{"id":25039,"date":"2020-02-03T14:02:16","date_gmt":"2020-02-03T13:02:16","guid":{"rendered":"https:\/\/speyer24news.com\/?p=25039"},"modified":"2020-02-03T14:02:17","modified_gmt":"2020-02-03T13:02:17","slug":"kirche-51","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/speyer24news.com\/?p=25039","title":{"rendered":"Kirche"},"content":{"rendered":"<style type=\"text\/css\">\r\n\t.ads_top_disp{}\r\n\t.ads_top_corner_disp{ float:left; margin:0px 10px 10px 0px; }\r\n\t.ads_first_p_disp{}\r\n\t.ads_bottom_disp{}\r\n\t<\/style>\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Neuwahl der kirchlichen Tarifkommission<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><strong>Bistum Speyer l\u00e4dt Gewerkschaften zur KODA-Beteiligung ein<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<p><strong>Speyer &#8211; <\/strong>Wie schon vor vier Jahren k\u00f6nnen die Gewerkschaften im Dezember 2020 eigene Vertreter in die Kommission zur Ordnung des Di\u00f6zesanen Arbeitsvertragsrechtes (Bistums-KODA) im Bistum Speyer entsenden. Nach dem Ende der laufenden Amtszeit wird dann eine neue Bistums-KODA gebildet. Im aktuellen Amtsblatt der Di\u00f6zese Speyer hei\u00dft es dazu: \u201eBerechtigt zur Entsendung von Vertreterinnen und Vertretern sind Gewerkschaften, die nach ihrer Satzung f\u00fcr Regelungsbereiche der Bistums-KODA Speyer \u00f6rtlich und sachlich zust\u00e4ndig sind.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Innerhalb von zwei Monaten nach Bekanntmachung im Amtsblatt des Bistums Speyer k\u00f6nnen die Gewerkschaften Vertreterinnen und Vertreter benennen, die sie in die Bistums-KODA entsenden m\u00f6chten. Dabei richtet sich die Anzahl der Gewerkschaftsvertreter nach der Organisationsst\u00e4rke der kirchlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Den Gewerkschaften ist jedoch mindestens ein Sitz von neun Sitzen vorbehalten. Weitere Informationen zur Entsendung von Gewerkschaftsvertretern in die Bistums-KODA sind dem Amtsblatt (OVB 8\/2015) zu entnehmen.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\"><strong>\u201eDritter Weg\u201c: Dienstgemeinschaft regelt Arbeitsrecht<\/strong><\/h4>\n\n\n\n<p>Das Grundgesetz r\u00e4umt den Kirchen das Recht ein, ihre Angelegenheiten und somit auch das Arbeitsrecht selbst zu regeln (\u201eDritter Weg\u201c). Die Arbeitsrechtsregelungen kommen also nicht durch den Abschluss von Tarifvertr\u00e4gen zustande, sondern durch parit\u00e4tisch besetzte Kommissionen. Im Bereich des Bistums Speyer wird diese Aufgabe von der Kommission zur Ordnung des Di\u00f6zesanen Arbeitsvertragsrechtes (Bistums-KODA) wahrgenommen. Damit die Interessen der Dienstnehmer- wie der Dienstgeberseite in der KODA gleicherma\u00dfen vertreten sind, ist diese mit jeweils acht oder neun Dienstnehmer- und genauso vielen Dienstgebervertreten besetzt. Mit dem System des \u201eDritten Weges\u201c ist gew\u00e4hrleistet, dass Dienstnehmer- und Dienstgebervertreter gemeinsam Regelungen aushandeln, die dann auf breiter Basis beschlossen werden. So gibt es keinen tariffreien Raum: Im Bistum Speyer sind alle Dienstgeber an die gesetzlichen Regelungen gebunden.<\/p>\n\n\n\n<p><em>Bistum Speyer<br>03.02.2020<\/em><\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Wegweisend f\u00fcr Inklusion<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><strong>Club 86 feiert sein 50-j\u00e4hriges Bestehen \u2013 Heinrich Pesch Haus in Ludwigshafen ist Treffpunkt<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<p><strong>Ludwigshafen &#8211; <\/strong>Seit 50 Jahren ist er ein Ort des partnerschaftlichen Miteinanders von Menschen mit und ohne Behinderung: der Club 86. Immer dienstags und mittwochs treffen sich die knapp 40 Mitglieder im Heinrich Pesch Haus zu gemeinsamen Aktivit\u00e4ten. Den 50. Geburtstag feiert der Club dort am Samstag, 8. Februar, mit einem Festnachmittag von 14 bis 18 Uhr.