Haßloch

Suiseki-Ausstellung wieder geöffnet

Überarbeitete Internetpräsenz unter www.suiseki-hassloch.de

Die Suiseki-Ausstellung im Haßlocher Kulturviereck ist seit Mai wieder jeden 1. und 3. Sonntag im Monat zwischen 14:30 und 17:00 Uhr für interessierte Besucherinnen und Besucher geöffnet. „Wir sind froh, dass es wieder weitergeht“, so Rudi Ritter, der die Ausstellung ehrenamtlich betreut. In den vergangenen Monaten blieb die Ausstellung vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie und den damit verbundenen Auflagen geschlossen. „Das war eine lange Zeit, in der die Suiseki-Steine fast in Vergessenheit geraten sind“, so Ritter weiter.

Aus diesem Grund wurde mit der Wiedereröffnung auch der Internetauftritt überarbeitet. Wichtigste Änderung: Die Ausstellung ist nun über ihre eigene Domain www.suiseki-hassloch.de zu erreichen und wird somit einfacher gefunden. Auch inhaltlich wurde die Seite mit weiteren Informationen gefüllt und listet beispielsweise Auskünfte zu den ausgestellten Steinen. Ebenso können die Inhalte in englischer und französischer Sprache abgerufen werden. Die Umgestaltung erfolgte in Zusammenarbeit mit dem Leiter der EDV-Abteilung, Nico Steinmüller.

Bei den Steinen in der Ausstellung handelt es sich um erlesene „Gelehrtensteine“ (Suiseki oder chinesisch: Gongshi), die in der Natur durch Erosion und Auswaschung entstanden sind. Zusammen mit ihren kunstvoll angefertigten Sockeln ergeben sie ein Gesamtkunstwerk, das die unendliche Gestaltungskraft der Natur sehr gut wiederspiegelt. Die Ausstellung im 1. Obergeschoss des Haßlocher Kulturvierecks gilt deutschlandweit als einzige feste Ausstellung von Suiseki-Steinen.

Die Steine sind der Hauptteil einer von Richard Sang im Jahre 2005 getätigten Schenkung an die Gemeinde Haßloch. Über mehr als ein Jahrzehnt hatte der damalige Inhaber der Firma Duttenhöfer die Steine zusammengetragen und in seiner Wohnung ausgestellt. Nach dem Tod seiner Ehefrau im Jahr 2016 wurde die Sammlung an die Gemeinde Haßloch mit der Maßgabe übergeben, dass sie dauerhaft in einer Ausstellung zu sehen sein soll. Es handelt es sich hier um eine Nische im Kunstbereich. Doch wer sich die Zeit nimmt, kann wahrscheinlich nachvollziehen, was Richard Sang an diesen Steinen so fasziniert hat. Daher sind alle Interessierten eingeladen, sich ein Bild von der „Richard Sang Collection“ im Haßlocher Kulturviereck zu machen. Die Ausstellung ist weitgehend selbsterklärend aufgebaut und am 05.06.2022 von 14:30 bis 17:00 Uhr das nächste Mal geöffnet.

Gemeindeverwaltung Haßloch / Haßlocher Kulturviereck
20.05.2022

Naturschutz durch Nichtstun

Warum auf Gemeindeflächen „Unkraut“ erwünscht ist

Beispielbild einer Fläche aus der Wehlache, auf der die Gemeinde einfach mal wachsen lässt.

Es ist ein Thema, bei dem die Meinungen weit auseinandergehen: Für manche kann Straßenbegleitgrün nicht häufig genug gemäht werden, andere freuen sich, wenn sich die Natur frei entfalten darf und Insekten und anderen Lebewesen wieder mehr Lebensraum gegeben wird.

Das Umweltdezernat ist sich bewusst, dass für manch einen diese unordentlich anmutenden Flächen ein Dorn im Auge sind und Nachlässigkeit vermuten lässt. Die Gemeinde hat sich jedoch vor Jahren bewusst entschieden, ihre Flächen deutlich seltener zu mähen, denn seit Jahren ist bekannt, dass es deutschlandweit einen starken Insektenrückgang zu verzeichnen gibt. Darunter leiden auch andere Tiere, wie zum Beispiel Vögel, die sich von Insekten ernähren. Die einfachste Gegenmaßnahme ist, auf besagten Flächen entlang des Straßenrandes (dem sog. Begleitgrün) der Natur ihren freien Lauf zu überlassen. „Denn diese von vielen als Unkraut bezeichneten Pflanzen, sind häufig nichts anderes als unsere heimische Flora, die durch den Ordnungswahn vieler und das Anpflanzen exotischer Arten zurückgedrängt werden“, so die Umweltbeauftragte Hannah Bolz.

Doch gerade heimische Pflanzenarten sind für heimische Tierarten überlebenswichtig, denn Pflanzen und Tiere haben sich in der sogenannten Co-Evolution gemeinsam entwickelt. Manche Bienenarten sind abhängig von bestimmten Pflanzen, da sie sich nur von deren Pollen ernähren. Die Efeu-Seidenbiene ernährt sich beispielsweise nur von Pollen des Efeus. Deshalb kann sie auch nur im Spätjahr während der Blüte des Efeus beobachtet werden. Neben der Bereitstellung von Pollen und Nektar für Bienen und andere Bestäuber wie Schmetterlinge, Käfer und Fliegen hat das gewachsene „Unkraut“ auch noch eine andere wichtige Aufgabe: Es bietet verschiedenen Tierarten Deckung und schützt sie damit vor Fressfeinden und dient ihnen auch im Winter als Schutz vor der Kälte.

Ein weiterer Vorteil, der in Zeiten des Klimawandels und der zunehmenden Hitze an immer größere Bedeutung gewinnt, ist, dass durch die hohe Vegetation Flächen beschattet werden und durch die Verdunstung von Wasser die Umgebung abkühlt. Manche Flächen muss die Gemeinde Haßloch dennoch einer regelmäßigen Mahd unterziehen, da die Funktion der Fläche erhalten bleiben muss. Zum Beispiel, wenn eine Fläche wichtig für den Wasserabfluss ist. Außerdem dürfen Straßenschilder nicht zuwachsen oder der freie Blick an Einmündungen verdeckt werden, um die Verkehrssicherheit zu gewähren.

„Naturschutz durch Nichtstun kann so einfach sein!“ – denkt sich übrigens auch die Gartenakademie RLP, die den „Mähfreien Mai“ ausgerufen hat. Diese Aktion kommt ausgerechnet aus England, dem Land des englischen Rasens. „Probieren Sie es doch einfach mal zu Hause aus. Sie werden erstaunt sein, was für wunderschön blühende Pflanzen auf einmal bei Ihnen wachsen, ganz ohne Arbeit“, so die Umweltbeauftragte Hannah Bolz. Dadurch steigt auch bewiesener Maßen die Insektenvielfalt, was sich wiederum positiv auf andere Tierarten auswirkt.

Gemeindeverwaltung Haßloch
18.05.2022

Letzte Gelegenheit: Zweiter Ausgabetermin für Bürgerkarten vom 13. bis 15. Juni 2022

Die Bürgerkarten für den Holiday Park wurden in diesem Jahr im Zeitraum vom 21.02.2022 bis zum 21.03.2022 durch das Bürgerbüro der Gemeinde Haßloch ausgestellt. Da nicht alle Haßlocher den Frühjahrszeitraum wahrnehmen konnten, wurde nun eine weitere Möglichkeit zur Ausstellung der Bürgerkarte terminiert. Das Team des Bürgerbüros wird vom 13.06.2022 bis 15.06.2022 erneut Bürgerkarten für die laufende Saison des Holiday Parks ausgeben. Die Ausgabe erfolgt zu den offiziellen Öffnungszeiten am Montag und Dienstag von 8:00 bis 18:00 Uhr sowie am Mittwoch von 8:00 bis 12:00 Uhr.

Für die Ausstellung der Karten werden erneut zwei Möglichkeiten angeboten: Im Außenbereich des Bürgerbüros werden im Ausgabezeitraum zwei Frischluftschalter eingerichtet. Die Schalter befinden sich rechts neben dem Eingang des Bürgerbüros. Ein kurzer Gang durch die dortige Einfahrt führt zum ehemaligen Abteilungsleiterzimmer, über das die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus dem Fenster heraus die Ausstellung der Bürgerkarten vornehmen. Die Schalter im Außenbereich bieten den Vorteil, dass sich keine allzu großen Menschenmassen in den Innenräumen des Bürgerbüros bilden und dort ohne Verzögerung der reguläre Kundenverkehr abgewickelt werden kann.

Darüber hinaus können die für die Ausstellung benötigten Unterlagen auch in den Briefkasten des Bürgerbüros eingeworfen werden. „Das bietet sich beispielsweise dann an, wenn man nur wenig Zeit hat oder einem die Schlange am Frischluftschalter zu lang erscheint“, so Bürgermeister Tobias Meyer. Das Team des Bürgerbüros kümmert sich dann binnen einer Woche um die Ausstellung. Allerdings müssen die über Einwurf beantragten Karten auch wieder selbstständig abgeholt werden. „Eine Zustellung über unseren Amtsboten wie im vergangenen Jahr war lediglich eine corona-bedingte Ausnahme“, so Meyer weiter.

Die Ausstellung der Karten erfolgt nur für Bürgerinnen und Bürger mit Erstwohnsitz in Haßloch. Für die Ausstellung sind ein Ausweisdokument sowie ein aktuelles Passbild, das nicht älter sein sollte als zwei Jahre, mitzubringen. Falls das Bild vom Vorjahr verwendet werden soll, bittet das Bürgerbüro darum, dieses zuvor selbstständig von der alten Karte zu lösen. Die Bürgerkarte berechtigt zum unentgeltlichen Besuch des Holiday Parks. Bei Missbrauch wird die Bürgerkarte vom Holiday Park eingezogen und es erfolgt keine Ersatzausstellung.

Gemeindeverwaltung Haßloch
17.05.2022

Ansichten des Mondes bei „Kunst im Treppenhaus“

Bei „Kunst im Treppenhaus“ in der Haßlocher Gemeindebücherei sind bis Ende Juni Malereien von Isabel Schenfeld zu sehen, die den Mond in den Mittelpunkt rücken. Unter dem Titel „Moonview“ hat sie unterschiedliche Gemälde entworfen, die die mystische Wirkung des Mondes zum Ausdruck bringen. „Mich fasziniert das Spiel aus Licht und Schatten, das sich am Beispiel des Mondes am besten beobachten und auf Leinwand bringen lässt“, so Isabel Schenfeld. Als Inspiration dienen eigene Fotos sowie Beobachtungen, die sie anschließend versucht, in ihren Gemälden abzubilden.

Isabel Schenfeld kommt aus Germersheim und durfte dort bereits über den Kunstverein ausstellen. Ebenso waren ihre Gemälde im Herbst des vergangenen Jahres Teil der Germersheimer „Kunstschaufenster“. Mit der Ausstellung in der Haßlocher Gemeindebücherei schaffen ihre Bilder nun erstmals den Sprung ins Großdorf. Der Kontakt zur Haßlocher  Bücherei entstand durch Zufall. „Ich habe ein Bild von ihr bei einem Friseurbesuch gesehen und direkt nachgefragt, von wem das ist“, erinnert sich Büchereileiterin Gabi Pfadt. Schnell war man in Kontakt und ein Ausstellungstermin für „Kunst im Treppenhaus“ gefunden. „Es ist schön zu sehen, wenn durch kleine Zufälle neue Verbindungen zu Künstlerinnen und Künstler entstehen, die man für die Reihe gewinnen kann“, so Bürgermeister Tobias Meyer.

