{"id":16046,"date":"2019-07-11T14:16:55","date_gmt":"2019-07-11T13:16:55","guid":{"rendered":"https:\/\/speyer24news.com\/?p=16046"},"modified":"2019-07-11T14:16:56","modified_gmt":"2019-07-11T13:16:56","slug":"luisenpark-mannheim","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/speyer24news.com\/?p=16046","title":{"rendered":"Luisenpark Mannheim:"},"content":{"rendered":"<style type=\"text\/css\">\r\n\t.ads_top_disp{}\r\n\t.ads_top_corner_disp{ float:left; margin:0px 10px 10px 0px; }\r\n\t.ads_first_p_disp{}\r\n\t.ads_bottom_disp{}\r\n\t<\/style>\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"aligncenter\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2019\/06\/LuPa.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-14899\"\/><\/figure><\/div>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Erfolgsgeschichte geht weiter <\/h2>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Luisenpark z\u00e4hlt dieses Jahr 82 Jungst\u00f6rche in 44 Nestern<\/h3>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"aligncenter\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" width=\"800\" height=\"530\" src=\"https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2019\/07\/2-von-82-Jungst\u00f6rchen-1.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-16049\" srcset=\"https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2019\/07\/2-von-82-Jungst\u00f6rchen-1.jpg 800w, https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2019\/07\/2-von-82-Jungst\u00f6rchen-1-300x199.jpg 300w, https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2019\/07\/2-von-82-Jungst\u00f6rchen-1-768x509.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><figcaption>2 der Jungst\u00f6rche die auf Futter warten, im Hintergrund Elterntiere beim Ausfliegen<\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p>Mit 82 gez\u00e4hlten Jungst\u00f6rchen im Luisenpark blicken die Parkbetreiber auch dieses Jahr wieder auf eine bemerkenswerte Nachwuchs-Schar bei Adebar. Den Rekord von 91 Storchenbabys aus dem letzten Jahr konnten die beliebten Federtiere damit zwar nicht brechen, aber das sei kein Grund zur Sorge, sagt Christine Kr\u00e4mer, die zoologische Leiterin des Luisenparks. Im Gegenteil sogar: \u201eTrotz eines K\u00e4lteeinbruchs in den Vormonaten hat es wenig Ausf\u00e4lle gegeben.\u201c Mit insgesamt 44 Brutpaaren in 44 Nestern, von denen letztendlich 35 erfolgreich Nachwuchs bekommen haben, verbucht der Luisenpark allerdings doch einen neuen H\u00f6chststand: Letztes Jahr waren es noch 42 P\u00e4rchen, die verliebt in ihren Nestern klapperten. Im Herzogenriedpark gibt es drei Jungtiere von einem Brutpaar zu vermelden.<\/p>\n\n\n\n<p>Die st\u00f6rchische Erfolgsgeschichte im Luisenpark geht also weiter. Ihre Anf\u00e4nge fand sie, wie Christina Kr\u00e4mer erz\u00e4hlt, im Jahr 1975 zur Bundesgartenschau. \u201eDamals hatte man so genannte Lockpaare, die zum Beispiel in Volieren gehalten wurden, eingesetzt. Sie sollten St\u00f6rche zum Br\u00fcten anziehen.\u201c Und es waren tats\u00e4chlich auch immer mal wieder St\u00f6rche zu Gast, die jedoch wieder wegzogen. Doch dann, im Jahr 1985, kam Manfred. Und alles \u00e4nderte sich. Der bulgarische Wildstorch, wahrscheinlich einst von Schmugglern nach Deutschland gebracht, blieb und legte damit den Grundstein f\u00fcr die stetig wachsende Storchenpopulation in Mannheims beliebtem Stadtpark. \u201eEr hat bis 2016 bei uns gelebt\u201c, so Christina Kr\u00e4mer, die davon ausgeht, dass er heute nicht mehr unter uns weilt. \u201eZumindest habe ich ihn schon lange nicht mehr gesehen\u201c, sagt sie. Er k\u00f6nnte in etwa sagenhafte 37 Jahre alt geworden sein. Das Durchschnittsalter eines Wei\u00dfstorchs in freier Wildbahn liegt hingegen eher bei acht bis zehn Jahren.<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"aligncenter\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" width=\"500\" height=\"633\" src=\"https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2019\/07\/Ausschau.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-16050\" srcset=\"https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2019\/07\/Ausschau.jpg 500w, https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2019\/07\/Ausschau-237x300.jpg 237w\" sizes=\"(max-width: 500px) 100vw, 500px\" \/><figcaption>Ausschau nach m\u00f6glicher Beute<\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p>Manfreds erste Frau, mit der er 1985 Nachwuchs zeugte, war eine Franz\u00f6sin aus Stra\u00dfburg. \u201eMit ihr hat er quasi die Wildkolonie des Luisenparks gegr\u00fcndet\u201c, sagt die Zoologin. Denn St\u00f6rche br\u00fcten laut ihr gerne in Kolonien. Und sein Nest zog wiederum andere an. Seinem Storchendamengeschmack blieb Manfred nach dem Tod der Stra\u00dfburgerin sogar treu. \u201eSeine zweite Frau war auch eine Franz\u00f6sin\u201c, erz\u00e4hlt Christine Kr\u00e4mer mit einem L\u00e4cheln. An sich kommen die St\u00f6rche, die sich im Luisenpark niederlassen, einerseits aus der Region, aber auch aus L\u00e4ndern wie Frankreich, Schweiz oder Spanien.