{"id":19465,"date":"2019-09-18T13:17:02","date_gmt":"2019-09-18T12:17:02","guid":{"rendered":"https:\/\/speyer24news.com\/?p=19465"},"modified":"2019-09-18T13:17:04","modified_gmt":"2019-09-18T12:17:04","slug":"kirche-28","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/speyer24news.com\/?p=19465","title":{"rendered":"Kirche:"},"content":{"rendered":"<style type=\"text\/css\">\r\n\t.ads_top_disp{}\r\n\t.ads_top_corner_disp{ float:left; margin:0px 10px 10px 0px; }\r\n\t.ads_first_p_disp{}\r\n\t.ads_bottom_disp{}\r\n\t<\/style>\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Fortbildung: \u201eMusik in der Begleitung kranker Menschen\u201c<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><strong>Krankenhausseelsorge des Bistums Speyer bietet Qualifizierung an<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<p><strong>Neustadt &#8211; <\/strong>Musik kann f\u00fcr kranke Menschen und deren Angeh\u00f6rige tr\u00f6stlich und  hilfreich sein. Um Chancen und M\u00f6glichkeiten, Musik als Kraftquelle und  zur Begleitung von Patienten und ihren Angeh\u00f6rigen einzusetzen, geht es  bei einer Fortbildung, die die Krankenhausseelsorge des Bistums Speyer  anbietet. <\/p>\n\n\n\n<p>Die  Veranstaltung f\u00fcr Ehrenamtliche in der Krankenhausseelsorge und  Interessierte findet am <strong>Samstag, 26. Oktober<\/strong>, von 9.30 bis 17 Uhr im  Kloster Neustadt (Waldstr. 145) statt. Referentin ist Martina Baumann,  Musiktherapeutin aus Heidelberg.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\"><strong>Weitere Informationen und Anmeldungen (bis 30. September 2019) an:<\/strong><\/h4>\n\n\n\n<p>Bisch\u00f6fliches Ordinariat<br>Ha I\/22 Krankenhausseelsorge<br>Webergasse 11<br>67346 Speyer<br>Tel. 06232\/102-249<br>E Mail: <a href=\"krankenhausseelsorge@bistum-speyer.de\">krankenhausseelsorge@bistum-speyer.de<\/a><\/p>\n\n\n\n<p><em>Bistum Speyer<br>18.09.2019<\/em><\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Gesellschaftlichen Zusammenhalt st\u00e4rken<\/h2>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Ministerrat und evangelische Kirchen in Rheinland-Pfalz treffen sich zum Gespr\u00e4ch in Mainz<\/h3>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"aligncenter\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/Christian-Schad-Portr\u00e4t-Ev.-Kirche.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-19484\"\/><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p><strong>Mainz &#8211;<\/strong> <em>(rlp\/lk).<\/em> Beim Gespr\u00e4ch des Ministerrates des Landes Rheinland-Pfalz mit den evangelischen Kirchen in Rheinland-Pfalz haben sich beide Seiten besorgt \u00fcber den gesellschaftlichen Zusammenhalt gezeigt und die Einhaltung demokratischer Grundprinzipien angemahnt. Bei den Beratungen am Dienstag  in Mainz bezeichnete Ministerpr\u00e4sidentin Malu Dreyer die evangelischen Kirchen am Dienstagabend als wichtige Partner f\u00fcr die Landesregierung und hob die gute Zusammenarbeit hervor.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eWir alle sp\u00fcren, dass der gesellschaftliche Zusammenhalt und der demokratische Konsens bedroht sind. Hass und Hetze nehmen nicht nur in den sozialen Netzwerken, sondern auch im realen Leben zu\u201c, erkl\u00e4rte Dreyer. \u201eWir als Landesregierung nehmen dies nicht einfach hin. Rheinland-Pfalz ist ein Land der gesellschaftlichen Vielfalt und des guten Zusammenlebens. Mehr als die H\u00e4lfte der B\u00fcrger und B\u00fcrgerinnen engagiert sich ehrenamtlich, viele davon in den Kirchen f\u00fcr den gesellschaftlichen Zusammenhalt. Mit vielen Ma\u00dfnahmen wie dem \u201aLandesaktionsplan gegen Rassismus und Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit\u2018, der Taskforce \u201aGewaltaufrufe \u2013 rechts\u2018, dem Gesetzentwurf zum st\u00e4rkeren strafrechtlichen Schutz f\u00fcr Menschen, die \u00fcber das Internet bedroht werden und vielen Pr\u00e4ventionsprojekten wirken wir gegen Spaltung, Hetze und Gewalt. Die evangelischen Kirchen sind uns hier wichtige Partner, mit denen wir gemeinsam f\u00fcr eine vielf\u00e4ltige und offene Gesellschaft arbeiten\u201c, so die Ministerpr\u00e4sidentin.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Kirchenpr\u00e4sident der Evangelischen Kirche der Pfalz, Christian Schad, sprach von einer \u201eeuropaweiten Krise der Demokratie\u201c. Schad: \u201eWir sind tief besorgt \u00fcber die politischen Entwicklungen in Deutschland und Europa, insbesondere \u00fcber die Bedrohung der Demokratie durch populistische und in Teilen rechtsradikale Bewegungen und Parteien. Es ist unmissverst\u00e4ndlich deutlich geworden, dass Frieden, Demokratie und die Herrschaft des Rechts keine Selbstverst\u00e4ndlichkeiten sind, sondern t\u00e4glich neu erstritten und gelebt werden m\u00fcssen.\u201c Es ist, so Kirchenpr\u00e4sident Schad, zudem wichtig, \u201eden Menschen zuzuh\u00f6ren und respektvoll mit ihnen in eine Debatte einzutreten, insbesondere mit denen am Rand, damit sie wieder Vertrauen in die Demokratie fassen k\u00f6nnen\u201c. Die Kirchen n\u00e4hmen ihre Aufgabe ernst, \u201egeistliche Orientierung\u201c zu bieten, aber auch \u201eSympathie mit den Zweifelnden und mit denen, die suchen und ihrer Antwort nicht sicher sind\u201c zu zeigen, sagte der Kirchenpr\u00e4sident. Auch bot er der staatlichen Seite an, in St\u00e4dten und l\u00e4ndlichen Regionen noch enger zusammenzuarbeiten und vor Ort \u201eB\u00fcndnisse der Toleranz\u201c zu schlie\u00dfen.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Nachhaltigkeit und Klimaschutz<\/h4>\n\n\n\n<p>Weitere Themen waren Nachhaltigkeit und Klimaschutz. Nach Worten von Volker Jung, Kirchenpr\u00e4sident der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau, ist \u201edie Sorge um eine gute und lebenswerte Welt f\u00fcr die n\u00e4chsten Generationen eine vordringliche Aufgabe\u201c. Volker Jung: \u201eAls Kirche nehmen wir uns dieser dr\u00e4ngenden Herausforderung im Rahmen unserer gesellschaftlichen Verantwortung, unserer Bildungsarbeit und in der Verk\u00fcndigung an.\u201c Zugleich m\u00fcssten die Kirchen selbst bekennen, \u201edass auch wir den Worten bisher zu wenig Taten haben folgen lassen\u201c. So w\u00fcrden in der Kirche schrittweise Klimaschutz-Ma\u00dfnahmen verst\u00e4rkt. Dazu geh\u00f6re es unter anderem auch, finanzielle R\u00fccklagen nach fairen Kriterien anzulegen. Zuletzt h\u00e4tten viele evangelische Kirchen auch dazu aufgerufen, sich aktiv an den weltweiten Klimaschutzprotesten am 20. September zu beteiligen. \u201eEs ist wichtig, dass die Stimme der Kirche f\u00fcr die Bewahrung der Sch\u00f6pfung vor Ort h\u00f6rbar wird\u201c, so Volker Jung abschlie\u00dfend<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eNachhaltigkeit bedeutet, mit den uns gegebenen Ressourcen verantwortlich umzugehen und den nachfolgenden Generationen ein lebenswertes Umfeld zu hinterlassen. Ich bin \u00fcberzeugt, dass der technische Fortschritt und die Digitalisierung uns hier neue M\u00f6glichkeiten er\u00f6ffnen\u201c, sagte Volker Wissing, Minister f\u00fcr Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau. Es gebe bereits heute Anwendungen, die sehr ermutigend seien, etwa das Precision Farming, das dabei helfe, den Einsatz von D\u00fcnge- oder Pflanzenschutzmitteln zu reduzieren. Auch im Verkehrsbereich unterst\u00fctze digitale Technologie die Reduzierung von Emissionen. \u201eWir m\u00fcssen die Chancen erkennen und ergreifen, die sich aus neuen Technologien ergeben. Davon profitieren der Wirtschaftsstandort Deutschland und die Umwelt gleicherma\u00dfen\u201c, so Wissing.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eDie evangelischen Kirchen sind ein wichtiger Partner f\u00fcr den Klimaschutz und leisten einen aktiven Beitrag zur Erreichung eines weitgehend klimaneutralen Rheinland-Pfalz bis 2050\u201c, sagte Umwelt- und Energieministerin Ulrike H\u00f6fken. \u201eSo haben die evangelischen Kirchen beschlossen, den Treibhausgas-Aussto\u00df zum Beispiel durch sparsames Heizen, Geb\u00e4udesanierung oder \u00f6kologisches Einkaufen bis 2020 massiv zu senken. Aktuell k\u00f6nnen sich die Kirchen auch bei unserer Online-Beteiligung zur Fortschreibung des Landesklimaschutzkonzeptes einbringen: Bis zum 27. September k\u00f6nnen B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger sowie Institutionen wie Kirchen, Verb\u00e4nde und Unternehmen unter www.machmit-klimaschutzkonzept-rlp.de konkrete Klimaschutzma\u00dfnahmen vorschlagen oder bestehende bewerten und kommentieren\u201c, erkl\u00e4rte H\u00f6fken.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Migration und Integration<\/h4>\n\n\n\n<p>Zum weiteren Thema Migration erkl\u00e4rte der rheinische Vizepr\u00e4sident Johann Weusmann: \u201eDie Integration von Gefl\u00fcchteten bleibt eine dauerhafte humanit\u00e4re Aufgabe, an der sich die evangelischen Kirchen und ihre Diakonischen Werke vor dem Hintergrund der biblischen Traditionen auch zuk\u00fcnftig mit Haupt- und Ehrenamtlichen gerne beteiligen\u201c. Nach Worten von Weusmann stellt die Situation im Mittelmeer \u201eeine humanit\u00e4re Katastrophe dar, die dringend und umgehend zu beenden\u201c sei. Insbesondere verurteilten die Kirchen \u201edie Kriminalisierung der Seenotrettung auf das Sch\u00e4rfste\u201c. Er wies auch auf das Projekt der Evangelischen Kirche in Deutschland hin, k\u00fcnftig ein eigenes Seenotrettungsschiff mit Partnern zu betreiben.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eWir begr\u00fc\u00dfen es, dass auch Kommunen in Rheinland-Pfalz sich der Initiative \u201aSichere H\u00e4fen\u2018 angeschlossen haben. Wir unterst\u00fctzen ihren Wunsch, einen praktischen Beitrag zur Seenotrettung zu leisten\u201c, erkl\u00e4rten Ministerpr\u00e4sidentin Malu Dreyer, Wirtschaftsminister Volker Wissing und Umweltministerin Ulrike H\u00f6fken f\u00fcr die gesamte Regierung. Die Landesregierung danke allen Kommunen, die sich vor Ort mit Beschl\u00fcssen f\u00fcr die Seenotrettung engagieren. Das Vorhaben der evangelischen Kirchen, sich mit einem eigenen Schiff an der Seenotrettung zu beteiligen, sei ein wichtiger und vorbildlicher Schritt. \u201eDas \u00e4ndert allerdings nichts daran, dass wir eine europ\u00e4ische L\u00f6sung brauchen.\u201c<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Weitere Themen und Hintergrund<\/h4>\n\n\n\n<p>Neben der gesellschaftlichen Situation, dem Klimaschutz und Migrationsfragen waren bei dem turnusm\u00e4\u00dfigen Gespr\u00e4ch unter anderem auch die Kindertagesst\u00e4tten sowie die Pr\u00e4vention von sexualisierter Gewalt Themen.<\/p>\n\n\n\n<p>In Rheinland-Pfalz liegen die Gebiete von drei evangelischen Landeskirchen: die Evangelische Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) in den ehemaligen Regierungsbezirken Rheinhessen und Montabaur, die Evangelische Kirche im Rheinland (EKiR) \u00fcberwiegend in den ehemaligen Regierungsbezirken Koblenz und Trier sowie die Evangelische Kirche der Pfalz (EKP) im ehemaligen Regierungsbezirk Pfalz. Die drei Kirchen treffen sich in der Regel einmal im Jahr zu Konsultationen mit dem rheinland-pf\u00e4lzischen Ministerrat.<\/p>\n\n\n\n<p><em>18.09.2019<\/em><\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Jubil\u00e4umskonzert mit dem Orchester und\nVokalensemble der Musikschule Kandel<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><strong>Anl\u00e4sslich des 25. Jubil\u00e4ums der Er-lebt Gemeinde in Landau findet am 21. September ein Jubil\u00e4umskonzert mit dem Orchester und Vokalensemble der Musikschule Kandel im erlebt Forum statt.<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"aligncenter\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" width=\"330\" height=\"97\" src=\"https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/ER-lebt-1.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-19483\" srcset=\"https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/ER-lebt-1.jpg 330w, https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/ER-lebt-1-300x88.jpg 300w, https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/ER-lebt-1-326x97.jpg 326w\" sizes=\"(max-width: 330px) 100vw, 330px\" \/><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p><strong>Landau &#8211; <\/strong>Als Teil ihrer Jubil\u00e4umsfeierlichkeiten pr\u00e4sentiert die Er-lebt Gemeinde am 21. September um 19 Uhr ein Konzert mit dem Orchester und dem Vokalensemble der Musikschule Kandel. Das Orchester spielt das Brandenburgische Konzert Nr. 4 und Nr. 6. von Johann Sebastian Bach. Das Vokalensemble tr\u00e4gt sechs Madrigale von Andrea Gabrieli vor. <\/p>\n\n\n\n<p>Das Konzert findet im erlebt Forum, in der Marie-Curie-Stra\u00dfe 3, in Landau statt. Der Eintritt ist frei, es wird um eine Spende gebeten.