Kirche

Ökumenisch ausgewiesene und profilierte Persönlichkeit

Der Vorstand des Evangelischen Bundes hat Kirchenpräsident Christian Schad einstimmig zum Präsidenten gewählt.

Speyer (lk) – Der Zentralvorstand des Evangelischen Bundes hat am 26. Januar 2021 das Ergebnis der Wahl des neuen Präsidenten bekannt gegeben. Einstimmig sei per Briefwahl der Kirchenpräsident der Evangelischen Kirche der Pfalz, Christian Schad, gewählt worden. Sein neues Ehrenamt werde er zum 1. März 2021 mit Beginn seines Ruhestandes antreten.

Mit Schad sei eine ökumenisch ausgewiesene und profilierte Persönlichkeit für die Spitze des Evangelischen Bundes gewonnen worden. Er stehe als Vorsitzender der Vollkonferenz und des Präsidiums der Union Evangelischer Kirchen (UEK) in der Evangelischen Kirche in Deutschland für das vertrauensvolle Miteinander der lutherischen, reformierten und unierten Landeskirchen innerhalb des deutschen Protestantismus. Außerdem sei er im Dialog mit der römisch-katholischen Kirche engagiert: als evangelischer Vorsitzender des Ökumenischen Arbeitskreises evangelischer und katholischer Theologen sowie als evangelischer Vorsitzender des Kontaktgesprächskreises zwischen Vertretern des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) und der Deutschen Bischofskonferenz.

International hervorgetreten sei Kirchenpräsident Schad als evangelischer Leiter der Konsultationsreihe zum Thema „Kirche und Kirchengemeinschaft“ im Auftrag der Gemeinschaft Evangelischer Kirchen in Europa (GEKE) und des Päpstlichen Rates zur Förderung der Einheit der Christen.

Hintergrund: Der Evangelische Bund ist das konfessionskundliche und ökumenische Arbeitswerk der Evangelischen Kirche in Deutschland. Er wurde 1886 in Erfurt gegründet und ist einer der großen evangelischen Verbände. Außerdem ist er Träger des Konfessionskundlichen Instituts Bensheim, das die unterschiedlichen christlichen Denominationen und ökumenischen Entwicklungen erforscht.

27.01.2021

Experimentieren ohne Erfolgsdruck

Mit den Erprobungsräumen testet die Evangelische Kirche der Pfalz Ideen und Formen künftigen kirchlichen Lebens. Die Projekte sind auf einer neuen Webseite abrufbar.

Speyer (lk) – Vielseitig, visionär, wissenswert: Die Homepage zu den Erprobungsräumen, den „LabORAtorien“ der Evangelischen Kirche der Pfalz, geht online. Unter https://laboratorien.evpfalz.de<https://laboratorien.evpfalz.de/> präsentiert die Landeskirche die Ergebnisse der Experimente. „Im LabORAtorium der Evangelischen Kirche der Pfalz geht es um mögliche Formen künftigen kirchlichen Lebens. Um Aufbruch und das Beschreiten neuer Wege. Zugleich geht es um unsere christlichen Werte und die spirituelle Dimension unseres Handelns“, erklärt die pfälzische Oberkirchenrätin Marianne Wagner.

Die Homepage biete spannenden Lesestoff und Anregungen für alle, „die an der Zukunft unserer Kirche mitarbeiten wollen“, sagt Wagner. „Hier wird abgebildet, was mit frischen Ideen und Gottvertrauen derzeit in Gemeinden und Kirchenbezirken erprobt wird und möglich ist.“ Zugleich wird auf der Webseite ausdrücklich zum Mitmachen und Ideenschmieden aufgefordert. Dabei ist der Titel der Homepage Programm: LabORAtorium steht für das lateinische Ora et Labora, für Beten und Arbeiten.

„In den Erprobungsräumen der Landeskirche darf ohne Erfolgsdruck ausprobiert und experimentiert werden. Ideen können scheitern, Versuche dürfen misslingen“, sagt die für die Strukturplanung der Gemeinden und Kirchenbezirke zuständige Oberkirchenrätin. „Wir möchten Innovation fördern und ermöglichen, dass Menschen Dinge ausprobieren, um das christliche Leben neu und lebendig zu gestalten.“ Es gelte, die Kreativität und Eigenverantwortung der Dorfgemeinden zu stärken, um von der versorgten zur lebendigen Gemeinde zu gelangen.

2018 erteilte die Synode der Evangelischen Kirche der Pfalz dem Projekt grünes Licht. Seitdem haben zahlreiche Haupt- und Ehrenamtliche, Kirchengemeinden und Gruppen, Kooperationszonen und Kirchenbezirke ihre LabORAtorien angemeldet – vom Küchengespräch in Finkenbach bis zum Morgenimpuls in Ludwigshafen, von der Kirche ohne Mauern in Speyer bis zum Kirchenbezirk 2025 in Zweibrücken. „Es herrscht Aufbruchstimmung“, unterstreichen Wagner und ihr theologischer Referent, Tim Kaufmann.

Kaufmann ist für die Homepage verantwortlich und wirbt in den Gemeinden und Kirchenbezirken für das Projekt. Die Corona-Pandemie habe zwar vieles ausgebremst, aber sie zeigt auch, wie viel kreatives Potenzial in den Gemeinden steckt, unterstreicht der Pfarrer: „Wir rechnen weiterhin mit vielen neuen Ideen.“ Da es um das Ausprobieren neuer Formen von Kirche gehe, richte sich das Angebot in erster Linie an Kirchenmitglieder. „Das heißt aber nicht, dass alle im Projekt Kirchenmitglieder sein müssen. Aber das LabORAtorium und die Antragsteller sollten in unserer Kirche verankert sein.“

Auf der Homepage finden Interessierte Voraussetzungen für LabORAtorien, Fördermöglichkeiten, Anleitungen zu Formalitäten sowie Porträts laufender Projekte. Dort wird auch das Logo, ein Schüttelkolben, erklärt. Er sei ein Symbol dafür, „dass sich hier Unterschiedliches zu einer inspirierenden, lösungsorientierten Mischung zusammenfindet“, so Wagner und Kaufmann.

Mehr zum Thema: https://laboratorien.evpfalz.de/

Kontakt: Tim Kaufmann, E-Mail: laboratorien@evkirchepfalz.de, Telefon: 06232/667-127

27.01.2021

Sichtbarkeit in der Einheit und Versöhnung in der Verschiedenheit

Bistum, Landeskirche, Freikirchen und Griechisch-Orthodoxe haben den Gottesdienst für die Einheit der Christen im Speyerer Dom gefeiert.

Bischof Wiesemann bei der Predigt

Speyer (lk/is) – Mit einem ökumenischen Gottesdienst im Speyerer Dom feierten Vertreterinnen und Vertreter der Evangelischen Kirche der Pfalz, des Bistums Speyer und weiterer Konfessionen der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen (ACK) – Region Südwest den Gottesdienst zur diesjährigen Gebetswoche für die Einheit der Christen.

„Der Gebetswoche für die Einheit liegt eine tiefe Sehnsucht zugrunde: Die Sehnsucht, alles zu überwinden, was unsere Kirchen noch trennt, und immer mehr zusammenzuwachsen“, sagte Bischof Karl-Heinz Wiesemann in seiner Begrüßung. Er verwies darauf, dass in diesem Jahr Schwestern der Kommunität von Grandchamp die Texte der Gebetswoche erstellt haben und sich die Struktur des Gottesdienstes an dem dreigeteilten Abendgottesdienst, den die monastische Gemeinschaft in der französischen Schweiz jeden Tag feiere, orientiere. Es könne wohltuend sein in einer Zeit, die durch die gravierenden Auswirkungen der Corona-Pandemie geprägt sei, „in den Jahrhunderte alten Strom der monastischen Gebetstradition“ mit einem Wechsel von Gebet und Stille einzutreten. „Lassen wir uns tragen von diesem Gebetsstrom. Lassen wir uns von ihm verbinden – mit Gott und untereinander“, so Bischof Wiesemann.

Kirchenpräsident Christian Schad bei der Predigt

In seiner Predigt zum Leitwort der Gebetswoche „Bleibt in meiner Liebe und ihr werdet reiche Frucht bringen“ (Joh 15, 8-9) brachte Kirchenpräsident Christian Schad seine Dankbarkeit und Freude über die „Früchte“ des langjährigen gemeinsamen Glaubensweges zum Ausdruck.

„Wir alle sind ungeachtet unserer konfessionellen Prägung Reben an dem einen Weinstock; tief verwurzelt im Glauben; gehegt und gepflegt von Gott, dem Weingärtner. Immer mehr in den letzten Jahren zusammengewachsen: in gegenseitigem Verständnis und Vertrauen, in gottesdienstlicher Gemeinschaft, in spiritueller Nähe und in gemeinsamen Taten“. Darum gehe es in dem Zuspruch Jesu: „Ich bin der Weinstock und ihr seid die Reben. Wer in mir bleibt, und ich in ihm, der bringt viel Frucht; denn ohne mich könnt ihr nichts tun“.

Diese Frucht habe jedoch nichts mit „Leisten“ zu tun, sondern eher mit „Sein-lassen“, sie sei letztlich ein Geschenk. Das bedeute, „darauf zu verzichten, den Wert meines Lebens daran zu messen, wie produktiv ich bin, wie viel Wissen ich anhäufe, welche Titel ich vorzuweisen oder welche Stufe der gesellschaftlichen Leiter ich erklommen habe“, betonte der Kirchenpräsident. Es gehe nicht darum, sich an den Maßstäben der Gesellschaft zu messen, „die den Starken und Durchsetzungsfähigen ehrt, den Schwachen aber verachtet“.

Gottesdienst für die Einheit der Christen im Dom zu Speyer

Schad machte den Gläubigen Mut, „in großer Gelassenheit und entspannter Fröhlichkeit mitzuhelfen in Gottes Reich“, jeweils mit den vorhandenen unterschiedlichen, vielfältigen Gaben. „Denn nur im Plural sind wir eins! Nur mit Christus vereint, indem wir in ihm bleiben, bringen wir gute Frucht. Genau darum bauchen wir als Kirche mehr Sichtbarkeit in der Einheit und mehr Versöhnung in der Verschiedenheit“, prägte es der Kirchenpräsident ein.

Wie eine Rebe nur Kraft und Saft in ihren Wurzeln finde, „so kann keiner von uns, kann keine Kirche, ihren Glauben und ihre Liebe nur alleine leben. Wir brauchen die Gemeinschaft, sonst vertrocknen wir!“, so Christian Schad. Das zeige sich gerade jetzt, „in Zeiten von Corona“. Er verwies auf die gemeinsamen Aktionen der Kirchen und den Einsatz der Menschen, die in verschiedenen Bereichen „ihr Äußerstes“ geben. „In der Zuwendung zu verletzlichen und gefährdeten Leben spüren wir, wie heilsam die Kräfte sind: des Beistands, der Unterstützung, der Hilfe: Kräfte des Weinstocks, an dem wir gemeinsam sind und bleiben.“

Gemeinsames Beten

Schad appellierte an die Gläubigen, „lasst uns gemeinsam, unverzagt ökumenisch und manchen Rückschlägen zum Trotz, weiter suchen nach der sichtbaren Einheit unserer Kirchen: als vielfältiger Gemeinschaft in einem Glauben und am Tisch des Herrn“.

In seinem Schlusswort dankte Bischof Wiesemann dem scheidenden Kirchenpräsidenten Schad ausdrücklich für die langjährige vertrauensvolle ökumenische Zusammenarbeit, die sich in einer „sichtbaren Einheit in Christus, in einem gemeinsamen Glauben in versöhnter Verschiedenheit“, einer Verschiedenheit, die durch einen geistigen, spirituellen und menschlichen Reichtum gekennzeichnet sei, ausdrücke. Diese sichtbare Einheit sei nicht nur am Altar und den gemeinsamen Feiern deutlich geworden, sondern „auch als gemeinsame eine Stimme in gesellschaftliche Debatten hinein“, wofür er sehr dankbar sei.

Kirchenpräsident Christian Schad und Bischof Karl-Heinz Wiesemann gemeinsam am Altar

An der Feier wirkten neben Kirchenpräsident Christian Schad und Bischof Karl-Heinz Wiesemann die Vertreterin des Bundes Freier evangelischer Gemeinden, Dagmar Hees, und Nikolaos Lucic von der Griechisch-Orthodoxen Gemeinde Ludwigshafen mit. Weiterhin waren Hede Strubel-Metz, Vorstand des Katholikenrats im Bistum Speyer, Hermann Lorenz, Synodalpräsident der Evangelischen Kirche der Pfalz, sowie Pfarrerin Christine Gölzer von der Protestantischen Dreifaltigkeitskirchengemeinde Speyer und Dompfarrer Matthias Bender von der katholischen Pfarrei Pax Christi Speyer an der Liturgie beteiligt.

Musikalisch wurde der Gottesdienst von Amelie Petrich (Sopran) und Daniel Schreiber (Tenor) sowie Landeskirchenmusikdirektor Jochen Steuerwald (Orgel und Gesamtleitung) gestaltet.

