{"id":21977,"date":"2019-11-17T09:44:11","date_gmt":"2019-11-17T08:44:11","guid":{"rendered":"https:\/\/speyer24news.com\/?p=21977"},"modified":"2019-11-17T09:44:12","modified_gmt":"2019-11-17T08:44:12","slug":"wirtschaft-finanzen-28","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/speyer24news.com\/?p=21977","title":{"rendered":"Wirtschaft &#038; Finanzen:"},"content":{"rendered":"<style type=\"text\/css\">\r\n\t.ads_top_disp{}\r\n\t.ads_top_corner_disp{ float:left; margin:0px 10px 10px 0px; }\r\n\t.ads_first_p_disp{}\r\n\t.ads_bottom_disp{}\r\n\t<\/style>\n<h1 class=\"wp-block-heading\" style=\"text-align:center\">Stadtwerke Speyer GmbH<\/h1>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"aligncenter\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2019\/11\/SWS-Logo-1024x356.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-21980\"\/><\/figure><\/div>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">2020: SWS investieren 15,1 Mio. Euro<\/h2>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Anpassung der Strompreise zum 1. Januar<\/h3>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"aligncenter\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" width=\"800\" height=\"567\" src=\"https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2019\/11\/Sonnenberg04_kl.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-21982\" srcset=\"https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2019\/11\/Sonnenberg04_kl.jpg 800w, https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2019\/11\/Sonnenberg04_kl-300x213.jpg 300w, https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2019\/11\/Sonnenberg04_kl-768x544.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><figcaption> 2020 soll weiter in Solarstrom auf dem \u201eSonnenberg\u201c investiert werden.<\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p><strong>Speyer &#8211; <\/strong>Der Aufsichtsrat der Stadtwerke Speyer (SWS) beschloss in seiner Sitzung am 7. November 2019 eine Gesamtinvestitionssumme von 15,1 Mio. Euro f\u00fcr das Jahr 2020. <\/p>\n\n\n\n<p>5,2 Mio. Euro davon setzen die SWS in den Sparten Strom, Erdgas und Wasser f\u00fcr die Erweiterung und Erneuerung ihrer Netze, Anlagen und Hausanschl\u00fcsse ein. Dabei ist die gr\u00f6\u00dfte Investition im Wasserbereich geplant. 1,5 Mio. Euro sollen im Wassergewinnungsgebiet Nord in den Bau eines neuen Tiefbrunnens inklusive Grundwassersammelleitung sowie in die Planung zur Erweiterung der Aufbereitung flie\u00dfen. \u201eDer Klimawandel hat mit immer h\u00e4ufigeren Hitzeperioden Auswirkungen auf die Trinkwassergewinnung\u201c, erl\u00e4utert Stefanie Seiler, Aufsichtsratsvorsitzende der SWS. Stadtwerke-Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer Wolfgang B\u00fchring erg\u00e4nzt: \u201eWir wollen auch in Zukunft eine sichere Trinkwasserversorgung von bester Qualit\u00e4t garantieren. Daher ist aus Gr\u00fcnden der Redundanz sowie zur Schonung der vorhandenen Brunnen eine weitere Erschlie\u00dfung des Wassergewinnungsgebiets Nord notwendig.