<\/p>\n\n\n\n<p>Nach einem Gru\u00dfwort von Weihbischof Otto Georgens geht es auf eine Zeitreise durch die \u201e50 Jahre Club 86\u201c. Es wird ein R\u00fcckblick auf das Projekt \u201eClub 86 \u2013 alles inklusive\u201c gegeben und Clubmitglieder werden mit einen musikalischen Beitrag das Programm bereichern. Anschlie\u00dfend werden langj\u00e4hrige Mitglieder und ehrenamtliche Mitarbeiter geehrt.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\"><strong>Vorreiter f\u00fcr Inklusion<\/strong><\/h4>\n\n\n\n<p>Das Clubleben begann 1970. Damals gr\u00fcndeten Schulpfarrer Hermann Frohnh\u00f6fer und die Katechetin Inge Schmidt den Club \u2013 mit dem Ziel, benachteiligten und lernbehinderten Jugendlichen Raum zu geben, gleichberechtigt am gesellschaftlichen Leben teilhaben zu k\u00f6nnen. Sie waren damit ein Vorreiter f\u00fcr Inklusion, lange bevor dieses Thema politisch und gesellschaftlich aktuell wurde.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\"><strong>86 Gr\u00fcndungsmitglieder<\/strong><\/h4>\n\n\n\n<p>86 Menschen waren 1970 bei der Gr\u00fcndung dabei. \u201eDarauf weist der Name Club 86 hin\u201c, erl\u00e4utert Daniela Meiser. Die Referentin im Referat Seelsorge f\u00fcr Menschen mit Behinderungen der Di\u00f6zese Speyer ist hauptamtlich f\u00fcr den Club zust\u00e4ndig. Denn 1987 \u00fcbernahm die Di\u00f6zese Speyer den Club im Rahmen der Seelsorge f\u00fcr Menschen mit Behinderung.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\"><strong>Gleichberechtigte Teilhabe<\/strong><\/h4>\n\n\n\n<p>Die gleichberechtigte Teilhabe am gesellschaftlichen Leben ist noch immer das Ziel der Clubarbeit. Gleichzeitig soll das partnerschaftliche Zusammenleben von Menschen mit und ohne Behinderung gef\u00f6rdert werden. So wird beispielsweise von einem Beirat, in dem Ehrenamtliche, Menschen mit Behinderung und Betreuer vertreten sind, gemeinsam \u00fcber das Programm entschieden. Dazu geh\u00f6ren Spiele, gemeinsames Kochen, gem\u00fctliches Beisammensein, aber auch das Begehen kirchlicher Feiertage. Gerne nutzen die Clublerinnen und Clubler den Garten des Pesch-Hauses. H\u00f6hepunkte sind immer Sommerfreizeiten, das Fr\u00fchlingsfest und der Herbstball mit Live-Musik.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\"><strong>Schwerpunkt Bildungsarbeit<\/strong><\/h4>\n\n\n\n<p>\u201eDer Ort ist nicht nur ein Ort, wo Spiele gemacht werden, sondern wir haben bereits bei der Gr\u00fcndung angefangen, Bildungsarbeit f\u00fcr Menschen mit Beeintr\u00e4chtigungen zu machen\u201c, erl\u00e4utert Daniela Meiser die Clubarbeit. Als ein Beispiel nennt sie das Thema Fl\u00fcchtlinge. Gemeinsam besprach man, warum Menschen fliehen und woher sie kommen. Auch die verschiedenen Religionen wurden aufgegriffen. \u201eWir haben dann gemeinsam eine Moschee, eine Synagoge und christliche Kirchen besucht\u201c, berichtet die Referentin. Zuk\u00fcnftig m\u00f6chte sie an den Clubnachmittagen vermehrt auf aktuelle politische und gesellschaftliche Themen eingehen. <\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\"><strong>Ehrenamtliche begleiten Clubmitglieder<\/strong><\/h4>\n\n\n\n<p>Die beiden Gruppen besuchen insgesamt 37 geistig und mehrfach behinderte Menschen, die aus Ludwigshafen und Umgebung kommen. Zum Gro\u00dfteil arbeiten sie in den Ludwigshafener \u00d6kumenischen Werkst\u00e4tten. Die Clubarbeit w\u00e4re nicht m\u00f6glich ohne einen festen Stamm von derzeit 15 Ehrenamtlichen. \u201eDie Ehrenamtlichen betreuen die Menschen mit Behinderung nicht, sondern begleiten sie\u201c, stellt Daniela Meiser klar. So k\u00f6nnen beide Seiten das gemeinschaftliche Miteinander erleben. \u201eDer Club 86 ist ein Ort, an dem Menschen mit und ohne Behinderung voneinander lernen k\u00f6nnen\u201c, ist die Referentin \u00fcberzeugt. \u201eDie Menschen mit Behinderung k\u00f6nnen einem selbst sehr viel geben\u201c. Sie seien sehr offen, sehr zugewandt und fr\u00f6hlich.