{"id":46120,"date":"2022-05-16T07:57:24","date_gmt":"2022-05-16T06:57:24","guid":{"rendered":"https:\/\/speyer24news.com\/?p=46120"},"modified":"2022-05-16T07:57:27","modified_gmt":"2022-05-16T06:57:27","slug":"kirchen-7","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/speyer24news.com\/?p=46120","title":{"rendered":"Kirchen"},"content":{"rendered":"<style type=\"text\/css\">\r\n\t.ads_top_disp{}\r\n\t.ads_top_corner_disp{ float:left; margin:0px 10px 10px 0px; }\r\n\t.ads_first_p_disp{}\r\n\t.ads_bottom_disp{}\r\n\t<\/style>\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Reaktionen auf die Entscheidung von Andreas Sturm und den Wechsel im Amt des Generalvikars<\/h2>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Di\u00f6zesanversammlung, Katholikenrat und BDKJ nehmen Stellung \u2013 Dank und W\u00fcrdigung seines Engagements im Bistum<\/h3>\n\n\n\n<p><strong>Speyer &#8211; <\/strong>Die Entscheidung von Andreas Sturm, vom Amt des Generalvikars zur\u00fcckzutreten und aus dem Dienst des Bistums auszuscheiden, hat viele Reaktionen ausgel\u00f6st. In Stellungnahmen \u00e4u\u00dfern sich der Vorstand der Di\u00f6zesanversammlung, der Katholikenrat und der BDKJ.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Stellungnahme des Vorstandes der Di\u00f6zesanversammlung<\/h4>\n\n\n\n<p>Die Entscheidung von Andreas Sturm, sein Amt als Generalvikar im Bistum Speyer abzugeben, macht uns betroffen. Zusammen mit seinen vielf\u00e4ltigen Aufgaben, die die Position des Generalvikars mit sich bringt, ist es in der momentanen kirchlichen Situation nachvollziehbar, dass dieses Wirken sehr viel Kraft kostet. F\u00fcr unsere altkatholischen Schwestern und Br\u00fcder wird er als Seelsorger ein Segen sein.<\/p>\n\n\n\n<p>Andreas Sturm hat viele Themen in unserem Bistum vorangebracht. Gemeinsamt mit haupt- und ehrenamtlich engagierten Menschen hat der das synodale Gremium unseres Bistums mit auf den Weg gebracht. Er stand in den letzten vier Jahren seiner Amtszeit als Generalvikar vor allem f\u00fcr die Aufarbeitung des Missbrauchs in der katholischen Kirche und f\u00fcr Geschlechtergerechtigkeit. F\u00fcr diese klaren Positionierungen und das Voranbringen der Themen, die viele Gl\u00e4ubige bewegen, sind wir ihm sehr dankbar.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Gr\u00fcnde des R\u00fccktritts k\u00f6nnen wir nachvollziehen und doch bedauern wir, einen menschennahen F\u00fcrsprecher, der f\u00fcr eine moderne Kirche steht, nicht mehr als \u201eMitstreiter\u201c an unserer Seite zu wissen.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Die Di\u00f6zesanversammlung bedankt sich bei Andreas Sturm f\u00fcr die gute Zusammenarbeit und w\u00fcnscht ihm f\u00fcr die Zukunft alles Gute und Gottes Segen.<\/p>\n\n\n\n<p><em>F\u00fcr den Vorstand der Di\u00f6zesanversammlung: Gaby Kemper, Maria Lajin, Klaus Scheunig<\/em><\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Stellungnahme des Katholikenrats im Bistum Speyer zum R\u00fccktritt von Andreas Sturm und Neuantritt von Markus Magin als Generalvikar<\/h4>\n\n\n\n<p>Mit Bedauern nahmen wir den R\u00fccktritt von Andreas Sturm in seinem Amt als Generalvikar wahr.<\/p>\n\n\n\n<p>Als Katholikenrat setzen wir uns f\u00fcr eine menschenfreundliche Kirche ein, die Diskriminierung und Machtmissbrauch in ihren eigenen Strukturen bek\u00e4mpft und Schutzr\u00e4ume schafft. Gerade nach den dramatischen Erkenntnissen in unserem Bistum von Missbrauch sprechen wir uns deutlich f\u00fcr die Aufarbeitung von sexualisierter Gewalt in unserem Bistum und deutschlandweit aus.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eGerade in diesen Themen, welche Ver\u00e4nderungen in unseren Kirchen bed\u00fcrfen, war Andreas Sturm eine Person, die einem Zuversicht gab.\u201c sagt Hede Strubel-Metz, Vorstandsmitglied des Katholikenrates.<\/p>\n\n\n\n<p>Den Schritt den Andreas Sturm nun geht, wirkt authentisch und wir respektieren diese Entscheidung.<\/p>\n\n\n\n<p>Die aktuelle Situation in Kirche l\u00e4sst viele Menschen, nicht nur in unserem Bistum, zweifeln, ob sich alte Strukturen noch ver\u00e4ndern lassen. \u201eWir als Katholikenrat des Bistums glauben daran, dass es sich weiterhin lohnt, f\u00fcr eine neue menschenfreundliche Kirche einzusetzen. Hierf\u00fcr ist es aber notwendig, dass wir den Kurs, den auch Andreas Sturm mitgepr\u00e4gt hat, in unserem Bistum beibehalten\u201c, erkl\u00e4rt Stefan Angert, Vorstandsmitglied des Katholikenrats.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eEs darf nicht von der Person Andreas Sturm abh\u00e4ngen, dass in unserem Bistum weiterhin konsequent Aufarbeitung von sexualisierter Gewalt betrieben wird und dabei stets die Betroffenen in den Blick genommen werden. Es darf nicht von der Person Andreas Sturm abh\u00e4ngen, dass sich weiterhin f\u00fcr queere Menschen eingesetzt wird, die t\u00e4glich in unserer Kirche Diskriminierung erfahren. Es darf nicht von der Person Andreas Sturm abh\u00e4ngen, dass wir weiterhin eine Kirche schaffen wollen, in der neue Leitungsformen und Frauenf\u00f6rderung das Ziel sind und hierarchische Strukturen in Frage gestellt werden m\u00fcssen. Daher w\u00fcnschen wir als Katholikenrat, dass unser Bischof und der neue Generalvikar Markus Magin diese Themen weiterhin in den Blick nehmen und die bereits begonnene gute Zusammenarbeit mit der evangelischen Landeskirche, die F\u00f6rderung und Wertsch\u00e4tzung des Engagements von Ehrenamtlichen und der Einsatz f\u00fcr eine nachhaltige Kirche noch weiter ausbauen.\u201c erg\u00e4nzt Theo Wieder, Vorstandsmitglied des Katholikenrates.<\/p>\n\n\n\n<p>Wir bedanken uns bei Andreas Sturm f\u00fcr die gute Zusammenarbeit und das gemeinsame Ringen an vielen Themen.<\/p>\n\n\n\n<p>Bischof Karl-Heinz Wiesemann benannte in einem Schreiben den bisherigen Regens, Pfr. Markus Magin, als k\u00fcnftigen Nachfolger von Andreas Sturm. Der Katholikenrat w\u00fcnscht ihm alles Gute und Gottes Segen in seinem neuen Amt als Generalvikar. Wir freuen uns auf eine ebenso gute Zusammenarbeit.