{"id":15090,"date":"2019-06-21T11:13:16","date_gmt":"2019-06-21T10:13:16","guid":{"rendered":"https:\/\/speyer24news.com\/?p=15090"},"modified":"2019-06-21T11:16:07","modified_gmt":"2019-06-21T10:16:07","slug":"wirtschaft-finanzen-8","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/speyer24news.com\/?p=15090","title":{"rendered":"Wirtschaft &#038; Finanzen:"},"content":{"rendered":"<style type=\"text\/css\">\r\n\t.ads_top_disp{}\r\n\t.ads_top_corner_disp{ float:left; margin:0px 10px 10px 0px; }\r\n\t.ads_first_p_disp{}\r\n\t.ads_bottom_disp{}\r\n\t<\/style>\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Kreative T\u00fcftler beim Technikpreis<\/h2>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Stiftung Speyerer Unternehmen k\u00fcrt SiegerInnen: Lara Beider holt Gewinnerpr\u00e4mie<\/h3>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"aligncenter\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" width=\"800\" height=\"532\" src=\"https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2019\/06\/sws-technikpreis-stiftung-speyerer-unternehmen-speyer-1.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-15093\" srcset=\"https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2019\/06\/sws-technikpreis-stiftung-speyerer-unternehmen-speyer-1.jpg 800w, https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2019\/06\/sws-technikpreis-stiftung-speyerer-unternehmen-speyer-1-300x200.jpg 300w, https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2019\/06\/sws-technikpreis-stiftung-speyerer-unternehmen-speyer-1-768x511.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><figcaption>Die Jury und das Siegermodell, in der Mitte Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer SWS Wolfgang B\u00fchring<\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p><strong>Speyer \/  Nikolaus-von-Weis Realschule plus &#8211;<\/strong> Im 36. Jahr hat die Stiftung Speyerer Unternehmen einen Technikpreis unter den achten und neunten Klassen von Realschulen plus in Speyer und Dudenhofen ausgeschrieben. Das Thema diesmal: \u201eMausefallenauto\u201c. Die Stiftung stellte f\u00fcr jede Schule jeweils sechs Mausefallen zur Verf\u00fcgung, aus denen funktionst\u00fcchtige Fahrzeuge entwickelt werden sollten. Siegerin des Wettbewerbs 2019 wurde Lara Beider (8. Klasse, Realschule plus Siedlungsschule). Sie erhielt ein Preisgeld von 200 Euro.<\/p>\n\n\n\n<p>19 Objekte gingen ins Rennen und das im wahren Wortsinn. Die Turnhalle der Nikolaus-von-Weis Realschule plus war Austragungsort des Finales um den Technikpreis. Der war mit konkreten Leitlinien verbunden. Nicht ver\u00e4ndert werden durfte die Mausefalle, Baus\u00e4tze oder vorgefertigte Bauteile waren verboten, das Material durfte nicht teurer als 15 Euro sein und die Konstruktion musste erkennbar von Sch\u00fclerInnen angefertigt worden sein.<\/p>\n\n\n\n<p>Mit den Vorgaben kamen die TeilnehmerInnen problemlos klar, wie sich im Zwiegespr\u00e4ch herausstellte. \u201eWir haben uns verschiedene Videos im Internet angeschaut und daraus ein Modell entwickelt\u201c, verriet Marvin Schwender (13) von der Integrierten Gesamtschule Georg Friedrich Kolb \u00fcber das Vorgehen. Vorne kleinere R\u00e4dchen als hinten, so sah der eigentliche Plan von Marvin und seinem Partner Nils Vogel (13) aus. Starten lie\u00dfen die Jungs ihre rollende Mausefalle dann doch mit gleich gro\u00dfen CD-Scheiben. \u201eDie Schieflage war anders zu extrem\u201c, erkl\u00e4rte Marvin. Der Technikpreis macht f\u00fcr ihn Sinn: \u201eDas ist ein Wettbewerb, der uns Spa\u00df macht und wir k\u00f6nnen gleichzeitig Erfahrungen sammeln.