Landau und Kreis LD

Freibad am Prießnitzweg: Dauerkartenvorverkauf startet am 2. März 2020

In unserem Freibad am Prießnitzweg finden Groß und Klein zur warmen Jahreszeit Erholung und Spaß unter freiem Himmel.

Am Montag, 2. März 2020 startet der Dauerkartenvorverkauf für das Freibad am Prießnitzweg.

Die Karten werden zum Preis von 77,00 EUR für Erwachsene; 35 EUR für Kinder, Jugendliche und Studenten angeboten. Familienkarten gibt es zum Preis von 89,00 EUR (1 Erwachsener und Kinder) oder 115,00 EUR (2 Erwachsene und Kinder).

Der Erwerb einer Dauerkarte im Vorverkauf lohnt sich auch in diesem Jahr: 2020 können Dauerkarteninhaber des Freibades die belibte LA OLA-Garantie in Anspruch nehmen und täglich anstelle des Freibades am Prießnitzweg das Freizeitbad LA OLA für 120 Minuten besuchen. Diese Garantie gilt in diesem Jahr für Dauerkarteninhaber bereits ab Mitttwoch, 15. April 2020 – und damit einige Zeit vor dem Saisonstart im Freibad, der für den Monat Mai vorgesehen ist. Voraussichtlich in der Zeit vom 10. bis 21. August 2019 wird das Freizeitbad LA OLA aufgrund der jährlich stattfindenden Revision geschlossen sein. Deshalb kann die LA OLA-Garantie bis einschließlich 15. September 2019 von den Saisonkarteninhabern in Anspruch genommen werden.

Erhältlich sind die Dauerkarten in der Zeit vom 2. März bis einschließlich 28. März 2020 im Bürgerbüro des Landauer Rathauses und an der LA OLA-Kasse.

www.freibad-ld.de

Stadtholding Landau in der Pfalz GmbH
18.02.2020

Ganz einfach Gutes tun: Stadt Landau startet „Ebbes aus’m Glas“-Aktion – OB Thomas Hirsch spendiert ersten Gutschein – Weitere Mitstreiterinnen und Mitstreiter willkommen

v.l.: Freuen sich über den ersten Gutscheinbon für die „Ebbes aus’m Glas“-Aktion: Die beiden Landauer Streetworkerinnen Johanna Dreisigacker und Nina Sappert, Sandra Seiberth vom La Parisienne und Oberbürgermeister Thomas Hirsch

In der Bäckerei La Parisienne steht es schon, in zehn weiteren Geschäften in Landau wird es in den nächsten Tagen noch aufgestellt: Das Spendenglas der „Ebbes aus’m Glas“-Aktion, die von der Streetwork der Jugendförderung der Stadt Landau ins Leben gerufen wurde. Ähnlich wie bei der Tradition des „aufgeschobenen Kaffees“ können Kundinnen und Kunden in den teilnehmenden Geschäften ein Produkt mehr bezahlen, als sie benötigen. Dafür kommt ein entsprechender Gutschein in das Sammelglas und der kann dann von einer Person, die es sich gerade nicht leisten kann, eingelöst werden. Oberbürgermeister Thomas Hirsch hat jetzt in der Bäckerei La Parisienne in der Marktstraße den ersten Gutscheinbon ins Glas geworfen.

„Ich finde diese kreative Aktion eine ganz tolle Idee, die uns alle hier in der Stadt noch ein bisschen mehr verbindet: Sie ermöglicht es uns, einer Landauerin oder einem Landauer, der oder dem es im Moment vielleicht nicht so gut geht, auf ganz einfache Weise eine kleine Freude zu bereiten – sei es mit einem Kaffee, einem belegten Brötchen oder einer warmen Mahlzeit“, erklärt der OB. „Für jemanden, der oder die nichts im Magen hat, kann diese kleine Geste viel wert sein“, bestätigen auch die beiden Streetworkerinnen Johanna Dreisigacker und Nina Sappert. „Hinzu kommt, dass wir die Menschen dadurch für einen kurzen Moment rein ins Warme holen und ihnen aber auch zeigen, dass sie ein Teil von uns sind und zu uns gehören.“

  • Aktuell nehmen neben dem La Parisienne in der Marktstraße 39 die folgenden Geschäfte in der Stadt an der Aktion teil:
  • De‘ Bäcker Becker-Filiale in der Horststraße 112
    De‘ Bäcker Becker-Stand auf dem Landauer Wochenmarkt
  • Dilo’s Kebab & Pizza House in der Marktstraße 105
  • Döner Paradies in der Martin-Luther-Straße 21
  • Memos Döner Pizza Haus in der Königstraße 5
  • Metzgerei Spitzfaden in der Ostbahnstraße 14
  • Mr. Mango in der Ostbahnstraße 2
  • Point Döner-Lounge     in der Kronstraße 41
  • Spitzfaden Imbiss in der Ostbahnstraße 14
  • Unverpackt in der Kronstraße 34

Diese sind auch auf der Seite der Jugendförderung Landau unter www.jufoelandau.com zu finden. Geschäftsinhaberinnen und -inhaber sowie Gastronominnen und Gastronomen, die sich ebenfalls an der Aktion beteiligen möchten, können sich an Johanna Dreisigacker (johanna.dreisigacker@landau.de / 0174-9089353) und Nina Sappert (nina.sappert@landau.de / 0152-04188916) wenden.

Stadtverwaltung Landau in der Pfalz
18.02.2020

Mit bundesweiten Bestnoten: KOMMUNAL-Magazin kürt Landau zur Bildungshochburg unter den Mittelstädten – OB Hirsch: „Verpflichtung, weiter in Bildungslandschaft zu investieren“

Gute Nachrichten für die Stadt Landau: Die Südpfalzmetropole steht beim Bildungsranking des KOMMUNAL-Magazins ganz oben.

Ein schöner Erfolg für den Bildungsstandort Landau: Die Südpfalzmetropole ist Bildungshochburg unter den Mittelstädten in Deutschland. Das geht aus einem Ranking hervor, dass das Magazin KOMMUNAL jetzt gemeinsam mit dem Standortberater CONTOR GmbH vorgelegt hat. Untersucht wurden Erziehung, Unterricht und Ausbildung in insgesamt 585 Städten mit 20.000 bis 75.000 Einwohnerinnen und Einwohnern. Die Stadt Landau belegt Rang 1 vor dem hessischen Friedberg und Kleinmachnow in Brandenburg – und konnte vor allem dank ihrer Universität und damit zusammenhängend mit einem hohen Anteil an jungen Menschen in der Bevölkerung, aber auch durch eine große Zahl an Abiturientinnen und Abiturienten sowie Erzieherinnen und Erzieher bzw. Lehrerinnen und Lehrer überzeugen. 

Oberbürgermeister Thomas Hirsch ordnet die Ergebnisse ein: „Als kreisfreie Stadt nehmen wir eine wichtige Rolle in der Bildungslandschaft nicht nur für uns selbst, sondern auch für das Umland ein. Wir freuen uns über unser gutes Abschneiden im aktuellen kommunalen Ranking, sehen dieses zugleich aber auch als Verpflichtung an, auch zukünftig in unsere Bildungsinfrastruktur, von der Kita bis zur Schule, zu investieren – und so noch besser zu werden.“ Die einzelnen Faktoren im Ranking stünden zusammen für eine dynamische Stadtentwicklung und zeigten die Bedeutung von Bildungseinrichtungen für eine erfolgreiche Stadt auf, so Hirsch weiter. Ganz besonders gelte dies in Landau natürlich für die Universität, für deren Zukunftsfähigkeit die Stadtpolitik aus diesem Grund in der aktuellen Fusionsdebatte auch weiter kämpfe, betont der Stadtchef. Auch macht Hirsch in diesem Zusammenhang noch einmal auf die Pläne der Stadt Landau für ein Bildungsradnetz aufmerksam, das künftig die schulischen und universitären Bildungseinrichtungen miteinander und mit dem ÖPNV verknüpfen soll.

Das komplette Ranking findet sich auf www.contor.org/studien/kommual/bildungshochburgen.

Stadtverwaltung Landau in der Pfalz
18.02.2020

Zum 100-jährigen Bestehen: Deutsche Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz feiert runden Geburtstag mit Jubiläumskonzert in ausverkaufter Jugendstil-Festhalle in Landau

v.l.: Oberbürgermeister Thomas Hirsch, Ministerpräsidentin Malu Dreyer, Intendant Beat Fehlmann und Kultusminister Dr. Konrad Wolf gemeinsam beim Jubiläumskonzert der Deutschen Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz in der restlos ausverkauften Jugendstil-Festhalle in Landau.

Standing Ovations für die Deutsche Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz: Das Orchester feiert in diesem Jahr sein 100-jähriges Bestehen – und das natürlich dort, wo alles anfing: In Landau. Unter der Leitung von Chefdirigent Michael Francis begeisterten die Musikerinnen und Musiker bei ihrem Jubiläumskonzert in der restlos ausverkauften Jugendstil-Festhalle das Publikum unter anderem mit „Tod und Verklärung“ von Richard Strauss und der wohl berühmtesten Symphonie der Welt, Ludwig van Beethovens Fünfte. „Beides Werke, die schon beim Gründungskonzert des Landes-Sinfonie-Orchesters für Pfalz und Saarland auf dem Programm standen“, wie Intendant Beat Fehlmann in seiner Ansprache hervorhob.

In seiner Begrüßung brachte Landaus Oberbürgermeister Thomas Hirsch die besondere Verbundenheit der Stadt mit dem Orchester zum Ausdruck.

Neben Ministerpräsidentin Malu Dreyer, dem früheren Ministerpräsidenten Dr. Bernhard Vogel und Kultusminister Dr. Konrad Wolf brachte auch Landaus Oberbürgermeister Thomas Hirsch die besondere Verbundenheit mit dem Orchester zum Ausdruck. „Auf den Tag genau vor 100 Jahren fand das erste Konzert der heutigen Deutschen Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz in Landau statt. Bereits im September 1919 wurde das Orchester im Schatten des Ersten Weltkriegs von engagierten Bürgerinnen und Bürgern in unserer Stadt aus der Taufe gehoben“, erklärte Hirsch. Die Gründung eines Reiseorchesters sei zur damaligen Zeit ein besonderes Wagnis gewesen. „Dieser Mut darf uns auch heute noch Vorbild sein – gerade wenn es um Fragen der Finanzierung von kulturellen Aufgaben in unserer Gesellschaft geht“, so der Stadtchef. Er freue sich sehr, dass das Orchester zum Feiern des Jubiläums in dessen Geburtsstadt zurückgekehrt sei und sagte den Musikerinnen und Musikern als besonderes Geschenk 100 Flaschen Landauer Wein zu. Bereits im April ist die Deutsche Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz erneut in der Landauer Jugendstil-Festhalle zu Gast. Für das Konzert am Mittwoch, 22. April, gibt es noch Stehplätze. Tickets sind im Büro für Tourismus im Rathaus, online unter www.ticket-regional.de und über die Tickethotline der Kulturabteilung 0 63 41/13 41 41 erhältlich.

Stadtverwaltung Landau in der Pfalz
18.02.2020

Nach drei Jahren intensiver Dorfentwicklung in Landaus Stadtdörfern: TU Kaiserslautern legt Abschlussbericht zur Evaluation des Modellprojekts „Kommune der Zukunft“ vor – Umsetzung der Leuchtturmprojekte und Erstellung von Leitbildern für die Stadtdörfer als wichtige Zukunftsaufgaben

Landau: Das sind die Kernstadt und insgesamt acht Stadtdörfer, die sich um den Stadtkern gruppieren.

Zusammenkommen, vernetzen, gestalten: Nach drei Jahren intensiver Dorfentwicklung ist im Herbst vergangenen Jahres das Modellprojekt „Kommune der Zukunft“ zu Ende gegangen, mit dem die Stadt Landau eine landesweite Vorreiterrolle bei der zukunftsfähigen Entwicklung von Stadtdörfern eingenommen hat. Begleitet wurde der Prozess von der Technischen Universität Kaiserslautern, die jetzt ihren Abschlussbericht zur Evaluation des Projekts vorgelegt hat. Neben einer Rückschau auf Erreichtes beschäftigt sich der Bericht schwerpunktmäßig mit der Fortsetzung der Dorfentwicklung auch nach dem Ende des offiziellen Projektzeitraums.

Die Nahversorgung, verbunden mit einem kommunikativen Treffpunkt, ist eines der zentralen Themen in den Landauer Stadtdörfern.

Die Kernaussagen: Für die Zukunft stehen ganz besonders die konsequente Fortführung der Umsetzung der Leuchtturmprojekte und die Erstellung von Leitbildern für die Entwicklung der Stadtdörfer im Vordergrund. Darüber hinaus gilt es, die Vernetzung der Stadtdörfer untereinander und vor allem auch mit der Kernstadt weiter zu fördern. Besonders positiv gewertet wird die dauerhafte Einrichtung der Stelle des Dorfentwicklungspartners, um den Prozess der Entwicklung der Ortsteile langfristig zu stärken.  

Bürgerbeteiligung wurde bei „Kommune der Zukunft“ groß geschrieben – so wie hier beim Planungsworkshop für das Godramsteiner Leuchtturmprojekt.

„Die Stadt Landau ist dankbar, dass sie als Modellkommune für diesen besonderen Entwicklungsprozess in ihren Stadtdörfern ausgewählt wurde“, betont OB Hirsch, der sich wünscht, dass die in Landau gewonnenen Erkenntnisse auch in anderen rheinland-pfälzischen Kommunen mit Stadtdörfern erfolgreich Anwendung finden werden. „Unsere Stadtdörfer haben im Projektzeitraum ein neues Selbstbewusstsein gewonnen, sind in sich, mit den anderen Ortsteilen und mit der Kernstadt enger zusammengewachsen und haben sich besser vernetzt. Diesen Prozess der Dorfentwicklung gilt es nun, wie auch im Evaluationsbericht beschrieben, zu verstetigen und weiter mit Leben zu füllen“, so der Stadtchef. Auch Dorfentwicklungspartner Jochen Blecher blickt gerne auf den Projektzeitraum zurück und freut sich auf die anstehende Weiterführung des Prozesses. „In allen Landauer Stadtdörfern wurden erfolgreich Dorfentwicklungsprozesse etabliert – und das gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern“, betont Blecher die Bedeutung der Bürgerbeteiligung beim landesweiten Modellprojekt. „Meine Aufgabe als Dorfentwicklungspartner ist es nun, die vor Ort angestoßenen Dialogprozesse fortzuführen und insbesondere die Entwicklung der Leitbilder auf den Weg zu bringen. Diese gemeinsam getragene Vision soll mittel- bis langfristig als Richtschnur für die Entwicklung des jeweiligen Stadtdorfs dienen.“

Stadtverwaltung Landau in der Pfalz
18.02.2020

Wertvolle Spende für das Stadtarchiv Landau: Karl Fücks übergibt Sammlung historischer Plakate und Dokumente

Stadtarchivmitarbeiter Dominik Veith, Spender Karl Fücks und Bürgermeister Dr. Maximilian Ingenthron (v.l.n.r.) mit den historischen Plakaten und Dokumenten.

Ein Glücksfall für das Stadtarchiv Landau: Der Edesheimer Karl Fücks hat der städtischen Einrichtung einen großen Teil an Beständen aus seiner historischen Sammlung überlassen. Diese besteht aus Plakaten, Plänen, Zeitungsausschnitten, Gemeinderatsprotokollen und Weinetiketten, aber auch aus bereits digitalisierten Fotos und Filmaufnahmen. Die Zeitzeugnisse stammen hauptsächlich aus der Gemeinde Edesheim und reichen zurück bis ins Jahr 1820.

Bürgermeister und Kulturdezernent Dr. Maximilian Ingenthron, der selbst promovierter Historiker ist, dankte für die Spende, die er in zweierlei Hinsicht als perspektivweitend beschreibt: „Die Sammlung von Karl Fücks zeigt das Leben vor allem außerhalb des offiziellen und amtlichen Geschehens. Sie öffnet den Blick auf zahlreiche Aspekte der Alltags- und Kulturgeschichte wie auch der Wirtschafts- und Sozialgeschichte und ermöglicht zugleich einen Blick über die Stadtgrenzen hinaus.“ So könne das Archiv nun am Beispiel von Edesheim exemplarisch die Entwicklung einer südpfälzischen Gemeinde nachvollziehen. „Es ist eine noble Geste und eine gute Entscheidung von Karl Fücks, dem Stadtarchiv diese Dokumente zur Verfügung zu stellen“, sagt Dr. Ingenthron: „Hier sind sie in professionellen Händen, die sie in die Bestände einordnen können, sodass sie von allen interessierten Bürgerinnen und Bürgern genutzt werden können.“

Fücks, der seine Sammlung über 45 Jahre hinweg in seiner Freizeit pflegte und erweiterte, betont, dass fast jeder Gegenstand geschichtsträchtig sein könne – vom Foto mit Jahreszahl bis hin zur Streichholzschachtel, auf der ein Veranstaltungstermin notiert sei. Gemeinsam mit Dr. Ingenthron und Stadtarchivarin Christine Kohl-Langer, appelliert er deshalb: „Bitte werfen Sie alte Fotoalben, alte Dokumente oder ähnliches nicht einfach weg. Sprechen Sie die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Stadtarchivs an, die Sie gerne beraten. Das Stadtarchiv ist dankbar für jede Sammlung, die auf die Geschichte der Stadt Landau und ihrer Umgebung aufmerksam macht. Dokumente und Gegenstände bereichern unser Wissen und unsere Kenntnis über die Vergangenheit.“

Stadtverwaltung Landau in der Pfalz
18.02.2020

Symbol weltweiter Frauensolidarität: Stadt Landau setzt bei „One Billion Rising“ ein Zeichen gegen Gewalt an Frauen und Mädchen

Einen Milliarde erhebt sich: Auch in Landau setzten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer von „One Billion Rising“ ein Zeichen gegen Gewalt an Frauen.

„Bewegen, Erheben, Leben“: Unter diesem Motto lenkt die weltweite Protestaktion „One Billion Rising“ die öffentliche Aufmerksamkeit auf das Thema Gewalt an Frauen. Auch die Stadt Landau lud am Valentinstag 2020 auf den Rathausplatz, um gemeinsam zu tanzen und ein sichtbares Zeichen der Solidarität für Frauen und Mädchen in aller Welt zu setzen. Auf Einladung der Gleichstellungsbeauftragten der Stadt, Evi Julier, der städtischen Jugendförderung und des Fördervereins der Frauenzufluchtsstätte Südpfalz kamen rund 80 Frauen – und einige Männer – zusammen, um gemeinsam zum internationalen „One Billion Rising“-Song „Break the Chain“ zu tanzen.

Dagmar Linnert vom Förderverein der Frauenzufluchtsstätte Südpfalz und Beigeordneter Lukas Hartmann bei der „One-Billion-Rising“-Veranstaltung in Landau.

Gleichstellungsbeauftragte Julier freut sich, dass die Aktion von den Teilnehmerinnen und Teilnehmern wie auch der gesamten Öffentlichkeit jedes Jahr so gut aufgenommen werde. „«One Billion Rising» macht mit viel positiver Energie, Tanz und Gesang auf ein ernstes Thema aufmerksam, das uns als Veranstalterinnen besonders am Herzen liegt“, so Julier. „One Billion Rising“ („Eine Milliarde erhebt sich“) beziehe sich dabei auf die geschätzte Zahl an Frauen und Mädchen auf der Welt, die in ihrem Leben Gewalt erleiden müssten, erläutert die Gleichstellungsbeauftragte. „Es wird Zeit, hin und nicht mehr weg zu sehen, sondern Zivilcourage zu zeigen und Hilfe zu leisten, wenn wir sehen, dass Frauen und Mädchen diese brauchen“, so Juliers Appell.

Die Jugendförderung der Stadt Landau und die Mitglieder der Jugendbeteiligung sowie des neu gegründeten Jugendbeirats waren aktiv an der Organisation von „One Billion Rising“ beteiligt.

Im Namen von Oberbürgermeister Thomas Hirsch und des gesamten Stadtvorstands begrüßte in diesem Jahr Beigeordneter Lukas Hartmann die Teilnehmerinnen und Teilnehmer auf dem Rathausplatz. Gleichberechtigung sei ein Thema, das uns alle angehe und es brauche auch Männer, die für diese einstünden, so Hartmann. Der Beigeordnete erinnerte in seiner Ansprache auch an Gewalttaten gegen Frauen in der Südpfalz, die von rechten Kräften für deren Zwecke instrumentalisiert worden seien. Frauen würden so gleich zweimal zu Opfern, betonte Hartmann. Umso wichtiger sei es, mit Aktionen wie „One Billion Rising“, aber auch an jedem anderen Tag ein Zeichen gegen Gewalt an Frauen und Mädchen zu setzen.

Die Aktion „One Billion Rising“ wurde im Jahr 2012 durch die US-amerikanische Frauenrechtlerin Eve Ensler ins Leben gerufen. Weltweit sind Frauen seither aufgerufen, am 14. Februar ihre Häuser bzw. Arbeitsstellen zu verlassen, um gemeinsam öffentlich zu tanzen und ein Zeichen gegen Gewalt an Frauen zu setzen.

Stadtverwaltung Landau in der Pfalz
18.02.2020

Wegen Stellenzuwachses: Stadtverwaltung Landau mietet Flächen in ehemaligem Interunion-Gebäude an

Die Stadtverwaltung Landau will für ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter neue Räumlichkeiten in der Klaus-von-Klitzing-Straße anmieten.

Die Stadtverwaltung Landau will ab dem Sommer dieses Jahres Büroräumlichkeiten im früheren Interunion-Gebäude in der Klaus-von-Klitzing-Straße anmieten. Damit reagiert sie auf ihre gewachsene Zahl an Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern infolge von mehr Aufgaben und mehr Vorschriften bei deren Wahrnehmung. Aufgrund des Stellenzuwachses der vergangenen Jahre ist die Raumkapazität in den aktuellen Verwaltungsgebäuden erschöpft.

