{"id":15188,"date":"2019-06-22T13:00:49","date_gmt":"2019-06-22T12:00:49","guid":{"rendered":"https:\/\/speyer24news.com\/?p=15188"},"modified":"2019-06-22T13:00:50","modified_gmt":"2019-06-22T12:00:50","slug":"zoo-heidelberg-4","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/speyer24news.com\/?p=15188","title":{"rendered":"Zoo Heidelberg:"},"content":{"rendered":"<style type=\"text\/css\">\r\n\t.ads_top_disp{}\r\n\t.ads_top_corner_disp{ float:left; margin:0px 10px 10px 0px; }\r\n\t.ads_first_p_disp{}\r\n\t.ads_bottom_disp{}\r\n\t<\/style>\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"aligncenter\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2019\/06\/Zoo-Heidelberg-Logo-2019-1.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-15197\"\/><\/figure><\/div>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">29 neue Ringtr\u00e4ger im Zoo Heidelberg<\/h2>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Junge Wei\u00dfst\u00f6rche erhalten Erkennungsringe<\/h3>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"aligncenter\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" width=\"800\" height=\"533\" src=\"https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2019\/06\/DSC03254_kl.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-15193\" srcset=\"https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2019\/06\/DSC03254_kl.jpg 800w, https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2019\/06\/DSC03254_kl-300x200.jpg 300w, https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2019\/06\/DSC03254_kl-768x512.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><figcaption>Behutsam bringt Storchenbeauftragter Helmut Stein den Ring am Bein des jungen Wei\u00dfstorchs an. (Foto: Zoo Heidelberg)<\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p>Die wilden Wei\u00dfst\u00f6rche im Zoo Heidelberg stecken mitten in der Jungenaufzucht und umsorgen f\u00fcrsorglich den diesj\u00e4hrigen Nachwuchs, der von Tag zu Tag kr\u00e4ftiger wird. Anfang Juni konnten die ersten Jungst\u00f6rche im Zoo Heidelberg mit Erkennungsringen versehen werden. Durch die Beringung sammeln die Ornithologen wertvolle Informationen, die ihnen helfen, die gef\u00e4hrdeten V\u00f6gel zu sch\u00fctzen, ihre Flugrouten nachzuvollziehen oder ihre Lebensweise zu erkl\u00e4ren.<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"aligncenter\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" width=\"500\" height=\"667\" src=\"https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2019\/06\/DSC03686.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-15194\" srcset=\"https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2019\/06\/DSC03686.jpg 500w, https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2019\/06\/DSC03686-225x300.jpg 225w\" sizes=\"(max-width: 500px) 100vw, 500px\" \/><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p>F\u00fcr die Beringung arbeitet der Zoo Heidelberg eng mit dem Storchenbeauftragten der Region, Helmut Stein, zusammen. Damit er die Ringe an den Storchenbeinen anbringen kann, muss er ganz nah an die Nester ran. Das ist nicht immer einfach: Viele Nester sitzen so hoch in den B\u00e4umen, dass sie nur mit einem Hubsteiger erreichbar sind. Ist Herr Stein oben an einem Nest angekommen, dr\u00fccken sich die Jungtiere tief in das Nest, w\u00e4hrend die Elterntiere das Geschehen aus sicherer Entfernung beobachten. Einige Storchenpaare ziehen schon seit Jahrzehnten ihre Jungtiere im Zoo Heidelberg gro\u00df und kennen die Prozedur bereits genau. Das eigentliche Beringen geht schnell und ohne gr\u00f6\u00dfere Auswirkungen auf die St\u00f6rche vonstatten: Der Ring wird einfach an das Bein \u201egeclipst\u201c. Bei seinem Blick ins Storchennest nutzt der Experte die Gelegenheit, um die jungen St\u00f6rche durchzuz\u00e4hlen. In dieser Saison sind rund 60 Jungst\u00f6rche geschl\u00fcpft, wie viele davon erfolgreich aufwachsen und im Herbst in den S\u00fcden ziehen, wird sich zeigen. Im vergangenen Jahr, 2018, kamen im Zoo Heidelberg rund 50 junge St\u00f6rche zur Welt. <\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"aligncenter\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" width=\"800\" height=\"600\" src=\"https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2019\/06\/DSC03687.