{"id":40684,"date":"2021-09-22T13:34:31","date_gmt":"2021-09-22T12:34:31","guid":{"rendered":"https:\/\/speyer24news.com\/?p=40684"},"modified":"2021-09-23T07:43:16","modified_gmt":"2021-09-23T06:43:16","slug":"kirche-101","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/speyer24news.com\/?p=40684","title":{"rendered":"Kirche"},"content":{"rendered":"<style type=\"text\/css\">\r\n\t.ads_top_disp{}\r\n\t.ads_top_corner_disp{ float:left; margin:0px 10px 10px 0px; }\r\n\t.ads_first_p_disp{}\r\n\t.ads_bottom_disp{}\r\n\t<\/style>\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Musikalische Verhei\u00dfungen im Rahmen der Internationalen Musiktage Dom zu Speyer<\/h2>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Nach gelungenem Start weitere Konzerte im Dom und anderen Kirchen der Stadt<\/h3>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"aligncenter size-large\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" width=\"800\" height=\"532\" src=\"https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/Dom-Musiktage-178_m.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-40708\" srcset=\"https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/Dom-Musiktage-178_m.jpg 800w, https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/Dom-Musiktage-178_m-300x200.jpg 300w, https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/Dom-Musiktage-178_m-768x511.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><figcaption><strong>Zu den besonderen Spielst\u00e4tten der Internationalen Musiktage geh\u00f6rt auch die Krypta des Doms, hier mit Christine und Stephan Rahn am Klavier.<\/strong><br><em><em>Foto: \u00a9 Dommusik Speyer \/ Klaus Landry<\/em><\/em><\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p><strong>Speyer &#8211; <\/strong>Mit zwei ausverkauften Auff\u00fchrungen des Requiems von Wolfgang Amadeus Mozart sind die Internationalen Musiktage gestartet. Auch das darauffolgende Konzert mit Klaviermusik von Olivier Messiaen in der Krypta erfreute zahlreiche Besucher. Das erste Konzert ausw\u00e4rts fand in der Klosterkirche St. Magdalena statt mit Musik f\u00fcr Violincello von Johann Sebastian Bach und war bereits vorab ausverkauft.<\/p>\n\n\n\n<p>Markus Melchiori, Domkapellmeister und k\u00fcnstlerischer Leiter des Festivals freut sich \u00fcber den gelungenen Auftakt \u2013 aus musikalischer wie aus organisatorischer Sicht. \u201e2021 haben wir die Internationalen Musiktage von vorneherein unter Pandemiebedingungen geplant. Das hat bei allen etwas Mut erfordert, da wir die genauen Vorgaben ja nicht kennen konnten. Die Hoffnung, dass alles gut wird, steht wie ein Leitfaden \u00fcber dem Programm, das wir mit einem Requiem begonnen haben und mit einem St\u00fcck zur Auferstehung beenden werden\u201c, sagt der Domkapellmeister. Bereits in Mozarts Requiem klang das Motto der diesj\u00e4hrigen Internationalen Musiktage an: Himmlisches Jerusalem. Damit huldigt die Dommusik in besonderer Form auch dem Dom als Bauwerk, das vor 40 Jahren auf die Liste des UNESCO-Welterbes aufgenommen wurde.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Reihe der Konzerte geht zun\u00e4chst in der Kirche St. Joseph weiter, wo mit Ton Koopmann ein Star der Barockmusik gastiert. Der niederl\u00e4ndischer Dirigent, Organist, Cembalist und Hochschullehrer tritt am 23. September, 20 Uhr, zusammen mit dem international renommierten Bassbariton Klaus Mertens auf. Letzterer war bereits \u00f6fter im Dom zu h\u00f6ren und gastiert regelm\u00e4\u00dfig an den gro\u00dfen Konzerth\u00e4usern des Landes. Unter der \u00dcberschrift \u201eBist du bei mir!\u201c musizieren Koopmann und Mertens Werke von Johann Sebastian Bach, Georg B\u00f6hm, Gottfried St\u00f6lzel und anderen.<\/p>\n\n\n\n<p>In der Krypta des Doms, welche sich mit ihrer einzigartigen Raumwirkung besonders gut f\u00fcr musikalische Darbietungen eignet, ist am 24. September, 20 Uhr, das Ensemble Archaica aus Berlin zu Gast. Das Programm dieses Abends bildet die Zeit und das Wirken des norwegischen Heiligen Olav in mittelalterlichen liturgischen Ges\u00e4ngen musikalisch nach.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Reihe der Kryptakonzerte schlie\u00dft am Samstag, 25. September um 20 Uhr mit Musik von Olivier Messiaen. Sein \u201eQuatuor pour la fin du temps \u2013 Quartett f\u00fcr das Ende der Zeit\u201c komponierte er in deutscher Kriegsgefangenschaft. Es wurde im Strafgefangenenlager&nbsp;VIII A&nbsp;im S\u00fcden von G\u00f6rlitz geprobt und auch uraufgef\u00fchrt. Die ungew\u00f6hnliche Besetzung ergab sich aus den zur Verf\u00fcgung stehenden mitgefangenen Musikern. Sowohl die Musik von Messiaen, der ein sehr gl\u00e4ubiger Katholik war, als auch das Thema der letzten Tage passen besonders gut in den Rahmen der diesj\u00e4hrigen Musiktage. Gespielt wird das St\u00fcck vom Ensemble risonanze erranti, das sich auf neue Musik spezialisiert hat.<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"aligncenter size-large\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" width=\"800\" height=\"568\" src=\"https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/Kammermusik-63_m-1.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-40707\" srcset=\"https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/Kammermusik-63_m-1.jpg 800w, https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/Kammermusik-63_m-1-300x213.jpg 300w, https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/Kammermusik-63_m-1-768x545.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><figcaption><strong>Zur Er\u00f6ffnung der diesj\u00e4hrigen Internationalen Musiktage Dom zu Speyer erklang Mozarts Requiem. Es musizierte der Domchor zusammen mit dem Barockorchester L\u2019arpa festante unter der Leitung von Domkapellmeister Markus Melchiori<\/strong><em>.<\/em><br><em>Foto: \u00a9 Dommusik Speyer \/ Klaus Landry<\/em><\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p>Musik von Johann Sebastian Bach und ein zeitgen\u00f6ssisches St\u00fcck aus Aserbaidschan stehen am Abend des 28. September im Mittelpunkt. Ab 21 Uhr erf\u00fcllt Daniel Spektor die kleine Barockkirche des Klosters St. Magdalena mit seinem virtuosen Geigenspiel.<\/p>\n\n\n\n<p>In seinem zweiten Konzert im Rahmen der Internationalen Musiktage singt Klaus Mertens am 30. September, 20 Uhr, in der Kirche des Priesterseminars St. German romantische Psalmvertonungen. Das sind Lieder, die anstatt auf Gedichte auf Bibelverse komponiert wurden und die, statt vom Klavier, von der Kirchenorgel begleitet werden. Die Kirche St. German besitzt eine englisch-romantische Orgel aus dem Jahr 1890. Das historische Werk des Orgelbauers Vowels aus Bristol, stellt mit seinen Klangfarben in der Orgellandschaft der n\u00e4heren und weiteren Umgebung eine Besonderheit dar. Domorganist Markus Eichenlaub wird Klaus Mertens auf dieser Orgel begleiten. Dass sich beide dabei bestens erg\u00e4nzen beweist die bereits vorliegende gemeinsame CD \u201eDer Herr ist mein Hirte. Romantische Psalmvertonungen\u201c.<\/p>\n\n\n\n<p>Ein Jubil\u00e4umskomponist muss in diesem Jahr noch nachgefeiert werden: Anl\u00e4sslich des 150. Geburtstages von Louis Vierne wurde bereits 2020 seine einzige Orchestersymphonie in a-Moll f\u00fcr die Internationalen Musiktage vom englischen Organisten David Briggs auf die Orgel \u00fcbertragen. Die Erstauff\u00fchrung, die coronabedingt verschoben werden musste, wird nun in diesem Jahr nachgeholt. F\u00fcr das Konzert am 1. Oktober sind noch wenige Karten erh\u00e4ltlich.<\/p>\n\n\n\n<p>Gustav Mahlers monumentale \u201eAuferstehungssymphonie\u201c steht als gro\u00dfe Vision der Auferstehung am Ende der Internationalen Musiktage Dom zu Speyer 2021. Da das Konzert bereits nach Tagen ausverkauft war, hat die Dommusik entschieden, im Rahmen der 2G+ Regel weitere Zuschauer zuzulassen. Mahler wollte mit diesem St\u00fcck jedes bekannte Format sprengen \u2013 und sich mit den gro\u00dfen Sinnfragen des Lebens auseinandersetzen: \u201eWarum hast du gelebt? Warum hast du gelitten? Ist das alles nur ein gro\u00dfer, furchtbarer Spa\u00df? Wir m\u00fcssen diese Fragen in irgendeiner Weise l\u00f6sen, wenn wir weiter leben sollen.\u201c \u2013 so der Komponist. Die zweite Symphonie verk\u00f6rpert Mahlers lebenslanges, existenzielles Ringen \u2013 was sich in ihrer Form und ihrem \u00fcberw\u00e4ltigenden Klangspektrum widerspiegelt.<\/p>\n\n\n\n<p><em>Text: Bistum Speyer Foto: \u00a9 Dommusik Speyer \/ Klaus Landry<br>22.09.2021<\/em><\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Spitzentreffen der badischen und pf\u00e4lzischen Landeskirchen<\/h2>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Zum ersten Mal seit sieben Jahren kam das Kollegium der Evangelischen Landeskirche in Baden zur Begegnung mit der Leitung der pf\u00e4lzischen Landeskirche in Speyer zusammen.<\/h3>\n\n\n\n<p>Kirchenpr\u00e4sidentin Dorothee W\u00fcst begr\u00fc\u00dfte die von Landesbischof Jochen Cornelius-Bundschuh gef\u00fchrten G\u00e4ste aus Karlsruhe im Mutterhaus der Diakonissen. Die Kollegien tauschten sich zu Kooperationen zwischen beiden Landeskirchen und insbesondere zum aktuellen Planungsstand der Vollversammlung des \u00d6kumenischen Rates der Kirchen (\u00d6RK) 2022 in Karlsruhe aus.<\/p>\n\n\n\n<p>In ihrer Andacht zu Beginn des Spitzentreffens bezog sich W\u00fcst auf den Lehrtext im 1. Thessalonicherbrief 5,16-17 und setzte damit einen Impuls, der die Stimmung der gesamten Begegnung vorwegnahm: &#8222;Seid allezeit fr\u00f6hlich, betet ohne Unterlass.&#8220; Auch wenn in beiden Landeskirchen mit Blick auf zuk\u00fcnftige Entwicklungen schwierige Fragen zur Debatte st\u00fcnden, k\u00f6nne gerade dieses Bibelwort Kraft schenken und einen frischen Blick auf L\u00f6sungswege erm\u00f6glichen.<\/p>\n\n\n\n<p>Anlass zu Optimismus bietet auch die \u00d6RK-Vollversammlung im kommenden Jahr. Unter dem Motto &#8222;Die Liebe Christi bewegt, vers\u00f6hnt und eint die Welt&#8220; werden vom 31. August bis 8. September 2022 bis zu 4.500 Kirchenvertreterinnen und -vertreter aus aller Welt erwartet. Im Fokus des Treffens werden unter anderem die Themen Klimagerechtigkeit, Rassismus, Migration und interreligi\u00f6ser Dialog stehen. Zus\u00e4tzlich wird ein Begegnungs- und Exkursionsprogramm vorbereitet, das in Teilen auch in der Pfalz stattfinden wird.<\/p>\n\n\n\n<p>Nach einem kurzen R\u00fcckblick auf bereits gemeinsam gestaltete Projekte und anstehende Kooperationen wie den Fachtag Taufe am 25. September 2021 in Ludwigshafen einigten sich die Kollegien bei ihrer Begegnung auf einen ersten Austauschfahrplan zu weiteren Zusammenarbeitsformen der beiden Landeskirchen. &#8222;Der Wert pers\u00f6nlicher Begegnungen wie dieser zeigt sich daran, dass es in so kurzer Zeit gelingt, weitere Br\u00fccken \u00fcber den Rhein anzudenken&#8220;, res\u00fcmierte Kirchenpr\u00e4sidentin W\u00fcst nach dem Treffen. Ihr Treffen beendeten die beiden Delegationen mit einem Besuch der Dreifaltigkeitskirche und einem gemeinsamen Lied &#8211; wenn auch mit Abstand und Maske.<\/p>\n\n\n\n<p><em>EVANGELISCHE KIRCHE DER PFALZ (Protestantische Landeskirche)<br>22.09.2021<\/em><\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">\u201eKlimaschutz geh\u00f6rt ins Zentrum der christlichen Botschaft\u201c<\/h2>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">\u201eChristians For Future\u201c im Gespr\u00e4ch mit Vertretern von Bistum und Landeskirche<\/h3>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"aligncenter size-large\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" width=\"800\" height=\"590\" src=\"https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/Begegnung.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-40705\" srcset=\"https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/Begegnung.jpg 800w, https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/Begegnung-300x221.jpg 300w, https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/Begegnung-768x566.jpg 768w, https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/Begegnung-80x60.jpg 80w\" sizes=\"(max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><figcaption><strong>v.l.: Dr. Michael Streubel, Steffen Glombitza, Sibylle Wiesemann und Thomas Heitz<\/strong><\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p><strong>Speyer &#8211; <\/strong>Wie k\u00f6nnen Nachhaltigkeit und Umweltschutz in Kirche und Gesellschaft weiter gest\u00e4rkt werden? Diese Frage stand im Mittelpunkt einer Begegnung der Umweltbeauftragten der beiden Kirchen, Sibylle Wiesemann (Evangelische Kirche der Pfalz) und Steffen Glombitza (Bistum Speyer) mit Thomas Heitz (Bund der Deutschen Katholischen Jugend und Di\u00f6zesan-Katholikenrat) und Dr. Michael Streubel von der Bewegung \u201eChristians For Future\u201c, einem bundesweiten Zusammenschluss von Christinnen und Christen, die sich als Teil der \u201eFor-Future\u201c-Bewegung verstehen.<\/p>\n\n\n\n<p>Michael Streubel erl\u00e4uterte die Forderungen der Bewegung \u201eChristians For Future\u201c an die Landeskirchen und Bist\u00fcmer in Deutschland. Dazu z\u00e4hlt, dass die Kirchen noch st\u00e4rker prophetisch ihre Stimme erheben und gegen\u00fcber der Politik eine klimagerechte Politik einfordern sollen. Die Kirchen werden zur Umstellung ihres eigenen Handelns und zu einem \u00f6kologischen Bewusstseinswandel aufgerufen. \u201eEs ist enorm, was in den Kirchen zum Thema Klimaschutz derzeit geleistet wird\u201c, brachte Streubel gleichzeitig seine Anerkennung zum Ausdruck. Die Umwandlung zu einer klimagerechten Gesellschaft sei nicht nur eine technische, sondern vor allem eine ethische Aufgabe. Er regte die Einrichtung eines \u201eRats f\u00fcr Sch\u00f6pfungsethik\u201c an und bewertete das Thema Klimaschutz als Chance, die n\u00e4chste Generation f\u00fcr die Kirche zu interessieren und zu gewinnen.<\/p>\n\n\n\n<p>Sibylle Wiesemann und Steffen Glombitza informierten \u00fcber das Klimaschutzengagement der beiden Kirchen, zu dem unter anderem die aktuelle Mitmachaktion \u201eTrendsetter Weltretter\u201c geh\u00f6rt. Sie gibt Impulse f\u00fcr eine Ver\u00e4nderung des pers\u00f6nlichen Lebensstils. Bisherige Themenschwerpunkte waren: \u201eEinfach anders konsumieren\u201c (2018), \u201eEinfach anders bewegen\u201c (2019), \u201eEinfach anders essen\u201c (2020) und \u201eNat\u00fcrlich vielf\u00e4ltig\u201c (2021). Viele Gemeinden seien beim Umweltschutz schon aktiv, in anderen Gemeinden seien aktuell andere Themen vordringlich. \u201eWir brauchen einen Perspektivwechsel. Das Thema Umwelt ist kein Randthema, sondern steht in einem unmittelbaren Zusammenhang mit unseren christlichen Menschenbild und unserem Sch\u00f6pfungsverst\u00e4ndnis\u201c, setzten sich Wiesemann und Glombitza f\u00fcr einen Bewusstseinswandel ein. \u201eEs geht um eine Haltung und um ein aktives Handeln aus dem Glauben heraus\u201c, bekr\u00e4ftigte auch Thomas Heitz den aus seiner Sicht zentralen Stellenwert des Themas Klimagerechtigkeit. Die Kirche m\u00fcsse ihr eigenes Handeln am Ziel der Nachhaltigkeit ausrichten, gleichzeitig aber auch in die Gesellschaft hineinwirken. \u201eWir m\u00fcssen begreifen, dass es beim Einsatz f\u00fcr eine saubere Umwelt und gegen eine weitere Klimaerw\u00e4rmung nicht um Parteipolitik, sondern um die entscheidenden Grundfragen im 21. Jahrhundert geht\u201c, unterstrich Thomas Heitz.