{"id":28971,"date":"2020-07-10T06:44:57","date_gmt":"2020-07-10T05:44:57","guid":{"rendered":"https:\/\/speyer24news.com\/?p=28971"},"modified":"2020-07-10T06:44:58","modified_gmt":"2020-07-10T05:44:58","slug":"kirche-76","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/speyer24news.com\/?p=28971","title":{"rendered":"Kirche"},"content":{"rendered":"<style type=\"text\/css\">\r\n\t.ads_top_disp{}\r\n\t.ads_top_corner_disp{ float:left; margin:0px 10px 10px 0px; }\r\n\t.ads_first_p_disp{}\r\n\t.ads_bottom_disp{}\r\n\t<\/style>\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Lebenslang neue Perspektiven erfahren<\/h2>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Drei Theologiestudierende haben trotz Corona-Pandemie erfolgreich die Abschlusspr\u00fcfung bei der Landeskirche absolviert.<\/h3>\n\n\n\n<p><strong>Speyer <em>(lk)<\/em> &#8211; <\/strong>Ihr Erstes Theologisches Examen haben drei Theologiestudierende in der vergangenen Woche vor der Pr\u00fcfungskommission der Evangelischen Kirche der Pfalz in Speyer abgelegt: Julian Kraul, Elisabeth Lang und Elisa Koch haben damit ihr Studium abgeschlossen.<\/p>\n\n\n\n<p>Danach haben die Examinierten entweder die M\u00f6glichkeit, in den Vorbereitungsdienst, das Vikariat, zu gehen oder in der theologischen Forschung an der Universit\u00e4t zu promovieren. Julian Kraul wird mit dem Vikariat beginnen. Elisabeth Lang und Elisa Koch werden erst sp\u00e4ter in den Vorbereitungsdienst als zuk\u00fcnftige Pfarrerinnen wechseln und sich in der Zwischenzeit anderen beruflichen Vorhaben widmen.<\/p>\n\n\n\n<p>Oberkirchenr\u00e4tin Dorothee W\u00fcst, Vorsitzende der Pr\u00fcfungskommission, zeigte sich dankbar und erfreut dar\u00fcber, dass sich die drei Theologiestudierenden trotz der erschwerten Bedingungen w\u00e4hrend der Corona-Pandemie dem Ersten Theologischen Examen unterzogen haben. Die \u00dcberreichung der Abschlusszeugnisse sei f\u00fcr W\u00fcst in diesem Jahr eine besondere Ehre und ein Vergn\u00fcgen. Im R\u00fcckblick auf die Lernzeit im Studium sagte die Oberkirchenr\u00e4tin den Examinierten: \u201eAll das, was Sie gelernt haben, soll Ihnen nicht nur durch das Hirn, sondern auch durch das Herz gehen und ein Teil Ihrer Pers\u00f6nlichkeit werden\u201c. Vor allem die Glaubensbildung sei nach Ansicht von W\u00fcst ein lebenslanger Prozess. Aus eigener Erfahrung wisse sie, wie wichtig es sei, t\u00e4glich neue Sichtweisen zu gewinnen und neue Perspektiven zu erfahren.<\/p>\n\n\n\n<p>In Deutschland kann man an 21 Universit\u00e4ten und kirchlichen Hochschulen Theologie studieren. Zu den F\u00e4chern geh\u00f6ren Altes und Neues Testament, Kirchengeschichte und Praktische Theologie, Dogmatik und Ethik. Die Landeskirche f\u00fchrt eine Liste der Theologiestudierenden. Wer auf der Liste gef\u00fchrt wird, erh\u00e4lt Einladungen zu Tagungen, kann Beratung und Begleitung in Anspruch nehmen sowie finanzielle Unterst\u00fctzung erhalten.<\/p>\n\n\n\n<p>Informationen zum Theologiestudium gibt es beim Landeskirchenrat: <a href=\"Dezernat.2@evkirchepfalz.de\">Dezernat.2@evkirchepfalz.de<\/a> oder Telefon 06232 667 112.<\/p>\n\n\n\n<p><em>10.07.2020<\/em><\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Mit Aufmerksamkeit Gerechtigkeit herstellen<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Nach 24 Jahren hat der Vorsitz des Verfassungs- und Verwaltungsgerichts der Landeskirche gewechselt: Helmut Damian \u00fcbergibt den Staffelstab an seinen Nachfolger Harald Jenet.<\/h3>\n\n\n\n<p><strong>Speyer <em>(lk)<\/em> &#8211; <\/strong>Auf den Tag genau 24 Jahre, von 1996 bis Ende Juni 2020, stand Helmut Damian als ehrenamtlicher Vorsitzender im Dienst des Verfassungs- und Verwaltungsgerichts der Evangelischen Kirche der Pfalz. Am Mittwoch ist er feierlich verabschiedet worden. Er \u00fcbergibt den Vorsitz an Harald Jenet, der im Hauptamt Pr\u00e4sident des Landgerichts Frankenthal ist.<\/p>\n\n\n\n<p>Der scheidende Vorsitzende Damian war in seinem Hauptamt zuletzt als Vorsitzender Richter am Verwaltungsgericht in Neustadt t\u00e4tig. Zuvor konnte er in der Verwaltung, als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Bundesverfassungsgericht und als abgeordneter Richter am Oberverwaltungsgericht Koblenz Erfahrungen sammeln. In seinem Ehrenamt am Kirchengericht befasste sich der promovierte Jurist insbesondere mit dienstrechtlichen, baurechtlichen und wahlrechtlichen Streitigkeiten zwischen Gemeinden, Pfarrerinnen oder Pfarrern und der Landeskirche.<\/p>\n\n\n\n<p>Damian bearbeitete zirka 60 Verfahren. \u201eBeispielsweise ging es um Eingriffe in die Besoldungsordnung, um die R\u00fcckforderung von F\u00f6rdermitteln f\u00fcr Bauma\u00dfnahmen oder um aufsichtliche Verf\u00fcgungen, wenn beispielsweise Denkmalschutzauflagen nicht eingehalten wurden\u201c, blickt Damian zur\u00fcck. Au\u00dferdem befasste er sich als Gerichtsvorsitzender mit den Befugnissen der Kirchengemeinden, des Landeskirchenrats, der Kirchenregierung und der Synode sowie dem Verh\u00e4ltnis dieser Organe der Landeskirche zueinander. \u201eDas sind h\u00e4ufig Fragen, die keine breite \u00d6ffentlichkeit bekommen, aber sehr wichtig sind\u201c, so Damian.