{"id":43928,"date":"2022-04-05T18:01:13","date_gmt":"2022-04-05T17:01:13","guid":{"rendered":"https:\/\/speyer24news.com\/?p=43928"},"modified":"2022-04-05T18:01:15","modified_gmt":"2022-04-05T17:01:15","slug":"zoo-heidelberg-freizeit-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/speyer24news.com\/?p=43928","title":{"rendered":"Zoo Heidelberg \/ Freizeit"},"content":{"rendered":"<style type=\"text\/css\">\r\n\t.ads_top_disp{}\r\n\t.ads_top_corner_disp{ float:left; margin:0px 10px 10px 0px; }\r\n\t.ads_first_p_disp{}\r\n\t.ads_bottom_disp{}\r\n\t<\/style>\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"aligncenter size-full\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" width=\"800\" height=\"178\" src=\"https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2020\/03\/Zoo-Heidelberg.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-25700\" srcset=\"https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2020\/03\/Zoo-Heidelberg.png 800w, https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2020\/03\/Zoo-Heidelberg-300x67.png 300w, https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2020\/03\/Zoo-Heidelberg-768x171.png 768w\" sizes=\"(max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><\/figure><\/div>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Kunstvolle Tiger-Zeichnung offiziell \u00fcbergeben<\/h2>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Versteigerung erm\u00f6glichte neuen Spielball f\u00fcr die Tiger im Zoo Heidelberg<\/h3>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"aligncenter size-full\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" width=\"800\" height=\"631\" src=\"https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2022\/04\/20220223_083213-Kopie_kl.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-43940\" srcset=\"https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2022\/04\/20220223_083213-Kopie_kl.jpg 800w, https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2022\/04\/20220223_083213-Kopie_kl-300x237.jpg 300w, https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2022\/04\/20220223_083213-Kopie_kl-768x606.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><figcaption>F\u00fcr 400 Euro wurde das Kunstwerk versteigert.<br><em>Foto: Zoo Heidelberg<\/em><\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p>Anl\u00e4sslich des ersten Geburtstags der Heidelberger Tiger-Drillinge Dumai, Jambi und Sabah, startete der Zoo Heidelberg Ende Februar eine besondere Aktion: Es wurde eine detailgetreue Tiger-Zeichnung, welche die junge Tigerin Dumai zeigt, versteigert. Die Versteigerung war erfolgreich: Mit 400 Euro war Renate Achterberg die H\u00f6chstbietende. Bei einem offiziellen Termin im Zoo am 5. April 2022 \u00fcberreiche der Kaufm\u00e4nnische Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer Thomas P\u00f6schko das Kunstwerk an die neue Besitzerin. \u201eIch freue mich sehr, dass ich das Kunstwerk nun nach Hause mitnehmen darf. Die Augen, die mich direkt ansehen \u2013 diesem Blick kann ich mich nicht entziehen. Das Bild kommt in unser Treppenhaus, damit ich es jedes Mal sehen kann, wenn ich die Treppe benutze!\u201c, erz\u00e4hlt Renate Achterberg. Die K\u00fcnstlerin Beate M\u00fcller hatte das Kunstwerk dem Zoo Heidelberg \u00fcberlassen. Sie zeichnete die junge Tigerin mit Pastellkreide auf Pastelmat nach einer Fotografie von Susi Fischer. Rund 25 Arbeitsstunden stecken in dem Kunstwerk.<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"aligncenter size-full\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" width=\"800\" height=\"450\" src=\"https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2022\/04\/20220405_114159_kl.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-43941\" srcset=\"https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2022\/04\/20220405_114159_kl.jpg 800w, https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2022\/04\/20220405_114159_kl-300x169.jpg 300w, https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2022\/04\/20220405_114159_kl-768x432.jpg 768w, https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2022\/04\/20220405_114159_kl-678x381.jpg 678w\" sizes=\"(max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><figcaption>Der neue Spielball f\u00fcr die Heidelberger Tiger wurde im Anschluss an die \u00dcbergabe des Kunstwerks von Thomas P\u00f6schko, Kaufm\u00e4nnischer Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer (r.), dem stellv. Revierleiter des Raubtierreviers Manuel Stumpf (r.) gemeinsam mit der H\u00f6chstbietenden Renate Achterberg (2. v. l.) und der K\u00fcnstlerin Beate M\u00fcller (2. V. r.) ins Gehege der Tiger gebracht.