{"id":21984,"date":"2019-11-17T10:12:51","date_gmt":"2019-11-17T09:12:51","guid":{"rendered":"https:\/\/speyer24news.com\/?p=21984"},"modified":"2019-11-17T10:12:52","modified_gmt":"2019-11-17T09:12:52","slug":"diakonissen-speyer","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/speyer24news.com\/?p=21984","title":{"rendered":"Diakonissen Speyer"},"content":{"rendered":"<style type=\"text\/css\">\r\n\t.ads_top_disp{}\r\n\t.ads_top_corner_disp{ float:left; margin:0px 10px 10px 0px; }\r\n\t.ads_first_p_disp{}\r\n\t.ads_bottom_disp{}\r\n\t<\/style>\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Schule in Bewegung \u2013 Diakonissen Fachschule f\u00fcr\nSozialwesen feiert 100-j\u00e4hriges Bestehen<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><em>Mit einem Fachtag und einem Festakt feierten die Diakonissen Speyer am 15. November das 100-j\u00e4hrige Bestehen der Diakonissen Fachschule f\u00fcr Sozialwesen.<\/em><\/h3>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"aligncenter\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" width=\"800\" height=\"534\" src=\"https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2019\/11\/20191115_100-Jahre-Fachschule_Fachtag-und-Festakt-9462.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-21990\" srcset=\"https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2019\/11\/20191115_100-Jahre-Fachschule_Fachtag-und-Festakt-9462.jpg 800w, https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2019\/11\/20191115_100-Jahre-Fachschule_Fachtag-und-Festakt-9462-300x200.jpg 300w, https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2019\/11\/20191115_100-Jahre-Fachschule_Fachtag-und-Festakt-9462-768x513.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><figcaption> Festg\u00e4ste und Schulgemeinschaft singen gemeinsam die Schulhymne \u201eAufstehn, aufeinander zugehn\u201c (Clemens Bittlinger). <\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p>1919 absolvierten die ersten Sch\u00fclerinnen die damals einj\u00e4hrige Ausbildung inklusive Praxisanleitung und einigen Wochenstunden Theorie, berichtete Pfarrer Dr. G\u00fcnter Geisthardt, Theologischer Vorstand der Diakonissen Speyer, beim Festakt im Diakonissen-Mutterhaus von den Anf\u00e4ngen der Diakonissen Fachschule f\u00fcr Sozialwesen. Seither habe sich viel bewegt und ver\u00e4ndert, doch das grundlegende Ziel einer fachlich fundierten Ausbildung auf Grundlage des christlichen Menschenbildes sei gleichgeblieben. \u201eWie die Diakonissen Speyer insgesamt lebt die Fachschule traditionsbewusst, aber nicht vergangenheitsorientiert\u201c, so Geisthardt. Bei aller Bewegung und Ver\u00e4nderung bleibe die Leitfrage: Was brauchen die Kinder von heute und morgen f\u00fcr ein gelingendes Leben und was k\u00f6nnen Erzieherinnen und Erzieher dazu beitragen? Mit Blick auf sich und seine Kolleginnen und Kollegen erg\u00e4nzte Schulleiter Pfarrer Matthias Kreiter: \u201eUnsere Aufgabe als Lehrende ist es, eine lebendige, freundliche, dem einzelnen Menschen zugewandte Schule zu bleiben, die demokratische Prozesse und Partizipation ernst nimmt, die mit hoher Fachlichkeit Bildungsaufgaben bew\u00e4ltigt und Menschen dazu bef\u00e4higt, diesen wichtigen sozialen Beruf zu erlernen.\u201c<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"aligncenter\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" width=\"800\" height=\"534\" src=\"https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2019\/11\/20191115_100-Jahre-Fachschule_Fachtag-und-Festakt-9466.