Das Bistum Speyer und die Evangelische Kirche der Pfalz (Protestantische Landeskirche) feiern seit 2009 in der Weite der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen (ACK) – Region Südwest zur Eröffnung der Gebetswoche einen zentralen ökumenischen Gottesdienst, der im Wechsel im Speyerer Dom, in der Gedächtniskirche der Protestation und anderen Kirchen der Region stattfindet.

Der Gottesdienst im Dom wurde über die SocialMedia Kanäle von Bistum, Dom und Landeskirche übertragen.

Text: Bistum Speyer Foto: Klaus Landry
27.01.2021

Für eine Welt ohne Atomwaffen

Zum Inkrafttreten des UN-Atomwaffenverbots hat der Friedensbeauftragte der Landeskirche an die kirchlichen Friedensbemühungen erinnert.

Speyer / Kaiserslautern (lk) – Am 22.01.2021 trat das UN-Atomwaffenverbot in Kraft – ein globaler Meilenstein: Atomwaffen sind damit völkerrechtlich verboten. 122 Staaten haben den Vertrag 2017 in der UN-Versammlung beschlossen. Von 84 Nationen wurde der Vertrag bisher unterzeichnet, in 51 Staaten ist er zwischenzeitlich in Kraft getreten.

„Ein guter Start in eine neues Jahrzehnt“, lautet die Botschaft von Friedensaktivistinnen und -aktivisten, darunter auch den kirchlichen Friedensbewegungen. Der Atomwaffenverbotsvertrag ist nun geltendes Völkerrecht. Der Vertrag kam nicht zuletzt auf der Basis zivilgesellschaftlichen Engagements zustande. Dafür wurde die ICAN (International Campaign to Abolish Nuclear weapons) 2017 mit dem Friedensnobelpreis geehrt. Zu den zahlreichen Partnerorganisationen von ICAN gehören auch kirchliche Friedenbewegungen.

„Heute feiern wir mit“, sagt Pfarrer Detlev Besier, Friedensbeauftragter der Evangelischen Kirche Pfalz. „Es ist ein sehr wichtiges Zeichen, wenn sich in einer Zeit der wachsenden Militarisierung 50 Staaten verabreden, einen Verbotsvertrag für atomare Waffen zu unterzeichnen.“ Sie alle stünden dafür, dass Sicherheit nicht mit Waffen oder gar Atomwaffen gewährleistet werden kann.

Die Arbeitsstelle Frieden und Umwelt, die Besier leitet, unterstützt lokale Aktionsformen an verschiedenen Orten der Pfalz. Am Gebäude der Arbeitsstelle in der Speyerer Großen Himmelsgasse 3 hängen symbolisch Flaggen, die an die Ratifizierung erinnern.

„Bei allem Grund zur Freude bleibt noch ein langer Weg bis zur atomwaffenfreien Welt“, so Besier. Denn auch Deutschland habe den Vertrag weder beschlossen noch unterzeichnet und halte an der nuklearen Teilhabe fest. Dadurch lagern im Fliegerhorst Büchel in Rheinland-Pfalz weiter US-Atomwaffen, die von der Bundeswehr abgeworfen werden können. Am 3. Juli 2021 ist der nächste kirchliche Aktionstag gegen Atomwaffen in Büchel, an dem sich auch Friedensgruppen der Landeskirche beteiligen.

https://www.frieden-umwelt-pfalz.de

27.01.2021

Thomas Mann übernimmt neue Aufgabe

Oberschulrat wird zum 1. April Direktor des katholischen Instituts für Lehrerfortbildung (ILF) des Saarlandes

Speyer – Nach mehr als 20 Jahren im bischöflichen Ordinariat wird Thomas Mann, Oberschulrat im Kirchendienst und bisher verantwortlich für den Bereich katholische Schulen in der Hauptabteilung Schulen, Hochschulen und Bildung im Bistum Speyer, eine neue Aufgabe übernehmen. Ab dem 1. April wird er als Direktor das katholische Institut für Lehrerfortbildung (ILF) des Saarlandes leiten.

„Ich freue mich sehr auf die Zusammenarbeit mit dem Team, ich freue mich auf die Lehrerinnen und Lehrer und Kooperationspartner im Saarland. Und ich freue mich natürlich auch dort zu arbeiten, wo ich meinen Lebensmittelpunkt habe“, blickt Mann auf seine zukünftige Aufgabe.

Die Leiterin der Hauptabteilung Schulen, Hochschulen und Bildung im Bistum Speyer, Dr. Irina Kreusch, würdigte bei der Verabschiedung die „hohe fachliche Kompetenz und Professionalität“, mit der Mann seine Aufgaben erfüllt habe. „Dies gilt für alle Bereiche, die Sie hier vertreten haben, ob Religionsunterricht an berufsbildenden Schulen oder die katholischen Schulen. Sie wussten um die Hintergründe, um die Verordnungen, um alle Mittel, für und mit den Menschen an den Schulen, um Gutes zu entwickeln.“ Zu seinen Stärken zähle außerdem sein Teamgeist und seine „ignatianische Prägung und Spiritualität“, die ihn und seine Arbeit auszeichneten.

Thomas Mann absolvierte nach seinem Theologiestudium den Pastoralkurs des Bistums und wurde 1998 als Pastoralassistent in den seelsorglichen Dienst im Bistum Speyer ausgesendet. Im August 2000 wechselte er als Referent in die bischöfliche Schulabteilung für die Bereiche Lehrpläne, Religionspädagogische Arbeitsstellen, Religionsunterricht an Berufsbildenden Schulen und katholische Schulen. 2008 wurde er Abteilungsleiter und Schulrat im Kirchendienst. Von 2017 bis 2019 war er außerdem Präventionsbeauftragter des Bistums.

„Als ich im August 2000 im bischöflichen Ordinariat anfing, sagte Prälat Alfred Haffner, mein damaliger Vorgesetzter zu mir: ‚Die Arbeit im Ordinariat ist eine pastorale Arbeit. Wir stellen den Menschen in den Mittelpunkt‘. Dieses Wort begleitet mich bis heute und hat meine Haltung in der Arbeit geprägt. Sehr viele Menschen sind mir in diesen Jahren begegnet und haben mit mir gearbeitet. Gemeinsam konnten wir Schule, Unterricht und Bildung menschenfreundlich gestalten“, zieht Mann ein Fazit seiner Tätigkeit im Bistum. „Sicherlich belastend, aber auch prägend und bedeutsam war der Umgang mit den Missbrauchsfällen und dem Aufbau von Präventionsmaßnahmen seit 2010. Kirchliche Einrichtungen, besonders Schulen sollen für Kinder und Jugendliche sichere Orte sein, dafür werde ich mich auch weiterhin einsetzen. Für all diese Erfahrungen und Möglichkeiten zur (Mit-)Gestaltung bin ich sehr dankbar.“

Text: Bistum Speyer Foto: privat
27.01.2021

Diözesanversammlung tagt am 30. Januar digital

Auf der Tagesordnung stehen Missbrauch und Prävention, pastorale Schwerpunkte und das Thema Ehrenamt

Am Samstag, den 30. Januar, findet die zweite Diözesanversammlung des Bistums Speyer statt. Coronabedingt tagen die Delegierten in Form einer Videokonferenz von 9 bis 16 Uhr. Auf der Tagesordnung steht unter anderem die Hinzuwahl von sechs weiteren Mitgliedern. Aufgrund der Durchführung der Versammlung als Videokonferenz werden jedoch nur die Benennung und die Erstellung der Kandidatenliste erfolgen. Die eigentliche Wahl findet im Anschluss an die Diözesanversammlung als Briefwahl statt.

Weiter Themen sind die aktuelle Situation zum Thema Missbrauch und Prävention, die Feier von Gottesdiensten in der Pandemie sowie die pastoralen Schwerpunkt im Blick auf die finanziellen Mittel. Dazu werden die Ergebnisse der Priorisierungsumfrage im Nachgang zur ersten Diözesanversammlung und Sparvorschläge der Bistumsleitung vorgestellt. Außerdem soll das Eckpunktepapier Ehrenamt des Bistums verabschiedet und die entsprechende Homepage zum Thema Ehrenamt freigeschaltet werden.

Die Diözesanversammlung hat die Aufgabe, die Themen und Anliegen der verschiedenen diözesanen Gremien zusammenzuführen und den Bischof zu beraten. Sie setzt sich zusammen aus den Mitgliedern des Allgemeinen Geistlichen Rates, des Priesterrates und des Katholikenrates sowie Vertreterinnen und Vertreter der Ständigen Diakone, der Pastoral- und Gemeindereferent/innen, der Ordensleute, des Diözesansteuerrates und des Caritasverbandes. Die Diözesanversammlung kann weitere Mitglieder hinzuwählen. Auch der Bischof kann zusätzliche Mitglieder berufen. Aktuell gehören der Diözesanversammlung 111 stimmberechtigte Mitglieder an. Im Sinn des Kirchenrechts nimmt die Diözesanversammlung die Aufgaben eines Diözesanpastoralrates für das Bistum Speyer wahr.

Weitere Informationen:

https://www.bistum-speyer.de/bistum/aufbau/raetekommissionen/dioezesanversammlung/?print=194

Bistum Speyer
27.01.2021

Hilfe im Sterben

Kirchenpräsident Christian Schad hat Stellung bezogen zur Debatte über den assistierten Suizid in diakonischen Einrichtungen.

Speyer (lk) – In seiner Replik auf den Artikel in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (FAZ) „Den assistierten professionellen Suizid ermöglichen“ plädiert Kirchenpräsident Christian Schad dafür, „den assistierten Suizid in diakonischen Einrichtungen weder selbst durchzuführen noch diesen durch Andere durchführen zu lassen. Also nicht Hilfe zum Sterben anzubieten, vielmehr Hilfe im Sterben.“

Die Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts vom Februar 2020 zum Selbstbestimmungsrecht des Einzelnen in Bezug auf das eigene Sterben hat eine breite gesellschaftliche Debatte ausgelöst. Das höchste deutsche Gericht hat den Gesetzgeber aufgefordert, tätig zu werden.

Im Rahmen der Diskussion haben der Vorsitzende der Kammer für öffentliche Verantwortung der Evangelische Kirche in Deutschland (EKD), Reiner Anselm, die praktische Theologin Isolde Karle sowie Ulrich Lilie, der Präsident der Diakonie Deutschland, einen Meinungsbeitrag geleistet, der am 11. Januar 2021 in der FAZ veröffentlicht worden ist. An dem Diskussionsprozess, der zu dem Beitrag führte, hatten sich auch Landesbischof Ralf Meister (Hannover), EKD-Ratsmitglied Jacob Joussen sowie der Palliativmediziner Friedemann Nauck beteiligt und den Artikel als Mitautoren mitgezeichnet.

Kirchenpräsident Schad, der auch Vorsitzender des Verwaltungsrats der Diakonissen Speyer ist, wendet ein: „Wir können viel in unserem Leben selbst bestimmen, nicht aber über das Leben.“ Ärzte hätten ihre Patienten gewissenhaft über die medizinischen Handlungsmöglichkeiten aufzuklären. Ihre Verantwortung könne sich nicht darin erschöpfen, einem verzweifelten Todeswunsch nur stattzugeben. Er sei vielmehr als Hilferuf zu verstehen. „Die umfassende palliative Begleitung ist die wichtigste Antwort auf die gegenwärtige Suiziddebatte“, so Schad.

Wenn es so weit sei, dass die  therapeutische Bemühung  um die Erhaltung des Lebens in die Begleitung im Sterben übergehe, könne die Sterbephase als Teil des Lebens angenommen werden. Die diakonischen Einrichtungen hätten somit die Aufgabe, die Leiden eines Sterbenden, so weit als möglich mitzutragen und zu versuchen, sie erträglich zu machen.

Mehr zum Thema: https://www.diakonie.de/journal/selbstbestimmt-sterben

27.01.2021

Speyer

Bewerbung für die Landesgartenschau 2026 schreitet voran

Speyer konkretisiert die Bewerbung um die Landesgartenschau 2026, die im Juni letzten Jahres im Stadtrat beschlossen wurde. Unterstützt wird die Stadtverwaltung dabei durch den erfahrenen Landschaftsarchitekten Stephan Lenzen, der zum Jahresbeginn die Arbeit aufgenommen hat. „Die Auftaktgespräche mit Stephan Lenzen und seinem Team stimmen mich sehr zuversichtlich, dass wir eine erfolgsversprechende Machbarkeitsstudie auf den Weg bringen“, blickt Oberbürgermeistern Stefanie Seiler positiv in die Zukunft.