<br><em>Foto: Zoo Heidelberg<\/em><\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p>Herr P\u00f6schko bedankte sich bei Frau Achterberg und der K\u00fcnstlerin f\u00fcr die besondere Unterst\u00fctzung. \u201eMich hat die Idee, dieses einzigartige Bild bei einer Auktion zu versteigern, gleich begeistert. So konnten wir unserem Tiger-Nachwuchs etwas Gutes tun und den Erl\u00f6s der Auktion in den neuen Besch\u00e4ftigungsball investieren. Dass mit Frau Achterberg eine langj\u00e4hrige Unterst\u00fctzerin unseres Zoos den Zuschlag erhalten hat, freut mich besonders\u201c, sagt P\u00f6schko. Der Erl\u00f6s aus der Auktion kam direkt den Heidelberger Tigern zugute: Sie haben einen neuen, stabilen Besch\u00e4ftigungsball bekommen. Im Anschluss an die offizielle \u00dcbergabe wurde der neue Ball f\u00fcr die Raubkatzen vorbereitet. Um ihn f\u00fcr die Raubkatzen besonders interessant zu machen, wurde er mit Parfum bespr\u00fcht, das die feinen Nasen der Raubkatzen anregt. Unterschiedliche Ger\u00fcche \u2013 ob durch Gew\u00fcrze, Felle oder Parfums \u2013\u00a0 sind f\u00fcr die Tiger eine willkommene Besch\u00e4ftigung. Frau Achterberg konnte den Ball gemeinsam mit dem stellvertretenden Revierleiter Manuel Stumpf pers\u00f6nlich im Tiger-Gehege platzieren. Gemeinsam beobachteten alle Beteiligen danach &#8211; von au\u00dferhalb des Geheges \u2013 wie die Tiger die Anlage betraten und die Ver\u00e4nderung wahrnahmen: W\u00e4hrend Dumai lieber bei Ihrer Mutter Karis auf der anderen Anlage blieb, zeigten sich ihre beiden Geschwister Jambi und Sabah neugierig und erkundeten das vorbereitete Gehege. Der schwere, stabile Ball wurde sogleich gefunden, ordentlich beschnuppert und wird f\u00fcr die jungen Tiger noch eine Weile ein besonderes Spielzeug sein. \u201eUnsere Tiger im Zoo Heidelberg besch\u00e4ftigen sich sehr gerne mit unterschiedlichen Materialien, daher wechseln wir immer zwischen Kartons, B\u00e4llen oder Seilen, an denen Futter h\u00e4ngt ab. An so einem Spielball, der stabil genug ist, den Krallen und Z\u00e4hnen standzuhalten, k\u00f6nnen sie sich nun richtig austoben!\u201c, freut sich Stumpf.<\/p>\n\n\n\n<p><em>Text: Tiergarten Heidelberg gGmbH Foto: Zoo Heidelberg<br>05.04.2022<\/em><\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Ge\u00e4nderte Zutritts-Regeln in den Zoo ab 3. April 2022<\/h2>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Zoo-Eintritt ohne 3G m\u00f6glich \u2013 Maskenpflicht in Innenr\u00e4umen bleibt bestehen<\/h3>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"aligncenter size-full\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" width=\"800\" height=\"533\" src=\"https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2022\/04\/P3130624_kl.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-43939\" srcset=\"https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2022\/04\/P3130624_kl.jpg 800w, https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2022\/04\/P3130624_kl-300x200.jpg 300w, https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2022\/04\/P3130624_kl-768x512.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><figcaption>Die Sumatra-Tiger im Zoo Heidelberg genie\u00dfen die Sonnenstrahlen.<br><em>Foto: Petra Medan<\/em><\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p>Anfang April \u00e4ndern sich erneut die Zugangsregelungen f\u00fcr den Eintritt in den Zoo Heidelberg w\u00e4hrend der Corona-Pandemie. Ab Sonntag, 3. April 2022, ist ein Zoobesuch ohne weiteren Nachweis zu Impf-, Test- oder Genesenen-Status m\u00f6glich. Tickets f\u00fcr den Zoo Heidelberg k\u00f6nnen sowohl online als auch direkt vor Ort gekauft werden. Im Rahmen der F\u00fcrsorge f\u00fcr Tiere und Mitarbeiter beh\u00e4lt der Zoo in allen Innenr\u00e4umen eine Maskenpflicht vorerst bei. Zoobesucher werden gebeten, sich vor dem Zoobesuch auf der Webseite unter <a href=\"http:\/\/www.zoo-heidelberg.de\/coronainfo\">www.zoo-heidelberg.de\/coronainfo<\/a> \u00fcber die aktuell geltenden Regelungen zu informieren.<\/p>\n\n\n\n<p>Um unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, aber auch unsere Tiere vor einer Infektion mit dem Coronavirus zu sch\u00fctzen, besteht im Zoo Heidelberg weiterhin die Pflicht, in den Innenr\u00e4umen eine medizinische Mund-Nasen-Maske oder eine FFP2-Maske zu tragen. Insbesondere im Raubtier- und Affenhaus leben Tiere, die als besonders empf\u00e4nglich f\u00fcr das Coronavirus gelten. Ebenso sch\u00fctzt die Maskenpflicht in Innenr\u00e4umen auch die Zoo-Mitarbeiter vor einer Infektion, welche sich durch Krankheit oder Quarant\u00e4ne wiederum negativ auf die Versorgung der Tiere auswirken w\u00fcrde.