{"id":24182,"date":"2020-01-13T13:16:57","date_gmt":"2020-01-13T12:16:57","guid":{"rendered":"https:\/\/speyer24news.com\/?p=24182"},"modified":"2020-01-13T13:22:17","modified_gmt":"2020-01-13T12:22:17","slug":"politik-3","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/speyer24news.com\/?p=24182","title":{"rendered":"Politik"},"content":{"rendered":"<style type=\"text\/css\">\r\n\t.ads_top_disp{}\r\n\t.ads_top_corner_disp{ float:left; margin:0px 10px 10px 0px; }\r\n\t.ads_first_p_disp{}\r\n\t.ads_bottom_disp{}\r\n\t<\/style>\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Ministerpr\u00e4sidentin Malu Dreyer unterzeichnet Welterbe-Antrag f\u00fcr j\u00fcdisches Erbe<\/h2>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"aligncenter\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" width=\"450\" height=\"410\" src=\"https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/SchUM-Logo.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-24183\" srcset=\"https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/SchUM-Logo.png 450w, https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/SchUM-Logo-300x273.png 300w\" sizes=\"(max-width: 450px) 100vw, 450px\" \/><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p><strong>Mainz \/ Worms \/ Speyer &#8211; <\/strong>Ministerpr\u00e4sidentin Malu Dreyer unterzeichnete heute in der Mainzer Neuen Synagoge den  <strong>Welterbe-Antrag \u201eSchUM-St\u00e4tten Speyer, Worms und Mainz\u201c<\/strong>. Die drei St\u00e4dte  waren die f\u00fchrenden religi\u00f6sen Zentren des Judentums  in Europa. Damit ist der Weg frei, den Antrag am 23. Januar formal bei  der UNESCO in Paris einzureichen. \u201eRheinland-Pfalz hat eine  au\u00dfergew\u00f6hnlich reiche j\u00fcdische Geschichte. Mit unserem Antrag wollen  wir die umfassende Bedeutung unseres j\u00fcdischen Erbes herausstellen und  damit das Bewusstsein f\u00fcr die deutsch-j\u00fcdische Geschichte  wachhalten\u201c, unterstrich die Ministerpr\u00e4sidentin. <\/p>\n\n\n\n<p>Das \u00fcber 1.000 Seiten \nstarke Dokument f\u00fchrt den au\u00dfergew\u00f6hnlichen, universellen Wert aus, der \nf\u00fcr einen erfolgreichen UNESCO-Antrag notwendig ist. So haben die drei \nSchUM-St\u00e4dte am Rhein mit ihren wegweisenden\n Monumenten und Traditionen das Judentum gepr\u00e4gt und in Mittel- und \nOsteuropa \u00fcber mehrere Jahrhunderte ma\u00dfgeblich beeinflusst. Hier \nentstanden neue Synagogentypen, monumentale Mikwen und eine eigene \nBestattungskultur. Mit den ber\u00fchmten Gelehrten wie Raschi,\n Maharam und Maharil ist SchUM zur Wiege des aschkenasischen Judentums \ngeworden.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eDie drei eng  miteinander verbundenen j\u00fcdischen Gemeinden beeinflussten im Mittelalter  ma\u00dfgeblich die Kultur, die liturgische Dichtung und das religi\u00f6se Recht  des Judentums in Mittel- und Osteuropa. Ihre kulturelle  Bl\u00fcte zeugt auch von einem au\u00dfergew\u00f6hnlichen Kulturtransfer zwischen  christlicher Mehrheitsgesellschaft und j\u00fcdischen Gemeinden. Sie war aber  auch mit Ausgrenzung, Verfolgung und Vertreibung verbunden. Heute muss  sie uns Mahnung sein, die kulturelle Vielfalt  als gemeinsame, gro\u00dfe Chance zu sehen\u201c, so Ministerpr\u00e4sidentin Malu  Dreyer.  <\/p>\n\n\n\n<p>Eine Arbeitsgruppe aus \nWissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern verschiedener Universit\u00e4ten, \ndem Kulturministerium, der Generaldirektion Kulturelles Erbe, dem Verein\n SchUM-St\u00e4tten e.V., den St\u00e4dten Speyer, Worms\n und Mainz und der j\u00fcdischen Gemeinde Mainz\/Worms hatte den \nWelterbe-Antrag bestehend aus Nominierungsdossier und Managementplan \nseit 2016 erarbeitet. Im Nominierungsdossier wird insbesondere der \nau\u00dfergew\u00f6hnliche universelle Wert der St\u00e4tten dargelegt. Der\n Managementplan, der unter Federf\u00fchrung des SchUM-Vereins erstellt \nwurde, zeigt auf, wie auch in Zukunft der Schutz der St\u00e4tten \nsichergestellt und das Wissen \u00fcber ihre Bedeutung gesteigert werden \nkann.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eEs ist ein gro\u00dfer \nGemeinschaftserfolg, dass wir diesen fundierten Antrag heute vorstellen \nk\u00f6nnen. Das Land hat das gro\u00dfe Potential fr\u00fch erkannt und in enger \nZusammenarbeit mit Wissenschaft, j\u00fcdischen Gemeinden,\n Kommunen und Zivilgesellschaft den Antrag erstellt. Wir konnten \nzahlreiche, wegweisende Erkenntnisse \u00fcber die j\u00fcdischen Bauten und die \nherausragenden kulturellen Leistungen der Gemeinden im Hoch- und \nSp\u00e4tmittelalter gewinnen. Allein dies ist schon ein gro\u00dfer\n Gewinn\u201c, verdeutlichte Kulturminister Konrad Wolf. \u201eIch m\u00f6chte mich \ndaher bei allen Beteiligten herzlich bedanken. Ich bin mir sicher, dass \nwir mit dieser Basis eine gute Grundlage gelegt haben, die Kulturst\u00e4tten\n f\u00fcr unsere Nachwelt zu bewahren und deren Wert\n und die au\u00dfergew\u00f6hnliche Bedeutung der \u00d6ffentlichkeit zu vermitteln. \nDies ist unsere gemeinsame Verpflichtung.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Im Anschluss an die \nAntragsunterzeichnung wurde die Fortf\u00fchrung des Kooperationsvertrags \nzwischen dem Land, den St\u00e4dten Speyer, Worms und Mainz, dem \nLandesverband der j\u00fcdischen Gemeinden von Rheinland-Pfalz, der\n j\u00fcdischen Gemeinde Mainz und Worms und der Kultusgemeinde der \nRheinpfalz signiert. Die Partnerinnen und Partner wollen die gute \nKooperation miteinander auch \u00fcber die Antragsstellung hinaus fortf\u00fchren.<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"aligncenter\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" width=\"800\" height=\"600\" src=\"https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/DSC06661.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-24184\" srcset=\"https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/DSC06661.jpg 800w, https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/DSC06661-300x225.jpg 300w, https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/DSC06661-768x576.jpg 768w, https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/DSC06661-678x509.jpg 678w, https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/DSC06661-326x245.jpg 326w, https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/DSC06661-80x60.jpg 80w\" sizes=\"(max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p>Stefanie