Stadt Germersheim und Landkreis GER

Großes Interesse an Netzwerktagung Integration

84 Interessierte folgten am Donnerstag, 05.05.2022 der Einladung des Büros für Migration und Integration der Kreisverwaltung Germersheim zur Netzwerktagung Integration in die Bienwaldhalle Kandel.

„Das Interesse war groß und nach der langen Zeit der rein virtuellen Veranstaltungen nutzten viele ehrenamtliche und hauptamtliche Gäste die Gelegenheit, sich einen Tag lang auszutauschen, neue Projekte kennenzulernen und unterschiedlichen Vorträgen zu lauschen“, so der Erste Kreisbeigeordnete und zuständige Dezernent Christoph Buttweiler.

Das Programm der Netzwerktagung war überaus vielfältig und gespickt mit vielen interessanten und informativen Vorträgen und Präsentationen. Vorgestellt wurde u.a. die Integreat-App, der aktuelle Stand der Fortschreibung des Integrationskonzeptes, das Dolmetscher Projekt DOOR, die Arbeit der Interkulturellen Assistenzen und die Schnittstellen zu den Familienbüros, die Arbeit des Vereins Interkultur, das Angebot interkultureller Pflege, Sprachkursangebote und vieles mehr.

Neben der vielfältigen Informationen war ein wichtiger Veranstaltungsaspekt die Möglichkeit zum Austausch und Kennenlernen, besonders auch der neuen Akteure und deren Angebote. Dazu hatten die Teilnehmenden reichlich Gelegenheit, nicht zuletzt auch während der Mittagspause in ungezwungener Atmosphäre bei Fingerfood aus Pakistan und bereichert durch musikalische Klänge zwischen Orient und Okzident, dargeboten von Sami Alhalabi und Begleitung.

„Herzlichen Dank an alle Teilnehmenden, Ehrenamtliche und Fachkräfte, sowohl Vortagende als auch Gäste, für den überaus konstruktiven Austausch. Ein großes Dankeschön außerdem an die zahlreichen Helferinnen und Helfer, die rund um die Veranstaltung aktiv waren und zu deren Gelingen beigetragen haben, sowie an die Stadt Kandel für die freundliche Bereitstellung der Bienwaldhalle und der Unterstützung durch die Techniker vor Ort“, so Christoph Buttweiler und die Mitarbeitenden des Büros für Migration und Integration.

Text: Kreisverwaltung Germersheim Foto: Kreisverwaltung Germersheim / Michael d’Aguiar
20.05.2022

Weitere Interviewer für den Zensus 2022 gesucht

Die Kreisverwaltung Germersheim sucht aktuell noch weitere Interviewerinnen und Interviewer, die Daten für den Zensus 2022 erheben und zufällig ausgewählten Haushalte befragen. Der Erhebungszeitraum erstreckt sich ab jetzt bis August. Die Befragung besteht zum einen aus einem kurzen persönlichen Interview und zum anderen aus einem Online-Fragebogen, den die Befragten selbst online ausfüllen. Wer sich für diese Aufgabe interessiert, muss u.a. volljährig, zuverlässig und verantwortungsbewusst, kontaktfreudig und redegewandt sein. Da es bei den Befragungen um vertrauliche Inforationen geht, ist Verschwiegenheit eine Grundvoraussetzung. Die Arbeitszeiten können sich die Erhebungsbeauftragten flexibel einteilen. Für die ehrenamtliche Tätigkeit wird eine steuerfreie Aufwandsentschädigung in Höhe von 600 bis 800 Euro (nach Anzahl der Befragungen) gewährt.

Bevor die Erhebungsbeauftragten loslegen können, werden sie geschult. Dabei werden sie bestens auf die Befragungen vorbereitet und lernen die Abläufe und Tätigkeiten besser kennen.

Alle zehn Jahre wird in Deutschland der Zensus durchgeführt. Dabei wird erfasst, wie Menschen wohnen, leben und arbeiten. Dafür werden vorhandene Daten aus verschiedensten Verwaltungsregistern genutzt. Ergänzt werden müssen diese jedoch durch eine individuelle Befragung auf Stichprobenbasis. 

Interessierte melden sich bitte bei den Mitarbeitenden der Zensusstelle in Germersheim unter Tel. 07274/53-4649 oder per E-Mail: zensus.info@kreis-germersheim.de.

Kreisverwaltung Germersheim
19.05.2022

Frühe Hilfen – Aufholen nach Corona

Niederschwellig unterstützen mit Hilfe von Gutscheinen, Babybewegungsanhänger und bewährten Angeboten

Um die negativen Auswirkungen der Coronapandemie insbesondere für Familien, die sich bereits vor der Pandemie in belasteten Lebenssituationen befunden haben, zeitnah gezielte abzumildern, stehen dem Landkreis Germersheim für den Bereich `Frühe Hilfen´  für die Jahre 2021 und 2022 rund 61.000 Euro aus dem Bundesprogramm `Aufholen nach Corona´ im Rahmen der Bundesstiftung Frühe Hilfen zur Verfügung. „Die Kreisverwaltung hat sich entschieden, u.a. auf bestehende Hilfestrukturen zurückzugreifen und diese auszubauen. Dazu gehören der Einsatz von Familien-, Gesundheits- und Kinderkrankenpflegern und -pflegerinnen sowie Familienhebammen“, so der Kinder- und Jugenddezernent Christoph Buttweiler. Durch diese Vorgehensweise konnte unmittelbar im Jahr 2021 mit der Umsetzung der Maßnahme begonnen und die zur Verfügung stehenden Gelder vollständig abgerufen werden.

Darüber hinaus wurde von den Mitarbeitenden im Kreisjugendamt ein besonderes Augenmerk auf die niederschwellige Erreichbarkeit von Familien gelegt. Dazu die Jugendamtsleiterin Denise Hartmann-Mohr: „Wir fördern die soziale Teilhabe dieser Familien, indem sie Gutscheinen beispielsweise für Zoos, Erlebnisparks und Schwimmbäder in der näheren Umgebung erhalten. Kinder und ihre Eltern sollen rauskommen, etwas erleben und damit motiviert werden, die Perspektive zu verändern und Schwierigkeiten wenigsten zeitweise zu vergessen.“ Hartmann-Mohr und Buttweiler wiesen nicht ohne Stolz in der Sitzung des Jugendhilfeausschusses im Mai auf ein weiteres Projekt hin, das mit diesen Geldern realisiert werden konnte: „Wir beschaffen aktuell einen Baby-Bewegungsanhänger. Für dieses innovative Konzept haben wir als einziger Landkreis in Rheinland-Pfalz von der Bundesstiftung Frühe Hilfen den Zuschlag erhalten. Der Anhänger soll künftig an verschiedenen Orten und vor allem zusammen mit verschiedenen Kooperationspartnern im Landkreis zum Einsatz kommen und gezielt Familien mit Säuglingen und Kleinkinder ansprechen, z. B. über ein Angebot passender Beschäftigungs- und Spielmöglichkeiten und Anleitungen.“ Sobald die Idee realisiert ist, wird der Anhänger in Detail vorgestellt.

Kreisverwaltung Germersheim
18.05.2022

Jugendhilfe – Aufholen nach Corona

Negative Folgen der Pandemie abmildern – Auf bewährte Strukturen zurückgegriffen und ausgebaut

Etwa 374.000 Euro aus dem Aktionsprogramm „Aufholen nach Corona für Kinder und Jugendliche“ stehen dem Landkreis Germersheim für den Bereich Jugendhilfe für die Jahre 2020 und 2021 zur Verfügung. „Um die Mittel im vollen Umfang beantragen zu können, haben wir uns dazu entschlossen, insbesondere bewährte Jugendhilfemaßnahmen an Schulen mit bereits eingebundenen Fachkräften aufzustocken und dort weitere Gruppenangebote zu installieren“, berichtete der Erste Kreisbeigeordnete und Jugenddezernent Christoph Buttweiler in der Sitzung des Jugendhilfeausschusses im Mai. Einbezogen wurden u.a. Schulsozialarbeitende, Fachkräfte der Familienorientierten Schülerarbeit und des Programms 4+1 sowie Interkulturelle Assistenzen. Zusätzlich wurden Angebote der Jugendpflege und eine Kooperation zwischen Schulsozialarbeit und dem Haus der Familie/Familienbüro der Verbandsgemeinde Jockgrim gefördert. „Da das Personal sofort verfügbar war und Projekte längst etabliert sind, konnte wir unmittelbar mit der Durchführung der Projekte beginnen und Einarbeitungszeiten vermeiden“, ergänzte Denise Hartmann-Mohr, Leiterin des Jugendamtes im Landkreis Germersheim. „Zudem war uns eine bedarfsgerechte Verteilung der Gelder wichtig und keine Anwendung eines Gießkannenprinzips, weshalb auch weitere Kriterien zur Installation und Ausweitung von Maßnahmen Berücksichtigung fanden.“

Ein Teil des Geldes wird zudem in das Projekt „Schulbegleitung“ investiert. Hierbei werden Schülerinnen und Schüler im Landkreis Germersheim unterstützt, denen es aus unterschiedlichen Gründen schwer fällt, regelmäßig die Schule zu besuchen. Christoph Buttweiler erläutert: „Für jedes Kind bzw. für jeden Jugendlichen und dem dazugehörigen Helfersystem wird eine Strategie erarbeitet, um einen regelmäßigen Schulbesuch zu gewährleisten. Dies können zum Beispiel eine Begleitung auf dem Schulweg, besondere Absprachen mit der Klasse bzw. der Klassenleitung oder eine Anbindung an Mitschülerinnen und Mitschülern sein. Wir dürfen diese Kinder nicht `verlieren´ und müssen Schulabbrüche vermeiden. Daher ist auch an der Stelle das Geld zielgerichtet eingebracht.“

Die Coronapandemie hat aufgrund der erforderlichen Schutzmaßnahmen in allen Bereichen des gesellschaftlichen Lebens zu Einschränkungen geführt, die insbesondere Kinder, Jugendliche und Familien belasten. Um negativen Auswirkungen der Pandemie für junge Menschen zu begegnen und abzumildern stehen dem Landkreis Germersheim für den Bereich Jugendhilfe rund 226.000 Euro für sozialpädagogische Angebote, ca. 131.000 Euro für außerschulische Lernangebote und etwa 17.000 Euro für zusätzliche Ferienbetreuung zur Verfügung.

Kreisverwaltung Germersheim
18.05.2022

Neuer Netzwerkpartner in der Jugendhilfe

Naturkindergarten Bienwald als freier Träger anerkannt

Der Naturkindergarten Bienwald e. V ist jetzt anerkannter Träger der freien Jugendhilfe. Dafür haben sich die Mitglieder des Jugendhilfeausschusses Mitte Mai ausgesprochen.

Auf Grundlage dieser Anerkennung hat der Verein u.a. die Möglichkeit, finanzielle Förderungen im Rahmen der Richtlinien zur Förderung der Jugendarbeit im Landkreis Germersheim zu erhalten. Neben finanziellen Zuschüssen zu Freizeiten und Ferienbetreuungen werden auch Partizipationsprojekte und inklusive Projekte gefördert.

„Die Mitglieder des Vereins haben sehr engagiert gearbeitet und ein tolles Konzept umgesetzt. Für den Landkreis ist das eine wirklich Bereicherung. Die Anerkennung hat für den Verein nun zusätzlich den Mehrwert, dass intensiver partnerschaftlich und fachlich mit anderen Trägern der Jugendhilfe und dem Jugendamt zusammengearbeitet werden kann“, so der Erste Kreisbeigeordnete Christoph Buttweiler. Auch die Leiterin des Jugendamtes im Landkreis Germersheim betont: „Der Verein ist dem Jugendamt zwischenzeitlich gut bekannt. Der Naturkindergarten ist geeignet, die Aufgaben der Jugendhilfe zu leisten. Wir freuen uns über einen weiteren Netzwerkpartner und Akteur in der Jugendhilfe mit besonderem Angebot!“

Um als Träger der freien Jugendhilfe anerkannt zu werden muss die Einrichtung u.a. gemeinnützige Ziele verfolgen und die geeigneten fachlichen und personellen Voraussetzungen mitbringen. Die Voraussetzungen sind alle erfüllt, weshalb das Jugendamt vorgeschlagen hat, den Naturkindergarten Bienwald e.V. als Träger der freien Jugendhilfe anzuerkennen.

Kreisverwaltung Germersheim
18.05.2022

Jugendhilfeausschuss fordert Fortführung der Interkulturellen Assistenzen

Buttweiler: „Wichtiger Beitrag zur Integration insbesondere auch in Schulen“

Interkulturelle Assistenzen (IKA) sollen auch ab 2023 für zwei weitere Jahre Kinder und Jugendliche und deren Familien mit Fluchterfahrungen oder Migrationshintergrund im Schulleben begleiten und bei der Integration unterstützen. Das wünschen die Mitglieder des Jugendhilfeausschusses und fordern den Kreisausschuss zu einer positiven Entscheidung auf. Außerdem soll sich das Büro für Migration und Integration der Kreisverwaltung Germersheim um eine weitere Finanzierung der Interkulturellen Assistenzen aus dem Asyl-, Migrations- und Integrationsfonds bemühen.

„Interkulturelle Assistenzen leisten einen wichtigen Beitrag zur Integration“, so der Erste Kreisbeigeordnete Christoph Buttweiler. Er erläutert: „Der Zuzug von Familien aus anderen Ländern insbesondere auch aus der Ukraine bedeutet eine hohe Zahl an Schülerinnen und Schülern aus anderen Ländern. Die Assistenzkräfte können ihnen das Ankommen ab dem ersten Tag in den Schulen und im Umfeld erleichtern.“

Die Schulleitungen und Kooperationspartner haben dem Jugendamt positive Rückmeldungen zu dieser Form der Unterstützung im Schulleben und für die Schulgemeinschaft gegeben. „Da Interkulturelle Assistenzen den Personen mit ihrem eigenen Migrationshintergrund und damit auf Augenhöhe begegnen, ist es eine gute Chance, auch schwer zugängliche Familien zu erreichen“, führt Denise Hartmann-Mohr, Leiterin des Jugendamtes im Landkreis Germersheim, aus. Grundsätzlich unterstützen IKA zusätzlich bei der Korrespondenz mit Behörden, begleiten zu weiteren Hilfs- und Unterstützungsangeboten und klären die Eltern über die entsprechenden Arbeitsweisen auf.

Der Einsatz der IKA ist bis Ende des Jahres befristet. Die Aufwendungen des Landkreises Germersheim für die Interkulturellen Assistenzen betrugen im Jahr 2021 rund 462.000 Euro. Aufgrund von Tariferhöhungen wird von jährlichen Kosten von ca. 520.000 Euro ausgegangen. Für eine weitere Finanzierung wurde bereits eine Projektskizze beim Bundesamt für Migration und Flüchtlinge zur Finanzierung aus dem Asyl-, Migrations- und Integrationsfonds (AMIF) eingereicht. Das Konzept der Interkulturellen Assistenzen wurde grundsätzlich als förderungsfähig angesehen, jedoch erfolgte bis heute kein Förderaufruf, sodass keine Gelder beantragt werden können.

Kreisverwaltung Germersheim
18.05.2022

Weniger Teilnehmende, intensivere Diskussionen

Zweites Netzwerktreffen Klimaschutz im Landkreis Germersheim – Thema Mobilität

„Die Zusammenarbeit nimmt Fahrt auf“, sagte die für Klimaschutz zuständige Kreisbeigeordnete, Jutta Wegmann, im Rahmend es Netzwerktreffens Klimaschutz. Obwohl zum zweiten Treffen Ende April weniger Vertreter der Verbandsgemeinden gekommen waren, wurde engagiert diskutiert. Vor allem der Impulsvortrag von Clemens Gröger (Verband Region Rhein-Neckar, VRRN) zum Thema „Radverkehr und Carsharing im Landkreis Germersheim“ führte zu intensiven Gesprächen im Teilnehmerkreis. Denn der VRRN strebt an, die Landkreise in der Region noch stärker zu vernetzen. „Das ist schließlich für alle Kommunen interessant“, so Dr. Annika Weiss, Klimaschutzmanagerin des Landkreises. Zudem wurden erste Ideen gesammelt, welchen Mobilitätsthemen die Kommunen verstärkt mit dem Landkreis umgesetzt werden könnten. Ein Dauerthema dabei ist der fortlaufende Ausbau des Radwegenetzes und der Ladeinfrastruktur für Elektro-Fahrzeuge. „Was bereits in diesem Jahr erfolgreich landkreisübergreifend umgesetzt wird“, darauf weist die Klimaschutzmanagerin hin, „ist die Aktion Stadtradeln im Juni. Alle Verbandsgemeinden nehmen geschlossen daran teil.“

Die Vertretenden der teilnehmenden Verbandsgemeinden nannten außerdem Beispiele für geplante und bereits durchgeführte Maßnahmen im Bereich Mobilität. „So beschloss die Verbandsgemeinde Kandel die Einführung eines Ruftaxis oder Bürgerbusses, die Stadt Germersheim führte den neu eingesetzten Stadtbus und die Verbandsgemeinde Hagenbach ihr Elektro-Kfz in ihrer kommunalen Flotte auf. All das kann als Anregungen für andere dienen“, so Jutta Wegmann. Angeregt wurde zudem, dass das Bewusstsein der Mitarbeitenden in den Verwaltungen geschärft werden sollte. Die ebenfalls am Netzwerktreffen vertretene Energieagentur Rheinland-Pfalz bot an, bei Bedarf gezielt Fortbildungen auszurichten.

Kreisverwaltung Germersheim
18.05.2022

Kita-Gesetz: Erster Kreisbeigeordneter Christoph Buttweiler fordert Maßnahmen gegen den Fachkräftemangel

Katalog mit ersten Vorschlägen dem Landkreistag vorgelegt

„Wenn wir wollen, dass unsere Kinder in den Kindertagesstätten in Zukunft weiter gut betreut sind, unsere Fachkräfte nicht vollends ausbrennen und dabei die hohen Anforderungen des Landes-Kita-Gesetzes erfüllt werden, müssen dringend landesweit grundlegende Maßnahmen ergriffen werden“, zeigt sich der für Kitas zuständige Erste Kreisbeigeordnete, Christoph Buttweiler, besorgt. Derzeit besucht der Sozialdezernent nach und nach die Kindertagesstätten im Landkreis. „Überall kommen die Themen Personalmangel, räumliche Situation und Anforderungen des Kitagesetztes zur Sprache. Ob Träger oder Fachkraft – die Sorgen sind überall riesig“, so Buttweiler und erklärt: „Der Förderauftrag in der Kindertagesbetreuung wird immer anspruchsvoller und damit die Arbeit der pädagogischen Kita-Fachkräfte. Zur Umsetzung der gesetzlichen Vorgaben brauchen die Kitas mehr Personal. Gleichzeitig stehen wir bundesweit vor einem steigenden Fachkräftemangel. Das ist ein Dilemma, das uns alarmieren muss! Selbst im Landkreis Germersheim kommt es immer häufiger zu Meldungen aus den Kitas, dass die personelle Besetzung mit Fachkräften, auch mit evtl. Vertretungskräften, nicht sichergestellt werden könne. Die Corona-Pandemie verstärkt diese Probleme zusätzlich. Dabei haben wir im Landkreis Germersheim schon einen der besten Personalschlüssel landesweit.“ Buttweiler fürchtet, dass der vorgegebene und teilweise notwendige Kita-Ausbau sowie die Sicherstellung der Kita-Qualität ohne rechtzeitig eingeleitete gegensteuernde und abmildernde Maßnahmen mittelfristig an fehlenden Fachkräften scheitern werden.

Christoph Buttweiler schlägt gegenüber dem Landkreistag daher erste Ideen vorher, die mittel- bzw. langfristig die immer größer werdende Lücke zwischen Fachkräftebedarf und verfügbaren Fachkräften abmildern könnten. „Die Vorschläge sind als eine erste Ideensammlung zu sehen. Vieles davon habe ich aus den Gesprächen mit den Fachkräften in den Kitas im Landkreis Germersheim sowie durch die Expertise meiner Mitarbeitenden im Kita-Team des Jugendamtes mitgenommen. Sie und die Kinder sind die, die die Auswirkungen des Landes-Kitagesetztes am direktesten zu spüren bekommen. Ihre Anregung dürfen wir daher nicht überhören, sondern müssen sie in eine ernsthafte und konstruktive Diskussion einbringen“, so der Erste Kreisbeigeordnete. Um über die Umsetzung von Maßnahmen möglichst einen landesweiten Konsens zu erzielen, erhofft sich Christoph Buttweiler, dass der Landkreistag darin eine federführende und koordinierende Rolle einnimmt: „Schließlich betrifft es landesweit alle Kommunen gleichermaßen!“

Die Liste aus dem Landkreis Germersheim mit denkbaren Gegensteuerungsmaßnahmen umfasst beispielsweise die Aufstockung bzw. den Ausbau der Ausbildungskapazitäten der Fachschulen im Land, Änderungen in der Regelausbildung, den Ausbau berufsbegleitender Formen der Ausbildung, bessere Arbeitsbedingungen und Verdienstmöglichkeiten und unbefristete Verträge für Fachkräfte. In Puncto Personalverantwortung sieht Buttweiler zudem größere Gestaltungsmöglichkeiten, wenn neue Trägermodelle ermöglicht würden: „Warum soll zum Beispiel nicht ein Zweckverband oder eine Verbandsgemeinde Träger sein? Wir dürfen keinen Aspekt ausschließen, um für unsere Kinder und die Gemeinschaft in den Kitas gute Bedingungen und ein gutes Klima zu schaffen!“

Kreisverwaltung Germersheim
18.05.2022

„Ihre Hilfe ist im Partnerlandkreis Krotoszyn angekommen“

Landrat Brechtel dankt Spenderinnen und Spendern sowie allen Helferinnen und Helfern – Einweihung des Klinikneubaus in Krotoszyn

„Es hat alles gepasst: Der Transport verlief reibungslos, die Spenden zur Unterstützung der Geflüchteten aus der Ukraine sind angekommen und der Kontakt zu unserem polnischen Partnerlandkreis hat neuen Schwung bekommen“, fasst Landrat Dr. Fritz Brechtel die Eindrücke zusammen. Gemeinsam mit den Helfern begleitet er den Hilfstransport, der die Spenden von Bürgerinnen und Bürger sowie von Firmen in den Landkreis Krotoszyn brachten. Mehr als vier Tonnen Hilfsgüter haben ihr Ziel erreicht und wurden dankbar entgegengenommen, darunter eine halbe Tonne mit Frühlings- und Sommerkleidung, mehr als drei Tonnen haltbare Lebensmittel, Kisten voller Schul- und Bastelsachen sowie Reinigungs- und Hygieneartikel.

Gemeinsam mit seinem polnischen Amtskollegen Stanislaw Szczotka besuchte Brechtel auch die Flüchtlingsunterkunft, in der u.a. Betten stehen, die der Landkreis Germersheim bereits nach einem ersten Hilferuf bereitgestellt hatte. Aktuell sind im Landkreis Krotoszyn ca. 1.500 Personen aus der Ukraine offiziell registriert. Die Verwaltung geht davon aus, dass sich im Kreis nochmals mindestens genauso viele Geflüchtete unangemeldet aufhalten. Zudem leben dort bereits zu Beginn des Krieges ca. 2.000 ukrainische Arbeiter. „Das bedeutet, dass die Bevölkerung in unserem Landkreis um etwa zehn Prozent gewachsen ist“, machte Landrat Szczotka deutlich und betonte: „Jede Hilfe in dieser Situation ist Goldwert. Ihre Spende war für uns von großer Bedeutung. Material, das vor Ort nicht verwendet wird, übergeben wir an karitative und religiöse Organisationen, die es direkt in ukrainische Städte bringt. Es geht also nichts verloren.“ Landrat Brechtel zieht den Vergleich: „Bezogen auf die Bevölkerungszahl sind im Landkreis Krotoszyn einer groben Schätzung zufolge derzeit etwa zehnmal mehr Ukrainerinnen und Ukrainer untergebracht als im Landkreis Germersheim. Im Landkreis Germersheim leben aktuell etwa 900 Geflüchtete. Das bedeutet einen Bevölkerungszuwachs von etwa 0,7 Prozent.“

Landrat Brechtel nutzt den Besuch, um die Beziehung zum Partnerlandkreis nach der Coronapandemie wieder neu aufleben zu lassen: „Es war ein schönes Wiedersehen. Die Pandemie hat der Freundschaft und der Partnerschaft nicht viel anhaben können. Das war überall zu spüren“, sagte Landrat Brechtel nach seiner Kurzreise, die auch die Einweihung des Klinikanbaus umfasste. In dem Krankenhaus sind die Bedingungen jetzt für alle besser, vor allem für (werdende) Mütter. Bisher gab zum Beispiel nur einen großen Geburtsraum, jetzt sind es drei, die auch eine Geburten gemeinsam mit Vätern ermöglichen. „Unser Partnerlandkreis ist ein moderner und engagierter Landkreis. Unsere Beziehung werden wir schrittweise wieder mit Themen und Begegnungen füllen“, so Brechtel.

Die letzte Woche übergebenen Hilfsgüter wurden im Landkreis Germersheim in einer Spendenaktion entsprechend einer Bedarfsliste aus dem Partnerlandkreis gesammelt. „Diese Hilfe ist im Partnerlandkreis Krotoszyn angekommen und kommt jetzt gezielt bei den Menschen an, die ihre Heimat wegen Putins grausamen Angriffskriegs verlassen mussten. Allen Spenderinnen und Spendern nochmals mein herzliches Dankeschön“, so Landrat Brechtel. Unterstützt haben die Aktion zudem die Unternehmen Hornbach AG kartonweise Stirn-/Taschenlampen samt Batterien und die EuroPack GmbH mit 240 Packkartons, um die Spenden sicher zu verstauen. Die Spendenaktion organisiert und koordiniert haben in Zusammenarbeit mit Mitarbeitenden der Kreisverwaltung insbesondere Berthold Simon, ehemaliger Kreisfeuerwehrinspekteur, und Alfred Gadinger, ehemaliger Büroleiter der Kreisverwaltung Germersheim. Tatkräftige Unterstützung erfuhren sie von den Freiwilligen Feuerwehren Wörth, Bellheim und Germersheim, dem Deutschen Roten Kreuz, dem Malteser Hilfsdienstes Hatzenbühl sowie den beiden Bellheimer Vereinen „Helferkreis e.V.“ und der „Freundschaftskreis Bellheim-Kozmin e.V.“. Dem Kreischef ist auch dies wichtig: „Ich danke genauso allen Helferinnen und Helfern, insbesondere auch den beiden Fahrern der Freiwilligen Feuerwehr Germersheim, Till Mattes und Christan Hillenbrand, die ehrenamtlich den Wechsellader sicher nach Polen und zurück gesteuert haben. Danke auch an Mathias Deubig von der Kreisverwaltung, der mit Berthold Simon das zweite Fahrzeug voller Spendengüter ans Ziel brachte.“ Die mehr als vier Tonnen Hilfsgüter waren auf den Wechsellader der Freiwilligen Feuerwehr Germersheim mit einem Abrollbehälter der Freiwilligen Feuerwehr Rülzheim und einen Sprinter des Katastrophenschutzes des Landkreises verteilt.

Kreisverwaltung Germersheim
17.05.2022

Von 01.06.2022 bis 29.06.2022 für Schulbuchausleihe anmelden

Schulen verteilen Briefe mit Zugangsdaten

Kinder, die ab dem kommenden Schuljahr 2022/2023 die Klassen 5 bis 13 einer allgemeinbildenden Schule oder in den Berufsbildenden Schule (die Berufsfachschule I und II, die Höhere Berufsfachschule, das Wirtschaftsgymnasium) besuchen, können an der entgeltlichen Ausleihe teilnehmen. „Um sich dafür online im Internet anzumelden, erhalten alle Eltern über die Schulen einen Brief mit den notwendigen Zugangsdaten“, so Schuldezernent Christoph Buttweiler.

Das Internetportal ist ab dem 01.06.2022 bis einschließlich 29.06.2022 geöffnet. Mit den entsprechenden Zugangsdaten können sich alle, die an der Schulbuchausleihe teilnehmen wollen, dort registrieren. Die Teilnahme ist freiwillig. Es wird um unbedingte Einhaltung dieses Anmeldezeitraums gebeten, da das Online-Portal verspätete Anmeldungen absolut nicht mehr zulässt und nachträgliche Freischaltungen ausgeschlossen sind.

Ebenso wird empfohlen die Anmeldung im Internet-Portal durchzuführen, auch wenn noch keine eindeutige Entscheidung über einen eventuellen Schulwechsel bzw. eine Versetzung des Kindes getroffen werden kann, da eine nachträgliche Freischaltung in diesem Fall ausgeschlossen ist.

In dem Portal hinterlegen die Eltern ihre Kontodaten. Von dem hinterlegten Bankkonto wird dann die Leihgebühr am 01.11.2022 abgebucht.

„Für die Eltern bedeutet das nicht nur weniger Aufwand in der Beschaffung der Schulbücher, sondern auch eine deutliche finanzielle Entlastung“, so Landrat Dr. Fritz Brechtel.

„Da nicht jeder Haushalt über einen Internetzugang und PC verfügt, haben wir an den Schulen Servicestellen eingerichtet, die die Eltern gerne bei der Anmeldung unterstützen. Wann diese zu erreichen sind, entnehmen die Eltern den Informationen, die von den Schulen versandt und verteilt wurden. Bei Vorsprache in der Servicestelle bitten wir darum, insbesondere die Bankverbindung (mit IBAN und BIC) bereit zu halten, um den Bestellvorgang reibungslos unter Beachtung des neuen SEPA-Verfahrens durchführen zu können“, erklärt Christoph Buttweiler, Erster Kreisbeigeordneter und Schuldezernent.

Die Servicestellen sind wie folgt geöffnet:

  • Realschule plus Geschwister-Scholl Germersheim:
  • vom 07.06.2022 bis 10.06.2022 und 13.06.2022 bis 15.06.2022 jeweils von 08:00 Uhr bis 12:00 Uhr
  • Realschule plus Richard-von-Weizsäcker Germersheim:
  • am 01.06.2022, 15.06.2022, 22.06.2022 und 29.06.2022 jeweils 11:00 Uhr bis 13:00 Uhr   
  • Realschule plus Kandel:
  • vom 27.06.2022 bis 29.06.2022 jeweils von 07:30 Uhr bis 15:30 Uhr
  • Realschule plus Bellheim:
  • vom 01.06.2022 bis 29.06.2022 (nur nach telefonischer Anmeldung)
  • Realschule plus Lingenfeld:
  • vom 07.06.2022 bis 09.06.2022 und 27.06.2022 bis 29.06.2022 jeweils von 09:00 Uhr bis 11:30 Uhr
  • Goethe Gymnasium Germersheim:
  • vom 07.06.2022 bis 09.06.2022, 14.06.2022 bis 15.06.2022, 21.06.2022 bis 23.06.2022, 28.06.2022 bis 29.06.2022 jeweils von 14:00 Uhr bis 16:00 Uhr
  • Europa-Gymnasium Wörth:
    am 13.06.2022, 20.06.2022 und 27.06.2022 jeweils von 14:00 Uhr bis 16:00 Uhr
  • oder nach telefonischer Anmeldung
  • Integrierte Gesamtschule Kandel:
  • vom 01.06.2022 bis 29.06.2022 (nur nach telefonischer Anmeldung)
  • Integrierte Gesamtschule Rheinzabern:
  • vom 01.06.2022 bis 02.06.2022, 07.06.2022 bis 09.06.2022, 13.06.2022 bis 15.06.2022, 20.06.2022 bis 23.06.2022 und 27.06.2022 bis 29.06.2022 jeweils von 10:00 Uhr bis 15:00 Uhr
  • Integrierte Gesamtschule Rülzheim:
  • vom 03.06.2022 bis 29.06.2022 jeweils von 08:00 Uhr bis 12:00 Uhr, am 13.06.2022, 20.06.2022 und 27.06.2022 zusätzlich von 14:00 Uhr bis 16:00 Uhr
  • Carl-Benz-Gesamtschule Wörth:
  • vom 01.06.2022 bis 02.06.2022, 07.06.2022 bis 09.06.2022, 13.06.2022 bis 15.06.2022, 20.06.2022 bis 23.06.2022, 27.06.2022 bis 29.06.2022 jeweils von 08:00 Uhr bis 15:30 Uhr und am 03.06.2022, 10.06.2022, 17.06.2022 und 24.06.2022 jeweils von 08:00 Uhr bis 12:00 Uhr
  • Berufsbildende Schule Germersheim:
  • vom 01.06.2022 bis 29.06.2022 (nur nach telefonischer Anmeldung)
  • Berufsbildende Schule Wörth:
  • am 13.06.2022, 15.06.2022, 21.06.2022 und 23.06.2022 jeweils von 07:30 Uhr bis 15:30 Uhr

Sofern ein Antrag auf Gewährung von Lernmittelfreiheit (unentgeltliche Schulbuchausleihe) bewilligt wurde, ist eine Anmeldung im Online-Portal nicht erforderlich, da die Kreisverwaltung diesen Schritt bereits durchgeführt hat.

Die Bestellung der Bücher erfolgt über die Schulen in Zusammenarbeit mit der Kreisverwaltung als Schulträger.

Bezüglich des Ablaufes der Rücknahme der Schulbücher vom Schuljahr 2021/2022 und der Ausgabe der neuen Schulbücher für das Schuljahr 2022/2023 erhalten alle Eltern noch nähere Informationen.

Weitere Informationen rund um das Thema Schulbuchausleihe gibt es im Internet unter www.LMF-online.rlp.de.