<\/p>\n\n\n\n<p><strong> Er-lebt Gemeinde Landau<\/strong><br> Christian Bohr<br> Marie-Curie-Stra\u00dfe 3<br> 76829 Landau in der Pfalz<br> E-Mail: christian.bohr@er-lebt.de <br> <a href=\"http:\/\/www.er-lebt.de\">www.er-lebt.de<\/a> <br> <a href=\"http:\/\/www.facebook.com\/er.lebt\">www.facebook.com\/er.lebt<\/a><\/p>\n\n\n\n<p><em>Er-lebt Gemeinde Landau<br>18.09.2019<\/em><\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Generationen versammeln sich zum Klimaprotest<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><strong>Pfarreien  und Kirchgemeinden folgen dem Aufruf des Bistums und der Landeskirche  zur Teilnahme am Klimaprotest am 20. September \u2013 Erwachsene unterst\u00fctzen  die Jugendlichen bei \u201eFridays for future\u201c<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"aligncenter\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" width=\"500\" height=\"500\" src=\"https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/Logo-Klimastreik.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-19482\" srcset=\"https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/Logo-Klimastreik.jpg 500w, https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/Logo-Klimastreik-150x150.jpg 150w, https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/Logo-Klimastreik-300x300.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 500px) 100vw, 500px\" \/><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p><strong>Speyer &#8211; <\/strong><em>(lk\/is). <\/em>Am 20. September protestieren alle gemeinsam f\u00fcr die  Klimawende: Die Evangelische Kirche der Pfalz und das Bistum Speyer  haben daf\u00fcr Gemeinden und kirchliche Einrichtungen in der Pfalz und  Saarpfalz mobilisiert. \u201eHitzewellen, D\u00fcrren und \u00dcberschwemmungen nehmen  zu. Bereits heute vernichtet die Klimakrise die Lebensgrundlagen von  Millionen Menschen weltweit, versch\u00e4rft Ungleichheiten und verletzt  grundlegende Menschenrechte\u201c, erkl\u00e4rten die beiden Kirchen. Der Auftrag  zur Bewahrung der Sch\u00f6pfung geh\u00f6re zum Kern der christlichen Botschaft.<\/p>\n\n\n\n<p>W\u00e4hrend\n des deutschlandweiten Klimaprotests am kommenden Freitag tagen das \ndeutsche Klimakabinett und am 23. September der UN-Klimagipfel in New \nYork. Die Sch\u00fcler der \u201eFridays for future\u201c-Bewegung haben Erwachsene \ndiesmal ausdr\u00fccklich eingeladen, sich an ihre Seite zu stellen und f\u00fcr \nmehr Klimaschutz und Nachhaltigkeit sowie die Einhaltung des Pariser \nKlimaabkommens zu demonstrieren. Die Kirchen setzen mit \nSch\u00f6pfungsgebeten und Andachten vor Ort dar\u00fcber hinaus eigene Impulse.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>\u00d6kumenische Andachten, Demonstrationen und Gespr\u00e4che an vielen Orten<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Bad Bergzabern: <\/strong>Die\n protestantischen Kindertagesst\u00e4tten beteiligen sich mit \nKlimaschutz-Aktionen auf dem Marktplatz. Um 11.55 Uhr l\u00e4sst die \nprotestantische Kirchengemeinde die Glocken l\u00e4uten. <\/p>\n\n\n\n<p><strong>Blieskastel\/Lautzkirchen: <\/strong>Die\n Pfarrei Heilige Familie in Lautzkirchen l\u00e4dt mit dem Glockengel\u00e4ut um 5\n vor 12 Uhr gemeinsam mit der Grundschule in Lautzkirchen und den \nVorschulkindern des Kindergartens f\u00fcr 12 Uhr zu einem Gebet f\u00fcr die \nSch\u00f6pfung in die Kirche St. Mauritius in Lautzkirchen ein.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Dudenhofen: <\/strong>Die\n Pfarrei Hl. Hildegard beteiligt sich in allen Kirchen der \nVerbandsgemeinde am Glockenl\u00e4uten zur Aktion; in Berghausen, Dudenhofen,\n Heiligenstein finden in der katholischen Kirche und in Hanhofen auf dem\n Kerweplatz sowie in Harthausen auf dem Schulhof der Grundschule jeweils\n um 12 Uhr Andachten statt.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Ellerstadt: <\/strong>Auf\n ehrenamtliche Initiative h\u00e4lt die Protestantische Kirchengemeinde \nEllerstadt eine Andacht bei einer Wanderfreizeit im Westerwald.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Finkenbach<\/strong>: Mitglieder der protestantischen Kirchengemeinde nehmen an der Demonstration in Bad Kreuznach teil.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Frankenthal: <\/strong>In den protestantische Kirchengemeinden l\u00e4uten um 11.55 Uhr die Glocken.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Freimersheim: <\/strong>Um 11.55 Uhr l\u00e4uten die Glocken der Protestantischen Kirche. Eine Andacht ist um 12 Uhr geplant.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>G\u00f6llheim-R\u00fcssingen: <\/strong>In\n den protestantischen Kirchengemeinden G\u00f6llheim und R\u00fcssingen l\u00e4uten die\n Glocken. Interessierte sind zur Diskussion eingeladen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Gommersheim-Freisbach-Geinsheim<\/strong>:\n Um 11.30 Uhr ziehen die Kinder der&nbsp; protestantischen Kindertagesst\u00e4tte \nzur Protestantischen Kirche Gommersheim. Dort ist um 11.55 Uhr eine \nAndacht. <\/p>\n\n\n\n<p><strong>Herxheim: Die Pfarrkirche<\/strong>\n Maria Himmelfahrt in Herxheim l\u00e4dt&nbsp; um 11.55 Uhr alle Interessierten zu\n einer Andacht zum Klimaschutz ein. Die Pfarrei wird um 5 vor 12 Uhr die\n Glocken l\u00e4uten, um ein \u00f6ffentliches Zeichen f\u00fcr den Schutz des \nWeltklimas zu setzen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Homburg: <\/strong>Die\n protestantische Innenstadtgemeinde in Homburg sowie die katholische \nPfarrei Hl. Johannes XXIII. und die katholische Pfarrei Hl. Kreuz in \nHomburg beteiligen sich am Glockengel\u00e4ut anl\u00e4sslich der Aktion. Die \nGlocken werden in der protestantischen Stadtkirche l\u00e4uten, in der \nkatholischen Kirche St. Michael, in der katholischen Kirche St. Andreas \nund der katholischen Kirche Maria vom Frieden, beide in Erbach.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Kaiserslautern: <\/strong><\/p>\n\n\n\n<ul><li>In Kaiserslautern  l\u00e4uten um 11.55 Uhr in vielen protestantischen und katholischen Kirchen  die Glocken. Um 12.10 Uhr feiert Oberkirchenr\u00e4tin Dorothee W\u00fcst  gemeinsam mit Pfarrer Andreas Keller von der Pfarrei Heiliger Martin auf  dem Martinsplatz eine \u00f6kumenische Andacht. Danach schlie\u00dft sich die  Andachtsgemeinde der Schlusskundgebung auf dem Stiftsplatz an (Start um  11.30 Uhr am Hauptbahnhof). Die protestantische Martin-Luther-Kita  versammelt sich um 10 Uhr zu einer Menschenkette rund um die Kita.<\/li><\/ul>\n\n\n\n<ul><li>Die\n Pfarrei Heilig Geist Kaiserslautern unterst\u00fctzt die Aktionen zum \nKlimastreik am Freitag, 20. September 2019. Die Glocken der Marienkirche\n werden um \u201e5 vor 12\u201c l\u00e4uten. Um 11:45 l\u00e4dt die Pfarrei Heilig Geist \nzusammen mit der St.-Franziskusschule zu einer Schweigeminute und einem \nGebet in den Schulhof ein. An diesem Tag findet auch eine \nBaumpflanzaktion statt. Gleichzeitig ist dies in der Schule der \nStartschuss f\u00fcr eine Aktionswoche f\u00fcr das Klima.<\/li><\/ul>\n\n\n\n<p><strong>Kusel: <\/strong>Um\n 11.45 Uhr wird eine \u00f6kumenische Andacht auf dem Kochschen Markt in \nKusel gehalten. Um 11.55 Uhr l\u00e4uten dazu viele Glocken im \nProtestantischen Dekanat. Die Kirchengemeinde begleitet eine Klimaaktion\n mit Essen vom Bioladen in der Stadt.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Landau:<\/strong>\n Das Bistum Speyer und die Evangelische Kirche der Pfalz unterst\u00fctzen \nden weltweiten Klimaprotesttag der \u201eFridays for Future\u201c-Bewegung am 20. \nSeptember 2019. Die Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen in Landau \nunterst\u00fctzt den Klimastreik in Landau mit einem \u00f6kumenischen \nGlockenl\u00e4uten der Kirchen der Stadt um 11.55 Uhr. Der Demonstrationszug \nsetzt sich um 12.05 Uhr an der Stadtbibliothek in Bewegung. Auf seinem \nWeg macht er auch Station an der Stiftskirche, wo es einen Beitrag der \nKirchen der Stadt geben wird. Zusammen mit Fridays For Future und \nChurches for Future setzen wir uns als christliche Kirchen f\u00fcr die \nBewahrung der Sch\u00f6pfung ein.<\/p>\n\n\n\n<p>Am\n 23. September findet in der Katholischen Hochschulgemeinde (KHG) Landau\n ein gemeinsames Picknick mit Jam-Session zum Thema \u201eNachhaltiger \nAktivismus\u201c statt. Die KHG stellt dem Klimaprotest-B\u00fcndnis daf\u00fcr ihre \nR\u00e4ume zur Verf\u00fcgung.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Limbach:<\/strong>\n Um 11.55 Uhr l\u00e4uten die Glocken in der protestantischen Elisabethkirche\n Limbach mit anschlie\u00dfender Andacht. Daran nehmen die Sch\u00fcler der 8. bis\n 10. Klasse der Gemeinschaftsschule Kirkel-Limbach teil.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Ludwigshafen:<\/strong> Bei der Demonstration ab 11 Uhr am Europaplatz h\u00e4lt Detlev Besier, Pfarrer f\u00fcr Frieden und Umwelt, eine Andacht.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Neuhofen:<\/strong> Nach dem Glockengel\u00e4ut in der protestantischen Kirche um 11.55 Uhr gibt es eine Andacht.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Neustadt: <\/strong>Die Pfarrei Hl. Theresia von Avila beteiligt sich am Klimaaktionstag mit diesen Aktivit\u00e4ten:<\/p>\n\n\n\n<ul><li>Aufruf an die Pfarreimitglieder zur Teilnahme an der Demonstration am 20.9.<\/li><li>Unter  dem\u00a0 Motto &#8222;Alle f\u00fcrs Klima&#8220; sind Menschen aller Generationen  aufgerufen, beim weltweiten Klimaaktionstag mitzumachen. In Neustadt ist  der Treffpunkt zur Demonstration um 10 Uhr auf dem Marktplatz, von dort  bewegt sich der Demozug durch die Innenstadt. Ende ist auf dem  Marktplatz. Anschlie\u00dfend sind Reden und Workshops geplant. Einer der  Workshops ist in die Andacht eingebunden.<\/li><\/ul>\n\n\n\n<ul><li>Einladung zur Andacht in der Marienkirche<\/li><li>Im  Anschluss an die Demonstration findet um 11.45 Uhr eine Andacht in der  Marienkirche statt, um Gedanken, Sorgen und Bitten, aber auch Hoffnung  Gebendes in Gebeten und Liedern vor Gott zu bringen.<\/li><\/ul>\n\n\n\n<ul><li>Glockengel\u00e4ut auf dem Pfarreigebiet um 11:55 Uhr<\/li><li>Zur  symbolischen Uhrzeit 5 vor 12 werden die Glocken aller Kirchen auf dem  Pfarreigebiet l\u00e4uten, das sind die Glocken der beiden Stadtkirchen St.  Marien und St. Josef sowie die Glocken der katholischen Kirchen in den  Weind\u00f6rfern Mu\u00dfbach und K\u00f6nigsbach.<\/li><\/ul>\n\n\n\n<p><strong>Niederkirchen im Ostertal: <\/strong>Am\n 19. September feiert die protestantische Kita einen \nSch\u00f6pfungsgottesdienst. Am 20. September treffen sich die Kinder zu \neinem gesunden Fr\u00fchst\u00fcck mit regionalen Bioprodukten des Biobauernhofs.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Otterberg: <\/strong>In der Abteikirche Otterberg findet um 19.30 Uhr eine \u00f6kumenische Andacht zur Bewahrung der Sch\u00f6pfung statt.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Pirmasens-Niedersimten: <\/strong>Um\n 11.55 Uhr l\u00e4uten die Glocken der katholischen und evangelischen \nFriedenskirche. Unter dem Motto \u201eChurches for future \u2013 f\u00fcr die Bewahrung\n unserer Erde\u201c feiert die Pfarrei um 16.30 Uhr eine \u00f6kumenische Andacht \ngemeinsam mit den Mitgliedern der \u201eFridays for Future\u201c-Gruppe Pirmasens.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Ramstein: <\/strong>Um\n 10 Uhr beginnt eine Sch\u00f6pfungsaktion mit den Konfirmanden und \nPr\u00e4paranden in der protestantischen Kirche, die um 12 Uhr mit einer \nAndacht endet. Um 11.55 Uhr l\u00e4uten die Glocken.