Nicht ohne Grund. Denn Landesgartenschauen sind ein Motor für die städtebauliche Entwicklung, indem gemeinsam mit der Bevölkerung modellhaft Stadtlandschaften nachhaltig, naturnah und attraktiv gestaltet werden. Wohnen, Arbeiten und Erholen in der unmittelbaren Umgebung, das verfolgt auch Speyer für die vorgesehen Landesgartenschaufläche rund um die ehemalige Kurpfalzkaserne im Norden der Stadt. „Erfolgreiche Bewerbungen in der Umgebung, zuletzt in Landau, haben deutlich gemacht, dass eine Landesgartenschau einen enormen städtebaulichen Entwicklungsschub mit sich bringt“, so Stefanie Seiler. „Sie sind weit mehr als nur ein ‚Schaulaufen‛ der Gartenbau-Branche.“

Die in Arbeit befindliche Machbarkeitsstudie soll die Potentiale, Chancen und Risiken aufzeigen, die mit einer Landesgartenschau in Speyer-Nord verbunden sind und die optimale Nutzung der Flächen im Einklang zwischen Mensch und Natur darlegen. Natürlich sollen auch die Gesichtspunkte Tourismus und Freizeit in diese Überlegungen mit einbezogen werden. Dafür ergänzt sich das Planungsbüro mit der Kompetenz des Unternehmens ift Köln.

Das Planungsbüro RMP Stephan Lenzen selbst hat sich bereits in der Vergangenheit bundesweit empfohlen, beginnend bei der Internationale Gartenbauausstellung 1963 in Köln, der Bundesgartenschau 1979 in Bonn bis zu Landesgartenschauen in Bad Iburg, Kiel und Darmstadt. Aktuell wirkt das Büro auch bei der Bundesgartenschau in Mannheim und der rheinland-pfälzischen Bundesgartenschau im Mittelrheintal 2029 maßgeblich mit.

Was nun noch fehlt, sind die Rückmeldungen und Ideen der Speyerer Stadtgesellschaft zur Machbarkeitsstudie. Hierzu ist das städtische Projektteam um Grünflächenplaner Steffen Schwendy und Stadtentwicklerin Sabrina Salzsieder unter der Mailadresse LGS2026@stadt-speyer.de ab sofort erreichbar. Daneben soll es Werkstattgespräche zu speziellen Themenkomplexen geben. Hierfür planen die Verantwortlichen digitale Formate und sobald es die Pandemie zulässt auch direkte Einzelansprachen sowie Kleingruppen-Gespräche. In den städtischen Gremien sowie über die Homepage der Stadt wird ebenfalls regelmässig über den Fortgang und den Weg zur Bewerbung zur Landesgartenschau 2026 berichtet werden. Nach der Sommerpause soll dann das Konzept verabschiedungsreif sein. Am 15. Oktober 2021 schließlich muss die Bewerbung bei der Landesregierung abgegeben werden. „Uns steht viel Arbeit bevor, aber wir allen freuen uns darauf, Speyer-Nord mit der Bewerbung für die Landesgartenschau im wahrsten Sinne des Wortes aufblühen zu lassen“, so die Oberbürgermeisterin abschließend.

Text: Stadt Speyer Foto: Speyer 24/7 News
27.01.2021

Zoo Heidelberg

Tierische Inventur: Eins, zwei, drei, vier, viele!

Genau 160 Tierarten leben im Zoo Heidelberg

Der Nachwuchs bei den Kurzkrallenottern erkundet das Innengehege im Januar 2021
Foto: Zoo Heidelberg

So manches hat auch in Pandemie-Zeiten Bestand: In den letzten Wochen des vergangenen Jahres wurde im Zoo Heidelberg wieder fleißig gezählt. Im Januar hieß es dann, die gemeldeten Zahlen zusammenzufassen und auszuwerten. Nun stehen die Zahlen der Tier-Inventur 2020 fest: Im Zoo Heidelberg gab es zum Stichtag 31. Dezember 2020 insgesamt 51 Säugetierarten, 83 Vogelarten, 14 Reptilienarten sowie 12 weitere Tierarten. Die insgesamt 160 Tierarten bildeten einen Bestand von 1980 einzelnen Tieren. Darunter sind auch einige Neuzugänge aus 2020 zu finden: Der männliche Mandschurenkranich, der als Partner für das Heidelberger Weibchen eingezogen ist, die zahlreichen Erdmännchen-Jungtiere oder die Otterwelpen. Besonders die jungen Otter werden im kommenden Jahr noch für viele schöne Momente mit „Herzchenfaktor“ sorgen.

Im Vergleich zum Vorjahr haben sich die Zahlen der tierischen Inventur nur leicht verändert. Die weitreichendsten Neuerungen im Tierbestand gab es im Vogelrevier. Es lebten 2020 zwar nicht mehr Arten im Zoo Heidelberg als im Vorjahr, dafür gab es im Bestand jedoch einen großen Wechsel unter den gefiederten Zoobewohnern. „Wir haben bewusst Arten abgegeben, um dadurch Volieren zusammenlegen zu können und den neuen Vögeln den Platz zu bieten, den sie benötigen“, berichtet Dr. Eric Diener, Vogelkurator im Zoo Heidelberg. „So haben jetzt beispielsweise die Geierraben den doppelten Platz zur Verfügung, und teilen sich nun eine große Voliere mit Kappengeiern. Die Raben sind den Geiern zwar körperlich unterlegen, gleichen dies aber durch ihre hohe Intelligenz aus. Beide Vogelarten sind bei dieser Art von Wohngemeinschaft beschäftigt und es kommt keine Langeweile auf.“ Die abgegebenen Tiere haben in anderen Zoos und Vogelparks ein neues Zuhause gefunden. Viele der neu eingezogenen Vögel, wie Kappengeier und Blauracke, sind Vertreter besonders bedrohter Vogelarten. Kappengeier sind in den afrikanischen Savannengebieten als Gesundheitspolizei unverzichtbar, werden aber absichtlich oder durch Medikamenteneinsatz bei Nutztieren auch unabsichtlich, vergiftet. Blauracken faszinieren mit ihrem leuchtend blauen Gefieder. Bis in die 1950er Jahre kamen sie noch in Baden-Württemberg vor, durch Umstellung der Landwirtschaft und durch Pestizideinsatz verloren die Vögel jedoch ihre Lebensgrundlage.

Mandschurenkraniche im Zoo Heidelberg beim gemeinsamen Balztanz im September 2020.
Foto: Petra Medan/Zoo Heidelberg

Einen zweiten Blickfang am Geysir-See gibt es ebenfalls seit 2020: Für den weiblichen Mandschurenkranich konnte ein Partner gefunden werden. „Das Paar lebt nun gemeinsam am Geysir-See und versteht sich bisher sehr gut. Kraniche sind bei der Partnersuche extrem wählerisch, dementsprechend sind wir sehr glücklich, dass es bei den beiden auf Anhieb gefunkt hat. Es ist beeindruckend zu beobachten, wie sie oft im Herbst und Winter gemeinsam ihren Balztanz aufführen und dabei ihre schallenden Rufe erklingen lassen “, berichtet Diener.

Der Nachwuchs, der im vergangen Jahr im Zoo Heidelberg zur Welt kam, wird ebenfalls durch die Inventur erfasst. So hat sich beispielsweise die Gruppengröße bei den Erdmännchen von zwei Tieren auf stolze zehn Tiere erhöht. Auch bei den Kurzkrallenottern ist der Zuwachs deutlich. Besonders die jungen Otter werden noch einige Zeit für herzerwärmende Momente im Zoo Heidelberg sorgen. Das ganze Zoo-Team hofft, dass auch bald wieder Besucher das Aufwachsen der Jungtiere live vor Ort mitverfolgen können.

Tiergarten Heidelberg gGmbH
27.01.2021

 

Technik Museum Speyer

Neuer Termin: 2-Takt-Sause vom 4. bis 6. Juni 2021 in Speyer

Terminänderung des ersten Mofa-Treffens im Technik Museum

Speyer – Auch wenn vergangenes Jahr viele Veranstaltungen des Technik Museum Speyer abgesagt wurden, ist dies für das Museumsteam noch lange kein Grund die Planungen auf Eis zu legen. Mit neu gewonnenen Erfahrungen Corona-konformer Aktionen und Events geht es mit Volldampf ins Jahr 2021. Traditionsveranstaltungen wie die Modellbautage zu Ostern, der BRAZZELTAG oder das Science Fiction Treffen sollen, wenn auch abgespeckt, nach den bis dahin geltenden Vorgaben durchgeführt werden. Die Vorbereitungen laufen also auf Hochtouren, denn Verordnungen müssen geprüft und Hygienekonzepte sowie Alternativen ausgearbeitet werden. 

Neben altbekannten Events steht im ersten Halbjahr auch eine neue Veranstaltung im Kalender. Oldtimern, Motorrädern und Flugzeugen sind bereits seit Jahren Aktionswochenenden gewidmet, doch das Mofa hatte bisher noch keine eigene Plattform. Dies soll sich nun ändern. Gemeinsam mit einem Mofa Experten aus Neulußheim fand man den passenden Partner für die 2-Takt-Sause im Technik Museum Speyer.

Die Moped Garage GmbH ist Deutschlands größter Original-Teile-Shop mit 30 Jahren Erfahrung. Seit einigen Jahren sind Inhaber Norbert Edinger und sein Team Aussteller beim BRAZZELTAG und bieten dort in der Brazzelarena Probefahren mit verschiedenen Mofas an. Die Idee des Museums für ein Mofa-Treffen traf bei der Moped Garage genau ins Schwarze. Schnell waren spannende und lustige Programmpunkte zusammengestellt, um Teilnehmern wie auch Besuchern ein abwechslungsreiches Programm zu bieten.

Ob ein 1/12 Mile Rennen, die Bewertung beim Leistungsprüfstand, ein Geschicklichkeitsparcours, die Prämierung verschiedener Klassen, oder ein Hill Climbing Wettbewerb – es ist für jeden etwas dabei. Museumsfan Chris Sass von Sass Motorblog ermöglichte eine Kooperation mit dem Deutschen Motorsport Verband (DMV e.V.), welcher das 1/12 Mile Rennen und die dazugehörige Siegerehrung ausrichtet. Bei der Mofa Sause am Samstagabend kann man den Tag mit gutem Essen, Trinken und einer Live-Band ausklingen lassen. 

Aufgrund der Verlängerung der aktuellen Schutzmaßnamen entschloss man sich nun dazu, den bereits veröffentlichten Termin (26. bis 28. März 2021) zu verlegen. Der neue Termin der 2-Takt-Sause ist somit der 4. bis 6. Juni 2021. Das Mofa-Treffen findet auf dem Gelände des Technik Museum Speyer statt. Zugelassen sind alle 2-Räder bis 50ccm. Informationen zur Anmeldung mit dem eigenen Mofa sowie zu den verschiedenen Ticketmöglichkeiten für Zuschauer (Tageskarten oder Karten inkl. Zelt– oder Caravanplatz) gibt es unter www.technik-museum.de/2-takt-sause. Die Teilnahme am Programm sowie der Besuch sind nur unter vorheriger Anmeldung möglich. Spontanbesuche können aus aktuellem Anlass nicht berücksichtigt werden.

Technik Museum Speyer
27.01.2021

Corona, Stadtnotizen und Verkehrsnotizen aus Speyer

Coronafallzahlen von Dienstag (26.01.2021)

Anzahl bestätigter Fälle von Coronavirus (SARS-CoV-2)-Infektionen in der Stadt Speyer: 1890 ( +5 )

Davon bereits genesen: 1691
Todesfälle: 44
Gemeldete Fälle der letzten sieben Tage pro 100.000 Einwohner*innen: 79,1 ( + 2 )
Warnstufe: Rot

Stand: 26.01.2021, 14:10 Uhr

Landesuntersuchungsamt Rheinland-Pfalz
27.01.2021

Stadtnotizen

Baumfällungen im Hirschgraben und Speyer-Nord

Im Vorgriff auf verschiedene Baumaßnahmen, die im Sommer dieses Jahres erfolgen, müssen an verschiedenen Stellen im Stadtgebiet Baumfällungen erfolgen. So müssen im Hirschgraben ab Mittwoch Bäume für die durchgeführte Ausbaumaßnahme im Weg entfernt werden. Aus Krankheitsgründen wird hierbei eine große Kastanie an der Südseite gefällt, entfernt wird auch der Bewuchs unmittelbar an der Mauer des Adenauerparks. Die übrigen Kastanien am Rande des aktuellen Gehwegs sind gesund und sollen in den neuen Straßenausbau integriert werden. Nach den Straßenbauarbeiten werden im kommenden Jahr zudem neue Bäume gepflanzt.

Von Bewuchs befreit werden, muss auch das Baufeld für die geplante Feuerwache in Speyer-Nord. Dabei wird eine Teilfläche vollständig gerodet, im südlichen Teil des Wäldchens am ehemaligen Bauhaus wird der Götterbaumbestand kleingehalten und es erfolgt eine Auslichtung des Bestandes zugunsten langlebigerer Baumarten wie Ahorn, Kastanie und Kirsche. Im gleichen Zug müssen an der Bushaltestelle in der Spaldinger Straße für die Vorbereitung auf den Umbau zur Barrierefreiheit zwei Bäume gefällt werden.

Die vierte Maßnahme gilt der Woogbachschule. Hier werden in diesem Jahr ebenfalls umfangreiche Maßnahmen im Schulhof und den Sportflächen beginnen, an deren Ende natürlich ebenso wieder nachgepflanzt wird. Aus Gründen des Naturschutzes müssen die Baumfällungen bis Ende Februar abgeschlossen sein.