<\/p>\n\n\n\n<p><em>Das Vorstandsteam des Katholikenrats: Stefan Angert, Thomas Heitz, Gabriele Kemper, Hede Strubel-Metz, Theo Wieder<\/em><\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Stellungnahme des BDKJ Speyer zum R\u00fccktritt von Andreas Sturm als Generalvikar<\/h4>\n\n\n\n<p>Die Mitteilung, dass Andreas Sturm um die Entbindung aus seinem Amt als Generalvikar des Bistums Speyer gebeten hat, verbreitete sich wie ein Lauffeuer. Andreas Rubel und Thomas Heitz, Vorsitzende des Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) im Bistum, zeigen sich angesichts dieser Nachricht betroffen: \u201eDer R\u00fccktritt von Andreas Sturm als Generalvikar hat uns \u00fcberrascht und l\u00e4sst uns auch nachdenklich zur\u00fcck.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Andreas Sturm hat in einer pers\u00f6nlichen Stellungnahme Gr\u00fcnde f\u00fcr seinen R\u00fccktritt offen gelegt: &#8222;Ich habe im Lauf der Jahre Hoffnung und Zuversicht verloren, dass die r\u00f6misch-katholische Kirche sich wirklich wandeln kann\u2026 &#8211; ich hatte einfach keine Kraft mehr.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Dazu erkl\u00e4rt Thomas Heitz, Di\u00f6zesanvorsitzender des BDKJ Speyer: \u201eAn vielen Stellen hat Andreas Sturm die Werte des BDKJ im Bistum vertreten und wichtige Reformprozesse mit auf den Weg gebracht. Wir k\u00f6nnen nachvollziehen, dass dieses Wirken viel Kraft kostet und verstehen die Gr\u00fcnde, die Andreas Sturm f\u00fcr sein Ausscheiden aus dem Dienst genannt hat. Gleichzeitig bedauern wir, dass mit ihm ein so gro\u00dfer F\u00fcrsprecher f\u00fcr eine menschennahe, moderne Kirche zu diesem Zeitpunkt geht.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Andreas Sturm war vor seinem Amtsantritt als Generalvikar viele Jahre im BDKJ t\u00e4tig \u2013 u. a. als Geistlicher Leiter der Katholischen jungen Gemeinde (KjG) im DV Speyer und als Di\u00f6zesanpr\u00e4ses des BDKJ. \u201eEr hat vielen wichtigen Themen wie der Aufarbeitung des Missbrauches, der Implementierung von Schutzkonzepten zur Pr\u00e4vention und auch der Geschlechtergerechtigkeit im Bistum den Weg geebnet. F\u00fcr das Vorantreiben dieser gemeinsamen Themen und das gemeinsame Ringen in Hoffnung auf eine Kirche der Zukunft sind wird ihm sehr dankbar.\u201c, so Andreas Rubel, Geistliche Verbandsleitung des BDKJ.<\/p>\n\n\n\n<p>Thomas Heitz hofft, dass diese Themen auch nach dem R\u00fccktritt von Andreas Sturm weiter ein wichtiger Schwerpunkt in der Ausrichtung des Bistums bleiben: \u201eGerade in den aktuell laufenden Prozessen von Einsparma\u00dfnahmen, Neuorientierung an der Bistumsvision, aber auch den vielf\u00e4ltigen gesellschaftlichen und politischen Herausforderungen, hoffen wir, dass unser Bistum auch k\u00fcnftig die richtigen Priorit\u00e4ten setzen wird. Kirche muss wieder glaubw\u00fcrdig werden und sich mit Leben anf\u00fcllen lassen, um ihrem Auftrag gerecht zu werden.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Bischof Karl-Heinz Wiesemann benannte in einem Schreiben den bisherigen Regens, Pfr. Markus Magin als k\u00fcnftigen Nachfolger von Andreas Sturm. Diesem w\u00fcnscht der BDKJ Gottes Segen f\u00fcr die neue Aufgabe und hofft auf eine gute Zusammenarbeit.<\/p>\n\n\n\n<p><em>Di\u00f6zesanversammlung, Katholikenrat und BDKJ<br>16.05.2022<\/em><\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Generalvikar Andreas Sturm scheidet aus dem Dienst des Bistums aus<\/h2>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Bischof Wiesemann nimmt R\u00fccktritt \u201emit gro\u00dfem Bedauern\u201c an \u2013 Regens Markus Magin wird neuer Generalvikar<\/h3>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"aligncenter size-full\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" width=\"800\" height=\"602\" src=\"https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/AndreasSturm.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-46123\" srcset=\"https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/AndreasSturm.jpg 800w, https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/AndreasSturm-300x226.jpg 300w, https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/AndreasSturm-768x578.jpg 768w, https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/AndreasSturm-678x509.jpg 678w, https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/AndreasSturm-326x245.jpg 326w, https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/AndreasSturm-80x60.jpg 80w\" sizes=\"(max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p><strong>Speyer &#8211; <\/strong>Bischof Wiesemann hat heute den R\u00fccktritt von Andreas Sturm vom Amt des Generalvikars angenommen und ihn zugleich von allen priesterlichen Aufgaben entbunden. Zuvor hatte Sturm, der seit 2018 Generalvikar im Bistum Speyer war, dem Bischof mitgeteilt, dass er \u201eaus pers\u00f6nlichen Gr\u00fcnden\u201c aus dem Dienst der Di\u00f6zese Speyer ausscheiden wird.<\/p>\n\n\n\n<p>Er wolle k\u00fcnftig als Priester in der Altkatholischen Kirche t\u00e4tig sein, schreibt Andreas Sturm in einer pers\u00f6nlichen Erkl\u00e4rung. Zur Begr\u00fcndung f\u00fcr seinen Schritt f\u00fchrt er aus: \u201eIch habe im Lauf der Jahre Hoffnung und Zuversicht verloren, dass die r\u00f6misch-katholische Kirche sich wirklich wandeln kann. Gleichzeitig erlebe ich, wie viel Hoffnung in laufende Prozesse wie zum Beispiel den Synodalen Weg gesetzt wird. Ich bin aber nicht mehr in der Lage, diese Hoffnung auch zu verk\u00fcnden und ehrlich und aufrichtig mitzutragen, weil ich sie schlichtweg nicht mehr habe.\u201c Er gehe nicht mit \u00c4rger und Wut, sondern mit einer gro\u00dfen Hoffnung f\u00fcr sich und seine Berufung\u201c. Zugleich betont Sturm, er erlebe das Bistum Speyer \u201eauf einem guten Weg\u201c, sei es bei dem schwierigen Thema der Aufarbeitung des Missbrauchsgeschehens, aber auch in Bezug auf die Umsetzung des Visionsprozesses.