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>IGS-Sch\u00fcler Kai Herbst stimmte dem zu. \u201eEs ist gut zu lernen, wie Technik funktioniert\u201c, meinte er. Leicht machen und wenige Teile nutzen \u2013 das hatte er sich selbst f\u00fcr sein Objekt zur Ma\u00dfgabe gemacht. Filmspulen setzte Kai als R\u00e4der ein. Faton Cukaj (15, Realschule plus Burgfeld) hatte erst auf Holz gesetzt. Jetzt stand sein \u201eAuto\u201c mit Plexiglasrollen da. \u201eDas bewegt sich keinen Zentimeter\u201c, gab Faton zu. Auch das war eine lehrreiche Erkenntnis. \u201eBlue\u201c, wie Juliya Soldan (17) und Lisa Rrustaj (15) ihre Erfindung nannten, war da schon aktiver. \u201eWir haben uns von der Maus aus dem Film Cinderella inspirieren lassen\u201c, lie\u00df Juliya wissen. Auch die M\u00e4dchen nutzten das Internet als Ideenb\u00f6rse. Die Optik, die wirklich eine Maus darstellte, war ein Hingucker.<\/p>\n\n\n\n<p>Mit einer Spitzenleistung von 25 Metern aus der Testphase traten Fabian Schibel und Timo Ebert (Realschule plus Nikolaus von Weis) im Wettbewerb an. \u201eEs macht Spa\u00df, gefordert zu werden und gegen andere anzutreten\u201c, gab Timo zu. Zwei Vinylschallplatten aus dem elterlichen Fundus hatten die jungen T\u00fcftler verbaut. \u201eWir wollten was wirklich Leichtes haben, das von der Reifenstruktur her nicht eiert\u201c, informierte Fabian.<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"aligncenter\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" width=\"800\" height=\"532\" src=\"https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2019\/06\/sws-technikpreis-stiftung-speyerer-unternehmen-speyer-3.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-15094\" srcset=\"https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2019\/06\/sws-technikpreis-stiftung-speyerer-unternehmen-speyer-3.jpg 800w, https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2019\/06\/sws-technikpreis-stiftung-speyerer-unternehmen-speyer-3-300x200.jpg 300w, https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2019\/06\/sws-technikpreis-stiftung-speyerer-unternehmen-speyer-3-768x511.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><figcaption>Das Siegermodell bei der Vorf\u00fchrung<\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p>Als klare Favoritin kristallisierte sich Lara Beider schon fr\u00fchzeitig heraus. Sowohl das Design als auch die Pr\u00e4sentation ihrer Arbeit hatte die Jury, bestehend aus Vertretern der Stiftung Speyerer Unternehmen, \u00fcberzeugt. Die L\u00e4nge von 24,30 Meter, die ihr lilafarbener \u201eTiger\u201c zustande brachte, toppte alles. \u201eLeicht, einfach und simpel sollte das Auto sein\u201c, erz\u00e4hlte Lara, die nach eigener Aussage von Anfang an \u00fcberzeugt von ihrem Modell war. Gefreut habe sie sich, am Wettbewerb teilnehmen zu k\u00f6nnen. \u201eIch finde das ziemlich cool\u201c, sagte sie \u00fcber das Angebot.<\/p>\n\n\n\n<p>SWS-Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer und Stiftungsvorstand Wolfgang B\u00fchring \u00e4u\u00dferte sich begeistert \u00fcber die Schaffenskraft, die Kreativit\u00e4t und die Motivation der Sch\u00fclerInnen. \u201eEs ist bemerkenswert, was aus der Einfachheit der Bauteile entstanden ist und faszinierend zu sehen, wie die unterschiedlichen Mausefallen eingesetzt werden, um Fortbewegung zu kreieren\u201c, fasste er zusammen. Deutlich werde, so B\u00fchring, dass riesige Potenziale in den jungen Menschen schlummern und das bei Jungs und M\u00e4dchen gleicherma\u00dfen. \u201eDas sind unsere Arbeitskr\u00e4fte von morgen\u201c, machte der SWS-Chef deutlich.