Stadt Speyer
27.01.2021

Verkehrsnotizen

Vollsperrung Am Neuen Rheinhafen

Aufgrund von Baumpflegearbeiten, wird die Straße Am Neuen Rheinhafen auf Höhe der Hausnummer 14A am Samstag, 6. Februar 2021, von 07:00 Uhr bis voraussichtlich 18:00 Uhr, für den Durchgangsverkehr gesperrt. Eine Umleitung wird eingerichtet. Die Dauer der Maßnahme wird die Straße Am Neuen Rheinhafen beidseitig als Sackgasse ausgewiesen. Für Rückfragen steht die Straßenverkehrsbehörde unter der Rufnummer 06232-14-2938 zur Verfügung.

Stadt Speyer
27.01.2021

Polizei / Tipps

„Durchschaut“ / Polizei informiert mit neuem Kurzfilm über die Betrugsmasche „Falscher Polizeibeamter“

(Mannheim / Heidelberg / Rhein-Neckar-Kreis) – „Das Zusammenspiel von Prävention und Strafverfolgung ist seit Jahren ein probates Mittel für die gute Arbeit unserer Polizei. Herz und Härte ist unser Motto. Auch in Zeiten von Kontaktbeschränkungen stellen wir deshalb sicher, dass unsere Kriminalprävention bei den Menschen ankommt. Das Corona-Virus schläft nicht, und Straftäter schlafen auch nicht – sie üben ihre Machenschaften trotz Pandemie skrupellos weiter aus. Umso wichtiger ist es, die Menschen zu sensibilisieren und zu informieren. Mit dem neuen Kurzfilm ‚durchschaut‘ haben wir einen weiteren Baustein für unsere digitalen Präventionsmaßnahmen, die wir seit Beginn der Pandemie umsetzen. Landesweit informiert die Polizei etwa in Webinaren oder Telefonsprechstunden, um Bürgerinnen und Bürger auch abseits von Präsenzveranstaltungen zu erreichen“, sagte der Stv. Ministerpräsident und Innenminister Thomas Strobl.

Kurzfilm über Betrugsmasche „Falscher Polizeibeamter“

Um die Menschen auch während der Corona-Pandemie zu erreichen, informiert die Polizei Baden-Württemberg ab sofort mit dem Kurzfilm „durchschaut“ über die Betrugsmasche „Falscher Polizeibeamter“. Das Landeskriminalamt Baden-Württemberg stellt den Film in den kommenden Wochen den Kreisseniorenräten im Land in verschiedenen Online-Veranstaltungen vor und gibt ergänzende Hinweise zur Prävention von Anrufstraftaten. Außerdem wird der Film in den Wartebereichen vieler Impfzentren in Baden-Württemberg zu sehen sein. Der fünfminütige Film entstand in Zusammenarbeit mit der Filmakademie Baden-Württemberg. Unterstützung leistete auch die Polizeihubschrauberstaffel, auf deren Gelände am Stuttgarter Flughafen ein Teil der Dreharbeiten stattfand.

Filmprojekt soll für Betrugsmasche sensibilisieren

Für Hartmut Grasmück, Landesvorsitzender des Opferhilfevereins WEISSER RING e.V. in Baden-Württemberg, ist die Einbeziehung digitaler Strukturen ein wichtiger Schritt: „Unsere ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer in den 39 Außenstellen im ganzen Land tun alles, um die individuellen Folgen einer Straftat für Betroffene so gering wie möglich zu halten.“ Gerade im Bereich der Anrufstraftaten durch falsche Polizeibeamte seien die Folgen oft gravierend. „Die Opfer verlieren teilweise ihr gesamtes Erspartes, dazu kommen noch die psychischen Belastungen. Jedes Opfer ist eines zu viel. Wir müssen die Bevölkerung umfassend informieren, damit es möglichst gar nicht erst zu einer Straftat kommt.“

Gemeinsamer Schutz steht im Vordergrund

„Alle Akteure müssen bei diesem Thema an einem Strang ziehen“, unterstreicht Prof. Uwe Bähr, Vorsitzender des Landesseniorenrats Baden-Württemberg. „Wir dürfen Seniorinnen und Senioren gerade jetzt, da wir kaum Gelegenheit haben, mit ihnen persönlich ins Gespräch zu kommen, nicht alleine lassen.“ Es sei daher wichtig und richtig, nach neuen Wegen zu suchen, um diese Personengruppe zu erreichen. Immerhin seien heute schon 20 Prozent der Einwohner Baden-Württembergs 65 Jahre oder älter. Über die Hälfte dieses Bevölkerungsanteils nutzen regelmäßig digitale Informationsmedien.

„Falsche Polizeibeamte“ operieren bundesweit

Aktuell geben sich Betrüger wieder am Telefon als Polizeibeamte aus und manipulieren ihre Opfer, mehrheitlich Seniorinnen und Senioren, so hintertrieben, dass diese bereitwillig ihr Geld und ihre Wertsachen aushändigen. Die Betrugsmasche „Falscher Polizeibeamter“ ist seit Jahren ein bundesweites Kriminalitätsphänomen mit enormen finanziellen Schäden. So verzeichnete die Polizei Baden-Württemberg im Jahr 2019 in dem Bereich 307 vollendete Straftaten mit einer Schadenssumme von insgesamt fast 7,5 Millionen Euro. Und obwohl sich im Jahr 2020 ein Rückgang der Fallzahlen abzeichnet, deutet sich eine weitere Steigerung der Schadenssumme an.

Bei Verdacht sofort auflegen und Polizei informieren

In rund 98 Prozent der Fälle blieb es im Jahr 2019 beim Versuch und auch im Jahr 2020 wurden nach aktuellen Prognosen rund neun von zehn Fällen nicht vollendet. „Diese hohe Zahl von Versuchen, bei denen Betroffene die Masche direkt durchschauen, zeigt uns, dass unsere Präventionsarbeit wirkt. Viele Betroffene sind bereits über die Vorgehensweise der Betrügerinnen und Betrüger informiert und reagieren richtig, indem sie sofort auflegen und unverzüglich die Polizei verständigen“, so Innenminister Thomas Strobl weiter.

Im Internet ist „durchschaut“ auf www.polizei-bw.de oder auf dem YouTube-Kanal der Polizei Baden-Württemberg.

Oder betrachten sie ihn hier:

Rückfragen an:

Günther Bubenitschek WEISSER RING e.V. Landespräventionsbeauftragter Tel. +4915155164855 Mail: bubenitschek.guenther@mail.weisser-ring.de

Polizeipräsidium Mannheim
27.01.2021

Polizei

Polizeimeldungen vom Dienstag (26.01.2021)

(Speyer) – Fahrraddiebstahl mit „Happy End“

Überaus glücklich schätzen durfte sich ein 14-Jähriger, der sein Fahrrad während eines Einkauf in einem Lebensmittelgeschäft in der Maximilianstraße am Montag gegen 19:15 Uhr unverschlossen abstellte. Nach seinem Einkauf musste er mit Entsetzen feststellen, dass sein Fahrrad während seiner ca. 5-minutigen Abwesenheit entwendet worden war. Diesen Umstand sowie eine detaillierte Beschreibung seines Fahrrads, teilte er einer Polizeistreife mit, die zu diesem Zeitpunkt gerade an dem Markt vorbeifuhr. Die Polizeibeamten begaben sich sodann umgehend auf die Fahndung nach dem entwendeten Fahrrad. In der Wormser Straße wurden sie fündig. Dort konnte ein 20-Jähriger aus Speyer auf dem gestohlenen Rad festgestellt werden. Dieser versuchte zwar noch kurzzeitig „das Weite“ zu ergreifen, konnte aber letztlich kontrolliert werden. Das Fahrrad wurde wieder an den überglücklichen 14-Jährigen ausgehändigt. Den 20-Jährigen erwartet nun eine Anzeige wegen Fahrraddiebstahl.

(Speyer) – Unbekannte beschädigen Baustellenabsperrung / Polizei sucht Zeugen

Zu einer Sachbeschädigung an Baustellenabsperrmaterial kam es am Montagabend zwischen 17:50 – 20:00 Uhr in der Geibstraße. Dort konnten mehrere beschädigte Lichtkegel einer Baustellenabsperrung auf der Fahrbahn liegend festgestellt werden, die von einer Absperrung zur Salierbrückenauffahrt stammen dürften. Der entstandene Schaden liegt bei ca. 300EUR. Die Polizei sucht Zeugen, die Angaben zu möglichen Tätern machen können. Hinweise nimmt die Polizei Speyer unter der Tel. 06232-1370 oder per E-Mail an pispeyer@polizei.rlp.de entgegen.

(Speyer) – Alkoholisierten Mofa-Fahrer kontrolliert

Eine Ordnungswidrigkeitenanzeige wegen Trunkenheit im Straßenverkehr gem. § 24a StVG leitete die Polizei am Montag gegen einen 62-jährigen Speyerer ein. Bei diesem führte eine Streife gegen 17:33 Uhr im Closweg eine anlassunabhängige Verkehrskontrolle durch. Dabei konnte Atemalkohol bei dem Kontrollierten festgestellt werden. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von 0,62 Promille. Der Betroffene musste die Polizeibeamten deshalb auf die Dienststelle begleiten, auf welcher ihm eine Blutprobe entnommen und die Weiterfahrt untersagt wurde.

(Speyer) – Zwei Taschendiebstähle in Lebensmitteldiscountern

Gleich zwei Geschädigte meldeten sich am Montag bei der Polizei und erstatteten Anzeige wegen des Diebstahls ihres Geldbeutels, der ihnen am selben Tag während des Einkaufs in einem Lebensmitteldiscounter in der Iggelheimer Straße bzw. der Franz-Kirrmeier-Straße unbemerkt entwendet wurde. Beide Geschädigte trugen ihren Geldbeutel zur Tatzeit in der Jackentasche. In der Iggelheimer Straße erbeuteten der/die unbekannten Täter so gegen 11 Uhr ca. 50EUR Bargeld, einen Personalausweis und eine Bankkarte. Die Beute des Diebstahls gegen 12 Uhr in der der Franz-Kirrmeier-Straße umfasste ca. 250EUR Bargeld, eine Geschenkkarte im Wert von 200EUR, eine Bankkarte und andere Kundenkarten. In beiden Fällen erfolgte eine umgehende Sperrung der Bankkarten, so dass es zu keinem weiteren Vermögensschaden durch unberechtigte Abbuchungen kam. Beide Geschädigte konnten keinerlei Hinweise auf etwaige Täter geben. Die Polizei weist in diesem Zusammenhang nochmals darauf hin, Geldbeutel beim Einkauf immer eng am Körper zu tragen. Legen sie solche niemals auch nur kurzfristig in Tragetaschen oder anderen Einkaufsbehältnissen neben sich oder im Einkaufswagen ab. Seien Sie aufmerksam, insbesondere dann, wenn ihnen Unbekannte während des Einkaufs oder beim anschließenden Verstauen der Waren in ihrem Fahrzeug offensichtlich grundlos zu nahe kommen.

(Speyer) – Einbruch in Kellerparzelle

Unbekannte Täter verschafften sich zwischen dem 17.01 – 25.01 in einem Wohnblock in der Windthorststraße unberechtigten Zutritt in eine Kellerparzelle, die durch Holzlattung abgegrenzt ist. Hierzu wurde die Latte, an welcher der Schließzylinder angebracht war, herausgebrochen. Nach derzeitigem Ermittlungsstand wurde Nichts entwendet. Die Polizei suchte Zeugen / Anwohner, denen im Tatzeitraum verdächtige Personen im Kellerbereich der Tatörtlichkeit aufgefallen sind. Hinweise nimmt die Polizei Speyer unter der Tel. 06232-1370 oder per E-Mail an pispeyer@polizei.rlp.de entgegen.

(Otterstadt) – Ohne Führerschein unter Drogeneinfluss mit nichtversicherten Roller unterwegs

Polizeiliche Ermittlungen wegen Fahren ohne Fahrerlaubnis, Trunkenheitsfahrt gem. § 24a StVG, Verstoß gegen das Pflichtversicherungsgesetz und Urkundenfälschung erwarten einen 31-jähriger Mann aus Speyer, der am Montag gegen 14:25 Uhr in der Speyerer Straße in Otterstadt einer Verkehrskontrolle unterzogen wurde. Die Polizei wurde auf diesen aufmerksam, weil an seinem Kleinkraftrad ein grünes Versicherungskennzeichen (Ausgabejahr 2016) montiert war. Der Beschuldigte räumte im Rahmen der Kontrolle ein, dass das Kleinkraftrad nicht versichert sei. Durch die Polizeibeamten konnte weiterhin festgestellt werden, dass das angebrachte Versicherungskennzeichen für einen anderen Roller ausgegeben war. Zudem konnten bei dem 31-Jährigen drogentypische Auffallerscheinungen festgestellt werden. Weil ein Drogenschnelltest positiv auf Amphetamin reagierte, wurde dem Beschuldigten eine Blutprobe entnommen. Bei der Überprüfung der von ihm angegebenen Personalien fiel den aufmerksamen Polizeibeamten zudem auf, dass der Kontrollierte die Personalien seines Zwillingsbruders angegeben hatte. Der Grund hierfür war schnell gefunden. Sein Bruder verfügte – im Gegensatz zu ihm – über die erforderliche Fahrerlaubnis für den Betrieb eines Kleinkraftrads.

