{"id":32493,"date":"2021-01-25T10:07:24","date_gmt":"2021-01-25T09:07:24","guid":{"rendered":"https:\/\/speyer24news.com\/?p=32493"},"modified":"2021-01-25T10:07:26","modified_gmt":"2021-01-25T09:07:26","slug":"rhein-pfalz-kreis-60","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/speyer24news.com\/?p=32493","title":{"rendered":"Rhein-Pfalz-Kreis"},"content":{"rendered":"<style type=\"text\/css\">\r\n\t.ads_top_disp{}\r\n\t.ads_top_corner_disp{ float:left; margin:0px 10px 10px 0px; }\r\n\t.ads_first_p_disp{}\r\n\t.ads_bottom_disp{}\r\n\t<\/style>\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Vogelgrippe im Rhein-Pfalz-Kreis best\u00e4tigt<\/h2>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Das Friedrich-Loeffler-Institut hat den Verdacht des hochansteckenden Vogelgrippevirus H5N8 bei einer verendeten Hawaiigans in einem rheinland-pf\u00e4lzischen Vogelpark im Rhein-Pfalz-Kreis best\u00e4tigt. Das Veterin\u00e4ramt des Rhein-Pfalz-Kreises hat den Betrieb gesperrt und f\u00fchrt weitere Untersuchungen durch.<\/h4>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"aligncenter\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" width=\"800\" height=\"600\" src=\"https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/csm_AI_Gaense_Dr_Straubinger_b3083cefa4.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-32495\" srcset=\"https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/csm_AI_Gaense_Dr_Straubinger_b3083cefa4.jpg 800w, https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/csm_AI_Gaense_Dr_Straubinger_b3083cefa4-300x225.jpg 300w, https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/csm_AI_Gaense_Dr_Straubinger_b3083cefa4-768x576.jpg 768w, https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/csm_AI_Gaense_Dr_Straubinger_b3083cefa4-678x509.jpg 678w, https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/csm_AI_Gaense_Dr_Straubinger_b3083cefa4-326x245.jpg 326w, https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/csm_AI_Gaense_Dr_Straubinger_b3083cefa4-80x60.jpg 80w\" sizes=\"(max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p>Der Vogelpark selbst verf\u00fcgt \u00fcber ein Biosicherheits- und Hygienekonzept, das bereits seit l\u00e4ngerem umgesetzt wird. Um eine Verbreitung des Virus zu verhindern, werden jetzt alle V\u00f6gel aufgestallt.<\/p>\n\n\n\n<p>Aufgrund des Hygienekonzepts und weil der Vogelpark als zoologische Einrichtung besondere Vogelarten h\u00e4lt, kann von einer T\u00f6tung der V\u00f6gel durch eine Ausnahmegenehmigung zun\u00e4chst abgesehen werden. Im Vogelpark werden jetzt weitere Untersuchungen durchgef\u00fchrt und die Seuchenma\u00dfnahmen der aktuellen Lage angepasst.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eWir wissen jetzt, dass das Gefl\u00fcgelpestvirus auch in Rheinland-Pfalz angekommen ist und nehmen das sehr ernst. Daher meine eindringliche Bitte an alle Gefl\u00fcgelhalterinnen und Gefl\u00fcgelhalter: \u00dcberpr\u00fcfen Sie Ihre Biosicherheitsma\u00dfnahmen und verhindern Sie unbedingt einen direkten oder indirekten Kontakt zu Wildv\u00f6geln\u201c, sagte Staatsministerin Anne Spiegel.<\/p>\n\n\n\n<p>Die rheinland-pf\u00e4lzischen Landkreise k\u00f6nnen nach durchgef\u00fchrter Risikobewertung entscheiden, ob eine Aufstallung von Gefl\u00fcgel und anderen V\u00f6geln in bestimmten Risikogebieten erforderlich ist. Bei einem vermehrten Auffinden von toten Greifv\u00f6geln und Wasserv\u00f6geln wie etwa Enten, G\u00e4nsen oder Schw\u00e4nen ist das zust\u00e4ndige Veterin\u00e4ramt zu informieren.