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Preistr\u00e4ger: 1. Lara Beider, Realschule plus Siedlungsschule, \u201eTiger\u201c, 200 Euro; 2. Lucas L\u00f6sch\/Elias Ehler, Realschule plus Nikolaus von Weis, \u201eFox 36\u201c, 150 Euro; 3. Dominik Sch\u00e4fer\/Loris Volk, Realschule plus Nikolaus von Weis, \u201eFlitzer\u201c, 100 Euro; 4. Timo Ebert\/Fabian Schibel, Realschule plus Nikolaus von Weis, \u201eBeta RR 50\u201c, 60 Euro; Designpreis: Juliya Soldan\/Lisa Rrustaj, Realschule plus Burgfeld, \u201eBlue\u201c, 70 Euro. Alle TeilnehmerInnen erhielten 40 Euro und kleine Pr\u00e4sente der Unternehmen.<\/p>\n\n\n\n<p>Zweck der Stiftung Speyerer Unternehmen ist die F\u00f6rderung von Sch\u00fclern von Realschulen plus und integrierten Gesamtschulen in Speyer, der Verbandsgemeinde R\u00f6merberg-Dudenhofen und der Verbandsgemeinde Waldsee auf naturwissenschaftlichem Gebiet und im Bereich neuer Technologien. Dazu werden Wettbewerbe ausgelobt, um die Sch\u00fcler zum technischen, gestalterischen Arbeiten anzuregen.<\/p>\n\n\n\n<p><em>Stadtwerke Speyer GmbH<br>21.06.2019<\/em><\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Dritte Solarstrom-Kundenanlage in Betrieb genommen<\/h2>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Regenerative Energie aus dem Kulturhof<\/h3>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"aligncenter\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" width=\"800\" height=\"574\" src=\"https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2019\/06\/RS217172_20190611_110619Kulturhof03.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-15091\" srcset=\"https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2019\/06\/RS217172_20190611_110619Kulturhof03.jpg 800w, https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2019\/06\/RS217172_20190611_110619Kulturhof03-300x215.jpg 300w, https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2019\/06\/RS217172_20190611_110619Kulturhof03-768x551.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><figcaption>Gemeinsam f\u00fcr den Klimaschutz in Speyer: (v.l.) Oliver Hanneder (Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer GEWO), Dr. Gottfried Jung (Aufsichtsrat SWS), Stefanie Seiler (Oberb\u00fcrgermeisterin Stadt Speyer), Wolfgang B\u00fchring (Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer SWS)<\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p><strong>Speyer \/ Kulturhof &#8211; <\/strong>Nach der Quartiersmensa plus St. Hedwig und der Psychiatrischen Tagesklinik in der Lessingstra\u00dfe ist ein drittes Geb\u00e4ude in Speyer mit einer Kunden-Solarstromanlage ausgestattet worden. Im Kulturhof Flachsgasse wurde diese am 11. Juni in Betrieb genommen.<\/p>\n\n\n\n<p>Oberb\u00fcrgermeisterin Stefanie Seiler hob hervor, in Sachen Klimaschutz weiter mit gutem Beispiel voran gehen zu wollen, zu \u00fcberpr\u00fcfen, wo man stehe und wo Optimierung m\u00f6glich sei. \u201eEs geht auch darum, den Solarstrom im privaten Bereich st\u00e4rker in die \u00d6ffentlichkeit zu bringen\u201c, betonte sie. Seiler verwies auf die Idee der Erweiterung von Kernstadt Speyer-Nord, wo ein Pionierprojekt in Sachen Erneuerbare Energien entstehen solle. \u201eVielleicht k\u00f6nnen wir dort ein Exempel starten: 100 Prozent regenerativ\u201c, warf die OB ein.<\/p>\n\n\n\n<p>Rund 40.000 Euro haben die Stadtwerke Speyer (SWS) f\u00fcr die Photovoltaik-Anlage im Kulturhof investiert. Erm\u00f6glicht haben diese etwa 2.500 Kunden der SWS durch die Wahl des Naturstromangebots. \u201eDie Mehrbetr\u00e4ge, die diese Kunden zahlen, werden wir auch zuk\u00fcnftig zum Bau neuer, regenerativer Energieerzeugungsanlagen in der Stadt nutzen\u201c, sagte SWS-Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer Wolfgang B\u00fchring.