\u201c <\/p>\n\n\n\n<p>1,4 Mio. Euro werden in den Bereich Fern- und Nahw\u00e4rmeversorgung investiert. Neben der Erweiterung des Fernw\u00e4rmenetzes, von Anlagen und Hausanschl\u00fcssen sollen nachhaltige W\u00e4rmeprojekte weitergef\u00fchrt bzw. in Angriff genommen werden. <\/p>\n\n\n\n<p>Ebenso soll der Glasfaserausbau in Speyer vorangebracht werden. \u201eWir sind zuversichtlich, dass wir die vorgegebene Abschlussquote im Pilot-Ausbaugebiet \u201eAuestra\u00dfe\u201c bis Anfang Dezember erreichen werden. Im Sommer wollen wir dann in die Umsetzung gehen\u201c, sagt B\u00fchring. Die Gesamtma\u00dfnahme umfasst 5,7 Mio. Euro. F\u00fcr den ersten Teilabschnitt 2020 stehen 2,8 Mio. Euro bereit. Im Ausbaugebiet k\u00f6nnen ca. 800 Hausanschl\u00fcsse von Privat- und Gesch\u00e4ftskunden erschlossen werden. Die SWS wollen \u00fcber Glasfaser Telekommunikationsprodukte wie schnelles Internet mit Telefonie und optional TV zu wettbewerbsf\u00e4higen Preisen, jedoch mit au\u00dferordentlicher Leistung anbieten. \u201eMit Glasfaser, der technisch besten L\u00f6sung f\u00fcr schnellste und stabilste Internetverbindungen, legen wir einen wichtigen Grundstein f\u00fcr die digitale Zukunft unserer Stadt\u201c, betont Stefanie Seiler. Weitere Investitionen zur Optimierung der digitalen Infrastruktur in der Domstadt sind mit dem WLAN-Ausbau in der Innenstadt (180.000 Euro) sowie dem Ausbau einer LoRaWan-Funkstrecke (40 TEuro) geplant. <\/p>\n\n\n\n<p>2,9 Mio. Euro setzen die SWS 2020 f\u00fcr den Ausbau der Photovoltaik ein. 2,0 Mio. Euro davon sollen in zwei Freifl\u00e4chen-Photovoltaikanlagen investiert werden. Eine Anlage ist am Standort M\u00fcllberg \u2013 zu der bereits bestehenden Freifl\u00e4chenanlage \u2013 vorgesehen, um den Stromeigenbedarf der Kl\u00e4ranlage auf Dauer zu hundert Prozent zu decken. \u201ePhotovoltaik ist derzeit die einzige M\u00f6glichkeit, in gr\u00f6\u00dferen Mengen erneuerbaren Strom im innerst\u00e4dtischen Raum zu erzeugen, so B\u00fchring. \u201eDaher gehen wir \u2013 Stadt und Stadtwerke \u2013 mit diesen Projekten unseren Weg in Richtung \u201eSpeyer \u2013 100 Prozent regenerativ\u201c konsequent weiter.\u201c Auch das Abschalten der Dieselmotoren diene dem Klimaschutz, erg\u00e4nzt Seiler. 498.000 Euro sollen daher in den Ausbau der Landstromversorgung an der Rheinpromenade (drei Anlegestellen) investiert werden. \u201eDamit schaffen wir die Voraussetzungen zum Umstieg von dieselbetriebenem Strombetrieb zu \u00f6kologischer Energieversorgung w\u00e4hrend der Liegezeiten\u201c, so B\u00fchring.<\/p>\n\n\n\n<p>Auch soll die Elektroladeinfrastruktur in Speyer weiter ausgebaut werden. 422.000 Euro sind im Planansatz 2020 vorgesehen f\u00fcr Normal-, Schnellladepunkte sowie private und \u00f6ffentliche Ladekonzepte.  <\/p>\n\n\n\n<p>Die Verkehrsbetriebe Speyer investieren ca. 600.000 Euro in Stadtverkehr, Hafen und Parkraumbewirtschaftung. Der gr\u00f6\u00dfte Teil der Investitionskosten f\u00e4llt mit 450.000 Euro auf den Ausbau eines \u00f6ffentlichen Parkplatzes zwischen Neuem Rheinhafen, Jugendherberge und bademaxx-Parkplatz mit ca. 290 Stellpl\u00e4tzen. <\/p>\n\n\n\n<p>Weiter beschloss der SWS-Aufsichtsrat die Strom-Arbeitspreise f\u00fcr Grundversorgung und Sondervertr\u00e4ge um brutto 1,67 Cent\/Kilowattstunde zum 1. Januar 2020 zu