Seiler, Oberb\u00fcrgermeisterin von Speyer und Vorsitzende des\nSchUM-Vereins, erg\u00e4nzte: \u201eSchUM,\n der Verbund der j\u00fcdischen Gemeinden der St\u00e4dte Speyer, Worms und Mainz \nim Mittelalter, war Wiege, Zentrum und Bl\u00fctezeit des europ\u00e4ischen \nJudentums. Trotz der Zerst\u00f6rungen durch die Nationalsozialisten\n sind in allen drei St\u00e4dten bedeutende historische Monumente erhalten \ngeblieben. Dieses einzigartige kulturelle Erbe gilt es zu bewahren, \nweshalb es mich besonders freut, dass wir die Bewerbung um den Status \nals UNESCO-Weltkulturerbe nun gemeinsam auf die Zielgerade\n f\u00fchren k\u00f6nnen. Gem\u00e4\u00df den Richtlinien der UNESCO z\u00e4hlen die Welterben zu\n den \u201aunsch\u00e4tzbaren und unersetzlichen G\u00fctern nicht nur jedes Volkes, \nsondern der ganzen Menschheit\u2018. Eine Aufnahme der SchUM-St\u00e4dte in diese \nListe w\u00e4re &#8211; insbesondere in Zeiten des wachsenden\n Antisemitismus weltweit &#8211; ein bedeutendes Zeichen, das in seiner \nWirkung kaum \u00fcbersch\u00e4tzt werden kann.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Am 23. Januar wird das \nLand Rheinland-Pfalz offiziell den Welterbe-Antrag der UNESCO an ihrem \nHauptsitz in Paris \u00fcberreichen. Im Anschluss pr\u00fcft die UNESCO-Verwaltung\n die Vollst\u00e4ndigkeit der Unterlagen. Von M\u00e4rz\n 2020 bis M\u00e4rz 2021 erfolgt die Pr\u00fcfung der beratenden Gremien. Eine \nVor-Ort-Begehung wird im Herbst 2020 erwartet. Eine erste Entscheidung \n\u00fcber den Antrag k\u00f6nnte fr\u00fchestens Juni\/Juli 2021 auf der j\u00e4hrlich \nstattfindenden Sitzung des UNESCO-Komitees erfolgen.\n<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Statements der Partnerinnen und Partner:<\/h4>\n\n\n\n<p>Oberb\u00fcrgermeister \nMichael Ebling, Stadt Mainz: \u201eF\u00fcr die Landeshauptstadt Mainz ist die \nkulturhistorische Tradition des mittelalterlichen Judentums ein \nwertvolles Erbe, das wir im Verbund mit anderen Partnern st\u00e4rker\n ins \u00f6ffentliche Bewusstsein r\u00fccken wollen. Wir unterst\u00fctzen deshalb das\n Projekt eines UNESCO-Weltkulturerbes der drei SchUM-Gemeinden aus \nganzem Herzen. Mit dem Ziel einer Anerkennung der SchUM-Gemeinden wollen\n wir gemeinsam an die uralte j\u00fcdische Tradition\n des Lernens und Lehrens, die in den SchUM-Gemeinden Speyer, Worms und \nMainz gepflegt wurde, ankn\u00fcpfen und deren gro\u00dfe Bedeutung f\u00fcr unsere \nKultur den nachfolgenden Generationen vermitteln. Der alte Mainzer \nj\u00fcdische Friedhof am Judensand, der die \u00e4ltesten Grabsteine\n Mitteleuropas birgt, wird nun die Aufmerksamkeit erhalten, die er \naufgrund seines geschichtlichen und religi\u00f6sen Wertes verdient.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Oberb\u00fcrgermeister Adolf\n Kessel, Stadt Worms: \u201eIn unserer Stadt, bei Juden als Warmaisa bekannt,\n zeugen ein Ensemble aus Synagoge, Frauenschul, Mikwe und der \nRaschi-Jeschiwa sowie dem Friedhof \u201aHeiliger Sand\u2018 von\n dieser einzigartigen Geschichte der SchUM-Gemeinden. Wir sind froh, \ndass die SchUM-St\u00e4tten in Worms Besucher aus aller Welt anziehen. \nWichtig ist f\u00fcr uns auch, dass die J\u00fcdische Gemeinde Mainz als Inhaberin\n dieses Ensemble wieder zu einem lebendigen Zentrum\n hat werden lassen &#8211; und der \u201aHeilige Sand\u2018 ein Ort ist, um sich mit den\n gro\u00dfen Gelehrten zu verbinden. Es ist f\u00fcr die Stadt Worms eine gro\u00dfe \nFreude, dass der Antrag an die UNESCO nun fertig gestellt ist. Wir \nvertrauen fest darauf, dass SchUM Welterbe wird!