden ein Geldbeutel und zwei Winterjacken aus einem unverschlossenen Auto in der Richard-Demel-Straße entwendet.
Wer hat verdächtige Personen oder Fahrzeuge in der Richard-Demel-Straße gesehen?
Sachdienliche Hinweise bitte an die Polizeiinspektion Ludwigshafen 1, Telefonnummer 0621 963-2122 oder per E-Mail piludwigshafen1@polizei.rlp.de .
Die Polizei rät:
Lassen Sie keine Wertsachen im Auto und schließen Sie Ihr Auto, auch bei kurzer Abwesenheit immer ab! Weitere Tipps erhalten Sie unter www.polizei-beratung.de .
(Ludwigshafen) – Versuchter Enkeltrickbetrug
Eine 77-Jährige aus Ludwigshafen wurde am Mittwoch, gegen 14.40 Uhr von einem unbekannten Mann angerufen. Der Anrufer gab sich als ihr Enkel aus und gab vor in einen Unfall verwickelt gewesen zu sein. Er benötige nun Bargeld um eine Kaution in Höhe von 20.000 Euro bezahlen zu könne. Die Seniorin durchschaute den Betrug und stellte gezielte Fragen zu den Personalien des Enkels. Der Anrufer legte daraufhin auf. Ein Schaden entstand nicht.
Die Masche der Betrüger ist immer ähnlich: Sie versuchen ihre Opfer am Telefon zu überrumpeln und durch vortäuschen falscher Tatsachen in die Irre zu führen. Schon ein paar einfache Tricks können helfen, Telefonbetrug zu erkennen.
Seien Sie misstrauisch, wenn jemand am Telefon persönliche Daten oder Geld von Ihnen fordert.
Machen Sie „Absicherungsanrufe“. Wenn beispielweise ein angeblicher Polizeibeamter anruft, rufen Sie auf einer Ihnen bekannten Nummer zurück – so können Sie sichergehen, dass Sie nicht mit einer unbekannten Person telefonieren.
Wenn Sie sich durch den Anrufer unter Druck gesetzt fühlen, legen Sie den Hörer auf. Das ist nicht unhöflich, sondern dient Ihrem Schutz.
(Ludwigshafen) – Unter Drogeneinfluss aus dem Verkehr gezogen
Am Mittwochmittag gegen 11:30 Uhr kontrollierten Beamte der Polizei Ludwigshafen einen 27-jährigen Autofahrer in der Bahnhofstraße. Bei der Kontrolle ergab sich der Verdacht, dass der 27-Jährige unter Drogeneinfluss steht. Ein Urintest bestätigte den Verdacht. Dieser verlief positiv auf THC. Dem Autofahrer wurde auf der Polizeidienststelle eine Blutprobe entnommen. Er muss sich nun wegen der Fahrt und Drogeneinfluss und wegen des Verdachtes des Verstoßes gegen das Betäubgsmittelgesetz verantworten.
(Ludwigshafen) – Alkoholisierter Lkw-Fahrer aus dem Verkehr gezogen
Am Mittwochvormittag gegen 11:00 Uhr konnten Beamte der Polizei Ludwigshafen einen alkoholisierten Lkw-Fahrer aus dem Verkehr ziehen. Der 51-jährige Lkw-Fahrer wollte sich bei einer Firma Am Hansenbusch anmelden, als Mitarbeiter Alkoholgeruch bei ihm feststellten. Ein durchgeführter Atemalkoholtest durch die verständigte Polizei bestätigte die Wahrnehmung. Dieser ergab eine Atemalkoholkonzentration von 1,76 Promille. Dem Lkw-Fahrer wurde auf der Polizeidienststelle eine Blutprobe entnommen und sein Führerschein wurde sichergestellt.
(Ludwigshafen) – 3-jähriges Kind bei Verkehrsunfall leicht verletzt
Am Dienstagabend wurde ein 3-jähriges Kind durch einen Verkehrsunfall in der Gronauer Straße leicht verletzt. Das Kind sei zusammen mit der Mutter und der 5-jährigen Schwester auf dem Gehweg gelaufen, als das 3-jährige Mädchen auf die andere Straßenseite lief. Als die 3-jährige dann wieder auf die ursprüngliche Straßenseite zurücklaufen wollte, übersah sie das auf der Gronauer Straße fahrende Auto. Die Mutter hatte noch versucht das Kind durch Zurufen zum Stehenbleiben zu bewegen. Das Kind lief aber zwischen zwei geparkten Autos auf die Straße. Die 31-jährige Autofahrerin konnte trotz sofort eingeleitetem Bremsmanöver einen Zusammenstoß mit dem Kind nicht verhindern. Das 3-jährige Mädchen wurde durch den Unfall leicht verletzt.
Kinder nehmen Situationen im Straßenverkehr oft anders wahr als Erwachsene und können deshalb Gefahrensituationen ggf. schlechter einschätzen. Daher ist es sinnvoll Kindern schon frühzeitig gewisse Grundregeln für die Teilnahme am Straßenverkehr beizubringen. Eltern sollten auch darauf achten, dass ihre Kinder gut sichtbare Kleidung, am besten mit reflektierenden Teilen, tragen. Andere Verkehrsteilnehmer müssen sich gegenüber Kindern, insbesondere durch Verminderung der Fahrgeschwindigkeit und durch Bremsbereitschaft, so verhalten, dass eine Gefährdung ausgeschlossen ist. Weitere Tipps und Hinweise zum Thema hält die Deutsche Verkehrswacht auf ihrer Homepage: https://s.rlp.de/rDDKL bereit.
(Ludwigshafen) – Betrügerische Telefonanrufe
In den letzten Wochen erhielt eine 76-jährige Ludwigshafenerin mehrere verdächtige Anrufe. Dies meldete sie am Mittwoch der Polizei. Die Anrufer gaben sich als Mitarbeiter der Firma Microsoft aus und wollten der Seniorin erklären, dass ein Problem bei ihrem Computer aufgetreten sei. Die 76-Jährige durchschaute sie die Masche und legte direkt auf. Immer wieder kommt es zu betrügerischen Anrufen angeblicher Microsoft-Mitarbeiter, die behaupten, der PC sei virenverseucht. -Microsoft führt nach eigenen Angaben keine unaufgeforderten Telefonanrufe durch, um schadhafte Geräte zu reparieren. Selbst auf offizielle Support-Anfragen erfolgen Hilfestellungen fast ausschließlich per E-Mail. -Wenn Sie einen solchen Anruf erhalten, legen Sie auf und melden Sie diesen Ihrer Polizei.
(Mannheim) – 18-Jähriger auf dem Nachhauseweg überfallen; Zeugen gesucht
Am Mittwochabend wurde ein 18-Jähriger auf dem Nachhauseweg von einem unbekannten Täter überfallen. Der junge Mann hatte kurz nach 22 Uhr die Windsoranlage im Herzogenried durchquert, als ein Mann auf ihn zukam, mit einem Messer bedrohte und Bargeld forderte. Nachdem er einen geringen Geldbetrag erbeutet hatte, stieß der Unbekannte den 18-Jährigen zu Boden und flüchtete. Dabei erlitt er eine leichte Kopfverletzung, die in einer Klinik behandelt wurde.
Eine Fahndung nach dem Unbekannten verlief ohne Ergebnis. Er wird wie folgt beschrieben:
ca. 185 cm
schlanke, durchtrainierte Figur
dunkle Kleidung
sprach Deutsch mit Akzent
Das Raubdezernat des Kriminalkommissariats Mannheim hat die weiteren Ermittlungen übernommen.
Zeugen, die Hinweise zur Tat und/oder dem Täter geben können, werden gebeten, sich mit dem Kriminaldauerdienst, tel.: 0621/174-4444 in Verbindung zu setzen.
Am 16.02.2021 kam es in der Zeit zwischen 20:45 Uhr und 23:30 Uhr in der Innenstadt sowie weiteren Stadtteilen Mannheims zu insgesamt neun Fällen von Anrufen durch falsche Polizeibeamte. Die Masche war in allen Fällen nahezu die gleiche. Die Anrufer gaben sich den (zumeist lebensälteren) Geschädigten gegenüber als Beamte der Kriminalpolizei aus. Dann teilten sie diesen mit, dass in ihrer Nachbarschaft Täter festgenommen worden waren und man bei diesen Listen mit ihren Namen aufgefunden hat. Hiernach erkundigten sich die Betrüger, ob die Geschädigten Wertgegenstände oder Bargeld zu Hause haben und vereinbarten einen Termin, bei dem diese durch einen „Kollegen“ sicherheitshalber abgeholt werden.
In allen Fällen gingen die Geschädigten jedoch nicht auf die Forderungen ein, sondern beendeten das jeweilige Gespräch oder stellten gezielte Rückfragen woraufhin das Gespräch seitens der Betrüger beendet wurde.
Was sie in solchen Fällen machen können:
Rufen sie bei geringstem Zweifel bei der Behörde an, von der die angebliche Amtsperson kommt.
Suchen sie sich hierbei die Telefonnummer selbst heraus.
Die Polizei bittet sie niemals um Geldbeträge
Geben sie am Telefon keine Details zu ihren finanziellen Verhältnissen preis
Lassen sie sich am Telefon nicht unter Druck setzen, sondern legen sie einfach auf
Übergeben sie niemals Bargeld oder Wertgegenstände an unbekannte Personen
Melden sie den Betrugsversuch bei der Polizei, im Notfall auch unter der 110
(Mannheim-Innenstadt) – Unter Drogeneinfluss mit gestohlenem Auto unterwegs
Am Mittwochabend war ein 22-jähriger Mann unter Drogeneinfluss mit einem gestohlenen Auto in der Mannheimer Innenstadt unterwegs. Der Mann fiel einer Polizeistreife kurz vor 21 Uhr in der Bismarckstraße in Richtung Hauptbahnhof fahrend auf. Beim Linksabbiegen in die Quadrate in Höhe L 8 würgte er den Ford Transit mehrmals ab. Er wurde daraufhin gestoppt und kontrolliert. Dabei konnte er weder Führerschein noch Ausweispapiere vorweisen. Zur Durchführung der weiteren polizeilichen Maßnahmen wurde der 22-Jährige zum Polizeirevier Mannheim-Oststadt gebracht. Hier konnte die Identität des Mannes anhand einer in seiner Kleidung aufgefundenen Versichertenkarte festgestellt werden. Die Personalien stimmten nicht mit den vorher angegebenen überein. In seiner Kleidung wurde zudem eine Kleinmenge Amphetamin aufgefunden.
Im Zuge der Ermittlungen bemerkten die Beamten bei dem Mann deutliche Anzeichen für Drogenkonsum. Ein Urintest war jedoch nicht möglich. Ein Alkoholtest verlief ohne Befund. Dem Mann wurde eine Blutprobe entnommen. Es stellte sich zudem heraus, dass er nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis war.
Im weiteren Verlauf der Überprüfungen konnte ermittelt werden, dass das Fahrzeug, mit dem der 22-Jährige unterwegs war, als gestohlen gemeldet war. Das Fahrzeug wurde sichergestellt.
Gegen den Mann wird nun wegen Drogenbesitzes, Verkehrsteilnahme unter Drogeneinflusses, Fahrens ohne Fahrerlaubnis sowie wegen des Verdachts des Diebstahls ermittelt. Zudem sieht er einer Anzeige wegen falscher Namensangabe entgegen.
(Mannheim-Waldhof) – Vermisstensuche nach 81-jährigem / Hubschrauber im Einsatz
Derzeit (19.02.21 7:02) fahndet die Polizei mit Hunden und einem Hubschrauber im Bereich Waldhof nach einem 81-jährigen Mann, der seit ca. 01.00 Uhr vermisst wird.
Er lebt in einem Seniorenzentrum, das er in der Nacht in unbekannte Richtung verlassen hatte. Aufgrund seines Gesundheitszustandes kann eine hilflose Lage nicht ausgeschlossen werden.