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Sausenheim: <\/strong>Die Kinder der Grundschule sammeln gemeinsam mit der Protestantischen Kirchengemeinde M\u00fcll ein. <\/p>\n\n\n\n<p><strong>Speyer:<\/strong>\n Hier sind die Gl\u00e4ubigen und kirchlichen Mitarbeiterinnen und \nMitarbeiter zur Teilnahme an der Klimaschutz-Demonstration von \u201eFridays \nfor future\u201c eingeladen. Sie beginnt um 11 Uhr am Eingang des \nAdenauersparks auf der Bahnhofstra\u00dfe und f\u00fchrt \u00fcber das Altp\u00f6rtel und \ndie Maximilianstra\u00dfe zum K\u00f6nigsplatz, wo gegen 12 Uhr die \nSchlusskundgebung stattfindet. Auch die Kirchenzeitung \u201eDer Pilger\u201c, die\n das Engagement des Bistums mit angesto\u00dfen hatte, wird sich mit seinen \nBesch\u00e4ftigten von Verlag und Redaktion dem Demonstrationszug \nanschlie\u00dfen. Der katholische Kirchenzeitungsverlag ist offiziell dem \nB\u00fcndnis \u201eEntrepreneurs for Future\u201c beigetreten. Darin sind mehr als \n2.800 Unternehmen zusammengeschlossen, um von der Bundesregierung eine \n\u201eambitioniertere Klimapolitik\u201c einzufordern.<\/p>\n\n\n\n<p>Im\n Dom wird um 11.30 Uhr eine \u00f6kumenische Andacht angeboten, die von der \nevangelischen Pfarrerin Christine G\u00f6lzer und dem Umweltbeauftragten des \nBistums Speyer Steffen Glombitza gemeinsam gestaltet wird. Die Andacht \nschlie\u00dft ab mit einem L\u00e4uten der Domglocken um \u201ef\u00fcnf vor zw\u00f6lf\u201c, um die \nDringlichkeit einer Kehrtwende in der Wirtschafts- und Klimapolitik zu \nunterstreichen. Die Teilnehmer der \u00f6kumenischen Andacht sind eingeladen,\n anschlie\u00dfend ebenfalls auf den K\u00f6nigsplatz zu kommen und an der \nSchlusskundgebung der Klimademonstration teilzunehmen. Lena Schmidt und \nThomas Heitz vom Vorstand des BDKJ werden zum Abschluss der Kundgebung \nauf dem K\u00f6nigsplatz ein Gebet sprechen. Unter dem Titel \u201eKirche kann \nKlimaschutz: Da geht mehr\u201c sind Interessierte um 13 Uhr zum Gespr\u00e4ch mit\n Generalvikar Andreas Sturm und weiteren Vertretern des Bistums und des \nBDKJ im Garten der Hauptabteilung Seelsorge (Webergasse 11) eingeladen.<\/p>\n\n\n\n<p>Der\n Caritasverband (Nikolaus-von-Weis-Stra\u00dfe 6) l\u00e4dt ab 9 Uhr zu einem \nCoffee-Stopp zum Thema Klimawandel ein. Angeboten werden Impulsvortr\u00e4ge \nund Gespr\u00e4chsrunde zu den Themen \u201eAnthropoz\u00e4n\u201c (9.10 Uhr), zur \nInitiative \u201ePlant-for-the-planet\u201c (10.30 Uhr) und zur Enzyklika \u201eLaudato\n si\u201c (13.30 Uhr).<\/p>\n\n\n\n<p><strong>St. Ingbert: <\/strong>Die\n Pfarrei Heiliger Ingobertus unterst\u00fctzt den Klimaprotest in Saarbr\u00fccken\n und ruft zur Beteiligung auf. Um 14.30 Uhr beginnt der Demo-Marsch an \nder Alten Feuerwache am Landwehrplatz.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Steinwenden: <\/strong>Die\n Glocken l\u00e4uten um 12 Uhr. Die protestantische Kirche \u00f6ffnet zum \nBittgebet f\u00fcr Gerechtigkeit, Frieden und Bewahrung der Sch\u00f6pfung.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Weitere Informationen:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"https:\/\/deref-web-02.de\/mail\/client\/k7SHAQLX1gM\/dereferrer\/?redirectUrl=http%3A%2F%2Fwww.kirchen-fuer-klimagerechtigkeit.de\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">www.kirchen-fuer-klimagerechtigkeit.de<\/a><\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"https:\/\/deref-web-02.de\/mail\/client\/9EK_GKN3_bg\/dereferrer\/?redirectUrl=http%3A%2F%2Fwww.frieden-umwelt-pfalz.de\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">www.frieden-umwelt-pfalz.de<\/a><\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"https:\/\/deref-web-02.de\/mail\/client\/JK2gqfDDfLM\/dereferrer\/?redirectUrl=http%3A%2F%2Fwww.bistum-speyer.de\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">www.bistum-speyer.de<\/a><\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"https:\/\/klima-streik.org\/\">https:\/\/klima-streik.org\/<\/a><\/p>\n\n\n\n<p><em>18.09.2019<\/em><\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>770 <\/strong><strong>Paare feiern ihr Ehejubil\u00e4um im Dom zu Speyer <\/strong><\/h2>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><strong>Gottesdienste zur \u201eFeier der Ehejubil\u00e4en\u201c am 21. und 22. September mit Bischof Wiesemann<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"aligncenter\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" width=\"800\" height=\"600\" src=\"https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/DSC00167.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-19479\" srcset=\"https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/DSC00167.jpg 800w, https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/DSC00167-300x225.jpg 300w, https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/DSC00167-768x576.jpg 768w, https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/DSC00167-678x509.jpg 678w, https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/DSC00167-326x245.jpg 326w, https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/DSC00167-80x60.jpg 80w\" sizes=\"(max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p><strong>Speyer &#8211; <\/strong>Rund 770 Paare erwartet das Bistum Speyer zu den \u201cFeiern der  Ehejubil\u00e4en\u201d am 21. und 22. September im Dom zu Speyer. Die feierlichen  Gottesdienste mit Bischof Dr. Karl-Heinz Wiesemann beginnen jeweils um  10 Uhr. Danach findet ein Empfang im n\u00f6rdlichen Domgarten statt. Die  Feiern enden jeweils gegen 13 Uhr mit dem \u201eHochzeitswalzer\u201c der Paare  auf dem Domplatz.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201cWir freuen uns,  dass so viele Paare zu diesem Fest nach Speyer kommen, um in  christlicher Gemeinschaft ihr Ehejubil\u00e4um zu feiern\u201c, sagt Rita H\u00f6fer,  zust\u00e4ndige Referentin f\u00fcr Ehe und Familien in der Abteilung Generationen  und Lebenswelten im Bisch\u00f6flichen Ordinariat Speyer. \u201eDen Paaren ist es  ein gro\u00dfes Anliegen, f\u00fcr das Vergangene zu danken und um Gottes Segen  f\u00fcr den weiteren gemeinsamen Lebensweg zu bitten\u201c. Am Samstag (21.  September) haben sich 363 Paare angemeldet, am Sonntag (22. September) sind es 406 Paare. <\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"aligncenter\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" width=\"800\" height=\"600\" src=\"https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/DSC00189.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-19480\" srcset=\"https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/DSC00189.jpg 800w, https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/DSC00189-300x225.jpg 300w, https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/DSC00189-768x576.jpg 768w, https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/DSC00189-678x509.jpg 678w, https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/DSC00189-326x245.jpg 326w, https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/DSC00189-80x60.jpg 80w\" sizes=\"(max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p>Die\n meisten der Jubelpaare (295), die an dem Wochenende im Dom erwartet \nwerden, feiern in diesem Jahr ihre \u201eGoldene Hochzeit\u201c. 37 Paare blicken \nauf 55 Jahre, 141 Paare auf 60, 12 Paare auf 65 und 1 Paar sogar auf 70 \ngemeinsame Jahre zur\u00fcck. Ihr \u201esilbernes\u201c Ehejubil\u00e4um feiern im Dom 94 \nPaare, 34 danken f\u00fcr 30 Ehejahre, 59 f\u00fcr 40 Jahre und 20 f\u00fcr 45 \ngemeinsame Jahre. <\/p>\n\n\n\n<p>Die \u201eFeiern der  Ehejubil\u00e4en\u201c finden in diesem Jahr zum zw\u00f6lften Mal im und um den  Speyerer Dom statt. Die Gottesdienste stehen unter dem Motto \u201eLiebe  miteinander leben\u201c. Musikalisch gestaltet werden die Messen an beiden Tagen von Klaus Wendt (Trompete) und Domorganist Markus Eichenlaub an der Orgel. Die  Gottesdienste enden mit einer Einzelsegnung der Ehepaare durch den  Bischof, weitere Mitglieder des Domkapitels, Priester und Diakone.  Zust\u00e4ndig f\u00fcr die Organisation der Tage ist die Ehe- und  Familienseelsorge des Bistums Speyer.<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"aligncenter\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" width=\"800\" height=\"599\" src=\"https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/DSC00191.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-19481\" srcset=\"https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/DSC00191.jpg 800w, https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/DSC00191-300x225.jpg 300w, https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/DSC00191-768x575.jpg 768w, https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/DSC00191-678x509.jpg 678w, https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/DSC00191-326x245.jpg 326w, https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/DSC00191-80x60.jpg 80w\" sizes=\"(max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p>Auch\n dieses Mal werden die Ehepaare an beiden Tagen zum Abschluss des \nVormittags einen Walzer rund um den Domnapf tanzen. Dazu werden sie \neingeladen und mit Livemusik begleitet von dem Musikp\u00e4dagogen Walter Ast\n (Speyer) am Keyboard und dem Saxofonisten Timo Wagner (Neustadt). <\/p>\n\n\n\n<p><strong>Kontakt:<\/strong><br>Bisch\u00f6fliches Ordinariat Speyer <br>Seelsorge in Pfarrei und Lebensr\u00e4umen<br>Generationen\/Lebenswelten: Ehe und Familie<br>Webergasse 11, 67346 Speyer<br>Telefon 0 62 32\/102-314 <br>E-Mail: <a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"mailto:ehe-familie@bistum-speyer.de\" target=\"_blank\">ehe-familie@bistum-speyer.de<\/a><\/p>\n\n\n\n<p><em>Text: is, Foto: Speyer 24\/7 News, dak<br>18.09.2019<\/em><\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Leitungswechsel im Heinrich-Pesch-Haus in Ludwigshafen<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><strong>Pater Tobias Zimmermann folgt auf Pater Johann Spermann \/ Antrittsbesuch bei  Bischof Dr. Karl-Heinz Wiesemann und seinem Generalvikar Andreas Sturm<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"aligncenter\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" width=\"800\" height=\"577\" src=\"https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/Wiesemann-Spermann-Zimmermann-Sturm.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-19478\" srcset=\"https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/Wiesemann-Spermann-Zimmermann-Sturm.jpg 800w, https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/Wiesemann-Spermann-Zimmermann-Sturm-300x216.jpg 300w, https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/Wiesemann-Spermann-Zimmermann-Sturm-768x554.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><figcaption>v.l.: Bischof Wiesemann, Pater Spermann, Pater Zimmermann, Generalvikar Sturm<\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p><strong>Ludwigshafen \/ Speyer &#8211; <\/strong>Im Heinrich-Pesch-Haus in Ludwigshafen findet aktuell ein  Leitungswechsel statt: Pater Johann Spermann, seit 2009 Direktor des  Heinrich-Pesch-Hauses, gibt die Leitung an Pater Tobias Zimmermann ab.  Sie trafen sich heute zum Austausch mit dem Speyerer Bischof Dr.  Karl-Heinz Wiesemann und seinem Generalvikar Andreas Sturm. Das  Heinrich-Pesch-Haus ist zugleich die Katholische Akademie des Bistums  Speyer.<\/p>\n\n\n\n<p>Tobias\n Zimmermann ist 1990 in den Jesuitenorden eingetreten. 2003 wurde er zum\n Priester geweiht. Nach Studien der Theologie, Philosophie und \nKunstp\u00e4dagogik in M\u00fcnchen war er seit 2003 am Canisius-Kolleg in Berlin \nt\u00e4tig, zun\u00e4chst als Schulseelsorger, von 2011 bis 2019 als Rektor. Er \n\u00fcbernimmt jetzt die Leitung des Heinrich Pesch Hauses und des Zentrums \nf\u00fcr Ignatianische P\u00e4dagogik (ZIP) in Ludwigshafen.<\/p>\n\n\n\n<p>Das\n Heinrich Pesch Haus versteht sich als Forum f\u00fcr angewandte Ethik und \ngesellschaftliche Praxis. Seminare, Workshops, Konferenzen und Vortr\u00e4ge \nbieten Orientierung, Wissen und Diskurs in gesellschaftspolitischen und \nreligi\u00f6sen Fragen. Das Bildungsangebot wendet sich an alle \ngesellschaftlichen Gruppierungen und interessierte Personen. Die \nAkademie tr\u00e4gt den Namen des Jesuiten und National\u00f6konomen Heinrich \nPesch (1854-1926). Seinem Einsatz f\u00fcr Verankerung und Ausgestaltung des \nSolidarit\u00e4tsprinzips in der Katholischen Soziallehre wei\u00df sich das \nHeinrich Pesch Haus in seinem Bildungsauftrag verpflichtet. Tr\u00e4ger des \nHauses ist ein gemeinn\u00fctziger Verein, dem das Bistum Speyer, der \nJesuitenorden und die katholische Gesamtkirchengemeinde Ludwigshafen und\n Mannheim angeh\u00f6ren.