Stadtnotizen und Verkehrsnotizen aus Speyer

Stadtnotizen

Neuer Standort für die Lazarus-Bronze am Stiftungskrankenhaus

Die Stadt Speyer und die Diakonissen Speyer-Mannheim haben sich nach der Aufgabe des früheren Stiftungskranhauses als Krankenhaus-Standort in Absprache mit dem Künstler Thomas Duttenhöfer darauf verständigt, die beiden Großplastiken des Lazarusweges auf den Campus der Diakonissen Speyer-Mannheim zu versetzen.

Die Lazarus-Skulptur am Eingang des ehemaligen Stiftungskrankenhauses wurde bereits demontiert und wird derzeit in der Bildhauerei Grimm aufgefrischt. Das Marktzeichen an der Einfahrt zum Marktplatz wird folgen. Beide Großskulpturen sollen im Herbst einen neuen Standort in der Parkanlage des Diakonissen-Stiftungs-Krankenhauses finden. Der Lazarus-Weg wurde von Thomas Duttenhoefer beim Neubau des ehemaligen Stiftungskrankenhauses geschaffen.

Stadtverwaltung Speyer
09.08.2021

Verkehrsnotizen

Technische Hilfsanlage der Deutschen Bahn an Bahnübergang Wormser Landstraße – Geschwindigkeitsbegrenzung

Die Stadtverwaltung informiert, dass wegen eines kurzfristig nicht zu behebenden Schadens an der Sicherungsanlage des Bahnübergangs Wormser Landstraße dieser ab sofort mittels einer technischen Hilfsanlage für Bahnübergangsposten von der Deutschen Bahn gesichert wird.

Gegebenenfalls entstehen wegen der erforderlichen früheren Ankündigung von Schienenfahrzeugen längere Wartezeiten am Bahnübergang.       
Das Einsatzregelwerk der Hilfsanlage fordert als zusätzliche Sicherheit eine Geschwindigkeitsbegrenzung auf der Straße auf 30 km/h, welche durch die Stadtverwaltung Speyer erlassen wurde.

Da die Anlage überaltert ist, soll sie im Rahmen eines bundesweiten Konjunkturprogramm erneuert und digitalisiert werden. Bis die Arbeiten fertiggestellt sind, werden die technische Hilfsanlage und die Geschwindigkeitsbegrenzung aufrechterhalten.

Für Rückfragen steht die Tiefbauabteilung unter tiefbau@stadt-speyer.de oder Verkehrsbehörde unter strassenverkehr@stadt-speyer.de zur Verfügung.

Stadtverwaltung Speyer
09.08.2021

Gesundheit

Diakonissen Speyer – Mannheim

„Herausforderung angenommen“ – Erzieher und Sozialassistenten feiern Abschluss

Für 138 Auszubildende der Diakonissen Fachschule für Sozialwesen gab es in dieser Woche Grund zu feiern: Sie schlossen erfolgreich ihre Ausbildung in den Bildungsgängen Sozialpädagogik und Höhere Berufsfachschule Sozialassistenz ab.

Die frisch examinierten Sozialassistentinnen und -assistenten mit Lehrkräften sowie Schulleiter Pfarrer Matthias Kreiter (vorn Mitte).
Foto: ©Diakonissen Speyer

95 Erzieherinnen und Erzieher haben am 13. Juli ihr Examen an der Diakonissen Fachschule für Sozialwesen gefeiert, einen Tag zuvor erhielten 43 staatlich geprüfte Sozialassistentinnen und
-assistenten ihre Zeugnisse. 13 von ihnen haben zugleich ihre Fachhochschulreife erlangt.

„Die so wichtige Projektarbeit, insbesondere deren praktische Umsetzung mit Kindern und Jugendlichen, hat Sie in Pandemiezeiten vor große Herausforderungen gestellt. Aber Sie haben diese Herausforderungen angenommen und auf wunderbar kreative Art und Weise bewältigt“, resümierte Schulleiter Pfarrer Matthias Kreiter mit Blick auf das vergangene, coronabedingt etwas andere Ausbildungsjahr.