erh\u00f6hen. Die Grundpreise sollen \u2013 je nach Vertrag \u2013 um maximal zehn Euro\/Jahr steigen. F\u00fcr eine Familie in einem Reihenhaus (Verbrauch 2.500 Kilowattstunden) macht die Anpassung monatlich 4,25 Euro aus. \u201eGestiegene Einkaufspreise, Netzentgelte und gesetzliche Umlagen zwingen uns jetzt zu einer Anpassung\u201c, erl\u00e4utert B\u00fchring. \u201eWir geben nur einen Teil der h\u00f6heren Kosten weiter und geh\u00f6ren in der Region nach wie vor zu den g\u00fcnstigsten Versorgern\u201c, so B\u00fchring. Die Kosten f\u00fcr Erdgas, Wasser, W\u00e4rme, Abfall und Abwasser blieben zum Jahreswechsel stabil. Der Treue-Bonus f\u00fcr Erdgas-Sondervertragskunden werde weiterhin gew\u00e4hrt.   <\/p>\n\n\n\n<p><em>Stadtwerke Speyer GmbH<br>17.11.2019<\/em><\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>SWS bringen Ladeinfrastruktur in Speyer voran<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"aligncenter\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" width=\"800\" height=\"600\" src=\"https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2019\/11\/20190628_131315_resized.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-21981\" srcset=\"https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2019\/11\/20190628_131315_resized.jpg 800w, https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2019\/11\/20190628_131315_resized-300x225.jpg 300w, https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2019\/11\/20190628_131315_resized-768x576.jpg 768w, https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2019\/11\/20190628_131315_resized-678x509.jpg 678w, https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2019\/11\/20190628_131315_resized-326x245.jpg 326w, https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2019\/11\/20190628_131315_resized-80x60.jpg 80w\" sizes=\"(max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><figcaption> Turbo-Schnellladestation bei den SWS in der Industriestra\u00dfe: Hier k\u00f6nnen  E-Fahrzeuge bis zu 150 Kilowatt laden (neue Dimension). Ein Fahrzeug  mit einer hohen Ladeleistung , wie z. B. ein Audi e-tron, kann an einem  Turbo-Schnelllader  in bis zu 20 Minuten \u201ebetankt\u201c werden.<\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p><strong>Berlin \/ Speyer &#8211; <\/strong>Auf dem Autogipfel in Berlin wurde ein Masterplan  \u201eLadeinfrastruktur\u201c beschlossen werden. Die Stadtwerke Speyer (SWS)  begr\u00fc\u00dfen, dass die Bundespolitik dem Ausbau der \u00f6ffentlichen und  privaten Ladeinfrastruktur f\u00fcr die Elektromobilit\u00e4t eine  hohe Priorit\u00e4t einr\u00e4umt. <\/p>\n\n\n\n<p>Klar ist aber: Der Masterplan auf nationaler Ebene \nkann die Planungen vor Ort, wie die Stadtwerke Speyer sie seit geraumer \nZeit betreiben, nicht ersetzen. Er kann sie aber erheblich erleichtern. \nZu Recht stellt der Masterplan fest, dass\n die Energiebranche nicht erst am Anfang des Ausbaus der \nLadeinfrastruktur stehen. Sie hat in den vergangenen Jahren den Ausbau \nder \u00f6ffentlichen, aber auch der privaten Ladeinfrastruktur erheblich \nvorangebracht. \u00dcber 20.600 \u00f6ffentliche Ladepunkte existieren\n bereits, viele weitere