Landau, Kreis Landau (LD) und Landkreis Südliche Weinstraße (SÜW)

Seniorenarbeit in Zeiten von Corona: Städtische Seniorenbeauftragte begegnet Herausforderungen mit Kreativität und telefonischer Beratung

Die Seniorenbeauftragte der Stadt Landau und Bürgermeister Dr. Ingenthron wissen um die Sorgen und Nöte der Landauer Seniorinnen und Senioren.
Foto: Stadt Landau

Wegfallende Veranstaltungen, abgesagte Sitzungen, fehlende Netzwerktreffen: Die Folgen der Corona-Pandemie haben auch vor der Arbeit von Ulrike Sprengling, der Seniorenbeauftragten der Stadt Landau, nicht haltgemacht. Weniger Arbeit hat sie deswegen nicht, aber seit Beginn der Pandemie verbringt sie ihren Arbeitsalltag fast ausschließlich im Büro und steht den Landauer Seniorinnen und Senioren von dort zur Seite.

„Im Wesentlichen besteht die Aufgabe der Seniorenbeauftragten darin, älteren Menschen Teilhabe zu ermöglichen. Dazu gehören soziales Miteinander, Mobilität, bürgerschaftliches Engagement und auch der Zugang zu Informationen“, so Sozialdezernent Dr. Maximilian Ingenthron. Das sei in Zeiten der Corona-bedingten Kontaktbeschränkungen und Hygienevorschriften aber leider nur noch bedingt bzw. gar nicht mehr möglich. „Abstandsgebote, Begegnungs- und Besuchsverbote: Ältere Menschen sind häufig besonders betroffen von Verunsicherung und Angst vor dem Virus. Darum kommt unserer Seniorenbeauftragten Ulrike Sprengling in dieser Zeit eine besonders bedeutende Rolle bei der Begleitung und Beratung der Seniorinnen und Senioren zu.“

„Mir ist es wichtig, älteren Menschen das Gefühl zu geben, dass sie nicht vergessen werden“, so Sprengling. Sie habe darum seit Beginn der Pandemie mehrere Briefe mit Informationen zu Corona und Geschichten rund um Landau verfasst, die in Arztpraxen ausgelegt wurden. „Anstelle der Ü-90 Party gab es Briefe mit Erinnerungen an die Veranstaltungen der vergangenen Jahre und Grüßen von Oberbürgermeister Hirsch. Im Rahmen des Projektes Gemeindeschwesterplus haben wir Grüße mit von Kindern gemalten Grußkarten verschickt.“ Viele ältere Menschen nehmen zusätzlich die telefonische Beratung der Seniorenbeauftragten in Anspruch.

Wie können ältere Menschen in der Isolation erreicht werden? Das stellt nicht nur die Seniorenbeauftragte, sondern auch alle anderen Akteurinnen und Akteure in der Seniorenarbeit vor neue Herausforderungen. „Vor Corona gab es in der Stadt Landau ein vielfältiges Angebot an Begegnung, Geselligkeit und Beratung, das von jetzt auf gleich nicht mehr in der gewohnten Form zur Verfügung stand“, berichtet Sprengling. „Zum Glück sind viele Vereine in Landau sehr engagiert und gut vernetzt. Viele haben schnell reagiert und sich auf die Situation eingestellt.“ Ihr sei dabei die Rolle der Vermittlerin von Hilfs- und Unterstützungsangeboten zugefallen.

Derzeit arbeitet die Seniorenbeauftrage an einer Neuauflage des Seniorenwegweisers und an einer Homepage für das Forum Demenz Kreis Südliche Weinstraße – Stadt Landau. Im Vordergrund stehe dabei immer die Vermittlung von Informationen sowie Beratungs- und Unterstützungsangeboten. Sprengling hält es für wichtig, die Chancen der Digitalisierung zu nutzen. Es dürfe aber nicht außer Acht gelassen werden, dass viele ältere Menschen sich mit diesem Thema schwertäten.