Kreisverwaltung Germersheim
17.05.2022

Verlegungen bei der Abfallentsorgung wegen Feiertagen im Mai und Juni

Die Kreisverwaltung Germersheim informiert, dass es im Mai und Juni durch die Feiertage am 26. Mai (Christi Himmelfahrt) sowie am 6. Juni (Pfingstmontag) und am 16. Juni (Fronleichnam) zu Verschiebungen bei den Müllabfuhrterminen kommen kann. Es ist durchaus möglich, dass Abfuhrtermine vorgezogen oder auch nachgefahren werden. Deshalb sollte man sich unbedingt am Abfallkalender orientieren. Dort sind die Änderungen bereits vermerkt.

In diesem Zusammenhang gibt die Kreisverwaltung den Tipp, den Terminservice „Denkdran“ der Abfallwirtschaft zu nutzen. Hier erhält man seine persönlichen Abfuhrtermine (inkl. Verlegungen) ganz einfach per Mail zugeschickt. Daneben können die Abfuhrtermine auch als ICS Export (iCal) in die elektronischen Kalender integriert werden.

Beide Service-Angebote sind auf der Homepage der Abfallwirtschaft des Landkreises Germersheim abrufbar unter www.abfallwirtschaft-germersheim.de/online-service/abfall-kalender.html

Kreisverwaltung Germersheim
17.05.2022

Kurse & Angebote der Kreisvolkshochschule (KVHS) Germersheim

  • „Leben mit Demenz – Vortragsreihe – Ursache und Behandlung“ – Kurs-Nr.: C3033001KV
  • Vortrag mit Fabian Fußer, Germersheim, Ritter-von-Schmauß-Straße/Ecke Paradeplatz 8, Seiteneingang der Berufsbildenden Schule (BBS), EG, Saal E.06, Termin: Mittwoch, 08.06.2022,
  • 19:00 – 20:30 Uhr – kostenfrei.
  • „Small Talk – Netzwerken im Beruf wie Privat“ – Kurs-Nr.: C5073601KV
  • Kurs mit Ulrike-Ebba von Sparr, Germersheim, August-Keiler-Straße 34, Goethe-Gymnasium, Ostbau, EG, Saal 081, Termin: Donnerstag, 09.06.2022, 18:15 – 21:15 Uhr, Kosten: 25,00 Euro/Person.
  • „Einbürgerungstest, Termin 13 – am Vormittag“ – Kurs-Nr.: D1021013KV
  • Test mit Karin Träber, Germersheim, Ritter-von-Schmauß-Straße/Ecke Paradeplatz 8, Seitenein-gang der Berufsbildenden Schule (BBS), EG, Saal E.01, Termin: Montag, 11.07.2022, 10:00 – 11:00 Uhr, Kursdauer: 60 Minuten, Kosten: 25,00 Euro/Person, Anmeldeschluss, Freitag, 10.06.2022.
  • „Einbürgerungstest, Termin 14“ – Kurs-Nr.: D1021014KV
  • Test mit Karin Träber, Germersheim, Ritter-von-Schmauß-Straße/Ecke Paradeplatz 8, Seitenein-gang der Berufsbildenden Schule (BBS), EG, Saal E.01, Termin: Montag, 11.07.2022, 15:00 – 16:00 Uhr, Kursdauer: 60 Minuten, Kosten: 25,00 Euro/Person. Anmeldeschluss, Freitag, 10.06.2022.
  • „Feldenkraismethode® – Kurs B“ – Kurs-Nr.: C3029014KV
  • Kurs mit Katharina Gayer, Germersheim, Ritter-von-Schmauß-Straße/Ecke Paradeplatz 8, Seiteneingang der Berufsbildenden Schule (BBS), EG, Saal E.06, Termin: Samstag, 11.06.2022, 10:00 – 16:30 Uhr, Kosten: 48,00 Euro/Person.

Eine Anmeldung ist zu allen Veranstaltungen der Kreisvolkshochschule Germersheim zwingend erforderlich, telefonisch unter 07274-53334 oder -53382, per E-Mail an vhs@kreis-germersheim.de.

Kreisverwaltung Germersheim / Kreisvolkshochschule Germersheim
20.05.2022

Stadt Germersheim und Landkreis GER

Präventionsprojekt „Trau Dich“

Interaktives Theaterstück, Lehrkräfte-Workshop und Elternabend gegen sexuellen Kindesmissbrauch

Das Jugendamt des Landkreises Germersheim hat den Zuschlag für das Präventionsprojekt „Trau Dich“, eine Initiative gegen sexuellen Kindesmissbrauch, erhalten. „Trau Dich“ ist ein interaktives Theaterstück, das Kinderüber Gefühle, Grenzen und Vertrauen informieren soll. Es motiviert und ermutigt, ihren eigenen Gefühlen zu vertrauen, „Nein“ zu sagen und sich im Falle von Grenzüberschreitungen oder sexuellen Missbrauchs an Personen ihres Vertrauens zu wenden. Die ehemals bundesweite Initiative wird inzwischen vom Land fortgeführt. „Schülerinnen und Schüler der Klassen 5 und 6 werden darin über ihre Rechte informiert, in ihrem Selbstbewusstsein gestärkt und zum Thema sexuelle Gewalt aufgeklärt. Das ist ein wichtiges Thema, das uns alle angeht und wir über diesen Weg besonders nahe bringen wollen. Das Projekt spricht daher Kinder, Lehrkräfte und Eltern gleichermaßen an“, so der Erste Kreisbeigeordnete, Christoph Buttweiler.

So wird das Theaterstück begleitet von einem Lehrkräfte-Workshop und einem Eltern-Infoabend, in dem vermittelt wird, wie mit Kindern darüber gesprochen werden kann. „Zudem erläutern die regionalen und lokalen Partnerinnen und Partner den Kinder, Eltern und Lehrkräften das Hilfesystem vor Ort“, ergänzt die Jugendamtsleiterin, Denise Hartmann-Mohr. Diese sind insbesondere der Kinderschutzdienst Germersheim, der Schulpsychologischer Dienst, das Aradia Landau, der Kinderschutzbund Germersheim, die Polizei, in der Kreisverwaltung Germersheim der Allgemein Soziale Dienst, der Bereich Schulsozialarbeit, die Netzwerkkoordinationen Familienbildung sowie Kindeswohl und Kindergesundheit, die Häuser der Familien/Familienbüros und die Gleichstellungsbeauftragte des Landkreises.

Die Theateraufführung für Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 5 und 6 wird am 15. November 2022 in der Stadthalle Germersheim stattfinden. Die Termine für den Workshop der Lehrkräfte und die Elternabende sind in der Abstimmung.

Info

Um Kinder und Jugendliche besser vor Übergriffen zu schützen, hat die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) im Auftrag des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) im Jahr 2012 eine bundesweite Initiative zur Prävention des sexuellen Kindesmissbrauchs gestartet. In Rheinland-Pfalz sollen Schülerinnen und Schüler der Klassen 5 und 6 über ihre Rechte informiert, in ihrem Selbstbewusstsein gestärkt und zum Thema sexuelle Gewalt aufgeklärt werden. Die Initiative tourte 2018 bis 2020 durch das Bundesland und wird ab der Lizenzübernahme in 2021 durch das Ministerium für Bildung Rheinland-Pfalz weitergeführt.

Kreisverwaltung Germersheim
13.05.2022

Integreat-App – Wichtige Infoquelle für Geflüchtete und Helfende

Kreisverwaltung ergänzt die App stetig mit Wissenswertem aus dem Landkreis Germersheim

Über die Integreat-App, können sich Zugewanderte in ihrer eigenen Sprache über Wissenswertes in der Region informieren. Auch Beratende und ehrenamtlich Engagierte profitieren davon und erhalten durch die App Unterstützung. Aufgrund des Krieges in der Ukraine wurde die Integreat-App um wichtige Informationen ergänzt, die insbesondere für ukrainische Geflüchtete und ihre Unterstützerinnen und Unterstützer eine Rolle spielen“, wirbt der Erste Kreisbeigeordnete und Sozialdezernent Christoph Buttweiler für die App. „Sie ist ein wertvolles `Werkzeug´ für Geflüchtete und Helfende!“ Bereits seit 2016 nutzt die Kreisverwaltung Germersheim die Integreat-App. Die App ist kostenlos und sowohl online als auch offline nutzbar. Über diesen Link gelangen Interessierte direkt zur App: https://integreat.app/germersheim/de.

Die Mitarbeitenden des Büros für Migration und Integration der Kreisverwaltung Germersheim stellen über die App Wissenswertes über den Landkreis sowie lokale Nachrichten zum Coronavirus zur Verfügung. Zusätzlich werden Informationen zu den wichtigsten Themen in den Bereichen Aufenthalt und Beratung, Wohnen, Alltag, Sprache, Bildung, Erwerbstätigkeit, Gesundheit und (Freizeit-)Angebote für Kinder, Jugend und Familie bereitgestellt. Auch gibt es Hinweise über Möglichkeiten der Beteiligung und des Ehrenamts und gibt Tipps zur Freizeitgestaltung. Ebenso bietet sich die App an, um Veranstaltungen bekannt zu machen und zu bewerben.

Die Inhalte der App sind bereits vollständig auf Deutsch und Russisch verfügbar, eine Übersetzung auf Ukrainisch wird in Kürze folgen. Neben den genannten, wurden die Inhalte der App bereits zu großen Teilen in sieben weitere Sprachen für den Landkreis Germersheim übersetzt. In den kommenden Wochen werden diese Informationen stetig aktualisiert. Um die Bekanntheit der App weiter zu steigern, stellt die Kreisverwaltung einen mehrsprachigen Flyer im Handyformat zur Verfügung. Interessierte können den Flyer gerne bei der Kreisverwaltung, Büro für Migration und Integration anfordern. Fragen und Anregungen bitte über die App oder direkt an die Mitarbeitenden richten: Tel. 07274/53-2899, E-Mail: integreat@kreis-germersheim.de. Informationen des Büros für Migration und Integration zu unterschiedlichen Themen gibt es unter www.kreis-germersheim.de/integration.

Über Integreat

Integreat ist eine Open Source-Plattform, die Zugewanderten hilft, in Deutschland anzukommen. Sie unterstützt Kommunen bei der Digitalisierung und macht lokale Angebote für alle Bürgerinnen und Bürger mehrsprachig sichtbar und auffindbar.

Die Integreat-Plattform besteht aus einer Website, die via integreat.app aufgerufen werden kann und einer kostenlosen Android- sowie einer iOS-App, die offline genutzt werden können. Darüber hinaus zeigt Integreat über Schnittstellen zur IHK und HWK regionale Stellenangebote an. Zurzeit wird Integreat von knapp 80 Kommunen deutschlandweit eingesetzt, um Informationsarmut abzubauen und Teilhabe vor Ort zu ermöglichen. Bereits 2018 wurde Integreat von Google.org für seine Nachhaltigkeit als Leuchtturmprojekt ausgezeichnet und erhielt eine 250.000 – Euro- Förderung. Geschäftsführer Daniel Kehne wurde 2019 für die strategische Ausrichtung der IT-Organisation von der Computerwoche als CIO des Jahres ausgezeichnet.

Kreisverwaltung Germersheim
12.05.2022

Kreisverwaltung bietet Dienstradleasing für ihre Festangestellten und Beamten

Ein Mitarbeiter der Kreisverwaltung (links) der täglich mit dem Fahrrad zur Arbeit pendelt und Büroleiter Ralph Lehr (Mitte).
Die Kreisverwaltung ist die einzige Behörde in Rheinland-Pfalz, die Mitglied im Allgemeinen Deutschen Fahrrad Club (ADFC) ist und gemeinsam mit dem Club ihren Mitarbeitenden einmal jährlich, wie hier auf dem Foto zu sehen, eine kostenlose Fahrrad-Frühjahrsinspektion anbietet.
Foto: Kreisverwaltung Germersheim, Michael d’Aguiar

„Es gibt viele Gründe, die für eine Anstellung bei der Kreisverwaltung Germersheim sprechen. Insbesondere die jährliche Zertifizierung, die unterstreicht, dass wir ein familienfreundlicher Arbeitgeber sind, wird bei den Mitarbeitenden sehr geschätzt. Jetzt gibt es ein weiteres gewichtiges Argument für eine Beschäftigung in unserem Haus, auf das sich unsere Festangestellten und in Kürze auch unsere Beamtinnen und Beamten freuen: es geht um die Möglichkeit, ein Fahrrad oder E-Bike zu leasen“, so Landrat Dr. Fritz Brechtel, der in dieser Woche das neue Angebot den etwa 600 Beschäftigten der Kreisverwaltung vorgestellt hatte. Partner der Kreisverwaltung ist die Bikeleasing Service GmbH und Co.KG mit Sitz in Uslar, die über ein bundesweites Netz von mehr als 5.000 Fahrrad-Fachhändlern und weiteren 30.000 Klein-Unternehmen verfügt. „Ein Vorteil der Bikeleasing GmbH ist, dass sie keine Händler-Provision verlangt, die dann meist auf den Kaufpreis aufgeschlagen wird“, so Büro- und Personaleiter Ralph Lehr, der über das Betriebliche Gesundheitsmanagement der Verwaltung dieses Angebot erstellen ließ.

Schon jetzt wächst die Zahl der Fahrradpendelnden der Kreisverwaltung jährlich. Zumal interne Wettbewerbe sowie wetter- und diebstahlgeschützte Abstellmöglichkeiten zusätzliche Anreize liefern, um vom Kfz auf die umweltbewusste, gesundheitsfördernde Alternative Fahrrad umzusteigen. Wer als Angestellter der Kreisverwaltung das Angebot nutzen möchte, hat nahezu freie Händlerwahl und darf über eine Preisspanne zwischen 650 und 7.000 Euro verfügen. Die Provisionsraten werden dann vom Monatsgehalt abgezogen, wodurch sich wiederum das zu versteuernde Einkommen verringert.

Schon lange hat sich Landrat Dr. Fritz Brechtel auch gegenüber den Mainzer Ministerien dafür stark gemacht, dass nicht nur Tarifbeschäftigte, sondern auch Beamte das Angebot nutzen können. „Jetzt wurden die gesetzlichen Weichen hierfür gestellt und sobald die Durchführungshinweise vorliegen, können tatsächlich alle Bediensteten der Kreisverwaltung von dem Angebot partizipieren“, so Brechtel.

Text: Kreisverwaltung Germersheim Foto (Kreisverwaltung Germersheim, Michael d’Aguiar
12.05.2022

Sportabzeichen und Schule – das gehört zusammen!

Mit einem gemeinsamen Schreiben haben sich Landrat Dr. Fritz Brechtel, der Erste Kreisbeigeordnete und Schuldezernent Christoph Buttweiler und die Sportabzeichen-Beauftragte des Landkreises Germersheim, Birgit Liebel an die Schulleitungen gewandt und auf die Initiative „Sportabzeichen und Schule – das gehört zusammen!“ hingewiesen. „Der Landkreis Germersheim ist ein sportlicher Landkreis mit vielen sportlichen Bürgerinnen und Bürgern. Das zeigt die Anzahl der Sportabzeichen, die im vergangenen Jahr im Landkreis abgenommen wurden. Gerade auch die abgelegten Sportabzeichen an den Schulen haben dazu beigetragen, dass der Landkreis Germersheim den ersten Platz unter den Landkreisen in der Pfalz nach den Städten Speyer und Zweibrücken belegen konnte“, so Landrat Dr. Fritz Brechtel.

Mit der Initiative „Sportabzeichen und Schule – das gehört zusammen!“ möchte der Landessportbund Rheinland-Pfalz, seine regionalen Sportbünde und das Ministerium mit der ADD erreichen, dass die Verleihungszahl an Deutschen Sportabzeichen gerade in Schulen noch weiter gesteigert werden. Für Motivation sorgt dabei der jährlich vom Landessportbund, seinen Sportbünden und dem Bildungsministerium ausgeschriebene Schulsportabzeichen-Wettbewerb.

Auch die Sparkasse Südpfalz hat für 2022 wieder die Förderung des Breitensports in der gesamte Südpfalz im Rahmen des Sportabzeichen-Wettbewerbes zugesagt. Der Sportabzeichen-Wettbewerb 2022 läuft dabei noch bis zum 31. Dezember 2022.

Hierbei werden neben Vereinen, alle Schulen, die mindestens zehn Sportabzeichen absolviert haben, mit 5 Euro pro gewertetem Abzeichen belohnt.

„Wir möchten alle Verantwortlichen in den Schulen bitten, das Deutsche Sportabzeichen verstärkt zu unterstützen. Das Sportabzeichen bietet eine gute Gelegenheit des Sich-Messens gepaart mit Teamgeist und Fair Play“, so Brechtel und Buttweiler.

Kreisverwaltung Germersheim
12.05.2022

Bedarfsgerechtes Betreuungsangebot in Kitas

Der Kreiselternausschuss Germersheim hat es sich zum Ziel gesetzt, ein breites Meinungsbild der Eltern und Sorgeberechtigten zu vertreten.

Zur Erreichung dieses Ziels benötigen die Elternvertreterinnen und Elternvertreter des Landkreises Ihre Unterstützung!

Mit Inkrafttreten des neuen Kita-Gesetzes gewann die Bedarfsplanung in den Kitas deutlich an Relevanz, da sich die Bedarfsmeldungen der Eltern direkt auf die möglichen Betreuungszeiten sowie das in der Kita vorhandene Personal auswirken.

Um ein realistisches Bild der aktuellen Situation aus Sicht der Eltern zu erhalten, führt der Kreiselternausschuss Germersheim eine kurze Online-Umfrage durch, die sich an alle Eltern mit Kita-Kindern im Landkreis wendet.

Die Teilnahme an der Umfrage ist ab sofort möglich und sie ist unter folgendem Link erreichbar:

Die Teilnahme dauert maximal 5 Minuten und ist bis zum 20. Mai möglich.

Um möglichst viele Eltern zu erreichen, bittet der Kreiselternausschuss auch darum, dass die Information über die Online-Umfrage gerne mit anderen Eltern geteilt wird. Hierzu hat das Gremium ein Plakat erstellt, das digital und/oder als Aushang gerne weitergeleitet werden darf. Zum Plakat.

Der Kreiselternausschuss freut sich auf eine möglichst zahlreiche Teilnahme!

Kreiselternausschuss (KEA) Germersheim
11.05.2022

Spendentransport startet am 12. Mai in den Partnerlandkreis Krotoszyn

Landrat parallel zur offiziellen Einweihung des neuen Krankenhaus-Anbaus eingeladen

Eine halbe Tonne mit Frühlings- und Sommerkleidung,  mehr als drei Tonnen haltbare Lebensmittel, Kisten voller Schul- und Bastelsachen sowie Reinigungs- und Hygieneartikel, werden am kommenden Donnerstag, 12. Mai, den polnischen Partnerlandkreis Krotoszyn erreichen und dort an die Menschen verteilt, die wegen des Angriffskriegs Ihre Heimat, die Ukraine, verlassen mussten. In Polen, auch im Landkreis Krotoszyn, kommen immer noch viele Geflüchtete an. Gezielte und koordinierte Unterstützung bei der Versorgung dieser Menschen ist herzlich willkommen.

Gesammelt wurden die Güter in einer Spendenaktion Ende April. „Die Menschen im Landkreis Germersheim haben wieder einmal ihre Bereitschaft zu helfen und ihr Herz bewiesen“, dankt Landrat Dr Fritz Brechtel den Spenderinnen und Spender. Er versichert: „Die Spenden kommen bei den aus der Ukraine Geflüchteten an. Unser Partnerlandkreis wird sie gezielt an die Menschen verteilen, die im Landkreis Krotoszyn ankommen.“ Entsprechend einer Bedarfsliste aus dem Partnerlandkreis hatte der Kreischef zu Spenden aufgerufen. An vier Standorten in Kreis hatten die Menschen daraufhin seht gut erhaltenen Frühlings- und Sommerkleidung abgegeben und große Mengen haltbarer Lebensmittel gespendet. Die Spendenaktion organisiert und koordiniert hatten in Zusammenarbeit mit Mitarbeitenden der Kreisverwaltung insbesondere Berthold Simon, ehemaliger Kreisfeuerwehrinspekteur, und Alfred Gadinger, ehemaliger Büroleiter der Kreisverwaltung Germersheim. Tatkräftige Unterstützung erfuhren sie von den Freiwilligen Feuerwehren Wörth, Bellheim und Germersheim, dem Deutschen Roten Kreuz, dem Malteser Hilfsdienstes Hatzenbühl sowie den beiden Bellheimer Vereinen „Helferkreis e.V.“ und der „Freundschaftskreis Bellheim-Kozmin e.V.“. „Auch allen Helferinnen und Helfern danke ich herzlich. Es ist gut zu wissen, dass wir uns aufeinander verlassen können. Danke!“, so Landrat Brechtel.

Landrat Brechtel wird bei Ankunft des Transports in Krotoszyn sein. Am 13. Mai wird in Krotoszyn der neue Anbau der des Krankhauses offiziell eingeweiht. Dazu wurde er von seinem polnischen Amtskollegen Stanislaw Szczotka eingeladen. Schon bei früheren Besuchen waren das Krankenhaus und soziale Einrichtungen ein zentrales Thema. „Zum einen bin ich gespannt auf die Veränderungen in unserem Partnerlandkreis und den Klinikanbau. Zum anderen ist es mir gerade in dieser Zeit ein besonderes Anliegen, unserer Partnerschaft wieder neue Bedeutung zu geben. Auch die Corona-Pandemie hatte den Kontakt zu unseren Freunden ausgebremst“, so Landrat Brechtel. Begleiten werden ihn auf dieser Reise Mathias Deubig, Sachbearbeiter Katastrophenschutz in der Kreisverwaltung Germersheim, der die Partnerschaft von Anfang an aktiv begleitet hat, und Berthold Simon. Beide werden mit einem Sprinter des Katastrophenschutzes einen Teil der Hilfsgüter an sein Ziel in Krotoszyn verbringen. Ein zweites Fahrzeug, ein Wechsellader der Freiwilligen Feuerwehr Germersheim mit einem Abrollbehälter der Freiwilligen Feuerwehr Rülzheim, wird den Großteil der Hilfsgüter transportieren. Till Mattes und Christan Hillenbrand von der Freiwilligen Feuerwehr Germersheim werden den Lkw fahren. „Auch für diese Hilfsbereitschaft bin ich sehr dankbar“, so Landrat Brechtel. Die Ankunft der beiden Transporte wird am Donnerstagabend in Polen erwartet.

Kreisverwaltung Germersheim
11.05.2022

Rheinland-Pfalz-Tag 2022 – Die Südpfalz ist wieder dabei

Der Landkreis Germersheim präsentiert sich beim nächsten Rheinland-Pfalz-Tag vom 20. – 22.05.2022 in Mainz am gemeinsamen Informationsstand von Pfalz.Touristik e.V.. Die Besuchenden können sich über die zahlreichen attraktiven Ausflugs- und Freizeitmöglichkeiten informieren und erhalten kostenfrei die aktuellen Rad- und Wanderbroschüren der Pfalz und Südpfalz.

Ein Höhepunkt beim Rheinland-Pfalz-Tag ist wie in jedem Jahr der große Festzug am Sonntag, 22.05.2022 ab 13 Uhr. Der Landkreis Germersheim wird mit 2 Zugnummern vertreten sein; Startnummer 38: Fanfaren- und Spielmannszug Schaidt e.V. sowie Startnummer 39: Neuburger Trachtengruppe. Der Festzug wird vom SWR in der Zeit ab 15 Uhr übertragen.

Weitere Informationen zum Rheinland-Pfalz-Tag sind im Internet unter www.rlp-tag.de erhältlich. Informationen zur Südpfalz gibt es unter www.suedpfalz-tourismus.de

Kreisverwaltung Germersheim
11.05.2022

Nächste Sitzung des Jugendhilfeausschusses

Die nächste öffentliche Sitzung des Jugendhilfeausschusses findet am Dienstag, 17.05.2022, um 15 Uhr, in der Kreisaula, Ritter-von-Schmauß-Straße, 76726 Germersheim, statt.

Auf der Tagesordnung stehen folgende Tagesordnungspunkte:

  1. Anerkennung des Naturkindergartens Bienwald e.V. als Träger der freien Jugendhilfe
  2. Umsetzung des Ausbaus der Schulsozialarbeit im LK Germersheim
  3. Information über die Verwendung der Mittel aus dem Aktionsprogramm „Aufholen nach Corona für Kinder und Jugendliche in den Jahren 2021 und 2022“ für den Bereich der Jugendhilfe
  4. Information über die Verwendung der Mittel aus dem Aktionsprogramm „Aufholen nach Corona für Kinder und Jugendliche in den Jahren 2021 und 2022“ im Rahmen der Bundesstiftung Frühe Hilfen
  5. Sachstand zur Umsetzung der SGB VIII-Reform im LK Germersheim
  6. Fortführung interkultureller Assistenzen an Grund- und weiterführenden Schulen
  7. Kindertagesstätten-Bedarfsplanung 2022/2023
  8. Erhebung des Sachstandes der KiTA-Baumaßnahmen im Landkreis Germersheim
  9. Durchführung regelmäßiger Elternbefragungen zu den KiTA-Betreuungsbedürfnissen
  10. Mitteilungen und Anfragen

Zur Sitzung gilt die Maskenpflicht. Es wird gebeten, auf dem Weg zum Sitzplatz und z.B. beim Toilettengang Maske (OP oder FFP2) zu tragen. Am Sitzplatz kann die Maske entfallen.

Kreisverwaltung Germersheim
11.05.2022

Zeichen setzen und Solidarität zeigen

Gleichstellungsbeauftragte der Landkreise Südliche Weinstraße und Germersheim sowie der Stadt Landau weisen auf Internationalen Tag gegen Homo-, Bi-, Inter- und Transphobie (Idahobit) am Dienstag, 17. Mai, hin – Online-Veranstaltung zum Thema Transidentität am Montag, 16. Mai

Die Gleichstellungsbeauftragten Isabell Stähle (v.l.n.r.), Evi Julier und Lisa-Marie Trog setzen sich für Akzeptanz sexueller Vielfalt ein.
Foto: KV SÜW / Stadt Landau / KV GER

Am 17. Mai vor genau 32 Jahren strich die Weltgesundheitsorganisation Homosexualität von der Liste der psychischen Krankheiten. Seitdem erinnert jährlich am 17. Mai der Internationale Tag gegen Homo-, Bi-, Inter- und Transphobie (Idahobit) an dieses wichtige Ereignis. Inzwischen hat die aktuelle Bundesregierung mit Sven Lehmann erstmals einen Queer-Beauftragten berufen. Doch immer noch werden queere Menschen diskriminiert und kämpfen um Akzeptanz. „Deshalb ist es so wichtig, dass Menschen jeglichen Geschlechts ein Zeichen für die Gleichstellung der Vielfalt sexueller und geschlechtlicher Identitäten setzen“, so die Gleichstellungsbeauftragten des Kreises Südliche Weinstraße, Isabelle Stähle, des Kreises Germersheim, Lisa-Marie Trog, und der Stadt Landau, Evi Julier.

Die drei Gleichstellungsbeauftragten betonen: „Wir sind nicht alle gleich, unsere Rechte jedoch müssen es sein! Wir alle müssen Solidarität zeigen und dafür einstehen, dass Menschenrechte nicht verhandelbar sind!“. Darum wird am Dienstag, 17. Mai, an den Kreishäusern der Landkreise Germersheim und SÜW sowie am Landauer Rathaus die Regenbogenflagge gehisst.

Anlässlich des Internationalen Tages gegen Homo-, Bi-, Inter- und Transphobie laden Stähle, Trog und Julier am Montag, 16. Mai, 19.30 bis 21 Uhr, zu einer Online-Veranstaltung zum Thema Transidentität ein. Menschen, deren Geschlechtsidentität nicht mit dem nach der Geburt zugewiesenen Geschlecht übereinstimmt, werden seit einigen Jahren immer sichtbarer. Anders als früher finden viele trans* Coming-outs heute schon im Kindes- und Jugendalter statt. Welche Lebenswege und Entwicklungsprozesse durchlaufen trans* Personen? Wie können Fachkräfte, Schule und Familie dabei unterstützen? Welche rechtlichen Herausforderungen gilt es zu meistern? Welche medizinischen Möglichkeiten gibt es für Transidente, die solche in Anspruch nehmen wollen? Und wo finden trans* Menschen und ihre Angehörigen Beratung und Austausch? Dies und Vieles mehr erfahren Interessierte bei dieser Online-Veranstaltung in Kooperation mit dem Projekt Familienvielfalt von QueerNet Rheinland-Pfalz e.V. Die Teilnahme ist kostenfrei.

Anmeldung unter: l.trog@kreis-germersheim.de oder telefonisch unter 07274/53-1109. Der Einladungslink wird kurz vor der Veranstaltung zugeschickt.

Text: Gemeinsame Pressemitteilung der Landkreise Südliche Weinstraße und Germersheim sowie der Stadt Landau Foto: KV SÜW / Stadt Landau / KV GER
11.05.2022

17.500 Menschen aus dem Landkreis Germersheim zur Teilnahme an der Bevölkerungszählung „Zensus“ aufgefordert

Die Erhebungsbeauftragten bei der Zensus-Schulung in der Germersheimer Kreisaula.
Foto: Kreisverwaltung Germersheim, Arthur Jung

Am 15. Mai fällt der Startschuss für die im Zehnjahres-Rhythmus durchgeführte Bevölkerungszählung „Zensus“. Die Daten sollen der Politik helfen, den Bedarf an Schulen, Alten- und Seniorenheimen oder Wohnraum zu ermitteln. Zudem wird durch die Befragung die amtliche Einwohnerzahl ermittelt, die als Basis für den Länderfinanzausgleich eine zentrale Rolle spielt. „Die Erkenntnisse aus der Befragung liefern wichtige Informationen für politische und wirtschaftliche Entscheidungen. Ich bitte daher alle Menschen, die in den nächsten Tagen aufgefordert werden sich mit einem von uns bestellten Erhebungsbeauftragten zu treffen, sich dem nicht zu verwehren und zeitnah einen Termin zu vereinbaren“, sagt Landrat Dr. Fritz Brechtel und will damit die rund 170 geschulten und ausgewählten Erhebungsbeauftragten unterstützen, die ab Sonntag durch einen Einwurf in die Hausbriefkästen einen Erhebungstermin anfragen.

Das Treffen und die Befragung dauern lediglich einige Minuten, da nur wenige persönliche Angaben erfasst werden. Anschließend erhalten die Befragten Zugangsdaten zu einem Online-Fragebogen und können dann weitere Angaben eigenständig online eingeben. In Ausnahmefällen besteht die Möglichkeit, die Befragung mit Hilfe eines Papierfragebogens durchzuführen. Die Befragungen können mit genügend Abstand an der Tür oder im Flur erfolgen. Das Betreten der Wohnung oder des Hauses ist somit nicht notwendig. Die von der Kreisverwaltung beauftragten Personen können sich zudem mit einem offiziellen Ausweis autorisieren, im Zweifel helfen auch die Zensus-Mitarbeitenden der Germersheimer Kreisverwaltung weiter (zensus.info@kreis-germersheim.de oder telefonisch unter 07274/53-4649).

Nach dem Zensusgesetz 2022 sind die ausgewählten Personen verpflichtet Auskunft zu geben, eine Ablehnung der Teilnahme ist nicht möglich. Wer der Verpflichtung nicht nachkommt, dem droht unter Umständen seitens des Bundesamt ein Zwangsgeld.

Die erfassten Daten unterliegen der Geheimhaltung und werden ausschließlich für statistische Zwecke genutzt. Durch das sogenannte „Rückspielverbot“ ist es gesetzlich untersagt, die gewonnenen Zensus-Befragungsdaten an andere Verwaltungsbereiche der Kreisverwaltung oder gar an andere Verwaltungen weiterzugeben. Zudem werden die Zensus-Ergebnisse nur anonymisiert veröffentlicht, so dass ein Rückschluss auf einzelne Personen nicht möglich ist. Alle Daten werden zum frühestmöglichen Zeitpunkt gelöscht.

Insgesamt werden mehr als 30 Millionen Menschen in Deutschland im Zeitraum zwischen 15. Mai und 7. August 2022 befragt. Im Landkreis Germersheim wurden nach dem Zufallsprinzip etwa 17.500 Personen ausgewählt. Auch in Wohnheimen und Gemeinschaftsunterkünften (wie Alten- und Pflegeheimen) werden die dort zum Zensusstichtag wohnenden Personen erfasst.

Text: Kreisverwaltung Germersheim Foto: Kreisverwaltung Germersheim, Arthur Jung
11.05.2022

SÜD am „Stand der Region“ auf dem Mannheimer Maimarkt

Der Südpfalz-Tourismus Landkreis Germersheim e.V. (SÜD) präsentierte die Vielfalt des Landkreises Germersheim am 3. Mai auf dem Mannheimer Maimarkt.

Am „Stand der Region“ in Halle 35 erhielten die Besucher an diesem Tag vielfältige Informationen zu Freizeitangeboten sowie Wander-, Radwander- und Einkehrmöglichkeiten in der Südpfalz. Besonders die Aktivangebote wie Radfahren und Wandern stießen auf großes Interesse bei den Besuchern, die überwiegend aus dem Rhein-Neckar-Raum angereist waren. Mit am Stand war auch der Fußballgolfpark Südpfalz aus Kandel und ermöglichte den Gästen auf einem kleinen Parcours ihre Ball-Geschicklichkeit unter Beweis zu stellen.

