{"id":29074,"date":"2020-07-14T07:31:24","date_gmt":"2020-07-14T06:31:24","guid":{"rendered":"https:\/\/speyer24news.com\/?p=29074"},"modified":"2020-07-14T07:49:13","modified_gmt":"2020-07-14T06:49:13","slug":"kirche-77","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/speyer24news.com\/?p=29074","title":{"rendered":"Kirche"},"content":{"rendered":"<style type=\"text\/css\">\r\n\t.ads_top_disp{}\r\n\t.ads_top_corner_disp{ float:left; margin:0px 10px 10px 0px; }\r\n\t.ads_first_p_disp{}\r\n\t.ads_bottom_disp{}\r\n\t<\/style>\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Der Sommer am Dom zu Speyer<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><strong>Angebote und M\u00f6glichkeiten f\u00fcr Besucher w\u00e4hrend der Corona-Pandemie<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"aligncenter\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" width=\"800\" height=\"564\" src=\"https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2020\/07\/Domfuehrung.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-29080\" srcset=\"https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2020\/07\/Domfuehrung.jpg 800w, https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2020\/07\/Domfuehrung-300x212.jpg 300w, https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2020\/07\/Domfuehrung-768x541.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><figcaption>Domf\u00fchrung mit Maske \u2013 Domf\u00fchrer Franz Dudenh\u00f6ffer bei einer \u00f6ffentlichen F\u00fchrung durch die Kathedrale<em> <\/em><br><em>\u00a9 Domkapitel Speyer \/ Foto: Klaus Landry<\/em> <\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p><strong>Speyer &#8211; <\/strong>Wo f\u00fcr viele der Urlaub in der Heimat stattfindet, ist der Dom zu Speyer ein beliebtes Reiseziel. Die gr\u00f6\u00dfte romanische Kathedrale der Welt bietet auch mit Sicherheitsabstand genug Platz f\u00fcr viele Besucher, T\u00fcrgriffe werden regelm\u00e4\u00dfig desinfiziert, F\u00fchrungen und sogar Turmbesteigungen sind wieder m\u00f6glich. Auf Grund der Schutzma\u00dfnahmen, sind Mundschutz und Mindestabstand auch im Dom Pflicht, Turm und Kaisersaal sind zun\u00e4chst ausschlie\u00dflich an den Wochenenden zug\u00e4nglich und es kann beim Turmaufstieg zu Wartezeiten kommen.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\"><strong>F\u00fchrungen, Audioguides und pers\u00f6nliche Ansprechpartner<\/strong><\/h4>\n\n\n\n<p><strong>\u00d6ffentliche F\u00fchrungen<\/strong>\u00a0bieten Einzelbesuchern oder Paaren die M\u00f6glichkeit, den Dom genauer kennen zu lernen. Sie finden in der Regel samstags um 11 Uhr und um 14 Uhr statt. Gruppen k\u00f6nnen vorab eine\u00a0<strong>F\u00fchrung buchen<\/strong>. Durch elektronische Gruppenf\u00fchrungssysteme kann ausreichend Abstand zu den anderen Besuchern und zum Domf\u00fchrer gewahrt werden, ohne dass die Verst\u00e4ndlichkeit der Ausf\u00fchrungen darunter leidet. F\u00fcr Erwachsene und f\u00fcr Kinder die den Dom spontan besuchen, gibt es interessante und spannende H\u00f6rtouren mit dem\u00a0<strong>Audioguide<\/strong>. Sowohl die Gruppenf\u00fchrungssysteme als auch die Audioguides werden sorgf\u00e4ltig desinfiziert. Jeden Mittwoch, Samstag und Sonntag ist der Dom-Besucherdienst vor Ort und steht f\u00fcr Gespr\u00e4che oder besondere Anliegen zur Seite. Informationen zum Dom, Tickets und Souvenirs erhalten Besucher in der Dom-Info im s\u00fcdlichen Domgarten. Speziell f\u00fcr Kinder gibt es dort einen Kinderf\u00fchrer in Quizform, herausgegeben vom Dombauverein, der zu einer spannenden Entdeckungsreise durch die Kathedrale und UNESCO-Welterbest\u00e4tte einl\u00e4dt.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\"><strong>Musik im Dom<\/strong><\/h4>\n\n\n\n<p>Nach der Corona-bedingten Zwangspause werden die Gottesdienste in den Sommermonaten alle in besonderer Weise musikalisch gestaltet. Kleine Chorgruppen mit S\u00e4ngerinnen und S\u00e4ngern des Domchores, des M\u00e4dchenchores und der Domsingknaben bereichern mit ihrem Gesang die sonnt\u00e4glichen Kapitels\u00e4mter.