<\/p>\n\n\n\n<p>Im Ehrenamt kam dem Speyerer die Erfahrung aus seinem Hauptamt zu Gute. \u201eEs gibt viele Parallelen zum staatlichen Recht, aber doch Besonderheiten im Kirchenrecht. Beispielsweise ist die Gewaltenteilung im presbyterial-synodalen Konstrukt enthalten, aber doch nicht eins zu eins \u00fcbertragbar\u201c, erkl\u00e4rt der pensionierte Jurist.<\/p>\n\n\n\n<p>Sein Engagement f\u00fcr das kirchliche Gericht erkl\u00e4rte Damian mit seiner kirchlichen Bindung. Er sei mit Kirchenmusik sozialisiert worden, erz\u00e4hlt der 68-J\u00e4hrige. \u201eEs ist gut, dass der Stab jetzt an den neuen Vorsitzenden Harald Jenet weitergegeben wird\u201c, sagt Damian. \u201eWie staatliche Gerichte sind auch die kirchlichen zeitgebunden\u201c. Ihnen tue es gut, wenn sie nach gewisser Zeit neu besetzt w\u00fcrden und sich an die Zeit anpassen k\u00f6nnten.<\/p>\n\n\n\n<p>Damian geht zufrieden in den Ruhestand als Ehrenamtlicher: \u201eIch habe mir zum Abschluss meiner T\u00e4tigkeit zu Dokumentationszwecken nochmals alle von mir gef\u00fchrten Verfahren angeschaut. Dabei habe ich eine Akte mit einem Schriftsatz in H\u00e4nden gehabt, der mich bis heute freut. Ein Kl\u00e4ger, der w\u00e4hrend des Verfahrens sehr unwirsch und konfrontativ aufgetreten war, schrieb nach dessen Abschluss, dass er den Glauben an die Gerechtigkeit wiedererlangt habe. Das h\u00f6rt man als Jurist gerne\u201c, so der Speyerer.<\/p>\n\n\n\n<p>Damians Anliegen war es immer, den \u201eRechtsfrieden zwischen den Streitparteien herzustellen. Dazu gen\u00fcgt h\u00e4ufig schon die M\u00f6glichkeit, geh\u00f6rt zu werden und Aufmerksamkeit zu bekommen\u201c. Durch Kommunikation k\u00f6nne man viel erreichen, zieht Damian Res\u00fcmee aus den vielfach einvernehmlichen Entscheidungen und Vergleichen, die er erzielen konnte.<\/p>\n\n\n\n<p>Gesch\u00e4tzt hat Damian die Zusammenarbeit mit den Kollegen im kirchlichen Verfassungs- und Verwaltungsgericht. Dazu z\u00e4hlten neben dem Vorsitzenden ein rechtskundiger Beisitzer, eine geistliche Beisitzerin sowie zwei nicht-geistliche Beisitzer, \u201edie meist aus der \u00f6ffentlichen Verwaltung kamen und ihren praktischen Blick in die Entscheidungen einbrachten\u201c.<\/p>\n\n\n\n<p>Nach dem Abschied vom Kirchengerichtsvorsitz wird Damian weiter ehrenamtlich t\u00e4tig sein: Er will sich bei den Kirchenwahlen am 29. November als Presbyter in seiner Kirchengemeinde aufstellen lassen und singt im Kirchenchor, \u201esobald Corona das Singen wieder zul\u00e4sst\u201c.<\/p>\n\n\n\n<p><em>10.07.2020<\/em><\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>\u201eDen Messenger-Gottesdienst kann jeder aktiv mitgestalten\u201c<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><strong>Die Netzgemeinde \u201eDA_ZWISCHEN\u201c hat sich Neues einfallen lassen, um trotz Corona miteinander in Verbindung zu bleiben<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"aligncenter\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" width=\"800\" height=\"509\" src=\"https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2020\/07\/Netzgemeinde.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-28978\" srcset=\"https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2020\/07\/Netzgemeinde.jpg 800w, https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2020\/07\/Netzgemeinde-300x191.jpg 300w, https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2020\/07\/Netzgemeinde-768x489.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p>Beim Stichwort \u201eDigitale Gottesdienste\u201c denken die meisten zun\u00e4chst an Livestream-\u00dcbertragungen. Doch das Feld der digitalen Gottesdienste ist viel weiter: Da gibt es zahlreiche kreative Formen und innovative Formate, teilweise auch mit einer Verbindung von digitalen und analogen Elementen. Die Netzgemeinde \u201eDA_ZWISCHEN\u201c hat in der Zeit der Corona-Beschr\u00e4nkungen einen speziellen \u201eMessenger-Gottesdienst\u201c entwickelt. Was es damit auf sich hat und welche Erfahrungen damit verbunden sind, erl\u00e4utert Felix Goldinger, Pastoralreferent im Bistum Speyer und Teil des zehnk\u00f6pfigen Teams der Netzgemeinde \u201eDA_ZWISCHEN\u201c.<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"aligncenter\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" width=\"800\" height=\"491\" src=\"https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2020\/07\/Team-der-Netzgemeinde.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-28979\" srcset=\"https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2020\/07\/Team-der-Netzgemeinde.jpg 800w, https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2020\/07\/Team-der-Netzgemeinde-300x184.jpg 300w, https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2020\/07\/Team-der-Netzgemeinde-768x471.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p><strong>Seit wann gibt es in der Netzgemeinde das Angebot digitaler Gottesdienste?