{"id":32834,"date":"2021-02-06T07:05:18","date_gmt":"2021-02-06T06:05:18","guid":{"rendered":"https:\/\/speyer24news.com\/?p=32834"},"modified":"2021-02-06T07:51:23","modified_gmt":"2021-02-06T06:51:23","slug":"kirche-83","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/speyer24news.com\/?p=32834","title":{"rendered":"Kirche"},"content":{"rendered":"<style type=\"text\/css\">\r\n\t.ads_top_disp{}\r\n\t.ads_top_corner_disp{ float:left; margin:0px 10px 10px 0px; }\r\n\t.ads_first_p_disp{}\r\n\t.ads_bottom_disp{}\r\n\t<\/style>\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Online-Sch\u00fclertage des Bistums Speyers beendet<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><strong>170 Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler beteiligten sich in der Zeit vom 25. Januar bis 4. Februar an digitalen Angeboten<\/strong><strong><\/strong><\/h3>\n\n\n\n<p><strong>Speyer &#8211; <\/strong>Am Donnerstag (04.02.2021) endeten die Sch\u00fclertage 2021 im Bistum Speyer. 170 Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler nahmen das Angebot wahr, per Videokonferenzen mit Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern aus verschiedenen Bereichen der Di\u00f6zese einen Einblick in \u201eihr Bistum\u201c zu bekommen. Die Veranstaltung fand zum neunten Mal statt, allerdings in diesem Jahr pandemiebedingt zum ersten Mal in kleinerem Rahmen und ausschlie\u00dflich digital.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\"><strong>\u201eSch\u00fclertage auch in dieser Form gut angekommen\u201c<\/strong><\/h4>\n\n\n\n<p>&#8222;Die R\u00fcckmeldungen der Teilnehmerinnen und Teilnehmer zeigen, dass die Sch\u00fclertage auch in dieser Form gut angekommen sind. Nat\u00fcrlich waren einige Elemente online nicht m\u00f6glich, etwa das Angebot der besonderen Domf\u00fchrungen. Das Erlebnis vor Ort hat gefehlt. Daf\u00fcr konnten wir an anderer Stelle feststellen, dass das digitale Format die Veranstaltung auch positiv beeinflusst hat: Bei dem Gespr\u00e4ch mit dem Bischof waren wir von der F\u00fclle der Beitr\u00e4ge im Chat beeindruckt. In diesem Medium ist es vielen Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fclern besonders leicht gefallen, sich mit Fragen und den eigenen Sichtweisen einzubringen\u201c, ziehen die beiden Organisatoren der Sch\u00fclertage und Referenten f\u00fcr Religionsp\u00e4dagogik, Simone Krick und Bernhard Kaas ein erstes Fazit. \u201eLetztlich ist wichtig, dass Begegnung stattgefunden hat: Chancen, miteinander ins Gespr\u00e4ch zu kommen, Kirche aus anderer Perspektive wahrzunehmen, die Anfragen der Jugendlichen zu h\u00f6ren und offen zu reflektieren. Wir hatten den Eindruck, dies ist auch digital gelungen.&#8220;<\/p>\n\n\n\n<p>Entsprechend ihrer pers\u00f6nlichen Interessen hatten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die M\u00f6glichkeit, jeweils zwei von insgesamt zehn Themenschwerpunkte f\u00fcr die Videogespr\u00e4che auszuw\u00e4hlen. Auf dem Programm standen Themen wie \u201eIst unsere Welt noch zu retten?&#8220;, \u201ePr\u00e4vention sexualisierter Gewalt&#8220;, \u201eWozu bin ich berufen?&#8220;, \u201eUmgang mit Tod und Trauer&#8220;, \u201eFeminismus in der katholischen Kirche&#8220;, &#8222;Vielfalt wertsch\u00e4tzen: Die LSBTI*-Thematik\u201c, \u201eCaritas: Not sehen und handeln\u201c oder &#8222;Freiwilligendienste FSJ und BFD&#8220;. Au\u00dferdem boten die Referenten des Bereichs Seelsorge in der Arbeitswelt ein Gespr\u00e4ch zum Thema&nbsp; \u201eJeder Mensch ist mehr wert\u2026&#8220; an und es gab ein Angebot der Notfallseelsorge und Krisenintervention.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\"><strong>Offener Dialog mit Bischof und Generalvikar<\/strong><\/h4>\n\n\n\n<p>An zwei Tagen hatten sich Bischof Dr. Karl-Heinz Wiesemann und Generalvikar Andreas Sturm der Diskussion mit den Jugendlichen gestellt. Moderiert wurden die Fragerunden von den Sch\u00fclerinnen Anouk Behm, Fanny Kreusch, Ann-Kathrin Simmeth und Veronika Walter. Neben pers\u00f6nlichen Fragen zu Glauben, Berufung und Zielen von Bischof und Generalvikar interessierten sich die Jugendlichen f\u00fcr die Themen Missbrauch in der Kirche, die Einstellung der katholischen Kirche zu Homosexualit\u00e4t und gleichgeschlechtlichen Partnerschaften, Frauenordination und Z\u00f6libat. Im Feedback nach der Veranstaltung brachten die Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler ihre Wertsch\u00e4tzung f\u00fcr die Offenheit und Ehrlichkeit, mit der ihre Gespr\u00e4chspartner auch kritischen Fragen beantworteten, zum Ausdruck.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eBischof Dr. Karl-Heinz Wiesemann vermittelte ein gro\u00dfes Interesse an dem, was wir ihn \u00fcber seine Person, sein Amt und die Kirche fragten und beantwortete die Fragen ehrlich und offen. Es war zu erkennen, dass ihm der Austausch mit jungen Menschen Spa\u00df macht und f\u00fcr ihn die Stunde vermutlich genauso schnell vorbei war wie f\u00fcr uns\u201c, so schilderte Veronika Walter ihren Eindruck von dem virtuellen Treffen mit dem Bischof.<\/p>\n\n\n\n<p>Und Anouk Behm berichtete vom Gespr\u00e4ch mit Generalvikar Andreas Sturm: \u201eAnfangs war ich sehr aufgeregt und angespannt, weil ich nicht wusste, was auf mich zukommen wird, aber ja l\u00e4nger Herr Sturm sprach, desto lockerer wurde ich. Mit so offenen und ehrlichen Antworten von dem Generalvikar hatte ich nicht gerechnet und ich war sehr positiv \u00fcberrascht von seinen Worten.\u201c Ihr Fazit: \u201eEin Interview mit dem Generalvikar des Bistums Speyer hat man nicht jeden Tag und ich fand es sehr sch\u00f6n, so offen mit einem so wichtigen Mann reden zu d\u00fcrfen. Das Gespr\u00e4ch war ehrlich und offen und jede Antwort wurde gezielt und \u00fcberlegt gegeben, sodass man sich die ganze Zeit wohl gef\u00fchlt und kein besch\u00e4mtes oder unerw\u00fcnschtes Gef\u00fchl hatte.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Nach den Sch\u00fclertagen 2021 beginnt nun die Planung der Veranstaltung f\u00fcr n\u00e4chstes Jahr. Die Organisatoren und Workshop-Leiterinnen und Workshop-Leiter freuen sich, wenn die Begegnung mit den Jugendlichen dann auch wieder pers\u00f6nlich vor Ort in Speyer m\u00f6glich ist.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Zum Vormerken:<\/h4>\n\n\n\n<p>Termin der Sch\u00fclertage 2022 (nach aktuellem Planungsstand): 24.01.2022 \u2013 03.02.2022<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\"><strong>Kontakt:<\/strong><\/h4>\n\n\n\n<p>Oberstudienr\u00e4tin Simone Krick<br>Bisch\u00f6fliches Ordinariat Speyer<br>Gro\u00dfe Pfaffengasse 13<br>67346 Speyer<br>mobil: 0151 14880069<br>E-Mail:&nbsp;<a>simone.krick@bistum-speyer.de<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>Oberstudienrat Bernhard Kaas<br>Bisch\u00f6fliches Ordinariat Speyer<br>Gro\u00dfe Pfaffengasse 13<br>67346 Speyer<br>mobil: 0151 14880039<br>E-Mail:&nbsp;<a>bernhard.kaas@bistum-speyer.de<\/a><\/p>\n\n\n\n<p><em>Bistum Speyer<br>06.02.2021<\/em><\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Online-Seminar zu Frauenprojekten des Weltgebetstages<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><strong>Angebot zur Information und Vorbereitung am 10. Februar<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<p><strong>Speyer &#8211;<\/strong> Im Rahmen der Vorbereitungen auf den Weltgebetstag der Frauen (WGT), der in diesem Jahr am 5. M\u00e4rz begangen wird, findet am Mittwoch, 10. Februar, von 18 bis 20 Uhr ein Online-Seminar statt. Im Mittelpunkt der Veranstaltung stehen Projekte, die durch die Kollekten zum Weltgebetstag in aller Welt gef\u00f6rdert werden.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eDieser Abend ist eine Erg\u00e4nzung zu den WGT-Vorbereitungsseminaren, die im Januar online angeboten wurden\u201c, erkl\u00e4rt Monika Kreiner, Referentin f\u00fcr Frauenseelsorge im Bistum Speyer. \u201eDamit wollen wir die Projektarbeit des Weltgebetstages bekannter machen, aber auch Ideen vermitteln, wie unter Pandemiebedingungen Spenden zur Unterst\u00fctzung dieser Projekte gesammelt werden k\u00f6nnen. Kreiner organisiert die Veranstaltung gemeinsam mit ihrer Kollegin Christine Gortner, Referentin f\u00fcr gemeindebezogene Frauenarbeit und&nbsp;Weltgebetstagsarbeit bei der Evangelischen Kirche der Pfalz.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Anmeldung und Zugangsdaten&nbsp;zu der Veranstaltung bei:<\/strong>&nbsp;<br>E-Mail:&nbsp;<a>frauen@bistum-speyer.de<\/a><br>Tel: 06232-102 328<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Informationen zum Weltgebetstag:&nbsp;<\/strong><a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"https:\/\/deref-web.de\/mail\/client\/pZm7epApWP8\/dereferrer\/?redirectUrl=http%3A%2F%2Fwww.weltgebetstag.de%2F\" target=\"_blank\">www.weltgebetstag.de<\/a><\/p>\n\n\n\n<p><em>Bistum Speyer<br>06.02.2021<\/em><\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">schaut hin\u201c \u00d6kumenischer Kirchentag im Mai \u2013 digital und dezentral<\/h2>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Der Landesausschuss Pfalz des Deutschen Evangelischen Kirchentages hat eine neue Vorsitzende. Am kommenden Wochenende ist Kirchentags-Sonntag.