(Mutterstadt / Neuhofen) – 44 Geschwindigkeitsverstöße in 30er Zonen

Am Montag, 25.01.2021, führten Beamte der Polizeiinspektion Schifferstadt im Zeitraum von 08:00 bis 13:30 Uhr gezielte Geschwindigkeitskontrollen durch. In der Schifferstadter Straße in Mutterstadt wurden bei Schneefall 29 Verstöße (Schnellster mit 60 km/h) und in der Woogstraße in Neuhofen 15 Verstöße (Schnellster mit 61 km/h) trotz jeweils schwachem Verkehrsaufkommens geahndet. Die Polizei appelliert neben der Einhaltung der zulässigen Höchstgeschwindigkeiten auch an eine witterungsanpasste Fahrtgeschwindigkeit.

(Römerberg) – Verstoß gegen das Pflichtversicherungsgesetz

Ein 16-jähriger aus Dudenhofen wurde am Montag gegen 17:00 Uhr mit einem E-Scooter fahrend auf dem Radweg entlang der K 27 in Römerberg festgestellt. Da an dem Elektrokleinstfahrzeug kein Versicherungskennzeichen angebracht war, wurde er einer Verkehrskontrolle unterzogen. Dabei räumte der Jugendliche ein, eine Pflichtversicherung für den Betrieb des E-Scooters nicht abgeschlossen zu haben. Ihm wurde die Weiterfahrt untersagt. Das Zweirad wurde an seinen Vater übergeben, der den 16-Jährigen von der Kontrollörtlichkeit abholte.

(Germersheim) – Beleuchtung im Visier

In Deutschland ist etwa jeder dritte PKW mit Beleuchtungsmängeln unterwegs. Das ist eindeutig zu viel, wenn man bedenkt, dass gute Sicht und Sichtbarkeit zu den wichtigsten Merkmalen einer sicheren Verkehrsteilnahme gehören. Daher nahm die Polizei Germersheim gestern das Thema Beleuchtung ins Visier. Dabei konnten im Dienstgebiet insgesamt zehn Fahrzeuge mit teils gravierenden Beleuchtungsmängeln festgestellt werden. Gerade in der dunklen Jahreszeit sind Autofahrer vermehrt in Dunkelheit und Dämmerung unterwegs. Wer hier mit schlechter Beleuchtung fährt, gefährdet nicht nur sich selbst, sondern erhöht auch das Unfallrisiko für andere Verkehrsteilnehmer.

(Rülzheim) – Verkehrskontrollen zur Unfallursache „Ablenkung“

Immer noch passieren aus polizeilicher Sicht deutlich zu viele schlimme Verkehrsunfälle, die auf die Unfallursache „Ablenkung“ zurückzuführen sind. Daher wurde gestern in Rülzheim genau diese Unfallursache überwacht. Innerhalb kurzer Zeit konnten vier Autofahrer und ein Fahrradfahrer mit dem Handy am Ohr kontrolliert werden. Die Fahrer wurden zum Thema „Ablenkung“ sensibilisiert und zeigten sich allesamt einsichtig. Das Bußgeld in Höhe von 100 Euro kommt auf die Autofahrer nun dennoch zu.

(Steinfeld) – Unfallflucht / Zeugen gesucht!

Am Montagmorgen gegen 10:00 Uhr kam es auf der L546 in Steinfeld zu einer Unfallflucht. Eine 45-jährige Frau aus dem Kreis Südwestpfalz befuhr die L546, als ihr ein Linksabbieger vom Parkplatz des WASGAU-Marktes kommend die Vorfahrt nahm. Am Fahrzeug der Frau entstand ein Sachschaden von ca. eintausend Euro. Bei dem Unfallverursacher soll es sich um einen älteren Mann in einem silbernen oder grauen Kastenwagen gehandelt haben. Er entfernte sich vom Unfallort, ohne sich um den entstandenen Schaden zu kümmern.

(Landau) – Versuchter Metalldiebstahl auf dem Friedhof

Im Zeitraum zwischen Donnerstag und Montag versuchten bislang unbekannte Täter Teile des Kupferdachs der Leichenhalle und ein Kupferfallrohr der Kirche des Wollmesheimer Friedhofs zu entwenden. Der oder die Täter richteten hierbei einen Sachschaden in Höhe von 1500 Euro an. Die Polizei bittet Zeugen, die Hinweise zu der Tat oder den Tätern geben können sich telefonisch unter 06341/2870 oder per Mail an pilandau@polizei.rlp.de bei der Polizei zu melden.

(Edenkoben) – Vorsicht auf dem digitalen Marktplatz

Aktuell laufen Ermittlungen gegen einen noch unbekannten Verkäufer, der über eine Internetplattform einen Traktor der Marke Fendt für 6000 Euro angeboten hatte. Es kam zur Kaufabwicklung, wobei der Preis inclusive 600 Euro Transportkosten auf ein ausländisches Konto überwiesen wurde. Der Traktor wurde nicht geliefert. Die Polizei warnt: Seien Sie besonders vorsichtig, wenn Sie online im Internet shoppen. Kaufen und Verkaufen im Internet ist bequem. Doch nicht alle Geschäfte im Netz sind sicher. Internetkriminelle machen sich den digitalen Marktplatz zu Nutzen. Deswegen ist auch im Online-Shop Sicherheit das wertvollste Gut.

(Edenkoben) – Mit drei Gläsern Wein an den Bordstein geknallt

Eine 32 Jahre alte Frau ist Montagabend (25.01.2021, 20.15 Uhr) in der Staatsstraße mit ihrem Opel an den Bordstein geknallt. Mit zwei defekten Reifen fuhr sie weiter auf ein Gelände einer naheliegenden Tankstelle. Zeugen beobachteten das Geschehen und informierten die Polizei, die nach kurzer Fahndung die Frau ausfindig machen konnte. Bei der Unfallaufnahme wurde eine Alkoholfahne festgestellt, woraufhin ein Alko-Test 0,99 Promille ergab. Die 32-Jährige gab an, drei Gläser Wein getrunken zu haben. Eine Blutprobe wurde angeordnet. Der Führerschein konnte nicht beschlagnahmt werden, weil sie diesen vor zwei Monaten verloren hat. Die Ermittlungen dauern an. Ihr Fahrzeug musste abgeschleppt werden.

(Maikammer) – Driftmanöver an der Kalmit

Montagabend (25.01.2021, 20.30 Uhr) wurden der Polizei Fahrzeuge im Bereich der Kalmit gemeldet, die ein Driftmanöver auf den Parkflächen durchführten. Trotz umgehender Überprüfung konnten keine Fahrzeuge mehr ausfindig gemacht werden. Die Drifter müssen mit einem empfindlichen Bußgeld und Punkte in Flensburg rechnen. Zudem erhalten die zuständigen Führerscheinstellen Mitteilungen über das disziplinlose Fahrverhalten. Hinweise zu den Unbekannten nimmt die Polizei Edenkoben unter der Telefonnummer 06323 9550 entgegen.

(Haßloch) – „Drogenpanne“

Weil sie mit ihrem Auto die Fahrbahn unter der Unterführung der L530 (Höhe Wertstoffhof) blockierten, kontrollierte eine Streife der Polizei Haßloch am Montagabend (25. Januar 2021, 17:30 Uhr) die Besatzung. Deutlicher Marihuanageruch im Fahrzeuginneren veranlasste die Beamten, etwas genauer hinzuschauen. Der 22-jährige Fahrer stand unter Einfluss von Betäubungsmitteln und hatte noch ein paar Gramm dabei. Ihm wurde eine Blutprobe entnommen, die Drogen blieben bei der Polizei. Weil die drei jungen Leute aus verschiedenen Haushalten stammten, kam noch ein Verstoß gegen die Corona-Bekämpfungsverordnung hinzu.

(Ruppertsberg) – Zeugenaufruf nach Straßenverkehrsgefährdung auf der B 271

Am 26.01.2021 gegen 07:15 Uhr kam es auf der B 271 in Fahrtrichtung Neustadt/W zwischen Ruppertsberg und der Anschlussstelle BAB 65 zu einer Straßenverkehrsgefährdung. Ein Pkw BMW überholte mit stark überhöhter Geschwindigkeit einen anderen Pkw trotz Gegenverkehr. Der überholte Pkw und der Gegenverkehr mussten ausweichen und bis zum Stillstand abbremsen um einen Zusammenstoß zu vermeiden. Zeugen, insbesondere der Fahrzeugführer des Gegenverkehrs, werden gebeten, sich mit der Polizeiinspektion Haßloch in Verbindung zu setzen.

(Bad Dürkheim) – Fahnenmast umgefahren und geflüchtet

Am 25.01.2021 gegen 22:15 Uhr wurde ein auf einer Verkehrsinsel befindlicher Fahnenmast beschädigt. Ein bislang unbekannter Verkehrsteilnehmer befuhr mit seinem Mercedes die L 517 von Leistadt kommend in Richtung Weisenheim am Berg. Vermutlich aufgrund nicht angepasster Geschwindigkeit und glatter Fahrbahn verlor er beim Abbiegen die Kontrolle über sein Fahrzeug, rutschte auf die dortige Verkehrsinsel, kollidierte mit einem darauf befindlichen Fahnenmast und entfernte sich anschließend unerlaubt von der Unfallstelle. Es entstand ein Sachschaden in Höhe von 500 Euro. Ein Zeuge gab an, dass es sich bei dem flüchtenden Fahrzeug um ein Taxi mit entsprechendem Taxischild auf dem Dach gehandelt hätte. Nach der Kollision wäre das Fahrzeug weiter auf der Leistadter Straße in Richtung Ortsmitte gefahren. Eine eingeleitete Fahndung nach dem Fahrzeug verlief negativ. Ermittlungen bei Taxiunternehmen verliefen bislang ebenfalls negativ. Die Polizei Bad Dürkheim hat die Ermittlungen aufgenommen bittet um Hinweise unter 06322 963 0 oder per E-Mail an pibadduerk-heim@polizei.rlp.de

(Grünstadt / A 6) – Verkehrsunfall verursacht Vollsperrung auf BAB 6

Gleich vier Verkehrsunfälle ereigneten sich im Bereich der BAB 6 zwischen dem Autobahnkreuz Frankenthal und der Anschlussstelle Wattenheim am Montagabend zwischen 18:30 Uhr und 20:00 Uhr. Zunächst war ein 24-jähriger Mann aus Grünstadt mit seinem Pkw in der Auffahrt der Anschlussstelle Grünstadt in Richtung Kaiserlautern nach rechts von der Fahrbahn abgekommen und hierbei mit der Schutzplanke kollidiert. Der Fahrer blieb hierbei unverletzt. Während die Beamten der Polizeiautobahnstation Ruchheim, auf dem unterhalb der Autobahn liegendem Mitfahrerparkplatz in Grünstadt, den Verkehrsunfall aufnahmen, hörten sie gegen 18:20 Uhr einen lauten Knall. Bei dem Knall handelte es sich um den zweiten Verkehrsunfall. Ein 33-jähriger Pkw-Fahrer aus Ramsen, hatte beim Wechseln auf den linken Fahrstreifen den Pkw eines 58-jährigen Mannes aus Hochspeyer übersehen, der sich von hinten rasch näherte und dann auf das Heck des Spurwechslers auffuhr. Beide Fahrer wurden bei dem Verkehrsunfall leicht verletzt und jeweils mittels Krankenwagen ins Krankenhaus verbracht. Die Autobahn musste ab der Anschlussstelle Grünstadt zur Unfallaufnahme für ca. 30 Minuten voll gesperrt werden. Anschließend konnte die rechte Fahrspur wieder frei gegeben werden. Ab 19:45 Uhr konnte die gesamte Fahrbahn wieder frei gegeben werden. Auf Grund der Vollsperrung kam es zu einem ca. 2 km langem Rückstau. Diesen übersah ein polnischer Pkw-Führer, der mit seinem Renault Master den rechten Fahrstreifen gegen 19:15 Uhr befuhr. Der 20-jährige Mann fuhr auf das Heck des im Stau stehenden Pkws eines 80-jährigen Mannes aus Carslberg auf. Durch den starken Aufprall wurde der Pkw des Carlsbergers auf das Heck des vor ihm stehenden Pkws geschoben. Sowohl der Mann aus Carslberg, als auch der 60-jährige Fahrer aus Bad Dürkheim, der davor stand, wurden bei dem Verkehrsunfall leicht verletzt. Da der polnische Fahrer keinen festen Wohnsitz in Deutschland hat, wurde von ihm eine Sicherheitsleistung in Höhe von 200EUR erhoben. Der vierte Verkehrsunfall ereignete sich gegen 20:00 Uhr auf der BAB 6, diesmal in Richtung Mannheim, zwischen den Anschlussstellen Wattenheim und Grünstadt. Der 24-jährige Mann aus Mutterstadt verlor die Kontrolle über seinen Pkw und kam nach links von der Fahrbahn ab und kollidierte hierbei mit der Mittelschutzplanke. Lediglich die Schutzplanke erlitt einen Schaden, der Mann selbst blieb unverletzt.

