{"id":40915,"date":"2021-09-26T07:53:57","date_gmt":"2021-09-26T06:53:57","guid":{"rendered":"https:\/\/speyer24news.com\/?p=40915"},"modified":"2021-09-26T07:53:59","modified_gmt":"2021-09-26T06:53:59","slug":"speyer-kultur-6","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/speyer24news.com\/?p=40915","title":{"rendered":"Speyer \/ Kultur"},"content":{"rendered":"<style type=\"text\/css\">\r\n\t.ads_top_disp{}\r\n\t.ads_top_corner_disp{ float:left; margin:0px 10px 10px 0px; }\r\n\t.ads_first_p_disp{}\r\n\t.ads_bottom_disp{}\r\n\t<\/style>\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Preistr\u00e4ger*innen der Hans-Purrmann-Preise der Stadt Speyer f\u00fcr Bildende Kunst 2021 stehen fest<\/h2>\n\n\n\n<p>In der Schlussrunde des Wettbewerbs um die Hans-Purrmann-Preise der Stadt Speyer f\u00fcr Bildende Kunst 2021 hat die hochkar\u00e4tige K\u00fcnstlerjury, der neben Leiko Ikemura (Berlin\/K\u00f6ln), Karin Kneffel (D\u00fcsseldorf\/M\u00fcnchen), Marcel Odenbach (K\u00f6ln\/D\u00fcsseldorf), Martin Liebscher (Berlin\/Offenbach) und Ben Willikens (Stuttgart) auch der Direktor des Wilhelm-Hack-Museums Ludwigshafen, Ren\u00e9 Zechlin, angeh\u00f6rt, am heutigen Tag \u00fcber die eingereichten Originalarbeiten der vorausgew\u00e4hlten K\u00fcnstlerinnen und K\u00fcnstler f\u00fcr den&nbsp;<em>F\u00f6rderpreis \u201eHans-Purrmann-Preis f\u00fcr Bildende Kunst der Stadt Speyer\u201c<\/em>&nbsp;und den&nbsp;<em>\u201eGro\u00dfen Hans-Purrmann-Preis der Stadt Speyer&#8220;<\/em>&nbsp;eingehend beraten.<\/p>\n\n\n\n<p>Nach langer und intensiver Diskussion hat sich die Gesamtjury unter der Sitzungsleitung von Oberb\u00fcrgermeisterin Stefanie Seiler und dem Kunsthistoriker Prof. Dr. Andreas Bee daf\u00fcr ausgesprochen, die Hans-Purrmann-Preise der Stadt Speyer wie folgt zu vergeben:<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Der Gro\u00dfe Hans-Purrmann-Preis der Stadt Speyer geht an Jan Paul Evers<\/h4>\n\n\n\n<p>Bei der f\u00fcnften Auflage geht der von der Hans Purrmann Stiftung ins Leben gerufene \u201eGro\u00dfe Hans Purrmann-Preis der Stadt Speyer\u201can&nbsp;<strong>Jan Paul Evers<\/strong>. Der Gro\u00dfe Preis z\u00e4hlt mit einem Preisgeld von 20.000 Euro sowie einer eigenen Katalogpublikation zu den h\u00f6chstdotierten deutschen Kunstpreisen. Honoriert werden soll eine individuelle k\u00fcnstlerische Leistung, die eine eigenst\u00e4ndig gefundene und konsequent verfolgte Thematik ausdr\u00fcckt.<\/p>\n\n\n\n<p>Der 1982 in K\u00f6ln geborene&nbsp;<strong>Jan Paul Evers<\/strong>&nbsp;studierte an der Hochschule f\u00fcr Bildende K\u00fcnste Braunschweig und wurde 2011 Meistersch\u00fcler bei Prof. D\u00f6rte Ei\u00dffeldt.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Mit&nbsp;<strong>Jan Paul Evers<\/strong>&nbsp;pr\u00e4miert die Jury einen K\u00fcnstler, der es sich zur Aufgabe gemacht hat, alternative Mittel und Wege zu finden, weiter in das fotografische analoge Bild im Labor einzugreifen. Ihn fasziniert das Medium der Fotografie deshalb, weil darin grundlegende Fragen zum Weltverh\u00e4ltnis sich gestalten lassen. Evers versteht sich zum einen als Evidenzkritiker, der auf der Projektionsfl\u00e4che der Fotografie den Abbildcharakter der Welt nachsp\u00fcrt und im \u201emediatic space\u201c (Beat Wyss) der Fotografie die Aufgabe bew\u00e4ltigt, die Pr\u00e4sentation von Wirklichkeit zu leisten, um sie in ein bisher nicht gekannte Wirkweisen zu \u00fcbersetzen. Dabei spielen Bildtitel eine ebenso gro\u00dfe Rolle, wie das fotografische Dunkelkammer-Experiment oder die Appropriation digitaler Bildstr\u00f6me.<\/p>\n\n\n\n<p>F\u00fcr den \u201eGro\u00dfen Hans Purrmann-Preis der Stadt Speyer\u201cwurde er vorgeschlagen von Prof. Hartmut Neumann und Peter Gorschl\u00fcter.