{"id":38156,"date":"2021-06-21T04:55:51","date_gmt":"2021-06-21T03:55:51","guid":{"rendered":"https:\/\/speyer24news.com\/?p=38156"},"modified":"2021-06-21T04:55:52","modified_gmt":"2021-06-21T03:55:52","slug":"kirche-97","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/speyer24news.com\/?p=38156","title":{"rendered":"Kirche"},"content":{"rendered":"<style type=\"text\/css\">\r\n\t.ads_top_disp{}\r\n\t.ads_top_corner_disp{ float:left; margin:0px 10px 10px 0px; }\r\n\t.ads_first_p_disp{}\r\n\t.ads_bottom_disp{}\r\n\t<\/style>\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Aktionstag: <strong>\u201eEs ist 100 Sekunden vor 12\u201c<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Kirchen sprechen sich gegen Atomwaffen aus und fordern eine nukleare Abr\u00fcstung.<\/h3>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"aligncenter size-large\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" width=\"800\" height=\"533\" src=\"https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/atomic-bomb-2621292_1920.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-38158\" srcset=\"https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/atomic-bomb-2621292_1920.jpg 800w, https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/atomic-bomb-2621292_1920-300x200.jpg 300w, https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/atomic-bomb-2621292_1920-768x512.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p><strong>Speyer (lk) &#8211; <\/strong>Am 3. Juli werden Christinnen und Christen aus mehreren evangelischen Landeskirchen und der katholischen Friedensbewegung \u201epax christi\u201c mit einem Aktionstag \u201eF\u00fcr eine atomwaffenfreie Welt \u2013 es ist 100 Sekunden vor 12\u201c am Fliegerhorst B\u00fcchel in der Eifel ein Zeichen f\u00fcr eine atomare Abr\u00fcstung setzen.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eWir beklagen, dass die atomare R\u00fcstung in der Welt weiter ausgebaut wird. Wir nehmen wahr, dass auf dem Fliegerhorst in B\u00fcchel die letzten Atomwaffen in Deutschland lagern, die jetzt modernisiert werden sollen. Wir bekennen, dass die Drohung mit atomaren Massenvernichtungswaffen nicht als Mittel legitimer Selbstverteidigung angesehen werden kann\u201c, hei\u00dft es im Aufruf zum 4. Kirchlichen Aktionstag. \u201eIm Vertrauen auf Gottes Frieden wollen wir uns nicht l\u00e4nger von solchen Waffen umgeben, bedrohen und gef\u00e4hrden lassen.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Der Aktionstag in B\u00fcchel beginnt am 3. Juli um 11.58 Uhr mit einer Schweigeminute. Hundert Sekunden vor zw\u00f6lf, das ist die Uhrzeit, mit der die Doomsday Clock vor einer atomaren Katastrophe warnt. Im Anschluss daran wird in der N\u00e4he des Haupttores des Fliegerhorstes ein \u00f6kumenischer Gottesdienst gefeiert, in dem der Pr\u00e4sident von \u201epax christi\u201c Deutschland, der Mainzer Bischof Peter Kohlgraf, die Predigt halten wird. Mitwirken wird in diesem Gottesdienst zudem Dorothee W\u00fcst, Kirchenpr\u00e4sidentin der Evangelischen Kirche der Pfalz (Protestantische Landeskirche), sowie Diakon Horst-Peter Rauguth, der Geistliche Beirat von pax christi Deutschland und Ulrich Suppus von der Hunsr\u00fccker Friedensbewegung.<\/p>\n\n\n\n<p>Angesichts der aktuellen Schutzbestimmungen zur Eind\u00e4mmung der Corona-Pandemie ist die Teilnehmerzahl vor Ort weiter beschr\u00e4nkt. Eine Anmeldung zur Teilnahme ist erforderlich. Damit aber der Gottesdienst auch au\u00dferhalb der Eifel verfolgt werden kann, ist ein Livestream vorgesehen, so dass Kirchengemeinden den Gottesdienst auch in ihrer Kirche oder im Gemeindehaus mitfeiern k\u00f6nnen. So zeigt sich der 4. Kirchliche Aktionstag in diesem Jahr vor Ort analog und digital im Netz.