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-21991\" srcset=\"https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2019\/11\/20191115_100-Jahre-Fachschule_Fachtag-und-Festakt-9466.jpg 800w, https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2019\/11\/20191115_100-Jahre-Fachschule_Fachtag-und-Festakt-9466-300x200.jpg 300w, https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2019\/11\/20191115_100-Jahre-Fachschule_Fachtag-und-Festakt-9466-768x513.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><figcaption> Diakonissen-Vorstand Dr. G\u00fcnther Geisthardt sprach \u00fcber den gleichbleibenden Anspruch der Fachschule f\u00fcr Sozialwesen. <\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p>\u201eKinder auf ihrem Weg vom Kleinkind zum Schulkind zu begleiten, ist eine bedeutende Aufgabe in unserer Gesellschaft und eine Bildungst\u00e4tigkeit\u201c, erkl\u00e4rte Oberb\u00fcrgermeisterin Stefanie Seiler. Dass Menschen f\u00fcr diese Aufgabe seit nunmehr 100 Jahren hier in Speyer ausgebildet werden, freue sie nicht nur als Oberb\u00fcrgermeistern der Stadt Speyer, sondern auch als Mutter einer 4-j\u00e4hrigen Tochter. Die Fachkr\u00e4fteoffensive des Bundesfamilienministeriums bewertete sie als einen wichtigen Schritt der Politik, auf den noch weitere folgen m\u00fcssten. Auch Regine K\u00e4seberg, Leiterin der Abteilung f\u00fcr Fr\u00fchkindliche Bildung im rheinland-pf\u00e4lzischen Bildungsministerium, hob die Bedeutung des Erzieherberufs hervor. \u201eDer Arbeitsmarkt, der Sie erwartet, ist eine Wachstumsbranche\u201c, sagte sie an die \u00fcber 300 anwesenden Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler der Fachschule gewandt. \u201eWir brauchen in Rheinland-Pfalz die besten Erzieherinnen und Erzieher f\u00fcr den gesamten Bereich der Kinder- und Jugendhilfe\u201c, so K\u00e4seberg. <\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"aligncenter\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" width=\"800\" height=\"534\" src=\"https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2019\/11\/20191115_100-Jahre-Fachschule_Fachtag-und-Festakt-9536.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-21992\" srcset=\"https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2019\/11\/20191115_100-Jahre-Fachschule_Fachtag-und-Festakt-9536.jpg 800w, https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2019\/11\/20191115_100-Jahre-Fachschule_Fachtag-und-Festakt-9536-300x200.jpg 300w, https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2019\/11\/20191115_100-Jahre-Fachschule_Fachtag-und-Festakt-9536-768x513.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><figcaption> Die Zeitkapsel auf dem Weg vom Mutterhaus zur Fachschule.<\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p>\u201eIn der Kita werden die Grundlagen f\u00fcr eine erfolgreiche Bildungsbiografie gelegt\u201c, betonte Professorin Dr. Renate Zimmer von der Universit\u00e4t Osnabr\u00fcck in ihrem Impulsvortrag. \u201eAls Erzieherinnen und Erzieher sind Sie neben Eltern und Familie die bedeutendsten Menschen in der Entwicklung eines Kindes in den ersten Lebensjahren\u201c, so Zimmer weiter. Sie forderte, die angehenden Erzieherinnen und Erzieher auf, sich dieser bedeutenden Rolle bewusst zu sein und diese mit Stolz auszuf\u00fcllen, denn das trage unter anderem zur beruflichen Zufriedenheit bei und sei eine wichtige Kraftquelle im