Der Vermisste ist
ca. 166 cm groß und
vermutlich mit einem grauen halblangen Overall und Sandalen bekleidet.
Um das Bein hat er einen Urinbeutel umhängen.
Wer den Mann gesehen hat wird gebeten, die Polizei über Notruf zu verständigen.
(Mannheim-Seckenheim) – 33-jähriger Mann wegen Kellereinbruchs in Untersuchungshaft
Gemeinsame Presseerklärung der Staatsanwaltschaft Mannheim und des Polizeipräsidiums Mannheim:
Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Mannheim wurde durch das Amtsgericht Mannheim Haftbefehl gegen einen 33-jährigen polnischen Staatsangehörigen erlassen. Er steht im dringenden Verdacht, in der Zeit zwischen dem 29.01.2021 und dem 31.01.2021 in mehrere Kellerräume im Stadtteil Mannheim-Seckenheim eingebrochen zu sein.
Der Mann soll zunächst am Kellerfenster eines Anwesens in der Ettlinger Straße das Schutzgitter entfernt und anschließend durch das Fenster in das Gebäude eingestiegen sein. Aus mehreren unverschlossenen Kellerräumen soll er unterschiedliche Gegenstände entwendet haben. Zudem soll er in den verschlossenen Keller des Hauseigentümers eingebrochen sein und dort zwei Stahlschränke aufgebrochen haben. Aus diesen soll er eine doppelläufige Flinte nebst Munition und weiterem Jagdzubehör sowie ein Nachtsichtgerät im Wert von ca. 8.000 EUR entwendet haben.
Der Mann wurde am Mittwochvormittag, 17.02.2021, von einer Polizeistreife im Stadtteil Hochstätt kontrolliert. Dabei soll er deutlich unter Drogeneinfluss gestanden haben. Zur Einsichtnahme seiner Personalpapiere wurde die Wohnung des 33-Jährigen aufgesucht, wo die Polizeibeamten auf zahlreiches Diebesgut und Einbruchswerkzeug aufmerksam wurden. Der Mann wurde daraufhin vorläufig festgenommen und die Wohnung durchsucht. Letztlich konnte ihm die Tat anhand eines DNA-Treffers nachgewiesen werden.
Der Tatverdächtige wurde am Donnerstagvormittag (18.02.2021) beim Haft- und Ermittlungsrichter des Amtsgerichts Mannheim zur Eröffnung des Haftbefehls wegen Fluchtgefahr vorgeführt. Anschließend wurde er in eine Justizvollzugsanstalt eingeliefert.
Inwiefern der Tatverdächtige für weitere gleichgelagerte Straftaten in Betracht kommt, ist Gegenstand der weiteren Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Mannheim und des Fachdezernats der Kriminalpolizeidirektion Heidelberg.
(Mannheim-Neckarau) – Unbekannter besprüht vorbeifahrendes Auto mit Feuerlöscher
Am Mittwoch gegen 20:15 Uhr besprühte in der Oskar-Meixner-Straße kurz vor dem Neckarauer Übergang ein bislang unbekannter Täter einen vorbeifahrenden BMW mit einem Schaumfeuerlöscher und flüchtete. Der Täter traf das Auto im Bereich der Windschutzscheibe, sodass die Sicht des 28-jährigen Fahrers erheblich beeinträchtigt wurde. Die alarmierten Polizeibeamten stellten fest, dass der Feuerlöscher aus einem nahegelegenen Parkhaus entwendet wurde. Bereits am 13.12.2020 kam es in dem Parkhaus zu einem Vorfall, bei welchem ein unbekannter Täter einen Feuerlöscher entwendete und Schaum versprühte. Zeugen, die verdächtige Wahrnehmungen gemacht haben, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 0621/83397-0 beim Polizeirevier Mannheim-Neckarau zu melden.
(Mannheim-Neckarau) – Zwei Pkw-Fahrer begegnen sich auf der Casterfeldstraße, beim zweiten Mal kommt es zum Zusammenstoß- Unfall mit hohem Sachschaden, keine Verletzte
Ein 63-jähriger BMW-Fahrer und ein 50-jähriger Nissan-Fahrer begegneten sich am 17.02.2021 gleich zwei Mal auf der Casterfeldstraße im Mannheimer Stadtteil Neckarau. Die erste Begegnung ereignete sich auf Höhe eines Motorradfachhändlers in Fahrtrichtung Neckarauer Straße als der Nissan-Fahrer einen unachtsamen Fahrstreifenwechsel vornahm, woraufhin der BMW-Fahrer eine Gefahrenbremsung machen musste.
Bei der zweiten Begegnung, nur kurze Zeit später, wechselte der BMW-Fahrer auf Höhe der Einmündung Morchfeldstraße vom rechten auf den linken Fahrstreifen und stieß hierbei gegen den seitlich in gleicher Richtung fahrenden Nissan-Fahrer. Es kam zum Unfall mit einem Gesamtschaden in Höhe von ca. 10.000EUR. Verletzt wurde glücklicherweise keiner von beiden.
Der Unfall wurde durch das Polizeirevier Neckarau aufgenommen.
(Mannheim-Rheinau) – Verkehrsunfall auf Supermarkt-Parkplatz / Polizei sucht Zeugen
Zu einem Verkehrsunfall kam es am Mittwoch zwischen 15:00 Uhr und 15:30 Uhr auf dem Parkplatz eines Supermarktes in der Durlacher Straße, bei dem der Verusacher anschließend das Weite suchte. Ein bislang unbekannter Autofahrer beschädigte beim Ein- oder Ausparken einen auf dem Kundenparkplatz geparkten Mitsubishi und entfernte sich danach einfach vom Unfallort, ohne seinen Festellungspflichten nachzukommen.
Zeugen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten sich beim Polizeiposten Mannheim-Rheinau, unter der Telefonnummer 0621-876820, zu melden.
(Heidelberg) – 44-jähriger Leichtkraftradfahrer zur Mittagszeit mit 1,2 Promille unterwegs
Betrunken war ein 44-jähriger Fahrer eines Leichtkraftrads am Dienstagmittag, kurz nach 13 Uhr, in der Lessingstraße unterwegs. Bei einer Verkehrskontrolle war Alkoholgeruch bemerkt worden, ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,2 Promille. Auf dem Revier wurde von einem Arzt eine Blutprobe entnommen, der Führerschein wurde einbehalten.
(Heidelberg-Neuenheim) – 73-jährige Frau fällt auf Betrugsmasche herein
Eine 73-jährige Frau fiel am Mittwoch im Stadtteil Neuenheim auf die Betrugsmasche angeblicher Bankmitarbeiter und Polizeibeamter herein. Die Frau erhielt am Dienstagnachmittag den Anruf eines angeblichen Bankmitarbeiters ihres Geldinstituts, der sie aufforderte, die Polizei unter einer bestimmten Rufnummer zu verständigen. Vorher solle sie aber mit einem Bankmitarbeiter Kontakt aufnehmen und ihr Geld auf ein angeblich neu eingerichtetes „Sicherheitskonto“ zu transferieren. Dieser bekam nun mittels Fernsteuerungssoftware Zugang zum PC der Dame und überwies via Homebanking das Geld des Opfers auf dieses angebliche „Sicherheitskonto“.
Der Betrug fiel erst auf, als die 73-Jährige ihrer Tochter den Vorfall erzählte, die dann sofort die Polizei verständigte. Zunächst musste davon ausgegangen werden, dass der Frau ein Schaden in Höhe von mehreren Tausend Euro entstanden war, jedoch gelang es den Beamten in Zusammenarbeit mit dem Geldinstitut, den Geldtransfer noch zu stoppen.
Die Ermittlungen des Fachdezernats bei der Kriminalpolizeidirektion Heidelberg dauern an.
Im Zusammenhang mit dem genannten Sachverhalt weist die Polizei eindrücklich auf nachfolgendes hin:
Die Polizei bittet sie niemals um Geldbeträge. Auch kein Geldinstitut wird sie auffordern, eine Überweisung zu tätigen
Rufen sie bei geringstem Zweifel bei der Behörde oder dem Geldinstitut an, von wo aus der Anruf angeblich erfolgte. Suchen Sie sich hierbei die Telefonnummer selbst heraus.
Gewähren Sie niemand Fremden mittels Fernsteuerungssoftware Zugang zu ihrem Computer. Installieren Sie keine unbekannte Software, wenn sie dazu aufgefordert werden.
Geben sie am Telefon keine Details zu ihren finanziellen Verhältnissen preis
Lassen sie sich am Telefon nicht unter Druck setzen, sondern legen sie einfach auf
Melden sie den Betrugsversuch bei der örtlich zuständigen Polizeidienststelle oder auch unter der Notrufnummer 110
Am Mittwoch meldete sich ein Hundebesitzer bei der Polizei in Brühl, nachdem sein Hund gegen 5.10 Uhr beim Gassi gehen im Bereich des Promenadenweges/Am Altpörtel/Staufferstraße ein Wurststück aufnahm und fraß. Der Hundehalter fand auf dem Gehweg und auf dem Grünstreifen mehrere Wurststücke, sammelte diese auf und übergab diese der Polizei. Mit dem Tier begab er sich in einer Tierklinik, wo der Hund behandelt wurde und die Wurststücke ausbrach, wonach er keine Krankheitssymptome zeigte. Bei einer späteren gründlichen Absuche des Bereichs durch die Polizei wurden keine weiteren Wurststücke aufgefunden. Die Fachleute der Abteilung Gewerbe und Umwelt des Polizeipräsidiums Mannheim haben die weiteren Ermittlungen aufgenommen und die Wurststücke zur Untersuchung an ein Labor weitergeleitet. Die Ergebnisse hierzu stehen noch aus.
Zeugen, die verdächtige Beobachtungen gemacht haben, werden gebeten, sich unter Telefon 06202/71282 beim Polizeiposten in Brühl zu melden.
(Leimen / Nußloch / Rhein-Neckar-Kreis) – Auto prallt gegen Baum; Fahrer verletzt; Zeugen gesucht
Am Donnerstagmorgen, kurz vor 07.30 Uhr, war ein 57-jähriger Audi-Fahrer auf der L 594 von Nußloch in Richtung Leimen unterwegs, als er aus bislang unbekannter Ursache ins Schleudern geriet, über die Gegenfahrbahn schlitterte und neben der Fahrbahn, unterhalb der Landesstraße, gegen einen Baum prallte.
Nach seiner notärztlichen Behandlung vor Ort wurde der Mann mit einem Rettungswagen zur Untersuchung in eine Klinik gebracht. Nach derzeitigen Kenntnisstand erlitt der 57-Jährige zum Glück nur leichte Verletzungen.
Sein Fahrzeug, an dem Totalschaden in Höhe von mehreren Tausend Euro entstand, wurde abgeschleppt.
Die freiwillige Feuerwehr Nußloch war zur Sicherung der Unfallstelle, zur Bergung des Verletzten und dessen Fahrzeug im Einsatz.
Zu einem Verkehrunfall kam es zwischen Montag, 12 Uhr, und Mittwoch, 9 Uhr, in der Straße „Königswiese“. Ein bislang unbekannter Autofahrer beschädigte einen am Straßenrand geparkten VW und fuhr anschließend einfach davon, ohne seiner Feststellungspflicht nachzukommen. Der Sachschaden beträgt rund 3.500EUR.
Zeugen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten sich beim Polizeirevier Wiesloch, unter der Telefonnummer 06222-57090, zu melden.