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Bewegung \u201eChristians For Future\u201c fordert unter anderem, dass sich die Landeskirchen und Bist\u00fcmer das Ziel setzen, bis 2030 die Klimaneutralit\u00e4t zu erreichen. Wiesemann und Glombitza warben zwar ebenfalls daf\u00fcr, sich ambitionierte Ziele zu setzen, doch das Erreichen der Klimaneutralit\u00e4t bis zum Jahr 2030 halten sie f\u00fcr unrealistisch. Auch werde der Begriff \u201eklimaneutral\u201c sehr unterschiedlich definiert. Die Klimaneutralit\u00e4t muss in ihren Augen tats\u00e4chlich und nicht blo\u00df durch die Zahlung von CO2-Kompensationsleistungen erzielt werden. F\u00fcr die beiden Umweltbeauftragten steht im Vordergrund, dass \u201ewir als Kirchen noch st\u00e4rker ins Handeln kommen und viele dabei mitnehmen. Das ist wichtiger als abstrakte Zieldiskussionen\u201c, so ihr Standpunkt. Insgesamt aber zeigte sich in dem knapp zweist\u00fcndigen Gespr\u00e4ch ein hohes Ma\u00df an \u00dcbereinstimmung. \u201eEs war ein fruchtbarer Austausch mit vielen wertvollen Impulsen und Anregungen\u201c, waren sich alle Beteiligten einig.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Weitere Informationen zu \u201eChristians For Future\u201c:<\/h4>\n\n\n\n<p><a href=\"https:\/\/christians4future.org\/\">https:\/\/christians4future.org\/<\/a><\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Weitere Informationen zum Klimaschutz-Engagement des Bistums Speyer:<\/h4>\n\n\n\n<p><a href=\"https:\/\/www.bistum-speyer.de\/aktuelles\/klimaschutz\/\">https:\/\/www.bistum-speyer.de\/aktuelles\/klimaschutz\/<\/a><\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Weitere Informationen zum Klimaschutz-Engagement der Evangelischen Kirche der Pfalz:<\/h4>\n\n\n\n<p><a href=\"https:\/\/www.evkirchepfalz.de\/begleitung-und-hilfe\/arbeitsstelle-frieden-und-umwelt\/\">https:\/\/www.evkirchepfalz.de\/begleitung-und-hilfe\/arbeitsstelle-frieden-und-umwelt\/<\/a><\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Weitere Informationen zur \u00f6kumenischen Aktion \u201eTrendsetter Weltretter\u201c:<\/h4>\n\n\n\n<p><a href=\"https:\/\/deref-web.de\/mail\/client\/jXOp4m3BvV0\/dereferrer\/?redirectUrl=https%3A%2F%2Fwww.trendsetter-weltretter.de%2F\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">www.trendsetter-weltretter.de<\/a><\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Kontakte:<\/h4>\n\n\n\n<ul><li><strong>Steffen Glombitza, Umweltbeauftragter des Bistums Speyer, 06842 7060205, <a href=\"mailto:umweltbeauftragter@bistum-speyer.de\">umweltbeauftragter@bistum-speyer.de<\/a><\/strong><\/li><li><strong>Sibylle Wiesemann, Umweltbeauftragte der Evangelischen Kirche der Pfalz, 06232 6715-18, <a href=\"mailto:wiesemann@frieden-umwelt-pfalz.de\">wiesemann@frieden-umwelt-pfalz.de<\/a><\/strong><\/li><\/ul>\n\n\n\n<p><em>Bistum Speyer<br>22.09.2021<\/em><\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Darstellungen der Tods\u00fcnden f\u00fcr die Nachwelt gesichert<\/h2>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Herstellung von Abg\u00fcssen und Repliken der Bauzier am Westbau des Speyerer Doms<\/h3>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"aligncenter size-large\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" width=\"800\" height=\"600\" src=\"https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/Abdruck_m-1.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-40703\" srcset=\"https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/Abdruck_m-1.jpg 800w, https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/Abdruck_m-1-300x225.jpg 300w, https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/Abdruck_m-1-768x576.jpg 768w, https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/Abdruck_m-1-678x509.jpg 678w, https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/Abdruck_m-1-326x245.jpg 326w, https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/Abdruck_m-1-80x60.jpg 80w\" sizes=\"(max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><figcaption><strong>Dombaumeisterin Hedwig Drabik, Domdekan &amp; Domkustos Dr. Christoph Kohl, Frank J\u00e4ckle und Thomas Nitz, Vorst\u00e4nde der Dr. Albrecht und Hedwig W\u00fcrz Stiftung der Stiftergemeinschaft der Sparkasse S\u00fcdliche Weinstra\u00dfe freuen sich \u00fcber die Abg\u00fcsse der Bauzier am Westbau. Der wei\u00dfe Abguss besteht aus Gips, der gelbe aus einer Steinersatzmasse, welche das Original imitiert.<\/strong><br><em>Foto: \u00a9 Domkapitel Speyer \/ Klaus Landry<\/em><\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p><strong>Speyer &#8211; <\/strong>Acht fig\u00fcrliche Darstellungen an der Westfassade des Speyerer Doms sind aus konservatorischen Gr\u00fcnden abgeformt worden. Bei den Figuren handelt es sich um allegorische Darstellungen der Tods\u00fcnden in Gestalt verschiedener Tiere. Durch die Herstellung einer Negativform wird zum einen ihr aktueller Zustand dokumentiert, zum anderen k\u00f6nnten sie so leichter restauriert werden, sollte dies einmal n\u00f6tig sein. Erm\u00f6glicht wurde diese Ma\u00dfnahme mit Mitteln der Dr. Albrecht und Hedwig W\u00fcrz Stiftung der Stiftergemeinschaft der Sparkasse S\u00fcdliche Weinstra\u00dfe. Deren Vorst\u00e4nde, Frank J\u00e4ckle und Thomas Nitz, machten sich nun vor Ort ein Bild von der geleisteten Arbeit. Erl\u00e4utert wurde die Ma\u00dfnahme von Domdekan und Domkustos Dr. Christoph Kohl und Dombaumeisterin Hedwig Drabik.<\/p>\n\n\n\n<p>Die schmuckreiche Fassade des Westbaus ist durch ihre Orientierung stark der Witterung ausgesetzt und zeigt daher im Gegensatz zu gesch\u00fctzteren Fassadenbereichen am Dom schneller Verwitterungserscheinungen. Zudem ist der Eingangsbereich des Domes stark frequentiert und beansprucht, was unter anderem auch zu Abnutzung und leider auch zu Vandalismussch\u00e4den f\u00fchrt. Bereits im Zuge der Sanierung der Vorhalle konnten kleinere Restaurierungsarbeiten an der fig\u00fcrlichen Bauzier vorgenommen werden. Besonders sch\u00f6n und detailreich sind dabei Figuren, welche die sieben Tods\u00fcnden in personifizierter und in allegorischer Form zeigen. Hier gestalteten sich kleinere Rekonstruktionen verloren gegangener Teile der Bauzier bereits \u00e4u\u00dferst schwierig, da der Westbau nicht so gut dokumentiert ist, wie urspr\u00fcnglich gedacht.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eDie Darstellungen der Tods\u00fcnden am Westbau ist eine besonders ausdrucksstarke Zutat des 19. Jahrhunderts. Bei der Restaurierung der Vorhalle mussten wir leider feststellen, dass wir nicht alle Figuren rekonstruieren konnten, da uns Abbilder des Originalzustands fehlten\u201c, so Domdekan und Domkustos Dr. Christoph Kohl. \u201eUmso wichtiger ist es, das zu dokumentieren, was vorhanden ist, und damit f\u00fcr die Nachwelt zu sichern.\u201c<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"aligncenter size-large\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" width=\"800\" height=\"598\" src=\"https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/Abdruck3_m.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-40704\" srcset=\"https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/Abdruck3_m.jpg 800w, https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/Abdruck3_m-300x224.jpg 300w, https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/Abdruck3_m-768x574.jpg 768w, https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/Abdruck3_m-326x245.jpg 326w, https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/Abdruck3_m-80x60.jpg 80w\" sizes=\"(max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><figcaption><strong>Abg\u00fcsse der Bauzier am Westbau des Speyerer Doms. Der wei\u00dfe Abguss besteht aus Gips, der gelbe aus einer Steinersatzmasse, welche das Original imitiert. Das Kreuz im Vordergrund dient zur Illustrierung der Abformungs- und Abgussmethode mittels einer Silikonform.<\/strong><br><em>Foto: \u00a9 Domkapitel Speyer \/ Klaus Landry<\/em><\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p>Dombaumeisterin Hedwig Drabik machte sich daher auf die Suche nach einem Weg, um Teile der Bauzier am Westbau zu sichern und zu dokumentieren. W\u00e4hrend noch intakte Verzierungen im Innern der Vorhalle und in \u00dcbermannsh\u00f6he durch Scans und photogrammetrische Aufnahmen gut dokumentiert sind, wollte Drabik f\u00fcr die Sicherung der sich an der Au\u00dfenseite und in Greifh\u00f6he befindlichen filigranen Teile der Bauzier gerne noch einen Schritt weiter gehen, da diese Bauzier nach wie vor besonders gef\u00e4hrdet ist, ganz oder teilweise besch\u00e4digt zu werden. Mit einer Zuwendung der Dr. Albrecht und Hedwig W\u00fcrz Stiftung der Stiftergemeinschaft der Sparkasse S\u00fcdliche Weinstra\u00dfe war es m\u00f6glich, die Dokumentation der unteren Bauzier in Form von Gipsabg\u00fcssen zu realisieren. 30.000 Euro wurden f\u00fcr die Herstellung von acht Abformungen aus Mitteln der Stiftung verausgabt.<\/p>\n\n\n\n<p>Hierbei werden zun\u00e4chst die angrenzenden Bauteilfl\u00e4chen gesch\u00fctzt. Um Einwanderungen des Materials in den bestehenden Sandstein zu vermeiden, wird eine Trennlage in Form einer konzentrierten Seifenl\u00f6sung aufgebracht. Danach folgt in drei Arbeitsg\u00e4ngen das Aufbringen eines Silikonkautschuks. Zwischen der Aufbringung einer jeden Lage ben\u00f6tigt das Material eine Trocknungszeit von 24 Stunden. Nach dem Aufbringen des Silikonkautschuks muss eine St\u00fctzkappe am Objekt gebaut werden, um die Negativform zu stabilisieren. Nach der Gesamttrocknung am Objekt werden sowohl die St\u00fctzkappe, wie auch die Negativform aus Silikonkautschuk abgebaut und in der Werkstatt wieder zusammengesetzt. Die St\u00fctzform dient auch dazu, dass das Negativ seine Form beh\u00e4lt. Mit Hilfe der Negativform kann nun ein Gipsabguss erstellt werden, der das Positiv abbildet.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Sehen sie hier die Fotogalerie unseres Mitarbeiters Markus Hild:<\/h3>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-gallery columns-1 is-cropped wp-block-gallery-1 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex\"><ul class=\"blocks-gallery-grid\"><li class=\"blocks-gallery-item\"><figure><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" width=\"500\" height=\"675\" src=\"https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/Bauzier1.jpg\" alt=\"\" data-id=\"40737\" data-full-url=\"https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/Bauzier1.jpg\" data-link=\"https:\/\/speyer24news.com\/?attachment_id=40737\" class=\"wp-image-40737\" srcset=\"https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/Bauzier1.jpg 500w, https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/Bauzier1-222x300.jpg 222w\" sizes=\"(max-width: 500px) 100vw, 500px\" \/><\/figure><\/li><li class=\"blocks-gallery-item\"><figure><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" width=\"800\" height=\"533\" src=\"https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/Bauzier2.jpg\" alt=\"\" data-id=\"40738\" data-full-url=\"https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/Bauzier2.jpg\" data-link=\"https:\/\/speyer24news.com\/?attachment_id=40738\" class=\"wp-image-40738\" srcset=\"https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/Bauzier2.jpg 800w, https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/Bauzier2-300x200.jpg 300w, https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/Bauzier2-768x512.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><\/figure><\/li><li class=\"blocks-gallery-item\"><figure><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" width=\"800\" height=\"533\" src=\"https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/Bauzier3.jpg\" alt=\"\" data-id=\"40739\" data-full-url=\"https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/Bauzier3.jpg\" data-link=\"https:\/\/speyer24news.com\/?attachment_id=40739\" class=\"wp-image-40739\" srcset=\"https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/Bauzier3.jpg 800w, https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/Bauzier3-300x200.jpg 300w, https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/Bauzier3-768x512.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><\/figure><\/li><li class=\"blocks-gallery-item\"><figure><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" width=\"800\" height=\"533\" src=\"https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/Bauzier4.jpg\" alt=\"\" data-id=\"40740\" data-full-url=\"https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/Bauzier4.jpg\" data-link=\"https:\/\/speyer24news.com\/?attachment_id=40740\" class=\"wp-image-40740\" srcset=\"https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/Bauzier4.jpg 800w, https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/Bauzier4-300x200.jpg 300w, https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/Bauzier4-768x512.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><\/figure><\/li><\/ul><\/figure>\n\n\n\n<p><em>Text: Bistum Speyer Foto: \u00a9 Domkapitel Speyer \/ Klaus Landry Fotogalerie: Speyer 24\/7 News \u00a9 Markus Hild<br>22.09.2021<\/em><\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Sensible Verk\u00fcndigung im Blick auf Missbrauchserfahrungen<\/h2>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Neues Fortbildungskonzept zur Frage: \u201eWie kann das Evangelium so verk\u00fcndet werden, dass keine alten Wunden aufgerissen werden?\u201c<\/h3>\n\n\n\n<p><strong>Waldfischbach-Burgalben &#8211; <\/strong>In Zusammenarbeit zwischen den Pr\u00e4ventionsbeauftragten des Bistums und der Abteilung Personalf\u00f6rderung wurde ein neues Schulungskonzept entwickelt und erstmals durchgef\u00fchrt. Unter dem Titel \u201eSensibel reden \u2013 homiletische Pr\u00e4ventionsschulung\u201c hat eine erste Gruppe von Priestern, Diakonen, Gemeinde- und Pastoralreferenten\/-innen zusammen mit einem betroffenen Paar und unter Anleitung des Homiletik-Dozenten der Di\u00f6zese, Direktor Volker Sehy verschiedene Bibelstellen in Predigtsprache \u00fcbersetzt.<\/p>\n\n\n\n<p>Im Mittelpunkt standen Fragen wie: Wie kann man das Evangelium so verk\u00fcnden, dass diese Verk\u00fcndigung glaubw\u00fcrdig ist? Wie kann das von Gott geschenkte Heil zusagt werden, ohne dass alte Wunden aufgerissen werden, weil man zu glatt und einseitig spricht? Allen Teilnehmern des Studientags im Geistlichen Zentrum Maria Rosenberg war bewusst: Mit gro\u00dfer Wahrscheinlichkeit h\u00f6ren Menschen, die Missbrauch erfahren haben, eine Predigt oder eine Ansprache. Darauf wollten sich die pastoralen Mitarbeiter\/innen einstellen und unter den kritischen Ohren der Kolleginnen und Kollegen ein\u00fcben, das Wort Gottes lebendig werden zu lassen. Das betroffene Ehepaar hatte f\u00fcr den Tag ein Zitat von Stanislaw Jercy Lec ausgew\u00e4hlt: \u201eEs gen\u00fcgt nicht, dass man zur Sache spricht. Man muss zu den Menschen sprechen.