anspruchsvollen Berufsalltag. Im Anschluss an den Festakt bildeten Festg\u00e4ste und Schulgemeinschaft eine Menschenkette vom Mutterhaus durch den Park bis zur Fachschule und transportierten so die vorbereitete Zeitkapsel zur Schule. Dort wurde das mit Erinnerungen gef\u00fcllte Metallgef\u00e4\u00df neben einem frischgepflanzten Baum f\u00fcr die kommenden Sch\u00fclergenerationen vergraben. <\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"aligncenter\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" width=\"800\" height=\"534\" src=\"https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2019\/11\/20191115_100-Jahre-Fachschule_Fachtag-und-Festakt-9566.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-21993\" srcset=\"https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2019\/11\/20191115_100-Jahre-Fachschule_Fachtag-und-Festakt-9566.jpg 800w, https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2019\/11\/20191115_100-Jahre-Fachschule_Fachtag-und-Festakt-9566-300x200.jpg 300w, https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2019\/11\/20191115_100-Jahre-Fachschule_Fachtag-und-Festakt-9566-768x513.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><figcaption> Ein  frisch gepflanzter Baum und die daneben vergrabene Zeitkapsel sollen  k\u00fcnftige Sch\u00fclergenerationen an die Geschichte der Fachschule erinnern. <\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p><em>Diakonissen Speyer<br>17.11.2019<\/em><\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>5330 Jahre gelebte Diakonie<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><em>182 Mitarbeitende der Diakonissen Speyer feiern in diesem Jahr ihre mindestens 25-j\u00e4hrige Zugeh\u00f6rigkeit zum Unternehmen, f\u00fcnf Mitarbeiterinnen sind bereits seit 45 Jahren dabei, 15 feiern ihre 40-j\u00e4hrige Betriebszugeh\u00f6rigkeit. Zusammen bringen sie es auf 5330 Dienstjahre in dem sozialdiakonischen Unternehmen.<\/em><\/h3>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"aligncenter\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" width=\"800\" height=\"398\" src=\"https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2019\/11\/20191112_Diakonissen_MA-Jubil\u00e4um.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-21989\" srcset=\"https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2019\/11\/20191112_Diakonissen_MA-Jubil\u00e4um.jpg 800w, https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2019\/11\/20191112_Diakonissen_MA-Jubil\u00e4um-300x149.jpg 300w, https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2019\/11\/20191112_Diakonissen_MA-Jubil\u00e4um-768x382.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><figcaption> Die  anwesenden Jubilarinnen und Jubilare mit Diakonissen-Oberin Sr. Isabelle  Wien und Theologischem Vorstand Pfarrer Dr. G\u00fcnter Geisthardt (hinten  links). <\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p>\u201eVor 160 Jahren haben\ndie ersten Diakonissen in Speyer ihren Dienst in der Krankenpflege\naufgenommen\u201c, blickte Pfarrer Dr. G\u00fcnter Geisthardt w\u00e4hrend der Andacht am 12.\nNovember im Mutterhaus auf die Anf\u00e4nge zur\u00fcck. Eine lange Zeit und eine\nbeeindruckende Entwicklung l\u00e4gen zwischen diesem Anfang und dem heutigen Tag.