{"id":24165,"date":"2020-01-13T12:41:46","date_gmt":"2020-01-13T11:41:46","guid":{"rendered":"https:\/\/speyer24news.com\/?p=24165"},"modified":"2020-01-13T12:41:48","modified_gmt":"2020-01-13T11:41:48","slug":"kirche-46","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/speyer24news.com\/?p=24165","title":{"rendered":"Kirche"},"content":{"rendered":"<style type=\"text\/css\">\r\n\t.ads_top_disp{}\r\n\t.ads_top_corner_disp{ float:left; margin:0px 10px 10px 0px; }\r\n\t.ads_first_p_disp{}\r\n\t.ads_bottom_disp{}\r\n\t<\/style>\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Christliche Gemeinschaft zeichnet sich durch Gastfreundschaft aus<\/h2>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">\u00d6kumenischer Gottesdienst in der Zweibr\u00fccker Alexanderskirche \u2013 Gebetswoche zur Einheit<\/h3>\n\n\n\n<p><strong>Speyer \/ Zweibr\u00fccken (lk\/is) &#8211; <\/strong>Zu einem \u00f6kumenischen Gottesdienst anl\u00e4sslich der Gebetswoche f\u00fcr die Einheit der Christen laden die Evangelische Kirche der Pfalz und das Bistum Speyer am Sonntag, 19. Januar 2020, 16 Uhr, in die Zweibr\u00fccker Alexanderskirche ein. Der Gottesdienst, der gemeinsam mit orthodoxen und freikirchlichen Vertretern aus der Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen \u2013 Region S\u00fcdwest (ACK) gefeiert wird, steht unter dem Leitwort \u201eSie waren uns gegen\u00fcber ungew\u00f6hnlich freundlich\u201c (Apg. 28, 2).<\/p>\n\n\n\n<p>Die Texte haben Christen aus Malta verfasst. Die Predigt h\u00e4lt Bischof Karl-Heinz Wiesemann, \u201eZeugnisse\u201c zum Thema Gastfreundschaft geben Regina Sch\u00e4ffling vom Caritas-Zentrum Pirmasens, die Afghanin Munesa Bachtari, die als Fl\u00fcchtling mit ihrer Familie in Zweibr\u00fccken lebt sowie Pastor Joachim Schumann von der Evangelisch-methodistischen Kirche in Zweibr\u00fccken. Musikalisch umrahmt wird der Gottesdienst vom Gospelchor \u201eT(w)o Generations\u201c und von Bezirkskantor Helge Schulz an der Orgel. Nach dem Gottesdienst sind die Besucher zu einer Begegnung in der Kirche eingeladen.<\/p>\n\n\n\n<p>Das Motto erinnert nach Angaben der maltesischen Christen daran, dass die Gemeinschaft unter Christen kein Selbstzweck sei, sondern sich f\u00fcr Notleidende, Hilfsbed\u00fcrftige und Fremde \u00f6ffne. Die Einheit als Christen werde dadurch entdeckt, \u201edass wir einander Gastfreundschaft gew\u00e4hren, aber auch durch hilfsbereite und liebevolle Begegnungen mit denen, die unsere Sprache, unsere Kultur oder unseren Glauben nicht teilen\u201c, schreibt das Vorbereitungsteam aus Malta.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eIch freue mich, dass wir diesen Gottesdienst im Miteinander von Landeskirche und Di\u00f6zese, von Landessynode und Katholikenrat, von Gemeinden aus Zweibr\u00fccken und den ACK-Kirchen feiern k\u00f6nnen\u201c, erkl\u00e4rt Kirchenpr\u00e4sident Christian Schad in seiner Einladung an die Gemeinden.<\/p>\n\n\n\n<p><em>13.01.2020<\/em><\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Kirchen in der Pfalz werben f\u00fcr Zustimmungsl\u00f6sung bei Organspende<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><strong>Deutscher Bundestag entscheidet in dieser Woche \u2013 Kirchenpr\u00e4sident und Bischof: \u201eWiderspruchsl\u00f6sung ethisch hoch problematisch\u201c<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<p><strong>Speyer (lk\/is) &#8211; <\/strong>Im Blick auf die Beratung des Deutschen Bundestages \u00fcber eine Neuregelung der Organspende in