Südliche Weinstraße

Auszeichnung für das Hotel-Restaurant Castell und das Landhotel Hauer

Gastbetriebe mit Hotel-Sternen ausgezeichnet: Höherklassifizierungen für das Hotel-Restaurant Castell in Leinsweiler und das Landhotel Hauer in Pleisweiler-Oberhofen.

DEHOGA Rheinland-Pfalz: Feierstunde für das Hotel-Restaurant Castell und das Landhotel Hauer mit Wirtschaftsministerin Daniela Schmitt und DEHOGA Präsident Gereon Haumann.

Im Rahmen der Deutschen Hotelklassifizierung wurden am 13.09.2021 insgesamt 18 gastgewerbliche Betriebe aus Rheinland-Pfalz klassifiziert. Die Klassifizierung erfolgte von 2** Sternen bis 4****S Sterne-Superior. Bei einer offiziellen Feierstunde wurden die Gastbetriebe von Wirtschaftsministerin Daniela Schmitt und DEHOGA Präsident Gereon Haumann ausgezeichnet. „Die Sterneauszeichnung steht für die hohe Qualität unserer Gastbetriebe, die mit ihrer Herzlichkeit, ihrer Offenheit und der Qualität ihres Angebots die Gäste überzeugen.“ sagte Daniela Schmitt.

Landrat Dietmar Seefeldt freut sich, dass gleich zwei Betriebe von der Südlichen Weinstraße sich bei der aktuellen Sterneklassifizierung verbessert haben: Das Hotel-Restaurant Castell in Leinsweiler und das Landhotel Hauer in Pleisweiler-Oberhofen. „Sie können stolz sein auf dieses Ergebnis. Und ich weiß, dass Sie hervorragende Gastgeber sind und unsere Gäste sich bei Ihnen wohlfühlen!“, erklärt Seefeldt.

Das Hotel-Restaurant Castell (Inhaber Gerhard Lauth) erhielt die Höherklassifizierung von 3* auf 3*S. Das persönlich geführte Hotel und Restaurant wurde 1992 in Leinsweiler gebaut und im Februar 1993 eröffnet. Gerhard Lauth ist als Küchenmeister und Maître Rôtisseur tätig, seine Frau Elke zuständig für vieles drum herum und die beiden Söhne unterstützen den Betrieb.

Das Landhotel Hauer (Inhaber Adam Hauer) erhielt die Höherklassifizierung von 3*S auf 4*. Aus dem historischen Bauernanwesen enstand nach längerem Um- und Neubau im Jahr 2001 das Landhotel mit insgesamt 22 Komfortzimmern und Suiten, Restaurant, Tagungsräumen, Wellness Bereich und mehr. Das ganze mit viel Wert auf Details.

Südliche Weinstrasse e.V.
14.10.2021

Herbst an der Südlichen Weinstraße: „Keschde“ in aller Munde

Sie sind robust, widerstandsfähig und ihre Früchte lassen sich auf vielfältige Weise einsetzen: die Esskastanien. Die Römer brachten die in der Südpfalz „Keschde“ genannte Baumart zusammen mit dem Wein in die Region; heute prägen Kastanienbäume vor allem den Haardtrand, wie der Streifen zwischen Weinstraße und Pfälzerwald genannt wird.

„Die Kastanie ist des südlichen Klimas bester Zeuge“, sagte bereits Bayernkönig Ludwig I. und ließ Hunderte von Edelkastanien, wie die Esskastanie ebenfalls genannt wird, rund um seine Sommerresidenz bei Edenkoben anpflanzen. Schon damals machte König Ludwig I. alles richtig, denn: Die Baumart gilt als klimatolerant, wärmeliebend und anpassungsfähig – so könnte ihr in Zeiten des Klimawandels eine immer wichtigere Rolle im Wald zukommen. Darüber hinaus sind Edelkastanien auch wertvolle Lebensräume, ihre Blüten beispielsweise sind eine wichtige Nahrungsquelle für Bienenvölker. Zudem wird das widerstandsfähige Holz für Rebpfähle, in der Möbelherstellung und als Lawinenverbauung im Bergwald verwendet.

Jedes Jahr vom 1. Oktober bis zum 15. November, wenn die Kastanien reif sind, stehen sie an der Südlichen Weinstraße im Fokus. Während der Kastanientage bieten viele Restaurants kulinarische Highlights rund um die Keschde an. Eine Broschüre mit allen Informationen ist in den Tourismusbüros entlang der Weinstraße kostenlos erhältlich.