Die städtische Seniorenbeauftragte ist montags bis donnerstags telefonisch unter 0 63 41/ 13 50 16 oder per E-Mail an ulrike.sprengling@landau.de zu erreichen.

Stadt Landau in der Pfalz
21.03.2021

Sauberer Sand für Landaus Spielplätze und Co.: Stadtverwaltung führt Reinigung der Spiel- und Sportsandflächen durch

Eine Fachfirma reinigt derzeit den Sand auf Landaus Spielplätzen.
Foto: Stadt Landau

Für ungetrübten Spiel- und Sportspaß: Die Stadt Landau säubert aktuell ihre Sandflächen. Dazu zählen neben den Sandspielkästen auf den städtischen Spielplätzen und den dortigen Fallschutzflächen auch die Sandkästen in den Kitas und Schulen sowie die Beachvolleyball-Felder im Spiel- und Sportcampus am Ebenberg. Die Stadtverwaltung bittet um Verständnis, dass während der Reinigungsarbeiten die entsprechenden Flächen nicht genutzt werden können.

Die Reinigungsarbeiten dauern je nach Witterungslage noch bis zum kommenden Wochenende.

Die Säuberungsaktion wird jährlich zu Beginn der Outdoor-Spiel- und -Sportsaison durchgeführt – in der Regel im Februar oder März. Dabei werden Spezialmaschinen eingesetzt, die den Sand bis zu einer Tiefe von 40 cm durchsieben und so Steine, Flaschendeckel, Zigarettenkippen und sonstigen Unrat aussondern. Diese Methode ist deutlich kostengünstiger und ressourcenschonender als ein Sandaustausch.

Stadt Landau in der Pfalz
21.03.2021

Coronavirus

Deutschland und Rheinland-Pfalz zwischen „Notbremse“ und Lockerungen: Landaus OB Hirsch sieht „einiges an Unsicherheiten“ vor allem für Gastronomie

Landaus OB Hirsch sieht angesichts der geplanten Öffnung der Außengastronomie noch „einiges an Unsicherheiten“.
Foto: Stadt Landau

Das Land Rheinland-Pfalz hat die Kommunen am Freitagnachmittag darüber informiert, wie ab der kommenden Woche der rechtliche Rahmen in der Corona-Lage aussehen soll. Demzufolge kann die Außengastronomie unter bestimmten Voraussetzungen wieder öffnen – darunter ein negativer Corona-Test der Gäste. Die Stadtverwaltung Landau prüft am Wochenende die vor Ort notwendigen Maßnahmen und Möglichkeiten, um bestmöglich zu unterstützen.

Oberbürgermeister Thomas Hirsch begrüßt die sich dadurch ergebenden Perspektiven, sieht angesichts der steigenden Landesinzidenz und des noch unklaren Ausgangs der Bund-Länder-Schalte am Montag allerdings auch „einiges an Unsicherheiten“ vor allem für die Gastronomie. Denn: Für alle Bereiche der Wirtschaft und Gesellschaft gelte die klare Landesvorgabe, dass bei einem landesweiten Inzidenzwert von über 100 überall Einschränkungen verfügt werden.

Die attraktive Landauer Innenstadt. Auch hier soll die Außengastronomie ab Montag, 22. März, wieder öffnen dürfen – unter strengen Vorgaben.
Foto: Stadt Landau

Tagesaktuell liegt der Inzidenzwert in Deutschland bei 99,9, der des Landes Rheinland-Pfalz bei 73,9 und der Stadt Landau bei 27,7.