\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Avadislav Avadiev, \nVorsitzender des Landesverbands der j\u00fcdischen Gemeinden von \nRheinland-Pfalz: \u201eDer UNESCO-Antrag des Landes in Kooperation mit den \nj\u00fcdischen Gemeinden f\u00fcr die Anerkennung der SchUM-St\u00e4dte als\n Weltkulturerbe zeigt die Wertsch\u00e4tzung der rheinland-pf\u00e4lzischen \nLandespolitik f\u00fcr die einstigen Zentren der j\u00fcdischen Gelehrsamkeit und \nKultur. Dessen materielles Erbe ist nicht nur f\u00fcr das Judentum von \ngro\u00dfer Bedeutung und im weltweiten Vergleich einzigartig,\n sondern sollte auch f\u00fcr die kommenden Generationen jeder \nGlaubensrichtung erhalten werden.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Anna Kischner, \nVorsitzende der J\u00fcdischen Gemeinde Mainz und Worms: \u201eIch w\u00fcnsche mir \nsehr, dass die Touristinnen und Touristen nicht nur zu den SchUM-St\u00e4dten\n reisen, um alte, j\u00fcdische Steine zu fotografieren, sondern\n dass diese Steine ihnen etwas sagen werden, das sie in ihren Herzen \nmitnehmen k\u00f6nnen.&#8220;<\/p>\n\n\n\n<p>Israil Epstein,  Vorsitzender der J\u00fcdischen Kultusgemeinde der Rheinffalz: \u201cSpeyer, Worms  und Mainz sind seit jeher die wichtigsten Zentren des Judentums in  Europa seit dem Mittelalter. Diese St\u00e4dte  waren immer Quelle f\u00fcr weise Gelehrte und ber\u00fchmte Rabbiner, um ihr  Wissen zu vertiefen. Deswegen hie\u00df Speyer &#8222;Jerusalem am Rhein&#8220;.<\/p>\n\n\n\n<p><em>Text: Staatskanzlei Rheinland-Pfalz Foto: Speyer 24\/7 News, dak<br>13.01.2020<\/em><\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Empfang der Sternsinger<\/h2>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Ministerpr\u00e4sidentin Malu Dreyer: Klares Zeichen f\u00fcr friedvolles Miteinander<\/h3>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"aligncenter\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2019\/12\/Malu-Dreyer-SPD.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-23820\"\/><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p><strong>Mainz &#8211;<\/strong> Sternsingerinnen und  Sternsinger aus ganz Rheinland-Pfalz waren am 09.01.2020 G\u00e4ste von  Ministerpr\u00e4sidentin Malu Dreyer. \u201eDas Dreik\u00f6nigssingen ist mehr als ein  sch\u00f6ner Brauch, der Segen, den die Sternsinger und Sternsingerinnen  der gesamten Staatskanzlei \u00fcberbrachten und die Friedensbotschaft sind  ganz wichtige Zeichen f\u00fcr ein friedvolles Miteinander\u201c, sagte die  Ministerpr\u00e4sidentin. Die Jungen und M\u00e4dchen brachten den Segenswunsch  \u201eChristus mansionem benedicat\u201c \u00fcber der T\u00fcr des B\u00fcros  der Ministerpr\u00e4sidentin an. Die diesj\u00e4hrige Sternsingeraktion steht  unter dem Motto \u201eSegen bringen, Segen sein. Frieden! Im Libanon und  weltweit\u201c.