<\/p>\n\n\n\n<p>Bischof Karl-Heinz Wiesemann hat die Erkl\u00e4rung von Andreas Sturm &#8211; \u201ewenn auch mit gro\u00dfem Bedauern\u201c \u2013 mit sofortiger Wirkung angenommen. Das sei ihm pers\u00f6nlich \u00e4u\u00dferst schwer gefallen, denn er habe mit Andreas Sturm auf \u201ezutiefst vertrauensvolle Weise\u201c zusammengearbeitet. \u201eNicht zuletzt in der langen Zeit meiner Erkrankung im letzten Jahr hat er, zusammen mit Weihbischof Otto Georgens, das Bistum mit gro\u00dfem Einsatz in seiner sympathischen und weltoffenen Art durch diese schwierige Phase gef\u00fchrt. Daf\u00fcr bin und bleibe ich ihm zutiefst dankbar\u201c, so Bischof Wiesemann in einem Schreiben an die Mitarbeitenden des Bistums. (<em>Das Schreiben im Wortlaut finden Sie im Anhang<\/em>).<\/p>\n\n\n\n<p>Andreas Sturm hat insgesamt 20 Jahre lang im Bistum Speyer gewirkt: als Kaplan der Pfarrei St. Maria Landau und Jugendseelsorger des Dekanats Landau, als Referent f\u00fcr die Ministrantenseelsorge und geistlicher Leiter des KJG-Di\u00f6zesanverbandes, als Di\u00f6zesanpr\u00e4ses des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) und Leiter der Abteilung Jugendseelsorge im Bisch\u00f6flichen Ordinariat, als Pfarrer der Pfarrei Heiliger Ingobertus \/ St. Ingbert und Dekan des Dekanats Saarpfalz und seit 10. Juni 2018 als Generalvikar.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Der Di\u00f6zese Speyer wichtige und richtungsweisende Impulse gegeben<\/h4>\n\n\n\n<p>Als Leiter der Bistumsverwaltung habe Andreas Sturm der Di\u00f6zese \u201ewichtige und richtungsweisende Impulse gegeben\u201c, w\u00fcrdigt Bischof Wiesemann sein Wirken und nennt dabei als erstes \u201eseinen umsichtigen Umgang mit dem Thema Missbrauch und sein entschiedenes Eintreten f\u00fcr Betroffene sexualisierter Gewalt im Raum der Kirche\u201c. Mit aller Kraft habe Andreas Sturm sich daf\u00fcr eingesetzt, dass \u201ebegangenes Unrecht umfassend aufgearbeitet wird, strukturelle Missbrauchs-Ursachen aufgedeckt und m\u00f6glichst beseitigt werden und das Bistum wirksame Pr\u00e4ventions- und Interventionsmechanismen etabliert\u201c.<\/p>\n\n\n\n<p>Ein ebenso wichtiges Anliegen sei es ihm gewesen, die Teilhabem\u00f6glichkeiten aller Gl\u00e4ubigen in der Kirche zu st\u00e4rken. Andreas Sturm habe vermehrt Laien, vor allem auch Frauen, in Leitungspositionen berufen und die Einrichtung der Di\u00f6zesanversammlung als das synodale Gremium auf Bistumsebene vorangetrieben. Auch die Erarbeitung der Bistumsvision und der begonnene Strategieprozess seien gepr\u00e4gt von seiner Handschrift. \u201eDamit hat Andreas Sturm wesentlich dazu beigetragen, unser Bistum inhaltlich neu auszurichten und Schritte zur weiteren finanziellen Konsolidierung zu gehen\u201c, unterstreicht Bischof Wiesemann. Auch habe er das Bistum mit Vorsicht und Augenma\u00df souver\u00e4n durch die Zeit der Corona-Pandemie gesteuert.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eAndreas Sturm hat viel Positives in unser Bistum eingebracht mit seiner zupackenden und begeisternden Art und seinem leidenschaftlichen Einsatz f\u00fcr eine erneuerte, von Gott ber\u00fchrte und menschennahe Kirche, die alle Menschen in ihrer jeweiligen Lebenssituation ernstnimmt und f\u00fcr sie zum Segen wird\u201c, bringt Bischof Wiesemann seine Dankbarkeit zum Ausdruck. Andreas Sturm habe f\u00fcr sich eine pers\u00f6nliche Weg- und Richtungsentscheidung getroffen. Damit finde \u201eeine Wegstrecke gemeinsam getragener Verantwortung ihren Abschluss\u201c. \u201eIch spreche ihm f\u00fcr alles, was er f\u00fcr unser Bistum getan hat, meinen tief empfundenen Dank aus. F\u00fcr seinen weiteren Lebensweg w\u00fcnsche ich ihm alles erdenklich Gute und Gottes reichen Segen.\u201c<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Wiesemann: \u201eRespektiere die Gr\u00fcnde, teile sie jedoch nicht\u201c<\/h4>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"aligncenter size-full\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" width=\"800\" height=\"594\" src=\"https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/Markus-Magin.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-46122\" srcset=\"https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/Markus-Magin.jpg 800w, https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/Markus-Magin-300x223.jpg 300w, https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/Markus-Magin-768x570.jpg 768w, https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/Markus-Magin-80x60.jpg 80w\" sizes=\"(max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p>Bischof Wiesemann betont, dass er die Gr\u00fcnde Andreas Sturm zwar respektiere, er sie jedoch nicht teile. Auch er sehe den Erneuerungsbedarf in der Kirche, doch gleichzeitig nehme er auch wahr: \u201eWir befinden uns mitten in lebendigen Prozessen, die genau das engagiert thematisieren und, da bin ich mir sicher, die Kirche und ihr Handeln ver\u00e4ndern, auch wenn es einzelne R\u00fcckschl\u00e4ge geben sollte.\u201c Bischof Wiesemann sieht die Kirche \u201ein aller Schwierigkeit und Herausforderung\u201c auf einem guten Weg, im Bistum Speyer wie auch dar\u00fcber hinaus. Nach seiner festen \u00dcberzeugung schenke \u201eder Heilige Geist der Kirche auch heute \u2013 wie schon so oft in ihrer 2000j\u00e4hrigen, von Um- und Abbr\u00fcchen, aber auch von dynamischen Neuaufbr\u00fcchen gepr\u00e4gten Geschichte \u2013 jene Kraft zur Erneuerung, die n\u00f6tig ist, um Wege aus der gegenw\u00e4rtigen Krise der Kirche zu finden.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Er vertraue darauf, dass \u201eder Synodale Weg, den die deutschen Bisch\u00f6fe zusammen mit dem Zentralkomitee der deutschen Katholiken gehen, wie auch der weltkirchliche synodale Prozess, den Papst Franziskus initiiert hat, wichtige Schritte auf dem Weg zur notwendigen Erneuerung sind.\u201c An diesem Weg werde das Bistum \u201emit gro\u00dfer Entschlossenheit festhalten\u201c, so Wiesemann. Das Bistum werde sich \u201eauch in Zukunft mit Nachdruck f\u00fcr das Gelingen des Synodalen Weges wie auch des Visions- und Strategieprozesses\u201c einsetzen. Das Anliegen einer \u201emenschenfreundlichen, geschlechtergerechten und angstfreien Kirche\u201c, f\u00fcr das sich Andreas Sturm immer besonders stark gemacht habe, behalte dabei seine Wichtigkeit.