v.l.: Gruppenbild mit Christian Boe (Porsche Zentrum Mannheim), Rolf Balschbach (Palazzo), Manuel Müller (KOS Klima) und Gregor Spachmann – mit Glas-Trennwand und Hand-Hygiene-Spender.
Mannheim – Nach reiflicher Überlegung und einem bis aufs Detail ausgereiften Hygienekonzept haben sich die Palazzo-Macher Rolf Balschbach und Gregor Spachmann gemeinsam mit ihrem Team dazu entschlossen, auch in diesem Jahr den Radio Regenbogen Harald Wohlfahrt Palazzo stattfinden zu lassen.
Um das durch die Corona-Pandemie erhöhte unternehmerische Risiko einzugrenzen, wird die Spielzeit in der 22. Palazzo-Saison erst am 19. November starten und am 6. Januar enden. Im Spiegelpalast am Europaplatz in Mannheim wird die Besucherzahl entsprechend dem genehmigten Hygienekonzept reduziert. Die Gäste werden tischweise innerhalb der von ihnen gebuchten Gruppe gesetzt und können an den zum Teil durch Glasscheiben abgetrennten Tischen die Show und das viergängige Gourmetmenü genießen. Die deutlich verminderte Besucherzahl führt dazu, dass zahlreiche Tische dem vorgegebenen Mindestabstand Rechnung tragen. Viele weitere Maßnahmen wie z.B. das Festlegen der Laufwege und die doppelte Anzahl an Garderoben und sanitären Anlagen tragen weiter dazu bei, dass die Abstandsregelungen auf der gesamten Veranstaltungsfläche eingehalten werden können. Die geplanten Hygienemaßnahmen bieten den größtmöglichen Schutz und reichen von Luftaustauschsystemen, kontaktlosem Check-In bis hin zu kontaktlosen Bestell- und Bezahlvorgängen. Das Tragen von Mund-NasenMasken ist für die Gäste bis zur Platzeinnahme Pflicht.
Dr. Peter Kurz, Oberbürgermeister Mannheim, zeigt sich positiv: „Palazzo hat sich in den letzten Jahrzehnten als außerordentlich attraktives Angebot in der Region etabliert. Ich freue mich, dass sich die Verantwortlichen des Palazzo dazu entschlossen haben, ein Programm auch für die Spielzeit 2020/21 zu realisieren. Angesichts der vor dem Hintergrund von Corona einzuhaltenden Hygienemaßnahmen, insbesondere der stark reduzierten Besucherzahl je Vorstellung, tragen die Veranstalter dabei ein erhebliches finanzielles Risiko. Mit einem ausnahmsweisen Verzicht auf den Abbau im Jahr 2021 können wir dieses Angebot ermöglichen, und zugleich verdeutlichen, dass wir alles tun, um Veranstaltungen und Projekte möglich zu machen. Zugleich entwickeln wir eine dauerhafte Perspektive ab dem Jahr 2022, die viele Chancen für die Stadt und das Unternehmen beinhaltet.“
Palazzo Produzent und Geschäftsführer Rolf Balschbach: „Wie alle Veranstalter konnten auch wir wegen ‚Corona’ nicht wie gewohnt planen. Trotzdem ist es nicht unser Ding, den Kopf in den Sand zu stecken. Wir haben immer an unserem Wunsch festgehalten, Palazzo auch in diesem Jahr stattfinden zu lassen und haben intensiv nach Lösungen und Möglichkeiten gesucht, dass jeder Gast auch in dieser Saison in absolut sicherem Umfeld Palazzo erleben und genießen kann. Palazzo ist und bleibt Lebensfreude pur; und gerade jetzt in dieser schwierigen Zeit möchten wir den Menschen der Metropolregion Rhein-Neckar mit einem großartigen Palazzo Programm und einem leckeren Vier-Gänge-Menü neue Lebensfreude präsentieren. Damit möchten wir ein positives Signal setzen für unser Publikum und auch für unsere Künstler, Köche, Servicekräfte, Techniker und unser gesamtes Produktionsteam – denn diese Menschen sind mit am Härtesten von der Pandemie betroffen.“
Palazzo Produzent Gregor Spachmann: „Palazzo hat sich in seiner über 20jährigen Erfolgsgeschichte zu einer festen Größe mit Strahlkraft für die ganze Metropolregion und über deren Grenzen hinaus etabliert. Für viele Gäste ist es schon Tradition geworden, mit Freunden und Familie einen unbeschwerten Abend in unserem Spiegelpalast zu verbringen. Nicht selten sitzen drei Generationen an den festlich eingedeckten Tischen und das alle Jahre wieder. Palazzo hat seinen festen Platz im Kalender unserer Besucher und wir glauben, dass wir auch in diesem schwierigen Jahr unsere Gäste mit unserem Programm begeistern können. Damit tragen wir nicht nur zu einem Stück Normalität bei, sondern bringen die Lebensfreude, für die unsere Veranstaltung steht, zurück. Von unserer Seite wurden alle Maßnahmen ergriffen, die geltenden Bestimmungen zu erfüllen und wir appellieren an unsere Gäste, mit Vernunft einen in diesen Zeiten umso außergewöhnlicheren Abend zu genießen.“
Am Abend vor der ersten Preview verbeugt sich der Radio Regenbogen Harald Wohlfahrt Palazzo vor den Krankenschwestern, Pflegerinnen und Pflegern, die eine erhebliche Mehrbelastung aufgrund der Pandemie getragen haben und ohne deren Engagement das Meistern der Coronakrise nicht vorstellbar wäre. Als Dankeschön und Anerkennung wird die Vorstellung am 18. November dieser systemrelevanten Personengruppe gewidmet und über den Palazzopartner Radio Regenbogen und den Medienpartner Mannheimer Morgen sowie die Palazzo Facebook Seite eingeladen.
Die Ticketpreise erhöhen sich trotz der kostenintensiven Vorkehrungen nicht. Alle Tickets sind personalisiert und bei allen Ticketbuchungen werden Adresse und E-Mail hinterlegt. Sollte Palazzo nicht stattfinden können, werden Ausweichtermine angeboten oder es wird der Eintrittspreis zurückerstattet. Tickets für Show und Menü sind ab 79 € unter der Hotline 01805 – 60 90 30* und www.palazzomannheim.de erhältlich. Die Show beginnt um 19.30 Uhr, Einlass bereits ab 18.00 Uhr. An Sonn- und Feiertagen beginnt die Show bereits um 18.00 Uhr, Einlass ab 16.30 Uhr. Montags sowie am 24.12.20 und 1.1.21 ist spielfrei.
*Mo-Fr 9-17 Uhr – 14 Ct./Min. aus dem dt. Festnetz, max. 42 Ct./Min. aus dt. Mobilfunknetzen
(Speyer) – Polizei stellt flüchtigen, alkoholisierten Unfallverursacher auf Fahrrad
Am Donnerstagabend gegen 20:00 Uhr fuhr ein 31-jähriger Mann aus Speyer mit seinem Fahrrad die Bahnhofstraße auf der Fahrbahn in Richtung Norden. Hierbei stieß der schlangenlinienfahrende Radfahrer gegen die Fahrertür eines Pkw im Gegenverkehr und stürzte. Statt sich vor Ort um die Regulierung des verursachten Schadens iHv. ca. 2000EUR zu kümmern, setzte der unverletzte Radfahrer seine Fahrt in Richtung Norden fort. Er konnte von einer Streife in der Friedrich-Ebert-Straße festgestellt und kontrolliert werden. Der augenscheinlich stark alkoholisiert mann verweigerte einen Atemalkoholtest. Er wurde daraufhin auf die Polizeidienststelle verbracht, wo ihm eine Blutprobe entnommen wurde. Da er durch seine Alkoholisierung nichtmehr wegfähig war, wurde er zu Schutze seiner Person in polizeilichen Gewahrsam genommen.
(Speyer) – Randalierer in Gewahrsam genommen
Zur Ingewahrsamnahme eines 27-jährigen Speyerers durch die Polizei kam es am Donnerstagabend, nachdem zuvor Nachbarn gemeldet hatten, dass dieser an seiner Wohnungsanschrift randalieren und in lautstarken Streit mit Familienangehörigen geraten sei. Vor Ort konnte der 27-Jährige zunächst widerstandslos festgenommen werden, zeigte sich auf dem Weg vor das Wohnanwesen jedoch erneut hochaggressiv. Er beruhigte sich erst bei Erblicken eines hinzugezogenen Diensthundes. Da es zuvor zur Androhungen von Straftaten durch den Randalierer gekommen war, wurde der mit 0,89 Promille alkoholisierte Mann zur Verhinderung bevorstehender Straftaten in Gewahrsam genommen.
(Speyer) – EC-Karte gefunden und unterschlagen
Ein 15-jähriger Jugendlicher aus Speyer erweckte am Donnerstag gegen 14:22 Uhr die Aufmerksamkeit der Polizei, als er in der Josef-Schmitt-Straße eine Zigarette auf den Boden schnippte. Bei der anschließenden Kontrolle konnten die Polizeibeamten eine fremde EC-Karte bei diesem auffinden, welche er vor Wochen an einem Zigarettenautomaten aufgefunden und an sich genommen hatte, um weiterhin an Tabakwaren am Automaten zu kommen. Die Karte wurde von der Polizei einbehalten und an die überglückliche Verliererin übergeben, die diese beim letzten Zigarettenkauf im Automaten vergessen hatte. Den 15-Jährigen erwartet nun eine Strafanzeige wegen Unterschlagung. Seine Mutter wurde hierüber in Kenntnis gesetzt.
(Speyer) – Räuberischer Diebstahl in Parfümerie
Zu einem räuberischen Diebstahl und einem einfachen Diebstahl kam es am Donnerstagmorgen in einer Parfümerie in der Maximilianstraße. Ein zunächst unbekannter Täter entwendete dort vier Parfüms. Als er von einer nacheilenden Angestellten festgehalten werden sollte, stieß er diese von sich, um sich die Beute zu sichern. Danach flüchtete er mit dem Diebesgut. Da er bereits zurückliegend in der Parfümerie wegen Diebstahl und Hausfriedensbruch aufgefallen war, sind seine Personalien bekannt. An seiner Wohnanschrift konnte der Beschuldigte am Tattag nicht angetroffen werden. Zeitgleich zu dem räuberischen Diebstahl entwendete ein weiterer Täter, der offensichtlich in Verbindung zum ersten Täter steht, in der Parfümerie mindestens zwei Parfüms. Die Ermittlungen hinsichtlich dessen Personalien, sowie der Schadenshöhe des Diebesgutes, dauern derzeit noch an.
Zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Golf und einem unbekannten Fahrzeug kam es am Donnerstagmorgen an der Kreuzung Kurt-Schumacher-Straße / Friedrich-Ebert-Straße. Eine 34-jährigen Golf-Fahrerin aus Speyer fuhr bei Grünzeichen von der Friedrich-Ebert-Straße in den Kreuzungsbereich ein und kollidierte dort mit einer aus Richtung Berliner Platz kommenden Pkw-Fahrerin. Die Fahrerinnen hatten danach Blickkontakt miteinander, aber offensichtlich ordnete keine der Frauen den leichten Zusammenstoß als Unfallereignis ein, so dass jeder seines Weges fuhr. Erst zu Hause stellte die 34-Jährige einen Unfallschaden iHv. ca. 600EUR an ihrem Fahrzeug fest und verständigte die Polizei. Die Polizei bittet nun die unbekannte Unfallbeteiligte, die vermutlich nicht von einem Unfallgeschehen ausging, sich mit der Polizei Speyer in Verbindung zu setzen (Tel. 06232-1370 oder per E-Mail an pispeyer@polizei.rlp.de).
(Otterstadt) – Versuchter Enkeltrickbetrug
Am Donnerstag zur Mittagszeit kam es zu einem erneuten Enkeltrickanruf. Eine unbekannte Anruferin meldete sich mit unterdrückter Rufnummer bei einem 74-jährige Otterstädter und gab sich diesem gegenüber als „Nichte Monika“ aus. Da der Angerufene hierauf nicht reagierte, wurde das Gespräch von der Anruferin beendet. Die Polizei rät in diesem Zusammenhang erneut: Seien Sie misstrauisch, wenn sich Anrufer am Telefon nicht selbst mit Namen melden. Raten Sie nicht, wer anruft, sondern fordern Sie Anrufer grundsätzlich dazu auf, ihren Namen selbst zu nennen. Übergeben Sie niemals Geld oder Wertsachen wie Schmuck an unbekannte Personen. Kommt Ihnen ein Anruf verdächtig vor, informieren Sie unverzüglich die Polizei unter der Nummer 110 oder unter der 06232-1370 (Polizeiinspektion Speyer).
(Schifferstadt) – Hund rennt auf Straße / Radfahrerin stürzt
Am Donnerstag, 17.09.2020, gegen 19:00 Uhr, befuhr eine Radfahrerin die Mühlstraße, als aus einem dortigen Anwesen plötzlich ein Hund auf die Straße rannte. Hierdurch erschrak die Radfahrerin so sehr, dass sie vom Fahrrad fiel. Aufgrund ihrer Verletzungen musste sie mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht werden. Am Fahrrad entstand geringer Sachschaden. Die Ermittlungen richten sich in diesem Fall gegen den Hundehalter. Zeugen, die Hinweise geben können, werden gebeten sich mit der Polizeiinspektion Schifferstadt unter 06235 495-0 oder pischifferstadt@polizei.rlp.de in Verbindung zu setzen.
(Böhl-Iggelheim) – Unfall an Ampelkreuzung / 9-jähriger Radfahrer verletzt
Am Donnerstag, 17.09.2020, gegen 16:00 Uhr, kam es im Ortsteil Iggelheim an der Kreuzung Eisenbahnstraße/Buschgasse/Langgasse/Lützelstraße zum Zusammenstoß zwischen einem Kleintransporter und einem querenden 9-jährigen Fahrradfahrer. Letzterer hatte nach ersten Ermittlungen das Rotlicht missachtet und war in den Kreuzungsbereich eingefahren. Das Kind erlitt leichte Verletzungen und wurde mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht. Sowohl am Fahrrad als auch am Transporter entstand geringer Sachschaden. Zeugen, die Hinweise geben können, werden gebeten sich mit der Polizeiinspektion Schifferstadt unter 06235 495-0 oder pischifferstadt@polizei.rlp.de in Verbindung zu setzen.
(Römerberg) – Sachbeschädigungsserie in der Uhlandstraße
Im Zeitraum zwischen dem 07.09 – 17.09 wurden wiederholt Fahrzeuge, die in der Uhlandstraße geparkt waren, beschädigt. Derzeit liegen der Polizei vier Anzeigen vor, bei welchen unbekannte Täter jeweils mittels spitzem Gegenstand die Karosserie der betroffenen Fahrzeuge verkratzt haben. Hinweise auf den/die Täter konnte der Polizei bislang nicht erlangen. Betroffen sind insgesamt sieben Fahrzeuge. Der Gesamtschaden beträgt ca. 11.000EUR. Die Polizei sucht Zeugen, denen im Tatzeitraum Personen aufgefallen sind, die sich verdächtig an parkenden Fahrzeugen in der Uhlandstraße aufgehalten haben. Hinweise nimmt die Polizei Speyer unter der Tel. 06232-1370 oder per E-Mail an pispeyer@polizei.rlp.de entgegen.
(Gommersheim) – Einbruchsspuren an der Terrassentür
In den Kreuzäckern haben Unbekannte versucht, an einem Einfamilienhaus die Terrassentür aufzuhebeln. Der Sachverhalt wurde am Donnerstag (17.09.2020) bei der Polizei zur Strafanzeige gebracht. Der Unbekannte hatte mit einem Hebelwerkzeug am Schließmechanismus der Terrassentür angesetzt. Wahrscheinlich ist er bei seinem Vorhaben gestört worden und anschließend geflüchtet. Verdächtige Wahrnehmungen oder Hinweise auf den Unbekannten nimmt die Polizei Edenkoben unter der Rufnummer 06323 9550 oder die Kriminalpolizei Landau unter der Telefonnummer 06341 2870 entgegen.
(Germersheim) – Führen eines Kraftfahrzeuges ohne Alles
Am frühen Freitagmorgen wurde eine 31-jährige Germersheimerin auf dem Weg zur Arbeit, aufgrund eines platten Reifens an ihrem Fahrzeug, einer Verkehrskontrolle unterzogen. Auf Verlangen konnte die Frau weder Führerschein noch Fahrzeugschein vorzeigen. Bei den weiteren Ermittlungen stellte sich heraus, dass der Grund für die fehlenden Dokumente simpel war. Die Frau besaß weder eine gültige Fahrerlaubnis noch verfügte ihr Fahrzeug über eine Zulassung. Die Kennzeichen waren zudem zur Fahndung ausgeschrieben und mit manipulierter TÜV-Plakette sowie Zulassungsstempel versehen. Durch die Polizeibeamten wurde ein Strafverfahren eingeleitet.
(Leimersheim) – Oma, hast Du mal Geld?
Einen sogenannten Enkeltrick versuchte ein unbekannter Täter am Freitagnachmittag bei einer 66-jährigen Frau. Der vermeintliche Enkel meldete sich telefonisch bei „seiner Oma“ und gab an, nach einem Verkehrsunfall dringend Geld für die Reparatur seines Fahrzeugs zu benötigen. Die Frau erkannte frühzeitig den Schwindel und teilte dem Mann mit, dass sie keinen Enkel habe der Auto fahren dürfe, woraufhin dieser das Telefonat beendete.
(Landau-Arzheim) – Achtung, eventuelle Giftköder!
Am Freitagabend wurde gegen 20:00 Uhr in Landau-Arzheim im Feldbereich in der Nähe der Gaststätte „Kleine Kalmit“ eine 59-jährige Frau festgestellt, die neben Katzenfutter noch ein zurzeit noch nicht näher untersuchtes Granulat mit sich führte, bei dem es sich um Gift handeln könnte. Zuvor wurde die Frau beobachtet, wie sie das Katzenfutter im Feldbereich auslegte. Die Polizei Landau rät, Hunde an dieser Örtlichkeit nicht von der Leine zu lassen und beim Verhalten der Tiere stets aufmerksam zu sein. Es wird nachberichtet.
(Annweiler) – Nach Verkehrsunfall geflüchtet
In der Zeit vom 16.09.2020 bis 17.09.2020 wurde ein ordnungsgemäß in den Bruchwiesen geparkter silberner Geländewagen durch einen unfallflüchtigen Fahrzeugführer beschädigt. Das in Höhe der dortigen Bushaltestelle parkende Fahrzeug wurde nicht unerheblich an der linken Seite beschädigt, wodurch ein Schaden in Höhe einer niedrigen, vierstelligen Summe entstand. Das unfallverursachende Fahrzeug hinterließ rote Farbanhaftungen. Wer Angaben zu dem Sachverhalt machen kann, wird gebeten, sich mit der Polizeiwache Annweiler unter Tel.: 06346/ 964620 in Verbindung zu setzen.
Unbekannte haben am Donnerstagmorgen versucht, in eine Wohnung eines Mehrparteienhauses einzudringen. Mit Gewalt wurde ein Schließblech herausgerissen. Anschließend flüchte(n) der/die Unbekannte(n), weil sie möglicherweise in ihrem Vorhaben gestört wurden. Sachdienliche Hinweise nimmt die Polizei Edenkoben unter der Rufnummer 06323 9550 oder die Kriminalpolizei Landau unter der Telefonnummer 06341 2870 entgegen.
(St. Martin) – Einbruch in Wohnanwesen
Unbekannte sind über ein Fenster in ein Wohnanwesen in der Von-Dalberg-Straße eingebrochen und haben dort mehrere Schränke durchsucht. Was genau entwendet wurde, steht derzeit nicht fest. Verdächtige Wahrnehmungen oder Hinweise auf den Unbekannten nimmt die Polizei Edenkoben unter der Rufnummer 06323 9550 oder die Kriminalpolizei Landau unter der Telefonnummer 06341 2870 entgegen.