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-15195\" srcset=\"https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2019\/06\/DSC03687.jpg 800w, https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2019\/06\/DSC03687-300x225.jpg 300w, https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2019\/06\/DSC03687-768x576.jpg 768w, https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2019\/06\/DSC03687-678x509.jpg 678w, https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2019\/06\/DSC03687-326x245.jpg 326w, https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2019\/06\/DSC03687-80x60.jpg 80w\" sizes=\"(max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><figcaption>Storchennest mit jungen St\u00f6rchen im Zoo Heidelberg <\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p>\u201eObwohl die Wei\u00dfst\u00f6rche hier in Heidelberg jedes Jahr viele Jungv\u00f6gel erfolgreich gro\u00dfziehen und die Population w\u00e4chst, z\u00e4hlen sie immer noch zu den bedrohten Vogelarten. Die regelm\u00e4\u00dfige Beringung der Jungtiere ist f\u00fcr uns daher sehr wichtig. Die Daten, die wir dadurch sammeln k\u00f6nnen, spielen eine wichtige Rolle f\u00fcr den Schutz dieser V\u00f6gel\u201c, betont Dr. Eric Diener, Vogelkurator im Zoo Heidelberg. Anhand der Erkennungsringe k\u00f6nnen die Experten die V\u00f6gel eindeutig identifizieren und Informationen \u00fcber ihre Lebensweise oder \u00fcber die jeweils bevorzugten Flugrouten zu erhalten. Zudem l\u00e4sst sich erkennen, welche geeigneten Brutpl\u00e4tze die St\u00f6rche regelm\u00e4\u00dfig anfliegen. F\u00fcr diese Areale k\u00f6nnen dann Schutzma\u00dfnahmen vor naturzerst\u00f6renden Eingriffen entwickelt werden, um den St\u00f6rchen einen gesch\u00fctzten Ort f\u00fcr die Jungenaufzucht zu bieten. <\/p>\n\n\n\n<p><em>Text: Tiergarten Heidelberg gGmbH Foto: (1) Zoo Heidelberg (2 &amp; 3) Speyer 24\/7 News,dak<br>22.06.2019<\/em><\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Zoo-Camp: Schlafen zwischen L\u00f6wen und Kamelen \u2013 die Zooschule Heidelberg macht\u2018s m\u00f6glich!<\/h2>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"aligncenter\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" width=\"800\" height=\"533\" src=\"https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2019\/06\/Zoo_Camp-Susanne-Reichardt_Zooschule-HD.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-15190\" srcset=\"https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2019\/06\/Zoo_Camp-Susanne-Reichardt_Zooschule-HD.jpg 800w, https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2019\/06\/Zoo_Camp-Susanne-Reichardt_Zooschule-HD-300x200.jpg 300w, https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2019\/06\/Zoo_Camp-Susanne-Reichardt_Zooschule-HD-768x512.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p><strong>Das erste Zoo-Camp in diesem Jahr findet am letzten Juni-Wochenende statt. Kinder und Jugendliche ab 8 Jahren k\u00f6nnen an insgesamt drei Wochenend-Terminen eine Nacht im Zoo verbringen. Von samstags um 17:00 Uhr bis sonntags um 11:00 Uhr begeben sich die mutigen Teilnehmer unter anderem auf eine spannende Exkursion mit Fledermausdetektor und Nachtsichtger\u00e4t und \u00fcbernachten anschlie\u00dfend auch im Zoo. Tickets f\u00fcr das Zoo-Camp sind f\u00fcr \u20ac 80,- im Vorverkauf an der Zookasse erh\u00e4ltlich.