Freizeit / Zoo Heidelberg

Weihnachtsgeschenke für den guten Zweck

Tierpatenschaft im Zoo Heidelberg verschenken

Wer mit einem Weihnachtsgeschenk etwas für den guten Zweck tun möchte, ist im Zoo Heidelberg an der richtigen Adresse. Mit einer Tierpatenschaft – egal ob für Otter, Tiger oder Flamingo – sorgen Tierfreunde dafür, dass das Zoo-Team die Pflege und die Gehege der Zootiere stetig weiter verbessern kann.

Ob sich bald ein Pate für Kronensifaka Daholo findet? (Foto: Susi Fischer/Zoo Heidelberg)

„Wir freuen uns sehr über jeden neuen Paten. Inzwischen sind wir im Zoo Heidelberg eine Gemeinschaft von über 700 Tierpaten – so viele waren wir noch nie! Allein in diesem Jahr haben wir rund 200 neue Paten für unsere Tiere gewinnen können“, freut sich Zoo-Kuratorin Sandra Reichler. Tierpatenschaften können im Zoo Heidelberg für jedes Tier abgeschlossen oder verschenkt werden. Besonders beliebt sind Erdmännchen, Faultiere oder Otter. Einige Tierarten haben jedoch noch keinen Paten, wie beispielsweise Kronensifaka Daholo, ein stark bedrohter Lemur aus Madagaskar oder der Mandschuren-Kranich, auch als Glücksvogel bekannt, der erst vor einigen Wochen im Zoo einzog. Ein kleines Dankeschön ist garantiert: Alle Tierpaten erhalten eine Urkunde, Informationen über das Patentier, Zoo-Broschüren und dürfen sich im Sommer auf die Einladung zur jährlichen Patenparty freuen. Bei dieser Veranstaltung treffen sich alle Tierpaten im Zoo Heidelberg, um einen gemeinsamen Abend im Zoo zu verbringen und können den einen oder anderen Blick hinter die Kulissen des Zoos werfen.

Besonders beliebt als Patentier: Die Zwergotter im Zoo Heidelberg. (Foto: Heidrun Knigge/Zoo Heidelberg)

Mit der Übernahme einer Tierpatenschaft, die bereits ab 50 € möglich ist, unterstützen die Paten gezielt die Pflege der Tiere. Das Geld kommt dabei in vollem Umfang den Zootieren zugute. „Nicht immer reichen unsere finanziellen Mittel aus, um in der Tierpflege alle Dinge so umzusetzen, wie wir uns das wünschen. Tierpflege bedeutet schließlich viel mehr, als nur Tiere füttern“, erklärt Reichler. Ein Beispiel, das sich auf viele der Tiere im Zoo übertragen lässt: Für die Pflege eines Elefanten müssen die Tierpfleger im Zoo Heidelberg täglich Hunderte Kilo Heu, Laub und etwas Gemüse für eine ausgewogene Ernährung in das Gehege bringen. Die Elefantenanlage wird jeden Tag sorgfältig kontrolliert und gereinigt. Es gibt spezielle Trainingseinheiten und abwechslungsreiche Beschäftigungsangebote, wie Sandhügel in denen die Elefanten nach leckeren Rüben wühlen, Heunetze in mehreren Metern Höhe, aus denen das Heu mit dem Rüssel herausgezogen werden muss oder versteckte Leckereien in Betonröhren. Und wenn der Elefant einmal krank ist, ist die Zoo-Tierärztin sofort zur Stelle. „Die Einnahmen aus den Patenschaften sind für uns daher ganz besonders wichtig, denn Sie helfen uns, die Gehege und die Pflege der Tiere stetig zu verbessern“, so Reichler. Der Zoo Heidelberg hofft auch in Zukunft auf die Unterstützung durch zahlreiche Tierpaten.

Tierpate im Zoo Heidelberg werden

Tierpate werden ist ganz einfach: Zoofreunde können eine Tierpatenschaft bequem über das Online-Formular unter www.zoo-heidelberg.de/patenschaften beantragen. In gedruckter Form ist der Patenschaftsantrag an der Zoo-Kasse erhältlich. Sobald der Antrag im Zoo eingegangen ist, wird er bearbeitet und die Unterlagen werden per Post an den Schenker oder direkt an den Paten zugeschickt. Jede Tierpatenschaft im Zoo Heidelberg läuft zunächst ein Jahr und kann jährlich verlängert werden.

Text: Tiergarten Heidelberg gGmbH Foto: (1) Susi Fischer / Zoo Heidelberg; (2) Heidrun Knigge / Zoo Heidelberg
16.12.2019

Zoo-Erlebnisgutscheine für Workshops und Veranstaltungen als tolles Weihnachtsgeschenk: Ticketverkauf für 2020 startet pünktlich zur Vorweihnachtszeit!

Am 1. Dezember startete der Ticketverkauf für die Veranstaltungen der Zooschule im kommenden Jahr. Wer noch ein geeignetes Weihnachtsgeschenk für seine Kinder, Enkel oder auch den Partner sucht, wird garantiert fündig: Ein Ticket für die Zoo-Ferien, das Zoo-Camp oder einem GanztagesWorkshop ist für tierliebe Kinder sicher das ideale Geschenk. Auch Erwachsene freuen sich garantiert über einen „Zoo-Erlebnisgutschein“ zum Fest.