Wie Oberbürgermeister Thomas Hirsch als zuständiger Personaldezernent mitteilt, habe die Verwaltung auch die Errichtung eines Neubaus geprüft, diese Überlegungen jedoch verworfen, um möglichst flexibel handeln zu können. So wisse man beispielsweise noch nicht, wie sich Themen wie Digitalisierung, Fachkräftemangel und demografischer Wandel auf die zukünftige Arbeit bei der Stadtverwaltung auswirken werden, betont Hirsch.

In den neuen Räumlichkeiten sollen voraussichtlich u.a. die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Ordnungsamts künftig ihren Dienst verrichten.

Stadtverwaltung Landau in der Pfalz
18.02.2020

Aus dem Erlös des Landauer Hochzeitswingerts: Bürgermeister Dr. Ingenthron und Bernhard Süß von der Aktion „Unser Horst“ übergeben Gokart an Mehrgenerationenhaus in Landau

v.l.: Freuen sich über den Zuwachs im Fuhrpark des Mehrgenerationenhauses: Uta Stenger, langjährige Vorsitzende des Fördervereins „Unser Horst“, Anja Schellbach vom Mehrgenerationenhaus, Bürgermeister Dr. Maximilian Ingenthron sowie Peter Herrmann und Bernhard Süß – beide ebenfalls vom Förderverein „Unser Horst“

Zuwachs für den Fuhrpark des Landauer Mehrgenerationenhauses: Die kleinen Besucherinnen und Besucher der Begegnungsstätte am Danziger Platz können sich ab sofort über einen neuen roten Flitzer freuen. Bürgermeister Dr. Maximilian Ingenthron hatte den Erlös aus dem Landauer Hochzeitswingert – 500 Euro – im vergangenen Jahr dem Förderverein der Aktion „Unser Horst“ überreicht, mit der Bitte, diesen für die Jugendarbeit zu verwenden. Und die Aktiven von „Unser Horst“ hatten die richtige Idee: Ein Gokart wurde angeschafft, den Dr. Ingenthron und Bernhard Süß vom Förderverein der Aktion zusammen mit weiteren Mitgliedern der Stadtteil-Initiative jetzt im Mehrgenerationenhaus übergeben haben.

„Ein kleines Stück vom Eheglück wird bei der Hochzeitswingert-Aktion für einen guten Zweck gegeben – und wir geben heute mit dem neuen Gefährt ein bisschen Glück bzw. hoffentlich viele Glückmomente an die kleinen Landauerinnen und Landauern im Stadtteil Horst weiter“, freut sich Sozialdezernent Dr. Ingenthron, der sich auch noch gut an seinen Gokart erinnern kann, mit dem er als Kind die Straßen der Stadt unsicher gemacht hat. „Das Team des Mehrgenerationenhauses leistet hervorragende Arbeit: Als Wohnzimmer für Jung und Alt ist die Einrichtung ein wichtiger Bezugspunkt im Stadtteil und wir möchten dies so gut wie möglich unterstützen“, so Dr. Ingenthron weiter. Auch Anja Schellbach vom Mehrgenerationenhaus zeigt sich begeistert und ist schon sehr gespannt auf den Moment, wenn die Kinder den Neuzugang im Fuhrpark entdecken und mit ihm den Danziger Platz zur Rennstrecke werden lassen.

Die Aktion Landauer Hochzeitswingert, 2003 durch das Standesamt der Stadt Landau und in Zusammenarbeit mit dem Nußdorfer Wein.Gut.Pan von Thomas Pfaffmann und dessen Vater Theobald ins Leben gerufen, ermöglicht es Brautpaaren, die Patenschaft für zwei Reben der Sorte Auxerrois zu übernehmen. Ein Teil des Erlöses geht an einen guten Zweck. Derzeit unterstützen insgesamt über 200 Paare die Aktion. Der letztjährige Spendenempfänger ist die Initiative „Unser Horst“, die sich seit 36 Jahren aktiv für den Stadtteil einsetzt und seitdem viele Projekte für ein gutes Zusammenleben erfolgreich auf den Weg gebracht hat.

Stadtverwaltung Landau in der Pfalz
18.02.2020

„Aus Landauer Sicht kein Prozess auf Augenhöhe“: OB Hirsch, Universitätsdezernent Hartmann und Universitätsbeauftrage Trippner kritisieren Gesetzesentwurf zur geplanten Unifusion

Oberbürgermeister Thomas Hirsch (r.), Universitätsdezernent Lukas Hartmann und Universitätsbeauftragte Hannah Trippner kritisieren den vom rheinland-pfälzischen Wissenschaftsministerium vorgelegten Gesetzesentwurf zur geplanten Fusion der Hochschulen in Landau und Kaiserslautern scharf.

Zum 1. Januar 2023 will die rheinland-pfälzische Landesregierung die Hochschulstandorte Landau und Kaiserslautern zur Technischen Universität Rheinland-Pfalz zusammenlegen. In Landau sieht man die Voraussetzungen für eine Fusion auf Augenhöhe jedoch nach wie vor nicht erfüllt. Oberbürgermeister Thomas Hirsch, Universitätsdezernent Lukas Hartmann und Universitätsbeauftragte Hannah Trippner kritisieren den jetzt vom rheinland-pfälzischen Wissenschaftsministerium vorgelegten Gesetzesentwurf zur geplanten Fusion scharf. Sorge bereitet den Landauer Vertreterinnen und Vertretern vor allem die finanzielle Ausstattung sowie die angemessene personelle Repräsentation des Standorts Landau in dem neuen Konstrukt.

„Rund 40 Prozent der Studierenden der neuen Universität werden am Standort Landau eingeschrieben sein – wir erhalten aber nur 25 Prozent der Sitze im neuen Senat, da dieser nach Fachbereichen besetzt werden soll“, erläutert Trippner, die als Universitätsbeauftragte Bindeglied zwischen Hochschule und Stadtpolitik ist. Zwar solle Landau bei wichtigen Fragen ein Veto-Recht erhalten, mit einer reinen Blockadepolitik sei eine Hochschule aber nicht zukunftsfähig zu entwickeln, ist Trippner überzeugt. „Die entscheidende Frage wird sein, wie kann der Standort Landau geschützt werden, wenn Kaiserslautern dreiviertel der Senatssitze innehaut, obwohl dort nur rund 2.000 Studierende mehr eingeschrieben sind als bei uns?“, ist sich Landaus Unibeaufragte mit Hirsch und Hartmann einig.

Universitätsdezernent Hartmann ergänzt, dass sich im Gesetzesentwurf keine Begründung für die Neustrukturierung aus Landauer Sicht finde. „Im Gesetz wird für die zukünftige Großuni mit einer höheren Attraktivität und besseren Chancen für mehr Studierende geworben – der Standort Landau ist aber bereits hoch attraktiv und nicht in erster Linie darauf angewiesen, noch mehr Studierende in die Stadt zu locken“, so Hartmann.

OB Hirsch ist überzeugt, dass eine gute finanzielle Ausstattung Grundvoraussetzung für einen gemeinsamen Neustart der beiden Unis sei. „Die für den Fusionsprozess vom Land vorgesehenen 8 Millionen Euro sind für ein Projekt dieser Größe und Bedeutung viel zu wenig“, so Hirsch, der auch erneut betont, dass unabhängig von der Neustrukturierung die derzeitige Unterfinanzierung der Universität in Landau behoben werden müsse. Zudem dürfe auch die geplante bauliche Entwicklung am Standort Landau durch den Fusionsprozess nicht beeinträchtigt werden, fordert der OB. Die Stadt warte hier endlich auf Entscheidungen bezüglich eines zusätzlichen Hörsaals auf dem Alten Messplatz und zur Bebauung von Arealen zum Ausbau des Campus Süd.

Stadtverwaltung Landau in der Pfalz
18.02.2020

Weitaus mehr als eine Möglichkeit, Bücher auszuleihen: Stadtbibliothek Landau präsentiert Jahresbericht 2019

Stellten gemeinsam den Jahresbericht 2019 der Stadtbibliothek Landau vor: Bibliotheksleiterin Amelie Löhlein und Bürgermeister Dr. Maximilian Ingenthron.

95.220 Besucherinnen und Besucher, 65.099 Medien vor Ort, 105.325 Medien in der Onleihe, insgesamt 271.287 Entleihungen und 66 Veranstaltungen: So klingt das Jahr 2019 der Stadtbibliothek Landau in Zahlen. Bürgermeister Dr. Ingenthron als zuständiger Dezernent und Bibliotheksleiterin Amelie Löhlein haben das vergangene Jahr der Stadtbibliothek jetzt Revue passieren lassen und den Jahresbericht vorgestellt.

„Wir können auf ein erfolgsreiches und abwechslungsreiches Jahr zurückblicken“, betont Kulturdezernent Dr. Ingenthron. „Die Besucherzahl ist im Vergleich zum Vorjahr leicht angestiegen – im Schnitt kamen 71 Personen pro Öffnungsstunde in die Räumlichkeiten am Heinrich-Heine-Platz. Und auch die Veranstaltungen im Programm lockten viele Menschen an. Die Bürgerinnen und Bürger sehen in der Stadtbibliothek mehr sehen als nur eine Möglichkeit, Bücher auszuleihen. Sie nutzen sie auch gerne als Ort des Verweilens, des Lesens und der Begegnung. Die Stadtbibliothek ist eine beständig und reichlich sprudelnde Quelle der Inspiration. Dazu trägt im übertragenen Sinn aber auch der von der Energie Südwest zur Verfügung gestellte neue Frischwasserspender bei, der sich großer Beliebtheit erfreut. Alles in allem ist die Stadtbibliothek ein Ort des Geistes und des kulturellen Austauschs ersten Ranges.“ Der besondere Dank Dr. Ingenthrons gelte dem Team der Stadtbibliothek Landau um Amelie Löhlein, die gemeinsam diese wertvolle Institution mit Leben füllten.

„Unser Bildungsauftrag ist uns sehr wichtig“, fügt Löhlein hinzu. „Die neuste PISA-Studie zeigt, dass etwa 21 Prozent der 15-jährigen in Deutschland Defizite bei der Lesekompetenz haben. Es ist uns daher ein großes Anliegen, Kinder und deren Eltern sowie Pädagoginnen und Pädagogen beim Thema Leseförderung zu unterstützen.“ Neben Einführungen in die Bibliotheksnutzung für alle Altersgruppen biete die Stadtbibliothek als Bildungseinrichtung deshalb zum Beispiel auch kostenfreie Ausweise für Schulen und andere Institutionen an. „Es freut uns, dass diese Angebote zahlreich genutzt werden. Das spiegelt sich unter anderem in der Zahl der aktiven Nutzerinnen und Nutzer bis 12 Jahren wider. Und wie wir beim Lesesommer sehen, bei dem 406 Landauer Mädchen und Jungen teilgenommen haben: Bereits mit kleinen Anreizen kann die Begeisterung fürs Lesen geweckt werden.“

Auch für 2020 hat sich die Stadtbibliothek einiges vorgenommen. Neben dem vielfältigen Veranstaltungsangebot der 36. Büchereitage, die gemeinsam mit dem Förderverein der Bibliothek und weiteren Kooperationspartnern durchgeführt werden, und der Teilnahme an der 2. „Kunst.Nach(t).Landau“ am 27. Juni ist der Lesesommer wieder fest eingeplant. Außerdem soll das Vorleseangebot ausgebaut werden. Am Freitag, 28. Februar, um 15 Uhr findet in diesem Rahmen auch schon die erste Veranstaltung für Kinder von drei bis fünf Jahren statt. Darüber hinaus stehen im Frühjahr umfangreiche Renovierungsarbeiten im Innenbereich der Bibliothek an, sodass diese von Montag, 30. März, bis Sonntag, 3. Mai, geschlossen bleiben muss. „Wir rufen alle Nutzerinnen und Nutzer auf, uns hierbei zu unterstützen, indem sie sich im Vorfeld großzügig mit Lese- und Hörmaterial eindecken“, erklärt die Einrichtungsleiterin abschließend. Denn je mehr Medien vor der Renovierung ausgeliehen werden, desto schneller können die restlichen von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in Sicherheit gebracht werden.

Stadtverwaltung Landau in der Pfalz
18.02.2020

Vorschulkinder der kommunalen Kindertagesstätten Wilde 13 und Ponyhof zu Besuch im Landauer Rathaus

25 Vorschulkinder der Kindertagesstätten Wilde 13 und Ponyhof waren gemeinsam mit ihren Erzieherinnen zu Besuch bei Oberbürgermeister Thomas Hirsch im Rathaus.

„Wo hast du gelernt, Oberbürgermeister zu sein?“, „Was sind deine Aufgaben?“ und „Was passiert, wenn der Schlüssel zum Rathaus verloren geht?“: 25 Vorschulkinder der städtischen Kindertagesstätten Wilde 13 und Ponyhof wollten es bei ihrem Besuch im Landauer Rathaus ganz genau wissen. Im historischen Empfangssaal beantwortete Oberbürgermeister Thomas Hirsch alle Fragen der Kinder und berichtete von der Arbeit als OB und bei der Stadtverwaltung.

Eine ganze Menge Vorwissen brachten die Kinder schon aus der Kindertagesstätte mit: So wussten sie bereits, dass die Stadtverwaltung für Hochzeiten, Reisepässe und das Anmelden des Wohnsitzes zuständig ist. Von OB Hirsch erfuhren sie außerdem, dass die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Verwaltung auch Baugenehmigungen erteilen und Fundsachen aufbewahren. „Im Rathaus gibt es viele verschiedene Berufe“, erklärte Hirsch. Als kreisfreie Stadt sei Landau nämlich im wahrsten Sinne des Wortes „von der Wiege bis zur Bahre“ und von A wie Abfallwirtschaft bis Z wie Zoo für alle Lebensbereiche der Menschen zuständig. Für die Mädchen und Jungen beginnt bald die Grundschule und bis zu den Sommerferien werden sie von ihren Erzieherinnen und Erziehern mit verschiedenen Projekten und Ausflügen auf die Schulzeit vorbereitet. Stadtchef Hirsch wünschte den angehenden ABC-Schützinnen und ABC-Schützen schon jetzt alles Gute für den neuen Lebensabschnitt – und stets viel Freude beim Lernen.

Stadtverwaltung Landau in der Pfalz
18.02.2020

Faschingstage im LA OLA

Das Freizeitbad LA OLA lädt auch über die närrischen Tage zum Besuch ein. Am Faschingssamstag ist das Bad wie üblich von 10:00 bis 22:00 Uhr und am Faschingssonntag von 10:00 bis 21:00 Uhr geöffnet. Für alle, die sich am Rosenmontag entspannen möchten, hat das LA OLA bereits ab 10:00 Uhr geöffnet. Im Saunabereich findet an diesem Montag keine Damensauna statt. Am Faschingsdienstag kann das Bad von 10:00 bis 22:00 Uhr besucht werden.

www.la-ola.de

Stadtholding Landau in der Pfalz GmbH
18.02.2020

Wo die Fäden des ehrenamtlichen Engagements in Landau zusammenlaufen: Angelika Kemmler leitet städtische Koordinierungsstelle Ehrenamt – Wertschätzung wichtiges Thema – Startschuss für Ehrenamtskarte am 18. Februar

Als Ehrenamtsbeauftragte der Stadt Landau in der Pfalz ist Angelika Kemmler zentrale Anlauf-, Informations- und Vernetzungsstelle zum Thema Ehrenamt.

Rund 1,7 Millionen Menschen im Rheinland-Pfalz tun es – darunter auch viele Landauerinnen und Landauer: Sie engagieren sich in ihrer Freizeit ehrenamtlich, sei es in sozialen Einrichtungen, in der Nachbarschaftshilfe, in Sportvereinen, in Rettungs- und Hilfsdiensten, in Kulturvereinen oder im Naturschutz. Um das soziale Engagement in Landau zu fördern und die, die sich einbringen, zu unterstützen, hat die Stadt im vergangenen Jahr die Koordinierungsstelle Ehrenamt um Ehrenamtsbeauftragte Angelika Kemmler eingerichtet.

„Ehrenamtliches Engagement ist ein wichtiger Pfeiler unserer Gesellschaft und trägt wesentlich zum sozialen Zusammenhalt sowie zum guten Zusammenleben bei“, unterstreicht Oberbürgermeister Thomas Hirsch. Aus diesem Grund sei es an der Zeit gewesen, neben dem 2016 eingerichteten Netzwerk Ehrenamt eine städtische Stelle zu schaffen, die den Bereich steuere und weiterentwickle. „Bei mir laufen die Fäden zusammen“, erklärt Angelika Kemmler. „Ich bin die zentrale Anlauf-, Informations- und Vernetzungsstelle zum Thema Ehrenamt.“ Kemmler koordiniert Einsätze, vermittelt zwischen Hauptamtlichen und Ehrenamtlichen und beantwortet auftretende Fragen. Sie kümmert mich um Weiterbildungen und Veranstaltungen und vertritt die Stadt in regionalen und überregionalen Gremien. Ein Thema, das ihr besonders am Herzen liegt, ist die Anerkennung und Wertschätzung der Ehrenamtlichen. „Wir sollten es nicht als selbstverständlich ansehen, dass sich so viele Frauen, Männer und Kinder in die Gesellschaft einbringen und ihre Zeit, ihr Herzblut und so viel mehr investieren.“

Sichtbares Zeichen der Wertschätzung für das Ehrenamt in Landau ist u.a. die von OB Hirsch initiierte jährliche Verleihung des städtischen Ehrenamtspreises am Stadtgeburtstag, dem 30. Mai. Zudem wird die Stadt Landau in wenigen Tagen die landesweite Ehrenamtskarte einführen. Startschuss ist die feierliche Unterzeichnung der Kooperationsvereinbarung der Südpfalzmetropole mit dem Land Rheinland-Pfalz am Dienstag, 18. Februar. Am Abend des gleichen Tags werden dann auch direkt die ersten Ehrenamtskarten an besonders engagierte Landauerinnen und Landauer überreicht.

Die Ehrenamtskarte bietet ihren Inhaberinnen und -inhabern Vergünstigungen in über 600 Einrichtungen in Rheinland-Pfalz. In Landau gibt es u.a. freien Eintritt für das Stadtmuseum, jeweils zwei Eintrittskarten zum Preis von einer für das Freibad am Prießnitzweg, das Freizeitbad La Ola und den Landauer Zoo, vergünstigte Kinokarten im Universum Kino sowie Ermäßigungen bei Kursen im Haus der Familie.

Weitere Unternehmen und Einrichtungen in Landau, die das Angebot der Ehrenamtskarte bereichern möchten, können sich bei Angelika Kemmer unter 0 63 41/13 50 26 oder angelika.kemmler@landau.de melden. Weitere Informationen zum Thema Ehrenamt sowie zur Ehrenamtskarte sind auch unter www.landau.de/ehrenamt zu finden.

Stadtverwaltung Landau in der Pfalz
18.02.2020

Für den Förderverein Ein Hospiz für LD-SÜW: Lions Club Wörth-Kandel spendet 1.500 Euro

OB Thomas Hirsch und der Präsident des Lions Club Wörth-Kandel Marcus Ehrgott (rechts) bei der Scheckübergabe im Rathaus.

Löwenstarkes Engagement für die Region: Der Lions Club Wörth-Kandel hat 1.500 Euro an den Verein Ein Hospiz für LD-SÜW gespendet. In seiner Eigenschaft als Fördervereinsvorsitzender nahm Oberbürgermeister Thomas Hirsch den Spendenscheck jetzt aus den Händen des Service-Club-Präsidenten Marcus Ehrgott entgegen.

Landaus Stadtchef zeigte sich erfreut über die Spende des Lions Club Wörth-Kandel und betonte: „Auch nach der Eröffnung des Hospizes ist der Träger, die Diakonissen Speyer-Mannheim, auf Unterstützung aus der Bevölkerung angewiesen. Denn Kranken- und Pflegekassen übernehmen nur 95 Prozent der Kosten; die verbleibenden 5 Prozent müssen mit Spenden bestritten werden.“ Für den Lions Club Wörth-Kandel sei die Spende an das Hospiz eine Herzensangelegenheit, erklärte Club-Präsident Ehrgott. Die Einrichtung in der Landauer Bodelschwinghstraße sei von großer Bedeutung für die gesamte Region und habe eine Lücke auf der Landkarte der stationären Hospizversorgung geschlossen. Der Lions Club Wörth-Kandel besteht aus etwa 30 Mitgliedern, die sich ehrenamtlich für Menschen in ihrer Nachbarschaft und Notleidende weltweit engagieren. Spendengelder generieren sie unter anderem bei ihrem jährlichen Basar, einem Wohltätigkeitsball im Herbst und mit dem Verkauf eines Adventskalenders zur Weihnachtszeit.

Stadtverwaltung Landau in der Pfalz
18.02.2020

Veranstaltungen des Spielplans der Stadt Landau in der Pfalz im März 2020

Wie kann ich die Welt retten, wenn ich nicht mal meine eigenen Probleme in den Griff bekomme? Topaktuelles Theaterstück „What on Earth?!“ für Jugendliche am 3. und 4. März in Landau

Um Umweltschutz, Nachhaltigkeit und Zukunftsangst geht es im Theaterstück „What on Earth?!“, das am 4. März in Landau gezeigt wird. (Bildquelle: Sonja Ramm)

815 Millionen Menschen haben nicht genug zu essen. Der Durchschnittsdeutsche verursacht jährlich 37 kg Plastikmüll. Im Bundestag sitzt eine rechtspopulistische Partei und meine Schulnoten sind schlecht. Mira knutscht mit Julius Winkler und meine Eltern wollen sich trennen. Wie kann ich die Welt retten, wenn ich nicht mal meine eigenen Probleme in den Griff kriege?