<\/p>\n\n\n\n<p>Bischof Wiesemann bittet die Gl\u00e4ubigen, \u201eweiter nach Kr\u00e4ften mitzuhelfen, dass unsere Kirche \u2013 mit den Worten unserer Bistumsvision \u2013 immer mehr zu einem Segensort wird: Zu einem Ort, an dem Menschen von der Menschenfreundlichkeit Gottes ber\u00fchrt und zum Einsatz f\u00fcr eine friedlichere und gerechtere Welt bewegt werden.\u201c<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Berufung von Regens Markus Magin zum neuen Generalvikar<\/h4>\n\n\n\n<p>Zum Nachfolger im Amt des Generalvikars hat Bischof Wiesemann mit sofortiger Wirkung Markus Magin (57) berufen, seit 1994 Priester der Di\u00f6zese Speyer. Magin habe sich an seinen bisherigen Wirkungsorten als Kaplan, Pfarrer und seit 2009 als Regens des Bisch\u00f6flichen Priester- und Pastoralseminars St. German in Speyer durch ein \u201ebreites theologisches Wissen, eine tiefe geistliche Verwurzelung und ein gro\u00dfes Organisations- und Kommunikationstalent\u201c ausgezeichnet. Er danke Magin f\u00fcr seine Bereitschaft, \u201edieses verantwortungsvolle Amt in dieser schwierigen Zeit anzutreten\u201c. Die Gl\u00e4ubigen und die Mitarbeitenden bittet Bischof Wiesemann, Magin \u201edas gleiche Vertrauen entgegenzubringen wie mir\u201c und ihn ebenso zu unterst\u00fctzen wie seinen Vorg\u00e4nger.<\/p>\n\n\n\n<p><em>Bistum Speyer<br>13.05.2022<\/em><\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Bistum Speyer bringt seine Erfahrungen in die Weltsynode ein<\/h2>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Votum zur St\u00e4rkung synodaler Strukturen und f\u00fcr mehr Teilhabem\u00f6glichkeiten f\u00fcr Ehrenamtliche, Laien und Frauen \u2013 Gl\u00e4ubige konnten \u00fcber Online-Befragung R\u00fcckmeldung geben<\/h3>\n\n\n\n<p><strong>Speyer &#8211; <\/strong>In den n\u00e4chsten Tagen erh\u00e4lt die Deutsche Bischofskonferenz in Bonn Post aus dem Bistum Speyer. Ihr Inhalt: Die Erfahrungen der Gl\u00e4ubigen aus der Pfalz und Saarpfalz im Umgang mit Synodalit\u00e4t in der Kirche. Papst Franziskus hatte die weltweit rund 3.000 katholischen Bist\u00fcmer dazu um R\u00fcckmeldung gebeten. Beraten werden die Eingaben, die zun\u00e4chst von den nationalen Bischofskonferenzen geb\u00fcndelt und dann nach Rom gesandt werden, auf der Weltsynode zum Thema \u201eF\u00fcr eine synodale Kirche \u2013 Gemeinschaft, Teilhabe und Mission\u201c. Sie wurde im Oktober 2021 er\u00f6ffnet und soll 2023 mit einer Generalversammlung der Bisch\u00f6fe in Rom ihren Abschluss finden.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eIm Bistum Speyer machen wir seit vielen Jahren positive Erfahrungen mit einer von Synodalit\u00e4t gepr\u00e4gten Kirche \u2013 auf pfarrlicher und auf di\u00f6zesaner Ebene, in Erwachsenen- und Jugendverb\u00e4nden, in Einrichtungen und Institutionen. Wir begr\u00fc\u00dfen es sehr, dass Papst Franziskus immer wieder dazu aufruft, die Kirche immer synodaler zu gestalten\u201c, spricht sich das Bistum Speyer in seiner R\u00fcckmeldung an die Weltkirche f\u00fcr eine St\u00e4rkung synodaler Elemente aus. Nur eine Kirche, in der \u201esich alle als Gemeinschaft erleben, die eine Teilhabe aller erm\u00f6glicht und in der sich alle gesandt wissen\u201c, k\u00f6nnen glaubw\u00fcrdig sein und evangelisierende Kraft entwickeln.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Einsch\u00e4tzung beruht auf den Eingaben mehrerer hundert Gl\u00e4ubiger, die sich als Einzelpersonen oder gemeinschaftlich im Rahmen von Verb\u00e4nden und Gremien an einer Online-Befragung des Bistums beteiligt hatten. Auch die Erfahrungen mit synodalen Strukturen im Bistum Speyer, zum Beispiel im Rahmen des Visions- und Strategieprozesses, und beim Synodalen Weg der Kirche in Deutschland wurden daf\u00fcr ausgewertet.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Gemeinschaft setzt Kr\u00e4fte frei, birgt aber auch Gefahren<\/h4>\n\n\n\n<p>Positiv hebt der Bericht die Erfahrung der Di\u00f6zesanen Foren seit dem Jahr 2010 und der 2020 gegr\u00fcndeten Di\u00f6zesanversammlung hervor. Hier zeige sich ein gro\u00dfes Bem\u00fchen um gemeinsam getragene Entscheidungen, an die sich der Bischof in hohem Ma\u00dfe binde. Auch der Visionsprozess habe zu positiven Gemeinschaftserfahrungen gef\u00fchrt. Der Synodale Weg der Kirche in Deutschland werde von vielen als \u201ebefreiend und st\u00e4rkend\u201c erfahren, weil er Diskussionsr\u00e4ume \u00f6ffne und eine neue Art des Zusammenwirkens von Bisch\u00f6fen und Laien sowie Vertreterinnen und Vertretern aller pastoralen Berufsgruppen erfahrbar mache.<\/p>\n\n\n\n<p>Doch der Bericht weist auch auf Gefahren hin. Zum Beispiel wenn Gemeinschaft als \u201einner circle\u201c missverstanden werde und mit Ausgrenzung verbunden sei, die dem Geist des Evangeliums zuwiderl\u00e4uft. So habe vor allem das Bekanntwerden von Missbrauch im Bereich der Kirche gezeigt, dass \u201eGemeinschaften immer die Gefahr der Abschottung in sich tragen, die im schlimmsten Fall auch die Bereitstellung eines Schutzraums f\u00fcr T\u00e4ter statt f\u00fcr Opfer bedeuten kann\u201c. Das Bistum bekr\u00e4ftigt seine Absicht, neue Gemeinschaftsformen zu erm\u00f6glichen, inspirierte von der Idee der \u201eFresh Expressions of Church\u201c und den Erfahrungen von Kleinen Christlichen Gemeinschaften. Auch m\u00f6chte es Gemeinschaft in Zukunft verst\u00e4rkt \u00f6kumenisch gestalten.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Mehr Teilhabe f\u00fcr Ehrenamtliche, Laien und Frauen erm\u00f6glichen<\/h4>\n\n\n\n<p>Klaren Handlungsbedarf sieht der Bericht beim Stichwort Teilhabe. Viele Gl\u00e4ubigen hatten in ihren R\u00fcckmeldungen zu der Online-Befragung von Spannungen, Verletzungen und \u00c4rgernissen im Blick auf das Miteinander von Haupt- und Ehrenamtlichen und die mangelnde Gleichberechtigung von Frauen berichtet. In der Praxis best\u00fcnden zahlreiche \u201eMachtungleichgewichte\u201c, durch die der Wunsch nach Teilhabe und Mitbestimmung immer wieder eingeschr\u00e4nkt werde. Der Bericht spricht von einem \u201edeutlichen Ver\u00e4nderungsbedarf\u201c vor allem im Blick auf die Geschlechtergerechtigkeit.