werden gerade errichtet oder geplant. Die Zahlen\n belegen auch, dass der Ausbau bis heute immer mehr an Fahrt aufgenommen\n hat. Innerhalb eines Jahres ist es gelungen, die Anzahl um \u00fcber 50 \nProzent zu steigern. F\u00fcr den Einzugsbereich der\n Stadtwerke Speyer (Speyer und Otterstadt) bedeutet das: Die SWS haben \nbislang 28 \u00f6ffentliche Ladepunkte (davon f\u00fcnf Schnellladepunkte) \nerrichtet. Bis Ende M\u00e4rz 2020 sind 19 weitere Ladepunkte (davon ein \nSchnellladepunkt) geplant. Dieser Ausbau war und ist\n kein Selbstl\u00e4ufer. Trotz schwieriger \u00f6konomischer und administrativer \nHerausforderungen sind die SWS in Vorleistung gegangen, um die \nElektromobilit\u00e4t zu erm\u00f6glichen.\n<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eDie Stadtwerke Speyer verstehen die  Elektromobilit\u00e4t als einen sehr wichtigen Bestandteil der neuen  Mobilit\u00e4ts- und Energiewelt sowie der vernetzten Stadt. Wir arbeiten  daher an neuen Konzepten, die die Bed\u00fcrfnisse unserer Kunden in den  Fokus nehmen und ihnen neue M\u00f6glichkeiten einer klima- und  nutzerfreundlichen Verkehrswelt er\u00f6ffnen\u201c, sagt Wolfgang B\u00fchring,  Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer der Stadtwerke Speyer GmbH.<\/p>\n\n\n\n<p><em>Stadtwerke Speyer GmbH<br>17.11.2019<\/em><\/p>\n\n\n\n<h1 class=\"wp-block-heading\" style=\"text-align:center\">Bundesagentur f\u00fcr Arbeit<\/h1>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"aligncenter\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2019\/11\/Agentur-f\u00fcr-Arbeit.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-21979\"\/><\/figure><\/div>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Der Haushalt der BA 2020: Solide Finanzen in unsicheren Zeiten<\/h2>\n\n\n\n<p><strong>N\u00fcrnberg \/ Deutschland &#8211; <\/strong> Der Verwaltungsrat der Bundesagentur f\u00fcr Arbeit (BA) hat heute den Haushalt f\u00fcr das Jahr 2020 beschlossen.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Der Haushalt 2020 im \u00dcberblick<\/h4>\n\n\n\n<ul><li>Den Einnahmen von 36,5 Milliarden Euro stehen Gesamtausgaben von 36,4 Milliarden Euro gegen\u00fcber. <\/li><li>Die Beitragseinnahmen als Hauptfinanzierungsquelle liegen bei 30,8 Milliarden Euro.  <\/li><li>Der Haushaltsplan sieht einen \u00dcberschuss von 0,1 Milliarden Euro vor.<\/li><\/ul>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Investitionen in Weiterbildung und Qualifizierung<\/h4>\n\n\n\n<p>Die BA legt mit ihrem Haushalt 2020 erneut einen Schwerpunkt auf  Investitionen in Weiterbildung und Qualifizierung und wird damit ihrer  Rolle und ihrer Verantwortung im digitalen und demographischen  Strukturwandel gerecht. Mit dem seit Jahresbeginn in Kraft getretenen  Qualifizierungschancengesetz kann sie auch Besch\u00e4ftigte und Arbeitgeber  umfangreich bei Qualifizierungsma\u00dfnahmen finanziell unterst\u00fctzen und  intensiv mit ihrer Arbeitsmarkt- und Weiterbildungsberatung begleiten. <br> Die Finanzmittel f\u00fcr die Weiterbildungsf\u00f6rderung werden deshalb im  Umfang von 1,9 Milliarden Euro im Haushalt ber\u00fccksichtigt. F\u00fcr alle  arbeitsmarktpolitischen Ma\u00dfnahmen sind im kommenden Jahr rund 9,3  Milliarden Euro vorgesehen. Keine sinnvolle Qualifizierung wird an  fehlenden finanziellen Mitteln scheitern. Es steht ausreichend Geld f\u00fcr  F\u00f6rderma\u00dfnahmen zur Verf\u00fcgung.