{"id":24828,"date":"2020-01-28T13:47:12","date_gmt":"2020-01-28T12:47:12","guid":{"rendered":"https:\/\/speyer24news.com\/?p=24828"},"modified":"2020-01-28T13:47:14","modified_gmt":"2020-01-28T12:47:14","slug":"kirche-49","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/speyer24news.com\/?p=24828","title":{"rendered":"Kirche"},"content":{"rendered":"<style type=\"text\/css\">\r\n\t.ads_top_disp{}\r\n\t.ads_top_corner_disp{ float:left; margin:0px 10px 10px 0px; }\r\n\t.ads_first_p_disp{}\r\n\t.ads_bottom_disp{}\r\n\t<\/style>\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Auftakt der Sch\u00fclertage im Bistum Speyer <\/strong><\/h2>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><strong>Rund  420 Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fclern aus 14 Schulen nehmen vom 27. Januar bis  4. Februar an der Veranstaltung teil \u2013 Gr\u00f6\u00dfte Sch\u00fclergruppe ist am  Mittwoch zu Gast in Speyer<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"aligncenter\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" width=\"800\" height=\"606\" src=\"https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/Schuelertage-27OrgelerkundungmitChristophKeggenhoff.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-24830\" srcset=\"https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/Schuelertage-27OrgelerkundungmitChristophKeggenhoff.jpg 800w, https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/Schuelertage-27OrgelerkundungmitChristophKeggenhoff-300x227.jpg 300w, https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/Schuelertage-27OrgelerkundungmitChristophKeggenhoff-768x582.jpg 768w, https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/Schuelertage-27OrgelerkundungmitChristophKeggenhoff-80x60.jpg 80w\" sizes=\"(max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><figcaption>Orgelerkundung mit Christoph Keggenhoff<\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p><strong>Speyer &#8211; <\/strong>Am Montag starteten die Sch\u00fclertage im Bistum Speyer. Rund 90 Sch\u00fclerinnen  der Maria Ward Schule aus Landau waren die Ersten, die das  Informationsangebot nutzten. Das Motto der Sch\u00fclertage ist \u201eMeine  Di\u00f6zese\u201c und dahinter steckt die Idee, den Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fclern die  M\u00f6glichkeit zu geben, das Bistum Speyer nicht aus dem Schulbuch,  sondern durch Gespr\u00e4che und Begegnungen mit Vertreterinnen und  Vertretern der Di\u00f6zese kennenzulernen.<\/p>\n\n\n\n<p>Ein  erster Programmpunkt: die Begegnung mit dem Dom. Unter der fachkundigen  F\u00fchrung von Bastian Hoffmann vom Dom-Kultur- und Besuchermanagement,  Domkapitular Franz Vogelgesang, dem stellvertretenden Domorganisten  Christoph Keggenhoff und Domkapitular Karl-Ludwig Hundemer, lernten die  jungen Frauen unter anderem die Krypta, die Orgel, die Katharinenkapelle  und die Sakristei mit dem Goldenen Kaiserevangeliar kennen. <\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"aligncenter\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" width=\"800\" height=\"558\" src=\"https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/Schuelertage-DiskussionmitBistumsleitung162.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-24831\" srcset=\"https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/Schuelertage-DiskussionmitBistumsleitung162.jpg 800w, https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/Schuelertage-DiskussionmitBistumsleitung162-300x209.jpg 300w, https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/Schuelertage-DiskussionmitBistumsleitung162-768x536.