<\/p>\n\n\n\n<p>Doch der Bericht benennt auch positive Erfahrungen. So sei der Weg zur Bistumsvision m\u00f6glichst breit und hierarchiefrei angelegt gewesen. Jeder Gl\u00e4ubige habe sich niedrigschwellig beteiligen k\u00f6nnen. Alle Eingaben wurden gleich gewichtet. Auch die Di\u00f6zesanversammlung wird als \u201ewichtiges Instrument der Teilhabe\u201c gew\u00fcrdigt.<\/p>\n\n\n\n<p>Das Bistum bekennt sich in seinem Bericht an die Weltsynode zu dem Ziel, mehr Teilhabe f\u00fcr Ehrenamtliche und Laien, insbesondere f\u00fcr Frauen am Leitungshandeln der Kirche zu erm\u00f6glichen. Hervorgehoben wird dabei die Rolle der Transparenz. \u201eTeilhabe an Information ist die Grundlage von Teilhabe an Beratung und Entscheidung\u201c, hei\u00dft es dazu in dem Bericht.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Die Angebote neu am Sendungsauftrag der Kirche ausrichten<\/h4>\n\n\n\n<p>In den R\u00fcckmeldungen der Gl\u00e4ubigen zum Thema \u201eSendung\u201c wurden angesichts des Missbrauchs in der Kirche starke Anfragen offenbar. \u201eDer Gedanke der Sendung ist heute nicht mehr zu l\u00f6sen vom Prozess der Aufarbeitung und dem Umgang mit systemischen Ursachen von Missbrauch und der Frage der Schuld\u201c, hei\u00dft es dazu in dem Bericht. Notwendig seien daher echte Strukturreformen, damit die Kirche ihrem Sendungsauftrag wieder gerecht werden k\u00f6nne<\/p>\n\n\n\n<p>Seine Sendung versteht das Bistum Speyer als Arbeit an der Verwirklichung der Kirche als Segensort, im festen Blick auf die Ziele Frieden, Gerechtigkeit und Bewahrung der Sch\u00f6pfung. Als Herausforderungen werden dabei vor allem die Glaubensvermittlung, der Klimawandel im Anthropoz\u00e4n und der Einsatz f\u00fcr eine menschenfreundliche, diskriminierungsfreie Kirche angesichts globaler Krisen benannt. Der Bericht unterstreicht, dass die Kirche nicht um sich selbst kreisen darf, sondern eine Sendung f\u00fcr die Welt hat, die sie mutig und innovativ ergreifen soll. Dazu will das Bistum neuen Gemeindeformen Raum geben und Initiativen unterst\u00fctzen, an denen sich Kirche bereits jetzt sendungsorientiert und zukunftsf\u00e4hig zeigt.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eWir erhoffen uns eine immer synodalere Kirche, deren gelebte Gemeinschaft ein Zeichen und Werkzeug f\u00fcr die Einheit aller Menschen mit Gott und untereinander ist\u201c, fasst das Bistum Speyer sein Votum an die Weltsynode zusammen.<\/p>\n\n\n\n<p><em>Bistum Speyer<br>12.05.2022<\/em><\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Mutig voran f\u00fcr Gerechtigkeit &#8211; Kirchenpr\u00e4sidentin Dorothee W\u00fcst er\u00f6ffnet Pilger-Aktion \u201eGo for Gender Justice\u201c<\/h2>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Ob Frau, Mann oder divers, J\u00fcdin, Christ oder Muslima, Pf\u00e4lzer oder Syrerin, ob schwarz oder wei\u00df: Gleichberechtigung ist das Ziel. Das strebt der Pilgerweg \u201eGo for Gender Justice\u201c an.<\/h3>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"aligncenter size-full\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" width=\"800\" height=\"554\" src=\"https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/Dorothee-W\u00fcst_Foto-Ev-Kirche-Pfalz_Klaus-Landry.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-28458\" srcset=\"https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/Dorothee-W\u00fcst_Foto-Ev-Kirche-Pfalz_Klaus-Landry.jpg 800w, https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/Dorothee-W\u00fcst_Foto-Ev-Kirche-Pfalz_Klaus-Landry-300x208.jpg 300w, https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/Dorothee-W\u00fcst_Foto-Ev-Kirche-Pfalz_Klaus-Landry-768x532.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><figcaption>Portr\u00e4tbild von Kirchenpr\u00e4sidentin Dorothee W\u00fcst<br><em>Foto: lk\/Landry<\/em><\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p><strong>Neustadt, Speyer <em>(lk)<\/em> &#8211; <\/strong>Er\u00f6ffnet wurde das Pilger-Wochenende \u201eGo for Gender Justice\u201c am Freitag, 13. Mai, auf dem Hambacher Schloss in Neustadt. Die pf\u00e4lzische Kirchenpr\u00e4sidentin Dorothee W\u00fcst blickte in ihrem Gru\u00dfwort nicht nur auf die Anstrengungen um Geschlechtergerechtigkeit in unserem Land.<\/p>\n\n\n\n<p>Eine Kirchenpr\u00e4sidentin? Diese verwunderte Frage h\u00f6rt Dorothee W\u00fcst oft und stellte fest: \u201eEine Frau an der Spitze einer Kirche ist offensichtlich noch immer bemerkenswert.\u201c Das bedeute, dass es nicht normal erscheint. Allein das zeige, dass die Gesellschaft auf dem Weg zu mehr Geschlechtergerechtigkeit sei, aber nicht am Ziel.<\/p>\n\n\n\n<p>Wie sieht das Ziel aus? Dorothee W\u00fcst steckte es ab: Chancengleichheit und Bildungsgerechtigkeit, Diversit\u00e4t und Toleranz \u2013 alles ganz selbstverst\u00e4ndlich. Dann k\u00f6nne sich jeder so entfalten, wie er m\u00f6chte. \u201eSelbstverst\u00e4ndlich spielen Talent, Kompetenz und F\u00e4higkeit die erste Geige und nicht Geschlecht, Herkunft, Sprache oder Religion\u201c, betonte sie. Und selbstverst\u00e4ndlich erhielten alle f\u00fcr dieselbe Leistung dasselbe Geld und dieselbe Wertsch\u00e4tzung. Es gebe keine Schubladen mehr, in die Menschen einsortiert werden. \u201eAlle genie\u00dfen die Buntheit des Lebens, die uns so reich macht.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Den Pilgerinnen und Pilgern rief sie zu: \u201eSie haben sich auf den Weg gemacht zum Zeichen daf\u00fcr, dass wir keinesfalls stehenbleiben d\u00fcrfen, weil noch so vieles im Argen liegt.\u201c Vor allem der Krieg in der Ukraine zeige, wie zerbrechlich das sei, was in Sachen Gleichberechtigung erreicht schien. W\u00fcst verurteilte, dass Vergewaltigungen als Kriegswaffe eingesetzt werden und sie machte deutlich: \u201eAuch f\u00fcr die gesch\u00e4ndeten Frauen sind wir auf dem Weg und f\u00fcr alle Menschen, die unter Gewalt und Ungerechtigkeit leiden, die nicht in Frieden und Freiheit leben k\u00f6nnen, die benachteiligt und diskriminiert werden.\u201c In Gottes Namen sollten wir uns auf den Weg machen und auf dem Weg bleiben \u2013 gemeinsam und f\u00fcreinander \u201eund besonders f\u00fcr die, denen die Kraft l\u00e4ngst fehlt, den n\u00e4chsten Schritt zu tun\u201c.