Stadtnotizen & Verkehrsnotizen Speyer

Stadtnotizen:

Mit allen Sinnen genießen: Besondere Aktionen auf der Speyerer Herbstmesse

Vom 21. bis 31. Oktober 2022 findet die 775. Speyerer Herbstmesse auf dem Festplatz statt. Die Besucher*innen erwartet dabei nicht nur eine große Zahl an attraktiven Fahrgeschäften und kulinarischen Köstlichkeiten, sondern auch ganz besondere Aktionen, für die man sich schon jetzt anmelden kann.

Am Samstag, 22. Oktober 2022, 18 Uhr, lädt der Speyerer Kochverein Cooking Kids Club e.V. Zu einem Preis von 25 Euro pro Person zu einer kulinarischen Reise im Dunkeln auf die Herbstmesse ein, bei der alle Teilnehmenden die Gelegenheit haben, ihre eigenen Sinne ganz neu zu entdecken. Das ausgeklügelte Menü, das auf Wunsch auch vegetarisch oder vegan serviert wird, muss beim Dinner in the Dark unter völligem Verzicht auf den Sehsinn auf ungewohnte Weise erschmeckt werden. Sind Sie bereit, sich überraschen zu lassen?

Wer lieber nicht auf den Sehsinn verzichten und stattdessen eine grandiose Aussicht über Speyer genießen möchte, ist bei der Weinprobe auf dem Riesenrad am Montag, 31. Oktober 2022, 18 Uhr, genau richtig. Für einen Preis von 44 Euro pro Person nehmen Winzer Patrick Lagas und der Cooking Kids Club e.V. die Teilnehmenden mit zu einem Genusserlebnis der besonderen Art – und das in luftiger Höhe. Erfreuen Sie sich an fünf erlesene Weine in außergewöhnlicher Atmosphäre und lassen Sie sich in den Gondeln des Riesenrads verschiedene Köstlichkeiten, zubereitet von den Kindern des Cooking Kids Club e.V., reichen.

Anmeldungen für beide Veranstaltungen sind ab sofort per E-Mail an veranstaltungen@stadt-speyer.de möglich.

Heute schon an Weihnachten denken

Auch der Speyerer Weihnachtsmarkt wirft bereits seine Schatten voraus. Für diesen sucht die Stabsstelle für Wirtschaftsförderung, Stadtmarketing und Veranstaltungen einen Weihnachtsmann oder eine Weihnachtsfrau, der oder die Freude daran hätte, Kindern verschiedene Geschichten vorzulesen.
Bewerbungen nimmt Heidi Jester unter der E-Mail-Adresse heidi.jester@stadt-speyer.de entgegen.

Text: Stadtverwaltung Speyer Foto: © Speyer 24/7 News
04.10.2022

34. CoBeLVO tritt am 1. Oktober in Kraft – BA.1 und BA.4-5 Impfstoff in Speyerer Impfstelle verfügbar

Zum 1. Oktober 2022 wird die 34. Corona-Bekämpfungsverordnung des Landes Rheinland-Pfalz in Kraft treten.  
Mit der 34. CoBeLVO werden die landesrechtlichen Regelungen an das Bundes-Infektionsschutzgesetz angepasst.        
Im Wesentlichen werden die aktuellen Regelungen fortgeführt und die Test- und Maskenpflicht als zentrale Schutzmaßnahmen zur Verhinderung der Verbreitung in ausgewählten Bereichen wie Krankenhäusern oder Pflegeeinrichtungen oder beispielsweise im Personennah- oder fernverkehr beibehalten.

„Auch wenn die Ausgangslage gegenüber den beiden vergangenen Jahren eine sehr viel bessere ist, werden die Infektionszahlen in den Herbst- und Wintermonaten wieder steigen. Insbesondere vulnerable Personengruppen gilt es zu schützen, weshalb ich nur appellieren kann, die Corona-Schutzimpfung vor Beginn der kalten Jahreszeit aufzufrischen. Die ersten Impfstoffe, die auch vor einer Infektion mit den Omikron-Varianten schützen, sind inzwischen zugelassen. Im Vergleich zu den bisherigen mRNA-Impfstoffen können sie gegenüber den Omikron-Varianten eine verbesserte Antikörperantwort und gegenüber dem ursprünglichen Coronavirus eine gleichbleibend gute Antikörperantwort erzielen“, ruft Oberbürgermeisterin Stefanie Seiler dazu auf, sich und andere mit einer Booster-Impfung zu schützen.

Die STIKO empfiehlt ab 12 Jahren grundsätzlich eine Auffrischungsimpfung (dritte Impfung), vorzugsweise mit einem Omikron-adaptierten bivalenten mRNA-Impfstoff (BA.1 und BA. 4-5). Eine vierte Impfung wird bestimmten Personengruppen wie Personen ab 60 Jahren oder mit einem erhöhten Risiko für schwere Krankheitsverläufe empfohlen.

Als vollständig geimpft gelten ab dem 1. Oktober 2022 nur Personen, die drei Impfungen erhalten haben.

Corona-Schutzimpfungen werden weiterhin in der Kommunalen Impfstelle der Stadt Speyer in Kooperation mit dem DRK Kreisverband Speyer in der Spitalgasse 1 verimpft.

Es sind Erst-, Zweit- und Boosterimpfungen möglich. Für die Impfungen stehen die Vakzine von BioNTech, Moderna und Novavax zur Verfügung. Neben dem BioNTech BA.1 Impfstoff ist seit dem 22. September 2022 auch der BA.4-5 Impfstoff in der Speyerer Impfstelle verfügbar.

Eine Impfung ist derzeit ohne Termin möglich, allerdings wird empfohlen, sich bereits jetzt unter www.impfen.rlp.de zu registrieren, um eine besserer Planbarkeit zu gewährleisten.

Weitere Informationen zu den Corona-Schutzimpfungen in der Kommunalen Impfstelle sowie die aktuelle Corona-Bekämpfungsverordnung sind unter www.speyer.de/corona abrufbar.

Die Regelungen im Überblick finden sich auf der Homepage des Landes Rheinland-Pfalz unter www.corona.rlp.de

Stadtverwaltung Speyer
30.09.2022

Drastische Mehrkosten für Parkplatz und Wohnmobilstellplatz: SWS-Aufsichtsrat stimmt Verschiebung zu

Der Aufsichtsrat der Stadtwerke Speyer (SWS) ist in der Sitzung am Donnerstagabend der Empfehlung der Geschäftsführung gefolgt, die Baumaßnahmen „Öffentlicher Parkplatz“ in der Straße am Neuen Rheinhafen“ und „Wohnmobilstellplatz“ in südlicher Richtung davon in das Jahr 2024 zu verschieben.