Deutschland &#8211; die Entscheidung f\u00e4llt in dieser Woche &#8211; verdeutlichen der  Speyerer Bischof Karl-Heinz Wiesemann und der Kirchenpr\u00e4sident der  Evangelischen Kirche der Pfalz Christian Schad den Standpunkt der beiden  Kirchen. \u201eWir unterst\u00fctzen das Ziel, die Zahl der Organspenden in  Deutschland zu erh\u00f6hen. Die Organspende betrachten wir dabei als  Ausdruck einer von N\u00e4chstenliebe und Solidarit\u00e4t bestimmten Haltung, die  h\u00f6chste Anerkennung verdient\u201c, erkl\u00e4ren Schad und Wiesemann. Sie d\u00fcrfe  jedoch nicht allgemein zur moralischen Pflicht erkl\u00e4rt werden. \u201eAus  christlicher Sicht muss eine Organspende immer die Frucht einer  pers\u00f6nlichen Auseinandersetzung und das Ergebnis einer freiwillig  getroffenen Entscheidung sein.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Sie\n wenden sich mit diesem Standpunkt gegen den Gesetzentwurf zur doppelten\n Widerspruchsl\u00f6sung. Ihr zufolge wird jeder Mensch grunds\u00e4tzlich zum \nOrganspender definiert, es sei denn, er hat zu Lebzeiten explizit \nwidersprochen. \u201eDie Widerspruchsl\u00f6sung sehen wir als ethisch, rechtlich \nund seelsorglich hoch problematisch an\u201c, untermauern Kirchenpr\u00e4sident \nund Bischof ihren gemeinsamen Standpunkt. Eine Organspende bedeute einen\n schwerwiegenden Eingriff in die k\u00f6rperliche Unversehrtheit eines \nMenschen. \u201eEine informierte und explizit erteilte Einwilligung erscheint\n uns als Voraussetzung daf\u00fcr zwingend notwendig. Anders kann ein so \ntiefgehender Eingriff in den Kernbereich der menschlichen Existenz und \nW\u00fcrde nicht begr\u00fcndet werden.\u201c Mit der Widerspruchsl\u00f6sung w\u00fcrde erstmals\n auf dem Gebiet der Medizinethik die ausdr\u00fcckliche Einwilligung durch \neine vermutete Zustimmung ersetzt, und das in dem besonders sensiblen \nBereich des Sterbens. \u201eDas halten wir f\u00fcr nicht verantwortbar\u201c, so \nWiesemann und Schad.<\/p>\n\n\n\n<p>Sie  bef\u00fcrworten den alternativ vorgelegten Gesetzesentwurf zur St\u00e4rkung der  Entscheidungsbereitschaft bei der Organspende, die sogenannte  Zustimmungsl\u00f6sung. Diese h\u00e4lt an der Voraussetzung der aktiv gegebenen  Zustimmung fest. \u201eIn unseren Augen ist das der bessere Weg.\u201c Zugleich  bewerten Schad und Wiesemann positiv, dass dieser Gesetzesentwurf bei  einer genauen Analyse der strukturellen Schw\u00e4chen im bisherigen  Transplantationsverfahren ansetzt. Denn der Bereitschaft zur Organspende  stehe vor allem der Vertrauensverlust in die Transplantationsmedizin  entgegen. Er sei Folge mehrerer Skandale in der Vergangenheit, bei denen  gravierende M\u00e4ngel im Ablauf einer Organtransplantation aufgedeckt  wurden. Die Zustimmungsl\u00f6sung erscheint Schad und Wiesemann \u201egeeignet,  hierbei Abhilfe zu schaffen, das Vertrauen in die Organspende zu erh\u00f6hen  und die Menschen zu bef\u00e4higen, eine informierte Entscheidung zu  treffen.\u201c Sie verbinden dieses Votum mit der Zusage, dass sich die  beiden Kirchen an einer solchen Aufkl\u00e4rung und Information nach ihren  M\u00f6glichkeiten weiterhin beteiligen werden.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Lesen sie hier die Einladung als pdf:<\/h3>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-file\"><a href=\"https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/20-Jahre-Bisch\u00f6fl.-Stiftung_Einladung.pdf\">20-Jahre-Bisch\u00f6fl.