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Weitere Infos<\/strong>\u00a0zur pf\u00e4lzischen Pilger-Aktion \u201eGo for Gender Justice\u201c:\u00a0<a href=\"https:\/\/deref-web.de\/mail\/client\/CRey7tbwmek\/dereferrer\/?redirectUrl=https%3A%2F%2Fwww.evkirchepfalz.de%2Faktuelles-und-presse%2Fpressemeldungen%2Fdetail%2Ffuer-gerechtigkeit-zwischen-den-geschlechtern-3699%2F\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">https:\/\/www.evkirchepfalz.de\/aktuelles-und-presse\/pressemeldungen\/detail\/fuer-gerechtigkeit-zwischen-den-geschlechtern-3699\/<\/a><\/p>\n\n\n\n<p><em>12.05.2022<\/em><\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Wallfahrt der muttersprachlichen Gemeinden zum Dom zu Speyer<\/h2>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Mehrsprachiges Pontifikalamt mit Weihbischof Georgens am 22. Mai<\/h3>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"aligncenter size-full\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" width=\"640\" height=\"500\" src=\"https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2020\/03\/Weihbischof-Otto-Georgens.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-26097\" srcset=\"https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2020\/03\/Weihbischof-Otto-Georgens.jpg 640w, https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2020\/03\/Weihbischof-Otto-Georgens-300x234.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p><strong>Speyer &#8211; <\/strong>Das Bistum Speyer l\u00e4dt am Sonntag, 22. Mai, nach Corona bedingter Pause wieder zur Wallfahrt der muttersprachlichen Gemeinden ein. Der Wallfahrtstag beginnt um 10 Uhr mit einer Eucharistiefeier im Speyerer Dom. Den Gottesdienst h\u00e4lt Weihbischof Otto Georgens zusammen Priestern und Diakonen der Weltkirche. Musikalisch wird das Pontifikalamt mit Liedern der muttersprachlichen Gemeinden gestaltet. Die Orgel spielt Domorganist Markus Eichenlaub.<\/p>\n\n\n\n<p>Ein besonderer Akzent bei der Gestaltung des Gottesdienstes wird in diesem Jahr durch die Friedenslitanei aus dem Ritus der ukrainisch-katholischen Kirche gesetzt.&nbsp;Mitglieder der ukrainisch-katholischen Gemeinde mit ihrem Seelsorger Pfr. Igor Sapun werden das mehrsprachige Pontifikalamt mitfeiern. Mit dabei sind au\u00dferdem Mitglieder der polnischen, der portugiesischen, der kroatischen, der vietnamesischen und der nigerianischen Gemeinden sowie Christen aus anderen afrikanischen L\u00e4ndern.<\/p>\n\n\n\n<p>Das sonst \u00fcbliche Treffen der Wallfahrerinnen und Wallfahrer mit Imbiss vor dem Dom nach dem Gottesdienst, muss wegen der immer noch bestehenden Risiken aufgrund der Corona Pandemie in diesem Jahr entfallen.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Wallfahrt endet um 14 Uhr mit einem internationalen Rosenkranzgebet im Kloster St. Magdalena.<\/p>\n\n\n\n<p>Im Bistum Speyer bestehen muttersprachliche Gemeinden f\u00fcr Nigerianer, Kroaten, Polen sowie f\u00fcr Portugiesen. Dar\u00fcber hinaus gibt es f\u00fcr weitere Sprachgruppen regelm\u00e4\u00dfige Gottesdienst- und Seelsorgeangebote.\u00a0<\/p>\n\n\n\n<p><em>Bistum Speyer<br>12.05.2022<\/em><\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Di\u00f6zesanversammlung beschlie\u00dft Einf\u00fchrung einer Frauenquote<\/h2>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Noch zu gr\u00fcndender Ausschuss soll Umsetzung der Quote ausarbeiten \u2013 Di\u00f6zesanversammlung konkretisiert die Ziele f\u00fcr den Strategieprozess des Bistums<\/h3>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"aligncenter size-full\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" width=\"800\" height=\"602\" src=\"https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/Jutta-Schwarzmueller-und-Andreas-Welte-moderieren-die-Dioezesanversammlung.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-46121\" srcset=\"https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/Jutta-Schwarzmueller-und-Andreas-Welte-moderieren-die-Dioezesanversammlung.jpg 800w, https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/Jutta-Schwarzmueller-und-Andreas-Welte-moderieren-die-Dioezesanversammlung-300x226.jpg 300w, https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/Jutta-Schwarzmueller-und-Andreas-Welte-moderieren-die-Dioezesanversammlung-768x578.jpg 768w, https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/Jutta-Schwarzmueller-und-Andreas-Welte-moderieren-die-Dioezesanversammlung-678x509.jpg 678w, https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/Jutta-Schwarzmueller-und-Andreas-Welte-moderieren-die-Dioezesanversammlung-326x245.jpg 326w, https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/Jutta-Schwarzmueller-und-Andreas-Welte-moderieren-die-Dioezesanversammlung-80x60.jpg 80w\" sizes=\"(max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><figcaption>Jutta Schwarzm\u00fcller und Andreas Welte moderieren die Di\u00f6zesanversammlung<\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p><strong>Speyer &#8211; <\/strong>Der Strategieprozess sowie der Weg zu einer st\u00e4rkeren Frauenf\u00f6rderung und Geschlechtergerechtigkeit im Bistum Speyer waren die beiden Hauptthemen der Di\u00f6zesanversammlung am 10. Mai.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Konkrete Ziele sollen dem Strategieprozess eine klarere Richtung geben<\/h4>\n\n\n\n<p>Beim Strategieprozess ging es diesmal um die konkreten Ziele. Sie waren von der Arbeitsgruppe \u201eInhalte\u201c unter Leitung von Felix Goldinger aus der Vision abgeleitet und der Di\u00f6zesanversammlung zur Beratung vorgelegt worden waren. \u201eDie Vision des Bistums ist kein abstraktes Fernziel, sondern darin stecken konkrete Zielvorstelllungen\u201c, erkl\u00e4rte Felix Goldinger. \u201eDie Ziele machen die Vision handfest. Sie fordern uns heraus, aktiv zu werden.