Für den öffentlichen Parkplatz wären für die Verkehrsbetriebe Speyer, eine hundertprozentige Tochtergesellschaft der Stadtwerke Speyer (SWS), Mehrkosten von über 30 Prozent fällig geworden (Erhöhung von 206.000 Euro auf 835.000 Euro). Zwischen Neuem Rheinhafen, Jugendherberge und bademaxx-Parkplatz sollten ca. 290 Stellplätzen und eine Bushaltefläche für mehrere Fahrzeuge entstehen. Im südlichen Anschluss zum Parkplatz befindet sich eine Fläche von ca. 2.500 Quadratmetern, auf der 20 Stellplätze für Wohnmobile, ausschließlich zum Kurzzeitaufenthalt, errichtet werden sollten. Die Kosten für das Bauvorhaben sind um über 40 Prozent gestiegen. Erforderlich wäre eine Erhöhung um 145.000 Euro auf 480.000 Euro gewesen.

„Aufgrund der extremen Kostensteigerung können wir die beiden Baumaßnahmen in diesen für uns alle wirtschaftlich schwierigen Zeiten nur verschieben“, betonte SWS-Geschäftsführer Wolfgang Bühring und erläuterte die Hintergründe: „Die ursprünglichen Kostenberechnungen beider Bauvorhaben sind vom Frühjahr 2021. Aufgrund der wirtschaftlichen Lage sind die Preise stark angestiegen. Zum Zeitverzug für Vergabe und möglichen Baubeginn beider Vorhaben kam es aufgrund der späten Erteilung der wasserbaurechtlichen Erlaubnis in Zusammenhang der gesamten Baugenehmigungsphase. Die Baugenehmigung lag erst im Frühsommer 2022 vor.“

„Es war für uns ebenfalls nicht akzeptabel, dass eine zur Erzeugung von erneuerbaren Energien vorgesehene Photovoltaikanlage für versiegelte Flächen und Parkplätze – bedingt durch Auflagen für eine aufwändige Fundamentierung im Hochwasserbereich – wirtschaftlich nicht dargestellt werden konnte“, so Bühring final.

Stadtverwaltung Speyer
30.09.2022

Baumschutzsatzung tritt in Kraft

Bäume beleben und gliedern das Landschaftsbild, sie tragen zur Verbesserung der Lebensqualität und des Kleinklimas bei, fördern die Leistungsfähigkeit des Naturhaushalts, dienen der Luftreinhaltung und bieten vielfältige Lebensräume sowie Zonen für Ruhe und Erholung. Damit sie diesen vielseitigen und wichtigen Funktionen auch in Zukunft nachkommen können, benötigen die Stadtbäume besonderen Schutz. Daher hat die Stadt Speyer eine Baumschutzsatzung erlassen, die zum 1. Oktober 2022 in Kraft tritt. Sie regelt, welche Bäume geschützt sind, welche Maßnahmen verboten oder zulässig sind und in ob gegebenenfalls Ausnahmen von den Regelungen ermöglicht werden können.

Von der Satzung geschützt sind, neben den Bäumen auf öffentlichen Flächen, auch alle Bäume in privaten Gärten oder auf sonstigen Grundstücken, sofern eines der folgenden Kriterien zutrifft:

  • Der Baum weist in einem Meter Höhe einen Stammumfang von mindestens 80 cm (D = ca. 25 cm) auf
  • Ein mehrstämmig ausgebildeter Baum weist in einem Meter Höhe in der Summe der Stammumfänge mindestens 80 cm auf oder ein Stamm hat einen Mindestumfang von 40 cm
  • Fichten (Picea spec.), Douglasien (Pseudotsuga spec.), Lebensbäume (Thuja spec.), Scheinzypressen (Chamaecyparis spec.), Robinien (Robinia spec.) weisen in einem Meter Höhe einen Stammumfang von mehr als 120 cm auf

Generell verbietet die Satzung, geschützte Bäume zu entfernen, zu zerstören, zu beschädigen oder ihren Aufbau/Habitus wesentlich zu verändern. Eine wesentliche Veränderung des Aufbaus liegt vor, wenn an geschützten Bäumen Eingriffe vorgenommen werden, die das charakteristische Aussehen erheblich verändern oder das weitere Wachstum beeinträchtigen können. Verboten sind auch Maßnahmen und Handlungen im Wurzel-, Stamm- oder Kronenbereich geschützter Bäume, die zur Schädigung oder zum Absterben des Baumes führen können.

Nicht verboten sind Maßnahmen zur Herstellung der Verkehrssicherheit, zur Abwehr einer Gefahr für Personen und/oder zur Vermeidung bedeutender Sachschäden. Sie sind mit Bild und Text zu dokumentieren und der Stadt unverzüglich anzuzeigen.

Ausnahmen von den Schutzbestimmungen können unter bestimmten Voraussetzungen zugelassen werde. Diese sind bei der Unteren Naturschutzbehörde der Stadt Speyer schriftlich mit Begründung zu beantragen. Dem Antrag ist ein Bestandsplan beizufügen, aus dem die auf dem Grundstück befindlichen geschützten Bäume nach Standort, Art, Höhe und Stammumfang ersichtlich sind. Die Stadtverwaltung hat ein entsprechendes Antragsformular entwickelt und unter www.speyer.de/baumschutz bereitgestellt. Dieses ist ab dem 1. Oktober 2022 freigeschaltet und abrufbar.

Im Falle einer Ausnahme ist die Antragstellerin oder der Antragsteller im Regelfall zu einem ökologischen Ausgleich durch Pflanzung von Ersatzbäumen verpflichtet.

Wird gegen die Baumschutzsatzung verstoßen, ist dies eine Ordnungswidrigkeit, welche mit einem Bußgeld geahndet wird.

Für Rückfragen und Anträge steht die Untere Naturschutzbehörde  in Person von Martin Adler unter Tel. 14-2730 bzw. Martin.Adler@stadt-speyer.de zur Verfügung.

Text: Stadtverwaltung Speyer Foto: © Speyer 24/7 News
30.09.2022

Barrierefreier Ausbau der Bushaltestellen „Stadthalle“

Diese Woche starten die Bauarbeiten zum barrierefreien Ausbau der Bushaltestellen „Stadthalle“.

Der barrierefreie Ausbau der gegenüberliegenden Bushaltestellen „Stadthalle“ erfolgt vom 5. Oktober bis voraussichtlich 30. November 2022 und erfordert Verkehrsbeeinträchtigungen.   
In dieser Zeit wird die Fahrbahn der Oberen Langgasse verengt, sodass eine Vorrangregelung angeordnet werden muss.            
Die Gerhart-Hauptmann-Straße wird im genannten Zeitraum im Einmündungsbereich an der Stadthalle für den Kfz-Verkehr voll gesperrt und als Sackgasse ausgewiesen. Der Fußverkehr kann diesen Bereich weiterhin passieren, der Radverkehr muss absteigen.

Des Weiteren ist es erforderlich, im Bereich der Stadthalle einzelne Stellplätze für die Baustelleneinrichtung und Lagerung von Baumaterialien zu sperren.        
Die Befahrbarkeit und Nutzbarkeit des Parkplatzes an der Stadthalle ist weiterhin gegeben. Die Bushaltestellen werden während der Bauphase in die Dudenhofer Straße verlagert.

Die Stadt Speyer bittet die Verkehrsteilnehmenden und Anwohnenden um Verständnis für die Beeinträchtigungen.