Die Erzieherinnen und Erzieher mit Lehrkräften und Schulleiter Pfarrer Matthias Kreiter (vorne Mitte) der Gruppe A
Foto: ©Diakonissen Speyer

Anlässlich der Abschlussfeiern im Diakonissen-Mutterhaus wurden in bewährter Tradition insgesamt neun Auszubildende für ihre herausragenden Leistungen ausgezeichnet. Die Auszeichnung wurde gestiftet vom Förderverein der Fachschule. Zugleich nahm Kreiter die Feierlichkeiten zum Anlass, die stellvertretende Schulleitung und Lehrerin Serena Doerr in den Ruhestand zu verabschieden und ihr für ihr langjähriges Engagement zu danken: „Mit ihrem unermüdlichen Einsatz hat sie dafür gesorgt, dass Schule das in den Blick nehmen kann, was für sozialpädagogische Berufe von entscheidender Bedeutung ist: Gegenseitige Unterstützung, Hilfe und Fürsorge für andere.“

Die Erzieherinnen und Erzieher mit Lehrkräften und Schulleiter Pfarrer Matthias Kreiter (vorne Mitte) der Gruppe B
Foto: ©Diakonissen Speyer

Glückwünsche im Namen des Vorstandes der Diakonissen Speyer überbrachte Vorstandsmitglied Dr. Dietmar Kauderer in seinem Grußwort an die Absolventinnen und Absolventen: „Sie machen den Unterschied, für die Kinder, die Sie auf Ihrem Weg ins Leben, bei ihren ersten selbstständigen und dann mehr und mehr auch selbstbestimmten Schritten begleiten“, so Kauderer und ergänzte: „Darum bleiben Sie offen, bleiben Sie neugierig, bleiben Sie nicht stehen, entwickeln Sie sich und das, was Sie hier gelernt haben, weiter.“

Diakonissen Speyer
19.07.2021

Ein Stadtführer für alle: „Einfach Speyer“ führt inklusiv durch die Domstadt

Beschäftigte der Maudacher Werkstatt der Diakonissen Speyer haben mit einer Expertin für leichte Sprache einen Stadtführer erstellt, der Menschen mit Behinderung ermöglicht, selbstständig die Stadt zu erkunden.

Bürgermeisterin Monika Kabs nimmt aus den Händen von Miriam, Mitarbeiterin der Maudercher Werkstatt der Diakonissen Speyer, ein Exemplar des inklusiven Stadtführers „Einfach Speyer“ entgegen.
v.l.: Gerald Kramer, Projektleitung Yvette Wagner, Bürgermeisterin Monika Kabs, Miriam Ritter, Simon Enenkel, Julian Gahn, Werkstattleitung Andreas Canali und Rebecca Bohrmann im Rollstuhl
Foto: Diakonissen Speyer

„Der Stadtführer „Einfach Speyer“ ist eine wichtige Ergänzung unseres touristischen Angebots“, betont Bürgermeisterin Monika Kabs bei der Vorstellung der Broschüre im Rathaus. „Er ist ein verständlicher und hilfreicher Leitfaden, mit dem sich Menschen mit Behinderung selbstständig durch unsere Stadt bewegen und Speyer kennenlernen können.“

Die Bedeutung des inklusiven Stadtführers für eine selbstbestimmte Teilhabe unterstreicht auch Rebecca Bohrmann. Sie gehört zum Projektteam aus fünf Beschäftigten der Maudacher Werkstatt der Diakonissen Speyer, das unter der Leitung der freien Journalistin Yvette Wagner die Broschüre er- stellte. „Es ist wichtig, dass Menschen mit Behinderung in Speyer eingebunden sind. In unserem Stadtführer kann jeder alles verständlich nachlesen, egal welche Einschränkung man hat“, so Bohrmann. Wichtig ist der Projektgruppe auch, dass „Einfach Speyer“ sich an alle Menschen richtet – ob mit oder ohne Behinderung. „Wir haben einen tollen Stadtführer gemacht, den jeder versteht“, bringt es Bohrmann auf den Punkt.

