{"id":33497,"date":"2021-02-23T13:25:05","date_gmt":"2021-02-23T12:25:05","guid":{"rendered":"https:\/\/speyer24news.com\/?p=33497"},"modified":"2021-02-23T13:25:07","modified_gmt":"2021-02-23T12:25:07","slug":"ludwigshafen-10","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/speyer24news.com\/?p=33497","title":{"rendered":"Ludwigshafen"},"content":{"rendered":"<style type=\"text\/css\">\r\n\t.ads_top_disp{}\r\n\t.ads_top_corner_disp{ float:left; margin:0px 10px 10px 0px; }\r\n\t.ads_first_p_disp{}\r\n\t.ads_bottom_disp{}\r\n\t<\/style>\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"aligncenter\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" width=\"180\" height=\"199\" src=\"https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/Ludwigshafen-Wappen.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-24393\"\/><\/figure><\/div>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Der Fl\u00e4chennutzungsplan 1999 wird fortgeschrieben<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p>Nach\n20 Jahren und zahlreichen Teil\u00e4nderungen wird der Fl\u00e4chennutzungsplan der Stadt\nLudwigshafen fortgeschrieben und \u00fcberarbeitet. Die mit der Durchf\u00fchrung\nbeauftragte Bruchsaler Planungsgesellschaft &#8222;Bresch Henne\nM\u00fchlinghaus mbH&#8220; stellte sich am Montag, 22. Februar 2021, den Mitgliedern\ndes Bau- und Grundst\u00fccksausschusses vor und erl\u00e4uterte das Vorgehen und den\nZeitplan.<\/p>\n\n\n\n<p>Der\nStartschuss f\u00fcr die Fortschreibung des Fl\u00e4chennutzungsplans fiel eigentlich\nschon 2014, aber dann kam der Fl\u00fcchtlingszuzug, und anschlie\u00dfend mussten sich\ndie St\u00e4dte und Gemeinden bundesweit mit erheblichen Ver\u00e4nderungen im Bereich\ndes Wohnungsmarktes auseinandersetzen. Eine Entwicklung, auf die nicht nur die\nSt\u00e4dte reagieren m\u00fcssen. So beschloss der Planungsverband der Metropolregion Rhein-Neckar\n2017 eine Teilfortschreibung des Regionalplans Rhein-Neckar. Ein Prozess, der\nimmer noch in Gange ist, aber mittlerweile liegt ein konkreter Entwurf vor.\n&#8222;Der Fl\u00e4chennutzungsplan und der Regionalplan m\u00fcssen wechselseitig\naufeinander abgestimmt werden, daher lag es nahe, mit dem Verfahren zu warten,\nbis erkennbar wird, welche Vorgaben die \u00fcbergeordnete Planung formuliert&#8220;,\nerl\u00e4utert Joachim Magin, Leiter des Bereiches Stadtplanung. <\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\"><strong>Nutzungsanspr\u00fcche\nwirken sich auf Planungsspielraum aus<\/strong><\/h4>\n\n\n\n<p>An diesem Zusammenhang erkennt man, dass\nein zu aktualisierender Fl\u00e4chennutzungsplan zwar eine Aufgabe <br>\nder Stadt ist, die zust\u00e4ndigen Stadtplaner*innen dabei aber keineswegs frei entwerfen. Der dicht\nbesiedelte Raum in der Metropolregion ist von einer Vielzahl konkurrierender\nNutzungsanspr\u00fcche \u00fcberlagert. Regionale Gr\u00fcnz\u00fcge, Landschaftsschutzgebiete,\nbestehende Siedlungsfl\u00e4chen, Wasserfl\u00e4chen, \u00dcberschwemmungsgebiete,\nRohrleitungen, Verkehrstrassen, gesetzliche Abstandsfl\u00e4chen und vieles mehr\nbegrenzen den Planungsspielraum der Stadt.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\"><strong>Welche\nFl\u00e4chen werden ben\u00f6tigt?<\/strong><\/h4>\n\n\n\n<p>Dar\u00fcber hinaus gibt es eine ganze Reihe\nvon Konzepten, Fachplanungen und Leitbildern, die ebenfalls Ziele f\u00fcr die\nr\u00e4umliche Entwicklung einer Stadt formulieren. Etwa der Gesamtverkehrsplan, das\nEinzelhandelskonzept und nat\u00fcrlich auch der Landschaftsplan der Stadt, der\nwichtige Ziele f\u00fcr die Freiraumentwicklung formuliert. Die Aufgabe des\nFl\u00e4chennutzungsplans ist es daher nicht, Visionen oder Leitbilder f\u00fcr\nLudwigshafen zu entwickeln, sondern die vielen Planungen, Konzepte und\nLeitbilder zusammenzuf\u00fchren und zu pr\u00fcfen, welche Fl\u00e4chen sie ben\u00f6tigen. Wie\nder Name <em>Fl\u00e4chennutzungsplan<\/em> schon\nverdeutlicht, geht es im Kern darum, allen Fl\u00e4chen der Stadt eine\nNutzungsfunktion zuzuordnen: Landwirtschaftliche Fl\u00e4che, Wohnbaufl\u00e4che,\nGewerbefl\u00e4che, Wasserfl\u00e4che, Waldfl\u00e4che und vieles mehr. Bei einer\nGesamtfortschreibung ist dies f\u00fcr den gr\u00f6\u00dften Teil des Stadtgebietes in der\nVergangenheit bereits erfolgt. F\u00fcr einige Fl\u00e4chenanteile sollen aber neue\nZuordnungen gepr\u00fcft und diskutiert werden. Dies betrifft insbesondere k\u00fcnftige\nWohnbau- und Gewerbefl\u00e4chen.