Weitere Informationen und Updates zum barrierefreien Ausbau der Bushaltestellen in Speyer sind unter www.speyer.de/barrierefreie-bushaltestellen abrufbar. Zudem erfolgen wöchentlich aktualisierte Informationen zu den Baustellen in und um Speyer im News-Ticker auf www.speyer.de/baustellen.  

Stadtverwaltung Speyer
30.09.2022

Nachhaltigkeitsinitiativen entwickeln Ideen für das Handlungsprogramm Nachhaltiges Speyer

Am Mittwoch, 21. September 2022, begrüßte Oberbürgermeisterin Stefanie Seiler rund 30 Teilnehmer*innen zum Runden Tisch Nachhaltiges Speyer: „Unser Motto lautet ‚global denken und lokal handeln‘. Wir alle können aktiv werden und zur Nachhaltigkeit beitragen.“ Die Stadtchefin freute sich, dass die Veranstaltung dank die Knabbereien des Kaufladens – Speyer unverpackt ganz ohne Verpackungsmüll auskam. Wie Nachhaltigkeit ganz praktisch funktioniert, konnte beim Messen des eigenen CO2-Fußabdruckes angeleitet durch Petra Zachmann vom Verein InSpeyered ausprobiert werden.

Im Hauptprogramm ging es darum, wie das Handlungsprogramm Nachhaltiges Speyer weiterentwickelt wird. Dr. Till Winkelmann von der Servicestelle Kommunen in der Einen Welt stellte das Projekt „Global Nachhaltige Kommune Pfalz“ vor, an dem die Stadt Speyer teilnimmt. „Das Ziel ist eine starke Nachhaltigkeit. Kommunen spielen hierbei eine zentrale Rolle“, bekräftigte Winkelmann. Speyer sieht er hierbei mit seiner Nachhaltigkeitsstrategie schon auf einem guten Weg. Eine lokale Steuerungsgruppe mit Vertreter*innen aus Politik, Wirtschaft, Zivilgesellschaft und der Verwaltung soll diesen Prozess im nächsten Jahr begleiten.

Als einen wichtigen Baustein für das Handlungsprogramm stellte Nachhaltigkeitsmanagerin Sandra Gehrlein die Ergebnisse der Nachhaltigkeitsbefragung vor. „Nachhaltigkeit und Klimaschutz haben an Bedeutung gewonnen“, freute sich Gehrlein über das große Interesse, sich bei Nachhaltigkeitsaktivitäten einzubringen. 429 Menschen aus Speyer hatten im Zeitraum bis zum 18. Mai Fragen zu verschiedenen Handlungsfeldern beantwortet. Mit den Fachabteilungen wurde ein erster Ausblick und Perspektiven erarbeitet. Geplant sind u.a. eine verstärkte Öffentlichkeitsarbeit zu den Nachhaltigkeitszielen und die Fortführung des VHS-Programms mit VHS und Stadtbibliothek. Wichtige Perspektiven für die Begrünung und klimafreundliche Mobilität in der Stadt bieten der Nahverkehrsplan und die Umgestaltung des Postplatzes sowie die Klima-Strategie. Der Projektbericht mit den Ergebnissen und Ausblick zur Nachhaltigkeitsbefragung kann unter www.speyer.de/nachhaltigkeit abgerufen werden.

„Wir müssen von der Theorie ins Handeln kommen“, leitete Beigeordnete Irmgard Münch-Weinmann in den zweiten Teil der Veranstaltung ein. Im Rahmen des Podiums wurden die Ergebnisse aus den Veranstaltungen vorgestellt, die im Vorfeld stattgefunden hatten. Die Umweltdezernentin berichtete über die Mehrweg-Veranstaltung, bei der Fragen zur ab 2023 bundesweit geltenden Mehrwegangebotspflicht geklärt wurden und Mehrwegsysteme auf einer Mini-Mehrwegmesse ausgestellt waren. Im November soll ein Folgetermin mit der Wirtschaftsförderung und der Lebensmittelhygiene stattfinden. Beim Workshop „Wie fair ist Digitalisierung?“ ging es um Geschlechtergerechtigkeit. Gleichstellungsbeauftragte Lena Dunio-Özkan merkte dabei an, dass es bereits viele Angebote gibt, die allerdings noch nicht entsprechend wahrgenommen werden. Gemeinsam wurden erste Lösungsansätze entwickelt.

Als durchweg positives Erlebnis wurde das gemeinsame Klima-Frühstück im Seniorenbüro von Klimaschutzmanagerin Katrin Berlinghoff und Constanze Konder vorgestellt. Beim Frühstück wurde die Klimabilanz verschiedener Lebensmittel ganz praktisch ausprobiert. Für eine Fortführung wurden bereits Ideen gesammelt. Unter dem Titel „Müll nicht rum“ hat sich hatte sich der Jugendstadtrat mit Mülltrennung und Abfallvermeidung befasst. Bastian Bubbel berichtete über das deutsche Müllsystem und den praktischen Erfahrungen in einer Speyerer Kita. Gemeinsam mit Jugendlichen wurden dann Lösungen entwickelt wie Abfälle im Bereich Papier, Altglas, PET und Leichtverpackungen vermieden werden können. Der Jugendstadtrat wird sich auch zukünftig weiter mit Nachhaltigkeitsthemen befassen und setzt sich aktiv ein u.a. beim Dreck-weg-Tag.

Abschließend wurde in der gemeinsamen Podiumsrunde diskutiert, wie eine krisenfeste Nachhaltigkeit in Speyer gelingen kann. Als zentrale Nachhaltigkeitsziele wurden hierbei Nachhaltiger Konsum (SDG 12), Klimaschutz (SDG 13), globale Partnerschaften (SDG 16) und Geschlechtergerechtigkeit (SDG5). Eine zunehmende Bedeutung wurde auch dem Thema „Armut“ (SDG1) beigemessen.

Die Ergebnisse der Nachhaltigkeitsbefragung und vom Runden Tisch liefern eine Grundlage für das Handlungsprogramm, das im kommenden Jahr im Projekt „Global Nachhaltige Kommune Pfalz“ aufgestellt wird.

Text: Stadtverwaltung Speyer Foto: © Stadt Speyer
23.09.2022

Rutschenturm auf Spielplatz im Woogbachtal gesperrt

Die Stadtverwaltung informiert darüber, dass derzeit der große Rutschenturm auf dem Spielplatz im Woogbachtal für die Benutzung gesperrt ist. Der 18 Jahre alte Aufstiegsturm ist in die Jahre gekommen und nicht mehr standsicher. Ein neuer Rutschenturm ist bestellt und wird voraussichtlich Anfang November montiert.