„Einfach Speyer“ ist einem Spaziergang nachempfunden und gibt in leichter Sprache Auskunft über Geschichte, Sehenswürdigkeiten und Museen der Stadt. Projektleiterin Yvette Wagner ist Expertin für leichte Sprache und erläutert deren Besonderheiten: „Wörter und Sätze sind so kurz wie möglich, lange oder unbekannte Wörter werden mit Hilfe eines Punkts optisch getrennt, Begriffe wie „Ritual“ werden eigens erklärt.“ Eine große Schrift sowie eine farbige Legende sorgen zudem für eine gute Orientierung im Heft.

Der Stadtführer berücksichtigt bewusst verschiedene Beeinträchtigungen: So gibt es zu jeder Station einen Kasten mit Serviceinformationen, z.B. zu Tastmodellen, Induktionsschleifen oder Rampen.

„Alle Texte des Stadtführers kann man außerdem als Audioversion anhören, wenn man die QR- Codes auf den Seiten scannt“, ergänzt Wagner. Auch besondere Angebote oder mögliche Hindernisse für Menschen mit Behinderung finden Erwähnung – oft basierend auf Erfahrungen, die die Projektgruppe bei ihren Recherchen selbst gemacht hat.

Seit einigen Jahren leitet Yvette Wagner in der Maudacher Werkstatt das Redaktionsteam der Werkstattzeitung, im Gespräch mit den Beschäftigten kam dort die Idee zum inklusiven Stadtführer auf. Die fünfköpfige Projektgruppe unter Wagners Leitung setzte sich aus Beschäftigten aus Speyer und Ludwigshafen zusammen. So brachte das Team die Innen- und Außensicht auf die Stadt ein. Die Journalistin und Werkstattleiter Andreas Canali stellten den Kontakt zur Stadt her, wo das Projekt begrüßt und von Beginn an unterstützt wurde. Nach einer Stadtführung im Februar 2020 verbrachte die Gruppe zwei Projekttage damit, Inhalte festzulegen, Texte zu schreiben und Bilder auszuwählen – neben eigenen Fotografien stellten auch die Stadt und die besuchten Einrichtungen Bildmaterial zur Verfügung.

„Für die Projektgruppe war es wichtig, dass ihr eigener Blick auf die Stadt dargestellt wird und nicht nur vorhandene Texte in leichte Sprache übersetzt werden“, erklärt Werkstattleiter Canali. Deshalb sind auch persönliche Tipps der Beschäftigten zum Besuch in Speyer über das Heft verteilt.

Die Maudacher Werkstatt hat – wie der Name besagt – ihren Stammsitz in Ludwigshafen-Maudach. Dennoch besteht eine weitreichende Beziehung zur Domstadt. „Wir sind nicht nur über die Diakonissen als Träger eng mit Speyer verbunden, sondern haben seit 2008 bereits vier Arbeitsgruppen vor Ort aufgebaut, die in verschiedenen Bereichen tätig sind – von der Montage über unseren Bügelservice bis zur Gartengruppe“, führt Canali aus.

Die Fertigstellung und Veröffentlichung des inklusiven Stadtführers wurde durch die Pandemie immer wieder verzögert, jetzt da aber wieder mehr Bewegungsfreiheit und Reisen möglich sind, steht das Heft allen Interessierten kostenlos zur Verfügung, z.B. in der städtischen Tourist-Info. Neben der Stadt Speyer halfen auch die Lipoid Stiftung, die Kulturstiftung Speyer und Round Table 63 Speyer als Sponsoren bei der Finanzierung des Projekts.