Weitere Informationen:

Südpfalz-Tourismus Landkreises Germersheim e.V.
06.05.2022

Fit fürs Ehrenamt in der Kinder- und Jugendarbeit

Nächste Jugendleiterausbildung startet Ende Juni in Kandel

Wer die Jugendleiter/innen-Card (JuleiCa) erwerben möchte, hat dazu im Juni/Juli Gelegenheit. In bewährter Zusammenarbeit mit dem Kreisjugendring Germersheim e.V. bietet das Kreisjugendamt Germersheim dieses Seminar an. Anmelden können sich Interessierte ab 16 Jahren, die entweder bereits in der Jugendarbeit aktiv sind oder sich künftig ehrenamtlich in einem Verein engagieren möchten.

„Die Teilnehmenden erhalten im Rahmen der Schulung wichtige Informationen, die zur Durchführung von Freizeiten oder bei der Betreuung von Kinder- und Jugendgruppen grundlegend sind“, so der Erste Kreisbeigeordneter und Jugenddezernent Christoph Buttweiler. Inhalte sind daher u.a. die Aufsichtspflicht und Haftung, Konfliktmanagement und Kommunikation sowie das Anleiten von Gruppenspielen.

„Neben der Vermittlung theoretischer Grundlagen werden auch viele Praxissituationen eingeübt um den Ehrenamtlichen die Umsetzung in den Gruppenleiter-Alltag zu erleichtern“, ergänzt die Leiterin des Jugendamtes, Denise Hartmann-Mohr.

Die Mühen der Ausbildungen und des gesellschaftlichen Engagements sollen sich nach Meinung des Jugenddezernenten Buttweiler aber auch lohnen: „Neben den Anregungen für die Jugendarbeit erhalten deshalb alle Teilnehmenden als Qualifikationsnachweis die bundesweit anerkannte und legitimierte Jugendleiter/innen-Card `JuleiCa´, die mit vielen regionalen und überregionalen Vergünstigungen verbunden ist.“

Die Schulung findet am 24./ 25.06.22 (Fr, Sa), am 15./16.07.22 (Fr, Sa) sowie am 17.09.22 (Sa) in den Räumen des Jugendzentrums Kandel statt. An den Freitagsterminen beginnt die Schulung jeweils ab 18 Uhr. Die Seminargebühr beträgt 35 Euro pro Person. Zum Erwerb der „JuleiCa“ ist die Teilnahme an allen Seminartagen erforderlich.

Anmeldung beim Kreisjugendamt Germersheim, Jeanette Zikko-Giessen und Heike Hafner, Tel. 07274/53-372, E-Mail: kreisjugendpflege@kreis-germersheim.de.

Kreisverwaltung Germersheim
06.05.2022

„Weil sie’s kann! – Frauen-Körper-Lebens-Welten 2022“ – Eine Veranstaltungsreihe der Gleichstellungsbeauftragten

Weil Frau es kann und sie gerade das in diesen (Krisen-)Zeiten immer wieder unter Beweis stellt, haben die Gleichstellungsbeauftragten Isabelle Stähle (SÜW), Evi Julier (LD) und Lisa-Marie Trog (GER) zum zweiten Mal die Veranstaltungsreihe „Weil sie’ s kann! Frauen-Körper-Lebens-Welten“ in einem digitalen Format entwickelt. Sie wollen damit Frauen Mut machen, neue Wege zu mehr Geschlechtergerechtigkeit zu gehen.

„Wenn wir nicht ausreichend körperliche Selbstbestimmung haben, haben wir auch viele Entfaltungsmöglichkeiten nicht und können Entscheidungen über verschiedene Lebensdimensionen nicht treffen“, so die Gleichstellungsbeauftragten. Dazu gehöre auch die Macht jeder und jedes Einzelnen, Entscheidungen über den eigenen Körper zu treffen. Dabei müssen die Männer zu Verbündeten werden, die die Entscheidungen der Frauen respektieren. „Solange es weltweit immer noch Frauen gibt, die nicht selbstständig entscheiden können, ob sie verhüten und medizinische Versorgung in Anspruch nehmen, oder gar mit wem sie Sex haben, ist noch viel zu tun“, betonen die Gleichstellungsbeauftragten.

Die Veranstaltungen im Zeitraum von Mai bis Juli sind vielfältig, informativ, unterhaltsam und für jede Interessentin online zugänglich.Gestartet wird am Montag, 30. Mai, mit Informationen und einem Austausch von Ursam – Natur- und Lebenspfade e. V. zum Thema „Gebären und Mutterschaft-Tango zwischen Hingabe und Aufgabe“.

Beim Vortrag „Verhütung“ mit der Frauenärztin Dr. Wilson aus Berlin geht es am Donnerstag, 23. Juni, um Verhütungsmittel, die Pille und Nebenwirkungen. Am 30. Juni informiert Runa Hoffmann von Misc aus Berlin über die Selbstbestimmung, Bewertung von außen und unzureichende Schönheitsideale. Weiter geht es am Freitag, 1. Juli, mit einer virtuellen Reise mit Museumsführung in Wien durch das Museum für Verhütung und Schwangerschaftsabbruch. Beendet wird die Reihe am Donnerstag, 28. Juli, mit Übungen und Austausch zu „Körperwahrnehmung – schön dich kennen zu lernen“, durchgeführt von Ursam – Natur- und Lebenspfade e. V.

Der Programm-Flyer ist auf den Internetseiten online einzusehen unter: www.suedliche-weinstrasse.de/de/einrichtungen/frauen/veranstaltungen.php, www.kreis-germersheim.de/gleichstellung und www.landau.de/gleichstellungsstelle. Hier finden Interessierte zudem die Anmeldemöglichkeiten zu den einzelnen Veranstaltungen.

Gemeinsame Pressemitteilung der Landkreise Germersheim und Südliche Weinstraße und der Stadt Landau in der Pfalz
05.05.2022

Verbraucherzentrale seit zehn Jahren in Germersheim

Mehr als 6000 Beratungen  

Blicken auf zehn erfolgreiche Jahre Verbraucherzentrale in Germersheim zurück: (von links) Ulrike von der Lühe, Vorstand der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz, Landrat Dr. Fritz Brechtel und Nicole Schrank, Beraterin der Verbraucherzentrale in Germersheim.
Foto: Kreisverwaltung Germersheim

Auf zehn erfolgreiche Jahre engagierte Verbraucherarbeit blickt die Verbraucherzentrale Germersheim in diesem Jahr zurück. „Wir freuen uns, dass unsere Beratung in Germersheim so gut angenommen wird. Mehr als 6000 Kontakte in dieser Zeit sind eine stolze Bilanz“, so Ulrike von der Lühe, Vorstand der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz. „Durch ihre finanzielle Unterstützung macht die Kreisverwaltung diese für die Bürgerinnen und Bürger sehr wertvolle Anlaufstelle möglich. Dafür und für das sehr gute Miteinander im Haus sagen wir ein herzliches Dankeschön. Die Kreisverwaltung leistet damit einen wertvollen Beitrag für mehr Verbraucherschutz in der Region.“

„Es war uns wichtig, das bereits bestehende, vielfältige Beratungs- und Selbsthilfeangebot im Kreis noch weiter auszubauen. Der Stützpunkt der Verbraucherzentrale im Kreishaus ist dazu ein weiterer und wichtiger Baustein. Wir freuen uns, dass diese weitere Hilfe zur Selbsthilfe so gut angenommen wird. Für die Bürgerinnen und Bürger bedeutet das wertvolle und anbieterunabhängige Beratung nah oder direkt am Wohnort“, so Landrat Dr. Fritz Brechtel.

Initiator und „Gründungsvater“ des Stützpunktes der Verbraucherzentrale in Germersheim im Jahr 2011 war Martin Brandl. Er hat sich dafür stark gemacht, dass das Vorhaben umgesetzt werden konnte. Der damalige Kreisbeigeordnete und heutige Staatssekretär im rheinland-pfälzischen Wirtschaftsministerium Andy Becht unterstützte damals den neu gegründeten Stützpunkt tatkräftig und hat für eine gute Vernetzung mit den wichtigen regionalen Akteuren gesorgt.

Seit Juni 2020 ist Nicole Schrank Beraterin in Germersheim. „Ich habe in der Kreisverwaltung schnell Fuß gefasst“, so die Verbraucherschützerin. „Mein Ziel ist es, mich für die Rechte von Verbraucherinnen und Verbrauchern einzusetzen und sie bei ihren individuellen Verbraucherproblemen unkompliziert und kompetent zu unterstützen.” Der Einstieg der Verbraucherschützerin im Juni 2020 fand unter erschwerten Corona-Bedingungen statt, die sie souverän gemeistert hat. „Die Offenheit und Freundlichkeit, mit der ich hier aufgenommen wurde, und die unterschiedlichsten Anfragen von Ratsuchenden haben mir den Start leicht gemacht“, so Schrank.

Waren anfangs noch persönliche Beratungen mit Maske und unter Einhaltung der Hygienevorschriften möglich, konnte die Verbraucherzentrale ihr Informations- und Beratungsangebot ab Spätherbst durch telefonische und Videoberatung aufrechterhalten. Viele Ratsuchende waren dankbar für dieses Angebot und nahmen es auch rege in Anspruch. Zudem bot die Verbraucherzentrale Web-Seminare an, die ebenfalls gut genutzt wurden, u.a. für eine Gruppe Migranten des Familienbüros Hagenbach. Thema des Onlineworkshops war Haushaltsführung mit dem Haushaltsbuch der Verbraucherzentrale „Finanzen im Blick“.

Beratungsthemen in Germersheim  

Fragen zu Reisestornierungen, abgesagten Veranstaltungen und Konzerten, Verträgen mit Fitnessstudios, Fake-Shops im Internet – das waren die Top-Themen in der Coronazeit. Dauerbrenner in den vergangenen zehn Jahren waren am Telefon untergeschobene Verträge, unberechtigte Inkasso-Forderungen für angebliche Zeitungsabonnements oder Glücksspiele, Probleme beim Wechsel des Internet- oder Mobilfunkanbieters und unklare Rechnungsposten auf der Telefonrechnung. In den letzten Wochen kamen vor allem Fragen zu gekündigten Prämiensparverträgen neu dazu. “In vielen Fällen kann ich Ratsuchenden zu ihrem Recht verhelfen und sie dabei unterstützen, ihr Geld zurückzubekommen”, so Schrank.

Fälle aus der Beratung:

  • 8.500 Euro Aufwandsentschädigung für einen Treppenlift abgewendet

Eine ältere Dame aus der Region hatte zuhause einen Vertrag für einen Treppenlift abgeschlossen, den sie anschließend widerrufen hatte. Der Hersteller des Treppenlifts verlangte daraufhin eine Aufwandsentschädigung von 8.500 Euro. Die Verbraucherzentrale hat den Anbieter angeschrieben und konnte mit Verweis auf ein aktuelles Urteil des Bundesgerichtshofs die Forderung abwenden.

  • Untergeschobenen Zeitschriftenvertrag aufgelöst

Ein Ehepaar erhielt nach einem Werbeanruf eine Zeitschrift sowie eine Rechnung über 141,45 Euro, obwohl sie keine Zeitschrift abonnieren wollten und auch nicht bestellt hatten. Nicole Schrank erklärte für das Ehepaar die Anfechtung des untergeschobenen Vertrages wegen arglistiger Täuschung. Der zu Unrecht geforderte Betrag musste nicht bezahlt werden.

  • Kündigung von Prämiensparverträgen

Derzeit wenden sich viele Betroffene an den Stützpunkt Germersheim, weil sie von der Sparkasse Südpfalz eine Kündigung für ihren alten, gut verzinsten Prämiensparvertrag erhalten haben. Allerdings hat der Bundesgerichtshof im Mai 2019 entschieden, dass die Kreditinstitute diese Verträge nicht generell kündigen dürfen, sondern nur in ganz bestimmten Fällen. Das heißt, dass eine Kündigung aus Sicht der Verbraucherzentrale nicht in jedem Fall rechtens ist, sondern der jeweilige Vertrag entscheidend ist. Eine individuelle Vertragsprüfung ist daher sinnvoll.

In der Beratung erläutert Schrank die Rechtslage sowie die Erfolgsaussichten eines Widerspruchs gegen die Kündigung im jeweiligen Fall und gibt Tipps zum weiteren Vorgehen.

„In solchen und vielen anderen Fällen ist die rechtliche Beratung und Unterstützung der Verbraucherzentrale gefragt. „Wir sind vor Ort eine niedrigschwellige Anlaufstelle für alle Zielgruppen“, so von der Lühe. „Mit unserem Beratungs- und Informationsangebot leisten wir einen Beitrag dazu, dass sich Verbraucherinnen und Verbraucher kritisch und selbstbestimmt am Markt orientieren können, Vertragsfallen erkennen, sich gegen Benachteiligung und Täuschung wehren und ihre Rechte durchsetzen können.“

  • Energieberatung

Neben der allgemeinen Verbraucherberatung bietet die Verbraucherzentrale in Germersheim auch Energieberatung an. Beraterin ist Dipl.-Ing. Architektin Nicole Siepe. Ihre Beratungsthemen reichen von Wärmedämmung und Heizungstausch über Haustechnik, regenerative Energien, Energie sparen bis hin zu Fördermitteln.

Beratungszeiten und Terminvereinbarung

  • Allgemeine Verbraucherthemen
  • Jeden Donnerstag von 10 bis 15 Uhr
  • Terminvereinbarung unter (07274) 53- 172
  • Schriftliche Anfragen an germersheim@vz-rlp.de
  • Energieberatung
  • Jeden ersten und dritten Freitag im Monat von 08:30 bis 12 Uhr
  • Terminvereinbarung unter (07274) 530 oder energie@vz-rlp.de

Die Beratungen finden in der Kreisverwaltung, Luitpoldplatz 1, Erdgeschoss, Raum 0.14 statt.

Weitere Informationen unter www.verbraucherzentrale-rlp.de/germersheim

Gemeinsame Medieninformation der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz und des Landkreises GermersheimFoto: Kreisverwaltung Germersheim
05.05.2022

Neues, kleineres Impfzentrum in Germersheim im Aufbau

Impfbus als Zwischenlösung am neuen Standort

Das Landesimpfzentrum in Wörth ist abgebaut und wird in Abstimmung mit dem Land durch eine deutlich kleinere Einrichtung in Germersheim ersetzt. Derzeit erfolgt der Ausbau der neuen Impfeinrichtung in einem ehemaligen Autohaus in der Münchener Straße 2 in Germersheim. Die Inbetriebnahme ist für spätestens Juni geplant. Bis dahin wird der Impfbus des Landes als Ersatzeinrichtung zur Verfügung stehen. Er macht in Germersheim in der Münchener Straße 2 an folgenden Terminen Halt: Donnerstag, 19. Mai, und Dienstag, 31. Mai, jeweils von 10 bis 17 Uhr.

„Das große Impfzentrum mit fünf Impfstraßen hat vor allem für die erste und zweite Schutzimpfung sehr gute Dienste geleistet. Hier konnten wir schnell sehr viele Menschen impfen. In den letzten Monaten sind die Impfzahlen stark gesunken. Aus diesem, aber auch aus wirtschaftlichen Gründen haben wir die große Einrichtung in Wörth, die wir im Auftrag des Landes betrieben haben, geschlossen. Die neue, kleinere Einrichtung wird in Kürze zur Verfügung stehen“, so Landrat Dr. Fritz Brechtel. Sollte im Herbst eine weitere, große Impfkampagne notwendig werden, können auch am neuen Standort mehrere hundert Personen täglich geimpft werden, bei Bedarf verstärkt durch einen Zwei-Schicht-Betrieb, auch am Wochenende. Der Kreischef ergänzt: „Außerdem haben wir mobile Impfteams organisiert, die bei Bedarf in die Gemeinden vor Ort kommen und Impfaktionen durchführen. Viele Impfwillige gehen zudem zu ihren Hausärzten, um sich impfen zu lassen. Damit sind wir gut und breit aufgestellt, auch wenn der Bedarf an Impfungen wieder deutlich steigen sollte.“

Weitere Informationen rund ums Impfen und zur Corona-Pandemie gibt es unter www.kreis.germersheim.de/coronavirus. Wo der Impfbus des Landes Halt macht, ist hier nachzulesen https://corona.rlp.de/de/impfen/informationen-zur-corona-impfung-in-rheinland-pfalz/.

Kreisverwaltung Germersheim
04.05.2022

Kreisvolksschule (KVHS) Germersheim

„Leben mit Demenz – Vortragsreihe – Ursache und Behandlung“ – Kurs-Nr.: C3033001KV

Vortrag mit Dr. med. Fabian Fußer, Germersheim, Ritter-von-Schmauß-Straße/Ecke Paradeplatz 8, Seiteneingang der Berufsbildenden Schule (BBS), EG, Saal E.06, Termin: Mittwoch, 08.06.2022, 19:00 – 20:30 Uhr, Vortrag ist kostenfrei.

„Small Talk – Netzwerken im Beruf wie Privat“ – Kurs-Nr.: C5073601KV

Kurs mit Ulrike-Ebba von Sparr, Germersheim, August-Keiler-Straße 34, Goethe-Gymnasium, Ostbau, Saal 081, Termin: Donnerstag, 09.06.2022, 18:15 – 21:15 Uhr, Kosten: 25,00 Euro/Person.

„Feldenkraismethode® – Kurs B“ – Kurs-Nr.: C3029014KV

Kurs mit Katharina Gayer, Germersheim, Ritter-von-Schmauß-Straße/Ecke Paradeplatz 8, Seiteneingang der Berufsbildenden Schule (BBS), EG, Saal E.06, Termin: Samstag, 11.06.2022, 10:00 – 16:30 Uhr, Kosten: 48,00 Euro/Person.

„Einbürgerungstest, Termin 13 – am Vormittag“ – Kurs-Nr.: D1021013KV

Test mit Karin Träber, Germersheim, Ritter-von-Schmauß-Straße/Ecke Paradeplatz 8, Seiteneingang der Berufsbildenden Schule (BBS), EG, Saal E.01, Termin: Montag, 11.07.2022, 10:00 – 11:00 Uhr, Kursdauer: 60 Minuten, Kosten: 25,00 Euro/Person, Anmeldeschluss: 10.06.2022.

„Einbürgerungstest, Termin 14“ – Kurs-Nr.: D1021014KV

Test mit Karin Träber, Germersheim, Ritter-von-Schmauß-Straße/Ecke Paradeplatz 8, Seiteneingang der Berufsbildenden Schule (BBS), EG, Saal E.01, Termin: Montag, 11.07.2022, 15:00 – 16:00 Uhr, Kursdauer: 60 Minuten, Kosten: 25,00 Euro/Person, Anmeldeschluss: 10.06.2022.

Eine Anmeldung ist zu allen Veranstaltungen der Kreisvolkshochschule Germersheim zwingend erforderlich, telefonisch unter 07274-53334 oder -53382, per E-Mail an vhs@kreis-germersheim.de.

Kontaktdaten:

Geschäftsstelle der Kreisvolkshochschule Germersheim,  Ritter-von-Schmauß-Straße/Ecke Paradeplatz 8, Seiteneingang der Berufsbildenden Schule (BBS), UG, 76726 Germersheim, Tel. 07274-53334 oder -53382, E-Mail: vhs@kreis-germersheim.de. Öffnungszeiten: Montag bis Freitag: 08:30 bis 12:00 Uhr, Dienstag: 13:30 bis 16:00 Uhr, Donnerstag: 13:30 bis 18:00 Uhr, Annahmeschluss: jeweils 15 Minuten vor Ende der Öffnungszeiten. Bitte vorab einen Termin vereinbaren.

Kreisvolkshochschule Germersheim
06.05.2022

Germersheim und Landkreis GER

Orte der Nachhaltigkeit

Landrat Brechtel wirbt für Meldung guter Initiativen

„Bewusst leben, nachhaltig leben und unseren Nachkommen eine lebenswerte Welt hinterlassen, dafür setzen sich viele Menschen mit unterschiedlich großen und kleinen Ideen und Initiativen ein. Diese sichtbar zu machen und dadurch zur Nachahmung anregen, möchte das Landes-Projekt „Orte der Nachhaltigkeit“. Auch im Landkreis Germersheim gibt es solche Initiativen, weshalb ich auf dieses Projekt besonders aufmerksam machen möchte“, sagt Landrat Dr. Fritz Brechtel. Mit einem Schreiben hat er alle Bürgermeisterinnen und Bürgermeister auf „Orte der Nachhaltigkeit“ aufmerksam gemacht und für eine Meldung der lokalen Engagements geworben. Auch Bürgerinnen und Bürger können Vorschläge direkt einreichen.

Orte der Nachhaltigkeit sind Orte, Projekte oder Initiativen, die bewusst ressourcenschonend und mit Blick auf Konsummuster gestaltet sind. Das können Repair-Cafés und Kleidertausch-Angebote sein, genauso wie Refill-Stationen oder Foodsharing-Aktionen sein. Landrat Brechtel ergänzt, dass auch Kommunen oder Bürgerengagements dazu zählen, in denen die Vor-Ort-Vermarktung eine zentrale Rolle spielt, Flächen zum Anbau von Obst und Gemüse zur Verfügung gestellt werden oder besonders das Thema Verschwendung und Vermüllung im Fokus sind. „Es geht darum, Beispiele öffentlich zu machen, in denen schon heute so konsumiert und gelebt wird, dass heutige und künftige Generationen ihre Bedürfnisse erfüllen können und dabei die Belastbarkeitsgrenzen der Erde nicht gefährden“, so Landrat Brechtel. Die eingereichten Vorschläge werden von den kommunalen Spitzenverbänden und dem Ministerium für Familie, Frauen, Kultur und Integration Rheinland-Pfalz ausgewertet und in regelmäßigen Abständen ausgezeichnet. Weitere Informationen und den Meldebogen gibt es unter https://landkreistag.rlp.de/homepage/umwelt-klimaschutz-nachhaltigkeit/orte-der-nachhaltigkeit/

Kreisverwaltung Germersheim
14.04.2022

Informationen zur Freigabe der ökologischen Vorrangflächen (ÖVF)

Beitrag zur Abmilderung der Auswirkungen des Krieges in der Ukraine

Um die Auswirkungen des Ukrainekrieges auf die Landwirtschaft abzumildern und einen Beitrag zur Futterversorgung zu leisten, wurde auf Ebene des Bundes für das Jahr 2022 folgendes entschieden:

Brachliegende Flächen nach Artikel 46 Absatz 2 Buchstabe a der Verordnung (EU) Nr. 1307/2013 (Code 062) dürfen ab dem 1. Juli 2022 durch Beweidung mit Tieren oder durch Schnittnutzung zu Futterzwecken genutzt werden.

Flächen mit Zwischenfruchtanbau oder Gründecke nach Artikel 46 Absatz 2 Buchstabe in der Verordnung (EU) Nr. 1307/2013 dürfen im Jahr 2022 durch Beweidung mit Tieren oder durch Schnittnutzung zu Futterzwecken genutzt werden.

Macht ein Betrieb hiervon Gebrauch, hat er die betroffenen Flächen der zuständigen Behörde bis zum 15. September 2022 mitzuteilen.

Hinweise:

Die Regelungen zur Anbaudiversifizierung gelten weiterhin. Für die Berechnung der Anteile der verschiedenen Kulturen nach Artikel 44 Absatz 1 der Verordnung (EU) Nr. 1307/2013 wird der Zeitraum vom 1. Juni bis 15. Juli berücksichtigt (§ 17 Abs. 1 der Direktzahlungen-Durchführungsverordnung). Erfolgt die Futternutzung der brachliegenden Flächen vor dem 16. Juli, so gelten die Flächen nicht mehr als Brache, sondern als Gras- oder Grünfutterpflanzen.

Für Flächen, welche nach § 32a der Direktzahlungen-Durchführungsverordnung als für Honigpflanzen genutztes Land angemeldet wurden, ist ab 1. Oktober lediglich eine Beweidung mit Schafen und Ziegen zulässig. Eine Ausnahmegenehmigung, die eine Schnittnutzung zur Futtergewinnung dieser Flächen erlaubt, ist rechtlich nicht zulässig.

Nach § 28 Abs. 2 und § 29 Abs. 3 der Direktzahlungen-Durchführungsverordnung ist eine Beweidung oder Schnittnutzung von Pufferstreifen / Feldrändern und Streifen von beihilfefähigen Hektarflächen an Waldrändern außerhalb des Sperrzeitraums nach § 5 Abs. 4 der Agrarzahlungen-Durchführungsverordnung (01.04. – 30.06.) immer erlaubt.

Weitere Informationen und alle wichtigen Termine gibt es auf der Homepage des Landkreises Germersheim unter www.kreis-germersheim.de/agrar.

Kreisverwaltung Germersheim
14.04.2022

Schülerfahrkarten online beantragen

Im Landkreis Germersheim werden auch im Schuljahr 2022/2023 die Schülerbeförderungstickets online beantragt. Für das kommende Schuljahr steht den Eltern, deren Kinder in eine weiterführende Schule im Landkreis Germersheim wechseln, das Eingabeportal auf der Homepage der Kreisverwaltung Germersheim zur Verfügung. Ein Infobrief für die Eltern über das genaue Verfahren liegt bei den Schulen bereit und ist auf der Kreishomepage eingestellt.

Die Onlinebeantragung garantiert eine schnelle Bearbeitung und ermöglicht auch das elektronische Beifügen notwendiger Unterlagen, wie z. B. dem Passbild. Falls die Eltern nicht die Möglichkeit haben Anhänge einzuscannen, können diese auch direkt an die Kreisverwaltung Germersheim versendet werden oder an der weiterführenden Schule zur Weitergabe abgegeben werden. Nach erfolgreicher Antragstellung erhält der Nutzer eine Bestätigungsmail. Sollte Ihnen keine Bestätigungsmail zugehen, wurde der Antrag auch nicht erfolgreich übermittelt.

Im Landkreis Germersheim besuchen ca. 9000 Schülerinnen und Schüler die kreiseigenen Schulen. Insgesamt, also mit den Schülerinnen und Schülern der Grundschulen, bestellt bzw. erstellt die Kreisverwaltung jährlich ca. 3.000 Schülerbeförderungstickets.

Den Antrag und viele weitere nützliche Informationen findet man unter www.kreis-germersheim.de im Bereich „Formulare Downloads – Schülerbeförderung“. Für Eltern ohne Internetzugang ist die Antragstellung auch postalisch möglich. Unterlagen erhalten diese über die Kreisverwaltung Germersheim.

Schülerinnen und Schüler aus dem Landkreis Germersheim, die keine kreiseigene Schule, sondern weiterführende Schulen im Landkreis Südliche Weinstraße, der Stadt Landau oder Speyer besuchen, müssen sich dort bei den jeweiligen Städten/Kreisen und Schulen registrieren.

Kreisverwaltung Germersheim
13.04.2022

Bisons im Viehstrich

v.L.: Landrat Dr. Fritz Brechtel, Landrat Dietmar Seefeldt und Landwirt Thomas Kieffer bei der Ankunft der zwei Bisons im Viehstrich.
Foto: Kreisverwaltung Germersheim

Fünf Bisons leben inzwischen auf der neu eingerichteten Weidefläche in Kapsweyer, zwei der mächtigen Tiere sind erst am letzten Samstag eingezogen. Die Landräte Dietmar Seefeldt (SÜW) und Dr. Fritz Brechtel (GER) haben die Ankunft der beiden Tiere vor Ort verfolgt.

Zusammen mit dem Pächter, Thomas Kieffer aus Schweighofen, realisiert das Naturschutzgroßprojekt damit ein wichtiges Teilziel des Pflege- und Entwicklungsplans. Insgesamt sollen bis voraussichtlich Ende des Jahres 20 bis 30 Bisons auf den Projektflächen leben.

Durch den ganzjährigen Aufenthalt der Bisons auf den Flächen soll ein ökologisch besonders wertvolles und vielfältig strukturiertes Grünland mit integrierten Wald- und Gebüschanteilen sowie krautigen Säumen entwickelt werden. Durch das „wilde“ Verhalten der Tiere werden besondere landschaftsgestaltende Effekte wirksam, von denen durch die entstehende Strukturvielfalt u.a. auch zahlreiche Insekten- und Vogelarten profitieren.

Kreisverwaltung Germersheim
13.04.2022

Kreisvolkshochschule (KVHS) Germersheim

„Deutsch A1.1 – für Anfänger“

  • Kurs mit Evlampiia Korkishko, Germersheim, Ritter-von-Schmauß-Straße/Ecke Paradeplatz 8, Seiteneingang der Berufsbildenden Schule (BBS), EG, Saal E.07, Beginn: Montag, 25.04.2022, 18:30 – 20:00 Uhr, Kursdauer: 35 Termine (montags, mittwochs und freitags), kostenlos für geflüchtete Menschen aus der Ukraine.

„Demokratieführerschein – Der Führerschein zum Mitmischen in Deiner Kommune“ – Kurs-Nr.: C1024001KV

  • Kurs mit Etienne Brödel, Germersheim, Ritter-von-Schmauß-Straße/Ecke Paradeplatz 8, Seiteneingang der Berufsbildenden Schule (BBS), EG, Saal E.02, Beginn: Freitag, 29.04.2022, 17:00 – 18:30 Uhr, Kursdauer: 7 Termine, Kosten: 15,00 Euro/Person.

„Umgang mit dem Handy – Einsteiger-Schulung Mobile Endgeräte“ – Kurs-Nr.: C5017001KV

  • Kurs mit Hendrik Jonathan, Germersheim, Ritter-von-Schmauß-Straße/Ecke Paradeplatz 8, Seiteneingang der Berufsbildenden Schule (BBS), UG, Geschäftsstelle der Kvhs, EDV-Raum, Beginn: Freitag, 29.04.2022, 18:00 – 20:15 Uhr, Kursdauer: 4 Termine, Kosten: 55,00 Euro/Person.

„Einbürgerungstest, Termin 11 – am Vormittag“ – Kurs-Nr.: C1021011KV

  • Test mit Karin Träber, Germersheim, Ritter-von-Schmauß-Straße/Ecke Paradeplatz 8, Seiteneingang der Berufsbildenden Schule (BBS), EG, Saal E.01, Termin 11: Montag, 13.06.2022,  10:00 – 11:00 Uhr, Testdauer: 60 Minuten, Kosten: 25,00 Euro/Person, Anmeldeschluss: 13.05.2022.

„Einbürgerungstest, Termin 12“ – Kurs-Nr.: C1021012KV

  • Test mit Karin Träber, Germersheim, Ritter-von-Schmauß-Straße/Ecke Paradeplatz 8, Seiteneingang der Berufsbildenden Schule (BBS), EG, Saal E.01, Termin 12: Montag, 13.06.2022, 15:00 – 16:00 Uhr, Testdauer: 60 Minuten, Kosten: 25,00 Euro/Person, Anmeldeschluss: 13.05.2022.

Eine Anmeldung ist zu allen Veranstaltungen der Kreisvolkshochschule Germersheim zwingend erforderlich, telefonisch unter 07274-53334 oder -53382, per E-Mail an vhs@kreis-germersheim.de.

Kontaktdaten:

Geschäftsstelle der Kreisvolkshochschule Germersheim,  Ritter-von-Schmauß-Straße/Ecke Paradeplatz 8, Seiteneingang der Berufsbildenden Schule (BBS), UG, 76726 Germersheim, Tel. 07274-53334 oder -53382, E-Mail: vhs@kreis-germersheim.de.

Öffnungszeiten:

Montag bis Freitag: 08:30 bis 12:00 Uhr

Dienstag: 13:30 bis 16:00 Uhr

Donnerstag: 13:30 bis 18:00 Uhr

Annahmeschluss: jeweils 15 Minuten vor Ende der Öffnungszeiten. Bitte vorab einen Termin vereinbaren.

Kreisverwaltung Germersheim / Kreisvolkshochschule Germersheim
13.04.2022

Stadt Germersheim & Landkreis GER

Personelle Veränderungen im Kreistag und in Ausschüssen – Tilmann Köhler folgt Karl-Dieter Rothhaas

Tilmann Köhler ist seit dem 4. April 2022 neues Mitglied des Kreistages. Er gehört der Fraktion von „Bündnis 90/Die Grünen“ an und folgt Karl-Dieter Rothhaas, der sein Mandat niedergelegt hat. Landrat Dr. Fritz Brechtel dankte Karl-Dieter Rothhaas für sein kommunalpolitisches Engagement und vereidigte zu Beginn der Kreistagssitzung das derzeit im wörtlichen Sinne jüngste Kreistagsmitglied, Tilmann Köhler.

Durch die personelle Veränderung im Kreistag ändern sich auch folgende Ausschüsse: Tilmann Köhler wird Mitglied im Schulträgerausschuss sowie stellvertretendes Mitglied im Jugendhilfeausschuss und im Ausschuss für Umweltschutz und Landwirtschaft. Mitglied im Ausschuss für Wirtschaft und Verkehr ist nun Pascal Endres.

Kreisverwaltung Germersheim
07.04.2022

Kreistag stimmt für weiteren Umbau der Bienwaldschule zur Sammelunterkunft für Geflüchtete – Dezentrale Unterbringung zunächst ausreizen

„Die Sammelunterkunft des Landkreises für Geflüchtete in der Bienwaldschule in Wörth kann innerhalb weniger Tage aktiviert werden. Wir haben das Erdgeschoss soweit hergerichtet, dass die Räume notfalls als Sammelunterkunft nutzbar wären. 80 bis 100 Personen könnten so zumindest ein Dach über dem Kopf haben“, berichtete Landrat Dr. Fritz Brechtel in der Kreistagssitzung am 4. April. Er betonte dabei gleichzeitig, dass sich der Kreis und die Bürgermeister der Verbandsgemeinden und Städte aber einig seien, dass Geflüchtete im Landkreis dezentral in privaten Unterkünften untergebracht werden sollen. „Erst wenn die Kapazitäten wirklich ausgeschöpft sind, werden wir eine Sammelunterkunft öffnen“, sagte Landrat Dr. Fritz Brechtel und ergänzt: „Leider müssen wir angesichts der Situation und der Gräueltaten in der Ukraine mit einem größeren Strom an geflüchtete Menschen rechnen. Deshalb müssen wir mit Sammelunterkünften Vorsorge treffen.“ So stimmte der Kreistag einstimmig dafür, dass der Kreis den Um- und Ausbau der Bienwaldschule im Obergeschoss vorantreibt und eine Erweiterung durch Container plant, um weitere Kapazitäten zu schaffen. „Ich danke den Kreistagsmitgliedern für das starke Signal, das wir durch diesen einstimmigen Beschluss senden“, so Landrat Brechtel.