(Frankenthal) – Verkehrsunfallflucht im Europaring

Am Montag, den 25.01.2021, in der Zeit von 10:05 Uhr bis 11:20Uhr parkt ein grauer VW Multivan in einer, parallel zum Europaring in 67227 Frankenthal verlaufenden, Parkbucht. Ein bislang unbekannter Verkehrsteilnehmer parkte im genanntem Zeitraum vor dem besagten Fahrzeug ein oder aus und touchierte hierbei dessen Frontstoßstange. Im Anschluss an den Verkehrsunfall entfernte sich der unbekannte Fahrzeugführer von der Unfallstelle ohne zuvor seinen entstandenen Pflichten nachzukommen. Der entstandene Schaden beläuft sich auf ca. 200EUR. Die Polizei weist nochmals darauf hin, dass es sich bei einer Verkehrsunfallflucht keinesfalls um ein Kavaliersdelikt handelt. Eine Unfallflucht ist eine Straftat, ähnlich einem Diebstahl oder einer Körperverletzung. § 142 des Strafgesetzbuches sieht für eine Unfallflucht eine Geldstrafe oder sogar eine Freiheitsstrafe bis zu drei Jahre vor. In vielen Fällen bleiben die Geschädigten auf ihren Kosten sitzen. Es könnte auch Ihr Auto treffen. Helfen Sie uns, Unfallopfern zu helfen. Wenn Sie Zeuge einer Unfallflucht werden, notieren Sie das Kennzeichen oder machen Sie ein Foto mit Ihrem Handy. Verständigen Sie auf jeden Fall die Polizei.

Zeugen werden gebeten sich an die Polizeiinspektion Frankenthal unter der Tel.-Nr.: 06233/313-0 oder an die Polizeiwache Maxdorf unter der Tel.-Nr.: 06237/934-1100 zu wenden. Gerne nehmen wir Ihre Hinweise auch per E-Mail unter pifrankenthal@polizei.rlp.de entgegen.

(Ludwigshafen) – Unfall mit verletzter Person

Am Montagabend gegen 18:30 Uhr kam es an der Einmündung Speyerer Straße/Breite Straße zu einem Verkehrsunfall. Eine 23-jährige Autofahrerin soll die Vorfahrt einer 30-jährigen Autofahrerin missachtet haben, so dass es zum Zusammenstoß kam. Die 30-Jährige hingegen soll mit überhöhter Geschwindigkeit gefahren sein. Die 30-jährige Fahrerin wurde durch den Unfall verletzt und musste durch den Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht. Darüber hinaus entstand ein Gesamtschaden in Höhe von ca. 10.000,- Euro. Beide Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und wurden abgeschleppt werden. Die Fahrbahn musste für die Unfallaufnahme und Räumungsarbeiten zum Teil gesperrt werden.

(Ludwigshafen) – Geparktes Auto beschädigt / Zeugen gesucht

Am Montagnachmittag zwischen 17:30 Uhr und 17:40 Uhr wurde ein schwarzer Kia Rio in der Oppauer Straße beschädigt. Das Auto war auf dem Parkplatz eines Supermarktes geparkt, als ein unbekannter Verursacher das Auto vermutlich beim Ein- oder Ausparken beschädigte. Der Verursacher entfernte sich unerlaubt vom Unfallort, ohne sich um den entstandenen Schaden in Höhe von ca. 500,- Euro zu kümmern.

Wer hat den Unfall beobachtet oder kann Hinweise zu dem Verursacher geben?

Sachdienliche Hinweise bitte an die Polizeiinspektion Ludwigshafen 2, Telefonnummer 0621 963-2222 oder per E-Mail piludwigshafen2@polizei.rlp.de .

(Ludwigshafen) – Nach Unfall geflüchtet / Zeugen gesucht

Am Montagmittag zwischen 11:25 Uhr und 14:00 Uhr wurde ein blauer Peugeot 206 auf dem Ludwigplatz beschädigt. Ein unbekannter Verursacher streifte das, auf einem Parkplatz stehende, Auto beim Ein- oder Ausparken. Der Verursacher entfernte sich unerlaubt vom Unfallort, ohne sich um den Schaden in Höhe von ca. 350,- Euro zu kümmern.

Wer hat den Unfall beobachtet oder kann Hinweise auf den Verursacher geben?

Sachdienliche Hinweise bitte an die Polizeiinspektion Ludwigshafen 1, Telefonnummer 0621 963-2122 oder per E-Mail piludwigshafen1@polizei.rlp.de .

(Ludwigshafen) – Weitere Unfallflucht / Zeugen gesucht

Am Montag, in der Zeit von 08:00 Uhr bis 12:30 Uhr wurde der Spiegel eines geparkten VW Transporters in der Schulstraße abgefahren. Der unbekannte Verursacher entfernte sich unerlaubt vom Unfallort, ohne sich um den entstandenen Schaden in Höhe von ca. 200,- Euro zu kümmern.

Wer hat den Unfall beobachtet oder kann Hinweise auf den Verursacher geben?

Sachdienliche Hinweise bitte an die Polizeiinspektion Ludwigshafen 1, Telefonnummer 0621 963-2122 oder per E-Mail piludwigshafen1@polizei.rlp.de .

(Ludwigshafen) – Unter Drogeneinfluss und ohne Versicherung kontrolliert

Am Montagmorgen gegen 10:00 Uhr kontrollierten Beamte der Polizei Ludwigshafen eine 45-jährige Frau in der Limburgstraße. Die Frau fuhr mit einem Elektroroller, an welchem kein Versicherungskennzeichen angebracht war. Bei der Kontrolle konnten die Beamten außerdem Hinweise auf eine aktuelle Drogenbeeinflussung der Rollerfahrerin feststellen. Ein Drogenschnelltest bestätigte den Verdacht. Dieser verlief positiv auf Amfetamin und Metamfetamin. Zur genauen Feststellung der Drogenbeeinflussung wurde der 45-Jährigen auf der Polizeidienststelle eine Blutprobe entnommen. Die Frau muss sich nun wegen der Fahrt unter Drogeneinfluss und wegen des Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz und gegen das Betäubungsmittelgesetz verantworten.

(Ludwigshafen) – Kiosk aufgebrochen / Zeugen gesucht

In der Nacht von Sonntag auf Montag brachen Unbekannte einen Kiosk auf dem Goerdeler Platz auf. Aus dem Kiosk wurden Bargeld und Zigaretten entwendet. Die genaue Schadenshöhe ist derzeit noch nicht bekannt.

Wer hat in der Nacht von Sonntag auf Montag verdächtige Personen oder Fahrzeuge auf dem Goerdeler Platz gesehen?

Sachdienliche Hinweise bitte an die Polizeiinspektion Ludwigshafen 2, Telefonnummer 0621 963-2222 oder per E-Mail piludwigshafen2@polizei.rlp.de .

(Mannheim / A 6) – LKW verliert Eisplatten / Frontscheibe eines nachfolgenden Autos zerstört

Auf der A6 zwischen dem Autobahnkreuz Mannheim und der Anschlussstelle Mannheim/Schwetzingen verlor am Montagmittag ein LKW Eisplatten, die sich zuvor witterungsbedingt auf der Dachplane des Anhängers gebildet hatten. Ein 37-jähriger BMW-Fahrer befand sich hinter dem LKW und konnte den Eisplatten nicht mehr ausweichen. Das Eis schlug auf der Frontscheibe des 7er BMWs ein, wodurch sie an mehreren Stellen brach. Der Fahrer blieb glücklicherweise unverletzt. Am Auto entstand ein Sachschaden in Höhe von ca. 1.000 Euro. Der 43-jährige LKW-Fahrer gelangt nun wegen einer Ordnungswidrigkeit zur Anzeige.

Wir weisen in diesem Zusammenhang darauf hin, dass Autofahrer, insbesondere aber LKW-Fahrer, ihre Fahrzeuge im Winter komplett von Schnee und Eis befreien müssen. Löst sich so eine Schicht während der Fahrt vom Fahrzeug, kann sie zu einem gefährlichen Geschoss werden, das anderen Verkehrsteilnehmern die Sicht nehmen oder sie ablenken, verletzen oder sogar töten kann.

(Mannheim / A 6) – Überholvorgang misslungen / Verkehrsunfall mit leicht verletzter Person und 15.000 Euro Schaden

Am Montagmorgen verursachte ein Sattelzugfahrer einen Verkehrsunfall auf der A6 zwischen den Autobahnkreuzen Viernheim und Mannheim, als er kurz vor 10 Uhr für einen Überholvorgang von der rechten auf die mittlere Spur wechselte. Dabei übersah er einen BMW, der gerade die mittlere Fahrspur befuhr. Um eine Kollision zu vermeiden, riss der 32-jährige Fahrer des BMW das Lenkrad herum. Durch die schnelle Lenkbewegung kam der BMW jedoch ins Schleudern und schlug frontal in die Leitplanke rechtsseitig der Fahrbahn ein. Der Fahrer des Sattelzuges konnte dem BMW nicht mehr ausweichen, fuhr ihm auf und schob ihn noch ca. 100 Meter vor sich her, bis die Fahrzeuge zum Stillstand kamen. Der BMW-Fahrer erlitt leichte Verletzungen am Finger, der Sattelzugfahrer blieb unverletzt. An den Fahrzeugen entstand ein Sachschaden in Höhe von ca. 15.000 Euro. Der rechte der drei Fahrstreifen musste für die Dauer der Unfallaufnahme gesperrt werden.

(Mannheim-Neckarstadt) – Brand in Gaststätte / Brandursache unklar

Aus bislang unbekannter Ursache geriet am Dienstagabend gegen 21.20 Uhr in der Küche einer Gaststätte in der Alphornstraße ein Mülleimer in Brand. Die Feuerwehr Mannheim war mit einem Löschzug im Einsatz und konnte den Brand schnell löschen. Aus dem Mehrfamilienhaus wurden insgesamt fünf Anwohner evakuiert, diese konnten nach Abschluss der Lösch- und Lüftungsarbeiten wieder zurück in ihre Wohnungen. Der Sachschaden wird auf ca. 2.000 Euro beziffert, es wurde niemand verletzt. Für die Dauer des Einsatzes kam es zu keinerlei Verkehrsbehinderungen.

(Mannheim-Schwetzingerstadt) – Online-Schooling durch unbekannten Täter gestört / Kriminalpolizei ermittelt

Am Montagvormittag wurde der Online-Unterricht einer Klasse zum Erwerb der Fachhochschulreife (Berufskolleg 1) einer Schule im Stadtteil Schwetzingerstadt durch unbekannten Täter gestört.

Die Lehrerin hatte kurz nach Unterrichtsbeginn gegen 10.30 Uhr feststellt, dass sich deutlich mehr Schülerinnen und Schüler in den Deutsch-Unterricht eingewählt hatten, als in der Klasse sind. Daraufhin überprüfte die Lehrerin die Teilnehmer anhand der Klassenliste, um die Berechtigung zur Teilnahme am Unterricht zu klären. Dabei fielen von einer bislang unbekannten männlichen Person sexistische Äußerungen gegenüber der Lehrerin. Als sie deshalb den digitalen Unterricht sofort beendete, war kurzzeitig auf den Bildschirmen eine maskierte Person zu sehen, die eine nicht näher bestimmte Schusswaffe in ihrer Hand hielt. Wer von Seiten der Schülerinnen und Schüler beim Verlassen des digitalen Meetings diesen Vorfall überhaupt registriert hat und damit potenziell sachdienliche Hinweise geben kann, wird derzeit vorrangig ermittelt. Im Fokus der Ermittlungen steht zudem die Klärung der Frage, wer außerhalb des Klassenverbandes an der digitalen Unterrichtseinheit teilgenommen hat. Des Weiteren gilt es zu klären, ob es sich um die Einspielung einer Fotoaufnahme handelte oder inwieweit jemand tatsächlich vor laufender Kamera mit einer Waffe hantierte.

Unmittelbar nach Abbruch des Unterrichts informierte die Lehrerin die Schulleitung, die sofort das Polizeipräsidium Mannheim verständigte.

Das Fachdezernat des Kriminalkommissariats Mannheim bei der Kriminalpolizeidirektion Heidelberg hat unter Einbeziehung der Experten für die Sicherung digitaler Spuren und IT-Beweissicherung die Ermittlungen aufgenommen.

(Mannheim-Waldhof) – Einbruch in Lagerraum / Polizei sucht Zeugen

Am Wochenende brachen unbekannte Täter in den Lagerraum einer Firma im Stadtteil Waldhof ein. In der Zeit zwischen Freitagabend, 22.01.2021, 18.30 Uhr und Montagmorgen, 25.01.2021, 6.45 Uhr begaben sich die Einbrecher zunächst auf ein Zwischendach eines Gebäudes auf dem Firmengelände in der Carl-Reuther-Straße, hebelten dort das Fenster eines Lagerraums auf und stiegen durch dieses in das Gebäude ein. Nach derzeitigem Ermittlungsstand entwendeten die Unbekannten dabei mehrere Kartons mit Bremsbelägen, einen Computer, einen tragbaren Computer sowie zwei Smartphones. Sachschaden entstand offenbar nicht.