Hauptberuflich ist Isabel Schenfeld Sozialpädagogin und arbeitet als Suchtberaterin in Landau. Die Malerei ist ein Hobby, das ihr das Abschalten vom Arbeitsalltag ermöglicht. Bereits im Kindesalter hat sich ihre kreative Ader bemerkbar gemacht. Sie hat die Figuren aus Kinderbüchern abgemalt und versucht, die Gestalt der Figuren zu verändern. Inzwischen ist neben den „Moonviews“ eine Vielzahl von weiteren Gemälden entstanden, die sie über die sozialen Medien öffentlich teilt und bei Bedarf über ihren in 2018 eröffneten Etsy-Shop verkauft. Darüber hinaus ist sie im Rennen um den „Albert-Haueisen-Kunstpreis“, der durch den Landkreis Germersheim in Zusammenarbeit mit dem „Verein zur Förderung von Kunst und Kultur e.V.“ an Künstlerinnen und Künstler aus Rheinland-Pfalz, Baden-Württemberg und dem Elsass vergeben wird.

Die Ausstellung von Isabel Schenfeld kann bis Ende Juni während der Öffnungszeiten der Gemeindebücherei besichtigt werden. Eine Begrenzung der Besucherzahl ist gemäß der aktuellen Corona-Verordnung nicht mehr erforderlich. „Auch das ist erfreulich, da wir dadurch wieder all unsere Kunden empfangen können, ohne das mit Wartezeiten zu rechnen ist“, so Büchereileiterin Gabi Pfadt.

Gemeindeverwaltung Haßloch
16.05.2022

Haßloch

„Recherches. Schatten des Lebens“

Literaturmatinee im Blaubär am 10. Oktober

Die Kooperation von jamfruit-music, dem Künstler-Duo Uwe Frey und Johannes Hucke sowie dem Haßlocher Jugend- und Kulturhaus Blaubär geht in die nächste Runde. Am 10. Oktober um 11:00 Uhr wird unter dem Titel „Recherches. Schatten des Lebens“ eine Literaturmatinee in den Räumlichkeiten des Jugend- und Kulturhauses stattfinden. Uwe Frey und Johannes Hucke stellen hierbei eine Liederauswahl vor und begeben sich auf die Suche nach den Grundlagen der künstlerischen Inspiration. Verbunden durch poetische Zwischentexte wird eine Auswahl der erfolgreichsten Songs (mittlerweile über 50) vorgestellt, musikalisch mitgestaltet von Caroline Schmitt (Gesang) und Wolfgang Jost (Gitarre).

Uwe Frey und Johannes Hucke sind im Blaubär keine Unbekannten. In der Vergangenheit standen sie schon öfter auf der Bühne des Jugend- und Kulturhauses, unter anderem im Rahmen eines Liederabends mit ihrer Band „Lost Paradise“. Aber auch für Proben und Uraufführungen zu den drei Musicals „In Arcadia“, „Lost Paradise Stories“ und „Traurig sind wir übermorgen“ war der Blaubär in den letzten Jahrzehnten eine gern gewählte Location. Zuletzt präsentierten sie im April 2019 im Rahmen einer musikalisch-literarischen Matinee ihren Musik-Roman „Der Schatten wird länger“ im Jugend- und Kulturhaus Blaubär.

Am 10. Oktober soll der Blaubär nach Aussage der beiden Künstler wieder einmal zu einer Art Laboratorium für neue Projekte werden: Die Recherches-Matinee gibt den Startschuss für die Entwicklung weiterer künstlerischer Werke von Hucke und Frey, darunter ein Requiem für den Musikproduzenten Bernd Wittmann sowie Teil zwei des vielgelesenen Romans „Der Schatten wird länger“.

Der Eintritt zur Matinee am 10. Oktober ist frei, um Spenden wird aber gebeten. Diese sollen einem sozialen Projekt zufließen. Eine vorherige Reservierung ist nicht zwingend erforderlich, wird aber empfohlen. Reservierungen nimmt das Jugend- und Kulturhaus unter 06324/935-460 entgegen. Am Veranstaltungstag greifen die aktuellen Corona-Regeln, z.B. die Kontrolle 3G (geimpft, genesen, getestet).

Gemeindeverwaltung Haßloch / Blaubär Haßloch
23.09.2021

Plausch im Museumsgarten

Begegnungsreihe für Haßlocher Senior*innen wird fortgesetzt

Im Juli hatten die Gemeindeschwester plus und das Haßlocher Seniorenbüro zum „Plausch am Gartenzaun“ geladen. Nun geht die Begegnungsreihe für Haßlocher Senior*innen in die nächste Runde. Beate Gebhard-Diehl aus dem Seniorenbüro und die Gemeindeschwester Vera Götz laden am 29. September 2021 um 15:00 Uhr zum „Plausch im Museumsgarten“ ein. Der Museumsgarten ist ein Kleinod direkt hinter der Museumsscheune und wird seit vielen Jahren von den Museumsfreunden gepflegt. Hermann Freytag ist einer von ihnen und kennt den Garten wie kaum ein Zweiter. Er weiß einiges über das grüne Idyll hinterm Heimatmuseum zu berichten und wird daher Gast der Begegnungsreihe sein. Im Anschluss besteht Gelegenheit zum Austausch bei einer Tasse Kaffee und Gebäck.

 „Wir freuen uns, die Begegnungsreihe für Senior*innen nun im Garten hinterm Heimatmuseum fortzusetzen“, so der Beigeordnete Claus Wolfer. Die Gemeindeschwester plus und das Seniorenbüro nehmen unter 06322/961-9125  oder im Seniorenbüro unter 06324/935-359 Anmeldungen entgegen. Die Zahl der Teilnehmenden ist auf 20 Personen begrenzt. Treffpunkt ist am 29. September um 15.00 Uhr im Hof des Ältesten Hauses, Gillergasse 11. Der Eintritt ist frei.

Gemeindeverwaltung Haßloch
23.09.2021

„Spiegelungen“ bei „Kunst im Treppenhaus“

„Die ausgestellten Bilder wirken wie Malereien, sind aber tatsächlich Fotografien“, sagt Birte Kraft aus Bad Dürkheim, deren Motive im Rahmen der Reihe „Kunst im Treppenhaus“ im September und Oktober in der Haßlocher Gemeindebücherei zu sehen sind. Die Ausstellung trägt den Titel „Spiegelungen“ und bildet durch ungewöhnliche Blickwinkel und Aufnahmen aus nächster Nähe nicht einfach nur die Wirklichkeit ab, sondern kreiert eine neue Sehgewohnheit. Der Druck auf Leinwand verstärkt den Effekt und die Fotos wirken wie gemalt. „Deshalb nenne ich meine Motive auch Fotokunst“, erzählt Birte Kraft im Gespräch mit Bürgermeister Tobias Meyer.

Birte Kraft ist in Hamburg geboren, zog aber vor mehr als 15 Jahren in die Pfalz und lebt in Bad Dürkheim. Vom Beruf her Übersetzerin für Englisch und Französisch „übersetzt“ sie heute lichtvolle Stimmungen der Natur in Kunstwerke auf Leinwand. „Viele Motive sind beispielsweise am Isenachweiher in Bad Dürkheim entstanden“, so die zweifache Mutter. Ihre erste Kamera bekam sie bereits im Alter von 10 Jahren, doch die Leidenschaft für die Fotografie entfachte erst deutlich später, als sie mit Ende 40 die Digitalfotografie kennenlernte. Ihre erste Ausstellung hatte sie im Sommer 2017 in Deidesheim. Es folgten Ausstellungen in Bad Dürkheim und Großkarlbach. In Haßloch sind die Fotobilder von Birte Kraft nun zum ersten Mal zu sehen.

Der Kontakt nach Haßloch ist durch Bücherei-Mitarbeiterin Gaby Huhn entstanden. Mehr oder weniger durch Zufall sei man auf die Reihe „Kunst im Treppenhaus“ zu sprechen gekommen und schnell stand ein Termin für eine Ausstellung. „Wir freuen uns, wenn wir im Rahmen der Reihe neue Künstler*innen begrüßen können“, so Bürgermeister Tobias Meyer. Ohnehin habe sich „Kunst im Treppenhaus“ inzwischen gut etabliert und werde von immer mehr Besucher*innen wahrgenommen, so der Eindruck des Bürgermeisters. Daher profitieren letztlich beide Seiten: zum einen die Künstler*innen, die durch die Ausstellung eine gewisse Aufmerksamkeit erfahren, und zum anderen die Bücherei, die eben weitaus mehr bietet als die Möglichkeit, Bücher auszuleihen. Die Ausstellung „Spiegelungen“ ist noch bis Ende Oktober zu den üblichen Öffnungszeiten im Treppenhaus der Gemeindebücherei zu sehen.

Gemeindeverwaltung Haßloch
23.09.2021

Haßloch

Tourist-Information und Gemeindebücherei wieder ohne vorherige Terminvereinbarung geöffnet

Der am 11.05.2021 durch die rheinland-pfälzische Landesregierung vorgestellte Perspektivplan sieht weitere Lockerungsschritte vor, von denen auch Einrichtungen der Haßlocher Gemeindeverwaltung profitieren. Die Gemeindebücherei sowie die Tourist-Information sind demnach seit dem 12. Mai 2021 wieder ohne vorherige Terminvereinbarung geöffnet.

Tourist-Information:

Die Tourist-Information ist Montag bis Freitag von 9:00 bis 12:30 Uhr sowie Montag bis Donnerstag von 14:00 bis 16:00 Uhr geöffnet. Besucher*innen werden gebeten, die allgemein gültigen Hygienebestimmungen einzuhalten. Dazu zählen das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes (FFP2- oder OP-Maske) sowie das Desinfizieren der Hände. Ein Desinfektionsständer ist in der Tourist-Information aufgestellt. Der Counter ist mit einer entsprechenden Trennvorrichtung ausgestattet. Das Team der Tourist-Information bittet um Verständnis, dass immer nur eine Person eintreten darf.

Gemeindebücherei:

Die Bücherei ist dienstags und donnerstags von 10:00 bis 14:00 Uhr, mittwochs und freitags 14:00 bis 19:00 Uhr sowie samstags von 10:00 bis 12:00 Uhr geöffnet. Spontanbesuche ohne vorherige Terminvereinbarung sind wieder möglich. Allerdings bleibt die Zahl der Besucher*innen, die sich zeitgleich in der Bücherei aufhalten dürfen, begrenzt. Um die maximale Besucherzahl nicht zu überschreiten, liegen am Eingang der Bücherei so genannte Einlasskärtchen aus, von denen jede*r Besucher*in eine Karte an sich nimmt und beim Verlassen der Bücherei wieder an der Theke abgibt. Sind die Karten am Eingang vergriffen, müssen sich nachfolgende Besucher*innen einen Moment gedulden, bis wieder Kapazitäten frei werden.