&nbsp;Auch die Abendmessen an den Sonntagen werden mit kleinen Gruppen von S\u00e4ngerinnen und S\u00e4ngern der Dommusik gestaltet, da kein Gemeindegesang gestattet ist. N\u00e4here Informationen zur musikalischen Gestaltung der Gottesdienste finden Sie unter&nbsp;<a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"https:\/\/deref-web.de\/mail\/client\/FeM9avOVRZQ\/dereferrer\/?redirectUrl=http%3A%2F%2Fwww.dom-zu-speyer.de\" target=\"_blank\">www.dom-zu-speyer.de<\/a>&nbsp;(&gt;Dommusik&gt;Musik im Gottesdienst).<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"aligncenter\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" width=\"375\" height=\"500\" src=\"https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2020\/03\/Dom.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-25911\" srcset=\"https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2020\/03\/Dom.jpg 375w, https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2020\/03\/Dom-225x300.jpg 225w\" sizes=\"(max-width: 375px) 100vw, 375px\" \/><figcaption>Der Dom zu Speyer in der goldenen Abendsonne  <br><em>\u00a9  Foto: Speyer 24\/7 News \/ Daniel Kemmerich<\/em><\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\"><strong>Patronatsfest<\/strong><\/h4>\n\n\n\n<p>Ein besonderer Tag f\u00fcr Dom und Bistum ist das\u00a0<strong>Fest Mari\u00e4 Himmelfahrt<\/strong><a>\u00a0<\/a>am 15. August: dann wird das Patrozinium und Hauptwallfahrtsfest des Speyerer Doms gefeiert. Um 10 Uhr zelebriert Bischof Dr. Karl-Heinz Wiesemann ein Pontifikalamt und um 16.30 Uhr eine Pontifikalvesper. Um 20.30 Uhr findet eine Marienfeier statt, bei der Diakon Paul Nowicki predigt. Daran schlie\u00dft sich eine Lichterfeier ohne Prozession aber in Form einer besonders gestalteten Andacht an. Anmeldungen f\u00fcr alle Gottesdienste nimmt das Pfarramt Pax Christi telefonisch unter 06232-102140 oder per Mail an\u00a0<a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"mailto:pfarramt.speyer@bistum-speyer.de\" target=\"_blank\">pfarramt.speyer@bistum-speyer.de<\/a>\u00a0entgegen.\u00a0Das Pontifikalamt wird live auf den Websites und Social-Media-Pr\u00e4senzen von Dom und Bistum \u00fcbertragen.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\"><strong>Heiligenfeste<\/strong><\/h4>\n\n\n\n<p>Im Juli und August h\u00e4ufen sich die Heiligenfest am Dom zu Speyer. Allen voran das Fest Mari\u00e4 Himmelfahrt am 15. August \u2013 das Patronatsfest von Dom und Bistum. Die Gedenktage von zwei weiteren heiligen Frauen werden im August gefeiert: die heilige Afra am 7.8. und die heilige Edith Stein am 9.8. Die heilige Afra war eine fr\u00fchchristliche M\u00e4rtyrerin, ihr ist die Kapelle auf der Nordseite geweiht, die in diesem Sommer gr\u00fcndlich saniert wird.<br>Edith Stein, die in eine j\u00fcdische Familie geboren wurde, konvertierte sp\u00e4ter zum Christentum und arbeitete eine Zeit lang an den Schulen der Dominikanerinnen von St. Magdalena in Speyer. Als J\u00fcdin und Christin wurde sie 1942 in Auschwitz ermordet. An sie erinnern eine Reliquie und Gedenktafeln in der Doppelkapelle des Doms. Papst Johannes Paul II., der Edith Stein zuerst selig und dann heilig sprach, ernannte sie zur Mitpatronin Europas. Drei m\u00e4nnlichen Heiligen, die f\u00fcr den Dom eine besondere Bedeutung haben, sind Portale des Doms gewidmet: dem heiligen Benno von Osnabr\u00fcck (28. Juli), dem &nbsp;heiligen Papst Stephan (2. August) und dem heiligen Bernhard von Clairvaux (20. August).<\/p>\n\n\n\n<p><em>Text: Bistum Speyer Foto: (1) Domkapitel Speyer \/ Klaus Landry; (2) Speyer 24\/7 New, dak<br>14.07.2020<\/em><\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">\u201eMahlZeit\u201c: Bed\u00fcrftige in Speyer d\u00fcrfen wieder gemeinsam tafeln<\/h2>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Kirchenpr\u00e4sident Christian Schad hat bei seinem Besuch die soziale Einrichtung gew\u00fcrdigt.<\/h3>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"aligncenter\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" width=\"1024\" height=\"489\" src=\"https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2020\/07\/Gruppenfoto_MahlZeit-1024x489.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-29078\" srcset=\"https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2020\/07\/Gruppenfoto_MahlZeit.jpg 1024w, https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2020\/07\/Gruppenfoto_MahlZeit-300x143.jpg 300w, https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2020\/07\/Gruppenfoto_MahlZeit-768x367.