Zeugen, die verdächtige Wahrnehmungen gemacht haben und sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich beim Polizeirevier Mannheim-Sandhofen, Tel.: 0621/44469-0 zu melden.

(Mannheim-Neuostheim) – Jugendliche flüchten vor Corona-Kontrolle und lassen zwei hochwertige Mountainbikes zurück / Polizei sucht mögliche Geschädigte

In Neuostheim sind am frühen Montagnachmittag drei Jugendliche vor einer Corona-Kontrolle durch die Polizei geflüchtet. Eine Polizeistreife des Polizeipostens Flughafen/Neuostheim bemerkte kurz vor 15 Uhr drei Jugendliche, die in dichtem Abstand und ohne Mund-Nasen-Bedeckung auf einer Parkbank am Spielplatz auf dem Rudi-Baerwind-Platz beieinandersaßen. Zudem hielten sie offensichtlich einen Joint in den Händen. Beim Erblicken der Polizeibeamten nahm das Trio sofort Reißaus und flüchteten in unterschiedliche Richtungen. Dabei ließen sie diverse Drogenutensilien und einen Tabakbeutel sowie zwei offensichtlich hochwertige Mountainbikes zurück. Die beiden Fahrräder sowie die weiteren Gegenstände wurden sichergestellt. Hinsichtlich der beiden Mountainbikes sind die Eigentumsverhältnisse derzeit ungeklärt, möglicherweise sind diese entwendet.

Die Fahrräder werden wie folgt beschrieben:

Fahrrad 1:

  • Mountainbike, Marke MTWin
  • Farbe schwarz-blau

Fahrrad 2:

  • Mountainbike, Marke Cube
  • Schwarz mit weißem Sattel

Die Polizei sucht nun Geschädigte, denen gegebenenfalls eines der Fahrräder entwendet worden war und bittet diese, sich beim Polizeirevier Mannheim-Oststadt, Tel.: 0621/174-3310 oder dem Polizeiposten Mannheim-Flughafen/Neuostheim, Tel.: 0621/4236638 zu melden.

(Mannheim-Seckenheim) – Einbruch in Kellerverschläge / Polizei sucht Zeugen

In der Nacht von Sonntag auf Montag brachen bislang unbekannte Täter in die Kellerräume von zwei Gebäudekomplexen in der Badenweilerstraße und der Ihringer Straße ein. Die Täter gelangten auf bislang unbekannte Weise in die miteinander verbundenen Kellerräumlichkeiten, in denen sich die Verschläge der Bewohner aus beiden Gebäuden befanden. Elf Verschlagtüren öffneten sie durch Aufsägen der Winkel, Entfernen der Schrauben oder Aufbrechen der Vorhängeschlösser. Bisher konnte festgestellt werden, dass zwei Rennräder entwendet worden sind. Über mögliches weiteres Diebesgut und die Höhe des entstandenen Schadens liegen bislang keine Informationen vor.

Zeugen, die sachdienliche Hinweise zum Tathergang oder zu den Tätern geben können, werden gebeten sich mit dem Polizeirevier Ladenburg, Tel.: 06203/9305-0, in Verbindung zu setzen.

(Mannheim-Neckarau) – Laternenpfahl umgefahren und geflüchtet / Polizei sucht Zeugen

Am Dienstagmorgen fuhr ein bislang unbekannter Autofahrer beim Ausparken aus einer Parklücke im Hans-Sachs-Ring gegen den Pfahl einer Straßenlaterne und flüchtete anschließend von der Unfallstelle. Der Tatzeitraum kann auf 07.50 Uhr bis 09.45 Uhr eingegrenzt werden. Durch den Aufprall wurde der Laternenpfahl derart beschädigt, dass er umknickte und auf eine weitere freie Parklücke stürzte. An der Laterne entstand ein Sachschaden in Höhe von ca. 3.000 Euro.

Zeugen, die den Unfall beobachtet haben und Hinweise zu dem flüchtigen Fahrzeug und dessen Fahrer geben können, werden gebeten sich beim Polizeirevier Mannheim-Neckarau, Tel.: 0621/83397-0, zu melden.

(Mannheim / Heidelberg / Rhein-Neckar-Kreis) – „Durchschaut“ / Polizei informiert mit neuem Kurzfilm über die Betrugsmasche „Falscher Polizeibeamter“

„Das Zusammenspiel von Prävention und Strafverfolgung ist seit Jahren ein probates Mittel für die gute Arbeit unserer Polizei. Herz und Härte ist unser Motto. Auch in Zeiten von Kontaktbeschränkungen stellen wir deshalb sicher, dass unsere Kriminalprävention bei den Menschen ankommt. Das Corona-Virus schläft nicht, und Straftäter schlafen auch nicht – sie üben ihre Machenschaften trotz Pandemie skrupellos weiter aus. Umso wichtiger ist es, die Menschen zu sensibilisieren und zu informieren. Mit dem neuen Kurzfilm ‚durchschaut‘ haben wir einen weiteren Baustein für unsere digitalen Präventionsmaßnahmen, die wir seit Beginn der Pandemie umsetzen. Landesweit informiert die Polizei etwa in Webinaren oder Telefonsprechstunden, um Bürgerinnen und Bürger auch abseits von Präsenzveranstaltungen zu erreichen“, sagte der Stv. Ministerpräsident und Innenminister Thomas Strobl.

Kurzfilm über Betrugsmasche „Falscher Polizeibeamter“

Um die Menschen auch während der Corona-Pandemie zu erreichen, informiert die Polizei Baden-Württemberg ab sofort mit dem Kurzfilm „durchschaut“ über die Betrugsmasche „Falscher Polizeibeamter“. Das Landeskriminalamt Baden-Württemberg stellt den Film in den kommenden Wochen den Kreisseniorenräten im Land in verschiedenen Online-Veranstaltungen vor und gibt ergänzende Hinweise zur Prävention von Anrufstraftaten. Außerdem wird der Film in den Wartebereichen vieler Impfzentren in Baden-Württemberg zu sehen sein. Der fünfminütige Film entstand in Zusammenarbeit mit der Filmakademie Baden-Württemberg. Unterstützung leistete auch die Polizeihubschrauberstaffel, auf deren Gelände am Stuttgarter Flughafen ein Teil der Dreharbeiten stattfand.

Filmprojekt soll für Betrugsmasche sensibilisieren

Für Hartmut Grasmück, Landesvorsitzender des Opferhilfevereins WEISSER RING e.V. in Baden-Württemberg, ist die Einbeziehung digitaler Strukturen ein wichtiger Schritt: „Unsere ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer in den 39 Außenstellen im ganzen Land tun alles, um die individuellen Folgen einer Straftat für Betroffene so gering wie möglich zu halten.“ Gerade im Bereich der Anrufstraftaten durch falsche Polizeibeamte seien die Folgen oft gravierend. „Die Opfer verlieren teilweise ihr gesamtes Erspartes, dazu kommen noch die psychischen Belastungen. Jedes Opfer ist eines zu viel. Wir müssen die Bevölkerung umfassend informieren, damit es möglichst gar nicht erst zu einer Straftat kommt.“

Gemeinsamer Schutz steht im Vordergrund

„Alle Akteure müssen bei diesem Thema an einem Strang ziehen“, unterstreicht Prof. Uwe Bähr, Vorsitzender des Landesseniorenrats Baden-Württemberg. „Wir dürfen Seniorinnen und Senioren gerade jetzt, da wir kaum Gelegenheit haben, mit ihnen persönlich ins Gespräch zu kommen, nicht alleine lassen.“ Es sei daher wichtig und richtig, nach neuen Wegen zu suchen, um diese Personengruppe zu erreichen. Immerhin seien heute schon 20 Prozent der Einwohner Baden-Württembergs 65 Jahre oder älter. Über die Hälfte dieses Bevölkerungsanteils nutzen regelmäßig digitale Informationsmedien.

„Falsche Polizeibeamte“ operieren bundesweit

Aktuell geben sich Betrüger wieder am Telefon als Polizeibeamte aus und manipulieren ihre Opfer, mehrheitlich Seniorinnen und Senioren, so hintertrieben, dass diese bereitwillig ihr Geld und ihre Wertsachen aushändigen. Die Betrugsmasche „Falscher Polizeibeamter“ ist seit Jahren ein bundesweites Kriminalitätsphänomen mit enormen finanziellen Schäden. So verzeichnete die Polizei Baden-Württemberg im Jahr 2019 in dem Bereich 307 vollendete Straftaten mit einer Schadenssumme von insgesamt fast 7,5 Millionen Euro. Und obwohl sich im Jahr 2020 ein Rückgang der Fallzahlen abzeichnet, deutet sich eine weitere Steigerung der Schadenssumme an.

Bei Verdacht sofort auflegen und Polizei informieren

In rund 98 Prozent der Fälle blieb es im Jahr 2019 beim Versuch und auch im Jahr 2020 wurden nach aktuellen Prognosen rund neun von zehn Fällen nicht vollendet. „Diese hohe Zahl von Versuchen, bei denen Betroffene die Masche direkt durchschauen, zeigt uns, dass unsere Präventionsarbeit wirkt. Viele Betroffene sind bereits über die Vorgehensweise der Betrügerinnen und Betrüger informiert und reagieren richtig, indem sie sofort auflegen und unverzüglich die Polizei verständigen“, so Innenminister Thomas Strobl weiter.

Im Internet ist „durchschaut“ auf www.polizei-bw.de oder auf dem YouTube-Kanal der Polizei Baden-Württemberg.

Oder betrachten sie ihn hier:

Rückfragen an:

Günther Bubenitschek WEISSER RING e.V. Landespräventionsbeauftragter Tel. +4915155164855 Mail: bubenitschek.guenther@mail.weisser-ring.de

(Heidelberg-Neuenheim) – Fußgänger an Zebrastreifen von Auto erfasst

Am Montag gegen 17:00 Uhr erfasste eine 55-jährige Fahrerin eines VW mit Ihrem Fahrzeug einen 32-jährigen Fußgänger, als dieser im Neuenheimer Feld einen Fußgängerüberweg überqueren wollte. Die Autofahrerin erkannte den Mann zu spät und konnte nicht mehr rechtzeitig bremsen. Durch den Zusammenstoß wurde der 32-Jährige leicht verletzt und musste mit einem Rettungswagen in ein nahegelegenes Krankenhaus gebracht werden.

(Heidelberg-Rohrbach) – Anrufer sorgt für glückliches Lämmchen

Am Montagnachmittag meldete ein Anrufer der Polizei, dass er ein Lamm in einer Stallung in der Leimer Straße entdeckt habe, das offenbar verletzt sei und am Boden läge. Daraufhin wurden durch die Polizei auch die Tierrettung und das Veterinäramt verständigt. Auch der Besitzer wurde kontaktiert und kam zur Schaf-Stallung. Vor Ort stellte sich heraus, dass das kleine Lämmchen unverletzt war und lediglich im schlammigen Boden feststeckte. Das Tier wurde aus seiner misslichen Lage befreit und lief sofort putzmunter davon.

(Heidelberg-Rohrbach) – Rucksack aus Einkaufswagen gestohlen

Am Montag gegen 11:00 Uhr entwendete eine bislang unbekannte Täterin in einem Supermarkt in der Hertzstraße den Rucksack einer 79-jährigen Frau aus deren Einkaufswagen. Die Täterin nutze einen unbeobachteten Moment, um den Rucksack aus dem Einkaufwagen an sich zu nehmen und zu flüchten. Ein bislang unbekannter Zeuge gab gegenüber dem Opfer an, beobachtet zu haben, wie die Täterin mit einem hellblauen Citroen davongefahren sein soll. Kontaktdaten hinterließ er jedoch nicht. Zeugen, insbesondere der Mann, welcher die Täterin beobachtete haben soll, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 06221/3418-0 beim Polizeirevier Heidelberg-Süd oder bei jeder anderen Polizeidienststelle zu melden.

(Heidelberg-Handschuhsheim) – 28-Jährige wegen Einbruchs in Untersuchungshaft; Staatsanwaltschaft Heidelberg und Kriminalpolizeidirektion ermitteln

Gemeinsame Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft Heidelberg und des Polizeipräsidiums Mannheim

Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Heidelberg wurde Haftbefehl gegen eine 28-jährige Frau erlassen, die im dringenden Tatverdacht steht, in eine Wohnung in Heidelberg/Handschuhsheim eingebrochen zu sein.

Die Beschuldigte stieg am 24.01.2021 gegen 11:00 Uhr durch ein offenes Fenster in eine Erdgeschosswohnung in der Steubenstraße ein, um dort stehlenswerte Gegenstände zu entwenden. Hierbei wurde sie durch die Wohnungsinhaberin gestört und flüchtete ohne Diebesgut.