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">F\u00f6rderpreis \u201eHans-Purrmann-Preis der Stadt Speyer f\u00fcr Bildende Kunst\u201c wird zweimal vergeben<\/h4>\n\n\n\n<p>Der&nbsp;<em>F\u00f6rderpreis \u201eHans-Purrmann-Preis der Stadt Speyer f\u00fcr Bildende Kunst\u201c<\/em>&nbsp;wurde 1965 anl\u00e4sslich des 85. Geburtstages von Hans Purrmann von der Stadt Speyer gestiftet und wird bereits zum 20. Mal vergeben. Der mit 6.000 Euro und einer eigenen Katalogpublikation dotierte F\u00f6rderpreis soll, so der ausdr\u00fcckliche Wunsch von Hans Purrmann, an f\u00f6rderungsw\u00fcrdige junge K\u00fcnstlerinnen und K\u00fcnstler verliehen werden, die einen europ\u00e4ischen Blick und Bezug, aber auch einen Bogen von europ\u00e4ischen Metropolen und l\u00e4ndlichen R\u00e4umen aufweisen.&nbsp; Wegen des insgesamt ungew\u00f6hnlich hohen Niveaus der Bewerbungen entschloss sich die Jury zwei F\u00f6rderpreise zu vergeben. Die Auszeichnungen erhalten die 1989 geborene M\u00fcnchnerin&nbsp;<strong>Alina Grasmann<\/strong>&nbsp;und der 1987 in Hattingen geborene&nbsp;<strong>Philipp Valenta<\/strong>.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Alina Grasmann&nbsp;<\/strong>studierte von 2009 bis 2017 an der Akademie der Bildenden K\u00fcnste in M\u00fcnchen bei Prof. Karin Kneffel und an der Universit\u00e4t f\u00fcr angewandte Kunst in Wien bei Prof. Gabriele Rothemann.Von 2017 bis 2018 lebte sie in New York City, wo sie am Artist-in-Residence-Programm der NARS Foundation Brooklyn teilnahm.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Alina Grasmanns<\/strong>&nbsp;gro\u00dfformatige Malereien gleichen traumhaften Visionen. Sie entf\u00fchrt den Betrachter in eine r\u00e4tselhafte Welt voller skurriler Andeutungen und zu Surrealismen. Die Arbeiten \u00fcberzeugen durch ihre vielf\u00e4ltigen Andeutungen und Referenzen auf die Kunstgeschichte. Das bereits umfassende \u0152uvre der jungen K\u00fcnstlerin l\u00e4sst die Jury gespannt die weitere Entwicklung erwarten.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Philipp Valenta&nbsp;<\/strong>studierte von 2007 bis 2012 an der Bauhaus-Universit\u00e4t Weimar bei Prof. Norbert Hinterberger sowie Prof. Elfi Fr\u00f6hlich und absolvierte anschlie\u00dfend im Jahr 2014 ein Gastsemester an der Kunstakademie M\u00fcnster in der Klasse der Professoren Maik und Dirk L\u00f6bbert. Nach einem Masterstudium im Bereich Metallgestaltung an der HAWK Hildesheim bei Prof. Georg Dobler wurde er Meistersch\u00fcler von Prof. Thomas Rentmeister an der Hochschule f\u00fcr Bildende K\u00fcnste Braunschweig. Er lebt und arbeitet in Duisburg.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Philipp Valenta<\/strong>&nbsp;besch\u00e4ftigt sich in seinen konzeptionellen Arbeiten vorwiegend mit Werten, Wertsch\u00f6pfungsprozessen und Verh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfigkeiten. Es entstehen Arbeiten aus den Themenbereichen Geld, Luxus, Religion und Politik. Themen aus dem Bereich Finanzm\u00e4rkte herrschen vor, sie werden durch historische Bez\u00fcge sowohl aus der Kunstgeschichte, als auch aus antiken Erz\u00e4hlungen allegorisch mit aktuellen Ereignissen aus Gesellschaft und \u00d6konomie verkn\u00fcpft.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Die Preisverleihung<\/h4>\n\n\n\n<p>Die feierliche Preisverleihung fand am Samstag, 25.\u00a0September\u00a02021 um 16\u00a0Uhr im Historischen Ratssaal Speyer f\u00fcr geladene G\u00e4ste statt. Die Festreden hielten Oberb\u00fcrgermeisterin Stefanie Seiler und Dr. Philipp Kuhn, freier Kunsthistoriker und Kurator, Baden-Baden.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Ausstellung zum Wettbewerb um die Hans-Purrmann-Preise 2021<\/h4>\n\n\n\n<p>Den acht Nominierten f\u00fcr den&nbsp;<em>\u201eGro\u00dfen Hans-Purrmann-Preis der Stadt Speyer\u201c,&nbsp;<\/em>neben Jan Paul Evers, B\u00f6hler &amp; Orendt, Julian Charri\u00e8re, Jad\u00e9 Fadojutimi, Mario Pfeifer, Katharina Schilling, Kathrin Sonntag und Fabian Treiber, sowie den zehn Finalist*innen des&nbsp;<em>F\u00f6rderpreises \u201eHans-Purrmann-Preis der Stadt Speyer f\u00fcr Bildende Kunst\u201c,<\/em>&nbsp;neben Alina Grasmann und Philipp Valenta, Enric Fort Ballester, Thorben Eggers, Bastian Gehbauer, Alexander Janz, Hanna Kaminski, Catalin Pislaru, Christian Retschlag und J\u00f6rg Sobott, richtet die Stadt Speyer im Kulturhof Flachsgasse vom 25.