Das Deutsche Rote Kreuz hat sich bereit erklärt, die Einrichtung zu betreiben. Die Kosten für die baulichen Arbeiten und den Betrieb der Unterkunft sowie eine mögliche Re-Finanzierung durch Landes- und Bundesgelder sind in der Abklärung. Für die Arbeiten im Erdgeschoss sind bisher rund 70.000 Euro angefallen. Der Ausbau und die geforderte Brandschutzmaßnahmen im Obergeschoss werden voraussichtlich 400.000 Euro kosten. Zusätzlich kommen Kosten für u.a. Container, auch Duschcontainer, Hausmeister und Nebenkosten auf den Kreis zu.

Mehr als 600 Geflüchtete aus der Ukraine leben bereits im Landkreis Germersheim. Sie zu integrieren sei einen große Aufgabe. Die Kreistagsmitglieder stimmten daher auch der Verlängerung der „Förderrichtlinie des Landkreises Germersheim zur Verbesserung und Optimierung der sich aus der Unterbringung von Flüchtlingen ergebenden besonderen Lebenslagen“ bis Ende des Jahres zu. Auf Basis dieser Richtlinie aus der Zeit der sog. Flüchtlingswelle 2015/16 wollen die Kommunen ihre Integrationsarbeit fortsetzen. Zustimmung des Kreistages fand auch Aufteilung mögliche Fördergelder des Bundes bzw. des Landes im Verhältnis 45:55 zwischen Kommunen und Landkreis. „Allerdings möchte ich Land und Bund darauf hinweisen, dass die Summen, die damals bei uns angekommen sind, bei den zu erwartenden Flüchtlingszahlen bei weitem nicht ausreichen werden“, so der Kreischef.

Kreistagsmitglieder und Landrat Dr. Fritz Brechtel dankten all jenen, die sich im Bereich der Geflüchteten-Hilfe und der Integration dieser Menschen engagieren, und sendeten Optimismus in den ganzen Landkreis mit der bekannten Aussage der Bundeskanzlerin a. D., Angela Merkel: „Wir schaffen das!“

Kreisverwaltung Germersheim
07.04.2022

Anmeldeportal für Stadtradeln geöffnet

Kommunalpolitik und Klimamanagement im Kreis Germersheim freuen sich schon auf das Stadtradeln im Juni. Ab sofort sind Anmeldungen möglich. Die Namen der fotografierten Personen (v.l.n.r.): Dr. Dennis Nitsche (Bürgermeister der Stadt Wörth), Kreisbeigeordnete Jutta Wegmann, Volker Poß (Bürgermeister der Verbandsgemeinde Kandel), Landrat Dr. Fritz Brechtel, Iris Fleisch (Bürgermeisterin der Verbandsgemeinde Hagenbach), Karl Dieter Wünstel (Bürgermeister der Verbandsgemeinde Jockgrim), Marcus Schaile (Bürgermeister der Stadt Germersheim), Dr. Annika Weiss (Klimaschutzmanagerin, Landkreis Germersheim), Victoria Singler (Klimaschutzmanagerin der Verbandsgemeinde Kandel), Christoph Buttweiler (Erster Kreisbeigeordneter).
Foto: Kreisverwaltung Germersheim, Rolf Epple

Von 1. bis zum 21. Juni beteiligt sich der gesamte Landkreis Germersheim an dem bundesweiten Wettbewerb „Stadtradeln“. An diesen 21 Tagen sollen möglichst viele Alltags- oder Pendelwege klimafreundlich mit dem Fahrrad zurückgelegt werden. Wer sich daran beteiligen und seinen Heimatort oder die eigene Stadt – und damit automatisch auch den Landkreis – unterstützen möchte, kann sich jetzt unter www.stadtradeln.de/landkreis-germersheim anmelden, die eigene Kommune anklicke und so am Wettbewerb teilnehmen.

„Auch wir als Kommunalpolitiker unterstützen die Teilnahme an diesem Wettbewerb und hoffen natürlich, dass wir als Kreis gut abschneiden. Das schont nicht nur das Klima und nützt der eigenen Gesundheit, sondern lenkt außerdem den Blick auf unsere Region, die für Fahrradtouren jeglicher Art prädestiniert ist“, so Landrat Dr. Fritz Brechtel, der selbst leidenschaftlich gerne aufs Rad steigt. Wer sich anmeldet, kann zudem ein eigenes Team gründen und für den eigenen Verein, die Clique oder Familie Kilometer erradeln. Auch Schülerinnen und Schüler im Landkreis Germersheim können unter www.stadtradeln.de/schulradeln-rlp eigene Teams gründen und obendrein noch Preise gewinnen.

Text: Kreisverwaltung Germersheim Foto: Kreisverwaltung Germersheim, Rolf Epple
07.04.2022

Spielend Technik erfahren mit Lego Spike

Schulung für Lehrkräfte und Mitarbeitende in der Jugendbildung

Das Portfolio des Kreismedienzentrums reicht von technischen Geräten, Info-Materialien jeglicher Art bis hin zu Schulungen, um den Umgang mit neuen technischen Geräten zu erlernen. Das Angebot richtet sich in erster Linie an Lehrkräfte aber auch an alle Personen, die in der Jugendbildung engagiert und aktiv sind. Jetzt gibt es Neuheiten im Verleih, die insbesondere technikaffine Menschen begeistern dürften.

Nachdem das Kreismedienzentrum für den Primar-Bereich bereits zwölf „Lego WeDo“-Sets im Verleih hat, wurden nun zwölf „Lego Education Spike Essential“-Sets in das Angebot für die weiterführenden Schulen aufgenommen. Diese Sets eignen sich insbesondere für den MINT-Unterricht in den Klassenstufen 5 bis 8. Die bekannten farbenfrohen Lego Elemente werden mit einer einfach zu bedienenden Hardware sowie einer kindgerechten Programmiersprache kombiniert. Die Programmiersprache basiert auf Scratch mit den bekannten   Programmierblöcken und dem Drag-and-Drop-Prinzip.

Hierzu bietet das Kreismedienzentrum nun eine Schulung und Fortbildung, um den Umgang mit dem neuen Lego-Angebot zu erlernen und Lehrmöglichkeiten aufgezeigt zu bekommen. Die erste Schulung dieser Art findet am 27. April 2022 in der Zeit von 14 bis 16.30 Uhr in den Räumen des Kreismedienzentrums, in der Schulstraße 4 in Bellheim, statt.  Anmeldeschluss ist der 24. April, ein weiterer Workshop ist bereits für das zweite Halbjahr 2022 vorgesehen.

„Von einfachen Einstiegsprojekten bis hin zu komplexen Konstruktionsmöglichkeiten kann das neue Lego-Set spielend einfach die Grundlagen der MINT-Fächer vermitteln. Das ist gerade in der heutigen Zeit essentiell für die Kinder“, zeigt sich Landrat Dr. Fritz Brechtel begeistert über die neuen Anschaffungen.

„In vielen Grundschulen werden die WeDo-Sets bereits erfolgreich eingesetzt. Die Kinder erlernen so spielerisch das Programmieren. Mit den neuen Spike-Prime-Sets wollen wir unser Angebot im Bereich Coding jetzt auch auf die weiterführenden Schulen ausweiten. Damit hat die Programmierplatine Calliope-Mini, die ebenfalls bei uns kostenlos ausgeliehen werden kann, Konkurrenz bekommen“, so Stefan Ungemach, Leiter des Kreismedienzentrums Germersheim.

Kreisverwaltung Germersheim
07.04.2022

Wertstoffhöfe und Problemmüllannahme an Karsamstag geschlossen

Abfuhrtermine können sich verschieben

Die drei Wertstoffhöfe des Landkreises Germersheim in Bellheim, Rülzheim und Berg-Neulauterburg sind am Karsamstag, 16. April, geschlossen. Auch die stationäre Problemmüllannahmestelle am Wertstoffhof in Rülzheim und die Grünschnittannahmestelle Westheim haben am Karsamstag nicht geöffnet.

Die Kreisverwaltung weist darauf hin, dass sich aufgrund der Osterfeiertage zudem Müllabfuhrtermine im Landkreis Germersheim verschieben können. Teilweise werden Termine auch vorgezogen. Die Bürgerinnen und Bürger werden gebeten, sich unbedingt am Abfallkalender zu orientieren, in dem die gültigen Termine vermerkt sind.

In diesem Zusammenhang gibt die Kreisverwaltung den Tipp, den Terminservice „Denkdran“ der Abfallwirtschaft zu nutzen. Hier erhält man seine persönlichen Abfuhrtermine (inkl. Verlegungen) ganz einfach per Mail zugeschickt. Daneben können die Abfuhrtermine auch als ICS Export (iCal) in die elektronischen Kalender integriert werden. Beide Service-Angebote sind auf der Homepage der Abfallwirtschaft des Landkreises Germersheim abrufbar unter www.kreis-germersheim.de/abfallkalender.

Kreisverwaltung Germersheim
05.04.2022

Kreistag stimmt mit großer Mehrheit für „Koordinierungsstelle für ärztliche Versorgung“

Christoph Buttweiler: Ärzte in der Südpfalz halten und neu gewinnen

Der Kreistag des Landkreises Germersheim hat sich deutlich positioniert: Es soll eine südpfalzweite „Koordinierungsstelle für ärztliche Versorgung“ geben, um aktiv dem bereits bestehenden und weiter drohenden Ärztemangel entgegentreten. Bei zwei Enthaltungen und zwei Nein-Stimmen unterstützen die Kreistagsmitglieder den Vorschlag der Verwaltung. Die gemeinsame Koordinierungsstelle soll beispielsweise die Gründung einer Ärztegesellschaft unterstützen, gezieltes Marketing betreiben und ein regionales Gesundheitsnetzwerk innerhalb der Metropolregion aufbauen.

Der Erste Kreisbeigeordnete Christoph Buttweiler hat nach vielen Gesprächen, u.a. mit Ärztinnen und Ärzten sowie der Kassenärztlichen Vereinigung, und auf Basis der fachlichen Stellungnahme von Prof. Dr. Christiane Saure vom Zentrum für Gesundheit und Recht der Frankfurt University of Applied Sciences den Projektvorschlag erarbeitet. Die Lösungsansätze zur Weiterentwicklung der medizinischen Versorgung basieren dabei z.B. auf diesen Kriterien: Wie attraktiv ist die Region für „junge“ Ärztinnen und Ärzte bzw. für etablierte Niedergelassene, wie viel muss noch investiert werden, mit welchem Aufwand kann eine Praxis realisiert werden? „Gemeinsam mit den Verbandsgemeinden und Städten im Landkreis und idealerweise in Zusammenarbeit mit dem Landkreis Südliche Weinstraße und der Stadt Landau wollen wir im Rahmen dessen, was wir als Verwaltungen dürfen, die Ärzteversorgung in der Südpfalz verbessern. Das Ziel muss sein, Ärztinnen und Ärzte nicht nur zu gewinnen, sondern auch in der Südpfalz zu halten“, so Buttweiler. Die Entscheidung der Gremien in SÜW und Landau über eine Beteiligung an diesem Projekt steht noch aus

Landrat Dr. Fritz Brechtel bedankte sich für die mehrheitliche Unterstützung des Projektes. Auf Anregung von Kreistagsmitgliedern wird es ein begleitendes Monitoring und eine Auswertung nach zwei Jahren geben. Aber auch die Kassenärztliche Vereinigung soll von der Kreisverwaltung angeschrieben und eindringlich um Maßnahmen für eine gute Ärzteversorgung gebeten werden.

„In etlichen Gemeinden der Region herrscht bereits jetzt erheblicher Haus- und Fachärzteärztemangel – und das bei vermutlich steigenden Bevölkerungszahlen. Auch haben wir im Laufe der Corona-Pandemie gesehen, unter welcher Belastung unsere Ärztinnen und Ärzte arbeiten müssen. Das darf weder für sie noch für ihre Patientinnen und Patienten selbstverständlich sein. Sich für eine gute Ärzteversorgung einzusetzen, ist eine Aufgabe auf allen Ebenen“, betonte der Erste Kreisbeigeordnete Buttweiler.

Für die nächsten zwei Jahre wird mit Projektkosten von rund 125.000 Euro gerechnet. 50 Prozent davon sollen bei Zustimmung aller Gremien auf die Landkreise Germersheim und Südliche Weinstraße sowie die Stadt Landau entfallen, die andere Hälfte trägt die Ärztegruppierung, die die Koordinierungsstelle einrichten wird.

Kreisverwaltung Germersheim
05.04.2022

Vier Maßnahmen im Landkreis Germersheim für Sportstättenförderung zugelassen

Der Sportstättenbeirat hatte in seiner Sitzung nach eingehender Beratung erneut eine Prioritätenliste des Landkreises beschlossen, die als Basis dient für den Sportstätten-Jahresförderplan 2022 des Landes.

Nun hat das Ministerium des Innern und für Sport den Jahresförderplan 2022 verabschiedet, der vier Projekte aus dem Landkreis Germersheim beinhaltet.

„Ich freue mich, dass, die vom Sportstättenbeirat mit Priorität 3 versehene Maßnahme `Umwandlung des Tennenplatzes in ein Kunstrasenspielfeld´ der Ortsgemeinde Neupotz ebenso wie auch die bereits im Vorjahr priorisierten Maßnahmen `Bau eines Ganzjahresbads im Badepark Wörth´ der Stadt Wörth, `Umwandlung des bestehenden Tennenplatzes in ein Kunstrasenspielfeld´ des Fußballvereins Neuburg 1923 e.V. sowie `Bau eines Funktionsgebäudes´ des Sportvereins 1920 Rülzheim e.V. im Rahmen der Sportstättenförderung in den diesjährigen Jahresförderplan 2022 aufgenommen wurden“, so Landrat Dr. Fritz Brechtel.

Laut Land ist die Förderung der Maßnahmen, sofern die Fördervoraussetzungen gegeben und die Finanzierung nachgewiesen werden kann, in diesem Jahr beabsichtigt.

Kreisverwaltung Germersheim
05.04.2022

Im Landkreis angekommen: Neues Tanklöschfahrzeug für den Katastrophenschutz Erste Einweisung der Fahrzeugführer

Das neue Tanklöschfahrzeug (TLF 4000) für den Katastrophenschutz im Landkreis Germersheim ist angekommen uns steht seit letzter Woche im Feuerwehrhaus in Kandel. Dort fanden bereits die ersten Schulungen für die Fahrzeugführer statt. Landrat Dr. Fritz Brechtel war zusammen mit Brand- und Katastrophenschutzinspekteur Mike Schönlaub vor Ort, um das Fahrzeug zu begutachten und erste Eindrücke aus den Reihen der Feuerwehr einzuholen. Die Fahrzeugführer sind froh um die Qualitätssteigerung: „Das neue Löschfahrzeug verfügt sogar über eine Selbstschutzanlage, mit der wir über heißen oder schwelenden Boden fahren können. Durch die zügige Beschaffung durch den Kreis steht uns jetzt eine moderne Technik zur Verfügung, die den Menschen im Kreis sehr viel mehr Sicherheit bringt. Es war wichtig und richtig, das alte Fahrzeug zu ersetzen.“

Der Anschaffung eines TLF 4000 hatte der Kreisausschuss im November 2021 zugestimmt. „Der Katastrophenschutz muss personell und materiell gut aufgestellt sein. Wie wichtig das ist, haben uns etliche schlimme Ereignisse besonders im letzten Jahr wieder sehr deutlich gemacht. Das neue Fahrzeug wird bei überörtlichen und größeren Bränden, wie wir sie in der Vergangenheit auch schon hatten, eingesetzt. Gut, dass das Fahrzeug jetzt hier ist“, so Landrat Dr. Fritz Brechtel. Er erinnert beispielhaft an die Brände bei einer Firma in Lustadt oder im Reifenlager in Lingenfeld vor einigen Jahren. Auch bei Waldbränden und Brandeinsätzen auf der B 9 oder A 65 kommt das Fahrzeug zum Einsatz.

„Der TLF 4000 löst ein Fahrzeug aus dem Jahr 2001 ab. Mit ihm können wir bei großen Bränden unabhängig von einer erreichbaren Wasserversorgung am Brandort einen Brand bekämpfen, da es 4000 Liter Löschmittel transportieren kann“, berichtete Mike Schönlaub, Brand- und Katastrophenschutzinspekteur des Landkreises Germersheim.

Die Anschaffungskosten belaufen sich auf ca. 404.000 Euro. Das Fahrzeug ist ein Vorführfahrzeug mit kompletter feuerwehrtechnischer Beladung. Die ADD bezuschusst die Anschaffung mit 93.000 Euro. Den Großteil der Kosten trägt der Landkreis Germersheim.

Kreisverwaltung Germersheim
04.04.2022

Fachbereich Schulen und Bildung zieht um

Der Fachbereich Schulen und Bildung zieht um und ist deshalb am 12. und 13. April 2022 weder telefonisch noch persönlich erreichbar.

Ab 14. April 2022 sind die Mitarbeitenden im Weißenburger Tor in Germersheim, Paradeplatz 10, wieder erreichbar. Persönliche Termine sind aber nur nach vorheriger Vereinbarung möglich; Schülerbeförderung und Schulessen unter Tel. 07274/ 53 452 oder 53 409, Allgemeine Schulverwaltung unter Tel. 07274/ 53 4648 oder 53 408.

Der Aufgabenbereich Schulbuchausleihe (Anträge, etc), ist ab dem 14.04.2022 im zentralen Buchlager in Bellheim, Schulstraße 4, Tel. 07272/ 9598 253 und 07272 / 9598 254 zu erreichen.

Kreisverwaltung Germersheim
04.04.2022

Allgemeiner Sozialer Dienst am 11. und 12. April nicht erreichbar

Der Allgemeine Soziale Dienst (ASD) des Jugendamtes der Kreisverwaltung Germersheim ist am Montag, 11. und Dienstag, 12. April 2022 aufgrund einer internen Fortbildung nicht erreichbar.

Kreisverwaltung Germersheim
04.04.2022

Gemeinsames Engagement für eine bessere Ärzteversorgung in der Südpfalz

Gremien entscheiden über „Koordinierungsstelle für ärztliche Versorgung“

Die Landkreise Germersheim und Südliche Weinstraße sowie die Stadt Landau wollen aktiv dem bereits bestehenden und weiter drohenden Ärztemangel entgegentreten, indem sie eine gemeinsame Koordinierungsstelle einrichten. Diese soll, so die Idee, u.a. die Gründung einer Ärztegesellschaft unterstützen, gezieltes Marketing betreiben und ein regionales Gesundheitsnetzwerk innerhalb der Metropolregion aufbauen. Abhängig ist dieses Projekt noch von der Zustimmung der Kreis- bzw. Stadtgremien. „Wir hoffen natürlich auf eine breite Unterstützung in den Sitzungen. Wir möchten im Rahmen dessen, was wir als Verwaltungen dürfen, gemeinsam die Ärzteversorgung in der Südpfalz verbessern. Wir sehen gute Chancen darin, wenn wir dabei südpfalzweit handeln“, berichten die Landräte Dr. Fritz Brechtel (GER) und Dietmar Seefeldt (SÜW) sowie Oberbürgermeister Thomas Hirsch (LD). Sie unterstreichen zudem: „Unser Ziel muss es sein, Ärztinnen und Ärzte nicht nur zu gewinnen, sondern auch in der Südpfalz zu halten.“ Die drei Verwaltungschefs wollen das Thema in den nächsten Kreistags- bzw. Stadtratssitzungen behandeln.

Sie betonen: „Die ärztliche, insbesondere die hausärztliche Versorgung ist eine der wesentlichsten Grundvoraussetzungen der Daseinsvorsorge für unsere Gesamtbevölkerung. Das hat uns die Corona-Pandemie sehr deutlich vor Augen geführt. Ein gutes Ärztenetz ist außerdem ein wichtiger Attraktivitätsfaktor. Allerdings herrscht in vielen Gemeinden der Region bereits jetzt erheblicher Haus- und Fachärzteärztemangel – und das bei vermutlich steigenden Bevölkerungszahlen. Zusätzlich haben wir im Laufe der Corona-Pandemie gesehen, unter welcher Belastung unsere Ärztinnen und Ärzte arbeiten müssen. Das darf weder für sie noch für ihre Patientinnen und Patienten selbstverständlich sein“, so Landrat Dr. Brechtel, OB Hirsch und Landrat Seefeldt.

Eine Empfehlung zur Einrichtung einer Koordinierungsstelle erteilte auch Prof. Dr. Christiane Saure vom Zentrum für Gesundheit und Recht der Frankfurt University of Applied Sciences in einer fachlichen Stellungnahme. Die entwickelten Lösungsansätze zur Weiterentwicklung der medizinischen Versorgung basieren beispielsweise auf der Bewertung dieser Kriterien: Wie attraktiv ist die Region für „junge“ Ärztinnen und Ärzte bzw. für etablierte Niedergelassene, wie viel muss noch investiert werden, mit welchem Aufwand kann eine Praxis realisiert werden.

Für die nächsten zwei Jahre wird mit Projektkosten von ca. 120.000 Euro gerechnet. Es ist vorgesehen, das Vorhaben in der neuen EU-Förderperiode ab 2023 in den drei LEADER-Regionen „Südpfalz“, „Vom Rhein zum Wein“ und „Pfälzerwald Plus“ einzubringen. Im Erfolgsfall könnte das Projekt als Kooperationsvorhaben mit bis maximal 75 % der Gesamtkosten gefördert werden.

Gemeinsame Pressemitteilung der Landkreise Germersheim und Südliche Weinstraße und der Stadt Landau in der Pfalz
01.04.2022

Kurse & Veranstaltungen der Kreisvolkshochschule (KVHS) Germersheim

„Tabellenkalkulation mit MS-Excel 2019 – Aufbaukurs“ – Kurs-Nr.: C5013021KV

Kurs mit Gerald Kessing, Germersheim, Ritter-von-Schmauß-Straße/Ecke Paradeplatz 8, Seiten-eingang der Berufsbildenden Schule (BBS), UG, Geschäftsstelle der Kvhs, EDV-Raum, Beginn: Montag, 25.04.2022, 18:00 – 21:00 Uhr, Kursdauer: 6 Termine, Kosten: 115,00 Euro/Person.

„Gymnastik – für Senioren*innen“ – Kurs-Nr.: C3027041KV

Kurs mit Christiane Steiner-Krombach, Germersheim, August-Keiler-Straße 34, Goethe-Gymnasium, Ostbau, 2. OG, Gymnastikhalle, Beginn: Dienstag, 26.04.2022, 16:00 – 17:00 Uhr, Kursdauer: 12 Termine, Kosten: 36,00 Euro/Person.

„Xpert ECP – Fit im Büroalltag – EDV-Kompaktlehrgang“ – Kurs-Nr.: C5012001KV

Kurs mit Gerald Kessing, Germersheim, Ritter-von-Schmauß-Straße/Ecke Paradeplatz 8, Seiten-eingang der Berufsbildenden Schule (BBS), UG, Geschäftsstelle der Kvhs, EDV-Raum, Beginn: Dienstag, 26.04.2022, 18:00 – 21:00 Uhr, Kursdauer: 6 Termine, Kosten: 145,00 Euro/Person.

„Nähen und Schneidern – für Anfänger und Fortgeschrittene“ – Kurs-Nr.: C2094002KV

Kurs mit Dagmar Palluch, Germersheim, Ritter-von-Schmauß-Straße/Ecke Paradeplatz 8, Seiteneingang der Berufsbildenden Schule (BBS), EG, Saal E.06, Beginn: Dienstag, 26.04.2022, 18:30 – 21:30 Uhr, Kursdauer: 7 Termine, Kosten: 84,00 Euro/Person.

„Zu Fuß – 6.000 km – Ingelheim-Jerusalem – Vortrag“ – Kurs-Nr.: C1091001KV

Vortrag mit Stefan Spangenberg, Germersheim, August-Keiler-Straße 34, Goethe-Gymnasium, Ostbau, EG, Saal 084, Termin: Donnerstag, 28.04.2022, 19:00 – 20:30 Uhr, Kosten: 5,00 Euro/Person.

„English Business Communication B1“ – Kurs-Nr.: C4067402KV

Kurs mit Carola Jansen-Jöhnk, Germersheim, Ritter-von-Schmauß-Straße/Ecke Paradeplatz 8, Seiteneingang der Berufsbildenden Schule (BBS), EG, Saal E.06, Beginn: Freitag, 29.04.2022, 18:00 – 19:30 Uhr, Kursdauer: 11 Termine, Kosten: auf Anfrage.

„Umgang mit dem Handy – Einsteiger-Schulung Mobile Endgeräte“ – Kurs-Nr.: C5017001KV

Kurs mit Hendrik Jonathan, Germersheim, Ritter-von-Schmauß-Straße/Ecke Paradeplatz 8, Seiteneingang der Berufsbildenden Schule (BBS), UG, Geschäftsstelle der kvhs, EDV-Raum, Beginn: Freitag, 29.04.2022, 18:00 – 20:15 Uhr, Kursdauer: 4 Termine, Kosten: 55,00 Euro/Person.

„Englisch für Anfänger A1.1“ – Kurs-Nr.: C4061102KV

Kurs mit Carola Jansen-Jöhnk, Germersheim, Ritter-von-Schmauß-Straße/Ecke Paradeplatz 8, Seiteneingang der Berufsbildenden Schule (BBS), EG, Saal E.06, Beginn: Montag, 02.05.2022, 16:30 – 18:00 Uhr, Kursdauer: 11 Termine, Kosten: 55,00 Euro/Person.

„Französisch für Anfänger A1.1“ – Kurs-Nr.: C4081102KV

Kurs mit Carola Jansen-Jöhnk, Germersheim, Ritter-von-Schmauß-Straße/Ecke Paradeplatz 8, Seiteneingang der Berufsbildenden Schule (BBS), EG, Saal E.06, Beginn: Montag, 02.05.2022, 18:00 – 19:30 Uhr, Kursdauer: 11 Termine, Kosten: 55,00 Euro/Person.

„Italienisch für Anfänger A1.1“ – Kurs-Nr.: C4091102KV

Kurs mit Carola Jansen-Jöhnk, Germersheim, Ritter-von-Schmauß-Straße/Ecke Paradeplatz 8, Seiteneingang der Berufsbildenden Schule (BBS), EG, Saal E.06, Beginn: Dienstag, 03.05.2022, 16:30 – 18:00 Uhr, Kursdauer: 12 Termine, Kosten: 60,00 Euro/Person.

„English Business Communication – Anfänger“ – Kurs-Nr.: C4061402KV

Kurs mit Carola Jansen-Jöhnk, Germersheim, Ritter-von-Schmauß-Straße/Ecke Paradeplatz 8, Seiteneingang der Berufsbildenden Schule (BBS), EG, Saal E.06, Beginn: Dienstag, 03.05.2022, 18:00 – 19:30 Uhr, Kursdauer: 12 Termine, Kosten: 60,00 Euro/Person.

Eine Anmeldung ist zu allen Veranstaltungen der Kreisvolkshochschule Germersheim zwingend erforderlich, telefonisch unter 07274-53334 oder -53382, per E-Mail an vhs@kreis-germersheim.de.

Kontaktdaten:

Geschäftsstelle der Kreisvolkshochschule Germersheim,  Ritter-von-Schmauß-Straße/Ecke Paradeplatz 8, Seiteneingang der Berufsbildenden Schule (BBS), UG, 76726 Germersheim, Tel. 07274-53334 oder -53382, E-Mail: vhs@kreis-germersheim.de.

Öffnungszeiten:

  • Montag bis Freitag: 08:30 bis 12:00 Uhr
  • Dienstag: 13:30 bis 16:00 Uhr
  • Donnerstag: 13:30 bis 18:00 Uhr

Annahmeschluss: jeweils 15 Minuten vor Ende der Öffnungszeiten. Bitte vorab einen Termin vereinbaren.

Kreisverwaltung Germersheim / Kreisvolkshochschule Germersheim
04.04.2022

Coronavirus Speyer / Rheinland-Pfalz

Fallzahlen für die Stadt Speyer vom Wochenende (20.11. & 21.11.2021)

  • Speyer ab Montag (22.11.2021) in Warnstufe 2, Inzidenz auf über 300 gestiegen; nahezu die gesamte Region und das Bundesland Rheinland-Pfalz in Warnstufe 2
  • Seit Sonntagnacht bereits Ausgangsbeschränkungen in Baden-Württemberg

Sonntag (21.11.2021)

Anzahl bestätigter Fälle von Coronavirus (SARS-CoV-2)-Infektionen in der Stadt Speyer: 4.044 ( + 18 )
Davon hospitalisiert: 140 ( unverändert )
Davon bereits genesen: 3.554 ( + 10 )
Todesfälle: 95 ( unverändert )
Gemeldete Fälle der letzten sieben Tage pro 100.000 Einwohner*innen (Inzidenz gemäß LUA): 305,5 ( + 25,6 )

Samstag (20.11.2021)

Anzahl bestätigter Fälle von Coronavirus (SARS-CoV-2)-Infektionen in der Stadt Speyer: 4.026 ( + 23 )
Davon hospitalisiert: 140 ( + 6 )
Davon bereits genesen: 3.544 ( + 15 )
Todesfälle: 95 ( unverändert )
Gemeldete Fälle der letzten sieben Tage pro 100.000 Einwohner*innen (Inzidenz gemäß LUA): 279,9 ( – 11,8 )

Stadtverwaltung Speyer
22.11.2021

Leitindikatoren zur Berechnung der Warnstufe

 Leitindikator „Sieben-Tage-Inzidenz“Leitindikator „Sieben-Tage-Hospitalisierungs-Inzidenz“Anteil COVID-19 an Intensivkapazität (%)
Sonntag, 21.11.2021305,44,46,29
Samstag, 20.11.2021279,84,76,48
Freitag, 19.11.2921291,74,66,54
Donnerstag, 18.11.2021244,33,96,48
Mittwoch, 17.11.2021297,53,35,99
Dienstag, 16.11.2021254,23,35,62
Montag, 15.11.2021236,52,95,86

Der Leitindikator „Sieben-Tage-Inzidenz“ gibt an, wie schnell sich das Virus verbreitet. Unter „Sieben-Tage-Inzidenz“ wird die Anzahl der Neuinfektionen mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 je 100 000 Einwohnerinnen und Einwohner innerhalb von sieben Tagen für jeden Landkreis und jede kreisfreie Stadt verstanden.

Der Leitindikator „Sieben-Tage-Hospitalisierungs-Inzidenz“ zeigt an, wie viele Schwererkrankte innerhalb eines Zeitraums von sieben Tagen neu stationär aufgenommen wurden. Der Leitindikator „Sieben-Tage-Hospitalisierungs-Inzidenz“ misst die Anzahl der neu aufgenommenen Hospitalisierungsfälle mit COVID-19-Erkrankung je 100 000 Einwohnerinnen und Einwohner im Durchschnitt der letzten sieben Tagen bezogen auf ein Versorgungsgebiet gemäß Krankenhausplan des Landes Rheinland-Pfalz 2019 bis 2025.

Der Leitindikator „Anteil Intensivbetten“ misst die Belastung des Gesundheitswesens. Er bestimmt sich nach dem prozentualen Anteil der mit COVID-19-Erkrankten belegten Intensivbetten an der Intensivbettenkapazität innerhalb des Landes Rheinland-Pfalz.

Es gilt das 2G+ System: Dieses regelt, wie viele nicht-immunisierte Personen sich gemeinsam im öffentlichen Raum aufhalten, auf Veranstaltungen gehen oder öffentliche Einrichtungen wie Kinos oder Konzerthäuser besuchen dürfen. Für immunisierte Personen wird der Zutritt hingegen nicht reduziert.

Speyer befindet sich aktuell in Warnstufe 2

Robert-Koch-Institut (RKI)
22.11.2021

Regelungen und Beschränkungen bei Warnstufe 2

Staatskanzlei Rheinland-Pfalz
22.11.2021

Stadt ab Montag in Warnstufe 2

Da in Speyer am Samstag an drei aufeinanderfolgenden Werktagen zwei der drei Leitindikatoren den in der Landesverordnung festgelegten Wertebereich überschritten haben, treten ab dem übernächsten Tag, also ab Montag, 22. November 2021 weitere Schutzmaßnahmen in Kraft.

Das Erreichen der Warnstufe 2 ergibt sich aus dem Überschreiten des Wertebereichs der 7-Tages-Inzidenz sowie des Anteils der Intensivbettenkapazität. 

Ein Überblick über die geltenden Regelungen ist unter speyer.de/corona sowie unter www.corona.rlp.de einzusehen.