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201e\u00dcberall auf der Welt \nsollte die Botschaft \u201aMiteinander statt gegeneinander\u2018 gelebt werden. \nDamit dies gut gelingt, kommt es auf unsere Haltung und unser Tun an. \nJeder und jede kann etwas zum Frieden beitragen\u201c,\n so Ministerpr\u00e4sidentin Malu Dreyer. An die Sternsingerinnen und \nSternsinger aus den Bist\u00fcmern Speyer, Limburg, Trier, Mainz und der \nPfarrei St. Peter \u2013 St. Emmeran aus Mainz gewandt lobte sie deren \nEinsatz: \u201eIhr setzt ein klares und solidarisches Zeichen \u2013\n daf\u00fcr bedanke ich mich ganz herzlich.\u201c <\/p>\n\n\n\n<p>\u201eEs ist nicht leicht, \nFrieden zu schaffen und zu erhalten. Die F\u00f6rderung von Frieden und \nVerst\u00e4ndigung zwischen Menschen unterschiedlicher Herkunft und Religion \nim Libanon ist daher ein wichtiger Schritt auf dem\n langen Weg hin zu einem umfassenden Frieden \u2013 denn Frieden hei\u00dft nicht \nnur, dass kein Krieg herrscht. Frieden ist eine Grundhaltung, die \nverantwortungsvollen Entscheidungen zu Grunde liegt und die immer wieder\n neu gewagt und weiterentwickelt werden muss\u201c,\n betonte die Ministerpr\u00e4sidentin.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Aktion  Dreik\u00f6nigssingen der Sternsinger ist die gr\u00f6\u00dfte Solidarit\u00e4tsaktion von  Kindern f\u00fcr Kinder weltweit. Jedes Jahr wird ein Thema und ein Land  ausgew\u00e4hlt, um den Sternsingerinnen und Sternsingern die Lebenssituation  anderer Kinder am konkreten Beispiel nahezubringen. Gesammelt wird  allerdings nicht nur f\u00fcr dieses eine Land, sondern f\u00fcr alle Projekte.<\/p>\n\n\n\n<p><em>Staatskanzlei Rheinland-Pfalz<br>13.01.2020<\/em><\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Neujahrsempfang des Bundespr\u00e4sidenten<\/h2>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Engagierte B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger aus Rheinland- Pfalz im Schloss Bellevue<\/h3>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"aligncenter\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" width=\"800\" height=\"600\" src=\"https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2019\/12\/DSC02505.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-22999\" srcset=\"https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2019\/12\/DSC02505.jpg 800w, https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2019\/12\/DSC02505-300x225.jpg 300w, https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2019\/12\/DSC02505-768x576.jpg 768w, https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2019\/12\/DSC02505-678x509.jpg 678w, https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2019\/12\/DSC02505-326x245.jpg 326w, https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2019\/12\/DSC02505-80x60.jpg 80w\" sizes=\"(max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p><strong>Berlin &#8211; <\/strong>Neun B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger aus Rheinland-Pfalz nehmen am diesj\u00e4hrigen  Neujahrsempfang des Bundespr\u00e4sidenten in Berlin teil. Die Einladung dazu  erhielten sie auf Vorschlag von Ministerpr\u00e4sidentin  Malu Dreyer in Anerkennung ihres ehrenamtlichen