Text: Stadt Speyer und Maudacher Werkstatt der Diakonissen Speyer Foto: Diakonissen Speyer
19.07.2021

Für Angehörige von Menschen mit Demenz: Autorisiertes Zentrum für Validation bietet Validationsseminar im Seniorenzentrum Haus am Germansberg 

Das Autorisierte Zentrum für Validation der Diakonissen Speyer bietet Angehörigen von Menschen mit Demenz in Zusammenarbeit mit dem Pflegestützpunkt Speyer II und der Krankenkasse Barmer ab 22. Juli 202, im Haus am Germansberg ein Validationsseminar mit vier Modulen an. Christiane Grünewald, zertifizierte Validationsausbilderin, führt in die von der amerikanischen Gerontologin Naomi Feil begründete Kommunikationsform ein. Bei Rollenspielen und Übungen trainieren die Teilnehmer die praktische Umsetzung.

Validation ist eine Form des Umgangs mit desorientierten, sehr alten Menschen und bedeutet wörtlich „Wertschätzung“ des anderen. Die amerikanische Gerontologin Naomi Feil hat diesen Weg des würdevollen Miteinanders Anfang der 70er Jahre entwickelt. „Validation ist nicht nur für Pflegefachkräfte eine wichtige Grundlage für den Umgang mit Menschen mit Demenz und wird in vielen unserer Seniorenzentren angewandt“, betont Hedwig Neu. „Auch Familienmitgliedern hilft Validation dabei, mit ihren Angehörigen mit Demenz erfolgreich zu kommunizieren – auch, wenn die Desorientierung weit fortgeschritten ist. Das bedeutet für beide Seiten mehr Lebensqualität.“

Das Seminar umfasst vier jeweils dreieinhalbstündige Module. An vier Abenden tauschen sich die Seminarteilnehmerinnen und -teilnehmer mit anderen Angehörigen und der Seminarleitung über ihre Erfahrungen im Umgang mit desorientierten Verwandten aus. Das Auftaktreferat erklärt, warum sich Menschen mit Altersdemenz desorientiert verhalten, und erläutert die Grundzüge der Validation. Wie die Kommunikationsform im Pflegealltag funktioniert, zeigen Videos aus der Anwenderpraxis. Bei den Übungen lernen die Seminarteilnehmer unter anderem, eigene Bedürfnisse von denen des betroffenen Angehörigen besser zu unterscheiden. Auch Diskussionen und ein Erfahrungsaustausch sind eingeplant.

Der Kurs ist als Präsenzveranstaltung geplant. Sollte dies Corona bedingt nicht möglich sein, wird der Angehörigenkurs digital angeboten. Technische Voraussetzungen für die Teilnahme sind eine leistungsstrakte Internetverbindung, ein PC oder Laptop ausgestattet mit Kamera und Lautsprecher sowie die Installation der kostenlose App MS Teams.

Die Seminartermine im Überblick:

  • Do., 22.07.2021,
  • Do., 05.08.2021,
  • Do., 12.08.2021 und
  • Do., 19.08.2021,

jeweils 17.30 bis 21.00 Uhr im Seniorenzentrum „Haus am Germansberg“, Else-Krieg-Straße 2, 67346 Speyer. 

Dank der Unterstützung durch die Krankenkasse Barmer ist die Teilnahme kostenlos. Anmeldungen sind unter Telefon 06322 9423-734, Fax 06322 9423-731 oder E-Mail: validation@diakonissen.de  möglich.