OB Hirsch: „Danke an alle, die mit Vorsicht und Rücksicht ihren Beitrag dazu leisten, dass die Infektionslage in unserer Stadt beherrschbar bleibt.“

Landaus Stadtchef betont weiter: „Testen wird angesichts der vom Land angekündigten neuen Reglungen immer wichtiger. Es ist daher gut, dass wir in unserer Stadt bereits die Möglichkeiten zum Schnelltesten ausgebaut haben, zum Beispiel in der Jugendstil-Festhalle gemeinsam mit der DLRG Landau und vielen weiteren freiwilligen Helferinnen und Helfern. Diese Testmöglichkeiten stehen jeder Bürgerin und jedem Bürger kostenlos zur Verfügung – an sieben Tagen die Woche.“

Die Teststation in der Jugendstil-Festhalle in der Mahlastraße ist ab Montag, 22. März, montags bis samstags von 10 bis 19:30 Uhr sowie sonn- und feiertags von 10 bis 17 Uhr geöffnet. Das kostenlose Testangebot kann ohne Voranmeldung genutzt werden. Zusätzlich können Testtermine ab sofort auch verbindlich reserviert werden, um eine möglichst kurze Bearbeitung in einem festen Zeitfenster zu gewährleisten. Informationen und die Möglichkeit der Terminbuchung gibt es auf der Internetseite www.corona-test-landau.de.

Die aktuellen Inzidenzwerte im Land Rheinland-Pfalz finden sich auf https://corona.rlp.de/de/aktuelles/corona-warn-und-aktionsplan-rlp.​

Stadt Landau in der Pfalz
21.03.2021

Tagesaktuelle Inzidenz der Stadt Landau bei 32,0

Die 7-Tages-Inzidenz der Stadt Landau liegt der heutigen Mitteilung des Landesuntersuchungsamts Rheinland-Pfalz zufolge bei 32,0 und ist damit im Vergleich zum Vortag (34,1) leicht gesunken. Noch immer befindet sich die Stadt Landau damit in der „Warnstufe“ (Gelb) des Corona Warn- und Aktionsplans des Landes. Die Stadt Landau weist eine der niedrigsten Inzidenzen im Land auf.

Die landesweite Inzidenz liegt bei 73,9.

Die aktuellen Inzidenzwerte im Land Rheinland-Pfalz finden sich auf https://corona.rlp.de/de/aktuelles/corona-warn-und-aktionsplan-rlp.

Stadt Landau in der Pfalz
21.03.2021

Impfzentrum Landau/Südliche Weinstraße gut vorbereitet für Maximalbetrieb – Impfungen mit AstraZeneca sollen wieder anlaufen – Gesundheitsstaatssekretär Gebhart bei Vor-Ort-Termin: Tempo beim flächendeckenden Impfen soll sich ab April deutlich erhöhen

Impfkoordinator Bastian Dietrich, Staatssekretär Dr. Thomas Gebhart, Landrat Dietmar Seefeldt und OB Thomas Hirsch (v.l.n.r) beim Vor-Ort-Austausch im Impfzentrum Landau/Südliche Weinstraße.
Foto: Stadt Landau

Oberbürgermeister Thomas Hirsch und Landrat Dietmar Seefeldt konnten jetzt den Parlamentarischen Staatssekretär beim Bundesminister für Gesundheit, Dr. Thomas Gebhart, im Impfzentrum Landau/Südliche Weinstraße begrüßen. Gebhart machte sich vor Ort ein Bild von der Einrichtung im Gewerbepark am Messegelände in Landau und informierte sich bei den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern um die beiden Impfkoordinatoren Stefan Krauch und Bastian Dietrich über die aktuelle Situation.

Im Impfzentrum Landau/Südliche Weinstraße haben seit der Inbetriebnahme Ende Februar knapp 6.000 Personen ihre Corona-Schutzimpfung erhalten. Aktuell wird nach dem vorübergehenden bundesweiten Stopp von AstraZeneca ausschließlich mit BioNTech bzw. Moderna geimpft, auch erste Nachholtermine für ausgefallene AstraZeneca-Impfungen werden mit diesen beiden Impfstoffen durchgeführt. Parallel dazu bereitet sich das Team des Impfzentrums in enger Abstimmung mit dem Land Rheinland-Pfalz darauf vor, wieder mit AstraZeneca zu impfen.