\nAus kleinen Anf\u00e4ngen sei ein gro\u00dfes diakonisches Unternehmen erwachsen und die\nJubilarinnen und Jubilare seien Teil dieser Geschichte. \u201eSie gestalten mit und\ntragen dazu bei, dass wir unseren Auftrag erf\u00fcllen, f\u00fcr Menschen da zu sein,\ndie auf Hilfe und Begleitung angewiesen sind, und ihnen beim und zum Leben zu\nhelfen\u201c, so der Theologische Vorstand. Stellvertretend f\u00fcr Pfarrer Albrecht\nB\u00e4hr vom Diakonischen Werk Pfalz \u00fcberreichte der Vorstand den Jubilarinnen und\nJubilaren die Kronenkreuze in Gold als h\u00f6chste Anerkennung der Diakonie. <\/p>\n\n\n\n<p>Der Vorsitzende der Gesamtmitarbeitervertretung\nMichael Hemmerich und seine Kolleginnen Carmen Becker, Kathrin Harnisch und\nIngrid Horsch nahmen die Jubilarinnen und Jubilare bei der anschlie\u00dfenden Feier\nmit auf eine Zeitreise durch die vergangenen 45 Jahre. So gewann beispielsweise\ndie deutsche Nationalmannschaft 1974 die Fu\u00dfball-WM, Mutter Teresa erhielt 1979\nden Friedensnobelpreis und 1989 feierte Deutschland den Fall der Berliner Mauer.\nDoch nicht nur in der Welt sei viel passiert, sondern auch bei den Diakonissen\nSpeyer. F\u00fcr alles Mit- und Ausgestalten und die vielen Jahre des Dienstes\ndankten sie den anwesenden Jubilarinnen und Jubilaren im Namen der sechs\nMitarbeitervertretungen der Diakonissen Speyer.<\/p>\n\n\n\n<p>Mit einem gemeinsamen\nEssen und musikalischer Begleitung des Saxophonquartetts \u201eSax4Fun\u201c klang der\nAbend aus. <\/p>\n\n\n\n<p><em>Diakonissen Speyer<br>17.11.2019<\/em><\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Adventsbasar\nim Diakonissen-Mutterhaus<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><em>Beim Adventsbasar mit Edeltr\u00f6delmarkt bei den Diakonissen Speyer stimmt das Flohmarkt-Team um die Diakonische Gemeinschaft am 28. und 29. November auf Weihnachten ein. <\/em><\/h3>\n\n\n\n<p>Am <strong>28. November<\/strong> von 9.30 bis 17.00 Uhr und am <strong>29. November<\/strong> von 9.30 bis 14.00 Uhr erwarten Besucherinnen und Besucher im Foyer des Mutterhauses in der Hilgardstra\u00dfe 26 Edeltr\u00f6del, Schmuck und Weihnachtsartikel sowie frisch gebackene Waffeln. Zudem bietet die Maudacher Werkstatt am 28. November selbstgestaltete Adventskr\u00e4nze und weihnachtliche Gestecke zum Verkauf an.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Einnahmen des Edeltr\u00f6delmarktes kommen\nder Schwesternschaft der Diakonissen Speyer zugute.<\/p>\n\n\n\n<p><em>Diakonissen Speyer<br>17.11.2019<\/em><\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Einander\nbeschenken \u2013 \u00d6kumenisch-geistlicher \u00dcbungsweg<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><em>Unter dem\nTitel \u201eEinander beschenken \u2013 Von der aufbauenden Kraft des Dialogs\u201c laden die\nDiakonissen Speyer und das Kloster St. Magdalena zu einem \u00f6kumenisch\ngestalteten geistlichen \u00dcbungsweg ein. <\/em><\/h3>\n\n\n\n<p>Der \u00f6kumenisch-geistliche \u00dcbungsweg ist ein meditativer Weg in den Advent und erstreckt sich \u00fcber vier Wochen. Los geht es mit dem ersten Abend zur Einf\u00fchrung und Einstimmung am <strong>21. November<\/strong> von 19.30 bis 21.30 Uhr im Kloster St. Magdalena. Die Abende umfassen das pers\u00f6nliche Besinnen und Meditieren sowie ein geistliches Begleitgespr\u00e4ch. \u00dcberschrieben sind die Wochen mit drei Themen: \u201eDas erste Wort Gottes f\u00fcr dich bist du selbst\u201c, \u201eWie Gespr\u00e4che Br\u00fccken bauen\u201c und \u201eWie Gespr\u00e4che heilen k\u00f6nnen\u201c. Begleitet auf dem \u00f6kumenisch-geistlichen \u00dcbungsweg werden die Teilnehmenden von Pfarrer Reinhard Kalker aus Jockgrim und Schwester Carla Menin OP sowie Schwester Maria Theresia Ludwig OP vom Kloster St. Magdalena.