<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"aligncenter\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" width=\"800\" height=\"532\" src=\"https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2019\/06\/RS215579_20190513_130519Kulturhof03.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-15092\" srcset=\"https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2019\/06\/RS215579_20190513_130519Kulturhof03.jpg 800w, https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2019\/06\/RS215579_20190513_130519Kulturhof03-300x200.jpg 300w, https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2019\/06\/RS215579_20190513_130519Kulturhof03-768x511.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><figcaption>Die Stadtwerke Speyer (SWS) nehmen eine auf den D\u00e4chern des Kulturhof Flachsgasse in der Innenstadt installierte Solaranlage (Photovoltaikanlage) in Betrieb und kommen damit ihrem Ziel, Speyer bis 2030 mit regenerativer Energie zu versorgen, wieder ein St\u00fcck n\u00e4her. Im Hintergrund die T\u00fcrme der evangelischen Ged\u00e4chtniskirche, der katholischen Kirche St. Joseph, des Altp\u00f6rtel<\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p>150 Quadratmeter Dachfl\u00e4che konnte mit aufgest\u00e4nderten Modulen ausgestattet werden. Zur Verf\u00fcgung gestellt wurde diese von der GEWO und der Stadt Speyer, denen die Geb\u00e4ude geh\u00f6ren. \u201eDie Anlage ist sinnvoll, \u00f6kologisch und wird in baldiger Zukunft auch wirtschaftlich sein\u201c, stellte B\u00fchring fest. Sein Dank galt den Kooperationspartnern, die die Umsetzung der Kunden-Solarstromanlage erm\u00f6glichten und damit den Weg zum Erreichen der festgelegten Klimaschutzziele Speyers unterst\u00fctzen. Sieben Haushalte k\u00f6nnten nach Aussage B\u00fchrings mit der Anlage im Kulturhof bei einer Leistung von 29 Kilowatt und einer Solarstromernte von 25.000 Kilowattstunden mit Energie versorgt werden. \u201eWir verdr\u00e4ngen dadurch Strom aus fossilen Energien in einer Gr\u00f6\u00dfenordnung von zw\u00f6lf Tonnen CO2\u201c, machte B\u00fchring deutlich und rechnete weiter: \u201eBei 20 Jahren Laufzeit haben wir 240 Tonnen eingespart.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Der SWS-Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer wies darauf hin, dass zwischenzeitlich durch die Gr\u00fcndung der TDG Technik und Dienstleistungs-GmbH von SWS und GEWO zirka 26 Prozent der Solarstromfl\u00e4chen in Speyer genutzt werden und pro Jahr Sonnenstrom in H\u00f6he von rund 3,4 Millionen Kilowattstunden erzeugt wird. Das wiederum entspreche einer Versorgung von 965 Einfamilienh\u00e4usern.<\/p>\n\n\n\n<p>Oliver Hanneder, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer der GEWO, \u00e4u\u00dferte sich froh, in der Konstellation mit Stadt und Stadtwerken zusammenzuarbeiten. Stolz und gl\u00fccklich sei er, einen Teil zur F\u00f6rderung regenerativer Energien beitragen zu k\u00f6nnen. In dem Zusammenhang wies Hanneder darauf hin, dass die F\u00f6rderung, die die SWS als Gegenleistung f\u00fcr die zur Verf\u00fcgung gestellte Dachfl\u00e4che an die GEWO zahle, wieder zu hundert Prozent in den F\u00f6rdertopf f\u00fcr den Bau von Solaranlagen in Speyer zur\u00fcckflie\u00dfe.<\/p>\n\n\n\n<p>Gemeinsam mit Seiler und B\u00fchring setzte er die Kunden-Solarstromanlage im Kulturhof symbolisch in Gang. Die angebrachte Schautafel zeigt die aktuelle Leistung, den Gesamtertrag, der ins SWS-Netz eingespeist wird, und die CO2-Einsparung. Betrieb und \u00dcberwachung der Anlage bleiben in den H\u00e4nden der SWS.