<\/p>\n\n\n\n<p>Die eigentlich f\u00fcr den Aktionstag vorgesehenen Kultur- und Redebeitr\u00e4ge k\u00f6nnen vorab in kurzen Videos auf der Homepage der Projektgruppe des Kirchlichen Aktionstages (<a href=\"https:\/\/deref-web.de\/mail\/client\/tuMyQ-UpbYQ\/dereferrer\/?redirectUrl=http%3A%2F%2Fwww.kirchengegenatomwaffen.wordpress.com%2F\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">http:\/\/www.kirchengegenatomwaffen.wordpress.com<\/a>) angesehen werden. Beitr\u00e4ge wird es geben von dem Biologen Eberhard M\u00fcller, dem Trierer Informatiker Karl-Hans Bl\u00e4sius, dem Niederl\u00e4nder Kees Nieuwerth, Johannes David Oehler von International Campaign to Abolish Nuclear weapons (ICAN), der Lyrikerin Petra Ng\u00b4uni, der Gruppe Lebenslaute, dem Theologen Thomas Nauerth, der Vorsitzenden der Aktionsgemeinschaft Dienst f\u00fcr den Frieden, Christine Busch, der Direktorin des Freiburger Friedensinstitutes, Karen Hinrichs, sowie dem Liedermacher Theodor Ziegler. Die Beitr\u00e4ge wie der Gottesdienst werden auch nach dem Ende des Aktionstages im Netz zu finden sein.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Hintergrund<\/strong>: Die Projektgruppe, der Christinnen und Christen aus mehreren evangelischen Landeskirchen sowie der katholischen Friedensbewegung \u201epax christi\u201c angeh\u00f6ren, hatte bereits 2018 und 2019 Kirchliche Aktionstage organisiert, um damit ein Zeichen f\u00fcr Frieden und nukleare Abr\u00fcstung auszusenden. 2018 predigte der EKD-Friedensbeauftragte Renke Brahms vor rund 500 Menschen am Haupttor, ein Jahr sp\u00e4ter kamen mehr als 1.000 Christinnen und Christinnen zum Aktionstag, bei dem im Gottesdienst die fr\u00fchere EKD-Ratsvorsitzende und hannoversche Landesbisch\u00f6fin Margot K\u00e4\u00dfmann die Predigt hielt.<\/p>\n\n\n\n<p>Der f\u00fcr den Juni 2020 geplante 3. Kirchliche Aktionstag, bei dem die westf\u00e4lische Pr\u00e4ses und stellvertretende EKD-Ratsvorsitzende Annette Kurschus am Fliegerhorst in B\u00fcchel predigen sollte, wurde aufgrund der Corona-Pandemie digital durchgef\u00fchrt. In Videobeitr\u00e4gen sprachen sich dabei Pr\u00e4ses Kurschus wie auch der Mainzer Bischof Kohlgraf gegen Atomwaffen aus und forderten eine nukleare Abr\u00fcstung.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Projektgruppe \u201eKirchen gegen Atomwaffen\u201c hatte sich im Dezember 2017 auf Initiative des badischen Forums Friedensethik gebildet. Ihr geh\u00f6ren derzeit Christinnen und Christen aus den Evangelischen Landeskirchen in Baden, Bayern, Hessen-Nassau, Kurhessen-Waldeck, der Pfalz, Westfalen, dem Rheinland und W\u00fcrttemberg sowie Mitglieder der katholischen Friedensbewegung \u201epax christi\u201c an.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Infos im Internet unter<\/strong>:&nbsp;<a href=\"https:\/\/deref-web.de\/mail\/client\/tuMyQ-UpbYQ\/dereferrer\/?redirectUrl=http%3A%2F%2Fwww.kirchengegenatomwaffen.wordpress.com%2F\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">http:\/\/www.KirchenGegenAtomwaffen.wordpress.com<\/a><\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\"><strong>Hinweis zu der Anmeldung f\u00fcr den Aktionstag:<\/strong><\/h4>\n\n\n\n<p>Um am Gottesdienst in B\u00fcchel teilzunehmen, ist eine Anmeldung mit Adresse, Mail und Telefonnummer bis zum 21. Juni erforderlich. Die Liste mit den Namen wird gem\u00e4\u00df