{"id":12681,"date":"2019-04-26T17:13:07","date_gmt":"2019-04-26T16:13:07","guid":{"rendered":"https:\/\/speyer24news.com\/?p=12681"},"modified":"2019-04-26T17:13:09","modified_gmt":"2019-04-26T16:13:09","slug":"kommunalpolitik-3","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/speyer24news.com\/?p=12681","title":{"rendered":"Kommunalpolitik"},"content":{"rendered":"<style type=\"text\/css\">\r\n\t.ads_top_disp{}\r\n\t.ads_top_corner_disp{ float:left; margin:0px 10px 10px 0px; }\r\n\t.ads_first_p_disp{}\r\n\t.ads_bottom_disp{}\r\n\t<\/style>\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Knock-Out in der zweiten Runde &#8211; W\u00c4HLERGRUPPE SCHNEIDER obsiegt auch vorm Oberverwaltungsgericht Koblenz<\/h2>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"aligncenter\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" width=\"500\" height=\"659\" src=\"https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/W\u00e4hlergruppe-Schneider-1.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-12683\" srcset=\"https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/W\u00e4hlergruppe-Schneider-1.jpg 500w, https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/W\u00e4hlergruppe-Schneider-1-228x300.jpg 228w\" sizes=\"(max-width: 500px) 100vw, 500px\" \/><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p><strong>Koblenz \/ Speyer &#8211; <\/strong>Seit Mitte Februar verweigert die Stadt Speyer der W\u00e4hlergruppe Schneider entgegen einem klaren Rechtsanspruch, der sich aus \u00a714 der Gemeindeordnung f\u00fcr Rheinland-Pfalz ergibt, die Nutzung von st\u00e4dtischen R\u00e4umen f\u00fcr den laufenden Kommunalwahlkampf.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Stadtvorstand, bestehend aus den B\u00fcrgermeisterinnen Seiler und Kabs hatte am 21.Februar entschieden, \u00a0dass bis Ende Mai 2019, also bis nach Ablauf der Wahlen, keiner politischen Gruppierung st\u00e4dtische R\u00e4ume zur Verf\u00fcgung gestellt werden d\u00fcrfen. Man berief sich dabei \u00a0auf das Neutralit\u00e4tsgebot der Stadt. Offensichtlich ein Vorwand, denn inzwischen liegt eine eidesstattliche Erkl\u00e4rung vor, wonach seitens des Stadtvorstandes ge\u00e4u\u00dfert wurde, dass man der W\u00e4hlergruppe Schneider keine Plattform geben wolle. Es ging in Wahrheit also um das Gegenteil von Neutralit\u00e4t, n\u00e4mlich um Behinderung der \u00f6ffentlichen Wahrnehmung und Unterdr\u00fcckung abweichender Meinungen seitens eines politischen Konkurrenten. <\/p>\n\n\n\n<p>Eine eindeutige Missachtung\u00a0 grundgesetzlicher Prinzipien, welche Chancengleichheit auch w\u00e4hrend des Wahlkampfes gew\u00e4hren.<br>F\u00fcr die W\u00e4hlergruppe Schneider war das nicht nur eine Entt\u00e4uschung, sondern auch ein Affront, denn nach ihrer Wahl zur Oberb\u00fcrgermeisterin hatte das Team vom B\u00fcrgerbegehren Frau Seiler schriftlich gratuliert und ihr gleichzeitig angeboten in einen konstruktiven Dialog einzutreten. Immerhin waren die Aktivisten des B\u00fcrgerbegehrens\u00a0 der personelle Vorl\u00e4ufer der W\u00e4hlergruppe und hatten stolze 3100 Unterschriften von wahlberechtigten Speyerer B\u00fcrgern gesammelt. Nachdem die neue Oberb\u00fcrgermeisterin in ihrer Neujahrsansprache eine neue Debattenkultur angek\u00fcndigt hatte, w\u00e4re zu erwarten gewesen, dass man diesen Speyerer B\u00fcrgern, vertreten durch die W\u00e4hlergruppe Schneider zumindest mit den Geboten der Fairness begegnen w\u00fcrde.<\/p>\n\n\n\n<p>Dies war leider nicht der Fall, so dass\u00a0 sich die W\u00e4hlergruppe gezwungen sah zwecks Einforderung ihrer\u00a0 Rechte einen Eilantrag zu stellen, dem \u00a0das Verwaltungsgericht Neustadt mit Beschluss vom 11. April stattgegeben hat, weil die B\u00fcrgermeisterinnen mit Ihrer Entscheidung ihre Kompetenzen \u00fcberschritten hatten.\u00a0 F\u00fcr die \u00c4nderung der Vergabepraxis w\u00e4ren nicht sie, sondern der Stadtrat zust\u00e4ndig gewesen. <\/p>\n\n\n\n<p>Es sei dahin gestellt, ob Machtarroganz, Inkompetenz oder die\nEinflussnahme von&nbsp; Hardlinern aus der &nbsp;SPD-Basis ausschlaggebend war, jedenfalls\nversuchte man mit zweierlei Ma\u00dfnahmen&nbsp; das\nNutzungsverbot &nbsp;unbedingt aufrecht zu\nerhalten und juristisch durchzusetzen.<br>\nIn der Stadtratssitzung vom 16. April wurde die Tagesordnung um diese &nbsp;Angelegenheit erg\u00e4nzt &nbsp;und bei Enthaltung seitens der Mitglieder von\nB\u00fcndnis90\/Die Gr\u00fcnen mehrheitlich beschlossen und zwar r\u00fcckwirkend. <br>\nJuristisch ein Unding, denn die urspr\u00fcngliche Entscheidung des Stadtvorstandes\nwar nichtig und somit nachtr\u00e4glich nicht genehmigungsf\u00e4hig.<\/p>\n\n\n\n<p>Au\u00dferdem wurde ganz nebenbei erneut die Gemeindeordnung missachtet,\ndiesmal&nbsp; \u00a734 &nbsp;Abs.3&nbsp; u.\n7, wonach die Tagesordnung nachtr\u00e4glich nur mit 2\/3-Zustimmung ge\u00e4ndert werden\ndarf und auch nur in Ausnahmef\u00e4llen, n\u00e4mlich dann, wenn die Angelegenheit so\ndringlich ist, dass bei Nichtbehandlung der Gemeinde Nachteile entstehen.