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><figcaption>Gespr\u00e4ch mit der Bistumsleitung<\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p>Im\n Chorsaal im Haus der Kirchenmusik pr\u00e4sentierte anschlie\u00dfend Felix \nScherer, Referent in der Bisch\u00f6flichen Pressestelle, Informationen \u00fcber \ndie Di\u00f6zese. Die Mitarbeiterin der Caritas, Marie Blechschmidt, gab \neinen Einblick in die Arbeit ihres Verbandes und informierte \u00fcber das \nJahresthema \u201eSei gut. Mensch\u201c. Felix Goldinger, Referent f\u00fcr \nmissionarische Pastoral und Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer des Visionsprozesses, \nstellte den Visionsprozess SEGENSORTE im Bistum Speyer vor. \u201eDie \nSch\u00fclerinnen waren sehr freundlich und offen gegen\u00fcber der Frage, wie \nsich Kirche f\u00fcr morgen ver\u00e4ndern muss. Gemeinschaft, Ruhe, Entspannung, \naber auch Raum zum Wachsen und Reifen wurden als wichtige Eigenschaften \ngenannt. Das hat sch\u00f6ne Perspektiven aufgemacht, was ein Segensort \neigentlich ist\u201c, so sein Res\u00fcmee.<\/p>\n\n\n\n<p>Danach hatten  die Sch\u00fclerinnen die M\u00f6glichkeit, jeweils an zwei Workshops ihrer Wahl  teilzunehmen. Das Angebot reichte vom Knobbeln an kniffligen Fragen zur  Bistumsgeschichte im Escape-Room des Bistumsarchivs unter der  fachkundigen Anleitung von Archivmitarbeiterin Tanja Ueltzhoeffer bis  zur Auseinandersetzung mit dem Thema \u201eSexueller Missbrauch\u201c mit der  Pr\u00e4ventionsbeauftragten des Bistums, Christine Lormes und mit dem Thema  \u201eVerschiedenheit wertsch\u00e4tzen \u2013 Homosexualit\u00e4t\u201c, die Monika Kreiner und  Axel Ochsenreither von der Frauen- und M\u00e4nnerseelsorge im Bistum  gestalteten. <\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"aligncenter\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" width=\"800\" height=\"575\" src=\"https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/SchuelertageWorkshopIstGlaubepolitisch-229.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-24832\" srcset=\"https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/SchuelertageWorkshopIstGlaubepolitisch-229.jpg 800w, https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/SchuelertageWorkshopIstGlaubepolitisch-229-300x216.jpg 300w, https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/SchuelertageWorkshopIstGlaubepolitisch-229-768x552.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><figcaption>Sch\u00fclerinnen beim Workshop &#8222;Ist Glauben politisch&#8220;<\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p>Zum \nersten Mal stand der Workshop \u201eWie soll ich mit Tod und Trauer umgehen\u201c \nmit Kerstin Fleischer, Referentin f\u00fcr den Bereich Hospiz- und \nTrauerseelsorge, auf dem Programm. \u201eTrauer ist etwas sehr Individuelles,\n das habe ich versucht, in meinem Workshop deutlich zu machen\u201c, erkl\u00e4rte\n Fleischer. \u201eAu\u00dferdem haben wir uns mit der Frage besch\u00e4ftigt \u201aWas hilft\n mir?\u2018\u201c Alessa und Diana hat dieser Workshop gut gefallen \u201eman konnte \nalles fragen und wir haben viele neue Infos und Einblicke zu dem Thema \nbekommen.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Neu im \nAngebot war auch der Workshop \u201eWir leben im Anthropoz\u00e4n\u201c, den Christoph \nFuhrbach, Referent f\u00fcr den Bereich Weltkirche, anbot. \u201eEinige \nSch\u00fclerinnen kannten den Begriff &#8218;Anthropoz\u00e4n&#8216; sogar schon und haben ihn\n dann der ganzen Gruppe erkl\u00e4ren k\u00f6nnen. Das war f\u00fcr mich eine richtig \npositive \u00dcberraschung. Gegen Ende des Workshops haben die Sch\u00fclerinnen \nnoch einige Ideen dazu erarbeitet, was sie konkret an ihrer Schule \nver\u00e4ndern wollen\u201c, berichtete Fuhrbach. <\/p>\n\n\n\n<p>Kennenlernen\n konnten die Sch\u00fclerinnen auch das Engagement des Caritasverbandes in \nder Schwangerschaftsberatung, das von Christine Lampert vorgestellt \nwurde. \u00dcber die Frage \u201eIst Glaube politisch?\u201c diskutierte Katharina \nGoldinger vom Bund der Deutschen Katholischen Jugend mit den \nSch\u00fclerinnen und Di\u00f6zesanrichterin Dr. Hildegard Gr\u00fcnenthal gab in ihrem\n Workshop Einblicke in das kirchliche Recht und ihre Arbeit als \nDi\u00f6zesanrichterin. \u201eWozu berufen?