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption>v.l.:  Markus J\u00e4ckle, Christian Schad, Barbara Harfenmeister, Monika Ahnert, Angelika Dick, Franz Dennhard, Gisela Deffert<\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p><strong>Speyer (lk) &#8211; <\/strong>Essen und Trinken h\u00e4lt Leib und Seele zusammen. Doch immer mehr Menschen in Deutschland sind auf die sogenannten Tafeln angewiesen, bei denen Bed\u00fcrftige kostenfrei oder gegen ein kleines Entgelt eine warme Mahlzeit erhalten. Die Corona-Pandemie hat diese sozial-diakonische Arbeit erschwert. Einrichtungen mussten vor\u00fcbergehend schlie\u00dfen. Anfang Juli konnte die \u201eMahlZeit\u201c in den R\u00e4umen der Ged\u00e4chtniskirchengemeinde in Speyer ihre G\u00e4ste wieder am Tisch begr\u00fc\u00dfen, wenn auch mit Abstand. Kirchenpr\u00e4sident Christian Schad besuchte die Einrichtung und w\u00fcrdigte die Initiative.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eEs ist im wahrsten Sinne Leib- und Seelsorge, die hier geschieht\u201c, zeigte sich Kirchenpr\u00e4sident Schad beeindruckt, der am 10. Juli mit G\u00e4sten und dem Helferteam im Martin-Luther-King-Haus das Gespr\u00e4ch suchte. \u201eChristliche N\u00e4chstenliebe wird hier sp\u00fcrbar, mit allen Sinnen\u201c, stellte er fest. Bei Pasta, Putengulasch und Gem\u00fcse, vorbereitet in der Kantine der Diakonissen Speyer, trafen sich rund 20 G\u00e4ste an den Kopfenden der Tische, um zu essen und sich auszutauschen. Viele der Besucher sind Stammg\u00e4ste. Zu ihnen geh\u00f6ren Menschen jeden Alters, Minijobber, Hartz-IV-Empf\u00e4nger, Senioren mit schmaler Rente oder auch Alleinerziehende.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eArmut hat viele Gesichter. Wir kontrollieren nicht, wer wie bed\u00fcrftig ist, das ist Teil des Konzepts, ebenso wie der Beitrag von einem Euro pro Person\u201c, erl\u00e4uterte Hausherr und Dekan Markus J\u00e4ckle, \u201ees geht um W\u00fcrde, nicht um Almosen\u201c. Neben dem diakonischen z\u00e4hle auch der seelsorgerliche Aspekt. Viele alleinstehende \u00c4ltere freuten sich dar\u00fcber, nicht solo zu Hause am Tisch zu sitzen. Austausch und gegenseitige Beratung seien wichtig. Das Gespr\u00e4ch empfinden auch die Ehrenamtlichen im Helferteam als wesentlich. \u201eViele haben ihr Leben lang geschuftet und doch kein Auskommen\u201c, beklagte Gisela Deffert aus Hockenheim, \u201egut, wenn ihnen wenigstens jemand zuh\u00f6rt\u201c.<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"aligncenter\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" width=\"800\" height=\"504\" src=\"https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2020\/07\/Zweierfoto_MahlZeit.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-29079\" srcset=\"https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2020\/07\/Zweierfoto_MahlZeit.jpg 800w, https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2020\/07\/Zweierfoto_MahlZeit-300x189.jpg 300w, https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2020\/07\/Zweierfoto_MahlZeit-768x484.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><figcaption>v.l.: Im Gespr\u00e4ch Christian Schad und Gudrun Moosbrugge <\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p>Auch Franz Dennhard aus Speyer empfindet sein Engagement als bereichernd. In den Monaten des Lockdown teilte er unter anderem die \u201eMahlZeit to go\u201c aus. An der T\u00fcr des Speyerer Cafe\u00b4s Maximilian konnte in den Monaten M\u00e4rz bis Juni zumindest eine kalte Speise mitgenommen werden. Die Anwesenden zeigten sich indes erleichtert, dass derzeit wieder gemeinsam gegessen und geplaudert werden kann. \u201eIch bin ber\u00fchrt von der Offenheit, all den Lebensgeschichten mit Br\u00fcchen und hart erk\u00e4mpften Neuanf\u00e4ngen\u201c, meinte Kirchenpr\u00e4sident Schad nach intensiven Gespr\u00e4chen mit den G\u00e4sten. Er dankte ausdr\u00fccklich den Initiatoren, stellvertretend Dekan Markus J\u00e4ckle und dem Helferteam, f\u00fcr das langj\u00e4hrige und segensreiche Engagement.