Text: Stadtverwaltung Speyer Foto: Speyer 24/7 News
22.09.2022

Auf Erkundungstour in Palästina – Projektkooperation mit Jericho im Blick

Bürgermeisterin Monika Kabs und Städtepartnerschaftsbeauftragte Sabrina Koob mit Wiam Erikat, der Partnerschaftsbeauftragten von Jericho.
Foto: © Stadt Speyer

Seit Montag, 29.08.22, ist Bürgermeisterin Monika Kabs zusammen mit Sabrina Koob, der Partnerschaftsbeauftragten der Stadt Speyer, unterwegs in Palästina, um Kontakte zur Stadt Jericho neu zu knüpfen, die aufgrund der pandemischen Lage in den zurückliegenden zwei Jahren abgerissen waren. Organisiert wird diese Informationsreise durch die palästinensischen Gebiete von „Engagement Global“, einem von der Bundesregierung und vom Deutschen Städtetag unterstützten Service für Entwicklungsinitiativen. Mit dabei sind kommunale Vertreter aus ganz Deutschland – aus Stendal, Bad Oldeslohe, Moers, Neuwied bis nach Speyer – also breit gefächert. Die meisten sind zum ersten Mal in Palästina und sind beeindruckt von der Gastfreundschaft und der Herzlichkeit der Menschen vor Ort.

Nach der Anreise am Montag gab es einen Vortrag der Konrad Adenauer-Stiftung zur Lage in den palästinensischen Gebieten. Am Dienstag haben sich Vertreter*innen aus den jeweiligen Projektkommunen getroffen, begleitet von einem Workshop mit möglichen Themenschwerpunkten in der weiteren Zusammenarbeit. Die beiden Speyererinnen und die Partnerschaftsbeauftragte der Stadt Jericho, Wiam Erikat, haben über mögliche Projektkooperationen gesprochen. Im Anschluss besuchte die Gruppe das Grabmal von Yasser Arafat und stattete der Altstadt von Ramallah einen Besuch ab.

Die ganze Reisegruppe vor dem Grabmal von Yassir Arafat.
Foto: © Stadt Speyer

Heute (Mittwoch, 31.08.22) geht es nach Jericho. Dort sind Gespräche mit Bürgermeister Abdelkarim Sedir geplant. In Jericho stehen darüber hinaus eine Stadtbesichtigung, der Besuch von sozialen Einrichtungen und einem Kindergarten auf dem Programm.

Stadtverwaltung Speyer
31.08.2022

Verkehrsnotizen:

Neufferstraße gesperrt

Aufgrund von Arbeiten an der Wasser-Hauptleitung im Auftrag der Stadtwerke Speyer wird die Neufferstraße zwischen den Hausnummern 10 und 20 ab Montag, 10. Oktober bis voraussichtlich 9. November 2022 für den Verkehr voll gesperrt.

Eine Umleitung wird eingerichtet. Der Parkplatz Neufferstraße bleibt anfahrbar. Aus Richtung Zeppelinstraße wird die Einbahnstraße aufgehoben.

Für Rückfragen steht die Straßenverkehrsbehörde unter der Telefonnummer 14-2938 zur Verfügung.

Stadtverwaltung Speyer
05.10.2022

Hans-Purrmann-Allee gesperrt

Aufgrund von Leitungsarbeiten im Auftrag der Stadtwerke Speyer wird die Hans-Purrmann-Allee auf Höhe der Hausnummer 10 ab Dienstag, 4. Oktober bis voraussichtlich 28. Oktober 2022 für den Durchgangsverkehr gesperrt.

Eine Umleitung über die Dr.-von-Hörmann-Straße, Im Oberkämmerer und Gabelsbergerstraße wird eingerichtet.

Stadtverwaltung Speyer
30.09.2022

Lina-Sommer-Straße gesperrt

Aufgrund von Leitungsarbeiten im Auftrag der Stadtwerke Speyer wird die Lina-Sommer-Straße zwischen der Kreuzung Mühlweg und Kreuzung Iggelheimer Straße ab dem Montag, 12. September bis voraussichtlich Freitag, 25. November 2022 für den Durchgangsverkehr gesperrt.

Stadtverwaltung Speyer
08.09.2022

Wormser Landstraße halbseitig gesperrt

Aufgrund des Fernwärmeausbaus der Stadtwerke Speyer wird die Wormser Landstraße zwischen dem Hirschraben und der Siegbertstraße ab Montag, 12. September bis voraussichtlich Mittwoch, 30. November 2022 für den Durchgangsverkehr halbseitig gesperrt. Für die Dauer der Maßnahme wird im betroffenen Teilbereich der Wormser Landstraße eine Einbahnstraßenregelung in Richtung Norden eingerichtet. Eine Fahrspur aus Richtung Innenstadt kommend bleibt weiterhin befahrbar. Eine Umleitung von Norden bzw. Westen kommend wird über die Bahnhofstraße und den Hirschgraben ausgewiesen.

Für Rückfragen zu allen Sperrungen steht die Straßenverkehrsbehörde unter der Rufnummer 14-2938 zur Verfügung.

Stadtverwaltung Speyer
08.09.2022

Geänderte Verkehrsführung am Bahnübergang Schützenstraße nach Modernisierung durch die Deutsche Bahn

Wie am 13. Juli 2022 im gemeinsamen Verkehrsausschuss und Ausschuss für Stadtentwicklung, Bauen und Konversion mitgeteilt wurde, müssen im Zuge der Modernisierung des Bahnübergangs Schützenstraße die derzeit bundesweit gültigen Sicherheitsanforderungen umgesetzt werden. Hierbei gilt es, das Risiko eines Rückstaus auf den Gleisen auszuschließen.

Hierzu bestehen gemäß Planungen der Deutschen Bahn zwei Möglichkeiten: Ein sogenanntes vorgeschaltetes Lichtzeichen oder ein Verbot des Linksabbiegens mittels Verkehrszeichen. Wie sich im Verlauf der Modernisierungsarbeiten herausstellte, konnte die Deutsche Bahn das ursprünglich bevorzugte vorgeschaltete Lichtzeichen nicht wie geplant bis zur Wiederinbetriebnahme des Bahnübergangs installieren, da der Mast des vorgeschalteten Lichtzeichens aufgrund von Konflikten mit vorhandenen unterirdischen Leitungen nicht im öffentlichen Straßenraum platziert werden konnte. Bis eine Lösung zur Platzierung des Masts gefunden ist, muss demnach die Alternativvariante umgesetzt werden.

Daher ist ab sofort ein Linksabbiegen von der Schützenstraße in die Hasenstraße nicht mehr zulässig. Die Zufahrt zum Oberkämmerer-Gebiet erfolgt von Süden über die Holzstraße und die Brücke über den Gießhübelbach oder über den Bahnübergang Alte Schwegenheimer Straße.

Die Stadt Speyer bittet im Namen der Deutschen Bahn die Verkehrsteilnehmenden und Anwohnenden um Verständnis für die Beeinträchtigungen.

Stadtverwaltung Speyer
02.09.2022

Zufahrt Industriehof gesperrt

Aufgrund von Tiefbauarbeiten wird die Zufahrt Industriehof auf Höhe der Franz-Kirrmeier-Straße 19 vom 5. September bis voraussichtlich 30. Oktober 2022 für den Durchgangsverkehr gesperrt.

Eine Umleitung über die Auestraße –  Hasenpfühlerweide wird eingerichtet.

Für Rückfragen steht die Straßenverkehrsbehörde unter der Rufnummer 14-2938 zur Verfügung.