Staatssekretär Dr. Gebhart zeigte sich beeindruckt vom reibungslosen Ablauf im Impfzentrum und dankte den beiden beteiligten Kommunen sowie den rund 100 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für deren besonderen, engagierten und flexiblen Einsatz. Er machte beim Vor-Ort-Termin deutlich, dass deutschlandweit sogar mehr Impfstoff geliefert worden sei als noch im Dezember in Aussicht gestellt worden war. „Für das zweite Quartal ist mit rund 60 Millionen Impfdosen zu rechnen, sodass alle Personen aus den drei Priorisierungsgruppen ein Impfangebot erhalten können.“ Den Impfzentren, so Gebhart weiter, käme trotz des geplanten Einstiegs der niedergelassenen Ärztinnen und Ärzte weiter eine besondere Bedeutung bei der Bekämpfung der Pandemie als „historische Aufgabe“ zu, sagte Gebhart wörtlich. Er rechne damit, dass sich ab April das Tempo beim flächendeckenden Impfen der Bevölkerung deutlich erhöhen werde.

Hirsch und Seefeldt kündigten dazu vor Ort an, dass das Impfzentrum Landau/Südliche Weinstraße auf den Maximalbetrieb vorbereitet sei. „Wir sind gerüstet und fahren stufenweise hoch, je nachdem, wie viel Impfstoff geliefert wird.“ Mit Staatssekretär Dr. Gebhart sind sich die beiden südpfälzischen Verwaltungschefs einig, dass es gelingen müsse, möglichst viele Menschen dazu zu bringen, sich impfen zu lassen. „Daher freut es uns besonders, dass uns fast jeden Tag positives Feedback zu den Abläufen in unserem Impfzentrum erreicht. Die Menschen, die hier bereits geimpft wurden, dienen als Multiplikatorinnen und Multiplikatoren und tragen hoffentlich dazu bei, dass wir in der Südpfalz möglichst schnell eine Herdenimmunität erreichen.“

Gemeinsame Pressemitteilung der Kreisverwaltung Südliche Weinstraße und der Stadtverwaltung Landau
21.03.2021

Fallzahlen im Landkreis Südliche Weinstraße und der Stadt Landau vom Freitag (19.03.2021)

Nach aktuellem Stand (19.03.2021, 10:35 Uhr) haben sich seit der gestrigen Meldung 25 weitereFälle des Coronavirus (COVID-19) im Landkreis Südliche Weinstraße und der Stadt Landau bestätigt. Insgesamt wurden 3.806 Fälle im Zuständigkeitsbereich des Gesundheitsamts Südliche Weinstraße an das Landesuntersuchungsamt übermittelt. 3.490 Personen sind gesundet*. Insgesamt sind 141 Personen verstorben. Den Angehörigen und Hinterbliebenen sprechen Landrat Dietmar Seefeldt und Oberbürgermeister Thomas Hirsch ihr herzliches Beileid aus.

Folgende Einrichtungen im Landkreis Südliche Weinstraße und der Stadt Landau sind aktuell neu betroffen:

  • Grundschule Herxheim
  • Eine Betreuungsperson und ein Kind wurden positiv auf SARS-CoV-2 getestet. Die weiteren Ermittlungen dauern noch an.
  • Pro Seniore Residenz Bad Bergzabern
  • Zwei Mitarbeiter, die jedoch keinen direkten Kontakt zu Bewohnern hatten, wurden positiv auf SARS-CoV-2 getestet. Die weiteren Ermittlungen dauern noch an.

Aus Datenschutzgründen wird bei Personenbezeichnungen und personenbezogenen Hauptwörtern in dieser Meldung die männliche Form verwendet. Entsprechende Begriffe können sich auch auf weibliche Personen beziehen.