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\"><strong>Eng verbunden mit dem HPH<\/strong>&nbsp;<\/h4>\n\n\n\n<p>\u201eWir sind im Heinrich Pesch Haus beheimatet\u201c, sagt Daniela Meiser. Schlie\u00dflich hat der Club 86 hier seit der Er\u00f6ffnung des Hauses seinen Sitz. Die Bedingungen sind mit dem barrierefreien Zugang, Aufzug und dem vor einigen Jahren eingebauten Behinderten-WC optimal. Die Clublerinnen und Clubler haben im Heinrich-Pesch-Haus einen eigenen Clubraum mit K\u00fcche. Vor einem Jahr erhielten sie einen zweiten, gr\u00f6\u00dferen Raum, so dass nun mehr Platz f\u00fcr differenziertere Angebote ist. <\/p>\n\n\n\n<p>\u201eWir freuen uns sehr, dass die Konzeption des Clubs 86 in der Umsetzung \u00fcber so viele Jahrzehnte so erfolgreich gelingt\u201c, sagt der Direktor des HPH, Pater Tobias Zimmermann SJ. \u201eDamit zeigt sich, wie Inklusion gelebt werden kann und so viele gute Kr\u00e4fte b\u00fcndelt\u201c, betont Ulrike Gentner, die stellvertretende Direktorin des HPH. <\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\"><strong>Projekt \u201eClub 86 \u2013 alles inklusive!?<\/strong><\/h4>\n\n\n\n<p>In den vergangenen f\u00fcnf Jahren haben die Clubmitglieder zusammen mit Projektkoordinatorin Lisa Br\u00f6stler auf die Ausrichtung ihrer Arbeit geschaut, um dem neuen Verst\u00e4ndnis von Behinderung und der besseren Teilhabe von Menschen mit Behinderung Rechnung zu tragen. \u201eDabei entstand ein Konzept f\u00fcr die Arbeit mit Ehrenamtlichen, das unter anderem einen Vertrag und Fortbildungen vorsieht\u201c, erl\u00e4utert Daniela Meiser. Auch der zus\u00e4tzliche Raum ist ein Ergebnis des Projekts.<\/p>\n\n\n\n<p><em>Text: Annette Konrad<br>03.02.2020<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"mh-excerpt\"><p>Neuwahl der kirchlichen Tarifkommission Bistum Speyer l\u00e4dt Gewerkschaften zur KODA-Beteiligung ein Speyer &#8211; Wie schon vor vier Jahren k\u00f6nnen die Gewerkschaften im Dezember 2020 eigene Vertreter in die Kommission zur Ordnung des Di\u00f6zesanen Arbeitsvertragsrechtes (Bistums-KODA) <a class=\"mh-excerpt-more\" href=\"https:\/\/speyer24news.com\/?p=25039\" title=\"Kirche\">[&#8230;]<\/a><\/p>\n<\/div>","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_monsterinsights_skip_tracking":false,"_monsterinsights_sitenote_active":false,"_monsterinsights_sitenote_note":"","_monsterinsights_sitenote_category":0,"footnotes":""},"categories":[120],"tags":[174,5856,2360,3447,121,5855,153],"aioseo_notices":[],"amp_enabled":true,"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/speyer24news.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/25039"}],"collection":[{"href":"https:\/\/speyer24news.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/speyer24news.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/speyer24news.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/speyer24news.com\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=25039"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/speyer24news.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/25039\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":25040,"href":"https:\/\/speyer24news.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/25039\/revisions\/25040"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/speyer24news.com\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=25039"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/speyer24news.com\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=25039"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/speyer24news.com\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=25039"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}