{"id":46300,"date":"2022-05-22T10:15:56","date_gmt":"2022-05-22T09:15:56","guid":{"rendered":"https:\/\/speyer24news.com\/?p=46300"},"modified":"2022-05-22T10:15:59","modified_gmt":"2022-05-22T09:15:59","slug":"kirchen-8","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/speyer24news.com\/?p=46300","title":{"rendered":"Kirchen"},"content":{"rendered":"<style type=\"text\/css\">\r\n\t.ads_top_disp{}\r\n\t.ads_top_corner_disp{ float:left; margin:0px 10px 10px 0px; }\r\n\t.ads_first_p_disp{}\r\n\t.ads_bottom_disp{}\r\n\t<\/style>\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Wegweisende Entscheidungen gef\u00e4llt<\/h2>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Landessynode beendet Fr\u00fchjahrstagung<\/h3>\n\n\n\n<p><strong>Anstrengungen im Klimaschutz, Geb\u00e4udemanagement, Finanzen, Visionen f\u00fcr die Zukunft und nicht zuletzt ein Friedensappell: Das waren die Hauptthemen der 13. Landessynode, die auf ihrer dritten Tagung entscheidende Weichen gestellt hat.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Speyer <em>(lk)<\/em> &#8211;<\/strong> Die Landessynode der Evangelischen Kirche der Pfalz ist entschieden auf dem Weg in Richtung Zukunft. Auf ihrer Fr\u00fchjahrstagung vom 18. bis 21. Mai f\u00e4llte sie Entscheidungen zur Wirtschaftlichkeit und Klimaneutralit\u00e4t ihrer Geb\u00e4ude, bekannte sich zum Sparkurs, formulierte einen Friedensappell, betonte die Bedeutung von Klimagerechtigkeit f\u00fcr eine globale Friedensordnung und sammelte kreative Ideen, um die Kirche von morgen zu gestalten.\u00a0<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Kritische Kirchenpr\u00e4sidentin<\/h4>\n\n\n\n<p>Kirchenpr\u00e4sidentin Dorothee W\u00fcst hielt ihren ersten Bericht vor der Landessynode. Sie rief &#8211; durchaus selbstkritisch &#8211; aktuelle kirchliche Themen auf. Dies begr\u00fc\u00dfte die Synode ausdr\u00fccklich. W\u00fcst beleuchtete kritisch etwa die Haltung der Kirche im ersten Lockdown. Alte und kranke Menschen habe man gesch\u00fctzt, aber oft auch allein gelassen. Daraus habe die Kirche gelernt. Die gesellschaftlichen Folgen der Pandemie seien noch nicht absehbar, die Kirche weiter gefordert. In ihrem Bericht bekr\u00e4ftigte W\u00fcst auch eindringlich die Null-Toleranz-Haltung der Landeskirche gegen\u00fcber sexualisierter Gewalt.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Realistische Visionen<\/h4>\n\n\n\n<p>Zum Thema &#8222;Zukunft_Raum_Kirche&#8220; gab Kirchenpr\u00e4sidentin W\u00fcst Anst\u00f6\u00dfe, neu und frisch zu denken. \u201eNoch k\u00f6nnen wir Zukunft gestalten, anstatt resigniert von ihr \u00fcberrollt zu werden\u201c, sagte sie mit Blick auf schwindende Mitgliederzahlen und Einnahmen. Die Landessynodalen sammelten Ideen f\u00fcr neue kirchliche Angebote, die sich in erster Linie an den W\u00fcnschen der Menschen ausrichten sollen: Mitgliederbefragungen, B\u00fcrgerr\u00e4te, mehr Zusammenarbeit mit kulturellen Gruppen, digitale Formate &#8211; aber auch in der \u00d6ffentlichkeit sichtbarer werden, mehr ber\u00fchrende Erlebnisse und Gottesdienste anbieten waren einige Impulse. Sie sollen in einem offenen Prozess an die Basis kommen und weitere Kreise ziehen.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Gesparte Geb\u00e4ude<\/h4>\n\n\n\n<p>Die Synode beschloss das Gesetz zur effizienteren Nutzung kirchlicher Geb\u00e4ude. Die Kosten sollen um mindestens 30 Prozent sinken. Das Geb\u00e4udekonzept ist Teil der angestrebten Klimaneutralit\u00e4t, die bis 2040 erreicht werden soll. Mit einem weiteren Votum machten die Synodalen klar, dass die Zeit dr\u00e4ngt: Das Ziel soll bis zum Jahr 2030 erreicht sein und nicht wie urspr\u00fcnglich vorgesehen 2035.<\/p>\n\n\n\n<p>Das Gesetz tritt am 1. Juni 2022 in Kraft und wird von den Kirchenbezirken umgesetzt. Es legt fest, nach welchen Kriterien geplant wird und wie der Prozess umgesetzt werden soll. Benachbarte Kirchengemeinden sind gefragt, gemeinsam zu entscheiden, an welchen Geb\u00e4uden sie f\u00fcr ihre Arbeit festhalten, welche sie vermieten oder verkaufen.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Fehlender Frieden<\/h4>\n\n\n\n<p>In einem Votum zur Friedensethik verurteilte die Synode aufs Sch\u00e4rfste, dass Menschen f\u00fcr politische und milit\u00e4rische Ziele instrumentalisiert, verletzt und get\u00f6tet werden. Gleichzeitig bedankte sich die Landessynode bei allen, die sich f\u00fcr Fl\u00fcchtende aus der Ukraine und anderen Regionen einsetzen. Das Gremium appellierte an die Bundesregierung, mehr Geld bereitzustellen f\u00fcr humanit\u00e4re und Entwicklungshilfe. Abschlie\u00dfend machte die Synode in ihrem Votum deutlich, dass ein gerechter Friede nicht mit Waffengewalt zu erreichen ist.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Sicherer Sparkurs\u00a0<\/h4>\n\n\n\n<p>Die Synodalen stimmten am Samstag den Eckpunkten der mittelfristigen Finanzplanung 2023 bis 2028 zu. \u201eDer Sparkurs der Landeskirche muss weiter konsequent umgesetzt werden. Nur so k\u00f6nnen die laufenden Einnahmen die laufenden Ausgaben ann\u00e4hernd decken\u201c, sagte die Finanzdezernentin der Landeskirche, Oberkirchenr\u00e4tin Karin Kessel.<\/p>\n\n\n\n<p>Die ver\u00e4nderte Konjunktur in der Corona-Pandemie habe sich auch auf das Kirchensteueraufkommen ausgewirkt, ebenso der Krieg in der Ukraine. Verl\u00e4ssliche Prognosen seien gegenw\u00e4rtig schwer anzustellen, so Kessel. F\u00fcr das Jahr 2024 rechnet sie mit einem Haushaltsdefizit von 10,5 Millionen Euro, das sich in den Folgejahren erh\u00f6hen wird.<\/p>\n\n\n\n<p>Zu den beschlossenen Ma\u00dfnahmen im Rahmen der mittelfristigen Finanzplanung z\u00e4hlen unter anderem Ausgaben f\u00fcr ein Projekt zur Mitgliederkommunikation, die Schulseelsorge, die Entfristung einer Stelle f\u00fcr Klimaschutz sowie f\u00fcr ein Fl\u00fcchtlingsprojekt des Diakonischen Werks.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Hintergrund<\/h4>\n\n\n\n<p>Die Landessynode der Evangelischen Kirche der Pfalz (Protestantische Landeskirche) ist die kirchliche Volksvertretung. Damit hat sie die Kirchengewalt inne. Sie trifft wesentliche Entscheidungen in geistlichen, rechtlichen und finanziellen Belangen der Landeskirche. Die Amtszeit einer Synode betr\u00e4gt sechs Jahre. Die 13. Landessynode ist von 2021 bis 2026 gew\u00e4hlt. Ihr geh\u00f6ren 57 Mitglieder an. Das Pr\u00e4sidium bilden Synodalpr\u00e4sident Hermann Lorenz, Synodalvizepr\u00e4sident Joachim Sch\u00e4fer und als zweite Synodalvizepr\u00e4sidentin Christine Sch\u00f6ps. Beisitzerinnen sind Daniela Freyer und Evelin Urban.<\/p>\n\n\n\n<p><em>21.05.2022<\/em><\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Die Zeichen der Zeit fr\u00fcher erkennen<\/h2>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Debatte zur Friedensethik<\/h3>\n\n\n\n<p><strong>Trotz Zeitenwende gilt zeitlos: Frieden schaffen geht nicht mit Waffen &#8211; wenn sie auch auf dem Weg dahin ein letztes Mittel sein m\u00f6gen. Die Landessynode besch\u00e4ftigte sich am Freitag mit der christlichen Friedensethik im Angesicht des Ukraine-Kriegs.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Speyer <em>(lk)<\/em> &#8211; <\/strong>Das Leitbild der christlichen Friedensethik sei weiterhin g\u00fcltig und wichtig: Ein gerechter Frieden setze auf Gewaltfreiheit, internationales Recht und weltweite Gerechtigkeit. Dieses Votum brachte Renke Brahms, Friedensbeauftragter des Rats der Evangelischen Kirche Deutschland (EKD) bis 2021, vor der Landessynode ein. Es gebe auf dieser Grundlage zwei Positionen in der Evangelischen Kirche, erl\u00e4uterte er.<\/p>\n\n\n\n<p>Die eine setze sich f\u00fcr Waffenlieferung in die Ukraine ein, um das Recht wiederherzustellen und sich Putins Pl\u00e4nen nicht ergeben zu m\u00fcssen. Die andere Position setze auf Gewaltfreiheit, um eine Eskalation zu vermeiden. Beide Haltungen lie\u00dfen sich begr\u00fcnden. Beide seien richtig und k\u00f6nnten doch falsch sein, meinte Brahms. Dieses Dilemma gelte es offenzulegen und keine kurzatmigen Entschl\u00fcsse zu fassen. \u201eWir haben kein Recht und keine Situation, in der wir momentan der Ukraine etwas zu raten haben\u201c, bekannte er.<\/p>\n\n\n\n<p>Man h\u00e4tte die Zeichen der Zeit fr\u00fcher sehen m\u00fcssen, um etwa zivilen Widerstand zu f\u00f6rdern, so Brahms weiter. Auch in puncto Atomwaffen sei in Deutschland verpasst worden, die Abr\u00fcstung voranzutreiben und die Vertr\u00e4ge ernst zu nehmen.