Stadtverwaltung Speyer
31.08.2022

Mühlturmstraße gesperrt

Aufgrund von Arbeiten im Auftrag der Deutschen Bahn wird der Bahnübergang in der Mühlturmstraße ab dem Samstag, 3. September bis voraussichtlich 24. Oktober 2022 für den fließenden Verkehr und für Fußgänger komplett gesperrt. Eine Fußgängerumleitung wird eingerichtet.

Stadtverwaltung Speyer
30.08.2022

Kreuzung Birkenweg / Nußbaumweg gesperrt

Wegen Kanalbauarbeiten im Auftrag der Entsorgungsbetriebe Speyer wird der Kreuzungsbereich Birkenweg / Nußbaumweg von Montag, 29. August bis voraussichtlich 14. Oktober 2022 für den Durchgangsverkehr gesperrt.

Der Birkenweg und der Nußbaumweg werden beidseitig als Sackgasse ausgewiesen. Für die Dauer der Maßnahme wird eine Umleitung eingerichtet.

Für Rückfragen steht die Straßenverkehrsbehörde unter der Rufnummer 14-2938 zur Verfügung.

Stadt Speyer
25.08.2022

Baustellenübersicht der Stadt Speyer

Ab sofort stellt die Stadt Speyer eine neue Baustellenliste zur Verfügung, die die bisherige Kommunikation von laufenden und kommenden Baustellen erweitert und bürgerfreundlicher gestaltet.

Die bisher zur Verfügung gestellte Liste „Alle Baustellen“ führt alle Baustellen, die sich innerhalb des Speyerer Stadtgebiets befinden, stichpunktartig auf. Diese technische Liste gibt auch einen Überblick über die betroffenen Sparten wie Strom, Gas, oder Wasser.

Die nun neu hinzugekommene Liste „Wichtigste Baustellen“ beinhaltet Baustellen, von denen ein bedeutender Teil der Verkehrsteilnehmenden in Speyer signifikant betroffen ist, beispielsweise wegen ihrer lange Dauer und/oder weil wichtige Straßen im Netz betroffen sind. Es werden zusätzlich zu den Baustellen im Speyerer Stadtgebiet auch wichtige Baustellen in der näheren Umgebung aufgeführt, beispielsweise auf der B9 und B39. Darüber hinaus soll auch der in den Jahren 2023 und 2024 geplante Verkehrsversuch zum Postplatz Eingang in diese Auflistung finden. Neben dem voraussichtlichen Zeitraum und der Ursache werden auch die Umleitungen für die verschiedenen Verkehrsarten und bei Bedarf ergänzende Informationen dargestellt. Am Ende der Liste findet sich ferner eine Übersicht zu möglichen Ansprechpartner*innen.

Die neue Baustellenliste ist chronologisch sortiert, sodass die Bürger*innen auf den ersten Blick neu hinzukommende Baustellen erkennen und für ihre nächste Fahrt berücksichtigen können – ohne frustriert erst an der Baustellenabsperrung wenden müssen. Zeit- und nervenschonend für die Bürgerschaft – aber auch gut für die Umwelt, da unnötiger Verkehr vermieden wird.

Die Übersicht über die Baustellensituation wird immer freitags aktualisiert und ist unter www.speyer.de/baustellen im NEWS-TICKER zu finden.
Des Weiteren gibt es auf der Baustellenseite der Stadt Speyer wie gewohnt detaillierte Informationen zu laufenden und kommenden Großbaustellen.

Stadtverwaltung Speyer
18.03.2022

The walking Dogs

Hunde in Speyer unerwünscht?

Oder weshalb bietet die Stadt so wenig für ihre vierbeinigen Bewohner und deren Besitzer/innen?

Fragt sich wie man so etwas machen kann. Temara auf der „Hundewiese“ Speyer.

Geht man nach Daten aus dem Jahr 2021, leben 34,7 Millionen Heimtiere in Haushalten in Deutschland. Nach 16,7 Mio. Katzen folgen mit 10,3 Mio. die Hunde als häufigstes Haustier. Damit haben, inklusive Kleintieren, Vögel, Fischen und Terrarien Tieren, in Deutschland rund 47 % aller Haushalte mindestens ein Tier bei sich. Bei Familien mit Kindern sind es sogar 69 % der Haushalte.

Durch die Coronapandemie und die damit verbundenen Einschränkungen, sei es in Freizeit und Urlaub, aber auch beim gesellschaftlichen und kulturellen Leben, haben sich nochmals viele Menschen ein Tier zugelegt.

In Speyer gemeldeten Hunde (Stand 17.05.22)

  • Ersthunde          2.233
  • Zweithunde        216
  • Weitere Hunde     48
  • Befreite Hunde      30
  • Ermäßigte Hunde    4
  • Listenhunde             3
  • Insgesamt: 2.534 angemeldete Hunde

Zum Stand 30.04.2021 waren 54.074 Personen (Erst- und Nebenwohnsitz) in Speyer gemeldet.

Und ja, Speyer bietet glücklicherweise viele schöne Flecken Natur, die man auch mit dem Hund gemeinsam geniessen kann, aber leider keine Hundewiese. Gut, so etwas ähnliches wie eine Hundewiese / Freilauffläche gibt es schon. Sie befindet sich zwischen dem Friedrich-Hölderlin-Weg und dem Woogbach, direkt an diesem gelegen (für alle, die Google Maps nutzen: 49°19’26.7″N 8°24’48.5″E – Google Maps).

Auf der Hundewiese wurde das Graß stehen gelassen.

Also ja, wirklich schön gelegen und auch zumindest genug Platz, dass einige Hunde ein wenig freilaufen, spielen und eben einmal Hund sein dürfen. Leider ist die Fläche nur zu 3 Seiten eingezäunt und die gesamte Seite zum Woogbach frei. Auf Nachfrage erfuhren wir einmal, dass dies wohl mit dem Schutz von Kleintieren zu tun haben solle, so dass diese die Fläche auch wieder verlassen können. Nun fragen wir uns:“ Wenn es ein Tier doch dort hineinschaffen würde, sollte man doch annehmen, dass es das auch wieder hinausschafft, oder?“

Ein Hund auf jeden Fall schafft es spielend in den Woogbach, oder aber eben auch auf der anderen Seite des Woogbaches wieder hinaus. Das macht dann nicht nur „Spaß“ für den/die Besitzer/in sondern ggf. auch für andere Menschen bei ihrem Spaziergang. Wer liebt es nicht, wenn sich ein nasser Hund, in Spiellaune, neben einem schüttelt, während man einen Sonntagsspaziergang macht?

Davon ab, dass es auch viele Gefahren bietet. Die Hunde könnten Vögel und andere Tiere jagen. Je nachdem wie erzogen sie sind, andere Hunde oder sogar auch Menschen anfallen in der Zeit, die der/die Besitzer/in braucht, um ebenfalls auf die andere Seite des Woogbaches zu gelangen und dann noch den Hund einzufangen.

Lediglich der Gehwegbereich wurde ggf. etwas gekürzt.