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Die sieben Ziele behandeln die Aspekte Sendung, Nachhaltigkeit, Gesellschaft, \u00d6kumene, Partizipation, Pr\u00e4vention und Kommunikation. In kleinen Gespr\u00e4chsrunden konnten die Mitglieder der Di\u00f6zesanversammlung ihre Ideen und kritische Hinweise einbringen. Sie regten zum Beispiel an, die Spiritualit\u00e4t und missionarische Ausrichtung der Angebote st\u00e4rker zu betonen. Gro\u00dfen Zuspruch fand die Verankerung von Klimaschutz, Nachhaltigkeit, \u00d6kumene und Pr\u00e4vention in den Zielen des Bistums. Das Einbringen von christlich motivierten Positionen in aktuelle gesellschaftspolitische Fragestellungen wurde als Ziel von den Mitgliedern der Di\u00f6zesanversammlung zwar begr\u00fc\u00dft, f\u00fchrte jedoch zu der Frage, von dem diese Positionen entwickelt und als Bistumspositionen autorisiert werden. Bei den Themen Partizipation, Gleichberechtigung und Demokratie artikulierten viele Mitglieder der Di\u00f6zesanversammlung noch Lern- und Entwicklungsbedarf. Ein planvolles, abgestimmtes Kommunizieren nach innen und au\u00dfen in einer leicht verst\u00e4ndlichen Sprache wurde von den Mitgliedern als wichtige Zielbeschreibung gutgehei\u00dfen.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Di\u00f6zesanversammlung beschlie\u00dft Einf\u00fchrung einer Quote zur Frauenf\u00f6rderung<\/h4>\n\n\n\n<p>Mit deutlicher Mehrheit (63 Prozent Ja, 32 Prozent Nein, 5 Prozent Enthaltung) sprach sich die Di\u00f6zesanversammlung f\u00fcr die Einf\u00fchrung einer Quote zur Frauenf\u00f6rderung im Bistum aus. Demnach \u201esoll bis sp\u00e4testens 2030 der Frauenanteil in Leitungspositionen auf allen Ebenen, die nicht die Weihe erfordern, sowie in allen di\u00f6zesanen und pfarrlichen Gremien auf mindestens 35 Prozent gesteigert werden\u201c. Konkrete Ma\u00dfnahmen um das Ziel zu erreichen, sollen von einem Ausschuss erarbeitet werden, der bis Sommer 2023 Vorschl\u00e4ge zur Umsetzung vorbereitet, die dann erneut von der Di\u00f6zesanversammlung beraten und beschlossen werden sollen. Der Antrag unter dem Titel \u201eGeschlechtergerechtigkeit und Frauenf\u00f6rderung im Bistum Speyer\u201c war in dieser ge\u00e4nderten Fassung von einer Gruppe von Delegierten um Dr. Christopher Wolf und Dorothea Jansen gestellt und nach Abstimmung der Versammlung als eigenst\u00e4ndiger Antrag zur Beratung in die Tagesordnung aufgenommen worden.<\/p>\n\n\n\n<p>Vor der endg\u00fcltigen Abstimmung dieser Beschlussvorlage hatten die Delegierten mit knapper Mehrheit (51 Prozent Nein, 49 Prozent Ja) den von sieben Mitgliedern der Di\u00f6zesanversammlung bei der letzten Sitzung am 19. Februar eingebrachten weitergehenden Antrag abgelehnt. In diesem wurde unter anderem konkret vorgeschlagen, f\u00fcr das Bisch\u00f6fliche Ordinariat und das Pastoralseminar eine parit\u00e4tisch besetzte Doppelspitze und eine Personalstelle f\u00fcr eine oder einen Gleichstellungsbeauftragte\/n&nbsp; einzurichten.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Entscheidung vorausgegangen war eine engagierte Diskussion um kleinere \u00c4nderungen am urspr\u00fcnglichen Antragstext, in der deutlich wurde, dass die gro\u00dfe Mehrheit der Delegierten dem Ziel zustimmte, die Frauenf\u00f6rderung im Bistum voranzubringen. Eine Festlegung auf konkretere Ma\u00dfnahmen, wie sie im Antragstext enthalten waren, wurde von einer Mehrzahl der sich zu Wort meldenden Delegierten mit dem Hinweis auf offene Fragen bei der Umsetzung abgelehnt.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Bischof Wiesemann: \u201eSynodale Kultur des Miteinanders hat gro\u00dfen Konsens gezeigt\u201c<\/h4>\n\n\n\n<p>Bischof Wiesemann begr\u00fc\u00dfte die Entscheidung der Versammlung, Geschlechtergerechtigkeit und Frauenf\u00f6rderung als Ziel im Bistum festzulegen und eine Quote zur Frauenf\u00f6rderung einzuf\u00fchren. \u201eIch stehe als Bischof dahinter und m\u00f6chte dies auch umsetzen\u201c, betonte er. Die Diskussion bewertete er als \u201ekonstruktiv und gepr\u00e4gt von einer synodalen Kultur des Miteinanders\u201c. Es sei ein wichtiges synodales Prinzip, aufeinander zu h\u00f6ren und Unterschiede wahrzunehmen. In dem Votum zum ersten Antrag nehme er wahr, dass es noch offene Fragen gebe, die ernst zu nehmen seien, in der Grundaussage gebe es aber einen breiten Konsens.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Pfarrgremienwahlen 2023 mit M\u00f6glichkeit einer Online-Wahl<\/h4>\n\n\n\n<p>\u00dcber die Pl\u00e4ne zur Weiterentwicklung des Wahlverfahrens f\u00fcr die Pfarrgremienwahlen 2023 informierte Dr. Thomas Kiefer, Leiter der Abteilung Seelsorge in Pfarrei und Lebensr\u00e4umen. Da 2019 jede zweite Wahl eines Pfarreirates und Verwaltungsrates als erg\u00e4nzende Urwahl oder Urwahl durchgef\u00fchrt wurden, besteht der Plan, den Pfarreirat und den Verwaltungsrat k\u00fcnftig mit einheitlicher Liste zu w\u00e4hlen. Das aktive Wahlrecht soll auf die Vollendung des 14. Lebensjahrs herabgesetzt werden. Au\u00dferdem m\u00f6chte das Bistum als zus\u00e4tzliche M\u00f6glichkeit eine Online-Wahl anbieten. Die Pl\u00e4ne werden auch in den Berufsgruppen und Dekanatsr\u00e4ten noch vorgestellt und beraten. Die Di\u00f6zesanversammlung \u00e4u\u00dferte die Erwartung, abschlie\u00dfend ein Votum zu den Pl\u00e4nen abzugeben.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Vorsitzende der Di\u00f6zesanversammlung Gabriele Kemper zog ein positives Res\u00fcmee der Versammlung: \u201eTrotz pandemiebedingter Einschr\u00e4nkungen und eines gro\u00dfen Zeitdrucks ist es uns gelungen, in einen guten Austausch miteinander zu kommen.\u201c Die Di\u00f6zesanversammlung war erstmals \u00f6ffentlich \u00fcber den Youtube-Kanal des Bistums \u00fcbertragen worden. Die n\u00e4chste Di\u00f6zesanversammlung wird am 5. Juli, ab 17 Uhr im Geistlichen Zentrum Maria Rosenberg in Waldfischbach-Burgalben stattfinden. Eine weitere Versammlung ist f\u00fcr den 4.\/5. November 2022 im Heinrich Pesch Haus in Ludwigshafen geplant.<\/p>\n\n\n\n<p><em>Bistum Speyer<br>11.05.2022<\/em><\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Lust auf Zukunft &#8211; Die Pf\u00e4lzische Landessynode tagt vom 18. bis 21. Mai digital<\/h2>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Die Zukunft der Kirche hat l\u00e4ngst begonnen. Und sie will mutig und lustvoll gestaltet werden. Die Landessynode der Evangelischen Kirche der Pfalz besch\u00e4ftigt sich auf ihrer Fr\u00fchjahrstagung unter anderem mit \u201eZukunft_Raum_Kirche\u201c.