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Hintergrund:<\/h4>\n\n\n\n<p>Die MahlZeit ist eine Initiative der Protestantischen Gesamtkirchengemeinde Speyer, der Diakonissen Speyer sowie der Interessengemeinschaft Behinderter und ihrer Freunde. Sie ist seit Januar 2008 aktiv und besteht derzeit aus einem 35-k\u00f6pfigen Helferteam.<br>Vier bis f\u00fcnf Ehrenamtliche versorgen jeweils zwischen 30 bis 50 Menschen mit einem warmen Mittagessen. Im Gemeindehaus der Ged\u00e4chtniskirchengemeinde wird montags, dienstags, donnerstags und freitags (in den Sommerferien nur dienstags und freitags) zwischen 11.30 Uhr und 12.45 Uhr eine Mahlzeit angeboten. Reste d\u00fcrfen mit nach Hause genommen werden. Die Kosten bei etwa 40 Essen am Tag betragen monatlich rund 3.200 Euro. Abz\u00fcglich der Zusch\u00fcsse der drei Tr\u00e4ger sowie dem Eigenanteil von 1 Euro der G\u00e4ste, verbleibt monatlich ein Betrag von etwa 2.000 Euro, der durch Spenden finanziert werden muss.<\/p>\n\n\n\n<p>Spendenkonto und Informationen unter&nbsp;<a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"https:\/\/deref-web.de\/mail\/client\/UVuuI5zAuQs\/dereferrer\/?redirectUrl=http%3A%2F%2Fwww.mahlzeit-speyer.de\" target=\"_blank\">www.mahlzeit-speyer.de<\/a><\/p>\n\n\n\n<p><em>Text: EVANGELISCHE KIRCHE DER PFALZ, (Protestantische Landeskirche) Foto: Landeskirche (Klaus Landry) <br>14.07.2020<\/em><\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Thomas Stephan \u00fcbernimmt Leitung der Abteilung \u201eLernkultur und Schulseelsorge\u201c<\/h2>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Verantwortlich f\u00fcr sechs Referate mit unterschiedlichen Schwerpunkten<\/h3>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"aligncenter\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" width=\"800\" height=\"533\" src=\"https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2020\/07\/Thomas-Stephan1.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-29077\" srcset=\"https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2020\/07\/Thomas-Stephan1.jpg 800w, https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2020\/07\/Thomas-Stephan1-300x200.jpg 300w, https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2020\/07\/Thomas-Stephan1-768x512.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p><strong>Speyer &#8211; <\/strong>Am 1. August wird der Diplom-Theologe Thomas Stephan die Leitung der Abteilung \u201eLernkultur und Schulseesorge\u201c in der Hauptabteilung \u201eSchulen, Hochschule, Bildung\u201c im Bistum Speyer \u00fcbernehmen. Stephan sieht sich in seinem neuen Amt als Br\u00fcckenbauer zwischen einer sich st\u00e4ndig weiter entwickelnden Gesellschaft und der Kirche, zwischen Menschen und Institutionen. \u201eWir leben in einer Zeit, wo Br\u00fccken eingerissen werden und daher ist es gerade auch ein Auftrag von Kirche, Br\u00fccken zu bauen\u201c, sagt Stephan. \u201eWir m\u00fcssen uns bei dem, was wir tun, mit anderen vernetzen. Nur binnenkirchlich zu denken, reicht nicht.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Der 49-J\u00e4hrige stammt aus Bobenheim-Roxheim, wo er sich als Kind und Jugendlicher bei den Messdienern in der Pfarrei St. Maria Magdalena engagierte. Nach seinem Abitur 1991 am Albert Einstein Gymnasium in Frankenthal absolvierte er einen einj\u00e4hrigen Grundwehrdienst. Anschlie\u00dfend studierte er Theologie in Mainz und Innsbruck. Nach f\u00fcnf Jahren als Pastoralreferent in St. Ingbert und Kandel wechselte er 2004 als Milit\u00e4rseelsorger nach Bruchsal. Neben seinem Einsatz als Lehrer f\u00fcr \u201elebenskundlichen und berufsethischen Unterricht\u201c f\u00fcr die Soldaten war er dort vor allem als Seelsorger gefragt. \u201eEs war die Afghanistanzeit, in der die Themen \u201aVerwundung, Tod und Sterben\u2018 st\u00e4ndig pr\u00e4sent waren\u201c, erkl\u00e4rt Stephan. Er begleitete Soldaten und ihre Angeh\u00f6rigen vor und nach den Eins\u00e4tzen in dem s\u00fcdasiatischen Staat und k\u00fcmmerte sich um Traumatisierte. Seit 2005 ist er auch Notfallseelsorger im Bistum.<\/p>\n\n\n\n<p>2012 wechselte Stephan in den Schuldienst und unterrichtete Religion am Goethe Gymnasium in Germersheim und am Gymnasium in Edenkoben. \u201eIch habe immer gern unterrichtet und den Diskurs mit anderen Menschen gesucht\u201c, so Stephan. Das Thema \u201eTod und Sterben\u201c lie\u00df ihn jedoch auch in der Schule nicht los. Er absolvierte weitere Fortbildungen dazu und arbeitete als Dozent f\u00fcr Trauer und Krisenseelsorge am Institut f\u00fcr Lehrerfortbildung und in di\u00f6zesanen Bildungsh\u00e4usern.