{"id":58270,"date":"2024-03-01T17:23:36","date_gmt":"2024-03-01T16:23:36","guid":{"rendered":"https:\/\/speyer24news.com\/?p=58270"},"modified":"2024-03-01T17:23:37","modified_gmt":"2024-03-01T16:23:37","slug":"polizei-rheinpfalz-verkehrsunfallbilanz-2023","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/speyer24news.com\/?p=58270","title":{"rendered":"Polizei Rheinpfalz \/ Verkehrsunfallbilanz 2023"},"content":{"rendered":"<style type=\"text\/css\">\r\n\t.ads_top_disp{}\r\n\t.ads_top_corner_disp{ float:left; margin:0px 10px 10px 0px; }\r\n\t.ads_first_p_disp{}\r\n\t.ads_bottom_disp{}\r\n\t<\/style>\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Polizeipr\u00e4sidium Rheinpfalz \/ Verkehrsunfallbilanz des Jahres 2023: Leichter Anstieg der Unfallzahlen<\/h2>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" width=\"800\" height=\"600\" src=\"https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/Unfall-Polizei.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-38279\" srcset=\"https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/Unfall-Polizei.jpg 800w, https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/Unfall-Polizei-300x225.jpg 300w, https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/Unfall-Polizei-768x576.jpg 768w, https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/Unfall-Polizei-678x509.jpg 678w, https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/Unfall-Polizei-326x245.jpg 326w, https:\/\/speyer24news.com\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/Unfall-Polizei-80x60.jpg 80w\" sizes=\"(max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><\/figure><\/div>\n\n\n<p><strong>(Pr\u00e4sidialbereich Rheinpfalz) \u2013<\/strong> Die Anzahl der Verkehrsunf\u00e4lle 2023 ist, im Vergleich zum Vorjahr, leicht angestiegen. Lag die Gesamtzahl der Verkehrsunf\u00e4lle im Jahr 2022 noch bei 28.709, so sind im Jahr 2023 insgesamt 29.741 Verkehrsunf\u00e4lle zu verzeichnen. Dies entspricht einem Anstieg von 3,6 Prozent. In der Langzeitbetrachtung liegen die Verkehrsunfallzahlen jedoch in den meisten Bereichen im Mehrjahresdurchschnitt. Nach dem starken R\u00fcckgang der Unfallzahlen in den vergangenen Jahren, n\u00e4hern sich diese \u00fcberwiegend wieder an das Niveau vor der Corona-Pandemie an. Die Zahl der Verungl\u00fcckten stieg um etwa 3 Prozent: von 3.985 im Jahr 2022 auf 4.100 Personen im Jahr 2023. 35 Personen wurden im Zusammenhang mit Verkehrsunf\u00e4llen t\u00f6dlich verletzt (2022: 27), 526 Personen wurden schwer verletzt (2022: 560) und 3.539 Personen leicht verletzt (2022: 3.398). Hier zeigt sich im Bereich der Schwer- und Leichtverletzten im Vergleich zum Jahr vor der Corona-Pandemie ein leichter R\u00fcckgang der Zahlen. Bei den t\u00f6dlichen Verkehrsunf\u00e4llen verzeichnen wir hingegen im Langzeitvergleich einen Anstieg. Im Jahr 2019 verungl\u00fcckten insgesamt 4.263 Personen, hiervon 33 t\u00f6dlich. 687 Personen wurden schwer und 3.543 Personen leicht verletzt.<\/p>\n\n\n\n<p>Verkehrsunfallentwicklung mit Blick auf verschiedene Risikogruppen: Bei den Risikogruppen Kinder (0 \u2013 14 Jahre), junge Fahrende (im Alter von 18 \u2013 24 Jahren) sowie Seniorinnen und Senioren \u00fcber 65 konnte ein Anstieg der Verkehrsunfallzahlen im Vergleich zu den Vorjahren registriert werden, das Niveau der Zahlen aus 2019 wurde aber noch nicht erreicht. Bei den Fahrenden von motorisierten Zweir\u00e4dern, von Pedelecs oder Fahrr\u00e4dern ist ein leichter R\u00fcckgang der Verkehrsunfallzahlen zu verzeichnen.