Durch die reguläre Öffnung ohne Terminvereinbarung entfällt der eingerichtete Bestell- und Abholservice. Da die derzeitige Öffnung aber streng an den Inzidenzwert gekoppelt und beim Übersteigen der 100er-Inzidenz wieder geschlossen werden muss, wird man den Bestell- und Abholservice jederzeit reaktivieren können, um im Fall einer erneuten Schließung auch weiterhin die Kunden mit Lesenachschub versorgen zu können.

Sollte der Landkreis Bad Dürkheim an drei aufeinanderfolgenden Tagen eine 7-Tage-Inzidenz von über 100 aufweisen, greift erneut die Bundesnotbremse und die Lockerungen gemäß des rheinland-pfälzischen Perspektivplans müssen zurückgenommen werden. Daher bleiben die bekannten Abstands- und Hygieneregeln, ergänzt durch die Möglichkeit der kostenlosen Schnelltests, ein wichtiger Baustein in der Pandemie-Bekämpfung.

Gemeindeverwaltung Haßloch
15.05.2021

„Kunst im Treppenhaus“ mit Bildern von Heike Klingler

Im Rahmen der Reihe „Kunst im Treppenhaus“ sind im Mai und Juni Bilder von Heike Klingler aus Neustadt in der Haßlocher Gemeindebücherei zu sehen. Ursprünglich eher vom Zeichnen kommend, nutzt sie nun schon viele Jahre die Möglichkeiten der Acrylfarben auf Leinwand. Im Treppenhaus der Bücherei zeigt sie Werke aus ihren Bildserien „Wingert“ und „Wasser“. Die Inspiration für ihre Motive bezieht sie nach eigener Aussage aus der Natur. Sie möchte diese jedoch nicht in ihrer Natürlichkeit abbilden. Gedanken, Stimmungen und Assoziationen zu anderen Dingen fließen in das Bild mit ein. Auch die natürlichen Größenverhältnisse spielen im Bild nur noch eine untergeordnete oder gar keine Rolle mehr. Ebenso werden Fundstücke, wie beispielsweise Muscheln oder Wellpappe, mit einbezogen und werden Teil bzw. manchmal sogar Ausgangspunkt einiger Bilder.

Hauptberuflich arbeitet Heike Klingler in der Buchhaltung. Die Kunst begleitet sie aber schon ihr Leben lang. Bereits als Kind hatte sie Freude und ein gewisses Talent für das Zeichnen. Im Alter von 30 Jahren begann sie, dieses Talent zu fördern und besuchte verschiedene Kurse, darunter auch Kurse der VHS Haßloch. Dort lernte sie den leider inzwischen verstorbenen Dozenten und Fachbereichsleiter Dieter Magin kennen und schätzen. Er war es, der Heike Klingler mit seinem großen Wissen und seiner wertschätzenden zugewandten Art begleitet hat, ihre eigene Malweise zu finden und zu festigen. Ihre Bilder waren bereits bei den Haßlocher Kunst- und Kulturtagen zu sehen, und auch in der Gemeindebücherei ist sie nicht zum ersten Mal zu Gast.

Büchereileiterin Gabi Pfadt und Bürgermeister Tobias Meyer freuen sich, Heike Klingler erneut mit einer Ausstellung im Treppenhaus der Bücherei begrüßen zu dürfen. Derzeit kann die Bücherei allerdings nur nach vorheriger Terminvereinbarung besucht werden. „Damit kommen nicht ganz so viele Besucherinnen und Besucher wie üblich, dennoch sind wir froh, öffnen zu können und freuen uns stets über die wechselnden Ausstellungen im Treppenhaus“, so Gabi Pfadt. In der Vergangenheit ist die Reihe „Kunst im Treppenhaus“ auf eine durchweg positive Resonanz gestoßen und wird daher auch während der Corona-Pandemie fortgesetzt. Interessierte Künstlerinnen und Künstler können sich gerne mit Gabi Pfadt in Verbindung setzen, denn die Ausstellungsplanung für 2022 läuft bereits und bietet noch freie Zeitfenster.

Gemeindeverwaltung Haßloch
15.05.2021

Zwei weitere Freizeiten ergänzen die Haßlocher Ferienspielwochen

Online-Anmeldung ab sofort möglich

Bereits seit dem 07. April sind Anmeldungen für Freizeiten und Tagesangebote im Rahmen der Haßlocher Ferienspielwochen möglich. Die bestehenden Angebote wurden nun um zwei weitere Freizeiten ergänzt, die sich in der Zwischenzeit ergeben haben und nun ins Ferienprogramm mit aufgenommen wurden. Für beide Angebote sind unter www.unser-ferienprogramm.de/hassloch ab sofort Anmeldungen möglich.

„Kauz und Co“: 26.7. bis 28.7.2021, täglich 9.30 – 15.30 Uhr

Bei „Kauz und Co“ geht es auf die Greifvogelaufzuchtstation in Haßloch. Mit Spiel, Spaß und Kreativität erleben die Teilnehmer*innen die Tiere hautnah. Drei abwechslungsreiche und spannende Tage stehen auf dem Programm. Das Angebot richtet sich an Kinder von 7 bis 11 Jahren. Der Kostenbeitrag beträgt 40 €

„08 Zebra-Fußballcamp“: 23.8. bis 27.8. 2021, täglich 10.00 bis 16.00 Uhr

Das Fußballcamp liegt zwar außerhalb der eigentlichen Ferienspielwochen, ist aber dennoch eine schöne Kooperation zwischen Blaubär und dem 1. FC 08 Haßloch und bietet Mädchen und Jungen im Alter von 7 bis 14 Jahren ein Fünf-Tage-Fußball-Erlebnis. Auf dem Programm steht ein intensives Training sowie Spielspaß, angeleitet von Jugendtrainern des 1. FC 08 Haßloch. Verpflegung und Getränke sind inklusive. Der Kostenbeitrag beträgt 65 € für Vereinsmitglieder, 80 € für Nichtmitglieder

Die frühe Anmeldung für Freizeiten und Tagesangebote hat sich etabliert und bietet Eltern und Sorgeberechtigten etwas mehr Planungssicherheit für die Sommerferien. Eine Anmeldung für alle anderen Angebote und Veranstaltungen im Rahmen der Ferienspielwochen ist dann ab 21.06. möglich. Das dazugehörige Programmheft erscheint Ende Mai und wird an den Grundschulen verteilt. Bei Fragen rund um die Ferienspielwochen steht das Blaubär-Team interessierten Eltern gerne zur Verfügung, Telefonnummer 06324- 935 460.

Gemeindeverwaltung Haßloch
15.05.2021

Wahlhelfer*innen gesucht – Aufbau einer Wahlhelferkartei geplant

Die ordnungsgemäße Durchführung einer Wahl ist nur mit einer Vielzahl ehrenamtlicher Kräfte möglich. Die Gemeindeverwaltung Haßloch sucht daher Wahlhelfer*innen, die Lust haben, ein Stück Demokratie mitzuerleben und bei der Bundestagswahl am 26. September 2021 in den Wahllokalen respektive Briefwahllokalen aktiv mitzuhelfen. Wer als Wahlhelfer*in unterstützen möchte, sollte wahlberechtigt sein und in Haßloch wohnen. Bei der Landtagswahl im März 2021 waren in den Haßlocher Wahllokalen rund 90 Wahlhelfer*innen im Einsatz.

Was machen Wahlhelferinnen und Wahlhelfer?

In einem Wahllokal beaufsichtigen die Wahlhelfer*innen als Mitglied des Wahlvorstandes das Wahlgeschehen und sorgen für einen ordnungsgemäßen Ablauf der Wahl. Sie geben Stimmzettel aus, kontrollieren die Wahlberechtigung und überwachen die Einhaltung der Wahlgrundsätze (frei, gleich, geheim, unmittelbar, allgemein). Nachdem das Wahllokal um 18.00 Uhr geschlossen hat, ermitteln sie gemeinsam das Wahlergebnis.

In einem Briefwahllokal prüfen Wahlhelfer*innen am Wahltag, ob die eingegangenen Wahlbriefe die formellen Voraussetzungen erfüllen. In einem zweiten Verfahren zählen sie gemeinsam die per Briefwahl abgegebenen Stimmen aus. Auch hier beginnt die Ermittlung des Wahlergebnisses um 18.00 Uhr. Für die Tätigkeit als Wahlhelfer*in wird ein so genanntes „Erfrischungsgeld“ in Höhe von 25 Euro gewährt.

Bei Interesse an einer Tätigkeit als Wahlhelfer*in ist das Wahlamt unter 06324/935285 sowie per E-Mail an wahlen@hassloch.de erreichbar. Dort kann ebenfalls mitgeteilt werden, ob über den Wahltermin im September hinaus auch für zukünftige Wahlen Interesse an der Tätigkeit als Wahlhelfer*in besteht. Die Gemeinde Haßloch möchte in dem Zusammenhang eine Wahlhelferkartei aufbauen, auf die sie bei künftigen Wahlen zurückgreifen kann.

Gemeindeverwaltung Haßloch
15.05.2021

Haßloch

„Kunst im Treppenhaus“ mit Bildern von Robert Rissel

Im Rahmen der Reihe „Kunst im Treppenhaus“ sind im März und April Pastellmalereien und Aquarelle des Haßlocher Künstlers Robert Rissel in der Haßlocher Gemeindebücherei zu sehen. Seine Ausstellung zeigt Stillleben der vergangenen Jahre. Er sagt von sich selbst, dass er die Dinge so malen möchte, wie man sie sieht. „Wenn ich einen Tisch voller Früchte male, soll der Betrachter das Gefühl haben, die Früchte greifen zu können“, so Rissel im Gespräch mit Bürgermeister Tobias Meyer und Büchereileiterin Gabi Pfadt. Die Gemeindebücherei ist dem Haßlocher als Ausstellungsort nicht fremd. Bereits in den Jahren 2008 und 2017 hat er dort seine Werke präsentiert. Darüber hinaus hatte er in der Vergangenheit weitere Ausstellungen, unter anderem im Mannheimer Luisenpark und bei der „Hofkunst“ in Venningen.

Robert Rissel ist Jahrgang 1948 und absolvierte nach seiner schulischen Laufbahn eine Ausbildung zum Maler und Schriftenmaler. Direkt im Anschluss erfolgte ein Fernkurs zum „Famos-Artist“. Er arbeitete danach unter anderem im Großhandel für Farben und Malartikel und war bis 2006 selbstständiger Fachberater für Anwendungstechniken. Nach einem Unfall vor einigen Jahren konnte Robert Rissel seinen Job nicht mehr ausführen und ging in Frührente. Das machte es ihm möglich, seiner eigentlich gelernten Mal- und Zeichenkunst als Maler und Schriftenmaler wieder nachzugehen. So entstand in den vergangenen Jahren eine Vielzahl von Bildern, von denen er einige auch verkaufen konnte.

Die Ausstellung kann zu den bekannten Öffnungszeiten der Bücherei besichtigt werden. Hierbei gilt allerdings die Beachtung der geltenden Corona-Regeln. Derzeit ist die Bücherei nur nach vorheriger Terminvereinbarung geöffnet. Vor Ort ist das Tragen eines medizinischen Mundschutzes verpflichtend. „Wir sind froh, dass die Bücherei – wenn auch mit Einschränkungen – wieder öffnen kann“, so Bürgermeister Tobias Meyer. „Zuletzt hatte Angelika Bullinger im Treppenhaus eine Ausstellung realisiert, die durch den Lockdown aber nicht besichtigt werden konnte“, ergänzt Büchereileiterin Gabi Pfadt. Daher wird Angelika Bullinger die Ausstellung zu einem späteren Zeitpunkt nachholen können. In der Vergangenheit ist die Reihe „Kunst im Treppenhaus“ auf eine durchweg positive Resonanz gestoßen, da die gezeigten Bilder das sonst einfarbige Treppenhaus erheblich aufwerten.