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Kontakt:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Heinrich Pesch Haus<br>Frankenthaler Stra\u00dfe 229<br>67059 Ludwigshafen<br>Tel: 0621 5999 0<br>E-Mail: <a>kontakt@heinrich-pesch-haus.de<\/a><\/p>\n\n\n\n<p><a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"https:\/\/deref-web-02.de\/mail\/client\/ZTy8LwYW414\/dereferrer\/?redirectUrl=http%3A%2F%2Fwww.heinrich-pesch-haus.de\" target=\"_blank\">www.heinrich-pesch-haus.de<\/a><\/p>\n\n\n\n<p><em>Bistum Speyer<br>18.09.2019<\/em><\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Gegl\u00fcckte Premiere des Katholikentags auf der Gartenschau Kaiserslautern<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><strong>Rund  2.500 Gl\u00e4ubige feiern Gottesdienst unter freiem Himmel \u2013 Pirmin  Spiegel: \u201eWir pl\u00fcndern die Erde. Wir m\u00fcssen damit aufh\u00f6ren.\u201c<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"aligncenter\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" width=\"800\" height=\"585\" src=\"https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/Er\u00f6ffnungsgottesdienst.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-19474\" srcset=\"https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/Er\u00f6ffnungsgottesdienst.jpg 800w, https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/Er\u00f6ffnungsgottesdienst-300x219.jpg 300w, https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/Er\u00f6ffnungsgottesdienst-768x562.jpg 768w, https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/Er\u00f6ffnungsgottesdienst-80x60.jpg 80w\" sizes=\"(max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><figcaption>Bischof Dr. Karl-Heinz Wiesemann Foto: Reiner Vo\u00df \/ view &#8211; die agentur<\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p><strong>Kaiserslautern &#8211; <\/strong>Das Bistum Speyer hat am Sonntag auf dem Gel\u00e4nde der Gartenschau in  Kaiserslautern ein gro\u00dfes Glaubensfest gefeiert, bei dem unter dem  Leitwort \u201eWeite(r) denken\u201c auch der Wunsch nach Ver\u00e4nderung in  Gesellschaft und Kirche offen zur Sprache kam. \u201eVon diesem Katholikentag  geht ein Signal nicht der Spaltung, sondern der Gemeinschaft, des  Dialogs und der Zuversicht aus\u201c, stellte Bischof Dr. Karl-Heinz  Wiesemann fest.<\/p>\n\n\n\n<p>Er\n erlebe die gegenw\u00e4rtige Situation als Z\u00e4sur, die ihn auch pers\u00f6nlich \nsowohl im politisch-gesellschaftlichen wie im kirchlichen Leben \nherausfordere, bekannte Bischof Wiesemann in seiner Predigt. \u201eDie Fragen\n der Zeit spitzen sich zu.\u201c In den Mittelpunkt seiner Predigt stellte er\n ein Gespr\u00e4ch mit vier jungen Frauen, die ihre Sicht auf die Kirche zum \nAusdruck brachten. Die Kirche sei zu steif und monoton, kritisierten \nsie. Zugleich warben sie daf\u00fcr, patriarchale Strukturen zu \u00fcberwinden, \nden Z\u00f6libat abzuschaffen, Homosexuelle und Geschiedene vorbehaltlos zu \nakzeptieren sowie Frauen in der Kirche gleichzustellen und zu \nPriesterinnen zu weihen. \u201eKirche braucht Ver\u00e4nderung, wenn sie die \njungen Menschen nicht verlieren will\u201c, sagten die Jugendlichen und \nbekamen von den Gottesdienstteilnehmern viel Beifall.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eDas  Vertrauen ist die Grundlage der Dialogf\u00e4higkeit\u201c, antwortete Bischof  Wiesemann. Die Gr\u00f6\u00dfe des Vertrauens in das Gemeinsame er\u00f6ffne die Weite  des Dialogs und des auch kontroversen Ringens um den Weg in die Zukunft.  \u201eJe gr\u00f6\u00dfer das Vertrauen, desto weiter k\u00f6nnen wir denken, ohne uns zu  zerspalten\u201c, betonte Bischof Wiesemann. Denkverbote seien nicht  hilfreich, um die Einheit zu bewahren. \u201eMan kann nicht aufeinander h\u00f6ren  lernen, wenn dr\u00e4ngende Themen nicht angesprochen werden und Teile des  Gottesvolkes nicht mitreden d\u00fcrfen.\u201c Der Heilige Geist sei \u201enichts  Statistisches, kein System der Lehre oder der Macht, sondern Leben, das  sich dadurch treu bleibt, dass es sich weiterentwickelt.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Zugleich  warnte Bischof Wiesemann vor schnellen und einfachen L\u00f6sungen. Sie  seien verf\u00fchrerisch auf allen Seiten. \u201eDa sind die einen, die im Namen  der Wahrheit jede Lebenswirklichkeit ihrem unver\u00e4nderlichen Denk- und  Machtsystem unterordnen. Und da sind die anderen, die auf bestimmte  Ver\u00e4nderungen fixiert sind, ohne den m\u00fchsamen Weg des ringenden Dialoges  gehen zu wollen, weil man das einzig m\u00f6gliche Ergebnis ja schon wei\u00df  und man gar nicht mehr bereit ist, auf den anderen zu h\u00f6ren und das  Verbindende zu suchen.\u201c Das Bistum Speyer werde den synodalen Weg der  Kirche in Deutschland mitgehen \u201emit Geist und Herz, mit Geduld und  Zuversicht\u201c. Er ermutigte die rund 2.500 Gottesdienstteilnehmer, ihr  Vertrauen in den Heiligen Geist zu setzen: \u201eEr f\u00fchrt uns hinaus ins  Weite.\u201c<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"aligncenter\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" width=\"800\" height=\"533\" src=\"https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/Aktion-mit-Jugendlichen.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-19475\" srcset=\"https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/Aktion-mit-Jugendlichen.jpg 800w, https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/Aktion-mit-Jugendlichen-300x200.jpg 300w, https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/Aktion-mit-Jugendlichen-768x512.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><\/figure><\/div>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\"><strong>Kirchenpr\u00e4sident Christian Schad: Gott rei\u00dft uns aus mancher Komfortzone<\/strong><\/h4>\n\n\n\n<p>In  einem Gru\u00dfwort machte Kirchenpr\u00e4sident Dr. h.c. Christian Schad Mut zur  Ver\u00e4nderung. \u201eAngesichts der riesigen Ver\u00e4nderungen in Kirche und  Gesellschaft stehen wir heute in der Gefahr, den Kopf in den Sand zu  stecken.\u201c Die Ver\u00e4nderungen seien wie ein Weckruf. \u201eGott rei\u00dft uns  heraus aus mancher Komfortzone. Er schickt uns sprichw\u00f6rtlich in die  W\u00fcste, damit wir nach seinem Willen fragen und geistliche Antworten  geben auf die aktuellen und zuk\u00fcnftigen Herausforderungen.\u201c Dann erst  tut sich die \u201eWeite auf, die uns weitersehen und weitergehen l\u00e4sst\u201c. Er  warb daf\u00fcr, noch enger \u00f6kumenisch zusammenzuarbeiten und so viele  Arbeitsbereiche wie m\u00f6glich miteinander zu vernetzen. Den Schlusssegen  spendeten Bischof Wiesemann, Kirchenpr\u00e4sident Schad und Pastor Dr.  Jochen Wagner, der Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Christlicher  Kirchen in der Region S\u00fcdwest (ACK), gemeinsam \u2013 auch das ein Symbol f\u00fcr  die Entschlossenheit der christlichen Kirchen, den Weg in die Zukunft  gemeinsam zu gehen.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\"><strong>Pirmin Spiegel: Br\u00fccken bauen, nicht Mauern<\/strong><\/h4>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"aligncenter\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" width=\"800\" height=\"546\" src=\"https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/Pirmin-Spiegel.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-19476\" srcset=\"https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/Pirmin-Spiegel.jpg 800w, https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/Pirmin-Spiegel-300x205.jpg 300w, https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/Pirmin-Spiegel-768x524.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><figcaption>Vortrag Pirmin Spiegel, Katholikentag &#8222;Weite(r) denken&#8220;. 15.09.2019  Foto: Reiner Vo\u00df \/ view &#8211; die agentur<\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p>Leid  und Ungerechtigkeit zu sehen, den \u201eSchrei der Armgemachten\u201c und die  \u201eKlage der ausgepl\u00fcnderten und verwundeten Erde\u201c zu h\u00f6ren, gleichzeitig  die Hoffnungsbotschaft Jesu und die Vision von einem \u201egemeinsamen Haus  aller Menschen\u201c gegen Resignation und Pessimismus zu stellen: Darum ging  es Pirmin Spiegel, Hauptgesch\u00e4ftsf\u00fchrer des Hilfswerks Misereor. In  Kaiserslautern weitete er mit seinen Impulsen den Blick und griff das  Thema des Katholikentags \u201eWeite(r) denken\u201c aus einer weltkirchlichen  Nord-S\u00fcd-Perspektive auf.<\/p>\n\n\n\n<p>Spiegel  stammt aus dem pf\u00e4lzischen Gro\u00dffischlingen, ist Priester des Bistums  Speyer und hat viele Jahre im Nordosten Brasiliens als Seelsorger  gearbeitet. Das Interesse an seinen \u00dcberlegungen und Anregungen war  entsprechend gro\u00df. Bis auf den letzten Platz besetzt war daher am fr\u00fchen  Nachmittag die gro\u00dfe Ausstellungshalle auf dem Gartenschaugel\u00e4nde. Es  gelte, Br\u00fccken zu bauen, nicht Mauern, so Spiegel &#8211; unter Hinweis auf  den Umgang Europas mit den Fl\u00fcchtlingen und die abschreckenden  Stacheldrahtz\u00e4une an den Grenzen. \u201eWir pl\u00fcndern die Erde. Wir alle.  Nicht nur die anderen. Wir m\u00fcssen damit aufh\u00f6ren.\u201c Pirmin Spiegel  verwies auf die Zerst\u00f6rungen im Amazonasgebiet durch Brandrodungen und  die Bedrohung der indigenen V\u00f6lker. Und er machte deutlich, dass dies  eng etwas zu tun hat mit unserem Lebensstil. Die zunehmende Nachfrage  nach Rindfleisch f\u00fchre zu Brandrodungen, um neue Weidefl\u00e4chen zu  erschlie\u00dfen. Soja, das ebenfalls auf abgeholzten Fl\u00e4chen angebaut wird,  werde als Viehfutter nach Europa oder nach China exportiert, ebenso Holz  und Bodensch\u00e4tze. \u201eUnser Lebensstil geht auf Kosten der Armen.\u201c Ein auf  Wachstum ausgerichtetes Wirtschaftssystem ist f\u00fcr den Misereor-Chef  nicht zukunftsf\u00e4hig. Er bezog sich mehrfach auf die Enzyklika \u201eLaudato  si\u201c, in der Papst Franziskus von einen Gewinn f\u00fcr die Menschheit durch  Ma\u00dfhalten, durch \u201ezufriedene Gen\u00fcgsamkeit\u201c spricht. \u201eDie Welt erwartet  kein ,Weiter so&#8216; im Umgang mit der Sch\u00f6pfung und unserer Mitwelt\u201c, so  Spiegel in Kaiserslautern.<\/p>\n\n\n\n<p>Seine  Positionierung ist klar: Der Platz der Kirche ist an der Seite der  Armen, bei den Menschen \u201ean den R\u00e4ndern\u201c. In Kaiserslautern zitierte er  in diesem Kontext Dom Helder Camara: \u201eWir sind f\u00e4hig, auf den Mond zu  fliegen, das Weltall zu erforschen, aber nicht f\u00e4hig, allen Menschen auf  dieser Erde das Notwendigste zum Leben zu geben.\u201c Mit einem Wort von  Papst Franziskus wandte sich der Misereor-Chef gegen eine \u201eglobalisierte  Gleichg\u00fcltigkeit\u201c und mahnte gleichzeitig an, auch die eigenen Kosten  f\u00fcr unsere Lebensweise wahrzunehmen, die unsere k\u00f6rperliche Gesundheit  und letztlich auch unsere Seele bedrohe.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\"><strong>Visionsprozess des Bistums: Beteiligung zentral, lokal und digital<\/strong><\/h4>\n\n\n\n<p>Bischof  Wiesemann er\u00f6ffnete auf dem Katholikentag den Visionsprozess des  Bistums Speyer. \u201eWir stehen in den n\u00e4chsten Jahren vor wichtigen  Entscheidungen. Da ist es wichtig, dass wir uns unseren Auftrag noch  einmal klarer bewusst machen\u201c, lud er alle Gl\u00e4ubigen dazu ein, ihre  pers\u00f6nlichen Erfahrungen und Sichtweisen in den Visionsprozess  einzubringen und \u00fcber den gewohnten Horizont hinauszudenken. \u201eWir  schauen dabei auf die gro\u00dfe Vision, die uns in Jesus Christus geben  ist.