(Eberbach / Rhein-Neckar-Kreis) – Treppenwand eines Mehrfamilienhauses mit großflächigen Graffitis beschmiert / Polizei sucht Zeugen
In der Nacht vom 15.02.2021 auf den 16.02.2021 beschmutzte ein bislang unbekannter Täter die Treppenwand eines Mehrfamilienhauses in der Klingenstraße durch Graffiti. Auf einer Fläche von etwa 10 qm sind mehrere TAG’s in den Farben Pink und Schwarz aufgesprüht. Der entstandene Sachschaden beläuft sich auf mehrere Hundert Euro. Zeugen, die in der genannten Zeit verdächtige Beobachtungen gemacht haben, werden gebeten, sich unter Telefon 06271/92100 beim Polizeirevier Eberbach zu melden.
(Neckargemünd / Rhein-Neckar-Kreis) – 77-jähriger Autofahrer fährt gegen offenstehende Fahrertüre und fährt weiter / 53-jährige Fahrerin leicht verletzt
Am Mittwoch um 10.20 Uhr fuhr ein 77-jähriger Autofahrer auf der Wiesenbacher Straße in Richtung Wiesenbach und fuhr dabei gegen die geöffnete Fahrertür eines Renault. Dabei streifte er die 53-jähige Fahrerin, die gerade ausgestiegen war, die dadurch leicht verletzt wurde. Der 77-Jährige fuhr danach einfach weiter. Mithilfe aufmerksamer Zeugen konnte der Unfallverursacher in der Straße Am Kalkbrunnen ausfindig gemacht werden. Gegen ihn wird ein Ermittlungsverfahren wegen unerlaubtem Entfernen von der Unfallstelle und fahrlässiger Körperverletzung eingeleitet.
Wie der Polizei erst jetzt angezeigt wurde, wurde bereits am vergangenen Donnerstag (11.02.2021) gegen 16 Uhr in der Kolberger Straße ein grüner 120-l-Wertstoffbehälter durch Unbekannte in Brand gesetzt. Durch das rechtzeitige Einschreiten eines Nachbarn konnte der Brand gelöscht werden, bevor das Feuer auf drei daneben zur Müllentsorgung bereitgestellten Behälter übergreifen konnte. Dabei wurde bekannt, dass bereits am 30.12.2020 gegen 14 Uhr, in unmittelbarer Nähe ebenfalls ein Wertstoffbehälter durch einen Brand völlig zerstört worden war. Auch damals war es einem Nachbarn gelungen ein Übergreifen zu verhindern. Zeugen, die verdächtige Beobachtungen gemacht haben und sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten sich unter Telefon 06201/71207 beim Polizeiposten Hemsbach zu melden.
Die Stadt Speyer informiert, dass aufgrund der weiterhin anhaltenden Corona-Pandemie auch in diesem Jahr einige beliebte städtische Großveranstaltung entfallen müssen. Dies betrifft die Frühjahrsmesse, die Kult(o)urnacht und das Fest der Kulturen. Die zuständigen Abteilungen planen analog zum letzten Jahr bereits alternative Veranstaltungsformate unter Pandemiebedingungen.
Auch der für den 5. und 6. März geplante Dreck weg Tag kann nicht wie geplant stattfinden. Stattdessen sollen die Aktionstage im späteren Jahresverlauf nachgeholt werden, wenn es das Infektionsgeschehen und die geltenden Regelungen zulassen.
Sobald Alternativangebote und Ausweichtermine feststehen, wird die Stadt entsprechend informieren.
Thema: Digital Liberaler Talk – Unser Speyer von Morgen
Wir stehen an der Schwelle eines
neuen urbanen und digitalen Zeitalters. Der Vielzahl an Herausforderungen wie
dem demographischen Wandel sowie den veränderten Anforderungen an und von
Menschen müssen wir gerecht werden. Unser Speyer von Morgen müssen wir heute schon gestalten.
Neue Ideen dafür
wachsen nicht auf Bäumen. Sie entfalten sich in jedem einzelnen Bürger, der mit
Mut, Kreativität
und Innovation Speyer ein Stückchen besser machen will. Und wir als FDP-Kreisverband
Speyer möchten gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürger Speyer von morgen
gestalten.
Innovative Mobilitätskonzepte,
der Umgang mit den Ressourcen der Stadt und die Frage nach einer belebten
und attraktiven Innenstadt auch noch nach der aktuellen Krise, sind nur ein
paar der thematischen Schwerpunkte, die wir mit den Speyerer Bürgerinnen und Bürgern
gemeinsam diskutieren wollen. In Speyer gibt es aktuell viele Baustellen, die
wir zeitnahe anpacken müssen, um so ein zukunftssicheres Speyer zu gestalten.
Dazu gehört auch die interkommunale Zusammenarbeit mit den Nachbarkommunen oder
die Digitalisierung vor Ort voranzutreiben. Die Frage nach schnellem
qualitätsvollem und doch bezahlbarem Wohnungsbau ist genauso relevant wie die
Zukunft des Einzelhandels und der Gastronomie in Speyer.
Diese und noch weitere zukunftsweisende
Fragen, sind Themen in unserem Ersten „Digital Liberalen Talk“ mit
Mike Oehlmann (Fraktionsvorsitzender der FDP-Stadtratsfraktion), Bianca Hofmann (Stadträtin und Direktkandidatin für die
Bundestagswahl) sowie Marius Weiler (Kreisvorsitzender der Jungen Liberalen
Speyer).
Hierzu laden wir gerne alle interessierten Speyerer Bürger
ein, am Freitag,
den 19. Februar2021ab 19:00 Uhr sich mit uns
auszutauschen und sich mit Fragen/Anmerkungen in die Diskussion einzubringen.
An der Facebook-Live Veranstaltung kann
man auch ohne Facebook-Account teilnehmen. Nähere Informationen dazu auf unserer
Homepage.
Nach der Veranstaltung ist der Digital
Liberale Talk auch als Video auf unsere Homepage verfügbar.
Falls Sie vorab Fragen, Anregungen oder
Diskussionsbeiträge an uns richten möchten, senden Sie diese bitte an m.weiler@fdpspeyer.de mit
dem Betreff „Digital-Liberaler
Talk“.
Machen Sie mit, bringen Sie sich ein – haben Sie Mut
Wir freuen uns auf eine spannende Diskussion über unser Speyer von Morgen
FDP Speyer, Marius Weiler 18.02.2021
Stadtwald Speyer ist suspendiert – Ein Weckruf für den Forstbetrieb
Schon lange Zeit gibt es tiefgreifende Unstimmigkeiten zwischen der Fraktion der GRÜNEN, der Oberbürgermeisterin und den Stadtratsfraktionen zur Behandlung des Speyerer Waldes. BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN tragen seit vielen Jahren massive Überschreitungen des planmäßigen Hiebssatzes und andere eklatante Verstöße gegen das Gebot der Nachhaltigkeit vor. Durch schwere Forstmaschinen werden Waldböden zerstört, bedrohte Tier- und Pflanzenarten vernichtet und gegen zahlreiche Grundsätze einer schonenden Waldbehandlung verstoßen. Diesem Treiben hat nun der Gemeinde -und Städtebund einen Riegel vorgeschoben und, als Zertifikatseigner des Gruppenzertifikates von FSC, den Forstbetrieb Speyer wegen permanenter Verstöße gegen das Prinzip der Nachhaltigkeit mit sofortiger Wirkung suspendiert – ein notwendiger Weckruf für Oberbürgermeisterin Seiler, den staatlichen Forstbeamten und auch für den Stadtrat, der alle Warnsignale der letzten Jahre regelmäßig in den Wind schlug.
FSC Deutschland ist ein Gütesiegel für eine verantwortungsvolle Waldbewirtschaftung. Die angeschlossenen Forstbetriebe verpflichten sich zur Einhaltung von ökologischen und sozialen Mindeststandards und können ihr Holz im Gegenzug mit dem FSC- Siegel verkaufen. In Rheinland-Pfalz ist der Gemeinde- und Städtebund der Inhaber des Gruppenzertifikates und erteilte für 136 Kommunalwälder im Land die Einzelzertifikate. Ab sofort gehört die Stadt Speyer nicht mehr in diesen Kreis.
Der Forstbetrieb wurde durch den Zertifikatshalter wegen der massiven Verstöße gegen forstliche Standards mit sofortiger Wirkung suspendiert. Es drohte ein Szenario, dass alle 135 Kommunen ihr Zertifikat verlieren würden, wenn die Trennung von der Stadt Speyer nicht vollzogen wird. Noch vor wenigen Wochen brüstete sich der Forstbetrieb an der Seite von OB Seiler mit dem nun widerlegten Spruch: „So sieht ein klimastabiler Wald aus.“ Es bedarf keines forstwissenschaftlichen Studiengangs, um zu wissen, dass ein ausgeplünderter Wald leider nicht klimastabil ist. Ein „Weiter-So“ kann es nun nicht mehr geben. Die Waldwirtschaft in Speyer hat nun einen unrühmlichen Tiefpunkt erfahren. Es wird viel Arbeit auf die neue Umweltdezernentin Irmgard Münch-Weinmann zukommen diesen Makel zu beheben und die Stadt wieder auf den Weg einer ordnungsgemäßen und nachhaltigen Waldwirtschaft zurückzuführen. Ziel muss es sein, einen Nachweis für einen verantwortungsvollen Umgang mit den Waldökosystemen zurückzuerhalten. Dies setzt die Schließung der zahlreichen von einem unabhängigen Auditor festgestellten Abweichungen einer fachgerechten Waldwirtschaft voraus. Neben der Verletzung des Nachhaltigkeitsgebotes, in einer Hiebsmaßnahme an der Iggelheimer Straße wurde 139 % der nachhaltig möglichen Holzmenge entnommen, geriet insbesondere die fehlende Sensibilität gegenüber den Erfordernissen des Artenschutzes ins Visier der Auditoren. Versuche, die Durchführung der Maßnahmen zu rechtfertigen, wurden vom Auditor verworfen. Kein Verständnis hatten die beauftragten Auditoren auch für das fehlende Biotopbaumkonzept. Hier notiert der Auditor in seinem Bericht, dass die vom Forstbetrieb „vorgelegten Dokumente nicht geeignet sind, die Abweichung zu schließen.“ Weitere, durch die Fraktion der GRÜNEN vorgetragenen „forstlichen Sünden“, betreffen ein fehlendes Neophytenmanagement (ein fehlendes Konzept zum Umgang mit eingeschleppten Pflanzen), die Zerstörung der Waldböden durch Befahrungen mit schwersten Maschinen oder die Ablagerung von belastetem Bauschutt im Stadtwald inmitten des Wasserschutzgebietes. In mehreren Sitzungen des Umweltausschusses wurden die Befürchtungen vorgetragen, aber leider von der Mehrheit vom Tisch gefegt.
Die vorgenommene Suspendierung sollte als Weckruf und Anlass genommen werden, die Missstände in den Speyerer Wäldern unverzüglich abzustellen. Die GRÜNE Fraktion steht hierbei sehr eng an der Seite der Umweltbürgermeisterin Irmgard Münch-Weinmann und bietet nur jede erdenkliche Unterstützung an, diese unerträglichen Zustände in unserem Stadtwald abzustellen.
Stadtgärtner legen Blühstreifen auf dem Friedhof an
In der letzten Februarwoche finden die vorbereitenden Arbeiten statt / Künftig Lärm- und Sichtschutz zur Mannheimer Landstraße
Die Umgestaltung und Aufforstung des Friedhofs im Rahmen des Friedhofskonzeptes geht weiter. Entlang der Friedhofsmauer zur Mannheimer Landstraße hin legen die Stadtgärtner einen attraktiven Blühstreifen aus Mandelbäumen, Hochstamm-Zierpflaumen, Zierkirschen und verschiedenen rosa blühenden Ziersträuchern an. Diese Bepflanzung sorgt für eine größere Biodiversität und bietet Bienen und anderen Insekten ein reichhaltiges Nahrungsbuffet an. Die dahinter liegende Betonmauer wird in diesem Zuge ebenfalls instand gesetzt. Mit Wasserdampf reinigen die Stadtgärtner die Wand von Moos und Dreck und streichen die Mauer im Anschluss wo nötig.