<\/h3>\n\n\n\n<p><strong>Speyer<em> (lk)<\/em> &#8211; <\/strong>\u201eMit dem \u00d6kumenischen Kirchentag vom 13. bis 16. Mai 2021 in Frankfurt haben wir eine gro\u00dfe Aufgabe vor uns. Ich freue mich, dass ich meine Erfahrungen und Ideen an dieser Stelle einbringen kann, und wir ihn gemeinsam mit der Landeskirche und der Gesch\u00e4ftsstelle des Kirchentags Corona-konform durchf\u00fchren werden\u201c, sagt Tanja Schra\u00df. Die aus Otterbach stammende Dekanatssekret\u00e4rin des Kirchenbezirks An Alsenz und Lauter ist seit vier Jahren im Landesausschuss aktiv und wurde im Oktober 2020 zur neuen Vorsitzenden gew\u00e4hlt.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Landesausschuss Pfalz des Deutschen Evangelischen Kirchentages sei, wie die anderen Landesaussch\u00fcsse im Raum der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), mitverantwortlich f\u00fcr die Vorbereitung und Nacharbeit der Kirchentage. In ihm engagierten sich kirchentagsbegeisterte Menschen aus der ganzen Pfalz, so die neue Vorsitzende.<\/p>\n\n\n\n<p>Tanja Schra\u00df wolle mit ihrer Begeisterung viele Menschen f\u00fcr dieses einmalige Ereignis anstecken und so f\u00fcr den Kirchentag gewinnen. Deshalb sei sie auch gerne bereit, sich mit den Mitgliedern ihres Ausschusses bei regionalen Kirchentagsveranstaltungen zu engagieren.<\/p>\n\n\n\n<p>Der 3. \u00d6kumenische Kirchentag (\u00d6KT) in Frankfurt stehe unter dem Leitwort \u201eschaut hin\u201c (Markus 6,38). In Krisenzeiten m\u00fcsse der Blick auf die gemeinsame christliche Verantwortung f\u00fcr unsere Welt und unser Zusammenleben gesch\u00e4rft werden. Der 3. \u00d6KT biete die einzigartige Chance, Gemeinschaft zu erleben und dabei auch zu erfahren, wie Kirche und Gesellschaft sozialer, menschlicher und friedlicher gestaltet werden k\u00f6nnten.<\/p>\n\n\n\n<p>Aktuell werde das Konzept des 3. \u00d6KT an die hygienischen Erfordernisse der momentanen Pandemie-Situation angepasst. Was das f\u00fcr Menschen aus der Region und die Teilnehmenden bedeute, sei noch nicht absehbar. Auf alle F\u00e4lle werde der \u00d6KT digital und dezentral gefeiert.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Landesausschuss Pfalz plane zusammen mit der Evangelischen Jugend Pfalz eine Aktion zum \u00d6KT, teilte Tanja Schra\u00df mit.<\/p>\n\n\n\n<p>Hintergrund: Die Landesaussch\u00fcsse f\u00f6rdern die Verbindung zwischen den jeweiligen Landeskirchen, deren Werken und Verb\u00e4nden sowie den politischen, sozialen Gruppen und Einrichtungen der Region einerseits und den Organen des Deutschen Evangelischen Kirchentags (DEKT) andererseits. Seine Mitglieder entscheiden \u00fcber eventuelle Zusch\u00fcsse f\u00fcr Mitwirkende und Teilnehmende aus dem Bereich der Landeskirche.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Landesausschuss ist durch seine Vorsitzende und die Gesch\u00e4ftsf\u00fchrerin in der Konferenz der Landesaussch\u00fcsse und der Pr\u00e4sidialversammlung des DEKT vertreten. Die Mitglieder im Landesausschuss beteiligen sich aktiv bei der Organisation von Kirchentagen. Der Landesausschuss bezuschusst Gruppen aus der Pfalz bei ihrer Teilnahme am Kirchentag und unterst\u00fctzt die Teilnehmerwerbung des DEKT im Bereich der Landeskirche.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Mehr zum Thema:<\/h4>\n\n\n\n<p><a href=\"https:\/\/www.oekt.dehttps:\/\/www.evkirchepfalz.de\/glaube-und-leben\/kirchentag\/\">https:\/\/www.oekt.dehttps:\/\/www.evkirchepfalz.de\/glaube-und-leben\/kirchentag\/<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>06.02.2021<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Wissen, Spiel und Austausch mit Actionbound<\/h2>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Die App Actionbound ist ein digitaler Einstieg, um Menschen mit Wissen und Unterhaltung rund um Kirche zu erreichen. Jugendreferenten aus Landau und Bad Bergzabern erz\u00e4hlen, wie sie die Smartphone-Software in der Jugendarbeit einsetzen.<\/h4>\n\n\n\n<p><strong>Landau \/ Bad Bergzabern <em>(lk)<\/em> &#8211; <\/strong>&#8222;Digitale Schnitzeljagd&#8220;, &#8222;Bildung aktiv erleben&#8220; oder &#8222;interaktiver Guide&#8220;: All diese Begriffe fassen zusammen, was jeder Nutzer mit der kostenlosen Smartphone-App Actionbound erleben kann. Diese Vorteile nutzt auch die Evangelische Jugend der Pfalz und entwirft thematische Actionbounds, um Jugendliche zu erreichen.<\/p>\n\n\n\n<p>Seit einem Jahr ist Constanze Harant Jugendreferentin im Kirchenbezirk Landau. Ihr Kollege Tobias Haack ist seit 2019 Jugendreferent des Kirchenbezirks Bad Bergzabern. In den Jugendzentralen betreuen sie junge Leute, erarbeiten Konzepte und bef\u00e4higen Ehrenamtliche f\u00fcr die Jugendarbeit vor Ort. Zudem beraten und unterst\u00fctzen sie Kirchengemeinden bei der Jugend- und Konfirmandenarbeit.<\/p>\n\n\n\n<p>&#8222;Gerade in Corona-Zeiten haben sich viele gefragt, wie man trotz Kontaktbeschr\u00e4nkungen mit den Konfis arbeiten kann. Eine M\u00f6glichkeit ist Actionbound&#8220;, sagt Constanze Harant. Die 29-J\u00e4hrige hat sich im letzten Jahr beim Landesjugendpfarramt fortgebildet und entwickelte mit Ehrenamtlichen, Pfarrerinnen und anderen Kollegen mehrere Actionbounds. Der erste, genannt &#8222;Actionbound for Future&#8220;, befasste sich mit dem Thema Nachhaltigkeit im Rahmen des \u00d6kumenischen Sch\u00f6pfungstags in Landau. Harant erstellte ihn mit der Kollegin Susanne Poerschke aus der katholischen Jugendzentrale. &#8222;Daf\u00fcr sollten Jugendliche und Interessierte Orte kennenlernen, an denen man nachhaltig einkaufen kann oder die sich mit Nachhaltigkeit befassen. Der Bound hat die jungen Nutzerinnen dann per GPS beispielsweise zum Unverpackt-Laden, zu beiden Jugendzentralen oder zur Queich gef\u00fchrt, wo sie Aufgaben erf\u00fcllen oder Fragen beantworten mussten&#8220;, so die Jugendreferentin.<\/p>\n\n\n\n<p>Einen weiteren Actionbound erstellte die Jugendzentrale zum Thema Diakonie. &#8222;Im Rahmen der Konfi-Zeit verrichten die Konfis ein sogenanntes Diakonie-Praktikum. Mit dem Bound haben wir die Jugendlichen zu Anlaufstellen f\u00fcr ihr Praktikum gef\u00fchrt, wie die Diakonie oder die Tafel&#8220;, erz\u00e4hlt Harant. Das digitale Lernen verbindet die Jugendzentrale stets mit dem Austausch dar\u00fcber. Bei jedem Folgetreffen fragen die Referenten die Jugendlichen, was sie neu erfahren haben. &#8222;Die App ist immer ein spielerischer, didaktischer Einstieg ins Thema, das wir danach mit den Konfirmanden oder Teilnehmerinnen besprechen&#8220;.<\/p>\n\n\n\n<p>Zudem st\u00e4rkt der Actionbound die Beteiligung der Jugendlichen. Tobias Haack lernte das digitale Tool bereits im Studium kennen und benutzt es selbst. W\u00e4hrend der Corona-Zeit 2020 setzte er ein selbst kreiertes Actionbound zum ersten Mal als &#8222;Pfingst-Zeltlager-Ersatz&#8220; f\u00fcr die Jugendlichen ein, die eigentlich an der Freizeit teilgenommen h\u00e4tten. Das Zeltlager-Programm wurde \u00fcber die App implementiert: &#8222;Morgens gab es den Morgenimpuls, dann Bibelarbeit, ein Tages-Highlight bis hin zum Gel\u00e4ndespiel. Die Einheiten wurden immer erst zu einer gewissen Uhrzeit freigeschaltet und mit analogen Bastelmaterialien kombiniert, die wir den Jugendlichen vorher an die Haust\u00fcr gebracht hatten&#8220;, erz\u00e4hlt der Jugendreferent. &#8222;L\u00f6sungen, Ergebnisse oder Feedback geben die Jugendlichen dann als Text oder Bild in Actionbound ein&#8220;, so Haack.<br>Nutzungsgewohnheiten der Zielgruppe beachten<\/p>\n\n\n\n<p>Der Storytelling-Actionbound, den der 26-J\u00e4hrige mit einer Bad Bergzaberner Pfarrerin f\u00fcr die Konfis in der Weihnachtszeit entwickelte, lud auch dazu ein, sich zu beteiligen. &#8222;Nach einem kurzen Impuls konnte man eine von f\u00fcnf Rollen in der Weihnachtsgeschichte \u00fcbernehmen. Die Mitspielerinnen und Mitspieler wurden beispielsweise Sternendeuter, mussten typische Aufgaben erf\u00fcllen und konnten ihre Erfahrungen \u00fcber die App mit anderen Teilnehmerinnen und Teilnehmern teilen&#8220;, erz\u00e4hlt Haack.