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Der  Visionsprozess steht unter der \u00dcberschrift \u201eSegensorte\u201c. Wer von Kirche  spricht, denke viel zu oft an Struktur und an Vorschriften. \u201eDabei ist  es doch das, was Kirche vor allem meint: Orte gesegneter Gemeinschaft,  Segensorte. Wo Segen geschieht, wird Gottes Gegenwart sp\u00fcrbar und l\u00e4sst  Gemeinschaft wachsen\u201c, machte Felix Goldinger deutlich, der den  Visionsprozess begleiten wird. <\/p>\n\n\n\n<p>An  f\u00fcnf Orten im Bistum wird es im kommenden Jahr zentrale Veranstaltungen  zum Visionsprozess geben. Zugleich sind Pfarreien und Gemeinden ebenso  wie Verb\u00e4nde oder Einrichtungen eingeladen, sich auf lokaler Ebene mit  dem Thema Vision auseinanderzusetzen und Segensorte zu erkennen und zu  entwickeln. \u00dcber das Internet besteht dar\u00fcber hinaus die M\u00f6glichkeit,  sich mit seinen Erfahrungen und Sichtweisen digital am Visionsprozess  des Bistums zu beteiligen.<\/p>\n\n\n\n<p>Gro\u00dfen  Anklang fand bei den Besucherinnen und Besuchern des Katholikentags  auch das offene Singen mit den christlichen Liedermachern Eugen Eckert  und Horst Christill. Auch hier spielte das Thema \u201eWeite\u201c eine zentrale  Rolle, verbunden mit der Kraft der Hoffnung und dem Mut zur Einmischung.<\/p>\n\n\n\n<p>Rund  35 Verb\u00e4nde, Gruppen und Organisationen informierten auf dem Markt der  M\u00f6glichkeiten \u00fcber ihre Arbeit und Aktionen und pr\u00e4sentierten so eine  Vielfalt von Themen. An den St\u00e4nden hatten die Besucher die Chance an  Mitmachaktionen teilzunehmen, ins Gespr\u00e4ch zu kommen und mehr \u00fcber die  Ziele, das Engagement und das Angebot der jeweiligen Initiative oder  Einrichtung zu erfahren. Gut frequentiert waren auch die Angebote des  Bundes der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ). Viele Kinder nutzten  die Kletterwand. Auch vor den Bastelangeboten in der Jurte, beim  Tischkicker und beim Bauen der Konstruktionsh\u00f6lzer bildeten sich immer  wieder Warteschlangen.<\/p>\n\n\n\n<p>Am  Katholikentag des Bistums haben rund 4.000 Menschen teilgenommen. Rund  2.000 weitere Personen haben die Gartenschau am Sonntag als Tagesg\u00e4ste  besucht. Die Kollekte zugunsten der Schwangerschaftsberatung der  Caritas-Zentren im Bistum erbrachte Spenden in H\u00f6he von rund 3.600 Euro.  Der Caritasverband plant mit dem Kollektenergebnis einen Ausbau seiner  Online-Beratungsangebote.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Bildergalerie:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"https:\/\/www.bistum-speyer.de\/aktuelles\/bildergalerien\/bildergalerie-katholikentag-kaiserslautern\/\">https:\/\/www.bistum-speyer.de\/aktuelles\/bildergalerien\/bildergalerie-katholikentag-kaiserslautern\/<\/a><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Video vom Er\u00f6ffnungsgottesdienst:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-embed-facebook wp-block-embed is-type-video is-provider-facebook\"><div class=\"wp-block-embed__wrapper\">\n<div id=\"fb-root\"><\/div><script async=\"1\" defer=\"1\" crossorigin=\"anonymous\" src=\"https:\/\/connect.facebook.net\/de_DE\/sdk.js#xfbml=1&amp;version=v4.0\"><\/script><div class=\"fb-video\" data-href=\"https:\/\/www.facebook.com\/dein.Bistum\/videos\/909632536081838\/\" data-width=\"500\"><blockquote cite=\"https:\/\/www.facebook.com\/dein.Bistum\/videos\/909632536081838\/\" class=\"fb-xfbml-parse-ignore\"><a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/dein.Bistum\/videos\/909632536081838\/\"><\/a><p><\/p>Gepostet von <a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/dein.Bistum\/\">Bistum Speyer<\/a> am Sonntag, 15. September 2019<\/blockquote><\/div>\n<\/div><\/figure>\n\n\n\n<p><strong>Video vom Impulsvortrag von Pirmin Spiegel:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-embed-facebook wp-block-embed is-type-video is-provider-facebook\"><div class=\"wp-block-embed__wrapper\">\n<div id=\"fb-root\"><\/div><script async=\"1\" defer=\"1\" crossorigin=\"anonymous\" src=\"https:\/\/connect.facebook.net\/de_DE\/sdk.js#xfbml=1&amp;version=v4.0\"><\/script><div class=\"fb-video\" data-href=\"https:\/\/www.facebook.com\/dein.Bistum\/videos\/467848437133470\/\" data-width=\"500\"><blockquote cite=\"https:\/\/www.facebook.com\/dein.Bistum\/videos\/467848437133470\/\" class=\"fb-xfbml-parse-ignore\"><a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/dein.Bistum\/videos\/467848437133470\/\"><\/a><p>Impuls von Pirmin Spiegel, Hauptgesch\u00e4ftsf\u00fchrer von Misereor<\/p>Gepostet von <a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/dein.Bistum\/\">Bistum Speyer<\/a> am Sonntag, 15. September 2019<\/blockquote><\/div>\n<\/div><\/figure>\n\n\n\n<p><strong>Video vom Offenen Singen:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-embed-facebook wp-block-embed is-type-video is-provider-facebook\"><div class=\"wp-block-embed__wrapper\">\n<div id=\"fb-root\"><\/div><script async=\"1\" defer=\"1\" crossorigin=\"anonymous\" src=\"https:\/\/connect.facebook.net\/de_DE\/sdk.js#xfbml=1&amp;version=v4.0\"><\/script><div class=\"fb-video\" data-href=\"https:\/\/www.facebook.com\/dein.Bistum\/videos\/625357844537851\/\" data-width=\"500\"><blockquote cite=\"https:\/\/www.facebook.com\/dein.Bistum\/videos\/625357844537851\/\" class=\"fb-xfbml-parse-ignore\"><a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/dein.Bistum\/videos\/625357844537851\/\"><\/a><p>Offenes Singen in der entspannten und sonnigen Atmosph\u00e4re der Gartenschau &#8230;<\/p>Gepostet von <a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/dein.Bistum\/\">Bistum Speyer<\/a> am Sonntag, 15. September 2019<\/blockquote><\/div>\n<\/div><\/figure>\n\n\n\n<p><strong>Video von der Er\u00f6ffnung des Visionsprozesses:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-embed-facebook wp-block-embed is-type-video is-provider-facebook\"><div class=\"wp-block-embed__wrapper\">\n<div id=\"fb-root\"><\/div><script async=\"1\" defer=\"1\" crossorigin=\"anonymous\" src=\"https:\/\/connect.facebook.net\/de_DE\/sdk.js#xfbml=1&amp;version=v4.0\"><\/script><div class=\"fb-video\" data-href=\"https:\/\/www.facebook.com\/dein.Bistum\/videos\/636866890173725\/\" data-width=\"500\"><blockquote cite=\"https:\/\/www.facebook.com\/dein.Bistum\/videos\/636866890173725\/\" class=\"fb-xfbml-parse-ignore\"><a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/dein.Bistum\/videos\/636866890173725\/\"><\/a><p><\/p>Gepostet von <a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/dein.Bistum\/\">Bistum Speyer<\/a> am Sonntag, 15. September 2019<\/blockquote><\/div>\n<\/div><\/figure>\n\n\n\n<p><strong>Weitere Informationen zum Bistum Speyer:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"https:\/\/deref-web-02.de\/mail\/client\/JK2gqfDDfLM\/dereferrer\/?redirectUrl=http%3A%2F%2Fwww.bistum-speyer.de\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">www.bistum-speyer.de<\/a><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Weitere Informationen zum Visionsprozess des Bistums Speyer:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-embed-wordpress wp-block-embed is-type-wp-embed is-provider-segensorte\"><div class=\"wp-block-embed__wrapper\">\n<blockquote class=\"wp-embedded-content\" data-secret=\"ulbIRUBL1M\"><a href=\"https:\/\/segensorte.de\/bistum-speyer\/\">Bistum Speyer<\/a><\/blockquote><iframe title=\"&#8222;Bistum Speyer&#8220; &#8212; Segensorte\" class=\"wp-embedded-content\" sandbox=\"allow-scripts\" security=\"restricted\" style=\"position: absolute; clip: rect(1px, 1px, 1px, 1px);\" src=\"https:\/\/segensorte.de\/bistum-speyer\/embed\/#?secret=ulbIRUBL1M\" data-secret=\"ulbIRUBL1M\" width=\"500\" height=\"282\" frameborder=\"0\" marginwidth=\"0\" marginheight=\"0\" scrolling=\"no\"><\/iframe>\n<\/div><\/figure>\n\n\n\n<p><em>Bistum Speyer<br>18.09.2019<\/em><\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Bernd Greiner wird Dekanatskantor im Dekanat Germersheim<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><strong>Lebens-und  Berufsweg f\u00fchrte von R\u00fclzheim \u00fcber Mainz ins Erzbistum K\u00f6ln \u2013  Kirchenmusiker und Diakon setzt sich f\u00fcr lebendige Verbindung zwischen  Musik und Liturgie ein<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"aligncenter\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" width=\"500\" height=\"533\" src=\"https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/Bernd-Greiner-Querformat.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-19477\" srcset=\"https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/Bernd-Greiner-Querformat.jpg 500w, https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/Bernd-Greiner-Querformat-281x300.jpg 281w\" sizes=\"(max-width: 500px) 100vw, 500px\" \/><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p><strong>Bellheim &#8211; <\/strong>Das katholische Dekanat Germersheim bekommt erstmals einen eigenen  Dekanatskantor: Zum 1. Oktober beginnt Bernd Greiner in Bellheim seine  T\u00e4tigkeit als Kirchenmusiker f\u00fcr das Dekanat. Sein Aufgabenspektrum ist  breit gef\u00e4chert. Es reicht von der Verantwortung f\u00fcr die liturgische und  konzertante Kirchenmusik in der Pfarrei St. Hildegard von Bingen in  Bellheim \u00fcber die Betreuung der nebenberuflichen Organisten und  Chorleiter im Dekanat bis hin zur Unterrichtst\u00e4tigkeit am Bisch\u00f6flichen  Kirchenmusikalischen Institut am Standort Landau.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eMusik\n ist die sch\u00f6nste Form der Verk\u00fcndigung\u201c, sagt Bernd Greiner, der in \nR\u00fclzheim in der Pfalz aufgewachsen ist. Schon mit zw\u00f6lf Jahren \u00fcbernahm \ner in seiner Heimatpfarrei die ersten Organistendienste. Am \nBisch\u00f6flichen Kirchenmusikalischen Institut in Speyer absolvierte er als\n Jugendlicher sein C-Examen. Zugleich sammelte er Erfahrungen als \nOrganist und Chorleiter in mehreren Gemeinden, insbesondere von 1990 bis\n 1999 in Germersheim-Sondernheim. \u201eAuf dieser Grundlage entwickelte sich\n allm\u00e4hlich der Wunsch, die Musik zum Beruf zu machen\u201c, blickt Bernd \nGreiner auf seinen Werdegang zur\u00fcck. In Mainz folgte ein Studium der \nkatholischen Kirchenmusik mit dem B-Examen als Abschluss sowie ein \nAufbaustudium, das er im Jahr 2004 mit dem A-Examen beendete. Die erste \nAnstellung als hauptamtlicher Kirchenmusiker hatte er in H\u00fcrth im \nErzbistum K\u00f6ln, wo er bis 2011 t\u00e4tig war und unter anderem einen \nPosaunenchor und einen Kantorenchor gegr\u00fcndet hat.<\/p>\n\n\n\n<p>Zur\n Begeisterung f\u00fcr die Kirchenmusik kommt bei Bernd Greiner ein starkes \ntheologisches Interesse. In K\u00f6ln studierte er katholische Theologie und \nabsolvierte den Diakonatskurs am Erzbisch\u00f6flichen Diakoneninstitut. Im \nJahr 2011 wurde er zum st\u00e4ndigen Diakon geweiht und war seitdem als \nhauptamtlicher Diakon in Bergisch Gladbach eingesetzt. Die Freude an der\n Kirchenmusik fand auch in diesem Lebensabschnitt Raum. Unter anderem \nwirkte er am Diakoneninstitut in K\u00f6ln als Organist, Leiter der Schola \nund Lehrbeauftragter f\u00fcr Kirchenmusik und liturgischen Gesang.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eIch  komme nach rund 20 Jahren gerne wieder in die Pfalz zur\u00fcck\u201c, freut sich  Bernd Greiner zusammen mit seiner Frau und seinen drei S\u00f6hnen auf seine  neue T\u00e4tigkeit. Sie bietet ihm Gelegenheit, seine Leidenschaft f\u00fcr die  Kirchenmusik mit seinen seelsorglichen und liturgischen Erfahrungen zu  verbinden. Dabei versteht er die Kirchenmusik nicht \u201eals schm\u00fcckendes  Beiwerk, sondern als integralen Bestandteil des Gottesdienstes\u201c.  Zus\u00e4tzlich zu seiner T\u00e4tigkeit als Kirchenmusiker wird er sich auch im  Bistum Speyer weiterhin als Diakon im Zivilberuf einbringen und  engagieren.<\/p>\n\n\n\n<p><em>Bistum Speyer<br>18.09.2019<\/em><\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Diakonenweihe im Speyer Dom<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><strong>Weihbischof Georgens spendet Stefan H\u00e4u\u00dfler und Holger Weberbauer das Sakrament der Weihe<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"aligncenter\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" width=\"800\" height=\"611\" src=\"https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/Diakonweihe-2.