<\/p>\n\n\n\n<p>Milit\u00e4rdekanin Petra Reitz aus K\u00f6ln sprach in ihrem Impuls ebenso von verpassten Chancen. Es sei naiv gewesen, sich von der Gro\u00dfmacht Russland abh\u00e4ngig zu machen. Zudem riet sie, skeptischer zu sein: \u201eIch glaube, dass man mit Menschen wie Putin nicht aus einer Position der Schw\u00e4che verhandeln kann.\u201c Reitz sprach sich ebenfalls f\u00fcr die St\u00e4rkung von zivilem Widerstand aus &#8211; aber nicht ohne milit\u00e4rische, auch atomare Abschreckung. Diese sei bedauerlicherweise unabdingbar.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Gewaltfreie Konfliktl\u00f6sung nicht utopisch<\/h4>\n\n\n\n<p>Die Milit\u00e4rdekanin hielt \u201eReal-Politik\u201c dem \u201eRadikal-Pazifismus\u201c entgegen. Laut Renke Brahms sei beides aber kein Gegensatz. Ziviler Widerstand sei nicht utopisch. Zudem w\u00fcrden Institute und Kirchen gewaltfreie Konfliktbew\u00e4ltigung f\u00f6rdern, die ebenfalls real sei. Diese Strategien m\u00fcssten indes zum richtigen Zeitpunkt angewandt werden und greifen.<\/p>\n\n\n\n<p>Kirchenpr\u00e4sidentin Dorothee W\u00fcst hinterfragte in der anschlie\u00dfenden Debatte die \u201eGelassenheit\u201c von Milit\u00e4rdekanin Reitz gegen\u00fcber der nuklearen Abschreckung &#8211; insbesondere angesichts des kirchlichen Engagements f\u00fcr eine atomwaffenfreie Welt. Sie w\u00fcnsche sich einen Diskurs, der tiefer beleuchte, \u00fcber welche Art R\u00fcstung man spreche. \u201eWaffen und Waffen sind nicht das Gleiche. Eine Waffe ist etwa auch die Blockade im Hafen von Odessa, wo Getreide liegt, das im Jemen fehlt.\u201c Die Kirchenpr\u00e4sidentin betonte, dass alle kriegerische Konflikte sich global auswirken. Sie forderte mehr Aufmerksamkeit f\u00fcr k\u00fcnftige Konfliktherde und Aufrichtigkeit trotz aller wirtschaftlichen Abh\u00e4ngigkeiten.<\/p>\n\n\n\n<p>\u00c4hnlich formulierte Gregor Rehm, Referent der Arbeitsstelle Frieden und Umwelt der Landeskirche: \u201eDie Debatte dreht sich derzeit haupts\u00e4chlich um Waffenlieferungen, als sei eine Kriegsethik gefragt. Die Frage muss aber sein, dass wir unsere Friedensethik in Richtung Zukunft denken &#8211; wie bereits in der EKD-Denkschrift 2007.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Die Synodale Reinhild Burgd\u00f6rfer, die den Friedensapell mit auf die Tagesordnung brachte, nahm aus der Debatte mit: \u201eEs ist wichtig, sich als Kirche auch schuldig bekennen zu k\u00f6nnen.\u201c Es gebe keine Haltung, die ohne Schuld zu haben sei.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Landessynode will Stellung nehmen<\/h4>\n\n\n\n<p>Der Friedensappell der Initiative \u201eOhne R\u00fcstung Leben\u201c forderte neben Abr\u00fcstung unter anderem, dass Deutschland dem UN-Atomwaffenverbotsvertrag beitreten soll. Bereits zur vorherigen Tagung der Landessynode wurde beantragt, dass sich das kirchenleitende Gremium mit dem Appell befasst. Der Ukraine-Krieg hat die Frage der Friedensethik aktualisiert.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Delegierten pl\u00e4dierten im Anschluss an die Aussprache mit gro\u00dfer Mehrheit f\u00fcr eine friedensethische Stellungnahme der Landessynode zum Ukraine-konflikt. Eine Redaktionsgruppe erarbeitet f\u00fcr Samstag eine Stellungnahme, \u00fcber die die Landessynode abstimmt.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Hintergrund<\/h4>\n\n\n\n<p>Derzeit findet die dritte Tagung der 13. Landessynode statt, die von 2021 bis 2026 gew\u00e4hlt ist. Die Landessynode der Evangelischen Kirche der Pfalz (Protestantische Landeskirche) ist die kirchliche Volksvertretung. Damit hat sie die Kirchengewalt inne. Sie trifft wesentliche Entscheidungen in geistlichen, rechtlichen und finanziellen Belangen der Landeskirche. Die Amtszeit einer Synode betr\u00e4gt sechs Jahre. Ihr geh\u00f6ren 57 Mitglieder an. Das Pr\u00e4sidium bilden Synodalpr\u00e4sident Hermann Lorenz, Synodalvizepr\u00e4sident Joachim Sch\u00e4fer und als zweite Synodalvizepr\u00e4sidentin Christine Sch\u00f6ps. Beisitzerinnen sind Daniela Freyer und Evelin Urban.<\/p>\n\n\n\n<p><em>20.05.2022<\/em><\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Spanische Barockkl\u00e4nge und evangelische Kirchenmusik<\/h2>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Die spanische Organistin Loreto Aramendi gastiert im Rahmen des Internationalen Orgelzyklus am 25. Mai im Dom zu Speyer<\/h3>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"aligncenter size-full\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" width=\"800\" height=\"534\" src=\"https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/LoretoAramendi_m.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-46301\" srcset=\"https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/LoretoAramendi_m.jpg 800w, https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/LoretoAramendi_m-300x200.jpg 300w, https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/LoretoAramendi_m-768x513.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><figcaption>Die spanische Organistin Loreto Aramendi.<br><em>Foto: <em>\u00a9<\/em><\/em> <em>Loreto Aramendi<\/em><\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p><strong>Speyer &#8211; <\/strong>Den spanischen Beitrag zum diesj\u00e4hrigen Internationalen Orgelzyklus im Speyerer Dom liefert Loreto Aramendi. Die Hauptorganistin an der Cavaill\u00e9-Coll-Orgel der Basilika von Santa Maria del Coro im nordspanischen San Sebasti\u00e1n gibt ihr Konzert am Mittwoch, 25. Mai, 19:30 Uhr im Dom. Dabei erklingen auf der Chororgel St\u00fccke der beiden spanischen Barockkomponisten Ju\u00e1n Cabanilles und Antonio Mart\u00edn y Coll, die Loreto Aramendi mit vier St\u00fccken eines der Erneuerer der evangelischen Kirchenmusik, Hugo Distler, kontrastiert.<\/p>\n\n\n\n<p>Im zweiten Konzertteil spielt die Interpretin an der Hauptorgel Orgelwerke und Bearbeitungen von Dieterich Buxtehude, Franz Liszt, Gabriel Faur\u00e9, Camille Saint-Sa\u00ebns und Olivier Messiaen.<\/p>\n\n\n\n<p>Ein einf\u00fchrendes Gespr\u00e4ch mit der Organistin findet um 18.45 Uhr statt. Der Eintritt kostet bei freier Platzwahl 12 Euro. Tickets sind in der Dom-Info, allen Reservix-vorverkaufsstellen sowie online unter&nbsp;<a href=\"https:\/\/deref-web.de\/mail\/client\/ov0pl1L77mM\/dereferrer\/?redirectUrl=https%3A%2F%2Fwww.reservix.de%2Ftickets-internationaler-orgelzyklus-dom-zu-speyer%2Ft15643\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">https:\/\/www.reservix.de\/tickets-internationaler-orgelzyklus-dom-zu-speyer\/t15643<\/a><\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Weitere Informationen:\u00a0<a href=\"https:\/\/deref-web.de\/mail\/client\/0MK1v139OqM\/dereferrer\/?redirectUrl=http%3A%2F%2Fwww.dommusik-speyer.de\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">www.dommusik-speyer.de<\/a><\/h4>\n\n\n\n<p><em>Text: Bistum Speyer \/ Dommusik Speyer Foto: \u00a9 Loreto Aramendi<br>20.05.2022<\/em><\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Warum Speyer kein Barockschloss hat<\/h2>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Bruchsal feiert 300 Jahre f\u00fcrstbisch\u00f6fliche Residenz \u2013 Messe mit Bischof Dr. Karl-Heinz Wiesemann am 29. Mai in der Schlosskapelle<\/h3>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"aligncenter size-full\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" width=\"800\" height=\"515\" src=\"https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/SD_Kapitel1_B7_m.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-46302\" srcset=\"https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/SD_Kapitel1_B7_m.jpg 800w, https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/SD_Kapitel1_B7_m-300x193.jpg 300w, https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/SD_Kapitel1_B7_m-768x494.