(Neustadt) – Fahrt unter dem Einfluss von Drogen / Marihuana sichergestellt
Am 18.09.2020 gegen 00:05 Uhr kontrollierte eine Streife der Polizeiinspektion Neustadt auf einem Parkplatz in der Nähe des Ordenswaldes in Neustadt ein Auto welches mit drei Personen besetzt war. Im Rahmen dieser Verkehrskontrolle konnte starker Marihuanageruch aus dem Inneren des Fahrzeuges festgestellt werden. Weiterhin ergaben sich Hinweise, dass der 20-jährigen Fahrer aus Neustadt unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln stand. Im Rahmen der anschließenden Durchsuchung des Fahrzeuges konnten mehrere Marihuanablüten aufgefunden werden. Da auch keiner der Mitfahrer das Fahrzeug führen konnte, war die Fahrt der drei Personen an dieser Stelle beendet und das Fahrzeug blieb vor Ort stehen. Dem Fahrer wurde eine Blutprobe entnommen. Ihn erwartet nun neben der Ordnungswidrigkeitenanzeige wegen Fahren unter dem Einfluss von berauschenden Mitteln eine Strafanzeige wegen dem Besitz von Cannabis. Die beiden Mitfahrer erwartet ebenfalls eine Strafanzeige wegen des Besitzes von Betäubungsmitteln.
(Neustadt) – Pedelec gestohlen
Im Zeitraum von 16.09.2020 21:00 Uhr bis 17.09.2020 07:30 Uhr wurde in der Goyastraße ein schwarzes Pedelec der Marke Scott gestohlen. Das Rad wurde mit einem Bügelschloss an einem Stahlpfosten gesichert. Unbekannte haben auf unbekannte Weise das Bügelschloss geknackt und samt Pedelec entwendet. Die Schadenshöhe beträgt ca. 2600 Euro. Zeugenhinweise bitte an die Polizei Neustadt unter Tel.: 06321 854-0 oder per E-Mail an pineustadt@polizei.rlp.de.
(Haßloch) – Weggerollt…
… ist am Donnerstag (17. September 2020) gegen 17 Uhr in der Richard-Wagner-Straße in Haßloch das Auto einer Frau aus dem Kreis Kaiserslautern. Die 62-jährige versäumte es beim Automatikgetriebe die Stellung „P“ (Parkstellung) zu wählen. Der Golf machte sich selbständig und rollte auf die Straße, wo er einen vorbeifahrenden Polo touchiert. Den Schaden schätzt die Polizei Haßloch auf 1.500, –EUR.
(Ruppertsberg) – Das hätte schlimmer ausgehen können
Zu einem gefährlichen Überholmanöver verleiten, ließ sich der Fahrer eines Ford am Donnertagabend gegen 18 Uhr auf der B271 Gemarkung Rupperstsberg. In Richtung Bad Dürkheim war er unterwegs, als der 83-Jährige Südpfälzer zum Überholen eines Seat Ateca ansetzte und erst spät realisierte, dass ihm ein Auto entgegenkommt. Beim Bremsen und Wiedereinscheren kam es zum Unfall mit dem Seat. Der entgegenkommende BMW musste auf den Grünstreifen ausweichen, um einen Zusammenstoß zu verhindern. Alle Unfallbeteiligten blieben unverletzt, der Sachschaden wird mit 3.000, –EUR beziffert. Gegen den Verursacher wurde ein Strafverfahren wegen gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr eingeleitet.
(Deidesheim) – Nach Unfall geflüchtet; Zeugen gesucht.
Rund 2.500, –EUR Sachschaden an einem schwarzen 1er BMW verursacht und sich nicht darum gekümmert, hat am Donnerstagnachmittag ein bislang unbekannter Verkehrsteilnehmer in Deidesheim. Der BMW stand nahe der Kreuzung Weinbergstraße und Obere Hofstückstraße am Fahrbahnrand. Zwischen 14:30 Uhr und 17:30 Uhr muss ich der Unfall zugetragen haben, so der Halter des Fahrzeugs. Zeugen, die Beobachtungen gemacht haben, werden gebeten sich bei der Polizei Haßloch unter Tel. 06324-9330 oder per E-Mail an pihassloch@polizei.rlp.de zu melden.
(Neustadt) – Kirchenfigur durch Kerzenflammen beschädigt
Am 17.09.2020 in der Zeit zwischen 12:30 Uhr und 14:30 Uhr wurde in der Kirche St. Peter und Paul in Geinsheim die Kirchenfigur des Taufbeckens durch brennende Kerzen in der Grundsubstanz beschädigt. Die Kerzen wurden so an die Figur gestellt, dass Brandschäden durch die Flammen entstanden. Die Schadenshöhe beträgt ca. 2000 Euro. Zeugenhinweise bitte an die Polizei Neustadt, telefonisch unter 06321 854-0 oder per E-Mail an pineustadt@polizei.rlp.de.
(Neustadt / Schwegenheim / Albersweiler) – Kontrollen im Rahmen der Road-Pol-Safty-Days
Im Rahmen der Aktion Road-Pol-Safty-Days wurde durch die Zentralen Verkehrsdienste der PD Neustadt, am Mittwoch, d. 16.09.2020, im Bereich der Geschwindigkeitsüberwachung das Hauptaugenmerk auf die vielbefahrenen Bundesstraßen im Präsidialbereich gelegt. Am Vormittag wurde im Zeitraum 06:30 – 13:00 Uhr auf der B9, Gem. Römerberg, zwischen Schwegenheim und Speyer der mit 100 km/h beschränkte Bereich gemessen. 7947 Fahrzeuge befuhren die B 9 in Fahrtrichtung Speyer, wobei 992 Verkehrsteilnehmer die zulässige Höchstgeschwindigkeit überschritten. 125 Fahrer/innen müssen mit einem Eintrag in das Zentrale Verkehrsregister rechnen. Auf sieben Fahrzeugführer/innen kommt zusätzlich ein Fahrverbot hinzu. Spitze waren 158 km/h. Am Nachmittag wurde zwischen 14:00 Uhr und 21:15 Uhr die B 10 zwischen Landau und Pirmasens mit zwei Messfahrzeugen aufgesucht. In Fahrtrichtung Landau, im Bereich Albersweiler passierten 4062 Fahrzeuge die Messstelle, wobei 678 Verkehrsteilnehmer zu schnell unterwegs waren. 132 Autofahrer*innen müssen mit einem Bußgeld von mindestens 70 Euro rechnen. Zweimal wird ein Fahrverbot verhängt werden. Der „Spitzenreiter“ hierbei war mit 160 km/h, hier ist die Toleranz bereits abgezogen, unterwegs. In Fahrtrichtung Pirmasens, im Gemarkungsbereich Landau, wurde etwas gesitteter gefahren. Hier wurden „nur“ 435 Fahrzeuge abgelichtet – davon jedoch 98 im Anzeigenbereich. Es war eine Beanstandungsquote von 10 % zu verzeichnen. Hier dürfen die 90 % der regelkonformen Kraftfahrzeugführer gelobt werden. Das schnellste Fahrzeug war mit 141 km/h unterwegs.
(Bad Dürkheim) – Bei Verkehrsunfall leicht verletzt
Am 17.09.2020 gegen 14:00 Uhr kam es nach einem Verkehrsunfall auf der B37 vom Bruch kommend in Richtung Kaiserslautern zu erheblichen Verkehrsbeeinträchtigungen. An der Ampelkreuzung der Kanalstraße mussten ein VW Caddy, ein Opel Meriva und ein Opel Vectra verkehrsbedingt halten. Alle reihten sich zum Geradeausfahren ein. Ein 20-jähriger VW Golf Fahrer befuhr in gleicher Richtung die B37 und wollte sich auf die Rechtsabbiegespur in Richtung Ungstein einordnen. Da hinter ihm ein schnelleres Fahrzeug die Rechtsabbiegespur bereits befuhr, lenkte der 20-Jährige nach links und fuhr auf dem wartenden Opel Vectra auf. Durch den Aufprall wurde sodann der Opel Vectra auf den Opel Meriva und dieser wiederum auf dem VW Caddy geschoben. Der VW Golf war nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden. Die 52-jährige Fahrerin des Opel Meriva wurde leicht verletzt und vom DRK in ein Krankenhaus verbracht. Die anderen beteiligten PKW waren noch fahrbereit und es gab keine weiteren Verletzten. Insgesamt entstand an allen Fahrzeugen zusammen ein Sachschaden von 11000 Euro. Gegen 17:00 Uhr war die Unfallstelle schließlich wieder frei passierbar.
(Bad Dürkheim) – Unfallverursacher gesucht
Am 17.09.2020 im Zeitraum zwischen 08:00 Uhr und 13:00 Uhr parkte ein 20-Jähriger seinen Ford ordnungsgemäß am Straßenrand im Heckenpfad in Bad Dürkheim. Als er gegen 13:00 Uhr zurück an sein Fahrzeug kam, bemerkte er 2 Kratzer an der Fahrerseite. Vermutlich touchierte ein anderes bislang unbekanntes Fahrzeug den Ford beim Vorbeifahren an der Fahrerseite. Der Unfallverursacher entfernte sich von der Unfallstelle ohne sich um den entstandenen Schaden zu kümmern. Die Polizei Bad Dürkheim bittet um Hinweise unter 06322 963 0 oder per E-Mail an pibadduerkheim@polizei.rlp.de
(Fußgönheim) – Streit im Supermarkt endet mit Beleidigungen
Am Donnerstag, den 17.09.2020 kam es zwischen 09:00 Uhr und 09:30 Uhr in einem Discountmarkt in Fußgönheim zu einem Streit zwischen mehreren Kunden. Auslöser für den Streit war, dass eine Kundin ihren Einkaufswagen so abstellte, dass ein Kunde im Rollstuhl nicht vorbeikam. Dies regte einen anderen Kunden wiederum so auf, dass er die Frau zu ihrem Verhalten zur Rede stellte. Hierbei soll er sie auch Beleidigt haben.
Wer sachdienliche Hinweise zu dem genannten Fall geben kann, wird gebeten sich mit der Polizeiinspektion Frankenthal unter der Rufnummer 06233/313-0 oder der Polizeiwache Maxdorf unter der Rufnummer 06237/934-1100 in Verbindung zu setzen. Hinweise können auch per E-Mail unter pwmaxdorf@polizei.rlp.de an die Polizei übermittelt werden.
(Maxdorf) – Diebstahl an Motorrad
In der Nacht vom Mittwoch den 16.09.2020 um 19:00 Uhr bis Donnerstag 17.09.2020 um 6:30 Uhr wurde durch bislang unbekannte Täter das Bremspedal samt Fußraste und Bremsdruckzylinder eines Motorrades, Yamaha ,RE29 entwendet. Das Motorrad war im Tatzeitraum in der Maxburgstraße in Maxdorf abgestellt. Der Sachschaden wird auf ca. 500 EUR geschätzt.
Wer sachdienliche Hinweise zu dem genannten Fall geben kann, wird gebeten sich mit der Polizeiinspektion Frankenthal unter der Rufnummer 06233/313-0 oder der Polizeiwache Maxdorf unter der Rufnummer 06237/934-1100 in Verbindung zu setzen. Hinweise können auch per E-Mail unter pwmaxdorf@polizei.rlp.de an die Polizei übermittelt werden.
(Heuchelheim) – Dach durch Verkehrsunfall beschädigt, Unfallverursacher flüchtet
Am Donnerstag, dem 17.09.2020, zwischen 09:30 und 13:00 Uhr, touchiert vermutlich ein LKW beim Vorbeifahren ein Haus in der Großniedesheimer Straße. Infolge der Kollision werden die Hauswand, die Regenrinne und Dachziegel beschädigt. Ohne sich um den entstandenen Schaden in Höhe von ca. 2.000 Euro zu kümmern, entfernt der Unfallverursacher sich unerlaubt von der Unfallstelle. Die Polizei weist darauf hin, dass Unerlaubtes Entfernen vom Unfallort kein Kavaliersdelikt ist! Der flüchtige Fahrer muss mit einer Geld- oder Freiheitsstrafe bis zu 3 Jahren und evtl. mit einem Führerscheinentzug rechnen. Außerdem kann der Flüchtige den Kaskoschutz seiner Kfz-Versicherung verlieren und von seiner Versicherung an der Begleichung des Fremdschadens beteiligt werden. Die Polizei rät deshalb jeden Unfall zu melden.
Wir wollen, dass Sie sicher Leben – ihre Polizei Frankenthal.
(Frankenthal) – Verkehrszeichen umgefahren und geflüchtet
Im Zeitraum vom 17.09.2020, 20:00 Uhr – 18.09.2020, 08:30 Uhr, überfährt ein bislang unbekannter Fahrzeugführer zwei Verkehrszeichen, die im Bereich des Gehwegs der Kreuzung Flomersheimer Straße/ Carl-Bosch-Ring aufgestellt sind. Bei den Verkehrszeichen handelt es sich um das Schild „Zone 30“ sowie das Zeichen für das Halteverbot von LKW. Durch die Kollision werden die Verkehrszeichen auch aus der Verankerung gerissen. Es entsteht ein Schaden von 500-1000 Euro. Dennoch entfernt der Unfallverursacher sich von der Unfallstelle, ohne sich um den entstandenen Schaden zu kümmern. Die Beamten können vor Ort Fahrzeugteile des Verursachers feststellen. Den ersten Ermittlungen zufolge dürfte es sich hierbei um einen dunklen BMW handeln.
Zeugen werden gebeten sich an die Polizeiinspektion Frankenthal unter der Tel.-Nr.: 06233/313-0 oder an die Polizeiwache Maxdorf unter der Tel.-Nr.: 06237/934-1100 zu wenden. Gerne nehmen wir Ihre Hinweise auch per E-Mail unter pifrankenthal@polizei.rlp.de entgegen.
Die Polizei weist nochmals darauf hin, dass es sich bei einer Verkehrsunfallflucht keinesfalls um ein Kavaliersdelikt handelt. Eine Unfallflucht ist eine Straftat, ähnlich einem Diebstahl oder einer Körperverletzung. § 142 des Strafgesetzbuches sieht für eine Unfallflucht eine Geldstrafe oder sogar eine Freiheitsstrafe bis zu drei Jahre vor. In vielen Fällen bleiben die Geschädigten auf ihren Kosten sitzen. Es könnte auch Ihr Auto treffen. Helfen Sie uns, Unfallopfern zu helfen. Wenn Sie Zeuge einer Unfallflucht werden, notieren Sie das Kennzeichen oder machen Sie ein Foto mit Ihrem Handy. Verständigen Sie auf jeden Fall die Polizei.
Wir wollen, dass Sie sicher Leben – ihre Polizei Frankenthal
(Frankenthal) – Versuchter Call-Center-Betrug: Vorsicht bei vermeintlichen Unfällen
Am Nachmittag des 17.09.2020, zwischen 16:30 und 17:15 Uhr, erhält die Geschädigte, eine 70-jährige Frankenthalerin, einen Anruf einer unbekannten Anruferin. Diese teilt der 70-Jährigen mit, dass ihre Enkelin in einen Unfall verwickelt sei nun 30.000 Euro benötigen würde. Während des Telefongesprächs kommen bei der Geschädigten Zweifel auf, weshalb sie das Telefongespräch beendet. Zu einem wirtschaftlichen Schaden kommt es daher nicht.
Immer häufiger gehen bei der Polizei Meldungen über vermeintliche Unfälle, bei denen Angehörige der Geschädigten dringend Geld benötigen würden, ein. Häufig werden ältere Menschen angerufen, es werden Geschichten erfunden, um die Opfer unter Druck zu setzen und so an Bargeld, Schmuck oder andere Wertgegenstände zu gelangen.
Seien Sie misstrauisch und befolgen Sie folgende Tipps ihrer Polizei: – Sind Sie sich unsicher, wählen Sie die Nummer 110. Benutzen Sie dabei aber nicht die Rückruftaste, da Sie sonst möglicherweise wieder bei den Betrügern landen, sondern wählen Sie die Nummer selbst. Wenn möglich, wählen Sie bitte auch von einem anderen Telefon aus uns zurück. – Sie können sich aber auch an das örtliche Polizeirevier wenden. Erzählen Sie den Beamten von den Anrufen. Am besten ist, wenn Sie die Nummer Ihrer örtlichen Polizeibehörde sowie die Notrufnummer 110 griffbereit am Telefon haben, damit Sie sie im Zweifelsfall selber wählen können. – Geben Sie am Telefon keine Auskunft über Ihre persönlichen und finanziellen Verhältnisse oder andere sensible Daten. – Lassen Sie sich am Telefon nicht unter Druck setzen. Geben Sie Betrügern keine Chance, legen Sie einfach den Hörer auf. Nur so werden Sie Betrüger los. Das ist keinesfalls unhöflich! – Öffnen Sie unbekannten Personen nicht die Tür. Ziehen Sie gegebenenfalls eine Vertrauensperson hinzu, z. B. Nachbarn oder nahe Verwandte. – Übergeben Sie unbekannten Personen kein Geld oder Wertsachen. – Weitere Informationen erhalten Sie unter www.polizei-beratung.de.
Wir wollen, dass Sie sicher leben – Ihre Polizei Frankenthal!
(Polizeiautobahnstation Ruchheim) – Geschwindigkeitsüberwachung: Roadpol Safety Days
Im Rahmen der Roadpol Safety Days wurde am 17.09.2020 zwischen 10:30 und 16:00 Uhr durch die PASt Ruchheim eine Geschwindigkeitsüberwachung mittels Provida-Fahrzeug durchgeführt. Hierbei wurden neben Verstößen gegen das Überholverbot vier Geschwindigkeitsverstöße, davon einer mit drohendem Fahrverbot, festgestellt. Durch den Geschwindigkeitsmesstrupp der Zentralen Verkehrsdienste des Polizeipräsidiums Rheinpfalz wurde am Nachmittag und den frühen Abendstunden des gleichen Tages zwischen 15:00 und 20:00 Uhr im Baustellenbereich der A650 eine mobile Geschwindigkeitsmessung durchgeführt. Hierbei ergab sich eine erschreckende Beanstandungsquote von ca. 30%. Von 3383 gemessenen Fahrzeugführer/innen missachteten 1002 die erlaubte Höchstgeschwindigkeit von 60 km/h. 259 Fahrer*innen davon müssen mit einem Bußgeldbescheid und mindestens einem Punkt in Flensburg rechnen, in 25 Fällen kommt ein mindestens einmonatiges Fahrverbot hinzu. Trauriger Spitzenreiter der Messung: 142 km/h.
(Ludwigshafen) – Unfall führt zu Streit / Zeugen gesucht
Am Donnerstag, 17.09.2020, 17:25 Uhr, soll es auf der Adolf-Diesterweg-Straße in Richtung Raiffeisenstraße zu einem Unfall zwischen einem 44-jährigen Rennradfahrer und einem 50-jährigen Autofahrer gekommen sein. Der von der Dürkheimer Straße kommende 44-Jährige überholte wegen Rückstaus mehrere Autos auf dem Mittelstreifen. Als er den anthrazitfarbenen Ford C-Max des 50-Jährigen überholten wollte, sei dieser nach links gefahren und es hätte eine Berührung zwischen Ford und Fahrradfahrer gegeben. Da der Ablauf unklar ist, sucht die Polizeiwache Oggersheim Zeugen. Wer hat den Sachverhalt beobachtet und kann Angaben dazu machen? Bitte melden Sie sich bei der Polizeiwache Oggersheim unter Tel. 0621 963 – 2403 oder per Mail pwoggersheim@polizei.rlp.de.
(Ludwigshafen) – Alkohol und Drogen im Straßenverkehr
Bei einer Verkehrskontrolle am Donnerstag, 17.09.2020, um 8:35 Uhr, kontrollierten Polizeibeamte einen 36-jährigen Autofahrer in der Magnetbandstraße. Der Mann stand unter dem Einfluss von Cannabis, weswegen ihm eine Blutprobe entnommen wurde. Ihn erwartet nun eine Ordnungswidrigkeitenanzeige wegen Fahrens unter Drogeneinfluss.