<\/p>\n\n\n\n<p>Im Freien ist das Tragen einer FFP2-Maske nicht erforderlich, es sollte jedoch auch hier weiterhin auf den Mindestabstand zu anderen Personen geachtet werden. So k\u00f6nnen alle Besucher den Fr\u00fchling genie\u00dfen und sich auf einen farbenfrohen Zoo freuen: Auf den Wiesen bl\u00fchen Tulpen, Hyazinthen und Narzissen und an den Str\u00e4uchern sprie\u00dfen die Knospen. Perlh\u00fchner laufen schnatternd durch die farbenfrohen Blumenwiesen und kreuzen die Besucherwege. Im Gehege der Erdm\u00e4nnchen wird tatkr\u00e4ftig gebuddelt und die Pr\u00e4riehunde sind aus ihrem Bau gekommen. Die drei jungen Tiger, die im letzten Fr\u00fchjahr im Zoo Heidelberg zur Welt kamen, genie\u00dfen die warmen Temperaturen und zeigen ihre individuellen Fellzeichnungen im Sonnenlicht.<\/p>\n\n\n\n<p>Aktiv den Zoo erleben ist mit den Angeboten der Zoo-Akademie m\u00f6glich. F\u00fcr einzelne Workshops in den Osterferien gibt es noch freie Pl\u00e4tze: Wer Nisthilfen f\u00fcr Wildbienen bauen m\u00f6chte oder in einem Labor in die Welt der Wissenschaft abtauchen m\u00f6chte, sichert sich noch schnell ein Ticket. Gef\u00fchrte Rundg\u00e4nge, bei denen auch Erwachsene viel Neues erfahren k\u00f6nnen, geben besondere Einblicke in das Leben der Zootiere. Termine hierf\u00fcr k\u00f6nnen beliebig nach Absprache vereinbart werden. Mehr Infos zu den Angeboten gibt es unter <a href=\"http:\/\/www.zoo-akademie.org\">www.zoo-akademie.org<\/a>.<\/p>\n\n\n\n<p><em>Text: Tiergarten Heidelberg gGmbH Foto: Zoo Heidelberg \/ Petra Medan<br>31.03.2022<\/em><\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Gl\u00e4nzende Aussichten: Auf die Perspektive kommt es an<\/h2>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Neue Sonderausstellung im Zoo Heidelberg er\u00f6ffnet<\/h3>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"aligncenter size-full\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" width=\"600\" height=\"597\" src=\"https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2022\/04\/Titelbild-Glaenzende-Aussichten.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-43938\" srcset=\"https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2022\/04\/Titelbild-Glaenzende-Aussichten.jpg 600w, https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2022\/04\/Titelbild-Glaenzende-Aussichten-300x300.jpg 300w, https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2022\/04\/Titelbild-Glaenzende-Aussichten-150x150.jpg 150w\" sizes=\"(max-width: 600px) 100vw, 600px\" \/><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p>In der Ausstellung Gl\u00e4nzende Aussichten, die ab sofort bis Mitte Juni im Zoo Heidelberg zu sehen ist, wagen 40 Karikaturistinnen und Karikaturisten humorvoll einen kritischen Blick auf die Herausforderungen unserer Zeit. Auf witzige, verbl\u00fcffende und manchmal erschreckende Weise werden Themen wie Klimawandel, Hunger, Menschenrechte oder Globalisierung dargestellt. Die insgesamt 99 Karikaturen beleuchten die dunklen Seiten des westlichen Lebensstils und konfrontieren die Betrachter mit den Zusammenh\u00e4ngen zwischen Weltpolitik und dem eigenen Verhalten. Dabei zeigen sie ambivalente Perspektiven auf, die zum schmunzelnden Kopfsch\u00fctteln veranlassen und vielleicht f\u00fcr eine Portion Selbstreflektion sorgen.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Ausstellung wurde konzipiert und realisiert von MISEREOR, dem katholischen Hilfswerk f\u00fcr Entwicklungszusammenarbeit aus Aachen. \u201eEin herzhaftes Lachen hilft oft mehr als der erhobene Zeigefinger, um etwas zu ver\u00e4ndern\u201c, sagt MISEREOR-Hauptgesch\u00e4ftsf\u00fchrer Pirmin Spiegel. \u201eIndem die Karikaturen uns zum Lachen bringen, regen Sie zum Nachdenken an und fordern zum Handeln auf.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Im Zoo Heidelberg wird die Ausstellung nun einer breiten Masse zug\u00e4nglich. Sowohl Familien mit Kindern als auch junge Paare, Schulklassen oder private Gruppen z\u00e4hlen zu den regelm\u00e4\u00dfigen Zoobesuchern. Sie alle haben ganz individuelle Ber\u00fchrpunkte mit den einzelnen Themen. \u201eJeder wird seine Karikatur finden \u2013 und sich vielleicht irgendwo wiedererkennen. In unserem Einsatz f\u00fcr die Natur wollen wir alle Menschen mitnehmen und keinen Bereich des Lebens aussparen. Die Karikaturen machen tief ber\u00fchrend deutlich, dass jeder etwas tun kann. Fangen wir damit heute noch an!\u201c, sagt Zoodirektor Dr. Klaus W\u00fcnnemann.<\/p>\n\n\n\n<p>Einige Mitarbeiter im Zoo haben bereits ihre Lieblingsst\u00fccke unter den Zeichnungen entdeckt. F\u00fcr Susanne Kurz, Mitarbeiterin in der Verwaltung, ist eine Karikatur zum Thema Mobilit\u00e4t von Bedeutung. Zu sehen sind zwei Frauen, die mit einem gro\u00dfen Auto zum Naturkost-Supermarkt fahren. Eine betont, dass ihr f\u00fcr die Umwelt kein Weg zu weit sei. \u201eDiese Karikatur ist f\u00fcr mich ein Beispiel daf\u00fcr, dass bereits ein Umdenken stattgefunden hat, aber leider nicht zu Ende gedacht wurde. Heute sollte sich jeder \u00fcber das eigene Mobilit\u00e4tsverhalten Gedanken machen und \u00fcberlegen, ob manche Fahrten wirklich notwendig sind. Ehrlich gesagt muss ich mir da an die eigene Nase fassen. In der Vergangenheit habe ich aus reiner Bequemlichkeit kurze Strecken mit dem Auto zur\u00fcckgelegt. Inzwischen ist es anders: Kurze Strecken lege ich zu Fu\u00df oder mit dem Rad zur\u00fcck. Besonders Fahrten \u00fcbers Feld zu den ortsans\u00e4ssigen Bauern lassen sich mit einer Radtour verbinden.