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Beim Zoo-Camp erwartet die gespannten Kinder ein abenteuerliches Programm rund um die nachtaktiven Tiere des Zoos, bei denen sie das ein oder andere Mal ihren Mut und Einfallsreichtum unter Beweis stellen m\u00fcssen.<\/p>\n\n\n\n<p>Zun\u00e4chst lernen die Kinder an verschiedenen Stationen ihre eigenen Sinne kennen, bevor es bei einem Rundgang um die Sinne der Tiere geht. Bewaffnet mit Nachtsichtger\u00e4t und FledermausDetektor gibt es auf dieser Exkursion allerhand Besonderheiten zu entdecken. Auf leisen Sohlen unterwegs im Zoo finden die Kinder heraus, welche Tiere nachts schlafen und welche zu dieser Zeit erst richtig aktiv werden. Auch der n\u00e4chtliche Besuch im Raubtierhaus hinterl\u00e4sst bleibende Eindr\u00fccke.<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"aligncenter\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" width=\"800\" height=\"600\" src=\"https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2019\/06\/IMG_20190531_144253.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-15192\" srcset=\"https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2019\/06\/IMG_20190531_144253.jpg 800w, https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2019\/06\/IMG_20190531_144253-300x225.jpg 300w, https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2019\/06\/IMG_20190531_144253-768x576.jpg 768w, https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2019\/06\/IMG_20190531_144253-678x509.jpg 678w, https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2019\/06\/IMG_20190531_144253-326x245.jpg 326w, https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2019\/06\/IMG_20190531_144253-80x60.jpg 80w\" sizes=\"(max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p>Gegen Mitternacht beginnt die einzigartige Nachtsafari, bei der die Kinder knifflige R\u00e4tsel l\u00f6sen m\u00fcssen.<\/p>\n\n\n\n<p>M\u00fcde und ersch\u00f6pft legen sich schlie\u00dflich alle in ihren selbst gebauten Strohbetten in der Scheune des Zoos schlafen. Begleitet von den n\u00e4chtlichen Ger\u00e4uschen im Zoo f\u00fchlen sie sich ganz schnell wie in einem Camp mitten in der Wildnis!<\/p>\n\n\n\n<p>Geweckt vom Gebr\u00fcll der L\u00f6wen erwartet die Teilnehmer am n\u00e4chsten Morgen noch ein ausgiebiges Fr\u00fchst\u00fcck und eine kleine \u00dcberraschung, bevor sie um 11:00 Uhr gl\u00fccklich und wohlauf von ihren Eltern abgeholt werden. Denn wer kann schon von sich behaupten, eine Nacht im Zoo verbracht zu haben?<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"aligncenter\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" width=\"800\" height=\"600\" src=\"https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2019\/06\/IMG_20190531_135403.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-15191\" srcset=\"https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2019\/06\/IMG_20190531_135403.jpg 800w, https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2019\/06\/IMG_20190531_135403-300x225.jpg 300w, https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2019\/06\/IMG_20190531_135403-768x576.jpg 768w, https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2019\/06\/IMG_20190531_135403-678x509.jpg 678w, https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2019\/06\/IMG_20190531_135403-326x245.jpg 326w, https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2019\/06\/IMG_20190531_135403-80x60.jpg 80w\" sizes=\"(max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><\/figure><\/div>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Termine f\u00fcr die Zoo-Camps 2019: <\/h4>\n\n\n\n<ul><li>29.\/30. Juni 2019 <\/li><li>06.\/07. Juli 2019 <\/li><li>13.