Der junge Autor Sergej Gößner erhielt im Rahmen des Jugendtheaterpreises Baden-Württemberg im Jahr 2018 ein Projektstipendium, um gemeinsam mit der Badischen Landesbühne Bruchsal das Stück „What on Earth?!“ zu erarbeiten. Aus der Sicht von Jugendlichen setzt sich das Stück mit Umweltschutz, Nachhaltigkeit und Zukunftsangst auseinander und sucht notwendige Utopien. Das Stück für Jugendliche ab 14 Jahren gastiert am Dienstag, 3. März, um 13 Uhr und um 15 Uhr sowie am Mittwoch, 4. März, ab 10 Uh, im Alten Kaufhaus in Landau. Karten gibt es nur noch für die Vorstellung am 3. März, um 15 Uhr: Direkt bei der städtischen Kulturabteilung unter 0 63 41/13 41 01. Die Spieldauer des topaktuellen Stücks beträgt ca. 75 Minuten ohne Pause.

Text: Stadtverwaltung Landau in der Pfalz Foto: Sonja Ramm
18.02.2020

Ein Stück, das nachhaltig bewegt: Tragikomödie „Vater“ am 10. März in Landau

Ernst Wilhelm Lenik in der Titelrolle der Tragikomödie „Vater“. (Bildquelle: Sabine Hayman)

Der 80-jährige André merkt, dass sich etwas in seinem Kopf verändert. Noch lebt er allein in seiner Pariser Wohnung und versucht zu verbergen, dass er nicht mehr alleine zurechtkommt. Als seine Tochter schließlich Pflegehilfen organisiert, wird er zur unberechenbaren und streitsüchtigen Nervensäge. Der Alltag wird für ihn zu einem verwirrenden Labyrinth.

Die Tragikomödie des Erfolgsautors Florian Zeller beschreibt die Erlebniswelt des an Alzheimer erkrankten André auf ungemein anrührende, aber auch unterhaltsame Weise. Denn in den länger werdenden Schatten seiner fortschreitenden Umnachtung gibt es immer wieder auch helle und witzige Momente. Ernst, aber nicht ohne Humor, zutiefst ergreifend, aber nicht ohne Leichtigkeit und getragen von einer grandiosen schauspielerischen Leistung ist „Vater“ mehr als „nur“ Theater: Es ist ein Stück, das nachhaltig bewegt und bundesweit für ein begeistertes Publium sorgt.

Am Dienstag, 10. März, kommt das Landauer Publikum in den Genuss der Darbietung des Alten Schauspielhauses Stuttgart. Beginn in der Jugendstil-Festhalle ist um 20 Uhr. Bereits um 19:20 Uhr führt Benjamin Kernen, der im  Stück Schwiegersohn Pierre spielt, im Kleinen Saal in das Stück ein.

Tickets sind im Büro für Tourismus im Rathaus, online unter www.ticket-regional.de und bei der Tickethotline der Kulturabteilung unter 0 63 41/13 41 41 erhältlich.

Text: Stadtverwaltung Landau in der Pfalz Foto: Sabine Hayman
18.02.2020

„Rising Stars“: Franz Liszt Kammerorchester mit Solistin Moné Hattori am 19. März in Landau

Rising Star: Am 19. März konzertiert Moné Hattori gemeinsam mit dem Franz Liszt Kammerorchester in Landau. (Bildquelle: Chihoko Ishii)

Als Gewinnerin fünf internationaler Violinwettbewerbe und gefördert durch den renommierten Pädagogen Zakhar Bron gehört Moné Hattori zu den besten Geigerinnen ihrer Generation. Neben ihrer solistischen Tätigkeit widmet sich die 1999 geborene Japanerin vor allem der Kammermusik. Moné Hattori konzertiert regelmäßig auf den großen Konzertbühnen Japans und tourt mit internationalen Orchestern. Am Donnerstag, 19. März, kommt der aufstrebende Star gemeinsam mit dem Franz Liszt Kammerorchester nach Landau. Beginn in der historischen Jugendstil-Festhalle ist um 20 Uhr.

Das ungarische Franz Liszt Kammerorchester gehört zu den renommiertesten Ensembles in Europa. Das weit gefächerte Repertoire umfasst alle Epochen der Musikgeschichte von Monteverdi bis zu Werken des 20. Jahrhunderts. Das Orchester konzertiert mit Dirigentinnen und Dirigenten sowie Solistinnen und Solisten von internationalem Rang und ist weltweiter Kulturbotschafter seines Heimatlandes Ungarn.

In Landau werden Johann Sebastian Bachs Konzert für Violine und Orchester a-Moll, BWV 1041, Ottorino Respighis Antiche Danze e Arie, Suite Nr. 3, Giuseppe Tartinis Teufelstrillersonate, Maurice Ravels Tzigane und Antonín Dvořáks Serenade für Streichorchester E-Dur op. 22 zu hören sein.

Peter Imo wird bereits ab 19:20 Uhr im Kleiner Saal der Jugendstil-Festhalle in das Konzert einführen.

Achtung: Das Konzert gehört zur städtischen Abonnement-Reihe 1 und ist daher ausverkauft. Einzeltickets für Stehplätze sind jedoch noch im Büro für Tourismus im Rathaus, online unter www.ticket-regional.de, an allen Vorverkaufsstellen von ticket REGIONAL und über die Tickethotline der städtischen Kulturabteilung 0 63 41/13 41 41 erhältlich.

Text: Stadtverwaltung Landau in der Pfalz Foto: Chihoko Ishii
18.02.2020

Im Zeichen des Beethoven-Jahrs: Nächstes Landauer Meisterkonzert am 8. März mit finnischer Geigerin Elina Vähälä

Die finnische Geigerin Elina Vähälä ist nächster musikalischer Gast der Landauer Meisterkonzerte 2020. (Bildquelle: Laura Riihelä)

Auch die Stadt Landau und ihre Kulturabteilung möchten das Beethoven-Jahr 2020 angemessen feiern. Für vier Monate wird das Alte Kaufhaus zwischen Februar und Mai zur Hochburg der Beethovenschen Kammermusik. In den noch ausstehenden drei Meisterkonzerten zeigt sich, wie sehr der Meister die Kammermusik revolutionierte – weniger laut als die Sinfonie, aber um nichts weniger nachhaltig. Nächster Termin ist Sonntag, 8. März, ab 11 Uhr im Alten Kaufhaus.

Die wunderbare Elina Vähälä spielt gemeinsam mit Stipendiatinnen und Stipendiaten der Villa Musica Rheinland-Pfalz das Septett Es-Dur op. 20, gewissermaßen Beethovens „Nullte Sinfonie“, und das Trio in Es-Dur für Klavier, Violine und Violoncello op. 70,2. Musikvermittlung ist eine Aufgabe, die die in den USA geborene finnischen Geigerin schon immer leidenschaftlich wahrnimmt. 2009 brachte sie in Finnland eine Violinakademie auf den Weg. Von 2009 bis 2012 war sie Professorin an der Hochschule für Musik in Detmold und von 2012 bis 2019 an der staatlichen Hochschule für Musik in Karlsruhe. Seit Oktober ist sie Professorin an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien.

Wenige Restkarten sind im Büro für Tourismus im Rathaus, online unter www.ticket-regional.de und bei der Tickethotline der Kulturabteilung unter 0 63 41/13 41 41 erhältlich.

Text: Stadtverwaltung Landau in der Pfalz Foto: Laura Riihelä
18.02.2020

Erlös aus Charity-Event des Landauer Feinkostgeschäfts Casella: 1.200 Euro gehen an Kinderhospiz Sterntaler in Dudenhofen

Oberbürgermeister Thomas Hirsch, Adriano Casella, Inhaber des Feinkostgeschäfts Casella, und Anthony Foskett vom Kinderhospiz Sterntaler bei der Spendenübergabe im Rathaus.

Genuss für den guten Zweck: Bei seinem traditionellen Charity-Event in der Vorweihnachtszeit hat das Landauer Feinkostgeschäft Casella im vergangenen Jahr 1.200 Euro eingenommen. Gemeinsam mit Inhaber Adriano Casella entkorkte Oberbürgermeister Thomas Hirsch eine 6-Liter-Champagnerflasche, deren Inhalt Glas für Glas verkauft wurde. Hirsch und Casella übergaben den Erlös jetzt an Anthony Foskett vom Kinderhospiz Sterntaler in Dudenhofen.

OB Hirsch begrüßt, dass das gesammelte Geld mit dem Kinderhospiz Sterntaler einem Angebot in der Region zugutekommt. „Mit dieser alljährlichen Aktion zeigt das Feinkostgeschäft Casella, wie es unsere Landauer Geschäftswelt nicht nur schafft, die Innenstadt zu beleben, sondern auch Genuss mit sozialem Engagement zu verbinden“, so der Stadtchef. Sein Dank gelte Adriano Casella und seinem Team, deren Charity-Event zu einer schönen Tradition in der Vorweihnachtszeit geworden sei. Casello wiederum freut sich, jedes Jahr aufs neue soziale Projekte in der Region unterstützen zu können.

Das stationäre Kinderhospiz Sterntaler in Dudenhofen betreut seit 2009 lebensverkürzend erkrankte Kinder und Jugendliche sowie deren Familien. Bis zu zwölf Pflegeplätze stehen zur Verfügung. Bislang ist es die einzige stationäre Einrichtung dieser Art in Rheinland-Pfalz und der Metropolregion Rhein-Neckar.

Stadtverwaltung Landau in der Pfalz
18.02.2020

Wer hat die beste Idee? Stadt Landau sucht Klima-Slogan

Klima-Slogan gesucht: Die Stadt Landau bittet um Vorschläge.

In Dortmund ist Klima Heimspiel, in Cochem-Zell heißt es „Für unser Klima!“, während die Freiburgerinnen und Freiburger lieber auf „Unser Klima – Unsere Stadt“ setzen. Und in Landau? Die Südpfalzmetropole sucht einen Klima-Slogan, unter dem alle Maßnahmen rund um das Thema Klimaschutz gebündelt und mit dem die Bürgerinnen und Bürger zum Mitmachen motiviert werden sollen.

„Der Klimawandel ist eine globale Herausforderung, die wir auch auf lokaler Ebene angehen müssen und wollen“, sagt Umweltdezernent Lukas Hartmann. „Die Stadt Landau hat sich u.a. mit dem Ausrufen des Klimanotstands, der Erstellung der beiden Konzepte für Klimaschutz und Klimaanpassung, der Schaffung der Stelle einer Klimaschutzmanagerin und der Erarbeitung des umfassenden Maßnahmenpakets zur zeitgemäßen Neuordnung der Mobilität in unserer Innenstadt auf diesen Weg gemacht.“ Da Klimaschutz aber nur gemeinsam funktioniere, wolle man mit dem neuen Klimaschutz-Slogan ein öffentlichkeitswirksames Zeichen setzen und die Menschen noch mehr als bisher mitnehmen, ist sich Hartmann mit der städtischen Klimaschutzmanagerin Maren Dern einig.

Alle Landauerinnen und Landauer sind herzlich eingeladen, kreativ zu werden und ihren Vorschlag für einen Klima-Slogan direkt an Klimaschutzmanagerin Dern zu schicken:

  • Stadtverwaltung Landau
  • Klimaschutzmanagerin Maren Dern
  • Waffenstraße 5
  • 76829 Landau
  • E-Mail: maren.dern@landau.de
  • Telefon: 0 63 41/13 35 23

Der Klimaschutz-Slogan sollte aus drei bis maximal fünf Wörtern bestehen. Eine Jury wird den besten Slogan auswählen; auf die Gewinnerin bzw. den Gewinner wartet ein Preis. Alle Informationen finden sich auch auf der städtischen Internetseite unter www.landau.de/Klima-Initiative.

Stadtverwaltung Landau in der Pfalz
18.02.2020

„Totgesagte leben länger“: Landau feiert Sanierungsbeginn des historischen Hauses zum Maulbeerbaum

Symbolischer Akt: OB Thomas Hirsch (l.) und Genossenschaftsvorsitzender Dr. Michael Zumpe sägten zu Sanierungsbeginn des Hauses zum Maulbeerbaum den ersten von vielen zu erneuernden Balken durch.

Ein großer Tag in der viele Jahrhunderte langen Geschichte des Hauses zum Maulbeerbaum: Am Samstag, 8. Februar, fiel der Startschuss für den ersten Bauabschnitt der Sanierung des historischen Gebäudes in der Landauer Marktstraße. Lange Jahre hatte es so ausgesehen, als könnte das geschichtsträchtige Haus nicht vor dem Abriss gerettet werden – umso größer war jetzt die Freude bei den Mitgliedern des Vereins und der Genossenschaft Haus zum Maulbeerbaum, aber auch den anwesenden Vertreterinnen und Vertretern von Stadt-, Landes- und Bundespolitik.

„Totgesagte leben länger“, brachte es OB Thomas Hirsch in seiner Ansprache auf den Punkt. „Noch vor wenigen Jahren hätte es kaum jemand für möglich gehalten, dass dieses historische Gebäude im Herzen unserer Altstadt doch noch erhalten und einer neuen Nutzung zugeführt werden kann“, so Hirsch. „Dank des Einsatzes des Vereins und später der Genossenschaft sowie dank gemeinsamer Anstrengungen von Politik, Verwaltung und Ehrenamt können wir heute jedoch sagen, dass das Haus nicht nur eine bewegte Geschichte hat, sondern auch auf eine hoffentlich glanzvolle Zukunft blicken kann.“

Landaus Stadtchef hatte bei seiner ersten Neujahrsansprache als OB im Jahr 2016 die Losung ausgegeben, dass das Haus zum Maulbeerbaum erhalten werden muss – auch wenn damals noch (fast) alle Zeichen auf Abriss standen. Die Wende brachte erst ein Gespräch mit dem Bundestagsabgeordneten Dr. Tobias Lindner, der den OB auf eine vielversprechende Förderung des Bundes aufmerksam machte. Neben dem Bund unterstützen auch das Land Rheinland-Pfalz und die Stadt Landau selbst den Erhalt des Hauses finanziell. Hirschs Dank beim offiziellen Sanierungsbeginn galt daher Dr. Tobias Lindner, dessen südpfälzischen Abgeordneten-Kollegen Dr. Thomas Gebhart und Thomas Hitschler, den beiden Landtagsabgeordneten Alexander Schweitzer und Wolfgang Schwarz sowie der früheren Landtags- und heutigen Europaabgeordneten Christine Schneider. In besonderem Maße dankte der OB aber den Mitgliedern des Vereins und der Genossenschaft um Gunhild Wolff und Dr. Michael Zumpe für deren unermüdliches, privates Engagement zur Rettung des Gebäudes. Gemeinsam mit Dr. Zumpe sägte Hirsch bei der Feierstunde zum Sanierungsbeginn auch symbolisch den ersten von vielen zu erneuernden Balken durch.

Das Haus zum Maulbeerbaum wurde Ende des 13. Jahrhunderts erstmals urkundlich erwähnt. Das wohl wichtigste Datum in seiner Geschichte ist das Jahr 1522, als die damalige Herberge Schauplatz eines rund 600 Mann starken Rittertags um Ulrich von Hutten und Franz von Sickingen wurde, aus dem der bekannte „Landauer Bund“ hervorging. Die Stadt Landau wurde im Jahr 2002 (wieder) Eigentümerin des mittlerweile maroden Gebäudes. Die feierliche Schlüsselübergabe an die Genossenschaft als neue Eigentümerin erfolgte im Sommer 2018.

Weitere Informationen zum Haus, dessen zukünftiger Nutzung und der Arbeit der Genossenschaft finden sich im Internet unter www.maulbeerbaum-eg.de.

Stadtverwaltung Landau in der Pfalz
18.02.2020

Unterstützung von den Red Stars United: FC-Bayern-Fanclub spendet an stationäres Hospiz in Landau

Der 2. Vorsitzende der Red Stars United Alexander Große-Hartlage (l.) überreichte jetzt eine Spende in Höhe von 300 Euro an Landaus OB Thomas Hirsch, den Vorsitzenden des Fördervereins Ein Hospiz für LD-SÜW.

Mia san mia: Der FC-Bayern-Fanclub Red Stars United Worms/Landau hat 300 Euro an den Förderverein des stationären Hospizes für Landau und die Südliche Weinstraße gespendet. Landaus Oberbürgermeister Thomas Hirsch nahm die Spende in seiner Eigenschaft als Fördervereinsvorsitzender aus den Händen des 2. Fanclub-Vorsitzenden Alexander Große-Hartlage entgegen.

Die Summe stammt aus dem Erlös einer bei der Weihnachtsfeier des noch jungen Vereins durchgeführten Tombola. Der Fanclub, dem rund 120 Anhängerinnen und Anhänger des Rekordmeisters angehören, organisiert regelmäßig Fahrten zu verschiedenen Fußballspielen, meist in München. „Wenn wir zusammenkommen, dann gucken wir Fußball, feiern, haben Spaß – wir möchten aber auch die Menschen nicht vergessen, denen es nicht so gut geht wie uns. Aus diesem Grund unterstützen wir gerne das stationäre Hospiz in meiner Heimatstadt“, so Große-Hartlage. Der Fanclub will diese und weitere soziale Einrichtungen und Projekte künftig regelmäßig  mit Spenden bedenken. 

OB Hirsch tauschte sich bei der Spendenübergabe im Rathaus mit dem 2. Fanclub-Vorsitzenden aus und erläuterte auch, dass das Ende vergangenen Jahre neu eröffnete Hospiz weiterhin auf Unterstützung aus der Bevölkerung angewiesen sei. „Aufgabe von uns als Förderverein ist es nach wie vor, Spenden zu generieren – denn Hospize sind durch die Krankenkassen nicht ausfinanziert; daher werden auch für den laufenden Betrieb dieser für die gesamte Region so wichtigen Einrichtung in Trägerschaft der Diakonissen Speyer-Mannheim Spenden benötigt.“ Er sei daher sehr dankbar, dass die Red Stars United sich entschieden hätten, das stationäre Hospiz auf dem Gelände des Landauer Bethesda zu unterstützen, so Hirsch.

Spendenkonten für den Förderverein Ein Hospiz für LD-SÜW:

  • VR Bank Südliche Weinstraße
  • IBAN: DE93 5489 1300 0000 4414 06
  • BIC: GENODE61BZA
  • VR Bank Südpfalz
  • IBAN: DE55 5486 2500 0002 7300 73
  • BIC: GENODE61SUW
  • Sparkasse Südliche Weinstraße
  • IBAN: DE31 5485 0010 1700 8080 80 BIC: SOLADES1SUW

Stadtverwaltung Landau in der Pfalz
18.02.2020

14. Stolpersteinverlegung in Landau: 13 neue „Mahnmale von unten“ erinnern vor Maria-Ward-Schule und Otto-Hahn Gymnasium an ehemalige Schülerinnen und Schüler

Stolpersteine werden gut sichtbar in den Boden eingelassen und wollen den Opfern der Nationalsozialisten ihre Namen und ihren Platz in der Gesellschaft wiedergeben.

„Hier lernte“: Mit dieser Inschrift sowie Namen und Lebensdaten der früheren Landauer Schülerinnen und Schüler, die vor den Nazis fliehen mussten bzw. von ihnen ermordet wurden, sind die 13 Stolpersteine versehen, die jetzt vor der Maria-Ward-Schule und dem Otto-Hahn-Gymnasium verlegt worden sind. „Mahnmale von unten“ nennt der Kölner Künstler Gunter Demnig die Stolpersteine, die er seit dem Jahr 1992 in ganz Europa verlegt. Sein Ziel: Den Opfern des Nationalsozialismus ihre Namen zurückzugeben. Im vergangenen Jahr hat der Künstler die Schwelle von insgesamt 75.000 Gedenksteinen erreicht, in Landau gibt es ab sofort 267 davon.

Landaus Bürgermeister Dr. Maximilian Ingenthron gemeinsam mit Schülerinnen der Maria-Ward-Schule bei der jüngsten Verlegung von Stolpersteinen.

„Es ist wichtig, das Gedenken an die Opfer, die mitten unter uns gelebt haben, wach zu halten und ihnen mit dieser Aktion symbolisch ihren Platz in unserer Stadt wiederzugeben“, erklärte Bürgermeister Dr. Ingenthron in seiner Begrüßungsrede und fügte hinzu: „Und vielleicht ist das heute wichtiger denn je. Denn wenn wir heute diese weiteren Stolpersteine verlegen, dann in dem Wissen, dass es wieder Menschen gibt, die Hass sähen, die mit Worten und Taten ein Leben in Frieden und Freiheit torpedieren und attackieren.“ Die Freiheit der Gesellschaft hänge davon ab, wie sehr sich jede und jeder selbst engagiere – für Demokratie und Pluralität, gegen Niedertracht und Kleingeist. „Ihr seid es, die in diese Aufgabe hineinwachst und das Staffelholz der Verantwortung übernehmen müsst“, wandte sich Dr. Ingenthron abschließend direkt an die Schülerinnen und Schüler der beiden Schulen. „Es ist eure Demokratie, Eure Freiheit, Eure Zukunft – wir zählen auf Euch!“

Sein ausdrücklicher Dank gelte beiden Schulgemeinschaften: „Die Maria-Ward-Schule und das Otto-Hahn-Gymnasium sind Schulen, an dene das Lernen eben auch Lernen aus der Geschichte meint. Schulen, die sich für ein Leben in Freiheit und Toleranz einsetzen. Schulen, für die das Prädikat «Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage» eine Verpflichtung ist“, so der Bürgermeister. Beide Institutionen hätten die Verlegungen mit sehr viel Hingabe vorbereitet. Ebenso dankte Dr. Ingenthron Künstler Gunter Demnig, Stadtarchivarin Christine Kohl-Langer, den Mitarbeitern des Bauhofs des städtischen Entsorgungs- und Wirtschaftsbetriebs sowie den zahlreichen weiteren Unterstützerinnen und Unterstützern des Stolperstein-Projekts.