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Gespr\u00e4chsabende\nfinden an den folgenden vier Donnerstagen im Kloster St. Magdalena in der<\/p>\n\n\n\n<p>Speyerer Hasenpfuhlstra\u00dfe 32 statt: <strong>21. und 28. November<\/strong> sowie <strong>5. und 12. Dezember<\/strong>, jeweils von 19.30 bis 21.30 Uhr. Die Teilnahme kostet 10 Euro f\u00fcr alle vier Termine. Information und Anmeldung im Sekretariat der Oberin, Tel. 06232 22-1207, <a href=\"mailto:julia.vogelgesang@diakonissen.de\">julia.vogelgesang@diakonissen.de<\/a>.<\/p>\n\n\n\n<p><em>Diakonissen Speyer<br>17.11.2019<\/em><\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Wege zur Zufriedenheit \u2013 Vortragsabend mit Pater Anselm Gr\u00fcn im Diakonissen-Mutterhaus<\/h2>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"aligncenter\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" width=\"800\" height=\"534\" src=\"https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2019\/11\/20191106_Vortrag-Anselm-Gr\u00fcn-im-Diakonissen-Mutterhaus.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-21988\" srcset=\"https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2019\/11\/20191106_Vortrag-Anselm-Gr\u00fcn-im-Diakonissen-Mutterhaus.jpg 800w, https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2019\/11\/20191106_Vortrag-Anselm-Gr\u00fcn-im-Diakonissen-Mutterhaus-300x200.jpg 300w, https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2019\/11\/20191106_Vortrag-Anselm-Gr\u00fcn-im-Diakonissen-Mutterhaus-768x513.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><figcaption>Pater Anselm Gr\u00fcn bei seinem Vortrag im Diakonissen-Mutterhaus<\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p>Anl\u00e4sslich seines 25-j\u00e4hrigen Bestehens hat der F\u00f6rderverein Hospiz im Wilhelminenstift der Evangelischen Diakonissenanstalt Speyer-Mannheim e.V. am 6. November zu einer Benefizveranstaltung mit Pater Anselm Gr\u00fcn ins Diakonissen-Mutterhaus eingeladen. Der Buchautor und langj\u00e4hrige wirtschaftliche Leiter der Abtei M\u00fcnsterschwarzach zeigte in seinem Vortrag \u201eWege zur Zufriedenheit \u2013 Was l\u00e4sst mich zufrieden sein?\u201c auf, wie man zum Frieden mit sich selbst, den Menschen im eigenen Umfeld und den \u00e4u\u00dferen Umst\u00e4nden im Leben gelangt. <\/p>\n\n\n\n<p>\u201eIch bin zufrieden \u2013 was f\u00fcr eine sch\u00f6ne Aussage\u201c, mit diesen Worten begr\u00fc\u00dfte Pater Anselm Gr\u00fcn am Mittwochabend die \u00fcber 350 Zuh\u00f6rerinnen und Zuh\u00f6rer im Fliedner-Saal des Diakonissen-Mutterhauses in Speyer. Doch was l\u00e4sst mich zufrieden sein und wie komme ich in Einklang mit mir selbst, meinen Mitmenschen und meiner Umwelt? \u201eZufrieden bedeutet, zum Frieden zu kommen\u201c, so Gr\u00fcn. Dieser Weg zum Frieden sei flankiert von vier Haltungen: Gl\u00fcck, Dankbarkeit, Gen\u00fcgsamkeit und Einfachheit. Dankbarkeit beispielsweise sei der Schl\u00fcssel zu einem gl\u00fccklichen Leben. \u201eEs gibt immer etwas, f\u00fcr das man dankbar sein kann\u201c, ist der promovierte Theologe \u00fcberzeugt und empfiehlt, mit der \u201eBrille der Dankbarkeit\u201c auf sich, auf andere und auf die eigene Lebensgeschichte zu blicken. Der Autor von \u00fcber 250 B\u00fcchern stellte an dem Abend sowohl philosophische als auch psychologische und spirituelle Ans\u00e4tze vor, denn es gebe mehr als einen Weg zur Zufriedenheit und jeder und jede m\u00fcsse seinen individuell gestalten, so der Benediktinerpater.