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><figcaption>Ansicht des Westbaus von Franz Ignaz Michael Neumann (1772-1778)<br><em>Lithographie: Bachelier um 1840, gedruckt bei Lemercier in Paris<\/em><\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p><strong>Speyer \/ Bruchsal &#8211; <\/strong>H\u00e4tten die Speyerer B\u00fcrger sich nicht so starrk\u00f6pfig gegen ihren Bischof gestellt, w\u00e4re Speyer heute um ein Barockschloss und vielleicht sogar eine weitere Welterbest\u00e4tte reicher. Immerhin war mit Balthasar Neumann beim Bau der Residenz in Bruchsal derselbe Baumeister am Werk, der f\u00fcr die Errichtung des W\u00fcrzburger Schlosses zust\u00e4ndig war &#8211; und dieses wurde 1981 gleichzeitig mit dem Speyerer Dom auf die Liste des UNESCO-Welterbes aufgenommen. Auf Grund anhaltender beziehungsweise wiederkehrender Spannungen zwischen B\u00fcrgern und Bischof zog es die F\u00fcrstbisch\u00f6fe aber schon im 14. Jahrhundert auf die andere Rheinseite (in das heutige Philippsburg), wo sie Zuflucht fanden und im 18. Jahrhundert schlie\u00dflich in Bruchsal ihre Residenz neu errichten lie\u00dfen. Vor 300 Jahren lie\u00df Kardinal Hugo Damian von Sch\u00f6nborn den Grundstein f\u00fcr sein Schloss legen. Dieses Jubil\u00e4um feiern die Bruchsaler, beginnend mit dem 23. Mai, mit einer Festwoche. Zu deren Abschluss zelebriert der Speyerer Bischof Dr. Karl-Heinz Wiesemann am Sonntag, 29. Mai, 10:30 Uhr, gemeinsam mit Pfarrer Dr. Benedikt Ritzler eine Messe in der Hofkirche des Schlosses. Der Chor der Hofkirche gestaltet den Gottesdienst musikalisch mit der Missa solemnis in C von Johann Evangelist Brandl. In der gesamten Woche gibt es ein buntes Programm rund um das Bruchsaler Schloss.<\/p>\n\n\n\n<p>Dabei k\u00f6nnte die f\u00fcrstbisch\u00f6flichen Residenz auch in der Domstadt stehen, verhandelte doch der Speyerer Bischof Damian Hugo Kardinal von Sch\u00f6nborn bald nach seinem Amtsantritt 1719 mit dem Speyerer Stadtrat um die Wiederherstellung der Bisch\u00f6flichen Pfalz. Diese hatte urspr\u00fcnglich neben dem Dom gestanden, war jedoch bereits ab 1301 nicht mehr bewohnt und wurde 1450 beim Brand des Doms in Mitleidenschaft gezogen. \u00dcber Jahrhunderte gab es Streit zwischen Bischof und den Stadtbewohnern, die sich vom Bischof nicht regieren lassen wollten. In dieser Zeit spielte Bruchsal f\u00fcr die Bisch\u00f6fe immer wieder eine Rolle als Schauplatz wichtiger Zusammenk\u00fcnfte und Ereignisse. So w\u00e4hlte Kardinal Damian Hugo schlie\u00dflich Bruchsal als Ort f\u00fcr den Bau einer neuen, repr\u00e4sentativen Residenz, \u201eweil er bey den zancksichtigen Speyerer nicht zu wohnen gedenket\u201c, wie sein Onkel, der Kurf\u00fcrst und Mainzer Erzbischof Lothar Franz von Sch\u00f6nborn, schrieb.<\/p>\n\n\n\n<p>Am 27. Mai 1722 lie\u00df Kardinal Damian Hugo von Sch\u00f6nborn den Grundstein f\u00fcr seine f\u00fcrstbisch\u00f6fliche Residenz legen, die heute zu den bedeutendsten Barockbauten Deutschlands geh\u00f6rt. Den Gesamtplan der Dreifl\u00fcgelanlage lieferte Maximilian von Welsch, jedoch wurden auch andere Architekten herangezogen, bis dann 1728 Balthasar Neumann die Bauleitung \u00fcbernahm und bis zu seinem Tod 1753 behielt. Neumann war mehrfach f\u00fcr die bedeutende Adelsfamilie der Sch\u00f6nborns t\u00e4tig, unter anderem federf\u00fchrend beim Bau der W\u00fcrzburger Residenz.<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"aligncenter size-full\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" width=\"800\" height=\"554\" src=\"https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/7956-Speyer_Dom_m.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-46303\" srcset=\"https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/7956-Speyer_Dom_m.jpg 800w, https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/7956-Speyer_Dom_m-300x208.jpg 300w, https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/7956-Speyer_Dom_m-768x532.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><figcaption>Die Schweifhabe auf dem Vierungsturm ist eine der sehr wenigen erhaltenen Zutaten der Barockzeit am Dom, GDKE \u2013 Landesmuseum Mainz.<br><em>Foto: <em>\u00a9<\/em><\/em> <em>Ursula Rudischer \/ Domkapitel Speyer<\/em><\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p>Kardinal Damian Hugo von Sch\u00f6nborn bezog bereits ein Jahr nach Baubeginn des Bruchsaler Schlosses ein provisorisches Appartement im Kammerfl\u00fcgel. Er investierte nicht nur in den Bau der Residenz, sondern auch in die Ausstattung des Schlosses und der Hofkirche und konnte seinem Nachfolger dennoch die stattliche Summe von 1,8 Millionen Gulden f\u00fcr die Fertigstellung des Schlosses hinterlassen. Der Speyerer Dom indes, 1689 im pf\u00e4lzischen Erbfolgekrieg ausgebrannt und teilweise eingest\u00fcrzt, durfte sich weniger der Aufmerksamkeit des Bischofs erfreuen und blieb eine Ruine. Die Peterskirche in Bruchsal, die zeitgleich neu errichtet wurde, bildete eine Art Ersatzkathedrale und wurde auch zur Begr\u00e4bnisst\u00e4tte der Bisch\u00f6fe dieser Jahre. F\u00fcr die Ausmalung der Hofkirche engagierte Kardinal Hugo Damian gar den ber\u00fchmten und teuren Maler Cosmas Damian Asam.<\/p>\n\n\n\n<p>Bischof Franz Christoph von Hutten setzte die Baut\u00e4tigkeit am Bruchsaler Schloss fort und sorgte f\u00fcr die prachtvolle Innenausstattung im Stil des Rokoko. Der Marmorsaal geh\u00f6rt zum architektonischen und programmatischen Zentrum der geistlichen Residenz. Die Fresken schildern in der Sprache der Mythologie eindrucksvoll Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft des Hochstifts Speyer. Und auch die beiden Bauherren sind dort im Bild verewigt. In der Regierungszeit Huttens wurde das Bruchsaler Schloss vollendet und Mittelpunkt regen h\u00f6fischen Lebens. Dieses war dem darauffolgenden Bischof August Philipp Graf von Limburg-Stirum jedoch ein Dorn im Auge, da er die Ressourcen des Speyerer Hochstifts f\u00fcr &#8211; aus seiner Sicht &#8211; bessere Zwecke verwendet haben wollte. Unter seinem Episkopat wurde der Dom wieder aufgebaut, wobei das Langhaus in identischen romanischen Formen wieder erstand, der Westbau jedoch eine barocke Fassade bekam. Baumeister war hier der Sohn von Balthasar Neumann, Franz Ignaz Michael Neumann. Auf Grund des knappen Geldes wurde allerdings nur eine sehr sparsame Version des Westbaus verwirklicht, so dass von barocker Pracht keine Rede sein konnte.<\/p>\n\n\n\n<p>Doch zur\u00fcck nach Bruchsal. Nur noch ein Bischof, Philipp Franz Wilderich Graf von Walderdorff, sollte die dortige Residenz bewohnen. Schon 80 Jahre nach der Grundsteinlegung des Baus war das politische Ende des Speyerer F\u00fcrstbistums gekommen. Das Schloss gelangte 1802 in den Besitz des Gro\u00dfherzogtums Baden. Der Bau verlor seine Funktion und Bedeutung, ein Teil verfiel. 1945 wurde in den letzten Wochen des Zweiten Weltkriegs das Schloss durch Bomben in Brand gesetzt und zum gr\u00f6\u00dften Teil zerst\u00f6rt. Zwar wurde ein Gro\u00dfteil wieder aufgebaut, originalgetreu wiederhergestellt wurden jedoch nur das ber\u00fchmte Treppenhaus von Baltasar Neumann, der Marmorsaal und der F\u00fcrstensaal. Die \u00fcbrigen R\u00e4ume sind in moderner Form als Museumsr\u00e4ume gestaltet. Heute befinden sich dort das Schlossmuseum, das St\u00e4dtische Museum und das Musikautomaten-Museum als Au\u00dfenstelle des Badischen Landesmuseums Karlsruhe.<\/p>\n\n\n\n<p>Informationen zum Festprogramm anl\u00e4sslich der 300-Jahr-Feier:&nbsp;<a href=\"https:\/\/deref-web.de\/mail\/client\/qbJordaAwog\/dereferrer\/?redirectUrl=https%3A%2F%2Fwww.schloss-bruchsal.de%2Fbesuchsinformation%2Fveranstaltungen%2Fjubilaeums-festwoche-300-jahr-schloss-bruchsal\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">https:\/\/www.schloss-bruchsal.de\/besuchsinformation\/veranstaltungen\/jubilaeums-festwoche-300-jahr-schloss-bruchsal<\/a><\/p>\n\n\n\n<p><em>Text: Bistum Speyer \/ Dommusik Speyer Lithographie: Bachelier um 1840 Foto: \u00a9 Ursula Rudischer \/ Domkapitel Speyer<br>20.05.2022<\/em><\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Anregungen und Herausforderungen f\u00fcr den \u00f6kumenischen Dialog<\/h2>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Veranstaltung im Friedrich-Spee-Haus mit Prof. Dr. Johanna Rahner, Kirchenpr\u00e4sidentin Dorothee W\u00fcst und Pfarrerin der Alt-Katholischen Gemeinde Mannheim Sabine Clasani am 30. Mai<\/h3>\n\n\n\n<p><strong>Speyer &#8211; <\/strong>\u201eDie Liebe Christi bewegt, vers\u00f6hnt und eint die Welt\u201c \u2013 unter diesem Motto trifft sich von 31. August bis 8. September 2022 der \u00d6kumenische Rat der Kirchen (\u00d6RK) mit Hauptsitz in Genf zu seiner Vollversammlung zum ersten Mal in Deutschland, in Karlsruhe. Es ist das h\u00f6chste Entscheidungsgremium, das in der Regel alle acht Jahre zusammentritt und die einzige Form, bei der sich die Gemeinschaften der Mitgliedskirchen an einem Ort zusammenfinden.