Stadt Speyer
22.11.2021

Stadt erlässt Allgemeinverfügung für den Weihnachts- und Neujahrsmarkt

Basierend auf der 27. Corona-Bekämpfungsverordnung (27. CoBeLVO) des Landes Rheinland-Pfalz vom 4. November 2021 erlässt die Stadt Speyer nach Unterrichtung der zuständigen Landesbehörden eine Allgemeinverfügung, welche die Rechtsgrundlage für die Durchführung des Weihnachts- und Neujahrmarktes bildet. Sie tritt mit der Eröffnung des Weihnachtsmarktes am Montag, 22. November 2021 in Kraft und gilt bis zum Ablauf des 9. Januar 2022.

„Durch die Regelungen, die wir mit der Allgemeinverfügung erlassen, begegnen wir der besorgniserregenden Infektionslage, die sich in den letzten Wochen leider immer weiter zugespitzt hat. Zugleich möchten wir einen Weihnachtsmarkt ermöglichen, der im Einklang mit den erforderlichen Schutzmaßnahmen steht und den Besucherinnen und Besuchern größtmögliche Sicherheit bietet“, erläutert Oberbürgermeisterin Stefanie Seiler und fügt hinzu: „Über die Regularien hinaus kommt es aber auch auf die Eigenverantwortlichkeit und die Solidarität eines jeden Einzelnen an. Das gilt für den Weihnachtsmarkt, wie auch in allen anderen Lebenslagen. Denn der Winter ist noch lang und Momente wie einen Bummel über den Weihnachtsmarkt können wir nur dann genießen, wenn wir als Gesellschaft an einem Strang ziehen und aufeinander achtgeben.“

Gemäß der Allgemeinverfügung besteht für die Zeit des Weihnachts- und Neujahrsmarktes täglich zwischen 11.00 und 20.00 Uhr die Verpflichtung, in der Fußgängerzone überall dort eine medizinische Gesichtsmaske zu tragen, wo der Mindestabstand von 1,5 Metern zwischen Personen verschiedener Hausstände nicht eingehalten werden kann. Die Maskenpflicht sowie das Abstandsgebot gelten auch in sämtlichen zum Weihnachtsmarkt gehörenden allseitig geschlossenen Buden oder sonstigen an mindestens drei Seiten geschlossenen Räumen des Weihnachtsmarktes.
Der räumliche Geltungsbereich dieser Regelungen ist dem der Allgemeinverfügung beigefügten Lageplan zu entnehmen.

Zudem besteht im Bereich der Schlittschuhbahn sowie an den Verzehr- und Verweilplätzen die 3G-Regel. Diese wird in einem ersten Schritt von den Schaustellerbetrieben beim Verkauf von Speisen oder Getränken und im zweiten Schritt stichprobenartig durch den Kommunalen Vollzugsdienst kontrolliert. Möchten sich die Besucher*innen im Bereich der Stände aufhalten und dort essen und trinken, ist der entsprechende Nachweis erforderlich, wobei Schnelltests nicht älter als 24 Stunden und PCR-Tests nicht älter als 48 Stunden sein dürfen. Selbsttests werden nicht anerkannt. Kinder bis einschließlich elf Jahre sowie Schüler*innen unter 18 Jahre, die im Rahmen ihres Schulbesuches regelmäßigen Testungen unterliegen, sind von der Testpflicht befreit. Schüler*innen sollten einen gültigen Schülerausweis o.Ä. bereithalten.

Der Kauf von Speisen „to go“ ist ohne Impf-, Genesenen- oder Testnachweis möglich.

In zum Weihnachtsmarkt gehörenden Buden und Räumen dürfen nur dann Bewirtungsleistungen erbracht sowie Essen und Getränke verzehrt werden, wenn diese mindestens zu einer Seite hin komplett geöffnet sind.

Verstöße der Weihnachtsmarktbesucher*innen gegen die oben genannten Regelungen werden mit einem Bußgeld in Höhe von 50 Euro geahndet.

Die Stadt behält sich vor, bei Verschärfung der Infektionslage gegebenenfalls weitere Maßnahmen mit den Schaustellerbetrieben abzustimmen und umzusetzen.

Text: Stadt Speyer Foto: Speyer 24/7 News
20.11.2021

Fallzahlen für Rheinland-Pfalz vom Sonntag (21.11.2021)

Kreis, Stand 21.11.2021Laborbestätigt, seit Beginn der PandemieGemeldet, die letzten 7 TageLandkreis
GesamtDifferenz zum
Vortag
Hospitali-siertVerstor-benGenesenAaktuelle FälleBGesamtInzidenz pro 100.000C
Rheinland-Pfalz+USAFD<20 Jahre20-59 JahreE≥ 60 Jahre
Ahrweiler662535243685980577269206,2206,2325,0197,3156,4Ahrweiler
Altenkirchen6712245031066011595283219,2219,2370,4245,183,8Altenkirchen
Alzey-Worms7313574181436499671362276,9276,9519,1261,1143,3Alzey-Worms
Bad Dürkheim626803921635346759330248,1248,1285,1296,8155,2Bad Dürkheim
Bad Kreuznach8124342151497349626331208,5208,5361,2227,589,8Bad Kreuznach
Bernkastel-Wittlich443831354673994377180159,7157,5254,4178,973,8Bernkastel-Wittlich
Birkenfeld4860143871004338422180222,7215,5352,5224,1150,1Birkenfeld
Bitburg-Prüm453194188344110387217216,9209,7324,2253,579,9Bitburg-Prüm
Cochem-Zell27830173702359354155251,7251,5457,8316,648,9Cochem-Zell
Donnersbergkreis34130230773037299101133,7132,4192,0167,742,9Donnersbergkreis
Germersheim8831047113373611337717555,8555,7754,3573,3388,2Germersheim
Kaiserslautern55540289874900567244229,5196,4362,9229,0142,6Kaiserslautern
Kusel291517231722533310159226,8215,0228,0262,0174,7Kusel
Mainz-Bingen9991155202338942816345163,1163,0229,3175,097,7Mainz-Bingen
Mayen-Koblenz982303761928650981281130,8130,8179,1146,774,2Mayen-Koblenz
Neuwied110831103902029976905425232,1232,1339,3257,1122,6Neuwied
Rhein-Hunsrück5360504161094501750275266,0266,0451,4284,3129,2Rhein-Hunsrück
Rhein-Lahn-Kreis532404061034832389209170,5170,5241,1198,985,1Rhein-Lahn-Kreis
Rhein-Pfalz-Kreis96154229123780241354475306,9306,9494,7317,2174,9Rhein-Pfalz-Kreis
Südliche Weinstr.5650154411234612915339306,0306,0535,8308,2175,3Südliche Weinstr.
Südwestpfalz36560330933034529291306,6302,6547,8334,2155,0Südwestpfalz
Trier-Saarburg6127193171045355668229152,1152,0269,7145,087,6Trier-Saarburg
Vulkaneifel272518211632420242136224,8224,8320,7250,3138,4Vulkaneifel
Westerwaldkreis9856607481758992689311153,3153,3323,7148,152,4Westerwaldkreis
KS Frankenthal32771779582825394150307,7307,7549,3329,8116,4KS Frankenthal
KS Kaiserslautern508303731234559401223223,8209,8370,5209,2161,7KS Kaiserslautern
KS Koblenz592202101655341416139122,6122,6105,6161,756,3KS Koblenz
KS Landau i.d.Pf.271349233462219448214458,4458,4705,3445,1324,8KS Landau i.d.Pf.
KS Ludwigshafen1456677422346129251295510295,6295,5495,9282,7158,2KS Ludwigshafen
KS Mainz134541161422412328902387178,2178,1259,1179,5116,9KS Mainz
KS Neustadt a.d.W.27660165442348374190356,4356,4586,0399,5166,1KS Neustadt a.d.W.
KS Pirmasens1854021061164315069171,7171,7216,3188,1125,2KS Pirmasens
KS Speyer404418140953554395155305,5305,4460,6324,7181,3KS Speyer
KS Trier38661618238351131711099,499,3158,199,060,0KS Trier
KS Worms6049343431035352594294352,3352,3542,2379,8167,6KS Worms
KS Zweibrücken12450929109713993273,5273,4417,4300,4149,5KS Zweibrücken
Rheinland-Pfalz216416857116034215190857 #213449378228,8226,7360,2241,2126,3Rheinland-Pfalz

Anmerkungen zur Tabelle

Dargestellt sind ausschließlich mittels PCR laborbestätigte Meldefälle.

Als „verstorben“ gelten Fälle, die als „an“ und „mit“ COVID-19 verstorben übermittelt wurden.

A Genesen wurde wie folgt definiert:

a) nicht-verstorben, nicht-hospitalisiert und vor mehr als 21 Tagen ab Datenstichtag erkrankt

b) nicht-verstorben, hospitalisiert gemeldet und vor mehr als 28 Tagen ab Datenstichtag erkrankt

c) nicht-verstorben, Hospitalisierung unbekannt und vor mehr als 28 ab Datenstichtag Tagen erkrankt

Sofern kein Erkrankungsdatum vorliegt, wird das geschätzte Erkrankungsdatum aus Meldedatum minus mittlerem Meldeverzug von derzeit 5 Tagen verwendet.

B Errechnet als Differenz aus Gesamtzahl der laborbestätigten Fälle, Verstorbenen und Genesenen.

C COVID-19 Erkrankungen mit Meldedatum der letzten 7 Tage ab Datenstichtag, pro 100.000 Einwohner. Bitte beachten Sie, dass die Gesamtinzidenz der Meldungen in den letzten 7 Tagen für Rheinland-Pfalz /100.000 Einwohner das mit der Bevölkerungszahl der Gebietseinheit gewichtete Mittel und nicht deren arithmetisches Mittel ist.

D USAF = U.S. Armed Forces; Berechnung der Inzidenz /100.000 unter Berücksichtigung der mit Stand vom 30.6.2020 in der Gebietseinheit stationierten U.S. Streitkräfte

E beinhaltet <1% Fälle ohne Altersangabe

# Die Summe der in Rheinland-Pfalz bereits von COVID-19 Genesenen kann aufgrund eines unterschiedlichen Datenstandes und Bewertungsalgorithmus von der auf dem RKI-Dashboard abweichen.

Landesuntersuchungsamt (LUA) Rheinland-Pfalz
22.11.2021

Germersheim & Landkreis Germersheim (GER)

Die Abfallwirtschaft rät zu alternativen Anlieferungszeiten an den Wertstoffhöfen

Die Bürgerinnen und Bürger des Landkreises Germersheim fahren besonders häufig die Wertstoffhöfe an Freitagen und Samstagen an.

Dadurch kommt es aber bedauerlicherweise an diesen Tagen immer wieder zu unangenehmen Wartezeiten bei der Anlieferung. Diese werden durch die erforderlichen Vorsichtsmaßnahmen aufgrund der Corona-Pandemie noch zusätzlich verstärkt.

Gerade an den Wochenenden liefern viele Bürger zudem besonders große Abfallmengen an, so dass das Abladen innerhalb der Wertstoffhöfe ebenfalls mehr Zeit in Anspruch nimmt.

Um hier Abhilfe zu schaffen, bittet die Abfallwirtschaft des Landkreises Germersheim darum, Entsorgungsfahrten, wenn möglich, anders zu terminieren. Wer es zeitlich einrichten kann, sollte die Wertstoffhöfe an den Wochenenden meiden und diese lieber an anderen Wochentagen anfahren. Denn auch von Montag bis Donnerstag sind die drei Wertstoffannahmestellen Bellheim, Rülzheim und Berg von 8 bis 16.15 Uhr geöffnet (Mittagspause 12 bis 12.45).

Die Abfallwirtschaft bittet darum, alle Abfälle bereits vorsortiert nach Fraktionen anzuliefern und große Teile wie z.B. Möbel bereits im Vorfeld in kleinere Teile zu zerlegen. Denn, wenn erst vor Ort sortiert wird, blockiert dies den Ablauf für die nachfolgenden Anlieferer erheblich.

Kreisverwaltung Germersheim
29.05.2021

Kreisverwaltung Germersheim plädiert für Radweg entlang der L 545

„Wir benötigen einen verkehrssicheren, ganzjährig befahrbaren Radweg. Dies fordern auch viele Bürgerinnen und Bürger sowie die Bienwaldgemeinden. Deshalb stehe ich voll hinter dem Radweg entlang der L545 und fordere gemeinsam mit meinem Kollegen Landrat Dietmar Seefeldt die zügige Umsetzung des Radwegs“, so Landrat Dr. Fritz Brechtel.

Aus Sicht der Kreisverwaltung ist der straßenbegleitende Radweg entlang der L 545 zwischen Steinfeld und Scheibenhardt unbedingt erforderlich. „Das wesentliche Argument aus unserer Sicht ist die Verkehrssicherheit für alle Verkehrsteilnehmer, die diesen Streckenabschnitt nutzen, egal wie sie sich fortbewegen. Nur durch einen baulich von der Straße getrennten Rad- und Fußgängerweg kann die Verkehrssicherheit optimal gewährleistet werden“, sagt Landrat Dr. Fritz Brechtel.

„Es geht darum, eine Verbindung für den Radverkehr zu schaffen, die ganzjährig und sicher zu befahren ist. Deshalb ist eine von der Straße unabhängige Führung des Radverkehrs über Forstwirtschaftswege aus unserer Sicht keine adäquate Lösung. Bei witterungsbedingter oder durch die Forstbewirtschaftung verursachter Unbefahrbarkeit der Waldwege müssten die Radfahrer wieder auf die Straße ausweichen. Das kann nicht unser Ziel sein. Deshalb sehen wir die Waldwege nur als Alternative an, die unter guten Voraussetzungen von Naherholungssuchenden und Touristen genutzt werden können“, so Brechtel weiter.

Der straßenbegleitende Radweg dagegen soll neben dem touristischen Zweck auch die Eignung für den Alltagsradverkehr erfüllen. Auch der Aspekt der sozialen Sicherheit spielt in diesem Zusammenhang eine wichtige Rolle und wird durch die durchgehende Einsehbarkeit des Radweges erfüllt. Dies entspricht auch dem immer wieder geäußerten Wunsch vieler Bürgerinnen und Bürger.

Die seit einigen Wochen in den Medien geführte Diskussion zum geplanten straßenbegleitenden Radweg entlang der L 545, insbesondere die Haltung des ADFC, hat die Kreisverwaltung mit Erstaunen zur Kenntnis genommen. Der Vorschlag, die L 545 zu einer Fahrradstraße zu machen, wurde intern diskutiert. Jedoch sieht die Kreisverwaltung in dieser Lösung die Gefahr, dass dem Radfahrer eine Pseudosicherheit suggeriert wird, da die Einhaltung der in diesem Fall gebotenen Verkehrsregeln nur schwer kontrolliert werden kann. Fahrradstraßen kommen zwar im urbanen Umfeld auf untergeordneten Straßen in Betracht und sind dort Teil eines Radwegenetzes.

Aus Sicht der Straßenverkehrsbehörde der Kreisverwaltung Germersheim scheitert die Anordnung einer Fahrradstraße (Verkehrszeichens 244 StVO) im Zuge der L545 aber schon an der gesetzlich normierten Erforderlichkeit. Nachdem die Möglichkeit zur Errichtung eines getrennten Radweges geschaffen wurde, können sowohl die berechtigten Interessen der Radfahrenden, als auch der übrigen Verkehrsteilnehmer, gebührend Berücksichtigung finden. Die Belange des motorisierten als auch des nicht motorisierten Verkehrs sind durch die separate Radwegführung angemessen gewahrt und es entfällt die Notwendigkeit für Kraftfahrzeuge alternative Wegführungen aufzuzeigen.

Nicht zuletzt sollte bei der Bewertung des Projektes auch berücksichtigt werden, dass der Radweg im Rahmen des Beteiligungsprozesses zum Naturschutzgroßprojekt Bienwald von den Gemeinden und den Einwohnern eingefordert wurde. „Diesen Wunsch unterstützen wir“, so Landrat Brechtel, der außerdem betont, „dass der Flächenverbrauch weitaus niedriger ist, als von anderer Seite geäußert wurde. Dass für den Radweg eine 10 Meter tiefe Schneise in den Wald geschlagen werden muss, ist nicht richtig. Wie aus der Planung hervorgeht, werden 6,75 m benötigt, darin enthalten sind neben dem 2,50 m breiten Radweg auch der Sicherheitstrennstreifen zur Straße sowie die zum Waldrand anschließende Versickerungsmulde. Berücksichtigt man den bereits vorhandenen Seitenraum der L 545, so beschränkt sich der tatsächliche Eingriff auf maximal 4 Meter, dies entspricht auf der gesamten Länge von über 10 km zirka 4 ha, die an anderer Stelle als Wald auszugleichen sind. Die Waldfläche wird somit nicht kleiner. Die Schneise selbst ist in Form der Landesstraße bereits vorhanden und wird lediglich etwas verbreitert. Dies ist flächenschonender als wenn man einen eigenen Radweg im Wald anlegen würde.“

Derzeit arbeitet der Landkreis zusammen mit den beteiligten Gemeinden an der Umsetzung des Besucherlenkungskonzeptes Bienwald. Bestehende und neue Radrouten werden nach der Beschilderungsrichtlinie des Landes Rheinland-Pfalz (kurz HBR) neu beschildert. Zuvor erfolgte ein umfangreicher Abstimmungsprozess, an dem die betroffenen Kommunen, Straßenbaulastträger, Forstverwaltung und der ADFC beteiligt waren. Der radtouristisch überregional bedeutsame Dt.-frz. PAMINA Radweg Lautertal wird zwar wie bisher über die L 545 geleitet, genauso wie die beiden neuen Radrouten „Rund um den Bienwald“ und „Bienwald-Bäche Tour“, allerdings werden bis zur Fertigstellung des neuen, straßenbegleitenden Radweges Hinweisschilder angebracht, die auf die verkehrssichere Ausweichstrecke durch den Wald zwischen Scheibenhardt und Bienwaldmühle hinweisen.

Kreisverwaltung Germersheim
29.05.2021

Kreisvolkshochschule (KVHS) Germersheim

Kurse, Vorträge, Veranstaltungen

Es wird darauf hingewiesen, dass zu allen nachstehend aufgeführten Kursen und Vorträgen eine Anmeldung unbedingt erforderlich ist. Kontaktadressen sind am Ende des Textes zu finden. Weiterhin sind die Hygienemaßnahmen und die Abstandsregelungen einzuhalten.

A3017256KV

„Yoga & Natur – am Vormittag – Veranstaltung im Außenbereich – Kurs B“ – Kurs mit Claudia & Janina Michaelis,: Germersheim, Friedenstr. 13, Praxis „Munay Healing“, Beginn: Mo, 07.06.2021, 09:30 – 11:00 Uhr. Dauer: 6 Termine, Kosten: 96,00 Euro/Person.

A5012013KV

„Textverarbeitung mit MS-Word 2016 – Grundkurs “ – Kurs mit Gerald Kessing: Germersheim, Geschäftsstelle der KVHS, Seiteneingang der BBS, UG, EDV-Raum, Beginn: Mo, 07.06.2021, 18:00 – 21:00 Uhr. Dauer: 5 Termine, Kosten: 85,00 Euro/Person.

A5014012KV

„Präsentation mit PowerPoint 2016 – Einführung“ – Kurs mit Gerald Kessing: Germersheim, Geschäftsstelle der KVHS, Seiteneingang der BBS, UG, EDV-Raum, Beginn: Di, 08.06.2021, 18:00 – 21:00 Uhr. Dauer: 4 Termine, Kosten: 68,00 Euro/Person.

A5013021KV

„Tabellenkalkulation mit MS-Excel 2016 – Aufbaukurs“ – Kurs mit Gerald Kessing: Germersheim, Geschäftsstelle der KVHS, Seiteneingang der BBS, UG, EDV-Raum, Beginn: Mi, 09.06.2021, 18:00 – 21:00 Uhr. Dauer: 6 Termine, Kosten:  102,00 Euro/Person.

A1033441KV

„Versicherungsbeiträge sparen für 60+ – Vortrag“ – Vortrag mit Andrea Kalt: Germersheim, Ritter-von-Schmauß-Str., Seiteneingang BBS, EG, Saal E.06, Termin: Mi, 09.06.2021, 19:00 – 21:15 Uhr. Kosten: 15,00 Euro/Person.

A3017252KV

„Yoga – Ruhe und Entspannung – für Frauen – Kurs A – am Vormittag“ – Kurs mit Janina-Alisha Michaelis:  Germersheim, Stadtpark Fronte Lamotte, Treffpunkt am Spielplatz, Beginn: Do, 10:15 – 11:00 Uhr. Dauer: 5 Termine, Kosten:  45,00 Euro/Person.

A3011053KV

„Frauen – Auszeit vom Alltag – Kurs C“ – Kurs mit Claudia & Janina Michaelis:  Germersheim, Friedenstr. 13, Praxis „Munay Healing/OMVitalZeit“, Termin: Sa, 12.06.2021, 14:00 – 17:00 Uhr. Kosten: 40,00 Euro/Person.

Eine Anmeldung ist zu allen Veranstaltungen der Kreisvolkshochschule zwingend erforderlich. Persönlich (nur nach telefonischer Terminvereinbarung) bei der Geschäftsstelle der KVHS in Germersheim, Ritter-von-Schmauß-Str./Ecke Paradeplatz, telefonisch 07274-53334 oder -53382, per E-Mail: vhs@kreis-germersheim.de.

Kreisverwaltung Germersheim / Kreisvolkshochschule (KVHS) Germersheim
29.05.2021

Corona-Virus

Mehr Kulanz für Gastronomen und private Treffen im Kreis Germersheim

Geimpfte und Genesene werden nicht mitgezählt

Bei den Einschränkungen für private Zusammenkünfte und bei der Anzahl der Gäste, die an einem Tisch in den Innenbereichen von Restaurants oder Gastwirtschaften zusammensitzen dürfen, werden Geimpfte und Genesene nicht eingerechnet. Einen Tag vor den Lockerungen, die im Landkreis Germersheim aufgrund anhaltend niedriger Inzidenzen ab Freitag (28. Mai) greifen, weist die Kreisverwaltung darauf hin, dass diese Regelung, die in der „Covid-19-Schutzmaßnahmen-Ausnahmeverordnung“ festgeschrieben ist, auch über das Maß von maximal fünf Personen aus zwei Haushalten hinaus, ein Zusammentreffen von größeren Gruppen möglich ist. Wer also vor mindestens zwei Wochen eine vollständige Impfung erhalten hat oder wer von einer Covid-19-Erkrankung, die mindestens 28 Tage sowie maximal sechs Monate zurückliegt, genesen ist, darf sich auch mit mehreren Menschen treffen.

Dazu Landrat Dr. Fritz Brechtel: „Wir haben uns mit dem Ordnungsamt und den zuständigen Ministerien in Mainz abgestimmt und freuen uns, dass nunmehr Klarheit herrscht über die tatsächlich zulässige Gesamtgröße einer Gruppe. Wenn also Zusammenkünfte im Familien- oder Bekanntenkreis geplant sind und ein Restaurantbesuch in Betracht gezogen wird, dann sollten auf jeden Fall die entsprechenden Nachweise mitgeführt werden.“  Diese Regelung bezieht sich unter anderem auf die 21. Corona-Bekämpfungsverordnung des Landes Rheinland-Pfalz, die allerdings mit Ablauf des 1. Junis endet. Wie es am kommenden Mittwoch, 2. Juni, weitergeht, welche Regeln dann gelten und was der vom Land vorgestellte Perspektivenplan, der ebenfalls ab diesem Zeitpunkt in Kraft tritt, tatsächlich bewirken wird, darüber, so hofft die Verwaltung, wird das Land frühzeitig informieren. Die Ausnahmen, die für Geimpfte und Genesene gelten, treffen auch auf Kinder zu, die das 15. Lebensjahr noch nicht erreicht haben. Sie alle werden bei den Begrenzungen nicht mitgezählt, müssen jedoch eine entsprechende Bescheinigung mit sich führen und vorweisen können.

Kreisverwaltung Germersheim
29.05.2021

Inzidenzwert im Kreis Germersheim an fünf Werktagen unter 50: Weitere Lockerungen ab Freitag, 28. Mai

Der für die Maßnahmen zur Bekämpfung der Coronapandemie ausschlaggebende offizielle Inzidenzwert des Robert-Koch-Instituts (RKI) ist im Kreis Germersheim an fünf Werktagen in Folge unter 50 geblieben. Das bedeutet, dass ab kommenden Freitag (28. Mai) für die Menschen im Landkreis weitere Lockerungen möglich werden. Landrat Dr. Fritz Brechtel zeigt sich erleichtert über die positive Entwicklung: „Die Entbehrungen in den vergangenen Monaten waren für viele von uns immens. Dass sich die Fallzahlen von Menschen, die sich mit dem Coronavirus infizieren wieder rückläufig sind, das konnte nur gelingen, weil sich die allermeisten Bürgerinnen und Bürger vorbildlich an die Maßnahmen gehalten haben. Dafür bedanke ich mich bei allen, die ihren Teil hierzu beigetragen haben – mahne aber auch zur Vorsicht und bitte darum, jetzt nicht nachlässig zu werden und weiterhin die bekannten AHA-Maßnahmen strikt einzuhalten.“

Die Kreisverwaltung wird im Laufe des Tages in einer offiziellen Bekanntmachung auf die neuen Regelungen hinweisen, die sich an den Vorgaben der 21. Corona-Bekämpfungsverordnung des Landes Rheinland-Pfalz orientieren (21. CoBeLVO) und im Wesentlichen die folgenden Lockerungen beinhalten:

  • Der Probenbetrieb für Chöre oder Orchester ist in kleinen Gruppen bis zu zehn Personen sowie zusätzlich einer leitenden Person im Außenbereich wieder zulässig. Es gilt auch hier das Abstandsgebot.
  • Im Amateur- und Freizeitsport ist die kontaktlose Sportausübung im Freien und auf allen öffentlichen und privaten ungedeckten Sportanlagen in Gruppen bis maximal zehn Personen (max. 20 Kinder unter 15 Jahren) nebst einer das Training leitenden Person zulässig.
  • Spielhallen, Spielbanken, Wettvermittlungsstellen und ähnliche Einrichtungen sind unter Auflagen geöffnet. Es gelten Abstandsgebot, Maskenpflicht, die Pflicht zur Kontakterfassung, Reservierungs- und Testpflicht.
  • Öffentliche und gewerbliche Kultureinrichtungen sind auch im Innenbereich geöffnet, Konzertveranstaltungen also wieder möglich (bis zu 100 Personen, Abstandgebot und Sitzzuordnung, Kontakterfassung, Masken- und Testpflicht).
  • Gastronomische Betriebe können ihre Innenbereiche für die Gäste öffnen. Es gelten auch hier Reservierungs- und Testpflicht sowie die Pflicht der Kontakterfassung. Gestattet sind Zusammenkünfte von Angehörigen des eigenen Hausstandes oder zusätzlich einer Person eines weiteren Hausstandes (maximal fünf Personen).

„Ich weiß, dass sich viele Menschen fragen, ab wann es denn wieder möglich sein wird, sich mit Freunden oder mehreren Familienmitgliedern zu verabreden. Wann Feste wieder erlaubt sind und beispielsweise für Familienfeiern die gastronomischen Betriebe ihre Restaurants oder Hotelbetriebe ohne Einschränkungen öffnen können. So lange allerdings für das Land die Corona Bekämpfungsverordnung Gültigkeit hat, wird dies alles nicht möglich sein. Wie es schließlich am 2. Juni weiter geht, wenn die derzeit gültige Verordnung außer Kraft tritt, das sollte das Land möglichst frühzeitig kommunizieren“, appelliert Landrat Brechtel in Richtung Mainz. Er unterstützt weiterhin das Ansinnen vieler Bürgermeister- und Landratskollegen für Hüttenbetriebe die Selbstbedienung erneut zu gestatten – bis heute hat Mainz auf diese Forderung nicht reagiert.

Menschen mit einer vollständigen Impfung, die mindestens 14 Tage zurückliegt oder einer genesenen Covid19-Erkrankung, sind von der Testpflicht ausgenommen. Und überall dort, wo Kontakte erfasst werden müssen, können Gewerbetreibende inzwischen auch die Luca-App nutzen und anbieten.

Kreisverwaltung Germersheim
29.05.2021

Luca-App im Landkreis Germersheim

„Technisch, inhaltlich und personell steht der Einführung der Luca-App im Landkreis Germersheim nichts mehr im Weg. Die Kreisverwaltung ist vorbereitet“, kündigt Landrat Dr. Fritz Brechtel die mögliche Nutzung der Luca-App zur Kontakterfassung im Landkreis Germersheim an. Er führt aus: „In Erwartung von weiteren Lockerungen in Verbindung mit steigenden Impfraten und sinkenden Inzidenzen werden Menschen wieder mehr zusammenkommen. Zur Eindämmung der Corona-Pandemie ist neben der Impfung und den AHA-Regeln die Kontaktnachverfolgung zur Unterbrechung von Infektionsketten ganz wesentlich.“

Für eine schnelle Kontakterfassung und eine ebenso schnelle Kontaktnachverfolgung kann ab sofort dieLuca-App eingesetzt werden. Wer per Luca-App z.B. bei einer Außengastronomie eincheckt, dessen Kontaktdaten können direkt dem Gesundheitsamt übermittelt werden, falls er hier unwissentlich Kontakt zu einer infizierten Person hatte. Die Kontaktnachverfolgung und die Unterbrechung möglicher Infektionsketten durch das Gesundheitsamt können damit ohne Zeitverzug erfolgen.

Die App gibt es kostenlos für die Betriebssysteme Android und iOS und als Webapp. Wer kein Smartphone nutzt, kann sich einen persönlichen Luca-Schlüsselanhänger, der einmalig personalisiert werden muss, besorgen. Der Kreis stellt Personen ohne Smartphone diese Anhänger kostenfrei zur Verfügung. Bestellt sind die Anhänger bereits. Sobald sie angekommen sind, wird die Kreisverwaltung mitteilen, wo sie kostenfrei erhältlich sind.

Weitere Informationen gibt es unter www.luca-app.de.

Kreisverwaltung Germersheim
29.05.2021

Coronavirus – Fallzahlen im Landkreis Germersheim vom 28.05.2021

Aktuell gibt es im Landkreis Germersheim 72 bestätigte positive Fälle, die Gesamtzahl beläuft sich auf 5468 Infizierte seit Beginn der Pandemie (+ 5 Fälle seit der gestrigen Meldung).

VG / StadtOrtInfizierte seit Beginn der PandemieAktuell infizierte PersonenGesundete bzw. nicht mehr infizierte PersonenLeider an oder mit Covid-19 verstorbene Personen
      
VG HagenbachBerg500500
 Hagenbach199318016
 Neuburg11201075
 Scheibenhardt160160
 Summen377335321
WörthMaximiliansau22932224
 Schaidt571560
 Wörth, Stadt53185194
 Büchelberg311300
 Summen848138278
VG KandelErlenbach110110
 Freckenfeld500500
 Kandel28322783
 Minfeld420420
 Steinweiler790781
 Vollmersweiler1010
 Winden290281
 Summen49524885
VG JockgrimHatzenbühl13251243
 Jockgrim23722305
 Neupotz591553
 Rheinzabern15021453
 Summen5781055414
VG RülzheimHördt10911071
 Kuhardt692670
 Leimersheim691671
 Rülzheim28652756
 Summen53395168
VG BellheimBellheim414837828
 Knittelsheim500500
 Ottersheim900900
 Zeiskam970970
 Summen651861528
Germersheim + So 120617117118
 Summen120617117118
VG LingenfeldFreisbach631611
 Lingenfeld25632449
 Lustadt11011072
 Schwegenheim14311411
 Weingarten10511031
 Westheim1033919
 Summen7801074723
      
 Endsummen5468725271125

Coronavirus – Fallzahlen im Landkreis Germersheim vom 27.05.2021

Aktuell gibt es im Landkreis Germersheim 75 bestätigte positive Fälle, die Gesamtzahl beläuft sich auf 5463 Infizierte seit Beginn der Pandemie (+ 5 Fälle seit der gestrigen Meldung).

VG / StadtOrtInfizierte seit Beginn der PandemieAktuell infizierte PersonenGesundete bzw. nicht mehr infizierte PersonenLeider an oder mit Covid-19 verstorbene Personen
      
VG HagenbachBerg500500
 Hagenbach199318016
 Neuburg11201075
 Scheibenhardt160160
 Summen377335321
WörthMaximiliansau22932224
 Schaidt571560
 Wörth, Stadt53185194
 Büchelberg311300
 Summen848138278
VG KandelErlenbach110110
 Freckenfeld500500
 Kandel28342763
 Minfeld420420
 Steinweiler790781
 Vollmersweiler1010
 Winden290281
 Summen49544865
VG JockgrimHatzenbühl12811243
 Jockgrim23722305
 Neupotz591553
 Rheinzabern15021453
 Summen574655414
VG RülzheimHördt10911071
 Kuhardt692670
 Leimersheim691671
 Rülzheim28652756
 Summen53395168
VG BellheimBellheim4141237428
 Knittelsheim500500
 Ottersheim901890
 Zeiskam970970
 Summen6511361028
Germersheim + So 120517117018
 Summen120517117018
VG LingenfeldFreisbach631611
 Lingenfeld25632449
 Lustadt11011072
 Schwegenheim14311411
 Weingarten10511031
 Westheim1033919
 Summen7801074723
      
 Endsummen5463755263125

Coronavirus – Fallzahlen im Landkreis Germersheim vom 26.05.2021

Aktuell gibt es im Landkreis Germersheim 94 bestätigte positive Fälle, die Gesamtzahl beläuft sich auf 5458 Infizierte seit Beginn der Pandemie (+ 4 Fälle seit der gestrigen Meldung).