Dazu müssen die bisherigen Bäume wie Birken, Kiefern und einige Sträucher gefällt werden. Die Stadtgärtner nutzen dazu noch die letzte Februarwoche vor Beginn der Vegetationsphase am 1. März. „Diese Flachwurzler hatten in den vergangenen Jahren durch den vorbeifahrenden PKW Verkehr und trockene Sommer schon sichtbare Schäden, vor allem in der Standfestigkeit, davongetragen und müssen daher ausgetauscht werden“, erklärt der Leiter der Stadtgärtnerei Bernd Kolb. „Durch die neu gepflanzte Blühhecke erhöhen wir die Baumqualität an dieser Stelle“, erläutert Bürgermeister Matthias Steffan die Pläne und hebt noch einen entscheidenden Vorteil heraus: „Durch die Art der Bepflanzung mit Hochstämmen und den darunter wachsenden Ziersträuchern schaffen wir langfristig auch eine gelungene optische Begrenzung zur Mannheimer Straße und damit einen Lärm- und Sichtschutz für die Friedhofsbesucher/innen.“
Den ersten Abschnitt ab dem Friedhofsbüro gehen die Gärtner in diesem Jahr an. Der zweite Abschnitt folgt dann im kommenden Jahr.
Stadtverwaltung Schwetzingen 18.02.2021
Stadt ersetzt im Kurpfalzring zehn Eschen
Die Stadtgärtner werden in der kommenden Woche (ab dem 22. Februar) im Kurpfalzring zehn Eschenbäume fällen. Grund ist das so genannte Eschentriebsterben, ein Pilz der die Bäume befallen und stark geschädigt hat.
Die zehn Eschen werden von den Gärtner/innen zeitnah gegen Jungbäume einer resistenten Eschensorte ersetzt.
Stadtverwaltung Schwetzingen 18.02.2021
Touristinfo und alla hopp!-Anlage bis 7. März 2021 geschlossen
Nachdem das Land die Corona Verordnung bis 7. März 2021 hinaus verlängert hat, bleibt die Touristinfo der Stadt Schwetzingen in der Dreikönigstraße bis 08.03.2021 für den Publikumsverkehr geschlossen. Die Mitarbeiterinnen sind jedoch per Mail unter touristinfo@schwetzingen.de oder telefonisch unter 06202/ 87400 an den Werktagen erreichbar.
Auch die alla hopp!-Anlage in der Sternallee bleibt bis zum 8.03.2021 geschlossen.
Stadtverwaltung Schwetzingen 18.02.2021
Vorsorgevollmacht: Beglaubigungstermin wird vom 26. Februar auf den 9. April 2021 verschoben
Termin ist bereits ausgebucht / Nächste Termine am 25. Juni und 22. Oktober geplant
Die ursprünglich für den 26. Februar geplante Beglaubigungssprechstunde wird aufgrund des verlängerten Lockdowns auf den 9. April verlegt. Bitte beachten Sie, dass alle Beratungstermine bereits belegt sind. In diesem Jahr sind noch zwei weitere Termine geplant: am 25.06. und am 22.10.2021. Hierfür ist eine verbindliche Anmeldung im Generationenbüro, Schlossplatz 4, Telefon 06202/87-492/-493 erforderlich.
Anzahl bestätigter Fälle von Coronavirus (SARS-CoV-2)-Infektionen in der Stadt Speyer: 1974 ( + 4 ) Davon bereits genesen: 1821 Todesfälle: 71 ( unverändert ) Gemeldete Fälle der letzten sieben Tage pro 100.000 Einwohner*innen: 53,4 ( + 2 ) Warnstufe: Rot
Stand: 17.02.2021, 14:10 Uhr
Landesuntersuchungsamt Rheinland-Pfalz 18.02.2021
Stadtnotiz
Hilfe für Betroffene – Meldungen bei der Stiftung Anerkennung und Hilfe bis 30. Juni 2021 möglich
In einer gemeinsamen Sitzung haben sich Bund, Länder und Kirchen als Errichter der Stiftung Anerkennung und Hilfe darauf verständigt, die Meldefrist für Betroffene bis zum 30. Juni 2021 zu verlängern.
Ein wichtiges Ziel der Stiftung Anerkennung und Hilfe war es von Anfang an, möglichst viele Menschen zu erreichen. Die Meldefrist wurde bereits einmal verlängert. Durch die Corona-Pandemie ist der Zugang zur Stiftung für viele Menschen erheblich erschwert worden. Dies soll durch die erneute Verlängerung der Frist ausgeglichen werden.
Menschen, die von 1949 bis 1975 in der BRD oder von 1949 bis 1990 in der DDR als Kinder und Jugendliche in Einrichtungen der Behindertenhilfe, Internaten und Heimen von Schulen für sinnesbeeinträchtigte Kinder oder in psychiatrischen Einrichtungen stationär untergebracht waren und dort Leid und Unrecht erfahren haben, können Anerkennungs- und Unterstützungsleistungen erhalten. „Als Opferbeauftragter der Landesregierung Rheinland-Pfalz ist es das selbstverständliche Einlösen einer humanitären Verpflichtung gegenüber Betroffenen, auch noch nach vielen Jahren diese schrecklichen Vorgänge aufzuarbeiten und schnelle und unbürokratische Hilfe anzubieten“, so Detlef Placzek.
Schläge, Freiheitsberaubung, verbale Demütigungen, Mangel- aber auch Zwangsernährung, Kinderarbeit und Missbrauch sind Formen von Leid und Unrecht, die Kinder damals in stationären Einrichtungen ertragen mussten. Bei vielen wurde die persönliche Entwicklung nachhaltig beeinträchtigt. Viele der Betroffenen sind heute noch abhängig vom Hilfesystem oder können nicht selbständig leben. „Es ist unbedingt notwendig, die Perspektive der Opfer einzunehmen“, so Detlef Placzek. „Oft leiden sie Jahre oder sogar lebenslang unter den Folgen ihrer Erfahrungen. Die Leiden wahrzunehmen, anzuerkennen und deren Verarbeitung zu unterstützen, kann auch heute noch eine große Genugtuung für Betroffene sein.“
Die Beraterinnen und Berater der beim Landesamt für Soziales, Jugend und Versorgung angesiedelten regionalen Anlauf- und Beratungsstelle unterstützen bei der Bewältigung oder Milderung heute noch bestehender Folgewirkungen. „Ich bin sehr ergriffen, weil mich endlich jemand ernst nahm,“ berichtet Herr B., 68, sehbehindert, nach dem Gespräch mit einer Beraterin.
Ebenso leisten sie Hilfestellung bei der Beantragung von Leistungen. Betroffene erhalten nach der Glaubhaftmachung von Leid und Unrecht und daraus resultierenden Folgewirkungen eine einmalige Geldpauschale in Höhe von 9.000 Euro. Mussten sie im Alter zwischen 14 Jahren und Volljährigkeit in der Einrichtung arbeiten, können einmalig bis zu 5.000 Euro gezahlt werden, wenn diese Tätigkeit nicht bei der Rente berücksichtigt wurde.
Bislang hat die Stiftung 634 Betroffenen in Rheinland-Pfalz Leistungen von knapp 6,3 Millionen Euro ausgezahlt. „Sie waren sehr einfühlsam, haben keine unmöglichen Fragen gestellt und mich nicht zum Bittsteller degradiert,“ so Frau W., 71, körperbehindert, über das Anerkennungsverfahren.
Der Landesbeauftragte für die Belange von Menschen mit Behinderungen Matthias Rösch appelliert: „Wichtig ist, dass Menschen mit Behinderungen über die Entschädigungsleistungen gut informiert und beraten werden. Die Anlauf- und Beratungsstelle beim Landesamt für Soziales, Jugend und Versorgung bietet wertvolle Unterstützung an. Aber auch die Einrichtungen und Dienste für Menschen mit Behinderungen, rechtliche Betreuerinnen und Betreuer sowie Angehörige sind aufgefordert, Unterstützung bei der Antragstellung zu geben“.
Um Ansprüche geltend zu machen, sind Betroffene aufgerufen, sich spätestens bis zum 30. Juni 2021 bei der Anlauf- und Beratungsstelle in Mainz zu melden.
Für eine Anmeldung genügt ein Anruf, eine E-Mail oder ein Fax.
Ein bislang unbekannter Kleiderdieb hat in der Nacht von Montag auf Dienstag mehrere Altkleidercontainer in der Speyerer Straße aufgebrochen. Alle Kleidungsstücke sind dadurch aus den vollen Containern gefallen. So entstand ein riesiger Kleiderhaufen, der offenbar von den bislang unbekannten Tätern nach den besten Stücken durchwühlt wurde. Die genaue Schadenshöhe ist bislang nicht bekannt. Das Ordnungsamt der Stadt Germersheim kümmerte sich um die übrig gebliebenen Kleidungsstücke. Zeugen, die Hinweise zu dem Unfall geben können, werden gebeten, sich unter Tel: 07274 9580 oder per Mail unter pigermersheim@polizei.rlp.de zu melden.
(Kandel) – Verursacher nach Unfallflucht gesucht
Am 10.02.2021 kam es um 14:50 Uhr zu einem Verkehrsunfall in der Hauptstraße. Durch Unfallzeugen wurde beobachtet wie ein orangefarbenes Fahrzeug an ein geparktes Fahrzeug stieß. Der Unfallverursacher, bei dem es sich um ein Streufahrzeug mit Schaufelanbau an der Front, gehandelt haben soll, flüchtete von der Unfallstelle. An dem geparkten Fahrzeug entstand ein Sachschaden von ca. 5000EUR
(Steinweiler) – Ohne Führerschein zur Werkstatt
Am 16.02.2021 kontrollierten Polizeibeamte am Ortseingang Steinweiler einen 45-jährigen PKW Fahrer. Im Rahmen der Kontrolle gab der Fahrer an, dass er nur kurz auf dem Weg zu einem Werkstatttermin sei. Da der Fahrer jedoch nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis war, war die Fahrt an der Kontrollstelle beendet.
(Billigheim-Ingenheim / Offenbach) – Geschwindigkeitskontrollen und eine Beleidigung
Bei Geschwindigkeitskontrollen in der Essinger Straße in Offenbach wurden am Dienstagvormittag 19 Verstöße gegen die erlaubte Höchstgeschwindigkeit von 30 km/h registriert. Ein 35-jähriger Autofahrer aus Offenbach, der mit 42 km/h gemessen worden war, war über die Kontrolle derart erbost, dass er den Polizeibeamten den Mittelfinger zeigte. Auf ihn kommt nun ein Strafverfahren wegen Beleidung zu. Trauriger Spitzenreiter bei den Geschwindigkeitsverstößen war ein 20-jähriger Autofahrer aus Landau mit 60 km/h. In Billigheim-Ingenheim wurde in der Westlichen Gleisbergstraße im Bereich des Kindergartens ebenfalls eine Geschwindigkeitsmessung durchgeführt. Hier wurden keine Verstöße gegen die erlaubte Höchstgeschwindigkeit von 30 km/h festgestellt.
(B 10 / Landau) – Kontrolle Nachtfahrverbot
Von 22 Uhr bis 01 Uhr (16.02./17.02.2021) wurde das Nachtfahrverbot auf der B 10 bei Landau überwacht. Dabei konnte ein Brummifahrer aus Homburg angetroffen werden, der keine Genehmigung für das Befahren der B 10 vorzeigen konnte. Mit einem Bußgeld von 75 Euro sowie einen Punkt in der Flensburger Verkehrssünderkartei wurde er sanktioniert. Zudem musste er die B 10 in Richtung Autobahn verlassen. Die B10 ist zwischen Landau und Pirmasens für den LKW-Durchgangsverkehr über 7,5 Tonnen in der Zeit zwischen 23 Uhr und 6 Uhr gesperrt. Ausgenommen hiervon ist der Anliegerverkehr.