Ein 52-Jähriger wurde am Freitag, 18.09.2020, 0:35 Uhr, schlafend in seinem Auto in der Zollhofstraße festgestellt. Bei der Kontrolle bemerkten die Beamten, dass er mit 1,7 Promille alkoholisiert war. Um zu verhindern, dass der Mann mit seinem Auto fährt, wurde der Autoschlüssel sichergestellt.
Bei einer weiteren Kontrolle um 2 Uhr in der Hoheloogstraße stellten die Beamten eine Gruppe von vier Personen an dem dazugehörigen Auto fest. Alle vier waren erheblich alkoholisiert, weswegen auch hier der Autoschlüssel sichergestellt wurde.
(Ludwigshafen) – E-Bike-Fahrer stürzt und verletzt sich
Am Donnerstag, 17.09.2020, 6 Uhr, stürzte ein 39-jähriger E-Bike-Fahrer auf dem Radweg entlang der Bahngleise in der Oberstraße, als er einen abgestellten E-Scooter zu spät erkannte. Beim Ausweichen kam es zum Sturz. Der Mann verletzte sich und wurde zur weiteren Untersuchung in ein Krankenhaus gebracht.
(Mannheim) – Fahrradfahrer bei Verkehrsunfall schwer verletzt; Zeugen gesucht
Pressemitteilung Nr. 1
Bei einem Verkehrsunfall, der sich am späten Freitagvormittag auf der Marktstraße ereignete, wurde ein Fahrradfahrer schwer verletzt.
Nach den ersten Erkenntnissen war er gegen 11.40 Uhr in Höhe des Quadrats G 2 mit einem Auto kollidiert. Der Mann wurde mit einem Rettungswagen in eine Klinik gebracht.
Der genaue Unfallablauf ist noch nicht bekannt.
Zeugen werden gebeten, sich bei der Verkehrspolizei Mannheim, Tel.: 0621/174-4222 zu melden.
(Mannheim-Vogelstang) – Zwei Taschendiebinnen auf frischer Tat festgenommen / Geldbeutel aus Handtasche am Rollator einer 72-jährigen Frau entwendet – Tipps der Polizei
Das „richtige Auge“ hatten zwei Beamte des beim Revier Mannheim-Oststadt angesiedelten Arbeitsbereiches Unbarer Zahlungsverkehr, sie konnten zwei Taschendiebinnen auf frischer Tat festnehmen. Nachdem sich in den vergangenen Wochen die Taschendiebstähle in Geschäften im Stadtteil Vogelstang gehäuft hatten, wurden die Geschäfte in Zivil verstärkt überwacht. So auch am Donnerstag ein Geschäft in der Spreewaldallee. Gegen 12.40 Uhr machten sich zwei Frauen durch ihr Verhalten verdächtig, die schließlich tatsächlich aus der Handtasche einer 72-jährigen Frau die Geldbörse und die Autoschlüssel entwendeten. Die Handtasche hatte das Opfer auf den Sitz des Rollators gelegt, während sie sich im Geschäft umschaute. Im Eingangsbereich wurden die beiden Frauen im Alter von 23 und 29 Jahren festgenommen. Bei der Durchsuchung der Tatverdächtigen wurde in der Handtasche der 23-Jährigen der Geldbeutel und die Schlüssel aufgefunden. Das Opfer hatte den Diebstahl bis dahin noch gar nicht bemerkt. Die Ermittlungen gegen die beiden Tatverdächtigen dauern noch an.
So schützen Sie sich vor Taschendieben
Taschendiebe lassen sich am typisch suchenden Blick erkennen: Sie meiden den direkten Blickkontakt zum Opfer und schauen eher nach der Beute.
Tragen Sie Geld, Schecks, Kreditkarten und Papiere immer in verschiedenen verschlossenen Innentaschen der Kleidung möglichst dicht am Körper.
Tragen Sie Hand- und Umhängetaschen verschlossen auf der Körpervorderseite oder klemmen Sie sie sich unter den Arm.
Benutzen Sie einen Brustbeutel, eine Gürtelinnentasche, einen Geldgürtel oder eine am Gürtel angekettete Geldbörse.
Legen Sie Geldbörsen nicht oben in Einkaufstasche, Einkaufskorb oder Einkaufswagen, sondern tragen Sie sie möglichst körpernah.
Hängen Sie Handtaschen im Restaurant, im Kaufhaus oder im Laden (selbst bei der Anprobe von Schuhen oder Kleidung) nicht an Stuhllehnen und stellen Sie sie nicht unbeaufsichtigt ab.
Am Freitag gegen 04.45 Uhr kam es aufgrund eines Balkonbrandes in der Neustadter Straße zu einem Feuerwehreinsatz. Aus bislang unbekannter Ursache stand der Balkon im 1. OG des Mehrfamilienhauses in Vollbrand. Alle Bewohner des Hauses, einschließlich des 89-jährigen Wohnungsinhabers, konnten aus dem Haus evakuiert werden. Der 89-jährige wurde vorsorglich in ein Krankenhaus gebracht. Das Feuer war schnell gelöscht, so dass ein Übergreifen auf umliegende Häuser verhindert werden konnte. Der Sachschaden wird auf ca. 15.000,- Euro geschätzt. Die Ermittlungen zur Brandursache führt das Polizeirevier Käfertal.
Am Freitag gegen 04:45 Uhr geriet ein Balkon eines Mehrfamilienhauses in der Neustadter Straße in Brand, bei welchem die vermeintliche Brandursache nun ermittelt wurde. Ein technischer Defekt an einer Lichterkette dürfte ursächlich für den Brand gewesen sein. Die weiteren Ermittlungen dauern noch an. Alle Bewohner konnten nach den Löscharbeiten der Feuerwehr in ihre Wohnungen zurückkehren.
In der Nacht von Donnerstag auf Freitag wollten zwei Polizeibeamte im Rahmen ihrer Streife gegen drei Uhr einen Ford-Fahrer auf der B36/ Casterfeldstraße in Richtung Schwetzingen kontrollieren. Der 47-jährige Fahrer ignorierte allerdings sowohl Blaulicht, als auch das Haltezeichen des Streifenwagens und fuhr, teils in Schlangenlinien, unbeirrt zu seiner Wohnadresse in Brühl. Als er aus dem Fahrzeug stieg, konnte ein deutlicher Alkoholgeruch festgestellt werden. Das Ergebnis eines Atemalkoholtests ergab einen Wert von knapp 2 Promille, eine Ärztin entnahm noch eine Blutprobe. Da der Mann bereits in der Vergangenheit betrunken Auto gefahren war, besaß er keine Fahrerlaubnis. Sein Fahrzeug, sowie der Fahrzeugschein wurden sichergestellt.
(Heidelberg) – Verdächtiger eines Autoaufbruchs vorläufig festgenommen
Am späten Donnerstagabend wurde nach kurzer Fahndung ein 30-jähriger Mann vorläufig feHeidelberg: Autoaufbrecher vorläufig festgenommenstgenommen.
Er steht im dringenden Verdacht, in einen Ford Focus, der in der Keplerstraße im Stadtteil Neuenheim abgestellt war, eingebrochen zu sein und Gegenstände daraus entwendet zu haben.
Ein Zeuge hatte den Verdächtigen gegen 22.50 Uhr im Fahrzeug seiner Nachbarin entdeckt und die Polizei informiert. Der zunächst noch unbekannte Täter flüchtete daraufhin.
Wenig später hatte die sofort eingeleitete Fahndung nach ihm Erfolg. Eine Streife entdeckte den Mann, auf den die Personenbeschreibung exakt zutraf, in unmittelbarer Tatortnähe und nahm ihn fest.
Bei seinen Sachen wurden Gegenstände aufgefunden, die aus dem Autoaufbruch stammten.
Nach Beendigung der polizeilichen Maßnahmen wurde der Verdächtige wieder auf freien Fuß gesetzt. Die Ermittlungen dauern an.
(Heidelberg-Rohrbach) – Mann mit Messer verletzt; Tat im Drogenmilieu; Staatsanwaltschaft Heidelberg erwirkt Haftbefehl gegen 39-jährigen Tatverdächtigen; Opfer wegen Drogendelikts ebenfalls in U-Haft
Gemeinsame Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft Heidelberg und des Polizeipräsidiums Mannheim
Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Heidelberg wurde ein Haftbefehl gegen einen 39-jährigen Mann erlassen.
Dieser steht im dringenden Verdacht, am Mittwoch, den 09. September 2020, gegen 12.45 Uhr nach einer körperlichen Auseinandersetzung einem 38-Jährigen mehrere Messerstiche und Schläge mit einem stumpfen Gegenstand zugefügt zu haben. Anschließend war der zunächst unbekannte Täter geflüchtet. Eine Großfahndung der Polizei, auch mit einem Polizeihubschrauber, war ohne Ergebnis verlaufen.
Ersten Ermittlungen am Tatort zufolge, hatte sich die Tat in Teilen in der Wohnung des Opfers im „Kühlen Grund“ im Stadtteil Rohrbach abgespielt.
Bei der Spurensicherung durch die Zentrale Kriminaltechnik wurden in der Wohnung ein Messer sowie ein Fleischklopfer mit Blutantragungen aufgefunden. Darüber hinaus wurden dort knapp 2,3 Kilogramm Marihuana und 25.000.- Euro mutmaßliches Dealgeld sowie zwei Pistolen sichergestellt. Gegen den 38-Jährigen wurde daraufhin auf Antrag der Staatsanwaltschaft Heidelberg wegen des Verdachts, gegen das Betäubungsmittelrecht verstoßen zu haben, vom Amtsgericht Heidelberg Haftbefehl erlassen.
Verdeckte Milieuermittlungen führten die Fahnder des Dezernats Kapitalverbrechen schließlich auf die Spur des 39-jährigen Verdächtigen, gegen den die Ermittlungsrichterin Haftbefehl wegen des Verdachts des versuchten Mordes erließ und nach dem mit Nachdruck gefahndet wurde.
Am Freitag, den 18. September, wurde er in seiner im Rhein-Neckar-Kreis gelegenen Wohnung festgenommen und zur Haftbefehlseröffnung der Haftrichterin vorgeführt. Anschließend wurde er in eine Justizvollzugsanstalt eingeliefert.
Die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Heidelberg, des Dezernats Kapitalverbrechen und des Drogendezernats der Kriminalpolizeidirektion Heidelberg dauern an.
(Schwetzingen / A 6 / Rhein-Neckar-Kreis) – Autofahrer bei Auffahrunfall verletzt / Vollsperrung A 6
Am Freitag kurz vor 13.30 Uhr kam es auf der A 6 in Fahrtrichtung Mannheim zwischen dem Autobahndreieck Hockenheim und der Anschlussstelle Mannheim/Schwetzingen zu einem Auffahrunfall, dabei wurde ein Autofahrer verletzt. Nach den bisherigen Erkenntnissen war dem Fahrer eines Hyundai ein Vogel vor die Windschutzscheibe geflogen. Beim Ausweichen geriet der Fahrer ins Schleudern, prallte in die Mittelleitplanken und anschließend ins Heck eines auf dem rechten Fahrstreifen fahrenden Klein-Lkw. Durch den Aufprall wurde der Fahrer leicht verletzt, er wurde mit einem Rettungsfahrzeug in eine Klinik nach Heidelberg eingeliefert. Ein weiterer Insasse sowie der Fahrer des Lkw blieben unverletzt. Während der Unfallaufnahme war die A zunächst voll gesperrt, um 14.15 Uhr wurde der linke Fahrstreifen freigegeben. Die Höhe des Sachschadens ist noch nicht bekannt. Derzeit laufen die Abschlepparbeiten für den Pkw.
(Sandhausen / Rhein-Neckar-Kreis) – Mit Motorrad von Unfallort geflüchtet / Alkoholtest ergab 1,5 Promille
Am Donnerstag gegen 07:30 Uhr streifte ein 54-jähriger Motorradfahrer in der Wingertstraße auf dem Weg zur Arbeit ein geparktes Auto, stürzte und entfernte sich unerlaubt von dem Unfallort. Zwei Zeugen konnten sich das Kennzeichen des Motorrads merken. Bei der Überprüfung der Wohnanschrift konnte in der Tiefgarage das beschädigte Motorrad aufgefunden werden, zu Hause war jedoch lediglich die Freundin des Motorradfahrers anzutreffen. Diese konnte den Unfallfahrer telefonisch erreichen, welcher zur Aufklärung des Unfalls nach Hause kommen wollte. Er hätte das Motorrad nach dem Unfall in der Tiefgarage abgestellt, um anschließend mit dem Auto zur Arbeit zu fahren. Gegen 09:20 Uhr kam er mit seinem Auto nach Hause gefahren, wo die Beamten bereits auf diesen warteten. Den Polizisten kam im Gespräch mit dem Fahrer ein deutlicher Alkoholgeruch entgegen. Ein Atemalkoholtest ergab ein Messergebnis von 1,5 Promille. Auf dem Polizeirevier Wiesloch wurde dem Betrunkenen eine Blutprobe entnommen. Der Führerschein wurde sichergestellt. Der Sachschaden des Unfalls beläuft sich auf 2500EUR.
(Leimen / Rhein-Neckar-Kreis) – Nach Unfall dringend Zeugen gesucht / 71-jähriger Rollerfahrer bei Sturz schwer verletzt
Wie berichtet, kam es am Montag (14.09.) kurz vor 13 Uhr in der Rohrbacher Straße, kurz vor der Einmündung Stralsunder Ring zu einem Verkehrsunfall, dabei war ein 71-jähriger Rollerfahrer schwer verletzt worden. Zur genauen Klärung des Unfallhergangs sucht die Polizei nach Zeugen, die sachdienliche Hinweise geben können. Nach den bisherigen Unfallermittlungen der Verkehrspolizei aus Heidelberg soll ein 53-jähriger Fahrer eines Porsche bei der Fahrt in Richtung Stadtmitte vom Abbiegestreifen nach links auf den Geradeausfahrstreifen gewechselt haben. Dies hatte zur Folge, dass der Motorrollerfahrer auf der Geradeausspur abbremste. Dabei stürzte der Rollerfahrer, zu einer Berührung mit dem Auto war es nicht gekommen.
Zeugen werden gebeten, sich unter Telefon 0621/174-4111 bei der Verkehrspolizei in Heidelberg zu melden.
Zu einem Trickdiebstahl kam es am Donnerstag gegen 12:30 Uhr in der Hirschstraße, direkt vor der Stadtbücherei. Ein bislang unbekannter Mann sprach eine 72-jährige Frau an und bat sie, ihm Münzgeld fürs Parken zu wechseln. Während die Frau das Kleingeld wechselte, entwendete der Mann unbemerkt drei 50-Euro-Scheine aus ihrem Geldbeutel. Anschließend flüchtete er in Richtung Hirschstraße/Oberer Grabenweg. Drei Zeuginnen konnten das Geschehen aus der Bibliothek beobachten und machten die Frau auf den Diebstahl aufmerksam.
Der Täter wird wie folgt beschrieben:
ca. 45 Jahre alt,
unauffällige Statur,
ca. 1,75m groß,
dunkler Teint,
arabisch/orientalisches Aussehen,
schwarze kurze Haare,
Brille.
Er war mit einem weißen Hemd, einem blauen Sakko und einer karierten Hose bekleidet.
Gegen 12:45 Uhr wurde ein weiterer Mann in der Schulstraße zum Opfer, er wurde auf gleiche Weise bestohlen.
Zeugen, sowie Geschädigte, werden gebeten sich beim Polizeiposten Walldorf, unter der Telefonnummer 06227-8419990, oder beim Polizeirevier Wiesloch, unter der Nummer 06222-57090, zu melden.
(Wiesloch / Rhein-Neckar-Kreis) – Tätliche Angriffe auf Familie aus Bulgarien durch syrische Tatverdächtige / Acht Verletzte – fünf Tatverdächtige ermittelt – Streit unter Kindern als Auslöser
PM Nr. 2
Wie berichtet (Pressemitteilung vom 11.09.2020) kam es am vergangenen Donnerstag zu tumultartigen Auseinandersetzungen und Körperverletzungen. Nach umfangreichen und aufwändigen Ermittlungen des Polizeireviers Wiesloch konnte der Tatablauf rekonstruiert und bislang fünf Tatverdächtige namentlich ermittelt werden. Insgesamt wurden nach jetzigem Ermittlungsstand acht Geschädigte leicht verletzt.
Demnach soll es bereits am Mittwoch, 09.09.2020 in einer Tiefgarage in der Tuchbleiche zu Tätlichkeiten zwischen zwei 13-jährigen Kindern aus Bulgarien und Syrien gekommen sein. Auslöser soll ein Streit wegen der Freundschaft zu einem gleichaltrigen Mädchen gewesen sein. Der Streit war zuvor in sozialen Netzwerken geführt worden.
Am Donnerstag, gegen 19 Uhr soll zunächst ein am Jugendzentrum vorbeilaufender Jugendlicher vom 38-jährigen Vater des 13-Jährigen syrischen Jungen angegangen worden sein. Kurz darauf tauchte eine Gruppe von drei bis vier Personen in der Hauptstraße auf und forderten, dass der 13-jährige Bulgare zum Jugendzentrum kommen solle. Als einer aus der Gruppe plötzlich auf den 13-Jährigen in dem Hofeingang einschlug, kamen die Angehörigen zu Hilfe. Bei der darauffolgenden tätlichen Auseinandersetzung sollen auch Gürtel zum Einsatz gekommen sein. Schließlich verlagerte sich die Auseinandersetzung in die Nähe des nahegelegenen Jugendzentrums. Als die Polizei verständigt wurde, flüchteten die Täter, wobei sie beim Weglaufen noch Steine aufnahmen und damit auf die Opfer warfen.
Gegen 21.30 Uhr sollen sich dann an der Hofeinfahrt in der Hauptstraße etwa 15 – 20 Personen, darunter auch der 38-jährige Tatverdächtige, versammelt haben und mit Stöcken auf die im Hof weilenden Anwohner losgegangen sein. Dabei sollen auch dort vorgefundene Flaschen und ein Messer eingesetzt worden sein. Einer der Täter soll dabei in das Wohnhaus eingedrungen sein und dort einer 61-jährigen Frau Tritte ans Bein versetzt haben. Bei den Auseinandersetzungen erlitt ein 63-jähriger Mann eine Stichverletzung im Rücken, eine ältere Frau aus dem Nachbarhaus erlitt durch einen Schlag gegen den Kopf eine Platzwunde. Nach den Zeugenaussagen zufolge, sollen auch zwei Schüsse abgegeben worden sein, die Polizei fand am Tatort zwei Patronen für eine Schreckschusswaffe.
Unter den Angreifern sollen neben dem 38-jährigen Vater, auch zwei 18-Jährige und ein 17-Jähriger gewesen sein. Die Tatverdächtigen sind im Raum Sinsheim und Heilbronn wohnhaft.
Die Ermittlungen des Polizeireviers Wiesloch dauern an.
(Meckesheim / Eschelbronn / Rhein-Neckar-Kreis) – Verkehrsunfall mit drei Fahrzeugen; L 549 voll gesperrt
Pressemitteilung Nr. 1
Wegen eines Verkehrsunfalls, an dem drei Fahrzeuge beteiligt sind, ist die L 549, zwischen Meckesheim und Eschelbronn derzeit voll gesperrt. Nach ersten Erkenntnissen kam es gegen 6.45 Uhr zu einem Auffahrunfall der drei Fahrzeuge, darunter ist auch ein Motorradfahrer, der verletzt wurde. Ob noch weitere Personen verletzt wurden ist noch unklar. Rettungsdienste sind vor Ort. Der exakte Unfallhergang steht ebenfalls noch nicht fest. Der Verkehr wird örtlich umgeleitet.