Ticketvorverkauf (Foto: Uwe Merkel/Zooschule Heidelberg)

Auf vielfachen Wunsch beginnt der Vorverkauf für alle Veranstaltungen 2020 bereits in der Vorweihnachtszeit. So kann man Kids und Teens rechtzeitig einen der begehrten Plätze für die ZooFerien oder das Zoo-Camp sichern. Auch auf der Suche nach einem Geschenk für erwachsene Tierliebhaber wird man fündig: Hervorragend geeignet ist hier ein Ticket für den ErwachsenenWorkshop im März zum Thema „Artenschutz im Zoo“ oder ein Gutschein für einen 90-minütigen Erlebnisreichen Rundgang – auf Wunsch auch mit „Plus“. In diesem Rahmen ist auch einmal ein ganz außergewöhnlicher Tierkontakt oder der begehrte Blick hinter die Kulissen möglich. Die Zooranger haben nicht nur jede Menge Anekdoten und biologisches Wissen parat, sondern schöpfen auch aus einem reichhaltigen Fundus an Naturmaterialien, mit denen sie ihre Ausführungen besonders anschaulich und lebendig gestalten. Kleine und große Tierfreunde sind herzlich willkommen!

Eine Übersicht über alle Termine finden Sie auf der Website der Zooschule unter www.zooschuleheidelberg.de.

Bestellung von Gutscheinen und weitere Infos unter Tel. 06221 – 39 557-13 oder per E-Mail (info@zooschule-heidelberg.de). Die Tickets für sämtliche Veranstaltungen 2020 sind seit dem 01.12.2019 an der Zookasse erhältlich.

Text: Zooschule Heidelberg Foto: Uwe Merkel / Zooschule Heidelberg
16.12.2019

Zoo Heidelberg engagiert sich für den Tierschutz

Webinare für Amtsveterinäre zum Thema Wildtiere

An einem besonderen Fortbildungsangebot für Amtsvetetrinäre beteiligte sich der Zoo Heidelberg: Das Ministerium für den Ländlichen Raum Baden-Württemberg hat auf Initiative der Landestierschutzbeauftragten Dr. Julia Stubenbord gemeinsam mit der Nürnberger Amtstierärztin Daniela Rickert und Dr. Klaus Wünnemann, Direktor des Zoo Heidelberg, und dem Fachverlag george & oslage eine mehrteilige Webinarreihe zum Thema Wildtiere in menschlicher Obhut produziert. Mit der Teilnahme an dieser Kooperation setzt sich der Zoo Heidelberg aktiv für den Tierschutz ein.

Dreharbeiten zur Folge Kameliden im Zoo Heidelberg: Zoodirektor Dr. Wünnemann berichtet über die Haltung und Eigenarten von Alpakas. (Foto: Zoo Heidelberg)

Bei Kontrollen von Zoologischen Einrichtungen oder Zirkussen müssen Amtstierärzte die Haltungsbedingungen und den Zustand der dort gehaltenen Tiere gut einschätzen können. Dazu benötigen Sie fundiertes Fachwissen: Sie sollen beispielsweise nicht nur Kenntnisse zu Gehegegrößen und deren Einrichtung haben, sondern auch über tierärztliche Besonderheiten zu ganz unterschiedlichen Wildtierarten Bescheid wissen. „Damit Amtsveterinäre ihren Aufgaben sachgerecht nachgehen können und die Situation der Tiere in Zoos oder Zirkussen gut einschätzen können, wollen wir das Wissen, das wir im Zoo Heidelberg gesammelt haben, in dieser Webinar-Reihe teilen“, erklärt Dr. Klaus Wünnemann. Im Studium, das alle Amtstierärzte absolvieren, wird oft zu wenig bis gar nicht auf Wildtiere wie Affen, Großkatzen oder Elefanten eingegangen. Dieser Umstand erschwert die Arbeit der Amtstierärzte stark. Eine Zusammenarbeit von Experten im Bereich der Wildtierhaltung ist daher umso wichtiger.

Jede Folge der Reihe widmet sich einem speziellen Thema: Elefanten, Großkatzen, Affen, Kameliden. Anhand praktischer Beispiele aus dem Zoo Heidelberg erklärt Zoodirektor Dr. Wünnemann, wie Amtstierärzte beispielsweise einen gesunden Elefantenfuß von einem kranken Elefantenfuß unterscheiden können, auf was es bei der Einrichtung von Tiergehegen ankommt und wie man Löwen abwechslungsreich beschäftigen kann. Die rechtlichen Grundlagen für Kontrollen legt Amtsveterinärin Daniela Rickert im Webinar dar. Mehrere Wochen haben die Experten gemeinsam an der Webinar-Reihe gearbeitet. Dass inzwischen alle Folgen abgedreht werden konnten und nun im praktischen Einsatz sind, sehen alle Beteiligten als vollen Erfolg für den Tierschutz.

Text: Tiergarten Heidelberg gGmbH Foto: Zoo Heidelberg
16.12.2019