Diakonissen Speyer
19.07.2021

Diakonissen Speyer: Vorsitzende der Mitarbeitervertretungen im Amt bestätigt

v.l.: Kathrin Harnisch, Michael Hemmerich, Carmen Becker

Michael Hemmerich wurde sowohl als Vorsitzender der Mitarbeitervertretungen (MAV) der Evangelischen Diakonissenanstalt Speyer als auch der Gesamtmitarbeitervertretung (GMAV) der Diakonissen Speyer im Amt bestätigt. Die Gremien der insgesamt sieben Mitarbeitervertretungen des diakonischen Komplexträgers werden turnusmäßig alle vier Jahre gewählt. An der Spitze der Mitarbeitervertretung des Diakonissen-Stiftungs-Krankenhauses wurde Kathrin Harnisch erneut das Vertrauen ausgesprochen. Carmen Becker engagiert sich weiterhin als Vorsitzende der MAV der Servicegesellschaft der Evangelischen Diakonissenanstalt Speyer.

Die Vorsitzenden freuen sich, dass es 2021 gelungen ist, auch junge Kolleginnen und Kollegen für die Gremienarbeit gewinnen zu können. Pandemiebedingt war die Stimmabgabe neben dem Urnengang auch per Briefwahl möglich. „Dieses Angebot wurde sehr gut angenommen“, unterstreicht Michael Hemmerich für das gesamte Unternehmen.

„Der Druck am Gesundheitsmarkt wird weiter steigen“ ist Hemmerich überzeugt. Gemeinsam mit der Unternehmensleitung werden die MAV an unterschiedlichen Standorten und im Verbund der GMAV sich für die Arbeitsplatzsicherung eintreten und dafür sorgen, „dass Patienten und Bewohner in unseren Einrichtungen gut versorgt werden“, kündigt Hemmerich an. Auch Vorstandvorsitzende Oberin Sr. Isabelle Wien dankt sämtlichen Mitarbeitenden, die sich zur Wahl haben aufstellen lassen und bereit waren, für die wichtigen Gremien zu kandidieren. „Wir schätzen alles Engagement in unserem Unternehmen in der Mitarbeitervertretung für die Belange der Kolleginnen und Kollegen“, betont die Diakonisse an der Unternehmensspitze.

Hintergrund

Die Evangelische Diakonissenanstalt Speyer-Mannheim-Bad Dürkheim K.d.ö.R. ist ein sozialdiakonisches Unternehmen, das Krankenhäuser in Speyer und Bad Dürkheim, das Medizinische Versorgungszentrum Rhein-Haardt, Seniorenzentren, ambulante Pflegedienste, Einrichtungen für Menschen mit Behinderung, Kinder und Jugendliche sowie Schulen, drei Hospize, zwei ambulante Hospiz- und Palliativberatungen und das Palliativnetzt Vorderpfalz betreibt. Hervorgegangen aus der Tradition der Diakonissen, die 1859 in Speyer und 1884 in Mannheim ihre pflegerische und soziale Arbeit begonnen haben, beschäftigen die Diakonissen Speyer-Mannheim in ihren Einrichtungen in Rheinland-Pfalz und dem Saarland heute nahezu 5.500 Mitarbeitende. In den Einrichtungen und Diensten der Diakonissen Speyer engagieren sich zudem rund 580 ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Diakonissen Speyer
19.07.2021

Diakonissen-Stiftungs-Krankenhaus ist „Bester Ausbildungsbetrieb 2021“

Das Diakonissen-Stiftungs-Krankenhaus Speyer wurde von Focus Money im Deutschland-Test als „Bester Ausbildungsbetrieb 2021“ im Bereich Gemeinnützige Kliniken ausgezeichnet.