Gemeindeverwaltung Haßloch
04.03.2021

Entgeltgleichheit zwischen Frauen und Männern – Aktion zum Equal Pay Day am 10. März auch in Haßloch

Der Equal Pay Day ist ein internationaler Aktionstag für die Entgeltgleichheit zwischen Frauen und Männern. Der Aktionstag markiert symbolisch die Lohnlücke zwischen Frauen und Männern. Üblicherweise kennzeichnet er in den verschiedenen Ländern rechnerisch den Tag, bis zu dem Frauen unentgeltlich arbeiten würden, wenn sie ab oder bis zu dem Tag (gesamtgesellschaftlich) die gleiche Lohnsumme wie die Männer bekämen. Dementsprechend ist das Datum des Equal Pay Days ein Gradmesser dafür, wie fair Frauen und Männer in Deutschland bezahlt werden. „Je früher das Datum im Jahr liegt, desto gerechter geht es in unserer Arbeitswelt zu“, erläutert die ehrenamtliche Gleichstellungsbeauftragte der Gemeinde Haßloch, Christine Steinmetz. In Deutschland ist der Aktionstag im Vergleich zu den Vorjahren zwar um 4 Tage nach vorne gerückt, dennoch verdienen Frauen in Deutschland noch immer weniger als Männer. Aus den Daten des Statistischen Bundesamtes geht außerdem hervor, dass Deutschland im EU-Vergleich weit hinten liegt. Nur in Estland und Tschechien verdienen Frauen im Vergleich zu Männern noch weniger.

„Die Gründe für diese Ungleichheit sind vielschichtig“, so Steinmetz. In den Berufsbiographien von Frauen finden sich längere familienbedingte Erwerbsunterbrechungen, beispielsweise durch die Versorgung der Kinder oder die Pflege von Angehörigen. Auch arbeiten Frauen überdurchschnittlich häufig in „Minijobs“, mit geringerem Beschäftigungsumfang oder in Berufsbranchen, mit niedrigen Entgelten und geringen Aufstiegsmöglichkeiten, was zur Folge hat, dass Frauen im Alter auf Sozialhilfe angewiesen sind. Daher lautet eine zentrale Forderung des Equal Pay Day, dass die gleichberechtigte Verteilung der Sorgearbeit für Kinder zwischen Müttern und Vätern aktiv gefördert werden muss.

Aktion zum Equal Pay Day in Haßloch

Die ehrenamtliche Gleichstellungsbeauftragte der Gemeinde Haßloch, Christine Steinmetz, möchte am 10. März um 13:30 Uhr mit Unterstützung lokaler Persönlichkeiten, das Rathaus beflaggen. Zudem ist sie auf der Suche nach Frauen und Männern, die für Gleichberechtigung stehen und sich an der Aktion „Game Changer – Mach dich stark für equal pay“ beteiligen. Über die Internetseite des Equal Pay Pay (https://gamechanger.equalpayday.de/) können individuell Bilder erstellt werden, auf denen man zum Ausdruck bringen kann, warum man sich als Game Changer sieht und sich für die Gleichstellung von Frauen und Männern stark macht. Bilder von Haßlocher Game Changern möchte die Gleichstellungsbeauftragte am 10. März von 12:30 bis 14:00 Uhr sammeln und an einer Stellwand präsentieren. Die eigenen Bilder können – unter Beachtung der Corona-Regeln – im besagten Zeitraum dort angebracht werden oder der Gleichstellungsbeauftragten bereits vorab per Mail an Gleichstellungsbeauftragte@hassloch.de geschickt werden.

Der Equal Pay Day wurde 2008 auf Initiative des Business and Professional Women (BPW) Germany e.V. erstmals in Deutschland durchgeführt und wird seitdem vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördert. Seitdem wächst die Zahl und Vielfalt der bundesweiten Veranstaltungen zum Equal Pay Day von Jahr zu Jahr. Inzwischen findet der Equal Pay Day in über 20 europäischen Ländern statt.

Gemeindeverwaltung Haßloch
04.03.2021

Haßloch

„Reading girls – lesende Mädchen“ bei „Kunst im Treppenhaus“

Passender könnte eine Ausstellung im Treppenhaus der Haßlocher Gemeindebücherei kaum gewählt sein: Günter Hornung zeigt Bilder aus seiner Reihe „Lesende Mädchen“. Die ausgestellten Bilder sollen die hohe Bedeutung des Lesens herausstellen. „Lesen zu können ist Voraussetzung für alle notwendigen Kompetenzen, sei es in der Schule, im Studium, im Berufsleben, im Alltag oder in der Freizeit, denn wer heute beispielsweise die sozialen Medien kompetent nutzen möchte, muss lesen können“, so Günter Hornung im Gespräch mit dem Ersten Beigeordneten Tobias Meyer.

Vorbild für die ausgestellten Bilder waren reale Fotoaufnahmen, die Günter Hornung vorwiegend bei Instagram gefunden hat. Bei Fotos, die ihm aufgrund ihrer Dynamik ins Auge gestochen sind und ihm besonders gefallen haben, hat er die jeweiligen Nutzer bei Instagram kontaktiert und sie gebeten, ihr Foto malen zu dürfen. Im Laufe der Jahre sind so inzwischen über hunderte Bilder entstanden, die viele unterschiedliche Themenzyklen abdecken.

Gunter Hornung ist gebürtiger Kölner, lebt aber in Gerolsheim im Landkreis Bad Dürkheim. Hauptberuflich ist er Vertriebsleiter bei der Oberrhein-Handels-Union. Die Kunst ist aber seit vielen Jahren ein treuer Begleiter. Schon zu Schulzeiten hatte man ihm ein Talent für das Malen attestiert. 1999 hat er erstmals seine Werke öffentlich ausgestellt. Seither nimmt er an zahlreichen Einzel- und Gruppenausstellungen im In- und Ausland teil. Darüber hinaus ist Günter Hornung Mitglied in verschiedenen Künstler- und Kunstvereinigungen und der Initiator der Ausstellungsplattform REGIO-ART, sowie Mitbegründer der Galerien artspace58 und art gallery am Stadtplatz in Bad Dürkheim.

Auch bei „Kunst im Treppenhaus“ in der Haßlocher Gemeindebücherei ist Günter Hornung kein Unbekannter. Vor zwei Jahren hatte er erstmals im Treppenhaus der Bücherei ausgestellt und damals Sportmotive präsentiert. „Die nun zu sehenden Bilder aus der Reihe «Lesende Mädchen» stehen den Sportmotiven von damals in nichts nach und sind erneut ein Blickfang im Treppenhaus der Bücherei“, so der Erste Beigeordnete Tobias Meyer. Die Bilder von Günter Hornung sind seit Anfang Juli bis Ende August zu den üblichen Öffnungszeiten im Treppenhaus der Bücherei zu sehen.

Gemeindeverwaltung Haßloch
04.07.2020

Schulsporthallen weiterhin für die außerschulische Nutzung geschlossen

Auch wenn der Schulbetrieb seit Mai für alle Klassenstufen wieder schrittweise aufgenommen wurde, bleiben die kreiseigenen Schulsporthallen zunächst auch weiterhin für die außerschulische Nutzung, zum Beispiel durch Vereine, geschlossen. Die Regelung gilt nach Mitteilung des Landkreises vorerst bis zum Ende der Sommerferien. In Haßloch betrifft das die Turnhallen des Hannah-Arendt-Gymnasiums und der Siebenpfeiffer-Realschule Plus sowie der Gottlieb-Wenz-Schule. Die Gemeindeverwaltung schließt sich der Entscheidung des Landkreises an und überträgt diese auf die in eigener Schulträgerschaft stehenden Turnhallen der Schillerschule und Ernst-Reuter-Schule.

Das Land Rheinland-Pfalz plant für das neue Schuljahr die Wiederaufnahme des Regelbetriebs. Wie die Umsetzung im Detail aussehen wird, wird das Land vor dem Hintergrund der weiteren Entwicklungen in zukünftigen Landesverordnungen formulieren.

Die Kreisverwaltung und die Gemeinde gehen davon aus, mit Beginn des neuen Schuljahres dann auch die Sporthallen wieder für den Schulsport und die außerschulische Nutzung zur Verfügung stellen zu können. Einzelheiten hierzu werden Kreis und Gemeinde im Laufe der Sommerferien bekanntgeben.

Zwingend erforderlich für eine außerschulische Nutzung ist ein Hygienekonzept, wie unter Einhaltung der geltenden Hygiene- und Abstandsregeln eine Nutzung der Halle für Trainingszwecke aussehen kann. Daher sind Vereine bereits jetzt dazu angehalten, sich Gedanken zu machen und ein entsprechendes Konzept vorzubereiten sowie einen Ansprechpartner zu benennen. „Desto besser alle Beteiligten sich im Vorfeld vorbereiten, umso reibungsloser und schneller kann die Hallenbelegung zum Zeitpunkt der Freigabe der Schulsporthallen vorgenommen werden“, so der zuständige Vereinsdezernent Claus Wolfer.

Gemeindeverwaltung Haßloch
04.07.2020

Handdesinfektionsspender für das Jugend- und Kulturhaus Blaubär

Blaubär-Mitarbeiterin Ulli Mundt-Hartmann (r.) und der Beigeordnete Claus Wolfer (l.) bedanken sich bei Isabelle Huber von der Hornbach AG (m.) für die Bereitstellung der Handdesinfektionsspender.

Die Hornbach Baumarkt AG hat dem Haßlocher Jugend- und Kulturhaus Blaubär jetzt zwei mobile Handdesinfektionsspender sowie dazugehöriges Desinfektionsmittel überreicht. „Die Spender kommen wie gerufen“, freut sich Blaubär-Mitarbeiterin Ulli Mundt-Hartmann. Sie werden bei den Ferienspielwochen, die in diesem Jahr unter Berücksichtigung der geltenden Hygiene- und Abstandsregeln stattfinden, zum Einsatz kommen. Auch danach werden die mobilen Spender benötigt. Voraussichtlich Ende August wird das Jugend- und Kulturhaus seinen Café-Betrieb wieder aufnehmen und auch den Mini-Club reaktivieren.

Die beiden Desinfektionsspender haben einen Gesamtwert von rund 500 Euro und wurden von der Ludwigshafener Filiale der Hornbach Baumarkt AG gesponsert. Das Jugend- und Kulturhaus Blaubär ist nicht die erste Einrichtung, die mit einem Spender bedacht wurde. Auch das Haßlocher Hannah-Arendt-Gymnasium sowie das Kinderheim St. Annastift in Ludwigshafen haben bereits eine entsprechende Spende erhalten. In der Südpfalz wurden durch die Bornheimer Filiale unter anderem der Landauer Zoo sowie der Wochenmarkt mit entsprechenden Desinfektionsmöglichkeiten ausgestattet.