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Felix Goldinger:<\/strong>&nbsp;<em>Die digitalen Gottesdienste sind in Zusammenhang mit den Beschr\u00e4nkungen durch die Corona-Pandemie entstanden. Als sich zeigte, dass wir Ostern nicht wie gewohnt feiern k\u00f6nnen, \u00fcberlegten wir uns, wie eine digitale Alternative aussehen k\u00f6nnte. An Palmsonntag haben wir dann den ersten Messenger-Gottesdienst gefeiert.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Ist ein digitaler Gottesdienst mit einem Gottesdienst in einer Kirche vergleichbar? Was ist gleich? Was ist anders?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Felix Goldinger:<\/strong>&nbsp;<em>Unsere Gottesdienste funktionieren per Chat: Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer begegnen uns auf WhatsApp, Facebook-Messenger, Notify oder Telegram. Sie chatten mit uns, wie man es im Freundeskreis tut. Das ist unsere Art der feiernden Gemeinschaft. Deshalb findet der Gottesdienst auch immer im \u201eDu\u201c statt.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><em>In der Netzgemeinde suchen wir nach einem Weg, unsere reiche Tradition neu zu deuten: Dabei sind uns sowohl digitale Gepflogenheiten wichtig als auch eine \u00dcbersetzung in unsere Zeit. Insofern gibt es in unseren Messenger-Gottesdiensten bekannte Elemente wie etwa zu Beginn der Gru\u00df mit dem Kreuzzeichen, aber auch Dinge, die eben anders ablaufen.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><em>Wir haben beispielsweise eine Fronleichnamsprozession als Podcast-Reihe gestaltet: Wanderschuhe an, St\u00f6psel in die Ohren und mit inspirierenden Gedanken unterwegs sein. Die Teilnehmenden haben uns im Anschluss Videos von ihren \u201eProzessionsschritten\u201c geschickt. Daraus wurde ein Segensvideo zum Abschluss des Tages, dass zeigte, wie viele Menschen an unterschiedlichen Orten dabei waren.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><em>Die Gemeinschaft transparent zu machen, obwohl wir nicht einen Kirchenraum teilen: Das ist uns wichtig. Vor allem die M\u00f6glichkeit, unsere Gottesdienste zu unterschiedlichen Zeiten und an unterschiedlichen Orten zu feiern, unterscheidet unser Format am deutlichsten von einem Gottesdienst in einer Kirche.<\/em><\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"aligncenter\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" width=\"800\" height=\"533\" src=\"https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2020\/07\/Felix-Goldinger.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-28980\" srcset=\"https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2020\/07\/Felix-Goldinger.jpg 800w, https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2020\/07\/Felix-Goldinger-300x200.jpg 300w, https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2020\/07\/Felix-Goldinger-768x512.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p><strong>Worauf legt Ihr bei den digitalen Gottesdiensten besonderen Wert?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Felix Goldinger:<\/strong>&nbsp;<em>Besonders wichtig sind uns Beteiligung und Interaktion: die Teilnehmenden unserer Gottesdienste k\u00f6nnen den Verlauf der Feier mitgestalten und eigene Ideen und Ansichten einbringen. Au\u00dferdem bieten wir immer ein pers\u00f6nliches Gespr\u00e4ch an: unsere Gottesdienste sollen die pers\u00f6nliche Begegnung auch im digitalen Raum erm\u00f6glichen.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><em>Praktisch funktioniert das so, dass nach dem Schlusssegen im Chat eine Nachricht verschickt wird, die fragt, ob die Teilnehmerin, der Teilnehmer nun in einen pers\u00f6nlichen Chat mit einer Seelsorgerin oder einem Seelsorger gehen m\u00f6chte. Wir erleben da sehr tiefe Begegnungen und Gespr\u00e4che.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Was unterscheidet die digitalen Gottesdienste der Netzgemeinde von den Livestream-Gottesdiensten, die in den vergangenen Wochen von vielen Bist\u00fcmern und Pfarreien \u00fcbertragen wurden?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Felix Goldinger:<\/strong>\u00a0<em>Unsere Gottesdienste sind keine Eucharistiefeiern. Wir feiern \u201eden Sonntag\u201c, d.h. wir lehnen uns immer an das Evangelium des Sonntags an und \u00fcbertragen die Frohe Botschaft in unseren jeweiligen Kontext. Unsere Gottesdienste haben auch keine Leiterin oder Leiter. Jeder Mitfeiernde kann selbst entscheiden, wie schnell oder ausf\u00fchrlich er am Gottesdienst teilnehmen kann und will. Oft bieten wir deshalb Auswahlm\u00f6glichkeiten an: Verschiedene Textl\u00e4ngen zum Beispiel oder auch unterschiedlich aufbereitete Impulsgedanken.<\/em><\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"aligncenter\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" width=\"800\" height=\"356\" src=\"https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2020\/07\/Logo-der-Netzgemeinde.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-28981\" srcset=\"https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2020\/07\/Logo-der-Netzgemeinde.jpg 800w, https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2020\/07\/Logo-der-Netzgemeinde-300x134.jpg 300w, https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2020\/07\/Logo-der-Netzgemeinde-768x342.