<\/p>\n\n\n\n<p>Vor drei Jahren \u00fcbernahm er die Aufgabe als Referent f\u00fcr Schulpastoral mit dem Schwerpunkt Krisen- und Trauerseelsorge, die er auch in der neuen Position weiterf\u00fchrt. \u201eF\u00fcr mich ist dabei die Kooperation mit anderen Stellen wie zum Beispiel dem Schulpsychologischen Dienst und der Schulsozialarbeit sehr wichtig, denn ich bin \u00fcberzeugt davon, dass wir Krise und Trauer nur im Team bew\u00e4ltigen k\u00f6nnen\u201c, betont Stephan.<\/p>\n\n\n\n<p>Zur Abteilung \u201eLernkultur und Schulseesorge\u201c geh\u00f6ren die Referate \u201eAllgemeine P\u00e4dagogik und Ganztagsschularbeit\u201c, \u201eSchulseelsorge an staatl. Schulen, Krisen- und Trauerseelsorge\u201c, \u201eGlobales Lernen\u201c, \u201eInterreligi\u00f6se und interkulturelle Bildung\u201c, \u201eSexualp\u00e4dagogik und MFM-Zentrale\u201c sowie \u201eMedienethik und digitales Arbeiten\u201c und die Medienstellen und Filmarbeit des Bistums Speyer.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Kontakt:<\/h4>\n\n\n\n<p>Bisch\u00f6fliches Ordinariat<br>Hauptabteilung \u201eSchulen, Hochschule, Bildung\u201c<br>Abt. Lernkultur und Schulseelsorge<br>Thomas Stephan, Dipl.-Theol.<br>Tel: 06232 102 217<br>E-Mail: <a href=\"lernorte@bistum-speyer.de\">lernorte@bistum-speyer.de<\/a><\/p>\n\n\n\n<p><em>Bistum Speyer<br>14.07.2020<\/em><\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">MITleuchten. Kampagne zu den Kirchenwahlen mit \u201eCitylights\u201c<\/h2>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">In Kaiserslautern werben Pf\u00e4lzer Presbyter mit Ausstrahlung.<\/h3>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"aligncenter\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" width=\"800\" height=\"575\" src=\"https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2020\/07\/Citylights.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-29076\" srcset=\"https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2020\/07\/Citylights.jpg 800w, https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2020\/07\/Citylights-300x216.jpg 300w, https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2020\/07\/Citylights-768x552.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p><strong>Speyer <em>(lk)<\/em> &#8211; <\/strong>Meist werden sie nebenbei und doch neugierig angeschaut, beim Warten am Bus, an der Ampel oder dem Zebrastreifen: Citylights. Die Werbetafeln mit Hintergrundbeleuchtung sind Hingucker. Vom 7. bis 20. Juli sind in Kaiserslautern Botschafterinnen und Botschafter der Evangelischen Kirche der Pfalz zu sehen. Die innovative Werbekampagne richtet sich bewusst an Kirchendistanzierte.<\/p>\n\n\n\n<p>Die abgebildeten \u201eModels\u201c sind alle echt. Das hei\u00dft, sie sind aktiv im Presbyterium, im Leitungsgremium ihrer Kirchengemeinde. Die sechs Frauen und M\u00e4nner aus Regionen der Pfalz und Saarpfalz werben f\u00fcr die kommenden Kirchenwahlen zum Presbyterium am ersten Advent 2020. Unter dem Motto MACHMITMACHMUT werden am 29. November 2020 neue \u201eMITbestimmer\u201c und \u201eMUTmacherinnen\u201c in 401 Kirchengemeinden gew\u00e4hlt. Angesichts der Corona-Krise wird erstmalig eine reine Briefwahl stattfinden. Die Suche nach Kandidierenden l\u00e4uft ebenfalls unter erschwerten Bedingungen, \u201eauf Abstand\u201c, bis zum 4. Oktober. \u201eKrisenzeiten fordern auch uns als Kirche heraus, andere Wege zu gehen\u201c, meint Oberkirchenr\u00e4tin Dorothee W\u00fcst, die in Kaiserslautern lebt, \u201eich wurde beim Einkaufen von Adam Lockhart angestrahlt und musste selbst l\u00e4cheln. Wir zeigen Gesicht auf den Citylights und mit all denen, die vor Ort ehrenamtlich engagiert sind. Wie viel kreative Kraft in unseren Gemeinden steckt, haben die vergangenen Monate gezeigt\u201c. Gerade in Zeiten der Krise, auch der Krise der Institutionen, sei es wesentlich, Menschen Mut zu machen. Wer sich einbringe, k\u00f6nne die Kirche der Zukunft mitgestalten. \u201eWir werden gemeinsam neu lernen, nicht nur auf Zahlen zu sehen, sondern auf das, was z\u00e4hlt\u201c, res\u00fcmiert Oberkirchenr\u00e4tin W\u00fcst.