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-19470\" srcset=\"https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/Diakonweihe-2.jpg 800w, https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/Diakonweihe-2-300x229.jpg 300w, https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/Diakonweihe-2-768x587.jpg 768w, https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/Diakonweihe-2-80x60.jpg 80w\" sizes=\"(max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><figcaption> <em>Die beiden Weihekandidaten Holger Weberbauer (links) und Stefan H\u00e4u\u00dfler (rechts)<\/em><\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p><strong>Speyer &#8211; <\/strong>Im Rahmen eines feierlichen Gottesdienstes im Dom zu Speyer sind Stefan  H\u00e4u\u00dfler aus der Pfarrei Pax Christ in Speyer und Holger Weberbauer aus  der Pfarrei Heiliger Ingobertus, St. Ingbert, am Samstag zu Diakonen  geweiht worden. F\u00fcr den Priesteramtskandidaten Stefan H\u00e4u\u00dfler ist die  Diakonenweihe die Vorstufe auf dem Weg zum Priestertum. Der verheiratete  Holger Weberbauer, seit langem als Gemeindereferent in St. Ingbert  t\u00e4tig, wird dort weiterhin seinen pastoralen Dienst verrichten. K\u00fcnftig  ist er jedoch als St\u00e4ndiger Diakon t\u00e4tig und damit mit erweiterten  Aufgaben in der Liturgie, der Verk\u00fcndigung und im caritativen Bereich.<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"aligncenter\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" width=\"800\" height=\"603\" src=\"https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/Diakonweihe-24.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-19471\" srcset=\"https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/Diakonweihe-24.jpg 800w, https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/Diakonweihe-24-300x226.jpg 300w, https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/Diakonweihe-24-768x579.jpg 768w, https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/Diakonweihe-24-326x245.jpg 326w, https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/Diakonweihe-24-80x60.jpg 80w\" sizes=\"(max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><figcaption> <em>Weihbischof Otto Georgens spendet dem Priesteramtskandidaten Stefan H\u00e4u\u00dfler das Sakrament der Diakonenweihe<\/em><\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p>Dem  Gottesdienst stand Weihbischof Otto Georgens vor. Am Ende des  Wortgottesdienstteils traten die beiden Kandidaten vor den Weihbischof  und erkl\u00e4rten ihre Bereitschaft zum Dienst des Diakons. Auch die Ehefrau  des k\u00fcnftigen St\u00e4ndigen Diakons, Christine Weberbauer, erkl\u00e4rte  gegen\u00fcber dem Weihbischof ihre Bereitschaft, das Amt ihres Ehemannes  mitzutragen. Danach legte Weihbischof Georgens nacheinander den beiden  Kandidaten die H\u00e4nde auf. Anschlie\u00dfend sprach er das Weihegebet, das die  versammelte Gemeinde mit dem \u201eAmen\u201c best\u00e4tigte.<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"aligncenter\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" width=\"800\" height=\"606\" src=\"https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/Diakonweihe-45.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-19472\" srcset=\"https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/Diakonweihe-45.jpg 800w, https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/Diakonweihe-45-300x227.jpg 300w, https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/Diakonweihe-45-768x582.jpg 768w, https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/Diakonweihe-45-80x60.jpg 80w\" sizes=\"(max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><figcaption> <em>Weihbischof Otto Georgens spendet Gemeindereferent Holger Weberbauer das Sakrament der Diakonenweihe<\/em><\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p>Drei  symbolische Gesten verdeutlichten danach die Bedeutung des Weiheamtes:  Den beiden neu Geweihten wurden die Dalmatik \u2013 das liturgische Gewand  des Diakons \u2013 und die Stola angelegt, die Diakone als Sch\u00e4rpe \u00fcber der  linken Schulter tragen. Der Weihbischof \u00fcberreichte ihnen das Evangeliar  als Zeichen f\u00fcr ihre Aufgaben in der Verk\u00fcndigung, und zum Schluss  umarmten der Weihbischof und die konzelebrierenden Priester und Diakone  die beiden neu geweihten Diakone.<\/p>\n\n\n\n<p>In seiner  Predigt nahm Weihbischof Otto Georgens Bezug auf ein Fu\u00dfballspiel:  \u201eFu\u00dfballspieler k\u00f6nnen auf der Trib\u00fcne nichts zum Spiel beitragen \u2013 in  der Arena fallen die Tore, dort wird gek\u00e4mpft. Auch im menschlichen  Leben h\u00e4ngt viel davon ab, wo ich mich befinde: auf der Trib\u00fcne oder in  der Arena.\u201c In der Arena werde gek\u00e4mpft und gelitten, nicht auf der  Trib\u00fcne. Jesus habe keinen Trib\u00fcnenplatz beansprucht, er sei mittendrin  im menschlichen Leid, bei den N\u00f6ten der Leute gewesen. \u201eWo\u201c, fragte  Georgens, \u201e ist also euer Platz?\u201c Ein Diakon d\u00fcrfe sich nicht mit dem  Platz auf der Trib\u00fcne begn\u00fcgen. \u201eEs muss ihn in die Arena dr\u00e4ngen, um  bei den Menschen, mit den Menschen zu sein\u201c, sagte der Weihbischof. Jesu  Leben sei eine Karriere nach unten gewesen, das Gegenbild zum r\u00f6mischen  Kaiser, der f\u00fcr sich g\u00f6ttliche Ehren beanspruchte. \u201eOrientiert euch am  Diakon Jesus Christus\u201c, so Georgens. \u201eIhr begegnet ihm in der Arena, bei  den Leidenden, den Armen und Kranken\u201c.<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"aligncenter\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" width=\"800\" height=\"532\" src=\"https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/Diakonweihe-129.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-19473\" srcset=\"https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/Diakonweihe-129.jpg 800w, https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/Diakonweihe-129-300x200.jpg 300w, https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/Diakonweihe-129-768x511.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><figcaption> <em>Weihbischof Georgens bei der Predigt<\/em><\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p>Musikalisch  wurde der Gottesdienst gestaltet von den Jugendensembles der Dommusik  unter Leitung von Domkapellmeister Markus Melchiori, Domkantor Joachim  Weller und Domorganist Markus Eichenlaub. <\/p>\n\n\n\n<p>Die  Diakonenweihe ist die unterste Stufe des Weiheamtes in der katholischen  Kirche. Von ihrem Ursprung her ist sie die Beauftragung zum sozialen  Dienst an den Armen und Kranken. Der Diakon hat aber auch besondere  Aufgaben im liturgischen Bereich: Er kann Wortgottesdienste halten, das  Taufsakrament spenden, der Feier der Trauung vorstehen und Begr\u00e4bnisse  leiten. F\u00fcr den Priesterberuf ist die Weihe zum Diakon die notwendige  Vorstufe. Es gibt in der katholischen Kirche aber auch die &#8222;St\u00e4ndigen  Diakone&#8220; &#8211; oft verheiratete M\u00e4nner und Familienv\u00e4ter &#8211; die das Amt im  Nebenberuf oder im Hauptberuf aus\u00fcben.<\/p>\n\n\n\n<p><em>Text: Andrea D\u00f6lle Foto: Klaus Landry<br>18.09.2019<\/em><\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Predigt Katholikentag in Kaiserslautern 2019<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"aligncenter\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/Wiesemann@Klaus-Hoffmann-Bistum-Speyer.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-19469\"\/><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p>Liebe Schwestern und Br\u00fcder! Jesus zieht die Menschen an. Er\ntrifft offenbar ihre tiefsten Sehns\u00fcchte und Hoffnungen. Er vermag das, was in\nihnen krank und wund ist, zu heilen. Er stillt das, wonach sie hungern und\nd\u00fcrsten. Und doch merkt er, dass er ihre Erwartungen nicht erf\u00fcllen kann: \u201eDa\nerkannte Jesus, dass sie kommen w\u00fcrden, um ihn in ihre Gewalt zu bringen und\nzum K\u00f6nig zu machen. Daher zog er sich wieder auf den Berg zur\u00fcck, er allein.\u201c\n(Joh 6,15) Das 6. Kapitel des Johannes-Evangeliums mit der Brotvermehrung und\nder Rede Jesu \u00fcber das Brot vom Himmel markiert eine Z\u00e4sur, einen Einschnitt im\nLeben Jesu. Diese Spannung spitzt sich am Ende des Kapitels zu. Die\nAnh\u00e4ngerschaft Jesu spaltet sich, und er selbst stellt an den unmittelbaren\nKreis der J\u00fcnger um ihn herum die Entscheidungsfrage \u2013 politisch w\u00fcrden wir\nsagen, die Vertrauensfrage: \u201eWollt auch ihr weggehen?\u201c Da spricht Petrus f\u00fcr\ndie Kirche das entscheidende Wort. \u201eZu wem sollen wir gehen? Du hast Worte des ewigen\nLebens.\u201c (6,67ff)<\/p>\n\n\n\n<p>Liebe Schwestern und Br\u00fcder! Ich erlebe unsere Zeit als\nAugenblick einer solchen Z\u00e4sur, eines Einschnitts, der mich pers\u00f6nlich auch\nbiographisch sowohl im politisch-gesellschaftlichen wie im kirchlichen Leben\nherausfordert und zur Stellungnahme dr\u00e4ngt. Die Fragen der Zeit spitzen sich\nzu: Wie k\u00f6nnen wir unseren Lebensstil so \u00e4ndern, dass auch die n\u00e4chsten\nGenerationen Chancen haben, Anteil an den Ressourcen der Erde zu haben und wir\nnicht im wahrsten Sinn verw\u00fcstete Landschaften hinterlassen? Wie k\u00f6nnen wir den\nbrandgef\u00e4hrlichen Teufelskreis sich hochschraubender, gegeneinander gestellter\nindividueller oder nationalistischer Machtanspr\u00fcche zugunsten einer globalen\nVision eines menschenw\u00fcrdigen und friedlichen Miteinanders aller, gerade auch\nder \u00c4rmsten und Schw\u00e4chsten durchbrechen? Wie k\u00f6nnen wir als Kirche die Vision\nJesu vom Reich Gottes, die frohe Botschaft von den Seligpreisungen gerade\nderer, die kein Ansehen in dieser Welt haben und nach Gerechtigkeit d\u00fcrsten, glaubw\u00fcrdig\nverk\u00fcnden, wenn diese Gerechtigkeit, der Schutz der Kleinen und Schwachen und\ndie Gleichheit der W\u00fcrde aller in den eigenen Mauern nicht \u00fcberzeugend, ja, in\nmancher Hinsicht als tief verletzt erfahren wird?<\/p>\n\n\n\n<p>Es sind junge Menschen, die etwa in der Bewegung \u201eFridays for\nFuture\u201c auf die Stra\u00dfe gehen und uns alle an unsere Verantwortung erinnern. Ich\nfreue mich, dass mit euch, den Sch\u00fclerinnen der Franziskus-Schule, und weiteren\nin unserer Jugendarbeit Engagierten junge Menschen mit ihren Fragen, Hoffnungen\nund Erwartungen unseren Gottesdienst, unseren Katholikentag bereichern. Eure\njunge Sicht auf unsere Zeit, auf die Gesellschaft und die Kirche mitten darin,\nist wichtig, wenn wir aus der Freude des Evangeliums heraus einen Visionsprozess\nin unserem Bistum starten wollen. Was bewegt euch als junge Menschen in unserer\nZeit? Was macht m\u00fcde und raubt die Kraft? Und was k\u00f6nnte uns Mut und Zuversicht\nschenken, was w\u00e4re da wichtig f\u00fcr unsere Kirche und den Visionsprozess in\nunserem Bistum? Danke, dass einige von euch uns nun an ihrer jungen Sicht\nteilhaben lassen. <\/p>\n\n\n\n<p><em>(Die vier jungen Frauen kommen nach\nvorne zum Bischof.)<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Charlotte Vollmer ist Jugendvertreterin im Pfarreirat der\nPfarrei Heilige Vierzehn Nothelfer in Kandel. Frau Vollmer, was treibt Sie im\nBlick auf unsere Welt und die Kirche von heute im Inneren um? <em>(Statement Vollmer)<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Maya Schl\u00e4ger und Carla Bremus sind Sch\u00fclerinnen der\nFranziskusschule. Was macht euch Druck, worunter leidet ihr, was k\u00f6nnte anders,\nbesser sein? <em>(Statement Schl\u00e4ger-Bremus)<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Juliana Kassel engagiert sich in der KJG Ramstein und im\nDi\u00f6zesanausschuss. Frau Kassel, was w\u00e4re wichtig f\u00fcr die Kirche von morgen,\nhier bei uns? <em>(Statement Kassel)<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Liebe junge Christen, der Applaus zeigt: Ihr habt wichtige\nFragen und Erwartungen zum Ausdruck gebracht, auch wenn die \u00dcberzeugungen, wie\nkonkret die Kirche sich erneuern soll, im Einzelnen nicht nur unter den\nBisch\u00f6fen, auch im ganzen Kirchenvolk weit auseinandergehen k\u00f6nnen. Aber genau\nhier zeigt sich etwas Entscheidendes f\u00fcr unsere Zeit und f\u00fcr unsere Kirche,\nn\u00e4mlich wie dialogf\u00e4hig wir miteinander und untereinander sind. Das h\u00e4ngt eng\ndamit zusammen, wie viel Vertrauen wir in das Gemeinsame haben, dass uns in der\nTaufe und der Firmung geschenkt wurde. Wie viel Vertrauen wir in den Heiligen\nGeist setzen, der uns unerm\u00fcdlich die Vision von der angebrochenen Wirklichkeit\ndes Reiches Gottes, von der umgestaltenden Macht der Auferstehung Jesu und\nseiner alle Todesangst nehmenden Gegenwart mitten unter uns in die Herzen\nschreibt und in unsere Taten flie\u00dfen l\u00e4sst. Das ist es, was wir am meisten\nbrauchen: Vertrauen in das Gemeinsame, in den Grund der Auferstehung Christi,\nder uns tr\u00e4gt, in den Geist, der die Fenster und T\u00fcren der Angst zu \u00f6ffnen\nvermag. Die Gr\u00f6\u00dfe dieses Vertrauens er\u00f6ffnet die Weite des m\u00f6glichen Dialogs,\ndes gemeinsamen, auch kontroversen Ringens um die Wahrheit und unseren Weg in\ndie Zukunft. Je gr\u00f6\u00dfer das Vertrauen, je weiter k\u00f6nnen wir denken, ohne uns zu\nzerspalten.