Aber von dieser Fehlplanung einmal zu etwas anderem. Seit einigen Jahren heißt Biodiversität und Naturschutz das oberste Gebot. Das ist auch begrüßenswert und absolut sinnvoll. So werden Rasenflächen nicht mehr ganz gemäht, sondern „Streifen / Flecken“ stehen gelassen, um Insekten und Kleintieren Nahrung und einen Rückzugsort zu bieten.

Auf einer Hundewiese, wo man sehen sollte, wo der Hund eventuell ein „Geschäft“ macht, um es einsammeln zu können, macht so etwas weniger Sinn. Insbesondere auch, da man gerne sieht, was der Hund macht oder ggf. auch versucht zu fressen. Von den Zecken, die sich im hohen Gras tummeln einmal ganz zu schweigen.

Und dass es sich nicht um eine Naturschutzmaßnahme handelte, sondern schlichtweg Faulheit oder aber Inkompetenz war, sieht man daran, dass VOR der Hundewiese / Freilauffläche alles gemäht wurde.

Dafür würde VOR der Hundeweise / Freilauffläche alles radikal runtergemäht. So hätte man es sich AUF der Wiese gewünscht aber nicht davor!

Wenn man bedenkt, was man allein an Hundesteuer jedes Jahr an die Stadt Speyer abführt… ein Armutszeugnis, wie man dafür geschätzt wird. Denn eine weitere „Freilauffläche“ bietet die Stadt Speyer ja ebenfalls noch an. Diese ist zwar auch schön gelegen am Eselsdamm, allerdings gänzlich OHNE jegliche Einzäunung. Bedenkt man den enormen Autoverkehr an den umliegenden Straßen und die vielen spielenden Kinder… der „ideale Ort“ um seinen Liebling frei und unbeschwert laufen zu lassen.

Bleibt nur zu hoffen, dass wenigstens der Antrag der FDP Speyer im Stadtrat durchkommt. Wenigstens ihnen ist es aufgefallen, dass es im Woogbach extrem dunkel ist. Direkt am Jugend Café-West ist es gut, ja fast schon zu gut ausgeleuchtet, dafür ist die restliche Strecke, egal in welche Richtung, nahezu unbeleuchtet. Nicht nur für alle gefährlich, sondern ebenfalls für Hundebesitzer/innen schlecht. Wie gesagt, man sieht nicht, was der Hund macht, noch kann man etwas einsammeln.

Am 18.05. um 12 Uhr wird hier ein neuer Blumen- und Blühstreifen eingesäht.

Da neuerdings das Woogbach aber wieder zum „Liebling“ vieler zu werden scheint:

  • Umweltpfad und Ballot Bin
  • Neues Multifunktionssportfeld am Jugend Café Speyer-West (aktuell im Bau)
  • Blumen / Blühstreifen an der Rad/Skater Fläche Speyer-West (wird morgen Mittag um 12 Uhr offiziell eingestreut)
  • Eventuelle neue / bessere Beleuchtung (FDP-Antrag im Stadtrat)

… hoffen wir einmal, dass dann vielleicht auch ein wenig Augenmerk auf die unzähligen Hundebesitzer/innen gerichtet werden kann. Ein weiterer, nicht unwichtiger Punkt wäre, den Fußweg von der T-Kreuzung Am Woogbach / Conrad-Hist-Straße kommend, auch endlich als Fußweg einzurichten.

Mittlerweile muß man hier nicht „nuR vor Fahrradfahrern aufpassen. Es wird mittlerweile sogar mit dem Auto geparkt da die Stadt hier nichts unternimmt.

So steht oben zwar ein Schild, das ihn klar als Fußweg ausweist… leider aber nirgends eine Sperrstange, die eine ungebremste Fahrt verhindern würde. Da der Weg unten, Richtung Fußbrücke beim Jugend Café-West, einen nahezu 90° Knick macht, ist das immer ein Punkt, an dem man sehr ungern entlangläuft. Gerade zudem Mittag/Nachmittagszeit kommen einen dort oft Schüler/innen, auf ihren Fahrrädern, entgegen geschossen. Aber auch beim Weg hoch wird man oft „angeklingelt und teilweise noch angemeckert“… den Elektropedelecs sei es gedankt.

Und neuerdings, es ist ja wieder warm und man nutzt gerne den gepachteten Garten, fährt man den Weg sogar mit dem Auto, um ungehindert aus- / einzuladen. Wer nun denkt, das müsste man doch mal den Verantwortlichen mitteilen, dies haben wir bereits mehrfach getan. Leider ohne nennenswerten Erfolg in den letzten 2,5 Monaten.

Aber die Hoffnung stirbt ja bekanntlich zu Letzt.

Sehen Sie hier ein Fotoalbum zur Hundewiese, dem Blühstreifen und dem Multifunktionsfeld:

Text & Foto: Speyer 24/7 news, dak Lektorin: Speyer 24/7 News, ank
17.05.2022

Verschiedenes / Umwelt & Natur

Achtung liebe Hunde- und Katzen Besitzer*innen

Der Sommer steht in den Startlöchern und der Frühling entfaltet seine volle Kraft. Okay, in den letzten Tagen war es eher noch Aprilwetter, aber ab nächste Woche soll es dann wirklich warm werden und auch bleiben.

Nichtsdestotrotz haben nicht nur viele Vögel ihre Eier gelegt bzw. sind bereits dabei, ihre Jungtiere aufziehen… auch die Enten im Woogbachtal haben bereits Nachwuchs. Waren es am 01. April, leider kein Scherz, noch 10 Jungtiere, konnten wir gestern und heute leider nur noch 8 zählen. Also bereits 2, welchen Jägern oder Gefahren auch immer, erlegen.

Da wir aber bereits auch schon einige aufgefressene Eier und ebenso leider auch viele Hundebesitzer*innen, die ihre Hunde unangeleint laufen lassen, sehen konnten, möchten wir doch diese Bitte an alle herantragen: „Leint eure Hunde an und lasst Katzen bitte nicht unbedingt im Woogbachtal umherstreifen, vielen Dank“

Wir selbst haben 2 Hunde und bei unserer Labrador-Ridgeback Hündin ist eben auch noch ein Jagdtrieb vorhanden. Natürlich führen wir beide Hunde IMMER angeleint durch das Woogbachtal. Dennoch versuchen wir aber auch, diese noch kurz zu halten und brütende Tiere und/oder Jungtiere nicht noch zusätzlich zu stressen.

Ein leichtes für jede/n Tierbesitzer*in, zumal man dann ja auch Tierfreund sein und die Natur zu schätzen wissen sollte. In diesem Sinne, genießt das Wetter und die Natur, achtet aber bitte auch auf die Tierwelt.

Sehen Sie hier einen kurzen Videozusammenschnitt der Schwimmübungen der Jungenten:

Sehen Sie hier das Fotoalbum der Enten vom 01. April 2022:

The Walking Dogs

Sinnlose Zerstörungswut im Woogbachtal

Rechts im Bild eine neue Stange zur Befestigung. Zeitpunkt des Foto: 10.03.22 16:15 Uhr

2 Hunde spazieren bei diesem herrlichen frühlingshaften Wetter mit ihrem Herrchen durch das Woogbachtal. Dabei gibt es nicht nur wieder viel zu schnuppern, Artgenossen/innen zu begrüßen und die Natur und das Wetter zu genießen, sondern auch vieles Neues.