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Im Verlauf der Fortbildung wurde deutlich: Die Ehrlichkeit sich selbst und den Menschen gegen\u00fcber fordert dazu auf, das Unrecht, das begangen wurde, auszusprechen und so dazu beizutragen, dass der Deckmantel des Verschweigens zerrissen wird. Mehr noch: dass solche Taten nicht mehr im Verborgenen bleiben und so wiederholt werden k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<p><em>Bistum Speyer<br>22.09.2021<\/em><\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Neue Spitzenorgel erklingt in der Speyerer Ged\u00e4chtniskirche<\/h2>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Mit einer Festwoche wird die neue Chororgel mit 25 Registern in der Ged\u00e4chtniskirche Speyer eingeweiht. Kirchenpr\u00e4sidentin Dorothee W\u00fcst predigt zum Erntedankgottesdienst.<\/h3>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"aligncenter size-large\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" width=\"500\" height=\"667\" src=\"https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/csm_0921_Chororgel_Einweihung_Gedaechtniskirche_Andreas_Saage_Orgelbauer_edelmann_f7d3365f99.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-40700\" srcset=\"https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/csm_0921_Chororgel_Einweihung_Gedaechtniskirche_Andreas_Saage_Orgelbauer_edelmann_f7d3365f99.jpg 500w, https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/csm_0921_Chororgel_Einweihung_Gedaechtniskirche_Andreas_Saage_Orgelbauer_edelmann_f7d3365f99-225x300.jpg 225w\" sizes=\"(max-width: 500px) 100vw, 500px\" \/><figcaption><strong>Einweihung der Spitzenorgel in der Speyerer Ged\u00e4chtniskirche: Orgelbauer Andreas Saage von der Orgelbauwerkstatt Klais Bonn stimmt bei der Intonation den Klang ab.<\/strong><br><em>Archivfoto: lk\/Edelmann<\/em><\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p><strong>Speyer <em>(lk)<\/em> &#8211; <\/strong>Im Januar wurde sie installiert, mehrere Wochen lang intoniert, also der Klang auf den Kirchenraum abgestimmt, jetzt wird sie endlich eingeweiht: die neue Chororgel der Speyerer Ged\u00e4chtniskirche der Protestation. &#8222;Eine einzigartige Kirche bekommt endlich ein ad\u00e4quates Instrument&#8220;, sagt Landesmusikdirektor Jochen Steuerwald. Am Sonntag, 3. Oktober wird das lang ersehnte Instrument um 10 Uhr bei einem Festgottesdienst zu Erntedank eingeweiht.<\/p>\n\n\n\n<p>Mit mehr als 1.500 Pfeifen sowie 25 Registern auf zwei Manualen und Pedal geh\u00f6rt die Chororgel zum Spitzensegment. Sie stammt von der f\u00fchrenden Orgelbauwerkstatt Klais Bonn, die beispielsweise die Orgeln der Hamburger Elbphilharmonie oder Konzerts\u00e4le in China oder den USA fertigen.<\/p>\n\n\n\n<p>Oberkirchenrat Manfred Sutter weiht die Orgel am Erntedanksonntag offiziell ein. Kirchenpr\u00e4sidentin Dorothee W\u00fcst h\u00e4lt die Predigt. Die Liturgie \u00fcbernimmt der Speyerer Dekan Markus J\u00e4ckle. Die Chororgel wird von Jochen Steuerwald und Gero Kaleschke gespielt, dem Orgelbeauftragten der Landeskirche. Der Gottesdienst wird gestaltet von der Speyerer Kantorei unter der Leitung von Kirchenmusikdirektor Robert Sattelberger und dem Posaunenchor unter der F\u00fchrung von Philipp Neidig.<\/p>\n\n\n\n<p>Weitere Konzerte sind Teil der Festwoche: Am Abend des 3. Oktober geben die jungen S\u00e4ngerinnen und S\u00e4nger der Evangelischen Jugendkantorei der Pfalz um 19.30 Uhr ein Einweihungskonzert mit Werken von Bach, Mendelssohn, Lewandowski und Poulenc. Dabei wirken die Altistin Nora Steuerwald sowie die Kammerphilharmonie Karlsruhe mit. Das Konzert wird von Robert Sattelberger an der Orgel begleitet. Jochen Steuerwald dirigiert. Am 10. Oktober spielt Musikprofessor Christoph Bossert aus W\u00fcrzburg unter anderem Werke von Bach, Schubert, Mendelssohn und Reger.<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"aligncenter size-large\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" width=\"500\" height=\"710\" src=\"https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/csm_0921_Einweihung_Klais-Orgel_Festwoche_Einweihung_Konzerte_f8ae77d780.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-40701\" srcset=\"https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/csm_0921_Einweihung_Klais-Orgel_Festwoche_Einweihung_Konzerte_f8ae77d780.jpg 500w, https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/csm_0921_Einweihung_Klais-Orgel_Festwoche_Einweihung_Konzerte_f8ae77d780-211x300.jpg 211w\" sizes=\"(max-width: 500px) 100vw, 500px\" \/><figcaption><strong>Festwoche zur Einweihung der Klais-Orgel in der Ged\u00e4chtniskirche Speyer.<\/strong><br><em>Foto: lk\/Ged\u00e4chtniskirchengemeinde Speyer<\/em><\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p>Kirchenmusikfans, Kirchenmitglieder sowie Musikerinnen und Musiker der Ged\u00e4chtniskirche und der Landeskirche sind dankbar, dass die &#8222;Hauskirche&#8220; nun ein Instrument hat, das die musikalischen M\u00f6glichkeiten des Chorraums aussch\u00f6pft. Gemeinsamen hatten die Evangelische Kirche der Pfalz, der Bauverein der Ged\u00e4chtniskirche und viele Spenderinnen und Spender das Projekt mit knapp 550.000 Euro verwirklicht. &#8222;Es macht mich stolz, dass ich mit dazu beitragen konnte, dass nun viele Generationen von dieser mutigen Investition in die Zukunft profitieren k\u00f6nnen&#8220;, sagt Steuerwald.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Hintergrund: <\/h4>\n\n\n\n<p>Seit 1956 nutzt die Ged\u00e4chtniskirche laut Steuerwald &#8222;ein \u00e4u\u00dferst bescheiden dimensioniertes Orgelwerk mit 13 Registern der Firma Oberlinger Windesheim hinter dem Altarretabel&#8220;, das in die Jahre gekommen ist. Die weite Entfernung des Spieltisches, die damals verwendeten Materialien und die Warmluftheizung haben seit Jahren Nachteile gebracht. Seit den 1990er-Jahren wurden Vorschl\u00e4ge zur Erneuerung des Werks diskutiert. &#8222;Doch ein Neubau der Orgel war f\u00fcr die Anforderungen in Gottesdiensten, Sinfoniekonzerten sowie bei der Ausbildung des Orgelnachwuchses unumg\u00e4nglich&#8220;, so Steuerwald.<\/p>\n\n\n\n<p>In einem Wettbewerb mit der Vorgabe, den bisherigen Standort beizubehalten, wurde der Auftrag ausgeschrieben und an die traditionsreiche und weltweit im Spitzensegment agierende Firma Klais Bonn erteilt.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Weitere Infos: <\/h2>\n\n\n\n<p>Ev. Kirchenmusik in der Pfalz: Amt f\u00fcr Kirchenmusik <a href=\"https:\/\/deref-web.de\/mail\/client\/F6Ziyfuzdyw\/dereferrer\/?redirectUrl=https%3A%2F%2Fwww.evkirchenmusikpfalz.de%2F\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">https:\/\/www.evkirchenmusikpfalz.de\/<\/a><\/p>\n\n\n\n<p><em>Text: Evangelische Kirche der Pfalz Archivfoto: lk\/Edelmann Foto: lk\/Ged\u00e4chtniskirchengemeinde Speyer<br>22.09.2021<\/em><\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">&#8222;Kirche muss bei der Digitalisierung wissen, wovon sie spricht&#8220;<\/h2>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Bei einer Tagung der Evangelischen Akademie der Pfalz ruft der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland, Heinrich Bedford-Strohm, dazu auf, die digitalen M\u00f6glichkeiten als Kirche st\u00e4rker zu nutzen.<\/h3>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"aligncenter size-large\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" width=\"800\" height=\"545\" src=\"https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/csm_0920_Akademietagung_Digitalisierung_Wuest_Bedford-Strohm_Foto_Iversen_39a3413cd8.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-40696\" srcset=\"https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/csm_0920_Akademietagung_Digitalisierung_Wuest_Bedford-Strohm_Foto_Iversen_39a3413cd8.jpg 800w, https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/csm_0920_Akademietagung_Digitalisierung_Wuest_Bedford-Strohm_Foto_Iversen_39a3413cd8-300x204.jpg 300w, https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/csm_0920_Akademietagung_Digitalisierung_Wuest_Bedford-Strohm_Foto_Iversen_39a3413cd8-768x523.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><figcaption><strong>Kirchenpr\u00e4sidentin Dorothee W\u00fcst im Gespr\u00e4ch mit dem Ratsvorsitzenden der Evangelischen Kirche in Deutschland, Heinrich Bedford-Strohm.<\/strong><br><em>Foto: Evangelische Kirche der Pfalz\/Iversen<\/em><\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p><strong>Speyer\/Landau (lk) &#8211;<\/strong> Andachten mit Smartphone und Selfiestick, digitale Ideen-Workshops (Hackathons) und Begr\u00fc\u00dfungsmails an Neugeborene: Heinrich Bedford-Strohm, der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), w\u00fcnscht sich eine digitale, sichtbare und bewegliche Kirche. Er war am Freitag Gastredner bei der Tagung der Evangelischen Akademie der Pfalz in Landau &#8222;Update: Was macht die Digitalisierung aus der Kirche? &#8211; Was macht die Kirche aus der Digitalisierung?&#8220;. Redakteurin Katja Edelmann hat ihm drei Fragen dazu gestellt.<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"aligncenter size-large\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" width=\"800\" height=\"566\" src=\"https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/csm_0920_Akademietagung_Digitalisierung_Bedford-Strohm_Foto_Iversen_9b3b3a973e.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-40697\" srcset=\"https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/csm_0920_Akademietagung_Digitalisierung_Bedford-Strohm_Foto_Iversen_9b3b3a973e.jpg 800w, https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/csm_0920_Akademietagung_Digitalisierung_Bedford-Strohm_Foto_Iversen_9b3b3a973e-300x212.jpg 300w, https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/csm_0920_Akademietagung_Digitalisierung_Bedford-Strohm_Foto_Iversen_9b3b3a973e-768x543.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><figcaption><strong>Digitalaffin: EKD-Ratsvorsitzender Heinrich Bedford-Strohm.<\/strong><br><em>Foto: lk\/Iversen.<\/em><\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">In Ihrem Vortrag haben Sie davon gesprochen, dass Kirche einer &#8222;preu\u00dfischen Beh\u00f6rde&#8220; gleicht. Wie entwickeln wir uns von der Beh\u00f6rde hin zu einer beweglichen und sichtbaren Kirche<\/h4>\n\n\n\n<p><strong>Heinrich Bedford-Strohm: <\/strong>Die neuen digitalen M\u00f6glichkeiten bieten viele Chancen, die wir bisher nicht hatten. Sie ver\u00e4ndern uns auch als Kirche: Sie haben ein ganz klares antihierarchisches Element. Man kann direkt kommunizieren und muss nicht \u00fcber die Institutionen gehen. Deswegen m\u00fcssen wir uns als Institution Kirche auf diese digitalen M\u00f6glichkeiten einstellen. Wir alle zusammen m\u00fcssen helfen, diese Medien zu nutzen, um sichtbar zu werden, damit Menschen, die keinen Kontakt zur Kirche haben, aber vor Ort etwas im Internet suchen, als Ergebnis auf die Kirchengemeinde sto\u00dfen. Dazu muss man die Daten einspeisen &#8211; das ist ein bisschen Arbeit, aber es lohnt sich. Zum Beispiel beim Projekt Digitale Kircht\u00fcrme*: Es war es atemberaubend, wie die Zahl der Kontakte hochgeschnellt ist. Das sind Wege, wie wir den Kontakt von Menschen, die uns ferner stehen, ganz neu finden k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Hauptamtliche und Ehrenamtliche in den Kirchengemeinden haben unterschiedliche Einstellungen zur Digitalisierung. Manche sind grenzenlos begeistert, andere haben starke Bedenken. Was sagen Sie denen, die Angst davor haben?<\/h4>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"aligncenter size-large\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" width=\"800\" height=\"529\" src=\"https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/csm_0920_Akademietagung_Digitalisierung_von_Oorschot_Bedford-Strohm_Picker_Foto_Iversen_68606a8a45.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-40698\" srcset=\"https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/csm_0920_Akademietagung_Digitalisierung_von_Oorschot_Bedford-Strohm_Picker_Foto_Iversen_68606a8a45.jpg 800w, https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/csm_0920_Akademietagung_Digitalisierung_von_Oorschot_Bedford-Strohm_Picker_Foto_Iversen_68606a8a45-300x198.jpg 300w, https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/csm_0920_Akademietagung_Digitalisierung_von_Oorschot_Bedford-Strohm_Picker_Foto_Iversen_68606a8a45-768x508.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><figcaption><strong>Friederike van Oorschot, Heinrich Bedford-Strohm, Christoph Picker auf dem Podium (v.l.n.r.).<\/strong><br><em>Foto: lk\/Iversen.<\/em><\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p><strong>Bedford-Strohm: <\/strong>Das Sch\u00f6ne ist, dass zur Digitalisierung eine neue Form von Gemeinschaft passt, n\u00e4mlich Vernetzung. Nicht jeder muss alles machen: Diejenigen, die bestimmte Gaben haben, sollen sie auch nutzen k\u00f6nnen. Und diejenigen, die etwas anderes gut k\u00f6nnen, machen das. Wer gut mit digitalen Medien umgehen kann, soll auch viel Energie daf\u00fcr verwenden. Und andere, deren Gabe es ist, im direkten Gegen\u00fcber mit einem anderen Menschen ein Seelsorgegespr\u00e4ch zu f\u00fchren, k\u00f6nnen ihre Energie daf\u00fcr verwenden. Entscheidend ist, dass wir das Ganze anschauen und genau \u00fcberlegen, wer was macht und wie wir am besten f\u00fcr die Menschen da sein k\u00f6nnen. Viele sind da schon gut unterwegs. Die digitalen Medien geben viele M\u00f6glichkeiten, diese Vernetzung abzubilden in der Kommunikation.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Moderator, Raumgeber, Beobachter, Produzent oder Kritiker: Welche Rolle hat die Kirche in der Digitalisierung?<\/h4>\n\n\n\n<p><strong>Bedford-Strohm:<\/strong> Es geht darum, die Digitalisierung f\u00fcr die Gesellschaft weder zu verdammen noch euphorisch zu feiern, sondern darum, die Digitalisierung verantwortlich zu gestalten. Dabei hat die Kirche eine ganz wichtige Funktion: Sie steht f\u00fcr die Menschenw\u00fcrde, f\u00fcr den Schutz der Schwachen, f\u00fcr gerechte Teilhabe an der Digitalisierung. Es darf nicht sein, dass manche alle Zug\u00e4nge haben und andere abgekoppelt sind von den digitalen M\u00f6glichkeiten. All das sind Fragen, die sollte die Kirche \u00f6ffentlich thematisieren und f\u00fcr die Menschenw\u00fcrde, f\u00fcr die Schwachen eintreten. Aber das geht nur, wenn sie selbst wei\u00df, wovon sie spricht: Wir sollten also Digitalisierung in unseren eigenen Strukturen und Kommunikationsformen ernst nehmen, stark machen und umsetzen. Wenn wir das klug tun, haben wir die gr\u00f6\u00dfte Glaubw\u00fcrdigkeit und Expertise, um uns mit Leidenschaft daf\u00fcr einzusetzen, die Chancen zu nutzen und die Risiken zu begrenzen.<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"aligncenter size-large\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" width=\"500\" height=\"724\" src=\"https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/csm_0920_Akademietagung_Digitalisierung_Andacht_Picker2_Foto_Iversen_05f30325dc.