  • Verbandsgemeinde Annweiler: 344 Personen (320 davon gesundet, 10 verstorben)
  • Verbandsgemeinde Bad Bergzabern:582 Personen (534 davon gesundet, 18 verstorben)
  • Verbandsgemeinde Edenkoben: 532 Personen (485 davon gesundet, 21 verstorben)
  • Verbandsgemeinde Herxheim: 414 Personen (366 davon gesundet, 18 verstorben)
  • Verbandsgemeinde Landau-Land: 279 Personen (253 davon gesundet, 15 verstorben)
  • Verbandsgemeinde Maikammer: 152 Personen (143 davon gesundet, 3 verstorben)
  • Verbandsgemeinde Offenbach: 324 Personen (292 davon gesundet, 23 verstorben)
  • Stadt Landau: 1.179 Personen (1.097 davon gesundet, 33 verstorben).

*Eine Person gilt als gesundet und wird aus der 14-tägigen häuslichen Quarantäne entlassen, wenn sie 48 Stunden (an Tag 13 und 14 der häuslichen Quarantäne) symptomfrei war. Unter gewissen Voraussetzungen muss am Ende der Isolierung eine erneute PCR- beziehungsweise POC-Untersuchung erfolgen.

Informationen zum Thema Coronavirus finden Sie auf der Homepage des Landkreises: www.suedliche-weinstrasse.de. Die aktuellen 7-Tage-Inzidenzwerte sind unter www.corona.rlp.de/de/aktuelles/corona-warn-und-aktionsplan-rlp/ zu finden.

Gemeinsame Pressemitteilung der Kreisverwaltung Südliche Weinstraße und der Stadtverwaltung Landau
21.03.2021

„Testen für alle“ in Landauer Jugendstil-Festhalle: Testzentrum geht in Vollbetrieb – DLRG Landau verlegt Aktivitäten komplett in neue Einrichtung – OB Hirsch: „Treten von kommunaler Seite für konsequente Teststrategie ein“

Das „Testen für alle“ in der Landauer Jugendstil-Festhalle wird weiter ausgebaut.
Foto: Stadt Landau

Rund 1.000 Menschen haben bereits die Möglichkeit genutzt, sich im Testzentrum in der Landauer Jugendstil-Festhalle auf das Corona-Virus schnelltesten zu lassen. Die kommunale Einrichtung, in der Ehrenamtliche der DLRG Landau und Neustadt, freiwillige Helferinnen und Helfer sowie Bedienstete der Stadtholding Landau in der Pfalz GmbH zum Einsatz kommen, geht nun in Vollbetrieb.

Dazu werden die ehrenamtlichen Kräfte der DLRG den Testbetrieb in der Jugendstil-Festhalle weiter verstärken und das DLRG-Testzentrum im Vereinsheim in der Stettiner Straße vorerst schließen. Sämtliche gebuchten Online-Termine für das DLRG-Testzentrum sind ab Freitag, 19. März, für den Standort Jugendstil-Festhalle gültig.

Gleichzeitig werden die Öffnungszeiten des Schnelltestzentrums in der Jugendstil-Festhalle vereinfacht, tagsüber ausgebaut und in den Abendstunden etwas gekürzt. Die Einrichtung ist ab Montag, 22. März, montags bis samstags von 10 bis 19:30 Uhr sowie sonn- und feiertags von 10 bis 17 Uhr geöffnet.

OB Thomas Hirsch und Simon Nichterlein, Vorsitzender der DLRG Landau, beim Vor-Ort-Termin in der Landauer Jugendstil-Festhalle.
Foto: Stadt Landau

Das kostenlose Testangebot kann ohne Voranmeldung zu den genannten Öffnungszeiten genutzt werden. Es muss lediglich der Personalausweis mitgebracht werden. Zusätzlich können Testtermine ab sofort auch verbindlich reserviert werden, um eine möglichst kurze Bearbeitung in einem festen Zeitfenster zu gewährleisten. Infos und die Möglichkeit der Terminbuchung gibt es auf der Internetseite www.corona-test-landau.de.