<\/p>\n\n\n\n<p>Neben der theologischen Reflexion stehen aktuelle Themen im Fokus: Wie leben wir als Gesellschaft zusammen? Wie k\u00f6nnen wir Verantwortung f\u00fcr zuk\u00fcnftige Generationen \u00fcbernehmen? Ziel des Welttreffens ist, die sichtbare Einheit der Kirchen zu st\u00e4rken. Die r\u00f6misch-katholische Kirche ist zwar kein Mitglied des \u00d6RK, pflegt aber enge Verbindungen.<\/p>\n\n\n\n<p>Am Montag, 30. Mai, findet anl\u00e4sslich der \u00d6RK-Vollversammlung um 19.30 Uhr eine Veranstaltung des Forums katholische Akademie im Friedrich-Spee-Haus in Speyer statt. Prof. Dr. Johanna Rahner, Professorin f\u00fcr Dogmatik, Dogmengeschichte und \u00d6kumenische Theologie an der Eberhard Karls Universit\u00e4t T\u00fcbingen und Direktorin des Instituts f\u00fcr \u00d6kumenische und Interreligi\u00f6se Forschung, wird einen Impulsvortrag halten.<\/p>\n\n\n\n<p>Daran an schlie\u00dft sich eine Podiumsdiskussion mit Dorothee W\u00fcst, Kirchenpr\u00e4sidentin der Evangelischen Kirche der Pfalz, Speyer, Sabine Clasani, Pfarrerin der Alt-Katholischen Gemeinde Mannheim und Vorstand im ACK Mannheim und Prof. Dr. Johanna Rahner \u00fcber Anregungen und Herausforderungen f\u00fcr den \u00f6kumenischen Dialog. Moderiert wird das Gespr\u00e4ch von Ulrike Gentner, Direktorin Bildung Heinrich Pesch Haus, Ludwigshafen.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Teilnahmegeb\u00fchr betr\u00e4gt 5 Euro. Um Anmeldung wird gebeten unter\u00a0<a href=\"mailto:keb@bistum-speyer.de\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">keb@bistum-speyer.de<\/a><\/p>\n\n\n\n<p><em>Bistum Speyer<br>20.05.2022<\/em><\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Die Zukunft hat begonnen<\/h2>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Landessynode entwickelt Visionen f\u00fcr die Kirche von morgen<\/h3>\n\n\n\n<p><strong>Die Zeiten \u00e4ndern sich. Die Kirche wandelt sich. Heute, morgen und \u00fcbermorgen. Um die Zukunft der Evangelischen Kirche der Pfalz zu gestalten, ging die Landessynode am Donnerstagmorgen in Richtung \u201eZukunft_Raum_Kirche\u201c. Sie will sich neu ausrichten, Kirche anders denken und der Zukunft mutig entgegengehen.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Speyer <em>(lk)<\/em> &#8211; <\/strong>Kirchenpr\u00e4sidentin Dorothee W\u00fcst gab mit einer Rede vor der Landessynode den Ansto\u00df. Weniger Mitglieder und weniger Einnahmen: Sie zitierte die sogenannte Freiburger Studie, die f\u00fcr die Pf\u00e4lzische Landeskirche einen R\u00fcckgang der Mitgliederzahl um fast 40 Prozent von 516.000 auf 319.000 im Jahr 2060 vorhersieht. \u201eDer Trend l\u00e4sst sich bestenfalls abmildern, nicht umkehren\u201c, meinte die Kirchenpr\u00e4sidentin. Daher gebe es keine Alternative zur Ver\u00e4nderung. \u201eNoch k\u00f6nnen wir agieren, Zukunft gestalten, anstatt resigniert von ihr \u00fcberrollt zu werden.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Einsparungen in H\u00f6he von 12,5 Millionen Euro seien bereits ausgemacht. Dabei sei klar geworden, dass wirtschaftliche \u00dcberlegungen an inhaltliche Weichenstellungen gebunden sind. Um diese inhaltlichen Punkte m\u00fcsse es jetzt gehen, erkl\u00e4rte Dorothee W\u00fcst. Sie machte deutlich, dass dabei an erster Stelle die Menschen stehen &#8211; das sei der christliche Auftrag der Kirche. Menschen zu gewinnen, zu halten und Vertrauen aufzubauen: Das ist laut W\u00fcst die Basis aller \u00dcberlegungen. Strukturen und Finanzen seien dabei nur Mittel zum Zweck.<\/p>\n\n\n\n<p>Es gelte, sich nicht dem Niedergang hinzugeben, sondern Lust auf die Zukunft zu haben und sie mit Kraft und Energie anzupacken. \u201eWir werden Dinge hinter uns lassen m\u00fcssen, die uns lieb sind. Aber wir werden Dinge entdecken, die uns lieb werden k\u00f6nnen.\u201c In der Gegenwart erkennt Dorothee W\u00fcst gar eine Chance: \u201eMenschen suchen nach Orientierung, brauchen Trost, wollen Hoffnung sp\u00fcren, legen Wert auf ihre Freiheit und sehnen sich gleichzeitig nach Gemeinschaft. All das geh\u00f6rt zum Raum Kirche.\u201c Daher m\u00fcsse die Kirche auf die Menschen zugehen.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Kirchenpr\u00e4sidentin rief zu einem Blickwechsel auf: Au\u00dfen- statt Innensicht: Kirche solle nicht l\u00e4nger Angebote machen und hoffen, dass die Menschen sie annehmen. Vielmehr m\u00fcsse Kirche die Menschen direkt fragen, was sie brauchen und sich danach ausrichten. \u201eIch w\u00fcnsche uns, dass es ein mutiger und lustvoller und engagierter Anfang wird\u201c, beendete Dorothee W\u00fcst ihre Einf\u00fchrung auf dem offenen Weg in die Zukunft.<\/p>\n\n\n\n<p>Anschlie\u00dfend diskutierten die Synodalen in Kleingruppen und sammelten erste Ideen, um Kirche anders zu denken und zu erleben. Die Teilnehmenden w\u00fcnschten sich, dass die Kirche einfach Neues ausprobiert \u2013 mit offenem Ausgang. Sie soll \u00fcber den eigenen Tellerrand hinausblicken und in der Gesellschaft sichtbarer werden. Kirche m\u00fcsse sich im \u00f6ffentlichen Raum verst\u00e4rkt zeigen und ins Gespr\u00e4ch kommen &#8211; im Baumarkt, auf Marktpl\u00e4tzen, bei der Kerwe, bei Volksfesten. Eine gezielte Mitgliederbefragung, B\u00fcrgerr\u00e4te oder kreative Ideen wie \u201eRent a Christian\u201c \u2013 jemanden zu sich einladen, der \u00fcber den Glauben erz\u00e4hlt &#8211; waren einige Vorschl\u00e4ge.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Synodale regten an, dass die Kirche mehr Erlebnisse schafft, die begeistern, ber\u00fchren und \u00fcber die man redet. Andere Gedanken lauteten: R\u00e4ume zum Wohlf\u00fchlen und mehr kulturelle Angebote schaffen sowie Gottesdienste so zu feiern, dass sie dem Wort \u201eFeier\u201c gerecht werden. Ein gro\u00dfes Anliegen ist die Digitalisierung. Dabei dachten Teilnehmende unter anderem an Influencer, die Kirche \u00fcberraschend anders pr\u00e4sentieren. Deutlich wurde, dass das Miteinander bei den Schritten in die Zukunft eine gro\u00dfe Rolle spielt.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Hintergrund<\/h4>\n\n\n\n<p>Derzeit findet die dritte Tagung der 13. Landessynode statt, die von 2021 bis 2026 gew\u00e4hlt ist. Die Landessynode der Evangelischen Kirche der Pfalz (Protestantische Landeskirche) ist die kirchliche Volksvertretung. Damit hat sie die Kirchengewalt inne. Sie trifft wesentliche Entscheidungen in geistlichen, rechtlichen und finanziellen Belangen der Landeskirche. Die Amtszeit einer Synode betr\u00e4gt sechs Jahre. Ihr geh\u00f6ren 57 Mitglieder an. Das Pr\u00e4sidium bilden Synodalpr\u00e4sident Hermann Lorenz, Synodalvizepr\u00e4sident Joachim Sch\u00e4fer und als zweite Synodalvizepr\u00e4sidentin Christine Sch\u00f6ps. Beisitzerinnen sind Daniela Freyer und Evelin Urban.<\/p>\n\n\n\n<p><em>19.05.2022<\/em><\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Auf nach Assisi!<\/h2>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Di\u00f6zesanwallfahrt f\u00fchrt im Oktober zu den Wirkungsst\u00e4tten der Heiligen Franziskus und Klara<\/h3>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"aligncenter size-full\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" width=\"800\" height=\"533\" src=\"https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/Assisi.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-46304\" srcset=\"https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/Assisi.jpg 800w, https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/Assisi-300x200.jpg 300w, https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/Assisi-768x512.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p><strong>Speyer &#8211;<\/strong> Es sind noch Pl\u00e4tze frei: Das Bistum Speyer l\u00e4dt zur n\u00e4chsten gro\u00dfen Di\u00f6zesanwallfahrt ein. Diese findet statt vom 14. bis 23. Oktober 2022 und f\u00fchrt nach Assisi.<\/p>\n\n\n\n<p>Wie schon bei der Wallfahrt 2019 nach Santiago de Compostela k\u00f6nnen die Pilger auch bei dieser Di\u00f6zesanwallfahrt wieder zwischen verschiedenen M\u00f6glichkeiten, nach Assisi zu kommen, w\u00e4hlen. Angeboten werden drei verschiedene Wanderungen, \u00fcber 60 Kilometer auf der Nordroute des Franziskuswegs oder \u00fcber 40 bzw. 80 Kilometer auf der S\u00fcdroute, je nachdem wie gut zu Fu\u00df der Einzelne ist. Die Wanderungen verteilen sich jeweils auf vier Etappen, zeitlich vom 14. bis 18. Oktober. Auch ein Wanderangebot f\u00fcr eine Jugendgruppe ist in der Planung.