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\"><strong>Leitplanken\nf\u00fcr k\u00fcnftige Entwicklungen<\/strong><\/h4>\n\n\n\n<p>Dabei ist der Fl\u00e4chennutzungsplan keine\nrechtlich verbindliche Planung. Die Nutzungszuweisungen dienen der Verwaltung\nund Politik vielmehr als Leitplanken f\u00fcr k\u00fcnftige Entwicklungsentscheidungen.\nSie schaffen Orientierung und Handlungsspielr\u00e4ume zugleich. Ob, wann, wie und\nin welchem Umfang zum Beispiel eine dargestellte Wohnbaufl\u00e4che tats\u00e4chlich\nentwickelt werden soll, entscheiden die politischen Gremien zu einem sp\u00e4teren Zeitpunkt.\nDie Erfahrung lehrt, bei einem Planungshorizont von circa 15 Jahren k\u00f6nnen sich\nim Laufe der Zeit Priorit\u00e4ten verschieben. Au\u00dferdem muss zuvor eine weitere,\nverbindliche Planung aufgestellt werden, der Bebauungsplan. Ein eigenst\u00e4ndiges\nVerfahren mit vertiefter Umweltpr\u00fcfung und erneuter B\u00fcrgerbeteiligung.\nPotentielle Wohnbaufl\u00e4chen im Fl\u00e4chennutzungsplan sind daher in keinem Fall mit\nWohngebieten zu verwechseln. Wer zum Beispiel glaubt, man k\u00f6nne sich ein\nGrundst\u00fcck in einer dargestellten Wohnbaufl\u00e4che erwerben und m\u00fcsse dann nur\nabwarten, bis es wertvolles Bauland wird, kann sich t\u00e4uschen.\n&#8222;Bodenspekulation erschweren die Wohnbauentwicklung im Innen- wie im\nAu\u00dfenbereich. Wir werden im Fl\u00e4chennutzungsplan also darauf achten, gen\u00fcgend\nEntwicklungsspielr\u00e4ume offen zu halten&#8220;, so Oberb\u00fcrgermeisterin Jutta\nSteinruck.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\"><strong>Derzeit\nwerden Grundlagen ermittelt<\/strong><\/h4>\n\n\n\n<p>Gegenw\u00e4rtig stellt ein vierk\u00f6pfiges\nPlanungsteam unter der Leitung von Dipl.-Ing. Dorothee Wieseh\u00fcgel gemeinsam mit\ndem Bereich Stadtplanung die Grundlagen zusammen und erarbeitet zum f\u00f6rmlichen\nVerfahren ein erg\u00e4nzendes Beteiligungskonzept. <\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\"><strong>B\u00fcrger*innen\nk\u00f6nnen sich einbringen<\/strong><\/h4>\n\n\n\n<p>Im Laufe des auf drei Jahre angelegten\nPlanverfahrens wird es f\u00fcr die \u00d6ffentlichkeit mehrfach Gelegenheit geben, sich\neinzubringen. &#8222;Neben der gesetzlich vorgeschriebenen Beteiligung wollen\nwir noch eine informelle \u00d6ffentlichkeitsbeteiligung anbieten&#8220;, so Bau- und\nUmweltdezernent Alexander Thewalt. &#8222;Wenn das Beteiligungskonzept durch die\nGremien der Stadt beschlossen ist, kommen wir auf unsere B\u00fcrger*innen gegen\nJahresende zu und hoffen auf eine rege Teilnahme.&#8220;\n\nMehr unter <a href=\"http:\/\/www.ludwigshafen.de\">www.ludwigshafen.de<\/a><\/p>\n\n\n\n<p><em>Stadt Ludwigshafen am Rhein<br>23.02.2021<\/em><\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Ortsbeirat Gartenstadt: \u00dcbertragung im Stadtratssaal<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p>Der Ortsbeirat Gartenstadt tagt am Mittwoch, 24. Februar 2021, 17 Uhr, als Videokonferenz. Interessierte haben die M\u00f6glichkeit, die \u00dcbertragung der \u00f6ffentlichen Sitzung im Stadtratssaal im ersten Obergescho\u00df des Ludwigshafener Rathauses zu verfolgen. Teilnehmer*innen werden gebeten, die Abstands- und Hygieneregeln einzuhalten. <\/p>\n\n\n\n<p><em>Stadt Ludwigshafen am Rhein<br>23.02.2021<\/em><\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Frauenbilder im Wandel der Zeit: Programm zum Internationalen Frauentag geht neue Wege<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"aligncenter\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" width=\"600\" height=\"605\" src=\"https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/Gleichstellungsaktionsplan.