(Landau) – Körperverletzung nach Streit über Parkverhalten
Der Streit zwischen einem 30-jährigen und einem 37-jährigen Mann über das Parkverhalten des 30-Jährigen eskalierte am Dienstagabend in Landau. Da der 30-Jährige wohl wiederholt im Halteverbot parkte kam es zunächst zum verbalen Disput zwischen den beiden Männern. In der Folge entwickelte sich eine handgreifliche Auseinandersetzung, bei der sich beide Männer gegenseitig ins Gesicht schlugen. Gegen beide Männer wurden Strafverfahren eingeleitet. Der Versuch einer Vermittlung zwischen den beiden Streithähnen durch die eingesetzten Beamten vor Ort scheiterte kläglich.
(A 65 / Edesheim) – LKW Brand auf Raststätte Pfälzer Weinstraße
Die Polizei Edenkoben musste am 16.02.2021, um 19:21 Uhr, zu einem in Brand geratenen Kleintransporter auf der BAB 65. Auf dem Gelände der Raststätte Pfälzer Weinstraße West stand ein polnischer Transporter beim Eintreffen der Einsatzkräfte in Vollbrand. Der Fahrzeugführer konnte sich aus dem Fahrzeug retten und erlitt leichte Verletzungen. Die eintreffende Feuerwehr konnte den Brand, nachdem die Einsatzstelle freigeräumt war, löschen. Der Kleintransporter brannte bis auf sein Grundgerüst ab. Der Schaden wird derzeit auf ca. 20.000EUR geschätzt. Nach derzeitigem Ermittlungsstand muss von einem technischen Defekt als Brandursache ausgegangen werden. Die Freiwillige Feuerwehr Edenkoben war mit sechs Fahrzeugen und 25 Einsatzkräften vor Ort.
(Neustadt) – Verkehrsunfallflucht in der Speyerdorfer Straße
Am Dienstag, den 16.02.2021, befuhr ein 36-jähriger Neustadter um 12:45Uhr mit seinem Kleinkraftrad die Speyerdorfer Straße in Fahrtrichtung Lachen-Speyerdorf. Zu diesem Zeitpunkt fuhr vor ihm ein PKW, welcher kurz nach dem Ausfahren aus dem Kreisverkehr plötzlich stark abbremste, um nach der dortigen Verkehrsinsel sein Fahrzeug zu wenden. Der Kleinkraftradfahrer musste aufgrund dessen stark abbremsen und ausweichen, um einen Zusammenstoß mit dem wendenden Fahrzeug zu verhindern. Dabei stürzte er zu Boden und verletzte sich in Form einer leichten Schürfwunde an der linken Hand. Auch an dem Kraftrad entstand ein Schaden von geschätzten 1000EUR. Der PKW-Führer, welcher durch sein Wendemanöver die Ursache für den Unfall gesetzt hatte, entfernte sich jedoch von der Örtlichkeit, ohne sich um den Verletzten oder die Regulierung des Schadens zu kümmern. Ein entsprechendes Strafverfahren wurde eingeleitet, wobei die Polizei Neustadt/Weinstraße eventuelle Unfallzeugen bittet, hierzu sachdienliche Hinweise unter der Telefonnummer 06321/854-0 oder der E-Mail-Adresse an pineustadt@polizei.rlp.de zu melden.
(Haßloch) – Raubüberfall auf Kiosk in Haßloch / Drei Tatverdächtige ermittelt
Durch das Fachkommissariat der Kriminalpolizei Neustadt/Wstr. konnten drei Tatverdächtige detektiert werden, die aufgrund des Ermittlungsstandes für den Raubüberfall auf ein Kiosk vom 15.02.2021 (wir berichteten) verantwortlich zeichnen dürften. Die kriminalpolizeilichen Untersuchungen dauern noch an. Bei dem Überfall wurden Tabakwaren und Bargeld im unteren vierstelligen Bereich erbeutet.
(Hettenleidelheim) – Katzenbefreiung und Auffinden eines gestohlenen Kennzeichenpaares
Bei einem gemeinsamen Einsatz des Veterinäramtes der Kreisverwaltung Bad Dürkheim, dem Ordnungsamt der Verbandsgemeinde Leiningerland und hiesiger Polizeidienststelle, konnten sechs Katzen aus dem Haus eines Paares aus Hettenleidelheim befreit werden. Die Durchsuchung des Hauses war zuvor durch Gericht beschlossen worden, da das Paar die Katzen hielt, obwohl diesem jegliche Haltung und Betreuung von Katzen aufgrund verschiedener Umstände durch die Kreisverwaltung untersagt worden war. Den Katzen ging es dem äußeren Anschein nach gut. Sie wurden letztlich verschiedenen Tierheimen zugeführt. Bei der Hausdurchsuchung konnten die Beamten zudem ein Kennzeichenpaar mit Ludwigshafener Zulassung auffinden, welches aufgrund Diebstahls zur Fahndung ausgeschrieben war und sichergestellt wurde. Das Paar erwartet nun eine Anzeige wegen des Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz. Der Hausherr wird zudem als Beschuldigter im Strafverfahren des Kennzeichendiebstahls geführt.
(Frankenthal / A 6) – Verkehrsunfall mit Verletzten auf der BAB 6, Höhe Ludwigshafen-Nord
Am 16.02.2021 gegen 20:45 Uhr kam es auf der BAB 6 in Richtung Mannheim, kurz nach der Anschlussstelle Ludwigshafen-Nord zu einem Verkehrsunfall zwischen zwei Pkw, infolgedessen die beiden Fahrzeugführer leicht verletzt wurden. Eine 27-jährige Darmstädterin befuhr zuvor mit ihrem Peugeot den dortigen Einfädelungsstreifen und wollte auf die BAB 6 in Richtung Mannheim auffahren. Hierbei übersah sie offensichtlich den von hinten nahenden Mercedes eines 18-jährigen aus Baden-Württemberg, sodass es zu einer Kollision zwischen den beiden Fahrzeugen kam. Beide Fahrzeuge wurden hierbei erheblich beschädigt und waren nicht mehr fahrbereit. Aufgrund auslaufender Betriebsstoffe wurde zudem die Feuerwehr alarmiert. Die beiden Fahrzeuginsassen wurden in umliegende Krankenhäuser verbracht. Der Gesamtschaden beläuft sich auf ca. 10.000 Euro. Zu nennenswerten Verkehrsbeeinträchtigungen kam es nicht.
(Frankenthal) – Verkehrsunfall mit schwerverletztem Fußgänger
Am 16.02.2021, gegen 17.15 Uhr, wurde hiesiger Dienststelle ein Verkehrsunfall zwischen einem Pkw und einem Fußgänger an der Einmündung Bahnhofstraße, Neumayerring gemeldet. Nach derzeitigem Stand der Ermittlungen befuhr ein 30-jähriger Mann aus Frankenthal mit seinem Pkw Mercedes-Benz zunächst die Westliche Ringstraße in Richtung Bahnhofstraße. An der Einmündung Bahnhofstraße, Ecke Neumayerring bog er dann nach links auf den Neumayerring ab. Zu diesem Zeitpunkt überquerte ein 73-jähriger Mann aus Frankenthal den Neumayerring von der Bahnhofsunterführung kommend an der dortigen Fußgängerampel. Nach Angaben des Pkw-Fahrers übersah er aufgrund der tiefstehenden Sonne den Fußgänger und erfasste ihn mit der linken Fahrzeugfront. Der Fußgänger wurde hierbei schwer verletzt und wurde durch den Rettungsdienst in eine Klinik nach Ludwigshafen verbracht. Am Pkw entstand ein Schaden von etwa 800 Euro. In diesem Zusammenhang sucht die Polizei Frankenthal nach Zeugen, die Angaben zum Unfallhergang machen können.
Zeugen werden gebeten sich an die Polizeiinspektion Frankenthal unter der Tel.-Nr.: 06233/313-0 oder an die Polizeiwache Maxdorf unter der Tel.-Nr.: 06237/934-1100 zu wenden. Gerne nehmen wir Ihre Hinweise auch per E-Mail unter pifrankenthal@polizei.rlp.de entgegen.
(Frankenthal) – Brand eines Pkw
Am 16.02.20221, gegen 08.20 Uhr, wurde hiesiger Dienststelle der Brand eines Pkw auf einem Parkplatz in der Kanalstraße gemeldet. Bei Eintreffen der eingesetzten Beamten war die Feuerwehr bereits mit den Löscharbeiten beschäftigt. Nach Angaben des Fahrers hörte dieser zunächst komische Geräusche aus dem Motorraum. Als er den Pkw Peugeot dann auf einem Parkplatz abstellen wollte, schlugen bereits Flammen aus dem Motorraum. An dem Pkw entstand Totalschaden. Bei der Brandursache dürfte es sich um einen technischen Defekt handeln.
Zeugen werden gebeten sich an die Polizeiinspektion Frankenthal unter der Tel.-Nr.: 06233/313-0 oder an die Polizeiwache Maxdorf unter der Tel.-Nr.: 06237/934-1100 zu wenden. Gerne nehmen wir Ihre Hinweise auch per E-Mail unter pifrankenthal@polizei.rlp.de entgegen.
(Frankenthal) – Sachbeschädigung an Pkw
Die Geschädigte stellte ihren Pkw Renault Megane in der Zeit von 14.02.2021, 19.00 Uhr, bis 15.02.2021, 10.15 Uhr, in der Samuel-Heinicke-Straße, Höhe Hausnummer 3, ab. Als sie wieder zu ihrem Pkw kam, musste sie feststellen, dass dieser durch bislang unbekannte Täter an der rechten hinteren Fahrzeugtür zerkratzt wurde. Der Schaden wird auf 400 Euro geschätzt.
Zeugen werden gebeten sich an die Polizeiinspektion Frankenthal unter der Tel.-Nr.: 06233/313-0 oder an die Polizeiwache Maxdorf unter der Tel.-Nr.: 06237/934-1100 zu wenden. Gerne nehmen wir Ihre Hinweise auch per E-Mail unter pifrankenthal@polizei.rlp.de entgegen.
(Fußgönheim) – PKW-Fahrer unter Einfluss von Betäubungsmitteln gestoppt
Am Dienstag, den 16.02.2021 wurde durch Beamte der Polizeiwache Maxdorf, im Rahmen der Streife, eine Verkehrskontrolle mit einem Verkehrsteilnehmer durchgeführt. Im Rahmen der Verkehrskontrolle wurden Anzeichen für einen zeitnahen Drogenkonsum festgestellt. Ein im Anschluss durchgeführter Urintest verlief positiv auf den Wirkstoff THC. Daraufhin wurden der Führerschein und der Fahrzeugschlüssel vorläufig sichergestellt und die Weiterfahrt untersagt. Der Fahrer musste die Beamten zur Dienststelle begleiten, wo durch einen Arzt eine Blutprobe entnommen wurde.
Neben den Kosten für die Entnahme einer Blutprobe, kommt gemäß dem Bußgeldkatalog auf den 20-Jährigen nun eine Strafe in Höhe 500EUR -1000EUR sowie ein Fahrverbot zu. Zudem muss der Fahrer im Nachgang zum eigentlichen Ordnungswidrigkeitenverfahren mehrfach die sogenannte medizinisch psychologische Untersuchung ablegen, durch welche weitere Kosten entstehen.
(Ruchheim) – Auseinandersetzung in Ruchheim
In einem Discounter in der Maxdorfer Straße kam es am 16.02.2021, gegen 20 Uhr, zu einer körperlichen Auseinandersetzung zwischen drei Jugendlichen im Alter von 16 und 19 Jahren. Der Auseinandersetzung war ein verbaler Streit vorangegangen. Einer der beiden 16-Jährigen wurde leicht verletzt.