Hinweis:

Die Kreisverwaltung Germersheim listet keine Einzelfälle mehr auf, die in Schulen, Kindertagesstätten, Senioreneinrichtungen oder sonstigen Gemeinschaftseinrichtungen auftreten, solange es sich um vereinzelte Fälle bzw. in der Kontaktnachverfolgung kleine Cluster handelt. Sollte ein Hotspot bekannt werden, der unter Umständen absehbar Auswirkungen auf ein größeres Umfeld haben kann, wird dieser – wie bisher – im Rahmen der täglichen Fallmeldung aufgeführt.

VG / StadtOrtInfizierte seit Beginn der PandemieAktuell infizierte PersonenGesundete bzw. nicht mehr infizierte PersonenLeider an oder mit Covid-19 verstorbene Personen
      
VG HagenbachBerg500500
 Hagenbach199318016
 Neuburg11201075
 Scheibenhardt160160
 Summen377335321
WörthMaximiliansau22932224
 Schaidt571560
 Wörth, Stadt531115164
 Büchelberg311300
 Summen848168248
VG KandelErlenbach110110
 Freckenfeld500500
 Kandel28372733
 Minfeld420420
 Steinweiler791771
 Vollmersweiler1010
 Winden290281
 Summen49584825
VG JockgrimHatzenbühl12701243
 Jockgrim23722305
 Neupotz592543
 Rheinzabern15031443
 Summen573755214
VG RülzheimHördt10911071
 Kuhardt692670
 Leimersheim691671
 Rülzheim28682726
 Summen533125138
VG BellheimBellheim4111337028
 Knittelsheim500500
 Ottersheim901890
 Zeiskam971960
 Summen6481560528
Germersheim + So 120418116818
 Summen120418116818
VG LingenfeldFreisbach631611
 Lingenfeld25632449
 Lustadt11021062
 Schwegenheim14311411
 Weingarten1055991
 Westheim1033919
 Summen7801574223
      
 Endsummen5458945239125

Was bedeutet „bestätigter positiver Fall“?
Von einem bestätigten positiven Fall spricht das Gesundheitsamt, wenn zu einer Person ein positives PCR-Testergebnis vorliegt. Ein Selbsttest oder Schnelltest reicht hierfür nicht aus.
Was bedeutet „neuer Fall“?
Ein neuer Fall entsteht, wenn die Person ein positives PCR-Testergebnis hat und nicht bereits als infiziert erfasst wurde. Es wird nur die Person als Fall gezählt! Weitere positive Testergebnisse der gleichen Person im Verlauf ihrer Erkrankung werden nicht dazugerechnet. Die Person ist und bleibt ein einziger Fall in der Statistik!
Was bedeutet „aktuell bestätigte positive Fälle“?
Die Kreisverwaltung veröffentlicht auch die Anzahl der aktuell bestätigten positiven Fälle. Hierunter fallen alle aktuell infizierten Personen, die noch nicht als genesen gelten können. Alle aktuell bestätigten positiven Fälle befinden sich somit noch in Bearbeitung des Gesundheitsamtes.

Kreisverwaltung Germersheim
29.05.2021

Germersheim und Landkreis Germersheim

Kita/Hort/Kindertagespflege

Auch für März werden Elternbeiträge teilweise erlassen

Eltern müssen für die Betreuung ihrer Kinder in Kindertagesstätten oder in der Kindertagespflege auch im Monat März nur bezahlen, wenn sie ihre Kinder mindestens einmal im Monat in diese gebracht haben. Eltern, deren Kinder komplett zuhause bleiben konnten, müssen die Elternbeiträge für März wie bereits für die Monate Januar und Februar nicht bezahlen. Der Kreisausschuss hat auch diesem Vorschlag der Verwaltung zugestimmt.

Im Frühjahrs-Lockdown 2020 wurden für die Zeit der Schließung die Gebühren noch vollständig erlassen. „Allerdings war Anfang des Jahres und auch diesmal die Entscheidungsgrundlage eine entscheidend andere: In diesem Lockdown hat das Land vorgegeben – anders als beim Lockdown in 2020 – dass die `Fortsetzung des Regelbetriebs bei dringendem Bedarf´ laufen muss, wobei gleichzeitig über die Coronaverordnung des Landes an die Eltern appelliert wird, ihre Kinder zu Hause lassen. Für die Träger heißt das nach wie vor, dass sie alle Angebote offenhalten müssen und nicht nur einen Notbetrieb anbieten können“, erklärt der für Kitas zuständige Erste Kreisbeigeordnete Christoph Buttweiler.

Kreisverwaltung Germersheim
16.03.2021

Kreisausschuss hält an Reaktivierung der Bahnstrecke Landau-Germersheim fest – Kriterien zur Bewertung sollen überarbeitet werden

Landrat Brechtel: Umweltschutz und Energiewende müssen zentrale Rolle spielen

„Die Reaktivierung der stillgelegten Bahnstrecke Landau-Germersheim bleibt ein wichtiges Zukunftsthema für den Landkreis Germersheim. Mit seiner Empfehlung an den Kreistag stimmt der Kreisausschuss darin zu, dass dieses bedeutende Zukunftsprojekt nicht an einem negativen Ergebnis einer Kosten-Nutzungsuntersuchungen scheitern darf, in der wichtige Kriterien wie Umweltschutz und Energiewende bisher keine Rolle spielen“, sagte Landrat Dr. Fritz Brechtel im Nachgang zur Sitzung des Kreisausschusses am 15. März 2021.

Auf Anregung der Landräte Dr. Fritz Brechtel und Dietmar Seefeldt sowie des Oberbürgermeister Thomas Hirsch hatte der Zweckverband-Schienenpersonennahverkehr (ZSPNV)-Süd eine Nutzen-Kosten-Untersuchung (NKU) zur Reaktivierung der Bahnstrecken Landau-Germersheim und Landau-Herxheim beauftragt. „Leider“, so Landrat Brechtel, „wurde im Ergebnis die Voraussetzung für eine Förderung entsprechend der derzeit gültigen Kriterien nicht erreicht. Damit wollen wir uns nicht zufrieden geben und ich bin froh, dass der Kreisausschuss der Forderung an den Bund zustimmt, die Kriterien zu überarbeiten und eine Untersuchung anhand moderner Kriterien vorzunehmen. Dazu gehören insbesondere Umweltschutzkriterien und Aspekte der Energiewende. Es ist unser erklärtes Ziel, die Reaktivierungen der Bahnstrecken Landau-Germersheim und Landau-Herxheim-Rülzheim voranzutreiben.“

Der Kreisausschuss sieht im Ausbau des schienengebundenen Öffentlichen Personennahverkehres einen entscheidenden Beitrag zur Erreichung der Klimaschutzziele und einen bedeutenden Standortvorteil für die gesamte Südpfalz und empfiehlt dem Kreistag eine entsprechende Beschlussfassung.

Die Bundesregierung hat mit dem Ziel, den Schienenpersonennahverkehr auszubauen, die zur Verfügung stehenden Mittel erheblich erhöht und mit dem Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz (GVFG) ein leistungsfähiges Instrument zur Verfügung gestellt. „Allerdings drohen selbst vielversprechende Projekte aktuell daran zu scheitern, dass der zwingend notwendige positive volkswirtschaftliche Nutzen als mathematischer Faktor mit den aktuell gültigen Berechnungsmethoden und Kriterien nicht erreicht werden kann. Bestes Beispiel ist die Strecke Landau-Germersheim, die trotz erwarteter hoher Fahrgastzahlen die Anforderungen an den Nutzen-Kosten-Quotient nicht erfüllt“, berichtete der Kreischef.

Der Kreisausschuss empfiehlt daher, dass insbesondere folgende Aspekte Eingang in die Standardisierte Bewertung finden sollten: Ersparnis von Schadstoffeinträgen einschließlich klimarelevanter Treibhausgase wie CO2 aufgrund umweltfreundlicher Verkehrskonzepte, geringer Flächenverbrauch der Schiene und Einbeziehung lokaler und nachhaltiger Güterverkehrskonzepte.

Weiterhin sollen nach Willen des Kreisausschusses die Zukunftsoptionen reaktivierter Bahntrassen und deren Funktionalität volkswirtschaftlich bewertet werden. Dazu gehören die Netzwirkung von reaktivierten Strecken bei beidseitiger Anbindung, die grundsätzliche Erhaltung öffentlicher Infrastruktur und die Herstellung gleichwertiger Lebensverhältnisse zur Stärkung des ländlichen Raumes.

„In die Zukunft geblickt, wäre die Reaktivierung der Bahnstrecke Landau-Germersheim, die Reaktivierung und Verlängerung der Strecke Landau-Herxheim nach Rülzheim und der zweigleisige elektrifizierte Ausbau der Strecken Neustadt-Landau-Karlsruhe sowie Landau-Pirmasens ein großer Fortschritt für die gesamte Region“, fasste Landrat Dr. Fritz Brechtel zusammen.

Kreisverwaltung Germersheim
16.03.2021

Verkehrsnotizen

Vollsperrung der B 10 bei Landau wegen Brückenabrissarbeiten

Der Landesbetrieb Mobilität Speyer teilt mit, dass die B 10 zwischen den Anschlussstellen Landau-Zentrum (K 13) und Landau-Nord (L516/L512) von

Freitag, den 19.03.2021 ab 18.00 Uhr bis Montag, 22.03.2021 bis spätestens 6.00 Uhr

voll gesperrt wird. Die Vollsperrung wird zum Abriss des Überführungsbauwerkes des Wirtschaftsweges (Oskar-von-Miller-Straße) im Zuge des 4-streifigen Ausbaus der B 10 zwischen Godramstein und der A65 erforderlich. Das Bauwerk muss für den Ausbau der Bundesstraße abgebrochen und neu errichtet werden. Das neue Bauwerk wird voraussichtlich bis Ende 2021 fertiggestellt sein.

Eine großräumige Umleitung für den Fernverkehr erfolgt über die A 65/A 61/A 6 in Richtung Pirmasens und umgekehrt. Die regionale Umleitung sowohl von Pirmasens kommend in Richtung A 65 als auch umgekehrt erfolgt über die K 13 (Godramsteiner Straße) und die L 512 (Neustadter Straße).

Der Wirtschaftswegeverkehr der Oskar-von-Miller-Straße, der mit dem Abriss der Brücke bis voraussichtlich Ende 2021 unterbrochen wird, wird bereits über die Gilletstraße und die L 512 bzw. umgekehrt umgeleitet. Für die Radfahrer ist ebenfalls eine örtliche Umleitung ausgeschildert.

Die Umleitungsstrecken können auch auf den Internetseiten www.verkehr.rlp.de bzw. www.radwanderland.de eingesehen werden.

Um zusätzliche Sperrungen zu vermeiden, werden parallel weitere Arbeiten im Rahmen der avisierten Vollsperrung ausgeführt. Der Landesbetrieb Mobilität Speyer sieht vor, zusätzlich an dem Wochenende Asphaltarbeiten auf der B10 zwischen der A 65 und der L 516 durchzuführen. Hierzu wird bereits am Freitag, den 19.03.2021 ab 9 Uhr (nach dem Hauptberufsverkehr morgens) die Fahrtrichtung Pirmasens von der Autobahn kommend direkt über die provisorische Ausfahrt Richtung Kreisverkehrsplatz Landau Nord geleitet. Bis 18 Uhr wird diese Fahrbeziehung direkt nach der Durchfahrt des Kreisverkehrs wieder auf die B10 geleitet. Ab 18 Uhr erfolgt dann die Umleitung im Rahmen der oben beschriebenen Vollsperrung.

Der Landesbetrieb Mobilität Speyer wird die Verkehrsteilnehmer und Anlieger über die weiteren Arbeiten im Zuge dieser Baumaßnahme informieren und bittet die Verkehrsteilnehmer und Anlieger für die mit den Abrissarbeiten verbundenen Umleitungen und Beeinträchtigungen -insbesondere auch für die Nachtarbeiten – um Verständnis.

Landesbetrieb Mobilität Speyer Projektmanagement Neubau Dahn-Bad Bergzabern
16.03.2021

Kreisvolkshochschule (KVHS) Germersheim

Aktuelle Weiterbildungsangebote der Kreisvolkshochschule Germersheim

Die Kreisvolkshochschule darf aufgrund der derzeitigen Pandemielage, nur bestimmte Weiterbildungs-angebote anbieten. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, sich für dieses aktuelle Angebot anzumelden. Für alle Veranstaltungen ist jedoch eine Anmeldung unbedingt erforderlich, weshalb potenzielle Teilnehmerinnen und Teilnehmer gebeten werden, folgende Möglichkeiten zu nutzen: Persönlich bei der Geschäftsstelle der KVHS in Germersheim, Ritter-von-Schmauß-Str./Ecke Paradeplatz (bitte vorher Termin vereinbaren), telefonisch 07274-53334 oder -53382, per E-Mail: vhs@kreis-germersheim.de. Die Öffnungszeiten sind Montag bis Freitag: 08.30 bis 12.00 Uhr, Dienstag: 13.30 bis 16.00 Uhr, Donnerstag: 13.30 bis 18.00 Uhr. 

  • „Schwierigkeiten beim Lesen und Schreiben?“ – Kurs mit Rosemarie Bachtler: GER, Geschäftsstelle der KVHS, Seiteneingang der BBS, UG, Semi. 1, Beginn: Di, 16.03.2021, 18:00 – 19:30 Uhr, Dauer: 29 Termine, kostenfrei, Kurs-Nr.: A7011801KV
  • „Schwierigkeiten beim Lesen und Schreiben?“ – Kurs mit Rosemarie Bachtler: GER, Geschäftsstelle der KVHS, Seiteneingang der BBS, UG, Semi. 1, Beginn: Do, 18.03.2021, 16:00 – 17:30 Uhr, Dauer: 28 Termine, kostenfrei, Kurs-Nr.: A7011802KV
  • „Einbürgerungstest, Termin 09“ – Kurs mit Karin Träber: GER, Geschäftsstelle der KVHS, Seiteneingang der BBS, UG, Semi. 1, Beginn: Mo, 17.05.2021, 10:00 – 11:00 Uhr. Dauer: 60 Min., Kosten: 25,00 Euro/Person, Kurs-Nr.: A1021009KV, Anmeldeschluss: 16.04.2021
  • „Einbürgerungstest, Termin 10“ – Kurs mit Karin Träber: GER, Geschäftsstelle der KVHS, Seiteneingang der BBS, UG, Semi. 1, Beginn: Mo, 17.05.2021, 15:00 – 16:00 Uhr. Dauer: 60 Min., Kosten: 25,00 Euro/Person, Kurs-Nr.: A1021010KV, Anmeldeschluss: 16.04.2021

Schwierigkeiten beim Lesen und Schreiben?

Die Kreisvolkshochschule Germersheim bietet seit Dienstag, 16.03.2021, den Kurs „Schwierigkeiten beim Lesen und Schreiben?“ an. Der Kurs findet in Germersheim, Geschäftsstelle der KVHS, Seiteneingang der BBS, UG, Seminarraum. 1, statt.

Laut einer Studie wurden Menschen, die Schwierigkeiten beim Lesen und Schreiben haben, oftmals von ihren Eltern kaum gefördert, waren im Grundschulalter länger krank oder sind in Familien aufgewachsen, in denen Sprache und Schrift einen geringen Stellenwert hatten. Diesen Personen wird häufig selbst die Gutenachtgeschichte für die Kinder, die Speisekarte im Restaurant, der Brief vom Amt oder der Beipackzettel eines Medikaments zur unüberwindbaren Hürde. Auch die zunehmende Digitalisierung des Arbeitsplatzes und wachsende Anforderungen auf dem Arbeitsmarkt stellen Betroffene und Betriebe vor besondere Herausforderungen. Denn bisher einfache Arbeitstätigkeiten werden zunehmend komplexer.

Wer jemanden kennt, der Schwierigkeiten beim Lesen oder Schreiben hat oder selbst betroffen sind: Die Kreisvolkshochschule Germersheim bietet diesen Menschen, dienstags (18:00 – 19:30 Uhr) und/oder donnerstags (16:00 – 17:30 Uhr), kostenlos Unterstützung und Förderung bei Lesen und Schreiben an. Die Alpha- und Grundbildungskurse des Europäischen Sozialfonds (ESF) werden mitfinanziert durch das Ministerium für Bildung, Wissenschaft, Weiterbildung und Kultur (MBWWK) des Landes Rheinland-Pfalz.

Der kostenfreie Kurs steht unter der Leitung von Rosemarie Bachtler ist fortlaufend und endet zum Jahresende. Kurszeiten sind dienstags von 18:00 bis 19:30 Uhr und donnerstags von 16:00 bis 17:30 Uhr. Eine Anmeldung ist nicht zwingend erforderlich, man kann auch völlig ungezwungen jederzeit vorbeischauen. Bitte medizinische Masken (Mund-Nasen-Schutz) nicht vergessen.

Kreisverwaltung Germersheim / Kreisvolkshochschule (KVHS)
16.03.2021

Corona-Virus

Nach Impfstopp mit AstraZeneca: Impfzentrum Südpfalz erhält Moderna-Impfstoff

Land informiert über Terminverschiebungen bzw. Termineinhaltung

Nachdem das Bundesgesundheitsministerium gestern die Impfung mit dem Impfstoff AstraZeneca in Deutschland vorerst ausgesetzt hat, wurden umgehend die Impfungen mit diesem Impfstoff im Landesimpfzentrum Südpfalz in Wörth eingestellt. Personen, die heute bzw. in den nächsten Tagen einen Impftermin mit AstraZeneca gehabt hätten, haben eine Absage des Termins erhalten.

„Wir erhalten aber zusätzlich Impfstoff von Moderna“, berichtet Landrat Dr. Fritz Brechtel. „Damit können die Termine, die ab morgen ursprünglich mit AstraZeneca geplant waren, doch eingehalten werden. Diese Personen erhalten dann eine Impfung mit Impfstoff von Moderna oder Biontech.“

Das Land informiert alle Betroffenen darüber, ob ihr Termin bestehen bleibt. Alle Personen, die eine Absage ihres Termins erhalten haben, bekommen vom Land dagegen einen neuen Termin mitgeteilt. „Das betrifft aber ausschließlich die Personen, die mit AstraZeneca geimpft werden sollten“, erklärt Brechtel und ergänzt: „Alle Personen, die einen Impftermin habe und mit Biontech-Impfstoff geimpft werden, können ihren Termin wie vereinbart wahrnehmen. Hier ergeben sich keine Veränderungen!“ Mit Biontech-Impfstoff werden in dieser Woche im Impfzentrum Südpfalz in dieser Woche (Stand heute) ca. 6500 Impfungen verabreicht, in der nächsten Woche ca. 1100.

Impfungen von Personal in Krankenhäusern und bei der Polizei werden bis zur Entscheidung des Bundes über eine mögliche Wiederaufnahme von Impfungen mit AstraZeneca-Impfstoff ausgesetzt. Das teilte Gesundheitsministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler heute mit. In der Pressemitteilung heißt es auch, dass die Impfungen in den Einrichtungen der Eingliederungshilfe durch die mobilen Impfteams mit AstraZeneca grundsätzlich ausgesetzt werden. Stattfinden würden allerdings Impfungen in den Einrichtungen der Eingliederungshilfe, die Impfbereitschaft gemeldet haben und für März terminiert wurden, wenn diese in Landkreisen oder kreisfreien Städten mit einer Inzidenz von über 100 liegen. Dort kann mit Impfstoffen von Biontech oder Moderna geimpft werden.

Noch unklar ist, wie es für Personen weitergeht, die bereits eine Erstimpfung mit dem Impfstoff von AstraZeneca erhalten haben. In einer Pressekonferenz sagte Gesundheitsministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler, dass die früheste Zweitimpfung mit AstraZeneca für Mitte April geplant sei. Bis dahin wolle man abwarten, wie sich die Europäische Arzneimittel-Agentur EMA zum AstraZeneca-Impfstoff äußert.

Kreisverwaltung Germersheim
16.03.2021

Coronavirus – Fallzahlen im Landkreis Germersheim

Dienstag (16. März 2021)

Aktuell gibt es im Landkreis Germersheim 359 bestätigte positive Fälle, die Gesamtzahl beläuft sich auf 3861 Infizierte seit Beginn der Pandemie (+ 18 Fälle).

Weiterer Todesfall

Leider ist eine weitere Person an oder mit Covid-19 verstorben. Insgesamt steigt die Anzahl der Todesfälle damit auf 107.

Neu betroffene Einrichtungen:

  • Friedenskindergarten in Wörth: Zwei Personen wurden positiv getestet. Die Gruppen sind in Quarantäne.
VG / Stadt Ort Infizierte seit Beginn der Pandemie Aktuell infizierte Personen Gesundete bzw. nicht mehr infizierte Personen Leider an oder mit Covid-19 verstorbene Personen
VG Hagenbach Berg 35 0 35 0
  Hagenbach 156 11 130 15
  Neuburg 77 3 70 4
  Scheibenhardt 15 1 14 0
  Summen 283 15 249 19
Wörth Maximiliansau 153 5 146 2
  Schaidt 35 8 27 0
  Wörth, Stadt 367 50 313 4
  Büchelberg 26 0 26 0
  Summen 581 63 512 6
VG Kandel Erlenbach 9 0 9 0
  Freckenfeld 33 0 33 0
  Kandel 205 35 167 3
  Minfeld 33 1 32 0
  Steinweiler 60 13 47 0
  Vollmersweiler 1 0 1 0
  Winden 26 2 23 1
  Summen 367 51 312 4
VG Jockgrim Hatzenbühl 55 6 49 0
  Jockgrim 190 28 157 5
  Neupotz 43 13 27 3
  Rheinzabern 120 17 100 3
  Summen 408 64 333 11
VG Rülzheim Hördt 88 11 77 0
  Kuhardt 51 1 50 0
  Leimersheim 47 2 44 1
  Rülzheim 194 16 172 6
  Summen 380 30 343 7
VG Bellheim Bellheim 291 6 257 28
  Knittelsheim 30 3 27 0
  Ottersheim 59 7 52 0
  Zeiskam 62 4 58 0
  Summen 442 20 394 28
Germersheim + So   797 60 723 14
  Summen 797 60 723 14
VG Lingenfeld Freisbach 55 13 41 1
  Lingenfeld 199 16 176 7
  Lustadt 80 6 73 1
  Schwegenheim 123 14 109 0
  Weingarten 60 1 58 1
  Westheim 86 6 72 8
  Summen 603 56 529 18
  Endsummen 3861 359 3395 107

Montag (15. März 2021)

Aktuell gibt es im Landkreis Germersheim 367 bestätigte positive Fälle, die Gesamtzahl beläuft sich auf 3843 Infizierte seit Beginn der Pandemie (+ 48 Fälle seit Freitag).

Neu betroffene Einrichtungen:

  • Kath. Kita St. Martinus in Ottersheim: Ein gibt einen positiven Fall. Die Kontaktpersonen sind in Quarantäne.
  • Grundschule Ottersheim: Ein gibt einen positiven Fall. Die Kontaktpersonen sind in Quarantäne.
VG / Stadt Ort Infizierte seit Beginn der Pandemie Aktuell infizierte Personen Gesundete bzw. nicht mehr infizierte Personen Leider an oder mit Covid-19 verstorbene Personen
VG Hagenbach Berg 35 0 35 0
  Hagenbach 156 11 130 15
  Neuburg 77 3 70 4
  Scheibenhardt 15 2 13 0
  Summen 283 16 248 19
Wörth Maximiliansau 151 4 145 2
  Schaidt 34 7 27 0
  Wörth, Stadt 363 50 309 4
  Büchelberg 26 0 26 0
  Summen 574 61 507 6
VG Kandel Erlenbach 9 0 9 0
  Freckenfeld 33 0 33 0
  Kandel 203 35 165 3
  Minfeld 33 1 32 0
  Steinweiler 61 14 47 0
  Vollmersweiler 1 0 1 0
  Winden 26 3 22 1
  Summen 366 53 309 4
VG Jockgrim Hatzenbühl 55 6 49 0
  Jockgrim 189 29 155 5
  Neupotz 43 13 27 3
  Rheinzabern 117 15 99 3
  Summen 404 63 330 11
VG Rülzheim Hördt 86 9 77 0
  Kuhardt 51 1 50 0
  Leimersheim 47 2 44 1
  Rülzheim 194 17 171 6
  Summen 378 29 342 7
VG Bellheim Bellheim 291 6 257 28
  Knittelsheim 30 3 27 0
  Ottersheim 59 7 52 0
  Zeiskam 62 5 57 0
  Summen 442 21 393 28
Germersheim + So   798 73 712 13
  Summen 798 73 712 13
VG Lingenfeld Freisbach 55 13 41 1
  Lingenfeld 199 16 176 7
  Lustadt 79 5 73 1
  Schwegenheim 123 14 109 0
  Weingarten 60 1 58 1
  Westheim 82 2 72 8
  Summen 598 51 529 18
  Endsummen 3843 367 3370 106

Kreisverwaltung Germersheim
16.03.2021

Germersheim & Landkreis Germersheim

Coronafallzahlen des Landkreis Germersheim

Mittwoch, 13.01.2021

Aktuell gibt es im Landkreis Germersheim 383 bestätigte positive Fälle, die Gesamtzahl beläuft sich auf 2799 Infizierte seit Beginn der Pandemie (+22)

Weiterer Todesfall

Leider ist eine weitere Person an oder mit Covid-19 verstorben. Insgesamt steigt die Anzahl der Todesfälle damit auf 80.

VG / Stadt Ort Infizierte seit Beginn der Pandemie Aktuell infizierte Personen Gesundete bzw. nicht mehr infizierte Personen Leider an oder mit Covid-19 verstorbene Personen
VG Hagenbach Berg 29 2 27 0
  Hagenbach 134 19 100 15
  Neuburg 65 4 58 3
  Scheibenhardt 13 0 13 0
  Summen 241 25 198 18
Wörth Maximiliansau 133 11 121 1
  Schaidt 12 0 12 0
  Wörth, Stadt 247 33 211 3
  Büchelberg 16 1 15 0
  Summen 408 45 359 4
VG Kandel Erlenbach 8 2 6 0
  Freckenfeld 26 7 19 0
  Kandel 132 17 114 1
  Minfeld 25 4 21 0
  Steinweiler 32 7 25 0
  Vollmersweiler 1 0 1 0
  Winden 18 4 13 1
  Summen 242 41 199 2
VG Jockgrim Hatzenbühl 33 8 25 0
  Jockgrim 120 18 99 3
  Neupotz 23 5 16 2
  Rheinzabern 70 11 58 1
  Summen 246 42 198 6
VG Rülzheim Hördt 53 9 44 0
  Kuhardt 42 9 33 0
  Leimersheim 36 4 31 1
  Rülzheim 149 27 118 4
  Summen 280 49 226 5
VG Bellheim Bellheim 254 25 204 25
  Knittelsheim 23 1 22 0
  Ottersheim 38 5 33 0
  Zeiskam 44 3 41 0
  Summen 359 34 300 25
Germersheim + So   576 52 514 10
  Summen 576 52 514 10
VG Lingenfeld Freisbach 34 3 30 1
  Lingenfeld 141 47 93 1
  Lustadt 61 6 54 1
  Schwegenheim 95 10 85 0
  Weingarten 58 5 52 1
  Westheim 58 24 28 6
  Summen 447 95 342 10
  Endsummen 2799 383 2336 80

Stand 13. Januar 2021

Dienstag, 12.01.2021

Aktuell gibt es im Landkreis Germersheim 369 bestätigte positive Fälle, die Gesamtzahl beläuft sich auf 2777 Infizierte seit Beginn der Pandemie (+22)

Weitere Todesfälle

Leider sind zwei weitere Personen an oder mit Covid-19 verstorben. Insgesamt steigt die Anzahl der Todesfälle damit auf 79.

Seniorenheim Haus Edelberg Lingenfeld

Im Rahmen einer Reihentestung sind weitere Fälle bekanntgeworden. Aktuell sind insgesamt 42 Personen positiv.

VG / Stadt Ort Infizierte seit Beginn der Pandemie Aktuell infizierte Personen Gesundete bzw. nicht mehr infizierte Personen Leider an oder mit Covid-19 verstorbene Personen
VG Hagenbach Berg 28 1 27 0
  Hagenbach 134 19 100 15
  Neuburg 65 4 58 3
  Scheibenhardt 13 0 13 0
  Summen 240 24 198 18
Wörth Maximiliansau 133 11 121 1
  Schaidt 12 0 12 0
  Wörth, Stadt 245 31 211 3
  Büchelberg 16 1 15 0
  Summen 406 43 359 4
VG Kandel Erlenbach 8 2 6 0
  Freckenfeld 24 5 19 0
  Kandel 131 17 113 1
  Minfeld 25 4 21 0
  Steinweiler 31 7 24 0
  Vollmersweiler 1 0 1 0
  Winden 18 4 13 1
  Summen 238 39 197 2
VG Jockgrim Hatzenbühl 33 8 25 0
  Jockgrim 115 13 99 3
  Neupotz 22 5 16 1
  Rheinzabern 69 11 57 1
  Summen 239 37 197 5
VG Rülzheim Hördt 53 11 42 0
  Kuhardt 41 8 33 0
  Leimersheim 36 4 31 1
  Rülzheim 148 27 117 4
  Summen 278 50 223 5
VG Bellheim Bellheim 253 24 204 25
  Knittelsheim 23 1 22 0
  Ottersheim 38 5 33 0
  Zeiskam 44 3 41 0
  Summen 358 33 300 25
 Germersheim + So Summen 573 50 513 10
VG Lingenfeld Freisbach 34 3 30 1
  Lingenfeld 139 45 93 1
  Lustadt 61 6 54 1
  Schwegenheim 95 10 85 0
  Weingarten 58 5 52 1
  Westheim 58 24 28 6
  Summen 445 93 342 10
  Endsummen 2777 369 2329 79

Stand 12. Januar 2021

Montag, 11.01.2021

Aktuell gibt es im Landkreis Germersheim 380 bestätigte positive Fälle, die Gesamtzahl beläuft sich auf 2755 Infizierte seit Beginn der Pandemie (+70 Fälle seit der Fallzahlmeldung am vergangenen Freitag)

Weiterer Todesfall

Leider ist eine weitere Person an oder mit Covid-19 verstorben. Insgesamt steigt die Anzahl der Todesfälle damit auf 77.

VG / Stadt Ort Infizierte seit Beginn der Pandemie Aktuell infizierte Personen Gesundete bzw. nicht mehr infizierte Personen Leider an oder mit Covid-19 verstorbene Personen
VG Hagenbach Berg 28 2 26 0
  Hagenbach 134 21 98 15
  Neuburg 63 3 57 3
  Scheibenhardt 13 0 13 0
  Summen 238 26 194 18
Wörth Maximiliansau 132 10 121 1
  Schaidt 12 0 12 0
  Wörth, Stadt 240 27 210 3
  Büchelberg 16 1 15 0
  Summen 400 38 358 4
VG Kandel Erlenbach 8 2 6 0
  Freckenfeld 24 5 19 0
  Kandel 129 15 113 1
  Minfeld 25 5 20 0
  Steinweiler 31 8 23 0
  Vollmersweiler 1 0 1 0
  Winden 17 3 13 1
  Summen 235 38 195 2
VG Jockgrim Hatzenbühl 33 8 25 0
  Jockgrim 113 13 97 3
  Neupotz 22 5 16 1
  Rheinzabern 69 13 55 1
  Summen 237 39 193 5
VG Rülzheim Hördt 53 11 42 0
  Kuhardt 40 8 32 0
  Leimersheim 36 4 31 1
  Rülzheim 148 27 117 4
  Summen 277 50 222 5
VG Bellheim Bellheim 253 27 202 24
  Knittelsheim 23 1 22 0
  Ottersheim 35 2 33 0
  Zeiskam 44 3 41 0
  Summen 355 33 298 24
 Germersheim + So Summen 568 54 504 10
VG Lingenfeld Freisbach 34 3 30 1
  Lingenfeld 139 50 89 0
  Lustadt 61 8 52 1
  Schwegenheim 95 11 84 0
  Weingarten 58 5 52 1
  Westheim 58 25 27 6
  Summen 445 102 334 9
  Endsummen 2755 380 2298 77

Stand 11. Januar 2021

Freitag, 08.01.2021

Aktuell gibt es im Landkreis Germersheim 388 bestätigte positive Fälle, die Gesamtzahl beläuft sich auf 2685 Infizierte seit Beginn der Pandemie (+30)

VG / Stadt Ort Infizierte seit Beginn der Pandemie Aktuell infizierte Personen Gesundete bzw. nicht mehr infizierte Personen Leider an oder mit Covid-19 verstorbene Personen
VG Hagenbach Berg 28 3 25 0
  Hagenbach 134 28 91 15
  Neuburg 63 5 55 3
  Scheibenhardt 13 0 13 0
  Summen 238 36 184 18
Wörth Maximiliansau 133 14 118 1
  Schaidt 12 0 12 0
  Wörth, Stadt 235 34 198 3
  Büchelberg 16 1 15 0
  Summen 396 49 343 4
VG Kandel Erlenbach 8 2 6 0
  Freckenfeld 23 6 17 0
  Kandel 125 13 111 1
  Minfeld 24 4 20 0
  Steinweiler 30 8 22 0
  Vollmersweiler 1 0 1 0
  Winden 17 3 13 1
  Summen 228 36 190 2
VG Jockgrim Hatzenbühl 32 7 25 0
  Jockgrim 111 17 91 3
  Neupotz 22 7 15 0
  Rheinzabern 68 14 53 1
  Summen 233 45 184 4
VG Rülzheim Hördt 52 10 42 0
  Kuhardt 39 9 30 0
  Leimersheim 36 4 31 1
  Rülzheim 145 29 112 4
  Summen 272 52 215 5
VG Bellheim Bellheim 248 27 197 24
  Knittelsheim 22 0 22 0
  Ottersheim 35 3 32 0
  Zeiskam 43 2 41 0
  Summen 348 32 292 24
 Germersheim + So Summen 564 66 488 10
VG Lingenfeld Freisbach 34 3 30 1
  Lingenfeld 105 20 85 0
  Lustadt 60 8 51 1
  Schwegenheim 92 12 80 0
  Weingarten 57 4 52 1
  Westheim 58 25 27 6
  Summen 406 72 325 9
  Endsummen 2685 388 2221 76

Stand 08. Januar 2021

Diskrepanzen in Fallzahlmeldungen

Die Fallzahlmeldungen und die daraus errechnete Inzidenz, die das Ministerium für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Demografie täglich veröffentlich, haben sich für einige Tage deutlich von den Zahlen des Landkreises Germersheim unterschieden. Darauf weist die Kreisverwaltung hin. Nach jetzigem Kenntnisstand ist das Problem jedoch behoben, sodass die Zahlen wieder stimmen müssten.