\u201c \u2013 um diese Frage ging es in dem \nWorkshop des Teams um Sandra Petrollo-Shatout, Referentin in der \nStabsstelle &#8222;Berufungspastoral&#8220; im Bistum. Ein Angebot, dass die \n17-j\u00e4hrige Franziska nutzte: \u201eEs war f\u00fcr mich sehr bereichernd zu \nerfahren, wie andere Menschen zu ihrer Berufung gekommen sind\u201c, so ihre \nBewertung.<\/p>\n\n\n\n<p>Zum \nAbschluss des Tages stellten sich Offizial Domkapitular Dr. Georg M\u00fcller\n und Dr. Irina Kreusch als Vertreter der Bistumsleitung den Fragen der \njungen Frauen. Die Themen reichten von Fragen nach der Zukunft der \nKirche, nach Reformen, m\u00f6glichen Ver\u00e4nderungen und der Rolle von Frauen \nin der Kirche. Auch die Einstellung der katholischen Kirche zu \nHomosexualit\u00e4t und gleichgeschlechtlichen Partnerschaften war f\u00fcr die \nSch\u00fclerinnen ein Thema. \u201eDie Zeit f\u00fcr die Fragerunde war eigentlich zu \nwenig\u201c, zog Sarah am Ende des Tages ein Fazit. Die 17-J\u00e4hrige h\u00e4tte sich\n noch konkretere Antworten zu einigen Fragen gew\u00fcnscht. \u201eDas \nWorkshop-Angebot war aber sehr interessant und hat mir sehr gut \ngefallen.\u201c In den n\u00e4chsten Tagen werden Bischof Dr. Karl-Heinz Wiesemann\n und Generalvikar Andreas Sturm die Gespr\u00e4chspartner der jungen Menschen\n in der Abschlussrunde sein.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Sch\u00fclertage finden in diesem Jahr zumachten Mal statt. Rund 420 Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler aus 14 Schulen nehmen vom 27. Januar bis 4. Februar<strong> <\/strong>daran teil. <\/p>\n\n\n\n<p>Morgen\n werden Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler des Hans-Purrmann Gymnasiums und des \nEdith-Stein-Gymnasiums in Speyer an den Sch\u00fclertagen teilnehmen.Die\n gr\u00f6\u00dfte Sch\u00fclergruppe erwartet das Bistum am Mittwoch, 29. Januar, mit \ninsgesamt 109 Teilnehmerinnen und Teilnehmern aus f\u00fcnf verschiedenen \nSchulen.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\"><strong>Teilnehmende Schulen:<\/strong><\/h4>\n\n\n\n<p>27. Januar:<\/p>\n\n\n\n<p>\u00b7&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Maria-Ward-Schule Landau<\/p>\n\n\n\n<p>28. Januar:<\/p>\n\n\n\n<p>\u00b7&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Hans-Purrmann-Gymnasium Speyer<\/p>\n\n\n\n<p>\u00b7&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Edith-Stein-Gymnasium Speyer<\/p>\n\n\n\n<p>29. Januar:<\/p>\n\n\n\n<p>\u00b7&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Karolinen Gymnasium Frankenthal<\/p>\n\n\n\n<p>\u00b7&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Albert-Einstein-Gymnasium Frankenthal<\/p>\n\n\n\n<p>\u00b7&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Lise-Meitner-Gymnasium Maxdorf<\/p>\n\n\n\n<p>\u00b7&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Theodor-Heuss-Gymnasium Ludwigshafen<\/p>\n\n\n\n<p>\u00b7&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Hannah-Arendt-Gymnasium Ha\u00dfloch<\/p>\n\n\n\n<p>03. Februar:<\/p>\n\n\n\n<p>\u00b7&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Integrierte Gesamtschule (IGS) Am Nanstein Landstuhl<\/p>\n\n\n\n<p>\u00b7&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Kurf\u00fcrst-Ruprecht-Gymnasium Neustadt<\/p>\n\n\n\n<p>\u00b7&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Carl-Bosch-Gymnasium Ludwigshafen<\/p>\n\n\n\n<p>04. Februar:<\/p>\n\n\n\n<p>\u00b7&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Nikolaus-von-Weis Gymnasium Speyer<\/p>\n\n\n\n<p>\u00b7&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Goethe-Gymnasium Germersheim<\/p>\n\n\n\n<p>\u00b7&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; St. Franziskus Gymnasium Kaiserslautern<\/p>\n\n\n\n<p><em>Bistum Speyer<br>28.01.2020<\/em><\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Dem Antisemitismus in aller Entschlossenheit entgegentreten<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><strong>Kirchenpr\u00e4sident  Schad und Bischof Wiesemann bringen bei Besuch die Solidarit\u00e4t der  Kirchen mit der J\u00fcdischen Kultusgemeinde der Rheinpfalz zum Ausdruck<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"aligncenter\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" width=\"800\" height=\"533\" src=\"https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/Besuch-in-der-Synagoge.