„Das Einhalten von Hygieneregeln und somit die regelmäßige Handdesinfektion werden vor dem Hintergrund der Corona-Situation auch in den kommenden Monaten fester Bestandteil unseres Alltags bleiben“, so der Beigeordnete Claus Wolfer. Daher dankt er der Hornbach AG für die schnelle und unkomplizierte Bereitungsstellung der Hygienestationen. Darüber hinaus signalisierte Hornbach die Bereitschaft, bei Bedarf weitere Handdesinfektionsspender zur Verfügung zu stellen.

Gemeindeverwaltung Haßloch
04.07.2020

Haßloch

Kein Wochenmarktfest am 16.05.2020

Eigentlich hätte am 16.05.2020 im Rahmen des Haßlocher Wochenmarktes das Wochenmarktfest mit Ausschank und Musik stattfinden sollen. Da laut der aktuell gültigen Fünften Corona-Bekämpfungsverordnung Rheinland-Pfalz die Durchführung von Veranstaltungen jeglicher Art bis einschließlich 17.05.2020 untersagt ist, muss das allerdings Wochenmarktfest abgesagt werden. Die Absage hat aber keine Auswirkungen auf den Wochenmarkt. Dieser findet in gewohnter Weise statt und bietet in der Zeit von 07:00 bis 12:00 Uhr verschiedene Produkte von regionalen Händlern (Obst, Gemüse, Eier, Käse, Nudeln, Fleischwaren, Gewürze, Blumen u.v.m.).

Darüber hinaus wird am 16.05.2020 der Verein „Garten der Nationen“ auf dem Wochenmarkt vertreten sein und Setzlinge verschiedener Gemüsesorten gegen eine Spende anbieten. Die Setzlinge wurden von den Vereinsmitgliedern selbst gezogen. Angeboten werden unter anderem Tomaten, Paprika, Zucchini und Salatgurken. Der Verein wird ab 08:30 Uhr vor Ort sein.

Gemeindeverwaltung Haßloch
07.05.2020

Astrofotografien bei „Kunst im Treppenhaus“

Andromedagalaxie M31 – Bild Michael Quartz –

Mit der Wiedereröffnung der Gemeindebücherei geht auch die Reihe „Kunst im Treppenhaus“ weiter. Diese zeigt in den Monaten Mai und Juni Astrofotografien von Michael Quartz. Der Astrofotograf und ehemalige Vorsitzende der Astronomischen Vereinigung Vorderpfalz e.V. möchte mit seinen Fotografien die Schönheit des Universums aufzeigen. Ausgewählte Exponate sind bis Ende Juni im Treppenhaus der Haßlocher Gemeindebücherei ausgestellt und können zu den üblichen Öffnungszeiten besichtigt werden. Interessierte Besucherinnen und Besucher sollten allerdings beachten, dass ein Stöbern durch die Räumlichkeiten der Bücherei vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie derzeit nur nach vorheriger Terminvereinbarung unter 06324/935-452 oder -451 möglich ist.

Michael Quartz faszinierte sich schon zu Schulzeiten für die Astronomie. Im Gespräch mit dem Ersten Beigeordneten Tobias Meyer erzählt er von Schlüsselerlebnissen aus seiner Kindheit, wie zum Beispiel seinem ersten Teleskop. „Allerdings war der erste Blick zu den Sternen eine große Enttäuschung, da die Sterne nur Lichtpunkte waren und längst nicht so faszinierend wie auf Bildern in Zeitungen oder Büchern aussahen“, so Quartz. Er ließ sich aber nicht entmutigen, sondern besuchte zu Schulzeiten eine Arbeitsgemeinschaft über Sternen- und Planetenkunde und vertiefte sein Wissen mit dem Lesen von Fachliteratur. In die digitale Astrofotografie ist er vor rund sieben Jahren eingestiegen und hat in der Zwischenzeit eine Vielzahl von Fotos geschossen, deren Fertigstellung mitunter mehrere Stunden in Anspruch nehmen kann.

Pferdekopfnebel – Bild Michael Quartz –

Mit dem Umzug von Ludwigshafen nach Haßloch im vergangenen Jahr wurde er auf die Gemeindebücherei sowie die Reihe „Kunst im Treppenhaus“ aufmerksam und nahm Kontakt zu Büchereileiterin Gabi Pfadt auf. „Die Bandbreite der gezeigten Bilder, Zeichnungen und Malereien im Treppenhaus der Bücherei ist groß, doch Astrofotografie hatten wir bisher noch nicht dabei“, erinnert sich Gabi Pfadt. Die Reihe „Kunst im Treppenhaus“ habe sich inzwischen etabliert und werde von immer mehr Besuchern wahrgenommen, ergänzt der Erste Beigeordnete Tobias Meyer. Daher profitieren letztlich beide Seiten: zum einen die Künstlerinnen und Künstler, die durch die Ausstellung eine gewisse Aufmerksamkeit erfahren, und zum anderen die Bücherei, die eben weitaus mehr bietet als die Möglichkeit, Bücher auszuleihen.

Die Reihe „Kunst im Treppenhaus“ ermöglicht in einem wechselnden Rhythmus von zwei Monaten Künstlern aus der Region, ihre Exponate, Bilder, Zeichnungen und Fotografien in der Bücherei auszustellen. Die Astrofotografien von Michael Quartz sind bis Ende Juni zu sehen.

Gemeindeverwaltung Haßloch
07.05.2020

Ausstellung der Bürgerkarten für den Holiday Park endet am 15. Mai

Die Ausstellung der Bürgerkarten für den Holiday Park durch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Bürgerbüros endet am 15. Mai 2020. Vor dem Hintergrund der CoronaPandemie und den weiterhin geltenden Abstands- und Hygieneregeln verläuft die Ausgabe der Bürgerkarten in diesem Jahr anders als gewohnt. Da persönliche Vorsprachen im Bürgerbüro bis auf weiteres nur nach Terminvereinbarung möglich sind, verfährt man bei der Ausgabe der Karten seit dem 14. April 2020 wie folgt: Die zur Ausstellung notwendigen Unterlagen können in den Briefkasten des Bürgerbüros in der Langgasse 64 eingeworfen werden. Benötigt wird eine Kopie des Ausweises (Vorder- und Rückseite) sowie ein Passbild, das nicht älter als zwei Jahre ist. Das Team des Bürgerbüros fertigt die Karten daraufhin an und sorgt für eine Zustellung an die jeweiligen Haushalte.

Nur Einwohner mit Erstwohnsitz in Haßloch erhalten eine Bürgerkarte. Die Bürgerkarte berechtigt zum unentgeltlichen Besuch des Holiday Parks. Bei Missbrauch wird die Bürgerkarte vom Holiday Park eingezogen und es erfolgt keine Ersatzausstellung. Bitte beachten: Zum jetzigen Zeitpunkt ist der Holiday Park noch geschlossen. Wann dieser seinen Betrieb wieder aufnehmen kann, lässt sich aktuell noch nicht sagen.

Gemeindeverwaltung Haßloch
07.05.2020

Haßloch

Einladung zur Winterwanderung 2020

Interessante Einblicke in Projekte und in die Herausforderungen an die künftige Waldwirtschaft

Die CDU Haßloch lädt alle interessierten Bürgerinnen und Bürger zur Winterwanderung am Sonntag, den 26. Januar 2020 ab 14.30 Uhr im Süd-Osten von Haßloch ein. Start und Ziel ist das Restaurant „Crostini“ (Vereinsgaststätte des VfB Haßloch) im August-Schön-Weg 8, im Haßlocher Naherholungsgebiet am nördlichen Waldrand.

Der Weg führt über das Naturfreundehaus zum Fohlenhof und der Radrennbahn zur Pferderennbahn, wo eine Stärkung eingenommen wird. Weiter führt uns der Weg über den Unterwald in Richtung Süden. Auf dem Rückweg der rd. 6.5 km Strecke wird über das Projekt „Rehbachbypass mit Hochwasserschutz“ informiert. Der Waldspielweg wird gekreuzt um gegen 17.30 Uhr das Ziel, die Vereinsgaststätte des VfB Haßloch zu erreichen.

Es besteht die Möglichkeit sich mit Kommunalpolitikern, aber auch mit den Eignern / Vertretern verschiedenen Objekte auszutauschen. Auf wetterfeste Kleidung und entsprechendes Schuhwerk wird hingewiesen. Zum Abschluss sind auch Nicht-Wanderer herzlich eingeladen. Kurzfristige Infos zur Wanderung (z.B. bei Ausfall wg. des Wetters) gibt es unter 0171/7786663 (Jürgen Vogt).

CDU Ortsverband Haßloch
20.01.2020

Nächster Dreck-Weg-Tag am 29. Februar 2020

Die Gemeinde sucht fleißige Mitstreiter

Erfolgreiche Müllsammelaktion im Oktober 2019 – über 20m³ Müll wurden entsorgt

Der letzte Dreck-Weg-Tag liegt noch gar nicht allzu weit in der Vergangenheit. Im Oktober 2019 wurden über 20m³ Müll von rund 250 freiwilligen Helferinnen und Helfern gesammelt und entsorgt. Damit war der Aktionstag bedauerlicherweise ein voller Erfolg. Schon damals hatte Umweltdezernent Joachim Blöhs angekündigt, einen weiteren Dreck-Weg-Tag im Frühjahr auf die Beine stellen zu wollen. Nun steht der Termin: Die nächste Müllsammelaktion wird am 29. Februar 2020 stattfinden. „Das zeitige Frühjahr bringt den Vorteil, dass Müll in der Landschaft besser sichtbar ist. Im Oktober hatte das Herbstlaub bereits einige Müllablagerungen unter sich versteckt“, so Blöhs.

Ein Sammelschwerpunkt soll diesmal unter anderem auf den gemulchten Gräben und Hecken liegen, denn bei Mulchaktionen wird der im Gebüsch versteckte Müll oftmals mitgeschreddert. Um Mikroplastik zu verhindern, wird man diese Bereiche gesondert in Augenschein nehmen.

Um nach Möglichkeit wieder das gesamte Ortsgebiet mit helfenden Händen abdecken zu können, hoffen wir als Gemeinde auch diesmal auf viele freiwillige Mitstreiter. Wir würden uns freuen, erneut Privatpersonen, Vereine, Schulen und Kindertagesstätten als Unterstützung gewinnen zu können. Die Organisation, die Bereitstellung von Arbeitsmitteln und das Abfahren des Mülls erfolgen in bewährter Weise seitens der Gemeindeverwaltung. Anmeldungen als Gruppe, Schulklasse, Verein, Kindergartengruppe oder Privatperson sind ab sofort und bis zum 03.02.2020 möglich. Der entsprechende Anmeldebogen ist auch online über die Homepage der Gemeinde www.hassloch.de abrufbar.

Der Dreck-Weg-Tag findet am Samstag, den 29.02.2020 von 13:00 – 16:00 Uhr statt. Nach der Aktion (ab 16.00 Uhr) wird es ein Abschlussfest als Dank für alle Helferinnen und Helfer geben. Der Treffpunkt und Ort des Abschlussfestes wird nach Anmeldung bekanntgegeben.

Die Besprechung der weiteren Organisation findet am Dienstag, den 11. Februar 2020 um 18.00 Uhr im Ratssaal des Rathauses (Zimmer 101) statt, zu der alle Interessierten herzlich eingeladen sind. Weitere Informationen rund um den Dreck-Weg-Tag erteilt die zuständige Sachbearbeiterin im Bereich Umwelt, Melanie Mangold. Sie ist telefonisch unter 06324-935 330 oder per Mail an melanie.mangold@hassloch.de zu erreichen.