In den drei Fachschulen des Krankenhauses – der Diakonissen Pflegeschule Speyer, der Hebammenschule Speyer und der Physiotherapieschule Neustadt – steht eine hochwertige Ausbildung mit starkem Praxisbezug im Mittelpunkt. „Die Auszeichnung würdigt unseren hohen Anspruch an die Ausbildung von Nachwuchskräften im Gesundheitsbereich“, so Jonas Sewing, Geschäftsführer des Diakonissen-Stiftungs-Krankenhauses. „Von der Ausbildungsqualität profitieren alle Beteiligten: Junge Menschen erhalten eine fundierte Berufsausbildung mit vielen Weiterentwicklungsmöglichkeiten und wir als Krankenhaus haben die Chance, nach erfolgreichem Abschluss neue, sehr gut ausgebildete Kolleginnen und Kollegen zu gewinnen.“

Neben der Ausbildung zur Pflegefachfrau/zum Pflegefachmann sowie zur Gesundheits- und Krankenpflegehilfe können Interessenten den Beruf Physiotherapeut erlernen oder Hebamme werden. Zentrales Element jeder Ausbildung am Diakonissen-Stiftungs-Krankenhaus ist die praktische Anleitung. Zum einen stehen freigestellte Praxisanleiter zur Verfügung, zum anderen vertiefen die Auszubildenden die theoretischen Inhalte in vielfältigen praktischen Einsätzen – im Krankenhaus selbst oder bei Kooperationspartnern der Schulen.

Innovative Lernräume ermöglichen zusätzlich die Verknüpfung von Theorie und Praxis: „In unserem Simulationskreißsaal trainieren unsere Hebammenauszubildenden unter anderem Notfallsituationen rund um die Geburt. Das gibt Sicherheit für den späteren Berufsalltag“, erläutert Jutta Breichler, Schulleitung der Hebammenschule Speyer. Die Schule bietet neben dem dualen Bachelor-Studium Hebammenwissenschaft noch bis 2022 die fachschulische Ausbildung an.

Angehende Physiotherapeuten können an der Physiotherapieschule Neustadt auf Wunsch ebenfalls ein ausbildungsbegleitendes Bachelorstudium absolvieren. Und die Ausbildung ist generell sehr gefragt: „Unsere Kurse für 2021 sind bereits voll belegt. Das bestätigt die hohe Attraktivität dieses Berufes und die ausgezeichnete Ausbildungsqualität unserer Schule“, zeigt sich Schulleitung Markus Bien überzeugt.

Alle drei Schulen orientieren sich am diakonischen Leitbild, das sich vor allem im Verhältnis von Lehrpersonal und Auszubildenden zeigt: „Der wertschätzende Umgang miteinander und der persönliche Austausch zeichnen uns aus“, bestätigt Tanja Schaller, Schulleitung der Diakonissen Pflegeschule Speyer.

Diakonissen Speyer
19.07.2021

Verschiedenes

Diakonissen Speyer-Mannheim

Neue Leitung im Haus für Kinder: „Jede Zeit hat ihre Herausforderungen“

Christian Görgen hat zum 1. Januar die Leitung im Diakonissen Haus für Kinder übernommen. Trotz außergewöhnlicher Umstände durch die Coronavirus-Pandemie blicken er und seine Kolleginnen in den Kitas der Diakonissen Speyer zuversichtlich auf die bevorstehenden Aufgaben.

Christina Erbert (Leitung Kita Rulandstraße), Christian Görgen (Leitung Haus für Kinder) und Petra Berzel (Abteilungsleitung Kindertagesstätten Diakonissen Speyer) starten trotz schwieriger Umstände motiviert ins neue Jahr.
Foto: © Diakonissen Speyer

Das neue Jahr beginnt im Diakonissen Haus für Kinder mit einer neuen Leitung: Der 30-jährige Christian Görgen bringt bereits vier Jahre Leitungserfahrung bei einer Kita in Trier mit, nun zog er aus persönlichen Gründen nach Speyer. Er übernimmt im Haus für Kinder die Position von Nina Paul, die sich in Elternzeit befindet. „Ich kenne aus meiner bisherigen Tätigkeit die Vorteile, die ein großer Träger mit sich bringt, daher freue ich mich, erneut bei einem großen christlichen Träger zu arbeiten“, begründet Görgen seine Entscheidung für den neuen Arbeitgeber.