(Ludwigshafen) – 26-Jähriger mit E-Roller erwischt
Ein 26-Jähriger wurde am Dienstag (16.02.2021) von der Polizei kontrolliert und anschließend eine Blutprobe entnommen. Der junge Mann war gegen 19.45 Uhr mit seinem E-Roller im Bereich der Bannwasserstraße unterwegs, als er von einer Polizeistreife kontrolliert wurde. Ein Drogentest reagierte positiv. Anschließend wurde ihm eine Blutprobe entnommen. Den E-Roller musste er stehen lassen.
Am Dienstagabend gegen 18:00 Uhr wurde ein 16-Jähriger von einer Personengruppe vor der Rheingalerie angegriffen. Der 16-Jährige habe mit einem anderen Jugendlichen an der Rheingalerie, am Platz der Deutschen Einheit, gesessen als eine 8-köpfige Personengruppe (5 männlich und 3 weiblich, ca. 15 – 16 Jahre alt) ihn grundlos attackiert haben. Der 16-Jährige stürzte und brach sich hierbei das Handgelenk.
Wer hat die Tat beobachtet oder kann Hinweise zu den Tätern geben?
Sachdienliche Hinweise bitte an die Polizeiinspektion Ludwigshafen 1, Telefonnummer 0621 963-2122 oder per E-Mail piludwigshafen1@polizei.rlp.de .
(Ludwigshafen) – Geldbeutel aus Auto gestohlen
Am 16.02.2021, zwischen 6 Uhr und 16 Uhr, wurde eine Seitenscheibe eines Smarts eingeschlagen und aus dem Auto ein Geldbeutel gestohlen. Das Fahrzeug stand zum Tatzeitpunkt auf einem Parkplatz in der Bürgermeister-Trupp-Straße.
Wir bitten Zeugen sich an die Polizeiinspektion Ludwigshafen 2 zu wenden: Telefonnummer 0621 963-2222 oder per E-Mail piludwigshafen2@polizei.rlp.de.
(Ludwigshafen) – Verkehrsunfall mit leicht verletzter Person
Am Dienstagnachmittag kam es auf dem Adlerdamm zu einem Auffahrunfall. An der Kreuzung zur Saarlandstraße fuhr ein 51-jähriger Autofahrer auf das vor ihm wartende Auto auf. Der 26-jähriger Fahrer dieses Autos wurde durch den Aufprall leicht verletzt. Durch den Unfall entstand ein außerdem Gesamtschaden in Höhe von ca. 5.000,- Euro.
(Ludwigshafen) – Verkehrsunfall mit Flucht / Zeugen gesucht
Am Dienstagvormittag zwischen 11:15 Uhr und 11:50 Uhr wurde ein Ford Fiesta durch einen Unfall beschädigt. Das rote Auto parkte zu der Zeit auf dem Parkplatz eines Supermarktes in der Von-Kieffer-Straße. Der unbekannte Verursacher beschädigte den Ford Fiesta vermutlich beim Ein- bzw. Ausparken und entfernte sich unerlaubt vom Unfallort ohne sich um den Schaden in Höhe von ca. 500 Euro zu kümmern.
Sachdienliche Hinweise bitte an die Polizeiinspektion Ludwigshafen 1, Telefonnummer 0621 963-2122 oder per E-Mail piludwigshafen1@polizei.rlp.de .
(Ludwigshafen) – Roller geklaut
Der graue Roller eines 49-Jährigen wurde zwischen dem 15.02.2021 und dem 16.02.2021, 10:30 Uhr gestohlen. Das Fahrzeug stand in der Kurze Straße.
Sachdienliche Hinweise bitte an die Polizeiinspektion Ludwigshafen 2, Telefonnummer 0621 963-2222 oder per E-Mail piludwigshafen2@polizei.rlp.de.
(Ludwigshafen) – Einbruch in Schule
Zwischen dem 15.02.2021, 18 Uhr, und dem 16.02.2021, 07:30 Uhr, wurde in einer Schule in der Wormser Straße eingebrochen. Ob etwas entwendet wurde, wird derzeit ermittelt. Der Sachschaden am Gebäude beläuft sich auf etwa 500 Euro.
Sachdienliche Hinweise bitte an die Polizeiinspektion Ludwigshafen 2, Telefonnummer 0621 963-2222 oder per E-Mail piludwigshafen2@polizei.rlp.de.
Zwischen Montag, 20 Uhr, und Dienstag, 10 Uhr, wurde in der Kußmaulstraße ein hochwertiges Fahrrad gestohlen. Bislang unbekannte Täter entwendeten auf nicht bekannte Art und Weise das bei der Hausnummer 5 stehende und mit zwei Schlössern gesicherte Fahrrad und flüchtete in unbekannte Richtung.
Das Fahrrad ist ein Rad der Marke KTM, Modell X-Strada LFC, in grau/silber und hat einen Wert von 1.900EUR.
Zeugen, die verdächtige Wahrnehmungen gemacht haben, werden gebeten sich beim Polizeiposten Mannheim- Schwetzingerstadt, unter der Telefonnummer 0621-441125, zu melden
(Mannheim-Friedrichsfeld) – Verkehrsunfall mit Unfallflucht / Zeugen gesucht
Zu einem Verkehrsunfall kam es am Dienstagabend zwischen 19:30 Uhr und 20:00 Uhr in der Rittershofener Straße in Friedrichsfeld, bei dem der Verursacher anschließend das Weite suchte. Ein bislang unbekannter Autofahrer beschädigte einen am Fahrbahnrand abgestellten Hyundai i30 und fuhr anschließend einfach davon, ohne seinen Feststellungspflichten nachzukommen. Der Schaden beträgt rund 2.000EUR.
Zeugen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten sich beim Polizeirevier Mannheim-Neckarau, unter der Telefonnummer 0621-833970, zu melden.
(Mannheim-Feudenheim) – Unter Drogeneinfluss Verkehrsunfall verursacht
Ein 29-jähriger Mann verursachte am Dienstagnachmittag einen Verkehrsunfall und stand dabei unter Drogeneinfluss. Der Mann war kurz vor 15 Uhr mit seinem Renault auf der B 38a, Fahrtrichtung Mannheim-Neckarau unterwegs. In Höhe der Abfahrt Ilvesheim fuhr einem 44-Jährigen auf dessen Audi auf. Bei dem Zusammenstoß entstand Sachschaden in Höhe von rund 3.000 Euro. Der Renault wurde durch den Fahrzeughalter abgeschleppt.
Bei der Unfallaufnahme bemerkten die Beamten deutliche Anzeichen für vorherigen Drogenkonsum. Ein Urintest reagierte positiv auf Marihuana. Ein Alkoholtest verlief ohne Befund. Dem 29-Jährigen wurde eine Blutprobe entnommen. Gegen ihn wird nun wegen Straßenverkehrsgefährdung und des Verdachts des Drogenbesitzes ermittelt.
(Mannheim-Seckenheim) – Zwei 26- und 33-jährige beschmieren Hauswände mit Graffiti / Zeugen gesucht
Durch die rnv wurde der Polizei am Dienstagabend gemeldet, dass in Seckenheim zwischen den Straßenbahnhaltestellen „Seckenheim OEG-Bahnhof“ und „Seckenheim Rathaus“ zwei Personen gerade auf den Schienen stehen und Wände mit Sprühfarbe beschmieren würden. Eine verständigte Polizeistreife konnte an der beschriebenen Örtlichkeit keine Personen mehr antreffen, im Rahmen einer Fahndung konnten jedoch in eine Grünanlage zwischen Wörthfelder Weg und Stengelstraße ein 26-jähriger Mann und eine 33-jährige Frau festgestellt kontrolliert werden. Die Hände der beiden waren farbverschmiert. In einem Rucksack, den sie mit sich führten, konnten mehrere Farbspraydosen aufgefunden werden. Der Rucksack samt Spraydosen wurde sichergestellt. Bei einer Überprüfung wurde festgestellt, dass mehrere Hausfassaden im Bereich Wörthfelder Weg mit Sprühfarbe beschmiert waren.
Nach Feststellung ihrer Personalien und Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurden die beiden Personen wieder auf freien Fuß entlassen. Gegen sie wird nun wegen Sachbeschädigung ermittelt.
Zeugen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich beim Polizeirevier Ladenburg, Tel.: 06203/9305-0 zu melden.
In der Nacht von Montag auf Dienstag brachen unbekannte Täter in mehrere Keller im Stadtteil Seckenheim ein. Zunächst gelangte der Einbrecher auf unbekannte Weise in das Mehrfamilienhaus in der Oberkircher Straße und begab sich in den Keller. Hier drang er in mehrere Kellerabteile ein und suchte nach Stehlenswertem. Inwiefern er dabei fündig wurde und etwas entwendete, ist derzeit noch unklar. Es entstand lediglich geringfügiger Sachschaden.
Zeugen, die verdächtige Wahrnehmungen gemacht haben und sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich beim Polizeirevier Ladenburg, Tel.: 06203/9305-0 zu melden.
(Heidelberg) – Jugendlicher in Bergheim überfallen; Kripo ermittelt; Zeugen gesucht
Am frühen Dienstagnachmittag wurde ein 17-Jähriger im Stadtteil Bergheim von drei bislang unbekannten Tätern überfallen.
Gegen 13 Uhr war der Jugendliche in der Luisenstraße unterwegs, als er von dem Trio angesprochen wurde. Sie fragten zunächst nach Zigaretten und anschließend auch nach Drogen. Als er verneinte, wurde er ihnen in eine Hausnische gedrückt, aus seinem Geldbeutel ein Kleingeldbetrag entnommen und anschließend zu Boden geschlagen. Dabei erlitt der junge Mann Prellungen und Schürfwunden sowie einen Nasenbeinbruch.
Bei den Tätern soll es sich ebenfalls um Jugendliche Deutsche handeln. Exaktere Beschreibungen liegen noch nicht vor.
Nach seiner Behandlung in einer Klink erstattete der 17-Jährige im Beisein seiner Eltern eine Anzeige.
Das Raubdezernat der Kriminalpolizeidirektion Heidelberg hat die weiteren Ermittlungen übernommen.
Zeugen, die Hinweise zur Tat und/oder den Tätern geben können, werden gebeten, sich mit dem Kriminaldauerdienst, Tel.: 0621/174-4444 oder mit dem Polizeirevier HD-Mitte, Tel.: 06221/99-1700 in Verbindung zu setzen.
(Heidelberg-Ziegelhausen) – Auseinandersetzung zweier junger Personengruppen an Bushaltestelle; Zeugen gesucht
Bereits am frühen Samstagabend ereignete sich an einer Bushaltestelle in der Peterstaler Straße ein Vorfall, bei dem eine 16-jährige Jugendliche verletzt wurde.
Eine Personengruppe um die 16-Jährige wartete gegen 18.45 Uhr an der Bushaltestelle „Neckarschule“, um mit dem Bus in Richtung Wilhelmsfeld zu fahren.
Während des Wartens wurde sie von einem noch unbekannten jungen Mann „angemacht“, der ebenfalls in Begleitung einer Gruppe Jugendlicher an der der Haltestelle eintraf. Im Rahmen der zunächst verbalen Auseinandersetzung wurde die 16-Jährige ins Gesicht geschlagen und zu Boden gestoßen.
Während die Gruppe um die 16-Jährige in den Bus in Richtung Wilhelmsfeld einstieg, setzte sich die Gruppe um den „Schläger“ anschließend in den gleichzeitig ankommenden Bus in Richtung Heidelberg.
Ein Zeuge hatte sich der 16-Jährigen gegenüber zu erkennen gegeben, allerdings liegen ihr und den Ermittlern keine Personalien vor.
Dieser und weitere Zeugen des Vorfalls, aber auch Insassen des Busses, der kurz vor 19 Uhr in Richtung Heidelberg fuhr und in den die Personengruppe um den „Schläger“ eingestiegen war, werden gebeten, sich mit dem Polizeirevier HD-Nord, Tel.: 06221/4569-0 in Verbindung zu setzen.