\/14. Juli 2019<\/li><\/ul>\n\n\n\n<p>Den aktuellen Terminkalender und weitere Informationen zu den Angeboten der Zooschule finden Sie unter <a href=\"http:\/\/www.zooschule-heidelberg.de\">www.zooschule-heidelberg.de<\/a>. Weitere Informationen erhalten Sie auch telefonisch unter 06221-3955713.  <\/p>\n\n\n\n<p><em>Text: Tiergarten Heidelberg gGmbH Foto: (1) Susanne Reichardt \/ Zooschule Heidelberg (2 &amp; 3) Speyer 24\/7 News,dak<br>22.06.2019<\/em><\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Die Mangaben kommen!<\/h2>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Neue Affenart zieht in den Zoo Heidelberg ein<\/h3>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"aligncenter\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" width=\"800\" height=\"601\" src=\"https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2019\/06\/Wei\u00dfscheitelmangabe_Zoo-Landau-4_kl.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-15189\" srcset=\"https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2019\/06\/Wei\u00dfscheitelmangabe_Zoo-Landau-4_kl.jpg 800w, https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2019\/06\/Wei\u00dfscheitelmangabe_Zoo-Landau-4_kl-300x225.jpg 300w, https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2019\/06\/Wei\u00dfscheitelmangabe_Zoo-Landau-4_kl-768x577.jpg 768w, https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2019\/06\/Wei\u00dfscheitelmangabe_Zoo-Landau-4_kl-678x509.jpg 678w, https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2019\/06\/Wei\u00dfscheitelmangabe_Zoo-Landau-4_kl-326x245.jpg 326w, https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2019\/06\/Wei\u00dfscheitelmangabe_Zoo-Landau-4_kl-80x60.jpg 80w\" sizes=\"(max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><figcaption>Eine M\u00e4nnliche Wei\u00dfscheitelmangabe zieht von Landau nach Heidelberg. (Foto: Zoo Landau) <\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p>Sie kommen nach Heidelberg: Eine dreik\u00f6pfige Gruppe Wei\u00dfscheitelmangaben zieht voraussichtlich noch im Juni in den Zoo am Neckar ein. Die Wei\u00dfscheitelmangaben z\u00e4hlen zu den gesch\u00fctzten Affenarten des WAPCA (West African Primate Conservation Action) Artenschutzprojektes in Westafrika, das vom Zoo Heidelberg initiiert wurde. Im Gro\u00dfen Affenhaus laufen die letzten Vorbereitungen, um das zuk\u00fcnftige Gehege optimal an die Bed\u00fcrfnisse der Gruppe anzupassen. <\/p>\n\n\n\n<p>\u201eWir freuen uns sehr, dass wir voraussichtlich noch im Juni diese besondere Affenart im Zoo Heidelberg begr\u00fc\u00dfen d\u00fcrfen. Mit den Wei\u00dfscheitelmangaben zieht eine weitere bedrohte Affenart in den Zoo Heidelberg ein\u201c, freut sich Zoodirektor Dr. Klaus W\u00fcnnemann. \u201eWir engagieren uns schon lange f\u00fcr diese Tiere in unserem Artenschutzprojekt WAPCA, das die Affen in ihrer Heimat in Ghana und der Elfenbeink\u00fcste sch\u00fctzt\u201c, so W\u00fcnnemann. <\/p>\n\n\n\n<p>Die Wei\u00dfscheitelmangabe mit dem grauen Fell und dem typisch wei\u00dfen Haarschopf, ist eine besonders seltene Art der Mangabe. Sie kommt ausschlie\u00dflich in den W\u00e4ldern der \u00f6stlichen Elfenbeink\u00fcste und dem westlichen Ghana vor, nirgendwo sonst auf der Erde findet man diese Affen in ihrem nat\u00fcrlichen Lebensraum. Durch die kontinuierliche Vernichtung des Regenwaldes und die fortw\u00e4hrende Bejagung nimmt die Zahl der Wei\u00dfscheitelmangaben in den westafrikanischen W\u00e4ldern drastisch ab. Mittlerweile gilt sie als vom Aussterben bedroht. Mit dem WAPCA Artenschutzprojekt f\u00fcr westafrikanische Affenarten setzt sich der Zoo Heidelberg durch Naturschutz- und Aufkl\u00e4rungsarbeit der Bev\u00f6lkerung vor Ort aktiv f\u00fcr den Schutz der bedrohten Affenarten dieser Region ein. Das Projekt wurde 2001 vom Zoo Heidelberg initiiert. Inzwischen beteiligen sich 18 andere europ\u00e4ische Zoos und Artenschutzorganisationen daran. F\u00fcr die noch selteneren Roloway-Meerkatzen, die aus demselben Lebensraum stammen, ist der Zoo Heidelberg sogar das bedeutendste Zuchtzentrum weltweit.