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p><strong>Welche Erfahrungen macht die Netzgemeinde mit den digitalen Gottesdiensten? Welchen Zuspruch erf\u00e4hrt dieses Angebot?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Felix Goldinger:<\/strong>&nbsp;<em>Jedes Wochenende feiern wir mit 300 bis 400 Personen. Dabei sind nur die Personen gez\u00e4hlt, die aktiv bis zum Ende mit uns feiern und bei Interesse das Gespr\u00e4chsangebot im Anschluss nutzen. Insgesamt geh\u00f6ren zwischenzeitlich knapp 3.500 Personen zur Netzgemeinde da_zwischen.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><em>Wir sind ziemlich \u00fcberw\u00e4ltigt von diesem gro\u00dfen Zuspruch. Immer wieder melden sich Mitfeiernde dankbar zur\u00fcck \u2013 das freut uns nat\u00fcrlich sehr. F\u00fcr einige ist diese M\u00f6glichkeit wichtig, weil eine Teilnahme an einem Gottesdienst in der eigenen Gemeinde noch zu risikoreich ist \u2013 andere melden uns zur\u00fcck, dass die Flexibilit\u00e4t, die andere Sprache und Musikauswahl f\u00fcr sie besonders wichtig geworden sind.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Wer sind die Menschen, die gern digitale Gottesdienste mitfeiern? Kann man zum Beispiel \u00fcber die Altersstruktur etwas aussagen?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Felix Goldinger:<\/strong>&nbsp;<em>Bei da_zwischen ist es schon immer ziemlich bunt: junge Menschen sind genauso dabei wie Senioren. Alle eint sicherlich die Sehnsucht nach einer zeitgem\u00e4\u00dfen Form, den christlichen Glauben kennenzulernen und Sorgen und Hoffnungen des Alltags zu teilen. Jetzt in Corona-Zeiten ist auch das Thema Kontakt, Austausch und N\u00e4he besonders wichtig. Es gibt Personen, die eigentlich immer mit uns feiern, aber auch immer wieder Menschen, die das Angebot erstmalig oder einmalig nutzen.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Wann findet der n\u00e4chste digitale Gottesdienst in der Netzgemeinde statt? Auf welchem Weg kann ich den Gottesdienst mitfeiern?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Felix Goldinger:<\/strong>&nbsp;<em>Wir feiern noch bis 26. Juli jeden Sonntag \u2013 und nach den Sommerferien wieder ab 24. August. Der erste Messenger-Gottesdienst nach den Ferien wird am 30. August stattfinden.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Wie regelm\u00e4\u00dfig finden in der Netzgemeinde digitale Gottesdienste statt?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Felix Goldinger:<\/strong>&nbsp;<em>Wir haben uns vorgenommen, vorerst jede Woche und zu besonderen Feiertagen einen Messenger-Gottesdienst anzubieten. Wir sind gespannt, was aus diesem neuen Format entstehen wird. Gl\u00fccklicherweise ist das Team sehr gewachsen. Die Gottesdienste bereitet nicht nur das \u201eTeam Speyer\u201c vor, sondern auch Kolleginnen und Kollegen aus W\u00fcrzburg, Freiburg und K\u00f6ln. Au\u00dferdem haben in der Corona-Zeit einige Seelsorgerinnen und Seelsorger ihre Unterst\u00fctzung f\u00fcr den pers\u00f6nlichen Chat angeboten. Das erm\u00f6glicht es uns, nicht nur regelm\u00e4\u00dfig Gottesdienste anzubieten, sondern auch eine gro\u00dfe Vielfalt: Jeder hat seinen eigenen Stil und eigene Ideen. Das ist gro\u00dfartig.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Gibt es neben der Netzgemeinde noch andere Anbieter von digitalen Gottesdiensten im Netz?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Felix Goldinger:<\/strong>&nbsp;<em>Klar \u2013 es gibt im Netz viele unterschiedliche Gottesdienstangebote. Neben Streams gibt es noch andere Formate von rein digitalen und hybriden Formen \u2013 also Gottesdiensten, die digital und analog stattfinden k\u00f6nnen. Ob es noch andere Messengergottesdienste gibt, wei\u00df ich nicht. Zum Gl\u00fcck ist die Netzgemeinde DA_ZWISCHEN aber sehr flexibel und darf gerne weiterwachsen: Wir freuen uns \u00fcber jeden, der zu uns findet.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Weitere Informationen:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"https:\/\/netzgemeinde-dazwischen.de\/\">https:\/\/netzgemeinde-dazwischen.de\/<\/a><\/p>\n\n\n\n<p><em>Bistum Speyer<br>10.07.2020<\/em><\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Dom-Besucherdienst wieder im Einsatz<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><strong>Ehrenamtliche seit dem 4. Juli wieder in der Kathedrale pr\u00e4sent<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<p><strong>Speyer &#8211; <\/strong>Seit dem 4. Juli wartet der Speyerer Dom wieder mit einem besonderen Angebot auf: Mitglieder der Dompfarrei stehen Besuchern der Kathedrale als pers\u00f6nliche Ansprechpartner f\u00fcr Fragen oder bei besonderen Anliegen zur Verf\u00fcgung. Ziel ist es, den G\u00e4sten den Dom als Gotteshaus zu zeigen \u2013 in der Begegnung mit Menschen vor Ort. Der Dom-Besucherdienst ist mittwochs, samstags und sonntags von 11 bis 17 Uhr im Einsatz.