Der Kölner Künstler Gunter Demnig verlegt seit 1992 in ganz Europa Stolpersteine.

Die jüngsten Stolpersteine wurden für Annemarie Joseph, Irene Weil und Ilse Schönfeld vor der Maria-Ward-Schule sowie für Armin Kern, Hans Marx, Paul Hans Mayer, Rolf Ferdinand Mayer, Richard Scharff, Rolf Stern, Paul Strauss, Ferdinand Oestreicher, Ernst Weil und Ludwig Weil vor dem Otto-Hahn-Gymnasium verlegt. Im Rahmen der Gedenkfeier stellten Schülerinnen und Schüler beider Schulen die Biografien der Opfer vor. Bürgermeister Dr. Ingenthron wies darauf hin, dass das Projekt Stolpersteine in Landau fortgesetzt werde. Wer Interesse an einem Engagement im Arbeitskreis Stolpersteine habe oder die Finanzierung unterstützen wolle, könne sich an das Archiv und Museum der Stadt Landau unter der Telefonnummer 0 63 41/13 42 02 oder per E-Mail an archiv-und-museum@landau.de wenden.

Stadtverwaltung Landau in der Pfalz
18.02.2020

Ein Stück Lebensqualität: Grünes Licht für Dorfladenprojekt im Landauer Stadtdorf Nußdorf – Eröffnung für August geplant

In der alten Schule in Nußdorf soll künftig ein neuer Dorfladen zu finden sein – auch ein toller Erfolg für das Modellprojekt „Kommune der Zukunft“ in den Landauer Stadtdörfern.

Einkaufen dort, wo ich zuhause bin: Was früher selbstverständlich war, wird heute zumindest in den Dörfern immer schwieriger. Nachdem es Arzheim mit seinem Dorfladen „Tante Emma“ und die Mörzheimerinnen und Mörzheimer mit ihrem „Dorftreff Linde“ vorgemacht haben, soll auch das Landauer Stadtdorf Nußdorf noch in diesem Jahr wieder um eine Einkaufsmöglichkeit „um die Ecke“ reicher werden. Nachdem der bisherige Dorfladen in der Geißelgasse im vergangenen Sommer schließen musste, dürfen sich die Nußdorferinnen und Nußdorfer auf ein neues Nahversorgungsangebot freuen. Neben frischen Backwaren, Fleisch und regionalem Gemüse soll der Dorfladen, der seinen Platz in der ehemaligen Schule in der Kirchgasse unweit des Bauernkriegers finden wird, mit kleinem Café und Außenbestuhlung auch zu Begegnungen im Dorf einladen. Die Eröffnung des Nußdorfer Lädchens ist für August geplant.

„Ein eigener Dorfladen, in dem es die wichtigsten Dinge des täglichen Bedarfs zu kaufen gibt, stellt für die Menschen ein Stück Lebensqualität dar“, betont Oberbürgermeister Thomas Hirsch. „Für Familien, aber auch ältere Menschen ist Nahversorgung wichtig. Wer die Möglichkeit hat, sich selbst fußläufig etwa mit den wichtigsten Lebensmitteln einzudecken, hat einen Standortvorteil und kann oft länger selbständig in den eigenen vier Wänden leben“, so der Stadtchef. Er freue sich gemeinsam mit Ortsvorsteher Dr. Thorsten Sögding, dass es gelungen sei, ein solches Projekt in Nußdorf zu realisieren und sei zuversichtlich, dass das Angebot von der Dorfgemeinschaft rege genutzt werde.

Die Realisierung eines weiteren Dorfladen-Projekts in den Landauer Stadtdörfern ist auch ein schöner Erfolg für das landesweite Modellprojekt „Kommune der Zukunft“, das im vergangenen Herbst seinen Abschluss fand. „Das Thema Nahversorgung steht ganz oben auf der Liste, wenn es darum geht, Dörfer fit für die Zukunft zu machen“, weiß der städtische Dorfentwicklungspartner Jochen Blecher. Aber auch die Schaffung von Begegnungsstätten sei den Bürgerinnen und Bürgern in den Stadtdörfern besonders wichtig. „Mit dem Dorfladen mit Cafénutzung hat Nußdorf künftig nicht nur eine Einkaufsmöglichkeit, sondern auch einen Treffpunkt an einem zentralen Ort im Dorf, der die Dorfgemeinschaft fördert“, so Blecher.

Der Nußdorfer Dorfladen wird künftig von Diana Soria und Anja Klett betrieben, die bislang mit ihrem Fleisch- und Wurstwarenladen „Esslust“ in der Landauer Königsstraße ansässig sind. Neben frischen Backwaren, einem hochwertigem Fleisch- und Wurstangebot sowie regionalem und saisonalem Obst und Gemüse planen die beiden Betreiberinnen auch, Kaffee und Kuchen anzubieten und einen DHL-Servicepunkt einzurichten. Das denkmalgeschützte Gebäude in der Kirchgasse ist im Besitz des städtischen Gebäudemanagements und wird für die neue Nutzung entsprechend umgebaut.

Stadtverwaltung Landau in der Pfalz
18.02.2020

Land fördert Weiterentwicklung von Wohnungsbau in Landau

v.l.: Die Förderbescheidübergabe im Landauer Guldengewann mit OB Thomas Hirsch, Staatssekretär Dr. Stephan Weinberg und Beigeordnetem Lukas Hartmann. Hier entsteht aktuell 100 Prozent sozial geförderter Wohnraum – als erstes Neubauprojekt des städtischen Gebäudemanagements.

„Besonders in den Ballungsgebieten und Schwarmregionen braucht es zusätzlichen Wohnraum. Wohnen muss – das ist eine zentrale soziale Frage unserer Zeit – auch für Menschen mit niedrigen und mittleren Einkommen bezahlbar sein“, sagte Staatssekretär Dr. Stephan Weinberg, der heute in Landau einen Förderbescheid in Höhe von mehr als 460.000 Euro zur zukünftigen Entwicklung von Wohnungsbau an Oberbürgermeister Thomas Hirsch übergeben hat.

Besonders in Ballungsgebieten und Schwarmregionen braucht es zusätzlichen, bezahlbaren Wohnraum. Sozialer Wohnungsbau ist ein wesentlicher Baustein, um die Wohnungsknappheit zu lindern. Zur Stärkung des geförderten Wohnungsbaus hat das Land mit Städten mit besonderem Wohnungsbedarf, Mainz, Trier, Landau, Speyer und Ludwigshafen, im vergangenen Jahr Kooperationsvereinbarungen geschlossen. Das Land hat in diesen Vereinbarungen den Kommunen zugesichert, ausreichend finanzielle Mittel für die Förderung von konkret geplanten Wohnungen zur Verfügung zu stellen.

„Flankierend zu dieser konkreten Förderung haben wir den Kommunen, die eine Quote in Höhe von mindestens 25 Prozent für geförderten Wohnraum bei zukünftigen Baugebieten einhalten, eine weitere Förderung zugesichert. Damit wird die soziale Wohnraumförderung in den Fokus der Bauherren gerückt und es entsteht mehr bezahlbarer Wohnraum. Die Kommunen erhalten zum Beispiel für Analysen zum Wohnungsmarkt oder der Schaffung von Baurecht für den Geschosswohnungsbau Mittel vom Land“, so Staatssekretär Dr. Weinberg.

Mit dieser zusätzlichen Förderung können in Landau wichtige Bausteine für die Weiterentwicklung des Wohnungsbaus umgesetzt werden: Die Evaluierung und Fortschreibung des Wohnraumversorgungskonzept aus dem Jahr 2016, sodass für die zukünftigen Baulandentwicklungen in der Stadt eine Entscheidungsgrundlage auf aktuellstem Stand vorliegt, sowie die Umsetzung vielfältiger planerischer Maßnahmen bis zum Jahr 2022, um ein insgesamt ca. 13 Hektar großes, neues Stadtquartier im Südwesten der Stadt zu entwickeln.

„Wir haben unsere Hausaufgaben zur Schaffung von bezahlbarem Wohnraum bislang sehr gut gemacht“, ist Landaus Oberbürgermeister Thomas Hirsch überzeugt. So seien in der Stadt im vergangenen Jahr erstmals mehr Sozialwohnungen gebaut worden als aus der Mietpreis- und Belegungsbindung gefallen seien – und mit dem Bauvorhaben im Guldengewann befinde sich außerdem das erste städtische soziale Wohnungsbauprojekts auf der Zielgeraden. „Wir sind uns in Landau einig, dass die Schaffung von bezahlbarem Wohnraum weiter als Zukunftsaufgabe im Mittelpunkt der Anstrengungen von Politik und Verwaltung stehen muss und freuen uns über die finanzielle Unterstützung aus Mainz“, so Landaus Stadtchef.

„Die Kooperationsvereinbarungen und die damit verbundene Förderung der investitionsvorbereitenden Maßnahmen sind ein Baustein für mehr bezahlbares Wohnen in Rheinland-Pfalz. Es ist unser gemeinsames Anliegen mit den Kommunen, den Wohnungsbau weiter anzukurbeln und dafür zu sorgen, dass zahlreiche neue, sozial geförderte Wohnungen in Rheinland-Pfalz entstehen“, so Weinberg abschließend.

Text: Ministerium der Finanzen Rheinland-Pfalz Foto: Stadt Landau in der Pfalz
18.02.2020

Aufruf zum 28. Landauer Kindertag: Landauer Innenstadt wird am 6. Juni wieder zur Spielmeile – Neue Anbieterinnen und Anbieter willkommen

Spiel, Spaß und Spannung in der Innenstadt: Am Samstag, 6. Juni, findet unter dem Motto »Mehr Zeit für Kinder« wieder der Landauer Kindertag statt.

Jedes Jahr im Juni befindet sich die Landauer Innenstadt fest in Kinderhand: Unter dem Motto „Mehr Zeit für Kinder“ wird am Kindertag, einer Kooperation der Aktiven Unternehmer für Landau (AKU) und der städtischen Jugendförderung, die Fußgängerzone zu einer bunten Spielmeile. Landauer Vereine, Verbände und Institutionen gestalten diesen Tag mit; rund 1.000 Ehrenamtliche sind involviert. In diesem Jahr findet die Spiel- und Spaßaktion am Samstag, 6. Juni, statt.

Die Freude an der Bewegung sowie Spiel und Spaß sollen im Vordergrund stehen. Auf zwei Bühnen, auf dem Stiftsplatz und am Obertorplatz, wird ein buntes Potpourri an Tanzauftritten und musikalischen Darbietungen präsentiert. Darüber hinaus sind die kleinen und großen Besucherinnen und Besucher an verschiedenen Stationen in der kompletten Innenstadt zum Mitmachen eingeladen, dürfen mit ihrem Stationenpass bei den Spielstätten fleißig Stempel sammeln und können am Ende sogar etwas gewinnen.

Die Veranstalter hoffen, auch am bevorstehenden Landauer Kindertag gemeinsam mit Vereinen, Verbänden und Institutionen wieder eine tolle Riesenspielmeile gestalten zu können. Viele Einrichtungen engagieren sich jedes Jahr. Doch auch neue Mitstreiterinnen und Mitstreiter sind herzlich eingeladen, sich einzubringen. Interessenten können sich bis Freitag, 6. März, bei der Jugendförderung der Stadt Landau unter 0 63 41/13 51 75 melden. Weitere Informationen sowie das Anmeldeformular zum Kindertag sind unter www.jufoelandau.com zu finden.

Wichtig: Alle Einnahmen an diesem Tag müssen wieder Kindern zugutekommen, also beispielsweise in die Jugendarbeit eines Vereins fließen.

Stadtverwaltung Landau in der Pfalz
18.02.2020

Landau und Kreis LD

Willkommen 2020: Offener Kanal Weinstraße filmt Neujahrsansprache von Landaus OB Hirsch – Erster Sendetermin am Dienstag, 31. Dezember, um 19:20 Uhr

Eine schöne Tradition: Jedes Jahr filmt das Studio Landau des OK Weinstraße die Neujahrsansprache von OB Thomas Hirsch.

Ein starkes Team: Auch zum Jahreswechsel 2019/2020 hat das Studio Landau des Offenen Kanals Weinstraße die Neujahrsansprache von Oberbürgermeister Thomas Hirsch aufgezeichnet. Drehort war die Städtische Galerie Villa Streccius, in deren historischem Ambiente derzeit eine Ausstellung mit Werken von Kunststudierenden der Uni Landau zu sehen ist. Der OB dankte dem Team des OK für die wie immer sehr gute Zusammenarbeit und zeigte sich begeistert, über wie viel filmisches und technisches Know-how das Landauer Bürgerfernsehen, das vor wenigen Wochen sein 25-jähriges Bestehen feiern konnte, verfügt.

In seiner Neujahrsansprache machte Landaus Stadtchef deutlich, dass die meisten von uns auf ein Jahr in Frieden und Wohlstand zurückblicken könnten, ging aber auch auf die Herausforderungen des Jahres 2020 ein – von der Notwendigkeit, weiter bezahlbaren Wohnraum zu schaffen, über die Energie- und die Mobilitätswende bis hin zur Digitalisierung. Landau erlebe eine Blüte und gemeinsame Aufgabe von Stadtpolitik und Stadtgesellschaft sei es, diese Blüte in die Zukunft zu tragen, so Hirsch, der sich auf viele Begegnungen im neuen Jahr freut.

Die Neujahrsansprache des Oberbürgermeisters läuft erstmals am Dienstag, 31. Dezember, um 19:20 sowie am Mittwoch, 1. Januar, um 10:30 Uhr im Offenen Kanal. Zudem wird sie auf dem YouTube-Kanal des OK Weinstraße zu sehen sein: www.youtube.com/user/okweinstrasse.

Mehr Informationen zur Arbeit und zum Programm des Offenen Kanals gibt es unter www.ok-weinstrasse.de.

Stadt Landau in der Pfalz
28.12.2019

„Tütengeld“ für den guten Zweck: Firma Heuberger spendet an stationäres Hospiz in Landau

OB Thomas Hirsch (l.) nahm im Landauer s. Oliver Store aus den Händen von Teamleiterin Alexandra Matheis und Geschäftsführer Peter Heuberger eine „Tütengeld“-Spende in Höhe von 629 Euro entgegen.

Um Abfall zu vermeiden und einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten, gibt auch die Landauer Modefirma Heuberger in ihren Filialen keine Tragetaschen aus Plastik mehr kostenlos aus. Das „Tütengeld“ in Höhe von 20 Cent pro Tragetasche sammelt das Unternehmen und spendet es regelmäßig an soziale Projekte in der Region. Oberbürgermeister Thomas Hirsch stattete in seiner Funktion als Vorsitzender des Fördervereins Ein Hospiz für LD-SÜW dem s. Oliver Store in der Landauer Fußgängerzone jetzt einen Besuch ab und nahm aus den Händen von Teamleiterin Alexandra Matheis und Geschäftsführer Peter Heuberger eine „Tütengeld“-Spende in Höhe von 629 Euro entgegen.

„Der Förderverein wie auch der Träger unseres Hospizes, die Diakonissen Speyer-Mannheim, freuen sich ganz besonders, dass auch nach der Inbetriebnahme dieser so wichtigen Einrichtung für die gesamte Region noch immer Spenden aus der Bevölkerung eingehen – auf die das Hospiz weiter dringend angewiesen ist“, betonte der OB. Jeder Cent zähle, bekräftigte der Stadtchef, der der Firma Heuberger für deren Spendenaktion dankte. Diese mache mit gut sichtbar an der Kasse aufgestellten Infotafeln auf die Arbeit des neuen, stationären Hospizes aufmerksam und gebe den Unterstützerinnen und Unterstützern einen direkten, lokalen Bezug zu ihrer Spende. Das kann auch Teamleiterin Matheis bestätigen: Die Aktion käme bei der Kundschaft sehr gut an; viele würden mittlerweile auch ohne Tütenkauf für das Hospiz spenden.

Die Aktion im s. Oliver Store, im CECIL Store und im Ladengeschäft PUR! in Landau läuft auch im neuen Jahr weiter.

Das stationäre Hospiz für Landau und die Südliche Weinstraße auf dem Gelände des Landauer Bethesda wurde Ende Oktober 2019 eingeweiht. Wer die Einrichtung für schwerstkranke und sterbende Menschen unterstützen möchte, kann auf folgende Spendenkonten des Fördervereins Ein Hospiz für LD-SÜW spenden:

  • VR Bank Südliche Weinstraße
  • IBAN: DE93 5489 1300 0000 4414 06
  • BIC: GENODE61BZA
  • VR Bank Südpfalz
  • IBAN: DE55 5486 2500 0002 7300 73
  • BIC: GENODE61SUW
  • Sparkasse Südliche Weinstraße
  • IBAN: DE31 5485 0010 1700 8080 80
  • BIC: SOLADES1SUW

Weitere Informationen zum Hospiz finden sich unter www.diakonissen.de/hospiz.

Stadt Landau in der Pfalz
28.12.2019

Landau:

Planungssicherheit für Bauherrinnen und Bauherren: Stadt Landau informiert über Auswirkungen der Rechtsverordnungen zum Schutz der Festung

Planungssicherheit für Bauherrinnen und Bauherren: Die Stadt Landau informiert über die Auswirkungen der Rechtsverordnungen zum Schutz der Festung.

Knapp 200 Festungswerke, die innere Hauptmauer alleine mit rund 3.000 Metern Länge, 18 Metern Höhe und mehr als 30 Metern Durchmesser und insgesamt bis zu 16 Kilometer unterirdische Gänge: Die Festung der Stadt Landau ist eines der größten Flächendenkmäler in Rheinland-Pfalz. Nach ihrer Unterschutzstellung im Jahr 2017 folgen nun weitere Schritte zur rechtlichen Ausgestaltung: Vom 20. September bis zum 22. Oktober liegen die beiden Rechtsverordnungen „Bauliche Gesamtanlage Festung Landau“ und „Grabungsschutzgebiet Festung Landau“ öffentlich im Bürgerbüro des Stadtbauamts aus. Um interessierte und insbesondere auch bauwillige Landauerinnen und Landauer über die Auswirkungen der Unterschutzstellung der Festung zu informieren, fand jetzt eine Informationsveranstaltung im Landauer Bethesda statt. Zuvor waren die Bürgerinnen und Bürger zu einer Führung durch das Fort eingeladen, bei der Vertreterinnen und Vertreter der Stadt und des Landes unter anderem die aktuellen Sanierungsmaßnahmen im Fort vorstellten.

Im Vorfeld der Informationsveranstaltung waren Bürgerinnen und Bürger zu einer Führung durch das Fort eingeladen.

Stadtdenkmalpfleger Jörg Seitz, der den Bürgerinnen und Bürgern gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern der Landesarchäologie und der Generaldirektion Kulturelles Erbe für Fragen zur Verfügung stand, betont die Bedeutung der beiden neuen Rechtsverordnungen. „In Landau stecken große Teile schützenswerter Stadtgeschichte unter der Erde. Insbesondere im Bereich der Kernstadt ist dies von Grundstückseigentümerinnen und -eigentümern bei geplanten Bauvorhaben zu beachten“, so Seitz. In den neuen Verordnungen sei genau festgehalten, auf welchen Flurstücken mit Festungsresten zu rechnen sei. „Das schafft Planungssicherheit“, ist der Denkmalpfleger überzeugt. „Die Denkmalschützerinnen und Denkmalschützer können dann frühzeitig tätig werden – und nicht erst, wenn die Bagger bereits rollen.“

Die Führung durch das Landauer Fort fand nicht nur über- sondern auch unterirdisch statt.

Während der Offenlage der beiden Rechtsverordnungen vom 20. September bis zum 22. Oktober haben Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit, die Verordnungen im Bürgerbüro des Stadtbauamts einzusehen und Stellung dazu zu beziehen. Bei Fragen zu möglichen Bauvorhaben im Bereich der Festung werden Grundstücksbesitzerinnen und -besitzer gebeten, sich frühzeitig mit der Unteren Denkmalschutzbehörde unter 0 63 41/13 61 10 oder per E-Mail unter joerg.seitz@landau.de in Verbindung zu setzen.

Stadtverwaltung Landau in der Pfalz
18.09.2019

Interkommunale Kooperationen sichern Daseinsvorsorge für Bürgerinnen und Bürger: OB Hirsch und Landrat Seefeldt führen Expertengespräch zur Kommunal- und Verwaltungsreform in Rheinland-Pfalz

Oberbürgermeister Thomas Hirsch (3.v.l.) und Landrat Dietmar Seefeldt (r.) im Gespräch mit Prof. Dr. Martin Junkernheinrich (l.) von der TU Kaiserslautern und Gerhard Micosatt von der FORA Forschungsgesellschaft für Raumfinanzpolitik.

Mit rund 70 bzw. rund 50 interkommunalen Kooperationen stehen die Stadt Landau und der Landkreis Südliche Weinstraße mit an der Spitze in Rheinland-Pfalz. Alleine zwischen der kreisfreien Stadt und dem Landkreis, der sie umschließt, bestehen rund 40 formelle Kooperationen in unterschiedlichen Rechtsformen – von A wie Abfallwirtschaft bis Z wie Zulassungsstelle. Für die Fachleute, die aktuell vertiefende Untersuchungen zur Kommunal- und Verwaltungsreform in Rheinland-Pfalz durchführen, waren die Angaben, die Stadt und Kreis zu ihrer interkommunalen Zusammenarbeit gemacht haben, so interessant, dass jetzt ein Expertengespräch mit Oberbürgermeister Thomas Hirsch und Landrat Dietmar Seefeldt stattfand.