<\/p>\n\n\n\n<p>Annelie Buntenbach, Vorsitzende des Verwaltungsrates: \u201eDer Strukturwandel ist in den Unternehmen keine Zukunftsvision, sondern  bereits in vollem Gange. Jetzt ist die BA gefordert, diesen Wandel  aktiv zu begleiten. Die Herausforderung ist, die Fachkr\u00e4fte am Markt zu  halten, zu qualifizieren und den Menschen durch gezielte Angebote die  Angst zu nehmen, abgeh\u00e4ngt zu werden. Die Unternehmen ben\u00f6tigen  Unterst\u00fctzung bei der Weiterbildung, gegebenenfalls auch durch  Kurzarbeit. F\u00fcr diese Aufgaben ist die BA mit dem aktuellen Haushalt gut  aufgestellt.\u201c<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Solide Vorsorge bei eingetr\u00fcbter Konjunktur<\/h4>\n\n\n\n<p>Der Haushalt der BA f\u00fcr 2020 sendet weitere positive Signale: Es ist  gelungen, eine solide Vorsorge f\u00fcr schlechtere Zeiten zu treffen. Aber:  Die eingetr\u00fcbte Konjunktur hinterl\u00e4sst in Form von deutlichen  Ausgabesteigerungen bereits konkrete Spuren. So wurden bis Ende  September dieses Jahres rund 11,3 Milliarden Euro f\u00fcr Arbeitslosengeld  aufgewendet, 800 Millionen Euro mehr als im Vorjahr. Durch die  Beitragssenkung zu Jahresbeginn sind die Einnahmen im Haushalt um zehn  Prozent gesunken. Angesichts der wirtschaftlichen Risiken ist eine  stabile R\u00fccklage erforderlich, um Mehrausgaben bei Arbeitslosengeld und  Kurzarbeit in m\u00f6glichen k\u00fcnftigen Krisenzeiten finanzieren zu k\u00f6nnen. <br> Die prognostizierte R\u00fccklage liegt Ende 2020 bei 26,1 Milliarden Euro.<\/p>\n\n\n\n<p>Steffen Kampeter, stellvertretender Vorsitzender des Verwaltungsrates, betont: \u201eDie Wirtschaft befindet sich wieder in schwierigerem Fahrwasser. Die  Bundesagentur f\u00fcr Arbeit muss die Eigenanstrengungen der Unternehmen und  Besch\u00e4ftigten effektiv und effizient flankieren: Durch die Sicherung  von Fachkr\u00e4ften aus dem In- und Ausland, sinnvolle F\u00f6rderung von  Weiterbildung, Unterst\u00fctzung von Kurzarbeit, Absicherung und F\u00f6rderung  von Arbeitslosen &#8211; und das alles bei dauerhaft niedrigem Beitragssatz.  Das st\u00e4rkt das Vertrauen in unseren Sozialstaat und die Wirtschaftskraft  unserer Unternehmen. Der neue Haushalt legt f\u00fcr die Arbeit der BA eine  gute Grundlage.\u201c <\/p>\n\n\n\n<p><em>Bundesagentur f\u00fcr Arbeit<br>17.11.2019<\/em><\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Ausbildungsmarktbilanz 2018\/2019: Entwicklung zum Bewerbermarkt setzt sich fort<\/h2>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Herausforderungen bleiben<\/h3>\n\n\n\n<p><strong>N\u00fcrnberg \/ Deutschland &#8211; <\/strong>\u201eDie Entwicklung zum Bewerbermarkt hat sich 2018\/19 fortgesetzt. Dabei  ist die Herausforderung, Ausbildungssuchende und Betriebe  zusammenzubringen, unver\u00e4ndert gro\u00df. Um hier voranzukommen, ist mehr  Kompromissbereitschaft gefragt.