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-24829\" srcset=\"https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/Besuch-in-der-Synagoge.jpg 800w, https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/Besuch-in-der-Synagoge-300x200.jpg 300w, https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/Besuch-in-der-Synagoge-768x512.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><figcaption>v.l.:  Dr. Stefan  Mei\u00dfner (Arbeitskreis Kirche und Judentum der Evangelischen Kirche der  Pfalz), Marina Nikiforova (Gesch\u00e4ftsf\u00fchrerin der J\u00fcdischen  Kultusgemeinde der Rheinpfalz), Bischof Dr. Karl-Heinz Wiesemann (Bistum  Speyer), Israel Epstein (Vorsitzender der J\u00fcdischen Kultusgemeinde der  Rheinpfalz) und Kirchenpr\u00e4sident Christian Schad (Evangelische Kirche  der Pfalz) beim gemeinsamen Blick in die Tora. <\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p><strong>Speyer &#8211; <\/strong>Als ein Zeichen der Geschwisterlichkeit und Solidarit\u00e4t besuchten  Kirchenpr\u00e4sident Christian Schad und Bischof Karl-Heinz Wiesemann am 27.  Januar, dem Gedenktag f\u00fcr die Opfer des Nationalsozialismus, die  J\u00fcdische Kultusgemeinde der Rheinpfalz. \u201eWir d\u00fcrfen den Holocaust  niemals vergessen und m\u00fcssen die Erfahrung und das Wissen um den  V\u00f6lkermord an den Juden Europas von Generation zu Generation  weitergeben\u201c, sagte Israel Epstein, der Vorsitzende der J\u00fcdischen  Kultusgemeinde, bei der Begegnung in der Synagoge Beith Schalom (Haus  des Friedens) in Speyer. Ohne den Glauben an Gott gebe es keine  Menschlichkeit, so Epstein. Er rief dazu auf, dem Antisemitismus mit  aller Entschlossenheit entgegenzutreten. \u201eEs ist unsere gemeinsame  Verantwortung, dass sich ein solches Verbrechen nicht wiederholt.\u201c  Zugleich dankte Epstein den beiden Kirchen f\u00fcr ihre Verbundenheit und  Unterst\u00fctzung.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eUnsere\n Pflicht ist es aufzustehen, wenn Menschen heute ausgegrenzt werden, \nmitzugehen, wo ihnen Gefahr droht, und beizustehen, wo ihnen Leid \nzugef\u00fcgt wird\u201c, betonte Kirchenpr\u00e4sident Christian Schad. \u201eWir m\u00fcssen \nden Mund auftun, wo zu viele schweigen, die Augen auf Ereignisse \nrichten, wo zu viele wegschauen, die Ohren \u00f6ffnen f\u00fcr \u00c4u\u00dferungen, wo zu \nviele sich taub stellen.\u201c Mit Bezug auf den j\u00fcdischen \nReligionsphilosophen Martin Buber warb er f\u00fcr die Vers\u00f6hnung zwischen \nJuden und Christen, die durch \u201eihr gemeinsames Wissen um eine \nEinzigkeit\u201c verbunden seien. Jedes echte Heiligtum k\u00f6nne das Geheimnis \neines anderen echten Heiligtums anerkennen. \u201eWie es m\u00f6glich ist, dass es\n eine Welt gibt als Haus, in dem diese Geheimnisse zusammen wohnen, ist \nGottes Sache, denn die Welt ist ein Haus Gottes.\u201c Schad lud Juden und \nChristen dazu ein, \u201ein r\u00fcckhaltlosem Vertrauen einander mitzuteilen, was\n wir von der Einheit dieses Hauses wissen\u201c. Zugleich brachte er seine \nHoffnung zum Ausdruck, dass \u201euns dieses Haus einst ohne Scheidew\u00e4nde \numgeben wird\u201c.<\/p>\n\n\n\n<p>Auf\n die gemeinsamen Wurzeln von Juden und Christen wies Bischof Karl-Heinz \nWiesemann hin: \u201eGemeinsam glauben wir an den einen Gott.\u201c Der Dialog mit\n dem Judentum sei f\u00fcr das Christentum unverzichtbar, um seine eigene \nIdentit\u00e4t zu finden. Zugleich sei ein \u201egutes Miteinander von Juden und \nChristen ein Modell daf\u00fcr, wie ein geschwisterliches, von Respekt und \nVerst\u00e4ndnis gepr\u00e4gtes Zusammenleben von Menschen unterschiedlicher \nreligi\u00f6ser \u00dcberzeugung und Lebensweise gelingen kann.