Rund eine Stunde lang beantworteten OB und Landrat die Fragen von Prof. Dr. Martin Junkernheinrich von der Technischen Universität Kaiserslautern. Der Experte führt gemeinsam mit Prof. Dr. Jan Ziekow vom Deutschen Forschungsinstitut für öffentliche Verwaltung in Speyer und Prof. Dr. Ivo Bischoff von der Universität Kassel die vertiefenden wissenschaftlichen Untersuchungen über interkommunale Zusammenarbeit im Rahmen der Kommunal- und Verwaltungsreform in Rheinland-Pfalz durch, auf die sich die Landtagsfraktionen von SPD, CDU, FDP und GRÜNEN, die Landesregierung und die kommunalen Spitzenverbände verständigt hatten. Zuvor war bereits ein Fragenkatalog an Städte, Landkreise, Verbandsgemeinden und Gemeinden im Land verteilt worden.

Landaus OB Hirsch, der zugleich dem rheinland-pfälzischen Städtetag vorsitzt, setzt bereits seit Bekanntwerden der Pläne für eine mögliche Einkreisung der mittelgroßen rheinland-pfälzischen Städte auf „Interkommunale Zusammenarbeit statt Zwangsfusion“: „Die Stadt Landau arbeitet insbesondere mit den Landkreisen SÜW und Germersheim in ganz unterschiedlichen Bereichen eng zusammen und in der Südpfalz ist es uns gemeinsam gelungen, hervorragende Synergieeffekte etwa beim Brand- und Katastrophenschutz, im sozialen Bereich oder auch bei der touristischen Vermarktung unserer Region zu erzielen.“ Sinnvolle und freiwillige Kooperationen, wie sie in der Südpfalz erfolgreich gelebt würden und künftig gerne noch weiter ausgebaut werden könnten, sicherten die Daseinsvorsorge für die Bürgerinnen und Bürger – ohne die Kompetenzen und Entscheidungsmöglichkeiten der einzelnen Gebietskörperschaften zu beschneiden, so Hirsch. 

Auch Landrat Seefeldt betont Sinn und Nutzen von interkommunalen Kooperationen. „Ob bei der gemeinsamen Kfz-Zulassungsstelle, beim Thema Tourismus im Verein Südliche Weinstraße, beim Klinikum Landau-SÜW, dem Jobcenter, bei der noch jungen gemeinsamen Betreuungsbehörde, beim gemeinsamen Ferienpass oder beim Thema Wasser und Abwasser, um nur einige Beispiele zu nennen: Der Landkreis Südliche Weinstraße arbeitet auf vielen Ebenen mit der kreisfreien Stadt Landau zusammen und kann so eine noch effizientere Aufgabenwahrnehmung gewährleisten, Kompetenzen bündeln und einen noch bürgerfreundlicheren Service anbieten.“ Als besonders gelungenes Beispiel hebt der Landrat die enge Zusammenarbeit im Brand- und Katastrophenschutz hervor, die gar einmalig in Rheinland-Pfalz sei. Über die formellen Kooperationen im engeren Sinne hinaus bündeln Stadt und Kreis ihre Kompetenzen auch durch regelmäßige Gespräche und Austausche, gemeinsame Pressearbeit und gemeinsame Veranstaltungen in den verschiedenen Bereichen.

Text: Gemeinsame Pressemitteilung der Stadtverwaltung Landau und der Kreisverwaltung Südliche Weinstraße Foto: Landkreis Südliche Weinstraße
18.09.2019

Fortschreibung des Schulentwicklungsplans der Stadt Landau: Erweiterung der Thomas-Nast-Grundschule um sechs zusätzliche Klassenräume erforderlich – Neuzuschnitt der Grundschulbezirke zum Schuljahr 2021/2022

v.l.: Stellten jetzt gemeinsam die Pläne zur Erweiterung der Thomas-Nast-Grundschule und den Neuzuschnitt der Grundschulbezirke vor: Schulamtsleiter Ralf Müller, Schulleiterin Pascale Schneider und Bürgermeister Dr. Maximilian Ingenthron

Landau wächst – und damit auch die Zahl der Kinder, die in der Landauer Kernstadt zur Schule gehen. Während die weiterführenden Schulen den Zuwachs an Schülerinnen und Schülern verkraften können, besteht bei den Grundschulen in der Innenstadt Handlungsbedarf. Neben einer Änderung der Grundschulbezirksgrenzen plant die Stadt auch die Erweiterung von vier Grundschulen. Während der Anbau der Grundschule Süd bereits kurz vor der Fertigstellung steht, sollen auch die Grundschulen Thomas-Nast, Wollmesheimer Höhe und Michael Ende in Queichheim wachsen. Die Erweiterungsbauten an den drei Grundschulen sollen zum Schuljahr 2022/23 fertiggestellt sein.

Was bedeutet das konkret? Durch die Schaffung von neuem Wohnraum im Einzugsgebiet der Grundschule Pestalozzi würde die maximale Kapazität von 16 Klassen um mindestens drei bis vier Klassen überschritten werden. Da eine Erweiterung dieses Schulstandorts nicht möglich ist, wird ein Teil des bisherigen Grundschulbezirks Pestalozzi voraussichtlich zum Schuljahr 2021/2022 dem Einzugsgebiet der Thomas-Nast-Grundschule zugeordnet. Dies führt dazu, dass die Schule nicht nur wie ursprünglich geplant um vier neue Klassenräume erweitert wird, sondern um sechs. Hinzu kommen eine Mensa sowie die erforderlichen Funktionsräume entsprechend der Zahl an Schülerinnen und Schülern sowie Lehrkräften.

Bürgermeister Dr. Maximilian Ingenthron betont die Bedeutung der Umstrukturierungen. „Der Stadt Landau liegt ihre breit aufgestellte Schullandschaft sehr am Herzen und sie legt ganz besonders großen Wert auf möglichst optimale Lernbedingungen für die Schülerinnen und Schüler“, so der Schuldezernent. „Umso wichtiger ist es, dass wir hart am Wind segeln und dem dringenden und unmittelbaren Bedarf an zusätzlichen Räumlichkeiten begegen, der mit den Veränderungen in unserer Stadt einhergeht. In diesem Zusammenhang gilt es natürlich auch, von Optionen wie der Verschiebung von Schulbezirksgrenzen Gebrauch zu machen, um für alle Beteiligten und entsprechend der gegebenen Umstände eine zufriedenstellende Lösung zu ermöglichen“, erklärt Dr. Ingenthron. Der Umfang der Änderungen sei aber insgesamt überschaubar, es gehe um den Bereich im südlichen Teil der Ludowicistraße zwischen Guldengewann und Paul-von-Denis-Straße. „Das Ziel des Stadtvorstands war es, einen nur möglichst geringen Eingriff in die bestehende Struktur vorzunehmen. Das ist uns gelungen“, so der Schuldezernent. Wichtig: Die Änderung der Grundschulbezirksgrenzen wirkt sich nur auf die einzuschulenden Kinder aus. Schülerinnen und Schüler, die bereits auf eine Grundschule gehen und deren Wohnort mit dem Neuzuschnitt einem anderen Bezirk zufallen würde, verbleiben in ihrer bisherigen Grundschule.

Stadtverwaltung Landau in der Pfalz
18.09.2019

Gelebte Kooperation und Integration am Weltkindertag in Landau: Danziger Platz verwandelt sich in große Spielwiese für Kinder aller Altersgruppen

Clown Giovanni ist schon eine feste Größe im Programm; seine Show läutet beim Weltkindertag in Landau das Ende eines ereignisreichen Tags ein.

Der Weltkindertag ist ein in über 145 Staaten auf verschiedene Weise (und an unterschiedlichen Terminen) begangener Aktionstag, um auf die besonderen Bedürfnisse und speziell die Rechte von Kindern aufmerksam zu machen. In langjähriger Tradition wird der Weltkindertag in Landau mit einem großen Spielfest auf dem Danziger Platz gefeiert. So auch in diesem Jahr am Freitag, 20. September, von 15 bis 19 Uhr.

Von Bungee-Basketball über Dosenwerfen bis zur Kletterwand: Beim vielseitigen Spiel- und Sportprogramm ist für jeden etwas dabei.

Die Jugendförderung der Stadt Landau ist Veranstalterin dieses Fests und konnte wieder viele tatkräftige Akteurinnen und Akteure für die Veranstaltung gewinnen. Im Laufe der Jahre hat sich ein fester Teilnehmerkreis von im Stadtteil Horst ansässigen Institutionen und Vereinen gebildet, der jährlich die Weltkindertagsfeier mitgestaltet. Verschiedene Kulturen präsentieren sich mit kulinarischen oder sportlichen Darbietungen sowie Spielangeboten. Die tolle Stimmung und der reibungslose Ablauf des Fests in den vergangenen Jahren zeigen, wie gut Kooperation und Integration beim Weltkindertag in Landau gelebt werden.

Das Programm der Veranstaltung bietet für alle Altersgruppen das passende Angebot: Um 16 Uhr eröffnet Oberbürgermeister Thomas Hirsch die Veranstaltung offiziell. Mit verschiedenen Tanz- und Sportvorführungen geht das Programm um 17 Uhr weiter. Clown Giovanni läutet um 18:30 Uhr mit seiner Vorstellung das Ende des Fests ein.

Das große Fest zum Weltkindertag auf dem Danzinger Platz lädt Kinder jeden Alters zu Spiel, Spaß und Abenteuer ein.

Für die kleinsten Besucherinnen und Besucher hält der Eltern-Kind-Treff des Kinderschutzbunds LD-SÜW eine Krabbelecke bereit. Auf die größeren Kinder warten u.a. Bastelangebote der im Horst ansässigen Kirchengemeinden, der Grundschule Horstring und der Kita Löwenzahn, ein Malatelier der Kita Spiel- und Lernhaus, Kinderschminken der Kita St. Elisabeth, Dosenwerfen der Jugendhilfe Jona, eine Hüpfburg und Bungee-Basketball der Jugendförderung sowie eine Kletterwand des Schwimm- und Sportclubs Landau. Der Horstsportverein ist erstmalig mit einem Turnangebot vertreten und eine Gruppe Studierender der Universität Landau hat in Kooperation mit dem Pfalzklinikum eine Mal- und Vorleseaktion zum Thema Kinderrechte in den Räumlichkeiten des Mehrgenerationenhauses am Danziger Platz vorbereitet. Ob süße oder deftige Speisen, kalte Getränke, alkoholfreie Cocktails oder Kaffee: Für das leibliche Wohl sorgen der Jugendtreff, der Islamisch multikulturelle Verein, der „Orient Palace“, das Mehrgenerationenhaus, die Kita Horsthüpfer, die Streetwork der Stadt Landau, die Jugendbeteiligung Landau sowie die Eltern der der Grundschulkinder und der Elternbeirat der Kita St. Elisabeth.

Stadtverwaltung Landau in der Pfalz
18.09.2019

Träger der Regional- und Landesplanung bestätigen eingeschlagenen Weg der Stadt Landau zur Schaffung von Wohnraum

Positiver Zielabweichungsbescheid für Teile des geplanten Quartiers südlich der Wollmesheimer Höhe in Landau – Öffentlicher Spaziergang und Workshop am Dienstag, 17. September

Die Stadt Landau setzt auf Bürgerbeteiligung: Wie hier bei der Infoveranstaltung zur Neuaufstellung des Flächennutzungsplans können Bürgerinnen und Bürger ihre Ideen und Anregungen auch in den geplanten städtebaulichen und landschaftsplanerischen Realisierungswettbewerb zum neuen Stadtquartier südlich der Wollmesheimer Höhe einbringen.

Die Stadt Landau hat frühzeitig Planungssicherheit für die Entwicklung des neuen Stadtquartiers südlich der Wollmesheimer Höhe. Wie die Stadtverwaltung jetzt informiert, liegt ihr ein positiver Zielabweichungsbescheid für eine rund fünf Hektar große Teilfläche des künftigen Quartiers vor. Einen entsprechenden Antrag auf Abweichung von den Zielen des Regionalplans hatte die Verwaltung gestellt, um unabhängig von dessen Teilfortschreibung zu sein.

Zur Erklärung: Bei der Aufstellung von Flächennutzungs- und Bebauungsplänen sind Kommunen in Deutschland an die übergeordneten Ziele der Raumordnung gebunden. Seit Beginn der Planungen für das neue Stadtquartier steht die Stadtverwaltung in engem Austausch mit der Struktur- und Genehmigungsdirektion (SGD) Süd als Obere Landesplanungsbehörde und dem Verband Region Rhein-Neckar als Träger der Regionalplanung. Beide erkennen den hohen Wohnraumbedarf der Stadt Landau, der auch über Baulandentwicklungen im Außenbereich gedeckt werden muss, an. Dementsprechend wird die Wohnraumstrategie der Stadt Landau bei der anstehenden Teilfortschreibung des Einheitlichen Regionalplans berücksichtigt werden.

Um jedoch frühzeitig planen zu können, hatte die Stadt einen Antrag auf die Abweichung von den Zielen des aktuellen, rechtsgültigen Regionalplans gestellt. Geprüft wurde, ob die Flächen südlich der Wollmesheimer Straße als Wohnbauflächen im künftigen Regionalplan dargestellt werden können. Dies wurde nun für die ersten fünf Hektar unter Einbindung der Oberen Naturschutzbehörde und der Landwirtschaftskammer bestätigt.

Oberbürgermeister Thomas Hirsch begrüßt die positiven Neuigkeiten. „Der positive Bescheid bestätigt uns in unserer Arbeit und zeigt, dass die Träger der Regional- und Landesplanung den eingeschlagenen Weg der Wohnraumstrategie unterstützen“, so der Stadtchef. Er lädt alle interessierten Landauerinnen und Landauer für den morgigen Dienstag, 17. September, zu einem Rundgang durch das neue Stadtquartier ein. Der Umsetzung ist ein städtebaulicher und landschaftsplanerischer Realisierungswettbewerb vorgeschaltet, der von den Bürgerinnen und Bürgern aktiv begleitet werden soll. Dazu findet ab 17:30 Uhr ein Spaziergang mit anschließendem Workshop statt, bei denen die Landauerinnen und Landauer ihre Ideen und Anregungen in die Rahmenbedingungen für den Wettbewerb mit einfließen lassen können. Treffpunkt ist am Landhaus Lang in der Wollmesheimer Höhe 5.

Stadtverwaltung Landau in der Pfalz
18.09.2019

Für den guten Zweck: Pirmasenser Berufsfeuerwehrmann absolviert Spendenlauf in kompletter Schutzkleidung und mit Atemschutzgerät – Ankunft am Montag, 23. September, gegen 17:10 Uhr in Landau

Der Pirmasenser Berufsfeuerwehrmann Christopher Rauch absolviert am kommenden Montag, 23. September, einen Spendenlauf von Pirmasens nach Landau.

Der Pirmasenser Berufsfeuerwehrmann Christopher Rauch absolviert am Montag, 23. September, einen Spendenlauf für den guten Zweck. Nach etwa zehn Stunden wird der Ausdauersportler, der bereits mehrfach an Ironman-Läufen teilgenommen hat, in Landau erwartet. Gegen 17:10 Uhr nehmen u.a. Oberbürgermeister Thomas Hirsch und Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Landau Rauch auf dem Rathausplatz in Empfang. Der Erlös seines Benefizlaufs kommt dem Verein Paulinchen zugute, der brandverletzte Kinder und deren Familien berät und Aufklärung zum Thema betreibt.

Christopher Rauch ist 30 Jahre alt. Über sich selbst sagt er: „Ich war sportlich schon immer sehr aktiv und suche ständig nach neuen Herausforderungen. Schnell habe ich gemerkt, dass mich die dafür nötigen, unzähligen Trainingsstunden eine hohe mentale Stärke entwickeln ließen. Ich wollte diese Strapazen aber nicht nur für mich, sondern auch für andere auf mich nehmen.“ U.a. sammelte er bei seinen Läufen bereits Geld für den Pakt für Pirmasens und die Deutsche Krebshilfe. Mit seinem 2019er Spendenlauf, der von verschiedenen Sponsorinnen und Sponsoren unterstützt wird, hofft er auch, Aufmerksamkeit für die wichtige Arbeit des Vereins Paulinchen schaffen zu können.

Warum er Landau als Ziel seines in Pirmasens startenden Laufs gewählt hat? Rauch arbeitet ehrenamtlich bei der dortigen Integrierten Leitstelle als Disponent und freut sich nach eigenen Angaben immer, wenn er nach Landau kommen darf. Auch verbinde ihn mit den Kameradinnen und Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Landau ein gutes und kollegiales Verhältnis, so Rauch – auch aus diesem Grund waren diese begeistert von seiner Idee und unterstützen, genau wie OB Hirsch, gerne.

Christopher Rauch wird die rund 50 Kilometer lange Strecke in kompletter Schutzkleidung und mit Atemschutzgerät absolvieren. Auf diese Weise will er symbolisch die Strapazen darstellen, die ein Kind mit Verbrennungen überstehen muss.

Wer den Spendenlauf von Christopher Rauch unterstützen möchte, kann dies auf folgendes Spendenkonto tun:

  • Bank für Sozialwirtschaft AG
  • IBAN: DE54 2512 0510 0008 4794 00 
  • BIC: BFSWDE33HAN

Weitere Informationen zur Arbeit von Paulinchen e.V. finden sich auf www.paulinchen.de.

Text: Stadtverwaltung Landau in der Pfalz Foto: Privat
18.09.2019

Stationäres Hospiz für Landau und die Südliche Weinstraße auf der Zielgeraden – Tag der offenen Tür am 3. Oktober – Motorradclub „Blue Knights“ spendet 1.000 Euro für Hospiz-Förderverein

Zum wiederholten Mal spendeten die Biker des Motorradclubs „Blue Knights“ jetzt für das stationäre Hospiz auf dem Gelände des Landauer Bethesda.

Harte Jungs mit weichem Kern: Zum wiederholten Mal unterstützt das Chapter 33 des Motorradclubs „Blue Knights Germany“ den Förderverein „Ein Hospiz für LD-SÜW“ mit 1.000 Euro. In seiner Eigenschaft als Vereinsvorsitzender nahm Oberbürgermeister Thomas Hirsch den symbolischen Spendenscheck jetzt aus den Händen von Chapter-Präsident Jürgen Geyer entgegen – und das an einem ganz besonderen Ort: Der kreuzförmige, helle und freundliche Hospiz-Bau auf dem Gelände des Landauer Bethesda steht kurz vor der Fertigstellung.

Hell und freundlich: Der Bau des Hospizgebäudes für Landau und die Südliche Weinstraße befindet sich auf der Zielgeraden.

Der Stadtchef, der vor rund fünf Jahren selbst den Anstoß für den Bau eines stationären Hospizes in Landau gegeben hatte, zeigte sich beim Vor-Ort-Termin mit der künftigen Hospizleiterin Alice Ferlinz, Diakonissen-Vorstand Dr. Günter Geisthardt und Bethesda-Geschäftsführer Dieter Lang froh und dankbar, dass sich sein Herzensprojekt nun auf der Zielgerade befindet. „Mein großer Dank gilt allen, die sich in den vergangenen Jahren meiner Initiative zur Schaffung dieser Einrichtung angeschlossen und mit Spenden oder Aktionen Unterstützung geleistet haben“, so Hirsch. „Ich freue mich über das breite Engagement, das dieses Vorhaben für Landau und die Südliche Weinstraße erst möglich gemacht hat, und bin glücklich, dass wir mit den Diakonissen Speyer-Mannheim einen sehr erfahrenen kirchlichen Träger für das Hospiz Bethesda gefunden haben.“

Das künftige stationäre Hospiz in Landau wird durch ein Atrium in der Mitte mit Tageslicht versorgt.

Zur jüngsten Spendenübergabe fuhren die Mitglieder der „Blue Knights“, allesamt in blauen Biker-Kutten, mit ihren schweren Motorrädern auf dem Bethesda-Gelände vor. „Eine Spendenübergabe, die im Gedächtnis bleibt“, befand der OB schmunzelnd. Sein ausdrücklicher Dank gilt den Mitgliedern des Motorradclubs, die insgesamt bereits drei Mal für das Hospizprojekt gespendet haben. „Ich bin sehr dankbar für das kontinuierliche Engagement der «Blue Knights», das mit dazu beigetragen hat, dass wir das stationäre Hospiz in wenigen Wochen in Betrieb nehmen können.“ Die außergewöhnliche Spendenbereitschaft für die Einrichtung zeige, wie sehr diese die Menschen berühre und wie tief sie in der Gesellschaft verankert sei, so der Stadtchef.

Die „Blue Knights“ sind in erster Linie eine Vereinigung motorradfahrender Polizistinnen und Polizisten sowie Ordnungskräfte. Die Ursprünge des Motorradclubs liegen in den USA; seit den späten 80er Jahren gibt es auch in Deutschland so genannte Chapter, also Niederlassungen. Das hiesige Chapter 33 hat seinen Sitz in Landau und umfasst den Bereich Pfalz/Kurpfalz. Die „Blue Knights“ spenden regelmäßig den Erlös aus dem Verkauf von Essen und Getränken bei ihren Veranstaltungen an soziale Zwecke. Um interessierten Bürgerinnen und Bürgern die Möglichkeit zu geben, einen Blick hinter die Kulissen des neuen Hospizes zu werfen, laden die Diakonissen Speyer-Mannheim am Donnerstag, 3. Oktober, zu einem Tag der offenen Tür. Die Einrichtung kann von 13 bis 17 Uhr besichtigt werden.

Stadtverwaltung Landau in der Pfalz
18.09.2019

Extreme Trockenheit und Schädlingsbefall: Der Klimawandel macht auch dem Landauer Stadtwald zu schaffen – Rund 100 Bürgerinnen und Bürger informieren sich bei Waldbegehung mit OB Hirsch – Fachleute: Weitere intensive Durchmischung und Umbau in klimastabile (Eichen-)Bestände erforderlich

Gute Laune im Stadtwald: Gemeinsam mit Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Forstamts Haardt lud OB Thomas Hirsch jetzt zur Waldbegehung auf den Taubensuhl.

