{"id":57416,"date":"2024-01-13T09:24:33","date_gmt":"2024-01-13T08:24:33","guid":{"rendered":"https:\/\/speyer24news.com\/?p=57416"},"modified":"2024-01-13T09:24:34","modified_gmt":"2024-01-13T08:24:34","slug":"kultur-zoo-heidelberg","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/speyer24news.com\/?p=57416","title":{"rendered":"Kultur \/ Zoo Heidelberg"},"content":{"rendered":"<style type=\"text\/css\">\r\n\t.ads_top_disp{}\r\n\t.ads_top_corner_disp{ float:left; margin:0px 10px 10px 0px; }\r\n\t.ads_first_p_disp{}\r\n\t.ads_bottom_disp{}\r\n\t<\/style><div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter size-full\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" width=\"800\" height=\"178\" src=\"https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2020\/03\/Zoo-Heidelberg.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-25700\" srcset=\"https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2020\/03\/Zoo-Heidelberg.png 800w, https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2020\/03\/Zoo-Heidelberg-300x67.png 300w, https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2020\/03\/Zoo-Heidelberg-768x171.png 768w\" sizes=\"(max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><\/figure><\/div>\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">4 R\u00fcssel, 16 Beine, 86 Fl\u00fcgel\u2026 \u2013 gro\u00dfes Z\u00e4hlen im Zoo<\/h2>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Der Tiergarten macht tierische Inventur<\/h3>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter size-full\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" width=\"800\" height=\"543\" src=\"https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/Inventur-Erdmaennchen_kl.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-57417\" srcset=\"https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/Inventur-Erdmaennchen_kl.jpg 800w, https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/Inventur-Erdmaennchen_kl-300x204.jpg 300w, https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/Inventur-Erdmaennchen_kl-768x521.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Erdm\u00e4nnchen im Zoo Heidelberg. Nicht jede Tierart macht den Tierpflegern das Z\u00e4hlen (so) leicht.<br><em>Foto: Petra Medan\/Zoo Heidelberg<\/em><\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n<p>Der 31. Dezember ist Stichtag f\u00fcr die j\u00e4hrliche Inventur und Pr\u00fcfung der Tier-Best\u00e4nde im Zoo. Bei manchen Tierarten f\u00e4llt die Erfassung einfach, bei anderen Tierarten bleibt es spannend. Sind es mehr oder weniger Schnurf\u00fc\u00dfer als im letzten Jahr? Ist vielleicht ein geschl\u00fcpfter Webervogel von den Tierpflegern \u00fcbersehen worden oder sind auch tats\u00e4chlich alle Schildkr\u00f6ten aus dem Winterschlaf wieder an die Erdoberfl\u00e4che zur\u00fcckgekehrt? Welche Tierarten sind neu in den Bestand gekommen und welche wurden abgegeben? Welche besonderen Geburten oder auch Todesf\u00e4lle gab es im letzten Jahr?<\/p>\n\n\n\n<p>Das ganze Jahr \u00fcber werden diese Informationen von den Kuratoren akribisch in einem wissenschaftlichen Computerprogramm festgehalten. \u201eEigentlich sollten die Daten am Ende des Jahres mit den tats\u00e4chlich in den Gehegen lebenden Tieren korrekt \u00fcbereinstimmen, aber ein paar \u00dcberraschungen gibt es jedes Jahr,\u201c schmunzelt Sandra Reichler, Kuratorin f\u00fcr S\u00e4ugetiere und Inventurverantwortliche im Zoo Heidelberg. \u201eDa kann es schon mal passieren, dass das Geschlecht eines Tieres kurz nach der Geburt doch falsch bestimmt worden war oder dass im K\u00fcstenpanorama ein Jungvogel im hohen Gras versteckt und von den Pflegern unbemerkt aufgewachsen ist. Manchmal gibt es auch kleinere Eingabefehler von unserer Seite, die bei der \u00dcberpr\u00fcfung am Ende des Jahres korrigiert werden.