Nach den Landeszahlen läge der Landkreis Germersheim Stand 07.01.2021 bei einer Inzidenz von ca. 26, tatsächlich liegt sie jedoch bei ca. 125.

Hat das Land am 07.01.2021 für den Landkreis Germersheim eine Gesamtfallzahl von 2568 und 71 Todesfälle veröffentlicht, stehen diese Zahlen in einem deutliche Missverhältnis zu den tatsächlichen Zahlen. In seiner eigenen Fallzahlmeldung musste der Kreis am 07.01.2021 eine Gesamtzahlen von 2655 und leider 76 Todesfälle mitteilen.

Die Datengrundlage ist dabei dieselbe, nämlich die Datenbank, die direkt im Gesundheitsamt gepflegt wird. „Wir wissen von Problemen, die es seitens des Landes bzw. des Robert-Koch-Instituts nach einem Software-Update gegeben hat. Wir waren im Kontakt mit Land und RKI, um unterstützend bei der Behebung des Problems mitzuwirken. Wenn die Datenübermittlung oder -verarbeitung jetzt wieder einwandfrei funktioniert, können sich alle auch wieder auf die veröffentlichten Zahlen und Inzidenz-Berechnungen verlassen“, so Landrat Dr. Brechtel. „Solche Pannen sind bedauerlich und sorgen natürlich für große Verwirrung. Aber Fehler sind menschlich. Leider bleiben der Vielzahl der Meldungen und der sich ständig verbessernden EDV Ausstattung, kurzfristige Softwareprobleme nicht aus. Wichtig ist, dass wir uns nicht beirren lassen, dass wir uns weiterhin an alle Vorsichtsmaßnahmen halten und dass wir dadurch das Ziel Pandemie-Bekämpfung nicht aus den Augen verlieren.“

Donnerstag, 07.01.2021

Aktuell gibt es im Landkreis Germersheim 456 bestätigte positive Fälle, die Gesamtzahl beläuft sich auf 2655 Infizierte seit Beginn der Pandemie (+32)

VG / Stadt Ort Infizierte seit Beginn der Pandemie Aktuell infizierte Personen Gesundete bzw. nicht mehr infizierte Personen Leider an oder mit Covid-19 verstorbene Personen
VG Hagenbach Berg 28 3 25 0
  Hagenbach 134 33 86 15
  Neuburg 62 4 55 3
  Scheibenhardt 13 0 13 0
  Summen 237 40 179 18
Wörth Maximiliansau 131 17 113 1
  Schaidt 12 0 12 0
  Wörth, Stadt 233 38 192 3
  Büchelberg 15 0 15 0
  Summen 391 55 332 4
VG Kandel Erlenbach 7 2 5 0
  Freckenfeld 22 5 17 0
  Kandel 122 23 98 1
  Minfeld 24 4 20 0
  Steinweiler 28 6 22 0
  Vollmersweiler 1 0 1 0
  Winden 17 3 13 1
  Summen 221 43 176 2
VG Jockgrim Hatzenbühl 32 7 25 0
  Jockgrim 110 22 85 3
  Neupotz 22 8 14 0
  Rheinzabern 68 17 50 1
  Summen 232 54 174 4
VG Rülzheim Hördt 52 12 40 0
  Kuhardt 37 8 29 0
  Leimersheim 36 6 29 1
  Rülzheim 142 29 109 4
  Summen 267 55 207 5
VG Bellheim Bellheim 244 33 187 24
  Knittelsheim 22 0 22 0
  Ottersheim 35 6 29 0
  Zeiskam 43 4 39 0
  Summen 344 43 277 24
 Germersheim + So Summen 561 83 468 10
VG Lingenfeld Freisbach 34 6 27 1
  Lingenfeld 104 21 83 0
  Lustadt 60 13 46 1
  Schwegenheim 91 12 79 0
  Weingarten 55 3 51 1
  Westheim 58 28 24 6
  Summen 402 83 310 9
  Endsummen 2655 456 2123 76

Stand 07. Januar 2021

Kreisverwaltung Germersheim
14.01.2021

Coronatests für Personal in Kitas und ähnlichen Tageseinrichtungen

DRK-Kreisverband hat Teststation eingerichtet

Der Kreisverband Germersheim des Deutschen Roten Kreuzes bietet für Personal von Kindertagesstätten und Tagespflegeeinrichtungen im Landkreis Germersheim künftig PoC-Schnelltests und PCR-Tests an. Eine entsprechende Teststation wurde in der DRK-Kreisgeschäftsstelle, Hans-Graf-Sponeckstraße 33, 76726 Germersheim bereits eingerichtet.

Wer aus diesem Personenkreis eine Legitimationsbescheinigung der Einrichtung erhält und zum Termin vorlegen kann, kann sich seit Mittwoch, 13. Januar, ab 13 Uhr, telefonisch unter Tel. 0172/7429012 anmelden und einen Termin vereinbaren. Ab dem Folgetag ist diese Hotline werktags von 8 bis 16 Uhr erreichbar. Eine Anmeldung ist auch per E-Mail über CTS@drk-kv-germersheim.de möglich, auch können hier Wunschtermine geäußert werden. „

Dieser Personenkreis gehört zu den Gruppen, die aufgrund ihrer Nähe zu vielen Menschen besonders im Fokus bei der möglichen Weiterverbreitung des Coronavirus stehen. Daher sind wir sehr dankbar, dass unser Kreisverband des DRK diese wichtige Aufgabe übernimmt und damit auch das öffentliche Gesundheitswesen an der Stelle entlastet“, so Landrat Dr. Fritz Brechtel und der für Kinder, Jugend und Soziales zuständige Erste Kreisbeigeordnete, Christoph Buttweiler.

Kreisverwaltung Germersheim
14.01.2021

Neue E-Mail-Adressen der Pflegestützpunkte

Zum Jahreswechsel haben die Pflegestützpunkte in Rheinland-Pfalz ein neues EDV-System erhalten. Aus diesem Grund sind die Fachkräfte in den Pflegestützpunkten ab dem kommenden Jahr unter neuen E-Mail-Adressen erreichbar. Aus dem Punkt zwischen „pflegestuetzpunkte“ und „rlp“ wird dann ein Minuszeichen:

Derzeit:                                    Vorname.Name@pflegestuetzpunkte.rlp.de

Seit dem 01.01.2021:                 Vorname.Name@pflegestuetzpunkte-rlp.de

Auf die telefonische Erreichbarkeit der Pflegestützpunkte hat die Systemumstellung keine Auswirkungen. Die Kontaktdaten aller rheinland-pfälzischen Pflegestützpunkte findet man auf der Homepage des Sozialportals Rheinland-Pfalz unter www.pflegestuetzpunkte.rlp.de oder https://sozialportal.rlp.de/aeltere-menschen/pflegestuetzpunkte/.

Die Pflegestützpunkte informieren und beraten hilfe- und pflegebedürftige, kranke oder behinderte Menschen und ihre Angehörigen über alle Unterstützungs- und Finanzierungsmöglichkeiten. Sie beraten unabhängig, unverbindlich, kostenlos und unter Wahrung der Schweigepflicht. Im Landkreis Germersheim gibt es vier Pflegestützpunkte mit Sitz in Germersheim, Rülzheim, Kandel und Wörth:

Pflegestützpunkt Germersheim

Pflegestützpunkt Rülzheim

Pflegestützpunkt Kandel

Pflegestützpunkt Wörth

Kreisverwaltung Germersheim
14.01.2021

Kreisvolkshochschule Germersheim: Kurse, Vorträge, Veranstaltungen

Aufgrund der aktuellen Beschränkungen fallen alle Veranstaltungen/Kurse der Kreisvolkshochschule Germersheim zunächst bis zum 31. Januar 2021 aus. Wer Fragen zu den geplanten Kursen hat, kann sich gerne bei den Mitarbeiterinnen der Kreisvolkshochschule telefonisch unter Tel. 07274/53-382 und 53-334 melden.

Kreisverwaltung Germersheim
14.01.2021

Besucherlenkungskonzept Bienwald – Land gewährt Förderung für Beschilderung und Möblierung

Die Umsetzung des LEADER-Projektes Besucherlenkungskonzept Bienwald geht in die nächste Runde. Die Beschilderung der Rad- und Wanderwege nach den geltenden Richtlinien des Landes Rheinland-Pfalz soll bis Sommer umgesetzt werden.

Das Land Rheinland-Pfalz unterstützt das Vorhaben mit rund 260.000 Euro aus Mitteln des Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums (ELER). Die Gesamtkosten der Umsetzung belaufen sich auf rund 347.000 Euro. Der verbleibende Eigenanteil wird von den betroffenen Verbandsgemeinden sowie der Stadt Wörth übernommen, der Landkreis Germersheim hatte den verbleibenden Eigenanteil der Planungskosten sowie die Projektträgerschaft übernommen.

„Dieses neue Angebot ist eine nachhaltige Investition in die Freizeit- und Erholungsqualität des Landkreises Germersheim sowie ein wichtiger Baustein, das Ziel `RadReiseRegion´ zu erreichen. Der bisher nur unzureichend erschlossene Bienwald wird durch die neu beschilderten Wege für ruhesuchende Naherholende und Gäste zugänglich gemacht. Auf gut markierten Wegen werden diese zukünftig durch den Bienwald geführt“, so Landrat Dr. Fritz Brechtel.

„Als Vorsitzender der Lokalen Aktionsgruppe der LEADER-Region Südpfalz freue ich mich ganz besonders, dass wir gemeinsam mit allen Beteiligten dieses Projekt in die Umsetzung bringen können. Der Bienwald ergänzt das Naherholungsangebot in der Südpfalz und hat auch eine wichtige Bedeutung für die touristische Entwicklung der Bienwaldregion Kandel“, ergänzt Bürgermeister Volker Poß.

In der ersten Projektphase wurden zunächst in einem sehr zeitintensiven Prozess die bestehenden und neuen Wegeverbindungen mit allen Akteuren abgestimmt und die Übernahme der zukünftigen Pflege der Wege geregelt. Nun kann mit der Umsetzung der Beschilderung begonnen werden. Insgesamt werden 229 km Wanderwege und 142 km Radwege neu beschildert. Zusätzlich zu den bereits bestehenden Wegen werden drei neue Themenradwege und sieben neue Rundwanderwege ausgeschildert. Zwei der bestehenden Themenwanderwege sollen als Qualitätswege zertifiziert werden.

„Gemeinsam haben wir es geschafft, die Bedürfnisse der verschiedenen Nutzergruppen in Einklang zu bringen und ein zeitgemäßes Konzept zu erarbeiten. Erholung, Waldnaturschutz und Holznutzung sind auf gleicher Fläche möglich und widersprechen sich nicht.“, so Astrid Berens, Leiterin Forstamt Bienwald.

Das Projekt folgt der Tourismusstrategie des Landkreises Germersheim und fügt sich in die gemeinsame Strategie von Pfalz.Touristik e.V. ein. Gemeinsam mit den Nachbarlandkreisen Südliche Weinstraße, dem Rheinpfalz-Kreis sowie den Städten Landau, Speyer und Neustadt verfolgt der Landkreis Germersheim das Ziel, ADFC zertifizierte RadReiseRegion zu werden. „Das Besucherlenkungskonzept Bienwald ist ein wichtiger Baustein zur Verbesserung der Radwegeinfrastruktur und hat das Potential, zusätzlich Gäste in die Südpfalz zu bringen“, so Landrat Dr. Fritz Brechtel.

Text: Kreisverwaltung Germersheim Foto: Südpfalz Tourismus Bienwaldregion Kandel e.V.
14.01.2021

Anmeldetermine der weiterführenden Schulen im Landkreis Germersheim

Von Ende Januar bis März 2021 sind die Anmeldetermine für die weiterführenden Schulen im Landkreis Germersheim. Darauf weist Christoph Buttweiler, Erster Kreisbeigeordneter und Schuldezernent hin.

Hier die Anmeldetermine im Überblick:

Realschule Plus Bellheim, Schulstraße 4, 22.02. – 26.02.2021 von 8 – 12 Uhr (nach telefonischer Vereinbarung, es können auch individuelle Termine vergeben werden), www.rs-plus-bellheim.de

Geschwister-Scholl-Realschule Plus Germersheim, Römerweg 2, 29.01.2021 von 8 – 13 Uhr, 01.02. – 04.02.2021; Mo – Do von 8 – 16 Uhr, 05.02.2021 von 8 – 13 Uhr, www.realschuleplus-germersheim.de

Richard-von-Weizsäcker Realschule Plus Germersheim, August-Keiler-Str. 35, 30.01.2021 von 9 – 12 Uhr, 01.02. – 04.02.2021 von 8 – 15 Uhr, www.realschule-germersheim.de

Realschule Plus Kandel, Jahnstraße 18, 30.01.2021 von 9 – 12 Uhr, 01.02. – 02.02.2021 von 8 – 15 Uhr, 03.02.2021 von 9 – 15 Uhr, www.rsplus-kandel.de

Realschule Plus Lingenfeld, Schillerstraße 10-12, Mo bis Fr. ab 01.02.2021 von 8 – 11 Uhr, Nachmittagstermine nach telefonischer Vereinbarung, www.rsplus-lingenfeld.de

IGS Rülzheim, Schulstraße 17, 5. Klassen: 30.01.2021 von 8 – 14 Uhr, 01.02. und 02.02.2021 von 8 – 16 Uhr; 11. Klassen: 03.02.2021 von 9.30 – 15 Uhr, 04.02.2021 von 8.30 – 16 Uhr, 05.02.2021 von 9.30 – 14 Uhr, 08.02.2021 von 10 – 15 Uhr und 09.02.2021 von 8.30 – 14 Uhr, Anmeldetermine müssen telefonisch vereinbart werden, www.igs-ruelzheim.de

IGS Kandel, Jahnstraße 20, 5. Klassen: 30.01.2021 von 9 – 12 Uhr, 01.02.2021 von 9 – 12 Uhr und 14 – 16 Uhr, 02.02.2021 von 9 – 12 Uhr, 11. Klassen: 08.02.2020 und 09.02.2020 von 9.00 Uhr – 12.30 Uhr und 14.00 Uhr bis 16.00 Uhr, www.igs-kandel.de

IGS Rheinzabern, Jockgrimer Straße 100, 5. Klassen:  30.01.2021 von 10 – 13 Uhr, 01.02. und 02.02.2021 jeweils von 8 – 16 Uhr bzw. nach telefonischer Terminvereinbarung, 11. Klassen: 06.02.2021 von 10 – 13 Uhr, 08.02.2021, 8 – 16 Uhr und 09.02.2021 von 8 – 16 Uhr, bzw. nach telefonischer Terminvereinbarung, www.igs-rheinzabern.de

Carl-Benz-Gesamtschule Wörth (IGS Wörth), Forststraße 1a, 5. Klassen: 30.01.2021 von 10 – 13 Uhr, 01.02.2021 von 8 – 16 Uhr, 02.02.2021 von 8 – 16 Uhr, 11. Klassen: 10.02. – 11.02.2021 von 10 – 16 Uhr und 12.02.2021 von 8 – 13 Uhr, um die Corona-Hygiene-Richtlinien einzuhalten, müssen die Anmeldetermine vorab gebucht werden. Informationen hierzu gibt es ab 15. Januar auf der Homepage. www.cbg-woerth.de

Goethe Gymnasium Germersheim, August-Keiler-Straße 34, 30.01.2021 von 10 – 16 Uhr, 01.02.2021 von 13 – 18 Uhr, 02.02.2021 von 13 – 16 Uhr, www.goethe-gym-ger.de

Europa-Gymnasium Wörth, Forststraße 1, 05.02. von 14 – 16 Uhr, 06.02. von 10 – 12 Uhr, 08.02. – 09.02. von 14 – 16 Uhr. Damit Wartezeiten und Kontakte reduziert werden, ist eine Anmeldung über die Homepage erforderlich, www.egwoerth.de

Berufsbildende Schule Germersheim, Standort Germersheim: Paradeplatz 8, Anmeldung bis spätestens 01.03.2021, Mo –Do 7.30 – 12 Uhr und 13 – 15.30 Uhr, Fr 7.30 – 12 Uhr, Standort Wörth: Hanns-Martin-Schleyer-Str. 3, Anmeldung bis spätestens 01.03.2021, Mo – Do von 7.45 – 15.30 Uhr, Fr von 7.30 – 13.30 Uhr, www.bbs-germersheim.de

Kreisverwaltung Germersheim
14.01.2021

Erfolgreicher Impfstart im Landes-Impfzentrum Südpfalz – Abläufe wurden rasch optimiert

Neu errichteter beheizter Wartebereich mit zusätzlichen Toiletten

Landrat Fritz Brechtel besichtigt u.a. den neuen, beheizten Wartebereich für Impfwillige.

Dank einer hervorragenden Vorbereitung bei der Errichtung des Impfzentrums Südpfalz verlief bereits der erste Impftag erfolgreich. Im Echtbetrieb wurden noch einige Optimierungsmöglichkeiten erkannt und binnen kürzester Zeit umgesetzt.

So haben die Verantwortlichen und Mitarbeiter des Impfzentrums Wörth äußerst rasch reagiert und den Komfort beim Warten auf den Einlass ins Impfzentrum deutlich optimiert. Innerhalb nur eines Tages wurde ein  etwa 600 Quadratmeter großer zusätzlicher, beheizter Hallenteil als erweiterter Wartebereich vor dem Einlass ins Landes-Impfzentrum Südpfalz im Wörther Hafengebiet errichtet. Nachdem sich beim Impfstart am vergangenen Donnerstag vor dem Eingang im Freien eine Menschenschlange gebildet hatte, haben die Verantwortlichen vor Ort direkt reagiert und bereits einen Tag später einen zusätzlichen beheizten Hallenabschnitt als vorderen Wartebereich noch vor dem eigentlichen Ceck-In eingerichtet. Etwa 80 Personen können hier ab sofort einen barrierefreien Zugang nutzen, der zusätzlich noch mit Toiletten ausgestattet ist. Damit muss künftig selbst bei starkem Andrang niemand mehr im Freien auf den Einlass ins Impfzentrum  warten, sondern kann sich in einem beheizten Warteraum aufhalten.

„Wir haben es sehr bedauert, dass am ersten Tag einige Menschen in der Kälte warten mussten. Zwar gelang es, die Lage bei der Eröffnung der Einrichtung noch am Morgen zu entschärfen, dennoch bin ich froh, dass das Team um unseren Impfkoordinator Mathias Deubig schnell reagiert und eine dauerhafte Lösung für das Problem gefunden hat“, so der Germersheimer Landrat Dr. Fritz Brechtel. Außerdem wurde das Wege-Leitsystem weiter optimiert. Damit werden den Besuchern, die sich vor Ort gegen das Coronavirus impfen wollen, die Abläufe innerhalb des Impfzentrums noch klarer vermittelt.

Brechtel informierte sich bereits einen Tag später vor Ort von den getroffenen Maßnahmen und bedankte sich persönlich bei den Teams, die innerhalb kürzester Zeit die im Echtbetrieb sichtbar gewordenen Schwachstellen ausgeräumt hatten. „Sie haben eine hervorragende Arbeit in der Vorbereitung des Impfzentrums geleistet. Dies bestätigen die zahlreichen positiven Rückmeldungen der geimpften Menschen bereits am ersten Tag. Es liegt aber auch in der Natur der Sache, dass beim Start eines solchen Großprojektes zu Beginn noch nicht alles perfekt läuft“, so Brechtel zu den Mitarbeitenden im Impfzentrum. Dank einer professionellen Zusammenarbeit aller vor Ort tätigen Teams konnten schon einen Tag später alle erkennbaren Optimierungsmaßnahmen umgesetzt werden. Ab kommenden Montag (11. Januar) werden etwa 300 Menschen täglich zur Impfung erwartet.

Kreisverwaltung Germersheim
14.01.2021

Landtagswahl am 14. März 2021:

Kreiswahlausschuss lässt sechs Parteien für Wahlkreis 52 zu

Unter Vorsitz des Kreiswahlleiters Landrat Dr. Fritz Brechtel hat der Kreiswahlausschuss für den Wahlkreis 52 in seiner Sitzung am Mittwoch, 6. Januar, getagt. Das Gremium entschied über die Zulassung der eingereichten Wahlvorschläge für die Wahl zum 18. Landtag Rheinland-Pfalz am 14. März und hat sechs Wahlvorschläge zugelassen.

Zur Wahl zugelassen wurden die Wahlkreisvorschläge von SPD, CDU, AfD, FDP, GRÜNE und FREIE WÄHLER. Damit werden folgende Parteien und Wahlkreisbewerber einschließlich Ersatzbewerber auf dem Stimmzettel des Wahlkreises 52 stehen:

  • Sozialdemokratische Partei Deutschlands (SPD): Dr. Rehak-Nitsche, Katrin, Wörth; Ersatzbewerber Yüksel, Ziya, Kuhardt.
  • Christlich Demokratische Union Deutschlands (CDU): Brandl, Martin, Rülzheim; Ersatzbewerber Bellaire, Florian, Neupotz.
  • Alternative für Deutschland (AfD): Wondra, Andreas, Hagenbach; Ersatzbewerber Scherrer, Theo, Berg.
  • Freie Demokratische Partei (FDP): Völker, Christian, Hagenbach; Ersatzbewerberin Fahrentholz, Kathleen, Hatzenbühl.
  • Bündnis 90/DIE GRÜNEN (GRÜNE): Endres, Pascal, Jockgrim; kein/e Ersatzbewerber/in.
  • FREIE WÄHLER Rheinland-Pfalz (FREIE WÄHLER): Weiß, Steffen, Wörth; kein/e Ersatzbewerber/in.

Hintergrund

Der Kreiswahlausschuss entscheidet am 67. Tag vor der Wahl über die Zulassung der Wahlkreisvorschläge. Dieser Termin ist für alle Wahlausschüsse landeseinheitlich.

Kreisverwaltung Germersheim
14.01.2021

Landtagswahl am 14. März 2021:

Kreiswahlausschuss lässt sieben Parteien für Wahlkreis 51 zu

Unter Vorsitz des Kreiswahlleiters Landrat Dr. Fritz Brechtel hat der Kreiswahlausschuss für den Wahlkreis 51 in seiner Sitzung am Mittwoch, 6. Januar, getagt. Das Gremium entschied über die Zulassung der eingereichten Wahlvorschläge für die Wahl zum 18. Landtag Rheinland-Pfalz am 14. März und hat sieben Wahlvorschläge zugelassen.

Zur Wahl zugelassen wurden die Wahlkreisvorschläge von SPD, CDU, AfD, FDP, GRÜNE, DIE LINKE und FREIE WÄHLER. Damit werden folgende Parteien und Wahlkreisbewerber einschließlich Ersatzbewerber auf dem Stimmzettel des Wahlkreises 51 stehen:

  • Sozialdemokratische Partei Deutschlands (SPD): Kropfreiter, Markus, Lingenfeld; Ersatzbewerber Dr. Emling, David, Bellheim.
  • Christlich Demokratische Union Deutschlands (CDU): Baumgärtner, Tobias, Bellheim; Ersatzbewerber Wingerter, Lukas, Bornheim.
  • Alternative für Deutschland (AfD): Joa, Matthias, Westheim; Ersatzbewerber Braun, Alfons, Germersheim.
  • Freie Demokratische Partei (FDP): Becht, Andy, Bellheim; kein/e Ersatzbewerber/in.
  • Bündnis 90/DIE GRÜNEN (GRÜNE): Pantea, Marc-Andre, Lingenfeld; kein/e Ersatzbewerber/in.
  • DIE LINKE (DIE LINKE): Strantz, Jürgen; kein/e Ersatzbewerber/in.
  • FREIE WÄHLER Rheinland-Pfalz (FREIE WÄHLER): Hardardt, Volker, Lustadt; Ersatzbewerber Lutzke, Bodo, Schwegenheim.

Hintergrund

Der Kreiswahlausschuss entscheidet am 67. Tag vor der Wahl über die Zulassung der Wahlkreisvorschläge. Dieser Termin ist für alle Wahlausschüsse landeseinheitlich.

Kreisverwaltung Germersheim
14.01.2021

Impfzentrum Südpfalz in Wörth bietet kostenloses Bus-Shuttle an

Regelmäßig vom Bahnhof Wörth zum Impfzentrum und zurück

v.l.: Busfahrer Günter Bügel, Landrat Dr. Fritz Brechtel sowie den Inhaber des gleichnamigen Busunternehmens, Tobias Fichtenkamm.

„Wer mit öffentlichen Verkehrsmitteln zum Bahnhof nach Wörth gelangt, hat seit Öffnung des Landes-Impfzentrums Südpfalz auch die Möglichkeit einen kostenlosen Bus-Shuttle zu nutzen. Im Halbstunden-Takt fährt ein großer Reisebus, bei dem die Abstände gewahrt werden können, zur Einrichtung ins Wörther Hafengebiet.“ Darauf machen die Landräte Dr. Fritz Brechtel (Germersheim), Dietmar Seefeldt (Südliche Weinstraße) und Landaus Oberbürgermeister Thomas Hirsch aufmerksam. Der Bus-Shuttle kann von Menschen genutzt werden, die einen Termin zur Corona-Schutzimpfung in Wörth vereinbart haben. Die Fahrt am Bahnhof Wörth beginnt jeweils zur vollen und halben Stunde, im Impfzentrum sind die Abfahrten jeweils auf die 15te und 45ste Minute terminiert.

Damit ist von Beginn an während der Öffnungszeiten des Landes-Impfzentrums Südpfalz auch die Anreise mit den Öffentlichen Verkehrsmitteln möglich. Der Pendlerbus verkehrt so lange, wie im Impfzentrum tatsächlich Termine anberaumt sind, so dass stets die Hin- und Rückfahrt zwischen Bahnhof und Einrichtung gewährleistet wird.

Gemeinsame Pressemitteilung der Landkreise Germersheim und Südliche Weinstraße und der Stadt Landau in der Pfalz
14.01.2021

Impfstart im Landes-Impfzentrum Südpfalz

Etwa 230 Personen am ersten Tag geimpft / Alle Impfstraßen für SÜW, GER und LD sind in Betrieb – Echtbetrieb macht auch Verbesserungsbedarf sichtbar – Weiterhin Schutz-Regeln einhalten

v.l.: Landrat Dietmar Seefeldt (SÜW), Landrat Fritz Brechtel (GER), Oberbürgermeister Thoams Hirsch und MdB Thomas Gebhart (WK SÜW) lassen sich das neue Impfzentrum zeigen.

Das Impfen im Landes-Impfzentrum Südpfalz in Wörth hat begonnen. Bereits am ersten Tag, am Donnerstag, 7. Januar 2021, werden bis zum Abend rund 230 Personen geimpft sein, ca. 105 aus SÜW, ca. 75 aus GER und ca. 50 aus LD. „Der Impfstart auch bei uns in der Südpfalz ist ein Meilenstein in der Bekämpfung der Corona-Pandemie“, so die Landräte Dr. Fritz Brechtel (GER) und Dietmar Seefeldt (SÜW) sowie Oberbürgermeister Thomas Hirsch (LD). Für 8.30 Uhr war der erste Impftermin im Impfzentrum vergeben. Alle drei Impfstraßen für SÜW, GER und LD waren in Betrieb und mit je vier Verwaltungsangestellten und zwei Ärzten plus medizinischem Personal besetzt. Ein Apotheker bereitet die Impfdosen vor. Von Anmeldung, über Aufklärungsgespräch, Impfung, bis hin zum Ausgang führt ein Farbleitsystems durch das Impfzentrum. Alles ist barrierefrei, bei Bedarf stehen –gerade für ältere und geheingeschränkte Menschen – Rollstühle bereit, auch gibt es behindertengerechte Toiletten. Das Durchkommen mit Rollstuhl oder Rollator ist problemlos möglich. Das hat sich im Echtbetrieb bestätigt.

Die erste Person, die im Impfzentrum die Corona-Schutzimpfung erhalten hat, war ein 83-jähriger Mann aus Edenkoben. Er wie auch die folgenden Personen waren positiv gestimmt und mit der Organisation vor Ort insgesamt zufrieden. Anlaufschwierigkeiten nahmen alle gelassen und mit viel Verständnis auf; die Routine spielte sich dann im Laufe des Tages ein. „Auch in diesen Momenten zeigte sich das gute Miteinander der Südpfälzer: Jeder war für jeden da, Personal und Impfwillige entgegneten einander mit viel Empathie“, beobachteten Hirsch, Seefeldt und Brechtel beim Impfstart.

Das Impfzentrum ist absolut barrierefrei und die Mitarbeiter/innen freundlich und engagiert.

Der erste Tag zeigte auch, wo nach nachgesteuert werden musste. So wurde noch eine Mikrofonanlage für den Bereich „Aufklärungsgespräch“ besorgt, da einige die Informationen der Ärzte ansonsten nur schwer verstehen konnten. An manchen Stellen werden die Markierungen des Farbleitsystems optimiert. Besonders wird auch im Außenbereich nachgearbeitet. Viele zu Impfende kamen so frühzeitig, dass die vorhandene Überdachung im Außen-Wartebereich nicht ausreichte. Hier werden weitere Zelte mit Sitzgelegenheit und Heizstrahler und auch Toiletten aufgestellt. „Trotzdem ist der Ablauf insgesamt toll arrangiert“, sagte ein frisch Geimpfter nach seinem Durchlauf im Impfzentrum.

„Dass der Impfstart insgesamt gut ablief, ist der guten Vorbereitung des Personals und dem Einsatz von Ärzten und medizinischem Personal zu verdanken. Aber auch unsere Ehrenamtlichen tragen einen erheblichen Teil dazu bei. Wir sind froh und dankbar, dass der Gemeinsinn in der Südpfalz eine so tragende Säule ist“, sagten Oberbürgermeister Thomas Hirsch, Landrat Dr. Fritz Brechtel und Landrat Dietmar Seefeldt.

Wenn die Corona-Schutzimpfung auch optimistisch stimmt, erinnern die Verwaltungschef ausdrücklich daran, dass das Virus und die Pandemie damit noch längst nicht bekämpft sind: „Bitte denken Sie alle weiter an die notwendigen Schutzmaßnahmen, bitte halten Sie sich weiter an die AHA-Formel – Abstandhalten, Händewaschen, Alltagsmaske – und helfen Sie so entscheidend mit, die Ausbreitung des Virus einzudämmen. Wir müssen alle weiterhin zu unserem und zum Schutz unserer Nächsten achtsam sein.“

Die Impfstrategie sieht vor, dass sich im ersten Schritt Menschen über 80 Jahren und Mitarbeitende von Pflegeeinrichtungen, mobilen Pflegediensten und medizinisches Personal impfen lassen können. Termine vergibt zentral das Land telefonisch über die Termin-Hotline: 0800/5758100 oder übers Internet www.impftermin.rlp.de. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Impfzentrums können auf die Terminvergabe keinen Einfluss nehmen.

Gemeinsame Pressemitteilung der Landkreise Germersheim und Südliche Weinstraße und der Stadt Landau in der Pfalz
14.01.2021

Berufliches Gymnasium, Fachrichtung Wirtschaft, wird „smart“

Nach erfolgreicher Pilotphase neue digitale Klasse ab nächstem Schuljahr

Ab dem kommenden Schuljahr 2021/2022 werden die neuen Schülerinnen und Schüler des beruflichen Gymnasiums (Wirtschaftsgymnasium) an der Berufsbildenden Schule Germersheim überwiegend mit digitalen Endgeräten wie Tablets oder Laptops arbeiten. Das ist ein Ergebnis aus der zweiwöchigen Testphase im November. „In der Zeit erhielten die Klassen der Höheren Berufsfachschule digitalen Fernunterricht mit dem Ziel, die in den Sommerferien und zu Beginn des Schuljahres erarbeiteten Konzepte zu erproben. Die Ergebnisse waren aus Sicht der Schülerinnen und Schüler und der Lehrkräfte durchweg positiv, weshalb wir die neue Klasse des Wirtschaftsgymnasiums `digitalisieren´ wollen“, berichtet Schulleiter Alexander Ott.

Wer das Wirtschaftsgymnasium (ab Klasse 11) besuchen und Teil der „Smart Eleven“ werden möchte, kann sich bis 1. März 2021 anmelden. Informationen gibt es unter www.bbs-germersheim.de. Für eine persönliche Beratung melden sich Interessierte im Sekretariat der BBS Germersheim unter Tel. 07274/7002-0. Einen digitalen Info-Abend gibt es am Dienstag, 9. Februar 2021. Nähere Informationen dazu werden in Kürze auf der Schulhomepage zu finden sein.