<\/p>\n\n\n\n<p><em>Weite denken<\/em> \u2013 das hat uns das II. Vatikanische\nKonzil wieder ins Stammbuch geschrieben: Tr\u00e4ger des Heiligen Geistes sind nicht\nnur wenige Auserw\u00e4hlte, sondern ist das ganze Volk Gottes, ist jeder von uns.\nIm gemeinsamen H\u00f6ren auf das Wort Gottes und im gegenseitigen H\u00f6ren auf das,\nwas dieses Wort in jedem und jeder Einzelnen bewirkt, welche Kraft es hat,\nTr\u00e4ume und Visionen zu erwecken, Leidenschaft und Hingabe hervorzubringen, Mut\nzur Tat und Treue zur erkannten Wahrheit, in diesem Dialog er\u00f6ffnet sich der\ngeistliche Raum der Kirche. Hier h\u00f6ren wir auf den gro\u00dfen Atem der\n\u00fcberlieferten Lehre in der lebendigen Gemeinschaft der Weltkirche. Hier lernen\nwir voneinander, lassen uns voneinander inspirieren und ermutigen \u2013 das konnten\nwir auf den Kundschafterreisen hautnah erleben. In diesem Dialog wird der <em>sensus ecclesiae<\/em> lebendig erfahrbar, der\nSinn f\u00fcr die Kirche, die der Heilige Geist zusammenh\u00e4lt und mit Leben f\u00fcllt. Das\nbraucht gegenseitige Offenheit. Denkverbote k\u00f6nnen meiner festen \u00dcberzeugung\nnach einen solchen <em>sensus ecclesiae<\/em>,\nein Leben in der geistlichen Zusammengeh\u00f6rigkeit der Kirche, nicht f\u00f6rdern und helfen\nauch nicht, die Einheit zu bewahren. Man kann nicht aufeinander h\u00f6ren lernen,\nwenn dr\u00e4ngende Themen nicht angesprochen und Teile des Gottesvolkes nicht mitreden\nd\u00fcrfen! Synodalit\u00e4t hei\u00dft, im Vertrauen auf den Heiligen Geist verbunden mit\nder ganzen weltumfassenden Kirche gemeinsam in die Zukunft zu gehen.<\/p>\n\n\n\n<p><em>Weite denken<\/em> \u2013 das geht daher nicht ohne den Mut,\n<em>weiter <\/em>zu <em>denken<\/em>. Denn der Heilige Geist, den Christus seiner Kirche\ngeschenkt hat, ist nichts Statisches. Er ist kein System der Lehre oder der\nMacht, sondern Leben, das sich dadurch treu bleibt, dass es sich\nweiterentwickelt. John Henry Newman, den Papst Benedikt einen gro\u00dfen Lehrer der\nKirche genannt hat und den Papst Franziskus in vier Wochen heilig sprechen\nwird, ist auf Grund dieser Erkenntnis katholisch geworden. Ich glaube an das\nEntwicklungspotential, das der Heilige Geist der Kirche mitgegeben hat \u2013 und\ndaran, dass sie sich genau dadurch treu bleibt, wenn sie auf die Zeichen der\nZeit in der Kraft des Geistes Gottes und in der Freiheit der Kinder Gottes\nantwortet. Das hat nichts damit zu tun, dem Zeitgeist hinterherzulaufen. Daher\nist es mir ein solches Anliegen, dass wir den Raum des Dialoges in unserer\nKirche weit zu halten, weil wir nur so im besten Sinne katholisch allumfassend\nbleiben k\u00f6nnen. Und es \u00f6ffnet uns \u00f6kumenisch \u00fcber die Grenzen unserer Kirchen\nhinaus auf unseren gemeinsamen Auftrag in der Welt von heute. Weite(r)denken\nist das Lebensprinzip der Kirche.<\/p>\n\n\n\n<p>In diesem Vertrauen zum Gemeinsamen gerade in der Weite des\nDialoges, des Ringens um die guten Antworten und das \u00fcberzeugende Tun k\u00f6nnen\nwir unserer Gesellschaft zum Zeichen der Hoffnung werden. Denn viele sp\u00fcren,\nwie das Gemeinsame, die Werte, die uns untereinander verbinden, die\nSolidarit\u00e4t, die uns miteinander tr\u00e4gt, in unserer Gesellschaftsich immer mehr\nzerbr\u00f6seln und es zwischen den Welten vielfach keine Kommunikation mehr gibt.\nDann haben es die Populisten, die gerade aus solchen Spaltungen heraus ihre\ndemagogische Kraft beziehen, mit ihren einfachen Schwarz-Wei\u00df-L\u00f6sungen leicht.\nHier muss unsere vision\u00e4re Kraft ansetzen. Denn unser Glaube an den einen\nSch\u00f6pfer und Vater aller Menschen h\u00e4lt die Welt zusammen und gibt jeder und\njedem Ansehen und W\u00fcrde. Unser Glaube an Jesus Christus ist der Grundstein f\u00fcr\neine humane Kultur, die aus der Option f\u00fcr die Armen und Schwachen lebt und\nsich nicht vom r\u00fcden Machtgehabe der St\u00e4rkeren ver\u00e4ngstigen l\u00e4sst. Unser Glaube\nan den Heiligen Geist bewahrt uns vor Pessimismus und Schwarzmalerei, vor Angst\nund Hetze, denn er wei\u00df um den Verb\u00fcndeten im Herzen des Anderen, um die\nMutigen, die sich f\u00fcr eine bessere Zukunft h\u00e4ufig&nbsp; in immer neuen Anl\u00e4ufen \u00fcber R\u00fcckschl\u00e4ge und\nVergeblichkeit hinweg unter Einsatz aller Kr\u00e4fte mit Fleisch und Blut\nengagieren.<\/p>\n\n\n\n<p>Und da, liebe Schwestern und Br\u00fcder, sind wir wieder beim heutigen\nEvangelium, bei der entscheidenden Z\u00e4sur. Warum kommt es dazu, dass Jesus sich den\nErwartungen der Menschen entzieht und dass er am Ende bis hinein in den\ninnersten Kreis seiner J\u00fcnger die Entscheidungs- und Vertrauensfrage stellt?\nWeil er sp\u00fcrt: Sie wollen nur die einfache und schnelle L\u00f6sung, das wundersam\nverteilte Brot, ohne daf\u00fcr selber den Einsatz von Fleisch und Blut, den Einsatz\ndes eigenen Lebens zu wagen, das Ringen um den Willen Gottes in der\nUn\u00fcbersichtlichkeit dieser Welt. Sie wollen sich weder Gott noch dem Leben\nwahrhaftig aussetzen. Oh, die schnellen und einfachen L\u00f6sungen, die sind so\nverf\u00fchrerisch auf allen Seiten! Da sind die einen, die im Namen der Wahrheit\njede Lebenswirklichkeit ihrem unver\u00e4nderlichen Denk- und Machtsystem unterordnen.\nDas gibt Eindeutigkeit und kontrollierte \u00dcberschaubarkeit. Allerdings um den\nPreis, dass die vielen, die nicht ins Muster passen, von vorneherein von der\nTeilhabe ausgeschlossen sind. Und da sind die anderen, die auf bestimmte\nVer\u00e4nderungen fixiert sind, ohne den m\u00fchsamen Weg des ringenden Dialoges gehen\nzu wollen, weil man das einzig m\u00f6gliche Ergebnis ja schon wei\u00df und man gar\nnicht mehr bereit ist, auf den Anderen zu h\u00f6ren und das Verbindende zu suchen.<\/p>\n\n\n\n<p>Das ist das Anst\u00f6\u00dfige in der Brotrede Jesu, das schwer\nErtr\u00e4gliche f\u00fcr so manchen, dass Jesu Weg kein Weg der schnellen und einfachen\nL\u00f6sungen ist: \u201eDas Brot, das ich gebe, ist mein Fleisch f\u00fcr das Leben der\nWelt.\u201c (Joh 6, 51) Sein Weg geht nicht in die Eindeutigkeit, sondern setzt sich\nradikal der Dichte und Verletzbarkeit des Lebens aus, bis zu seinem gewaltsamen\nTod am Kreuz. Wer zu ihm geh\u00f6ren will, muss sein Fleisch essen, sein Blut\ntrinken, seinen Weg mitgehen. Sein Weg ist bis in Fleisch und Blut hinein ein\nWeg des Ringens um den Willen Gottes: \u201eVater, nicht mein, sondern die Wille\ngeschehe.\u201c (Lk 22,42) Bis in die schmerzlich erfahrene Verborgenheit Gottes\nhinein: \u201eMein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen.\u201c (Mt 27,46) Seine\nAuferstehung legt die Wundmale nicht ab. Sein Geist entl\u00e4sst uns nicht einfach\naus dem Kampf dieser Welt, und auch nicht aus dem inneren Suchen, Fragen,\nZweifeln, Hoffen. Er ist mitten darin das Licht, der Mut, der Trost. Er ist die\nQuelle der Kraft und der inneren Freude. Daher hat uns Papst Franziskus im\nHinblick auf den Weg der deutschen Kirche in dieser Zeit geschrieben, dass wir\naufeinander h\u00f6ren sollen und uns dem m\u00fchsameren Weg der Unterscheidung der\nGeister, eines echten gemeinsamen Ringens im Heiligen Geist unterziehen sollen,\nstatt nur an Strukturen oder \u00e4hnlichem zu basteln, so wichtig diese auch sind.\nNur so werden wir von der Freude des Evangeliums erf\u00fcllt.<\/p>\n\n\n\n<p>In diesem Sinne wollen wir als Ortskirche von Speyer den synodalen Weg der Kirche in Deutschland mit Fleisch und Blut, mit Geist und Herz, mit Geduld und Zuversicht mitgehen. In diesem Sinn wollen wir die vielen Visionen vor Ort, wie sie sich etwa in den pastoralen Konzepten unserer Pfarreien schon zeigen, und die vielen Vision\u00e4re vor Ort, die Freude haben, an solchem Weiterdenken mitzuwirken, zusammenf\u00fchren im Visionsprozess f\u00fcr unsere Di\u00f6zese. Und dabei zeigt sich immer mehr, wie richtig unser gro\u00dfer Leitsatz ist: \u201eDer Geist ist es, der lebendig macht.\u201c (Joh 6, 63) Haben wir Vertrauen in diesen Geist. Er f\u00fchrt uns hinaus ins Weite. Amen.<\/p>\n\n\n\n<p><em>Es gilt das gesprochene Wort<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><em>Bistum Speyer<br>18.09.2019<\/em><\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Der Glaube gibt Orientierung<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Bundesminister a.D. Hermann Gr\u00f6he spricht in Speyer zur Verbindung von Glaube und Politik<\/h3>\n\n\n\n<p><strong>Speyer &#8211; <\/strong><em>(lk). <\/em>Ein unpolitisches Christsein kann  sich der ehemalige Bundesgesundheitsminister Hermann Gr\u00f6he nicht  vorstellen. \u201eDie Christengemeinde steht in der Pflicht, sich f\u00fcr die und  in der B\u00fcrgergemeinde zu engagieren\u201c, erkl\u00e4rte Gr\u00f6he  bei einem Begegnungsabend von Kirche und Politik in Speyer.  Kirchenpr\u00e4sident Christian Schad hatte aus Anlass der staatlichen  Jubil\u00e4en 100 Jahre Weimarer Reichsverfassung, 70 Jahre Grundgesetz und  30 Jahre Friedliche Revolution ins Forum des Historischen Museums  der Pfalz eingeladen.<\/p>\n\n\n\n<p>Schon aus dem von Jesus ausgesprochenen \nDoppelgebot der Liebe, der Liebe zu Gott und zum N\u00e4chsten, erg\u00e4be sich \nf\u00fcr den Christen der Auftrag, sich f\u00fcr andere einzusetzen, sagte Hermann\n Gr\u00f6he, der als stellvertretender Vorsitzender der\n CDU\/CSU-Bundestagsfraktion auch Beauftragter f\u00fcr Kirchen und \nReligionsgemeinschaften ist. \u201eWenn der christliche Glaube nichts mit der\n Politik zu tun haben darf, dann h\u00e4tte man nicht die \u201aC-Parteien\u2018 \ngr\u00fcnden d\u00fcrfen\u201c, so Gr\u00f6he. Freilich sei ein Christsein, das\n sich auf das politische Engagement reduziere, zu wenig.<\/p>\n\n\n\n<p>In der aktuellen Debatte um die Beteiligung der \nEvangelischen Kirche in Deutschland (EKD) an der Seenotrettung im \nMittelmeer, zeigte Hermann Gr\u00f6he Verst\u00e4ndnis f\u00fcr die Haltung der Kirche.\n Es werde ein exemplarisches Zeichen gesetzt, \u201edass\n wir Ertrinkenden die rettende Hand ausstrecken\u201c. Angesichts der Kritik,\n die Kirche sollte in Afrika lieber Schulen bauen als Schiffe kaufen, \nerkl\u00e4rte Gr\u00f6he, dass niemand die Kirche daran erinnern m\u00fcsse, sich f\u00fcr \ndie Menschen auf dem afrikanischen Kontinent\n zu engagieren. \u201eSeit 60 Jahren hilft \u201aBrot f\u00fcr die Welt\u2018 im Kampf gegen\n Hunger, Armut und Ungerechtigkeit\u201c, sagte Gr\u00f6he, der seit 1997 Mitglied\n der EKD-Synode ist.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Glaube gibt nach Auffassung von Hermann \nGr\u00f6he Orientierung f\u00fcr das politische Handeln. Dabei gelte die besondere\n Wertsch\u00e4tzung der Freiheit, dem Frieden und der Gleichheit. Im Ringen \num konkrete politische Entscheidungen d\u00fcrften\n Christen jedoch den Kompromiss nicht verachten. \u201eWir m\u00fcssen bei aller \nSehnsucht nach Eindeutigkeit einen Beitrag zu einer fairen Streitkultur \nleisten\u201c, sagte Gr\u00f6he im Gespr\u00e4ch mit Moderator Harald Asel vom \nInfo-Radio des Rundfunks Berlin-Brandenburg.<\/p>\n\n\n\n<p>Kirchenpr\u00e4sident Christian Schad sprach zu \nBeginn der Veranstaltung von einer positiven Beziehung von Christen zum \ndemokratischen Staat. Diese habe mit den grundlegenden \u00dcberzeugungen und\n christlichen Wertehaltungen zu tun. Schad nannte\n als Beispiele f\u00fcr Gesichtspunkte, in denen Christentum und Demokratie \nsich tr\u00e4fen, \u201edie unantastbare W\u00fcrde jedes einzelnen Menschen, die \nAnerkennung von Freiheit und Gleichheit, der n\u00fcchterne Blick darauf, \ndass wir Menschen irren und Schuld auf uns laden und\n der Respekt vor der Verschiedenheit der Menschen.