(Meckesheim / Eschelbronn / Rhein-Neckar-Kreis) – Verkehrsunfall mit drei Fahrzeugen; ein Verletzter; L 549 wieder frei
Pressemitteilung Nr. 2
Seit Freitagvormittag, 8.20 Uhr, ist die L 549 zwischen Eschelbronn und Meckesheim wieder frei.
Kurz vor der Einmündung zur B 45 war es gegen 6.45 Uhr zu einem Auffahrunfall gekommen, an dem auch ein Motorradfahrer beteiligt war.
Der Motorradfahrer wurde dabei verletzt und mit einem Rettungswagen zur Untersuchung in eine Klinik gebracht. Nach den derzeitigen Erkenntnissen wurde sonst niemand verletzt.
Alle drei Fahrzeuge waren nicht mehr farbereit und mussten abgeschleppt werden.
Der Sachschaden beträgt schätzungsweise bei über 10.000.- Euro.
(Meckesheim / Eschelbronn / Rhein-Neckar-Kreis) – Verkehrsunfall mit vier Fahrzeugen; zwei Verletzte
Pressemitteilung Nr. 3
Bei dem Verkehrsunfall am Freitagmorgen auf der L 549 waren insgesamt vier Fahrzeuge beteiligt; zwei Personen wurden verletzt.
Eine 33-jährige Citroen-Fahrerin war gegen 06.45 Uhr in Richtung Meckesheim unterwegs, als sie kurz vor der Einmündung zur B 45 übersah, dass die vor ihr fahrenden Fahrzeuge wegen eines in einen Feldweg abbiegenden Transporters abbremsten. Dies hatte zur Folge, dass sie auf das Motorrad eines 59-Jährigen auffuhr, dieses wiederrum auf einen Audi eines 18-Jährigen schob, worauf der Audi noch auf den abbiegenden Transporter eines 20-Jährigen geschoben wurde.
Der 59-jährige Motorradfahrer, der durch den Aufprall vom Krad geschleudert wurde, verletzte sich schwer und wurde mit einem Rettungswagen zur stationären Behandlung in eine Klinik gebracht. Die 33-Jährige Citroen-Fahrerin wurde ebenfalls in eine Klinik transportiert, wo sie ambulant behandelt wurde.
Das Motorrad und der Citroen wurden total beschädigt abgeschleppt.
Der Sachschaden beläuft sich auf rund 30.000.- Euro.
(Sinsheim / Rhein-Neckar-Kreis) – Brand von Kartonagen in einer Containerpresse mit einem Sachschaden von ca. 5.000 Euro; keine Verletzten; kein Gebäudeschaden
Am Donnerstag kam es gegen 18:50 Uhr zum Brand von Kartonagen in einer Containerpresse in der Neulandstraße in Sinsheim. Verletzt wurde hierbei niemand. Zu Schäden am angrenzenden Gebäude kam es nicht.
Die alarmierte Feuerwehr Sinsheim konnte den Brand schnell löschen, der entstandene Schaden wird auf ca. 5.000 Euro geschätzt.
Im Rahmen der ersten Ermittlungen vor Ort konnten bislang keine Hinweise zur Brandursache erlangt werden.
Die Polizei Sinsheim hat die Ermittlungen übernommen.
(Helmstadt-Bargen / Rhein-Neckar-Kreis) – Täter erbeuten durch „Enkeltrick“ 25.000.- Euro; Tipps gegen den „Enkeltrick“
„Weißt du, wer dran ist?“
So oder so ähnlich muss ein Anruf begonnen worden sein, der am Donnerstagnachmittag bei einer Seniorin in Helmstadt-Bargen einging.
Da die Dame vermutete, dass eine nahe Angehörige am Hörer sei, wurde sie vom anderen Ende der Leitung in ein intensives Gespräch verwickelt, in dem es um einen Wohnungskauf ging, bei der die vermeintliche Angehörige mehrere tausend Euro benötige.
Am Donnerstagabend, gegen 19.20 Uhr, holte schließlich eine angebliche Freundin der Angehörigen das Geld, insgesamt 25.000.- Euro, bei der Seniorin ab.
Da sie später misstrauisch wurde, erstattete die Seniorin Anzeige bei der Polizei.
Die Abholerin wird wie folgt beschrieben:
ca. 25-30 Jahre;
mit ca. 155 cm sehr klein;
schwarze, nach hinten gebundene Haare;
südosteuropäische Erscheinung;
markante Augenbrauen;
schwarze Hose; braune Jacke; schwarze Umhängetasche; dunkle Mund- und Nasenbedeckung.
Die Polizei warnt eindringlich vor Geldgeschäften jedweder an der Haustür und gibt folgende Tipps, um nicht Opfer eines „Enkeltrick“-Betruges zu werden:
Seien Sie misstrauisch, wenn sich Anrufer am Telefon nicht selber mit Namen melden.
Raten Sie nicht, wer anruft, sondern fordern Sie Anrufer grundsätzlich dazu auf, ihren Namen selbst zu nennen.
Seien Sie misstrauisch, wenn sich Personen am Telefon als Verwandte oder Bekannte ausgeben, die Sie als solche nicht erkennen. Erfragen Sie beim Anrufer Dinge, die nur der richtige Verwandte/Bekannte wissen kann.
Geben Sie keine Details zu Ihren familiären und finanziellen Verhältnissen preis.
Lassen Sie sich nicht drängen und unter Druck setzen. Nehmen Sie sich Zeit, um die Angaben des Anrufers zu überprüfen. Rufen Sie die jeweilige Person unter der Ihnen lange bekannten Nummer an und lassen Sie sich den Sachverhalt bestätigen.
Wenn ein Anrufer Geld oder andere Wertsachen von Ihnen fordert: Besprechen Sie dies mit Familienangehörigen oder anderen Ihnen nahestehende Personen.
Übergeben Sie niemals Geld oder Wertsachen wie Schmuck an unbekannte Personen.
Kommt Ihnen ein Anruf verdächtig vor, informieren Sie unverzüglich die Polizei unter der Nummer 110.
Sind Sie bereits Opfer eines Enkeltricks geworden, zeigen Sie die Tat unbedingt bei der Polizei an. Dies kann der Polizei helfen, Zusammenhänge zu erkennen, andere Personen entsprechend zu sensibilisieren und die Täter zu überführen.
Lassen Sie Ihren Vornamen im Telefonbuch abkürzen (aus Herta Schmidt wird beispielsweise H. Schmidt). So können die Täter Sie gar nicht mehr ausfindig machen.
Bewahren Sie Ihre Wertsachen, z.B. höhere Geldbeträge und andere Wertgegenstände nicht zuhause auf, sondern auf der Bank oder im Bankschließfach.
(Edingen-Neckarhausen / A 656 / Rhein-Neckar-Kreis) – Verkehrskontrolle auf der A 656 / 90 Autofahrer mit Handy am Steuer – zwei Fahrer ohne Fahrerlaubnis
Bei Verkehrskontrollen zur Erhöhung der Verkehrssicherheit am Donnerstagmorgen zwischen 8 und 12 Uhr auf der A 656 zwischen dem Autobahnkreuz Heidelberg und der Anschlussstelle Mannheim-Seckenheim in beiden Richtungen wurden über 100 Verkehrsverstöße festgestellt.
Allein 90 Fahrer waren mit dem Handy am Steuer ihres Fahrzeugs unterwegs. Das Bußgeld für das Telefonieren am Steuer beläuft sich auf mindestens 100 Euro, hinzu kommt ein Punkt in die Verkehrssünderkartei in Flensburg. Acht Fahrer hatten den vorgeschriebenen Sicherheitsgurt nicht angelegt.
Zwei Fahrer waren ohne Fahrerlaubnis unterwegs, in zwei weiteren Fällen wurden Verstöße gegen das Pflichtversicherungsgesetzt festgestellt.
Bei den Kontrollen waren insgesamt 32 Beamte der Verkehrspolizei im Einsatz.
(Dossenheim / Rhein-Neckar-Kreis) – Frau kommt von der Straße ab und verursacht Unfall / leicht verletzt
Am Donnerstag kam es gegen 15:45 Uhr an der Kreuzung der Straßen Im Linsenbühl/Friedrichstraße zu einem Verkehrsunfall. Eine 77-jährige Opel-Fahrerin wollte an der Kreuzung nach rechts in die Friedrichsstraße abbiegen, als sie nach links von der Fahrbahn abkam und gegen einen Pfosten fuhr, bevor ihre Fahrt in einem Zaun endete. Die Frau wurde durch einen Rettungswagen versorgt, ihr Auto war nicht mehr fahrbereit. Der Sachschaden am Auto beträgt rund 2.500EUR, der weitere Sachschaden ist bisher nicht bekannt.
Die Umstände, die am frühen Sonntagmorgen zu den schweren Verletzungen eines jungen Mannes führten, sind geklärt.
Zeugen hatten sich bei den Fahndern des Polizeireviers HD-Nord gemeldet und ihre Beobachtungen mitgeteilt. Demnach war der 23-Jährige gemeinsam mit zwei Frauen und einem Mann in der Bahn der Linie 5 von Heidelberg in Richtung Weinheim unterwegs. Am OEG-Bahnhof in stiegen sie aus und hielt sich noch eine unbestimmte Zeit in unmittelbarer Nähe der Haltestelle auf. Aus unbekannten Gründen geriet die Gruppe in Streit, worauf eine später ermittelte 18-jährige Frau den jungen Mann mit einem noch unbekannten Gegenstand eine lange Schnittwunde an der Wange zufügte. Anschließend rannten die Begleiter des Verletzten davon.
Die 18-Jährige, nach der bereits wegen eines anderen Verfahrens per Haftbefehl gefahndet wurde, wurde im Laufe der Woche festgenommen und in eine Justizvollzugsanstalt eingeliefert.
Die Ermittlungen gegen die Verdächtige wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung sowie zu ihren beiden Begleitern dauern an.
Der 23-Jährige war am Sonntagmorgen des 13. September von einem Passanten in der Beethovenstraße, unweit des OEG-Bahnhofs, aufgefunden, der die Rettungskräfte verständigte und die ihrerseits den Schwerverletzten in eine Klinik brachten. Von dort wurde die Polizei verständigt, die umgehend die Ermittlungen zur Ursache der Verletzungen aufnahm.
(Speyer) – Mit 1,99 Promille auf Fahrrad in Speyer-Nord unterwegs
Ein Strafverfahren wegen Trunkenheit im Verkehr leitet die Polizei am Mittwochabend gegen einen 39-jährigen Mann aus Speyer ein. Dieser war kurz vor 19 Uhr im Bereich des Holunderwegs mit einer Personengruppe in einen lautstarken Streit geraten. Die hierüber verständigte Polizei konnte den vermeintlichen Initiator der Streitigkeiten dann auf seinem Fahrrad im Weißdornweg feststellen und kontrollieren. Hierbei konnte Atemalkoholgeruch bei ihm wahrgenommen werden. Ein Alkoholtest ergab einen Wert von 1,99 Promille. Dem Mann wurde die Weiterfahrt untersagt, sein Fahrrad vor Ort verschlossen abgestellt. Ihm wurde eine Blutprobe entnommen.
(Speyer) – Herumschreiender Lokalgast von Polizei in Gewahrsam genommen
Der Besuch eines 53-jährigen Mannes aus Heusenstamm in einem Lokal in der Ludwigstraße endete für diesen am Mittwochabend im polizeilichen Gewahrsam. Zuvor wurde hatte dieser lautstark in dem Lokal herumgeschrien und dieses trotz Aufforderung nicht verlassen. Der unliebsame Gast konnte durch eine Polizeistreife dann in der Ludwigstraße festgestellt werden, wie er sich seiner Schuhe entledigt hatte und diese in Richtung von Passanten und Fahrzeugen warf, ohne das diese jedoch getroffen wurden. Zudem pöbelte er Passanten an. Gegenüber den Polizeibeamten gebar sich der Mann bei seiner Kontrolle äußerst sprunghaft. Nachdem ein bei ihm durchgeführter Atemalkoholtest einen Wert von 1,89 Promille ergab, verhielt er sich im weiteren Verlauf der Kontrolle völlig unkooperativ und aggressiv, sodass er letztlich durch in Gewahrsam genommen werden musste.
(Speyer) – Körperliche Auseinandersetzung mit Ex-Partnerin
Am Mittwoch gegen 17:03 Uhr trafen sich ein 34-Jähriger und eine 29-Jährigen im Rahmen von Umzugsmaßnahmen nach Trennung an ihrer ehemaligen gemeinsamen Wohnanschrift in Römerberg. Hier kam es zwischen den Beiden zu lautstarken Streitigkeiten, die darin gipfelten, dass die Frau von ihrem Ex-Partner mehrfach mit der flachen Hand ins Gesicht geschlagen worden sein soll. Rötungen im Gesichtsbereich konnten bei der 29-Jährigen festgestellt werden. Gegen den 34-Jährigen wurde ein Strafverfahren wegen Körperverletzung eingeleitet. Dem bereits örtlich getrennt von der Geschädigten wohnenden Beschuldigten wurde die Kontaktaufnahme zu seiner Ex-Partnerin in den nächsten Tagen per polizeilicher Gewaltschutzverfügung untersagt.
(Dudenhofen) – Schulwegkontrolle an Realschule Plus
Am Mittwochmorgen führte die Polizei zwischen 07:30 – 08:00 Uhr Schulwegkontrollen an der Realschule Plus in Dudenhofen durch. Hierbei kam es zu mehreren Gesprächen mit Schülern, Eltern und dem anwesenden Schülerlotsendienst. Insgesamt beachteten Schüler als auch deren Eltern bei der Begleitung ihrer Kinder die bestehenden Verkehrsregeln. Es mussten lediglich 3 Mängelberichte wegen nicht mitgeführter Dokumente ausgestellt werden.
Zwei Trinkgeldkassen erbeutete ein noch unbekannter Täter am Mittwochmorgen in Germersheim. Gegen 10:00 Uhr betrat dieser ein Friseurgeschäft in der Oberamtsstraße und entwendete die beiden Trinkgeldkassen vom Tresen des Geschäftes, während sich die Mitarbeiterin kurzzeitig in einem Nebenraum befand.
Zeugen, die Hinweise zur Tat geben können, werden gebeten sich bei der Polizeiinspektion Germersheim unter Tel: 07274 9580 oder per Mail unter pigermersheim@polizei.rlp.de zu melden.
(Germersheim) – Drei platte Reifen…
…sind das Ergebnis einer Sachbeschädigung am Dienstagabend in Germersheim. Im Zeitraum von 19:25 Uhr bis 22:00 Uhr zerstach ein bisher unbekannter Täter drei Reifen eines Ford Fiesta, der ordnungsgemäß vor der Richard-von-Weizsäcker-Realschule in der August-Keiler-Straße geparkt war.
Zeugen, die Hinweise zur Tat geben können, werden gebeten sich bei der Polizeiinspektion Germersheim unter Tel: 07274 9580 oder per Mail unter pigermersheim@polizei.rlp.de zu melden.
(Germersheim / Weingarten) – Mehrere Kontrollen anlässlich der ROADPOL Safety Days (16.09. bis 22.09.2020) …
Geschwindigkeitskontrolle
… führten Beamte der Polizeiinspektion Germersheim am Mittwoch in Germersheim und Weingarten durch. Der Tag begann mit Schulwegkontrollen in der Zeppelinstraße in Germersheim. Hier verhielten sich sowohl die Eltern, als auch die Kinder vorbildlich. Im Anschluss wurde Kontrollen im Stadtgebiet Germersheim aus einem zivilen Fahrzeug heraus durchgeführt. Zwei Gurtmuffel wurden kostenpflichtig verwarnt. Weiter ging es nach Weingarten, hier wurde in der Schlossgasse aufgrund von Hinweisen aus der Bevölkerung eine Geschwindigkeitsmessung durchgeführt. Verstöße konnten nicht festgestellt werden. Abschließend wurde in der Mozartstraße in Germersheim ebenfalls aufgrund von Hinweisen eine Geschwindigkeitskontrolle durchgeführt. Auch hier stellten die, Beamten keine Verstöße fest.
(Hagenbach) – Fahrrad vor Einkaufsmarkt entwendet
Am 16.09.2020 wurde in der Zeit von 07:00-11:00 Uhr ein vor dem Edeka Markt in der Rheinstraße verschlossen abgestelltes Fahrrad entwendet. Da das Fahrrad mittels Schloss gesichert war, ist anzunehmen, dass der unbekannte Täter das Herrenrad, Bergamont, Farbe schwarz weggetragen hat.
(Hergesweiler / B 427) – Transporter kommt von der Fahrbahn ab
Der Fahrer eines Kleintransporters kam am Mittwoch, 16.09.2020, gegen 17:10 Uhr, in Hergersweiler, auf der B 427, nach links von der Fahrbahn ab und prallte aus bislang noch nicht geklärter Ursache, nach einer Strecke von 200 Meter, gegen einen geparkten Pkw VW. Der geparkte Pkw wurde durch den Aufprall auf einen Baum geschoben. Der 55-jährige Fahrer wurde zur medizinischen Versorgung durch den Rettungsdienst in ein Krankenhaus verbracht. Der entstandene Sachschaden wird auf insgesamt 22.000.- Euro geschätzt. Beide Fahrzeuge mussten abgeschleppt werden.
(Oberhausen / B 427) – Auf Verkehrsinsel geparkt
Am Donnerstagmorgen, 17.09.2020, gegen 03:00 Uhr, befährt ein 78-Jähriger mit seinem PKW Opel die B427 von Hergersweiler kommend in Fahrtrichtung Oberhausen. Bei der Einfahrt in den am Ortseingang Oberhausen gelegenen Kreisverkehr verliert der Fahrer die Kontrolle über sein Fahrzeug und fährt geradeaus auf den Kreisverkehr. Der Pkw kommt auf der Grünfläche zum Stehen. Der Fahrer bleibt unverletzt. Insgesamt entstand ein Sachschaden in Höhe von 2.500 Euro.
(Landau) – Bargeld aus Tierheim gestohlen
In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag kam es zu einem Einbruchsdiebstahl ins Tierheim im Rodenweg. Bislang unbekannte Täter waren über ein aufgebrochenes Fenster in das Gebäude gelangt und haben einen zweistelligen Bargeldbetrag gestohlen. Der entstandene Sachschaden wird auf zirka 900 EUR beziffert. Derzeit liegen keine Täterhinweise vor. Die Tat ereignete sich zwischen 19.30 Uhr und 7 Uhr. Das Gelände ist umzäunt.
Zeugenhinweise nimmt die Kriminalinspektion Landau telefonisch unter 06341/2870 entgegen.
(Landau) – Unter Drogeneinfluss Verkehrsunfall verursacht
Unter dem Einfluss von Cannabis stand ein 23 – jähriger Autofahrer, welcher am Mittwochmittag gegen 16.20 Uhr einen Auffahrunfall im Südring verursachte. Eine 30 – jährige Autofahrerin musste am Kreisverkehr verkehrsbedingt warten, der nachfolgende Unfallverursacher erkannte dies zu spät und konnte den Zusammenstoß nicht mehr verhindern. Im Rahmen der Verkehrsunfallaufnahme war der 23 – Jährige sichtlich nervös, im weiteren Verlauf beichtete er den Beamten, dass er am Vorabend einen Joint mit Cannabis geraucht hatte. Ein Drogenvortest bestätigte den Verdacht. Der Fahrer musste zur Blutprobe. An den Fahrzeugen entstand Sachschaden in Höhe von 500 EUR.
(Landau) – Radfahrerin bei Unfall verletzt
Mit Abschürfungen und Rückenschmerzen kam eine 75 – jährige Radfahrerin am Mittwoch ins Krankenaus. Die Seniorin war im Kreuzungsbereich Siedlungsstraße/Am Kleinwald von einem Autofahrer erfasst worden und stürzte in Folge des Zusammenstoßes zu Boden. Die Radfahrerin wurde vor Ort durch Rettungskräfte medizinisch versorgt. Der 51 – jährige Autofahrer hatte die Radfahrerin vermutlich übersehen. Unfallursächlich dürfte eine Vorfahrtsverletzung gewesen sein. Der Verkehrsunfall ereignete sich gegen 11 Uhr.