<\/p>\n\n\n\n<p>Der geb\u00fcrtige Franke war bereits zum dritten Mal im Speyerer Mutterhaus zu Gast, zuletzt f\u00fcr einen Vortragsabend 2012 \u00fcber die heilende Kraft der Gleichnisse. \u201eWir freuen uns, dass Pater Anselm Gr\u00fcn unserem F\u00f6rderverein und dem Hospiz im Wilhelminenstift \u00fcber unsere Vorstandsmitglieder Sanit\u00e4tsrat Dr. med. Adalbert Orth und Oberin Sr. Isabelle Wien verbunden ist\u201c, sagte Werner Vogelsang, Vorsitzender des F\u00f6rdervereins, der den Abend mit Unterst\u00fctzung des Vorstands und haupt- und ehrenamtlicher Mitarbeitender im Hospiz ausgerichtet hat. <\/p>\n\n\n\n<p>Gemeinsam mit Oberin Sr. Isabelle Wien nutzte er die Gelegenheit f\u00fcr einen kurzen Blick auf die 25-j\u00e4hrige Geschichte des F\u00f6rdervereins und die Entstehung des Hospizes im Wilhelminenstift. Aus den anf\u00e4nglich 33 Gr\u00fcnderinnen und Gr\u00fcndern sei ein Verein mit 260 Mitgliedern erwachsen, der sich weiterhin \u00fcber Zuwachs freue. <\/p>\n\n\n\n<p><em>Diakonissen Speyer<br>17.11.2019<\/em><\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>25\nJahre F\u00f6rderverein Hospiz im Wilhelminenstift<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><em>Mit einer Dankandacht und einer Mitgliederversammlung feierte der F\u00f6rderverein Hospiz im Wilhelminenstift der Evangelischen Diakonissenanstalt Speyer-Mannheim e.V. Ende Oktober sein 25-j\u00e4hriges Bestehen, zog Bilanz und ehrte langj\u00e4hrige Mitglieder.<\/em><\/h3>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"aligncenter\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" width=\"800\" height=\"534\" src=\"https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2019\/11\/25-Jahre-F\u00f6rderverein-Hospiz-im-Wilhelminenstift.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-21987\" srcset=\"https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2019\/11\/25-Jahre-F\u00f6rderverein-Hospiz-im-Wilhelminenstift.jpg 800w, https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2019\/11\/25-Jahre-F\u00f6rderverein-Hospiz-im-Wilhelminenstift-300x200.jpg 300w, https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2019\/11\/25-Jahre-F\u00f6rderverein-Hospiz-im-Wilhelminenstift-768x513.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><figcaption> Vereinsvorsitzender  Werner Vogelsang (hinten 3.v.l.) und Stellvertreterin Friederike Ebli  (vorn 1.v.l.) mit den geehrten Mitgliedern. <\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p>In der Dankandacht im Speyerer Mutterhaus blickte Diakonissen-Oberin Sr. Isabelle Wien auf die Anf\u00e4nge des F\u00f6rdervereins zur\u00fcck: \u201e1994 hatte der Gedanke der Gr\u00fcndung eines F\u00f6rdervereins f\u00fcr ein station\u00e4res Hospiz hier in Speyer viele Menschen angesprochen, die vom Hospizgedanken beeindruckt waren\u201c, berichtete sie. Seither sei der F\u00f6rderverein ein treuer Begleiter und Unterst\u00fctzer der Hospizarbeit. Die Hoffnung, die der damalige Direktor der Diakonissenanstalt Pfarrer Karl-Gerhard Wien f\u00fcr den F\u00f6rderverein hatte, habe sich erf\u00fcllt. Er schrieb in der Diakonissen-Jahresschrift Ph\u00f6be 1995: \u201eWir erhoffen uns vorrangig ideelle Unterst\u00fctzung, auch im Erlangen der gesellschaftlichen Akzeptanz, aber auch praktische Hilfe im Finden und Ausbilden einer Hospizhelfergruppe, wie auch im Gewinnen von materieller Unterst\u00fctzung und dem Werben um Spenden.