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-33498\" srcset=\"https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/Gleichstellungsaktionsplan.png 600w, https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/Gleichstellungsaktionsplan-150x150.png 150w, https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/Gleichstellungsaktionsplan-298x300.png 298w\" sizes=\"(max-width: 600px) 100vw, 600px\" \/><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p>Seit\n1911 wird der Internationale Frauentag am 8. M\u00e4rz j\u00e4hrlich weltweit begangen,\num Gleichberechtigung f\u00fcr Frauen und M\u00e4dchen einzufordern und auf bestehende\nUngleichheiten aufmerksam zu machen. In Ludwigshafen gibt es vom 2. bis 31.\nM\u00e4rz vielf\u00e4ltigen Aktionen, darunter erstmals zahlreiche Online-Formate, damit\ndas Anliegen der Veranstaltenden auch in der Corona-Pandemie transportiert\nwerden kann.<\/p>\n\n\n\n<p>Mit\ndabei sind auch 2021 Frauenverb\u00e4nde und -initiativen, Kultur- und\nBildungseinrichtungen, Kirchen und Vereine sowie die Gleichstellungsstelle der\nStadt. Mit der Veranstaltungsreihe zum Internationalen Frauentag 2021 stellen\ndie Initiator*innen aktuelle und historische Frauenbilder vor und greifen\ngleichstellungspolitische Themen auf. Bedingt durch die aktuelle Situation\nwurden viele Aktionen als Online-Veranstaltungen geplant. Gleichzeitig hoffen\ndie Veranstaltenden darauf, auch Pr\u00e4senzveranstaltungen wie einen\nStadtspaziergang mit dem Fahrrad, zu dem die Freireligi\u00f6se Frauengruppe am 16.\nM\u00e4rz einl\u00e4dt, unter Beachtung aller Hygienevorgaben durchf\u00fchren zu k\u00f6nnen.\nOnline angeboten werden unter anderem: Info &amp; Tee\nSpezial, Themennachmittage zum Internationalen Frauentag &#8222;Starke\nFrauen&#8220; am 2. M\u00e4rz, 14.30 bis 16.45 Uhr, veranstaltet vom Internationalen\nFrauentreff; &#8222;Ein Bild sagt mehr als tausend Worte&#8220;, Fotoworkshop der\ninterkulturellen\nBildungsst\u00e4tte der Malteser und des Frauencaf\u00e9s \u00fcber die Rolle der Frau ab Montag, 8. M\u00e4rz, 18 bis 20 Uhr, sowie am 9. M\u00e4rz, 18 bis 19.30 Uhr, &#8222;Was macht Corona mit Frauen \u2013 Ein Blick auf die Lebenswirklichkeiten von Frauen und\nGestaltungspotentiale&#8220;, Online-Vortrag von Prof. Dr. h.c. Jutta\nAllmendinger und anschlie\u00dfende Podiumsdiskussion, Veranstalterinnen: Heinrich Pesch Haus sowie\ndie Gleichstellungsstellen der Stadt Ludwigshafen und des Rhein-Pfalz-Kreises. <\/p>\n\n\n\n<p>&#8222;Engagement\nin schwierigen Zeiten zeigen die Ludwigshafener Frauenverb\u00e4nde und\n-institutionen, die rund um den Internationalen Frauentag aktuelle und historische Frauenbilder\nvorstellen und gleichstellungspolitische Themen aufgreifen \u2013 viele\nVeranstaltungen sind Online-Formate und k\u00f6nnen auch unter Pandemiebedingungen\nstattfinden. Daf\u00fcr m\u00f6chte ich mich ganz pers\u00f6nlich bei allen Beteiligten\nbedanken, es ist wichtig, dass wir den gesellschaftlichen Diskurs mit neuen\nFormaten fortf\u00fchren&#8220;, so Oberb\u00fcrgermeisterin Jutta Steinruck.<\/p>\n\n\n\n<p>Interessierte werden gebeten, sich jeweils aktuell bei den Veranstalter*innen \u00fcber die einzelnen Programmpunkte zu informieren. Das Programm findet sich auch auf der Homepage der Stadt, <a href=\"http:\/\/www.ludwigshafen.de\/chancengleichheit\">www.ludwigshafen.de\/chancengleichheit<\/a>. F\u00fcr Fragen steht au\u00dferdem die Gleichstellungsbeauftragte der Stadt, Susanne Diehl, Telefon 0621 504-2087, E-Mail <a href=\"mailto:susanne.diehl@ludwigshafen.de\">susanne.diehl@ludwigshafen.de<\/a> zur Verf\u00fcgung.<\/p>\n\n\n\n<p><em>Stadt Ludwigshafen am Rhein<br>23.02.2021<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"mh-excerpt\"><p>Der Fl\u00e4chennutzungsplan 1999 wird fortgeschrieben Nach 20 Jahren und zahlreichen Teil\u00e4nderungen wird der Fl\u00e4chennutzungsplan der Stadt Ludwigshafen fortgeschrieben und \u00fcberarbeitet. 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