Gemeindeverwaltung Haßloch
20.01.2020

Wie bunt ist eigentlich Ihr Haus? – Thermografie-Spaziergang in Haßloch

Am 4. Februar 2020 laden der zuständige Beigeordnete Joachim Blöhs und der Klimaschutzmanager der Gemeinde, Michael Müller, gemeinsam mit dem Energieberater der Verbraucherzentrale RLP, Franz Anselmann, zu einem Thermografie-Spaziergang ein. Bei dem Rundgang werden ausgewählte Wohnhäuser von außen mit einer Thermografiekamera betrachtet und sonst nicht sichtbare Wärmeverluste erkennbar gemacht. Dabei erklärt der Energieberater mögliche Energiesparmaßnahmen im Gebäudebestand und erläutert die Möglichkeiten und Grenzen der Thermografie. Im Anschluss an den Spaziergang können die Gespräche im Ratssaal der Gemeinde bei einem kleinen Umtrunk vertieft werden.

Die kostenfreie Veranstaltung beginnt am 04. Februar um 17.30 Uhr. Treffpunkt ist im Rathausfoyer (Rathausplatz 1, 67454 Haßloch). Wer teilnehmen möchte und sein Haus mit einem Blick durch eine Wärmebildkamera sehen will, kann sich entweder telefonisch unter 06324-935 271 (Michael Müller) oder 06324-935 306 (Katrin Tavaglione) sowie per E-Mail an michael.mueller@hassloch.de bis zum 30.01.2020 anmelden. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Berücksichtigt werden die Anmeldungen nach Antrageingang. Die Route ist abhängig von der Lage der angemeldeten Gebäude. Bei Regen oder ungewöhnlich warmen Wetter kann der Spaziergang nicht stattfinden und wird verschoben.

Wer mehr über die Energiesparmöglichkeiten in seinem Haus wissen will, kann einen Termin für die kostenlose persönliche Energieberatung in Haßloch unter 0800 – 60 75 600 (kostenlos) vereinbaren. Unter dieser Nummer kann auch ein Energie-Check zuhause vereinbart werden. Dieser Check ist dank einer Förderung des Ministeriums für Wirtschaft und Energie RLP und der Gemeinde kostenlos erhältlich. Weitere Informationen zur Energieberatung der Verbraucherzentrale finden sich unter www.energieberatung-rlp.de

Nachtragsmeldung vom 20.01.2020

Nach der Berichterstattung in der vergangenen Woche konnten innerhalb kürzester Zeit sämtliche Plätze für die Betrachtung des eigenen Hauses durch eine Wärmebildkamera vergeben werden. Im Rahmen des Thermografie-Spazierganges werden am 04. Februar ab 17:30 Uhr insgesamt 8 Haßlocher Wohnhäuser in Augenschein genommen. (Anmerkung: Bei Regen oder ungewöhnlich warmen Wetter kann der Spaziergang nicht stattfinden und wird verschoben.) Wer beim Abschlussgespräch  im Ratssaal des Rathauses (ab ca. 19.30 Uhr) trotzdem dabei sein möchte, um durch die Besprechung der Aufnahmen von den besuchten Objekten für das eigene Haus Rückschlüsse ziehen zu können oder um sich grundsätzlich über die Methode der Thermographie zu informieren, ist herzlich willkommen. Um kurze Anmeldung per E-Mail beim Klimaschutzmanager, Michael Müller, wird bis zum 30.01.2020 gebeten: michael.mueller@hassloch.de.

Für diejenigen, die beim aktuellen Thermografie-Spaziergang nicht zum Zuge gekommen sind, wird darauf hingewiesen, dass auch die Gemeindewerke Haßloch eine thermografische Untersuchung anbieten können. Dieses Angebot ist allerdings kostenpflichtig, umfasst aber einen schriftlichen Ergebnisbericht, einen Farbausdruck der Aufnahmen und energetische Sanierungsempfehlungen. Ansprechpartner bei den Gemeindewerken ist Alexander (a.mueller@gwhassloch.de bzw. 06324-5994510).

Gemeindeverwaltung Haßloch
20.01.2020

„fragile art“ – Hiltrud Martha Kissel bei „Kunst im Treppenhaus“

Die Reihe „Kunst im Treppenhaus“ in der Gemeindebücherei Haßloch wird auch im neuen Jahr fortgesetzt und zeigt im Januar und Februar unter dem Titel „fragile art“ eine Ausstellung von Hiltrud Martha Kissel. Hiltrud Martha Kissel lebt und arbeitet in Köln sowie in Haßloch. Sie ist Theaterregisseurin und bildende Künstlerin. In ihren Arbeiten wird die Form des Theaters und die Gestalt der Schauspieler auf der Bühne übersetzt in die Form der bildenden Kunst. Ihre Bilder und Skulpturen zeigen den Menschen im Raum, insbesondere das Innere des Menschen – seine Seele wird sozusagen nach außen gestülpt. Ihre Kunst soll nach eigener Aussage nie eindeutig, sondern vieldeutig sein.

Hiltrud Martha Kissel hat ihre Bilder und Skulpturen in der Vergangenheit bereits bei zahlreichen Ausstellungen präsentiert, unter anderem in Köln, Mannheim, Bad Dürkheim und in Mußbach. Ebenso war sie in den zurückliegenden beiden Jahren Teil der Haßlocher Kunstund Kulturtage. Auch im Arbeitskreis Kunst ist sie aktiv, mit dem sie in Haßloch neben den Kunst- und Kulturtagen das Fundament der Kunst und Kultur noch weiter verbreitern möchte.

Bei der Reihe „Kunst im Treppenhaus“ ist Hiltrud Martha Kissel nun erstmals vertreten und zeigt großformatige, aussagestarke Ölmalereien. „Ich finde es großartig, dass sich hier zwei Kunstzweige verbinden – die bildende Kunst sowie die Literatur“, so Kissel im Gespräch mit den beiden Beigeordneten Tobias Meyer und Claus Wolfer. „Die wechselnden Künstlerinnen und Künstler sorgen dafür, dass es nie langweilig wird und setzen immer wieder neue Akzente im Treppenhaus der Bücherei“, freut sich Tobias Meyer als zuständiger Dezernent über den Erfolg der Reihe. Seit jeher profitieren beide Seiten: Die Künstlerinnen und Künstler bekommen die Möglichkeit, sich und ihre Kunstwerke zu präsentieren. Die Bücherei wiederum freut sich über die optische Aufwertung des Treppenhauses. Gleichzeitig sind die Ausstellungen auch ein Frequenzbringer, denn teilweise kommen auf diesem Weg Besucher in die Bücherei, die zuvor noch keine Berührungspunkte mit der Einrichtung hatten. Die Bilder von Hiltrud Martha Kissel können noch bis Ende Februar zu den üblichen Öffnungszeiten der Bücherei besichtigt werden.

Gemeindeverwaltung Haßloch
20.01.2020

Prunksitzung für Senioren

Die Gemeindeverwaltung Haßloch und der Haßlocher Carnevalverein laden zur großen Seniorenprunksitzung am Samstag, den 08. Februar 2020, um 13.59 Uhr in die Aula des Hannah-Arendt-Gymnasiums (Viroflayer Straße 20) recht herzlich ein. Die Besucherinnen und Besucher dürfen sich auf einen närrischen Nachmittag mit tollem Unterhaltungsprogramm freuen.

Der Eintrittspreis für die Veranstaltung beträgt 3,00 Euro.

Weitere Infos zur Veranstaltung erteilt Beate Gebhard-Diehl vom Seniorenbüro unter der Telefonnummer 06324-935 359.

Gemeindeverwaltung Haßloch
20.01.2020

Mitstreiter für den Sommertagsumzug 2020 gesucht

Unter dem Motto „Ri-ra-ro – de Summerdag is do!” wird am 15. März 2020 im Rahmen des Haßlocher Sommertagsumzugs wieder der Winter verbrannt und der nahende Frühling begrüßt. Um den Sommertagsumzug auch in diesem Jahr so bunt, vielfältig und kreativ wie in der Vergangenheit zu gestalten, werden derzeit interessierte Mitstreiter gesucht. Angesprochen sind Vereine, Kindertagesstätten, Schulen, Musikgruppen, Organisationen und Unternehmen, die Lust haben, mit ausgefallenen Ideen, Motivwagen oder als Fußgruppe den Umzug zu bereichern.

Wer teilnehmen möchte, kann sich bei der Gemeindeverwaltung im Rathaus unter der Telefonnummer 06324-935-359 oder per Mail an beate.gebhard-diehl@hassloch.de melden. Die entsprechenden Unterlagen zur Anmeldung findet man auch online auf www.hassloch.de. Die Vorbesprechung zum Umzug findet am 27.01.2020 um 19.30 Uhr im Versammlungsraum der Feuerwehr, Schillerstraße 13a, statt.

„Seit 1986 gibt es diese Brauchtumsveranstaltung im Großdorf“, so der zuständige Beigeordnete Tobias Meyer „und wir freuen uns am 15. März wieder auf viele bunte Beiträge.“ Ganz Haßloch wird auf den Beinen sein – Vereine, Musikgruppen, Organisationen und Unternehmen präsentieren sich auf einer mehr als zwei Kilometer langen Umzugsstrecke den Bürgern und zahlreichen Besuchern. Dieser Festzug ist in der Region der größte seiner Art und weit über Haßlochs Grenzen bekannt. Er endet nach etwa zwei Stunden mit einer traditionellen Winterverbrennung und bis in die Abendstunden wird mit Partymacher DJ Thomas und dem Cateringteam vom HCV auf dem Verkehrsübungsplatz an der Schillerschule gefeiert. Die Kita Paul-Gerhard wird am Festplatz außerdem wieder eine große Auswahl hausgemachter Kuchen anbieten.

Bevor der Umzug am 15. März um 14:00 Uhr auf die Strecke geht, wird die neue Sommertagsprinzessin um 13:45 Uhr auf der Bühne in der Schillerstraße gekrönt und damit die amtierende Prinzessin Eileen Muskat ablösen. Der Umzug wird erneut durch den Radiosender RPR1. präsentiert.

Gemeindeverwaltung Haßloch
20.01.2020

Letzte Ampelanlage in Haßloch wird auf LED-Technik umgerüstet

Nachdem in der Sitzung des Bau-, Verkehr- und Entwicklungsausschusses am 23.10.2019 endgültig die Optimierung der „Grünen Welle“ zwischen Lachener Weg und Lindenstraße/Neumühlweg beschlossen wurde, erfolgt nun die Umsetzung der Gesamtmaßnahme. In diesem Zusammenhang wird am 16. sowie 17. Januar 2020 die Ampelanlage Neumühlweg/Lindenstraße auf LED-Technik umgerüstet sowie die neue Software zur Optimierung der „Grünen Welle“ aufgespielt. Es ist die letzte Ampelanlage, die in Haßloch auf LED-Technik umgerüstet wird. Während der Arbeiten muss die Ampelanlage abgeschaltet werden.