(Edesheim) – Erneut Modenbach verunreinigt
Mittwochabend (16.09.) um 18.25h bemerkten Passanten eine leicht milchige Eintrübung des Modenbachs und verständigten die Polizei. Die hinzugezogene Feuerwehr, sowie der Wassermeister der VG Edenkoben entnahmen Wasserproben. Gegen 20:00 Uhr hatte sich die Eintrübung wieder verflüchtigt.
(Edenkoben) – Verletztes Kind bei Fahrradunfall
Zwei 11-jährige Jungen fuhren Mittwochmittag (16.09.20) mit ihrem Fahrrad in der Bismarckstraße und kollidierten dort Lenker an Lenker. Ein Kind stürzte zu Boden und zog sich eine Platzwunde am Hinterkopf zu. Das andere Kind fuhr aufgrund des Kontrollverlustes gegen einen geparkten PKW und beschädigten diesen leicht, verletzte sich dabei glücklicherweise aber nicht. Zur Versorgung der Platzwunde wurde der Junge in ein Krankenhaus nach Landau gebracht. Vermutlich kam es zum Unfall, als einer der beiden den anderen überholen wollte.
(Haßloch) – Hoftor umgefahren und geflüchtet
Einen Sachschaden von 2.000, –EUR verursacht und sich nicht darum gekümmert, hat Mittwochnachmittag (16. September 2020, 14:40 Uhr) der Fahrer eines dunklen Ford in Forst. Betroffen ist ein Winzer in der Weinstraße, bei dem ein unbekannter Mann zuvor Wein eingekauft hat. Beim Verlassen des Innenhofs stieß er mit der Fahrzeugfront gegen das massive Rolltor, riss es aus der Verankerung und flüchtete. Obwohl es zunächst nur vage Hinweise auf den Schadensverursacher gab, geht die Polizei Haßloch davon aus, die Sache aufklären zu können. In Verdacht steht ein älterer aus dem Raum Ludwigshafen, der den Einkauf mittels Karte bezahlte. Ihn erwartet ein Strafverfahren wegen unerlaubten Entfernens vom Unfallort.
(Haßloch) – Anhänger löst sich von PKW
Auf der L532 in Richtung Böhl-Iggelheim war am Mittwochmittag (16. Sept. 2020, 12:15 Uhr) der Fahrer eines Kia mit seinem Anhänger unterwegs, als sich dieser in Höhe des Jugendhofs vom Gespann löste. Der Hänger erfasste einen in gleicher Richtung fahrenden Rennradfahrer, bevor er an einer Leitplanke zum Stehen kam. Der 49-Jährige Radfahrer stürzte und wurde mit Abschürfungen, Prellungen und dem Verdacht von Rippenfrakturen in die Unfallklinik nach Oggersheim (BG Unfallklinik)eingeliefert. Warum sich der Anhänger gelöst hat, konnte die Polizei Haßloch vor Ort nicht klären. Der Sachschaden wurde auf 1.000, –EUR geschätzt. Gegen den 37-Jährigen Autofahrer wurde ein Strafverfahren wegen fahrlässiger Körperverletzung eingeleitet.
(Haßloch) – Wieder betrügerische Anrufe
Gleich zwei Mal versuchten am Mittwoch (16. Sept. 2020) Betrüger am Telefon Geld von älteren Menschen zu erschwindeln. Bei einer 81-jährigen Deidesheimerin meldete sich eine junge Dame mit dem tatsächlichen Namen ihrer Enkelin. Dennoch erkannte die rüstige Rentnerin, dass die Person am Telefon nicht ihre Enkelin ist. Noch bevor eine Forderung nach Geld gestellt werden konnte, beendete sie das Telefonat. Wie die Anruferin an den Namen der Enkelin gelangen konnte, ist unklar. Sich ebenfalls nicht aus Glatteis führen lassen, hat sich um 15:30 Uhr eine 87-Jährige aus Haßloch, der man vorgaukelte, ihr Enkel brauche dringend Geld, weil er in einen Autounfall verwickelt sei. Die Dame wurde misstrauisch und legte auf. Die Polizei Haßloch warnt vor solchen Anrufen. Werden bekannte Telefonnummern im Display angezeigt, sei dies keinesfalls ein Beleg dafür, dass man mit dem tatsächlichen Anschlussinhaber spreche. Kriminellen gelänge es, beliebige Telefonnummern zu generieren und auf anzeigen zu lassen, auch solche von Polizei oder anderen Behörden, um bei ihren Opfern Vertrauen zu erwecken.
(Bad Dürkheim) – Einbruch in Wohnung
Im Tagesverlauf des 16.09.2020 kam es in der Straße „In der Silz“ zu einem Einbruch in eine in einem Mehrfamilienhaus gelegene Wohnung. Der oder die unbekannten Täter verschafften sich mittels Aufhebeln der Wohnungstür Zutritt zur Wohnung und entwendeten Schmuck im Wert von ca. 3000EUR. Zeugen, die in der Zeit von ca. 08:00 Uhr bis 17:15 Uhr verdächtige Personen oder Fahrzeuge gesehen haben, werden gebeten, sich bei der Polizeiinspektion Bad Dürkheim zu melden (Tel. 06322/963-0 oder pibadduerkheim@polizei.rlp.de).
(Bad Dürkheim) – PKWs mutwillig zerkratzt
Im Zeitraum vom 14.09.2020, ca. 20:00 Uhr bis 16.09.2020 ca. 14:00 Uhr wurden in der Jahnstraße in Bad Dürkheim zwei ordnungsgemäß geparkte PKWs mittels eines spitzen Gegenstandes durch bislang Unbekannte zerkratzt. Die Polizeiinspektion Bad Dürkheim bittet um Zeugenhinweise unter Tel. 06322/963-0 oder pibadduerkheim@polizei.rlp.de.
(Freinsheim) – Verkehrsunfall aufgrund überhöhter Geschwindigkeit
Am 17.09.2020 gegen 06:50 Uhr kam es in der Herxheimer Straße in Freinsheim zu einem Verkehrsunfall mit einer leichtverletzten Person sowie einem Gesamtsachschaden in Höhe von ca. 20.000 EUR. Vorausgegangen war die Fahrt eines 19-Jährigen BMW-Fahrers mit überhöhter Geschwindigkeit aus Richtung L522 kommend in Richtung Reiboldstraße. Aufgrund der den örtlichen Gegebenheiten nicht angepassten Geschwindigkeit geriet dieser auf die Gegenfahrbahn, stieß gegen eine Grundstückmauer und kam ca. 75m nach dem Aufprall zum Stehen. Beim Aufprall wurde ein Reifen des PKW vollständig von der Achse gerissen. Die Fahrerin eines entgegenkommenden Fahrzeugs erkannte die Situation frühzeitig und konnte einen Zusammenstoß mit dem PKW des 19-Jährigen durch Ausweichen verhindern. Eine Gefährdung der Fahrzeugführerin bestand zu keinem Zeitpunkt. Der Unfallverursacher wurde mit leichten Verletzungen in ein umliegendes Krankenhaus verbracht. Die Herxheimer Straße musste für die Dauer der Unfallaufnahme bis 08:30 Uhr gesperrt werden.
(Frankenthal) – Räubersicher Diebstahl von Handy am Strandbad
Am Mittwochabend, dem 16.09.2020, um 21:11 Uhr, halten drei 19-Jährige sich im Bereich der Straße „Am Strandbad“ 108 auf, als ein bislang unbekannter Täter sich diesen nähert. Der unbekannte Täter nimmt sodann die von den drei 19-Jährigen getragenen Kappen an sich und händigt sie trotz Aufforderung nicht mehr aus. Kurze Zeit später nimmt der Täter das Handy eines der Geschädigten an sich und würgt den Geschädigten, als dieser nach seinem Handy greift. Im Gerangel kann der Geschädigte sein Handy zurückgewinnen. Der Täter ergreift daraufhin mit seinem Pedelec die Flucht.
Den Angaben der Geschädigten zufolge ist der Täter
männlich,
im mittleren Alter,
hat eine Glatze und
hat die Statur eines Bodybuilders.
Getragen habe er ein weißes Unterhemd mit der schwarzen Aufschrift „Clavin Klein“, eine kurze Hose und eine Goldkette.
Neben dem Pedelec führte er eine Musikbox mit sich.
Zeugen werden gebeten sich an die Polizeiinspektion Frankenthal unter der Tel.-Nr.: 06233/313-0 oder an die Polizeiwache Maxdorf unter der Tel.-Nr.: 06237/934-1100 zu wenden. Gerne nehmen wir Ihre Hinweise auch per E-Mail unter pifrankenthal@polizei.rlp.de entgegen.
(Frankenthal) – Zwei Personen mit nicht versichertem E-Scooter unterwegs
Da an seinem E-Scooter kein Versicherungsaufkleber angebracht ist, wird der 23-jährige Fahrer eines E-Scooters am 16.09.2020, um 14:15 Uhr, einer Verkehrskontrolle unterzogen. Im Rahmen der Verkehrskontrolle erhärtet sich der Verdacht, dass der E-Scooter nicht versichert ist, weshalb ein Strafverfahren gegen ihn eingeleitet wird.
Um 15:09 Uhr wird in der Robert-Bosch-Straße ein 24-jähriger Fahrer eines E-Scooters ebenfalls einer Verkehrskontrolle unterzogen. Aufgrund mangelnden Versicherungsschutzes wird auch gegen ihn ein Strafverfahren wegen des Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz eingeleitet.
Die Polizei weist darauf hin, dass für E-Scooter, die im öffentlichen Verkehrsraum geführt werden, sowohl eine Betriebserlaubnis als auch eine Versicherung vorliegen muss. Den beiden Fahrern wurde die Weiterfahrt mit den E-Scootern untersagt.
(Frankenthal) – Verkehrsunfall zwischen PKW und 11-jähriger Radfahrerin
Am Mittwochmorgen, dem 16.09.2020, gegen 07:10 Uhr, kommt es in der Benderstraße zu einem Verkehrsunfall zwischen dem 77-jährigen Fahrer eines Peugeot 206 und einer 11-jährigen Radfahrerin, als diese die Fahrbahn auf dem Zebrastreifen überquert. Infolge der Kollision beider Fahrzeuge erleidet die 11-jährige Frankenthalerin Schürfwunden und wird durch den Rettungsdienst in ein Krankenhaus verbracht. An dem PKW entsteht ein Schaden von ca. 200 Euro. Im Rahmen der Unfallaufnahme stellen die Beamten bei dem 77-Jährigen körperliche Mängel fest, wodurch der Verdacht besteht, dass dieser nicht zum sicheren Führen von Kraftfahrzeugen geeignet ist.
Die Polizei weist darauf hin, dass nicht nur Alkohol oder andere berauschende Mittel, sondern auch geistige und körperliche Mängel die Fahrtüchtigkeit herabsetzen können. Gegen den 77-jährigen Frankenthaler wurde ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachtes der Straßenverkehrsgefährdung eingeleitet und der Führerschein sichergestellt.
(Polizeiautobahnstation Ruchheim) – Autobahnpolizei beteiligt sich an den Roadpol Safety Days
Die Polizeiautobahnstation Ruchheim beteiligte sich am 17.09.2020 an den Roadpol Safety Days, die vom 16.09.20 bis zum 22.09.20 stattfinden und überwachte mit einem zivilen Geschwindigkeitsmessfahrzeug die Autobahnen Rund um Ludwigshafen. Hierbei wurden neben mehreren Geschwindigkeitsverstößen, auch Verstöße gegen das Überholverbot festgestellt. Der gravierendste Verstoß an diesem Tag, war die Geschwindigkeitsüberschreitung von 55 km/h, bei einer zulässigen Höchstgeschwindigkeit von 80 km/h im Baustellenbereich der BAB 6, Höhe Frankenthal. Den 50-jährigen Fahrer erwartet nun neben dem Bußgeld noch ein 1-monatiges Fahrverbot.
(Ludwigshafen) – Trunkenheitsfahrten
Bei einer Verkehrskontrolle am Mittwoch, 16.09.2020, um 13.00 Uhr, kontrollierten Polizeibeamte einen 32-jährigen Autofahrer in der Budapester Straße. Der Mann stand unter dem Einfluss von Cannabis, weswegen ihm eine Blutprobe entnommen wurde. Ihn erwartet eine Ordnungswidrigkeitenanzeige wegen Fahrens unter Drogeneinfluss.
Ein 28-jähriger Autofahrer hatte am Donnerstag, 17.09.2020, um 4 Uhr, bei einer Kontrolle in der Friesenheimer Straße 1,5 Promille Atemalkohol. Auch ihm wurde eine Blutprobe entnommen. Sein Führerschein wurde sichergestellt. Ein Strafverfahren wegen Trunkenheit im Verkehr wurde eingeleitet.
(Ludwigshafen) – E-Scooter-Fahrerin bei Unfall verletzt
Am Donnerstag, 17.09.2020, um 0:30 Uhr, touchierte eine 20-Jährige mit ihrem E-Scooter ein geparktes Auto in der Erzbergerstraße und stürzte. Hierbei brach sie sich vermutlich das Handgelenk. Sie kam in ein Krankenhaus.
(Ludwigshafen) – Airbags lösen bei Unfall aus
Am Mittwoch, 16.09.2020, um 16:50 Uhr, kam es auf dem Kaiserwörthdamm zu einem Verkehrsunfall, bei dem die Airbags im Auto eines 49-Jährigen auslösten. Er verletzte sich dabei leicht. Vor ihm fuhr ein 22-Jähriger mit seinem Auto aus Rheingönheim kommend und wollte nach rechts auf das Gelände eines Autohauses abbiegen. Der 49-Jährige fuhr auf das vorausfahrende Auto auf, wobei die Airbags auslösten. Sein Auto war nicht mehr fahrbereit. Es entstand insgesamt Sachschaden von rund 3.500 Euro.
(Ludwigshafen) – Unfall mit Radfahrerin / Zeugen gesucht
Am Mittwoch, 16.09.2020, 13:10 Uhr, kam es an der Einmündung Ruchheimer Straße / Speyerer Straße zu einem Verkehrsunfall, bei dem eine 74-jährige Radfahrerin leicht verletzt wurde. Ein 52-Jähriger befuhr mit seinem schwarzen Volvo Kombi die Ruchheimer Straße in Richtung Speyerer Straße. An der Ampel an der Einmündung der Speyerer Straße überquerte die Radfahrerin die Fahrbahn. Dabei kam es zum Zusammenstoß und die Frau stürzte. Da der Unfallhergang unklar ist, sucht die Polizeiwache Oggersheim Zeugen. Wer hat den Unfall beobachtet und kann Angaben dazu machen? Bitte melden Sie sich bei der Polizeiwache Oggersheim unter Tel. 0621 963 – 2403 oder per Mail pwoggersheim@polizei.rlp.de.
(Ludwigshafen) – Einbruch in Firmengebäude
Im Zeitraum Dienstag (15.09.2020, 18:30 Uhr) bis Mittwoch (16.09.2020, 9:30 Uhr) brachen unbekannte Täter in ein Firmengebäude im Lina-Staab-Weg ein und stahlen einen geringen Bargeldbetrag. Wer hat Dienstag auf Mittwoch verdächtige Personen oder Fahrzeuge im Lina-Staab-Weg beobachtet? Sachdienliche Hinweise nimmt die Kriminalpolizei Ludwigshafen unter der Telefonnummer 0621/963-2773 oder per E-Mail kiludwigshafen.k1.kdd@polizei.rlp.de entgegen.
Mit einem uneinsichtigen Autofahrer hatten es Polizeibeamte am Mittwoch, 16.09.2020, 8:30 Uhr, bei einer Verkehrskontrolle in der Saarlandstraße zu tun. Der 26-Jährige war den Beamten aufgefallen, da er als Autofahrer während der Fahrt sein Handy benutzte. Bei der anschließenden Kontrolle sah er kein Fehlverhalten bei sich. Ihn erwartet nun ein Bußgeld von 100 Euro und einen Punkt.
Smartphones sind die stärksten ablenkenden Geräte im Straßenverkehr Nicht jede Tätigkeit lenkt Autofahrer jedoch gleichermaßen ab. Laut einer Untersuchung der Unfallforschung der Versicherer (UDV) ist das Schreiben von Textnachrichten auf dem Smartphone eine der am stärksten ablenkenden Tätigkeiten, wohingegen die Bedienung des Bordcomputers erheblich weniger Aufmerksamkeit fordert. Dies zeigt laut UDV, dass die Bemühungen der Fahrzeugindustrie hinsichtlich einer benutzerfreundlichen Gestaltung der Mensch-Maschine-Schnittstelle, erfolgreich sind.
(Ludwigshafen) – Gestürzter Kradfahrer und beschädigter Rettungswagen
Am Mittwoch, 16.09.2020, 7:30 Uhr, stürzte ein 52-Jähriger mit seinem Leichtkraftrad als er vom Hohen Weg nach links in die Hauptstraße abbiegen wollte. Er verletzte sich und musste mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht werden. Während die Sanitäter den Verletzten versorgten und transportfähig machten, streifte ein 49-Jähriger mit seinem Auto den mit eingeschaltetem Blaulicht auf der Straße stehenden Rettungswagen. Es entstand insgesamt Sachschaden von rund 1.250 Euro.
(Mannheim) – Fahrer eines Kastenwagens schätzt Höhe falsch ein und bleibt im „Suezkanal“ stecken
Am Mittwoch gegen 18.16 Uhr schätzte der 46-jährige Fahrer eines Opel-Kastenwagens, der mit Schwung von der Bismarckstraße in die Tunnelstraße / Suezkanal in Richtung Lindenhof fuhr, die Höhe seines Fahrzeugs falsch ein und blieb dort stecken. Der Tunnel ist nur für Fahrzeuge mit einer Gesamthöhe von 2,80 m zugelassen. Der Opel Movano (Höhe von ca. 3 Metern) blieb nach zwei bis drei Metern im Tunnel stecken, wobei das Dach auf der gesamten Länge abgerissen wurde und nun hinter dem Fahrzeug über den Hecktüren hing. Verletzt wurde beim Unfall niemand. Das Fahrzeug musste zunächst freigeschleppt werden. Es entstand Sachschaden in Höhe von ca. 3.000 Euro. Zu größeren Verkehrsbehinderungen kam es nicht.
(Mannheim-Innenstadt) – Auseinandersetzung zwischen zwei Personengruppen
Pressemeldung Nr. 2
In der Innenstadt Mannheim, im Bereich des Marktplatzes, kam es am Mittwochabend gegen 21 Uhr zu einer Auseinandersetzung zwischen zwei rivalisierenden Personengruppen. Aufgrund zahlreicher Notrufe reagierte die Polizei und fuhr die Örtlichkeit mit starken Kräften an. Bei Eintreffen der ersten Fahrzeuge gingen die beteiligten Personen flüchtig. Dennoch gelang es, einige Tatbeteiligte vor Ort zu stellen und vorläufig festzunehmen. Zudem konnten auch genutzte Schlagwerkzeuge in der Nähe aufgefunden und sichergestellt werden. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurden die beteiligten Personen wieder entlassen. Die genauen Hintergründe der Tat sind Gegenstand der Ermittlungen, die das Kriminalkommissariat Mannheim übernommen hat.
(Mannheim-Innenstadt) – Auseinandersetzungen auf dem Marktplatz; acht Personen vorläufig festgenommen; verschieden Arten von Waffen sichergestellt; Hintergründe noch unklar; Kripo ermittelt
Pressemitteilung Nr. 3
Nach den Auseinandersetzungen zweier Gruppierungen am Mittwochabend auf dem Marktplatz wurden insgesamt acht Personen vorläufig festgenommen. Drei Beteiligte wurden im Rahmen der handfesten Auseinandersetzungen verletzt.