<\/p>\n\n\n\n<p>Die \u201eBasisstation\u201d des Besucherdienstes befindet sich im s\u00fcdlichen Seitenschiff. Dort gibt es auch Auskunft \u00fcber Aktivit\u00e4ten der Dompfarrei und des Bistums sowie \u00fcber spirituelle Angebote. Dar\u00fcber hinaus ist eine st\u00e4ndige \u201emobile Pr\u00e4senz&#8220; im Dom unterwegs. Ihre Aufgabe: Den Dom-Besuchern an besonders markanten Punkten Rede und Antwort zu stehen \u2013 etwa in der Krypta, in der Taufkapelle oder am viel besuchten Kerzenst\u00e4nder. F\u00fcr Einzelpersonen besteht die M\u00f6glichkeit zum pers\u00f6nlichen Gespr\u00e4ch.<\/p>\n\n\n\n<p>Bereits vor mehr als 10 Jahren wurde der Dom-Besucherdienst ins Leben gerufen. Lange wurde er von drei Schwestern des Instituts St. Dominikus koordiniert und wesentlich mitgestaltet. Die Schwestern hatten ihren Dienst altersbedingt einstellen m\u00fcssen und die Corona-Pandemie sorgte f\u00fcr eine verl\u00e4ngerte Winterpause. Das Angebot wird nun von Domdekan und Domkustos Dr. Christoph Kohl organisiert.<\/p>\n\n\n\n<p><em>Bistum Speyer<br>10.07.2020<\/em><\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Grabplatte mit lateinischem Namen und r\u00f6mischen Zahlen<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><strong>Bischof Anton Schlembach hat im Speyerer Dom auf der Ebene des Pfarraltars in der N\u00e4he der Marienstatue seine letzte Ruhest\u00e4tte \u2013 Mehr als 40 Bisch\u00f6fe liegen im Dom begraben<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"aligncenter\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" width=\"800\" height=\"546\" src=\"https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2020\/07\/Grabplatte-mit-Foto-von-Bischof-Schlembach.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-28976\" srcset=\"https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2020\/07\/Grabplatte-mit-Foto-von-Bischof-Schlembach.jpg 800w, https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2020\/07\/Grabplatte-mit-Foto-von-Bischof-Schlembach-300x205.jpg 300w, https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2020\/07\/Grabplatte-mit-Foto-von-Bischof-Schlembach-768x524.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p><strong>Speyer &#8211; <\/strong>Wer in diesen Tagen im Speyerer Dom das Grab von Bischof Anton Schlembach besucht, dem f\u00e4llt die etwas hellere Grabplatte auf der Ebene des Pfarraltars auf. Dort hat Bischof Schlembach, der am 15. Juni dieses Jahres im Alter von 88 Jahren verstorben ist, seine letzte Ruhest\u00e4tte gefunden.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eDie Grabplatte wurde aus Udelfanger Sandstein angefertigt\u201c, erkl\u00e4rt Dombaumeisterin Hedwig Drabik. Der Stein werde im Lauf der Zeit noch etwas dunkler werden. Daf\u00fcr sorgen die Ru\u00dfpartikel der Kerzen, die im Dom bei Gottesdiensten und vor dem Standbild der Mutter Gottes regelm\u00e4\u00dfig angez\u00fcndet werden. Der Sandstein kommt aus der Region und wurde in Udelfangen in der N\u00e4he von Trier gebrochen. \u201eDer Udelfanger Sandstein ist ein weicher Stein, der aufgrund seiner Feink\u00f6rnigkeit bei Steinbildhauern sehr gesch\u00e4tzt ist. Er wird nicht nur regional verbaut, sondern auch ins Ausland und nach \u00dcbersee geliefert\u201c, erl\u00e4utert die Dombaumeisterin.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Inschrift auf der Grabplatte lautet \u201eAntonius Schlembach EPS MCMLXXXIII-MMVII\u201c und ist mit Messingbuchstaben ausgef\u00fchrt. Es ist in Kathedralen allgemein \u00fcblich, dass der Name des Bischofs in lateinischer Schrift angegeben wird. Die Abk\u00fcrzung \u201eEPS\u201c ist ebenfalls lateinisch und steht f\u00fcr \u201eEpiscopus\u201c, auf Deutsch \u201eBischof\u201c. Es folgen die r\u00f6mischen Jahreszahlen, die Anfang und Ende seines Pontifikats angeben. Bischof Schlembach hatte das Bistum Speyer von 1983 bis 2007 geleitet.<\/p>\n\n\n\n<p>Schlembachs Grab befindet sich in einer Reihe mit den Gr\u00e4bern seiner Amtsvorg\u00e4nger Konrad von Busch (Bischof von Speyer von 1905 bis 1910), Bonifatius von Haneberg (1872 bis 1876) und Nikolaus von Weis (1842 bis 1869). Die N\u00e4he zum Gnadenbild der Mutter Gottes passt gut zu Bischof Schlembach. Er hat Maria sehr verehrt und immer deutlich gemacht, zum Beispiel beim Besuch ausl\u00e4ndischer Staatsg\u00e4ste, dass der Speyerer Dom nicht nur ein Kaiserdom, sondern auch ein Mariendom ist.<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"aligncenter\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" width=\"800\" height=\"533\" src=\"https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2020\/07\/Grabplatte-Bischof-Schlembach.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-28977\" srcset=\"https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2020\/07\/Grabplatte-Bischof-Schlembach.jpg 800w, https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2020\/07\/Grabplatte-Bischof-Schlembach-300x200.jpg 300w, https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2020\/07\/Grabplatte-Bischof-Schlembach-768x512.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p>Insgesamt haben mehr als 40 Bisch\u00f6fe ihre letzte Ruhest\u00e4tte im Speyerer Dom. Das fr\u00fcheste Bischofsgrab stammt aus der Zeit des salischen Dombaus um 1030. Seit der Wiedererrichtung des Bistums 1817 wurden neun Bisch\u00f6fe im Speyerer Dom beigesetzt.