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Lukas Frese, Leiter des Techniklabors, hat eine andere Karikatur zum Nachdenken angeregt: Ein Mann reinigt den Gehweg. Um seinen R\u00fccken zu schonen, benutzt er nicht den Besen, sondern einen \u00fcbergro\u00dfen Laubbl\u00e4ser. \u201eF\u00fcr mich dr\u00fcckt die Karikatur sehr gut aus, wie schwierig es manchmal sein kann, die eigenen Annahmen und das \u201aBrett vorm Kopf\u2018 beiseite zu legen und sein Verhalten zu \u00fcberdenken. Statt ein kleines pers\u00f6nliches Opfer zu bringen und die scheinbar m\u00fchsamere Handarbeit mit dem Besen zu w\u00e4hlen, schnallt sich die Hauptperson ein Unget\u00fcm von Laubbl\u00e4ser um, ohne dessen Auswirkungen auf den R\u00fccken und im \u00fcbertragenen Sinn auf die Umwelt zu beachten. Auch in unseren technischen Workshops im Zoo vermitteln wir gerne, dass Maschinen nicht automatisch gut sind: technische Neuentwicklungen entfalten nur bei sinnvoller Anwendung ihr nachhaltiges Potenzial!\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Wer selbst herausfinden m\u00f6chte, welche Karikatur eher zum Schmunzeln verleitet oder wo das Lachen vielleicht im Halse stecken bleibt, hat t\u00e4glich die M\u00f6glichkeit dazu. Die Sonderausstellung im Roten Saal der Explo-Halle ist ab 10 Uhr ge\u00f6ffnet. Der Zugang zur Ausstellung ist bereits im Eintrittspreis des Zoos enthalten.<\/p>\n\n\n\n<p><em>Tiergarten Heidelberg gGmbH<br>25.03.2022<\/em><\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Fr\u00fchlingsgef\u00fchle bei den Zootieren?<\/h2>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Vom Suchen und Finden der tierischen Liebesp\u00e4rchen<\/h3>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"aligncenter size-full\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" width=\"800\" height=\"543\" src=\"https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2022\/04\/20220316_143432_kl.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-43936\" srcset=\"https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2022\/04\/20220316_143432_kl.jpg 800w, https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2022\/04\/20220316_143432_kl-300x204.jpg 300w, https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2022\/04\/20220316_143432_kl-768x521.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><figcaption>Immer der Nase nach: Ein Ringelschwanzmungo findet die Duftmarkierung des anderen sehr anziehend.<br><em>Foto: Zoo Heidelberg<\/em><\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p>Krokusse, Tulpen und Narzissen bl\u00fchen auf den Wiesen im Zoo Heidelberg und an den Str\u00e4uchern zeigt sich das erste Gr\u00fcn. Die fr\u00fchlingshaften Temperaturen sind ideal, um zwischen Elefanten, Tigern, L\u00f6wen und Flamingos einen erholsamen Tag zu verbringen. Sowohl die Zoobesucher als auch die Zootiere genie\u00dfen die w\u00e4rmenden Sonnenstrahlen \u2013 und bei manchen tierischen Bewohnern kommen dabei wahre Fr\u00fchlingsgef\u00fchle auf!<\/p>\n\n\n\n<p>Bereits seit mehreren Jahren leben die beiden Ringelschwanzmungos in trauter Nachbarschaft im Zoo Heidelberg. Durch ein Gitter zwischen ihren beiden Gehegen hatten sie regelm\u00e4\u00dfig Sicht- und Riechkontakt, es fanden sogar erste Treffen statt. Diese Zusammenk\u00fcnfte waren jedoch eher verhalten und zeugten nicht von besonders gro\u00dfer Anziehungskraft zwischen den beiden Raubtieren. Seit ein paar Tagen ist alles anders: Sie \u201edaten\u201c sich t\u00e4glich und zeigen gro\u00dfes Interesse aneinander. Die Tierpfleger erkennen dies durch bestimmte positive Verhaltensweisen: Die Ringelschwanzmungos keckern und spielen miteinander, lecken sich gegenseitig das Fell und setzen Duftmarkierungen im Gehege ab. Eine Paarung konnte noch nicht beobachtet werden, jedoch sind diese Anzeichen die besten Voraussetzungen daf\u00fcr\u2026<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"aligncenter size-full\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" width=\"800\" height=\"543\" src=\"https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2022\/04\/InkaSeeschwalbe_ZooHD-2020_01_04_64A00907_kl.