Im Rahmen intensiver Fahndungsmaßnahmen konnte die Frau festgenommen und am Montag der Ermittlungsrichterin des Amtsgerichts Heidelberg vorgeführt werden, die auf Antrag der Staatsanwaltschaft Heidelberg Haftbefehl wegen des dringenden Verdachts des versuchten Wohnungseinbruchsdiebstahls erließ. Anschließend wurde die Beschuldigte in eine Justizvollzugsanstalt eingeliefert.

(Heidelberg-Ziegelhausen) – Leicht Verletzte bei Auffahrunfall

Am Montag um kurz nach acht Uhr kam es in der Kleingemünder Straße zu einem Auffahrunfall, bei dem sich eine 38-jährige Fahrerin eines Fords leicht verletzte. Die 38-Jährige wollte von der Kleingemünder Straße nach rechts auf die Straße In der Neckarhelle abbiegen und musste verkehrsbedingt anhalten. Als sie in den Kreuzungsbereich einfahren wollte, stellte sie ein bevorrechtigtes Auto fest und bremste erneut ab. Eine nachfolgende 27-jährige Renault-Fahrerin nahm den zweiten Bremsvorgang nicht mehr wahr und fuhr auf den Ford auf. Durch den Aufprall wurde die Ford-Fahrerin leicht verletzt. Es entstand ein Sachschaden von mehreren Tausend Euro. Der Renault musste abgeschleppt werden.

(Sinsheim / Rhein-Neckar-Kreis) – Unfall im Kreisverkehr / 8.000 Euro Sachschaden

Am Montag gegen 13.30 Uhr verursachte eine 59-jährige Autofahrerin einen Verkehrsunfall in der Dührener Straße, als sie mit ihrem Opel Corsa in den dortigen Kreisverkehr einfuhr. Dabei übersah sie, den bereits im Kreisverkehr fahrenden VW Touareg und es kam zur Kollision. Die Unfallverursacherin, sowie der 55-jährige Fahrer des VW blieben unverletzt. An den Fahrzeugen entstand jeweils ein Sachschaden in Höhe von ca. 4.000 Euro.

Sport / Speyer

Rudern

Corona getrotzt: Über 100.000 Mannschaftskilometer gerudert

Alicia Bohn mit 4379 km uneinholbar an der Spitze

Von Angelika Schwager

Führt mit Abstand die Mannschaftswertung an, Alicia Bohn.

Es ist schon erstaunlich, was die Ruderinnen und Ruderer der RG Speyer im Corona-Jahr 2020 zuerst mit Ruderverboten, dann Einschränkungen bei der Mannschaftsbootsbesetzung und natürlich ausgefallenen Wanderfahrten, Langstrecken-Wettbewerben und Regatten im Boot zu leisten bereit waren.

Mehr als 100.000 Kilometer auf dem Wasser wurden, dieses Mal im Wesentlichen im Reffenthal, zurückgelegt. Genau 103.654 Mannschaftskilometer stehen im Fahrtenbuch, das sind nur knapp 30.000 km weniger als im Vorjahr. 150 Sportler aus allen Altersklassen hatten mindestens eine Ruderfahrt ins Fahrtenbuch eingetragen, insgesamt wurden 3973 Fahrten absolviert. Dabei waren 53 Mädchen und Frauen sowie 97 Jungen und Männer aktiv.

Die zwölf Kilometerpreisträger der vom Deutschen Ruderverband vorgegebenen Altersklassen, ruderten zusammen 24.475 Kilometer. Erneut schafften es zwölf Ruderer die 2000 km-Hürde zu überspringen.

In der Klasse Jungen bis 14 Jahre holte sich Maximilian Brill mit 1091 Kilometern den ersten Platz vor Tom Lasse Pietsch mit 408 Kilometern und Hendrik Elsner mit 108 Kilometern. Bei den Mädchen siegte wie schon im letzten Jahr Merle Wittmann (534 km) vor Anna Müsel mit 308 Kilometern und Leni Stahl mit 112 Kilometern. In der Kategorie Junioren (15-18 Jahre) darf sich erneut David Martirosyan mit 2442 Kilometern über Platz eins freuen, gefolgt von Leon Gronbach (2308 km) und Nicolas Bohn (2014 km). Bei den Juniorinnen ruderte Jane Elsner mit 1926 Kilometern auf Platz eins vor Marlene Neubauer (1899 km) auf Platz zwei, gefolgt von Sandra Wundling (1855 km).

In der Kategorie Frauen I (19-30 Jahre) siegte nicht überraschend Alicia Bohn mit 4173 Kilometern und wurde Kilometerkönigin vor Stephanie Hang mit 1046 Kilometern sowie Julia Hoffmann (590 km). Bei den Frauen II (31-60 Jahre) holte sich Corinna Bachmann mit 2584 Kilometern den ersten Platz. Dahinter folgten Marion Peltzer-Lehr (2525 km) und Christine Bodenstein (2184 km). Bei den Frauen III (ab 61 Jahre) schaffte es Steffi Haase-Goos (1830 km) zum sechsten Mal in Folge die meisten Kilometer zu rudern, gefolgt von Elke Guth mit 913 Kilometern und Sabine Marczinke (481 km).

Mit 2638 Kilometern war Tim Streib bei den Männern I (19-30 Jahre) ganz eindeutiger Spitzenreiter. Johannes Buchholz lag mit 1498 km als Zweiter vor Tim Lauer mit 821 km. In der Kategorie Männer II ging der erste Platz wieder an Harald Schwager (3443 km), vor Ralf Burkhardt (2487 km) und Falk Bodenstein (2317 km). Bei den Männern III setzte sich erneut Frank Durein mit 2692 Kilometern durch. Gefolgt von Klaus Guth (1482 km) und Norbert Herbel (1192 km).

Zum zweiten Mal sah die vom Deutschen Ruderverband neu eingeführte Kategorie 76 Jahre und älter auch bei der RGS ihre Sieger. Bei den Männern holte sich erneut Dieter Daut mit 1040 Kilometern Rang eins vor Dieter Rauschelbach (356 km) und Hermann Mayer (248 km). Bei den Frauen lag wie 2019 Hannelore Neubauer (82 km) vorn.

Auch Zahlenspieler kommen bei den 2020 geruderten Kilometerzahlen wieder auf ihre Kosten: Lutz Fiedler setzte sich an Silvester noch einmal in seinen Einer „Weißer Hai“, ruderte schnell 20 km und erreichte damit die höchste Schnapszahl mit 2222 Jahreskilometern, gefolgt von Markus Konieczny mit 333 km und Jochen Brill mit 111 km. Markus Konieczny scheint eine Vorliebe für Schnapszahlen zu haben, nach je 444 km in den Jahren 2018 und 2019 folgte nun schon die Dritte.

Die meisten Mannschaftskilometer hat Christine Bodenstein mit 5443 Kilometern, knapp vor Ralf Burkhardt mit 5332 km, hingelegt. Hier sieht man eindeutig den Einfluss der Einschränkungen, gerade im Mannschaftsbootsbereich, lagen die Mannschaftskilometer in den Vorjahren bei einigen Vielruderern durchaus im fünfstelligen Bereich. Die durchschnittliche Mannschaftsgröße war 2020 nur 1,5 gegenüber 2,0 im Jahr 2019.

26.01.2021

Corona / Speyer

Stadtverwaltung setzt Beschlüsse der Änderungsverordnung zur Maskenpflicht um

Am Montag, 25. Januar 2021 ist die 1. Änderungsverordnung zur 15. Corona-Bekämpfungsverordnung (15. CoBeLVO) des Landes Rheinland-Pfalz in Kraft getreten und gilt bis zum 14. Februar 2021. Dies hat auch Auswirkungen auf die Verwaltungsgebäude, in denen gemäß der Landesverordnung wie auch in anderen Bereichen eine verschärfte Maskenpflicht gilt.

Oberbürgermeisterin Stefanie Seiler begrüßt die vom Land beschlossenen Maßnahmen: „Wir befinden uns auf einem guten Weg, das Infektionsgeschehen nachhaltig einzudämmen. Jetzt gilt es, diesen Weg weiter zu bestreiten, um zu vermeiden, dass die Infektionszahlen nach einer vermeintlichen Entspannung umso rasanter in die Höhe steigen, wie es andernorts zu beobachten war.“

Da die ergänzend zur Landesverordnung vom 11. Januar 2021 erschienene Änderungsverordnung auch eine verschärfte Maskenpflicht vorsieht, sind medizinische Masken, also OP-Masken oder virenfilternde Masken wie KN95- oder FFP2-Masken, ab Mittwoch, 27. Januar 2021 in allen Gebäuden der Stadtverwaltung verpflichtend zu tragen.

Die Stadtverwaltung stellt ihren Mitarbeiter*innen kostenlos einen Grundstock an FFP-2-Masken zur Verfügung. Zudem wird in bestimmten Bereichen wie in Kindertagesstätten oder dem Kommunalen Vollzugsdienst für einen zusätzlichen Bestand an medizinischen Masken gesorgt.

Gemäß der Änderungsverordnung des Landes gilt die Pflicht zum Tragen von OP- bzw. virenfilternden Masken im Einzelhandel, Geschäften und dem ÖPNV ebenso wie bei Gottesdiensten, Abhol-, Liefer- und Bringdiensten und dem Wochenmarkt. „Gerade auch mit Blick auf die Virus-Mutante aus Großbritannien ist es wichtig, dass überall dort, wo der Abstand nicht immer eingehalten werden kann, ein größtmöglichen Schutz vor einer Infektion gewährleistet ist. Hierzu ist das Tragen einer medizinischen Maske notwendig, auch auf dem Wochenmarkt“, erklärt Stefanie Seiler.

Die 1. Änderungsverordnung zur 15. Corona-Bekämpfungsverordnung kann wie immer auf www.speyer.de/corona sowie auf www.corona.rlp.de nachgelesen werden.

Stadt Speyer
26.01.2021

Speyer

Speyer erhält 3,2 Millionen Euro für Maßnahmen im Stadtgebiet

Oberbürgermeisterin Stefanie Seiler erhält von Innenminister Roger Lewentz Bescheide über 3,2 Millionen € Städtebaufördermittel überreicht.
Foto: Stadt Speyer

Die kreisfreie Stadt Speyer erhält im Programmjahr 2020 aus den Bund-Länder-Programmen „Sozialer Zusammenhalt“, sowie „Wachstum und nachhaltige Entwicklung“ insgesamt 3,2 MillionenEuroStädtebaufördermittel zur Entwicklung der Fördergebiete „Speyer Süd“ und „Entwicklungsband Kernstadt Nord“. Dies hat Innenminister Roger Lewentz bei der Übergabe der Bescheide in Speyer mitgeteilt.

Die Förderung erfolgt im Rahmen der Landesinitiative zur Stärkung der Investitionsfähigkeit der großen Mittelzentren. Innenminister Lewentz hatte 2018 im Rahmen dieser Landesinitiative seine Bereitschaft erklärt, der Stadt in der Förderperiode 2018 bis 2021 für die von der Stadt genannten Fördergebiete Städtebauförderungsmittel mit dem Höchstfördersatz von 90 Prozent zur Verfügung zu stellen.

Die Stadt kann mit den Fördergeldern des Bundes und des Landes städtebauliche Maßnahmen in den Fördergebieten mitfinanzieren. „Im Fördergebiet ‚Speyer Süd‘ plant die Stadt, die Mittel hauptsächlich für Ordnungsmaßnahmen und das Quartiersmanagement einzusetzen. So soll eine Begegnungsstätte für Familien entwickelt werden. Mit den weiteren Fördermitteln soll unter anderem eine öffentliche Toilettenanlage im Bahnhofsumfeld errichtet werden. Geplant sind zudem eine Aufwertung des Mühlturmparks und die Sanierung des Viadukts am Güterbahnhof“, erläuterte Lewentz.

„Mit diesen Geldern können wir gezielt dort Maßnahmen entwickeln, wo sie notwendig sind und wo es für die Entwicklung der Quartiere wichtig ist. Mit dem geplanten Familienzentrum am Platz der Stadt Ravenna etwa werten wir Speyer Süd weiter auf. Aber auch die Gestaltung und Weiterentwicklung des Speyerer Bahnhofs, dem Eingangstor zur Stadt, ist ein wichtiges städtebauliches Projekt, das wir ohne die Unterstützung des Landes so nicht hätten umsetzen können“, ergänzt die Speyerer Oberbürgermeisterin Stefanie Seiler.

Die Städtebauförderung umfasst differenzierte Förderprogramme für unterschiedliche städtebauliche Herausforderungen. „Das Fördersystem hat sich bestens bewährt, um Innenstädte aufzuwerten, Wohnquartiere attraktiv zu gestalten und sie zukunftsfähig aufzustellen“, so Minister Lewentz. Der Minister hob hervor, dass das Land den Städten und Gemeinden als Partner für eine attraktive, bürgernahe und zukunftsorientierte Stadtentwicklung zu Seite stehe.

Text: Gemeinsame Medieninformation des Ministerium des Innern und für Sport und der Stadt Speyer Foto: Stadt Speyer
26.01.2021