<\/p>\n\n\n\n<p>Die aufgenommenen Verkehrsunf\u00e4lle mit Beteiligung von Kindern stieg um fast 6 Prozent auf 406 Unf\u00e4lle an. Im Jahr 2022 waren es noch 384 Verkehrsunf\u00e4lle. Hierbei verungl\u00fcckten insgesamt 320 Kinder. Ein Kind wurde im Zusammenhang mit einem Verkehrsunfall get\u00f6tet (2022: 0); 21 Kinder wurden schwer verletzt (2022: 21) und 298 leicht verletzt (2022: 264).<\/p>\n\n\n\n<p>Die Risikogruppe junge Fahrende (18 \u2013 24-J\u00e4hrige) war an 5.550 Verkehrsunf\u00e4llen beteiligt (+2,3 Prozent; 2022: 5.423 Unf\u00e4lle). Ebenso stiegen die Verkehrsunfallzahlen der Risikogruppe Senioren (Personen ab 65 Jahren) auf 7.010; 2022 waren 6.623 Senioren in Verkehrsunf\u00e4lle verwickelt. Dies entspricht einem Anstieg von 5,8 Prozent. 2023 verungl\u00fcckten 16 Personen \u00fcber 65 Jahren bei Verkehrsunf\u00e4llen t\u00f6dlich. Dies stellt fast die H\u00e4lfte aller t\u00f6dlich Verungl\u00fcckten im Jahr 2023 dar (35 Verkehrstote insgesamt).<\/p>\n\n\n\n<p>Verkehrsunf\u00e4lle mit Pedelecs oder Fahrr\u00e4dern registrierten wir auf \u00e4hnlichem Niveau wie im Vorjahr. W\u00e4hrend es im Jahr 2022 noch 1.510 Unf\u00e4lle waren, reduzierte sich die Zahl auf 1.497 (-0,86 Prozent). Von insgesamt 35 Verkehrstoten im Jahr 2023 sind hiervon 10 der Risikogruppe der Rad- und Pedelecfahrenden zuzuordnen, somit verstarben 2023 drei Menschen mehr als im Vorjahr (2022: 7). Schwer verletzt wurden im Jahr 2023 159 (2022: 190), leicht verletzt 936 Personen (2022: 989).<\/p>\n\n\n\n<p>Seit 2020 nehmen der Verkauf und die Leihangebote von sogenannten \u201eE-Scootern\u201c stetig zu. Diese Entwicklung spiegelt sich auch in den Verkehrsunfallzahlen wider. In den letzten drei Jahren haben sich die Verkehrsunf\u00e4lle in Zusammenhang mit E-Scootern nahezu vervierfacht (2023: 120; 2020: 34).<\/p>\n\n\n\n<p>Fahrerinnen und Fahrer motorisierter Zweir\u00e4der waren seltener in Verkehrsunf\u00e4lle verwickelt als im Vorjahr (2023: 541 \u2013 2022 waren es 573 F\u00e4lle). Die Anzahl von drei t\u00f6dlich Verungl\u00fcckten im Jahr 2022 stieg jedoch 2023 auf 7; schwer verletzt wurden 93 (2022: 118), leicht verletzt 263 Personen (2022: 267).<\/p>\n\n\n\n<p>Die Gesamtzahl der Unf\u00e4lle mit Beteiligung von Schwerverkehr sank um 7,9 Prozent bei einer Anzahl von 2.974 (2022: 3.228). Auch wenn die absoluten Unfallzahlen im Vergleich zum Vorjahr angestiegen sind, liegen sie mit Blick auf die altersbezogenen Risikogruppen unter dem Niveau der Jahre vor der Corona-Pandemie.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Hauptunfallursache ist weiter Abstand:<\/h3>\n\n\n\n<p>Die h\u00e4ufigste Unfallursache 2023 war ein zu geringer Sicherheitsabstand. Bei 9.705 Unf\u00e4llen, dies entspricht 32,6% anteilig an der Gesamtunfallzahl, wurde kein ausreichender Sicherheitsabstand eingehalten (2022: 9.352). Hierunter fallen sowohl Verkehrsunf\u00e4lle, welche aufgrund nicht ausreichendem Sicherheitsabstand zum Vorausfahrenden verursacht wurden, als auch solche, die sich durch einen ungen\u00fcgenden Seitenabstand ereigneten.<\/p>\n\n\n\n<p>Auch \u00fcberh\u00f6hte Geschwindigkeit bleibt mit einem Anteil von 6,9% weiter eine Hauptunfallursache. Aufgrund nicht angepasster oder \u00fcberh\u00f6hter Geschwindigkeit wurden 2.062 Verkehrsunf\u00e4lle registriert. Im Jahr 2022 waren dies noch 1.896 (+8,8%) Verkehrsunf\u00e4lle.