Beim Eintreffen der ersten Streifenwagenbesatzungen versuchten zwar alle Beteiligte, sich abzusetzen, allerdings konnten acht von ihnen Dank des schnellen und konsequenten Eingreifens festgesetzt werden.
Es wurden ein Teleskopschlagstock, ein Elektroschocker, ein Baseballschläger und eine Reizgaspistole sichergestellt.
Videoaufnahmen vom Marktplatz wurden gesichert und befinden sich aktuell in der Auswertung.
Über die Gesamtzahl der beteiligten Gruppierungen liegen noch keine verlässlichen Informationen vor. Bei den Festgenommenen handelt es sich um multinationale Personen, die zum überwiegenden Teil nicht in Mannheim wohnen. Nach ihren Identitätsfeststellungen und erkennungsdienstlichen Behandlungen wurden alle Festgenommen wieder auf freien Fuß gesetzt. Sie äußerten sich bislang nicht zu den Geschehnissen.
Das Kriminalkommissariat Mannheim hat bereits in der Nacht mit acht Ermittlern die weiteren Recherchen wegen des Verdachts des schweren Landfriedensbruchs aufgenommen. Die Zentrale Kriminaltechnik der Kriminalpolizeidirektion Heidelberg sicherten Spuren am Tatort und an den festgenommenen Personen.
Derzeitigen Erkenntnissen zufolge waren weniger ethnischen, vielmehr Milieustreitigkeiten im kriminellen Umfeld für das Entstehen des Konflikts ausschlaggebend.
Zeugen, die Hinweise zu den Geschehnissen auf dem Marktplatz geben können, werden gebeten, sich mit dem Kriminaldauerdienst, Tel.: 0621/174-4444 oder mit dem Polizeirevier MA-Innenstadt, Tel.: 0621/1258-0 in Verbindung zu setzen.
(Mannheim-Friesenheimer Insel) – Auffahrunfall mit hohem Sachschaden
Zu einem Verkehrsunfall kam es am Mittwochmorgen gegen 06:45 Uhr an der Kreuzung Diffenestraße/Einsteinstraße. Ein 49-jähriger VW Fahrer war auf der Diffenestraße in Richtung Sandhofen unterwegs, als er nach links in die Einsteinstraße abbiegen wollte und deshalb verkehrsbedingt bis zum Stillstand abbremsen musste. In Folge dessen fuhr ihm aufgrund von Unachtsamkeit ein 35-jähriger Mann mit seinem Ford auf. Der 49-jährige Mann wurde bei dem Unfall leicht verletzt und mit einem Rettungswagen in eine Klinik gefahren. Beide Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Der Sachschaden beträgt rund 35.000EUR.
(Mannheim-Feudenheim) – Verkehrsunfall mit Fahrerflucht / Zeugen gesucht
Am Mittwoch kam es zwischen 08:45 Uhr und 08:55 Uhr auf einem Supermarktparkplatz in der Hauptstraße zu einem Verkehrsunfall, bei dem der Verursacher anschließend das Weite suchte. Vermutlich beim Rangieren beschädigte der bisher unbekannte Autofahrer einen geparkten Dacia und entfernte sich danach einfach von der Unfallstelle. Der Sachschaden liegt bei rund 3.000EUR.
Zeugen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten sich beim Polizeiposten Mannheim-Feudenheim, unter der Telefonnummer 0621-718490, oder beim Polizeirevier Käfertal, unter der Telefonnummer 0621-718490, zu melden.
(Mannheim / Heddesheim / Ilvesheim / Weinheim / Ludwigshafen / Altrip) – Durchsuchungen in mehreren Ermittlungsverfahren der StA Mannheim wegen des Verdachts des gewerbsmäßigen Sozialleistungs- und Subventionsbetrugs sowie des Mietbetrugs/Mietwuchers
Gemeinsame Presseerklärung der Staatsanwaltschaft Mannheim und des Polizeipräsidiums Mannheim
Das Polizeipräsidium Mannheim führte am 15.09.2020 und am 17.09.2020 unter der Federführung der „BAO West“ (eine sog. Besondere Aufbauorganisation innerhalb der Polizei für eine #SichereNeckarstadt) mit Unterstützung des Polizeipräsidiums Einsatz und unter Beteiligung der Stadt Mannheim, des Hauptzollamts Karlsruhe und des Landeskriminalamts Baden-Württemberg eine groß angelegte Durchsuchungsaktion durch. Die Ermittlungen richten sich gegen drei Eigentümer(-familien) von sog. Problemimmobilien und deren Hausverwalter, die im Verdacht stehen, unter Ausnutzung der hilflosen Lage der vornehmlich südosteuropäischen Bewohner, gewerbsmäßig Sozialleistungs- und Mietbetrug/Mietwucher begangen zu haben. Weiter werden Ermittlungen gegen einen Mann geführt, der im Verdacht steht, zusammen mit einem der Hausverwalter durch Fälschen von Unterlagen und Beratungsleistungen Personen unrechtmäßig sog. Corona-Hilfen beschafft zu haben.
In diesem Zusammenhang ordnete ein Haftrichter auf Antrag der Staatsanwaltschaft Mannheim Untersuchungshaft gegen einen 55-jährigen bulgarischen Staatsangehörigen an, der als einer der Hausverwalter des gewerbsmäßigen Betrugs zu Lasten der Sozialämter dringend tatverdächtig ist. Er wurde nach der Eröffnung des Haftbefehls wegen Flucht- und Verdunkelungsgefahr in eine Justizvollzugsanstalt eingewiesen.
Vor diesem Hintergrund wurden am frühen Dienstag- und Donnerstagmorgen im Stadtgebiet Mannheim sowie in Heddesheim, Ilvesheim, Weinheim sowie in Ludwigshafen und Altrip insgesamt über 330 Durchsuchungsbeschlüsse in 18 Immobilien vollzogen. Die Beschlüsse waren auf Antrag der Staatsanwaltschaft Mannheim vom Amtsgericht Mannheim erlassen worden. Die Durchsuchung führte zum Auffinden beweiserheblicher Unterlagen, die weiterer Auswertungen und intensiver Ermittlungen bedürfen.
Ein Beleg für die Wichtigkeit der Überprüfungen war der Mietvertrag eines Bewohners, der für seinen 3,5 qm großen Raum, der eigentlich als Notausgang vorgesehen ist, 320 EUR Miete zu entrichten hatte.
Die Stadt Mannheim führte in den betreffenden Immobilien im Stadtgebiet Mannheim zusätzlich melderechtliche Überprüfungen der dort anwesenden Bewohner sowie baurechtliche Überprüfungen durch. Wegen des Verdachts gefälschter Flächenangaben in Mietverträgen wurde eine Vermessung der Räume vorgenommen. Mit falschen Angaben sollen die Verdächtigen soziale Leistungen in einer Höhe von mehreren Hunderttausend Euro erschlichen haben. Der Schaden im Bereich des Subventionsbetrugs beziffert sich auf mehrere zehntausend Euro. Der entstandene Schaden durch Mietwucher/-betrug ist bislang noch nicht bezifferbar.
An beiden Einsatztagen waren jeweils über 300 Einsatzkräfte der Polizei sowie der Stadt Mannheim und des Hauptzollamts Karlsruhe an der Durchsuchungsaktion beteiligt. In den Objekten wurden insgesamt 361 Personen angetroffen und deren Identität zweifelsfrei festgestellt.
(Heidelberg) – 31-jähriger Mann nach exhibitionistischer Handlung festgenommen
Ein 31-jähriger Mann wurde am Mittwochabend in der Altstadt festgenommen. Er steht im dringenden Verdacht, gegen 21.15 Uhr, in der Fußgängerzone onanierend gegenüber zwei Frauen aufgetreten zu sein. Darüber hinaus soll er einen Zeugen angegriffen haben, der sich bei dem 31-Jährigen lautstark beschwerte. Dem betrunkenen Mann wurde beim Polizeirevier HD-Mitte eine Blutprobe entnommen. Die Ermittlungen des Dezernats Sexualdelikte der Kriminalpolizeidirektion Heidelberg dauern an.
(Heidelberg) – Unbekannter Mann auf Diebestour; Zeugen gesucht
Am frühen Mittwochnachmittag war ein bislang unbekannter Mann in der Altstadt auf Diebestour.
Gegen 13 Uhr stahl der Mann in einem Geschäft für Kleinartikel in der Fußgängerzone, gegenüber der Einmündung Krahnengasse, am Uniplatz, zwei Geldbeutel und flüchtete aus dem Geschäft in Richtung Neckar. Als dies eine Angestellte bemerkte, folgte sie dem Mann, verlor ihn aber im Bereich der Neckarstaden aus den Augen. eine sofort eingeleitete Fahndung blieb ohne ergebnis. Auf der Flucht warf der Täter die gestohlenen Geldbeutel weg, die anschließend zwecks Spurensicherung sichergestellt wurden. Ob daraus etwas entwendet wurde, ist noch nicht bekannt.
Der Mann wird wie folgt beschrieben:
ca. 30-40 Jahre;
ca. 180 cm;
mollig, mit deutlichem Bauchansatz,
buschige Augenbrauen;
kurze Haare und Dreitagebart.
Der Unbekannte trug eine dunkle Baskenmütze und einen markanten schwarzen Mundschutz mit der gelben Aufschrift: „Cavaly“. Darüber hinaus war er bekleidet mit einem blau/weiß-gestreiften Hemd und hatte eine schwarze Umhängetasche und eine Papiertüte dabei.
Während der Ermittlungen wurde bekannt, dass vermutlich derselbe Täter -die Beschreibung gleicht sich eindeutig- rund eine halbe Stunde zuvor im Geschäft derselben Firma am Eingang der Fußgängerzone, Höhe Fahrtgasse, zwanzig Mundschutzmasken von einem Ständer entwendete.
Zeugen, die Hinweise zu dem Ladendieb mit der auffälligen Personenbeschreibung geben können, werden gebeten, sich beim Polizeirevier HD-Mitte, Tel.: 06221/99-1700 zu melden.
(Heidelberg) – 11-jähriges Mädchen von zwei unbekannten Männern geschlagen und getreten; Zeugen dringend gesucht
Ein 11-jähriges Mädchen wurde am Mittwochmorgen am Hauptbahnhof auf dem Weg zur Schule von zwei unbekannten Männern geschlagen und getreten.
Das Mädchen war an der Straßenbahnhaltestelle am Hauptbahnhof gegen 7.35 Uhr aus dem Bus der Linie 34 ausgestiegen und stand an der roten Ampel der Fußgängerfurt, um die Fahrbahn anschließend in Richtung Kurfürstenpassage zu überqueren. Dabei wurde sie zunächst von zwei Männern angesprochen. Der eine schlug ihr anschließend ins Gesicht, der andere trat ihr gegen ein Bein.
Die Unbekannten flüchteten daraufhin in eine Bahn, aller Wahrscheinlichkeit der Linie 5 in Richtung Mannheim.
Das Mädchen wurde vor Ort medizinisch versorgt und zur weiteren Untersuchung mit einem Rettungswagen in die Kinderklinik gebracht. Die Unbekannten konnte das Kind wie folgt beschreiben:
Täter: ca. 30 Jahre; ca. 185 cm; schwarzer „USA-Pulli“, kurze Adidas-Hose, weiße Fila-Schuhe; Bart; schwarze, kurze Haare.
Täter: ca. 30 Jahre; ca. 170 cm; blaues T-Shirt; orangene Jogginghose; blonde, kurze Haare.
Die Tat müssten viele Pendler an diesem Morgen beobachtet haben. Insbesondere an der betreffenden Fußgängerfurt überqueren erfahrungsgemäß viele Menschen die Straße, nachdem öffentliche Verkehrsmittel, Busse und Bahnen an den Haltestellen in unmittelbarer Nähe angehalten hatten. Zeugen des Vorfalls werden gebeten, sich mit dem Polizeirevier HD-Mitte, Tel.: 06221/99-1700 in Verbindung zu setzen.
Zwischen Dienstag, 22 Uhr, und Mittwoch, 11 Uhr, beschädigte ein bislang unbekannter Täter mit seinem Fahrzeug, einem Schaufelbagger, eine Hausfassade in der Mühltalstraße. Anschließend entfernte sich der Fahrer einfach vom Unfallort, ohne seiner Feststellungspflicht nachzukommen. Die Höhe des Sachschadens ist zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht bekannt.
Zeugen, die Angaben zu dem Fahrzeug und seinem Fahrer machen können, werden gebeten sich beim Polizeirevier Heidelberg-Nord, unter der Telefonnummer 06221-45690, zu melden.
(Neulußheim / Rhein-Neckar-Kreis) – Schlangenlinien gefahren; gestohlene Kennzeichen am Auto angebracht; 35-Jähriger betrunken unterwegs; Blutentnahmen durchgeführt; Ermittlungen dauern an
Am Mittwochnachmittag wurde in 35-jähriger Mann von Beamten des Polizeireviers Hockenheim im Ortskern von Neulußheim vorläufig festgenommen. Er steht im dringenden Verdacht, gegen 16.30 Uhr, unter Alkoholeinwirkung -ein Vortest ergab über 1,9 Promille- und unter Drogeneinfluss mit seinem Auto unterwegs gewesen zu sein, an dem zudem noch gestohlene Kennzeichen angebracht waren. Die Kennzeichen wurden vor wenigen Wochen in Heddesheim entwendet, das Auto war nicht zugelassen. Ob der 35-Jährige überhaupt einen Führerschein besitzt, wird noch geklärt. Nachdem ihm Blutproben entnommen worden waren, durfte der Mann wieder nach Hause. Ein Zeuge hatte die Polizei über das Fahrverhalten des 35-Jährigen bei seiner Fahrt auf der B 39 zwischen Hockenheim und Neulußheim informiert. Dieser war offenbar in extremen Schlangenlinien gefahren und hatte mehrfach ohne Grund stark abgebremst. Die Ermittlungen dauern noch an.
In der Nacht von Dienstag auf Mittwoch kam es bei einem Elektromarkt in der Straße „Hohenaspen“ zu einem versuchten Einbruch. Bislang unbekannte Täter versuchten über das Dach in das Gebäude einzudringen, was allerdings misslang. Anschließen flüchteten die Täter in unbekannte Richtung.
Zeugen, die verdächtige Wahrnehmungen gemacht haben, werden gebeten sich beim Polizeiposten Mühlhausen, unter der Telefonnummer 06222-665850, oder beim Polizeirevier Wiesloch, unter der Telefonnummer 06222-57090, zu melden.
(Mühlhausen / Rhein-Neckar-Kreis) – Motorradfahrer stürzt wegen Öl-Spur
Zu einem Verkehrsunfall kam es am Mittwochabend gegen 19 Uhr auf der K4217 auf Höhe zur Einmündung in die verlängerte Hauptstraße. Eine 51-jährige Mercedes-Fahrerin verlor ab dem Ortseingang Angelbachtal Öl und fuhr trotzdem auf die B39 auf, ehe sie auf die K4271 bog um in die verlängerte Hauptstraße einzufahren. An dieser Stelle verlor die Autofahrerin das meiste Öl, woraufhin ein 56-jähriger Motorradfahrer kurz darauf wegen der Ölspur stürzte. Glücklicherweise wurde niemand verletzt, der Sachschaden des Motorrads beläuft sich auf rund 500EUR.
Zu einem Verkehrsunfall kam es am Mittwoch gegen 15:45 Uhr auf der K4271. Vermutlich aufgrund von mangelnder Ladungssicherung verlor ein unbekannter Fahrzeugführer eine Bauklammer über welche ein 64-jähriger Mercedes-Fahrer kurz darauf darüberfuhr. Der Mann war mit seinem Auto von Tairnbach in Richtung Balzfeld unterwegs, als es kurz nach der Autobahnbrücke zu dem Unfall kam. Das Fahrzeug war nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden, der Sachschaden beträgt rund 5.000EUR.
Zeugen, die Angaben zu dem unbekannten Fahrzeug machen, oder sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten sich beim Polizeirevier Wiesloch, unter der Telefonnummer 06222-57090, zu melden.
(Schönau / Rhein-Neckar-Kreis) – Zu schnell unterwegs; Autofahrer kommt von Fahrbahn ab -Illegales Autorennen?; Zeugen gesucht
Ein 23-jähriger Ford-Fahrer war am Mittwochabend auf der Neckarsteinacher Straße unterwegs, als er infolge überhöhter Geschwindigkeit im Bereich einer Tankstelle von der Fahrbahn abkam, gegen eine Straßenlaterne und einem Metallzaun krachte. Der Gesamtschaden dürfte bei rund 10.000.- Euro liegen.
Ein Zeuge hatte aufheulenden Motorenlärm, quietschende Reifen sowie einen lauten Knall wahrgenommen. Gleich darauf soll ein weißes Auto mit hoher Geschwindigkeit von der Unfallstelle weg in Richtung Altneudorf gefahren sein. Ob ein „Autorennen“ zugrunde lag, das zum Unfall führte, ist Gegenstand der Ermittlungen. Der Fahrer soewie sein junger Beifahrer wurden bei dem unfall zum Glück nicht verletzt. Der total beschädigte Ford wurde zunächst sichergestellt und abgeschleppt. Der Führerschein des 23-Jährigen wurde beschlagnahmt.
Die Freiwillige Feuerwehr Schönau war zur Sicherung der Unfallstelle und Umleiten des Verkehrs im Einsatz. Eine Fachfirma wurde zur Reinigung der Fahrbahn angefordert.
Zeugen, die Hinweise zur Unfallhergang und zu einem möglichen „Autorennen“, insbesondere zu einem weißen Fahrzeug, der gegen 22.45 Uhr in Richtung Altneudorf davonfuhr, melden sich bitte beim Polizeirevier Neckargemünd, Tel.: 06223/9254-0.
(Weinheim / Rhein-Neckar-Kreis) – PKW mit Straßenbahn zusammengestoßen / PKW-Fahrer schwer verletzt / Mannheimer Straße stadteinwärts gesperrt
1. Pressemeldung
Bei einem Verkehrsunfall zwischen einem PKW und einer Straßenbahn in der Mannheimer Straße auf Höhe des Suezkanalwegs am Donnerstag gegen 21.45 Uhr wurde der PKW-Fahrer in seinem Fahrzeug eingeklemmt. Derzeit laufen die Rettungsmaßnahmen. Die Mannheimer Straße ist stadteinwärts gesperrt.
Der 62-jährige Skoda-Fahrer wollte am Donnerstag gegen 21.45 Uhr auf der Mannheimer Straße wenden, wobei er eine in gleicher Richtung fahrende Straßenbahn übersah und von dieser erfasst wurde. Durch den Zusammenstoß wurde der 62-jährige in seinem PKW eingeklemmt und konnte nur durch den Einsatz der Feuerwehr, die das Dach abtrennen musste, befreit werden. Im Anschluss kam er mit schweren aber nicht lebensgefährlichen Verletzungen in ein Krankenhaus. Die Straßenbahn war mit ca. 20 Fahrgästen besetzt, von denen zwei Personen einen Schock erlitten. Sie wurden vor Ort behandelt. Die Mannheimer Straße musste während der Unfallaufnahme stadteinwärts bis 00.30 Uhr gesperrt werden. Es kam zu geringen Verkehrsbehinderungen. Auch der Straßenbahnverkehr war dadurch blockiert. Der nicht mehr fahrbereite PKW wurde abgeschleppt. Die Höhe des Sachschadens wird auf ca. 25.000,- Euro geschätzt.
(Weinheim / Rhein-Neckar-Kreis) – Exhibitionist am Hauptbahnhof; Zeugen gesucht
Eine Zeugin informierte am Mittwochabend, gegen 20.30 Uhr, das Polizeirevier Weinheim, dass ein unbekannter Mann im Bereich der OEG-Haltestelle „Weinheim Bahnhof“ in der Öffentlichkeit onaniere. Eine sofort eingeleitete Fahndung verlief allerdings ohne Ergebnis.