Die vorübergehende Abschaltung der Ampelanlage sollten Schüler und Eltern für ihren Schulweg berücksichtigen. Auch die Schulen werden über die Abschaltung entsprechend informiert. Für Schülerinnen und Schüler, die die betroffene Ampelanlage passieren, empfiehlt sich ein Ausweichen über den Zebrastreifen Lindenstraße/Rennbahnstraße am Kreisverkehr oder über die Ampel an der Kirchgasse. Alle Autofahrer werden darüber hinaus gebeten, die Strecke mit erhöhter Aufmerksamkeit zu befahren.

Durch die Optimierung der „Grünen Welle“ werden Fahrzeuge zukünftig in beiden Richtungen bei Tempo 40 die vier Ampelanlagen durchfahren können. Nur noch bei hohem Verkehrsaufkommen kann es passieren, dass die hinteren Fahrzeuge es nicht mehr vollständig durch den Zeitkorridor schaffen.

Im Zusammenhang mit der Umrüstung der Ampelanlage Lindenstraße/Neumühlweg soll die Lichtsignalanlage Lachener Weg/Rotkreuzstraße mit einem Blindenleitsystem ausgestattet werden. Auch hierfür wird eine Abschaltung der Anlage von circa zwei Tagen erforderlich sein. Ein genauer Termin für diese Maßnahme steht allerdings noch nicht. Die Verwaltung wird diesen aber rechtzeitig bekannt geben.

Die Maßnahmen (Umrüstung auf LED, Optimierung „Grüne Welle“ sowie Blindenleitsystem) werden durch eine externe Firma durchgeführt. Die Kosten belaufen sich auf rund 50.000 Euro.

Gemeindeverwaltung Haßloch
20.01.2020

Haßloch

Halbzeit bei den Haßlocher Frauenkulturtagen

Unter dem Leitthema „Liebe – das besondere Gefühl“ sind am 09. November die Haßlocher Frauenkulturtage gestartet. Drei Veranstaltungen haben inzwischen stattgefunden, drei weitere Termine stehen noch aus und freuen sich auf interessierte Besucherinnen und Besucher.

Montag, 18.11.2019: Bücherherbst „Schmökern mit den Xanthippen“

Der Frauenbuchladen Xanthippe in Mannheim existiert seit 1978. Er ist ein Ort der Bücher, ein Raum für Veranstaltungen und bietet eine Atmosphäre, in der sich Frauen wohlfühlen. Yvonne Wenzel, eines der „Urgesteine“ und Mitgründerin der Xanthippen, wird, wie in den vergangenen 28 Jahren, sowohl aus Neuerscheinungen der Frankfurter Buchmesse 2019 als auch aus ihren persönlichen Lieblingsbüchern lesen. Zudem wird der Weltladen an diesem Abend Tee ausschenken und ein kleines Sortiment vorweihnachtlicher Leckereien und Besonderheiten aus fairem Handel aus aller Welt zum Verkauf anbieten. Der Bücherherbst findet am 18.11.2019 um 20:00 Uhr in der Gemeindebücherei Haßloch statt. Der Eintritt ist frei.

Donnerstag, 21.11.2019: Vortrag „Liebe, das besondere Gefühl… mehr als Biochemie?

Dr. Monika Eckstein ist Diplompsychologin und wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für medizinische Psychologie Heidelberg. In ihrer wissenschaftlichen Arbeit verbindet sie neurowissenschaftliche mit psychologischen Erkenntnissen. Die Neurowissenschaft geht davon aus, dass bei verliebten Menschen der Körper einfach verrücktspielt. Verantwortlich dafür seien tausende von Molekülen, Hormonen und Botenstoffen. Bei längeren Beziehungen ändere sich das Verliebtsein in ein Gefühl der Verbundenheit, der Wärme und der Zusammengehörigkeit. Die Psychologie sieht die Liebe eher auf der emotionalen Ebene. Der Vortrag findet am 21.11.2019 um 20:00 Uhr im Jugend- und Kulturhaus Blaubär statt. Der Eintrittspreis beträgt 8 Euro; Karten gibt es im Vorverkauf in der Gemeindebücherei, bei der Beratungsstelle für Alleinerziehende und Frauen sowie im Jugend- und Kulturhaus Blaubär.

Freitag, 22.11.2019: Konzert „Liebe, die Leiden schafft“

Menna Mulugeta wuchs in Weiler bei Bingen auf, hat aber äthiopische Wurzeln. Sie ist Popund Soulsängerin und schaffte es im Jahr 2012 im Team „Nena“ bei „The Voice of Germany“ unter die Top 16 der Show. Ihr Konzert in Haßloch steht unter dem Titel „Liebe, die Leiden schafft“ und fügt sich damit wunderbar in das Motto der diesjährigen Frauenkulturtage „Liebe – das besondere Gefühl“ ein. Inspiriert durch Lebensgeschichten und Karrieren von großartigen Sängerinnen wie Tina Turner, Whitney Houston, Rihanna und Amy Winehouse hat Menna Mulugeta ihre musikalische Heimat in der Pop- Rock-Soul-Musik gefunden. Sie wird verschiedene Songs dieser Musikgrößen auf der Bühne vortragen und auch die Hintergründe zu den einzelnen Sängerinnen beleuchten. Begleitet wird sie dabei durch den promovierten Komponisten, Pianisten und Harfenisten Gernot Blume. Das Konzert findet am 22.11.2019 um 20:00 Uhr im Kulturviereck statt. Der Eintrittspreis beträgt 12 Euro; Karten gibt es im Vorverkauf in der Gemeindebücherei, bei der Beratungsstelle für Alleinerziehende und Frauen sowie im Jugend- und Kulturhaus Blaubär.

Gemeindeverwaltung Haßloch
18.11.2019

Haßloch zeigt Flagge zum „Tag gegen Gewalt an Frauen“

Am 25.11.2019 ist weltweit der „Tag gegen Gewalt an Frauen“ und in vielen Städten und Gemeinden finden wieder Aktionen statt, die auf dieses Thema aufmerksam und die immer noch, auch in unseren Gesellschaftsstrukturen, stattfindende alltägliche Gewalt gegen Frauen sichtbar machen wollen. Rund um den 25. November setzt TERRE DES FEMMES daher mit der Fahne „Frei leben – ohne Gewalt“ ein weithin sichtbares Zeichen gegen tägliche Gewalt an Mädchen und Frauen. Auch am Haßlocher Rathaus wird die Fahne gehisst, um gemeinsam mit zahlreichen anderen Städten, Landkreisen und Gemeinden bundesweit ein Zeichen zu setzen.

Die ehrenamtliche Gleichstellungsbeauftragte der Gemeinde, Christine Steinmetz, möchte am Morgen des 25. Novembers gemeinsam mit Vertretern aus Verwaltung und Politik die Fahne am Haßlocher Rathaus hissen und wird anschließend mit einem Infostand auf dem Rathausplatz vertreten sein. An dem Stand möchte sie zwischen 08:00 und 13:00 Uhr auf das deutschlandweit agierende Hilfetelefon aufmerksam machen, das rund um die Uhr als eine mögliche Anlaufstelle für Frauen, die von Gewalt betroffen sind, erreichbar ist. „Leider wissen immer noch viel zu wenige Frauen und Mädchen, an wen sie sich bei häuslicher Gewalt wenden können“, so die ehrenamtliche Gleichstellungsbeauftragte. Daher ist es ihr ein Anliegen auf das Hilfetelefon (erreichbar unter 08000 116016) sowie wie weitere Angebote aufmerksam zu machen.

Der „Tag gegen Gewalt an Frauen“ geht zurück auf die Ermordung der drei Schwestern Mirabal, die am 25. November 1960 in der Dominikanischen Republik vom militärischen Geheimdienst nach monatelanger Folter getötet wurden. Sie waren im Untergrund tätig und hatten sich an Aktivitäten gegen den tyrannischen Diktator Trujillo beteiligt. Der Mut der Mirabal-Schwestern bei ihrem Kampf gegen den Tyrannen gilt inzwischen als Symbol für Frauen weltweit, die nötige Kraft für das Eintreten gegen jegliches Unrecht zu entwickeln. 1981 wurde der 25. November ein internationaler Gedenktag: Auf einem Treffen lateinamerikanischer und karibischer Feministinnen in Bogotá in Kolumbien würdigten die Teilnehmerinnen diese Frauen und riefen das Todesdatum der drei Frauen zum Gedenktag für die Opfer von Gewalt an Frauen und Mädchen aus. Seit 1999 ist der 25. November auch von den Vereinten Nationen als offizieller internationaler Gedenktag anerkannt.

Gemeindeverwaltung Haßloch
18.11.2019

Schmuckreisig beim Forstzweckverband

Der Forstzweckverband Haßloch/Böhl-Iggelheim/Gommersheim bietet auch in diesem Jahr zur Adventszeit ein breites Angebot an frischem Tannengrün. An zwei Donnerstagen, 21. und 28. November 2019, findet der Verkauf in der Zeit von jeweils 08:00 bis 17:00 Uhr im Weißdornweg 2 in Haßloch statt. Neben dem Angebot an Tannengrün verschiedener Baumarten können auch Holzprodukte wie Holzsterne, Holzschalen, Holzsäulen in allen Größen und vieles mehr gekauft werden.

Gemeindeverwaltung Haßloch
18.11.2019

Haßlocher Jahnplatz seit Freitag gesperrt

Am Freitag, 15.11.2019, fand der große Sankt-Martins-Umzug der kommunalen Kindertagesstätten statt. Der Umzug führt vom Pfalz- zum Jahnplatz und endet dort mit einem Bühnenprogramm und Ausschank. Über die Kindertagesstätten haben sich bisher rund 450 Personen für die Teilnahme am Umzug angemeldet. Für einen reibungslosen Aufbau und eine problemlose Durchführung wird der Jahnplatz daher bereits ab Freitagmittag um 12:00 Uhr für den Verkehr gesperrt.

Am Montag, 18.11.2019, beginnen die Aufbauarbeiten für den „Weihnachtsmarkt der 1000 Lichter“. Daher wird nach Ende des Sankt-Martins-Umzuges die Sperrung des Jahnplatzes aufrecht erhalten bleiben.

Der Haßlocher Weihnachtsmarkt eröffnet dann am 29. November 2019 und wird an allen vier Adventswochenenden von freitags bis sonntags die Besucherinnen und Besucher in eine weihnachtliche Stimmung versetzen. Die Verkehrsfreigabe des Jahnplatzes erfolgt dann nach dem vollständigen Abbau des Weihnachtsmarktes Anfang Januar 2020.

Gemeindeverwaltung Haßloch
18.11.2019

Letztes Tauschbörsentreffen in diesem Jahr

Das nächste und gleichzeitig letzte Tauschbörsentreffen in diesem Jahr findet am Donnerstag, 28.11.2019 um 18:30 Uhr im Theodor-Friedrich-Haus in Haßloch statt. Dieser Abend wird aber nicht wie die klassischen Tauschbörsentreffen ablaufen, sondern soll ein Abend für Mitglieder und Unterstützer der Tauschbörse werden, an dem man das Tauschbörsenjahr 2019 im Rahmen einer kleinen Weihnachtsfeier ausklingen lässt. Im Januar 2020 gehen die Tauschbörsentreffen dann in gewohnter Form weiter.

Fragen zur Tauschbörse beantworten Renate Käb, Telefon 06324/4965 und Nadja Wittmann, Telefon 06324/9369952.