&nbsp;September bis zum 24. Oktober 2021 eine Ausstellung aus.<\/p>\n\n\n\n<p>Diese kann bei freiem Eintritt jeweils donnerstags bis sonntags von 11&nbsp;Uhr bis 18&nbsp;Uhr besichtigt werden. Der Zutritt ist aktuell nur mit dem Nachweis der vollst\u00e4ndigen Corona-Impfung, des Genesenenstatus oder einem tagesaktuellen, negativen Antigen-Schnelltests m\u00f6glich. Weiterhin m\u00fcssen die Kontaktdaten hinterlassen und eine medizinische Maske getragen werden. Die geltenden Abstandsregeln sowie die allgemein g\u00fcltigen Hygiene- und Schutzma\u00dfnahmen sind zu beachten. Tagesaktuelle Informationen zu den aktuell vor Ort g\u00fcltigen Corona-Regelungen sind unter&nbsp;<a href=\"https:\/\/deref-web.de\/mail\/client\/1erN5_NI5UQ\/dereferrer\/?redirectUrl=http%3A%2F%2Fwww.speyer.de%2Fcorona\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">www.speyer.de\/corona<\/a>&nbsp;zu finden.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Der Namensgeber Hans Purrmann<\/h4>\n\n\n\n<p>Die beiden Preise werden in Erinnerung an den 1880 in Speyer geborenen Maler Hans Purrmann von der Stadt Speyer und der Hans Purrmann Stiftung getragen.<br>Hans Purrmann war Sch\u00fcler von Franz von Stuck und Mitglied der \u201eBerliner Secession\u201c. In Paris z\u00e4hlte er zu den Gr\u00fcndungsmitgliedern der \u201eAcad\u00e9mie Matisse\u201c. Mit seinem Lehrer Henri Matisse blieb er lebenslang freundschaftlich verbunden. Es folgten Jahre des k\u00fcnstlerischen Erfolgs in Deutschland, Italien und im Tessin. Hans Purrmann gilt als der gro\u00dfe Kolorist Deutschlands im 20.\u00a0Jahrhundert.<br>Die Konzeption der beiden Preise orientiert sich an Purrmanns Selbstverst\u00e4ndnis und Lebensdynamik: leidenschaftlicher Antrieb, hohe Risikobereitschaft, Mut zum Experiment, Offenheit, Klarheit und Kraft in Farbe und Form und ein europ\u00e4ischer Horizont sind die herausragenden Merkmale, die in die Gegenwart zu \u00fcbersetzen sind.<\/p>\n\n\n\n<p><em>Stadtverwaltung Speyer, Kulturb\u00fcro und St\u00e4dtepartnerschaften<br>26.09.2021<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"mh-excerpt\"><p>Preistr\u00e4ger*innen der Hans-Purrmann-Preise der Stadt Speyer f\u00fcr Bildende Kunst 2021 stehen fest In der Schlussrunde des Wettbewerbs um die Hans-Purrmann-Preise der Stadt Speyer f\u00fcr Bildende Kunst 2021 hat die hochkar\u00e4tige K\u00fcnstlerjury, der neben Leiko Ikemura <a class=\"mh-excerpt-more\" href=\"https:\/\/speyer24news.com\/?p=40915\" title=\"Speyer \/ Kultur\">[&#8230;]<\/a><\/p>\n<\/div>","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_monsterinsights_skip_tracking":false,"_monsterinsights_sitenote_active":false,"_monsterinsights_sitenote_note":"","_monsterinsights_sitenote_category":0,"footnotes":""},"categories":[14],"tags":[7979,7983,7982,7977,7980,577,2200,1432],"aioseo_notices":[],"amp_enabled":true,"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/speyer24news.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/40915"}],"collection":[{"href":"https:\/\/speyer24news.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/speyer24news.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/speyer24news.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/speyer24news.com\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=40915"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/speyer24news.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/40915\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":40916,"href":"https:\/\/speyer24news.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/40915\/revisions\/40916"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/speyer24news.com\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=40915"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/speyer24news.com\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=40915"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/speyer24news.com\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=40915"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}