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-40699\" srcset=\"https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/csm_0920_Akademietagung_Digitalisierung_Andacht_Picker2_Foto_Iversen_05f30325dc.jpg 500w, https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/csm_0920_Akademietagung_Digitalisierung_Andacht_Picker2_Foto_Iversen_05f30325dc-207x300.jpg 207w\" sizes=\"(max-width: 500px) 100vw, 500px\" \/><figcaption><strong>Akademiedirektor Christoph Picker bei der Andacht vor dem Butenschoen-Haus in Landau.<\/strong><br><em>Foto: lk\/Iversen.<\/em><\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p><strong>*Anmerkung:<\/strong> Das EKD-Projekt zielt darauf ab, digitale Kontakt- und Standortdaten der Kirchen und Gemeinden in den Ergebnissen bei Google oder Navigationsger\u00e4ten besser auffindbar zu machen. Digitale Kircht\u00fcrme f\u00fcr bessere Suchergebnisse &#8211; EKD&lt;<a href=\"https:\/\/deref-web.de\/mail\/client\/Y-Cy1vXtuEE\/dereferrer\/?redirectUrl=https%3A%2F%2Fwww.ekd.de%2Fdigitale-kirchturme-fur-bessere-suchergebnisse-53303.htm\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">https:\/\/www.ekd.de\/digitale-kirchturme-fur-bessere-suchergebnisse-53303.htm<\/a>&gt;<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Video-Mitschnitt der gesamten Tagung: <\/h4>\n\n\n\n<p>Evangelische Akademie der Pfalz &#8211; YouTube&lt;<a href=\"https:\/\/deref-web.de\/mail\/client\/52v1Ub3wHig\/dereferrer\/?redirectUrl=https%3A%2F%2Fwww.youtube.com%2Fchannel%2FUCnEvP_0nC6VG0DBjK7k9AnA\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">https:\/\/www.youtube.com\/channel\/UCnEvP_0nC6VG0DBjK7k9AnA<\/a>&gt; (demn\u00e4chst online)<\/p>\n\n\n\n<p>Die Tagung wurde in Kooperation mit der Forschungsst\u00e4tte der Evangelischen Studiengemeinschaft e.V. (FEST) und der Evangelischen Akademie im Rheinland organisiert.<\/p>\n\n\n\n<p><em>Text: Evangelische Kirche der Pfalz Foto: Evangelische Kirche der Pfalz\/Iversen<br>22.09.2021<\/em><\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Zwei Projekte aus dem Bistum Speyer f\u00fcr den zap:innovationspreis nominiert<\/h2>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Preisverleihung bei zap:kongress vom 11 bis 13. Oktober \u2013 Vorbild f\u00fcr innovative Seelsorge<\/h3>\n\n\n\n<p><strong>Bochum \/ Speyer &#8211; <\/strong>Vom 11. bis 13. Oktober 2021 dreht sich in Bochum alles um das Thema innovativer und zukunftsweisender Pastoral: Der zap:kongress zum Thema \u201eWie evaluiert man pastorale Qualit\u00e4t?\u201c findet an der Ruhr-Universit\u00e4t Bochum statt. Im Rahmen dieses Events verleiht eine prominente Jury am ersten Abend den zap:innovationspreis. Mit dem zap:innovationspreis m\u00f6chte die zap:stiftung innovative Pastoral auszeichnen. Zu den nominierten Projekten geh\u00f6ren auch zwei aus dem Bistum Speyer: Die Netzgemeinde da_zwischen und der Visionsprozess SEGENSORTE.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Pries f\u00fcr innovative Pastoral<\/h4>\n\n\n\n<p>Wer bringt Kirche voran? Wer kann Pastoral so, dass andere es nachmachen? Wer ist heute schon Kirche von morgen? Im Mai 2021 hatte das Zentrum f\u00fcr angewandte Pastoralforschung an der Ruhr-Universit\u00e4t Bochum dazu aufgerufen, Projekte, Personen, Firmen oder Initiativen zu empfehlen, die f\u00fcr den zap:innovationspreis in Frage kommen. \u00dcber 30 Empfehlungen erreichten das zap seitdem. \u201eWir sind sehr gl\u00fccklich \u00fcber das Engagement der Menschen, uns zu helfen, innovative Pastoral auszuzeichnen\u201c, erkl\u00e4rt Prof. Dr. Matthias Sellmann, zap-Leiter und Pr\u00e4sident der gleichnamigen zap:stiftung. \u201eWir m\u00f6chten uns herzlich f\u00fcr diesen Einsatz bedanken!\u201c Die zap:stiftung geh\u00f6rt zum Komplex des \u201eZentrums f\u00fcr angewandte Pastoralforschung\u201c. Als F\u00f6rderstiftung unterst\u00fctzt sie Forschung und Praxis innovativer Kirchenentwicklung, vor allem im deutschsprachigen Raum. Die Stiftung verleiht den Preis in unregelm\u00e4\u00dfigen Abst\u00e4nden, zuletzt war das im Jahr 2017.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Die Jury<\/h4>\n\n\n\n<p>Anhand von elf Kriterien bewertete die Jury die eingereichten Projekte. Dazu geh\u00f6rten unter anderem das \u201eKriterium der pastoralen Relevanz\u201c, das \u201eKriterium der spirituellen Freiheit des Individuums\u201c oder das \u201eKriterium der politischen \u00d6ffentlichkeit\u201c. Mit Innovation kennen sich die Mitglieder der Jury gut aus. Dazu z\u00e4hlen Professor Frank Piller, die Kommunikations-Designerin Eva Jung und der Berater Johannes von Schmettow. Alle drei sind Mitglieder des Kuratoriums der zap:stiftung.<\/p>\n\n\n\n<p>Dieses Trio hat neun Nominierte gek\u00fcrt:&nbsp;Kinderbauernhof am Brennlesberg,&nbsp;da_zwischen,&nbsp;Liebe gewinnt,&nbsp;Visionsprozess Segensorte,&nbsp;Campussegen,&nbsp;Kirche im Mentoring \u2013 Frauen steigen auf,&nbsp;Vision von Hoffnung,&nbsp;St. Maria als&nbsp;\u2026 und&nbsp;relilab.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Live-\u00dcbertragung<\/h4>\n\n\n\n<p>Wer der Sieger sein wird? Das erfahren Interessierte am 11. Oktober 2021 auf dem zap:kongress. Die Preisverleihung wird live \u00fcber das Internet \u00fcbertragen. Die Gewinner:innen erhalten den zap-Innovationspreis \u201cEckstein&#8220; aus Beton. Der K\u00fcnstler Anno Weihs hat das Kunstwerk erschaffen. Zus\u00e4tzlich zum \u201cEckstein&#8220; erhalten die Gewinner:innen und die Nominierten das Recht, Logos in ihrer Social-Media-Kommunikation und in ihrer gesamten Au\u00dfenwerbung zu verwenden.<\/p>\n\n\n\n<p><em>Bistum Speyer<br>22.09.2021<\/em><\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">\u201eVisionsprozess nicht l\u00e4stige Pflicht, sondern Mittel f\u00fcr Ver\u00e4nderung\u201c<\/h2>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Visionsprozess SEGENSORTE: Teilnehmende berichten von ihren Erfahrungen in der Resonanzphase zum Visionsprozess<\/h3>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"aligncenter size-large\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" width=\"600\" height=\"600\" src=\"https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/Teilnehmende.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-40695\" srcset=\"https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/Teilnehmende.jpg 600w, https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/Teilnehmende-300x300.jpg 300w, https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/Teilnehmende-150x150.jpg 150w\" sizes=\"(max-width: 600px) 100vw, 600px\" \/><figcaption><strong>Katrin Ziebarth<em> (oben links)<\/em>, Katharina Goldinger<em> (oben rechts)<\/em>, Michaela Esser <em>(unten links) <\/em>und Andreas Rubel<em> (unten rechts).<\/em><\/strong><\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p><strong>Speyer &#8211; <\/strong>Im August endete die Resonanzphase des Visionsprozesses SEGENSORTE. Alle Gl\u00e4ubigen und Interessierten waren eingeladen, zum ersten Textentwurf der Bistumsvision, der bei der Di\u00f6zesanversammlung im November 2021 vorgestellt worden war, eine R\u00fcckmeldung zu geben. Dazu gab es Resonanzveranstaltungen in Form von Videokonferenzen, Stimmungsbarometer auf der Internetseite zum Visionsprozess wie auch die M\u00f6glichkeit zu direkten R\u00fcckmeldungen. Wir haben vier Teilnehmende der Resonanzveranstaltungen nach ihren Eindr\u00fccken gefragt.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Michaela Esser, Leiterin der katholischen Kindertagesst\u00e4tte in Offenbach, unterst\u00fctzt durch Katrin Ziebarth, Pastoralreferentin in der Pfarrei Heiliger Laurentius in Herxheim:<\/h4>\n\n\n\n<p><em>\u201eDie gemeinsame Vision ist f\u00fcr meine Kita eine gro\u00dfe Bereicherung! Der Grund daf\u00fcr ist nicht nur das tolle Material, dass ich sowohl f\u00fcr die Kinder als auch f\u00fcr die Arbeit im Team benutze. Die Denkanst\u00f6\u00dfe und die dadurch entstehenden Gespr\u00e4che sind bereichernd f\u00fcr alle Beteiligten. Wenn ich alle Beispiele nennen sollte, w\u00fcrde der Platz nicht ausreichen. Ganz zu Beginn stand bei den Kindern, dem Team und den Eltern die Frage im Raum: Wo ist dein Segensort? Bis heute ist dies immer wieder Thema, weil wir alle gemerkt haben, dass Orte dazu kommen oder wegfallen. Die Begr\u00fcndungen dazu regen wiederum zu Gespr\u00e4chen an. Ich habe an verschiedenen Videokonferenzen unter der Leitung von Frau und Herrn Goldinger teilgenommen. Auch hier konnte ich mich immer wiederfinden. Das gemeinsame Haus mit seinen verschiedenen R\u00e4umen gibt uns Anregungen und l\u00e4sst auch Raum f\u00fcr eigene Ideen. Gerade bei der Elternarbeit mit diesem Material bekomme ich die R\u00fcckmeldung, dass dies eine Ebene ist, die mit &#8222;Kirche zu tun hat, aber nicht mit erhobenen Zeigefingern und Einschr\u00e4nkungen&#8220;.<\/em><\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Pastoralreferentin Katharina Goldinger, Ansprechpartnerin des Bistums Speyer f\u00fcr den Synodalen Weg:<\/h4>\n\n\n\n<p><em>&#8222;Die Resonanzphase des Visionsprozesses fiel zeitlich zusammen mit der Phase der Erarbeitung von Entwurfstexten f\u00fcr konkrete Handlungsfelder des Synodalen Wegs. Beide Prozesse sind wichtig f\u00fcr unser Bistum, denn sie treffen \u2013 bei aller Unterschiedlichkeit &#8211; auch eine gemeinsame Aussage: Wir haben als Kirche gelernt, dass wir in der Vergangenheit nicht immer unserem Sendungsauftrag entsprechend gehandelt haben und werden alles tun, um das zu \u00e4ndern. Mir ist es wichtig, dass Prozesse nicht als l\u00e4stige Pflicht, sondern als Mittel f\u00fcr dringend notwendige Ver\u00e4nderung verstanden werden. So habe ich auch viele R\u00fcckmeldungen in der Resonanzphase erlebt: Als motiviertes und motivierendes, engagiert-kritisches Einspeisen von konkreten Ideen, wie unser Bistum Segensort werden kann oder als Beschreibung von Orten, an denen das l\u00e4ngst der Fall ist.&#8220;<\/em><\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Di\u00f6zesan-Jugendseelsorger Andreas Rubel:<\/h4>\n\n\n\n<p><em>\u201eDie Resonanzphase war nach dem Visionsprozess, der zum Gro\u00dfteil unter Pandemiebedingungen stattfand, besonders wichtig. In dieser Zeit gab es zwar auch keine analogen Veranstaltungen, die Inhalte des Visionsprozesses konnten aber durch die Ein\u00fcbung in den digitalen Medien gut vertieft werden. F\u00fcr uns vom BDKJ Speyer gab es nochmals die M\u00f6glichkeit zu h\u00f6ren, ob die Symbole und Texte so stimmig sind oder ob es noch weitere Ideen gab. Sehr kreativ brachten sich junge Menschen ein und konkretisierten die Visionen auch durch Forderungen f\u00fcr eine Vision, in der dauerhaft Partizipation im Bistum m\u00f6glich wird, junge Menschen ernst genommen werden, demokratische Strukturen verwirklicht werden und es weiterhin ein zuverl\u00e4ssiges personales Angebot gibt. Zu den Symbolen gab es auch kreative Alternativen. Besonders wichtig ist aus den beiden Phasen, dass jetzt wirklich etwas passiert und auch bei den kirchenpolitischen Themen konkrete Schritte umgesetzt werden.\u201c<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Die Vision des Bistums soll bei der Di\u00f6zesanversammlung im November durch Bischof Dr. Karl-Heinz Wiesemann dem Bistum \u00fcbergeben werden.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Weitere Informationen zum Visionsprozess SEGENSORTE im Bistum Speyer:<\/h4>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-embed is-type-wp-embed is-provider-bistum-speyer wp-block-embed-bistum-speyer\"><div class=\"wp-block-embed__wrapper\">\n<blockquote class=\"wp-embedded-content\" data-secret=\"QzxaRJEao2\"><a href=\"https:\/\/segensorte.bistum-speyer.de\/\">Home<\/a><\/blockquote><iframe class=\"wp-embedded-content\" sandbox=\"allow-scripts\" security=\"restricted\" style=\"position: absolute; clip: rect(1px, 1px, 1px, 1px);\" title=\"&#8222;Home&#8220; &#8212; Bistum Speyer\" src=\"https:\/\/segensorte.bistum-speyer.de\/embed\/#?secret=QzxaRJEao2\" data-secret=\"QzxaRJEao2\" width=\"500\" height=\"282\" frameborder=\"0\" marginwidth=\"0\" marginheight=\"0\" scrolling=\"no\"><\/iframe>\n<\/div><\/figure>\n\n\n\n<p><em>Bistum Speyer<br>22.09.2021<\/em><\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Bischof Wiesemann: \u201eNardini ein gro\u00dfer Motivator des Glaubens\u201c<\/h2>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Gottesdienst zur Erinnerung an 200. Geburtstag &#8211; Nardini-Preisverleihung an Kaiserslauterer Ehrenamtsprojekt bei Pontifikalamt in Pirmasens<\/h3>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"aligncenter size-large\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" width=\"800\" height=\"602\" src=\"https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/Bischof-Wiesemann-1.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-40691\" srcset=\"https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/Bischof-Wiesemann-1.jpg 800w, https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/Bischof-Wiesemann-1-300x226.jpg 300w, https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/Bischof-Wiesemann-1-768x578.jpg 768w, https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/Bischof-Wiesemann-1-678x509.jpg 678w, https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/Bischof-Wiesemann-1-326x245.jpg 326w, https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/Bischof-Wiesemann-1-80x60.jpg 80w\" sizes=\"(max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p><strong>Pirmasens &#8211;<\/strong> \u201eDas Evangelium kann nicht verk\u00fcndet werden, ohne die Not der Menschen wahrzunehmen und sich davon im Herzen ber\u00fchren zu lassen\u201c: Das betonte der Speyerer Di\u00f6zesan-Bischof Dr. Karl-Heinz Wiesemann beim Gottesdienst zur Erinnerung an den 200. Geburtstag des seligen Paul Josef Nardini am Sonntag in der Kirche St. Pirmin in Pirmasens. In dem per Livestream \u00fcbertragenen Pontifikalamt nannte Wiesemann den seligen Paul Josef Nardini einen \u201egro\u00dfen Motivator\u201c, der alles andere als veraltet sei. \u201eSein Zeugnis trifft genau in das hinein, was uns als Kirche in den Krisen der Gegenwart aufgegeben ist: Das Evangelium hineinzutragen in die N\u00f6te dieser Welt.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Die Begegnung mit der Armut der Menschen habe Nardini vor eine umw\u00e4lzende Herausforderung gestellt und zu einer \u201ezweiten Bekehrung\u201c gef\u00fchrt, die alle seine Kr\u00e4fte gekostet habe. \u201eDas Erste unseres Glaubens ist die Liebe zu den Menschen. Ohne sie f\u00e4llt alles zusammen\u201c, f\u00fchrte Wiesemann aus. Die Liebe \u00e4u\u00dfere sich im Wahrnehmen und im Mitgehen. So werde deutlich: \u201eWir kreisen als Kirche nicht um uns selbst, sondern sind Herausgerufene in der Liebe zu unseren Mitmenschen.\u201c Nardini zeige auch heute, wo der Schl\u00fcssel zur Verk\u00fcndigung des Evangeliums liegt. Er helfe, das Wichtige von dem weniger Wichtigen zu unterscheiden. \u201eSein Beispiel ermutigt uns, unsere Sendung neu mit Herz und Leidenschaft zu erf\u00fcllen.