Die Keschde erwandern auf dem Pfälzer Keschdeweg

Den Kastanienwald können Besucher auf dem über 60 Kilometer langen Wanderweg „Pfälzer Keschdeweg“ auf eigene Faust entdecken. Er führt Wanderer durch das Biosphärenreservat Pfälzerwald-Nordvogesen, von Hauenstein über Annweiler, Eschbach, Frankweiler, Edenkoben, St. Martin und das Hambacher Schloss nach Neustadt an der Weinstraße. Im Juni stechen die Blüten der Kastanienbäume hellgelb aus dem Grün des Waldes hervor, im Oktober ist Erntezeit. Weitere Informationen rund um die Kastanien an der Südlichen Weinstraße finden Interessierte unter www.keschdeweg.de.

Südamerika trifft Südpfalz: Keschdewanderungen mit den Pfalz-Lamas

Lamas sind nicht nur goldig und flauschig, sondern auch ideale Wanderbegleiter, die sich problemlos führen lassen. Seit dem 3. Oktober bis Ende Oktober können Besucher jeden Sonntag um 10 Uhr an geführten „Keschdewanderungen“ teilnehmen. Die Wanderung dauert circa vier Stunden inklusive Keschdegrillen und der Verkostung eines Keschdelikörs. Die Kosten betragen 35 Euro pro Person. Weitere Informationen finden Interessierte unter www.pfalz-lamas.de.

Kulinarische Keschdewanderung durch Leinsweiler

Bei der Genusstour durch Leinsweiler mit „Keschde suche“ am 16. und 23. Oktober um 14 Uhr gewährt die zertifizierte Gästeführerin Gudrun Stübinger-Kohls Teilnehmern einen Einblick in ihren Heimatort und den Kastanienwald. Auf einem Teil des Pfälzer Keschdewegs unterwegs, lernen Gäste alles Wissenswerte über die Keschde, aber auch über den Weinbau und das Leben an der Südlichen Weinstraße. Während der zweieinhalb Stunden dauernden Wanderung werden kleine Köstlichkeiten rund um die Esskastanie und Neuer Wein aufgetischt. Um Anmeldung wird gebeten. Die Teilnahme kostet 19 Euro pro Person. Weitere Informationen und Anmeldung unter www.pfaelzer-verfuehrungen.de.

Darüber hinaus gibt es viele weitere Veranstaltungen rund um die beliebte Herbstfrucht, vom Waldbaden mit Keschde über Führungen bis hin zu geführten Wanderungen. Alle Veranstaltungen sind unter www.keschdeweg.de zu finden.

Südliche Weinstrasse e.V.
14.10.2021

Auf den Spuren der Esskastanien

Eröffnung Keschde-Erlebnisweg am Föhrlenberg

Nun ist der Keschde-Erlebnisweg eröffnet! Der Rundweg führt auf rund 6 km rund um den Föhrlenberg. Man kann die Wanderung am Wanderparkplatz Ahlmühle bei Annweiler am Trifels oder am Slevogthof bei Leinsweiler beginnen.

An den 12 Stationen ist viel über die Esskastanien zu erfahren: wie sie in die Pfalz gekommen sind, warum der Baum in Zeiten des Klimwandels eine wichtige Rolle spielt, wie Holz und Frucht Verwendung finden, warum sie für das Ökosystem Wald von Bedeutung sind und was es mit der Kastanie und dem Weinbau auf sich hat.

Unterwegs gibt es nicht nur Infotafeln zu den einzelnen Themen, sondern auch Spiel- und Erlebnisstationen und Picknickplätze. Wer sich vorab die SÜW Erlebnis-App auf dem Smartphone installiert, bekommt von den Keschde-Experten an jeder Station weitere Informationen erzählt. An ausgewählten Stationen sind auch Filme zum Thema verfügbar.

Der Keschde-Erlebnisweg ist ein Kooperationsprojekt der Verbandsgemeinden Annweiler am Trifels und Landau-Land. Wichtige Projektpartner sind die Forstämter Annweiler und Haardt, sowie die LAG Pfälzerwald plus und die LAG Südpfalz.

Die Umsetzung wird mithilfe des Leader-Förderprogramms mit Unterstützung durch den Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums (ELER) und das Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau Rheinland-Pfalz möglich.

Weitere Informationen gibt es unter www.keschdeweg.de. Ein Flyer ist in den Büros für Tourismus Annweiler am Trifels und Leinsweiler erhältlich.

KEW, Keschdeerlebnisweg, Keschde Erlebnisweg

Südliche Weinstrasse e.V.
14.10.2021