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Hintergrund:<\/h4>\n\n\n\n<p>Die Pf\u00e4lzer Landeskirche ist in reformatorischer Tradition presbyterial-synodal verfasst, das hei\u00dft, sie baut sich demokratisch von \u201eunten nach oben\u201c auf. Alle sechs Jahre finden in den Kirchengemeinden der Evangelischen Kirche der Pfalz (Protestantische Landeskirche) die \u201eWahlen zum Presbyterium\u201c statt. Das Presbyterium entscheidet als Leitungsorgan \u00fcber alle Aufgaben und Ausgaben der Kirchengemeinde. Es setzt sich zusammen aus den gew\u00e4hlten Ehrenamtlichen und den Hauptamtlichen \u2013 der Pfarrerin oder dem Pfarrer. Wahlberechtigt sind Kirchenmitglieder ab 14 Jahren, w\u00e4hlbar alle ab 18 Jahren. Rund 450.000 Mitglieder in 401 Kirchengemeinden auf dem Gebiet der Pfalz und Saarpfalz sind zur Wahl von etwa 3.000 Sitzen in den Presbyterien aufgerufen. Aus deren Reihen werden anschlie\u00dfend Mitglieder in die 15 Bezirkssynoden der Kirchenbezirke und in die Landessynode gew\u00e4hlt. <\/p>\n\n\n\n<p><em>Text: EVANGELISCHE KIRCHE DER PFALZ, (Protestantische Landeskirche) Foto: Vivien Frie\u00df, ANTARES <br>14.07.2020<\/em><\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Den Menschen Mut machen<\/h2>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Zwei Vikare starten den Vorbereitungsdienst f\u00fcr das Pfarramt in der Landeskirche.<\/h3>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"aligncenter\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2020\/03\/Evangelische-Kirche-der-Pfalz-Logo-1.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-25898\"\/><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p><strong>Speyer <em>(lk)<\/em> &#8211; <\/strong>Zwei junge Theologen haben am Mittwoch ihre Ernennungsurkunden als Vikare von Oberkirchenr\u00e4tin und Personaldezernentin Marianne Wagner erhalten. Julian Kiefhaber und Julian Kraul beginnen Mitte Juli den zweieinhalbj\u00e4hrigen Vorbereitungsdienst als zuk\u00fcnftige Pfarrer in der Evangelischen Kirche der Pfalz.<\/p>\n\n\n\n<p>Oberkirchenr\u00e4tin Wagner \u00fcberreichte die Urkunden im Landeskirchenrat in Speyer. Sie zeigte sich sehr erfreut \u00fcber die beiden Vikare, \u00fcber ihr bestandenes Examen und den neuen Lebensabschnitt. &#8222;Das ist ein Grund zur Freude&#8220;, sagte die Personaldezernentin der pf\u00e4lzischen Landeskirche den jungen Theologen. Es sei allerdings schade, dass in diesem Jahr nur zwei Kandidaten in den Dienst starten w\u00fcrden. &#8222;Mehr Kandidatinnen und Kandidaten werden in Zukunft gebraucht&#8220;, so Wagner. Mit Sorge betrachte sie die sinkenden Mitgliederzahlen, obwohl Haupt- und Ehrenamtliche sich stark engagierten.<\/p>\n\n\n\n<p>Doch die Oberkirchenr\u00e4tin fand hierzu ermutigende Worte: &#8222;Christus ist der Urgrund der Freude, nicht das, was wir geleistet haben. Die Menschen brauchen diese Ermutigung und den Hinweis auf die Quelle unserer Hoffnung&#8220;, sagte sie. Diesen Mut sollen die zuk\u00fcnftigen Pfarrer auch in schwierigen Zeiten in die D\u00f6rfer und St\u00e4dte der Pfalz und Saarpfalz hinaustragen. &#8222;Christus geht voran &#8211; und er geht mit&#8220;, gab Wagner den Vikaren mit auf ihren Weg.<\/p>\n\n\n\n<p>Julian Kiefhaber wird in der Kirchengemeinde Dudenhofen t\u00e4tig sein. Julian Kraul wird das Gemeindepraktikum des Vikariats in Neuhofen absolvieren. Damit werden die Einsatzzeiten denen des Vikarskurses 2019 angepasst. Das Schulpraktikum werden die beiden Vikare gemeinsam mit dem kommenden Kurs 2021 absolvieren. <\/p>\n\n\n\n<p><em>EVANGELISCHE KIRCHE DER PFALZ<br>(Protestantische Landeskirche)<br>14.07.2020<\/em><\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Ansprache des evangelischen Kirchenpr\u00e4sidenten Christian Schad f\u00fcr Sr. Corinna Klo\u00df als Pfarrerin der Evangelischen Kirche der Pfalz <\/h2>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Im Wochenschlussgottesdienst der Diakonissen Speyer am Samstag, dem 11. Juli 2020, 18 Uhr, Ev. Diakonissenanstalt Speyer<\/h3>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"aligncenter\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" width=\"375\" height=\"481\" src=\"https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2020\/07\/Christian-Schad-Portr\u00e4t-Ev.