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Bischof Wiesemann zelebrierte den Gottesdienst, der zugleich zum Caritas-Sonntag und stellvertretend f\u00fcr den Corona-bedingt abgesagten Katholikentag gefeiert wurde, gemeinsam mit Weihbischof Otto Georgens, Domkapitular Karl-Ludwig Hundemer und Dekan Johannes Pioth. Die musikalische Gestaltung lag in den H\u00e4nden der Projekt-Chorgruppe St. Pirmin unter der Leitung von Albert Jung und des Chors der Caritas-F\u00f6rderst\u00e4tte Vinzenz von Paul, unter der Leitung von Michaela Andre. Die Orgel spielte Felix Edrich.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Verleihung des Nardini-Preises an Ehrenamtliche aus Kaiserslauterer Pfarrei<\/h4>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"aligncenter size-large\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" width=\"800\" height=\"555\" src=\"https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/Nardini-Preistraeger.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-40690\" srcset=\"https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/Nardini-Preistraeger.jpg 800w, https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/Nardini-Preistraeger-300x208.jpg 300w, https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/Nardini-Preistraeger-768x533.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p>Im Rahmen des Gottesdienstes wurde f\u00fcr ihre Initative \u201eBrotausgabe\u201c&nbsp;eine Gruppe ehrenamtlich Engagierter der Pfarrei Maria Schutz aus Kaiserslautern mit dem Nardini-Preis des Caritasverbandes f\u00fcr die Di\u00f6zese Speyer ausgezeichnet. In seiner Laudation betonte der Caritasvorsitzende Domkapitular Karl-Ludwig Hundemer in seiner Laudatio: \u201eNot begegne uns heute genau wie damals. Gerade die vergangenen Wochen haben wie unter einem Brennglas den Fokus auf menschliche Bedr\u00e4ngnis gerichtet.\u201c Er nannte die Flutkatastrophe im Ahrtal, die Belastungen durch die Corona-Pandemie, die Waldbr\u00e4nde in vielen Regionen der Erde, die Situation in Afghanistan und die Not Gefl\u00fcchteter \u00fcberall auf der Welt als Beispiele. \u201eMan f\u00fchlt sich ja oft hilflos im Angesicht all dieser N\u00f6te. Aber man kann helfen, am besten dort, wo man selbst lebt, in der eigenen Gemeinde, dem eigenen Dorf oder seiner Heimatstadt.\u201c So habe es die Brotkorb-Initiative in Kaiserlautern gemacht.<\/p>\n\n\n\n<p>An allen Werktagen k\u00fcmmert sich eine Gruppe Ehrenamtlicher darum, t\u00e4glich Lebensmittelt\u00fcten mit belegten Broten und Obst zu packen, um sie an rund 30 Menschen auszugeben. \u201eAm Ende des Monats, wenn das Geld knapp wird, sind es oft mehr als die 30\u201c, berichtete der Caritasvorsitzende. \u201eNiemand muss daf\u00fcr seine Bed\u00fcrftigkeit nachweisen. Viele, die t\u00e4glich kommen, wollen anonym bleiben.\u201c Was die Helferinnen der Pfarrei Maria Schutz neben der Lebensmittelhilfe geben, sei Zeit f\u00fcr Begegnung. \u201eEs geht dabei um W\u00fcrde. Die Menschen werden nicht abgespeist, sondern man nimmt sich Zeit f\u00fcr sie. F\u00fcr ein Gespr\u00e4ch auf einer eigens aufgestellten Bank an der Lebensmittelausgabe\u201c, erz\u00e4hlte Hundemer. \u201eDenn viele, die t\u00e4glich kommen, haben wenige Sozialkontakte und h\u00e4ufig viele Probleme.\u201c<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"aligncenter size-large\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" width=\"800\" height=\"603\" src=\"https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/Domkapitular-Hundemer.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-40692\" srcset=\"https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/Domkapitular-Hundemer.jpg 800w, https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/Domkapitular-Hundemer-300x226.jpg 300w, https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/Domkapitular-Hundemer-768x579.jpg 768w, https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/Domkapitular-Hundemer-326x245.jpg 326w, https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/Domkapitular-Hundemer-80x60.jpg 80w\" sizes=\"(max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p>Finanziert werde die Brotausgabe durch Spenden und aus Mitteln aus dem Opferstock in der Antoniuskapelle der Kirche Maria Schutz. Damit die Hilfe w\u00e4hrend des Corona-Lockdowns nicht eingestellt werden musste, habe man sogar Lunchpakete an die Haust\u00fcr der Bed\u00fcrftigen geliefert. \u201eF\u00fcr die Nardini-Preis Jury ist in dieser Initiative alles drin, was unser Preis w\u00fcrdigen m\u00f6chte: Kirchlich-caritatives Engagement, orientiert an der konkreten Not der Menschen vor Ort und voller Wertsch\u00e4tzung f\u00fcr die, die sonst kaum einer wahrnimmt. Ganz im Sinne von Paul Josef Nardini\u201c, erkl\u00e4rte Hundemer.<\/p>\n\n\n\n<p>Bischof Wiesemann, Christiane Arendt-Stein, Jury-Mitglied und Referentin f\u00fcr Gemeindecaritas beim Caritasverband Speyer, und Schwester Roswitha Schmid, ebenfalls Jury-Mitglied und Oberin der Mallersdorfer Schwestern im Nardinihaus Pirmasens, \u00fcberreichten sechs stellvertretend f\u00fcr die ganze Gruppe aus Kaiserslautern angereisten Ehrenamtlichen die Nardini-Urkunde, einen Scheck \u00fcber 1000 Euro und Rosen.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Der selige Paul Josef Nardini<\/h4>\n\n\n\n<p>Paul Josef Nardini wurde am 25. Juli 1821 in Germersheim geboren. Aufgewachsen in der Familie einer Gro\u00dftante, durfte Nardini wegen seiner besonderen Begabung die Lateinschule in Germersheim besuchen. 1838 wechselte er auf das Gymnasium nach Speyer und wurde 1840 in das neu er\u00f6ffnete Bisch\u00f6fliche Konvikt aufgenommen. Nach dem Abitur 1841 und philosophischen Studien in Speyer ging Nardini zum Studium der&nbsp;Theologie&nbsp;nach&nbsp;M\u00fcnchen, wo er am 25. Juli 1846 mit Auszeichnung zum Doktor der Theologie promovierte. Am 22. August 1846 empfing er im&nbsp;Dom zu Speyer&nbsp;durch Bischof&nbsp;Nikolaus von Weis&nbsp;die&nbsp;Priesterweihe.<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"aligncenter size-large\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" width=\"800\" height=\"578\" src=\"https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/Gottesdienst.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-40694\" srcset=\"https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/Gottesdienst.jpg 800w, https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/Gottesdienst-300x217.jpg 300w, https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/Gottesdienst-768x555.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p>1850 wurde Nardini Seelsorger in Geinsheim, ein Jahr sp\u00e4ter \u00fcbertrug Bischof von Weis ihm die Leitung der Pfarrei Pirmasens. Das Leben in der jungen Industriestadt war von gro\u00dfer sozialer Not bestimmt. Die Speyerer Kirchenzeitung &#8222;Der christliche Pilger&#8220; berichtet von &#8222;Armut und mannigfachen Notst\u00e4nden, wie vielleicht in keiner Gegend des K\u00f6nigreiches&#8220;. Missernten f\u00fchrten zu einer Explosion der Lebensmittelpreise. Krankheit und Seuchen waren in Folge des Hungers allgegenw\u00e4rtig. Die Lebens- und Arbeitsbedingungen waren hart. Arbeitsschutz, Kranken- und Altersversicherung gab es noch nicht.<\/p>\n\n\n\n<p>Nardini, der in seiner Kindheit Verlassenheit und Entbehrung am eigenen Leib erfahren hatte, suchte der Not zu begegnen. Mit gro\u00dfem Eifer und gegen unz\u00e4hlige Widerst\u00e4nde setzte er alles daran, die prek\u00e4re Situation der Menschen zu verbessern. 1855 gr\u00fcndete er eine Schwesterngemeinschaft, die Armen Franziskanerinnen von der Heiligen Familie. Sie nahm sich der verwahrlosten Kinder in Pirmasens an und k\u00fcmmerte sich um alte und kranke Menschen. Die Gemeinschaft wuchs rasch, so dass bereits 1856 von Pirmasens aus die ersten Schwestern in andere pf\u00e4lzische Orte geschickt werden konnten.<\/p>\n\n\n\n<p>Zu Beginn des Jahres 1862 erkrankte Nardini an einer Lungenentz\u00fcndung, die er sich bei einem Krankenbesuch zugezogen hatte. Er starb am 27. Januar 1862 im Alter von nur 40 Jahren. Sein Lebenswerk entwickelte sich in den folgenden Jahrzehnten stetig weiter. 1869 wurde das Mutterhaus des Ordens von Pirmasens in die ehemalige Benediktinerabtei Mallersdorf (Niederbayern) verlegt. Die Armen Franziskanerinnen von der Heiligen Familie, auch Mallersdorfer Schwestern genannt, sind bis heute vor allem in der Kranken- und Armenpflege sowie in der Erziehungsarbeit t\u00e4tig.<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"aligncenter size-large\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" width=\"800\" height=\"602\" src=\"https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/Musikgruppe.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-40693\" srcset=\"https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/Musikgruppe.jpg 800w, https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/Musikgruppe-300x226.jpg 300w, https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/Musikgruppe-768x578.jpg 768w, https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/Musikgruppe-678x509.jpg 678w, https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/Musikgruppe-326x245.jpg 326w, https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/Musikgruppe-80x60.jpg 80w\" sizes=\"(max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p>Seine letzte Ruhest\u00e4tte fand Nardini in der Kapelle des Nardinihauses in Pirmasens. Das Grab Paul Josef Nardinis kann in der Kapelle des Nardinihauses in Pirmasens, der Gr\u00fcndungsst\u00e4tte des Ordens, besucht werden. Dort haben die Schwestern auch eine Gedenkst\u00e4tte mit einer Dauerausstellung \u00fcber Leben und Werk des Sozialapostels eingerichtet.<\/p>\n\n\n\n<p>Am 22. Oktober 2006 wurde Paul Josef Nardini als erster Pf\u00e4lzer im Speyerer Dom selig gesprochen. Im Auftrag des Papstes verlas der M\u00fcnchner Kardinal Friedrich Wetter in der Feier das Apostolische Schreiben, mit dem Papst Benedikt XVI. verf\u00fcgte, dass Nardini als Seliger verehrt werden darf und sein Fest j\u00e4hrlich am 27. Januar gefeiert wird. Den Gottesdienst feierten rund 2000 Gl\u00e4ubige im Dom mit. Weitere 6000 Menschen verfolgten die Feier auf einer Gro\u00dfbildleinwand im Domgarten.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Weitere Informationen zum seligen Paul Josef Nardini:<\/h4>\n\n\n\n<p><a href=\"https:\/\/deref-web.de\/mail\/client\/0g8x-pFqrc8\/dereferrer\/?redirectUrl=http%3A%2F%2Fwww.nardini.de\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">www.nardini.de<\/a><\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Livestream-\u00dcbertragung des Gottesdienstes in Pirmasens:<\/h4>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio\"><div class=\"wp-block-embed__wrapper\">\n<iframe loading=\"lazy\" title=\"Pontifikalamt am Caritassonntag\" width=\"500\" height=\"281\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/t6k6uBO8D5Y?feature=oembed\" frameborder=\"0\" allow=\"accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture\" allowfullscreen><\/iframe>\n<\/div><\/figure>\n\n\n\n<p><em>Bistum Speyer<br>22.09.2021<\/em><\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Die Pfarrei als ein \u201eHaus der Freude\u201c<\/h2>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Pfarrei \u201eMaria, Mutter der Kirche\u201c in Maikammer ver\u00f6ffentlicht pastorales Konzept<\/h3>\n\n\n\n<p><strong>Maikammer &#8211; <\/strong>Die Pfarrei \u201eMaria, Mutter der Kirche\u201c in Maikammer hat ein Konzept f\u00fcr die k\u00fcnftige Seelsorge entwickelt. \u201eIch spreche Ihnen meine gro\u00dfe Anerkennung und meinen hohen Respekt f\u00fcr die geleistete Arbeit und das Engagement aus\u201c, gratuliert Domkapitular Franz Vogelgesang, Leiter der Hauptabteilung Seelsorge. Das Konzept k\u00f6nne als \u201ewertvolle Richtschnur bei notwendigen Entscheidungen\u201c als auch als \u201ehilfreiches Instrument bei der Reflexion der konkreten Arbeit\u201c dienen. Vogelgesang w\u00fcrdigte das Konzept als \u201eBeitrag zu einer stetig lernenden Di\u00f6zese\u201c.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eWir als Christinnen und Christen der Pfarrei m\u00f6chten gemeinsam den Weg des Christentums n unseren D\u00f6rfern weiterentwickeln und auf Ver\u00e4nderungen in der Gesellschaft eingehen. Dabei ist es uns sehr wichtig, die Zeichen der Zeit zu erkennen, wahrzunehmen und dementsprechend Antworten zu finden, damit die gute Botschaft des Evangeliums in unseren Gemeinden lebendig wird\u201c, beschreiben die Verantwortlichen der Pfarrei unter Leitung von Pfarrer Peter Nirmaier ihre Motivation f\u00fcr die Entwicklung des Seelsorgekonzepts.<\/p>\n\n\n\n<p>Grundlage war eine eingehende Analyse der Pfarrei und ihrer zehn Gemeinden. Dabei wurde unter anderem festgestellt, dass sich viele Gl\u00e4ubige vor allem situationsbedingt und projektbezogen f\u00fcr einzelne Angebote motivieren lassen. Aufgrund der Gr\u00f6\u00dfe der Pfarrei und den Entfernungen zwischen den Gemeinden w\u00fcrden die Angebote oft nur von Menschen vor Ort in Anspruch genommen. \u201eDas Zusammenwachsen zur Pfarrei wird dadurch erschwert\u201c, ist eines der Ergebnisse der Pfarreianalyse.<\/p>\n\n\n\n<p>Auf Basis der Analyse wurde eine Vision f\u00fcr die Pfarrei entwickelt. Sie wurde in drei Aussagen zusammengefasst: \u201eWir leben mit Gott. Wir leben f\u00fcr- und miteinander. Wir arbeiten mit an einer besseren und gerechteren Welt.\u201c Besonderen Wert legt die Pfarrei auf die Bewahrung der Sch\u00f6pfung durch einen verantwortungsvollen Umgang mit den Ressourcen dieser Welt, den Einsatz f\u00fcr eine Arbeitswelt, die dem Menschen dient, sowie die Offenheit f\u00fcr die \u00d6kumene und den interreligi\u00f6sen Dialog. Schwerpunkte m\u00f6chte die Pfarrei k\u00fcnftig bei Gottesdiensten und Begegnungen, der Pflege und Vermittlung der Glaubensgrundlagen, der Begleitung von Menschen in jedem Lebensalter und an den R\u00e4ndern sowie der Sterbe- und Trauerbegleitung setzen. Auch das Zusammenwachsen als Pfarrei soll verst\u00e4rkt gef\u00f6rdert werden. \u201eWir wollen, dass sich die Menschen der verschiedenen Gemeinden untereinander kennenlernen und bieten dazu Gottesdienste und M\u00f6glichkeiten der Begegnungen an\u201c, hei\u00dft es in dem neuen Seelsorgekonzept.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Entwicklung von Seelsorgekonzepten ist eine durchg\u00e4ngige Aufgabe in allen Pfarreien des Bistums. Die Konzepte sollen dazu dienen, die Bedarfe vor Ort zu erkennen und mit den seelsorglichen Angeboten an den richtigen Stellen anzusetzen. Eine Pfarranalyse erm\u00f6glicht, Antworten auf die Frage zu finden, wo die Menschen die Kirche hier und heute besonders brauchen. Ziel des pastoralen Konzeptes ist, auf der Basis einer gemeinsamen Vision begr\u00fcndete Schwerpunkte zu setzen.