<\/p>\n\n\n\n<p><em>Stadtwerke Speyer GmbH<br>21.06.2019<\/em><\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Nationale Weiterbildungsstrategie beschlossen \u0096- Gemeinsam f\u00fcr eine neue Weiterbildungskultur in Deutschland<\/h2>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Bund, L\u00e4nder, Sozialpartner und Bundesagentur f\u00fcr Arbeit beschlie\u00dfen Nationale Weiterbildungsstrategie.<\/h3>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"aligncenter\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2019\/06\/Agentur-f\u00fcr-Arbeit-1.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-15095\"\/><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p><strong>N\u00fcrnberg \/ Deutschland &#8211;<\/strong> Mit der Nationalen Weiterbildungsstrategie legen Bund, L\u00e4nder, Wirtschaft, Gewerkschaften und die Bundesagentur f\u00fcr Arbeit gemeinsam den Grundstein f\u00fcr eine neue Weiterbildungskultur. Damit gibt es zum ersten Mal in der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland eine nationale Weiterbildungsstrategie.<\/p>\n\n\n\n<p>Anl\u00e4sslich der Vorstellung in Berlin sagte Anja Karliczek, Bundesministerin f\u00fcr Bildung und Forschung: \u201eDie Vorstellung der Nationalen Weiterbildungsstrategie ist ein Meilenstein f\u00fcr die berufliche Weiterbildung in Deutschland. Wir wollen in Deutschland eine echte Weiterbildungskultur entwickeln. Weiterbildung im Beruf muss in der Zukunft zum Arbeitsalltag geh\u00f6ren. Die Weiterbildung muss so ausgestaltet sein, dass sie die Besch\u00e4ftigten nicht \u00fcberfordert, sondern sie motiviert, sich fortzubilden. So werden wir unter anderem in einem Innovationswettbewerb \u201eDigitale Plattform Berufliche Weiterbildung\u201c modulare interaktive Lernplattformen entwickeln, die einen niedrigschwelligen Zugang zu lebensbegleitenden Weiterbildungsangeboten erm\u00f6glichen. Damit noch mehr Menschen eine Fortbildung in Angriff nehmen, werden wir das Aufstiegs-BAf\u00f6G substantiell erh\u00f6hen. Um die Arbeitsmarktchancen von Personen ohne Berufsabschluss zu erh\u00f6hen, werden wir Verfahren der Bewertung und Zertifizierung<br>\ninformell erworbener Kompetenzen fl\u00e4chendeckend ausbauen, und eine bundesweit verbindliche Verankerung dieses Validierungsverfahrens anstreben. In den Betrieben sollen unter anderem Weiterbildungsmentoren die Weiterbildung der Kollegen unterst\u00fctzen. Dies ist nur der Beginn einer l\u00e4ngeren Offensive. Wir machen damit deutlich, welche Bedeutung die Weiterbildung f\u00fcr die Zukunft hat.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Hubertus Heil, Bundesminister f\u00fcr Arbeit und Soziales, betonte: \u201eWenn wir die Chancen des digitalen Wandels nutzen wollen, muss Deutschland mehr in Qualifizierung und Weiterbildung investieren. Das ist der Dreh- und Angelpunkt, um die Besch\u00e4ftigungsf\u00e4higkeit von Arbeitnehmern zu erhalten, Arbeitslosigkeit zu verhindern, bevor sie im Wandel entsteht und gleichzeitig die Fachkr\u00e4ftebasis zu sichern. Mit der Nationalen Weiterbildungsstrategie ist es gemeinsam mit konkreten Verabredungen zwischen Bund, L\u00e4ndern, sowie Wirtschaft und Gewerkschaften gelungen, ein Signal des Aufbruchs zu setzen. Die Nationale Weiterbildungsstrategie ersch\u00f6pft sich dabei nicht in abstrakten Absichtserkl\u00e4rungen, sondern liefert Impulse und ganz konkrete Ma\u00dfnahmen &#8211; wie etwa einen grunds\u00e4tzlichen Anspruch auf Nachholen eines Berufsabschlusses, die deutliche St\u00e4rkung der Weiterbildungsberatung durch die Bundesagentur f\u00fcr Arbeit und die F\u00f6rderung von Weiterbildungsverb\u00fcnden auf regionaler Ebene. Au\u00dferdem werden wir Ma\u00dfnahmen wie staatlich gef\u00f6rderte Bildungszeiten pr\u00fcfen &#8211; f\u00fcr neue und gute Arbeit von morgen.