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Zum Jahresende waren die Tierpfleger mehrere Tage besch\u00e4ftigt, um alle Tiere zu erfassen, denn nicht jede Tierart ist dabei so kooperativ wie zum Beispiel die Elefanten. Sicher kann der ein oder andere Tierpfleger der allj\u00e4hrlichen Inventur entspannt entgegensehen, da er seine Sch\u00fctzlinge, handelt es sich beispielsweise um Schimpansen oder L\u00f6wen, problemlos z\u00e4hlen kann. Die flinken M\u00e4use jedoch wollen nicht stillhalten und entwischen keck in alle Richtungen und die V\u00f6gel fliegen nat\u00fcrlich auch alle durcheinander.<\/p>\n\n\n\n<p>Die j\u00e4hrliche Inventur ist auch ein guter Anlass, um das ein oder andere Tier zu wiegen oder zu vermessen. Um die L\u00e4nge der beiden Tigerpythons zu ermitteln, sind mehrere Tierpfleger notwendig, die das kr\u00e4ftige Reptil halten. \u201eDie Aktion muss gut geplant sein und kann nicht jede Woche durchgef\u00fchrt werden\u201c, erkl\u00e4rt Dr. Eric Diener, Kurator f\u00fcr Reptilien und V\u00f6gel. \u201eSo ist es immer wieder spannend zu sehen, um wieviele Zentimeter die W\u00fcrgeschlangen gewachsen sind.\u201c Jetzt ist die aktuelle Gr\u00f6\u00dfe der beiden bekannt: Der gro\u00dfe weibliche Python misst mittlerweile 3,75 m, das kleinere M\u00e4nnchen 2,58 m. Im Vergleich zu den letzten dokumentierten Messergebnissen hat das Weibchen somit 5 cm zugelegt, w\u00e4hrend das kleinere M\u00e4nnchen sogar 13 cm aufgeholt hat.<\/p>\n\n\n\n<p>Inzwischen sind alle Bestandsz\u00e4hlungen und \u00dcberpr\u00fcfungen abgeschlossen und die endg\u00fcltigen Zahlen der im Zoo Heidelberg lebenden Tiere stehen fest: Am 31. Dezember 2023 lebten im Zoo Heidelberg genau 2.157 Tier-Individuen in 151 verschiedenen Arten. Den gr\u00f6\u00dften Teil machten die V\u00f6gel und S\u00e4ugetiere aus, aber die Reptilien, Amphibien und Fische holen langsam auf. Der urt\u00fcmliche L\u00f6ffelst\u00f6r, die Jamaika-Anolis und der hochbedrohte Tafelberg-Baumsteiger sind neue Arten im Zoo, die kein Fell und keine Federn tragen und vorher sicher manchem Zoobesucher unbekannt waren. Insgesamt unterscheiden sich die Gesamtzahlen des Tierbestandes im Vergleich zum letzten Jahr nur gering, die gr\u00f6\u00dften Ver\u00e4nderungen gab es im Vogelbereich. Es sind einige beeindruckende neue Arten dazu gekommen wie Kahnschnabel, G\u00e4nsegeier oder Riesentukan. Bei anderen Arten wurde die Haltung aufgegeben, weil die Vergesellschaftung mit anderen Tieren im gleichen Gehege nicht mehr funktioniert hat, so sind beispielsweise Korsakf\u00fcchse oder Graum\u00f6wen nicht mehr im Tierbestand des Zoos gelistet.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Ver\u00e4nderungen im Tierbestand boten im vergangenen Jahr H\u00f6hen und Tiefen. Schmerzlich traf das gesamte Zooteam und viele Freunde und Besucher des Zoo Heidelberg beispielsweise der Tod des charismatischen M\u00e4hnenrobbenbullen \u201eAtos\u201c. Gl\u00fccklich konnte der Zoo deshalb \u00fcber die Geburt von M\u00e4hnenrobben-Weibchen \u201eLola\u201c sein, die im Juli als letzte Tochter von Atos geboren wurde. Die Gruppe Sumatra-Tiger hat sich mit der sehr erfreulichen Geburt von zwei Jungtieren ebenfalls deutlich vergr\u00f6\u00dfert und ein Ende Dezember geborener Blessbock hat es gerade noch so in die Inventurliste 2023 geschafft. Bedeutsame Geburten gab es unter anderem auch bei den Socorro-Tauben, Mitchelloris und \u00c4gyptischen Landschildkr\u00f6ten.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eDer Tiergarten kann insgesamt auf ein \u00e4u\u00dferst erfolgreiches Jahr in der Tierhaltung zur\u00fcckblicken\u201c so Zoodirektor Dr. Klaus W\u00fcnnemann. \u201eWir hoffen, dass wir im Jahr 2024 so weitermachen k\u00f6nnen!\u201c<\/p>\n\n\n\n<p><em>Text: Tiergarten Heidelberg gGmbH Foto: Petra Medan\/Zoo Heidelberg<br>11.01.2024<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"mh-excerpt\"><p>4 R\u00fcssel, 16 Beine, 86 Fl\u00fcgel\u2026 \u2013 gro\u00dfes Z\u00e4hlen im Zoo Der Tiergarten macht tierische Inventur Der 31. Dezember ist Stichtag f\u00fcr die j\u00e4hrliche Inventur und Pr\u00fcfung der Tier-Best\u00e4nde im Zoo. 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