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Weitere Informationen zu den pastoralen Konzepten der Pfarreien:<\/h4>\n\n\n\n<p><a href=\"https:\/\/www.bistum-speyer.de\/bistum\/gemeindepast-2015\/pastorale-konzepte-der-pfarreien\/\">https:\/\/www.bistum-speyer.de\/bistum\/gemeindepast-2015\/pastorale-konzepte-der-pfarreien\/<\/a><\/p>\n\n\n\n<p><em>Bistum Speyer<br>22.09.2021<\/em><\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Strategien und Ressourcen f\u00fcr innere St\u00e4rke<\/h2>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Online-Impulsworkshops zum Thema Resilienz und St\u00e4rkung der pers\u00f6nlichen Widerstandskraft<\/h3>\n\n\n\n<p><strong>Speyer &#8211;<\/strong> \u201eWas h\u00e4lt uns gesund? Was gibt uns Kraft? Wie entsteht eine \u201adicke Haut\u2018? Warum k\u00f6nnen andere so gut schwere Zeiten meistern und was kann ich daf\u00fcr tun, damit mir das ebenfalls gelingt?\u201c \u2013 um diese Fragen geht es bei drei Online-Impulsworkshops f\u00fcr Berufst\u00e4tige und Interessierte. Angeboten werden sie von der Stelle \u201eKirche in der Arbeitswelt\u201c im Bistum Speyer in Kooperation mit der Evangelischen Arbeitsstelle Bildung und Gesellschaft. Die Online-Kurse finden am 4., 11. und 18. Oktober jeweils von 17.30 Uhr bis 20.30 Uhr statt.<\/p>\n\n\n\n<p>In den Impulsworkshops wird es konkret darum gehen, die pers\u00f6nlichen Ressourcen und Schutzfaktoren zu entdecken und Methoden kennenzulernen, wie man in stressigen Situationen f\u00fcr mehr Widerstandsf\u00e4higkeit sorgen kann &#8211; ganz pers\u00f6nlich und im Beruf. Die Kursleitung liegt in H\u00e4nden von Stefanie Minges, Referentin im Fachbereich Arbeitswelt im Bistum Speyer, und Silke Scheidel, Referentin in der Evangelischen Arbeitsstelle Bildung und Gesellschaft.<\/p>\n\n\n\n<ul><li>Am 4. Oktober steht das Thema \u201eWahrnehmen statt Kraft rauben \u2013 Von der Akzeptanz der Lebensumst\u00e4nde durch Achtsamkeit\u201c im Mittelpunkt des Workshops. Referentin ist Anja-Brigitta Lucke.<\/li><li>Am 11. Oktober geht es um das Thema \u201eLeuchtend statt ausgebrannt- Welche Resilienzstrategie passt zu mir?\u201c mit Referentin Stefanie Minges.<\/li><li>Am 18. Oktober wird Severino Ferreira da Silva \u00fcber \u201eGemeinsam stark statt gemeinsam einsam \u2013 Resilienz-Schutzfaktoren mobilisieren\u201c sprechen.<\/li><\/ul>\n\n\n\n<p>In den jeweiligen Austauschrunden im Anschluss an die Referate wird es auch um den Transfer der Ideen in den Alltag gehen.<br><br>Die Online-Impulsworkshops k\u00f6nnen einzeln oder komplett gebucht werden. Die Kosten betragen 35 \u20ac pro Einzeltermin oder 95 \u20ac bei Buchung des Komplettangebots. Es wird um eine schriftliche Anmeldung mit Name, Rechnungsanschrift und den gew\u00fcnschten Online-Workshop-Terminen gebeten.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Anmeldung und weitere Informationen bei:<\/h4>\n\n\n\n<p>Elke Frey, Bistum Speyer<br>Tel: 06232 102-316<br>E-Mail:&nbsp;<a href=\"mailto:pfarrei-lebensraeume@bistum-speyer.de\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">pfarrei-lebensraeume@bistum-speyer.de<\/a><\/p>\n\n\n\n<p><em>Bistum Speyer<br>22.09.2021<\/em><\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Auseinandersetzung mit dem Thema \u201eGeschlechtliche Identit\u00e4t\u201c<\/h2>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Gespr\u00e4ch mit Sexualp\u00e4dagogin Alexandra Dellwo-Monzel<\/h3>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"aligncenter size-large\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" width=\"800\" height=\"576\" src=\"https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/Foto-Dellwo-Monzel.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-40689\" srcset=\"https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/Foto-Dellwo-Monzel.jpg 800w, https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/Foto-Dellwo-Monzel-300x216.jpg 300w, https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/Foto-Dellwo-Monzel-768x553.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p><strong>Speyer &#8211; <\/strong>Alexandra Dellwo-Monzel ist Referentin f\u00fcr Sexualp\u00e4dagogik in der Hauptabteilung Schulen, Hochschulen und Bildung und Leiterin der \u201eMFM Zentrale\u201c (My Fertility Matters; \u00fcbersetzt: Meine Fruchtbarkeit z\u00e4hlt) im Bistum Speyer. F\u00fcr ihre Kolleginnen und Kollegen aus dem Bistum Speyer und den Nachbarbist\u00fcmern Trier und Mainz hat sie vor kurzem eine Fortbildungsveranstaltung zum Thema \u201eGeschlechtliche Identit\u00e4t&nbsp;&#8211; Identit\u00e4t in einer diversen Wirklichkeit\u201c&nbsp; im Priesterseminar in Speyer organisiert. Referentin war die \u00c4rztin, Buchautorin und Urheberin von My Fertility Matters, Dr. Elisabeth Raith-Paula aus M\u00fcnchen, die sich seit mehreren Jahren intensiv mit dem Thema und der Bedeutung f\u00fcr MFM auseinandergesetzt hat. In einem Gespr\u00e4ch erkl\u00e4rt Dellwo-Monzel, worum es dabei geht.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Warum ist das Thema \u201eGeschlechtliche Identit\u00e4t\u201c gerade so aktuell?<\/h4>\n\n\n\n<p><strong>Dellwo-Monzel:<\/strong>&nbsp;Seit Jahren beobachten wir einen enormen Anstieg bei Jugendlichen, die sich in einer sogenannten K\u00f6rper-Geschlechts-Inkongruenz mit ihren Gef\u00fchlen und Empfindungen in ihrem K\u00f6rper nicht richtig f\u00fchlen. Die bessere Aufkl\u00e4rung, ein gr\u00f6\u00dferes Problembewusstsein in der Bev\u00f6lkerung und die Folge medialer Verbreitung von Informationen spielen sicherlich eine ganz gro\u00dfe Rolle. Dabei sind es vor allem M\u00e4dchen und junge Frauen, die sich im falschen Geschlecht w\u00e4hnen. M\u00f6gliche Ausl\u00f6ser k\u00f6nnen Pubert\u00e4tskrisen, K\u00f6rperkonflikte (fr\u00fcher h\u00e4ufiger Essst\u00f6rungen), Unbehagen in g\u00e4ngigen Geschlechterrollen, latente Homosexualit\u00e4t, Missbrauch, psychische St\u00f6rungen oder Bewusstseinsst\u00f6rungen\u2026 sein.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Sie bieten regelm\u00e4\u00dfig sexualp\u00e4dagogische Workshops f\u00fcr Kinder und Jugendliche an \u2013 wie wird dort mit dem Thema umgegangen? Welche Ideen und Anregungen hat Ihnen dazu Dr. Elisabeth Raith-Paula gegeben?<\/h4>\n\n\n\n<p><strong>Dellwo-Monzel:<\/strong>&nbsp;Frau Dr. Raith-Paula stellte bei ihrer Darstellung der geschlechtlichen Identit\u00e4t alle Formen der Geschlechtlichkeit mit umfassendem biologischem Hintergrundwissen, Fakten und Fallbeispielen dar. Der Vortrag gab einen gro\u00dfen Weitblick und eine Ehrfurcht jedem Menschen und seiner geschlechtlichen Identit\u00e4t gegen\u00fcber mit der Erkenntnis, dass es keine einfachen Antworten auf die vielen Fragen gibt. Aber es bedeutet f\u00fcr uns Referent*innen zun\u00e4chst einmal eine breitere Wissensbasis, um in der Workshoparbeit und Elternarbeit mit diesem sensiblen Thema wertsch\u00e4tzend umgehen zu k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<p>MFM m\u00f6chte in seinen Workshops Kinder und Jugendliche durch Wissensvermittlung und Wertsch\u00e4tzung st\u00e4rken,&nbsp; als Grundlage f\u00fcr eine \u201einformed choice\u201c- eine bewusste Entscheidung. In unseren Workshops behandeln wir alle Themen `in einer anderen Art und Weise\u00b4 und schlie\u00dfen die Individualit\u00e4ten mit ein. Dabei ber\u00fccksichtigen wir den Entwicklungsstand der Kinder und schauen uns den K\u00f6rper an, den wir mitbekommen haben.<\/p>\n\n\n\n<p>Im&nbsp; MFM-Ansatz wird jeder Mensch als zweifacher Sieger zu Beginn seines Lebens angesprochen. Und: \u201eAuch wenn du merkst, dass du anders denkst und f\u00fchlst, bist du genau so richtig, wie du bist!\u201c<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Warum engagiert sich das Bistum Speyer in Kooperation mit dem Verein MFM f\u00fcr dieses sexualp\u00e4dagogische Angebot?<\/h4>\n\n\n\n<p><strong>Dellwo-Monzel:<\/strong>&nbsp;Im MFM-Programm steht immer die Wertsch\u00e4tzung im Vordergrund. Unsere h\u00f6chst bedeutsame Aufgabe ist es, jeden Menschen dabei zu unterst\u00fctzen, einen positiven Bezug zu seinem K\u00f6rper zu bekommen, ihn kennenzulernen und zu verstehen, egal ob zur vermeintlichen Regel und Norm geh\u00f6rend oder nicht. Dies geht weit \u00fcber Transsexualit\u00e4t hinaus, Leid und Schicksale sind hier vielf\u00e4ltig. Der Ansatz des MFM-Programms ist nicht defizitorientiert. Nicht Angst, sondern ein gesundes Selbstwertbewusstsein wird der Ratgeber sein.<\/p>\n\n\n\n<p>Dabei hat MFM einen ausgewogenen und altersgerechten Ansatz:<\/p>\n\n\n\n<p>Im Grundschulworkshop&nbsp;<em>K\u00f6rperWunderWerkstatt&nbsp;<\/em>liegt der Focus auf den Ver\u00e4nderungen in der Pubert\u00e4t und der Entstehung neuen Lebens.<\/p>\n\n\n\n<p>In der Orientierungsstufe geht es in der&nbsp;<em>Zyklusshow<\/em>&nbsp;um die liebevolle Darstellung des weiblichen Zyklusgeschehens und den Umgang mit der Menstruation und f\u00fcr die Jungen im Workshop&nbsp;<em>Agenten auf dem Weg<\/em>&nbsp;eine K\u00f6rperkompetenz f\u00fcr ihrem K\u00f6rper zu entwickeln.<\/p>\n\n\n\n<p>Jugendlichen und junge Erwachsenen bietet&nbsp;<em>WaageMut<\/em>&nbsp;ein fundiertes Wissen zur Fruchtbarkeit und den achtsamen Umgang, die Wirkweise von Verh\u00fctungsmethoden und Impulse f\u00fcr eine gelingende Beziehung von zwei Menschen.<\/p>\n\n\n\n<p>In Elternvortr\u00e4gen werden die Eltern unterst\u00fctzt und zur Eigenverantwortung eingeladen.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Kontakt:<\/h4>\n\n\n\n<p>Alexandra Dellwo-Monzel<br>Referat Sexualp\u00e4dagogik und MFM-Zentrale<br>der Schulabteilung II\/3 Bistum Speyer<br>Tel: 0151 14880040<br>E-Mail:&nbsp;<a href=\"https:\/\/deref-web.de\/mail\/client\/D38bKWvvLHQ\/dereferrer\/?redirectUrl=https%3A%2F%2Fkerio.bistum-speyer.de%2Fwebmail%2F*Removed*By*KCc*linkTo_UnCryptMailto%28%27nbjmup%2BngnAcjtuvn.tqfzfs%2Fef%27%29%3B\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">mfm@bistum-speyer.de<\/a><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Weitere Informationen zu MFM unter:<\/strong> <a href=\"https:\/\/deref-web.de\/mail\/client\/UW-k5r_IWSk\/dereferrer\/?redirectUrl=http%3A%2F%2Fwww.mfm-programm.de\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">www.mfm-programm.de<\/a><\/p>\n\n\n\n<p><em><em>Bistum Speyer<br>22.09.2021<\/em><\/em><\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Kirchenpr\u00e4sidentin will in Gottesdiensten keine Menschen ausschlie\u00dfen<\/h2>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Kirchenpr\u00e4sidentin Dorothee W\u00fcst empfiehlt den evangelischen Kirchengemeinden, den Besuch des Gottesdienstes weiterhin unabh\u00e4ngig vom Impfstatus zu erm\u00f6glichen.<\/h3>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"aligncenter size-large\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" width=\"800\" height=\"609\" src=\"https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/0214-Dorothee-W\u00fcst-neue-pf\u00e4lzische-Kirchenpr\u00e4sidentin_Foto-Landeskirche-Klaus-Landry.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-33218\" srcset=\"https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/0214-Dorothee-W\u00fcst-neue-pf\u00e4lzische-Kirchenpr\u00e4sidentin_Foto-Landeskirche-Klaus-Landry.jpg 800w, https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/0214-Dorothee-W\u00fcst-neue-pf\u00e4lzische-Kirchenpr\u00e4sidentin_Foto-Landeskirche-Klaus-Landry-300x228.jpg 300w, https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/0214-Dorothee-W\u00fcst-neue-pf\u00e4lzische-Kirchenpr\u00e4sidentin_Foto-Landeskirche-Klaus-Landry-768x585.jpg 768w, https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/0214-Dorothee-W\u00fcst-neue-pf\u00e4lzische-Kirchenpr\u00e4sidentin_Foto-Landeskirche-Klaus-Landry-80x60.jpg 80w\" sizes=\"(max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><figcaption><strong>Kirchenpr\u00e4sidentin Dorothee W\u00fcst will niemanden vom Gottesdienst ausschlie\u00dfen.<\/strong><br><em>Foto: lk\/Landry.<\/em><\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p><strong>Speyer<em> (lk) <\/em>&#8211; <\/strong>Die frohe Botschaft von Liebe und Barmherzigkeit gilt allen Menschen. Die Kirchenpr\u00e4sidentin der Evangelischen Kirche der Pfalz, Dorothee W\u00fcst, beruft sich in den Empfehlungen zur neuesten Corona-Verordnung f\u00fcr die pf\u00e4lzischen Kirchengemeinden auf diese theologische Grundhaltung. \u201eDie Regeln erlauben mehr Freiheiten f\u00fcr Geimpfte und Genesene vor Ort. Auch deshalb empfehlen wir weiterhin, sich impfen zu lassen. Doch wir raten dringend davon ab, Menschen, die dieses Kriterium nicht erf\u00fcllen, vom Gottesdienst auszuschlie\u00dfen, weil ein Kontingent ausgesch\u00f6pft ist\u201c, teilt W\u00fcst den evangelischen Pfarr\u00e4mtern in einem Schreiben mit.<\/p>\n\n\n\n<p>Das Land Rheinland-Pfalz erlaubt den Kirchen in der 26. Corona-Verordnung, die sogenannte \u201e2G+\u201c-Regel anzuwenden. Diese erm\u00f6glicht es, Gottesdienste mit Gemeindegesang ohne Abstand und Maskenpflicht zu feiern. Teilnehmen d\u00fcrften unbegrenzt viele genesene oder geimpfte Personen (2G). Das Plus beschreibt die M\u00f6glichkeit, je nach Warnstufe 25, zehn oder f\u00fcnf Nicht-Immunisierte zum Gottesdienst zuzulassen.<\/p>\n\n\n\n<p>Bislang galt f\u00fcr die evangelischen Kirchengemeinden in Gottesdiensten drinnen wie drau\u00dfen das Abstandsgebot und eine Anmeldung, falls die Sitzpl\u00e4tze ausgesch\u00f6pft sein k\u00f6nnten. Geimpfte und Genesene z\u00e4hlten dabei mit. Bei ausreichend Abstand konnten die Besucherinnen und Besucher die Maske abnehmen und gemeinsam singen. W\u00fcst wies die Kirchengemeinden auf ihre Entscheidungshoheit hin, ob sie die bisher \u201eeinge\u00fcbten Routinen beibehalten\u201c oder die neueren \u201e2G+\u201c-Regeln aufgreifen, \u201eum deutlich mehr Menschen den Besuch des Gottesdienstes zu erm\u00f6glichen als bislang\u201c. Gleichzeitig betonte die Kirchenpr\u00e4sidentin aber die gemeinsame Verantwortung: \u201eWas wir als Kirche nicht d\u00fcrfen: Menschen aufgrund ihres Impfstatus abweisen.\u201c<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Hintergrund:&nbsp;<\/h4>\n\n\n\n<p>Rheinland-Pfalz hat in der 26. Corona-Verordnung vom 8. September ein Warnstufen-System sowie die sogenannte \u201e2G+\u201c-Regel eingef\u00fchrt. Das Warnstufen-System bedeutet: Es werden nicht nur wie bisher die Neuinfektionen in sieben Tagen (Inzidenzen) gez\u00e4hlt, sondern auch die Anzahl der Neuaufnahmen von Corona-Kranken (Hospitalisierungsinzidenz) und die Anzahl der belegten Intensivbetten durch Corona-Kranke. Diese drei Indikatoren ergeben zusammen eine von drei Warnstufen, die jeder Landkreis oder jede kreisfreie Stadt ver\u00f6ffentlichen muss.<\/p>\n\n\n\n<p>Die \u201e2G+\u201c-Regel bei Warnstufe 1 bedeutet f\u00fcr Kirchengemeinden: Sie k\u00f6nnen sich entscheiden, ob sie die Neuerung oder die bisherigen Regelungen f\u00fcr Gottesdienste anwenden. Die Neuerungen erlauben, dass ein&nbsp;Gottesdienst (im Freien oder in geschlossenen R\u00e4umen) ohne Abstandsgebot und ohne Maskenpflicht stattfinden kann. Dabei d\u00fcrfen h\u00f6chstens 25 Personen, die nicht genesen oder vollst\u00e4ndig geimpft sind, teilnehmen sowie unbegrenzt viele genesene, vollst\u00e4ndig geimpfte Personen und Kinder bis einschlie\u00dflich 11 Jahren.