<\/p>\n\n\n\n<p>Beide Jugendreferenten haben bei der Actionbound-Nutzung mit Jugendlichen auch Grenzen der Nutzung kennengelernt: &#8222;Es gibt eine gro\u00dfe Hemmnis, Selfies oder Fotos von Personen in der App einzugeben. Bei Text oder Fotos von Gegenst\u00e4nden haben die Nutzerinnen und Nutzer keine Bedenken&#8220;, sagen sie. Haack hat beobachtet, dass sich die 16- bis 18-J\u00e4hrigen schneller auf der App-Oberfl\u00e4che zurechtf\u00e4nden als j\u00fcngere Jugendliche. Sein Tipp: &#8222;Man sollte lieber niederschwellige Actionbound-Spiele konzipieren: wenige Fragen, keine Fremdw\u00f6rter, keine theologischen W\u00f6rter&#8220;, empfiehlt er. Zudem sollte man das Spiel, das man f\u00fcr andere konzipiert, selbst durchspielen und es von anderen testen lassen. Harant pflichtet ihm bei: &#8222;Wenn man ein Bound mit mehreren entwickelt, wird er besser. Durch das Testen kennen wir auch die technischen Grenzen, etwa dass die GPS-Ortung bei j\u00fcngeren Jugendlichen abgeschaltet oder die Handyzeit begrenzt war&#8220;, r\u00e4t sie. Probieren geht sowieso \u00fcber Studieren: Demn\u00e4chst sollen Landauer Konfirmandinnen und Konfirmanden selbst ein Actionbound entwickeln.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Hintergrund: <\/strong>Wer Actionbound-Spiele nutzen m\u00f6chte, l\u00e4dt sich die kostenlose Smartphone-App &#8222;Actionbound&#8220; herunter und sucht dort nach Orten, Themen oder konkreten Bounds.<\/p>\n\n\n\n<p>Fortbildung zum Thema Storytelling mit der Actionbound-App bietet die Evangelische Jugend am 14. September 2021 an. Infos und Anmeldung unter&nbsp;<a href=\"https:\/\/deref-web.de\/mail\/client\/Yls2HWVv9m4\/dereferrer\/?redirectUrl=https%3A%2F%2Fwww.ejpfalz.de%2Fveranstaltungen%2Ffortbildungen%2F494-actionbound-2\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">https:\/\/www.ejpfalz.de\/veranstaltungen\/fortbildungen\/494-actionbound-2<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>&#8222;Actionbound for Future&#8220; der Evangelische Jugendzentrale Landau unter&nbsp;<a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"https:\/\/deref-web.de\/mail\/client\/k1na1BTfXKY\/dereferrer\/?redirectUrl=https%3A%2F%2Factionbound.com%2Fbound%2FABforFuture\" target=\"_blank\">https:\/\/actionbound.com\/bound\/ABforFuture<\/a><\/p>\n\n\n\n<p><em>06.02.2021<\/em><\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Onlineveranstaltung zum Thema \u201eZu viele Einzelf\u00e4lle \u2013 \u00dcber die Problematik rassistischer und rechtsextremer Haltungen in der Polizei\u201c<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><strong>Forum Katholische Akademie Speyer l\u00e4dt am 9. Februar zu Vortrag und Diskussion mit Prof. Christoph Kopke ein<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<p><strong>Speyer &#8211; <\/strong>Zu einer kostenfreien Online-Veranstaltung zum Thema \u201eZu viele Einzelf\u00e4lle \u2013 \u00dcber die Problematik rassistischer und rechtsextremer Haltungen in der Polizei\u201c l\u00e4dt die Katholische Erwachsenenbildung Bistum Speyer am Dienstag, dem 9. Februar, von 19.30 bis 21 Uhr ein.<\/p>\n\n\n\n<p>Referent Christoph Kopke, Professor&nbsp;f\u00fcr Politikwissenschaft und Soziologie an der&nbsp;Hochschule f\u00fcr Wirtschaft und Recht in Berlin, wird sich in seinem Vortrag unter anderem mit den Fragen \u201eWas macht ras\u00adsistische und extremistische Haltungen in den Sicherheits\u00adbeh\u00f6rden so besonders problematisch? Spielen die hohen Belastungen eine Rolle, denen Polizistinnen und Polizisten ausgesetzt sind? Welche Ma\u00df\u00adnahmen lassen sich ergreifen, um den zuletzt geh\u00e4uft be\u00adkannt gewordenen Vorf\u00e4llen entgegenzuwirken?\u201c befassen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Anmeldungen zu der Online-Veranstaltung bei:<\/strong><br>Katholische Erwachsenenbildung Bistum Speyer<br>E-Mail:&nbsp;<a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"mailto:keb@bistum-speyer.de\" target=\"_blank\">keb@bistum-speyer.de<\/a><br>Tel. 06232 \/ 102-180<\/p>\n\n\n\n<p><em>Bistum Speyer<br>06.02.2021<\/em><\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Digitaler Stammtisch f\u00fcr \u201eEntdecker*innen\u201c<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><strong>Austausch \u00fcber neue Formen von Kirche und Glauben in Zeiten der Pandemie \u2013 Online-Treffen am 11. Februar<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<p><strong>Speyer &#8211; <\/strong>\u201eSchon jetzt\u201c, eine \u00f6kumenische Initiative im Bistum Speyer und der Evangelischen Kirche der Pfalz (Protestantische Landeskirche), l\u00e4dt am <strong>Donnerstag, dem 11. Februar<\/strong>, um 18.30 Uhr zu einem digitalen Stammtisch ein.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eDer Stammtisch ist eine \u00f6kumenische Austauschplattform f\u00fcr alle, die auf der Suche nach neuen Ausdrucksformen von Kirche sind. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie Menschen von heute den Glauben entdecken k\u00f6nnen und leben wollen\u201c, erkl\u00e4rt Felix Goldinger, Referent f\u00fcr Missionarische Pastoral im Bistum Speyer, der gemeinsam mit Stefanie Schlenczek, Pfarrerin der Evangelischen Kirche der Pfalz und beim Missionarisch-\u00d6kumenischen Dienst (M\u00d6D) in Landau t\u00e4tig, zu dem Stammtisch einl\u00e4dt. Die Treffen finden regelm\u00e4\u00dfig jeden Monat statt.<br>\u201eIn unserer digitalen Kneipe erwartet die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ein lockerer Austausch mit anderen Besuchern \u00fcber Glauben in Zeiten der Pandemie, Infos zu den Regionalgruppen und ein digitales Abendgebet\u201c, so Felix Goldinger.<br><br><strong>Anmeldungen<\/strong>&nbsp;werden erbeten unter:&nbsp;<a href=\"https:\/\/deref-web.de\/mail\/client\/nxcvP64FY8E\/dereferrer\/?redirectUrl=https%3A%2F%2Fschon-jetzt.de%2Fdigitaler-stammtisch%2F\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">https:\/\/schon-jetzt.de\/digitaler-stammtisch\/<\/a><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Mehr zum Thema:<\/strong>&nbsp;<a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"https:\/\/deref-web.de\/mail\/client\/1c76K4gEIdk\/dereferrer\/?redirectUrl=http%3A%2F%2Fwww.schon-jetzt.de%2F\" target=\"_blank\">www.schon-jetzt.de<\/a>; und&nbsp;<a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"https:\/\/deref-web.de\/mail\/client\/x4dIrfbsMZA\/dereferrer\/?redirectUrl=http%3A%2F%2Fwww.freshexpressions.de%2F\" target=\"_blank\">www.freshexpressions.de<\/a><\/p>\n\n\n\n<p><em>Bistum Speyer<br>06.02.2021<\/em><\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Halte.Punkt.Kreuz \u2013 Andachten zur Fastenzeit im Dom zu Speyer<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><strong>Einladung zu Gebet, Besinnung und Musik in der Fastenzeit<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"aligncenter\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" width=\"800\" height=\"600\" src=\"https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/P1050423_m.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-32837\" srcset=\"https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/P1050423_m.jpg 800w, https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/P1050423_m-300x225.jpg 300w, https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/P1050423_m-768x576.jpg 768w, https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/P1050423_m-678x509.jpg 678w, https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/P1050423_m-326x245.jpg 326w, https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/P1050423_m-80x60.jpg 80w\" sizes=\"(max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><figcaption>Andacht im Speyerer Dom<br><em>Foto: \u00a9<\/em> <em>Domkapitel Speyer<\/em> <\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p><strong>Speyer &#8211; <\/strong>Ab dem 18. Februar finden im Dom donnerstags um 19:30 Uhr und samstags um 18 Uhr Andachten zur Fastenzeit statt. Das Domkapitel l\u00e4dt gemeinsam mit der Dommusik unter dem Titel \u201eHalte.Punkt.Kreuz\u201c zu einem etwa halbst\u00fcndigen Wortgottesdienst ein. Die Andachten sollen Anlass sein, sich auch und gerade in Pandemie-Zeiten mit dem Leiden und Sterben Jesu auseinanderzusetzen und sich auf Ostern vorzubereiten. \u201eWir w\u00fcnschen uns, dass Gebet und Musik den Menschen Hoffnung geben und zeigen, dass auf das Leid die Erl\u00f6sung folgt\u201c, so Domdekan Dr. Christoph Kohl. Die musikalische Gestaltung \u00fcbernimmt die Dommusik Speyer. Dabei nehmen die Andachten Bezug auf die im Dom aufgestellten \u00fcberlebensgro\u00dfen Kreuzwegstationen des zeitgen\u00f6ssischen K\u00fcnstlers Stefan Weyergraf gen. Streit, die bereits in der Fastenzeit 2020 im Dom zu sehen waren.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eIn Form und Gestaltung orientieren sich die Andachten zur Fastenzeit an den Adventsandachten,&nbsp;f\u00fcr die wir im vergangenen Dezember sehr viel positive R\u00fcckmeldungen bekommen haben\u201c, sagt Kohl. Die liturgische Leitung \u00fcbernehmen&nbsp; Mitglieder des Domkapitels und Geistliche der Dompfarrei Pax Christi. Am Ende jeder Andacht steht ein gemeinsames Gebet.