<\/p>\n\n\n\n<p>Diejengen, die nicht zu Fu\u00df pilgern m\u00f6chten, k\u00f6nnen direkt nach Assisi reisen, um dort auf die Pilgerwandergruppen zu sto\u00dfen. Die Anreisen sind entweder mit dem Flugzeug m\u00f6glich, los geht es dann am 18. Oktober, oder mit dem Bus. Diese Gruppe startet am 17. Oktober, mit jeweils einer Zwischen\u00fcbernachtung in S\u00fcdtirol auf der Hin- und R\u00fcckreise.<\/p>\n\n\n\n<p>Gemeinsam gestaltet sind f\u00fcr alle Gruppen vom 18. bis 22. Oktober die Tage in Assisi. Hier stehen verschiedene Angebote auf dem Programm, um die Stadt und insbesondere die Wirkungsst\u00e4tten der Heiligen Franziskus und Klara besser kennen zu lernen. Und selbstverst\u00e4ndlich werden auch gemeinsame Gottesdienste nicht fehlen.<\/p>\n\n\n\n<p>Die geistliche Gesamtleitung \u00fcbernimmt, wieder immer auf den Di\u00f6zesanwallfahrten, Bischof Dr. Karl-Heinz Wiesemann, weitere Priester der Di\u00f6zese betreuen die einzelnen Gruppen. Die Reiseleitung liegt in den H\u00e4nden von Domkapitular Franz Vogelgesang und Dr. Anette Konrad.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Sonderprospekt stellt auf 28 Seiten alle Elemente der Wallfahrt detailliert vor, mit Programm, Leistungspaket und Preis.<\/p>\n\n\n\n<p>Erh\u00e4ltlich ist der Sonderprospekt beim Pilgerb\u00fcro Speyer, Telefon 06232\/102423 oder per E-Mail an <a href=\"mailto:info@pilgerreisen-speyer.de\">info@pilgerreisen-speyer.de<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>Anmeldungen sind ab sofort m\u00f6glich, auch \u00fcber die Homepage des Pilgerb\u00fcros Speyer:&nbsp;<a href=\"https:\/\/deref-web.de\/mail\/client\/CcwQ0fTSOSA\/dereferrer\/?redirectUrl=http%3A%2F%2Fwww.pilgerreisen-speyer.de\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">www.pilgerreisen-speyer.de<\/a><\/p>\n\n\n\n<p><em>Text: is \/ Foto: Magali Guimar\u00e3es<br>19.05.2022<\/em><\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">\u201eMagenza\u201c \u2013 J\u00fcdisches Leben in Mainz im Wandel der Zeit<\/h2>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Tagesfahrt nach Mainz \u2013 Angebot der Katholischen Erwachsenenbildung<\/h3>\n\n\n\n<p><strong>Speyer &#8211;<\/strong> Mainz gilt seit dem Mittelalter als Heimat einer der \u00e4ltesten j\u00fcdischen Gemeinden in Deutschland. Nach Vertreibungen und Pogromen, die gro\u00dfe Verluste forderten, umfasst die j\u00fcdische Gemeinde inzwischen wieder etwa 1.000 Mitglieder. Sie versammeln sich in der Neuen Synagoge, deren Formen das hebr\u00e4ische Wort \u201eKedushah\u201c (Heiligung) abbilden.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Katholische Erwachsenenbildung (KEB), Di\u00f6zese Speyer, bietet am Donnerstag, 9. Juni 2022, eine Tagesfahrt in die Stadt an, bei der es um das Thema \u201eJ\u00fcdisches Leben in Mainz im Wandel der Zeit\u201c geht.<\/p>\n\n\n\n<p>Im Rahmen einer F\u00fchrung werden die Hintergr\u00fcnde zu Bau und Geschichte der Neuen Synagoge erschlossen. Weitere Spuren j\u00fcdischer Kunst sowie der j\u00fcdisch-christlichen Verbundenheit in Mainz nach dem Zweiten Weltkrieg zeigen sich an den weltber\u00fchmten Kirchenfenstern Marc Chagalls in St. Stephan, in deren Farbgestaltung und Motivik eingef\u00fchrt wird. Bei einem Stadtspaziergang besteht au\u00dferdem die M\u00f6glichkeit f\u00fcr den Besuch des Mainzer Doms sowie weiterer Kirchen in Mainz.<\/p>\n\n\n\n<p>Referentin bei der Tagesfahrt ist Sonja Haub, KEB Pfalz. Die Kosten betragen 40,- \/ erm\u00e4\u00dfigt 20,- (inkl. Fahrt, Eintritte und F\u00fchrungen). Abfahrt ist 07:30 Uhr in St. Ingbert. Zustiege in Homburg, Kaiserslautern, Ludwigshafen und Alzey sind m\u00f6glich. Ankunft um 11 Uhr in Mainz.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Anmeldung<\/strong>\u00a0(bis 25. Mai 2022):<br>Katholische Erwachsenenbildung,<br>Telefon: 06232\/102-180,<br>E-Mail: <a href=\"mailto:keb@bistum-speyer.de\">keb@bistum-speyer.de<\/a><\/p>\n\n\n\n<p><em>Katholische Erwachsenenbildung<br>19.05.2022<\/em><\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Alles wird anders: Kirche in Krisenzeiten<\/h2>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Bericht der Kirchenpr\u00e4sidentin zum Auftakt der Landesynode<\/h3>\n\n\n\n<p><strong>Coronakrise, Ukraine-Krieg, Missbrauchsdebatten: Die Herausforderungen in Kirche und Gesellschaft sind kaum \u00fcbersehbar. Den Krisen ins Auge sehen und dennoch mutig vorausschauen: Das ist das Fazit des ersten Sitzungstags der Landessynode, die vom 18. bis 21. Mai digital stattfindet. Gru\u00dfworte, Berichte und der Bericht der Kirchenpr\u00e4sidentin stellten sich aktuellen Fragen.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"aligncenter size-full\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" width=\"800\" height=\"609\" src=\"https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/0214-Dorothee-W\u00fcst-neue-pf\u00e4lzische-Kirchenpr\u00e4sidentin_Foto-Landeskirche-Klaus-Landry.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-33218\" srcset=\"https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/0214-Dorothee-W\u00fcst-neue-pf\u00e4lzische-Kirchenpr\u00e4sidentin_Foto-Landeskirche-Klaus-Landry.jpg 800w, https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/0214-Dorothee-W\u00fcst-neue-pf\u00e4lzische-Kirchenpr\u00e4sidentin_Foto-Landeskirche-Klaus-Landry-300x228.jpg 300w, https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/0214-Dorothee-W\u00fcst-neue-pf\u00e4lzische-Kirchenpr\u00e4sidentin_Foto-Landeskirche-Klaus-Landry-768x585.jpg 768w, https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/0214-Dorothee-W\u00fcst-neue-pf\u00e4lzische-Kirchenpr\u00e4sidentin_Foto-Landeskirche-Klaus-Landry-80x60.jpg 80w\" sizes=\"(max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><figcaption>Portr\u00e4tbild von Kirchenpr\u00e4sidentin Dorothee W\u00fcst<br><em>Foto: lk<\/em><\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p><strong>Speyer <em>(lk)<\/em> &#8211;<\/strong> Die Zukunft der Landeskirche will aktiv gestaltet werden \u2013 mit allen Ver\u00e4nderungen und Einschr\u00e4nkungen. \u201eWir d\u00fcrfen nicht nach dem Motto handeln: nach mir die Sintflut.\u201c Mit diesen Worten er\u00f6ffnete Synodalpr\u00e4sident Hermann Lorenz am Mittwoch die Video-Tagung. Er bereitete die Mitglieder der Landessynode auf Entscheidungen vor, die \u201enicht nur Lob einbringen werden\u201c. Wenn etwa das geplante Gesetz zur effizienteren Nutzung kirchlicher R\u00e4ume dazu f\u00fchren werde, dass Geb\u00e4ude und vielleicht auch Kirchen aufgegeben werden m\u00fcssten und sich das Bild der Kirche ver\u00e4ndere.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Herausforderungen im Bistum<\/h4>\n\n\n\n<p>Von einer \u201eweiteren Facette einer gro\u00dfen Krise\u201c sprach der Speyerer Domkapitular Franz Vogelgesang in seinem Gru\u00dfwort, das nach dem viel diskutierten R\u00fccktritt von Andreas Sturm als Generalvikar des Bistums Speyer mit Spannung erwartet wurde. Er bezeichnete den Schritt von Sturm als mutig, wiewohl seine Entscheidung ein schwerer Tag f\u00fcr das Bistum gewesen sei. \u201eDiese Krise ist sicher spezifisch katholisch, andere sind \u00f6kumenisch. Wir sollten gemeinsam nachdenken, wir stehen unter demselben Druck und vor gleichen Herausforderungen\u201c, fasste Vogelgesang sein Votum an die Delegierten zusammen. Er w\u00fcnsche sich \u201eeine geschwisterliche\u201c Kirche.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Gesellschaftliche Aufgaben<\/h4>\n\n\n\n<p>Gerade in Krisenzeiten will die Kirche ihre gesellschaftliche Verantwortung wahrnehmen. Das zeigten am Nachmittag die Berichte der Arbeitsstelle Frieden und Umwelt, des Diakonischen Werks Pfalz, der Evangelischen Arbeitsstelle Bildung und Gesellschaft und des Zentrums f\u00fcr die Theologische Aus- und Fortbildung. Der Einsatz f\u00fcr Bildung, diakonische Arbeit und Friedensarbeit bleibt angesichts der aktuellen Herausforderungen wesentlich.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Bericht der Kirchenpr\u00e4sidentin<\/h4>\n\n\n\n<p>In ihrem ersten Bericht vor der Landessynode griff Dorothee W\u00fcst, die im M\u00e4rz 2021 ihr Amt als Kirchenpr\u00e4sidentin antrat, brennende Themen auf.