So haben wir am Donnerstagnachmittag eine große Metallstange beschnuppern und markieren können. Diese stand auf einmal hinter der Brücke am Jugend Café West. Als wir am Samstag wieder dort spazierten, waren auch 6 neue Schilder, entlang des Weges am Woogbach (vom Haus Pannonia bis zum Naschgarten an der Brücke Höhe Eugen-Jäger-Straße), aufgestellt worden.

Ein neuer Themenweg „Müll“. Einweihung war am Samstag, 12.03.22. Artikel, Fotoalbum und Video hierzu finden sie unter: https://speyer24news.com/?p=43391

Unser Herrchen erzählte uns, dass es dabei um Müllvermeidung ginge und dass leider viele andere Menschen auf dieses Thema noch hingewiesen werden müssen (Artikel und Video hierzu: https://speyer24news.com/?p=43391). Eigentlich sollte es verständlich sein, dass man seinen Dreck auch wieder mit nach Hause nimmt oder wenigstens in einem der vielen Mülleimer entsorgt.

Dies erklärte er uns schon einmal, da wir uns gewundert haben, dass er auch immer unser Geschäft „verpackt“, es aber dann doch nicht mitnimmt, sondern in einem Mülleimer entsorgt. Leider machen das auch viele Herrchen und Frauchen nicht, und wir selbst können es leider nicht einsammeln, Entschuldigung.

Noch trauriger ist allerdings, dass es zwar auch einige einsammeln und verpacken, dann aber die Beutel in die Natur werfen. Überlegt man, dass so eine Türe mindestens 20 Jahre braucht, um zu verrotten und dann weiterhin alle durch Mikroplastik belastet, einfach nur erschreckend.

Noch mehr hat sich unser Herrchen aber über einen sinnlosen Akt der Zerstörung aufgeregt. So stand am Donnerstagnachmittag ja noch die neue Stange, an der wir beide so gern geschnuppert haben. Denn wir Hunde lieben neue Dinge und sind immer neugierig. Und diese war bereits am Freitag weg… am Samstag haben wir sie dann im Woogbach liegend vorgefunden!

Deshalb verstehen wir auch, dass unser Herrchen stinksauer war, denn schließlich machen wir Hunde nichts bewusst kaputt und versuchen auch sonst nicht gerade, die Schuhe vom Herrchen anzufressen. Warum die Menschen also Freude daran haben, Dinge, die allen gehören, zu zerstören… wir wissen es nicht.

Was wir wissen ist, dass das Woogbachtal wunderschön ist, wir dort gerne laufen und die Natur genießen. Da dort immer viele Menschen und glücklicherweise auch viele Hunde sind, scheint es wohl allen zu gefallen. Bleibt also zu hoffen, dass möglichst viele Menschen die Augen offenhalten, diesen herrlichen Flecken Natur schützen und vielleicht auch mal andere auf ihren Müll… oder auch auf unsere Hinterlassenschaften ansprechen.

In diesem Sinne, genießt das Wetter und die Natur *wau*

Text & Foto: Speyer 24/7 News, dak Lektorin: Speyer 24/7 News, ank
14.03.2022

Verschiedenes

Wetter

Ich möchte ja nicht sagen das es viel geregnet hat die letzten Tage…

… aber wenn schon Pilze in den Anzuchttöpfen wachsen, kann etwas nicht stimmen 🙂 .

Zuckererbsen und Pilze in Anzuchttöpfen

Natürlich braucht die Natur das Wasser und überall sprießt und gedeiht es, aber so langsam ist dann auch erst einmal genug. Heute sieht es ja zumindest etwas „netter“ aus, dennoch mit einer guten Chance (51 %) auf Regen.

Stangenbohne und Pilze im Anzuchttopf.

Und Morgen soll es sogar mal wieder Gewitter geben. Speyer war ja, im letzten Jahr, die Blitzhauptstadt was Einschläge betraf. Ein kräftiges Gewitter, mit Blitz und Donner, wäre also mal wieder überfällig.

Wilde Blühwiese im Woogbachtal mit Klatschmohn.

Ansonsten verspricht die kommende Woche auch fast nur Regentage oder zumindest feuchte. Lediglich am Donnerstag zeigt die Wettervorhersage Sonne mit starker Bewölkung. Das alles bei 15 – 17° am Tag und um die 10 ° in der Nacht.

Fast wie ein Mohnblumenstrauß mit Schafsgarbe

Die Fröste sind also endgültig vorbei und man kann getrost losgärtnern, sofern man es nicht bereits schon gemacht hat. Wir persönlich wagen uns in diesem Jahr mal an Vielen. Neben Erdbeeren und Tomaten, die schon immer gut klappten und Zucchini & Gurken… gibt es dieses Jahr eventuell auch mal Kartoffeln, Zwiebel, Stangenbohnen und Zuckererbsen… oder eben Pilze wenn das Wetter noch so bleibt.

Statt Stangenbohne bislang nur Pilze in einem Anzuchttopf.

In diesem Sinne, ändern kann (zum Glück) das Wetter niemand… einen schönen Sonntag euch Allen, sowie einen guten Start in die Neue Woche.

Speyer 24/7 News
16.05.2021

Speyer

Soziale Stadt Speyer-West: Tag der Städtebauförderung am 8. Mai 2021

Am Samstag, 8. Mai 2021 findet der Tag der Städtebauförderung im Stadtteil Speyer West statt. Von 14 bis 16 Uhr können Interessierte an fünf Standorten die jeweiligen Veränderungen im Stadtteil nachvollziehen: Unter dem Motto „Speyer West: damals/heute“ sind an Stellwänden Fotografien vom Stadtteil und seiner Entwicklung ausgestellt.
So können sich Interessierte am Berliner Platz, der Quartiersmensa, dem Woogbachtal (Höhe Eugen-Jäger-Straße), der Josef-Schmitt- und der Lessingstraße ein Bild davon machen, wie sich der Stadtteil im Zuge des Projektes „Soziale Stadt“ in den letzten Jahren verändert hat.

Darüber hinaus freut sich die Stadtverwaltung über die Zustellung alter Stadtansichten aus Speyer-West, da eine Fotoausstellung für Ende des Jahres 2021 geplant ist. Sollten Bürger*innen über solche Aufnahmen verfügen, können sie diese im Quartiersbüro Soziale Stadt in der Kurt-Schumacher-Str.16a abgeben und erhalten sie selbstverständlich nach Ablauf der Aktion zurück.    
Weitere Informationen können telefonisch unter 06232 14-2906 erfragt werden. Ansprechpartnerin ist Quartiersmanagerin Christa Berlinghoff.

Text: Stadtverwaltung Speyer Foto: Speyer 24/7 News
05.05.2021

The Walking Dog

The Walking Dog – Temara geht durch die Stadt

Von Masken, moderner Kunst und Weihnachtsbäumen

Ein schöner Morgen doch noch sehr frisch bei Minus 3°

Temara, (eine 2-jährige griechische, Golden Retriever Dame) geht mal wieder mit ihrem Herrchen an einem frostigen Sonntagmorgen durch das wunderschöne Woogbachtal spazieren. Neben interessanten, zugefrorenen Pfützen und Blättern gibt es auch wieder quakende Enten und sogar einen Fischreiher zu bewundern.