Dort fängt er in einer nach wie vor außergewöhnlichen Zeit an – in den rheinland-pfälzischen Kitas gilt der „Regelbetrieb bei dringendem Bedarf“. Das heißt, dass Eltern ihre Kinder nur dann in die Kita bringen sollen, wenn sie sie zuhause nicht betreuen können. Mit diesem Modell haben Görgens Kolleginnen in den Kitas der Diakonissen Speyer bislang gute Erfahrungen gemacht. Im Gegensatz zum ersten Lockdown im Frühjahr 2020, als nur Kinder kommen durften, deren Eltern in einem systemrelevanten Beruf arbeiteten, besteht nun die Möglichkeit, mit den Eltern individuell passende Lösungen zu finden. Dass das funktioniert, bestätigt Christina Erbert, Leiterin der benachbarten Kita Rulandstraße: „Die Eltern gehen verantwortungsvoll mit der neuen Situation um.“

Als große Herausforderung in ihrer täglichen Arbeit sehen Görgen und Erbert das Aufrechterhalten der Erziehungspartnerschaft zwischen Eltern und Kita. Seit März dürfen Eltern die Kitas nicht mehr betreten, der Austausch mit ihnen findet in neuen Formen statt. „Neben Telefonaten und Briefen haben wir zuletzt auch immer wieder auf Videos gesetzt, bald soll zusätzlich eine eigene Kita-App die Kommunikation vereinfachen“, erklärt Petra Berzel, Abteilungsleitung Kindertagesstätten bei den Diakonissen Speyer.

Bei ihren Wünschen für das neue Jahr sind sich die Einrichtungsleitungen einig: „Normalität“ steht ganz oben auf der Liste. Damit wäre verbunden, dass wieder ein engerer persönlicher Austausch mit den Eltern stattfinden kann. Aber auch für die Kinder hat sich in der Pandemie viel verändert, statt im offenen Konzept werden sie momentan in getrennten Gruppen betreut. „Ich wünsche mir ein offenes Haus für Kinder und Eltern“, betont Görgen daher – auch wenn noch nicht absehbar ist, wann das wieder möglich sein wird. „Jede Zeit hat ihre Herausforderungen und aktuell heißt die Herausforderung eben Corona“, blickt Görgen optimistisch auf seine neuen Aufgaben.

Diakonissen Speyer
08.01.2021

Gesundheit

Diakonissen Speyer / Mannheim

Speyerer Neujahrsbaby heißt Benjamin

Erste Geburt 2021 im Diakonissen-Stiftungs-Krankenhaus

Mutter Vanessa Kotter hält ihren Sohn Benjamin, das Speyerer Neujahrsbaby 2021, im Arm.

Benjamin ist erst wenige Stunden auf der Welt und schon von medialem Interesse. Warum das so ist? Der 52 cm große und 3280 g schwere Erdenbürger hat als Speyerer Neujahrsbaby 2021 um 5:46 Uhr im Diakonissen-Stiftungs-Krankenhaus das Licht der Welt erblickt. Überhaupt geht es am Neujahrsmorgen betriebig zu in der Kreißsaalambulanz. Bis zur Mittagzeit wurden neben Benjamin bereits fünf weitere Babys in der Speyerer Geburtsklinik geboren.

Als Geburtstermin für Benjamin war der 7. Januar 2021 errechnet. Doch die Fruchtblase sollte in der Silvesternacht platzen. „Dann ging alles ganz schnell“, berichtet Mutter Vanessa von ihrer ersten Geburt. Um 3:30 Uhr ist sie in der Kreißsaalambulanz des Diakonissen-Stiftungs-Krankenhauses angekommen und zweieinviertel Stunden später war Benjamin auf der Welt. Speyer wird nicht nur in seiner Geburtsurkunde stehen, hier wird ihr Sohn auch aufwachsen, so die erschöpfte aber glückliche Mutter, die der Klinik für den Blumengruß zum Neujahrsbaby, aber vor allem für die gute Begleitung bei der Geburt dankt.