\u201c Wiesemann \nbekannte, dass im Nationalsozialismus auch Christen am j\u00fcdischen Volk \nschuldig geworden seien. \u201eDurch den Antijudaismus in Theologie und \nVerk\u00fcndigung haben unsere Kirchen mit den Boden bereitet f\u00fcr den \nJudenhass und Rassenwahn der Nationalsozialisten.\u201c Viele Christen in \nDeutschland h\u00e4tten zwischen 1933 und 1945 geschwiegen, weggeschaut oder \nseien aktiv an der Verfolgung und Ermordung von Juden beteiligt gewesen.\n \u201eDaf\u00fcr bitten wir Sie an diesem Tag aufs Neue um Vergebung und \nVers\u00f6hnung.\u201c All das solle \u201euns zur Mahnung werden, alles \nMenschenm\u00f6gliche zu tun, dass sich die schlimmsten Ereignisse unserer \nGeschichte nie mehr wiederholen \u2013 weder im Gro\u00dfen noch im Kleinen.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Bei\n einem Rundgang durch die Synagoge zeigten Israel Epstein und Marina \nNikiforova, die Gesch\u00e4ftsf\u00fchrerin der J\u00fcdischen Kultusgemeinde, den \nKirchenvertretern die Tora-Rolle, deren Anschaffung durch das Bistum und\n die Evangelische Kirche unterst\u00fctzt worden war. \u201eDie Ehrfurcht \ngegen\u00fcber dem Wort Gottes, das in der von Hand geschriebenen Tora zum \nAusdruck kommt, beeindruckt mich sehr\u201c, bekannte Kirchenpr\u00e4sident Schad.\n Im Gespr\u00e4ch sicherten Bischof und Kirchenpr\u00e4sident der J\u00fcdischen \nKultusgemeinde zu, alles daf\u00fcr zu tun, dass \u201ejeder Form von \nJudenfeindschaft in unserer Gesellschaft der Boden entzogen wird und sie\n hier in Frieden und Sicherheit leben k\u00f6nnen.\u201c Im Bewusstsein, dass die \nJuden f\u00fcr die Christen die \u201e\u00e4lteren Geschwister im Glauben\u201c sind, \nversprachen sie, \u201eauch in Zukunft f\u00fcreinander da zu sein, wenn der \nandere Hilfe braucht\u201c. Positiv bewerteten alle Gespr\u00e4chsteilnehmer den \nAntrag, die SchUM-St\u00e4dte Speyer, Worms und Mainz in das Weltkulturerbe \naufzunehmen. Das sei \u201ekeine touristische Marketingstrategie und mehr als\n eine historische Reminiszenz an die drei f\u00fchrenden religi\u00f6sen Zentren \ndes Judentums in Europa\u201c. Der Antrag sei vielmehr ein Signal, dass \n\u201ekulturelle und religi\u00f6se Vielfalt noch heute zu unserer DNA geh\u00f6ren.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p><em>Bistum Speyer<br>28.01.2020<\/em><\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>\u201eLebenskreuzwege\u201c: Offene Andacht f\u00fcr Trauernde<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><strong>N\u00e4chster Termin am 3. Februar in der Kirche des Priesterseminars<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<p><strong>Speyer &#8211; <\/strong>Trauer hat viele Gesichter. Sie kann laut und still sein, sie kommt und  geht und bleibt, so lange sie will. Die Hospiz- und Trauerseelsorge des  Bistums Speyer bietet gemeinsam mit dem Priesterseminar St. German  regelm\u00e4\u00dfig an jedem ersten Montag im Monat trauernden Menschen die  M\u00f6glichkeit, ihrer Trauer Raum und Zeit zu geben. Unter dem Titel  \u201eLebenskreuzwege\u201c bieten sie wieder am <strong>3. Februar um 18.30 Uhr<\/strong> in der  <strong>Kirche des Priesterseminars in Speyer<\/strong> (Am Germansberg 60) eine offene  Andacht f\u00fcr Trauernde an. <\/p>\n\n\n\n<p>\u201eAngesprochen\n sind alle Trauernden, unabh\u00e4ngig davon, wie lange der Trauerfall \nzur\u00fcckliegt und welcher Konfession oder Religion sie angeh\u00f6ren\u201c, betont \nKerstin Fleischer, Referentin f\u00fcr Hospiz- und Trauerseelsorge im Bistum \nSpeyer. Bei dem circa 30-min\u00fctigen Angebot, das sich auch an Menschen in\n der Metropolregion Rhein-Neckar richtet, gehe es einzig und alleine \ndarum, Zeit f\u00fcr sich und die eigene Trauer zu haben. Dabei bestehe die \nM\u00f6glichkeit, seine Trauer in Worten auszudr\u00fccken oder sie still f\u00fcr sich\n vor Gott zu bringen.