Fischreiher im Woogbach

Vorbei geht es am Spielplatz und an dem Beachvolleyballfeld entlang wieder zurück zum Woogbach. An der zugefrorenen Brücke treffen wir auch wieder andere Hunde, doch Herrchen und Frauchen begrüßen sich nicht wie sonst, sondern unterhalten sich aus der Entfernung. Aber zumindest wir Hunde dürfen schnuppern, spielen und uns nahekommen.

Spielplatz im Woogbachtal, in der Bildmitte ein neues Spielgerät mit Rutsche.

Weiter geht es entlang des Jugend Café-West an den Naschgarten. Dort muss mein Herrchen lachen und zückt sein Handy, um ein paar Bilder zu machen. Natürlich will ich lieber spielen und so mache ich es ihm nicht leicht, Bilder von der Statue zu machen. Was soll daran schon so besonders sein? Sie trägt auch einen Maulkorb, mein Herrchen meint, das wären Masken und diese würden, anders als bei uns Hunden, zeigen, dass man sich wertschätzt und aufeinander Rücksicht nimmt. Ich zumindest kenne das nicht anders, seit ich im Juli 2020 nach Deutschland kam… hier trugen fast alle Masken.

Statue „Dynamik“ mit Maske.

Auf unserem Weg nach Hause kann ich an vielen von diesen duftenden Bäumen schnuppern. Weihnachtsbaum würde das heißen, und auch wir hatten solch einen schönen Baum bei uns in der Hütte. Nur das Wasser darunter durfte ich nie trinken, aber gefallen hat mir ein Baum in der Wohnung schon. Nun wäre es aber an Zeit, diese zu entsorgen und die Männer mit den orangen leuchtenden Jacken würden diese in der kommenden Woche einsammeln.

So soll der Tannenbaum stehen, gut sichtbar an der Straße bzw. Grundstücksgrenze.

Allerdings nur, wenn diese auch gut sichtbar an der Straße stehen oder liegen würden. Wenn sie eher „versteckt“ im eigenen Garten stehen, könnte man sie früh morgens, im Dunkeln, leicht übersehen. Und um auf diesen großen Platz mit den tausenden Gerüchen (Wertstoffhof Speyer) zu kommen, bräuchte man momentan einen Termin.

So sollte der Tannenbaum nicht stehen, leicht versteckt auf dem eigenen Grundstück und dann noch hinter einem Zaun. Den werden die Entsorgungsbetrieb der Stadt Speyer bestimmt übersehen.

Auch daran wäre dieses Corona schuld, von dem alle am Reden sind. Das wäre ja auch der Grund, warum alle diese Masken tragen und neuerdings sogar Statuen im Park. Wir wünschen jedoch allen, dass sie gesund bleiben und die frische Luft, auf Abstand, genießen. Bis vielleicht bald einmal wieder im Park oder Wald, eure Temara.

Ob Franz Müller-Steinfurth weiß das „Dynamik“ Mund-Nase-Maske trägt?

Doch auch anderswo in Speyer und drum herum gehen wir gerne spazieren. Haben auch Sie einen Vorschlag für eine Gassirunde … melden Sie sich gerne bei uns (Email: 24newsspeyer@web.de / Whatsapp/Handy: 017647709206) und wir laufen vorbei. Wuff!

Fotoalbum:

Speyer 24/7 News
10.01.2021

Speyer Aktuell

Klimaschutztag im Woogbachtal und Prämierung der diesjährigen STADTRADELN-Aktion

Stände beim Klima-Schutztag 2019 im Woogbachtal
Foto: © Stadtberatung Dr. Fries

Am Samstag, den 10. Oktober 2020, dreht sich beim Klimaschutztag alles um die Themen Klimaschutz und Nachhaltigkeit. Mehr als 15 Vereine, Gruppen und Institutionen aus Speyer zeigen von 14 bis 18 Uhr im Woogbachtal am Jugendcafé Speyer-West (Friedrich-Ebert-Straße 31), wie die Zukunft klimagerechter und nachhaltiger gestaltet werden kann. Viele Infostände, Mitmachaktionen und eine Ausstellung komplettieren das große Fest, das die Stadt Speyer in Kooperation mit dem Büro „Soziale Stadt Speyer West“ und dem Stadtteilverein Speyer-West e.V. auf die Beine stellt.

„Gerade in Krisenzeiten wie der Corona-Pandemie ist der Klimaschutz zu stärken, im Bewusstsein der Bürger*innen zu verankern und entsprechend aktiv anzugehen“, wie Umweltdezernentin Irmgard Münch-Weinmann betont.

Die Klimadetektive beim giessen des Stadtgartens
Foto: © Stadtberatung Dr. Fries

Die Besucherinnen und Besucher vom Klimaschutztag dürfen sich auf viele klimagerechte und nachhaltige Angebote freuen. Angefangen bei der Handy-Spendenaktion von Missio München über die selbstgenähten Gemüsebeutel des GBS Nachbarschaftsvereins bis hin zu Informationen über CO2-Fußabdrücke ist für jede und jeden etwas dabei. Auch für das leibliche Wohl ist mit Kaffee, Kuchen, kalten Getränken, Dampfnudeln etc. gesorgt.                    
Im Sinne einer klimaschutzgerechten Abfallvermeidung soll das eigene Geschirr mitgebracht werden.

Den Flyer können sie sich auf: https://www.speyer.de/de/umwelt/aktuelles/klimaschutztag/klimaschutztag-2020-flyer-a6-druck.pdf?cid=2fab laden.

Die Prämierung der diesjährigen STADTRADELN-Aktion findet um 14:00 Uhr in Anwesenheit von Oberbürgermeisterin Stefanie Seiler und der Beigeordneten Irmgard Münch-Weinmann statt.

Eine vorherige Anmeldung empfiehlt sich, damit der Zutritt auf das Gelände des Jugendcafés Speyer möglichst reibungslos gestaltet werden kann. Unter klimaschutztag@stadt-speyer.de kann sich mit der Angabe der Kontaktdaten (Name, Adresse, Telefonnummer) gerne angemeldet werden.

Wegen der anhaltenden Corona-Pandemie besteht auf dem gesamten Gelände eine Maskenpflicht sowie die Abstands- und Hygienemaßnahmen. Weitere Informationen zur Veranstaltung und zu den Hygienemaßnahmen sowie den Teil zur Voranmeldung können dem entsprechenden Flyer entnommen werden, der an mehreren Stellen, u.a. im Rathaus, im Stadtteilbüro Speyer West oder in diversen Geschäften, erhältlich ist. Der Flyer sollte, falls vorhanden, möglichst zur Veranstaltung mitgenommen werden, da das Kontaktformular Teil des Flyers ist.

Text: Stadtverwaltung Speyer Foto: © Stadtberatung Dr. Fries
02.10.2020