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-43935\" srcset=\"https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2022\/04\/InkaSeeschwalbe_ZooHD-2020_01_04_64A00907_kl.jpg 800w, https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2022\/04\/InkaSeeschwalbe_ZooHD-2020_01_04_64A00907_kl-300x204.jpg 300w, https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2022\/04\/InkaSeeschwalbe_ZooHD-2020_01_04_64A00907_kl-768x521.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><figcaption>Inkaseeschwalbe im Zoo Heidelberg.<br><em>Archivfoto: Peter Bastian\/Zoo Heidelberg<\/em><\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p>Das Stinktierweibchen im Zoo Heidelberg wartet noch auf den Richtigen. Sie ist gerade erst aus ihrer Winterruhe erwacht und soll in diesem Fr\u00fchjahr einen neuen Partner bekommen. Wenn sich die beiden gut riechen k\u00f6nnen, k\u00f6nnten sie im n\u00e4chsten Winter die kalten Tage gemeinsam in einer mit Gras und Stroh gepolsterten Erdh\u00f6hle verbringen. Stinktiere halten Winterruhe und verlassen die H\u00f6hle nur selten.<\/p>\n\n\n\n<p>Sie schlafen w\u00e4hrenddessen viel und nehmen wenig Nahrung zu sich. Mit steigenden Temperaturen kommen sie wieder aus ihrem Bau. Der Zoo hofft, dass sich das Stinktierweibchen mit ihrem neuen Partner gut verstehen wird und bei beiden vielleicht sogar erste Fr\u00fchlingsgef\u00fchle aufkommen.<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"aligncenter size-full\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" width=\"800\" height=\"543\" src=\"https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2022\/04\/20220209-HK0097_kl.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-43937\" srcset=\"https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2022\/04\/20220209-HK0097_kl.jpg 800w, https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2022\/04\/20220209-HK0097_kl-300x204.jpg 300w, https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2022\/04\/20220209-HK0097_kl-768x521.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><figcaption>Die St\u00f6rche im Zoo haben die gro\u00dfen Nester bezogen und bereiten sich f\u00fcr die Brutsaison vor.<br><em>Foto: Heidrun Knigge\/Zoo Heidelberg<\/em><\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p>Die Inkaseeschwalben und St\u00f6rche sind schon einen Schritt weiter: Auf den B\u00e4umen und D\u00e4chern im Zoo sieht man die Storchenpaare beim gemeinsamen Nestbau oder bei der Paarung \u2013 sie haben ihre Partner f\u00fcr diesen Sommer bereits gefunden. Die Inkaseeschwalben im K\u00fcstenpanorama genie\u00dfen die fr\u00fchlingshaften Tage in ihrem Au\u00dfengehege und besetzen nach und nach die Brutk\u00e4sten. \u201eWir sind sehr froh, dass die Inkaseeschwalben nach der Aufstallung aufgrund des Vogelgrippe-Ausbruchs Anfang des Jahres doch so schnell mit dem Br\u00fcten begonnen haben und hoffen, dass die Aufzucht der Jungv\u00f6gel \u00fcber den Sommer ebenfalls gut gelingt\u201c, freut sich Vogelkurator Dr. Eric Diener.<\/p>\n\n\n\n<p>Wer den tierischen Liebespaaren einen Besuch abstatten m\u00f6chte, hat ab sofort wieder etwas mehr Zeit daf\u00fcr, denn im Fr\u00fchling verl\u00e4ngert der Zoo seine \u00d6ffnungszeiten. Im M\u00e4rz ist der Zoo Heidelberg von 9 bis 18 Uhr ge\u00f6ffnet, ab April von 9 bis 19 Uhr. Ausreichend Gelegenheit f\u00fcr einen Tagesausflug mit Freunden, einen Nachmittag mit der Familie oder f\u00fcr einen Spaziergang nach der Arbeit.<\/p>\n\n\n\n<p><em>Text: Tiergarten Heidelberg gGmbH Foto: Zoo Heidelberg \/ Heidrun Knigge &amp; Peter Bastian<br>18.03.2022<\/em><\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">\u201eIch geh\u2018 mal kurz die Welt retten!\u201c<\/h2>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Kostenloses Projektangebot f\u00fcr Schulen im Zoo Heidelberg<\/h3>\n\n\n\n<p><strong>Wie kann ich mit meinem eigenen Verhalten die Welt ein kleines St\u00fcck besser machen? Was ist f\u00fcr den Umweltschutz wichtig? Und was bedeutet Nachhaltigkeit? Beim Workshop \u201eIch geh\u2018 mal kurz die Welt retten\u201c werden Schulklassen zu einem 3-st\u00fcndigen Projekttag in den Zoo Heidelberg eingeladen. Der Zoo als au\u00dferschulischer Lernort erm\u00f6glicht den Sch\u00fclern eine direkte, emotionale Naturerfahrung. Das Projekt \u201eIch geh&#8216; mal kurz die Welt retten\u201c ist ein Angebot im Rahmen des Programms \u201eNachhaltigkeit lernen \u2013 Kinder gestalten Zukunft\u201c der Baden-W\u00fcrttemberg Stiftung in Kooperation mit der <a href=\"http:\/\/www.heidehof-stiftung.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Heidehof Stiftung<\/a>. Es richtet sich an Sch\u00fcler aus Grundschulen und weiterf\u00fchrenden Schulen (5.-8. Klasse). Durch die besondere F\u00f6rderung ist f\u00fcr die teilnehmenden Gruppen lediglich der Zooeintritt zu entrichten.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"aligncenter size-full\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" width=\"800\" height=\"533\" src=\"https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2022\/04\/P2620431_kl.