<\/p>\n\n\n\n<p>Bei Warnstufe 2 reduziert sich die m\u00f6gliche H\u00f6chstzahl der nicht immunisierten Personen auf zehn Personen, bei Warnstufe 3 auf f\u00fcnf Personen. Bei einer Entscheidung f\u00fcr die \u201e2G+\u201c-Regelung muss die Kirchengemeinde vor dem Gottesdienstraum den Impf- oder Genesenennachweis jeder Person pr\u00fcfen.<\/p>\n\n\n\n<p>Mehr Infos:&nbsp;<a href=\"https:\/\/deref-web.de\/mail\/client\/7SzucUrNl5M\/dereferrer\/?redirectUrl=https%3A%2F%2Fwww.evkirchepfalz.de%2Ffileadmin%2Fpublic%2Finternet%2F01_aktuelles%2FPressebilder%2F2021%2F2021-09-14_-_Aktuelle_Richtlinien-Empfehlungen_zur_Corona-Pandemie_RLP.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">2021-09-14_-_Aktuelle_Richtlinien-Empfehlungen_zur_Corona-Pandemie_RLP.pdf (evkirchepfalz.de)<\/a><\/p>\n\n\n\n<p><em>Evangelische Kirche der Pfalz<\/em><\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">\u201eKinderrechte sind Menschenrechte\u201c<\/h2>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Kindertagesst\u00e4tte St. Pius in Neustadt z\u00e4hlt zu ersten Einrichtungen im Bistum Speyer, die ein institutionelles Schutzkonzept entwickelt haben<\/h3>\n\n\n\n<p>Im Januar hat das Bistum Speyer die di\u00f6zesanweite Initiative \u201eSicherer Ort Kirche\u201c gestartet. Das Ziel ist die Entwicklung von institutionellen Schutzkonzepten in allen Pfarreien, Einrichtungen und Verb\u00e4nden des Bistums. Kinder, Jugendliche und hilfebed\u00fcrftige Erwachsene sollen wirksam und nachhaltig in ihren Rechten gest\u00e4rkt und vor sexuellem Missbrauch gesch\u00fctzt werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Zu den ersten Einrichtungen im Bistum, die ein institutionelles Schutzkonzept erarbeitet haben, geh\u00f6rt die katholische Kindertagesst\u00e4tte St. Pius in Neustadt. Der erste Schritt bestand darin, die Alltagskultur in der Einrichtung genau in den Blick zu nehmen. \u201eWir haben uns zum Beispiel gefragt: Welche Alltagssituationen sind besonders risikoreich f\u00fcr Machtmissbrauch? Wie reflektieren wir das angemessene Verh\u00e4ltnis von N\u00e4he und Distanz in unserer Einrichtung?\u201c berichtet Kitaleiterin Steffi Quaz\u00e9ne. Darauf aufbauend hat die Kindertagesst\u00e4tte einen Verhaltenskodex entwickelt.<\/p>\n\n\n\n<p>Dieser legt beispielsweise fest, dass Freundschaften oder exklusive Kontakte der Erziehenden zu einzelnen Kindern und Familien ausgeschlossen sind. Alle Spiele, \u00dcbungen und Aktionen sind so zu gestalten, dass dabei keine Grenzen \u00fcberschritten werden. Sollte es zu einer Grenzverletzung kommen, muss sie thematisiert werden und darf nicht \u00fcbergangen werden. Die Erziehenden verpflichten sich, in ihrer Kommunikation keine sexualisierte Sprache zu verwenden und abf\u00e4llige Bemerkungen oder Blo\u00dfstellungen nicht zu dulden. Bei K\u00f6rperkontakt, der sich zum Beispiel bei der Pflege, bei Erster Hilfe oder dem Tr\u00f6sten von Kindern ergibt, ist Zur\u00fcckhaltung geboten. \u201eAblehnung muss ausnahmslos respektiert werden\u201c, betont Steffi Quaz\u00e9ne. Auch in der Aus- und Fortbildung der Mitarbeitenden legt die Kindertagesst\u00e4tte besonderen Wert auf Angebote zu einem professionellen Verh\u00e4ltnis von N\u00e4he und Distanz. Jeder Mitarbeitende hat eine Selbstverpflichtungserkl\u00e4rung und ein erweitertes F\u00fchrungszeugnis vorzulegen.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Pr\u00e4vention braucht einen langen Atem<\/h4>\n\n\n\n<p>\u201eWir sehen es als unsere Aufgabe an, die physische und psychische Widerstandskraft der Kinder zu sch\u00fctzen und zu st\u00e4rken\u201c, verdeutlicht Steffi Quaz\u00e9ne den p\u00e4dagogischen Ansatz der Einrichtung. Besonders wichtig ist ihr das Bewusstsein f\u00fcr die Rechte der Kinder. \u201eKinderrechte sind Menschenrechte\u201c, betont sie. Daher m\u00fcssen Kinder bei allen Fragen, die sie betreffen, mitbestimmen und sagen k\u00f6nnen, was sie dazu denken. F\u00fcr die konkrete Umsetzung hat die Kindertagesst\u00e4tte St. Pius ein Kinderb\u00fcro und Kinderkonferenzen eingerichtet sowie eine Gruppe von \u201eKinderrechtlern\u201c gebildet. Sie besprechen zum Beispiel Beschwerden, die im Kinderb\u00fcro eingegangen sind, oder behandeln eigene Themen der Kinder. \u201eUnsere bisherigen Erfahrungen haben uns darin best\u00e4rkt, noch mehr Mitbestimmung auszuprobieren\u201c, zieht Steffi Quaz\u00e9ne eine positive Zwischenbilanz. Dabei setzt sie auf Fehlerfreundlichkeit, Toleranz und kollegiale Unterst\u00fctzung. Bei der Erstellung eines Schutzkonzeptes gehe es nicht um den erhobenen Zeigefinder. \u201eMan kann auch nicht einfach den Schalter umlegen und alles klappt auf Anhieb.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Doch die intensive Besch\u00e4ftigung mit dem Alltag und den R\u00e4umen f\u00fchrt, so die Erfahrung von Steffi Quaz\u00e9ne, schrittweise zu einer h\u00f6heren Qualit\u00e4t. \u201eSensible Gespr\u00e4che sind seit dieser Zeit deutlich weniger konfliktgeladen\u201c, berichtet sie. Entscheidend sei, f\u00fcr konkrete Situationen konkrete L\u00f6sungen zu benennen und auch aufzuschreiben. \u201eWenn ich zum Beispiel merke, dass es mir gerade nicht gut geht, meine Toleranzgrenze sehr niedrig ist und ich sehr schnell ungehalten reagiere, k\u00f6nnte eine L\u00f6sung sein, aktiv die Unterst\u00fctzung von Kolleg\/innen zu erbitten oder eine Pause zum Luftholen einzulegen.\u201c<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Schutzkonzepte sind in mehreren Einrichtungen des Bistums Thema<\/h4>\n\n\n\n<p>\u201eInzwischen haben sich einige Pfarreien auf den Weg gemacht, um Schutzkonzepte zu entwickeln\u201c, berichtet Heinz-Olaf von Knobelsdorff, Pr\u00e4ventionsbeauftragter des Bistums. Auch aus dem Bereich der Kindertagesst\u00e4tten, der Schulen und der Jugendseelsorge gab es bereits Gespr\u00e4che \u00fcber erste Entw\u00fcrfe. Bei vier digitalen Sprechstunden im ersten Halbjahr haben knapp 40 Mitarbeitende n\u00e4here Informationen zur Entwicklung eines institutionellen Schutzkonzeptes f\u00fcr ihre Einrichtung erhalten. \u201eAls Einstieg empfehle ich immer die Risikoanalyse bezogen auf die konkrete Situation und Einrichtung\u201c, so Heinz-Olaf von Knobelsdorff. Sie f\u00fchre \u2013 so seine Erfahrung \u2013 am besten zu einer \u201eKultur der Achtsamkeit, die auch lebendig ist.\u201c<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Kontakte:<\/h4>\n\n\n\n<p>Kath. Kirchengemeinde Hl. Geist<br>Kindertagesst\u00e4tte St. Pius<br>E-Mail:&nbsp;<a href=\"mailto:kita.nw.st-pius@bistum-speyer.de\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">kita.nw.st-pius@bistum-speyer.de<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>Pr\u00e4ventionsbeauftragte<br>Christine Lormes<br>Tel.: 06232 \/ 102-511<br>Handy: 0151 \/ 14 87 96 99<br>E-Mail:&nbsp;<a>christine.lormes@bistum-speyer.de<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>Pr\u00e4ventionsbeauftragter<br>Olaf von Knobelsdorff<br>Tel.: 06232 \/ 102-511<br>Mobil: 0151 \/ 14 88 00 88<br>E-Mail:&nbsp;<a>Heinz-Olaf.von-Knobelsdorff@bistum-speyer.de<\/a><\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Weitere Informationen zum Thema Pr\u00e4vention im Bistum Speyer:<\/h4>\n\n\n\n<p><a href=\"https:\/\/www.bistum-speyer.de\/rat-und-hilfe\/hilfe-und-praevention-von-missbrauch\/praevention-sexualisierte-gewalt\/\">https:\/\/www.bistum-speyer.de\/rat-und-hilfe\/hilfe-und-praevention-von-missbrauch\/praevention-sexualisierte-gewalt\/<\/a><\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Dokumentation der Aufarbeitung des Missbrauchs und der Verbesserung der Pr\u00e4vention im Bistum Speyer:<\/h4>\n\n\n\n<p><a href=\"https:\/\/www.bistum-speyer.de\/rat-und-hilfe\/hilfe-und-praevention-von-missbrauch\/dokumentation\/\">https:\/\/www.bistum-speyer.de\/rat-und-hilfe\/hilfe-und-praevention-von-missbrauch\/dokumentation\/<\/a><\/p>\n\n\n\n<p><em>Bistum Speyer<br>22.09.2021<\/em><\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">36 Frauen und M\u00e4nner erhalten Missio canonica<\/h2>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Weihbischof Otto Georgens verleiht Religionslehrerinnen und Religionslehrern Bevollm\u00e4chtigung zur Verk\u00fcndigung im Auftrag der katholischen Kirche<\/h3>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"aligncenter size-large\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" width=\"800\" height=\"558\" src=\"https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/MissioVerleihung-14-09-21.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-40688\" srcset=\"https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/MissioVerleihung-14-09-21.jpg 800w, https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/MissioVerleihung-14-09-21-300x209.jpg 300w, https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/MissioVerleihung-14-09-21-768x536.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><figcaption><strong>Vor dem Gottesdienst hatten sich die Religionslehrerinnen und Religionslehrern mit Studiendirektorin Birgitta Greif von der Hauptabteilung Schule, Hochschule und Bildung (ganz links hinten) im Priesterseminar in Speyer getroffen.<\/strong><br><em>Foto: Klaus Landry<\/em><\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p><strong>Speyer &#8211; <\/strong>In einem feierlichen Gottesdienst im Speyerer Dom hat Weihbischof Otto Georgens 36 examinierten Religionslehrerinnen und Religionslehrern f\u00fcr katholische Religion verschiedener Schularten im Bistum Speyer die Missio Canonica verliehen. Bedingt durch die Einschr\u00e4nkungen der Corona-Pandemie wird es noch einen zweiten Gottesdienst am 24. September mit der Verleihung der Missio Canonica an weitere 34 Religionslehrerinnen und Religionslehrer geben.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Missio Canonica&nbsp;ist die Bevollm\u00e4chtigung des Bischofs zur Verk\u00fcndigung im Auftrag der katholischen Kirche. Diese offizielle Beauftragung katholischen Religionsunterricht zu erteilen, ist heute in einer s\u00e4kularen Welt keine leichte Aufgabe, wie Weihbischof Georgens in seiner Predigt ausf\u00fchrte. Manchmal seien die Religionslehrerinnen und Religionslehrer mehr oder weniger geduldete Exoten,&nbsp;manchmal Vorreiter im interreligi\u00f6sen und interkulturellen Dialog. Die konkrete Gestalt von Kirche sei im Umbruch ebenso wie die Position des Religionsunterrichts.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eWer Religionsunterricht heute in einer s\u00e4kularen Welt mitten im Alltag unserer Zeit erteilt, befindet sich in einem nicht zu untersch\u00e4tzenden Spannungsfeld, an der Schnittstelle von Gott und Welt\u201c, erkl\u00e4rte Georgens. \u201eIm Religionsunterricht finden sich viele Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler, die nicht wirklich glauben und sehr distanziert sowohl Gott als auch der Kirche gegen\u00fcberstehen. So manche werden auch anderen Glaubens sein, mit anderen \u00dcberzeugungen, die wir nicht teilen. Religionssensible Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler sitzen im Unterricht neben anderen, die religi\u00f6s unmusikalisch sind. Manche sind gezeichnet vom Schicksal der Marginalisierung, der Ohnmacht, getrieben von \u00c4ngsten, verzweifelnd an den Kriegen und Katastrophen unserer Tage.\u201c Mitten in diese Welt hinein f\u00fchre der mit der \u201eMissio\u201c verbundene Verk\u00fcndigungsauftrag mit der Erwartung, unter heutigen Bedingungen Verstehen zu wecken und f\u00fcr die Sache des Christentums zu werben.<\/p>\n\n\n\n<p>Religionslehrerinnen und &nbsp;Religionslehrer repr\u00e4sentierten auch die Institution Schule. \u201eAls Religionslehrerin und Religionslehrer verweisen Sie mit Ihrer Person auf das, was Sie unterrichten. Sie repr\u00e4sentieren das im Lehrplan beschriebene Fach katholische Religion, aber die Pr\u00e4sentation tr\u00e4gt Ihre pers\u00f6nliche Handschrift\u201c, so Georgens. Dabei komme der eigenen Identifikation mit der christlichen Botschaft eine gro\u00dfe Bedeutung zu. \u201eReligionslehrerinnen und Religionslehrer sind in ihrem eigenen Glauben gefragt. Ihrer Identifikation mit der zu repr\u00e4sentierenden Botschaft kommt eine gro\u00dfe Bedeutung zu.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Dar\u00fcber hinaus seien Religionslehrerinnen und Religionslehrer Repr\u00e4sentantinnen und Repr\u00e4sentanten der Kirche. \u201eWenn Sie die Klasse betreten, tritt mit Ihnen auch die Kirche vor die Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler. Manche empfinden es als einen kr\u00e4fteraubenden Spagat, mit einem Bein in der Kirche und mit dem anderen in der Welt der Jugend zu stehen. Die Spannung gilt es gut zu reflektieren und kreativ zu bearbeiten\u201c, sagte der Weihbischof. Das gehe nur dann gut, wenn man \u201ein der Kirche eine Beheimatung gefunden hat und kritisch-vers\u00f6hnt mit ihr lebt. Wer die Kirche als Ort von Gemeinschaft erf\u00e4hrt, wird leichter die Motivation und die Kraft aufbringen, sich trotz der durch den Missbrauchsskandal besch\u00e4digen Kirche und des kritikw\u00fcrdigen Alltags mit ihr zu identifizieren.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Religionsunterricht versuche, den jungen Menschen eine Begegnung mit Jesus Christus und seiner Botschaft zu erm\u00f6glichen, ohne Manipulation oder Indoktrination. \u201eWir Bisch\u00f6fe wissen, was wir am Religionsunterricht haben\u201c, betonte der Weihbischof.<\/p>\n\n\n\n<p>Musikalisch wurde der Gottesdienst gestaltet von Christoph Keggenhoff an der Orgel, der zusammen mit &nbsp;Christine Thielmann, Querfl\u00f6te, das \u201eAir\u201c von Johann Sebastian Bach und eine Meditation von Thomas Quasthoff \u00fcber \u201eVon guten M\u00e4chten\u201c gestaltete. Als Kantor fungierte Markus Bellm.<\/p>\n\n\n\n<p>Zum Segen gab Weihbischof Georgens den jungen Leuten, die zum Gro\u00dfteil von ihren Familien und Freunden begleitet wurden, auf den Weg: \u201eReligionsunterricht ist kein Zuckerschlecken, aber unsere Aufgabe ist zu wichtig. Es ist uns nicht erlaubt zu desertieren\u201c.<\/p>\n\n\n\n<p><em>Text: Andrea D\u00f6lle Foto: Klaus Landry<br>22.09.2021<\/em><\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Gro\u00dfe Domorgel seit 10 Jahren im Dienst<\/h2>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Die Weihe der gro\u00dfen Hauptorgel durch Bischof Dr. Karl-Heinz Wiesemann j\u00e4hrt sich am 18. September zum 10. Mal<\/h3>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"aligncenter size-large\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" width=\"800\" height=\"548\" src=\"https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/Orgelweihe_12.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-40686\" srcset=\"https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/Orgelweihe_12.jpg 800w, https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/Orgelweihe_12-300x206.jpg 300w, https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/Orgelweihe_12-768x526.