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\"><strong>Vorsorge durch Monitoring &amp; Tierseuchen\u00fcbung<\/strong><\/h4>\n\n\n\n<p>Seit Oktober 2020 breitet sich die Gefl\u00fcgelpest massiv in der Wildvogelpopulation in Deutschland und Europa aus. Zuletzt sind nun auch zunehmend Gefl\u00fcgelbest\u00e4nde betroffen. \u201eWir sind auf die Tierseuche gut vorbereitet. Um f\u00fcr den Ernstfall ger\u00fcstet zu sein, f\u00fchrt das Landesuntersuchungsamt seit Jahren ein Monitoring durch. Es untersucht Wildv\u00f6gel und Hausgefl\u00fcgel auf die Erreger der Vogelgrippe. Zudem organisiert das Land immer wieder \u00dcbungen f\u00fcr Tierseuchen mit allen betroffenen Akteurinnen und Akteuren\u201c, so Spiegel.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\"><strong>Hintergrund:<\/strong><\/h4>\n\n\n\n<p>Die Klassische Gefl\u00fcgelpest ist eine besonders schwer verlaufende Form der avi\u00e4ren Influenza (Vogelgrippe). Sie wird durch sehr virulente St\u00e4mme avi\u00e4rer Influenzaviren der Subtypen H5 und H7 hervorgerufen. Die Krankheit ist ansteckend und verl\u00e4uft bei Hausgefl\u00fcgel meist mit schweren allgemeinen Krankheitszeichen. Bei dem derzeitigen Seuchenzug gibt es keinen Hinweis, dass dieser Erreger H5N8 f\u00fcr den Menschen gef\u00e4hrlich ist. Fleisch kann ohne Bedenken weiterhin verzehrt werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Weitere allgemeine Informationen zur Vogelgrippe sind online abrufbar unter:<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"https:\/\/mueef.rlp.de\/de\/themen\/tiere-und-tierwohl\/tiergesundheit-tierseuchenbekaempfung\/gefluegelpest-aviaere-influenza-ai\/\">https:\/\/mueef.rlp.de\/de\/themen\/tiere-und-tierwohl\/tiergesundheit-tierseuchenbekaempfung\/gefluegelpest-aviaere-influenza-ai\/<\/a><\/p>\n\n\n\n<p><em>Landesuntersuchungsamt (LUA) Rheinland-Pfalz<br>25.01.2021<\/em><\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Tierseuchenbek\u00e4mpfung: <strong>Verdacht auf Vogelgrippe im Rhein-Pfalz-Kreis<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"aligncenter\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" width=\"600\" height=\"263\" src=\"https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/LUA-RLP.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-32494\" srcset=\"https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/LUA-RLP.png 600w, https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/LUA-RLP-300x132.png 300w\" sizes=\"(max-width: 600px) 100vw, 600px\" \/><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p>Das Landesuntersuchungsamt (LUA) weist darauf hin, dass bei einer verendeten Hawaiigans aus einem Vogelpark im Rhein-Pfalz-Kreis das Vogelgrippevirus H5N8 nachgewiesen wurde. Die Best\u00e4tigung des Ergebnisses durch das Referenzlabor des Friedrich-Loeffler-Instituts (FLI) steht noch aus. Das Veterin\u00e4ramt des Rhein-Pfalz-Kreises hat den Betrieb umgehend gesperrt, l\u00e4sst weitere Tiere auf den Erreger untersuchen und f\u00fchrt epidemiologische Untersuchungen durch.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Alle V\u00f6gel des Vogelparks werden jetzt aufgestallt. Sobald neue Erkenntnisse vorliegen, werden die getroffenen Ma\u00dfnahmen \u00fcberpr\u00fcft und angepasst. Hierzu stimmen sich die Kreisverwaltung, das Landesuntersuchungsamt und das Umweltministerium eng miteinander ab.