(Schwetzingen / Rhein-Neckar-Kreis) – Personengruppe an Bahnhofsunterführung ohne Abstand und Mund-Nasen-Schutz festgestellt
Am Dienstagabend hatten sich an der Unterführung im Bereich der Bahnhofsanlage mehrere Jugendliche getroffen, ohne auf Abstände und das Tragen eines Mund- und Nasen-Schutzes zu achten. Gegen 20.30 Uhr wurde diese größere Gruppe dicht an dicht stehend festgestellt und einer Kontrolle unterzogen. Während einige davonrannten, wurden die Personalien von zehn Jugendlichen im Alter zwischen 14 und 17 Jahren festgestellt. Wegen des Verstoßes gegen die Corona-Verordnung gelangen sie zu Anzeige, einige von ihnen bereits zum wiederholten Mal. Nachdem ihnen Platzverwiese erteilt worden waren, machten sie sich auf den Nachhauseweg.
(Schwetzingen / Rhein-Neckar-Kreis) – Klein-Lkw-Fahrer unter Drogeneinwirkung und ohne Führerschein unterwegs
Bei der Verkehrskontrolle eines Klein-Lkw am Dienstag gegen 17 Uhr in der Zähringer Straße stand der 37-jährige Fahrer unter Drogeneinwirkung. Wie sich weiter herausstellte, hatte er für den Klein-Lkw keine Fahrerlaubnis. Da sich während der Kontrolle Verdachtsmomente auf Rauschgiftkonsum ergaben, wurde auf dem Revier ein Schnelltest durchgeführt, der den Verdacht bestätigte. Ein Arzt entnahm daraufhin eine Blutprobe. Der Fahrzeughalter wurde verständigt und übernahm den Lkw.
(Wiesloch / Rhein-Neckar-Kreis) – Müllfahrzeug verliert Deckel einer Mülltonne und beschädigt Auto
Am Dienstag gegen 14:45 Uhr soll auf der B3 in Fahrtrichtung Frauenweiler in Höhe der Müllentsorgungsanlage ein Müllauto einen Deckel einer Mülltonne verloren und ein entgegenkommendes Auto beschädigt haben. Hierbei entstand ein Sachschaden in Höhe von 2000 Euro. Der Fahrer des Müllautos bemerkte den Verlust womöglich nicht und fuhr ohne anzuhalten weiter. Zeugen, die den Vorfall beobachtet haben, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 06222 / 5709-0 beim Polizeirevier Wiesloch zu melden.
(Mühlhausen / Rhein-Neckar-Kreis) – Unfallflucht in der Hauptstraße; Zeugen gesucht
Ein bislang unbekannter Autofahrer beschädigte zwischen Montag, 15 Uhr und Dienstag, 12 Uhr, vermutliche beim Rangieren, eine Thujahecke in der Hauptstraße, die als Abgrenzungshecke eines Floristikbetriebes dient.
Obwohl der Schaden nach ersten Schätzungen lediglich mehrere hundert Euro beträgt, gibt es Hinweise darauf, dass das unfallverursachende Fahrzeug erheblich beschädigt ist. Eine Auswertung von sichergestellten Kleinteilen hinsichtlich des Fahrzeuges dauern noch an.
Zeugen, die Hinweise zum verursachenden Fahrzeug und/oder dem Fahrer geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeiposten Mühlhausen, Tel.: 06222/662850 oder dem Polizeirevier Wiesloch, Tel.: 06222/5709-0 in Verbindung zu setzen.
(Eberbach / Rhein-Neckar-Kreis) – Falsche Gewinnversprechen / Ältere Frau betrogen – Tipps der Polizei
Opfer von Betrügern durch die Masche „Falsche Gewinnversprechen wurde am Dienstag eine ältere Frau. Ein Anrufer überzeugte die Frau durch geschickte Gesprächsführung, dass sie in einer Online-Lotterie mehrere Zehntausend Euro gewonnen habe. Da das Opfer vor längerer Zeit tatsächlich an einer solchen Lotterie teilgenommen hatte, glaubte sie dem Anrufer. Allerdings verlangte der Anrufer im Vorfeld eine Gebühr in Höhe von 500 Euro, wofür sich die Frau sogenannte „Steam-Karten“ besorgen solle. Diese kaufte die Karten und gab bei einem erneuten Anruf die Codenummern der Karten durch. Ein Angehöriger erkannte bei einem Gespräch kurz darauf den Betrug und konnte noch mehrere Gurtschriften zurückrufen. 14 Karten im Gesamtwert von 280 Euro waren von dem Täter aber bereits eingelöst worden.
Das Versprechen angeblich hoher Gewinne ist eine Masche, die Betrüger in den unterschiedlichsten Varianten anwenden. Die Methode ist immer die gleiche: Vor einer Gewinnübergabe werden die Opfer dazu aufgefordert, eine Gegenleistung zu erbringen, zum Beispiel „Gebühren“ zu bezahlen oder kostenpflichtige Telefonnummern anzurufen. Sie melden sich zumeist per Telefon – manchmal auch per E-Mail – bei ihren Opfern und behaupten, diese hätten bei einem Gewinnspiel eine hohe Summe, einen hochwertigen Pkw oder anderen Sachwert gewonnen. Allerdings könne der Gewinn nur nach Zahlung einer „Bearbeitungsgebühr“ übergeben werden.
Die Täter geben klare Zahlungsanweisungen: Sie schicken ihre Opfer beispielsweise zur Post, um die angeblichen Kosten – häufig eine Summe von mehreren hundert bis über tausend Euro – zu überweisen, zum Beispiel per Bargeldtransfer. Oder sie fordern ihre Opfer dazu auf, Prepaid-Karten für Online-Käufe zu erwerben. Diese Karten gibt es als Gutscheine an vielen Tankstellen sowie in Einzelhandelsgeschäften. Mit dem Gutschein erhält der Käufer eine individuelle Nummer (PIN). Diese Nummer ist quasi Bargeld, denn wer sie hat, kann damit die Gutscheine einlösen. Deshalb erfragen die Betrüger unter einem Vorwand die Gutschein-Nummer bei ihren Opfern.
Was Sie tun können, wenn Sie angeblich gewonnen haben
Machen Sie sich bewusst: Wenn Sie nicht an einer Lotterie teilgenommen haben, können Sie auch nichts gewonnen haben!
Geben Sie niemals Geld aus, um einen vermeintlichen Gewinn einzufordern, zahlen Sie keine Gebühren oder wählen gebührenpflichtige Sondernummern (gebührenpflichtige Sondernummern beginnen z.B. mit der Vorwahl: 0900…, 0180…, 0137…).
Machen Sie keinerlei Zusagen am Telefon.
Geben Sie niemals persönliche Informationen weiter: keine Telefonnummern und Adressen, Kontodaten, Bankleitzahlen, Kreditkartennummern oder Ähnliches.
Fragen Sie den Anrufer nach Namen, Adresse und Telefonnummer der Verantwortlichen, um welche Art von Gewinnspiel es sich handelt und was genau Sie gewonnen haben. Notieren sie sich seine Antworten.
Weisen Sie unberechtigte Geldforderungen zurück.
Melden sie den Betrugsversuch bei der Polizei, im Notfall auch unter der Notrufnummer 110
(Eppelheim / Rhein-Neckar-Kreis) – Renitenter Mann unter Drogeneinfluss Auto gefahren
Am Dienstag gegen 10 Uhr stellten Beamte des Polizeireviers Heidelberg-Süd bei einer Verkehrskontrolle eines 31-jährigen BMW-Fahrers in der Wieblinger Straße Hinweise auf die Beeinflussung von Betäubungsmitteln fest. Im Verlauf der Kontrolle äußerte der Mann, dass er am Vorabend Marihuana in Form eines Joints konsumiert habe. Bei der Durchsuchung des 31-Jährigen fanden die Beamten Konsumutensilien für Betäubungsmittel auf. Nachdem der Fahrzeugschlüssel des Mannes beschlagnahmt werden sollte, wurde dieser zunehmend aggressiver. Lediglich durch den Einsatz eines Haltegriffs gelang es den Polizisten dem Mann den Fahrzeugschlüssen abzunehmen. Auf dem Polizeirevier wurde bei dem 31-Jährigen eine Blutprobe entnommen. Im Anschluss durfte er wieder gehen.
(Ilvesheim / Rhein-Neckar-Kreis) – 91-Jähriger fällt auf Trickdiebin herein / Polizei sucht Zeugen und weitere Geschädigte
Ein 91-jähriger Mann fiel am Montagvormittag in Ilvesheim auf eine trickreiche Diebin herein. Der Mann befand sich gegen 11.30 Uhr in einem Lebensmittelmarkt in der Brückenstraße, als er von einer jüngeren Frau angesprochen wurde, ob er Geld wechseln könne. Als der Mann seine Geldbörse zur Hand genommen und geöffnet hatte, griff die Frau hinein und kramte im Münzfach herum. Dabei gelang es ihr offenbar, unbemerkt die EC-Karte des Mannes daraus zu entnehmen.
Erst drei Stunden später, bei seiner Heimkehr, stellte der Senior fest, dass seine EC-Karte fehlte und ließ sie sperren. Bis zu diesem Zeitraum hatte jedoch ein Unbekannter bereits mehrmals Geld abgehoben. Dabei entstand ein finanzieller Schaden in vierstelliger Höhe.
Bei der Täterin soll es sich nach Angaben des Geschädigten um eine kleine, jüngere Frau gehandelt haben. Sie soll in Begleitung eine 20- bis 25-jährigen Mannes gewesen sein, der komplett schwarz gekleidet war und eine schwarze Basecap trug.
Weitere Geschädigte sowie Zeugen, denen die beiden Personen aufgefallen sind oder die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten sich beim Polizeirevier Ladenburg, Tel.: 06203/9305-0 zu melden.
(Heddesheim / Rhein-Neckar-Kreis) – Fiat-Fahrer flüchtet vor Polizeikontrolle
Am Dienstagnachmittag flüchtete in Heddesheim ein 29-jähriger Fiat-Fahrer vor einer Polizeikontrolle. Das Fahrzeug fiel einer Polizeistreife kurz nach 17 Uhr in der Viernheimer Straße in Richtung Ortskern fahrend auf. Als der Fahrer das Polizeifahrzeug wahrnahm, gab er Gas und fuhr mit hoher Geschwindigkeit davon. Die Beamten wendeten und nahmen die Verfolgung auf. Der Fiat bog verbotswidrig nach links in die Brucknerstraße ab. Vorbei an einem stark frequentierten Spielplatz bog er ungebremst nach rechts in die Beethovenstraße ab. Hier verloren die Beamten das Fahrzeug aus den Augen, konnten es jedoch wenig später an der Ecke Tannenstraße/Bismarckstraße feststellen. Der Fahrer hatte den Fiat gerade verlassen und lief nun zu einem Anwesen in der Bismarckstraße, wo er von den Beamten kontrolliert wurde. Er stritt zwar ab, das Fahrzeug gefahren zu haben, er konnte von den Polizisten jedoch zweifelsfrei als Fahrer des Fiat wiedererkannt werden.
Im Rahmen der weiteren Ermittlungen stellte sich heraus, dass der 29-Jährige nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis ist. Gegen ihn wird nun wegen Teilnahme an einem verbotenen Kraftfahrzeugrennen und Fahrens ohne Fahrerlaubnis ermittelt. Die zuständige Führerscheinstelle wurde informiert.
In den vergangenen Tagen meldeten besorgte Hundebesitzer im Bereich Weinheim ein verdächtiges Wurststück, das Erkranken eines Labradors sowie ein totes Wildschwein. Die Spezialisten der Abteilung Gewerbe und Umwelt des Polizeipräsidiums Mannheim haben die weiteren Ermittlungen aufgenommen und das Wurststück sowie das verendete Wildschwein zur weiteren Untersuchung an ein Labor gesendet. Die Ergebnisse hierzu stehen noch aus.