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Die evangelische Kirche feiere nach \u201e500 Jahre \nReformation\u201c und \u201e200 Jahre Pf\u00e4lzer Kirchenunion\u201c aus voller \u00dcberzeugung\n die \u201eweltlichen\u201c Jubil\u00e4en mit. Demokratie lebe vom Mitmachen, von einer\n starken und kritischen Zivilgesellschaft.\n \u201eSie lebt vor allem aber von Menschen, die sich einbringen und das \nGemeinwesen aktiv mitgestalten. Ohne das Engagement der B\u00fcrgerinnen und \nB\u00fcrger w\u00e4re Demokratie schlichtweg nicht vorstellbar\u201c, sagte der \nKirchenpr\u00e4sident.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Begegnungsabend wurde musikalisch gestaltet  vom Pf\u00e4lzischen Blechbl\u00e4serensemble der Evangelischen Kirche der Pfalz  unter Leitung von Landesposaunenwart Christian Syperek.<\/p>\n\n\n\n<p><em>18.09.2019<\/em><\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Kirchenkonzert zum Leben von Edith Stein<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><strong>Jubil\u00e4um 25 Jahre Edith-Stein-Gesellschaft \u2013 Vesper mit Bischof Wiesemann<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"aligncenter\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" width=\"500\" height=\"667\" src=\"https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/Saint_Edith_Stein.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-19467\" srcset=\"https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/Saint_Edith_Stein.jpg 500w, https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/Saint_Edith_Stein-225x300.jpg 225w\" sizes=\"(max-width: 500px) 100vw, 500px\" \/><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p><strong>Speyer &#8211; <\/strong>Die Edith-Stein-Gesellschaft Deutschland mit Sitz in Speyer feiert in  diesem Jahr ihr 25-j\u00e4hriges Bestehen. Aus diesem Anlass findet am  <strong>Sonntag, 22. September<\/strong>, um 15 Uhr ein besonderes \u201eKirchenkonzert zum  Leben von Edith Stein\u201c in der Klosterkirche der Dominikanerinnen zur hl.  Maria Magdalena (Hasenpfuhlstr. 32) in Speyer statt. \u201eDurst nach Leben\u201c  ist der Titel der Auff\u00fchrung mit Improvisationen und Kompositionen von  Anton Bruckner, Peter Erdrich, Ola Gjelo, Bernd Mathias, Maurice Ravel,  Hugo Wolf und anderen. Es musizieren der \u201eKonzertChor\u201c der  Stimmwerkstatt aus Oberkirch unter der Leitung von Peter Erdrich (Gesang  und Saxophon) und Bernd Mathias am Klavier. Der Eintritt ist kostenlos,  um Spenden wird gebeten.<\/p>\n\n\n\n<p>Im Anschluss an  das Konzert sind alle Besucher zu einem Empfang in der benachbarten  Klosterschule eingeladen. Um 18 Uhr findet in der Klosterkirche die  Vesper mit Bischof Dr. Karl-Heinz Wiesemann statt.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\"><strong>Hintergrundinformationen:<\/strong><\/h4>\n\n\n\n<p>Die  Edith-Stein-Gesellschaft Deutschlands wurde am 30. April 1994 im  Kloster St. Magdalena in Speyer gegr\u00fcndet. Die Gesellschaft pflegt das  geistige Erbe der 1998 von Papst Johannes Paul II. heiliggesprochenen  Ordensfrau und Patronin Europas und hat sich zur Aufgabe gemacht, ihr  philosophisches, p\u00e4dagogisches und religi\u00f6ses Erbe einer breiteren  \u00d6ffentlichkeit bekannt zu machen.<\/p>\n\n\n\n<p>Im Leben  der 1891 in Breslau als Tochter strenggl\u00e4ubiger Juden geborenen Frau  spielte die Pfalz eine wichtige Rolle. In Bergzabern empfing sie am  Neujahrstag 1922 in der Pfarrkirche St. Martin die Taufe. Im August 1921  hatte die Lekt\u00fcre der Autobiographie der heiligen Teresia von Avila im  Haus einer Freundin in Bergzabern den letzten Ansto\u00df zur Konversion zum  katholi\u00adschen Glauben gegeben. Am Licht\u00admesstag 1922 spendete ihr der  Speyerer Bischof Ludwig Sebastian in der Kapelle des Bischofshauses das  Sakrament der Firmung. Auf Vermittlung von Generalvikar Jo\u00adseph Schwind  wurde sie Lehrerin bei den Dominikanerinnen des Klo\u00adsters St. Magdalena,  wo sie ab 1923 am Lehrerinnenseminar und am Ly\u00adzeum Deutsch und  Geschichte un\u00adterrichtete.\u00a0<\/p>\n\n\n\n<p>1931 verlie\u00df  Edith Stein Speyer in der Hoffnung auf eine Karriere als Professorin.  Die Macht\u00fcbernahme der NSDAP 1933 machte nicht nur dieses Vorhaben  zunichte. 1938 floh Edith Stein, die inzwischen in K\u00f6ln in den  Karmelitinnen-Orden einge\u00adtreten war, nach Holland. Doch auch hier war  sie nicht si\u00adcher. 1940 wurden die Niederlande von deutschen Truppen  besetzt. Ei\u00adnen Hirtenbrief der katholischen Bisch\u00f6fe Hollands gegen die  Juden\u00adverfolgung nahmen die Nationalso\u00adzialisten zum Anlass, 1942  holl\u00e4ndi\u00adsche Katholiken j\u00fcdischer Herkunft zu verhaften.<\/p>\n\n\n\n<p>Auf\n dem Transport in das Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau kam Edith \nStein noch ein\u00admal in die Pfalz. Bei einem Aufent\u00adhalt auf dem Bahnhof \nin Schiffer\u00adstadt gelang es ihr, einen Zettel auf den Bahnsteig zu \nwerfen. Er enthielt Gr\u00fc\u00dfe an die Schwestern des Klo\u00adsters St. Magdalena.\n Wenige Tage sp\u00e4ter, am 9. August 1942, wurde Edith Stein in \nAuschwitz-Birkenau ermordet.<\/p>\n\n\n\n<p>Heute gilt sie,  wie die Edith-Stein-Gesellschaft erkl\u00e4rt, \u201eals bleibend aktuelle  Gestalt von geistiger Kultur, tiefer Solidarit\u00e4t und schlichter  Menschlichkeit f\u00fcr die Glaubenden besonders in Europa.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Weitere Informationen:<\/strong><br><a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"https:\/\/deref-web-02.de\/mail\/client\/3rl5IsiLcyM\/dereferrer\/?redirectUrl=http%3A%2F%2Fwww.edith-stein-gesellschaft.de\" target=\"_blank\">www.edith-stein-gesellschaft.de<\/a>\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 <a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"https:\/\/deref-web-02.de\/mail\/client\/NCmrAYKMLSg\/dereferrer\/?redirectUrl=http%3A%2F%2Fwww.edith-stein.eu\" target=\"_blank\">www.edith-stein.eu<\/a> <\/p>\n\n\n\n<p><em>Bistum Speyer<br>18.09.2019<\/em><\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>F\u00fcr ein menschenw\u00fcrdiges Leben\n<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Pf\u00e4lzische Landeskirche und Bistum Speyer unterst\u00fctzen Forderung nach einem Lieferkettengesetz<\/h2>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"aligncenter\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" width=\"800\" height=\"570\" src=\"https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/Lieferkettengesetz.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-19468\" srcset=\"https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/Lieferkettengesetz.png 800w, https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/Lieferkettengesetz-300x214.png 300w, https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/Lieferkettengesetz-768x547.png 768w\" sizes=\"(max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p><strong>Speyer \/ Landau &#8211;<\/strong> <em>(lk\/is).<\/em> In einer bundesweiten Kampagne setzen sich 64  zivilgesellschaftliche Organisationen f\u00fcr ein Lieferkettengesetz ein,  das deutsche Unternehmen gesetzlich zur Einhaltung von Menschenrechts-  und Umweltstandards verpflichten soll. Das B\u00fcndnis, das in der Pfalz  vom Missionarisch-\u00f6kumenischen Dienst (M\u00d6D) und der Arbeitsstelle  Frieden und Umwelt der protestantischen Landeskirche sowie dem Referat  Weltkirche des Bistums Speyer unterst\u00fctzt wird, hat  eine Petition gestartet, um die Bundesregierung zum Handeln zu bewegen.  Das haben Pfarrer Florian G\u00e4rtner vom M\u00d6D und Christoph Fuhrbach vom Referat Weltkirche in Speyer erkl\u00e4rt.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eOb illegale \nMinen in Ghana, zerst\u00f6rende Monokulturen auf Palm\u00f6lplantagen in Papua \noder der Verlust lokaler Textilabsatzm\u00e4rkte in Bolivien als Konsumenten \nsind wir Teil der weltweiten Wertsch\u00f6pfungsketten\n und tragen Verantwortung f\u00fcr die Bedingungen unter denen Rohstoffe \nhergestellt und veredelt werden\u201c, erkl\u00e4rt Florian G\u00e4rtner vom M\u00d6D. Die \nEvangelische Kirche der Pfalz, die Partnerschaften mit Kirchen in den \ngenannten L\u00e4ndern hat, setzt sich nach Auskunft\n von G\u00e4rtner daf\u00fcr ein, dass alle Menschen ein menschenw\u00fcrdiges Leben \nf\u00fchren k\u00f6nnen. \u201eDazu ist das Lieferkettengesetz ein entscheidender \nBeitrag\u201c, erkl\u00e4rt der Pfarrer.\n<\/p>\n\n\n\n<p>Christoph Fuhrbach vom Referat Weltkirche verweist darauf, dass es\nin den Lieferketten von \ndeutschen Unternehmen immer wieder zu Ausbeutung und Umweltzerst\u00f6rung \nkomme. Zugleich betont Fuhrbach den \u00f6kumenischen Geist, der in der \ngemeinsamen Unterst\u00fctzung der Kampagne deutlich werde. Diese\n sei ein Beitrag f\u00fcr eine Welt, in der Frieden, Gerechtigkeit und der Erhalt der Lebensgrundlagen\nherrsche. <\/p>\n\n\n\n<p>N\u00e4heres zur Kampagne unter\n<a href=\"https:\/\/deref-web-02.de\/mail\/client\/EuCVlu2eoM4\/dereferrer\/?redirectUrl=http%3A%2F%2Fwww.lieferkettengesetz.de\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">www.lieferkettengesetz.de<\/a>\n<\/p>\n\n\n\n<p><a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"https:\/\/deref-web-02.de\/mail\/client\/6HUTiDHRlyM\/dereferrer\/?redirectUrl=http%3A%2F%2Fwww.bistum-speyer.de%2Fbistum%2Fbistum-als-teil-der-weltkirche%2F\" target=\"_blank\">www.bistum-speyer.de\/bistum\/bistum-als-teil-der-weltkirche\/<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>Lesen sie hier die Petitionsliste als pdf:<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-file\"><a href=\"https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/0913-BfdW_Petitionsliste_Initiative_Lieferkettengesetz_03.pdf\">Petitionsliste_Initiative_Lieferkettengesetz<\/a><a href=\"https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/0913-BfdW_Petitionsliste_Initiative_Lieferkettengesetz_03.pdf\" class=\"wp-block-file__button\" download>Herunterladen<\/a><\/div>\n\n\n\n<p><em>18.09.2019<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"mh-excerpt\"><p>Fortbildung: \u201eMusik in der Begleitung kranker Menschen\u201c Krankenhausseelsorge des Bistums Speyer bietet Qualifizierung an Neustadt &#8211; Musik kann f\u00fcr kranke Menschen und deren Angeh\u00f6rige tr\u00f6stlich und hilfreich sein. Um Chancen und M\u00f6glichkeiten, Musik als Kraftquelle <a class=\"mh-excerpt-more\" href=\"https:\/\/speyer24news.com\/?p=19465\" title=\"Kirche:\">[&#8230;]<\/a><\/p>\n<\/div>","protected":false},"author":3,"featured_media":19067,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_monsterinsights_skip_tracking":false,"_monsterinsights_sitenote_active":false,"_monsterinsights_sitenote_note":"","_monsterinsights_sitenote_category":0,"footnotes":""},"categories":[120],"tags":[3446,174,3448,3449,3451,419,400,2360,3442,386,3447,3103,3443,211,2896,121,3452,3444,3445,3440,3453,3441,59,3450],"aioseo_notices":[],"amp_enabled":true,"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/speyer24news.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/19465"}],"collection":[{"href":"https:\/\/speyer24news.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/speyer24news.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/speyer24news.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/speyer24news.com\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=19465"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/speyer24news.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/19465\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":19485,"href":"https:\/\/speyer24news.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/19465\/revisions\/19485"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/speyer24news.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/19067"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/speyer24news.com\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=19465"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/speyer24news.com\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=19465"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/speyer24news.com\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=19465"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}