-Stiftung_Einladung<\/a><a href=\"https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/20-Jahre-Bisch\u00f6fl.-Stiftung_Einladung.pdf\" class=\"wp-block-file__button\" download>Herunterladen<\/a><\/div>\n\n\n\n<p><em>13.01.2020<\/em><\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Gemeinsam den l\u00e4ndlichen Raum st\u00e4rken\n<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Spitzenbegegnung der Protestantischen Landeskirche und des Bauern- und Winzerverbandes Rheinland-Pfalz S\u00fcd\n<\/h3>\n\n\n\n<p><strong>K\u00f6rborn (lk) &#8211; <\/strong>Die Bedeutung der b\u00e4uerlichen  Landwirtschaft f\u00fcr die Entwicklung des l\u00e4ndlichen Raumes war Hauptthema  beim Spitzengespr\u00e4ch zwischen dem Pr\u00e4sidium des Bauern- und  Winzerverbandes Rheinland-Pfalz S\u00fcd e. V. und dem Landeskirchenrat  der Evangelischen Kirche der Pfalz im westpf\u00e4lzischen K\u00f6rborn. <\/p>\n\n\n\n<p>Kirchenpr\u00e4sident Christian Schad betonte, dass \nLandwirte und Winzer nicht nur hochwertige und sichere Nahrungsmittel \nproduzieren, sondern h\u00e4ufig auch Verantwortung f\u00fcr das Gemeinwesen \n\u00fcbernehmen. So sei es eine gute Tradition in vielen\n Kirchengemeinden, dass Mitarbeitende des b\u00e4uerlichen Berufsstandes in \nPresbyterien und Synoden vertreten seien. Mit Blick auf die \nKirchenwahlen am 1. Advent 2020 ermutigte der Kirchenpr\u00e4sident die \nMitglieder des b\u00e4uerlichen Berufsstandes dazu, sich auch k\u00fcnftig\n in die Gestaltung des Gemeinwesen und der Kirche vor Ort aktiv \neinzubringen. \n<\/p>\n\n\n\n<p>Bauernpr\u00e4sident Eberhard Hartelt schilderte die \nHerausforderungen, denen sich Bauern und Winzer stellen m\u00fcssten: neben \nden Folgen des Klimawandels sei es vor allem das Ansehen \nlandwirtschaftlichen Arbeitens in der Bev\u00f6lkerung, welches\n Bauern und Winzern zu schaffen mache. \u201eDie Darstellung von Landwirten \nals Bodenvergifter und Tierqu\u00e4ler verletzt unsere Mitglieder zutiefst \nund wird der Leistung des Berufsstandes f\u00fcr die Versorgung der \nBev\u00f6lkerung mit Nahrungsmitteln und ihrem Beitrag zur\n nachhaltigen Bewirtschaftung landwirtschaftlicher Fl\u00e4chen nicht \ngerecht\u201c, erkl\u00e4rte Hartelt.\n<\/p>\n\n\n\n<p>Die Vertreter der Landeskirche und des \nBauernverbandes stimmten dar\u00fcber \u00fcberein, dass es fatal sei, komplexen \nThemen mit einfachen Sichtweisen und L\u00f6sungsversuchen zu begegnen. \nAnhand zahlreicher Beispiele zeigten die Repr\u00e4sentanten\n des Bauernverbandes auf, dass popul\u00e4r wirkende Entscheidungen wie \nbeispielsweise das Glyphosatverbot f\u00fcr die Bewirtschaftung unter \n\u00f6kologischen Gesichtspunkten auch Nachteile mit sich bringen.\n<\/p>\n\n\n\n<p>Einig waren sich die Gespr\u00e4chsteilnehmer auch \ndarin, dass der Wert von Nahrungsmitteln wieder st\u00e4rker ins Bewusstsein \nder Bev\u00f6lkerung ger\u00fcckt werden m\u00fcsse. Man wende sich gegen Dumpingpreise\n von Discountern bei Fleisch und Gem\u00fcse, da\n diese dem Ziel einer nachhaltig und auch \u00f6konomisch nachhaltigen \nProduktion zuwider liefen.<\/p>\n\n\n\n<p>Weiteres Thema des \nSpitzengespr\u00e4chs war die Vergabe von Kirchenland \u00fcber den \nProtestantischen Pfr\u00fcndestiftungsverband. Einigkeit herrschte dar\u00fcber, \ndass die Fl\u00e4chen sowohl einen Beitrag zur Sicherung der Pfarrbesoldung\n leisten als auch den P\u00e4chtern eine faire und nachhaltige \nBewirtschaftung der Fl\u00e4chen erm\u00f6glichen sollen. Sowohl die zust\u00e4ndige \nOberkirchenr\u00e4tin Karin Kessel als auch der Leiter des \nPfr\u00fcndestiftungsverbandes, Renaldo Dieterich, betonten ihr Interesse, \nauch\n weiterhin im guten und engen Kontakt mit dem Berufsstand diese Thematik\n zu bearbeiten.