<\/p>\n\n\n\n<p>In der ersten Andacht am Donnerstag, 18.02.2021 sind St\u00fccke aus den \u201eKleinen Geistlichen Concerten\u201c von Heinrich Sch\u00fctz (1585-1670) zu h\u00f6ren, die von dem Ehepaar Doris und Martin Steffan gesungen werden. Den Continuo-Part \u00fcbernehmen Robert Sagasser an der Gambe und Markus Melchiori an der Truhenorgel. Domorganist Markus Eichenlaub spielt an der Hauptorgel die gro\u00dfe Fantasie g-Moll, BWV 542 von Johann Sebastian Bach.<\/p>\n\n\n\n<p>Am Samstag, 20.02.2021 gestaltet der weltweit bekannte Countertenor Andreas Scholl gemeinsam mit Mitgliedern des Barockorchesters L\u2018arpa festante unter der Leitung von Markus Melchiori die Andacht mit der Kantate f\u00fcr Alt-Solo BWV 54 \u201eWiderstehe doch der S\u00fcnde\u201c von Johann Sebastian Bach.<\/p>\n\n\n\n<p>F\u00fcr alle Teilnehmer und Teilnehmerinnen gelten die aktuellen Abstands- und Hygieneregeln. Gemeindegesang ist derzeit noch nicht m\u00f6glich. Zudem muss w\u00e4hrend des gesamten Gottesdienstes eine FFP2-, KN95\/N95- oder medizinische OP-Maske getragen werden. Eine vorherige Anmeldung f\u00fcr die Andachten ist erforderlich und kann \u00fcber die Homepage des Doms:&nbsp;<a href=\"https:\/\/deref-web.de\/mail\/client\/FeM9avOVRZQ\/dereferrer\/?redirectUrl=http%3A%2F%2Fwww.dom-zu-speyer.de\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">www.dom-zu-speyer.de<\/a>&nbsp;erfolgen. Dort werden auch die Informationen zur musikalischen Gestaltung der weiteren Termine ver\u00f6ffentlicht, sobald diese feststehen.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\"><strong>Programm der ersten beiden Termine von \u201eHalte.Punkt.Kreuz\u201c<\/strong><\/h4>\n\n\n\n<ul><li><strong>Donnerstag, 18.02.2021, 19:30 Uhr<\/strong><\/li><li>Heinrich Sch\u00fctz: aus den \u201eKleinen Geistlichen Concerten\u201c<\/li><li>Doris Steffan, Sopran * Martin Steffan, Tenor * Robert Sagasser, Gambe*<\/li><li>Markus Melchiori, Truhenorgel * Markus Eichenlaub, Orgel<\/li><\/ul>\n\n\n\n<ul><li><strong>Samstag, 20.02.2021, 18:00 Uhr<\/strong><\/li><li>Johann Sebastian Bach (1685-1750): \u201eWiderstehe doch der S\u00fcnde\u201c Kantate f\u00fcr Alt-Solo und Streicher, BWV 54<\/li><li>Andreas Scholl, Countertenor * Ensemble des Barockorchesters \u201eL\u00b4 arpa festante\u201c,<\/li><li>Markus Melchiori, Truhenorgel<\/li><\/ul>\n\n\n\n<p><em>Bistum Speyer<br>06.02.2021<\/em><\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Neue Wege und Entwicklungsm\u00f6glichkeiten in der Kommunikations- und Medienarbeit<\/h2>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Die Evangelische Kirche der Pfalz hat ab M\u00e4rz 2021 einen neuen Presse- und \u00d6ffentlichkeitsreferenten.<\/h3>\n\n\n\n<p><strong>Speyer <em>(lk)<\/em> &#8211; <\/strong>Der Jugendbildungsreferent und Studienleiter der Evangelischen Akademie, Felix Kirschbacher (36 Jahre), wird Nachfolger von Wolfgang Schumacher und Andreas Rummel. Ab dem 1. M\u00e4rz leitet er das \u00d6ffentlichkeitsreferat und die Pressestelle der pf\u00e4lzischen Landeskirche.<\/p>\n\n\n\n<p>Kirschbacher sieht sich als &#8222;Mischwesen&#8220;: Einerseits eng mit Kirche und Theologie verbunden, andererseits als Medienwissenschaftler mit entsprechender Au\u00dfenperspektive. Die \u00d6ffentlichkeitsarbeit sei eine Schnittstelle zwischen Innen und Au\u00dfen von Kirche. Daher sehe er sich f\u00fcr das neue Amt gut ger\u00fcstet.<\/p>\n\n\n\n<p>&#8222;In der Evangelischen Kirche der Pfalz m\u00fcssen neue Wege und Entwicklungsm\u00f6glichkeiten in der Kommunikations- und Medienarbeit gesucht werden&#8220;, so Felix Kirschbacher. Die Vielfalt der Kirche solle erfahrbar gemacht werden, indem sich m\u00f6glichst viele daran beteiligen, die frohe Botschaft auf vielen Kan\u00e4len zu senden. &#8222;Handelt bitte, bevor unsere Botschaft unsichtbar wird!&#8220;, zitiert der k\u00fcnftige Pressereferent die Theologin und Publizistin Johanna Haberer. Der Wandel des Kommunikationsbereichs fordere uns als Kirche heraus. Die internen und externen Kommunikationsnetzwerke m\u00fcssten um Social Media, Kampagnen, Blogs, Streams, Newsletter und Podcasts erweitert werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Als Jugendbildungsreferent ist Felix Kirschbacher seit 2017 f\u00fcr das Bildungsprogramm Die Junge Akademie&lt;<a href=\"https:\/\/deref-web.de\/mail\/client\/HliTcbDOR4A\/dereferrer\/?redirectUrl=https%3A%2F%2Fdie-junge-akademie.de%2F\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">https:\/\/die-junge-akademie.de\/<\/a>&gt; verantwortlich. F\u00fcr und mit Jugendlichen und jungen Erwachsenen erarbeitet er Themen an den Ber\u00fchrungspunkten von Wirtschaft, Gesellschaft, Ethik und Theologie. Besonders im Fokus stehen dabei Fragen zu Nachhaltigkeit, sozialer Verantwortung und Wirtschaftsethik im Kontext von Globalisierung und Digitalisierung.<\/p>\n\n\n\n<p>Felix Kirschbacher ist als wissenschaftlicher Studienleiter f\u00fcr den Bereich Medien und Digitalisierung zust\u00e4ndig. In diesem Zusammenhang besch\u00e4ftigt er sich vor allem mit Fragen zur digitalen Transformation in Kirche und Gesellschaft, nachzulesen im Blog Digitales Rauschen&lt;<a href=\"https:\/\/deref-web.de\/mail\/client\/M9sfWLhNr9I\/dereferrer\/?redirectUrl=https%3A%2F%2Fdigitalesrauschen.org%2F\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">https:\/\/digitalesrauschen.org\/<\/a>&gt;.<\/p>\n\n\n\n<p>Nach dem Studium der Filmwissenschaft, Evangelischen Theologie und Romanistik an der Johannes Gutenberg-Universit\u00e4t Mainz war Kirschbacher von 2012 bis 2016 wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut f\u00fcr Medien- und Kommunikationswissenschaft der Universit\u00e4t Mannheim.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Mehr zum Thema:<\/h4>\n\n\n\n<p><a href=\"https:\/\/www.eapfalz.dehttps:\/\/die-junge-akademie.de\">https:\/\/www.eapfalz.dehttps:\/\/die-junge-akademie.de<\/a><\/p>\n\n\n\n<p><em>06.02.2021<\/em><\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Di\u00f6zesanversammlung ber\u00e4t \u00fcber strukturelle Einsparungen im Bistum<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><strong>Mitglieder unterst\u00fctzen Weg der konsequenten Aufarbeitung und Pr\u00e4vention von sexuellem Missbrauch \u2013 13 Personen f\u00fcr die Hinzuwahl zur Di\u00f6zesanversammlung nominiert<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"aligncenter\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" width=\"800\" height=\"533\" src=\"https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/Di\u00f6zesanversammlung-2.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-32835\" srcset=\"https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/Di\u00f6zesanversammlung-2.jpg 800w, https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/Di\u00f6zesanversammlung-2-300x200.jpg 300w, https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/Di\u00f6zesanversammlung-2-768x512.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p><strong>Speyer &#8211; <\/strong>Die aktuelle Situation zum Thema Missbrauch und Pr\u00e4vention, strukturelle Einsparungen im Bistumshaushalt sowie die Feier von \u00f6ffentlichen Gottesdiensten in der Pandemie waren die zentralen Themen bei der zweiten Di\u00f6zesanversammlung des Bistums Speyer am 30. Januar. Pandemiebedingt fand das Treffen wieder in Form einer Videokonferenz statt. Au\u00dferdem verabschiedete das Gremium das Eckpunktepapier Ehrenamt im Bistum und benannte Kandidatinnen und Kandidaten f\u00fcr die Wahl weiterer sechs Mitglieder der Versammlung.<\/p>\n\n\n\n<p>In ihrer Begr\u00fc\u00dfung bedankte die Vorsitzende der Di\u00f6zesanversammlung, Gabriele Kemper, sich f\u00fcr das Vertrauen, das ihr durch ihre Wahl entgegengebracht werde, und bekannte: \u201eEs erf\u00fcllt mich mit Stolz und Freude, mich in den Dienst dieser Aufgabe zu stellen\u201c. Sie berichtete, dass Vorstand und Hauptausschuss die Arbeit aufgenommen haben. \u201eWir sind froh und dankbar, dass Sie Ja gesagt haben\u201c, gratulierte Bischof Dr. Karl-Heinz Wiesemann Wahl. \u201eIch glaube, es ist ein gutes Zeichen, dass unsere Vorsitzende von der Basis einer Pfarrei kommt und von dort den wichtigen Blickwinkel der Kirche als Glaubensgemeinschaft vor Ort mitbringt\u201c, so der Bischof. Er dankte auch allen anderen, die sich in Vorstand, Hauptausschuss und als Mitglied der Di\u00f6zesanversammlung engagieren.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Bischof machte deutlich, dass in dieser \u201ekrisenhaften Zeit\u201c der Pandemie und der schwierigen Situation, in der sich die Kirche angesichts der Missbrauchsf\u00e4lle und der finanziellen Fragen befinde, die Di\u00f6zesanversammlung der \u201esynodale Ort\u201c sei, \u201ewo wir \u00fcber die Gestaltung der Zukunft des Bistums beraten\u201c. Die Teilnahme der beiden G\u00e4ste aus der Landeskirche, Pfarrerin Anja Behrens und Synodalpr\u00e4sident Hermann Lorenz, w\u00fcrdigte er als wichtiges Zeichen f\u00fcr das \u201egemeinsame Zeugnis f\u00fcr Christus\u201c und f\u00fcr die weitere Zusammenarbeit. Die Moderation der Di\u00f6zesanversammlung lag wie schon bei der ersten Di\u00f6zesanversammlung im November wieder bei Jutta Schwarzm\u00fcller und Andreas Welte.