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Vogelpark ist als zoologische Einrichtung anerkannt und verf\u00fcgt bereits seit l\u00e4ngerem \u00fcber ein Biosicherheits- und Hygienekonzept. Ferner hat er bereits in seuchenfreien Zeiten eine Ausnahmegenehmigung beantragt, so dass zun\u00e4chst von einer T\u00f6tung der V\u00f6gel abgesehen werden kann.<\/p>\n\n\n\n<p>Seit Oktober 2020 breitet sich eine hochansteckende Variante des Vogelgrippevirus H5N8 massiv in der Wildvogelpopulation in Deutschland aus, immer wieder sind auch Gefl\u00fcgelbest\u00e4nde oder Tierparks betroffen. Ob es sich bei dem Nachweis im Rhein-Pfalz-Kreis um den gleichen hochansteckenden Erreger handelt, wird die Untersuchung des Friedrich-Loeffler-Instituts zeigen.<\/p>\n\n\n\n<p>Das Landesuntersuchungsamt r\u00e4t angesichts der sich ausbreitenden Vogelgrippe allen Gefl\u00fcgelhaltern im Land, ihre Biosicherheitsma\u00dfnahmen erneut zu \u00fcberpr\u00fcfen und einen direkten oder indirekten Kontakt zu Wildv\u00f6geln unbedingt zu verhindern. <\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Mit diesen Ma\u00dfnahmen kann der Eintrag der Viren verhindert werden:<\/h4>\n\n\n\n<ul><li>Gefl\u00fcgel darf nur an Stellen gef\u00fcttert werden, die f\u00fcr Wildv\u00f6gel unerreichbar sind. Ebenso ist gesetzlich vorgeschrieben, dass Futter, Einstreu und Dinge mit denen Gefl\u00fcgel in Ber\u00fchrung kommt, gesch\u00fctzt gelagert werden m\u00fcssen.<\/li><li>Oberfl\u00e4chenwasser, das f\u00fcr Wildv\u00f6gel zug\u00e4nglich ist und mit Kot verschmutzt sein kann, darf nicht zum Tr\u00e4nken benutzt werden.<\/li><li>Gr\u00fcnfutter von Wiesen, auf denen Wasserv\u00f6gel grasen oder rasten ist ungeeignet. Ebenso ung\u00fcnstig ist das Verf\u00fcttern von Speiseresten und Eierschalen.<\/li><li>Um M\u00e4use und Ratten fernzuhalten muss der Futtervorrat unter Verschluss gehalten werden. Schadnager m\u00fcssen bek\u00e4mpft werden, denn sie \u00fcbertragen zahlreiche Krankheitserreger.<\/li><li>Im Stall sollte stalleigene Kleidung (Kittel\/Overall) statt Stra\u00dfenkleidung getragen werden. Besonders wichtig sind Gummistiefel oder -clogs, die ausschlie\u00dflich im Stall getragen werden und dortbleiben. Eine Desinfektion des Schuhwerks ist optimal.<\/li><li>Fremde Personen sollten den Stall momentan nur mit triftigem Grund betreten und nur mit Schutzkleidung. Vor dem Betreten und nach dem Verlassen des Stalls sollten die H\u00e4nde gewaschen und desinfiziert werden.<\/li><li>Nur wenn es wirklich n\u00f6tig ist, sollten Ger\u00e4tschaften anderer Gefl\u00fcgelhalter geliehen werden. Vor der Abgabe m\u00fcssen sie gereinigt und desinfiziert werden.<\/li><li>Den Kontakt zu fremdem Gefl\u00fcgel sollte man aktuell ebenso vermeiden wie den Kauf oder Tausch neuer Tiere unter Z\u00fcchterkollegen. L\u00e4sst sich ein Neubesatz nicht umgehen, sollten Neuank\u00f6mmlinge f\u00fcr mehrere Tage in Quarant\u00e4ne.<\/li><li>Katzen k\u00f6nnen die Erreger \u00fcbertragen und m\u00fcssen deshalb von allen Vogelhaltungen ferngehalten werden.<\/li><\/ul>\n\n\n\n<p><em>Landesuntersuchungsamt (LUA) Rheinland-Pfalz<br>25.01.2021<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"mh-excerpt\"><p>Vogelgrippe im Rhein-Pfalz-Kreis best\u00e4tigt Das Friedrich-Loeffler-Institut hat den Verdacht des hochansteckenden Vogelgrippevirus H5N8 bei einer verendeten Hawaiigans in einem rheinland-pf\u00e4lzischen Vogelpark im Rhein-Pfalz-Kreis best\u00e4tigt. 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