\n<\/p>\n\n\n\n<p>Oberkirchenr\u00e4tin \nDorothee W\u00fcst, zust\u00e4ndig f\u00fcr die Arbeitsbereiche Umwelt und die Arbeit \nmit Landwirten und Winzern, unterstrich in ihrem Res\u00fcmee die Bedeutung \neines konstruktiven Austauschs zwischen Kirche und\n Landwirtschaft. Es sei wichtig, dass Landwirte und Winzer von ihrer \nArbeit leben k\u00f6nnten und gleichzeitig die \u00f6kologischen Aspekte einer \nnachhaltigen Bewirtschaftung beachtet w\u00fcrden. Zudem solle gepr\u00fcft \nwerden, inwieweit projektorientiert die Zusammenarbeit\n zwischen Bauernverband und der Evangelischen Kirche der Pfalz \nbeispielsweise mit Begegnungen in landwirtschaftlichen Betrieben oder \neiner Bl\u00fchstreifenaktion, bei der landwirtschaftliche Fl\u00e4chen besonders \ninsektenfreundlich gestaltet w\u00fcrden, vertieft werden\n k\u00f6nne. <\/p>\n\n\n\n<p><strong>Hintergrund: <\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Der Bauern- und  Winzerverband Rheinland-Pfalz S\u00fcd e.V. (BWV) versteht sich als die  berufsst\u00e4ndische Vertretung der in der Land- und Forstwirtschaft und im  Weinbau t\u00e4tigen Menschen. Zugleich ist er bestrebt,  die Interessen des gesamten l\u00e4ndlichen Raumes zu wahren. Der BWV hat  rund 12.000 Mitglieder in insgesamt 611 Ortsvereinen.<\/p>\n\n\n\n<p><em>13.01.2020<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"mh-excerpt\"><p>Christliche Gemeinschaft zeichnet sich durch Gastfreundschaft aus \u00d6kumenischer Gottesdienst in der Zweibr\u00fccker Alexanderskirche \u2013 Gebetswoche zur Einheit Speyer \/ Zweibr\u00fccken (lk\/is) &#8211; Zu einem \u00f6kumenischen Gottesdienst anl\u00e4sslich der Gebetswoche f\u00fcr die Einheit der Christen laden <a class=\"mh-excerpt-more\" href=\"https:\/\/speyer24news.com\/?p=24165\" title=\"Kirche\">[&#8230;]<\/a><\/p>\n<\/div>","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_monsterinsights_skip_tracking":false,"_monsterinsights_sitenote_active":false,"_monsterinsights_sitenote_note":"","_monsterinsights_sitenote_category":0,"footnotes":""},"categories":[120],"tags":[5322,174,2360,121,5319,5321,5320],"aioseo_notices":[],"amp_enabled":true,"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/speyer24news.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/24165"}],"collection":[{"href":"https:\/\/speyer24news.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/speyer24news.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/speyer24news.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/speyer24news.com\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=24165"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/speyer24news.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/24165\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":24167,"href":"https:\/\/speyer24news.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/24165\/revisions\/24167"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/speyer24news.com\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=24165"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/speyer24news.com\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=24165"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/speyer24news.com\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=24165"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}