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><figcaption><strong>Weihe der Hauptorgel im Speyerer Dom am 18. September 2011 mit Bischof Dr. Karl-Heinz Wiesemann<\/strong><br><em>Foto: Domkapitel Speyer \/ Klaus Landry<\/em><\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p><strong>Speyer &#8211; <\/strong>\u201eOrgel, geheiligtes Instrument, stimm an das Lob Gottes, unseres Sch\u00f6pfers und Vaters!\u201c Mit diesem Segenswort und der Besprengung der Prospektpfeifen mit Weihwasser gab Bischof Dr. Karl-Heinz Wiesemann am Sonntag, 18. September 2011 der Hauptorgel des Speyerer Domes die Weihe. Nach \u00fcber zehnj\u00e4hriger Planungs- und Bauzeit erklang die neue Hauptorgel erstmals im Gottesdienst. Zu der Feier waren G\u00e4ste aus ganz Deutschland angereist, darunter auch Bundeskanzler a.D. Dr. Helmut Kohl und Mitglieder der Familie Quandt, die mit einer Spende von drei Millionen Mark den Bau der Orgel erm\u00f6glicht hatte.<\/p>\n\n\n\n<p>Den Beginn des Vespergottesdienstes gestalteten Dombl\u00e4ser, Domchor, M\u00e4dchen und Knaben der Domsingschule und Schola Cantorum Saliensis musikalisch noch ohne die Orgel. Erst nach der Segnung, zu der sich Bischof Wiesemann mit dem liturgischen Dienst zur Orgelempore im Westen des Doms hinauf begab, konnte Domorganist Markus Eichenlaub die neue Seifert-Orgel erstmals zum Lob Gottes erklingen lassen: mit dem Pr\u00e4ludium Es-Dur von Johann Sebastian Bach, das mit der dazugeh\u00f6rigen Fuge den Lobgesang \u201eNun jauchzt dem Herren, alle Welt\u201c von Chor und Gemeinde umrahmte.<\/p>\n\n\n\n<p>In seiner Predigt hob Bischof Wiesemann hervor, dass die neue Orgel \u201eFreude und Hoffnung, Trauer und Angst\u201c der Menschen vor den lebendigen Gott bringe. So stelle sie in gewisser Weise \u201edie ganzen Klangfarben der zu Gott rufenden und von ihm ins Leben gerufenen Menschheit, die ganze Weite des Lobpreises der Kirche und die ganze Tiefe der von Gott eingehauchten Seele\u201c dar.<\/p>\n\n\n\n<p>Domdekan Dr. Christoph Kohl dankte im Namen des Domkapitels allen, die an Konzeption und Bau der neuen Hauptorgel mitwirkten, die Orgelbauer der Werkstatt Seifert in Kevelaer, Professor Gottfried B\u00f6hm, auf den die Prospektgestaltung zur\u00fcckgeht, den wissenschaftlichen Beirat und die \u201eOrgel-Kommission\u201c, das Dombauamt unter Dombaumeister Alfred Klimt, das Architekturb\u00fcro Professor Dr. Johannes Cramer und die beteiligten Firmen, schlie\u00dflich Domkapellmeister Markus Melchiori, Domorganist Eichenlaub und dem zweiten Domorganisten Christoph Keggenhoff.&nbsp; Letzterer hatte das Projekt in den zur\u00fcckliegenden Jahren ma\u00dfgeblich fachlich begleitetet.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Hauptorgel steht frei und ohne eigentliches Geh\u00e4use in der Emporen\u00f6ffnung der Westwand, sodass die m\u00e4chtige Bogennische selbst als Orgelgeh\u00e4use wirkt. Dazu waren umfangreiche statische Vorbereitungsarbeiten notwendig. Insbesondere musste eine Pr\u00e4zisionsrahmenkonstruktion eingebaut werden, f\u00fcr die mehrere Tonnen Stahl zur Verwendung kamen. Das Werk selbst baut sich in zwei Etagen \u00fcber der S\u00e4ngerempore auf und enth\u00e4lt insgesamt 5496 Pfeifen aus Zinn-Blei-Legierung und aus Holz. Die gr\u00f6\u00dfte Pfeife, eine Labialpfeife aus Holz, hat eine L\u00e4nge von fast zehn Metern. \u00dcber 80 laufende Meter Kanalanlage gelangt der Wind von den sechs elektrischen Gebl\u00e4sen \u00fcber die sieben B\u00e4lge zu den Windladen, auf denen die Pfeifen platziert sind.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Das Klangkonzept der neuen Hauptorgel<\/h4>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"aligncenter size-large\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" width=\"800\" height=\"532\" src=\"https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/Orgelweihe_05.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-40687\" srcset=\"https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/Orgelweihe_05.jpg 800w, https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/Orgelweihe_05-300x200.jpg 300w, https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/Orgelweihe_05-768x511.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><figcaption><strong>Weihe der Hauptorgel im Speyerer Dom am 18. September 2011 mit Bischof Dr. Karl-Heinz Wiesemann<\/strong><br><em>Foto: Domkapitel Speyer \/ Klaus Landry<\/em><\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p>Die neue Hauptorgel im Speyerer Dom aus der Orgelbauwerkstatt Seifert in Kevelaer vereint in sich viele \u00fcber Jahrhunderte erworbene Errungenschaften des Orgelbaus, technisch wie klanglich. Mechanische, elektropneumatische und elektrische Komponenten erm\u00f6glichen dem Spieler sensible Kontrolle, Computertechnik erlaubt ihm mittels Spielhilfen das nahezu unbegrenzte klangliche Potential optimal auszusch\u00f6pfen.<\/p>\n\n\n\n<p>Das Klangkonzept hat deutliche Bez\u00fcge zur Orgelbautradition der Regionen Pfalz und S\u00fcddeutschland wie auch zum Nachbarland Frankreich. Dazu geh\u00f6ren zun\u00e4chst als Grundlage die vollst\u00e4ndig ausgebauten Prinzipalch\u00f6re auf 32-, 16- und 8-Fu\u00df-Basis, die aufgrund ihrer vokalen Intonation sehr klar in den 110 Meter langen Kirchenraum sprechen. Der regional verankerte Charakter zeigt sich aber auch in der gro\u00dfen Zahl an Fl\u00f6ten-, Streicher- und Zungenstimmen, die sich aufgrund ihres ausgepr\u00e4gten Obertonspektrums durch hohe Mischf\u00e4higkeit auszeichnen. Stilistisch wird so eine Br\u00fccke zwischen Barock und Romantik gebaut. Damit hat das Instrument \u00fcber die klassischen Klangbilder hinaus auch eine besondere Bef\u00e4higung zur symphonischen Orgelmusik, dynamische Flexibilit\u00e4t wird durch die beiden gro\u00dfen, vom zweiten und dritten Manual aus spielbaren Schwellwerke erreicht. Abgerundet wird die Farbpalette durch ausdrucksstarke, auf h\u00f6herem Winddruck stehende Solostimmen wie auch eine romantische Klarinettenstimme (mit Windschweller) und ein Glockenspiel (Celesta). Beide Instrumente, die Orgel auf dem K\u00f6nigschor und die Orgel auf der Westempore, sind eigenst\u00e4ndige Pers\u00f6nlichkeiten, k\u00f6nnen aber dank Doppeltrakturen (mechanisch und elektrisch), auch zusammen gespielt werden.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Neue Domorgeln im Zuge der Domrenovierung<\/h4>\n\n\n\n<p>Die &#8222;Optimierung der Orgelsituation im Speyerer Dom&#8220; stand bereits ab 1996 auf der Projektliste der damaligen gro\u00dfen Domrenovierung. Nach Meinung der Experten machte die problematische Akustik in dem 110 Meter langen und 33 Meter hohen Dom-Innenraum zumindest eine zus\u00e4tzliche Chororgel im vorderen Bereich des Domes notwendig, wof\u00fcr es bereits historische Vorbilder in den vergangenen Jahrhunderten gab. Doch auch die alte Hauptorgel, ein Werk des Speyerer Orgelbaumeisters Wolfgang Scherpf aus dem Jahr 1961, besa\u00df Defizite, so dass das Instrument dem Raum und der musikalischen Aufgabenstellung nicht voll gewachsen war.<\/p>\n\n\n\n<p>Am 14. August 2006 gab das Speyerer Domkapitel der Orgelbauwerkstatt Seifert in Kevelaer den Auftrag zum Bau einer neuen Orgelanlage im Speyerer Dom. Das Projekt, das den Bau einer Chororgel und einer Hauptorgel umfasste, war aufgrund erheblicher Defizite der alten Orgel, aber auch der sehr schwierigen akustischen Situation des Domes n\u00f6tig geworden.<\/p>\n\n\n\n<p>Am 22. November 2008 konnte bereits die Chororgel in&nbsp;der zweiten n\u00f6rdlichen Arkade des Langhauses in Dienst genommen werden. Das dreimanualige Instrument mit dem 13 Meter hohen Frontprospekt aus Pf\u00e4lzer Eichenholz weist 33 Register auf. Als einzigartige Besonderheit enth\u00e4lt es ein mittelt\u00f6nig gestimmtes Blockwerk, das eine originalgetreue Auff\u00fchrung fr\u00fchester Orgelliteratur ab dem 14. Jahrhundert erm\u00f6glicht.<\/p>\n\n\n\n<p>Mit dem Aufbau der neuen Hauptorgel wurde Ende Juli 2010 nach eineinhalbj\u00e4hriger Fertigungszeit in Kevelaer begonnen. Das zw\u00f6lf Meter hohe, neuneinhalb Meter breite und fast sechs Meter tiefe Instrument hat 85 Register (Klangfarben). Von seinem viermanualigen Spieltisch aus wurde auch die kleinere Orgel im K\u00f6nigschor anspielbar, womit dem riesigen Innerraum des Domes, von 110 Meter L\u00e4nge und 33 Meter H\u00f6he, mit seiner problematischen Akustik Rechnung getragen werden kann.<\/p>\n\n\n\n<p>F\u00fcr die Finanzierung der Anlage konnte seinerzeit Bundeskanzler Dr. Helmut Kohl als Vorsitzender des Kuratoriums des Dombauvereins, aus dem die \u201eEurop\u00e4ische Stiftung Kaiserdom zu Speyer\u201c hervorging, die Unternehmerfamilie Quandt in Bad Homburg als Spender gewinnen. Johanna Quandt mit ihren Kindern Susanne und Stefan, stellten damals f\u00fcr die neue Orgel drei Millionen Mark (heute mit Zinsen 1,8 Millionen Euro) zur Verf\u00fcgung.<\/p>\n\n\n\n<p><em>Text: Bistum Speyer Foto: Domkapitel Speyer \/ Klaus Landry<br>22.09.2021<\/em><\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Firmen unterst\u00fctzen das Bistum Speyer<\/h2>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Kleintransporter kann f\u00fcr Veranstaltungen sowie zur Bef\u00f6rderung von Personen und Material genutzt werden<\/h3>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"aligncenter size-large\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" width=\"800\" height=\"610\" src=\"https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/Foto-Werbefahrzeug.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-40685\" srcset=\"https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/Foto-Werbefahrzeug.jpg 800w, https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/Foto-Werbefahrzeug-300x229.jpg 300w, https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/Foto-Werbefahrzeug-768x586.jpg 768w, https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/Foto-Werbefahrzeug-80x60.jpg 80w\" sizes=\"(max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p>Mehrere Firmen unterst\u00fctzen das Bistum Speyer. Sie stellen dem Bisch\u00f6flichen Ordinariat einen Kleintransporter zur Verf\u00fcgung, der zur Bef\u00f6rderung von Personen und Material vor allem im Zusammenhang mit Veranstaltungen genutzt werden kann. \u201eDer Kleintransporter ist f\u00fcr uns eine wertvolle Hilfe. Er wird in der Arbeit des Bistums und seiner verschiedenen Dienststellen und Abteilungen auf vielf\u00e4ltige Weise zum Einsatz kommen\u201c, erkl\u00e4rt Kanzleidirektor Wolfgang Jochim.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Kleintransporter wird von der Firma \u201eMOBIL \u2013 Sport- und \u00d6ffentlichkeitswerbung\u201c mit Sitz in Neustadt zur Verf\u00fcgung gestellt. Die Finanzierung erfolgt \u00fcber Werbeanzeigen der beteiligten Firmen, die auf dem Kleintransporter angebracht sind. Es ist bereits das dritte Mal, dass das Bistum auf diesem Weg einen werbefinanzierten Kleintransporter erhalten hat. Die Nutzungsdauer f\u00fcr das Fahrzeug betr\u00e4gt jeweils f\u00fcnf Jahre.<\/p>\n\n\n\n<p><em>Bistum Speyer<br>22.09.2021<\/em><\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">\u201eJugend ohne Gott\u201c<\/h2>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Werk von \u00d6d\u00f6n von Horvath steht im Mittelpunkt der neuen Ausgabe von \u201eLiteratur am Gartenzaun\u201c<\/h3>\n\n\n\n<p><strong>Speyer &#8211; <\/strong>In der dritten Folge des Podcasts &#8222;Literatur am Gartenzaun&#8220; geht es um \u00d6d\u00f6n von Horvaths Werk &#8222;Jugend ohne Gott&#8220;. \u201eVordergr\u00fcndig ist es ein Kriminalroman, der in den ersten Jahren der Nazidiktatur spielt. Aber schnell wird klar, dass es um mehr geht. Der Kurzroman zeigt auf, wohin eine Gesellschaft ger\u00e4t, die ohne menschliche Werte ist\u201c, erl\u00e4utert Pastoralreferent Stefan Schwarzm\u00fcller, der gemeinsam mit Gymnasiallehrer Thomas Kuhn den Podcast produziert. \u201eJugend ohne Gott\u201c zeige eine Jugend, die von den Erwachsenen in ihrer Vorbildfunktion alleine gelassen wird. \u201eDabei verliert sie nicht nur Gott, sondern Gott steht hier auch f\u00fcr Wahrheit und menschliche Werte. Hochaktuell wird deutlich: eine Gesellschaft ohne Orientierung an humanen Werten wird anf\u00e4llig f\u00fcr Gewalt und Rassismus.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Die Podcast-Reihe \u201eLiteratur am Gartenzaun\u201c ist ein Angebot der Katholischen Erwachsenenbildung im Bistum Speyer.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Link zum Beitrag:<\/h4>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio\"><div class=\"wp-block-embed__wrapper\">\n<iframe loading=\"lazy\" title=\"Podcast 3: Literatur am Gartenzaun \u2013 \u00d6d\u00f6n von Horvath\" width=\"500\" height=\"281\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/fV6tnjgpFdw?feature=oembed\" frameborder=\"0\" allow=\"accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture\" allowfullscreen><\/iframe>\n<\/div><\/figure>\n\n\n\n<p><em>Bistum Speyer<br>22.09.2021<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"mh-excerpt\"><p>Musikalische Verhei\u00dfungen im Rahmen der Internationalen Musiktage Dom zu Speyer Nach gelungenem Start weitere Konzerte im Dom und anderen Kirchen der Stadt Speyer &#8211; Mit zwei ausverkauften Auff\u00fchrungen des Requiems von Wolfgang Amadeus Mozart sind <a class=\"mh-excerpt-more\" href=\"https:\/\/speyer24news.com\/?p=40684\" title=\"Kirche\">[&#8230;]<\/a><\/p>\n<\/div>","protected":false},"author":3,"featured_media":26096,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_monsterinsights_skip_tracking":false,"_monsterinsights_sitenote_active":false,"_monsterinsights_sitenote_note":"","_monsterinsights_sitenote_category":0,"footnotes":""},"categories":[120],"tags":[12923,12922,1358,12924,275,12933,12932,187,2360,5132,1461,12929,12925,12864,9693,12931,121,12930,4865,12921,182,1357,12920,12927,12928,9410,6,6059,12926],"aioseo_notices":[],"amp_enabled":true,"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/speyer24news.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/40684"}],"collection":[{"href":"https:\/\/speyer24news.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/speyer24news.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/speyer24news.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/speyer24news.com\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=40684"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/speyer24news.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/40684\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":40741,"href":"https:\/\/speyer24news.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/40684\/revisions\/40741"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/speyer24news.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/26096"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/speyer24news.com\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=40684"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/speyer24news.com\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=40684"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/speyer24news.com\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=40684"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}