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\"><strong>Sechs weitere Mitglieder werden die Di\u00f6zesanversammlung verst\u00e4rken<\/strong><\/h4>\n\n\n\n<p>Bei dem ersten Treffen der Di\u00f6zesanversammlung im November hatten die Delegierten Vorstand und Mitglieder des Hauptausschusses benannt, die dann durch Briefwahl best\u00e4tigt wurden. Da die Satzung die Hinzuwahl von sechs weiteren Mitgliedern vorsieht, schlug die Versammlung jetzt dreizehn weitere Kandidatinnen und Kandidaten vor. Dar\u00fcber hinaus haben die Delegierten die M\u00f6glichkeit, noch bis zum 9. Februar schriftlich weitere Personen zu benennen, wie Dr. Christian Huber, Mitglied im Wahlausschuss, erl\u00e4uterte. Die eigentlichen Wahlen f\u00fcr die weiteren Mitglieder der Di\u00f6zesanversammlung finden dann im Nachgang zur Di\u00f6zesanversammlung als Briefwahl statt. Die Stimmabgabe muss bis zum 28. Februar erfolgen.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\"><strong>Bischof Wiesemann zur Aufarbeitung des Missbrauchs: \u201eLicht in das Dunkel bringen\u201c<\/strong><\/h4>\n\n\n\n<p>Ein zentraler Beratungspunkt der Di\u00f6zesanversammlung war die aktuelle Situation zum Thema Missbrauch und Pr\u00e4vention im Bistum. Bischof Wiesemann nannte die Aufarbeitung eine \u201esehr wichtige Aufgabe, der wir uns mit aller Ehrlichkeit und Offenheit stellen werden\u201c. Er dankte den Missbrauchsbeauftragten f\u00fcr ihr Engagement: \u201eDamit sich Betroffene \u00f6ffnen, brauchte es zun\u00e4chst einen gesch\u00fctzten Raum des Vertrauens.\u201c Die Aufarbeitung habe nun eine st\u00e4rker \u00f6ffentliche Dimension und erfordere auch ein h\u00f6heres Ma\u00df an Unabh\u00e4ngigkeit. Dabei stelle sich die Frage nach verbindlichen Kriterien und Standards. Wiesemann wies darauf hin, dass die Deutsche Bischofskonferenz und der unabh\u00e4ngige Missbrauchsbeauftragte der Bundesregierung gemeinsam solche Kriterien und Standards erarbeitet haben.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Bischof berichtete von seinem pers\u00f6nlichen Lernweg und betonte, dass ihm in Gespr\u00e4chen mit Betroffenen \u201edie Dimension des erlittenen Leids und Unrechts immer tiefer aufgegangen\u201c sei. Daraus resultiert f\u00fcr ihn das klare Ziel, \u201em\u00f6glichst viel Licht ins Dunkel zu bringen\u201c und sich auch \u201eden dahinter liegenden Fragen zum Beispiel nach Macht, Partizipation und der Rolle von Frauen in der Kirche\u201c zu stellen. Erneut bekannte sich Wiesemann klar zum Synodalen Weg.<\/p>\n\n\n\n<p>Das Bistum wird im ersten Quartal einen Betroffenenbeirat und eine unabh\u00e4ngige Aufarbeitungskommission einsetzen. Als Mitglieder f\u00fcr die Aufarbeitungskommission stehen fest: Bernhard Scholten (ehemaliger Abteilungsleiter im rheinland-pf\u00e4lzischen Sozialministerium), Anne Sandh\u00f6fer (Vizepr\u00e4sidentin des Saarl\u00e4ndischen Oberlandesgerichts a.D.), Mareike Ott (Organisation \u201eWildwasser\u201c und Notruf Ludwigshafen) und Dr. Karl Kunzmann (Vertreter des Katholikenrats im Bistum Speyer). Hinzu kommen zwei Mitglieder des Betroffenenbeirats sowie ein weiteres Mitglied, das durch das Bistum benannt wird. Insgesamt werden der unabh\u00e4ngigen Aufarbeitungskommission sieben Personen angeh\u00f6ren.<\/p>\n\n\n\n<p>Gro\u00dfe Hoffnung setzt Bischof Wiesemann auf die di\u00f6zesanweite Initiative \u201eSicherer Ort Kirche\u201c, die mit einer Auftaktveranstaltung am 16. Januar gestartet wurde. Sie dient dem Schutz von Kindern, Jugendlichen und hilfebed\u00fcrftigen Erwachsenen vor sexuellem Missbrauch. Einrichtungen, Verb\u00e4nde und Pfarreien des Bistums werden institutionelle Schutzkonzepte entwickeln, die einen Kulturwandel zu mehr Wachsamkeit und Achtsamkeit bewirken sollen. Generalvikar Andreas Sturm betonte den Zusammenhang von Aufarbeitung und Pr\u00e4vention: \u201eWir wollen aus den Erfahrungen der Betroffenen lernen, wie wir Kinder, Jugendliche und schutzbed\u00fcrftige Erwachsene wirksamer sch\u00fctzen k\u00f6nnen.\u201c Zugleich warb er f\u00fcr eine differenzierte Betrachtung: \u201eNicht jeder, der beschuldigt wird, ist auch ein T\u00e4ter.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Von den Austauschtreffen, zu denen sich Seelsorgerinnen und Seelsorger nach der Ver\u00f6ffentlichung des Pilger-Interviews zusammengefunden hatten, berichtete Klaus Scheunig. \u201eDie Schockstarre darf uns nicht l\u00e4hmen, auch wenn uns der Missbrauch jetzt ganz nah gekommen ist und Menschen und Orte betrifft, die wir alle kennen.\u201c Der erste Schritt der Pr\u00e4vention sei das Miteinander Sprechen. \u201eIndem wir dem Unsagbaren Worte geben, \u00fcberwinden wir die eigene Blindheit und lernen, noch wachsamer zu werden\u201c, so Scheunig. Aufarbeitung und Pr\u00e4vention zusammen zu denken &#8211; den \u201eR\u00fcckblick in die Vergangenheit und den vision\u00e4ren Ausblick in die Zukunft\u201c &#8211; sei \u201efundamental wichtig\u201c.<\/p>\n\n\n\n<p>In der Aussprache artikulierten die Mitglieder der Di\u00f6zesanversammlung tiefe Betroffenheit, aber auch die klare Zustimmung zur Haltung der Offenheit und Transparenz. Angeregt wurde, auch den geistlichen Missbrauch in den Blick zu nehmen und die Sprachf\u00e4higkeit zum Thema Missbrauch auf allen Ebenen zu st\u00e4rken. Betont wurde der Zusammenhang mit dem Synodalen Weg: \u201eEr muss zu sichtbaren Reformen f\u00fchren. Nur dar\u00fcber zu reden, ist zu wenig\u201c, machte ein Teilnehmer seine Erwartungen deutlich. Auch berge der Missbrauch durch Geistliche und hochrangige Kirchenvertreter die Gefahr, bei manchen Menschen eine Glaubenskrise auszul\u00f6sen. \u201eWir m\u00fcssen eine andere Kultur entwickeln, wie wir miteinander umgehen\u201c, fasste Generalvikar Sturm die Diskussion zusammen.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\"><strong>\u00d6ffentliche Gottesdienste in der Pandemie?<\/strong><\/h4>\n\n\n\n<p>Generalvikar Sturm erl\u00e4uterte der Di\u00f6zesanversammlung die getroffenen Entscheidungen der Bistumsleitung zur Feier von \u00f6ffentlichen Gottesdiensten in der Pandemie. Er erinnerte an die hohen Inzidenzzahlen entlang des Rheins vor Weihnachten. Mit der seit dem 10. Januar g\u00fcltigen Regelungen versuche man, der Unterschiedlichkeit der Situation in den einzelnen Pfarreien gerecht zu werden, auch hinsichtlich der Frage, ob gen\u00fcgend Ehrenamtliche f\u00fcr Helferdienste gewonnen werden k\u00f6nnen. Generalvikar Sturm brachte seinen Respekt f\u00fcr verantwortlich getroffene Entscheidungen in den Pfarreien zum Ausdruck. Bischof Wiesemann nannte die Religionsaus\u00fcbung ein sehr hohes Gut, gerade in der Krise. \u201eGleichzeitig entbindet uns die Religionsfreiheit jedoch nicht davon, verantwortlich zu handeln\u201c, so der Bischof.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\"><strong>Di\u00f6zesanversammlung steht vor Frage nach strukturellen Einsparungen<\/strong><\/h4>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"aligncenter\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" width=\"800\" height=\"609\" src=\"https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/Di\u00f6zesanversammlung-1.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-32836\" srcset=\"https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/Di\u00f6zesanversammlung-1.jpg 800w, https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/Di\u00f6zesanversammlung-1-300x228.jpg 300w, https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/Di\u00f6zesanversammlung-1-768x585.jpg 768w, https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/Di\u00f6zesanversammlung-1-80x60.jpg 80w\" sizes=\"(max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p>Die Ergebnisse der Umfrage zu k\u00fcnftigen Schwerpunktsetzungen des Bistums stellte Generalvikar Andreas Sturm vor. Beteiligt hatten sich 87 von 107 Mitgliedern der Di\u00f6zesanversammlung. Die meisten Nennungen erhielt das pastorale Personal, gefolgt vom Caritasverband, den Schl\u00fcsselzuweisungen f\u00fcr die Kirchengemeinden, der \u00d6ffentlichkeitsarbeit und den Kindertagesst\u00e4tten. \u201eDa der Visionsprozess noch bis zum Herbst 2021 l\u00e4uft, kann man zur Schwerpunktsetzung f\u00fcr das Bistum noch nichts sagen\u201c, machte Generalvikar Sturm deutlich. Gleichzeitig m\u00fcsse aber jetzt schon gespart werden und es sei nicht mehr m\u00f6glich, dies im \u201eRasenm\u00e4herverfahren\u201c zu leisten.