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Corona-Pandemie: \u201eAus Fehlern gelernt\u201c<\/h4>\n\n\n\n<p>Sie bedauerte, dass im ersten Lockdown keine Gottesdienste in Pr\u00e4senz gefeiert werden duften. \u201eWir haben die Entscheidung getroffen, Gesundheit und Schutz des Lebens an erste Stelle zu setzen\u201c, begr\u00fcndete sie. Die Kirche habe nach anderen Wegen gesucht, um die Menschen zu erreichen. Dabei wurde indes vers\u00e4umt, sich st\u00e4rker f\u00fcr alte und schwer kranke Menschen einzusetzen. Das sei ein Fehler gewesen, aus dem die Kirche gelernt habe.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Ukraine-Krieg: \u201eDeeskalation muss das Ziel sein\u201c<\/h4>\n\n\n\n<p>Angesichts der Leiden der Menschen in der Ukraine \u201ewird Zur\u00fcckhaltung zu unterlassener Hilfeleistung\u201c, sagte Dorothee W\u00fcst. Sie sieht die Ukraine im Recht, sich und ihre Freiheit zu verteidigen. Gleichzeitig berge Einmischung die Gefahr der Eskalation. Sie forderte von der Politik \u201edurchdachtes und an der Situation orientiertes Handeln\u201c. Es brauche in dieser wie in anderen schwierigen Fragen, mehr Zeit f\u00fcr einen ausgewogenen Diskurs.<\/p>\n\n\n\n<p>Grunds\u00e4tzlich bekannte sich die Kirchenpr\u00e4sidentin zur Abr\u00fcstung: \u201eWaffen haben immer Vernichtung im Blick und k\u00f6nnen niemals Grundlage f\u00fcr echten Frieden sein.\u201c Es d\u00fcrfe kein zweites Wettr\u00fcsten geben, das Ziel m\u00fcsse Deeskalation sein. Zudem warnte sie vor pauschalen Feindbildern. Es gelte, \u201eNetzwerke zu st\u00e4rken, die uns mit vielen innerhalb der russischen und ukrainischen Orthodoxie verbinden, und mit ihnen die Stimme gegen Krieg und f\u00fcr Frieden zu erheben\u201c. W\u00fcst erinnerte zudem an den unerm\u00fcdlichen Einsatz der Diakonie, der zahlreichen Haupt- und Ehrenamtlichen. Sie st\u00fcnden den Gefl\u00fcchteten seit den ersten Kriegstagen bis heute bei.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Sexualisierte Gewalt: \u201eNull-Toleranz-Haltung\u201c<\/h4>\n\n\n\n<p>Jedem Opfer sexualisierter Gewalt sprach die Kirchenpr\u00e4sidentin ihr Mitgef\u00fchl aus. An der im November 2018 von der Landessynode beschlossenen Null-Toleranz-Haltung \u201emachen wir keine Abstriche,\u201c so W\u00fcst. Zugleich bedauerte sie alles Leid, das nicht r\u00fcckg\u00e4ngig gemacht werden kann. \u201eAber wir k\u00f6nnen jetzt zeigen, dass wir nichts verschweigen, nichts vertuschen, nichts verdr\u00e4ngen und schon gar nichts entschuldigen wollen.\u201c Die Kirche sei verpflichtet zu Aufkl\u00e4rung und Aufarbeitung, aber auch zum Einschreiten und zum Vorbeugen.<\/p>\n\n\n\n<p>Seit 1947 bis heute sind der Landeskirche 36 F\u00e4lle und Verdachtsf\u00e4lle von sexualisierter Gewalt bekannt. Neun F\u00e4lle seien bislang als Straftat eingestuft, berichtete W\u00fcst. Alle strafrechtlich relevanten F\u00e4lle w\u00fcrden umgehend verfolgt. Auch wenn die Beschuldigten nicht strafrechtlich belangt werden k\u00f6nnten, kann die Kirche handeln und Betroffene sch\u00fctzen. So erfuhren zwei Pfarrer dienstrechtliche Ma\u00dfnahmen, mit zwei Kita-Besch\u00e4ftigten l\u00f6ste die Kirche das Arbeitsverh\u00e4ltnis.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Zukunft gestalten<\/h4>\n\n\n\n<p>Zum Ende des Berichts machte Dorothee W\u00fcst Mut, nicht den Niedergang zu beklagen, sondern lustvoll die Zukunft anzupacken. Sie gab damit einen Ausblick auf den Schwerpunkt der Sitzung am Donnerstagmorgen. In einem offenen Prozess besch\u00e4ftigen sich die Mitglieder der Synode mit dem Thema \u201eKirche_Raum_Zukunft\u201c zu der Kirchenpr\u00e4sidentin W\u00fcst eine Einbringungsrede halten wird. Weitere Themen in den Folgetagen sind unter anderen die mittelfristige Finanzplanung, Geb\u00e4udemanagement sowie friedensethische Fragen.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Hintergrund<\/h4>\n\n\n\n<p>Derzeit findet die dritte Tagung der 13. Landessynode statt, die von 2021 bis 2026 gew\u00e4hlt ist. Die Landessynode der Evangelischen Kirche der Pfalz (Protestantische Landeskirche) ist die kirchliche Volksvertretung. Damit hat sie die Kirchengewalt inne. Sie trifft wesentliche Entscheidungen in geistlichen, rechtlichen und finanziellen Belangen der Landeskirche. Die Amtszeit einer Synode betr\u00e4gt sechs Jahre. Ihr geh\u00f6ren 57 Mitglieder an. Das Pr\u00e4sidium bilden Synodalpr\u00e4sident Hermann Lorenz, Synodalvizepr\u00e4sident Joachim Sch\u00e4fer und als zweite Synodalvizepr\u00e4sidentin Christine Sch\u00f6ps. Beisitzerinnen sind Daniela Freyer und Evelin Urban.<\/p>\n\n\n\n<p><em>19.05.2022<\/em><\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">\u201eOffenheit und Staunen der Kinder ber\u00fchren mich\u201c<\/h2>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Diakon Paul Nowicki wechselt zum 1. August als Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer zum Bundesverband \u201eKatholische Tageseinrichtungen f\u00fcr Kinder\u201c<\/h3>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"aligncenter size-full\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" width=\"800\" height=\"588\" src=\"https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/Paul-Nowicki.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-46305\" srcset=\"https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/Paul-Nowicki.jpg 800w, https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/Paul-Nowicki-300x221.jpg 300w, https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/Paul-Nowicki-768x564.jpg 768w, https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/Paul-Nowicki-80x60.jpg 80w\" sizes=\"(max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p><strong>Speyer &#8211; <\/strong>Diakon Paul Nowicki aus der Dompfarrei Pax Christi \u00fcbernimmt zum 1. August eine neue Aufgabe: Er wird Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer des Bundesverbandes \u201eKatholische Tageseinrichtungen f\u00fcr Kinder\u201c (KTK).<\/p>\n\n\n\n<p>Der KTK-Bundesverband ist der Dachverband der katholischen Kindertagesst\u00e4tten in Deutschland. Er ist als Fachverband dem Deutschen Caritasverband zugordnet. Der KTK-Bundesverband gibt die Fachzeitschrift \u201eWelt des Kindes\u201c heraus, bietet Fortbildungen vor allem zu religionsp\u00e4dagogischen Fragen an und engagiert sich auf politischer, kirchlicher und wissenschaftlicher Eben f\u00fcr eine qualitativ hochwertige fr\u00fchkindliche Bildung und Erziehung. Das Handbuch des KTK-Bundesverbandes ist zugleich Grundlage des Qualit\u00e4tsmanagements in den katholischen Kindertagesst\u00e4tten im Bistum Speyer.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eMit der neuen Aufgabe ergibt sich f\u00fcr mich die M\u00f6glichkeit, mein bisheriges Engagement f\u00fcr die Kindertagesst\u00e4tten in einem geweiteten und vertieften Kontext fortzusetzen\u201c, erkl\u00e4rt Paul Nowicki, was ihn an der neuen Aufgabe gereizt hat. Seit dem Jahr 2000 hat er als Pastoralteamleiter die vier katholischen Kindertagesst\u00e4tten in Speyer-West zu einem innovativen Netzwerk zusammengef\u00fchrt. Der Name ECHO, gebildet aus den Anfangsbuchstaben der Einrichtungsnamen, stand schon bald f\u00fcr eine verbindliche und nachhaltige Zusammenarbeit. Seit Gr\u00fcndung der Dompfarrei Pax Christi im Jahr 2016 ist Paul Nowicki f\u00fcr die insgesamt sieben katholischen Kindertagesst\u00e4tten der Pfarrei in Speyer verantwortlich. \u201eWir betreuen rund 750 Kinder im Alter von einem bis zu 14 Jahren\u201c, so Nowicki.<\/p>\n\n\n\n<p>Als Pastoralreferent und Diakon begleitete Paul Nowicki von Anfang an die Initiativen \u201eSoziale Stadt Speyer West\u201c und \u201eSoziale Stadt Speyer S\u00fcd\u201c. Durch Projekte wie \u00f6kumenische Demenzgottesdienste, Suppenk\u00fcchen von Jugendlichen auf dem Berliner Platz oder ihrem Einsatz f\u00fcr das Sozialkaufhaus \u201eWarenkorb\u201c der Caritas hat das Miteinander in den Stadtteilen wichtige Impulse bekommen. Paul Nowicki engagierte sich zugleich als Di\u00f6zesanjugendseelsorger f\u00fcr den Malteser Hilfsdienst, als Pr\u00e4ses der Kolpingfamilie St. Otto und im Vorstand der Friedensbewegung Pax Christi. Das Anliegen der Qualit\u00e4t den in katholischen Kindertagesst\u00e4tten hat er bereits in den vergangenen Jahren in mehreren Projekten und Funktionen auf di\u00f6zesaner, auf Landes- und auf Bundesebene vertreten.