-Kirche.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-29075\" srcset=\"https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2020\/07\/Christian-Schad-Portr\u00e4t-Ev.-Kirche.jpg 375w, https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2020\/07\/Christian-Schad-Portr\u00e4t-Ev.-Kirche-234x300.jpg 234w\" sizes=\"(max-width: 375px) 100vw, 375px\" \/><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p>Liebe Gemeinde und ganz besonders: <\/p>\n\n\n\n<p>liebe Frau Pfarrerin Klo\u00df, liebe Sr. Corinna! <\/p>\n\n\n\n<p>Von Martin Luther stammt ein Wort, das sich mir tief eingepr\u00e4gt hat. Er sagt: \u201eGott wurde Mensch, nicht, damit wir g\u00f6ttlich w\u00fcrden, sondern damit wir menschlich werden. Wir sollen Menschen sein, das ist die Summa.\u201c <\/p>\n\n\n\n<p>Der christliche Glaube erm\u00f6glicht, besser Mensch zu werden, mehr Mensch zu werden. Dass wir uns und Anderen nichts vormachen m\u00fcssen, dass sich unser Wert, unsere W\u00fcrde, nicht an dem bemisst, wie uns Andere sehen und beurteilen. Dass wir uns nicht gr\u00f6\u00dfer machen m\u00fcssen, als wir sind, sondern authentisch Mensch sein d\u00fcrfen und darin Anderen gegen\u00fcber Menschlichkeit ausstrahlen. <\/p>\n\n\n\n<p>Genau das, liebe Corinna, zeichnet Dich aus: dass Du, in Deiner ruhigen und besonnenen Art, liebevoll auf Menschen zugehst und sie sich in Deiner N\u00e4he angenommen, von dir ernstgenommen, f\u00fchlen. Du Ihnen \u2013 durch Deine pure Anwesenheit \u2013 einen Raum schenkst, sich zu \u00f6ffnen, auch Schwieriges anzusprechen und sie in Dir eine Seelsorgerin finden, die f\u00fcr sie da ist, sie an die Hand nimmt und begleitet, eine Wegstrecke mit ihnen geht. <\/p>\n\n\n\n<p>So kennen wir Dich, seit Du vor sechs Jahren Deinen Dienst als Referentin von Oberin Sr. Isabelle Wien hier, in Speyer, begonnen hast. Vor allem die altgewordenen Schwestern, die hier leben, sind Dir ans Herz gewachsen. Von jeder Einzelnen kennst Du die Lebensgeschichte. Tag f\u00fcr Tag begegnest Du ihnen im sp\u00fcrbaren Respekt vor dem, was sie als Diakonissen Anderen an Hilfe und Beistand haben zukommen lassen. So bist Du zur Vertrauensperson geworden. <\/p>\n\n\n\n<p>Und genau so begleitest Du auch die Schwestern und Br\u00fcder unserer Diakonischen Gemeinschaft. Regelm\u00e4\u00dfig kommen sie hier, unter dem Dach des Mutterhauses, zusammen, um sich ihres diakonischen Auftrags zu vergewissern, und in bewusst gew\u00e4hlter Verbindlichkeit Austausch und Gemeinschaft miteinander zu pflegen. Und Du, liebe Corinna, bist mitten drin, gestaltest aktiv mit. <\/p>\n\n\n\n<p>Schon vor Deinem Wirken hier, in Speyer, hast Du die Kaiserswerther Tradition kennengelernt. In Aachen, also im Rheinland geboren und aufgewachsen, hast Du w\u00e4hrend Deines Theologiestudiums ein Diakoniepraktikum vor Ort, in der Kaiserswerther Diakonie, absolviert. Und dort bereits den Zusammenschluss von Diakonissen bisheriger \u2013 und Diakonissen neuer Form zu einer Schwesternschaft miterlebt. Und so kam es im Jahr 2017 \u2013 nach Konsultationen in den R\u00e4ten der Diakonischen Gemeinschaft und intensiven Gespr\u00e4chen zwischen Dir und Sr. Isabelle \u2013 erstmals zur Transformation der schwesternschaftlichen Diakonie im S\u00fcden Deutschlands, n\u00e4mlich hier, in Speyer. Damit ging und geht es Euch beiden darum: die Tradition zu pflegen \u2013 auch und gerade durch Innovation! Nicht die Asche aufzuheben, sondern die Flamme weiterzutragen. Nicht zu verharren und die Mutterhausdiakonie leise enden zu lassen, sondern ihr eine neue Chance zu geben.<\/p>\n\n\n\n<p>So hast Du Dich selbst entschieden, Diakonisse zu werden und es Dir zur Aufgabe gemacht, die Frauen und M\u00e4nner, die denselben Weg einschlagen wollen, zu begleiten und in einem Grundlagenseminar darauf vorzubereiten. Gemeinsam mit dem Missionarisch-\u00d6kumenischen Dienst unserer Landeskirche und Sr. Isabelle hast Du die Module dieses Seminars entwickelt. Letztes Jahr, an Christi Himmelfahrt, konnten wir bereits 17 neue Diakonissen und Diakone der Diakonissen Speyer in der Ged\u00e4chtniskirche einsegnen. Mittlerweile hat ein zweiter Kurs begonnen, in dem 12 Personen sich gemeinsam mit Dir, Florian G\u00e4rtner und anderen auf den Weg machen.