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Ein wesentlicher Grundgedanke der Nationalen Weiterbildungsstrategie sei die Pr\u00e4vention, so Detlef Scheele, Vorstandsvorsitzender der Bundesagentur f\u00fcr Arbeit: \u201eBerufliche Bildung, die den aktuellen Anforderungen entspricht, bietet den besten Schutz vor Arbeitslosigkeit. Mit dem Qualifizierungschancengesetz als Rahmen der Nationalen Weiterbildungsstrategie k\u00f6nnen wir Besch\u00e4ftigte noch besser mit Weiterbildungsberatung und deren Betriebe mit finanziellen F\u00f6rderleistungen unterst\u00fctzen, damit Arbeitslosigkeit gar nicht erst entsteht. Wenn alle Partner ihre St\u00e4rken einbringen und diese gut miteinander verzahnen, k\u00f6nnen wir den Strukturwandel im Sinne der Menschen gestalten. Die Nationale Weiterbildungsstrategie ist daf\u00fcr eine sehr gute Absprungbasis.<\/p>\n\n\n\n<p>Mit der Nationalen Weiterbildungsstrategie b\u00fcndeln Bund, L\u00e4nder, Wirtschaft, Gewerkschaften und die Bundesagentur f\u00fcr Arbeit ihre Anstrengungen f\u00fcr Weiterbildung und Qualifizierung. Die Strategiepartner richten die Weiterbildung in Deutschland so aus, dass der Strukturwandel erfolgreich gestaltet werden kann, f\u00fcr jede und jeden Einzelnen als auch f\u00fcr die Wirtschaft und die Gesellschaft insgesamt. Sie setzen sich damit auch f\u00fcr eine neue Weiterbildungskultur in Deutschland ein, die Weiterbildung als selbstverst\u00e4ndlichen Teil des Lebens versteht. Auf diese Weise sollen alle Erwerbst\u00e4tigen der Gegenwart und Zukunft dabei unterst\u00fctzt werden, ihre Qualifikationen und Kompetenzen im Wandel der Arbeitswelt weiterzuentwickeln.<\/p>\n\n\n\n<p>Mit dem Fokus auf berufliche Weiterbildung werden die Strategiepartner Weiterbildungsangebote sowie F\u00f6rderm\u00f6glichkeiten f\u00fcr alle transparenter und leichter zug\u00e4nglich machen sowie erweitern. Personengruppen mit einer unterdurchschnittlichen Weiterbildungsbeteiligung sollen eine besondere Unterst\u00fctzung erfahren, ebenso kleine und mittlere Unternehmen, die keine gro\u00dfen Personalabteilungen haben, um Weiterbildungskonzepte zu entwickeln.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Nationale Weiterbildungsstrategie ist ein zentrales Vorhaben des Koalitionsvertrages und ein inhaltlicher Schwerpunkt der Fachkr\u00e4ftestrategie der Bundesregierung. Die Partner der Nationalen Weiterbildungsstrategie werden diese im kontinuierlichen Austausch umsetzen. In einem Gremium, das regelm\u00e4\u00dfig tagt, werden die Umsetzungsaktivit\u00e4ten koordiniert und vernetzt. Die Organisation f\u00fcr wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) wird vom Bundesministerium f\u00fcr Arbeit und Soziales (BMAS) und vom Bundesministerium f\u00fcr Bildung und Forschung (BMBF) beauftragt, den Umsetzungsprozess der Strategie mit einem L\u00e4nderbericht zur beruflichen Weiterbildung in Deutschland fachlich zu begleiten. Im Jahr 2021 wird ein gemeinsamer Bericht vorgelegt werden, mit dem der Umsetzungsstand und die Handlungsziele der Nationalen Weiterbildungsstrategie \u00fcberpr\u00fcft und ggf. weiterentwickelt werden.<\/p>\n\n\n\n<p><em>Bundesagentur f\u00fcr Arbeit<br>21.06.2019<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"mh-excerpt\"><p>Kreative T\u00fcftler beim Technikpreis Stiftung Speyerer Unternehmen k\u00fcrt SiegerInnen: Lara Beider holt Gewinnerpr\u00e4mie Speyer \/ Nikolaus-von-Weis Realschule plus &#8211; Im 36. 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