\u201c <\/p>\n\n\n\n<p>Auch Werner\nVogelsang, seit 2017 Vorsitzender des F\u00f6rdervereins, zog eine positive Bilanz:\n\u201eIm Laufe der vergangenen 25 Jahre hat sich der F\u00f6rderverein sehr gut\nentwickelt, steht wirtschaftlich auf gesundem Fundament und weist inzwischen\n260 Mitglieder auf.\u201c Gemeinsam mit seiner Stellvertreterin Friederike Ebli dankte\ner im Namen des Vorstands den Mitgliedern, die vor 25 Jahren die\nVorstandsarbeit \u00fcbernommen haben, als Vorsitzende des F\u00f6rdervereins oder\nHospizleitung t\u00e4tig waren. Unter ihnen war auch die Initiatorin und Gr\u00fcnderin\ndes Hospizes im Wilhelminenstift Pfarrerin Isolde Wien sowie Pfarrerin Elke\nSchadt-Benzing, Iris Endres, Sabine Seifert, Pfarrer Karl-Gerhard Wien, Dr.\nAdalbert Orth, Dr. Thomas Neubert, Werner Schineller und Rainer Wenzel.<\/p>\n\n\n\n<p>F\u00fcr die Unterst\u00fctzung des F\u00f6rdervereins \u2013 sowohl ideell als auch materiell \u2013 bedankten sich Hospizleiterin Sabine Seifert und Pflegedienstleiter Markus Hafner. Sie berichteten vom Alltag und von besonderen Momenten im Hospiz und davon, wie zur Verf\u00fcgung gestellte Mittel zum Einsatz gekommen sind. So konnten dank des F\u00f6rdervereins beispielsweise besondere Ventilatoren angeschafft werden, die in den G\u00e4stezimmern in den hei\u00dfen Sommermonaten f\u00fcr Abk\u00fchlung gesorgt h\u00e4tten, ohne die G\u00e4ste unangenehmer Zugluft auszusetzen. Weitere Mittel seien in die Qualifizierung und Fortbildung von Mitarbeitenden geflossen. \u201eDas st\u00e4rkt uns im Team und kommt unmittelbar unseren G\u00e4sten zugute\u201c, berichtete Sabine Seifert. \u201eWir sp\u00fcren, dass unsere Arbeit mitgetragen wird\u201c, erg\u00e4nzte die Hospizleiterin und dankte im Namen ihres Teams allen anwesenden F\u00f6rdervereinsmitgliedern.<\/p>\n\n\n\n<p><em>Diakonissen Speyer<br>17.11.2019<\/em><\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Wenn\nGrenzen verschwinden \u2013&nbsp; 30 Jahre\nMauerfall und die Freiheit der Kirche<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><em>Anl\u00e4sslich des Gedenkjahres \u201e30 Jahre Mauerfall\u201c war Prof. Dr. Dr. h. c. Michael Beintker am Reformationstag im Diakonissen-Mutterhaus zu Gast. In seinem Vortrag \u201eWenn Grenzen verschwinden \u2013 30 Jahre Mauerfall und die Freiheit der Kirche\u201c berichtete er von seinen eigenen Erfahrungen als Christ in der DDR und erinnerte an die Rolle und den Auftrag der Kirche damals und heute. <\/em><\/h3>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"aligncenter\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" width=\"800\" height=\"534\" src=\"https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2019\/11\/20191031_Vortrag-30-Jahre-Mauerfall_Prof.-Michael-Beintker.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-21986\" srcset=\"https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2019\/11\/20191031_Vortrag-30-Jahre-Mauerfall_Prof.-Michael-Beintker.jpg 800w, https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2019\/11\/20191031_Vortrag-30-Jahre-Mauerfall_Prof.-Michael-Beintker-300x200.jpg 300w, https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2019\/11\/20191031_Vortrag-30-Jahre-Mauerfall_Prof.-Michael-Beintker-768x513.