Gemeindeverwaltung Haßloch
18.11.2019

Runder Tisch des Kriminalpräventiven Rates – Einladung an Bürgerinnen und Bürger

Die Gemeindeverwaltung Haßloch und die Polizeiinspektion Haßloch laden alle interessierten Bürgerinnen und Bürger am 28. November 2019 um 19:00 Uhr zum Runden Tisch des Kriminalpräventiven Rates in den Versammlungsraum im Feuerwehrgerätehaus (Schillerstraße 13b in Haßloch) ein. Vor dem Hintergrund vermehrter Betrugsanrufe in jüngster Vergangenheit, bei denen Betrüger falsche Gewinnversprechen tätigten oder sich gar als Notare, Anwälte oder Polizisten ausgaben, möchte der Runde Tisch das Thema aufgreifen und entsprechend sensibilisieren. Dazu wurde Rayk Schomburg von der Zentralen Prävention, Sachbereich 15, des Polizeipräsidiums Rheinpfalz in Ludwigshafen eingeladen. Er wird in seinem Vortrag die Themenfelder „Enkeltrick“, „Falscher Polizist am Telefon“ sowie weitere Betrugsmaschen beleuchten. Darüber hinaus wird der stellenvertretende Leiter der Haßlocher Polizeiinspektion, Manfred Husch, einen Blick auf die Kriminalitätsstatistik sowie Matthias Schramm einen Blick auf die Verkehrs- und Unfallstatistik in Haßloch werfen. Im Anschluss sind außerdem Fragen an die jeweiligen Referenten möglich.

Der Kriminalpräventive Rat in Haßloch setzt sich aus Vertretern der Ordnungsverwaltung sowie der Polizeiinspektion Haßloch zusammen. Einmal im Quartal kommt man zu internen Dienstbesprechungen zusammen, um aktuelle Themen, Aufgaben, Probleme und Anliegen zu besprechen. In der Arbeit von Ordnungsamt und Polizei gibt es an vielen Stellen Berührungsund Schnittpunkte. „Ein regelmäßiger Austausch ist für eine gute Zusammenarbeit daher von großer Bedeutung und unerlässlich“, sind sich der Erste Beigeordnete Tobias Meyer und der Leiter der Haßlocher Polizeiinspektion, Wolfgang Brunke, einig.

Unabhängig von den quartalsweisen Dienstbesprechungen hat es sich der Kriminalpräventive Rat zur Aufgabe gemacht, bei Runden Tischen über verschiedene Themen zu informieren und in den Dialog mit den Bürgerinnen und Bürgern zu treten. Zuletzt fand eine solche Sitzung im November 2018 statt. Damals stand das Thema „Alkohol im Straßenverkehr“ im Mittelpunkt, ebenso hatte sich die Opferschutzorganisation Weißer Ring vorgestellt. Auch Themen wie „Kaffeefahrten“ und „Die unterschätzte Gefahr von Legal Highs“ waren bei vergangenen Veranstaltungen bereits Thema. Für die Sitzung am 28. November 2019 lädt man herzlich ein und hofft auf reges Interesse.

Gemeindeverwaltung Haßloch
18.11.2019

Einwohnerversammlung der Gemeinde Haßloch

Die Haßlocher Gemeindeverwaltung lädt alle interessierten Bürgerinnen und Bürger zur Einwohnerversammlung am Dienstag, den 03. Dezember 2019 ein. Veranstaltungsort ist das Kulturviereck in der Gillergasse 14. Beginn der Einwohnerversammlung ist um 19:00 Uhr.

Die Veranstaltung ist in zwei Teile gegliedert. Zunächst wird die Verwaltungsspitze (Bürgermeister und Beigeordnete) einen kurzen Sachstandsbericht zu aktuellen Themen präsentieren. Den größeren Part soll allerdings der zweite Teil der Einwohnerversammlung einnehmen. Hier haben Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit, Fragen und Anregungen an den Bürgermeister und die Beigeordneten zu richten.

Gemeindeverwaltung Haßloch
18.11.2019

Vorweihnachtliche Angebote im Jugend- und Kulturhaus Blaubär

Zum Start in die Adventszeit bietet das Haßlocher Jugend- und Kulturhaus Blaubär am Rathausplatz 5 in Haßloch zwei vorweihnachtliche Veranstaltungen an:

Familienadventsfeier am 28. November

Die Gemeinde, das Jugend- und Kulturhaus Blaubär sowie die Bücherei laden am Donnerstag, den 28. November 2019 zwischen 15:00 und 18:00 Uhr zu einer Familienadventsfeier in die Räumlichkeiten des Blaubärs am Rathausplatz 5 ein. Im Rahmen der Adventsfeier zeigt das Artisjok-Theater aus Schweigen-Rechtenbach eine vorweihnachtliche Theatercollage mit dem Titel „Vorfreude, schönste Freude“. In dem Stück für Kinder ab 4 Jahren geht es um Hosianna Eckström, die in einer Spielzeugfabrik arbeitet und sich dort um die Wunschzettel der Kinder kümmert. Der Wunsch eines Mädchens namens Emma ist besonders ungewöhnlich, denn sie wünscht sich einen Adventskalender, den es noch nie gegeben hat. Hosianna nimmt die Herausforderung an und hat viele Ideen und Überraschungen im Gepäck.

Das Theaterstück beginnt am 28. November um 16:30 Uhr. Bereits ab 15:00 Uhr sind die Räumlichkeiten des Blaubärs zu den gewohnten Mini-Club-Zeiten geöffnet. Das BlaubärCafé lädt mit Punsch und Gebäck zum gemütlichen Beisammensein ein. Der Eintritt zur Familienadventsfeier kostet für Erwachsene 3 Euro, für Kinder 2 Euro. Karten sind ab dem 15. November in der Gemeindebücherei erhältlich.

Kreativer Adventsmarkt am 30. November

Der kreative Adventsmarkt im Jugend- und Kulturhaus Blaubär hat inzwischen Tradition und findet in diesem Jahr am Samstag, den 30. November 2019 zwischen 12:00 und 16:00 Uhr statt. An dem Tag wird in den Räumlichkeiten des Blaubärs gehandwerkelt und gebastelt. Mit Holz, Papier, Ton, Perlen, Tannengrün und vielem mehr werden Adventskränze gebunden, individuelle Weihnachtsdekoration gestaltet, Gebäckmischungen für die Adventszeit abgefüllt und kleine Geschenke angefertigt. Der Kreativität sind dabei keine Grenzen gesetzt. Das Angebot richtet sich an Menschen jeden Alters, weshalb der Blaubär die Altersgrenze von 10 bis 99 Jahren beziffert hat. Jeder, der Spaß an der Bastelei hat, kann vorbeikommen und seine Werke am Ende mit nach Hause nehmen.

Der Eintritt zum kreativen Adventsmarkt kostet 1,50 Euro. Vor Ort kann man sich ganz ungezwungen umschauen und bei Interesse spontan für ein Bastelangebot entscheiden. Die Materialkosten werden dann je nach Verbrauch individuell berechnet. Zu beachten ist, dass für das Binden der Adventskränze eine Anmeldung beim Blaubär erforderlich ist. Für alle anderen Angebote besteht keine Anmeldepflicht. Diese können nach Lust und Laune ausprobiert werden. Während des Adventsmarktes hat auch das Blaubär-Café geöffnet und bietet neben Gebäck und Kaffee auch herzhafte Snacks zum Erhalt der kreativen Kräfte an.

Weitere Informationen rund um den kreativen Adventsmarkt gibt es im Blaubär unter 06324- 935460 sowie per Mail an blaubaer@hassloch.de. Über diese Kontaktdaten ist auch eine Anmeldung für das Binden der Adventskränze möglich.

Gemeindeverwaltung Haßloch
18.11.2019

Kunst im Treppenhaus: „Farbenfrohe Inspirationen in Acryl“ von Eleonore Emmert

Premiere für Eleonore Emmert bei „Kunst im Treppenhaus“: Bis Ende Dezember zeigt die pensionierte Verwaltungsangestellte und Hobbykünstlerin Eleonore Emmert „Farbenfrohe Inspirationen in Acryl“. Es ist ihre erste Ausstellung im Rahmen der Reihe „Kunst im Treppenhaus“ in der Haßlocher Gemeindebücherei, die zu den üblichen Öffnungszeiten der Bücherei besichtigt werden kann.

Eleonore Emmert ist in Neustadt geboren, lebt aber seit 1973 in Haßloch. Hauptberuflich war sie über 40 Jahre als Verwaltungsangestellte bei der Polizei Bad Dürkheim und Haßloch beschäftigt. Die Malerei ist seit Jahren ein Hobby. Zunächst nahm sie selbstständig Pinsel und Farbe in die Hand und hat Leinwände bearbeitet. „Ich hatte stets nach den passenden Bildern zu meiner Bettwäsche gesucht, aber selten entsprechende Motive gefunden. Daher habe ich selbst zum Pinsel gegriffen“, erzählt Eleonore Emmert im Gespräch mit dem Ersten Beigeordneten Tobias Meyer, der sie recht herzlich bei „Kunst im Treppenhaus“ begrüßt hat.

In der Volkshochschule Haßloch verfeinerte Eleonore Emmert ihr Können und erfuhr nähere Einzelheiten über die Techniken der Acrylmalerei. Sie besuchte im Laufe der Zeit weitere Malkurse, die sie inspirierten, immer wieder Neues auszuprobieren. Durch ihren Verwaltungsberuf bei der Polizei bekam sie zudem die Gelegenheit, ihre Bilder im Polizeipräsidium Ludwigshafen sowie in der Salierhalle Bad Dürkheim auszustellen.

Nun ist sie Teil der Reihe „Kunst im Treppenhaus“. Büchereileiterin Gabi Pfadt und der Erste Beigeordnete Tobias Meyer freuen sich, dass die Bilder von Eleonore Emmert das Treppenhaus der Bücherei im November und Dezember schmücken. „Jede Ausstellung hat ihren ganz eigenen Charme und setzt im Treppenhaus immer wieder neue Akzente“, so Tobias Meyer als zuständiger Dezernent. Daher sei die Reihe seit Jahren eine Bereicherung für beide Seiten: Künstlerinnen und Künstler bekommen die Möglichkeit, Ihre Werke zu präsentieren. Gleichzeitig erfährt das Treppenhaus der Bücherei eine optische Aufwertung.

Gemeindeverwaltung Haßloch
18.11.2019

Aufstellung der Fundsachen im Oktober 2019

Im Monat Oktober 2019 wurden nachstehende Fundsachen im Fundbüro der Gemeinde Haßloch (Bürgerbüro, Langgasse 64) abgegeben:

Fahrräder:

  • Ein Damenrad der Marke „Kettler“
  • Ein Damenrad der Marke „Hercules“
  • Ein Damenrad der Marke „Riverside“
  • Ein Herrenrad der Marke „Cannondale“
  • Ein Herrenrad der Marke „Peugot“

Weitere Fundsachen:

  • Ein Rucksack der Marke Fila mit Inhalt
  • Ein Rollator
  • Ein blauer Geldbeutel
  • Zwei Küchenmesser

Bei Fragen zu den Fundsachen können sich Bürgerinnen und Bürger an das Bürgerbüro in der Langgasse 64 wenden. Dieses ist zu den üblichen Öffnungszeiten unter der Telefonnummer 06324/935-200 erreichbar.

Gemeindeverwaltung Haßloch / Fundbüro
18.11.2019