<\/p>\n\n\n\n<p>Bischof Schlembach, der 95. Bischof des Bistums Speyer, wurde am Hochfest Johannes des T\u00e4ufers am 24. Juni mit einem Requiem unter Leitung seines Nachfolgers Dr. Karl-Heinz Wiesemann feierlich beigesetzt. Konzelebranten waren der Bamberger Erzbischof und Metropolit Dr. Ludwig Schick, der W\u00fcrzburger Bischof Dr. Franz Jung, der Speyerer Weihbischof Otto Georgens und Pfarrer Josef Szuba als Vertreter des Speyerer Klerus. An dem Requiem nahmen zehn Bisch\u00f6fe aus anderen Bist\u00fcmern und zahlreiche hochrangige Vertreter aus Kirche, Politik und Gesellschaft teil.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" width=\"800\" height=\"589\" src=\"https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/IMG_20200624_150223.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-28450\" srcset=\"https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/IMG_20200624_150223.jpg 800w, https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/IMG_20200624_150223-300x221.jpg 300w, https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/IMG_20200624_150223-768x565.jpg 768w, https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/IMG_20200624_150223-80x60.jpg 80w\" sizes=\"(max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\"><strong>R\u00fcckblick auf das Requiem f\u00fcr Bischof Anton Schlembach:<\/strong><\/h4>\n\n\n\n<p><a href=\"https:\/\/www.bistum-speyer.de\/news\/nachrichten\/?no_cache=1&amp;tx_ttnews%5Btt_news%5D=14859&amp;cHash=b5335a32dfba09feb7fbe65fea989869\">https:\/\/www.bistum-speyer.de\/news\/nachrichten\/?no_cache=1&amp;tx_ttnews%5Btt_news%5D=14859&amp;cHash=b5335a32dfba09feb7fbe65fea989869<\/a><\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\"><strong>Weitere Informationen zu Bischof Anton Schlembach:<\/strong><\/h4>\n\n\n\n<p><a href=\"https:\/\/www.bistum-speyer.de\/bistum-speyer\/leitung\/bischof-em\/\">https:\/\/www.bistum-speyer.de\/bistum-speyer\/leitung\/bischof-em\/<\/a><\/p>\n\n\n\n<p><em>Bistum Speyer<br>10.07.2020<\/em><\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Kirchen wollen noch mehr \u201ezusammen wachsen\u201c<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><strong>Neue Perspektiven f\u00fcr intensivere Zusammenarbeit bei \u00f6kumenischem Gipfeltreffen der Leitungen von evangelischer und katholischer Kirche<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"aligncenter\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" width=\"800\" height=\"576\" src=\"https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2020\/07\/Austausch.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-28974\" srcset=\"https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2020\/07\/Austausch.jpg 800w, https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2020\/07\/Austausch-300x216.jpg 300w, https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2020\/07\/Austausch-768x553.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><figcaption><em>v.l.:  Bischof Karl-Heinz Wiesemann, Prof. Thomas S\u00f6ding und Kirchenpr\u00e4sident Christian Schad. <\/em><\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p><strong>Speyer <em>(is\/lk)<\/em> &#8211; <\/strong>Bei einem \u00f6kumenischen Gipfeltreffen haben die Evangelische Kirche der Pfalz und das Bistum Speyer ihre Absicht bekr\u00e4ftigt, k\u00fcnftig noch intensiver zusammenzuarbeiten. Unter dem Motto \u201eZusammen wachsen\u201c soll vor allem die Kooperation auf der Ebene der Leitung und Verwaltung verst\u00e4rkt werden. Die Leitungsgremien beider Kirchen \u2013 der Allgemeine Geistliche Rat auf katholischer Seite und das Kollegium des Landeskirchenrats auf evangelischer Seite \u2013 haben am 30. Juni im Speyerer Priesterseminar erstmals gemeinsam getagt.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eWir stehen als Kirchen vor \u00e4hnlichen Herausforderungen und sehen als gemeinsamen Auftrag, in die teilweise sehr harten und schmerzhaften Umbr\u00fcche der Welt hinein die christliche Botschaft von Glaube, Liebe und Hoffnung zu bezeugen\u201c, erkl\u00e4rten Bischof Karl-Heinz Wiesemann und Kirchenpr\u00e4sident Christian Schad. In vielen Feldern wirken die beiden Kirchen schon eng zusammen, zum Beispiel in der Hospizhilfe, der ambulanten Pflege, der Telefon- und Notfallseelsorge, ebenso beim gemeinsamen Eintreten f\u00fcr Frieden, globale Gerechtigkeit und Klimaschutz. \u201eDa ist gro\u00dfes Vertrauen zwischen uns gewachsen\u201c, stellten Kirchenpr\u00e4sident und Bischof \u00fcbereinstimmend fest. Jetzt wollen sie auf diesem Weg weitere Schritte gehen, um die Kr\u00e4fte noch st\u00e4rker zu b\u00fcndeln. Denn es zeichnet sich ab, dass die personellen und finanziellen Spielr\u00e4ume in beiden Kirchen enger werden. \u201eUmso mehr muss die \u00d6kumene zur Grunddimension werden, die all unser Tun durchdringt. Die unterschiedlichen Traditionen sollen nicht der gegenseitigen Abgrenzung dienen, sondern das \u00f6kumenische Miteinander bereichern.