der Corona-Nachverfolgungsvorschriften vier Wochen aufbewahrt. Anmeldungen an: Horst-Peter Rauguth, Kalkofenstra\u00dfe 46a, 66125 Saarbr\u00fccken, Mail:\u00a0<a href=\"mailto:hp.rauguth@paxchristi.de\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">hp.rauguth@paxchristi.de<\/a><\/p>\n\n\n\n<p><em>21.06.2021<\/em><\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Vorstellung der Arbeitshilfe Institutionelles Schutzkonzept f\u00fcr Kindertageseinrichtungen<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"aligncenter size-large\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" width=\"800\" height=\"584\" src=\"https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/Videokonferenz1.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-38157\" srcset=\"https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/Videokonferenz1.jpg 800w, https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/Videokonferenz1-300x219.jpg 300w, https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/Videokonferenz1-768x561.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><figcaption>v.l.: Christine Lormes, Daniela Gerards, Prisca Forthofer und Stefanie Gebhardt beim Livestream.<br><em>Foto: Klaus Landry<\/em><\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p><strong>Kaiserslautern \/ Speyer &#8211;<\/strong> Jede Kita wird bis Ende 2024 ein Institutionelles Schutzkonzept erstellen, das innerhalb der Initiative \u201eSicherer Ort Kirche\u201c des Bistums Speyer daf\u00fcr sorgt, dass Kinder und Jugendliche ihre Kindertagesst\u00e4tte als sicheren Ort von Kirche erleben. Die neu ver\u00f6ffentlichte Arbeitshilfe zur Erarbeitung eines Institutionellen Schutzkonzepts zur Pr\u00e4vention (sexualisierter) Gewalt wurde am 14.6.2021 per Livestream den Kita-Leitungen und Tr\u00e4gervertretungen vorgestellt. An den beiden Veranstaltungen nahmen 270 Teilnehmer:innen teil.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Bedeutung der Pr\u00e4vention (sexualisierter) Gewalt, von allen Formen der Entw\u00fcrdigung, Diskriminierung und Verletzung der Integrit\u00e4t von Kindern und Jugendlichen hoben Joachim Vatter, Leiter der Abteilung Regionalverwaltungen und Kindertagesst\u00e4tten in seiner Begr\u00fc\u00dfung und Generalvikar Andreas Sturm in seiner Videobotschaft an die Veranstaltungsteilnehmer:innen hervor. Als Vertreterinnen der Arbeitsgruppe stellten Christine Lormes, Pr\u00e4ventionsbeauftragte des Bistums, Daniela Gerards, Referentin f\u00fcr Kindertageseinrichtungen des Di\u00f6zesan-Caritasverbandes sowie Prisca Forthofer, Referentin f\u00fcr Kindertagesst\u00e4tten beim Bistum Speyer den Gesamtzusammenhang in der Entwicklung der Themenfelder Kindeswohlgef\u00e4hrdung, Pr\u00e4vention und Aufarbeitung des sexuellen Missbrauchs her und f\u00fchrten in die wesentlichen Punkte der Arbeitshilfe Institutionelles Schutzkonzept ein.<\/p>\n\n\n\n<p>Mit dem Institutionellen Schutzkonzept werden transparente, handlungsf\u00e4hige Ma\u00dfnahmen entwickelt, die die Kitas zu einem sicheren Ort weiterentwickeln. Es basiert auf einer Analyse der Schutz- und Risikofaktoren und beinhaltet einen verbindlichen Verhaltenskodex der Mitarbeitenden. Durch die Arbeitshilfe werden die Tr\u00e4gervertretungen und Mitarbeitenden in den Kitas durch den Prozess der Erstellung und Umsetzung gef\u00fchrt. Sie erhalte grundlegende Informationen, Schritte zur Erstellung des Institutionellen Schutzkonzepts und Formulierungsvorschl\u00e4ge sowie weiterf\u00fchrende Hinweise. In die Prozesse werden alle Mitarbeitenden, die Kinder und Jugendlichen und deren Eltern einbezogen; eine Verbindung zu den Institutionellen Schutzkonzepten der Pfarrei und der weiteren Gruppierungen wird hergestellt.