<\/h3>\n\n\n\n<p><strong>Speyer<em> (lk)<\/em> &#8211; <\/strong>Synodalpr\u00e4sident Hermann Lorenz er\u00f6ffnet die Sitzung der Landessynode am\u00a0<strong>Mittwoch, 18. Mai.<\/strong>\u00a0Die Tagung findet erneut als Video-Konferenz statt. Am ersten Tag berichten die gesamtkirchlichen Dienste \u00fcber ihre Arbeit, darunter das Diakonische Werk der Pfalz.<\/p>\n\n\n\n<p>Am&nbsp;<strong>Donnerstag, 19. Mai,<\/strong>&nbsp;steht der Bericht der Kirchenpr\u00e4sidentin Dorothee W\u00fcst auf der Tagesordnung mit einem R\u00fcckblick auf die Schwerpunkte der vergangenen Monate. Ihre Rede zu \u201eZukunft_Raum_Kirche\u201c bietet anschlie\u00dfend Ausblicke, wie Kirche heute und morgen anders gedacht werden kann. In Break-Out-Rooms wird &#8211; frei von \u00fcblichen synodalen Abl\u00e4ufen &#8211; weiter diskutiert. Das Ziel: hinein ins Offene. Die Anregungen der Synode zu einer Art \u201eZukunftswerkstatt\u201c werden ergebnisoffen in einem gemeinsam abgestimmten Weg aufgenommen.<\/p>\n\n\n\n<p>Neben Zukunftsvisionen werden auch Einsparma\u00dfnahmen besprochen. Kirchliche Geb\u00e4ude sollen wirtschaftlicher betrieben und genutzt werden. Betrieb und Unterhalt sollen bis zum Jahr 2035 mindestens 30 Prozent weniger Kosten verursachen. Zudem m\u00fcssen Geb\u00e4ude abgegeben werden. Der CO2-Aussto\u00df der verbliebenen Geb\u00e4ude soll sich um 90 Prozent verringern \u2013 ebenfalls bis 2035. Die Synode ber\u00e4t \u00fcber ein Gesetz, das festlegt, wie dieser Prozess umgesetzt werden soll.<\/p>\n\n\n\n<p>Am<strong>&nbsp;Freitag, 20. Mai,&nbsp;<\/strong>steht aus aktuellem Anlass ein Friedensappell auf dem Programm. Die Synode setzt sich mit der christlichen Friedensethik angesichts des Ukraine-Kriegs auseinander. Eine Stellungnahme wird erwartet.<\/p>\n\n\n\n<p>Zum Abschluss wird am<strong>&nbsp;Samstag, 21. Mai,&nbsp;<\/strong>unter anderem die mittelfristige Finanzplanung der Landeskirche f\u00fcr die Jahre 2023 bis 2028 beschlossen. Die Sitzung endet am Nachmittag.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Hintergrund:<\/h4>\n\n\n\n<p>Es ist die dritte Tagung der 13. Landessynode, die von 2021 bis 2026 gew\u00e4hlt ist.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Landessynode der Evangelischen Kirche der Pfalz (Protestantische Landeskirche) ist die kirchliche Volksvertretung. Damit hat sie die Kirchengewalt inne. Sie trifft wesentliche Entscheidungen in geistlichen, rechtlichen und finanziellen Belangen der Landeskirche. Die Amtszeit einer Synode betr\u00e4gt sechs Jahre. Ihr geh\u00f6ren 57 Mitglieder an. Das Pr\u00e4sidium bilden Synodalpr\u00e4sident Hermann Lorenz, Synodalvizepr\u00e4sident Joachim Sch\u00e4fer und als zweite Synodalvizepr\u00e4sidentin Christine Sch\u00f6ps. Beisitzerinnen sind Daniela Freyer und Evelin Urban.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Hinweis:<\/h4>\n\n\n\n<p>Die Tagung der Synode ist \u00f6ffentlich, sie ist \u00fcber den YouTube-Kanal der Landeskirche zu verfolgen. Medienvertreter melden sich bei Interesse bitte \u00fcber&nbsp;<a href=\"mailto:presse@evkirchepfalz.de\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">presse@evkirchepfalz.de<\/a>&nbsp;bis Mittwoch, 18. Mai, zur&nbsp;<strong>Pressekonferenz<\/strong>&nbsp;<strong>am Freitag, 20. Mai, um 14 Uhr<\/strong>&nbsp;an. Sie erhalten entsprechende Zugangsdaten der Videoplattform Zoom.<\/p>\n\n\n\n<p>\u00dcbertragung der Synode:&nbsp;<a href=\"https:\/\/deref-web.de\/mail\/client\/5W4YzMueQeQ\/dereferrer\/?redirectUrl=http%3A%2F%2Fwww.youtube.com%2Fevkirchepfalz\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">www.youtube.com\/evkirchepfalz<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>Weitere Berichterstattung:\u00a0<a href=\"https:\/\/deref-web.de\/mail\/client\/mgJgvuHiJ2M\/dereferrer\/?redirectUrl=http%3A%2F%2Fwww.evkirchepfalz.de%2F\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">www.evkirchepfalz.de<\/a><\/p>\n\n\n\n<p><em>11.05.2022<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"mh-excerpt\"><p>Reaktionen auf die Entscheidung von Andreas Sturm und den Wechsel im Amt des Generalvikars Di\u00f6zesanversammlung, Katholikenrat und BDKJ nehmen Stellung \u2013 Dank und W\u00fcrdigung seines Engagements im Bistum Speyer &#8211; Die Entscheidung von Andreas Sturm, <a class=\"mh-excerpt-more\" href=\"https:\/\/speyer24news.com\/?p=46120\" title=\"Kirchen\">[&#8230;]<\/a><\/p>\n<\/div>","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_monsterinsights_skip_tracking":false,"_monsterinsights_sitenote_active":false,"_monsterinsights_sitenote_note":"","_monsterinsights_sitenote_category":0,"footnotes":""},"categories":[120],"tags":[14466,14467,14465,174,14473,9513,14307,187,2360,5132,10008,14474,170,14470,14092,14464,10422,9693,121,4865,7933,9417,14468,14471,14475,14469,6,1410,14472],"aioseo_notices":[],"amp_enabled":true,"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/speyer24news.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/46120"}],"collection":[{"href":"https:\/\/speyer24news.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/speyer24news.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/speyer24news.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/speyer24news.com\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=46120"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/speyer24news.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/46120\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":46124,"href":"https:\/\/speyer24news.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/46120\/revisions\/46124"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/speyer24news.com\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=46120"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/speyer24news.com\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=46120"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/speyer24news.com\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=46120"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}