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Beweggr\u00fcnde, warum die St\u00f6rche zu Manfreds Anfangsjahren eventuell nicht mehr aus dem Luisenpark weggezogen sind, sind nicht endg\u00fcltig bekannt. Aber es gebe eine witzige Vermutung, so Christine Kr\u00e4mer, die damit ein wenig auf das Zugverhalten der gro\u00dfen V\u00f6gel eingeht. Laut ihr gebe es n\u00e4mlich Tiere, die ihre Route ins Winterquartier \u00fcber den Osten nehmen, und Tiere, die eine Westroute bevorzugen. Und das hat beim Aufeinandertreffen von Ost- und West-Ziehern im Luisenpark m\u00f6glicherweise f\u00fcr Verwirrung gesorgt. \u201eVielleicht waren sie konfus, wussten einfach nicht mehr, wohin sie sollten \u2013 und blieben\u201c, so die Tierexpertin lachend.<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"aligncenter\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" width=\"800\" height=\"530\" src=\"https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2019\/07\/Jungst\u00f6rche-im-Nest.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-16047\" srcset=\"https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2019\/07\/Jungst\u00f6rche-im-Nest.jpg 800w, https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2019\/07\/Jungst\u00f6rche-im-Nest-300x199.jpg 300w, https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2019\/07\/Jungst\u00f6rche-im-Nest-768x509.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><figcaption>2 der 82 Jungtiere die auf ihr &#8222;Futter&#8220; warten.<\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p>Gef\u00fcttert werden die Zugv\u00f6gel im Luisenpark \u00fcbrigens nicht. Das sei auch nicht n\u00f6tig, so Christine Kr\u00e4mer. \u201eDas Nahrungsangebot ist gro\u00df genug, auch im Winter.\u201c W\u00e4hlerisch seien die Tiere bei ihrer Nahrung nicht, was allerdings auch problematisch sein kann. \u201eSt\u00f6rche haben keinen ausgepr\u00e4gten Geschmackssinn, sondern es l\u00e4uft viel \u00fcber die Optik. Und so wandert auch vermeintliche Nahrung in den Schnabel, die keine ist\u201c, erkl\u00e4rt die zoologische Leiterin. Eine Zeit lang tauchten immer wieder lange Silikonreste in den Nestern auf, die die St\u00f6rche vielleicht f\u00fcr W\u00fcrmer hielten. \u201eIn diesem Jahr haben wir gl\u00fccklicherweise davon deutlich weniger als in den beiden Vorjahren gefunden.\u201c Woher diese merkw\u00fcrdigen, langen Silikonst\u00fccke stammten, kann sich Christine Kr\u00e4mer und ihr Team nicht erkl\u00e4ren.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Nester der St\u00f6rche verteilen sich gro\u00dfz\u00fcgig im Park. \u201eManfreds Stammnest ist eines der tollsten, die wir hier haben\u201c, schw\u00e4rmt Christine Kr\u00e4mer. Es befindet sich nach wie vor auf dem G\u00e4rtnereikamin im Wirtschaftshof und ist das h\u00f6chste Nest des Luisenparks. Einer, der sie vermutlich alle kennt, ist Helmut Stein, Wei\u00dfstorchberinger im Auftrag der Vogelwarte Radolfzell. Er beringt die Jungst\u00f6rche jedes Jahr, um einen \u00dcberblick \u00fcber die Population zu behalten. Doch auch in dieser Hinsicht gibt es Positives zu berichten. W\u00e4hrend die Wei\u00dfst\u00f6rche in den 1980er Jahren noch als streng bedroht galten, hat sich durch Schutzprogramme Einiges getan. \u201eZumindest in Baden-W\u00fcrttemberg hat sich die Wei\u00dfstorch-Population zwischenzeitlich wieder gut entwickelt\u201c, so die zoologische Leiterin Christine Kr\u00e4mer. Und so k\u00f6nnen sich die Parkbesucher jedes Jahr aufs Neue \u00fcber die Vielzahl klappernder Gesellen freuen, bevor sich die Jungst\u00f6rche im August auf ihre erste Reise machen \u2013 gefolgt von den Erwachsenen, die jedoch etwas sp\u00e4ter in w\u00e4rmere Regionen ziehen. Aber nicht alle: Rund zehn bis 15 St\u00f6rche f\u00fchlen sich in der Region so wohl, dass sie in Mannheim bleiben.<\/p>\n\n\n\n<p><em>Stadtpark Mannheim gemeinn\u00fctzige GmbH<br>11.07.2019<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"mh-excerpt\"><p>Erfolgsgeschichte geht weiter Luisenpark z\u00e4hlt dieses Jahr 82 Jungst\u00f6rche in 44 Nestern Mit 82 gez\u00e4hlten Jungst\u00f6rchen im Luisenpark blicken die Parkbetreiber auch dieses Jahr wieder auf eine bemerkenswerte Nachwuchs-Schar bei Adebar. 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