Das Diakonissen-Stiftungs-Krankenhaus Speyer ist die geburtenstärkste Klinik in Rheinland-Pfalz. Im vergangenen Jahr 2020 wurden 3305 Geburten begleitet.

Diakonissen Speyer
02.01.2021

Gesundheit / Soziales

Diakonissen Speyer/Mannheim

Spendenbäume erfüllen Kinderwünsche zu Weihnachten

Kunden der Kaufhof-Filiale in Speyer und des Globus-Markts in Hockenheim spenden über 200 Weihnachtsgeschenke für die Kinder- und Jugendhilfe der Diakonissen Speyer.

v.l.: Miriam Erb, Maurice Wallé (beide Kinder- und Jugendhilfe), Dimitri Wirt (Marketingleiter Globus), Annalena Hahn, Lukas Runge (beide Kinder- und Jugendhilfe)
Foto: © Globus

Hockenheim / Speyer – Zur Abholung der Geschenke war ein Kleintransporter nötig, denn die Kunden des Globus-Markts in Hockenheim und der Kaufhof-Filiale in Speyer zeigten sich im Corona-Jahr besonders spendabel. Von Lichterketten über Kuscheldecken bis Spielsachen wurden über 200 Weihnachtswünsche erfüllt. Die Geschenke gehen an Kinder und Jugendliche, die in den stationären, teilstationären oder ambulanten Angeboten der Kinder- und Jugendhilfe der Diakonissen Speyer betreut werden, z.B. in Wohn- oder Tagesgruppen.

„Wir freuen uns sehr, dass unsere Partner Kaufhof und Globus auch in diesem herausfordernden Jahr die langjährige Tradition der Spendenbäume aufrechterhalten haben und möchten uns ganz herzlich dafür bedanken“, sagt Erziehungsleiter Detlef Zimmermann, der die Aktion seitens der Kinder- und Jugendhilfe betreut. Den Kindern und Jugendlichen stehe damit eine frohe Bescherung bevor. Unter Einhaltung der Hygienemaßnahmen werden die Geschenke nun bei kleinen, gruppeninternen Weihnachtsfeiern verteilt.

v.l.: Susann Fabian, Mirella Schucknecht (beide Filialbüro Kaufhof), Lukas Runge, Maurice Wallé, Annalena Hahn, Miriam Erb (alle Kinder- und Jugendhilfe)
Foto: © Diakonissen Speyer

Der Wunschzettelbaum bei Globus und der Charity-Baum bei Kaufhof funktionieren nach demselben Prinzip: Die Bäume werden in der Adventszeit in den jeweiligen Märkten aufgestellt und mit Anhängern geschmückt, auf denen die Weihnachtswünsche der Kinder und Jugendlichen stehen. Kunden können diese Anhänger abnehmen und die Geschenke kaufen, der Markt übergibt diese dann kurz vor Weihnachten gesammelt an die Kinder- und Jugendhilfe.

Die Resonanz der Aktion war bei beiden Partnern außergewöhnlich hoch. „Die Speyerer beteiligen sich generell sehr gerne am Charity-Baum, in diesem Jahr war das Bedürfnis zu helfen aber besonders ausgeprägt und herzlich“, berichtet Susann Fabian aus dem Kaufhof-Filialbüro in Speyer. Dort beteiligen sich traditionell auch viele Mitarbeitende an der Aktion. Auch bei Globus in Hockenheim konnte sich Marketingleiter Dimitri Wirt über eine hohe Spendenbereitschaft freuen: „Die aktuelle Situation hat den Wunsch, soziale Institutionen zu unterstützen, offensichtlich noch verstärkt. Unser Baum war schon nach einigen Tagen leergepflückt.“

Text: Diakonissen Speyer Foto: (1) Globus; (2) Diakonissen Speyer
19.12.2020