\u201c, sagte der Vorstandsvorsitzende der  Bundesagentur f\u00fcr Arbeit (BA), Detlef Scheele, bei der Vorstellung der  Bilanz des Berufsberatungsjahres 2018\/2019 und appellierte: \u201eWenn  Bewerberinnen und Bewerber sich auch f\u00fcr Ausbildungsberufe jenseits  ihres Traumberufes \u00f6ffnen und Betriebe zudem nicht ganz so gute  Kandidaten in Erw\u00e4gung ziehen, bin ich optimistisch, dass in der  Nachvermittlungszeit noch Ausbildungsverh\u00e4ltnisse zustande kommen.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Von Oktober 2018 bis September 2019 wurden den Agenturen f\u00fcr Arbeit und  den Jobcentern in gemeinsamen Einrichtungen insgesamt 572.000  Berufsausbildungsstellen gemeldet. Das waren 6.600 mehr als im  Vorjahreszeitraum. Der \u00fcberwiegende Teil sind betriebliche  Ausbildungsstellen; sie verzeichnen ein Plus von 9.500 auf 556.000.<\/p>\n\n\n\n<p>Seit Beginn des Beratungsjahres am 1. Oktober 2018 haben insgesamt  511.800 Bewerberinnen und Bewerber die Ausbildungsvermittlung der  Agenturen und der Jobcenter bei der Suche nach einer Ausbildungsstelle  in Anspruch genommen. Das waren 23.800 weniger als im Vorjahr.<\/p>\n\n\n\n<p>Damit gab es auch in diesem Beratungsjahr mehr gemeldete betriebliche  Ausbildungsstellen als gemeldete Bewerberinnen und Bewerber. Bundesweit  kamen auf 100 gemeldete betriebliche Ausbildungsstellen 92 gemeldete  Bewerberinnen und Bewerber. Allerdings bleiben die regionalen,  berufsfachlichen und qualifikatorischen Ungleichgewichte eine  Herausforderung f\u00fcr den Marktausgleich.<\/p>\n\n\n\n<p>Regional betrachtet waren in S\u00fcddeutschland, im Saarland, in Th\u00fcringen  und Mecklenburg-Vorpommern sowie in Hamburg deutlich mehr  Ausbildungsstellen als Bewerberinnen und Bewerber gemeldet. Im Gegensatz  dazu fehlten betriebliche Ausbildungsstellen vor allem in Berlin, aber  auch in Hessen und Nordrhein-Westfalen.<\/p>\n\n\n\n<p>In einigen Berufen ist die Chance auf eine Ausbildungsstelle deutlich  h\u00f6her als in anderen. So fehlten Bewerberinnen und Bewerber vor allem in  vielen Handwerksberufen wie in der Herstellung und im Verkauf von  Fleisch- und Backwaren oder in Bau- und baunahen Berufen (z. B.  Klempnerei, Sanit\u00e4r-, Heizungs- und Klimatechnik oder Energietechnik),  in Hotel- und Gastst\u00e4ttenberufen, aber auch in der Mechatronik und  Automatisierungstechnik. Im Gegensatz dazu gab es viel weniger  Ausbildungsstellen als Bewerberinnen und Bewerber zum Beispiel in der  Tischlerei, im Kfz-Verkauf und in der Kfz-Technik, in B\u00fcro- und  Verwaltungsberufen oder in der medizinischen Fachassistenz.<\/p>\n\n\n\n<p>In der Folge dieser Disparit\u00e4ten waren am 30. September 2019 insgesamt  noch unbesetzte 53.100 Ausbildungsstellen zu vermitteln. Gegen\u00fcber dem  Vorjahr waren das 4.500 weniger. Noch unbesetzt waren vor allem  Ausbildungsstellen im Fris\u00f6rhandwerk, im B\u00e4cker- und Fleischerhandwerk  einschlie\u00dflich dem Lebensmittelverkauf, in der Gastronomie und  Hotellerie sowie in einigen Bau- und baunahen Berufen.<\/p>\n\n\n\n<p>Zeitgleich waren 24.500 Bewerberinnen und Bewerber noch unversorgt,  ebenso viele wie vor einem Jahr. Damit blieben 5 Prozent der gemeldeten  Bewerberinnen und Bewerber ohne Ausbildungsstelle oder alternatives  Angebot.