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eMich ber\u00fchren die Offenheit der Kinder, ihr Staunen \u00fcber unsere vielf\u00e4ltige Welt und ihr intuitives Fragen nach einem tieferen Zusammenhang\u201c, beschreibt Paul Nowicki seine Faszination f\u00fcr das Thema der fr\u00fchkindlichen Bildung. \u201eMit den Kindern den Schatz des Glaubens zu heben, ist eine spirituelle Erfahrung und lehrt nicht nur sie, sondern auch mich.\u201c Die Arbeit in den katholischen Kindertagesst\u00e4tten bedeutet f\u00fcr ihn auch ein Eintauchen in die Lebenswelt der Familien. \u201eIm Gespr\u00e4ch mit Eltern und Familien geht es oft um Themen, die im rein kirchlichen Kontext eine eher untergeordnete Rolle spielen, die einen als Mensch und Seelsorger aber umso mehr fordern\u201c, blickt er auf \u201eunz\u00e4hlige positive und inspirierende Erlebnisse\u201c zur\u00fcck. Ebenso wichtig sind ihm die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der katholischen Kindertagesst\u00e4tten. \u201eDie Teams sind p\u00e4dagogisch hoch kompetent. Sie leiten und begleiten die Kinder auch auf ihrem Glaubensweg und bleiben dennoch Suchende, die nach theologischer und spiritueller Begleitung fragen.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Da die Einsatzorte als KTK-Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer vielf\u00e4ltig und \u00fcber das ganze Bundesgebiet verteilt sind, beh\u00e4lt Paul Nowicki seinen privaten Wohnsitz in Speyer. \u201eAls Seelsorger und Diakon werde ich mich, soweit es die neue T\u00e4tigkeit zul\u00e4sst, weiterhin ehrenamtlich in Speyer einbringen\u201c, k\u00fcndigt Paul Nowicki an.<\/p>\n\n\n\n<p><em>Bistum Speyer<br>18.05.2022<\/em><\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Katholische Erwachsenenbildung mit neuem Newsletter-Angebot<\/h2>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Interessenten erhalten einmal im Monat Hinweise auf ausgew\u00e4hlte Veranstaltungen<\/h3>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"aligncenter size-full\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" width=\"800\" height=\"419\" src=\"https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/Katholische-Erwachsenen-Bildung-KEB-Speyer-Logo.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-46306\" srcset=\"https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/Katholische-Erwachsenen-Bildung-KEB-Speyer-Logo.png 800w, https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/Katholische-Erwachsenen-Bildung-KEB-Speyer-Logo-300x157.png 300w, https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/Katholische-Erwachsenen-Bildung-KEB-Speyer-Logo-768x402.png 768w\" sizes=\"(max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p><strong>Speyer &#8211;<\/strong> Die Katholische Erwachsenenbildung im Bistum Speyer hat ein neues Newsletter-Angebot gestartet. Interessenten erhalten einmal pro Monat Hinweis auf ausgew\u00e4hlte Veranstaltungen. \u201eMit dem Newsletter bleiben Bildungs-, Glaubens- und Kulturinteressierte auf dem Laufenden, zu welchen Themen gerade interessante Veranstaltungen im Programm sind\u201c, erkl\u00e4rt Ingo Faus, der Leiter der Katholischen Erwachsenenbildung im Bistum Speyer. \u201eMan muss nicht selbst auf verschiedenen Internetseiten recherchieren, sondern bekommt die Informationen vorausgew\u00e4hlt, geb\u00fcndelt, regelm\u00e4\u00dfig und frei Haus auf den heimischen Computer.\u201c Der monatlich erscheinende Newsletter enth\u00e4lt Hinweise auf ausgew\u00e4hlte Veranstaltungen unterschiedlicher Anbieter aus dem Feld der Katholischen Erwachsenenbildung. \u201eAu\u00dferdem weisen wir fr\u00fchzeitig auf interessante Termine in den Folgemonaten hin\u201c, macht Ingo Faus neugierig. Zum inhaltlichen Profil des Newsletters geh\u00f6ren au\u00dferdem Hinweise auf inhaltliche Beitr\u00e4ge und Impulse auf der Internetseite der Katholischen Erwachsenenbildung.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eBei der Auswahl der Veranstaltungen, die wir in den Newsletter aufnehmen, achten wir sowohl auf eine inhaltliche Vielfalt als auch auf regionale Ausgewogenheit. Dabei beziehen wir auch digitale Veranstaltungen mit ein\u201c, erl\u00e4utert Ingo Faus. Er sieht den Newsletter als Erg\u00e4nzung zum gedruckten Magazin der Katholischen Erwachsenenbildung. \u201eIm Newsletter k\u00f6nnen wir auch kurzfristig organisierte Veranstaltungen ber\u00fccksichtigen\u201c, wirbt er f\u00fcr ein Abonnieren des neuen Angebots.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Anmeldung f\u00fcr den Newsletter der Katholischen Erwachsenenbildung:<\/h4>\n\n\n\n<p><a href=\"https:\/\/deref-web.de\/mail\/client\/CIEBUA50mFE\/dereferrer\/?redirectUrl=http%3A%2F%2Fwww.keb-speyer.de%2Fservice%2Fnewsletter\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">www.keb-speyer.de\/service\/newsletter<\/a><\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Weitere Newsletter-Angebote im Bistum Speyer:<\/h4>\n\n\n\n<p><a href=\"https:\/\/www.bistum-speyer.de\/aktuelles\/newsletter\/\">https:\/\/www.bistum-speyer.de\/aktuelles\/newsletter\/<\/a><\/p>\n\n\n\n<p><em>Bistum Speyer \/ Katholische Erwachsenenbildung (KEB) Speyer<br>18.05.2022<\/em><\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">\u201eAlles hat seine Zeit\u2026\u201c<\/h2>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Wochenende f\u00fcr Trauernde<\/h3>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"aligncenter size-full\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" width=\"800\" height=\"533\" src=\"https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/candle-2038736_1920.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-33582\" srcset=\"https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/candle-2038736_1920.jpg 800w, https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/candle-2038736_1920-300x200.jpg 300w, https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/candle-2038736_1920-768x512.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p><strong>Speyer &#8211; <\/strong>Unter dem Motto \u201eAlles hat seine Zeit\u2026\u201c l\u00e4dt die Hospiz- und Trauerseelsorge des Bistums Speyer Trauernde vom 15. Juli bis 17. Juli zu einem Wochenende in das Priester- und Pastoralseminar Speyer (Am Germansberg 60) ein.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eNach dem Verlust eines nahestehenden Menschen gibt es ganz unterschiedliche Wegst\u00fccke auf dem Trauerweg\u201c, erkl\u00e4rt Kerstin Fleischer, Referentin f\u00fcr Hospiz- und Trauerseelsorge im Bistum. \u201eDa gibt es Zeiten, da muss ich funktionieren, da bin ich gef\u00fchllos, bet\u00e4ubt, wie erstarrt. Aber es gibt auch Zeiten, da kann ich reden, klagen, schweigen, da habe ich Schuldgef\u00fchle und bin traurig oder gar richtig w\u00fctend. Schlie\u00dflich gibt es Zeiten, da suche ich einen neuen Weg.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>An dem Wochenende soll es darum gehen einen Weg zu finden, diese Gef\u00fchle und Empfindungen in ganz unterschiedlichen Formen auszudr\u00fccken \u2013 \u00fcber das Reden hinaus. Mit Musik, K\u00f6rperarbeit oder kreativem Gestalten und Ritualen k\u00f6nnen andere Ausdrucksformen f\u00fcr die Trauer ausprobiert werden. Eingeladen sind Trauernde, die bereit sind, den Abschied noch einmal bewusst nachzuvollziehen und hoffen, ein St\u00fcck Verwundung und Schmerz ablegen zu k\u00f6nnen. Der Verlust eines nahen Menschen sollte mindestens sechs Monate zur\u00fcck liegen.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Leitung der Veranstaltung liegt in H\u00e4nden von Diana Koll (Trauerbegleiterin und Systemische Beraterin) und Heribert Kampschroer (Pastoralreferent \/ Trauerbegleiter). Die Kosten f\u00fcr das Wochenende (Freitag, 17 Uhr bis Sonntag, 14 Uhr) betragen 280,00 Euro (inkl. Kursgeb\u00fchr und Vollverpflegung).