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-43934\" srcset=\"https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2022\/04\/P2620431_kl.jpg 800w, https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2022\/04\/P2620431_kl-300x200.jpg 300w, https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2022\/04\/P2620431_kl-768x512.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><figcaption>Wie man mit seinem eigenen Verhalten positiven Einfluss auf den Erhalt der Biodiversit\u00e4t nehmen kann, ist Thema beim Workshop \u201eIch geh\u2018 mal kurz die Welt retten\u201c, den der Zoo f\u00fcr Schulklassen kostenlos anbietet. Konkret wird am Gehege der Roloway-Meerkatzen erkl\u00e4rt, wie die Produktion von Mobiltelefonen und die Bedrohung der Tiere in den Regenw\u00e4ldern zusammenh\u00e4ngen.<br><em>Foto: Petra Medan\/Zoo Heidelberg<\/em><\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p>\u201eDas neue Projekt ist eine einzigartige M\u00f6glichkeit f\u00fcr Lehrkr\u00e4fte, das abstrakte Thema Artenschutz handlungsorientiert und praxisnah zu gestalten. Im Zoo wird direkt vor den Gehegen ausgew\u00e4hlter bedrohter Tierarten mit den Sch\u00fclern gemeinsam erarbeitet, wie sie sich selbst f\u00fcr den Erhalt von Tierarten und der Natur einsetzen k\u00f6nnen. Ziel des Projektes ist es \u2013 ganz im Sinne der Bildung f\u00fcr nachhaltige Entwicklung \u2013 den Sch\u00fclern Handlungs-alternativen f\u00fcr eine bessere Zukunft an die Hand zu geben\u201c, erkl\u00e4rt Zoop\u00e4dagogin Daniela Beckert.<\/p>\n\n\n\n<p>Los geht der Projekttag mit einem spannenden gef\u00fchrten Rundgang durch den Zoo \u2013 selbstverst\u00e4ndlich mit vielen anschaulichen Materialien, wie Federn, Knochen oder Fellen im Gep\u00e4ck. Spielerisch lernen die Sch\u00fcler dabei, wie wichtig der Erhalt der biologischen Vielfalt f\u00fcr unsere Zukunft ist und wie sie durch ihr Verhalten dazu beitragen k\u00f6nnen, dass Lebensr\u00e4ume erhalten bleiben. Zudem wird erarbeitet, wie die Lebensbedingungen zahlreicher Tierarten, aber auch von uns Menschen, verbessert werden k\u00f6nnen. Die Nachhaltigkeits-themen werden direkt an den Tiergehegen besprochen. Die Zootiere wirken als Sympathietr\u00e4ger und erm\u00f6glichen es, einen emotionalen Bezug zum Thema herzustellen: Im Bauernhof wird der Zusammenhang zwischen unserem Fleischkonsum und der Haltung von Nutztieren wie H\u00fchner oder Schweinen deutlich, bei den M\u00e4hnenrobben lernen die Sch\u00fcler, was eine Plastikt\u00fcte mit der Verschmutzung der Weltmeere zu tun hat. Wie das eigene Handy mit den bedrohten Affenarten in den Regenw\u00e4ldern der Erde zusammenh\u00e4ngt, ist Thema bei den Roloway-Meerkatzen im Gro\u00dfen Affenhaus. Die anschlie\u00dfende Arbeit in Kleingruppen bringt den Projektteilnehmern handlungsorientiert und alltagsnah die Auswirkungen des Handelns unserer Gesellschaft auf unsere Erde n\u00e4her und zeigt Wege zu einem verantwortungsvollen und zukunftsf\u00e4higen Lebensstil auf.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Inhalte des Projekts werden auf die jeweilige Klassenstufe abgestimmt, zur Vor- und Nachbereitung der Zoobesuche werden den Lehrkr\u00e4ften passende und altersgerechte Materialien kostenlos zur Verf\u00fcgung gestellt. Das Projekt macht die jungen Weltretter \u2013 ganz im Sinne der Nachhaltigkeit \u2013 fit f\u00fcr die Zukunft. Interessierter Lehrkr\u00e4fte finden weitere Informationen zum Angebot und Terminanfragen unter <a href=\"http:\/\/www.zoo-akademie.org\/de\/projekte\/ich-geh-mal-kurz-welt-retten\"><em>www.zoo-akademie.org\/de\/projekte\/ich-geh-mal-kurz-welt-retten<\/em><\/a><em>.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><em>Text: Tiergarten Heidelberg gGmbH Foto: Zoo Heidelberg \/ Petra Medan<br>08.03.2022<\/em><\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Entspannte Rote Riesen im Zoo Heidelberg<\/h2>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Regelm\u00e4\u00dfiges Training sorgt f\u00fcr ausgeglichene K\u00e4ngurus<\/h3>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"aligncenter size-full\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" width=\"800\" height=\"543\" src=\"https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2022\/04\/P3110851_b.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-43930\" srcset=\"https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2022\/04\/P3110851_b.jpg 800w, https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2022\/04\/P3110851_b-300x204.jpg 300w, https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2022\/04\/P3110851_b-768x521.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><figcaption>Die K\u00e4nguru-Gro\u00dffamilie liegt entspannt in der Sonne.