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Beim Treffen der kirchlichen Leitungsgremien wurden zum Beispiel im Blick auf die Fort- und Weiterbildung, die Beratungsdienste von Caritas und Diakonie und die gemeinsame Nutzung kirchlicher Immobilien Perspektiven einer weitergehenden Zusammenarbeit entwickelt. \u201eWir wollen uns nicht zur\u00fcckziehen, sondern die Gesellschaft weiterhin aktiv mitgestalten. Dabei geht es uns nicht um die eigene Relevanz als Kirche, sondern um die Lebensdienlichkeit der christlichen Botschaft\u201c, betonten Schad und Wiesemann. Bereits bei der \u00f6kumenischen Pfingstvesper im Speyerer Dom hatten sie die gemeinsame \u00dcberzeugung ausgedr\u00fcckt, dass \u201eunser Zeugnis wirksamer und glaubw\u00fcrdiger ist, wenn wir gemeinsam reden und handeln, wo immer es theologisch m\u00f6glich und strukturell sinnvoll ist.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Die B\u00fcndelung der Kr\u00e4fte soll zugleich Freir\u00e4ume schaffen, um in gemeinsamen Initiativen f\u00fcr den christlichen Glauben zu werben. Auch besteht die Hoffnung, dass die st\u00e4rkere Zusammenarbeit auf den Ebenen der Leitung und Verwaltung positiv auf das \u00f6kumenische Miteinander in den Gemeinden ausstrahlt. Die Leitungsgremien setzten bei ihrer Zusammenkunft in Speyer eine gemeinsame Arbeitsgruppe ein, die den Prozess des \u00f6kumenischen Zusammenwachsens koordinieren soll. Die \u00dcberlegungen werden in der zweiten Jahresh\u00e4lfte in die Beratungen der evangelischen Landessynode und der katholischen Di\u00f6zesanversammlung eingebracht.<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"aligncenter\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" width=\"800\" height=\"400\" src=\"https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2020\/07\/Referat.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-28975\" srcset=\"https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2020\/07\/Referat.jpg 800w, https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2020\/07\/Referat-300x150.jpg 300w, https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2020\/07\/Referat-768x384.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><\/figure><\/div>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\"><strong>Thomas S\u00f6ding: \u201eIn unterschiedlichen Formen kommt der gleiche Glaube zum Ausdruck\u201c<\/strong><\/h4>\n\n\n\n<p>Am Nachmittag referierte Thomas S\u00f6ding, Professor f\u00fcr Neutestamentliche Exegese an der Ruhr-Universit\u00e4t Bochum, \u00fcber ein Anfang des Jahres in die Diskussion gebrachtes Votum des \u00d6kumenischen Arbeitskreises evangelischer und katholischer Theologen in Deutschland zur Frage von Eucharistie und Abendmahl. Dieses hatte eine wechselseitige Einladung zu Eucharistie und Abendmahl angeregt. \u201eDie Trennung am Tisch des Herrn, die Protestanten und Katholiken jahrhundertelang praktiziert haben, ist eine offene Wunde am Leib Christi\u201c, sagte S\u00f6ding und pl\u00e4dierte f\u00fcr eine Deutung aus dem Blickwinkel von \u201eGlaube, Liebe und Hoffnung\u201c. Dieser m\u00fcsse mit einer Wiederentdeckung der christlichen Freiheit einhergehen. Die wechselseitige Teilnahme an den Feiern von Abendmahl und Eucharistie h\u00e4lt er aus theologischer Sicht f\u00fcr begr\u00fcndbar und m\u00f6glich, denn in den unterschiedlichen liturgischen Formen und Traditionen komme der gleiche Glaube zum Ausdruck. Es gebe zwischen beiden Konfessionen eine \u201estabile gemeinsame Basis\u201c im Verst\u00e4ndnis von Eucharistie und Abendmahl. Die verbleibenden Differenzen d\u00fcrften daher keinen kirchentrennenden Charakter haben.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\"><strong>Christian Schad: \u201eEinladung durch Christus geht jeder konfessionellen Unterscheidung voraus\u201c<\/strong><\/h4>\n\n\n\n<p>Kirchenpr\u00e4sident Christian Schad bewertete den Vorsto\u00df der Theologen ebenfalls positiv: \u201eDas Papier ist eine Ermutigung dazu, Christi Einladung zu seinem Mahl an die weiterzugeben, die er in der Taufe mit sich verbunden hat\u201c. Auch er sprach sich daf\u00fcr aus, in der wechselseitigen eucharistischen Gastfreundschaft \u201edem Vertrauen auf den Geist Gottes sichtbar Ausdruck zu geben\u201c. Dabei gehe es nicht um eine \u201eBagatellisierung der Unterschiede oder um Gleichmacherei\u201c, sondern um den Respekt davor, dass \u201edie Einladung durch Jesus Christus jeder konfessionellen Unterscheidung zeitlich und sachlich vorausgeht.\u201c Schad wies in seinem Referat darauf hin, dass am Anfang der Liturgiegeschichte eine \u201eVielfalt der Feierformen\u201c gestanden habe. Daraus ergebe sich ein konfessionelles Selbstverst\u00e4ndnis, das die \u201eeigene Identit\u00e4t nicht prim\u00e4r als exklusiv bestimmt, sondern als partizipativ an der einen Kirche Jesu Christi\u201c. Auch warte die inner-und au\u00dferkirchliche \u00d6ffentlichkeit mit guten Gr\u00fcnden \u201eauf sichtbare Fortschritte, die glaubw\u00fcrdig Zeugnis f\u00fcr das gemeinsame Christusbekenntnis geben\u201c.