Er ist ein Schatz, den es zu bewahren gilt: Der Landauer Stadtwald auf dem Taubensuhl ist Erholungsgebiet, Klimaoase und Naturraum und hat für die Stadt Landau eine große ökologische, aber auch ökonomische Bedeutung. Doch das Idyll ist bedroht: Die Auswirkungen des Klimawandels machen der bei Eußerthal gelegenen Exklave zu schaffen. Um sich vor Ort über den aktuellen Zustand des Stadtwalds zu informieren und den Bürgerinnen und Bürgern die gleiche Möglichkeit zu geben, hat Landaus OB Thomas Hirsch jetzt eine Waldbegehung initiiert. Mit Bussen fuhren rund 100 Teilnehmerinnen und Teilnehmer, darunter mehrere Stadträtinnen und Stadträte, zum Taubensuhl und nahmen dort an einer Führung mit Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Forstamts Haardt teil.

Forstamtsleiterin Ulrike Abel und ihre Kollegen zeigten den Besucherinnen und Besuchern neben den vielen Schönheiten des Landauer Stadtwalds auch Stellen, an denen die Auswirkungen des Klimawandels durch Trockenstress und Schädlingsbefall bereits deutlich sichtbar sind.

Forstamtsleiterin Ulrike Abel informierte die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Waldbegehung über den Zustand des Landauer Stadtwalds.

Die wichtigsten Erkenntnisse:

Durch mehrere Hitzesommer in Folge mit langanhaltender, großer Trockenheit ist auch der Landauer Stadtwald bereits jetzt in seiner Vitalität deutlich eingeschränkt – und damit anfälliger für Schädlinge wie den Fichtenborkenkäfer und zu erwartende weitere Wetterextreme sowie Unwetter.

Der Landauer Stadtwald ist vom Befall durch den Fichtenborkenkäfer im Landesvergleich allerdings noch relativ wenig betroffen. Dies ist darauf zurückzuführen, dass der Pfälzerwald, zu dem auch das städtische Waldgebiet bei Eußerthal gehört, ein naturnaher Mischwald aus verschiedenen, standortangepassten Baumarten ist. So hat die Fichte im Landauer Wald einen Baumanteil von lediglich 9 Prozent. Trotzdem sind auch auf dem Taubensuhl bereits sogenannte „Käferlöcher“ zu sehen, also kleinere Kahlflächen, die durch den Ausfall der vom Käfer befallenen Bäume entstanden sind. Laut Forstamtsleiterin Abel können sich diese jedoch durch die natürliche Ansamung ringsum stehender Baumarten wieder schließen. Nur bei größeren Flächen ist eine Aufwertung durch die Pflanzung von Eichen notwendig. Die Eiche gilt, ebenso wie die Buche, die Douglasie, die Edel-Kastanie und die Tanne, als besonders klimastabil.

Rund 100 Bürgerinnen und Bürger waren der Einladung auf den Taubensuhl gefolgt.

Langfristig ist von einer Veränderung des Walds auszugehen. So wird sich der Fichtenanteil im Landauer Stadtwald weiter reduzieren. Auch sämtliche andere Baumarten werden laut Abel mit den Folgen des Klimawandels zu kämpfen haben, wobei genaue Prognosen schwierig sind. „Durch unsere forstliche Bewirtschaftung haben wir den Wald bereits auf die Auswirkungen des Klimawandels vorbereitet, indem wir ganz bewusst auf eine intensive Durchmischung setzen“, sagt Abel. Vom Einbringen weiterer, bisher in Mitteleuropa nicht heimischer Baumarten rät die Expertin vorerst ab, bis gesicherte Forschungsergebnisse vorliegen.

Das beste Mittel gegen die Auswirkungen des Klimawandels ist laut Abel der teilweise Umbau des Landauer Stadtwalds in klimastabile Bestände, vor allem Eichen – eine sowohl fachlich als auch finanziell sehr anspruchsvolle Aufgabe für das betreuende Fachpersonal und die Stadt als Waldbesitzerin, wie die Forstamtsleiterin betont. Dazu brauche es auch ein intensives Monitoring der Waldflächen.

Auch im Landauer Stadtwald sind stellenweise sogenannte „Käferlöcher“ zu sehen – Kahlflächen, verursacht vom Fichtenborkenkäfer.

Ein weiterer Aspekt: Im Zusammenhang mit den europaweit angefallenen großen Mengen an Fichtenholz hat der gesamte Nadelholzmarkt mit deutlichen Preiseinbrüchen zu kämpfen. In der Folge muss auch die Stadt Landau in den kommenden Jahren mit Einnahmeausfällen beim Holzverkauf rechnen.

OB Hirsch sieht den aktuellen Zustandsbericht des Landauer Stadtwalds mit großer Sorge. „Unser grüner Stadtteil auf dem Taubensuhl ist Erholungsgebiet für Menschen, Lebensraum für Tiere und Pflanzen, Trinkwasserspeicherraum, Rohstofflieferant, Jagdbezirk und vieles mehr: Dem Wald kommen vielfältige Aufgaben zu, die er hoffentlich auch in Zukunft für unsere Stadt und unsere Region erfüllen kann.“ Die Frage der Walderhaltung und damit die Sicherstellung der lebenswichtigen Funktionen des Walds stelle eine gesellschaftliche Gesamtaufgabe dar, ist Hirsch überzeugt. „Wir blicken in Landau im Vergleich zu vielen Fichtenwäldern in den Mittelgebirgen noch auf vergleichsweise wenige Schäden, aber auch bei uns braucht der im Umbruch befindliche Wald kontinuierlich Betreuung und Pflege – und  verursacht damit künftig auch hohe Kosten“, appelliert Landaus Stadtchef an Länder und Bund, die Kommunen bei dieser wichtigen Zukunftsaufgabe nicht alleine zu lassen.

Stadtverwaltung Landau in der Pfalz
18.09.2019

Landau:

Einsatz für Natur und Umwelt: Inklusive Gruppe von Schülerinnen und Schülern der IGS führt Müllsammelaktion an renaturiertem Queichabschnitt in Landau durch – Appell an Erwachsene für mehr Stadtsauberkeit

Eine besondere – und lehrreiche – Herausforderung: Gemeinsam mit Lehrerin Anke Wagner und Integrationshelfer Peter Koppert sammelte eine Gruppe Schülerinnen und Schüler der IGS Landau drei Tage lang Müll entlang der Queich.

Eine Müllkette von fast 25 Metern: Das ist das Ergebnis der Sammelaktion, die fünf Schülerinnen und Schüler der Integrierten Gesamtschule (IGS) jetzt entlang der Queich auf dem renaturierten „Blau-Plus-Gelände“ zwischen Eduard-Spranger-Gymnasium und Freizeitbad LA OLA in Landau veranstaltet haben. Die IGS führt jedes Jahr in den ersten beiden Schulwochen für die Klassenstufen 8, 10 und 12 sogenannte „Herausforderungen“ durch. Die inklusive Gruppe um Lehrerin Anke Wagner und Integrationshelfer Peter Koppert hatte sich die Themen Umwelt und Natur ausgesucht und führte zwei Wochen lang verschiedene kleinere, gemeinsam erarbeitete Projekte durch – darunter das Müllsammeln an der Queich in Absprache mit dem städtischen Umweltamt.

25 Meter Müll sammelten die Schülerinnen und Schüler der IGS am renaturierten Abschnitt der Queich zwischen ESG und LA OLA.

„Bei unserer Herausforderung ging es für die Schülerinnen und Schüler darum, über sich hinauszuwachsen und sich jeden Tag bei Wind und Wetter aktiv für Natur und Umwelt einzusetzen“, erläutert Lehrerin Wagner. Sie ist stolz auf Aaliyah, Naomie, Yasmin, Anton und Claus, die durch ihre Sammelaktion darauf aufmerksam machen wollten, wie viel Müll noch immer achtlos weggeworfen werde. „Es war schockierend zu sehen, dass der Müll, den wir am Vortag gesammelt hatten, am nächsten Tag fast genauso wieder da lag – teils direkt neben den Mülleimern“, erzählt etwa Schüler Anton. Der Appell der Schülerinnen und Schüler an die Erwachsenen: Bitte denkt an unsere Umwelt und haltet das Stadtgebiet sauber! Während ihres dreitägigen Arbeitseinsatzes schnitten die Schülerinnen und Schüler auch Robinien entlang der Queich ab und ermöglichten so anderen Pflanzen wieder mehr Wachstum, um einen möglichst artenreichen Lebensraum für Flora und Fauna zu erhalten. OB Thomas Hirsch dankt der IGS-Gruppe für deren Einsatz am renaturierten Queich-Abschnitt. „Es ist schön zu sehen, dass sich gerade junge Menschen für unseren Planeten und dessen Zukunft stark machen“, so der Stadtchef anerkennend.

Stadtverwaltung Landau in der Pfalz
02.09.2019

Beigeordneter der Herzen: Stadt Landau verabschiedet Rudi Klemm

Bei einer Feierstunde im historischen Ratssaal des Rathauses wurde Landaus langjähriger ehrenamtlicher Beigeordneter Rudi Klemm (r.) jetzt von OB Thomas Hirsch offiziell verabschiedet.

Abschied vom „Außenminister“: Nach elfeinhalb Jahren ist der ehrenamtliche Beigeordnete der Stadt Landau, Rudi Klemm, aus dem Stadtvorstand ausgeschieden. Im Rahmen einer Feierstunde im historischen Empfangssaal des Rathauses wurde Klemm von seinen beiden Stadtvorstandskollegen, den Stadträtinnen und Stadträten, Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Stadtverwaltung, Weggefährtinnen und Weggefährten sowie seiner Familie aus dem Amt verabschiedet. Der FWG-Politiker war während seiner Amtszeit u.a. für die Bereiche Umwelt, Tourismus, Zoo und Volkshochschule verantwortlich, vertiefte durch viel Engagement und persönliche Freundschaften aber auch die Beziehungen zu Landaus elsässischen Partnerstädten Haguenau und Ribeauvillé.

Das wurde auch bei der Verabschiedung im Rathaus deutlich: Beigeordneter Klemm genießt bei den Menschen in der Stadt Landau große Wertschätzung.

Oberbürgermeister Thomas Hirsch verwies bei der emotionalen Abschiedsfeier im Anschluss an die erste reguläre Sitzung des neu zusammengesetzten Stadtrats auf die Wertschätzung, die Klemm in der ganzen Stadt genieße. Für den scheidenden Beigeordneten sei der heutige Tag ein Tag des Loslassens, aber auch ein Tag neuer Freiheiten – für die Stadt Landau vor allem ein Tag des Dankes, so Hirsch. Klemm habe in den zurückliegenden elfeinhalb Jahren viel für Stadt und Stadtverwaltung getan und sich in seinen Zuständigkeitsbereichen stets mit viel Engagement, Erfahrung und den Fachkompetenzen, die er sich über die Jahre angeeignet habe, eingesetzt. Vor allem aber sei Klemms Abschied menschlich ein großer Verlust, betont der OB. „Rudi Klemm hat das Herz am rechten Fleck, er ist zupackend, höflich, ruhig und bescheiden – und er hat die Fähigkeit, andere Meinungen zu akzeptieren und mit seinem Gegenüber fair, zielführend, kompromissbereit und nie polemisch zu diskutieren.“ Er sei froh, dass sein langjähriger Weggefährte der Landauer Kommunalpolitik auch nach dem Ausscheiden aus dem Stadtvorstand erhalten bleibe, so Hirsch.

Zum Abschied erhielt der langjährige Beigeordnete eine individuelle Grafik des Landauer Künstlers Xaver Mayer, die u.a. die Zuständigkeitsbereiche Tourismus und Zoo sowie die enge Verbindung Klemms zu den Partnerstädten Haguenau und Ribeauvillé aufgreift.

Rudi Klemm blickt gerne auf seine über ein Jahrzehnt dauernde Zeit im Stadtvorstand zurück. „Ich gehe mit dem berühmten lachenden und weinenden Auge“, fasst der langjährige Beigeordnete zusammen. „Meine ehrenamtliche Aufgabe hat mir immer sehr viel Freude bereitet und ich habe besonders den Austausch mit den Menschen genossen – seien es die Freundinnen und Freunde aus Haguenau und Ribeauvillé, die Beschickerinnen und Beschicker auf dem Wochenmarkt oder auch die Kinder beim Aktionstag Sauberes Landau.“ Die Veranstaltung, die Kinder für das Thema Müllvermeidung sensibilisieren soll, war in den vergangenen Jahren ebenso untrennbar mit Rudi Klemm verbunden wie der Umweltaktionstag auf dem Ebenberg, der Tag zur Nachhaltigkeit oder der Tag der Elektromobilität. „Gerade in den Bereichen Umwelt und Umweltbildung brauchen wir uns in Landau nicht zu verstecken und haben bereits viele gute und wichtige Projekte auf den Weg gebracht“, ist Klemm überzeugt. Unter seiner Ägide als Umweltdezernent etablierte die Stadt Landau auch ein Car-Sharing-Modell, erstellte ein Klimaschutz- sowie ein Klimaanpassungskonzept und förderte bereits früh Solar- und andere erneuerbare Energien.

Klemms besonderer Dank für elfeinhalb unvergessliche und prägende Jahre gilt den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern seiner Dezernate, allen voran den Amtsleiterinnen und Amtsleitern Sigrid Gensheimer, Markus Abel, Franz Müller und Jens-Ove Heckel sowie seinem Vorzimmer Stefanie Bertges. Seinem Nachfolger Alexander Grassmann, der als neuer ehrenamtlicher Beigeordneter künftig für die Bereiche Tourismus und Zoo verantwortlich zeichnet, wünscht Klemm alles Gute, ein allzeit glückliches Händchen sowie ebenso tolle Begegnungen und schöne Zeiten, wie sie ihm vergönnt gewesen seien. Er selbst freue sich nun darauf, mehr Zeit mit seiner Familie und besonders seinen vier Enkelinnen und Enkeln verbringen zu können – und auch sein Garten vermisse ihn seit Jahren schmerzlich, stellt Klemm augenzwinkernd fest.  Rudi Klemm gehörte dem Landauer Stadtvorstand seit dem 1. Februar 2008 an. Nach seinem Ausscheiden wird er weiterhin als Mitglied der FWG-Fraktion im Stadtrat vertreten sein.

Stadtverwaltung Landau in der Pfalz
02.09.2019

Acht unterschiedliche Gesichter Landaus: Stadt lässt individuelle Gestaltungssatzungen für jedes Stadtdorf erstellen – Ortsteilspaziergänge von September bis Oktober

Acht unterschiedliche Gesichter Landaus: Die Stadt lässt individuelle Gestaltungssatzungen für jedes Stadtdorf erstellen und lädt dafür zu Ortsteilspaziergängen ein. Los geht es am Dienstag, 10. September, in Arzheim.

Was macht die historischen Ortskerne der acht Landauer Stadtdörfer aus, worauf legen die Einwohnerinnen und Einwohnern besonderen Wert, welche baulichen Besonderheiten können hervorgehoben werden und was schätzen Touristinnen und Touristen beim Besuch der einzelnen Ortsteile? Um den ortstypischen Gegebenheiten der Landauer Stadtdörfer Arzheim, Dammheim, Godramstein, Mörlheim, Mörzheim, Nußdorf, Queichheim und Wollmesheim Rechnung zu tragen, hat die Stadt acht individuelle Gestaltungssatzungen „in Auftrag gegeben“. Diese sollen künftig an die Stelle der bisherigen gemeinsamen Gestaltungsrichtlinie treten. Im Vorfeld lädt die Stadt interessierte Bürgerinnen und Bürger zu Spaziergängen durch die Stadtdörfer ein, um Anregungen und Ideen zu erhalten.

„Mit den acht Gestaltungssatzungen ist es uns künftig möglich, noch gezielter die Vorzüge unserer einzelnen Stadtdörfer hervorheben“, betont Oberbürgermeister Thomas Hirsch. „Und wer kennt unsere Ortsteile besser als ihre Bewohnerinnen und Bewohner? Aus diesem Grund war es uns wichtig, die Menschen in den Entstehungsprozess mit einzubeziehen und gemeinsam mit unterschiedlichen Expertinnen und Experten zu Spaziergängen vor Ort einzuladen“, so der Stadtchef.

Neben den acht Gestaltungssatzungen sollen auch individuelle Gestaltungsfibeln erstellt werden. Diese sollen den Bürgerinnen und Bürgern konkrete Richtlinien etwa für die Dach- und Fassadengestaltung oder die Begrünung im jeweiligen historischen Ortskern an die Hand geben.

Die Termine für die Ortsteilspaziergänge sind:

  • Arzheim: Dienstag, 10. September 2019, 18 Uhr
  • Mörzheim:  Mittwoch, 11. September 2019, 18 Uhr
  • Dammheim: Dienstag, 17. September 2019, 18 Uhr
  • Mörlheim: Dienstag, 24. September 2019, 18 Uhr
  • Godramstein: Mittwoch, 25. September 2019, 18 Uhr
  • Wollmesheim: Mittwoch, 16. Oktober 2019, 18 Uhr
  • Queichheim: Dienstag, 22. Oktober 2019, 18 Uhr
  • Nußdorf: Mittwoch, 23. Oktober 2019, 17:30 Uhr   

Treffpunkt ist das jeweilige Ortsvorsteher- bzw. Ortsvorsteherinnenbüro.

Bei Fragen steht Stadtdenkmalpfleger und Stadtplaner Jörg Seitz im Vorfeld unter joerg.seitz@landau.de oder 0 63 41/13 6110 zur Verfügung.

Stadtverwaltung Landau in der Pfalz
02.09.2019

16. OHG-Lauf in Landau: Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte und Eltern absolvieren innerstädtischen Rundkurs und sammeln knapp 26.000 Euro

Bei bestem Wetter konnte Bürgermeister und Sportdezernent Dr. Maximilian Ingenthron (l.) den diesjährigen OHG-Lauf des Landauer Otto-Hahn-Gymnasiums eröffnen.

Auf die Plätze, fertig, los! Der OHG-Lauf des Landauer Otto-Hahn-Gymnasiums gehört fest zum sportlichen Jahresprogramm der Schule. Am Vormittag des 29. Augusts dieses Jahres schnürten Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte und Eltern wieder ihre Laufschuhe und absolvierten einen ein Kilometer langen Rundkurs durch die Innenstadt. Der Erlös des Benefizlaufs in Höhe von 25.992 Euro kommt zu gleichen Teilen dem Kinderhospiz Sterntaler in Dudenhofen und der Organisation „Save the Children“ zu Gute.

„Zu mittlerweile 16 OHG-Läufen, über 140.000 zurückgelegten Kilometern und knapp 350.000 erlaufenen Euro kann man der so engagierten Landauer Schule nur gratulieren“, betont Bürgermeister Dr. Maximilian Ingenthron, der nicht nur den Startschuss für den Lauf gab, sondern auch selbst zehn Runden drehte. „Es ist begeisternd zu erleben, mit welchem Engagement diese Veranstaltung jedes Jahr aufs Neue geplant und durchgeführt wird und wie viele Vereine und Institutionen bislang Unterstützung erfahren durften. So kann man laufend Gutes tun.“ Nicht zuletzt motiviere der OHG-Lauf die gesamte Schulgemeinschaft und besonders die Kinder und Jugendlichen auch zum gemeinsamen „Sporteln“ – eine Win-Win-Situation, so Dr. Ingenthron. „Sport gehört genau wie Deutsch oder Mathematik auf den Lehrplan und ich hoffe, dass die Kinder und Jugendlichen, die in diesem Jahr ihr Können und ihre Ausdauer beim OHG-Lauf in den Dienst der guten Sache gestellt haben, trotz der heißen Temperaturen viel Spaß bei dieser so tollen Gemeinschaftsaktion hatten.“

Stärkster Läufer mit 28 absolvierten Runden wurde in diesem Jahr Lorenz Herrmann. Organisiert wurde der Lauf auch 2019 unter Federführung von Sportlehrerin Elena Stengel. Die Schulgemeinschaft wählt jedes Jahr gemeinsam aus, welche sozialen Projekte sie unterstützt. In diesem Jahr fiel die Wahl auf das Kinderhospiz in Dudenhofen bei Speyer, das schwer kranke und sterbende Kinder sowie deren Eltern und Geschwister betreut, und auf „Save the Children“, eine internationale Organisation, die sich für die Rechte und den Schutz von Kindern weltweit einsetzt.

Stadtverwaltung Landau in der Pfalz
02.09.2019

Zur Situation der rheinland-pfälzischen Kommunen: Städtetagsvorsitzender Hirsch tauscht sich in Landau mit CDU-Fraktionschef Baldauf aus

Vor-Ort-Austausch im Landauer Rathaus: Oberbürgermeister Thomas Hirsch (r.) und CDU-Fraktionschef Christian Baldauf.

Ob Kommunalreform oder geplante Uni-Fusion, ob Lösung des Altschulden-Problems oder neues Nahverkehrsgesetz: Die CDU-Landtagsfraktion steht an der Seite der Städte und Gemeinden in Rheinland-Pfalz. Das hat Fraktionschef Christian Baldauf jetzt dem Vorsitzenden des Städtetags Rheinland-Pfalz, Oberbürgermeister Thomas Hirsch, bei einem Zusammentreffen in Landau versichert.