Der Mann wird wie folgt beschrieben:
ca. 175 cm;
normale Statur;
kurze, helle Haare.
Er trug eine kurze, helle Hose, ein weißes T-Shirt, dunkle Turnschuhe und eine weiße Kappe.
Weitere Zeugen werden gebeten, sich mit dem Kriminaldauerdienst, Tel.: 0621/174-4444 oder mit dem Polizeirevier Weinheim, Tel.: 06201/1003-0 in Verbindung zu setzen.
Stadtvorstand reagiert auf den Brand im Camp Moria mit Bereitschaft, Schutzsuchende in Speyer aufzunehmen
Lesbos (GR) / Speyer – Durch den Brand im Camp Moria auf der griechischen Insel Lesbos erlangt die katastrophale Situation in Flüchtlingslagern an trauriger Aktualität. Zugleich ruft dieses Ereignis in Erinnerung, weiterhin nach einer europäischen Lösung hinsichtlich der Gesamtlage schutzbedürftiger Menschen zu suchen und sich für diese einzusetzen.
Laut Speyerer Stadtvorstand muss hier entschieden gehandelt werden: „Die Situation, wie sie sich aktuell darstellt, darf so nicht länger toleriert werden. Die Stadt Speyer hat sich schon immer, und insbesondere 2015, für Geflüchtete engagiert. Wir sehen es auch weiterhin als oberstes Ziel im Hinblick auf unsere humanitäre Verpflichtung an, den Schutzbedürftigen in Griechenland zu helfen und ihnen eine menschenwürdige Unterbringung und ein faires Asylverfahren zu ermöglichen.“
Auch der Speyerer Stadtrat hat mit seinem Bekenntnis zum Aktionsbündnis Seebrücke und der damit einhergehenden Erklärung der Stadt Speyer zum sicheren Hafen bereits einen Appell an die Bundesregierung geschickt und ein Zeichen dafür gesetzt, dass die Stadt Speyer offen für die Aufnahme von Asylbegehrenden aus den überfüllten griechischen Lagern ist.
Die Speyer*innen haben in den letzten Wochen und Monaten großen Zusammenhalt und Stärke im Hinblick auf die Corona-Krise bewiesen. Diese Solidarität bestärkt den Stadtvorstand in seinem Vorhaben, Initiative zu zeigen und besonders schutzbedürftige Menschen aufzunehmen.
Erstes Speyerer Online-Entenrennen ein voller Erfolg
Die Stadtwerke Speyer sammelten mit ihrer Aktion zum ausgefallenen Altstadtfest 2478,84 Euro für soziale Projekte
Speyer – Am vergangenen Samstag flitzten wieder die Enten der Stadtwerke Speyer (SWS) über den Speyerbach. In diesem Jahr fand das traditionelle Hasepiehler Entenrennen aufgrund des abgesagten Altstadtfests allerdings komplett online statt. Die SWS sammelten als Hauptsponsor des Events Spenden für soziale Projekte, für die sich Speyerer Organisationen und Vereine noch bis zum 21. September 2020 bewerben können. Informationen zur Bewerbung finden Interessierte auf der Seite www.stadtwerke-speyer.de/entenrennen.
Die Organisatoren ziehen ein positives Fazit: Insgesamt wurden 810 Exemplare der diesjährigen Rennente „Dörte Digital“ auf den Speyerer Märkten verkauft und somit 1620 Euro eingenommen. Über Paypal konnte man für virtuelle Enten spenden und so ebenfalls beim Wettschwimmen mitmachen. Auf diesem Weg kamen weitere 858,84 Euro zusammen. Die von Paypal einbehaltenen Transaktionsgebühren legen die SWS auf die Spendensumme und runden auf volle 3000 Euro auf.
Um Punkt 11 Uhr gingen die 1538 Teilnehmerenten am Samstag an den Start und folgten in einer Online-Simulation einem virtuellen Bachverlauf, vorbei an Dom, bademaxx und SWS-Kundenzentrum. Das Feedback der Zuschauer-/innen fiel positiv aus. Auf der Facebook-Seite der Stadtwerke war u.a. zu lesen: „Alle waren voller Spannung vor dem Bildschirm und haben die Enten angefeuert. Danke für die tolle Alternative zum echten Rennen.“ Nur zu kurz sei es dem ein oder anderem gewesen.
SWS-Geschäftsführer Wolfgang Bühring äußert sich zufrieden: „Wir freuen uns, dass die Aktion so gut angekommen ist und alles wie geplant funktioniert hat. Das Online-Entenrennen war eine echte Premiere, das es in dieser Form (soweit wir wissen) noch nie in Deutschland gegeben hat.“
Die schnellste Ente erreichte nach 2:32 Min. das Ziel, die letztplatzierte nach 3:04 Min. Die zwanzig Gewinner-/innen wurden per E-Mail informiert und können in den nächsten Tagen ihre Preise abholen: je eine XXL-Ente inklusive vollgepacktem „Energiebündel“. Dazu gibt es einen tollen, handmade Mund-Nasen-Schutz aus Speyer zur Erinnerung an dieses ganz besondere Entenrennen 2020.
Aktuell läuft noch der Kreativwettbewerb als weiterer Teil der Aktion. Insgesamt 35 Fotos der verschönerten Dörte Digital haben die Teilnehmer-/innen bis zum Einsendeschluss eingereicht. Von einer als Corona-Virus verkleideten Ente über eine Vampir- und Feuerwehrente ist alles dabei – liebevoll bemalt, beklebt oder mit Accessoires versehen. Noch bis zum 20. September kann auf der Facebook-Seite Stadtwerke Speyer / bademaxx per Like über die schönsten Kunstwerke abgestimmt werden. Die Besitzer-/innen der kreativsten Enten dürfen sich über tolle von den SWS und vom Kosmetikstudio am Berliner Platz gesponserte Preise freuen.
Stadtwerke Speyer GmbH 17.09.2020
Mit Stiftungsgeld aktiv gegen Klimawandel
Scheckübergabe beim ersten „Sattelfest“
v. l.: Beigeordnete Irmgard Münch-Weinmann, Markus Merkle, Oberbürgermeisterin Stefanie Seiler, Dominik Plein im Lastenkorb, SWS-Geschäftsführer Wolfgang Bühring mit Scheck, Bernd Webel und Petra Zachmann Foto: SWS
Speyer – Machen statt meckern und teilen statt besitzen lauten die beiden Leitsätze, die sich der Speyerer Verein „inSPEYERed“ auf die Fahne geschrieben hat. Erfolge haben die Initiatoren damit bereits erzielt. Gekrönt wurde ihr Tun nun durch die Anschaffung eines Lastenrades, die dank der Stiftung der Stadtwerke Speyer (SWS) für Erneuerbare Energien und Umwelt möglich war. Offiziell überreicht wurde der Scheck über 15.000 Euro dafür von SWS-Geschäftsführer Wolfgang Bühring bei der Aktion „Sattelfest“ am Sonntag.
„Wir machen uns stark für den Klimaschutz und sind motiviert, die Menschen aufs Rad zu bringen“, betonte Sophie Etzkorn von „inSPEYERed“. Wohl wissend, dass es im Alltag Hindernisse – beispielsweise den Transport größerer Einkäufe – gibt, hatten sich die Mitstreiter überlegt, Lastenräder zum Ausleihen anzuschaffen. Forciert wurde der Gedanke durch die Ausschreibung des Stiftungsumweltpreises. „Wir haben uns hingesetzt und ein konkretes Konzept geschrieben“, sagte Sophie Etzkorn.
Erstmals Preisgeld erhöht
Das hat die Stiftung mit ihrem Vorsitzenden Wolfgang Bühring überzeugt und zwar derart, dass vom bisherigen Prozedere abgewichen wurde. Zum ersten Mal in der Geschichte wurde nämlich der festgelegte Maximalbetrag von 15.000 Euro, der zur Förderung des Umwelt- und Klimaschutzes durch gemeinnützige Organisationen und Einrichtungen jährlich ausgelobt wird, deutlich erhöht. „inSPEYERed“ erhielt die komplette Summe. Der Verein Forschungswerkstatt Natur – Kunst – Technik bekam zusätzlich 5000 Euro und der Verein Miteinander 3500 Euro.
„Wir sind stets bestrebt, für die Gesellschaft etwas zu tun, was nicht automatisch Komfortverlust bedeutet“, stellte Wolfgang Bühring heraus. Das Radfahren zu fördern sah er dabei als einen Impuls an und das Lastenrad konkret als hohen Gewinn, um selbst bei Einkäufen aufs Auto verzichten zu können. Nicht zuletzt passt die Idee laut Wolfgang Bühring optimal zu den Stadtwerken und ihren Bestrebungen, die Elektromobilität weiter zu forcieren. Der Geschäftsführer hob hervor: „Wir freuen uns, mit diesem Projekt einen weiteren Schritt in Richtung Smart City gehen zu können.“
Gemeinsam an der Wende arbeiten
Oberbürgermeisterin Stefanie Seiler begrüßte die Initiative von InSPEYERed und die Unterstützung durch die Stiftung. „Wir müssen gemeinsam an der Verkehrswende arbeiten“, untermauerte sie. In dem Zusammenhang wies die OB darauf hin, dass es den Verantwortlichen ein Anliegen sei, die Stadt fahrrad- und fußgängerfreundlicher zu machen. Dafür brauche es aber Zeit. Aus Aussagen des Tiefbauamtes zitierte Stefanie Seiler: „Wir bräuchten 50 Jahre, um unsere ganzen Rad- und Gehwege im Stadtgebiet instand zu setzen.“
Ein Lastenrad hat der Verein zwischenzeitlich bereits angeschafft. Ein zweites soll von dem Stiftungsbetrag gekauft werden. Dieser sichert des Weiteren die Finanzierung des Betriebs über fünf Jahre hinweg. Danach sollen Spenden die Lastenräder am Laufen halten.
Jeder, der in Speyer lebt, kann sich das Fortbewegungsmittel beim Verein ausleihen. Möglich ist das zum einen durch das Abscannen des QR-Codes auf der Lenkstange, zum anderen durch einen Klick auf der Homepage (www.inspeyerad.de). Das E-Bullitt ist ein einspuriges Lastenrad mit einer maximalen Zuladung von 180 Kilo inklusive Fahrer*in. Die maximale Geschwindigkeit liegt bei 25 Stundenkilometern. Der Standort des Lastenrades ist der Unverpackt-Laden in der Großen Greifengasse 1. Angesichts der sich entwickelnden großen Nachfrage sprach Sophie Etzkorn bereits jetzt von einem Erfolg.
Stadtwerke Speyer GmbH 17.09.2020
Glasfaserverlegung in der Auestraße beginnt
Speyer – Im nördlichen Radweg der Auestraße zwischen An der Hofweide und Kreisel Franz-Kirrmeier-Straße wird seit Montag, 14. September 2020, für ca. eine Woche Glasfaserleitung verlegt. Für die Bautätigkeit ist eine Fahrbahn gesperrt. Da in kurzen Abschnitten gearbeitet wird, ist die Passage der Engstelle im Begegnungsverkehr möglich. Die Verkehrsteilnehmer werden um erhöhte Aufmerksamkeit gebeten.
Auch in der Straße Am Rübsamenwühl werden die Arbeiten über die Nachtweide hinaus Richtung Wammsee weitergeführt.
Stadtwerke Speyer GmbH 17.09.2020
Bauarbeiten in der Zufahrt zu Abfallwirtschaftshof (AWH)
Speyer – Ab 38. Kalenderwoche werden im Auftrag der Entsorgungsbetriebe Speyer für ca. vier Wochen Tiefbauarbeiten längs der Zufahrt zum Abfallwirtschaftshof durchgeführt. Fahrzeuge können unter gegenseitiger Rücksichtnahme passieren. Ausfahrende haben Vorfahrt. Bis auf eine kurze Zeitspanne ist der Zahlautomat erreichbar und soll auch entsprechend genutzt werden.
Beschäftigte in Speyer sollen profitieren | Trotz Corona volle Auftragsbücher
Mehr Geld für Dachdecker gefordert
Auch in Corona-Zeiten viel zu tun: Dachdecker sollen mehr Geld für ihre Arbeit bekommen, fordert die IG BAU. Die Auftragsbücher der Firmen seien voll, die Wartezeiten für Handwerker lang.
Speyer – Krisenfestes Handwerk: Die Dachdecker
in Speyer
haben während der Pandemie voll durchgearbeitet. Jetzt sollen sie an der guten
Wirtschaftslage der Branche beteiligt werden, fordert die Industriegewerkschaft
Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU). „Die Auftragsbücher im Dachdeckerhandwerk sind
voll, die Wartezeiten für Kunden lang. Für die Beschäftigten muss sich die
körperlich anstrengende Arbeit auch im Geldbeutel bemerkbar machen“, sagt Rüdiger Wunderlich,
Bezirksvorsitzender der IG BAU Rheinhessen-Vorderpfalz. Die Gewerkschaft
verlangt in der laufenden Tarifrunde ein Lohn-Plus von 4,8 Prozent,
100 Euro monatlich mehr für Auszubildende sowie die Sicherung der
Zusatzrente in der jetzigen Höhe.
Bislang hätten die
Arbeitgeber jedoch kein Angebot vorgelegt, kritisiert Carsten Burckhardt vom IG
BAU-Bundesvorstand, der die Verhandlungen führt: „Geht es nach den Unternehmen,
sollen sich die Beschäftigten mit einer Nullrunde begnügen. Das ist eine
Unverschämtheit – ebenso wie die Forderung nach Einschnitten bei der
tariflichen Zusatzrente. Nur die allerwenigsten Dachdecker halten bis zum
gesetzlichen Rentenalter durch. Und dann liegen die Bezüge oft deutlich unter
1.000 Euro. Deshalb ist eine Extra-Rente so wichtig. Hier darf den
Beschäftigten nicht in die Tasche gegriffen werden – weder bei den künftigen
Rentnern noch bei denen, die heute schon im Ruhestand sind“, so Burckhardt.
Nach Angaben des
Statistischen Bundesamtes stiegen die Umsätze in der Dachdeckerei und
Bauspenglerei in der ersten, von der Pandemie geprägten Hälfte des Jahres um
6,7 Prozent. Die IG BAU ruft den Zentralverband des Deutschen
Dachdeckerhandwerks dazu auf, nun ein akzeptables Lohn-Angebot vorzulegen. Die
Zusatzrente dürfe nicht angetastet werden. Die Verhandlungen werden am 7. Oktober
in Frankfurt am Main fortgesetzt.
Einblick in die Welt der Chilis: Scharfe Früchte unter Palmen
Chili-Schau im Zoologisch-Botanischen Garten: Wilhelma-Gärtner Jonathan Bartocha mit der Sorte „Tabasco“, nach der auch die bekannte Sauce benannt ist.
Ob als feurige Note im süßen Kakao oder belebendes Aroma im knackigen Salat: Als Gewürz ist der Chili in der Küche ein beliebter Begleiter für zahlreiche Gerichte. Dass die bunten Früchte aber auch mit Formenund Farbenreichtum beeindrucken können, beweist die aktuelle Sonderschau der Wilhelma in Stuttgart. Glockenförmig oder erbsengroß, von Schneeweiß bis Schokoladenbraun präsentieren sich die etwa 100 verschiedenen Arten und Sorten zwischen Palmen und Moosfarn im historischen Wintergarten.
Chilis unter Palmen: Bis Mitte Oktober zeigt die Wilhelma 100 Arten und Sorten im historischen Wintergarten.
Dabei können nicht alle Vertreter dieser Nachtschattengewächse mit einem pikanten Geschmackserlebnis aufwarten. Denn wie der Schärferekordhalter „Carolina Reaper“ gehört auch die süßliche Gemüsepaprika zu der Pflanzengattung Capsicum. Deren Wildformen stammen aus Süd- und Mittelamerika und besitzen kleine, nach oben gerichtete Früchte, die kaum von Laub verdeckt werden. Dadurch landen die Chilis gezielt in Vogelmägen, die Samen werden ausgeschieden und somit weiter verbreitet. Erst durch sorgfältige Auswahl und Kreuzung entstand die heutige Varianz der Chilis, die sich vor allem in Größe und Gewicht, Farbenspektrum und Schärfegraf der Früchte zeigt. Während die bekannte Sorte „Tabasco“ beispielsweise mit tiefroten, länglichen Schoten glänzt, entwickeln sich aus den Blüten der „Nu Mex Centennial“ runde, lilafarbene Beeren, die sich erst während der Reife über Gelb und Orange zu Rot färben. Durch eine charakteristisch gefurchte Tropfenform zeichnet sich dagegen die „Habanero“ aus, die gleich in unterschiedlichen Schattierungen von Sattgrün bis Senfbraun vorkommt.
Chili-Schau in der Stuttgarter Wilhelma: Bei dem Zierchili „Nu Mex Centennial“ nehmen Früchte je nach Reifegrad einen anderen Farbton an.
Um diese Exoten jeden Spätsommer in ihrer ganzen Vielfalt zeigen zu können, beginnen die Vorbereitungen im Zoologisch-Botanischen Garten in Stuttgart schon am Jahresanfang. Bereits Ende Januar werden die ersten Sorten ausgesät und hinter den Kulissen im geschützten Gewächshaus zu Jungpflanzen herangezogen. Capsicum liebt warme Temperaturen um 20 Grad und muss gleichmäßig feucht gehalten werden. Anfang Mai geht es für die Gewächse dann langsam nach draußen in die Sonne, damit sie unter intensivem UV-Licht größer und kräftiger werden können. Je nach Sorte bilden die Chilis ab Juni die ersten Früchte aus und zeigen sich somit pünktlich zum Umzug in den Wintergarten in voller Pracht.
Chili-Schau in der Stuttgarter Wilhelma: Zu den schärfsten Sorten gehört die „Habanero“, die es in ganz unterschiedlichen Farbschlägen gibt
Was für die kundigen Gärtnerinnen und Gärtner eigentlich Routine ist, geriet diesmal allerdings zu einer kleinen Herausforderung. Denn im vergangenen Jahr hatte sich gezeigt, dass die bisherige Chili-Sammlung von einer Viruserkrankung befallen war. Wie auch bei Menschen und Tieren können Viren lange unerkannt in Pflanzen schlummern, ohne dass äußere Anzeichen zu sehen sind. Kommt es dann zum Ausbruch, weil die Gewächse schwächeln, sind sie meist nicht mehr zu retten. Da eine Übertragung über das Saatgut, das von befallenen Chilis stammt, nicht ausgeschlossen werden kann, mussten die Bestände komplett neu aufgebaut werden. Die Samen dafür kommen im Tausch von anderen botanischen Gärten oder werden zugekauft. Diese Mühe hat sich gelohnt: Etwa 300 Pflanzen konnten erfolgreich aufgezogen werden, die nun die Basis für die nächste Generation Wilhelma-Chilis bilden.
Wilhelma – Zoologisch-Botanischer Garten Stuttgart 17.09.2020
Wasserscheue Gänse mit eigenwilligen Brutzeiten
Kinderstube bei den australischen Hühnergänsen
Fünf Küken ziehen die australischen Hühnergänse der Wilhelma in Stuttgart in diesem Jahr auf. Foto: Wilhelma Stuttgart
Aufgeregtes Geschnatter schallt derzeit regelmäßig über die Australien-Anlage der Wilhelma in Stuttgart: Vor nicht einmal zwei Wochen sind fünf junge Hühnergänse geschlüpft. Begleitet von ihren wachsamen Eltern durfte die kleine Gänseschar in dieser Woche ihren Stall verlassen und lässt sich nun täglich bei ihren Ausflügen ins Grüne beobachten.