„Durch die digitale Ausstattung des Beruflichen Gymnasiums, die seit dem Schuljahr 2019/2020 im Unterricht mit iPads arbeiten, waren die Schülerinnen und Schüler ideal für den Fernunterricht vorbereitet und ausgestattet“, berichtet der für Schulen zuständige Erste Kreisbeigeordnete, Christoph Buttweiler, und ergänzt: „Wenn auch die Testphase in Teilen corona-bedingt war, hat sie grundsätzliche Ergebnisse gebracht und neue Wege eröffnet, besonders auch in der Umsetzung und Nutzung von Software und Systemen. Die Schule geht dadurch jetzt neue Wege im Unterricht, die sicherlich vielen Schülerinnen und Schülern nicht nur gut gefallen, sondern auch großen Nutzen im Lernen und Umsetzen des Gelernten bringen werden.“

Die positive Bilanz der Testwochen und die umfassenden Möglichkeiten, die die digitalen Endgeräte bieten, zeigen sich in folgendem Schülerzitat: „Ich finde, dass ich durch das Tablet mehr organisiert bin. (…) Mein Rucksack ist leichter (…) und wenn ich nicht weiterkomme, kann ich das Internet nutzen.“ Aktuell werden in der 12. Klassenstufe des beruflichen Gymnasiums mithilfe der iPads zahlreiche Apps im Unterricht eingesetzt. In Mathematik dient die App „GeoGebra“ zur visuellen Unterstützung des Unterrichts beispielsweise bei Darstellungen von Funktionen oder bei Wahrscheinlichkeitsverteilungen in der Stochastik. In Physik wird die App „Viana“ für Videoanalysen eingesetzt. Mit ihr lassen sich Alltagsbewegungen automatisch analysieren und physikalische Konzepte und Methoden können anschaulich angewendet werden. Zudem kann durch Augmented Reality die Realität ins Klassenzimmer geholt werden. Mithilfe der App „Anatomy 4D“ kann beispielsweise das 3D-Modell eines Menschen im „realen Raum“ dargestellt und einzelne Körpersysteme genauer analysiert werden. Geschichte kann durch Zeitzeugenberichte aus der App „WDR AR“ lebendig gemacht werden.

„Wir haben im Landkreis Germersheim ein wirklich breites Angebot an Schulformen und Abschlussmöglichkeiten. Das Abitur am Wirtschaftsgymnasium ist eine davon. In den nächsten Wochen laufen die Anmeldefristen der jeweiligen Schulen. Ich wünsche allen Schülerinnen und Schülern eine gute Entscheidung und eine glückliche Schulzeit“, so Christoph Buttweiler.

Kreisverwaltung Germersheim
14.01.2021

Germersheim und Landkreis GER

Coronavirus – Fallzahlen

Aktuell 11 bestätigte positive Fälle im Landkreis Germersheim (Stand 24. Juli 2020, Stand 12.30 Uhr)

Die Übersicht aus dem Landkreis Germersheim:

  • Derzeit positiv getestete Personen: 11
  • Gesundete Personen: 183
  • Bislang leider verstorbene Personen: 6
    • Gesamtzahl positiv getestete Personen (seit Ausbruch): 200

Aktuell 12 bestätigte positive Fälle im Landkreis Germersheim (Stand 23. Juli 2020, Stand 13 Uhr)

Die Übersicht aus dem Landkreis Germersheim:

  • Derzeit positiv getestete Personen: 12
  • Gesundete Personen: 182
  • Bislang leider verstorbene Personen: 6
    • Gesamtzahl positiv getestete Personen (seit Ausbruch): 200

Kreisverwaltung Germersheim
25.07.2020

Schülerbeförderung aus dem Elsass

Schuldezernent Christoph Buttweiler erinnert: noch bis 31. Juli kann Erstattung verauslagter Fahrtkosten beantragt werden

Noch bis 31. Juli 2020 können Schülerinnen und Schüler bzw. deren Eltern mit Wohnsitz in Frankreich einen Antrag auf Erstattung verauslagter Fahrtkosten zur Schülerbeförderung stellen. Die Fahrtkosten können rückwirkend für das Schuljahr 2019/2020 über die Homepage des Landkreises Germersheim www.kreis-germersheim.de/befoerderung beantragt werden“, daran erinnert der Erste Kreisbeigeordnete und Schuldezernent Christoph Buttweiler.

Über die Schulen wurden die betroffenen Schülerinnen und Schüler bereits gleich nach Bekanntgabe des Urteils des Oberverwaltungsgerichtes informiert.

Laut diesem Urteil ist die Beschränkung der Übernahme von Schülerbeförderungskosten auf Kinder, die ihren Wohnsitz in Rheinland-Pfalz haben, europarechtswidrig, soweit Kinder sogenannter Grenzgänger betroffen sind. Darunter sind EU-Bürger zu verstehen, die ihren Wohnsitz im EU-Ausland haben, aber in Deutschland arbeiten. Das Oberverwaltungsgericht Rheinland-Pfalz (OVG) hatte damit die Entscheidung des Verwaltungsgerichts Neustadt bestätigt, dass ein Landkreis diese Kosten übernehmen muss, wenn ihre Kinder eine Schule im Landkreis besuchen.

Laut rheinland-pfälzischem Schulgesetz haben die Landkreise und kreisfreien Städte für die Beförderung von Schülerinnen und Schülern zu der nächstgelegenen Schule der gleichen Schulform zu sorgen, wenn die Schülerinnen und Schüler ihren Wohnsitz in Rheinland-Pfalz haben und ihnen der Schulweg ohne Benutzung eines Verkehrsmittels nicht zumutbar ist. Nachdem das OVG rechtskräftig festgestellt hat, dass die nach § 69 SchulG gewährte Vergünstigung bis zu einer gesetzlichen Neuregelung auf die Mitglieder der europarechtswidrig benachteiligten Gruppe der Kinder von Grenzgängern zu erstrecken ist, wird selbstverständlich auch der Landkreis Germersheim die Schülerbeförderungskosten übernehmen und das Geld auszahlen. „Wir hoffen, dass das Land Rheinland-Pfalz das Schulgesetz dahingehend ändern wird und damit das bereits gelebte Deutsch-französische Miteinander, das Leben innerhalb Europas ohne Grenzen auch in dieser Beziehung erleichtert“, so Landrat Dr. Fritz Brechtel und Schuldezernent und Erster Kreisbeigeordneter Christoph Buttweiler.

Kreisverwaltung Germersheim
25.07.2020

Nicole Schrank ist neue Ansprechpartnerin im Stützpunkt der Verbraucherzentrale im Kreishaus

Die Verbraucherzentrale Germersheim in der Kreisverwaltung Germersheim ist seit kurzem mit einer neuen Beraterin besetzt. Nicole Schrank von der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz bietet wie gewohnt jeden Donnerstag von 10 bis 15 Uhr im Raum 0.14 in der Kreisverwaltung Germersheim Beratungen im Verbraucherrecht an. Derzeit finden allerdings aufgrund der Corona-Pandemie die meisten Beratungsgespräche telefonisch statt.

Ob Ärger mit dem Telefon- oder Internetanbieter, Abofallen, untergeschobene Verträge, überhöhte Handwerkerrechnungen, Inkassoforderungen, Reisemängel oder vieles mehr, die Themen für die individuellen Beratungen sind vielfältig. Nicole Schrank löst Anna Follmann ab, die während der letzten rund eineinhalb Jahren Ansprechpartnerin im Stützpunkt Germersheim war.

Kontaktdaten: Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz e. V., Nicole Schrank, Beratungsstützpunkt Germersheim, Kreisverwaltung Germersheim, Luitpoldplatz 1, 76726 Germersheim,Tel.07274/53-172, E-Mail germersheim@vz-rlp.de, Homepage www.verbraucherzentrale-rlp.de/germersheim.

Landrat Dr. Fritz Brechtel hieß Nicole Schrank herzlich im Landkreis Germersheim und im Kreishaus willkommen. „Durch die finanzielle Unterstützung durch die Kreisverwaltung Germersheim konnte der Stützpunkt 2011 eingerichtet werden. Der Stützpunkt in Germersheim ist ein wertvoller Baustein für mehr Verbraucherschutz im Landkreis und in Rheinland-Pfalz. Er ist für die Bürgerinnen und Bürger längst zu einer wertvollen Anlaufstelle geworden“, so Landrat Brechtel.

Kreisverwaltung Germersheim
25.07.2020

Schulen in Trägerschaft des Germersheimer Landkreises stellen sich vor:

Facebook-Special mit 14 Schulen in 14 Tagen

Insgesamt 14 Schulen sind in der Trägerschaft des Landkreises Germersheim. Auf dem Facbook-Profil „Kreis Germersheim“ (www.facebook.com/KreisGermersheim) wird von Dienstag, 28. Juli, bis Montag, 10. August, täglich eine dieser Schulen vorgestellt und porträtiert. Wer die Seite abonniert oder mit „Gefällt Mir“ markiert hat ist eingeladen in den Kommentarspalten auch über eigene Erlebnisse an der jeweiligen Schule zu berichten oder Bilder auf der Seite zu teilen.

Für Christoph Buttweiler, Erster Kreisbeigeordneter, ist es eine spannende Aufgabe als Dezernent Verantwortung für die Schulen zu übernehmen: „Es gibt viel Gutes zu berichten. Das ist eine wohltuende Erkenntnis, die wohl ein wenig dem Bild widerspricht, das in Teilen unsere Medien vermitteln. Wir haben in den vergangenen Jahren tatsächlich sehr vieles erreicht – und genau das wollen wir erzählen. Aus diesem Grund haben wir die Schulen zu unserem Sommerthema 2020 gemacht.“

Dr. Fritz Brechtel, Landrat für den Kreis Germersheim, ergänzt: „Der Landkreis achtet seit Jahren darauf, dass erforderliche Modernisierungen, Sanierungen oder wenn nötig Neubauten rechtzeitig angestoßen und umgesetzt werden. Allein in diesem Jahr wurden rund 19 Millionen Euro für solche Maßnahmen zur Verfügung gestellt“. Mit welchen Merkmalen, Besonderheiten oder Schwerpunkten sich die jeweiligen Schulen sonst noch auszeichnen, darüber informiert das Schul-Special der Kreisverwaltung.

Jugendliche oder Lehrer die an einer der Schulen unterrichten, unterrichtet werden oder künftig eine der vorgestellten Einrichtungen besuchen, werden aufgerufen, sich ebenfalls an dem „Special“ zu beteiligen. Wer zum Beispiel über einen Instagram-Zugang verfügt und das Porträt der eigenen Schule auf Facebook liest, wird gebeten die Veröffentlichung unter dem Hashtag #MeineSchule auf dem eigenen Insta-Profil zu teilen.

„Wir haben eine vielfältige und bunte Schullandschaft mit vielen verschiedenen Schwerpunkten und einer hervorragenden Ausstattung. Ein engagiertes Kollegium, das sich einbringt und mit der eigenen Schule identifiziert, interessierte Eltern und ein Träger, dem das Wohl der Schülerinnen und Schüler am Herzen liegt – das ist für mich die Schullandschaft im Kreis Germersheim“, so das Fazit des Schuldezernenten und Ersten Kreisbeigeordneten Buttweiler. 14 Schulen an 14 Tagen“ – der Plan des Social-Media-Teams der Kreisverwaltung sieht folgende Veröffentlichungstermine vor:

Dienstag, 28. Juli 2020GermersheimGoethe-Gymnasium
Mittwoch, 29. Juli 2020WörthEuropa-Gymnasium
Donnerstag, 30. Juli 2020KandelIntegrierte Gesamtschule
Freitag, 31. Juli 2020GermersheimGeschwister-Scholl-Realschule plus
Samstag, 1. August 2020RülzheimSchule mit Förderschwerpunkt Sprache
Sonntag, 2. August 2020KandelRealschule plus
Montag, 3. August 2020LingenfeldRealschule plus
Dienstag, 4. August 2020WörthCarl-Benz-Gesamtschule
Mittwoch, 5. August 2020BellheimRealschule plus
Donnerstag, 6. August 2020RülzheimIntegrierte Gesamtschule
Freitag, 7. August 2020GermersheimRichard-Von-Weizsäcker-Realschule plus
Samstag, 8. August 2020RheinzabernIntegrierte Gesamtschule
Sonntag, 9. August 2020GermersheimSchule mit Förderschwerpunkt Lernen
Montag, 10. August 2020GER/WörthBerufsbildende Schule

Kreisverwaltung Germersheim
25.07.2020

Langjährige Referentinnen und Referenten der Kreisvolkshochschule Germersheim mit der Ehrennadel des VHS-Verbandes Rheinland-Pfalz e.V. ausgezeichnet

Insgesamt 20 Referentinnen und Referenten, die zehn und mehr Jahre für die KVHS Germersheim und ihre örtliche Außenstellen tätig sind, wurden kürzlich für ihren treuen Einsatz ausgezeichnet. Die Ehrennadel und Ehrenurkunde des rheinland-pfälzischen Volkshochschulverbandes erhielten zum ersten Mal neun Referentinnen und Referenten. Karin Träber, Leiterin der KVHS Germersheim, überbrachte die Glückwünsche und Grüße von Landrat Dr. Fritz Brechtel und überreichte den langjährigen Referentinnen und Referenten die Ehrennadeln sowie die Ehrenurkunde.

In ihrer Rede hob Träber hervor, dass sich auch für die Volkshochschulen in diesem besonderen Jahr Vieles geändert hat. Seit der Gründung vor mittlerweile 101 Jahren stehen die Volkshochschulen für Wissensvermittlung und Kompetenzerweiterung durch gemeinsames Lernen.

Ob das Vermitteln von Demokratie und Mitbestimmung nach dem Nationalsozialismus oder von „Ankommen und Einleben“ samt dem hierfür notwendigen Spracherwerb, die Volkshochschulen haben sich zu jeder Zeit gemeinsam allen Herausforderungen gestellt und tun das auch heute noch.

Doch angesichts der Corona-Pandemie konnte dieses gemeinsame Lernen durch persönliche Begegnungen nicht immer stattfinden. Lehrkräfte und Teilnehmende mussten sich auf neue Unterrichtsformen einstellen oder ganz auf Unterricht verzichten. Viele der selbstständigen Honorarkräfte fürchten um ihre wirtschaftliche Existenz.

Umso mehr dankte Karin Träber den Referentinnen und Referenten: „Ohne Ihre die Arbeit, ohne Ihr Engagement, Ihre Flexibilität und Ausdauer, wären die Volkshochschulen nicht so erfolgreich. Denn die Lehrkräfte sind die tragenden Säulen einer Bildungseinrichtung.“ Als kleines Zeichen des Dankes überreichte sie allen Geehrten einen Blumenstrauß und ein kleines Präsent. Außerdem bedankte Karin Träber sich auch bei den Leiterinnen sowie den Mitarbeiterinnen der Außenstellen und der Geschäftsstelle der KVHS für die stets gute Zusammenarbeit.

Kreisvolkshochschule (KVHS) Germersheim
25.07.2020

Erfolgreich: Sieben Teilnehmende erreichen Berufsreife in KVHS-Seminar

Innerhalb von acht Monaten haben die Teilnehmerinnen und Teilnehmer am Vorbereitungskurs für die „Prüfung für Nichtschüler zum Erwerb der Qualifikation der Berufsreife“ der Kreisvolkshochschule (KVHS) in Germersheim in den Abendstunden die Schulbank gedrückt. Nun halten die erfolgreichen Schülerinnen und Schüler ihre Abschlusszeugnisse der Berufsreife in den Händen.

Mindestens zweimal wöchentlich ging es abends in das Goethe-Gymnasium, um dort an insgesamt 250 Unterrichtsstunden in den Hauptfächern Deutsch und Mathematik sowie in den Nebenfächern Sozialkunde, Biologie und Erdkunde unterrichtet zu werden. Auch das Wahlfach Englisch stand auf dem Stundenplan. Die Schülerinnen und Schüler waren im Alter zwischen 20 und 42 Jahren.

Die schriftliche Prüfung fand in den Hauptfächern und in einem Nebenfach statt, mündlich wurden alle sechs Unterrichtsfächer geprüft. Acht von ehemals 15 Teilnehmern haben sich zur Prüfung angemeldet, sieben haben sich der Prüfung gestellt, davon haben alle bestanden. Eine der Teilnehmerinnen absolvierte die Prüfung sogar mit einem Notendurchschnitt von 1,2.

Die lernintensive Zeit und die entsprechenden Leistungen wurden mit der Ausgabe der Abschlusszeugnisse der Berufsreife durch Karin Träber, Leiterin der KVHS, in Vertretung von Landrat Dr. Fritz Brechtel, honoriert. Landrat Dr. Fritz Brechtel sowie der Erste Kreisbeigeordnete und für Schulen und Bildung zuständige Dezernent Christoph Buttweiler, die leider bei der Zeugnisausgabe nicht dabei sein konnten, gratulieren den Absolventinnen und Absolventen und wünschen ihnen alles Gute für die Zukunft.

Karin Träber hob hervor, dass die Teilnehmenden vor fast einem Jahr selbst die Entscheidung getroffen haben, ihre Zukunft beruflichen Bereich zu verändern und mit diesem Abschluss den ersten Schritt dazu getan zu haben, denn ein Schulabschluss sei heute enorm wichtig, um beruflich durchstarten zu können. Sie lobte die Absolventinnen und Absolventen für ihr Engagement und ihr Durchhaltevermögen neben Berufsalltag, Familie und bedingt durch die Corona-Pandemie zwei Monaten „Zwangspause“ von jeglichem Unterricht ihren Abschluss zu erreichen. Karin Träber bedankte sich bei dem „Lehrerteam“, das sehr engagiert und damit nicht unerheblich für den Erfolg verantwortlich ist.

Einen neuen Vorbereitungskurs zum Erwerb der Berufsreife gibt es wieder ab dem 21. September 2020. Anmeldungen und Anfragen bitte an die Geschäftsstelle der Kreisvolkshochschule Germersheim, Tel. 07274/53-334 oder per E-Mail vhs@kreis-germersheim.de.

Kreisvolkshochschule (KVHS) Germersheim
25.07.2020

Germersheim & Landkreis GER

Coronavirus Fallzahlen

Dienstag, 16.06.2020

Aktuell kein bestätigter positiver Fall im Landkreis Germersheim (16. Juni 2020, Stand 12.30 Uhr)

Die Übersicht aus dem Landkreis Germersheim:

  • Derzeit positiv getestete Personen: 0
  • Gesundete Personen: 143
  • Bislang leider verstorbene Personen: 5
    • Gesamtzahl positiv getestete Personen (seit Ausbruch): 148

Montag, 15.06.2020

Aktuell kein bestätigter positiver Fall im Landkreis Germersheim (15. Juni 2020, Stand 12.30Uhr)

Die Übersicht aus dem Landkreis Germersheim:

  • Derzeit positiv getestete Personen: 0
  • Gesundete Personen: 143
  • Bislang leider verstorbene Personen: 5
    • Gesamtzahl positiv getestete Personen (seit Ausbruch): 148

Kreisverwaltung Germersheim
17.06.2020

Zum Start der Corona-App: Verwaltungschefs der Stadt Landau und der Landkreise Südliche Weinstraße und Germersheim werben für Nutzung der bundesweiten Warn-App

Die Corona-App der Bundesregierung ist kostenlos in allen App-Stores erhältlich. (Quelle: Stadt Landau)

Abstand, Hygiene und Alltagsmaske: So lautet das Gebot der Stunde im Kampf gegen die Corona-Pandemie, für das auch die Stadt Landau sowie die Landkreise Südliche Weinstraße und Germersheim werben. Mit der Corona-App der Bundesregierung steht ab sofort ein weiteres Mittel zur Eindämmung des Corona-Virus zur Verfügung, mit dessen Hilfe die Kontakte von Covid-19-Erkrankten nachvollzogen und so eine weitere Ausbreitung verhindert werden soll.

Landaus Oberbürgermeister Thomas Hirsch sowie die Landräte Dietmar Seefeldt (SÜW) und Dr. Fritz Brechtel (GER) weisen auf das neue Angebot der Bundesregierung hin und rufen die Bürgerinnen und Bürger dazu auf, die deutschlandweite Warn-App zu nutzen. „Im Kampf gegen das Corona-Virus hat es Lockerungen gegeben, die uns allen guttun und wir freuen uns, nun schon seit Wochen nahezu Corona-frei zu sein. Aber: Wenn wir die bisher erzielten Erfolge nicht gefährden wollen, müssen wir weiter vorsichtig sein – das gilt jetzt sogar noch mehr als in den Wochen des kompletten «Lockdowns»“, sind sich die Verwaltungschefs einig. Aus diesem Grund sei es besonders wichtig, neben dem Einhalten der AHA-Regel auch die neue Möglichkeit zur Kontaktnachverfolgung zu nutzen. „Nur, wenn wir alle zusammenhalten und uns konsequent an die Regeln halten gelingt es uns, gemeinsam gut durch diese Krise zu kommen“, betonen Hirsch, Seefeldt und Dr. Brechtel.

So funktioniert‘s: Die Corona-App misst über den Kurzstreckenfunk Bluetooth, ob sich Anwenderinnen und Anwender der App über einen Zeitraum von 15 Minuten oder länger näher als zwei Meter gekommen sind. Dafür tauschen die Geräte untereinander temporäre verschlüsselte Daten aus. Der Ort der Begegnung wird dabei nicht erfasst. Werden Nutzerinnen und Nutzer der App positiv auf Covid-19 getestet, können sie auf freiwilliger Basis ihre Kontakte durch die App informieren lassen, dass sie sich in der Vergangenheit in der Nähe einer infizierten Person aufgehalten haben. Die Warn-App ist ab Montagabend kostenlos in allen App-Stores erhältlich. Wichtig: Wer in den App-Stores nach „Corona“ sucht, findet inzwischen mehrere Corona-Apps. Die offizielle Corona-App der Bundesregierung ist an einem rot-blauen „C“ zu erkennen.

Gemeinsame Pressemitteilung der Landkreise Germersheim und Südliche Weinstraße sowie der Stadt Landau
17.06.2020

Förderschule Lernen auf einen Standort konzentrieren

Kreistag stimmt Zusammenlegung zu – Größere Gemeinschaft für mehr Miteinander und gezieltes Lernen

Die „Förderschule Lernen“ wird ab dem kommenden Schuljahr auf einen Standort konzentriert. Künftig wird in einer größeren Schulgemeinschaft am Standort Nardini-Schule Germersheim unterrichtet. Der Standort Wörth wird damit geschlossen. Dieser Initiative der Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion Süd (ADD) stimmt heute, Montag, 15. Mai, der Kreistag zu. „Rückläufige Schülerzahlen haben zu dieser pädagogisch bedingten Entscheidung geführt. Im Schuljahr 2020/2021 würden am Standort Wörth voraussichtlich nur noch 25 Schülerinnen und Schüler in zwei Klassen beschult. Dadurch ergeben sich für diese Schülerinnen und Schüler in pädagogischer und sozialer Hinsicht weitreichende Einschränkungen“, erklärten Landrat Dr. Fritz Brechtel und der für Soziales und Schulen zuständige Erste Kreisbeigeordnete, Christoph Buttweiler.

Bereits im Vorfeld wurde das Thema mit der Schulleiterin, Petra Mohr, und ihrer Stellvertreterin, Lisa Mosner-Kempermann, erörtert. Beide betonten: „Insbesondere in Förderschulen geht es um mehr als um Wissensvermittlung. Aspekte wie soziale und emotionale Bildung spielen eine weitaus größere Rolle als an Regelschulen beim Lernen für das tägliche Leben und den Übergang in ein selbstbestimmtes Erwachsenen-Dasein.“

„Die Förderschule Lernen ist schon seit Jahren eine Einheit, allerdings mit zwei Standorten. Der gemeinsame Standort Nardini-Schule wird beispielsweise die Voraussetzungen bieten, in Angeboten wie klassenübergreifende Arbeitsgemeinschaften, gemeinsamen Sportunterricht, Sportfesten oder Projekten den Schülerinnen und Schülern den angemessenen Mehrwert sowie Begegnungen und Abwechslungen zu ermöglichen. Insgesamt wird die Gemeinschaft in allen Bereichen größer und tragfähiger“, so Buttweiler.

Bedenken, dass gerade in Corona-Zeiten mehr Personen auf einem Raum konzentriert würden, konnte Buttweiler zerstreuen: „Gerade die Nardini-Schule verfügt über ausreichend Räume. Sie könnte schon heute unter den Bedingungen der geltenden Hygienepläne und Abstandregeln alle Schülerinnen und Schüler beider Standorte zusammen unterrichten.“

Die ADD war auf die Kreisverwaltung zugekommen und hatte darum gebeten, das Einvernehmen mit der Entscheidung des Landes, den gemeinsamen Schulstandort aufzuheben, herzustellen. Derzeit besuchen 156 Schülerinnen und Schüler die Förderschule Lernen an zwei Standorten. Zahlen für das kommende Schuljahr liegen noch nicht final vor. Was mit dem dann leerstehenden Gebäude in Wörth geschieht, ist noch offen. Eine mögliche weitere Nutzung wird geprüft.

Kreisverwaltung Germersheim
17.06.2020

Neubau der Caritas-Förderschule St. Laurentius in Herxheim

Kreistag beschließt finanzielle Unterstützung – Derzeit 41 Schülerinnen und Schüler aus dem Landkreis Germersheim

Der Landkreis Germersheim wird sich mit 5 Mio. Euro am Neubau der Caritas-Förderschule St. Laurentius in Herxheim beteiligen. Diesem Beschlussvorschlag haben die Kreistagsmitglieder in der Sitzung vom 15. Juni 2020 zugestimmt.

Die Caritas Betriebsträgergesellschaft mbH Speyer betreibt seit vielen Jahren das Caritas-Förderzentrum St. Laurentius, zu dem die Förderschule mit dem Förderschwerpunkt ganzheitliche Entwicklung mit angegliedertem Internat gehört. „Es ist im Interesse der Menschen, die diese Schule besuchen können, und im Interesse auch des Landkreises Germersheim, dass dieses Angebot aufrechterhalten werden kann“, betonten Landrat Dr. Fritz Brechtel und der für Soziales zuständige Erste Kreisbeigeordnete Christoph Buttweiler.

Aktuell besuchen insgesamt 58 Tagesschüler/innen die Förderschule Herxheim, davon 41 aus dem Landkreis Germersheim.

Bereits vor zwei Jahren wurde festgestellt, dass das ältere Schulgebäude in sehr großem Umfang sanierungsbedürftig ist und dringend ein neues Schulgebäude errichtet werden muss. Die Caritas ist jedoch alleine nicht in der Lage, dieses neue Schulgebäude zu finanzieren. Die Baukosten belaufen sich nach einer Kalkulation der Caritas auf ca. 10,3 Mio. Euro.

Das Bildungsministerium hatte Mitte 2019 angekündigt, dass das Land Rheinland-Pfalz diesen Neubau wegen der überregionalen Bedeutung dieser Schule pauschal mit einem Betrag in Höhe von 5 Mio. Euro fördern wird. Die restlichen Baukosten sollen von den Landkreisen Südliche Weinstraße und Germersheim jeweils hälftig (je 5 Mio. Euro) vorfinanziert werden. Die von den beiden Landkreisen vorzufinanzierenden Baukosten werden schließlich über einen Zeitraum von 25 Jahren hinweg über Schulkostenbeiträge der Heimatkommunen der einzelnen Schülerinnen und Schüler der Förderschule St. Laurentius refinanziert. Die Caritas muss weiterhin für das im laufenden Schulbetrieb für die Beschäftigung der Lehrkräfte entstehende Defizit aufkommen, die Kosten für den Abriss des Altgebäudes tragen und das Grundstück für den Schulersatzneubau kostenlos zur Verfügung stellen.

„Würde diese Schule geschlossen, müssten die beteiligten Kommunen, auch der Landkreis Germersheim, selbst ein entsprechendes Schulangebot vorhalten. Wir sind froh, dass daher nach aufwändigen Verhandlungen mit der Caritas, den umliegenden Kommunen und dem Ministerium für Bildung Rheinland-Pfalz eine Lösung gefunden wurde“, so Buttweiler. Landrat Dr. Brechtel und der Erste Kreisbeigeordnete Buttweiler danken den Kreistagsmitgliedern für ihre Zustimmung.

Kreisverwaltung Germersheim
17.06.2020

Konstruktiver Austausch über viele Gesundheitsthemen

Gesundheitsstaatssekretär besuchte Gesundheitsamt in Germersheim

(v.l.) Dr. Anette Georgens, Dr. Alexander Wilhelm, Christoph Buttweiler und Dr. Christian Jestrabek beim Gespräch.

In einem sehr offenen und konstruktiven Gespräch tauschten sich der Erste Kreisbeigeordnete Christoph Buttweiler, der Leiter des Gesundheitsamtes Dr. Christian Jestrabek und seine Stellvertreterin Dr. Anette Georgens mit Gesundheitsstaatssekretär Dr. Alexander Wilhelm bei seinem Besuch im Gesundheitsamt Germersheim aus. Zur Sprache kam u. a. die Situation der Gesundheitsämter, die Erfahrungen mit Corona, die Struktur des Germersheimer Gesundheitsamtes, die Abläufe im Gesundheitsamt und viele weitere Themen.

Dass Germersheim von der Corona-Pandemie sehr früh betroffen war, nämlich schon bei der Unterbringung und Quarantäne der Wuhan-Rückkehrer, darauf machte Dr. Christian Jestrabek bei diesem Gespräch aufmerksam. Und auch die ernste Lage direkt nebenan im Elsass mit einer hohen Infizierten- und Sterblichkeitsrate habe den Landkreis Germersheim beeinflusst.

Als es dann seit Anfang März die ersten Infektionen im Kreis Germersheim gab, sind die Aufgaben des Gesundheitsamtes und seiner Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter stetig gewachsen. „Inzwischen werden letztere unterstützt durch Kolleginnen und Kollegen anderer Fachbereiche und auch durch Externe“, ergänzt der Erste Kreisbeigeordnete Christoph Buttweiler.

An das Gespräch schloss sich ein interessanter Rundgang durch das Gesundheitsamt an. Dr. Jestrabek und Dr. Georgens führten durch die Räumlichkeiten und boten Einblick in die vielfältigen Aufgaben, die aufgrund von Corona nochmals deutlich mehr wurden. Ob Kontaktpersonennachverfolgung, Dokumentation, Abstriche nehmen, Quarantäneverordnungen ausstellen, telefonische Betreuung der Menschen in Quarantäne, oder vieles mehr, Dr. Wilhelm erhielt direkte Einblicke und kam mit Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ins Gespräch.

v.l.) Dr. Christian Jestrabek, Dr. Anette Georgens, Dr. Alexander Wilhelm und Christoph Buttweiler beim informativen Rundgang durch das Germersheimer Gesundheitsamt.

„Germersheim war von Anfang besonders von der Corona-Pandemie betroffen; die Unterbringung und Quarantäne der Rückkehrer aus Wuhan in der Südpfalz-Kaserne Anfang Februar war eine Herausforderung, die von allen Beteiligten mit großem Engagement bewältigt wurde. Das gilt auch für die Unterstützung der französischen Region Grand Est, die durch das Coronavirus schwer betroffen war. Dass der Kreis trotz der Lieferengpässe zu Beginn der Pandemie die französischen Nachbarn mit Schutzausrüstung unterstützt hat, ist ein großartiges Zeichen gelebter Solidarität in Europa. Besonders herzlich möchte ich mich bei den Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Gesundheitsamts und den vielen Helferinnen und Helfern aus Kreisverwaltung und Bevölkerung bedanken, die gemeinsam große Teile der Bevölkerung vor einer SARS-CoV-2-Infektion schützen konnten“, betonte Gesundheitsstaatssekretär Dr. Alexander Wilhelm anlässlich seines Besuches im Gesundheitsamt. „Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Gesundheitsamtes und auch der anderen Fachbereiche sowie die externen Helferinnen und Helfer leisten hervorragende Arbeit“, so der Erste Kreisbeigeordnete Christoph Buttweiler: „Glücklicherweise haben wir schon einige Tage keine bestätigten positive Fälle mehr im Landkreis. Wir hoffen, dass es so bleibt. Dennoch müssen wir gewappnet bleiben, denn die Pandemie ist noch nicht vorüber. Jetzt heißt es einen Rückschlag zu vermeiden – zum Wohle aller“, so Buttweiler weiter und bedankte sich bei Gesundheitsstaatssekretär Dr. Wilhelm für den offenen Austausch während des Besuches.

Kreisverwaltung Germersheim
17.06.2020

Kreisvolkshochschule (KVHS) Germersheim

Kreisvolkshochschule Germersheim: Weiterbildungskurse werden angeboten

Die Kreisvolkshochschule Germersheim hat seit dem 13. Mai schrittweise wieder den Betrieb mit Präsenzveranstaltungen unter Einhaltung der Maßnahmen gegen Corona aufgenommen.

Besucht werden können derzeit die Vorbereitungslehrgänge zum nachträglichen Erwerb der Berufsreife und des Sekundarabschlusses, die Grundbildungskurse Lesen, Schreiben und Rechnen, wie beispielsweise Alphabetisierungskurse, das Lerncafé, verschiedene Sprachkurse (Englisch, Französisch, Italienisch) sowie landesgeförderte Deutschsprachkurse, Sprachprüfungen und deren Vorbereitungskurse.

Zusätzlich werden einige Kurse, wie beispielsweise Spanisch oder Yoga, online angeboten.

Weitere Informationen über das aktuelle Kursangebot gibt es bei der Geschäftsstelle der Kreisvolkshochschule Germersheim, Tel. 07274/53334, E-Mail: vhs@kreis-germersheim.de und auf der Homepage unter www.kreis-germersheim.de/kvhs.

Kreisvolkshochschule (KVHS) Germersheim
17.06.2020