<\/p>\n\n\n\n<p>Bei Verkehrsunf\u00e4llen unter der Einwirkung berauschender Mittel konnte insgesamt ein R\u00fcckgang festgestellt werden. Insgesamt waren bei 641 Verkehrsunf\u00e4llen berauschende Mittel, also Alkohol, Drogen und\/oder Medikamente urs\u00e4chlich f\u00fcr den Unfall (2022: 694). Dies entspricht einer Abnahme von etwa 8 Prozent. Bei der Unfallursache Alkohol sank die Anzahl der registrierten Unf\u00e4lle von 623 aus dem Jahr 2022 auf 563*. Die Zahl der Verkehrsunf\u00e4lle mit der Ursache Drogeneinfluss stieg hingegen um 10 Prozent (2023:121, 2022: 110; Anmerkung: Bei einem Mischkonsum von Alkohol und Drogen kommt es zu einer statistischen Doppelerfassung).<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Verkehrsunfallpr\u00e4vention 2023:<\/h3>\n\n\n\n<p>Die Reduzierung von Verkehrsunf\u00e4llen und die Minimierung von Unfallfolgen waren auch im vergangenen Jahr Schwerpunkte der polizeilichen Pr\u00e4ventionsarbeit. Neben der Erh\u00f6hung der Verkehrssicherheit durch Verkehrskontrollen, wollen wir auch die im Zusammenhang mit dem Stra\u00dfenverkehr entstehenden Risiken fortlaufend ins \u00f6ffentliche Bewusstsein r\u00fccken und nochmals verdeutlichen. Dabei wollen wir durch zielgruppen- und ursachenorientierte Pr\u00e4ventionsma\u00dfnahmen die Verkehrsunfallrisiken minimieren und die Anzahl der Verkehrsunf\u00e4lle sowie die schweren Unfallfolgen reduzieren. Hierzu wurden pr\u00e4sidialweit Pr\u00e4ventionsma\u00dfnahmen durchgef\u00fchrt.<\/p>\n\n\n\n<p>Beispielsweise erreichte die Polizeipuppenb\u00fchne mit ihrer Kriminal- und Verkehrspr\u00e4ventionsarbeit 1.636 Kinder und 455 Erwachsene. Die Jugendverkehrsschule beschulte mit der Radfahrausbildung 8.091 Kinder. Im Jahr 2023 konnten mit dem Pr\u00e4ventionsangebot \u201eDrogen im Stra\u00dfenverkehr\u201c 44 Schulklassen mit 1.091 Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fclern erreicht werden. Zur Verhinderung von Verkehrsunf\u00e4llen unter dem Einfluss berauschender Mittel, f\u00fchrten Polizeikr\u00e4fte des Polizeipr\u00e4sidiums verst\u00e4rkt Verkehrskontrollen durch. Hierbei wurden 1.642 Fahrzeugf\u00fchrende unter Alkoholeinfluss und 1.094 Fahrerinnen und Fahrer unter dem Einfluss von Drogen festgestellt. Dar\u00fcber hinaus konnten Polizeikr\u00e4fte in 562 F\u00e4llen verhindern, dass berauschte Personen mit einem Fahrzeug am Stra\u00dfenverkehr teilnahmen.<\/p>\n\n\n\n<p>Im Jahr 2023 wurde im Dienstbezirk des Polizeipr\u00e4sidiums Rheinpfalz die Geschwindigkeit von ca. 26 Millionen Fahrzeugen durch Geschwindigkeitsmessanlagen gemessen. Daraus resultierten 430.159 Bu\u00dfgelder oder Verwarnungen. Dar\u00fcber hinaus wurden 2.946 Antr\u00e4ge auf Fahrverbote gestellt.<\/p>\n\n\n\n<p>Das Polizeipr\u00e4sidium Rheinpfalz beteiligte sich zudem an Kontrollwochen des europaweiten Polizeinetzwerks ROADPOL (<a href=\"https:\/\/www.roadpol.eu\/\">www.roadpol.eu<\/a>). Mit der \u201eVision Zero\u201c verfolgen wir dabei das langfristige europaweite Ziel, die Zahl der Verkehrsunfalltoten auf nahezu Null zu senken.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><em>Das Lagebild zur Verkehrsunfallstatistik 2023 mit ausf\u00fchrlichen Informationen zur Unfalllage und den polizeilichen Ma\u00dfnahmen finden Sie auf unserer Internetseite\u00a0<a href=\"https:\/\/s.rlp.de\/YSXrl\">https:\/\/s.rlp.de\/YSXrl<\/a>\u00a0. (Verkehrsstatistik f\u00fcr den Raum Ludwigshafen)<\/em><\/h3>\n\n\n\n<p><em>Polizeipr\u00e4sidium Rheinpfalz<br>01.03.2024<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"mh-excerpt\"><p>Polizeipr\u00e4sidium Rheinpfalz \/ Verkehrsunfallbilanz des Jahres 2023: Leichter Anstieg der Unfallzahlen (Pr\u00e4sidialbereich Rheinpfalz) \u2013 Die Anzahl der Verkehrsunf\u00e4lle 2023 ist, im Vergleich zum Vorjahr, leicht angestiegen. 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