<\/p>\n\n\n\n<p>Wie im Vorjahr m\u00fcndete rund die H\u00e4lfte der gemeldeten Bewerberinnen und  Bewerber in eine Berufsausbildung (49 Prozent) ein. 16 Prozent haben  sich f\u00fcr einen weiteren Schulbesuch, ein Praktikum oder ein Studium  entschieden und 2 Prozent f\u00fcr eine gef\u00f6rderte Qualifizierung wie eine  berufsvorbereitende Bildungsma\u00dfnahme oder eine Einstiegsqualifizierung. Weitere 7 Prozent haben eine Arbeit  aufgenommen, 2 Prozent engagieren sich in gemeinn\u00fctzigen, sozialen  Diensten und 4 Prozent haben sich arbeitslos gemeldet. Von 13 Prozent  der Bewerberinnen und Bewerber liegen keine Informationen vor.<\/p>\n\n\n\n<p>Neben den unversorgten Bewerberinnen und Bewerbern sind 49.200 junge  Menschen zum 30. September zwar in eine Alternative eingem\u00fcndet, haben  aber ihren Vermittlungswunsch in eine duale Ausbildung dennoch  aufrechterhalten. Ihre Anzahl ist im Vergleich zum Vorjahr um 4.900  niedriger.<\/p>\n\n\n\n<p>F\u00fcr diese sowie f\u00fcr die noch unversorgten Bewerberinnen und Bewerber  werden die Vermittlungsaktivit\u00e4ten fortgesetzt. Au\u00dferdem melden sich  auch jetzt noch junge Menschen, die aus unterschiedlichen Gr\u00fcnden  (wieder) auf der Suche nach einer Ausbildung sind. Auch Betriebe melden  Ausbildungsstellen, die (wieder) frei geworden sind.<\/p>\n\n\n\n<p>Weitergehende statistische Informationen finden Sie im Internet unter<br> <a href=\"http:\/\/www.statistik.arbeitsagentur.de\">statistik.arbeitsagentur.de<\/a> > Arbeitsmarktberichte > Ausbildungsmarkt.<\/p>\n\n\n\n<p><em>Bundesagentur f\u00fcr Arbeit<br>17.11.2019<\/em><\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Der Arbeitsmarkt im Oktober 2019 \u0096weiter robuste Entwicklung<\/h2>\n\n\n\n<p><strong>N\u00fcrnberg \/ Deutschland &#8211; <\/strong>\u201eDie aktuelle konjunkturelle Schw\u00e4che hinterl\u00e4sst durchaus ihre Spuren  am Arbeitsmarkt. Alles in allem zeigt er sich aber weiterhin robust.\u201c,  sagte der Vorstandsvorsitzende der Bundesagentur f\u00fcr Arbeit (BA), Detlef  Scheele, heute anl\u00e4sslich der monatlichen Pressekonferenz in N\u00fcrnberg.<br> Arbeitslosenzahl im Oktober: -30.000 auf 2.204.000<\/p>\n\n\n\n<ul><li><strong>Arbeitslosenzahl im Vorjahresvergleich: +0<\/strong><\/li><li><strong>Arbeitslosenquote gegen\u00fcber Vormonat: -0,1 Prozentpunkte auf 4,8 Prozent<\/strong><\/li><\/ul>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Arbeitslosigkeit, Unterbesch\u00e4ftigung und Erwerbslosigkeit <\/h4>\n\n\n\n<p>Im Zuge der Herbstbelebung ist die Arbeitslosigkeit von September auf  Oktober um 30.000 auf 2.204.000 gesunken. Bereinigt um die saisonalen  Einfl\u00fcsse wird f\u00fcr den Oktober ein Plus von 6.000 im Vergleich zum  Vormonat errechnet. Dieser Anstieg ist allein auf die Entwicklung im  Bereich der Arbeitslosenversicherung aufgrund der konjunkturellen  Eintr\u00fcbung zur\u00fcckzuf\u00fchren. Gegen\u00fcber dem Vorjahr hat sich die  Arbeitslosenzahl nicht ver\u00e4ndert. Die Arbeitslosenquote liegt mit 4,8  Prozent um jeweils 0,1 Prozentpunkte unter dem Vormonats- und dem  Vorjahreswert. Die nach dem ILO-Erwerbskonzept vom Statistischen  Bundesamt ermittelte Erwerbslosenquote belief sich im September auf 3,0  Prozent.