<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Anmeldungen (bis sp\u00e4testens 1. Juli 2022) an:<\/h4>\n\n\n\n<p>Bisch\u00f6fliches Ordinariat<\/p>\n\n\n\n<p>Referat Hospiz- und Trauerseelsorge<\/p>\n\n\n\n<p>Telefon: 06232-102288<\/p>\n\n\n\n<p>E-Mail: <a href=\"mailto:hospiz-trauerseelsorge@bistum-speyer.de\">hospiz-trauerseelsorge@bistum-speyer.de<\/a><\/p>\n\n\n\n<p><em>Bistum Speyer<br>17.05.2022<\/em><\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Bistum Speyer stellt seine Vision der Segensorte vor<\/h2>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Stand auf dem Katholikentag in Stuttgart \u2013 Veranstaltungen mit \u201eSpeyerer-Beteiligung\u201c<\/h3>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"aligncenter size-full\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" width=\"800\" height=\"575\" src=\"https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2020\/03\/Segensorte.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-25559\" srcset=\"https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2020\/03\/Segensorte.jpg 800w, https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2020\/03\/Segensorte-300x216.jpg 300w, https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2020\/03\/Segensorte-768x552.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p><strong>Speyer \/ Stuttgart &#8211; <\/strong>Auf der Kirchenmeile des 102. Katholikentages in Stuttgart vom 25. bis 29. Mai, geben die deutschen Bist\u00fcmer mit St\u00e4nden einen Einblick in die aktuellen Schwerpunkte ihrer Arbeit. Das Bistum Speyer pr\u00e4sentiert sich dort mit seiner Vision der Segensorte. Segen wird hier ganz konkret erfahrbar. So bekommen die Besucherinnen und Besucher einen pers\u00f6nlichen Segen zugesprochen, den sie mit Hilfe von Segenskarten und Segensb\u00e4nder an andere weitergeben k\u00f6nnen. Es d\u00fcrfen Segensorte markiert werden \u2013 und nat\u00fcrlich gibt es f\u00fcr die Besucherinnern und Besucher auch wieder ein Gl\u00e4schen Pf\u00e4lzer Wein.\u00a0Die Bistumszeitung \u201eder Pilger\u201c l\u00e4dt zur Teilnahme an einem kleinen Gewinnspiel ein.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Stand des Bistums Speyer befindet sich im Stadtgarten im Max-Kade-Weg bei der Universit\u00e4tsbibliothek. Er ist am Donnerstag von 11 bis 19 Uhr, am Freitag von 10.30 bis 19 Uhr und am Samstag von 10.30 Uhr bis 18.00 mit einem Team von Mitarbeitenden des Bistums und der Peregrinus GmbH besetzt.<\/p>\n\n\n\n<p>Bischof Dr. Karl-Heinz Wiesemann wird an zwei Veranstaltungen teilnehmen und auf dem Podium mitdiskutieren:<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Termine mit Bischof Dr. Karl-Heinz Wiesemann:<\/h4>\n\n\n\n<ul><li>Samstag, 28. Mai, 14.00\u201315.30 Uhr<\/li><li>Gro\u00dfes Podium: Vollmacht? Ohnmacht? Macht nix?<\/li><li>Gewaltenteilung: Gesellschaft ja &#8211; Kirche nein? &#8211; Der Synodale Weg im Kontext<\/li><li><em>Hospitalhof, 1. OG, Paul-Lechler-Saal, B\u00fcchsenstr. 33<\/em><\/li><\/ul>\n\n\n\n<ul><li><strong>Samstag, 28. Mai, 16.30 Uhr bis 18.00 Uhr<\/strong><\/li><li>Podium: Geteiltes Leben, geteiltes Leid? 500 Jahre T\u00e4ufertum<\/li><li>1525-2025: Eine \u00f6kumenische Zumutung oder Chance?\u201d<\/li><li><em>IHK Stuttgart, 1. OG, Saal 3, J\u00e4gerstr. 30<\/em><\/li><\/ul>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Weitere Termine mit\u00a0Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern aus dem Bistum Speyer:<\/h4>\n\n\n\n<ul><li><strong>Donnerstag, 26. Mai, 16.30\u201318.00 Uhr<\/strong><\/li><li>Podium: #AdultsToo &#8211; Missbrauch an Erwachsenen im Raum der Kirche \u2013 (mit Live-\u00dcbertragung)<\/li><li>mit Dr. Peter Hundertmark, Referat f\u00fcr Spirituelle Bildung im Bisch\u00f6flichen Ordinariat Speyer<\/li><li><em>Liederhalle, Ebene 2, Beethoven-Saal, Berliner Platz 1-3<\/em><\/li><\/ul>\n\n\n\n<ul><li><strong>Donnerstag, 26. Mai, 16.30\u201318.00 Uhr<\/strong><\/li><li>Zentrum Bibel und Spiritualit\u00e4t | Werkstatt<\/li><li>Pilgern f\u00fcr alle &#8211; Wie Menschen mit und ohne Behinderung gemeinsam pilgern k\u00f6nnen<\/li><li>mit Stefan Dree\u00dfen, Seelsorger f\u00fcr Menschen mit Behinderung, Bistum Speyer<\/li><li><em>Hospitalhof, EG, Salon, B\u00fcchsenstr. 33<\/em><\/li><\/ul>\n\n\n\n<ul><li><strong>Samstag, 28. Mai, 14.00\u201315.30 Uhr<\/strong><\/li><li>Jugend | Werkstatt &#8211; Shoppen &#8211; nachhaltig und fair<\/li><li>Globale Auswirkungen meiner Kaufentscheidungen<\/li><li>mit Dr. Monika Bossung-Winkler, Referentin f\u00fcr Globales Lernen, Bistum Speyer<\/li><li><em>Falkertschule, 2. OG, Raum F.2.15, Falkertstr. 27<\/em><\/li><\/ul>\n\n\n\n<ul><li><strong>Samstag, 28. Mai, 16.30\u201318.00 Uhr<\/strong><\/li><li>Gottesdienste | Liturgiewerkstatt &#8211; Der Sterbesegen<\/li><li>Genese, Gestalt und Erfahrungen aus der Praxis<\/li><li>mit Clemens Schirmer, Liturgiereferent im Bistum Speyer<\/li><li><em>M\u00e4dchengymnasium St. Agnes, Turnhallenbau, 3. OG, Musiksaal 301, Gymnasiumstr. 45<\/em><\/li><\/ul>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Angebote des Speyerer Teams der Netzgemeinde Da_zwischen<\/h4>\n\n\n\n<ul><li><strong>Donnerstag, 26. Mai, 11.00\u201318.00 Uhr<\/strong><\/li><li>Da_zwischen Gott entdecken<\/li><li>Messenger-Gottesdienst mit der Netzgemeinde<\/li><li><em>Virtuell<\/em><\/li><\/ul>\n\n\n\n<ul><li><strong>Donnerstag, 26. Mai, 14.00\u201315.30 Uhr<\/strong><\/li><li>Zentrum Bibel und Spiritualit\u00e4t | Werkstatt<\/li><li>Da_zwischen Gott entdecken<\/li><li>Messenger-Gottesdienst mit der Netzgemeinde<\/li><li><em>M\u00e4dchengymnasium St. Agnes, Neubau, 1. OG, Raum 129, Gymnasiumstr. 45<\/em><\/li><\/ul>\n\n\n\n<ul><li><strong>Freitag, 27. Mai, 11.00\u201318.00 Uhr<\/strong><\/li><li>Zentrum Bibel und Spiritualit\u00e4t | Digitaler Gottesdienst<\/li><li>Da_zwischen Gott entdecken<\/li><li>Messenger-Gottesdienst mit der Netzgemeinde<\/li><li><em>Virtuell\u00a0<\/em><\/li><\/ul>\n\n\n\n<ul><li><strong>Samstag, 28. Mai, 11.00\u201318.00 Uhr<\/strong><\/li><li>Zentrum Bibel und Spiritualit\u00e4t | Digitaler Gottesdienst<\/li><li>Da_zwischen Gott entdecken<\/li><li>Messenger-Gottesdienst mit der Netzgemeinde<\/li><li><em>Virtuell<\/em><\/li><\/ul>\n\n\n\n<p><a href=\"https:\/\/netzgemeinde-dazwischen.de\/\">https:\/\/netzgemeinde-dazwischen.de\/<\/a><\/p>\n\n\n\n<p><em>Bistum Speyer<br>16.05.2022<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"mh-excerpt\"><p>Wegweisende Entscheidungen gef\u00e4llt Landessynode beendet Fr\u00fchjahrstagung Anstrengungen im Klimaschutz, Geb\u00e4udemanagement, Finanzen, Visionen f\u00fcr die Zukunft und nicht zuletzt ein Friedensappell: Das waren die Hauptthemen der 13. Landessynode, die auf ihrer dritten Tagung entscheidende Weichen gestellt <a class=\"mh-excerpt-more\" href=\"https:\/\/speyer24news.com\/?p=46300\" title=\"Kirchen\">[&#8230;]<\/a><\/p>\n<\/div>","protected":false},"author":3,"featured_media":26096,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_monsterinsights_skip_tracking":false,"_monsterinsights_sitenote_active":false,"_monsterinsights_sitenote_note":"","_monsterinsights_sitenote_category":0,"footnotes":""},"categories":[120],"tags":[14579,1409,174,5471,14576,14575,3638,14580,187,2360,5132,7924,4596,14583,14581,7554,14578,14570,14569,11956,10422,9693,14573,121,4865,9417,14577,3373,412,14574,14582,6,14571,6059,14572],"aioseo_notices":[],"amp_enabled":true,"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/speyer24news.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/46300"}],"collection":[{"href":"https:\/\/speyer24news.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/speyer24news.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/speyer24news.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/speyer24news.com\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=46300"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/speyer24news.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/46300\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":46307,"href":"https:\/\/speyer24news.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/46300\/revisions\/46307"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/speyer24news.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/26096"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/speyer24news.com\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=46300"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/speyer24news.com\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=46300"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/speyer24news.com\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=46300"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}