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><figcaption>Prof. Michael Beintker beim Vortrag<\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p>\u201eDicht gedr\u00e4ngt str\u00f6men fr\u00f6hliche Menschen\nvon Ost- nach Westberlin. Sie jubeln und tanzen an Stellen, auf die am Vortag\nnoch geschossen worden w\u00e4re. Grenzsoldaten beginnen zu l\u00e4cheln und manche vertauschen\nein wenig unbeholfen die Maschinenpistole mit einem Glas Sekt, das ihnen jemand\nin die Hand dr\u00fcckt\u201c, mit diesen Worten zu Beginn seines Vortrags rief Professor\nMichael Beintker bei seinen Zuh\u00f6rerinnen und Zuh\u00f6rern Erinnerungen an die\nBilder des Mauerfalls vor 30 Jahren wach. Mit Blick auf die Rolle der Kirchen\nsteht f\u00fcr den in der DDR aufgewachsenen Theologen fest: \u201eOhne kirchliche R\u00e4ume\nh\u00e4tte es eine friedliche Revolution nicht gegeben.\u201c Oppositionelle Kr\u00e4fte und\nGruppierungen seien bereits lange vor 1989 unter den D\u00e4chern von\nGemeindezentren und Kirchen zusammengekommen und in einen engagierten Austausch\n\u00fcber Fragen der Umwelt und der B\u00fcrgerrechte getreten. <\/p>\n\n\n\n<p>Im Vergleich mit anderen L\u00e4ndern des\nehemaligen Ostblocks h\u00e4tten die Kirchen in der DDR \u00fcber erstaunliche Freir\u00e4ume\nverf\u00fcgt, die sie auch zu nutzen wussten, so Beintker. \u201eDas kirchliche Leben\nwurde keineswegs in den Untergrund verdr\u00e4ngt.\u201c Jedoch verschwieg er auch die Nachteile\nnicht, die ein Bekenntnis zum christlichen Glauben in der damaligen DDR mit\nsich brachten. Wie beispielsweise die Ausgrenzung in der Schule oder die Limitierung\nder Bildungschancen und beruflichen M\u00f6glichkeiten. All das h\u00e4tte das\n\u201eChristsein hinter der Mauer\u201c gepr\u00e4gt. <\/p>\n\n\n\n<p>Aufbauend auf den Schilderungen und\nBeispielen aus der DDR-Zeit blickte der emeritierte Professor f\u00fcr Systematische\nTheologie im weiteren Verlauf seines Vortrags auf die Entwicklungen der Kirche\nnach dem Mauerfall bis heute. \u201eReligion verliert von Generation zu Generation\nan Ansehen, religi\u00f6se Indifferenz und atheistische Lebensdeutungen gewinnen\nzunehmend an Plausibilit\u00e4t\u201c, stellte er warnend fest. \u201eWenn wir hier nicht\nsp\u00fcrbar gegensteuern, werden wir den Traditionsbruch nicht aufhalten\u201c, so\nBeintker weiter. F\u00fcr ihn gibt es vier Mindestbedingungen f\u00fcr die Entfaltung\neines lebendigen Glaubenslebens: Die Bereitschaft, mit der Bibel zu leben, das\nGebet als Kontakt zum lebendigen Gott, eine aus dem Gebet erwachsende Haltung\ngegen\u00fcber der Wirklichkeit und eine Verbundenheit in der Gemeinde Jesu Christi.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eDie Botschaft f\u00fcr uns am Reformationstag 2019 ist: Heute wie in Zukunft kommt es darauf an, dass die Kirche sich an ihrem Auftrag und damit an Jesus Christus als ihrem Grund orientiert\u201c, res\u00fcmierte Pfarrer Dr. G\u00fcnter Geisthardt, Theologischer Vorstand der Diakonissen Speyer. \u201eIn der Begegnung mit der Bibel, im Gebet, im Leben als Empfangende und Geborgene erfahren Menschen Freiheit, die tiefer reicht als die \u00e4u\u00dfere Freiheit in einer Gesellschaft oder einem politischen System\u201c, so Geisthardt.<\/p>\n\n\n\n<p><em>Diakonissen Speyer<br>17.11.2019<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"mh-excerpt\"><p>Schule in Bewegung \u2013 Diakonissen Fachschule f\u00fcr Sozialwesen feiert 100-j\u00e4hriges Bestehen Mit einem Fachtag und einem Festakt feierten die Diakonissen Speyer am 15. 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