Nachwuchs bei den Hühnergänsen in der Stuttgarter Wilhelma: Typisch für diese Art ist die schwarzweiße Zeichnung des Dunenkleides. Foto: Wilhelma Stuttgart
Die Zucht dieser Entenvögel ist im Zoologisch-Botanischen Garten bereits mehrfach gelungen. Mit dem Spätsommer hat das Paar in diesem Jahr allerdings einen ungewöhnlichen Zeitpunkt für ihre Kinderstube gewählt, denn die Hühnergänse sind eigentlich Winterbrüter. Ihre Heimat liegt im Süden Australiens und auf der Insel Tasmanien, wo sie an Küstenstreifen und auf kleinen Eilanden leben. Dort legen die Hühnergänse ihre Eier im Mai ab, wenn sich auf der Südhalbkugel der Winter ankündigt. „Für die Tiere ist dabei die Länge des Tageslichts ausschlaggebend“, erklärt Revierleiter Mario Rehmann. „Erst wenn diese unter acht Stunden liegt, beginnt die Brutsaison. Aufgrund der Niederschläge wächst dann das Gras am stärksten, das für die Vögel die wichtigste Nahrungsquelle ist.“ An diesem natürlichen Rhythmus orientieren sich die Hühnergänse auch, wenn sie in unseren Breitengraden gehalten werden und widmen sich in der Regel erst ab Oktober der Jungtieraufzucht. Weil das winterliche Futterangebot auf der Wilhelma-Anlage eher karg ausfällt, bekommen die Küken in dieser Zeit gekeimten Weizen zugefüttert und sind im beheizten Innengehege untergebracht. Aktuell fühlt sich die Gänsefamilie in der milden Spätsommersonne aber auch draußen gut aufgehoben, während regelmäßige Niederschläge für ausreichend Grün auf der Wiesenfläche sorgen.
Nachwuchs bei den Hühnergänsen in der Stuttgarter Wilhelma: Typisch für diese Art ist die schwarzweiße Zeichnung des Dunenkleides. Foto: Wilhelma Stuttgart
Wasser hat dagegen für die Hühnergänse im Gegensatz zu vielen ihrer Verwandten nur wenig Anziehungskraft. Mit ihren reduzierten Schwimmhäuten und langen Krallen sind sie auf ein Leben auf festem Grund angepasst und ziehen sich nur bei Gefahr in Gewässer zurück. Für ihr Gelege suchen sich die Vögel von hohen Gräsern oder Büschen geschützte Bereiche, das Nest bauen Gans und Ganter gemeinsam. Ist das erste Ei gelegt, verlässt das Weibchen den Brutplatz für die fünf Wochen bis zu Schlupf kaum noch, während das Männchen benachbarte Artgenossen und Eindringlinge mit angehobenen Flügeln und durchdringenden Rufen auf Abstand hält. Denn sowohl die Eier als auch die Jungtiere sind für Räuber leichte Beute. Während in Australien Möwen oder verwilderte Hauskatzen Jagd auf die jungen Gänse machen, können in der Wilhelma Krähen oder Füchse zu einer Gefahr für die Küken werden. Auch die friedlichen Roten Riesenkängurus, die sich die Anlage mit den Hühnergänsen teilen, müssen daher im Moment mit der einen oder anderen Attacke leben, wenn sie sich zu nah an die Schützlinge des Pärchens heranwagen. Schon in zwei bis drei Monaten wird sich die Wachsamkeit der Gänseeltern ausgezahlt haben. In dieser Zeit legen die Küken langsam ihr flauschiges, schwarzweiß gestreiftes Dunengefieder ab und wachsen zu stattlichen, hellgrauen Jungvögeln heran.
Fünf Küken ziehen die australischen Hühnergänse der Wilhelma in Stuttgart in diesem Jahr auf. Foto: Wilhelma Stuttgart
In ihrer Heimat wurden die Hühnergänse als Konkurrenten zu Weidetieren stark bejagt, durch Lebensraumvernichtung fanden sie zudem immer weniger Brutplätze. Um 1960 stand die Art sogar kurz vor der Ausrottung. Seitdem stehen die Vögel unter Schutz, so dass sich die Bestände inzwischen erholt haben.
Wilhelma – Zoologisch-Botanischer Garten Stuttgart 17.09.2020
Kisten, Röhren, frische Äste: Was sorgt für Abwechslung bei den Tieren im Zoo Heidelberg?
Erwachsenen-Workshop „Tierbeschäftigung“ am 26.09.2020
Syrischer Braunbär mit Beschäftigungs-Röhre im Zoo Heidelberg. In der Rühre haben die Tierpfleger Futter versteckt, das nur durch Schütteln der Röhre aus den Löchern fällt. Foto: Petra Medan / Zoo Heidelberg
Ende September findet im Zoo Heidelberg ein Workshop exklusiv nur für Erwachsene statt. Das Thema: Wie beschäftigt man Zootiere? Am 26.09.2020 haben interessierte Personen die Möglichkeit, selbst kreativ zu werden und Beschäftigung für die tierischen Zoobewohner zu basteln, bauen, und entwickeln. Zudem erfahren die Teilnehmer allerhand Wissenswertes zum Thema Tierbeschäftigung. Der Workshop findet am Samstag, 26.09.2020 von 10.00 Uhr bis 13.00 Uhr statt. Tickets gibt es für € 25,- (inkl. Zooeintritt) im Vorverkauf an der Zookasse.
In
modernen Zoos sind Programme zur Tierbeschäftigung, auch Enrichment genannt,
ein wesentlicher Bestandteil der Tierhaltung. Umweltfaktoren, denen die Tiere
im natürlichen Lebensraum ausgesetzt wären, spielen im Zoo keine oder nur eine
untergeordnete Rolle. Anders als die Artgenossen im Freiland, müssen die
Zoobewohner nicht stundenlang auf Nahrungssuche gehen oder sich mit
Fressfeinden auseinandersetzen. Abwechslungsreiche Beschäftigungsmöglichkeiten
in den Gehegen und Anlagen des Zoos sorgen daher für Abwechslung im Alltag und
steigern das physische und psychische Wohlbefinden der Zoobewohner.
Gemeinsam mit dem Zooranger entwickeln die Workshop-Teilnehmer unterschiedliche Möglichkeiten, die Zootiere nicht nur körperlich, sondern auch geistig zu fordern. Dabei sind dem Einfallsreichtum der Teilnehmer keine Grenzen gesetzt. Für einige Tiere ist Futter, das in Kisten, Röhren oder auf der Anlage versteckt wird, extrem spannend. Andere Zoobewohner bevorzugen Seile, Hängematten oder frische Äste zum Spielen und Klettern. Das Beste: Am Ende dürfen die Teilnehmer die gestalteten Beschäftigungsmaterialen einem „tierischen Test“ direkt vor Ort unterziehen. Welchem Zoobewohner sie dabei wohl ganz nahekommen? Man darf gespannt sein…Kontakt & Tickets: Eine Anmeldung zum Erwachsenen- Workshop „Tierbeschäftigung“ am 26.09.2020 ist ab sofort möglich. Tickets gibt es für € 25,- (inkl. Zooeintritt) im Vorverkauf an der Zookasse. Nähere Informationen zum Workshop und zur Anmeldung unter: https://www.zooschule-heidelberg.de/de/angebot/workshops
Text: Tiergarten Heidelberg gGmbH Foto: Petra Medan / Zoo Heidelberg 17.09.2020
„Die richtige
Winter-Vorbereitung für mediterrane Landschildkröten“
DGHT-Schildkrötenstammtisch im Zoo Landau in der Pfalz am 30. September 2020, 19.30 Uhr
Corona-bedingt konnte im Jahr 2020 bisher keiner
der eigentlich vierteljährlich angesetzten, beliebten
DGHT-Schildkrötenstammtische stattfinden. Unter Einhaltung der aktuell
geltenden diesbezüglichen Regeln wird der nächste Stammtisch am 30. September
nun durchgeführt. Das Thema des Abends wird unter dem Titel „Keine Angst vor
dem Einwintern“ die richtige Winter-Vorbereitung für mediterrane
Landschildkröten sein. Außerdem soll gemeinsam auf das bisherige
Schildkrötenjahr zurückgeblickt werden.
Der Schildkrötenstammtisch, den die Deutsche
Gesellschaft für Herpetologie und Terrarienkunde (DGHT) in Kooperation mit dem
Zoo anbietet, richtet sich an Schildkrötenhalterinnen und -halter und solche,
die es vielleicht werden wollen, und bietet die Möglichkeit, sich mit dem
Schildkrötenexperten der DGHT Peter Buchert sowie untereinander auszutauschen.
Die Veranstaltung findet am 30. September um 19.30
Uhr in der Zooschule des Zoo Landau, Hindenburgstraße 12, 76829 Landau, statt. Auf die Einhaltung der Corona-Regeln wird
selbstverständlich geachtet; in der Zooschule besteht die Pflicht zum Tragen
eines Mund-Nasen-Schutzes.
Es handelt sich um eine kostenlose Veranstaltung! Bitte betreten Sie den Zoo an diesem Abend über den Nebeneingang an der Zooverwaltung (Zebrastreifen). Wir freuen uns auf zahlreiche Gäste!
Zoo Landau in der Pfalz 17.09.2020
Zoos starten Zuchtprojekt zugunsten bedrohter Nutztierrassen
Auch im Zoo Landau in der Pfalz finden sich nur noch selten zu sehende Schafe, Hühner und Kaninchen
„Artenschutz
der anderen Art“: Die Mitgliedszoos des Verbandes der Zoologischen Gärten (VdZ),
zu denen auch der Zoo Landau in der Pfalz zählt, bündeln künftig ihre Kräfte,
um einheimische sogenannte „alte Nutztierrassen“ vor dem Verschwinden zu
bewahren. „Besucherinnen und Besucher denken bei der Erhaltung gefährdeter
Arten meist an Wildtiere, dabei sind auch 64 Prozent aller einheimischen
Haustierrassen gefährdet“, weiß Landaus Zoodirektor und Zootierarzt Dr.
Jens-Ove Heckel zu berichten. Heckel, der vor seinem Veterinärstudium auch eine
Landwirtschaftslehre abgeschlossen hat, hält besonders auch moderne Zoos mit ihren
wertvollen Tierbeständen und ihrer Expertise für geradezu prädestiniert, dabei
zu helfen, das Verschwinden dieses wichtigen Teils der biologischen Vielfalt
mit aufzuhalten.
Im Rahmen eines vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) geförderten Projekts soll die wissenschaftliche Erhaltungszucht nun optimiert und die bedrohten Tiere stärker als bisher nachgezüchtet werden. Außerdem soll das Thema des Aussterbens einheimischer Nutztiere fest in den Unterrichtsangeboten der Zooschulen verankert und ein jährliches Fachsymposium etabliert werden. Mit Agrarwissenschaftlerin Dr. Julia Drews wurde eigens eine verantwortliche Projektkoordinatorin eingestellt. Das Projekt ist zunächst auf drei Jahre angelegt.
Warum ist die Bewahrung der z.B. im Streichelzoo des Landauer Zoos gehaltenen und gezüchteten Bergischen Schlotterkämme oder des Deutschen Großsilber-Kaninchens überhaupt wichtig? Alte Nutztierrassen tragen viele gute und wertvolle Eigenschaften in sich, die den heutigen klassischen Hochleistungsrassen inzwischen oft fehlen. Deswegen sind sie in der Lage, mit extensiven Haltungsformen gesünder, nachhaltiger und schonender zurecht zu kommen. Prof. Dr. Dr. Kai Frölich, Direktor von Europas größtem Zentrum für alte Haus- und Nutztierrassen, dem VdZ-Tierpark Arche Warder merkt an, „dass fast alle Experten sich einig sind, dass eine Transformation der derzeitigen Produktionsverfahren in der Landwirtschaft notwendig ist. Nur wie diese verlaufen soll und in welcher Geschwindigkeit sie vollzogen werden muss, wird kontrovers diskutiert. Die Nutzung alter Rassen auf Teilflächen kann dabei durch extensive Bewirtschaftung zum Erhalt der Biodiversität und Ökosystemleistung beitragen.“ Z.B. sind alte Rinder-, Ziegen- oder Schafrassen, wie das auch im Zoo Landau gezeigte, sehr kleine französische Ouessant-Schaf, an bestimmte Standorte angepasst und somit auch kulturhistorisches Erbe ihrer jeweiligen Region. Diese robusten Tiere durchgängig u.a. auf extensiv genutzten Weiden zu halten ist sinnvoll, da sie auch mit energiearmen Futter zurechtkommen und somit zur nachhaltigen Pflege von Kulturlandschaften beitragen. Letztlich sind die alten Rassen auch eine Antwort auf künftige Herausforderungen: Durch ihre größere genetische Variabilität können sie besser auf Veränderungen in puncto Klima oder Produktion reagieren.
Über das Projekt
Die
Förderung des Vorhabens erfolgt aus Mitteln des Bundesministeriums für
Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) aufgrund eines Beschlusses des deutschen
Bundestages. Die Projektträgerschaft erfolgt über die Bundesanstalt für
Landwirtschaft und Ernährung (BLE).
Über den VdZ
Der Verband der Zoologischen Gärten (VdZ) e.V. mit Sitz in Berlin ist die führende Vereinigung wissenschaftlich geleiteter Zoologischer Gärten mit Wirkungsschwerpunkt im deutschsprachigen Raum. Der 1887 gegründete VdZ ist der weltweit älteste Zoo-Verband und gab den Anstoß zur Gründung des Weltzooverbandes (WAZA). Aktuell gehören zum VdZ 71 Mitgliedszoos in Deutschland, Schweiz, Österreich und Spanien. Zu den Schwerpunkten des VdZ gehören die Vertretung der Mitgliederinteressen, die Kommunikation und Kooperation mit Behörden, Politikern, Wissenschaftlern, Verbänden und den Medien. Weiterhin unterstützt der Verband Natur- und Artenschutzprojekte, sowie Bildung und Forschung in Zoos.
In
der letzten Woche der Herbstferien bietet die Zooschule mittwochs und
donnerstags für Kinder im Alter von 7 bis 10 Jahren zwei tolle Workshops zu den
Themen „Tiger, Schimpanse und Pinguin: Mach mit beim Schutz von bedrohten
Tierarten“ und „Achtung! Pinguine und andere Meerestiere brauchen Deine Hilfe“
an. Beide Workshops finden in der Zeit von 14 bis 17 Uhr statt.
MI 21.10.20
Tiger, Schimpanse und Pinguin: Mach mit beim Schutz von bedrohten Tierarten
DO 22.10.20
Achtung! Pinguine und andere Meerestiere brauchen Deine Hilfe
Kosten: Pro Workshop 9,50 € zuzüglich Zooeintritt 3,50 €. Sämtliche Materialien sind im Preis enthalten. Anmeldung in der Zooverwaltung (Telefonnummer: 06341/13-7011 von 8:00 Uhr bis 12:00 Uhr) oder unter zoo@landau.de zu allen Workshops ist dringend erforderlich. Die Teilnehmerzahl für jeden Workshop ist begrenzt!
Gemeinsam und verflochten: Speyer, Worms und Mainz – Jüdische Kulturtage SchUM jetzt auch in Speyer
Im Vordergrund: Die Weisen von Speyer, Skulpturengruppe von Wolf Spitzer im Judenhof Im Hintergrund: Staatsminister Alt im Gespräch mit u.a. Oberbürgermeisterin Stefanie Seiler Foto: Speyer 24/7 News
Speyer / Mainz / Worms – Erstmalig beteiligt sich in diesem Jahr Speyer, gemeinsam mit den Städten Mainz und Worms, an den Jüdischen Kulturtagen SchUM. Mit einem spannenden Programm werden diese Kulturtage vom 14. Oktober bis 16. November auch in Speyer den Facettenreichtum jüdischer Kultur in Musik und Theater aufzeigen, prägende geschichtliche Ereignisse beleuchten, das Gedenken an die Opfer des Antisemitismus pflegen und natürlich die Lebendigkeit des jüdischen Vermächtnisses in unserer Stadt feiern.
Eingang in die Mikwe (traditionelles jüdisches Bad) im Judenhof Speyer Foto: Speyer 24/7 News
Die SchUM-Stätten existieren seit vielen Jahrhunderten. Im 10. Jahrhundert begann die Blütezeit der in Speyer, Worms und Mainz ansässigen jüdischen Gemeinden. Sie prägten die synagogale Architektur und die Choreografie der rituellen Reinigung sowie die aschkenasische Grabkultur. Sie setzten auch religiöse Maßstäbe und brachten zahllose Gelehrte, kluge Frauen, Geschichtenerzähler, liturgische Dichter und Kantorinnen hervor.
Die vielen Facetten jüdischer Geschichte und Gegenwart, Architektur, Religion, Kultur und Musik, der Pluralismus und die Lust am Diskutieren spiegeln sich im Programm der Kulturtage. Damit ist SchUM in allen drei Städten präsent, nicht nur über die Monumente und Friedhöfe, sondern auch kulturell. Ausführliche Informationen über das Programm der Speyerer SchUM-Kulturtage – Konzerte, Vorträge, Lesungen, Podiumsdiskussionen, Führungen – finden sich auf der Website www.speyer.de, das Programm der beiden anderen Städte unter dem Link: www.schumstaedte.de.
Alle Veranstaltungen werden gemäß der Hygiene- und Abstandsregeln im Rahmen der anhaltenden Covid 19-Krise geplant und durchgeführt. Daher wird es nur begrenzte Kontingente an Plätzen geben können. Anmeldungen sind über die Website www.speyer.de/schum-kulturtage möglich. So können die Veranstaltungen auch dem Gebot über den Erhalt des Lebens (Pikuach Nefesh) nachkommen. Nach jüdischer Tradition ist jede Person angehalten, den eigenen Körper und die eigene Gesundheit sorgfältig zu hüten.
11. Europäisches Filmfestival der Generationen – Filme über das Älterwerden für Alt und Jung
Speyer – Vom 19. bis 23. Oktober heißt es auch in Speyer wieder „Film ab!“ – denn in diesem Zeitraum beteiligt sich die Stadt auf Initiative des Seniorenbüros auch in diesem Jahr wieder am 11. Europäische Filmfestival der Generationen. Gezeigt werden fünf Filme zu unterschiedlichen Themenbereichen, die Alt und Jung gleichermaßen ansprechen.
Ziel des Festivals ist die Förderung des Dialogs zwischen den Generationen. Das Publikum ist daher im Anschluss an jede Filmvorführung zu einer Podiumsdiskussion mit Fachleuten aus der Praxis eingeladen. Die gezeigten Filme dienen dabei als Kommunikationsmittel, um ins Gespräch zu kommen und gemeinsam zu diskutieren. Die jeweiligen Filmbotschaften werden vertieft und darüber hinaus auf die lokalen Angebote zum Thema hingewiesen. Der Eintritt zu allen Programmpunkten ist frei.
Die Filme beschäftigen sich mit Demenz, der Mitverantwortung zwischen den Generationen, ethischen und kulturellen Fragen über den Umgang mit Sterben und Tod sowie Neuanfängen und völlig neu gedachten Lebensentwürfe auch im fortgeschrittenen Alter. Darüber hinaus werden ganz aktuelle Themen wie regionale und nachhaltige Produktionsformen und Klimawandel aufgegriffen.
Aufgrund der anhaltenden Corona-Pandemie gibt es in diesem Jahr einige Besonderheiten zu beachten. Zunächst ist eine vorherige Anmeldung zu jeder einzelnen Filmvorführung im Seniorenbüro unbedingt erforderlich. Die Besucher*innen sind angehalten, 30 Minuten vor Filmbeginn am Veranstaltungsort zu erscheinen, da sonst aufgrund der geltenden Hygienebestimmungen nicht pünktlich begonnen werden kann.
Die Plätze werden zugewiesen. Es ist nicht möglich, die Sitzplatzanordnung zu verändern. Auf den Stühlen sind Ausfüllbögen zur Kontaktdatenerfassung vorbereitet, die alle Besucher*innen vor Filmbeginn ausfüllen müssen. Die Bögen werden durch die Verantwortlichen eingesammelt.
Für Rückfragen stehen die Mitarbeiter*innen des Seniorenbüros gerne zur Verfügung, Telefon: 0 62 32 – 14 26 62, E-Mail: Ria.Krampitz@stadt-speyer.de.