<\/p>\n\n\n\n<p>Generalvikar Sturm stellte die weiteren Schritte auf dem Weg zu strukturellen Einsparungen vor. Im Februar sollen die Vorschl\u00e4ge mit den Fachabteilungen des Bisch\u00f6flichen Ordinariats, der Mitarbeitervertretung und in weiteren Gruppen und Gremien beraten werden. F\u00fcr 16. April ist eine weitere Sitzung der Di\u00f6zesanversammlung geplant, die dann Voten abgeben soll. \u201eDabei geht es um die Frage, welche Aufgabenbereiche gest\u00e4rkt und welche Arbeitsbereiche reduziert oder aufgegeben werden sollen\u201c, k\u00fcndigte Sturm an. Dabei d\u00fcrfe es keine Denkverbote geben. Ende April sollen Sparbeschl\u00fcsse in H\u00f6he von vier Prozent (6,4 Millionen Euro) gefasst werden, die f\u00fcr den Bistumshaushalt 2022 wirksam werden. Bis M\u00e4rz 2022 sind weitere Beratungen durch die Di\u00f6zesanversammlung und Sparbeschl\u00fcsse durch den Allgemeinen Geistlichen Rat f\u00fcr die Haushalte des Jahres 2023 und der folgenden Jahre in H\u00f6he von weiteren 11 Prozent geplant. Das Ziel f\u00fcr strukturelle Einsparungen gab Generalvikar Sturm mit insgesamt 15 Prozent (rund 24 Millionen Euro) an. \u201eZuk\u00fcnftige Haushalte m\u00fcssen ohne Entnahme aus R\u00fccklagen aufgestellt werden und gleichzeitig Raum f\u00fcr vision\u00e4res Arbeiten er\u00f6ffnen\u201c, so der Generalvikar.<\/p>\n\n\n\n<p>Als erste Ideen f\u00fcr strukturelle Einsparungen brachte Sturm die Schlie\u00dfung des \u00dcbernachtungshausbetriebs auf Maria Rosenberg und die Schlie\u00dfung der Familienbildungsst\u00e4tte Pirmasens in die Diskussion. Die Bibliothek des Priesterseminars k\u00f6nne mit der Bibliothek der Protestantischen Landeskirche zusammengef\u00fchrt werden. Zugleich nannte er die Aufgabe und Ver\u00e4u\u00dferung von rund 100 Nebenkirchen in den Pfarreien bis zum Jahr 2029 sowie die Begrenzung des Tr\u00e4geranteils f\u00fcr die katholischen Kindertagesst\u00e4tten von derzeit 21 Millionen auf h\u00f6chstens 5 Millionen bis zum Jahr 2024 als M\u00f6glichkeiten f\u00fcr strukturelle Einsparungen. Auch die Bezuschussung f\u00fcr die Stiftung Heilsbach, die Verm\u00f6gensstrukturen der Kirchengemeinden und Kirchenstiftungen sowie die Arbeitsabl\u00e4ufe in den Regionalverwaltungen seien zu pr\u00fcfen. \u201eDas alles sind Vorschl\u00e4ge. Es sind noch keine Vorentscheidungen getroffen. Es bedeutet auch keine mangelnde Wertsch\u00e4tzung f\u00fcr die geleistete Arbeit in den betroffenen Bereichen\u201c, betonte Andreas Sturm.<\/p>\n\n\n\n<p>Generalvikar Sturm informierte, dass das Bistum aus der Mittr\u00e4gerschaft f\u00fcr das Bayerische Pilgerb\u00fcro aussteigt und Gespr\u00e4che zur Zukunft der Katholischen Hochschule Mainz f\u00fchrt. Auch die Frage nach einer geeigneten Tr\u00e4gerstruktur f\u00fcr die katholischen Kindertagesst\u00e4tten werde gepr\u00fcft. Mit dem Zentrum f\u00fcr angewandte Pastoralforschung in Bochum startet das Bistum Speyer ein Projekt zum Thema Qualit\u00e4t und Effektivit\u00e4t in der Seelsorge.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Mitglieder der Di\u00f6zesanversammlung regten an, auch \u00fcberdi\u00f6zesane Verpflichtungen auf den Pr\u00fcfstand zu stellen und nach \u00f6kumenisch abgestimmten L\u00f6sungen zu suchen. Bei gr\u00f6\u00dferen \u00c4nderungen der Schl\u00fcsselzuweisungen an die Pfarreien soll st\u00e4rker informiert werden. Auch zu den vorgelegten Sparvorschl\u00e4gen wurden von den Mitgliedern mehr Zahlen und Daten erbeten. Sie werden in Form eines Dossiers zur Verf\u00fcgung gestellt. Aus den Reihen der Mitglieder wurde die Abgabe von Nebenkirchen an andere christliche Konfessionen und die Gr\u00fcndung eines \u00f6kumenischen Tr\u00e4gers f\u00fcr die Kindertagesst\u00e4tten analog zum \u00d6kumenischen Gemeinschaftswerk f\u00fcr Menschen mit Behinderungen vorgeschlagen.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\"><strong>Di\u00f6zesanversammlung beschlie\u00dft sieben Eckpunkte zum Ehrenamt im Bistum Speyer<\/strong><\/h4>\n\n\n\n<p>Der Leiter Hauptabteilung Seelsorge, Domkapitular Franz Vogelgesang, stellte das neue Eckpunkte-Papier zum Ehrenamt im Bistum Speyer vor und gab einen R\u00fcckblick auf die Entwicklungsgeschichte. \u201eDie Ergebnisse, die wir heute pr\u00e4sentieren, sind das Ergebnis eines langen Weges, betonte Domkapitular Vogelgesang. Das Papier, das von der Versammlung einstimmig verabschiedet wurde, tr\u00e4gt den Titel \u201eBegeistert und berufen \u2013 bef\u00e4higt und begleitet &#8211; Eckpunkte f\u00fcr das Zusammenwirken von haupt- und ehrenamtlich Engagierten im Bistum Speyer\u201c. Es beschreibt mit den sieben Begriffen Vielfalt, Charismenorientierung, Wertsch\u00e4tzung, Verantwortung, Qualifikation, Freiwilligkeit sowie Rechte &amp; Pflichten die Grunds\u00e4tze, die den Rahmen f\u00fcr ehrenamtliches Engagement und die Zusammenarbeit von Ehren- und Hauptamtlichen im Bistum setzen.<\/p>\n\n\n\n<p>In Anlehnung an das Papier wurden alle Informationen zum Thema Ehrenamt in einer neu gestalteten Homepage geb\u00fcndelt. Sieben ehrenamtlich Engagierte aus dem Bistum stehen mit ihren Gesichtern und pers\u00f6nlichen Statements f\u00fcr die einzelnen Eckpunkte. \u201eF\u00fcr alle, denen das Ehrenamt am Herzen liegt, ist heute ein besonderer Tag\u201c, erkl\u00e4rte Dr. Gabriele Dressing, die die Arbeitsgruppe Ehrenamt geleitet und an der Konzeption der Homepage ma\u00dfgeblich mitgearbeitet hatte. \u201eWir w\u00fcnschen uns, dass das Ehrenamt \u00fcberall mitgedacht wird. Nur mit dem Ehrenamt hat Kirche eine Zukunft\u201c, betonte Dressing. Vorschl\u00e4ge, nach welchen Kriterien zum Beispiel ein Kostenmanagement gestaltet werden kann, stellte der Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer der Hauptabteilung Seelsorge, Georg Unland, der Di\u00f6zesanversammlung vor. \u201eWir wollen eine einfache und \u00fcbersichtliche Regelung im Bistum, die transparent und praktikabel ist\u201c, erl\u00e4uterte er.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\"><strong>Bischof: \u201eHabe wie alle Menschen Grenzen dessen, was ich an Belastungen tragen kann\u201c<\/strong><\/h4>\n\n\n\n<p>Zum Abschluss der Di\u00f6zesanversammlung w\u00fcrdigte Bischof Wiesemann das gute Miteinander in den Beratungen und machte den Mitgliedern noch eine pers\u00f6nliche Mitteilung:<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eIch bin schon seit einiger Zeit in einer gesundheitlich etwas angeschlagenen Verfassung. Die letzten Monate waren sehr kr\u00e4ftezehrend f\u00fcr mich. Ich bin immer wieder an die Grenzen meiner pers\u00f6nlichen Belastbarkeit gesto\u00dfen. Ich bin Ihr Bischof, doch ich habe wie alle Menschen meine pers\u00f6nlichen St\u00e4rken, Schw\u00e4chen und auch Grenzen dessen, was ich an Belastungen tragen und ertragen kann.<\/p>\n\n\n\n<p>Ich habe mich daher auf \u00e4rztlichen Rat hin dazu entschieden, die n\u00e4chsten zwei Monate eine pers\u00f6nliche Auszeit zu nehmen. Ich werde mich an einen ruhigen Ort au\u00dferhalb der Di\u00f6zese begeben. Dort will ich versuchen &#8211; auch mit \u00e4rztlicher Unterst\u00fctzung &#8211; wieder zu Kr\u00e4ften zu kommen und mich etwas zu regenerieren. Die Vertretung in der Leitung des Bistums \u00fcbernimmt mein Generalvikar Andreas Sturm, die anfallenden bisch\u00f6flichen Amtshandlungen Weihbischof Otto Georgens. Mit ihnen werde ich auch in den n\u00e4chsten Wochen in pers\u00f6nlicher Verbindung stehen, um auch in dieser Zeit ihnen allen und dem Bistum verbunden zu bleiben. Ich bitte Sie von Herzen, den Generalvikar und den Weihbischof bei den Aufgaben der n\u00e4chsten Wochen nach Kr\u00e4ften zu unterst\u00fctzen.<\/p>\n\n\n\n<p>Und bitte machen Sie sich um mich nicht allzu viele Sorgen. Wir Westfalen haben ein robustes Naturell. Ich sp\u00fcre, dass ich tief drinnen die Kraft habe, auch mit dieser Krise konstruktiv umzugehen. Nur brauche ich jetzt etwas Zeit, um die Quellen dieser Kraft wieder freizulegen.<\/p>\n\n\n\n<p>Wir werden uns bald wiedersehen. Schlie\u00dfen Sie mich in Ihr Gebet ein. Bis dahin seien Sie beh\u00fctet und gesegnet!\u201c<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\"><strong>N\u00e4chste Sitzung der Di\u00f6zesanversammlung am 16. April<\/strong><\/h4>\n\n\n\n<p>Die n\u00e4chste Sitzung der Di\u00f6zesanversammlung findet am 16. April um 17 Uhr statt, wieder in digitaler Form. Ein Schwerpunkt wird die Diskussion der Vorschl\u00e4ge f\u00fcr strukturelle Einsparungen sein.