<\/p>\n\n\n\n<p><em>10.07.2020<\/em><\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Projekt &#8222;Sozialreferent&#8220; im Bistum Speyer startet<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><strong>Jutta Baltes \u00fcbernimmt Projektstelle in der Pfarrei Maria Schutz in Kaiserslautern<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"aligncenter\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" width=\"800\" height=\"533\" src=\"https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2020\/07\/Jutta-Baltes.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-28972\" srcset=\"https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2020\/07\/Jutta-Baltes.jpg 800w, https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2020\/07\/Jutta-Baltes-300x200.jpg 300w, https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2020\/07\/Jutta-Baltes-768x512.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p><strong>Speyer \/ Kaiserslautern &#8211; <\/strong>Ab 1. August \u00fcbernimmt die Diplom-P\u00e4dagogin Jutta Baltes die Aufgabe einer \u201eSozialreferentin\u201c in der Pfarrei Maria Schutz in Kaiserslautern. Sie ist die Erste, die diesen neuen Beruf innerhalb einer Pfarrei im Bistum Speyer aus\u00fcben wird. Die langj\u00e4hrige Jugendreferentin in den Dekanaten Donnersberg und Kusel und bringt vielf\u00e4ltige Erfahrungen im Umgang mit Gruppen, Verb\u00e4nden und Pfarreien mit. Im Laufe ihrer T\u00e4tigkeit betreute sie seit 1990 zahlreiche Projekte, Veranstaltungen und Aktionen, darunter mehrere 72-Stunden-Aktionen und die Mobile Kinder Kirche MOKI.<\/p>\n\n\n\n<p>Bei der offiziellen Begr\u00fc\u00dfung der neuen Sozialreferentin im Bisch\u00f6flichen Ordinariat dankte ihr Generalvikar Andreas Sturm f\u00fcr die Bereitschaft, sich auf die neue Aufgabe als Erste einzulassen. \u201eWir hoffen und w\u00fcnschen, dass dieses Projekt gut und fruchtbar sein wird.\u201c Personalchefin Christine Lambrich verwies darauf, dass das Bistum damit einen ganz neuen Beruf einf\u00fchre. \u201eAndere Bist\u00fcmer haben schon ihr Interesse bekundet und sind gespannt auf unsere Erfahrungen mit diesem Pilotprojekt.\u201c Angesiedelt ist das Projekt beim Referat f\u00fcr Gemeindereferentinnen und Gemeindereferenten. \u201eDer Pfarreirat bewertet das Projekt positiv und das Pfarreiteam freut sich schon sehr auf die Verst\u00e4rkung\u201c, erkl\u00e4rte Dekan Steffen K\u00fchn, leitender Pfarrer der Pfarrei Maria Schutz.<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"aligncenter\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" width=\"800\" height=\"533\" src=\"https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2020\/07\/Gruppenbild.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-28973\" srcset=\"https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2020\/07\/Gruppenbild.jpg 800w, https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2020\/07\/Gruppenbild-300x200.jpg 300w, https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2020\/07\/Gruppenbild-768x512.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><figcaption>v.l.:  Sozialreferentin Jutta Baltes, Generalvikar Andreas Sturm, Dekan Steffen K\u00fchn, Ordinariatsr\u00e4tin Christine Lambrich <\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p>\u201eDer Abschied aus der Katholischen Jugendzentrale und der Abteilung Jugendseelsorge f\u00e4llt mir nach der langen Zeit nicht leicht. Doch ich bin auch froh, dass ich meine Erfahrungen und Kompetenzen jetzt auch in anderen Bereichen einsetzen und Ideen einbringen kann, wie wir als Kirche neue Wege gehen k\u00f6nnen\u201c, erkl\u00e4rt Jutta Baltes. \u201eIch bin sehr gespannt auf meine neue Aufgabe und freue mich, dass ich damit Neuland nicht nur f\u00fcr mich, sondern auch f\u00fcr die Di\u00f6zese betreten darf.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Der Beruf \u201eSozialreferent\u201c ist eine neue Funktion innerhalb einer Pfarrei. Als Mitglied im Pastoralteam sind Sozialreferenten f\u00fcr die Begleitung und Fortschreibung der Sozialraum-Analyse der Pfarrei zust\u00e4ndig. Sie wirken bei der Umsetzung der sich daraus ergebenden Konsequenzen f\u00fcr die Ausrichtung des sozialen und caritativen Engagements der Pfarrei mit. Grundlage daf\u00fcr ist das jeweilige Pastorale Konzept einer Pfarrei. Zu den Aufgaben der Sozialreferenten geh\u00f6rt au\u00dferdem die Vernetzung der unterschiedlichen Akteure in diesem Bereich und die Gewinnung, Qualifizierung und Begleitung von ehrenamtlich Engagierten. Voraussetzung f\u00fcr die T\u00e4tigkeit ist eine sozial- oder humanwissenschaftliche Qualifizierung.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Pilotphase des Projektes \u201eSozialreferent\u201c ist auf f\u00fcnf Jahre ausgelegt. Anschlie\u00dfend erfolgt eine Evaluierung. Neben Kaiserlautern Maria Schutz soll es weitere Projektstellen geben, an welchen Orten steht noch nicht fest.<\/p>\n\n\n\n<p><em>Bistum Speyer<br>10.07.2020<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"mh-excerpt\"><p>Lebenslang neue Perspektiven erfahren Drei Theologiestudierende haben trotz Corona-Pandemie erfolgreich die Abschlusspr\u00fcfung bei der Landeskirche absolviert. 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