Auf Einladung von Hirsch war Baldauf zum Gespräch im Landauer Rathaus, um sich mit dem Stadtchef über die Situation der Städte in Rheinland-Pfalz auszutauschen. Zentrales Thema war die Sorge der sieben kleinen kreisfreien Städte im Land (neben Landau, Neustadt, Speyer, Frankenthal, Worms, Pirmasens und Zweibrücken) über den drohenden Verlust der Kreisfreiheit und die damit verbundenen Einschränkungen ihrer Handlungsfreiheit bei der Stadtentwicklung. Aber auch die „unstrukturierte Strukturreform“, die die Landesregierung in der rheinland-pfälzischen Hochschullandschaft angestoßen hat, erfüllt die Städte mit Sorge. In Landau, aber auch in Kaiserslautern und Koblenz, steht zu befürchten, dass die Entwicklung der Wissenschaftsstandorte Schaden nimmt, wenn der zuständige Wissenschaftsminister das Reformverfahren weiter ohne konzeptionelle Ansätze und damit verbundene Finanzmittel betreibt. „Durch fehlende Kommunikation sind Verunsicherung und Verärgerung entstanden, wo eigentlich ein Klima des Miteinanders sein müsste“, bedauern Hirsch und Baldauf.

Baldauf unterstrich im Gespräch mit dem Vorsitzenden des Städtetags die zentrale Bedeutung der Städte für das Land und schloss sich der Forderung der gesamten kommunalen Spitzenverbände an, dass die Landesregierung mehr tun müsse, um die Leistungsfähigkeit der Kommunen bei der Daseinsvorsorge für die Bürgerinnen und Bürger im Land zu unterstützen. Ob bei der sozialen Infrastruktur, wie dem jüngst verabschiedeten Kitagesetz oder auch bei der Sport- und Kulturförderung: Regelmäßig lasse das Land den Kommunen nicht die notwendige Unterstützung zukommen, so Baldauf. Dies führe zu einer „Ungleichheit der Lebensverhältnisse im Land“, die sich trotz aktuell sprudelnder Steuereinnahmen immer mehr verfestige. Diese belege auch der gerade vorgelegte Kommunalbericht des Rechnungshofs. Baldauf zeigte sich aufgeschlossen für die Forderungen des Städtetags und anderer kommunaler Spitzenverbände nach einem Hilfsprogramm zur Bereinigung der Altschulden. „Dafür ist die Zeit nach wie vor günstig. Das historische Zinstief bietet eine Chance, die nicht wiederkommt“, so der Fraktionschef. Auch die kommunale Forderung nach der rechtlichen Aufwertung des öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) zur Pflicht-Aufgabe der Kommunen wurde vom Städtetagsvorsitzenden erläutert: „Gerade in Zeiten des Klimawandels dürfen umweltfreundliche Verkehrsangebote nicht von der jeweiligen Kassenlage abhängig sein“, forderte Hirsch – und fand dafür die Unterstützung von Baldauf.

Stadtverwaltung Landau in der Pfalz
02.09.2019

Rheinland-pfälzische Städtetagspitze erneuert im Landauer Stadtrat Kritik an Plänen zu Kommunal- und Verwaltungsreform

OB Hirsch strebt gemeinsame Resolution aller betroffenen Kommunen gegen mögliche Einkreisung an

Im Landauer Stadtrat informierten die beiden Geschäftsführenden Direktoren des Städtetags, Michael Mätzig und Fabian Kirsch, jetzt über die geplante Kommunal- und Verwaltungsreform und deren mögliche Folgen.

Landaus Oberbürgermeister Thomas Hirsch, zugleich Vorsitzender des rheinland-pfälzischen Städtetags, wehrt sich weiter gegen eine mögliche Einkreisung der südpfälzischen Metropole. In der jüngsten Sitzung des Rats der Stadt Landau informierten die beiden Geschäftsführenden Direktoren des Städtetags, Michael Mätzig und Fabian Kirsch, über die Pläne der Mainzer Landesregierung zu einer möglichen Kommunal- und Verwaltungsreform, die die Kreisfreiheit mehrerer mittelgroßer rheinland-pfälzischer Städte in Frage stellt. „Die Kreisfreiheit ist ein deutlicher Standortvorteil und sollte von Städten wie Landau auf keinen Fall aufgegeben werden“, ist sich der OB mit Mätzig und Kirsch einig.

Die beiden Vertreter des Städtetags stellten den Ratsmitgliedern noch einmal die Ergebnisse des Gutachtens zur Kommunal- und Verwaltungsreform sowie die Positionen des Städtetags dar. Dieser kommt zu dem Schluss, dass das Gutachten weder Vorteile für eine Einkreisung aus Sicht der Städte nenne noch konkrete Zahlen vorlege. Auch sehe das Gutachten die wichtige Funktion von Städten nicht und messe der interkommunalen Zusammenarbeit, der Digitalisierung sowie alternativen Organisationsmodellen zu wenig Bedeutung zu. Mätzig und Kirsch forderten in Landau: Keine Reformansätze ohne umfassende Beteiligung der gesamten Bevölkerung, die Anerkennung der interkommunalen Zusammenarbeit als gleichwertige Alternative zu Gebietsreformen und die Stärkung der kommunalen Selbstverwaltung.

Michael Mätzig (r.) und Fabian Kirsch, die beiden Geschäftsführenden Direktoren des rheinland-pfälzischen Städtetags.

„Ich lehne jede Form von Zwangsfusion ab“, bekräftigte Hirsch in seiner Doppelfunktion als OB und Städtetagvorsitzender. Er strebt eine Resolution aller betroffenen Kommunen gegen den drohenden Verlust der Kreisfreiheit für die mittelgroßen Städte in Rheinland-Pfalz an. „Städte sind Orte gelebter Demokratie, von Gemeinschaft und Miteinander – so steht es in der Dortmunder Erklärung des Deutschen Städtetags von Sommer 2019 und so trifft es auch auf die Stadt Landau zu. Indem wir Entscheidungen aus einer Hand treffen, können wir unseren Bürgerinnen und Bürgern die bestmögliche Daseinsvorsorge anbieten – von der Wiege bis zur Bahre.“ Diese bürgernahe Allzuständigkeit aufzugeben, bezeichnet Landaus OB als großen Fehler, der die Stadt Landau teuer zu stehen komme könne. „In der aktuellen Situation brauchen wir ein «Benchmark» nicht zu scheuen“, so Hirsch. Ein Verlust der Kreisfreiheit gehe jedoch nicht nur mit der Einengung von Entscheidungsspielräumen, sondern auch mit einer zusätzlichen Belastung durch die Auferlegung einer Kreisumlage einher – bei gleichzeitigem Verbleiben der Altschulden bei der Stadt Landau wie auch den anderen Kommunen in Rheinland-Pfalz.

Stadtverwaltung Landau in der Pfalz
02.09.2019

Ein Herzensprojekt auf der Zielgeraden: Chorgemeinschaft Bäckersänger/Eintracht Liedertafel Landau spendet für Förderverein „Ein Hospiz für LD-SÜW“

OB Thomas Hirsch und Bethesda-Geschäftsführer Dieter Lang nahmen die Spende aus den Händen des Chorvorsitzenden Wilfried Sutter entgegen.

Das stationäre Hospiz auf dem Gelände des Landauer Bethesda steht kurz vor der Vollendung: Im Oktober soll die Einrichtung für schwer kranke und sterbende Menschen in Betrieb gehen. Oberbürgermeister Thomas Hirsch freut sich über die anstehende Realisierung seines Herzensprojekts – und dankt noch einmal allen Spenderinnen und Spendern, die diese erst möglich gemacht haben. Die jüngste Spende kommt quasi „aus der Nachbarschaft“, denn die Chorgemeinschaft Bäckersänger/Eintracht Liedertafel Landau, die regelmäßig in den Räumlichkeiten des Bethesda probt, unterstützt den Förderverein „Ein Hospiz für LD-SÜW“ mit 1.000 Euro.

„Vielen Dank für diese Spende, die einmal mehr beweist, dass die Idee eines stationären Hospizes in unserer Stadt und unserer Region von einer breiten gesellschaftlichen Bewegung getragen wird“, so der OB, der bei der Spendenübergabe den aktuellen Spendenstand auf rund 2 Millionen Euro bezifferte. „Von einer so großen Unterstützung hätten wir zu Beginn nicht einmal zu träumen gewagt. Umso mehr freuen wir uns jetzt, dass die Inbetriebnahme dieser wichtigen sozialen Einrichtung für Landau und die Südliche Weinstraße unmittelbar bevorsteht.“ Die Chorgemeinschaft Bäckersänger/Eintracht Liedertafel Landau sei sehr erfreut, das kurz vor der Vollendung stehende stationäre Hospiz unterstützen zu dürfen, betonte Chorvorsitzender Wilfried Sutter, der den symbolischen Spendenscheck im Beisein von Bethesda-Geschäftsführer Dieter Lang an OB Hirsch in dessen Funktion als Fördervereinsvorsitzender überreichte.

Die Chorgemeinschaft Bäckersänger/Eintracht Liedertafel Landau probt regelmäßig in den Räumen des Bethesda.

Das stationäre Hospiz für Landau und die Südliche Weinstraße befindet sich, genau wie das Bethesda selbst, in Trägerschaft der Diakonissen Speyer-Mannheim. Es soll die Versorgungslücke in der stationären Hospizversorgung in der Region schließen. Für den Bau, aber auch den künftigen Betrieb ist der Träger auf Spenden angewiesen.

Die Spendenkonten lauten:

  • VR Bank Südliche Weinstraße
  • IBAN: DE93 5489 1300 0000 4414 06
  • BIC: GENODE61BZA
  • VR Bank Südpfalz
  • IBAN: DE55 5486 2500 0002 7300 73
  • BIC: GENODE61SUW
  • Sparkasse Südliche Weinstraße
  • IBAN: DE31 5485 0010 1700 8080 80
  • BIC: SOLADES1SUW

Stadtverwaltung Landau in der Pfalz
02.09.2019

Landau buddelt: Stadt beteiligt sich an bundesweiter Aktion #Einheitsbuddeln und stiftet 100 Bäume für private Gärten – „Pflanzparty“ am Tag der Deutschen Einheit unter dem ESW-Turm auf dem ehemaligen LGS-Gelände

Wer will mit uns buddeln? Die Stadt Landau beteiligt sich an der bundesweiten Aktion #Einheitsbuddeln, stiftet 100 Bäume für private Gärten und lädt am Tag der Deutschen Einheit zur „Pflanzparty“ auf das ehemalige LGS-Gelände.

Ärmel hoch und ran an die Spaten! Am 3. Oktober soll auch in Landau fleißig gebuddelt werden. Nach dem offiziellen Aufruf des Bundesratspräsidenten zum bundesweiten Baumpflanzen am Tag der Deutschen Einheit ist auch die Stadt Landau Teil der Aktion #Einheitsbuddeln. Hierfür stiftet die Stadt mit Unterstützung der EnergieSüdwest AG (ESW) 100 Bäume für private Gärten, die im Rahmen des #Einheitsbuddelns in Landau und den Stadtdörfern gepflanzt werden können.

Oberbürgermeister Thomas Hirsch, auf dessen Initiative die Aktion auch in Landau stattfinden wird, gefällt die Idee des #Einheitsbuddelns und hofft auf die Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger. „Eine tolle Aktion, die wir in Landau gerne und auch ganz praktisch mit der Spende von 100 Bäumen unterstützen“, so der Stadtchef. „Gemeinsam mit unserer Grünflächenabteilung haben wir fünf klimaangepasste Bäume kleinerer bis mittlerer Wuchshöhe ausgesucht, aus denen die Bürgerinnen und Bürger wählen können.“ Sein ausdrücklicher Dank gelte der EnergieSüdwest AG, mit deren Unterstützung die Baumspendenaktion in Landau möglich gemacht werden konnte.

Zur Wahl stehen die Baumsorten Feldahorn, Spitzahorn, Rotahorn, Mehlbeere und Eberesche. Die Bäume sind bei der Lieferung etwa 1,50 bis 2 Meter groß und können daher im Auto transportiert werden. Anmeldungen nimmt die städtische Stabsstelle für Öffentlichkeitsarbeit und Bürgerbeteiligung bis Montag, 9. September, unter einheitsbuddeln@landau.de bzw. 0 63 41/13 14 01 entgegen. Private „Pflanzversprechen“ und „Pflanzpartys“ können unter www.einheitsbuddeln.de angemeldet werden und erscheinen dann auf einer deutschlandweiten Übersichtskarte.

Um die Gemeinschaftsaktion auch in den sozialen Medien präsent zu machen, werden alle Bürgerinnen und Bürger gebeten, ganz gleich ob sie einen Baum aus der städtischen Spendenaktion oder einen eigenen Baum im Rahmen des #Einheitsbuddelns pflanzen, Fotos von der Aktion zu machen und mit den Hashtags #Einheitsbuddeln und #Landaubuddelt in den sozialen Medien wie etwa Facebook oder Instagram zu posten.  Damit sich auch Bürgerinnen und Bürger, die keinen eigenen Garten haben, am #Einheitsbuddeln beteiligen können, lädt die Stadt am Tag der Deutschen Einheit zu einer „Pflanzparty“ auf das ehemalige LGS-Gelände. Unweit des ESW-Aussichtsturms wo zur Zeit der Landesgartenschau die Baumstämme „Heimatwald“ standen, sollen am Donnerstag, 3. Oktober, mit Unterstützung der Bürgerinnen und Bürger, ab 14 Uhr 25 neue Bäume gepflanzt werden. Für ein kleines Rahmenprogramm ist gesorgt. Zusätzlich haben die Teilnehmerinnen und Teilnehmer vor Ort die Möglichkeit, auf einem großen Stadtplan Orte zu kennzeichnen, an denen ihrer Meinung nach im Stadtgebiet noch Bäume im öffentlichen Raum gepflanzt werden könnten.

Stadtverwaltung Landau in der Pfalz
02.09.2019

Stadtbibliothek Landau ist mit dabei: Umweltbundesamt stellt Bibliotheken Energiesparpakete zur kostenlosen Ausleihe zur Verfügung

Ab sofort auch in der Stadtbibliothek Landau erhältlich: Ein Energiesparpaket, um im eigenen Haushalt den aktuellen Stromverbrauch und mögliche Einsparpotentiale zu ermitteln.

Die effektivste Strompreisbremse setzt beim Stromsparen an. In vielen Haushalten lässt sich durch einfache Maßnahmen Strom sparen, zum Teil in Höhe eines dreistelligen Euro-Betrags pro Jahr. Aus diesem Grund stellt das Umweltbundesamt gemeinsam mit der No-Energy-Stiftung für Klimaschutz und Ressourceneffizienz Bibliotheken in Deutschland Energiesparpakete zur Verfügung, die von allen Nutzerinnen und Nutzern der Einrichtungen kostenlos ausgeliehen werden können. Mit dabei ist auch die Stadtbibliothek Landau. Das Energiesparpaket hilft den Kundinnen und Kunden, den aktuellen Stromverbrauch und mögliche Einsparpotentiale zu ermitteln.

Die Energiesparpakete enthalten neben einem Strommessgerät und einem Verlängerungskabel mit Ein-/Ausschalter auch eine ausführliche Bedienungsanleitung, wichtige Informationen zum Thema Energiesparen und einen Aufsteller zum Bewerben des Angebots für die Bibliotheken. Mit einem hochwertigen und sehr genauen Energiekostenmessgerät können die Nutzerinnen und Nutzer in den eigenen vier Wänden Stromfresser aufspüren sowie auch vermeintlich „gute“ Geräte auf deren Energieverbrauchseigenschaften überprüfen. Denn Elektrogeräte wie Computer, Radio oder DVD-Spieler haben eines gemeinsam: Sie verbrauchen auch dann Energie, wenn sie ihre eigentliche Funktion nicht erfüllen, nämlich im Leerlauf, dem sogenannten Standby-Modus laufen. Diese unnötige Energievergeudung verursacht in deutschen Privathaushalten und Büros jährlich Kosten von mindestens fünf bis sechs Milliarden Euro. Vor allem ältere Geräte wie Kühlschränke, Waschmaschinen und Trockner verbrauchen meist unverhältnismäßig viel Strom.

Die Messgeräte in den Energiesparpaketen zeigen nun, zwischen Steckdose und das zu untersuchende Gerät gesteckt, den Stromverbrauch eines Elektrogeräts an. So sieht man, ob zum Beispiel die Waschmaschine auch im ausgeschalteten Zustand Strom zieht. Mit dem Messgerät lassen sich auch etwa die jährlichen Betriebskosten des Kühlschranks ermitteln, was eine gute Entscheidungshilfe für eine eventuelle Neuanschaffung darstellt.

Die No-Energy-Stiftung für Klimaschutz und Ressourceneffizienz gibt auch sonstige Tipps, um dem Klima etwas Gutes zu tun – etwa, passend zum aktuellen Projekt, den Hinweis „Leihen statt Kaufen“. Denn als Alternative zum Kauf trägt auch die Ausleihe von Büchern in Bibliotheken aktiv zum Klimaschutz bei – ein Buch kann von vielen Menschen gelesen werden! Das spart Ressourcen und schont auch den Geldbeutel.

Text: Stadtverwaltung Landau in der Pfalz Foto: No-Energy-Stiftung für Klimaschutz und Ressourceneffizienz
02.09.2019

Landau:

Festungsstadt Landau: Feierliche Beisetzung gefallener Soldaten aus dem Jahr 1713 auf dem Landauer Hauptfriedhof

Zur Beisetzung gefallener Soldaten aus dem Jahr 1713 auf dem Landauer Hauptfriedhof war neben Bürgermeister Dr. Maximilian Ingenthron, Vertreterinnen und Vertretern des Festungsbauvereins und der Landauer Reservistenkameradschaft auch die französische Generalkonsulin Pascale Trimbach aus Frankfurt am Main nach Landau gekommen.

Sie wurden 2014 auf dem Landesgartenschaugelände bei Grabungsarbeiten am Festungswerk 38 gefunden: Die Skelette von neun Soldaten, die höchstwahrscheinlich in der Nacht zum 12. Juli 1713 bei einer Erstürmung der Landauer Festung ums Leben gekommen waren. Der jüngste der Soldaten war erst etwa 15 Jahre, der älteste etwa 60 Jahre alt. Exakt 306 Jahre später wurden die Gebeine der vermutlich französischen Soldaten jetzt beigesetzt. Die Grablegung erfolgte auf dem ehemaligen Militärfriedhof, einem Teil des heutigen Hauptfriedhof Landaus. Initiator der Zeremonie war der Landauer Festungsbauverein „Les amis de Vauban“. Neben Bürgermeister Dr. Maximilian Ingenthron, Vertreterinnen und Vertretern des Festungsbauvereins und der Landauer Reservistenkameradschaft war eigens auch die französische Generalkonsulin Pascale Trimbach aus Frankfurt am Main nach Landau gekommen.

„Die einst durch Vauban für den Sonnenkönig Ludwig XIV. errichtete Festung spiegelt einen bedeutenden Teil von Landaus Vergangenheit wider“, betonte der Bürgermeister und Friedhofsdezernent, der im Namen der Stadt einen Kranz an der Begräbnisstätte niederlegte. „Im Rahmen des Spanischen Erbfolgekriegs wurde die Stadt Landau mit ihrer Festung zu einem der Schauplätze dieser in vielen Ländern und Regionen geführten militärischen Auseinandersetzung. Damit kommen den insgesamt vier Belagerungen eine Bedeutung für die deutsche wie auch die europäische Geschichte zu. Die Festungs Landaus sollte daher als Ort der Geschichte Teil des kollektiven Gedächtnisses Europas sein.“ Er begrüße die Initiative des Festungsbauvereins sehr, die Gebeine der Soldaten aus dem Massengrab beizusetzen und ihnen damit eine würdige Ruhestätte zu geben. Diese sei, so Dr. Ingenthron „als Grabmal der unbekannten Soldaten zugleich ein Mahnmal für die Schrecken des Krieges“. Davon zeugten viele, zu viele Beispiele, gerade hier in der früheren Grenzregion Pfalz, die über Jahrhunderte Aufmarschgebiet wie auch Ort von militärischen Auseinandersetzungen und Kriegen gewesen sei.

Der Landauer Festungsbauverein setzt sich seit seiner Gründung im Jahr 2011 mit großem Engagement dafür ein, die baulichen Reste der Festung zu dokumentieren, zu erforschen und, wenn möglich, zu erhalten sowie die Identifikation der Landauerinnen und Landauer mit ihrer Heimatstadt und deren Festungsgeschichte weiter zu verbessern. „Nicht ohne Grund wurde er in diesem Jahr mit dem Ehrenamtspreis der Stadt zum Thema »Geschichte und Traditionspflege« ausgezeichnet“, so Dr. Ingenthron. Die Initative zur feierlichen Beisetzung der gefallenen Soldaten sei nur eines von vielen Beispielen, die das außergewöhliche Engagement des Vereins belegten, betonte der Bürgermeister.

„Von diesem Ereignis geht eine starke Botschaft aus. Dass Deutsche und Franzosen gemeinsam die sterblichen Überreste bestatten, der zivilen und militärischen Opfer von Kriegen aus beiden Nationen gedenken, ist ein wichtiges und wertvolles Signal für die unverbrüchliche Freundschaft Deutschlands und Frankreichs. Die Lehre kann nur sein: Nie wieder Krieg – und dafür ist ein starkes und einiges Europa mit unseren beiden Nachbarnationen als festem Fundament die Voraussetzung“ mahnte Bürgermeister Dr. Ingenthron mit Blick auf Gegenwart und Zukunft.

Nähere Informationen zum Landauer Festungsbauverein finden sich unter http://www.festungsbauverein.de.

Stadt Landau in der Pfalz
22.07.2019

Der Mobilität verpflichtet: Traditionsunternehmen GUMMI MAYER initiiert Umfrage zu Transportwegen in der Landauer Innenstadt und unterstützt ersten Fahrradkurierdienst im Stadtgebiet

Oberbürgermeister Thomas Hirsch (2.v.r.) und Gummi Mayer-Geschäftsführer Hans Mayer (l.) gemeinsam mit den beiden Landauer Jungunternehmern Tobias Schoppe (r.) und Joshua Andreas Wellbrock (2.v.l.) von Landaus erstem Fahrradkurierdienst Schoppe-Wellbrock.