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\"><strong>Weitere Informationen zur Di\u00f6zesanversammlung:<\/strong><\/h4>\n\n\n\n<p><a href=\"https:\/\/www.bistum-speyer.de\/bistum\/aufbau\/raetekommissionen\/dioezesanversammlung\/\">https:\/\/www.bistum-speyer.de\/bistum\/aufbau\/raetekommissionen\/dioezesanversammlung\/<\/a><\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\"><strong>Weitere Informationen zu Missbrauch und Pr\u00e4vention:<\/strong><\/h4>\n\n\n\n<p><a href=\"https:\/\/www.bistum-speyer.de\/rat-und-hilfe\/hilfe-bei-sexuellem-missbrauch\/?print=194%2529\">https:\/\/www.bistum-speyer.de\/rat-und-hilfe\/hilfe-bei-sexuellem-missbrauch\/?print=194%2529<\/a><\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\"><strong>Weitere Informationen zum Ehrenamt:<\/strong><\/h4>\n\n\n\n<p><a href=\"https:\/\/www.bistum-speyer.de\/mitarbeit\/ehrenamtliches-engagement\/\">https:\/\/www.bistum-speyer.de\/mitarbeit\/ehrenamtliches-engagement\/<\/a><\/p>\n\n\n\n<p><em>Bistum Speyer<br>06.02.2021<\/em><\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Umfrage zum Seelsorgekonzept<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><strong>Bistum Speyer startet Fragebogenaktion zur Evaluierung von &#8222;Der Geist ist es, der lebendig macht&#8220;<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<p><strong>Speyer &#8211; <\/strong>Das Bistum Speyer startet im Februar eine Online-Umfrage in den Pfarreien zur Evaluation des Seelsorgekonzepts \u201eDer Geist ist es, der lebendig macht&#8220;. Es ist gut f\u00fcnf Jahre her, dass nach mehrj\u00e4hrigen Beratungen durch das Di\u00f6zesane Forum im September 2015 der Prozess \u201eGemeindepastoral 2015\u201c abgeschlossen, ein neues Seelsorgekonzept und eine neue Pfarreistruktur auf den Weg gebracht wurden. Anfang des Jahres 2016 wurden die bis dahin bestehenden 346 Pfarrgemeinden zu 70 neuen Pfarreien zusammengef\u00fchrt. Das Konzept \u201eDer Geist ist es, der lebendig macht&#8220; ist seit dem Ersten Advent 2015 in Kraft.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eEs ist Zeit, das Konzept auf den Pr\u00fcfstand zu stellen\u201c, erkl\u00e4rt Thomas Kiefer, Leiter der Abteilung Seelsorge in Pfarrei und Lebensr\u00e4umen im Bisch\u00f6flichen Ordinariat. \u201eEs geht sozusagen um einen Abgleich der Grundideen des Konzeptes mit der Realit\u00e4t in den Pfarreien.\u201c Mit einem Online-Fragebogen, der von Fachreferentinnen und -referenten der Seelsorge-Abteilung zusammen mit Prof. Bernhard Spielberg vom Lehrstuhl f\u00fcr Pastoraltheologie in Freiburg entwickelt wurde, soll \u00fcberpr\u00fcft werden, ob und an welchen Stellen das Seelsorgekonzept der Di\u00f6zese fortgeschrieben werden muss.<br>\u201eDie jetzt geplante Untersuchung ist auch ein Ergebnis der Visitationen, die in den vergangenen Jahren in den Pfarreien stattgefunden haben und die Evaluierung geschieht im Auftrag von Bischof Wiesemann\u201c, begr\u00fcndet Kiefer das neue Projekt.<br><br>Gegliedert in sechs Themenfelder wird unter anderem nach den Seelsorgeangeboten vor Ort, dem Nutzen und Umsetzung des Konzeptes und dem Stand der jeweiligen pastoralen Konzepte in den Pfarreien gefragt. Zur Evaluierung geh\u00f6ren au\u00dferdem Fragen danach wie die Pfarreien die Unterst\u00fctzung durch die verschiedenen Beratungs-, Begleitungs- und Coaching Angebote der Fachabteilungen im Bisch\u00f6flichen Ordinariat bewerten oder wie sie die neue Pfarreistruktur erleben. Weitere Fragen beziehen sich auf die Rollenverteilung in den Pfarreiteams, die Zusammenarbeit zwischen haupt-und ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und mit der Verwaltung. Da auch der &#8222;Leitfaden f\u00fcr das \u00f6kumenische Miteinander&#8220;, den Bistum und Landeskirche 2015 ebenfalls in Kraft gesetzt hatten, Bestandteil des Seelsorgekonzeptes ist, beziehen sich einige Fragen darauf und das Thema \u00d6kumene allgemein.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eDie Einladung zum Ausf\u00fcllen des digitalen Fragebogens richtet sich an alle Pastoralteams, an die Mitglieder der Di\u00f6zesanversammlung, die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Pfarrb\u00fcros und in den Regionalverwaltungen, an die Mitglieder in den pfarrlichen Gremien sowie an weitere ehrenamtlich Engagierte in den Pfarreien\u201c, sagt Thomas Kiefer.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Ergebnisse der anonymen Umfrage werden von einem Team des Bistums gemeinsam mit Mitarbeitern der Universit\u00e4t Freiburg ausgewertet. \u201eNach dieser quantitativen Abfrage wird dann in einem zweiten Schritt eine qualitative Untersuchung per Telefoninterview mit Gruppen und einzelnen Mitarbeitern erfolgen\u201c, erkl\u00e4rt der Abteilungsleiter. Geplant ist, das Gesamtergebnis der Befragung im Herbst 2021 zu ver\u00f6ffentlichen und in der danach tagenden Di\u00f6zesanversammlung zu diskutieren.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Ansprechpartner f\u00fcr die Umfrage:<\/strong><br>Dr. Thomas Kiefer<br>Tel: 06232 102 427<br>E-Mail: <a href=\"pfarrei-lebensraeume@bistum-speyer.de\">pfarrei-lebensraeume@bistum-speyer.de<\/a><\/p>\n\n\n\n<p><em>Bistum Speyer<br>05.02.2021<\/em><\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>\u201eDen Wert von Zusammenhalt und Solidarit\u00e4t neu entdecken\u201c<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><strong>Bischof Wiesemann ruft zum Vertrauen in der Corona-Krise auf \u2013 Ausblick auf wichtige Themen im Jahr 2021 bei Pressekonferenz des Bistums<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"aligncenter\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" width=\"333\" height=\"500\" src=\"https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/Bischof-Karl-Heinz-Wiesemann-2.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-32840\" srcset=\"https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/Bischof-Karl-Heinz-Wiesemann-2.jpg 333w, https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/Bischof-Karl-Heinz-Wiesemann-2-200x300.jpg 200w\" sizes=\"(max-width: 333px) 100vw, 333px\" \/><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p>Der Speyerer Bischof Dr. Karl-Heinz Wiesemann ruft dazu auf, in der Corona-Krise den Wert von Vertrauen, Zusammenhalt und Solidarit\u00e4t neu zu entdecken. Bei einer Pressekonferenz des Bistums betonte er: \u201eAuf Misstrauen ist keine Gesellschaft aufzubauen. In gesellschaftliche Debatten herrschen immer h\u00e4ufiger ein Ton der Gereiztheit und die Tendenz, jemand, der eine andere \u00dcberzeugung vertritt, zu diffamieren und ihm fragw\u00fcrdige Motive zu unterstellen. Stattdessen brauchen wir eine Kultur des Zuh\u00f6rens, der sachlichen Pr\u00fcfung von Argumenten und des kontroversen, aber niemals feindlichen Ringens um die bestm\u00f6gliche L\u00f6sung.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>In Gespr\u00e4chen erlebten die Seelsorgerinnen und Seelsorger derzeit viele \u00c4ngste, diffuse Verunsicherungen, Stress in den Familien, Isolation und Vereinsamung. Die Schlie\u00dfung von Schulen und Kinderg\u00e4rten habe dazu gef\u00fchrt, dass berufst\u00e4tige Eltern sich pl\u00f6tzlich in der prek\u00e4ren Situation der Unvereinbarkeit von Kinderbetreuung und Homeschooling und den Erfordernissen ihres Arbeitsplatzes wiedergefunden haben. \u201eCorona zeigt wie unter einem Brennglas, unter welchem Druck unsere Gesellschaft steht und wie sehr das Erstarken der politischen R\u00e4nder dazu f\u00fchrt, dass der gesellschaftliche Zusammenhalt br\u00f6ckelt.\u201c Bischof Wiesemann wirbt f\u00fcr mehr Zusammenhalt und Solidarit\u00e4t, auch im globalen Ma\u00dfstab. \u201eOhne eine weltumspannende Solidarit\u00e4t vor allem mit den \u00e4rmeren L\u00e4ndern kann eine gute Zukunft in Gerechtigkeit und Frieden nicht verwirklicht werden\u201c, so Wiesemann.<\/p>\n\n\n\n<p>Im Jahr 2021 wird es halbt\u00e4gige Pastoralbesuche in allen 70 Pfarreien geben, die von Bischof Wiesemann, Weihbischof Georgens, Generalvikar Sturm, Domkapitular Vogelgesang und Ordinariatsdirektorin Lambrich durchgef\u00fchrt werden. \u201eDiese sollen dem H\u00f6ren dienen, was die Pfarreien und Gemeinden und ihre Haupt- und Ehrenamtlichen in der Corona-Pandemie bewegt\u201c, so Wiesemann. Neben einem Gottesdienst und einer Begegnung mit Pastoralteam und den Vorst\u00e4nden der pfarrlichen Gremien soll es in jeder Pfarrei eine \u201eBegegnung im Sozialraum\u201c geben.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\"><strong>Unabh\u00e4ngige Aufarbeitung des Missbrauchs z\u00e4hlt zu den Schwerpunkten<\/strong><\/h4>\n\n\n\n<p>Das Missbrauchsgeschehen im Kinderheim in der Engelsgasse wie auch in anderen Einrichtungen habe das gesamte Bistum wie auch die Mitarbeitenden schwer ersch\u00fcttert, berichtete Bischof Wiesemann bei der Pressekonferenz. Inzwischen haben sich mehrere Betroffene gemeldet, die bereit sind, ihre Erfahrungen in einen Betroffenenbeirat einzubringen. Er hat die Aufgabe, Erfahrungen zu b\u00fcndeln, die Aufarbeitung im Bistum kritisch zu begleiten und Hinweise f\u00fcr eine Verbesserung der Pr\u00e4ventionsma\u00dfnahmen zu geben.