Engagements. Die  Bevollm\u00e4chtigte des Landes Rheinland-Pfalz beim Bund und bei der  Europ\u00e4ischen Union, Staatssekret\u00e4rin Heike Raab, begleitet die  Delegation. \u201eRheinland-Pfalz ist gepr\u00e4gt von einem engagierten  Miteinander und von vielen ehrenamtlich T\u00e4tigen, die das  gesellschaftliche, politische und kulturelle Leben im Land entscheidend  mitpr\u00e4gen. Diese Menschen \u00fcbernehmen Verantwortung und stehen f\u00fcr  einander ein\u201c, so Heike Raab. <\/p>\n\n\n\n<p>Die\n Stadtf\u00fchrerinnen Sabrina Albers und Kerstin Scholl aus Speyer \npositionieren sich mit ihrem Engagement klar gegen Antisemitismus und \nFremdenhass. Sie stehen im engen Kontakt mit der j\u00fcdischen\n Gemeinde und setzen mit den Stolpersteinen ein sichtbares Zeichen in \nder Stadt. \n<\/p>\n\n\n\n<p>Ria\n Braun aus Herschbroich ist Initiatorin und Namensgeberin von \u201eRias \nFundgrube\u201c, einem Sozialkaufhaus in Adenau. Es bietet B\u00fcrgerinnen und \nB\u00fcrgern \u201esch\u00f6ne Sachen\u201c zu erschwinglichen Preisen\n und setzt dabei auf Nachhaltigkeit und fairen Handel. Zudem engagiert \nsich Ria Braun bei der Tafel Adenau.<\/p>\n\n\n\n<p>Der\n Ludwigshafener Jens Br\u00fcckner ist in der Fl\u00fcchtlingshilfe aktiv und \nengagiert sich seit 13 Jahren im Ludwigshafener B\u00fcndnis gegen Rassismus \nund f\u00fcr Toleranz. Au\u00dferdem vertritt er die Interessen\n der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter als Betriebsratsvorsitzender der \nGenerali AG.<\/p>\n\n\n\n<p>Janeli\n Deg\u00e8 aus Koblenz stammt aus einer Sinti-Familie und nutzt seine \nErfahrungen, aber vor allem sein musikalisches Talent, um Br\u00fccken \nzwischen Sinti-Jugendlichen und Gleichaltrigen zu bauen.\n Seit \u00fcber f\u00fcnf Jahren gestaltet Deg\u00e8 die Kinder- und Jugendarbeit in \nder Kirchengemeinde Koblenz-Pfaffendorf mit.<\/p>\n\n\n\n<p>Seit\n sechs Jahren ist Tale-Marie Meis Mitglied und seit zwei Jahren \nVorsitzende des Jugendrates der Stadt Koblenz. Dar\u00fcber hinaus ist sie im\n Projekt \u201eMenschen ohne Wohnung\u201c des Bisch\u00f6flichen\n Cusanus Gymnasiums aktiv und organisiert jeden Sonntag ein warmes \nMittagessen f\u00fcr wohnungslose Menschen.<\/p>\n\n\n\n<p>W\u00e4hrend\n ihrer Ausbildung zur Gesundheits- und Krankenpflegerin arbeitete Esther\n Schlautmann aus Mainz ehrenamtlich in der Wohnungsloseninitiative \n\u201egast-Haus statt Bank\u201c. Neben ihrem Medizinstudium\n engagiert sie sich im Verein \u201eMedinetz\u201c und leistet medizinische \nVersorgung f\u00fcr Menschen ohne Papiere und Migranten ohne Versicherung.\n<\/p>\n\n\n\n<p>Die\n Mitbegr\u00fcnderin der K\u00fcnstlergruppe Impuls(e), Doris Seibel-Tauscher, \nsetzt sich seit mehr als 40 Jahren f\u00fcr Kunst und Kultur in ihrer Heimat \nAlzey ein. Sie ist Gr\u00fcndungsmitglied und derzeit\n 1. Vorsitzende des Altstadtvereins und aktives Mitglied im \nAltertumsverein.<\/p>\n\n\n\n<p>Als  langj\u00e4hriges Mitglied im Beirat f\u00fcr Migration und Integration und  Mitglied des Interkulturellen Runden Tisches in Worms trug Mohammed  Islam Du-Din ma\u00dfgeblich zu der Schaffung eines islamischen  Friedhofes bei. Bei der Realisation des Projektes vermittelte er  zwischen den verschiedenen Interessengruppen.