<br><em>Foto: Petra Medan\/Zoo Heidelberg<\/em><\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p>Die K\u00e4nguru-Familie im Zoo Heidelberg hat sich im vergangenen Jahr vergr\u00f6\u00dfert. Die drei Jungtiere, die Ende 2021 auf die Welt gekommen sind, haben sich sehr gut entwickelt und zeigen sich den Besuchern nun beim gemeinsamen Spielen. Der j\u00fcngste H\u00fcpfer hat erst vor wenigen Wochen den m\u00fctterlichen Beutel verlassen. Insgesamt lebt die \u201ekleine Gro\u00dffamilie\u201c sehr friedlich und ausgeglichen zusammen. Gegen\u00fcber den Tierpflegern zeigen sich die Tiere ebenfalls entspannt \u2013 ein besonderes Detail, welches das erfreuliche Ergebnis von viel Training mit der ganzen K\u00e4nguru-Familie ist.<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"aligncenter size-full\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" width=\"800\" height=\"543\" src=\"https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2022\/04\/P3120703_b.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-43931\" srcset=\"https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2022\/04\/P3120703_b.jpg 800w, https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2022\/04\/P3120703_b-300x204.jpg 300w, https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2022\/04\/P3120703_b-768x521.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><figcaption>Die Tierpfleger k\u00f6nnen sich den K\u00e4ngurus dank eines besonderen Vertrauenstrainings auf der Anlage n\u00e4hern. Die Tiere bleiben dabei ruhig und fressen weiter.<br><em>Foto: Petra Medan\/Zoo Heidelberg<\/em><\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p>Im Zoo Heidelberg leben sieben K\u00e4ngurus, davon drei Weibchen, ein M\u00e4nnchen und drei Jungtiere. \u201eUnsere Gruppe versteht sich sehr gut, die Weibchen kommen gut miteinander aus und unser M\u00e4nnchen ist ein sehr umg\u00e4nglicher K\u00e4nguru-Bock. F\u00fcr ein bisschen Action sorgen die drei Jungtiere, wenn sie ihren Spieltrieb ausleben und mit viel Geschwindigkeit \u00fcber die Anlage h\u00fcpfen\u201c, erkl\u00e4rt Norman H\u00e4nel, Revierleiter im Tiere-Live-Revier. Ruhezeiten werden dennoch eingehalten: \u201eWenn unsere Roten Riesenk\u00e4ngurus nicht gerade fressen, sieht man sie oft gemeinsam beim Sonnenbaden. Dann liegt die gesamte Gruppe ganz entspannt mit geschlossene Augen auf der Wiese und l\u00e4sst sich von den Sonnenstrahlen w\u00e4rmen.\u201c<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"aligncenter size-full\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" width=\"500\" height=\"667\" src=\"https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2022\/04\/IMG-20220107-WA0001_b2.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-43932\" srcset=\"https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2022\/04\/IMG-20220107-WA0001_b2.jpg 500w, https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2022\/04\/IMG-20220107-WA0001_b2-225x300.jpg 225w\" sizes=\"(max-width: 500px) 100vw, 500px\" \/><figcaption>Die K\u00e4ngurus lassen sich von den Tierpflegern ber\u00fchren. Tastkontrollen des Fells oder der Gliedma\u00dfen sind dadurch entspannt m\u00f6glich.<br><em>Foto: Zoo Heidelberg<\/em><\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p>Dass die Heidelberger K\u00e4ngurus so ausgeglichen sind, hat mehrere Gr\u00fcnde. Zum einen k\u00f6nnen sie tags\u00fcber und nachts selbst entscheiden, ob sie sich im Stall oder auf der Au\u00dfenanlage aufhalten m\u00f6chten. Zum anderen haben die Tierpfleger im Gehege mehrere Futterstellen angelegt und durch Holzhaufen Sichtbarrieren geschaffen. \u201eUnsere Tiere haben so jederzeit die M\u00f6glichkeit, Abstand voneinander zu nehmen, wenn sie es brauchen. Denn auch K\u00e4ngurus m\u00f6chten nicht immer dauerhaft mit allen Familienmitgliedern zusammen sein. Aufkommenden Konflikten k\u00f6nnen sie so selbst\u00e4ndig aus dem Weg gehen\u201c, erkl\u00e4rt H\u00e4nel. Der wichtigste Baustein in Sachen \u201eEntspannungstraining\u201c ist jedoch die Arbeit mit den Tieren selbst. \u201eWir Tierpfleger haben mit allen Gruppenmitgliedern Schritt f\u00fcr Schritt ein positives Vertrauenstraining aufgebaut. K\u00e4ngurus sind Fluchttiere, das hei\u00dft, sie m\u00f6chten vor allem, was ihnen unbekannt ist und gef\u00e4hrlich scheint, wegrennen. Zus\u00e4tzlich sind sie \u00e4u\u00dferst stressanf\u00e4llig und brauchen lange, bis sie sich wieder beruhigt haben. Durch das Training lernen sie, dass wir Tierpfleger keine Gefahr in ihrer Umgebung darstellen. Wenn wir uns um sie k\u00fcmmern, m\u00fcssen wir ja h\u00e4ufiger in ihre N\u00e4he kommen\u201c, erkl\u00e4rt H\u00e4nel. Am Anfang der Trainingseinheiten haben die Tierpfleger mit den K\u00e4ngurus ge\u00fcbt, dass die Beuteltiere auf Zuruf kommen. Wenn es