<\/p>\n\n\n\n<p>Eingebettet ist das Institutionelle Schutzkonzept in das Qualit\u00e4tsmanagementsystem SpeQM, durch das den Tr\u00e4gervertretungen und Kita-Mitarbeitenden bereits weitere Dokumente und Verfahren zu den Themenfeldern Schutz des Kindeswohls und Pr\u00e4vention zur Verf\u00fcgung stehen. Nach der Vorstellung der Arbeitshilfe kamen die Teilnehmer:innen mit den Referentinnen ins Gespr\u00e4ch und konnten zahlreiche Themen besprechen und Fragen stellen.<\/p>\n\n\n\n<p>Generalvikar Andreas Sturm dankte in seiner Videobotschaft den Tr\u00e4gervertretungen und Mitarbeitern der Kitas, daf\u00fcr, dass sie hinschauen, sich auf den Weg machen und dazu beitragen, dass die Kirche bei diesem wichtigen Thema wieder Vertrauen zur\u00fcckgewinnt. Den Weg der Pr\u00e4ventionsarbeit bezeichnete er als wichtig und alternativlos und bedankte sich f\u00fcr das Engagement, das die Kitas bei diesem schwierigen Thema an den Tag legen.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Die Aufzeichnung des Livestreams der Veranstaltung finden Sie hier:<\/h4>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio\"><div class=\"wp-block-embed__wrapper\">\n<iframe loading=\"lazy\" title=\"Vorstellung der Arbeitshilfe Institutionelles Schutzkonzept f\u00fcr Kindertageseinrichtungen\" width=\"500\" height=\"281\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/3hHkxeeNizQ?feature=oembed\" frameborder=\"0\" allow=\"accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture\" allowfullscreen><\/iframe>\n<\/div><\/figure>\n\n\n\n<p>An der Veranstaltung wirkten mit:<br>Joachim Vatter, Leiter der Abteilung Regionalverwaltungen und Kindertagesst\u00e4tten,<br>Christine Lormes, Pr\u00e4ventionsbeauftragte des Bistums Speyer,<br>Daniela Gerards, Referentin f\u00fcr Kindertageseinrichtungen und Fachberaterin beim Caritasverband f\u00fcr die Di\u00f6zese Speyer,<br>Prisca Forthofer, Referentin f\u00fcr Kindertagesst\u00e4tten beim Bistum Speyer,<br>Stefanie Gebhardt, Qualit\u00e4tsbeauftragte beim Bistum Speyer,<br>Feilx Scherer, Referent Social Media beim Bistum Speyer sowie<br>Klaus Landry, die beide f\u00fcr die technische Ausstattung und \u00dcbertragung sorgten.<\/p>\n\n\n\n<p>Weitere Mitglieder der Arbeitsgruppe Arbeitshilfe Institutionelles Schutzkonzept sind:<br>Katharina Herty, Leiterin der kath. Kita St. Maria Landau,<br>Ute Weis, Referentin f\u00fcr Kindertageseinrichtungen beim Caritasverband f\u00fcr die Di\u00f6zese Speyer und<br>Margrit Sattel, Beraterin beim Kinderschutzdienst im Caritaszentrum Speyer.<\/p>\n\n\n\n<p>Bei Fragen wenden Sie sich gerne an rv-kita@bistum-speyer.de<\/p>\n\n\n\n<p><em>Text: Bistum Speyer Foto: Klaus Landry \/ Bistum Speyer<br>21.06.2021<\/em><\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Wenn das Publikum immer kleinteiliger wird<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Bei den S\u00fcdwestdeutschen Medientagen wurde diskutiert, wie Medien trotz vielf\u00e4ltiger Gruppeninteressen den gesellschaftlichen Zusammenhalt unterst\u00fctzen k\u00f6nnen.<\/h3>\n\n\n\n<p><strong>Landau (lk) &#8211;<\/strong> Die Evangelische Akademie der Pfalz hat letzte Woche als eine der ersten Akademien deutschlandweit wieder eine Veranstaltung auch in Pr\u00e4senzform angeboten. Bei den S\u00fcdwestdeutschen Medientagen konnten Interessierte w\u00e4hlen, ob sie im Tagungsraum des Landauer Butenschoen-Hauses Platz nehmen oder sich digital zuschalten und im Chat beteiligen wollten. Unter dem Titel \u201eEnde des Lagerfeuers?