Oberbürgermeister Thomas Hirsch geht davon aus, dass dem „Testen für alle“ in den kommenden Wochen eine noch größere Rolle zukommen wird, auch um bereits erfolgte Lockerungen etwa für den Einzelhandel aufrechterhalten zu können. „Derzeit laufen bereits die Vorgespräche für das nächste Bund-Länder-Treffen am Montag. In unterschiedlichen Gesprächen treten wir von kommunaler Seite für eine konsequente Teststrategie ein, die uns in Wirtschaft und Gesellschaft mehr Freiräume eröffnet, ohne die Infektionsgefahr zu erhöhen“, so Hirsch, zugleich stellvertretender Vorsitzender des rheinland-pfälzischen Städtetags.

Der Stadtchef sagt: „In Landau sind wir vorbereitet. Wir bieten gemeinsam mit DLRG und DRK schon jetzt umfassende Testmöglichkeiten an, die jetzt sogar noch weiter hochgefahren werden.“ Wie wichtig ein breit angelegtes Testen sei, zeige alleine schon die Tatsache, dass jeden Tag positive Fälle im Testzentrum in der Jugendstil-Festhalle zu verzeichnen seien – und das bei Menschen ganz ohne Symptome, so Hirsch, der die Menschen weiter dazu aufruft, die Möglichkeit des kostenlosen „Testens für alle“ zu nutzen.

Stadt Landau in der Pfalz
21.03.2021

Tagesaktuelle Inzidenz der Stadt Landau bei 34,1

Die 7-Tages-Inzidenz der Stadt Landau liegt der heutigen Mitteilung des Landesuntersuchungsamts Rheinland-Pfalz zufolge bei 34,1 und ist damit im Vergleich zum Vortag leicht gestiegen. Noch immer befindet sich die Stadt Landau damit aber in der „Warnstufe“ (Gelb) des Corona Warn- und Aktionsplans des Landes. Die landesweite Inzidenz liegt bei 69,1.  

OB Hirsch: „Unsere Inzidenz bleibt vergleichsweise niedrig, trotz der gut frequentierten zusätzlichen Testangebote in unserer Stadt. Ich rufe weiter dazu auf, diese Möglichkeiten zu nutzen – für unser aller Sicherheit. Denn: Die Landesinzidenz steigt leider weiter. Dies lässt erwarten, dass sich die Infektionslage insgesamt wieder verschärft.“

Zum Hintergrund: Bleibt die landesweite Inzidenz (wie aktuell der Fall) drei Tage hintereinander über 50, müssen die Kommunen, deren Inzidenz ebenfalls über 50 liegt, die Lockerungen etwa für den Einzelhandel wieder begrenzen.

Die aktuellen Inzidenzwerte im Land Rheinland-Pfalz finden sich auf https://corona.rlp.de/de/aktuelles/corona-warn-und-aktionsplan-rlp.

Stadt Landau in der Pfalz
21.03.2021

Fallzahlen im Landkreis Südliche Weinstraße und der Stadt Landau vom Donnerstag (18.03.2021)

Nach aktuellem Stand (18.03.2021, 11:00 Uhr) haben sich seit der gestrigen Meldung 21 weitereFälle des Coronavirus (COVID-19) im Landkreis Südliche Weinstraße und der Stadt Landau bestätigt. Insgesamt wurden 3.781 Fälle im Zuständigkeitsbereich des Gesundheitsamts Südliche Weinstraße an das Landesuntersuchungsamt übermittelt. 3.459 Personen sind gesundet*. Insgesamt sind 141 Personen verstorben. Den Angehörigen und Hinterbliebenen sprechen Landrat Dietmar Seefeldt und Oberbürgermeister Thomas Hirsch ihr herzliches Beileid aus.