geklappt hat, gab es eine Belohnung. Inzwischen ist das Team einige Schritte weiter. \u201eWir k\u00f6nnen z. B. den Bauch der K\u00e4ngurus ber\u00fchren, um das Geschlecht zu bestimmen. Ertasten wir einen Beutel, k\u00f6nnen wir sicher sein, dass es ein Weibchen ist. Bei den Jungtieren \u00fcben wir das Ber\u00fchren von Geburt an, die kennen es gar nicht anders\u201c, erkl\u00e4rt der Revierleiter. Ebenso versetzen die allt\u00e4glichen Arbeiten, wie die regelm\u00e4\u00dfige S\u00e4uberung des Geheges oder das F\u00fcttern, die roten Riesen inzwischen nicht mehr in Stress. Die Tierpfleger k\u00f6nnen sich sogar zeitweise gemeinsam mit ihnen auf der Anlage aufhalten, ohne dass die K\u00e4ngurus das Weite suchen. Sie bleiben ruhig. Ein richtig gutes Ergebnis, dank des t\u00e4glichen \u201eEntspannungstrainings\u201c.<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"aligncenter size-full\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" width=\"500\" height=\"667\" src=\"https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2022\/04\/20220120_134456_011_saved_b.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-43933\" srcset=\"https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2022\/04\/20220120_134456_011_saved_b.jpg 500w, https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2022\/04\/20220120_134456_011_saved_b-225x300.jpg 225w\" sizes=\"(max-width: 500px) 100vw, 500px\" \/><figcaption>Tastkontrollen der Gliedma\u00dfen.<br><em>Foto: Zoo Heidelberg<\/em><\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Das gr\u00f6\u00dfte Beuteltier der Welt<\/h4>\n\n\n\n<p>Das Rote Riesenk\u00e4nguru ist das gr\u00f6\u00dfte Beuteltier der Welt. K\u00e4ngurus stammen vom Australischen Kontinent und bewohnen dort trockene und halbtrockene Gebiete. Auf dem t\u00e4glichen Speiseplan stehen Gras, Heu, oder Gem\u00fcse. Das genaue Geburtsdatum der Jungtiere kann nur gesch\u00e4tzt werden: K\u00e4ngurus werden mit etwa 30 Tagen geboren. Dann haben sie die Gr\u00f6\u00dfe eines Gummib\u00e4rchens und wandern unbemerkt durch das Fell in den Beutel der Mutter, wo sie weiter heranwachsen. Erst mit rund drei Monaten strecken sie das erste Mal das K\u00f6pfchen aus dem Beutel und zeigen sich. Ab diesem Alter wagen sie sich nach drau\u00dfen, kehren jedoch immer wieder zur\u00fcck in den Beutel, um etwas zu trinken oder um sich auszuruhen. Ab einem Alter von etwa acht Monaten verlassen sie den Beutel der Mutter komplett.<\/p>\n\n\n\n<p><em>Text: Tiergarten Heidelberg gGmbH Foto: Zoo Heidelberg \/ Petra Medan<br>18.02.2022<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"mh-excerpt\"><p>Kunstvolle Tiger-Zeichnung offiziell \u00fcbergeben Versteigerung erm\u00f6glichte neuen Spielball f\u00fcr die Tiger im Zoo Heidelberg Anl\u00e4sslich des ersten Geburtstags der Heidelberger Tiger-Drillinge Dumai, Jambi und Sabah, startete der Zoo Heidelberg Ende Februar eine besondere Aktion: Es <a class=\"mh-excerpt-more\" href=\"https:\/\/speyer24news.com\/?p=43928\" title=\"Zoo Heidelberg \/ Freizeit\">[&#8230;]<\/a><\/p>\n<\/div>","protected":false},"author":3,"featured_media":36650,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_monsterinsights_skip_tracking":false,"_monsterinsights_sitenote_active":false,"_monsterinsights_sitenote_note":"","_monsterinsights_sitenote_category":0,"footnotes":""},"categories":[11,6779],"tags":[201,12662,13699,57,13701,13702,13703,13700,10681,10680,13696,7608,142,141,13698,13697],"aioseo_notices":[],"amp_enabled":true,"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/speyer24news.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/43928"}],"collection":[{"href":"https:\/\/speyer24news.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/speyer24news.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/speyer24news.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/speyer24news.com\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=43928"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/speyer24news.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/43928\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":43942,"href":"https:\/\/speyer24news.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/43928\/revisions\/43942"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/speyer24news.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/36650"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/speyer24news.com\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=43928"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/speyer24news.com\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=43928"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/speyer24news.com\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=43928"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}