<br>Die Unterbesch\u00e4ftigung, die auch Ver\u00e4nderungen in der  Arbeitsmarktpolitik und kurzfristiger Arbeitsunf\u00e4higkeit ber\u00fccksichtigt,  ist saisonbereinigt gegen\u00fcber dem Vormonat um 4.000 gesunken. Insgesamt  lag die Unterbesch\u00e4ftigung im Oktober 2019 bei 3.129.000 Personen. Das  waren 13.000 weniger als vor einem Jahr.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Erwerbst\u00e4tigkeit und sozialversicherungspflichtige Besch\u00e4ftigung<\/h4>\n\n\n\n<p>Erwerbst\u00e4tigkeit und sozialversicherungspflichtige Besch\u00e4ftigung sind  weiter gestiegen, allerdings nicht mehr so stark wie im vergangenen  Jahr. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes hat sich die Zahl der  Erwerbst\u00e4tigen (nach dem Inlandskonzept) im September saisonbereinigt  gegen\u00fcber dem Vormonat um 10.000 erh\u00f6ht. Mit 45,50 Millionen Personen  fiel sie im Vergleich zum Vorjahr um 338.000 h\u00f6her aus. Das Plus beruht  weit \u00fcberwiegend auf dem Zuwachs bei der sozialversicherungspflichtigen  Besch\u00e4ftigung. Diese ist im Vergleich zum Vorjahr um 489.000 gestiegen.  Insgesamt waren im August nach hochgerechneten Angaben der BA 33,62  Millionen Menschen sozialversicherungspflichtig besch\u00e4ftigt.  Saisonbereinigt ergibt sich von Juli auf August ein Anstieg um 27.000. <\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Arbeitskr\u00e4ftenachfrage<\/h4>\n\n\n\n<p>Die Nachfrage nach neuen Mitarbeitern bewegt sich auf hohem Niveau, gibt  aber weiter nach. Im Oktober waren 764.000 Arbeitsstellen bei der BA  gemeldet, 60.000 weniger als vor einem Jahr. Saisonbereinigt hat sich  der Bestand der bei der BA gemeldeten Arbeitsstellen um 12.000 Stellen  verringert. Der Stellenindex der BA (BA X) \u2013 ein Indikator f\u00fcr die  Nachfrage nach Arbeitskr\u00e4ften in Deutschland \u2013 sank im Oktober 2019  deutlich um 5 Punkte auf 232 Punkte. Er liegt damit 22 Punkte unter dem  Vorjahreswert.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Geldleistungen<\/h4>\n\n\n\n<p>717.000 Personen erhielten im Oktober 2019 Arbeitslosengeld, 57.000 mehr  als vor einem Jahr. Die Zahl der erwerbsf\u00e4higen Leistungsberechtigten  in der Grundsicherung f\u00fcr Arbeitsuchende (SGB II) lag im Oktober bei  3.795.000. Gegen\u00fcber Oktober 2018 war dies ein R\u00fcckgang von 236.000  Personen. 7,0 Prozent der in Deutschland lebenden Personen im  erwerbsf\u00e4higen Alter waren damit hilfebed\u00fcrftig.<\/p>\n\n\n\n<p>Den ausf\u00fchrlichen Monatsbericht finden Sie im Internet unter<br><a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"https:\/\/deref-web-02.de\/mail\/client\/cCyeWcf-PFg\/dereferrer\/?redirectUrl=https%3A%2F%2Fstatistik.arbeitsagentur.de\" target=\"_blank\">https:\/\/statistik.arbeitsagentur.de<\/a>. <\/p>\n\n\n\n<p><em>Bundesagentur f\u00fcr Arbeit<br>17.11.2019<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"mh-excerpt\"><p>Stadtwerke Speyer GmbH 2020: SWS investieren 15,1 Mio. Euro Anpassung der Strompreise zum 1. Januar Speyer &#8211; Der Aufsichtsrat der Stadtwerke Speyer (SWS) beschloss in seiner Sitzung am 7. 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