<\/p>\n\n\n\n<p>Um den Wei\u00dfscheitelmangaben in Heidelberg ein gutes Zuhause zu bieten, hat das Heidelberger Zoo-Team das ehemalige Orang-Utan Gehege mit viel Engagement an die speziellen Bed\u00fcrfnisse der Mangaben angepasst. In Eigenleistung wurden neue Kletterm\u00f6glichkeiten und Ruhepl\u00e4tze geschaffen, f\u00fcr das medizinische Training ist eine zus\u00e4tzliche Trainings-Box eingerichtet worden. Ein Wasserbecken im Au\u00dfengehege bietet Abwechslung an hei\u00dfen Tagen. <\/p>\n\n\n\n<p>Derzeit laufen die Detailplanungen f\u00fcr den Transport der Tiere. \u201eDie drei Wei\u00dfscheitelmangaben kommen aus unterschiedlichen Zoos: Ein M\u00e4nnchen aus dem Zoo Landau in der Pfalz, ein Weibchen aus dem Zoo Barcelona, Spanien und ein Weibchen aus dem Dublin Zoo, Irland. Da sich die Tiere noch nicht kennen, geben wir ihnen nach der Ankunft in Heidelberg Zeit, sich kennenzulernen\u201c, erkl\u00e4rt Kuratorin Sandra Reichler, die die Transporte koordiniert. Damit sich die Gruppe in Ruhe finden kann, werden sie die ersten Tage hinter den Kulissen verbringen. Nach der Eingew\u00f6hnungszeit k\u00f6nnen Zoobesucher die schlanken Affen dann im Innen- und Au\u00dfenbereich ihres neu gestalteten Geheges gut beobachten. \u201eMit Wei\u00dfscheitelmangaben und Roloway-Meerkatzen im Zoo Heidelberg und unseren Projekten in Afrika wollen wir die Menschen f\u00fcr den Schutz dieser wundervollen Tiere begeistern,\u201c erkl\u00e4rt Zoodirektor Dr. Klaus W\u00fcnnemann. <\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\"><em>Hintergrund: WAPCA Artenschutzprojekt<\/em><\/h4>\n\n\n\n<p>In den Regenw\u00e4ldern Ghanas und der Elfenbeink\u00fcste leben viele seltene Tier- und Pflanzenarten. Durch die Abholzung der Regenw\u00e4lder und den kommerziellen Handel mit \u201eBushmeat\u201c (Fleisch von Wildtieren) sind bereits viele Affenarten dezimiert worden. Die nur dort lebenden Roloway-Meerkatzen und Wei\u00dfscheitelmangaben z\u00e4hlen zu den vom Aussterben bedroht Affenarten. Der Zoo Heidelberg z\u00fcchtet seit vielen Jahren die bedrohten Roloway-Meerkatzen, im Juni 2019 zogen Wei\u00dfscheitelmangaben in den Zoo. Auf Initiative des Zoos wurde Anfang 2001 WAPCA (West African Primate Conservation Action) gegr\u00fcndet. Unter F\u00fchrung des Zoo Heidelberg haben sich viele europ\u00e4ische Zoos und Organisationen zusammengefunden, die sich f\u00fcr den Schutz der Affen in den westafrikanischen Regenw\u00e4ldern einsetzen. Die Aktivit\u00e4ten in Ghana und an der Elfenbeink\u00fcste werden von Heidelberg aus koordiniert. Durch das WAPCA-Projekt werden nicht nur die bedrohten Affen gesch\u00fctzt, sondern das gesamte \u00d6kosystem des Westafrikanischen Regenwalds. Weitere Infos: <a href=\"http:\/\/www.wapca.org\">www.wapca.org<\/a><\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Zu den Artenschutzma\u00dfnahmen z\u00e4hlen:<\/h4>\n\n\n\n<ul><li> Tierz\u00e4hlungen<\/li><li> Einrichtung neuer Schutzgebiete<\/li><li> Ausbildung und Bezahlung von Wildh\u00fctern<\/li><li> Aufkl\u00e4rung der lokalen Bev\u00f6lkerung \u00fcber Schutzma\u00dfnahmen<\/li><li> F\u00f6rderung des \u00d6kotourismus als alternative Einnahmequelle<\/li><li> Betrieben einer Auffang- und Zuchtstation f\u00fcr beschlagnahmte Affen<\/li><\/ul>\n\n\n\n<p><em>Text: Tiergarten Heidelberg gGmbH Foto: Zoo Landau<br>22.06.2019<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"mh-excerpt\"><p>29 neue Ringtr\u00e4ger im Zoo Heidelberg Junge Wei\u00dfst\u00f6rche erhalten Erkennungsringe Die wilden Wei\u00dfst\u00f6rche im Zoo Heidelberg stecken mitten in der Jungenaufzucht und umsorgen f\u00fcrsorglich den diesj\u00e4hrigen Nachwuchs, der von Tag zu Tag kr\u00e4ftiger wird. 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