Folgende Einrichtungen im Landkreis Südliche Weinstraße und der Stadt Landau sind aktuell neu betroffen:

  • Katholischer Kindergarten St. Laurentius, Bornheim
  • Ein Kind wurde positiv auf SARS-CoV-2 getestet. Die weiteren Ermittlungen dauern noch an.
  • Grundschule Dammheim
  • Ein Kind wurde positiv auf SARS-CoV-2 getestet. Die weiteren Ermittlungen dauern noch an.
  • Naturwissenschaftliches Technikum Dr. Künkele, Standort Landau
  • Ein Schüler aus dem Zuständigkeitsbereich eines anderen Gesundheitsamtes wurde positiv auf SARS-CoV-2 getestet. Im Zuständigkeitsbereich des Gesundheitsamtes Südliche Weinstraße und Landau wurden 3 Personen als Kontaktpersonen der Kategorie I eingestuft.
  • Südpfalzwerkstatt, Offenbach
  • Ein Mitarbeiter wurde positiv auf SARS-CoV-2 getestet. Die weiteren Ermittlungen dauern noch an.
  • Privatklinik Bad Gleisweiler
  • Ein Mitarbeiter wurde positiv auf SARS-CoV-2 getestet. Die weiteren Ermittlungen dauern noch an.

Aus Datenschutzgründen wird bei Personenbezeichnungen und personenbezogenen Hauptwörtern in dieser Meldung die männliche Form verwendet. Entsprechende Begriffe können sich auch auf weibliche Personen beziehen.

  • Verbandsgemeinde Annweiler: 342 Personen (319 davon gesundet, 10 verstorben)
  • Verbandsgemeinde Bad Bergzabern:578 Personen (514 davon gesundet, 18 verstorben)
  • Verbandsgemeinde Edenkoben: 529 Personen (479 davon gesundet, 21 verstorben)
  • Verbandsgemeinde Herxheim: 410 Personen (366 davon gesundet, 18 verstorben)
  • Verbandsgemeinde Landau-Land: 277 Personen (253 davon gesundet, 15 verstorben)
  • Verbandsgemeinde Maikammer: 151 Personen (142 davon gesundet, 3 verstorben)
  • Verbandsgemeinde Offenbach: 321 Personen (292 davon gesundet, 23 verstorben)
  • Stadt Landau: 1.173 Personen (1.094 davon gesundet, 33 verstorben).

*Eine Person gilt als gesundet und wird aus der 14-tägigen häuslichen Quarantäne entlassen, wenn sie 48 Stunden (an Tag 13 und 14 der häuslichen Quarantäne) symptomfrei war. Unter gewissen Voraussetzungen muss am Ende der Isolierung eine erneute PCR- beziehungsweise POC-Untersuchung erfolgen.

Informationen zum Thema Coronavirus finden Sie auf der Homepage des Landkreises: www.suedliche-weinstrasse.de. Die aktuellen 7-Tage-Inzidenzwerte sind unter www.corona.rlp.de/de/aktuelles/corona-warn-und-aktionsplan-rlp/ zu finden.

Gemeinsame Pressemitteilung der Kreisverwaltung Südliche Weinstraße und der Stadtverwaltung Landau
21.03.2021

Tagesaktuelle Inzidenz der Stadt Landau bei 23,5

Die 7-Tages-Inzidenz der Stadt Landau liegt der heutigen Mitteilung des Landesuntersuchungsamts Rheinland-Pfalz zufolge bei 23,5. Aktuell befindet sich die Stadt Landau somit in der „Warnstufe“ (gelb) des Corona Warn- und Aktionsplans des Landes. Die landesweite Inzidenz liegt hingegen bei 65,4.

Damit bleibt die Stadt Landau im sogenannten „dritten Öffnungsschritt“ des Perspektivplans, den Bund und Länder miteinander vereinbart haben. Die Öffnung des Einzelhandels bleibt daher für die restliche Woche gesichert. Nur wenn die landesweite Inzidenz (wie aktuell der Fall) drei Tage hintereinander über 50 liegt, müssen die Kommunen, deren Inzidenz ebenfalls über 50 liegt, die Lockerungen etwa für den Einzelhandel wieder begrenzen. Die aktuellen Inzidenzwerte im Land Rheinland-Pfalz finden sich auf https://corona.rlp.de/de/aktuelles/corona-warn-und-aktionsplan-rlp.

Stadt Landau in der Pfalz
21.03.2021