<\/p>\n\n\n\n<p><em>Text: Staatskanzlei Rheinland-Pfalz Foto: Speyer 24\/7 News, dak<br>13.01.2020<\/em><\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Ministerpr\u00e4sidentin Malu Dreyer: Wir brauchen eine Dekade der Diplomatie und der \u00dcbereinkunft in internationalen Institutionen<\/h2>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"aligncenter\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2019\/12\/Dreyer-Malu.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-23819\"\/><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p><strong>Mainz &#8211; <\/strong>Mit Blick auf die  angespannte Lage im Nahen Osten mahnte Ministerpr\u00e4sidentin Malu Dreyer  in ihrer Neujahrsansprache, alles f\u00fcr eine friedliche L\u00f6sung im Konflikt  zwischen den USA und dem Iran zu tun. \u201eDas Jahr  hat, wenn wir den Blick \u00fcber die Grenzen der Bundesrepublik hinaus  richten, gar nicht friedlich begonnen. Viele Menschen bef\u00fcrchten, dass  sich der Konflikt zwischen den USA und dem Iran weiter zuspitzt. Ich bin  \u00fcberzeugt, dass wir eine neue Dekade brauchen,  in der wir Br\u00fccken bauen und bei internationalen Konflikten wieder  st\u00e4rker auf die Kraft der Diplomatie setzen und darauf, \u00dcbereink\u00fcnfte in  den internationalen Institutionen zu erzielen, statt auf Alleing\u00e4nge  und die Kraft der Waffen\u201c, sagte Ministerpr\u00e4sidentin  Malu Dreyer bei ihrem Neujahrsempfang in der Staatskanzlei vor rund 350  G\u00e4sten aus allen Bereichen des \u00f6ffentlichen Lebens. <\/p>\n\n\n\n<p>Rheinland-Pfalz stehe \ngut da, sagte Ministerpr\u00e4sidentin Malu Dreyer weiter, seit 2003 habe das\n Land die drittniedrigste Arbeitslosenquote in Deutschland. Sie lobte an\n dieser Stelle besonders den Mittelstand, der\n immer wieder beweise, wie anpassungsf\u00e4hig, innovativ und \nwiderstandsf\u00e4hig er auch in herausfordernden Zeiten sei. Eine gro\u00dfe \nHerausforderung sei die Sicherung der Fachkr\u00e4fte. Landesregierung, \nArbeitgeber, Gewerkschaften und die Bundesagentur f\u00fcr Arbeit arbeiteten\n gemeinsam an diesem Ziel. Ministerpr\u00e4sidentin Malu Dreyer zeigte sich \nzuversichtlich, dass Rheinland-Pfalz gut aufgestellt sei, um dem \ndigitalen Wandel in der Arbeitswelt zu begegnen. Das Land habe schon in \nZeiten des Umbruchs w\u00e4hrend der Konversion gezeigt,\n dass es sich immer wieder neu erfinden k\u00f6nne. \u201eWir alle merken, dass \nwir in einer Zeit eines fundamentalen Umbruchs leben, der alle \nLebensbereiche betrifft. Eine der dynamischsten Ver\u00e4nderungen der \nArbeitswelt, \u00e4hnlich umw\u00e4lzend wie die Industrielle Revolution\n im 19. Jahrhundert, stellt die Herausforderung an uns, Sicherheit in \nZeiten des Wandels zu geben,\u201c so Ministerpr\u00e4sidentin Malu Dreyer. \nMenschen brauchten die Zuversicht, dass sie vom Wandel profitierten. Das\n sicherzustellen, sei eine politische Aufgabe. \u201eRheinland-Pfalz\n soll Transformationsgewinner werden. Ich bin \u00fcberzeugt, dass es \ngelingen wird, wenn wir die Kompetenzen von allen nutzen\u201c, so die \nMinisterpr\u00e4sidentin.