\u201c diskutierten Teilnehmerinnen und Teilnehmer \u00fcber den Zusammenhang von medialer und gesellschaftlicher Fragmentierung, also die Zerkl\u00fcftung in kleine Gruppen.<\/p>\n\n\n\n<p>Vor 30 Jahren sa\u00dfen Familien vom Jugendlichen bis zur Oma am Samstagabend gemeinsam vor dem Fernseher. Heute ist das Publikum viel kleinteiliger geworden, konsumiert Medien auf verschiedenen Plattformen und Ger\u00e4ten. Neben Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern waren auch Medienvertreterinnen und -vertreter aus der Praxis an der Debatte beteiligt, beispielsweise der Chefredakteur des Mannheimer Morgens, Karsten Kammholz, sowie die Stellvertretende SWR-Landessenderdirektorin Carla Sappok. Sie berichteten \u00fcber die Herausforderung, mit vielf\u00e4ltigen Interessen und Bed\u00fcrfnissen immer kleinteiligerer Gruppen umzugehen. Passende Angebote wollten sie sowohl im linearen Fernsehen oder der gedruckten Zeitung als auch in digitalen j\u00fcngeren Formaten auf Instagram oder in einer Fu\u00dfballfan-Ecke auf der Webseite machen. Als Beispiele nannte Kammholz digitale Inhalte f\u00fcr Waldhof-Mannheim-Fans oder einen Podcast zum Thema Stottern. Sappok berichtete von der gro\u00dfen Resonanz f\u00fcr die bildungspolitischen Instagram-Projekte \u201eIch bin Sophie Scholl\u201c sowie \u201eMuss das so?\u201c vor den Landtagswahlen in Rheinland-Pfalz im Fr\u00fchjahr.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Sozialpsychologe und Publizist Harald Welzer zeigte sich skeptisch, ob Medien angesichts des digitalen Wandels ihre gesellschaftliche Integrationsfunktion weiter erf\u00fcllen k\u00f6nnen. Nach der \u201eriesengro\u00dfen Versuchsanordnung\u201c der Corona-Pandemie werde es zu einem Bedeutungsgewinn analoger Begegnungen von Mensch zu Mensch kommen. Der katholische Medienethiker Klaus-Dieter Altmeppen betonte, dass neben digitalen Plattformen wie Twitter, Facebook und Instagram auch Sender, Verlagsh\u00e4user, Journalistinnen und Autoren digitaler Beitr\u00e4ge eine hohe Verantwortung f\u00fcr den gesellschaftlichen Zusammenhalt tragen. Kirchen m\u00fcssten sich verst\u00e4rkt auf Zielgruppen mit unterschiedlichem Mediennutzungsverhalten einstellen. Angesichts der Glaubw\u00fcrdigkeitskrisen der Kirchen werde mediale Kommunikation immer wichtiger. Das komplette Interview mit Klaus-Dieter Altmeppen ist \u00fcber den&nbsp;<a href=\"https:\/\/deref-web.de\/mail\/client\/qKq-1ToNYRQ\/dereferrer\/?redirectUrl=https%3A%2F%2Fwww.youtube.com%2Fwatch%3Fv%3Ds1P9Cpf6ZZ8\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Youtube-Kanal der Akademie<\/a>&nbsp;abrufbar.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Hintergrund:\u00a0<\/strong>Die S\u00fcdwestdeutschen Medientage sind ein Kooperationsprojekt der Evangelischen Akademie mit dem Frank-Loeb-Institut der Universit\u00e4t Koblenz-Landau, der Landeszentrale f\u00fcr politische Bildung Rheinland-Pfalz und dem Deutschen Journalistenverband Rheinland-Pfalz. 2022 sollen sie wieder mit gro\u00dfem Publikum stattfinden, am 29. und 30. Juni auf dem Hambacher Schloss und im Protestantischen Bildungszentrum Butenschoen-Haus.<\/p>\n\n\n\n<p><em>21.06.2021<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"mh-excerpt\"><p>Aktionstag: \u201eEs ist 100 Sekunden vor 12\u201c Kirchen sprechen sich gegen Atomwaffen aus und fordern eine nukleare Abr\u00fcstung. Speyer (lk) &#8211; Am 3. 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