<\/p>\n\n\n\n<p>Zus\u00e4tzlich zum Betroffenenbeirat soll auch die unabh\u00e4ngige Aufarbeitungskommission im ersten Quartal mit ihrer Arbeit beginnen. Bisher wurden als Mitglieder der unabh\u00e4ngigen Aufarbeitungskommission benannt: Bernhard Scholten (ehemaliger Abteilungsleiter im rheinland-pf\u00e4lzischen Sozialministerium), Anne Sandh\u00f6fer (Vizepr\u00e4sidentin des Saarl\u00e4ndischen Oberlandesgerichts a.D.) und Mareike Ott (Organisation \u201eWildwasser\u201c und Notruf Ludwigshafen). Hinzu kommen zwei Mitglieder des Betroffenenbeirats, sowie je ein Mitglied, das durch das Bistum und den Katholikenrat des Bistums benannt wird. Insgesamt werden der unabh\u00e4ngigen Aufarbeitungskommission sieben Personen angeh\u00f6ren. \u201eDie Aufgabe der unabh\u00e4ngigen Aufarbeitungskommission wird sein, die Missbrauchsf\u00e4lle in der Di\u00f6zese noch einmal genau anzuschauen, und das auch hinsichtlich der Frage, ob auf Missbrauchsvorw\u00fcrfe oder Missbrauchsf\u00e4lle von Seiten der Di\u00f6zese verantwortlich reagiert wurde\u201c, erl\u00e4uterte der Bischof. Zur Kl\u00e4rung dieser Frage ben\u00f6tige das Bistum auch weitere Hilfe von au\u00dfen, zum Beispiel durch ein sozialwissenschaftliches Forschungsinstitut oder eine Anwaltskanzlei, die sich auf Fragen der Aufarbeitung spezialisiert hat.<\/p>\n\n\n\n<p>Kommissionsmitglied Bernhard Scholten betonte die Notwendigkeit, den Betroffenen zu glauben und R\u00e4ume zum Sprechen zu schaffen. Er machte sich f\u00fcr eine Offenlegung der Missbrauchsstrukturen und einen Kulturwandel durch konsequente Aufarbeitung und Pr\u00e4vention stark.<\/p>\n\n\n\n<p>Bischof Wiesemann betonte, dass ihm in Gespr\u00e4chen mit Betroffenen \u201edie Dimension des erlittenen Leids und Unrechts immer tiefer aufgegangen\u201c sei. Daraus resultiert f\u00fcr ihn eine entschlossene Haltung: \u201eNur wenn sich das Bistum den dunklen Seiten der Vergangenheit ehrlich stellt, ist es Kirche im Sinne Jesu: eine Kirche, die Unrecht \u2013 auch in den eigenen Reihen \u2013 beim Namen nennt und sich konsequent auf die Seite der Betroffenen stellt.\u201c<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\"><strong>Di\u00f6zesanweite Initiative \u201eSicherer Ort Kirche\u201c soll Pr\u00e4vention st\u00e4rken<\/strong><\/h4>\n\n\n\n<p>Das Bistum Speyer hat mit einer digitalen Auftaktveranstaltung am 16. Januar die di\u00f6zesanweite Initiative \u201eSicherer Ort Kirche\u201c gestartet. Sie dient dem Schutz von Kindern, Jugendlichen und hilfebed\u00fcrftigen Erwachsenen vor sexuellem Missbrauch. Einrichtungen, Verb\u00e4nde und Pfarreien des Bistums werden institutionelle Schutzkonzepte entwickeln, die einen Kulturwandel zu mehr Wachsamkeit und Achtsamkeit bewirken sollen. Das Bistum hat dazu eine Arbeitshilfe entwickelt, bestehend aus acht Heften. Sie leitet Einrichtungen, Verb\u00e4nde und Pfarreien an, ihr eigenes Schutzkonzept zu entwickeln. In den Heften geht es unter anderem um Schutz- und Risikofaktoren, Personalentwicklung, Verhaltensregeln, Beschwerdewege, Qualit\u00e4tsmanagement und Interventionsma\u00dfnahmen. Die Hefte k\u00f6nnen beim Bistum Speyer bestellt werden, stehen in digitaler Form aber auch auf der Internetseite des Bistums online zur Verf\u00fcgung.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\"><strong>Der Visionsprozess als Orientierung auf dem Weg in die Zukunft<\/strong><\/h4>\n\n\n\n<p>Bei der Di\u00f6zesanversammlung im November 2020 wurde ein erster Entwurf der Vision f\u00fcr das Bistum Speyer vorgestellt. Mit der Vorstellung des Entwurfes habe die zweite Etappe des Visionsprozesses begonnen, die als \u201eResonanz-Phase\u201c angelegt sei, erl\u00e4uterte Generalvikar Andreas Sturm. Alle Interessierten seien jetzt zu R\u00fcckmeldungen eingeladen. Dazu gebe es einen digitalen Resonanzraum. Auch \u00fcber Videokonferenzen f\u00fcr kleine Gruppen, den Segensort-Messenger oder Resonanzveranstaltungen von Gruppen, Pfarreien, Verb\u00e4nden, Schulklassen und anderen Einrichtungen k\u00f6nnen R\u00fcckmeldungen eingebracht werden. Das Bistum bietet zudem ein Materialpaket an, dass f\u00fcr die Resonanzphase zusammengestellt wurde und in den n\u00e4chsten Tagen an alle verschickt wird, die sich bisher beteiligt haben. Darin sind Vorschl\u00e4ge zu finden, wie man als Gruppe eine Resonanz abgeben kann. Im Herbst 2021 soll der Prozess zu einem Ende kommen und eine fertige Vision f\u00fcr das Bistum im Rahmen der Di\u00f6zesanversammlung vorgestellt werden.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\"><strong>Setzen pastoraler Schwerpunkte<\/strong><\/h4>\n\n\n\n<p>Im Blick auf die r\u00fcckl\u00e4ufigen finanziellen Mittel steht das Bistum nach Aussage von Generalvikar Sturm vor der Notwendigkeit, pastorale Schwerpunkte zu setzen. Corona habe die Probleme versch\u00e4rft und beschleunigt. Aber Corona sei nicht der Ausl\u00f6ser, sondern \u201eeher eine Art Brandbeschleuniger\u201c. Das Bistum plant, f\u00fcr das Haushaltsjahr 2022 4 Prozent und f\u00fcr das Haushaltsjahr 2023 11 Prozent einzusparen. Das entspricht in Summe 24 Millionen Euro.<\/p>\n\n\n\n<p>Im November habe das Bistum Speyer unter den Mitgliedern der Di\u00f6zesanversammlung eine Umfrage gemacht, wof\u00fcr das Bistum seine Kraft und Finanzen k\u00fcnftig einsetzen soll. Die Mitglieder waren aufgefordert, aus allen Arbeitsbereichen des Bistums zehn Arbeitsbereiche auszuw\u00e4hlen, die aus ihrer Sicht besonders wichtig sind, damit die Kirche von Speyer ihrer Vision und ihrem Auftrag gerecht wird. Das Ergebnis aus den R\u00fcckmeldungen werde bei der n\u00e4chsten Sitzung der Di\u00f6zesanversammlung Ende Januar vorgestellt und diskutiert. Entscheidungen zu ersten strukturellen Einsparungen des Bistums sollen bis sp\u00e4testens April dieses Jahres getroffen werden.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\"><strong>Haushalt des Bistums mit einem Fehlbetrag in H\u00f6he von rund 15,7 Millionen Euro<\/strong><\/h4>\n\n\n\n<p>F\u00fcr den Haushalt 2021 gilt eine K\u00fcrzung aller Zuweisungen an die Kirchengemeinden und an andere kirchliche K\u00f6rperschaften um f\u00fcnf Prozent. Die Sachkosten im Bereich des Bistums werden um vier Prozent gek\u00fcrzt. Das teilten Di\u00f6zesan\u00f6konom Peter Schappert und Finanzdirektor J\u00f6rg Lang mit.<\/p>\n\n\n\n<p>Das Bistum Speyer plane f\u00fcr das Jahr 2021 Ertr\u00e4ge in H\u00f6he von rund 144,5 Millionen und Aufwendungen in H\u00f6he von knapp 161 Millionen Euro. Rund 58 Prozent (68 Millionen Euro) der Finanzmittel flie\u00dfen in die Pfarreien, davon rund 15 Prozent (17,6 Millionen Euro) in die katholischen Kindertagesst\u00e4tten. Rund 9,1 Prozent (10,7 Millionen Euro) werden f\u00fcr die Caritas verwendet.<\/p>\n\n\n\n<p>F\u00fcr Instandhaltungsma\u00dfnahmen an Kirchen, Pfarrh\u00e4usern, Pfarrheimen und Kindertagesst\u00e4tten sind rund 9,2 Millionen Euro eingeplant. \u201eDer prognostizierte Jahresfehlbetrag wird mit rund 15,7 Millionen ausgewiesen\u201c, erkl\u00e4rte Schappert. Zur Finanzierung sollen rund 10,5 Millionen Euro aus den R\u00fccklagen entnommen werden.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\"><strong>Weitere Informationen zu Missbrauch und Pr\u00e4vention:<\/strong><\/h4>\n\n\n\n<p><a href=\"https:\/\/www.bistum-speyer.de\/rat-und-hilfe\/hilfe-bei-sexuellem-missbrauch\/?print=194%2529\">https:\/\/www.bistum-speyer.de\/rat-und-hilfe\/hilfe-bei-sexuellem-missbrauch\/?print=194%2529<\/a><\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\"><strong>Weitere Informationen zum Visionsprozess:<\/strong><\/h4>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-embed-wordpress wp-block-embed is-type-wp-embed is-provider-bistum-speyer\"><div class=\"wp-block-embed__wrapper\">\n<blockquote class=\"wp-embedded-content\" data-secret=\"cq6tFnMd4t\"><a href=\"https:\/\/segensorte.bistum-speyer.de\/\">Home<\/a><\/blockquote><iframe class=\"wp-embedded-content\" sandbox=\"allow-scripts\" security=\"restricted\" style=\"position: absolute; clip: rect(1px, 1px, 1px, 1px);\" title=\"&#8222;Home&#8220; &#8212; Bistum Speyer\" src=\"https:\/\/segensorte.bistum-speyer.de\/embed\/#?secret=cq6tFnMd4t\" data-secret=\"cq6tFnMd4t\" width=\"500\" height=\"282\" frameborder=\"0\" marginwidth=\"0\" marginheight=\"0\" scrolling=\"no\"><\/iframe>\n<\/div><\/figure>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\"><strong>Weitere Informationen zum Thema Finanzen:<\/strong><\/h4>\n\n\n\n<p><a href=\"https:\/\/www.bistum-speyer.de\/bistum\/finanzen\/\">https:\/\/www.bistum-speyer.de\/bistum\/finanzen\/<\/a><\/p>\n\n\n\n<p><em>Bistum Speyer<br>05.02.2021<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"mh-excerpt\"><p>Online-Sch\u00fclertage des Bistums Speyers beendet 170 Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler beteiligten sich in der Zeit vom 25. 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