<\/p>\n\n\n\n<p>Die  Andachten bestehen laut Regens Markus Magin aus dem \u201eAnkommen der  Teilnehmer\u201c, gefolgt von einem inhaltlichen Impuls, der vertieft wird,  und einem Gebetsabschluss am Ende. Dabei ist Fleischer und Magin die  Kontinuit\u00e4t des Angebotes genauso wichtig wie sein unverbindlicher  Charakter. \u201eDie Trauernden k\u00f6nnen teilnehmen, ohne eine Verpflichtung  einzugehen und ohne dass sie sagen m\u00fcssen, wer sie sind und woher sie  kommen\u201c, unterstreicht Magin. Auch sei keine Anmeldung erforderlich.<\/p>\n\n\n\n<p><em>Bistum Speyer<br>28.01.2020<\/em><\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>\u201eTag des geweihten Lebens\u201c<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><strong>Vesper zum Fest Darstellung des Herrn mit Weihbischof Georgens in Germersheim<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<p><strong>Germersheim &#8211; <\/strong>Seit 1997 wird in der katholischen Kirche am 2. Februar, dem Fest der  Darstellung des Herrn (Mari\u00e4 Lichtmess), der \u201eTag des geweihten Lebens\u201c  begangen. Aus diesem Anlass findet nicht nur f\u00fcr Personen des geweihten  Lebens, sondern f\u00fcr alle, die ihre Verbundenheit mit ihnen ausdr\u00fccken  m\u00f6chten, am Sonntag, 2. Februar (17 Uhr), in der Pfarrkirche St. Jakobus  Germersheim (Kirche des ehemaligen Serviten- bzw. Franziskanerordens)  eine Vesper statt, bei der Weihbischof Otto Georgens die Ansprache h\u00e4lt.  <\/p>\n\n\n\n<p>Im Mittelpunkt des  \u201eTages des geweihten Lebens\u201c stehen der Dank und das Gebet f\u00fcr die  Frauen und M\u00e4nner, die in einer Ordensgemeinschaft, als Mitglied eines  S\u00e4kularinstituts oder als Einzelne ihr Leben Gott geweiht haben. Ebenso  wird um Berufungen f\u00fcr die Dienste und \u00c4mter in der Kirche und die  Bereitschaft zur Nachfolge Jesu gebetet.<\/p>\n\n\n\n<p><em>Bistum Speyer<br>28.01.2020<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"mh-excerpt\"><p>Auftakt der Sch\u00fclertage im Bistum Speyer Rund 420 Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fclern aus 14 Schulen nehmen vom 27. Januar bis 4. Februar an der Veranstaltung teil \u2013 Gr\u00f6\u00dfte Sch\u00fclergruppe ist am Mittwoch zu Gast in Speyer <a class=\"mh-excerpt-more\" href=\"https:\/\/speyer24news.com\/?p=24828\" title=\"Kirche\">[&#8230;]<\/a><\/p>\n<\/div>","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_monsterinsights_skip_tracking":false,"_monsterinsights_sitenote_active":false,"_monsterinsights_sitenote_note":"","_monsterinsights_sitenote_category":0,"footnotes":""},"categories":[120],"tags":[924,1409,174,5658,121,4314,3001,4694,5388,5659],"aioseo_notices":[],"amp_enabled":true,"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/speyer24news.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/24828"}],"collection":[{"href":"https:\/\/speyer24news.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/speyer24news.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/speyer24news.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/speyer24news.com\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=24828"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/speyer24news.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/24828\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":24833,"href":"https:\/\/speyer24news.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/24828\/revisions\/24833"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/speyer24news.com\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=24828"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/speyer24news.com\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=24828"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/speyer24news.com\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=24828"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}