<\/p>\n\n\n\n<p>Weder wurde die \u00c4nderung der Tagesordnung mit 2\/3 Mehrheit beschlossen, noch entsteht der Stadt durch eine Vortragsveranstaltung der W\u00e4hlergruppe Schneider ein Nachteil. Im Gegenteil durch die bezahlte Miete hat die Stadt sogar bescheidene Einnahmen.<\/p>\n\n\n\n<p>Diesem regelwidrigen Stadtratsbeschluss folgte die zweite\nMa\u00dfnahme, indem die Stadt Speyer noch am gleichen Tag Beschwerde beim Oberverwaltungsgericht\nin Koblenz einlegte und darzulegen versuchte, dass die zweimalige Vergabe der\nR\u00e4ume an B\u00fcndnis90\/Die Gr\u00fcnen in j\u00fcngerer Zeit nur \u201eAusrei\u00dfer\u201c gewesen seien. <\/p>\n\n\n\n<p>Vergeblich: Das Oberverwaltungsgericht wies die Beschwerde\nam 23. April zur\u00fcck.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Stadt Speyer hat die Kosten des Verfahrens und die\nAnwaltskosten der W\u00e4hlergruppe zu tragen. Bei einem festgelegten Streitwert von\n5000 Euro ist das f\u00fcr die Stadt eine Lappalie, bei rund 220 Mio. Euro Schulden\nkommt es darauf nicht mehr an. Aber es w\u00e4re bei etwas gutem Willen und Fairness\nvermeidbar gewesen.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Stadtvorstand und eventuelle Hardliner, die im\nHintergrund die Strippen ziehen, sollten sich fragen, ob die R\u00fcckkehr&nbsp; zu einem konstruktiven Dialog&nbsp; sinnvoller w\u00e4re und ob man die \u201eneue\nDebattenkultur\u201c im nutzlosen Streit oder im positiven Miteinander begehen will.<\/p>\n\n\n\n<p>F\u00fcr den Wahlkampf d\u00fcrfte dieser Rechtsstreit und sein\neindeutiger Ausgang weder den gro\u00dfen Volksparteien noch den\nMehrheitsbeschaffern im&nbsp; Stadtrat Punkte eingebracht\nhaben.<\/p>\n\n\n\n<p>Im Gegenteil: Das Wahlvolk, der Anteil nehmende B\u00fcrger oder\nder viel beschworene kleine Mann auf der Stra\u00dfe, hat ein sehr feines Gesp\u00fcr f\u00fcr\nUngerechtigkeiten. Und wem beim Kampf \u201eDavid gegen Goliath\u201c die Sympathien des\nPublikums zufallen, das ist seit biblischen Zeiten bekannt.<\/p>\n\n\n\n<p>Die W\u00e4hlergruppe Schneider steigt nach der zweiten Runde als Sieger aus dem Ring.<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"aligncenter\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" width=\"800\" height=\"210\" src=\"https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/W\u00e4hlergruppe-Schneider-Logo-1.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-12682\" srcset=\"https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/W\u00e4hlergruppe-Schneider-Logo-1.jpg 800w, https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/W\u00e4hlergruppe-Schneider-Logo-1-300x79.jpg 300w, https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/W\u00e4hlergruppe-Schneider-Logo-1-768x202.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p><em>Matthias Schneider f\u00fcr die W\u00c4HLERGRUPPE SCHNEIDER (Liste 9)<br>26.04.2019<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"mh-excerpt\"><p>Knock-Out in der zweiten Runde &#8211; W\u00c4HLERGRUPPE SCHNEIDER obsiegt auch vorm Oberverwaltungsgericht Koblenz Koblenz \/ Speyer &#8211; Seit Mitte Februar verweigert die Stadt Speyer der W\u00e4hlergruppe Schneider entgegen einem klaren Rechtsanspruch, der sich aus \u00a714 <a class=\"mh-excerpt-more\" href=\"https:\/\/speyer24news.com\/?p=12681\" title=\"Kommunalpolitik\">[&#8230;]<\/a><\/p>\n<\/div>","protected":false},"author":3,"featured_media":12682,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_monsterinsights_skip_tracking":false,"_monsterinsights_sitenote_active":false,"_monsterinsights_sitenote_note":"","_monsterinsights_sitenote_category":0,"footnotes":""},"categories":[9],"tags":[874,884,985,6,214,307],"aioseo_notices":[],"amp_enabled":true,"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/speyer24news.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/12681"}],"collection":[{"href":"https:\/\/speyer24news.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/speyer24news.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/speyer24news.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/speyer24news.com\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=12681"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/speyer24news.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/12681\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":12684,"href":"https:\/\/speyer24news.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/12681\/revisions\/12684"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/speyer24news.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/12682"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/speyer24news.com\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=12681"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/speyer24news.com\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=12681"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/speyer24news.com\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=12681"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}