Hundebesitzer werden gebeten, beim Gang mit ihrem Vierbeiner besonders aufmerksam zu sein und darauf zu achten, dass ihr Hund nichts vom Boden aufnimmt.
Die Anfang Februar veröffentlichten „Ausleihrenner“ der Stadtbibliothek
Hockenheim haben bewiesen, wie beliebt Kinderbücher in Hockenheim sind. Die
Beschäftigung mit Büchern kann gar nicht früh genug beginnen. Das Interesse an
Büchern wird durch Vorbilder und durch regelmäßiges Vorlesen der Eltern noch
mehr gestärkt. Das zeigt sich auch an den Kinderveranstaltungen in der
Stadtbibliothek. Kinder ab einem Alter von drei Jahren sind ein
begeisterungsfähiges und dankbares Publikum, stellen die Mitarbeiter immer
wieder fest. Die Stadtbibliothek Hockenheim besitzt eine große Auswahl an
Bilderbüchern. Der Leiter der Einrichtung, Dieter Reif, gibt Lesetipps, um im
Dschungel der Kinderbücher nicht den Überblick zu verlieren.
Tierisch etwas los bei den Geschichten
„Bei allen Kindern beliebt ist die Reihe „Olchis“ von Erhard Dietl – etwa
der Titel „Olchi-Opas krötigste Abenteuer“. Daneben beinhaltet die Reihe noch
weitere Titel wie etwa „Die Olchis bekommen ein Haustier“ oder „Die Olchis im
Land der Riesenkraken“. Insgesamt umfasst diese bei uns insgesamt 39 Medien,
darunter auch Hörbücher“, erläutert Dieter Reif.
Auch der „Kleine Eisbär Lars“ von Hans de Beer sei nie ein Fehlgriff. „Lars
lebt wie alle Eisbären in der Arktis und erlebt viele Abenteuer mit anderen
Tieren. Einmal geht es um verschwundene Fische, dann verschlägt es ihn ganz
weit weg, ein anderes Mal hilft er Tieren, wieder zurück in ihre Heimat zu
kommen. Insgesamt verzeichnet die Bibliothek 13 Titel zu Lars, darunter auch
Hörbücher, Filme und Tonies“, berichtet Reif.
Ein weiterer Tipp des Bibliotheksleiters: „Von Jutta Langreuter stammen
die Geschichten um „Käpt´n Sharky“. Wie der Name schon vermuten lässt, handelt
es sich um Piratengeschichten für Kinder ab rund drei Jahre. Sharky und seine
Mannschaft verschlägt es etwa auf eine Nebelinsel, wo noch urzeitliche Tiere
leben oder auf eine Schatzinsel, wo sie von anderen Piraten angegriffen werden,
die ihre beste Freundin, die Schildkröte Isi, entführen. Die Geschichten sind
wenig gruselig. Viele Erwachsene finden die Bilder sehr schön. Zwölf Medien mit
Käpt´n Sharky bietet die Bibliothek an, darunter neben Büchern auch wieder DVDs
und Tonies.
Heiß begehrt ist der „kleine Rabe Socke“ von Nele Moost. „Eine Recherche
im Bestandskatalog der Bibliothek ergibt fast 40 Treffer – Bücher, Hörbücher,
Filme, Tonies. Mit dem kleinen Raben Socke und seinen Freunden ist jeder Tag
ein Abenteuer: Sie verlaufen sich und kommen doch richtig an, eröffnen einen
Tauschladen, gewinnen alle beim Alles-saust-um-die-Wette-Rennen, trödeln fast
gar nicht, räumen mal andersherum auf und feiern die tollsten Geburtstage.
Geschichten eben aus dem Leben“, meint Dieter Reif.
„Und wer kennt nicht ´Mama Muh´, die liebenswerte Kuh, die Jujja
Wieslander und Sven Nordqvist geschaffen
haben. Mama Muh, die neugierigste Kuh aller Zeiten, macht vor gar nichts Halt.
Unerschrocken probiert sie erst einmal alles aus. Unter zehn Medien können
Nutzer auswählen, darunter auch Hörbücher“, sagt Dieter Reif.
Auch „Lieselotte“ ist eine Kuh. „Diese Geschichten stammen von Alexander
Steffensmaier und beschreiben Begebenheiten um Lieselotte und anderen Tieren,
die auf dem Bauernhof leben. Lieselotte ist sehr unternehmenslustig,
hilfsbereit und einfach zum Knuddeln. Häufig enden ihre Unternehmungen im Chaos.
Aber so werden die Tage auf dem Bauernhof nie langweilig. Der Bestandskatalog
nennt rund 30 Titel – Buch, Hörbuch, DVD, Tonie“, sagt Dieter Reif.
Empfehlenswert seien auch die Buchreihen „Heule Eule“ und „Hummel
Bommel“. Die Verfasser der kleinen Eule, Paul Friester und Philippe Goosens,
erzählen Geschichten, die Eltern helfen, ihre Kinder besser zu verstehen. Acht Medien
finden sich im Bestand der Stadtbibliothek Hockenheim.
Dieter Reif findet außerdem: „Britta Sabbag, Maite Kelly, Joëlle
Tourlonias lassen die Hummel Bommel ihre
Umgebung entdecken oder auch nach Liebe, Glück, Zeit, Mut suchen oder
Geburtstag, Ostern, Weihnachten feiern. Eben das, was Kinder ab drei Jahren
auch für sich entdecken. Hier können kleine und große Leser unter 13 Titeln
auswählen.“
Suchfunktion hilft für die richtige Kindergeschichte
Darüber hinaus bietet die Stadtbibliothek Hockenheim noch wesentlich mehr
Bilderbücher. Gerade in Zeiten von Corona und dem aktuellen Lockdown gerät eine
Suche nach geeigneten Titeln im elektronischen Bestandskatalog schwierig. Denn
der optische Anreiz beim Blättern im Buch ist durch nichts zu ersetzen. Auch
die persönliche Beratung durch Bibliotheksmitarbeiter entfällt.
Dennoch lohnt ein Blick in den Bestandskatalog durchaus. „Wer genauer gelesen
hat, hat vielleicht die ´Erweiterte Suche´-Funktion im Rechercheprotal der
Bibliothek entdeckt. Dort lässt sich gezielt nur nach Bilderbüchern suchen.
Angezeigt werden dann alle Bilderbücher, die die Bibliothek in ihrem Bestand
führt. Die Auswahl ist vielleicht etwas zeitaufwändiger als am physischen
Bestand, aber häufig lassen sich so neue unbekannte Bücher finden“, gibt Dieter
Reif einen Tipp zur Orientierung.
Stadtverwaltung Hockenheim 17.02.2021
Sportliche Ehrungen werden nach Hause geliefert
Im Rathaus bereiten Carmen Brecht (l.), Oberbürgermeister Marcus Zeitler (r.) und die Mitarbeiter des Fachbereichs OIS den Versand der Auszeichnungen für die Sportlerehrung 2021 vor. Foto: Stadtverwaltung Hockenheim/Fotografen Lenhardt
„Der Sport verbindet, ist gut für die Gesundheit und
macht auch in Zeiten von Corona Spaß. Er ist außerdem ein Aushängeschild für
Hockenheim. Unsere erfolgreichen Sportlerinnen und Sportler zeigen auch in
diesem Jahr wieder, welchen Schwung Hockenheim in die Metropolregion
Rhein-Neckar bringt“, findet Oberbürgermeister Marcus Zeitler. Daher war
für ihn und für Carmen Brecht vom Fachbereich OIS klar, dass die Sportlerinnen
und Sportler auch in diesem Jahr für ihre besonderen Leistungen geehrt werden
müssen.
Die traditionelle Sportlerehrung mit einer Rede von
OB Marcus Zeitler, dem abwechslungsreichen Rahmenprogramm und der Moderation
von Christian Stalf kann dieses Jahr Corona bedingt leider nicht stattfinden.
Daher bringen die Mitarbeiter der Stadtverwaltung Hockenheim die Ehrungen zu
den Sportlerinnen und Sportler nach Hause. Die „Lieferung“ der Prämierungen hat
sich schon im Oktober letzten Jahres bewährt, als die Ehrungen für die
Blutspender ausgefahren wurden. „Diese Vorgehensweise wenden wir jetzt auch
wieder bei der Sportlerehrung an“, erläutert Carmen Brecht, die für die
Organisation der Veranstaltung zuständig ist.
Premiere: Auch Ehrung von Vereinszusammenschlüssen
erfolgt
Die „Zustellmühe“ lohnt sich, denn die Sportler
haben wieder bemerkenswerte Erfolge vorzuweisen. In diesem Jahr werden 30
Einzelsportlerinnen und Einzelsportler von der Stadt Hockenheim ausgezeichnet.
Dabei werden fünf Leistungen mit Gold, eine mit Silber und 24 mit einer
bronzenen Nadel geehrt. Mannschaftsprämierungen können wegen den Vorgaben der
Corona-Verordnung des Landes nicht ausgesprochen werden, weil Mannschaftssport
2020 überwiegend nicht erlaubt war.
Neu in diesem Jahr ist, dass auch Sportlerinnen und Sportler gemeldet werden konnten, deren Vereine sich mit einem Hockenheimer Verein zusammengeschlossen haben beziehungsweise eine Startgemeinschaft mit einem Hockenheimer Verein bilden. Für diese Neuigkeit gab der Gemeinderat in seiner Sitzung am 25. November 2020 grünes Licht. Deshalb sind dieses Mal auch die verdienten Sportlerinnen und Sportler der Ringkampfgemeinschaft Reilingen-Hockenheim e. V. berücksichtigt worden.
Liste mit den Namen der geehrten Sportlerinnen und Sportler
Die Stadtbibliothek Hockenheim bleibt angesichts der anhaltend hohen Corona-Fallzahlen bis auf weiteres geschlossen. Die Nutzerinnen und Nutzer können aber ab Freitag, 19. Februar, nach vorheriger Terminvereinbarung immer freitags und samstags ihre Medien zurückgeben. Die Rückgabe kann unter der E-Mail-Adresse stadtbibliothek@hockenheim.de oder 06205 21-663 vereinbart werden. Termine dafür sind im Halbstundentakt freitags zwischen 9 und 13 Uhr, zwischen 14 und 18 Uhr sowie samstags zwischen 9 und 13 Uhr möglich. Es ist zwingend erforderlich, dass die Nutzerinnen und Nutzer solange warten, bis die Mitarbeiter alle Medien zurückgebucht haben und ihren Rückgabeschein sofort überprüfen. Eine spätere Reklamation ist nicht möglich.
Abholservice für Medien
Darüber hinaus bietet die Stadtbibliothek Hockenheim weiterhin ihren Abholservice an. Auch hierfür muss ein Termin vereinbart werden. Das Abholen der Medien ist dienstags, mittwochs und donnerstags zwischen 9 und 13 Uhr sowie zwischen 14 und 18 Uhr möglich. Die Annahme von Medienbestellungen erfolgt auch per E-Email (stadtbibliothek@hockenheim.de) oder telefonisch unter 06205 21-663 unter Angabe der Lesernummer, eines Abholtermin-Vorschlags und konkreten Medienwünschen. Die Verfügbarkeit der gewünschten Medien kann im Bestandskatalog https://bibliotheken.kivbf.de/hockenheim/Mediensuche/Erweiterte-Suche geprüft werden.
Die Ausgabe und die Rückgabe der Medien erfolgen mit dem erforderlichen Mindestabstand sowie einer Mund- und Nasenbedeckung über das Abholfenster neben dem Haupteingang der Stadtbibliothek Hockenheim in der Zehntscheune.