\n<\/p>\n\n\n\n<p>Auch der Klimaschutz \nbetreffe alle und fordere daher auch alle Menschen zum Umdenken auf. \nViele w\u00fcrden jetzt vor allem wegen der seit Monaten w\u00fctenden \nverheerenden Br\u00e4nde in Australien wach. \u201eKlimaschutz ist f\u00fcr\n die Landesregierung keine Modeerscheinung. Wir fangen nicht erst bei \nNull an, sondern Rheinland-Pfalz ist in Sachen Klimaschutz bereits auf \neinem sehr guten Weg, denn wir halten unsere Klimaschutzziele ein! Seit \n30 Jahren reduzieren wir Treibhausgasemissionen\n und stehen kurz vor Erreichung unseres eigenen Klimaschutzziels: 40 \nProzent Reduktion bis 2020\u201c, unterstrich Ministerpr\u00e4sidentin Malu \nDreyer.<\/p>\n\n\n\n<p>In Zeiten des Umbruchs \nsei es besonders wichtig, den Zusammenhalt zu st\u00e4rken. Es lohne sich, \nf\u00fcr Frieden, Freiheit und Demokratie als elementare Bestandteile unserer\n Gesellschaft einzustehen. Ein guter Kompromiss\n sei keine Schw\u00e4che, sondern die K\u00f6nigsdisziplin der Demokratie und des \nZusammenlebens.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Ministerpr\u00e4sidentin\n zeigte sich davon \u00fcberzeugt, dass die Solidargemeinschaft in \nRheinland-Pfalz stark sei und dass es viele gute Gr\u00fcnde gebe, \nzuversichtlich nach vorn zu schauen. \u201eWir sind schon lange das\n Land der guten und geb\u00fchrenfreien Bildung von der Kita bis zur \nHochschule und wir ruhen uns darauf nicht aus. Seit diesem Jahr gilt \nauch: \u201aBeitragsfrei ab zwei! In Krippe und Kita!\u2018 Das ist auch ein \nwichtiger Grund daf\u00fcr, dass in keinem anderen Land in Deutschland\n der Bildungserfolg der Kinder so unabh\u00e4ngig vom Geldbeutel der Eltern \nist wie in Rheinland-Pfalz. Wir haben die beste Unterrichtsversorgung \nseit Jahrzehnten. In den Grundschulen 106 Prozent, in den \nallgemeinbildenden Schulen 99,2 Prozent strukturelle Versorgung.\n Bundesweit haben wir die kleinsten Grundschulklassen. Trotz \nzur\u00fcckgehender Sch\u00fclerzahlen haben wir in dieser Legislaturperiode 660 \nzus\u00e4tzliche neue Stellen geschaffen. Und weil auch Lehrer manchmal krank\n werden, haben wir den Vertretungspool auf 1.650 unbefristete\n Planstellen aufgestockt. Und auch bei der Umsetzung des Digitalpakt \nSchule geh\u00f6ren wir zu Spitzengruppe in Deutschland.\u201c\n<\/p>\n\n\n\n<p>Ihren G\u00e4sten dankte  Ministerpr\u00e4sidentin Malu Dreyer f\u00fcr ihr Engagement in ihren jeweiligen  Bereichen. \u201eSie alle pr\u00e4gen den Erfolg unseres Landes ma\u00dfgeblich mit. Ob  in der Wirtschaft und Wissenschaft, in der Politik,  in Kirchen, Sport, Kultur, Medien, Kommunen oder im Rahmen von  ehrenamtlichen Initiativen. Ich danke Ihnen f\u00fcr Ihren Einsatz und Ihre  tatkr\u00e4ftige Beteiligung an gesellschaftlichen Prozessen, so  Ministerpr\u00e4sidentin Malu Dreyer. <\/p>\n\n\n\n<p><em>Text: Staatskanzlei Rheinland-Pfalz Foto: Speyer 24\/7 News, dak<br>13.01.2020<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"mh-excerpt\"><p>Ministerpr\u00e4sidentin Malu Dreyer unterzeichnet Welterbe-Antrag f\u00fcr j\u00fcdisches Erbe Mainz \/ Worms \/ Speyer &#8211; Ministerpr\u00e4sidentin Malu Dreyer unterzeichnete heute in der Mainzer Neuen Synagoge den Welterbe-Antrag \u201eSchUM-St\u00e4tten Speyer, Worms und Mainz\u201c. 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