Wie gelangen welche Waren und Güter in die Landauer Innenstadt, wie lang sind die Transportwege und wie kann die innerstädtische Logistik mit Blick auf eine nachhaltige Entwicklung der Mobilität optimiert werden? Das Landauer Familienunternehmen GUMMI MAYER beschäftigt sich aktuell im Jahr seines 100-jährigen Firmenjubiläums auch mit der Zukunft (städtischer) Mobilität. Aus diesem Grund startet in Kürze eine Umfrage, die Aufschluss über den Bedarf an Transportdienstleistungen der Landauer Unternehmen, aber auch der Anwohnerinnen und Anwohner der Innenstadt geben soll.

Oberbürgermeister Thomas Hirsch freut sich über das Engagement des Unternehmens und ruft alle Befragten dazu auf, sich zu gegebener Zeit rege an der Umfrage zu beteiligen. „Es ist schön zu sehen, dass sich GUMMI MAYER als alteingesessener Landauer Traditionsbetrieb so für die Stadt einsetzt und einen Beitrag zur Entwicklung von Logistik und Mobilität der Zukunft leisten möchte“, betont der Stadtchef. „Diese Initiative unterstützen wir gerne nach Kräften und sind sehr gespannt auf die Ergebnisse“, so der Stadtchef.

„Wenn man den Lieferverkehr, also Transporter und LKW, in der Landauer Innenstadt reduzieren könnte, wäre das für uns alle eine spürbare Verbesserung“, betont GUMMI MAYER-Geschäftsführer Hans Mayer. „Wir wollen neue Möglichkeiten ergründen und dabei nicht nur einfach etwas tun, von dem wir denken, dass es gut wäre, sondern die tatsächlichen Bedürfnisse der diversen Interessengruppen in den Fokus stellen“, so Mayer.

Ein tolles Beispiel für zukunftsorientierte Logistiklösungen sei Landaus erster Fahrradkurierdienst Schoppe-Wellbrock, den GUMMI MAYER seit kurzem unterstütze, erklärt Mayer. Das moderne Logistikunternehmen, gegründet von den beiden Jungunternehmern Tobias Schoppe und Joshua Andreas Wellbrock, bietet für Privathaushalte und Unternehmen seinen Fahrradkurierservice im gesamten Landauer Stadtgebiet bis in die Stadtdörfer an. Kundinnen und Kunden bestellen per Katalog oder online, was sie von Aldi oder Füllhorn benötigen, und die Fahrradkuriere kaufen und liefern.

„Als wir von der Idee der Fahrradkuriere mit ihrem CO2 -neutralen Lieferdienst gehört haben waren wir begeistert und sind gerne als Unterstützer mit an Bord“, betont Hans Mayer. Auch Landaus OB befürwortet das in der Stadt einzigartige Konzept. „Es braucht neue Idee wie diese, um wirklich etwas zu verändern. Wir hoffen sehr, dass das die Bürgerinnen und Bürger aber auch die Landauer Unternehmen den Service des vierköpfigen, jungen Teams gut annehmen und sich ebenso von der Idee begeistert lassen wie wir“, so Hirsch.

Stadt Landau in der Pfalz
22.07.2019

Ferienzeit ist Bauzeit: Viele Baustellen in und um Landau – Stadt mit Verständnis für Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer –Godramsteiner und Wollmesheimer Hauptstraße ab Mitte kommender Woche wieder voll befahrbar – Baustelle in der Zweibrücker Straße liegt im Zeitplan

Liegt voll im Zeitplan: Die Baustelle an der Landauer „Schlössel-Kreuzung“.

Wer aktuell in und um Landau unterwegs ist, merkt schnell: Stadtverwaltung, EnergieSüdwest (ESW), Entsorgungs- und Wirtschaftsbetrieb (EWL) und auch Landesbetrieb Mobilität (LBM) nutzen die Sommerferien, um dringend erforderliche Straßenbauarbeiten durchzuführen. Die Stadt Landau hat Verständnis für eventuellen Unmut der Bürgerinnen und Bürger, weist aber auch auf die Dringlichkeit vieler Maßnahmen hin und gibt einen aktuellen Zwischenstand.

So laufen die Asphaltsanierungsarbeiten in der Godramsteiner und Wollmesheimer Hauptstraße nach Plan und sollen spätestens Mitte kommender Woche abgeschlossen sein. Ebenfalls mit Hochdruck gearbeitet wird an der Baustelle in der zentral gelegenen Waffenstraße. Hier erneuert der Energieversorger EnergieSüdwest eine Gastransportleitung. Die Arbeiten sollen voraussichtlich Mitte August fertiggestellt sein. Umfangreiche Arbeiten sind auch in der Zweibrücker Straße im Gange. Im Bereich zwischen „Schlössel-Kreuzung“ und Einmündung Zweibrücker Straße/Wollmesheimer Straße erneuert die Stadt den schadhaften Asphaltbelag und baut gleichzeitig zur Verbesserung des Lärmschutzes lärmoptimierten Asphalt ein. Da die Asphaltschicht in einer Stärke von 20 Zentimetern abgefräst und erneuert werden muss und da auch Ver- und Entsorgungsleiterungen verlegt werden müssen, sind die Bauarbeiten nur unter Vollsperrung möglich. Der Abschnitt soll voraussichtlich Ende Juli wieder für den Verkehr freigegeben werden.

Alle Arbeiten dienen der Sicherheit bzw. der Vermeidung eines höheren Verschleißes. Die innerstädtischen Baustellen häufen sich aktuell, da in den Jahren 2014 und 2015 Verkehrsbaustellen mit Hinblick auf die Landesgartenschau zurückgestellt wurden. Ergänzend zum regulären Arbeitsprogramm im Straßenraum müssen diese Arbeiten nun noch immer nachgeholt werden.

Eine besondere Herausforderung stellt auch der anstehende Abriss der Brücke „Heidenweg“ dar, der am kommenden Wochenende von Freitagabend bis Montagmorgen über die Bühne gehen soll. Der Abriss mit anschließendem Neubau wird vom LBM durchgeführt, um die B10 in diesem Bereich vierstreifig ausbauen zu können. Wie bereits beim Abriss der Brücke bei Nußdorf vor wenigen Monaten ist auch hier mit einer Störung der Nachtruhe zu rechnen. Die Stadt Landau bedauert die Belästigungen. Sie hatte sich klar gegen den vierspurigen Ausbau der B10 positioniert, wegen dem nun auch diese Brücke abgerissen werden muss.

Stadt Landau in der Pfalz
22.07.2019

30 Jahre Kleine Montagsreihe in Landau: Sommerkonzerte begeistern mit hochkarätiger Musik aus aller Welt – Erfolgreicher Auftakt mit spanischem Flamenco-Quartett Las Migas

Bürgermeister und Kulturdezernent Dr. Maximilian Ingenthron (M.) nutzte den Auftakt der Kleinen Montagsreihe, um sich bei Gerry Marz und Werner Kuntz vom Organisationsteam für das langjährige Engagement im Dienste der sommerlichen Kulturreihe zu bedanken.

Lieder, Lyrik, Leise Töne: Die Kleine Montagsreihe im Frank-Loebschen Haus ist aus dem sommerlichen Veranstaltungskalender der Stadt Landau nicht wegzudenken – und das seit 30 Jahren. 1989 von Liedermacher Peter Schraß erdacht, lockt die Reihe des Vereins Kulturzentrum Altstadt in Kooperation mit der städtischen Kulturabteilung in diesem Sommer mit hochkarätiger Musik von renommierten Künstlerinnen und Künstlern aus fünf Ländern Europas. Zum Auftakt begeisterte das Frauen-Quartett Las Migas aus Spanien das Publikum mit modernen Flamenco-Klängen.

„Ein gelungener Start in die Jubiläumssaison der Kleinen Montagsreihe“, befand Bürgermeister und Kulturdezernent Dr. Maximilian Ingenthron. Er ist überzeugt, dass die Kulturreihe perfekt zum Sommer in Landau passe. „Klänge aus fünf Ländern Europas, in diesem Jahr aus Spanien, Italien, Frankreich, Deutschland und den Niederlanden; dazu das historische Ambiente des Frank-Loebschen Hauses, das der richtige Ort für die Vermittlung und den Genuss von Kunst und Kultur ist: Die Kleine Montagsreihe kann mit Stolz auf ihr 30-jähriges Bestehen blicken und hat bis heute nichts von ihrer Faszination und Anziehungskraft verloren.“ Die „kleine“ Reihe habe eine große Tradition und sei ein ebenso großes Glück für die Kulturstadt Landau, so Dr. Ingenthron.

Seit Beginn der Kleinen Montagsreihe und bis ins Jahr 2012 erstreckte sich die Reihe über jeweils sechs Konzerte pro Saison, seitdem sind es fünf pro Jahr. „Damit findet heute das 175. Konzert statt – eine echte Punktlandung. Wenn jeweils 220 Sitz- und einige Stehplätze zur Verfügung stehen und die Reihe meist ausverkauft ist, so haben über die Jahre rund 40.000 Gäste die Konzerte und Veranstaltungen besucht. Ein phantastisches Ergebnis“, resümierte Dr. Ingenthron.

Gelungener Auftakt: Bei der ersten Veranstaltung der Kleinen Montagsreihe in diesem Jahr begeisterte das spanische Quartett Las Migas das Publikum.

Der Kulturdezernent dankte bei der Auftaktveranstaltung allen Organisatorinnen und Organisatoren sowie Unterstützerinnen und Unterstützern der Sommerreihe und überreichte stellvertretend Gerry Marz und Werner Kuntz vom Organisationsteam Weinpräsente sowie Kulturgutscheine als Dankeschön. „Die Reihe ist nicht vom Himmel gefallen, aber sie wirkt wie ein Geschenk des Himmels. Sie ist das Ergebnis des herausragenden Engagements des Programmausschusses, dem derzeit neben Gerry Marz und Werner Kuntz auch Achim Bodenseh, Sabine Haas, Anna Kienzler, Thomas Engelberg, Thomas Kunz, Christine Thelen, Heike Klein und Fred Hammer angehören. Sie haben eine Idee bewahrt, die sich bewährt hat, sind gleichzeitig aber nie stehen geblieben“, lobte Dr. Ingenthron. „Wohl der Stadt, die solche Menschen in ihrer Mitte weiß.“ Sein Dank galt zugleich auch den Wirten der Gaststätte „Zur Blum“, die in all den Jahren in hervorragender Weise koopieriert und ein exzellentes Catering geboten hätten – von Walter Lenz in den ersten Jahren bis zu Hans Alexander seit vielen Jahren.

Die vom Land im Rahmen des Kultursommers Rheinland-Pfalz geförderte Kleine Montagsreihe findet in diesem Jahr noch bis zum 12. August immer montags ab 20 Uhr statt. Weitere auftretende Künstlerinnen und Künstler sind die sizilianische Multi-Instrumentalistin Matilde Politi, die französisch-deutsche Swing-Chanson-Band Mois et les autres, das Joscho Stephan Quartett mit modernem Gypsy Swing und die Amsterdam Klezmer Band.

Weitere Informationen und Kontaktmöglichkeiten finden sich auf der Internetseite www.kulturzentrum-altstadt.de.

Stadt Landau in der Pfalz
22.07.2019

Parkhotel Landau spendet für den Förderverein „Ein Hospiz für Landau und die Südliche Weinstraße e.V.“

Am 12. Juli überreicht der geschäftsführende Direktor des Parkhotels, Oliver Hasert, Oberbürgermeister Thomas Hirsch eine Spende in Höhe von 500,00 Euro für den Förderverein „Ein Hospiz für Landau und die Südliche Weinstraße e.V.“

v.l.: Oberbürgermeister Thomas Hirsch erhält von dem geschäftsführenden Direktor des Parkhotels, Oliver Hasert, die Spende überreicht

Wer sein Zimmer direkt über die Homepage des Parkhotels bucht, genießt viele Vorteile: Erstens erhalten Gäste hier einen Preisvorteil gegenüber den öffentlichen Buchungsportalen, zweitens kann jeder Gast ein „Dankeschön“ für seine Buchung auswählen, z.B. in Form einer Flasche Wasser für die Fahrt. Es ist aber auch möglich, als „Dankeschön“ eine Spende für den Förderverein „Ein Hospiz für Landau und die südliche Weinstraße e.V.“ in Höhe von einem Euro zu wählen. Eine gute Kombination: Günstiger buchen und Gutes tun.

Nach dem Aufenthalt möchten Gäste oft Ihre Erfahrungen in Form einer Bewertung teilen. Hotelbewertungen sind wichtige Kriterien bei der Auswahl eines Hotels und sie ermöglichen dem Bewerteten, Schwachstellen zu erkennen sowie den Service und die Einrichtungen des Hauses den Wüschen und Erwartungen der Gäste stets anzupassen.

Um die Gäste zu motivieren, Bewertungen vorzunehmen hat sich das Parkhotel Landau etwas Besonderes einfallen lassen. Für jede Bewertung wird ein Euro an den Förderverein „Ein Hospiz für Landau und die Südliche Weinstraße e.V.“ gespendet. Wie gut die Bewertung ausfällt spielt hier natürlich keine Rolle!

Somit ist seit Herbst 2018 einiges zusammengekommen. „Wir freuen uns sehr einen Beitrag zu diesem sehr wichtigen Projekt leisten zu dürfen und runden den Betrag auf Euro 500,00 auf!“ sagt der Geschäftsführende Hoteldirektor, Oliver Hasert.

Parkhotel Landau Betriebs GmbH
22.07.2019

Fünf energetische Sanierungen, eine Schulerweiterung, ein Sporthallenneubau und einiges mehr: Stadt Landau schöpft Investitionsprogramm KI 3.0 von Bund und Land voll aus – Hirsch: Herausforderungen bei Umsetzung für Kommunen

v.l.: Vor-Ort-Termin bei den Landauer KI 3.0-Maßnahmen: Bürgermeister Dr. Maximilian Ingenthron, Landtagsabgeordneter Wolfgang Schwarz, Finanzministerin Doris Ahnen, OB Thomas Hirsch und Landtagsabgeordneter Peter Lerch

Vom Neubau der Sporthalle West über die Erweiterung der Grundschule Süd bis hin zu nicht weniger als fünf energetischen Schulsanierungen: Die Stadt Landau hat insgesamt neun Maßnahmen für beide Kapitel des Kommunalen Investitionsprogramms KI 3.0 angemeldet – und liegt bei der Umsetzung im Zeitplan. Bei einem Vor-Ort-Termin der rheinland-pfälzischen Finanzministerin Doris Ahnen in Landau dankte OB und Städtetagvorsitzender Thomas Hirsch Bund und Land für die finanzielle Unterstützung durch KI 3.0, machte zugleich aber auch auf die Herausforderungen für Kommunen bei der Umsetzung aufmerksam.

„Die Stadt Landau ist im Land vorne mit dabei, wenn es um die Einhaltung von Fristen im Zuge von KI 3.0 geht, jedoch haben Planung und Umsetzung auch unsere Verwaltung vor große Herausforderungen gestellt“, informierte der Stadtchef. Denn: Es brauche sowohl Fachpersonal, um Förderanträge zu stellen und Maßnahmen zu planen, als auch Baufirmen, um die Vorhaben innerhalb der vorgegebenen Fristen abzuschließen. Der Städtetag frage aus diesem Grund aktuell in den rheinland-pfälzischen Kommunen den Stand der Umsetzung der KI 3.0-Maßnahmen ab, so Hirsch. Für die Stadtverwaltung Landau gelte sein Dank den beteiligten Fachämtern, allen voran Gebäudemanagement und Finanzverwaltung. „Wir investieren in Landau seit Jahren große Summen in unsere Schulinfrastruktur und konnten auch aus diesem Grund sehr schnell in KI 3.0 einsteigen, indem wir auf ohnehin angedachte Projekte «aufgesattelt» haben“, erläutert der OB.

Das erste Kapitel von KI 3.0 umfasst in Landau energetische Sanierungen am Eduard-Spranger-Gymnasium (ESG), an der Schule im Fort, an den Grundschulen Horstring und Süd sowie an der Turnhalle in Nußdorf. „Die energetischen Sanierungen an unseren Schulen sind nachhaltige Investitionen, da die eingesetzten Mittel dem Klima- und Umweltschutz dienen und sich zudem mit der Zeit amortisieren“, so Hirsch. Während die Maßnahmen am ESG, an der Schule im Fort und in Nußdorf bereits beendet werden konnten, laufen die Sanierungen an den beiden Grundschulen noch, sollen aber in den kommenden Monaten beendet werden. Laut Vorgabe von Bund und Land müssen alle Maßnahmen des ersten KI 3.0-Kapitels bis spätestens Ende des Jahres 2020 abgeschlossen sein.

Neben dem Eduard-Spranger-Gymnasium gehörte auch der Neubau der Sporthalle West zu den Projekten, die von Finanzminister Doris Ahnen in Landau besucht wurden.

Für das zweite Kapitel hat die südpfälzische Metropole die Erweiterung der Grundschule Süd, die Neuordnung und Sanierung der gemeinsamen Schulsportanlage von ESG und IGS, die Verlagerung und Aufwertung der Jugendverkehrsschule und den Neubau der Sporthalle West angemeldet. Da diese Mittel bei Zugrundelegung der KI 3.0-Förderquote von 90 Prozent das der Stadt Landau zustehende Förderbudget überschreiten würden, werden die überschüssigen Fördermittel beim Neubau der Sporthalle West abgezogen. Die „Ummeldung“ des Großprojekts von der regulären Schulbauförderung auf KI 3.0 sei trotzdem die richtige Entscheidung gewesen, bekräftigte OB Hirsch nun noch einmal. Durch diese Maßnahme darf sich die Stadt Landau über eine rund 1 Million Euro höhere Zuschusssumme in Höhe von insgesamt rund 2,46 Millionen Euro freuen.

Der Hallenneubau ist bereits in vollem Gange und soll bis Ende des Jahres abgeschlossen sein. Mit dem Abschluss der Arbeiten an der Grundschule Süd rechnet das städtische Gebäudemanagement im Oktober bzw. November dieses Jahres. Die Neuordnung und Sanierung der Schulsportanlage von ESG und IGS befindet sich in der Endabstimmung; der Förderantrag soll im Herbst gestellt werden. Im zweiten Halbjahr 2019 will die Stadt in enger Zusammenarbeit mit der Polizei mit der Planung für die neue Jugendverkehrsschule beginnen. Alle Maßnahmen aus Kapitel 2 müssen bis spätestens Ende 2022 fertiggestellt sein.

Stadt Landau in der Pfalz
22.07.2019

Eintauchen in spannende Welten: Stadtbibliothek Landau in der Pfalz bietet in der Ferienzeit Vorlesen für Kinder an

Komm, ich les dir vor: Die Stadtbibliothek Landau bietet in den Sommerferien wieder ein Vorlesen für Kinder an.

Unter dem Motto „Ferien – Vorlesezeit“ bietet die Stadtbibliothek Landau in den Sommerferien an zwei Donnerstagvormittagen ein Vorlesen für Kinder an. Vorlesepatin Stephanie Grün freut sich auf viele kleine Zuhörerinnen und Zuhörer. Diese hören lustige, spannende, gruselige und verhexte Geschichten bekannter und weniger bekannter Kinderbuchautorinnen und -autoren.

Vorgelesen wir 25. Juli sowie am 1. August jeweils um 10:30 Uhr.

Die Veranstaltung eignet sich besonders für Kinder im Alter zwischen fünf und acht Jahren und dauert jeweils eine halbe Stunde. Die Teilnahme ist kostenlos.

Stadt Landau in der Pfalz
22.07.2019

Museum für Stadtgeschichte Landau in der Pfalz: Ausstellung studentischer Ideen für die Zukunft der Lunette 41 noch bis 8. August zu sehen – Museum auch am Sonntag, 04. August, geöffnet

Ein Blick auf das „alte Landau“: Das Museum für Stadtgeschichte in der Maximilianstraße informiert anschaulich über Landaus Geschichte – unter anderem anhand eines historischen Festungsmodells.

Spannende Stadtgeschichte(n) gibt es seit Ende vergangenen Jahres im Museum für Stadtgeschichte Landau in der Pfalz zu entdecken. Im neu konzipierten Museum im Obergeschoss des Archiv- und Museumsgebäudes in der Maximilianstraße 7 können Besucherinnen und Besucher einen chronologischen Spaziergang durch die Landauer Stadtgeschichte unternehmen – von den Anfängen im Mittelalter bis zur Neuzeit mit der Landesgartenschau im Jahr 2015. Der Schwerpunkt liegt auf Landau als Festungsstadt bzw. „deutsch-französischem Grenzfall“.

Regelmäßig – an jedem ersten und dritten Sonntag im Monat – öffnet das Museum seine Türen auch am Wochenende. Nächster Termin ist Sonntag, 4. August, von 11 bis 17 Uhr. Passend zum thematischen Schwerpunkt des Museums werden dort derzeit studentische Ideen für die Zukunft des Festungswerks Lunette 41 ausgestellt. Der Landauer Festungsbauverein, der die Lunette 41 im Savoyenpark seit Jahren ausgräbt und wiederherstellt, hatte angehende Architektinnen und Architekten der TU Kaiserslautern damit beauftragt, im Rahmen eines Seminars Ideen für die künftige Gestaltung und Nutzung des Turms des Festungswerks zu entwickeln. Zu sehen ist die Ausstellung noch bis Donnerstag, 8. August.

Die sonstigen Öffnungszeiten des Museums sind montags bis mittwochs von 8:30 Uhr bis 12 Uhr sowie von 14 Uhr bis 16 Uhr und donnerstags von 8:30 Uhr bis 18 Uhr. Der Eintritt kostet 3 Euro für Erwachsene und 2 Euro für Kinder und Jugendliche zwischen 6 und 17 Jahren. Verschiedene Familien- und Gruppentarife sind erhältlich.

Stadt Landau in der Pfalz
22.07.2019