<\/p>\n\n\n\n<p>In Zukunft, liebe Corinna, n\u00e4mlich ab dem 1. Oktober, wirst Du in der Abteilung \u201eTheologie, Diakonie und Unternehmenskultur\u201c der k\u00fcnftigen Vorstandsvorsitzen, Oberin Sr. Isabelle, Leitende Pfarrerin der Diakonissen Speyer sein \u2013 und den eigenen Fachbereich \u201eTheologie\u201c verantworten. Ansprechpartnerin bist Du dann f\u00fcr das gesamte theologische Personal in unseren Einrichtungen und dort auch, gemeinsam mit Sr. Isabelle, zust\u00e4ndig f\u00fcr die theologisch-diakonische Profilbildung. Damit wird deutlich: Das diakonische Handeln braucht einen geistlichen Quellort, braucht Zeiten in der Zeit, in denen die Konzentration auf Jesus Christus, den Ur-Diakon, und also die Auslegung der Heiligen Schrift, das Gebet, das gemeinsame Gotteslob gepflegt wird, um dann wieder tatkr\u00e4ftig Hilfe leisten zu k\u00f6nnen. Dieses Miteinander von Liturgie und Diakonie, von vita contemplativa und vita activa war und ist das Herz der Mutterhausdiakonie: ganz in Gott verankert und darum ganz bei den Menschen!<\/p>\n\n\n\n<p>Dabei, liebe Gemeinde, verschlie\u00dfe ich nicht die Augen davor, wie wenig selbstverst\u00e4ndlich diese elementare Verbindung von Gottesdienst und Dienst am N\u00e4chsten \u2013 auch in Kirche und Diakonie heute \u2013 ist. Mit dogmatischen Lehrformeln kommen wir da nicht weiter, erst Recht nicht: mit moralischen Appellen. Gefragt ist vielmehr das glaubw\u00fcrdige, ganz pers\u00f6nliche Wort von Mensch zu Mensch. Woraus lebe ich? Was l\u00e4sst mich glauben und hoffen? Was kann mir Kraft geben in meinem Dienst als Krankenschwester oder Pfleger in der Altenhilfe, als Arzt oder \u00c4rztin, als Erzieherin oder Sozialassistent? Aber auch: Was gibt mir Lebenshilfe, Orientierung, in diesen so herausfordernden Zeiten der Corona-Pandemie \u2013 jenseits von Tabuisierung und Verniedlichung auf der einen und pseudoreligi\u00f6sen Verschw\u00f6rungstheorien auf der anderen Seite? <\/p>\n\n\n\n<p>Genau dort, wo wir die so Fragenden in unser Leben, in unser Herz, schauen lassen, da geschehen auch heute Zeichen und Wunder. Indem wir den Glauben, die Liebe, die Hoffnung, aus denen wir leben, nicht verheimlichen, sondern ihre Lebensdienlichkeit offen und \u00f6ffentlich bezeugen. Also: die Arme weit ausstrecken, wenn Menschen sich an uns wenden. Und zur Stelle sind, wenn sie in Not geraten und konkret helfen.<\/p>\n\n\n\n<p>Menschen wie Du, liebe Corinna, die mitten im Lebensalltag geistliches Profil zeigen \u2013 unaufdringlich, aber elementar, selbstbewusst, aber dem\u00fctig, lassen auch heute aufhorchen.  <\/p>\n\n\n\n<p>Wir werden als Kirche \u00e4u\u00dferlich vielleicht nicht weiter wachsen. Aber innerlich wachsen, das werden wir. Davon bin ich \u00fcberzeugt. Jedenfalls dann, wenn wir selbst die wunderbare Botschaft von der Liebe Gottes neu in unser Herz lassen. Und: Sie dann selbst ausstrahlen!<\/p>\n\n\n\n<p>So freue ich mich, liebe Corinna, Dich heute als Pfarrerin unserer Pf\u00e4lzischen Landeskirche einzuf\u00fchren. Sie gewinnt mit Dir einen kostbaren Schatz! Und so verbinde ich damit den Wunsch, dass Du auch in Zukunft in Deiner Art Mensch zu sein, dem Evangelium authentisch Gesicht verleihst. <\/p>\n\n\n\n<p>So gr\u00fc\u00dfe ich Dich, Deinen Mann und Eure drei Kinder, die heute ja auch unter uns sind, von Herzen und w\u00fcnsche Dir und Euch alles Liebe und Gute und in allem Gottes reichen Segen. <\/p>\n\n\n\n<p>Christus spricht: \u201eIch bin das Licht der Welt. Wer mir nachfolgt, der wird nicht wandeln in der Finsternis, sondern wird das Licht des Lebens haben\u201c (Johannes 8,12). <\/p>\n\n\n\n<p>So sei es: Amen.  <\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\"><em>Es gilt das gesprochene Wort<\/em><\/h4>\n\n\n\n<p><em>EVANGELISCHE KIRCHE DER PFALZ<br>(Protestantische Landeskirche)<br>14.07.2020<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"mh-excerpt\"><p>Der Sommer am Dom zu Speyer Angebote und M\u00f6glichkeiten f\u00fcr Besucher w\u00e4hrend der Corona-Pandemie Speyer &#8211; Wo f\u00fcr viele der Urlaub in der Heimat stattfindet, ist der Dom zu Speyer ein beliebtes Reiseziel. 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